In der Zeit des virtuellen Business werden Werbefilme für mittelständische Unternehmen als Marketingtool interessanter und immer wichtiger. Die Vorteile liegen auf der Hand. Kleine und mittlere Unternehmen können ihre Werbevideos im Internet kostenlos veröffentlichen. Hinzu kommt, dass sich Unternehmen mit solchen Online-Plattformen erstmals Werbevideos leisten können. Leider agieren KMU noch zögerlich mit der Nutzung der Plattformen. Es kursieren immer noch die Gerüchte, dass solche Videos sehr teuer sind. Dies bestätigen leider auch Produktionsfirmen, welche ihre Preise der digitalen Welt nicht anpassen. Das Vertrauen nimmt aber immer mehr zu.

Videos für KMU

Wo es Optimisten gibt, sind Pessimisten, welche behaupten, dass mit dem Aufkommen des Internets der Untergang der Unternehmervideos droht. Dank der großen Bandbreite und den schnellen Internetzugängen ist dem nicht so. Auch die Hardware ist nicht stehengeblieben und entwickelt sich in rasantem Tempo weiter, sodass die Videos in guter Qualität im Internet gezeigt werden können. Je mehr KMU die schnellen Internetleitungen nutzen, desto schneller verbreiten sich die Videos im Netz. Dadurch werden Werbevideos für KMU als Werbeinstrument zum ersten Mal interessant und revolutionieren zugleich die Industriefilme.

Aber wie sieht es mit den Kosten aus?

Als die ersten Werbefilme vor 20 Jahren gedreht wurden, waren die Kosten enorm. Ein Unternehmen benötigte ein ganzes Team mit Redakteur und Regisseur. Für den anschließenden Schnitt musste ein Studio mit einem Cutter gemietet werden. Heute ist das alles etwas anders, da viel an Personal gespart werden kann. Auf das Schneiden im Studio kann mit der Digitalisierung auch komplett verzichtet werden. Somit wurden die Kosten im Gegensatz zu früher um zwei Drittel gesenkt. Heute produziert man bereits ab 1.000 Euro einen professionellen Internetauftritt. Auch das Schneiden der Bilder ist einfacher geworden. Diese lassen sich bequem digital bearbeiten, sodass auch KMU die Videos selber schneiden können. Daher ist es absehbar, dass in einigen Jahren Firmenvideos so selbstverständlich sind, wie das heute bereits bei Fotos der Fall ist.

Mit dem Aufkommen der Firmenvideos im Netz spielen auch Bildagenturen und Stock Videoanbieter auf diesem Gebiet eine immer größere Rolle. Dies, weil die Videoinhalte sehr ähnlich sind. In den meisten Videos geht es darum, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens preiszugeben oder man sieht beschäftigte Menschen in Büros. Anstatt diese Videos selber zu drehen, kann man diese bei den Agenturen kaufen. Um weitere Produktionskosten zu sparen, empfiehlt sich auch Footage-Material einzusetzen. Bei Eigenproduktionen passieren oft gravierende Fehler. So sind zahlreiche zehnminütige Videos im Internet zu sehen, bei denen der Geschäftsführer während der ganzen Zeit einen Monolog führt. So ein Video wird sich kaum jemand bis zum Schluss ansehen. Viel effizienter sind inhaltlich gute und vor allem sachliche Videos, welche zwischen eineinhalb und zwei Minuten dauern. Denn die Internetuser suchen nach sachlichen Inhalten über die Unternehmen.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 32 - 33

Neukunden zu gewinnen, ist für Unternehmen von besonderer Bedeutung. Statt nun aber auf oft sehr teure und nur mäßige Erfolge versprechende Werbekampagnen zu setzen, entwickelt sich der Trend immer mehr zur gratis Werbung: Durch die Weiterempfehlung bestehender Kunden können zahlreiche Neukunden entstehen. Beispiele dafür gibt es viele, doch zunächst einmal muss der Unternehmer selbst die Empfehlungswelle in Gang bringen.

Wie es zu Empfehlungen kommt

An erster Stelle steht hierbei die Analyse, warum Kunden überhaupt Empfehlungen aussprechen. In aller Regel sind sie besonders zufrieden mit dem Service, der Dienstleistung oder dem Produkt. Wenn einer der Faktoren für die absolute Begeisterung des Kunden nicht ausreicht, sollten weitere Faktoren entsprechend ausgebaut werden.

Um die Begeisterung bei den Kunden zu erwecken, die sich dann auch auf deren Kontakte auswirkt, müssen sich Unternehmer allerdings einiges einfallen lassen. Josef Zotter beispielsweise hat mit seinem Schokoladenvertrieb zahlreiche Weiterempfehlungen erhalten. Grund dafür: ständig wechselnde Verpackungsmotive, die von angesagten Künstlern entworfen wurden. Ebenfalls bot er immer wieder neue Geschmackserlebnisse an, wie etwa Ananas-Paprika, die neugierig machen.

Mundpropaganda ist gratis Werbung

Auch die Mundpropaganda ist eine Form, mit der man die Weiterempfehlungswelle starten kann. Hierfür sollte man einen einzigartigen Service bieten, etwa ein Hotel mit Schlafgarantie, wie in New York. Auch das soziale Engagement kann zu Weiterempfehlungen führen. Das Unternehmen Toms verkauft Sommerschuhe, die den argentinischen Schuhen ähneln. Sie sind zwar modisch nicht Jedermanns Geschmack, doch verschenkt der Gründer für jedes verkaufte Paar Schuhe ein Paar an die armen Kinder in Südamerika. Die soziale Geste stellt einen Kaufanreiz und einen Reiz für Empfehlungen dar.

Clubs und Proben

Ebenfalls erfreuen sich Shoppingclubs derzeit im Internet großer Beliebtheit. Ihnen kann man nur durch Empfehlung eines Mitglieds beitreten.

Wer einer Lieferung gratis Proben beilegt, die an Freunde verteilt werden können, spannt die Kunden sogar als exzellente Vertriebsmitarbeiter ein. Durch die Proben können sich Freunde der eigenen Kunden von der Qualität überzeugen und werden schnell selbst zu Kunden.

Ebenso können kleine Anreize, wie Beteiligungen, gratis Waren für die Empfehlung oder ähnliches angeboten werden. Ein finanzieller Anreiz kann, muss aber nicht, Wunder bewirken. Die Stadt Hamburg ehrt ihre Führungskräfte, die ins Ausland versetzt wurden und für den Wirtschaftsstandort Hamburg werben. Sie erhalten kein Geld, lediglich eine Ehrung.

Empfehlungen messen

Empfehlungen sind aber nur sinnvoll, wenn sie messbar sind. Hier helfen Gutscheine, Coupons, Affiliate Links oder das Nachfragen direkt beim Neukunden. Messbare Empfehlungen zeigen, welcher Kunde am häufigsten empfiehlt und deshalb besondere Aufmerksamkeit genießen sollte.

Quelle: Starting Up 12/09, 01+02/10, S. 6 - 8
 

Seit dem 01.09.2009 sind die ersten Änderungen des Datenschutzgesetzes in Kraft getreten, das zweite Maßnahmenpaket folgt jedoch erst im April 2010. Gerade diese beiden unterschiedlichen Neuregelungen mit verschiedenen Stichtagen führen zu Verwirrungen. Denn bereits in der Datenschutznovelle II, die sich mit dem Datenhandel beschäftigt und die als erstes in Kraft getreten ist, werden Verweise auf die Datenschutznovelle I, in der es sich um das Scoring dreht, geschaffen.

Dies sorgt für Unsicherheit, da diese Verweise logischerweise noch ins Leere laufen. Viele Regelungen sind zudem unklar und auch teilweise bereits im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb geregelt. Kritiker können den Neuerungen also nicht viel abgewinnen, sehen lediglich einen vermehrten Aufwand darin, das Gesetz zu verstehen.

Die wichtigsten Neuerungen

Die wichtigsten Neuerungen sind eigentlich gar nicht unbedingt als solche zu erkennen. So dürfen Verbraucher erst nach schriftlicher Einwilligung kontaktiert werden. Dabei gilt eine E-Mail nicht als ausreichender Beleg. Zwar sollen online Möglichkeiten zur Einwilligung der Datenverarbeitung geschaffen werden, doch müssen hier genaue Dokumentationspflichten seitens der Unternehmen beachtet werden. Ebenfalls dürfen keine Verbraucher mit unterdrückter Rufnummer angerufen werden.

Verwunderlich ist auch, dass die Einwilligung gegen die Gewährung von Vorteilen möglich ist. Andererseits darf jedoch keine Kopplung von Leistungsgewährung nur unter Einwilligung in die Datenverarbeitung vorliegen. Das wiederum gilt nur für marktbeherrschende Unternehmen. Die Datenschutznovellen geben folglich mehr Rätsel auf, als dass sie für Klarheit sorgen.

Klare Verbote

Dennoch gibt es einige klare Verbote: So dürfen weder Kaltakquise bei privaten Verbrauchern, Fax-, E-Mail- oder SMS-Werbung ohne vorherige Zustimmung betrieben werden. Wer dem zuwider handelt, muss mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen, vormals waren es nur 25.000 Euro. Bei materiellen Verstößen gegen das Datenschutzgesetz sind zudem nicht mehr nur 250.000 Euro Höchststrafen, sondern sogar 300.000 Euro Höchststrafen vorgesehen.

Datenverarbeitung und die Fristen

Weiterhin gilt: Daten, die vor dem 01.09.2009 erfasst und seither nicht mehr geändert wurden, können noch bis zum 31.08.2012 nach dem alten Datenschutzgesetz behandelt werden. Wird jedoch der Datensatz verändert, etwa durch die Änderung der Adresse, sind sofort die neuen Gesetze gültig.

Schwierig ist auch das Listenprivileg zu verstehen. Es sagt im Grunde genommen nichts anderes aus, als dass Daten von Unternehmen genutzt werden dürfen, sofern es sich um Werbung handelt, die mit dem Unternehmen in Verbindung steht. Nicht verwertet dürfen die privaten Daten der Ansprechpartner. Bei kleinen Unternehmen und Gründern ist die strikte Trennung privater und geschäftlicher Daten allerdings oft nicht möglich.

Quelle: Pro Firma 11/2009, S. 38-40

Gerade Gründer und junge Unternehmen haben oft nicht die notwendigen finanziellen Mittel, um groß angelegte Werbeaktionen tatsächlich durchführen zu können. Einige Vorreiter auf diesem Gebiet haben jedoch bereits jetzt gezeigt, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, mit wenig Geld große Werbung zu machen. Als Faustregel gilt dabei: Je geringer das Budget für Werbung, desto besser muss die Idee ausfallen.

Möglichkeiten für gekonnte, kostengünstige Werbung gibt es viele, oft mangelt es jedoch an der erfolgreichen Umsetzung. Dies ist entweder bedingt durch zu wenige Kenntnisse auf dem Markt oder aber durch Angebote von Werbeagenturen oder Branchenportalbetreibern im Internet, die einfach unseriös arbeiten.

Gemeinschaftswerbung und ihre Erfolge

Gemeinschaftswerbung ist eines der Stichworte, die vermeintlich zum Ziel führen. Experten bestätigen dies jedoch in den seltensten Fällen. Auf den ersten Blick wirkt die Werbung im Kollektiv sicher kostengünstig. Jedoch muss ein gemeinsamer Konsens gefunden werden, der dann oft sehr flach ausfällt, wie Experten bestätigen. Letzten Endes kann sich das einzelne Unternehmen kaum von den anderen Mitbewerbern abgrenzen, so dass die Erfolge auf sich warten lassen.

Interessant ist jedoch, dass Kooperationen fast ausnahmslos befürwortet werden. Das heißt, tun sich der Motorradhandel und der Lackierer, die Kosmetikerin und die Apotheke oder der Steuerberater und der PC-Profi zusammen, können sie oft ein Komplettpaket bieten. Der Nutzen für den Kunden wird sofort deutlich sichtbar. Auch zeigt sich schnell, dass mit nur einem Ansprechpartner gleich mehrere Themenfelder abgedeckt werden können. Diese Werbemaßnahmen sind deutlich Erfolg versprechender, als eine Werbung im Kollektiv von mehreren Bekleidungsgeschäften im Einkaufszentrum.

Werbeerfolge kontrollieren

Ein weiteres Manko bei vielen Unternehmen besteht darin, dass sie den Erfolg der Werbung nicht ausreichend überprüfen. Wer eine Anzeige druckt, kann beispielsweise einen Gutschein mit abdrucken. Wenn der Kunde diesen einlöst und einen kleinen Rabatt erhält, lässt sich der Erfolg besser kontrollieren.

Ebenfalls können AdWords-Kampagnen im Onlinebereich geschaltet werden. Anhand der erzielten Klicks wird es auch hier möglich, den Werbeerfolg zu messen. Oftmals wird jedoch ein Mailing, das auf einen höheren Abverkauf abzielt, im Anschluss dahingehend bewertet, dass die Imagewerte des Unternehmens betrachtet werden. So kann keine wirkungsvolle Erfolgskontrolle entstehen.

Pressearbeit als Werbemaßnahme

Werbung als solches, darunter verstehen viele KMU noch immer das Abdrucken von Flyern oder das direkte Mailing an Kunden. Pressearbeit dagegen ist für KMU noch immer oft genug ein Fremdwort. Oftmals geht man davon aus, dass PR oder Public Relations gleichzusetzen ist mit der Veröffentlichung von Firmennachrichten. Zu wenig News verhindern also die PR-Arbeit?

Weit gefehlt, wie Experten der Branche bestätigen. Mit PR-Arbeit kann die Grundlage für spätere Werbemaßnahmen im eigentlichen Sinne geschaffen werden. So verhilft sie Unternehmen zu mehr Bekanntheit, wodurch die späteren Maßnahmen mehr Beachtung finden. Man sollte deshalb bei der Pressearbeit berücksichtigen, welche Medien die eigene Zielgruppe nutzt. Im Presseverteiler sollten die verantwortlichen Journalisten stehen.

Quelle: Pro Firma 11/2009, S. 24-32
 

Im Web hat jeder Mensch, jede Firma und auch jedes Produkt ein bestimmtes Image - positiv oder auch negativ. Während Privatpersonen in der Regel für ihr Image im Internet selbst verantwortlich sind - z. B. durch unter vollem Namen auf Facebook veröffentlichte Party-Fotos - wird das Image von Unternehmen mehrheitlich von den Äußerungen und Meinungen Dritter geprägt.

"Es braucht 20 Jahre um einen guten Ruf aufzubauen und 5 Minuten, ihn zu zerstören." Warren E. Buffet
amerikanischer Investor


Unternehmen könnten sich nicht mehr darauf verlassen, das über Jahrzehnte aufgebaute Marken bestehen blieben. "Die Fundamente der Marken bröckeln schnell, wenn die Qualität nicht stimmt. Und die Qualität liegt im Auge des Betrachters", äußerte Samir Arora, Gründer von Glam Media, einem Netz aus Websites, Blogs und Magazinen, auf der vom Burda-Verlag organisierten Konferenz Digital, Life, Design (DLD) in München. Deshalb sollten Marken Kunden an einem frühen Zeitpunkt der Entscheidungsfindung erreichen.

Neu ist diese Erkenntnis nicht. Während die Unternehmen vor nicht allzu langer Zeit beim Stichwort Internet reflexartig nur an eine gute Platzierung auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen dachten, hat sich ihr Verständnis von Webpräsenz geändert. Es ist heute für viele - aber beileibe nicht alle - Unternehmen genauso wichtig, dass sie oder ihre Produkte und Marke(n) im Web positiv gesehen und auch beurteilt werden.

Online-Monitoring

Um auf dem Laufenden sein, was im Web über das eigene Unternehmen oder die eigene Marke veröffentlich wird, kommen Unternehmen um ein regelmäßiges Online-Monitoring nicht herum. Online-Monitoring steht für die ständige Beobachtung und Analyse des eigenen Umfeldes im Internet. Sie ist die Grundlage dafür, dass Sie rechtzeitig Image- und Marktveränderungen wahrnehmen und auf diese zeitnah reagieren können, um Ihre Online-Reputation zu pflegen.

Eine oft übersehene weitere Möglichkeit des Online-Monitoring ist die Beobachtung der Marktentwicklung. Um auf dem Laufenden zu bleiben betreibt man das Monitoring nicht bezogen auf das eigene Unternehmen sondern beobachtet den oder die (Haupt-)Konkurrenten. Zum Thema Online-Reputation haben wir bereits berichtet.

Werkzeuge und Methoden

Welche Werkzeuge stehen für das Monitoring zur Verfügung? Welche Methoden gibt es? Wie können Unternehmen ihre Online Reputation überwachen? Diese Fragen stehen an, sobald im Unternehmen die strategische Entscheidung gefallen ist, aktives Online Reputation Management (ORM) anzugehen.

Der optimale Weg ist sicher die Beauftragung einer auf Online Reputation Management spezialisierten Agentur. Will man keine Agentur mit der Wahrnehmung des ORM beauftragen, sind Suchmaschinen wohl die einfachste Möglichkeit zur Überwachung der Reputation. So kann man ein News-Alert - z. B. GoogleAlert - nutzen, um sich passend zu überwachten Begriffen per Mail informieren zu lassen. Dies sollte um die Suche in der Blogosphäre - z. B. mit der Google Blog-Suche - erweitert werden, da Blogs wichtige Meinungsmacher (Influencer) im Web sind. Nachteilig bei dieser Methode ist, dass die Alerts regelmäßig manuell ausgewertet und aufbereitet werden müssen. Ein Liste mit Tools zum Monitoring hat Tobias Hurrle zusammengestellt.

Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung von Diensten oder Agenturen für das Online Reputation Management. Im Web finden sich viele Angebote, so dass hier nur zwei herausgegriffen werden, um die grundsätzlich unterschiedlichen Möglichkeiten darzustellen.

Ein relativ neuer Service ist der Ruflotse der myON-ID GmbH. Der Ruflotse wird in drei Produktvarianten angeboten. Für professionelles Management ist nur die Variante „Ruflotse Protect Business“ geeignet. Hier wird täglich nach fünf festgelegten Begriffen gesucht. Bei Treffern gibt es eine Benachrichtigung per E-Mail. Die Suchergebnisse werden statistisch aufbereitet, ein Export als PDF- oder CSV-Datei ist möglich. Bei Bedarf können Löschaufträge erteilt werden, drei Löschaufträge/Jahr sind inklusive. Darüber hinausgehende werden extra berechnet.

Einen anderen Weg beschreiten die Revolvermänner. Sie bieten keinen Dienst an wie der Ruflotse, sondern einen individuell auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmten Service und stellen somit eine auf das ORM spezialisierte Agentur dar. Der Service ist sehr umfassend und beinhaltet u. a. auch geeignete Maßnahmen bei einer Rufschädigung.

Fazit

Für das Online Reputation Management - heute sicher eine alternativlose Notwendigkeit - stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Der einfachste und 'kostenlose', aber auch arbeitsintensivste Weg ist das ORM über Suchmaschinen. Kostengünstig und komfortabel ist das Buchen eines Service-Paketes in Eigenverwaltung. Bei der dritten Variante handelt es sich um klassisches Outsourcing, man delegiert den gesamten Vorgang an eine externe Agentur. Hier müssen natürlich die entstehenden Kosten berücksichtigt werden.

myON-ID, das sich selbst als 'Personal Branding Portal' definiert, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Werkzeug für professionelles Networking gemausert. Es kann als Kontrollzentrum für alle Netzaktivitäten eingesetzt werden. Es bündelt eigene und Fremdbeiträge zu einem 'Content Stream' und der integrierte Mini-Blog ermöglicht es, eigene Informationen ohne großen Aufwand direkt zu publizieren. Es ist als soziales Netzwerk konzipiert, damit sich die Nutzer untereinander austauschen, kennenlernen und bewerten können. Die Nutzung ist denkbar einfach, die Oberfläche übersichtlich und aufgeräumt. Also ideal für Einsteiger in das soziale 'Netzwerken'.

Ich habe relativ wenig Informationen zum Einstieg in myON-ID gefunden, und aus diesem Grund ein Tutorial zur Nutzung von myON-ID als Einstieg in das soziale Netzwerken geschrieben. Dieses Tutorial beschreibt die ersten Schritte in myON-ID.:

  • Registrierung
  • Anlegen eines Profils
  • Anlegen einer Profilseite
  • Einbinden eines 'Content Streams'
  • Aufbau eines 'Mini-Blog'
  • Individuelle Gestaltung einer Seite mit Modulen

Das Tutorial können Sie hier kostenlos herunterladen

Wer an Soziale Netzwerke denkt, kommt sofort auf Facebook, Xing oder LinkedIn. Xing und LinkedIn legen das Haupt­augenmerk auf professionelle Kontakte, anders als Facebook, bei dem der Austausch privater Informationen im Vordergrund steht. An myON-ID denkt dabei zunächst niemand. Wenn Sie bisher wenig Erfahrungen im Umgang mit Sozialen Netzwerken haben, sollten Sie unbedingt einen Blick auf myON-ID werfen.


Die Möglichkeiten, die myON-ID bietet, sind vielfältig und - das ist für Einsteiger wichtig - leicht und intuitiv nutzbar. Es können mehrere Einzelseiten angelegt werden, für die Templates zur Verfügung stehen. Aber auch völlig individuell gestaltete Seiten sind möglich. Zentrales Element eines myON-ID-Accounts ist der 'Contentstream', der die externen Aktivitäten des Nutzers zusammenfasst. Über den Freundefinder gibt es die Möglichkeit festzustellen, welche Nutzer auf myON-ID dem eventuell vorhandenen Twitter-Account folgen oder sich im Google- oder Yahoo-Mailadressbuch befinden. Diese kann man als Kontakte hinzufügen. Danach werden die neuesten Informationen aus dem Kontakt- und Freundesnetzwerk sekundenaktuell im eigenen 'Contentstream' angezeigt.

myON-ID wird zum Blog

Der 'Contentstream' lässt sich auf einfache Weise um eigene Einträge erweitern. Dabei kann es sich sowohl um kurze Status-Meldungen als auch längere Blogeinträge handeln. Die Texte können formatiert und mit Bildern und Videos angereichert werden. Auch YouTube-Videos, Karten von Google Maps oder Fotos von Flickr können eingebettet werden. Damit kann myON-ID durchaus als minimalistisches Blogsystem einsetzen und - als Einstieg ins Internet - die eigene Website ersetzen. Wenn Sie das tun möchten, sollten Sie jedoch den mit geringen Kosten verbundenen Premium-Account wählen. Dort steht Ihnen dann eine 'richtige' Webadresse (URL) und eine frei wählbarer E-Mail-Adresse zur Verfügung. Sie können eigene Werbeeinblendungen einbinden und es werden sogar Google-Anzeigen geschaltet, die gerade bei jungen Unternehmen sehr hilfreich sind, um das Unternehmen bekannt zu machen.

Das 'Monitoring' dient zur Überwachung der Onlinereputation, die gerade bei jungen Unternehmen außerordentlich wichtig ist. Wöchentlich (beim Premium-Account täglich) durchsucht myON-ID mit eigenen Crawlern das Netz nach Einträgen über den Account-Inhaber. Standardmäßig wird nach dem Namen gesucht, beim Premium-Account sind zusätzliche Suchbegriffe möglich. Die Treffer werden in einer gelistet. So können Sie feststellen, was über Sie im Netz 'geredet' wird. 

myON-ID hilft dabei, die eigene Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu verbessern, denn das myON-ID-Profil ist automatisch dafür optimiert. Außerdem hat jeder User die Möglichkeit den Google-Eintrag selbst zu bestimmen. In den Profileinstellungen können Begriffe (Schlagworte) eingetragen werden, unter denen man bei Google gefunden werden will. Die Schlagworte, die bei myON-ID in 'Interessen' eingetragen wurden, sind dann auch diejenigen, die bei Google mit dem myON-ID Profil angezeigt werden.

Fazit

myON-ID, das sich selbst als 'Personal Branding Portal' definiert, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Werkzeug für professionelles Networking gemausert. Es kann als Kontrollzentrum für alle Netzaktivitäten eingesetzt werden. Es bündelt eigene und Fremdbeiträge zu einem 'Contentstream' und der integrierte Mini-Blog ermöglicht es, eigene Informationen ohne großen Aufwand direkt zu publizieren. Die Nutzung ist denkbar einfach, die Oberfläche übersichtlich und aufgeräumt. Zwar hat myON-ID mit rund 50.000 Nutzern deutlich weniger Verbreitung als andere Netzwerke, das Potenzial, das in myON-ID steckt, ist jedoch enorm.

In meinem Artikel Social-Media-Guides - ein Thema auch für Gründer hatte ich bemerkt, dass ist die Erarbeitung von Verhaltensregeln für den Umgang mit dem Web 2.0 sehr aktuell ist, aber für junge Unternehmen, die oft keine eigenständigen Bereiche Kommunikation/PR und Recht vorhalten, eine besondere Herausforderung darstellen. Im Folgenden habe ich die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte in allgemeiner Form zusammengestellt.

Leitlinien für das Engagement in Sozialen Medien

Diese Leitlinien gelten für Mitarbeiter oder Auftragnehmer der Muster GmbH, wenn Sie sich aktiv in Blogs, Wikis, sozialen Netzwerken oder jeder anderen Art von Sozialen Medien engagieren. Egal ob Sie bei Twitter, Wikipedia, Xing, MySpace oder Facebook aktiv sind und dort Beiträge, Einträge oder Profile erstellen, beachten Sie diese Leitlinien unbedingt.

Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn sich Mitarbeiter Muster GmbH im Bereich Sozialer Medien (Social Media) engagieren und dort aktiv werden. Wir erwarten jedoch, dass alle Beiträge (Tweets, Blog-Beiträge oder -Kommentare, Einträge in Wikis u. a.) diesen einfachen, aber wichtigen Leitlinien entsprechen.

Bitte bedenken Sie, dass die aufgestellten Regeln dem übergeordneten Ziel folgen, die Reputation unseres Unternehmens (und unserer Marken) zu schützen. Deshalb ist es notwendig, dass jegliche Online-Teilnahme in respektvoller und unserem Unternehmen angemessener Form erfolgt und dabei auch alle rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden.
 

  1. Seien Sie transparent. Wenn Sie sich zu unsrem Unternehmen (und unseren Marken) äußern, stellen Sie klar, dass Sie für die Muster GmbH tätig sind. Wenn Sie sich zu unserem Unternehmen (oder unseren Marken) oder zu Mitbewerbern äußern, muss sich jeder über Ihre Person klar sein: Verwenden Sie Ihren richtigen Namen und identifizieren Sie sich als Mitarbeiter der Muster GmbH. Es liegt in Ihrem ureigensten Interesse, dies zu tun, bevor Sie sich zum Thema äußern.
  2. Stellen Sie sich oder die Muster GmbH niemals in falscher oder irreführender Weise dar. Alle Beiträge im Social Web müssen der Wahrheit entsprechen und dürfen keinerlei verzerrende oder gar falsche Aussagen enthalten
  3. Posten Sie nur sinnvolle und respektvolle Kommentare oder Beiträge - mit anderen Worten, bitte kein Spam und keine Bemerkungen, die off-topic oder beleidigend sind.
  4. Beachten Sie die Grundregeln der Vertraulichkeit und Höflichkeit. Es ist beispielsweise unabdingbar, vor einer Veröffentlichung um Erlaubnis zu bitten, wenn es sich um Inhalte privater Gespräche oder Interna unseres Unternehmens handelt. Vergewissern Sie sich, dass Sie bei Ihrem Bemühen um Transparenz die Privatsphäre anderer, die Vertraulichkeit und die rechtlichen Vorgaben für eine externe kommerzielle Kommunikation nicht verletzen.
  5. Äußern Sie sich nur zu Ihrem Fachgebiet. Weisen Sie Sie auf Innovationen und zukünftige Entwicklungen unseres Unternehmens hin, sofern dies keine vertraulichen Vorgänge der Muster GmbH berührt.
  6. Sind Sie mit der Meinung anderer nicht einverstanden, reagieren Sie immer höflich und angemessen. Sollte sich eine Online-Diskussion, an der Sie beteiligt sind, sehr kontrovers entwickeln: Beteiligen Sie sich weiterhin sachlich und ziehen Sie sich nicht plötzlich zurück. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie weiterhin agieren sollen, wenden Sie sich an den von der Muster GmbH benannten Ansprechpartner für PR/Online-Kommunikation und beraten Sie sich mit ihm über das weitere Vorgehen, um so die beste Lösung für die Reputation unseres Unternehmens zu finden.
  7. Verhalten Sie sich diplomatisch, wenn Sie sich zu einem Wettbewerber äußern wollen. Stellen Sie alle Fakten richtig dar und vergewissern Sie sich, dass Sie die Berechtigung haben, im Namen der Muster GmbH Stellung zu nehmen.
  8. Geben Sie in auf keinen Fall Kommentare zu rechtlichen Fragen oder Rechtsstreitigkeiten, die die Muster GmbH betreffen, ab. Gerade wenn es sich um eine kritische Situation für die Muster GmbH handelt. In einem solchen Fall wenden Sie sich an die (Geschäftsführung/PR-Abteilung/Rechtsabteilung/andere Verantwortliche).
  9. Äußern Sie sich nicht zu politischen oder religiösen Themen, wenn Sie im Namen Muster GmbH in den Sozialen Medien aktiv sind. Tun Sie das auch nicht anonym, da alle Beiträge im Zweifelsfall zur IP-Adresse unseres Unternehmens zurückverfolgt werden können.
  10. Seien Sie klug und schützen Sie Ihre Privatsphäre und vertrauliche Informationen der Muster GmbH. Was auch immer Sie veröffentlichen, denken Sie immer daran: Es ist allgemein zugänglich und das für lange Zeit. Das Web hat ein gutes Gedächtnis.

Das Web 2.0 - ein Schlagwort, das vom amerikanischen Verleger Tim O’Reilly geprägt wurde - bezeichnet eine neue Form des Internets, in dem die Benutzer aktiv Inhalt und Aussehen mitgestalten. Sollten Sie Mitarbeiter haben, nutzen diese Dienste wie Twitter, Blogs und Co. und kommunizieren Informationen beruflicher und privater Natur, und das freiwillig und für eine teilweise breite Öffentlichkeit! Sollten Sie noch keine Mitarbeiter haben, aber Soziale Medien nutzen, gilt das natürlich auch für Sie.

Gefährlich für Ihr junges Unternehmen sind kritische oder gar negative Äußerungen über das Unternehmen oder dessen Produkte im Web. Solche Beiträge können den Aufbau einer Online-Reputation eines Unternehmens oder einer Marke nachhaltig stören. Wichtig ist es, auf solche Äußerungen im Netz zeitnah und vor allem angemessen zu reagieren. Dabei helfen Regeln, die in Social Media Guidelines niedergelegt sind.

Obwohl viele Unternehmen den Bereich Social Media in seiner Gesamtheit noch nicht voll erfasst und für sich nutzbar gemacht haben, ist die Erarbeitung von Verhaltensregeln für den Umgang mit dem Web 2.0 sehr aktuell. Für Existenzgründer, die oft keine eigenständigen Bereiche Kommunikation/PR und Recht vorhalten, stellt dies eine besondere Herausforderung dar.

Was sind Social Media Guidelines?

Social Media Guidelines legen - vereinfacht gesagt - Verhaltensregeln für Unternehmen und deren Mitarbeiter im Umgang mit den Sozialen Medien fest. Wie soll ein solches Regelwerk aussehen?

Grundlage für die Festlegung der Regeln für Mitarbeiter sollte der Social Media Code of Ethics der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. sein, der Regeln festlegt, wie das Unternehmen selbst im Social Web agiert.

Was sollte im Regelwerk festgelegt werden?

Social Media Guidelines sollen für jeden Mitarbeiter die Fragen beantworten

  • Was darf ich, was darf ich nicht?
  • Was für Konsequenzen kann das für meinen Job haben?
  • An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

Wie in vielen Bereichen des Web haben sich US-amerikanische Unternehmen frühzeitig mit dieser Problematik beschäftigt. Unter Social Media Policy Examples sind mehr als 30 solcher Giudelines zusammengefasst.

Schauen Sie sich Richtlinien anderer an

Eine wirklich gute Anregung für eigene Social Media-Guidelines kann man bei Intel finden. Intel ermutigt die Mitarbeiter ausdrücklich, sich im Social Web zu engagieren:

Soziale Plattformen verändern die Art und Weise unserer Arbeit grundlegend. Sie bieten neue Möglichkeiten, mit Kunden und Kollegen weltweit zu kommunizieren. Es ist ein neuer Weg für die Interaktion und wir glauben, dass Social Computing Ihnen helfen kann, starke und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Zudem ist es ein Weg für Sie, sich an der weltweiten Kommunikation über unsere Arbeit zu beteiligen [...]

Knapp zusammengefasst sind in Intels Social Media Richtlinien folgende Prinzipien enthalten:

  • Achten Sie auf Transparenz und Ehrlichkeit.
  • Geben Sie zu, wenn Sie einen Fehler gemacht haben.
  • Äußern Sie sich nur zu Ihrem Fachgebiet.
  • Posten Sie nur sinnvolle Beiträge, seien Sie respektvoll und nicht beleidigend.
  • Posten Sie nicht impulsiv, prüfen Sie, ob eine Erwiderung auf ein Posting nötig ist und reagieren Sie dann rechtzeitig und angemessen
  • Achten Sie darauf, keine vertraulichen Informationen weiterzugeben.
  • Auch wenn Sie zu Äußerungen anderer Internetnutzer eine andere Meinung haben, antworten Sie angemessen und höflich .
  • Beachten Sie den Intel Verhaltenskodex und die Intel Datenschutzrichtlinien.
  • Denken Sie daran, dass letztendlich Sie für alle Ihre Äußerungen verantwortlich sind.
  • Wenn Sie unsicher sind, ob eine Ihrer geplanten Reaktionen angemessen und richtig sind, sehen Sie in den Social Media Richtlinien nach oder wenden Sie sich an einen Ihrer Ansprechpartner.

Fazit

Für alle Unternehmen - auch für Ihres - ist Social Media ein wichtiges Thema, jetzt und heute! Sie sollten jetzt aktiv werden. Sie werden die Kommunikation Ihrer Mitarbeiter im Social Web nicht unterbinden können, Verbote helfen nicht weiter. Also geben Sie Ihren Mitarbeitern Informationen und Richtlinien an die Hand und bieten Sie Mitarbeiterschulungen zu diesem Thema an.

Quellen:
community-management.de
BVDW.org

Egal ob Sie im Internet präsent sind oder nicht, Ihre (potentiellen) Kunden sind online. Immer mehr Internetbenutzer verbringen einen großen Teil ihrer Online-Zeit auf Social Media Seiten. Entweder, um Netzwerke zu knüpfen, oder einfach, um sich zu informieren. Informationen sind ein wesentlicher Bestandteil des Internets und darum auch von Social Media. Unbestritten ist, dass mehr und mehr Menschen mehr und mehr Information über Social Sites bekommen.

Was ist Social Media?

Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Social Media ermöglichen soziale Interaktionen und gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Suchmaschinen lieben Social Media Sites

Der Sinn von Suchmaschinen ist es, im Netz verfügbare Informationen für den Nutzer auffindbar und somit sichtbar zu machen. Es ist also klar, dass Suchmaschinenbetreiber Inhalte von Social Media - Aktivitäten, seien es Kurznachrichten von Twitter, Profile auf sozialen Plattformen wie Facebook, LinkedIn oder Xing oder auch die Blog's nicht unberücksichtigt lassen können. Die großen Suchmaschinen ( Google, Bing, Yahoo!) haben reagiert und neben den Social Sites und Blogs nun auch Twitter in die Suche aufgenommen und indizieren die Inhalte.

Informationen, die gefunden werden sollen, müssen auch produziert werden

Es ist bekannt, dass Optimierung von Websites für die Suchmaschinen wichtig für das Marketing im Internet ist. Die Techniken dazu werden in allen Facetten hinreichend diskutiert. Vernachlässigt wird dabei oft, dass Informationen, die gefunden werden sollen, auch produziert werden müssen! Die Kanäle der Social Networks sind dazu hervorragend geeignet.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Die einfachste Möglichkeit des Einstieges in die Welt der Social Media ist die Nutzung von Twitter. Twitter ist ein kostenloser Kurznachrichtendienst (Microblogging), der es erlaubt, Nachrichten mit maximal 140 Zeichen zu veröffentlichen. Um Twitter nutzen zu können, benötigen Sie lediglich einen kostenlos einzurichtenden Account. Für die ersten Schritte dazu gibt es im Netz vielerlei Hinweise, z. B. ein '30-Tage-Aktionsprogramm' unter Schritt für Schritt mit Twitter in den Alltag. Auch für andere soziale Plattformen wie Xing, LinkedIn oder Facebook finden sich im Netz Anleitungen zum einfachen Einstieg und zur effektiven Nutzung.

Müssen potentielle Kunden Mitglied in den Netzwerken sein?

Nein. Es ist eigentlich unerheblich, ob die User der Zielgruppe, die erreicht werden soll, selbst Teil dieser sozialen Netzwerke sind, also selbst Twittern oder einen Facebook-Account haben. Die ins soziale Netz eingespeiste Information erreicht sie auch so - über die Suchmaschinen!

Obwohl das Internet heute der bedeutendste Marktplatz ist, kann sich nach wie vor noch nicht jeder damit identifizieren. Aufgrund negativer Publicity oder eigener schlechter Erfahrungen, scheuen sich viele Kunden immer noch vor Online Bestellungen. Dabei ist der Onlinehandel heute einer der wichtigsten Wirtschaftszweige.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, im Bereich Onlinehandel eine eigene Existenz zu gründen, sollte einige Dinge beachten. Denn entscheidend ist zum Einen natürlich das richtige Sortiment, zum Anderen aber genauso die Schaffung eines Vertrauensverhältnisses zwischen Kunden und Händlern. Dieses kann gezielt mit Bewertungsportalen erschaffen werden. Unterschieden wird dabei in mehrere Varianten der Bewertungsmöglichkeiten.

Onlinehandel und die Bewertungsmöglichkeiten

Zum einen findet sich die eindimensionale Kurzbewertung. Hier wird lediglich der Zufriedenheitsgrad auf einer Skala von 1 bis x angegeben. Die mehrdimensionale Bewertung liefert schon umfangreichere Angaben, da einzelne Kategorien, wie Service, Liefertreue, Qualität und Preise, um nur einige Beispiele zu nennen, bewertet werden können.

Andererseits findet sich auch die Möglichkeit, eine freie Bewertung mit Freitext abzugeben. Dabei kann der Kunde genau darüber informieren, wie er welche Leistungen bewerten würde. Diese Form der Bewertung im Onlinehandel ist für die Kunden um einiges aufwändiger, aber auch aussagekräftiger. Für den Händler bietet sie die Möglichkeit, die eigenen Schwachstellen zu erkennen und evtl. bestehende Fehler zu beheben.

Produkt- und Shopbewertungsportale im Onlinehandel

Die bekanntesten Bewertungsportale ermöglichen die Bewertung einzelner Produkte und Shops. Wenn Existenzgründer diese nutzen, sich dort anmelden und den Kunden die Möglichkeit zur Abgabe einer Bewertung bieten, schaffen sie bereits ein gewisses Vertrauen. Sie scheuen sich nicht vor offener Kritik und sind bereit, diese anzunehmen.

Des Weiteren können sich Kunden über die Bewertungsportale Informationen beschaffen. Ein Shop, der überwiegend positive Bewertungen erhalten hat, kann auf diese Art und Weise noch mehr Kunden erhalten. Werden also Bewertungsportale genutzt, kann im Onlinehandel ein Vertrauensverhältnis zu den Kunden aufgebaut werden. In dem Falle werden weitere Kunden folgen und das Geschäft mit dem Onlinehandel hat gute Chancen, sich auf dem Markt zu etablieren und zu florieren.

