Google ist eines der Unternehmen, die in den letzten Jahren besonders häufig von sich reden machten. Jetzt ist es soweit, dass Google ein eigenes, internationales Branchenbuch zusammenstellen will. In diesem sollen künftig zahlreiche Unternehmen aufgelistet werden, es wird nicht mehr länger als Lokale Branchen Center bezeichnet, sondern künftig unter dem Namen Google Places agieren.

Dabei setzt Google auf eine eigene Webseite für jeden Standort eines Unternehmens. Auf dieser Webseite finden sich die standardisierten Infos zu den Unternehmen ebenso, wie Kundenbewertungen und andere Informationen, die aus dem gesamten Netz zusammengetragen werden. Auch ein Eintrag bei Google Maps ist dabei selbstverständlich. Doch wie bekommen Sie nun Ihr Unternehmen in dieses internationale Branchenbuch? Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich in 4 einfachen Schritten eintragen können.

Schritt 1: Neues Unternehmen hinzufügen

Im ersten Schritt rufen Sie die Seite http://google.de/places auf und wählen den Menüpunkt „Neues Unternehmen hinzufügen". Dort können Sie nun zunächst entscheiden, ob Sie Ihr Unternehmen an einem oder mehreren Standorten betreiben. In letzterem Fall können Sie den Button „Mehrere Einträge hochladen" auswählen. Google gibt Ihnen dann genaue Anweisungen, wie Sie eine Excel-Tabelle mit allen relevanten Adressdaten erstellen und diese hochladen können. So sparen Sie jede Menge Arbeit und Zeit.

Schritt 2: Die Basisinformationen zum Unternehmen

In diesem Schritt geben Sie die genauen Adressdaten an, wie Straße, Postleitzahl und Co. Auch Telefonnummern, Webseite und E-Mail-Adresse können Sie hier angeben. Eine Kurzbeschreibung, die maximal 200 Zeichen beinhalten darf, können Sie ebenfalls eingeben. Anschließend ordnen Sie Ihr Unternehmen einer Kategorie zu, die es am besten beschreibt. Dabei macht Google Ihnen automatisch einige Vorschläge. Sie können bis zu fünf Kategorien auswählen und auch eigene Vorschläge machen. Sobald Sie diese Daten eingegeben haben, wird Ihr Eintrag in einem kleinen Vorschaufenster angezeigt, dabei ist auch eine Markierung in Stecknadelform bei Google Maps enthalten. Sollte diese falsch sitzen, klicken Sie auf den Button „Falsche Position der Markierung korrigieren" und verändern Sie die Stecknadelposition.

Schritt 3: Zusatzinformationen zum Unternehmen

Im dritten Schritt reichern Sie Ihren Eintrag mit zusätzlichen Infos an. Dabei können Sie erst einmal Ihren Leistungsbereich angeben. Ein bestimmter Radius um Ihren Geschäftssitz kann zeigen, wohin Sie liefern oder Ihre Leistungen erbringen. Auch mehrere Standorte, an denen Sie arbeiten, können Sie hier markieren. Ebenfalls können Sie Angaben zu den Öffnungszeiten, den Zahlungsoptionen und Co. machen. Ebenfalls lassen sich bis zu zehn Fotos zu Ihrem Unternehmen hochladen und es sind insgesamt fünf Videos möglich, die allerdings zunächst auf YouTube hochgeladen werden müssen. Dann geben Sie nur noch die YouTube Adresse für die Videos ein. Unter dem Feld „Zusätzliche Details" können Sie besondere Serviceleistungen, angebotene Marken und viele weitere, individuell zu definierende Informationen angeben. Dies ist jedoch nur in Stichpunkten möglich.

Schritt 4: Daten einreichen

Im letzten Schritt finden Sie den Button „Einreichen", den Sie anklicken. Nun werden Sie nach Kontaktmöglichkeiten zur Verifizierung Ihrer Daten gebeten. Möglich sind ein Anruf, eine SMS oder Postkarte. Es kann jedoch derzeit noch einige Wochen dauern, bis Ihre Daten freigeschaltet werden.

in Anlehnung an: http://www.marketing-trendinformationen.de

Die Rentenversicherung klagt schon seit Jahren über zu hohe Ausgaben und zu geringe Einnahmen. Mit der Pflichtversicherung für Selbständige hat die Rentenkasse eine neue und sehr lukrative Einnahmequelle gefunden. Die Pflichtversicherung betrifft vor allem kleine Selbständige oder aber bestimmte, scheinbar willkürlich festgelegte Berufsgruppen. Durch immer weiter steigende Beiträge wird die finanzielle Belastung der rentenversicherungspflichtigen Selbständigen in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen.

Versicherungspflichtige Selbständige

Selbständige, die bestimmten Personenkreisen angehören, werden durch die gesetzliche Rentenversicherung zwangsgeschützt. Zu diesem versicherungspflichtigen Personenkreis gehören lt. der Deutschen Rentenversicherung:

selbstständige Handwerker, die in der Handwerksrolle eingetragen sind
selbstständige Lehrer und Erzieher, ohne versicherungspflichtigem Arbeitnehmer
Pflegepersonen
Hebammen
Seelotsen
Hausgewerbetreibende
Küstenschiffer oder Küstenfischer
Künstler oder Publizisten
Selbstständige mit einem Auftraggeber, ohne versicherungspflichtigem Arbeitnehmer

Warum verhindert die Einstellung eines Arbeitnehmers die Rentenversicherungspflicht?

Nicht ganz nachzuvollziehen ist die Einschränkung „ohne versicherungspflichtigen Arbeitnehmer“. Für den Selbständigen liegt in der Beschäftigung eines Dritten vor allem ein entstehender Kostenfaktor. Dabei reicht die Anstellung eines Minijobbers, was aus unternehmerischer Sicht zu Beginn der Selbständigkeit Wagnis genug ist, nicht aus. Der Arbeitnehmer muss versicherungspflichtig sein. Nur dann gesteht der Gesetzgeber den Selbständigen Eigenverantwortung zu. Erst dann kann er auch für sich selbst sorgen und die Zwangsversicherung der gesetzlichen Rentenversicherung abschütteln.

Selbständige Handwerker und Rentenversicherungspflicht

Existenzgründer rätseln im Zuge der Unternehmensgründung im Handwerk oft, ob sie rentenversicherungspflichtig sind oder nicht. Dieses Problem ist über die Handwerksordung (HWO) zu lösen. Lt. der HWO wird zwischen zulassungsfreiem und zulassungspflichtigem Handwerk und handwerksähnlichem Gewerbe unterschieden.

Zulassungsfreies Handwerke

Ein klassischer, zulassungsfreier Handwerksbetrieb ist der Hausmeisterservice. Der Unternehmer muss sich nicht in die Handwerksrolle eintragen lassen. Er braucht zur Ausübung seines Unternehmens keinen besonderen Befähigungsnachweis . Eine Rentenversicherungspflicht besteht für den Unternehmer nicht. Geregelt sind die zulassungsfreien Handwerke in der Anlage B der HWO.

Zulassungspflichtige Handwerke

Dachdecker, Maurer oder Tischler zählen zu den zulassungspflichtigen Handwerken. Für die in der Anlage A der HWO aufgelisteten Berufsgruppen herrscht Meisterzwang. Qualifiziert Gesellen können sich mit der Ausübungsberechtigung (§ 7b HWO) in zulassungspflichtigen Handwerken selbständig machen. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Gründer sechs Jahre praktische Tätigkeit in diesem Beruf nachweisen kann. Vier Jahre davon muss der Gründer in leitender Position gearbeitet haben. Durch die Erteilung der Ausübungsberechtigung muss sich der Gründer genau wie der Meister in der Handwerksrolle eintragen lassen, um seinen Beruf ausüben zu können. Mit der Eintragung in der Handwerksrolle ist der Unternehmer rentenversicherungspflichtig.

Lesen Sie dazu näheres unter:

Ausübungsberechtigung oder Meister FAQ 29

Selbständige Pflegepersonen und Rentenversicherungspflicht

Selbständige Pflegepersonen aus Heilhilfsberufen sind ebenfalls rentenversicherungspflichtig. Heilkundige, die die Diagnose stellen und die medizinisch erforderliche Behandlung der Kranken bestimmen, sind von der Pflicht zur Rentenvericherung ausgenommen. Dazu zählen bspw. Ärzte, Arbeitstherapeuten, Logopäden oder Psychotherapeuten.

Hebammen, Krankengymnasten oder Physiotherapeuten dagegen, werden von der Versicherungspflicht erfasst.

Hebammen und Entbindungshelfer

Lt. Gesetz sind Hebammen und Entbindungshelfer als besonders schutzwürdig eingestuft. Sie sind in jedem Fall ab der Geringfügigkeitsgrenze rentenversicherungspflichtig. Selbst die Einstellung eines versicherungspflichtigen Arbeitnehmers steht lt. SGB 6 der Versicherungspflicht nicht entgegen.

Selbständige Lehrer und Erzieher und Rentenversicherungspflicht

Die Deutsche Rentenversicherung definiert den Lehrer wie folgt:

Lehrer im Sinne der Rentenversicherung ist, wer in irgendeiner Form Wissen, Können oder Fertigkeiten an andere weiter gibt.

Dabei kommt es nicht auf eine pädagogische Ausbildung an. Unter die Rentenversicherungspflicht fallen demzufolge auch Nachhilfelehrer, Dozenten, Skilehrer, Reit- und Fahrschullehrer. Selbst Tagesmütter müssen oft vor dem Sozialgericht klären lassen, ob sie eine erzieherische Tätigkeit ausüben oder nur eine nicht rentenversicherungspflichte Verwahrung von Kindern betreiben. Die Rentenversicherungspflicht bei Lehrern oder Erziehen erlischt, sobald sie einen pflichtversicherten Arbeitnehmer einstellen.

Ausnahmen Lehrer aus dem musischen Bereich

Gesangs- oder Musiklehrer fallen nicht unter die Rentenversicherungspflicht. Diese Personengruppen sind in der Künstlersozialkasse pflichtversichert.

Vorteil der Rentenversicherungspflicht

Die Pflichtversicherung in der Rentenversicherung hat einen großen Pluspunkt. Der Unternehmer hat weiterhin Anspruch auf die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Die Absicherung der Erwerbsunfähigkeit ist gerade bei älteren Handwerkern, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen, ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Die aktuellen Kennzahlen für Freie Berufe sind in der Statistik der Selbstständigen in den Freien Berufen zusammengefasst worden. Sie zeigen ein klares Bild: Der Trend zu mehr Selbstständigkeit in den Freien Berufen setzt sich fort und es werden auch immer mehr Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen. Ebenfalls gelten die Freien Berufe mittlerweile als wichtigster Sektor im Bereich Dienstleistungen.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

Aus der Statistik ergaben sich folgende Zahlen:

  • Anstieg der Freiberufler in geregelten Freien Berufen: 1,3 Prozent
  • Anstieg der Freiberufler bei nicht verkammerten Freien Berufen: 9,8 Prozent
  • Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter bei Freiberuflern: 1,2 Prozent
  • Anstieg der insgesamt im Freiberufler-Bereich beschäftigten Personen: 1,5 Prozent

Freie Berufe auf dem Vormarsch

Alleine diese deutlichen Anstiege, die trotz der Krise verwirklicht werden konnten, zeigen, wie wichtig die Freien Berufe für unsere Wirtschaft sind. Mittlerweile machen die Freien Berufe bereits mehr als zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus.

Dabei kommt es zu einem solchen Anstieg, weil aufgrund ständiger technischer Weiterentwicklungen immer mehr Freie Berufe nachgefragt werden. Aber auch die neuen Berufsbilder in den kreativen Bereichen tragen einen nicht unerheblichen Teil zu diesem doch recht deutlich ausfallenden Anstieg bei. Dabei gibt es bei den Freien Berufen vier wichtige Säulen, die deutlich gestiegen sind:

  • Freie Kulturberufe: + 7,8 Prozent
  • Freie technisch-naturwissenschaftliche Berufe: + 7,5 Prozent
  • Freie rechts-, steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe: + 4,8 Prozent
  • Freie Heilberufler: + 4,0 Prozent

Dabei relativiert sich der Anstieg der Freien Berufe im Bereich der Freien Kulturberufe allerdings durch zahlreiche Notgründungen aus der Arbeitslosigkeit.

in Anlehnung an: http://www.freie-berufe.de

Stockfotografie ist ein Begriff, der derzeit in aller Munde ist. Besonders häufig wird darüber berichtet, wie mit Stockfotografie eine Existenz aufgebaut werden kann. Doch auch Sie als Gründer können von der Stockfotografie profitieren. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Was ist Stockfotografie eigentlich?

Die Stockfotografie ist zwar derzeit sehr bekannt und wird häufig diskutiert, dennoch ist noch nicht Jedermann klar, was genau darunter zu verstehen ist. Dabei handelt es sich, vereinfacht dargestellt, um den Verkauf von Fotos aus einer Art Lagerhaltung. So setzt sich auch der Begriff zusammen, denn „stock" steht im Englischen für Lager.

Das heißt, die Fotografen machen ihre Fotos, bearbeiten sie oft noch nach und bieten sie anschließend zum Verkauf an. Dadurch wird ein Fotolager aufgebaut, aus dem heraus verkauft werden kann. Für die Veröffentlichung der Fotos stehen verschiedene Bildagenturen im Web zur Verfügung, die sich um die Vermarktung und den Verkauf kümmern. Dafür erhalten sie eine Provision. Die Fotografen profitieren davon, dass ihre Bilder professionell und international vertrieben werden, ohne sich um etwas kümmern zu müssen. Die Kunden erhalten eine riesige Auswahl oft professionell erstellter Fotos.

Wozu Sie Stockfotografie nutzen können

Stellt sich nun die Frage, wofür Sie als Gründer Stockfotografie nutzen können. Im Grunde genommen ist es im Marketing, auf der Webseite, in Internetblogs, Imagebroschüren und vielem mehr, notwendig, Fotos einzubinden. Selbst das hauseigene Kundenmagazin darf nicht ohne Fotos ausfallen. Denn diese lockern Texte und Berichte auf und können so die Kunden besser ansprechen. Die Stockfotografie können Sie also vielseitig einsetzen.

Wichtig dabei ist, dass Sie stets professionelle Aufnahmen auswählen. Die meisten Bildagenturen stellen zwar gewisse Mindestanforderungen an Fotos, die bei ihnen eingestellt werden können, doch sollten Sie selbst ebenfalls darauf achten, Fotos auszuwählen, die zu der Aussage passen, die Sie damit treffen wollen.

Die 4 besten Online Bildagenturen für Stockfotografie

Im Web finden sich unzählige Bildagenturen für die Stockfotografie. Die bekanntesten vier Anbieter wollen wir Ihnen kurz vorstellen.

Fotalia

Die bekannteste Bildagentur ist wohl fotalia.com. Hier gibt es Bilder bereits ab 0,14 Euro. Zur Verfügung stehen verschiedene Lizenzarten, wie die Standardlizenz und die erweiterte Lizenz. Erstere gliedert sich in unterschiedliche Größen, so dass die Bilder für den Online- oder den Printbereich genutzt werden können. Die erweiterte Lizenz wird nötig, wenn die Bilder weiter verkauft werden sollen. Die Zahlung erfolgt in Credits, die per PayPal oder Kreditkarte gekauft werden können.

http://de.fotolia.com

Panthermedia

Diese Bildagentur ist ebenfalls sehr bekannt. Sie bietet Fotos für das Web ab 3,00 Euro an. Außerdem stehen Bilder-Abos zur Verfügung, etwa 100 Bilder für das Web für 39 Euro im Monat. Die Laufzeiten sind mit einem Monat auch bei den Abos sehr kurz gehalten.

http://www.panthermedia.net

Dreamstime

Dreamstime bietet Bilder ab 0,17 Euro an. Sie können hier aber auch ein Monatsabo erhalten. Gezahlt wird wiederum mit Credits, die über Kreditkarte oder Paypal gekauft werden können.

https://www.dreamstime.com

iStockphoto

Auch bei iStockphoto gibt es zahlreiche Fotos zu günstigen Preisen. Wiederum erfolgt die Zahlung mit Credits, die gekauft werden müssen.

http://www.istockphoto.com

Quellen: http://www.boomfaktor.de
http://magazin.unternehmerweb.at

Interim Management steht in dem Ruf, teuer zu sein. Sicher ist, dass es immer auf die jeweilige Situation ankommt, weshalb Sie selbst diese einschätzen sollten und Kosten und Nutzen des Interim Managers entsprechend abwägen sollten.

Tagessatz vereinbaren

In der Regel werden Sie mit einem Interim Manager Ihrer Wahl einen Tagessatz vereinbaren. Diesen Tagessatz zahlen Sie aber nur dann, wenn der Interim Manager auch tatsächlich tätig wird. Fixkosten für Ausfallzeiten, wie es bei fest angestellten Mitarbeitern der Fall wäre, entfallen somit.

Meist wird der Tagessatz sich am Zieleinkommen eines fest angestellten Mitarbeiters in gleicher Position orientieren und prozentual von diesem berechnet werden. Liegt also das Zieleinkommen bei 100.000 Euro jährlich, so wird dieser Betrag als Grundlage genommen. In der Regel wird ein Prozent des Zieleinkommens als grobe Marschrichtung für den Tagessatz angenommen, im vorliegenden Beispiel wären das also 1.000 Euro. Die Realität sieht allerdings anders aus, so schwanken die Preise zwischen 0,7 und 1,5 Prozent, so dass Sie einen Interim Manager auch zum Tagessatz von weniger als 300 oder mehr als 4.000 Euro beschäftigen können. Schalten Sie eine Interim Management Gesellschaft dazwischen, steigen die Kosten weiter.

Die Kosten sind gerechtfertigt

Auf den ersten Blick sehen diese Kosten wahrlich sehr hoch aus. Allerdings sind sie durchaus gerechtfertigt. Denn generell gilt, dass der Interim Manager jeden Tag mit 100-prozentiger Leistung angehen wird, was bei Angestellten eher selten der Fall ist. Zudem müssen seine Zeiten, in denen er Urlaub macht, nach neuen Aufträgen sucht und ähnliches ebenfalls finanziert werden, was aus dem Tagessatz heraus geschieht. Ebenso sollten Sie sich folgende Vorteile vor Augen führen, die Sie mit einem Interim Manager erhalten:

  • Sie zahlen nur für tatsächlich erbrachte Leistungen.
  • Ausfallzeiten wegen Urlaub, Krankheit oder ähnlichem kosten Sie nichts.
  • Der Interim Manager verkauft Ihnen sein Know-How, das einen unbezahlbaren Wert hat, ebenso wie die langjährige Erfahrung des Managers.
  • Sie müssen sich keine Gedanken um die Zukunft des Interim Managers nach Abschluss der Zielaufgabe machen, wie es bei einem Angestellten der Fall wäre.
  • Sie brauchen nicht aufwändig nach einem angestellten Manager zu suchen und diesen lange einarbeiten, sowie die langfristig anfallenden fixen Kosten zu zahlen.

Lieferverzug ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Nicht nur Sie selbst müssen sich dem Kunden gegenüber erklären, können Sie einen Liefertermin nicht einhalten. Auch Ihre Lieferanten können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht pünktlich liefern. Dann sollten Sie aber die wichtigsten rechtlichen Grundlagen kennen.

Nachfrist ist Pflicht

Sie müssen Ihrem Lieferanten grundsätzlich die Chance geben, die Ware noch nachzuliefern. Hierfür können Sie eine Nachfrist setzen. Diese muss laut BGB angemessen sein, was im § 281 geregelt wird. Was genau angemessen allerdings bedeutet, wird nirgends erwähnt.

Als Faustregel können Sie eine Nachfrist danach ausrichten, welches Ziel Sie mit den geschuldeten Lieferungen verfolgten. Üblich sind bei unverderblichen Waren bis zu zwei Wochen, sofern ein entsprechender dringender Auftrag vorliegt, können Sie die Nachfrist aber auch kürzer festlegen.

Sehr kurze Nachfristen

Natürlich kann es Ihnen auch einmal passieren, dass Sie die Waren sehr dringend benötigen. Haben Sie vielleicht schon ein Alternativangebot im Auge, können Sie eine kurze Nachfrist setzen. Jedoch muss der Lieferant in der Lage sein, binnen dieser Frist auch zu liefern. Sie müssen die Nachfrist somit rechtfertigen können.

Auch ist es sinnvoll, Ihren Lieferanten darauf hinzuweisen, dass Sie die Lieferung aus Kostengründen oder wegen bestehender Aufträge sehr dringend benötigen. Eine solche Angabe ist sogar zwingend erforderlich, soll eine Nachfrist von gerade einmal ein oder zwei Tagen gesetzt werden.

in Anlehnung an: Newsletter Verkauf & Vertrieb inside 28.06.2010

Die Amish in den USA sind bekannt für ihre ewig gestrige Denkweise. Sie leben noch heute so, wie man im 19. Jahrhundert lebte. Sie verzichten auf Strom und Auto, auf Telefon und Handy. Und dennoch scheinen sie ein glückliches Leben zu führen. Doch damit nicht genug. Selbst in der Geschäftswelt setzen die Amish neue Trends.

Studie zeigt den Trend

So ergab eine Studie während der Krise, dass nur zehn Prozent der Firmen der Amish innerhalb der ersten fünf Jahre nach Gründung scheiterten. Üblicherweise liegt die Rate der gescheiterten Gründungen binnen fünf Jahren nach Gründung bei 50 Prozent. Damit wird deutlich, dass auch deutsche Gründer sich diese Chancen zunutze machen sollten.

Doch nicht nur in den USA kann man erfolgreich sein, wenn man es wie die Amish macht. Das Erfolgsrezept lässt sich auch für deutsche Gründer anwenden, sofern sie es denn richtig umsetzen. Erik Wessner, ein Amerikaner, hat genau dieses Erfolgsrezept nun auf den Punkt gebracht.

Erfolgsrezept in drei Schritten

In drei einfachen Schritten erlangen Sie mit Ihrem Unternehmen langfristig Erfolg. Wir zeigen Ihnen, wie es geht:

1. Grenzen zwischen Firma und Familie

Die Amish sind sehr traditionelle Menschen, die viel Wert auf die Familie legen. Während es hierzulande üblich ist, Beruf und Privatleben strikt voneinander zu trennen, sieht es bei den Amish anders aus. Alle Familienmitglieder erhalten hier stets die Chance, sich aktiv an der Firma zu beteiligen, die Motivation steigt.

2. Familiäres Arbeitsklima

Der zweite Schritt auf dem Weg zum Erfolg: Die Mitarbeiter müssen sich wohlfühlen. Wenn Eigentümer von Unternehmen sich um ihre Mitarbeiter kümmern und ein entsprechend familiäres Arbeitsklima bemühen, sind die Chancen auf dem Markt besser. So kann ein gemeinsames Frühstück mit den Mitarbeitern Wunder bewirken.

3. Nicht abheben

Ebenfalls setzen die Amish auf das Motto, dass alle Arbeit getan werden muss, auch wenn sie keinen Spaß macht. So packen selbst die Inhaber der Unternehmen mit an, wenn zu viel zu tun ist. Damit zeigen sie, dass sie nicht abgehoben sind, nur weil sie den Chefposten inne haben.

in Anlehnung an: Trend Alert vom 23.6.2010

White Papers sind für Start-Ups eines der bedeutendsten Instrumente, um ihre Ideen erfolgreich zu verkaufen. Im Grunde genommen stellt ein White Paper dabei nichts anderes, als eine Art Businessplan für die Ideen des Unternehmens dar. Mit dem White Paper können Sie also auch potenzielle Investoren anziehen. Damit dies aber gelingt, sollten Sie folgende Punkte beachten.

White Paper sind keine Werbung

Formulieren Sie im White Paper Ihre Ideen, vermeiden Sie es dabei, in die Werbeschiene abzugleiten. White Papers sollen in erster Linie informieren, wofür es notwendig ist, dass sie sachlich und neutral formuliert werden. Analysen, technische Details, wissenschaftliche Erklärungen oder Erläuterungen am direkten Beispiel sind die beste Methode, um die Komplexität der Ideen in einfacher Form darzustellen.

Sie sollten dabei darauf achten, die Zielgruppe genau anzusprechen. Im Idealfall umfasst Ihr White Paper zwischen zehn und 30 Seiten. Formulieren Sie Ihre Ideen kurz und knapp, verwenden Sie keine Schachtelsätze, sondern gut lesbare Texte und hochwertige Bilder, die die Idee veranschaulichen können.

Bleiben Sie im White Paper stets objektiv und ehrlich. Legen Sie größten Wert auf eine optisch ansprechende Gestaltung. Der Magazin-Stil hat sich nicht nur optisch, sondern auch textlich als besonders geeignet erwiesen. Auch wenn Sie grundsätzlich ein sparsamer Gründer sind, sparen Sie nicht am falschen Ende. Lassen Sie wenigstens einen Lektor über Ihre White Papers sehen. Rechtschreibfehler und Co. würden das Vertrauen zerstören.

White Papers online vertreiben

Nutzen Sie ebenfalls das Internet, um Ihre Ideen publik zu machen. White Papers können Sie als PDF-Download auf Ihrer Webseite zur Verfügung stellen. Achten Sie hier besonders darauf, dass die Suchmaschinen die hochwertigen Inhalte auch finden können. Sie steigern damit Ihr Ranking und gleichzeitig die Besucherzahlen. Außerdem werden mehr Besucher Ihrem White Paper Beachtung schenken.

Überprüfen Sie aber auch, wie viele Besucher sich das White Paper tatsächlich angesehen haben und schätzen Sie so ein, wie viele User sich für Ihr Unternehmen interessieren. Nur mit diesen Daten erhalten Sie wertvolle Informationen zum allgemeinen Interesse an Ihren Ideen.

Wenn Sie in Verkaufsverhandlungen starten, dann kennen Sie sicher das Problem, dass Ihre Kunden stets versuchen werden, Sie herunter zu handeln. Wenn Sie ihnen aber auf die richtige Art und Weise begegnen, haben Sie gute Chancen, das Beste für sich selbst herauszuholen. Mit diesen 8 Tipps werden Sie garantiert erfolgreiche Verkaufsverhandlungen führen können. Wir zeigen Ihnen, wie es geht:

8 Tipps, um erfolgreich zu verhandeln

Setzen Sie in Ihren Verhandlungen einfach die folgenden 8 Tipps um und erzielen Sie so bessere Ergebnisse.

  1. Geben Sie niemals Ihr maximales Limit an, bis zu dem Sie beispielsweise preislich heruntergehen könnten. Das führt nur dazu, dass Sie nicht mehr als dieses Limit erhalten werden.
  2. Geben Sie keine Spielräume, sondern feste Größen an. Andernfalls wird der Kunde sich für das Ende des Spielraums entscheiden, welches ihm am besten passt.
  3. Geben Sie nicht von sich aus Rabatte und Nachlässe, sondern warten Sie, bis Ihr Gegenüber mit den Verhandlungen beginnt. Andernfalls laufen Sie Gefahr, ein Angebot zu machen, dass zu niedrig oder zu hoch ausfällt.
  4. Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Gegenübers genau. Sie erkennen hieran, ob ein sehr heikles Thema angesprochen wurde oder erfahren Details, die Ihnen Ihr Gegenüber nicht preisgeben wollte.
  5. Geduld ist eine Tugend, die Sie auch in Verkaufsverhandlungen aufbringen sollten. Geben Sie nicht zu schnell nach, verhandeln Sie hartnäckig. Das braucht zwar mehr Zeit, bringt aber auch bessere Ergebnisse.
  6. Achten Sie stets darauf, höflich zu bleiben, selbst wenn Ihr Gegenüber Sie angreift. Wer höflich bleibt, erhält Sympathiepunkte und damit die Chance, bessere Abschlüsse zu erzielen.
  7. Das erste Angebot ist nur der Ausgangspunkt für weitere Verhandlungen, es sollte niemals sofort angenommen werden. Handeln Sie, sonst denkt Ihr Gegenüber, sein Angebot sei zu niedrig gewählt.
  8. Beschäftigen Sie Ihr Gegenüber mit möglichst vielen Fragen. Dadurch erfahren Sie nicht nur wichtige Details und können ein Vertrauensverhältnis aufbauen, sondern gewinnen auch Zeit. Diese können Sie nutzen, um zu überlegen, wie Sie am besten weiter vorgehen.

Verhandlungen sind Menschensache

Sie sehen also, es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um Verhandlungen erfolgreicher zu führen. Vergessen Sie dabei aber nie, dass auch die Sympathie entscheidend für erfolgreiche Abschlüsse ist. Deshalb sollten Sie bei Bedarf besser jemand anderen als Verhandlungspartner einsetzen, kommen Sie selbst mit einem Kunden nicht zurecht.

in Anlehnung an: Newsletter Verkauf & Vertrieb inside 28.06.2010

Wenn Sie Kunden neu erschließen wollen, werden Sie schnell feststellen, dass Ihnen verschiedene Typen von Kunden gegenüber treten. Eine besonders unangenehme, weil schwierig zu überzeugende Spezies ist dabei der Typ Besserwisser. Diese Kunden schnappen hier und da viele Infos auf, die aber oftmals nur Halbwahrheiten darstellen. Demzufolge widersprechen Ihnen diese Kunden und hinterfragen jedes Detail, das Sie in einer Verkaufsverhandlung äußern.

Was der Besserwisser will

Für den Typus Besserwisser geht es darum, dass er sich profilieren will. Er sucht in allen Bereichen nach Anerkennung und Wertschätzung, die Sie ihm in jedem Fall entgegen bringen sollten. Zeigen Sie dem Kunden, dass Sie seine Meinung akzeptieren. Bestätigen Sie ihn, wo es möglich und sinnvoll erscheint, in seiner Meinung.

Ein einmal ausgesprochenes Lob, eine Anerkennung, etwa darüber, wie gut sich der Kunde in einem bestimmten Bereich auskennt, kann hier schon das Eis brechen. Wenn der Kunde merkt, dass Sie ihm das geben, was er will, lässt er sich leichter zum Kauf animieren.

Anerkennende Bemerkungen verhelfen zum Erfolg

Mit ein wenig Wertschätzung und Anerkennung können Sie somit auch besserwisserische Kunden überzeugen. Verlieren Sie dabei keinesfalls die Geduld, denn sobald nur ein Hauch von Ironie in Ihrer Stimme zu vernehmen ist, wird der besserwisserische Kunde den Rückzieher machen.

Ebenfalls sollten Sie darauf achten, den Kunden nicht in Punkten zu bestärken, die er eindeutig falsch sieht. Erklären Sie ihm lieber Ihre eigene Sichtweise und achten Sie darauf, dies mit sinnigen Beispielen zu untermauern. Erkennen Sie dabei aber seine eigene Meinung stets an.

in Anlehnung an: Newsletter Verkauf & Vertrieb inside Juni 2010

Als Selbstständiger muss die Zahlung an die GEZ nicht unbedingt erfolgen. Dies hat jetzt der Verwaltungsgerichtshof unter dem Aktenzeichen 10 A 2910/09 entschieden. Im vorliegenden Fall verlangte der Hessische Rundfunk die Zahlung von GEZ-Gebühren von einem Informatiker für dessen PC. Der Informatiker hatte den betroffenen PC in seinem häuslichen Arbeitszimmer im Keller untergebracht. Da er für seine privaten Rundfunkempfangsgeräte bereits GEZ-Gebühren bezahlte, weigerte er sich, diese auch für den PC zu entrichten. Der Verwaltungsgerichtshof gab ihm Recht, denn auch ein internetfähiger PC sei, sofern private Geräte angemeldet seien, als kostenfreies Zweitgerät zu führen.


in Anlehnung an: Pro Firma, Mai 2010, S. 80

Gerade Gründer stellen ihren ersten Arbeitsplatz oft zu Hause auf. Doch schnell merken sie, dass diese Büroräume keinesfalls den notwendigen Anforderungen gerecht werden. Dann könnte das Bürosharing eine Alternative sein.

Anbieter für Bürosharing

Anbieter für Bürosharing finden sich mittlerweile in fast jeder Stadt. Man muss allerdings unterscheiden, denn während einige Büros dauerhaft in einem Gründungs-Zentrum z. B. angemietet werden können, sieht das eigentliche Bürosharing etwas anders aus. Hier teilen sich mehrere Gründer eine Bürofläche. Sie können diese nach eigenem Belieben gestalten und für einige Tage, Stunden, Wochen oder auch längerfristig anmieten.

Die gesamte Einrichtung wird dabei vom Vermieter gestellt. Die Mieter müssen lediglich Laptop und Co. mitbringen. Sie werden einfach an das Stromnetz angeschlossen und fertig ist das komplett nutzbare Büro.

Vorteile beim Bürosharing

Das Bürosharing bietet zahlreiche Vorteile. So können sich die Gründer mit anderen Gründern aus der gleichen oder artverwandten Branchen austauschen. Sie sind nicht so isoliert, wie im Home Office. Gerade für kreative Berufe ist dies von Vorteil. Ebenfalls bietet sich Bürosharing an, wenn Kunden empfangen werden sollen. Denn die zur Verfügung stehenden Büros sind sehr hochwertig und repräsentativ eingerichtet. So entstehen Arbeitsplätze, die bei den Kunden einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Außerdem lassen sich die Fixkosten des Unternehmens senken. Denn beim Bürosharing fallen Kosten nur dann an, wenn das Büro auch tatsächlich genutzt wird. Wird es nur einmal im Monat benötigt, fallen also auch nur einmal im Monat die Kosten an.

Zusatzleistungen beim Bürosharing

Eine andere Möglichkeit des Bürosharings sieht vor, dass das Büro dauerhaft angemietet wird. Damit wären wir wieder bei den Gründerzentren und ähnlichem. Hierbei bietet sich der Vorteil, dass nicht nur das Büro zur Verfügung gestellt wird, sondern auch zahlreiche Dienstleistungen angeboten werden.

Beginnend beim Büro- und Sekretariatsservice über einen Empfangsservice bis hin zu Backoffice-Leistungen ist alles möglich. Das heißt, die Zentrale im Zentrum sorgt dafür, dass eingehende Anrufe entgegen genommen werden, selbst wenn der Gründer zur Zeit nicht im Büro ist. Auch Kunden können empfangen werden und im Sekretariat werden verschiedenste Aufgaben übernommen. Das bietet gerade für Gründer, die häufig unterwegs sind, die Sicherheit, auch ohne Einstellung von Mitarbeitern für ständige Erreichbarkeit während der Geschäftszeiten zu sorgen.

Quelle: http://www.buerocenterlinde.de

Die Insolvenzsicherung von Ansprüchen der Arbeitnehmer an das Unternehmen im Alter wird in der Regel über den PSV, den Pensionssicherungsverein, erfolgen. Allerdings gilt dies nicht für Zeitwertkonten und Vorruhestandsregelungen, da diese nicht in den Bereich des Betriebsrentengesetzes fallen. In diesen Fällen stehen den Unternehmen drei Möglichkeiten zur Verfügung, um dennoch eine Insolvenzsicherung zu erreichen, die vom Betriebsrat oft verlangt wird.

Zum Einen gibt es die Verpfändung, die sich aber dahingehend schwierig gestaltet, dass sie für jeden Anspruch einzeln abgeschlossen werden muss und eine regelmäßige Aktualisierung notwendig ist. Auch die Bürgschaft birgt einige Nachteile, so muss sie ebenfalls regelmäßig aktualisiert werden. Hinzu kommt, dass sie die Kreditlinie eines Unternehmens schmälert und die Kosten bonitätsabhängig berechnet werden. Die dritte Variante sind die CTA. Das Kürzel steht dabei für Contractual Trust Arrangement. Es bedeutet so viel, wie die feste, unwiderrufliche und insolvenzsichere Übertragung von Vermögen an einen Treuhänder.

Arten der CTA

Die CTA sind sowohl als überbetriebliche Lösungen, bekannt auch als Gruppen-CTA, möglich, als auch in Form von unternehmenseigenen CTA. Erstere betreuen mehrere Gesellschaften und legen die Gelder insolvenzsicher an. Sie werden von der BaFin überprüft und zugelassen und legen Gelder vorrangig in handelbaren Fonds an. Am Markt treten sie meist als Kapitalgesellschaften auf. Die Kosten für die Einrichtung betragen etwa 1.000 bis 2.000 Euro für das Unternehmen, dabei kann das CTA so eingerichtet werden, dass eine Anpassung nur einmal jährlich nötig wird. Hier fallen noch einmal Kosten an, die sich zwischen 2.500 und 7.500 Euro bewegen.

Die unternehmenseigenen CTA werden meist von großen Unternehmen gegründet und treten häufig als Verein auf. Sie beschäftigen sich lediglich mit der Insolvenzsicherung der Ansprüche der eigenen Mitarbeiter. Die Einrichtung ist aufgrund der kompletten Neugründung sehr kostenintensiv, mit etwa 10.000 Euro kann man in jedem Fall rechnen. Auch die jährlichen Kosten, die ab 20.000 Euro betragen, sind entsprechend hoch.

Sinn und Zweck der CTA

Die CTA werden vielfach auch von Experten belächelt. Dort heißt es, die CTA würden lediglich Ansprüche absichern, die durch den PSV ohnehin schon abgesichert sind. Allerdings stimmt dies so nicht. Denn die CTA schließen Lücken, die durch den PSV offen bleiben, sie sichern auch Ansprüche ab, die vom CTA nicht gesichert werden und sind in der Höhe nicht unbedingt begrenzt. Hinzu kommt, dass der PSV die Kosten für eine Insolvenzsicherung auf alle Mitgliedsunternehmen umlegt. Fallen diese geringer aus, weil die CTA ebenfalls einspringen, sinken auch die Kosten für die anderen Mitgliedsunternehmen im PSV.

Des Weiteren ermöglichen die CTA eine nahtlose Zahlung der Betriebsrenten und Co. Denn sie müssen nicht so aufwändige Prüfungen und Berechnungen durchführen, wie es etwa beim PSV der Fall wäre, kommt es zu einer Insolvenz.

in Anlehnung an: Pro Firma, April 2010, baV Spezial 04/10, S. 12-14

 

Der gesättigte Markt zeigt sich heute mit voller Kraft. In den Nachkriegsjahren wurde das Wachstum von der Nachfrage bestimmt, die aufgrund knapper Güter hoch war. Heute allerdings sind die Märkte gesättigt, die Preise können international verglichen werden, wofür das Internet die Möglichkeit bietet. Der Markt wird immer mehr zum Käufermarkt, denn die Käufer können mit Einkaufszusammenschlüssen und Co. die Konditionen diktieren. Daraus ergeben sich vielfältige Nachteile und Auswirkungen, denen es richtig zu begegnen gilt.

So wirkt der gesättigte Markt

Der gesättigte Markt hat viele Nachteile für Unternehmen. Dazu zählen

  • sinkende Preise, die von den Käufern vorgegeben werden,
  • Diktat von Konditionen, damit ein Geschäft zum Abschluss kommen kann,
  • sehr kurze Fristen zur Entscheidung für oder gegen ein Produkt oder ein Angebot.

Diese Vorgehensweisen im gesättigten Mark wirken sich wie folgt aus:

  • Planungssicherheit für Unternehmen bezüglich Stückzahlen, Renditen und Umsätzen geht verloren
  • Komplexität und die dafür aufzuwendenden Kosten steigen
  • Gewinne werden permanent gefährdet
  • das Verhalten des Wettbewerbs wird intransparent

4 Wege zum Überleben im gesättigten Markt

Deshalb sollten Sie als Unternehmer die vier wichtigsten Punkte kennen, um im gesättigten Markt zu überleben. Das sind:

  • gemeinsame Zielverpflichtungen
  • Effektivität bei Innovationen
  • individuelle Produkte zum Standardpreis
  • selbstlernende Regelkreise

Bei den gemeinsamen Zielverpflichtungen müssen Sie sicherstellen, dass alle Entscheidungsträger dieselben Ziele verfolgen. Innovationen werden nur dann bis zur vollständigen Reife gebracht, wenn sie auch tatsächlich effektiv sind. Die Produkte müssen mittels Baukastensystemen schnell veränderbar und den individuellen Wünschen der Kunden anpassbar gemacht werden. Aus diesen drei wichtigen Punkten ergeben sich dann die selbstlernenden Regelkreise. Hier kommt es darauf an, dass alle Mitarbeiter im Unternehmen dieselben Ziele verfolgen und dabei das Wohl des Unternehmens im Blick behalten.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, kurz DIHK, hat seinen Gründerreport 2010 vorgelegt und fordert darin zahlreiche Erleichterungen für Existenzgründer. Insbesondere der Bürokratieabbau steht dabei im Vordergrund.

Die 4 wichtigsten Forderungen des DIHK

Der DIHK hat in seinem Gründerreport 2010 vier besonders wichtige Forderungen herausgestellt:

1. Einnahme-Überschuss-Rechnung

Existenzgründer sollen künftig keine Einnahme-Überschuss-Rechnungs-Formular mehr bei der Steuererklärung ausfüllen müssen. Dieses Formular ist laut DIHK so kompliziert gestaltet, dass es kaum ohne die Hilfe eines Steuerberaters ausgefüllt werden kann.

2. Umsatzsteuervoranmeldung

Weiterhin fordert der DIHK, dass die Umsatzsteuervoranmeldung bei Gründern künftig generell quartalsweise erfolgen solle und nicht mehr monatlich. Auch nach einer Anlaufzeit sollten die Beträge für die Umsatzsteuer so angepasst werden, dass die quartalsweise Abgabe mehr Unternehmern zur Verfügung steht.

3. unverhältnismäßige Belastungen durch Kommunen

Ebenfalls verlangt man, dass Kosten und Belastungen für Gründer, die unverhältnismäßig hoch sind, aus kommunalen Satzungen gestrichen werden. Dies gilt etwa für die Parkplatzablöse in Großstädten, wo eine Abgabe verlangt wird, wenn nicht ausreichend Kundenparkplätze zur Verfügung stehen. Diese Abgabe erreicht schnell einen fünfstelligen Bereich.

4. Gewerbeanzeigen

Zusätzlich fordert der DIHK, dass die Industrie- und Handelskammern künftig ebenfalls Gewerbeanzeigen annehmen dürfen. Dadurch müssten Gründer nicht erst zum Gewerbeamt.

Weniger Aufwand durch arbeitslose Gründer

Ebenfalls fordert der DIHK, dass die Arbeitsagenturen weniger Gründer mit nicht tragfähigen Konzepten zu den Industrie- und Handelskammern schicken. Der Aufwand, diese Konzepte zu prüfen, sei eindeutig zu hoch. Vor allem, wenn es um die Verlängerung des Gründungszuschusses gehe, landeten zahlreiche Konzepte auf den Tischen der IHK-Mitarbeiter. Allerdings benötigen die Arbeitsagenturen gar kein Prüfsiegel einer sachkundigen Stelle für die Verlängerung des Zuschusses.

Ein Punkt jedoch wurde vom DIHK nicht angesprochen: Nämlich die Zwangsmitgliedschaft in einer der 80 Industrie- und Handelskammern, die mit Kosten verbunden ist. Diese soll auch nach dem neuen Gründerreport 2010 nicht abgeschafft werden.

in Anlehnung an: http://www.gruendungszuschuss.de

Die aktuelle Krise schwächt das Vertrauen in Unternehmen immer mehr. Damit das aber nicht auch auf Sie abfärbt, sollten Sie frühzeitig für Referenzen und Testimonials sorgen. Denn durch positive Kundenstimmen lassen sich auch Neukunden schneller und einfacher gewinnen. Wie aber kommen Sie an solche Referenzen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Referenzen mehr Erfolg erreichen.

So bekommen Sie Referenzen

Natürlich müssen Sie erst einmal Referenzen bekommen, um diese anschließend zur Steigerung Ihres Erfolges einsetzen zu können. Am besten gehen Sie so vor, dass Sie Ihre Kunden einige Tage oder Wochen nach der Lieferung nochmals kontaktieren. Dies ist sowohl schriftlich, als auch telefonisch oder im persönlichen Gespräch möglich.

Fragen Sie hierbei gezielt nach, welche Eigenschaften der Produkte oder Leistungen Ihres Unternehmens besonders positiv bewertet wurden. Aus diesen Aussagen können Sie zum Einen Informationen zur Verbesserung Ihrer Leistungen und Produkte erhalten, zum Anderen erfahren Sie, wie zufrieden der Kunde war. Sollte es wider Erwarten harsche Kritik hageln, ist das auch nicht tragisch. So konnte Ihr Kunde sich seinen Kummer von der Seele reden und wird vermutlich nicht öffentlich über Sie herziehen. Haben Sie Lob geerntet, fragen Sie, ob Sie dies in Textform als Referenz verwenden dürfen. Lassen Sie den Text aber unbedingt vom Kunden freigeben.

So setzen Sie Referenzen ein

Nachdem Sie die Referenzen bekommen haben, gilt es, diese richtig einzusetzen. Schriftliche Referenzen auf dem Briefpapier des Kunden sollten Sie rahmen und im Eingangsbereich Ihres Unternehmens aufhängen. Auch eine Veröffentlichung in der Kundenzeitschrift oder im Internet ist sinnvoll.

Ebenfalls können Sie Videos drehen, in denen Ihre Kunden zu Wort kommen und diese auf eigenen Seiten im Internet sowie auf externen Portalen vorstellen. Bedenken Sie immer: Eine Empfehlung eines Dritten wirkt auf viele Kunden deutlich besser, als die reinen Werbeaussagen der Unternehmen selbst. Halten Sie Ihre Referenzen dabei auch stets aktuell. Denn Referenzen von Unternehmen, die es nicht mehr gibt, sind wenig wert. Trennen Sie sich auch von Referenzen der Kunden, die negativ in den Schlagzeilen auffallen.

Die Politik ebenso wie die Gesellschaft sind sich einig: Eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus ist häufig nur eine Notgründung und daher meistens keinen wirklichen Erfolg. Die Wahrheit allerdings sieht anders aus, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, kurz DIW, unter der Leitung von Alexander Kritikos und Marco Caliendo bestätigt.

Motive für die Gründung wurden erfasst

Zu Beginn der Studie wurden Gründer aus dem Jahr 2003 zu ihren Motiven für die Gründung befragt. Dabei waren folgende Antwortmöglichkeiten vorgegeben:

  1. Die Arbeitslosigkeit sollte beendet werden.
  2. Erste Kunden waren schon vorhanden.
  3. Der Wunsch, sein eigener Chef zu sein, bestand schon länger.
  4. Der Anspruch auf Arbeitslosigkeit sollte auslaufen.
  5. Es wurde eine Marktlücke entdeckt.
  6. Der Berater in der Arbeitsagentur hatte zur Gründung geraten.

Aufgrund dieser Motive für die Gründung wurden drei große Gruppen gebildet. Betrachtet wurde die Hauptgruppe der Befragten, etwa 1.900 Männer aus Westdeutschland, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagten. Die drei Gruppen waren

  • Push-Gründer,
  • Pull-Gründer und
  • Push-Pull-Gründer, also gemischte Typen.

Als Push-Gründer wurden diejenigen bezeichnet, die tatsächlich eine Notgründung durchführten, um die Arbeitslosigkeit zu beenden. Als Pull-Gründer kamen diejenigen Gründer in Frage, die zielorientiert an einem hohen Erfolg ihrer Gründung arbeiteten und die dritte Gruppe der gemischten Gründer wurde von beiden Motiven beeinflusst.

Während die Push-Gründer nur 12 Prozent ausmachten, waren es bei den Pull-Gründern 16 Prozent. Die größte Gruppe mit 72 Prozent machten aber die gemischten Typen aus.

Erfolgsaussichten für Push- und Pull-Gründer

In der erwähnten Studie wurden die Gründer sowohl zum Start ihrer Selbstständigkeit, als auch 1,5 Jahre, 2,5 Jahre und fünf Jahre nach der Gründung befragt. Daraus ergibt sich folgendes Bild für den Erfolg: Absolut waren 60 bis 70 Prozent der Gründer auch nach fünf Jahren noch selbstständig, immerhin 20 Prozent hatten wieder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen und nur zehn Prozent haben sich erneut arbeitslos gemeldet. Im Gegensatz dazu steht eine Gruppe Arbeitsloser, die weiterhin nach einer geeigneten Stelle suchte, aber im Durchschnitt höhere Arbeitslosenquoten und ein deutlich geringeres Einkommen aufwies.

Push-Gründer suchten die Selbstständigkeit nach Angaben der Studie in Branchen, die sie bisher nicht kannten und scheiterten deshalb recht häufig mit ihrer Gründung. Die Pull-Gründer haben ebenfalls einige Fehler gemacht, sie nahmen kaum externe Beratungen und Coachings an, wogegen die gemischten Typen diese nutzten.

Im Hinblick auf die geschaffenen Arbeitsplätze konnten die Pull-Typen im Schnitt 4,2 neue Arbeitsplätze schaffen, bei den gemischten Typen waren es 3,5 neue Arbeitsplätze und bei den Push-Gründern wurden lediglich 2,8 Arbeitsplätze geschaffen. Das zeigt ebenfalls, dass die Gruppe der Pull-Gründer und der gemischten Typen größere Erfolge verbuchen konnten.

Kapitaleinsatz und Altersstruktur

Ähnlich sah es beim Kapitaleinsatz aus. Hier investierten die Pull-Gründer am häufigsten Summen über 10.000 Euro, während die gemischten Typen und die Push-Gründer am häufigsten ohne Kapitaleinsatz gründeten.

Die reinen Pull-Gründer waren im Durchschnitt 35,8 Jahre alt, die gemischten Typen 39 Jahre und die Push-Gründer schon 40,9 Jahre. Demnach zeigt sich, dass jüngere Menschen in der Regel motivierter sind, sich eine eigene Existenz aufzubauen.

Quellen:

http://www.diw.de
http://www.gruendungszuschuss.de

Kunden, die Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte weiter empfehlen, sind wünschenswert. Doch obwohl die daraus resultierende Empfehlungsrate schon mit kleinen Aufmerksamkeiten deutlich gesteigert werden kann, nutzen die wenigsten Unternehmen bisher diese Chancen. Damit die Empfehlungsrate gesteigert werden kann, müssen Sie zunächst einmal wissen, welche Kunden und wie viele von ihnen Sie weiter empfehlen und wo die Gründe hierfür liegen. Außerdem müssen Sie in Erfahrung bringen, welche Produkte am häufigsten empfohlen wurden und wer Ihre besten Empfehler sind. Sie sollten sich bei Ihnen schließlich entsprechend bedanken. Um diese Fragen beantworten zu können, müssen Sie Ihre Empfehlungsrate messen. Wir zeigen, wie es geht.

Empfehlungsrate messbar machen: Die 3 Fragen

Die oben genannten Angaben sind für die Planung der weiteren Vorgehensweise wichtig. Sie erhalten sie durch drei Fragen, die am Ende jedes Telefonats oder Gesprächs stehen sollten.

  1. Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
  2. Was hat der Empfehler genau gelobt?
  3. Wer war der Empfehler?

Wenn Sie diese Fragen beantwortet bekommen können, können Sie erfahren, welche Kunden Sie weiter empfehlen. Sofern Sie den Namen des Empfehlers herausfinden konnten, sollten Sie sich zügig telefonisch oder besser noch persönlich bei ihm bedanken. Ebenfalls erkennen Sie an diesen Fragen, ob Ihr Werbebudget in Mailings oder anderen Aktionen überhaupt sinnvoll angelegt wird. Werden Mailings an erster Stelle nie genannt, können Sie künftig darauf verzichten.

Vergleichen Sie die Kennzahlen

Wichtig ist außerdem, dass Sie das Geschäft aus Empfehlungen mit denen aus herkömmlicher Neukundengewinnung vergleichen. Kernbereiche, in denen Sie Vergleiche anstellen sollten, sind:

  • durchschnittliche Umsätze
  • Dauer bis zum Abschluss
  • Bedeutung von Rabatten und Sonderkonditionen
  • Kosten für die Kundengewinnung

Ebenfalls sollten Sie ermitteln, wer Ihre besten Empfehler sind. Bedanken Sie sich am besten mit einem kleinen Geschenk. Bekommt Ihr Kunde Anerkennung von Ihnen, so wird er Sie vielleicht noch häufiger weiter empfehlen. Denken Sie immer daran: Das Empfehlungsgeschäft ist die kostengünstigste und damit effektivste Möglichkeit, Neukunden zu gewinnen.

Quelle: http://www.anneschueller.de

Gerade als Gründer haben Sie viel um die Ohren und oft nur ein geringes Budget, um alle Gründungskosten zu stemmen. Dennoch müssen das neue Büro, die Praxis oder der Laden eingerichtet werden und dabei formschön wirken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotz kleiner finanzieller Mittel attraktive Akzente setzen können.

Gestaltung beginnt mit der Corporate Identity

Der Wiedererkennungswert ist für Unternehmen besonders wichtig. Achten Sie auch bei der Einrichtung Ihrer Geschäftsräume darauf. Verwenden Sie ähnliche Farben, wie beim Firmenlogo oder dem Briefpapier. Gestalten Sie alles aufeinander abgestimmt, so dass Kunden sich schnell in Ihrem Unternehmen wiederfinden.

Achten Sie außerdem auf eine gut durchdachte Aufteilung des Raumes. Verlieren Sie sich nicht in Kleinigkeiten, sondern setzen Sie lieber auf große, geradlinige Flächen, die schnell erkennen lassen, wo die Kunden Waren finden, wo der Empfangsbereich ist usw. Akzente können Sie mit kleinen, farbigen Dekorationsgegenständen setzen.

Teuer ist nicht immer gut

Nicht immer müssen es die teuersten Materialien sein, die Ihren Geschäftsräumen zu neuem Glanz verhelfen. Vielfach ist es auch mit sehr einfachen Materialien möglich, stilvolle Akzente zu setzen. Statt dem teuren Naturstein im Empfangsbereich, kann eine formschön lackierte MDF-Platte in den Firmenfarben besser und zeitloser wirken. Mit Aluminium und Edelstahl lassen sich elegantere Akzente, als mit imitiertem Gold, setzen. Statt eines Holzbodens können Sie Laminat verwenden, bei der Beleuchtung reichen indirekt beleuchtende Leuchtstoffröhren aus.

Achten Sie immer darauf, dass Sie die wichtigsten Bereiche so hochwertig wie möglich gestalten. Bereiche, in denen Ihre Kunden sich nicht aufhalten, können Sie einfacher gestalten. Insgesamt sollte das Erscheinungsbild Ihrer Geschäftsräume aber zum Verweilen einladen und Ihre Kunden ansprechen. Dabei sollten Sie nie billig wirkende Lösungen verwenden, wie mickrige Büropflanzen. Besser ist es, einige Blüten in einer Schale zu verteilen. Ein teurer Kunstdruck an der Wand ist nicht notwendig, einfacher ist eine farbliche Gestaltung, direkt auf die Tapete aufgebracht.

Wenn Sie gerade erst Ihr eigenes Unternehmen gründen, müssen Sie noch viele wertvolle Kontakte zu Lieferanten und Co. aufbauen. Dabei kommt es vor allen Dingen darauf an, dass neue Lieferanten schnell und effizient gefunden werden können. Hier hat sich das Medium Internet in der Vergangenheit immer mehr durchgesetzt und herkömmliche Lieferantensuchmaßnahmen ersetzt. Aufgrund der Vielzahl von Webseiten, Anbietern und Co. ist die Lieferantensuche im Web nur mit passenden Suchmaschinen möglich. Hier lassen sich zwei Varianten unterscheiden: Die Allrounder und die Spezial-Suchmaschinen.

Allrounder-Suchmaschinen im Überblick

Bei den Allrounder-Suchmaschinen, zu denen Google, Windows Live und Yahoo gehören, stehen vor allem private Anwender im Vordergrund. Es werden sämtliche Internetseiten gescannt und auf eine Anfrage hin werden oft Tausende von Seiten angezeigt. Darunter sind aber auch unzählige Ergebnisse, die den Suchbegriff nur auf den Seiten enthalten, jedoch keinen Lieferanten dafür darstellen.

Grund dafür ist die automatische Durchsuchung der Webseiten mit kleinen Robotern und der Sortierung nach einem Ranking, das auf mathematischen Algorithmen basiert. Eine menschliche Bewertung findet nicht statt, so dass diese Suchmaschinen nur bedingt für die effektive Lieferantensuche eingesetzt werden können.

Spezial-Suchmaschinen im Überblick

Die zweite Variante der Suchmaschinen sind die spezialisierten Varianten, die sich vorrangig mit Business-to-Business befassen. Hier können Sie als Gründer erhebliche Zeitvorteile gewinnen, da nur wirklich relevante Ergebnisse angezeigt werden, die zudem von Menschen bewertet wurden. Dabei finden Sie die Suchmaschinen

  • Wer liefert was? (www.wlw.de), die als größte Lieferantensuchmaschine in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt. Mehr als 380.000 Unternehmen sind alleine in Deutschland registriert.
  • Hoppenstedt (www.hpi.de), die 210.000 Unternehmen aus Dienstleistung, Handel und Industrie listet.
  • Europages (www.europages.com), die mehr als 900.000 exportorientierte Unternehmen aus 35 europäischen Ländern beinhaltet.
  • Thomas Global Register (www.thomas-global.de), die einen weltweit agierenden Einkaufsführer mit mehr als 700.000 Unternehmen betreibt.
  • Die Deutsche Industrie (www.diedeutscheindustrie.de), die 36.000 Unternehmen aus der Investitionsgüterbranche listet.
  • Gelbe Seiten Business (www.businessdeutschland.de), die Produkte, Lieferanten und Kunden im B2B-Bereich auflistet.
  • Kompass (www.kompass.com), wo über 2,3 Millionen Unternehmen aus mehr als 70 Ländern gelistet sind.

Interim Management, also die vorübergehende Beauftragung eines externen Managers erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Allerdings müssen für den Ablauf auch klare Regeln befolgt werden, damit der Einsatz des Interim Managers erfolgreich sein kann.

Die Auswahl des Interim Managers

Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, einen Interim Manager zu finden. Einerseits kann eine Interim Management Gesellschaft beauftragt werden, die aus einem mehr oder weniger großen Pool einen geeigneten Kandidaten vorschlägt. Ebenfalls kann direkt ein Vertrag mit einem Interim Manager abgeschlossen werden.

Beide Varianten bedingen aber die Kenntnis um die Notwendigkeit des Interim Management Einsatzes. Hierbei gilt, dass die Aufgabe, die der Interim Manager übernehmen soll, so klar wie möglich definiert werden muss. Ist die Aufgabe unklar, werden die Interim Manager auch bei deren Formulierung hilfreich mit zur Seite stehen.

Die Analysephase

Nachdem die vertraglichen Gegebenheiten bezüglich Aufgabenstellung, Einsatzdauer und Honorar geklärt sind, kann der Interim Manager mit seiner eigentlichen Arbeit beginnen. Diese wird zunächst von einer Analysephase geprägt. In dieser Phase gilt es, die Abläufe im Unternehmen, die Kollegen und Mitarbeiter kennen zu lernen.

Allerdings sollte nie mehr als ein Drittel oder ein Viertel der geplanten Einsatzzeit für die Analyse aufgewendet werden. Denn die Hauptaufgabe des Interim Managers besteht in der Umsetzung von Veränderungen.

Nachhaltigkeit sicherstellen

Der Einsatz von Interim Management hat nur dann Erfolg, wenn Veränderungen nachhaltig sind. Geht das Unternehmen seinen gewohnten Gang, wenn der Interim Manager wieder weg ist, dann hat sich der Einsatz nicht gelohnt. Das muss allen Beteiligten klar sein, weshalb es auch wichtig ist, dass alle im Unternehmen beschäftigten Personen, die mit dem Interim Manager zu tun haben werden, rechtzeitig über dessen Einsatz und die Sinnhaftigkeit dieses Einsatzes informiert werden.

Kommunikation des Interim Managers

Ebenfalls ist es notwendig, dass der Interim Manager vom Auftraggeber umfassend über alle wichtigen Details die Aufgabe betreffend informiert wird. Außerdem gilt die Informationspflicht natürlich auch anders herum, also dass der Interim Manager regelmäßig Bericht erstattet. Dies erfolgt gegenüber dem Auftraggeber, der Interim Management Gesellschaft, den betroffenen Abteilungs- oder Teamleitern und teils muss der Interim Manager auch mit Banken oder Behörden kommunizieren.

Bei Unternehmensnachfolgen stellt sich auch immer die Frage, wer für welche Schulden haften muss. Deshalb sollten Sie die wichtigsten Haftungsfragen kennen.

Haftung für alte Schulden

An erster Stelle ist die Haftung für Schulden des bisherigen Unternehmens zu nennen. Sie kann auch auf den neuen Unternehmer übergehen, insbesondere bei Schulden gegenüber der Sozialversicherung und dem Finanzamt. Abhilfe sollen oftmals Garantien des Verkäufers schaffen, doch gelten diese nur, wenn auch die Gläubiger über die Haftungsfreistellung des Nachfolgers informiert werden.

Haftung für Steuern

Grundsätzlich haftet der Geschäftsführer für die Steuerschulden und die Schulden zur Sozialversicherung. Dies gilt auch dann, wenn es sich um eine Unternehmensnachfolge handelt. Der Nachfolge-Geschäftsführer ist ebenso haftbar für alle Schulden, die bei der Unternehmensübernahme bestanden haben. Sind die liquiden Mittel nicht ausreichend, um alle Löhne, Gehälter, Steuern und Sozialabgaben zu zahlen, müssen die Löhne gekürzt ausgezahlt und von dem übrigen Geld die Lohnsteuern gezahlt werden. Bei anderen Steuern, wie Umsatzsteuer, pauschalierte Lohnsteuer usw., müssen die Steuern anteilig getilgt werden, und zwar im gleichen Maße wie die Schulden bei Lieferanten und anderen Gläubigern.

Haftung für Gegenstände, die dem Unternehmen dienen

Gegenstände, die dem Unternehmen dauerhaft zur Verfügung stehen und den Unternehmenszweck nicht nur vorübergehend fördern, können auch dann zur Haftung herangezogen werden, wenn sie dem Unternehmen nicht gehören. Das betrifft gepachtete Gegenstände oder Grundstücke. Wichtig ist: Sie müssen zum Zeitpunkt der Steuerentstehung dem Unternehmen gedient haben und sich zum Zeitpunkt des Haftungserlasses noch im Eigentum des Haftenden befinden. Wurden sie veräußert, entfällt die Haftung. Zudem können die Gegenstände nur für betriebliche Steuern haften.

Haftung des Übernehmers

Wird ein Betrieb vollständig übernommen, so haftet der Übernehmer auch für alle Schulden des Unternehmens. Dies gilt insbesondere für Steuerschulden. Diese können nach Abgabenordnung auch nicht von der Haftung ausgeschlossen werden. Allerdings erstreckt sich die Haftung nur auf die Steuerschulden, die in dem Jahr entstanden sind, bevor die Übernahme erfolgte. Nach Handelsrecht kann eine Haftung des Übernehmers ausgeschlossen werden, wenn sie im Handelsregister eingetragen wurde.

Haftung der Gesellschafter

Gesellschafter von Personengesellschaften haften grundsätzlich mit dem vollen Privatvermögen, zumindest aber mit ihrer Einlage für Steuerfristen. Bei OHG oder KG haften ausgeschiedene Gesellschafter auch künftig für die Altschulden, neu entstehende Schulden müssen sie allerdings nicht mehr zahlen.

Die E-Mail ist heute das wichtigste Kommunikationsinstrument in Unternehmen. Denn sie gilt als schnellster Weg für den Informationsaustausch und gleichzeitig auch als sehr einfach. Dennoch stöhnen nicht nur Gründer, sondern auch professionelle, gestandene Unternehmen über den Arbeitsaufwand mit Mails. Deshalb wollen wir Ihnen die 10 wichtigsten Regeln zum Umgang mit E-Mails in diesem Beitrag vorstellen.

Die Regeln im Überblick

E-Mails sollen Ihnen die Arbeit erleichtern. Nutzen Sie deshalb die folgenden Regeln, um weniger Aufwand und mehr Effektivität in Ihren E-Mail-Verkehr zu bekommen:

  1. Nur bei einfachen Sachverhalten werden E-Mails alleine genutzt. Bei komplexeren Aufgaben sollten zusätzliche telefonische Erklärungen gegeben werden.
  2. Wählen Sie eine aussagekräftige und themenbezogene Betreffzeile.
  3. Schreiben Sie E-Mails immer kurz und bündig. Erläutern Sie, was Sie vom Empfänger erwarten und bis wann diese Erwartungen erfüllt sein sollen.
  4. Da viele Menschen ihre E-Mails nach Projekten oder Aufgaben im Posteingang sortieren, sollten Sie für jedes Thema eine eigene E-Mail schreiben. Das erleichtert später das Auffinden der Mails.
  5. Verzichten Sie auf einen saloppen Schreibstil. Auch E-Mails sind Geschäftsbriefe und sollten förmlich geschrieben werden. Ausnahmen gelten nur bei sehr persönlichem Kontakt.
  6. Vermeiden Sie lange CC-Listen. Das wirkt unprofessionell und überfüllt vielfach auch unnötig die Postfächer.
  7. Arbeiten Sie nach dem AHA-System – also Abfall, Handeln oder Ablage. So werden Sie schneller mehr Ordnung in Ihrem Posteingang erhalten und den Überblick bewahren.
  8. Nutzen Sie eine effiziente Ordnerstruktur, untergliedert nach Kunden oder Projekten. So finden Sie relevante Mails schneller wieder.
  9. Lassen Sie Ihre Mails automatisch vorsortieren, mithilfe von Regeln und Stichworten.
  10. Antworten Sie auf E-Mails binnen maximal 24 Stunden, wenn diese während der Geschäftszeit eingehen.

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 70-73
 

DieseFrage hätte ich noch vor gut 2 Monaten mit "Nein, auf keinen Fall." beantwortet. Doch nachdem ich den iRobot Roomba 581 ausführlich getestet habe, behaupte ich nun das Gegenteil. Wie kommt dieser Sinneswandel? Ich möchte im Folgenden Artikel alle gesammelten Daten, Vor- und Nachteile zum Staubsauger Roboter Roomba zur Verfügung stellen und auswerten, so dass wirklich jeder Chef erkennt, dass Roomba als Roboter und Staubsauger in der Tat nicht nur die Zeit der Reinigungskräfte verkürzt, sondern auch darüber hinaus noch Geld spart. Böse Zungen behaupten sogar, das Roomba wesentlich sauberer und gründlicher arbeitet als eine bisherige Putzkraft, das liegt dann wohl an der Reinigungsfrau oder besser dem, der sie ausgesucht und eingestellt hat.

