Dieser Artikel ist Teil 1 von 1 der Serie

Jedes Unternehmen muss sich im Alltag und zugleich auch in besonderen Situationen mit dem Forderungsmanagement auseinandersetzen. Obwohl es sich bei diesem um einen unerlässlichen Arbeitsbereich handelt, genießt es in vielen Betrieben noch immer einen eher niedrigen Stellenwert. Dabei ist es insbesondere die Komplexität, die sich bei dem Forderungsmanagement mehrheitlich zum Nachteil entwickelt. Zudem haben sich die Bedeutung und die Intensität des Forderungsmanagements einem deutlichen Wandel unterzogen. Heute muss explizit auf rückständige Kunden geachtet werden.

Die Bedeutung des Forderungsmanagements

Lange Zeit genoss das Forderungsmanagement eine eher sekundäre Rolle in einem Unternehmen. Durch die wachsenden Wirtschaftsstrukturen konnten zahlreiche Branchen und so auch Betriebe ihren Umsatz entscheidend erhöhen. Offene Forderungen gegenüber Kunden nahmen dabei nur einen geringen Teil ein. Doch das Bild hat sich gewandelt. Durch die Finanzkrise und die damit in Verbindung zu bringenden Erfolge sind viele Unternehmen und Kunden in finanzielle Engpässe geraten. Nahezu sprunghaft hat das Forderungsmanagement binnen kürzester Zeit an Bedeutung gewinnen können, denn nur durch dieses kann dauerhaft der Liquiditätserhalt in einem Unternehmen gesichert werden.

Das Forderungsmanagement in der Zukunft

Beim Forderungsmanagement sind sich Experten in diesen Tagen einig - sie rechnen damit, dass die Zahl der Kundenrückstände in den kommenden Monaten in den meisten Branchen stark zunehmen wird. Auch wenn ab und zu positive Nachrichten hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung zu lesen und hören sind, zeigen sich die Krisenfolgen noch immer dramatisch. Bei vielen Menschen sitzt das Geld nicht mehr so locker und sie können den Forderungen von Unternehmen nicht mehr nachkommen. Wenn ein Betrieb sich in diesen Tagen selbst vor der Zahlungsunfähigkeit schützen möchte, muss er sich zwangsläufig mit dem Forderungsmanagement auseinandersetzen. Dabei muss dieses für das Unternehmen nicht nur optimal gestaltet sein, sondern es sollte auch alle Möglichkeiten umfassen.

Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie sich das kaufmännische Mahnverfahren gestaltet und welche Möglichkeiten dieses für ein Unternehmen schafft.

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

In vielen Fällen kommt es auch einmal vor, dass in einer einzigen E-Mail auch gleichzeitig mehrere Aufgaben oder auch Termine angegeben sind.

Einen Teil einer Nachricht umwandeln – So geht’s Schritt für Schritt

Als Erstes müssen die entsprechenden Passagen markiert werden. Jetzt müssen Sie die Maustaste los lassen und dann den Mauszeiger direkt über den vorher markierten Text bewegen. Jetzt muss die Markierung mit gedrückter Maustaste auf die gewünschte Schaltfläche (entweder Aufgaben oder Kalender) in der Leiste von Outlook gezogen und dann die Maustaste anschließend wieder los gelassen werden.

So übernimmt Outlook den markierten Text und öffnet dafür ein neues Aufgaben- oder Terminfenster. Hier können Sie nun die Aufgabe bzw. den Termin um wichtige Details und Informationen erweitern, je nachdem was Sie für die Aufgabenerledigung benötigen. Auch hier muss die Aufgabe natürlich abgespeichert werden. Dafür müssen Sie einfach nur die entsprechende Schaltfläche auf der Symbolleiste an klicken.

Mehrere Termine aus einer E-Mail erstellen

Sie haben hierdurch die Möglichkeit, dass Sie aus einer einzelnen Email mehrere Aufgaben erstellen können. Hierfür führen Sie den obigen Vorgang einfach mehrere Male nacheinander aus und markieren dabei jeweils einen anderen Teil der E-Mail, die als Vorlage dient.

Aber nicht nur einzelne E-Mails, sondern auch mehrere Mails, Termine, Aufgaben, Kontakte und auch Notizen können schon vorher angelegten Terminen, Aufgaben etc. hinzugefügt werden.

Mehrere E-Mails zu einer Aufgabe bzw. einem Termin zusammenfügen – So geht‘s

Der betreffende Eintrag muss durch einen Doppelklick geöffnet werden. Dies können Sie auch durch einen Doppelklick auf den Terminkalender machen. In dem Terminformular muss nun im Menü „Einfügen" der Befehl „Element" ausgewählt werden.

Jetzt muss im Dialogfeld „Element einfügen" gewählt und dann der betreffende Ordner ausgesucht werden. Den betreffenden Ordner finden Sie dann in dem Feld „Suchen in". Wenn Sie sich im entsprechenden Ordner befinden, brauchen Sie nur noch in dem Feld „Elemente" die gewünschte Nachricht heraussuchen. Mit einem Klick auf „OK“ können Sie die entsprechende Nachricht einfügen. Zum Schluss müssen Sie nur noch die gesamte Aktion abspeichern. Dies können Sie in der Symbolleiste mit der entsprechenden Schaltfläche tun.

Alte Unterlagen und Verträge nehmen nicht nur viel Platz weg, sondern stauben unschönerweise schnell ein. Der eine oder andere kommt dann auf die Idee, die alten Rechnungen und andere Unterlagen einfach in den Reißwolf zu werfen. Das sollte aber keinesfalls zu früh geschehen, um unnötigen Ärger und Zusatzkosten zu vermeiden.

Was zwingend aufbewahrt werden muss

Zwingend müssen Unternehmer ihre Belege aufbewahren. Dazu zählen sämtliche Belege, die zur Buchführung genutzt wurden, sie müssen für mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Geregelt wird die Pflicht im § 257 HGB bzw. in der Abgabenordnung. Neben den Kontoauszügen zählen somit auch die Lohnabrechnungen als Buchungsbelege und müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Gleiches gilt für Jahresabschlüsse und Bilanzen.

Geschäftsbriefe mit steuerrelevanter Wirkung können bereits nach sechs Jahren vernichtet werden. Privatpersonen, die im Besitz von Immobilien sind und über Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielen, sind ebenfalls verpflichtet, ihren Steuerbescheid für zehn Jahre aufzubewahren.

Das sollte aufbewahrt werden

Arbeitsverträge sind gesetzlich nicht zu den Buchungsbelegen zu zählen. Dennoch empfiehlt es sich, sie für wenigstens zehn Jahre aufzubewahren. Denn erst nach Ablauf dieser Frist sind auch versteckte Schadenersatzanforderungen verjährt. Rechnungen sollten grundsätzlich, auch von Privatpersonen, für zwei Jahre aufbewahrt werden. Das erleichtert die Durchsetzung eines Garantieanspruchs. Bei Handwerkerleistungen, die fest mit Haus oder Büro verbunden sind, sollten Rechnungen fünf Jahre aufbewahrt werden.

Gewerbemietverträge und Betriebskostenabrechnungen sollten wenigstens vier Jahre lang aufbewahrt werden. Bei Versicherungen gibt es ebenfalls keine gesetzlichen Vorschriften, sie sollten zumindest während der gesamten Laufzeit aufbewahrt werden. Bei der Lebensversicherung muss sogar die Originalpolice vorgelegt werden, um den Betrag ausgezahlt zu bekommen. Nach der Kündigung von Versicherungen sollten die Unterlagen noch drei Jahre aufbewahrt werden, da erst dann die Verjährung eintritt.

Privates aufbewahren

Privatpersonen müssen grundsätzlich kaum Unterlagen aufheben. Sie müssen, sollte es dennoch der Fall sein, schriftlich darauf hingewiesen werden. Kontoauszüge könnten direkt nach dem Ablauf der Widerspruchsfrist vernichtet werden, jedoch empfiehlt es sich aus Beweisgründen, diese noch länger aufzuheben, um Zahlungen nachweisen zu können. Das erneute Ausstellen der Auszüge ist nur mit unnötigen Kosten verbunden. Alte Arbeitsverträge sollten zum Nachweis bestehender Rentenansprüche langfristig aufbewahrt werden.

Quelle: Starting Up 12/09, 01+02/10, S. 36 - 37

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

Viele der eingehenden Mails sind im Grunde nichts anderes als Termine, Aufgaben oder auch nur weitere Informationen zu bereits angelegten Terminen und Aufgaben. Am einfachsten ist es, diese Mails dann einfach in Aufgaben und Termine umzuwandeln. So findet man sie schnell wieder, wenn man sie braucht.

E-Mails umwandeln – So geht’s Schritt für Schritt

  1. Mit der rechten Maustaste auf die Nachricht klicken und gedrückt halten.
  2. Die Nachricht dann in die Schaltfläche Aufgabe oder Kalender ziehen und die Maustaste los lassen.
  3. In dem Auswahlmenü klickt man dann auf die gewünschte Aktion, daraufhin verschwindet dann die Mail automatisch direkt aus dem Posteingang.
  4. Das Programm öffnet dann ganz automatisch ein Aufgabenformular. Der Betreff der Mail wird dann automatisch als Aufgabe erkannt und kann dann noch um die benötigten Details erweitert werden.
  5. Die Aufgabe, die erstellt wurde, muss natürlich dann auch noch gespeichert werden und fertig.

Entlastung für Ihr E-Mail Postfach

Diese Verarbeitung beziehungsweise das Umwandeln solcher E-Mails ist eine große Arbeitserleichterung, da man sich nicht ständig immer wieder durch die gesamten E-Mails arbeiten muss, um dann anschließend alles in einen Aufgabenorder einzutragen.

Das E-Mail Postfach wird nicht ständig überlastet und durch die einfache Handhabung ist es ein Leichtes, schnell und effektiv seine gesamten Arbeiten im Überblick zu behalten. Einer der wesentlichen Vorteil ist die Tatsache, dass man sich dadurch eine Menge an Arbeitszeit einspart, die man durch etwas Einsatz natürlich besser einsetzen kann und mehr Geld verdienen kann oder aber auch einfach mehr Zeit für andere Dinge hat.

Seit dem 1. Januar 2010 ist es nun soweit - der elektronische Entgeltnachweis ELENA ist in Kraft getreten. Damit soll der lästigen Bürokratie, die schon seit Jahr und Tag ein Streitthema in Deutschland ist, ein Schnippchen geschlagen werden. Mit ELENA sollen insgesamt 85 Millionen Euro für bürokratischen Aufwand eingespart werden.

Bisherige Situation

Bisher war es so, dass die Unternehmen mehr als 60 Millionen Bescheinigungen Monat für Monat erstellen mussten. Auf deren Grundlage wurden anschließend Sozialleistungen und Rente, sowie Arbeitslosen- oder Wohngeld berechnet. Künftig können diese Bescheinigungen auch elektronisch übermittelt werden. Wichtigste Voraussetzung dafür ist das richtige Programm zur Übermittlung der Daten.

Es muss zu den systemuntersuchten Programmen gehören, alternativ können auch entsprechende Ausfüllhilfen verwendet oder Steuerberater beauftragt werden. Durch die elektronische Übermittlung der Einkommensnachweise und der Nebeneinkommens- und Arbeitsbescheinigungen können Unternehmen deutlich Zeit und Geld einsparen.

Alle Parteien profitieren

Für Arbeitgeber wird es mit ELENA einfacher, dem papierlosen Büro einen Schritt näher zu kommen. Hohe Zeitersparnisse machen sich auch im Kostenbereich bemerkbar. Ebenfalls können die Behörden Anträge der Bürger schneller bearbeiten, da sie einfach auf die ZSS, die Zentrale Speicherstelle, zugreifen und die Daten abrufen können. Folglich erhalten die Bürger Sozialleistungen schneller ausgezahlt. Hinzu kommt, dass Arbeitgeber nicht mehr erfahren, welche Sozialleistungen ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Auch entfällt für sie die Pflicht, entsprechende Papiernachweise zu führen.

Zwei Stufen sind geplant

ELENA wird zunächst in zwei Stufen eingeführt. Die erste haben wir mit Jahresbeginn erlebt. Sie bedingt lediglich die elektronische Übermittlung der Entgeltnachweise. In der zweiten Stufe, die zum 1. Januar 2012 in Kraft treten wird, beginnt dann der automatische Abruf der Daten bei der ZSS. Zunächst werden Daten zu Nebeneinkünften, Einkommensnachweise und Daten zur Berechnung von Wohngeld, sowie über die Beschäftigung des Bürgers abgerufen werden können. ELENA basiert dabei auf höchster Sicherheit und überträgt sämtliche Daten nur gut verschlüsselt.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 53
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Ein guter Tipp, den es auch schon vor der Zeit des Internets und der E-Mail gab, lautet: Man soll jedes Blatt nur ein einziges Mal in die Hand nehmen. Diesen Leitsatz kann man sich auch als Ziel für die Bearbeitung der E-Mails setzen.

Hat man eine Mail das erste Mal gelesen, kann man meist dann auch schon entscheiden, welche wichtig sind, und welche zu einem späteren Zeitpunkt bearbeitet werden können. Man sollte seine E-Mails nach folgenden Kriterien sortieren:

Abfall

Unwichtige E-Mails zu löschen ist oft der einfachste Weg, um in seinem E-Mail Fach wieder etwas Ordnung herzustellen. Nur sollte man auch wirklich sicher gehen, dass man die gelöschten E-Mails nicht mehr benötigt, bevor man sie unwiderruflich aus dem Postfach löscht. In den meisten Fällen reicht hierfür aber auch ein kleiner Blick auf die Betreffzeile oder den Absender der Mail.

Wer viel im Internet unterwegs ist, sammelt im Laufe der Zeit viele ungewollte Newsletter an. Diese Newsletter sind auch oft mit Spam-Mails verbunden. Diese Mails sollten eigentlich so gut wie immer direkt in den Papierkorb landen, da sie oft auch Viren und andere Gefährdungen für den heimischen Computer beinhalten.

Handeln

Es ist wichtig, dringende E-Mails und solche Nachrichten, deren Bearbeitung nur wenige Minuten in Anspruch nehmen, sofort zu erledigen. So spart man sich viel Zeit, denn extra für diese Aufgaben einen Erledigungstermin im Aufgabenbereich zu erstellen, kostet viel zu viel Zeit. Zudem wird sich so auch sehr schnell ein großer Berg an Aufgaben auftürmen.

Ablage

Alle E-Mails, für deren Bearbeitung man mehr als fünf Minuten in Anspruch nehmen muss und die nicht sofort bearbeitet werden müssen, legt man in die Ablage. Hierbei ist aber auch wichtig, dass diese E-Mails auch so in die Ablage gelegt werden, dass man Sie dort auch wieder findet, wenn man sie benötigt.

Bei der Verwendung der Ablage hat man folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Enthält die E-Mail nur Informationen zu einer Aufgabe oder aber auch einen Termin, sollte die Mail einfach in einen Termin umwandelt werden.
  • Erfordert die Mail eine spätere Bearbeitung oder eine Rückantwort, wird sie in der Ordnerstruktur abgelegt.
  • Ist keine Folgeaktivität erforderlich, aber man möchte die Mail zum späteren Nachlesen behalten, dann sollte diese Mail ebenfalls in der Ordnerstruktur abgelegt werden.
     

Aktuell kommen wieder vermehrt Start-ups im Bereich des Onlinehandels auf den Markt. E-Commerce kann aber nicht pauschal als hoffnungsvoller neuer Wirtschaftszweig betrachtet werden. Denn auch hier gilt, dass sich neue Konzepte durchsetzen, wohingegen der klassische Online-Shop, der seine Waren lediglich anbietet, aber keine emotionalen Erlebnisse mit dem Einkauf verbinden kann, kaum noch Chancen hat.

Der neue E-Commerce-Markt richtet sich dabei vor allem an so genannte Internet-Natives, also Personen, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind. Insbesondere die frauenaffinen Bereiche im Onlinehandel haben noch einigen Nachholbedarf.

Viele ungenutzte Potenziale

Seitdem das Internet quasi Jedermann zur Verfügung steht, sollte auch der Handel darüber sehr erfolgreich verlaufen sein. Der Schein aber trügt, denn eine aktuelle Studie zeigt, dass nur ein Viertel der Deutschen bereits heute regelmäßig im Internet kauft. Ein weiteres Viertel kauft hin und wieder im Internet ein, also bis zu vier Mal im Jahr. Die restlichen 50 Prozent nutzen das Web bisher noch gar nicht zum Einkaufen.

Die typischen Frauenbereiche, wie Deko, Einrichten, Wohnen, Kleidung und Schuhe sowie Wellness und Beauty sind noch weniger entwickelt. Sie werden sich aber, so die Prognosen der Experten, in den kommenden Jahren deutlich ausweiten lassen.

Steigende Zahlen im E-Commerce

Ebenfalls zeigen aktuelle Zahlen, dass der Onlinehandel sich in den letzten Jahren deutlich schneller entwickelt hat, als der herkömmliche Versand- oder Einzelhandel. Während der gesamte Markt eher stagnierte, konnte E-Commerce seinen Anteil von 5,8 auf 7,2 Prozent des Marktgeschehens verbessern.

Derzeit gehen die Experten davon aus, dass auch die Verkaufszahlen im E-Commerce sich noch deutlich steigern lassen. Waren es im Jahr 2008 noch geschätzte elf Milliarden Euro Umsatz, so sollen bis zum Jahr 2017 doppelt so hohe Umsätze erzielt werden.

Neue Konzepte auf dem Vormarsch

Innerhalb dieser Entwicklungen wird ebenfalls beobachtet, dass sich neue Konzepte durchsetzen können. So werden Live-Shopping-Portale immer erfolgreicher, genauso wie das Club-Shopping. Wenn die Kunden in die Gestaltung des Sortiments mit einbezogen werden oder der Zweck des Social Commerce verfolgt wird, können ebenfalls positive Tendenzen beobachtet werden. Insbesondere das Club-Shopping, das es namhaften Herstellern ermöglicht, auch große Stückzahlen an Restposten schnell zu verkaufen, ist sehr stark nachgefragt.

Bisher sind diese Shopping-Clubs allerdings nur ein europäisches Phänomen, das langsam in die USA gelangt. Dadurch zeigt sich, dass die Zukunft im Internet liegt und sehr gute E-Commerce-Konzepte auch fernab der USA entwickelt werden können. Das soll auch in Zukunft so bleiben, wie Experten bestätigen. Für Gründer entstehen damit zahlreiche neue Möglichkeiten.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 66 - 67
 

Gerade in den ersten Wochen nach einer Gründung verzetteln sich viele Unternehmer oft in Nichtigkeiten, anstatt sich um die wirklich wesentlichen Dinge zu kümmern. Wer jedoch die ersten Wochen und Monate bereits vor dem Schritt in die Selbstständigkeit richtig plant, der kann bessere Erfolge erzielen.

So ist es selbstverständlich, dass ein Businessplan noch vor dem Start in die Selbstständigkeit erstellt wird. Beim Außenauftritt sieht es schon anders aus. Da werden Visitenkarten selbst gestaltet, ein guter Freund erstellt auf die Schnelle eine Webseite oder der Firmenname wird nicht mit Bedacht gewählt. Das alles wirkt nicht nur unprofessionell, sondern kostet auch noch zusätzliches Geld. Ein professionelles Foto ist Pflicht, das kann nämlich potenziellen Kunden bereits einen ersten Eindruck von der Seriosität verschaffen. Gleiches gilt für eine ansprechende Webseite und seriöse Visitenkarten. All dies kann bereits vor dem Start des Unternehmens erledigt, zumindest aber intensiv vorbereitet werden.

Vertrieb, Vertrieb, Vertrieb

Gerade in den ersten Tagen einer Unternehmensgründung ist der Vertrieb besonders wichtig. Es müssen zunächst einmal Kunden gefunden werden, die das jeweilige Produkt auch kaufen wollen. Der Unternehmer sollte seine größte Aufmerksamkeit auf den Vertrieb, die Ansprache von Kunden und andere Marketingaktionen legen.

Pressemitteilungen und Onlinewerbung können bereits vorbereitet werden. Diese Marketinginstrumente können dann direkt zum Einsatz kommen. Auch potenzielle Kunden sollten bereits im Voraus recherchiert werden. Denn diese wollen ebenfalls genau jetzt angesprochen werden. Wer jetzt erst mit der Suche nach Adressen beginnt, verschwendet wertvolle Zeit.

Die Behördengänge

Natürlich sind die Behördengänge zu Beginn einer selbstständigen Tätigkeit unverzichtbar. Die Gewerbeanmeldung, die Beantragung einer Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit und das Anmelden der Mitarbeiter bei der Sozialversicherung sind nur einige Dinge, die erledigt werden müssen. Unternehmer sollten sich aber überlegen, ob sie diese Behördengänge selbst durchführen oder an einen Experten, wie den Steuerberater, vergeben wollen. Dieser kann kostbare Zeit sparen.

Klare Struktur von Anfang an

Eine klare Struktur sollten Unternehmer von Anfang an einführen. So sollten zwei bis drei Tage pro Woche für den aktiven Vertrieb draußen vor Ort eingeplant werden. Das dient nicht nur zur Gewinnung neuer Kunden, sondern auch dem Aufbau eines Kontaktnetzwerkes, etwa für Mitarbeiter oder Kooperationspartner.

Wenigstens einen Tag sollte der frisch gebackene Unternehmer der Büroarbeit widmen. Die wirtschaftlichen Erfolge in Zahlen zu messen, ist ein Bereich, der abgedeckt werden muss. Aber auch dem Bankkonto sollte Aufmerksamkeit zugute kommen, um die künftige Liquiditätsplanung sicherzustellen. Denn fehlende Liquidität ist noch immer der häufigste Grund, warum Gründer scheitern.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 36 - 37
 

Eine Existenzgründung in der heutigen Zeit ist sicherlich alles andere als einfach. Dennoch sind möglichst viele und innovative Gründungen möglich. In Zeiten, in denen die Großunternehmen auf sich aufmerksam machen, weil sie Tausende von Stellen streichen, können Gründungen dem entgegen wirken. Der Vorteil bei Gründungen ist es, dass die Gründerinnen und Gründer sich auf Ideen und Produkte spezialisieren, die deutlich weiter entwickelt sind, als diejenigen, die derzeit auf dem Markt sind.

Dadurch wird die Konkurrenz angespornt, ebenfalls in neue Ideen, Technologien und Produkte zu investieren, um so am Markt auch weiterhin bestehen zu können. Somit sorgen die Gründerinnen und Gründer dafür, dass eine stetige Weiterentwicklung in der Wirtschaft gewährleistet wird. Doch damit nicht genug.

Jobmotor Existenzgründung

Durch neue und innovative Unternehmensgründungen entstehen auch zahlreiche neue Arbeitsplätze. Den massiven Stellenabbau der Großunternehmen können viele kleine Gründungen zumindest zum Teil wieder auffangen. Die KfW hat alleine für 2007 insgesamt 450.000 neue Arbeitsplätze durch Gründungen errechnet.

Dabei gilt die Faustregel: Je innovativer das Unternehmen, je stärker technologiebasiert, desto höher die Anzahl der Mitarbeiter. Bei Gründungen in der Industrie gab es im Schnitt 2,3 bei Gründern der Dienstleistungsbranche 2,7 Mal so viele Arbeitsplätze, die zusätzlich entstanden sind, wie bei herkömmlichen Gründungen. Auch der Hightech-Fonds, der sich vor allem für Technologiegründer einsetzt, kann diesen Trend bestätigen. Insgesamt 115 Gründerinnen und Gründer wurden finanziell unterstützt und konnten mittlerweile 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wissenstransfer von Unis zur Wirtschaft

Ebenfalls sorgen Gründerinnen und Gründer oft für einen Wissenstransfer. Werden an den Universitäten zukunftsweisende Technologien entwickelt, bleiben diese oft in den Schubladen liegen und verstauben dort. Grund sind fehlende Partner in der Wirtschaft, die die Technologie weiter entwickeln würden. Oft passt die Technologie nicht in das eigene Konzept oder es wird aus Eitelkeit abgelehnt, weil es nicht aus dem eigenen Hause stammt. Hier ist die Rede vom „Not invented here"-Syndrom.

Vielfach bleibt den Forschern dann kaum eine andere Wahl, als selbst ein Unternehmen zu gründen, um die Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu übertragen. So gibt es in einigen Bereichen, wie der Biotechnologie oder im Multimedia-Sektor etwa nur dann Fortschritte, wenn gegründet wird. Die Gründer übernehmen ihre Kenntnisse aus Forschungen und können somit den gesamten Markt revolutionieren. Allerdings standen auch viele Gründer gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit oft kurz vor der Insolvenz. Langfristig konnten sie sich am Markt jedoch erfolgreich etablieren. Auch in Deutschland sind Gründungen wichtig, weshalb der Staat zahlreiche Fördermittel bietet, wie das „Gründercoaching Deutschland".

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 6 - 8
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Heutzutage verbringen immer mehr Menschen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem heimischen PC. Nicht wenige davon verbringen auch sehr viel Zeit damit, sich um die ganzen E-Mails zu kümmern, die sich täglich im E-Mail Postfach einfinden. Abgesehen von den vielen Spam Mails, die man bekommt, muss man sich auch um die vielen anderen E-Mails kümmern, die einen täglich erreichen. Dieses Kommunikationsmedium ist zwar ein großer Vorteil, da man nicht wegen jedem Brief und jeder Angelegenheit zur Post muss und sich auch sehr viel Geld für Porto einsparen kann, aber meist verliert man hier auch schnell den Überblick.

Hilfe durch Outlook

Damit man endlich einmal diese ganze Datenflut, die täglich auf einen einstürmt bewältigen kann, ohne den ganzen Tag am Computer verbringen zu müssen, werden hier einmal ein paar Lösungen aufgezeigt, wie man in kürzester Zeit Termine, Aufgaben, Besprechungen und die gesamten E-Mails verwalten kann und alles unter einen Hut bringt.

Durch Microsoft Outlook ist eine optimale Lösung geboten. Denn durch den effektiven Umgang mit Microsoft Outlook wird Ihnen einiges an Arbeit und Mühe erspart bleiben und Sie haben zusätzlich auch noch einen guten Überblick über alle E-Mails, Aufgaben und Termine, die sonst noch so anstehen. Durch dieses Programm können grenzüberschreitende Verbindungen hergestellt werden und die Informationen geschützt werden. Wenn man die benötigten Informationen unter den ganzen Daten nicht finden kann, hat man mit Microsoft Outlook die Möglichkeit, nach Schlüsselwörtern oder auch vielen anderen flexiblen Kriterien nach den benötigten Informationen zu suchen.

Umfangreiche Funktionalität

Man kann sich eine Aufgabenliste erstellen und nach Prioritäten sortieren, damit man auch die wirklich wichtigen Dinge zuerst erledigt und nicht mehr in Stress kommt, weil man etwas vergessen hat. Auch die Zeit für diese Aufgaben kann direkt mit eingeplant werden. Kurz und knapp gesagt: Wenn man Microsoft Outlook erst einmal richtig beherrscht, erleichtert es einem die Arbeit wirklich ungemein und hilft einem, viel Zeit einzusparen. Die folgenden Artikel sollen ein Hilfe sein, um sich besser in das Programm einzufinden.

Quelle für diese Artikelserie: http://www.syncing.net

Auch im neuen Jahr arbeiten wir an der Erweiterung unseres Gründerlexikons und haben dieses im Januar wieder um einige wissenswerte Begriffe ergänzt.
Allgemeine Rechtsbegriffe, wie Schadenersatz oder Grundfreibetrag, haben wir ebenso definiert, wie häufig vorkommende Begriffe aus der Buchführung, dem Steuerrecht oder der Gewerbeordnung. Interessant für Existenzgründer dürften in dem Zusammenhang die Ausführungen zur Erstberatung sowie zum Existenzgründungskredit sein.
Aus dem Bereich der Buchführung haben wir Stichwörter, wie z. B. Gehaltsbuchführung, Kostenstelle, Kostenträger und Parkkosten aufgenommen. Sie erfahren aber auch, was unter einem Sammelbeleg oder einer Sammelbuchung zu verstehen ist.
Neu definierte Begriffe aus dem Steuerrecht sind unter anderem der Gegenstandseigenverbrauch, die Istversteuerung und die Kfz-Steuer.
Falls Sie sich speziell für den Bereich des Gewerberechts interessieren, finden Sie Informationen zu Stichwörtern, wie Gewerbebetrieb und Gewerbetreibender. Außerdem können Sie nachlesen, was unter der Bezeichnung Halbunternehmer zu verstehen ist oder wie ein sogenanntes Hausgewerbe definiert wird.

Für alle die Twitter noch nicht kennen oder wissen, warum man Twitter benutzen sollte, haben wir bereits einen Artikel dazu geschrieben. Auch wie man Twitter effizient bedient und was es für Helfer und Tools für dieses Medium im Netz gibt, wurde bereits in unserem Magazin aufgegriffen. Für alle Fachbegriffe haben wir sogar ein kleines Twitterlexikon geschrieben. Übrigens, Twitter kann man auch deutsch beibringen, so muss man sich wenigstens keine Gedanken um englische Wörter machen.

Wer braucht eigentlich Twitter?

Twitter für UnternehmerEigentlich niemand, merkwürdigerweise Nutzen es doch eine ganze Reihe Menschen und nicht nur Amerikaner oder Britten, sondern auch viele Deutsche nutzen Twitter. Zwar sind es gegenüber dem englischen Sprachraum mit ca. 1,3% sehr wenige. Die englisch sprechende Bevölkerung ist aber nicht nur in den USA oder Großbritanien zu finden, sondern auch in vielen südamerikanische Länder und als Verständigungssprache im asiatischen Geschäftsleben anzutreffen. Daher sind die englischen Twitterer mit 81,1% die absoluten Spitzenreiter. (Quelle: Sistrix GmbH)

Der versierte Twitterer nutzt Twitter nicht, um zu schreiben, dass er gerade auf der Toilette sitzt oder ein hart gekochtes Ei isst, sondern er verdient direkt oder indirekt Geld mit Twitter. Geld verdienen mit Twitter kann über mehrere Varianten geschehen. Zum Einen leitet man durch sein gezwitscher einfach gezielt Leute (seine Follower) auf einen bestimmten Beitrag im Internet. Das kann entweder ein eigener Beitrag oder eine fremde Seite sein. Wenn ich als Unternehmer beispielsweise einen Weblog betreibe, wurde ich über Twitter regelmäßig meine Anhänger (Follower) auf meine Artikel hinweisen, um so auf mich und meinen Blog aufmerksam zu machen. Wenn ich dann noch etwas clever bin, werde ich auch ab und zu meine Leistungen oder Waren als Unternehmer bewerben, um so den einen oder anderen Auftrag oder Bestellung zusätzlich zu bekommen. So weit die Theorie. Das funktioniert sicher nur, wenn man eine große Masse an Followern besitzt. Also bestimmt mehr als 1.000 oder gar 2.000 aktive Follower, keine Karteileichen, denn die gibt´s auch bei Twitter. Die bringen natürlich nichts.

Zum Anderen kann man auch Geld verdienen, indem man gezielt kleine Beiträge (Tweets) über Twitter veröffentlicht und in diesen  Partnerprogramme bewirbt. Über diese Links in den Twitterartikeln kann man beim Verkauf eines Produktes Provisionen bekommen. Der klickende Follower bemerkt das in der Regel nicht, da die Links, welche über Twitter veröffentlicht werden, mit so genannten Linkverkürzern (was Linkverkürzer sind, erfährt man im Artikel unter "Was brauche ich zum Twittern?") verändert wurden.

Aufgrund dieser beiden Ansätze mit Twitter Geld zu verdienen, denke ich, dass es für jeden Unternehmer, welcher auch im Internet eine Seite zu seinem Leistungsangebot, seiner Firma oder seinen Artikeln veröffentlicht, sinnvoll erscheint, auch gelegentlich aber regelmäßig zu seinem Thema oder Spezialgebieten zu twittern.

Auch das Gruenderlexikon twittert

Mein Businessplan vom Haufe VerlagAuch das Gründerlexikon Twitter, aktuell haben wir mehr als 400 Follower und möchten und natürlich weitere dazu bekommen. Aus diesem Grund haben wir uns eine kleine Aktion ausgedacht.

Der 500. Follower erhält von uns das Buch Mein Businessplan von Uwe Herzberg, erschienen im Rudolf Haufe Verlag in der 5. Auflage. In diesem Buch ist ein Gutschein zur Onlineberatung durch den Existenzgründungsexperten Reinhard Bleiber enthalten.

Der Gewinner wird natürlich von uns per Twitter informierten. Nachdem er uns seine Adresse per E-Mail gesendet hat, schicken wir das Buch gratis und unverbindlich an ihn raus.

Also, folgen Sie uns via Twitter und gewinnen Sie nicht nur Infos über dieses neue Medium, dessen Handhabung und seine Vorteile, sondern mit ein wenig Glück auch noch ein interessanten Ratgeber zum Businessplan.

Eines der neueren Modelle zur Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Kunden seitens der Schufa ist der Schufa Score. Dieser dürfte insbesondere für Existenzgründer von Bedeutung sein, die nicht selten einen Kredit aufnehmen müssen, um die notwendigen finanziellen Mittel für die eigene Geschäftsgründung zu erhalten. Vor der Aufnahme sollte eine Eigenauskunft bei der Schufa gestellt werden. Diese beinhaltet regelmäßig den Basisscore. Dieser wird unabhängig von bestimmten Branchen berechnet, dagegen steht der jeweils branchenspezifische Schufa Score. Unterteilt werden kann er in die Bereiche Banken-, Kreditkarten- und Leasingunternehmen, Handelsunternehmen und Telekommunikationsunternehmen. Wer diesen branchenspezifischen Schufa Score einsehen will, kann ihn ebenfalls bei der Schufa anfordern, die Grundgebühren dafür betragen drei Euro, für jeden Score-Wert fallen nochmals ein Euro Gebühren an.

Doch wie aussagekräftig ist der Schufa Score tatsächlich? Diese Frage stellt sich immer wieder, betrachtet man die Angaben genauer. Die Schufa gibt nach wie vor nicht bekannt, wie der Schufa Score errechnet wird. Klar ist lediglich, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen und der Einzelne zu unterschiedlichen Gruppen zugeordnet wird. Mittels modernster statistischer und mathematischer Verfahren wird dann der Schufa Score errechnet. Dabei geht es vor allen Dingen darum, die Wahrscheinlichkeit einer Vertragsstörung zu berechnen.

Schufa Score genau prüfen

Da der Schufa Score ein nach wie vor umstrittenes Verfahren ist, sollten sich insbesondere Existenzgründer zunächst darüber informieren, wie der eigene Basisscore aussieht und welche branchenspezifischen Score-Werte man erhält. So sieht man bereits vor der Kreditbeantragung, was die Bank über einen selbst erfährt.

Zudem kann der Schufa Score noch beeinflusst werden, insbesondere wenn falsche Negativmerkmale gespeichert wurden, kann mit der Schufa über deren Löschung verhandelt werden.

Welche Werte in den Schufa Score einfließen

Auch wenn die Schufa die Berechnung des Schufa Score nicht offenlegt, kursieren doch einige Angaben über die Werte, die in diesen einfließen. So heißt es oft, dass das Alter eine entscheidende Rolle spielt. Wer gerade 18 Jahre alt ist, wird mit einem geringeren Schufa Score versehen, das statistisch gesehen beste Alter liegt dagegen bei 50 Jahren.

Zusätzlich werden Wohnortwechsel berücksichtigt. Je häufiger diese vorkommen, desto geringer der Schufa Score. Grund dafür ist eine fehlende Beständigkeit. Auch der Wohnort selbst wird laut vielen Informationen in den Schufa Score eingerechnet. Hierbei gilt vor allen Dingen, dass die neuen Bundesländer als Wohnort negativ angesehen werden. Diese können den Schufa Score deutlich verringern.

Somit sagt der Schufa Score vermeintlich aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es bei diesem Kreditnehmer zu Vertragsstörungen kommt. Doch die Aussagekraft selbst wird von vielen Experten stark angezweifelt.

Quelle: http://www.vergleich.de

Gerade Gründer fragen sich oft, wie sie eine Restschuldbefreiung erreichen können, um nicht mit Schulden aus einer vielleicht nicht geglückten Gründung herauszugehen. Dabei können sie in aller Regel das Verbraucherinsolvenzverfahren anwenden, sofern es sich bei den Schulden um private Schulden handelt. Gerade bei Einzelunternehmen oder bei privater Haftung für Unternehmensschulden macht das Verbraucherinsolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung durchaus Sinn.

Hierbei sind die üblichen Schritte des Verfahrens zu durchlaufen. An erster Stelle müssen sämtliche Schulden fein säuberlich aufgeschlüsselt werden. Nicht erfasst werden dabei Schulden aufgrund strafbarer Handlungen, denn diese können durch eine Restschuldbefreiung nicht getilgt werden.

Der außergerichtliche Einigungsversuch vor der Restschuldbefreiung

Nachdem klar ist, bei welchen Gläubigern Schulden in welcher Höhe bestehen, muss ein außergerichtlicher Einigungsversuch angestrebt werden. Dafür wird ein Tilgungsplan aufgestellt, aus dem hervorgeht, welche monatlichen Ratenzahlungen möglich sind und wie diese auf die Gläubiger aufgeteilt werden können.

Stimmen die Gläubiger dem Vorschlag zu, so sind die Zahlungen zu leisten und alles geht seinen geregelten Gang. Allerdings ist diese Variante äußerst selten, sodass es im folgenden Schritt zum gerichtlichen Einigungsversuch kommt. Hierbei versucht das Gericht, eine Einigung zu erzielen, und kann mitunter auch die Stimmen einzelner Gläubiger ersetzen. Schlägt auch dieser Einigungsversuch fehl, tritt das Verbraucherinsolvenzverfahren in Kraft.

Die Wohlverhaltensperiode und die Restschuldbefreiung

Im Verbraucherinsolvenzverfahren ist der Schuldner verpflichtet, jede zumutbare Arbeit aufzunehmen und so ein Einkommen zu erzielen. Von diesem muss er bis auf den Selbstbehalt sämtliche Einnahmen abgeben; der eingesetzte Treuhänder zahlt diese dann an die Gläubiger aus.

Diese Phase wird auch Wohlverhaltensperiode genannt und dauert in der Regel sechs Jahre an. Danach erst kann die Restschuldbefreiung erfolgen. Voraussetzung dafür ist, dass keine Versagungsgründe vorliegen, wie es etwa bei einem Bankrott nach § 283 Strafgesetzbuch der Fall wäre. Außerdem erfolgt die Restschuldbefreiung nur dann, wenn während der Wohlverhaltensperiode alle Zahlungen geleistet und sich stets um eine berufliche Tätigkeit bemüht wurde.

Außerdem muss jeder Wechsel des Wohnortes oder des Arbeitsplatzes an den eingesetzten Treuhänder gemeldet werden. Ebenfalls müssen anderweitig eingenommene Gelder, etwa Erbschaften, zum Teil an den Treuhänder abgegeben werden, um die Gläubiger zu befriedigen. Das Verfahren ist also nur mit großer Disziplin durchzuhalten, führt aber dann zur erhofften Restschuldbefreiung.

Quelle: http://www.existenzgruender.de

Eine GmbH, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kann als sogenannte juristische Person nicht so einfach von der Bildfläche verschwinden, wenn es zu einem Zerwürfnis der Gesellschafter gekommen ist. Vielmehr muss auch im Interesse der einzelnen Gläubiger die Tätigkeit der GmbH ordnungsgemäß beendet werden. Die Liquidation einer GmbH beginnt mit der Auflösung der Gesellschaft; darauf folgt die eigentliche Abwicklung der GmbH, und das Verfahren schließt mit der Löschung aus dem Handelsregister.

Die Auflösung einer GmbH

Zu welchem Zeitpunkt eine GmbH aufgelöst wird und in die Liquidation tritt, ist vom Gesetzgeber geregelt. Meist kommt es nach einem Beschluss der Gesellschafter zu einer Auflösung. In einer Gesellschafterversammlung reicht eine Dreiviertelmehrheit der Stimmen, um eine GmbH aufzulösen und zu liquidieren. Die Gesellschafter bestimmen dabei einen sogenannten Liquidator, der in der Regel der bisherige Geschäftsführer der GmbH war. Jede anstehende Liquidation einer GmbH muss notariell beglaubigt und dem Handelsregister gemeldet werden. Außerdem muss der Liquidator die Gläubigen über die bevorstehende Liquidation der GmbH informieren, sodass diese noch die Möglichkeit bekommen, eventuelle Forderungen geltend zu machen.

Die Abwicklung

Nach der offiziellen Auflösung führt die GmbH den Zusatz „GmbH i.L.", was heißt, allen Kunden wird so mitgeteilt, dass sich die GmbH in der Liquidation befindet. Der Liquidator führt die Geschäfte weiter. Er muss dafür sorgen, dass noch offene Forderungen beglichen werden und das verbliebene Vermögen der Gesellschaft zu Geld gemacht wird. Er muss also Maschinen oder andere Dinge verkaufen, die der Gesellschaft gehören. Auch wenn es noch schwebende Geschäfte gibt, muss der Liquidator diese zu Ende bringen. Wenn die eigentliche Liquidation beginnt, muss der Liquidator eine Eröffnungsbilanz vorlegen und einen Bericht über die wirtschaftliche Lage der GmbH erstellen. Mit dem Ende einer jeden Liquidation erfolgt auch noch ein ausführlicher Schlussbericht. Das ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, gehört aber trotzdem zu den Pflichten eines ordentlichen Liquidators.

Das Erlöschen einer GmbH

Nach der Liquidation und dem Ablauf des sogenannten Sperrjahres verteilt der Liquidator das noch eventuell noch vorhandene Vermögen anteilig unter den Gesellschaftern auf. Im Anschluss wird die Löschung der GmbH dem Handelsregister mitgeteilt, die GmbH wird aus dem Handelsregister gelöscht und ist damit auch keine Rechtsperson mehr. Die Geschäftsbücher einer ehemaligen GmbH werden im Anschluss noch zehn Jahre aufbewahrt.

Quelle: http://www.frankfurt-main.ihk.de

Ein heikles, aber dennoch sehr wichtiges Thema in Unternehmen ist der Umgang mit säumigen Zahlern. Der Zahlungsverzug ist heute fast schon an der Tagesordnung und gerade Gründer wissen oft nicht so recht, wie sie sich am besten verhalten. Die Gratwanderung zwischen dem Halten des wichtigen Kunden und der Gefahr, dessen Unmut auf sich zu ziehen, ist eine schwere Prüfung.

Allerdings muss sich jeder Existenzgründer darüber im Klaren sein, dass der Zahlungsverzug eines Kunden auch die eigene finanzielle Lage maßgeblich mitbestimmt und diese belastet. Deshalb sollten nicht nur die Samthandschuhe übergestreift werden, wenn es um einen Zahlungsverzug geht.

Zahlungsverzug muss nicht mit Mahnung festgestellt werden

Auch wenn es nach wie vor die Regel ist, dass Unternehmen ein Mahnwesen aufbauen, ist es nicht notwendig. Schon seit Jahren gilt, dass der Schuldner spätestens 30 Tage nach Zugang und Fälligkeit der Rechnung in Verzug ist. Das mehrstufige Mahnverfahren, bestehend aus Zahlungserinnerung, erster, zweiter, sowie dritter und letzter Mahnung ist also nicht mehr notwendig.

Dennoch lohnt sich zumindest der Versand einer Zahlungserinnerung, da die Geschäftsbeziehung durch einen sofortigen Mahnbescheid nur unnötig belastet würde. Um der finanziellen Notlage, die mit dem Zahlungsverzug der Kunden auch bei Jungunternehmern auftritt, zu entgehen, sollte eine Möglichkeit gefunden werden, freundlich aber konsequent zu mahnen.

Forderungen im Blick behalten

An erster Stelle steht hierbei eine gute und übersichtliche Aufstellung aller offenen Forderungen mit Angabe der Fälligkeit. Sobald sich die Fälligkeit nähert, aber noch keine Zahlung eingegangen ist, kann ein einfaches Telefongespräch Wunder bewirken. Mitunter ist auch die Rechnung gar nicht angekommen. Dieser Fall ist zwar unwahrscheinlich, kann aber vorkommen.

Ist der Schuldner bereits in Verzug geraten, kann eine Zahlungserinnerung helfen. Allerdings ist ein Schreiben beim Zahlungsverzug völlig ausreichend. Danach sollte der Mahnbescheid beantragt oder die Forderung an ein Inkassounternehmen übergeben werden.

Ratenzahlung bei Zahlungsverzug

Eine weitere Möglichkeit, die sich oft ergibt, wenn der Schuldner sich auf die Zahlungserinnerung hin meldet, ist die Vereinbarung einer Ratenzahlung. Befindet sich der Schuldner in einem kurzfristigen finanziellen Engpass und kann dies glaubhaft versichern, kann die Ratenzahlung für eine bessere Kundenbeziehung sorgen.

Allerdings sollte gerade beim bestehenden Zahlungsverzug darauf geachtet werden, dass der Kunde noch solvent ist. Andernfalls ist auch eine Ratenzahlung wenig wert. Zudem kann diese nur vereinbart werden, wenn dadurch die eigene wirtschaftliche Situation nicht gefährdet wird.

Quelle: http://www.akademie.de

Gründe, ein gewachsenes Unternehmen zu verkaufen, gibt es zahlreiche. Der Verkauf kann aus wirtschaftlichen Gründen oder aus einer persönlichen Situation heraus erfolgen, beispielsweise aufgrund von Krankheit. Das eigene Geschäft in fremde Hände zu geben, kann jedoch ein schwieriger Prozess sein, den Firmeninhaber gut vorbereiten sollten.

Viele Unternehmen in Deutschland scheitern an einer nicht gelungenen Übergabe, da die Inhaber mit der Suche nach dem geeigneten Nachfolger zu spät beginnen und während des Prozesses unvorhergesehene Hindernisse auftreten. Daher ist für den Eigentümer des Geschäftes wichtig, den passenden Nachfolger rechtzeitig zu finden und die Geschäftsübernahme gut vorzubereiten.

Eine umfassende und rechtzeitige Vorbereitung der Geschäftsübernahme ist entscheidend

Die Suche nach dem passenden Kandidaten erfordert Zeit und Energie, und die Firma übernahmetauglich zu machen, kann länger dauern als zunächst angenommen. Neben wirtschaftlichen Aspekten wie der Feststellung und Festsetzung des realen Wertes der Firma müssen steuerliche und rechtliche Fragen im Vorfeld der Geschäftsübernahme geklärt werden. Der Eigentümer muss entscheiden, wo er seinen Nachfolger suchen möchte.

Will er die Firma einem Mitarbeiter oder Familienmitglied übergeben oder soll ein Fremder das Geschäft übernehmen? Weiterhin sollte der Inhaber die Zahlungs- und Übernahmemodalitäten klären – so möchte er möglicherweise mit dem neuen Besitzer die Firma eine Zeit lang zusammen führen, um Erfahrungen, Wissen und interne Strukturen bestmöglich zu vermitteln. Ebenso sollte die Übernahme der Mitarbeiter besprochen werden und die Information der Kunden rechtzeitig erfolgen, um ein Abwandern des Kundenstammes zu verhindern.

Neben den Rahmenbedingungen sind persönliche Faktoren ausschlaggebend

Neben den organisatorischen Rahmenbedingungen für die Übernahme kommen jedoch auch persönliche Faktoren hinzu, die in manchen Betrieben einen ebenso hohen Stellenwert haben wie die wirtschaftlichen. Handelt es sich um die Übergabe eines Familienunternehmens, kann die emotionale Bindung an das Geschäft, das oftmals seit mehreren Generationen im Familienbesitz ist, sehr hoch sein.

Der potenzielle Nachfolger übernimmt dann nicht nur das Wirtschaftsunternehmen, sondern ein über Jahrzehnte entwickeltes und gewachsenes Geschäft, das bisher Teil der Identität der Familie und möglicherweise das Lebenswerk der Gründer war. Dieser persönliche Faktor ist nicht zu unterschätzen, wodurch ein geeigneter Nachfolger einen sehr hohen Stellenwert hat, um die Kultur des Unternehmens weiterleben zu lassen.

Hier den richtigen Kandidaten zu finden, kann weitaus schwieriger sein – die persönliche Überzeugung ist mit ausschlaggebend. Die Weitergabe des familiären Erfolgsrezeptes und des Know-hows durch intensive Einarbeitung des neuen Besitzers benötigt ebenfalls Zeit. In jedem Fall ist eine rechtzeitige Vorbereitung mitentscheidend, ob die Geschäftsübernahme gelingt.