Allerdings sollten sich Existenzgründer auch darüber im Klaren sein, dass es zu Beschwerden und negativen Bewertungen kommen kann. Diese sollten genauer analysiert und entsprechend der bemängelten Punkte sollte gehandelt werden.

Quelle: http://www.repugraph.net

»Guerillas verkaufen an Individuen. Sie möchten ihre Produkte an bestimmte Personen verkaufen - Kunde für Kunde. Ihr Marketing ist persönlich, maßgeschneidert und sehr werbewirksam.«

So beschreibt Jay Conrad Levinson im Guerilla Marketing Handbuch eines der nach meiner Meinung wichtigsten Merkmale dieser leider noch immer zu wenig beachteten Marketingsstrategie.

Ursprüngliches Guerillamarketings setzt Botschaften kreativ und oft mit einfachsten Mittel um. Eine Kernaussage ist: Triff den Kunden dort mit deiner Botschaft, wo er es am wenigsten erwartet. Viele heute als 'Guerilla-Marketing' bezeichnete Kampagnen, ist in Wirklichkeit kein Guerilla-Marketing, da ihnen entscheidende Merkmale fehlen. So wurde die Einführung des neuen 'Mini' als eine Großtat des Guerilla-Marketing bezeichnet. War es eine Guerilla-Marketing-Kampagne? Kreativ war sie sicher, aber hat man sie mit einfachsten Mitteln umgesetzt?

Ideal für Unternehmen mit kleinem Werbebudget

Beim 'Guerilla-Marketing' wird oft übersehen, dass gerade diese Art von Marketing größtmögliche Wirkung mit minimalem monetärem Einsatz verbindet. Was zählt, ist nicht ein großer Werbeetat, sondern vor allem pfiffige Ideen, die sich leicht umsetzen lassen, den Kunden direkt erreichen und (möglichst) nichts kosten.

Wie so oft, spielt auch bei dieser Art des Marketing die USA eine Vorreiterrolle, aber auch in Europa setzt das 'Guerilla'-Prinzip immer mehr durch.

Heilsarmee

Eine Aktion, die alle Merkmale einer wirklich rundum gelungenene Aktion zeigt, fand ich vor einiger Zeit bei guerilla-marketing.com. Bei dieser Kampagne für die Heilsarmee wurde Guerilla Marketing in seiner ursprünglichen Definition betrieben: Maximale Wirkung bei minimalen Kosten. Freiwillige waren in Portland (USA) unterwegs und benutzten schmutzige Autoscheiben, Badezimmerspiegel, Schaufenster, u. s. w. für ihre Werbebotschaft: Logo und Website der Heilsarmee verbunden mit einem Spendenaufruf. Die Message ist klar: Die Heilsarmee verwendet Spendengelder ausschließlich zur Hilfe Bedürftiger - nicht für Marketingmaßnahmen.

Solche Aktionen sollten nicht unbedingt kopiert werden, man kann sie aber - auf seine speziellen Bedürfnisse angepasst - durchaus variieren. Ein Slogan, mit Kreide auf den Bürgersteig geschrieben (Vorsicht: Nicht alle Ordnungsämter tolerieren das!) oder die selektive Reinigung einer Fußgängerzone mittels Negativschablone und Kaltreiniger findet sicher auch sein Publikum. Der Fantasie sind da kaum (s. o.) Grenzen gesetzt.

Auf eine sehr witzige Aktion möchte ich zum Schluss noch hinweisen: Suchen Sie bei YouTube einmal unter Buchmesse und Eichborn-Verlag oder klicken Sie hier. Es lohnt!

Kein Sportverein und keine Kulturveranstaltung kommen in der heutigen Zeit ohne einen Sponsor aus. Und auch in der Wirtschaft ist ein Überleben ohne einen Sponsor nicht mehr vorstellbar. Alle, die eine eigene Existenz gründen wollen, sind also immer gut beraten, sich ihre Geschäftsidee sponsern zu lassen.

Die Funktionsweise von Sponsoring

Sponsoring ist eine Angelegenheit, von der immer zwei Seiten profitieren: auf der einen Seite derjenige, der sein neues Geschäft bewerben möchte, und auf der anderen Seite der Sponsor, der durch den Geschäftsmann oder Unternehmer seinen eigenen Namen oder sein eigenes Geschäft bekannter und populärer machen möchte. Aber noch etwas anderes ist beim Sponsoring von Interesse, und zwar das das Geld, denn ein Sponsor ist auch immer ein potenzieller Geldgeber.

Am Beispiel eines Sportvereins lässt sich das Sponsoring einfach erklären. Der Verein ist vielleicht nicht besonders groß und hat dementsprechend wenig finanzielle Mittel zur Verfügung. Nun möchte der Verein gerne für seine Fußballmannschaft neue Trainingsanzüge kaufen. Um dies zu finanzieren, wird jetzt ein Sponsor gesucht. Das kann ein Geschäftsmann aus dem Ort sein, aber auch eine Zeitung oder ähnliches.

Ist der Sponsor gefunden, bezahlt er die neuen Trainingsanzüge, und im Gegenzug steht der Name des Geschäfts auf der Rückseite der Jacken. So profitieren beide Seiten: Der Sportverein hat neue Anzüge und der Geschäftsmann die Werbung.

Sponsoren finden

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einen geeigneten Sponsor zu finden, der dabei hilft, das neue Geschäft einem breiten Publikum bekannt zu machen. Zum einen kann man selbst losgehen und einen Sponsor suchen. Das ist zwar etwas zeitaufwendig, spart aber Geld. Zum anderen kann man aber auch eine sogenannte Sponsoringagentur engagieren, die im Auftrag einen passenden Sponsor sucht, was dann allerdings eine Provision für die Agentur kostet. Glück hat derjenige, der einen großen Bekanntenkreis hat und diesen bittet, sich einmal nach einem potenziellen Sponsor umzuhören.

Der passende Sponsor

Auf der Suche nach einem Sponsor ist es immer wichtig, jemanden zu finden, der auch zum Produkt passt. Wer also einen Friseursalon eröffnen will, der ist gut beraten, einen Sponsor zu finden, der etwas mit Frisieren und Haareschneiden zu tun hat. Alles andere würde auf die Kunden unglaubwürdig wirken, und das sollte nach Möglichkeit vermieden werden, denn jeder Kunde sollte sich mit dem Produkt oder auch mit einer Dienstleistung identifizieren können.

Quelle: http://www.step21.de

Jedes Unternehmen und auch jedes Geschäft wird aus einer Idee heraus geboren. Manchmal stößt man auf eine Marktlücke und die Idee ist plötzlich da. Andere wiederum setzen auf Trends. Da sich aber Mode, Trends und auch die gesellschaftlichen Verhältnisse immer wieder ändern, ist es immer ratsam, bei einer Existenzgründung eine Marktanalyse zu machen.

Worauf muss man im Vorfeld einer Marktanalyse besonders achten?

Wenn die Geschäftsidee im Kopf bereits Formen angenommen hat, muss man überlegen, welche Erfolgsaussichten diese Idee in der Praxis hat, und sich dann ein paar wichtige Fragen stellen. Oberste Priorität hat dabei die Frage: Welche potenziellen Kunden sollen mit dem neuen Produkt angesprochen werden und wie hoch ist die Kaufkraft dieser zukünftigen Kunden? Eine weitere wichtige Frage ist: Soll man auf Qualität oder lieber auf Quantität setzen?

Wenn man ein so genanntes Nischenprodukt auf den Markt bringen will, dann wird es unter Umständen schwer werden, sich auf dem Markt zu etablieren, und wenn doch, dann geht das nur mit Qualität. Wenn es sich aber um ein Produkt handelt, was schon in ähnlicher Form auf dem Markt zu finden ist, dann kann man auf Quantität setzen.

Wo kann man eine Marktanalyse durchführen lassen?

Es gibt viele unterschiedliche Wege, eine Marktanalyse durchzuführen. Zum einen kann man bei den statistischen Bundesämtern nachfragen oder auch ein Marktforschungsunternehmen kontaktieren. Zum anderen gibt es den schnellen und bequemen Weg der Recherche im Internet, oder man macht selbst Umfragen. Wichtig ist es vor allem, die Konkurrenz zu erforschen, denn das kann für die eigene Marktanalyse von Vorteil sein.

Von der Konkurrenz lernen

Die Konkurrenz, die ihr Produkt schon auf dem Markt etabliert hat, ist immer ein gutes Beispiel dafür, wie eine Marktanalyse durchgeführt wird. Wenn man die Konkurrenz beobachtet, dann sollte man sich immer die Frage stellen: Warum sollten die Kunden ausgerechnet bei mir kaufen und nicht bei der Konkurrenz? Was ist an meinem Produkt anders und besser, dass die Kunden sich für mein Geschäft entscheiden und nicht für ein anderes Geschäft, was ein ähnliches oder sogar das gleiche Produkt verkauft? Wenn man sich mit diesen Fragen eingehend beschäftigt, dann kann man durch diese Art der Marktanalyse schon einen weiteren Schritt in Richtung Erfolg machen.

Quelle:
http://www.marktforschung.de
http://www.gruenderleitfaden.de

Gerade in Krisenzeiten, wie sie derzeit herrschen, ist es nach Meinung vieler Unternehmen wichtig, neue Kunden zu gewinnen. Allerdings warnen Experten davor, die Neukundengewinnung als einzigen Weg aus der Krise zu sehen. Sicher ist es richtig, dass neue Kunden und deren Gewinne die Umsatzeinbrüche bei Bestandskunden ausgleichen sollten. Jedoch sollten die Bestandskunden nicht vergessen werden.

Je nach Art und Ziel des Unternehmens wird die Neukundengewinnung oder die Kundenbindung mehr in den Vordergrund gestellt. Für Gründer ist die Neukundengewinnung natürlich der wichtigere Punkt, da meist keine oder nur wenige Bestandskunden vorhanden sind. Experten weisen jedoch immer wieder darauf hin, dass die Neukundengewinnung Zeit braucht und gezielt sowie systematisch betrieben werden muss.

Kundencluster bei der Neukundengewinnung

Zunächst sollten potenzielle Neukunden in ein Cluster eingeteilt werden. Zur Verfügung stehen vier Cluster, im Cluster 1 finden alle sehr interessierten Kunden Platz, die auch einen Auftrag auslösen wollen. Im Cluster 2 sind interessierte Kunden zusammengefasst, die derzeit aber keine Aufträge vergeben können. Cluster 3 beinhaltet Kunden, die nur wenig Interesse haben und Cluster 4 Kunden, die kein Interesse haben.

Die wichtigste und gleichzeitig knappste Ressource in der Neukundengewinnung ist die Zeit. Deshalb sollte sie optimal genutzt werden. Kunden des Clusters 1 sind deshalb bevorzugt zu behandeln. Die persönliche Kundenbetreuung spielt hier eine wichtige Rolle, selbst wenn sie zeit- und kostenaufwändig ist. Die Cluster 2 und 3 werden mit verschiedenen Mailingaktionen, Einladungen zu Messen und telefonischer Akquise betreut. Allerdings dürfen die zeitlichen Abstände bei Cluster 3 etwas länger ausfallen. So können auch schnell Neukunden gewonnen werden.

Neukundengewinnung bedingt Bedürfniskenntnis

Wer Neukunden gewinnen will, muss zudem die Bedürfnisse seiner Kunden kennen. Ein einfaches Standard-Produkt wird zwar nicht zur Unzufriedenheit führen, aber auch keine übermäßige Zufriedenheit darstellen. Kann der Gründer jedoch mit einem besonderen, nicht erwarteten Nutzen überzeugen, so begeistert er seine Kunden. Mithilfe dieses Begeisterungsmerkmals kann die Neukundengewinnung vereinfacht werden.

Deshalb sollten nicht nur Neukunden hinsichtlich ihrer Erwartungen befragt werden, sondern regelmäßige Umfragen unter den Stammkunden sollten ebenso wenig fehlen. Denn dadurch lassen sich bereits Verbesserungsmöglichkeiten erkennen, die gezielt im Bereich der Neukundengewinnung eingesetzt werden können. Wer den Nutzen anbieten kann, der häufig nachgefragt wird, aber nur selten zu finden ist, hat bessere Chancen.

Quellen: http://www.lcu-partner.ch

Der Beruf des Handelsvertreters gilt gemeinhin nach wie vor als der Beruf eines Klinkenputzers. Typische Beispiele hierfür sind die Drückerkolonnen, die Zeitschriftenabos oder ähnliches verkaufen wollten. Doch ist diese Ansicht heute noch genauso gültig? Der Handelsvertreter als solcher ist heute kaum noch ein Klinkenputzer, sondern kann viele Vorteile in seinem Beruf vereinen.

So arbeitet der Handelsvertreter heute meist auf selbstständiger Basis. Dabei benötigt er jedoch kein so ausgefeiltes Geschäftsvorhaben, wie es bei vielen anderen Existenzgründungen der Fall ist. Da der Handelsvertreter die Produkte und Dienstleistungen eines dritten Unternehmens verkaufen soll, kann er sich auf dessen Qualitätsmerkmale und ähnliches beziehen. Doch die fehlende Geschäftsidee im eigentlichen Sinne lässt viele den Handelsvertreter schnell belächeln.

Der Handelsvertreter-Beruf bringt viele Vorteile

Als Handelsvertreter können Männer und Frauen gleichermaßen tätig werden, Frauen werden oft sogar aufgrund der sozialen Kompetenzen bevorzugt. Sie werden meist für die besseren Verkäufer gehalten. In vielen großen Unternehmen wird dem Handelsvertreter ein Fixum gezahlt, zu dem noch Provisionen hinzukommen. Dies ist durchaus als Vorteil anzusehen, ergibt sich aus dem Fixum eine gewisse finanzielle Grundlage, die gerade Gründer nicht unterschätzen sollten.

Zudem kann sich der Handelsvertreter, wie jeder andere Selbstständige, seine Zeit frei einteilen und selbst entscheiden, mit wem er arbeiten möchte und mit wem nicht. Oft genug genießt er auch einen Bestandsschutz oder Gebietsschutz, so dass keine anderen Vertreter desselben Unternehmens in dem zugewiesenen Gebiet tätig werden dürfen, was einen gewissen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Anforderungen an den Handelsvertreter

Der Handelsvertreter kann also von einigen finanziellen Sicherheitsaspekten profitieren, die den Schritt in die Selbstständigkeit etwas einfacher erscheinen lassen. Dennoch sollte sich jeder angehende Handelsvertreter möglichst frühzeitig Gedanken darüber machen, ob er die Anforderungen an diesen Beruf mit bringt.

Ein gewisses Verkaufstalent, Selbstorganisation und Zeitmanagement sind wichtige Grundlagen, die man mitbringen muss. Des Weiteren sollte schnell ein guter Kontakt zu den Kunden aufgebaut werden können. Zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Kompetenzen sind also wichtig für den Handelsvertreter. Kennt er sich dann noch in der Branche aus und entscheidet sich für ein Unternehmen, hinter dessen Produkten er wirklich stehen kann, kann die Existenzgründung als Handelsvertreter durchaus sinnvoll sein. Denn in diesem Fall wird der Verkauf einfacher vonstatten gehen, als bei Produkten, von denen der Gründer nicht überzeugt ist.

Quelle: http://www.perspektive-mittelstand.de

Jeder, der ein Unternehmen führt, der hat auch Kunden und Geschäftspartner. Besonders zu Weihnachten kann man seinen Kunden und den Geschäftsfreunden eine kleine Freude machen, indem man kleine Aufmerksamkeiten verschenkt. Das ist nicht nur als kleines Dankeschön gemeint, sondern vielmehr auch eine effektive und geschickte Werbestrategie. Wer etwas Persönliches geschenkt bekommt, der wird sich immer wieder gerne an denjenigen erinnern, der das Geschenk gemacht hat. Was liegt da näher als geschmackvolle und auch praktische Dinge zu verschenken, die jeder gebrauchen kann?

Die Auswahl eines passenden Geschenks

www.endlichzuhause.de ... wir decken Ihren Tisch

Die Auswahl dieser kleinen Aufmerksamkeiten ist groß und es gibt für jeden das Passende zum Fest. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Set aus Teegläsern, die eine Zierde für jede Küche, aber auch für jedes Büro sind? Oder wenn man weiß, dass der Kunde oder der Geschäftsfreund lieber Kaffee trinkt, dann sollte man vielleicht formschöne Kaffeebecher mit einem eleganten Design verschenken. Auch Rot- oder Weißweingläser sind immer wieder ein gern gesehenes Geschenk. Besonders für Existenzgründer, die sich erst noch einen Namen machen möchten, sind solche persönlichen Geschenke eine gute Idee, um sich im Gedächtnis der Kunden und möglichen Geschäftspartner zu etablieren.

Bequem: Gleich als Geschenk versenden

Nichts selber verpacken und versenden, sondern einfach bestellen und bezahlen. Fertig, den Rest übernimmt Endlichzuhause.de für Sie. In folgender Übersicht können Sie zwischen fertig verpackten Geschenken wählen.

Auch der Schenkende profitiert

Diese Weihnachtsgeschenke, die einen extravaganten und auch persönlichen Charakter haben, sind nicht nur perfekt um eine Freude zu machen, sondern dienen gleichzeitig auch als eine Art Werbefläche für das eigene Unternehmen. Wenn im neuen Jahr im Büro oder auch zu Hause Kaffee oder Tee getrunken wird, dann wird sich so mancher Kunde und auch Geschäftspartner mit Sicherheit daran erinnern, dass er die schöne Tasse zu Weihnachten von einem aufmerksamen Geschäftsfreund mit Geschmack geschenkt bekommen hat.

Weihnachtsgeschenke an Kunden können außerdem bis maximal 35 EUR pro Geschäftspartner und Jahr von der Steuer abgesetzt werden. Mehr zum Thema Geschenke an Geschäftspartner. So kann der Unternehmer die Kundenbindung erhöhen und gleichzeitig die eigene Steuerlast senken. So kann man praktisch drei Fliegen mit einer Klappe schlagen - eine Freude bereiten, für das eigene Unternehmen eine besonders wirksame Werbung machen und Steuern sparen.
 

Kalender stellen eigentlich eine sehr einfache und dennoch sehr effektive Methode der Werbung dar. Schließlich hängt dieser das ganze Jahr über direkt vor den Augen des Kunden – und hat damit ein enormes Werbepotential. Allerdings gibt es dabei eine Problemfrage: Wie bringe ich den Kunden dazu, meinen Kalender auch aufzuhängen? Es gibt einige Kalender-Konzepte, die sich in der Vergangenheit als sehr werbewirksam erwiesen haben.

Der Pirelli-Kalender

Den Pirelli-Kalender gibt es inzwischen seit 45 Jahren. Er ist einer der erfolgreichsten Kalender überhaupt. Nicht nur die Kunden des Unternehmens Pirelli, die den Kalender mit leicht bekleideten, sexy Damen als Weihnachtsgeschenk bekommen, sind scharf darauf, tausende Männer versuchen jedes Jahr auf’s Neue, einen der begehrten Kalender zu ergattern. Der Kalender wird aufwendig produziert, nur die besten Fotografen und bekanntesten Damen werden dafür engagiert. Das Unternehmen möchte seinen Kunden damit eine besondere Freude machen – und das zahlt sich auch aus.

Die beliebtesten Kalendermotive

Der DuMont Kalenderverlag hat ausgewertet, welche Kalendermotive bei den Kunden am beliebtesten sind. An der Spitze stehen unangefochten die Landschaften mit einem Marktanteil von 43 Prozent. Gleich dahinter rangieren die Tiere (33 Prozent) und Blumenmotive (31 Prozent).  Auch Städtemotive sind mit 20 Prozent noch relativ beliebt. Moderne Kunst hat einen Marktanteil von 12 Prozent.

Der Lavazza Kalender

Auch Kaffeehersteller Lavazza setzt unbekleidete Damen ins rechte Licht – und interpretiert sie ganz neu in toskanischen Motiven. Da räkelt sich eine Frau in einem Teller Spaghetti und die nächste badet im Brunnen Fontana die Trevi in Rom.

Toi Toi & Dixi Kalender

Auch der Umweltdienstleister Adco, der Toilettenhäuschen und Sanitärcontainer verleihen, lässt jedes Jahr einen sexy Kalender produzieren, über den sich vor allem die Kunden im Baugewerbe freuen. Der Kalender ist heiß begehert und ist immer innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Was Kalender leisten

Kalender kommen ohne Streuverluste aus – Sie wählen genau aus, welcher Kunde einen Kalender erhalten soll, und bringen diesen am besten persönlich vorbei. Der Nutzen ist für den Kunden groß, so dass er wahrscheinlich nicht direkt entsorgt wird. Kalender werden von den Menschen als Werbeartikel gut akzeptiert und kaum als lästig empfunden.

Wenn auch Sie mit Kalendern erfolgreich sein möchten, müssen Sie eigentlich nur eins können: erraten, welche Motive sich Ihre Kunden am liebsten in ihr Büro hängen würden. Personalisierung lautet hier das Zauberwort!

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 38 - 40
 

Dieser Artikel ist Teil 6 von 6 der Serie

Nachdem Sie Ihren Kundenbesuch professionell hinter sich gebracht haben, gilt es am Ball zu bleiben. Der erste Schritt ist, zeitnah eine Email an Ihren Gesprächspartner zu versenden, in dem Sie das Besprochene noch einmal kurz zusammenfassen. Bedanken Sie sich für das nette Gespräch und halten Sie fest, wann der nächste Kontakt stattfinden soll. Wenn Sie während Ihres Termins kurz gefragt haben, ob Sie ihm bei Gelegenheit weitere Informationen zusenden dürfen, ist es rechtlich zulässig, ihm Emails, Briefe oder Broschüren zuzusenden. Unter welchen Umständen dies erlaubt ist, lesen Sie in unserem Artikel über Werbefaxe und Werbeemails.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Sie sollten nach Ihrem ersten Besuch immer noch einen zweiten Kontaktversuch starten. Sie können Ihren Kunden entweder anrufen oder erneut besuchen. Vermeiden Sie es allerdings, ohne wirklichen Grund oder immer wieder anzurufen. Interessant ist der Besuch oder das Telefonat dann, wenn sich in dem beim Besuch vorgestellten Produktbereich etwas getan hat. Eine technische Neuerung, eine neue Weiterentwicklung des Produkts oder weitere Leistungen können ein passender Anlass sein für ein nachgreifendes Telefonat. Auch die Änderung von rechtlichen Vorschriften, ein aktuell veranstaltetes Seminar oder eine geänderte Adresse bzw. Telefonnummer können geeignete Aufhänger sein.

Gehen Sie motiviert ans Werk

Auch wenn es unangenehm sein kann, so aufdringlich zu sein: Ohne Akquise geht es nicht! Führen Sie es sich jeden Tag vor Augen, dass ein nicht nachgefasster Kundenbesuch verlorene Zeit darstellt. Fallen Sie nicht auf Ihre eigenen Ausreden herein, sondern motivieren Sie sich selbst dazu. Lassen Sie sich nicht davon demotivieren, dass einige Kontakte keine weiteren Anrufe wünschen – nicht für jeden ist Ihr Angebot gleich interessant. Früher oder später wird Ihr Konzept jedoch aufgehen.

Die Grundlagen für das Nachfassen

Das Nachfassen erfolgt gewöhnlich telefonisch. Briefe dienen weniger dem Nachfassen, sondern mehr als Aufhänger für ein solches Telefonat. Verwenden Sie grundsätzlich Festnetznummern, es sei denn, Sie haben mit Ihrem Gesprächspartner vereinbart, dass Sie ihn auf dem Handy anrufen können. Telefonieren Sie grundsätzlich nur mit der Person, mit der Sie Ihren ersten Termin hatten. Assistenten nutzen Ihnen wenig, da diese sie lediglich weiter vertrösten.

Häufig kommt es vor, dass Ihr Kunde noch nicht entschieden hat, ob er eine Geschäftspartnerschaft mit Ihnen eingehen möchte. Befragen Sie ihn ruhig, ob Sie ihm dabei mit weiteren Informationen behilflich sein können. Es nützt wenig, einen Termin für einen weiteren Anruf zu vereinbaren, denn wenn sich der Gesprächspartner nur „herausreden“ möchte, ist der nächste Anruf nur weitere verschwendete Zeit. Prinzipiell sollten Sie nicht häufiger als drei Mal telefonisch nachfassen. Die einzige Ausnahme ist, wenn Ihr Neukunde sein Interesse daran bekundet hat.

Damit wissen Sie jetzt alles, was Sie benötigen, um Ihren Kundenbesuch nicht nur professionell abzuwickeln, sondern auch zum Ziel zu gelangen und den Interessenten zu einem Neukunden zu machen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 - 47
 

Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 der Serie

Nachdem Sie jetzt wissen, wie Sie mithilfe Ihrer Unterlagen sich und Ihr Unternehmen gekonnt präsentieren können, möchten wir uns jetzt mit Ihren Referenzen beschäftigen. Wenn einem Kunden eine neue Dienstleistung oder ein neues Produkt vorgestellt wird, ist er zunächst skeptisch. Woher weiß er, ob er diese Leistung überhaupt benötigt? Und woher soll er wissen, ob Sie überhaupt professionell und fachgerecht arbeiten? Ihnen wird er es kaum glauben. Aber anderen, bereits zufriedengestellten Kunden wird er es glauben, da diese ja keinen Grund hätten, für Sie zu werben, wenn es nicht der Wahrheit entspräche.

Wie Sie Referenzen nutzen können

Zunächst einmal ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Sie Ihren Kunden, der als Referenz herhalten soll, fragen, ob Sie dies dürfen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Referenzen nutzen können. Zum einen können Sie die Kontaktdaten des Kunden als Referenz verwenden, sodass der Neukunde diesen kontaktieren und zu Ihrer Zusammenarbeit befragen kann. Zum anderen kann Ihr Bestandskunde ein Empfehlungsschreiben ausstellen, das Ihren Neukunden ebenfalls von Ihrer guten Leistung überzeugen kann.

Ebenfalls einen guten Eindruck machen beim Neukunden so genannte Referenzlisten, auf denen Sie namhafte Unternehmen auflisten können, für die Sie bereits gearbeitet haben. Verwenden Sie jedoch nur aktuelle Empfehlungsschreiben. Eine Empfehlung aus dem Jahr 1985 dürfte heute kaum noch aussagekräftig sein. Man geht davon aus, dass Empfehlungen nach fünf Jahren veraltet sind. Suchen Sie sich zudem aus Ihren Referenzen drei oder vier Stück aus, die für den jeweiligen Neukunden am relevantesten sein dürften (z. B. Kunden aus derselben Branche). Listen mit zig Kundenadressen wirken eher abschreckend.

So sollten Referenzen aussehen

Bevor Sie eine Referenz nutzen, sollten Sie darüber nachdenken, ob sie wirklich Sinn macht. Kann der Neukunde daraus irgendeine Information ziehen oder wird eher mit dem Namen des Kunden geworben? In letzterem Falle wäre die Referenz nicht geeignet. Auch wenn der Kunde einer Referenz ein direkter Konkurrent des Neukunden ist, wirkt diese Referenz eher nachteilig für Sie. Interessant sind für den Neukunden stattdessen Unternehmen, die dem eigenen in der Struktur oder Größe und vor allem der Problemstellung ähneln.

Am wichtigsten bei der Nutzung von Referenzen ist jedoch, sich regelmäßig zu vergewissern, dass diese Kunden tatsächlich auch zufrieden sind. Nichts wäre schädlicher, als ein Neukunde, der von einem Bestandskunden erklärt bekommt, welche Probleme mit der realisierten Lösung bestehen.

Einordnen von Empfehlungen mithilfe der RADAR-Methode

Die RADAR-Methode zeigt Ihnen, welche Referenzarten am wirkungsvollsten sind:

  • Referenzliste: Auflistung der Adressen der vielen Stammkunden, die zufrieden sind
  • Auswertung: Befragen Sie ihre Stammkunden einmal pro Jahr über ihre Zufriedenheit – positive Ergebnisse können Neukunden überzeugen
  • Demonstration: Demonstrieren Sie den Einsatz Ihrer Produkte/Dienstleistungen anhand von Anschauungsmaterial
  • Alleinstellungsmerkmal: Werben Sie mit Ihren Alleinstellungsmerkmalen – sie sind belegbar durch Empfehlungsschreiben und Pressemitteilungen
  • Reaktionen: Sie wissen von Kunden, deren Einwände Sie ausräumen und die Sie überzeugen konnten? Verwenden Sie sie als Referenzen.

Wenn Sie die oben genannten Punkte beachten, können Sie Ihre Empfehlungen und Referenzen stark zu Ihrem Vorteil nutzen. Im nächsten und letzten Teil dieser Serie zeigen wir Ihnen noch, wie Sie Kundenbesuche effizient nachfassen können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 - 47

Geplant war es schon lange zu Günther Jauch zu gehen. Geklappt hat es erst nach vielen Jahren des Anrufens, des Kartenschreibens und der Email-Bewerbungen.

Dann aber auch gleich richtig!

64.000 EUR sollten zu packen sein. Ich saß also auf Deutschlands bekanntesten Stuhl gegenüber Deutschland beliebtesten Moderator und war überrascht wie ruhig ich auf einmal war. Ich hatte mir immer gesagt, wenn ich mal hier bin, kann Dir nicht mehr viel passieren, denn mit 3 Jokern (ich habe gemäß meinem Charakter die sichere Variante gespielt) den unendlichen Büchern und Zeitungen, die Du gelesen hast und einem Abitur, wenn auch in NRW, schaffst du die 64.000 Euro immer.

Wen Günther Jauch nicht leiden kann…

Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Pläne schöner Urlaub mit der schönen Freundin, nette Uhr mit auffälligem Ziffernblatt und ein bisschen was auf die hohe Kante wurden schneller zerstört als die 30 Sekunden verstrichen, die der Telefonjoker zur Beantwortung benötigte. Die Antwort von ihm half mir jedoch auch nicht wirklich weiter. Ein bisschen Pech, ein bisschen Unvermögen und die nicht bekommene Gunst von Deutschlands liebstem Schwiegersohn und schon war es aus.

Was geschah nach der Show von Wer wird Millionär?

Die Tränen getrocknet, die Wunden geleckt, stellte sich aber auf einmal ein Gewinn ein mit dem ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hatte: Die expertia Server brachen fast eine ganze Woche komplett zusammen! Die Userzahlen explodierten. Mein Email Account kapitulierte. Wow. Das passiert wenn man vor 2,8 Millionen Menschen seriös von seiner Firma erzählt! Das ist schon Wahnsinn und die wohl beste und kostengünstigste Marketingaktion, da weitestgehend ungeplant, die ich hätte jemals für expertia machen können. Leider darf ich nie wieder zu Günther Jauch – für expertia hätte ich das Opfer noch mal gebracht.

Dieser Artikel wurde von Lars Lüke (Geschäftsführer der expertia.de GmbH) zur Verfügung gestellt. Freuen Sie sich auf ein Exclusivinterview mit Herr Lüke, in welchem er uns unter anderem die Frage beantwortet, was ein Auftritt bei "Wer wird Millionär" einem Unternehmer bringt.

Weitere Artikel von "Wer wird Millionär" - Kandidaten

Kandidat bei "Wer wird Millionär"

Dieser Artikel ist Teil 2 von 6 der Serie

Im vorigen Teil dieser Serie haben wir uns damit beschäftigt, wie Sie am besten den Einstieg in ein solches Gespräch finden. Heute soll es vorrangig darum gehen, wie Sie sich und Ihr Unternehmen am vorteilhaftesten präsentieren.

Bleiben Sie locker!

Wenn Sie gestresst und nervös sind, wird Ihr Gesprächspartner dies mit absoluter Sicherheit merken. Wenn Sie angekommen sind, parken Sie möglichst nicht in Sichtweite Ihres Gesprächspartners. Bleiben Sie jetzt erst noch im Auto sitzen. Denken Sie darüber nach, wie Sie das Gespräch locker beginnen können, falls es sich nicht zufällig passend ergibt.

Sehen Sie nach, ob Sie alle Unterlagen dabei haben, die Sie für das Gespräch benötigen. Falls Sie etwas vergessen haben sollten, können Sie schon jetzt Ihre Strategie entsprechend umstellen, statt später im Gespräch peinlich dazustehen. Sammeln Sie sich jetzt noch eben, konzentrieren Sie sich und denken Sie an einen positiven Ausgang des Gesprächs.

Positiv denken!

Sie müssen für Ihren Kundenbesuch immer höchstmotiviert sein. Stellen Sie sich das Gefühl vor, wie es sein wird, wenn Sie einen Geschäftsabschluss erreichen. Am wichtigsten ist die Motivation beim Besuch eines Neukunden. Vertreten Sie Ihr Unternehmen überzeugend und ohne Wenn und Aber. Solange Ihr Gegenüber Sie noch nicht wirklich kennt, wird er Sie genau studieren. Zu Anfang des Gesprächs verkaufen Sie noch weniger Ihr Unternehmen, sondern noch mehr sich selbst. Treten Sie also professionell auf, lassen Sie durchblicken, dass Sie etwas von Ihrem Handwerk verstehen, und machen Sie Ihren Gesprächspartner neugierig. Das sichert Ihnen die Einladung zu einem zweiten Gespräch.

Das Unternehmen ins richtige Licht rücken

Der Kunde hat natürlich immer die Möglichkeit, alles über Ihr Unternehmen im Web nachzulesen oder in Ihrer Broschüre zu blättern. Doch wissen Sie, ob er es wirklich tut? Deshalb sollten Sie es schaffen, Ihr Unternehmen während Ihres Besuches kurz vorzustellen, ohne Ihren Kunden dabei zu langweilen. Sparen Sie sich dabei langweiliges Zahlenmaterial, sondern stellen Sie lieber die relevanten Produkte kurz mit den wichtigsten Vorteilen vor. Wie groß Ihr Unternehmen ist, spielt dabei keine große Rolle – sowohl kleine als auch große Unternehmen haben jeweils ihre ganz eigenen Vorzüge.

Den Zeitpunkt für Ihre Unternehmensvorstellung können Sie natürlich selbst wählen. Unter Umständen nimmt Ihnen jedoch auch Ihr Kunde diese Entscheidung aus der Hand, indem er danach fragt. Auch eine modern gestaltete Imagebroschüre kann Ihre Unternehmenspräsentation unterstützen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Gesprächspartner die Facts den Personen, die mitentscheiden, richtig übermittelt. Die Broschüre sollte auf jeden Fall modern gestaltet sein, damit sie ihre Wirkung nicht verfehlt.

Über die richtige Gestaltung Ihrer Unterlagen erfahren Sie in der nächste Folge der Serie „Der professionelle Kundenbesuch“ mehr.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 – 47
 

Eine erfolgreiche Info-Broschüre muss sich heute – wenn sie erfolgreich sein soll – ganz nach dem so genannten Elevator-Pitching-Konzept richten. Der Name dieses Konzeptes rührt daher, dass Geschäftsleute früher, während der Zeit der New Economy, häufig nur die paar Sekunden hatten, die sie mit den Entscheidern eines Unternehmens im Aufzug hatten. Nur wenn Sie den Zuhörer während dieser Zeit überzeugen konnten, erhielten sie einen Termin.

Dies bedeutet, dass eine Broschüre so aufgebaut sein muss, dass sie denjenigen, der sie ansieht, innerhalb von 30 Sekunden davon überzeugen kann, dass es sich lohnt, dem Überbringer weiter zuzuhören. Diesen Effekt erreicht man in wenigen Schritten.

Die Markstellung des Unternehmens identifizieren

Wenn Sie das Elevator Pitching anwenden möchten, müssen Sie sich zunächst einige grundliegende Fragen stellen und für sich knapp beantworten:

  • Welche Position hat Ihr Unternehmen am Markt?
  • Welchen Nutzen können Sie einem Kunden bieten?
  • Welche Alleinstellungsmerkmale zeichnen Ihr Unternehmen aus?
  • Wer ist Ihre Zielgruppe?

Ansprechpartner finden

Denken Sie darüber nach, wer in dem Unternehmen, auf das Sie abzielen, der richtige Ansprechpartner ist. Wenn Sie die Informationsbroschüre nämlich ohne einen Ansprechpartner oder an den falschen schicken, wird diese in 99 Prozent der Fälle im Papierkorb landen. Beziehen Sie in Ihre Überlegungen auch ein, dass Sie Ihre Info-Broschüre vielleicht unter Umständen an jemanden adressieren, der durch Ihre Dienstleistung überflüssig wird.

Inhalte festlegen

Schreiben Sie zunächst alle Vorzüge zusammen, was Sie für erwähnenswert und relevant halten. Kürzen Sie diese Aussagen dann auf das allernotwendigste zusammen, sodass man es in höchstens 30 Sekunden lesen kann. Überprüfen Sie, ob alles stimmig und schlüssig ist. Lassen Sie es eine unbeteiligte Person lesen, die nicht weiß worum es geht. Versteht sie es, versteht es auch Ihr Ansprechpartner. Denken Sie immer auch darüber nach, was Ihre Zielperson wohl erfahren wollen würde.

Die Broschüre

Ihre Imagebroschüre ist nun fertiggestellt. Wie Sie diese zu Ihrem Ansprechpartner bringen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Am einfachsten ist es, wenn Sie sie mit der Post schicken. Allerdings handelt es sich dabei sicherlich nicht um die effektivste Methode. Am besten ist es, wenn Sie sie im Rahmen einer kurzen, persönlichen Vorstellung vorbeibringen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Broschüre auch tatsächlich zur Kenntnis genommen wird.

Der Elevator Pitch

Wenn Sie einen Elevator Pitch tatsächlich durchführen möchten, sollten Sie sich zunächst damit beschäftigen, wie Sie auf andere wirken. Überdenken Sie Ihre Mimik und Gestik, wenn Sie argumentieren, und überprüfen Sie Ihre Ausdrucksfähigkeit.

Überlegen Sie sich ganz genau, wie dieses kurze Gespräch ablaufen soll. Legen Sie sich zurecht, wie Sie das Gespräch beginnen möchten. Definieren Sie die Problematik und überlegen Sie, wie Sie Ihrem Gesprächspartner den Nutzen Ihrer Leistung kurz und knapp erklären möchten. Auch der Ausstieg aus diesem Gespräch sollte geplant werden. Setzen Sie sich für jeden Elevator Pitch ein Ziel, beispielsweise die Visitenkarte des Gesprächspartners zu bekommen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 54 - 55
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 6 der Serie

Heute starten wir mit einer neuen Serie, die Ihnen zeigen wird, wie Sie beim Kundenbesuch professionell auftreten, den Kunden beeindrucken und effektiv nachfassen können. Heute wird sich alles um den Beginn des Termins handeln, bei dem der erste Eindruck immer entscheidet.

Die richtige Kleidung

Achten Sie darauf, richtig gekleidet zu sein, denn diese ist zu einem großen Teil für den ersten Eindruck mit verantwortlich. Das bedeutet: Informieren Sie sich zunächst, welche Kleidung in dem Unternehmen üblich ist, das Sie besuchen möchten. Es wäre wahrlich nicht gut, overdressed zum Termin mit einem potentiellen Kunden zu erscheinen. Noch schlimmer wäre es jedoch, unpassend oder zu schlecht gekleidet zu sein.

Je nach Branche kann es auch in Ordnung (oder sogar besser) sein, in einer normalen Jeans aufzutauchen. Allerdings gibt es ein paar absolute No-Go’s in Sachen Kleidung. Hierzu gehört beispielsweise das Tragen von Sandalen im Sommer. Offene Schuhe haben (auch bei Damen) bei Kundenterminen nichts zu suchen.