Kann ein rundes Gerät eine Ecke reinigen?

Die Befürchtung der meisten Reinigungsexperten, so auch die meiner Frau. Die Antwort: Ja, nachdem ich Roomba sehr argwöhnisch beobachtet und skeptisch getestet habe, kann ich feststellen, dass Roomba keine runde Grundfläche besitzt.

Aufgrund einer kleinen rotierenden und ausgelagerten Bürste (im Video erkennbar), mit 5 flexible Bürstenarmen, ist der runde Staubsaugerroboter in der Lage, in jede Ecke mit einer Drehbewegung diese etwa 5 cm ausgelagerte Reinigungsbürste einzufahren, um dort zu reinigen. Perfekt, ich glaube so sauber und exakt bekommt das kein Lappen, Schrubber oder eine Klatsch hin.

Den Roomba 581 mit der HomeBase laden

Der komplette Ladevorgang von Roomba dauert in etwa 2 h 40 min. Wobei die Bedienungsanleitung auch von einer 16-stündigen Ladezeit berichtet, welche ab und an automatisch von Roomba in Anspruch genommen wird.

Staubsauger Roboter roomba 581 wird an homebase geladenRoomba kann auf zwei Varianten geladen werden. Einerseits durch das direkte Anschließen des Netzkabels, andererseits durch manuelles oder automatisches Andocken an der HomeBase.

Befindet sich nach dem Reinigungsvorgang im entsprechenden Zimmer keine HomeBase, so soll Roomba laut Hersteller automatisch abschalten und in den Ruhezustand versetzt werden. Ich konnte jedoch auch schon ein anderes Verhalten beobachten. Roomba schaltete nicht ab, sondern reinigte das Zimmer so lange, bis der Akku entladen war und der Staubsauger stehen blieb. Diese Beobachtung wurde jedoch von mir bisher nur unregelmäßig und sehr selten gemacht.

Wenn Roomba keinen Strom mehr hat

Irgendwann ist auch Roomba schlapp und müde, doch das wird unzureichend durch den zentral platzierten Knopf auf Roomba mittels der roten Farbe signalisiert. Hier fehlt einfach die an anderer Stelle beschriebene Statusanzeige. Sieht man diese rote Farbe und Roomba steht bereits, hat Roomba nicht mehr ausreichend Energie zur Verfügung, um sich selbstständig an der HomeBase anzudocken, so wie er es nach dem Druck auf den Dock gewöhnlich tut.

 

Der Hersteller hätte hier doch eine gewisse Reserveenergie vorhalten müssen, um dieses doch geniale Gerät hier nicht ohne Strom und Energie irgendwo in den weiten der Zimmer und Flure leblos stehen zulassen.

Reinigungszeiten und Geschwindigkeit des Saugerroboters

Laufzeit in Minuten abhängig von Quadratmetern
Raum Fläche in m² Zeit in Min. Bemerkungen
Büro 1 12 45  
Büro 2 20 65 sehr verwinkelt
Archiv 4 >10  
Seminarraum 36 70 keine Hindernisse
Empfang 16 55 viele Ecken und Kanten

 

Härtetest für Roomba

Ingesamt ca. 80 m² - dann war pumpe. Die Fläche kann variieren, je nach Gegebenheiten. Der LED-Knopf auf Roomba leuchtete dann rot und Roomba sagt mir, ich solle ihn laden.

Einen Namen für Roomba finden?

Eine meiner ersten Tätigkeiten, um Roomba in unsere Familie aufzunehmen war, ihm (es ist ein Junge ;-) - so können wir beweisen, dass Männer besser und sauberer sind als Mädchen) einen Namen zu geben, aber alles hörte sich igrnedwie altmodisch oder unpassend für unser Hightechkumpel an, daher bekam er den Namen Roomba, so wie es auch auf der Verpackung stand. Allerdings sprechen wir es nicht englisch / amerkikanisch aus, sondern deutsch. Willkommen Roomba (Rommba, sprich: komm [r anstelle k] + Bad [ohne d])

Welche Oberflächen kann Roomba reinigen?

Roomba erkennt aufgrund von Sensoren mit welcher Fußbodenart er es zu tun hat. Ob Teppich, Steinfußboden oder Parkett, Laminat oder Beton, Roomba sucht entsprechend das richtige Reinigungswerkzeug und reinigt den Fußboden.

Extrem verunreinigte Fußböden oder Oberflächen

Ein Sensor teilt Roomba mit, wenn eine Stelle im Raum eine besondere Reinigung benötigt. Auf dem Gerät ist dann eine blaue Lampe erkennbar, welche mitteilt, dass Dreck entdeckt (dert detected) wurde. Roomba nutzt an dieser Stelle ein Zusatzreinigungsprogramm, welches die betreffende Stelle gründlicher reinigen lässt. Diese Funktion kommt sehr häufig auf Türabtretern oder Teppichen zum Einsatz.

Kann Roomba auch andere Oberflächen reinigen?

Als Mann bin ich schnell auf den Gedanken gekommen, auch andere Oberflächen oder Gegenstände von Roomba reinigen zu lassen. So habe ich ihn versuchshalber auf die Couch gesetzt, um die auch dort notwendige Reinigung zu beschleunigen. Roomba sackt dort jedoch extrem ein, so dass die Software eine nicht akzeptabel Oberfläche erkennt. Ich werde wieder per Sprache durch Roomba gebeten, ihn an einen anderen Ort zu setzen. Schade, dummerweise hat Roomba den statisch aufgefangenen Staub an seiner Unterseite auf meinem Sofa hinterlassen. Ich verstehe das mal als kleinen Denkzettel und ziehe daraus meine Lehren. Roomba ist für den Fußboden da und zwar nicht für einen bestimmten, sondern alle Arten von Fußböden kann er reinigen. Roomba ist nicht für Sitzmöbel zu gebrauchen.

Und es geht doch...

Übrigens konnte ich erfolgreich meine kleine Arbeitsplatte in der Werkstatt reinigen, ist zwar so auch nicht im Handbuch vorgesehen, jedoch nichts anderes wie ein kleiner Fußboden, der vorne, links und rechts durch einen Abgrund begrenzt wird, womit Roomba übrigens kein Problem hat (Erläuterung in gesondertem Abschnitt).

Auch unproblematisch war das Treppenpodest zwischen zwei Etagen. Es ist zwar nicht besonders groß, dafür ist Roomba schneller fertig. Funktioniert also auch.

Auch die Terrasse mit sehr glatten Terassenfliesen hat er problemlos gereinigt, hier wird sicher das Problem bei der kleinen Reinigungsbürste liegen, die sich auf derartigen Oberflächen schneller abnutzt als im Haus auf Granit oder Laminat.

Roomba mags trocken

Mit Nässe oder Flüssigkeiten hat Roomba ein Problem, aber dafür hat iRobot einen Nassreiniger entwickelt. Den Scooba 385 - den durfte ich lieder noch nicht testen.

Hindernisse aus dem Weg räumen

Die erste Feststellung mit meinem neuen Staubsaugerroboter: Roomba kann schwarze Oberflächen nicht als Hindernis erkennen, er fährt also ohne vorher die Geschwindigkeit durch das eingebaute Programm zu drosseln gegen dunkle, dunkelbraune oder schwarze Möbel, Türen oder Fußleisten. Das könnte auf Dauer für die Möbel unvorteilhafte Folgen haben, aber auch bei unserem kleinen Staubsauger Roomba die eine oder andere Schramme oder Beule hinterlassen.

In der Bedienungsanleitung steht eindeutig geschrieben, dass Hindernisse wie Kabel, Münzen, Läufer oder kleinere Teppiche besser aus den Weg zu räumen sind. Genau das kann ich bestätigen, es lohnt sich einfach die Zeit, derartige Gegenstände aus der Bahn von Roomba zu entfernen, so dass Roomba schneller reinigen kann, sich darüber hinaus auch nicht in den Gegenständen verfängt oder verheddert. Mit einem blauen Auge bin ich bei unserer Lavalampe und den vom Tisch herunterhängenden Stecker davon gekommen. Roomba hatte diesen während seiner Arbeit gepackt und samt der Lampe vom Tisch gerissen. Gott sei Dank nix passiert.

Sicherheitssoftware verhindert verfangen und Kabelsalat

Roomba hat laut Hersteller eine Software integriert, welcher Kabelsalat oder einfach nur Kabel auf dem Fußboden erkennt, um Roomba in den Rückwärtsgang davor zu bewahren. Roomba fährt also kurzzeitig in das Malheur, erkennt es jedoch schnell und setzt zurück. Es ist jedoch nur eine Software, welche nicht jeder Konstellation und Kabelsorte erkennt, um richtig zu reagieren. Besser ist es Kabel von Computern, Babyspielzeug, kleinere Teppiche oder Brücken vor der Reinigung zu entfernen, dass würde man ja auch bei einem normalen Staubsauger tun. Wenn ich also richtig saubermache, spielt es keine Rolle, mit welchem Gerät ich es tue, wichtig ist, dass ich immer vorher alles hoch stelle und beiseite räume. So sollte es dann auch bei Roomba sein, nur mit dem Unterschied, dass ich bei der Reinigung selbst nicht dabei bin.

Roomba Praxistipp: Den zu reinigenden Raum vorher aufräumen, Stühle hoch stellen, auf dem Boden liegende lose Gegenstände beseitigen, Kabel hoch hängen oder entfernen und so die Reinigungsdauer von Roma senken. Denn er ist schneller, wenn er an einem Stück geradeausfahren kann, als wenn er ständig um Hindernisse herum oder rückwärts fahren muss.

Roomba kann tanzen

Dies meine ich selbstverständlich im übertragenen Sinne und zwar besitzt Roomba eine sehr gute Software zum Erkennen von Möbeln und entsprechenden Konturen der Möbel. So kann der Staubsauger automatisch um ein Tischbein oder Stuhlbein fahren, so dass das Hindernis maximal umreinigt wird. Darüber hinaus erkennt Roomba Kanten von Möbel, auch unebene oder elliptische Kanten und korrigiert beim Entlangfahren automatisch seine Richtung, so dass auch gebogene oder geschwungene Möbelkanten wie etwa ein Sideboard perfekt umfahren und entsprechend gereinigt werden kann.

Fällt Roomba in den Keller oder die Treppe runter?

Kurze Antwort: Nein, ein kleiner Sensor erkennt Abgründe sowie Höhenunterschiede und lässt Roomba sofort umkehren. Es ist jedoch immer wieder lustig anzusehen und mit Nervenkitzel verbunden, wenn offenbar auf die Treppe zu fährt. Wird er es diesmal auch erkennen oder fährt er weiter?

Roomba kann sich auch festfahren

Diese Erkenntnis musste ich leider auch machen, einige Haushaltsgegenstände oder Büroeinrichtungen bereiten da große Probleme. Bei uns sind es die Küchenstühle, welche als Füße ein gebogenes Metallgestell aus Edelstahl haben. Dies ist nahe dem Fußboden durch Verstrebungen verstärkt worden. Genau auf diesen Verstrebungen am Fußboden fährt Roomba auf und kann sich nach einigen Malen hin und her nicht selbst befreien. Dann blinkt seine Kontrollrechte rot und er sagt mir, ich solle ihn an einen anderen Ort bringen. Auch unser Wäscheständer hat eine Verstärkung im Fußbodenhöhe, welche Roomba regelmäßig Probleme bereitet.

Roomba PraxisTipp: Stühle hoch und Wäscheständer weg, dann geht's mit Roomba schneller. Denn nix ist ärgerlicher als ein gestrandeter Staubsauger, wenn man nach Hause kommt und glaubt der Kamerad sei fertig mit der Arbeit.

Roomba kann sprechen

Nicht erschrecken, aber der Staubsaugerroboter kann sogar sprechen und gibt wichtige Mitteilungen, Fehlermeldungen oder Anweisungen an sein Herrchen. Bisher hatte ich jedoch nur in englischer Sprache mit ihm zu tun, nach gut zwei Monaten Versuchszeit, habe ich in der Bedienungsanleitung zufällig gelesen, dass man Roomba auch Deutsch sprechen lassen kann.

Roomba PraxisTipp: Schon blöd, man sollte sich also die Bedienungsanleitung, sei sie noch so klein, vorher auf jeden Fall auch mit der Tabelle möglicher Fehlermeldungen durchlesen.

Lighthouse oder Wall ist hier die Frage

Zusatzgerät zum roomba virtuell wall zur Abgrenzung sensibler BereicheAbhängig vom gewählten Roombapaket werden unterschiedlich viele Zusatzgeräte und Zubehörteile mitgeliefert. So zum Beispiel die Lighthouses (Leuchttürme), welche eine Doppelfunktion für Roomba erfüllen können. Zum einen dienen sie Roomba zur Navigation von Raum zu Raum, so dass der Staubsaugerroboter am Stück bis zu vier Räume (in der Variante Roomba 581) reinigen kann. Zum anderen kann das Ligthouse auch als Abgrenzung oder Sperre (Wall) für Roomba verwendet werden. So können sensible Bereiche, Vitrinen oder Regale von der Reinigung komplett ausgespart werden.

Wie auf dem Bild ersichtlich, ist das Gerät zwei in einem Punkt durch einen Schieberegler kann der Benutzer entscheiden, welche Funktion er gerne haben möchte. Entweder die Funktion oder die Leuchtturmfunktion, um Roomba nach dem Reinigen des Raumes in den nächsten Raum zu führen.

Der kleine Staubsauger kann auch mehrere Räume nacheinander reinigen

Besonders interessant ist die Funktion als Lighthouse ( Leuchtturm), was ich auch sofort ausprobiert habe. Dabei musste ich jedoch feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, Roomba wirklich von einem Zimmer zum anderen navigieren zu lassen.

Wichtig dabei ist: Zunächst alle Gegenstände wie HomeBase und Lighthouses zu platzieren, bevor Roomba gestartet wird. Nachträglich aufgestellte Lighthouses werden von Roomba in der Regel nicht beachtet.

Roomba PraxisTipp: Während der Arbeit beziehungsweise dem Reinigungsprozess von Roomba dürfen die einst aufgestellten Lighthouses nicht versetzt oder entfernt werden. Dies verhindert die korrekte Navigation von Roomba zurück zu seiner HomeBase.

So beginnt Roomba zunächst den Raum zu reinigen, wo seine HomeBase und er selbst platziert sind. Anschließend navigiert er durch die Tür, welche mittels eines Lighthouse vom Nachbarraum abgegrenzt ist. Nun beginnt er den zweiten Raum zu reinigen. Befindet sich in diesem Raum eine weitere Lighthouse, so navigiert Roomba auch durch diese Tür und beginnt im nächsten Zimmer den Reinigungsprozess. Da im Lieferumfang insgesamt drei Lighthouses enthalten sind, kann man einen weiteren Raum in die Reinigungskette aufnehmen.

Roomba PraxisTipp: Doch vorsichtig, Roomba kann nicht unbeschränkt reinigen und kehrt zu seiner HomeBase zurück, wenn er Strom braucht und laden möchte. Das bisher gereinigte Programm ist allerdings dann gelöscht und Roomba weiß nicht mehr in welchem Raum der schon wie viel gereinigt hat. Wenn man ihn beim Reinigen nicht beobachtet, wird er irgendwann an der HomeBase stehen und niemand weiß wo und wie viel von den angedachten Räumen noch gereinigt werden muss. Schade eigentlich. Hier empfiehlt sich der Wischtest mit der Hand. Geht aber bei uns auch nicht mehr, da Roomba regelmäßig reinigt, so dass eben wenig Staub in den Räumen liegt, dann hilft der beste Wischtest nix mehr.

Lighthouses nicht immer nötig

Meine Erfahrung: Häufig geht´s schneller, wenn man Roomba anpackt und in einen Raum trägt. Wenn er dort seine Arbeit beendet hat, setzt man ihn manuell in den nächsten Raum. Das erspart das ständige Transportieren der Ladestation (HomeBase) sowie der Leuchttürme (Lighthouses) von Zimmer zu Zimmer oder von Etage zu Etage. Man bekommt nach einiger Zeit ein Gefühl für die Arbeitsdauer von Roomba in entsprechend großen oder kleinen Zimmern, so dass man nach ein bis zwei Monaten recht gut abschätzen kann, wie lange Roomba noch benötigt oder wie viele Räume ich in einer bestimmten Zeit in der beschriebenen Weise reinigen kann.

Machen sich die Lighthouses gegenseitig an?

Ich hatte einige Male das Gefühl, dass die Leuchttürme sich gegenseitig irritierten bzw. eingeschaltet haben. Wenn ich diese drei batteriebetriebenen Zusatzgeräte für Roomba zusammen abgestellt habe, stellte ich in unregelmäßigen Abständen fest, dass die grünen Kontrollleuchten der Lighthouses brannten, welches ein Zeichen für Aktivitäten oder Inbetriebnahme war. Vielleicht bekomme ich irgendwann vom Hersteller oder dem Vertrieb diesbezüglich eine Nachricht und kann diesen Artikel dahingehend erweitern.

Soweit die Theorie, mittlerweile habe ich festgestellt, dass die Lighthouses nur dann alle angehen, wenn sich Roomba in der Nähe befindet und eingeschalten ist. Das bemerken die kleinen schwarzen Leuchttürme scheinbar und gehen alle an. Auf Dauer hilft das nicht Batterien zu sparen, also immer schön weit weg von Roomba und seiner HomeBase lagern.

Schmutzbehälter leeren nicht vergessen

Bei aller Technik und Automatisierung der Reinigung sollte man das Säubern und Entfernen der aufgesaugten Schmutzpartikel nicht vergessen. Roomba hat dazu einen Behälter, der auch mit entsprechenden Filtern ausgestattet ist. Viele Anwender und Roombabegeisterte schreiben im Netz, das Roomba plötzlich zur HomeBase fährt und niemand weiß warum. Hinterher stellte sich sehr häufig heraus, dass schlicht und einfach der Behälter für den Schmutz voll war und entleert werden musste. Aus meiner Sicht ist der Behälter im Vergleich zu einem normalen Staubsauger sehr klein, jedoch wurde ich von der Zweckmäßigkeit und der ausreichenden Größe durch meinen Test überzeugt. Wenn ich die Räume und Zimmer regelmäßig auch nass reinige, sammelt sich verhältnismäßig gesehen wenig Schmutz an, so dass die Trockenreinigung von Roomba mit dem integrierten Behälter für Schmutz nicht zu einem ständigen Überlaufen des Schmutzbehälters führt. Anders sieht es dagegen aus, wenn sich Tiere im Haus befinden und Roomba regelmäßig Katzenhaare oder Hundehaare entfernen muss.

Integrierter Griff ist zweckmäßig

Wer mehrere Etagen von Roomba gereinigt haben möchte, wird nicht um den Transport des kleinen Helfers herumkommen. Dazu hat der Hersteller einen sehr zweckmäßig angebrachten Griff in das Gerät integriert, so dass man das kleine Haustier recht schnell am Schlafittchen schnappen und so die Navigation mittels Lighthouses etwas reduzieren kann.

Die Fernbedienung für Roomba kann den Fernseher nicht lauter machen

Fernbedienung für den Staubsaugerroboter iRobot Roomba 581

Ja, richtig gelesen. In der Version Roomba 581 gibt´s eine Fernbedienung dazu. Mit der kann man den Hund ärgern, indem man Roomba hinter ihm her fahren lässt. Auch Babies haben in der Regel Angst vor Roomba, so auch unser Kleiner, der flippt förmlich aus und wird sehr anhänglich wenn Roomba auf ihn zu kommt. Von weitem hat er allerdings einen großen Mund, mhhh, vom wem er das wohl hat ;-)

 

Aber wozu ist die Fernbedienung wirklich nützlich? Ich benutze Sie regelmäßig, wenn Roomba dort stehenbliebt, wo ich nicht hinkomme, z.B. unter Schränken oder anderen Hindernisse.

Unschöne Charaktereigenschaften von Roomba

  • Nicht richtig nachvollziehen konnte ich, ob Roomba einen Pollenfilter für Allergiker oder Heuschnupfenpatienten integriert hat.
  • Die Timerfunktion von Roomba nutze ich nicht wirklich, da er ohnehin zwischen mehreren Etage getragen werden muss, so dass eine geplante Reinigung so schon nicht funktionieren würde. Außerdem startet die geplante Reinigung immer von der HomeBase, so dass der Standortraum der HomeBase sowie die angrenzenden Räume ständig gesaugt werden würden, weit entfernte Räume werde so sicher vernachlässigt.
  • Roomba bricht den Reinigungsvorgang eines Raumes ab, wenn er laden will. Er kehrt dann zur HomeBase zurück (via Lighthouses) und lädt den Akku voll. Kehrt danach jedoch nicht zu dem zuletzt gereinigt Raum, um diesen fertig zu reinigen. Daher sollte man es vermeiden, zu viele Räume oder zu viele Quadratmeter an einem Stück zu reinigen. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, maximal zwei Räume (30 - 50 m²) nacheinander durch den Einsatz der Lighthouses reinigen zu lassen.
  • Roomba stellt sich nicht immer nach dem Reinigen automatisch ab, wenn keine HomeBase in der Nähe ist oder ein Lighthouse ihm einen neuen Weg weist. Für gewöhnlich geht der kleine lustige Staubsauger einfach aus und wartet darauf, dass ich ihn an einem neuen Ort transportieren. Manchmal aber läuft er so lange, bis er keine Energie mehr hat.
  • Es kam auch schon vor, dass Roomba sich nicht mit seinen Metallkontakten an seiner Ladestation andocken konnte, er wurde schlicht nicht erkannt, auch wenn ich ihn rauf gehoben haben. Hier half nur noch die direkte Verbindung mit dem Ladekabel über seine Ladebuchse. Das Rätsel wurde recht schnell durch das unten genannte Forum und etliche dort beschriebene Beiträge gelöst, es scheint einen kleinen Wackelkontakt in dieser Ladebuchse zu geben, der von mir durch eine schnelle Reinigung behoben werden konnte.
  • Nach mehrmaligem Beobachten der Reinigungsprozesse habe ich das Gefühl bekommen, Roomba reinigt einige Stellen intensiver als andere im Raum.
  • Bestimmte Möbelkonstellationen in Verbindung mit einem Lighthouse oder/und der HomeBase bereiten Schwierigkeiten. Roomba kommt aus diesen Ecken oder der Gefangenschaft durch seine Software nicht mehr selbst heraus. Man muss ihn dann am Griff packen und woanders positionieren. Das Problem habe ich bereits mit dem Hersteller beziehungsweise dem Vertrieb in Deutschland gesprochen, es wurde mir bestätigt. An dieser Stelle sollte man es vermeiden, Lighthouses und die HomeBase zu dicht zueinander aufzustellen, gerade in Zimmerecken oder in der Nähe von versperrenden Gegenständen, wo eben durch das Zubehör und die örtlichen Gegebenheiten mit Roomba Pingpong gespielt wird. Kam aber sehr selten vor (bei tgl. Gebrauch in 2 Monaten einmal)
  • Zur Lautstärke von Roomba: Er ist insgesamt leiser als ein üblicher, gewöhnlicher Staubsauger, jedoch ist das monotone Staubsaugergeräusch von Roomba, welches sich über den Reinigungsprozess hinaus nicht ändert, sehr störend und nervig, wenn man im selben Raum arbeitet oder im benachbarten Raum sich konzentrieren möchte. Im Ganzen ist jedoch die Lautstarke akzeptabel.

Verbesserungsvorschläge für Roomba

  • Eine Digitalanzeige auf Roomba zur Fertigstellung eines Raumes in % wäre sinnvoll.
  • Außerdem eine Digitalanzeige zum Ladezustand des Akkus ist sicher nicht verkehrt.

Mein Fazit zu Roomba, unserem kleinen Saugerobotnik

Ich verachte denjenigen, der mir Roomba wegnimmt. Ich trauere, wenn Roomba gewartet werden muss oder defekt ist. Ich warte und hoffe das Roomba möglichst schnell wieder aufgeladen wird. Ich freue mich, wenn Roomba saugt und ich ihm dabei zusehen kann. Ich bin begeistert, wenn Roomba seine Arbeit erledigt hat und ich immer wieder erneut feststellen muss, dass er mindestens genauso gut und sauber gereinigt hat, wie ein herkömmlicher Staubsauger oder ein Mensch. Ich bin jedes Mal überrascht, dass Roomba sich durch unser Büro wieder zurück zur HomeBase zum Aufladen findet. Ich bekomme Angstschweiß auf die Stirn, wenn Roomba auf die Treppe zufährt, werde jedoch stets von Roomba eines Besseren belehrt. Denn seine Software und Sensoren melden meinem kleinen Freund, dass es dort steil runter geht und schicken ihn zurück. Ich fieber nach getaner Arbeit bereits auf den nächsten Einsatz von Roomba.

So könnte man obige Liste endlos fortführen und mit Gefühlswörtern das beschreiben, was man mit Roomba erlebt. Auch wenn die Liste der Nachteile etwas länger geworden ist, kann man eigentlich nicht von Nachteilen reden, daher meine Bezeichnung "unschönen Charaktereigenschaften"

Es ist einfach ein Helfer, den bei uns niemand mehr missen möchte, denn aus betriebswirtschaftlicher Sicht sourced man ja unnötige Arbeiten aus und kann in derselben Zeit wichtigere und gewinnbringendere Dinge tun. Und genau das ist es doch, was wir Menschen immer wollen, diktieren, bevormunden und delegieren, also andere Menschen mit der Arbeit beschäftigen, die wir selbst nicht tun möchten. Deswegen machen wir uns ja auch selbstständig, oder?

Überzeugt? Roomba kaufen?

Roomba 581 der Staubsauger RoboterAbhängig vom Zubehör kostet Roomba 581 ca. 490,- EUR (inkl. 3 Lighthouses und Fernbedienung) für bis zu 80m² oder ca. 340,- EUR für den Roomba 555 (inkl. 1 Wall) für bis zu 60m² ohne Fernbedienung und Lighthouses.

>>Hier bestellen

Ich habe übrigens den 581 getestet und oben beschrieben.


Alle Modelle von Roomba vergleichen

Bin auf die Kommentare gespannt.

 

Guter Ratgeber über iRobots und Roomba

roombaforum.com

Haben Sie auch eine gute Seite zu Roomba und iRobots? Melden Sie sich bei uns.

Gerade in den alltäglichen Abläufen können Unternehmen auf umfangreiche Checklisten und Arbeitsanweisungen zurückgreifen, die den einzelnen Mitarbeitern genau zeigen, wie sie in welcher Situation vorzugehen haben. Es kommt aber auch immer wieder zu Anfragen oder Aufgaben, für die kleine klaren Vorgehensweisen definiert wurden. Dabei können Ticket-Systeme und Wiki-Software hilfreich sein. Wie das geht, zeigen wir Ihnen hier:

Das Ticket-System

Kommt es zu einer Anfrage durch einen Kunden, bei der die weitere Vorgehensweise nicht ganz klar ist, wird ein Servicemitarbeiter diese Anfrage aufnehmen und ein Ticket erstellen. Dabei stehen oftmals wichtige Checklisten bereits zur Verfügung, andernfalls muss improvisiert werden. Anschließend wird das Ticket auf einen bestimmten Status gesetzt, wie „in Bearbeitung" oder „zu erledigen" und einem Mitarbeiter oder einer Abteilung zugewiesen.

Diese werden per E-Mail über das neue Ticket informiert und können oftmals über eine Web-Oberfläche alle Informationen, die bereits erfasst sind, einsehen. Das Ticket kann entsprechend bearbeitet werden und abschließend wird es auf „geschlossen" gesetzt, wenn dem Kunden die Lösung präsentiert wurde und dieser evtl. noch einen Auftrag ausgelöst hat.

Die Wiki-Software

Nachdem die Bearbeitung eines Tickets abgeschlossen wurde, kann die Wiki-Software genutzt werden. Sie dient somit der Nachbearbeitung. Mitarbeiter können webbasierte Seiten in dieser Software erstellen und über Zugriffsrechteverwaltungen lassen sich auch bestimmte Mitarbeiter auswählen, die Zugriff auf die Seiten erhalten.

Anhand des Vorgehens bei dem vorliegenden Ticket kann nun überlegt werden, ob sich dieses Vorgehen auch auf ähnliche Fälle anwenden ließe. Dementsprechend können Arbeitsanweisungen oder Checklisten erstellt werden. Die Struktur der Abläufe wird so verbessert und je besser die Mitarbeiter wissen, wie sie in einem bestimmten Fall reagieren müssen, umso effizienter lässt sich die Kundenanfrage bearbeiten.

Ebenso besteht die Möglichkeit, entsprechende Checklisten auf der Firmenhomepage zu veröffentlichen. Kunden können so viele Probleme selbst lösen, zumindest aber dazu beitragen, alle wichtigen Informationen zu einer Anfrage zu liefern, damit diese schneller bearbeitet werden kann. Die Servicequalität und die Zufriedenheit der Kunden werden damit gesteigert.
 

Das Versprechen von Microsoft, dass die Handhabung von Excel 2007 gegenüber 2003 leichter fallen soll, ist von vielen nicht so empfunden worden.

Neue Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche ist bei Excel 2007 neu gegliedert worden und soll laut Hersteller vereinfacht worden sein. Leider empfindet dies aber ein Großteil der Nutzer ganz anders. Zwar sind die Registerkarten erweitert worden, man sieht viele Befehle gleich auf den ersten Blick, dennoch sind andere Zusammenfassungen vorgenommen worden, was die Bedienung an und für sich schon wieder um einiges erschwert.

Verbesserungen

Die größeren Obergrenzen von Zeilen und Spalten sind durchaus ein positiver Effekt der neuen Version. Bis zu eine Millionen Zeilen und 16.000 Spalten können im neuen Excel 2007 angelegt werden. Konnte man bisher nur auf circa 4000 Formatierungstypen zurückgreifen, können Sie nun unendlich viele Formatierungen in einem Arbeitsblatt speichern. Das neue Excel soll angeblich auch schneller sein, was einige User aber anzweifeln und diesem Punkt nicht so ganz zustimmen möchten. Das gleiche gilt auch für die Unterstützung der Farbe, die verfeinert sein sollte, aber auch hier zweifeln viele User, ob dies wirklich der Fall ist, da es kaum auffällt.

Allgemeine Meinung

Von vielen ist Excel 2007 nur widerwillig angenommen worden und einige versuchen sogar, diese Version zu umgehen und warten lieber auf die Version 2010, da diese noch mehr Neuerungen bringen soll, die das effektive Arbeiten mit Excel erleichtert. Sicher wurde vieles verändert, aber vieles ist einfach nur in ein neues Gewand gepackt worden, ihm wurde ein anderer Name zugeteilt oder ähnliches. Das meist gehörte Resümee ist „Never change a running system!" – Warum sollte etwas geändert werden, das gut läuft? Aber genau das hat ist bei Excel 2007 geschehen – ein System, das von allen verstanden wurde, wurde von Grund auf verändert, aber ohne einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten.

Viele Experten sind sich auch einig darüber, dass sich Microsoft mit dieser kaum verbesserten Version für den Endverbraucher ein Eigentor geschossen hat. Es bleibt abzuwarten, was uns Excel 2010 bringen wird und ob dort die Versprechen besser umgesetzt werden als in dieser Version.
 

Eine starke Fluktuation von Kunden gibt es in immer mehr Unternehmen. Leider verhalten sich viele Unternehmen nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn". Das ist jedoch genau der falsche Weg, denn die ehemaligen Kunden bergen ein enorm großes Ertrags- und Umsatzpotenzial, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Dabei gelten als Grundregeln: Kundenabwanderungen sind zu vermeiden und verlorene Kunden sollten schnell zurück geholt werden. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Kundenabwanderungen vermeiden - so geht's

Lassen Sie sich nicht von der Neukundenakquise überlasten. Ihre wichtigsten Kunden sind die Bestandskunden. Pflegen Sie sie immer gut, gewähren Sie ihnen besondere Angebote und zeigen Sie ihnen so Ihre Wertschätzung. Geben Sie ihnen auf keinen Fall das Gefühl, nur Kunden „zweiter Klasse" zu sein.

Ebenfalls sollten die emotionalen Punkte bei der Kundenbindung beachten. Respekt, Anerkennung und Wertschätzung sind wichtig. Bedanken Sie sich beispielsweise für jede Bestellung persönlich und ehrlich. Zwingen Sie Ihren Kunden nichts auf, lassen Sie sie frei entscheiden, welche Angebote sie nutzen oder wie oft sie kontaktiert werden wollen. Ebenso sollten Sie alle Infos, die Sie zu Ihren Kunden haben, regelmäßig notieren und ergänzen.

Sorgen Sie vor und lassen Sie Unzufriedenheiten gar nicht erst aufkommen. Fragen Sie regelmäßig nach, wo Ihre Kunden Verbesserungspotenzial sehen. Bearbeiten Sie auch Reklamationen zeitnah und professionell. Gewähren Sie Ihrem Kunden einen kleinen Bonus für den Ärger, den er hatte.

Kunden zurückgewinnen - so geht's

Ihre abgewanderten Kunden sollten Sie nicht einfach aus den Datenbänken löschen, sondern genau überlegen, wen Sie zurückhaben wollen und ob dieser Kunde sich zurück holen lässt. Anschließend suchen Sie nach den Ursachen für die Abwanderung.

Bei Kündigungen sollten Sie sofort reagieren, und zwar nicht mit einer Bestätigung der Kündigung, sondern mit einem Versuch, den Kunden zurück zu holen. Dafür können Sie verschiedene Anreize, wie günstigere Preise, besondere Zugaben oder mehr Service, setzen. Bedenken Sie auch, dass Sie Kunden schriftlich, telefonisch oder persönlich zurück holen können. Letzteres ist am erfolgversprechendsten, sofern Sie das Gespräch richtig führen.

Haben Sie den Kunden zurück geholt, achten Sie darauf, dass die ersten Transaktionen perfekt ablaufen. Sie sollten hier genau auf Perfektion achten und alle zuständigen Stellen und Mitarbeiter darüber informieren.
 

Dieser Artikel ist Teil 11 von 11 der Serie

Die Zahlungsabwicklung im Netz soll sicher und einfach sein. Das haben wir bereits erkannt. Dafür werden auch neue Zahlungsarten angewandt, die nahezu vollständig via Internet ablaufen. Bekannt sind beispielsweise die Anbieter PayPal, Moneybookers, ClickandBuy, sofortüberweisung.de, iClear und viele weitere.

Bezahlen über E-Mail

PayPal und Moneybookers arbeiten auf eine recht ähnliche Art und Weise. So werden Beträge an eine E-Mail-Adresse verschickt und von einer solchen empfangen. Auch das Anfordern von Zahlungen von E-Mail-Adressen ist möglich. Der Vorteil besteht darin, dass die persönlichen Bankdaten dem Onlinehändler nicht bekannt gegeben werden. Auch erfolgt die Gutschrift beim Händler binnen Sekunden, sodass die Waren entsprechend schnell ausgeliefert werden können.

Während PayPal lediglich den Empfänger des Geldes etwas kostet, sieht es allerdings bei Moneybookers etwas anders aus. Hier fallen saftige Gebühren an: 1,9 Prozent des Betrages werden beim Aufladen des zugrunde liegenden Kontos fällig, für den Zahlungsempfänger hingegen werden keine Gebühren fällig.

Ein weiterer Dienstleister dieser Art ist Wirecard. Allerdings sind die Kosten hier ebenfalls sehr hoch. Pro Überweisung fallen Kosten in Höhe von einem Euro an, bei Lastschriften sind es 1,99 Prozent des Betrages und bei Kreditkartenzahlungen sogar drei Prozent. Außerdem werden für jede getätigte Transaktion 0,50 Euro fällig. Vorteil bei diesen Zahlungsmethoden: Auch Zahlungen vom und ins Ausland werden binnen kürzester Zeit und sehr kostengünstig abgewickelt.

Bezahlen von Kleinstbeträgen

Beim Bezahlen von Kleinstbeträgen hat sich das System von Firstgate, bekannter unter dem Namen ClickandBuy, am besten etabliert. Abgerechnet werden können Micropayments von 0,10 Euro bis zehn Euro. Dieses Bezahlverfahren kommt vor allem für kostenpflichtige Online-Inhalte in Frage.

Der Kunde muss sich lediglich einmal bei ClickandBuy anmelden, seine Bankverbindung oder Kreditkartendaten hinterlassen und fertig. Sobald er einen Artikel lesen will, der nur gegen Zahlung einer Gebühr einsehbar ist, kann er diese mit ClickandBuy bezahlen. Der Zahlungsanbieter sammelt diese kleinen Beträge und zieht sie einmal monatlich vom Konto bzw. der Kreditkarte ab.

Quellen: http://www.customweb.ch

Kundenbindung ist gerade für Gründer besonders wichtig. Doch die wenigsten können bisher wirkliche Maßnahmen nennen, die die Kundenbindung verbessern helfen. Deshalb wollen wir Ihnen 10 Tipps für die richtige Kundenbindung geben.

Die besten Tipps für die Kundenbindung

Mit den folgenden Tipps finden Sie garantiert mehr Zufriedenheit bei Ihren Kunden. Wir verraten Ihnen, wie es geht:
 

  1. Nutzen Sie möglichst häufig persönlichen Kontakt zu Kunden, etwa auf Messen oder durch Besuche.
  2. Analysieren und hinterfragen Sie die genauen Bedürfnisse Ihrer Kunden und entwickeln Sie entsprechende Produkte oder Leistungen, die darauf abgestellt sind.
  3. Planen Sie außerdem Befragungen der Kunden zur Zufriedenheit und den Wünschen ein, und zwar in regelmäßigen Abständen.
  4. Tragen Sie Ihr Wissen um die Kunden zusammen und verwalten Sie es professionell, idealerweise mit entsprechender Software.
  5. Überprüfen Sie die branchenüblichen Serviceleistungen. Diese sollten mindestens in Ihrem Angebot enthalten sein, besser noch ist es, Sie bieten zusätzliche Services an.
  6. Achten Sie auf eine gute Erreichbarkeit für Fragen und Reklamationen Ihrer Kunden. Diese sollte per Internet, persönlich und telefonisch möglich sein. In den üblichen Geschäftszeiten sollten nie mehr als 24 Stunden vergehen, bis Sie antworten.
  7. Bei E-Mail-Versand und Co. sollten Sie immer die persönliche Ansprache nutzen, das steigert das Vertrauen.
  8. Sorgen Sie für eine bessere Information Ihrer Kunden, etwa durch regelmäßig erscheinende Newsletter und/oder Kundenzeitungen.
  9. Überprüfen Sie regelmäßig, welche Kunden wie viel Umsatz machen und bewerten Sie Ihre Kunden danach. Anschließend können Sie an die Wichtigkeit des Kunden angepasste Maßnahmen ergreifen.
  10. Motivieren Sie auch Ihre Mitarbeiter dazu, die Wünsche des Kunden in den Mittelpunkt der täglichen Arbeit zu stellen.


In Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 29

Autoresponder gehören heute in jedem Unternehmen zum guten Ton. Am bekanntesten ist die Abwesenheitsnotiz, die bei eingehenden E-Mails während des Urlaubs automatisch erfolgt. Aber auch Onlineshops nutzen Autoresponder, beispielsweise um ihren Kunden eine Danke-Seite für die Bestellung anzuzeigen. Sie sollten jedoch beachten, dass solche Autoresponder zwar vielfach nett gemeint sind, oft aber ihren Zweck verfehlen und Kunden sogar verärgern können. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Stolpersteine und wie Sie diese erfolgreich umgehen können.

Die Danke-Seite richtig nutzen

Die Danke-Seite wird regelmäßig nach einer Bestellung im Onlineshop angezeigt. Sie listet die bestellten Produkte und deren Preise noch einmal genau auf. Die meisten Kunden werden dieser Seite viel Aufmerksamkeit schenken, nutzen Sie diese für sich.

Machen Sie Ihre Kunden darauf aufmerksam, wie das weitere Vorgehen bezüglich des Anliegens aussieht und welche Termine für die Auslieferung oder die Erstellung des Angebotes vorgesehen sind. Geben Sie ebenfalls Kontaktinformationen bekannt, sollten beim Kunden Rückfragen auftreten. Bieten Sie außerdem eine Druckfunktion an, damit sich der Kunde seine Anfrage oder Bestellung ausdrucken kann.

4 Tipps für richtige E-Mail-Autoresponder

Bei dem Autoresponder per E-Mail gibt es ebenfalls einige Punkte zu beachten. Diese sollten Sie in jedem Fall umsetzen, um Ihre Kunden nicht zu verärgern.

Kontaktinformationen

Geben Sie alle relevanten Kontaktinformationen an. Dazu zählen neben E-Mail-Adressen auch Telefonnummern und Ansprechpartner.

Betreffzeile

In der Betreffzeile sollten Sie Bezug auf die Anfrage oder Bestellung Ihres Kunden nehmen. Das erleichtert ihm die Zuordnung.

Statusmeldung

Geben Sie eine Statusmeldung zur Bestellung oder Anfrage mit, also bis wann mit der Bearbeitung zu rechnen ist.

Abwesenheitsnotizen

Geben Sie bekannt, wann die Anfrage bearbeitet wird, wie lange Sie abwesend sind oder wie die Kunden Sie telefonisch erreichen können. Haben Sie eine Vertretung, geben Sie deren Kontaktinformationen an und ob die Anfrage automatisch von ihr bearbeitet wird oder neu formuliert werden soll.

Mit diesen einfachen Mitteln können Sie Autoresponder und Danke-Seiten nutzen, um Ihre Kunden enger an sich zu binden und deren Zufriedenheit zu erhöhen. Vermeiden Sie aber inhaltslose Aussagen, wie „Ihre Anfrage wird bearbeitet" ohne zeitlichen Bezug.
 

Das Vorschlagswesen ist in vielen Unternehmen bereits eingeführt, doch mangelt es oft an der Umsetzung der eingereichten Vorschläge und Ideen. Oft werden pauschale Aussagen, wie „das kostet zu viel", „dafür fehlt die Zeit" oder Ähnliches dem innovativen Mitarbeiter entgegengeschmettert. Dabei sind die Ideen der Mitarbeiter oft besser als auf dem ersten Blick ersichtlich. Mit einem Innovationsmanagement, das klare Handlungsweisen vorgibt, können Sie auch Ihre Mitarbeiter zu wertvollen Ideenentwicklern machen.

Schritt 1: Das Problem erkennen

Viele Ideen scheitern daran, dass man gar nicht erkennt, welchen Zweck sie verfolgen. Damit dies jedoch möglich wird, muss das Problem erst einmal bekannt sein. Die Ideengeber tun also gut daran, erst einmal den aktuellen Status zu erklären, um dann die Probleme aufzuzeigen, die bei diesem noch bestehen und mit welchen Ideen man die Probleme aus der Welt schaffen könnte. Ist der aktuelle Status aber nicht bekannt oder werden Probleme nicht erkannt, so verläuft die Idee im Sande.

Schritt 2: Die TFA-Ideenkarte

Die TFA-Ideenkarte wurde von IAI entwickelt. Sie stellt drei Kernfragen in den Mittelpunkt aller Innovationsvorhaben:

  • Welche Technologien will man einsetzen?
  • Welche Funktionen sollen durch die Technologien geschaffen werden?
  • Welche Anwendungsbereiche und Märkte gibt es für die Ideen?

Können diese drei Fragen konkret beantwortet werden, weiß man, wohin der Weg führt. Zudem ermöglicht es die Ideenkarte, frühzeitig zu erkennen, ob das Problem an sich bereits korrekt erfasst wurde.

Schritt 3: Der Umsetzungsplan

Auch beim Umsetzungsplan geht es um drei wichtige Kernfragen, die in diesem geklärt werden sollen:

  • Wie ist die aktuelle Situation?
  • Wie wird die Zukunft aufgrund der Idee aussehen?
  • Welche Zwischenziele und Meilensteine sind bei der Umsetzung zu berücksichtigen?

Auch hier kann man im späteren Verlauf der Ideen-Weiterentwicklung stets anhand der oben genannten Punkte erkennen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Einzelne Meilensteine werden recht zügig erreicht und motivieren, weiterzumachen. Sie geben aber auch die Möglichkeit, früh zu erkennen, ob etwas falsch gelaufen ist.

in Anlehnung an: Pro Firma, März 2010, S. 34-35

Netzwerken ist heute im beruflichen Leben unverzichtbar geworden. Social Networking heißt das Ganze neudeutsch, aber es ist nicht erst seit gestern für mehr Erfolg im Unternehmen notwendig. Vielmehr gibt es das Netzwerken an sich schon seit Langem, man denke an Organisationen wie die Rotarier, den Lions Club und viele mehr.

Auch im multimedialen Zeitalter sieht es nicht anders aus, es besteht lediglich ein Unterschied in der ersten Kontaktaufnahme. So werden die Kontakte heute über soziale Netzwerke, wie Xing, LinkedIn, Facebook, SchülerVZ oder StudiVZ, geknüpft.

Kontakte richtig aufbauen und pflegen – so geht's

Oberstes Ziel dieser sozialen Netzwerke ist es, ein eigenes Kontaktnetzwerk mit Gleichgesinnten aufzubauen, in dem man sich gegenseitig hilft oder welches für den Vertrieb genutzt werden kann. Ein gutes Netzwerk bedeutet auch Werbung, denn eine Weiterempfehlung ist wertvoll. Das funktioniert aber nur, wenn Sie sich an bestimmte Grundregeln bei der täglichen Kontaktpflege halten. Die wichtigsten sechs Regeln wollen wir Ihnen im Folgenden zeigen:

Profile müssen gepflegt werden

Profile, die im Web angelegt werden, dürfen nicht zu allgemein gehalten sein. Verwenden Sie möglichst viele Informationen, die allerdings nicht zu detailliert werden sollten. So kann sich Ihr Gegenüber einen guten Eindruck von Ihnen verschaffen. Aktualisieren Sie Ihr Profil ebenfalls in regelmäßigen Abständen. Lange Texte, allgemeine Aussagen und Floskeln sollten Sie aber vermeiden.

Verwenden Sie Suchbegriffe

Fast jedes soziale Netzwerk bietet die Möglichkeit, unter „Ich suche" und „Ich biete" anzugeben, was man sich von der Mitgliedschaft erhofft. Nutzen Sie diese Chance, aber suchen Sie nicht einfach nach Aufträgen. Das ist zu allgemein, gehen Sie mehr ins Detail, bilden Sie aber keine langen Sätze, sondern kurze, prägnante Schlüsselwörter.

Beteiligen Sie sich aktiv

Die aktive Beteiligung an verschiedenen Gruppen, Diskussionsforen und vielem mehr ist eine der Grundlagen für professionelles und erfolgreiches Social Networking. Hierbei geht es darum, die eigene Präsenz  und sich als Fachmann auf seinem eigenen Gebiet zu zeigen. Verlieren Sie sich vor lauter Aktivität aber nicht im Web, sondern planen Sie eine halbe Stunde täglich für die Kontaktpflege und die aktive Beteiligung ein.

Qualität statt Quantität

Viele Unternehmer setzen immer noch auf möglichst zahlreiche Kontakte. Das ist der falsche Weg, wissen Experten. Besser ist es, sich ein kleines Netzwerk aufzubauen. Je mehr Kontakte man hat, desto schwieriger wird es, sich regelmäßig mit diesen auszutauschen oder sich gar einmal persönlich zu treffen.

Ein Netzwerk reicht nicht

Die Social Networking Portale sind sehr unterschiedlich aufgebaut. Bei Xing können Sie jedes Mitglied ansprechen, bei LinkedIn wird dies erst nach Freigabe des Empfängers möglich. Deshalb sollten Sie mehrere Netzwerke nutzen, da alle ihre Vor-, aber auch Nachteile haben.

Persönlicher Kontakt ist entscheidend

Setzen Sie ebenfalls auf persönliche Kontakte, telefonieren oder treffen Sie sich mit den Mitgliedern Ihres Netzwerks. Letztendlich werden Geschäfte noch immer zwischen Menschen abgewickelt, im persönlichen Gespräch.

in Anlehnung an: Pro Firma, März 2010, S. 24-32

Beschwerden von Kunden sind sicherlich alles andere als wünschenswert. Dennoch sollten Sie den Reklamationen Ihrer Kunden viel Bedeutung beimessen. Als Faustregel gilt: Kunden, die sich beschweren, geben Ihnen noch eine Chance. Kunden, die sich nicht beschweren, wandern oft für immer zur Konkurrenz ab. Deshalb sollten Sie Kunden immer ernsthaftes Interesse entgegenbringen, auch wenn niemand gerne Beschwerden entgegennimmt.

Beschwerden einfach machen

Bieten Sie Ihren Kunden möglichst viele und vor allem einfache Mittel und Wege, ihre Beschwerden vorzubringen. Zwar steigern Sie dadurch die Quote der Reklamationen, doch können Sie nur so die Kunden davon überzeugen, dass ihre Interessen im Vordergrund stehen.

Ebenfalls ist eine Beschwerdezufriedenheit bei Kunden wünschenswert. Wird eine Beschwerde vorgebracht, sollte schnellstmöglich eine Lösung für das Problem angestrebt werden. Ebenfalls sollten Sie versuchen, auf eine sachliche Gesprächsebene zu gelangen, nachdem der Kunde sich abreagiert hat.

Beschwerden zügig beantworten

Nicht alle Reklamationen und Beschwerden lassen sich sofort klären. Sollten Sie etwas Zeit zur internen Klärung benötigen, setzen Sie einen festen Zeitrahmen, den Sie dem Kunden mitteilen. Halten Sie sich an diesen und antworten Sie stets höflich. Achten Sie bei schriftlichen Antworten auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Insbesondere der Kundenname muss richtig geschrieben sein, sonst sorgt das nur für Unmut auf der anderen Seite.

Ebenso wichtig ist, dass Sie die Kenntnisse, die Sie aus den Beschwerden erlangen, richtig nutzen. Sie können Herstellungsverfahren optimieren oder Kommunikationsstrategien im Unternehmen verbessern. Diese wertvollen Daten kann Ihnen keine Marktforschungsstudie geben.

in Anlehnung an: Starting Up, Mär/Apr/Mai 10, S. 40

Dieser Artikel ist Teil 10 von 11 der Serie

Im letzten Teil unserer kleinen Serie über die Zahlungsarten im Netz befassen wir uns mit der elektronischen Geldbörse. Sie eignet sich für Micropayments gleichermaßen wie für Macropayments. Dabei wird diese Variante des E-Payments dem Pre-Paid-Verfahren zugeordnet.

Ablauf bei der Zahlung mit der elektronischen Geldbörse

Die elektronische Geldbörse wird auch als Wallet bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Software, in der man Geldmünzen aufbewahrt. Diese werden von Banken oder Dienstleistern herausgegeben und mit einer Seriennummer gekennzeichnet. Dabei hat jede Geldmünze in der Software einen realen Gegenwert.

Um neue Münzen zu erhalten, müssen diese also erst einmal gekauft und bezahlt werden. Wird mit den Münzen eine Rechnung bezahlt, so wird das Geld dem Verkäufer auf elektronischem Wege sofort gutgeschrieben.

Vor- und Nachteile bei der elektronischen Geldbörse

Das elektronische Geld hat im Grunde genommen dieselben Eigenschaften, wie es auch beim realen Geld der Fall ist. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es anonym ist, was vielen Kunden wichtig ist. Sollte das elektronische Geld einmal unbefugten Dritten in die Hände gelangen, ist es durch die Seriennummer und die digitale Signatur des Herausgebers eindeutig zuordenbar.

Sollte es zu einem Rechnerabsturz kommen, kann das elektronische Geld aber auch verloren gehen. Deshalb sollte stets darauf geachtet werden, dass die Geldbörse gut gesichert wird.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

Die Begriffe Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship sind einmal mehr aus dem Amerikanischen entnommen und befassen sich im Grunde genommen mit nichts anderem als dem sozialen Engagement von Unternehmen. Dass dieses wichtig ist, um das Ansehen bei Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und in der breiten Öffentlichkeit zu erhöhen, ist mittlerweile allgemein bekannt. Allerdings nutzen bisher die wenigsten Unternehmen das Potenzial, das sie durch Spenden und Co. nutzen könnten, vollständig aus. Spenden werden nach dem Motto verteilt, wer zuerst fragt, kommt zuerst. Das ist genau der falsche Weg.

Was Sie mit Corporate Citzenship erreichen können

Corporate Citzenship steigert nicht nur das allgemeine Ansehen des Unternehmens. Es kann ebenfalls für folgende Punkte verantwortlich sein:

  • Bekanntheit des Unternehmens und der Marke steigern
  • Image stärken
  • Differenzierung der Produktpalette
  • Kundenbindung und Vertrauen in das Unternehmen steigern
  • neue Kundengruppen erschließen
  • Attraktivität als Arbeitgeber steigern
  • Sozialkompetenz der Mitarbeiter erhöhen
  • gesteigertes Interesse der Öffentlichkeit
  • Steigerung des Unternehmenswertes

Wie Sie mit Corporate Citizenship agieren können

Wollen auch Sie eine Strategie für das unternehmenseigene Corporate Citzenship entwickeln, stehen Ihnen hierfür verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen:

  • Geldspenden
  • Sachspenden
  • Sponsoring
  • ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Verkauf von Produkten und Spenden von Teilen der Erlöse
  • Gründung von Stiftungen

Wie Sie die richtigen Partner finden

Welchen Vereinen und Institutionen Sie Ihre Unterstützung anbieten, bleibt natürlich ganz Ihnen selbst überlassen. Sie sollten aber darauf achten, dass die unterstützten Vereine auch zu Ihrem Tätigkeitsfeld passen. Das heißt, dass es unglaubwürdig ist, wenn ein Nerzmantelhersteller den örtlichen Tierschutzverein unterstützt. Ebenfalls müssen Sie als Management hinter den Vereinen und der gesamten Strategie für das Corporate Citizenship stehen, andernfalls werden Sie keine Glaubwürdigkeit erlangen.

Eine individuelle Strategie ist ebenfalls dahingehend notwendig, ob Sie regionale, nationale oder internationale Vereine unterstützen wollen und welche dieser Varianten auch zu Ihrem Unternehmen passt. Lassen Sie sich am besten von Experten beraten, die Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, und bringen Sie so Ihr Unternehmen nach vorne.

Bei der Unternehmensnachfolge ist der Kaufpreis ein entscheidendes Kriterium dafür, ob es zum Verkauf kommt oder eben nicht. Während Käufer grundsätzlich darauf bedacht sind, einen möglichst niedrigen Preis über einen möglichst langen Zeitraum zu zahlen, sodass sich die Kosten quasi aus dem Unternehmen erwirtschaften lassen, ist der Verkäufer darauf bedacht, einen hohen Preis sofort zu erhalten. Diese gegensätzlichen Ausgangspunkte in den Verhandlungen müssen nun zusammengeführt werden. Dafür werden Fingerspitzengefühl und Verhandlungsfreude notwendig sein. Doch zuvor sind weitere Punkte zu bedenken.

Ermittlung des Kaufpreises

Der Kaufpreis wird sich bei der Unternehmensnachfolge mit Sicherheit immer am Wert des Unternehmens orientieren. Dieser berechnet sich aufgrund der voraussichtlichen Unternehmensergebnisse in den kommenden Jahren. Dabei wird der Jahresumsatz mit der Treuedauer, dem sogenannten Goodwill der übertragenen Kunden multipliziert. Dieser Faktor sagt nichts anderes aus, als wie lange die Kunden dem Unternehmen voraussichtlich treu bleiben werden.

Dabei kommt es jedoch immer auf die Art des Unternehmens an. Während das Kapital bei Industrieunternehmen in den Maschinen liegt, wird es bei einem Berater in dessen Kopf vorhanden sein. Deshalb sollten auch mehrere Berechnungsmethoden zur Ermittlung des Unternehmenswerts angewendet werden. Dazu zählen unter anderem die Möglichkeiten, Anlagevermögen und Forderungsbestand in Relation zum Goodwill zu setzen.

Weitere Prüfungen

Käufer sollten für die Unternehmensnachfolge auch überprüfen, welche Forderungen aus dem Forderungsbestand uneinbringbar sind. Dies kann am einfachsten durch einen Wirtschaftsprüfer durchgeführt werden, der natürlich unabhängig sein sollte. Soll auf diesen verzichtet werden, empfiehlt es sich, eine nachvertragliche Kaufpreisanpassung zu vereinbaren. Denn generell hat der Verkäufer zunächst einen nicht unerheblichen Wissensvorsprung vor dem Käufer.

Erst wenn alle diese Punkte berücksichtigt wurden, kann auch ein entsprechender Spielraum für die Kaufpreisverhandlungen festgelegt werden, auf den sich Käufer und Verkäufer einigen können.

Das Schlimmste, was einem Unternehmer passieren kann, ist eine Gewerbeuntersagung. Diese kann gegen Sie persönlich ausgesprochen werden und Ihnen die generelle Gewerbeausübung untersagen, die Tätigkeit als Geschäftsführer oder Betriebsleiter oder auch ein Verbot für eine Gewerbeuntersagung in bestimmten Branchen darstellen. Ebenfalls kann ein Verbot zur Beschäftigung versicherungspflichtiger Mitarbeiter ausgesprochen werden.

Welche Gründe für eine Gewerbeuntersagung gibt es?

Als Gründe für eine Gewerbeuntersagung kommen alle infrage, die vermuten lassen, dass Sie Ihr Unternehmen nicht korrekt führen. Das sind beispielsweise

  • verspätete oder nicht erfolgte Abgaben der Steuererklärungen und Zahlungen der Steuern,
  • verspätete oder nicht erfolgte Zahlungen an die Sozialversicherungsträger,
  • Abgabe der eidesstattlichen Versicherung oder Anordnung von Erzwingungshaft zur Abgabe selbiger,
  • Begehung von Straftaten im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung,
  • Fehlen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, also der finanziellen Mittel, um ein Gewerbe ordnungsgemäß zu führen.

Das sollten Sie tun, um eine Gewerbeuntersagung zu vermeiden

Wollen Sie die Gewerbeuntersagung vermeiden, müssen Sie in jedem Fall darauf achten, dass Sie Termine mit Ordnungsamt und Co. einhalten. Machen Sie Versprechungen, müssen Sie diese ebenfalls einhalten. Sinnvoll ist es, wenn Sie mit Ihren Gläubigern Kontakt aufnehmen, um so Ihren guten Willen zu zeigen.

Idealerweise werden Sie selbst aktiv und belegen Ihre Aktivitäten auch gegenüber dem Ordnungsamt, bestenfalls schriftlich. Behalten Sie zusätzlich stets den Überblick über die abgegebenen eidesstattlichen Versicherungen oder die Haftbefehle für eine Erzwingungshaft. Öffnen Sie Ihre Post immer schnell und beantworten Sie sie gegebenenfalls. Versuchen Sie, Ratenzahlungsvereinbarungen zu treffen, bleiben Sie stets mit Ihren Gläubigern im Gespräch. Kommen Sie mit Ihrem Sachbearbeiter nicht zurecht, suchen Sie den Weg über dessen Vorgesetzten oder einen Kollegen.

Nach der Gewerbeuntersagung

Wurde eine Gewerbeuntersagung ausgesprochen, müssen Sie Ihr Gewerbe unverzüglich abmelden. Bevor Sie ein neues Gewerbe anmelden können, müssen Sie einen Antrag Wiedergestattung der Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit stellen. Dieser Antrag kann frühestens ein Jahr nach Ausspruch der Gewerbeuntersagung erfolgen.
 

Eine eigene Internetseite ist auch für Sie als Gründer heute unverzichtbar. Dabei sollten Sie jedoch einige Dinge beachten. An erster Stelle steht natürlich der Domain-Name, der idealerweise einen Bezug zu Ihnen und Ihrem Unternehmen haben sollte. Diesen sollten Sie möglichst frühzeitig bei den betreffenden Stellen registrieren lassen, andernfalls kann Ihnen ein Konkurrent zuvorkommen. Weitere Schritte zeigen wir Ihnen im Folgenden:

Präsentation und Design

Der wichtigste Punkt für eine professionelle und somit erfolgreiche Firmenhomepage ist ein einheitliches Design. Es sollte in ähnlichen oder gleichen Farben und Mustern gehalten werden, wie es bei den anderen Geschäftsunterlagen, wie Visitenkarten, Briefbögen und Co., der Fall ist. Je mehr Einheitlichkeit besteht, desto größer ist der Wiedererkennungswert.

Die Präsentation zeigt sich vor allem im barrierefreien Design und einer leicht verständlichen, intuitiven Navigation. Sie sollte von jeder Seite aus erreichbar sein, sodass die gewünschten Informationen leicht zu finden sind. Auch sollte die Webseite so gestaltet werden, dass sie die anzusprechende Zielgruppe wirklich anspricht.

Rechtssicherheit schaffen

Neben den technischen Grundlagen für eine Webseite müssen Sie auch die rechtlichen Rahmenbedingungen beachten. Ein Impressum samt Kontaktformular ist heute ein absolutes Muss. Mit Letzerem erleichtern Sie Kunden die schnelle Kontaktaufnahme, Ersteres ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie tun ebenfalls gut daran, den Disclaimer für evtl. eingebaute Links zu setzen.

Onlinemarketing betreiben

Als weiterer wichtiger Punkt ist der zu erwähnen, dass eine Webseite nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie auch gefunden wird. Melden Sie Ihre Homepage deshalb bei allen gängigen Suchmaschinen an und sorgen Sie für viele Verlinkungen. Dadurch können auch Neukunden die Webseite schneller finden.

in Anlehnung an: Starting Up, Mär/Apr/Mai 10, S. 13

Der neue Trend im Software-Bereich ist Software on demand. Obwohl bis vor wenigen Jahren kaum jemand geglaubt hat, dass Software on demand Erfolg haben könnte, sprechen die Branchenzahlen doch eine deutlich andere Sprache. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Existenzgründer zahlt sich Software on demand schnell aus.

Funktionsweise bei Software on demand

Bei Software on demand werden die Softwareprogramme von einem Dienstleister über öffentliche Netze, wie das Internet, zur Verfügung gestellt. Der Dienstleister betreibt die Software, kümmert sich um Aktualisierungen und Lizenzen. Sie als Unternehmer können die gewünschte Software bei Bedarf einfach anmieten. Die monatliche Nutzungspauschale ermöglicht es Ihnen, mit festen Kosten zu planen, dabei aber immer auf dem technisch neuesten Stand zu sein.

Sollten Sie eine Software nicht mehr benötigen, können Sie sie jederzeit wieder abbestellen. Der eindeutige Vorteil bei Software on demand liegt darin, dass Sie nicht mehr das Risiko eines Softwarekaufs tragen müssen. Die damit verbundenen Kosten sind oft sehr hoch und Aktualisierungen oder Anpassungen an Ihr Unternehmen sind häufig ebenfalls mit zusätzlichen Kosten möglich. Außerdem können Sie davon profitieren, dass Sie lediglich die Pakete buchen, die Sie tatsächlich benötigen. In gekaufter Software sind oft zusätzliche Tools enthalten, die Sie gar nicht nutzen können. Anpassungen sind zudem jederzeit möglich, ebenso wie die Entscheidung für den Kauf der Software mit individuellen Verbesserungen.

Das sollten Sie beachten

Allerdings gibt es natürlich auch bei Software on demand einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal gilt: Entscheiden Sie sich nicht für die erste Software, die Sie finden. Nutzen Sie einen ausgiebigen Vergleich oder erstellen Sie am besten ein Profil mit den Anforderungen, die Sie an Ihre Software stellen. Keinesfalls sollten Sie eine Software nur einmal austesten, denn in jede Software müssen sich Ihre Mitarbeiter erst einarbeiten und die Betriebsabläufe müssen darauf ausgerichtet werden.

Beachten Sie außerdem, wie es um die Bonität des Anbieters bestellt ist. Schließlich soll die Software über Jahre hinweg zur Verfügung stehen. Ebenso wichtig ist der Umgang mit den sensiblen Daten Ihres Unternehmens. Doch auch die Anbindung an andere Programme, die Sie verwenden, sollte möglich sein.

Beschwerden von Kunden werden leider immer noch von vielen Unternehmern und Gründern als eine Kritik an ihrer Leistungsfähigkeit angesehen. Dabei sollten Sie froh sein, wenn Ihre Kunden sich ernsthaft bei Ihnen beschweren. Sie geben Ihnen nämlich damit die Möglichkeit, Ihren Service zu verbessern. Deshalb sollten Sie auch einige Punkte beachten, wenn Sie ein Beschwerdegespräch führen.

Persönliche Anrede und sachlicher Gesprächsverlauf

Nutzen Sie für ein Beschwerdegespräch immer die persönliche Anrede. Nur damit werden Sie dem Kunden die Wertschätzung zeigen können, die ihm zusteht. Verzichten Sie auf jeden Fall auf Standard-Texte und Floskeln, die leicht zu erkennen sind. Bei einem persönlichen Beschwerdegespräch vor Ort sollten Sie für eine ruhige Atmosphäre sorgen. Lassen Sie keine anderen Kunden oder Mitarbeiter anwesend sein.

Führen Sie das Reklamationsgespräch immer sachlich, lassen Sie den Kunden dabei ausreden und hören Sie ihm aufrichtig zu. Versuchen Sie, die Stimmung des Kunden abzufedern und auf eine sachliche Ebene zu gelangen. Machen Sie sich am besten auch Notizen, sodass Sie bei Unklarheiten noch einmal nachfragen können. Fragen Sie so lange nach, bis Sie alle notwendigen Informationen zusammen haben.

Entschuldigung und Schuldzuweisungen

Selbst wenn Sie keine Schuld an dem Vorfall haben: Drücken Sie Ihr Bedauern aus und vermeiden Sie in jedem Fall irgendwelche Schuldzuweisungen. Geben Sie Ihrem Kunden Feedback und sagen Sie ihm, bis wann Sie den Sachverhalt geklärt haben werden. Nennen Sie einen festen Termin und halten Sie sich bitte unbedingt an diesen. Suchen Sie nach dauerhaften Lösungen, damit das Problem nicht erneut auftritt.