Quelle: http://www.nexxt.org
 

Ist eine Firma oder ein Unternehmen überschuldet und damit auch zahlungsunfähig, dann kann ein Konkursverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht beantragt werden.

Einleitung des Konkursverfahrens

Um ein Konkursverfahren einzuleiten, muss ein Antrag gestellt werden. Alle Antragsformulare, die man zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens benötigt, bekommt man beim zuständigen Amtsgericht. Wer ein Konkursverfahren beantragt, sollte zusammen mit dem Antrag und den kompletten Anlagen auch eine Kopie der Unterlagen für alle Gläubiger abgeben. Bei der Einreichung der Papiere sollte man auch nicht vergessen, eine Befreiung von der Restschuld und die Stundung der Verfahrenskosten zu beantragen.

Das Konkursverfahren kann sowohl eine eigene Initiative des Unternehmers als auch ein Fremdantrag sein, den einer der Gläubiger bei Gericht einreicht. Sobald ein solcher Antrag beim zuständigen Amtsgericht eingeht und die Gründe für den Konkurs glaubhaft gemacht worden sind, ordnet der zuständige Richter in der Regel ein vorläufiges Konkursverfahren an und bestimmt einen Konkursverwalter. Dieser Konkursverwalter muss die wirtschaftliche und auch die rechtliche Situation eines Unternehmens prüfen und dafür sorgen, dass der betroffene Betrieb zunächst weiterläuft, soweit das möglich ist und auch den Interessen der Gläubiger entspricht.

Voraussetzungen für die Eröffnung

Ein Konkursverfahren wird immer nur dann eröffnet, wenn das noch vorhandene Vermögen des Schuldners ausreicht, um die Kosten des Konkursverfahrens zu decken. Deshalb muss der Schuldner beim Amtsgericht ein Vermögensverzeichnis vorlegen.

Was passiert bei einem Konkursverfahren?

Der vorläufige Konkursverwalter, der in den meisten Fällen auch als Sachverständiger vom Gericht eingesetzt wird, muss innerhalb eines Konkursverfahrens alle relevanten Unterlagen des Unternehmens prüfen. Nach Beendigung aller Prüfungen muss er im Konkursverfahren ein Gutachten einreichen, in dem er sich neben der rechtlichen und wirtschaftlichen Situation des Unternehmens auch zur Frage einer eventuellen Fortführung eines Unternehmens beziehungsweise zu einer Sanierung äußern muss. Damit ein Konkursverfahren eröffnet und durchgeführt werden kann, muss ausreichend Geld vorhanden sein, damit die Kosten des Verfahrens auch gedeckt werden können. Wenn das nicht der Fall ist, muss das Insolvenzverfahren auf Grund mangelnder Masse eingestellt werden.

Beendigung des Konkursverfahrens

Wenn der Konkursverwalter das jeweilige Unternehmen entweder saniert, übertragen oder auch liquidiert hat und alle Forderungen der einzelnen Gläubiger geprüft wurden, wird er das dem Gericht mitteilen und die Beendigung des Konkursverfahrens anregen. Wenn der Konkursverwalter die Schlussrechnung und das Schlussverzeichnis bei Gericht eingereicht hat, wird das Verfahren nach dem Schlusstermin aufgehoben und das Konkursverfahren ist damit beendet.

Quelle: http://www.unternehmer-in-not.at

In der letzten Zeit sind die Wörter Insolvenz und Konkurs immer wieder in den Schlagzeilen zu lesen. Aber was genau ist der Unterschied zwischen einem Konkurs und einer Insolvenz? Im Grunde ist Insolvenz ein neuerer Name für Konkurs, und trotzdem gibt es Unterschiede. Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen: Bei einer Insolvenz verliert man alles, ist aber nach sechs Jahren wieder schuldenfrei; bei einem Konkurs verliert man ebenfalls alles, aber die Schulden bleiben.

Was genau ist ein Konkurs?

Es beginnt meist mit unbezahlten Rechnungen. Löhne und Gehälter können nicht mehr bezahlt werden, und so kommt es meist schnell zu einem finanziellen Desaster. Wenn das der Fall ist, dann steht eine Firma oder ein Unternehmen vor dem Konkurs. Als Konkurs bezeichnet man die Zahlungsunfähigkeit eines Betriebes oder Unternehmens. Jeder Konkurs zieht auch immer ein Verfahren vor dem Amtsgericht nach sich, bei dem alle Gläubiger der Firma einen Anteil des gesamten noch verbliebenen Vermögens des Schuldners bekommen, nämlich aus der so genannten Konkursmasse.

Wenn der Richter dann letztendlich den Konkurs ausspricht, erst dann wird die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Firma auch offiziell anerkannt. Die betroffene Firma hat aber dann immer noch die Möglichkeit, eine sogenannte Nachlassstundung zu beantragen oder auch einen Konkursaufschub einleiten zu lassen, denn nur auf diese Weise kann eventuell noch das Schlimmste abgewendet werden.

Was ist eine Insolvenz?

Auch eine Insolvenz ist im Grunde genommen ein Konkurs. Auch in diesem Fall liegt eine Zahlungsunfähigkeit einer Firma vor. Ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ein Unternehmen nicht mehr die ausstehenden Rechnungen oder Löhne der Angestellten bezahlen kann, dann wird ein Insolvenzverfahren beantragt und anschließend eingeleitet. Das Gericht stellt der betroffenen Firma einen Insolvenzverwalter zur Seite, der die Firma dann leitet und die noch offenen Geschäfte abwickelt. Im Unterschied zu einem Konkurs ist die Firma sechs Jahre nach einer Regelinsolvenz wieder schuldenfrei.

Insolvenz auch bei Privatpersonen

Nicht nur Firmen oder Unternehmen können vor dem Amtsgericht eine Insolvenz beantragen; auch Privatpersonen können eine sogenannte Einzelinsolvenz beantragen. Dieses Verfahren ist bei Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer völlig überschuldet haben, oft der einzige Weg. Ähnlich wie bei einer Regelinsolvenz ist auch der private Schuldner nach sieben Jahren von seinen Schulden befreit.

Dieser Artikel ist Teil 8 von 14 der Serie

Wer bspw. nach China reisen möchte benötigt ein gültiges Visum. Aber nicht nur das Visum ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Geschäfte in Asien. Hier ein kleiner Auszug von wichtigen Verhaltensweisen bei einem Besuch in Fernost.

1. Respektieren Sie asiatische Umgangsformen

Die Asiaten versuchen sich zwar an der westlichen Welt zu orientieren, besitzen aber ein sehr ausgeprägtes National- und Selbstbewusstsein. Daher ist es für einen Geschäftspartner das oberste Gebot die Traditionen und kulturellen Umgangsformen zu achten.

2. Landeskenntnisse vor dem Besuch erwerben

Man muss nicht perfekt chinesisch können, um seine Geschäftspartner zu beeindrucken. Aber kleine Gesten helfen sehr häufig den asiatischen Geschäftspartnern zu demonstrieren, dass man sich für sie interessiert und den Menschen sowie das Land und die Kultur achtet und schätzt. „Bitte“, „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ in der Landessprache bewirken da schon Wunder.

3. Restaurant und Gastfreundschaft

Da die Asiaten einen Geschäftspartner sehr selten mit in die privaten 4 Wände einladen, werden Geschäftsgespräche häufig im Rahmen eines Geschäftsessens in einem Restaurant durchgeführt. Darüber hinaus zeigt der Asiat seine Welt, die Sehenswürdigkeiten und die Öffentlichkeit sehr gern, was eine Art des Nationalstolzes zum Ausdruck bringt. Häufig klingen derartige Geschäftskontakte mit abendlichen Karaoke-Veranstaltungen in Bars aus. Diese Gelegenheit sollte der deutsche Handelspartner nutzen, um sein Selbstbewusstsein zu trainieren und zu zeigen. Es besteht aber keinerlei Verpflichtung zur Teilnahme.

Übrigens ist es in China bei Tisch nicht verpönt laut zu schlürfen, zu rülpsen, zu erzählen zu schmatzen oder offensichtlich in den Zähnen zu stochern.

4. Mann und Frau in China

Da der Mann in China einen anderen Nachnamen trägt als seine Ehefrau und aus dem Vornamen sehr schlecht erkennbar ist, ob es sich um einen Mann oder ein Frau handelt, sollte man zu den Telefon- oder E-Mail-Partnern einige Notizen anlegen. Dies kann der deutsche Unternehmer vorzugsweise auf den entsprechenden Visitenkarten der Kooperations- und Verhandlungspartnern fortführen.

5. Der Deutsche als reicher Freund

Wer als Asiat Kontakt mit Deutschen pflegt, steigert sein eigenes Ansehen enorm, da der deutsche Besuch mit Deutschland in Verbindung gebracht wird. Und mit Deutschland assoziiert jeder Asiat deutsche Wertarbeit, deutsche Autos, deutschen Maschinenbau, Fußball oder das Oktoberfest. Also alles großartige und weltberühmte Dinge.

6. Begrüßung

Aus der Stellung einer Person innerhalb der Firma und seinem Rang in der Gesellschaft ergibt sich die Begrüßung untereinander oder vielmehr wer wie weit den Kopf zu senken hat. Übrigens, Schulterklopfen ist in Asien eher untypisch. Während ein Handschütteln gebräuchlich ist. Die beeindruckendste Kontaktaufnahme in Asien ist ein einfaches Lächeln. Chinesen versuchen den Körperkontakt zu Fremden zu vermeiden.

7. Sitzordnung

Auch am Geschäftstisch hat alles seine Ordnung. So sitzen sich die Chefs, also die Ranghöchsten, in der Mitte des Tischs gegenüber. Die Rangniedrigsten müssen nahe der Tür Platz nehmen.

8. Übergabe der Visitenkarten

Visitenkarten werden nicht einfach dem Geschäftspartner in die Brusttasche gesteckt, nein, in Asien wird diesem Medium ein besonderer Augenmerk geschenkt. Nach der asiatischen Übergabe der Karte, welche bspw. in China mit beiden Händen zu erfolgen hat, folgt ein kleiner Austausch zur Visitenkarte. Dabei geht es den meisten Europäern um die korrekte Aussprache der Namen und Bezeichnungen.

9. Besser zwei Geschenke als eins

Da in China und Japan die Zahl „2“ als Glückszahl gilt, ist es für den Europäer sehr vorteilhaft, wenn er zwei kleinere Geschenke mitbringt. Aber bloß keine großen, teuren Präsente. Diese werden in Asien nicht selten abgelehnt. Angemessen sind Tee, kleine Kugelschreiberschreibsets, Früchte oder CDs. Bei den zu überreichenden Geschenken und Aufmerksamkeiten sollten möglichst keine dabei sein, die den Aufdruck „Made in China“ tragen. Das führt eher zu einer Abwertung.

10. Die richtige Kleidung

Der seriöse Anzug mit Krawatte ist ein absolutes Muss. Extravagante und ausgefallene, bunte Kleidung ruft nicht selten Unseriosität beim Asiaten hervor.

Gerade Existenzgründer wollen sich kaum mit dem Insolvenzverfahren beschäftigen. Schließlich sind sie von ihrer Idee überzeugt und erhoffen sich entsprechende Erfolge davon. Doch damit alleine ist es meist nicht getan.

Allzu oft kann es trotz genauer Wissensstände zu einer Insolvenz kommen, weshalb sich bereits Gründer damit auseinandersetzen sollten. Nur so können sie im Fall, dass ein Insolvenzverfahren eröffnet werden muss, schnell und sicher handeln. Dabei ist zunächst zu sagen, dass Insolvenzverfahren einen Großteil der Betriebe betreffen, die noch jünger als vier Jahre sind. Gerade in den ersten Jahren ist also das Risiko besonders hoch.

Frühzeitig handeln, um das Insolvenzverfahren zum Positiven zu wenden

Wichtig ist es in jedem Fall, frühzeitig zu handeln. Sobald sich Zahlungsprobleme bemerkbar machen, sollten Unternehmer reagieren. Je schneller ein Insolvenzantrag gestellt wird, desto höher sind die Chancen, das Unternehmen zu retten. Die größten Fehler dabei sind eine zu lange Wartezeit und die nicht mehr fristgemäße Bedienung von Gläubigern wie Krankenkasse oder Finanzamt.

Außerdem sollte der Bank die Situation des Unternehmens nicht verheimlicht werden. Dadurch käme es zum massiven Vertrauensverlust, der im Rahmen eines Insolvenzverfahrens so ausarten kann, dass eine zweite Chance zur Sanierung nicht mehr gegeben ist. Idealerweise stellen Sie als Unternehmer den Antrag auf Insolvenz selbst. Das wirkt nach außen hin besser und Sie haben noch die Chance, sich Ihren Gläubigern zu erklären.

Keine falschen Rettungsaktionen

Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass Sie das Unternehmen nicht retten, indem Sie eigene Mittel nachschießen oder sich selbst für Kredite des Unternehmens verbürgen. Im schlimmsten Fall kann dies als Insolvenzverschleppung angesehen und strafrechtlich verfolgt werden. Im besten Fall ernten Sie private Schulden, die Sie nur mit dem Verbraucher-Insolvenzverfahren wieder loswerden können.

Des Weiteren sollten Sie mit dem eingesetzten Insolvenzverwalter vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sieht er eine Chance, das Unternehmen fortzuführen, kann das Insolvenzverfahren als Chance für einen Neuanfang dienen. Gemeinsam können Sie ein Konzept erarbeiten, dem natürlich die Gläubiger zustimmen müssen. Sind die Erfolgsaussichten gut, kann dies jedoch einen echten Neuanfang bedeuten.

Gelingt die Unternehmensfortführung dagegen nicht, muss die Masse, also das Vermögen des Unternehmens, veräußert werden. Aus den Erlösen werden die Gläubiger dann anteilig bedient. Allerdings muss für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens so viel Masse vorhanden sein, dass die Verfahrenskosten getragen werden können. Andernfalls kommt es zur Ablehnung mangels Masse.

Quelle: http://www.existenzgruender.de
 

Mit dem 1991 eingeführten Solidaritätszuschlag sollten die Kosten der deutschen Einheit finanziert werden. Der Soli beträgt derzeit 5,5 Prozent der Einkommen- und Körperschaftsteuer und spült nach Angaben des Niedersächsischen Finanzgerichts jährlich ca. zwölf Milliarden Euro in die Kasse des Finanzministers.

Ist der Solidaritätszuschlag verfassungswidrig?

Das Niedersächsische Finanzgericht hält in seiner kürzlich getroffenen Entscheidung den andauernden Solidaritätszuschlag für verfassungswidrig. Das Finanzgericht hat das Klageverfahren mit dem Aktenzeichen 7 K 143/08 dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt.

Muss der Steuerzahler Einspruch einlegen?

Gegen alle Steuerbescheide ab dem Jahr 2005, die noch nicht bestandskräftig sind, kann der Steuerzahler Einspruch einlegen. Um die Flut der Einsprüche und den damit verbundenen Arbeitsaufwand einzudämmen haben sich das Bundesfinanzministerium und die obersten Finanzbehörden der Länder verständigt. Mit Schreiben vom 7.12.2009 - IV A 3 - S 0338/07/10010 wird der Soli nur noch vorläufig festgesetzt, damit müssen Steuerzahler keinen gesonderten Einspruch gegen den Steuerbescheid mehr einlegen. Entscheidet das Bundesverfassungsgericht im Sinne der Steuerzahler profitieren durch die vorläufige Festsetzung des Solidaritätszuschlags alle Steuerzahler.

Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird frühestens 2011 erwartet.

Quelle: www.finanzgericht.niedersachsen.de
 

Im Jahr 2009 ist die Zahl der Unternehmenspleiten erstmals seit Langem wieder gestiegen; im Jahr 2010 soll es noch weitergehen. Vor diesem Hintergrund fällt es vielen Existenzgründern schwer, sich im Dschungel der Maßnahmen zurechtzufinden, die eine Insolvenz vermeiden sollen. Zumal gerade kleine und mittelständische Unternehmen von der Insolvenz betroffen sind, macht sich eine gewisse Angst in der Gründerszene breit.

Doch bevor diese zu sehr geschürt wird, sollten die wichtigsten Gründe für die Insolvenz eines Unternehmens analysiert werden. Unterschieden wird in externe und interne Gründe. Zu den externen Gründen zählen das Wegfallen von Aufträgen, Insolvenzen von Kunden und allgemeine wirtschaftliche Probleme, wie in der derzeitigen Krise. Dagegen kann auch kein Gründer etwas unternehmen. Ein weiterer besonders wichtiger Punkt für die Insolvenz ist in fehlendem Controlling zu sehen. Dieses Problem kann jeder Gründer problemlos selbst abschalten.

Vor der Insolvenz schützt ein gutes Controlling

Das Controlling beinhaltet zunächst einmal eine ordnungsgemäße und zeitnahe Buchführung. Diese ist die Grundlage, um die wichtigen Unternehmenskennzahlen zu ermitteln. Und genau diese Kennzahlen müssen für ein effektives und vor einer Insolvenz schützendes Controlling stets beobachtet werden. Bereits bei ersten Anzeichen von Verschlechterungen der Kennzahlen des Unternehmens ist zu handeln.

Dabei sollten die Preise neu kalkuliert werden. Die Bonität von Kunden, die sehr knapp kalkulierte Preise erhalten, sollte noch eingehender als bisher überprüft werden. Die eigenen finanziellen Mittel sind genau im Blick zu behalten. Zu geringes Eigenkapital ist ein häufiger Grund für eine Insolvenz, ebenso wie geringe, nicht ausreichende Rücklagen.

Effektives Debitorenmanagement schützt vor Insolvenz

Die Insolvenz geht oft mit schleppenden oder ausbleibenden Kundenzahlungen einher. Deshalb ist hier bereits ein wichtiger Ansatzpunkt, der vor der Insolvenz retten kann. Erbrachte Leistungen sollten unverzüglich berechnet werden. Die Rechnungen sind penibel auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen, denn falsch ausgestellte Rechnungen bringen Zahlungsverzüge mit sich.

Die Rechnungen sollten ein genau definiertes Zahlungsziel beinhalten. Zudem sollten Zahlungsziele nicht überdurchschnittlich lange gewährt werden. Besser ist die Einräumung von Anreizen zur schnelleren Zahlung, wie zum Beispiel Skonti. Das Mahnwesen muss schnell und konsequent erfolgen. Maximal zwei Mahnungen sollten vom Unternehmen geschrieben werden; danach folgen weitere Schritte, wie die Beauftragung eines Inkassounternehmens, die Beantragung eines Mahnbescheids oder die Einschaltung eines Anwalts. Bei Neukunden sollte eine Bonitätsauskunft zur Routine gehören.

Quellen:
http://www.insolvenz-ratgeber.de
http://www.gmbh-rechtssicher.de
http://www.it-business.de
http://www.business-wissen.de

Alle unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmer erhalten von der zuständigen Gemeinde für ein Kalenderjahr ihre Lohnsteuerkarte zugeschickt. Letztmalig in Papierform werden die Lohnsteuerkarten für 2010 ausgestellt. Ab dem Jahr 2011 werden die bekannten Lohnsteuerkarten durch die Einführung des elektronischen Lohnsteuerabzugs abgelöst. Das dann gültige Verfahren wird als „Elster-Lohn II“ bezeichnet.

Welche Daten sind auf der Lohnsteuerkarte erfasst?

Auf der Lohnsteuerkarte sind von Amts wegen die ausstellende Gemeinde, das zuständige Finanzamt, die Identifikationsnummer und der amtliche Gemeindeschlüssel (AGS) angegeben. Zu den aufgeführten persönlichen Daten des Steuerpflichtigen zählen das Geburtsdatum, die Steuerklasse, die Anzahl der Kinder unter 18 Jahren und die Konfession.

Können die Eintragungen geändert werden?

Sind die Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte falsch, bspw. die Anzahl der eingetragenen Kinder ist zu hoch, ist der Steuerpflichtige sogar verpflichtet, diese falschen Daten unverzüglich zu korrigieren (gem. § 39 (4) EStG).

Ändern sich hingegen die Voraussetzungen des Arbeitnehmers zu seinen Gunsten, bspw. durch Heirat oder Nachwuchs im laufenden Jahr, ist die Änderung der Eintragung keine Pflicht. Der Arbeitnehmer kann jedoch bis zum 30. November des laufenden Jahres die Eintragung auf der Lohnsteuerkarte ändern. Gültig ist die Änderung von dem Tag an, an dem erstmals die Voraussetzungen für die Änderung vorgelegen haben.

Welche Eintragungen können geändert werden?

Am häufigsten werden von Arbeitnehmern die Lohnsteuerklasse durch Heirat oder Trennung, die Anzahl der Kinderfreibeträge durch Nachwuchs im laufenden Jahr, die Konfession durch Kirchenein- oder austritt und die Lohnsteuerermäßigung geändert. Zieht der Arbeitnehmer im Kalenderjahr um, muss er die Anschrift auf der Lohnsteuerkarte nicht ändern lassen.

Wie oft können die Steuerklassen geändert werden?

Stehen beide Ehepartner in einem Arbeitsverhältnis, können sie ihre Steuerklasse einmal im Laufe des Kalenderjahrs ändern. Ausnahme: eine weitere Änderung ist möglich, wenn ein Ehepartner im Laufe des Kalenderjahrs seine Anstellung verliert und nach Arbeitslosigkeit wieder eine Tätigkeit aufnimmt.

Wo können die Eintragungen geändert werden?

Die Änderung der Lohnsteuerklasse, die Anzahl der Kinderfreibeträge und die Konfession können Sie im Einwohnermeldeamt Ihrer zuständigen Gemeinde ändern. Eine Lohnsteuerermäßigung müssen Sie beim zuständigen Finanzamt beantragen. Die Grenze für die Eintragung liegt bei 600,- EUR pro Jahr. Erst wenn der Arbeitnehmerpauschbetrag um 600,- EUR überschritten wird, werden Anträge auf Lohnsteuerermäßigung stattgegeben.

Formular für den  Antrag auf Lohnsteuerermäßigung: Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2010 (PDF, 72 KB)

Formular für den vereinfachten Antrag auf Lohnsteuerermäßigung: Vereinfachter-Antrag-auf-Lohnsteuerermäßigung (PDF, 30 KB)



 

Das gerichtliche Mahnverfahren gilt als eines der einfachsten und kostengünstigsten Mittel, um einen säumigen Zahler zur Zahlung zu bewegen. Allerdings ist es nicht immer der beste Weg, weshalb Sie vor der Einleitung einige Punkte prüfen sollten.

Der Mahnbescheid ist zwar schnell erstellt und recht kostengünstig, doch sollten Sie diesen Weg nur dann gehen, wenn Sie sicher sind, dass Ihre Forderung berechtigt ist und dies auch entsprechend beweisen können. Widerspricht der Schuldner dem von Ihnen erteilten Mahnbescheid, dann müssen Sie in der Regel Klage erheben, um an Ihr Geld zu kommen. Sie sind zwar nicht zur Klageerhebung verpflichtet, allerdings werden Sie anderweitig Ihre Forderungen kaum eintreiben können. Gerade als Existenzgründer mit wenigen finanziellen Rücklagen sollten Sie diesen Schritt genau überlegen.

Der Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens mit Mahnbescheid

Zunächst stellen Sie für das gerichtliche Mahnverfahren einen Antrag auf Erteilung eines Mahnbescheids. Die entsprechenden Formulare gibt es in jedem Schreibwarenhandel oder direkt beim zuständigen Amtsgericht. Mittlerweile können Sie den Mahnbescheid sogar online unter https://www.online-mahnantrag.de beantragen, wodurch Sie viel Zeit sparen können. Den Antrag schicken Sie an Ihr Amtsgericht, welches daraufhin ohne Prüfung Ihrer Forderung den Mahnbescheid erstellt und dem Schuldner zustellt.

Dieser hat nun zwei Wochen Zeit, gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen. Wenn er dies tut, müssen Sie klagen, um an Ihr Geld zu gelangen. Bleibt der Widerspruch aus, beantragen Sie im nächsten Schritt einen Vollstreckungsbescheid. Auch hier erhält der Schuldner erneut eine zweiwöchige Frist, binnen derer er gegen den Vollstreckungsbescheid Widerspruch einlegen kann. Verstreicht auch diese Frist ohne Widerspruch, können Sie die Pfändung einleiten.

Vorteile beim Mahnbescheid

Wenn es so einfach wie im obigen Verlauf geschildert abläuft, erhalten Sie einen vollstreckbaren Titel, ohne dass es vorher zu einer Gerichtsverhandlung gekommen ist. Dieser bietet Ihnen als Existenzgründer, aber auch als gestandener Unternehmer einen klaren Vorteil: Sie erhalten eine Sicherung der Forderung über 30 Jahre. Sie kann also nicht, wie sonst üblich binnen drei Jahren verjähren.

Zudem können Sie Ihre Forderung direkt vom Gerichtsvollzieher eintreiben lassen. Möglich sind dabei die Sach-, die Konten- und die Lohnpfändung. Bei ersterer prüft der Gerichtsvollzieher, ob zu pfändende Gegenstände von Wert im Besitz des Schuldners sind. Diese können entsprechend verwertet werden. Bei der Kontopfändung beantragen Sie die Sperrung des Kontos. Sofern diese nicht aufgehoben wird, können Sie sich aus dem darauf befindlichen Guthaben bedienen. Die Lohnpfändung kommt dagegen nur bei Privatkunden in Betracht, die auch über ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit verfügen.

Quelle: http://www.vnr.de

Die Privatinsolvenz, die in einer vereinfachten Form seit 2008 genutzt werden kann, erscheint oft als die einzige Möglichkeit, sich von seinen Schulden zu befreien. Allerdings muss auch hier genau unterschieden werden. Denn die Privatinsolvenz ist nur für Privatpersonen gedacht. Existenzgründer, die mit ihrem Unternehmen verschuldet sind, müssen die übliche Insolvenz durchleben, eine Privatinsolvenz kommt für sie nicht in Frage.

Den Ablauf des Verfahrens sollten Schuldner ebenfalls kennen, denn er lässt sich in drei Stufen unterscheiden. Außerdem gibt es Schulden, die auch mit der Privatinsolvenz nicht abgeschüttelt werden können. Das sollte jedem klar sein. Ebenfalls gilt, dass die Privatinsolvenz nur dann greift, wenn Schuldner eine eiserne Disziplin an den Tag legen.

Ablauf der Privatinsolvenz

An erster Stelle steht der außergerichtliche Einigungsversuch. Dieser sollte in jedem Fall von einem anerkannten Schuldnerberater begleitet werden, da er den Versuch später bescheinigen muss. Hierbei wird mit allen Gläubigern verhandelt, wobei ein Zahlungsplan vorgelegt wird. Stimmen die Gläubiger nicht zu, was in den meisten Fällen der Fall ist, da kein pfändbares Einkommen oder Vermögen vorhanden ist, beginnt die zweite Stufe.

Hierbei wird das Gericht angerufen, welches versuchen soll, eine gütliche Einigung zu erzielen, der jedoch mindestens die Hälfte der Gläubiger zustimmen muss. Da bei vielen Schuldnern gar nichts zu holen ist, wird es hier kaum zu einer Einigung kommen, weshalb dieses Verfahren auch ausgesetzt werden kann. Es muss dann ein Treuhänder eingesetzt werden, der das Vermögen des Schuldners prüft und alle pfändbaren Einkommen und Vermögen verwertet und an die Gläubiger auszahlt.

Im dritten Schritt folgt die so genannte Wohlverhaltensperiode. Während dieser Zeit muss der Schuldner jeden Betrag, der über dem Selbstbehalt von 985 Euro liegt, an die Gläubiger zahlen. Hat er keinen Job, ist er verpflichtet, jegliche zumutbare Tätigkeit auszuüben. Bei einem Umzug hat sich der Schuldner entsprechend beim Treuhänder zu melden.

Die Restschuldbefreiung

Die Wohlverhaltensperiode in der Privatinsolvenz beträgt sechs Jahre. Erst dann folgt die Restschuldbefreiung, mit der alle noch offenen Schulden verfallen. Ausnahmen gelten für Schadenersatzforderungen und Geldstrafen aufgrund krimineller Handlungen. Auch Unterhaltszahlungen können nicht erlassen werden. Die Privatinsolvenz ist somit eine gute Lösung, um schuldenfrei zu werden, erfordert jedoch auch ein sehr großes Durchhaltevermögen und eiserne Disziplin.

Quelle: http://www.focus.de

Der Mindestlohn ist eines der Streitthemen schlechthin. Nicht nur die Parteien können hiervon ein Lied singen, sondern auch die Unternehmen und Gewerkschaften. Doch wie wichtig ist der Mindestlohn tatsächlich? Welche Vorteile ergeben sich daraus, welche Nachteile? Es gibt sicher, wie bei jeder anderen Fragestellung auch, zwei Seiten der Medaille. Grundsätzlich kann hier nur schwer eine Einigung erzielt werden, da ein massiver Interessenskonflikt besteht.

Der Mindestlohn bedeutet für Unternehmen höhere Kosten. Das würde bedeuten, dass viele Mitarbeiter entlassen werden müssten oder dass Unternehmen sich nicht mehr halten können. Für die Politik ist der Mindestlohn dagegen eher ein Instrument, um die Wählerschaft auf die eigene Seite zu holen. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede.

Mindestlohn aus Unternehmersicht

Gerade Existenzgründer dürften sich vor dem Mindestlohn scheuen, bedeutet er doch eine massive Belastung insbesondere in der Anfangszeit. Sind wenige oder keine Aufträge vorhanden, müssen diese erst aufwändig akquiriert werden, dann wird es äußerst schwierig, einen Mindestlohn an Arbeitnehmer zu zahlen. Die Alternative wäre, auf Arbeitnehmer zu verzichten. Doch auch dies ist oftmals aufgrund der trotz allem anfallenden Arbeit nicht möglich. In erster Linie stehen also die Kosten für den Mindestlohn als Negativ-Faktor auf dem Plan von Unternehmern und Gründern. Mit einem Mindestlohn wird kein Wettbewerb mehr möglich, so scheint es. Zudem lassen sich die dadurch bedingten höheren Preise mitunter nicht am Markt durchsetzen.

Die andere Seite besteht darin, dass ein Mindestlohn auch positive Aspekte mit sich bringen kann. Wird flächendeckend ein Mindestlohn eingeführt, steht den Menschen mehr Geld zur Verfügung. Sie könnten dann auch die entstehenden höheren Preise zahlen und somit die Wirtschaft ankurbeln. Der Mindestlohn wäre somit ein Auftrieb für die Wirtschaft, würde jedoch, um im Wettbewerb bestehen zu können, die Gewinne schmälern.

Mindestlohn aus Politikersicht

Für die Politik ist der Mindestlohn ein sehr gutes Instrument, um dem Volk wieder näher zu kommen. Dabei werden allerdings Mindestlöhne vorgeschlagen, die ebenfalls sehr gering sind. Im eigentlichen Sinne gibt es den Mindestlohn ohnehin bereits, denn mit der Einführung von Hartz IV wurde eine Untergrenze des Einkommens bestätigt. Wer für weniger Geld arbeiten geht, kann sein Einkommen aufstocken, womit ein Mindestlohn gewährleistet ist.

Jedoch ist es andererseits auch nicht die Pflicht des Staates, die Arbeitnehmer finanziell zu unterstützen, die von den Arbeitgebern einen zu geringen Lohn erhalten. Denn diese Unterstützung geht immer zu Lasten aller Steuerzahler. Die Unternehmen sind jedoch, insbesondere in strukturschwachen Regionen, auf der stärkeren Seite und können somit Niedriglöhne nach Belieben festsetzen.

Quelle: http://debatte.welt.de

Dieser Artikel ist Teil 7 von 14 der Serie

Sobald es im Rahmen der Importbeziehung „ernst“ wird, ist der inländische Unternehmer immer gezwungen sich und sein Unternehmen vorzustellen bzw. zu präsentieren und per E-Mail, Fax oder telefonisch Kontakt aufzunehmen. Dabei kann einiges schief gehen, was der erste Schritt in den Misserfolg eines Importgeschäfts sein könnte. Wir wollen Ihnen durch diesen Teil unserer Importreihe die Sitten und Gebräuche der Asiaten ein wenig näher bringen, so dass Sie auf derartige Zwischenfälle vorbereitet sind. Aber auch die richtigen Umgangsformen in Fernost sowie die angepassten Verhandlungsweisen und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sollen das Importgeschäft ermöglichen und den Einstieg erleichtern.

Sitten und Gebräuche der Asiaten im Geschäftsleben

Im Allgemeinen ist es äußerst schwer eine allgemeingültige Anleitung für „richtiges“ Verhalten während eines Geschäftsgespräches oder innerhalb der Vertragsanbahnung zu beschreiben. Das große Volk der Asiaten mit wenigen Sätzen zu umreißen ist ebenso schwer wie dies beim europäischen versuchen zu wollen. Dort leben Engländer mit ihrem trockenem Humor, Spanier mit ihrem Feuer im Blut, wir bürokratischen Deutschen und viele andere Nationalitäten. Beim Versuch mit 5 Sätzen all diese Kulturen beschreiben zu wollen, würde selbst ein Schriftsteller Probleme bekommen. Daher kann es sich nur um grundlegende Gemeinsamkeiten handeln, welche auf den größten Teil der Asiaten zutreffend sind.

E-Mail, Telefon, Fax oder Brief?

Da Asiaten sehr stark in Hierarchien eingebunden sind und auch so denken, kann es für den Europäer nur gut sein, seinen Status so gut es geht zu präsentieren, um so eine gewisse Anerkennung in Asien zu erlangen. Das gilt vorzugsweise und besonders für die Chefetagen der Kooperationspartner. Dabei darf man auch im Anschreiben bzw. im Briefkopf eine etwas gewagtere Position angeben. So kann man aus dem Chef einen Geschäftsführer machen und seine Position dahingehend aufwerten. Auch den eigenen Titel (Dipl. Ing., Dipl. Betriebswirt) oder die eigene Berufsbezeichnung (Fliesenlegemeister, Supply Manager etc.) sollte man nicht vergessen. Für den Asiaten zeugt eine hohe Position und ein Titel innerhalb einer Firma von Zuverlässigkeit und Seriosität.

In Asien zählen Zahlen mehr als in Europa

Zunächst sollte man wissen, dass Zahlen in Asien eine wichtige Rolle spielen, wobei einigen Zahlen positive Eigenschaften andere wiederum negative nachgesagt werden. Im Allgemeinen sind ungerade Zahlen als böse Zahlen anzusehen, bis auf die Zahl „drei“. Diese repräsentiert wie auch die „acht“ Wohlstand, Glück und Erfolg. Japaner verehren die „zwei“ als Glückszahl, während dem die Chinesen mit der Zahl „acht“ Geld verdienen assoziieren, da die Wörter für „8“ und „Geld verdienen“ im Chinesischen wohl ähnlich klingen. Ein absolutes Tabu ist in Japan die Zahl „vier“, sie steht für den Tod und wird daher gemieden.

Diese Vorkenntnisse sind für ein Telefonat oder den Mailverkehr unter Umständen wichtig, da die Asiaten ja auch in Telefonnummern und Kontonummern oben beschriebene Verknüpfungen sehen. Sollte das Importgeschäft in Asien auf Dauer und ausgeweitet werden, so ist eine Telefonnummer oder Faxnummer nach dem Muster 888333 sehr hilfreich. Die Kontonummer 4444 sollte man versuchen zu ändern.

Proben und Muster

Der Importeur sollte zunächst auf diesen Wegen versuchen Muster oder Proben zu erhalten oder einfach nur einen ersten Kontakt herzustellen. Dabei schauen die asiatischen Geschäftspartner nicht selten auf den Firmenauftritt des anfragenden Unternehmers. Hat dieser einen eignen Onlineshop, in welchem die Produkte verkauft werden können? Meint er es ernst oder will er nur exklusive Souvenirs ergattern? Wie groß ist das Unternehmen? Dabei sollte nicht zu sehr übertrieben werden, wobei ein gewisser Grad der Übertreibung immer akzeptiert wird.

Was ist sonst noch in Asien wichtig?

Der Importeur sollte jedoch keine schauspielerischen Fähigkeiten demonstrieren. In Asien ist etwas weniger mehr. Zuhören statt selbst reden, beobachten an stelle selbst tun. So lernen Sie am schnellsten mit der fremden Kultur umzugehen. Höflichkeit gegenüber den Menschen, nicht nur in Gegenwart der Geschäftspartner oder diesen gegenüber.

Besserwisserei, Allwissenheit und Ausfälligkeiten sollten Sie nicht nur gegenüber den Asiaten abschalten. Ohne diese Tugenden kommt man auf dem ganzen Erdball weiter in der Geschäftswelt. Auch Schadenfreude sollten Sie in Asien oder gegenüber Asiaten verbergen.

Bei der schriftlichen Anfrage per Briefpost könnte man neben der angemessenen Korrespondenz auch deutsche Sonderbriefmarken verwenden. Da diese in Asien sehr begehrt sind, kann man auf jeden Fall auf eine schnelle Antwort des Geschäftspartners hoffen.

Nichts desto trotz sollte der Schriftverkehr auf jeden Fall von einer sachkundigen Person oder einem Dolmetscher, besser noch von einem der Muttersprache des Geschäftspartners mächtigen Person überprüft und begleitet werden.

Konfuzius sagt

Konfuzius sagt: „Geduld ist die Kraft, mit der wir das Beste erlangen.“ Daher sollte der Europäer nicht unentwegt erzählen sondern durch viel Geduld und Zurückhaltung versuchen eine Vorteil aus dem Gespräch zu erlangen. So sieht es zumindest die asiatische Strategie bei einem Verhandlungsgespräch vor. Asiaten warten sehr gern während des Gesprächs auf Widersprüche des Gesprächspartners. Je mehr dieser erzählt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesprächspartner was unverhofftes verspricht oder zusagt. Daher sollten die Aussagen vorher überlegt und formuliert sein. Der deutsche Geschäftspartner sollte während der Gespräche viel Geduld zeigen, so gelangen die Verhandlungen am ehesten zum gewünschten Ziel.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Ein freier Mitarbeiter kann sich nicht nur in den allgemeinen Jobbörsen nach Aufträgen umsehen, die im vorigen Beitrag beschrieben wurde. Es gibt für nahezu jeden Berufszweig spezielle Auftragsbörsen, die sich rein mit Aufträgen aus diesem Bereich beschäftigen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige davon vorstellen.

IT-Berufe

Medienberufe

Bauwirtschaft

Freie Mitarbeiter allgemein


Ihr wisst noch eine oder mehrere weitere Quellen qualitativ guter Ausschreibungen? Postet sie doch unten als Kommentar. Wir würden uns freuen, wenn diese Liste noch erweitert werden würde!

Auch im November haben wir unser Gründerlexikon wieder um viele interessante und wissenswerte Einträge erweitert. Ein Teil unserer neu aufgenommenen Schlagwörter stammt aus speziellen Gebieten, wie dem Steuer- oder dem Gewerberecht. So können Sie zum Beispiel nachlesen, inwiefern die sogenannte Grundtabelle bei der Ermittlung der Einkommensteuer nützlich ist. Oder Sie interessieren sich für ein im gewerberechtlichen Bereich häufig anzutreffendes Schlagwort: der Schanklizenz. Dann können Sie sich in unserem Gründerlexikon informieren, was genau darunter zu verstehen ist und welche Voraussetzungen für die Erteilung einer Schanklizenz vorliegen müssen. Aber auch allgemeine Rechtsbegriffe haben wieder Eingang in unser mittlerweile umfangreiches Lexikon gefunden. Ein Begriff, den man heute kaum noch antrifft, ist der sogenannte Eurocheque – bei uns können Sie nachlesen, was genau darunter zu verstehen ist. Außerdem können Sie sich einen Überblick über Begriffe wie Genossenschaft, Ranking oder Kundenakquise verschaffen. Neu ist auch der Eintrag zum Grundsicherungsamt. Besonderes Augenmerk haben wir aber auch in diesem Monat wieder auf für Existenzgründer interessante Informationen zu Begriffen aus dem Finanzierungsbereich gelegt. So können Sie nachlesen, was Förderkredite sind und worin ihre Vorteile bestehen. Sie können sich aber auch über den Mikrokredit informieren – ein wichtiger Begriff für diejenigen, die auf den schnellen und unbürokratischen Zugang zu Kapital angewiesen sind. Unter anderem haben wir erläutert, was unter Fremdfinanzierung zu verstehen ist. Und wir haben definiert, was ein Kreditinstitut ist und worin dessen Aufgabenfelder bestehen.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Es gibt im Internet Auftragsbörsen, die sich auf bestimmte Branchen beziehen, aber auch einige, die sich mit Dienstleistungen und Handwerksleistungen allgemein beschäftigen. Bei diesen sind nahezu alle Anbieter vertreten. Wir möchten Ihnen die wichtigsten dieser Handwerksauktionsplattformen vorstellen.

MyHammer

MyHammer ist der größte Dienstleister am Markt, der seine angemeldeten Freelancer und Selbständigen täglich mit etwa 30.000 bis 35.000 Ausschreibungen erfreut. Weit über 300.000 Dienstleister sind hier angemeldet.

Interessenten können einen Auftrag ausschreiben. Die angemeldeten Dienstleister geben dann ihr individuelles Gebot ab. Der Auftraggeber kann dann den Auftrag an einen beliebigen Bewerber vergeben. Dabei muss nicht zwingend das billigste Angebot ausgewählt werden, sondern eher wird auch auf das Preis-Leistungsverhältnis geachtet.

Für die Auftraggeber ist die Nutzung der Plattform kostenlos. Auftragnehmer dagegen müssen für die Nutzung bezahlen. Bei einer kostenlosen Basismitgliedschaft muss lediglich die Vermittlungsprovision bei Erteilung eines Auftrags entrichtet werden. Diese kostet 2 – 4 Prozent vom Auftragswert, mindestens aber 5 Euro. Mit der Basismitgliedschaft kann jedoch nur auf Aufträge mit einem Auftragswert von maximal 500 Euro mitgeboten werden. Wer diese Beschränkung aufheben möchte, kann ProPartner (19,90 Euro/Monat), Business Partner (39,90 Euro/Monat) oder Business Partner 5000 (ab 49,90 Euro/Monat) werden.

blauarbeit.de

Auch blauarbeit.de richtet sich wie Myhammer an verschiedenste Branchen. Mit immerhin 5.000 bis 6.000 Auktionen pro Monat gibt es hier auch eine breite Auswahl an Ausschreibungen. Allerdings sind hier auch die Kostenstrukturen wesentlich übersichtlicher. Den Grundservice kann man sogar kostenlos nutzen. Für 24,99 Euro pro Monat erhält man die Basic-Mitgliedschaft, durch die die Vermittlungsquote steigen soll. Für eine Premium-Mitgliedschaft, mit der auch Werbung geschaltet werden kann, bezahlt man 39,99 Euro pro Monat. Eine Vermittlungsgebühr fällt hier nicht an.

Weitere Anbieter für Freelancer

Natürlich gibt es auf dem Markt noch viele weitere ähnliche Dienstleister. Ein Angebot mit einer ähnlichen Angebotsdichte wie blauarbeit.de ist quotatis.de. Allerdings handelt es sich hierbei um ein recht teures Angebot, das pro Monat mindestens 112 Euro kostet. Auch jobdoo.de ist eine etablierte Auftragsplattform. Allerdings werden hier pro Monat gewöhnlich unter 1.000 Ausschreibungen veröffentlicht, wodurch das Angebot hinter den anderen, bereits genannten Plattformen etwas zurückstecken muss.
 

Weihnachten ist das Fest der Geschenke. Aber nicht nur die Familie, Freunde und Bekannte wollen beschenkt werden, auch Kunden und Geschäftsfreunde freuen sich zu Weihnachten über eine kleine persönliche Aufmerksamkeit.

Steuerlich von Weihnachtsgeschenken profitieren

Alle, die ein Geschäft oder ein Unternehmen haben, sind gut beraten zu Weihnachten auch ihre Kunden und Geschäftspartner zu beschenken, denn dies hat einige Vorteile. Zum einen macht man mit schönen Geschenken immer eine Freude, zum anderen muss man sich nicht groß um das Verpacken der Geschenke kümmern, denn die können auf Wunsch schon fix und fertig zum jeweiligen Adressaten geschickt werden. Aber noch ein anderer Grund ist für alle Geschäftsinhaber von großem Vorteil, denn Weihnachtsgeschenke für die Kunden können ohne Probleme von der Steuer abgesetzt werden und senken so auch noch die Steuerlast.

Ach herrje, was soll ich nur schenken?

www.endlichzuhause.de ... wir decken Ihren Tisch

Dekorative Kaffeetassen, elegante Gläser, ein Kaffeeservice mit stimmungsvollen weihnachtlichen Motiven oder auch formschöne Teegläser machen mit Sicherheit viel Freude und sind auch nach dem Fest noch eine schöne Erinnerung. Alle Kunden und auch Geschäftspartner freuen sich, wenn man ihnen etwas Persönliches schenkt und bedanken sich dafür im neuen Geschäftsjahr mit Aufträgen. Jeder, der ein Geschäft oder eine Firma hat, kann auf diese Weise nicht nur Steuern sparen, sondern sich auch gleichzeitig für die entgegengebrachte Treue seiner Kunden bedanken.

Bequem: Gleich als Geschenk versenden

Nichts selber verpacken und versenden, sondern einfach bestellen und bezahlen. Fertig, den Rest übernimmt Endlichzuhause.de für Sie. In folgender Übersicht können Sie zwischen fertig verpackten Geschenken wählen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten

Wenn man also eine Freude machen kann und dazu auch noch die Möglichkeit bekommt, auf ganz legalem Weg Steuern zu sparen, dann sollte man nicht lange zögern und sich nach schönen und erlesenen Geschenken für seine Kunden und Geschäftspartner umsehen, denn das nächste Geschäftsjahr soll schließlich auch wieder ein erfolgreiches Jahr werden.
 

Die allgemeine Zahlungsmoral in Deutschland sinkt seit einigen Jahren stetig. Dabei sind keine Unterschiede zwischen privaten Haushalten, öffentlichen Stellen und privaten Unternehmen zu finden. Die Überschreitung von Zahlungszielen liegt dabei mittlerweile regelmäßig über 90 Tagen. Gläubiger sollten jedoch gar nicht so lange warten, sondern bereits auf kurzfristige Überschreitungen reagieren. Insbesondere Existenzgründer müssen ein effizientes Forderungsmanagement betreiben, um die eigene Liquidität nicht zu gefährden.

Im Bereich des Inkassos gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten. Einerseits können eigene Mitarbeiter mit dem Inkasso beauftragt werden, andererseits Inkasso Unternehmen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Auch ein Anwalt kann mit dem Inkasso beauftragt werden. Welche Variante die beste ist, kann nicht zu 100 Prozent gesagt werden.

Inkasso durch Inkasso Unternehmen

Die Inkasso Unternehmen erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit bei Gewerbetreibenden, Existenzgründern und Freiberuflern. Sie bieten ihre Dienste mittlerweile auch schon ohne Mitgliedschaften zu günstigen Preisen an. Die Inkasso Unternehmen haben einen deutlichen Vorteil gegenüber dem firmeninternen Forderungseinzug: Sie wissen um die psychologische Wirkung, die ein Brief von ihnen beim Schuldner auslöst. Ebenfalls können sie oft auf umfangreiche Datenbanken zurückgreifen, die Erkenntnisse über die Schuldner beinhalten.

Natürlich fallen auch für die Dienste der Inkasso Unternehmen Kosten an. In der Regel werden diese automatisch der eingezogenen Forderung hinzugerechnet. Sie sind zunächst einmal vom Schuldner zu tragen. Es kann bei langwierigen Verfahren jedoch auch der Gläubiger verpflichtet sein, die Kosten für das Inkasso Unternehmen erst einmal selbst zu tragen. Das Inkasso Unternehmen wird jedoch bemüht sein, diese Kosten beim Schuldner einzutreiben.

Nachteile eines Inkasso Unternehmens

Ein großes Problem, das viele Gründer und auch erfahrene Unternehmer nicht kennen, ist die Erstattungsfähigkeit der Kosten. Wird ein Inkasso Unternehmen beauftragt, hat der Schuldner dessen Kosten grundsätzlich zu tragen. Bestreitet er jedoch die Forderung, muss ein gerichtliches Mahnverfahren über den Anwalt eingeleitet werden.

Ist dies der Fall, so ist der Schuldner nicht mehr verpflichtet, die Kosten für das Inkasso Unternehmen zu tragen, sondern muss lediglich, sofern die Forderung durchgesetzt werden kann, die Kosten für den Anwalt tragen. Ein entsprechendes Grundsatzurteil stammt bereits aus den 1990er Jahren. Wenn also Unternehmen befürchten, dass ein Inkasso Unternehmen die Forderungen nicht beitreiben kann, sollte sofort ein Anwalt eingeschaltet werden, um nicht auf den anfallenden Kosten sitzen zu bleiben.