Das erste Aufeinandertreffen

Wenn man nun den Raum betritt, in dem der Termin stattfinden soll, gehört es zum guten Ton, seinem Gesprächspartner seine Visitenkarte zu übergeben, auch wenn er nicht danach gefragt hat. Sprechen Sie dann kurz nicht weiter – Ihr Gesprächspartner wird einen kurzen Blick darauf werfen wollen. Auch wenn er die Visitenkarte zurückgeben möchte, muss er sie unbedingt behalten. Weisen Sie dies daher zurück.

Wenn Sie ebenfalls eine Visitenkarte erhalten, können Sie diese während des Gesprächs jederzeit vor sich offen liegen lassen. So haben Sie seinen Namen immer vor Augen und können ihn nicht vergessen. Falls sich Ihr Name nicht so ausspricht, wie man ihn liest, dann erwähnen Sie ihn kurz bei der Begrüßung. So bleibt es Ihnen erspart, Ihren Gesprächspartner hinterher peinlich zu korrigieren.

Das Warm-Up

Bevor Sie zum eigentlichen Zweck Ihres Besuches kommen, sollten Sie kurz in das Gespräch einführen. Danken Sie Ihrem Interessenten dafür, dass Sie diesen Termin halten und eventuell auch, dass es so kurzfristig geklappt hat. Vermeiden Sie es allerdings, ihn mit Komplimenten zu überhäufen, da ihn dies wahrscheinlich peinlich berührt und er Sie eher als unangenehmen Schleimer denn als professionellen Geschäftspartner in Erinnerung behält.

Wie Sie professionell mit Unterlagen umgehen

Zunächst bleiben Ihre Unterlagen in Ihrer Aktenmappe. Holen Sie sie erst dann heraus, wenn Sie sie auch brauchen. Legen Sie sie immer so hin, dass Ihr Gesprächspartner richtig herum lesen kann. Dies erfordert allerdings auch, dass Sie sich in Ihren Unterlagen perfekt auskennen, damit Sie auch wissen, was Sie ihm gerade zeigen, wenn Sie selbst auf dem Kopf lesen müssen. Übrigens sollten Sie immer selbst umblättern, weil Ihr Kunde Ihnen sonst schnell das Zepter aus den Händen nehmen könnte.

Tatsächlich behalten wird der Kunde nur sehr wenige Unterlagen. Hinterlegen Sie eine Referenzliste – sofern vorhanden –, falls Ihr Interessent andere Ihrer Kunden zu Ihren Leistungen befragen möchte. Andere Unterlagen lassen Sie nur dann da, wenn er es ausdrücklich wünscht. Ansonsten ist es effektiver, diese später mit einem nachfassenden Schreiben zuzusenden.

Der Verlauf des Gesprächs

Sie sollten eher sparsam mit Fragen umgehen. Ein paar sind durchaus in Ordnung, aber bereiten Sie sich gut darauf vor. Verschwenden Sie Ihre Fragen nicht mit Nichtigkeiten. Ihr Gesprächspartner soll sich nicht fühlen wie in einem Kreuzverhör.

Sie sollten ihn stattdessen lieber fordern. Bitten Sie ihn um die Zusendung von Material oder Produktproben, falls Sie solche benötigen. Sie haben so bereits einen einfachen Indikator für den Erfolg Ihres Kundenbesuchs. Wird Ihr Kunde aktiv und schickt Ihnen die benötigten Unterlagen, so wissen Sie bereits, dass er an Ihrer Leistung Interesse hat.

Der nächste Teil dieser Serie wird sich damit beschäftigen, wie Sie sich selbst und Ihr Unternehmen gekonnt präsentieren können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 - 47

Alleinstellungsmerkmale sind heute ein wichtiger Faktor, um am Markt erfolgreich agieren zu können. Doch wie sich ein Unternehmen von anderen Wettbewerbern konkret abheben kann, ist nur den wenigsten bewusst. Dabei gibt es einige wichtige Punkte, die jeder für sich selbst herausfinden kann.

Analyse der Mitbewerber und Spezialisierung

An erster Stelle steht eine Analyse der Mitbewerber. Hier sollten alle Mitbewerber bezüglich ihrer besonderen Stärken und Schwächen aufgelistet werden. Egal, ob dabei der 24-Stunden-Service oder eine versandkostenfreie Lieferung ins Auge fällt - all dies sollte notiert werden. Somit kann der Unternehmer erkennen, was ihn von den Mitbewerbern abhebt, was sozusagen sein Alleinstellungsmerkmal ist.

Eine weitere Möglichkeit, sich vom Wettbewerb abzuheben, ist die Spezialisierung. Anstatt eine immense Zielgruppe zu bestimmen, kann es sinnvoller sein, sich auf eine Teilzielgruppe zu konzentrieren. Diese kann mittels Werbung genauer angesprochen werden. Das Unternehmen wird weithin als Experte in einer bestimmten Sparte bekannt. Außerdem lassen sich die Kosten für Werbung und Co. senken.

Leistungspakete sind eine sinnvolle Möglichkeit, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Wer nicht nur einzelne Dienstleistungen und Produkte anbietet, sondern hier in sich geschlossene Pakete schnürt, wird von den Kunden besser akzeptiert und erhält einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Werden diese Pakete so geschnürt, dass sie aufeinander aufbauen, kann das ein weiterer Vorteil sein.

Stärken- und Schwächenanalyse

Auch die eigenen Stärken sollten genau analysiert und klar kommuniziert werden. So lassen sich beispielsweise besondere Problemstellungen mit genau der eigenen Stärke lösen, das sollte klar kommuniziert werden. Gemeinsam mit einer anderen Leistung kann die eigene Kompetenz sogar zur Innovation werden.

Weiterhin sollte das eigene Unternehmen genau analysiert werden. Schwächen und Abhängigkeiten sollten aus der Welt geschaffen werden. So lassen sich im eigenen Unternehmen die besten Optimierungen erzielen. Außerdem lohnt es sich, sich in einem kleinen, aber klar definierten Markt zu bewegen, in dem das eigene Unternehmen dann stets sichtbar für die Kunden agiert. Mit diesem klar strukturierten Markt kann das Unternehmen schnell zum Experten für bestimmte Problemlösungen anerkannt werden und es gewinnt so ein weiteres, wichtiges Alleinstellungsmerkmal.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 8

Dieser Artikel ist Teil 2 von 6 der Serie

Viele verschiedene Werbeformen bietet das Internet, wie bereits erwähnt. Doch die wenigsten dieser Werbeformen haben einen Sinn, wenn keine eigene Homepage besteht. Bannerwerbung und Textlinks verweisen fast ausschließlich auf die Homepage eines Unternehmens. Dort können die Kunden dann weiteres erfahren oder sich das Sortiment ansehen. Aus diesem Grund sollte bereits bei der Gründung eines Unternehmens an die Homepage gedacht werden.

Hohe Kosten sind die Regel

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, eine eigene Homepage zu erstellen. Die erste Variante funktioniert mit Baukastensystemen. Selbst Laien können sich daraus eine Webseite erstellen. In den meisten Fällen wird lediglich eine Domain benötigt, die über den Anbieter registriert werden kann. Mitunter gibt es auch die kostenlose Homepage. Diese wird als Subdomain eines großen Anbieters geführt. Als Beispiel soll hier npage als Anbieter genannt werden. Die Web-Adresse für die Mustermann KG lautet dann mustermann-kg.npage.de.

Für Kunden ist also sofort ersichtlich, dass es sich um eine kostenfreie Webseite handelt, die einen wenig professionellen Eindruck macht. Doch selbst mit eigener Domain wird der Baukasten nicht gern gesehen. Zu ähnlich ist er anderen Webseiten, so dass kaum eine Chance auf die Vermittlung von Professionalität besteht.

Deshalb sollte die Homepage von einer professionellen Webdesign-Agentur erstellt werden. Diese kann ein individuelles Design erstellen, welches sich an der bestehenden Corporate Identity des Unternehmens orientiert. Damit steigt der Wiedererkennungswert bei den Kunden. Außerdem lassen sich durch die Inanspruchnahme der Profis auch zusätzliche Wünsche problemlos in die Webseite integrieren.

Allerdings muss mit hohen Kosten gerechnet werden, denn das Programmieren der Homepage ist mit hohem Aufwand verbunden. Insbesondere, wenn Sonderwünsche vorhanden sind. Die Investition macht sich jedoch in der Regel schnell bezahlt. Mittlerweile gibt es außerdem bereits einige Standardlösungen, die bereits für ein geringeres Entgelt erhältlich sind.

Vorteile der eigenen Webseite

Die Vorteile, die eine eigene Homepage mit sich bringt, sind sehr vielfältig. Zum einen nutzt bereits ein Großteil der Bevölkerung das Internet für die Suche nach Produkten. Zum anderen kaufen viele Menschen direkt online ein. Wer nicht im Internet vertreten ist, der hat nahezu keine Chance, seine Kunden zu erreichen.

Dabei gilt: je einfacher die Homepage zu bedienen ist, desto eher spricht sie Kunden an. Auf aufwändige Grafiken, die lange Ladezeiten bedingen, sollte verzichtet werden. Dafür sollten Existenzgründer einen hohen Informationsgehalt in die Webseite einbringen. Denn dieser ist für Kunden besonders wichtig. Je besser sie sich über ein Produkt oder eine Dienstleistung informieren konnten, desto eher werden sie diese auch kaufen.

Außerdem entsteht ein verringerter bürokratischer Aufwand. Die eigene Homepage kann auch außerhalb der Geschäftszeiten besucht werden. Damit können interessierte Kunden über ein Kontaktformular ihr Interesse bezeugen. Auch wenn dies spät am Abend geschieht, können Gründer am nächsten Morgen auf die Anfrage reagieren.

Ein Webshop ist interessant

Für viele Gründer ist auch die Alternative des Onlineshops interessant. Dadurch können sie ihre Produkte gezielt vorstellen und den Kunden die Möglichkeit bieten, diese sofort zu bestellen. Doch auch hier gilt wieder, dass die Implementierung eines Onlineshops in die eigene Homepage mit hohen Mehrkosten verbunden ist. Deshalb sollten Gründer genau abwägen, ob sich ihre Produkte überhaupt online verkaufen lassen.

Dieser Artikel ist Teil 13 von 13 der Serie

Neben all den anderen Werbeformen ist die Pressemitteilung eine der klassischsten Methoden, um Kunden anzusprechen. Eine Pressemitteilung kann zu vielen verschiedenen Anlässen erstellt werden. Wichtig ist aber, dass die Punkte, die in der Pressemitteilung abgehandelt werden, aktuell sind. Journalisten machen Nachrichten, demzufolge werden nur Pressemitteilungen mit aktuellen Aussagen überhaupt angesehen. Als aktuelle Ereignisse gelten gemeinhin Jubiläen, die Einführung neuer Dienstleistungen oder Produkte. Auch große Aufträge, die für mehr Beschäftigung in der gesamten Region sorgen, sind mitunter für eine Pressemitteilung interessant.

Der Aufbau der Pressemitteilung

Zunächst sollte eine Pressemitteilung einem pyramidenartigen Aufbau folgen. Dabei steht an erster Stelle die Überschrift. Danach folgt der Lead. Damit werden die ersten beiden Sätze bezeichnet. Sie sollten die Kernbotschaft einer Pressemitteilung beinhalten. Als Faustregel gilt, dass die fünf W-Fragen in den ersten beiden Sätzen beantwortet werden. Das sind Wer? Was? Wo? Wann? Wie?. Die sechste W-Frage ist Warum? Sie wird dann im Body des Textes beantwortet, der den größten Teil einer Pressemitteilung ausmacht.

Wichtig ist die Überschrift, um Journalisten neugierig zu machen. Im Lead sollen sie die wichtigsten Punkte erfahren, die natürlich anregen sollen, weiterzulesen. Da die Journalisten großer und kleiner Zeitungen immer wieder mit E-Mails und Faxen überhäuft werden, sollte sich die eigene Pressemitteilung von anderen abheben.

Die richtige Schreibweise

Wichtig ist in einer Pressemitteilung auch ein sachlich-neutraler Schreibstil. Superlative und Eigenlob gehören nicht in diese Form der Werbung. Es sollte ein informativer Artikel entstehen, der einfach evtl. bestehende Vorteile eines neuen Produkts aufzeigt. Ebenfalls kann er über ein Firmenjubiläum oder die Neueröffnung eines Unternehmens berichten.

Die Aussagen müssen in einer Pressemitteilung kurz und knapp formuliert werden. Als Faustregel gilt, dass Sätze aus nicht mehr als 15 Worten bestehen sollten. Füllworte, wie „regelmäßig" oder „insbesondere" sollten in einer Pressemitteilung vermieden werden. Auch Fremdworte haben nichts darin zu suchen. Unternehmen wollen schließlich Leser ansprechen, die nicht in der Materie stehen und die Fachbegriffe nicht genau kennen.

Überprüfbarkeit der Pressemitteilung

Die Pressemitteilung muss natürlich wahre Aussagen beinhalten. Diese sollten überprüfbar sein. Deshalb sollte ein informierter Ansprechpartner im Unternehmen genannt werden. Bei diesem können die Journalisten weitere Fragen stellen. Somit ist jederzeit überprüfbar, ob die Pressemitteilung und deren Aussagen der Wahrheit entsprechen.

Gut geeignet für den Hinweis auf den richtigen Partner ist das Ende der Pressemitteilung. Hier können Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse und Ansprechpartner des Unternehmens genannt werden. Ebenfalls sollte ein Verweis auf die eigene Homepage nicht fehlen.

Gestaltung der Pressemitteilung

Als Schriftart für eine Pressemitteilung eignen sich Arial und Times New Roman besonders gut. Die Schriftgröße sollte mindestens bei 12pt liegen. Der Zeilenabstand wird meist mit 1,5 Zeilen gewählt. Somit wird die Struktur für den Journalisten besser erkennbar. Längere Pressemitteilungen, die sich über zwei Seiten erstrecken, sollten in Zwischenüberschriften gegliedert werden. Damit wird der Lesefluss deutlich erleichtert. Weiterhin sollten spezielle Punkte, wie das Datum und die Uhrzeit einer Veranstaltung auffällig gestaltet werden. Sie können fett markiert und mittig gesetzt werden. Dies wiederum dient dem besseren Lesefluss.

Rechts und links muss ein ausreichend breiter Rand liegen. Links sollte der Platz ausreichend breit sein, um die Pressemitteilung problemlos abzuheften. Der rechte Rand sollte mindestens fünf Zentimeter betragen. Dadurch kann der Journalist die Pressemitteilung noch redigieren.

Quellen:
http://www.nonprofit.de/marketing-pr/pressearbeit/wie-sie-eine-pressemitteilung-verfassen/
http://www.fu-berlin.de/wirtschaft/profund/1_Dokumente/Leitfaden_Pressemitteilung.pdf
http://www.bpb.de/files/5VVSB3.pdf

Dieser Artikel ist Teil 12 von 13 der Serie

Obwohl heute viele Jungunternehmer und Existenzgründer ausschließlich auf die kostengünstige Online-Werbung setzen, bietet auch Printwerbung einige Vorteile. Insbesondere die Mailings, eine klassische Form der Kundenansprache, können nach wie vor für Umsatzsteigerungen sorgen. Während eine E-Mail einfach und schnell gelöscht werden kann, wird das Erlebnis, einen Brief zu öffnen, nicht so schnell vergessen. Durchschnittlich 20 Sekunden lang erhält ein Brief Aufmerksamkeit, wissen Experten. Deshalb sollte auf das Mailing als Werbeinstrument nicht verzichtet werden.

Produkte zum Testen

In vielen Fällen bietet es sich an, dem Mailing einen Testartikel beizufügen. Die Kunden haben dann die Möglichkeit, die Produkte in der Praxis zu testen und auszuprobieren. Dadurch erkennen sie recht einfach, ob das zugesandte Muster dem eigenen Bedarf entspricht. Wenn dies möglich ist, sollte also eine Produktprobe beigefügt werden.

Aufbau der Mailings

Mailings können in zahlreichen Fällen versandt werden. Sei es, weil ein neues Produkt eingeführt wurde oder als Einladung zu einer Veranstaltung. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist auch keine pauschale Aussage für den richtigen Aufbau der Mailings möglich. Hier kommt es immer auf das Ziel an, das das Mailing verfolgt. Soll der Kunde zum Kauf animiert werden, zum Besuch einer Veranstaltung oder soll er einfach über Neuheiten informiert werden? Je nach Zweck entscheidet sich dann, welcher Aufbau am besten geeignet ist.

Grundsätzlich gehören neben dem eigentlichen Anschreiben ein Responsemedium, die Versandhülle und evtl. ein Prospekt zum Mailing. Die Versandhülle ist dabei der erste Eindruck, den ein Kunde erhält. Sie sollte deshalb besonders ansprechend aufbereitet werden. Ebenfalls ist es wichtig, dass bei bestehenden Kunden keine zu werbelastige Versandhülle gewählt wird. Diese würde eher als aufdringlich erscheinen.

Beim Mailing selbst ist darauf zu achten, dass alle wichtigen Informationen enthalten sind. Für Privatkunden gilt, dass eine Seite nicht überschritten werden sollte. Bei Geschäftskunden sollte das Mailing nicht mehr als eine Dreiviertel Seite beinhalten. Die klare Gliederung und Struktur im Mailing ist besonders wichtig. Hier sollte mit Zwischenüberschriften und Formatierungen gearbeitet werden. Besonders wichtige Punkte können mittels Fett- oder Kursivschrift hervorgehoben werden. Termine sollten mittig in einer eigenen Zeile platziert werden. Sie sind ebenfalls gesondert, etwa durch Fettschrift, zu markieren. So wird der Leser mit Sicherheit darauf aufmerksam.

Das Responsemedium

Im Mailing sollte ebenfalls ein Hinweis auf beigefügtes Prospektmaterial enthalten sein. Eine Antwortkarte oder ein Antwortfax sollten ebenso erwähnt werden. Wichtig ist, dass dieses Responseelement eine klare Aufforderung an den Kunden richtet. So soll er anrufen, bestellen, faxen oder den Internetauftritt besuchen. Natürlich müssen die im Responsemedium angegebenen Telefonnummern besetzt sein. Dafür ist noch vor dem Versand des Mailings zu sorgen. Eingehende Bestellungen müssen zeitnah bearbeitet werden, sonst ist der Kunde verloren.

Weiterhin wurde erkannt, dass vor dem eigentlichen Mailing das Post Scriptum, das P.S., gelesen wird. Deshalb sollten hier wichtige Hinweise, etwa auf das Responsemedium, enthalten sein.

Zielgruppe und direkte Ansprache

Vor dem Versand des Mailings ist eine klar strukturierte Zielgruppe festzulegen. Dies verspricht mehr Erfolge, als der lieblose Massenversand. Die einzelnen Personen sollten direkt angesprochen werden. Als Faustregel gilt, dass das „Sie" besser ist, als ein „Ich" oder „Wir". Damit wird der Kunde an sich in den Mittelpunkt gestellt.

Quellen:
http://www.hk24.de/share/hw_online/hw2006/artikel/21_extra-journal/06_09_38_mailings.html

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Für Existenzgründer ist die Arbeit mit dem Internet unerlässlich. Diese sollte jedoch nicht nur die eigene Homepage und die einen oder anderen Pressemitteilungen umfassen, sondern sollte vorhandene Werbemöglichkeiten nutzen. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Werbelösungen im World Wide Web etablieren können.

Diese zu nutzen, ist für Existenzgründer wichtig, da die Internetuser mittlerweile mit einem gewissen Hauptaugenmerk auf diese eingehen. Als einer der Vorreiter kann auf diesem Gebiet das Angebot Adwords vom Suchmaschinengigant Google angesehen werden. Für Existenzgründer bringt Adwords entscheidende Vorteile mit sich, die das Angebot letzten Endes einzigartig machen.

Was ist Adwords?

Google bietet mit Adwords Unternehmen und den verschiedensten Webseitenbetreibern die Möglichkeit, durch günstige Anzeigen im Netz neue Kunden zu erreichen. Die Unternehmen haben hierbei die Möglichkeit zwischen verschiedenen Werbemöglichkeiten zu wählen.

Neben einfachen Content Anzeigen sind bei Google Adwords auch ansprechende Imageanzeigen möglich. Durch die Wahl zwischen den verschiedenen Werbemöglichkeiten haben Gründer die Möglichkeit, eine Individualisierung vorzunehmen. Über Adwords wird die Werbung der Gründer schließlich auf allen relevanten Webseiten geschaltet, die das Gegenstück Adsense in Anspruch nehmen.

Welche Kosten entstehen durch Adwords?

Einer der wichtigsten Vorteile von Adwords lässt sich auf die Kosten zurückführen. Während sich Gründer bei den meisten klassischen Werbeformen mit Pauschalpreisen zufrieden geben müssen, können sie die Kosten, die durch Adwords auf sie zukommen, eigenständig bestimmen. Google gewährt allen Kunden des Programms die Möglichkeit, eigenständig zu entscheiden, wie viel sie für eine Anzeige ausgeben müssen.

Hierbei liegt ein Mindestbetrag von einem Cent zur Grundlage. Zudem können die Ausgaben, die durch Adwords entstehen, durch eine konkrete Angabe begrenzt werden. Gründer können somit das eigene monatliche Budget auf eine Höhe von 50 Euro begrenzen. Somit haben sie die Kosten dieser Werbemöglichkeit von Beginn an im Blick.

Welchen Nutzen ermöglicht Adwords?

Das Internet hat sich in den letzten Jahren zum Medium schlechthin entwickeln können. Immer mehr Menschen nutzen es nicht mehr nur im Beruf, sondern auch im alltäglichen Leben. Durch diese beiden Aspekte wird zunächst die Werbung im Internet deutlich. Gründer müssen die Chancen im Internet nutzen, um eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen.

Hierbei gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Adwords gilt nicht mehr nur als eine der bekanntesten, sondern auch der effektivsten. Die Resonanz, die Adwords genießt, unterliegt einem stetigen Wachstum. Für Gründer ermöglicht Adwords Planungssicherheit, volle Kostenkontrolle und vor allem auch einwandfreie Handhabungen. Zudem lassen sich auch Kunden gewinnen, die außerhalb des eigentlichen Einzugsgebietes liegen, sodass die Reichweite des eigenen Unternehmens erhöht werden kann.

In Selbstregie zu richtigen Anzeigen

Existenzgründer müssen sich für Adwords nicht an einen Profi wenden. Durch den einfachen Aufbau und die leichte Handhabung haben sie die Möglichkeit, die Anzeigen und deren Inhalt eigenständig zu erstellen und letzten Endes auch festzulegen. Somit entstehen erhebliche Kostenvorteile bei der Planung.

Viele andere Werbemöglichkeiten, wie zum Beispiel die Kinowerbung, setzen den Einsatz eines Profis voraus. Bei Google Adwords ist dies nicht nötig. Zudem ist der Zeitaufwand, der für das Erstellen der Anzeigen benötigt wird, so gering, dass sich eine solche Kampagne auch in kleinen Leerlaufzeiten vorantreiben lässt.

Quelle: http://adwords.google.com/support/

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Die Gründung des eigenen Unternehmens ist vom ersten Tag an mit einem gewissen Risiko verbunden, denn in nahezu allen Branchen ist der Wettbewerb mittlerweile so groß, dass er umfangreiche Erfahrungen und letzten Endes auch hohes Engagement erfordert. Existenzgründer können nur dann bestehen, wenn sie Risiken eingehen und eigene Schritte planen.

Hierbei sollte vor allem die Unabhängigkeit von bereits bestehenden Lösungen angestrebt werden. Eine gute Möglichkeit, um sich von der bereits vorhandenen Konkurrenz abzuheben, sind Partnerprogramme. Sie passen sich dem Zahn der Zeit an und werden mittlerweile von einem Großteil der Websitebetreiber genutzt.

Was sind Partnerprogramme?

Partnerprogramme geben Existenzgründern die Möglichkeit, ihre Leistungen und Produkte auf anderen Webseiten zu platzieren und bekannt zu machen. Im Grunde können sie als ein überaus moderner Vertriebsweg angesehen werden. Hierbei kommt es zum indirekten Absatz. Gründer gewähren durch die Partnerprogramme einem anderen Unternehmen oder auch Händler eine Umsatzbeteiligung oder auch Einnahmemöglichkeit, wenn über sein Engagement Kunden auf den Gründer stoßen und dessen Leistungen in Anspruch nehmen.

Partnerprogramme sind an das Internet gebunden und haben somit von Grund auf eine sehr große Reichweite. Gründern steht es grundsätzlich frei, wie sie ihre eigenen Partnerprogramme gestalten. Allerdings sollten von Beginn an mögliche Kosten im Fokus betrachtet werden.

Welchen Nutzen ermöglichen Partnerprogramme?

Gründer können sich durch Partnerprogramme eine enorm große Reichweite aufbauen. Hierbei kommt es nicht nur auf die verschiedensten Partner, sondern vor allem auf deren Einsatz an. Die Gründer erreichen durch Partnerprogramme Kunden, die ihnen sonst verwehrt bleiben würden. Somit lassen sich für das eigene Angebot im Internet eine höhere Bekanntheit und vor allem auch eine schnellere Entwicklung erzielen. Diese ermöglicht infolge dessen einen höheren Vertrieb der eigenen Produkte.

In welchen Branchen bieten sich Partnerprogramme an?

Das Internet gilt zwar als das Medium schlechthin, aber nur die Wenigsten wissen auch wie sie es in der eigenen Branche nutzen können. Die Partnerprogramme sind im Grunde mit keinerlei Einschränkungen verbunden und so können sowohl Handwerksunternehmen wie Dachdecker als auch Online Shops diese Option nutzen.

Allerdings bieten sich die Partnerprogramme insbesondere für Existenzgründer an, die sich auf das Internet konzentrieren. Somit gelten sie schon nahezu als Pflichtveranstaltung für die zahlreichen Betreiber der Online Shops. Für Gründer, die sich auf das World Wide Web konzentrieren, sind eigene Partnerprogramme die einfachste Möglichkeit, Kunden zu gewinnen.

Die Kosten der eigenen Partnerprogramme?

Viele Gründer distanzieren sich von dem eigenen Aufbau nicht nur wegen dem zu Beginn vorhandenen Arbeitsaufwand, sondern vor allem wegen der Kosten. Allerdings wird oftmals vergessen, dass die Kosten der Partnerprogramme eigenständig festgelegt werden können. Somit können Gründer selbstständig bestimmen, wie hoch diese sein sollen. Hierbei handelt es sich um einen entscheidenden Vorteil, der keinesfalls außer Acht gelassen werden sollte.

Zudem kann man die eigenen Partnerprogramme vom eigenen Umsatz abhängig machen. Somit geht man kein erhebliches finanzielles Risiko ein. Die Provision für die Partner kann hierbei eigenständig festgelegt werden. Um jedoch das Interesse am eigenen Partnerprogramm zu verstärken, sollten sich Gründer an den gängigen Marktentwicklungen konzentrieren. Nur wenn ein solches auch attraktiv ist, wird es auch in Anspruch genommen.

Quelle: http://www.partnerprogramm-index.de/was-ist-ein-partnerprogramm.html

Das neue „Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen“ ist seit dem 04.08.2009 in Kraft. Verbraucherschützer freuen sich über die neuen Möglichkeiten, die den Verbrauchern damit an die Hand gegeben werden und auch Justizministerin Brigitte Zypries hofft auf deutliche Verbesserungen des Verbraucherschutzes mit dem neuen Gesetz.

Klar ist jetzt vor allem, dass Anrufer die eigene Rufnummer nicht mehr unterdrücken dürfen und nicht mehr anrufen dürfen, wenn keine ausdrückliche Zustimmung seitens der Verbraucher vorliegt. Diese beiden Punkte sind ausreichend durch die Medien gegangen, um von jedem gekannt zu werden. Doch das neue Gesetz verspricht noch mehr. Notwendig wurde die Änderung vor allem deshalb, weil in der Vergangenheit immer mehr Verbraucher von Werbeanrufen überflutet wurden, die keinesfalls erwünscht waren. Auch wurden ihnen zunehmend häufiger ungewünschte Verträge untergeschoben, gegen die kaum eine Widerrufsfrist galt.

Die Regelungen im Überblick

Bereits seit langem besteht das Gesetz über das Verbot der unerlaubten Telefonwerbung, bisher blieben die „Täter“ jedoch unbehelligt. Jetzt sind bei Verstößen Geldstrafen bis zu 50.000 Euro möglich. Ebenfalls wird noch einmal betont, dass der Verbraucher seine ausdrückliche Zustimmung zu den Werbeanrufen gegeben hat und sich die Werbenden nicht auf nachträglich abgegebene Erklärungen berufen können.

Die Rufnummer darf bei Werbeanrufen und Haushaltsumfragen nicht mehr unterdrückt werden, was in der Vergangenheit die Regel war, um die eigene Identität zu verbergen. Bei Verstößen gegen diese Regelung drohen Geldbußen bis 10.000 Euro. Geregelt ist das Verbot der Rufnummernunterdrückung übrigens im Telekommunikationsgesetz, kurz TKG.

Regelungen zum Widerrufsrecht

Bisher war Verbrauchern kein Widerrufsrecht eingeräumt worden, wenn es um Verträge über die Lieferung von Zeitungen und Zeitschriften oder um Lotteriedienstleistungen ging. Diese Regelung ist nun aufgehoben worden. Gerade in diesen Bereichen kommt es zu unerlaubter Telefonwerbung, die künftig unterbunden werden soll. Das Widerrufsrecht besteht bei solchen Verträgen unabhängig davon, ob der Anruf erlaubt war oder nicht. Die Frist liegt zwischen zwei Wochen und einem Monat, bei unerlaubten Anrufen gilt generell ein Monat Widerrufsfrist. Sie beginnt nicht zu laufen, bevor der Verbraucher nicht schriftlich über sein Widerrufsrecht informiert wurde.

Auch bei untergeschobenen Verträgen sieht das Gesetz eine Verbesserung vor. So konnten Verbraucher Verträge beispielsweise nicht mehr widerrufen, wenn der Anbieter bereits mit der Dienstleistung begonnen hatte. Auch wenn der Verbraucher die Ausführung der Leistung selbst veranlasst hat, kann er diese noch widerrufen, sofern ihm keine Belehrung zugegangen ist.

Weiterhin gilt künftig, dass Verbraucher, die am Telefon zu einem Anbieterwechsel für Telefon und Internet „überredet“ wurden, dass der neue Anbieter nicht mehr einfach so den Anschluss beim alten Anbieter kündigen darf. Hierfür ist die Unterschrift des Verbrauchers vonnöten. Ebenfalls ist ein Widerruf des neuen Vertrages sogar dann möglich, wenn bereits über den neuen Anbieter telefoniert wird, der Verbraucher aber nicht über sein Widerrufsrecht belehrt wurde. Dies gilt auch beim Tarifwechsel bei ein- und demselben Anbieter. So kann der Kunde noch Monate nach dem Tarifwechsel kündigen.

Fazit ist also, dass einige deutliche Verbesserungen erzielt wurden. Ob diese ausreichen, um unerwünschte Telefonwerbung zu unterbinden, bleibt aber abzuwarten.

Quelle: http://www.bmj.de/

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Existenzgründer erhalten durch das Internet zahlreiche Möglichkeiten in Hinblick auf die eigene Werbung. Nicht immer müssen sie hierbei das Rad selbst erfinden. Auch bestehende Möglichkeiten bringen den gewünschten Erfolg und schaffen somit eine wichtige Basis für die Kundengewinnung.

Eine dieser Optionen ist die Bannerwerbung. Während diese zeitweise in Vergessenheit geriet, erlebt sie mittlerweile eine echte Renaissance. Die Gründe hierfür sind sicherlich verschieden, allerdings sollten Gründer bedenken, dass die meisten Webseiten nur durch Werbeeinnahmen bestehen können. Die Bannerwerbung wird bereits seit einiger Zeit als effektive Lösung von gestandenen Unternehmen genutzt, auch für Gründer handelt es sich um eine Möglichkeit, um auf kostengünstiger Basis eine hohe Anzahl an Kunden zu erreichen.

Was ist die Bannerwerbung?

Bei der Bannerwerbung handelt es sich um eine spezielle Anzeigenwerbung, die es Existenzgründern ermöglicht, auf anderen Internetseiten die eigenen Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Hierbei können sie auf verschiedenste Produkte und auch Ideen zurückgreifen.

Zu den Besonderheiten gehören die Funktionen der Bannerwerbung. Im Gegensatz zu anderen Optionen gelangen die Interessenten durch einen Klick auf das Banner problemlos zur Website des Gründers. Die Banner, die mittlerweile im Internet typisch sind, unterscheiden sich deutlich voneinander. Diese Unterschiede lassen sich bei der Größe und Gestaltung gleichermaßen erkennen.

Wo kann Bannerwerbung geschaltet werden?

Existenzgründer können sich mit der eigenen Bannerwerbung an verschiedene Ansprechpartner wenden. Neben den klassischen Werbeplattformen bieten sich auch Online-Zeitungen an. Grundsätzlich steht es einem Gründer frei, für welche Seite er sich entscheidet. Allerdings sollte auf einzelne Besonderheiten geachtet werden. So bietet sich die Bannerwerbung überwiegend für die Segmente an, die eine hohe Reichweite haben.

Internet-Zeitungen haben hierbei einen sehr guten Ruf, da sie täglich tausende Besucher verzeichnen können. Allerdings ist die Bannerwerbung bei diesen auch mit einem entsprechenden Kostenaufwand verbunden. Existenzgründer können sich aber auch an Webblogs und andere Internetseiten wenden. Wenn auf direktem Weg keine Bannerwerbung angeboten wird, lohnt sich überwiegend die unverbindliche Kontaktaufnahme zu den Betreibern. Oftmals ist auch dann ein individueller Werbeplatz möglich.

Was muss bei der Bannerwerbung beachtet werden?

Wer die Bannerwerbung im Internet als wichtiges Werbemittel einsetzen möchte, sollte insbesondere auf die Gestaltung achten. Mangelt es den Gründern hierbei an den Ideen oder auch Erfahrungen, können sie sich auch an einen Profi wenden. Mittlerweile erstellt nahezu jede Werbeagentur Banner für die Gründer und Unternehmen. Auf diesem Weg lässt sich auch der eigene Arbeitsaufwand deutlich mindern. Die Kosten für die Erstellung eines Banners sind recht gering. Die Einbindung erfolgt schließlich durch die Betreiber der Internetseite.

Welche Kosten entstehen durch die Bannerwerbung?

Die Bannerwerbung kann als eine recht kostengünstige Option der Existenzgründerwerbung angesehen werden. Durch diese schafft sich ein Gründer somit eine gelungene Basis für die Onlinewerbung. Die Kosten, die durch die Bannerwerbung auf den Gründer zukommen, sind sehr unterschiedlich und letzten Endes von der Internetseite abhängig, für die man sich entscheidet. Die Höhe wird überwiegend durch die Reichweite dieser Internetseite bestimmt. Bannerwerbung wird mittlerweile bereits für 40 Euro im Monat angeboten. Bei Seiten mit einer hohen Reichweite muss jedoch mit höheren Gebühren gerechnet werden.

Quelle: http://www.amaveo.de/existenzgruendung-wissen/bannerwerbung.html

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Obwohl die klassische Werbung durch das Internet nicht vollständig ersetzt werden kann, bietet sich diese besonders für kleine Unternehmen an. Gerade im Online-Bereich gibt es besonders preiswerte Werbeformen, die zudem einen geringen Streuverlust aufweisen. Denn diese Werbung wird nur den Usern angezeigt, die sich auf themenrelevanten Seiten bewegen.

Die wichtigsten Werbeformen im Überblick

Die wichtigsten Werbeformen im Internet sind:

  • Superbanner
  • Skyscraper
  • Rectangle
  • Layer Ad
  • Link-Tipp
  • Online-Beilage
  • Newsletter

Was steckt dahinter?

Das Superbanner kann auf vielen verschiedenen Seiten gebucht werden. Er befindet sich meist oberhalb der Titelleiste und nimmt die gesamte Breite einer Webseite ein. Dadurch wird ihm eine überdurchschnittlich hohe Präsenz beschert, die User werden garantiert aufmerksam.

Der Skyscraper stellt eine Werbefläche dar, die meist seitlich neben den Inhalten einer Webseite dargestellt wird. Er wird in der Regel im Hochformat angezeigt und kann sich mitunter über die gesamte Seite erstrecken.

Der Rectangle ist ähnlich den Zeitungsanzeigen aufgebaut und wird inmitten der redaktionellen Beiträge einer Webseite dargestellt. Dadurch wird eine besonders hohe Aufmerksamkeit seitens der User gewährleistet. Denn während sie den Beitrag durchlesen, werden sie automatisch auch auf den Rectangle aufmerksam.

Beim Layer Ad hingegen handelt es sich um eine Anzeige, die über die Webseiten-Inhalte gelegt werden kann. Meist wird der Hintergrund dabei transparent gehalten, um die User mit dieser Werbeform nicht zu bedrängen. Es lassen sich jedoch sämtliche Motive damit gestalten.

Ebenfalls bietet sich der Link-Tipp als besonders preiswerte Werbeform an. Er wird direkt innerhalb der Beiträge als Textlink angeboten. Da sich der Textlink meist sehr gut in den Content einbindet, erweckt er auch hohe Aufmerksamkeit beim Leser.

Die Online-Beilage dagegen ist die Alternative zur gedruckten Zeitungsbeilage. Sie lässt sich vom User bei Bedarf anklicken und die einzelnen Produkte lassen sich heran zoomen.

Der Newsletter kann auf verschiedenen Wegen als Werbemittel eingesetzt werden. Zum einen bietet manch ein Webseitenbetreiber an, Werbung für andere Unternehmen im eigenen Newsletter zu veröffentlichen. Zum anderen kann natürlich jeder Unternehmer seinen eigenen Newsletter gestalten. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist jedoch, dass der Newsletter stets aktuelle Angebote beinhaltet.

Weitere Werbeformen

Zusätzlich gibt es noch weitere preiswerte Werbeformen. Wer regional tätig ist, kann mit dem Sponsoring einiges bewirken. Denn wenn eine regionale Sportmannschaft beispielsweise gesponsort wird, dann fällt auch immer wieder der Name des Sponsors und bleibt den Kunden im Gedächtnis. Zwar ist das Sponsoring nicht ganz so preiswert, wie die zahlreichen Online-Werbemittel, doch wird hier insbesondere das regionale Publikum angesprochen.

Gewinnspiele sind eine weitere Möglichkeit der günstigen Werbeform. Sie können entweder als Tombola im Rahmen eines Betriebsfestes veranstaltet werden oder als Preisausschreiben. Hierbei kann der Unternehmer wiederum seiner Kreativität freien Lauf lassen. So kann ein Rätsel aufgegeben werden oder es werden bei Bestellungen kleine Lose mitversandt. Hat der Kunde ein Gewinner-Los bekommen, kann er diesen Gewinn schnell beim Unternehmen einlösen und wird sich noch lange an selbiges erinnern.

Quellen:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=anze&itemid=10266
http://www.gutekueche.de/werbung/werbeformdetail.php?cd=ban

Das Customer Relationship Management, das kurz auch unter CRM bekannt ist, hat sich mit den Jahren zu einem festen Managerbegriff entwickeln können und findet in unterschiedlichen Unternehmensbereichen Einsatz. Aber was ist das Customer Relationship Management und auf welchen Säulen basiert es? Sollte es auch von Existenzgründern bei der eigenen Unternehmensetablierung beachtet werden?

Was ist das Customer Relationship Management?