Wenn Mitarbeiter beschuldigt werden, sollten Sie im ersten Gespräch neutral bleiben. Geben Sie dem Kunden ein Feedback erst, nachdem Sie mit dem Mitarbeiter gesprochen haben.

in Anlehnung an: Starting Up, Mär/Apr/Mai 10, S. 39

Dieser Artikel ist Teil 9 von 11 der Serie

Auch das mobile Verfahren gilt heute als eine weit verbreitete Methode im E-Payment. Hierbei kommt das Handy zum Einsatz. Das Bezahlverfahren eignet sich besonders gut für Micropayments, kommt im Einzelfall aber auch für Macropayments zum Einsatz. Es fällt in den Bereich der Pay-Later-Verfahren.

Ablauf des mobilen Verfahrens

Im Grunde genommen ähnelt auch das mobile Verfahren der Telefonrechnung. Der Kunde bestellt seine Waren im Internet und wird dann aufgefordert, die Bezahlung mit Hilfe des Handys zu bestätigen. Hierfür muss er meist seine Handynummer angeben und erhält einen Code zugesendet, der wiederum im Web eingegeben werden muss. Andererseits kann auch eine SMS mit einem im Web gezeigten Code an eine bestimmte Nummer gesendet werden, um die Zahlung zu bestätigen.

Die Abrechnung selbst erfolgt auf der Handyrechnung, wo der jeweilige Betrag dann mit aufgeführt wird. Somit wird die Zahlung erst nach Inanspruchnahme der Leistungen bzw. Lieferung der Waren erfolgen.

Vor- und Nachteile des mobilen Verfahrens

Die Vorteile des mobilen Verfahrens liegen vor allem im stattfindenden Medienbruch. Dadurch, dass die Zahlung per Handy bestätigt wird, können die Daten im Internet nicht verfälscht werden. Die Sicherheit erhöht sich somit für beide Parteien. Auch die Vielzahl der heute im Einsatz befindlichen Mobiltelefone zeigt den Trend zu diesem Verfahren an.

Jedoch kommt mancher Kunde mit dem Medienbruch nicht zurecht, da nicht nur das Internet, sondern auch das Handy genutzt werden müssen. Die erhöhte Sicherheit sollte für diesen Mehraufwand jedoch entschädigen.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

Ideen sind heute wichtiger denn je, denn die Wirtschaft und der Markt verlangen nach immer neuen Innovationen. Doch gerade große Unternehmen sind häufig in starren Strukturen gefangen, sodass neue Ideen schnell im Keim erstickt werden.

Das erkannte schon vor langer Zeit der weltweit bekannte Thomas Edison, der unter anderem die Glühbirne, die Filmkamera sowie den Akku erfand. Er legte den Grundstein für das Unternehmen General Electric und war in dessen Vorstand. Allerdings bemerkte er schnell, dass neue Ideen nicht mehr erwünscht waren und man lediglich am Status quo festhielt. Deshalb flüchtete er zurück in die Selbstständigkeit, wo er mehr als 1.000 Ideen umsetzen konnte.

6 Schritte zu Ideenreichtum

Dabei folgte Edison stets demselben Weg, den er auch anderen beibrachte: Diese sechs Schritte zur erfolgreichen Ideenfindung können auch Ihnen helfen:

Chancen erkennen

Zunächst einmal gilt es, alle Chancen zu erkennen, die sich in irgendeiner Hinsicht bieten. Insbesondere Chancen, die andere nicht sehen, führen oft zu erfolgreichen Ideen.

Denkweise verändern

Betrachten Sie Chancen oder Probleme immer von mehreren Seiten. Gehen Sie gedankliche Umwege, um so die Blickwinkel immer wieder anders zu setzen. So erkennen Sie das Potenzial Ihrer Idee.

Nutzen Sie Inspirationen

Der Alltag hält jede Menge Inspirationen bereit. Nutzen Sie bestehende Dinge, um sich darüber klar zu werden, welche künftigen Probleme daraus entstehen können und entwickeln Sie im Zusammenhang damit Ideen.

Ideenfindung

Für die Phase der Ideenfindung nutzte Thomas Edison stets die Technik des „kaleidoskopischen Denkens". Hiermit können die eigentlichen Ideen entstehen.

Auswahl und Weiterentwicklung

Aus all Ihren Ideen wählen Sie die besten aus und entwickeln sie weiter. Dabei werden Sie, wenn Sie wie Edison vorgehen, oft Hunderte von Ansätzen erarbeiten, bevor Sie mit dem Lösungsweg wirklich zufrieden sind.

Maximieren Sie die Chancen

Im sechsten Schritt müssen Sie das gesamte System entwickeln. Verwenden Sie Werbemaßnahmen, die zur Idee passen. Nur eine gut verkaufte Idee lässt sich auch gut an den Mann bringen.

Ideen finden leicht gemacht

Sie sehen also, wenn Sie sich an diesen Fahrplan halten, können Sie selbst viele Ideen sammeln und ausarbeiten. Allerdings benötigen Sie viel Geduld und Fingerspitzengefühl, vor allem aber Herzblut, das Sie in die Ideenentwicklung einbringen.

Gründungswettbewerbe gibt es in fast allen Ländern und so ist es auch kein Wunder, dass viele Gründer daran teilnehmen. Es geht allerdings nicht nur um den ersten Platz und das häufig damit verbundene Preisgeld, sondern ebenso um die vielen Chancen auf Kontakte zu Kunden, Geldgebern und Co. Ebenfalls werden viele Coaching-Angebote bei den Gründungswettbewerben gewährt. Die wichtigsten Wettbewerbe wollen wir Ihnen hier vorstellen:

start2grow-Gründungswettbewerb Dortmund

Bei diesem Wettbewerb (www.start2grow.de) können alle Gründer aus Dortmund teilnehmen, deren Gründung maximal sechs Monate zurückliegt oder noch bevorsteht. Die besonderen Vorteile:

umfassendes Coaching-Angebot
Trainingsabende zur Erstellung des Business-Plans
Abgabefrist: 20.09.2010
Preisgeld für den Sieger: 15.000 Euro
Preisgeld für die Plätze zwei bis zehn: insgesamt 18.000 Euro

Lausitzer Existenzgründerwettbewerb

Der Lausitzer Existenzgründerwettbewerb (www.lausitzer-gruenderwettbewerb.de) wird von der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. mit 31 Mitgliedsunternehmen angeboten. Ziel ist es, tragfähige Geschäftsideen in die Region zu holen. Die besonderen Vorteile:

Abgabefrist: 31.08.2010
Gründung liegt maximal vier Jahre zurück
Entwicklung eines tragfähigen Geschäftskonzepts
Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro für die drei besten Ideen

ruhr@venture 2010

Bei diesem Wettbewerb geht es vor allem um Gründer von der Hochschule. Initiator ist die Ruhr-Universität Bochum. Der Wettbewerb wird im Internet unter www.hochschulgruenderverbund-ruhr.de vorgestellt. Die besonderen Vorteile:

Expertenteam unterstützt bei Geschäftsideen-Entwicklung
Preisgeld für den ersten Platz: 10.000 Euro
Preisgeld für die Plätze zwei und drei: insgesamt 7.500 Euro
Abgabefrist: 31.08.2010

ugb-Gründerpreis Leipzig

In Leipzig gibt es den ugb-Gründerpreis (www.ugb-leipzig.de/ugb-gruenderpreis). Die besonderen Vorteile bei diesem Wettbewerb:

Aufbauseminare zu Steuern, Finanzierung und Marketing
für die ersten drei Plätze gibt es insgesamt 7.000 Euro und Coaching-Leistungen
Abgabefrist: 31.12.2010

Open Source Business Award

Unter www.osbf.de gibt es Infos zu diesem Wettbewerb, der Gewerbetreibenden und Gründern, aber auch Privatpersonen offensteht. Alles dreht sich um Open Source. Die besonderen Vorteile:

Preisgelder in Höhe von 75.000 Euro
Abgabefrist: 31.07.2010
Bewertung der Ideen hinsichtlich Funktionalität und Umsetzbarkeit durch Experten

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 58-59

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Fossile Brennstoffe werden über kurz oder lang nicht mehr im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen. Daher ist der von der Regierung geförderte Solarstrom eine Investition in die Zukunft. Ein weiterer wichtiger Grund für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist natürlich der Umweltschutz. Durch das Einsparen von CO 2 wird der Klimaerwärmung entgegengesteuert und so die Umwelt geschont.

Dem Unternehmer und allen anderen Interessenten stellen sich vor der Anschaffung folgende Fragen. Inwieweit wird bei der Solarstromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage Gewinn erzielt? Muss für den Betrieb einer Photovoltaikanlage ein Gewerbe angemeldet werden? Rechnet sich die Investition, wenn die gesamte Anlage über einen Kredit finanziert wird? Was muss im Punkto Krankenkasse, IHK und Finanzamt beachtet werden. Auf diese und weitere Fragen wollen wir in dieser Serie eingehen.

1. Was ist eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage ist eine Solarstromanlage, in der mittels Solarzellen Sonneneinstrahlung in elektrische Energie umwandelt. Die Solarzellen werden in Solarmodulen verbaut. Diese Module können einzeln oder nebeneinander verbunden auf dem Dach angebracht werden. Der so erzeugte Strom wird in das Energieversorgernetz eingespeist.

2. Welche Preise werden für die Einspeisung zugesichert?

Die Leistung einer Photovoltaikanlage wird in der Einheit Kilowatt Peak (kWp) angegeben. Eine 1 kWp Photovoltaikanlage entspricht einer benötigten Dachfläche von 9-10 m². Damit kann in Mitteldeutschland ein Volumen von rund 800 kWh Strom produziert werden. Die Einspeisevergütung ist nach dem Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) geregelt. Je später die Anlage angeschafft wird und umso größer die Anlage ist, desto geringer ist die Vergütung.

Beispiel

Eine 10 kWp Photovoltaikanlage wird 2010 auf dem Dach installiert. Der gesamte Strom wird eingespeist, einen Selbstverbrauch schließen wir für das Beispiel aus. Die Vergütung beträgt laut dem EEG für das Jahr 2010 pro kWh 39,14 Cent. Diese Vergütung wird konstant für 20 Jahre gezahlt. Bei 10 kWp werden unter idealen Bedingungen im Jahr 8.000 kWh (10 kWp  x 800 kWh) Strom produziert. Damit wird ein Umsatz von 3131,20 Euro (8.000 kWh x 0,3914 Euro) pro Jahr erzielt.

Anmerkung

Zum 1. Juli 2010 oder zum 1. September 2010 ist eine weitere Reduzierung der Einspeisungsvergütung geplant aber noch nicht beschlossen.

3. Sind Betreiber von Photovoltaikanlagen Unternehmer?

Hausbesitzer, die eine Photovoltaikanlage betreiben und den Strom gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz einspeisen (Einnahmenerzielungsabsicht), sind gem. §2 Abs. 1 UStG umsatzsteuerlich Unternehmer.

Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Das Unternehmen umfasst die gesamte gewerbliche oder berufliche Tätigkeit des Unternehmers. Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt.

Auswirkung

Der Hausbesitzer muss den Betrieb der Photovoltaikanlage beim Finanzamt melden und einen steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und er erhält eine Steuernummer.

Privathaushalte mit einer Photovoltaikanlage werden vom Finanzamt i.d.R. automatisch als Kleinunternehmer eingestuft und sind daher nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Auf diese Vereinfachungsregelung können auch die Privathaushalte verzichten. Dann werden Sie umsatzsteuerlich wie jeder andere Unternehmer behandelt.

Der Verzicht auf die Vereinfachungsregel bedeutet für den Anlagenbetreiber:

Der Betreiber der Photovoltaikanlage muss monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben.

Vorteil

Die Vorsteuer aus der Anschaffung und den Betriebskosten wird vom Finanzamt erstattet. Die zu zahlende Umsatzsteuer wird dem Betreiber vom Energieversorger auf seinen Umsatz aufgeschlagen. Durch den Verzicht auf die Vereinfachungsregel entstehen dem Betreiber somit keine Nachteile.

Eine Umsatzsteuererklärung muss der Solarstromproduzent in jedem Fall jährlich abgeben.

Im folgenden Teil wollen wir näher auf die eventuelle Pflicht zur Gewerbeanmeldung und weitere Fragen eingehen.

Die Mischung macht´s – ieser Satz kommt nicht von ungdefähr und er lässt sich sogar auf den geschäftlichen Bereich ausdehnen. Hierbei geht es vor allem um den richtigen Altersmix in der Belegschaft. Derzeit werden immer noch sehr viele junge Arbeitnehmer gesucht, doch die meisten Firmen bedenken dabei nicht, dass die heute rekrutierte Jugend auch älter wird.

Die Entscheidung, ob man ältere Mitarbeiter beschäftigen will oder nicht, muss also nicht heute, sondern für die Zukunft getroffen werden. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass in den kommenden fünf Jahren eine deutliche Verschiebung der Altersstruktur, insbesondere im Mittelstand, entstehen wird. Während Arbeitnehmer zwischen 30 und 45 Jahren um zehn Prozent weniger werden, steigt die Zahl der Mitarbeiter zwischen 50 und 65 um gute zwölf Prozent an.

Diese Mitarbeitergenerationen werden beschäftigt

Befassen sich Wissenschaftler mit der Altersstruktur in Unternehmen, so gliedern sie die Mitarbeiter in vier große Gruppen bzw. Generationen:

  • Die Traditionalisten oder Veteranen sind Mitarbeiter, die zwischen 1928 und 1945 geboren sind. Sie gelten als sehr beständig und loyal, als fleißig und lassen sich gut führen. Sie haben Respekt vor den Vorgesetzten, scheuen aber Konflikte. Probleme bei der Arbeit werden von ihnen nicht angesprochen.
  • Die Boomer sind zwischen 1946 und 1964 geboren. Sie gelten als besonders engagiert und durchsetzungsstark. Sie arbeiten stets motiviert und vergessen dabei den Service am Kunden nicht. Teilweise können sie aggressiv auftreten, arbeiten aber sehr gut im Team und streben stets nach Harmonie. Auf Kritik reagieren sie empfindlich und auch ein hoher Selbstbezug ist bei ihnen gegeben.
  • Die Generation X ist diejenige, die zwischen 1965 und 1978 geboren ist. Sie gilt als anpassungsfähig und kennt sich mit den modernen Techniken gut aus. Von den Vorgesetzten lässt sie sich nicht so leicht einschüchtern. Weitere Eigenschaften, die man der Generation X nachsagt, sind Kreativität, Ungeduld, Skepsis, Faulheit, wenig Durchsetzungsvermögen und viel Nörgeln.
  • Als vierte Generation wird die Generation Y oder die Millenials geführt. Sie umfasst alle Mitarbeiter, die zwischen 1978 und 2000 geboren sind. Diese Generation gilt als sehr wettbewerbsorientiert und sucht den Sinn hinter der zu verrichtenden Arbeit. Die Generation ist realistisch und zuverlässig und kann auch mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Technik macht ihr keine Angst, dafür ist sie sehr anleitungsbedürftig und antriebsarm, oft sogar illoyal.

An diesen Generationen lässt sich schnell erkennen, dass Unternehmen nur mit dem richtigen Altersmix die gewünschten Erfolge erzielen können.

in Anlehnung an: Pro Firma, Mai 2010, S. 36-38
 

Der Fachkräftemangel ist seit Jahr und Tag ein nicht zu unterschätzendes Problem in der deutschen Wirtschaft. Er zeigt sich in vielfältiger Weise und kann im Grunde genommen nicht mehr übersehen werden. Da bleibt als beste Alternative, sich die Fachkräfte selbst heranzuziehen. Doch allzu einfach ist auch dies nicht, denn die richtigen Auszubildenden zu finden, gestaltet sich in diesen Tagen immer schwieriger.

Probleme beim Finden der Azubis

Die Probleme liegen nicht nur darin, dass derzeit aufgrund der Wirtschaftskrise weniger Ausbildungsstellen angeboten werden, sondern auch in den künftigen Azubis selbst. In den Medien wurde schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht, obwohl der Sachverhalt hier dramatischer dargestellt wurde, als er tatsächlich ist. Gut 20 Prozent der potenziellen Azubis haben keine ausreichende Ausbildungsreife.

Es bestehen Schwächen in sozialer Kompetenz, aber auch in Bezug auf grundlegende Fertigkeiten, wie Mathematik, Rechtschreibung oder Lesen. Daher beklagen sich viele Unternehmen, dass sie keine geeigneten Azubis mehr finden können. Tatsache ist, dass die Ansprüche der Unternehmen gestiegen sind und einige Auszubildende tatsächlich nur eine geringe Ausbildungsreife mitbringen. Allerdings gibt es Mittel und Wege, dem entgegenzuwirken.

Ausbildungsreife erlangen

Um die Ausbildungsreife zu erlangen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die bekannteste Variante ist wohl das berufsvorbereitende Jahr. Hier lernen die Jugendlichen das tägliche Aufstehen, das pünktliche Erscheinen am jeweiligen Einsatzort und die Übernahme von Verantwortung. Doch auch Schwächen in grundlegenden Fähigkeiten, wie dem Lesen und Rechnen, werden aktiv angegangen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine duale Ausbildung in einer etwas anderen Variante zu wählen. Hierbei sind die Azubis im ersten Lehrjahr in der Berufsschule, erst ab dem zweiten Ausbildungsjahr steigen sie in den Betrieb ein. Für die Unternehmen ergibt das einen großen Vorteil: Einerseits sind die Azubis in ihren Kenntnissen schon deutlich weiter und können flexibler eingesetzt werden. Andererseits müssen sie die Berufsschule deutlich seltener besuchen, als es im ersten Jahr der Fall gewesen wäre.

Zusammenarbeit mit Schulen und Unis

Ebenfalls sinnvoll kann es sein, wenn Unternehmen mit Schulen oder Unis zusammenarbeiten. Viele Unternehmen sind bereits in einem Netzwerk Wirtschaft – Schule. Sie helfen den Schülern bei der Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch oder bieten Praktika an. Durch eine solche Zusammenarbeit lernen die Unternehmen die Azubis von morgen bereits heute kennen. Eine zielgerichtete Entscheidung für den künftigen Auszubildenden für das eigene Unternehmen ist damit kein Problem mehr.

Auch an den Unis kann man einige wertvolle Kontakte knüpfen, insbesondere die Master- und Bachelor-Studiengänge sind heute gefragt und viele Unternehmen lassen ihre Azubis auch in diese Richtung gehen.

Motivation der Azubis

Ebenfalls sollten Unternehmen auf eine möglichst hohe Motivation der Auszubildenden setzen. Denn je besser das Arbeitsklima ist, umso wohler fühlen sich die Lehrlinge. Sie werden auch dieses Arbeitsklima lobend bei Gleichaltrigen erwähnen, sodass künftige Lehrlinge über Mundpropaganda gefunden werden können.

Ebenso wichtig ist das Lob der eigenen Azubis im Web, wo sich künftige Azubis über das Unternehmen informieren. Sie suchen allerdings nicht bei den Eltern nach Rat, sondern im eigenen Freundeskreis und bei anderen Personen, die in ihrem Alter sind. Je besser der Ruf des Unternehmens, desto besser sind auch die Lehrlinge qualifiziert, die sich bewerben.

in Anlehnung an: Pro Firma, Mai 2010, S. 24-31
 

Die E-Mail ist heute das wichtigste Kommunikationsmittel im allgemeinen Geschäftsverkehr. Dabei werden aber viele Unternehmen den Ansprüchen an professionelle E-Mail-Kommunikation nicht gerecht. Denn oftmals werden E-Mails schlicht zu spät beantwortet oder es werden automatisch generierte Antworten verschickt. Das zumindest hat eine Studie des ECC Handel gezeigt.

Dort heißt es, dass bei 75 Prozent der E-Mail-Anfragen an Unternehmen eine Antwort am selben oder am nächsten Tag erfolgt. Ein Viertel der Mails wird allerdings mit automatisch generierten Antworten beantwortet und bei jeder achten E-Mail erfolgt nach der automatischen Antwort keine weitere Reaktion mehr. Insgesamt ergab sich daraus das Bild, dass jede fünfte Mail unzureichend beantwortet wird. Dabei können aber gerade kleine und mittelständische Unternehmen durch professionelles E-Mail-Management jede Menge Wettbewerbsvorteile erhalten. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Mit wenig Aufwand eine bleibende Wirkung erzielen

Als Grundregel gilt, dass eine E-Mail für die Kundenbindung und die Kundenzufriedenheit sorgen kann. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Absender persönlich angesprochen wird. Außerdem sollte die E-Mail mindestens genauso sorgfältig formuliert werden wie ein Geschäftsbrief oder ein Telefax. Nur dann merkt der Kunde, dass man sich um ihn bemüht, und wird zufrieden reagieren.

Generell sollten Sie sich vor Augen halten: Haben Sie nur wenige persönliche Kontakte zu Ihren Kunden, ist es umso wichtiger, die E-Mail-Kommunikation professionell und persönlich zu gestalten.

Antworten Sie schnell

Besonders wichtig: E-Mails sind ein schnelles Kommunikationsmittel. Sie erlauben den Austausch binnen weniger Sekunden. Viele Unternehmen antworten laut der ECC Studie aber erst nach fünf Tagen und später. Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen. Bestimmen Sie deshalb von Vornherein, wer welche Anfragen bearbeitet.

Verwenden Sie ein Kontaktformular auf der Webseite, stellen Sie verschiedene Kategorien zur Verfügung, die der Kunde auswählen kann. So wird die E-Mail gleich an den richtigen Mitarbeiter weitergeleitet. Weitere Mittel, um für eine professionelle E-Mail-Kommunikation zu sorgen, sind:

  • eine höfliche und freundliche Ansprache der Kunden
  • Schulungen der Mitarbeiter
  • interne Arbeitsanweisungen und Checklisten für die Beantwortung von E-Mails
  • Kundenservice und Kundenorientierung – achten Sie auf eine entsprechende Ausrichtung der Motivation Ihrer Mitarbeiter.

E-Mails gestalten

E-Mails können Sie natürlich nach Herzenslust gestalten. Verzichten Sie aber auf bunte Bilder und Co. Das wirkt unprofessionell. Verwenden Sie stattdessen lieber Ihr Firmenlogo, so erkennen die Kunden sofort, von wem die E-Mail stammt. Vergessen Sie auf gar keinen Fall das Impressum. Ihr Firmenname, Rechtsform, Anschrift, Geschäftsführer und Aufsichtsrat sowie Registernummer sind Pflicht. Vergessen Sie die Angaben, drohen Abmahnungen von der Konkurrenz und Ihre Kunden werden Sie für unseriös halten. Das Impressum können Sie als automatische Signatur jeder Mail anhängen.

in Anlehnung an: IKK Profil, Januar 2010, S. 10

 

Dieser Artikel ist Teil 8 von 11 der Serie

Heute geht es um das Billing-Verfahren als Form des E-Payments. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das dem der Telefonrechnung ähnelt. Es eignet sich für Micropayments ebenso, wie für Macropayments und wird dem Pay-Later-Verfahren zugeordnet.

Ablauf des Billing-Verfahrens

Beim Billing-Verfahren erhält der Kunde ein eigenes Konto. Sobald er Leistungen in Anspruch nimmt, werden diese auf dem Konto verbucht. Der Händler bzw. Anbieter des Verfahrens stellt in regelmäßigen Abständen, oft einmal monatlich, eine Rechnung. Alternativ kann der aufgelaufene Rechnungsbetrag auch direkt vom Konto des Kunden abgebucht werden.

Vor- und Nachteile beim Billing-Verfahren

Klar im Vorteil liegt das Billing-Verfahren im Bereich der Kosten. Die Kosten pro Transaktion sind sehr niedrig und auch die Barrieren für den Einstieg in das Verfahren sind enorm gering. Der Verwaltungsaufwand hält sich durch die Abrechnung in regelmäßigen Abständen ebenfalls in Grenzen.

Obwohl das Billing-Verfahren als sicher eingestuft wird, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Missbrauchsfällen, meist verursacht durch so genannte Dialer. Allerdings gibt es Missbrauch auch im traditionellen Handel, so dass dieser nicht überbewertet werden darf.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006
 

Jede neue Version birgt immer wieder Neuigkeiten, an die sich so manche User erst sehr spät gewöhnen. An manche Sachen möchte man sich auch nicht wirklich gewöhnen. Gerade bei der Umstellung von Word 2003 auf Word 2007 sind einige dieser Neuerungen bei vielen Usern nicht auf positive Reaktionen gestoßen.

Leichteres Word 2007?

Laut Aussagen von Microsoft soll die neue Benutzeroberfläche von Word 2007 produktiver und effizienter sein, doch die meisten Nutzer empfinden diese Oberfläche als komplizierter und weniger übersichtlich. Die altbekannten Menüs und Symbolleisten werden durch die Multifunktionsleiste ersetzt. Hier fängt dann die Sucherei an. Wo man früher genau wusste, unter welchem Reiter sich was befindet, muss man hier suchen, um die alten Befehle zu finden.

Die Registerkarten sind zwar nach bestimmten Szenarios oder Objekten geordnet, doch manchmal stellt man sich die Frage, wer diese geordnet hat und was genau er sich dabei gedacht hat. Dadurch, dass die Multifunktionsleiste wesentlich mehr Inhalte beherbergen kann, erscheint das für einige User als undurchsichtiger Dschungel. Word 2007 sollte einfacher und leichter im Umgang sein, doch leider empfinden dies scheinbar nur die Macher.

Was ist neu bei 2007?

Word 2007 enthält eine Menge neuer Formatvorlagen, Tabellen- und Listenformate, die das Umwandeln einer Textdatei in einen eleganten Brief erleichtern soll. Auch die Echtzeitumwandlung ist eine positive Neuerung, die von vielen gerne angenommen wird. Eine wichtige Aufgabe übernimmt der Dokumenteninspektor, der dafür sorgt, das Metadateien, Kommentare und Überarbeitungen komplett entfernt werden und für andere nicht mehr nachvollziehbar sind.

Probleme beim Umstellen auf Word 2007

Viele haben das Problem, dass sich die Word Dokumente, die man in Word 2003 erstellt hat, sich in Word 2007 nicht mehr öffnen lassen, obwohl Microsoft von vorneherein diesen Fehler ausgeschlossen hat. Dies kann, aber muss nicht zwangsläufig, mit der Änderung der Dateiendung zusammenhängen. In Word 2003 wurde alles in .doc gespeichert, während in 2007 die Endung nun .docx heißt. Dies dürfte jedoch nicht zu einem solchen Fehler führen. Leider war dies aber doch bei vielen Usern der Fall, die dann Word 2007 nie wirklich eine Chance gegeben haben. Hinzu kommt dann noch, dass für viele die neue Einteilung nicht nachvollziehbar ist und sie viel zu lange mit dem Suchen nach den alten Feldbefehlen, die in der 2007er Version teilweise auch noch umbenannt worden sind, beschäftigt sind.

Bei vielen kam die Kritik auf, dass Word 2007 eigentlich nicht mehr kann, sondern nur „anders verpackt" worden ist. Dies rechtfertigt bei vielen Usern nicht die komplette Umbenennung in eine andere Version. Einige sind auch einfach nur enttäuscht, dass die neue Version kaum positive Veränderungen brachte.
 

Wieder einmal sollen die gesetzlich Versicherten geschröpft werden. Laut Beschluss der Bundesregierung steigt der Einheitsbeitrag der Krankenkassen von 14,9 auf 15,5 Prozent. Eine Beitragserhöhung ist immer der einfachste Weg. Warum sollen die Kassen auch sparsam mit den Geldern der Versicherten umgehen? Wenn das Geld knapp wird, kann ja der Beitragssatz angehoben werden. 

Beitragssätze GKV

Die Bundesregierung weiß bereits heute, das sich bis 2014 wieder ein ähnlich großes Loch in den Kassen der Krankenkassen auftut. Aber das ist dann nach der nächsten Wahl und der jetzigen Regierung nicht mehr anzulasten. 

Begrenzung des Zusatzbeitrages ist hinfällig

Die Kassen haben sich sogar noch eine zweite Möglichkeit ausgedacht, um die Versicherten um ihr sauer verdientes Geld zu bringen. Die Begrenzung des Zusatzbeitrags auf ein Prozent des Bruttogehaltes wird abgeschafft. Zukünftig kann jede Krankenkasse selbst die Höhe des Zusatzbeitrags entscheiden. Noch sagt die Bundesregierung, dass alles über durchschnittlich zwei Prozent über die Steuern bzw. den Sozialausgleich finanziert wird. Wir dürfen gespannt sein, wie lange dieses Versprechen hält – bei den momentan heißen Temperaturen ist der Vergleich mit Butter in der Sonne naheliegend.

Versprochener Bürokratieabbau wandelt sich ins Gegenteil

Gesundheitssystem Deutschland Die Kassen sollten durch Bürokratieabbau Gelder einsparen. Von einem Abbau kann aber keinesfalls die Rede sein. Im Gegenteil, mit der Eintreibung der geforderten Zusatzbeiträge, ist neuer bürokratischer Aufwand hinzugekommen. Die Versicherten müssen die Beträge selbst überweisen. Das heißt, es werden Zahlungsaufforderungen verschickt, die Zahlungen müssen gebucht, und säumige Versicherte angemahnt werden. Das dafür benötigte Personal verbessert wenigstens die Arbeitslosenstatistik, kostet aber wieder das Geld der Versicherten.

Beitragssätze sollen auf neuem Niveau bleiben

Die Bundesregierung verkündet vollmundig, dass die Beitragssätze auf dem neuen Niveau „eingefroren“ werden sollen. So übernimmt der Arbeitgeber 7,3 und der Arbeitnehmer 8,2 Prozent des neuen Beitrags. Was von solchen Aussagen zu halten ist, haben die Versicherten in der Vergangenheit schon öfter zu spüren bekommen.

Erhöhungen und zusätzlichen Zahlungen

Im Jahr 1995 kam für die Versicherten die Pflegeversicherung mit rund 2% hinzu. Ab 2002 müssen alle Versicherten einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent für Zahnersatz und den Arbeitgeberanteil am Krankengeld aufbringen. Seid 2004 müssen bei jedem Gang zum Arzt zusätzlich 10,- Euro pro Quartal gezahlt werden. Ab 2009 dürfen die Kassen bei zu geringen Einnahmen Zusatzbeiträge von Ihren Versicherten erheben. Die  erhöhten Zuzahlungen für Medikamente und Hilfsmittel wollen wir hier nur kurz erwähnen.

Ständig wird von den Versicherten mehr Geld gefordert. Das die Kassen selbst sparen, die Prunkbauten kleiner werden oder die Vorstände auf ein paar Prozent ihres Salärs verzichten - das scheint außerhalb der Vorstellung zu liegen.

Vorschläge, wo im Gesundheitssystem gespart werden kann, gibt es zu hauf. Nur werden diese Vorschläge nie umgesetzt, weil immer Interessenverbände und Lobbyisten dem entgegenstehen.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Erfolgreiche Frauen und Männer im Network Marketing und Direktvertrieb, aber auch in vielen anderen Zweigen, trainieren oder lassen sich regelmäßig so trainieren, dass sie den Bedarf und die individuelle Wünsche und Nutzen besser erkennen. Denn, wer die Wünsche seiner Kunden oder den Nutzen seines Interessenten nicht erkennt, der wird zwangsläufig die Aufträge an die Wettbewerber verlieren.

Daher sollten Sie Ihren Kunden und Interessenten richtig zuhören und damit meine ich nicht einfach nur die akkustischen Signale wahrzunehmen! Richtiges zuhören ist vielmehr, als nur gesprochenes zu verstehen. Sie müssen so zuhören, dass Sie aus einem einfachen Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Interessenten bzw. Kunden dessen persönlichen Nutzen sorgfältig herausfiltern. So werden Sie es auch leichter haben Ihr Gespräch aufzubauen und es in die richtige Richtung zu lenken. Wenn Sie einen potentiellen Geschäftspartner für Ihr Vertriebsgeschäft gewinnen wollen, dann können Sie dies nur, indem Sie auch dessen individuelles Nutzen herausfiltern.

Der Kunde steht im Mittelpunkt

Ihr Fokus sollte nicht auf Provisionen, innovative Produktlinien und den Karriere-Chancen Ihres Unternehmens liegen. Damit stellen Sie kein umsatzstarkes Aussendienst-Team auf, denn es gibt auch 1000 andere Unternehmen, die mindestens solche Chancen bieten können wie Sie. In den 1970, 1980er und auch in 1990er Jahren waren solche Methoden zur Geschäftspartnergewinnung üblich, aber diese Zeiten sind vorbei. Auch Ihr Wettbewerber schläft nicht!

Sie können nicht Ihre Interessenten mit netten Autoprogrammen Ihres Unternehmens anlocken, wenn diese sich überhaupt nichts aus einem protzigen Ferrari machen. Was für Sie toll ist, muss nicht auch für Ihren Interessenten von Bedeutung sein.Gerade wenn es um Status-Symbole geht rate ich zur größten Vorsicht, denn das kann schnell ins Auge gehen. Gerade wenn Sie über Ferraris als Firmenauto sprechen und Sie selbst in einem alten Fiat Panda zum Termin erscheinen.

Konzentrieren Sie sich mehr auf das richtige zuhören und vorallem auf das „zwischen den Zeilen zuhören“, stellen Sie die richtigen Fragen und konfrontieren Sie Ihre Kunden und Interessenten nicht mit Fachbegriffen. Auch sollten Sie bei erklärungsbedürftigen Produkten nicht ins technische chinesich hinübergehen, denn das kann sehr schnell langweilig werden und Ihren Abschluss gefährden.

Die Globalisierung ist mittlerweile selbst beim kleinen Mann angekommen, längst werden Autos aus fernen Ländern gekauft und auch die Kleidung wird nur selten noch in Deutschland produziert. Gerade Existenzgründer können von der Internationalisierung ebenfalls profitieren, da der Markt in Deutschland recht schnell gesättigt ist und für Wachstum neue Märkte erschlossen werden müssen.

Wie geht man richtig vor?

Ein richtiges oder falsches Vorgehen gibt es grundsätzlich nicht. Theoretisch heißt es zwar, es sei sinnvoll, konzentrische Kreise beim Wachstum in internationale Ebenen zu nutzen, doch kommt es hier immer auf den Einzelfall an. Sicher ist es einfach, zunächst in den Nachbarländern zu agieren, wo dieselbe Sprache gesprochen wird und auch die kulturellen Gepflogenheiten ähnlich denen in Deutschland sind. Doch auch eine Expansion in weiter entfernte Länder kann mitunter sinnvoll sein.

Wichtig ist es, sich über die Gegebenheiten im Land zu erkundigen, vor allem die Umsatzsteuer oder die notwendigen Größen eines Produktes sind landesspezifisch unterschiedlich.

Wie erobert man ausländische Märkte?

Für das Auslandsgeschäft gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Darunter finden sich

  • reine Warenlieferungen ins Ausland
  • Kauf von Teilen aus dem Ausland, oft für die eigene Fertigung
  • Warenlieferungen ins Ausland in Verbindung mit Serviceleistungen
  • Dienstleistungen direkt im Ausland
  • Lohnarbeit im Ausland
  • Kooperationen mit ausländischen Vertragspartnern bezüglich Fertigung oder Vertrieb
  • Gründung von Joint Ventures für Produktion oder Vertrieb im Ausland
  • Niederlassungen im Ausland für Produktion und/oder Vertrieb

Wo gibt es Hilfe?

Für die Internationalisierung eines Unternehmens gibt es natürlich auch Hilfe von verschiedenen Stellen:

  • IHKs bieten gratis Informationen und günstige Beratungen sowie Coachings. Eine finanzielle Förderung von Auslandsprogrammen ist ebenfalls möglich.
  • Deutsche Auslandshandelskammern sind in mehr als 80 Ländern vertreten. Sie können Marktstudien zur Verfügung stellen oder Handelspartner vermitteln.
  • Unter www.gtai.de findet sich der Auftritt der Germany Trade and Invest. Hier erhalten Gründer ausführliche Fakten, Marktstudien und Zahlen aus mehr als 120 Ländern.
  • Banken beraten bei der Außenhandelsfinanzierung.
  • Steuerberater und Rechtsanwälte sorgen für den richtigen Durchblick bei der Umsatzsteuer oder der internationalen Vertragsgestaltung.
  • Unter www.ixpos.de gibt es viele nützliche Praxistipps und
  • Ländervereine informieren Unternehmen über aktuelle Entwicklungen in bestimmten Ländern. Die Infos werden jedoch für Nichtmitglieder kostenpflichtig.
  • Der Verein AUMA (www.auma.de) gibt viele wichtige Tipps rund um internationale Messen und kann entsprechende Fördermöglichkeiten darstellen.

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 50-53

Dieser Artikel ist Teil 7 von 11 der Serie

Im heutigen Teil unserer Serie zu den Bezahlarten im Internet wollen wir uns mit den Geldkarten oder auch Smartcards beschäftigen. Sie werden am häufigsten für Micropayments genutzt, kommen seltener auch für Macropayments in Frage. Die Bezahlung mit einer solchen Smartcard erfolgt im Pre-Paid-Verfahren.

Ablauf der Zahlung mit Geldkarten

Geldkarten werden zunächst mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen. Dieser kann in der Regel frei gewählt werden. In verschiedenen Transaktionen können diese Gelder dann aufgebraucht werden. Danach kann die Karte bei Bedarf erneut aufgeladen werden.

Für die Bezahlung mit der Geldkarte ist ein Kartenlesegerät auf Seiten des Kunden notwendig. Dieses gibt es in verschiedenen Ausführungen, die Kosten sind allerdings recht hoch, insbesondere, wenn man Wert auf Sicherheit legt.

Vor- und Nachteile der Zahlung mit Geldkarten

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Geldkarten zwischen den kontogebundenen und den kontoungebundenen Smartcards. Erstere sind recht häufig zu finden, bergen jedoch den Nachteil, dass dem Händler auch Informationen zum eigenen Konto mit auf den Weg gegeben werden. Bei kontoungebundenen Karten findet eine solche Datenübermittlung hingegen nicht statt, so dass diese anonym sind.

Allerdings sind die Geldkarten bisher kaum von Bedeutung, da die Kunden die Kosten für ein Kartenlesegerät scheuen. Sie konnten sich im Internet als Bezahl-Funktion nicht durchsetzen, aber auch im traditionellen Handel werden sie bis dato kaum eingesetzt. Der Aufwand, die Karte aufzuladen, ist vielen einfach zu hoch.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

Rechtliche Rahmenbedingungen gibt es hierzulande viele. Dies gilt insbesondere dann, wenn Ausländer in Deutschland ein Gewerbe gründen wollen. Generell gilt, dass eine Niederlassungsfreiheit, sowie eine Gewerbefreiheit für alle Personen innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz gilt. Das heißt, jeder darf in allen Mitgliedsstaaten ein Gewerbe gründen und es besteht im jeweiligen Aufenthaltsstaat ein Freizügigkeitsrecht. Doch es gibt noch weitere Rahmenbedingungen, die beachtet werden müssen.

Das müssen Staatsbürger aus den neuen Beitrittsländern erfüllen

Auch für die Staatsbürger aus den neuen Beitrittsländern zur EU gelten die oben genannten Bedingungen. Sie können überall ein Gewerbe anmelden und selbstständig tätig werden. Allerdings müssen auch diese Personenkreise sämtliche Zugangsvoraussetzungen für ein bestimmtes Gewerbe erfüllen, sofern solche Voraussetzungen gegeben sind.

Eine wichtige Bedingung ist, dass sie die geplante Tätigkeit auch tatsächlich ausüben können. Dafür müssen sie sowohl Sprachkenntnisse, als auch ein tragfähiges Konzept vorlegen können.

Diese Regelungen gelten für Bürger aus einem Staat außerhalb der EU

Wer aus einem Nicht-EU-Staat nach Deutschland einreist, um ein Gewerbe zu gründen, erhält hierfür eine Aufenthaltserlaubnis, die die selbstständige Erwerbstätigkeit umfasst. Personen, die sich bereits in Deutschland aufhalten und eine gültige Aufenthaltserlaubnis besitzen, können diese um den Punkt der Erlaubnis einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ergänzen.

Es muss jedoch für diese Erlaubnis einiges überprüft werden. In der Regel sollten mindestens fünf neue Arbeitsplätze geschaffen und wenigstens eine halbe Million Euro investiert werden. Sofern diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden können, werden andere Punkte einer genauen Prüfung unterzogen. Diese reichen von der Höhe des Kapitaleinsatzes, über die Auswirkungen auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt bis hin zur Tragfähigkeit des Geschäftskonzeptes. Hierfür wird die Ausländerbehörde Rücksprache mit IHK, HK oder Gewerbebehörden und anderen Berufsvertretungen halten.

Sofern der Gründer seinen Aufenthaltsort außerhalb Deutschlands hat, muss er einen Antrag stellen, um eine Aufenthaltserlaubnis und Gewerbeerlaubnis in Deutschland zu erhalten. Dieser Antrag ist bei der jeweiligen Auslandsvertretung der BRD zu stellen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 10, Dezember 2007

Zahlungsaussenstände sind für Unternehmer ein ernst zu nehmendes Problem. Oft wurde das Material oder die Löhne von Mitarbeitern vorfinanziert. Werden die Rechnungen nicht zur Fälligkeit bezahlt, leidet die Liquidität des Unternehmens unter dem Zahlungsverzug.

Nach einer schriftlichen oder mündlichen Mahnung bekommen die Unternehmer immer wieder Ausreden präsentiert, warum die Rechnung noch nicht bezahlt wurde. Im Folgenden wollen wir Ihnen unsere Hitliste der besten Ausreden präsentieren und wie Sie als Unternehmer damit umgehen können.

1. Ich habe doch gestern überwiesen.

Die von Kunden am häufigsten gebrauchte Ausrede, mit dem Nachsatzt: „Ist das Geld noch nicht auf Ihrem Konto?“

Tipp: Lassen Sie sich den Überweisungsträger oder die ausgedruckte Onlineüberweisung zufaxen. In 99% der Fälle wird so die Ausrede sofort aufgedeckt.

2. Ich dachte, ich hätte Ihnen eine Einzugsermächtigung gegeben.

So wird der „Schwarze Peter vom Kunden an den Unternehmer zurückgegeben. Was der Kunde als clevere Ausrede sieht, können Sie als Unternehmer sofort für sich nutzen.

Tipp: Lassen Sie sich von diesem Kunden sofort eine Einzugsermächtigung unterschreiben. Alle folgenden Rechnungen können Sie dann sofort abbuchen und müssen dann nicht mehr hinter Ihrem Geld herlaufen.

3. Entschuldigung, ich war im Krankenhaus.

Jeder 3. Kunde hat diese Ausrede schon probiert, hier soll direkt an das Mitleid des Unternehmers appelliert werden.

Tipp: Beglückwünschen Sie Ihren Kunden zur Genesung und geben Sie ihm konsequent zu verstehen, dass Sie nun innerhalb von 3 Tagen mit dem Geldeingang rechnen.

4. Ich dachte, mein Mann/meine Frau hätte das schon geregelt.

Der Handwerker macht seine Buchhaltung nie selbst, sondern immer seine Frau oder die Schwester usw.

Tipp: Sprechen Sie bei Zahlungsverzug nicht mit dem Handwerker, sondern mit der starken Person, die dahinter steht. So kommen Sie in der Regel schneller an Ihr Geld.

5. Ich habe die Rechnung bezahlt - per Internet-Banking. Da gab es bestimmt einen Computerfehler.

Alles wird auf den verflixten PC geschoben, der nie das macht was er soll.

Tipp: Raten Sie Ihrem Kunden, sich jemanden einzustellen, der sich damit auskennt.

6. Geben Sie mir noch mal ihre Bankverbindung, da muss ein Zahlendreher sein.

Eine sehr beliebte Ausrede, der Kunde gibt scheinbar einen Fehler zu und der mahnende Unternehmer ist erst einmal beruhigt.

Tipp: Hier müssen Sie konsequent dranbleiben und nach spätestens vier Tagen erneut nachhaken.

7. Das macht immer alles mein Steuerberater und der ist spurlos verschwunden.

Dieser Ausrede können Sie nur mit Humor begegnen.

Tipp: Geben Sie Ihrem Kunden die Rechnungsdaten und Bankverbindung auf einem ausgefüllten Überweisungsträger und mit dem Hinweis: solange Ihr Steuerberater im Urlaub ist, bringen Sie die Überweisung das eine Mal doch selbst zu Ihrer Bank.

8. Eine Rechnung von Ihnen? Bei uns ist keine angekommen. Von wann soll die denn sein?

Das ist eine der Ausreden, die so richtig durchsichtig geschwindelt ist. Aber als Unternehmer müssen Sie leider reagieren und die Rechnung noch einmal versenden.

Tipp: Fragen Sie nach zwei Tagen nach, ob der Kunde die Rechnung nun erhalten hat und wann Sie mit dem Zahlungseingang rechnen können.

9. Der Scheck ist in der Post

Diese Ausrede wird inzwischen nicht mehr so häufig genutzt, ist bei vielen Kunden aber immer noch beliebt.

Tipp: Per Scheck zahlen heute höchstens noch Versicherungen. Lassen Sie im Gespräch durchklingen, dass Sie diese Ausrede sofort durchschaut haben.

10. Mein Kunde hat noch nicht bezahlt, also kann ich auch nicht zahlen.

Inwieweit diese Aussage als Ausrede einzustufen ist, können Sie nicht überprüfen. Aber hier ist Vorsicht und schnelles Handeln geboten.

Tipp: Fordern Sie in diesem Fall konsequent die sofortige Zahlung. Vereinbaren Sie möglichst mit solchen Kunden für Folgeaufträge die Zahlung per Vorauskasse. Bei einer drohenden Insolvenz des Kunden sind Sie dann auf der sicheren Seite.

Fazit

Gegen säumige Kunden und Ihre kreativen Ausreden hilft nur konsequentes Nachhaken. Unternehmen, die am häufigsten Mahnen und dem Kunden keine Ruhe lassen, bekommen erfahrungsgemäß ihr Geld zuerst.
 

Auch bei Gründern und Startups fallen regelmäßig Aufgaben an, welche nicht gut selbst erledigt werden können. Benötigte Designs, Webseiten oder Übersetzungen müssen mühselig selbst erledigt werden – das bindet wichtige Ressourcen. Welche Möglichkeiten haben Gründer und Startups an den passenden Grafiker, Web-Programmierer oder Übersetzer zu gelangen, um das, was nicht selbst erledigt werden kann, von Spezialisten umsetzen zu lassen? Es gibt viele Angebote jeweils mit eigenen Vor und Nachteilen, was die Suche schwer überschaubar macht.

Über Agenturen Ihren Auftrag erledigen lassen

Agenturen helfen bei relativ größeren Projekten (ab ca. 2.000€) mit einem Rundumsorglos-Paket und fungieren als Schnittstelle zwischen Ihnen und den Freischaffenden. Sie übernehmen Beratung, Projektplanung und Projektkoordination und unterteilen Ihren Auftrag in Teilaufträge – z.B. Programmierung, Design und Text, welche Programmierer, Designer oder Texter erledigen. Gründer geben aus Kostengründen jedoch ungern alles aus der Hand. Durch Agenturen erhalten Sie in der Regel ein gutes Ergebnis, das hat jedoch seinen Preis. Hier können Gründer und Startups Kosten sparen indem Sie einige Agenturleistungen selbst übernehmen.

In Spezialforen den direkten Kontakt zu Freelancern suchen

Web-Agenturen sind für den Startup-Geldbeutel oft nicht die richtigen Ansprechpartner. Bei Startups und Gründern geht es oft um kleinere Aufträge unter 2.000 Euro wie z.B. die Erstellung eines Firmenlogos oder einer ersten Internetpräsenz. In solchen Fällen sollten Sie am besten direkt mit entsprechenden Freischaffenden zusammenarbeiten, welche Sie über Spezialforen finden können – oder z.B. auch in bestimmten Gruppen bei Xing. Der Vorteil der Kontaktaufnahme über Spezial-Foren ist die direkte Zusammenarbeit mit dem Freelancer. So sparen Sie die Agenturgebühr, müssen jedoch die Projektorganisation und Kommunikationsarbeit selbst übernehmen und haben insgesamt eine höhere Gefahr, an den „falschen“ Freischaffenden zu geraten. Hier ist Projekterfahrung sehr hilfreich.

Angebote über Ausschreibungsmarktplätze erhalten

Eine weitere Möglichkeit Ihren Auftrag zu vergeben sind Ausschreibungsmarkplätze wie myhammer.de, blauarbeit.de oder netjobbing.de. myhammer ist der größte deutschsprachige Ausschreibungsmarktplatz. Hier können Sie eine Ausschreibung für Ihre Aufgabe starten und erhalten bequem Preisangebote von interessierten Spezialisten und können direkt offene Fragen besprechen. Das alles ist besser strukturiert als in Foren, so dass Sie die zu erwartende Flut von Angeboten im Griff behalten können.

Was ist generell zu beachten beim Ausschreiben von IT-Aufträgen über Internetplattformen?

Eine Vergabe Ihrer Design- oder Programmieraufträge über Internetplattformen kann eine Menge Geld und Zeit sparen. Allerdings gibt es einiges zu beachten. Machen Sie sich vor dem Start Ihrer Ausschreibung genaue Gedanken darüber, was Sie wie erledigt haben wollen. Sie sollten alle wesentlichen Eigenschaften und Funktionen des zu erstellenden Produktes aufzeigen können. So sparen Sie sich und dem Freischaffenden später viel Zeit und Sie erhalten bessere Angebote.

Bei der Erstellung Ihrer Internetseite sollten sie Angaben darüber machen, was Sie genau mit der Webseite planen
•    Handelt es sich um eine contentlastige statische Seite oder eine dynamische Seite?
•    Wollen Sie Inhalte oft ändern (CMS)?
•    Welche Daten wollen Sie erfassen z.B. bei einer Registrierungsmöglichkeit
•    Welche Nutzerinteraktionen finden statt?
•    Um wie viele Subseiten handelt es sich?
•    Wieviele Besucher erwarten Sie?
•    Die Darstellbarkeit in welchen Browsern ist Ihnen wichtig? Ältere Browser bringen oft große Probleme mit sich. Usw.

Spezielle Plattformen für IT- und Designprojekte den passenden Freischaffenden finden

Fehlt Ihnen die Erfahrung beim Umgang mit IT-Projekten, können Sie Ihren Auftrag über spezielle Projekt-Marktplätzen wie elance.com (engl.) oder netzschaffende.de (deutsch) vergeben indem Sie kostenlos eine Ausschreibung oder Wettbewerb für Ihr Projekt erstellen. Gegenüber Foren und allgemeinen Marktplätzen wie myhammer.de wird bei speziellen Projektbörsen gezielt auf die Probleme von IT-Aufgaben eingegangen. Die Vorteile sind u.a.:
1.    Ihr Projekt wird nach bestimmten Qualitätsstandards erfasst und aufbereitet, so dass damit direkt die richtigen Freelancer angesprochen und Reibungsverluste von Anfang an vermieden werden
2.    Sie erhalten je nach Charakter des Projektes Preisangebote oder wenn Kreativität gefragt ist z.B. direkt fertige Design-Entwürfe von Freischaffenden. Sie erhalten immer auch alle Fähigkeiten und Referenzen, um in jeden Fall die richtige Auswahl zu treffen.
3.    Nachdem Sie Ihre Wahl getroffen haben, werden Sie nicht allein gelassen. Ihr Projekt wird durch eine Projektmanagementumgebung geführt und Sie erhalten darüber hinaus persönliche Unterstützung damit Ihr Projekt so verläuft wie gewünscht.

Über den Autor

Mario Körösi ist Geschäftsführer von netzschaffende.de. netzschaffende.de ist ein Marktplatz für die Erstellung von individuellen Designs, Webseiten, Texten und Übersetzungen. Jede zu erledigende Aufgabe wird nach spezifischen Qualitätsstandards erfasst. Das erleichtert das Finden der passenden Freischaffenden und hilft Probleme von Anfang an zu vermeiden. Auftraggeber können Ihre zu erledigende Aufgabe ausschreiben und erhalten Preisvorschläge oder fertige Entwürfe und werden durch einen Projektmanagementprozess begleitet.

deGUT-Repräsentant Vural Öger über Voraussetzungen und Erfolgschancen für Gründer/innen mit Migrationshintergrund in Deutschland

Berlin/Potsdam, 01.07.2010. Vural Öger, Gründer von ÖGER TOURS, dem derzeit europaweit größten Anbieter für Türkeireisen, fungiert dieses Jahr als Repräsentant für die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT). Der in der Türkei geborene Hamburger Unternehmer möchte in dieser Funktion insbesondere Gründer/innen mit Migrationshintergrund motivieren und ein Beispiel sein, wie man als Ausländer/in ein erfolgreiches Unternehmen in Deutschland aufbauen kann. In einem Filmporträt auf www.degut.de schildert er, warum seiner Meinung nach türkischstämmige Unternehmer/innen in Deutschland große Chancen haben. „Ich sehe gerade bei den türkischstämmigen Gründern einen Vorteil, da sie in der Lage sind, die sogenannten ‚typisch’ türkischen und deutschen Eigenschaften zusammen zu bringen: die deutsche Einstellung zur Arbeit, die Disziplin und Pünktlichkeit, aber gleichzeitig auch die den Türken angeborene Flexibilität und ihr Improvisationstalent. Eine gute Mischung aus beiden Kulturen, mit der sie, denke ich, ziemlich erfolgreiche Unternehmer sind“, erklärt Öger.

Öger selbst hat in Deutschland gute Erfahrungen gemacht, er wurde hier gefördert. Sein Unternehmen wuchs in den letzten vier Jahrzehnten stetig. Sein Erfolgsrezept? „Ich hatte immer ein bisschen den Vorteil eines Pioniers“, meint Öger rückblickend. Nach seinem Studium in Berlin startete der Diplom-Ingenieur seine Karriere 1969 mit der Gründung des Nurflugdienstes Öger Türk Tur in Hamburg, der in erster Linie für seine Landsleute gedacht war, die in Deutschland als Gastarbeiter tätig waren und regelmäßig zurück in die Türkei fliegen wollten. Als zu Beginn der 80er Jahre in Deutschland die Türkei als attraktive Reisedestination bekannt wurde, machte er dann den entscheidenden Schritt: Mit dem neu gegründeten Reiseveranstalter ÖGER TOURS bot er nun auch Pauschalreisen in die Türkei an und war damit der Erste auf dem deutschen Markt. „Zu der Zeit gab es viele Medienberichte über die Türkei und ich spürte, etwas ist in der Luft. Innerhalb von ein paar Jahren sind wir dann zu einem überregionalen Veranstalter geworden“, so Öger. Und noch ein weiteres Mal bewies er das richtige Gespür für Trends: Nach dem Mauerfall war er wiederum der Erste, der nach Ostdeutschland ging und von Leipzig, Erfurt oder Dresden Flüge in die Türkei anbot.

Heute hat seine Unternehmensgruppe 696 Millionen Euro Umsatz (Touristikjahr 2008/2009) und beschäftigt deutschlandweit 220 Mitarbeiter; 1,32 Millionen Urlauber reisten in der Urlaubssaison 2008/2009 mit dem Reiseveranstalter in die Türkei und zwölf weitere Destinationen wie z. B. Thailand, Kuba oder die Dominikanische Republik. Kein Grund für den Unternehmer, sich auf seinem Erfolg auszuruhen: „Es ist natürlich schwierig, nach oben zu kommen und sich oben zu halten. Wir tun alles Mögliche, wie z. B. die Erschließung neuer Reiseziele, damit wir weiter an der Spitze bleiben.“

Sein nebenberufliches Engagement auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene war Öger stets wichtig. So erhielt er 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande für besondere Verdienste um die Integration und Verständigung zwischen den Kulturen. Von 2004 an war Öger auch einige Jahre als SPD-Abgeordneter im Europäischen Parlament in Brüssel aktiv. Gern möchte er den in Deutschland lebenden Türken und anderen Ausländern ein Zeichen geben, dass, „wenn sie einen Beruf lernen, fleißig sind, ein Unternehmen aufbauen und gefördert werden, für sie in Deutschland alles möglich ist“.

Über die deGUT:
Die 26. deGUT findet am 29. und 30.10.2010 in der STATION-Berlin statt.

Mit über 6.000 erwarteten Teilnehmern, etwa 100 Ausstellern aus ganz Deutschland und einem umfangreichen, kostenlosen Seminar- und Workshopprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum.

Experten und Berater von Banken, Wirtschaftsverbänden, Kammern und anderen Institutionen sowie erfolgreiche Unternehmer/innen informieren über alles, was man bei einem Start in die Selbstständigkeit wissen muss. Aber auch Unternehmen, die sich bereits etabliert haben, erfahren auf der deGUT viel Wissenswertes zu Themen wie Marketing, Verkauf, Recht oder Personal.

Seit 2008 wird die deGUT von der Investitionsbank Berlin (IBB) und der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) veranstaltet. Gefördert wird die Messe von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg aus Mitteln der Länder und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Schirmherr ist der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle.

Pressekontakt:
deGUT-Pressebüro
Kornelia Kostetzko
Friedrich-Ebert-Straße 91
14467 Potsdam

Tel.: 0331 / 231 890 –21
E-Mail: presse@deGUT.de
www.deGUT.de

Dieser Artikel ist Teil 6 von 11 der Serie

In dem heutigen Teil unserer Serie zu den wichtigsten Zahlungsarten im Internet wollen wir uns mit dem Lastschriftverfahren beschäftigen. Dieses E-Payment-Verfahren wird auch im traditionellen Handel gerne genutzt, kann also nicht einzig dem E-Commerce zugeordnet werden. Es eignet sich ausschließlich für die Macropayments und zählt zu den Pay-Later-Verfahren.

Ablauf des Lastschriftverfahrens

Will der Kunde seine Rechnung mittels Lastschriftverfahren bezahlen, gibt er seine Bankverbindung in einem Formular auf den Seiten des Händlers ein. Dadurch erlaubt er ihm, den geschuldeten Betrag von seinem Konto abzubuchen. Der Händler kann sofort nach dieser Erlaubniserteilung das Geld einziehen, also im eigentlichen Sinne schon vor dem Versand der Ware.

Das Lastschriftverfahren im Netz unterscheidet sich aber nochmals in zwei Varianten. Zum Einen kann der Händler einfach die Angaben des Kunden nutzen, zum Anderen kann er eine elektronische Signatur abfordern. Diese ersetzt die Unterschrift, die im traditionellen Handel für die Auslösung einer Lastschrift notwendig ist.

Vor- und Nachteile des Lastschriftverfahrens

Der Nachteil des Lastschriftverfahrens besteht darin, dass bei einer Abfrage der Daten ohne elektronische Signatur, diese auch gefälscht werden können. Es kann somit zu Zahlungsausfällen kommen. Ebenfalls sollte das Lastschriftverfahren nur dann eingesetzt werden, wenn eine verschlüsselte Verbindung gewährleistet werden kann, damit Dritte keinen Zugang zum Konto der Kunden erhalten.

Für Kunden ist das Lastschriftverfahren vorteilhaft, da es sich in der Praxis als sehr sicher herausgestellt hat. Die Beträge können jederzeit binnen sechs Wochen nach Abbuchung vom Konto zurück gebucht werden. Sollten also die Waren nicht geliefert worden sein, kann der Kunde sein Geld unbürokratisch zurück erhalten. Allerdings ist es nur innerhalb von Deutschland einsetzbar, so dass es sich im internationalen E-Commerce nicht anwenden lässt.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

Der klassische Einzelhandel hat ausgedient, das zumindest hört man immer wieder. Korrekt ist das nicht, denn noch immer machen die Umsätze im Einzelhandel fast 400 Milliarden Euro aus. Allerdings hat sich die Krise auf den Einzelhandel durchaus niedergeschlagen. Erzielte man im Jahr 2003 378 Milliarden Euro Umsatz, konnte dieser kontinuierlich bis 2008 auf 398,6 Milliarden Euro erhöht werden. Allerdings zeigte sich im darauf folgenden Jahr die Krise, so dass nur noch 392,1 Milliarden Euro umgesetzt werden konnten.

Im Gegensatz dazu steht der E-Commerce. Der elektronische Handel über das Internet erzielte 1999, als die Aufzeichnungen darüber begannen, 1,25 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 waren es bereits 21,9 Milliarden Euro und für 2010 werden Umsätze von 23,7 Milliarden Euro erwartet. Der kontinuierliche Aufschwung hat sich kaum bemerkbar gemacht und die Steigerung des Umsatzes seit Beginn der Aufzeichnungen beträgt 1.800 Prozent.

Einzelhandel dennoch wichtig

Doch die Zahlen zeigen auch deutlich, dass die E-Commerce Umsätze bei weitem noch nicht an die Umsätze des Einzelhandels heran reichen. Dabei sind beim Einzelhandel noch nicht einmal die Branchen der Apotheken, Brennstoffe, Kfz-Handel und Tankstellen mit enthalten, beim E-Commerce wurden aber sowohl materielle Güter, als auch kostenpflichtige Downloads oder Inhalte mit eingerechnet.

in Anlehnung an: Pro Firma April 2010, S. 18

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

Wenn Sie eine Unternehmenskooperation anstreben, müssen Sie dafür natürlich auch den richtigen Partner finden. Welche Möglichkeiten sich Ihnen für Kooperationen bieten und wie Sie den Vertrag gestalten sollten, wissen Sie bereits aus den vorhergehenden Teilen dieser Serie. Nun soll es um die wichtigsten Punkte gehen, nach denen Sie einen passenden Kooperationspartner auswählen.

Die wichtigsten Kriterien für den Kooperationspartner

Nach den Angaben in einer Umfrage ergaben sich für einzelne Punkte besonders hohe Gewichtungen. So legen 65 Prozent der Unternehmen, die Kooperationen eingehen, großen Wert auf die fachliche Kompetenz ihres Kooperationspartners. Nur wenn diese gegeben ist, kann die Kooperation zum Erfolg geführt werden.

Immerhin noch für 60 Prozent ist die persönliche Chemie zwischen den Kooperationspartnern von Bedeutung. Man muss sich also nicht nur auf geschäftlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene miteinander verstehen, um erfolgreich miteinander arbeiten zu können. Für insgesamt 55 Prozent ist es bei der Wahl des Kooperationspartners von Bedeutung, dass dieser ergänzende Arbeitsbereiche zum eigenen Unternehmen abdeckt. Hier steht wiederum der Service-Gedanke im Vordergrund. Schließlich sollen bei Kooperationen mehr Leistungen aus einer Hand angeboten werden können.

Weitere Kriterien bei der Wahl des Kooperationspartners

Weiterhin ist es für 30 Prozent der Befragten entscheidend, dass sich der Kooperationspartner auch regional engagiert. Die regionale Bekanntheit wollen viele Unternehmen auch mit Hilfe von Kooperationen stärken. Die finanzielle Situation ist für ein Viertel der Unternehmen wichtig, denn eine Kooperation benötigt auch Kapitaleinlagen.

Die Betriebsgröße ist für 20 Prozent entscheidend und ein Zehntel der Befragten gibt an, dass gleiche Arbeitsgebiete wichtig sind, etwa um Auftragsspitzen gemeinsam bewältigen zu können. Die Unternehmensform dagegen spielt nur für fünf Prozent eine Rolle, ist also eher von untergeordneter Bedeutung. Auch organisatorische Fragen spielen keine Rolle beim Finden von Kooperationspartnern.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Dieser Artikel ist Teil 5 von 11 der Serie

In diesem Teil unserer kleinen Serie zu den wichtigsten Zahlungsarten im E-Payment soll es um die Zahlung per Kreditkarte mit einem externen Dienstleister gehen. Auch diese Variante kann ausschließlich für Macropayments verwendet werden und wird häufig im Bereich der Pay-Later-Verfahren eingesetzt.

Ablauf der Kreditkartenzahlung mit externem Dienstleister

Die Kreditkartenzahlung mit Hilfe eines externen Dienstleisters steht im Gegensatz zur einfachen Kreditkartenzahlung. Dabei übernimmt der externe Dienstleister die Verarbeitung aller zahlungsrelevanten Daten. Dies wird zum Beispiel über SET erfolgen, das Kürzel steht für Secure Electronic Transaction.

Entstanden ist SET durch ein Konsortium der großen Kreditkartenunternehmen. Sie sammeln die Daten der Kunden und überprüfen diese auf ihre Echtheit. Mittels digitaler Zertifikate und einer stets verschlüsselten Verbindung werden alle Vorgänge, von der Bezahlung bis zur Auslieferung überwacht.

Vor- und Nachteile der Kreditkartenzahlung mit einem externen Dienstleister

Der externe Dienstleister prüft nicht nur die Echtheit aller Daten, sondern ebenso die Bonität der Kunden. Zahlungsausfälle sind somit so gut wie ausgeschlossen. Außerdem stehen dem Verkäufer die Kontoinformationen des Kreditkarteninhabers nicht zur Verfügung. Dadurch können keine höheren Transaktionskosten verlangt werden, als diese tatsächlich anfallen.

Durch diese Überprüfungen wird die Kreditkartenzahlung für alle Parteien sicherer, als es bei der einfachen Zahlung mit Kreditkarte der Fall ist. Dennoch geht es nicht ganz ohne Nachteile: Die Kosten sind bei dieser E-Payment-Variante höher, als bei der einfachen Kreditkartenzahlung.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

Dieser Artikel ist Teil 1 von 1 der Serie

Aus unserer täglichen Praxis heraus können wir behaupten: versteht ein Handwerker was von seinem Fach, bekommt er immer Folgeaufträge. Was einerseits gut klingt, birgt oft auch ungeahnte Risiken. Hier können für Existenzgründer nämlich große Schwierigkeiten beginnen.

Wo liegen die Risiken?

Oft sind die Folgeaufträge nicht 100%-ig aus dem Fachgebiet des Gründers. Da wird ein eingetragener Hausmeister schon mal mit Dachdeckerarbeiten oder einer Terrassensanierung betraut, weil er die Fliesen im Bad so perfekt gelegt hat und angeblich rund ums Haus alle Arbeiten erledigen kann.

Sich in ein Aufgabengebiet, bspw. die Terrassensanierung einzuarbeiten, reicht nicht immer für eine zufriedenstellende Arbeitsleistung aus. Aber wenn das Geld lockt, sehen manche Handwerker über das fehlende Grundlagenwissen hinweg und nehmen den Auftrag an. 

