Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

In unserem vorherigen Beitrag haben wir uns mit dem Aspekt „Logo und Spezialisierung“ befasst und betont, dass es vielen Existenzgründern schwer fällt, sich richtig im Markt zu positionieren. Oftmals wird eine breite Produkt- bzw. Dienstleistungspalette angeboten, um eine große Zielgruppe anzusprechen. Dass gerade dieser Aspekt der Trugschluss ist und kontraproduktiv hinsichtlich Wachstum und Erfolg ist, haben wir ausführlich behandelt.

Denn der Kunde entscheidet sich vor allem für den Besten in einer Branche, nicht für denjenigen, der die größte Produktvielfalt hat!

In diesem Artikel möchten wir das Thema fortsetzen und aufbauend die Gefahr der fehlenden Differenzierung in Ihrem Logo besprechen.

Nachdem Sie Ihren Markt und Ihre Zielgruppe definiert haben, sollten Sie ausführlich Ihre Wettbewerber sowie deren Erscheinungsbild (Logodesign) analysieren. In diesem Zusammenhang müssen Sie sich insbesondere die Frage stellen: Was kann ich besser als meine Konkurrenz? Weshalb sollte sich ein Kunde für mein Angebot entscheiden anstelle der Konkurrenz?

In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, wenn Sie sich ein leeres Blatt Papier zur Hand nehmen und die 10 Gründe aufschreiben, weshalb eine Kunde bei Ihnen kaufen sollte. Machen Sie das gleiche mit Ihren drei stärksten Konkurrenten. Als Ergebnis sollte mindestens ein Grund übrigbleiben, der für Ihren Kunden in der Kaufentscheidung sehr wichtig ist und in dem Sie besser als Ihre Konkurrenten sind.

Dieser Grund bzw. dieses einzigartige Verkaufsversprechen, der so genannte USP (Unique Selling Proposition), sollte die Grundlage für Ihre Positionierung am Markt bilden. Idealerweise ist der Vorteil gegenüber Ihrem Wettbewerb von dauerhafter Natur und kann von Ihrer Konkurrenz nicht so einfach übernommen werden.

Hier ein paar prominente Beispiele hinsichtlich Differenzierung:

  1. Volvo positioniert sich am Mobilmarkt als Hersteller der sichersten Autos.
  2. Porsche baut die sportlichsten Autos.
  3. Subway verspricht das frischeste und gesündeste Fastfood.

Jetzt denken Sie möglicherweise, das sind alles große Marken und für mich als Kleinunternehmer ist das nicht wichtig? Falsch! Gerade in kleinen regionalen Märkten ist es wichtig, sich einen Namen zu machen und eine Marke aufzubauen.

Was heißt das für Ihr Logo? Ihr Logo sollte Ihren Kunden idealerweise Ihren USP vermitteln. Das kann grafisch gelingen oder auch über einen entsprechenden Slogan umgesetzt werden.

Doch schauen Sie sich zunächst Ihre Konkurrenten genau an. Wie sehen deren Logos aus? Sie sollten sich in Ihrem Logodesign klar von Ihrer Konkurrenz differenzieren. Über Ihr Angebot sowie in Ihrem Logo. Idealerweise besetzen Sie eine Nische, in der sich noch kein Wettbewerber etabliert hat.

Bei vielen Pionierprodukten ist dies gelungen. Diese Marken haben dadurch das Begriffsmonopol für sich besetzt. So ist bspw. „Tempo“ zum Synonym für Papiertaschentücher geworden, „Uhu“ als Synonym Kleber oder „Jeep“ für Geländewagen.

Sollten Sie weiter reichende Informationen suchen, was Sie bei der Gestaltung Ihres Logos beachten sollten, können Sie sich über diesen Link unseren Ratgeber "Wie komme ich zu meinem Traumlogo - Die 12 Geheimnisse für erfolgreiches Logodesign" bestellen: www.logo-expert-ratgeber.de.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

In unserem letzten Beitrag haben wir ausführlich die Notwendigkeit der Differenzierung vom Wettbewerb angesprochen und welche Aspekte man hier besonders beachten sollte. Nur derjenige, der sein Logo sowie seine Marke klar vom Wettbewerb differenziert, kann als Fachmann und Experte in seiner Branche wahrgenommen werden.

Das heutige Thema der falschen bzw. richtigen Farbwahl im Logo ist unmittelbar mit der Differenzierung verknüpft. Zunächst möchten wir ein paar grundsätzliche Dinge erläutern, die man sich im Rahmen der Farbwahl bewusst machen sollte. Die Farbwahl im Logo ist von großer Bedeutung, denn Farben wecken Emotionen und bieten die Möglichkeit sich vom Wettbewerb abzusetzen.

Hier ein paar Beispiele für Assoziationen mit Farben

Grün: Natur, beruhigend, erneuernd, positiv, Gesundheit
Schwarz: elegant, Luxus, Macht
Rosa: weiblich, süß, zart, romantisch, naiv
Gelb: Sonne, warm, freundlich, optimistisch
Weiß: rein, leicht, wahr, elegant
Orange: lustig, modern, aufdringlich, billig
Violett: Macht, Spiritualität, schwer
Braun: Erde, bodenständig, konservativ, sicher

Die Farbe sollte demzufolge sinnvolle Assoziationen mit dem Unternehmen verknüpfen. Blau strahlt beispielsweise Ruhe, Stabilität und Qualität aus. Mehr als 50% der Dax-Unternehmen verwenden sie deshalb als Unternehmensfarbe in ihrem Logo.

Folgend drei Beispiele

BMW
www.bmw.de

Allianz
www.allianz.de

SAP
www.sap.de

Nun stellen Sie sich möglicherweise die Frage, warum wählen nicht alle Unternehmen in einer Branche die Farbe, die man am stärksten mit einer Dienstleistung bzw. einem Produkt verbindet. Hier kommt wieder das Thema der Differenzierung ins Spiel. Ist eine Farbe bereits durch den Marktführer der Branche besetzt, sollten Sie sich auch über die Farbe differenzieren. Ansonsten werden Sie nur als eine billige Variante des Branchenprimus wahrgenommen.

Daher der Rat: Vermeiden Sie eine Farbe, die bereits durch ein Unternehmen besetzt ist, dass in Ihrer Branche von Bedeutung ist. Suchen Sie die Nische, in der Sie der Spezialist sind und wählen Sie eine Farbe, die positive Emotionen mit Ihrem Logo und Ihrem Unternehmen verknüpft. Damit erreichen Sie eine Differenzierung vom Wettbewerb.

Sollten Sie weiter reichende Informationen suchen, was Sie bei der Gestaltung Ihres Logos beachten sollten, können Sie sich über diesen Link unseren Ratgeber "Wie komme ich zu meinem Traumlogo - Die 12 Geheimnisse für erfolgreiches Logodesign" bestellen: www.logo-expert-ratgeber.de.