Auch in Deutschland ist seit Jahren immer wieder von CRM die Rede. Hierbei handelt es sich um ein Kundenbeziehungsmanagement, das Unternehmen dauerhaft bei der Zufriedenstellung der eigenen Kunden unterstützen soll. So übernimmt dieser Arbeitsbereich sämtliche Maßnahmen, die dazu dienen, zwischen den Kunden und dem Unternehmen eine enge Bindung aufzubauen.

Während man sich in Verbindung mit dem Customer Relationship Management in der Vergangenheit überwiegend an klassischen Methoden bediente, benutzen gerade kleine und mittelständische Unternehmen mittlerweile Softwarelösungen. Eines dieser Angebote ist CRM on Demand.

Flexibilität schaffen

Bei CRM on Demand handelt es sich um eine Lösung, die insbesondere auf das moderne Customer Relationship Management eingeht und im Rahmen dessen verschiedene Standpunkte beleuchtet. Experten sehen in diesem Angebot eine Verbindung zwischen Software und Service. Im Vergleich zu den klassischen Inhouse-Lösungen des Customer Relationship Managements bietet CRM on Demand eine wesentlich bessere Flexibilität, die sich nicht nur bei der Anwendung, sondern auch bei den Kosten sehr deutlich zu erkennen gibt.

So muss ein Kunde bei CRM on Demand grundsätzlich nur die Funktionen bezahlen, die er auch in sein individuelles Customer Relationship Management einbezieht. Jederzeit besteht die Möglichkeit zwischen den verschiedenen Editionen zu wechseln und somit den individuellen Spielraum für ein Unternehmen zu erweitern. Einzelne Anbieter kombinieren CRM on Demand mittlerweile auch mit Zusatzpaketen, die sich zum Beispiel als Mobiler Service präsentieren. In diesen Fällen sollte jedoch auf zusätzliche Ausgaben geachtet werden.

Die Lösung für Existenzgründer

CRM on Demand eignet sich im Grunde für Unternehmen aller Branchen und Größe. Da es jedoch eine finanzielle Flexibilität ermöglicht, bietet es sich insbesondere für Existenzgründer an. Für Gründer ist es auch beim Customer Relationship Management wichtig, nicht den finanziellen Überblick zu verlieren, mit CRM on Demand ist dies durchaus möglich.

Quelle: Pro Firma 04/2009, S. 70 - 72

Die Mundpropaganda ist noch heute eine der wichtigsten Werbeformen für Unternehmen. Auch wenn sie in den Lehrbüchern des Marketings meist bewusst außer Acht gelassen wird, nimmt sie in einem Betrieb und insbesondere auch in Hinblick auf den individuellen Erfolg eine überaus wichtige Position ein.

Seit Jahrzehnten leben zahlreiche Unternehmen ausschließlich von der Mundpropaganda und bauen durch diese stetig das individuelle Einzugsgebiet aus. Möchte ein Unternehmen jedoch mit der Mundpropaganda Erfolg haben, müssen auch die richtigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, denn Kunden merken sich nicht jedes Detail.

Einzigartigkeit als Markenzeichen

Wer sich unter den Menschen mit der Mundpropaganda ins Gespräch bringen möchte, muss etwas Besonderes präsentieren. Ein Unternehmen mit einer Produktpalette oder einer Botschaft, wie es sie bereits hundertfach in Deutschland oder anderen Ländern gibt, fällt nicht auf. Man schenkt ihm grundsätzlich wenig Interesse. Aus diesem Grund müssen Unternehmen versuchen, sich von Beginn an von der Konkurrenz abzuheben.

Dies ist mit pfiffigen Werbelösungen genauso möglich wie mit einem optimalen Kundenservice. Die Differenzierung beginnt bereits beim Firmennamen. Menschen sind von Grund auf vergesslich und merken sich nur Namen oder auch Bezeichnungen, die ihnen gefallen oder die schlichtweg leicht zu merken sind. Aus diesem Grund sollte ein Unternehmensname kurz und prägnant sein, sodass sich ein Mensch auch in Stresssituationen daran erinnern kann.

Die Aushängeschilder eines Unternehmens

Wichtig für die Mundpropaganda ist aber auch eine Visitenkarte, die durch ihre Gestaltung Menschen begeistern kann. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass sie das menschliche Auge nicht belastet. Neben optischen Besonderheiten muss eine Visitenkarte auch verständlich sein und sie muss einem Betrachter in Erinnerung bleiben. Viele Kunden möchten zu einem Produkt so viel wie nur möglich erfahren. Dies ist zum Beispiel durch eine kleine Geschichte hinter dem Angebot oder einer Erzählung zur eigenen Gründungsidee möglich, denn so haben auch die Kunden im Gegenzug etwas zu erzählen.

Für Experten bietet sich zudem die stetige Präsenz in Internetforen an, denn so gewinnt man Aufmerksamkeit und ein Unternehmen oder auch Angebot bleibt im Gespräch. Vorträge vor Zielgruppen sind heute genauso wichtig wie ein aktives Networking. Netzwerke haben sich gerade im Internet zu einer Drehscheibe für den Erfolg eines Unternehmens entwickeln können.

Das Internet einbinden

Das Internet ist das Medium schlechthin und zudem ein gesellschaftlicher Mittelpunkt. Eine gute Basis für eine erfolgreiche Mundpropaganda bietet so auch YouTube. Für ein Unternehmen ist das Einstellen eines eigenen Videos auf dieser Plattform durchaus empfehlenswert. Zudem können Fotos und eigene Texte an den verschiedensten Positionen veröffentlicht werden. Durch die Einbindung vom Internet schaffen sich Unternehmen eine optimale Grundlage für die Steigerung der eigenen Bekanntheit.

Selbst aktiv sein

Unternehmen müssen bei einer erfolgreichen Mundpropaganda jedoch auch selbst aktiv werden. So bietet es sich für die meisten Betriebe an, einen Kunden danach zu fragen, ob er einen Menschen kennt, der sich ebenfalls dafür interessiert. Aber auch Produkttester bieten sich hervorragend für den Aufbau einer Mundpropaganda an, denn sie berichten meist Freunden und Bekannten von ihren Erfahrungen.

Gleiches gilt für Botschafter, die von einem Unternehmen engagiert werden. Passen diese zur eigentlichen Zielgruppe, sind die besten Grundlagen für eine erfolgreiche Mundpropaganda geschaffen. Empfehlungen, die von Kunden kommen, sollten grundsätzlich vom empfohlenen Unternehmen auch belohnt werden. Bereits mit einem kleinen Rabatt oder einer Provision schafft man neue Motivation für weitere Empfehlungen.

Weitere Maßnahmen

Unternehmen sollten auf Beschwerden und insbesondere auch auf Kritik von Kunden souverän reagieren. Für diesen Aspekt bietet sich zum Beispiel eine eigene Plattform im Internet an, auf der Kunden Lob und Tadel gleichermaßen loswerden können. Auch die Gründung einer eigenen Community entwickelt sich oftmals zum Erfolgsrezept für Unternehmen. Des Weiteren macht sich das Verschenken von Gutscheinen nach der Bestellung eines Kunden dauerhaft bezahlt, denn sie haben einen Anreiz sich wieder an ein Unternehmen zu wenden.

Quelle: Starting Up, Juni/Juli/Aug 09, S. 71

Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, dass sich die Unternehmen, die erfolgreich am Markt bestehen wollen, von anderen abheben. Hierbei sollten sie sich insbesondere von den Großunternehmen unterscheiden, die den Begriff Service nicht mehr kennen. So ist nicht umsonst oft genug die Rede von der Servicewüste Deutschland.

Doch gerade kleine Unternehmen können von dieser Entwicklung profitieren. Während große Elektromärkte nur die Produkte verkaufen, die gerade aus dem Lager heraus sollen, hören Unternehmer, die mit Herzblut bei der Sache sind, ihren Kunden zu. Sie merken schnell, dass das günstige Schnäppchen aus der Werbung gar nicht die Ansprüche des Kunden erfüllen kann. Vielmehr fällt ihnen ein anderes Produkt ein, das genau den Wunsch des Kunden trifft. Zwar ist es etwas hochpreisiger, dafür werden alle Wünsche erfüllt.

Kundenservice und menschliche Nähe stehen im Vordergrund

Immer mehr der kleinen Unternehmen besinnen sich auf die alte Weisheit „Der Kunde ist König". Wenn sie es schaffen, sich auf jeden einzelnen Kunden einzustellen und diesem etwas Besonderes zu bieten, dann haben sie ausgesorgt. Denn solche Kunden sind zufriedener, als diejenigen, die nur stundenlang in Warteschleifen von Service-Hotlines gefangen werden. Sie kommen garantiert wieder.

Zwar werden Unternehmen, die mehr auf Klasse, denn auf Masse setzen, in der Regel nicht reich, doch haben sie am Ende des Tages ein gutes Gewissen. Sie wissen genau, dass ihre Kunden zufrieden sind und wiederkommen werden. Wenngleich sie vielleicht kein Leben in Saus und Braus führen können, heben sie sich eben von der Masse ab und das danken die Kunden.

Mit einzigartigen Produkten punkten

Ebenfalls setzen viele kleinere Unternehmen auf einzigartige Produkte und Konzepte. Ob die Mode von kleineren Labels vertrieben wird oder aus der kleinen Boutique eine Mischung aus Mode- und Möbelladen wird, ob regionale Künstler durch Ausstellungen in Ladengeschäften unterstützt werden oder vieles mehr, dies alles zeigt: Die Menschen kommen in solche Läden, weil sie sich dort wohl fühlen. Sie werden nach den eigenen Wünschen beraten, es wird ihnen zugehört.

Zusammenhänge werden erläutert und eine eingängige Beratung mit dem persönlichen Flair findet statt. Genau das wissen immer mehr Kunden zu schätzen und kaufen gerade deshalb beim „ehrenwerten Kaufmann", wo der Kunde noch König ist.

Quelle: Starting Up, Mär/Apr/Mai 09, S. 6 - 11

Die Mundpropaganda, auch als Empfehlungsmarketing bekannt, ist besonders wichtig für Unternehmen. Denn kaum eine Empfehlung wird so ernst genommen, wie die eines Kunden. Damit das Empfehlungsmarketing jedoch eingesetzt werden kann, reicht es heute nicht mehr aus, die Kunden nur zufrieden zu stellen. Sie müssen vielmehr begeistert werden. Dafür muss sich der Unternehmer vom Wettbewerb absetzen und etwas Einzigartiges schaffen.

Wer gezielt Empfehlungsmarketing betreiben will, muss sich zunächst einer kritischen Selbstanalyse unterziehen. Dabei stehen an erster Stelle die Fragen nach den eigenen Stärken und inwieweit diese für Kunden von Bedeutung sind. Ebenfalls sollten Unternehmen ihre Kunden genau analysieren und deren Wünsche kennen. Eine Überraschung des Kunden, im positiven Sinne, bietet immer die Möglichkeit, einen Empfehler zu erhalten.

Engagement im Empfehlungsmarketing klar strukturieren

In einem Unternehmen gibt es grundsätzlich unterschiedliche Kunden, die in verschiedene Gruppen unterteilt werden können. Dabei eignen sich nicht alle dieser Gruppen, um zum Empfehler zu werden. Vielmehr sollten die Unternehmen sich eine möglichst homogene Kundengruppe aussuchen. Das bedeutet, die Kunden, die besonders umworben werden, müssen möglichst gleiche Ansprüche haben. So gelingt es besser, die individuellen Anforderungen zu erfüllen. Denn eine alte Weisheit besagt bereits, dass es nicht allen Menschen gleichermaßen recht gemacht werden kann.

Diese Kundengruppen sollten nun nochmals genauer unter die Lupe genommen werden. Denn einige Menschen wollen einfach nicht empfehlen, andere sind nicht so kommunikativ. Bei diesen kann ein kleiner Anreiz sinnvoll sein, dieser sollte jedoch nicht zu aufdringlich platziert werden. Denn die Menschen sind in der Regel der Meinung, dass sie ihre Freundschaften nicht verkaufen. Besser ist es, keinen offensichtlichen Anreiz für Kundenempfehlungen zu bieten, sondern vielmehr auf andere Weise herauszufinden, wer einen Kunden empfohlen hat. Danach kann man sich immer noch mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken.

Das Personal ist entscheidend

Beim Empfehlungsmarketing kommt es ebenfalls darauf an, dass es sich hier nicht um eine Chefsache handelt. Im Gegenteil, Empfehlungsmarketing sollte zum Leitbild des Unternehmens werden, in welches alle Mitarbeiter mit eingebunden werden. Externe Schulungen, die regelmäßig durchgeführt werden müssen, sind hierbei besonders wichtig.

Studien belegen immer wieder, dass es dem Kunden weniger auf das fachliche Know-how der Mitarbeiter ankommt. Dieses kann ohnehin erst im Laufe der Tätigkeit festgestellt werden. Wesentlich wichtiger sind die Softskills. Diese bestehen aus einer emotionalen Intelligenz der Mitarbeiter. Sie müssen stets freundlich sein und mit dieser Freundlichkeit für ein positives, begeistertes Gefühl bei den Kunden sorgen.

Kunden einbeziehen

Im Empfehlungsmarketing kommt es von daher auch darauf an, die Kunden mit einzubeziehen. Wer kleine Umfragen startet, warum die Kunden gerade zum eigenen Unternehmen kommen, erhält zahlreiche Rückmeldungen. Fragen Unternehmen zudem nach Verbesserungsmöglichkeiten, erhalten sie ein wichtiges Feedback. Können die Verbesserungsvorschläge dann noch in die Tat umgesetzt werden, bekommt der Kunde das Gefühl, dass er mit beteiligt ist an den Entwicklungen. Somit wird er das Unternehmen eher empfehlen.

Ebenfalls sollte das Reklamationsmanagement genau betrachtet werden. Denn ein Kunde, der eine Reklamation vorbringt, ist sicher nicht unfähig oder gar selbst schuld. Da diese Erfahrungen bei vielen Kunden tief sitzen, bringen sie Reklamationen mit einer negativen Erwartungshaltung vor. Werden sie nun positiv „enttäuscht", indem sich der Mitarbeiter für die Reklamation bedankt, werden sie automatisch zu lebenslangen Empfehlern, wie bereits zahlreiche Studien in der Vergangenheit gezeigt haben.

Viele kleine Schritte führen zum Erfolg

Im Empfehlungsmarketing kommt es nicht darauf an, einmalig eine große Aktion zu starten. Kunden wollen dauerhaft positiv überrascht werden und hier zählen auch sehr kleine Dinge. In ihrer Summe bilden sie eine wichtige Grundlage für höchste Kundenzufriedenheit.

Quelle: Pro Firma 04/2009, S. 36 - 39

Dieser Artikel ist Teil 11 von 13 der Serie

Neben den zahlreichen neuen Werbemöglichkeiten haben sich auch die Klassiker bis heute auf dem Markt halten können. Ein alter Hase in Sachen Werbung für Existenzgründer ist das Sponsoring. Hierbei handelt es sich um eine Option, die für Gründer in vielerlei Hinsicht einen Nutzen schafft. Nicht zuletzt lässt sich auch hierbei die Bekanntheitssteigerung nennen.

In den letzten Jahren ist das Sponsoring als Möglichkeit für Gründer zeitweise in Vergessenheit geraten. Und das, obwohl es sich um eine doch recht günstige Werbemöglichkeit handelt. Durch das Sponsoring können Gründer an richtiger Stelle gekonnt auf sich aufmerksam machen.

Was ist Sponsoring?

Möchten Existenzgründer das Sponsoring nutzen, sollten sie zunächst verstehen, was sich hinter diesem verbirgt. Durch das Sponsoring unterstützt ein Existenzgründer Vereine, Stiftungen oder auch Nachwuchstalente durch finanzielle Mittel oder Gegenstände. Im Gegenzug wird der Gründer namentlich genannt. Dies ist zum Beispiel durch Autowerbung, T-Shirts oder Banner möglich. Dem Existenzgründer steht es grundsätzlich frei, welches Projekt er unterstützen möchte. Alle Elemente des Sponsorings werden in einem entsprechenden Vertrag festgehalten, sodass sich beide Partner auf der sicheren Seite fühlen können.

Welche Möglichkeiten gibt es für Gründer?

Existenzgründer sollten sich bei der Durchführung des Sponsoring zum einen auf regionale Anlaufstellen konzentrieren und zum anderen auf Projekte, die zu der eigenen Idee passen. Grundsätzlich sind Anlaufstellen mit einem gewissen gesellschaftlichen Nutzen und Stellenwert empfehlenswert. Somit können sich Existenzgründer für das Sponsoring eines Vereins, einer Stiftung, einer Schule, aber auch verschiedenster gemeinnütziger Projekte entscheiden. Als Gegenzug sollten alle Werbemaßnahmen von Beginn an konkretisiert werden. Durch diese Vorgehensweise lassen sich Unstimmigkeiten vermeiden.

Wie hoch sollte das Budget sein?

Die Kosten des Sponsorings können durch den Gründer grundsätzlich eigenständig gewählt werden. Hierfür bieten sich sowohl kleine Summen als auch große Budgets an. Grundsätzlich lassen sich gerade bei regionalen Projekten bereits mit kleinen Summen Steine in Bewegung setzen. Wendet man sich natürlich an überregional bekannte Projekte muss das Budget meist höher angelegt sein. Bei der Wahl der Sponsoringform sollten Gründer darauf achten, dass dieses zu den eigenen Produkten und Unternehmen passt. Das Budget des Gründers bestimmt grundsätzlich auch die Leistungen des Sponsoringnehmers. Wichtig ist jedoch, dass die Jungunternehmer hierbei die eigenen Möglichkeiten nicht aus den Augen verlieren.

Welche Vorteile entstehen durch das Sponsoring?

Existenzgründer schaffen sich durch das Sponsoring zwei entscheidende Vorteile. Zum einen wird durch die Nennung des Sponsors der individuelle Bekanntheitsgrad erhöht. Da dieser bei allen Veranstaltungen und auch in den Medien zu finden ist, besteht eine stetige Präsenz des neuen Unternehmens. Zum anderen können Existenzgründer durch das Sponsoring eine effektive Imagearbeit betreiben.

So lässt sich durch dieses eine kontinuierliche Markenbildung realisieren. Bei der Imagebildung muss jedoch auch die Wahl des Projektes mit entsprechenden Überlegungen erfolgt sein. Grundsätzlich entsteht durch die Wahl eines gemeinnützigen Projektes ein größerer Effekt als bei finanziell ausgerichteten Stellen.

Quelle: http://www.mcl.fh-osnabrueck.de/~temme/tutor/sponsor/index.htm

Dieser Artikel ist Teil 9 von 13 der Serie

In Sachen Werbung spielt bei Existenzgründern vor allem der Kostenaspekt eine wichtige Rolle. Angefangen vom Produkt bis hin zur optimalen Werbeidee handelt es sich um einen Weg, auf dem man nicht selten Hindernisse überwinden muss. Auf der Suche nach dem richtigen Firmenlogo bis hin zum Slogan braucht man neben einer guten Idee auch die richtige Wahl der Werbewege.

Eine der bekanntesten Formen der Mediawerbung wird heute durch die Kinowerbung konkretisiert. Bereits seit den 1920er Jahren leitet das Kino die Werbeoptionen der Unternehmen, auch für Existenzgründer kann es sich um eine der nützlichsten Optionen für das Erreichen der Zielgruppe handeln.

Welchen Nutzen bringt Kinowerbung?

Die Kinowerbung gilt heute als eine einfache Möglichkeit, die eigene Zielgruppe zu erreichen. Hierbei kommt es sich sicherlich auf die richtige Werbebotschaft und vor allem auch das Produkt an. Grundsätzlich sollte bedacht werden, dass sich dieses Medium weder für alle Produkte noch für alle Dienstleistungen anbietet, sodass von Beginn an eine entsprechende Konkretisierung der Möglichkeiten erfolgen muss.

Existenzgründer sollten sich dann für die Kinowerbung entscheiden, wenn deren Produkt oder auch Dienstleistung nicht mit einem hohen Erklärungsbedarf verbunden ist. Vielmehr sollte die eigene Geschäftsidee und die damit verbundenen Leistungen einfach sein und sich für den Kunden als verständlich präsentieren. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die eigene Zielgruppe nicht zu klein ist. Stecken Gründer die eigene Klientel sehr eng, entsteht durch die Kinowerbung ein hoher Streuverlust.

Welche Produkte und Leistungen können über die Kinowerbung beworben werden?

Um die Kinowerbung als medialen Werbeweg optimal einsetzen zu können, sollten Produkte genutzt werden, die keinen großen Erklärungsbedarf benötigen. Um dies zu verständlichen, reichen bereits kleine Praxisbeispiele. So bietet sich die Kinowerbung zum Beispiel für Dienstleistungsunternehmen an, die sich auf die Reinigung von Räumlichkeiten konzentrieren. Aber auch neue Lebensmittel sind für die Kinowerbung nahezu geschaffen, da sich diese meist nicht auf einen speziellen Kundenkreis konzentrieren, sondern weiträumig Einsätze finden können. Gleiches gilt zum Beispiel auch für allgemeine Handwerkerleistungen.

Welche Vorteile ermöglicht die Kinowerbung?

Durch die Kinowerbung haben Existenzgründer die Möglichkeit, eine sehr breite Zielgruppe zu erreichen. In Verbindung mit den richtigen Filmen kann zudem eine vorherige Gliederung erfolgen. Durch diese schaffen sich Gründer Klarheit und die wichtigste Basis für eine erfolgreiche Werbestrategie. Zudem ist der Aufwand, der für das Erstellen einer reichweitenstarken Kinowerbung nötig ist, überschaubar. Verschiedene andere Werbeelemente, wie zum Beispiel das eigene Firmenlogo, lassen sich nahezu problemlos auf dieses mediale Werbeinstrument übertragen.

Welche Kosten entstehen durch die Kinowerbung?

Die Kosten der Kinowerbung sind verschiedenster Natur und vor allem von der Wahl des Veranstalters abhängig. Grundsätzlich lässt sich erkennen, dass die regionalen Ebenen in finanzieller Hinsicht auch für Gründer mit einem kleinen oder gar engen Budget möglich sind. Die Kosten sind von der Dauer der Kinowerbung und der Intensität der Ausstrahlung abhängig. Somit haben Gründer durch die Konzeption die Möglichkeit, die eigenen Kosten zu beeinflussen und zu steuern.

Wer gestaltet die Kinowerbung?

Bei der Gestaltung der Kinowerbung muss auf einzelne Besonderheiten geachtet werden. Da sich hierfür überwiegend kleine Clips eignen, sollten sich Gründer an Profis wenden. Hierbei gilt es jedoch den Kostenaufwand im Voraus zu erfragen, denn die Unterschiede zwischen den Anbietern sind groß.

Auch im vergangenen Jahr konnte sich die Bundesrepublik Deutschland wieder über den Titel des Exportweltmeisters freuen. Doch gerade die deutschen Unternehmer wissen, dass es nicht immer leicht ist, genau diesen Ansprüchen gerecht zu werden, denn längst öffnet die englische Sprache nicht mehr alle Türen. Die Globalisierung ist mit den Jahren komplexer geworden und durch das Angebot Industry Area soll sie jetzt wieder an Einfachheit gewinnen.

Auf einen Klick zu den Materialien in Chinesisch

Mit Industry Area haben es Unternehmer künftig einfach, die eigenen Materialien auch in der chinesischen Sprache anzubieten. Immerhin handelt es sich bei China um den wichtigsten Handelspartner des Landes. Industry Area ist jedoch nicht nur eine einzige Webseite, sondern soll sich vielmehr zu einer Gruppe aus mehreren Internetportalen zusammensetzen.

So lassen sich Textmaterialien sowohl in Englisch, Französisch als auch in Spanisch und Russisch übersetzen. Für eine einfache Bedienung können die Unternehmer Industry Area in der eigenen Landessprache nutzen. Durch das neue Angebot haben die Unternehmen die Möglichkeit, vier Milliarden potenzielle neue Kunden anzusprechen und somit den eigenen Erfolg auszubauen.

Präzise und einfach

Weltweit kann über Industry Area nach dem passenden Anbieter gesucht werden und auch der erste Kontakt kann durch ein einfaches Formular über die Portale erfolgen. So stehen Formulare für die eigene Anfrage bereit, die nur mit wenigen individuellen Angaben ergänzt werden müssen und somit auch nicht mit einer Sprachbarriere verbunden sind.

Unternehmen können durch den Basiseintrag das Angebot von Industry Area vollkommen kostenlos nutzen. Neben den Unternehmensdaten können hier auch drei Produktangebote einen Platz finden. Zudem werden über den Basiseintrag auf Industry Area alle Weiterleitungen von Anfragen aktiviert, auch dies sollte entscheidende Vorteile mit sich bringen. Bereits ab einem Preis von 80 Euro im Monat können sich Unternehmen auf den Seiten von Industry Area ausführliche Präsentationen sichern. Diese werden für die Besucher schließlich in sechs verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt.

Quelle: Pro Firma, 06/2009, S. 20

Was ist XING?

XING ist eine der erfolgreichsten Online-Communitys in Deutschland; insbesondere bei techniknahen und Online-Marketing-orientieren Selbständigen. Mehr als 8 Mio. User nutzen weltweit diese Plattform, die früher auch schon unter dem Namen "openBC" sehr bekannt war. Es handelt sich um eine Geschäftsgründung deutscher Start-Up-Unternehmer, was unter anderen erklärt, warum der Schwerpunkt immer noch im deutschsprachigen Raum liegt. Der Gründungstermin im Jahre 2003 lag optimal in Bezug auf den Neuaufschwung des Internets in Folge der Web 2.0 Entwicklung. Über www.xing.com kann man sich kostenlos anmelden. Die Basisnutzung ist kostenlos, für eine effektive Nutzung braucht man aber die Premium-Mitgliedschaft für etwa 6 Euro im Monat. Diese bietet vor allem bessere Suchmöglichkeiten und umfangreichere Infos über Mitglieder-Aktivitäten.

Was ist der Hauptzweck von XING?

Der Hauptzweck von XING ist das professionelle Networking. Zunächst sollte der neue User sich ein aussagekräftiges Profil erstellen. Hier kann der Gründer seine Geschäftsidee und seine Angebote ausführlich darstellen bzw. auf diese verlinken, wenn er eine eigene Website betreibt. Auch ein ansprechendes Foto sollte hochgeladen werden, denn es geht bei XING immer um persönliche Kontakte, die fürs Networking genutzt werden können. Ein gutes Profil ist ausschlaggebend für den Erfolg bei XING.

XING und Marketing

Mit zur Strategie der Steigerung der Online-Reputation gehören die Kontakte. Nach der Erstellung des Profils kann man damit beginnen, bekannte Personen oder Geschäftsfreunde als Kontakte seinem Profil hinzuzufügen. Hierzu gibt es viele Suchmöglichkeiten. Die Kontaktaufnahme (der Kontaktwunsch) erfolgt durch eine kurze interne Mail. 

Wie funktioniert die XING-Suche

Erweiterte Suche XINGDer Existenzgründer kann mit der Xing-Suche die für ihn relevanten Daten herausfiltern. Gibt der Gründer bspw. im Suchfeld: "Person bietet" das Suchwort: "Fahrrad" ein und begrenzt er über das Suchfeld Land/Region die Suche auf eine bestimmte Region, erhält er die genau die Kontakte angezeigt, die in dieser Region Fahrräder anbieten. Übrigens, bei XING sind mehrere Millionen Kontakte und somit Personen gespeichert, die alle potenzielle Kunden oder Lieferanten sein können.

Mit einer Sucheingabe in Anführungsstrichen kann die Suche noch weiter spezialisiert werden. Die Eingabe von "Fahrrad Fahrradanhänger" würde im Ergebnis alle Profile ausgeben die Fahrräder und Fahrradanhänger anbieten. Weitere Suchtipps kann der Nutzer unter Xing-Suche nachlesen.

An Hand der ermittelten Profile kann der Gründer nun neue Geschäftskontakte aufbauen. Dabei sollte auf eine persönliche Ansprache der unbekannten Kontaktperson geachtet werden. Kaltaquise ist verpönt - Network-Marketing funktioniert nach dem Prinzip: Erst geben, dann nehmen. Dies zeigt sich auch darin, dass XING viele Diskussionsforen betreibt, bei denen man seine Kompetenzen unter Beweis stellen kann. Es ist aber kein Fehler, wenn der Gründer nach einer gewissen Phase der Bekanntschaft selbstbewusst auf das eigene Angebot hinweist. Hierzu kann auch ein Newsletter ähnliches Mitteilungssystem genutzt werden. 

XING bietet noch vieles mehr

XING verschafft auch gute Möglichkeiten, den Mitbewerbern über die Schulter zu schauen oder mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Man kann über Xing Events oder Treffen organisieren, Gruppen zu bestimmten Themen beitreten oder selbst welche eröffnen. Als Einstieg in Xing bietet sich ein kostenlose Mitgliedschaft an. Will der Gründer alle Funktionen von XING nutzen, kann eine kostenlose Test-Premium-Mitgliedschaft in Anspruch genommen werden. Die Premium-Mitgliedschaft bei XING kostet im Jahr 71,40 EUR.  

Jedes Unternehmen ist auf eine ständige Neukundenakquise angewiesen. Denn der Lauf der Dinge sieht vor, dass Kunden irgendwann verloren werden. Dies kann durch Unternehmensschließungen ebenso geschehen, wie durch Abwanderung zur Konkurrenz. Deshalb müssen Unternehmen stets Neukundenakquise betreiben, um diese Verluste kompensieren zu können.

Dabei steht an erster Stelle die Beschaffung von Adressen. Diese zu finden, ist gar nicht so schwer, wie oftmals angenommen wird. Es bieten sich unzählige Möglichkeiten. Diese reichen vom Aufkauf neuer Adressen bei entsprechenden Anbietern, über das Studieren der aktuellen Veröffentlichungen und Anzeigen in den Tageszeitungen, bis hin zur Einsicht der Handelsregisterauszüge. Hier werden stetig neue Unternehmen eingetragen. Gut 200 Unternehmen entstehen alleine in Deutschland täglich.

Adressen bewerten

Nachdem nun Adressen durch persönliche Kontakte, auf Seminaren oder durch Anzeigen sowie andere Quellen gefunden wurden, sollten diese bewertet werden. Nicht jede Adresse ist gleichermaßen zu bewerten. Einige Adressen erfordern mehr Anstrengungen, andere sollten hingegen nicht so aktiv bearbeitet werden. Obwohl viele Unternehmer nach wie vor den Fehler machen, die Anstrengungen nach Gefühl zu leiten, ist dies nicht korrekt. Besser ist eine genaue Analyse der Adressen.

Dafür gibt es gezielte Fragen. Diese sollten mit einer Punktanzahl bewertet und unterschiedlich gewichtet werden. So wird schnell klar, welche Adresse wie viel Aufwand benötigt. Adressen mit niedrigen Punktzahlen sollten nicht so stark bearbeitet werden, wie Adressen, die die volle Punktzahl erreichen. Mögliche Fragestellungen zielen auf den Standort, die Unternehmensgröße, das Auftragsvolumen, die Bonität und die Konkurrenzsituation ab. Aber hier ist immer eine individuelle Auswahl zu treffen. Während für einige Unternehmen der Standort der potenziellen Kunden besonders wichtig ist, spielt er für andere nur eine untergeordnete Rolle. Diese Aufstellung sollte also stets sehr individuell erfolgen.

Der Erstkontakt

Der Erstkontakt mit den gefundenen und bewerteten Adressen kann sowohl telefonisch, als auch schriftlich erfolgen. Wer sehr viele Adressen zur Verfügung hat, sollte zunächst auf den Schriftwechsel setzen. Denn eine kurzfristige telefonische Abarbeitung wird kaum möglich sein. Ein Vorteil beim Erstkontakt mittels Brief ist der Aufhänger, der dann beim zweiten Schritt, dem Telefonat vorhanden ist.

Spätestens zehn Tage nach Versendung von Brief, Fax, E-Mail oder Einladung sollte die zweite Kontaktaufnahme erfolgen. Wer mit dem schriftlichen Teil begonnen hat, sollte nun ein Telefonat führen. In diesem kann der Vorschlag für einen Besuchstermin stehen. Er sollte wieder schriftlich bestätigt werden, so dass in den Schritten zur Kontaktaufnahme, die einzelnen Medien stets abwechselnd genutzt werden. Wird kein Erfolg erzielt, sollte die Adresse für einige Monate auf Eis gelegt werden. Danach beginnt man wieder mit dem Erstkontakt.

Quelle: Starting Up, Mär/Apr/Mai 09, S. 20 - 23

Dieser Artikel ist Teil 7 von 13 der Serie

Existenzgründer haben meist viel zu erzählen. Angefangen von der Geschäftsidee bis hin zu den Beweggründen und der Realisierung des eigenen Unternehmens erstreckt sich ein langer Weg. Die Kommunikation nimmt bei Existenzgründern eine entscheidende Rolle ein und genauso entscheidend ist auch die Gestaltung von Flyern und Plakaten, denn diese sind ausschlaggebende Werbemittel. Keine anderen Elemente bieten sich für eine umfangreiche und in jedem Fall auch effektive Vorstellung des Unternehmens so gut an. Doch bei der Gestaltung dieser Kommunikationsmittel heißt es Besonderheiten zu beachten.

Die Pflichtelemente für Flyer und Plakate

Existenzgründer dürfen auf Plakaten und Flyern keineswegs das eigene Firmenlogo vergessen. Beide sind zentrale Elemente der Kommunikationspolitik und müssen sich so auch in das Gesamtbild einfügen. Sind alle Kommunikationsmitteln in Grün gehalten und Flyer und Plakate erstrahlen plötzlich in Schwarz, verringert sich deren Wirkungsgrad dramatisch.

Aus diesem Grund müssen die gleichen zentralen Elemente, wie sie bereits auf dem Briefpapier und den Visitenkarten zu finden sind, auch auf den Flyern auftauchen. Hierbei sollte bereits eine identische Schriftart gewählt werden. Zudem sollte man auf eine gemeinsame Farbgebung achten. Um den Betrachter der Flyer nicht zu stark zu belasten, muss eine einfache Struktur angestrebt werden.

Flyer vs. Plakat - Was ist die richtige Lösung?

Viele Existenzgründer möchten gerade in den ersten Monaten nur eines der beiden Werbemittel einsetzen. Allerdings handelt es sich hierbei um eine häufigen Fehler. Grundsätzlich sollten Plakate und Flyer miteinander harmonieren und sich somit ergänzen. Bei beiden handelt es sich im Grunde um recht kostengünstige Kommunikationsmittel, die auf verschiedene Arten Anwendung finden können.

Ein Flyer sollte so gestaltet werden, dass er sich zu einem stetigen Unternehmensbegleiter entwickeln kann. Plakate sollten hingegen eingesetzt werden, wenn die Zielgruppe über Besonderheiten informiert werden soll. Hierbei kann es sich sowohl um die unterschiedlichsten Aktionen als auch um neue Angebote handeln. Wichtig ist hierbei, dass Flyer und Plakate so eingesetzt werden, dass sie sich ergänzen.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Nichts ist langweiliger als ein Flyer, der mit langen Texten bestückt ist und auf sechs Seiten vielleicht ein Bild liefert. Bilder sagen mehr als tausend Worte - genau diesen Leitfaden heißt es bei Plakaten und Flyern zu beachten. Sicherlich muss eine grundlegende Struktur und auch Ordnung bewahrt werden, doch gerade hochwertige und ausdrucksstarke Bilder bewegen die Menschen und bleiben in Erinnerung. Kurze prägnante Texte sollten auf beiden Elementen die visuellen Aspekte ergänzen und erklären. Wer mit seinem Flyer Kunden gewinnen möchte, muss ihre Sinne ansprechen können. Wirbt ein Hotel mit einem Imageflyer, so gehören Bilder mit leckeren Gerichten und Symbole für Harmonie genauso auf einen Flyer wie das eigene Logo.

Besonders wichtig ist kurzer und prägnanter Text auf Plakaten. Während man bei den Flyern den einen oder anderen Aspekt ausschmücken kann, sollte man sich bei Plakaten grundsätzlich kurz fassen. Auf diesem Kommunikationsmittel dürfen nur die wichtigsten Informationen ihren Platz finden. Wirbt man mit einem Plakat für eine Veranstaltung, handelt es sich hierbei um den Veranstaltungsort, den Zeitraum und das exklusive Highlight. Plakate müssen durch ein Bild geprägt werden, denn nur so fungieren sie als Informationslieferant und sprechen Kunden an.

Je nach Wahl des Anbieters lassen sich bereits beim Design von Flyern und Plakaten deutliche Unterschiede erkennen. Für einen A6 Flyer sollte in Hinblick auf die Kostengestaltung mit 100 Euro für das Design gerechnet werden. Auch der finanzielle Aufwand für die Plakate bewegt sich in diesem Rahmen. Kostenintensiver ist hingegen der Druck. Hierbei sollte man auf die Preisspannen bei den Mengen achten. 6-seitige Flyer werden zum Druck bereits für etwa 100 Euro bei einer Lieferung von 8 Tagen angeboten. Diese Preisorientierung bezieht sich auf etwa 1000 Stück.

Flyer bei folgenden Onlineanbietern drucken

optimalprint.de

Flyer bei vistaprint.de

Dieser Artikel ist Teil 6 von 13 der Serie

Die Kommunikationsmittel, die sich für Existenzgründer anbieten, sind in den vergangenen Jahren mit den Unternehmensideen gewachsen. Während nahezu alle Gründer wissen, dass es sich bei einem Firmenlogo und der passenden Visitenkarte um Must Haves handelt, zweifeln viele am Sinn von Give aways, den so genannten Streuwerbeartikeln. Aber auch diese schaffen nicht mehr nur Möglichkeiten, sondern sichern auch Kunden. Auch wenn sich die Gesellschaft geändert hat, lieben die meisten Menschen Geschenke, auch wenn es sich „nur" um einen Werbeartikel handelt.

Auf den meisten Schreibtischen finden sich Kugelschreiber von Geschäftspartnern oder Kunden wieder, in der Handtasche der Damenwelt ist das Feuerzeug als Werbegeschenk der passende Begleiter. Give aways sind beliebt, so lang sie denn auch praktisch sind. Existenzgründer sollten keineswegs auf diese Streuwerbeartikel verzichten, denn sie sind eine der effektivsten Möglichkeiten, um die Jungunternehmer bei Kunden regelmäßig ins Gedächtnis zu rufen.

Welche Give aways bieten sich für Existenzgründer an?

Nahezu jeder weiß, dass man von einem Versicherungsberater in der Regel einen Kugelschreiber als kleines Geschenk erhält. Gerade bei diesen handelt es sich um den Klassiker der Give aways. Sie sind günstig im Einkauf und für den Beschenkten zudem recht praktisch. Mittlerweile ist der Markt der Streuwerbeartikel jedoch größer und reicht angefangen von Flaschenöffnern über Feuerzeuge bis hin zu Shirts.

Existenzgründer sollten nicht auf Give aways verzichten, aber sie sollten gerade bei diesen auch die Kosten im Blick behalten. Bereits kleine Accessoires reichen aus, um einem Kunden oder auch Interessenten eine Freude zu machen. Günstige und effektive Lösungen sind Kugelschreiber, Dosenöffner und auch die verschiedensten Feuerzeuge. Sie sind praktisch und werden in der Regel mehrmals im Alltag benötigt. Demnach erfüllen sie alle Zwecke, die Streuwerbeartikel besitzen.

Wie wichtig ist bei den Give aways Individualität?

Grundsätzlich sollten Existenzgründer bedenken, dass die Give aways dazu dienen, sich bei den Kunden in Erinnerung zu rufen und sie erneut zu einem Auftrag zu bewegen. Aus diesem Grund sollte bei Kugelschreibern und Co die Individualität das wichtigste Markenzeichen sein. Auf jedem Give-away muss wie auch auf jeder Visitenkarte das eigene Logo seinen Platz finden. Hierbei sollte man sich an den bisherigen Gestaltungsrichtlinien orientieren.