Was folgt ist so ernst wie klar. Die Reputation des Handwerkers leidet unter der mangelhaften Ausführung. Statt einem weiteren Überfluss an Aufträgen, brechen nun auch die Aufträge aus dem eigentlichen Kerngeschäft weg.

Im Endeffekt muss der Handwerker einsehen, dass er doch nicht alle Arbeiten ausführen kann.

Fazit - Nicht jeder kann alles

Handwerker die alles können, können nichts richtig. Eine möglichst große Palette an Arbeiten anzubieten und auszuführen geht an der Realität vorbei. Handwerker sollten sich auf das Wesentliche - ihr Kerngeschäft konzentrieren, um erfolgreich am Markt zu bestehen.

Gerade Existenzgründer müssen oftmals mit Verlusten rechnen, weil sie einfach falsch kalkulieren. Die häufigsten Fehler, die bei der Gestaltung der eigenen Preise auftreten, wollen wir Ihnen an dieser Stelle aufzeigen.

Kosten und Kalkulation

Erarbeiten Sie stets eine umfassende Kalkulation für Ihre Preise. Diese erst macht es möglich, dass Sie Ihre Kosten erkennen und entsprechende Preise erarbeiten können. Nutzen Sie dabei genaue Kostenangaben und führen Sie keine Kalkulation nach dem Motto „über den Daumen gepeilt“ durch. Berücksichtigen Sie unbedingt den Faktor Zeit bei der Herstellung der Produkte oder Durchführung der Dienstleistungen. Insbesondere die Personalkosten sollten dabei nicht außen vor gelassen werden.

Bedenken Sie auch zusätzlich anfallende Kosten, die erst deutlich später fällig werden. Hierzu zählen Steuern und Rückzahlungen von Krediten. Auch sollten Sie Ihre Preise immer so gestalten, dass Sie evtl. zu vergebende Rabatte mit einberechnen oder einfach die möglichen Forderungsausfälle, die in jedem Unternehmen auftreten.

Überblicken Sie den Markt

Bedenken Sie: Nicht alleine Ihre anfallenden Kosten entscheiden über den Preis. Sie müssen ebenfalls herausfinden, welche Preise am Markt akzeptiert werden, um Ihre Produkte an den Mann zu bringen. Andernfalls werden Sie kaum Gelegenheit haben, längerfristig am Markt agieren zu können.

Setzen Sie sich realistische Ziele. Überhöhte Umsatz- und Gewinnerwartungen führen ebenso zu einer falschen Preiskalkulation, wie die Imitation von Preisen anderer Anbieter. Entwickeln Sie unbedingt eine eigene Preisstrategie und orientieren Sie sich nicht nur an Dritten.

Bedenken Sie außerdem: Wollen Sie hochpreisige Produkte verkaufen, müssen Sie glaubhafte Argumente finden, die den Preis rechtfertigen. Zusätzlich sollten Sie gerade aufgrund der Kundenbindung auf eine hohe Qualität Ihrer Produkte achten, auch wenn dies zu einem höheren Preis führt.

Quelle: GründerZeiten Nr. 28, Juni 2009, S. 4

Wer im Job ständig unter Druck steht, ist oft der Meinung, er habe keine Chance, sich auf eine gesunde Ernährung zu besinnen. Doch dieser Denkfehler sollte tunlichst vermieden werden. Denn die falsche Ernährung, wie wir sie in den Betrieben noch allzu oft finden, ist nicht nur schädlich für die Gesundheit, indem sie den Bluthochdruck fördert, zu Verdauungsproblemen, Gicht und Diabetes führt. Nein, genauso schädlich ist sie für die Leistungsfähigkeit. Eine gesunde Ernährung hilft, die Fitness im Kopf zu steigern und damit die Konzentrationsfähigkeit. Zahllose Arbeitsunfälle könnten dadurch vermieden werden.

Die wichtigsten Grundregeln

Als wichtigste Grundregel für eine gesunde Ernährung im Job gilt zunächst einmal die richtige Planung. Überlegen Sie genau, wann Sie was essen möchten, wie viel Vorbereitung dafür nötig ist und wann Sie diese durchführen können. Ebenfalls sollten Sie rechtzeitig für Ihre Pausenmahlzeiten einkaufen.

Grundsätzlich sollten Sie außerdem nicht auf drei große, sondern auf fünf kleinere Mahlzeiten umsatteln. Für den Bürotag heißt das, Sie nehmen idealerweise vormittags und nachmittags je eine kleine Zwischenmahlzeit ein und zum Mittag eine Hauptmahlzeit. Dabei sollten Sie auf fettreiche Nahrungsmittel nach Möglichkeit verzichten. Sie sorgen nicht nur für mehr Speck auf den Hüften, sondern ebenso für einen Leistungsabfall. Sie machen müde und schlapp, was Sie ja gerade bei der Arbeit nicht sein wollen. Meiden Sie deshalb unbedingt

  • Currywurst
  • Hamburger
  • Pommes Frites
  • Wurst (Bspw. Thüringer Wurst)
  • panierten Fisch und
  • Pudding

Setzen Sie stattdessen lieber auf

  • Kartoffeln
  • Reis
  • Geflügel
  • Joghurt
  • Magerquark oder
  • fettreduzierten Käse.

Die richtige Zwischenmahlzeit

Für die Zwischenmahlzeiten sollten Sie ebenfalls auf den beliebten Kuchen verzichten. Er sättigt zwar, kann aber aufgrund der hohen Süße schnell zu Ermüdungserscheinungen führen. Setzen Sie stattdessen lieber auf Rohkost. Gurken, Tomaten, Karotten und Co. können Sie schon zuhause klein schneiden oder Sie bereiten einen Salat vor. Geben Sie das Dressing aber erst kurz vor dem Verzehr dazu. Gerade im Sommer ist so ein frischer Salat besonders lecker. Obst wie Äpfel, Birnen oder Weintrauben eignet sich ebenfalls als Zwischenmahlzeit.

Gleiches gilt für das altbekannte Pausenbrot. Es hat noch lange nicht ausgedient. Nutzen Sie aber am besten Vollkornbrot, das sättigt nämlich länger und versorgt Sie auch besser mit Nährstoffen.

Fertiggerichte sollten Sie dagegen meiden. Erkundigen Sie sich lieber, ob in der näheren Umgebung eine Kantine vorhanden ist, wo Sie sich gesund ernähren können. Noch dazu erhalten Sie einen kleinen Spaziergang und frische Luft macht bekanntlich den Kopf frei.

In Anlehnung an: IKK Profil, Januar 2010, S. 9

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

Mit den ersten Lösungen, die die Umwelt schonen und die Kosten im Betrieb senken, haben wir Sie bereits vertraut gemacht. Doch es gibt sowohl in bestehenden, als auch in noch zu gründenden Unternehmen viele weitere Maßnahmen, die umgesetzt werden können. 

Lastspitzen und Antriebe

Im Stromliefervertrag ist fast immer eine Klausel zu Lastspitzen vorgesehen, die die Stromkosten deutlich erhöht. Diese Lastspitzen entstehen, wenn Rechner, Maschinen, Anlagen und Beleuchtungen allesamt gleichzeitig eingeschaltet werden. Versuchen Sie diese Variante möglichst zu vermeiden. So benötigen Büros mit Fenstern tagsüber kaum eine gesonderte Beleuchtung. Das spart Energie und somit Geld.

Bei den Antrieben für Maschinen sollten Sie auf geregelte Antriebe achten. Sie stellen nur die Energie zur Verfügung, die aktuell benötigt wird. Damit können die gesamten Stromkosten deutlich gesenkt werden, im Gegensatz zu herkömmlichen elektrischen Antrieben, die die höchstmögliche Energie anbieten.

Bei Druckluftgeräten können Sie evtl. den Druck vermindern. Eine Verringerung um nur drei bar bedeutet Einsparungen von 25 Prozent. Halten Sie auch Ihre Mitarbeiter dazu an, sämtliche Geräte auszuschalten, wenn sie nicht benötigt werden.

Wasserkosten und Fahrzeuge

Auch bei den Kosten für Wasser können Unternehmen einiges einsparen. So kann Brauchwasser zurück in den allgemeinen Wasserkreislauf gebracht werden. Armaturen auf den Toiletten, die wassersparend sind, können eingesetzt werden. Die Anschaffungskosten liegen etwas höher, die Einsparungen aber auch. Ebenfalls sollten tropfende Wasserhähne schnellstmöglich repariert werden.

Selbst beim Fuhrpark gibt es Einsparpotenziale. Die spritsparende Fahrweise können Ihre Mitarbeiter in entsprechenden Trainings erlernen. Spritsparende Fahrzeuge können als Neuanschaffung bzw. Ersatzanschaffung von vornherein mit eingeplant werden. Bezüglich der Planung von Touren sollten Sie zudem Leerfahrten vermeiden. Planen Sie Ihre Touren effizienter und sparen Sie so bares Geld.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

Sie wissen aus den vorhergehenden Teilen der kleinen Serie zu Unternehmenskooperationen bereits, wie und in welcher Form Sie mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten können. Damit die Kooperation aber auch erfolgreich wird, sollten Sie in einem Kooperationsvertrag einige Punkte regeln. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit und klären Sie insbesondere strittige Punkte im Vorfeld. Idealerweise ziehen Sie einen Berater hinzu und halten Sie den Kooperationsvertrag zur Sicherheit immer schriftlich fest. Die folgenden Punkte sollten Sie immer in einen solchen Vertrag aufnehmen:

Allgemeine Punkte für den Kooperationsvertrag

Zunächst einmal sollten Sie im Kooperationsvertrag allgemeine Punkte, wie Name, Anschrift und Vertreter der Kooperationspartner festhalten. Beschreiben Sie auch den Gegenstand der Kooperation, also welche Ziele Sie damit erreichen wollen.

Geben Sie unbedingt an, wer für welche Aufgaben innerhalb der Kooperation verantwortlich ist. Sollen Teilbereiche nach außen gegeben werden, legen Sie fest, wer diese Aufgaben übernimmt. Klären Sie ebenfalls, ob die Kooperationsaufträge bevorzugt behandelt werden sollen oder die Aufträge Ihres eigenen Unternehmens.

Achten Sie außerdem auf eine klare Definition des Auftretens der Kooperation nach außen. Tritt die Kooperation selbst oder einer der Kooperationspartner nach außen hin als Geschäftspartner der Kunden auf? Klären Sie ebenfalls, ob die Kooperation befristet sein soll und nehmen Sie ein entsprechendes Enddatum mit in den Vertrag auf.

Finanzielle Aspekte im Kooperationsvertrag

Wird eine Kapitalgesellschaft für die Kooperation gegründet, sind Einlagen gesetzlich vorgeschrieben, andernfalls können diese frei bestimmt werden. Die Höhe der Einlagen und wer diese bis wann zu zahlen hat, sollte im Kooperationsvertrag festgehalten werden. Ebenfalls sollten Angaben zur Geschäftsführung bzw. zum Ansprechpartner für Kunden gemacht werden.

Regeln Sie ebenfalls die Verteilung vereinnahmter Umsätze aus der Kooperation. Rechnet die Kooperation mit Kunden selbst ab, geben Sie einen Schlüssel zur Verteilung der Einnahmen an oder, dass jeder Kooperationspartner mit den Kunden selbst abrechnet. Für die Vermittlung von Aufträgen werden oft Provisionen gezahlt. Regeln Sie deren Höhe im Kooperationsvertrag. Ebenfalls sollten Sie Fragen zur Haftung im Kooperationsvertrag klären.

Weitere Punkte im Kooperationsvertrag

Weiterhin sollte ein Wettbewerbsverbot in den Vertrag aufgenommen werden, sowie Umstände, zu denen der Vertrag gekündigt werden kann. Außerdem sollte ein Berater bei Konflikten schriftlich benannt werden und die Salvatorische Klausel darf nicht fehlen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Seit dem 1. April 2010 ist die so genannte Scoring-Novelle in Kraft getreten. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben sich nicht näher damit befasst, da sie selbst keine eigenen Scoring-Verfahren anwenden. Dennoch ist die Scoring-Novelle auch für sie von Bedeutung, denn sie betrifft alle Unternehmen, die ein Mahnwesen mithilfe von Kreditversicherungen und Inkasso-Unternehmen betreiben.

Scoring-Novelle und der Datenschutz

Es geht bei der Scoring-Novelle vorrangig darum, den Datenschutz der Schuldner sicherzustellen. Denn die Daten der Schuldner müssen automatisch an einen Kreditversicherer oder ein Inkasso-Unternehmen weitergeleitet werden, da andernfalls die Forderung nicht ausgeglichen bzw. eingetrieben werden kann. Da nun aber Inkasso-Unternehmen und Kreditversicherer die Daten gerne für eigene Scoring-Modelle nutzen, müssen einige Dinge beim Mahnwesen beachtet werden. So sollte grundsätzlich vereinbart werden, dass das Inkasso-Unternehmen die Daten lediglich zum Forderungseinzug verwendet, nicht jedoch für Scoring-Modelle.

Weitere Regelungen der Scoring-Novelle

Weitere Neuregelungen, die es umzusetzen gilt, sind die folgenden:

  • Sämtliche Daten, die bei Übergabe an das Inkasso-Unternehmen noch nicht rechtssicher festgestellt sind, unterliegen den neuen Regelungen.
  • Unternehmen müssen Schuldner künftig mindestens zwei Mal schriftlich mahnen. Vorher ist die Datenübermittlung nicht erlaubt.
  • Die Datenübermittlung selbst kann frühestens vier Wochen nach der ersten Mahnung erfolgen, andernfalls ist das ein Verstoß gegen die Scoring-Novelle.
  • Ebenfalls müssen Unternehmen den Schuldner auf die Datenübermittlung hinweisen, allerdings frühestens mit der ersten Mahnung. Bei einer vorherigen In-Kenntnis-Setzung des Schuldners ist diese nicht rechtens.
  • Eine Datenübermittlung ist verboten, wenn der Schuldner die Forderung bestreitet. Der Grund für das Bestreiten der Forderung muss dokumentiert werden.

Quelle: http://support.lexware.de

Dieser Artikel ist Teil 4 von 11 der Serie

Heute geht es in unserer Serie zu den wichtigsten Zahlungsarten im Web um die Kreditkarte. Sie eignet sich jedoch, im Gegensatz zur bereits vorgestellten Telefonrechnung, nicht für Micropayments, sondern nur für die so genannten Macropayments. Am häufigsten wird sie im Zusammenhang mit dem Pay-Later-Verfahren eingesetzt.

Ablauf bei der Zahlung mit Kreditkarte

Bei der Zahlung mit Kreditkarte im Netz werden die Kreditkartendaten über ein Formular eingegeben. Dieses Formular finden die Kunden auf den Seiten des Händlers. Dabei sollten Kunden auf eine gesicherte Verbindung, die so genannte SSL Verbindung achten. Leider gibt es noch einige Anbieter, die eine ungesicherte Verbindung anbieten, auf diese ist in jedem Fall zu verzichten.

Nachdem der Kunde die Angaben im Web vorgenommen hat, wird die Ware ausgeliefert. Der Herausgeber der Kreditkarte garantiert dem Händler gegenüber für die Bezahlung.

Vor- und Nachteile der Kreditkartenzahlung

Die Kreditkartenzahlung zählt ebenfalls zu den sehr einfachen Zahlungsarten des E-Payments. Allerdings sollte auf die Art der Verbindung geachtet werden. Weiterhin müssen Händler nicht nur dafür Sorge tragen, dass Dritte keine Einsicht in die Daten während deren Übermittlung erhalten, sondern auch bei deren Speicherung. Das heißt, der Server der Anbieter sollte in jedem Fall über eine Firewall verfügen, um die Sicherheit zu gewähren. Dennoch kann es trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen mitunter zu Hackerangriffen kommen.

Viele Kunden haben bei der Kreditkartenzahlung ebenfalls die Befürchtung, sie würden noch vor Erhalt der Waren bezahlen. Das stimmt zwar so nicht, da die Abbuchung vom Konto in der Regel erst mit der Kreditkartenabrechnung stattfindet, dennoch bleibt das subjektive Gefühl bei vielen Käufern bestehen.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006





 

Oft genug waren die Minijobs in der Vergangenheit ein massiver Streitfall. Denn grundsätzlich sind nur pauschale Beträge zur Sozialversicherung seitens des Arbeitgebers abzuführen, da die Minijobs sozialversicherungsfrei sind. Das ändert sich aber, wenn das Arbeitsentgelt aus einem Minijob 400 Euro überschreitet. Dabei werden auch mehrere ausgeübte Minijobs sowie deren Arbeitsentgelte zusammengefasst. Für Arbeitgeber ergibt sich die Frage, wie sie agieren müssen, wenn die Mitarbeiter zusätzliche Minijobs annehmen, den Arbeitgeber aber nicht darüber unterrichten.

Bundessozialgericht fällte ein Urteil

Schließlich taten sich mehrere Kläger zusammen und zogen vors Bundessozialgericht. Es ging vor allem um die Frage, ob eine Versicherungspflicht ab dem Überschreiten des Betrages oder erst ab Erlass eines Bescheides entstehe. Das Bundessozialgericht entschied nun, dass nicht die Minijobzentrale, die die Arbeitgeber bisher bei Überschreiten der 400-Euro-Grenze unterrichtete, sondern die zuständige Krankenkasse einen Beitragsbescheid zu erlassen hat.

Weiterhin heißt es im Urteil, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, sich bei ihren Mitarbeitern nach weiteren Beschäftigungsverhältnissen zu erkundigen und zwar regelmäßig. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, entsteht die Beitragspflicht mit Überschreiten der 400-Euro-Grenze. Dies gilt für alle Fälle nach dem 01. Januar 2009. Für davor liegende Fälle beginnt die Beitragspflicht hingegen erst mit Erlass des Bescheids.

Fazit

Trotz aller wichtigen Punkte, die das Urteil regelt, bleiben einige Fragen offen:

  • Unklar bleibt, wie oft bei den Mitarbeitern nachgefragt werden muss, ob weitere Beschäftigungsverhältnisse ausgeübt werden.
  • Ebenfalls unklar ist die Frage danach, wann der Arbeitgeber schuldhaft seiner Pflicht zur Nachfrage nicht nachkommt.
  • Die Sozialversicherungsträger sehen ständige und schriftliche Fragen nach diesen Tatsachen vor, was darunter zu verstehen ist, lässt das Urteil offen.

In Anlehnung an: IKK Profil, Januar 2010, S. 4

Die Kaffeeküche ist in vielen Unternehmen nicht nur zur Vorbereitung der Pausenmahlzeiten da, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt zum Austausch mit den Kollegen. Dass es aber schnell zu Streitigkeiten kommt, wenn die Küche in Eigenregie betrieben wird, dürfte jedem hinlänglich bekannt sein. Ideal sind deshalb klare Regeln, besser noch ein schriftlicher Putzplan. An diesen müssen sich alle halten.

Die wichtigsten Regeln für mehr Sauberkeit in der Kaffeeküche

Handtuch und Geschirrtuch sollten Sie getrennt aufhängen und auch stets getrennt nutzen. Trocknen Sie Handtücher stets auf einer Stange, das geht schneller als am Haken. Gleiches gilt bei den Putzlappen, mit einem Lappen waschen Sie das Geschirr ab, mit dem anderen säubern Sie die Arbeitsfläche. Wählen Sie unterschiedliche Farben für beide Lappen. In Schwämmen sammeln sich gerne Bakterien. Deshalb sollten Sie sie stets so lange ausspülen, bis nur noch klares Wasser herauskommt. Die Handtücher und Geschirrtücher sollten Sie alle paar Tage austauschen. Sie werden bei 60 Grad gewaschen.

Die Geräte und das Geschirr

Achten Sie auch auf Sauberkeit im Kühlschrank. Verschimmelte oder abgelaufene Lebensmittel sollten Sie regelmäßig entfernen. Sind bereits Spuren im Kühlschrank zu sehen, säubern Sie die Flächen gründlich. Und vergessen Sie auch nicht, den Kühlschrank regelmäßig abzutauen. Auch Thermoskannen müssen gesäubert werden. Zwar sind die schwarzen Ablagerungen von Kaffee nicht gefährlich, aber sie verringern den Genuss. Eine Spülbürste kann Abhilfe schaffen.

In Anlehnung an: Sicherheitsreport der VBG, 02/2010, S. 17

Gerichtlich titulierte Forderungen gibt es in Deutschland viele. Diese müssen bis dato von einem verbeamteten Gerichtsvollzieher eingetrieben werden. Das Problem dabei: Die Gerichtsvollzieher sind völlig überlastet, auf ihren Schreibtischen stapeln sich unzählige Fälle. Die Gläubiger müssen oft lange Zeit darauf warten, bis ihre Forderungen eingetrieben werden können.

Abhilfe soll nun ein neuer Gesetzentwurf schaffen, der am 12. Februar 2010 zur Vorlage beim Deutschen Bundestag eingereicht wurde. Genauer gesagt sind es zwei Gesetzentwürfe, da diese unter anderem das Grundgesetz berühren, welches dafür geändert werden müsste.

Ziele der Gesetzentwürfe

Ziel der Neuerungen soll es sein, dass Gerichtsvollzieher künftig nicht mehr zwingend den Beamtenstatus innehaben müssen. Vielmehr sollten auch Privatunternehmer diese Aufgaben übernehmen können, allerdings unter staatlicher Aufsicht. Dabei soll der Gläubiger aus mehreren privaten Gerichtsvollziehern, die miteinander im Wettbewerb stehen, auswählen können.

Durch diese Privatisierung von Gerichtsvollziehern würde es möglich werden, die Kosten für die Forderungseintreibung auf staatlicher Seite zu senken. Hier werden momentan noch hohe Subventionen geleistet. Außerdem soll die Bürokratie abgebaut werden und Gerichtsurteile bezüglich Forderungen sollen künftig schneller umgesetzt werden.

Entwürfe berühren zwei Gesetze

Zu zwei Gesetzentwürfen musste es kommen, weil zum einen das Gerichtsvollziehergesetz von den Änderungen betroffen wäre, zum anderen das Grundgesetz. Das Grundgesetz kann aber nicht mit einfacher, sondern nur mit 2/3-Mehrheit verändert werden. Obwohl die Entwürfe 2007 schon einmal eingereicht wurden, wurde bis heute noch nicht abschließend darüber entschieden.

Kritiker der Gesetzentwürfe fürchten um deren Umsetzbarkeit und die Unabhängigkeit bzw. Neutralität der Gerichtsvollzieher. Zudem würden die Kosten dadurch ansteigen, sodass kleinere Forderungen nicht mehr eingetrieben werden könnten.

In Anlehnung an: http://www.luebeckonline.com

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

Natürlich ist Umweltschutz nicht nur für Existenzgründer sinnvoll, sondern genauso für bestehende Unternehmen. Die folgenden Tipps, die wir Ihnen vorstellen, wollen deshalb beide Zielgruppen ansprechen. Sie lassen sich selbst in bestehenden Unternehmen recht einfach umsetzen und sorgen für deutliche Einsparungen, die auch noch der Umwelt zugute kommen können.

Verbräuche kontrollieren

Ein Problem bei Kosten ist oft, dass sie sich langsam und unbemerkt einschleichen. Lassen Sie das gar nicht erst zu. Eine einfache Liste kann Ihnen helfen, den Verbrauch von Wasser, Strom, Gas, Entsorgungskosten oder auch den Benzinverbrauch zu überblicken. Tragen Sie am besten alle aufgelaufenen Verbräuche eines Monats in Ihre Übersicht ein. Schnell stellt sich heraus, ob der Verbrauch eher steigt oder sinkt. Sie können damit auch Aufklärung erhalten, ob die Entwicklungen in den Verbräuchen mit denen Ihres Unternehmens übereinstimmen und ggf. frühzeitig entgegen wirken.

Die Büroeinrichtung

Computer, Monitore, Drucker, Faxgeräte, Scanner und Kopierer – diese Geräte dürfen in keinem Büro fehlen. Da aber viele IT-Verantwortliche nicht einmal ansatzweise darüber Bescheid wissen, wie hoch der Energieverbrauch für diese Geräte ist, erklärt sich schnell, dass hier enorme Sparpotenziale schlummern. Unternehmen sollten deshalb auf sparsame Bürogeräte achten. Wird ein Rechner ersetzt, kann direkt einer mit geringerem Stromverbrauch gewählt werden. Steckdosenleisten, die sich abschalten lassen sind eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung. Gründer sollten diese Punkte schon bei der Einrichtung beachten.

Auch bei der Beleuchtung können Sie hohe Einsparungen erzielen. Verwenden Sie beispielsweise Energiesparlampen oder setzen Sie die Spannung herab. Schon sind hohe Einsparungen möglich. Ebenfalls wird weniger Licht benötigt, wenn Schreibtische direkt am Fenster platziert werden.

Heizen und Lüften

Bei Heizanlagen sollten Sie auf moderne Heizkessel setzen, die deutlich weniger verbrauchen, als ältere Modelle. Zudem sollten regenerative Energiequellen vermehrt genutzt werden. Neben der Solarenergie kommen auch Holzpellets in Frage. Außerhalb der Arbeitszeiten können die Temperaturen abgesenkt werden.

Heizung und Lüftung können unter Umständen gekoppelt werden, so dass Abwärme nutzbar wird. Achten Sie außerdem auf eine gute Dämmung des gesamten Gebäudes.

Kommen Sie auch hin und wieder mal zu spät zu Geschäftsmeetings oder gar Kundenterminen ?
Wenn Ihre Antwort „Ja“ lautet, dann sind Sie zumindest nicht alleine. Laut einer Online-Umfrage kommen 13 % mindestens einmal pro Woche zu spät und 24% verspäten sich mindestens einmal im Monat. Wir haben für Sie die 10 beliebtesten Ausreden im Geschäfts-Alltag recherchiert und unter die Lupe genommen.

1.) Ich bin in eine polizeiliche Verkehrskontrolle geraten und die wollten sogar Warndreieck und Verbandskasten nachsehen.

Diese Ausrede steht auf Platz 1, weil die Ausreden zum Verkehr ein Klassiker sind und einige davon lassen sich vom Chef kaum nachprüfen.

2.) Mein Kind ist krank und musste vorher kurz zur Apotheke!

Das Kind, als Ausrede ist eine riskante und gehört doch zu den funktionierenden ausflüchten. Denn auch ein strenger Chef, würde ein Auge zu drücken, wenn es um das Kind geht. Doch wehe, wenn diese Ausrede, als geflunkert enttarnt wird!

3.) Ich habe die Autoschlüssel verlegt.

Die Ausrede mit dem Autoschlüssel wird erstaunlich oft benutzt und scheint auch durchzugehen!

4.) Winter-Chaos

Sobald der erste Schnee fällt häufen sich zwar auch die tatsächlichen Verspätungen, Staus und leider auch Unfälle, aber im Winter gilt wohl unsere Nummer vier als die Top Ausrede.

5.) Stau

Eine der ältesten Ausreden ist die Stau-Lüge. Hier wird auch nochmal deutlich weshalb die Verkehrs-Ausreden die meisst benutzten sind.

6.) Baustellen-Umleitungen haben mich viel Zeit gekostet!

7.) Heute bin ich mit der Bahn unterwegs und mein 8.00 Uhr Zug ist komplett ausgefallen.

8.) Mein neues Navigationsgerät hat mich an einen völlig anderen Ort navigiert.

9.) Ich habe eine Ziege auf der Landstrasse angefahren.

10.) Mein Auto wurde abgeschleppt, während ich bei einem wichtigen Kunden war!

Die 10 beliebtesten Ausreden im Business Alltag lassen zwar einen schmunzeln, aber ich rate grundsätzlich alles daran zu setzen, um nicht zu spät zu kommen. Wer ständig zu spät kommt zu vereinbarten Meetings oder Kundenterminen, der kann gekündigt werden.

Bereits ein- bis zweimaliges zu spät kommen, kann eine Kündigung als Konsequenz nach sich ziehen.
Dies wurde spätestens durch ein rechtskräftiges Urteil des Landesarbeitsgerichts verdeutlicht. Landesarbeitsgericht Köln mit Urteil vom 20.10.2008 , Aktenzeichen 5 Sa 746/08 Eine Kündigungsschutzklage wurde abgewiesen! Auch hier ging es, um jemanden der sich ständig verspätete. Als Grund wurde eine medikamentöse Behandlung angegeben!

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Im ersten Teil unserer kleinen Serie haben wir Ihnen gezeigt, in welchen Bereichen Sie Unternehmenskooperationen anstreben können. In diesem Teil soll es darum gehen, wie Sie Unternehmenskooperationen gestalten können.

Einzelne Aufträge gemeinsam erfüllen

Wenn ein Auftrag aufgrund eines Engpasses nicht vom Unternehmen selbst ausgeführt werden kann, kann dieser an ein ähnlich arbeitendes Unternehmen ausgelagert werden. Dieses wird den Auftrag ausführen, wird jedoch nicht Ansprechpartner für den Endkunden. Ein einzelner Auftrag, der erteilt wird, regelt alle Rechte und Pflichten der Vertragspartner.

Bei der Vermittlung von Aufträgen werden eigene Aufträge, die nicht bearbeitet werden können, sei es aus Kapazitätsgründen oder wegen fehlender Fertigungsmöglichkeiten, an dritte Unternehmen weiter gegeben. Sie zahlen dafür in der Regel eine Provision und werden direkter Vertragspartner des Kunden.

Bieter- und Interessengemeinschaften

Gerade bei öffentlichen Aufträgen tun sich oft mehrere Unternehmen zusammen, um ein Angebot abzugeben. Sie agieren damit als Bietergemeinschaften. Erhalten sie den Auftrag, werden sie zu einer Arbeitsgemeinschaft, die in der Regel als GbR, seltener als oHG auftritt.

Die Interessengemeinschaft hingegen verpflichtet sich zur Zusammenarbeit in einzelnen Teilbereichen. Das können der Einkauf, aber auch der Vertrieb und vieles mehr sein. Strategisch werden sinnvolle Maßnahmen in diesen Bereichen gemeinsam geplant und durchgeführt.

Langfristige Zusammenarbeit

Unternehmenskooperationen können ebenfalls in Form einer GbR auftreten, wenn sie ein gemeinsames Ziel verfolgen. Nach außen hin sollten sie dabei als eine Person auftreten. Aus dieser Zusammenarbeit heraus kann auch ein neues Unternehmen entstehen, meist ein Joint Venture. Dabei ist dieses Unternehmen rechtlich selbstständig und nicht mehr von den einstigen Kooperationspartnern abhängig.

Ebenso kann eine Genossenschaft aus Unternehmenskooperationen entstehen. Sie fördert die Zielerreichung ihrer Mitglieder, etwa durch Kauf gemeinschaftlich genutzter Maschinen auf gemeinsame Rechnung oder ähnliches. Wollen hingegen Angehörige freier Berufe zusammenarbeiten, kommt eine Partnerschaftsgesellschaft in Frage. Typisches Beispiel ist hier der Rechtsanwalt, der mit einem Wirtschaftsprüfer zusammenarbeitet.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Stimmen Sie für das Gruenderlexikon in der Blog-WM 2010 ab und helfen Sie uns. Worum geht´s? Ruhm und Ehre, Spaß am Bloggen in Verbindung mit der WM, also nichts Spektakuläres. Wo steht das Gruenderlexikon?

Mit einem Trick, finden Sie das Gruenderlexikon ganz schnell:

Drücken Sie auf Ihrer Tastatur Strg + F gleichzeitig, suchen Sie mit der so aktiviereten Suche nach gruenderlexikon (ohne Umlaut). Auf diese Weise kommen Sie ganz schnell zu meiner Abstimmung. Natürlich dann für´s Gruenderlexikon voten. Danke dafür.

Blog-WM 2010

Programmierer sind prädestiniert für die Selbständigkeit

Weil Programmierer kaum mehr als ein Mobiltelefon, einen Laptop und einen Internetanschluss benötigen, können sie verhältnismäßig bequem in die Selbständigkeit starten und Existenzgründer werden. Das liegt daran dass Programmierer nur wenig Startkapital benötigen, geringe Fixkosten haben und dank moderner Informations- und Kommunikationstechnologien problemlos von überall in jedes Unternehmen integriert werden können.

Wie verhält sich die Auftragslage für selbständige Programmierer?

Die IT-Industrie ist Vorreiter beim Erfüllen von Aufträgen in den für Freelancer typischen Einsatzgebieten Programmierung, Grafik und Übersetzung. Programmierung erfreut sich einer wachsenden Nachfrage. Freelancer haben viele Aufträge mit festen Abgabeterminen, häufig mehr als geplant und manchmal auch mehr als gewünscht. PHP, HTML und MySQL sind immer noch die am meisten gefragten Technologien, gefolgt von Java, Flash und .NET. Neu ist das starke Wachstum auf den Gebieten Iphone- und Ipad Applikationsentwicklung.

Wo werden Programmierer gesucht?

Immer mehr Unternehmen setzen ausschließlich auf ihre Kernkompetenzen und lagern nicht Kernprozesse und Fähigkeiten an externe Fachkräfte aus. So wird zum Beispiel Programmierung besonders häufig an Freelancer ausgelagert. Dementsprechend wichtig ist es für Unternehmen, professionelle Programmierer zu finden und zu beauftragen. Online-Plattformen für Projektvermittlung bilden dafür wir eine geeignete Schnittstelle und dienen als Marktplatz für die Projektvergabe.
Wenn man Glück hat, bekommt man vom vorherigen Arbeitgeber ein bis zwei Kunden als Startkapital mit auf den Weg in die Selbständigkeit. Eine andere Möglichkeit ist es, parallel zur Festanstellung, auf einer Online-Plattform für Projektvermittlung erste Referenzen und Kontakte zu knüpfen. Sowohl klein- und mittelständische Unternehmen als auch Großkonzerne suchen dort passende Service-Anbieter.

Welche Trends können Programmierer aufnehmen?

Lean Management, Digitalisierung und Flexibilisierung führen weg von einer Angestelltengesellschaft, hin zu einer Unternehmergesellschaft. Der Trend geht zur Beauftragung flexibler, externer Fachleute, weil Unternehmen oft nicht genügend Kapazität oder die Expertise haben. Freelancing kommt dem steigenden Bedürfnis nach flexiblen und familiengerechten Arbeitszeiten und –orten entgegen. Man möchte daheim sitzen, kann sich um die Kinder kümmern oder genießt die Traumumgebung am Strand oder in den Bergen.

iPhone- und iPad-App Entwicklung sowie die Erstellung von Schnittstellen zu den großen Social Media Seiten wie Facebook, MySpace und twitter verzeichnet das derzeit schnellste Wachstum. „Die Nachfrage nach unseren weltweiten Entwicklern für Social Media Applikationen wächst rasant. Viele Unternehmen möchten auf den App-Zug mit einer entsprechenden Applikation aufspringen“, erläutert Gunnar Berning, CEO von twago.

Warum sollten Programmierer also noch Angst vor der Selbständigkeit haben?

Um Ihre Dienste anbieten zu können, müssen Programmierer ein Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden und Steuern zahlen. Auf selbständige Programmierer kommen außerdem verschiedene Kosten zu, die zuvor ihr Arbeitgeber getragen hat, z.B. Versicherungskosten oder Mieten. Daher scheuen sich viele Programmierer vor dem Schritt in die Selbständigkeit. Dazu möchte der Autor nur folgenden Hinweis geben:

Habt Mut liebe Programmierer - es bieten sich zwar am Anfang ein paar bürokratische Hindernisse, aber es bieten sich vor allem riesige Chancen.

Lino Richter, www.twago.de

Dieser Artikel ist Teil 2 von 11 der Serie

Im Bereich E-Payment gibt es viele verschiedene Zahlungsarten, die bereits heute möglich sind, aber nicht alle gleichermaßen angenommen werden. In dieser kleinen Serie wollen wir Sie über die wichtigsten Zahlungsarten im Netz informieren und beginnen mit der Telefonrechnung.

Ablauf der Telefonrechnung

Die Telefonrechnung zählt zu den einfachsten Zahlungsarten im Netz und gleichzeitig zu den sichersten Varianten des E-Payment. Dieses Verfahren eignet sich allerdings nur für Micropayments und ist in der Regel dem Pay-Later-Verfahren zugeordnet, bei dem erst nach Erhalt der Ware bezahlt wird.

Über den Internetservice, den die Kunden in Anspruch nehmen wollen, erfahren sie eine kostenpflichtige Telefonnummer, meist eine 0900er-Nummer. Die Gebühren werden von den Anbietern bestimmt, zu Beginn des Anrufs weisen seriöse Anbieter auf die Höhe der Gebühren hin. Die Abrechnung der Gebühren erfolgt über die Rechnung des Telefonanbieters.

Vor- und Nachteile der Telefonrechnung

Wichtigster Vorteil bei der Telefonrechnung ist der, dass keine sensiblen Daten im Web angegeben werden müssen. Das sorgt auch bei Kunden für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Als größter Nachteil erweisen sich jedoch die Kosten, denn nicht nur der Internetservice selbst ist mit Kosten verbunden, auch die Telekommunikationsunternehmen verdienen an dieser E-Payment-Methode mit. Bisher hat sich dieses Verfahren deshalb auch noch nicht wirklich durchsetzen können.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} Normal 0 21 false false false Wie wir im ersten Teil unserer kleinen Serie gesehen haben, ist es notwendig, sich auch als Gründer mit dem Umweltschutz auseinander zu setzen. Die gesetzlichen Auflagen sind in den vergangenen Jahren sehr streng geworden und Gründer sind ebenso dazu verpflichtet, diese einzuhalten, wie andere Unternehmen. Doch es gibt auch viele Vorteile, die sich aus dem Verfolgen des Umweltschutzgedankens im Unternehmen ergeben. Diese wollen wir Ihnen heute aufzeigen.

Marketing und Finanzierung

Bezüglich der Kosten für die Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen bzw. zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen gilt, dass Gründer diese Kosten nicht alleine tragen müssen. Es gibt ebenfalls eine ganze Reihe öffentlicher Finanzierungshilfen und Fördermittel, die in Anspruch genommen werden können. Insbesondere für Gründungen, die sich direkt mit dem Umweltschutz auseinandersetzen, stehen attraktive öffentliche Fördergelder zur Verfügung.

Gründer sollten sich aber auch schon frühzeitig mit künftigen Gesetzen den Umweltschutz betreffend befassen. Meist sind diese schon lange Zeit vor der Einführung absehbar. Hier sollte frühzeitig reagiert werden. Ebenfalls steht vor der Gründung die Überprüfung aller in Frage kommenden gesetzlichen Auflagen, wie Genehmigungen und ähnlichem.

Im Marketing ergeben sich wieder vielfältige Vorteile für Gründer. Denn Umweltschutz wird heute groß geschrieben und das auch beim Verbraucher. Mit umweltfreundlichen Arbeitsabläufen und Produkten können nicht nur neue Klientel gewonnen, sondern auch bestehende gehalten werden. Als Gründer sollten Sie deshalb auf aktive Kommunikation des Umweltschutzgedankens auch im Marketing achten. Freiwillige Teilnahmen an umweltfreundlichen Audits, wie dem EMAS können zu mehr Vertrauen bei den Kunden führen.

Werbung, Kosten und Mitarbeiter

In der Werbung können Gründer mit einem umweltfreundlichen Produkt punkten. Hierfür sollte ein entsprechendes Umweltsiegel eingeführt werden. Auch die Kosten im Unternehmen lassen sich senken, ob bei Versicherungen, beim Stromverbrauch oder vielen anderen Bereichen.

Mitarbeiter lassen sich oft durch den Umweltschutzgedanken, den das Unternehmen Tag für Tag lebt, positiv beeinflussen. Sie gewinnen eine bessere Bindung an das Unternehmen und arbeiten motivierter. Dies gilt insbesondere für jüngere Mitarbeiter, denen die Umwelt besonders am Herzen liegt.

Private Bürgschaften sind oftmals notwendig, meist dann, wenn ein Darlehen aufgenommen werden soll, das mit den eigenen finanziellen Mitteln und Sachwerten jedoch nicht ausreichend besichert werden kann. Allerdings sind private Bürgschaften auch immer eine Belastungsprobe.

Freunde und Familie als Bürgen

Oft werden Freunde oder die Familie als Bürgen angegeben. Gerade sie sollten aber nur in seltenen Fällen eine Bürgschaft übernehmen. Denn zerbricht die Freundschaft, lässt sich die Bürgschaft nicht kündigen. Ebenfalls kann sie erst durch die Inanspruchnahme des Bürgen zerbrechen.

Bürgen sollten nur dann eine Bürgschaft eingehen, wenn sie diese aus den eigenen Mitteln problemlos bezahlen können. Andernfalls droht sogar eine Lohnpfändung. Die Bürgschaft selbst kann unbegrenzt sein und sogar für künftige Schulden eingegangen werden. Von solchen Bürgschaften sollten Sie die Finger lassen, denn sie sind unberechenbar.

Arten der Bürgschaften

Die Bürgschaft tritt in verschiedenen Arten auf. So gibt es eine Bürgschaft für einen unbesicherten Kreditanteil. In diesem Fall kommt der Bürge nur für den Teil des Darlehens auf, der durch den Darlehensnehmer nicht besichert werden kann.

Bei der Ausfallbürgschaft kann zwar der gesamte Kredit durch den Bürgen abgesichert werden, allerdings ist die Bank dazu verpflichtet, erst alle anderen Wege zu gehen, um evtl. ausbleibende Zahlungen des Darlehensnehmers einzutreiben, bevor sie an den Bürgen herantreten kann. Das hat für den Bürgen den Vorteil, dass er häufig nur noch für einen verbleibenden Restbetrag haften muss.

Ebenso ist es möglich, Teilbürgschaften zu nutzen. Dabei verbürgt sich jeder Bürge für einen Teilbetrag des Darlehens. Die Banken müssen dann zwar mehr Bürgen aufnehmen, doch lassen sich diese vom Kreditnehmer leichter finden. Zudem ist die finanzielle Belastung im Ernstfall für den Einzelnen geringer.

Kündigung der Bürgschaft

Eine Bürgschaft kann grundsätzlich nicht gekündigt werden. Selbst nach der Scheidung haftet der bürgende Ehepartner noch für die Schulden. Es besteht lediglich die Möglichkeit, die Bürgschaft für künftige Schulden zu kündigen. Dann muss der Bürge nur noch für die Schulden aufkommen, für die er einmal gebürgt hat. Sobald sie bezahlt sind, kann er nicht mehr belangt werden.

Quelle: GründerZeiten Nr. 27, April 2009, S. 8

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Unternehmenskooperationen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie sind insbesondere dahingehend sinnvoll, dass Kosten eingespart und von gemeinsamen Erfahrungen profitiert werden kann. Unternehmenskooperationen können dabei in verschiedenen Bereichen auftreten, welche das sind und wo die Vorteile liegen, bzw. was Sie für Unternehmenskooperationen beachten müssen, wollen wir Ihnen in dieser kleinen Serie zeigen.

Unternehmenskooperationen in Einkauf, Vertrieb und Service

Einkaufskooperationen sind schon seit längerem bekannt. Hierbei tun sich mehrere, meist mittelständische Unternehmen zusammen. Dadurch, dass sie größere Volumen abnehmen können, erhalten sie günstigere Preise von den Großhändlern und sichern so ihr Bestehen am Markt. Auch im Vertrieb werden häufig Kooperationen eingegangen, so dass ein Unternehmen in Süddeutschland die Produkte eines norddeutschen Unternehmens vertreibt und ähnliches.

Auch bei der Werbung spielen Unternehmenskooperationen eine große Rolle. Durch gemeinsame Messeauftritte oder Gemeinschaftswerbung, etwa für regionale Produkte, lassen sich die Kosten senken und mehr Kunden gewinnen. Bezüglich des Services sind meist viele Mitarbeiter und Fahrzeuge nötig. Durch Kooperationen können Service-Einsätze oft schneller durchgeführt werden, was wiederum das Unternehmen in der Gunst der Kunden steigen lässt.

Unternehmenskooperationen bei Fertigung, Komplettaufträgen und Informationsbeschaffung

Bei der Informationsbeschaffung lassen sich die Kosten für eine in Auftrag gegebene Marktstudie deutlich senken, wenn mehrere Unternehmen dafür kooperieren. Andernfalls könnten so spezifische Daten gar nicht beschafft werden.

Bei den Kunden wird es immer wichtiger, dass sie Service aus einer Hand erhalten. Gerade kleineren Unternehmen ist dies oft nicht möglich, da sie sehr spezialisiert sind. Durch Kooperationen können sie dennoch diesen Komplett-Service anbieten. Ebenfalls kann es sinnvoll sein, sich mit anderen Unternehmen spezielle Maschinen zu teilen. Die Kosten sinken und Aufträge können oft dennoch zeitnah abgewickelt werden.

Unternehmenskooperationen in der Verwaltung

Auch in der Verwaltung können durch Kooperationen einige Kosten eingespart werden. Ein gemeinsames Empfangsbüro oder eine gemeinsame Buchhaltungsabteilung hilft, Einsparungen zu erzielen. Gemeinsam können auch Lehrwerkstätten betrieben werden oder es kann Personal ausgetauscht werden, wenn Auftragsspitzen anstehen.

Ebenfalls kann es im Bereich der Forschung und Entwicklung zu Kooperationen kommen, die deutliche Kosteneinsparungen ermöglichen. Außerdem bieten sich Unternehmenskooperationen zum Informations- und Erfahrungsaustausch an, so dass andere Unternehmen von den eigenen Erfahrungen und umgekehrt profitieren können.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Die Kosten, die in einem Unternehmen anfallen, sind keineswegs zu unterschätzen. Sie sollten deshalb alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Ihre Kosten zu senken und die Gewinne zu steigern. Wir zeigen Ihnen, welche Kosten Sie wie drosseln können.

Kooperationen und Personalwesen

Nutzen Sie Outsourcing, wenn Sie dadurch einzelne Aufgaben kostengünstiger erledigen lassen können. Arbeiten Sie mit Kooperationspartnern für Transport und Herstellung einzelner Güter, manchmal ist der Zukauf günstiger, als die eigene Produktion. Rechnen Sie es durch.

Bei den Personalkosten können Sie mit einer klaren Aufgabenverteilung agieren und doppelte Arbeiten so vermeiden. Viele Lieferanten bieten kostenfreie Schulungen an, nutzen Sie diese. Auch sollten Sie Mitarbeiter als Springer in mehreren Bereichen einsetzen, wenn sie mit den eigenen Aufgaben nicht ausgelastet werden können. Ebenfalls sollten Sie Ansprüche auf Fördermittel bei der Personalplanung mit berücksichtigen.

Bei Kunden und Lieferanten sollten Sie möglichst mit effizienten IT-Lösungen, die sehr kostengünstig sind, arbeiten. Außerdem können Sie durch günstigere Lieferanten Geld sparen. Eine günstigere Lieferung ist bei höheren Bestellmengen möglich, allerdings sollten Sie die Lagerkosten dabei nicht außer Acht lassen. Rabatte sind bei Großbestellungen fast immer möglich. Mit einer Einkaufskooperation können Sie die Kosten ebenfalls senken.

Versicherungen und Raumkosten

Durch regelmäßige Vergleiche der Versicherungsangebote können Sie zudem weitere Kosten einsparen. Überprüfen Sie in ebenso regelmäßigen Abständen außerdem, welche Risiken Sie tatsächlich versichern müssen und auf welche Versicherungen Sie verzichten können.

Bei den Raumkosten können Sie sparen, indem Sie Energiesparlampen verwenden oder auch die Heizung nach Feierabend abstellen. Ebenfalls kann ein Wechsel des Versorgers sinnvoll sein.

Büro, Organisation und Finanzen

In der Verwaltung werden regelmäßig Werbebriefe anfallen, nutzen Sie günstigeres Porto für Infobriefe. Ebenfalls können Sie standardisierte Schreiben an Kunden nutzen, um den Arbeitsaufwand und die Kosten zu senken. Bei Telefon- und Internet stehen Ihnen zahlreiche günstige Tarife zur Auswahl, die Sie nutzen können. Ebenfalls lohnt es sich, Büromaterial für das gesamte Unternehmen und nicht nur für einzelne Abteilungen zu kaufen, das macht Rabatte möglich. Gebrauchte Büroeinrichtungen und Maschinen können Kosten sparen.

Ebenfalls können Sie E-Business-Lösungen einsetzen oder Dienstleistungen, wie einen Sekretariatsservice nutzen. Im Bereich der Finanzen sollten Sie angebotene Skonti nutzen, bei Bedarf den Kontokorrentkredit erhöhen. Verfügbare, finanzielle Überschüsse sollten Sie gut verzinst kurzfristig anlegen und überzogene Girokonten schnellstmöglich ausgleichen. Mit einem effektiven Mahnwesen können Sie Außenstände minimieren und bei größeren Investitionen oftmals Fördermittel in Anspruch nehmen. Eine Nachkalkulation bereits erledigter Aufträge hilft Ihnen, Ihre tatsächlichen Kosten zu ermitteln und künftig anhand dieser Erfahrungswerte zu kalkulieren.

Quelle: GründerZeiten Nr. 25, September 2009

Die Scheinselbstständigkeit ist heute ein großes Problem. Sie ist nicht ganz einfach nachzuvollziehen, da es kleine, aber feine Unterschiede gibt. Wie Sie dennoch feststellen können, ob und wann eine Scheinselbstständigkeit vorliegt, zeigen wir Ihnen hier.

Selbstständig mit einem Auftraggeber

Wenn Sie sich selbstständig machen und dann nur für einen Auftraggeber arbeiten, können Sie als selbstständig mit einem Auftraggeber eingestuft werden. Sie bleiben dann zwar selbstständig, müssen jedoch eine Einschränkung hinnehmen: Sie sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und müssen die Beiträge zu selbiger vollständig alleine bezahlen. Während der ersten drei Jahre Ihrer Selbstständigkeit können Sie jedoch einen Antrag stellen, um sich von der Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung zu befreien.

Generell werden zwei Kriterien herangezogen, um den Status selbstständig mit einem Auftraggeber zu erhalten: Sie dürfen keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen, also Personen, die mehr als 400 Euro im Monat verdienen. Und Sie sind stets nur für einen Auftraggeber tätig, und zwar in erheblichem Umfang.

Scheinselbstständigkeit bestimmen

Als scheinselbstständig hingegen gelten oftmals freie Mitarbeiter. Sie müssen sämtliche Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung jeweils anteilig zahlen, den Rest muss der Auftraggeber übernehmen. Als Abgrenzungskriterien zum Status selbstständig mit einem Auftraggeber gelten die folgenden Punkte:

Wenn Sie kein eigenes Risiko tragen und keine Leistungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erbringen, gelten Sie als scheinselbstständig. Gleiches gilt, wenn die Arbeitszeit und die Tätigkeit nicht frei bestimmt, Ihre Preise nicht selbst bestimmt werden können und Sie die Zahlungsbedingungen vom Auftraggeber diktiert bekommen. Ebenfalls können Sie als Scheinselbstständiger keinen Einfluss auf den Umfang der Akquisition von Kunden und auf die durchzuführenden Werbemaßnahmen, sowie die Einstellung von Mitarbeitern nehmen.

Steuer- und Sozialrecht

Im Steuer- und Sozialrecht gelten übrigens unterschiedliche Wertungen der Scheinselbstständigkeit. Deshalb sollten Sie bei der Deutschen Rentenversicherung überprüfen lassen, ob Sie dort als scheinselbstständig gelten, und zwar auch dann, wenn das Finanzamt Sie als Freiberufler anerkannt hat.

Quelle: GründerZeiten Nr. 45, April 2008

Dieser Artikel ist Teil 3 von 11 der Serie

Wie wichtig das Angebot von E-Payment-Verfahren ist, haben wir bereits im letzten Teil unserer kleinen Serie erfahren. Doch welche Kriterien sind eigentlich entscheidend, wenn es darum geht, das richtige E-Payment-Verfahren für Ihr Unternehmen zu finden? Wir zeigen es Ihnen in diesem Teil der Serie.

Entscheidung nach Kostenkriterien

Achten Sie bei der Suche nach einem E-Payment-Verfahren auf die Kosten, die entstehen. Zunächst einmal sind dabei die Einstiegskosten zu betrachten, die etwa für die elektronische Geldbörse oder auch für ein Kartenlesegerät anfallen. Ebenfalls sollten Sie die Betriebskosten nicht außen vor lassen. Alle Kosten sollten möglichst gering ausfallen.

Ebenfalls sollten Sie auf günstige Transaktionskosten achten. Diese werden jedoch meist nur dann entstehen, wenn das E-Payment-Verfahren von möglichst vielen Kunden genutzt wird. Deshalb ist es wichtig, auf die Aspekte zu achten, die für die Kunden von Bedeutung sind. Hierzu zählen eine einfache Bedienung, geringe Nutzungsgebühren und Anschaffungskosten.

Entscheidung nach allgemeinen betrieblichen Kriterien

Überprüfen Sie ebenfalls, wie hoch Ihre Rechnungsbeträge im Normalfall sind. Bei niedrigen Rechnungsbeträgen bis fünf Euro haben sich Micropayment-Verfahren durchgesetzt, bei höheren Rechnungsbeträgen, können Sie auf Macropayment-Verfahren zurückgreifen. 
Überlegen Sie auch, wann das Kundenkonto belastet werden soll, sofort, später oder noch vor der Lieferung der Waren. Ebenso sollten Sie an die Sicherheit denken, die bei der Übertragung von Daten stets gewährleistet sein sollte. Betrachten Sie diese Punkte immer aus Sicht Ihres Unternehmens einerseits und der Ihrer Kunden andererseits.

Außerdem sollten Sie überlegen, wie wichtig Ihnen die Bonitätsprüfung Ihrer Kunden ist. Haben Sie nur nationale Kunden kommen zudem andere E-Payment-Verfahren in Frage, als bei internationalen Kunden.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Die Umwelt wird heute von den Menschen, insbesondere den Industriebetrieben stark belastet. Seit Jahr und Tag werden deshalb Forderungen nach dem Umweltschutz laut und dieser ist auch für Existenzgründer wichtig. Nicht nur, dass sich viele Unternehmen im Umweltbereich ansiedeln lassen. Vielmehr muss heute jedes Unternehmen darauf achten, alle Auflagen einzuhalten. Wir wollen Ihnen in dieser kleinen Serie die wichtigsten Tipps für effektiven Umweltschutz von Anfang an mit auf den Weg geben.

Auflagen beachten – Beratung suchen

Umweltschutz ist heute kein Luxus mehr, den sich nur wenige Unternehmen leisten können. Vielmehr ist der Umweltschutz nicht selten schon Unternehmensmittelpunkt. Gerade Gründer können in diesen Bereichen erfolgreiche Unternehmensideen entwickeln.

Aber auch, wenn kein Unternehmen im Bereich Umweltschutz angestrebt wird, sollten Gründer die Auflagen beachten, die ihnen schon das Gesetz vorschreibt. Sie sind so vielfältig wie kaum je zuvor und oft nur schwer zu durchschauen. Als bekanntestes Beispiel sei an dieser Stelle das Bundes-Immissionsschutzgesetz, kurz BimSchG zu nennen. Solche Auflagen zu erfüllen, kann mitunter sehr kostspielig werden. Gründer sollten deshalb schon beim Erstellen des Businessplans darauf achten, ob sich die Gründung noch lohnt, wenn alle Auflagen erfüllt werden.

Beratend stehen die Umweltberater der Industrie- und Handelskammern, bzw. Handwerkskammern zur Verfügung. Da der Umweltschutz zunehmend an Bedeutung gewinnt, unterhält fast jede Kammer solch eine Abteilung, in der sich die Gründer intensiv beraten lassen können.

Kosten im Umweltschutz

Wenn klar ist, dass vielfältige Auflagen bezüglich des Umweltschutzes erfüllt werden müssen, dürfte auch klar sein, dass einige Dinge vor der Gründung nochmals auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Hierzu zählt beispielsweise der Standort. Denn mit Altlasten belastete Grundstücke, die als günstiger Standort angeboten werden, können schnell zur Kostenfalle werden.

Ebenfalls darf der Umweltschutz im Rahmen der Finanzierung nicht außer Acht gelassen werden. Viele Auflagen lassen sich nicht umgehen, indem einfach ein anderer Standort gesucht wird und müssen finanziert werden. Deshalb sollten Gründer genau kalkulieren, welche Kosten auf sie zukommen. Letztendlich gilt es aber, nicht nur die Kostenseite zu betrachten, sondern ebenso die Einsparungen, die durch Umweltschutz möglich werden.

Quelle: Gründerzeiten, April 2009, S. 1 + 2

Dieser Artikel ist Teil 1 von 11 der Serie

E-Payment ist im Internet noch immer nicht allzu weit als Zahlungsmethode verbreitet. Viele Kunden haben Bedenken bezüglich der Sicherheit, Unternehmen wollen nur in Lösungen investieren, die möglichst geringe Kosten und ein möglichst niedriges Risiko mit sich bringen. Dennoch sprechen auch einige Gründe für das E-Payment. Diese wollen wir Ihnen heute vorstellen.

Steigern Sie Ihre Effizienz

Wenn Sie E-Payment gekonnt in Ihre betrieblichen Prozesse einbinden, können Sie Ihre Effizienz deutlich steigern. Es besteht die Möglichkeit, Zahlungseingänge auf elektronischem Wege an das Rechnungswesen bzw. den Vertrieb zu übergeben, wodurch die bestellten Waren schneller versandt werden können. Fehlerquellen, die bei der manuellen Zuordnung von Zahlungen häufig entstehen, lassen sich fast vollständig vermeiden. Ebenfalls können Ihre Kunden von der schnelleren Auslieferung profitieren. Achten Sie unbedingt auf einfache und schnelle Zahlungsvorgänge, sonst strömen Ihre Kunden schnell zur Konkurrenz.

Senken Sie Ihre Kosten und Zahlungsausfälle

Außerdem können Sie mit dem gezielten Einsatz von E-Payment-Lösungen Ihre Kosten senken. Die Transaktionskosten bei elektronischen Zahlungsvorgängen sind deutlich niedriger, als, wenn Sie eine Rechnung stellen oder Waren per Nachnahme versenden. Die Zahlungen müssen in der Buchhaltung nicht erst aufwändig zugeordnet werden. Auch können Sie die Waren sofort bei Zahlungseingang versenden. Dadurch lässt sich das gebundene Kapital deutlich verringern.

Bei den herkömmlichen Zahlungsmethoden, wie der Zahlung auf Rechnung oder dem Lastschriftverfahren können Zahlungsausfälle entstehen. Kunden zahlen die Rechnung nicht oder lassen die Lastschrift zurückbuchen. Bei E-Payment-Lösungen können Sie das Risiko senken. Es kann eine Bonitätsprüfung der Kunden erfolgen oder aber Sie lassen die Plausibilität der Daten überprüfen, also, ob der Kunde tatsächlich existiert. Mit Vorkasse-Zahlungen vermeiden Sie Ausfälle fast vollständig.

Steigern Sie Ihre Umsätze

Ebenso können Sie Ihre Umsätze mit E-Payment-Lösungen steigern. Solange die Zahlungsvarianten einfach und schnell durchführbar sind, werden die Kunden diese auch nutzen. Bieten Sie verschiedene Zahlungsmethoden an, so können Ihre Kunden die Variante auswählen, die ihnen am sichersten erscheint und lassen sich dadurch leichter zum Kauf animieren. Achten Sie dabei auf Sicherheit und Komfort bei den Zahlungen – das steigert auch zeitgleich die Kundenbindung.

Wenn Sie international agieren, ermöglichen Sie E-Payment-Lösungen in verschiedenen Währungen und bieten Sie auch einen Währungsrechner im Bezahlvorgang mit an. So wissen internationale Kunden ebenfalls sofort, welche Kosten auf sie zukommen.

Quelle: e-facts Nr. 13, Februar 2006

In Deutschland gelten für Handwerker recht hohe Anforderungen, die mittels entsprechender Ausbildung nachgewiesen werden müssen. Dies gilt für alle Handwerke, die in Anlage A zur Handwerksordnung vermerkt sind. Ausländische Staatsbürger aus der EU, dem EWR oder der Schweiz können in Deutschland nur dann als Betriebsleiter oder als Selbstständiger in einem solchen Handwerk tätig werden, wenn sie eine entsprechende Ausnahmebewilligung seitens der Handwerkskammer erhalten.

Voraussetzungen für die Ausnahmebewilligung

Als Voraussetzungen für diese Bewilligung gelten praktische Berufserfahrung oder gleichwertige Abschlüsse. Wer bereits sechs Jahre selbstständig oder als Betriebsverantwortlicher im betreffenden Handwerk gearbeitet hat, kann diese Bewilligung erhalten. Die Tätigkeit muss dabei ununterbrochen ausgeübt worden sein.

Eine dreijährige, ununterbrochene Tätigkeit als Betriebsverantwortlicher bzw. Selbstständiger im Ausland wird dann anerkannt, wenn dieser eine mindestens ebenso lange Ausbildung im betreffenden Handwerk vorausgegangen ist. Dauerte die Ausbildung nur zwei Jahre an, müssen mindestens vier Jahre als Selbstständiger bzw. Betriebsverantwortlicher nachgewiesen werden.

Ebenfalls kann die Bewilligung erteilt werden, wenn bereits drei Jahre als Selbstständiger bzw. Betriebsverantwortlicher im Handwerk gearbeitet wurde, sofern dieser Tätigkeit mindestens fünf Jahre als Arbeitnehmer im jeweiligen Handwerk vorausgegangen sind. Außerdem gibt es die Ausnahmebewilligung, wenn fünf Jahre eine leitende Tätigkeit ausgeübt wurde, innerhalb derer mindestens drei Jahre lang technische Aufgaben übernommen wurden. Dabei muss der Antragsteller wenigstens eine Abteilung des Unternehmens unter sich gehabt haben und eine mindestens dreijährige Ausbildung absolviert haben.

Weitere Regelungen für die Ausnahmebewilligung

Diese praktischen Berufserfahrungen müssen ausländische Handwerker mit einem Nachweis einer anerkannten Stelle ihres Herkunftslandes beweisen. Eine Ausnahmebewilligung kann aber auch dann erteilt werden, wenn lediglich die Ausbildung im jeweiligen Handwerk erfolgt ist und der in Deutschland ähnelt.

Mit Hilfe einer Eignungsprüfung oder eines Anpassungslehrgangs können evtl. bestehende Defizite aus der Ausbildung im Ausland ausgeglichen werden, so dass auch hier eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. Ausnahmen gelten jedoch in den Gesundheitshandwerken, bei denen ausschließlich Ausbildungsnachweise anerkannt werden können. In Frankreich und Österreich gibt es einige Meisterprüfungen, die denen in Deutschland entsprechen, sie können als Nachweis genutzt werden und erfordern keine weiteren Qualifikationen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 10, Dezember 2007

Es kann immer wieder einmal vorkommen, dass Ihre Liquidität bedroht ist. Ob Kundenzahlungen ausbleiben oder Ihre finanziellen Reserven nicht ausreichen, die Verbindlichkeiten zu begleichen, Gründe für einen Liquiditätsengpass gibt es viele. Reagieren Sie sofort und überprüfen Sie, welche langfristigen Maßnahmen Sie ergreifen können. Denken Sie über ein Sanierungskonzept nach. Kurzfristig können Sie ebenfalls einige Sofortmaßnahmen ergreifen, welche das sind, zeigen wir Ihnen hier.

Beschaffen Sie neues Kapital

Ein Liquiditätsengpass ist gleichbedeutend mit einer (vorübergehenden) Zahlungsunfähigkeit. Sie können dem entgegenwirken, indem Sie neues Kapital beschaffen. Dafür können Sie selbst eine Bareinlage in das Unternehmen einbringen oder Betriebsvermögen verkaufen. Sie brauchen einige Einrichtungsgegenstände oder Maschinen vielleicht gar nicht. Und auch das benötigte Betriebsvermögen können Sie verkaufen und es zurück leasen oder mieten.

Mit neuen Gesellschaftern können Sie zusätzlich neues Kapital ins Unternehmen holen. Dafür brauchen Sie aber ein tragfähiges Geschäftskonzept und es dauert seine Zeit Beteiligungen auszuhandeln.

Achten Sie auf Ihre Forderungen und Verbindlichkeiten

Führen Sie ein effizienteres Mahnwesen ein, treiben Sie Forderungen auch mit Hilfe von Inkasso-Unternehmen ein. Überlegen Sie, ob ein Factoring-Unternehmen Ihnen in Zukunft helfen kann oder Sie schon jetzt Forderungen an dieses abtreten können.

Verhandeln Sie mit Ihren Lieferanten und vereinbaren Sie längere Zahlungsziele. Bitten Sie evtl. auch um Ratenzahlungen, Stundungen oder einen Zahlungsaufschub. Erklären Sie Lieferanten und Banken Ihre Situation und schaffen Sie dabei Vertrauen, so dass allen Beteiligten klar ist, dass es sich nur um einen kurzfristigen Engpass handelt, der zügig wieder ausgeglichen wird.

Mit der Bank können Sie ebenfalls über Stundungen verhandeln, versuchen Sie auch, günstigere Konditionen herauszuholen und wandeln Sie kurzfristige Darlehen, sofern möglich, in langfristige um. Dies gilt insbesondere für den bestehenden Kontokorrentkredit.

Finanzamt, Krankenkasse und Fördermittel

Beim Finanzamt und der Krankenkasse können Sie durch gezielte Verhandlungen ebenfalls eine Stundung erreichen. Bedenken Sie: Es ist besser, später zu zahlen, als gar nicht. Finanzamt und Krankenkasse lassen sich oft auf eine Stundung ein, allerdings nur, wenn diese vor der Fälligkeit beantragt wird.

Bei der KfW wird ein Liquiditätssicherungsdarlehen gewährt, nutzen Sie dieses, um kurzfristige Engpässe auszugleichen. Eine Bürgschaft des Landes kann ebenfalls hilfreich sein, ob diese in Ihrem Bundesland zur Verfügung steht, sollten Sie mit den zuständigen Stellen abklären.