Quellen:
http://www.vnr.de
http://www.inkasso-anwalt.com
http://www.rechtsanwaelte-beuther.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Jeder Selbständige freut sich, wenn er neue Kunden gewinnt und mehr Aufträge bekommt. Es liegt daher in der Natur der Dinge, dass die Zeit des Selbständigen irgendwann nicht mehr ausreicht, um alles selbst zu erledigen. Mit einer größeren Anzahl an Kunden und Aufträgen steigt automatisch auch die Verwaltungsarbeit an. Es kommt früher oder später der Punkt, an dem er nicht mehr alles alleine bewältigen kann. Dann ist es Zeit, Arbeiten an andere Unternehmer zu vergeben, sie also outzusourcen.

Was versteht man unter Outsourcing?

Wenn man möchte, dass das Unternehmen wächst, bleibt einem nichts anderes übrig, als das operative Geschäft anderen Menschen zu überlassen und sich selbst mehr um die Weiterentwicklung der Firma kümmern. Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, gleich direkt Personal einzustellen. Für den Anfang können Unternehmer daher auf andere Selbständige bzw. Freelancer zurückgreifen und gewisse Funktionen outsourcen. Dies bedeutet also, dass bestimmte Tätigkeiten nicht mehr vom Chef selbst ausgeführt werden, sondern von einem Subunternehmer.

Die Vorteile von Outsourcing

Das Outsourcing hat gegenüber der Option, einen festen Mitarbeiter einzustellen, immerhin den Vorteil, dass man finanziell flexibler bleibt. An einen Freelancer ist man bei weitem nicht so stark gebunden wie an einen festen Mitarbeiter. Auch sind Freelancer häufig besser motiviert, ihre Aufgaben überdurchschnittlich auszuführen, da diese wissen, dass ihnen der Auftrag jederzeit entzogen werden kann.

Gleichzeitig sind die Vorteile von Outsourcing-Partnern auch noch auf anderer Ebene zu suchen. Diese bringen unter Umständen wieder neue Ideen ins Unternehmen, die die bisherigen Leistungen sogar aufwerten können. Neue Arbeitsverfahren und Methoden können die Arbeit vereinfachen. Gleichzeitig hat der Firmeninhaber ein bisschen mehr übrige Zeit, die er in wichtigere Aufgaben investieren kann.

Die Nachteile von Outsourcing

Das größte Problem des Outsourcings ist, dass man in den gewählten Subunternehmer vorher nicht „hineinsehen“ kann. Er kann die tollsten Referenzen haben und sich perfekt beschreiben, im Endeffekt weiß man aber vorher nie, ob man wirklich zusammenpasst. So scheitern solche Zusammenarbeiten häufig an einer unterschiedlichen Auffassung von Qualität. Zudem stellen sich manchmal Differenzen darüber ein, welcher Stil verfolgt werden soll.

Trotz dieser Probleme kann es sich dennoch in vielen Situationen lohnen, einzelne Prozesse outzusourcen. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst abwägen, ob er diese Möglichkeit in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Allerdings wird ein Unternehmer, der expandieren möchte, auf Dauer nicht darum herum kommen, entweder Freelancer zu beauftragen oder Mitarbeiter einzustellen.
 

Gerade Gründer mit Familie findet man heute nur selten. Für viele ist der Schritt in die Selbstständigkeit ein zu großes Risiko, wie es scheint. Zumindest, wenn Frau und Kinder mit am Glück der Firma hängen. Doch ist es wirklich notwendig auf die Firmengründung zu verzichten, weil die Familie bereits da ist?

Es gibt hier sicherlich keine pauschale Antwort, da es immer auf die individuellen Verhältnisse ankommt. Deshalb sollte jeder Gründer genau hinterfragen, wie die Familie zur Idee der Firmengründung steht. Nur wenn alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen, ein gewisses Talent zum optimalen Zeitmanagement gegeben ist und zusätzlich die Möglichkeit besteht, den familiären Alltag gut durchzuplanen, kann es gelingen.

Firmengründung bedeutet Zeitaufwand

Vor der Firmengründung mit Familie im Hintergrund sollten sich Jungunternehmer und Existenzgründer realistisch mit den auf sie zukommenden Aufgaben vertraut machen. Die wichtigsten Fragen sind dabei, wie viel Zeit die Firmengründung kostet. Dabei kommt es immer darauf an, was für eine Firma gegründet werden soll. Das Einzelunternehmen ist mit einem Gang zum Gewerbeamt und der Beantragung eines Gewerbescheins gegründet. Eine GmbH erfordert dagegen viel mehr bürokratischen Aufwand.

Doch die Firmengründung alleine ist längst nicht alles, was anfällt. Denn es müssen Kunden beschafft, eine Finanzierung muss auf die Beine gestellt werden und zusätzlich sollte der Betrieb erst einmal entsprechend aufgebaut werden. In den ersten Monaten einer Firmengründung sollte mit mehr als 60 Wochenarbeitsstunden gerechnet werden. Diese sind mindestens notwendig, um das Unternehmen zum Laufen zu bringen. Das sollte auch der Familie klar sein, sie muss auf den Gründer dann zum großen Teil verzichten.

Firmengründung und Kapital

Ebenfalls muss allen Beteiligten klar sein, dass eine Firmengründung mit Kosten verbunden ist. Zum Einen fallen Kosten für die üblichen Anmeldungen an, zum Anderen müssen viele Gebühren gezahlt werden, sowie Steuern, die für private Verbraucher gar nicht anfallen. Doch auch in den ersten Monaten der Firmengründung wird man eine Durststrecke überbrücken müssen. Aufträge sind nur selten in ausreichender Form da, Gelder fließen oft nur unregelmäßig.

Diesen finanziellen Engpass sollte man anderweitig ausgleichen können. Zum einen kommen Darlehen in Frage, zum anderen Ersparnisse. Auch der Partner wird finanzielle Einschränkungen hinnehmen müssen, wenn eine Firmengründung ansteht. Oft muss man die ersten Monate von nur einem Gehalt leben. Diese Tatsache sollte vor der Firmengründung geklärt werden und beide Partner sollten sich darüber bewusst werden.

Das Gesetz sieht vor, dass steuerlich relevante Daten oft über viele Jahre hinweg aufgehoben werden müssen. Da die meisten Daten heute nur noch digital vorliegen, ist eine Datensicherung unverzichtbar. Diese sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen und das selbst bei Klein- und Kleinstunternehmen. Existenzgründer sollten sich noch vor der Betriebsgründung mit dem Thema Datensicherung auseinander setzen. Denn sind erst einmal wichtige Daten aus der Buchführung und Co. verloren gegangen, ist der Schaden oft größer, als der eines vollständig vernichteten PCs.

Die Datensicherung sollte deshalb schon bei der Gründung genau betrachtet werden. Regelmäßige Backups von allen wichtigen Daten sind notwendig. Doch hier wird in verschiedene Möglichkeiten unterschieden.

Nutz- und Systemdaten bei der Datensicherung

Unterschieden wird zunächst in die Nutz- und Systemdaten. Als Nutzdaten werden sämtliche Daten bezeichnet, die immer wieder benötigt werden. Hierzu gehören insbesondere Rechnungen, Tabellenkalkulationen, Word-Dokumente und die Kontaktdaten aus dem verwendeten E-Mail-Programm. Da sich diese Daten regelmäßig verändern bzw. erweitert werden, sollte hier eine möglichst häufige Datensicherung erfolgen. Mindestens einmal wöchentlich ist diese durchzuführen.

In den Bereich der Systemdaten zählen vorrangig zusätzlich aufgespielte Daten, wie der Virenscanner, Office-Anwendungen oder das ELSTER-Programm für die elektronische Steuererklärung. Diese Daten müssen nur dann gesichert werden, wenn der Computer neu aufgesetzt wurde.

Speichermedien für die Datensicherung

Die einfachste Datensicherung ist die, die per Copy & Paste erfolgt. Als Speichermedium kommt eine externe Festplatte in Frage oder eine DVD. Werden mehrere Datensicherungen auf die jeweiligen Speicherträger gespielt, sollten stets neue Unterordner angelegt werden, um so den Überblick zu behalten.

Wer Systemdaten sichern will, muss dagegen ein spezielles Programm verwenden. Mit diesem wird ein Image der Festplatte angelegt. Im Falle eines Crashs kann eine 1:1 angefertigte Kopie der Festplatte aufgespielt werden, diese sorgt für ein neues Aufsetzen des Computers innerhalb weniger Minuten, statt innerhalb vieler Stunden. Allerdings kann die Wiederherstellung mit einem solchen Image nur dann erfolgreich vonstatten gehen, wenn es auf denselben Rechner gespielt wird.

Während viele Unternehmen auf externe Festplatten für die Datensicherung setzen, raten Experten nur bedingt dazu. Es sollten keine steuerrelevanten Daten auf Festplatten gesichert werden, da die Unveränderbarkeit, die gesetzlich gefordert wird, hierbei nicht gegeben ist. DVDs hingegen eignen sich für die gesetzlichen Vorgaben und sind zudem sehr günstig. Sie können allerdings keine übermäßig großen Datenmengen speichern, sind jedoch für kleine Unternehmen meist ausreichend.
 

Nach wie vor bekommen viele Existenzgründer von Beratern und solchen, die es gerne sein würden, zu hören, dass die Gütertrennung einen guten Schutz vor Gläubigern bietet. Nur so könne schließlich vermieden werden, dass diese auf das gemeinsame Vermögen zugreifen könnten. Doch dieser Irrglaube war vor über 50 Jahren richtig, heute hat er nichts mehr mit der Realität zu tun. Zum 01.07.1958 hat die Regierung den gesetzlichen Güterstand beschlossen. Er wird gemeinhin als „Zugewinngemeinschaft" bezeichnet, was bei vielen einen falschen Eindruck vermittelt.

Der gesetzliche Güterstand besagt nichts anderes, als die Gütertrennung auch. Das heißt, ein Gläubiger kann nur auf die Vermögenswerte des schuldnerischen Ehepartners zugreifen. Alles, was dem anderen Partner gehört ist vor dem Zugriff geschützt. Einen Ehevertrag mit Gütertrennung abzuschließen, um sich so vor Gläubigern zu schützen, bringt also nichts.

Zugewinngemeinschaft und Gütertrennung

Die Zugewinngemeinschaft hat somit keinerlei Auswirkungen auf die Rechte von Gläubigern. Sie wirkt sich lediglich im Falle einer Scheidung aus. Dann sind die in der Ehe gemeinsam erworbenen Zugewinne beispielsweise aufzuteilen. Allerdings bestehen lediglich geldliche Ansprüche. Haus, Auto und Co. verbleiben im Besitz des Partners, dem diese Dinge bereits vorher gehörten.

Die Gütertrennung besagt, dass jeder Partner das behält, was er gekauft hat. Gemeinsam gekaufte Gegenstände sollten einvernehmlich aufgeteilt werden. Ein Zugewinn, der innerhalb der Ehe entstanden ist, muss jedoch nicht mit dem Ex-Partner geteilt werden. Somit kann die Gütertrennung nur Ansprüche gegen den Ehepartner ausschließen. Auf Gläubigerseite bringt sie dagegen nichts.

Gütertrennung bei Schlüsselgewalt

Auch wenn eine Gütertrennung besteht, werden Aufträge erteilt, die zum Lebensbedarf der Familie gehören, können die Gläubiger auch den anderen Partner in Anspruch nehmen. Ein typisches Beispiel: Die Frau lässt beim Metzger anschreiben, dieser kann den Mann ebenso belangen. Aber genauso gilt dies bei Zahnersatz und Co. Wer dem aus dem Wege gehen will, muss dauerhaft getrennt voneinander leben, dann gibt es die so genannte Schlüsselgewalt nämlich nicht mehr.

Für den Schutz vor Gläubigern müssen also keine Eheverträge mit Gütertrennung abgeschlossen werden. Es ist jedoch ratsam, wertvolle antike Kunstgegenstände und ähnliches dem Partner zu übertragen. Denn den Hausrat dürfen Gläubiger ebenfalls unabhängig vom Güterstand pfänden. Der normale Hausrat ist allerdings in den meisten Fällen nicht pfändbar.

Quelle: http://www.knoffundpartner.de

Immer wieder kommt es vor, dass Dienstleistungen ordnungsgemäß erbracht oder Waren geliefert wurden, Kunden diese aber nicht zahlen können. Gründe dafür gibt es viele, wie ein vorübergehender finanzieller Engpass oder ähnliches.

Natürlich sind Sie als Unternehmer auf das Geld angewiesen, gerade in der Gründungsphase können Sie Zahlungsausfälle oft nicht einfach überbrücken. Sie stehen dann nicht selten vor der Frage, ob Sie eine Ratenzahlung mit dem Schuldner vereinbaren oder gleich rechtliche Schritte einleiten sollen. Die folgenden Grundregeln sollen Ihnen die Entscheidung erleichtern, damit Sie nicht Gefahr laufen, selbst in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

Zahlungswilligkeit für die Ratenzahlung prüfen

Bevor Sie eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie prüfen, ob der Schuldner zahlungswillig ist. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kunde bereit ist zu zahlen, aufgrund eines kurzfristigen finanziellen Engpasses jedoch nicht zahlen kann, so sollten Sie auf die Ratenzahlung eingehen. Gleiches gilt, wenn es sich um einen langjährigen Kunden handelt, mit dem es nie Probleme gab. Dies dürfte bei Existenzgründern aber noch nicht allzu häufig der Fall sein. Deshalb muss der Gründer hier auf sein Gefühl achten.

Zahlungsfähigkeit vor der Ratenzahlung überprüfen

Ebenfalls sollten Sie vom Kunden einen Nachweis über seine Zahlungsfähigkeit anfordern, bevor Sie sich auf eine Ratenzahlung einlassen. Denn steht der Schuldner kurz vor der Insolvenz oder gar der eidesstattlichen Versicherung, ist es nicht ratsam, auf eine Ratenzahlung einzugehen. Besser ist es in einem solchen Fall, die Forderung unverzüglich titulieren und pfänden zu lassen, um noch möglichst viel von dem Geld zu erhalten.

Zinsen und Zuschläge vereinbaren

Leider gibt es viele Kunden, die ihre Lieferanten als günstige, wenn nicht gar kostenfreie Kreditgeber sehen. Verlangen Sie keine Zuschläge auf die Ratenzahlung, dann machen Sie es solchen Kunden besonders einfach. Verlangen Sie diese Zuschläge und lassen Sie nicht unbedingt mit sich verhandeln, so erfahren Sie, ob der Kunde bereit ist, Ihnen für Ihr Entgegenkommen ebenfalls ein Stück weit entgegen zu kommen.

Eigene Liquidität beachten

Wollen Sie mit einem Kunden eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie auch auf Ihre eigene Liquidität achten. Sind Sie selbst bereits in einem finanziellen Engpass, sollten Sie rechtliche Schritte einleiten. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie eine Ratenzahlung vereinbaren. Bestehen Sie allerdings auf deren regelmäßiger Zahlung und lassen Sie sich nicht hinhalten.

Quelle: http://www.mein-geschaeftserfolg.de

Viele Existenzgründer können nicht nachvollziehen, weshalb sie kurz nach der Unternehmensgründung mit Werbung bombardiert werden. Angefangen mit Lieferanten von Büromaterial, über Krankenversicherungen bis hin zu den Kfz-Händlern, all diese Anbieter haben Kenntnis von der Neugründung.

Wie kommen Anbieter an Informationen über Neugründungen?

Eine gute Informationsquelle ist die Tageszeitung. Der Gründer schaltet in der Zeitung eine Annonce zu seiner Geschäftseröffnung und liefert den Anbietern damit sämtliche Informationen für eine gezielte Werbeaktion. Ebenfalls in der Tageszeitung wird bspw. den freigesprochenen Meistern gratuliert. Sortiert nach Branche, mit Name und Wohnort sind die stolzen Jungmeister aufgeführt. Mit ein wenig Recherchearbeit kann ein Werbeanbieter die fehlende Straße herausfinden und branchenspezifische Werbung versenden. Probleme gibt es hier nur, bei sehr häufig vorkommenden Namen und wenn der Meister noch bei seinen Eltern wohnt.

Weitergabe von Adressen

Ist der Jungunternehmer erst einmal im Adressbestand einer Firma gelistet, dauert es in der Regel nicht lange, bis er von weiteren Firmen gezielte Werbung erhält. Inwieweit Adressen weitergegeben und verkauft werden dürfen, regelt das Datenschutzgesetz. Nichtsdestotrotz scheint der Handel mit Adressen allgemein üblich zu sein.

Adresskauf bei der IHK

Bei der Industrie- und Handwerkskammer (IHK) kann jeder Interessierte bei begründetem Interesse, Adressen von Firmen für kleines Geld kaufen. Die Daten von Neugründungen unterliegen aber einer halbjährigen Schutzsperre und werden in dieser Zeit nicht von der IHK bekanntgegeben. Die Lieferanten haben die Möglichkeit, die Daten von der IHK gezielt nach Gewerbeanmeldung, Branche, Betriebsgröße und den einzelnen Kammerbezirken selektiert zu erwerben. Dabei werden je Adresse 0,10 EUR und zusätzlich 5,- EUR Bearbeitungsgebühr berechnet. Lässt sich der Interessent die Daten in Form einer Excel-Datei ausgeben, kann er praktisch sofort mit seiner Werbung starten und die GRünder mit Angeboten, Flyern und Werbung bombardieren. Dafür ein Danke an die seriöse Industrie- und Handelskammer, für den korrekten Umgang mit den Daten der IHK Pflichtmitglieder.

Adresskauf bei der HWK

Bei der Handwerkskammer (HWK) ist ein Adresskauf ebenfalls möglich. Bei begründetem Interesse werden die Adressen von Unternehmen für 0,26 EUR an Interessierte verkauft. Existenzgründerdaten unterliegen auch bei der HWK einer halbjährigen Schutzsperre.

Fazit

Neugründungen sind für die Wirtschaft und den Handel von größter Wichtigkeit. Gründer brauchen in der Regel eine komplette Erstausstattung, bspw. PC, Drucker oder Büromaterial. Je nach Branche werden auch entsprechende Software, Maschinen und Geräte benötigt. Methodische und zielgerichtete Werbung verspricht den Lieferanten hier gute Geschäfte. Der Gründer selbst hat wenige Chancen, der Werbeflut zu entgehen. Um selbst am Geschäftsleben teilnehmen zu können, muss er seine Firma nach außen darstellen. Er sollte allerdings bei allen Formularen, einerlei ob in Papierform oder im Internet, der Weitergabe der Daten von vornherein widersprechen. Damit kann er die Werbeflut zumindest eindämmen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Geben Sie bei merkwürdigen Adressformularen Ihrer persönlichen Adresse immer eine private Note oder einen Referrer mit auf den Weg, so erkennen Sie später, wer Ihre Adresse weitergegeben hat und können entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Beispiel:

Die IHK will bei Ihrem Existenzgründerseminar Ihre Adresse aufnehmen. Sie wissen ja nun, was damit passieren kann und geben anstelle von bspw. Torsten Montag - Thorsten Montag an. Oder anstelle von Birkenweg 12 - Birckenweg 12. So erkennen Sie immer, wer Ihre Adresse verkauft und weitergibt. Das muss natürlich bei jedem Weitergeben neue variiert werde. Aber bitte nur bei ungefährlichen Adressangaben, nicht etwa bei Lieferanten und Kunden, so dass Sie später eine falsch ausgestellte Rechnung bekommen, die wiederum einer Prüfung durch das Finanzamt nicht standhält.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Für alle Unterhaltungen, egal ob geschäftlich oder privat ist es wichtig, die Hände als Ausdrucksmittel zu nutzen. Sie unterstreichen Ihre Aussagen oder können Sie als Lügner entlarven, wenn Sie verkrampft und unsicher „verknotet“ werden.

Positive Handsignale

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Hände während eines Gesprächs zu halten und ein Wechsel zwischen diesen Positionen ist natürlich jederzeit möglich.

Das lockere Kreuz

Locker ineinander gelegt, sind Sie jederzeit bereit, aktiv in ein Gespräch einzusteigen und können dabei mit Ihren Händen Ihre Aussage unterstreichen. Falls Sie dazu neigen, die Hände in dieser Position fest zu verkrampfen, sollten Sie sich eine andere Handhaltung zulegen.

Die Schale

Bei der Position der Schale liegt eine Hand locker in die andere gelegt. So ist es jederzeit möglich, die Hände voneinander zu lösen und sie als Hilfsmittel zum Unterstreichen der gesagten Worte zu benützen. Diese Handhaltung ist vor allem gut geeignet, wenn Sie dazu neigen, die Hände im Kreuz zu fest zu verschränken.

Das lockere Halten

Eine Hand hält locker vor dem Körper die zweite indem sie das Handgelenk umgreift, so dass ein Lösen dieser Position jederzeit möglich ist. Diese Haltung hat den Vorteil, dass Sie entspannt stehen können und die Hände trotzdem nicht unbeteiligt neben dem Körper baumeln.

Ungünstige Handhaltungen

Unsicherheit, Nervosität und sogar Ablehnung transportieren die folgenden Handhaltungen während eines Gesprächs.

Steifer Finger

Bei dieser Haltung werden die beiden Zeigefinger der Hände ausgestreckt und berühren sich gegenseitig. So stehen die Hände ständig unter einer negativen Spannung und eine überzeugende Gestik während des Gesprächs wird unmöglich.

Die Gebetshände

Wie in der Kirche werden die einzelnen Finger beider Hände ineinander verschränkt und bilden eine feste Einheit, die bei Bedarf nicht schnell genug gelöst werden kann. So verhindern Sie jede Geste, die Ihre Worte positiv unterstreichen könnte.

Vor allem die Hände sprechen mehr als uns manchmal lieb ist, doch es ist leicht sie als positives Mittel zu nutzen, um jeden Gesprächspartner schnell von Ihrem Interesse und Ihrer fachlichen Kompetenz zu überzeugen. Die Hände und der gesamte Körper bilden das äußerliche Bild, das den ersten Eindruck erweckt, der schon entscheidend für den weiteren Gesprächsverlauf sein kann.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, muss sich auch mit der Thematik der Eröffnung und Führung eines Geschäftskontos beschäftigen. Das Geschäftskonto bietet die Möglichkeit, private Gelder strikt von Firmengeldern zu trennen, was die Buchführung erleichtert und übersichtlicher ist.

Wie es privat üblich ist, sollte der Gründer sich im Vorfeld über die Arten der angebotenen Geschäftskonten und den damit verbundenen Kosten informieren. Gute Möglichkeiten bietet ein Geschäftskonto Vergleich im Internet. Vorab sollte die grundsätzliche Frage geklärt werden, ob im Zusammenhang mit der Führung des Geschäftskontos auch Beratungsbedarf besteht und das Geschäftskonto aus diesem Grund bei einer Filialbank in der näheren Umgebung geführt werden sollte. Wer auf Beratung durch die Bank verzichten kann, der kann sein Geschäftskonto durchaus online führen. Inzwischen gibt es Anbieter, die für die Führung des Geschäftskontos keine Gebühren verlangen und auf ein guthabengeführtes Konto sogar Zinsen zahlen.

Fragestellungen, die zu klären sind

• Online-Kontoführung oder Filialbank
• Kontovergleich im Internet
• Möglichkeit der Nutzung eines Kontokorrentkredites
• Besteht Beratungs- und Kreditbedarf

Regionalbanken richten auf Anfrage jedem Gründer ein Geschäftskonto ein. Nicht immer ist es sinnvoll bei der Kontoführung im gewerblichen Bereich oberste Priorität der Gebührenfreiheit zu geben. Wer sein Geschäftskonto bei seiner bisherigen Hausbank eröffnet, hat den Vorteil, dass er den Mitarbeitern der Bank aus der Vergangenheit als zuverlässiger Kunde bekannt ist, und bekommt unter Umständen deswegen einen größeren Kontokorrentkredit eingeräumt, als wenn er woanders Neukunde und Existenzgründer ist.

Quelle: Dieser Artikel wurde von http://www.finanzr.net zur Verfügung gestellt.

Auch im Oktober haben wir für unsere Leser wieder viele neue und interessante Begriffe ins Gründerlexikon aufgenommen. Wir haben allgemeine Rechtsbegriffe, wie Stundung oder Vollkaufmann ebenso in unserem Lexikon definiert, wie häufig vorkommende Begriffe aus dem Rechnungswesen oder dem Steuerrecht etc. So können Sie z. B. nachlesen, was hinter der Bezeichnung Arge steht. Oder Sie können sich informieren, was eine Sperrzeit ist und welche Gründe zu einer Sperrzeit führen.

Im Bereich des Rechnungswesens haben wir unter anderem erläutert, was unter dem Begriff Finanzbuchführung zu verstehen ist. Sie erfahren, wie mit deren Hilfe das Gesamtergebnis eines Unternehmens erfasst wird.

Und falls Sie sich für den Bereich des Steuerrechts interessieren, finden Sie Informationen zu Begriffen, wie Einkommenssteuererklärung oder Einkommensteuertarif. Sie erfahren ebenfalls, auf welcher Grundlage es zu Einkommenssteuervorauszahlungen kommt oder wann diese jeweils zu entrichten sind. Sie können sich auch informieren, wie der Begriff Nebeneinkünfte definiert wird und wann Nebeneinkünfte einkommenssteuerpflichtig sind. Außerdem können Sie nachlesen, was unter Schwarzgeld zu verstehen ist und wie Schwarzgeld entstehen kann.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Asiaten sind oftmals ihr gesamtes Arbeitsleben hindurch bei ein und dem selben Unternehmen beschäftigt. Karriere macht man hier nicht durch einen stetigen Wechsel oder Job-Hopping, wie zum Beispiel in Europa oder in Amerika, sondern durch Loyalität und Unternehmenstreue. Auch gerichtliche Auseinandersetzungen führen in Asien – anders als in Europa oder Amerika – zu einem sofortigen Abbruch sämtlicher geschäftlichen Beziehungen.

Loyalität

Asiaten zeichnen sich durch eine sehr hohe Loyalität zu ihrem Arbeitgeber aus, so dass es keine Seltenheit ist, auf Führungskräfte zu stoßen, die seit ihrem Studium immer in demselben Unternehmen beschäftigt waren oder sind. Dies hat nichts mit einer mangelnden Flexibilität oder Kompetenz zu tun, sondern liegt in der dortigen Arbeitsmentalität begründet.

Im Gegensatz wird man sehr über die europäische Gewohnheit erstaunt sein, sich grundsätzlich „nach oben zu bewerben“ und Jobs anzunehmen, die immer höher vergütet und in der Hierarchieebene weiter oben angelegt sind, als der vorherige. So etwas gibt es in Asien so gut wie gar nicht, denn befördert oder mit Führungsaufgaben betraut, werden nur unternehmenserfahrene Mitarbeiter.

Wenn Ärger nicht ausbleibt?

Auch wenn es einmal nicht so läuft, wie es soll und Ärger gibt, ist hier ein Schlichten immer besser als ein Richten. Dabei können durchaus auch Botschaften, Konsulate, Diplomaten, Wirtschaftsverbände oder ähnliches (je nach Unternehmensgröße und Wichtigkeit) als Dritte herangezogen und vermittelnd tätig werden. Grundsätzlich gilt hier, dass asiatische Unternehmen eine Geschäftsbeziehung abbrechen, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt. Eine Rückkehr zur Tagesordnung nach dem Prozess ist so gut wie ausgeschlossen und eine erneute Aufnahme der Geschäftsbeziehung so aufwendig wie ein neuer Erstkontakt mit einem völlig fremden Unternehmen.

Hierbei ist für das deutsche oder europäische Unternehmen auch zu bedenken, dass Asiaten grundsätzlich wie der sprichwörtliche Pech und Schwefel zusammenhalten. Dies kann den Verlust weiterer Kontakte durchaus genau so bedeuten, wie eine eventuell nicht zustande kommende Erstanbahnung von Geschäften.

Quelle: http://www.tricon.de

Die online Englischschule Englishtown hat ein neues Konzept zum Englisch Lernen entwickelt, welches interaktive Übungsmaterialien verbindet mit live Englischunterricht. Das Ziel ist Menschen zu ermöglichen 24 Stunden täglich, von jedem beliebigen Ort mit muttersprachigen Englischlehrern ihre Englisch Kenntnisse zu verbessern. Die Methode nennt sich EFEKTA™ System und basiert auf drei Kernaspekten, die dasEnglisch online lernen effektiver machen sollen: Lernen - Üben - Anwenden.

Zum Englisch Lernen stehen im online Englischkurs über 1500 Stunden interaktive Lernmaterialien wie Podcasts, Flashcards, Videos, ein Grammatik Lab und ein Aussprachelabor zur unbegrenzten Nutzung zur Verfügung. So können 24 Stunden täglich flexibel das Lese-, Sprech-, Schreib- und Hörvermögen verbessert werden.

Zum Englisch Üben werden virtuelle Konversationsklassen besucht, in denen mit muttersprachigen Englischlehrern wechselnde Themen- und Sprachgebiete erarbeitet werden. In diesem, in kleinen internationalen Gruppen stattfindenden, Englischunterricht haben Studenten die Möglichkeit Unklarheiten zu besprechen, sowie ihre Aussprache und Fehler korrigieren zu lassen.

Weiterhin steht den Studenten eine online Community zur Verfügung, die die direkte Anwendung der neu erlernten Sprachkenntnisse ermöglicht. Die Community Mitglieder stammen aus über 120 Ländern und haben das gemeinsame Ziel ihre Englisch Kenntnisse zu verbessern. Der interkulturelle Austausch wird unterstützt durch ein Sprach- und Text-Chat sowie kostenlose Materialien, welche täglich wechselnde Artikel und Lektionen, Videos und Tests umfassen.

So wird schließlich das Englisch lernen im heimischen Wohnzimmer und gleichzeitig in einem dennoch internationalen Umfeld realisiert. Englishtown ist mit diesem Konzept übrigens Testsieger im E-Learning-Bereich der Stiftung Warentest (11/2001) geworden!

Quelle: englishtown.de

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Nun sind alle Weichen für ein aktives Präsentieren gestellt und Sie haben bei Ihrem Verhandlungspartner mit einer positiven Ausstrahlung alle Chancen um Ihr Vorhaben vorzustellen. Als Existenz- oder Firmengründer fällt Ihnen jetzt komplexe Aufgabe zu, Ihren Verhandlungspartner von Ihrem Konzept zu überzeugen. Ob Sie dabei nur ihm Ihre Vorstellungen unterbreiten müssen oder mehrere Zuschauer haben, ist nicht ausschlaggebend.

Die richtige Position bei der Präsentation

Eine Präsentation findet meist im Stehen statt. Stellen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie die Füße in Schulterbreite leicht auseinanderstehen. So haben Sie einen bequemen Stand, bei dem das Gewicht auf beide Beine verteilt wird. Nun werden die Hände locker vor dem Körper gehalten und Sie erreichen eine Körperhaltung mit Spannung, die nicht verkrampft wirkt.

Dadurch wird es Ihnen leicht fallen, die richtigen Worte zu finden und Ihre Präsentation mit den passenden Handbewegungen zu unterstreichen. Selbstverständlich werden Sie die Körperposition einige Male nachkorrigieren müssen. Versuchen Sie diese Korrekturen unauffällig in eine Bewegung zu integrieren und Ihre Zuhörer werden dies nicht als negativen Punkt in Erinnerung behalten.

Ungünstige Körperhaltungen während einer Präsentation

Eine ungünstige Körperhaltung während einer Präsentation kann alle noch so gut recherchierten und perfekt aufbereiteten Argumente vernichten, denn Ihr Verhandlungspartner wird anhand Ihrer Körperhaltung sein Maß an Aufmerksamkeit bestimmen.

Zu locker und gelöst

Auf einem Bein das Gewicht des Körpers, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, so kann auch ein Lächeln nicht mehr verbergen, dass Sie eigentlich nichts präsentieren möchten. Der lockere Stand signalisiert etwas Abwartendes und sogar Langeweile. Jeder Zuhörer wird dies gleich negativ empfinden und Ihrer Präsentation damit weniger Chancen einräumen.

Aufreizend mit Hüftschwung

In der sogenannten Model-Haltung werden Sie ebenso wenig auf Gegenliebe stoßen, denn der Hüftschwung und die damit präsentierten Reize lenken vom Thema ab und Ihr Zuhörer wird nach der Präsentation nicht zugeben wollen, dass er abgelenkt war und so ein schnelles Ende der Verhandlung suchen.

Die Kleinmädchen-Haltung

Mit beiden Beinen direkt nebeneinander und den Händen vor dem Körper verschränkt signalisieren Sie enorme Unsicherheit und Nervosität. Bildlich gesprochen wirkt es, als wollten Sie sich dünn und klein machen. So wird Ihr Verhandlungspartner sie als unsicher, verkrampft und wenig überzeugend empfinden und Ihre gut vorbereitete Präsentation wird kein gutes Ergebnis bringen.

Übungen vor dem Spiegel

Die Körperhaltungen für eine Präsentation lassen sich gut vor einem Spiegel üben. So sehen Sie selbst, wie Sie auf Ihren Verhandlungspartner wirken und auch ob das Lächeln auf Ihrem Gesicht vielleicht zu breit ist und Überheblichkeit signalisieren könnte.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Die Hamburger EOS-Gruppe, die im Forderungsmanagement tätig ist, und das Marktforschungsinstitut Ipsos führte kürzlich eine Studie über die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen durch. Diese ergab, dass nur jede vierte Rechnung nicht pünktlich bezahlt wird. Die Ergebnisse der Studie wurden mit den Ergebnissen in den Ländern Großbritannien, Schweiz, Bulgarien und Ungarn verglichen. Dabei ergab sich, dass die deutschen Unternehmer durchschnittlich die kürzesten Zahlungsziele gewähren – gerade einmal 25 Tage haben die Kunden Zeit zu bezahlen.

57 Prozent der deutschen Industrieunternehmen gehen davon aus, dass sich Zahlungsbereitschaft in den nächsten zwei Jahren drastisch abnehmen wird. Auch die anderen Branchen schließen sich hier – noch etwas positiver gestimmt – an. Aber auch in den letzten Jahren hatte sich die Zahlungsmoral bereits verschlechtert. In allen Branchen klagen mindestens 40 Prozent der Unternehmer über eine schlechtere Zahlungsbereitschaft.

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 44
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Asiaten sind sehr höflich und erwarten dies auch immer von ihren Geschäftspartner. Wichtig ist dabei vor allem ein hohes Maß an Seriosität, was die Kleidung, die Mimik, die Gestik und auch die Körpersprache betrifft.

Kleidung

Grundsätzlich legt man in Asien Wert auf konservative Umgangsformen. Dies betrifft auch die Kleidung bzw. den Kleidungsstil. Im geschäftlichen Bereich ist für Herren also der dunkle Anzug grundsätzlich ein verpflichtender Bestandteil der Garderobe. Grundsätzlich sollte man dazu ein Hemd in einer konservativen Farbe (weiß oder hellblau) und eine passende Krawatte tragen.

Selbst in kreativen Berufen sollte man die Kreativität nicht am Kleidungsstil darstellen, da man sich sonst lächerlich macht. Dies würde eher das Gegenteil bewirken, da dann an der Kompetenz des deutschen Partners gezweifelt wird. Asiaten legen grundsätzlich Wert auf gediegene Kleidung in bester Qualität, so dass dies auch die Accessoires und Schuhe betrifft.

Mimik und Gestik

Da Asiaten in einer Schamkultur leben, sind sie mit direkten Gesten grundsätzlich sehr zurückhaltend und fühlen sich durch übertriebene Gefühlsäußerungen eher unangenehm berührt. Dies gilt auch für einen zu direkten Blickkontakt. Man schaut seinen Gesprächspartner zwar an, vermeidet aber das – in Deutschland oft übliche – permanente Fixieren des Gegenübers. Auch zu übertriebene Gestik wird eher als Bedrohung und Machtäußerung empfunden, so dass sich der Gesprächspartner unbehaglich fühlt.

Dies gilt auch bei Einladungen und geschäftlichen Essen. Man winkt das Personal grundsätzlich nicht mit einer ausladenden Geste an den Tisch. Am sichersten geht man, wenn man den Blickkontakt nicht permanent aufrecht hält, sondern lieber den Blick vom Kinn bis zum zweiten Hemdknopf schweifen lässt und nur hin und wieder nach oben sieht, um etwaige Signale „einzufangen“.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Die Bedienung von Twitter ist eigentlich insgesamt denkbar einfach. Im ersten Schritt muss natürlich zunächst einmal ein Account angelegt werden. Klicken Sie hierfür auf der Startseite auf „Sign up now“. Noch schnell der Name, ein Benutzername, die Emailadresse und ein Passwort eingegeben und schon ist der Twitter-Account angelegt. Im Anschluss daran kann man auch noch direkt seine Kontakte durchsuchen lassen, ob Bekannte oder Freunde bereits bei Twitter angemeldet sind. Diesen Schritt kann man aber auch überspringen. Und schon können Sie Ihren ersten Tweet absetzen.

Um Twitter richtig sinnvoll nutzen zu können, gibt es inzwischen einige praktische Tools, die die Arbeit mit diesem Kommunikationsmedium etwas vereinfachen.

Shorter (Linkverkürzer)

Da Sie bei Twitter nur 140 Zeichen für Ihre Message haben, sind die meisten Links zu lang. Deshalb benötigen Sie einen Linkverkürzer, der den Link in eine kürzere URL umsetzt. Besonders wichtig ist, dass der Dienst 301 Redirect einbezieht, damit nach dem Aufrufen des gekürzten Link im Browser wieder der ausführliche Link erscheint.

Hier eine Liste mit den wichtigsten Shorter-Diensten:

Weitere Shorter-Dienste im Überblick finden Sie bei Searchengineland.

Die nützlichsten Addons für Firefox

Firefox lässt sich mit einigen Addons „twitter-kompatibel“ machen. Hier eine Auswahl:

  • Tweetbar: Dieses Plugin ergänzt Firefox um eine Leiste an der Seite, die die Tweets der Freunde und auch die eigenen anzeigt. So bleibt man immer auf dem Laufenden.
  • PowerTwitter: Dieses Plugin erlaubt es, Flickr-Fotos und Videos von Youtube in Tweets einzubinden.
  • Twitzer: Dieses Plugin kann Nachrichten twittern, die die maximale Länge von 140 Zeichen überschreiten. Dazu wird die Nachricht in einen Link zu packen.
  • TwitterLine: Damit erscheint in Firefox eine Leiste, die verschiedene Twitterbefehle bereitstellt.
  • Firefox Search Plugin: Dieses Plugin verwendet das Suchfeld von Firefox, um direkt zu twittern.

Twitter-Online-Tools

Für Twitter gibt es inzwischen einige nützliche Tools, mit denen man seiner Followers organisieren und analysieren kann:

  • Mr. Tweet: Mithilfe von Mr. Tweet können Sie herausfinden, wie beliebt und damit einflussreich Ihre Follower sind.
  • Refollow: Dieses Tool hilft dabei, Freunde und Followers zu verwalten. Damit kann man sie nach verschiedenen Kriterien gruppieren und filtern.
  • Twimailer: Dieses Toll schickt jedesmal eine Email, wenn man einen neuen Follower hat, und informiert Sie über die wichtigsten Informationen über ihn.
  • Friend Or Follow: Dieses Tool zeigt an, welchen Twitter-Usern man selbst folgt, und wie viele davon auch zurückfolgen.

Viele hundert weitere nützliche Tools und Addons finden Sie bei der Karrierefibel oder beim Wortgefecht-Wiki.

Quelle: www.karrierebibel.de

In den besten Buchhaltungen kann es einmal passieren, dass eine Rechnung verloren geht. Während des Jahres fällt es kaum auf, dass sie fehlt. Doch wehe, das Finanzamt führt eine Umsatzsteuerprüfung durch und möchte die Belege sehen. Wenn der Beleg dann fehlt, kann der Prüfer den Abzug der Vorsteuer verweigern. Im vorliegenden Fall wollte die Unternehmerin nicht auf sich sitzen lassen, dass sie eine Rechnung in Höhe von 4.760 Euro brutto nicht geltend machen konnte.

Diesem Problem kann entgangen werden, wenn der Unternehmer eine Kopie der Rechnung besorgen kann. Dies entschied der Bundesfinanzhof im Januar 2009 (Aktenzeichen 14 K 2093/08). Falls es nicht mehr möglich ist, eine entsprechende Rechnung beizubringen, beispielsweise, weil der Rechnungsempfänger nicht mehr als Unternehmer tätig ist, muss das ursprüngliche Vorliegen der Rechnung anderweitig bewiesen werden. Hierfür können der betriebliche Schriftverkehr oder beweisende Kontoauszüge als Beweis beigebracht werden.

Wenn der Unternehmer keine Kopie der Rechnung besorgen kann, ist der Betriebsprüfer nicht verpflichtet, den Vorsteuerabzug zu genehmigen.

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 54
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Nun folgt der wichtigste Punkt der Unterhaltung. Mit der richtigen Sitzposition haben Sie bereits einen guten Eindruck hinterlassen und müssen ab jetzt mit Ihrer Kommunikationsfähigkeit punkten.

Die defensive Sitzhaltung

Mit dem Rücken an die Stuhllehne gepresst und beiden Armen vor dem Körper verschränkt bringen Sie sich in eine denkbar ungünstige Sitzhaltung. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und auf Ihren Verhandlungspartner wirken Sie rückzugsbereit. So vermitteln Sie den Eindruck, als wollten Sie dieses Gespräch gar nicht führen und Ihr Gegenüber wird gleich eine skeptische Haltung einnehmen.

Die angespannte Sitzhaltung

Wenn Sie nur vorne auf der Stuhlkante sitzen, wird Ihr Rücken in ein Hohlkreuz gezwungen und Ihr Oberkörper rückt zu nah an den Tisch heran. Wie in einem Gebet können Sie sich nicht mehr bewegen und mit zusätzlich gefalteten Händen sind Ihre Ausdrucksmöglichkeiten gänzlich eingeschränkt. In dieser Position wird es Ihnen schwerfallen, Ihren Geschäftspartner von Ihren Absichten und Vorhaben zu überzeugen.

Die lässige Sitzhaltung

Zu locker und fast lümmelmäßig auf dem Stuhl zu sitzen mag in einer privaten Unterhaltung angemessen sein. Aber für einen geschäftlichen Termin sollten Sie darauf verzichten, da ihr Gesprächspartner Ihre relaxte Haltung keinesfalls mit einem dynamischen Menschen verbindet, der zu den „Machern“ gehört. Er wird eher versuchen, Sie von seinen Argumenten zu überzeugen und Ihre eigene Position damit schwächen.

Die richtige Sitzhaltung

Benutzen Sie die Hälfte der Fläche zum Sitzen und beugen Sie sich leicht nach vorn. So signalisieren Sie Interesse und mit locker auf dem Tisch liegenden Händen vermitteln Sie Sicherheit und eine positive Ausstrahlung. Ihr Gesprächspartner wird ebenfalls eine solche Haltung einnehmen und einem positiv verlaufenden Gespräch steht nichts mehr im Wege.

Das Verschränken der Hände vermindert Ihre Möglichkeiten, das Gesagte zu unterstreichen. Gelöste Hände lassen eine Geste zu und Sie werden schnell feststellen, dass dies ganz automatisch geschieht. Natürlich sollten Sie nicht zu wild gestikulieren, da das Ihren Gesprächspartner erschrecken würde.

Die Beinstellung im Gespräch

Übereinander geschlagene Beine wirken ein wenig verkrampft. Die Sitzhaltung wird als geschlossen bezeichnet und häufig auch als solche gedeutet. Bringen Sie Ihre Beine unauffällig in eine lockere Position, in der beide Füße einen festen Halt auf dem Boden haben. So wird auch die unterstreichende Gestik mit den Händen lebendiger. Ihr Gesprächspartner wird Ihnen aufmerksam zuhören und Sie stärken damit ihre Verhandlungsposition.

Das Zuhören

In den Gesprächsphasen, in denen Ihr Gegenüber spricht, sollten Sie die Hände locker nebeneinander oder übereinander liegen lassen, da Ihnen so eine Erwiderung leichter fällt und Sie schnell wieder die Position des Gesprächsführers einnehmen können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Ganz wichtig ist, dass Geschenke an asiatische Geschäftspartner und auch an langjährige Geschäftsfreunde grundsätzlich – gemäß der dortigen Tradition – verpackt sein müssen. Allerdings gilt auch hier der Grundsatz, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, große dagegen eine Verpflichtung darstellen.

Präsente und Tradition in einer modernen Zeit

Wie so oft treffen auch hier Tradition und Moderne aufeinander. Wichtig ist es, die asiatische Tradition zu beachten, um den asiatischen Partner nicht vor den Kopf zu stoßen. Geschenke müssen immer ansprechend und dem Anlass entsprechend verpackt sein und werden mit einer leichten (bitte nicht übertreiben) Verbeugung überreicht. Dabei ist es wichtig, das Geschenk mit beiden Händen zu überreichen und nicht nur lapidar entgegenzuhalten.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Wert nicht übermäßig hoch ist und dies auch zum Ausdruck zu bringen, denn nach asiatischer Tradition muss hier immer ein Gegengeschenk erfolgen. Erhält man dagegen selbst ein Geschenk von einem asiatischen Geschäftspartner, so sollte man dieses mit beiden Händen entgegennehmen, sich bedanken und offene Freude zeigen. Wichtig ist es dabei, das Geschenk nicht unmittelbar auszupacken. Auch diese Reihenfolge zieht grundsätzlich ein Gegengeschenk nach sich.

Wie sieht das ideale Geschenk aus?

Das ideale Geschenk an Geschäftspartner und solche, die es werden wollen, zeichnet sich durch mehrere Eigenschaften aus. Es ist zum einen leicht (denn es muss auf der Rückreise getragen werden), es ist klein (denn es sollte keinen Gepäckaufpreis der Fluggesellschaft nach sich ziehen) und es bleibt finanziell in einem normalen Rahmen, denn ein Sprichwort besagt: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, große verpflichten“.

Dabei kann man beispielsweise ein Souvenir schenken, eine Flasche deutschen Wein (bei einer längeren geschäftlichen Beziehung, vorher die Vorlieben diskret heraus finden) oder eine CD mit klassischer Musik. Wichtig ist ein Geschenk auch nach erfolgreichen gemeinsamen Projekten, wobei es durchaus zu empfehlen ist, bei entsprechenden Besuchen, die Geschenke des asiatischen Unternehmens im Büro aufzustellen.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Auf den ersten Blick scheint Twitter nicht viel zu bieten zu haben: Sehr kurze Nachrichten mit gerade mal 140 Zeichen, die in den meisten Fällen nicht einmal wirklich etwas Interessantes berichten. Und doch hat Twitter für viele Menschen einen großen Nutzen, von dem auch Sie profitieren können.

Der Nutzen von Twitter

Sie können Twitter zunächst vor allem nutzen, um aktuellste Informationen über neue Webseiten, interessante Artikel, News und Nachrichten zu bekommen. Sie bekommen quasi für Sie relevante Informationen auf dem Präsentierteller serviert und müssen nicht einmal selbst danach suchen. Sie können dabei aber selbst entscheiden, welche Links für Sie interessant sind und welche Sie lieber ignorieren möchten.

Sie können der Twitter-Gemeinde aber auch Fragen stellen. Es tummeln sich hier so viele Spezialisten, dass sich sicherlich jemand finden wird, der sie beantworten kann. Experten für bestimmte Themen lassen sich am besten über die Twitter-Suche auffinden.

Wer twittern sollte – und wer besser nicht

Prinzipiell kann sich Twitter für jeden lohnen, wenn man einigermaßen auf Zack ist. Wer hier am Ball bleibt, kann man so viel zusätzlichen Traffic, also Besucher erzeugen. Gerade für Unternehmen kann es besonders praktisch sein, da sich mithilfe von Twitter der Bekanntheitsgrad der Firma steigern lässt. Es bleibt im Gespräch und kann Kunden kontaktieren. Das Unternehmen wird insgesamt präsenter und baut sich einen großen Stamm an geschäftlichen Kontakten auf.