Da die Streuwerbeartikel meist recht klein sind, muss bedacht werden, dass auch das Logo dieser Größe angepasst wird. Die zahlreichen Stücke dürfen nicht überladen werden. Eine Telefonnummer, das Firmenlogo und der Unternehmensname sind hier schon vollkommen ausreichend. Zudem sollten das eigene Logo und der Schriftzug nur eine bestimmte Position einnehmen. Die Give aways verlieren ihre Wirkung, wenn sie mit den Daten des Unternehmens so massiv ausgestattet sind, dass sie den optischen Ansprüchen der Kunden nicht mehr gerecht werden.

Besonders wichtig ist bei Give aways die Qualität. Wer hier an der falschen Stelle spart, legt sich unnötige Steine in den Weg. Grundsätzlich muss bedacht werden, dass sie nur dann als Kommunikationsmittel funktionieren, wenn sie auch wirken. Aus diesem Grund sollte nicht nur der Preis, sondern auch die Verarbeitung und die Materialien eine wichtige Rolle spielen. Gerade bei den Kugelschreibern ist die Qualität oftmals ein Knackpunkt.

Je nach Wahl des Give aways muss mit unterschiedlichen Kosten gerechnet werden. Aber bereits mit einem Budget von 100 Euro lassen sich zahlreiche Kugelschreiber im eigenen Design in Szene setzen. Bei den Streuwerbeartikel sollte jedoch auf die Art und das Volumen geachtet werden, denn beide Faktoren wirken sich auf den Preis aus. Die Kosten für das Design sind so gering, dass sie kaum ins Gewicht fallen.

Quelle: http://www.marketing-boerse.de/

Bei folgenden Anbietern kann man Give aways im Internet bestellen

Kugelschreiber bei vistaprint.de

T-Shirts bei vistaprint.de

Tragetaschen bei vistaprint.de

Kalender bei vistaprint.de

flyer24.de

Die Geschäftsidee stimmt, die Umsetzung ist fest durchgeplant. Was noch fehlt ist „der richtige Name“ für das neue Unternehmen. Ein ähnliches Problem haben Gründer, die ein innovatives Produkt erfunden haben und nun einen einprägsamen und werbewirksamen Namen suchen. Die Erstellung eines einzigartigen Logos gehört ebenfalls in diese Kategorie.

Natürlich kann es sich der Unternehmer einfach machen und regionale Besonderheiten im Namen verankern. Auf diese Idee sind vor ihm meistens schon hunderte andere Unternehmer gekommen.

Beispiel

Gaststätte Leinetal, unter diesem Suchbegriff zeigt google 14.500 Einträge.

Ein werbewirksamer Wiedererkennungswert ist damit ausgeschlossen.

Woher soll die Idee kommen?

In größeren Firmen wird für die Ideenfindung ein Brainstorming abgehalten. Jungunternehmer haben diese Möglichkeit nicht und müssen daher andere Wege gehen.
Der Moderator Günther Jauch spricht in seiner Sendung oft von der „Weisheit der Vielen“. Den Spruch sollte sich der Unternehmer auf die Fahnen schreiben und ausprobieren. An diesem Punkt kommt Crowdsourcing ins Spiel.

Crowdsourcing ist laut Wikipedia

Die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet.

Beim Crowdsourcing wird im Gegensatz zum Outsorcing kein bestimmtes Projekt, wie bspw. Hard- und Softwarewartung, ausgelagert. Hier geht es nur um die Ideenfindung mit Hilfe einer breiten Masse.

Outsourcing ist laut Wikipedia

Outsourcing (dt. Auslagerung) bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen.

Namensfindung

Auf der Seite namethis.com kann sich der Unternehmer einen Markenamen bzw. einen Produktnamen gestalten lassen. Egal ob Rechtsanwälte, Unternehmen für den weltweiten Zahlungsverkehr oder der Name für einen wiederschließenden Sektflaschenverschluss, hier findet jeder den passenden Namen. Der Gründer gibt auf der Seite eine entsprechende Beschreibung (in englisch) für sein Unternehmen oder sein Produkt an. Die Gemeinschaft hinter namenthis.com schlägt innerhalb von 48 Stunden Namen vor und stimmt darüber ab. Die drei besten Namensvorschläge kosten 99$.

Auch ne Idee einen Frmennamen für das neue Unternehmen zu finden brainr.de

Logoerstellung

Eine Logoerstellung über LogoDesign.de funktioniert ganz einfach. Einfach ein Formular ausfüllen, der Auftrag wird danach analysiert. Nach Gestaltung und Feedback folgt die Fertigstellung.

Die Logoerstellung über designenlassen.de ist ebenfalls recht simple. Der Unternhemer veröffentlicht in einem Wettbewerb seinen Logowunsch. Das Honorar für die Aktion wird ebenfalls vorher festgelegt. Von den Grafikern werden Logos entwickelt und vorgestellt. Die Anzahl der entwickelten Logos richtet sich nach dem vorher festgelegten Preis (mindestens 200 EUR zzgl. Gebühren). Je höher die Verdienstmöglichkeit, um so mehr Grafiker beteiligen sich an dem Projekt. Am Ende kann sich der Unternehmer das Beste Logo aussuchen. Der Vorteil dieser Seite liegt eindeutig in der Menge unterschiedlicher Ideen, für die nicht separat gezahlt werden muss.

Fazit

Für die Ideenfindung sind die Seiten super geeignet. Die Kosten dafür sind gut angelegtes Geld.

Weitere interessante Seiten zu diesem Thema

Grafikagentur.de

Viel Design für wenig Geld
Design Wettbewerb

 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 13 der Serie

Wie das individuelle Firmenlogo auf der Visitenkarte seinen Platz finden muss, ist es auch ein Must Have für jeden Briefbogen und Umschlag. Möchte man seine Kunden begeistern, sollte man ein einheitliches Bild schaffen, dessen Zentrum das richtige Signet bildet. Das Briefpapier ist eines der zahlreichen Utensilien, das im alltäglichen Geschäft zum Einsatz kommt. Man benutzt es für Rechnungen, Angebote und die allgemeine Korrespondenz mit den verschiedensten Kunden und Geschäftspartnern.

Doch bei allen optischen Merkmalen sollte man beim Briefpapier nicht aus den Augen verlieren, dass es ausreichend Platz für die inhaltlichen Daten liefern muss. Somit wird deutlich, dass weniger gerade beim Briefpapier und auch bei den Umschlägen meist mehr ist.

Was macht ein gutes Briefpapier aus?

Möchte man mit einer Rechnung nicht mehr nur Schrecken, sondern auch Begeisterung verschicken, sollte man darauf achten, dass das eigene Briefpapier zur individuellen Firmenphilosophie passt. Setzt man sich zum Beispiel als Existenzgründer für den Klimaschutz ein, sollte man umweltfreundliches Papier verwenden. Der Fokus bei der Gestaltung eines Briefpapiers liegt auf dem Logo. Ausgehend von diesem wird die genaue Konzeption aller anderen Gestaltungsmerkmale abgeleitet.

Welche Gliederung sollte beachtet werden?

Grundsätzlich sollte man sich bei dem Design des Briefpapiers an Normen halten. Hierbei handelt es sich um die Ränder und den Rahmen des Schriftblockes. Um eine gerade und ebenso auch harmonische Linie zu schaffen, sollte man das Briefpapier in mehrere Sektoren gliedern. Um eine optimale Gliederung zu erreichen, sollte man von oben beginnen, dünne Quadrate beziehungsweise Rechtecke zu bilden.

Bei der Größe sollte man darauf achten, dass diese auf das spätere Volumen der einzelnen Elemente maßgeschneidert sind. Als Faustregel gilt, dass Daten zu Bankverbindungen und sämtlichen Eintragungen im unteren Bereich des Briefpapiers ihren Platz finden. Das Firmenlogo, der Ansprechpartner und selbstverständlich die Anschrift sollten übersichtlich am Kopf des Papiers positioniert werden.

Ob man das Logo links, rechts oder gar mittig ausrichtet, bleibt dem eigenen Empfinden überlassen, allerdings muss darauf geachtet werden, dass ein ruhiges Bild entsteht. Zuviel Unruhe schlägt sich auf das Gemüt der Leser ab.

Eine Komposition bilden

Besonders wichtig ist, dass man mit den Umschlägen und dem Briefpapier eine harmonische Komposition bildet. Grundsätzlich sollte man nicht mehr wie zwei bis drei verschiedene Farben auf den Elementen verwenden. Der Umschlag muss vollkommen mit dem wichtigsten Element des Briefpapiers, dem Kopf, identisch sein. Ein Umschlag mit einem orangefarbenen Schriftzug passt nur dann, wenn die Schrift auf dem Briefpapier die gleiche Farbe hat. Zudem sollte man bei der Wahl der Größe auf die Verhältnisse achten. Das Firmenlogo auf dem Umschlag muss grundsätzlich kleiner und zugleich auch dezenter sein als auf einem Briefpapier.

Das Logo, das auf dem Umschlag platziert werden soll, muss in der linken, oberen Ecke seine Position finden. Grundsätzlich sollte der Umschlag in seiner eigentlichen Funktion nicht eingeschränkt werden. Das Logo sollte dezent sein, jedoch bereits beim ersten Anblick auffallen. Zu bedenken ist, dass sowohl die Adressanschrift als auch Poststempel und Briefmarke einen Platz finden müssen. Somit sollte man sich gerade bei einem Umschlag nicht vor weißen Stellen fürchten, denn diese vermitteln Eleganz und Professionalität.

Für das Design des Briefpapiers muss man bei einem bereits vorhandenen Firmenlogo nur einen geringen Geldbetrag einplanen. Die meisten freien Grafiker berechnen hierbei je nach Stundensatz zwischen 50 und 100 Euro. Der Druck richtet sich nach den einzelnen Wünschen. Gerade durch die Wahl des Papiers entstehen unterschiedliche Kosten. Allerdings sollten Gründer für 500 Bögen rund 50 Euro einplanen. Ähnlich gestalten sich die Kosten bei den Umschlägen.

Einige Onlineanbieter für Briefpapier

Eigenes Design hochladen oder online selber gestalten, bestellen und das Briefpapier kommt nach Hause.

optimalprint.de

vistaprint.de

Nach all den Werbeformen, die bisher vorgestellt wurden, sind auch die Anzeigen im Internet nicht außer Acht zu lassen. Diese weisen eine besonders hohe Reichweite auf. Ein weiterer Vorteil sind meist kostengünstige Lösungen. Mit den Anzeigen im Internet werden Unternehmen mehr Besucher auf ihre Seiten locken können. Ob diese allerdings tatsächlich kaufen, das ist stets ungewiss. Dessen sollten sich auch Existenzgründer bewusst sein. Denn eine Anzeigenkampagne im Internet garantiert keinen Erfolg. Die wichtigsten Möglichkeiten für das Internet sollen hier kurz vorgestellt werden.

Google AdWords

Die bekannteste Form der Anzeigen im Internet ist wohl Google AdWords. Hierbei werden die Anzeigen des eigenen Unternehmens auf verschiedenen Webseiten platziert. Es werden dabei jedoch nur themenrelevante Seiten ausgesucht. Damit erhält das Unternehmen nur Besucher, die tatsächlich am eigenen Produkt interessiert sind. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nach Anzahl der Besucher. Es wird also nicht pauschal für die Einblendung der Werbung gezahlt.

Die besonderen Vorteile bei diesen Anzeigen finden sich in der überdurchschnittlich hohen Reichweite. Es gibt nur noch wenige Webseiten, die heute noch ohne Google Anzeigen läuft. Damit werden fast alle Leser im Internet erreicht. Die Kontrollmechanismen und Statistiken sind ebenfalls sehr gut ausgereift. Von daher werden sicher zahlreiche Auswertungen durchgeführt werden können. Diese zeigen schnell den bisher erzielten Erfolg an. Im Vergleich zu anderen Anzeigen im Internet ist Google AdWords jedoch recht teuer. Der finanzielle Aufwand ist daher recht hoch.

Paid4 Anbieter

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung der Paid4 Anbieter. Diese versenden E-Mails an ihre Newsletter-Abonnenten. Die Abonnenten werden dafür bezahlt, eine E-Mail zu lesen oder eine Seite zu besuchen. Diese müssen sie jeweils mindestens 30 Sekunden lang besuchen. Zwar gibt es in dem Bereich der Paid4 Anbieter einige schwarze Schafe, doch mehrere Unternehmen konnten sich bereits als seriös heraus stellen.

Der Vorteil bei dieser Werbung liegt in geringen Kosten. Außerdem wird eine hohe Reichweite erzielt und es werden nur interessierte User angesprochen. Die E-Mails werden an User verschickt, die vorher angegeben haben, sich genau für dieses Thema zu interessieren. Ein entscheidender Nachteil bei diesen Anzeigen ist jedoch, dass es sich quasi um erzwungene Werbung handelt. Deshalb werden auch nur geringe Erfolgschancen vorhergesagt.

Sponsoring und Direktanfragen

Eine weitere Möglichkeit der Anzeigen im Internet liegt in der Direktanfrage. Hierfür werden passende Webseiten gesucht. Der Webmaster wird angeschrieben und es wird nach einer Werbemöglichkeit gefragt. Idealerweise legen die Unternehmen der Anfrage gleich ein konkretes Angebot bei. Der Vorteil dabei ist, dass gezielt interessierte Besucher angesprochen werden. Die Kosten richten sich in der Regel nach den Besucherzahlen der Seiten, auf denen geworben wird. Damit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis recht gut. Außerdem ist der Werbetreibende nicht selten einziger Sponsor einer Webseite, wodurch eine gewisse Exklusivität entsteht.

Allerdings bedingt diese Form der Anzeigen im Internet einen erhöhten Zeitaufwand. Denn die Webseiten müssen erst gesucht und die Anfragen gestellt werden. Dem gegenüber stehen jedoch die zahlreichen Vorteile.

Quellen:
http://www.konzept-welt.de/tipps/internet-werbung.html

Dieser Artikel ist Teil 1 von 13 der Serie

Auch wenn die Onlinewerbung heute in aller Munde ist - gerade Existenzgründer sollten die Printmedien nicht aus den Augen verlieren. Wer die Zielgruppen regional ansprechen will, der ist mit Printmedien bestens bedient. Eine Studie hat sogar ergeben, dass bei den über 30-Jährigen die Printmedien hoch im Kurs stehen. Mehr als 50 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass die kostenlosen Anzeigenblätter für besonders hohe Aufmerksamkeit sorgten. Mit diesen Blättern erreichen Existenzgründer nahezu alle Haushalte. Denn die Zeitungen kosten nichts und enthalten dennoch wichtige, vor allem regionale Informationen. Dadurch werden auch die Anzeigen in eben diesen besser wahrgenommen.

Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblätter als Werbeträger

Die Zeitungen folgten in der Studie auf dem zweiten Platz, die Zeitschriften auf dem dritten. Die Werbung im Internet belegte mit nur zehn Prozent den letzten Platz. Zwar wandelte sich das Bild in der Studie bei den unter 30-Jährigen, doch ist für diese nach wie vor das kostenlose Anzeigeblatt wichtig.

Die Zeitungen und Zeitschriften als Werbeträger zu nutzen, bietet verschiedene Vorteile. Zum einen gehört dazu, dass die Werbung tatsächlich gesehen wird. Sie kann nicht so einfach weg geklickt werden, wie dies im Internet bei Popup-Fenstern und Co. der Fall ist. Wer einen redaktionellen Bericht liest, wird nicht umhin kommen, einen Blick auf die Werbung zu werfen. Demzufolge werden Anzeigen in Printmedien besser wahrgenommen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig. Ob mit oder ohne Farbe gearbeitet wird, kann jeder für sich selbst entscheiden. Selbst die Größe der Anzeigen kann individuell festgelegt werden.

Ebenso sind die Kleinanzeigen aus den kostenlosen Anzeigenblättern bekannt. Diese eignen sich erfahrungsgemäß jedoch nicht für Firmenwerbung. Denn allzu schnell werden die Anzeigen überlesen. Sie können bei der Mitarbeitersuche eingesetzt werden, allerdings auch eher bei geringfügiger Beschäftigung. Als Werbung für das Unternehmen selbst sind sie aber kaum geeignet.

Informationsgehalt der Anzeigenblätter

Das Hauptentscheidungskriterium für den Leser ist der Informationsgehalt der Anzeigenblätter. Nur wenn dieser mit ihren Wünschen einhergeht, können Existenzgründer hoffen, in diesem speziellen Blatt erfolgreich Werbung zu schalten. Deshalb sollten sie sich vor der Schaltung von Anzeigen informieren, wie die Stimmungslage bei den Lesern ist. Auch wie diese die einzelnen Anzeigenblätter bewerten, ist ein wichtiger Punkt, der für oder gegen die Anzeigen spricht.

Weiterhin sollte beachtet werden, welche Reichweite die Blätter aufweisen. Meist wird ein solches Blatt im ganzen Bundesland verteilt. Dabei werden jedoch einzelne Regionen mit unterschiedlichen Informationen vertraut gemacht. Von daher stellt sich für Unternehmen die Frage, wie stark sie die Anzeigen eingrenzen wollen. Grundsätzlich ist es möglich, die Anzeigen im gesamten Verteilgebiet zu schalten. Ein Einzelhändler wird jedoch nur die stark eingegrenzte, regionale Auswahl in Anspruch nehmen. Denn die Chance, dass Kunden lange Anfahrten in Kauf nehmen, ist gering.

Fachzeitschriften nutzen

Wer hingegen weniger den Verbraucher, sondern andere Unternehmen ansprechen will, sollte auf Fachzeitschriften setzen. Im B2B-Bereich ist diese Variante wesentlich effektiver. Dadurch wird klar, dass der Gründer, der hier Anzeigen schaltet, auch in dieser Branche tätig ist. Er zeichnet sich dadurch als Fachmann aus, zu dem schneller Vertrauen gefasst werden kann.

Quellen:
http://www.online-marketing-news.de/

Dieser Artikel ist Teil 8 von 9 der Serie

Auch wenn Existenzgründer bisher viele der besonders günstigen Online-Werbeformen kennen gelernt haben, so gibt es noch eine weitere wichtige Werbeform: Das Empfehlungsmarketing. Es ist im Grunde genommen die älteste Form des Marketings und gleichzeitig die erfolgsversprechendste. Denn das Empfehlungsmarketing stützt sich auf Empfehlungen von Kunden, die von einem Unternehmen überzeugt wurden.

Wer seine Produkte und seinen Service so aufbaut, dass er die Wünsche der Zielgruppe voll und ganz erfüllt, kann von positivem Feedback ausgehen. Auch werden die Kunden ihre positiven Erfahrungen Bekannten und Verwandten offenbaren. Es kommt zu neuen Kunden, die den Umsatz steigern. Und das Ganze läuft völlig kostenfrei ab.

Mit Qualität und Service überzeugen

Um das Empfehlungsmarketing als kostenlose Werbeform im eigenen Unternehmen einsetzen zu können, müssen Vorbereitungen getroffen werden. Diese bestehen darin, den Kunden zu überzeugen. Dazu gehört, dass die angebotenen Produkte eine besonders hohe Qualität aufweisen. Der Service darf ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Außerdem ist darauf zu achten, dass Lieferzeiten eingehalten werden und bei Reklamationen möglichst zeitnah reagiert wird. Durch diese kleinen Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, können Kunden überzeugt werden. Sie werden die Unternehmen in positiver Erinnerung behalten und davon berichten.

Keinen Druck ausüben

War es bisher so, dass die Unternehmen ihre Kunden gerne zum Weiterempfehlen animierten, so hat sich diese Vorgehensweise nicht durchsetzen können. Wer seine Kunden lapidar beauftragt „Empfehlen Sie uns weiter", der wird kaum Erfolge feiern können. Glaubwürdig werden empfehlende Personen erst dann, wenn sie eine Empfehlung von sich aus aussprechen. Vielleicht weiß der Unternehmer dann nicht, wem er den neuen Kunden zu verdanken hat. Doch das Wichtigste ist, dass er Neukunden generieren konnte. Wer die Kunden frei entscheiden lässt, ob sie ein Unternehmen empfehlen oder nicht, kann von höheren Chancen ausgehen.

Kundenbindung sorgt für Empfehlungen

Ein weiteres wichtiges Mittel, um zusätzliche Empfehlungen zu erhalten, ist die Kundenbindung. Ein Kunde sollte auch nach dem Kauf eines Produktes nicht vernachlässigt werden. Vielmehr kann er mit kleinen Aufmerksamkeiten umworben werden. Das kann eine Weihnachtskarte sein oder ein Gruß zum Geburtstag.

Diese Maßnahmen helfen, Kunden an sich zu binden. Auch wird das Unternehmen sich damit immer wieder ins Gedächtnis rufen und zwar positiv. Dadurch besteht eine erhöhte Chance, dass die Kunden selbst längere Zeit nach dem Kauf noch Empfehlungen aussprechen.

Empfehlungsmarketing und MLM

Ebenfalls bezeichnen verschiedene Strukturvertriebe ihre Organisationen mit dem Oberbegriff Empfehlungsmarketing. Aus diesem Grund erhält der Begriff einen leicht negativen Beigeschmack. Doch davon sollten sich Gründer nicht abschrecken lassen. Denn bei MLM und Strukturvertrieben geht es nicht um das eigentliche Empfehlungsmarketing.

Dieses läuft kostenfrei und auf freiwilliger Basis ab. Die Kunden, die ein Unternehmen tatsächlich empfehlen, erwarten hierfür keine Gegenleistung. Bei den Strukturvertrieben dagegen erwarten die Empfehlenden eine Provision für den gebrachten Neukunden. Die Glaubwürdigkeit leidet darunter und Neukunden werden eher selten darauf reagieren.

Quellen:
http://www.managementwissen-empfehlungsmarketing.de/
http://www.online-artikel.de/

Dieser Artikel ist Teil 7 von 9 der Serie

Werbeformen gibt es in großer Vielfalt, wie bereits beschrieben wurde. Doch ein wichtiger Faktor, der nicht direkt zur Werbung zu zählen ist, wurde bisher noch nicht erwähnt: die PR und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei liegen gerade in diesem Bereich unzählige Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen. Denn durch die gezielte Pressearbeit kann langfristig mehr Aufmerksamkeit erreicht werden. Es geht bei diesem Bereich tatsächlich um langfristige Kundenansprache, nicht um kurzfristige Erfolge.

PR-Mitteilungen veröffentlichen

Bisher setzte man im Bereich PR und Öffentlichkeitsarbeit vorrangig auf die großen Zeitungen. Doch mittlerweile bietet das Internet ebenfalls zahlreiche Presseportale. Diese sollten Unternehmen nutzen, gerade Existenzgründer können hier günstig auf sich aufmerksam machen. Die meisten Presseportale ermöglichen eine kostenlose Veröffentlichung. Lediglich der Text, idealerweise inklusive Fotos, muss veröffentlicht werden.

Die richtige Aufbereitung von PR-Mitteilungen

Eine Pressemitteilung ist keine Werbung. Das sollten sich Gründer und Unternehmer immer wieder klar machen. Vielmehr will eine solche PR-Mitteilung über Neuerungen im Unternehmen aufmerksam machen. Das können neue Produkte, neue Kunden oder Mitarbeiter, ein Ausbau der Kapazitäten und vieles mehr sein. Es sollte sachlich beschrieben werden, welche Vorteile die Neuerungen für Kunden bringen, ohne dabei zu werbend zu werden. Wichtig ist, dass die Pressemitteilung kurz und knackig formuliert wird. Mehr als zwei Seiten oder 500 Wörter Länge sind nicht ratsam. Ebenfalls sollten passende Fotos, etwa vom Unternehmen oder der Geschäftsleitung, sowie den Produkten enthalten sein.

Sollen die Pressemitteilungen nicht nur im Internet veröffentlicht werden, sondern auch an Redaktionen geschickt werden, ist noch einiges mehr zu beachten. Die Fotos sollten in einer reprofähigen Qualität vorliegen. Die Pressemitteilung muss in einem Format geschickt werden, das sich leicht weiter verarbeiten lässt. Am einfachsten ist es, die PR-Meldungen per E-Mail zu versenden. Dadurch entstehen keine Kosten. Allerdings sollte man sich vorher erkundigen, ob die Zusendung der Pressemitteilungen überhaupt erwünscht ist.

PR-Mitteilungen auf der eigenen Webseite

Sinnvoll ist es ebenfalls, auf der eigenen Webseite eine Rubrik speziell für die Presse einzurichten. Hier sollten neue und alte Pressemitteilungen veröffentlicht werden. In einem Archiv können Interessierte so stets auch die bisherigen Entwicklungen anhand älterer Meldungen nachvollziehen. Wichtig ist ebenfalls, dass der Presseverantwortliche namentlich genannt wird. Dessen Kontaktdaten dürfen natürlich nicht fehlen.

Ein Kontaktformular bzw. ein Formular, mit welchem sich Redakteure in den Presseverteiler eintragen können, ist Pflicht. Dadurch erhalten sie bei neuen Meldungen stets per E-Mail einen Abzug selbiger. So bauen sich die Unternehmen ein Netzwerk von Journalisten und Redakteuren auf, die eigenständig Interesse an dem Unternehmen bekundet haben. Die Chancen, dass eine der Pressemitteilungen durch einen Journalisten veröffentlicht wird, steigen damit erheblich.

Pressemeldungen selbst schreiben?

Grundsätzlich kann jeder seine Pressemitteilungen selbst schreiben. Aufgrund der Bedeutung dieser Mitteilungen für die Neukundengewinnung ist aber auf eine saubere und knackige Formulierung zu achten. Es dürfen nicht zu viele Fachbegriffe enthalten sein. Wer sich unsicher ist, der kann seine Pressemitteilungen aber auch von externen Dienstleistern erstellen lassen. Diese kennen sich mit dem Thema aus und können dadurch gleich auf eine interessante und neugierig machende Sprache achten.

Quellen:
http://www.ishp.de/pdf/pr-im-internet.pdf
http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/oeffentlichkeitsarbeit/kurse/pressearbeit-pr/

Dieser Artikel ist Teil 6 von 9 der Serie

Als Werbeträger werden sämtliche stofflichen Medien bezeichnet, mit denen eine Werbebotschaft zu den jeweils angesprochenen Personen oder Zielgruppen befördert wird. Dabei kommen fast sämtliche Dinge zum Einsatz. Unterschieden wird in der Regel zwischen den „Nur-Werbeträgern" und den „Auch-Werbeträgern". Zu ersteren zählen beispielsweise Schaufenster, zu letzteren hingegen Zeitungen und Fernsehsendungen. Weiterhin lassen sich die Werbeträger in verschiedene Gruppen unterteilen.

Werbeträger in den Druckmedien

Im Bereich Print findet sich die älteste und nach wie vor beliebteste Form der Werbeträger: die Zeitungen. Doch nicht nur Tageszeitungen zählen heute zu den angesagten Werbeträgern. Genauso verhält es sich mit Zeitschriften, mit Wochenzeitungen und Anzeigenblättern. Daneben können Programmzeitschriften als Werbeträger fungieren.

Hier steht zwar nach wie vor die Information über das aktuelle (Fernseh-)Programm im Vordergrund, dennoch finden sich zunehmend Werbeanzeigen in ihnen. Fachzeitschriften und Bücher kommen ebenfalls als Werbeträger zum Einsatz. Selbst im Telefonbuch findet sich zunehmend mehr Werbung.

Werbeträger in den elektronischen Medien

Ein besonders wichtiger Werbeträger ist das Fernsehen. Hier werden Werbespots von den größten Unternehmen täglich ausgestrahlt. Daneben gehört der Hörfunk zu den Werbeträgern der elektronischen Medien. Genauso kann der Bildschirm- bzw. Videotext als Werbeträger fungieren. Dort finden sich zahlreiche verschiedene Anzeigen einzelner Unternehmen. Im Pay-TV wird ebenfalls Werbung ausgestrahlt, so dass es mit zu den Werbeträgern zählt.

Werbeträger online nutzen

Die größten Zuwächse beim Umsatz bietet mittlerweile das Internet. Deshalb sind die Online Werbeträger zunehmend wichtiger für die Werbung von Unternehmen. Hier zählen die Suchmaschinen zu den Werbeträgern Nummer Eins. Genauso kommen aber auch die Angebote der bekannten Fernsehsender in Frage. Dort können zahllose Werbeanzeigen geschaltet werden. Webkataloge und die einzelnen Dienste der verschiedenen Provider werden ebenfalls als Werbeträger im Internet eingesetzt. Gleiches gilt sogar für die Angebote im Bereich E-Commerce.

Werbeträger in der Außenwerbung

Im Bereich der Außenwerbung kommen vor allen Dingen Anschlagstellen zum Einsatz. Litfasssäulen sind wohl die bekanntesten Werbeträger in der Außenwerbung. Genauso stellt jede Stadt mittlerweile große Plakatwände auf, auf denen geworben werden kann.

Weiterhin können Fahrzeuge zum Werbeträger in der Außenwerbung werden. Ob es sich dabei um Promotionfahrzeuge, um öffentliche Verkehrsmittel oder private Fahrzeuge handelt, spielt keine Rolle. Hier muss jeder Unternehmer selbst entscheiden, mit welchem Werbeträger er die angestrebte Zielgruppe am besten erreichen kann.

Weitere Werbeträger

Zudem gehören sämtliche Produktverpackungen zu den Werbeträgern. Durch die aufgedruckten Unternehmenslogos wird hierbei ein starker Wiedererkennungswert erzielt. Einkaufstüten sind in jedem Supermarkt erhältlich. Sie sind in der Regel mit dem Logo des Supermarktes bedruckt und dienen daher ebenfalls als Werbeträger. Schaufenster zählen zu den Werbeträgern, Streuartikel, wie Kugelschreiber, ebenfalls.

Selbst Personen können zu Werbeträgern werden. Als Beispiel seien hier die Werbespots mit prominenten Persönlichkeiten genannt. Diese werden innerhalb einer groß angelegten Werbekampagne in den Mittelpunkt gestellt. Sie werben mit ihrem Namen für ein bestimmtes Produkt und werden von daher zu den Werbeträgern gezählt.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Werbetr%C3%A4ger
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1012/none/0111/index.html

Kunden gewinnen ist schwierig, Kunden verlieren gehen dagegen völlig einfach. Ein paar einfache Spielregeln gilt es einzuhalten und schon schwindet der Kundenstamm wie Eis in der Sonne. Nachfolgend ein paar Tipps, wie man schnell und effektiv die Kundschaft los wird.

Unfreundlichkeit wirkt sofort

Kunden mögen freundliche Verkäufer, die allerdings nicht übermäßig anbiedernd sind. Unfreundlichkeit dagegen wird von der Kundschaft überhaupt nicht toleriert. Wer hier auch nur einmal genervt und unbeherrscht regiert, kann den Kunden schon los sein. Dabei gilt die alte Verkäuferregel, dass ein zufriedener Kunde einen neuen bringt, ein unzufriedener Kunde den Händler dagegen viele andere Kunden kosten kann.

Verbraucher tauschen sich aus und wenn es sich herumspricht, dass in einem bestimmten Unternehmen mit den Kunden unfreundlich umgegangen wird, dann schwindet die Kundschaft allein schon durch Mundpropaganda und ohne dass jeder Kunde persönlich unfreundlich behandelt wird.

Ohne Kulanz reduziert sich der Kundenkreis

Das Image einer Firma muss mühsam und in langen Prozessen aufgebaut werden. Dann ist es auch die Mundpropaganda, die einem Unternehmen ein bestimmtes Image in der Öffentlichkeit verleiht. Hoch eingeschätzt wird beim Kunden immer die Kulanz, wenn es darum geht, dass bestimmte Produkte nicht funktionieren, nicht gefallen oder aber aus anderen Gründen vom Verkäufer zurückgenommen werden sollen.

Lässt ein Unternehmen die vom Kunden gewünschte Kulanz missen, wird sich der unzufriedene Kunde schnell an den Wettbewerber wenden, der neben den gewünschten Produkten auch noch die vom Kunden geschätzte Kulanz an den Tag legt. Das Geheimnis der Kulanz liegt eben darin, dem Kunden trotzdem, das heißt ohne Rechtsanspruch, entgegenzukommen und ihn so als Kunde zum König zu machen. Interessant ist übrigens auch, dass der Kunde auch mal einen Fehler oder ein Versehen des Unternehmens verzeiht, wenn auf der anderen Seite mit genug Kulanz gearbeitet wird.

Angenehme und unangenehme Eindrücke bringen ein Unternehmen gleichermaßen ins Gespräch

Ein Unternehmen kann sich in aller Munde befinden. Die einen tun dies durch positive und unerwartet gute Dienste am Kunden. Die anderen sind auch im Gespräch - allerdings durch negatives Verhalten gegenüber dem Kunden und somit insgesamt kundenunfreundliches Verhalten.

Imagepflege ist auch hier das Zauberwort. Reklamiert ein Kunde ein Produkt, stellt er sich geistig schon auf lange Erklärungen und Diskussionen mit dem Händler ein. Überraschen und langfristig binden kann man einen Kunden dann, wenn die Abwicklung der Reklamation schnell und unkompliziert verläuft und der Kunde vielleicht sogar noch eine kleine Dreingabe in Form eines Präsentes bekommt, weil er die Mühe der Reklamation auf sich genommen hat. So lässt sich Eindruck machen beim Kunden, dieser spricht über das Unternehmen und so ist es in aller Munde im näheren Umfeld des Kunden - auf absolut positive Weise.

Den Kunden hinters Licht führen – das hilft immer

Ein Geschäft ist eine Vertrauenssache. Kunden setzen auf Händler und Marken, denen sie Vertrauen entgegenbringen und bei denen sie mit gutem Gefühl kaufen. Einen Kunden zu hintergehen ist im Hinblick auf die Kundenbindung eine Todsünde.

Kunden, die einen Händler ausgewählt haben, möchten ihr Vertrauen bestätigt wissen. Hat der Kunde wiederum das deutliche Gefühl, dem Händler auf den Leim gegangen zu sein, indem er über ein Produkt wissentlich falsche Informationen bekommen hat oder indem wesentliche Informationen verschwiegen wurden, fühlt er sich betrogen. Er wendet sich ab, betreibt negative Mundpropaganda und andere Verbraucher kommen aufgrund dieser negativen Informationen überhaupt nicht mehr auf die Idee, dem Händler Vertrauen zu schenken.

Einfache Regeln, die Kunden zu halten

  • Freundlichkeit ist Trumpf!
  • Kulanz eine Geheimwaffe!
  • Ehrlichkeit siegt!

Werden diese Regeln im Umgang mit Kunden konsequent eingehalten, hebt sich der Händler positiv vom Wettbewerber mit gleichem Warenangebot ab.

Übrigens, ein sehr schönes Beispiel, wie man Kunden schnell verliert gibt immer der Lidl Shop ab.

Dieser Artikel ist Teil 10 von 13 der Serie

Die Werbewelt musste sich durch neue Medien einem stetigen Wandel unterziehen. Dieser zeigt sich heute nicht mehr nur bei den einzelnen Werbeangeboten, sondern auch bei den Möglichkeiten für Existenzgründer. Möchten Gründer mit ihrem eigenen Unternehmen schnell einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen, müssen sie erfolgreiche Werbewege finden und funktionierende Konzepte erstellen. Hierbei sollten sie sich nicht nur auf die modernsten Werbemöglichkeiten konzentrieren, sondern vor allem ein Spagat zwischen diesen und den klassischen Lösungen anstreben. Eines der bekanntesten und zugleich auch nützlichsten Modelle dieser Art wird durch die Branchenbücher gebildet. Gründer sollten sich sowohl in die regionalen Branchenbücher als auch in die Lösungen im Internet eintragen.

Welche Möglichkeiten ergeben sich durch Branchenbücher?

Auf der Suche nach Unternehmen nutzen die meisten Menschen in Deutschland noch heute Branchenbücher. In diesen finden sie schnell und übersichtlich verschiedenste Unternehmen und können sich durch Kontaktdaten problemlos an sie wenden. Für Gründer ist der Eintrag in einem Branchenbuch für die eigene Bekanntheit wichtig. So haben sie die Möglichkeit, sich schnell und einfach in die Reihen des Marktes zu integrieren. Der Nutzen und vor allem auch die Reichweite der Eintragungen hängen von der Art des Branchenbuchs ab. Hierbei muss zwischen den Printausgaben und den Angeboten im Internet unterschieden werden.

Welche Möglichkeiten schaffen die klassischen Branchenbücher?

Für die zahlreichen deutschen Regionen erscheinen jährlich regionale Branchenbücher. Diese werden als gebundene Ausgabe kostenlos an die Haushalte einer Region vergeben. Bis heute werden diese Branchenbücher von den Menschen genutzt, um in verschiedensten Situationen Unternehmen zu finden. Durch die regionalen Ausgaben haben Gründer mit einem Eintrag die Möglichkeit, die Bekanntheit in dem eigentlichen Einzugsgebiet zu erhöhen. Diese Option bietet sich für Existenzgründer aller Branchen an, da noch immer nicht alle Menschen für die Suche nach einem Unternehmen das Internet nutzen.

Welche Vorteile bringen Online-Branchenbücher?

Existenzgründer sollten grundsätzlich die Möglichkeiten des Internets nutzen. Um eine ausreichende Reichweite zu erzielen, bietet sich die Eintragung in Online-Branchenbüchern an. Zum einen erhöht man somit die Bekanntheit der eigenen Website, zum anderen können Gründer auch Kunden erreichen, die außerhalb des eigentlichen Einzugsgebietes liegen. Somit lassen sich ein höherer Kundenkreis und ein höherer Umsatz erzielen. Die Online-Branchenbücher gelten zudem als wichtiges Element der Suchmaschinenoptimierung. Demnach lassen sich durch diese Eintragungen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Sollten Printausgaben und Online-Branchenbücher kombiniert werden?

Um eine hohe Reichweite und eine immense Bekanntheit zu erzielen, sollten sich Existenzgründer nicht nur an einem Angebot orientieren. Gerade bei den Eintragungen in die Branchenbücher ist es wichtig, die Klassiker mit den modernen Lösungen zu verbinden. Die Kombination beider Angebote ist problemlos möglich und kann zudem mit einem geringen Arbeitsaufwand erfolgen.

Welche Kosten entstehen durch die Eintragungen in Branchenbücher?

In Hinblick auf die Kosten muss bei den Branchenbüchern zwischen zwei Arten unterschieden werden. Hierbei muss bedacht werden, dass die Printausgaben überwiegend mit höheren Kosten verbunden sind. Allerdings gelten diese Ausgaben auch als gewinnbringende Investition. In den Online-Branchenbüchern sind Einträge bei einzelnen Anbietern kostenfrei. Überwiegend sind jedoch auch die kostenpflichtigen Anbieter mit einem geringen finanziellen Aufwand verbunden, sodass sich diese Option optimal in das Budget eines Gründers einfügt.

Dieser Artikel ist Teil 8 von 13 der Serie

Werbemittel stehen für Existenzgründer in den verschiedensten Varianten zur Verfügung, doch längst können nicht alle Ideen auch als wirkungsvoll beschrieben werden. Einer der Klassiker schlechthin ist die Radiowerbung. Radiowerbung gehört zu den ältesten modernen Kommunikationsmitteln und kann noch heute die Fernsehspots in den Schatten stellen.