Quelle: GründerZeiten Nr. 31, Oktober 2009

Wollen Sie einen Kredit aufnehmen, müssen Sie in aller Regel Sicherheiten vorweisen können. Dabei gibt es jedoch keinerlei gesetzliche Vorschriften, in welcher Höhe die Banken eine Sicherheit bewerten, lediglich Richtwerte sind vorhanden. Sie können also die Sicherheit mit etwas Verhandlungsgeschick höher bewerten lassen. Wie hoch die übliche Bewertung der Banken ausfällt, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Die banküblichen Sicherheiten und Wertpapiere

Als bankübliche Sicherheiten gelten Immobilien, wie Grundstücke und Häuser, aber auch Bankguthaben und Lebensversicherungen. Sie werden mit 60 bis 80 Prozent bei den Immobilien und mit 100 Prozent des Nennwertes bei den Guthaben bewertet. Lebensversicherungen werden zwar ebenfalls zu 100 Prozent des Rückkaufswertes bewertet, allerdings müssen die Kapitalertragssteuern hiervon noch abgezogen werden.

Bei den Wertpapieren sieht es schon anders aus. Mit 80 Prozent des Nennwertes werden Bundesschatzbriefe bewertet. Schuldverschreibungen öffentlicher Stellen und Zertifikate von offenen Immobilienfonds werden ebenfalls mit 80 Prozent des jeweiligen Kurswertes bewertet. Bei Schuldverschreibungen anderer Stellen variieren die Bewertungszahlen zwischen 60 und 80 Prozent, bei Aktienfonds werden 60 Prozent des Kurswertes, bei Aktien selbst nur 50 bis 60 Prozent des Kurswertes angerechnet. Mit 70 Prozent des Rücknahmepreises werden Rentenfonds und mit dem gleichen Prozentsatz des Metallwertes werden Edelmetalle bewertet.

Bewertung von Bürgschaften und Ausstattungen

Bürgschaften werden zu 100 Prozent angerechnet, sofern sie von einer Bürgschaftsbank stammen. Von fremden Dritten und dem Ehepartner wird eine Bürgschaft unterschiedlich angerechnet, hier kommt es auf die Bonität des Bürgen an. Die Maschinen, sowie die geschäftliche Ausstattung kann als Sicherheit dienen, wird jedoch meist nur mit 30 bis 50 Prozent des aktuellen Zeitwertes angerechnet, für Autos sind immerhin 60 Prozent des Zeitwertes die Grundlage.

Forderungen und die Bewertung

Auch Forderungen können als Sicherheit an die Bank abgetreten werden. Richten sich diese gegen die öffentliche Hand, werden 90 Prozent des geschuldeten Betrages angerechnet, bei sonstigen Kunden sind es nur 20 bis 80 Prozent. Bei Forderungen gegenüber dem Finanzamt werden sogar 100 Prozent angerechnet.

Hinzu kommen das Warenlager als Sicherheit, was jedoch nur zwischen 10 und 50 Prozent des Einstandspreises berücksichtigt wird, sowie die Ladeneinrichtung, die wiederum 10 bis 40 Prozent des Zeitwertes bringt.

Quelle: GründerZeiten Nr. 27, April 2009, S. 2

Sie können neben den internen auch externe Informationsquellen für die Einschätzung der Bonität Ihrer Kunden nutzen. Welche Quellen in Frage kommen und wie Sie diese richtig analysieren, zeigen wir Ihnen an dieser Stelle.

Befragen Sie Wirtschaftsauskunfteien

Wirtschaftsauskunfteien sammeln jede Menge Daten zu den Unternehmen. Überprüfen Sie haftungsrechtliche Aspekte, wie die Frage, wer für das Unternehmen haftet und ob die Haftung begrenzt ist. Auch sollten Sie prüfen, wer Verträge abschließen darf und ob das Unternehmen nur mit dem Geschäftsvermögen haftet oder die Inhaber bzw. Gesellschafter auch mit ihrem privaten Vermögen für die Verbindlichkeiten aufkommen.

Betrachten Sie außerdem die Jahresabschlüsse. Sie geben Aufschluss über liquide Mittel des Unternehmens, sowie die Entwicklung der vergangenen Jahre. Dabei können Sie ebenfalls einen Vergleich mit anderen Unternehmen derselben Branche durchführen. Die Eigenkapitalquote eines Unternehmens sollten Sie bei der Prüfung zusätzlich berücksichtigen. Insbesondere der Anteil von Eigen- und Fremdkapital sollte im Verhältnis betrachtet werden.

Die Wirtschaftsauskunfteien können Ihnen ebenfalls Auskünfte über das Zahlungsverhalten liefern. Erfahrungen anderer Unternehmen, sowie ausgefallene Zahlungen werden stets dokumentiert. Gleiches gilt für Veränderungen im Zahlungsverhalten während der letzten Monate. Zudem können Sie Bonitätsbeurteilungen erhalten, hinsichtlich des Ausfallrisikos, das die Wirtschaftsauskunftei ermittelt oder hinsichtlich der Zahlungsweise. Auch ein empfohlener Kreditrahmen kann dabei abgefragt werden.

Nutzen Sie Bankenauskünfte und die Schufa

Außerdem können Sie Bankenauskünfte nutzen. Häufige Überziehungen des Kontos, das Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben, sowie die Kreditwürdigkeit des Unternehmens werden Sie dabei in Erfahrung bringen können. Ebenfalls sieht die Bank, ob das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen immer nachgekommen ist.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch von der Schufa, allerdings nur, wenn Sie deren Vertragspartner sind. Sie kann Ihnen Auskunft über die Zahlungsfähigkeit und -willigkeit des Unternehmens geben und aufzeigen, ob bzw. wie oft Mahnbescheide und Vollstreckungsbescheide ergangen sind.

Quelle: GründerZeiten Nr. 18, September 2009
 

E-Mail-Spam ist nicht erst seit gestern ein wachsendes Problem, sondern schon seit Jahren. Die E-Mail-Provider haben darauf reagiert und bieten mittlerweile leistungsstarke Spam-Filter an. Dabei geschieht es allerdings auch oftmals, dass versehentlich erwünschte Mails und Newsletter als Spam markiert werden und bei Ihren Kunden gar nicht erst ankommen. Um dies zu vermeiden, gibt es einige Tricks. Wir zeigen sie Ihnen in diesem Artikel.

Nur angeforderte E-Mails von einer seriösen Adresse versenden

Achten Sie darauf, dass Sie nur an E-Mail-Adressen versenden, die vorher ihre Zustimmung zum E-Mail-Versand gegeben haben. Insbesondere sollten Sie hierbei auf technische Punkte achten, das Opt-In-Verfahren, bei dem die E-Mail-Empfänger das Einverständnis zum Empfang der Mails nochmals bestätigen müssen, und zwar über einen Link in einer zugestellten Bestätigungs-E-Mail, hat sich dabei als besonders sinnvoll herausgestellt. Achten Sie nicht auf den erlaubten Versand, kann es passieren, dass der Provider Sie als Spammer einstuft.

Ebenfalls sollten Sie auf seriöse E-Mail-Adressen achten. Hier haben sich vor allem Wort- und Namenskombinationen bewährt, die zum Beispiel den Begriff Newsletter in der Mail-Adresse enthalten.

Inhalte sorgfältig formulieren

Achten Sie beim Verfassen von E-Mail-Werbung auch auf eine sorgfältige Formulierung. Insbesondere in den Betreffzeilen sollten Sie bereits einen seriösen Betreff wählen, der das Thema der E-Mail wiedergibt. E-Mails mit leeren Betreffzeilen und solche, in denen Worte, wie „Gewinnen“, „Super-Sonder-Angebot“ oder ähnliches vorkommen, werden meist sofort als Spam markiert. Ebenfalls durchleuchten die modernen Filter den Textinhalt Ihrer E-Mail, in dem Sie genauso auf solche Reizwörter verzichten sollten.

Anhänge und Darstellungen

Anhänge werden ebenfalls oft genutzt, um eine E-Mail als Spam zu identifizieren. Dabei kommt es darauf an, sich auf die richtigen Anhänge zu berufen. Insbesondere das PDF-File hat sich mittlerweile im E-Mail-Verkehr etabliert.

Außerdem sollten Sie Ihre E-Mails nicht im HTML-Format, sondern besser im Plain-Text-Format darstellen. Ersteres ist oftmals ein Erkennungszeichen für Spam-Mails.

Rechtliche Bedingungen

Weisen Sie darauf hin, dass jeder E-Mail-Empfänger den Erhalt der E-Mails kündigen kann und geben Sie am besten am Ende der E-Mail einen Link an, über den die Kündigung erfolgen kann. Sollten Sie regelmäßig an dieselben Adressen versenden und erhalten Rückläufer, die nicht zustellbar sind, streichen Sie diese Adressen aus Ihrem Bestand. Je mehr Rückläufer Sie erhalten, desto größer ist die Gefahr, dass Sie als Spammer eingestuft werden. Versenden Sie E-Mails außerdem nur über einen seriösen Mailserver, der auf einer Whitelist zu finden ist.

Quelle: e-facts Nr. 17, März 2007, S. 4 - 6

Auch wenn Sie eine Selbstständigkeit in einem Pflegeberuf anstreben, müssen Sie zahlreiche Voraussetzungen erfüllen. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei in den ambulanten Pflegedienst, die stationäre Pflegeeinrichtung und die Tagespflegeeinrichtungen. Je nach Variante gelten unterschiedliche Voraussetzungen, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen möchten.

Die ambulanten Pflegedienste

Für einen ambulanten Pflegedienst benötigen Sie die Zulassung bei den Krankenkassen mit Vertrag, sowie einen Versorgungsvertrag und eine Vergütungsvereinbarung. Sie müssen dafür einen Strukturerhebungsbogen ausfüllen, dem verschiedene Anlagen beizufügen sind. Dazu zählen zum Einen ein Führungszeugnis für die Pflegekraft, eine Erlaubnis zur Berufsbezeichnung, sowie eine insgesamt 460 Stunden umfassende Weiterbildung. Dabei gilt diese für die verantwortliche Pflegefachkraft, die entweder angestellt oder der Inhaber selbst sein kann.

Die stellvertretende verantwortliche Pflegefachkraft muss ebenfalls eine ausreichende Berufserfahrung nachweisen. Wie bei der ersten Pflegefachkraft muss innerhalb der letzten fünf Jahre wenigstens zwei Jahre in dem entsprechenden Beruf gearbeitet haben. Für alle weiteren Pflegefachkräfte werden ebenfalls die Erlaubnisse zur Ausübung des Berufs benötigt, sowie eine Bestätigung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft. Eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung muss außerdem abgeschlossen werden. Bei den Behörden ist der ambulante Pflegedienst anzumelden und ein Institutionskennzeichen ist zu beantragen.

Diese Regelungen gelten im Übrigen auch für die Tagespflegeeinrichtungen.

Die stationären Pflegeeinrichtungen

Bei den stationären Pflegeeinrichtungen müssen etwa drei Monate vor Beginn der Tätigkeiten ein Versorgungsvertrag beantragt, eine Vergütungsvereinbarung, sowie eine Vereinbarung über die Leistungs- und Qualitätsmerkmale geschlossen werden. Ebenfalls ist eine Anzeige nach den heimrechtlichen Regelungen zu stellen.

Auch hier arbeiten die Pflegekassen wieder mit den Strukturerhebungsbögen. Diesen sind neben den Nachweisen der verantwortlichen und der stellvertretenden verantwortlichen Pflegefachkraft, wie oben beschrieben, auch eine Pflege- und Raumkonzeption beizufügen. Zusätzlich zu den Nachweisen über Versicherungen und Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft, ist in einigen Fällen eine Leistungs- und Preisübersicht über die Zusatzleistungen beizufügen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 55, Juli 2008

Dieser Artikel ist Teil 11 von 11 der Serie

Zu den wichtigen Dingen, die aber leider oft vernachlässigt werden, gehören die Vorbereitung und Kontrolle der technischen Geräte. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie am besten einen Tag zuvor oder aber zumindest einige Stunden vor der Rede alles testen, quasi die Generalprobe durchlaufen.

Die Akustik

Wenn Sie vor vielen Leuten sprechen, ist es wichtig, dass selbst die Personen in der letzten Reihe Sie noch klar und deutlich hören können und die in der ersten Reihe nicht das Gefühl haben, angeschrien zu werden. Das Mikrofon muss abgestimmt und auch der Standort bzw. die Höhe sollte eingestellt sein. Die Lautsprecher müssen richtig platziert und ausgerichtet werden.

Die Optik

Auch die Beleuchtung ist wichtig. Vielleicht möchten Sie auch mit Lichteffekten arbeiten. Falls Sie mit Beamer oder Projektor arbeiten möchten, achten Sie darauf, dass Sie den Saal oder den Raum verdunkeln können. Stellen Sie sich an das Rednerpult und testen Sie, ob Sie bequem daran stehen können und ob die Höhe des Mikrofons optimal eingestellt ist.

Die Technik

Arbeiten Sie mit Präsentationen und Folien, testen Sie, ob Projektor oder Beamer funktionieren und ob die Schaubilder an der Leinwand gut zu erkennen sind. Ebenso ist es wichtig, dass sie in der richtigen Reihenfolge angeordnet sind. Überprüfen Sie, ob genügend Flipcharts bzw. Flipchartpapier zur Verfügung stehen, Haben Sie Ihre Rede dabei oder Ihre Stichwortkarten? Sind genügend Sitzmöglichkeiten da? Stimmt die Temperatur im Raum? Ist es zu kalt oder zu warm? Ist genügend Sauerstoff vorhanden?

Wenn Sie all diese Fragen positiv abhaken können, dann steht dem Gelingen Ihrer Rede nichts mehr im Wege.

Zu den Heilmittelberufen zählen Berufe der Ergotherapie, der Logopädie, der physikalischen Therapie und der podologischen Therapie, also der Fußpflege. Wenn Sie sich in einem dieser Bereiche selbstständig machen wollen, müssen Sie viele verschiedene Voraussetzungen erfüllen.

Diese Voraussetzungen müssen erfüllt werden

Um sich in der Heilmittelbranche selbstständig zu machen, benötigen Sie zunächst eine Zulassung durch die Landesverbände der Krankenkasse. Hierfür müssen Sie unterschiedliche Unterlagen einreichen. An erster Stelle steht dabei die Skizze Ihrer Praxisräume. Diese muss dahingehend überprüft werden, ob Sie die Anforderungen an die Mindestgröße und verschiedene Funktionen, wie Wartezimmer, Patiententoiletten und Co. erfüllen.

Ebenfalls benötigen Sie eine Bestätigung über die Anmeldung Ihrer Praxis beim Gesundheitsamt, sowie ein Gesundheitszeugnis des Therapeuten. Alternativ kann auch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Hausarztes eingereicht werden. Ihre Praxis müssen Sie zudem bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege anmelden.

Weitere Voraussetzungen

Für eine Selbstständigkeit im Bereich der Heilmittelbranche müssen Sie weiterhin ein polizeiliches Führungszeugnis nachweisen können. Ebenfalls benötigen Sie eine Berufshaftpflichtversicherung und eine beglaubigte Kopie über das jeweilige Berufszertifikat.

Sofern Sie kein Einzelunternehmen gründen, müssen auch die Gesellschaftsverträge mit bei den Landesverbänden der Krankenkassen eingereicht werden. Außerdem wird der Mietvertrag benötigt. Die Patientendokumentation müssen Sie in einem abschließbaren Schrank aufbewahren und der Nachweis für deren Vorlagen ist entweder mittels Karteikarten oder mit einer PC-Software zu führen. Zusätzlich müssen Sie eine Anerkenntniserklärung der Verträge zwischen Ihnen und den Krankenkassen vorlegen, sowie eine IK-Nummer.

Beachten Sie außerdem

Die Ausstattung Ihrer Praxisräume bleibt größtenteils Ihnen selbst überlassen. Hier haben die Spitzenverbände der Krankenkassen bewusst keine genauen Vorgaben gemacht, um Ihnen mehr Gestaltungsspielraum zu lassen.

In der Heilmittelbranche werden Sie als Heilmittelerbringer geführt. Damit sind Sie automatisch als Freiberufler einzustufen und unterliegen somit nicht der Gewerbesteuer. Umsatzsteuer weisen Sie auf Ihren Rechnungen ebenfalls nicht aus. Allerdings kann es zu einer gewerblichen Tätigkeit kommen, wenn Sie zusätzliche Praxen eröffnen oder Therapiematerialien verkaufen. Gleiches gilt für die Beschäftigung von mehr als drei Mitarbeitern oder die Beteiligung eines Gewerbetreibenden an Ihrer Praxis.

Quelle: GründerZeiten Nr. 55, Juli 2008

Dieser Artikel ist Teil 10 von 11 der Serie

Versuchen Sie nach Ihrer Rede, Raum für Fragen und Einwände zu schaffen. Bereiten Sie sich auch auf unangenehme Fragen vor. Überlegen Sie sich aber schon während sie die Rede schreiben, welche Fragen und Einwände gestellt werden könnten, damit Sie bei Bedarf kompetent antworten können.

Die Technik

Es gibt einige Techniken, um sich darauf vorzubereiten. Eine davon ist, erst einmal mit einer Gegenfrage zu antworten, wie zum Beispiel: „Was genau meinen Sie mit Ihrem Einwand?", oder „Stellen Sie sich einmal vor, diesen Punkt gäbe es gar nicht, könnten Sie sich dann mit meiner Ausführung anfreunden?" Weiter können Sie dem Zuhörer den Wind aus dem Segeln nehmen, in dem Sie die Einwände vorwegnehmen. Wie: „Hier an dieser Stelle kam schon häufiger der Einwand, dass ... Dazu habe ich folgende Erklärung." Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile. Erstens bringen Sie den Einwand dann, wenn es in Ihre Rede passt und zweitens hat das Publikum das Gefühl, dass Sie sich für sie interessieren.

Ein Angriff auf Ihre Person

Es kann natürlich leider auch einmal vorkommen, dass ein Einwand kommt, der Sie persönlich angreift. Sie haben hier die Wahl, sich darauf einzulassen oder konsequent mit Ihrer Rede fortzufahren. Das Letztere ist zu empfehlen. Derjenige, der Sie provozieren möchte, in dem er Sie persönlich angreift, möchte Sie aus dem Konzept bringen und Unsicherheit hervorrufen. Wenn Sie erst gar nicht darauf eingehen oder zumindest sachlich bleiben und sich nicht mit ihm auf eine Stufe begeben, haben sie das Gefecht schon im Vorfeld gewonnen. So werden das auch die übrigen Zuhörer empfinden.

Täglich erscheinen neue Nachrichten in den Weiten des Internets. Und viele von diesen Nachrichten sind für den einzelnen Webseitenbetreiber wichtig, viele aber auch einfach nur unnötiger Ballast. Oft zeigt sich im E-Mail-Postfach eine wahre Flut neuer Nachrichten, sobald der Rechner morgens eingeschaltet wird, gilt es, erst einmal wichtige und unwichtige Nachrichten zu sortieren. Aufgrund zahlloser Newsletter, die bestellt wurden und die man sicher auch einmal lesen möchte, fällt es schwer, zum Beispiel E-Mails von Kunden schnell herauszufiltern. Gerade, wenn es stressig ist, landen dann die Newsletter schnell im Papierkorb, um sich einen Überblick verschaffen zu wollen.

Sinnvoller wäre es aber, man könnte Newsletter, Nachrichten und Änderungen bevorzugter Webseiten schneller und einfacher erreichen. Sie würden automatisch angezeigt und man erhielte so die Nachricht, dass auf einer bestimmten Seite jetzt wieder neue Inhalte zur Verfügung stünden. So muss nicht erst eine Flut von E-Mails durchgesehen werden und die betreffende Webseite muss nicht täglich erneut aufgerufen werden.

Das Zauberwort heißt RSS

Genau diese Möglichkeit gibt es bereits, und zwar in Form von RSS. Die Abkürzung steht dabei für „Really Simple Syndication“, was so viel wie „besonders einfache Verbreitung“ bedeutet. Mit Hilfe von RSS kann man sich über die Neuerungen im Netz informieren lassen, die für den eigenen Bedarf sinnvoll sind und somit jede Menge Datenmüll vermeiden.

RSS ist dabei ein Format, welches die Veränderungen einzelner Webseiten in Kurzform darstellt. So werden die neuesten Foren- oder Blogbeiträge veröffentlicht, die sich der User dann via RSS ansehen kann. Die eigentliche Seite muss nur dann aufgerufen werden, wenn das Thema wirklich interessant erscheint und der vollständige Beitrag gelesen werden soll, im RSS-Format aber nur in Auszügen zur Verfügung gestellt wird.

So erhalten Sie RSS

RSS ist eine der einfachsten Möglichkeiten, sich gezielt Neuerungen in bestimmten Bereichen anzeigen zu lassen. Hierbei kommt es darauf an, sich erst einmal einen RSS-Feedreader zu beschaffen. Diese Tools stehen im Web oft gratis zur Verfügung. Ein bekanntes Tool ist der Feedreader, der unter www.freedreader.com heruntergeladen werden kann.

Nachdem das Programm kostenlos heruntergeladen wurde, kann die Installation durch einen einfachen Doppelklick auf das Icon erfolgen. Meist besteht beim Installationsvorgang die Möglichkeit, das Programm in deutscher Sprache herunterzuladen, was auch empfehlenswert ist.

Weitere RSS-Feedreader

Wer mit Microsoft Outlook 2007 oder höher arbeitet, kann das Email-Programm für die Verwaltung von RSS-Feeds verwenden. Wird ein Feed angeklickt, öffnet sich Outlook automatisch und fügt ihn in die Feedliste ein. Der Firefox Internetbrowser hat bereits einen praktischen Feedreader eingebaut, durch den externe Programme überflüssig werden. Des Weiteren werden im Internet zahlreiche weitere kostenlose und kostenpflichtige Feedreader angeboten.

Die Quelle ermitteln

Um den Feedreader nun so einzustellen, dass verschiedene Nachrichten angezeigt werden, müssen diese erst einmal bestimmt werden. Meist sind die Seiten, die man für besonders interessant hält, schon bekannt. Auf ihnen kann nun nach dem bekannten RSS-Logo gesucht werden. Oft wird dieses mit der Beschriftung RSS angezeigt, manchmal nur als Symbol, mitunter steht ein Textlink mit dem Text „Feed“, „RSS“ oder „Newsfeed“ zur Verfügung.

Auf den meisten Webseiten wird dieser schnell gefunden sein. Nach einem Klick darauf kann man eine Webadresse nach dem Schema http://www.webseite.de/feed sehen. Diese ist dann wichtig für die Integration in den RSS Feedreader. Wird der Pfad für RSS angeklickt, öffnet sich der Feedreader oft schon automatisch. Dann ist die Adresse des Pfades meist schon eingegeben und muss nur noch mit OK bestätigt werden. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, wird die Adresse kopiert und in den Feedreader eingefügt, sowie bestätigt. Anschließend kann man auf dem Feedreader alle Neuerungen und Änderungen der eingestellten RSS-Quelle tagesaktuell sehen.

Eine sinnvolle Möglichkeit ist es außerdem, die Quellen in Kategorien zu sortieren. Dies ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn sehr viele RSS-Feeds abonniert werden. Andernfalls wird der Überblick schnell verloren und man findet sich in einer Vielzahl von Feeds wieder, für deren Lesen einfach die Zeit fehlt.

Quelle: http://www.clever-clogs.de

Dieser Artikel ist Teil 9 von 11 der Serie

Wer frei sprechen kann, kann mit seiner Gestik vieles noch unterstreichen. Beherrscht ein Redner beides, wirkt er auf sein Publikum offen, engagiert und interessant und lässt ihn oder sie sehr souverän und kompetent auftreten. Allerdings sollten Sie Gesten, die als Drohung empfunden werden könnten, genauso sparsam nutzen, wie solche, die sie ratlos erscheinen lassen, denn beides verunsichert die Zuhörer oder verärgert sie im schlimmsten Fall sogar. Üben Sie Ihre Rede und Gestik mehrmals vor dem Spiegel oder fragen Sie einen Freund oder Verwandten, ob er Ihnen einmal zuhören mag.

Die Erscheinung

Ein wichtiges Merkmal ist natürlich auch das Erscheinungsbild. Dazu gehört mehr als nur die Kleidung. Wichtig sind hierbei auch die Haare, der Duft der Person, Accessoires und die gesamte Körperhaltung. Läuft jemand schon gebückt oder schlurfend über den Boden, erzeugt das bei den Zuschauern kein sehr schönes Bild. Sehen Sie gepflegt und stilsicher aus, schaut man Ihnen im Vorfeld schon gerne zu. Allerdings ist es auch sehr wichtig, dass Sie sich in ihrer Kleidung wohlfühlen und sich nicht „ver"- kleidet vorkommen.

Die Beine und Arme

Achten Sie auf Ihre Beine. Egal, ob Sie sitzen oder stehen, nicht Fuß an Fuß, sondern etwas auseinander. Das lässt Sie sicherer auf das Publikum wirken. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: mit beiden Beinen auf dem Boden. Ein Redner sollte nicht mit den Armen rudern wie ein Ertrinkender, aber auch nicht die Arme starr hängen lassen wie ein Zinnsoldat. Der Bewegungsablauf sollte lebendig und natürlich wirken.

Dieser Artikel ist Teil 1 von 1 der Serie

Gruß die Frage ist recht einfach beantwortet. Alle diese Wörter wurden falsch geschrieben. Besucher haben diese und andere Wörter über unsere Suchfunktion gesucht, manchmal nur mit Tippfehler oder Fehler in der Rechtschreibung, manchmal wurden aber auch einfach nur Wörter gesucht, die wir bisher noch nicht in unserer Datenbank gespeichert haben. In wiederum anderen Fällen wurden ganze Wortgruppen oder Fragesätze in den Suchschlitz eingegeben, was selbstverständlich auch nicht zu einem sinnvollem und informativen Ergebnis führt.

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  15. leifheit bodenwischer
  16. feuerwehrjacke
  17. traxx kinderwagen
  18. bürokaffe
  19. Treugut - soll sicher Treuhand heißen
  20. irü - ?!?
  21. nekkermann auch Neckarman
  22. GmbH mietet Büroraum beim Geschäftsführer - Kann man durch die Eingabe dieser Wortgruppe eine Antwortet erwarten? Oder anders: Woher soll das Gründerlexikon wissen, was es hier tun, sagen oder anbieten soll?

Wir werden regelmäßig neue Teile zu dieser Serie veröffentlichen. Gern können Sie uns auch lustige Fehler und Verschreiber im Kommentar hinterlassen.

Dieser Artikel ist Teil 8 von 11 der Serie

Jeder Redner, der einen gewissen Respekt seinem Publikum gegenüber hat, wird Lampenfieber haben. Am schlimmsten trifft es natürlich den- oder diejenigen, die keinerlei Übung darin haben, vor vielen Menschen frei zu sprechen. Also wie kann man dagegen wirken? Mit viel Reden. Schwimmen hat man auch nicht von jetzt auf gleich gelernt.

Ehrlichkeit währt am längsten

Machen Sie sich klar, dass niemand von Ihnen Vollkommenheit und eine tausendprozentige Rhetorik erwartet. Denken Sie einfach daran, dass es fast allen, die Ihnen jetzt zuhören, genauso gehen würde an Ihrer Stelle. Falls Sie ein Wort vergessen haben sollten, verfallen Sie nicht in lauter Stottern, sondern geben Sie offen, ehrlich und charmant zu: „Jetzt fällt mir doch das Wort nicht ein, vielleicht können Sie mir helfen?", oder „ Sie wissen doch auch so, was ich sagen wollte, oder? "

Das Glas Wasser

Bei Nervosität wird der Mund schnell trocken. Stellen Sie sich ein Glas Wasser an den Tisch. Am Besten ohne Kohlensäure, damit es nicht zu unschönen Lauten kommen kann. Trinken Sie kleine Schlucke und nicht gleich das ganze Glas. Haben Sie einen Frosch im Hals, husten Sie ihn nicht lautstark weg, sondern versuchen ihn, wegzuräuspern. Atmen Sie während des gesamten Vortrages ruhig und gleichmäßig.

Das sollten Sie auf keinen Fall gegen Lampenfieber tun

Trinken Sie keinen Alkohol vor Ihrem Vortrag,  nur damit Sie locker werden. Wenn möglich auch davor auf die Zigarette verzichten, denn sie kann einen „Frosch" im Hals verursachen. Nehmen Sie keine Beruhigungsmittel. Und lassen Sie sich kurz vor Ihrer Rede keine guten Ratschläge mehr geben, das verwirrt Sie nur und macht Sie unsicher.

Jeden Morgen habe ich das gleich Ritual, Zeitung aufschlagen und mir die Karikatur von Nel zu Gemüte führen. Karikaturen von Nel geben dem Leser sofort einen Überblick über das aktuelle politische Geschehen, ohne das der umgebende Text gelesen werden muss. In der Ausgabe vom 22.04.2010 der TLZ ist wieder einmal eine sehr treffende Karikatur zu sehen.

Was wird dem deutschen Unternehmer und auch den normalen Steuerzahlern in Deutschland alles zugemutet? Großspurige Versprechungen zu Entlastungen und jeder Euro der auf der linken Seite dem Steuerzahler geschenkt wird, wird auf der rechten Seite verdoppelt wieder mit Steuern und Abgaben herausgezogen.

Reichen die vorhandenen Steuer- und Abgabenarten nicht mehr aus, werden einfach neue erfunden, bspw. Ökosteuer und demnächst wahrscheinlich die Klimasteuer.

Weitere Abgaben, Beiträge und Gebühren

Ähnliches gilt für die Zwangsbeiträge, bspw. die IHK und HWK Pflichtbeiträge. Was hat der Unternehmer von den Kammerbeiträgen? Kaum ein Unternehmer weiß, wofür er diesen Beitrag leistet und ob er dafür bspw. von der IHK eine Gegenleistung erwarten kann. Austreten kann er nicht, da eine Zwangsmitgliedschaft besteht.

Krankenversicherungsbeiträge sollen wieder mal erhöht werden. Nach den Vorstellungen unseres Gesundheitsministers ist sogar eine Kopfpauschale im Rennen. Was bei diesen Plänen übrig bleibt ist jetzt schon sicher, ein höherer Beitrag für die Bürger.

Mautgebühren für PKW´s ist ein weiteres Thema, das Deutschland aufregt. Über die Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuer gehen schon über 60% des Kraftstoffliterpreises von Kraftstoff ins Staatssäckel. Die Kfz-Steuer bringt dem Finanzminister auch ein paar Milliarden ein. Trotz allem fahren wir täglich über Schlaglochpisten und sollen nun noch 3 - 4 Euro pro 100 km an Mautgebühren zahlen. Die Kfz-Steuer soll zwar im Gegenzug gesenkt werden, teuer wird es für den Autofahrer trotz allem.

Hartz 4 Empfänger und Politiker profitieren

Wer profitiert von den ganzen gesammelten Steuergeldern? Zum einen subventionieren wir damit Hartz 4 Empfänger, aber auch Politiker halten sich mit ihren hohen Diäten und Ruhegehältern schadlos. Nach durchschnittlich 45 Arbeitsjahren erhält der Normalbürger Rente in bescheidener Höhe, Bundesminister haben bereits nach 2 Amtsjahren Anspruch auf großzügige Pensionen, die sie schon mit 60 Jahren ausgezahlt bekommen.

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Diese Fragen stellen wir uns in unserer täglichen Beratungsarbeit nur allzu oft. Wollen sich die Gründungswilligen wirklich eine eigene Existenz aufbauen oder nur aus Langeweile andere Leute beschäftigen.

Erkennbare Unterschiede zwischen Existenzgründern und Zeitdieben

Existenzgründer und Zeitdiebe gegen mit der gleichen Intention ans Werk. Sie haben einen Traum, ein bestimmtes Talent oder ein Produkt, von dem sie glauben, damit lässt sich Geld verdienen.

Der Existenzgründer geht planvoll an die Aufgaben im Zusammenhang mit seiner Unternehmensgründung heran. Er holt sich Rat und Hilfe von Fachleuten und arbeitet die einzelnen, notwendigen Schritte zur erfolgreichen Gründung ab.

Den Zeitdieb hingegen scheint oft die pure Langeweile zu plagen, aus der Erfahrung heraus handelt es sich hier überdurchschnittlich oft um Hartz 4 Empfänger. Das Unternehmenskonzept des Zeitdieb entsteht wahrscheinlich aus einer Schnapsidee.

Damit beginnt die Beschäftigungstherapie von anderen Leuten. Auch der Zeitdieb holt sich vordergründig Rat von Fachleuten. Aber nicht nur von einem, wenn es nichts kostet kann man ja auch zu zwei oder drei verschiedenen Beratern gehen. Täglich ein Gespräch, das in der Regel ein bis zwei Stunden dauert, mit An- und Abfahrt hat der Zeitdieb aus seiner Sicht den Tag sinnvoll verbracht.

Ämterübergreifende Beschäftigungstherapie

Der Zeitdieb ist gut für die Arbeitsauslastung der Ämter. Er meldet sein Gewerbe an, bevor er einen Antrag auf Zuschuss gestellt hat. Bei einem der vielen Berater fällt das auf und auf Anraten wird das Gewerbe gleich wieder abgemeldet. Nur um nach dem gestellten Antrag auf Zuschuss das Gewerbe wieder anzumelden. 

Der Fallmanager des Zeitdieb wird mit täglichen Telefonanrufen und / oder Briefen vereinnahmt. Selbst wenn er sich nicht mit dem Fall beschäftigen will, eingehende Briefe müssen zumindest der richtigen Akte zugeordnet werden.

Außer Spesen nichts gewesen

Das Ende einer solchen Existenzgründungsgeschichte steht von Anfang an fest. Nach 6 Monaten sieht der Zeitdieb ein, dass er kein Unternehmer ist und auch keiner mehr werden will. Bis dahin hat er einige 100,- EUR an Beratungsgebühren verbraten, die Zeit von Experten gestohlen, und die einzelnen Mitarbeiter der Ämter beschäftigt.

Gründe für das Scheitern

Aus welchen Gründen sind diese Existenzgründungen zum Scheitern verurteilt?

1. Ein Unternehmensaufbau ist zeitaufwändig.

Als Unternehmer arbeitet man selbst und ständig. Das selbst wird verstanden, das ständig jedoch verdrängt. Auf dem Sofa vor dem laufenden Fernseher lässt sich kein Unternehmen aufbauen.

2. Viele Köche

Wie in der Küche ist es auch mit zu vielen Beratern. Viele Berater ergeben ein nicht zu bewältigendes Informations-mischmasch.

3. Unkoordiniertes Arbeiten und dadurch resultierende Unzuverlässigkeit

Unterlagen werden von Zeitdieben gern im Schuhkarton gesammelt. Damit ist ein planvolles Arbeiten unmöglich. In der Konsequenz resultiert daraus eine permanente Unzuverlässigkeit die zum Verlust der wenigen, bereits aquirierten Kunden führt.

Dieser Artikel ist Teil 7 von 11 der Serie

Diese Art von Hilfsmitteln können bestimmte Grundlagen veranschaulichen und dem Zuhörer bestimmte Problematiken verdeutlichen. Ihnen muss allerdings auch bewusst sein, dass Ihnen diese Hilfsmittel zwar helfen können, allerdings auch Mehrarbeit bedeuten.

Der Projektor

Wenn Sie einen Projektor einsetzen möchten, müssen Sie die Folien dazu anfertigen. Existieren schon Folien zu diesem Thema, sollten diese auf Aktualität, Richtigkeit und Reihenfolge überprüft werden.

Die Power Point Präsentation und Beamer

Tabellen oder Grafiken, die Sie zeigen wollen, sollten professionell angefertigt werden, zum Beispiel anhand einer Power Point Präsentation. Das ist eine der mächtigsten Hilfsmittel, die Sie zur Verfügung haben. Mit diesem Programm können Sie fast alles veranschaulichen. Ob Diagramme, Slogans, Bilder oder auch bewegliche Animationen. Nur falls Sie sich zu dieser Art Hilfsmittel entscheiden, übertreiben Sie es nicht mit der Anzahl der Seiten. Beschränken Sie es auf ein Minimum, um noch Spielraum für Spontanes zu haben.

Das Flipchart

Improvisierte Schaubilder, die dem Zuschauer spontan Fakten verdeutlichen sollen, erklärt man am besten mithilfe eines Flipcharts. Dieses Instrument sollte eigentlich bei keiner Veranstaltung fehlen. Hier hat man immer die Möglichkeit, etwas schnell und spontan visuell zu erklären.

Die Videotechnik

Zu vereinzelten Themen kann es Sinn machen, kurze Videomitschnitte zu zeigen, um beispielsweise auf ein soziales Problem aufmerksam zu machen. Dieser Ausschnitt sollte aber nicht länger als zwei bis drei Minuten sein, denn das Publikum möchte Ihre Aussage und Ihre Rede zu diesem Thema hören und sich keine Dokumentation ansehen.

Wählen Sie immer nur die Hilfsmittel aus, die Sie auch wirklich benötigen und die Sie auch sicher bedienen können.

Dieser Artikel ist Teil 6 von 11 der Serie

Eine Rede soll nicht langweilig wirken. Hierzu gibt es einige Tricks, die man sich zunutze machen kann, allerdings auch Fehler, die man im Vorfeld vermeiden kann.

Das sollte man können

Am wichtigsten ist es, dass man die Rede fast auswendig kennt. Erst dann ist man in der Lage, an der passenden Stelle Wörter richtig zu betonen. Man sollte auch nicht „steif wie ein Brett" am Rednerpult stehen, sondern seinen Worten und Gefühlen durch Gestik Ausdruck verleihen. Vermeiden Sie komplizierte, ewig lange Sätze. Formulieren Sie das, was Sie zu sagen haben, kurz und treffend. Wenn Sie etwas besonders zum Ausdruck bringen möchten, wiederholen Sie dieses Wort und betonen Sie es.

Verstellen Sie nicht Ihre Persönlichkeit, wenn Sie eine Rede halten. Das merkt das Publikum. Seien Sie Sie selbst, dann wirkt das Gesagte authentisch und glaubwürdig. Wenn man rhetorisch gesehen kein Ass ist, sollte man nicht versuchen, es zu werden. Lieber Dinge sicher umschreiben, als falsch auszusprechen.

Beziehen Sie das Publikum in Ihre Rede mit ein, mit Sätzen wie zum Beispiel: „Was würden Sie davon halten, wenn ...? ". Die Zuhörer fühlen sich mit einbezogen und animiert nachzudenken. Üben Sie Ihre Rede laut vor dem Spiegel. Schauen Sie, wie Sie einige Wörter betonen und wie Sie dabei wirken. Machen Sie während des Vortrags immer wieder kleine Pausen, damit die Gäste über das bereits Gesagte nachdenken können.

Ticks entlarven

Es gibt Menschen, die benutzen ständig das gleiche Wort, um einen Satz zu beginnen oder zu beenden: „Ja, also ..." ist zum Beispiel eines. Haben Sie diese Angewohnheit auch, versuchen Sie das beim Reden abzustellen. Auch das typische und oft verwendete: „eh" oder „ehm" sollte vermieden werden. Das wirkt unsicher und unprofessionell. Ganz wichtig ist, den Blickkontakt mit dem Publikum zu halten. Alles andere wirkt distanziert und unpersönlich.

Dieser Artikel ist Teil 6 von 6 der Serie

Grundsätzlich entstehen durch das Forderungsmanagement verschiedenste Aufwendungen für ein Unternehmen. Finanzielle Aufwendungen werden dabei an erster Stelle durch das Mahnverfahren für einen Betrieb verursacht. Immer wieder stellen sich Unternehmen, die mit offenen Forderungen zu kämpfen haben, die Frage, wer welche Kosten des Mahnverfahrens tragen muss.

Welche Kosten werden dem Schuldner zugesprochen?

Nach dem deutschen Recht werden dem Schuldner bei einem Mahnverfahren verschiedenste Kosten zugesprochen. Dabei erfolgt dies überwiegend ab dem zweiten Mahnschreiben, das ein Unternehmen an den Kunden übermittelt. Allerdings haben Unternehmen durchaus das Recht, diese Verzugsschäden geltend zu machen. Somit können bereits mit der ersten Mahnung zusätzliche Kosten dem Schuldner in Rechnung gestellt werden. Jedoch dürfen Unternehmen nur die Kosten einem Schuldner in Rechnung stellen, die auch seinem Zahlungsverzug eindeutig zugesprochen werden können. Hierbei handelt es sich neben Portokosten auch um Verzugszinsen. Des Weiteren können sämtliche Kosten, die durch die Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts entstehen, dem Gläubiger berechnet werden. Weitere finanzielle Aufwendungen dieser Art wären Mahnkosten und alle Kosten, die für ein Mahnschreiben anfallen. Dabei sind pro Mahnung 2,50 Euro von dem Gericht anerkannt.

Die Gebühren des gerichtlichen Mahnverfahrens

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für das gerichtliche Mahnverfahren und versuchen auf diese Weise an die offenen Forderungen zu gelangen. Die Kosten, die für einen gerichtlichen Mahnbescheid entstehen, werden in Deutschland genauestens durch das Gesetz geregelt. Ein Unternehmen darf diese Ausgaben einem Schuldner zu einhundert Prozent in Rechnung stellen. Entscheidend ist dabei immer die Höhe der Forderungssumme. Bezieht sich ein Mahnbescheid auf eine Forderungssumme bis zu 900 Euro, fallen 23,00 Euro zusätzlich an. Genau dieser Betrag darf bei den Forderungen, die gegenüber dem Kunden gestellt werden, angerechnet werden. Zahlt der Schuldner nicht, kommt es zu einem Vollstreckungsbescheid. Für diesen fallen in der Regel keine weiteren Gerichtsgebühren an.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 11 der Serie

Das Schlusswort kann verschiedene Ziele haben. Eine Möglichkeit besteht darin, dass man über die Art des Vortrags und über das Gesagte, Beifall bekommt und somit eine gewisse Anerkennung genießt. Eine weitere Variante wäre es, die Rede mit einer Frage an das Publikum zu beenden, um diese zum Nachdenken anzuregen.

Zusammenfassung

Der Abschluss sollte noch einmal eine kleine Zusammenfassung  des Hauptteils beinhalten. Eventuell einen Schlussappell an die Zuhörer, um diese dazu zu bringen, einer Bitte Folge zu leisten oder einfach nur ein Problem tatkräftig anzupacken. Am Ende sollte sich der Redner für die Aufmerksamkeit des Publikums bedanken. Man kann ein passendes Zitat als Schlusswort nehmen oder aber auch einen Toast an den Jubilar aussprechen. Fällt einem kein Passendes ein, kann man dies jederzeit im Internet recherchieren. Der Abschluss sollte nicht sehr lang sein, sondern eher prägnant. Hat man zu Beginn eine Frage in den Raum geworfen und diese im Hauptteil erörtert, sollte man am Ende die Möglichkeit nutzen, sein Fazit zu ziehen oder eine Antwort zu geben, die man während der Rede erst erarbeitet hat.

Weiterbehandlung

Wurde am Anfang ein Problem angesprochen, haben Sie zum Abschluss die Chance, dem Zuhörer Ihre bisherigen Lösungen, Ansätze und Ziele vorzutragen, die Sie eventuell in der Zukunft mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeiten möchten. Allerdings kann ein Redeende auch in Form einer Wahl beendet werden. Das heißt, es wird ein Thema aufgegriffen, bei dem die Teilnehmer zu- und abstimmen müssen. Das Wahlergebnis fordert weitere Handlungsmaßnahmen. Oder man beendet die Rede mit der Eröffnung des Buffets.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 der Serie

Eine der modernsten und zugleich auch jüngsten Inkasso-Strategien wird heute durch das Factoring gebildet. Viele Unternehmen zeigen sich gegenüber dem Factoring noch immer sehr skeptisch, andere Betriebe haben hingegen die Vorzüge dieser Strategie bereits für sich entdecken können. Das Factoring basiert dabei immer auf einer sogenannten Dreipersonenbeziehung. Des Weiteren verfügt es über einige Kernfunktionen und Nebeneffekte.

Die Kernfunktion des Factorings

Beim Factoring kommt es zu einem Ankauf von Rechnungen, die von einem Unternehmen an einen Kunden gestellt werden. Hierfür erhält das Unternehmen eine sofortige Vorauszahlung, die mindestens 80 % des kompletten Rechnungsbetrages enthält. Dadurch kann sich das Unternehmen einen sofortigen Liquiditätszufluss sichern. Somit wächst natürlich der Handlungsspielraum eines Unternehmens erheblich. Des Weiteren stehen die Factoring-Kunden durch die Übernahme der Rechnung nach dem deutschen Gesetz unter dem Delkredereschutz. Dadurch wird der Factoring-Kunde zu 100 Prozent vor dem Forderungsausfall geschützt.

Die Vorteile des Factorings

Durch das Factoring sichern sich Unternehmen erhebliche Vorteile. Hierbei handelt es sich an erster Stelle natürlich um die Liquiditätssicherung. Durch den sofortigen Geldzufluss verbessern Betriebe auch ihre Bonität. Somit sind die Ergebnisse bei einem Rating wesentlich besser und ein Unternehmen erhöht die eigene Kreditwürdigkeit. Die Ursprünge dieser Strategie befinden sich dabei in den Vereinigten Staaten von Amerika. Aufgrund der zahlreichen Weiterentwicklungen dieser Strategie kann heute zwischen zwei grundlegenden Formen unterschieden werden. Bei diesen handelt es sich um das echte und das unechte Factoring. Des Weiteren kann anhand der Forderungsabtretung eine Gliederung des Factorings erfolgen.

Bei Ihrem Forderungsmanagement sind die Kosten, die auf Sie zukommen natürlich immer entscheidend. Aus diesem Grund verraten wir Ihnen im nächsten Beitrag, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Dieser Artikel ist Teil 4 von 11 der Serie

Eine Einleitung zu einer Rede kann man auf verschiede Art und Weise beginnen. In welcher Form, hängt in der Regel von dem Anlass ab. Bei einer geschäftlichen Rede kann man mit einer Statistik beginnen oder mit dem aktuellen Thema, wie Personalabbau etc. Eine Trauerrede mit ein paar tröstenden Worten und eine Geburtstags- oder Jubiläumsrede mit einem Schwenk in die Vergangenheit. Eine politische Rede könnte durch einen provokanten Ausspruch beginnen, der die Zuhörer anstachelt oder zum Nachdenken bringt. Die Aufgabe für den Redner besteht allerdings darin, dem Zuhörer im Vorfeld begreiflich zu machen, welchen Sinn diese Rede haben wird. Auch die Länge kann variieren. Sie sollte aber nicht länger als der Hauptteil ausfallen.

Anders herum beginnen

Manchmal macht es Sinn, erst den Hauptteil vorzubereiten und zu schreiben und sich anschließend um die Einleitung zu bemühen. Wenn man den Hauptteil fertig hat und damit zufrieden ist, kann man den Beginn diesem anpassen. Das erleichtert dem Schreiber, die passenden Schlagworte zu finden, die auf den Hauptteil zutreffen und diesen einleiten.

Inhalt der Einleitung

Eine Einleitung kann die persönliche Stellungnahme des Redners zum Thema enthalten. Es ist aber auch möglich, dass der Sprecher zunächst die Abfolge oder die Problematik seines Vortrages erklärt. Auf alle Fälle soll die Einleitung Aufschluss darüber geben, über welchen Anlass, Entstehung, Sinn und Zweck die Rede haben soll. Hierbei entscheidet sich schon, ob es eine gute oder uninteressante Rede wird. Zu Beginn hat der Redner alle Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen und auf den Vortrag neugierig zu machen, sie zu fesseln.

Dieser Artikel ist Teil 4 von 6 der Serie

Inkasso-Unternehmen erleben bereits seit einigen Jahren nicht nur eine wachsende Bedeutung, sondern auch einen deutlichen Zuspruch vonseiten der Unternehmen. Immer mehr Betriebe entscheiden sich bei offenen Forderungen für die Zusammenarbeit mit einem Inkasso-Unternehmen und verlagern dadurch Teile des Forderungsmanagements in die Hände eines anderen Dienstleisters. Da diese Inkasso-Unternehmen heute jedoch mit ganz unterschiedlichen Strategien arbeiten, sollte auf verschiedene Besonderheiten geachtet werden.

Welches Inkasso-Unternehmen ist das richtige?

Wer durch die Zusammenarbeit mit einem Inkasso-Unternehmen Erfolge bei dem eigenen Forderungsmanagement erzielen möchte, sollte sich für einen Anbieter entscheiden, der durch Kompetenz überzeugen kann. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Schritte, die durch das Inkasso-Unternehmen eingeleitet werden, dem deutschen Gesetz entsprechen und rechtens sind. Es gab in der Vergangenheit immer wieder gerichtliche Verfahren, in denen die Richter die Einschaltung eines Inkasso-Unternehmens als übertrieben gewertet haben. Aus diesem Grund sollte bereits im Voraus genauestens geprüft werden, wie diese Unternehmen arbeiten. Des Weiteren muss bei einem Inkasso-Unternehmen ein Blick auf die Kosten geworfen werden.

Die Kosten, die durch ein Inkasso-Unternehmen entstehen

Grundsätzlich sollten Unternehmen bedenken, dass es sich bei Inkasso-Unternehmen um klassische Betriebe handelt, die natürlich auch Einnahmen erzielen müssen. Aus diesem Grund fallen für die Dienstleistungen, die durch diese gewährt werden, verschiedene Kosten an. Dabei lassen sich in Deutschland zwei Formen von Anbietern unterscheiden. So gibt es Inkasso-Unternehmen, bei denen die auftraggebenden Unternehmen die Kosten zahlen müssen und es gibt Anbieter, die diese dem Schuldner in Rechnung stellen. Das Risiko für den Gläubiger ist bei Letzterem sicherlich wesentlich geringer. Aber auch die Anbieter, die die Forderungen von dem Gläubiger verlangen, müssen nicht die schlechteste Wahl sein. Allerdings sollten sich Unternehmen an dieser Stelle umfangreich informieren.

Eine weitere Inkasso-Strategie präsentiert sich mit dem Factoring. Wir erklären Ihnen im nächsten Beitrag, was sich dahinter verbirgt.

Immer wieder schwärmen die insgesamt 13.000 Prüfer der Finanzämter aus und verschaffen dem Staat durch Prüfungen der Kleinbetriebe und mittelständischen Unternehmen insgesamt Mehreinnahmen von 18 Milliarden Euro. Bei fast jeder Prüfung können die Prüfer etwas finden, doch Unternehmer und Gründer sollten einer Betriebsprüfung gelassen entgegen sehen.

Die Vier-Phasen-Taktik

Bewährt hat sich in der Praxis die Vier-Phasen-Taktik. Sie besteht aus den Bereichen Vorzeichen, Vorbereitung, Prüfung und Schlussbesprechung. Vorzeichen lassen sich bereits anhand der Steuerbescheide erkennen. Sofern darauf vermerkt ist, dass der Steuerbescheid „unter Vorbehalt der Nachprüfung" erlassen wurde, kann man davon ausgehen, dass für die Zukunft eine Betriebsprüfung geplant ist. Dann sollte man entsprechend reagieren. Die Finanzämter prüfen gewöhnlich die letzten drei zusammenhängenden Jahre. Durch eine spätere Abgabe der Steuererklärungen für das letzte und das vorletzte Jahr kann das dritte Jahr hinten herunter fallen.

In der Vorbereitung auf die Betriebsprüfung sollten Sie Ihren Steuerberater sofort informieren, wenn Sie einen Bescheid mit Ankündigung des Prüfers erhalten. Versuchen Sie nicht, mittels Einspruch den Termin oder Ort zu ändern, das sorgt nur für böses Blut. Während der Prüfung sollte Ihr Steuerberater anwesend sein, um Sie zu unterstützen. Täglich können Sie dem Prüfer die angefragten Belege zusammenstellen. In der Schlussbesprechung dann werden Sie und Ihr Steuerberater verhandeln, welche Nachzahlungen fällig werden und welche nicht. Drohen Sie mit dem Einspruch gegen die Steuerbescheide, haben Sie gute Chancen, bessere Konditionen aushandeln zu können.

Die 5 größten Fallen

Besonders häufig schauen sich Betriebsprüfer Fahrtenbücher an. Achten Sie peinlich genau auf eine rechtskonforme Führung, um die teure Ein-Prozent-Regelung umgehen zu können. Auch bei Bäckern und Fleischern drohen Fallstricke. Kann die Ware direkt im Ladengeschäft verzehrt werden, ist die siebenprozentige Umsatzsteuer hinfällig. Das Finanzamt schätzt dann mit 19 Prozent Umsatzsteuer.

Handwerker können in die Steueranrechnungsfalle tappen. Haben Privatkunden die Leistungen geltend gemacht, jedoch keine Rechnung erhalten, entsteht schnell der Verdacht auf Schwarzarbeit. Stellen Sie also immer ordnungsgemäße Rechnungen aus.

Bonuszahlungen Ihrer Lieferanten werden ebenfalls unter die Lupe genommen. Achten Sie darauf, dass bezogene und verwertete Materialien übereinstimmen, sonst deutet das Ganze auf Schwarzarbeit hin. Besonders penibel sind Prüfer bei Eingangsrechnungen. Fehlt nur eine Pflichtangabe, wird der Vorsteuerabzug gestrichen. Prüfen Sie daher Ihre Eingangsrechnungen bereits bei der laufenden Buchführung genau.

Quelle: Handwerk Magazin 03/2010, S. 50 - 52
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 11 der Serie

Wie ein Theaterstück oder ein Film folgt auch eine Rede einer bestimmten Dramaturgie. Schließlich geht es darum, das Interesse des Publikums lange wach zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Redner versuchen, Spannung aufzubauen und eine Steigerung zu erreichen. Planen Sie den Spannungsverlauf Ihrer Rede bereits bei der Gliederung. Das erleichtert Ihnen, Höhen und Tiefen Ihres Vortrags zu gestalten.

Der Redner

Wichtig ist der Redner als Person. Es gibt Redner, die schaffen es durch ihre Art und Weise, durch ihre rhetorischen Möglichkeiten oder einfach nur mit ihrer Stimme, die Zuhörer zu fesseln. Sind Sie dann auch noch in der Lage, alles fachlich souverän wiederzugeben, eine bessere Waffe als Redner gibt es nicht. Ist einem die Gabe von Natur aus nicht geschenkt, ist es umso wichtiger, sich sehr genau vorzubereiten. Denn es gibt nichts Schlimmeres und nichts Langweiligeres als einen Redner, der erstens nur abliest – denn dann hört sich die Rede sehr mechanisch, unpersönlich und sehr unprofessionell an – und zweitens, wenn man als Zuhörer mit „eh", „ähem" und räuspern zu kämpfen hat.

Die Hilfsmittel

Oftmals macht es einem Redner die Sache einfacher, wenn er visuelle Aspekte mit einbeziehen kann. Bei einem Themenabend kann zum Beispiel ein Flipchart sehr gut angewendet werden. Den hierbei ist das Publikum meist dazu angehalten, dieses noch um einige Fakten zu ergänzen, also bedarf es der Aufmerksamkeit. Hält man beispielsweise eine Betriebsrede, in der viele statistische Zahlen aufgeführt werden müssen, ist es für die Zuhörer angenehmer, dies in Form von einem Diagramm vor Augen geführt zu bekommen. Zu viele faktische Zahlen gehen meist beim Publikum unter. Bei Reden über einen Jubilar oder eine Hochzeit kann man sich lustiger Anekdoten aus der Vergangenheit bedienen, über die mit Sicherheit die meisten Anwesenden schmunzeln oder lachen werden.

Die Kurzarbeit hat dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr gute Dienste erwiesen. Die befürchteten Entlassungswellen aufgrund der allgemeinen Krise sind ausgeblieben. Die Arbeitslosenzahl betrug Ende Dezember sogar nur 3,3 Millionen. Die Regierung hat zu Beginn 2010 die Regelung zum Einsatz von Kurzarbeit ausgeweitet, eine Verlängerung um 18 Monate ist zum Tragen gekommen. Damit soll der Arbeitsmarkt weiter gestützt werden.

Obwohl die Kurzarbeit in vielen Fällen vor Entlassungen schützt, ganz unkritisch wird sie nicht mehr betrachtet. Die Zahl der Kurzarbeiter liegt bei mehr als einer Million. Vorrangig betroffen sind die Automobilbranche und der Maschinenbau. Rechnet man mit einem Arbeitsausfall von durchschnittlich 32 Prozent, müssten eigentlich 319.000 Arbeitslose mehr in den Statistiken auftauchen.

Handwerk und Wirtschaft befürchten Unproduktivität

Die Wirtschaft, ebenso wie das Handwerk, kritisiert die Kurzarbeit nun zunehmend. Durch häufige Verlängerungen setze die Politik ein Zeichen dafür, dass die Subventionierung von Arbeitsplätzen dauerhaft so weiter gehen könne. Für Unternehmen ist die Kurzarbeit aber kein Dauerzustand.

Sind weniger Aufträge vorhanden und werden diese auch weiterhin auf die gleich große Belegschaft verteilt, sinkt automatisch die Produktivität. Kosten für Sonderzahlungen und Sozialleistungen müssen weiterhin von den Unternehmen getragen werden, bei sinkender Auftragslage und nahezu gleich bleibenden Kosten bedeutet das eine Minimierung des Gewinns.

Die Kurzarbeit wird gerne als das Mittel der Wahl angesehen, um den Arbeitsmarkt zu entlasten. Tatsächlich jedoch senkt sie die Produktivität der Unternehmen.

Quelle: Handwerk Magazin 02/2010, S. 21
 

Dieser Artikel ist Teil 7 von 7 der Serie

Durch automatische Filteroptionen kann Outlook einen großen Teil der Postbearbeitung selbst vornehmen. Wenn Sie Regeln definieren, kann Outlook automatisch die E-Mails, die ankommen in den entsprechenden Ordner verfrachten. So müssen Sie nicht jede einzelne E-Mail, die ankommt, selbst in die Ordner verschieben und hat schon wieder Zeit und Arbeit gespart. Zusätzlich wird auch der Posteingang des E-Mail Accounts nicht von den vielen Nachrichten überschwemmt.

Regeln direkt aus einer E-Mail heraus erstellen – So geht’s Schritt für Schritt

Eine Regel kann man direkt aus eine eingegangenen Mail erstellen, auf die die Regel zutrifft. Mit der rechten Maustaste klicken Sie hierfür auf die Nachricht klicken und wählen im Kontextmenü die Option „Neue Regel erstellen" aus. In dem Dialogfeld, welches sich dann öffnet, wird bereits eine Vorauswahl an Regeln angeboten, mit deren Hilfe beispielsweise nach Absender, Empfänger oder Betreff gefiltert werden kann. Wenn die Einstellungen zutreffen, einfach die Option „Folgendes auswählen" anklicken. Das Dialogfeld muss mit „OK" geschlossen werden, damit die Regel übernommen wird.

Wenn Sie eine vorhandene Regel noch ändern möchten, wählen Sie die Option „erweiterte Einstellungen“ aus. Auf diese Aktion hin wird dann der Regelassistent von Outlook geöffnet und bietet eine Vielzahl an weiteren Filterungsmöglichkeiten.

Eine neue Regel erstellen – So geht’s Schritt für Schritt

Wenn Sie keine passende Nachricht als Vorlage für die Regel haben, können Sie von einem beliebigen E-Mail Ordner aus den Regel-Assistenten starten. Wählen Sie hierfür im Menü „Extras“ den Regel-Assistenten. In dem Dialogfeld, welches sich daraufhin öffnet, können Sie alle bisher erstellten Regeln einsehen. Sie können nun neue Regeln hinzufügen, bestehende Regeln ändern oder sie kopieren, um darauf eine neue Regel aufzubauen.

Die Regelgestaltung ist hier sehr einfach, da der Assistent Sie selbsterklärend durch das Menü leitet. Sie aktivieren in einzelnen Schritten lediglich Bedingungen oder Aktionen durch das Anklicken der entsprechenden Begriffe und definieren dadurch die Details der Regel.

Fazit

Wir hoffen, das wir Ihnen mit diesen einfachen Tipps und Tricks der letzten Wochen Ihre Arbeit mit Oulook etwas vereinfachen konnten. Wer sie konsequent anwendet, wird sich nie wieder einer schier unendlichen Flut an E-Mails gegenüber sehen.
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

Das gerichtliche Mahnverfahren schließt sich dem kaufmännischen an und gliedert sich in mehrere Schritte. Überwiegend wird mit der dritten Mahnung auf das gerichtliche Mahnverfahren gewechselt. Dieses wird in der Bundesrepublik Deutschland durch das Gesetz geregelt und ist somit sowohl an Fristen als auch bestimmte Vorgehensweisen gebunden. Geregelt wird das gerichtliche Mahnverfahren in Deutschland durch die Zivilprozessordnung.

Die Grundlagen

Grundsätzlich muss das gerichtliche Mahnverfahren nicht erst nach dem kaufmännischen erfolgen. So ist es durchaus möglich, sich gleich für dieses zu entscheiden Das gerichtliche Mahnverfahren beginnt bei einem Unternehmen immer mit der Zustellung eines Mahnbescheides an den Schuldner. Der gerichtliche Mahnbescheid wird bei dem zuständigen Gericht durch einen Vordruck beantragt. Dieser steht sowohl in Schreibwarenläden als auch im Internet zur Verfügung. Grundsätzlich muss dabei beachtet werden, dass das Gericht nie die Forderungen prüft, sondern den Mahnbescheid ausschließlich anhand der Informationen erstellt, die in dem Antrag angegeben sind. Durch den Mahnbescheid soll zunächst das kostenintensive Klageverfahren abgewendet werden.

Die Folgen eines Mahnbescheids

Wenn ein Schuldner auf den Mahnbescheid nicht reagiert, kommt es unabdingbar zur Vollstreckung. Diese geht in der Regel mit dem Besuch eines Gerichtsvollziehers bei dem Schuldner einher. Der Verjährungsablauf wird durch die Zustellung eines Mahnbescheids nach dem deutschen Gesetz unterbrochen, wodurch sich der Gläubiger einen Vorteil sichern kann. Bei diesem wird die Mahnung gegenüber dem Schuldner immer durch das Gericht übernommen. Dieses gewährt dem Schuldner eine Frist von zwei Wochen, um seinen offenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Grundsätzlich stehen dem Schuldner an dieser Stelle drei Möglichkeiten zur Verfügung, eine davon ist der Widerspruch.

Viele Unternehmen entscheiden sich heute für die Zusammenarbeit mit einem Inkasso-Unternehmen. Erfahren Sie in unserem nächsten Bericht, worauf Sie dabei achten müssen!

Existenzgründer beschäftigen sich fast ausschließlich mit der Gründung eines neuen Unternehmens. Nur wenige interessieren sich für die Übernahme eines bestehenden Unternehmens, was jedoch viele Vorteile mit sich bringt. Eine Studie des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) hat ergeben, dass gut ein Viertel der Selbstständigen im Mittelstand älter als 55 Jahre sind. Jährlich suchen etwa 71.000 Unternehmen nach einem Nachfolger für die Firma, doch die Quote derer, die einen findet, ist erschreckend gering.

So müssen gut 8,3 Prozent der Unternehmen in die Liquidation geführt werden, weil kein Nachfolger gefunden werden kann, das entspricht gut 5.900 Firmen, die trotz guter Geschäftslage aufgegeben werden. Deshalb sollten sich Existenzgründer über die Vorteile einer Unternehmensnachfolge durchaus einmal Gedanken machen.

Vorteile der Unternehmensnachfolge

Zunächst einmal handelt es sich bei der Übernahme eines bestehenden Betriebs um ein Unternehmen, welches bereits am Markt eingeführt ist. Die Mitarbeiter sind ein eingespieltes Team, das Hand in Hand arbeiten kann. Die Kunden sind bereits vorhanden und müssen nur auch weiterhin bestens bedient werden. Damit ergibt sich der große Vorteil, dass grundlegende Maßnahmen, wie die Kundengewinnung, die zu Beginn einer Neugründung stehen, entfallen.

Vielmehr kann der Nachfolger auf bestehende Strukturen zurückgreifen und diese weiter ausbauen. Lange Durststrecken, die bei Neugründungen gerade in der Anfangszeit üblich sind, entfallen somit fast vollständig. Zudem erhält der Nachfolger durch eine gewisse Einarbeitungszeit, in der der bisherige Unternehmer noch beratend zur Seite steht, tiefere Einblicke ins Unternehmen.

Nachteile der Unternehmensnachfolge

Allerdings gibt es auch eine zweite Seite der Medaille. Der Faktor Mensch nämlich ist bei Unternehmensnachfolgen entscheidend. Auf der einen Seite steht der ambitionierte Gründer, der unzählige neue Ideen hat, die er natürlich in die Tat umsetzen will. Auf der anderen Seite steht der Unternehmer, der sein Lebenswerk abgeben will. Wird dann zu sehr von Änderungen gesprochen, sieht er sein Unternehmen in Gefahr und der Deal platzt womöglich noch. Gründer sollten bei einem funktionierenden Unternehmen also nicht zu viel verändern wollen.

Auch die Mitarbeiter bangen mitunter um ihre Jobs, doch durch Übernahmeregelungen kann hierbei Abhilfe geschaffen werden. Wichtig ist vor allem die Finanzierung der Unternehmensnachfolge. Aufgrund der bestehenden Kreditklemme im Mittelstand fürchten sich viele Unternehmer davor. Dabei bestätigen Banken, dass ein gut eingeführtes Unternehmen, welches ihnen bereits bekannt ist, noch eher einen Kredit erhält, als Neugründungen.

Quelle: Praxis Aktuell, Das AOK München, 04/2009
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 11 der Serie

Worüber wollen Sie sprechen? Welcher Teilaspekt des Themas passt am Besten zum bevorstehenden Anlass? Verfügen Sie über genügend Hintergrundwissen, um einfach draufloszuschreiben oder müssen Sie sich noch Details aneignen? Ist es Ihnen schon bekannt, wo Sie die Rede halten sollen, ob in einem kleinen Kreis, in einem Raum oder vor vielen Menschen, in einem Saal? Brauchen Sie vielleicht noch Verstärkung aus anderen Abteilungen oder anderen Teilen der Familie, um genügend Know-how zu erhalten? Vielleicht empfinden Sie diese Fragen als zu übertrieben oder zu tiefgründig. Aber Sie werden sehen, wenn Sie dies alles bedacht haben, verfügen Sie über genügend Informationen, um die Rede sicher und souverän halten können zu können.