Allerdings ist Twitter nicht für jedes Unternehmen das Richtige. Es gilt hier auf jeden Fall die Regel: „Entweder ganz oder gar nicht“. Die Idee, lediglich seine Unternehmensnews über dieses Medium zu verbreiten, funktioniert in den seltensten Fällen. Twitter ist ein Kommunikationsmedium und nicht wirklich für Monologe geeignet. Man kann nicht so nebenher twittern, da es – richtig gemacht – auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Geld verdienen mit Twitter

Inzwischen haben sich auch bereits sehr viele Möglichkeiten herauskristallisiert, wie man mit Twitter Geld verdienen kann. Die einfachste Form ist die Schaltung von Werbung in den Tweets eines Users. Viele Unternehmen nutzen Twitter auch, um ihre Produkte zu verkaufen. Sie vertreten Restposten oder stark reduzierte Sonderangebote und können so viele Leser auf ihre Seiten ziehen. Auch mit Coupons lassen sich auf diesem Weg Erfolge erzielen. Zukünftig werden sicherlich noch viele weitere Geschäftsideen mit Twitter aufkommen.

Quellen:
http://lermann-pr.com/
http://www.website-boosting.de
http://www.pr-agentur-blog.de
http://www.gruenderszene.de

Der Online StandortcheckZum bundesweiten IHK-Aktionstag für Existenzgründer zum Thema "Gründungsfinanzierung in turbulenten Zeiten – Wissen, worauf es ankommt" verschenkt die gb consite GmbH Gutscheine für datengestützte Standortanalysen mit dem "Online Standortcheck" an Existenzgründer.

Zu diesem Aktionstag am 4. November 2009 finden an vielen IHK Standorten Vorträge und Seminare statt. Dort erhalten die Teilnehmer kostenlos Informationen zu öffentlichen Förderprogrammen und Tipps zur Finanzierung.
Auch die gb consite GmbH möchte an diesem Tag Existenzgründer unterstützen und verschenkt zu diesem Anlass je einen Gutschein für ein Basispaket der innovativen Standortanalyse an alle Existenzgründer, die sich am 4. November 2009 zwischen 17:00 und 21:00 Uhr für den "Online Standortcheck" auf http://www.standortanalyse.biz registrieren*.

Gerade die Standortfrage spielt beim Bankengespräch häufig eine große Rolle. Der Kreditgeber möchte wissen, wie verlässlich die Zahlen sind, auf denen der Businessplan aufbaut. Eine einfache Zählung von Passanten reicht sicher nicht aus, ebensowenig eine reine Betrachtung der Einwohner- oder Kaufkraftzahlen für eine Gemeinde.
Die finanzierende Bank wird aber verlangen, dass die Ergebnisse der Standortanalyse objektiv, transparent und reproduzierbar sind.
Daher muss belegt werden, dass die Umsatzprognose als kalkulatorische Basis für die Gründungsfinanzierung korrekt und belastbar ist.

Der "Online Standortcheck" liefert vor allem mit seiner datengestützten Kundenpotenzial- und Umsatzprognose diese verlässliche Grundlage, um ausgehend vom geplanten Standort und den verschiedensten Standortfaktoren im Einzugsgebiet die für den Businessplan und somit auch für das Bankengespräch elementaren Zahlen zu erhalten.

Mit dem Ergebnisbericht der Standortanalyse liegt eine umfassende Zusammenstellung der wichtigsten Kenndaten eines Standortes für das geplante Geschäft vor, im Umfang so, wie von den Handelskammern empfohlen.
Informationen zur Methodik, zu den unterstützten Geschäftsmodellen und zu den verschiedenen Paketen und Preisen erhalten Sie auf der Website der gb consite GmbH.

* vollständige Registrierung mit allen Daten zu Adresse, Telefon und E-Mail erforderlich.


gb consite GmbH
Mittenheimer Straße 58
85764 Oberschleißheim bei München
Fon: 089/30905297-0
Fax: 089/30905297-9
http://www.standortanalyse.biz

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

„Bitte nehmen Sie doch Platz!“ Eine einfache Aufforderung. Doch wie nimmt man richtig Platz? Nehmen Sie nur auf der vorderen Sitzhälfte Platz und stellen Sie ihre Beine locker nebeneinander in eine leichte Schrittstellung. So ist der Oberkörper aufrecht und Sie haben Bewegungsfreiheit nach vorne und hinten. In dieser Position werden die Knie nicht zusammengepresst und Sie wirken gelöst und interessiert. Auch die richtige Sitzposition werden Sie einige Male aktiv korrigieren müssen, bis sie zu Ihrem normalen Verhalten in einem Gespräch gehört und der Ablauf sich soweit automatisiert hat, dass Sie Ihrem Gesprächspartner immer Aufmerksamkeit und gleichzeitig Durchsetzungsvermögen signalisieren.

Die Sitz-Haltung für die Frau

Frauen spielen gerne mit ihren Reizen und schöne Beine werden gern durch kurze Röcke betont. Für eine private Veranstaltung ist dies sicherlich ein positiver Effekt, denn jeder männliche Gesprächspartner wird seinen Blick gern über die weiblichen Reize gleiten lassen.

Für einen Geschäftstermin ist das Sitzen mit kokett übereinander geschlagenen Beinen nicht angebracht, denn fachliche Kompetenz lässt sich in den Köpfen der meisten nicht mit Attraktivität vereinbaren und so würden Sie nur unnötig Ihre Position schwächen. Ein männlicher Verhandlungspartner wird zudem ständig abgelenkt und Sie müssen eventuell etliche Male Ihr Anliegen wiederholen, was unnötig Zeit kostet und meist kein positives Ergebnis liefert.

Die ungünstigste Sitzposition

Unsichere Menschen sitzen oft mit fest zusammen gepressten Beinen auf der gesamten Sitzfläche des Stuhls. Die verschränkten Hände und der gebeugte Rücken sehen nicht nach Durchsetzungsvermögen aus, sondern transportieren Unsicherheit und Ergebenheit. Für einen geschäftlichen Termin, in dem Sie Forderungen stellen wollen, kann das tödlich sein. So schwächen Sie auch den fachlich perfekten Inhalt Ihrer Aussagen und Ihr Gesprächspartner wird an Ihrem Vorhaben zweifeln.

Lange Beine auf niedrigen Stühlen lassen einen Menschen oft nachlässig und lasch wirken, da die Beine gern eine X-Stellung einnehmen. Auch wenn hier das Sitzmöbel die eigentliche Schuld trägt, sollten Sie versuchen, eine unverkrampfte Sitzhaltung einzunehmen. Die X-Beine und die gerade nebeneinander gestellten Füße wirken in jedem Fall unsicher und verkrampft und ein leichtes Ausstrecken der Beine kann diesen Eindruck verhindern. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Oberschenkel nicht zu weit auseinander stehen, denn diese vermeintliche Lässigkeit wird meistens als Schlampigkeit aufgefasst.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Sinn und Zweck einer Einladung zum Essen (vor allem zum abendlichen Geschäftsessen) ist es, den Partner oder künftigen Partner als Mensch kennen zu lernen. 

Andere Länder, andere Sitten

In asiatischen Unternehmen bzw. unter asiatischen Partnern ist es auch üblich, sich selbst gegenseitig nachzuschenken, dies ist kein Zeichen von schlechtem Service im betreffenden Hotel oder Restaurant, sondern ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und Höflichkeit. Hier sollte man besser nicht verwundert sein und auch keine Bemerkungen machen, sondern am besten abgeklärt und normal wirken.

Wie schon erwähnt, ist es in asiatischen Ländern und Unternehmen normal, sein gesamtes Leben in einem Unternehmen zu verbringen und sich durch Beförderungen von ganz unten nach ganz oben hochzuarbeiten. Arbeitsessen, egal zu welcher Tageszeit, dienen einem Kennen lernen der Führungsebenen untereinander. deshalb sollte man sich auch nicht wundern, wenn der Partner erstaunt auf einen regelmäßigen „Beförderungswechsel“ reagiert und es seltsam findet, wenn in deutschen oder europäischen Unternehmen grundsätzlich höhere Stellen mit unternehmensfremden Mitarbeitern und über entsprechende Ausschreibungen besetzt werden. Erstaunten Nachfragen ist deshalb gelassen und kompetent zu begegnen.

Die Gegeneinladung

Die Gegeneinladung des deutschen Unternehmens sollte am besten in dem betreffenden Hotel oder einem sehr guten Restaurant erfolgen. Wichtig zu beachten ist auch hier, dass die asiatischen Partner sehr viel Wert auf Umgangsformen und Hierarchien legen. Grundsätzlich sind deshalb lästernde Bemerkungen über den Chef tabu.

Auch gelten solche Einladungen bei asiatischen Partnern grundsätzlich dem Kennenlernen der jeweiligen Führungsebenen untereinander, so dass auch immer auf eine korrekte Kleidung und sehr korrekte Umgangsformen geachtet werden sollte. Hier bietet sich ein Widerspruch gegenüber dem eigentlich zwanglosen Anlass des persönlichen Kennenlernens. Pluspunkte sammeln kann man dagegen mit allem, was ein gewisses Nationalitätsbewusstsein ausdrückt. Eine Empfehlung ist es zum Beispiel, beim Essen deutschen Wein servieren zu lassen.

Quelle: http://www.tricon.de
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Das wohl schwierigste am eigentlich einfachen Einstieg in Twitter sind die vielen eingebürgerten Begriffe, die Twitterer verwenden. Damit Sie daran schon einmal nicht scheitern können, haben wir Ihnen hier ein kleines Glossar zusammengestellt.

follow: Follow heißt übersetzt soviel wie „folgen“ und bezieht sich auf die Nachrichten eines anderen Twitterers. Wenn Sie jemandem folgen möchten und damit alle Nachrichten, die er schreibt, auf Ihrer Übersichtsseite angezeigt bekommen möchten, müssen Sie sein Profil besuchen und unter seinem Bild/Namen den Button „Follow“ drücken.

unfollow: Wenn Sie einem anderen Twitterer nicht mehr folgen möchten, können Sie den Status „unfollow“ setzen. Dazu besuchen Sie entweder das Profil des Twitterers, öffnen neben dem Status „Following“ das Dropdownfeld und wählen „Unfollow“ aus. Das gleiche erreichen Sie, wenn Sie in Ihrem eigenen Profil auf die „Followers“ klicken. Neben dem Namen des betreffenden Twitterers finden Sie zwei Schaltflächen. In der rechten lässt sich wieder „Unfollow“ auswählen.

Follower: Ein Follower ist jemand, der einem folgt und der die eigenen Nachrichten liest.

Following: Diese Anzeige im Profil gibt an, wie vielen Twitterern Sie selbst folgen.

Followfriday: Unter einem Followfriday versteht man es, wenn ein Twitterer einen seiner Freunde empfiehlt und die anderen Twitterer dazu auffordert, diesem zu folgen. Auf diese Weise erhält eine einzelne Person auf einen Schlag sehr viele Followers. Dennoch sollte nicht unbedingt jedem Followfriday blind Folge geleistet werden, sondern erst einmal überprüft werden, ob der entsprechende Twitter-User überhaupt über Dinge schreibt, für die man sich interessiert.

Tweet: Jede Nachricht, die die Twitterer veröffentlichen, wird als Tweet bezeichnet (auch: Update).

Timeline: Die Timeline ist auf der persönlichen Übersichtsseite zu finden. Hier werden in chronologischer Reihenfolge (von neu nach alt) die Nachrichten der Twitterer angezeigt, denen Sie folgen.

Retweet (RT)
: Wenn Sie bei einem Ihrer abonnierten Twitterer etwas Interessantes lesen, können Sie diese Nachricht mit einem Retweet an Ihre eigenen Follower weiterleiten. Der Wortlaut des Tweets bleibt dabei gleich, aber davor wird der Ausdruck „RT @benutzername“ gesetzt. Wenn beim retweeten der Wortlaut verändert wird, geben Sie die Quelle an, indem Sie den Ausdruck „via @benutzername“ an den Tweet dran hängen.

@reply: Wenn Sie auf die Nachricht eines anderen Twitterers antworten möchten, beginnen Sie Ihren Tweet mit „@benutzername“, wobei „benutzername“ dem Namen des anderen Twitterers entspricht. Dahinter schreiben Sie Ihre Antwort.

Quellen:
http://blog.datenschmutz.net
http://www.volksfreund.de
http://conception-blog.com
 

Der Small Talk

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Ob geschäftlicher Termin oder Party, der Small Talk gehört zu beiden Anlässen. Schon die Körperhaltung sagt viel über Ihre Stimmung aus. Wenn die Körper der Gesprächspartner ein Dreieck bilden, also sich schräg gegenüber stehen, signalisieren Sie Desinteresse. Ihre Blicke werden durch die Gegend wandern und so fühlt sich Ihr Gegenüber nicht ernsthaft wahrgenommen. Schon eine kleine Drehung zum Partner hin beweist Interesse und das Herstellen des Blickkontaktes lässt den Small Talk für beide positiv verlaufen, denn auch Ihr Partner wird sich Ihnen zuwenden.

Die Mimik

Mit den Gesichtsmuskeln lassen sich viele verschiedene Signale senden. Oft geschieht das unbewusst und wenn Ihr Gegenüber einen Vorschlag macht, der nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sollten Sie dies auf keinen Fall gleich mit einem Stirnrunzeln quittieren. Auch eine leichte Schräglage des Kopfes wird von Ihrem Gesprächspartner als Skepsis gedeutet und ein erhofftes Gesprächsergebnis kann so gleich zu Beginn ins Wanken geraten.

Der Augenkontakt

Die Augen verraten, was Sie gerade denken und wie Sie sich fühlen. Unruhig umherschweifende Blicke verraten zum einen Desinteresse und zum andern Unsicherheit. Der häufige Blick auf den Boden signalisiert Unterwürfigkeit und ein geringes Selbstbewusstsein.

Ein ruhiger Blick und das Suchen des Augenkontakts im direkten Gespräch werden meist als Offenheit und Charakterstärke gedeutet und tragen somit zu einem positiven Gesprächsverlauf bei. Ein stetiges Starren in die Augen des Gesprächspartners verunsichert diesen und so sollten Ihre Blicke zwischendrin auch zu den Unterlagen wandern, um dann erneut einen Augenkontakt zu Ihrem Gegenüber herstellen zu können.

Gleiche Körperhaltungen bei Gesprächspartnern

Wenn die eigene Körperhaltung Offenheit signalisiert, wird diese positive Haltung auch gern vom Gesprächspartner angenommen und so lassen sich leicht unterbewusste Sympathien bilden, die für ein sachliches Gespräch sorgen, bei dem beide Parteien ihre Meinung vertreten können. Der zuhörende Partner wird Ihnen vollkommen seine Aufmerksamkeit schenken und das Herstellen des Blickkontaktes vervollständigt die perfekte Grundlage für eine gute Verhandlung.

Im Laufe eines Gesprächs verändert sich die Körperhaltung immer wieder. Sie werden ein wenig nachkorrigieren müssen. Das erfordert zu Beginn mehr Aufmerksamkeit, aber Sie werden feststellen, dass Ihre Körpersprache sich nach einiger Zeit selbst zum Positiven hin entwickelt und je mehr Geschäftstermine oder Small Talks sie absolviert haben, desto unbewusster wird Ihr Körper eine positive Haltung einnehmen und für jedes Gespräch die beste Basis herstellen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 5 der Serie

Grundsätzlich bleibt erst einmal festzuhalten, dass die Deutschen und Deutschland sowie die deutschen Produkte und Dienstleistungen in Asien im Großen und Ganzen einen guten Ruf besitzen. Eine gute Ausgangsbasis für Geschäfte und geschäftliche Kontakte sollte man meinen. Wirklich? Hier lauern unter Umständen zahlreiche „Fettnäpfchen“, in die man als Deutscher oder als Europäer bei den Asiaten problemlos treten kann. Deutsche gelten bei Asiaten als pünktlich und sparsam. Sie sind in den Augen asiatischer Geschäftspartner zuverlässig, so dass man gern und gut mit ihnen zusammenarbeitet. Auch gilt der Deutsche als qualitätsbewusst, was in Asien ebenfalls eine gern gesehene Eigenschaft ist.

Respekt vor anderen Kulturen

Grundsätzlich erwarten Asiaten von den Deutschen einen gewissen Respekt vor ihrer eigenen Kultur. Dies ist allerdings bei Geschäftsessen und geschäftlichen Treffen in vielen Unternehmen nach wie vor ein Problem, da die meisten Mitarbeiter mit den asiatischen Umgangsformen so gut wie nicht vertraut sind.

Wichtig ist den Asiaten neben Markenprodukten und Spitzenqualität auch eine intensive Praxisnähe und Professionalität. Zudem wird sehr viel Wert auf einen funktionierenden Kundendienst gelegt, wobei man unter Umständen den Wortteil „dienen“ sehr ernst nehmen muss. Auch sollten eine grundsätzliche Toleranz der asiatischen Kultur und ein Verständnis für die dortige Denkweise vorhanden sein. Führungskräfte legen sehr viel Wert auf eine persönliche Anwesenheit des Spitzenmanagements bei wichtigen Entscheidungen und Anlässen sowie auf eine gute Kooperation (auch mit lokalen Partnern).

Verhandlungen benötigen sehr viel Zeit und Geduld, - so dass man ungeduldig wird, wenn der deutsche Partner diese nicht aufbringt -, sehr gute, fast diplomatische Umgangsformen und hervorragende Kenntnisse in der englischen Sprache. Kurz: Ein asiatischer Partner wird mit deutschen Partnern (zumindest am Anfang) nie Deutsch sprechen.

Hierarchiedenken

Viele Asiaten stören die kurze Firmenzugehörigkeit und das so genannte Job-Hopping deutscher Partner. Hier liegt die Ursache in gewachsenen Traditionen, die es zu akzeptieren gilt. In Asien wird auch – im Gegensatz zu Deutschland – grundsätzlich Wert auf Hierarchien gelegt.

Quelle: http://www.tricon.de 
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 5 der Serie

Neben der Sprache, in der man mit Wörtern seine Meinung ausdrücken kann, gibt es noch die Körpersprache, die oft vernachlässigt wird. Dabei sagt die Körperhaltung sehr viel über die eigene Überzeugung aus. Unsicherheit und Nervosität spiegeln sich darin genauso wieder wie Durchsetzungsvermögen und Tatkraft. Für den positiven Verlauf einer Verhandlung ist die Körpersprache also ein wichtiger Punkt.

Wie im Privatleben so kann auch bei einem Geschäftstermin der erste Eindruck schon entscheidend und damit wegweisend sein. Mit einer perfekten Begrüßung legen Sie den Grundstein für eine gute Verhandlung. Ein wichtiges Mittel, das sehr viel Körpersprache enthält, ist das Händeschütteln. Hier gilt es einen Mittelweg zu finden, denn ein zu fester Händedruck, der einem Schraubstock gleicht, ist genauso unangenehm wie ein zu schlaffer, denn dieser hinterlässt den Eindruck von wenig Selbstbewusstsein.

Auch das kräftige Schütteln der Hand ist keinesfalls ein Zeichen von Tatkraft, sondern demonstriert eher eine Übermacht und der Geschäftspartner hat das Gefühl, dass ihm der Arm ausgekugelt werden soll.

Die richtige Haltung

Aufrecht und trotzdem locker sollte die Körperhaltung bei einer Begrüßung sein. Mit dem Körper zum anderen gewandt stellen Sie Blickkontakt her und lächeln dabei. So spürt Ihr Gesprächspartner, dass Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit widmen und Sie erreichen eine positive Grundhaltung Ihnen gegenüber. Falls der Gesprächspartner kleiner ist, reicht eine leichte Neigung mit dem Kopf völlig aus, um den richtigen Blickkontakt herzustellen. Auf keinen Fall sollten Sie sich spürbar nach vorn beugen.

Die Ausstrahlung

Bei der Begrüßung sollte nicht schon an den nächsten Schritt gedacht werden. Die Stellung eines Beines schräg nach außen, würde schon darauf hindeuten und dem Gesprächspartner Zeitmangel und Desinteresse signalisieren. Er deutet diese Begrüßung als ein lästiges Übel und die Körperhaltung drückt aus, dass Sie eigentlich nur im Vorbeilaufen die Hand schütteln. So fühlt sich der andere nicht wirklich ernst genommen und das Gespräch ist bereits vor Beginn auf eine ungünstige Bahn geraten.

Das Vorbeugen

Wenn Ihr Geschäftspartner wesentlich kleiner als Sie ist, dann sollten Sie sich beim Händeschütteln auf keinen Fall nach vorne beugen. Auch wenn Sie glauben, dass Sie ihm damit entgegenkommen, wird ein spürbares Vorbeugen eher als Überheblichkeit gedeutet und weniger als freundliches Entgegenkommen.

Unsympathische Gesprächspartner

Es kommt vor, dass schon der erste Eindruck vom Gegenüber negativ ausfällt und man am liebsten weggehen würde. Doch wenn der Körper dies nach außen transportiert, indem sie sich so weit wie möglich nach hinten beugen, dann hilft auch ein nettes Lächeln nicht mehr, denn Ihr Gesprächspartner hat bereits erkannt, dass er keine Sympathie von Ihnen zu erwarten hat.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Für Unternehmer ist es heutzutage besonders wichtig, sich potentiellen Kunden auch im Internet zu präsentieren. Dabei ist nicht nur eine gut gemachte Website wichtig, sondern auch die regelmäßige Beteiligung am Social Networking. Vorreiter auf diesem Gebiet ist der Anbieter XING, aber auch andere Dienste kommen hierfür in Frage. Für den Erfolg auf diesen Plattformen ist es jedoch primär wichtig, dass Sie sich korrekt präsentieren. Wir zeigen Ihnen, auf welche Punkte Sie achten müssen, damit Sie bei Interessenten gut ankommen.

Die eigenen Ziele

Ein wichtiger Teil des eigenen Profils ist die Beschreibung der eigenen Ziele, die man mit XING verwirklichen möchte. Damit andere Geschäftsleute Sie gezielt ansprechen können, müssen diese zum einen wissen, welche Leistungen Sie anbieten. Zum anderen ist es auch interessant zu wissen, wonach Sie suchen. Beschreiben Sie Ihre Ziele möglichst nicht nur mit einzelnen Wörtern, sondern etwas ausführlicher.

Persönliche Interessen

Wenn man Interessen angibt, sollten sich diese immer auf das geschäftliche Umfeld beziehen. Auch wenn Interessen eher etwas Persönliches sind, haben private Interessen wie Hobbys oder Freizeitaktivitäten hier nichts verloren. Dies kann ansonsten schnell unprofessionell wirken.

Übrigens sehen viele XING-Mitglieder gemeinsame Interessen als Ansatzpunkt für einen ersten Kontakt an. Insofern ist das Ausfüllen dieses Feldes wichtiger als man auf den ersten Blick meinen möchte.

Mit einem Foto überzeugen

Seinem Profil kann man auch ein Foto hinzufügen, um bei seinen neuen Geschäftskontakten auch persönlich einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wichtig ist hierbei, dass Fotos aus dem privaten Umfeld nicht eingesetzt werden können. Familienmitglieder haben darauf nichts verloren. Bevorzugen sollten Sie ein professionelles Portrait-Foto, auf Sie als Mann einen Anzug und als Frau ein Kostüm tragen.

Mit der Qualifikation punkten

Damit sich Interessenten darüber informieren können, welche Qualifikationen Sie mitbringen, sollten Sie Ihren Werdegang detailliert darstellen. Hierzu gehören alle Stationen der Aus- und Weiterbildung, aber auch anderweitig erworbene Qualifikationen und Kompetenzen sollten erwähnt werden. Natürlich sollten auch Ihre beruflichen Stationen Erwähnung finden.

Kontakt herstellen

Füllen Sie unbedingt alle Kontaktfelder aus. Dazu gehören auf jeden Fall die Geschäftsadresse, Telefon-, Mobil- und Faxnummern. Auch die Emailadresse und eine eventuell vorhandene Website sollten aufgeführt werden. Sind Sie durch einen Instant Messenger erreichbar, so geben Sie Ihren Benutzernamen an.

Aktualität ist wichtig

Halten Sie die gemachten Angaben stets auf dem Laufenden. Bleiben Sie stets aktiv und besuchen Sie Ihr Profil regelmäßig. Die Besucher werden es bemerken, wenn Sie Ihre Informationen länger nicht mehr aktualisiert haben und verlieren schnell das Interesse.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Außenstände sind in jedem Unternehmen zu finden, doch kommt es auf deren Höhe und Dauer an. In jedem Fall müssen die Außenstände nach Möglichkeit niedrig gehalten und schnell eingetrieben werden. Diese unternehmerische Funktion ist von besonderer Bedeutung, wird aber leider oftmals unterschätzt und vernachlässigt. So gibt es leider immer wieder das Problem, dass Unternehmen sich nicht um das Forderungsmanagement bemühen, was im schlimmsten Fall sogar das Aus für das Unternehmen bedeuten kann, auf jeden Fall aber Liquiditätsprobleme mit sich bringt.

Maßnahmen der Vorbeugung

Doch wer sich rechtzeitig um die Außenstände kümmert und bereits bei Aufnahme neuer Kunden Informationen über diese sammelt, kann sich schützen. Sinnvoll sind beispielsweise Abfragen über den Kunden bei Auskunfteien. Auch eine Analyse der Branche und der Unternehmenskennzahlen der Kunden kann sinnvoll sein. Ein regelmäßiges Anmahnen offener Rechnungen sollte selbstverständlich sein, ebenso wie die konsequente Übergabe an einen Anwalt, falls nicht gezahlt wird. Die schnelle Rechnungsstellung, möglichst direkt nach Lieferung der Waren, ist ebenso wichtig.

Möglichkeiten der Forderungseintreibung

Unternehmer müssen weiterhin genau wissen, welche Kunden welche Außenstände haben. Dafür ist eine detaillierte Debitorenliste mit allen offenen Forderungen der einzelnen Kunden die Grundvoraussetzung. Aus dieser kann der Unternehmer jederzeit ablesen, welche Kunden noch Rechnungen offen haben und wie hoch diese ausfallen. Nun ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, um die Forderungen einzutreiben. An erster Stelle steht sicher die Mahnung, doch genauso kann ein Lieferstopp Wunder wirken. Denn nicht selten sind die Kunden auf eine weitere Belieferung angewiesen, um selbst im Geschäft bleiben zu können. Deshalb ist hier noch am ehesten mit einer Zahlung zu rechnen.

Quelle: Haufe Info-Brief 4/09

Es tut sich was in unserem Gründerlexikon! Auch im September haben wir wieder einige Begriffe in unser Lexikon aufgenommen.

Wörter aus dem Steuerrecht

Im Bereich des Steuerrechts erklären und definieren wir die Begriffe Eingangsrechnung und Fahrtenbuch. Sie können nachlesen, was eine Dauerfristverlängerung ist oder wie das sogenannte Splittingverfahren funktioniert. Und Sie erfahren, wie ein Freistellungsauftrag funktioniert oder was z. B. unter Einfuhrzoll zu verstehen ist.

Wörter aus dem Bereich Finanzierung

Auch im Bereich Finanzierung sind wieder wichtige Begriffe hinzugekommen. Lesen Sie, was unter Eigenfinanzierung, Eigenleistung oder Eigenkapitalquote zu verstehen ist. Sie können sich informieren, wie ein Finanzierungsleasing abgewickelt wird. Oder Sie erhalten allgemeine Informationen zu Krediten, z. B. erfahren Sie, was ein Kreditgeber oder ein Kreditnehmer ist, wie eine Kreditsicherung funktioniert oder wie ein Überziehungskredit definiert wird.

Wörter aus der Buchführung

Außerdem können Sie sich einen Überblick über Begriffe aus der Buchführung, wie Gegenkonto, Storno und GoB verschaffen.

Wörter aus dem Arbeitsrecht

Aus dem Arbeitsrecht haben wir die Begriffe Arbeitslosengeld, EGZ und Job-Sharing aufgenommen und definiert.

Wörter aus dem Gewerberecht

Wer sich insbesondere für das Gewerberecht interessiert, kann nachschauen, was Freiberuflichkeit oder Gewerbefreiheit bedeuten und was eigentlich eine Reisegewerbekarte ist.

Wörter aus Qualitätsmanagement und Marketing

Aus Bereich des Qualitätsmanagements haben wir den Begriff Audit neu aufgenommen und aus dem Bereich des Marketing den Begriff CRM.

Allgemeine Wörter

Wir haben aber auch allgemeine Begriffe in unser Gründerlexikon aufgenommen und definiert. So können Sie sich Überblick darüber verschaffen, was das Grundbuch ist oder was man unter einer Grundschuld versteht. Sie können sich zudem über Begriffe wie Firmensitz, Ordnungsgeld, EDV oder Schufa informieren.

Die Bundestagswahl ist vorüber, die Regierung versucht sich zu finden (wann tun die das eigentlich nicht?), das Personalkarussell dreht sich geschwind, einige Parteien freuen sich über große Zugewinne, andere Parteien klagen über extreme Verluste von Wählerstimmen.

Was der Steuerzahler, Unternehmer oder der Bürger denkt, erwarten kann und in Zukunft bekommt, darüber schreibt niemand mehr und kein Politiker mehr ein Wort darüber. Sicher geht das im Debakel unserer Bundesregierung unter. Der Wähler hat seine Milch gegeben, die Rosinen werden nun in der gehobenen Gesellschaft verteilt in die eigene Tasche gesteckt. Schnell ist vergessen wer eigentlich gewählt hat und wofür überhaupt gewählt wurde. Eigentlich doch für den Bürger, der seine Volksvertreter im Bundestag mit seiner Stimme bestätigt. Diese Volksvertreter sollen nun zum Wohle des Bürgers entscheiden. Ich glaube diese Tatsache sollten sich nicht nur einige Politiker, sondern die ganze Regierung mal wieder vor Augen halten. Ich hatte das Gefühl, man hat sich mal eben schnell auf die untere Ebene des Bundesbürgers herabbegeben, weil man von dem ja etwas will, nämlich seine Stimme. Hat er die abgegeben, ist der Bürger wieder Bürger und der Politiker kennt ihn nicht mehr.

Diskutieren Sie zu Politik und Arbeitslosengeld

Wir haben daher neben dem Thema Existenzgründung im Forum eine Kategorie zum Thema Politik und Hartz IV bzw. ALG 2 eingerichtet, wo fernab von Existenzgründungen und Selbständigkeit eine Diskussion entstehen soll. Fehlt ihnen eine Kategorie? Kein Problem, wir haben auch ihre eine Lösung. Schlagen Sie einfach eine neue Kategorie oder ein neues Thema für das Forum vor! Ich habe mal den Anfang im Forum zur Politik gemacht und einen Beitrag mit dem Titel Vor der Wahl ist nach der Wahl erstellt.

Ich hoffe auf viele Vorschläge und interessante Beiträge, in diesem Sinne alles Gute für die Zukunft mit oder ohne Politik und Regierung.

Montessori wurde 1906 von Maria Montessori entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Methode oder Philosophie der Bildung, welche im Gegensatz zu normalem Unterricht auf dem Prinzip der Eigeninitiative der Schüler beruht. Man kann sagen, dass die Pädagogen an Montessori Schulen eher helfende Hand sind. Die Schüler sollen an Montessori Schulen selbst Lösungen für Probleme erarbeiten. Der kindliche Drang zum Forschen und Entdecken wird bei der Montessori Methode sozusagen benutzt, um den Kindern etwas beizubringen. Die Montessori-Pädagogik setzt dabei schon im Kleinkindesalter an.

Montessori Material und Methoden

Neben passenden Methoden benötigen die Pädagogen an Montessori Schulen spezielles Montessori Material. Einige Beispiele sollen verdeutlichen, welcher Art dieses Material ist. So genannte Sinnesmaterialien werden bei kleineren Kindern eingesetzt. Mit ihnen sollen sie an die Eigenschaften von Dingen herangeführt werden, also beispielsweise Gewicht und Oberflächenbeschaffenheit, aber auch Geschmack und Geräusche. Sprachmaterialien bestehen aus Täfelchen und Buchstaben, später auch komplexeren Figuren, die z. B. die Grammatik verdeutlichen sollen, mit deren Hilfe den Kindern spielerisch die Sprache näher gebracht wird. Analog dazu gibt es auch Montessori Material zur Mathematik, weiter unterteilt in Algebra und Geometrie. Ebenso stehen Materialien für Botanik, Geografie und Musik zur Verfügung.

Das meiste Montessori Material besteht aus Holz, Kunststoff und Metall. Mit steigendem Alter werden auch die Materialien komplexer. Die Materialien sind über spezielle Händler erhältlich, welche ihrerseits nach den Vorgaben von Montesori produzieren.

Ausbildung zum Montessori Pädagogen

Die Ausbildung zum Montessori Pädagogen dauert in der Regel zwei Jahre. Die Ausbildung richtet sich in erster Linie an Menschen, die in pädagogischen Berufen tätig sind, also Erzieherinnen, Lehrkräfte und Sozialpädagogen. Aber auch Eltern dürfen die Kurse belegen. Die Kurse finden wochenends oder abends statt, sodass sie auch neben dem normalen Beruf besucht werden können.

Für wen eignet sich Montesori?

Im Prinzip eignet sich Montessori für jedes Kind. Sobald das Kind die allgemeine Schulreife erreicht hat, kann es entweder in eine normale Grundschule eingeschult werden oder es besucht eine der Montessori Schulen. Auch ein Wechseln von einer normalen Schule in eine nach Montessori Maßstäben geführte Schule ist möglich. Dem Schüler wird dann in der Regel eine Übergangszeit gewährt, nach der er entscheiden kann, ob er die Montessori Schule weiter besuchen möchte.

Immer mehr Arbeitnehmer entscheiden sich für die Selbstständigkeit im Nebenerwerb und üben neben dem eigentlichen Arbeitsverhältnis ein eigenes Gewerbe aus. Während bei den einen mehr Geld einer der wichtigsten Gründe ist, steht bei den anderen eine gute Geschäftsidee im Fokus. Viele Teilzeit-Chefs bestätigen jedoch auch, dass sie sich mit der Selbstständigkeit im Nebenerwerb sicherer fühlen. Immerhin schaffen sie sich aus eigener Kraft ein zweites Standbein. Doch das Leben als Teilzeit-Chef ist kein Zuckerschlecken.

Die Gründe für die Doppelrolle

Die wirtschaftliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland hat sich deutlich verändert. Während auf der einen Seite sinkende Löhne den Arbeitnehmern zu schaffen machen, stehen auf der anderen die zahlreichen Kurzarbeiter. Viele Arbeitnehmer können von ihrem eigentlichen Lohn nicht mehr leben und versuchen, durch die Rolle als Teilzeit-Chef die eigene Existenz zu sichern und letztlich auch zu verbessern.

Zudem gibt es zahlreiche klassische Gründe, die die Arbeitnehmer in die nebenberufliche Selbstständigkeit treiben. Unter anderem handelt es sich hierbei um die Motivation, aber auch um die Sehnsucht, sein eigener Chef zu sein. Nach den Angaben des KfW-Gründungsmonitors möchte etwa ein Drittel aller Teilzeit-Chefs die nebenberufliche Selbstständigkeit in den Haupterwerb legen. Wer jedoch als Teilzeit-Chef Erfolg haben möchte, muss auf einzelne Punkte achten, denn die meisten Kunden haben für das bestehende Hauptarbeitsverhältnis kein Verständnis.

Das gilt es zu beachten

Grundsätzlich sollte man bedenken, dass es gegenüber einem Kunden kein Argument ist, dass der Hauptberuf einen Abgabetermin verschiebt. Kunden möchten professionell bedient werden und gerade dieser Aspekt sollte sich auch für die Teilzeit-Chefs zu einem Leitfaden entwickeln. Zudem sollte im Allgemeinen vermieden werden, dass der Kunde über den eigentlichen Hauptberuf Bescheid weiß. Einzelne Kunden sehen dies als ein Zeichen des fehlenden Erfolges an.

Auch beim Honorar sollte das volle Unternehmerblut durchkommen. Grundsätzlich dürfen Nebenberufler das gleiche Honorar verlangen wie Vollzeit-Unternehmer. Ein Businessplan ist auch bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit Pflicht, auch wenn er nur der eigenen Orientierung dient.

Teilzeit-Chefs müssen sicherstellen, dass sie immer erreichbar sind, auch wenn es sich hierbei nur um den Anrufbeantworter handelt. Alternativ kann man sich für einen modernen Büroservice entscheiden. Bei der Buchhaltung sollten sich nebenberufliche Unternehmer stets vor Augen halten, dass keine Buchung ohne Beleg erfolgt. Grundsätzlich müssen auch hier fortlaufende Rechnungsnummern geschrieben werden. So gelten für die Teilzeit-Chefs die gleichen steuerlichen Regelungen wie für die Vollzeitselbstständigen. Eine Alternative ist es, den Hauptberuf zum Minijob zu machen. Gerade bei dieser Frage und zahlreichen anderen Punkten ist eine professionelle Beratung von Vorteil.

Quelle: Starting Up, Juni/Juli/Aug 09, S. 42/43

Tipp

Nutzen Sie unser kostenloses E-Book zu dem Thema Nebegewerbe

Eine Existenzgründung ist meist nicht nur für den Gründer selbst ein großes Ereignis und ein wichtiger Schritt, sondern auch für die eigene Verwandtschaft, so wie die Probleme mit der Verwandschaft hier im Forum beschrieben wurden. Immerhin beginnt mit der Gründung eines eigenen Unternehmens ein ganz neuer Lebensabschnitt eines Menschen und an diesem möchte meist auch die Familie teilhaben. Bereits bei den ersten Überlegungen stehen so Verwandte helfend zur Seite und äußern den einen oder anderen Ratschlag. Doch was sagt die Verwandtschaft zur Existenzgründung und kann man deren Einschätzungen als richtungsweisend betrachten?

Die Existenzgründung als richtige Entscheidung

Die meisten Verwandten raten zur Existenzgründung. Immerhin ist dieses Vorhaben spannend und kann durchaus mit einem Abenteuer gleichgesetzt werden. Zudem empfinden viele Menschen ein eigenes Unternehmen noch heute als ein Statussymbol und als einen Beweis für die Fertigkeiten eines Menschen. Die Bezeichnung Unternehmer hat einen gewissen Prestigecharakter und so sollte es nicht wundern, dass die meisten Verwandten von der Idee der eigenen Unternehmensgründung begeistert sind.

Einige Familien erhoffen sich hierbei aber auch finanzielle Vorteile. Gerade bei einer Gründung eines klassischen Unternehmens, wie zum Beispiel eines Hausmeisterservices, sieht manch einer den individuellen finanziellen Vorteil bei anfallenden Tätigkeiten im Fokus. Letztlich handelt es sich bei dem Gründer immerhin um ein Familienmitglied.

Die Suche nach dem finanziellen Vorteil

Der finanzielle Vorteil ist eine recht häufig verbreitete Meinung der Verwandtschaft zur Existenzgründung. In einer Familie hilft man sich im Grunde gegenseitig und das in den verschiedensten Lebenssituationen. Viele Verwandte sind sich bei der Idee der Existenzgründung sicher, dass sie sich durch diese kostenlose Leistungen sichern können, auch wenn diese in Hinblick auf den finanziellen Aufwand sehr kostenintensiv für den Gründer sind.

Die Bestätigung danach

Nicht alle Existenzgründer haben mit der eigenen Geschäftsidee auch den gewünschten Erfolg. Zahlreiche Betroffene verabschieden sich aus diesem Grund sehr schnell vom eigenen Unternehmen. Ist die Existenzgründung gescheitert, melden sich meist schnell die eigenen Verwandten zu Wort. Gerade diejenigen, die anfangs erfreut zur Gründung geraten hatten, wollen plötzlich schon von Anfang an gewusst haben, dass die Unternehmung zum Scheitern verurteilt ist.

Sollte man die Verwandtschaft als Kunden ansehen?

Die meisten Gründer sehen in der eigenen Verwandtschaft jedoch auch Potenzial und freuen sich so über die ersten Kunden. Allerdings kann sich gerade dieser Aspekt zu einem Disput entwickeln. Nicht alle Familienmitglieder möchten auch für die Leistung bezahlen und sehen die kostenlose Leistungserbringung in der eigenen Familie als eine Selbstverständlichkeit an.

Sicherlich sind Verwandte als Kunden eine Chance, doch bereits im Voraus sollte durch den Gründer die Zahlung klargestellt werden. Kein Jungunternehmer hat die Möglichkeit, eine Vielzahl von Leistungen ohne jegliche Bezahlung zu erbringen. Gerade in diesem Fall ist neben unternehmerischem Denken auch ein Stück weit Distanz gefragt. So sollte von Beginn an darauf wertgelegt werden, dass private und berufliche Aspekte voneinander getrennt werden.

Wie wichtig ist die Meinung der Verwandtschaft?

Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, sollte von Beginn an möglichst objektiv bleiben. Aus diesem Grund sollten auch die Meinungen der Verwandtschaft nicht zu stark gewichtet werden. Immerhin lassen sich so auch Konflikte vermeiden.

Hinweis:

Extrem schwierig wird es mit der Verwandschaft, wenn man mit seiner Existenzgründung in´s Fernsehen möchte.

Wir haben mit der gb consite GmbH einen Partner gefunden, der sich auf Onlinestandortanalysen mit Google Maps spezialisiert hat. Der Standort des Unternehmens spielt in der Planung zur Existenzgründung eine sehr entscheidende Rolle. Auch für den späteren Unternehmenserfolg ist es von größter Wichtigkeit, den richtigen Standort zu wählen. Nur so können Sie Ihre Kunden optimal erreichen und haben gleichzeitig einen lokalen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Daher kann man mit der Standortanalyse auch eine Konkurrenzanalyse betreiben. Und genau bei dieser Kundenpotenzialanalyse hilft Ihnen dieses Tool. Der OBI setzt es übrigens auch sehr erfolgreich ein. Mehr zur Standortanalyse und dem Onlinetool.

Standortanalyse kostenlos SoftwareWelche Fragen kann das Tool beantworten?

- Wo finde ich einen geeigneten Standort?
- Wo erreiche ich die meisten Kunden?
- Wo sind vertriebliche Schwachstellen?
- Wo sollte ich meine vertrieblichen Aktivitäten optimieren?
- Wo kann ich die höchsten Umsätze erzielen?

Sie bekommen eine Standortanalyse im Wert von 199 EUR gratis

Wir haben mit den Entwicklern von standortanalyse.biz verhandelt und können Ihnen als Ergebnis der Gespräche einen Gutschein zu einer kostenlosen Standortanalyse im Wert von 199 EUR präsentieren.

Was Sie dafür tun müssen?

Sie müssen lediglich über unsere Gutscheinaktion bloggen oder anderweitig auf Ihrer Website berichten. Mit dem Gutschein können Sie kostenlos eine Standort- und Konkurrenzanalyse auf standortanalyse.biz durchführen. Das Basispaket mit Kundenpotentialanalyse kostet normalweise 199 EUR - das Gruenderlexikon übernimmt die Kosten für Sie. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Weitere Infos.

janolaw – das ist ein Team aus Anwälten aller Fachbereiche, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihren Kunden online in Rechtsfragen beizustehen. Jetzt gibt es ein besonders interessantes Angebot: die Rechtsflatrate. Diese kann in zwei verschiedenen Varianten in Anspruch genommen werden.

Die Basic-Flatrate, die man für 15 Euro pro Monat abschließen kann, bietet dem Kunden von Anwälten erstellte Musterverträge und Vorlagen und einen kostenlosen Inkassoservice. Die Premium-Flatrate umfasst außerdem zehn kostenlose Anrufe bei der Anwaltshotline. Sie ist für 29,90 Euro pro Monat erhältlich.

Weitere Infos zur Rechtsflatrate unter rechtsflatrate.de

janoCash – Inkassoservice

Gerade für Existenzgründer sollte der Inkassoservice eine praktische Möglichkeit darstellen, offen gebliebene Forderungen einzutreiben. Schon mit der Basic-Flatrate kann man diesen in Anspruch nehmen. Soweit ein Mindestforderungsbetrag von 50 Euro erreicht ist, setzt sich janolaw für die Eintreibung der Forderungen ein. Hierfür werden bis zu zwei Mahnschreiben vom Anwalt an den Schuldner versandt. Wenn die Höhe der Forderung mindestens 500 Euro beträgt, wird sogar das gerichtliche Mahnverfahren betrieben.

Für Existenzgründer lohnt sich der Inkassoservice nur dann, wenn es häufiger vorkommt, dass Kunden überfällige Rechnungen nicht ausgleichen. Ansonsten kann es günstiger sein, im entsprechenden Fall das Mahnverfahren entweder selbst einzuleiten oder sich von Fall zu Fall anwaltlich beraten zu lassen.

Weitere Infos zum Inkasso unter janolaw.de/inkasso

janoText & janoContract – Mustervorlagen und -verträge

Weit über 1.000 Mustervorlagen und –verträge für alle Fälle sind in der Basic-Flatrate enthalten. Allerdings sollte man sich auch hier überlegen, ob man diese wirklich häufig benötigt. Sie können nämlich bei Bedarf auch einzeln und ohne Flatrate gekauft werden.

Weitere Infos zu den Vorlagen unter janolaw.de/vorlagen/

janoCall - Anwaltshotline

Auch Existenzgründer können einmal in die Situation kommen, dass sie Rechtsbeistand benötigen. In diesem Fall kann die Anwaltshotline weiterhelfen. Wenn man häufig mit derlei Problemen konfrontiert wird, dann ist die janolaw Premium-Flatrate genau das richtige.

Allerdings darf man eines nicht überlesen: bei den zehn Anrufen, die inklusive sind, handelt es sich um Erstberatungen. Alles was darüber hinaus geht, wird dann nach den üblichen Anwaltshonoraren abgerechnet. Eine telefonische Erstberatung erhält man bei einer Rechtsschutzversicherung häufig sogar kostenlos. Hier muss also abgewägt werden, ob dieses Angebot für Existenzgründer das Richtige ist.

Weitere Infos zur Anwaltshotline unter janolaw.de

ebay Shop Komplettpaket

Ja, auch speziell für Existenzgründer oder Unternehmer bei eBay hat janolaw ein Paket geschnürt.

Im Rechtsberatungspaket enthalten:

  • AGB für eBay
  • Datenschutzerklärung
  • Widerrufsbelehrung eBay
  • Impressum für´s Internet
  • 1 Jahr Updateservice
  • Neuerstellung der Dokumente kostenlos

Die 12 Schritte um eine eBay Shop zu gründen oder einen Internetshop auf die Beine zu stellen, bekommen Sie von uns gratis dazu.

Weitere Infos zum Rechtspaket für eBay unter janolaw.de/agb-service/update-service/ebay-shop.html

Quelle: http://www.janolaw.de/

Wer bei der Kundengewinnung überzeugen und neue Potenziale nutzen möchte, muss gerade am Telefon punkten können. Ein Gespräch im Rahmen der Neukundengewinnung muss nicht nur sitzen, sondern es muss den eigenen Gesprächspartner fesseln können, denn nur so hat man als Unternehmer die Möglichkeit, einen Kunden auf seine Seite zu ziehen. Was sich im ersten Moment jedoch einfach anhört, ist schwieriger als so mancher Jungunternehmer erwarten möchte.

Der Einstieg in ein vielversprechendes Gespräch

Wie auch bei einer persönlichen Begegnung die ersten Sekunden für den Erfolg eines Termins entscheidend sind, zählt beim Telefongespräch mit einem potenziellen Kunden der Einstieg. Nur wer hier mit seinen Worten und auch mit seinem Ausdrucksvermögen überzeugen kann, wird schließlich auch den Einstieg in eine weitere Stufe der Kundengewinnung bewältigen können.

Der erste Satz nach der eigentlichen Begrüßung am Telefon muss aus diesem Grund perfekt sein. Grundsätzlich sollte man auf die eigene Sprache achten. Wichtig ist eine deutliche Aussprache, die der Gesprächspartner problemlos verstehen kann. Zudem sollte der erste Satz nach der Begrüßung nicht zu lang sein. Als Richtwert kann man hierfür die Brenndauer eines Streichholzes zur Hand nehmen.

Die ersten Schritte

Ein Telefongespräch mit einem potenziellen Kunden wird grundsätzlich mit dem passenden Tagesgruß begonnen. Hierbei sollte man auf die Ausdrücke der alten Manier zurückgreifen und sich nicht als allzu locker präsentieren. Im Anschluss muss der Name des eigenen Unternehmens genannt werden. Hierbei ist es wichtig, dass man diesen so deutlich ausspricht, dass er problemlos verstanden werden kann.

Erst im Anschluss erfolgt die persönliche Vorstellung. Hierbei beginnt man grundsätzlich mit dem Nachnamen, diesem schließt sich der Vorname an. Erfolgsversprechend ist es zudem, wenn man den Nachnamen zweimal nennt, denn so kann ihn sich der Gesprächspartner besser merken. Danach darf nach dem individuellen Ansprechpartner gefragt werden. Wichtig ist es, sich bei allen auftretenden Gegenfragen kurz zu halten und diese präzise zu beantworten. Desweiteren sollte darauf geachtet werden, dass man dem Gegenüber noch nicht so viel von dem eigentlichen Vorhaben erzählt.