Sie ist die perfekte Anlaufstelle für Existenzgründer, die auf ihr Angebot und ihr Unternehmen aufmerksam machen wollen. Während man bei den zahlreichen Printmaterialien auf den richtigen Einbau des Logos achten muss, spielen bei der Radiowerbung ganz andere Facetten eine ausschlaggebende Rolle. Über das Radio überzeugen Gründer nicht mit Bildern, sondern mit den eigenen Worten, aus diesem Grund ist hier eine ganz andere Form der Kreativität gefragt.

Worauf muss bei der Radiowerbung geachtet werden?

Möchten Existenzgründer effektiv Radiowerbung betreiben, haben sie zwei Möglichkeiten. Zum einen können sie sich für die Zusammenarbeit mit einem Werbeprofi entscheiden und zum anderen können sie ihre eigene Wortgewandtheit auf die Probe stellen. Die letztere Variante ist sicherlich die günstigere. Wer bei der Radiowerbung mit seinem eigenen Unternehmen und den eigenen Leistungen überzeugen möchte, muss im Grunde nur drei Aspekte beachten - Der Spot muss kurz, knackig und prickelnd sein. Die Wortwahl sollte so gestaltet sein, dass der Zuhörer sich eine gewisse Situation vorstellen kann. Studien haben gezeigt, dass Radiowerbung besonders gut im Gedächtnis verankert bleibt, wenn diese zum Lachen bewegt.

Ausgehend von der Zeit, die man für die eigene Werbung gebucht hat, sollte man demnach eine Art kleine Geschichte erzählen. Das Aufzählen von Produkten ist längst nicht so ansprechend wie Situationen, die die Zuhörer kennen und zugleich auch nachvollziehen können. Erzählt ein Bäcker so zum Beispiel von einem Hefeteig, der einfach nicht die gewünschte Konsistenz erhält, hören die Menschen wesentlich genauer hin, als wenn er seine gesamte Produktpalette zum Besten gibt.

Wie lang sollte Radiowerbung sein?

Grundsätzlich kann ein Existenzgründer eigenständig entscheiden, wie lang der eigene Radiospot sein soll. Allerdings sollte auf die Kostenstrukturen geachtet werden. Durchschnittliche Spots laufen nicht länger als 30 bis maximal 60 Sekunden. Dieser Norm sollten sich Gründer anpassen. Zum einen sind die Kosten in diesem Zeitfenster noch akzeptabel und zum anderen ist die Konzentration der Zuhörer bei kurzer Laufzeit wesentlich höher.

Wer Radiowerbung betreiben möchte, sollte auch einen guten Grund haben. Als Einstieg bietet sich die Unternehmenseröffnung, aber auch ein Event oder eine besondere Aktion an. So könnte ein Hotel die Radiowerbung nutzen, um einen Konzertabend anzukündigen. Ein Fachgeschäft für T-Shirts könnte mit satten Rabatten Kunden anlocken.

Existenzgründer sollten die eigene Radiowerbung nicht auf einen einmaligen Spot beschränken. Gerade bei diesem Werbemittel ist eine gewisse Wiederholung unerlässlich. Auf diesem Weg prägt sich die eigene Botschaft bei den Zuhörern besser ein und der Effekt der Kundengewinnung zeigt seine Wirkung.

Bei jeder Radiowerbung darf auch mit einer gewissen Geräuschkulisse gearbeitet werden. Diese sollte aber keineswegs übertrieben werden. So ist es entscheidend, dass man eine gelungene Gesamtkomposition schafft. Als Beispiele können Radiospots von Ikea oder auch die der Autohersteller herangezogen werden.

Wer sich für den Radiospot entscheidet, sollte sich rechtzeitig bei den Sendern nach den Kosten erkundigen. Kreiert man diesen selbst, kann man den finanziellen Aufwand deutlich mindern. Entscheidet man sich für die Dienstleistungen einer professionellen Agentur, muss mit Kosten im Tausendersegment gerechnet werden.

Quelle: http://www.frank-schaetzlein.de/texte/radiowerbung.htm

Statistik, Reichweite, Zielgruppe, Informationsinteresse der Hörer, Sendegebiete und Preise bspw. beim MDR Radio

Dieser Artikel ist Teil 4 von 9 der Serie

Nachdem nun die geeigneten Werbemittel gefunden wurden und auch die Zielgruppe genau bestimmt ist, gilt es, einen weiteren Punkt zu beachten: den Streuverlust in der Werbung. Dieser wird bei jeder noch so gut geplanten Werbekampagne mit Sicherheit auftreten. Der Streuverlust besagt, dass die Werbung nicht ausschließlich die Zielgruppe erreicht. Es gibt Personen, die sich nicht für das eigene Produkt oder die Dienstleistung interessieren, aber dennoch Werbung erhalten. Hier wird die Werbung, egal in welcher Form sie genutzt wird, keinen Erfolg verbuchen können. Der klassische Streuverlust liegt vor.

Streuverlusten vorbeugen

Um Streuverluste möglichst gering zu halten, gibt es verschiedene Mittel und Wege. Zunächst einmal ist die Bestimmung der Zielgruppe wichtig. Wer Werbung an jede Person schickt, die im Telefonbuch zu finden ist, wird logischerweise einen hohen Streuverlust bei der Werbung hinnehmen müssen. Wer sich hingegen lediglich kleine Betriebe aussucht, denen er die Auslagerung des Schriftverkehrs oder der Buchhaltung anbietet, hat bessere Chancen. Dafür ist natürlich zunächst ein Mehraufwand erforderlich, um die Zielgruppe genau zu erkennen. Doch dieser lohnt sich, da insgesamt bessere Rücklaufquoten zu erwarten sind.

Streuverluste durch Marketing-Mix senken

Ebenfalls ist der richtige Mix der verschiedenen Werbeformen untereinander von Bedeutung, um die Streuverluste möglichst gering zu halten. Insgesamt entsteht somit ein geringerer Streuverlust. Die Instrumente, die vollständig versagt haben, können langfristig aus dem Marketing-Mix entfernt werden. Zu einem gesunden Mix gehört neben den Mailings, den Werbegeschenken und den Anzeigen in der Zeitung auch die Online-Werbung.

Mit Online-Werbung Streuverluste minimieren

Gerade die Online-Werbung konnte sich dabei in den letzten Jahren stets weiter ausbreiten. Sicher kann sie die herkömmlichen Werbeformen nicht ersetzen, sie aber ideal ergänzen. Je nach Zielgruppe kann die Online-Werbung sogar deutlich mehr bringen, als die klassischen Werbeformen. So kann Bannerwerbung auf Webseiten geschaltet werden, die sich mit dem eigenen Produkt befassen. Dadurch ist gewährleistet, dass die Besucher der Webseite sich für das Produkt interessieren und die Werbung wahrnehmen.

Auch kann Werbung im Internet bei den Suchmaschinen gebucht werden. Bei Eingabe eines bestimmten Suchbegriffes wird dann die eigene Werbung eingeblendet. Da die User ohnehin gerade nach diesem Begriff gesucht haben, werden sie auch die entsprechende Online-Werbung besser wahrnehmen. Die Streuverluste lassen sich quasi auf ein Minimum reduzieren.

Auch bei E-Mails, die an bestehende Kunden verschickt werden, besteht ein geringer Streuverlust. Wer sich zum Newsletter-Dienst eines Anbieters angemeldet hat, hat damit sein Interesse an den Produkten bezeugt. Dass diese Newsletter nicht einfach im virtuellen Papierkorb landen, dürfte klar sein. Allerdings gilt dies lediglich, wenn die Newsletter nicht zu häufig versandt werden. Bei täglichem Versand beispielsweise verlieren die Kunden ebenfalls das Interesse.

Es gibt also viele Mittel und Wege, um die Streuverluste in der Werbung zu senken. Derzeit sind die Online-Werbeformen dabei die besten Varianten, da hier die Werbung lediglich den Personen gezeigt wird, die sich für ein bestimmtes Thema auch interessieren.

Quelle:
http://www.welt.de/print-welt/article574515/Web_Werbung_senkt_die_Streuverluste.html
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 9 der Serie

Wer sich den Traum von der eigenen Existenz erfüllen will, sollte also zunächst die eigene Zielgruppe kennen lernen. Ohne diese können weder die geeigneten Produkte angeboten werden, noch können die passenden Werbemittel gefunden werden. Damit die Zielgruppe bestimmt werden kann, ist jedoch zunächst eine Eingrenzung des gesamten Marktes vorzunehmen.

Räumliche Abgrenzung

Die räumliche und regionale Abgrenzung ist zunächst von größter Bedeutung. Denn die meisten Existenzgründer werden direkt am Standort des Unternehmens Kunden ansprechen wollen. Dies gilt beispielsweise für die Gärtnerei, den Friseur oder eine Tagesmutter. Wer also weiß, dass er nur in einer bestimmten Region Kunden bedienen kann und will, kann seine Zielgruppe schon einmal regional einschränken. An dieser Stelle sollte jedoch Existenzgründer eine Standortanalyse durchführen.

Produktanalyse

Weiterhin ist zu analysieren, welche Produkte bereits auf dem Markt sind. Denn nur dadurch kann festgestellt werden, ob die eigenen Produkte für die Kunden von Interesse sind. Es muss in jedem Fall ein Nischenprodukt sein, um nicht mit bestehenden Unternehmen sofort in Konkurrenz zu treten. Aufgrund deren Etabliertheit im Kundenbewusstsein würde der Existenzgründer keine Chance haben.

Abgrenzung nach Alter und Geschlecht

Ebenfalls sollte die Zielgruppe nach Alter und Geschlecht abgegrenzt werden. Das heißt, es gibt Produkte, die sich nur an eine bestimmte Altersgruppe richten. Ein Trendfriseur beispielsweise wird kaum den klassischen Haarschnitt für die Generation 50+ in seine Marketingstrategie einbinden. Demzufolge kann aufgrund des deutlich geringeren Altersschnitts der Zielgruppe die Werbung ganz anders ausfallen. In diesem Beispiel ist Online-Werbung sinnvoll. Bei Flyern kann es durchaus etwas verrückter und ausgefallener zugehen.

Zielgruppen lassen sich ebenfalls nach Geschlechtern unterteilen. Meist wird der örtliche Motorradhändler die Herren der Schöpfung ansprechen. Dementsprechend kann auch die Werbung eher maskulin daher kommen, um genau diese Zielgruppe zu erreichen.

Eine Abgrenzung der einzelnen Zielgruppen haben wir bereits im Artikel zum Thema Onlineshop und Zielgruppen beschrieben.

Den Kundennutzen nicht vergessen

Ganz wichtig ist auch die Frage danach, welchen Nutzen ein Produkt dem Kunden bringt. Damit dieser Kundennutzen in der späteren Werbung entsprechend hervorgehoben werden kann, muss er jedoch konkret fest stehen. Wer sich entscheidet, im Friseursalon besonders prächtige Haarfarben zu gestalten, der wird diese in den Mittelpunkt stellen. Stellt sich später heraus, dass die Kunden nicht wegen der Farben gekommen sind, sondern weil die Kopfmassage so angenehm war, dann wird ein großes Potenzial alleine durch die falsche Werbung verschenkt. In diesem Fall muss umgedacht werden, die Kopfmassagen sollten als besonders entspannendes Erlebnis in den Mittelpunkt gestellt werden.

Erst die Zielgruppe, dann die Werbung

Erst wenn sich der Gründer genau vor Augen geführt hat, was die Kunden von ihm erwarten, kann er mit der Gestaltung der Werbung beginnen. Denn erst dann steht fest, worauf sich diese im Besonderen beziehen muss. So kann die Werbung, die aufgrund einer falschen Kundeneinschätzung erstellt wird, völlig am Ziel vorbei gehen. Werbung muss immer an eine möglichst eng eingegrenzte Zielgruppe gekoppelt werden, um diese tatsächlich ansprechen zu können. Dabei sollten die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden aus deren Sicht hinterfragt werden. Ansonsten wären die Streuverluste zu hoch.

Quellen:
http://www.lexstart.de/
http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/704/

Dieser Artikel ist Teil 5 von 9 der Serie

Eine klare Abgrenzung, was Werbemittel genau sind, gibt es nicht. Es wird unter diesem Begriff die Werbung in ihrer Form und all ihren Facetten beschrieben. So zählen beispielsweise Anzeigen und Prospekte zu den Werbemitteln, genauso kommen Banner im Internet als Werbemittel in Frage. Werbemittel werden daher in verschiedenen Formen an die Zielgruppe durch einen Werbeträger übermittelt.

Geprägt hat sich der Begriff im Allgemeinverständnis allerdings mit den kleinen Werbegeschenken. Diese verteilen Unternehmen an ihre Kunden. Dadurch soll zum einen die Kundenbindung verbessert werden. Zum anderen soll der Kunde sich immer wieder an das Unternehmen erinnern. So werden Kugelschreiber und Feuerzeuge mit den wichtigsten Kontaktdaten bedruckt. Sobald die Kunden diese Dinge nutzen, erinnern sie sich an das Unternehmen.

Werbemittel als Werbegeschenke

Die typischen Streuartikel werden oft als Werbegeschenke bezeichnet. Obwohl das Wort Geschenk etwas hoch gegriffen erscheint, bedenkt man die kostengünstige Herstellung in Massenproduktion. Typische Streuartikel sind Feuerzeuge, Kugelschreiber und Kalender. Mittlerweile finden sich zunehmend mehr technische Werbegeschenke, etwa USB-Sticks. Eines haben diese kleinen Streuartikel jedoch gemeinsam: Sie sind fast immer mit der Anschrift und weiteren Kontaktdaten des Unternehmens bedruckt. Weiterhin weisen sie das Logo des Unternehmens auf. Dadurch soll ein hoher Wiedererkennungswert erzielt werden.

Nicht zu verwechseln sind diese Streuartikel mit den echten Werbegeschenken. Dabei handelt es sich um Präsentkörbe und vieles mehr, die an Stammkunden zum Geburtstag oder zu Weihnachten verschenkt werden. Diese sollen noch einmal ein Dank sein für die gute Zusammenarbeit. Die Kunden freuen sich über die Aufmerksamkeit und behalten das Unternehmen in positiver Erinnerung. Typisch für diese Geschenke ist, dass der Aufdruck der Unternehmensdaten fehlt. Es wird meist eine persönliche Karte beigelegt.

Werbemittel im Internet

Im Internet haben sich mittlerweile unzählige Werbemittel etabliert. Die älteste Form der Online-Werbung sind Banner. Diese werden auf Webseiten eingebunden und führen von dort zur eigenen Homepage. Doch mittlerweile sind Banner nicht mehr die einzigen Werbemittel im Internet.

Durchsetzen konnten sich Anzeigen, die beispielsweise bei den Suchmaschinen geschaltet werden können. Ebenso interessant sind mittlerweile Videoclips, die zu Diskussionen anregen. Blogs werden von zunehmend mehr Unternehmen geführt, um in den direkten Kontakt und Austausch mit den Kunden zu gelangen. Es ließen sich unzählige Varianten aufzählen, die im Internet als Werbemittel dienen.

Werbemittel in der Presse

Auch Pressemeldungen zählen zu den Werbemitteln. Diese werden in den Zeitungen veröffentlicht und informieren sachlich und neutral über Neuerungen im Unternehmen oder dessen Produkten. Außerdem werden Beilagen zu Zeitungen als Werbemittel bezeichnet, ebenso wie Flyer. Diese können entweder eigenständig in die Briefkästen gelangen oder ebenfalls als Beilage einer Zeitung genutzt werden.

Werbespots, die im Fernsehen oder Radio ausgestrahlt werden, zählen ebenfalls zum großen Bereich der Werbemittel. Genauso lassen sich Plakate dazu rechnen und viele weitere Werbemittel.

Werbemittel entsprechend der Zielgruppe wählen

Es gibt allerdings grundsätzlich nicht das Werbemittel schlechthin. Im Rahmen einer gezielten Marktanalyse muss die Zielgruppe festgelegt werden. Ist diese klar, dann werden auch schnell die Werbemittel gefunden, mit denen die Zielgruppe am besten erreicht werden kann. Diese sind dann auch am effektivsten einzusetzen.

Quellen:
http://www.ecin.de/marketing/werbemittel/
http://www.ebuero.de/firmenlogo-faq/werbemittel.html

Dieser Artikel ist Teil 2 von 9 der Serie

Die Selbstständigkeit ist für viele Menschen eine verlockende Alternative zur angestellten Tätigkeit oder zur Arbeitslosigkeit. Doch gerade während der Gründungsphase stellen sich viele verschiedene Fragen, darunter auch diejenige nach der richtigen Werbeform. Denn ein jedes Unternehmen bedarf einer anderen Form der Werbung, die immer individuell auf die Zielgruppe zugeschnitten sein muss.

Werbung vor Ort

Die meisten Gründer werden ein Unternehmen auf die Beine stellen, welches regional arbeitet. Das heißt, die Zielgruppe ist regional vorzufinden und es sollte vor allen Dingen mit Printwerbung geworben werden. Dazu zählen die klassischen Flyer und Prospekte, genauso aber auch Plakate. Die Flyer können oftmals in den Ladengeschäften ausgelegt werden. Hier reicht eine kurze Nachfrage bei den Eigentümern aus. Plakate an die Bäume oder Litfasssäulen zu kleben, davon sei abgeraten. Hier bedarf es einer behördlichen Genehmigung, die vorher eingeholt werden muss.

Bei der Verteilung der Flyer in Briefkästen ist darauf zu achten, dass diese nicht in die Kästen gelangen, die ausdrücklich Werbung verbieten. Meist sind sie mit entsprechenden Aufklebern verziert. Wer hier dennoch Flyer einwirft, macht sich strafbar.

Onlineauftritt muss sein

Ebenfalls ist eine eigene Homepage heute unverzichtbar. Diese sollte in jedem Fall professionell erstellt werden, da sich die meisten Menschen auch online über den Gründer, dessen Unternehmen und Produkte informieren wollen. Ist eine solche Möglichkeit nicht gegeben, so werden viele potenzielle Kunden gar nicht erst aufmerksam.

Visitenkarten sind wichtig

Für den späteren Kundenkontakt sollten ebenfalls Visitenkarten bereit stehen. Diese werden beim Kundenkontakt überreicht, so dass stets die Adresse oder Telefonnummer des Gründers zur Hand ist. Alternativ können auch kleine Werbegeschenke, wie Feuerzeuge und Kugelschreiber gewählt werden.

Mailings online und postalisch

Mailings sind ebenfalls ein wichtiges und kostengünstiges Werbemittel. Mit Hilfe eines Newsletters auf der Homepage lassen sich viele Kunden erreichen, ohne dass Kosten entstehen. Stets sollten die Kunden hiermit über Neuerungen im Unternehmen oder bei den Produkten informiert werden.

Auch die klassischen Mailings auf dem Postwege sind durchaus noch aktuell und sollten genutzt werden. Wer ein Mailing in Händen hält, versehen mit einer kleinen Aufmerksamkeit, wie etwa dem Tütchen Blumensamen der Gärtnerei, der liest es meist intensiver, als einen Newsletter.

Werbeform muss auf die Zielgruppe abgestimmt sein

Die richtige Werbeform ist für jedes Unternehmen etwas anders zu wählen. Entscheidend dabei ist vor allen Dingen die Zielgruppe, die erreicht werden soll. Denn nur, wenn die Werbung auf die potenziellen Kunden abgestimmt wird, können Existenzgründer tatsächlich Erfolge verbuchen. Werbung sollte außerdem stets mit einem professionellen Partner an der Seite durchgeführt werden. Hier sind die Wahl der Sprache, sowie das Design und Layout entscheidend.

Bevor also die Werbeform gewählt wird, sollte auf jeden Fall die eigene Zielgruppe festgelegt werden. Wer vor allen Dingen jüngere Leute ansprechen will, der kann auf aggressivere Werbeformen setzen. Im Internet helfen Kontaktbörsen und Netzwerke (z. B. Xing oder Facebook), deutlich weiter, um neue Kontakte zu knüpfen. Auch bei der Gestaltung der Werbung ist auf die Zielgruppen zu achten. Erst dann kann die richtige Werbeform für Existenzgründer ausgewählt werden.

Quellen:
http://www.existenzgruender.de/
http://www.existenzgruender-jungunternehmer.de/
http://www.pass-port.de/werbung-existenzgruender-beratung.htm

Dieser Artikel ist Teil 1 von 9 der Serie

Unsere neue Serie zum Thema Werbung und Existenzgründer behandelt alle Facetten zur Werbung für Gründer. Von Flyern angefangen bis hin zur professionellen Website. Daneben werden Fragen geklärt hinsichtlich der Zielgruppen, Streuverluste, Werbemittel, Öffentlichkeitsarbeit, Werbeträger, Homepage oder wie man Netzwerke wie XING zur Werbung für sein Unternehmen nutzen kann.

Marketing WerbungWas bringt ein Mailing für Werbeerfolge oder sind Printmedien besser als Pressemitteilungen zur Werbung geeignet? Diese und weitere Fragen werden in unserer neuen 14-teiligen Serie zum Themawerbung für Existenzgründer behandelt.

Sollte ein Existenzgründer überhaupt für sein Produkt oder seine Dienstleistung Werbung machen? Wir versuchen in unserer Serie verschiedene Werbeformen und Werbemittel vorzustellen und Vor- und Nachteile für den Existenzgründer deutlich zu machen. Aus unserer Sicht ist eine gute und zuverlässige Strategie die richtige Werbeform zu finden, ausprobieren und mit anderen Unternehmern in Foren oder anderen Communities im Internet sich auszutauschen. Selbstverständlich werden wir auch zu diesem Thema einige Beiträge veröffentlichen, um so unserer eigenen und persönlichen Erfahrungen zu verschiedenen Werbeformen weiterzugeben. Dazu zählen insbesondere: Die gelben Seiten, das Örtliche, lokale Anzeigenblätter, lokale Tageszeitungen, Fahrzeugbeschriftung auf Firmenwagen. Auch verschiedene Werbeformen in Internet und können von uns aufgrund persönlicher Erfahrungen dargestellt werden. Doch zunächst zu den Schwerpunkten unserer Serie.

Folgende Themen werden in der folgender Serie behandelt:

  1. Einleitung
  2. Die passende Werbeformen für mein Unternehmen finden
  3. Zielgruppen richtig bestimmen
  4. Streuverluste in der Werbung
  5. Werbeformen im Internet
  6. PR und Öffentlichkeitsarbeit
  7. Was sind Werbemittel?
  8. Was sind Werbeträger?
  9. Die eigene Homepage als unverzichtbare Werbeform
  10. XING für Geschäftskontakte
  11. Pressemitteilungen als Werbeform
  12. Mailings als Werbeform
  13. Anzeigen in Printmedien
  14. Anzeigen im Internet

Wir sind gespannt auf Ihre Fragen

Sofern sie Anmerkungen oder Fragen zu diesen für Gründer sehr wichtigen Thema haben, können Sie diese gern als Kommentar jeweils unter dem Artikel veröffentlichen. Gegebenenfalls antworten wir dort direkt oder verweisen auf unser moderierte es Forum in die richtige Kategorie.

Das nenne ich mal eine PR Aktion vom Feinsten. Direkt aus der Kiste mit der Aufschrift Virales Marketing. Da bekommt einen Blogger ein Paket mit diversen und rätselhaften Gegenständen und Texten zugesendet. Ein Notizbuch mit einem Speicherchip auf dem ein Video zu sehen ist. Zwei aus einem Buch rausgerissene Seiten, wo bestimmte Wörter markiert sind. Eine Flasche Grauburgunder Wein aus Selbach und ein handgeschriebener Zettel. Eigentlich nur ein Hinweis auf den neu eröffneten Blog eines Kollegen, der aber mit dieser Aktion wohl 100% ganze Arbeit geleistet hat. Denn jeder, der so ein Paket bekommt, wird darüber in seinem Blog oder auf seiner Internetseite berichten. Er wird als via Twitter verbreiten und andere wiederum (mir eingeschlossen) berichten über diese Aktion, weil sie darüber am frühen Morgen in ihrem RSS Reader gelesen haben.

Hier das Video auf der SD Speicherkarten

Ich gebe zu, so etwas macht schon Arbeit und ist nicht mein Leben zwischen Mittag und Kaffee trinken erledigt.

Im Ganzen eine richtig gelungene Werbeaktion zur Erlangung von Aufmerksamkeit, Besuchern und regelmäßigen Lesern des Blogs, was wohl auch Ziel der Aktion und Zweck des Marketings ist. Wenn Sie also als Existenzgründer auf sich aufmerksam machen wollen, gehen Sie nicht den alltäglichen Weg, sondern spielen sie mit ihren zukünftigen Kunden, Ihrer Zielgruppe oder den Menschen überhaupt. Machen Sie sie neugierig auf das was kommen wird und auf das was Sie zukünftig bieten. Seien Sie kreativ und setzen Sie auch mal mehr Zeit ein, als nur eine lumpige Anzeige in Ihrem Anzeigenblatt, die auch noch mehrere hundert Euro kostet. Es muss ja nicht ein solch aufwendiges Paket sein, ein kleiner interessanter Brief mit merkwürdigen Dingen und einer Internetadresse als einziger Hinweis tut es auch. Testen Sie´s mal, mehr als schief gehen kann es nicht und der finanzielle Aufwand ist nicht hoch.

Wer die ganze Aktion noch mal nachlesen möchte, kann das bei Gerald tun.

So gehen scheinbar viele Existenzgründer an das Geld verdienen ran, das haben wir zumindest in unserem Forum bei einigen Gründern bemerkt. Da möchte man dem Arbeitslosengeld entfliehen, ohne Idee, keine Kontakte, noch nicht einmal das Netz nach Konkurrenten abgecheckt. Was machen wir? Weiß nicht, lass uns einen Onlineshop eröffnen. Wir verkaufen irgendwas und werden reich.

Kann man mit einem Onlineshop wirklich über Nacht reich werden?

Mit Sicherheit nicht, hier sollte eher die Frage gestellt werden, ob man mit einem Onlineshop über Nacht Geld verdienen kann? Das schon eher, fraglich ist nun, ob dieses Geld zum Leben reicht, ob es auch nach Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld die Existenz sichert. Und dazu gehört eben nicht nur Handy und Zigaretten oder ein Auto. Nein, die Existenz heißt in diesem Sinne Miete, Versicherungen, zumindest eine Krankenversicherung (ca. 300 EUR mtl.), Lebensmittel, Kleidung und die ein oder andere Rücklage. Zusammen gerechnet sind das nach unseren Erfahrungen ca. 1.000,- EUR Gewinn pro Monat, die der Gründer langfristig erwirtschaften muss. Wie viel Umsatz der Existenzgründer dafür erbringen muss, kann leicht mit unserem Onlinerechner zur Rentabilitätsvorschau ermittelt werden. Dazu erst alle kalkulierbaren und bekannten Kosten eingeben zzgl. 1.000,- EUR Gewinn = nötiger Umsatz pro Monat.

Was sollte bei der Existengründung mit einem Onlineshop beachtet werden?

Sowohl im Artikel Geschäftsidee Teil 5 - Geld verdienen mit dem eigenen Onlineshop als auch in der Reihe Der Weg zum eigenen Onlinehandel mit oder ohne eBay haben wir versucht, die wichtigsten Schritte und Vorüberlegungen zu durchdenken und entsprechend an die Sache heranzugehen. Doch einige Posts im Forum haben uns nun dazu veranlasst, diesen Irrglauben aus der Welt zu schaffen. Der Irrglaube: "Onlineshop ins Netz = Geldhahn auf und los geht´s." Auch Peer Wandinger hat zu diesem Thema diverse Artikel geschrieben. Lohnt sich ein Onlineshop noch? ist nur eine der häufigen Fragen in diesem Zusammenhang. Auch Interessant der Artikel Warum neu starten? Kaufen Sie sich einen Onlineshop.

Wie viele Besucher sind viele Besucher?

Das wohl wichtigste vorweg: Ein Onlineshop lebt nur von einer Masse von Besuchern, also nicht etwa 10 oder 50 pro Tag, nein, wir reden hier von 1.000 Besuchern aufwärts, erst dann kann man so viele Bestellungen generieren, das daraus in der Masse ein Gewinn erwirtschaftet wird, von dem man Leben könnte. Denn die Rechnung bei einem Onlineshop geht wie folgt:

1.000 Besucher generieren bei einer durchschnittlichen Bestellrate (Conversionrate) von vielleicht 0,5% ungefähr 5 Bestellungen. Wir rechnen mit einer Stornoquote (Bestellabbrecher, Zurücksender, falsche Adresse, bezahlen nicht, wollten nicht bestellen, wissen von nichts mehr usw.) von ca. 20 % macht also eine Bestellung. Verbleiben noch 4. Bei einem durchschnittlichen Bestellumsatz von 50 EUR und einem Gewinnaufschlag von vielleicht 20%, ermittelt sich ein Rohgewinn pro Bestellung von ca. 8,33 EUR (50 EUR = 120% und 20 % Gewinn ist somit 8,33 EUR). Das sind bei 4 Bestellungen stolze 33,32 EUR pro Tag. Klingt erst mal super. Das Ganze mal 31 Tage, wären 1.032,92 EUR. Davon müssen wir aber noch den Shop bezahlen, die Werbung für die Besucher, Verpackung, Versand und Geld für die privaten Dinge des Lebens brauchen wir ja auch noch. Puh, da sieht´s dann zappenduster aus. Hoffentlich macht einer das Licht wieder an. Also, so geht´s nicht. Wie man sieht, kommt man in unserer Beispielrechnung selbst mit 1.000 Besuchern nicht sehr weit. Nur zur Info, bei Google Adwords zahlen Sie für 1.000 Besucher und einem Klickpreis von minimalen 5 Cent stolze 50 EUR - pro Tag versteht sich.

Die Frage ist nun, wo man diese vielen Besucher herbekommt?

Die 5 wichtigsten Möglichkeiten, um Besucher zu bekommen

(nicht relevanzsortiert)

  1. Textanzeigen mit Google AdWords, Bezahlung pro Klick - kostenaufwendig, zeitsparend, effizient.
  2. SEO (Suchmaschinenoptimierung), Bezahlung nach Aufwand oder Erfolg - zeit- oder/und kostenaufwendig, effizient, u.U. risikoreich. Hier der Grundkurs SEO
  3. Eigene Aktivität in fremden Foren, Blogs und Communities, um so den eigenen Shop zubewerben, mehr dazu im Shopmarketing - zeitaufwendig, kostenminimal.
  4. Werbung in fremden Newslettern - hier ein Verzeichnis für Newsletter - kostenaufwendig, zeitsparend, u.U. Besucherüberlastungsgefahr für Shop.
  5. Starten Sie eine Weblog, um zu einem bestimmten Thema regelmäßig zu schreiben, um so die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erregen - zeitaufwendig, effizient.
  6. Bannerwerbung in Werbenetzwerken, Agenturen oder auf bestimmten Seiten mit Ihrer Zielgruppe schalten - kostenaufwendig, risikoreich, nicht unbedingt erfolgssicher.

Bei einigen der Möglichkeiten kommen Sie um einen Berater oder einen sachverständigen Fachmann nicht herum, es sei denn, Sie kennen sich mit sämtlichen  hier beschriebenen Möglichkeiten aus.

Die 10 wichtigsten Schritte vor der Entscheidung, mit einem Onlineshop Geld verdienen zu wollen

  1. Konkurrenz beobachten - wer ist da, in welchem Umfang wird verkauft, zu welchen Preisen, wie lange wird schon verkauft?
  2. Wie viele Seiten und Textanzeigen gibt es zum wichtigsten Stichwort Ihres Shops bei Google?
  3. Kann ich das Produkt auch in 5 Jahren noch verkaufen oder handelt es sich um ein Trendprodukt oder um einen Hype?
  4. Zu welchen Preisen bekomme ich meine Waren oder kann ich diese selbst herstellen?
  5. Bin ich mit Gewinnaufschlag und meinen Gemeinkosten noch konkurenzfähig?
  6. Wie bekomme ich Besucher in meinen Shop?
  7. Wie lange kann ich eine finanzielle Durststrecke überbrücken?
  8. Welche Alternativen habe ich zur Existenzgründung mit dem Onlineshop?
  9. Wie effizient oder risikoanfällig sind diese Alternativen im Gegensatz zum Onlineshop?
  10. Habe ich Unterstützung oder kenne ich Berater in Sachen PHP-Programmierung, Grafik und SEO (Suchmaschinenoptimierung) bzw. Onlinemarketing allgemein?

Sie müssen alle Fragen exact beantworten können und einen Konzept diesbezüglich haben, erst dann lohnt es sich, weiter über das Projekt nachzudenken und ggf. Berater hinzuzuziehen.

Ein Beispiel für die obigen 10 Punkte:

Im Forum wurde zur Geschäftsidee Hundezubehör auch die Existenzgründung mit Onlneshop in Erwägung gezogen. Wir gehen nun Schritt für Schritt exemplarisch durch:

Hier das Googlesuchergebnis für Hundezubehör.

  1. In den ersten 10 Suchergebnissen allein 9 Onlineshops mit passenden Domainnamen. Ohne auf die Seiten zu sehen, erkennt man hier, das Hundezubehör verkauft wird. Die ältesten Shop verkaufen bereits seit 1999 (gute 10 Jahre) - sind also alte Hasen in dem Geschäft. Preise haben wir nicht geprüft, bei der Fülle an Wettbewerbern gehen wir jedoch von einem wahren Preiskampf aus.
  2. Seiten: 237.000 und Textanzeigen derzeit ca. 71 (Stand 04.05.09) - damit wird das Wort Hundezubehör sehr stark beworben. Das kann übrigens mit dem kostenlosen Keywordtool von Google AdWords geprüft werden.
  3. Hundezubehör kann eigentlich immer verkauft werden, es ist kein Trend oder eine Modeerscheinung.
  4. Das sollte der Gründer mittels Kostenvoranschlägen im Vorfeld prüfen. Im Falle der Eigenherstellung sollte der Stückpreis der Herstellung ermittelt werden.
  5. Das ist das Resultat aus Nr. 4 und den zu ermittelnden Gemeinkosten plus Gewinnaufschlag. Hier könnte ggf. ein Berater befragt oder zu Hilfe genommen werden.
  6. Dazu gibt es mehrere Varianten: a) Eine ist, auch AdWords Werbung neben den bereits bestehenden 71 Anzeigen zu schalten, äußerst fragwürdig, ob das noch was bringt. b) Suchmaschinenoptimierung, um mit dem Begriff Hundezubehör unter die TOP 3 bei Google zu kommen, noch schwerer als a) oder c)  Werbung auf anderen Seiten für seinen Shop kaufen, sehr teuer. Langfristig würde hier vielleicht eine eigene Community, ein Forum oder ein Blog zum Thema was bingen, ist aber sehr zeitaufwendig und mit Sicherheit innerhalb des Gründungszuschusses nicht zu bewältigen.
  7. Beim Stichwort Hundezubehör sollte man eine Zeit von mindestens 2 bis 3 Jahren einplanen.
  8. Individuell, z.B. die selbst hergestellten Hundeleinen usw. auf Märkten oder im Kreise seines Hobbies verkaufen, an Vereinsmitgleider usw.
  9. Diese Alternative ist weniger risikoanfällig und kapitalintensiv. Man kann sofort verkaufen und muss nicht erst den Shop startklar machen.
  10. In diesem Fall sollte man zumindest jemanden haben, der sich mit SEO oder Onlinemarketing auskennt. Auch ein Unternehmensberater, der die Kalkulationen im Vorfeld durchführt ist hier sehr angebracht.

Fazit

Ein Onlineshop ist  mehr als nur Artikel in einem kostenlosen oder auch kostenpflichtigen Internetshop und nicht jeder Shop hält auch das was er verspricht. Ein Shop geht nicht von allein gut, er muss regelmäßig gepflegt, beworben und interessant gemacht werden. Besucher kommen nur dann, wenn Google der Meinung ist, dass die Seite zu einem bestimmten Schlagwort wie Hundezubehör relevanter ist als andere Seiten. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem vom Alter der Konkrenzseite.

Viele Anbieter werben damit, Ihnen für den Preis von mtl. 9,95 EUR den Shop und zusätzlich noch Werbung, Marketing und SEO samt Besuchern zu verschaffen - SO ETWAS GIBT ES NICHT - zumindest nicht für den Preis. Was kostet SEO wirklich, das könnte der Beitrag von Johannes Beus verraten.

Also, reich kann man werden, nicht über Nacht und nicht mit Sachen wie Hundezubehör, da sind leider schon andere früher reich mit geworden. Es muss schon was Ausgefallenes, was Extravagantes, noch nicht dagewesenes, einfach ein neuer Artikel, ein total überarbeiteter Artikel oder eine super Eigenherstellung zu einem wahnsinns Verkausfpreis mit identischer Qualität sein, dann könnte es was werden. Dabei wünschen wir viel Erfolg.

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Eine kritische Auseinandersetzung mit Fernsehproduktionen, Fernsehsendern, Quote, Profit und seriöser Beratung
Stellen Sie sich vor, Sie sind Existenzgründer und bekommen eines Tages, inmitten der unzähligen Vorbereitungen und Erledigungen eine Anruf von einer Fernsehproduktion. Die freundliche Stimme sagt: „Wir haben gehört, Sie wollen sich selbständig machen. Wir drehen ein Film für RTL und möchten Sie bei Ihrer Existenzgründung filmen und begleiten. Was halten Sie davon? Sie werden auch übernacht mit Ihrem Unternehmen deutschlandweit bekannt und brauchen keine Angst zu haben, Ihr Geschäft würde nicht laufen. Das beste, es kostet Sie nichts.“

Das klingt zunächst sehr einladend und verlockend. Kostenlose Werbung im Fernsehen. Da werden die Nachbarn Augen machen und Sie können es endlich alle mal zeigen. Ist das wirklich so oder gibt´s da für den Gründer auch einen Haken. Genau das haben wir versucht herauszufinden und zu recherchieren.

Sehr oft mussten wir in den vergangenen Monaten feststellen, dass das deutsche Fernsehen, insbesondere private und kommerziell ausgerichtete Sender, mit allen Mitteln Existenzgründer suchen, um sie bei ihrer Gründung und ihrem Vorhaben zu begleiten. Dazu wurden und werden vor allem Foren im Internet als Werbeträger genutzt und Werberbanner sowie Anzeigen werden auf Internetseiten oder in Zeitschriften veröffentlicht. Immer wieder wird auch auf telefonischen Weg versucht, potentielle Kandidaten zur Gründung im Fernsehen zu gewinnen.

Alleinstehende Mutter mit drei Kinder bevorzugt

Sehr auffällig bei der ganzen Akquise der Fernsehsender ist das Bestreben, möglichst allein stehende Frauen mit drei oder mehr Kindern in der Selbständigkeit zu begleiten. Sehr positiv werden auch chronische Erkrankungen sowie Hartz IV-Bezieher bewertet. Kurz um, es werden Menschen gesucht, die es bisher im Leben bisher nicht leicht hatten, welche durch die vielen Schicksalsschläge gezeichnet sind und nun einfach die Nase voll haben. Als krönender Abschluss werden dann noch Existenzgründer gesucht, die sich im Handel mit einem neuen Laden in einer mittelgroßen bis großen deutschen Stadt selbstständig machen wollen. Gerade diese Existenzgründungen sind besonders schwer und auch kapitalintensive, da sowohl die Ware, die Ladeneinrichtung, die Renovierung des Verkaufsladens als auch die Miete und sehr häufig die voraus zuzahlenden Mietkaution finanziell vom Existenzgründer geschultert werden müssen.