Das Redeziel

Die Fixierung eines Redeziels ist sehr wichtig, um nicht zu sagen - unerlässlich. Wenn Sie bei manchen Dingen oder Argumenten denken, diese sprächen für sich selbst, haben Sie weit gefehlt. Wenn Sie gerade solche Details in Ihrer Rede weglassen, nimmt Ihnen das die gesamte Wirkung. Recherchieren Sie gründlich, bevor Sie damit beginnen, Ihre Rede zu gestalten und aufzuschreiben. Nutzen Sie so viele Informationsquellen wie möglich. Gerade das Internet bietet sehr viele Möglichkeiten mithilfe der Suchmaschinen. Hier finden Sie eigentlich alles, was Sie suchen.

Gliederungsmöglichkeiten

Es gibt mehrere verschiedene Gliederungen, wie man eine Rede strukturieren kann. Im Prinzip verlaufen diese aber alle nach einem Schema: Einleitung, Hauptteil und Schlusswort. Oder Sie gliedern es nach Zeiten: gestern, damals und heute. In welcher Form Sie Ihre Rede gestalten, hängt entweder ganz von Ihnen ab oder von der Art der Rede, die Sie halten möchten. Würden Sie beispielsweise eine Rede auf ein Jubiläum halten, wäre es wahrscheinlich sinnvoller, die Variante nach Zeiten zu strukturieren. Bei dieser Gliederung haben Sie praktisch immer schon ein Thema dabei.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 7 der Serie

Durch die Hilfe der Suchordner kann man jeweils eine öffentliche oder aber auch komplett persönliche Ordnerdatei mit samt allen Unterordnern nach bestimmten E-Mails durchsuchen. Die Suche wird hierbei durch selbst eingestellte Suchkriterien bestimmt.

Mit dieser Option kann man zum Beispiel alle Nachrichten sehen, die noch zur Bearbeitung offen stehen, auch wenn diese in ganz verschiedenen Ordnern abgelegt wurden. Ist der Suchordner erst einmal angelegt, kann man ihn ganz einfach mit einem Mausklick aufrufen, so wie jeden anderen Ordner auch. In diesem Ordner befinden sich keine eigenen Nachrichten, man sieht dann nur die Nachrichten, die das eingestellte Suchkriterium erfüllen.

Suchordner anlegen – So geht’s Schritt für Schritt

Zuerst klicken Sie auf die Ordnerliste links im Navigationsbereich (rechte Maustaste). Unterhalb des Posteingangs befindet sich das Feld „Suchordner". Im Kontextmenü wählen Sie dann die Option „Neuer Suchordner". In dem erscheinenden Dialogfeld muss jetzt die Option „Neuer Suchordner" markiert werden und dann im Listenfeld „Wählen Sie einen Suchordner aus" gewählt werden. Hier werden Ihnen bereits vorgefertigte Suchkriterien angeboten, aus denen Sie auswählen können.

In dem Feld „Suchen in" können Sie dann noch bei Bedarf einen öffentlichen oder privaten Ordner auswählen. Das Dialogfeld „Neuer Suchordner" kann dann mit „OK" geschlossen werden, um den Suchordner anzulegen. Auf diese Aktion hin wird sich der Suchordner mit den entsprechenden Nachrichten füllen, die die festgelegten Suchkriterien erfüllen.

Wie Sie Suchordner einfach wiederfinden

Geöffnet werden kann der Suchordner genauso wie jeder andere Ordner auch. Sie müssen nur auf den Ordner klicken und schon wird der Inhalt angezeigt. Wenn Sie den Suchordner unter den anderen Ordnern nicht sehen können, muss die Liste der Ordner erweitert werden. Dafür klicken Sie nur auf das kleine Pluszeichen vor dem Suchordner und schon erweitert sich die Liste der Ordner. Um diese Ansicht wieder zu schließen, klicken Sie lediglich auf das Minuszeichen vor dem Suchordner.

Sie können die Suche noch zusätzlich verfeinern, indem Sie beispielsweise nur Nachrichten von einem ganz bestimmten Absender anzeigen lassen, oder E-Mails, die in einem bestimmten Zeitraum empfangen wurden.
 

Der durch die Finanzkrise ausgelöste Rückgang der westlichen Volkswirtschaften müsste eigentlich auch einen Rückgang in den fernöstlichen Ländern verursacht haben. Vor allem in China, das als „Werkbank der Welt" gilt und in Indien, welches als Hauptziel für die Auslagerung von IT-Dienstleistungen gilt. Warum aber die östlichen Länder besser durch die Krise kommen, zeigt der folgende Bericht.

Abhängigkeit vom Export

Die Nachfrageflaute in Europa und den USA wirkt sich auch auf die östlichen Länder aus. Denn Indien hat eine Exportquote von rund 15 Prozent. Vietnam hat sogar eine Exportquote von 70 Prozent. Besonders aber Taiwan und Südkorea spüren die Krise. Ihr Hauptgeschäft besteht darin, Bauteile für die Unterhaltungselektronik zu exportieren. China selbst ist von einem großen Teil der Exporte abhängig, welche zu rund 80 Prozent aus Konsumgütern bestehen, die hauptsächlich in die USA gehen. So ist auch der Export der Chinesen um mehr als 20 Prozent zum Vorjahr gesunken. Im Gegenzug hat sich der Staat von der Exportabhängigkeit gelöst und die Binnennachfrage gestärkt.

Damit die Krise bewältigt werden kann, macht sich die Regierung in Asien bemerkbar. Sie zeigt keine Scheu, dirigistisch einzugreifen. Der Staatsfonds stützt den Aktienmarkt durch massive Aufkäufe. Die Exportsubventionen erhöhen gleichzeitig die Importzölle. Außerdem greift China direkt in die Preismechanismen ein.

Wie die Wirtschaft wieder angekurbelt wird

Im Gegensatz zu den westlichen Staaten und den USA zeigt China eine sehr niedrige Staatsverschuldung von 18 Prozent auf. Gleichzeitig hat das Land große Konjunkturprogramme aufgelegt. Dank diesen Investitionen zeigt sich ein schneller Erfolg, weil der Staat direkten Zugriff auf die Wirtschaft und das Bankensystem hat. China möchte 15 Prozent des BIP ausgeben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Zudem beschleunigt das Bankensystem die Kreditvergabe. Daraus entstehen für Private Equity durchaus positive Wirkungen. Denn die Struktur der Private-Equity-Industrie unterscheidet sich von der Struktur der Gesamtwirtschaft. Die Investoren fokussieren die lokale Nachfrage in China und vernachlässigen die Exporte. Im Gegensatz zu den westlichen Ländern wachsen die Märkte in China und Indien.

Für Privat-Equity-Investitionen gibt es einige besonders interessante Industrien. So werden in diesem Zuge alternative Energien, Bildungswesen und der erweiterte Bereich der Infrastruktur. Zementhersteller sind unspektakulär, aber aufgrund der hohen Wachstumsraten sehr interessant. Für China und Indien gilt, dass durch die Zunahme des Mittelstandes die Nachfrage nach Gütern des täglichen Konsums weiterhin ansteigt.

Quelle: Venture Capital Magazin 07+08/2009, S. 18 - 20

Dieser Artikel ist Teil 2 von 6 der Serie

Eine wichtige Position in dem Forderungsmanagement eines Unternehmens nimmt das kaufmännische Mahnverfahren ein. Überwiegend geht dieses dem gerichtlichen Mahnverfahren voraus und wird in den Unternehmen selbst durchgeführt. Das kaufmännische Mahnverfahren muss optimal strukturiert sein, da es nur dann einen Erfolg verspricht. Bei diesem bemüht sich ein Unternehmen immer eigenständig, die offenen Forderungen eines Kunden zu erhalten. Dabei basiert das kaufmännische Mahnverfahren auf einer gedeihlichen Geschäftsverbindung.

Die Bedeutung des kaufmännischen Mahnverfahrens

Das kaufmännische Mahnverfahren ist ein Vorgang, der ein gewisses Fingerspitzengefühl benötigt.  Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die erste Mahnung, die an einen Kunden geschrieben wird, als Erinnerung zu deklarieren. Auch wenn dieses Schreiben einen eher zurückhaltenden Charakter haben sollte, muss dem Kunden an dieser Stelle eine erneute Frist genannt werden, die ihm zur Verfügung gestellt wird, um die offenen Forderungen zu begleichen.

Die Mahnschreiben

Kommt es nach dem ersten Mahnschreiben nicht zur Begleichung der offenen Forderungen, schließt sich diesem die zweite Mahnung an. In diesem Schreiben muss dem Kunden eine letzte Zahlungsfrist mitgeteilt werden. Unternehmen können an dieser Stelle zusätzliche Kosten für das Mahnschreiben berechnen. Eine dritte Mahnung kann von einem Unternehmen erfolgen, ist jedoch nicht bindend. In dieser kann sich ein Betrieb eines rigoroseren Tons bedienen und zugleich den Geldeinzug androhen. Dieses Mahnschreiben kann auch von einem Inkassodienst übernommen werden. Es sollte per Einschreiben dem Kunden zugesandt werden.

Kommt es trotz des kaufmännischen Mahnverfahrens nicht zur Forderungsbegleichung, können Sie sich für das gerichtliche Mahnverfahren entscheiden. Erfahren Sie im nächsten Beitrag, wie sich dieses gestaltet.

Dieser Artikel ist Teil 1 von 11 der Serie

Am Anfang der Vorbereitungen auf eine Rede stehen Fragen, die für Sie von entscheidender Bedeutung sind. Warum hat man gerade Sie gebeten zu sprechen? Was ist der Anlass und wer wird Ihr Publikum sein? Welche Form und welchen Inhalt könnte Ihre Rede haben, um der Person oder dem Anlass gerecht zu werden?

Gründlichkeit

Vertrauen Sie nicht auf die Eingebung in letzter Minute und verlassen Sie sich nicht darauf, dass es schon irgendwie laufen wird. Eine gründliche Vorbereitung ist eine Voraussetzung für Ihren Erfolg. Ohne genaue Informationen über Ihr Publikum zu besitzen, sollten Sie mit den Redevorbereitungen nicht beginnen. Starten Sie Ihre Vorbereitung nach der Bestandsaufnahme mit der strategischen Planung des Themas, des Redeziels und der organisatorischen Details.

Genügend Zeit einplanen

Planen Sie für die Erarbeitung Ihrer Rede unbedingt genügend Zeit ein und recherchieren Sie gründlich. Denken Sie über Ihr Redeziel intensiv nach. Je klarer Sie es definiert haben, desto leichter werden Ihnen die Formulierungen fallen. Je kürzer die Rede, desto länger kann die Vorbereitung sein. Ein bestimmtes Thema kurz zu fassen, ist oft schwierig. Visuelle Hilfsmittel können bestimmte Sachverhalte veranschaulichen und den Vortrag auflockern. Von der ersten Idee, die man sich notiert, bis zum Schlussapplaus nach einem erfolgreichen Vortrag kann es unter Umständen ein langer Weg sein.

Rednertyp

Fragen Sie Familie und Freunde, welcher Rednertyp Sie sind, denn nicht nur die äußeren Faktoren sind bei der Vorbereitung einer Rede zu berücksichtigen; auch Ihre persönlichen Eigenarten und Vorlieben, Ihr Charakter und Ihr Temperament spielen eine große Rolle. Denken Sie immer daran: Selbstsicherheit und überlegende Ausstrahlung können dem Publikum Kompetenz vermitteln.

Dieser Artikel ist Teil 4 von 7 der Serie

Natürlich werden nicht alle E-Mails sofort bearbeitet. Unbearbeitete E-Mails, aus denen noch keine eigene Aufgabe erstellt werden konnte, können farblich gekennzeichnet werden. So kann man die noch anstehenden Aktivitäten und Aufgaben besser verfolgen. Hierfür bietet das Programm Microsoft Outlook 2003 für die farbliche Kennzeichnung kleine Fähnchen an, mit denen man die Nachrichten markieren kann. Die Version 2007 verwendet diese Fähnchen für die Terminierung. Wenn Sie hier mit Farben arbeiten möchten, können Sie mit Kategorien arbeiten.

Nachrichten eine Kennzeichnung zuweisen – So geht’s Schritt für Schritt

Zunächst muss die gewünschte Nachricht in der Nachrichtenleiste markiert werden. Dann muss in der Spalte „Kennzeichnungsstatus" (das ist das Symbol mit der kleinen Fahne) angeklickt werden, damit der Nachricht eine Standardkennzeichnung zugewiesen wird. Dann kennzeichnen Sie die Nachricht mit einem Klick der rechten Maustaste in der Spalte und dem Auswählen des Befehls „Zur Nachverfolgung kennzeichnen". Bestätigen Sie jetzt mit „OK“.

Wenn eine Nachricht bearbeitet ist, die eine Kennzeichnung enthält, kann diese schließlich über das Kontextmenü als erledigt markiert werden und sie verschwindet aus der jeweiligen Nachverfolgungskategorie. Die Kennzeichnungen können über das Kontextmenü auch wieder komplett aufgehoben werden.

Prioritäten managen mit Outlook

Durch die farbigen Fähnchen kann man die Mails dann auch noch zusätzlich nach der Priorität anordnen. So kann man ganz wichtige Dinge, die schnellstens bearbeitet werden sollten, zum Beispiel mit einem roten Fähnchen kennzeichnen. Die verfügbaren Farben könnten beispielsweise mit „sehr hohe Priorität“, „hohe Priorität“, „mittlere Priorität“, „niedrige Priorität“ und „sehr niedrige Priorität“ bezeichnet werden. So lässt sich ein systematisches Nachverfolgungssystem aufbauen.

Eine weitere Möglichkeit für ein Nachverfolgungssystem wäre beispielsweise die Vergabe von Sachkategorien, die sich mit bestimmten Themen beschäftigen, oder eine Kombination aus beiden Varianten. Ein Beispiel für eine solche Struktur könnte beispielsweise aus folgenden Kategorien bestehen: „Heute“, „Diese Woche“, „Laufender Monat“, „Buchhaltung“, „Anfragen“, „Nachfassen“ und „Privat“. So lassen sich Aufgaben zum einen auf Termin legen, aber auch nach Sachaufgaben sortieren. Ab Outlook 2007 kann eine Mail auch in zwei Kategorien abgelegt werden, sodass eine wichtige Anfrage beispielsweise unter „Heute“ und „Anfragen“ erscheinen könnte.
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 6 der Serie

Jedes Unternehmen muss sich im Alltag und zugleich auch in besonderen Situationen mit dem Forderungsmanagement auseinandersetzen. Obwohl es sich bei diesem um einen unerlässlichen Arbeitsbereich handelt, genießt es in vielen Betrieben noch immer einen eher niedrigen Stellenwert. Dabei ist es insbesondere die Komplexität, die sich bei dem Forderungsmanagement mehrheitlich zum Nachteil entwickelt. Zudem haben sich die Bedeutung und die Intensität des Forderungsmanagements einem deutlichen Wandel unterzogen. Heute muss explizit auf rückständige Kunden geachtet werden.

Die Bedeutung des Forderungsmanagements

Lange Zeit genoss das Forderungsmanagement eine eher sekundäre Rolle in einem Unternehmen. Durch die wachsenden Wirtschaftsstrukturen konnten zahlreiche Branchen und so auch Betriebe ihren Umsatz entscheidend erhöhen. Offene Forderungen gegenüber Kunden nahmen dabei nur einen geringen Teil ein. Doch das Bild hat sich gewandelt. Durch die Finanzkrise und die damit in Verbindung zu bringenden Erfolge sind viele Unternehmen und Kunden in finanzielle Engpässe geraten. Nahezu sprunghaft hat das Forderungsmanagement binnen kürzester Zeit an Bedeutung gewinnen können, denn nur durch dieses kann dauerhaft der Liquiditätserhalt in einem Unternehmen gesichert werden.

Das Forderungsmanagement in der Zukunft

Beim Forderungsmanagement sind sich Experten in diesen Tagen einig - sie rechnen damit, dass die Zahl der Kundenrückstände in den kommenden Monaten in den meisten Branchen stark zunehmen wird. Auch wenn ab und zu positive Nachrichten hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung zu lesen und hören sind, zeigen sich die Krisenfolgen noch immer dramatisch. Bei vielen Menschen sitzt das Geld nicht mehr so locker und sie können den Forderungen von Unternehmen nicht mehr nachkommen. Wenn ein Betrieb sich in diesen Tagen selbst vor der Zahlungsunfähigkeit schützen möchte, muss er sich zwangsläufig mit dem Forderungsmanagement auseinandersetzen. Dabei muss dieses für das Unternehmen nicht nur optimal gestaltet sein, sondern es sollte auch alle Möglichkeiten umfassen.

Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie sich das kaufmännische Mahnverfahren gestaltet und welche Möglichkeiten dieses für ein Unternehmen schafft.

Dieser Artikel ist Teil 4 von 7 der Serie

In vielen Fällen kommt es auch einmal vor, dass in einer einzigen E-Mail auch gleichzeitig mehrere Aufgaben oder auch Termine angegeben sind.

Einen Teil einer Nachricht umwandeln – So geht’s Schritt für Schritt

Als Erstes müssen die entsprechenden Passagen markiert werden. Jetzt müssen Sie die Maustaste los lassen und dann den Mauszeiger direkt über den vorher markierten Text bewegen. Jetzt muss die Markierung mit gedrückter Maustaste auf die gewünschte Schaltfläche (entweder Aufgaben oder Kalender) in der Leiste von Outlook gezogen und dann die Maustaste anschließend wieder los gelassen werden.

So übernimmt Outlook den markierten Text und öffnet dafür ein neues Aufgaben- oder Terminfenster. Hier können Sie nun die Aufgabe bzw. den Termin um wichtige Details und Informationen erweitern, je nachdem was Sie für die Aufgabenerledigung benötigen. Auch hier muss die Aufgabe natürlich abgespeichert werden. Dafür müssen Sie einfach nur die entsprechende Schaltfläche auf der Symbolleiste an klicken.

Mehrere Termine aus einer E-Mail erstellen

Sie haben hierdurch die Möglichkeit, dass Sie aus einer einzelnen Email mehrere Aufgaben erstellen können. Hierfür führen Sie den obigen Vorgang einfach mehrere Male nacheinander aus und markieren dabei jeweils einen anderen Teil der E-Mail, die als Vorlage dient.

Aber nicht nur einzelne E-Mails, sondern auch mehrere Mails, Termine, Aufgaben, Kontakte und auch Notizen können schon vorher angelegten Terminen, Aufgaben etc. hinzugefügt werden.

Mehrere E-Mails zu einer Aufgabe bzw. einem Termin zusammenfügen – So geht‘s

Der betreffende Eintrag muss durch einen Doppelklick geöffnet werden. Dies können Sie auch durch einen Doppelklick auf den Terminkalender machen. In dem Terminformular muss nun im Menü „Einfügen" der Befehl „Element" ausgewählt werden.

Jetzt muss im Dialogfeld „Element einfügen" gewählt und dann der betreffende Ordner ausgesucht werden. Den betreffenden Ordner finden Sie dann in dem Feld „Suchen in". Wenn Sie sich im entsprechenden Ordner befinden, brauchen Sie nur noch in dem Feld „Elemente" die gewünschte Nachricht heraussuchen. Mit einem Klick auf „OK“ können Sie die entsprechende Nachricht einfügen. Zum Schluss müssen Sie nur noch die gesamte Aktion abspeichern. Dies können Sie in der Symbolleiste mit der entsprechenden Schaltfläche tun.

Alte Unterlagen und Verträge nehmen nicht nur viel Platz weg, sondern stauben unschönerweise schnell ein. Der eine oder andere kommt dann auf die Idee, die alten Rechnungen und andere Unterlagen einfach in den Reißwolf zu werfen. Das sollte aber keinesfalls zu früh geschehen, um unnötigen Ärger und Zusatzkosten zu vermeiden.

Was zwingend aufbewahrt werden muss

Zwingend müssen Unternehmer ihre Belege aufbewahren. Dazu zählen sämtliche Belege, die zur Buchführung genutzt wurden, sie müssen für mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Geregelt wird die Pflicht im § 257 HGB bzw. in der Abgabenordnung. Neben den Kontoauszügen zählen somit auch die Lohnabrechnungen als Buchungsbelege und müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Gleiches gilt für Jahresabschlüsse und Bilanzen.

Geschäftsbriefe mit steuerrelevanter Wirkung können bereits nach sechs Jahren vernichtet werden. Privatpersonen, die im Besitz von Immobilien sind und über Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielen, sind ebenfalls verpflichtet, ihren Steuerbescheid für zehn Jahre aufzubewahren.

Das sollte aufbewahrt werden

Arbeitsverträge sind gesetzlich nicht zu den Buchungsbelegen zu zählen. Dennoch empfiehlt es sich, sie für wenigstens zehn Jahre aufzubewahren. Denn erst nach Ablauf dieser Frist sind auch versteckte Schadenersatzanforderungen verjährt. Rechnungen sollten grundsätzlich, auch von Privatpersonen, für zwei Jahre aufbewahrt werden. Das erleichtert die Durchsetzung eines Garantieanspruchs. Bei Handwerkerleistungen, die fest mit Haus oder Büro verbunden sind, sollten Rechnungen fünf Jahre aufbewahrt werden.

Gewerbemietverträge und Betriebskostenabrechnungen sollten wenigstens vier Jahre lang aufbewahrt werden. Bei Versicherungen gibt es ebenfalls keine gesetzlichen Vorschriften, sie sollten zumindest während der gesamten Laufzeit aufbewahrt werden. Bei der Lebensversicherung muss sogar die Originalpolice vorgelegt werden, um den Betrag ausgezahlt zu bekommen. Nach der Kündigung von Versicherungen sollten die Unterlagen noch drei Jahre aufbewahrt werden, da erst dann die Verjährung eintritt.

Privates aufbewahren

Privatpersonen müssen grundsätzlich kaum Unterlagen aufheben. Sie müssen, sollte es dennoch der Fall sein, schriftlich darauf hingewiesen werden. Kontoauszüge könnten direkt nach dem Ablauf der Widerspruchsfrist vernichtet werden, jedoch empfiehlt es sich aus Beweisgründen, diese noch länger aufzuheben, um Zahlungen nachweisen zu können. Das erneute Ausstellen der Auszüge ist nur mit unnötigen Kosten verbunden. Alte Arbeitsverträge sollten zum Nachweis bestehender Rentenansprüche langfristig aufbewahrt werden.

Quelle: Starting Up 12/09, 01+02/10, S. 36 - 37

Dieser Artikel ist Teil 3 von 7 der Serie

Viele der eingehenden Mails sind im Grunde nichts anderes als Termine, Aufgaben oder auch nur weitere Informationen zu bereits angelegten Terminen und Aufgaben. Am einfachsten ist es, diese Mails dann einfach in Aufgaben und Termine umzuwandeln. So findet man sie schnell wieder, wenn man sie braucht.

E-Mails umwandeln – So geht’s Schritt für Schritt

  1. Mit der rechten Maustaste auf die Nachricht klicken und gedrückt halten.
  2. Die Nachricht dann in die Schaltfläche Aufgabe oder Kalender ziehen und die Maustaste los lassen.
  3. In dem Auswahlmenü klickt man dann auf die gewünschte Aktion, daraufhin verschwindet dann die Mail automatisch direkt aus dem Posteingang.
  4. Das Programm öffnet dann ganz automatisch ein Aufgabenformular. Der Betreff der Mail wird dann automatisch als Aufgabe erkannt und kann dann noch um die benötigten Details erweitert werden.
  5. Die Aufgabe, die erstellt wurde, muss natürlich dann auch noch gespeichert werden und fertig.

Entlastung für Ihr E-Mail Postfach

Diese Verarbeitung beziehungsweise das Umwandeln solcher E-Mails ist eine große Arbeitserleichterung, da man sich nicht ständig immer wieder durch die gesamten E-Mails arbeiten muss, um dann anschließend alles in einen Aufgabenorder einzutragen.

Das E-Mail Postfach wird nicht ständig überlastet und durch die einfache Handhabung ist es ein Leichtes, schnell und effektiv seine gesamten Arbeiten im Überblick zu behalten. Einer der wesentlichen Vorteil ist die Tatsache, dass man sich dadurch eine Menge an Arbeitszeit einspart, die man durch etwas Einsatz natürlich besser einsetzen kann und mehr Geld verdienen kann oder aber auch einfach mehr Zeit für andere Dinge hat.

Seit dem 1. Januar 2010 ist es nun soweit - der elektronische Entgeltnachweis ELENA ist in Kraft getreten. Damit soll der lästigen Bürokratie, die schon seit Jahr und Tag ein Streitthema in Deutschland ist, ein Schnippchen geschlagen werden. Mit ELENA sollen insgesamt 85 Millionen Euro für bürokratischen Aufwand eingespart werden.

Bisherige Situation

Bisher war es so, dass die Unternehmen mehr als 60 Millionen Bescheinigungen Monat für Monat erstellen mussten. Auf deren Grundlage wurden anschließend Sozialleistungen und Rente, sowie Arbeitslosen- oder Wohngeld berechnet. Künftig können diese Bescheinigungen auch elektronisch übermittelt werden. Wichtigste Voraussetzung dafür ist das richtige Programm zur Übermittlung der Daten.

Es muss zu den systemuntersuchten Programmen gehören, alternativ können auch entsprechende Ausfüllhilfen verwendet oder Steuerberater beauftragt werden. Durch die elektronische Übermittlung der Einkommensnachweise und der Nebeneinkommens- und Arbeitsbescheinigungen können Unternehmen deutlich Zeit und Geld einsparen.

Alle Parteien profitieren

Für Arbeitgeber wird es mit ELENA einfacher, dem papierlosen Büro einen Schritt näher zu kommen. Hohe Zeitersparnisse machen sich auch im Kostenbereich bemerkbar. Ebenfalls können die Behörden Anträge der Bürger schneller bearbeiten, da sie einfach auf die ZSS, die Zentrale Speicherstelle, zugreifen und die Daten abrufen können. Folglich erhalten die Bürger Sozialleistungen schneller ausgezahlt. Hinzu kommt, dass Arbeitgeber nicht mehr erfahren, welche Sozialleistungen ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Auch entfällt für sie die Pflicht, entsprechende Papiernachweise zu führen.

Zwei Stufen sind geplant

ELENA wird zunächst in zwei Stufen eingeführt. Die erste haben wir mit Jahresbeginn erlebt. Sie bedingt lediglich die elektronische Übermittlung der Entgeltnachweise. In der zweiten Stufe, die zum 1. Januar 2012 in Kraft treten wird, beginnt dann der automatische Abruf der Daten bei der ZSS. Zunächst werden Daten zu Nebeneinkünften, Einkommensnachweise und Daten zur Berechnung von Wohngeld, sowie über die Beschäftigung des Bürgers abgerufen werden können. ELENA basiert dabei auf höchster Sicherheit und überträgt sämtliche Daten nur gut verschlüsselt.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 53
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 7 der Serie

Ein guter Tipp, den es auch schon vor der Zeit des Internets und der E-Mail gab, lautet: Man soll jedes Blatt nur ein einziges Mal in die Hand nehmen. Diesen Leitsatz kann man sich auch als Ziel für die Bearbeitung der E-Mails setzen.

Hat man eine Mail das erste Mal gelesen, kann man meist dann auch schon entscheiden, welche wichtig sind, und welche zu einem späteren Zeitpunkt bearbeitet werden können. Man sollte seine E-Mails nach folgenden Kriterien sortieren:

Abfall

Unwichtige E-Mails zu löschen ist oft der einfachste Weg, um in seinem E-Mail Fach wieder etwas Ordnung herzustellen. Nur sollte man auch wirklich sicher gehen, dass man die gelöschten E-Mails nicht mehr benötigt, bevor man sie unwiderruflich aus dem Postfach löscht. In den meisten Fällen reicht hierfür aber auch ein kleiner Blick auf die Betreffzeile oder den Absender der Mail.

Wer viel im Internet unterwegs ist, sammelt im Laufe der Zeit viele ungewollte Newsletter an. Diese Newsletter sind auch oft mit Spam-Mails verbunden. Diese Mails sollten eigentlich so gut wie immer direkt in den Papierkorb landen, da sie oft auch Viren und andere Gefährdungen für den heimischen Computer beinhalten.

Handeln

Es ist wichtig, dringende E-Mails und solche Nachrichten, deren Bearbeitung nur wenige Minuten in Anspruch nehmen, sofort zu erledigen. So spart man sich viel Zeit, denn extra für diese Aufgaben einen Erledigungstermin im Aufgabenbereich zu erstellen, kostet viel zu viel Zeit. Zudem wird sich so auch sehr schnell ein großer Berg an Aufgaben auftürmen.

Ablage

Alle E-Mails, für deren Bearbeitung man mehr als fünf Minuten in Anspruch nehmen muss und die nicht sofort bearbeitet werden müssen, legt man in die Ablage. Hierbei ist aber auch wichtig, dass diese E-Mails auch so in die Ablage gelegt werden, dass man Sie dort auch wieder findet, wenn man sie benötigt.

Bei der Verwendung der Ablage hat man folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Enthält die E-Mail nur Informationen zu einer Aufgabe oder aber auch einen Termin, sollte die Mail einfach in einen Termin umwandelt werden.
  • Erfordert die Mail eine spätere Bearbeitung oder eine Rückantwort, wird sie in der Ordnerstruktur abgelegt.
  • Ist keine Folgeaktivität erforderlich, aber man möchte die Mail zum späteren Nachlesen behalten, dann sollte diese Mail ebenfalls in der Ordnerstruktur abgelegt werden.
     

Aktuell kommen wieder vermehrt Start-ups im Bereich des Onlinehandels auf den Markt. E-Commerce kann aber nicht pauschal als hoffnungsvoller neuer Wirtschaftszweig betrachtet werden. Denn auch hier gilt, dass sich neue Konzepte durchsetzen, wohingegen der klassische Online-Shop, der seine Waren lediglich anbietet, aber keine emotionalen Erlebnisse mit dem Einkauf verbinden kann, kaum noch Chancen hat.

Der neue E-Commerce-Markt richtet sich dabei vor allem an so genannte Internet-Natives, also Personen, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind. Insbesondere die frauenaffinen Bereiche im Onlinehandel haben noch einigen Nachholbedarf.

Viele ungenutzte Potenziale

Seitdem das Internet quasi Jedermann zur Verfügung steht, sollte auch der Handel darüber sehr erfolgreich verlaufen sein. Der Schein aber trügt, denn eine aktuelle Studie zeigt, dass nur ein Viertel der Deutschen bereits heute regelmäßig im Internet kauft. Ein weiteres Viertel kauft hin und wieder im Internet ein, also bis zu vier Mal im Jahr. Die restlichen 50 Prozent nutzen das Web bisher noch gar nicht zum Einkaufen.

Die typischen Frauenbereiche, wie Deko, Einrichten, Wohnen, Kleidung und Schuhe sowie Wellness und Beauty sind noch weniger entwickelt. Sie werden sich aber, so die Prognosen der Experten, in den kommenden Jahren deutlich ausweiten lassen.

Steigende Zahlen im E-Commerce

Ebenfalls zeigen aktuelle Zahlen, dass der Onlinehandel sich in den letzten Jahren deutlich schneller entwickelt hat, als der herkömmliche Versand- oder Einzelhandel. Während der gesamte Markt eher stagnierte, konnte E-Commerce seinen Anteil von 5,8 auf 7,2 Prozent des Marktgeschehens verbessern.

Derzeit gehen die Experten davon aus, dass auch die Verkaufszahlen im E-Commerce sich noch deutlich steigern lassen. Waren es im Jahr 2008 noch geschätzte elf Milliarden Euro Umsatz, so sollen bis zum Jahr 2017 doppelt so hohe Umsätze erzielt werden.

Neue Konzepte auf dem Vormarsch

Innerhalb dieser Entwicklungen wird ebenfalls beobachtet, dass sich neue Konzepte durchsetzen können. So werden Live-Shopping-Portale immer erfolgreicher, genauso wie das Club-Shopping. Wenn die Kunden in die Gestaltung des Sortiments mit einbezogen werden oder der Zweck des Social Commerce verfolgt wird, können ebenfalls positive Tendenzen beobachtet werden. Insbesondere das Club-Shopping, das es namhaften Herstellern ermöglicht, auch große Stückzahlen an Restposten schnell zu verkaufen, ist sehr stark nachgefragt.

Bisher sind diese Shopping-Clubs allerdings nur ein europäisches Phänomen, das langsam in die USA gelangt. Dadurch zeigt sich, dass die Zukunft im Internet liegt und sehr gute E-Commerce-Konzepte auch fernab der USA entwickelt werden können. Das soll auch in Zukunft so bleiben, wie Experten bestätigen. Für Gründer entstehen damit zahlreiche neue Möglichkeiten.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 66 - 67
 

Gerade in den ersten Wochen nach einer Gründung verzetteln sich viele Unternehmer oft in Nichtigkeiten, anstatt sich um die wirklich wesentlichen Dinge zu kümmern. Wer jedoch die ersten Wochen und Monate bereits vor dem Schritt in die Selbstständigkeit richtig plant, der kann bessere Erfolge erzielen.

So ist es selbstverständlich, dass ein Businessplan noch vor dem Start in die Selbstständigkeit erstellt wird. Beim Außenauftritt sieht es schon anders aus. Da werden Visitenkarten selbst gestaltet, ein guter Freund erstellt auf die Schnelle eine Webseite oder der Firmenname wird nicht mit Bedacht gewählt. Das alles wirkt nicht nur unprofessionell, sondern kostet auch noch zusätzliches Geld. Ein professionelles Foto ist Pflicht, das kann nämlich potenziellen Kunden bereits einen ersten Eindruck von der Seriosität verschaffen. Gleiches gilt für eine ansprechende Webseite und seriöse Visitenkarten. All dies kann bereits vor dem Start des Unternehmens erledigt, zumindest aber intensiv vorbereitet werden.

Vertrieb, Vertrieb, Vertrieb

Gerade in den ersten Tagen einer Unternehmensgründung ist der Vertrieb besonders wichtig. Es müssen zunächst einmal Kunden gefunden werden, die das jeweilige Produkt auch kaufen wollen. Der Unternehmer sollte seine größte Aufmerksamkeit auf den Vertrieb, die Ansprache von Kunden und andere Marketingaktionen legen.

Pressemitteilungen und Onlinewerbung können bereits vorbereitet werden. Diese Marketinginstrumente können dann direkt zum Einsatz kommen. Auch potenzielle Kunden sollten bereits im Voraus recherchiert werden. Denn diese wollen ebenfalls genau jetzt angesprochen werden. Wer jetzt erst mit der Suche nach Adressen beginnt, verschwendet wertvolle Zeit.

Die Behördengänge

Natürlich sind die Behördengänge zu Beginn einer selbstständigen Tätigkeit unverzichtbar. Die Gewerbeanmeldung, die Beantragung einer Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit und das Anmelden der Mitarbeiter bei der Sozialversicherung sind nur einige Dinge, die erledigt werden müssen. Unternehmer sollten sich aber überlegen, ob sie diese Behördengänge selbst durchführen oder an einen Experten, wie den Steuerberater, vergeben wollen. Dieser kann kostbare Zeit sparen.

Klare Struktur von Anfang an

Eine klare Struktur sollten Unternehmer von Anfang an einführen. So sollten zwei bis drei Tage pro Woche für den aktiven Vertrieb draußen vor Ort eingeplant werden. Das dient nicht nur zur Gewinnung neuer Kunden, sondern auch dem Aufbau eines Kontaktnetzwerkes, etwa für Mitarbeiter oder Kooperationspartner.

Wenigstens einen Tag sollte der frisch gebackene Unternehmer der Büroarbeit widmen. Die wirtschaftlichen Erfolge in Zahlen zu messen, ist ein Bereich, der abgedeckt werden muss. Aber auch dem Bankkonto sollte Aufmerksamkeit zugute kommen, um die künftige Liquiditätsplanung sicherzustellen. Denn fehlende Liquidität ist noch immer der häufigste Grund, warum Gründer scheitern.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 36 - 37
 

Eine Existenzgründung in der heutigen Zeit ist sicherlich alles andere als einfach. Dennoch sind möglichst viele und innovative Gründungen möglich. In Zeiten, in denen die Großunternehmen auf sich aufmerksam machen, weil sie Tausende von Stellen streichen, können Gründungen dem entgegen wirken. Der Vorteil bei Gründungen ist es, dass die Gründerinnen und Gründer sich auf Ideen und Produkte spezialisieren, die deutlich weiter entwickelt sind, als diejenigen, die derzeit auf dem Markt sind.

Dadurch wird die Konkurrenz angespornt, ebenfalls in neue Ideen, Technologien und Produkte zu investieren, um so am Markt auch weiterhin bestehen zu können. Somit sorgen die Gründerinnen und Gründer dafür, dass eine stetige Weiterentwicklung in der Wirtschaft gewährleistet wird. Doch damit nicht genug.

Jobmotor Existenzgründung

Durch neue und innovative Unternehmensgründungen entstehen auch zahlreiche neue Arbeitsplätze. Den massiven Stellenabbau der Großunternehmen können viele kleine Gründungen zumindest zum Teil wieder auffangen. Die KfW hat alleine für 2007 insgesamt 450.000 neue Arbeitsplätze durch Gründungen errechnet.

Dabei gilt die Faustregel: Je innovativer das Unternehmen, je stärker technologiebasiert, desto höher die Anzahl der Mitarbeiter. Bei Gründungen in der Industrie gab es im Schnitt 2,3 bei Gründern der Dienstleistungsbranche 2,7 Mal so viele Arbeitsplätze, die zusätzlich entstanden sind, wie bei herkömmlichen Gründungen. Auch der Hightech-Fonds, der sich vor allem für Technologiegründer einsetzt, kann diesen Trend bestätigen. Insgesamt 115 Gründerinnen und Gründer wurden finanziell unterstützt und konnten mittlerweile 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wissenstransfer von Unis zur Wirtschaft

Ebenfalls sorgen Gründerinnen und Gründer oft für einen Wissenstransfer. Werden an den Universitäten zukunftsweisende Technologien entwickelt, bleiben diese oft in den Schubladen liegen und verstauben dort. Grund sind fehlende Partner in der Wirtschaft, die die Technologie weiter entwickeln würden. Oft passt die Technologie nicht in das eigene Konzept oder es wird aus Eitelkeit abgelehnt, weil es nicht aus dem eigenen Hause stammt. Hier ist die Rede vom „Not invented here"-Syndrom.

Vielfach bleibt den Forschern dann kaum eine andere Wahl, als selbst ein Unternehmen zu gründen, um die Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu übertragen. So gibt es in einigen Bereichen, wie der Biotechnologie oder im Multimedia-Sektor etwa nur dann Fortschritte, wenn gegründet wird. Die Gründer übernehmen ihre Kenntnisse aus Forschungen und können somit den gesamten Markt revolutionieren. Allerdings standen auch viele Gründer gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit oft kurz vor der Insolvenz. Langfristig konnten sie sich am Markt jedoch erfolgreich etablieren. Auch in Deutschland sind Gründungen wichtig, weshalb der Staat zahlreiche Fördermittel bietet, wie das „Gründercoaching Deutschland".

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 6 - 8
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 7 der Serie

Heutzutage verbringen immer mehr Menschen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem heimischen PC. Nicht wenige davon verbringen auch sehr viel Zeit damit, sich um die ganzen E-Mails zu kümmern, die sich täglich im E-Mail Postfach einfinden. Abgesehen von den vielen Spam Mails, die man bekommt, muss man sich auch um die vielen anderen E-Mails kümmern, die einen täglich erreichen. Dieses Kommunikationsmedium ist zwar ein großer Vorteil, da man nicht wegen jedem Brief und jeder Angelegenheit zur Post muss und sich auch sehr viel Geld für Porto einsparen kann, aber meist verliert man hier auch schnell den Überblick.

Hilfe durch Outlook

Damit man endlich einmal diese ganze Datenflut, die täglich auf einen einstürmt bewältigen kann, ohne den ganzen Tag am Computer verbringen zu müssen, werden hier einmal ein paar Lösungen aufgezeigt, wie man in kürzester Zeit Termine, Aufgaben, Besprechungen und die gesamten E-Mails verwalten kann und alles unter einen Hut bringt.

Durch Microsoft Outlook ist eine optimale Lösung geboten. Denn durch den effektiven Umgang mit Microsoft Outlook wird Ihnen einiges an Arbeit und Mühe erspart bleiben und Sie haben zusätzlich auch noch einen guten Überblick über alle E-Mails, Aufgaben und Termine, die sonst noch so anstehen. Durch dieses Programm können grenzüberschreitende Verbindungen hergestellt werden und die Informationen geschützt werden. Wenn man die benötigten Informationen unter den ganzen Daten nicht finden kann, hat man mit Microsoft Outlook die Möglichkeit, nach Schlüsselwörtern oder auch vielen anderen flexiblen Kriterien nach den benötigten Informationen zu suchen.

Umfangreiche Funktionalität

Man kann sich eine Aufgabenliste erstellen und nach Prioritäten sortieren, damit man auch die wirklich wichtigen Dinge zuerst erledigt und nicht mehr in Stress kommt, weil man etwas vergessen hat. Auch die Zeit für diese Aufgaben kann direkt mit eingeplant werden. Kurz und knapp gesagt: Wenn man Microsoft Outlook erst einmal richtig beherrscht, erleichtert es einem die Arbeit wirklich ungemein und hilft einem, viel Zeit einzusparen. Die folgenden Artikel sollen ein Hilfe sein, um sich besser in das Programm einzufinden.

Quelle für diese Artikelserie: http://www.syncing.net

Auch im neuen Jahr arbeiten wir an der Erweiterung unseres Gründerlexikons und haben dieses im Januar wieder um einige wissenswerte Begriffe ergänzt.
Allgemeine Rechtsbegriffe, wie Schadenersatz oder Grundfreibetrag, haben wir ebenso definiert, wie häufig vorkommende Begriffe aus der Buchführung, dem Steuerrecht oder der Gewerbeordnung. Interessant für Existenzgründer dürften in dem Zusammenhang die Ausführungen zur Erstberatung sowie zum Existenzgründungskredit sein.
Aus dem Bereich der Buchführung haben wir Stichwörter, wie z. B. Gehaltsbuchführung, Kostenstelle, Kostenträger und Parkkosten aufgenommen. Sie erfahren aber auch, was unter einem Sammelbeleg oder einer Sammelbuchung zu verstehen ist.
Neu definierte Begriffe aus dem Steuerrecht sind unter anderem der Gegenstandseigenverbrauch, die Istversteuerung und die Kfz-Steuer.
Falls Sie sich speziell für den Bereich des Gewerberechts interessieren, finden Sie Informationen zu Stichwörtern, wie Gewerbebetrieb und Gewerbetreibender. Außerdem können Sie nachlesen, was unter der Bezeichnung Halbunternehmer zu verstehen ist oder wie ein sogenanntes Hausgewerbe definiert wird.

Für alle die Twitter noch nicht kennen oder wissen, warum man Twitter benutzen sollte, haben wir bereits einen Artikel dazu geschrieben. Auch wie man Twitter effizient bedient und was es für Helfer und Tools für dieses Medium im Netz gibt, wurde bereits in unserem Magazin aufgegriffen. Für alle Fachbegriffe haben wir sogar ein kleines Twitterlexikon geschrieben. Übrigens, Twitter kann man auch deutsch beibringen, so muss man sich wenigstens keine Gedanken um englische Wörter machen.

Wer braucht eigentlich Twitter?

Twitter für UnternehmerEigentlich niemand, merkwürdigerweise Nutzen es doch eine ganze Reihe Menschen und nicht nur Amerikaner oder Britten, sondern auch viele Deutsche nutzen Twitter. Zwar sind es gegenüber dem englischen Sprachraum mit ca. 1,3% sehr wenige. Die englisch sprechende Bevölkerung ist aber nicht nur in den USA oder Großbritanien zu finden, sondern auch in vielen südamerikanische Länder und als Verständigungssprache im asiatischen Geschäftsleben anzutreffen. Daher sind die englischen Twitterer mit 81,1% die absoluten Spitzenreiter. (Quelle: Sistrix GmbH)

Der versierte Twitterer nutzt Twitter nicht, um zu schreiben, dass er gerade auf der Toilette sitzt oder ein hart gekochtes Ei isst, sondern er verdient direkt oder indirekt Geld mit Twitter. Geld verdienen mit Twitter kann über mehrere Varianten geschehen. Zum Einen leitet man durch sein gezwitscher einfach gezielt Leute (seine Follower) auf einen bestimmten Beitrag im Internet. Das kann entweder ein eigener Beitrag oder eine fremde Seite sein. Wenn ich als Unternehmer beispielsweise einen Weblog betreibe, wurde ich über Twitter regelmäßig meine Anhänger (Follower) auf meine Artikel hinweisen, um so auf mich und meinen Blog aufmerksam zu machen. Wenn ich dann noch etwas clever bin, werde ich auch ab und zu meine Leistungen oder Waren als Unternehmer bewerben, um so den einen oder anderen Auftrag oder Bestellung zusätzlich zu bekommen. So weit die Theorie. Das funktioniert sicher nur, wenn man eine große Masse an Followern besitzt. Also bestimmt mehr als 1.000 oder gar 2.000 aktive Follower, keine Karteileichen, denn die gibt´s auch bei Twitter. Die bringen natürlich nichts.

Zum Anderen kann man auch Geld verdienen, indem man gezielt kleine Beiträge (Tweets) über Twitter veröffentlicht und in diesen  Partnerprogramme bewirbt. Über diese Links in den Twitterartikeln kann man beim Verkauf eines Produktes Provisionen bekommen. Der klickende Follower bemerkt das in der Regel nicht, da die Links, welche über Twitter veröffentlicht werden, mit so genannten Linkverkürzern (was Linkverkürzer sind, erfährt man im Artikel unter "Was brauche ich zum Twittern?") verändert wurden.

Aufgrund dieser beiden Ansätze mit Twitter Geld zu verdienen, denke ich, dass es für jeden Unternehmer, welcher auch im Internet eine Seite zu seinem Leistungsangebot, seiner Firma oder seinen Artikeln veröffentlicht, sinnvoll erscheint, auch gelegentlich aber regelmäßig zu seinem Thema oder Spezialgebieten zu twittern.

Auch das Gruenderlexikon twittert

Mein Businessplan vom Haufe VerlagAuch das Gründerlexikon Twitter, aktuell haben wir mehr als 400 Follower und möchten und natürlich weitere dazu bekommen. Aus diesem Grund haben wir uns eine kleine Aktion ausgedacht.

Der 500. Follower erhält von uns das Buch Mein Businessplan von Uwe Herzberg, erschienen im Rudolf Haufe Verlag in der 5. Auflage. In diesem Buch ist ein Gutschein zur Onlineberatung durch den Existenzgründungsexperten Reinhard Bleiber enthalten.

Der Gewinner wird natürlich von uns per Twitter informierten. Nachdem er uns seine Adresse per E-Mail gesendet hat, schicken wir das Buch gratis und unverbindlich an ihn raus.

Also, folgen Sie uns via Twitter und gewinnen Sie nicht nur Infos über dieses neue Medium, dessen Handhabung und seine Vorteile, sondern mit ein wenig Glück auch noch ein interessanten Ratgeber zum Businessplan.

Eines der neueren Modelle zur Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Kunden seitens der Schufa ist der Schufa Score. Dieser dürfte insbesondere für Existenzgründer von Bedeutung sein, die nicht selten einen Kredit aufnehmen müssen, um die notwendigen finanziellen Mittel für die eigene Geschäftsgründung zu erhalten. Vor der Aufnahme sollte eine Eigenauskunft bei der Schufa gestellt werden. Diese beinhaltet regelmäßig den Basisscore. Dieser wird unabhängig von bestimmten Branchen berechnet, dagegen steht der jeweils branchenspezifische Schufa Score. Unterteilt werden kann er in die Bereiche Banken-, Kreditkarten- und Leasingunternehmen, Handelsunternehmen und Telekommunikationsunternehmen. Wer diesen branchenspezifischen Schufa Score einsehen will, kann ihn ebenfalls bei der Schufa anfordern, die Grundgebühren dafür betragen drei Euro, für jeden Score-Wert fallen nochmals ein Euro Gebühren an.

Doch wie aussagekräftig ist der Schufa Score tatsächlich? Diese Frage stellt sich immer wieder, betrachtet man die Angaben genauer. Die Schufa gibt nach wie vor nicht bekannt, wie der Schufa Score errechnet wird. Klar ist lediglich, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen und der Einzelne zu unterschiedlichen Gruppen zugeordnet wird. Mittels modernster statistischer und mathematischer Verfahren wird dann der Schufa Score errechnet. Dabei geht es vor allen Dingen darum, die Wahrscheinlichkeit einer Vertragsstörung zu berechnen.

Schufa Score genau prüfen

Da der Schufa Score ein nach wie vor umstrittenes Verfahren ist, sollten sich insbesondere Existenzgründer zunächst darüber informieren, wie der eigene Basisscore aussieht und welche branchenspezifischen Score-Werte man erhält. So sieht man bereits vor der Kreditbeantragung, was die Bank über einen selbst erfährt.

Zudem kann der Schufa Score noch beeinflusst werden, insbesondere wenn falsche Negativmerkmale gespeichert wurden, kann mit der Schufa über deren Löschung verhandelt werden.

Welche Werte in den Schufa Score einfließen

Auch wenn die Schufa die Berechnung des Schufa Score nicht offenlegt, kursieren doch einige Angaben über die Werte, die in diesen einfließen. So heißt es oft, dass das Alter eine entscheidende Rolle spielt. Wer gerade 18 Jahre alt ist, wird mit einem geringeren Schufa Score versehen, das statistisch gesehen beste Alter liegt dagegen bei 50 Jahren.

Zusätzlich werden Wohnortwechsel berücksichtigt. Je häufiger diese vorkommen, desto geringer der Schufa Score. Grund dafür ist eine fehlende Beständigkeit. Auch der Wohnort selbst wird laut vielen Informationen in den Schufa Score eingerechnet. Hierbei gilt vor allen Dingen, dass die neuen Bundesländer als Wohnort negativ angesehen werden. Diese können den Schufa Score deutlich verringern.

Somit sagt der Schufa Score vermeintlich aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es bei diesem Kreditnehmer zu Vertragsstörungen kommt. Doch die Aussagekraft selbst wird von vielen Experten stark angezweifelt.

Quelle: http://www.vergleich.de

Gerade Gründer fragen sich oft, wie sie eine Restschuldbefreiung erreichen können, um nicht mit Schulden aus einer vielleicht nicht geglückten Gründung herauszugehen. Dabei können sie in aller Regel das Verbraucherinsolvenzverfahren anwenden, sofern es sich bei den Schulden um private Schulden handelt. Gerade bei Einzelunternehmen oder bei privater Haftung für Unternehmensschulden macht das Verbraucherinsolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung durchaus Sinn.

Hierbei sind die üblichen Schritte des Verfahrens zu durchlaufen. An erster Stelle müssen sämtliche Schulden fein säuberlich aufgeschlüsselt werden. Nicht erfasst werden dabei Schulden aufgrund strafbarer Handlungen, denn diese können durch eine Restschuldbefreiung nicht getilgt werden.

Der außergerichtliche Einigungsversuch vor der Restschuldbefreiung

Nachdem klar ist, bei welchen Gläubigern Schulden in welcher Höhe bestehen, muss ein außergerichtlicher Einigungsversuch angestrebt werden. Dafür wird ein Tilgungsplan aufgestellt, aus dem hervorgeht, welche monatlichen Ratenzahlungen möglich sind und wie diese auf die Gläubiger aufgeteilt werden können.

Stimmen die Gläubiger dem Vorschlag zu, so sind die Zahlungen zu leisten und alles geht seinen geregelten Gang. Allerdings ist diese Variante äußerst selten, sodass es im folgenden Schritt zum gerichtlichen Einigungsversuch kommt. Hierbei versucht das Gericht, eine Einigung zu erzielen, und kann mitunter auch die Stimmen einzelner Gläubiger ersetzen. Schlägt auch dieser Einigungsversuch fehl, tritt das Verbraucherinsolvenzverfahren in Kraft.

Die Wohlverhaltensperiode und die Restschuldbefreiung

Im Verbraucherinsolvenzverfahren ist der Schuldner verpflichtet, jede zumutbare Arbeit aufzunehmen und so ein Einkommen zu erzielen. Von diesem muss er bis auf den Selbstbehalt sämtliche Einnahmen abgeben; der eingesetzte Treuhänder zahlt diese dann an die Gläubiger aus.

Diese Phase wird auch Wohlverhaltensperiode genannt und dauert in der Regel sechs Jahre an. Danach erst kann die Restschuldbefreiung erfolgen. Voraussetzung dafür ist, dass keine Versagungsgründe vorliegen, wie es etwa bei einem Bankrott nach § 283 Strafgesetzbuch der Fall wäre. Außerdem erfolgt die Restschuldbefreiung nur dann, wenn während der Wohlverhaltensperiode alle Zahlungen geleistet und sich stets um eine berufliche Tätigkeit bemüht wurde.

Außerdem muss jeder Wechsel des Wohnortes oder des Arbeitsplatzes an den eingesetzten Treuhänder gemeldet werden. Ebenfalls müssen anderweitig eingenommene Gelder, etwa Erbschaften, zum Teil an den Treuhänder abgegeben werden, um die Gläubiger zu befriedigen. Das Verfahren ist also nur mit großer Disziplin durchzuhalten, führt aber dann zur erhofften Restschuldbefreiung.

Quelle: http://www.existenzgruender.de

Eine GmbH, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kann als sogenannte juristische Person nicht so einfach von der Bildfläche verschwinden, wenn es zu einem Zerwürfnis der Gesellschafter gekommen ist. Vielmehr muss auch im Interesse der einzelnen Gläubiger die Tätigkeit der GmbH ordnungsgemäß beendet werden. Die Liquidation einer GmbH beginnt mit der Auflösung der Gesellschaft; darauf folgt die eigentliche Abwicklung der GmbH, und das Verfahren schließt mit der Löschung aus dem Handelsregister.

Die Auflösung einer GmbH

Zu welchem Zeitpunkt eine GmbH aufgelöst wird und in die Liquidation tritt, ist vom Gesetzgeber geregelt. Meist kommt es nach einem Beschluss der Gesellschafter zu einer Auflösung. In einer Gesellschafterversammlung reicht eine Dreiviertelmehrheit der Stimmen, um eine GmbH aufzulösen und zu liquidieren. Die Gesellschafter bestimmen dabei einen sogenannten Liquidator, der in der Regel der bisherige Geschäftsführer der GmbH war. Jede anstehende Liquidation einer GmbH muss notariell beglaubigt und dem Handelsregister gemeldet werden. Außerdem muss der Liquidator die Gläubigen über die bevorstehende Liquidation der GmbH informieren, sodass diese noch die Möglichkeit bekommen, eventuelle Forderungen geltend zu machen.

Die Abwicklung

Nach der offiziellen Auflösung führt die GmbH den Zusatz „GmbH i.L.", was heißt, allen Kunden wird so mitgeteilt, dass sich die GmbH in der Liquidation befindet. Der Liquidator führt die Geschäfte weiter. Er muss dafür sorgen, dass noch offene Forderungen beglichen werden und das verbliebene Vermögen der Gesellschaft zu Geld gemacht wird. Er muss also Maschinen oder andere Dinge verkaufen, die der Gesellschaft gehören. Auch wenn es noch schwebende Geschäfte gibt, muss der Liquidator diese zu Ende bringen. Wenn die eigentliche Liquidation beginnt, muss der Liquidator eine Eröffnungsbilanz vorlegen und einen Bericht über die wirtschaftliche Lage der GmbH erstellen. Mit dem Ende einer jeden Liquidation erfolgt auch noch ein ausführlicher Schlussbericht. Das ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, gehört aber trotzdem zu den Pflichten eines ordentlichen Liquidators.

Das Erlöschen einer GmbH

Nach der Liquidation und dem Ablauf des sogenannten Sperrjahres verteilt der Liquidator das noch eventuell noch vorhandene Vermögen anteilig unter den Gesellschaftern auf. Im Anschluss wird die Löschung der GmbH dem Handelsregister mitgeteilt, die GmbH wird aus dem Handelsregister gelöscht und ist damit auch keine Rechtsperson mehr. Die Geschäftsbücher einer ehemaligen GmbH werden im Anschluss noch zehn Jahre aufbewahrt.

Quelle: http://www.frankfurt-main.ihk.de

Ein heikles, aber dennoch sehr wichtiges Thema in Unternehmen ist der Umgang mit säumigen Zahlern. Der Zahlungsverzug ist heute fast schon an der Tagesordnung und gerade Gründer wissen oft nicht so recht, wie sie sich am besten verhalten. Die Gratwanderung zwischen dem Halten des wichtigen Kunden und der Gefahr, dessen Unmut auf sich zu ziehen, ist eine schwere Prüfung.

Allerdings muss sich jeder Existenzgründer darüber im Klaren sein, dass der Zahlungsverzug eines Kunden auch die eigene finanzielle Lage maßgeblich mitbestimmt und diese belastet. Deshalb sollten nicht nur die Samthandschuhe übergestreift werden, wenn es um einen Zahlungsverzug geht.

Zahlungsverzug muss nicht mit Mahnung festgestellt werden

Auch wenn es nach wie vor die Regel ist, dass Unternehmen ein Mahnwesen aufbauen, ist es nicht notwendig. Schon seit Jahren gilt, dass der Schuldner spätestens 30 Tage nach Zugang und Fälligkeit der Rechnung in Verzug ist. Das mehrstufige Mahnverfahren, bestehend aus Zahlungserinnerung, erster, zweiter, sowie dritter und letzter Mahnung ist also nicht mehr notwendig.

Dennoch lohnt sich zumindest der Versand einer Zahlungserinnerung, da die Geschäftsbeziehung durch einen sofortigen Mahnbescheid nur unnötig belastet würde. Um der finanziellen Notlage, die mit dem Zahlungsverzug der Kunden auch bei Jungunternehmern auftritt, zu entgehen, sollte eine Möglichkeit gefunden werden, freundlich aber konsequent zu mahnen.

Forderungen im Blick behalten

An erster Stelle steht hierbei eine gute und übersichtliche Aufstellung aller offenen Forderungen mit Angabe der Fälligkeit. Sobald sich die Fälligkeit nähert, aber noch keine Zahlung eingegangen ist, kann ein einfaches Telefongespräch Wunder bewirken. Mitunter ist auch die Rechnung gar nicht angekommen. Dieser Fall ist zwar unwahrscheinlich, kann aber vorkommen.

Ist der Schuldner bereits in Verzug geraten, kann eine Zahlungserinnerung helfen. Allerdings ist ein Schreiben beim Zahlungsverzug völlig ausreichend. Danach sollte der Mahnbescheid beantragt oder die Forderung an ein Inkassounternehmen übergeben werden.

Ratenzahlung bei Zahlungsverzug

Eine weitere Möglichkeit, die sich oft ergibt, wenn der Schuldner sich auf die Zahlungserinnerung hin meldet, ist die Vereinbarung einer Ratenzahlung. Befindet sich der Schuldner in einem kurzfristigen finanziellen Engpass und kann dies glaubhaft versichern, kann die Ratenzahlung für eine bessere Kundenbeziehung sorgen.

Allerdings sollte gerade beim bestehenden Zahlungsverzug darauf geachtet werden, dass der Kunde noch solvent ist. Andernfalls ist auch eine Ratenzahlung wenig wert. Zudem kann diese nur vereinbart werden, wenn dadurch die eigene wirtschaftliche Situation nicht gefährdet wird.

Quelle: http://www.akademie.de

Gründe, ein gewachsenes Unternehmen zu verkaufen, gibt es zahlreiche. Der Verkauf kann aus wirtschaftlichen Gründen oder aus einer persönlichen Situation heraus erfolgen, beispielsweise aufgrund von Krankheit. Das eigene Geschäft in fremde Hände zu geben, kann jedoch ein schwieriger Prozess sein, den Firmeninhaber gut vorbereiten sollten.

Viele Unternehmen in Deutschland scheitern an einer nicht gelungenen Übergabe, da die Inhaber mit der Suche nach dem geeigneten Nachfolger zu spät beginnen und während des Prozesses unvorhergesehene Hindernisse auftreten. Daher ist für den Eigentümer des Geschäftes wichtig, den passenden Nachfolger rechtzeitig zu finden und die Geschäftsübernahme gut vorzubereiten.

Eine umfassende und rechtzeitige Vorbereitung der Geschäftsübernahme ist entscheidend

Die Suche nach dem passenden Kandidaten erfordert Zeit und Energie, und die Firma übernahmetauglich zu machen, kann länger dauern als zunächst angenommen. Neben wirtschaftlichen Aspekten wie der Feststellung und Festsetzung des realen Wertes der Firma müssen steuerliche und rechtliche Fragen im Vorfeld der Geschäftsübernahme geklärt werden. Der Eigentümer muss entscheiden, wo er seinen Nachfolger suchen möchte.

Will er die Firma einem Mitarbeiter oder Familienmitglied übergeben oder soll ein Fremder das Geschäft übernehmen? Weiterhin sollte der Inhaber die Zahlungs- und Übernahmemodalitäten klären – so möchte er möglicherweise mit dem neuen Besitzer die Firma eine Zeit lang zusammen führen, um Erfahrungen, Wissen und interne Strukturen bestmöglich zu vermitteln. Ebenso sollte die Übernahme der Mitarbeiter besprochen werden und die Information der Kunden rechtzeitig erfolgen, um ein Abwandern des Kundenstammes zu verhindern.

Neben den Rahmenbedingungen sind persönliche Faktoren ausschlaggebend

Neben den organisatorischen Rahmenbedingungen für die Übernahme kommen jedoch auch persönliche Faktoren hinzu, die in manchen Betrieben einen ebenso hohen Stellenwert haben wie die wirtschaftlichen. Handelt es sich um die Übergabe eines Familienunternehmens, kann die emotionale Bindung an das Geschäft, das oftmals seit mehreren Generationen im Familienbesitz ist, sehr hoch sein.

Der potenzielle Nachfolger übernimmt dann nicht nur das Wirtschaftsunternehmen, sondern ein über Jahrzehnte entwickeltes und gewachsenes Geschäft, das bisher Teil der Identität der Familie und möglicherweise das Lebenswerk der Gründer war. Dieser persönliche Faktor ist nicht zu unterschätzen, wodurch ein geeigneter Nachfolger einen sehr hohen Stellenwert hat, um die Kultur des Unternehmens weiterleben zu lassen.

Hier den richtigen Kandidaten zu finden, kann weitaus schwieriger sein – die persönliche Überzeugung ist mit ausschlaggebend. Die Weitergabe des familiären Erfolgsrezeptes und des Know-hows durch intensive Einarbeitung des neuen Besitzers benötigt ebenfalls Zeit. In jedem Fall ist eine rechtzeitige Vorbereitung mitentscheidend, ob die Geschäftsübernahme gelingt.

Quelle: http://www.nexxt.org
 

Ist eine Firma oder ein Unternehmen überschuldet und damit auch zahlungsunfähig, dann kann ein Konkursverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht beantragt werden.

Einleitung des Konkursverfahrens

Um ein Konkursverfahren einzuleiten, muss ein Antrag gestellt werden. Alle Antragsformulare, die man zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens benötigt, bekommt man beim zuständigen Amtsgericht. Wer ein Konkursverfahren beantragt, sollte zusammen mit dem Antrag und den kompletten Anlagen auch eine Kopie der Unterlagen für alle Gläubiger abgeben. Bei der Einreichung der Papiere sollte man auch nicht vergessen, eine Befreiung von der Restschuld und die Stundung der Verfahrenskosten zu beantragen.

Das Konkursverfahren kann sowohl eine eigene Initiative des Unternehmers als auch ein Fremdantrag sein, den einer der Gläubiger bei Gericht einreicht. Sobald ein solcher Antrag beim zuständigen Amtsgericht eingeht und die Gründe für den Konkurs glaubhaft gemacht worden sind, ordnet der zuständige Richter in der Regel ein vorläufiges Konkursverfahren an und bestimmt einen Konkursverwalter. Dieser Konkursverwalter muss die wirtschaftliche und auch die rechtliche Situation eines Unternehmens prüfen und dafür sorgen, dass der betroffene Betrieb zunächst weiterläuft, soweit das möglich ist und auch den Interessen der Gläubiger entspricht.

Voraussetzungen für die Eröffnung

Ein Konkursverfahren wird immer nur dann eröffnet, wenn das noch vorhandene Vermögen des Schuldners ausreicht, um die Kosten des Konkursverfahrens zu decken. Deshalb muss der Schuldner beim Amtsgericht ein Vermögensverzeichnis vorlegen.

Was passiert bei einem Konkursverfahren?

Der vorläufige Konkursverwalter, der in den meisten Fällen auch als Sachverständiger vom Gericht eingesetzt wird, muss innerhalb eines Konkursverfahrens alle relevanten Unterlagen des Unternehmens prüfen. Nach Beendigung aller Prüfungen muss er im Konkursverfahren ein Gutachten einreichen, in dem er sich neben der rechtlichen und wirtschaftlichen Situation des Unternehmens auch zur Frage einer eventuellen Fortführung eines Unternehmens beziehungsweise zu einer Sanierung äußern muss. Damit ein Konkursverfahren eröffnet und durchgeführt werden kann, muss ausreichend Geld vorhanden sein, damit die Kosten des Verfahrens auch gedeckt werden können. Wenn das nicht der Fall ist, muss das Insolvenzverfahren auf Grund mangelnder Masse eingestellt werden.

Beendigung des Konkursverfahrens

Wenn der Konkursverwalter das jeweilige Unternehmen entweder saniert, übertragen oder auch liquidiert hat und alle Forderungen der einzelnen Gläubiger geprüft wurden, wird er das dem Gericht mitteilen und die Beendigung des Konkursverfahrens anregen. Wenn der Konkursverwalter die Schlussrechnung und das Schlussverzeichnis bei Gericht eingereicht hat, wird das Verfahren nach dem Schlusstermin aufgehoben und das Konkursverfahren ist damit beendet.

Quelle: http://www.unternehmer-in-not.at

In der letzten Zeit sind die Wörter Insolvenz und Konkurs immer wieder in den Schlagzeilen zu lesen. Aber was genau ist der Unterschied zwischen einem Konkurs und einer Insolvenz? Im Grunde ist Insolvenz ein neuerer Name für Konkurs, und trotzdem gibt es Unterschiede. Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen: Bei einer Insolvenz verliert man alles, ist aber nach sechs Jahren wieder schuldenfrei; bei einem Konkurs verliert man ebenfalls alles, aber die Schulden bleiben.