Der neue Termin

Kann der passende Gesprächspartner zum eigentlichen Zeitpunkt nicht erreicht werden, muss ein individueller Termin vereinbart werden. Hierbei ist es wichtig, auf die Wünsche des potenziellen Kunden einzugehen. Empfehlenswert ist es zudem, nach dem Gesprächsende den Termin abermals zu bestätigen. Dies kann durch das Versenden eines Faxes oder einer E-Mail erfolgen. Bei einem neuen Telefontermin ist es unerlässlich, diesen auch einzuhalten. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass man sich abermals so präzise und klar ausdrückt wie beim ersten Gespräch.

Quelle: Starting Up, Juni/Juli/Aug 09, S. 12 - 15

Nach der neuesten Gründungs- und Liquidationsstatistik des Jahres 2008 verzeichnete die Bundesrepublik Deutschland rund 399.000 Existenzgründungen. Diese Zahlen wurden von dem IfM Bonn nach neuesten Berechnungen veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr ging somit die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland um 6,2 % zurück. Sie entsprach demnach dem Stand des Jahres 1990.

Unterschiede bei den Entwicklungen lassen sich jedoch in Hinblick auf die wirtschaftliche Bedeutung erkennen. So konnte bei den Gründungen, die von größerer wirtschaftlicher Bedeutung waren, nur ein Rückgang von 2,9 Prozent erkannt werden. Diese beliefen sich im Jahr 2008 schließlich auf 97.000. Unter diesen Gründungen werden Betriebe verstanden, die entweder einen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten haben oder im Handelsregister eingetragen sind.

Kleinbetriebsgründungen mit dramatischem Rückgang

Wesentlich dramatischer gestaltete sich 2008 jedoch die Situation bei den Kleinbetrieben. In Bezug auf die Existenzgründungen musste hier ein Minus von 7,4 Prozent bekanntgegeben werden. Die Rückschläge bei den Gründungsgeschehen in Deutschland müssen nach Einschätzungen der Experten vor allem auf die positive wirtschaftliche Lage im Jahr 2008 zurückgeführt werden. Gerade in den ersten drei Quartalen ließ sich bei der konjunkturellen Situation eine deutliche Verbesserung erkennen, somit war auch die Arbeitslosigkeit in Deutschland vergleichsweise niedrig.

Frauen gründen gern

Positive Entwicklungen lassen sich jedoch bei den Gründungen erkennen, die durch Frauen vollzogen wurden. Bei ihnen stieg die Zahl immerhin im Vergleich zu den letzten fünf Jahren. So wurden 2008 insgesamt 33,2 Prozent aller Gründungen durch Frauen realisiert. Im Vergleich zum Jahr 2007 ließ sich auch bei den Liquidationen ein Minus erkennen. Diese sanken 2008 um 0,8 Prozent auf etwa 412.000.

Bereits im letzten Quartal des vergangenen Jahres hinterließ jedoch die Wirtschaftskrise auch bei den Gründungen ihre Spuren. So war der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 3,8 Prozent recht gering. Zudem konnte im vierten Quartal 2008 bei den Liquidationen ein Plus von 1,8 Prozent definiert werden.

Quelle: http://www.ifm-bonn.org

Das Burnout-Syndrom wurde erstmals 1974 als Begriff verwendet, heute ist es in aller Munde. Es wurde mittlerweile sogar als Berufskrankheit anerkannt. Burnout entsteht durch zu viel Stress, durch einen immer gehetzteren Alltag. Besonders Selbstständige und Freiberufler sind betroffen, aber auch andere Berufsgruppen, die hohem Stress ausgesetzt sind. Hierzu zählen insbesondere Lehrer und Pflegekräfte.

Wer über Jahre hinweg unter Hochdruck arbeitet, der wird früher oder später am Burnout-Syndrom erkranken. Dabei wirkt sich das Ganze nicht nur auf die Psyche, sondern in vielen Fällen auch auf die körperliche Gesundheit aus. Typische Indikatoren für das Burnout-Syndrom sind Schlaflosigkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit, ständige Müdigkeit, ein starker Leistungsabfall, die soziale Isolation und das Aufgeben von Hobbys. Diese Liste ließe sich sicher noch sehr viel weiter führen, da sich das Burnout-Syndrom bei jedem Menschen anders zeigt. Doch es muss nicht immer bis zum äußersten kommen.

Dem Burnout Syndrom entgegen wirken

Wer die Warnzeichen seines Körpers nicht ignoriert, sondern diese ernst nimmt, kann bereits frühzeitig gegen das Burnout-Syndrom vorgehen. So sollten insbesondere Unternehmer mindestens zwei Tage in der Woche pünktlich Feierabend machen und sich Hobbys widmen. Außerdem sollten sie sich von Stress befreien, etwa indem sie einen Mitarbeiter einstellen, der sie entlasten kann. Ebenfalls ist Delegieren angesagt. Nicht alle Aufgaben im Unternehmen müssen vom Inhaber persönlich erledigt werden, Mitarbeiter können mehr Verantwortung übernehmen und erhalten dadurch zusätzliche Motivation.

Perfektionismus kann auch schaden

Die bisher verfolgte perfektionistische Einstellung sollte einmal überdacht werden. Viele Dinge erlauben eine gewisse Lockerheit. Die Organisation will gelernt sein, doch das ist mittels spezieller Seminare kein Problem. Mit dem richtigen Timing und einer straffen Organisation wird mehr Arbeit in kürzerer Zeit geschafft. Sport zum Ausgleich, ausreichend Schlaf und Urlaub sind wichtig, um wieder eine bessere Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu erhalten. Sportlich gesehen eignen sich das Wandern und Radfahren besonders gut. Durch den Sport wird auch das Schlafproblem meist von selbst gelöst.

Quelle: Profil (IKK) 02/2009, S. 10

In Zeiten des demographischen Wandels rückt die Personengruppe der Generation 45+ / 50+ mehr und mehr in den Fokus von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Wegen ihrer überdurchschnittlichen Finanz- und Vermögenssituation haben Best Ager bereits heute eine zunehmend starke Bedeutung für die Konsum- und Marktforschung. Auch genießt die Generation 45+ / 50+ zunehmende Aufmerksamkeit, weil sie als Wählerpotenzial in den nächsten Jahren und Jahrzehnten allein schon rein quantitativ zunimmt und die entscheidende Wählergruppe überhaupt darstellt. Auch vor dem Hintergrund des aktuellen Facharbeitermangels in der Wirtschaft, setzt diese gemeinsam mit der Politik verstärkt auf diese Zielgruppe: Gezielte Qualifizierungen sollen auf zunehmende, vor allem technologische Herausforderungen im Beruf vorbereiten, um somit die negativen Auswirkungen des Facharbeitermangels abzumildern. Im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel rückt die Best Ager Thematik und damit die Frage nach den besonderen Motiven und Umständen von Best Ager Gründungen in den Mittelpunkt der Entrepreneurship-Forschung.

Motive der Existenzgründung

Das Motiv, bei der Gründung eine „Idee“ umzusetzen, unterscheidet sich bei Best Agern nicht von einem Unternehmensgründer aus einer anderen Altersklasse, jedoch zeigen sich große Unterschiede bei den „Umständen“ im Sinne spezifischer Rahmenbedingungen bei der Gründung: Hochqualifizierte Best Ager gründen vorrangig, weil sie mit der beruflichen Situation unzufrieden sind. Diese Entscheidung wächst und reift über einen längeren Zeitraum – oftmals direkt am eigenen Arbeitsplatz. Auch konnte die wissensintensive Branche „Unternehmensberatung“ als ein Schwerpunkt ausgemacht werden, in welchem Best Ager Gründungen stattfinden. Die Bedeutung und der Einfluss von Investitions- und Betriebsmittelförderprogrammen sowie die vielfach zitierte Hürde „Basel II“ sind vielfach geringer, als beispielsweise von gründenden Universitätsabgängern – die Eigenmittel der Gründer reichen vielfach aus. Hochqualifizierte Best Ager Gründungen basieren auf jahrelang erworbener Wissens- und Fachkompetenz sowie physischer und psychischer Fitness der Gründer.

Gründungen in der 50+ Generation eher selten

Aus Sicht der Wissenschaft ist die Thematik Best Ager Gründungen noch in der Anfangsphase und bereits erstellte Dokumentationen oder Studien rar bzw. nicht existent. Diese Forschungsthematik wird jedoch zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Wissenschaft ist aufgerufen, sich verstärkt um die Entwicklung von Lebensmodellen der Best Ager Generation zu kümmern – hierzu gehört insbesondere der Aspekt Best Ager Gründungen.

Sollten Sie sich für diese Thematik interessieren, empfehle ich Ihnen mein Fachbuch "Unternehmensgründungen von Best Agern - Existenzgründung als Jungunternehmer ab 45". Dieses Buch stellt schließlich vorstellbare Modelllösungen dar und zeigt Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Politik.

Untersucht werden hierbei soziologische und betriebswirtschaftliche Aspekte, die im Zusammenhang mit Existenzgründungen – speziell Best Ager Gründungen – stehen. Hierbei wird insbesondere auf den demographische Wandel und Lebensphasenmodelle und deren Auswirkungen auf Best Ager Gründungen eingegangen. Darüber hinaus werden Verhaltensmuster von (potentiellen) Unternehmensgründern und Ansätze der Motivforschung zur Unternehmerpersönlichkeit dargestellt. Auch werden Grundlagen der Finanzierung allgemein und Förderungshilfen für Existenzgründer untersucht – es existieren keine speziellen Förderprogramme für Best Ager Gründer.

Der Beitrag wurde von Matthias Puls zur Verfügung gestellt

Matthias Puls hat unter anderem das Buch

Unternehmensgründungen von Best Agern: Existenzgründung als Jungunternehmer ab 45

geschrieben. Matthias Puls, Mag.rer.soc.oec., Wirtschaftswissenschaften, Johannes Kepler Universität Linz (Österreich), Abschluss 2008 als Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Diplom), Derzeit tätig als Unternehmensberater im Bereich Financial Services.

Die Sage Software GmbH bietet den Kunden ein kostenloses Krisenantwortpaket an. Auf der beiligenden CD sind das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog), die Kundenbetreuung, die ERP Unternehmensplanung und die Unternehmensteuerreform erklärt.

Was kann der Gründer damit anfangen?

Mit der Erläuterung des BilMog nicht besonders viel - es handelt sich hier um den Regierungsentwurf vom 21.05.08. Das Gesetz ist am 28.05.09 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Kein Unternehmer kann einen Vergleich der beiden Versionen vornehmen.

Das CRM zur Kundenbetreung ist aus dem April 2007. Kundenbetreuung und Kundenbindung ist ein immer wieder aktuelles Thema, das hier sehr übersichtlicht aufgeschlüsselt ist. Das das White Paper schon 2,5 Jahre alt ist, nimmt nichts vom Informationsgehalt.

Die ERP Unternehmensplanung ist aus dem November 2007. Hier wird die Unternehmensplanung und der Einsatz betriebswirtschaftliche Software als Erfolgsfaktor im Mittelstand beschrieben. Software für den Betriebswirt bekommt man natürlich auch über andere Kanäle.

Die Unternehmenssteuerreform 2008 ist auch schon etwas in die Tage gekomen. Die beschriebenen Daten und Fakten sind lange überholt und zum Teil bereits wieder vollständig geändert worden. Schade, da hätte man wirklcih etwas neueres dem Kunden anbieten können.

Fazit

Unternehmer, die im Punkt Kundenbetreuung und Unternehmensplanung Veränderungen planen, sind mit diesem Krisenantwortpaket gut beraten. Aktuell wichtige Änderungen sucht der Unternehmer auf dieser CD vergebens, muss er ja auch nicht, dazu gibt es andere Möglichkeiten.

Das Krisenantwortpaket kann kostenlos unter http://www.sage.de/smb/microsites/loesungen/nwb.html bestellt werden.

Online-Reputation-Management ist jede Praxis der konsequenten Erforschung bzw. Gestaltung der persönlichen, beruflichen und geschäftlichen Reputation im weltweiten Kommunikationsnetz. Dieses betrifft die persönliche oder beruflichen Reputation von Personen, aber auch die geschäftliche Reputation von Firmen.

Der Begriff Online-Reputation-Management wird meist Englisch ausgesprochen. Die im Deutschen auch mögliche Form "Online-Reputationsmanagement" ist nicht sehr gebräuchlich. Das hängt auch damit zusammen, dass in den USA dieses Thema schon länger als relevant erkannt wurde und daher (wie bei anderen Begriffen auch) die englische Aussprache über viele englischsprachige Websites dominierend geworden ist.

Es geht also beim Online-Reputation-Management zunächst darum, herauszubekommen, welche Reputation bzw. welche Informationen über eine Person oder eine Firma im Internet vorliegen und parallel darum, mittels aktivem Handeln auf Online-Plattformen bzw. mit dem eigenen Webangebot auf den Prozess der Reputationsbildung gestaltend Einfluss zu nehmen. Von zentraler Bedeutung ist hier das parallele Handeln! Beginnt man erst mit dem Online-Reputation-Management, wenn man feststellt, dass der eigene Ruf durch negative News oder Meinungen in Gefahr gerät, kann es bereits zu spät sein.

Das Thema Online-Reputation-Management bündelt zwei neuere Tendenzen in der Web-Nutzung: Web 2.0 und Suchmaschinen-Optimierung.

Bei der Web 2.0-Entwicklung des Internets geht es darum, dass die Benutzer des Internets stärkere Möglichkeiten zur Einflussnahme auf den Kommunikationsprozess bekommen. Viele User werden mit eigenen Blogs aktiv oder nutzen andere Publikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke wie Wikipedia, MySpace oder XING.

Suchmaschinenoptimierung

Durch die Suchmaschinenoptimierung und der somit erzielten Verbesserung des Rankings bei den Suchmaschinen können Seiten oder Beiträge zur eigenen Person oder zur eigenen Firma gezielt in den Suchergebnissen nach oben katapultiert werden. Das hat mehr Besucher für die Webseite zur Folge, welche sich zur Firma oder zur Person erkundigen wollen. Ideal ist es, wenn man mit dem eigenen Namen oder dem Firmennamen unter den ersten 3 Suchergebnissen bei Google gelistet ist. Das bestätigt auch unser Suchmaschinentest.

Online Reputation Monitoring

Wichtiger Bestandteil des Online-Reputation-Managements ist das Online-Reputation-Monitoring, das genaue Erfassen aller Internetinformationen über die eigene Person oder das eigene Unternehmen - einschließlich der Bestimmung von Relevanz und Bedeutung bzw. Bewertung der jeweiligen Äußerung. Ein Blogbeitrag in einem wenig beachteten Nischenangebot ist anders zu bewerten und erfordert ein anderes Vorgehen als ein kurzer Kommentar in einem professionell journalistischen Angebot mit vielen Lesern.

Überwachen des Internets

Es gibt eine Vielzahl von Diensten und Möglichkeiten, das Online-Monitoring umzusetzen. Sehr nützlich sind beispielsweise Google Alerts, wo man automatisch eine Mitteilung bekommt, wenn ein bestimmter Begriff (z.B. der eigene Name oder die Firma) über Google im Internet gefunden wird.

Online Reputations Management durch eigenen Blog

Zur Gestaltung des Online-Reputation-Management kann man eine eigene Website (am besten mit Blogfunktion) relativ preiswert erstellen oder erstellen lassen. Im Beitrag zum Thema Geld verdienen im Nebengewerbe mit einer Interentseite haben wir bereits kostenlose WeBlogs vorgestellt.

Bei diesen Anbietern können Sie Ihren kostenlosen Blog anmelden:

http://www.blog.de/

https://www.blogger.com

http://de.wordpress.com/

Wenn man nun regelmäßig suchmaschinenoptimierte Beiträge zum eigenen Namen, zur eigenen Firma und zu den eigenen Angeboten erstellt, ist eine gute Basis dafür gelegt, dass die Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen relevante und positive Infos zur eigenen Person und Firma liefern. Das Online-Reputation-Management kann ergänzt werden durch gezielt erstellt Profile in sozialen Netzwerken wie XING.
 

Diese Frage ist oft gestellt worden und wird mit sich von jedem Berater anders antwortet. Zunächst einmal kommt es darauf an, in welcher Branche der Gründer tätig wird, was er selbst für Ansprüche an sich und seinen Leben stellt und welchen Lebensstandard er bisher hatte. Wir möchten an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die monatlich verpflichtenden Ausgaben des Existenzgründers sowie die sinnvollen zusätzlichen Belastungen geben.

Pflichtausgaben der Existenzgründung

Unter dem Stichwort Pflichtausgaben, fassen wir alle Aufwendungen, Kosten und Ausgaben zusammen, die der Existenzgründer und künftig monatlich aufbringen muss und welche sich gleichzeitig nicht vermeiden lassen. Dabei kann es sich um gesetzliche Vorschriften oder um existenziell wichtige Ausgaben handeln.

Krankenversicherung

Der Existenzgründer und Unternehmer ist seit dem 1.1.2009 verpflichtet eine Krankenversicherung im Rahmen seiner hauptberuflichen Selbständigkeit abzuschließen. Dies kann entweder eine gesetzliche Versicherungen oder eine private Krankenversicherung sein. Wir haben bereits den Unterschied von gesetzlicher und privater Krankenversicherung erläutert. Der Beitrag der privaten Krankenversicherung kann an dieser Stelle nicht eindeutig beziffert werden, da er vom persönlichen Gesundheitszustand, vom gewählten Tarif der Krankenversicherung und anderen Parametern abhängig ist. Bei der gesetzlichen Versicherung wird derzeit mit einem Beitragssatz von 14,9%* gerechnet, so dass ein monatlicher Krankenversicherungsbeitrag von ca. 199,08 EUR (14,9% zzgl. 0,9% Sonderbeitrag) zuzüglich Pflegeversicherung von 27,72 EUR (1,95% von 1.260 EUR, bei kinderlosem Existenzgründer), so dass insgesamt circa 230 € monatlich für die gesetzliche Krankenversicherung zu zahlen sind.

* Für Existenzgründer mit Gründungszuschuss wird auf die ermäßigte Beitragsbemessungsgrundlage von 1.260 EUR der Krankenversicherungsbeitrag berechnet. Diese Beitragsbemessungsgrenze und damit auch der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt nach Wegfall des Gründungszuschusses.

Für wen eine private Krankenversicherung günstiger sein kann, als einer gesetzliche Krankenversicherung haben wir in unserem Artikel zum Thema gesetzliche oder private Krankenversicherung tabellarisch dargestellt.

Zusatzausgaben der Existenzgründung

Unter den Zusatzausgaben bei einer Existenzgründung verstehen wir alle privaten oder betrieblichen Ausgaben, die nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben wurden, jedoch im Rahmen der Existenzgründung sinnvoll oder notwendig sind. Diese Ausgaben können von Gründer zu Gründer variieren und im Zweifel auch reduziert oder gänzlich weggelassen werden.

Rentenversicherung

Abhängig von der Branche müssen einige Existenzgründer auch Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Der Großteil der Gründer jedoch, es ist davon befreit und kann freiwillig der gesetzlichen Rentenversicherung beitreten oder eine private Rentenversicherung abschließen. Der Beitrag der gesetzlichen Rentenversicherung beläuft sich auf mindestens 79,60 EUR und kann variabel bis maximal 1.054,70 EUR monatlich gestaltet werden. Die meisten Existenzgründer jedoch verzichten in den ersten Monaten und Jahren auf eine freiwillige Rentenversicherung und kümmern sich erst bei einem gesicherten Einkommen um eine Altersvorsorge. Lesen Sie zum Thema Rentenversicherungspflicht bei Unternehmern dazu auch unseren umfassenden Artikel.

freiwillige Arbeitslosenversicherung

Dieser Versicherung zählt ebenso zu den Zusatzausgaben, da sie vom Gesetzgeber nicht für Existenzgründer verpflichtend abzuschließen ist. Obwohl sie eine äußerst sinnvolle und gute Absicherung für den Gründer darstellt, wird sie bei weitem nicht von jedem Existenzgründer genutzt. Die freiwillige Arbeitslosenversicherung schlägt derzeit mit monatlich 17,64 EUR (Ost 14,95 EUR) zu Buche und sichert den Existenzgründer im Falle der Geschäftsaufgabe in Sachen Arbeitslosengeld ab. Dieses bleibt durch die freiwillige Arbeitslosenversicherung bestehen und kann nach der Gewerbeabmeldung wieder genutzt werden. So wird eine Abhängigkeit vom Arbeitslosengeld II oder Hartz IV vermieden.

Betriebsausgaben

Betriebsausgaben sind bei jedem Unternehmer individuell und abhängig von der Branche sowie der Unternehmensgröße. Dienstleistungsunternehmen haben wenig Materialeinsatz, viel Bürobedarf und Telefonkosten und weniger Reisekosten oder Kfz Kosten. Handwerker dagegen haben höhere Reisekosten, Personalkosten oder Materialkosten, dagegen weniger Bürobedarf oder Verpackungsmaterial usw.  Was alles genau zu den Betriebsausgaben zählt, kann man im Lexikon der Betriebsausgaben nachlesen. Darüberhinaus sollte der Existenzgründer mit unserem kostenlosen Onlinerechner seinen Kapitalbedarf ermitteln. In diesem Kapitalbedarf wird sowohl der private (private Lebenshaltungskosten) als auch der betriebliche Kapitalbedarf (die Betriebsausgaben) zusammengefasst. Bei diesen Kosten kann der Existenzgründer in schwierigen Zeiten sparen, so zum Beispiel billiger und weniger  telefonieren, effizienter arbeiten oder die Fahrtkosten senken durch sinnvolle Routenplanung. Welche Versicherungen eine Existenzgründer benötigt ist ebenso relativ zu sehen wie die Frage nach dem besten Berater zur Existenzgründung.

private Lebenshaltungskosten

Die Kosten der privaten Lebensführung oder Lebenshaltungskosten sind zwar steuerlich gesehen nicht absetzbar, jedoch müssen sie vom erwirtschafteten Geld (Gewinn) bezahlt und getragen werden. Daher müssen diese Kosten auch bei den regelmäßigen Ausgaben des Existenzgründers berücksichtigt werden. Ebenso wie die Betriebsausgaben können auch die Kosten der privaten Lebenshaltung Kapitalbedarf zusammengefasst werden. Dazu dient wieder unser kostenloser Onlinerechner.

Weitere Kosten

Die von uns oben genannten Kosten sind nur die wichtigsten und zugleich die Kosten, die die meisten Existenzgründer haben. Selbstverständlich können individuell weitere Kosten wie Ratenkredite, Unterhaltszahlungen oder andere Verpflichtungen das Budget der Existenzgründung belasten. Gerne können Sie weitere Kosten oder anfallende finanzielle Belastungen hinsichtlich der Existenzgründung aufführen und kommentieren.

Das geht aus unserer Umfrage im Monat Juni diesen Jahres hervor. Von den mehr als 730 Befragten gaben 27% eine Existenzgründung im Handwerk, 11% im Internet und 14% im Handel an. Davon wollen 9% freiberuflich tätig sein und im Bereich Pflege, Medizin und Betreuung 6% arbeiten. Gerade mal 3% ziehen eine Existenzgründung im Bereich Erziehung und Kinder vor und satte 15% möchten im Sektor Gastronomie den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Wir befragen jeden Monat neu, Gründer zu einem brisanten Thema rund um Existenzgründung, Selbständigkeit und Unternehmertum.

Hier das bisherige Umfrageergebnis

In welcher Branchen wollen Sie sich selbständig machen?

Ergebnis

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Nehmen Sie doch einfach auch an folgender interessanten Umfrage teil!

Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt als Gründer pro Tag?

Ergebnis

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Alle unsere Umfragen auf einen Blick

Zum Umfragenarchiv

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

Der Suchmaschinengigant Google soll uns in diesem Suchmaschinentest interessieren. Vorwiegend die Suchergebnisse der oberen Plätzen der Suchmaschine. Was bekommt der Hilfesuchende auf den Ergebnisseiten geboten? Bekommt er eine Antwort auf seine Frage? Sind die Ergebnisse der Suchmaschine überhaupt für unsere Zwecke brauchbar?

Um die Wahrscheinlichkeit etwas zu erhöhen, brauchbare Ergebnisse zu finden, haben wir nicht nur die oberen drei Ergebnisse getestet, sondern gehen von einem Existenzgründer aus, der sehr geduldig und zielstrebig nach seinen Antworten sucht. Wir haben also zusätzlich drei Ergebnisse in die Betrachtung einbezogen sowie das erste bezahlte Suchergebnisse im rechten Fenster der Suchmaschine (ganz oben rechts). Insgesamt liegen nun pro Suchmaschine sieben Ergebnisse vor, welche von uns auf die gebotenen Inhalte zum eingegebenen Suchbegriffen untersucht werden.

Wir gehen nun jeweils Position eins bis Position sieben der Ergebnisse der Suchmaschine durch und schreiben dazu unsere fachmännischer Einschätzung zur Ergebnisseite. Ist sie für den Existenzgründer und sein Problem brauchbar oder wird hier nur Geld gemacht?

Suchmaschine Google

Zum Suchbegriff Krankenversicherung Beitrag selbständig wurden folgende Ergebnisse angezeigt:

google-suchergebnis-kv-beitrag-selbständig

Nr. 1 (bezahltes Suchergebnis):

Das erste Ergebnis führt zu einem Formular, welches Kontaktdaten erfassen soll. Es handelt sich beim Inhalt dieser Seite eindeutig um das Thema private Krankenversicherung, somit für uns als suchenden Existenzgründer nicht zu gebrauchen.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 2 (bezahltes Suchergebnis):

Schonen die Adresse des Anbieters verrät, dass hier das Thema ebenfalls private Krankenversicherungen sind. Der Blick auf die Seite bestätigt die Vermutung, der Vergleich von privaten Krankenversicherungen steht ihr Vordergrund.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 3 (bezahltes Suchergebnis):

Auch dieses Ergebnis hat einen monetären Hintergrund und bietet lediglich einen Beitragvergleich privater Krankenversicherer. Leider wieder kein Erfolg für uns als Existenzgründer.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 4:

Das erste Suchergebnis, welches nicht bezahlt und durch Google ausgegeben wird, liefert bereits nach zwei weiteren Klicks auf der Seite einen brauchbares Ergebnis. Die Beitragsbemessungsgrundlage wird hier für selbstständige mit einer gesetzlichen Krankenversicherung und Gründungszuschuss beschrieben. Allerdings enthält der Text Fehler, so schreibt man von Einnahmen in Höhe von 1.242,50 EUR führen zu einer geringeren Berechnungsgrundlage. Wie viele Krankenversicherung nun zu zahlen ist oder wie der Existenzgründer diesen Beitrag berechnet, erfährt man nicht. Letztlich wird wieder versucht Versicherungsvergleiche zu vermarkten.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 5:

Diese Suchergebnis ist ebenfalls ein organisches Suchergebnis, also nicht bezahlt. Lustiger Weise müssen wir ihr feststellen, dass die sich dahinter verbergende Seite identisch mit der Seite aus Nummer 4 ist. lediglich die Adresse der Seite variiert. Von selbstaendigen-kv.de zu selbstaendig-kv.de liegt kein großer Unterschied, für die Suchmaschinen allerdings. Der Inhaber ist jedoch derselbe und bietet nicht nur ein grafisches Prädikat, sondern auch eine inhaltlich gleiche Seite an.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 6:

Das vorletzte von uns untersuchte Suchergebnis liegt laut obiger Studie bereits außerhalb der regelmäßig und oft angesehenen und gepflegten Fläche, stellt aus unserer fachmännischen sich jedoch das erste brauchbare Ergebnis dar. Es handelt sich hierbei um ein Forum, wo sich der Existenzgründer anmelden könnte und seine Frage explizit stellen kann. Hierbei ist es nun noch fraglich, ob jemand qualifizierten oder überhaupt antwortet. Die Hürde zur Antwort liegt daher noch etwas höher, da immer die Möglichkeit besteht, dass niemand antwortet oder der Existenzgründer sich für diese Frage nicht extra anmelden oder seine Daten preisgeben möchte.

Fazit: Indirekte Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 7 (bezahltes Suchergebnis):

Das nunmehr letzte Suchergebnis liegt wiederum im gut sichtbaren und häufig geklickten Bereich der Suchmaschine, ganz oben rechts. Nach einem Klick auf dieses bezahlte Suchergebnis (Werbung) kommt man zum ersten Mal zu einer gesetzlichen Krankenkasse. In diesem Fall die AOK Plus. Da sich ja unsere Aufgabe ausschließlich um gesetzliche Krankenversicherungen dreht, wäre dies die beste Adresse. Doch leider findet man auch nach weiteren klickt auf der Zielseite der AOK keine Antwort auf die Frage, wie viel nun ein Existenzgründer mit Gründungszuschuss hinsichtlich seines Krankenversicherungsbeitrags zahlen muss. Und wiederum Formulare, Dokumente, welcher umfangreich ausgefüllt werden sollen sowie die Rede von Studenten, Angestellten und so weiter. Ein Trost, wenn nicht die AOK kenne, könnte ich direkt dort anrufen oder mich zurückrufen lassen, um so telefonisch meine Frage beantwortet zu bekommen. Dazu muss ich mich nur noch überwinden, die kostenpflichtige Servicenummer für 0,06 € pro Anruf zu wählen. Dieses Ergebnis könnte durchaus unser Problem lösen, wenn auch nicht direkt auf der Seite, sondern durch einen Anruf bei der AOK.

Fazit: Indirekte Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Gesamtfazit der Suchmaschine Google

Die oben gestellte Aufgabe oder auf einem Suchergebnis vollständig und sorgt Zufriedenheit des Existenzgründers gelöst. Von sieben Suchergebnissen, davon 4 bezahlten, welche pro Klick der Suchmaschine Google circa 3,00 EUR in die Tasche spülen, waren gerade mal zwei halbwegs brauchbarer und zwei weitere Suchergebnisse führte zu einer potentiellen Hilfe, jedoch nicht zu einer Lösung der Aufgabe.

Gesamt: 7 (100%)
Thema verfehlt: 3 (42%)
Teilweise gelöst: 2 (29%)
Indirekte HIlfe: 2 (29%)
Aufgabe gelöst: 0 (0 %)

Leider steht gruenderlexikon.de nicht in der ersten 10 Suchergebnisse, denn bei uns hätten Sie im Artikel Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in 2009 angehoben.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

In 3. und vorletzten Teil der Serie zum Suchmaschinentest für Existenzgründer soll es um die neue Suchmaschine von MSN (Microsoft) Bing gehen. Es ist der Nachfolger der bisherigen Live-Suche von MSN. Auch hier wieder die Fragen: Was bekommt der Hilfesuchende auf den Ergebnisseiten geboten? Bekommt er eine Antwort auf seine Frage? Sind die Ergebnisse der Suchmaschine überhaupt für unsere Zwecke brauchbar?

Und auch in diesem Test vergleichen wir wieder die obersten 7 Suchergebnisse auf ihre Brauchbarkeit für den Gründer hinsichtliche der gestellten Suchanfrage.

Wir gehen nun jeweils Position eins bis Position sieben der Ergebnisse der Suchmaschine durch und schreiben dazu unsere fachmännischer Einschätzung zur Ergebnisseite. Ist sie für den Existenzgründer und sein Problem brauchbar oder wird hier nur Geld gemacht?

Suchmaschine Bing

Zum Suchbegriff Krankenversicherung Beitrag selbständig wurden folgende Ergebnisse angezeigt:

bing suchergebnis kv beitrag selbständig

Nr. 1 (bezahltes Suchergebnis):

Hier haben wir wieder das fast 5 Minuten langer Video zur Verkaufspräsentationen einer privaten Krankenversicherung. Also wieder Fehlanzeige und keine Informationen für den Existenzgründer in Sachen Krankenversicherung und entsprechenden Grenzen bei der Existenzgründung.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 2 (bezahltes Suchergebnis):

Auch im zweiten bezahlten Suchergebnisse ganz prominent im oberen Bereich der Suchmaschine kein Erfolg. Wieder nur ein Formular, für Informationen zur privaten Krankenversicherung.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 3 (bezahltes Suchergebnis):

Ebenso bei diesem Ergebnis. Private Krankenversicherung, nichts weiter. Kein Gründungszuschuss, keine gesetzliche Krankenversicherung, keine Informationen zur Beitragsermäßigung.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 4:

Auf dieser Seite, wie auch bereits bei den vorherigen Tests, stehen Informationen des Anbieters selbstaendig-kv.de - hier erhält der Existenzgründer zumindest teilweiser Informationen zur Bemessungsgrundlage einer gesetzlichen Krankenversicherung. Auch die Ermäßigung der Bemessungsgrundlage wird hier dokumentiert. Der letzte Schritt zur Ermittlung des gesetzlichen Krankenversicherungsbeitrags fehlt jedoch. Schade.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 5:

Wieder Fehlanzeige, schon der Name der Internetseite lässt auf private Krankenversicherungen schließen. Auf der Seite selbst, wimmelt es von Informationen, jedoch nicht von solchen, mit denen ein Existenzgründer wirklich etwas anfangen kann. Im Grunde genommen eine Seite mit einer Verkaufssprache, die auf private Krankenversicherungen und deren Vergleich führen sollen.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 6:

Auch hier wieder eine Unterseite von  selbstaendig-kv.de - welche wie bereits in Nummer vier zu einer teilweisen Informationen für unseren Existenzgründer führt.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 7 (bezahltes Suchergebnis):

Auch der letzte Werberkunde im zweiten Bereich der Suchergebnisse auf bing.de bietet nur ein weiteres buntes Formular für den Vergleich einer privaten Krankenversicherung an. Somit bekommt unser Existenzgründer wiederum keine Antwort, obwohl diese Seite einen Ratgeber sowie ein Lexikon zum Themaversicherungen anbietet. Aber selbst diese informativen Seiten, wimmelt nur so von Werbung, so dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass der Existenzgründer über den Klick auf eine Werbung auf eine völlig neue Seite im Internet gerät und die eigentliche Information somit überhaupt nicht findet.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Gesamtfazit der Suchmaschine Bing

Die Suchmaschine bing ist rein optisch sehr gut aufgemacht und übersichtlich, die Suchergebnisse sind jedoch vorwiegend auf monetäre Inhalte ausgerichtet. Ein zufriedenstellendes Ergebnis konnten wir nicht erzielen oder finden, so dass unser Gesamteurteil wie folgt auswählt:

Gesamt: 7 (100%)
Thema verfehlt: 5 (71%)
Teilweise gelöst: 2 (29%)
Indirekte Hilfe: 0 (0%)
Aufgabe gelöst: 0 (0 %)

Hinweis:

Leider steht gruenderlexikon.de nicht unter den ersten 10 Suchergebnissen, denn bei uns hätten Sie im Artikel Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in 2009 angehoben die Lösung zum Problem gefunden.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Neben Google haben wir auch die Konkurrenz getestet. Die sehr viel ältere Suchmaschine Yahoo arbeitet ebenso wie Google mit bezahlten und unbezahlten Sucherergbenissen.

Das Sucherergebnis zu unserer Abfrage

Zum Suchbegriff Krankenversicherung Beitrag selbständig wurden folgende Ergebnisse bei yahoo angezeigt:

yahoo Suchergebnis Krankenversicherung beitrag selbständig

Nr. 1 (bezahltes Suchergebnis):

Das erste bezahlte Sucherergbenis bei YAhoo ist ebenso wie bei Google ein Privater Krankenversicherungsvergleich. Es geht also weder um Existenzgründung, noch um unsere Frage oder den BEitrag beim Gründungszuschuss. Daher ist das Ergebnis für unsere Zwecke leider unbrauchbar.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 2 (bezahltes Suchergebnis):

Auch das Ergebnis auf geld.de zielt auf die private Krankenversicherung ab und dient vornehmlich der Sammlung von Kontaktdaten mittels eines Formulars. Also wieder nichts mit unserer gesetzlichen Versicherung für Existenzgründer und der Beitragsminderung über den Gründungszuschuss.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 3:

Auch yahoo bringt an oberster Stelle in den nichtbezahlten Suchergebnisse die Seite selbstaendig-kv.de diesmal jedoch, im Gegensatz zu Google mit einer Unterseite, welche Daten enthält, die für unsere Zwecke überhaupt nicht brauchbar sind. Es geht schlichtweg am Thema vorbei, was bei diesem sehr schwierigen Problem für jeden Gründer die totale Verwirrung bedeuten würde. Trotzdem gelingt es uns mit einem Mausklick auf einer Seite zu gelangen, die zumindest den Einsatz der Lösung verrät, aber eben nicht die Frage vollständig beantwortet. Daher auch hier unser

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 4:

Auch das eingerückte Ergebnisnummer vier gehört zur Seite selbstaendig-kv.de - diesmal wurde nur auf die Startseite verwiesen, was wiederum zum gleichen Ergebnis führt wie im Test bei Google oder auch hier unter Nummer drei.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 5:

Dieses Ergebnis ist unserer Meinung nach die blanke Katastrophe für den Suchenden und das von ihm gewählte Thema. Allein die Adresse der Seite lässt einen Würgereiz beim Suchenden entstehen:

private.krankenversicherung.finanzberatung-versicherungsvergleiche.de (sehr übersichtlich und gut zu merken)

Auf der Zielseite wieder ausschließlich Kontaktformulare zum Thema private Krankenversicherung und andere Finanzprodukte, kein Wort von Selbständigkeit, Existenzgründung oder Beitragsermäßigung. Lustigerweise kommt der Begriff selbständig auf der Seite nicht vor. Wir haben ihn jedoch in der Suchmaschine eingegeben, für uns ein Zeichen, mangelnder Qualität der Suchergebnisse. Daher unser Urteil:

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr 6:

Auch dieses Ergebnis liefert keine Informationen und bezieht sich ausschließlich auf private Krankenversicherungen. Auch auf dieser Seite kommt der von uns eingegebene Begriff Beitrag überhaupt nicht vor. Der Begriff selbständig wird in einem anderen Zusammenhang verwendet. Daher auch hier unser niederschmetterndes Urteil:

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 7 (bezahltes Suchergebnis):

Das ist nun in unserem Vergleich die bisher absolute Krönung, nicht dass wir wiederum auf eine Seite mit privaten Krankenversicherungsangeboten geschickt wurden, nun werden wir auch noch durch einen Präsentationsvideo berieselt. Hier versucht man uns mit einem Video zu einer privaten Krankenversicherung zu überreden. Die Präsentationen läuft aber nicht nur ein oder 2 Minuten, sondern fast 5 Minuten babbelt das junge Mädel da wie am Fließband. Unterm Strich jedoch keine Infos für uns und unserer Aufgabe.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Gesamtfazit der Suchmaschine Yahoo

Die oben gestellte Aufgabe oder auf einem Suchergebnis vollständig und sorgt Zufriedenheit des Existenzgründers gelöst. Von sieben Suchergebnissen, davon 4 bezahlten, welche pro Klick der Suchmaschine Google circa 3,00 EUR in die Tasche spülen, waren gerade mal zwei halbwegs brauchbarer und zwei weitere Suchergebnisse führte zu einer potentiellen Hilfe, jedoch nicht zu einer Lösung der Aufgabe.

Gesamt: 7 (100%)
Thema verfehlt: 5 (71%)
Teilweise gelöst: 2 (29%)
Indirekte HIlfe: 0 (0%)
Aufgabe gelöst: 0 (0 %)

Leider steht gruenderlexikon.de nicht unter den ersten 10 Suchergebnissen, denn bei uns hätten Sie im Artikel Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in 2009 angehoben die Lösung zum Problem gefunden.

Interessanterweise steht aber ein Artikel von Peer Wandiger zum Thema auf Platz 10 (nach unserer Zählweise lt. obiges Bild inkl. der bezahlten Ergebnisse). Auch mit diesem Text hätte man sehr viel mehr Infos zur Frage bekommen, als mit allen geprüften Suchergebnissen zusammen.

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Immer wieder müssen wir feststellen, dass Existenzgründer bei der Suche nach Informationen zur Vorbereitung ihrer Existenzgründung Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder bing (MSN, ehemals Live) nutzen. Nicht wenige von Ihnen verzweifeln bereits nach der ersten Eingabe an den Ergebnissen der Suche. Nach fünf bis 10 Minuten werden die meisten Recherchen abgebrochen, meist aus Mangel an brauchbaren Ergebnissen. Wer daran schuld ist? Da kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Sind es die Suchmaschinen, die die falschen Ergebnisse liefern oder sind es die Existenzgründer, die die falschen Suchbegriffe eingeben.

Wir haben die drei größten Suchmaschinen auf die Brauchbarkeit ihrer Ergebnisse zu einem ganz bestimmten Suchbegriffen getestet und sind so einen bemerkenswerten Ergebnis gekommen.

Die Aufgabe

Stellen Sie sich vor, ein Existenzgründer soll mit einer Suchmaschine folgende Aufgaben lösen:

"Wie hoch ist der Beitrag zur Krankenversicherung, den ein Existenzgründer
während seines Bezugs von Gründungszuschuss zahlen muss?"

Test mit unbefangenen Probanden

Wir haben 6 Personen, welche mit einer Häufigkeit von 2 bis 7 Internetsitzungen pro Woche im Internet arbeiten oder suchen, die obige Aufgabe gestellt. Die Personen sollten unabhängig voneinander die Suchbegriffe aufschreiben, welche sie für obige Aufgabe in die Suchmaschine eingetippt hätten. Keine der Testpersonen dürfte diese Suchbegriffe laut sagen oder bei seinem Nachbarn abschreiben. Dabei sind folgende Ergebnisse entstanden:

Personen
Suchbegriff zur Eingabe in die Suchmaschine
1 Krankenversicherung
2 Empfänger von Gründungszuschuss
3 Existenzgründer
4 Krankenversicherung Gründungszuschuss
5 Krankenversicherung Ermäßigung Gründungszuschuss
6 Krankenversicherung Zuschuss Gründungszuschuss

Dieser Test zeigt eine eindeutige Tendenz, wenn gleich die Größe der Stichprobe nicht repräsentativ war, dass viele Menschen zu einer Aufgabe die falschen Suchbegriffe eingeben. Um jedoch die Ergebnisse der oben genannten Suchmaschinen vergleichen zu können, haben wir den zu verwendenden Suchbegriffe etwas präzisiert und als Eingabe für die Suchmaschinen

Krankenversicherung Beitrag selbständig

verwendet.

Zwei der Testpersonen stellten durch ein abschließendes Gespräch fest, dass man mehrere Wörter gleichzeitig in das Textfeld der Suchmaschine eingeben, um so eine Wortkombination oder Wortgruppe suchen lassen kann.

Welche Ergebnisse der Suchmaschine sind für Suchende am interessantesten?

Eine Analyse der Augenbewegungen von Menschen beim Betrachten der Sucherergebnisse einer Suchmaschine hat ergeben, dass die wichtigsten Suchergebnisse auf den Positionen 1-3 in der Suchmaschine angezeigt werden. Das ist das obere Drittel der Ergebnisse einer Seite von 10 Einzelergebnissen. Das folgende Bild veranschaulicht mit roter Farbe die Stellen im Suchergebnis, die besonders häufig angesehen und geklickt wurden. Grüne bis blaue Farbe signalisiert die Bereiche der Suchergebnisseite, wo weniger hingeschaut und auch geklickt wurde.

Augen Bewegung Klick Google Suche Ergebnis Suchergebnis

Das Ergebnis zeigt eindeutig, welche Bereiche oft angesehen und demzufolge auch geklickt werden. Dabei befinden sich nicht nur rein zufällig in diesen Bereichen bezahlte Suchergebnisse, was im übrigen bei allen drei getesteten Suchmaschinen gleich war. Wir haben diese bezahlten Suchergebnisse mit gelben Pfeilen im oberen und rechten Bildbereich markiert.

Bildquelle: http://marketingprojects.wordpress.com/

Wozu bezahlte Suchergebnisse?

bezahlte SuchergebnisseEine häufig gestellte Frage, von uns eine kurze und klare Antwort. Unternehmen können sich gegen Geld eine bessere Suchpositionen bei den Suchmaschinen erkaufen. Je besser der Anzeigentext, die Überschriften und je mehr pro Klick vom werbenden Unternehmen bezahlt wird, desto besser die Positionen dieser Anzeige. Wenn der werbende Unternehmer also Glück hat, rutscht seine bezahlte Anzeige in den häufig angesehenen und geklickten Bereich der Suchergebnisse. also der gelbe, orangefarbene und roter Bereich. Nicht nur der werbende Unternehmer bekommt dadurch gegen Geld viele Besucher, die sein Produkt oder seine Dienstleistung kaufen, sondern auch die Suchmaschinen verdienen darüber Geld, um die Suchmaschine und den Service für die Benutzer und Besucher kostenlos zu betreiben. Man kann dieses Werbeverhalten mit den Anzeigen und Werberschaltungen in Anzeigenblättern vergleichen. Diese Zeitungen sind für die Leser kostenlos, sie finanzieren sich ausschließlich über Werbung von Unternehmen.

Erfahren Sie in den nächsten Teilen, wie die Suchmaschinen im Vergleich abgeschnitten haben

Vergleich der Suchmaschinen - Google
Vergleich der Suchmaschinen - Bing (MSN)
Vergleich der Suchmaschinen - Yahoo

Über die betrieblichen Einnahmen und Ausgaben haben Jungunternehmer in der Gründungsphase im Allgemeinen einen sehr guten Überblick. Anders sieht es oft mit den privaten Ausgaben aus. Um auch im Privatbereich den Überblick zu behalten hat die Firma Lexware die Software Quicken 2010 entwickelt. Diese Software gibt dem Unternehmer nicht nur einen optimalen Überblick über seine Finanzen, sondern bezieht auch die Vorsorge, sicheres Banking und Geldanlagen mit ein.

Zum Finanzmanager Quicken

 

Sie schreiben gern über Themen rund um die Existenzgründung, Buchführung, Geschäftsideen, Franchise, Businessplan, Wirtschaftsrecht oder Sie können von Ihrer eigenen Gründung berichten? Wir suchen Unternehmer, Gründer, Steuerberater, Rechtsanwälte oder auch Menschen wie DU und ICH, die ihre Erfahrungen gern mit anderen teilen wollen, dann werden Sie Fachautor auf gruenderlexikon.de und schreiben Sie Ihre Beiträge oder Ihre Geschichte als Gastbeitrag.

So werde Sie Autor

Wer kennt die Situation im Geschäftsleben nicht: Man ist beschäftigt mit wichtigen Arbeiten, das Telefon klingelt und anstelle eines Geschäftspartners oder Kunden ist ein Gesprächsteilnehmer in der Leitung, der entweder dringende Informationen über zu verändernde Versicherungsverträge besprechen muss und hierfür einen Termin vereinbaren will oder ein Unternehmen, das Meinungsforschung betreibt und jetzt eine mehr oder weniger kurze Umfrage durchführen möchte. Aber auch der Telefonverkauf nimmt stetig zu und die Anrufe, die monatlich zeitlich addiert hierfür eingehen, sind echte Zeiträuber. Was tun?

Die Lösung für unerwünschte Anrufe

Die unerwünschten Anrufe künftig nicht mehr entgegennehmen zu müssen, setzt voraus, dass ein Filter vorgeschaltet wird, der mehr oder weniger kostenintensiv ist. Wer sich vor unerwünschten Anrufen schützen möchte, hat die Möglichkeit, einen Dienstleister vorzuschalten, der aber gleichzeitig auch mit regelmäßigen Kosten für die Dienstleistung verknüpft ist - unabhängig von der Dauer oder Häufigkeit des Bedarfs, denn wann unerwünschte Anrufe eingehen, weiß schließlich niemand. Auch der Anrufbeantworter kann eine Lösung sein, allerdings werden hier grundsätzlich alle Anrufe zunächst einmal abgefangen - auch die wirklich erwünschten und erwarteten.

Die Alternative zu diesen eher zweitklassigen Lösungen ist Telefonpaul. Paul ist die Lösung, wenn unerwünschte Anrufe effektiv abgefangen werden sollen. Klar abgegrenzt wird hier zwischen erwünschten und unerwünschten Anrufen. Während also die Kunden und Geschäftspartner weiterhin problemlos durchkommen, werden unerwünschte Anrufer blockiert und direkt von Telefonpaul entgegen genommen.

Was kostet die Leistung von Telefonpaul?