Das lechzende Publikum wartet auf Fehlentscheidungen, Schicksalsschläge und verkrachte Existenzen

Nach dem eventuell der Laden und auch die ein oder andere Investitionen finanziert wurden, kommt es dann schon mal vor, dass das Geld beim Gründer knapp wird, obwohl längst noch nicht alle Investitionen und Bestellungen bezahlt wurden. Das wird natürlich im Fernsehen sehr emotional gezeigt und dargestellt, was sehr häufig durch viele Wiederholungen beim Drehen der Szene erreicht wird. Nun werden selbstverständlich die Versagensängste  des Protagonisten zusätzlich geschürt, da er ja nun vor laufender Kamera und der Fernsehnation zuhause an der Mattscheibe sich eingestehen muss, dass er zu wenig Geld geplant oder zu großzügig ausgegeben hat. Der Gründer kann sich nun zwischen den lieben Verwandten, mit denen er schon seit einigen Jahren nicht mehr spricht, Freunde oder sogar seiner Hausbank einen potentiellen Kapitalgeber entscheiden, um das letzte Stückchen zum Glück finanziell sicherzustellen. An dieser Stelle ist jedem Menschen klar, dass ein solches Vorhaben auf solchen wackligen finanziellen Beinen nicht lange halten kann. Noch dazu, wenn bereits in den ersten Monaten der Gründung Kredite zu zusätzlichen monatlichen Belastungen führen und keinerlei finanzielle Polster oder Rücklagen vorhanden sind.

Der Zuschauer wird durch das Reality TV zum Unternehmensberater befördert

Warum stellt sich die Frage? Die Antwort ist recht einfach. Der betriebswirtschaftlichen und erfahrene Zuschauer kann sich aufgrund dieser einfachen Situationen, denen von vornherein durchschaubaren Fehlentscheidungen des Existenzgründers sowie allen persönlichen Schicksalsschlägen schnell an fünf Fingern abzählen, dass dieser Existenz zum Scheitern verurteilt oder einfach nur sehr schwer umsetzbar ist. Der Zuschauer wird im Laufe der Sendung in seiner Meinung bestätigt, ja er wird sogar als Sieger aus diesem Rennen hervorgehen. Er behält recht, die Existenzgründung ist in der Regel bereits bei Ausstrahlung der marode und unprofessionell durchgeführt. Dieses Gefühl bestärkt den Zuschauer in seiner Meinung und seinen unternehmerischen Denken. Er wird gerade deswegen beim nächsten Mal wieder einschalten, da er der Meinung ist, seine betriebswirtschaftliche Intelligenz auch in diesem neuen Fall unter Beweis stellen zu müssen.

Wo liegen die Chancen im Reality TV?

Diese Frage lässt sich ganz klar mit dem Wettbewerbsvorteil und dem Werbeeffekt aufgrund der deutschlandweiten Ausstrahlung im Fernsehen beantworten. Ein Auftritt im Fernsehen verschafft dem Existenzgründer auf einem Schlag Aufmerksamkeit, Bekanntheit und somit das Interesse von tausenden potentiellen Kunden in ganz Deutschland. Freilich ist nicht jeder Zuschauer gleichzeitig der spätere Kaufinteressent des Gründers, aber zumindest in einer abgesteckten Regionen, also im Einzugsgebiet des Existenzgründers, ist er nach diesem Fernsehauftritt bekannt wie ein bunter Hund. Der Werbeaufwand kann in diesem Fall durchaus mit mehreren 1000 € beziffert werden, welche der Existenzgründer selbstverständlich spart, da diese Promotion für ihn gratis ist.

Wo liegen die Risiken im Reality TV?

Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen. Ein Mensch kann auf genau zwei Weisen in der Öffentlichkeit auffallen. Zum einen positiv, so dass alle Menschen wohlwollend und lobend über ihn sprechen. Zum anderen aber auch negativ, so dass der Großteil der Zuschauer, insbesondere Bekannte, Verwandte und diejenigen, die im unmittelbaren Umfeld des Existenzgründers wohnen, herablassend über den Gründer und seine "Schnapsidee" sprechen. Damit baut der junge Unternehmer mit dem gewaltigen Instrument des Fernsehens ein nahezu unwiderrufliches negatives Image auf. Dieses Firmenimage wird durch den kurzen Auftritt in den Medien dermaßen stark bei den Zuschauern eingebrannt, dass der künftige Unternehmer eine sehr lange Zeit mit einer negativen Erinnerung verbunden wird. Diesen Stempel bekommt der StartUp so schnell nicht wieder los. Daher sollte vor solch einem Schritt auf jeden Fall geprüft werden, ob nicht auch ein gewisses Risiko für die Existenzgründung und dem neuen Weg im Leben des künftigen Unternehmers besteht und ob der Gründer psychisch in der Lage ist, die Situation zu verarbeiten und für sich positiv auszulegen.

Nicht alle Sender sind gleich

Wir haben zum Beispiel mit der Produktionsfirma des mitteldeutschen Rundfunks gesprochen, welche auch beim Gruenderlexikon.de hinsichtlich möglicher Existenzgründer nachgefragt hat. In der Regel werden von den öffentlich-rechtlichen Sendern keine Zahlungen an den Existenzgründer geleistet. Maximal eine Aufwandsentschädigung für Reisekosten wird gewährt, so hieß es. Das Casting fand in diesem Fall in drei Bundesländern statt und wurde bei der Bundesagentur für Arbeit sowie mit diversen Anzeigen beworben. Aus einer 2 bis 3 stelligen Anzahl von Castingbewerbern wurden genau 12 Kandidaten für die 5-teilige Reihe ausgewählt. Diese werden dann bei der Existenzgründung begleitet und im Fernsehen vorgestellt.
Bei den privaten Sendern läuft das in der Regel etwas kommerzieller ab, so dass hier kleine Geschenke in Form von geplanten Investitionen des Existenzgründers sowie Geldzuwendungen als zusätzliche Entlohnung zum Werbeeffekt ausgeschüttet werden. Der Preis für diesen Einsatz ist der angestrebte enorme Unterschied des emotional geladenen Vorher-Nachher-Bildes des Existenzgründers. In den meisten Fällen, wird eine betriebswirtschaftliche, sozialpädagogische und psychologische Betreuung nicht gegeben, so dass gerade die Zielgruppe der Existenzgründer aus sozialen Brennpunkten doppelt bestraft werden.

Das Fernsehen ist dabei und die Quote stimmt

So lange niemand im Fernsehenteam den Gründern hilft oder sie zumindest vernünftig berät, werden genau die ersehnten Fehlentscheidungen und Anfängerfehler gemacht. Und der Zuschauer zuhause vor den Mattscheiben packt sich an den Kopf und fragt sich: Das kann doch nichts werden. Sind die denn verrückt? oder Haben die keinen Berater? - ja, obwohl der Zuschauer keine Ahnung hat, behält er recht, wenn er sagt: Das geht mit Sicherheit vor den Baum. Und es wird sicher wieder vor den Baum gehen und keiner in Deutschland, der diese Sendung gesehen hat, wird je erfahren, ob der Existenzgründer nach drei oder fünf Jahren immer noch selbstständig ist.

Wie soll nun der Existenzgründer entscheiden?

Sicher ist eine konsequente Ablehnung von derartigen Produktionen falsch. Auch eine bedingungslose Auslieferung ohne vorheriges Nachdenken ist der falsche Weg. Wir empfehlen nach einer Castinganfrage zunächst einen fachkundigen Berater als Vertrauensperson zu konsultieren. Sofern eine gute Vorbereitung hinsichtlich unternehmerischer, persönlicher und emotionaler Fragestellungen möglich ist, spricht nichts gegen eine solche zusätzliche Werbemaßnahme im Fernsehen. Auf keinen Fall sollte sich der Existenzgründer ohne fachmännische Hilfe einem solchen Casting unterziehen und sich auf diese Weise ungewollt zum „Deppen der Nation“ zu machen.

Fazit

Insofern können diese Shows dem Gründer helfen eine solide und existenzsichernde Basis zu schaffen. Wenn er jedoch blind und ohne Überlegung bei einem solchen Casting und den anschließenden Dreharbeiten mitmacht, wird sich der Jungunternehmer mit Sicherheit eher schaden als dabei behilflich zu sein, eine gesicherte Existenz aufzubauen.

Weitere kritische Artikel im Netz zum Thema Reality TV

Reality TV mit Originalmaterial im Internet (Heise.de, Andreas von Bruch, 05.06.1997)

Macht uns das Fernsehen zu besseren Menschen? (stern.de, 06.08.2007

Der Zoff nach dem Dreh: Help-Shows in der Kritik (dwdl.de, Jochen Voß, 09.07.2007)

Wegbereiter des Verfalls? (wienerzeitung.at, Klaus Hofmann, 28.02.2009)

 

In der heutigen Zeit, in der der Wettbewerb auf den Märkten immer härter wird, ist es wichtig, alle Möglichkeiten auszunutzen, um die Kundenbindung zu erhöhen. Denn nur ein Kunde, der bei seinem Einkauf zufriedengestellt hat, wird das Geschäft gerne wieder aufsuchen. Eines dieser Instrumente ist das Beschwerdemanagement.

Auch wenn man noch so gut aufpasst und man sehr gut geschulte Mitarbeiter hat, kann irgendwann einmal etwas daneben gehen. Vielleicht war ein gekauftes Produkt beschädigt oder die Tischreservierung im Restaurant ist verloren gegangen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben aber eines ganz klar gezeigt: Die meisten Kunden sind aufgeschlossene Menschen. Wenn man Ihnen die Sachlage erklärt, dann legen Sie häufiger mehr Verständnis für die Problematik an den Tag als man erwartet hätte.

Das Beschwerdemanagement als Chance

Sobald ein Kunde auf Sie zukommt, um sich über sein Problem zu beschweren, treten Sie mit ihm in Kontakt. In dem Moment, in dem Sie dann für Ihn Verständnis zeigen und versuchen, seiner Beschwerde schnellstmöglich nachzukommen, beweisen Sie ihm auch, dass er Ihnen als Kunde sehr viel wert ist. Wenn man damit professionell und im Sinne des Kunden umgeht, kann man durch die ursprüngliche Fehlleistung die Kundenbindung sogar noch erhöhen. Dieser wird nämlich hoch erfreut sein, dass seiner Beschwerde entsprochen wurde. Diesen positiven Effekt erfährt ein Kunde nicht, der keine Probleme mit den Leistungen des Unternehmens hatte.

Die wichtigste Regel

Beim Besuch des Kunden wird er einem zunächst erklären, worin sein Problem besteht. Häufig wird ein solcher Kunde sehr verärgert sein, vor allem, wenn er durch die Mängel große Nachteile zu erleiden hatte. Hier ist viel Diplomatie gefragt. Die wichtigste Regel, die es hier zu beachten gilt, ist, dass der Kunde immer Recht hat. Beginnen Sie niemals, mit dem Kunden über das Problem zu diskutieren oder gar zu streiten. Geben Sie den Fehler zu und akzeptieren Sie ihn vollständig. Der Kunde wird kein anderes Verhalten akzeptieren, würde dadurch aber noch mehr verärgert. Auch Schuldzuweisungen sind hier vollkommen fehl am Platze. Ihr Kunde wird sich kaum dafür interessieren, ob sich Ihr Einkauf oder Ihre Montageabteilung verantwortlich ist – für ihn bleibt es ein fehlendes Bauteil.

Die Lösung des Problems

Zunächst sollten Sie sich für den aufgetretenen Fehler entschuldigen. Bitte „unterwerfen“ Sie sich nicht, so würden Sie schnell Ihre Glaubwürdigkeit verlieren. Aber eine ehrlich gemeinte Entschuldigung wird ihre Wirkung nicht verfehlen. Danach ist der wichtigste Schritt, dass man dem Kunden eine Lösung anbietet. Um die oben genannten Beispiele aufzugreifen: Tauschen Sie das defekte Gerät um oder organisieren Sie einen alternativen freien Tisch für den Gast. Und das am besten schnell, denn je schneller dass das funktioniert, desto positiver wird der Kunde beeindruckt sein.

Wenn Sie die Lösung des Problems angehen, sollten Sie sich immer vergewissern, dass der Kunde mit Ihren Plänen einverstanden ist. Wenn Sie sich nämlich beispielsweise dafür entschlossen hätten, ein fehlendes Einzelteil eines Produktes nachzubestellen, und der Kunde das Produkt aber eigentlich sofort benötigt, wird er damit nicht zufrieden sein. Wenn eine Woche später das Einzelteil ankommen würde, würde er es vielleicht überhaupt nicht mehr benötigen.

Wenn sie keine konkrete Lösung parat haben, scheuen Sie sich nicht, den Kunden um einen Lösungsvorschlag zu bitten. Er wird sich meistens im Vorfeld bereits Gedanken darüber gemacht haben, wie eine Lösung auszusehen hätte, die für ihn optimal wäre.

Übertreffen Sie die Erwartungen

Der Kunde kommt zu Ihnen, um sich zu beschweren. Er rechnet „nur“ damit, dass dem Problem abgeholfen wird. Sie sollten dem Kunden jetzt einen zusätzlichen Vorteil bieten. Eine kleine Aufmerksamkeit erfüllt hier ihren Zweck. Der Gast mit dem nicht reservierten Tisch würde sich beispielsweise als Entschädigung über einen kostenlosen Nachtisch freuen. So übertreffen Sie die Erwartungen des Kunden und erzielen einen zusätzlichen positiven Effekt.

Profitieren Sie von der Beschwerde

Eine Beschwerde hilft Ihnen aber auch selbst in einem wichtigen Bereich: Sie können so die eigenen Schwachstellen im Unternehmen identifizieren. Sie können feststellen, an welcher Stelle im Unternehmen das Problem aufgetreten ist und versuchen, das Problem zu beheben. So können Sie es vermeiden, zukünftig wieder ähnliche Reklamationen zu erhalten. Durch verbesserte Prozessabläufe kann man außerdem die anfallenden Kosten im Unternehmen senken.

Im letzen Teil des Themas Corporate Identity haben wir Konzept zunächst theoretisch unter die Lupe genommen. Kleine Unternehmen oder auch Existenzgründer haben meist keine Angestellten. Der Geschäftsführer ist gleichzeitig Sekretär, Buchhalter, Logistiker sowie Marketingexperte im Unternehmen, so dass es gerade bei diesen Firmen schwer fällt, das Konzept zu vermitteln. Aus unserer Erfahrung können wir berichten, dass aber eben diese Zielgruppe ein hohes Interesse an der Corporate Identity hat, denn besonders der Existenzgründer möchte jedes Mittel zur Profilierung und Absatzsteigerung für seine Firma nutzen.

Wir möchten im Folgenden die Schwerpunkte der Corporate Identity bewusst auf Einmannfirmen beziehen und entsprechender Handlungsanweisungen und praxisorientierte Vorgehensweisen erarbeiten. Dabei sollte jedoch jedem Unternehmer und Leser klar sein, dass jede Branche anderer Vorgehensweisen verlangt, so dass die folgenden Praxisbeispiele als Ansatzpunkte für das eigene Konzept verstanden werden sollen.

Folgende Ausführungen werden am Beispiel eines Existenzgründers am Onlinemarktplatz eBay erläutert. Dieser eBay-Verkäufer handelt mit Büroartikeln.

Corporate Identity

In diesem Zusammenhang existieren zwei Strategien, welche die Corporate Identity identifizieren. Der Unternehmer muss sich, auch wenn er zunächst allein arbeitet, sein Leitbild bzw. die angestrebte Vision des Unternehmens erarbeiten. Das klingt für den Existenzgründer zunächst sehr realitätsfremd, jedoch sind diese Schritte bei der Bildung und Umsetzung der Corporate Identity zwingend notwendig.
Das Leitbild der Firma ist schlicht das primäre Oberziel des Unternehmens und unterstreicht nicht zuletzt den Sinn der Firma. Ein weiterer Bestandteil des Leitbildes sind die Leitsätze, welche fundamentale Werte und Ziele sowie auch das Motto der Firma formulieren. Das Motto des Unternehmens ist in den meisten Fällen ein kurzer und knapper Slogan, der dann unternehmensweit genutzt und Anwendung finden sollte.

Beispiel zur Bildung des Leitbildes

Leitidee: Die umfassende und permanente Versorgung von Unternehmen mit Büromaterial.
Motto: Lassen Sie Ihr Büro für sich arbeiten und nicht umgekehrt.

Corporate Design

Zum Thema Corporate Design möchten wir hier nur den kurzen und knappen Ansatz vermitteln, dass visuelle, äußere Erscheinungsbild des Unternehmens durch einen Grafiker einheitlich zu gestalten. Lassen Sie eine Profi ran, es lohnt sich. Zunächst sollte ein pfiffiges aber aussagekräftiges Logo erstellt werden, was durchaus mit dem oben beschriebenen Motto oder Slogan der Firma kombiniert werden kann. Briefpapier, Vorlagen, Werbeartikel, Stempel und Verpackungsmaterial muss auf ein einheitliches Firmendesign abgestimmt werden. Darüber hinaus sollte das Firmendesign in gut ausgewählten Farben präsentiert werden, welche im gesamten Unternehmen sich wieder finden lassen.

Was bedeuten Farben in der Welt des Corporate Designs?

Farben sind fundamentell und stehen bei vielen Firmen ohne eine nähere Erläuterung für das Unternehmen oder eine Marke. Man denke nur an die Farbe Lila, die zweifelsohne die Schokolade Milka repräsentiert. Oder auch die Farbe Rot, die seit Jahrzehnten von Coca-Cola beansprucht wird.

Hier eine kleine Auswahl der Farbbedeutungen:
Schwarz: Magie, Eleganz, Egoismus, Trauer, Würde oder etwas Großes
Rot: Leidenschaften, Wärme, Liebe, Blut, Energie, Dynamik
Grün: Wachstum, Harmonie, Frieden, Jugend, Sicherheit, Natur
Blau: Disziplin, Freundschaft, Treue, Vertrauen sowie Männlichkeit
Rosa: Zärtlichkeit, Naivität, Romantik sowie Weiblichkeit
Gelb: Eifersucht, Geiz, Licht, Leben, Optimismus, Neid, Sommer
Orange: Lustigkeit, Geselligkeit, Fröhlichkeit und Fruchtbarkeit
Violett: Religiosität, Mystik, Fantasie, Macht
Braun: Anpassung, Gemütlichkeit sowie Gutbürgerlichkeit
Grau: Neutralität, Seriosität, Bescheidenheit und Sachlichkeit
Weis: Sauberkeit, Weisheit, Frömmigkeit, Vertrauen und Sterilität
Silber: Distanz, Kühle, Jugendlichkeit, Eleganz sowie Originalität
Gold: Reichtum, Überfluss, Macht, Glück, Festlichkeit und Genuss

Schriftarten im Unternehmen

Ebenso sollte eine einheitliche Schriftart im Unternehmen festgelegt werden, mit welcher sowohl die Rechnungen, als auch andere geschäftliche Korrespondenzen verfasst werden. Sie sollte gut lesbar sein, jedoch nicht aus dem Standardrepertoire von Textverarbeitungsprogrammen wie etwa die Schriften Verdana, Arial oder Times News Roman. Diese sehr bekannten Schriftarten werden von fast jeder zweiten Firma verwendet. Achten Sie dabei auf Lesbarkeit und lassen Sie gegebenenfalls Leseproben bewerten. So können Sie sicher sein, dass Sie sich nicht mit einer extravaganten Schrift selbst ins Abseits befördern.

Was kann der Unternehmer tun, um die Corporate Communication und Behavior umzusetzen?

Ein erster Schritt ist, die Entscheidungen für oder gegen ein Kommunikationsmittel. Der eBay-Verkäufer wird mit Sicherheit die Kommunikation per E-Mail befürworten. Nun liegt es bei ihm, ob auch eine Kommunikation über Telefon stattfinden darf. Sollte er sich dazu entschließen, ist es selbstredend die Telefonnummer nicht nur im Impressum zu publizieren. Darüber hinaus sind auch Möglichkeiten wie Skype, Fax, ICQ oder anderen Messengersystemen denkbar. Entsprechende Adressen und Kontakte sind dann ebenfalls zu veröffentlichen. Sehr sinnvoll ist die richtige Wahl der Adressen, welche immer auf den Firmennamen abgestimmt sein sollte.

Beispiele der Kommunikationsadressen:
Skype:                 mein-firmenname
E-Mail:                 info@mein-firmenname.de
Telefonnummer: 0123/45678-8
Faxnummer:       0123/45678-9

Kommunikationsregeln erstellen

Firmeninterne Kommunikationsregeln definieren klar und eindeutig die Verhaltensweisen gegenüber dem Kunden oder Lieferanten. So zum Beispiel die Vorgehensweise bei einer Reklamation oder Supportanfrage per Telefon oder E-Mail. Sehr hilfreich sind auch die Erstellung von Kommunikationsvorlagen, Faxvorlagen oder E-Mail-Vorlagen, um so bestimmte Vorgehensweisen und Arbeitsschritte einheitlich zu gestalten und zeitlich zu optimieren.

Beispiele für Kommunikationsregeln:

  1. Jede Reklamation bekommt eine standardisierte E-Mail mit einer Entschuldigung sowie Hinweisen zum weiteren Vorgehen.
  2. Jede Reklamation wird mit einem Gutschein von Betrag X EUR bei der nächsten Bestellung honoriert.
  3. Jede Reklamation ist innerhalb von 24 Stunden zu bearbeiten.
  4. Jede Kundenanfrage ist innerhalb von vier Stunden zu bearbeiten.
  5. Jede Warenversendung ist mit einem kleinen Giveaway zu versehen, was in Form von Süßigkeiten oä. geschehen kann.
  6. Jedes Kundenfeedback wird honoriert.

Das Corporate Behavior kann in einem kleinen Unternehmen ohne Angestellte ausschließlich über das Handeln und dem Verhalten gegenüber Kunden, Lieferanten und öffentlichen Einrichtungen umgesetzt werden.

Eine konsequente und umfassende Ausarbeitung obiger Ansätze führt auf Dauer zu einer Corporate Identity und somit zu einer wesentlich schnelleren Integrierung in den Markt. Die Marktteilnehmer nehmen auf diese Weise das noch kleine Unternehmen wahr und bauen frühzeitig Respekt und Anerkennung auf.

So baut man seinen Firmenimage positiv auf und verstärkt die enorm wichtigen Effekte der Mund zu Mund propaganda, über die wir ja in der letzten Zeit schon ausführlich und mehrfach berichtet haben. 

Nach einer gerade erlebten Reklamationen in Verbindung mit einem Schadensfall und einem entsprechenden Schadensersatz, kann ich folgendes Beispiel mit dem Büroversandhändler oder Büroartikelgrößhändler Viking Direkt berichten:

Da wir schon sehr langer Kunden bei diesen Büroartikelhändler sind, bestellen wir mittlerweile so ziemlich alles dort, so zum Beispiel auch Toner für unseren Kopierer und Scanner der Marke Kyocera. Ein wirklich günstiges Gerät, gerade im Verbrauch. Der Toner kostet zwar um die 80 € netto, damit kommt man jedoch auch 10.000 Kopien oder Ausdrucke weit. Das ist bei uns immerhin die Ration für ein halbes Jahr oder auch etwas mehr.

Toner bestellen auf Vorrat

Um noch Betriebsausgaben zu erzeugen, haben wir zum Ende des Jahres 2006 gleich mehrere solche Toner bestellt. Das hat natürlich dann gedauert, bis wir einen nach dem anderen verbraucht hatten. So etwas würde ich auch heute nicht mehr machen, da auch keiner richtig sagen kann, ob das Pulver im Toner einem Verfallsdatum unterliegt oder ob man es lagern kann, bis zum Ende seiner Tage.

Verseuchter und gefälschter Toner aus China

Egal, irgendwann stellten wir fest, dass unsere Ausdrucke immer schlechter wurden und wie ein graue Schleier sich über das Papier zog. Als dann sogar auf der Rückseite des Papieres ein schwarzer Strich gedruckt wurde, musste ich was unternehmen. Solche Dokumente konnten wir unmöglich weiterverwenden oder an Kunden, Lieferanten oder andere Personen rausgeben. Unser Fachverkäufer für Kyocera (nicht Viking direkt, sondern ein zugelassener Kyocerahändler in Mühlhausen / Thüringen) empfahl uns am Telefon, erst einmal 400 oder 500 Seiten zu drucken, das Problem würde schon verschwinden. Das war natürlich der größte Käse, was ich mir auch dachte und Gott sei dank nicht so wie angewiesen durchführte. Ich wand mich an den nächsten Vertragshändler in meiner Umgebung, der mir sofort am Telefon Einhalt gebot und sagte, ich solle das auf keinen Fall tun, da ich sonst das Gerät auf nimmer wiedersehen zerstöre.

Es stellte sich nach einer Begutachtung heraus, dass ich verseuchten Toner, aus Fernost oder Russland, verwendet hatte. Das konnte ich mir natürlich nicht erklären, da ich ja immer bei meinen Großhändler für Büromaterial viking Direkt bestellte. Von dort bekam ich immer ordnungsgemäße Toner in Originalverpackung. Nun wurde mir allerdings bestätigt, dass auch diese Plagiate mit gefälschten Toner original Aussehen und auch so verpackt waren.

Drucker reparieren und Toner aussaugen

Nachdem der Drucker vom Fachhändler ordnungsgemäß repariert und ausgesaugt wurde, konfrontierte ich viking direkt mit dem Problem, da ich ja dort den Toner erworben hatte. Das Tonerproblem war selbstverständlich auch viking bekannt, jedoch lag die Stoßzeit der vielen Reklamationen schon einige Monate zurück. Das war ja auch normal, da wir ja auf Vorrat gekauft hatten und nun über einen sehr langen Zeitraum erst verbrauchen mussten.

Viking ersetze die gesammten Kosten der Reparatur

Nach einem kurzen Gespräch mit einer Mitarbeiterin am Telefon, wurde mir bestätigt, dass viking für den falschen Toner eigentlich keine Gewährleistung oder Haftung übernehmen kann, trotzdem würde Viking den kompletten Schaden übernehmen und den falschen Toner, den wir ja noch vorrätig hatten, ersetzen. Wie bitte? Sind die krank, das macht doch keine Deutsche Firma.

Damit hatte ich als Kunde nicht gerechnet

Ich hatte ja geglaubt, man hätte eine Ausrede nach der anderen und würde sich irgendwie aus der Sache raus reden. Das ist ihr Problem, wir können nicht alles überprüfen, Sie müssen schon wissen was sie kaufen oder ähnliche Antworten hatte ich erwartet.

Aber Viking bewies mir das Gegenteil. Man fragte zwar nach, um den Sachverhalt später dokumentieren zu können und um einem Missbrauch durch den Kunden aus dem Weg zu gehen, versuchte aber zu keiner Zeit eine Ausrede oder einen Ausweg zu finden. Man sagte mir direkt am Telefon, ich hätte zuerst fragen müssen, ob ich das Gerät reparieren darf. Da ich nicht warten konnte, denn wir brauchten den Drucker ja dringend, musste ich ohnehin reparieren, fraglich war eben nur, wer die Kosten dafür übernimmt.

Die Kosten hat nun eindeutig Viking übernommen und ich bin überrascht und positiv beeindruckt, daher habe ich mich auch entschlossen diesen Vorfall ihr zu bloggen. Vielleicht hatte ich nur Glück, ich gehe aber davon aus, dass ich einen Büroartikelhändler gefunden habe und diesen seit Jahren vertraue, der nicht nur großer Werberflyer druckt und Kataloge versendet, sondern auch Dienst am Kunden leistet und hier auf Firmenimage und Mund zu Mund Propaganda baut.

Viking hat bei mir das größte, was man beim Kunden erreichen kann, erreicht

Ich wurde positiv überrascht und werde nun selbstverständlich positiv über Viking reden und schreiben. Was will Viking da noch mehr? Das ist es doch, was der Kunde möchte, er möchte das Unerwartete, das ultimative Kundenerlebnis, er will verstanden werden und mehr als über sein Verständnis hinaus betreut oder bedient werden. Und genau das ist es, was wir bereits im Artikel Wann spricht ein Kunde positiv über ein Unternehmen? sowie Der Kunde lässt sich nicht gern hinters Licht führen beschrieben und erklärt haben. Dieses Erlebnis untermauert unsere theoretischen Texte mit praktischen und aus dem Leben gegriffenen Beispiele und zeigt an uns, dass es nicht nur leeres Gerede sondern Realität ist. Wir haben es selbst erlebt und können nun unserer geschriebenen Texte auch zu jeder Zeit und mit ruhigem Gewissen vertreten. Wir haben sozusagen den praktischen Beweis erbracht, dass der Kunde diese Art der Betreuung und der Abwicklung von Reklamationen nicht nur wünscht, sondern auch verdient, da er derjenige ist, der das Geld in die Firma und in das Unternehmen bringt und damit das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern, Geschäftskontakten und Wirtschaftsgütern am Leben hält.

Der Kunde bringt das Geld für das Unternehmen

Das scheinen viele Firmen in Deutschland längst noch nicht verstanden zu haben, daher sollten wir als deutsche Unternehmer immer wieder in das europäische und spezielle auch das japanische Ausland blicken. In diesem Sinne wünsche ich allen Unternehmer und Existenzgründer gute Geschäfte und immer einen Blick für die Wünsche des Kunden und damit zufriedene Kunden und eine sichere Zukunft. Halten Sie sich einfach einen den von mir entwickelten Leitsatz:

Ihrem Unternehmen geht es immer so gut,
wie sich Ihre Kunden betreut fühlen.

Weiterführende Texte im Netz:

Kaizen - Kontinuierliche Verbesserungen einführen und anwenden

Kaizen und Kaikaku

Erfolgsprinzipien - Kaizen für kleine Unternehmen und Freiberufler

Kaizen - Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Praktikum in der Nikko Park Lodge in Japan 2007

Ein schlechtes Beispiel von Kundenservice

Das Grundprinzip der Mund-zu-Mund-Propaganda sollte klar sein. Das es die beste und auch günstigste Werbung für ein noch junges Unternehmen ist, sagt dem Existenzgründer auch jeder Berater, Nachbar oder Bekannter. Doch  wann spricht ein  Kunde überhaupt positiv über ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Firma und wann negativ?

Wir haben dazu eine einfache Faustformel entwickelt:

Der Kunde spricht nur über Sie bzw. Ihr Produkt / Dienstleistung, wenn ihm etwas unnormales passiert ist. Das kann entweder etwas überdurchschnittlich positives sein oder etwas unerwartet negatives. Nun liegt es an Ihnen, dem Kunden nicht ein normales Gefühl zu vermitteln, sondern ein überdurchschnittlich gutes. Überraschen Sie Ihre Kunden mit außergewöhnlichem Service, unerwartet einfachen und kulantem Beschwerdemanagement oder Umtauschmöglichkeiten. Widerfährt dem Kunde etwas unerwartetes, ist er positiv überrascht, weil er einfach mit Ihrer Reaktion nicht gerechnet hat. Genau dann spricht er über Sie oder das Produkt. Erwartet der Kunde etwa bei einer Reklamation eines bei Ihnen erworbenen Produktes eine Standpauke oder lange und breite Erklärungen bzw. eine Absage, dann überraschen Sie ihn, sobald Sie ohne Rückfragen und Anmerkungen das Produkt zurücknehmen, dass Geld auszahlen und sich bedanken bzw. noch ein kleines Entschuldigungsgeschenk oben drauf packen. Egal ob der Kunde zu recht, zu unrecht, in der gesetzlichen Frist oder danach reklamiert. Er erwartet nicht, dass er ohne Murren und Knurren umtauschen kann. Daher ist er überproportional überrascht und spricht genau das in seinem Freundeskreis oder bei seinen Bekannten auf Feiern an. Und das wollten Sie doch, oder?

Seien Sie außergewöhnlich, dann klappt Ihre Mund-zu-Mund-Propaganda!

Artikel im Web

Ein schlechtes Beispiel von Kundenservice

So wie im Artikel Werbung soll die Aufmerksamkeit Konsumenten erregen darf selbstverständlich auch keine Kundenakquise betrieben werden. Niemand lässt sich gern veralbern oder für dumm verkaufen. Kunden, die aufgrund von Täuschung akquiriert wurden, können schneller weg sein, als sie gekommen sind. Der Kunde merkt hinterher, dass er einem Trick auf dem Leim gegangen ist, das gestehen sich die wenigsten ein und kehren dem Produkt oder der Dienstleistung den Rücken. Auch hier wird das Erlebte per Mund-zu-Mund-Propaganda weiter getragen. Anders kann es sein, wenn die Täuschung besonders clever oder lustig zur Akquise führte, dann entsteht eine u.U. positive Reputation. Letztlich kommt es auf das dahinter stehende Produkt an. Ist das gut, verzeiht der Kunde auch Fehltritte, ist es schlecht, verstärkt es die negative Akquise noch. Ein schönes Beispiel dafür ist das Guerillamarketing.

All diese Beispiele zeigen doch, dass man sich des Instruments der Mund zu Mund Propaganda auf jeden Fall bedienen sollte, aber man muss die Spielregeln beachten. Ansonsten kann der Schuss schnell nach hinten losgehen.

Artikel im Web:

Ein schlechtes Beispiel von Kundenservice

Jedes Unternehmen ist darauf angewiesen, immer wieder neue Kunden zu akquirieren. Doch das ist heutzutage gar nicht mehr so einfach, da die Märkte sehr umkämpft sind. Man muss es also irgendwie schaffen, sich von der Masse der Konkurrenzanbieter abzuheben. Einer der wichtigsten Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Unternehmens bei der Kundengewinnung ist ein positives Unternehmensimage. Das Unternehmensimage ist die Art, wie man sich in der Öffentlichkeit präsentiert. Man kann beispielsweise als traditionelles Familienunternehmen, hochmoderne Agentur oder als seriöser Spezialist auftreten.

Die Rolle der Corporate Identity

Man kann ein Unternehmensimage zunächst durch eine stimmige Corporate Identity entwickeln. Die Corporate Identity besteht aus drei wichtigen Säulen. Das Corporate Design zielt auf das Auftreten des Unternehmens nach außen hin ab. Dazu gehören z. B. ein Firmenlogo, einheitliches Briefpapier oder die Unternehmensleitsätze.

Das zweite Standbein ist die Corporate Communication, die wiedergibt, wie im Unternehmen kommuniziert wird, sowohl mit internen als auch mit externen Kommunikationspartnern. Es geht beispielsweise darum, ob im Unternehmen eine offene Informationspolitik vorherrscht oder Informationen eher zurückgehalten werden. Aber auch der Umgang mit Kundenanfragen und -beschwerden und die Öffentlichkeitsarbeit gehören in diesen Bereich.

Der dritte Teil der Corporate Identity ist das Corporate Behavior. Für das Unternehmensimage ist es nämlich auch wichtig, wie sich das Unternehmen im Umgang mit seinen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten verhält. Führungs- und Mitarbeitergrundsätze entstehen häufig aus der Weiterentwicklung des Corporate Behavior. Es geht aber auch darum, dass die Mitarbeiter nach außen einheitlich auftreten und das Unternehmen in einem positiven Licht dastehen lassen.

Das Unternehmen muss aber intern auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Mitarbeiter nach der Corporate Identity leben können. Wenn es nämlich schon an den grundlegenden Voraussetzungen scheitert, wird die tollste Mitarbeitermotivation überhaupt nichts nutzen. Stellen Sie sich vor, Michael Schumacher müsste in der Formel 1 seine Rennen mit porösen Reifen und einem Auto fahren, das ständig ausfällt. Er könnte nicht einen einzigen Sieg nach Hause tragen, und wenn er auch ein noch so guter und begabter Fahrer wäre. Deshalb muss es natürlich das oberste Ziel der Entwicklungsabteilung sein, die Bedingungen für den Fahrer zu verbessern, also die Technik weiter zu entwickeln.

Die wohl günstigste Werbemethode: die Mund-zu-Mund-Propaganda

Ein einheitliches und positives Auftreten nach außen reicht allerdings bei Weitem nicht aus. Für ein positives Unternehmensimage und einen guten Ruf sorgt natürlich auch die altbewährte Mund-zu-Mund-Propaganda. Wenn man als Unternehmer dieses Instrument sorgfältig nutzt, kann man viele neue Kunden gewinnen, ohne dass man viel Geld investieren müsste. Denn auch hier ist es so wie in vielen Lebensbereichen: die meisten Menschen haben wesentlich mehr Vertrauen in Empfehlungen von Familienmitgliedern oder Freunden als in die Aussagen der Werbeanzeigen, die sie tagtäglich hören und sehen.

Damit man die Mund-zu-Mund-Propaganda nutzen kann, muss man also seine Kunden so positiv beeindrucken, dass sie diese Erfahrung gerne an andere weitergeben möchten. Wenn man vermeiden möchte, dass der Kunde selbst aktiv werden muss, was häufig schwer zu erreichen ist, könnte man ihn beispielsweise darum bitten, als Referenz herzuhalten. Auch schriftliche Empfehlungen können für ein Unternehmen von großer Wichtigkeit sein. Wenn sich ein potenzieller Kunde über ein Unternehmen informiert, nutzt es hierfür mittlerweile meistens das Internet. Wenn man nun auf seiner Homepage einige Empfehlungsschreiben vorzuweisen hat, kann das schon mal einen positiven Eindruck hinterlassen.

Die Mundpropaganda entscheidet über Erfolg und Scheitern

Wie wichtig ein positives Unternehmensimage und die Mundpropaganda eigentlich sind, sieht man ganz besonders gut am Beispiel eines Restaurants. Stellen Sie sich beispielsweise ein gut situiertes Restaurant mit gutbürgerlicher Küche vor, das in einer Kleinstadt angesiedelt ist. Bisher florierte das Geschäft. Zum günstigen Mittagstisch kommen die Arbeiter aus der näheren Umgebung und am Abend herrscht ein reger Geschäftsbetrieb. Am Wochenende sind die Tische regelmäßig ausgebucht.

Plötzlich kündigt der Chefkoch. Schnellstmöglich wird natürlich ein neuer Koch eingestellt. Leider schafft dieser es nicht, die vorherige Qualität der Speisen zu halten. Außerdem dauert die Zubereitung jetzt länger und im Gastraum entstehen häufig Wartezeiten. Angenommen, ein Stammgast musste bei seinem Besuch über eine Stunde auf sein Essen warten. Er wird natürlich zu Recht unzufrieden nach Hause gehen. Übrigens Kunden lassen sich nicht gern hinters Licht führen.

Er wird seiner Verärgerung Luft machen wollen – und wird die Geschichte anderen Leuten erzählen. Zunächst erzählt er das natürlich seiner Frau und seinen zwei erwachsenen Kindern. Als nächstes spricht er beim Mittagessen in der Kantine mit seinen zwölf Arbeitskollegen darüber und gibt die Geschichte im Kegelverein vor neun Sportkameraden zum Besten. Schließlich berichtet er am Wochenende in der Disco auch noch seinen sechs Freunden davon. Bereits 30 Menschen sind jetzt über diesen Restaurant-Betrieb leicht verärgert.

Damit aber nicht genug: diese 30 Menschen werden diese Geschichte wiederum an mindestens drei Personen weiter erzählen (und das, obwohl sie sie gar nicht selbst erlebt haben). Jetzt wissen schon 120 Leute darüber Bescheid, dass die Qualität in dem Restaurant nachgelassen hat und man auf sein Essen warten muss. Diese 90 Leute erzählen die Geschichte wieder an wenigstens zwei Personen weiter. Nun sind schon 301 Personen involviert. Die Geschichte wird nun nochmals von den letyten 180 Personen in einer etwas abgeschwächten Form an je eine Person weiter gegeben.

Und schon haben wir 481 Menschen, die mit dem Namen des Restaurants nun ein negatives Gefühl verbinden. Wenn einer dieser 481 Menschen am Wochenende überlegt, wo er mit seiner Freundin zum Essen hingehen soll, wird ihm wieder einfallen, dass in diesem Restaurant das Essen nicht so gut ist. Auf diese Weise sind dem Restaurant mehrere hundert potenzielle Kunden entgangen, obwohl es nur einen ihrer Stammgäste verärgert hat.