Was genau ist ein Konkurs?

Es beginnt meist mit unbezahlten Rechnungen. Löhne und Gehälter können nicht mehr bezahlt werden, und so kommt es meist schnell zu einem finanziellen Desaster. Wenn das der Fall ist, dann steht eine Firma oder ein Unternehmen vor dem Konkurs. Als Konkurs bezeichnet man die Zahlungsunfähigkeit eines Betriebes oder Unternehmens. Jeder Konkurs zieht auch immer ein Verfahren vor dem Amtsgericht nach sich, bei dem alle Gläubiger der Firma einen Anteil des gesamten noch verbliebenen Vermögens des Schuldners bekommen, nämlich aus der so genannten Konkursmasse.

Wenn der Richter dann letztendlich den Konkurs ausspricht, erst dann wird die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Firma auch offiziell anerkannt. Die betroffene Firma hat aber dann immer noch die Möglichkeit, eine sogenannte Nachlassstundung zu beantragen oder auch einen Konkursaufschub einleiten zu lassen, denn nur auf diese Weise kann eventuell noch das Schlimmste abgewendet werden.

Was ist eine Insolvenz?

Auch eine Insolvenz ist im Grunde genommen ein Konkurs. Auch in diesem Fall liegt eine Zahlungsunfähigkeit einer Firma vor. Ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ein Unternehmen nicht mehr die ausstehenden Rechnungen oder Löhne der Angestellten bezahlen kann, dann wird ein Insolvenzverfahren beantragt und anschließend eingeleitet. Das Gericht stellt der betroffenen Firma einen Insolvenzverwalter zur Seite, der die Firma dann leitet und die noch offenen Geschäfte abwickelt. Im Unterschied zu einem Konkurs ist die Firma sechs Jahre nach einer Regelinsolvenz wieder schuldenfrei.

Insolvenz auch bei Privatpersonen

Nicht nur Firmen oder Unternehmen können vor dem Amtsgericht eine Insolvenz beantragen; auch Privatpersonen können eine sogenannte Einzelinsolvenz beantragen. Dieses Verfahren ist bei Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer völlig überschuldet haben, oft der einzige Weg. Ähnlich wie bei einer Regelinsolvenz ist auch der private Schuldner nach sieben Jahren von seinen Schulden befreit.

Dieser Artikel ist Teil 8 von 14 der Serie

Wer bspw. nach China reisen möchte benötigt ein gültiges Visum. Aber nicht nur das Visum ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Geschäfte in Asien. Hier ein kleiner Auszug von wichtigen Verhaltensweisen bei einem Besuch in Fernost.

1. Respektieren Sie asiatische Umgangsformen

Die Asiaten versuchen sich zwar an der westlichen Welt zu orientieren, besitzen aber ein sehr ausgeprägtes National- und Selbstbewusstsein. Daher ist es für einen Geschäftspartner das oberste Gebot die Traditionen und kulturellen Umgangsformen zu achten.

2. Landeskenntnisse vor dem Besuch erwerben

Man muss nicht perfekt chinesisch können, um seine Geschäftspartner zu beeindrucken. Aber kleine Gesten helfen sehr häufig den asiatischen Geschäftspartnern zu demonstrieren, dass man sich für sie interessiert und den Menschen sowie das Land und die Kultur achtet und schätzt. „Bitte“, „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ in der Landessprache bewirken da schon Wunder.

3. Restaurant und Gastfreundschaft

Da die Asiaten einen Geschäftspartner sehr selten mit in die privaten 4 Wände einladen, werden Geschäftsgespräche häufig im Rahmen eines Geschäftsessens in einem Restaurant durchgeführt. Darüber hinaus zeigt der Asiat seine Welt, die Sehenswürdigkeiten und die Öffentlichkeit sehr gern, was eine Art des Nationalstolzes zum Ausdruck bringt. Häufig klingen derartige Geschäftskontakte mit abendlichen Karaoke-Veranstaltungen in Bars aus. Diese Gelegenheit sollte der deutsche Handelspartner nutzen, um sein Selbstbewusstsein zu trainieren und zu zeigen. Es besteht aber keinerlei Verpflichtung zur Teilnahme.

Übrigens ist es in China bei Tisch nicht verpönt laut zu schlürfen, zu rülpsen, zu erzählen zu schmatzen oder offensichtlich in den Zähnen zu stochern.

4. Mann und Frau in China

Da der Mann in China einen anderen Nachnamen trägt als seine Ehefrau und aus dem Vornamen sehr schlecht erkennbar ist, ob es sich um einen Mann oder ein Frau handelt, sollte man zu den Telefon- oder E-Mail-Partnern einige Notizen anlegen. Dies kann der deutsche Unternehmer vorzugsweise auf den entsprechenden Visitenkarten der Kooperations- und Verhandlungspartnern fortführen.

5. Der Deutsche als reicher Freund

Wer als Asiat Kontakt mit Deutschen pflegt, steigert sein eigenes Ansehen enorm, da der deutsche Besuch mit Deutschland in Verbindung gebracht wird. Und mit Deutschland assoziiert jeder Asiat deutsche Wertarbeit, deutsche Autos, deutschen Maschinenbau, Fußball oder das Oktoberfest. Also alles großartige und weltberühmte Dinge.

6. Begrüßung

Aus der Stellung einer Person innerhalb der Firma und seinem Rang in der Gesellschaft ergibt sich die Begrüßung untereinander oder vielmehr wer wie weit den Kopf zu senken hat. Übrigens, Schulterklopfen ist in Asien eher untypisch. Während ein Handschütteln gebräuchlich ist. Die beeindruckendste Kontaktaufnahme in Asien ist ein einfaches Lächeln. Chinesen versuchen den Körperkontakt zu Fremden zu vermeiden.

7. Sitzordnung

Auch am Geschäftstisch hat alles seine Ordnung. So sitzen sich die Chefs, also die Ranghöchsten, in der Mitte des Tischs gegenüber. Die Rangniedrigsten müssen nahe der Tür Platz nehmen.

8. Übergabe der Visitenkarten

Visitenkarten werden nicht einfach dem Geschäftspartner in die Brusttasche gesteckt, nein, in Asien wird diesem Medium ein besonderer Augenmerk geschenkt. Nach der asiatischen Übergabe der Karte, welche bspw. in China mit beiden Händen zu erfolgen hat, folgt ein kleiner Austausch zur Visitenkarte. Dabei geht es den meisten Europäern um die korrekte Aussprache der Namen und Bezeichnungen.

9. Besser zwei Geschenke als eins

Da in China und Japan die Zahl „2“ als Glückszahl gilt, ist es für den Europäer sehr vorteilhaft, wenn er zwei kleinere Geschenke mitbringt. Aber bloß keine großen, teuren Präsente. Diese werden in Asien nicht selten abgelehnt. Angemessen sind Tee, kleine Kugelschreiberschreibsets, Früchte oder CDs. Bei den zu überreichenden Geschenken und Aufmerksamkeiten sollten möglichst keine dabei sein, die den Aufdruck „Made in China“ tragen. Das führt eher zu einer Abwertung.

10. Die richtige Kleidung

Der seriöse Anzug mit Krawatte ist ein absolutes Muss. Extravagante und ausgefallene, bunte Kleidung ruft nicht selten Unseriosität beim Asiaten hervor.

Gerade Existenzgründer wollen sich kaum mit dem Insolvenzverfahren beschäftigen. Schließlich sind sie von ihrer Idee überzeugt und erhoffen sich entsprechende Erfolge davon. Doch damit alleine ist es meist nicht getan.

Allzu oft kann es trotz genauer Wissensstände zu einer Insolvenz kommen, weshalb sich bereits Gründer damit auseinandersetzen sollten. Nur so können sie im Fall, dass ein Insolvenzverfahren eröffnet werden muss, schnell und sicher handeln. Dabei ist zunächst zu sagen, dass Insolvenzverfahren einen Großteil der Betriebe betreffen, die noch jünger als vier Jahre sind. Gerade in den ersten Jahren ist also das Risiko besonders hoch.

Frühzeitig handeln, um das Insolvenzverfahren zum Positiven zu wenden

Wichtig ist es in jedem Fall, frühzeitig zu handeln. Sobald sich Zahlungsprobleme bemerkbar machen, sollten Unternehmer reagieren. Je schneller ein Insolvenzantrag gestellt wird, desto höher sind die Chancen, das Unternehmen zu retten. Die größten Fehler dabei sind eine zu lange Wartezeit und die nicht mehr fristgemäße Bedienung von Gläubigern wie Krankenkasse oder Finanzamt.

Außerdem sollte der Bank die Situation des Unternehmens nicht verheimlicht werden. Dadurch käme es zum massiven Vertrauensverlust, der im Rahmen eines Insolvenzverfahrens so ausarten kann, dass eine zweite Chance zur Sanierung nicht mehr gegeben ist. Idealerweise stellen Sie als Unternehmer den Antrag auf Insolvenz selbst. Das wirkt nach außen hin besser und Sie haben noch die Chance, sich Ihren Gläubigern zu erklären.

Keine falschen Rettungsaktionen

Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass Sie das Unternehmen nicht retten, indem Sie eigene Mittel nachschießen oder sich selbst für Kredite des Unternehmens verbürgen. Im schlimmsten Fall kann dies als Insolvenzverschleppung angesehen und strafrechtlich verfolgt werden. Im besten Fall ernten Sie private Schulden, die Sie nur mit dem Verbraucher-Insolvenzverfahren wieder loswerden können.

Des Weiteren sollten Sie mit dem eingesetzten Insolvenzverwalter vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sieht er eine Chance, das Unternehmen fortzuführen, kann das Insolvenzverfahren als Chance für einen Neuanfang dienen. Gemeinsam können Sie ein Konzept erarbeiten, dem natürlich die Gläubiger zustimmen müssen. Sind die Erfolgsaussichten gut, kann dies jedoch einen echten Neuanfang bedeuten.

Gelingt die Unternehmensfortführung dagegen nicht, muss die Masse, also das Vermögen des Unternehmens, veräußert werden. Aus den Erlösen werden die Gläubiger dann anteilig bedient. Allerdings muss für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens so viel Masse vorhanden sein, dass die Verfahrenskosten getragen werden können. Andernfalls kommt es zur Ablehnung mangels Masse.

Quelle: http://www.existenzgruender.de
 

Mit dem 1991 eingeführten Solidaritätszuschlag sollten die Kosten der deutschen Einheit finanziert werden. Der Soli beträgt derzeit 5,5 Prozent der Einkommen- und Körperschaftsteuer und spült nach Angaben des Niedersächsischen Finanzgerichts jährlich ca. zwölf Milliarden Euro in die Kasse des Finanzministers.

Ist der Solidaritätszuschlag verfassungswidrig?

Das Niedersächsische Finanzgericht hält in seiner kürzlich getroffenen Entscheidung den andauernden Solidaritätszuschlag für verfassungswidrig. Das Finanzgericht hat das Klageverfahren mit dem Aktenzeichen 7 K 143/08 dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt.

Muss der Steuerzahler Einspruch einlegen?

Gegen alle Steuerbescheide ab dem Jahr 2005, die noch nicht bestandskräftig sind, kann der Steuerzahler Einspruch einlegen. Um die Flut der Einsprüche und den damit verbundenen Arbeitsaufwand einzudämmen haben sich das Bundesfinanzministerium und die obersten Finanzbehörden der Länder verständigt. Mit Schreiben vom 7.12.2009 - IV A 3 - S 0338/07/10010 wird der Soli nur noch vorläufig festgesetzt, damit müssen Steuerzahler keinen gesonderten Einspruch gegen den Steuerbescheid mehr einlegen. Entscheidet das Bundesverfassungsgericht im Sinne der Steuerzahler profitieren durch die vorläufige Festsetzung des Solidaritätszuschlags alle Steuerzahler.

Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird frühestens 2011 erwartet.

Quelle: www.finanzgericht.niedersachsen.de
 

Im Jahr 2009 ist die Zahl der Unternehmenspleiten erstmals seit Langem wieder gestiegen; im Jahr 2010 soll es noch weitergehen. Vor diesem Hintergrund fällt es vielen Existenzgründern schwer, sich im Dschungel der Maßnahmen zurechtzufinden, die eine Insolvenz vermeiden sollen. Zumal gerade kleine und mittelständische Unternehmen von der Insolvenz betroffen sind, macht sich eine gewisse Angst in der Gründerszene breit.

Doch bevor diese zu sehr geschürt wird, sollten die wichtigsten Gründe für die Insolvenz eines Unternehmens analysiert werden. Unterschieden wird in externe und interne Gründe. Zu den externen Gründen zählen das Wegfallen von Aufträgen, Insolvenzen von Kunden und allgemeine wirtschaftliche Probleme, wie in der derzeitigen Krise. Dagegen kann auch kein Gründer etwas unternehmen. Ein weiterer besonders wichtiger Punkt für die Insolvenz ist in fehlendem Controlling zu sehen. Dieses Problem kann jeder Gründer problemlos selbst abschalten.

Vor der Insolvenz schützt ein gutes Controlling

Das Controlling beinhaltet zunächst einmal eine ordnungsgemäße und zeitnahe Buchführung. Diese ist die Grundlage, um die wichtigen Unternehmenskennzahlen zu ermitteln. Und genau diese Kennzahlen müssen für ein effektives und vor einer Insolvenz schützendes Controlling stets beobachtet werden. Bereits bei ersten Anzeichen von Verschlechterungen der Kennzahlen des Unternehmens ist zu handeln.

Dabei sollten die Preise neu kalkuliert werden. Die Bonität von Kunden, die sehr knapp kalkulierte Preise erhalten, sollte noch eingehender als bisher überprüft werden. Die eigenen finanziellen Mittel sind genau im Blick zu behalten. Zu geringes Eigenkapital ist ein häufiger Grund für eine Insolvenz, ebenso wie geringe, nicht ausreichende Rücklagen.

Effektives Debitorenmanagement schützt vor Insolvenz

Die Insolvenz geht oft mit schleppenden oder ausbleibenden Kundenzahlungen einher. Deshalb ist hier bereits ein wichtiger Ansatzpunkt, der vor der Insolvenz retten kann. Erbrachte Leistungen sollten unverzüglich berechnet werden. Die Rechnungen sind penibel auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen, denn falsch ausgestellte Rechnungen bringen Zahlungsverzüge mit sich.

Die Rechnungen sollten ein genau definiertes Zahlungsziel beinhalten. Zudem sollten Zahlungsziele nicht überdurchschnittlich lange gewährt werden. Besser ist die Einräumung von Anreizen zur schnelleren Zahlung, wie zum Beispiel Skonti. Das Mahnwesen muss schnell und konsequent erfolgen. Maximal zwei Mahnungen sollten vom Unternehmen geschrieben werden; danach folgen weitere Schritte, wie die Beauftragung eines Inkassounternehmens, die Beantragung eines Mahnbescheids oder die Einschaltung eines Anwalts. Bei Neukunden sollte eine Bonitätsauskunft zur Routine gehören.

Quellen:
http://www.insolvenz-ratgeber.de
http://www.gmbh-rechtssicher.de
http://www.it-business.de
http://www.business-wissen.de

Alle unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmer erhalten von der zuständigen Gemeinde für ein Kalenderjahr ihre Lohnsteuerkarte zugeschickt. Letztmalig in Papierform werden die Lohnsteuerkarten für 2010 ausgestellt. Ab dem Jahr 2011 werden die bekannten Lohnsteuerkarten durch die Einführung des elektronischen Lohnsteuerabzugs abgelöst. Das dann gültige Verfahren wird als „Elster-Lohn II“ bezeichnet.

Welche Daten sind auf der Lohnsteuerkarte erfasst?

Auf der Lohnsteuerkarte sind von Amts wegen die ausstellende Gemeinde, das zuständige Finanzamt, die Identifikationsnummer und der amtliche Gemeindeschlüssel (AGS) angegeben. Zu den aufgeführten persönlichen Daten des Steuerpflichtigen zählen das Geburtsdatum, die Steuerklasse, die Anzahl der Kinder unter 18 Jahren und die Konfession.

Können die Eintragungen geändert werden?

Sind die Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte falsch, bspw. die Anzahl der eingetragenen Kinder ist zu hoch, ist der Steuerpflichtige sogar verpflichtet, diese falschen Daten unverzüglich zu korrigieren (gem. § 39 (4) EStG).

Ändern sich hingegen die Voraussetzungen des Arbeitnehmers zu seinen Gunsten, bspw. durch Heirat oder Nachwuchs im laufenden Jahr, ist die Änderung der Eintragung keine Pflicht. Der Arbeitnehmer kann jedoch bis zum 30. November des laufenden Jahres die Eintragung auf der Lohnsteuerkarte ändern. Gültig ist die Änderung von dem Tag an, an dem erstmals die Voraussetzungen für die Änderung vorgelegen haben.

Welche Eintragungen können geändert werden?

Am häufigsten werden von Arbeitnehmern die Lohnsteuerklasse durch Heirat oder Trennung, die Anzahl der Kinderfreibeträge durch Nachwuchs im laufenden Jahr, die Konfession durch Kirchenein- oder austritt und die Lohnsteuerermäßigung geändert. Zieht der Arbeitnehmer im Kalenderjahr um, muss er die Anschrift auf der Lohnsteuerkarte nicht ändern lassen.

Wie oft können die Steuerklassen geändert werden?

Stehen beide Ehepartner in einem Arbeitsverhältnis, können sie ihre Steuerklasse einmal im Laufe des Kalenderjahrs ändern. Ausnahme: eine weitere Änderung ist möglich, wenn ein Ehepartner im Laufe des Kalenderjahrs seine Anstellung verliert und nach Arbeitslosigkeit wieder eine Tätigkeit aufnimmt.

Wo können die Eintragungen geändert werden?

Die Änderung der Lohnsteuerklasse, die Anzahl der Kinderfreibeträge und die Konfession können Sie im Einwohnermeldeamt Ihrer zuständigen Gemeinde ändern. Eine Lohnsteuerermäßigung müssen Sie beim zuständigen Finanzamt beantragen. Die Grenze für die Eintragung liegt bei 600,- EUR pro Jahr. Erst wenn der Arbeitnehmerpauschbetrag um 600,- EUR überschritten wird, werden Anträge auf Lohnsteuerermäßigung stattgegeben.

Formular für den  Antrag auf Lohnsteuerermäßigung: Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2010 (PDF, 72 KB)

Formular für den vereinfachten Antrag auf Lohnsteuerermäßigung: Vereinfachter-Antrag-auf-Lohnsteuerermäßigung (PDF, 30 KB)



 

Das gerichtliche Mahnverfahren gilt als eines der einfachsten und kostengünstigsten Mittel, um einen säumigen Zahler zur Zahlung zu bewegen. Allerdings ist es nicht immer der beste Weg, weshalb Sie vor der Einleitung einige Punkte prüfen sollten.

Der Mahnbescheid ist zwar schnell erstellt und recht kostengünstig, doch sollten Sie diesen Weg nur dann gehen, wenn Sie sicher sind, dass Ihre Forderung berechtigt ist und dies auch entsprechend beweisen können. Widerspricht der Schuldner dem von Ihnen erteilten Mahnbescheid, dann müssen Sie in der Regel Klage erheben, um an Ihr Geld zu kommen. Sie sind zwar nicht zur Klageerhebung verpflichtet, allerdings werden Sie anderweitig Ihre Forderungen kaum eintreiben können. Gerade als Existenzgründer mit wenigen finanziellen Rücklagen sollten Sie diesen Schritt genau überlegen.

Der Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens mit Mahnbescheid

Zunächst stellen Sie für das gerichtliche Mahnverfahren einen Antrag auf Erteilung eines Mahnbescheids. Die entsprechenden Formulare gibt es in jedem Schreibwarenhandel oder direkt beim zuständigen Amtsgericht. Mittlerweile können Sie den Mahnbescheid sogar online unter https://www.online-mahnantrag.de beantragen, wodurch Sie viel Zeit sparen können. Den Antrag schicken Sie an Ihr Amtsgericht, welches daraufhin ohne Prüfung Ihrer Forderung den Mahnbescheid erstellt und dem Schuldner zustellt.

Dieser hat nun zwei Wochen Zeit, gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen. Wenn er dies tut, müssen Sie klagen, um an Ihr Geld zu gelangen. Bleibt der Widerspruch aus, beantragen Sie im nächsten Schritt einen Vollstreckungsbescheid. Auch hier erhält der Schuldner erneut eine zweiwöchige Frist, binnen derer er gegen den Vollstreckungsbescheid Widerspruch einlegen kann. Verstreicht auch diese Frist ohne Widerspruch, können Sie die Pfändung einleiten.

Vorteile beim Mahnbescheid

Wenn es so einfach wie im obigen Verlauf geschildert abläuft, erhalten Sie einen vollstreckbaren Titel, ohne dass es vorher zu einer Gerichtsverhandlung gekommen ist. Dieser bietet Ihnen als Existenzgründer, aber auch als gestandener Unternehmer einen klaren Vorteil: Sie erhalten eine Sicherung der Forderung über 30 Jahre. Sie kann also nicht, wie sonst üblich binnen drei Jahren verjähren.

Zudem können Sie Ihre Forderung direkt vom Gerichtsvollzieher eintreiben lassen. Möglich sind dabei die Sach-, die Konten- und die Lohnpfändung. Bei ersterer prüft der Gerichtsvollzieher, ob zu pfändende Gegenstände von Wert im Besitz des Schuldners sind. Diese können entsprechend verwertet werden. Bei der Kontopfändung beantragen Sie die Sperrung des Kontos. Sofern diese nicht aufgehoben wird, können Sie sich aus dem darauf befindlichen Guthaben bedienen. Die Lohnpfändung kommt dagegen nur bei Privatkunden in Betracht, die auch über ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit verfügen.

Quelle: http://www.vnr.de

Die Privatinsolvenz, die in einer vereinfachten Form seit 2008 genutzt werden kann, erscheint oft als die einzige Möglichkeit, sich von seinen Schulden zu befreien. Allerdings muss auch hier genau unterschieden werden. Denn die Privatinsolvenz ist nur für Privatpersonen gedacht. Existenzgründer, die mit ihrem Unternehmen verschuldet sind, müssen die übliche Insolvenz durchleben, eine Privatinsolvenz kommt für sie nicht in Frage.

Den Ablauf des Verfahrens sollten Schuldner ebenfalls kennen, denn er lässt sich in drei Stufen unterscheiden. Außerdem gibt es Schulden, die auch mit der Privatinsolvenz nicht abgeschüttelt werden können. Das sollte jedem klar sein. Ebenfalls gilt, dass die Privatinsolvenz nur dann greift, wenn Schuldner eine eiserne Disziplin an den Tag legen.

Ablauf der Privatinsolvenz

An erster Stelle steht der außergerichtliche Einigungsversuch. Dieser sollte in jedem Fall von einem anerkannten Schuldnerberater begleitet werden, da er den Versuch später bescheinigen muss. Hierbei wird mit allen Gläubigern verhandelt, wobei ein Zahlungsplan vorgelegt wird. Stimmen die Gläubiger nicht zu, was in den meisten Fällen der Fall ist, da kein pfändbares Einkommen oder Vermögen vorhanden ist, beginnt die zweite Stufe.

Hierbei wird das Gericht angerufen, welches versuchen soll, eine gütliche Einigung zu erzielen, der jedoch mindestens die Hälfte der Gläubiger zustimmen muss. Da bei vielen Schuldnern gar nichts zu holen ist, wird es hier kaum zu einer Einigung kommen, weshalb dieses Verfahren auch ausgesetzt werden kann. Es muss dann ein Treuhänder eingesetzt werden, der das Vermögen des Schuldners prüft und alle pfändbaren Einkommen und Vermögen verwertet und an die Gläubiger auszahlt.

Im dritten Schritt folgt die so genannte Wohlverhaltensperiode. Während dieser Zeit muss der Schuldner jeden Betrag, der über dem Selbstbehalt von 985 Euro liegt, an die Gläubiger zahlen. Hat er keinen Job, ist er verpflichtet, jegliche zumutbare Tätigkeit auszuüben. Bei einem Umzug hat sich der Schuldner entsprechend beim Treuhänder zu melden.

Die Restschuldbefreiung

Die Wohlverhaltensperiode in der Privatinsolvenz beträgt sechs Jahre. Erst dann folgt die Restschuldbefreiung, mit der alle noch offenen Schulden verfallen. Ausnahmen gelten für Schadenersatzforderungen und Geldstrafen aufgrund krimineller Handlungen. Auch Unterhaltszahlungen können nicht erlassen werden. Die Privatinsolvenz ist somit eine gute Lösung, um schuldenfrei zu werden, erfordert jedoch auch ein sehr großes Durchhaltevermögen und eiserne Disziplin.

Quelle: http://www.focus.de

Der Mindestlohn ist eines der Streitthemen schlechthin. Nicht nur die Parteien können hiervon ein Lied singen, sondern auch die Unternehmen und Gewerkschaften. Doch wie wichtig ist der Mindestlohn tatsächlich? Welche Vorteile ergeben sich daraus, welche Nachteile? Es gibt sicher, wie bei jeder anderen Fragestellung auch, zwei Seiten der Medaille. Grundsätzlich kann hier nur schwer eine Einigung erzielt werden, da ein massiver Interessenskonflikt besteht.

Der Mindestlohn bedeutet für Unternehmen höhere Kosten. Das würde bedeuten, dass viele Mitarbeiter entlassen werden müssten oder dass Unternehmen sich nicht mehr halten können. Für die Politik ist der Mindestlohn dagegen eher ein Instrument, um die Wählerschaft auf die eigene Seite zu holen. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede.

Mindestlohn aus Unternehmersicht

Gerade Existenzgründer dürften sich vor dem Mindestlohn scheuen, bedeutet er doch eine massive Belastung insbesondere in der Anfangszeit. Sind wenige oder keine Aufträge vorhanden, müssen diese erst aufwändig akquiriert werden, dann wird es äußerst schwierig, einen Mindestlohn an Arbeitnehmer zu zahlen. Die Alternative wäre, auf Arbeitnehmer zu verzichten. Doch auch dies ist oftmals aufgrund der trotz allem anfallenden Arbeit nicht möglich. In erster Linie stehen also die Kosten für den Mindestlohn als Negativ-Faktor auf dem Plan von Unternehmern und Gründern. Mit einem Mindestlohn wird kein Wettbewerb mehr möglich, so scheint es. Zudem lassen sich die dadurch bedingten höheren Preise mitunter nicht am Markt durchsetzen.

Die andere Seite besteht darin, dass ein Mindestlohn auch positive Aspekte mit sich bringen kann. Wird flächendeckend ein Mindestlohn eingeführt, steht den Menschen mehr Geld zur Verfügung. Sie könnten dann auch die entstehenden höheren Preise zahlen und somit die Wirtschaft ankurbeln. Der Mindestlohn wäre somit ein Auftrieb für die Wirtschaft, würde jedoch, um im Wettbewerb bestehen zu können, die Gewinne schmälern.

Mindestlohn aus Politikersicht

Für die Politik ist der Mindestlohn ein sehr gutes Instrument, um dem Volk wieder näher zu kommen. Dabei werden allerdings Mindestlöhne vorgeschlagen, die ebenfalls sehr gering sind. Im eigentlichen Sinne gibt es den Mindestlohn ohnehin bereits, denn mit der Einführung von Hartz IV wurde eine Untergrenze des Einkommens bestätigt. Wer für weniger Geld arbeiten geht, kann sein Einkommen aufstocken, womit ein Mindestlohn gewährleistet ist.

Jedoch ist es andererseits auch nicht die Pflicht des Staates, die Arbeitnehmer finanziell zu unterstützen, die von den Arbeitgebern einen zu geringen Lohn erhalten. Denn diese Unterstützung geht immer zu Lasten aller Steuerzahler. Die Unternehmen sind jedoch, insbesondere in strukturschwachen Regionen, auf der stärkeren Seite und können somit Niedriglöhne nach Belieben festsetzen.

Quelle: http://debatte.welt.de

Dieser Artikel ist Teil 7 von 14 der Serie

Sobald es im Rahmen der Importbeziehung „ernst“ wird, ist der inländische Unternehmer immer gezwungen sich und sein Unternehmen vorzustellen bzw. zu präsentieren und per E-Mail, Fax oder telefonisch Kontakt aufzunehmen. Dabei kann einiges schief gehen, was der erste Schritt in den Misserfolg eines Importgeschäfts sein könnte. Wir wollen Ihnen durch diesen Teil unserer Importreihe die Sitten und Gebräuche der Asiaten ein wenig näher bringen, so dass Sie auf derartige Zwischenfälle vorbereitet sind. Aber auch die richtigen Umgangsformen in Fernost sowie die angepassten Verhandlungsweisen und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sollen das Importgeschäft ermöglichen und den Einstieg erleichtern.

Sitten und Gebräuche der Asiaten im Geschäftsleben

Im Allgemeinen ist es äußerst schwer eine allgemeingültige Anleitung für „richtiges“ Verhalten während eines Geschäftsgespräches oder innerhalb der Vertragsanbahnung zu beschreiben. Das große Volk der Asiaten mit wenigen Sätzen zu umreißen ist ebenso schwer wie dies beim europäischen versuchen zu wollen. Dort leben Engländer mit ihrem trockenem Humor, Spanier mit ihrem Feuer im Blut, wir bürokratischen Deutschen und viele andere Nationalitäten. Beim Versuch mit 5 Sätzen all diese Kulturen beschreiben zu wollen, würde selbst ein Schriftsteller Probleme bekommen. Daher kann es sich nur um grundlegende Gemeinsamkeiten handeln, welche auf den größten Teil der Asiaten zutreffend sind.

E-Mail, Telefon, Fax oder Brief?

Da Asiaten sehr stark in Hierarchien eingebunden sind und auch so denken, kann es für den Europäer nur gut sein, seinen Status so gut es geht zu präsentieren, um so eine gewisse Anerkennung in Asien zu erlangen. Das gilt vorzugsweise und besonders für die Chefetagen der Kooperationspartner. Dabei darf man auch im Anschreiben bzw. im Briefkopf eine etwas gewagtere Position angeben. So kann man aus dem Chef einen Geschäftsführer machen und seine Position dahingehend aufwerten. Auch den eigenen Titel (Dipl. Ing., Dipl. Betriebswirt) oder die eigene Berufsbezeichnung (Fliesenlegemeister, Supply Manager etc.) sollte man nicht vergessen. Für den Asiaten zeugt eine hohe Position und ein Titel innerhalb einer Firma von Zuverlässigkeit und Seriosität.

In Asien zählen Zahlen mehr als in Europa

Zunächst sollte man wissen, dass Zahlen in Asien eine wichtige Rolle spielen, wobei einigen Zahlen positive Eigenschaften andere wiederum negative nachgesagt werden. Im Allgemeinen sind ungerade Zahlen als böse Zahlen anzusehen, bis auf die Zahl „drei“. Diese repräsentiert wie auch die „acht“ Wohlstand, Glück und Erfolg. Japaner verehren die „zwei“ als Glückszahl, während dem die Chinesen mit der Zahl „acht“ Geld verdienen assoziieren, da die Wörter für „8“ und „Geld verdienen“ im Chinesischen wohl ähnlich klingen. Ein absolutes Tabu ist in Japan die Zahl „vier“, sie steht für den Tod und wird daher gemieden.

Diese Vorkenntnisse sind für ein Telefonat oder den Mailverkehr unter Umständen wichtig, da die Asiaten ja auch in Telefonnummern und Kontonummern oben beschriebene Verknüpfungen sehen. Sollte das Importgeschäft in Asien auf Dauer und ausgeweitet werden, so ist eine Telefonnummer oder Faxnummer nach dem Muster 888333 sehr hilfreich. Die Kontonummer 4444 sollte man versuchen zu ändern.

Proben und Muster

Der Importeur sollte zunächst auf diesen Wegen versuchen Muster oder Proben zu erhalten oder einfach nur einen ersten Kontakt herzustellen. Dabei schauen die asiatischen Geschäftspartner nicht selten auf den Firmenauftritt des anfragenden Unternehmers. Hat dieser einen eignen Onlineshop, in welchem die Produkte verkauft werden können? Meint er es ernst oder will er nur exklusive Souvenirs ergattern? Wie groß ist das Unternehmen? Dabei sollte nicht zu sehr übertrieben werden, wobei ein gewisser Grad der Übertreibung immer akzeptiert wird.

Was ist sonst noch in Asien wichtig?

Der Importeur sollte jedoch keine schauspielerischen Fähigkeiten demonstrieren. In Asien ist etwas weniger mehr. Zuhören statt selbst reden, beobachten an stelle selbst tun. So lernen Sie am schnellsten mit der fremden Kultur umzugehen. Höflichkeit gegenüber den Menschen, nicht nur in Gegenwart der Geschäftspartner oder diesen gegenüber.

Besserwisserei, Allwissenheit und Ausfälligkeiten sollten Sie nicht nur gegenüber den Asiaten abschalten. Ohne diese Tugenden kommt man auf dem ganzen Erdball weiter in der Geschäftswelt. Auch Schadenfreude sollten Sie in Asien oder gegenüber Asiaten verbergen.

Bei der schriftlichen Anfrage per Briefpost könnte man neben der angemessenen Korrespondenz auch deutsche Sonderbriefmarken verwenden. Da diese in Asien sehr begehrt sind, kann man auf jeden Fall auf eine schnelle Antwort des Geschäftspartners hoffen.

Nichts desto trotz sollte der Schriftverkehr auf jeden Fall von einer sachkundigen Person oder einem Dolmetscher, besser noch von einem der Muttersprache des Geschäftspartners mächtigen Person überprüft und begleitet werden.

Konfuzius sagt

Konfuzius sagt: „Geduld ist die Kraft, mit der wir das Beste erlangen.“ Daher sollte der Europäer nicht unentwegt erzählen sondern durch viel Geduld und Zurückhaltung versuchen eine Vorteil aus dem Gespräch zu erlangen. So sieht es zumindest die asiatische Strategie bei einem Verhandlungsgespräch vor. Asiaten warten sehr gern während des Gesprächs auf Widersprüche des Gesprächspartners. Je mehr dieser erzählt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesprächspartner was unverhofftes verspricht oder zusagt. Daher sollten die Aussagen vorher überlegt und formuliert sein. Der deutsche Geschäftspartner sollte während der Gespräche viel Geduld zeigen, so gelangen die Verhandlungen am ehesten zum gewünschten Ziel.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Ein freier Mitarbeiter kann sich nicht nur in den allgemeinen Jobbörsen nach Aufträgen umsehen, die im vorigen Beitrag beschrieben wurde. Es gibt für nahezu jeden Berufszweig spezielle Auftragsbörsen, die sich rein mit Aufträgen aus diesem Bereich beschäftigen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige davon vorstellen.

IT-Berufe

Medienberufe

Bauwirtschaft

Freie Mitarbeiter allgemein


Ihr wisst noch eine oder mehrere weitere Quellen qualitativ guter Ausschreibungen? Postet sie doch unten als Kommentar. Wir würden uns freuen, wenn diese Liste noch erweitert werden würde!

Auch im November haben wir unser Gründerlexikon wieder um viele interessante und wissenswerte Einträge erweitert. Ein Teil unserer neu aufgenommenen Schlagwörter stammt aus speziellen Gebieten, wie dem Steuer- oder dem Gewerberecht. So können Sie zum Beispiel nachlesen, inwiefern die sogenannte Grundtabelle bei der Ermittlung der Einkommensteuer nützlich ist. Oder Sie interessieren sich für ein im gewerberechtlichen Bereich häufig anzutreffendes Schlagwort: der Schanklizenz. Dann können Sie sich in unserem Gründerlexikon informieren, was genau darunter zu verstehen ist und welche Voraussetzungen für die Erteilung einer Schanklizenz vorliegen müssen. Aber auch allgemeine Rechtsbegriffe haben wieder Eingang in unser mittlerweile umfangreiches Lexikon gefunden. Ein Begriff, den man heute kaum noch antrifft, ist der sogenannte Eurocheque – bei uns können Sie nachlesen, was genau darunter zu verstehen ist. Außerdem können Sie sich einen Überblick über Begriffe wie Genossenschaft, Ranking oder Kundenakquise verschaffen. Neu ist auch der Eintrag zum Grundsicherungsamt. Besonderes Augenmerk haben wir aber auch in diesem Monat wieder auf für Existenzgründer interessante Informationen zu Begriffen aus dem Finanzierungsbereich gelegt. So können Sie nachlesen, was Förderkredite sind und worin ihre Vorteile bestehen. Sie können sich aber auch über den Mikrokredit informieren – ein wichtiger Begriff für diejenigen, die auf den schnellen und unbürokratischen Zugang zu Kapital angewiesen sind. Unter anderem haben wir erläutert, was unter Fremdfinanzierung zu verstehen ist. Und wir haben definiert, was ein Kreditinstitut ist und worin dessen Aufgabenfelder bestehen.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Es gibt im Internet Auftragsbörsen, die sich auf bestimmte Branchen beziehen, aber auch einige, die sich mit Dienstleistungen und Handwerksleistungen allgemein beschäftigen. Bei diesen sind nahezu alle Anbieter vertreten. Wir möchten Ihnen die wichtigsten dieser Handwerksauktionsplattformen vorstellen.

MyHammer

MyHammer ist der größte Dienstleister am Markt, der seine angemeldeten Freelancer und Selbständigen täglich mit etwa 30.000 bis 35.000 Ausschreibungen erfreut. Weit über 300.000 Dienstleister sind hier angemeldet.

Interessenten können einen Auftrag ausschreiben. Die angemeldeten Dienstleister geben dann ihr individuelles Gebot ab. Der Auftraggeber kann dann den Auftrag an einen beliebigen Bewerber vergeben. Dabei muss nicht zwingend das billigste Angebot ausgewählt werden, sondern eher wird auch auf das Preis-Leistungsverhältnis geachtet.

Für die Auftraggeber ist die Nutzung der Plattform kostenlos. Auftragnehmer dagegen müssen für die Nutzung bezahlen. Bei einer kostenlosen Basismitgliedschaft muss lediglich die Vermittlungsprovision bei Erteilung eines Auftrags entrichtet werden. Diese kostet 2 – 4 Prozent vom Auftragswert, mindestens aber 5 Euro. Mit der Basismitgliedschaft kann jedoch nur auf Aufträge mit einem Auftragswert von maximal 500 Euro mitgeboten werden. Wer diese Beschränkung aufheben möchte, kann ProPartner (19,90 Euro/Monat), Business Partner (39,90 Euro/Monat) oder Business Partner 5000 (ab 49,90 Euro/Monat) werden.

blauarbeit.de

Auch blauarbeit.de richtet sich wie Myhammer an verschiedenste Branchen. Mit immerhin 5.000 bis 6.000 Auktionen pro Monat gibt es hier auch eine breite Auswahl an Ausschreibungen. Allerdings sind hier auch die Kostenstrukturen wesentlich übersichtlicher. Den Grundservice kann man sogar kostenlos nutzen. Für 24,99 Euro pro Monat erhält man die Basic-Mitgliedschaft, durch die die Vermittlungsquote steigen soll. Für eine Premium-Mitgliedschaft, mit der auch Werbung geschaltet werden kann, bezahlt man 39,99 Euro pro Monat. Eine Vermittlungsgebühr fällt hier nicht an.

Weitere Anbieter für Freelancer

Natürlich gibt es auf dem Markt noch viele weitere ähnliche Dienstleister. Ein Angebot mit einer ähnlichen Angebotsdichte wie blauarbeit.de ist quotatis.de. Allerdings handelt es sich hierbei um ein recht teures Angebot, das pro Monat mindestens 112 Euro kostet. Auch jobdoo.de ist eine etablierte Auftragsplattform. Allerdings werden hier pro Monat gewöhnlich unter 1.000 Ausschreibungen veröffentlicht, wodurch das Angebot hinter den anderen, bereits genannten Plattformen etwas zurückstecken muss.
 

Weihnachten ist das Fest der Geschenke. Aber nicht nur die Familie, Freunde und Bekannte wollen beschenkt werden, auch Kunden und Geschäftsfreunde freuen sich zu Weihnachten über eine kleine persönliche Aufmerksamkeit.

Steuerlich von Weihnachtsgeschenken profitieren

Alle, die ein Geschäft oder ein Unternehmen haben, sind gut beraten zu Weihnachten auch ihre Kunden und Geschäftspartner zu beschenken, denn dies hat einige Vorteile. Zum einen macht man mit schönen Geschenken immer eine Freude, zum anderen muss man sich nicht groß um das Verpacken der Geschenke kümmern, denn die können auf Wunsch schon fix und fertig zum jeweiligen Adressaten geschickt werden. Aber noch ein anderer Grund ist für alle Geschäftsinhaber von großem Vorteil, denn Weihnachtsgeschenke für die Kunden können ohne Probleme von der Steuer abgesetzt werden und senken so auch noch die Steuerlast.

Ach herrje, was soll ich nur schenken?

www.endlichzuhause.de ... wir decken Ihren Tisch

Dekorative Kaffeetassen, elegante Gläser, ein Kaffeeservice mit stimmungsvollen weihnachtlichen Motiven oder auch formschöne Teegläser machen mit Sicherheit viel Freude und sind auch nach dem Fest noch eine schöne Erinnerung. Alle Kunden und auch Geschäftspartner freuen sich, wenn man ihnen etwas Persönliches schenkt und bedanken sich dafür im neuen Geschäftsjahr mit Aufträgen. Jeder, der ein Geschäft oder eine Firma hat, kann auf diese Weise nicht nur Steuern sparen, sondern sich auch gleichzeitig für die entgegengebrachte Treue seiner Kunden bedanken.

Bequem: Gleich als Geschenk versenden

Nichts selber verpacken und versenden, sondern einfach bestellen und bezahlen. Fertig, den Rest übernimmt Endlichzuhause.de für Sie. In folgender Übersicht können Sie zwischen fertig verpackten Geschenken wählen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten

Wenn man also eine Freude machen kann und dazu auch noch die Möglichkeit bekommt, auf ganz legalem Weg Steuern zu sparen, dann sollte man nicht lange zögern und sich nach schönen und erlesenen Geschenken für seine Kunden und Geschäftspartner umsehen, denn das nächste Geschäftsjahr soll schließlich auch wieder ein erfolgreiches Jahr werden.
 

Die allgemeine Zahlungsmoral in Deutschland sinkt seit einigen Jahren stetig. Dabei sind keine Unterschiede zwischen privaten Haushalten, öffentlichen Stellen und privaten Unternehmen zu finden. Die Überschreitung von Zahlungszielen liegt dabei mittlerweile regelmäßig über 90 Tagen. Gläubiger sollten jedoch gar nicht so lange warten, sondern bereits auf kurzfristige Überschreitungen reagieren. Insbesondere Existenzgründer müssen ein effizientes Forderungsmanagement betreiben, um die eigene Liquidität nicht zu gefährden.

Im Bereich des Inkassos gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten. Einerseits können eigene Mitarbeiter mit dem Inkasso beauftragt werden, andererseits Inkasso Unternehmen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Auch ein Anwalt kann mit dem Inkasso beauftragt werden. Welche Variante die beste ist, kann nicht zu 100 Prozent gesagt werden.

Inkasso durch Inkasso Unternehmen

Die Inkasso Unternehmen erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit bei Gewerbetreibenden, Existenzgründern und Freiberuflern. Sie bieten ihre Dienste mittlerweile auch schon ohne Mitgliedschaften zu günstigen Preisen an. Die Inkasso Unternehmen haben einen deutlichen Vorteil gegenüber dem firmeninternen Forderungseinzug: Sie wissen um die psychologische Wirkung, die ein Brief von ihnen beim Schuldner auslöst. Ebenfalls können sie oft auf umfangreiche Datenbanken zurückgreifen, die Erkenntnisse über die Schuldner beinhalten.

Natürlich fallen auch für die Dienste der Inkasso Unternehmen Kosten an. In der Regel werden diese automatisch der eingezogenen Forderung hinzugerechnet. Sie sind zunächst einmal vom Schuldner zu tragen. Es kann bei langwierigen Verfahren jedoch auch der Gläubiger verpflichtet sein, die Kosten für das Inkasso Unternehmen erst einmal selbst zu tragen. Das Inkasso Unternehmen wird jedoch bemüht sein, diese Kosten beim Schuldner einzutreiben.

Nachteile eines Inkasso Unternehmens

Ein großes Problem, das viele Gründer und auch erfahrene Unternehmer nicht kennen, ist die Erstattungsfähigkeit der Kosten. Wird ein Inkasso Unternehmen beauftragt, hat der Schuldner dessen Kosten grundsätzlich zu tragen. Bestreitet er jedoch die Forderung, muss ein gerichtliches Mahnverfahren über den Anwalt eingeleitet werden.

Ist dies der Fall, so ist der Schuldner nicht mehr verpflichtet, die Kosten für das Inkasso Unternehmen zu tragen, sondern muss lediglich, sofern die Forderung durchgesetzt werden kann, die Kosten für den Anwalt tragen. Ein entsprechendes Grundsatzurteil stammt bereits aus den 1990er Jahren. Wenn also Unternehmen befürchten, dass ein Inkasso Unternehmen die Forderungen nicht beitreiben kann, sollte sofort ein Anwalt eingeschaltet werden, um nicht auf den anfallenden Kosten sitzen zu bleiben.

Quellen:
http://www.vnr.de
http://www.inkasso-anwalt.com
http://www.rechtsanwaelte-beuther.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Jeder Selbständige freut sich, wenn er neue Kunden gewinnt und mehr Aufträge bekommt. Es liegt daher in der Natur der Dinge, dass die Zeit des Selbständigen irgendwann nicht mehr ausreicht, um alles selbst zu erledigen. Mit einer größeren Anzahl an Kunden und Aufträgen steigt automatisch auch die Verwaltungsarbeit an. Es kommt früher oder später der Punkt, an dem er nicht mehr alles alleine bewältigen kann. Dann ist es Zeit, Arbeiten an andere Unternehmer zu vergeben, sie also outzusourcen.

Was versteht man unter Outsourcing?

Wenn man möchte, dass das Unternehmen wächst, bleibt einem nichts anderes übrig, als das operative Geschäft anderen Menschen zu überlassen und sich selbst mehr um die Weiterentwicklung der Firma kümmern. Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, gleich direkt Personal einzustellen. Für den Anfang können Unternehmer daher auf andere Selbständige bzw. Freelancer zurückgreifen und gewisse Funktionen outsourcen. Dies bedeutet also, dass bestimmte Tätigkeiten nicht mehr vom Chef selbst ausgeführt werden, sondern von einem Subunternehmer.

Die Vorteile von Outsourcing

Das Outsourcing hat gegenüber der Option, einen festen Mitarbeiter einzustellen, immerhin den Vorteil, dass man finanziell flexibler bleibt. An einen Freelancer ist man bei weitem nicht so stark gebunden wie an einen festen Mitarbeiter. Auch sind Freelancer häufig besser motiviert, ihre Aufgaben überdurchschnittlich auszuführen, da diese wissen, dass ihnen der Auftrag jederzeit entzogen werden kann.

Gleichzeitig sind die Vorteile von Outsourcing-Partnern auch noch auf anderer Ebene zu suchen. Diese bringen unter Umständen wieder neue Ideen ins Unternehmen, die die bisherigen Leistungen sogar aufwerten können. Neue Arbeitsverfahren und Methoden können die Arbeit vereinfachen. Gleichzeitig hat der Firmeninhaber ein bisschen mehr übrige Zeit, die er in wichtigere Aufgaben investieren kann.

Die Nachteile von Outsourcing

Das größte Problem des Outsourcings ist, dass man in den gewählten Subunternehmer vorher nicht „hineinsehen“ kann. Er kann die tollsten Referenzen haben und sich perfekt beschreiben, im Endeffekt weiß man aber vorher nie, ob man wirklich zusammenpasst. So scheitern solche Zusammenarbeiten häufig an einer unterschiedlichen Auffassung von Qualität. Zudem stellen sich manchmal Differenzen darüber ein, welcher Stil verfolgt werden soll.

Trotz dieser Probleme kann es sich dennoch in vielen Situationen lohnen, einzelne Prozesse outzusourcen. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst abwägen, ob er diese Möglichkeit in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Allerdings wird ein Unternehmer, der expandieren möchte, auf Dauer nicht darum herum kommen, entweder Freelancer zu beauftragen oder Mitarbeiter einzustellen.
 

Gerade Gründer mit Familie findet man heute nur selten. Für viele ist der Schritt in die Selbstständigkeit ein zu großes Risiko, wie es scheint. Zumindest, wenn Frau und Kinder mit am Glück der Firma hängen. Doch ist es wirklich notwendig auf die Firmengründung zu verzichten, weil die Familie bereits da ist?

Es gibt hier sicherlich keine pauschale Antwort, da es immer auf die individuellen Verhältnisse ankommt. Deshalb sollte jeder Gründer genau hinterfragen, wie die Familie zur Idee der Firmengründung steht. Nur wenn alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen, ein gewisses Talent zum optimalen Zeitmanagement gegeben ist und zusätzlich die Möglichkeit besteht, den familiären Alltag gut durchzuplanen, kann es gelingen.

Firmengründung bedeutet Zeitaufwand

Vor der Firmengründung mit Familie im Hintergrund sollten sich Jungunternehmer und Existenzgründer realistisch mit den auf sie zukommenden Aufgaben vertraut machen. Die wichtigsten Fragen sind dabei, wie viel Zeit die Firmengründung kostet. Dabei kommt es immer darauf an, was für eine Firma gegründet werden soll. Das Einzelunternehmen ist mit einem Gang zum Gewerbeamt und der Beantragung eines Gewerbescheins gegründet. Eine GmbH erfordert dagegen viel mehr bürokratischen Aufwand.

Doch die Firmengründung alleine ist längst nicht alles, was anfällt. Denn es müssen Kunden beschafft, eine Finanzierung muss auf die Beine gestellt werden und zusätzlich sollte der Betrieb erst einmal entsprechend aufgebaut werden. In den ersten Monaten einer Firmengründung sollte mit mehr als 60 Wochenarbeitsstunden gerechnet werden. Diese sind mindestens notwendig, um das Unternehmen zum Laufen zu bringen. Das sollte auch der Familie klar sein, sie muss auf den Gründer dann zum großen Teil verzichten.

Firmengründung und Kapital

Ebenfalls muss allen Beteiligten klar sein, dass eine Firmengründung mit Kosten verbunden ist. Zum Einen fallen Kosten für die üblichen Anmeldungen an, zum Anderen müssen viele Gebühren gezahlt werden, sowie Steuern, die für private Verbraucher gar nicht anfallen. Doch auch in den ersten Monaten der Firmengründung wird man eine Durststrecke überbrücken müssen. Aufträge sind nur selten in ausreichender Form da, Gelder fließen oft nur unregelmäßig.

Diesen finanziellen Engpass sollte man anderweitig ausgleichen können. Zum einen kommen Darlehen in Frage, zum anderen Ersparnisse. Auch der Partner wird finanzielle Einschränkungen hinnehmen müssen, wenn eine Firmengründung ansteht. Oft muss man die ersten Monate von nur einem Gehalt leben. Diese Tatsache sollte vor der Firmengründung geklärt werden und beide Partner sollten sich darüber bewusst werden.

Das Gesetz sieht vor, dass steuerlich relevante Daten oft über viele Jahre hinweg aufgehoben werden müssen. Da die meisten Daten heute nur noch digital vorliegen, ist eine Datensicherung unverzichtbar. Diese sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen und das selbst bei Klein- und Kleinstunternehmen. Existenzgründer sollten sich noch vor der Betriebsgründung mit dem Thema Datensicherung auseinander setzen. Denn sind erst einmal wichtige Daten aus der Buchführung und Co. verloren gegangen, ist der Schaden oft größer, als der eines vollständig vernichteten PCs.

Die Datensicherung sollte deshalb schon bei der Gründung genau betrachtet werden. Regelmäßige Backups von allen wichtigen Daten sind notwendig. Doch hier wird in verschiedene Möglichkeiten unterschieden.

Nutz- und Systemdaten bei der Datensicherung

Unterschieden wird zunächst in die Nutz- und Systemdaten. Als Nutzdaten werden sämtliche Daten bezeichnet, die immer wieder benötigt werden. Hierzu gehören insbesondere Rechnungen, Tabellenkalkulationen, Word-Dokumente und die Kontaktdaten aus dem verwendeten E-Mail-Programm. Da sich diese Daten regelmäßig verändern bzw. erweitert werden, sollte hier eine möglichst häufige Datensicherung erfolgen. Mindestens einmal wöchentlich ist diese durchzuführen.

In den Bereich der Systemdaten zählen vorrangig zusätzlich aufgespielte Daten, wie der Virenscanner, Office-Anwendungen oder das ELSTER-Programm für die elektronische Steuererklärung. Diese Daten müssen nur dann gesichert werden, wenn der Computer neu aufgesetzt wurde.

Speichermedien für die Datensicherung

Die einfachste Datensicherung ist die, die per Copy & Paste erfolgt. Als Speichermedium kommt eine externe Festplatte in Frage oder eine DVD. Werden mehrere Datensicherungen auf die jeweiligen Speicherträger gespielt, sollten stets neue Unterordner angelegt werden, um so den Überblick zu behalten.

Wer Systemdaten sichern will, muss dagegen ein spezielles Programm verwenden. Mit diesem wird ein Image der Festplatte angelegt. Im Falle eines Crashs kann eine 1:1 angefertigte Kopie der Festplatte aufgespielt werden, diese sorgt für ein neues Aufsetzen des Computers innerhalb weniger Minuten, statt innerhalb vieler Stunden. Allerdings kann die Wiederherstellung mit einem solchen Image nur dann erfolgreich vonstatten gehen, wenn es auf denselben Rechner gespielt wird.

Während viele Unternehmen auf externe Festplatten für die Datensicherung setzen, raten Experten nur bedingt dazu. Es sollten keine steuerrelevanten Daten auf Festplatten gesichert werden, da die Unveränderbarkeit, die gesetzlich gefordert wird, hierbei nicht gegeben ist. DVDs hingegen eignen sich für die gesetzlichen Vorgaben und sind zudem sehr günstig. Sie können allerdings keine übermäßig großen Datenmengen speichern, sind jedoch für kleine Unternehmen meist ausreichend.
 

Nach wie vor bekommen viele Existenzgründer von Beratern und solchen, die es gerne sein würden, zu hören, dass die Gütertrennung einen guten Schutz vor Gläubigern bietet. Nur so könne schließlich vermieden werden, dass diese auf das gemeinsame Vermögen zugreifen könnten. Doch dieser Irrglaube war vor über 50 Jahren richtig, heute hat er nichts mehr mit der Realität zu tun. Zum 01.07.1958 hat die Regierung den gesetzlichen Güterstand beschlossen. Er wird gemeinhin als „Zugewinngemeinschaft" bezeichnet, was bei vielen einen falschen Eindruck vermittelt.

Der gesetzliche Güterstand besagt nichts anderes, als die Gütertrennung auch. Das heißt, ein Gläubiger kann nur auf die Vermögenswerte des schuldnerischen Ehepartners zugreifen. Alles, was dem anderen Partner gehört ist vor dem Zugriff geschützt. Einen Ehevertrag mit Gütertrennung abzuschließen, um sich so vor Gläubigern zu schützen, bringt also nichts.

Zugewinngemeinschaft und Gütertrennung

Die Zugewinngemeinschaft hat somit keinerlei Auswirkungen auf die Rechte von Gläubigern. Sie wirkt sich lediglich im Falle einer Scheidung aus. Dann sind die in der Ehe gemeinsam erworbenen Zugewinne beispielsweise aufzuteilen. Allerdings bestehen lediglich geldliche Ansprüche. Haus, Auto und Co. verbleiben im Besitz des Partners, dem diese Dinge bereits vorher gehörten.

Die Gütertrennung besagt, dass jeder Partner das behält, was er gekauft hat. Gemeinsam gekaufte Gegenstände sollten einvernehmlich aufgeteilt werden. Ein Zugewinn, der innerhalb der Ehe entstanden ist, muss jedoch nicht mit dem Ex-Partner geteilt werden. Somit kann die Gütertrennung nur Ansprüche gegen den Ehepartner ausschließen. Auf Gläubigerseite bringt sie dagegen nichts.

Gütertrennung bei Schlüsselgewalt

Auch wenn eine Gütertrennung besteht, werden Aufträge erteilt, die zum Lebensbedarf der Familie gehören, können die Gläubiger auch den anderen Partner in Anspruch nehmen. Ein typisches Beispiel: Die Frau lässt beim Metzger anschreiben, dieser kann den Mann ebenso belangen. Aber genauso gilt dies bei Zahnersatz und Co. Wer dem aus dem Wege gehen will, muss dauerhaft getrennt voneinander leben, dann gibt es die so genannte Schlüsselgewalt nämlich nicht mehr.

Für den Schutz vor Gläubigern müssen also keine Eheverträge mit Gütertrennung abgeschlossen werden. Es ist jedoch ratsam, wertvolle antike Kunstgegenstände und ähnliches dem Partner zu übertragen. Denn den Hausrat dürfen Gläubiger ebenfalls unabhängig vom Güterstand pfänden. Der normale Hausrat ist allerdings in den meisten Fällen nicht pfändbar.

Quelle: http://www.knoffundpartner.de

Immer wieder kommt es vor, dass Dienstleistungen ordnungsgemäß erbracht oder Waren geliefert wurden, Kunden diese aber nicht zahlen können. Gründe dafür gibt es viele, wie ein vorübergehender finanzieller Engpass oder ähnliches.

Natürlich sind Sie als Unternehmer auf das Geld angewiesen, gerade in der Gründungsphase können Sie Zahlungsausfälle oft nicht einfach überbrücken. Sie stehen dann nicht selten vor der Frage, ob Sie eine Ratenzahlung mit dem Schuldner vereinbaren oder gleich rechtliche Schritte einleiten sollen. Die folgenden Grundregeln sollen Ihnen die Entscheidung erleichtern, damit Sie nicht Gefahr laufen, selbst in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

Zahlungswilligkeit für die Ratenzahlung prüfen

Bevor Sie eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie prüfen, ob der Schuldner zahlungswillig ist. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kunde bereit ist zu zahlen, aufgrund eines kurzfristigen finanziellen Engpasses jedoch nicht zahlen kann, so sollten Sie auf die Ratenzahlung eingehen. Gleiches gilt, wenn es sich um einen langjährigen Kunden handelt, mit dem es nie Probleme gab. Dies dürfte bei Existenzgründern aber noch nicht allzu häufig der Fall sein. Deshalb muss der Gründer hier auf sein Gefühl achten.

Zahlungsfähigkeit vor der Ratenzahlung überprüfen

Ebenfalls sollten Sie vom Kunden einen Nachweis über seine Zahlungsfähigkeit anfordern, bevor Sie sich auf eine Ratenzahlung einlassen. Denn steht der Schuldner kurz vor der Insolvenz oder gar der eidesstattlichen Versicherung, ist es nicht ratsam, auf eine Ratenzahlung einzugehen. Besser ist es in einem solchen Fall, die Forderung unverzüglich titulieren und pfänden zu lassen, um noch möglichst viel von dem Geld zu erhalten.

Zinsen und Zuschläge vereinbaren

Leider gibt es viele Kunden, die ihre Lieferanten als günstige, wenn nicht gar kostenfreie Kreditgeber sehen. Verlangen Sie keine Zuschläge auf die Ratenzahlung, dann machen Sie es solchen Kunden besonders einfach. Verlangen Sie diese Zuschläge und lassen Sie nicht unbedingt mit sich verhandeln, so erfahren Sie, ob der Kunde bereit ist, Ihnen für Ihr Entgegenkommen ebenfalls ein Stück weit entgegen zu kommen.

Eigene Liquidität beachten

Wollen Sie mit einem Kunden eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie auch auf Ihre eigene Liquidität achten. Sind Sie selbst bereits in einem finanziellen Engpass, sollten Sie rechtliche Schritte einleiten. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie eine Ratenzahlung vereinbaren. Bestehen Sie allerdings auf deren regelmäßiger Zahlung und lassen Sie sich nicht hinhalten.

Quelle: http://www.mein-geschaeftserfolg.de

Viele Existenzgründer können nicht nachvollziehen, weshalb sie kurz nach der Unternehmensgründung mit Werbung bombardiert werden. Angefangen mit Lieferanten von Büromaterial, über Krankenversicherungen bis hin zu den Kfz-Händlern, all diese Anbieter haben Kenntnis von der Neugründung.

Wie kommen Anbieter an Informationen über Neugründungen?

Eine gute Informationsquelle ist die Tageszeitung. Der Gründer schaltet in der Zeitung eine Annonce zu seiner Geschäftseröffnung und liefert den Anbietern damit sämtliche Informationen für eine gezielte Werbeaktion. Ebenfalls in der Tageszeitung wird bspw. den freigesprochenen Meistern gratuliert. Sortiert nach Branche, mit Name und Wohnort sind die stolzen Jungmeister aufgeführt. Mit ein wenig Recherchearbeit kann ein Werbeanbieter die fehlende Straße herausfinden und branchenspezifische Werbung versenden. Probleme gibt es hier nur, bei sehr häufig vorkommenden Namen und wenn der Meister noch bei seinen Eltern wohnt.

Weitergabe von Adressen

Ist der Jungunternehmer erst einmal im Adressbestand einer Firma gelistet, dauert es in der Regel nicht lange, bis er von weiteren Firmen gezielte Werbung erhält. Inwieweit Adressen weitergegeben und verkauft werden dürfen, regelt das Datenschutzgesetz. Nichtsdestotrotz scheint der Handel mit Adressen allgemein üblich zu sein.

Adresskauf bei der IHK

Bei der Industrie- und Handwerkskammer (IHK) kann jeder Interessierte bei begründetem Interesse, Adressen von Firmen für kleines Geld kaufen. Die Daten von Neugründungen unterliegen aber einer halbjährigen Schutzsperre und werden in dieser Zeit nicht von der IHK bekanntgegeben. Die Lieferanten haben die Möglichkeit, die Daten von der IHK gezielt nach Gewerbeanmeldung, Branche, Betriebsgröße und den einzelnen Kammerbezirken selektiert zu erwerben. Dabei werden je Adresse 0,10 EUR und zusätzlich 5,- EUR Bearbeitungsgebühr berechnet. Lässt sich der Interessent die Daten in Form einer Excel-Datei ausgeben, kann er praktisch sofort mit seiner Werbung starten und die GRünder mit Angeboten, Flyern und Werbung bombardieren. Dafür ein Danke an die seriöse Industrie- und Handelskammer, für den korrekten Umgang mit den Daten der IHK Pflichtmitglieder.

Adresskauf bei der HWK

Bei der Handwerkskammer (HWK) ist ein Adresskauf ebenfalls möglich. Bei begründetem Interesse werden die Adressen von Unternehmen für 0,26 EUR an Interessierte verkauft. Existenzgründerdaten unterliegen auch bei der HWK einer halbjährigen Schutzsperre.

Fazit

Neugründungen sind für die Wirtschaft und den Handel von größter Wichtigkeit. Gründer brauchen in der Regel eine komplette Erstausstattung, bspw. PC, Drucker oder Büromaterial. Je nach Branche werden auch entsprechende Software, Maschinen und Geräte benötigt. Methodische und zielgerichtete Werbung verspricht den Lieferanten hier gute Geschäfte. Der Gründer selbst hat wenige Chancen, der Werbeflut zu entgehen. Um selbst am Geschäftsleben teilnehmen zu können, muss er seine Firma nach außen darstellen. Er sollte allerdings bei allen Formularen, einerlei ob in Papierform oder im Internet, der Weitergabe der Daten von vornherein widersprechen. Damit kann er die Werbeflut zumindest eindämmen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Geben Sie bei merkwürdigen Adressformularen Ihrer persönlichen Adresse immer eine private Note oder einen Referrer mit auf den Weg, so erkennen Sie später, wer Ihre Adresse weitergegeben hat und können entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Beispiel:

Die IHK will bei Ihrem Existenzgründerseminar Ihre Adresse aufnehmen. Sie wissen ja nun, was damit passieren kann und geben anstelle von bspw. Torsten Montag - Thorsten Montag an. Oder anstelle von Birkenweg 12 - Birckenweg 12. So erkennen Sie immer, wer Ihre Adresse verkauft und weitergibt. Das muss natürlich bei jedem Weitergeben neue variiert werde. Aber bitte nur bei ungefährlichen Adressangaben, nicht etwa bei Lieferanten und Kunden, so dass Sie später eine falsch ausgestellte Rechnung bekommen, die wiederum einer Prüfung durch das Finanzamt nicht standhält.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Für alle Unterhaltungen, egal ob geschäftlich oder privat ist es wichtig, die Hände als Ausdrucksmittel zu nutzen. Sie unterstreichen Ihre Aussagen oder können Sie als Lügner entlarven, wenn Sie verkrampft und unsicher „verknotet“ werden.

Positive Handsignale

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Hände während eines Gesprächs zu halten und ein Wechsel zwischen diesen Positionen ist natürlich jederzeit möglich.

Das lockere Kreuz

Locker ineinander gelegt, sind Sie jederzeit bereit, aktiv in ein Gespräch einzusteigen und können dabei mit Ihren Händen Ihre Aussage unterstreichen. Falls Sie dazu neigen, die Hände in dieser Position fest zu verkrampfen, sollten Sie sich eine andere Handhaltung zulegen.

Die Schale

Bei der Position der Schale liegt eine Hand locker in die andere gelegt. So ist es jederzeit möglich, die Hände voneinander zu lösen und sie als Hilfsmittel zum Unterstreichen der gesagten Worte zu benützen. Diese Handhaltung ist vor allem gut geeignet, wenn Sie dazu neigen, die Hände im Kreuz zu fest zu verschränken.

Das lockere Halten

Eine Hand hält locker vor dem Körper die zweite indem sie das Handgelenk umgreift, so dass ein Lösen dieser Position jederzeit möglich ist. Diese Haltung hat den Vorteil, dass Sie entspannt stehen können und die Hände trotzdem nicht unbeteiligt neben dem Körper baumeln.

Ungünstige Handhaltungen

Unsicherheit, Nervosität und sogar Ablehnung transportieren die folgenden Handhaltungen während eines Gesprächs.

Steifer Finger

Bei dieser Haltung werden die beiden Zeigefinger der Hände ausgestreckt und berühren sich gegenseitig. So stehen die Hände ständig unter einer negativen Spannung und eine überzeugende Gestik während des Gesprächs wird unmöglich.