Während Dienstleister, die unerwünschte Anrufe abwimmeln, viel Geld kosten, ist auch dies bei Telefonpaul völlig anders. Wer die Dienstleistung von Telefonpaul in Anspruch nimmt, zahlt für diese grundsätzlich erst einmal nichts. Lediglich die Telefonkosten für ein Orts- oder auch Ferngespräch fallen an - abhängig in diesem Fall vom Standort des jeweiligen unerwünschten Anrufers. Monatliche Gebühren oder andere Nutzungsentgelte muss man nicht befürchten, wenn die Leistungen von Telefonpaul in Anspruch genommen werden.

Für wen eignen sich die Leistungen von Telefonpaul?

Grundsätzlich sind die Leistungen von Telefonpaul für alle Kleinbetriebe sinnvoll, in denen hohe Kosten für Telefonpersonal nicht getragen werden können und in denen auch kein Sekretariat die unerwünschten Anrufe filtert, die aber dennoch auf lästige Anrufe verzichten wollen. Und wer sich auch im privaten Umfeld vor unerwünschter Telefonwerbung, Umfragen oder Versicherungsvertretern schützen möchte, kann Telefonpaul hier ebenso kostengünstig und effektiv nutzen.

Wie kann ich Telefonpaul schnell nutzen?

Telefonpaul ist unter www.telefonpaul.de zu finden. Hier sind Kontaktdaten hinterlegt und auch die Antwort, die Telefonpaul den lästigen Anrufern auf ihre Kontaktversuche gibt, kann hier gleich als Beispiel abgehört werden.

Telefonpaul ist die effektive und kostengünstige Lösung für unwillkommene Anrufe, die auch noch langfristig wirkt, weil Telefonnummern, unter denen ein gewünschter Teilnehmer langfristig nicht erreichbar ist, häufig aus den Datenbanken ausgefiltert werden.

www.telefonpaul.de

Der Begriff „Manipulation“ entstammt der Politik, der Psychologie und der Soziologie und meint dort die verdeckte, aber gezielte Einflussnahme auf das Verhalten einzelner Menschen oder Gruppen, die diesen verborgen bleiben soll.

Manipulation und Argumentation

Meistens erfordern geschäftliche Verhandlungen eine Gratwanderung zwischen Kompromissbereitschaft, der Fähigkeit seinem Gesprächspartner richtig und vor allem aufmerksam zuzuhören und gleichzeitig ein gutes Maß an Durchsetzungsvermögen. Dabei ist zu beachten und zu bedenken, dass jede erfolgreiche Verhandlung eine Kombination dieser drei Faktoren darstellt.

Um in Verhandlungen die eigenen Interessen richtig und vor allem erfolgreich durchzusetzen, sowie um in Streitgesprächen und Diskussionen die eigene Meinung erfolgreich vertreten zu können, benötigt man vor allem stichhaltige Argumente. Nicht zuletzt sind der Vortrag und die Wirkung dieser Argumente aber von einer überzeugenden Argumentation abhängig. Diese überzeugende Argumentation ist mit ihren wichtigen Begleitaspekten, sowie aber auch im theoretischen Aufbau und ihrer Methodik erlernbar.

Viele Menschen halten die Argumentation in erster Linie für eine reine Präsentation von (wissenschaftlichen) Fakten. Dies ist nicht richtig, denn in den meisten Fällen spielen bei einem gelungenen Gespräch immer auch subjektive Meinungen, Vorurteile und damit verbundene Emotionen, sowie aber weiterhin auch verschiedene Arten an Manipulationstechniken eine mehr oder weniger große Rolle in nahezu jeder Verhandlung.

Rhetorik und wissenschaftliche Argumentation

In der Rhetorik und in der Argumentation ist dabei zwischen einer Argumentation im Bereich der Rhetorik und einer so genannten wissenschaftlichen Argumentation zu unterscheiden, die aber in beiden Fällen meinungsbildend wirkt bzw. wirken sollte. In der wissenschaftlichen Argumentation geht es vor allem um den wahrheitlichen Beweis von Behauptungen, wohingegen die Argumentation der Rhetorik vorwiegend der Meinungsverbreitung dient.

In beiden Bereichen sind sowohl der Einsatz der notwendigen Mittel als auch ihre Bewertung und die angestrebte Zielsetzung verschieden. In der Wissenschaft ist es zum Beispiel unerwünscht, eine Aussage ständig oder mehrfach zu wiederholen, wogegen dieses Mittel der Gesprächsführung in der Rhetorik durchaus anerkannt und einsetzbar ist. In der Wissenschaft sollte diese Art der Gesprächsführung unterlassen werden, da die vorgetragene These dadurch nicht richtiger oder wahrer wird. In der Rhetorik verwendet man Wiederholungen von Aussagen, Sätzen oder Satzteilen vorwiegend in der Werbung und bei Aussagen, die eine Schuld oder Unschuld beweisen sollen. Hiermit hat der Sprecher also ein wirkungsvolles Mittel der Überredung an der Hand, wogegen es in der Wissenschaft vor allem um dauerhaft überzeugende Argumente geht, die zum einen einsichtig und zum anderen aber auch intersubjektiv nachvollziehbar sein sollen.

Die praktische Argumentation

In der europäischen Justiz sowie in der Wissenschaft wird also eine strenge, logische, auf stichhaltigen und beweisfähigen Argumenten aufbauende Argumentation gefordert, die im Sinne einer Beweisführung sprachlich umzusetzen und auszugestalten ist. Daneben gibt es aber viele Bereiche (sowohl in wirtschaftlichen Verhandlungen sowie in politischen Diskussionen aber auch in vielen juristischen Prozessen), in denen sprachliche und rhetorische Mittel gezielt eingesetzt werden, um die eigene Meinung durchzusetzen und den sprachlichen „Gegner“ zu beeinflussen. Derzeit gibt es mehr als dreißig solcher sprachlichen bzw. rhetorischen Mittel, die unter anderem als Manipulationstechniken und Scheinargumente bekannt geworden sind.

Dazu gehören unter anderem die Schwarzweißmalerei, der Fehlschluss der falschen Alternative, das falsche Dilemma, die Analogiefalle, die Schwarzfärberei, die Rutschbahntaktik, die Präzisionsfalle, die Autoritätstaktik, die Brunnenvergiftung, die Evidenztaktik, die Garantietaktik, die Traditionstaktik, die Tabuisierungstaktik, die Perfektionsfalle, die Irrelevanztaktik, der Angriff auf die Person des Gesprächspartners oder des vorherigen Redners, der Angriff auf die Unparteilichkeit des Gesprächspartners oder des vorherigen Redners bzw. Entscheiders oder Moderators, die Prinzipienfalle, der emotionale Appell, die Strohmanntaktik, der Trivialitätstrick, der Zirkelschluss, der Mengentrick, die Perspektivenfalle, der definitorische Rückzug sowie die Absicherungstaktik und die Sicherheitsleinen.

Sinn und Zweck dieser Manipulationstechniken und Scheinargumente ist, dass der Sprecher um jeden Preis Recht behalten will. Mit ihrer Hilfe kann man zum Beispiel eine entwürdigende und unsachliche Diskussion führen und sich dabei logischer Elemente und Argumente bedienen, die den anderen Gesprächsteilnehmer zurück weisen sollen. Viele dieser unsachlichen Argumente sind jedoch in geschäftlichen Gesprächen durchaus die Regel und werden häufig gebraucht, um den anderen Teilnehmer als unwissend und unfähig zu kennzeichnen. In vielen Fällen – sofern dies innerhalb von Mitarbeitern ein und desselben Unternehmens geschieht – kann man hier auch eine Spur des psychologischen Problems des Mobbing feststellen.

Typische Manipulationstechniken

Ein mögliches Mittel der Manipulation von Gesprächspartnern ist zum Beispiel auch die so genannte Blockade oder das Blockieren von Argumenten und Gesprächen. Hier besteht die Antwort im Fehlen der Antwort, im Nicht verstehen wollen des Gesagten, im absichtlichen Missverstehen des Gesagten oder im Ausweichen auf andere Themen oder Schwerpunkte.

Gesprächspartner und Redner, die sich mit allen Mitteln durchsetzen wollen, die ihnen zur Verfügung stehen, versuchen dies häufig mit Lügen, Drohungen, persönlichen Angriffen, dem Hochschaukeln und Aufwiegeln von Emotionen, der Erzeugung von zeitlichem Druck und oder dem Erzeugen eines schlechten Gewissens bei den anderen Gesprächsteilnehmern.

Eine weitere Möglichkeit der Manipulation eines Gesprächs ist dessen Sabotage. Hier lässt der Manipulator das Gespräch praktisch „platzen“, indem er einen Abbruch, den er meist im Vorfeld geplant hat, entweder provoziert oder selbst durchführt. Allerdings verweigert er hier die Übernahme von Verantwortung für das „geplatzte“ Gespräch und gibt zudem den anderen Gesprächsteilnehmern die Schuld. Dies kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass der Sprecher den Raum oder Saal verlässt, ohne vorher seine Botschaft oder Stellungnahme kund getan zu haben.

Hiermit soll ein schlechtes Gewissen bei den anderen Teilnehmer erzeugt werden (in etwa, weil jemand fehlt oder zu spät kommt etc.). Die Methode dafür ist unter anderem, dass der Sprecher entweder einen Gefühlsausbruch vortäuscht, Erklärungen verweigert, auf einem bestimmten Standpunkt verharrt und auf Fragen nicht eingeht, dafür aber seine eigene Sichtweise der Situation beharrlich weiter wiederholt.

Eine weitere Form der sprachlichen Manipulation ist auch die Experten-Taktik. Hierbei beruft sich der Sprecher auf Erkenntnisse von Wissenschaftlern, Autoritätspersonen und namhaften Experten um seinem Standpunkt ein höheres Ansehen zu verleihen. Letztlich werden die angeblich namhaften Wissenschaftler aber nur ansatzweise erwähnt und meist nicht namentlich angeführt, wie zum Beispiel: „Ich stehe schließlich nicht alleine mit dieser Meinung. Es ist hinreichend bekannt, dass eine Vielzahl bekannter Wissenschaftler diese These ebenfalls bestätigt.“

Als Gesprächspartner sollte man hier auf jeden Fall nachfragen, um welche Experten es sich bei dieser Theorie oder These handelt. Der Gesprächspartner möchte doch bitte die entsprechenden Namen bekannt geben. Somit bietet sich die Chance nachzuprüfen, ob diese angeblichen Fachleute wirklich Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet sind. Dabei gilt der Bezug auf Experten an sich noch nicht als Begründung oder Beweis einer Theorie oder sonstigen Behauptung.

Gegenmaßnahmen im Gespräch

Im Gespräch kann man sich jedoch erfolgreich gegen nahezu jedes Scheinargument wehren, sofern man erkennt, dass man manipuliert wird. Gleitet das Gespräch auf eine solche Ebene ab, sollte man rasch Gegenmaßnahmen ergreifen, um weder seine Zeit noch sein Gesicht zu verlieren. Professionelle Redner nutzen folgende Gegenmaßnahmen um Scheinargumente zu entkräften und das Gespräch zu beherrschen.

Eine gute Lösung ist es immer, die Taktik des Redners anzusprechen und die Schwachpunkte mit kritischen Fragen bewusst zu machen. Eine weitere Möglichkeit – die zum Teil von manchen Politikern praktiziert wird – ist es, das entsprechende Argument ganz bewusst zu überhören, speziell dann, wenn es beleidigend und als persönlicher Angriff vorgebracht wird. Des Weiteren kann versucht werden durch aktive Fragen zur Klärung eines Sachverhaltes beizutragen, in dem man ganz bewusst nachfragt. „Welcher Punkt Ihrer Argumentation ist denn nun der Richtige und der Wichtigste?“ „Was ist genau vorgefallen?“ Wo sehen Sie das Problem?“ „Wieso sagen Sie das?“ Diese Fragen sind dann vom Sprecher oder Manipulator zu beantworten und enttarnen ganz schnell gezielt eingesetzte Lügen oder Drohungen.

Hilfe kann ein eBay-Händler immer brauchen. Ob nun im Versand oder beim Einkauf der Waren. Aber daneben müssen auch Kundentelefonate, Anfragen oder telefonische Aufträge abgewickelt werden. Wer macht bei Ihnen die Terminplanung, wenn Sie als Chef unterwegs sind? Ihr Anrufbeantworter oder leiten Sie alle Telefonate auf Ihr Handy um und versuchen von unterwegs das Chaos im annehmbaren Rahmen zu halten? Bei einem einzigen Tag der Abwesenheit schaffen Sie das sicher noch, aber Messebesuche dauern in der Regel länger als 2 Tage, was machen Sie dann? Entweder Ihre Kunden sind mit dieser Behandlung zu frieden oder wechseln bei der nächsten Möglichkeit den Lieferanten. In Zeiten zusammenwachsender Märkte und des immer größer werdenden Angebotes können Unternehmen nicht mehr nur mit Ihren Qualitätsprodukten oder dem günstigen Preis die Vorherrschaft in einem Marktsegment halten bzw. ausbauen. Zusätzlicher Service neben dem Verkauf, Kundenorientierung und vor allem die Kundenzufriedenheit sind unumstößliche Säulen im Gebäude was sich Erfolg, Wachstum und Betriebsgewinn nennt. Daher ist auch die telefonische Betreuung der Kunden und die Abwicklung des Telefonsupports in einer Firma extrem wichtig, um die Kunden zu halten oder gar mit diesem Service ein positives Image für Ihr Unternehmen aufzubauen. Gehen Sie von Ihrer eigenen Erwartung, Meinung und Empfinden aus, sprechen Sie gern mit Anrufbeantwortern oder warten tagelang auf den Ihnen versprochenen Rückruf? Sicher nicht.

Zusätzliche Personalkosten?

Um das obige Problem zu lösen, müssten Sie ein zusätzliche Kraft einstellen und regelmäßig bezahlen. Das kann sich sicher nicht jeder Unternehmer und schon gar kein Existenzgründer leisten. Abhilfe schaffen da Telefon- und Büroserviceunternehmen. In Ihrer Abwesenheit werden eingehende Gespräche umgeleitet und von freundlichen Mitarbeiterinnen angenommen. Ihre Kunden bemerken diese Umleitung überhaupt nicht und denken, sie sprechen mit Ihrer Sekretärin, denn diese würde sich ja auch mit Ihrem korrekten Firmennamen melden. Nach dem Gespräch erhalten Sie eine SMS aufs Handy eine E-Mail zugestellt, in welcher Sie alle wichtigen Daten des Gesprächs zusammengefasst nachvollziehen können. Bestimmte Ihrer Kunden oder Anrufer können auch direkt an Ihre aktuelle Telefonnummer weitergeleitet werden. Unter einer flexiblen Anrufbearbeitung versteht sich die individuelle Behandlung von Anrufern, d.h. Sie geben dem Telefonservice die Vorgabe, wie einige Ihrer Kunden oder Anrufer am Telefon zu behandeln sind und welche Informationen weiter gegeben werden sollen. ebuero.de und regus.de nehmen Ihre Anrufe sogar in englischer Sprache entgegen. Das bietet Ihnen als eBay-Händler den Vorteil Ihre Geschäfte auch in den englischsprachigem Raum auszudehnen.

Eine preiswerte und kalkulierbare Lösung für Ihr Sekretärinnenproblem

Wir haben für Sie einige Sekretariatservices getestet und die Ergebnisse zusammengefasst. Auffallend dabei waren die in der Regel sehr gelungenen und übersichtlichen Internetpräsenzen der Anbieter. Vom Leistungsspektrum gab es kaum Abstriche zu machen, wobei der Service von ebuero.de durch seine sehr kundenorientierte Betreuung herausstach. Einige Anbieter konnten sogar mit exklusiven Postadressen für ihre Kunden aufwarten. So haben Sie als eBay-Händler die Möglichkeit, ein Konferenzraum oder ein Büro für wenige Stunden an einer sehr exquisiten Büroadresse in Berlin oder München zu mieten, um dort Ihre Kunden gebührend zu empfangen. Von den meisten Büroservices wurden Leistungen wie der Briefversand, Diktatservice oder die Postannahme angeboten. Auch der 24-Stunden Telefonservice an 365 Tagen im Jahr ist möglich, wurde allerdings nur von ebuero.de und fasttalk.de angeboten. Für diese Rundumbetreuung ist bei beiden Unternehmen ein Aufpreis zu zahlen.

In folgende Tabelle erhalten Sie einen Überblick zu den Leistungen und den Preisen einiger Telefon- und Bürodienstleister

Ihr virtuelles Büro
Telefonservices
Telefonkernzeiten (Mo - Fr)
7 - 19 Uhr
7 - 19 Uhr
7 - 22 Uhr
8 - 19
7 - 20 Uhr
24 h Service
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(Aufpreis)
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(Aufpreis)
kreuz
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(Aufpreis)
365 Tage Service
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kreuz
kreuz
kreuz
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(Aufpreis)
Mehrsprachige Rufannahme
dt. / eng.
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zweispr.
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Servicenummer für Ihre Kunden
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(Aufpreis)
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Büroservices
Büro- o. Konferenzraum zur Miete
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Briefversand
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Diktatservice
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kreuz
Postannahme
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Preise / Verträge in EUR
Grundgebühr
39 - 179
69 - 79
24,90 - 149
0 - 49
0 - 49
Anrufentgegennahme
0,39 - 0,74
1,29
0,39 - 0,69
0,51 - 0,86
0,49 - 0,89
Anrufminute
0,39 - 0,74
entfällt
0,39 - 0,69
0,51 - 0,68
0,44 - 0,69
Minutenzuschlag außerh. d. Kernzeiten
0,25
entfällt
kreuz
0,25
k.A.
E-Mail-Benachrichtigung
0
0,1

0

0
0
SMS-Benachrichtigung
0,15 - 0,20
0,4
0,2
0,13
0,12
Einrichtungsgebühr
0
79
kreuz
10
18,-
Mindestlaufzeit
kreuz
kreuz
kreuz
kreuz
kreuz
Hilfe / Support
Support
gratis
Hotline
Telefon oder
Mail
Hotline
17,50 - 22,- EUR
je 15 Minuten
9 Ct / Min.
gratis
Hotline
Onlineinterface
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haken grün
haken grün
haken grün
nein
Übersichtlichkeit des Onlineangebotes
2
3
1
1
1

Besonders vorteilhaft und verkaufsfördernd nahmen wir die Angebote von ebuero.de wahr. Hier können Sie als Kunde mit 25,- EUR Startguthaben Ihre eigene Sekretärin testen. Durch den Erlass der Grundgebühr für den ersten Monat, können Sie als Unternehmer herausfinden, wie viele Anrufe überhaupt monatlich eingehen. Das Startangebot hat keine Mindestlaufzeit. Darauf aufbauend können Sie den optimalen Dienst buchen. My-mobile-office.com bietet ebenfalls ein Startguthaben in Höhe von 15,- EUR an. TopBuero.de wirbt mit einem 14-tägigen Test, der TopBüro Garantie. Sollte der Kunde nicht zufrieden sein, enstehen ihm in diesem Zeitraum keine Kosten. Bei Telias.de fällt die übersichtliche Struktur des Internetauftritts sofort positiv auf. Ein Gratistest oder ein Startguthaben fehlt. Fasttalk.de unterbreitet die verschiedenen Angebote mittels einer total nervigen Flash-Werbung. Spezials wie Sommerspezial mit 10,- EUR Startguthaben werden angeboten.

Prinzipiell sind alle Unternehmen verpflichtet, der IHK beizutreten, die der Gewerbesteuer unterliegen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob tatsächlich Gewerbesteuern entrichtet werden. Da es sich um eine Pflichtmitgliedschaft handelt, kann man sie auch nicht so einfach kündigen. Gerade Existenzgründern stellt sich daher häufig die Frage, wie hoch die Beiträge eigentlich sind, die man an die IHK abführen muss.

Berechnung des Beitrags

Die Höhe der Beiträge, die man entrichten muss, richtet sich primär danach, wie erfolgreich ein Unternehmen läuft. Die IHK erhält hierfür die Werte der Gewerbeerträge vom Finanzamt, an deren Höhe sie den jeweiligen Jahresbeitrag fest macht.

Der IHK-Beitrag setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Dazu gehören zum einen der Grundbetrag und zum anderen unter Umständen eine Umlage. Der Grundbetrag ergibt sich aus einer Staffelung nach dem Ertrag. Diese Staffelung bzw. die zugrundeliegenden Grundbeiträge werden in jedem Jahr neu von der Vollversammlung der IHK festgelegt.

Nicht beitragspflichtig sind Unternehmer, die keine Eintragung im Handelsregister besitzen und die einen geringeren Gewinn als 5.200 Euro erwirtschaften. Wenn eine Eintragung vorliegt, wird der Grundbeitrag in Höhe von 125 Euro fällig. Die Höhe der Umlage wird ebenfalls von der Vollversammlung festgelegt und liegt derzeit bei 0,45% vom Gewinn. Natürlichen Personen und Personengesellschaften wird hier ein Freibetrag in Höhe von 15.340 Euro zugestanden.

Sonderregelungen bei der Beitragspflicht

Wenn sich ein Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten befindet, kann man die Beiträge stunden lassen oder eine Ratenzahlung vereinbaren. Nur in besonderen Fällen kann es auf Antrag auch möglich sein, die IHK-Beiträge zu erlassen. Voraussetzung ist hierfür gewöhnlich, dass das zu versteuernde Einkommen im laufenden Geschäftsjahr unter 12.000 Euro (bzw. 24.000 Euro bei Verheirateten) bleiben wird. Die Beitragserhebung muss eine unzumutbare Belastung darstellen.

Existenzgründern wird es anfangs besonders leicht gemacht. Das IHK-Gesetz bestimmt, dass in den ersten zwei Jahren der Geschäftstätigkeit überhaupt keine Beiträge zu entrichten sind. In den nächsten zwei Jahren muss man zwar bereits den Grundbeitrag bezahlen. Man ist aber dennoch weiterhin von der Umlage befreit. Erst, wenn diese vier Jahre vorüber sind oder der Gewerbeertrag über 25.000 Euro pro Jahr hinausgeht, wird man voll beitragspflichtig in der IHK.

Die Leistungen der IHK

Die Leistungen, die die IHK für Ihre Mitglieder zu bieten hat, gliedern sich in sechs Bereiche:

  • Standortpolitik
  • Starthilfe und Unternehmensförderung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Innovation und Umwelt
  • Recht und Fair Play
  • International

Starthilfe und Unternehmensförderung

Für Existenzgründer sollte vor allem der Leistungsbereich „Starthilfe und Unternehmensförderung“ hilfreich sein. Wenn man sich noch in der Gründungsphase befindet, benötigt man eine Menge Informationen. Häufig wünscht man sich einen Wegweiser, der einen bei der Erledigung aller Formalitäten unterstützt. Man kann sich beispielsweise bei einem spezialisierten IHK-Berater darüber informieren lassen, welche Möglichkeiten der staatlichen Förderung und der Finanzierung verfügbar sind.

Recht und Fairplay

Auch die Leistungen der IHK im Bereich „Recht und Fairplay“ sind sowohl zu Beginn eines Unternehmens als auch später sehr hilfreich. Wenn sich Fragen zum Wirtschafts- oder Steuerrecht ergeben, kann man sich jederzeit an den jeweiligen Spezialisten der IHK wenden. Dieser unterstützt den Gewerbetreibenden auch bei der Eintragung der Firma ins Handelsregister oder bei der außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten, die sich im Verlauf eines Geschäftsbetriebes immer einmal ergeben können.

International

Jungunternehmer, die im internationalen Geschäft tätig sind, können auch von den IHK-Leistungen im Geschäftsfeld „International“ profitieren. Die IHK führt Marktstudien in den verschiedensten Ländern durch, von denen ihre Mitglieder profitieren können. Die Auslandsspezialisten der IHK unterstützen Sie bei Fragen zum Außenhandel und bei der Erstellung der erforderlichen Dokumente für den Export. Egal, ob es sich um Ursprungszeugnisse oder Beglaubigungen handelt, die IHK-Berater werden diese Dokumente rechtsgültig erstellen. Des Weiteren werden hier wichtige Geschäftskontakte geknüpft, die für den Erfolg der neuen Geschäftstätigkeit von großer Bedeutung sein können.

Weitere Leistungen

Mit Ihren regelmäßigen Publikationen informiert die IHK ihre Mitglieder über die aktuellsten Änderungen bei Rechtsvorschriften und über Studien, Berichte und Innovationen in den verschiedensten Bereichen.

Auch in den anderen Geschäftsbereichen gibt es viele Leistungen der IHK, von denen Unternehmen aller Branchen profitieren können. Es empfiehlt sich, auch bei speziellen Anliegen einfach mal anzufragen.

Quellen:
http://www.berlin.ihk24.de/servicemarken/ueber_uns/Beitrag/index.jsp
http://www.berlin.ihk24.de/servicemarken/ueber_uns/profil/leistungen/Die_Leistungen_der_IHK_in_den_Geschaeftsfeldern/Standortpolitik.jsp

Bereits im Oktober 2008 beschloss das Bundeskabinett eine Änderung bei der Anforderung von Auskünften aus dem Bundeszentralregister. Dieser Änderung zufolge, die zum 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, soll es zukünftig möglich sein, einen Auszug aus dem Bundeszentralregister online anzufordern.

Bisher war es so, dass man bei der zuständigen Meldebehörde einen Antrag auf die Erteilung eines aktuellen Führungszeugnisses stellen musste. Diese wiederum forderte dann das Führungszeugnis beim Bundeszentralregister per Vordruck auf dem Postwege an. Dabei verging natürlich eine ziemlich große Zeitspanne, bis der Antragsteller sein Führungszeugnis tatsächlich in den Händen hielt.

Der neue Ablauf der Anforderung

Durch die Gesetzänderung wird dieses Verfahren zukünftig allerdings um einiges vereinfacht ablaufen. Derjenige, der das Führungszeugnis benötigt, muss dieses nach wie vor bei der zuständigen Meldebehörde beantragen. Diese kann nun jedoch die Anfrage beim Bundeszentralregister auf dem elektronischen Weg durchführen. Diese Anfragen werden dann automatisch abgearbeitet. Dies bewirkt, dass ein Führungszeugnis häufig schon einen Arbeitstag nach der Anfrage bei der Meldebehörde auf den Postweg geht.

Zeitersparnis und Sicherheit für den Antragsteller

Somit kann man sagen, dass diese Gesetzänderung viele Vorteile für die am Verfahren beteiligten Personen bringt. Wenn man ein Führungszeugnis benötigt, muss man jetzt nicht mehr wochenlang darauf warten, sondern bekommt es bereits wenige Tage später in den Briefkasten. Gerade wenn ein potenzieller Arbeitgeber darauf wartet, ist man froh, wenn man dieses Schreiben schneller in Händen hält.

Natürlich wird bei diesem Verfahren das Thema Datenschutz ganz groß geschrieben. Es wird ausdrücklich betont, dass dabei keine neuen Daten erhoben werden müssen, sondern lediglich bereits vorhandene Datenbestände elektronisch verarbeitet werden. Sichere Datenübertragungssysteme sollen für die Sicherheit der übermittelten Daten sorgen.

Gleichzeitig wird der bürokratische Aufwand um ein Vielfaches verringert. Die Arbeit läuft rationalisierter ab, wodurch auch nur noch ein geringeres Maß an personellen und materiellen Ressourcen zum Einsatz kommen muss.

twitter_logoHä? Was will der denn jetzt? Das wird sich sicher jetzt der ein oder andere nach dem Lesen dieser Überschrift fragen. Aber ich hab mich nicht verschrieben. Das gruenderlexikon twittert (engl. für zwitschern). Was das genau ist und was man persönlcih davon hat, versuche ich im folgenden Blogpost zusammenzufassen.

Was ist Twitter?

Twitter ist ein Microbloggingsystem. Jeder kann sich also einen kleinen "Blog" anlegen, indem er kurze Textnachrichten schreibt, die andere lesen können. Die Nachrichten dürfen maximal 140 Zeichen lang sein, ähnlich einer SMS. Das besondere am Twitter: Meinem Microblog können sich unbegrentz viele andere User von Twitter anschließen. Sie bekommen ab sofort meine Nachrichten. Ich selbst kann natürlich auch andere Accounts abbonieren. Das nennt man dann jemandem folgen (follow). Ich kann also Nachrichten senden und fremde Nachrichten empfangen. Diese Textnachrichten, sie werden Tweets oder  Updates genannt,  können keine Bilder enthalten, aber Links  zu anderen Tweets oder Seiten im Internet, wo wiederum Bilder, Videos oder Texte zu lesen sind.

Mehr zu Twitter, seiner Geschichte, den Machern und der Technologie auf wikipedia

Wozu ist Twittern gut?

Durch Twitter kann man mit Freunden, Kollegen, Bekannten, Verwandten oder einfach nur mit denen, die gleiche Interessen oder Hobbys haben kommunizieren, ohne komplizierte Software oder Blogs zu installieren, Webspace oder Domains anzumelden oder umfangreiche Texte schreiben zu müssen. Aufgrund der kurzen und unscheinbaren Nachrichten, ist Twitter auch für PDAs, PocetPcs oder Smartphones wie Blackberry oder das iPhone geeignet. So zusagen von unterwegs, vom Labtop oder von zu Hause aus immer kleine Meldungen, interessante Seiten oder einfch nur einen derzeitigen Sttus absetzen, den entsprechend meine Follower sofort empfangen. Kein volles SMS Postfach mehr, keine E-Mails.

Warum sollten vorwiegend Blogger und Onlineunternehmer twittern?

Blogger schreiben eben in ihrem Blog umfangreichere Texte, mit Bildern und Videos. Diese Texte können nur gelesen werden, wenn jemand per Suchmaschine den Text findet oder direkt zum Blog kommt und den Artikel liest. Eventuell hat jemand noch den RSS Newsfeed abonniert hat und am PC die Meldung bekommt: "Da ist ein neuer Text zum Thema xyz." Er muss also auch am PC oder Notbook sitzen, um diese Meldung zu bekommen. Mit Twitter ist das anders, kurz und schmerzlos gibt´s da eine Nachricht von max. 140 Zeichen, daher auch schnell zu lesen und zu überblicken. Zum Beispiel zu diesem Artikel hier würde ich twittern: "Warum gerade Blogger twittern? Link auf den Artikel" Diese Nachricht kann cih sowohl am PC oder Notebook empfangen, als auch am Handy, da sie ja besonders kurz ist.

Das Ziel ist nun für den Blogger oder Onlineunternehmer klar: Bekomme durch diese Nachrichten möglichst viele zusätzliche Besucher auf deine Seite. Dies geschieht praktisch simultan zum Schreiben des Tweets. Zusätzlicher Traffic und damit zusätzliche Besucher, Kunden und Umsatzpotenzial. Das ist wohl das Geheimnis der Twittergemeinde und der Erfolg von Twitter.

Fazit: Es ist selbstverständlich ein zusätzlicher Zeitvertreib, der jedoch auch Nutzen in Form von zusätzlichen Besuchern und Umsatz haben kann.

Was bauch ich zum Twittern?

Linkverkürzer

Da die Adressen im Netz oft sehr lang sind, müssen sie für Twitter ggf. gekürzt werden, da dort eben nur 140 Zeichen zur Verfügung stehen. Für diesen Zweck werden. So wird aus

http://www.gruenderlexikon.de/blog/2009/05/07/schritt-9-finanzierung-aus-der-serie-existenzgruendung-mit-einem-onlinehandel/

dann plötzlich nur noch

http://redir.ec/M9Au

Das passt dann auch in die Twitternachricht. Diese Dienste nennt man Linkverkürzer oder Shortlinks. Ich nutze derzeit http://de.redir.ec/ Eine Liste dieser Dienste gibt es bei searchenginland. Man sollte darauf achten, dass man einen Dienst mit 301 Redirect nutzt, der die ursprüngliche Adresse wieder freigibt.

Firerfox Add-ons

Wer so wie ich, parallel zum Surfen im Browser ein Tool nutzen möchte, welches unten rechts im Browser (über der Uhr) seine Arbeit tut, der kann mit Twitterfox seinen Spaß haben.

Wie kann ich mich gruenderlexikon auf Twitter anschließen?

Einfach bei Twitter anmelden und dann unter http://twitter.com/gruenderlexikon/ auf follow klicken, schon folgt man mit seinem Account uneren Tweets.

Wie kann ich die Nachrichten lesen?

Entweder auf Twitter selbst oder so wie ich mit dem Firefox Ad ons Twitterfox. Einfach installieren und der Firefox zeigt unten rechts ein kleines "t" (für Twitter) an. Dieses Tool einrichten und ab sofort kann man seine Tweets bequem über den Browser empfangen und auch senden.

Wie kann ich selbst Twittern?

Wie bereits beschrieben, entweder über Twitter direkt oder über ein zusätzlcihes Plugin für deinen Browser. Aber auch über Servicesw wie http://de.redir.ec/ kann man ganz einfach seine Nachrichten absetzen und auch Statistiken verfolgen.

Was hat ein Existenzgründer vom Twittern?

Ganz einfach, er kann auf sich, seine Internetseite, seinen Service und seine Produkte aufmerksam machen und genau das ist es doch, was man als Gründer will. Und das auch noch kostenlos. Also bei Twitter anmelden, dem gruenderlexikon folgen (follow) und einfach mittwittern.

Interview zum Thema Twitter mit Carlo Blatz und Sarik Weber

Auf der diesjährigen Next hat Gründerszene das Klassentreffen der Szene genutzt, um zwei Gründer vor die Kamera zu holen. Carlo Blatz (Powerflasher) und Sarik Weber (Cellity) sind beide nicht nur erfolgreiche Geschäftsmänner und Gute-Laune-Verbreiter, sondern auch passionierte Twitterer. Sarik hat es im Gründerszene-Ranking von Deutschlands erfolgreichsten twitternden Gründern sogar wiederholt auf den ersten Platz gebracht.

Im Interview erzählen die beiden, wie sie es zu so vielen Followern gebracht haben und warum sie Twitter für ein attraktives neues Format halten. Da die beiden sehr erfolgreiche Netzwerker sind, geben sie auch einen Einblick, wie sie ihren Umgang mit anderen Menschen gestalten. Diskutiert wird auch über spannende Zweitanbieter, die auf Twitter aufbauen sowie über die Gründerszene ganz allgemein.

Film ab!

Link: Interview Carlo und Sarik

Der Artikel wurde von Joel Kaczmarek, Chefredakteur der gruenderszene.de, verfasst.

Gründerszene ist das Magazin für Gründer und Gründungsinteressierte. Hier werden regelmäßig branchenrelevante News und Informationen veröffentlicht. Erfahrungsberichte und Fachbeiträge aus erster Hand sollen Gründer inspirieren und bei der Umsetzung ihrer Visionen helfen. Gründerszene will ausdrücklich die Begeisterung und den Respekt für Unternehmertum und den Gemeinsinn unter jungen Gründern fördern.

Das Wort Körperschaftsteuer, wie auch andere Steuerarten, werden oft mit einem Fugen-s geschrieben: Körperschaftssteuer oder auch Einkommenssteuer. Das Einfügen eines Fugen-s wird zur Glättung der Sprache, also zur besseren Sprachmelodie verwendet.

Bei den deutschen Behörden hingegen wird versucht, uns die unaussprechliche Amt[s]sprache aufzudrücken. So wird aus Vermögenssteuer mal eben Vermögensteuer oder aus Abgeltungssteuer wird Abgeltungsteuer.

Verknotet sich die Zunge bei der Aussprache, kann und sollte das Fugen-s verwendet werden. Einkommenssteuer oder Körperschaftssteuer sind sprachlich eleganter und melodischer. Bei der Hundesteuer oder Gewerbesteuer lässt ein gutes Sprachgefühl ein Fugen-s nicht zu und wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch nicht verwendet.

Was sagt der Duden dazu?

Der Duden beschäftigt sich schon seit Jahren mit diesem Problem. So heißt es im Newsletter vom 20.04.2001:

Eine Besonderheit hat es allerdings mit der Einkommen(s)steuererklärung auf sich: Wörter, die auf „-steuer” enden („Einkommen-”, „Grunderwerb-”, „Körperschaftsteuer”), werden in der Behördensprache stets ohne Fugen-s geschrieben. Neben dem amtlichen Gebrauch ist allerdings auch die Form mit s üblich und berechtigt.

Lassen wir uns von den Behörden nicht unsere Sprache verunglimpfen! Das Fugen-s hat seine Berechtigung.

Weitere interessante Seiten zu diesem Thema:

Spiegel.de - Bratskartoffeln und Spiegesei
Transcom - Das Fugen-s: Einkommensteuer oder Einkommenssteuer?
Wiktionary, das freie Wörterbuch - Einkommensteuer

Aus gegebenem Anlass haben wir eine seperate Kategorie zu den Themen Elterngeld, Elternzeit, Mutterschaftsurlaub und Hinzuverdienst auf Basis einer Existenzgründung oder eines Kleingewerbes bzw. Nebengewerbes im Forum eingerichtet. Hier können alle Fragen die Selbständigkeit von Mutter oder Vater betreffend reingepostet werden. Zusätzlich können Sie auch unseren Elterngeldrechner nutzen, um sich vorab Ihren Anspruch zu ermiteln.

Viel Erfolg sowohl als Mutter als auch als Selbstständiger

Wer kennt das nicht: Da nimmt man sich fest vor, sich nicht mehr von den Worten des Kollegen beeinflussen zu lassen – und letztendlich hat er es doch wieder geschafft, dass man einen Teil seiner Arbeit mit erledigt! Im Nachhinein ärgert man sich darüber, es zu spät erkannt zu haben. Und man schwört sich, nicht mehr auf ein derartiges Verhalten hereinzufallen. Und trotzdem passiert es immer wieder.

Diese Beeinflussung des Handelns nennt man Manipulation. Sie begegnet einem fast in jeder Gesprächssituation. Aber was genau versteht man darunter? Bei der Manipulation werden bewusst oder unbewusst unlautere Verhaltensweisen eingesetzt, um den Gegenüber für die eigenen Zwecke zu missbrauchen.

Den anderen blockieren

Wie jedes Feld der Raffinesse, beinhaltet auch die Manipulation ganz unterschiedliche Arten, über die der Manipulator sein Ziel erreichen möchte. Bei der Blockadestrategie versucht er zum Beispiel durch Ausweichen, Ablenken und absichtliches Missverstehen zu verhindern, dass sein Gesprächspartner sein Ziel erreicht.

Sich durchsetzen

Im Gegensatz dazu möchte der Manipulator durch die Durchsetzungsstrategie sein Ziel erreichen. Die Realisierung versucht er konsequent voranzutreiben, indem er einen gewissen Druck auf sein Gegenüber ausübt. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Formen; er kann kleine Drohungen oder Erpressungen á la: „Das ist mein letztes Angebot …“, aussprechen. Oder er erzeugt bei seinem Gesprächspartner einen Zeitdruck, er kann ihn zuerst umgarnen und dann einzuschüchtern. Eine weitere Möglichkeit ist, die Emotionen hochschaukeln zu lassen, um dann im richtigen Moment die Durchsetzung des Ziels zu erreichen.

Den anderen sabotieren

Die dritte Form der Manipulation ist die Sabotage. Sie kann offensiv während eines Gespräches durchgeführt oder aber erst bei der Ausführung der besprochenen Punkte angewandt werden. Bei einer Sabotage im Gespräch möchte der Manipulator das Gespräch im Keim ersticken, ohne jedoch dafür Verantwortung zu übernehmen. Diese Form der Sabotage ist nicht angenehm, aber man kann seine Konsequenzen aus dem Verhalten des Manipulators ziehen. Schlimmer ist es, wenn sich der Manipulator auf ein Gespräch einlässt, sich kooperativ zeigt und erst danach beginnt, das Besprochene zu sabotieren. Zusammenfassend kann man sagen, dass man eine Sabotage unter anderem daran erkennt, dass der Manipulator den Abbruch des Gespräches provoziert oder er zeigt sich unkooperativ, hält Vereinbarungen nicht ein, baut Blockaden auf.

Mit Manipulationen umgehen

Wie aber kann man einer Manipulation – in welcher Form auch immer – gegenübertreten? Ist es ratsam, getreu dem Motto: „Gleiches mit Gleichem vergelten“ zu handeln? Natürlich könnte man sich selbst auf das Terrain der Unfairness begeben. Aber dies ist nicht der effizienteste Weg. Der Manipulator überlegt im Vorfeld, mit welcher Strategie er seine Ziele erreichen kann. Dies bedeutet, dass er auch das Verhalten seines Gegenübers vorab abschätzt. Er wird mehrere Möglichkeiten in Betracht ziehen und definitiv gehört eine ebenso unfaire Reaktion dazu. Mit fairen Gegenmaßnahmen kann man mehr erreichen und eventuell sogar noch das Ziel des Gespräches retten. Wichtig ist, dass man sachlich bleibt und in keinem Fall auf die emotionale Ebene abrutschen darf. Man muss die Kontrolle über das Gespräch behalten und sein Ziel strikt verfolgen. Das beinhaltet auch Ruhe und Gelassenheit; man muss die Nerven behalten, auch wenn es schwer fällt.

„Wissen Sie, Ihr Gehalt bekommen Sie nicht von mir oder von Boss, das bekommen Sie vom Kunden.“ (Konrad Jud, dt. Topmanager, stellv. Vorstandsmgl. Hugo Boss AG, gefunden auf zitate.de), lautet ein Sprichwort, wobei fraglich erscheint, ob es in alle Bereiche der Wirtschaft durchgedrungen ist. Glaubt man dem Kundenmonitor 2008, so scheint das nicht (mehr) der Fall zu sein.

Sympathisch, nicht anbiedernd

Schaut man sich einen Artikel des Business-Portals „Perspektive Mittelstand“ an, so scheint es erst einmal so, als ob Freundlichkeit kaum zum Kaufentscheid von Konsumenten beiträgt. Während Vertrauen und Respekt gegenüber dem Verkäufer als wichtigste Kriterien für eine Kaufentscheidung genannt wurden, rangierte die Freundlichkeit des Verkäufers auf Rang 12. Frage bleibt jedoch, wenn Freundlichkeit für den Kaufentscheid keine so große Rolle spielt, ob nicht dennoch Unfreundlichkeit eine bedeutendere Rolle bei der Entscheidung spielt, in einem Geschäft NICHT zu kaufen. Würden Sie einen unfreundlichen Verkäufer ein zweites Mal behelligen wollen? Verwechselt werden sollte Freundlichkeit aber nicht mit einem Anbiedern an den Kunden. Kunden spüren so etwas und werden davon eher abgestoßen als angezogen.

Kundenbarometer als Instrument zur Messung der Kundenorientierung

„ServiceBarometer AG“ nennt sich das Unternehmen, das bereits seit 1992 jährlich das so genannte Kundenbarometer herausbringt. Befragt werden im Rahmen der Studie pro Jahr etwa 20.000 Personen ab einem Alter von 16 Jahren. Themen der Befragung sind beispielsweise die Zufriedenheit mit Unternehmen, Kundenbindung, Beschwerden über Unternehmen, Kauffrequenz und Einkaufsbeträge. Wichtigstes Ziel der Befragung: eine Einschätzung der Kundenorientierung von Unternehmen in Deutschland zu bieten. Für das Jahr 2008 sehen die Werte, die durch die Studie ermittelt wurden, nicht besonders gut aus. „Freundlichkeit der Mitarbeiter lässt nach“ schreibt die ServiceBarometer AG in ihrer Pressemitteilung zum Kundenbarometer 2008 und belegt die Aussage auch gleich mit Zahlen.

Kundenbarometer 2008 — ein paar Ergebnisse

Bei der Frage „Sind Sie mit der Freundlichkeit der Mitarbeiter zufrieden, konnten die Befragten einen Wert zwischen EINS (vollkommen zufrieden) bis FÜNF (unzufrieden) wählen. Sämtliche Branchen verloren hier an Zufriedenheit gegenüber der Vorjahresbefragung aus dem Jahr 2007: Am stärksten verloren die Optiker, die allerdings von einem Spitzenplatz aus starteten und immer noch relativ gut abschnitten. 1,77 war der 2007 vergebene Wert, 1,91 der für 2008. Aber auch die Freundlichkeit der Mitarbeiter aus anderen Branchen wurde schlechter als bei der letzten Studie bewertet: sowohl bei Banken/Sparkassen als auch bei Drogeriemärkten, Gesetzlichen Krankenkassen, Lebensmittelmärkten, Postfilialen und Baumärkten. Wirft man einen Blick auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche, so wurden Apotheker und nach wie vor auch die Optiker als besonders freundlich eingestuft, am schlechtesten schnitten Internetanbieter, Fondsgesellschaften und Stromversorger ab. Branchenübergreifend waren es folgende Unternehmen, deren Mitarbeiter besonders viel Freundlichkeit für die befragten Personen ausstrahlten: Amazon (Wert: 1,81), Gmünder Ersatzkasse (Wert: 1,84), Siemens Betriebskrankenkasse (Wert: 1,88), HUK-Coburg Beamte (1,89) sowie Sparda-Banken (Wert: 1,90).

Kleines Fazit

Es wäre wohl wünschenswert gewesen, das Kundenbarometer 2008 hätte bessere Ergebnisse gebracht. Da dies nicht der Fall war, kann man nur auf die Zukunft hoffen. Freundlichkeit gewinnt.
 

Wenn das Telefon klingelt, Sie abheben und Ihnen wieder jemand dieses oder jenes Produkt schmackhaft zu machen versucht, dann könnte es durchaus sein, dass Sie das als störend empfinden. Sie haben dann natürlich die Möglichkeit, dem Anrufer klipp und klar zu sagen, dass Sie keine weiteren Anrufe wünschen, und das Gespräch zu beenden. Bei Automatenstimmen, die Ihnen hervorragende Produkte verkünden, können Sie die Regeln der Höflichkeit auch außer Acht lassen und direkt auflegen. Falls das nicht hilft und bald darauf der nächste Anruf folgt, sollten Sie weitergehende Schritte einleiten.

Unerwünschte Telefonwerbung ist kein Randphänomen

Im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 2007 insgesamt 1001 Personen im Rahmen einer Studie. Die Frage lautete sinngemäß: Habe Sie in den letzten Monaten Werbeanrufe von Unternehmen erhalten, zu denen sie keine Einwilligung erteilt haben? 64% aller Befragten beantworteten die Frage mit „ja“.

Was tun bei Verstößen? Verbraucherzentralen können helfen…

Notieren Sie sich am besten die Rufnummer im Display Ihres Telefons, wenn Sie unerwünscht angerufen werden, sofern diese nicht unterdrückt wurde. Haben Sie es mit einem menschlichen Gesprächspartner zu tun, fragen Sie ihn, wie er heißt und für wen genau er arbeitet. Notieren Sie sich auch die Uhrzeit, zu der Sie den Anruf erhalten haben. Ansprechpartner bei unerlaubter Telefonwerbung können die Verbraucherzentralen der Bundesländer sein, die gegebenenfalls mit einer Abmahnung des werbenden Unternehmens reagieren können.

…die Bundesnetzagentur auch

Auch bei der Bundesnetzagentur können Sie unter Umständen Hilfe erwarten. Sie ist die deutsche Regulierungsbehörde in den Bereichen Elektrizität, Gas, Post, Eisenbahnen und Telekommunikation. Falls die telefonische Werbung, die Sie erreicht, automatisiert wurde und Sie eine Automatenstimme am Apparat hatten, kann die Bundesnetzagentur gegebenenfalls das Unternehmen ermitteln, das den Anruf initiiert hat, und gegen die unerwünschte Telefonwerbung vorgehen. Geschehen ist dies beispielsweise 2008, als die Bundesnetzagentur insgesamt 51 Rufnummern von Unternehmen aus Österreich abschaltete und sowohl ein Verbot der Rechnungslegung als auch des Inkassos für die betroffenen Unternehmen aussprach. Die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahmen wurde innerhalb von drei Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln bestätigt. Die Unternehmen aus Österreich hatten automatisierte Anrufe geschaltet, in denen den angerufenen Personen Gewinne versprochen wurden, sofern diese eine in der Bandansage genannte kostenpflichtige Mehrwertdienste-Nummer anrufen. Bei anderen Anrufen, so genannten Lock- oder Pinganrufen, erfolgt ein automatisierter Anruf, der bei Zustandekommen der Verbindung sofort abgebrochen wird. Falls der Angerufene die Rückruftaste nutzt, um mit dem Anrufer verbunden zu werden, wird er ebenfalls mit einer Mehrwertdienste-Nummer verbunden. Auch in diesem Fall kann die Bundesnetzagentur die Rufnummer des Anrufers abschalten und den jeweiligen Unternehmen gegebenenfalls die Rechnungsstellung sowie das Inkasso verbieten.