Fazit: Aus Einem verärgerten Kunden werden insgesamt 481 Menschen, die nun das Lokal "negativ" in Erinnerung haben. Dies zeigt die enorme Hebelwirkung der Mundpropaganda. Aber Wann spricht ein Kunde positiv über ein Unternehmen?

Noch problematischer wird es, wenn es noch einen weiteren verärgerten Kunden gibt, der eine ähnliche Geschichte erzählt. In dem Moment, wo ein „Unbeteiligter“ eine ähnliche Erzählung zweimal hört, sieht er die erste Geschichte bestätigt. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass er dieses Restaurant einmal ausprobieren wird.

Mund-zu-Mund-Propaganda kann auch durch Werbung im Fernsehen ausgelöst werden

Die Fernsehspots in den Fernsehunterbrechungen verfolgen natürlich immer mehrere Ziele. Zum einen wollen sie den potenziellen Kunden informieren und ihn dazu bringen, das Produkt zu kaufen. Auf der anderen Seite möchten die Werbenden erreichen, dass die Fernsehzuschauer über das Unternehmen oder die Produkte sprechen. Wenn jemand einen Spot sieht und mit jemand anderem darüber spricht, hat der Spot schon zwei Menschen erreicht, obwohl der Zweite ihn gar nicht gesehen hat.

Stellen Sie sich vor, im Fernsehen liefe ein Kinotrailer für die Fortsetzung eines Films, der Ihnen damals besonders gut gefallen hat. Vielleicht nehmen Sie den Hörer in die Hand und rufen ihre Freunde an, um ihnen gleich davon zu berichten. Wenn Sie das nicht tun, werden Sie aber zumindest Ihrem Partner davon erzählen. Sie tragen also die Botschaft selbst weiter und betreiben Mund-zu-Mund-Propaganda.

Aber auch hier verschwimmt die Grenze zwischen Erfolg und Scheitern. Eine Fernsehwerbung kann schnell nervig werden und dann schlägt die Mund-zu-Mund-Propaganda ins Negative um. Wohl jeder, der viel fern sieht und in der Werbung nicht sofort weg schaltet, kennt wohl die Werbung der Baumarktkette Praktiker. Mit ihrem Slogan „20% auf alles – Hier spricht der Preis“ wirkt diese Werbung gewöhnlich sehr aggressiv. Viele Zuschauer fühlen sich davon nicht angesprochen, sondern eher belästigt. Auch in diesem Fall wird über die Werbung gesprochen. Diese Gespräche gehen aber eher in die Richtung: „Wann wird denn bloß endlich diese Werbung abgesetzt?“ Solche Unternehmen fügen sich dadurch häufig mit ihrer Werbung eher noch einen Schaden zu anstatt etwas dadurch zu gewinnen. Sehr viel besser wirkt da die oft lustige und abwechslungsreiche Werbung von IKEA. Der Zuschauer bekommt einzelne Angebote vorgestellt und wird in der Art und Weise der Präsentaion noch zum Lachen gebracht. Er wartet förmlich auf die Werbung, während jeder weiß, dass 20% auf alles vorher auf alles aufgeschlagen wurde.

Quelle:
business-wissen.de

Als telefonische Kaltakquise werden werbende Telefonanrufe bezeichnet, mit denen Werbetreibende versuchen, Neukunden für ihre Dienstleistungen oder ihre Produkte zu gewinnen. Diese Art der Kundengewinnung ist in Deutschland mittlerweile nur noch mit erheblichen Einschränkungen erlaubt. Als Gewerbetreibender sollten Sie sich daher genau anschauen, auf welche Weise Sie telefonisch werben dürfen und wo Ihnen Grenzen gesetzt sind.

Telefonische Kaltakquise im engeren Sinne ist verboten!

Als Kaltakquise im engeren Sinn gilt ein werbender Anruf dann, wenn der Angerufene in keiner Weise sein Einverständnis für den Anruf gegeben hat. Liegt solch ein Einverständnis des Kunden vor, so spricht man, je nach Definition der Begriffe, bereits von so genannter Warmakquise. Das Verbot der oben definierten Kaltakquise gründet sich auf das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG). Hier heißt es in § 7 Abs. 2 und 3:

Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen,

bei Werbung mit einem Telefonanruf gegenüber einem Verbraucher ohne dessen Einwilligung oder gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer ohne dessen zumindest mutmaßliche Einwilligung;

bei Werbung unter Verwendung einer automatischen Anrufmaschine, eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt…

Was gilt bei Privatpersonen nicht als Einwilligung?

Sollte ein Kunde beispielsweise in einem Onlineshop während eines Bestellvorgangs vergessen, eine anwählbare Option „Ich möchte NICHT telefonisch über weitere Angebote informiert werden“ anzuklicken, dann gilt das nicht als indirektes Einverständnis für einen werblichen Anruf des Shopbetreibers. Beim beschriebenen Verfahren handelt es sich um ein in diesem Fall nicht zulässiges Opt-out-Verfahren, bei dem der Kunde sein Einverständnis zu Akquiseanrufen automatisch erteilt, solange er nicht aktiv widerspricht. Ein legitimes Einverständnis des Kunden liegt allerdings nur dann vor, wenn er aktiv seine Zustimmung zu Werbeanrufen erteilt hat, indem er etwa, um beim Beispiel zu bleiben, während einer Bestellung die Option „Ich möchte über weitere Angebote informiert werden“ anklickt.

Telefonnummern mieten

Natürlich können Sie durch eigene flankierende Werbemaßnahmen versuchen, die Einwilligung von Privatpersonen für Werbeanrufe zu bekommen; einfacher ist oftmals der Weg über Adressvermittler, die Ihnen gegen Entgelt Telefonnummern von Menschen zur Verfügung stellen. Sie sollten sich jedoch vergewissern, dass Ihnen die jeweilige Adressagentur nur Nummern von Personen zur Verfügung stellt, die ausdrücklich ihre Einwilligung für Werbeanrufe gegeben haben. Gute Adressagenturen erlauben Ihnen zudem, sich aus dem vorhandenen Adressmaterial genau diejenigen Datensätze herauszusuchen, die der von Ihnen gesuchten Zielgruppe entsprechen.

Callcenter

Falls Sie selbst anhand von Adressmaterial eine Telefonakquise durchführen möchten, kann zudem einer der vielen angebotenen Kurse zum Thema „Richtiges telefonieren“ helfen, möglichst erfolgreich telefonisch zu akquirieren und einen Gesprächsleitfaden zu entwickeln. Alternativ zur eigenen Telefonakquise können Sie natürlich auch ein professionelles Callcenter beauftragen. Lassen Sie sich auch in diesem Fall erst einmal von der Seriosität des Unternehmens überzeugen; das von Ihnen beauftragte Call Center sollte seine Adressdaten mit dem Opt-in-Verfahren generiert haben, sodass ein Einverständnis derjenigen Personen vorliegt, die in Ihrem Auftrag kontaktiert werden.

Was ist eine mutmaßliche Einwilligung?

Geht es um werbende Telefonanrufe, deren Adressaten Unternehmen sind, so gelten etwas andere Regeln als bei Privatpersonen. Grundsätzlich sagt der Bundesgerichtshof, dass auch Werbeanrufe bei Unternehmen „wettbewerbswidrig sein können, weil sie zu belästigenden oder sonst unerwünschten Störungen der beruflichen Tätigkeit des Angerufenen führen können“. Allerdings kann der Anrufer unter Umständen von einer mutmaßlichen Einwilligung ausgehen, sofern aufgrund „konkreter Umstände ein sachliches Interesse des Anzurufenden am telefonisch vermittelten Angebot zu vermuten ist. (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. September 2007 – I ZR 88/05). Gilt Ihr Werbeanruf einem Unternehmen, mit dem Sie bereits geschäftlichen Kontakt hatten, so werden Gerichte im Zweifelsfall eher eine mutmaßliche Einwilligung des Angerufenen unterstellen als bei einem Ihnen bisher unbekannten Unternehmen.

Rufnummernunterdrückung und Geldbußen

Zurzeit noch in der Diskussion ist der Entwurf eines Gesetzes gegen unerlaubte Telefonwerbung; mit ihm sollen unter anderem Werbeanrufe mit unterdrückten Rufnummern verboten werden. Am 28. Januar 2009 fand eine Anhörung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zu Initiativen der Regierung und der FDP statt, bei der die geplanten Änderungen diskutiert wurden. Im Gespräch waren neben dem Verbot der Rufnummern-Unterdrückung eine Anhebung des möglichen maximalen Bußgelds von 50.000€ auf 250.000€ bei widerrechtlichen Telefonakquise-Aktionen, was allerdings durch die Bundesregierung als unverhältnismäßig angesehen und abgelehnt wurde.

Akquisition — schrecken Sie potenzielle Kunden nicht ab!

Noch im Herbst 2007 hatte die nicht erlaubte Kaltakquise ohne Einwilligung der angerufenen Person Hochkonjunktur. 64 Prozent aller vom Forsa-Institut zu jener Zeit befragten Personen hatten in den letzten Monaten vor der Befragung einen von ihnen nicht genehmigten Werbeanruf erhalten. Seriöse Unternehmen sollten nicht zu denjenigen gehören, die auf diese Weise nach Kunden suchen; nicht allein, um auf dem Boden des gesetzlich Erlaubten zu bleiben: 86% der Befragten bei der Forsa-Erhebung erklärten, sich durch unlautere Werbeanrufe belästigt zu fühlen. Und Menschen, die man belästigt, gewinnt man nicht als Kunden. Setzen Sie bei Ihrer Telefonakquise daher auf Menschen, die bereits ein Grundinteresse am von Ihnen Angebotenen gezeigt haben; letztendlich ist das auch für Sie die effektivere Variante.

Quellen und weiterführende Websites

Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb
http://bundesrecht.juris.de/uwg_2004/index.html

Urteil Bundesgerichtshof vom 20. September 2007
http://www.bundesgerichtshof.de

Rechtsausschuss / Rufnummernunterdrückung

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/23359883_kw05_recht/index.html

Opt-In / Opt-Out Definition

www.wikipedia.de mit Bestätigung durch andere Quellen

Beispiel Akquisetraining

http://www.managerseminare.de/Seminare/Neukundengewinnung-durch-Kaltakquise,230161

Beispiel Adressenhandel

http://www.wvd-direkt-marketing.de

Allgemeine Recherche

http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2009/1/25/news-107742540/detail.html

Vorab, zum Begriff Corporate Identity existiert in der deutschen Literatur keine einheitliche Definition, so dass bei uns der Anschein erweckt wird, dass jeder Autor sein eigenes Süppchen kocht. Insgesamt sind uns zunächst die folgenden Begriffe im Zusammenhang mit der Corporate Identity aufgefallen: Unternehmenskultur, Unternehmensphilosophie, Erscheinungsbild, Unternehmensbild, Unternehmensverhalten, Unternehmensgestaltung und natürlich die berühmte Unternehmensidentität. Doch was verbindet all diese Wörter miteinander und vor allem was sollte der Unternehmer dazu wissen, um entsprechend auf sein eigenes Unternehmen positiven Einfluss zu nehmen? Kurz um haben wir unsere eigene Definition zusammengefassten und drücken die Corporate Identity folgendermaßen aus:

„Die Corporate Identity ist eine Art Leitlinie eines Unternehmens. Sie bildet die Summe aller Aktivitäten, Instrumente und Methoden, welche eine positive Wirkung sowohl auf die Mitarbeiter als auch auf die Öffentlichkeit haben.“

Damit ist die Corporate Identity nicht nur die richtige Umsetzung des äußeren Erscheinungsbildes (Corporate Design) des Unternehmens, sondern auch die dementsprechende, einheitliche und äquivalente Kommunikationen (Corporate Communication) sowie das dazu passende Verhalten (Corporate Behavior) aller Mitarbeiter des Unternehmens.

Was bedeutet Corporate Identity nun im einzelnen?

Wie im obigen Abschnitt bereits festzustellen war, ruht die Corporate Identity auf drei große Säulen, welche im einzelnen das Erscheinungsbild und Design des Unternehmens, die Kommunikationen im und außerhalb des Unternehmens sowie die Verhaltensweisen oder das Verhalten im allgemeinen des Unternehmens darstellen. Corporate Design oder das Erscheinungsbild des Unternehmens Das Corporate Design ist im Wesentlichen das visuelle Erscheinungsbild aller Objekte im Unternehmen. Dazu zählen insbesondere das Logo des Unternehmens, Dokumente, Präsentationen und Publikationen des Unternehmens sowie Fahrzeuge, Produkte, Verpackungen und Maschinen. Nicht zu vergessen sind Visitenkarten, Formulare sowie sämtliche Werbemittel der Firma. Ein einheitliches Corporate Design schafft im Inneren der Firma ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitern, egal welcher Stufe oder Klasse. Nach Außen entsteht das oft beschriebene und von Marketingexperten sowie Unternehmensberatern geforderte einheitliche Erscheinungsbild der Firma, wo durch sich das Unternehmen im Markt und besonders innerhalb seiner Branche von anderen Firmen unterscheidet und abhebt.

Corporate Communication oder die Unternehmenskommunikation

Die Corporate Communication umfasst sowohl die unternehmensinterner als auch die unternehmensexterner Kommunikation und versucht dieser zu koordinieren. Mit der Communication oder auf Deutsch der Kommunikation ist wohl weniger das zwischenmenschliche Gespräch einzelner Mitarbeiter gemeint, als die internen und externen Botschaften des Unternehmens, welche nach der Theorie immer aus dem übergeordneten Leitbild der Firma abgeleitet werden sollen. Was sind Botschaften im Zusammenhang mit der Kommunikationen des Unternehmens ? Zum einen kann das Unternehmen bestimmte technische Kommunikationsformen verwenden oder auch ablehnen. Zum anderen können Botschaften im Rahmen der Unternehmenskommunikation auch an dem Führungsstil des Managements angelehnt sein. So sind Elemente dieser nicht technischen Kommunikationen meist im Marketing, zum Beispiel der Werbung, der Verkaufsförderung oder der Public Relations zu finden. Als Beispiel für eine Kommunikationen kann also in jedem Fall die Werbung sein, denn über dieses Instrument tritt das Unternehmen mit der Außenwelt in Verbindung. Der Verbraucher wird informiert, erinnert oder auch angeregt ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung auszuprobieren. Somit kommuniziert das Unternehmen über das Werbemittel, beispielsweise Fernsehen, Internet oder Ahndungen in einer Zeitung mit dem Kunden. Aber auch eine Verkaufsförderung über Gewinnspiele, Treurabatte, Bonussysteme oder Produktproben sind eine Form der Unternehmenskommunikation. Auch dies wird im Rahmen der Corporate Communication vereinheitlicht und dadurch unternehmensweit vorgegeben oder auch abgelehnt. Im Rahmen der Public Relation versucht das Unternehmen die öffentliche Meinung ohne konkreten Einsatz von Kunden beeinflussenden Aktionen zu steuern. Dies kann beispielsweise durch Pressemitteilungen oder auch Wohltätigkeitsaktionen geschehen.

Corporate Behavior oder das menschliche und zwischenmenschliche Verhalten des Unternehmens

Das Verhalten des Unternehmens beschreibt kurz und knapp die Art und Weise wie Mitarbeiter untereinander aber auch gegenüber von Verbrauchern, Kunden und Lieferanten umgegangen wird. Durch diese Festlegungen soll ein einheitliches Auftreten sowie die Repräsentation eines unverkennbaren Unternehmensbild sowohl in den eigenen Reihen als auch gegenüber der Öffentlichkeit dargestellt werden. Dieses Wunschverhalten aufgrund des Firmenleitbildes muss unter Umständen trainiert und durch Weiterbildungsmaßnahmen gelernt werden. Das Corporate Behavior ist in den meisten Firmen das größte Problem, da die Veränderung jedes einzelnen Mitarbeiters schwer durchzusetzen ist, während dem das äußere Erscheinungsbild, in Form von Logo, Slogan und ähnlichen Dingen schnell gedruckt und umgesetzt werden können. Hier ist wohl das Sprichwort passend: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ in Bezug auf Corporate Behavior müsste es eher heißen: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nur durch Weiterbildung.“

Verhalten gegenüber Mitarbeitern

Das Corporate Behavior oder allgemein das Verhalten lässt sich im Bereich des Verhaltens gegenüber den Mitarbeitern beispielhaft durch den Führungsstil, die Kriterien bei Einstellungen, Entlassungen, Beförderung von Mitarbeitern darstellen. Verhalten gegenüber dem Wettbewerb Das Verhalten gegenüber dem Wettbewerb lässt sich durch die Handlungen und Arbeitsanweisungen bei Kundenreklamationen oder Beschwerden, den anzuwendenden Verkaufspraktiken sowie durch das Qualitätsmanagement des Unternehmens beschreiben.

Fazit: Die Corporate Identity ist weit mehr als nur das Logo und das Briefpapier des Unternehmens. Es ist letztlich, wie bereits oben definierten, die Gesamtheit aller Maßnahmen, welche wieder in diesem Teil zunächst vorgestellt haben. Wir möchten Sie einen Laden im zweiten Teil zu Corporate Identity den ganz speziellen Bezug für den kleinen und mittelständischen Unternehmer und sogar den Kleinunternehmer herzustellen, denn dies kommt in den Ausführungen zur Corporate Identity in allen uns bekannten Quellen und Nachschlagewerken zu kurz. Erfahren Sie also im nächsten Teil, wie ganz speziell Einmannunternehmen ihre Position und die Verkaufsförderung durch die Einführung der Corporate Identity verbessern können.

Jeder Existenzgründer und Jungunternehmer, ja selbst gestandene und eingefleischte Unternehmer haben mit der Frage der richtigen Kalkulation der Verkaufspreise in ihrem Geschäft zu tun. Um dieses Thema kommen auch eBay-Händler nicht herum. Bei einigen wird diese Tätigkeit vom Steuerberater oder Unternehmensberater übernommen, andere probieren auf "Gut Glück" in der Hoffnung unterm Strich noch genügend Geld am Monatsende übrig zu haben. Sinnvollerweise sollte der Preis eines Produktes auf der einen Seite die Kosten (Kostenpreis), also den Wareneinkauf mit den damit zusammenhängenden Beschaffungskosten decken, andererseits muss der Verkaufspreis auch konkurrenzfähig sein, also den Marktpreis nicht überschreiten. Verkauft der eBay-Händler sein Produkt zu billig, um auf dem Onlineauktionshaus der günstigste Anbieter zu sein, so schafft er dies mit Sicherheit und sein Umsatz explodiert, da alle Interessenten und Nachfrager genau dieses günstige Produkt kaufen werden. Liegt der Verkaufspreis allerdings unter dem Kostenpreis, also dem Einkaufspreis samt Nebenkosten des Produktes, macht der eBay-Händler mit jedem verkauften Produkt Verlust. Und genau das soll mit einer vernünftigen Preiskalkulation vermieden werden.

Was genau ist der Kostenpreis?

Zu dem Kostenpreis, auch Selbstkosten genannt, zählen zum einen die Anschaffungskosten der Ware, aber auch all diejenigen Kosten, die während des Verkaufsprozesses entstehen. Das können zum Beispiel Verpackungskosten, Transportkosten, Bürokosten und selbstverständlich die eBay-Kosten, die eBay-Einstellgebühren und Hervorhebungsoptionen sein. Auch die eBay-Shop Gebühren und Verkaufsprovisionen werden den Gemeinkosten hinzugerechnet. Der Kostenpreis setzt sich also zusammen aus den Warenkosten und den Gemeinkosten.

Was genau ist der Marktpreis?

Der Marktpreis ist der bei eBay verwendete Verkaufspreis der Marktteilnehmer, Konkurrenten und Mitbewerber.

Gleichen Sie ihren Kostenpreis dem Marktpreis an!

In den meisten Fällen wird der Marktpreis unter dem von Ihnen ermittelten Kostenpreis liegen. An dieser Stelle werden Sie als eBay-Verkäufer für den Verkauf auf der Auktionsplattform zu teuer. Der Kostenpreis muss also entsprechend dem Marktpreis angepasst und gesenkt werden. Die Frage lautet hier: „An welcher Stelle und wie können Gemeinkosten oder Einkaufspreise gesenkt werden?“ Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, so zum Beispiel die Einkaufspreise durch Verhandlungen oder entsprechende Angebote von anderen Lieferanten zu drücken. Auch die Verhandlung über Transportkosten, Rabatte oder Skonti können Geld sparen und somit den Kostenpreis drücken. Eine andere Möglichkeit der Kostenersparnis kann der Einkauf von Waren im Ausland sein. Dabei entstehen allerdings neue Gemeinkosten oder Bezugsnebenkosten, die vorher kalkuliert werden müssen.

Hilfe bei der Ermittlung des Kostenpreises

Die Erfassung einzelner Preiskomponenten ist von größter Wichtigkeit und sollte daher möglichst schriftlich festgehalten werden. Noch besser und auch sicherer, schneller und übersichtlicher ist die Erfassung der Kostenstruktur mittels eines Tabellenkalkulationsprogramms. Dieses kann einzelne Komponenten schnell zusammenrechnen und hilft somit ungemein bei der Kalkulation der Preise.

So ermitteln sie Ihren Verkaufspreis beim eBay-Handel

Listenpreis pro Stück des Herstellers (Einkaufspreis)

- gewährter Rabatt des Verkäufers beim Einkauf

= Zieleinkaufspreis

- gewährter Skonto des Verkäufers beim Einkauf

= Einkaufspreise des eBay-Händlers

+ Bezugskosten, wie Versandkosten und Lieferkosten beim Einkauf

= Bezugspreis des eBay-Händlers

+ Gemeinkosten für eBay-Gebühren, Verpackungen, Verwaltung u.ä.

= Selbstkosten des eBay-Händlers

+ Gewinnsaufschlag in Abhängigkeit vom Marktpreis

= Verkaufspreis des eBay-Händlers netto

+ gesetzliche Umsatzsteuer

= Verkaufspreis des eBay-Händlers brutto

Ermittelt sich der Verkaufspreis brutto nun derartig, dass er oberhalb des eBay-Marktpreises liegt, kann der eBay-Händler nur noch an den einzelnen Positionen innerhalb der obigen Preiskalkulation eine Ersparnis oder einen Bonus heraus handeln. Eine weitere Differenzierung gegenüber dem Marktpreis kann durch ein zusätzliches Angebot oder einem zusätzlich angebotenen Service beim Kauf eines Artikels durch den eBay-Käufer erfolgen. So können die eBay-Händler und Powerseller zusätzliche Garantieversprechen, Zugabeartikel oder einen zusätzlichen Telefonsupport zum Produkt anbieten, in der Hoffnung, der Kunde akzeptiert die zusätzliche Leistungen als Rechtfertigung für den Ihrigen der Preis des Artikels. Aus unserer Erfahrung kann die Schwierigkeit eines Existenzgründers bei dem Aufbau eines neuen eBay-Shops hinsichtlich der Preiskalkulation der Artikel bestätigt werden. Der Onlineauktionsmarkt ist bei bestimmten Artikeln des täglichen Bedarfs übersättigt und verlangt aus betriebswirtschaftlichen Gründen keine weiteren Anbieter derartiger Produkte. Der Gründer sollte sich daher vor der Entscheidung und Zusammenstellung seiner Produktpalette einen Überblick über das Angebot auf entsprechenden Auktionsplattform verschaffen, bevor Artikel eingekauft und Preise kalkuliert werden. Viel versprechend sind Nischenprodukte oder Produktdiversifikationen, also die pfiffige oder optische Veränderungen bestehender Produkte bzw. sinnvolle und clevere Zusatzartikel zu bestehenden Artikel.

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Einzelhändler haben es in Zeiten von immer größer werdender Konkurrenz, Preisdruck und Produktimporten aus dem fernen Osten äußerst schwer, den werbegenervten Kunden zu motivieren, sein Interesse zu wecken und Aufmerksamkeit beim Konsumenten zu erregen. Sämtliche Werbestrategien, welche der Verkaufsförderung dienen sollen, schlagen gerade bei Existenzgründern oder kleineren Unternehmen mit geringem Marktvolumen fehl oder zeigen nicht die versprochene Wirkung. Die reine Erregung der Aufmerksamkeit des Kunden durch eine besondere Aufmachung und Gestaltung des Produktes zieht beim konsumverwöhnten Käufer schon seit einigen Jahren nicht mehr. Auch große Firmen oder Konzerne verlassen die Grundregeln des Marketings immer öfter und weitschweifiger, um die gewünschte Aufmerksamkeit des Kunden zu erhalten und somit das betreffende Produkt in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Denn nur auf diese Art und Weise gelingt es einer Firma sein Produkt zu verkaufen.

Ältere Marketingstrategien

Bisherige Erfahrungen lehrten Unternehmer, das entsprechende Produkt mit einem so genannten Corporate Design zu gestalten, um das Produkt dem Äußeren Erscheinungsbild der Firma anzupassen. Der Kunde sollte so das Produkt der Firma zuordnen können, um somit den eigenen und von der Firma gewünschten Wiedererkennungseffekt zu aktivieren. Die Aufmerksamkeit sollte mittels einer Print- oder TV-Werbung erreicht werden. Da jedoch eine sehr große Zahl von Firmen derartige Strategien und Verhaltensweisen verfolgen, werden die Konsumenten mit Werbung, Bildern und Musik geradezu überhäuft, so dass eine Desensibilisierung beim Käufer stattfindet. Er sieht so zusagen vor lauter Wald die Bäume nicht, was übertragen auf eine Marketingstrategie heißt, dass eine so genannte Reizüberflutung stattfindet. Das Gehirn des Konsumenten ignoriert Reize wie Musik, Töne oder Bilder und Geräusche unbewusst, um den Körper zu schützen.

Was ist das nun Guerilla-Marketing und wie kann es eine Lösung bringen?

Das Wort Guerilla-Marketing kann von der Kriegsführung eines Staates abgeleitet werden, welcher gleichnamige Guerillatruppen einsetzt. Diese taktisch spezialisierten Kämpfer können mit einfachen Mitteln eine große Wirkung erzielen und somit einen schier aussichtslosen Kampf gewinnen. Ebenso hat der Marketingsexperte Jay C. Levinson in den achtziger Jahren den Begriff Guerilla-Marketing geprägt, indem er in seinem Buch „Guerilla Marketing – Offensives Werben für kleine und mittlere Unternehmen“ eine derartige Verkaufstaktik beschrieben hat.

Eigenschaften des Guerilla-Marketing

Das Besondere an dieser Marketingform ist der Überraschungseffekt und die Einmaligkeit einer Aktion. Der Kunde oder potentielle Käufer soll über eine derartige Maßnahme erstaunt und verwundert sein, um auf diese Weise dem Produkt die Aufmerksamkeit zu schenken. An dieser Stelle hat der Verkäufer sein Ziel bereits erreicht, durch etwas Außergewöhnliches oder Spektakuläres, also einer sehr kostengünstigen und zugleich effizienten Handlungsweise die gewünschte Reaktion oder das entsprechende Verkaufsresultat zu erzielen. Das Besondere am Guerilla-Marketing ist der einfache und kostengünstige Einsatz von verkaufsfördernden Mitteln mit einem proportional überdurchschnittlichen Erfolg. Um dies zu erreichen, sollte die Firma ein entsprechend kleines und überschaubares Marktsegment auswählen, um dort Guerilla-Marketing zu betreiben. Guerilla-Marketing sind darüber hinaus auch Aktionen, welche im Normalfall nicht wiederholt werden. Durch die sehr rasante und teilweise unkontrollierte Fortentwicklung des Konsumentenverhaltens sowie des Kaufverhalten, ist ein besonderes oder aggressiveres Marketing notwendig, um künftig das Interesse der Kunden zu gewinnen und somit weiter Produkte zu verkaufen. Eine weitere Eigenschaft des Guerilla-Marketings ist die Beschränkung des Budgets auf ein Minimum.

Beispiele für ein Guerilla-Marketing

Ein Beispiel für eine Guerilla-Marketing-Kampagne ist Werbung auf einer Toilette. Ein weiteres treffendes Beispiel ist auf http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla-Marketing zu finden, welches an dieser Stelle aufgrund der schockierenden und aggressiven Werbeform auch zitiert werden soll:

„...Werbespot der deutschen Krebshilfe .., in dem eine ca. 20 jährige Tochter in einer angedeuteten Szene ihre Mutter brutal schlägt, weil sie diese für ihren Hautkrebs verantwortlich macht. Slogan: „Hautkrebs braucht 20 Jahre bis zu seiner Entdeckung. Schützen Sie Ihre Kinder!“...“

Eine andere sehr werbewirksame jedoch bedenkliche Aktion ist die Werbung durch so genannte „Flitzer“, welche in der Regel unbekleidet durch eine Menschenmasse rennen und irgendeine Form Werbung transportieren. Eine weitere sehr befremdliche Aktion wurde von Unilever durchgeführt:

„Unilever hat für die Marke Bresso eine Aktion durchgeführt, bei der gezielt klassische, durch Mediaplaner gebuchte Werbeplätze umgangen wurden. Mit „mal beißen“ T-Shirts ausgestattete Promoter wurden in bekannte Live-Sendungen eingeschleust und hielten während der Sendung den verdutzten Moderatoren ein Baguette mit Bresso-Frischkäse unter die Nase.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla-Marketing Eine Definition für das Guerillamarketing gibt es an sich nicht, jedoch haben sich Fachleute in Foren und Blogs mit dem Thema beschäftigt und eine sehr treffende Beschreibung für diese Art von Marketing gefunden:

„Guerilla-Marketing ist die Kunst, den von Werbung übersättigten Konsumenten, größtmögliche Aufmerksamkeit durch unkonventionelles bzw. originelles Marketing zu entlocken. Dazu ist es notwenig, dass sich der Guerilla-Marketer möglichst (aber nicht zwingend) außerhalb der klassischen Werbekanäle und Marketing-Traditionen bewegt.“

Quelle: Aktuell gültige Definition nach Patrick Breitenbach (Werbeblogger) und Thorsten Schulte (Guerilla Marketing Portal)

Guerilla-Marketing speziell für Onlineunternehmen

Obige Beispiele waren eher für den Offlineunternehmer konzipiert, was für einen Internethändler oder speziell ein eBay-Händler eher weniger von Bedeutung sein wird. Nun steht die Frage im Raum, wie ein Websitebetreiber für seine Internetpräsenz oder sein im Internet zu verkaufendes Produkt eine Guerilla-Marketing-Kampagne aufbaut. Sinn und Zweck einer jeden Marketingkampagne ist die Aufmerksamkeit des Kunden für das Produkt zu erregen. Somit gilt das auch für das Guerilla-Marketing. Der Kunde muss also im Wesentlichen auf die Internetseite oder das eBay-Angebot aufmerksam gemacht werden. Daher stößt das Guerilla-Marketing oder das allgemeine Marketing sehr nahe an die Internetseitenoptimierung und die Kunst, über Suchmaschinen potenzielle Besucher zu erhalten. Bei eBay Aufmerksamkeit zu erregen ist an sich nicht schwer, so lange man nicht gegen die eBay-Grundsätze verstößt. Der Verkauf des Papstgolfs ist dahingehend ein sehr wertvolles Bespiel. Mit einem Budget von nahezu Null Euro könnte man regelmäßig kuriose Auktionen starten und innerhalb dieser Auktion auf ein anderes Produkt oder Auktion hinweisen. Auch ein Onlinegewinnspiel, mit gesponserten Preisen könnte ein Beispiel für gelungenes Guerilla-Marketing sein. Nicht zuletzt sind sämtliche Guerilla-Marketing Aktionen bei Portalen wie www.youtube.com zusammengefasst. Hier kann man sich Geschmack holen, um seine eigene Kampange zu erstellen. Sehr Informativ schien uns auch der Blog unter http://www.guerilla-marketing-blog.de zu sein. Hier werden regelmäßig Aktionen vorgestellt.

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Gestern erreichte uns folgende Mail. Ich denke da erkennt sogar der Laie, was diese Firma falsch gemacht hat. Vor dem senden, sollte man sich seine MAils noch mals durchlesen. OK, das mache ich auch nciht immer und in dem Fall ist es wohl auch ein Fehler des in der Mail verwendeten Chartsets. War trotzdem lustig, dass ein Übersetzungsbüro so was versendet. Wir haben gleich geantwortet und gefragt, ob auch diese Sprache übersetzt wird. Bisher kam noch keine Antwort.

Die Sprache ist der Schluessel zum Erfolg. Und wenn es um die Uebersetzung Ihrer Dokumente geht, dann zählt nur die Qualität.

Als professionelles Übersetzungsbüro betreuen wir Firmen und Privatkunden und übernehmen die Übersetzung und Beglaubigung Ihrer privaten, behördlichen und geschäftlichen Dokumente. Weitere Sprachen sind: Armenisch, Georgisch, Ukrainisch, Estnisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch.

RusConsultCenter Hamburg GmbH
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Herderstr. 9, 22085
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Fax +49 (0) 40 88179928
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Was sollte der Existenzgründer daraus lernen?

Richtig, Werbung und PR ist wichtig und ok, aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht auf diesem Weg, denn das wird von Firmen und Menschen häufig als Spam gewertet. Auch die Spamfilter der Firmen werden entsprechend getrimmt. Sind diese dann noch vernetzt, so wie unserer (Spamhilator, kann man nur empfehlen), dann dauert es nicht lange und diese Firma kann senden was sie will. Wenn´s erst mal soweit ist, dann geht gar nicht´s mehr ins Postfach der Empfänger, sondern landet direkt auf dem Werbe- und Spamfriedhof des Servers und verschwindet, so dass diese Mails kein Auge je mehr zu Gesicht bekommen werden.

Eine gute Werbung hat das Ziel bei den potenziellen Kunden Aufmerksamkeit zu erregen und positiv im Gedächtnis zu bleiben. Gerade Existenzgründer haben für Werbung nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung, die mit größtmöglichem Erfolg eingesetzt werden müssen.

Ein gutes Beispiel, wie Werbung nicht sein sollte haben wir für Sie analysiert.

Aufmerksamkeit um jeden Preis?

Uns erreicht eine Werbung der Münzhandelsgesellschaft mbH Deutsche Münze, kurz MDM, per Briefpost. Das Format, die Farbe und die Stärke des Briefumschlages erinnerten an die von den Städten oder Gemeinden jährlich zugesellte Post. Im Fenster des Umschlages leuchtet es orange, ohne näheres Hinsehen ist dem Empfänger klar, dass ist meine Lohnsteuerkarte für das Jahr 2008. Ist der Brief erst geöffnet, hält man ein Werbeanschreiben der Firma MDM in der Hand, das im Format und Aussehen einer Lohnsteuerkarte gleicht.

Und nun, der Vergleich

Zunächst der Briefumschlag

(links originales Adressfenster, rechts die Kopie)

Die echte Lohnsteuerkarte im UmschlagDie falsche Lohnsteuerkarte im Umschlag

Die Lohnsteuerkarte selber

(links das Original, rechts die Fälschung)

So sieht die echte Lohnsteuerkarte ausSo sah die falsche Lohnsteuerkarte aus

Hat MDM mit dieser Form ihre Ziele erreicht?

1. Reize setzen oder Aktivieren

Das ist ohne Zweifel gelungen. Der Mensch empfängt den Reiz visuell durch Form, Farbe und Aufmachung und schließt daraus. „Oh, schön, meine Lohnsteuerkarte ist da.“ Oder „Nein, schon wieder ein Jahr rum und wieder nix verdient.“

2. Aufmerksamkeit erregen

Das Werbeanschreiben der Firma MDM hat unsere Aufmerksamkeit in jedem Fall erregt, denn wir haben den Brief ja als wichtig eingestuft und ihn gleich aus dem Briefkasten ins Haus genommen. Also: Ziel erreicht

3. Auslösen der Kaufreaktion

Nach dem öffnen: Veralbern können wir uns selbst, ab mit dem Teil in die Altpapiertonne. Es kommt definitiv nicht zum Kauf, denn wir haben was ganz anderes erwartet und fühlen uns nun verschaukelt. Man hat uns mal wieder gezeigt, wie blöd wir sind, wie schnell wir manipuliert werden können oder wie einfach es ist, Menschen zu albern, egal aus welcher Schicht, Klasse oder Religion sie kommen. Ergo: Das Hauptziel, der Kauf wurde eindeutig verfehlt.

4. Positiv im Gedächtnis bleiben

Mit Sicherheit nicht, niemand lässt sich gern verspotten, also auch hier: Ziel verfehlt.

Fazit

Der Anfang war richtig gut, man hätte bei MDM nur etwas weiter denken müssen. Aus unserer Sicht, hat diese Aktion zwar unheimlich Mundzumundpropaganda hervorgerufen, aber eher mit negativen Inhalten, so dass insgesamt dem Image der Münzfirma MDM eher noch geschadet wurde.

Übrigens, die Lohnsteuerkarte in der Form, wird schon seit einiger Zeit immer seltener von den Firmen und Arbeitgebern genutzt. Im Herbst 2009 wird sie dann das letzte mal von den Gemeinden und Städten versendet und zwar für das Einkommensteuerjahr 2010. Ab 2011 kann dann nur noch die elektrionische Lohnsteuerkarte genutzt werden, kein Papier mehr. Dann muss sich MDM spätestens was einfallen lassen.

Online Werbung die Geld kostet und Kunden abschreckt, verfehlt ihren Sinn. Trotzdem wird genau das Tag für Tag praktiziert. Mit viel Ideenreichtum und Einsatz von Geld wird der Kunde im Netz umworben. Kommt der Kunde dann über solch einen Link auf die Website, werden ihm eine Vielzahl von Informationen und Angeboten präsentiert. Das ist eine sehr lobenswerte Einstellung, denn Vielfalt macht Sinn. Der Kunde dagegen wollte nur weitere Informationen zum Produkt XY. Mit ein wenig Glück sucht der Kunde in dem Shop weiter nach dem Produkt XY und kauft dieses. Wahrscheinlicher ist es aber, das er zurück navigiert und sich das Produkt neu sucht. Besser ist es doch, den Kunden über den Link gleich zum Produkt XY zu führen. Er kann sich dort alle Details anschauen und das Produkt in den Warenkorb legen. Erst an dieser Stelle sollte der Kunde auf das vielfältige Sortiment aufmerksam gemacht werden. Fazit: Online Werbung sollte so verlinkt sein, dass ein umworbenes Produkt direkt angesteuert wird.

Die Gelegenheit, einen Kunden auch nach dem Kauf an sich zu binden, sollte sich ein guter Verkäufer nicht entgehen lassen. Gerade im elektronischen Zeitalter ist das einfach und kostengünstig möglich. Der Kunde wird sich in seiner Kaufentscheidung bestätigt fühlen, wenn er nicht nur über den Stand seiner Bestellung informiert wird, sondern zum Abschluss des Kaufvorgangs noch ein „Danke schön, dass Sie bei uns gekauft haben“, bekommt. Ganz nach dem Motto: „Nach dem Kauf ist vor dem Kauf“. Ein weiterer Punkt für Kundenzufriedenheit ist ein gut geführtes Servicecenter. Damit ist weder die teure Servicenummer gemeint, wo eine nette Automatenstimme erst einmal 20.000 Auswahlpunkte vorstellt und zum Schluss noch fragt, ob am Ende des Gesprächs noch eine Bewertung des Gesprächs gewünscht wird. Noch weniger will der Kunde mit seinem Anruf in einem Callcenter landen, deren Mitarbeiter immer kommunikativ sehr gut geschult sind, von den einzelnen Produkten aber kaum Ahnung haben. Hat ein Kunde nach dem Kauf ein Problem, will er mit einem einzigen Anruf schnelle und kompetente Hilfe. Der heutige Kunde ist auch der, der Ihnen morgen das Geld bringt.