Meldung eines unerlaubten Anrufs durch eine Servicenummer 0900

Persönlich kann ich von einem Fall berichten, wo eine automatischer Anruf mit der Übermittlung der Servicenummer einging. Dieser Nummer habe ich schnell aufgeschrieben, so dass ich sie später bei der Bundesnetzagentur eingeben konnte. Auf diese Weise kann die Bundesnetzagentursehr schnell nachkommen, wer der Betreiber dieser 0900 Nummer ist und entsprechend die Nummer sperren und die Rechnungslegung dieser Firma blockieren.

Und so kann man eine neue 900 Nummer melden:

Zunächst muss eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief mit der betreffenden Nummer oder den zur Verfügung stehenden Daten des störenden Anrufs an die Bundesnetzagentur gesendet werden. Die einfachste und schnellste Methode ist die E-Mail. Diese könnte beispielsweise folgendermaßen formuliert sein:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 22.4.2009 um 15:32 Uhr einen unerwünschten Anrufen mit der übermittelten Nummer 0900/12345678 (Beispiel) bekommen. Eine automatische Stimme versuchte mir ein Gewinnspiel zu verkaufen, mit der Bitte um Rückruf auf der übermittelten Nummer. Ich habe zu keinem Zeitpunkt einer Firma meine Telefonnummer für derartige Zwecke zur Verfügung gestellt. Bitte prüfen Sie die angegebene Servicenummer auf Seriosität und schalten Sie diese gegebenenfalls ab.

Mit freundlichen Grüßen Max Mustermann

Anschließend werden sie eine Eingangsbestätigung der bundesnetzagentur per E-Mail erhalten. Diese sieht etwa folgendermaßen aus:

Sehr geehrter Herr Mustermann,

Ihre E-Mail ist bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen eingegangen und wird unter dem Zeichen »Dort21-M AB-787878/09« geführt. Bitte geben Sie bei Rückfragen stets dieses Zeichen an.
Bitte haben Sie Verständnis, dass eine weitergehende Beantwortung Ihres Schreibens wegen der gegebenenfalls erforderlichen Ermittlungsarbeit unter Umständen noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Für Rückfragen oder für weitere Fragen im Zusammenhang mit Rufnummernmissbrauch stehen Ihnen unsere Mitarbeiter unter der unten genannten Rufnummer gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bundesnetzagentur

Tel.: (02 91)99 55-2 06
mailto: rufnummernmissbrauch@bnetza.de

Nach nicht mal vor 10 Tagen Bearbeitungszeit wird dann eine Reaktion sowie das Ergebnis der Recherche der bundesnetzagentur per E-Mail bekannt gegeben. Das Ganze sieht in etwa wie folgt aus:

Ihre Nachricht vom: 

Unser Zeichen: EB139396

Missbrauch von Rufnummern

Sehr geehrter Herr Mustermann,

wir können Ihnen mitteilen, dass die Rufnummer 0900 78787878 (Beispiel), die im Netz der Firma Musterfirma  geschaltet war, abgeschaltet worden ist.

Dem Netzbetreiber wurde ebenfalls untersagt, für Verbindungen über die o.a. Rufnummer, vom Datum ab, eine Rechnungslegung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen sowie diesbezügliche Gelder zu inkassieren.

Bitte melden Sie sich, wenn nach dem o.a. Zeitpunkt diese Gespräche trotzdem auf Ihrer nächsten Telefonrechnung erscheinen sollten und schicken Sie uns eine Kopie der betreffenden Rechnung mit, aus der der Zeitpunkt des Anrufs und die Rufnummer erkennbar sind.

Rufnummerninhaber und Nutzer der Rufnummer ist die Firma "Inhaberfirma 5400 Sevlievo, Bulgarien".

Wir hoffen, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bundesnetzagentur

Maßnahmen gegen Rufnummernmissbrauch

Außerdem veröffentlicht die Bundesnetzagentur gerade gesperrte Nummern im Internet, dies wurde mir folgendermaßen per E-Mail mitgeteilt:

Für die konkreten Zeiträume des Verbotes der Rechnungslegung und Inkassierung erlauben wir uns den Hinweis auf die Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de. Unter dem Menüpunkt „Rufnummernmissbrauch-Spam-Dialer“ und dort „Aktuelle Maßnahmenliste“ können die Zeiträume eingesehen werden.

http://www.bundesnetzagentur.de/enid/375f90f4fb5b0d76ab7b79c8b0f4eb8d,0/Ma_nahmen_gegen_Rufnummernmissbrauch__Dialer_und_Sprachtelefonie/Liste_eingeleiteter_Ma_nahmen_1cl.html

Dialerdatenbank der Bundesnetzagentur

Auffolgender Seite kann eine Datenbank zur Ermittlung von Dialern kostenlos genutzt werden. Was genau ein Dialer ist, wie die Suche funktioniert bzw. was man damit erreichen kann oder ermitteln kann, ist ebenfalls auffolgender Seite erläutert.

http://app.bundesnetzagentur.de/Dialer2005/(S(zhrtsq4531nccmufzhypkwvp))/Default.aspx

Erfolgswahrscheinlichkeiten, Chancen und Effektivität der Meldung von Servicenummern bei der Bundesnetzagentur

Sicher ist es die berühmte Nadel im Heuhaufen, wenn man versucht, einzelne Nummern zu melden und gleichzeitig zu hoffen, dass man nicht mehr angerufen wird. Ein ähnliches Spiel wird bei den kriminellen im Bereich der Viren und Virenscanner betrieben. Die einen programmieren schädliche Programme und Viren, während die anderen versuchen mit nützlichen Programmen und Suchsoftware (Virenscanner) schädliche Viren oder andere Programme zu finden und zu eliminieren. Es wird immer ein Hickhack bleiben und nach der Abmeldung einer neuen 0900er-Nummer werden mit Sicherheit von der dunklen Seite zwei neue Nummern angemeldet. Ich finde trotzdem, man sollte wissen, wie man sich schnell und effizient wehren kann. Wenn in diese Regeln nicht nur 10 Leute anwenden, sondern 10.000, wird mit Sicherheit den dubiosen Firmen bald die Lust am Geld verdienen auf diese schändliche Art und Weise vorgehen. In diesem Sinne wünsche ich eine gewinnspielfreie und 0900er freier Zeit.

Weitere Internetseiten zum Thema Telefonwerbung:

Un­er­wünsch­te Te­le­fon­wer­bung (Bundesministerium der Justiz)

Telefonwerbung: Was ist erlaubt - was ist verboten? (Tagesschau.de)

Höhere Hürden für unerwünschte Telefonwerbung (Tagesschau.de)

Die Seite für genervte Opfer der Telefonwerbung (Spaß mit Telefon-Terror von nicht-anrufen.de)

Wenn Sie keine Lust mehr auf unerwünschte Anrufe haben (Telefonpaul.de)

Wir möchten jeden Monat eine interessante Umfrage im Blog veröffentlichen, um so brisante Fragen oder Themen statistisch zu erfassen und anschließend auswerten zu können. Im April stellen wir schlicht die Frage:

Wovor haben Sie die meiste Angst bei der Existenzgründung?

Die möglichen Antworten sind in der linken Navigationsspalte vorgegeben. Es ist keine Anmeldungen oder Registrierung in jeglicher Form notwendig, einfach nur maximal drei Antworten anklicken und mit Klick auf "Vote" abstimmen. Anschließend wird sofort das bisherige Ergebnis angezeigt.

Die Umfrage wird automatisch am Ende des Monats beendet und von uns ausgewertet. Zu Beginn des nächsten Monats erscheint an der selben Stelle die neue Umfrage. Außerdem wird ein Artikel veröffentlicht, welcher die Umfrage des Vormonats auswertet. Dazu laden wir Sie herzlich ein, ihre Kommentare unter dem Text zu veröffentlichen.

Stellen Sie fest, dass Sie manipuliert werden, dann können Sie natürlich schimpfen und selbst unfair werden. Mit fairen Gegenmaßnahmen erreichen Sie allerdings mehr und können das Ziel des Gespräches retten. Es gibt gegen Manipulationen bestimmte Strategien, die Sie anwenden sollten.

Grundregel: Bleiben Sie ruhig, fair und sachlich.

Aktives Fragen und Zuhören – Aufbau einer positiven Beziehung

Fragen und Zuhören gehören zum Gespräch. Dadurch wird ein positiver Verlauf des Gesprächs möglich, wenn Sie von sich aus Fragen stellen. Durch gezielte Fragen erhalten Sie die benötigten Informationen, Sie lassen Interesse an dem Ziel erkennen und erweisen Ihrem Gesprächspartner Wertschätzung. Durch aktives Zuhören erkennen Sie, was Ihrem Gegenüber wichtig ist. Auch ungeklärte Aspekte des Gesprächs können Sie besser klären. Geben Sie Rückinformationen durch Fragen oder fassen Sie mit eigenen Worten zusammen, was Ihr Gesprächspartner gesagt hat. Beispiel: Frau Klein möchte ein neues Handy kaufen. Der Verkäufer fragt nach Ihren Telefoniergewohnheiten. Frau Klein: „Ich weiß nicht recht, ich muss Emails abrufen und beantworten können sowie Anrufe tätigen. Und allzu groß ist mein Budget auch nicht. Ich weiß nicht so recht, ob ich nicht doch mein altes Handy behalte.“ Der Verkäufer merkt, dass Frau Klein das Gespräch abbrechen will, er fragt nach: „Verstehe ich Sie richtig? Sie möchten ein gutes Handy, welches auch Emails empfangen wie beantworten kann und es soll nicht teuer sein. Welchen Preisrahmen haben Sie sich vorgestellt?“ Frau Klein fühlt sich verstanden und bleibt im Geschäft.

Präzisionstrichter – klar und sachlich nachfragen

Aus der vorangegangen Technik leitet sich der Präzisionstrichter, die Versachlichung des Gesprächs ab. Die Grundidee ist, durch aktives Fragen das Gespräch zu präzisieren. So kann eine emotionsgeladene Situation sachlich werden und Sie können Wesentliches von Unwesentlichem trennen. Dabei hören Sie aktiv zu und stellen Präzisierungsfragen, um dadurch wichtige Informationen und Tatsachen zu erhalten.

Ignorieren und darüber hinweg gehen – die diskrete Warnung

Diese Technik eignet sich bei zynischen Äußerungen, bei betontem Desinteresse und gespielter Langeweile. Es ist eine zurückhaltende Strategie auf einen Manipulationsversuch, doch richtig angewandt, kann sie einen Manipulator überrumpeln und aus dem Konzept bringen. Sie gehen nicht auf den Manipulationsversuch ein und warnen den Gesprächspartner indirekt und kurz vor, dass Sie seinen Versuch sehr wohl bemerkt haben. Das können Sie tun, indem Sie eine kurze Pause (Nachdenken) einlegen oder durch die betont an den Gesprächspartner gerichtete Frage: „Sind Sie einverstanden, dass wir jetzt weitermachen?“

Dumm stellen und so tun, als wäre nichts gewesen – einfach weiter im Konzept

Mit dieser Strategie reagieren Sie zwar auf die Manipulation, doch Sie interpretieren diesen Versuch als Missverständnis. So geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, das Gesicht zu wahren und er hat eine Warnung von Ihnen erhalten. Begegnen kann Ihnen diese Situation, wenn der Manipulator plötzlich Nachverhandlungen an einem erreichten Ziel haben möchte. Dann sollten Sie so reagieren: „Verzeihen Sie, aber jetzt bin ich irritiert. Ich dachte, wir haben das Problem gelöst. Jetzt schlagen Sie etwas anderes vor. Ist das ein Vorgriff auf unser nächstes Projekt?“  Sie warnen einerseits Ihr Gegenüber vor, dass Sie seinen Manipulationsversuch erkannt haben, aber gleichzeitig geben Sie ihm die Möglichkeit zu einem gepflegten Rückzug.

Immer wieder wiederholen – die hartnäckige Strategie

Der Manipulator möchte Sie unbedingt von seinem Standpunkt überzeugen, dann lohnt es sich diese Methode anzuwenden. Dabei sagen Sie immer wieder, was Sie wollen oder worauf es Ihnen ankommt (was Ihnen wichtig ist). Natürlich variieren Sie mit den Worten, doch letztlich ist Ihre Grundaussage die gleiche. Beispiel: Die Sekretärin Meyer hat wiederholt Fehler in den Kundenanschreiben. Herrn Schmidt ärgert das und er stellt sie zur Rede. Frau Meyer versucht auszuweichen: „Wissen Sie eigentlich Herr Schmidt, dass die Arbeitsmoral allgemein am Boden ist? Also die Frau Klein, da könnte ich Ihnen was erzählen…“ „Frau Meyer, das mag interessant sein für die Dienstsitzung, wir reden aber jetzt von Ihren Fehlern in den Kundenschreiben. So etwas darf nicht vorkommen.“ Frau Meyer ist unsachlich: „Ich finde das ungerecht, immer geht es auf mich. Bei der Dienstplanung werde ich auch immer übergangen.“ „Die Dienstplanung ist eine andere Sache. Wir reden jetzt von Ihren Rechtschreibfehlern in den Schreiben.“ Spätestens an diesem Punkt hat Herr Schmidt gewonnen.

In die Lage des anderen versetzen – steige in meine Stiefel

Diese Technik ist einfach und wirkungsvoll. Sie laden den Manipulator ein, die Situation mit Ihren Augen oder denen eines Außenstehenden zu betrachten. Damit führen Sie bewusst einen Perspektivwechsel herbei und das kann sehr effektiv sein, besonders wenn Ihr Gegenüber sich stur stellt. („Versetzen Sie sich in meine Lage...“ oder „Was meinen Sie, wie wirkt der Vorschlag auf andere. Wie würden die das sehen?“)

Das Gespräch unterbrechen – die direkte Methode

Manchmal ist es besser, geradlinig zu sein und offen aus der Situation auszusteigen. Dabei sollten Sie direkt den Manipulationsversuch ansprechen und begründen, weshalb Sie das Gespräch abgebrochen haben. Trotzdem sollten Sie so fair bleiben und nachfragen, wie es weitergehen soll. Damit bauen Sie eine goldene Brücke und erweisen sich als klüger bzw. kooperativer.

Blockade abwehren – Abwehrstrategie 1

Erkennen Sie (1. Schritt), dass Sie es mit einer Blockade zu tun haben, dann unterstellen Sie Ihrem Gegenüber Kooperationsbereitschaft (2. Schritt). Im 3. Schritt signalisieren Sie Ihre Kooperationsbereitschaft. Kommen Sie so nicht weiter, dann folgt Schritt 4, die Blockade ansprechen. Versagt dieser Schritt, bleibt Ihnen Schritt 5: Üben Sie Ihre Macht aus, beenden Sie das Gespräch konsequent und fair.

Gespräch abbrechen – Abwehrstrategie 2

Behalten Sie die Initiative, indem Sie das Gespräch abbrechen und dies klar begründen. Klären Sie die Folgen. Dabei bleiben Sie bitte sachlich und fair. Mit Unsachlichkeit kommen Sie nicht weiter. Behalten Sie die Kontrolle und verfolgen Sie Ihr Ziel.

Telefonieren ist eine Kunst, aber telefonieren ist oft auch ungemein wichtig. Besonders im Beruf kommt es auf die richtigen Worte an, ganz gleich ob am Schreibtisch oder im Außendienst. Schon ein normales Gespräch fordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Das Gespräch mit einem Menschen, der wütend oder sogar aggressiv reagiert, ist dagegen eine ganz besondere Herausforderung. Aber wie telefoniert man im Ernstfall richtig? Hier ein kleiner Leitfaden.

Haltung bewahren

Die meisten Menschen sitzen beim Telefonieren. Aber sitzen sie auch richtig? Wenn Sie bei Ihren Telefonaten an Ihrem Schreibtisch sitzen, dann tun Sie das nach Möglichkeit mit gerader Wirbelsäule und in aufrechter Haltung. Das lässt Ihre Stimme voller klingen.

Wenn es um eine telefonische Auseinandersetzung geht, sollten Sie besser stehen. Vermeiden Sie es, den Hörer zwischen Schulter und Kopf einzuklemmen. So verspannen Sie sehr schnell und Ihre Stimme klingt undeutlich. Konzentrieren Sie sich auf das Gespräch und vermeiden Sie es währenddessen zu trinken, zu essen oder zu rauchen.

Lächeln Sie beim Telefonieren und bleiben Sie immer freundlich, ohne aufgesetzt zu wirken. Mimik und Gestik sind während eines Gesprächs nicht möglich, umso wichtiger wird Ihre Stimme. Ihr Gesprächspartner kann Ihr Lächeln zwar nicht sehen, aber er kann es erahnen oder vielmehr hören.

Der Gesprächspartner lässt Dampf ab

Reden Sie nie zu schnell und vermeiden Sie Fremdworte und Fachausdrücke. Sprechen Sie möglichst in kurzen und präzisen Sätzen. Aber ganz wichtig ist es, dass Sie Ihren Gesprächspartner ausreden lassen und ihm aufmerksam zuhören.
Wie aber sollten Sie sich verhalten, wenn Ihr Gesprächspartner am Telefon wütend oder sogar aggressiv wird? Vielleicht bei einer Reklamation oder Beschwerde?

Als Regel Nummer eins sollte immer gelten: Antworten Sie niemals im gleichen Tonfall. Es macht wenig Sinn auf einen aggressiven oder verschärften Tonfall einzugehen. Bleiben Sie ruhig und lassen Sie sich nicht provozieren. Sind Sie im Recht, bleiben Sie bestimmt und werden Sie nicht ausfallend, auch wenn es Ihnen vielleicht schwer fällt.

Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden. Ist die erste Wut verraucht, sollten Sie das Gesagte zusammenfassen und eventuell in ruhiger Form nachfragen, ob Sie auch alles richtig verstanden haben. So nehmen Sie die ersten emotionalen Elemente aus dem Gespräch und Ihrem Gesprächspartner, salopp gesagt, den Wind aus den Segeln. Wichtiger ist aber, dass er sich nicht weiter hochschaukeln kann. Zeigen Sie Verständnis für seine Sicht der Dinge und danken ihm für seine Offenheit. Machen Sie ihm klar, dass Sie seine Bedenken voll und ganz verstehen. Aber werden Sie nicht zu freundlich, dass wirkt oft zu devot oder noch schlimmer, es hört sich heuchlerisch an. Dann kann es Ihnen nämlich passieren, dass Ihr Gesprächspartner sich veralbert fühlt, was ihn unter Umständen nur noch wütender macht. Loben Sie ihn, denn das steigert sein Selbstwertgefühl. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner spüren, dass Sie Interesse an seinen Beschwerden haben.

Die Kunst, einen Vielredner zu stoppen

Ein anderes Problem am Telefon ist ein so genannter „Vielredner“. Es gibt Menschen, die gerne plaudern und nie ein Ende finden können. Besonders im stressigen Berufsleben ist es manchmal unmöglich, sich auf ein solches Endlostelefonat einzulassen. Aber wie machen Sie das Ihrem Gesprächspartner klar, ohne ihn zu beleidigen?

Wichtig ist es auch hier, immer die Ruhe zu bewahren. Aber im Gegensatz zu einem aufgebrachten Gesprächspartner sollten Sie in diesem Fall keine Fragen stellen. Zeigen Sie auch hier Interesse an den Argumenten des Anderen, aber animieren Sie ihn nicht, diese weitschweifend auszuführen. Wenn Ihre Zeit knapp wird, brechen Sie das Gespräch höflich aber bestimmt ab. Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, ob Sie ihn zurückrufen können und lassen Sie sich seine Telefonnummer geben. Wenn Sie das Gespräch beenden, machen Sie es nicht abrupt oder vielleicht unfreundlich. Sagen Sie offen, dass Ihnen im Moment leider die Zeit fehlt, aber Sie die Unterhaltung gerne fortsetzen würden.

Die modernen Medien bringen es so mit sich: Viele von uns haben das Gefühl, dass die Informationsflut immer mehr steigt. Gleichzeitig wächst das Gefühl, möglicherweise etwas Wichtiges zu verpassen. E-Mail-Newsletter scheinen eine leichte Abhilfe zu bieten, wenn man nicht regelmäßig alle interessierenden Websites nach Veränderungen durchforsten will. Nach Eintragung auf der entsprechenden Homepage, erfolgt eine mehr oder weniger regelmäßige Belieferung mit vermeintlich Neuem und Interessantem via e-Mail. Nicht selten bleibt das Gefühl, zugemüllt zu werden. Nicht zuletzt deshalb, weil man seine E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen muss und auch nach Abmeldung des Newsletters das Gefühl bleibt, die eigene E-Mailadresse würde im Netz kursieren.

RSS als Alternative

RSS (engl.: Really Simple Syndication; deutsch: wirklich einfache Verbreitung) bietet die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Informationen bezogen werden sollen. Eine „Anmeldung“ ist nicht notwendig, auch nicht die Angabe einer E-Mail-Adresse. Ebenfalls kann der Bezug der News jederzeit leicht beendet werden. Mit RSS wird dem Abonnenten jede textliche Veränderung einer Website oder auch neue Forenbeiträge als Überschrift mit einem kurzen Textausschnitt auf den PC übermittelt. Aber auch das Handy oder der PDA kann das Empfangsgerät sein. Damit lassen sich Informationen auch unterwegs beziehen, ohne das dafür ein PC zur Verfügung stehen muss. Ein Link ermöglicht den direkten Zugriff auf die abonnierten Informationen. Was natürlich auch RSS dem Nutzer nicht abnehmen kann, ist die Prüfung der Relevanz der Informationen. Erleichtert wird sie jedoch allemal.

Wie lässt sich RSS nutzen?

FeedreaderUm RSS nutzen zu können, ist ein spezieller Reader notwendig. Dieser ist in den gängigen Internetbrowsern bereits integriert. Es gibt aber auch eigene Programme dafür. Eines ist der Feedreader. Er kann kostenlos unter www.feedreader.com (Download) geladen werden.

Feedreader Download

Die Installation ist in deutscher Sprache möglich und selbsterklärend. Um nach der Installation RSS-News von Internetseiten empfangen zu können, ist eine RSS-Adresse notwendig. Diese finden Sie auf der newsanbietenden Homepage.

Beispiel

Sie wollen sich über Gründerthemen aktuell durch die Website www.gruenderlexikon.de/blog/ informieren lassen. Zunächst besuchen Sie die Homepage. Links unterhalb des Schriftzuges „News zur Existenzgründung“ können Sie die Zeile „Subscribe to feed“ mit dem Piktogramm sehen oder suchen Sie eins der folgende Logos / Zeichen, welche immer in dieser oder einer ähnlichen Form für eine RSS-fähige Seite stehen. Dabei wird immer die Farbe orange in Verbindung mit der Abkürzung RSS oder dem Symbol des erstens Logos genutzt:

RSS Logo 1:

 rss1

RSS Logo 2:

rss

RSS Logo 3:

rss

Diese Logos haben sich als eine Art Standard für RSS herausgebildet. Es gibt weitaus mehr Varinaten davon. Ebenfalls gebräuchlich sind „RSS“ oder „RSS 2.0“. Als Begriffe werden neben RSS auch Newsfeed oder abgekürzt Feed verwendet. Mit der rechten Maustaste und „Link-Adresse kopieren“ (Internet Explorer: Verknüpfung kopieren) zwischenspeichern Sie damit den Link. Öffnen Sie jetzt Ihren installierten Feedreader. Vereinfachend kann auch auf das Logo und damit die Adresse geklickt werden. Der gerade installierte Feadreader öffnet sich entweder automatisch oder nach Bestätigung.

feedreader-new-feed

Klicken auf die Schaltfläche „Neu“ unterhalb des Suchfeldes. Entscheiden Sie sich für „Neuer Feed“. Danach wird Ihnen eine URL-Zeile angezeigt, die bereits mit Ihrem Gründerlexikon-Link versehen ist. Wenn Sie direkt auf das RSS Logo geklickt haben, ist die Adresse ohne weitere Einstellungen an der richtigen Stelle bereits eingegeben. Sie brauchen nur noch die Adresse mit OK bestätigen.

feedadresse

Die Adresse weicht natürlich von Seite zu Seite, von Angebot zu Angebot ab. Der Feed ist nun abonniert. Sie bekommen nun die aktuellen Nachrichten angezeigt und können die Artikel, die interessant für Sie sind, direkt auswählen (rechte Maustaste: Artikel in neuem Fenster lesen) oder ändern Sie die Öffnungseigenschaften in den Optionen / Extras des Feadreaders nach Ihren Wünschen. Analog können Sie mit anderen Internetseiten verfahren, die einen RSS-Service anbieten.
Auf der linken Seite des Feedreader sehen Sie Ihre abonnierten Feeds, können sie gezielt auswählen und mit der rechten Maustaste „Aktualisiere Feed“ manuell aktualisieren. Weitere Features von Feedreader sind z. B. die Möglichkeit, die Feeds dauerhaft zu archivieren (mit der rechten Maustaste auf Feed und „Verschiebe Artikel in den Archivordner“ auswählen) oder Anhänge zu einem Beitrag (z. B. Grafiken oder Fotos) separat zu betrachten (Doppelklick auf Büroklammer neben der Titelzeile des Feed).

neues-news

Wie können Sie für Ihre Unternehmenshomepage RSS nutzen?

Stellen Sie Ihren Kunden Ihre aktuellen Angebote per RSS vor. Ebenfalls eignen sich aktuelle und interessante Unternehmensnachrichten als „Erinnerung“ für Ihre Kunden, Ihre Webpräsenz zu besuchen. Informieren Sie über Ausstellungen und Messeteilnahmen oder fassen Sie öffentliche Vorträge zusammen, die Sie gehalten haben. Sie können natürlich auf Ihrer Homepage auch einen Blog einrichten, der es Ihren Kunden ermöglicht direkt auf Ihre Veröffentlichungen zu reagieren. Damit erhalten Sie ein Feedback, was Ihnen als Unternehmer weiterhilft und welches Sie auf einen E-Mail-Newsletter sicher nicht erhalten hätten.

RSS Schema

Unter den Fehlern nach der Existenzgründung verstehen wir sämtliche Fehler des Existenzgründers nach der Beantragung von Fördermitteln, der finanziellen Planungen des neuen Geschäfts, der Gewerbeanmeldung und der Meldung beim Finanzamt. Es ist also eher der Zeitraum der Geschäftstätigkeit, des operativen Geschäfts, des Kundenkontakts sowie des Alltags des Gründers mit seinen regelmäßigen Fallstricken, Klippen und Tücken zu betrachten. Bei der Mehrzahl der Fehler spielt der Kunde eine enorm wichtige Rolle. Der Gründer sollte sich bewusst sein, dass der Kunde das Geld ins Unternehmen bringt, man ihn also sehr sorgsam und zugleich bestimmt behandeln muss, ähnlich wie man auch ein rohes Ei behandelt.

Fehler Nr. 1: Der Terminfehler oder Lieferfehler

Nichts ist schlimmer als Unpünktlichkeit oder ganz und gar unvorhergesehene und nicht angekündigte Terminabsagen bzw. geplatzte Termine. Informieren Sie Ihre Kunden auch über Verspätungen im Bereich bis zu 10 Minuten. Ein Anruf genügt und ein Handy hat heutzutage jeder. Oft reicht schon ein kurzer Satz wie: „Es dauert etwas länger, in 10 Minuten bin ich da.“ Der Kunde ist beruhigt, kann weiter planen und fühlt sich umsorgt. Dieser Terminfehler kann im Onlinehandel mit dem Lieferfehler verglichen werden. Lieferzeiten von drei bis 10 Wochen sind einfach unnormal und im heutigen Zeitalter nicht mehr zu akzeptieren. Auch wenn Hersteller oder Zulieferer mit logistischen Problemen, Fertigungsverzögerungen aufgrund von fehlenden Rohstoffen oder Materialien oder anderen Problemen argumentieren, können Sie dies nicht auf ihre Kunden abwälzen. An dieser Stelle greift auch der Rechtfertigungsfehler. Just in Time, also die Fertigung aufgrund einer Bestellung, ist zwar betriebswirtschaftlich und logistisch sehr sinnvoll und spart Lagerkosten und Zeit, kann aber eben zu enormen Lieferschwierigkeiten führen, was aus unserer Sicht einem Kunden im Zeitalter von Onlinebestellung und Globalisierung nicht mehr zuzumuten ist. Klären Sie das mit Ihren Geschäftspartnern. Sein und liefern sie pünktlich, denn das Erwarten Sie von Ihren Geschäftspartnern doch auch, oder?

Fehler Nr. 2: Der Stück für Stück Fehler oder Lagerfehler

Im Zusammenhang mit dem Terminfehler oder Lieferfehler steht häufig dieser Fehler, der dazu führt, dass Lieferungen oder Leistungen nicht an einem Stück erbracht werden, sondern aufgrund von Problemen bei Lieferung von Material oder Personalmangel Stück für Stück, verzögert bis zur endgültigen Fertigung oder Leistung erfolgen. Der Kunde bekommt also mehrere Pakete, der Postbote klingelt daher auch wesentlich öfter, so dass immer die Wahrscheinlichkeit steigt, das nicht zustellbare Paket, bei der Post abholen zu müssen. Ärger, Stress und ein unzufriedenes Gefühl beim Kunden sind vorprogrammiert, was sich auf jeden Fall negativ auf Ihr Image und die bereits beschriebene Mund zu Mund Propaganda auswirkt. Auch nervig für den Kunden, der Handwerker, der 5x anrückt, bis das geschuldete Werk oder die Sache endgültig fertig ist. Organisieren und planen Sie im Vorfeld, um diesen Fehler zu vermeiden oder zumindest zu minimieren!

Fehler Nr. 3: Der Erreichbarkeitsfehler

Dieser Fehler wird von Gründern häufig durch die Mittagspause oder andere lieb gewonnene Gewohnheiten verursacht, in welcher Kundenanfragen oder potentielle Käufer nicht bedient oder beraten werden können. Der Gründer sollte sich dem bewusst sein, dass sich der Kunde nur einmal vor den Kopf stoßen lässt und beim zweiten Mal sein Geld der Konkurrenz bringt. Durchbrechen Sie einfach alte Gewohnheiten und zeigen Sie sich, ihren Kunden und auch der Konkurrenz, dass Sie für alle präsent am Markt sind und eben nicht gerade in der Mittagspause oder im Außendienst. Nur wer da ist, kann auch verkaufen.

Fehler Nr. 4: Der Rechtfertigungsfehler

Der Kunde ist nicht an ihren Problemen interessiert, möchte nicht wissen, warum etwas zu spät oder gar nicht geliefert werden kann und möchte im allgemeinen ausschließlich ein positives Kauferlebnis verspüren, also gute Ware zu günstigen Preisen mit bemerkenswerten Service. Langweilen Sie ihre Kunden nicht mit ihren Problemen, lösen sie diese einfach und präsentieren Sie sich ihren Kunden in einem ausgesprochenen makellosen und glänzenden Licht. Warum etwas nicht geklappt hat oder Dinge nicht so sind wie sie sein sollten, interessieren den Kunden nicht, das ist Ihr Problem, lösen sie es!

Fehler Nr. 5: Der Kunde denkt nicht Fehler

Diesen Fehler konnten wir nicht nur bei gewöhnlichen Handwerkern, Händlern in der Stadt oder Dienstleistern beobachten, sondern gerade auch im Internethandel, bei eBay oder anderen Onlineshops entdecken. Dem Kunden wird indirekt unterstellt, er denke nicht mit und nimmt alle Vorschläge, Informationen und Produkte so hin, wie sie ihm vorgesetzt werden. Fehler werden heimtückisch vertuscht, versteckt oder Nachteile des Produktes nicht mit den Vorteilen zusammen kommuniziert. Der Kunde merkt dies, weil er sich das Produkt selbstverständlich in Ruhe angeschaut hat oder auch später zu Hause untersucht. Dieser Fehler führt unweigerlich zu Reklamationen, welche im Zusammenhang mit dem Reklamationsfehler ohne Frage zu einem Kundenverlust und sogar zu einer negativen Reputation, also zu einem Imageverlust führen. Behandeln Sie Ihre Kunden so, wie sie auch selbst behandelt werden möchten! Oder möchten Sie vom Verkäufer verklappst und hinters Licht geführt werden? Umsatz ist nicht alles, Kundenbindung und Kundenzufriedenheit ist wichtiger, denn das führt zu Umsatz.

Fehler Nr. 6: Der Verhandlungsfehler

Jeder Händler muss in einem seiner ersten Schritte Waren einkaufen und in diesem Zusammenhang Preise vergleichen und auch Preisverhandlungen führen. Gerade hier reagieren Existenzgründer zu verhalten. Mangelndes Selbstbewusstsein, Angst vor dem Verhandlungspartner und fehlende Preisinformationen im Vorfeld führen häufig zu schlecht verhandelten Preisen beim späteren Wareneinkauf. Der Gründer sollte an sich selbst glauben und ruhig mit einer aggressiven Verhandlungsstrategien in den Preiskampf gehen. Unser Tipp: Besuchen Sie vor derartigen Verhandlungen ein Workshop oder ein Seminar zum Thema Verhandlungsgeschick trainieren. Die kosten zwar Geld, bringen in der Regel aber auch einen kräftigen Schub Selbstvertrauen und genau das ist der Schlüssel zum Verhandlungsglück im Preiskampf.

Fehler Nr. 7: Der Kommunikationsfehler

Unter dem Kommunikationsfehler verstehen wir das falsche oder fehlende Verhalten in Bezug auf die Kommunikation mit dem Kunden. Regelmäßige Kundenpflege per Telefon, direkt oder aber auch die Informationsmitteilung per E-Mail über den Versandzustand, die Auslieferung oder den Zahlungseingang vermitteln dem Kunden ein sicheres Gefühl, beim richtigen Händler das richtige Produkt gekauft zu haben. Hier gilt auch wieder der Spruch: „Klasse statt Masse.“ Also bitte nicht zehn verschiedene Statusmails senden, sondern wenige Mitteilungen und dafür bestimmt, so dass der Kunde sich nicht genervt fühlt.

Fehler Nr. 8: Der Reklamationsfehler

Gerade als Existenzgründer kann die Abwicklung einer Reklamation ein Hervorhebungsgrund von der Konkurrenz sein. Der Kunde erwartet eine schnelle und unbürokratische Abwicklung, ohne Fragen oder Erklärungen. Erst recht im Onlinehandel ist die Konkurrenz groß, so dass ein gutes und kundenorientiertes Reklamationsmanagement ein Muss für jeden Händler sein sollte. In diesem Fehler spielt die Mund zu Mund Propaganda hinein. Nur ein Kunde der durch eine außergewöhnliche Abwicklung positiv überrascht wurde, spricht auch positiv von dem bestimmten Händler und bringt so ohne weitere Werbekosten zusätzliche Kunden. Wird der Kunde hingegen entgegen seiner Erwartungen bei einer Reklamation enttäuscht, geht das Ganze nach hinten los. Enttäuschen Sie nicht, verwundern Sie!

Fehler Nr. 9: Der Buchführungsfehler

Dieser Fehler ist mit dem Beratungsfehler vergleichbar und eng verbunden, bezieht sich jedoch auf die regelmäßig monatliche Erstellung der Buchführung, der Erfassung der Einnahmen und Ausgaben und der daraus zu entwickelnden betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA), welche einigen Ämter gerade in der Existenzgründerphase vorzulegen ist. Existenzgründer glauben häufig die Buchführung mit einem gekauften Computerprogramm selbst erledigen zu können, mit der Begründung, das Programm mache ja die Arbeit, ich brauch nur die Zahlen eingeben. Und genau so ist es nicht. Ohne das Fachwissen eines Buchalters entstehen viele Fehler. Was sowohl im Beratungsfehler und im Buchführungsfehler gleich ist, der Gründer verbringt zu viel Zeit mit Dingen, von denen er keine Ahnung hat. Die Zeit fehlt selbstverständlich um das Hauptgeschäft zu führen, Kunden zu gewinnen sowie den Versand oder die Auslieferung der bestellten Ware durchzuführen.

Fehler Nr. 10: Der Werberfehler oder Visitenkartenfehler

Diesen Fehler beobachten wir sehr häufig, da er ein breites Spektrum an kleineren oder größeren Einzelfehlern beinhaltet. Ein guter Kaufmann oder Verkäufer ist in den seltensten Fällen auch ein guter Werbergrafiker oder Designer. Aber sehr viele Unternehmer versuchen sich in dieser Branche, um entweder Geld oder Zeit zu sparen. Häufig wird aus beiden Zielen nichts. Der Unternehmer sollte die Gestaltung seiner Werbemittel, Visitenkarten, Flyer, Zeitungsannoncen oder Plakate einem Fachmann überlassen. Bitte auf keinen Fall mit einem Textverarbeitungsprogramm, kostenlosen Cliparts und Bildern aus dem Internet und normalem Briefpapier die Werbekampagnen selber starten. Das wirkt in der Regel billig, komisch, unfachmännisch und verfehlt somit den eigentlichen Werbezweck.

In diesem Sinne: Werden Sie Fehlerfrei!

Für Existenzgründer ist die Zeitplanung und das Zeitmanagement ein wichtiger Bestandteil, um von Anfang an richtig wirtschaften zu können. Auf diese Weise werden gezielt Erfolge erreicht und Ärger (auch über sich selbst) vermieden. Die Selbstständigkeit ist eine massive Umstellung, die nicht unterschätzt werden darf. Das Arbeitspensum wird gerade in der ersten Zeit wachsen und nur mit dem richtigen Zeitmanagement kann der Gründer seine Aufgaben erledigen.

Durch die Anwendung bestimmter Richtlinien und Methoden erreicht der Existenzgründer eine gute Organisation der verschiedenen Aufgaben. Dabei sollte der zeitliche Rahmen nicht zu eng gesetzt werden. Plant der Jungunternehmer keine Pufferzeiten ein, setzt er sich zusätzlich unter Druck.

Zeitfresser finden

Ist der Tag zu Ende bevor der Jungunternehmer auch nur die Hälfte der eingeplanten Aufgaben erledigen konnte, muss er die Zeitfresser finden. Am einfachsten ist das mit einem Wochenprotokoll zu schaffen. Der Gründer schreibt täglich alle anfallenden Arbeiten und Tätigkeiten möglichst minutengenau auf. Dazu gehören u.a. Einkaufsfahrten, Post- oder Bankgänge, der Kaffee trinkende Nachbar oder ein zugemülltes eMail Postfach. Am Ende der Woche kann der Unternehmer genau errechnen, für welche Tätigkeit er wie viel Zeit benötigt hat. Zeitfresser kristallisieren sich bei der Berechnung schnell heraus und können vom Unternehmer eliminiert werden.

Danach kann jeder einzelne Tag neu geplant und die Zeit verteilt werden. Das Planen kostet täglich ein paar wertvolle Minuten, doch im Endeffekt wird Zeit gespart. Generell ist das Zeitmanagement schriftlich vorzunehmen. Der Unternehmer kann danach seine Arbeiten entspannter erledigen und damit sein Ergebnis deutlich verbessern.

Organisieren

Neben der Tagesplanung ist die effektive Planung des eigenen Arbeitsplatzes für den Gründer wichtig. Ein aufgeräumter Schreibtisch zum Ende des Tages, das Abheften fertiger Unterlagen im entsprechenden Ordner oder das Bereitstellen des benötigten Werkzeuges für den Folgetag, sollte jedem Gründer in Fleisch und Blut übergehen.

Aufgabenmanagement

Der Existenzgründer sollte die anstehenden Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit unterteilen. Dabei kann man grundsätzlich  4 Stufen unterscheiden.

  1. Aufgaben, die wichtig und dringend sind
    wichtig bedeutet, dass die Wertigkeit im Vordergrund steht
    bspw. ein Angebot wird rechtzeitig abgeben oder Rechnungen werden zeitnah geschrieben
    dringend bedeutet, dass Termine im Vordergrund stehen
    bspw. die Abgabe der Buchhaltung oder der TÜV Termin für das Firmenfahrzeug
  2. Aufgaben, die wichtig, aber im Moment nicht dringend sind
    hier sollte nicht allzu lange mit der Bearbeitung gewartet werden, sonst werden sie zu Aufgaben 1. Klasse
  3. Aufgaben, die dringend, aber längerfristig nicht wichtig sind
    hierzu zählen typischen Alltagsaufgaben, wie Einkaufen, Aufräumen, etc.
  4. Aufgaben, die weder wichtig noch dringend sind
    solche Aufgaben gehören in die Ablage P wie Papierkorb. Sie belasten den Unternehmer nur, haben aber keinen Wert.

Vielen jungen Unternehmern geht es so, dass immer nur das Dringende abgearbeitet wird. Dabei wird das Wichtige oft vernachlässigt.

Beispiel

Der Gründer will ein Angebot für einen lukrativen Auftrag erstellen, welcher für das junge Unternehmen wichtig ist. Weil die Angebotsfrist aber erst in 7 Wochen endet, ist die Erstellung nicht dringend. Hat der Gründer ein gutes Zeitmanagement erstellt er das Angebot, weil es wichtig ist, sofort. Passt das Zeitmanagement noch nicht, wartet der Unternehmer bis die Erstellung dringend wird und gibt das Angebot 7 Wochen später ab.

Reihenfolge der Bearbeitung

Die Aufgaben der 1. Klasse müssen zuerst und möglichst vollständig abgearbeitet werden. Danach folgen die Aufgaben der 2. Klasse. Für die restlichen zwei Klassen ist es günstig ein System zu entwickeln, wann und wie diese Aufgaben schnell erledigt werden können. Möglicherweise kann man sogar einige davon streichen.

Zeitmanagement ist im Grunde ein Management von sich selbst. Durch Konsequenz kann man sich auf des wesentliche konzentrieren und baut gleichzeitig Stress und Druck ab. Es ist günstig flexibel mit der Zeit umzugehen und den Plan als Orientierungshilfe zu nehmen. Man muss die anfallenden Aufgaben richtig einschätzen und bewerten können, sonst verliert man schnell den Überblick. Mit einem richtigen Management macht das Arbeiten Spaß und die Existenz des jungen Unternehmens ist nicht gefährdet.

Weitere interessante Seiten zum Thema Zeitmanagement im Netz:

Dringend oder wichtig das Eisenhower Prinzip
Unterschied wichtig dringend
Der Zeitplan Zeitmanagement Teil 6

 

Bei einer guten Wirtschaftslage, wie in den Jahren 2007 und 2008 nimmt die Anzahl der Existenzgründungen signifikant ab. Unsere Statistik zeigt, dass im Jahr 2005 34% und im Jahr 2006 35% Gründungsinteressierte sich eine eigene Existenz aufbauen wollten. Im Jahr 2007 sank der Wert auf 17%. Nur noch 15% waren im Jahr 2008 an einer Existenzgründung interessiert. Kommt 2009 wirklich der prognostizierte Einbruch der Wirtschaftslage, müsste sich die Zahl der Gründungsinteressierten wieder erhöhen. Darauf sollten sich die Regierung und die Bundesagentur für Arbeit mit verbesserten Förderprogrammen, analog der Ich-AG, einstellen. Bleibt es bei der jetzigen Förderung, dem Gründungszuschuss, ist mit einer Erhöhung der Anzahl von Neugründungen nicht zu rechnen.

Quelle: Eigene Erhebungen

Als KfW Gründungsberater erhält man ein gewisses Gespür für innovative und Erfolg versprechende Ideen. Aber auch zum Scheitern verdammte Geschäftsideen, die berühmten Schnapsideen oder Stammtischideen werden ebenso häufig entlarvt. Die Existenzgründer selber nehmen ihre Fehler in den meisten Fällen selbst gar nicht mehr wahr, da sie mit der bekannten rosaroten Brille durch die Welt laufen. Der Gründer versteift sich mitunter soweit in seine Geschäftsidee, in Visionen oder zukünftige Tätigkeiten, Kontakte und Aufgabenbereiche, dass er die Welt um sich herum, seine Familie, seine Gesundheit und auch den Blick für die betriebswirtschaftlichem Grundsätze verliert. Die Wahrheit hört er ungern und ist auch sonst bezüglich einer Richtungsänderung sehr schwerfällig.

Daher möchte wir im ersten Teil die 10 häufigsten Fehler vor der Existenzgründung dokumentieren. Was machen also die Gründer bis zur Gewerbeanmeldung am häufigsten falsch. Der Existenzgründer sollte zumindest diese 10 Fehler dazu benutzen, um sie nicht zu begehen. Sicher gibt es darüber hinaus noch weitere Fallstricke in Sachen Existenzgründung, so dass wir mit diesem Artikel bei weitem nicht alle Risiken und gefährlichen Situationen abdecken können. Der Gründer muss also immer selbst auf der Hut nach Risiken und Problemen sein.

Fehler Nr. 1: Der Beratungsfehler

Der Beratungsfehler zielt auf das Phänomen der Kernkompetenz. Diese besagt: Der Existenzgründer soll nur das machen, was er am Besten kann und das ist gerade sein Geschäft, seine Dienstleistung oder sein Handwerk. Damit selbstverständlich auch verbundenen der Wareneinkauf, die Fakturierung, das Mahnwesen, der Kontakt zu anderen Unternehmen oder Lieferanten und die Kundenakquise. Das Ziel lautet eindeutig: Der Unternehmer soll seinen Umsatz sowie die Rendite, also seinen Gewinn steigern. Alle anderen Ziele sind dagegen irrelevant oder zumindest nebensächlich. Die steuerliche oder juristische Beratung, zum Beispiel die Wahl der richtigen Rechtsform des Unternehmens oder das Aufsetzen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gehört nicht zu den Aufgaben, die der Selbständige besonders gut beherrscht. Daher sollte er sich einen Rechtsanwalt oder Steuerberater für obige Angelegenheiten nehmen, auch wenn dieser pro Stunde mehr Geld haben möchte, als der Existenzgründer derzeit selbst verdient. Zum Beratungsfehler zählt auch die fehlende oder falsche Auswahl von Online- , Suchmaschinen- oder Marketingberatern. Der Berater stellt also sein Fachwissen gegen eine Bezahlung dem Unternehmer zur Verfügung, so dass dieser in der selben Zeit seinem eigenen Geschäften nachgehen und die Ratschläge des Beraters adäquat umsetzen kann. Nur so kann ein maximaler Nutzen bei optimalen Kosten für das Unternehmen entstehen.

Fehler Nr. 2: Der Geschäftsideeanalysefehler

Dieser Fehler resultiert unter anderem aus dem Beratungsfehler. Wer als Selbstständiger von vornherein das falsche Produkt oder die falsche Dienstleistung wählt oder sein Unternehmen im falschen Markt und der falschen Zielgruppe präsentiert, wird weniger Erfolg mit der Existenzgründung haben. Die Idee und das Geschäftskonzept sollte von einem Fachmann vor der Existenzgründung geprüft werden, um eventuelle Fehler zu beseitigen oder das Konzept diesbezüglich zu ändern. Aber nicht nur die Prüfung des Geschäftskonzeptes oder des Businessplans sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, sondern auch die Bewertung der Geschäftsidee sowie ein Branchenvergleich des Gründerunternehmens mit gleichartigen und gleichwertigen Unternehmen der Branche im selben Einzugsgebiet.

Fehler Nr. 3: Der Marktforschungsfehler

Mindestens genauso wichtig, wie die Findung der richtigen Geschäftsidee, ist die Durchführung einer Marktstudie. Dazu gehören diverse Analysen, wie zum Beispiel die der Konkurrenz, der Konkurrenzprodukte und der dazugehörigen Angebotspreise. Auch wenn das Wort sehr betriebswirtschaftlich und abgehoben klingt, sollte jeder noch so kleine Existenzgründer in seinem Bereich eine Marktanalyse vor der Existenzgründung betreiben. Und auch dazu kann er die Hilfe eines Unternehmensberaters oder Existenzgründungsberaters in Anspruch nehmen. Selbstverständlich bieten auch öffentliche Einrichtungen wie Kammern oder Fachverbände zusätzliche Informationen. Nicht zuletzt kann der Marktforschung auch durch den bloßen Preisvergleich oder Angebotsvergleich genüge getan werden. Bei der Marktanalyse gilt immer das Motto: Wenig zu tun ist besser als gar nichts zu tun.
Die Marktforschung dient vorrangig der Bestätigung oder Widerlegung der Geschäftsidee aufgrund von ermittelten Daten und Zahlen. Dabei kann auch eine Umfrage innerhalb einer Gruppe von 10 bis 20 Leuten sehr aufschlussreich sein.

Fehler Nr. 4: Der Abstimmungsfehler

Nachdem die Geschäftsidee gefunden wurde und der Markt mit samt der Konkurrenz analysiert wurde, kann es vorkommen, dass aufgrund der Marktstudie die Geschäftsidee verworfen werden muss. Genau dieser Tätigkeit, also das abstimmen der Marktstudie auf die Geschäftsidee, wird von den meisten Existenzgründungen bewusst oder unterbewusst ignoriert, um den lang ersehnten Wunsch der Existenzgründung nicht zu gefährden. Und genau darin liegt der Fehler, aufgrund der erhobenen statistischen Daten gestehen sich die meisten Existenzgründer die untragfähige Geschäftsidee nicht ein. Analysieren und suchen Sie lieber ein oder zwei Monate länger nach einer geeigneten und mit Marktforschungsdaten unterlegten Geschäftsidee, bevor sie voreilig und unüberlegt anmelden.

Fehler Nr. 5: Der Fördermittelfehler

Häufig ist das Problem der Fördermittel bei Existenzgründern zu beobachten. Dabei gilt die Einhaltung der Fördervoraussetzungen, insbesondere die des Gründungszuschusses, als größte Hürde. Der Gründungszuschuss kann nur erfolgreich beantragt werden, wenn der Arbeitslosengeld I - Bezieher noch mindestens 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld vor der Beantragung des Zuschusses besitzt. Sehr häufig kommen Existenzgründer zur Beratung und die Gründungsformalitäten sollten am besten schon gestern erledigt sein. Wenn man als Gründungsberater sagen muss, Sie sind leider zu spät und verlieren somit mehrere tausend Euro, tut das schon weh und man kann die Enttäuschung des Existenzgründers förmlich aus seinem Gesicht lesen.

Fehler Nr. 6: Der Investitionsfehler

Anschaffungen zum falschen Zeitpunkt oder in der falschen Höhe führen zu unnötigem Kapitalbedarf. Gerade bei der Erstanschaffung des Warenbestandes wird ein unnötig hoher Lagerbestand aufgebaut, welcher bei falscher Kalkulation oder sogar bei dem falschen Produkt sehr schwer oder gar nicht mehr absetzbar sind. Auch so genannte Prestigeanschaffungen, etwa der große Geschäftswagen, das Luxusbüro in der Innenstadt mit Blick auf den Fluss oder übermäßig viele Angestellte, welche zum Zeitpunkt der Einstellung noch gar keine Arbeit in der Firma finden, sind ebenso unter dem Stichwort Investitionsfehler zu führen. Diese Investitionsfehler gilt es im Vorfeld der Existenzgründung zu vermeiden, was wiederum mit einem Gründungsberater in einem Investitionsbedarfsplan geschehen kann. Auch die Entscheidung ob neue Wirtschaftsgüter oder gebrauchte Gegenstände angeschafft werden, ist ein Entscheidungskriterium, welches die Höhe der Investitionen maßgeblich beeinflusst.

Fehler Nr. 7: Der Finanzierungsfehler

Existenzgründer schätzen häufig den Kapitalbedarf des zu gründenden Unternehmens falsch ein. Hier wird eher ein kleiner Kredit oder einen Gründungskredit mit hohen Zinsen bei der Hausbank beantragt, als den Investitionsbedarf vorher fachmännisch zu berechnen, um so eine Fremdfinanzierung zu verhindern und damit Kosten zu sparen. Gerade kleine Kredite, so genannte Mikrokredite sind aufgrund des großen Aufwands für einen geringes Volumen sehr teuer. Eine Alternative Finanzierungsmöglichkeit für den Fall, dass Fremdkapital unumgänglich ist, ist die Anfrage bei Bekannten oder Freunden, einen günstiges oder sogar zinsfreies Darlehen zu gewähren. Auch hier gilt wieder der Grundsatz: Ein klärendes Gespräch mit einem Berater über die Finanzierungssituation oder die Notwendigkeit der Finanzierung, hilft im Vorfeld Finanzierungsfehler zu begehen und somit unnötige Kosten zu erzeugen. Der Existenzgründer kann auch mit seiner Hausbank über die Finanzierung und die Kreditwürdigkeit als Selbstständiger sprechen, um so die Meinung des Kreditinstitutes zu erfahren. Bei einer Ablehnung oder eher negativen Meinung der Bank, könnte das Erstellen eines Finanzierungskonzept durch einen Unternehmensberater von vornherein eingespart werden. Alternativ kann eine Finanzierung auch über eine Direktbank oder ein Internetbankhaus durchgeführt werden, was jedoch sehr viel risikoreicher und damit auch teurer ist als eine konventionelle Finanzierung. Diesbezüglich sollte vorher auf jeden Fall einen Gründungsberater konsultiert werden.

Fehler Nr. 8: Der Controllingfehler

Ein fehlendes Controlling oder eine ungenügende Kalkulation aufgrund von Zeitmangel kann bei Existenzgründern sehr häufig beobachtet werden. Der Gründer ist der Meinung, die notwendigen Einkaufs- und Verkaufskalkulationen im Kopf durchführen zu können. Fehlende Zeit wegen der typischen Anlaufschwierigkeiten der Existenzgründung, führen häufig zur Vernachlässigung der notwendigen Kalkulationen. Aber gerade dieses Controlling ist die Voraussetzung für die Verbesserung des Absatzes sowie einer wettbewerbsfähigen Strategie im Handel.

Fehler Nr. 9: Der Nachbarschaftsfehler

Den Fehler kennt mit Sicherheit jeder, der bereits über eine Selbstständigkeit laut mit dem Nachbarn, Bekannten oder Verwandten nachgedacht und diskutiert hat. Alle sind hellauf begeistert und spornen den Jungunternehmer an, sich unbedingt in dieser Richtung selbständig zu machen. Der andere Extremfall ist die totale Ablehnung und Zerschlagung der Geschäftsidee durch die lieben Verwandten oder Bekannten. Der Existenzgründer sollte auf keinen Fall dem Nachbarschaftsfehler begehen und auf diese Art der Beratung bauen. Die Bekannten oder Verwandten kommen nicht als Berater infrage, da sie ja Ihr Vertrauen nicht verlieren wollen, wenn der Rat falsch war. Daher kann der Rat nicht richtig oder ernst gemeint sein. Suchen Sie sich also einen seriösen und fachlich versierten Berater.

Fehler Nr. 10: Der Zeitmanagementfehler

Einer der häufigsten, zugleich umfassendsten und tiefgreifendsten Fehler eines Existenzgründers wird nicht nur im Vorfeld der Existenzgründung begangen. Die richtige Einteilung des Tages, die Auswahl und Erledigung der wichtigsten Aufgaben zu koordinieren und zu planen, stellt scheinbar fast alle Existenzgründer vor ein Problem. Plötzlich werden kleine und unwichtige Aufgaben zu Weltproblemen, die auf jeden Fall sofort gelöst werden müssen.  Existenzsichernde Aufgaben jedoch, werden Tag um Tag, Woche um Woche verschoben. Eine Koordination der Abläufe, Aufgaben und Tätigkeiten des Gründers sollte im Vorfeld durch die Erstellung einer Checkliste zur Existenzgründung mit einem Gründungsberater durchgeführt werden.

Mittlerweile schallt es aus allen Fernsehsendern, Radioprogrammen und in sämtlichen Zeitungen wird nur noch von der bevorstehenden Wirtschaftskrise geschrieben. Ja sogar die Weltwirtschaftskrise soll kommen. Bei einigen Journalisten stecken wir sogar schon mittendrin. Wir wollen Ihnen mal die wichtigsten Punkte zusammentragen, wie wir vom gruenderlexikon darüber denken und wie Sie Ihre eigene Wirtschaftskrise erzeugen können. Dabei schrieb wohl Herr Ironie und Frau Satiere mit ;-)

Unsere 5 Regeln, mit denen Sie garantiert einen Staat in den Ruin bringen

  1. Nutzen Sie die Medien und lassen Sie nichts aus, also Fernsehen, Neujahrsansprache, Printmedien, Radio und Internet, wenn Sie gut sind, wird es sogar in der Kirche vermeldet.

  2. Ausgehend von einer betroffenen Branche (Banken und Versicherungen) gehen Sie

  3. auf weitere Branchen über, z.B. die Automobilbranche oder der Einzelhandel (verhindern Sie aber am Jahresende zufriedene Meldungen der Kaufleute, von wegen: "Das Weihnachtsgeschäft ist besser ausgefallen als erwartet."

  4. Am Schluss noch die Energiewirtschaft einfließen lassen "Gas wird knapp. Bald frieren wir bei -24 Grad. Machen Sie nur den Fehler nicht und senken Sie die Benzinpreise in dieser Situation.

  5. Dann schnüren Sie ein Rettungspaket, was die Wirtschaft und das ganze Land retten soll, aber niemand finanzieren kann und nur über eine dimensionslose Neuverschuldung zu finanzieren ist. Fertig. Ihre Wirtschaftskrise ist perfekt und Sie gewinnen die Wahl.

Jammern auf hohem Niveau

Banken und Versicherungen haben schon immer gejammert und nun sind von den über Jahre hinweg zusammengeramschten Milliarden ein paar etwas schneller abgeflossen, vielleicht in die falsche Richtung. Der kleine Bürger, der eh keinen Durchblick im Firmenverbund hat, wer mit wem und wer ist Mutterkonzern bei welchen Töchtern, genau der Bürger regt sich auf und versteht gar nicht, dass die Firmenbosse, die Manager nicht betroffen sind. Viele Mitarbeiter werden abgefangen, bekommen Abfindungen und finden mit ihrem Fähigkeiten in den Großstädten schnell neue Arbeit oder werden in anderen Bereichen weiterbeschäftigt. Nach außen wird gejammert und geankt. Wenn die Lebensmittelindustrie oder das Transportwesen so jammern würde, hätten wir bald einen Versorgungsenpass ind Deutschland. Hoffentlich kommt da mal keiner auf so einen Gedanken.

Fazit: Wenn Sie im Jahr 100 Mrd. Euro (100.000.000.000 EUR) verdienen und das über mehr als 10 Jahre und müssen in 2008 mal 50 oder 100 Mrd. EUR verschmerzen, sollte das doch kein Problem sein. Schlimmer ist doch wohl der Arbeitslose, der bisher vielleicht mtl. 1.300 EUR verdient hat und nun in 12 Monaten Arbeitslosigkeit eine neue Stelle mit ähnlichem Verdienst finden muss, da ansonsten sein kleines, mühevoll erspartes Häuschen unter den Hammer kommt und er mit Frau und Kindern auf der Straße sitzt.

Egal wie wir wirtschaften, der Staat hilft ja wenn´s brennt, oder?

Ehrlich gesagt widert es mich mittlerweile an, alle schreiben davon, wie schlecht es uns bald gehen wird. Amerika treibt uns in den Ruin, die Bankenkrise und nun auch noch die Automobilhersteller, die Kaufkraft geht zurück und der Staat unterstützt alle Firmen mit Rettungspaketen. Für 2009 ist sogar ein 50 Milliardenpaket geplant, welches die Wirtschaft wieder ankurbeln soll. Derzeit streitet noch die SPD mit der CDU wie das Ganze bezahlt und finanziert werden soll.

Das war´s schon mit dem Staatsprofit?

Durch die herbeigeredete Wirtschaftskrise und das Rettungspaket werden wieder neue Schulden gemacht, so dass Deutschland nun noch aufpassen muss, dass es nicht die Maastrichtkriterien (auch EU Konvergenzkriterien genannt) verpasst und sich überschuldet und mit einem blauen Brief nach Hause geht.

Die SPD will die Steuern erhöhen, um das Rettungspaket für die Wirtschaft zu finanzieren. Wie bitte? Steuern erhöhen um zu retten. Das ist so, als wolle man ein Kind vor dem Ertrinken retten und schmeißt ihm Steine ins Wasser, an denen es sich festhalten soll. Ganz prima, so wird´s was mit Deutschland.

Haben die Presse und die Journalisten keinen Stoff mehr?

Aber mal erhlich, müssen wir uns eine Krise herbeisehnen oder -reden? Bisher läuft alles gut und die Menschen sind froh, wenn mal keine schlechte Nachrichten auf sie einprasseln. Da hat man das Gefühl, die Presse weiß nicht mehr was sie schreiben soll, da schreibt man eben über die schlechte Wirtschaft.

Silvester sah nicht aus wie Wirtschaftskrise

Als ich die leuchtenden und schillernden Silvesterraketen am Himmel sah, stellte ich mir die Frage, wo ist hier bitte eine Wirtschaftskrise? Selbst die Hartz IV Empfänger hatten Raketen, die mit den gewöhnlichen nicht zu vergleichen waren. Im Allgemeinen sah ich nur die teuren Raketen, nicht die, die an DDR Zeiten erinnerten und ähnlich des Wahrsignals auf Schiffen waren. Nur ein rot- oder grünleuchtender Punkt am Himmel. Auch Knaller waren selten zu hören. Und das Erstaunliche daran, viele andere Menschen bestätigten mir diese Beobachtung. Also auch in anderen Dörfern und Städten sah Silvester dieses Jahr wesentlich farbenfroher und intensiver aus, als die Jahre davor und das lag nicht nur an den vielleicht neuen Raketen. Nein, es wurde bestätigt, dass ein deutlicher Zuwachs an Silvesteraktivität zu beobachten war. Also auch hier von Krise keine Spur.

Man kann auch alles schlecht reden, um hinterher als Retter (Politiker) gut dazustehen

Vielleicht ist es ja auch nur eine Taktik der Politik, um auf die bevorstehenden Wahlen vorzubereiten, frei nach dem Motto: Erst alles schlecht reden, um dann als Retter dazustehen. "Oh uns geht´s bald wieder schlecht. Aber die Partei xyz verspricht ja dies oder jenes zu tun, dann geht´s uns wieder gut. Also wählen wir die Partei."

Sicher geht es einigen schlecht

Aber das war schon immer so und wird auch künftig so bleiben. Als ungerecht wird von der breiten Masse der Bevölkerung die ungerechte Subventionierung, Rettung, Hilfe oder auch das Sponsoring einiger Firmen durch die Bundesregierung empfunden. Kleine und mittelständische Firmen kommen nicht in den Genuss, Bürgschaften für Ihre Kredite vom Staat zu bekommen. Da dreht die Bank einfach den Geldhahn ab, ohne Rücksicht auf Verluste. Das Risiko sei zu hoh, entweder holen Sie neue Sicherheiten ran oder der Kredit wird gekündigt.

Was denken Sie zu diesem Thema?

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Artikel im Netz zur Bankenkrise

Merkevideo zur Bankenkrise

Die Bankenkrise verständlich erklärt

Die Chronologie der Krise

Hier alle Wordpressbeiträge zum Thema Wirtschaftskrise

http://de.wordpress.com/tag/wirtschaftskrise/

Zum 01.01.2009 treten für gewerbliche Versandhändler die Änderungen der fünften Novelle der Verpackungsverordnung in Kraft. Die Versandhändler sind verpflichtet, die an den privaten Endverbraucher versendeten Verkaufsverpackungen inklusive des Füllmaterials entweder kostenfrei zurückzunehmen oder sich an einem Rücknahmesystem zu beteiligen.

Kann die Rücknahmeverpflichtung auf den Hersteller übertragen werden?

Der Versandhändler kann seine Rücknahmeverpflichtung nicht auf den Hersteller der Verpackung oder den Zwischenhändler übertragen. Nur der Versandhändler selbst kann eine Aussage darüber treffen, ob die Verpackung an einen privaten Endverbraucher oder einen Gewerbetreibenden versendet wird. Die Beteiligungspflicht an einem Rücknahmesystem verbleibt ausschließlich beim Versandhändler als Erstabfüller.

Bis wann muss sich der Händler einem Rücknahmesystem angeschlossen haben?

Der Versandhändler hat die Möglichkeit seine Verpackung kostenfrei zurückzunehmen. Aus logistischer und kostenorientierter Sicht dürfte das für die meisten Händler nicht in Frage kommen. Somit bleibt dem Versandhändler nur die Möglichkeit, sich einem Rücknahmesystem anzuschließen. Den Anschluss muss der Händler bis zum 01.01.2009 geregelt haben.

Gebrauchte Verpackungen als Wahlmöglichkeit?

Gerade kleine Versandhändler greifen oft auf günstigere, gebrauchte Verpackungen zurück. Wurde diese gebrauchte Verpackung bereits in einem Rücknahmesystem lizenziert, muss der Händler diese Verpackung nicht noch einmal lizenzieren. Bisher waren solche Verpackungen mit dem grünen Punkt gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung entfällt aber als Pflicht zum Januar 2009. Damit ist der Verkäufer in der Nachweispflicht, dass die von ihm verwendete Verpackung schon einmal lizenziert wurde.

Der grüne Punkt und die Alternativen

Neben dem allseits bekannten grünen Punkt gibt es auf dem Markt verschiedene Alternativen. Einige der anerkannten Entsorger befinden sich allerdings nur in bestimmten Gebieten Deutschlands. Hier eine kleine Auswahl:
•    BellandVision GmbH
•    Der Grüne Punkt
•    EKO-PUNKT GmbH
•    INTERSEROH Dienstleistungs GmbH
•    Landbell AG
•    Redual GmbH & Co. KG
•    Zentek GmbH & Co. KG

Neue Abmahnwelle?

Versandhändler sollten in ihrem Shop und in der Versandverpackung darauf hinweisen, dass die Verpackung über das System XYZ lizenziert wurde. Um der sicherlich folgenden Abmahnwelle zu entgehen sollte mit einem Anwalt eine rechtssichere Formulierung gefunden werden.

Bußgeld

Der Versandhändler muss entweder die kostenlose Rücknahme der Verpackungen anbieten oder sich einem Rücknahmesystem anschließen, sonst begeht er eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 50.000,- EUR Strafe geahndet werden kann.

Kosten der Beteiligung an einem Rücknahmesystem

Die Kosten für kleinere Versandhändler liegen im Durchschnitt bei 150,- EUR pro Jahr. Damit kann der Händler bis zu 400 kg Verpackungsmaterial in den Verkehr bringen.

Vollständigkeitserklärung

In diesem Artikel ist beschrieben, ob und ab wann ein Versandhändler eine Vollständigkeitserklärung abgeben muss.

Verpackung geschenkt?

Bietet ein Versandhändler die Verpackung als "tolles Extra" oder inklusive an, müsste er von der Rücknahmeverpflichtung entbunden sein. Mit diesem Sachverhalt wird sich die deutsche Rechtssprechung sicherlich bald zu beschäftigen haben, mal abwarten, in welche Richtung die Entscheidungen dann tendieren.

Kostenlose Rücknahme anbieten und dann?

Ebenfalls ein Fall für die deutschen Gerichte könnte folgendes Szenario werden: Der Versandhändler bietet dem Kunden die kostenlose Rücksendung der Verpackung an. Der private Kunde schickt die Verpackung aber nicht zurück, sondern entsorgt sie über das duale System. Dem dualen System entstehen damit Entsorgungskosten, die niemand bezahlt hat. Aus diesem Grund müssen sich Versandhändler zwingend einem Rücknahmesystem anschließen.

IHK im Allgemeinen und Besonderen

Ein Gründer, der seine Geschäfte hauptsächlich über ebay abwickelt, stellte uns Fragen nach dem Rücknahmesystem und was dabei beachtet werden muss. Auf Nachfrage bei der zuständigen IHK wurden wir nur auf die Vollständigkeiterklärung und deren Anwendung hingewiesen. Die interessieren aber einen Einzelkämpfer im Onlinebereich nicht. Wirklich wertvolles ist auch von den bundesweiten IHKs im Netz nicht zu finden. Vielleicht sind die Informationen für die IHK noch zu neu? Auch wenn die Novelle bereits im April 2008 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, kommt der Zeitpunkt des Inkraftretens (der 01.01.2009) völlig überraschend.

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Die Regelung zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung aus der 5. Novelle der Verpackungsverordnung tritt zum 01.01.2009 in Kraft. Unternehmer, die b2c Verkaufsverpackungen (d.h. gewerbliche Verkäufer versenden an private Endverbraucher) in Verkehr bringen, müssen jährlich zum 01.05. eine Vollständigkeitserklärung abgeben. Diese Meldung erhält die zuständige IHK auf elektronischem Weg.

Für den Mittelstand gelten besondere Bagatellgrenzen. So ist eine Vollständigkeitserklärung nicht nötig, bei einem Verpackungsvolumen von bis zu 80.000 kg Glas oder 50.000 kg Papier, Pappe bzw. Karton oder bis zu 30.000 kg sonstige Verpackungen, wie Kunststoffe, Verbunde, Weißblech oder Aluminium. Ab wann muss bspw. ein Händler diese Erklärung abgeben? Ein Karton mit den Maßen 37,5 cm x 22,5 cm x 19 cm hat ein Eigengewicht von ca. 0,3 kg. Damit könnte ein ebay-Händler 16.666 Pakete (50.000 kg / 0,3 kg) versenden, bevor er die Bagatellgrenze überschreitet.

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Nachdem das Bundesverfassungsgericht am 9. Dezember 2008 entschieden hat, dass die vom Bundestag beschlossene Abschaffung der Pendlerpauchale nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, gilt die Regelung aus 2006 wieder. Damit können Millionen deutscher Pendler ihren Arbeitsweg wieder ab dem 1. km als Werbungskosten geltend machen. Diese Regelung gilt für die Jahre 2007 - 2009.

Ein Geschenk für die Politiker

Damit wurde unseren Politikern ein nachträgliches Nikolausgeschenk gemacht. Endlich ein Wahlkampfthema für 2009 über das sich trefflich streiten lässt!
Und nach der Wahl 2009 schaftt die neue / alte Bundesregierung die Pendlerpauschale mit einer besseren Begründung (auch Politiker sind lernfähig) ganz ab. Na dann, frohe Weihnachten und ein ehrliches neues Jahr.

Gleich zum 2. Teil des Tests.

http://www.existxchange.de/

Auch dieses Forum ist ein Unterprojekt eines Existenzgründerportals. Es zeichnet sich unserer Ansicht nach durch eine umfangreiche und gut sortierte Kategoriewahl sowie durch eine mittel hohe Anzahl an Beiträgen aus. Die genaue Anzahl der Forenbeiträge konnte nur geschätzt (circa 380) werden. Derzeit sind mehr als 1.000 Mitglieder registriert. Die Qualität und Seriosität der Beiträge oder als gut überwunden, leider konnte nicht festgestellt werden, wie viele Moderatoren in diesem Forum tätig sind und auf welche Qualifikationen sie zurückblicken können. Allerdings haben wir auch einen Steuerberater im Forum gefunden, der allerdings nach weiterführender Recherche kein Steuerberater ist, sondern der Verwandte eines Steuerberaters, welcher nur für die Kanzlei des Steuerberaters die Webseite vermarktet, erstellt und betreut. Weiterhin viel uns bei der Überprüfung des Forums auf, dass der Seitenaufbau um das Forum sehr unübersichtlich gestaltet wurde. Daher rutscht das Forum sehr tiefen auf die anzuzeigende Seite und verliert damit sein Interesse. Zwei große Werbepartner bestimmen den Blick des Benutzers sowie viele kleine Informationboxen und auch ein im oberen Bereich platzierter Textlinksblock, der sehr ablenkend wirkt.

Testergebnis existxchange.de

Übersichtlichkeit: ausreichend

Seriosität und Qualität: befriedigend bis gut

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: ausreichend

Gesamtergebnis: noch befriedigend (Schulnote)

Adresse: http://www.existxchange.de/forum-existenzgruendung/

http://www.impulse-gruenderzeit.de/

Das Gründermagazin im Impuls betreibt unter obiger Adresse ein Forum für Existenzgründer, was wir selbstverständlich auch getestet haben. Sofort fiel auf, dass die Kategorien nicht unbedingt umfassend und vollständig für die Fragen von Existenzgründern eingerichtet worden. Außerdem stellt man auch schnell fest, dass nicht sehr viele Beiträge im Forum vorhanden sind und bedauerlicherweise auch kein Moderator wirklich auf irgendwelche Fragen antwortete. Sehr oft findet man dann im Forum einfach nur Werbetexter von irgendwelchen Firmen, mit irgendwelchen Internetadressen oder dubiose Angebote. Das ist natürlich sehr schade für die Redaktionen und das Magazin, welches gerade Existenzgründern helfen soll. Insgesamt sind sogar 42 Beiträgeforum enthalten sowie 53 Benutzer angemeldet. Sehr positiv fällt auf, dass keine Bannerwerbung oder Textwerbung und Forum untergebracht ist.die Qualität der Beiträge ist aufgrund der fehlenden Operationen meist sehr dünnen und der werbe lasst ich, so dass man eigentlich nicht von einer Beantwortung mit qualitativ hochwertigen Texten ausgehen kann. Die Betreiber sollten ihrer auf den Missbrauch des Forums achten und doch abend ein Mal und qualifizierte Beiträge löschen. Wir haben das einfach so gehandhabt, indem wir auf unseriöse Angebote oder vermeintliche Franchisekonzepte geantwortet haben und in dieser Antwort die einzelnen Punkte und Argumente des Autors widerlegt oder dementiert haben. So kann jeder Leser im Nachgang die unseriösen Angebote aufgrund dieser Kommentare erkennen.

Testergebnis impulse-gruenderzeit.de

Übersichtlichkeit: sehr gut

Seriosität und Qualität: ausreichend bis ungenügend

Anzahl der Beiträge: mangelhaft

Werbeaufkommen: befriedigend, da zwar keine Banner- oder Textwerbung, aber dafür viele Werbeposts bzw. Spamposts

Gesamtergebnis: befriedigend (Schulnote)

Adresse: http://www.impulse-gruenderzeit.de/forum/

http://www.gruenderblatt.de/

Dieses Portal zur Existenzgründung bietet im allgemeinen sehr viele Checklisten, Informationen und Angebote für Existenzgründer an. Natürlich darf da ein Forum nicht fehlen. Das Forum ist insgesamt in logische Kategorien und Unterforen gegliedert, so dass der Existenzgründer schnell seine passende Kategorie findet und einen Text oder seine Frage veröffentlichen kann. Übersichtlich werden aber die letzten drei Artikel unterhalb jeder Kategorie veröffentlicht, alle Artikel können durch einen Mausklick auf die Überschrift der Kategorie angezeigt werden. Die Moderatoren sind sehr schnell über eine Moderatorliste recherchierbar. Leider ist auch hier kein zugelassener Steuerberater, Rechtsanwalt oder zumindest ein Existenzgründungsberater beziehungsweise Unternehmensberater oder aber auch Kfw Gründungsberater vertreten. Werbung ist nur in Form von Textwerbung am Fuß jeder Seite vorhanden. Die Textwerbung kann allerdings vom Leser schneller identifiziert werden, da sie in denen Farben der Internetseite gehalten wurde. Mit mehr als 800 Beiträgen und über 400 zugelassenen Mitgliedern ist dieses Forum in der Mittelklasse der von uns getesteten Foren anzusiedeln.

Testergebnis gruenderblatt.de

Übersichtlichkeit: gut

Seriosität und Qualitäten: gut bis befriedigend

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: gut, da nur Textwerbung am Fuß der Seiten

Gesamtergebnis: gut (Schulnote)

Adresse: http://www.gruenderblatt.de/forum/

http://www.starternetzwerk.de/

Mit mehr als 750 Beiträgen wurden ungefähr 450 Mitgliedern ist dieses Forum wohl auch nicht unbedingt klein. Übersichtlich angeordnete Kategorien sowie eine einfache und schnelle Bedienung zeichnen das Forum aus. Nicht ganz so gut hat uns die Qualität der Beiträge, die umfangreicher Werbung auf der Internetseite sowie die teilweise irrelevante oder unpassende Auswahl der Kategorien gefallen. Darüber hinaus existiert zwar eine Liste der Mitglieder und auch der Anteil der von ihnen geschriebenen Beiträge, es ist jedoch nicht ersichtlich, welche Qualifikation die Mitglieder besitzen, so dass die Qualität und Seriosität des Forums dadurch abgewertet wird.

Testergebnis starternetzwerk.de

Übersichtlichkeit: gut

Seriosität und Qualitäten: befriedigend

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: befriedigend, da Textwerbung an mehreren Stellen im Forum

Gesamtergebnis: befriedigenden (Schulnote)

Adresse: http://www.starternetzwerk.de/component/option,com_smf/Itemid,26/

http://www.existenzgruenderforum.de/

Dieses Forum hat keine weiteren Angebote, so wie alle anderen getesteten Seiten. Die Internetseite stellt schlich und einfach das Forum dar. Im Gegensatz zu den anderen verglichenen Websites, stellt das Forum das auch Projekt da. bei dieser Seite handelt es sich noch um eine sehr junge Seite,  daher ist es für uns verwunderlich, dass bereits über 600 Beiträge von circa 200 Benutzern geschrieben wurden. Im Allgemeinen ist das Forum übersichtlich gegliedert, in manchen Stellen vielleicht so detailliert mit Kategorien versehen. Die Anzahl derer Moderatoren lässt nicht unbedingt auf die Qualität der Moderatoren schließen, was durch uns nicht feststellbar war. Wir haben zumindest keine zugelassenen Berater, Steuerberater oder Rechtsanwälte gefunden. Im allgemeinen strotzt dieses Forum vor Textwerbung. Auf einer Seite haben wir 4 Textlinkblöcke gezählt, was eindeutig auf das Ziel der Seite schließen lässt. Der Betreiber sollte dahingehend etwas mehr Qualität an den Tag legen.

Testergebnis existenzgruenderforum.de

Übersichtlichkeit: gut

Seriosität und Qualitäten: mangelhaft

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: mangelhaft, da Textwerbung an mehreren Stellen im Forum

Gesamtergebnis: ausreichend (Schulnote)

Adresse: http://www.existenzgruenderforum.de/

Nach einer Recherche im Internet und der Suche nach Informativen und hilfreichen Foren zum Thema Existenzgründung, Selbstständigkeit, Geschäftsidee oder Fördermittel haben wir einige Seiten mit angeschlossenen Diskussionsforen gefunden. Aber nicht jedes Forum ist gleichzeitig ein gutes Forum, so dass wir große Unterschiede feststellen mussten. In einigen war sehr viel Werbung enthalten, welche niemand kommentierten oder gelöscht hatten. Andere Foren waren einfach noch zu neuen, so dass die Leser bisher sehr wenige Beiträge und Antworten vorgefunden haben. Wiederum andere Foren sind schlichtweg unübersichtlich und schlecht geordnet und sortiert. Im Folgenden möchten wir einige Foren kurz vorstellen und die vor und Nachteile dieser Foren beschreiben. Selbstverständlich können Sie gern weitere Foren in unserem Kommentar hier veröffentlichen.

Was bewerten wir?

Wir bewerten in den unterschiedlichen Foren:

  • die Übersichtlichkeit des Forums,
  • die Seriosität der Beiträge,
  • das Werbeaufkommen im Forum,
  • die Anzahl der geschriebenen Beiträge sowie
  • die Qualität der Moderatoren.

Folgende Existenzgründerforen haben wir uns angesehen und im ersten Teil der Reihe bewertet

http://www.gruenderlexikon.de/

Eigentlich nennt sich der Esel zuletzt doch heute soll es einmal anders sein. Wir betreiben selbstverständlich auch ein Forum, welches von einem Steuerberater und Kfw Gründungsberater (Dipl. Betriebswirt) regelmäßig moderiert wird. Von Zeit zu Zeit kommen auch andere Experten vorbei und Antworten sporadisch auf ihre Beiträge. Derzeit schaffen wir es noch jeden Beitrag fachlich zu beantworten, so dass auch Werbeposts kein Problem in unserem Forum sind, denn derartige Beiträge werden von uns gelöscht oder entsprechend korrigiert und kommentiert. Das Beitragsaufkommen ist zur Zeit noch überschaubar, jedoch stetig steigenden. Mit derzeit (Stand: 19.11.2008) 751 Beiträge liegen wir eher im mittleren Drittel der Foren. Durch zugelassene Steuerberater und Betriebswirte kann das Forum auf eine seriöse Beitragserfassung zurückblicken.

Testergebnis gruenderlexikon.de

Übersichtlichkeit: sehr gut

Seriosität und Qualität: sehr gut, da qualitativ hochwertig, durch durchzugelassene Berater

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: gut, da nur Bannerwerbung, keine Werbebeiträge oder Spamposts

Gesamtergebnis: gut (Schulnote)

Adresse: http://www.gruenderlexikon.de/forum/

http://www.foerderland.de/

Das Forum von foerderland.de beschäftigt sich ebenfalls ausschließlich mit Existenzgründer und deren Probleme. Was uns jedoch aufgefallen ist, dass es sehr viele verschiedene Kategorien und Unterforen gibt, was das Forum auf den ersten Blick etwas unübersichtlich gestaltete. Insgesamt haben wir sieben Unterforen mit insgesamt 29 Kategorien gezählt. Das ist für den kleinen auf den ersten Blick sehr viel, so dass er nicht recht weiß wo er suchen oder wo er seinen Beitrag veröffentlichen soll. Die Seriosität und Qualität der einzelnen Beiträge konnte stichprobenartig geprüft werden und wurde von uns als befriedigend bis gut befunden. Sehr auffällig ist, dass ein derartig großes Forum mit mehr als 8000 Beiträgen und mehr als 2000 registrierten Benutzern nur auf zwei Moderatoren zugreift. Jeder dieser Moderatoren hat nicht mehr als 50 Beiträge bisher geschrieben, was bei insgesamt mehr als 8000 Beiträgen verschwindend gering ist und daher aus unserer Sicht nicht unbedingt zu einer hohen Qualität beiträgt. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass viele andere Leser, Firmen oder Berater Beiträge beantworten, dabei jedoch nicht auf die Seriosität oder Qualität geachtet werden kann. Dies hängt wahrscheinlich mit dem doch recht groß gewordenen Forum zusammen. Zum Werbeaufkommen ist festzustellen, dass jeder Beitrag Werbung enthält und auch unter jedem Forum und fast jeder Übersicht ein großer Werbeblock mit Textwerbung vorhanden ist. Das lenkt im allgemeinen die Besuche ab, denn es wird hierauf Werbung klickt und der eigentliche Sinn und Zweck, die eigentliche Absicht des Besuches wird etwas verschleiert auf andere Seiten umgelenkt. Textwerbung bietet sich daher in einem Forum nicht unbedingt für Antwort suchende Benutzer an.

Testergebnis foerderland.de

Übersichtlichkeit: befriedigend, da sehr viele Beiträge, in sehr vielen Kategorien

Seriosität und Qualität: befriedigend, da nur zwei Moderatoren, keine zugelassenen Steuerberater oder Rechtsanwälte

Anzahl der Beiträge: gut

Werbeaufkommen: befriedigend, da mehrere Textwerbeblöcke, keine Werbebeiträge oder Spampost

Gesamtergebnis: befriedigend (Schulnote)

Adresse: http://www.foerderland.de/forum/

http://forum.bmwi.de

Das Forum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie beschäftigt sich nur in einem kleinen unter Forum mit dem Thema Existenzgründung im Handwerk, sowie mit den Fördermitteln Gründungszuschuss und Ich-AG. Hier heißt das Forum unglücklicherweise immer noch Ich-AG, welche ja seit dem erstem August 2006 durch die Neugründung Zuschuss abgelöst wurde, so dass es für die Besucher nur irreführend ist. das Forum ist ansonsten übersichtlich sortiert und verzeichnet in den beiden genannten Kategorien mehr als 4000 Beiträge. Leider war es uns nicht möglich, den Status der Moderatoren herauszubekommen. Nach unserer Anmeldung und einem seriösen Post auf eine Frage eines Benutzers, mussten wir recht schnell feststellen, dass innerhalb von 5 Minuten unser Beitrag gelöscht wurde. Das ist von unserer Seite als nicht unbedingt sinnvoll einzuschätzen, da man scheinbar auf dieser öffentlich-rechtlichen Seite nur Fragende zulässt und die Antwortenden sehr eng stürmisch betrachtet. sicher ist hier das Problem der Werbung gegeben, da dies auf öffentlich-rechtlichen Seiten eben nicht sein darf. Aber an Forum lebt unseres Erachtens von den Fragen der Besucher, welche eben zu ihrem Thema eine Antwort wünschen und gleichzeitig von den Antworten der Experten, welche ja nun nicht über aus öffentlichrechtlicher Einstellung sein können. Somit sollte man auch damit rechnen, dass freie Berater, Steuerberater, Rechtsanwälte oder andere Gründungsberater hier einen Beitrag schreiben möchten und ihre Internetadresse in dem definierbaren Feldhomepage eintragen. Alles in allem ist das sehr engstirnig, wird allerdings auch nicht vom Bundesministerium überwacht, sondern von einer anderen Firma, welche wahrscheinlich keine Ahnung von der Materie der Existenzgründung hat.

Testergebnis bmwi.de

Übersichtlichkeit: befriedigend, da nur zwei relevante Unterforen

Seriosität und Qualität: befriedigen, da sehr enger und kritische Auswahl der Moderatoren, Moderatoren nicht prüfbar

Anzahl der Beiträge: gut

Werbeaufkommen: sehr gut, keine Werbung

Gesamtergebnis: gut (Schulnote)

Adresse: http://forum.bmwi.de

 

 

Existenzgründer im Online-Bereich können beim Erstellen ihres Impressums leicht Fehler begehen. Diese Fehler können zu einer berechtigten Abmahnung führen und kosten den Gründer dann viel Geld. Vermeiden kann der Jungunternehmer diese Fehler, wenn er sich den Leitfaden des Justizministeriums zur Hand nimmt. Mit dem am 7.10.2008 veröffentlichten Leitfaden zur Impressumspflicht auf Internetseiten, will das Justizministerium der Abmahnwelle entgegentreten. Mit diesem Leitfaden soll jeder Onlineunternehmer in die Lage versetzt werden, sein Impressum an die gesetzlichen Anforderungen des Telemediengesetztes (TMG) anzupassen. Der Händler kann mit der Anleitung die Schwachstellen in seinem Impressum aufdecken und eliminieren. Das Justizministerium weist aber daraufhin, dass der Leitfaden keine rechtliche Verbindlichkeit hat.

Er kann nur das Risiko einer berechtigten Abmahnung minimieren. Zu finden ist der Leitfaden unter: http://www.bmj.de/musterimpressum

Impressumsassistent

Natürlich bietet das Netz auch die Möglichkeit, sich kostenlos ein Impressum zu erstellen. Mit dem Impressumsassistenten werden die wichtigsten Fragen gestellt und abgeklärt. Heraus kommt ein fertiges Impressum, welches der Gründer übernehmen kann.

Franchise bietet für Existenzgründer große Vorteile. Das Konzept wurde schon zigfach erprobt und der Franchisegeber bietet im Allgemeinen sowohl eine Einarbeitungszeit als auch ein bereits bewährte Verfahren.

Mehr über Franchising und den richtigen Businessplan für Franchisingnehmer haben wir bei existxchange gefunden. Nutzer sollten sich von der Werbung nicht abschrecken lassen, sondern direkt zu dem informativen Artikel über Franchising gehen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.existxchange.de

Bankprobleme www.bafin.de
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit www.existenzgruender.de
Infos zum Businessplan
www.bizzplan.net | www.gruenderberatung24.de
Coaching und Beratung zur Existenzgründung
www.althilftjung.de | www.gruenderberatung24.de
Finanzamt Software www.elsterformular.de
Finanzierung www.business-angels.de
Fördermittel und Förderdatenbank www.foerderdatenbank.de
Geschäftsideen durch Franchise
www.franchise-net.de | www.franchisedirekt.com | www.franchise-world.de
Geschäftsideen mit eBay www.auktionsideen.de
Grenzüberschreitende Arbeit www.euro-sofac.com | www.innoregio.net
Günstige und gebrauchte Betriebsausstattung www.zoll-auktion.de
Gründung aus der Hochschule www.exist.de
Gebrauchte Maschinen und Anlagen www.netbid.de/auktionen/
Investitionsrechner www.investitionsmehrkosten.de
KfW Bank www.kfw-mittelstandsbank.de
Mietfahrzeuge www.easycar.de | www.budget.de | www.sixt.de
Online-Magazin www.impulse.de | www.gruenderstadt.de
Schufa www.schufa.de
Software zur Existenzgründung www.softwarepaket.de
Statistiken für Branchen, Deutschland und Bundesländer www.destatis.de
Unternehmensnachfolge oder Unternehmenskauf www.nexxt.org
Verband der Bürgschaftsbanken www.vdb-info.de
Vorwahlen, Bank- und Postleitzahlen http://w3logistics.com/infopool
Weiterbildung www.akademie.de

Weitere interessante Adresse zur Existenzgründung finden Sie unter http://www.gruendungskatalog.de/

Das Bundesverfassungsgericht bestätigt in seinem aktuellen Beschluss unter dem Aktenzeichen 1 BvL 2/04 eine bereits seit 70 Jahren gültige Rechtstradition. Demgemäß unterliegen Freiberufler und Landwirte auch weiterhin nicht der Gewerbesteuer. Das Verfassungsgericht hat in seine Entscheidung mit einbezogen, dass Freiberufler im Regelfall eine akademische oder vergleichbare besondere berufliche Qualifikation besitzen. Weiterhin wurde angemerkt, dass die freien Berufe im Allgemeinen weniger Produktionsmittelintensiv sind und weniger Infrastrukturbelastungen für die Gemeinde darstellen. Freiberufler sind im Gegensatz zu Gewerbetreibenden vielfach berufsautonomen Reglementierungen hinsichtlich ihrer beruflichen Pflichten und Honorarbedingungen unterworfen. Bei den Land- und Forstwirten wurde die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers bestätigt, diese Berufsgruppe nicht der Gewerbesteuer zu unterwerfen. Gerade Land- und Forstwirte sind von dem Produktionsfaktor Boden, der durch die Grundsteuer schon eine Sonderbelastung erfährt, besonders abhängig.

Welche Berufsgruppen zählen laut Gesetz zu den Freiberuflern?

Im Einkommensteuergesetz sind die freien Berufe in einer Art Katalog aufgezählt. Der § 18 EStG bezeichnet dabei die Einkünfte aus selbständiger Arbeit, was den Einkünften der Freiberufler entspricht. Dem Gesetz nach sind folgende Berufe unter die selbständigen Einkünfte (=Freiberufler) zu zählen:

  • ständig ausgeübte wissenschaftliche, erzieherische, künstlerische, unterrichtende und schriftstellerische Tätigkeit
  • Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte
  • Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure, Ingenieure und Architekten
  • Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten
  • Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten
  • Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen

Begriffsbestimmung

Freie Berufe, Freiberufler, selbständig Arbeitende sind Synonyme und bezeichnen immer die im og. § 18 bezeichneten Berufe. Diese sind alle samt nicht Gewerbesteuerpflichtig und unterschieden sich daher von den Gewerbetreibenden, gewerblich Tätigen, Handwerkern, Handelsvertretern, Händler etc.

Was sind Freelancer?

Der Freiberufler sollte nicht mit dem so genannten Freelancer verwechselt werden. Der Freelancer ist auch ein Selbständiger, der in der Regel abgeschlossene Projekte für verschiedene Auftraggeber erledigt. Er kann dabei sowohl Gewerbetreibender als auch Freiberufler sein. In den meisten Fällen ist ein Freelancer auch ein Freiberufler. Gerade im Bereich der Buchführung, Steuerberatung und Wirtschaftspürfung werden sehr häufig Freelancer eingesetzt, welche nur zu bestimmten abschließbaren Projekten ins UNternehmen geholt werden.

Auf Seiten wie

http://www.freelancer.de/
http://www.freelancermap.de/
http://www.interlance.de/ werden Angebote und Nachfrage für Freelancer zusammengefasst.

Wenn ein neues Unternehmen aufgebaut wird, muss der Existenzgründer seine Einkaufsquellen finden. Den günstigsten Einkaufspreis für sein Produkt ausfindig zu machen, trägt zu einem guten Teil zum Erfolg des neuen Unternehmens bei. Eine gute Quelle gerade für frische Produkte sind Großmärkte, bspw. der Fischmarkt in Hamburg oder der Blumengroßmarkt in Berlin. Gründer, die nicht mit schnell verderblichen Produkten handeln, können nach Alternativen Ausschau halten. Eine gute Übersicht über den Großhandel verschiedensten Branchen bietet die Seite http://www.grosshaendler.org/. Auf dieser Seite können sich interessierte Großhändler kostenlos eintragen, was einen guten Anhaltspunkt über Anzahl der Marktteilnehmer garantiert.

Datenbank mit Großhandelsadressen

Das Fachmagazin Auktionsideen.de hat eine Datenbank mit derzeit mehr als 3.500 nationalen und internationalen Lieferantenadressen aufgebaut. Neben einer Anleitung zum Start für Online-Händler, geht die Redaktion dabei auch auf kritische Potentiale ein und erklärt, auf was bei der Auswahl geeigneter Lieferanten unbedingt geachtet werden muß.14 Tage gratis testen unter Auktionsideen.de

Ein Unternehmer hat zu Beginn seines Unternehmens ein aussagekräftiges, in sich schlüssiges betriebswirtschaftliches Konzept erarbeitet. Trotz einer eindeutigen Gewinnerzielungsabsicht erwirtschaftet der Unternehmer in den ersten fünf Jahren einen Verlust. Nach einem BFH Urteil ist eine Geschäftsanlaufphase von fünf Jahren unschädlich. Selbst diese Spanne von 5 Jahren kann überschritten werden, wenn der prognostizierte Totalgewinn des Betriebes positiv ausfällt. Das Unternehmen wird nicht als Liebhaberei eingestuft.

Die Verluste können mit anderen Einkünften verrechnet werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat mit der Seite www.softwarepaket.de ein weiteres kostenloses Highlight für Existenzgründer und Unternehmer geschaffen. So können zum Beispiel die unter dem Punkt „Quiz“ platzierten Fragen zu den Themen wie Schutzrechte, Rechnungswesen; Marketing, Controlling, Grundwissen VWL, Kosten- und Leistungsrechnung, Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanzierung sowie Liquidität ergänzend eingesetzt werden. Darüber hinaus können verschiedene Softwareprodukte direkt geladen oder auch auf CD kostenlos bestellt werden. Zu den Titeln für Existenzgründer zählen z.B. „Der Gründungsplaner“, „Der Unternehmensplaner“ oder „Früherkennung von Chancen und Risiken“
Darüber hinaus können auch Onlinehilfen wie ein interaktiver Skontorechner oder ein Onlinekassenbuch sehr sinnvoll eingesetzt werden. Sehr hilfreich ist die Onlinekalkulation für die Preise von Dienstleistern, Händler und Handwerkern. Durch den Gastzugang kann jeder ohne Anmeldung sofort loslegen. Die Daten werden dabei allerdings nicht gespeichert und müssen daher beim nächsten Besuch neu eingegeben werden.

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie herausgegebene Software für Existenzgründer wurde aktualisiert.
Was ist neu?
Neben einem neuen Design können auch aktualisierte Inhalte und Funktionen genutzt werden. Die für sogenannte Kleingründer entwickelte Software „Kleingründungen 2.1“ wurde integriert, so dass dahingehend keine Unterschiede mehr bestehen. Die Software sowie die Inhalte können individuell auf die Bedürfnisse und Gewerbe angepasst werden. Ebenfalls wurden die Bedürfnisse der Behinderten berücksichtigt.
Was leistet die Software?
Zum Einen können Existenzgründer ihren eigenen Businessplan erstellen. Alle wesentlichen Kapitel zu den Themen Gründungsvorhaben, Chancen und Risiken, Werbung, Unternehmensziele usw. sind darin enthalten. Aber auch Berechnungen zum Kapitalbedarf, zur Finanzierung und zur Rentabilitätsvorschau leisten hilfreiche Dienste. Zum Anderen können bereits bestehende Unternehmen nützliche Informationen zur Unternehmensführung abrufen. Die Software kann unter www.softwarepaket.de bestellt werden.

Laut Aussagen des Spiegels soll die IHK – Zwangsmitgliedschaft für Unternehmer ab dem Jahr 2006 fallen. Diese Aussage ist jedoch noch unbestätigt. Existenzgründer sind, wenn Sie nicht Mitglied der Handwerkskammer sind, Mitglieder der Industrie- und Handelskammer. Dazu ist ein jährlicher Beitrag zu entrichten. Nur bei Nachweis eines geringen Einkommens kann der Unternehmer von den Beiträgen befreit werden. Gegenleistungen erhält das Unternehmen wenige. In der neuen Form der Industrie- und Handelskammer erhebt die Kammer keine Mitgliedergebühren mehr, sondern nur noch Gebühren für erbrachte Leistungen. Gegen die Zwangsmitgliedschaft wurde schon des öfteren erfolglos geklagt. Neben Klagen vor den Verwaltungsgerichten, dem Bundesverfassungsgericht möchte nun der Verein der „IHK-Verweigerer“ vor dem EuGH (Europäischen Gerichtshof) klagen. In anderen europäischen Ländern existieren auch derartige Kammern, allerdings werden dort die Unternehmer nicht verpflichtet eine Mitgliedschaft einzugehen, sondern können die Dienste der öffentlichen Stellen nach Bedarf nutzen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation rund um die IHK entwickelt.