Die Gebetshände

Wie in der Kirche werden die einzelnen Finger beider Hände ineinander verschränkt und bilden eine feste Einheit, die bei Bedarf nicht schnell genug gelöst werden kann. So verhindern Sie jede Geste, die Ihre Worte positiv unterstreichen könnte.

Vor allem die Hände sprechen mehr als uns manchmal lieb ist, doch es ist leicht sie als positives Mittel zu nutzen, um jeden Gesprächspartner schnell von Ihrem Interesse und Ihrer fachlichen Kompetenz zu überzeugen. Die Hände und der gesamte Körper bilden das äußerliche Bild, das den ersten Eindruck erweckt, der schon entscheidend für den weiteren Gesprächsverlauf sein kann.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, muss sich auch mit der Thematik der Eröffnung und Führung eines Geschäftskontos beschäftigen. Das Geschäftskonto bietet die Möglichkeit, private Gelder strikt von Firmengeldern zu trennen, was die Buchführung erleichtert und übersichtlicher ist.

Wie es privat üblich ist, sollte der Gründer sich im Vorfeld über die Arten der angebotenen Geschäftskonten und den damit verbundenen Kosten informieren. Gute Möglichkeiten bietet ein Geschäftskonto Vergleich im Internet. Vorab sollte die grundsätzliche Frage geklärt werden, ob im Zusammenhang mit der Führung des Geschäftskontos auch Beratungsbedarf besteht und das Geschäftskonto aus diesem Grund bei einer Filialbank in der näheren Umgebung geführt werden sollte. Wer auf Beratung durch die Bank verzichten kann, der kann sein Geschäftskonto durchaus online führen. Inzwischen gibt es Anbieter, die für die Führung des Geschäftskontos keine Gebühren verlangen und auf ein guthabengeführtes Konto sogar Zinsen zahlen.

Fragestellungen, die zu klären sind

• Online-Kontoführung oder Filialbank
• Kontovergleich im Internet
• Möglichkeit der Nutzung eines Kontokorrentkredites
• Besteht Beratungs- und Kreditbedarf

Regionalbanken richten auf Anfrage jedem Gründer ein Geschäftskonto ein. Nicht immer ist es sinnvoll bei der Kontoführung im gewerblichen Bereich oberste Priorität der Gebührenfreiheit zu geben. Wer sein Geschäftskonto bei seiner bisherigen Hausbank eröffnet, hat den Vorteil, dass er den Mitarbeitern der Bank aus der Vergangenheit als zuverlässiger Kunde bekannt ist, und bekommt unter Umständen deswegen einen größeren Kontokorrentkredit eingeräumt, als wenn er woanders Neukunde und Existenzgründer ist.

Quelle: Dieser Artikel wurde von http://www.finanzr.net zur Verfügung gestellt.

Auch im Oktober haben wir für unsere Leser wieder viele neue und interessante Begriffe ins Gründerlexikon aufgenommen. Wir haben allgemeine Rechtsbegriffe, wie Stundung oder Vollkaufmann ebenso in unserem Lexikon definiert, wie häufig vorkommende Begriffe aus dem Rechnungswesen oder dem Steuerrecht etc. So können Sie z. B. nachlesen, was hinter der Bezeichnung Arge steht. Oder Sie können sich informieren, was eine Sperrzeit ist und welche Gründe zu einer Sperrzeit führen.

Im Bereich des Rechnungswesens haben wir unter anderem erläutert, was unter dem Begriff Finanzbuchführung zu verstehen ist. Sie erfahren, wie mit deren Hilfe das Gesamtergebnis eines Unternehmens erfasst wird.

Und falls Sie sich für den Bereich des Steuerrechts interessieren, finden Sie Informationen zu Begriffen, wie Einkommenssteuererklärung oder Einkommensteuertarif. Sie erfahren ebenfalls, auf welcher Grundlage es zu Einkommenssteuervorauszahlungen kommt oder wann diese jeweils zu entrichten sind. Sie können sich auch informieren, wie der Begriff Nebeneinkünfte definiert wird und wann Nebeneinkünfte einkommenssteuerpflichtig sind. Außerdem können Sie nachlesen, was unter Schwarzgeld zu verstehen ist und wie Schwarzgeld entstehen kann.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Asiaten sind oftmals ihr gesamtes Arbeitsleben hindurch bei ein und dem selben Unternehmen beschäftigt. Karriere macht man hier nicht durch einen stetigen Wechsel oder Job-Hopping, wie zum Beispiel in Europa oder in Amerika, sondern durch Loyalität und Unternehmenstreue. Auch gerichtliche Auseinandersetzungen führen in Asien – anders als in Europa oder Amerika – zu einem sofortigen Abbruch sämtlicher geschäftlichen Beziehungen.

Loyalität

Asiaten zeichnen sich durch eine sehr hohe Loyalität zu ihrem Arbeitgeber aus, so dass es keine Seltenheit ist, auf Führungskräfte zu stoßen, die seit ihrem Studium immer in demselben Unternehmen beschäftigt waren oder sind. Dies hat nichts mit einer mangelnden Flexibilität oder Kompetenz zu tun, sondern liegt in der dortigen Arbeitsmentalität begründet.

Im Gegensatz wird man sehr über die europäische Gewohnheit erstaunt sein, sich grundsätzlich „nach oben zu bewerben“ und Jobs anzunehmen, die immer höher vergütet und in der Hierarchieebene weiter oben angelegt sind, als der vorherige. So etwas gibt es in Asien so gut wie gar nicht, denn befördert oder mit Führungsaufgaben betraut, werden nur unternehmenserfahrene Mitarbeiter.

Wenn Ärger nicht ausbleibt?

Auch wenn es einmal nicht so läuft, wie es soll und Ärger gibt, ist hier ein Schlichten immer besser als ein Richten. Dabei können durchaus auch Botschaften, Konsulate, Diplomaten, Wirtschaftsverbände oder ähnliches (je nach Unternehmensgröße und Wichtigkeit) als Dritte herangezogen und vermittelnd tätig werden. Grundsätzlich gilt hier, dass asiatische Unternehmen eine Geschäftsbeziehung abbrechen, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt. Eine Rückkehr zur Tagesordnung nach dem Prozess ist so gut wie ausgeschlossen und eine erneute Aufnahme der Geschäftsbeziehung so aufwendig wie ein neuer Erstkontakt mit einem völlig fremden Unternehmen.

Hierbei ist für das deutsche oder europäische Unternehmen auch zu bedenken, dass Asiaten grundsätzlich wie der sprichwörtliche Pech und Schwefel zusammenhalten. Dies kann den Verlust weiterer Kontakte durchaus genau so bedeuten, wie eine eventuell nicht zustande kommende Erstanbahnung von Geschäften.

Quelle: http://www.tricon.de

Die online Englischschule Englishtown hat ein neues Konzept zum Englisch Lernen entwickelt, welches interaktive Übungsmaterialien verbindet mit live Englischunterricht. Das Ziel ist Menschen zu ermöglichen 24 Stunden täglich, von jedem beliebigen Ort mit muttersprachigen Englischlehrern ihre Englisch Kenntnisse zu verbessern. Die Methode nennt sich EFEKTA™ System und basiert auf drei Kernaspekten, die dasEnglisch online lernen effektiver machen sollen: Lernen - Üben - Anwenden.

Zum Englisch Lernen stehen im online Englischkurs über 1500 Stunden interaktive Lernmaterialien wie Podcasts, Flashcards, Videos, ein Grammatik Lab und ein Aussprachelabor zur unbegrenzten Nutzung zur Verfügung. So können 24 Stunden täglich flexibel das Lese-, Sprech-, Schreib- und Hörvermögen verbessert werden.

Zum Englisch Üben werden virtuelle Konversationsklassen besucht, in denen mit muttersprachigen Englischlehrern wechselnde Themen- und Sprachgebiete erarbeitet werden. In diesem, in kleinen internationalen Gruppen stattfindenden, Englischunterricht haben Studenten die Möglichkeit Unklarheiten zu besprechen, sowie ihre Aussprache und Fehler korrigieren zu lassen.

Weiterhin steht den Studenten eine online Community zur Verfügung, die die direkte Anwendung der neu erlernten Sprachkenntnisse ermöglicht. Die Community Mitglieder stammen aus über 120 Ländern und haben das gemeinsame Ziel ihre Englisch Kenntnisse zu verbessern. Der interkulturelle Austausch wird unterstützt durch ein Sprach- und Text-Chat sowie kostenlose Materialien, welche täglich wechselnde Artikel und Lektionen, Videos und Tests umfassen.

So wird schließlich das Englisch lernen im heimischen Wohnzimmer und gleichzeitig in einem dennoch internationalen Umfeld realisiert. Englishtown ist mit diesem Konzept übrigens Testsieger im E-Learning-Bereich der Stiftung Warentest (11/2001) geworden!

Quelle: englishtown.de

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Nun sind alle Weichen für ein aktives Präsentieren gestellt und Sie haben bei Ihrem Verhandlungspartner mit einer positiven Ausstrahlung alle Chancen um Ihr Vorhaben vorzustellen. Als Existenz- oder Firmengründer fällt Ihnen jetzt komplexe Aufgabe zu, Ihren Verhandlungspartner von Ihrem Konzept zu überzeugen. Ob Sie dabei nur ihm Ihre Vorstellungen unterbreiten müssen oder mehrere Zuschauer haben, ist nicht ausschlaggebend.

Die richtige Position bei der Präsentation

Eine Präsentation findet meist im Stehen statt. Stellen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie die Füße in Schulterbreite leicht auseinanderstehen. So haben Sie einen bequemen Stand, bei dem das Gewicht auf beide Beine verteilt wird. Nun werden die Hände locker vor dem Körper gehalten und Sie erreichen eine Körperhaltung mit Spannung, die nicht verkrampft wirkt.

Dadurch wird es Ihnen leicht fallen, die richtigen Worte zu finden und Ihre Präsentation mit den passenden Handbewegungen zu unterstreichen. Selbstverständlich werden Sie die Körperposition einige Male nachkorrigieren müssen. Versuchen Sie diese Korrekturen unauffällig in eine Bewegung zu integrieren und Ihre Zuhörer werden dies nicht als negativen Punkt in Erinnerung behalten.

Ungünstige Körperhaltungen während einer Präsentation

Eine ungünstige Körperhaltung während einer Präsentation kann alle noch so gut recherchierten und perfekt aufbereiteten Argumente vernichten, denn Ihr Verhandlungspartner wird anhand Ihrer Körperhaltung sein Maß an Aufmerksamkeit bestimmen.

Zu locker und gelöst

Auf einem Bein das Gewicht des Körpers, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, so kann auch ein Lächeln nicht mehr verbergen, dass Sie eigentlich nichts präsentieren möchten. Der lockere Stand signalisiert etwas Abwartendes und sogar Langeweile. Jeder Zuhörer wird dies gleich negativ empfinden und Ihrer Präsentation damit weniger Chancen einräumen.

Aufreizend mit Hüftschwung

In der sogenannten Model-Haltung werden Sie ebenso wenig auf Gegenliebe stoßen, denn der Hüftschwung und die damit präsentierten Reize lenken vom Thema ab und Ihr Zuhörer wird nach der Präsentation nicht zugeben wollen, dass er abgelenkt war und so ein schnelles Ende der Verhandlung suchen.

Die Kleinmädchen-Haltung

Mit beiden Beinen direkt nebeneinander und den Händen vor dem Körper verschränkt signalisieren Sie enorme Unsicherheit und Nervosität. Bildlich gesprochen wirkt es, als wollten Sie sich dünn und klein machen. So wird Ihr Verhandlungspartner sie als unsicher, verkrampft und wenig überzeugend empfinden und Ihre gut vorbereitete Präsentation wird kein gutes Ergebnis bringen.

Übungen vor dem Spiegel

Die Körperhaltungen für eine Präsentation lassen sich gut vor einem Spiegel üben. So sehen Sie selbst, wie Sie auf Ihren Verhandlungspartner wirken und auch ob das Lächeln auf Ihrem Gesicht vielleicht zu breit ist und Überheblichkeit signalisieren könnte.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Die Hamburger EOS-Gruppe, die im Forderungsmanagement tätig ist, und das Marktforschungsinstitut Ipsos führte kürzlich eine Studie über die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen durch. Diese ergab, dass nur jede vierte Rechnung nicht pünktlich bezahlt wird. Die Ergebnisse der Studie wurden mit den Ergebnissen in den Ländern Großbritannien, Schweiz, Bulgarien und Ungarn verglichen. Dabei ergab sich, dass die deutschen Unternehmer durchschnittlich die kürzesten Zahlungsziele gewähren – gerade einmal 25 Tage haben die Kunden Zeit zu bezahlen.

57 Prozent der deutschen Industrieunternehmen gehen davon aus, dass sich Zahlungsbereitschaft in den nächsten zwei Jahren drastisch abnehmen wird. Auch die anderen Branchen schließen sich hier – noch etwas positiver gestimmt – an. Aber auch in den letzten Jahren hatte sich die Zahlungsmoral bereits verschlechtert. In allen Branchen klagen mindestens 40 Prozent der Unternehmer über eine schlechtere Zahlungsbereitschaft.

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 44
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Asiaten sind sehr höflich und erwarten dies auch immer von ihren Geschäftspartner. Wichtig ist dabei vor allem ein hohes Maß an Seriosität, was die Kleidung, die Mimik, die Gestik und auch die Körpersprache betrifft.

Kleidung

Grundsätzlich legt man in Asien Wert auf konservative Umgangsformen. Dies betrifft auch die Kleidung bzw. den Kleidungsstil. Im geschäftlichen Bereich ist für Herren also der dunkle Anzug grundsätzlich ein verpflichtender Bestandteil der Garderobe. Grundsätzlich sollte man dazu ein Hemd in einer konservativen Farbe (weiß oder hellblau) und eine passende Krawatte tragen.

Selbst in kreativen Berufen sollte man die Kreativität nicht am Kleidungsstil darstellen, da man sich sonst lächerlich macht. Dies würde eher das Gegenteil bewirken, da dann an der Kompetenz des deutschen Partners gezweifelt wird. Asiaten legen grundsätzlich Wert auf gediegene Kleidung in bester Qualität, so dass dies auch die Accessoires und Schuhe betrifft.

Mimik und Gestik

Da Asiaten in einer Schamkultur leben, sind sie mit direkten Gesten grundsätzlich sehr zurückhaltend und fühlen sich durch übertriebene Gefühlsäußerungen eher unangenehm berührt. Dies gilt auch für einen zu direkten Blickkontakt. Man schaut seinen Gesprächspartner zwar an, vermeidet aber das – in Deutschland oft übliche – permanente Fixieren des Gegenübers. Auch zu übertriebene Gestik wird eher als Bedrohung und Machtäußerung empfunden, so dass sich der Gesprächspartner unbehaglich fühlt.

Dies gilt auch bei Einladungen und geschäftlichen Essen. Man winkt das Personal grundsätzlich nicht mit einer ausladenden Geste an den Tisch. Am sichersten geht man, wenn man den Blickkontakt nicht permanent aufrecht hält, sondern lieber den Blick vom Kinn bis zum zweiten Hemdknopf schweifen lässt und nur hin und wieder nach oben sieht, um etwaige Signale „einzufangen“.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Die Bedienung von Twitter ist eigentlich insgesamt denkbar einfach. Im ersten Schritt muss natürlich zunächst einmal ein Account angelegt werden. Klicken Sie hierfür auf der Startseite auf „Sign up now“. Noch schnell der Name, ein Benutzername, die Emailadresse und ein Passwort eingegeben und schon ist der Twitter-Account angelegt. Im Anschluss daran kann man auch noch direkt seine Kontakte durchsuchen lassen, ob Bekannte oder Freunde bereits bei Twitter angemeldet sind. Diesen Schritt kann man aber auch überspringen. Und schon können Sie Ihren ersten Tweet absetzen.

Um Twitter richtig sinnvoll nutzen zu können, gibt es inzwischen einige praktische Tools, die die Arbeit mit diesem Kommunikationsmedium etwas vereinfachen.

Shorter (Linkverkürzer)

Da Sie bei Twitter nur 140 Zeichen für Ihre Message haben, sind die meisten Links zu lang. Deshalb benötigen Sie einen Linkverkürzer, der den Link in eine kürzere URL umsetzt. Besonders wichtig ist, dass der Dienst 301 Redirect einbezieht, damit nach dem Aufrufen des gekürzten Link im Browser wieder der ausführliche Link erscheint.

Hier eine Liste mit den wichtigsten Shorter-Diensten:

Weitere Shorter-Dienste im Überblick finden Sie bei Searchengineland.

Die nützlichsten Addons für Firefox

Firefox lässt sich mit einigen Addons „twitter-kompatibel“ machen. Hier eine Auswahl:

  • Tweetbar: Dieses Plugin ergänzt Firefox um eine Leiste an der Seite, die die Tweets der Freunde und auch die eigenen anzeigt. So bleibt man immer auf dem Laufenden.
  • PowerTwitter: Dieses Plugin erlaubt es, Flickr-Fotos und Videos von Youtube in Tweets einzubinden.
  • Twitzer: Dieses Plugin kann Nachrichten twittern, die die maximale Länge von 140 Zeichen überschreiten. Dazu wird die Nachricht in einen Link zu packen.
  • TwitterLine: Damit erscheint in Firefox eine Leiste, die verschiedene Twitterbefehle bereitstellt.
  • Firefox Search Plugin: Dieses Plugin verwendet das Suchfeld von Firefox, um direkt zu twittern.

Twitter-Online-Tools

Für Twitter gibt es inzwischen einige nützliche Tools, mit denen man seiner Followers organisieren und analysieren kann:

  • Mr. Tweet: Mithilfe von Mr. Tweet können Sie herausfinden, wie beliebt und damit einflussreich Ihre Follower sind.
  • Refollow: Dieses Tool hilft dabei, Freunde und Followers zu verwalten. Damit kann man sie nach verschiedenen Kriterien gruppieren und filtern.
  • Twimailer: Dieses Toll schickt jedesmal eine Email, wenn man einen neuen Follower hat, und informiert Sie über die wichtigsten Informationen über ihn.
  • Friend Or Follow: Dieses Tool zeigt an, welchen Twitter-Usern man selbst folgt, und wie viele davon auch zurückfolgen.

Viele hundert weitere nützliche Tools und Addons finden Sie bei der Karrierefibel oder beim Wortgefecht-Wiki.

Quelle: www.karrierebibel.de

In den besten Buchhaltungen kann es einmal passieren, dass eine Rechnung verloren geht. Während des Jahres fällt es kaum auf, dass sie fehlt. Doch wehe, das Finanzamt führt eine Umsatzsteuerprüfung durch und möchte die Belege sehen. Wenn der Beleg dann fehlt, kann der Prüfer den Abzug der Vorsteuer verweigern. Im vorliegenden Fall wollte die Unternehmerin nicht auf sich sitzen lassen, dass sie eine Rechnung in Höhe von 4.760 Euro brutto nicht geltend machen konnte.

Diesem Problem kann entgangen werden, wenn der Unternehmer eine Kopie der Rechnung besorgen kann. Dies entschied der Bundesfinanzhof im Januar 2009 (Aktenzeichen 14 K 2093/08). Falls es nicht mehr möglich ist, eine entsprechende Rechnung beizubringen, beispielsweise, weil der Rechnungsempfänger nicht mehr als Unternehmer tätig ist, muss das ursprüngliche Vorliegen der Rechnung anderweitig bewiesen werden. Hierfür können der betriebliche Schriftverkehr oder beweisende Kontoauszüge als Beweis beigebracht werden.

Wenn der Unternehmer keine Kopie der Rechnung besorgen kann, ist der Betriebsprüfer nicht verpflichtet, den Vorsteuerabzug zu genehmigen.

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 54
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Nun folgt der wichtigste Punkt der Unterhaltung. Mit der richtigen Sitzposition haben Sie bereits einen guten Eindruck hinterlassen und müssen ab jetzt mit Ihrer Kommunikationsfähigkeit punkten.

Die defensive Sitzhaltung

Mit dem Rücken an die Stuhllehne gepresst und beiden Armen vor dem Körper verschränkt bringen Sie sich in eine denkbar ungünstige Sitzhaltung. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und auf Ihren Verhandlungspartner wirken Sie rückzugsbereit. So vermitteln Sie den Eindruck, als wollten Sie dieses Gespräch gar nicht führen und Ihr Gegenüber wird gleich eine skeptische Haltung einnehmen.

Die angespannte Sitzhaltung

Wenn Sie nur vorne auf der Stuhlkante sitzen, wird Ihr Rücken in ein Hohlkreuz gezwungen und Ihr Oberkörper rückt zu nah an den Tisch heran. Wie in einem Gebet können Sie sich nicht mehr bewegen und mit zusätzlich gefalteten Händen sind Ihre Ausdrucksmöglichkeiten gänzlich eingeschränkt. In dieser Position wird es Ihnen schwerfallen, Ihren Geschäftspartner von Ihren Absichten und Vorhaben zu überzeugen.

Die lässige Sitzhaltung

Zu locker und fast lümmelmäßig auf dem Stuhl zu sitzen mag in einer privaten Unterhaltung angemessen sein. Aber für einen geschäftlichen Termin sollten Sie darauf verzichten, da ihr Gesprächspartner Ihre relaxte Haltung keinesfalls mit einem dynamischen Menschen verbindet, der zu den „Machern“ gehört. Er wird eher versuchen, Sie von seinen Argumenten zu überzeugen und Ihre eigene Position damit schwächen.

Die richtige Sitzhaltung

Benutzen Sie die Hälfte der Fläche zum Sitzen und beugen Sie sich leicht nach vorn. So signalisieren Sie Interesse und mit locker auf dem Tisch liegenden Händen vermitteln Sie Sicherheit und eine positive Ausstrahlung. Ihr Gesprächspartner wird ebenfalls eine solche Haltung einnehmen und einem positiv verlaufenden Gespräch steht nichts mehr im Wege.

Das Verschränken der Hände vermindert Ihre Möglichkeiten, das Gesagte zu unterstreichen. Gelöste Hände lassen eine Geste zu und Sie werden schnell feststellen, dass dies ganz automatisch geschieht. Natürlich sollten Sie nicht zu wild gestikulieren, da das Ihren Gesprächspartner erschrecken würde.

Die Beinstellung im Gespräch

Übereinander geschlagene Beine wirken ein wenig verkrampft. Die Sitzhaltung wird als geschlossen bezeichnet und häufig auch als solche gedeutet. Bringen Sie Ihre Beine unauffällig in eine lockere Position, in der beide Füße einen festen Halt auf dem Boden haben. So wird auch die unterstreichende Gestik mit den Händen lebendiger. Ihr Gesprächspartner wird Ihnen aufmerksam zuhören und Sie stärken damit ihre Verhandlungsposition.

Das Zuhören

In den Gesprächsphasen, in denen Ihr Gegenüber spricht, sollten Sie die Hände locker nebeneinander oder übereinander liegen lassen, da Ihnen so eine Erwiderung leichter fällt und Sie schnell wieder die Position des Gesprächsführers einnehmen können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Ganz wichtig ist, dass Geschenke an asiatische Geschäftspartner und auch an langjährige Geschäftsfreunde grundsätzlich – gemäß der dortigen Tradition – verpackt sein müssen. Allerdings gilt auch hier der Grundsatz, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, große dagegen eine Verpflichtung darstellen.

Präsente und Tradition in einer modernen Zeit

Wie so oft treffen auch hier Tradition und Moderne aufeinander. Wichtig ist es, die asiatische Tradition zu beachten, um den asiatischen Partner nicht vor den Kopf zu stoßen. Geschenke müssen immer ansprechend und dem Anlass entsprechend verpackt sein und werden mit einer leichten (bitte nicht übertreiben) Verbeugung überreicht. Dabei ist es wichtig, das Geschenk mit beiden Händen zu überreichen und nicht nur lapidar entgegenzuhalten.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Wert nicht übermäßig hoch ist und dies auch zum Ausdruck zu bringen, denn nach asiatischer Tradition muss hier immer ein Gegengeschenk erfolgen. Erhält man dagegen selbst ein Geschenk von einem asiatischen Geschäftspartner, so sollte man dieses mit beiden Händen entgegennehmen, sich bedanken und offene Freude zeigen. Wichtig ist es dabei, das Geschenk nicht unmittelbar auszupacken. Auch diese Reihenfolge zieht grundsätzlich ein Gegengeschenk nach sich.

Wie sieht das ideale Geschenk aus?

Das ideale Geschenk an Geschäftspartner und solche, die es werden wollen, zeichnet sich durch mehrere Eigenschaften aus. Es ist zum einen leicht (denn es muss auf der Rückreise getragen werden), es ist klein (denn es sollte keinen Gepäckaufpreis der Fluggesellschaft nach sich ziehen) und es bleibt finanziell in einem normalen Rahmen, denn ein Sprichwort besagt: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, große verpflichten“.

Dabei kann man beispielsweise ein Souvenir schenken, eine Flasche deutschen Wein (bei einer längeren geschäftlichen Beziehung, vorher die Vorlieben diskret heraus finden) oder eine CD mit klassischer Musik. Wichtig ist ein Geschenk auch nach erfolgreichen gemeinsamen Projekten, wobei es durchaus zu empfehlen ist, bei entsprechenden Besuchen, die Geschenke des asiatischen Unternehmens im Büro aufzustellen.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Auf den ersten Blick scheint Twitter nicht viel zu bieten zu haben: Sehr kurze Nachrichten mit gerade mal 140 Zeichen, die in den meisten Fällen nicht einmal wirklich etwas Interessantes berichten. Und doch hat Twitter für viele Menschen einen großen Nutzen, von dem auch Sie profitieren können.

Der Nutzen von Twitter

Sie können Twitter zunächst vor allem nutzen, um aktuellste Informationen über neue Webseiten, interessante Artikel, News und Nachrichten zu bekommen. Sie bekommen quasi für Sie relevante Informationen auf dem Präsentierteller serviert und müssen nicht einmal selbst danach suchen. Sie können dabei aber selbst entscheiden, welche Links für Sie interessant sind und welche Sie lieber ignorieren möchten.

Sie können der Twitter-Gemeinde aber auch Fragen stellen. Es tummeln sich hier so viele Spezialisten, dass sich sicherlich jemand finden wird, der sie beantworten kann. Experten für bestimmte Themen lassen sich am besten über die Twitter-Suche auffinden.

Wer twittern sollte – und wer besser nicht

Prinzipiell kann sich Twitter für jeden lohnen, wenn man einigermaßen auf Zack ist. Wer hier am Ball bleibt, kann man so viel zusätzlichen Traffic, also Besucher erzeugen. Gerade für Unternehmen kann es besonders praktisch sein, da sich mithilfe von Twitter der Bekanntheitsgrad der Firma steigern lässt. Es bleibt im Gespräch und kann Kunden kontaktieren. Das Unternehmen wird insgesamt präsenter und baut sich einen großen Stamm an geschäftlichen Kontakten auf.

Allerdings ist Twitter nicht für jedes Unternehmen das Richtige. Es gilt hier auf jeden Fall die Regel: „Entweder ganz oder gar nicht“. Die Idee, lediglich seine Unternehmensnews über dieses Medium zu verbreiten, funktioniert in den seltensten Fällen. Twitter ist ein Kommunikationsmedium und nicht wirklich für Monologe geeignet. Man kann nicht so nebenher twittern, da es – richtig gemacht – auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Geld verdienen mit Twitter

Inzwischen haben sich auch bereits sehr viele Möglichkeiten herauskristallisiert, wie man mit Twitter Geld verdienen kann. Die einfachste Form ist die Schaltung von Werbung in den Tweets eines Users. Viele Unternehmen nutzen Twitter auch, um ihre Produkte zu verkaufen. Sie vertreten Restposten oder stark reduzierte Sonderangebote und können so viele Leser auf ihre Seiten ziehen. Auch mit Coupons lassen sich auf diesem Weg Erfolge erzielen. Zukünftig werden sicherlich noch viele weitere Geschäftsideen mit Twitter aufkommen.

Quellen:
http://lermann-pr.com/
http://www.website-boosting.de
http://www.pr-agentur-blog.de
http://www.gruenderszene.de

Der Online StandortcheckZum bundesweiten IHK-Aktionstag für Existenzgründer zum Thema "Gründungsfinanzierung in turbulenten Zeiten – Wissen, worauf es ankommt" verschenkt die gb consite GmbH Gutscheine für datengestützte Standortanalysen mit dem "Online Standortcheck" an Existenzgründer.

Zu diesem Aktionstag am 4. November 2009 finden an vielen IHK Standorten Vorträge und Seminare statt. Dort erhalten die Teilnehmer kostenlos Informationen zu öffentlichen Förderprogrammen und Tipps zur Finanzierung.
Auch die gb consite GmbH möchte an diesem Tag Existenzgründer unterstützen und verschenkt zu diesem Anlass je einen Gutschein für ein Basispaket der innovativen Standortanalyse an alle Existenzgründer, die sich am 4. November 2009 zwischen 17:00 und 21:00 Uhr für den "Online Standortcheck" auf http://www.standortanalyse.biz registrieren*.

Gerade die Standortfrage spielt beim Bankengespräch häufig eine große Rolle. Der Kreditgeber möchte wissen, wie verlässlich die Zahlen sind, auf denen der Businessplan aufbaut. Eine einfache Zählung von Passanten reicht sicher nicht aus, ebensowenig eine reine Betrachtung der Einwohner- oder Kaufkraftzahlen für eine Gemeinde.
Die finanzierende Bank wird aber verlangen, dass die Ergebnisse der Standortanalyse objektiv, transparent und reproduzierbar sind.
Daher muss belegt werden, dass die Umsatzprognose als kalkulatorische Basis für die Gründungsfinanzierung korrekt und belastbar ist.

Der "Online Standortcheck" liefert vor allem mit seiner datengestützten Kundenpotenzial- und Umsatzprognose diese verlässliche Grundlage, um ausgehend vom geplanten Standort und den verschiedensten Standortfaktoren im Einzugsgebiet die für den Businessplan und somit auch für das Bankengespräch elementaren Zahlen zu erhalten.

Mit dem Ergebnisbericht der Standortanalyse liegt eine umfassende Zusammenstellung der wichtigsten Kenndaten eines Standortes für das geplante Geschäft vor, im Umfang so, wie von den Handelskammern empfohlen.
Informationen zur Methodik, zu den unterstützten Geschäftsmodellen und zu den verschiedenen Paketen und Preisen erhalten Sie auf der Website der gb consite GmbH.

* vollständige Registrierung mit allen Daten zu Adresse, Telefon und E-Mail erforderlich.


gb consite GmbH
Mittenheimer Straße 58
85764 Oberschleißheim bei München
Fon: 089/30905297-0
Fax: 089/30905297-9
http://www.standortanalyse.biz

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

„Bitte nehmen Sie doch Platz!“ Eine einfache Aufforderung. Doch wie nimmt man richtig Platz? Nehmen Sie nur auf der vorderen Sitzhälfte Platz und stellen Sie ihre Beine locker nebeneinander in eine leichte Schrittstellung. So ist der Oberkörper aufrecht und Sie haben Bewegungsfreiheit nach vorne und hinten. In dieser Position werden die Knie nicht zusammengepresst und Sie wirken gelöst und interessiert. Auch die richtige Sitzposition werden Sie einige Male aktiv korrigieren müssen, bis sie zu Ihrem normalen Verhalten in einem Gespräch gehört und der Ablauf sich soweit automatisiert hat, dass Sie Ihrem Gesprächspartner immer Aufmerksamkeit und gleichzeitig Durchsetzungsvermögen signalisieren.

Die Sitz-Haltung für die Frau

Frauen spielen gerne mit ihren Reizen und schöne Beine werden gern durch kurze Röcke betont. Für eine private Veranstaltung ist dies sicherlich ein positiver Effekt, denn jeder männliche Gesprächspartner wird seinen Blick gern über die weiblichen Reize gleiten lassen.

Für einen Geschäftstermin ist das Sitzen mit kokett übereinander geschlagenen Beinen nicht angebracht, denn fachliche Kompetenz lässt sich in den Köpfen der meisten nicht mit Attraktivität vereinbaren und so würden Sie nur unnötig Ihre Position schwächen. Ein männlicher Verhandlungspartner wird zudem ständig abgelenkt und Sie müssen eventuell etliche Male Ihr Anliegen wiederholen, was unnötig Zeit kostet und meist kein positives Ergebnis liefert.

Die ungünstigste Sitzposition

Unsichere Menschen sitzen oft mit fest zusammen gepressten Beinen auf der gesamten Sitzfläche des Stuhls. Die verschränkten Hände und der gebeugte Rücken sehen nicht nach Durchsetzungsvermögen aus, sondern transportieren Unsicherheit und Ergebenheit. Für einen geschäftlichen Termin, in dem Sie Forderungen stellen wollen, kann das tödlich sein. So schwächen Sie auch den fachlich perfekten Inhalt Ihrer Aussagen und Ihr Gesprächspartner wird an Ihrem Vorhaben zweifeln.

Lange Beine auf niedrigen Stühlen lassen einen Menschen oft nachlässig und lasch wirken, da die Beine gern eine X-Stellung einnehmen. Auch wenn hier das Sitzmöbel die eigentliche Schuld trägt, sollten Sie versuchen, eine unverkrampfte Sitzhaltung einzunehmen. Die X-Beine und die gerade nebeneinander gestellten Füße wirken in jedem Fall unsicher und verkrampft und ein leichtes Ausstrecken der Beine kann diesen Eindruck verhindern. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Oberschenkel nicht zu weit auseinander stehen, denn diese vermeintliche Lässigkeit wird meistens als Schlampigkeit aufgefasst.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Sinn und Zweck einer Einladung zum Essen (vor allem zum abendlichen Geschäftsessen) ist es, den Partner oder künftigen Partner als Mensch kennen zu lernen. 

Andere Länder, andere Sitten

In asiatischen Unternehmen bzw. unter asiatischen Partnern ist es auch üblich, sich selbst gegenseitig nachzuschenken, dies ist kein Zeichen von schlechtem Service im betreffenden Hotel oder Restaurant, sondern ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und Höflichkeit. Hier sollte man besser nicht verwundert sein und auch keine Bemerkungen machen, sondern am besten abgeklärt und normal wirken.

Wie schon erwähnt, ist es in asiatischen Ländern und Unternehmen normal, sein gesamtes Leben in einem Unternehmen zu verbringen und sich durch Beförderungen von ganz unten nach ganz oben hochzuarbeiten. Arbeitsessen, egal zu welcher Tageszeit, dienen einem Kennen lernen der Führungsebenen untereinander. deshalb sollte man sich auch nicht wundern, wenn der Partner erstaunt auf einen regelmäßigen „Beförderungswechsel“ reagiert und es seltsam findet, wenn in deutschen oder europäischen Unternehmen grundsätzlich höhere Stellen mit unternehmensfremden Mitarbeitern und über entsprechende Ausschreibungen besetzt werden. Erstaunten Nachfragen ist deshalb gelassen und kompetent zu begegnen.

Die Gegeneinladung

Die Gegeneinladung des deutschen Unternehmens sollte am besten in dem betreffenden Hotel oder einem sehr guten Restaurant erfolgen. Wichtig zu beachten ist auch hier, dass die asiatischen Partner sehr viel Wert auf Umgangsformen und Hierarchien legen. Grundsätzlich sind deshalb lästernde Bemerkungen über den Chef tabu.

Auch gelten solche Einladungen bei asiatischen Partnern grundsätzlich dem Kennenlernen der jeweiligen Führungsebenen untereinander, so dass auch immer auf eine korrekte Kleidung und sehr korrekte Umgangsformen geachtet werden sollte. Hier bietet sich ein Widerspruch gegenüber dem eigentlich zwanglosen Anlass des persönlichen Kennenlernens. Pluspunkte sammeln kann man dagegen mit allem, was ein gewisses Nationalitätsbewusstsein ausdrückt. Eine Empfehlung ist es zum Beispiel, beim Essen deutschen Wein servieren zu lassen.

Quelle: http://www.tricon.de
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Das wohl schwierigste am eigentlich einfachen Einstieg in Twitter sind die vielen eingebürgerten Begriffe, die Twitterer verwenden. Damit Sie daran schon einmal nicht scheitern können, haben wir Ihnen hier ein kleines Glossar zusammengestellt.

follow: Follow heißt übersetzt soviel wie „folgen“ und bezieht sich auf die Nachrichten eines anderen Twitterers. Wenn Sie jemandem folgen möchten und damit alle Nachrichten, die er schreibt, auf Ihrer Übersichtsseite angezeigt bekommen möchten, müssen Sie sein Profil besuchen und unter seinem Bild/Namen den Button „Follow“ drücken.

unfollow: Wenn Sie einem anderen Twitterer nicht mehr folgen möchten, können Sie den Status „unfollow“ setzen. Dazu besuchen Sie entweder das Profil des Twitterers, öffnen neben dem Status „Following“ das Dropdownfeld und wählen „Unfollow“ aus. Das gleiche erreichen Sie, wenn Sie in Ihrem eigenen Profil auf die „Followers“ klicken. Neben dem Namen des betreffenden Twitterers finden Sie zwei Schaltflächen. In der rechten lässt sich wieder „Unfollow“ auswählen.

Follower: Ein Follower ist jemand, der einem folgt und der die eigenen Nachrichten liest.

Following: Diese Anzeige im Profil gibt an, wie vielen Twitterern Sie selbst folgen.

Followfriday: Unter einem Followfriday versteht man es, wenn ein Twitterer einen seiner Freunde empfiehlt und die anderen Twitterer dazu auffordert, diesem zu folgen. Auf diese Weise erhält eine einzelne Person auf einen Schlag sehr viele Followers. Dennoch sollte nicht unbedingt jedem Followfriday blind Folge geleistet werden, sondern erst einmal überprüft werden, ob der entsprechende Twitter-User überhaupt über Dinge schreibt, für die man sich interessiert.

Tweet: Jede Nachricht, die die Twitterer veröffentlichen, wird als Tweet bezeichnet (auch: Update).

Timeline: Die Timeline ist auf der persönlichen Übersichtsseite zu finden. Hier werden in chronologischer Reihenfolge (von neu nach alt) die Nachrichten der Twitterer angezeigt, denen Sie folgen.

Retweet (RT)
: Wenn Sie bei einem Ihrer abonnierten Twitterer etwas Interessantes lesen, können Sie diese Nachricht mit einem Retweet an Ihre eigenen Follower weiterleiten. Der Wortlaut des Tweets bleibt dabei gleich, aber davor wird der Ausdruck „RT @benutzername“ gesetzt. Wenn beim retweeten der Wortlaut verändert wird, geben Sie die Quelle an, indem Sie den Ausdruck „via @benutzername“ an den Tweet dran hängen.

@reply: Wenn Sie auf die Nachricht eines anderen Twitterers antworten möchten, beginnen Sie Ihren Tweet mit „@benutzername“, wobei „benutzername“ dem Namen des anderen Twitterers entspricht. Dahinter schreiben Sie Ihre Antwort.

Quellen:
http://blog.datenschmutz.net
http://www.volksfreund.de
http://conception-blog.com
 

Der Small Talk

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Ob geschäftlicher Termin oder Party, der Small Talk gehört zu beiden Anlässen. Schon die Körperhaltung sagt viel über Ihre Stimmung aus. Wenn die Körper der Gesprächspartner ein Dreieck bilden, also sich schräg gegenüber stehen, signalisieren Sie Desinteresse. Ihre Blicke werden durch die Gegend wandern und so fühlt sich Ihr Gegenüber nicht ernsthaft wahrgenommen. Schon eine kleine Drehung zum Partner hin beweist Interesse und das Herstellen des Blickkontaktes lässt den Small Talk für beide positiv verlaufen, denn auch Ihr Partner wird sich Ihnen zuwenden.

Die Mimik

Mit den Gesichtsmuskeln lassen sich viele verschiedene Signale senden. Oft geschieht das unbewusst und wenn Ihr Gegenüber einen Vorschlag macht, der nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sollten Sie dies auf keinen Fall gleich mit einem Stirnrunzeln quittieren. Auch eine leichte Schräglage des Kopfes wird von Ihrem Gesprächspartner als Skepsis gedeutet und ein erhofftes Gesprächsergebnis kann so gleich zu Beginn ins Wanken geraten.

Der Augenkontakt

Die Augen verraten, was Sie gerade denken und wie Sie sich fühlen. Unruhig umherschweifende Blicke verraten zum einen Desinteresse und zum andern Unsicherheit. Der häufige Blick auf den Boden signalisiert Unterwürfigkeit und ein geringes Selbstbewusstsein.

Ein ruhiger Blick und das Suchen des Augenkontakts im direkten Gespräch werden meist als Offenheit und Charakterstärke gedeutet und tragen somit zu einem positiven Gesprächsverlauf bei. Ein stetiges Starren in die Augen des Gesprächspartners verunsichert diesen und so sollten Ihre Blicke zwischendrin auch zu den Unterlagen wandern, um dann erneut einen Augenkontakt zu Ihrem Gegenüber herstellen zu können.

Gleiche Körperhaltungen bei Gesprächspartnern

Wenn die eigene Körperhaltung Offenheit signalisiert, wird diese positive Haltung auch gern vom Gesprächspartner angenommen und so lassen sich leicht unterbewusste Sympathien bilden, die für ein sachliches Gespräch sorgen, bei dem beide Parteien ihre Meinung vertreten können. Der zuhörende Partner wird Ihnen vollkommen seine Aufmerksamkeit schenken und das Herstellen des Blickkontaktes vervollständigt die perfekte Grundlage für eine gute Verhandlung.

Im Laufe eines Gesprächs verändert sich die Körperhaltung immer wieder. Sie werden ein wenig nachkorrigieren müssen. Das erfordert zu Beginn mehr Aufmerksamkeit, aber Sie werden feststellen, dass Ihre Körpersprache sich nach einiger Zeit selbst zum Positiven hin entwickelt und je mehr Geschäftstermine oder Small Talks sie absolviert haben, desto unbewusster wird Ihr Körper eine positive Haltung einnehmen und für jedes Gespräch die beste Basis herstellen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

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Grundsätzlich bleibt erst einmal festzuhalten, dass die Deutschen und Deutschland sowie die deutschen Produkte und Dienstleistungen in Asien im Großen und Ganzen einen guten Ruf besitzen. Eine gute Ausgangsbasis für Geschäfte und geschäftliche Kontakte sollte man meinen. Wirklich? Hier lauern unter Umständen zahlreiche „Fettnäpfchen“, in die man als Deutscher oder als Europäer bei den Asiaten problemlos treten kann. Deutsche gelten bei Asiaten als pünktlich und sparsam. Sie sind in den Augen asiatischer Geschäftspartner zuverlässig, so dass man gern und gut mit ihnen zusammenarbeitet. Auch gilt der Deutsche als qualitätsbewusst, was in Asien ebenfalls eine gern gesehene Eigenschaft ist.

Respekt vor anderen Kulturen

Grundsätzlich erwarten Asiaten von den Deutschen einen gewissen Respekt vor ihrer eigenen Kultur. Dies ist allerdings bei Geschäftsessen und geschäftlichen Treffen in vielen Unternehmen nach wie vor ein Problem, da die meisten Mitarbeiter mit den asiatischen Umgangsformen so gut wie nicht vertraut sind.

Wichtig ist den Asiaten neben Markenprodukten und Spitzenqualität auch eine intensive Praxisnähe und Professionalität. Zudem wird sehr viel Wert auf einen funktionierenden Kundendienst gelegt, wobei man unter Umständen den Wortteil „dienen“ sehr ernst nehmen muss. Auch sollten eine grundsätzliche Toleranz der asiatischen Kultur und ein Verständnis für die dortige Denkweise vorhanden sein. Führungskräfte legen sehr viel Wert auf eine persönliche Anwesenheit des Spitzenmanagements bei wichtigen Entscheidungen und Anlässen sowie auf eine gute Kooperation (auch mit lokalen Partnern).

Verhandlungen benötigen sehr viel Zeit und Geduld, - so dass man ungeduldig wird, wenn der deutsche Partner diese nicht aufbringt -, sehr gute, fast diplomatische Umgangsformen und hervorragende Kenntnisse in der englischen Sprache. Kurz: Ein asiatischer Partner wird mit deutschen Partnern (zumindest am Anfang) nie Deutsch sprechen.

Hierarchiedenken

Viele Asiaten stören die kurze Firmenzugehörigkeit und das so genannte Job-Hopping deutscher Partner. Hier liegt die Ursache in gewachsenen Traditionen, die es zu akzeptieren gilt. In Asien wird auch – im Gegensatz zu Deutschland – grundsätzlich Wert auf Hierarchien gelegt.

Quelle: http://www.tricon.de 
 

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Neben der Sprache, in der man mit Wörtern seine Meinung ausdrücken kann, gibt es noch die Körpersprache, die oft vernachlässigt wird. Dabei sagt die Körperhaltung sehr viel über die eigene Überzeugung aus. Unsicherheit und Nervosität spiegeln sich darin genauso wieder wie Durchsetzungsvermögen und Tatkraft. Für den positiven Verlauf einer Verhandlung ist die Körpersprache also ein wichtiger Punkt.

Wie im Privatleben so kann auch bei einem Geschäftstermin der erste Eindruck schon entscheidend und damit wegweisend sein. Mit einer perfekten Begrüßung legen Sie den Grundstein für eine gute Verhandlung. Ein wichtiges Mittel, das sehr viel Körpersprache enthält, ist das Händeschütteln. Hier gilt es einen Mittelweg zu finden, denn ein zu fester Händedruck, der einem Schraubstock gleicht, ist genauso unangenehm wie ein zu schlaffer, denn dieser hinterlässt den Eindruck von wenig Selbstbewusstsein.

Auch das kräftige Schütteln der Hand ist keinesfalls ein Zeichen von Tatkraft, sondern demonstriert eher eine Übermacht und der Geschäftspartner hat das Gefühl, dass ihm der Arm ausgekugelt werden soll.

Die richtige Haltung

Aufrecht und trotzdem locker sollte die Körperhaltung bei einer Begrüßung sein. Mit dem Körper zum anderen gewandt stellen Sie Blickkontakt her und lächeln dabei. So spürt Ihr Gesprächspartner, dass Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit widmen und Sie erreichen eine positive Grundhaltung Ihnen gegenüber. Falls der Gesprächspartner kleiner ist, reicht eine leichte Neigung mit dem Kopf völlig aus, um den richtigen Blickkontakt herzustellen. Auf keinen Fall sollten Sie sich spürbar nach vorn beugen.

Die Ausstrahlung

Bei der Begrüßung sollte nicht schon an den nächsten Schritt gedacht werden. Die Stellung eines Beines schräg nach außen, würde schon darauf hindeuten und dem Gesprächspartner Zeitmangel und Desinteresse signalisieren. Er deutet diese Begrüßung als ein lästiges Übel und die Körperhaltung drückt aus, dass Sie eigentlich nur im Vorbeilaufen die Hand schütteln. So fühlt sich der andere nicht wirklich ernst genommen und das Gespräch ist bereits vor Beginn auf eine ungünstige Bahn geraten.

Das Vorbeugen

Wenn Ihr Geschäftspartner wesentlich kleiner als Sie ist, dann sollten Sie sich beim Händeschütteln auf keinen Fall nach vorne beugen. Auch wenn Sie glauben, dass Sie ihm damit entgegenkommen, wird ein spürbares Vorbeugen eher als Überheblichkeit gedeutet und weniger als freundliches Entgegenkommen.

Unsympathische Gesprächspartner

Es kommt vor, dass schon der erste Eindruck vom Gegenüber negativ ausfällt und man am liebsten weggehen würde. Doch wenn der Körper dies nach außen transportiert, indem sie sich so weit wie möglich nach hinten beugen, dann hilft auch ein nettes Lächeln nicht mehr, denn Ihr Gesprächspartner hat bereits erkannt, dass er keine Sympathie von Ihnen zu erwarten hat.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Für Unternehmer ist es heutzutage besonders wichtig, sich potentiellen Kunden auch im Internet zu präsentieren. Dabei ist nicht nur eine gut gemachte Website wichtig, sondern auch die regelmäßige Beteiligung am Social Networking. Vorreiter auf diesem Gebiet ist der Anbieter XING, aber auch andere Dienste kommen hierfür in Frage. Für den Erfolg auf diesen Plattformen ist es jedoch primär wichtig, dass Sie sich korrekt präsentieren. Wir zeigen Ihnen, auf welche Punkte Sie achten müssen, damit Sie bei Interessenten gut ankommen.

Die eigenen Ziele

Ein wichtiger Teil des eigenen Profils ist die Beschreibung der eigenen Ziele, die man mit XING verwirklichen möchte. Damit andere Geschäftsleute Sie gezielt ansprechen können, müssen diese zum einen wissen, welche Leistungen Sie anbieten. Zum anderen ist es auch interessant zu wissen, wonach Sie suchen. Beschreiben Sie Ihre Ziele möglichst nicht nur mit einzelnen Wörtern, sondern etwas ausführlicher.

Persönliche Interessen

Wenn man Interessen angibt, sollten sich diese immer auf das geschäftliche Umfeld beziehen. Auch wenn Interessen eher etwas Persönliches sind, haben private Interessen wie Hobbys oder Freizeitaktivitäten hier nichts verloren. Dies kann ansonsten schnell unprofessionell wirken.

Übrigens sehen viele XING-Mitglieder gemeinsame Interessen als Ansatzpunkt für einen ersten Kontakt an. Insofern ist das Ausfüllen dieses Feldes wichtiger als man auf den ersten Blick meinen möchte.

Mit einem Foto überzeugen

Seinem Profil kann man auch ein Foto hinzufügen, um bei seinen neuen Geschäftskontakten auch persönlich einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wichtig ist hierbei, dass Fotos aus dem privaten Umfeld nicht eingesetzt werden können. Familienmitglieder haben darauf nichts verloren. Bevorzugen sollten Sie ein professionelles Portrait-Foto, auf Sie als Mann einen Anzug und als Frau ein Kostüm tragen.

Mit der Qualifikation punkten

Damit sich Interessenten darüber informieren können, welche Qualifikationen Sie mitbringen, sollten Sie Ihren Werdegang detailliert darstellen. Hierzu gehören alle Stationen der Aus- und Weiterbildung, aber auch anderweitig erworbene Qualifikationen und Kompetenzen sollten erwähnt werden. Natürlich sollten auch Ihre beruflichen Stationen Erwähnung finden.

Kontakt herstellen

Füllen Sie unbedingt alle Kontaktfelder aus. Dazu gehören auf jeden Fall die Geschäftsadresse, Telefon-, Mobil- und Faxnummern. Auch die Emailadresse und eine eventuell vorhandene Website sollten aufgeführt werden. Sind Sie durch einen Instant Messenger erreichbar, so geben Sie Ihren Benutzernamen an.

Aktualität ist wichtig

Halten Sie die gemachten Angaben stets auf dem Laufenden. Bleiben Sie stets aktiv und besuchen Sie Ihr Profil regelmäßig. Die Besucher werden es bemerken, wenn Sie Ihre Informationen länger nicht mehr aktualisiert haben und verlieren schnell das Interesse.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Außenstände sind in jedem Unternehmen zu finden, doch kommt es auf deren Höhe und Dauer an. In jedem Fall müssen die Außenstände nach Möglichkeit niedrig gehalten und schnell eingetrieben werden. Diese unternehmerische Funktion ist von besonderer Bedeutung, wird aber leider oftmals unterschätzt und vernachlässigt. So gibt es leider immer wieder das Problem, dass Unternehmen sich nicht um das Forderungsmanagement bemühen, was im schlimmsten Fall sogar das Aus für das Unternehmen bedeuten kann, auf jeden Fall aber Liquiditätsprobleme mit sich bringt.

Maßnahmen der Vorbeugung

Doch wer sich rechtzeitig um die Außenstände kümmert und bereits bei Aufnahme neuer Kunden Informationen über diese sammelt, kann sich schützen. Sinnvoll sind beispielsweise Abfragen über den Kunden bei Auskunfteien. Auch eine Analyse der Branche und der Unternehmenskennzahlen der Kunden kann sinnvoll sein. Ein regelmäßiges Anmahnen offener Rechnungen sollte selbstverständlich sein, ebenso wie die konsequente Übergabe an einen Anwalt, falls nicht gezahlt wird. Die schnelle Rechnungsstellung, möglichst direkt nach Lieferung der Waren, ist ebenso wichtig.

Möglichkeiten der Forderungseintreibung

Unternehmer müssen weiterhin genau wissen, welche Kunden welche Außenstände haben. Dafür ist eine detaillierte Debitorenliste mit allen offenen Forderungen der einzelnen Kunden die Grundvoraussetzung. Aus dieser kann der Unternehmer jederzeit ablesen, welche Kunden noch Rechnungen offen haben und wie hoch diese ausfallen. Nun ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, um die Forderungen einzutreiben. An erster Stelle steht sicher die Mahnung, doch genauso kann ein Lieferstopp Wunder wirken. Denn nicht selten sind die Kunden auf eine weitere Belieferung angewiesen, um selbst im Geschäft bleiben zu können. Deshalb ist hier noch am ehesten mit einer Zahlung zu rechnen.

Quelle: Haufe Info-Brief 4/09

Es tut sich was in unserem Gründerlexikon! Auch im September haben wir wieder einige Begriffe in unser Lexikon aufgenommen.

Wörter aus dem Steuerrecht

Im Bereich des Steuerrechts erklären und definieren wir die Begriffe Eingangsrechnung und Fahrtenbuch. Sie können nachlesen, was eine Dauerfristverlängerung ist oder wie das sogenannte Splittingverfahren funktioniert. Und Sie erfahren, wie ein Freistellungsauftrag funktioniert oder was z. B. unter Einfuhrzoll zu verstehen ist.

Wörter aus dem Bereich Finanzierung

Auch im Bereich Finanzierung sind wieder wichtige Begriffe hinzugekommen. Lesen Sie, was unter Eigenfinanzierung, Eigenleistung oder Eigenkapitalquote zu verstehen ist. Sie können sich informieren, wie ein Finanzierungsleasing abgewickelt wird. Oder Sie erhalten allgemeine Informationen zu Krediten, z. B. erfahren Sie, was ein Kreditgeber oder ein Kreditnehmer ist, wie eine Kreditsicherung funktioniert oder wie ein Überziehungskredit definiert wird.

Wörter aus der Buchführung

Außerdem können Sie sich einen Überblick über Begriffe aus der Buchführung, wie Gegenkonto, Storno und GoB verschaffen.

Wörter aus dem Arbeitsrecht

Aus dem Arbeitsrecht haben wir die Begriffe Arbeitslosengeld, EGZ und Job-Sharing aufgenommen und definiert.

Wörter aus dem Gewerberecht

Wer sich insbesondere für das Gewerberecht interessiert, kann nachschauen, was Freiberuflichkeit oder Gewerbefreiheit bedeuten und was eigentlich eine Reisegewerbekarte ist.

Wörter aus Qualitätsmanagement und Marketing

Aus Bereich des Qualitätsmanagements haben wir den Begriff Audit neu aufgenommen und aus dem Bereich des Marketing den Begriff CRM.

Allgemeine Wörter

Wir haben aber auch allgemeine Begriffe in unser Gründerlexikon aufgenommen und definiert. So können Sie sich Überblick darüber verschaffen, was das Grundbuch ist oder was man unter einer Grundschuld versteht. Sie können sich zudem über Begriffe wie Firmensitz, Ordnungsgeld, EDV oder Schufa informieren.

Die Bundestagswahl ist vorüber, die Regierung versucht sich zu finden (wann tun die das eigentlich nicht?), das Personalkarussell dreht sich geschwind, einige Parteien freuen sich über große Zugewinne, andere Parteien klagen über extreme Verluste von Wählerstimmen.

Was der Steuerzahler, Unternehmer oder der Bürger denkt, erwarten kann und in Zukunft bekommt, darüber schreibt niemand mehr und kein Politiker mehr ein Wort darüber. Sicher geht das im Debakel unserer Bundesregierung unter. Der Wähler hat seine Milch gegeben, die Rosinen werden nun in der gehobenen Gesellschaft verteilt in die eigene Tasche gesteckt. Schnell ist vergessen wer eigentlich gewählt hat und wofür überhaupt gewählt wurde. Eigentlich doch für den Bürger, der seine Volksvertreter im Bundestag mit seiner Stimme bestätigt. Diese Volksvertreter sollen nun zum Wohle des Bürgers entscheiden. Ich glaube diese Tatsache sollten sich nicht nur einige Politiker, sondern die ganze Regierung mal wieder vor Augen halten. Ich hatte das Gefühl, man hat sich mal eben schnell auf die untere Ebene des Bundesbürgers herabbegeben, weil man von dem ja etwas will, nämlich seine Stimme. Hat er die abgegeben, ist der Bürger wieder Bürger und der Politiker kennt ihn nicht mehr.

Diskutieren Sie zu Politik und Arbeitslosengeld

Wir haben daher neben dem Thema Existenzgründung im Forum eine Kategorie zum Thema Politik und Hartz IV bzw. ALG 2 eingerichtet, wo fernab von Existenzgründungen und Selbständigkeit eine Diskussion entstehen soll. Fehlt ihnen eine Kategorie? Kein Problem, wir haben auch ihre eine Lösung. Schlagen Sie einfach eine neue Kategorie oder ein neues Thema für das Forum vor! Ich habe mal den Anfang im Forum zur Politik gemacht und einen Beitrag mit dem Titel Vor der Wahl ist nach der Wahl erstellt.

Ich hoffe auf viele Vorschläge und interessante Beiträge, in diesem Sinne alles Gute für die Zukunft mit oder ohne Politik und Regierung.

Montessori wurde 1906 von Maria Montessori entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Methode oder Philosophie der Bildung, welche im Gegensatz zu normalem Unterricht auf dem Prinzip der Eigeninitiative der Schüler beruht. Man kann sagen, dass die Pädagogen an Montessori Schulen eher helfende Hand sind. Die Schüler sollen an Montessori Schulen selbst Lösungen für Probleme erarbeiten. Der kindliche Drang zum Forschen und Entdecken wird bei der Montessori Methode sozusagen benutzt, um den Kindern etwas beizubringen. Die Montessori-Pädagogik setzt dabei schon im Kleinkindesalter an.

Montessori Material und Methoden

Neben passenden Methoden benötigen die Pädagogen an Montessori Schulen spezielles Montessori Material. Einige Beispiele sollen verdeutlichen, welcher Art dieses Material ist. So genannte Sinnesmaterialien werden bei kleineren Kindern eingesetzt. Mit ihnen sollen sie an die Eigenschaften von Dingen herangeführt werden, also beispielsweise Gewicht und Oberflächenbeschaffenheit, aber auch Geschmack und Geräusche. Sprachmaterialien bestehen aus Täfelchen und Buchstaben, später auch komplexeren Figuren, die z. B. die Grammatik verdeutlichen sollen, mit deren Hilfe den Kindern spielerisch die Sprache näher gebracht wird. Analog dazu gibt es auch Montessori Material zur Mathematik, weiter unterteilt in Algebra und Geometrie. Ebenso stehen Materialien für Botanik, Geografie und Musik zur Verfügung.

Das meiste Montessori Material besteht aus Holz, Kunststoff und Metall. Mit steigendem Alter werden auch die Materialien komplexer. Die Materialien sind über spezielle Händler erhältlich, welche ihrerseits nach den Vorgaben von Montesori produzieren.

Ausbildung zum Montessori Pädagogen

Die Ausbildung zum Montessori Pädagogen dauert in der Regel zwei Jahre. Die Ausbildung richtet sich in erster Linie an Menschen, die in pädagogischen Berufen tätig sind, also Erzieherinnen, Lehrkräfte und Sozialpädagogen. Aber auch Eltern dürfen die Kurse belegen. Die Kurse finden wochenends oder abends statt, sodass sie auch neben dem normalen Beruf besucht werden können.

Für wen eignet sich Montesori?

Im Prinzip eignet sich Montessori für jedes Kind. Sobald das Kind die allgemeine Schulreife erreicht hat, kann es entweder in eine normale Grundschule eingeschult werden oder es besucht eine der Montessori Schulen. Auch ein Wechseln von einer normalen Schule in eine nach Montessori Maßstäben geführte Schule ist möglich. Dem Schüler wird dann in der Regel eine Übergangszeit gewährt, nach der er entscheiden kann, ob er die Montessori Schule weiter besuchen möchte.

Immer mehr Arbeitnehmer entscheiden sich für die Selbstständigkeit im Nebenerwerb und üben neben dem eigentlichen Arbeitsverhältnis ein eigenes Gewerbe aus. Während bei den einen mehr Geld einer der wichtigsten Gründe ist, steht bei den anderen eine gute Geschäftsidee im Fokus. Viele Teilzeit-Chefs bestätigen jedoch auch, dass sie sich mit der Selbstständigkeit im Nebenerwerb sicherer fühlen. Immerhin schaffen sie sich aus eigener Kraft ein zweites Standbein. Doch das Leben als Teilzeit-Chef ist kein Zuckerschlecken.

Die Gründe für die Doppelrolle

Die wirtschaftliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland hat sich deutlich verändert. Während auf der einen Seite sinkende Löhne den Arbeitnehmern zu schaffen machen, stehen auf der anderen die zahlreichen Kurzarbeiter. Viele Arbeitnehmer können von ihrem eigentlichen Lohn nicht mehr leben und versuchen, durch die Rolle als Teilzeit-Chef die eigene Existenz zu sichern und letztlich auch zu verbessern.

Zudem gibt es zahlreiche klassische Gründe, die die Arbeitnehmer in die nebenberufliche Selbstständigkeit treiben. Unter anderem handelt es sich hierbei um die Motivation, aber auch um die Sehnsucht, sein eigener Chef zu sein. Nach den Angaben des KfW-Gründungsmonitors möchte etwa ein Drittel aller Teilzeit-Chefs die nebenberufliche Selbstständigkeit in den Haupterwerb legen. Wer jedoch als Teilzeit-Chef Erfolg haben möchte, muss auf einzelne Punkte achten, denn die meisten Kunden haben für das bestehende Hauptarbeitsverhältnis kein Verständnis.

Das gilt es zu beachten

Grundsätzlich sollte man bedenken, dass es gegenüber einem Kunden kein Argument ist, dass der Hauptberuf einen Abgabetermin verschiebt. Kunden möchten professionell bedient werden und gerade dieser Aspekt sollte sich auch für die Teilzeit-Chefs zu einem Leitfaden entwickeln. Zudem sollte im Allgemeinen vermieden werden, dass der Kunde über den eigentlichen Hauptberuf Bescheid weiß. Einzelne Kunden sehen dies als ein Zeichen des fehlenden Erfolges an.

Auch beim Honorar sollte das volle Unternehmerblut durchkommen. Grundsätzlich dürfen Nebenberufler das gleiche Honorar verlangen wie Vollzeit-Unternehmer. Ein Businessplan ist auch bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit Pflicht, auch wenn er nur der eigenen Orientierung dient.

Teilzeit-Chefs müssen sicherstellen, dass sie immer erreichbar sind, auch wenn es sich hierbei nur um den Anrufbeantworter handelt. Alternativ kann man sich für einen modernen Büroservice entscheiden. Bei der Buchhaltung sollten sich nebenberufliche Unternehmer stets vor Augen halten, dass keine Buchung ohne Beleg erfolgt. Grundsätzlich müssen auch hier fortlaufende Rechnungsnummern geschrieben werden. So gelten für die Teilzeit-Chefs die gleichen steuerlichen Regelungen wie für die Vollzeitselbstständigen. Eine Alternative ist es, den Hauptberuf zum Minijob zu machen. Gerade bei dieser Frage und zahlreichen anderen Punkten ist eine professionelle Beratung von Vorteil.

Quelle: Starting Up, Juni/Juli/Aug 09, S. 42/43

Tipp

Nutzen Sie unser kostenloses E-Book zu dem Thema Nebegewerbe

Eine Existenzgründung ist meist nicht nur für den Gründer selbst ein großes Ereignis und ein wichtiger Schritt, sondern auch für die eigene Verwandtschaft, so wie die Probleme mit der Verwandschaft hier im Forum beschrieben wurden. Immerhin beginnt mit der Gründung eines eigenen Unternehmens ein ganz neuer Lebensabschnitt eines Menschen und an diesem möchte meist auch die Familie teilhaben. Bereits bei den ersten Überlegungen stehen so Verwandte helfend zur Seite und äußern den einen oder anderen Ratschlag. Doch was sagt die Verwandtschaft zur Existenzgründung und kann man deren Einschätzungen als richtungsweisend betrachten?

Die Existenzgründung als richtige Entscheidung

Die meisten Verwandten raten zur Existenzgründung. Immerhin ist dieses Vorhaben spannend und kann durchaus mit einem Abenteuer gleichgesetzt werden. Zudem empfinden viele Menschen ein eigenes Unternehmen noch heute als ein Statussymbol und als einen Beweis für die Fertigkeiten eines Menschen. Die Bezeichnung Unternehmer hat einen gewissen Prestigecharakter und so sollte es nicht wundern, dass die meisten Verwandten von der Idee der eigenen Unternehmensgründung begeistert sind.

Einige Familien erhoffen sich hierbei aber auch finanzielle Vorteile. Gerade bei einer Gründung eines klassischen Unternehmens, wie zum Beispiel eines Hausmeisterservices, sieht manch einer den individuellen finanziellen Vorteil bei anfallenden Tätigkeiten im Fokus. Letztlich handelt es sich bei dem Gründer immerhin um ein Familienmitglied.

Die Suche nach dem finanziellen Vorteil

Der finanzielle Vorteil ist eine recht häufig verbreitete Meinung der Verwandtschaft zur Existenzgründung. In einer Familie hilft man sich im Grunde gegenseitig und das in den verschiedensten Lebenssituationen. Viele Verwandte sind sich bei der Idee der Existenzgründung sicher, dass sie sich durch diese kostenlose Leistungen sichern können, auch wenn diese in Hinblick auf den finanziellen Aufwand sehr kostenintensiv für den Gründer sind.

Die Bestätigung danach

Nicht alle Existenzgründer haben mit der eigenen Geschäftsidee auch den gewünschten Erfolg. Zahlreiche Betroffene verabschieden sich aus diesem Grund sehr schnell vom eigenen Unternehmen. Ist die Existenzgründung gescheitert, melden sich meist schnell die eigenen Verwandten zu Wort. Gerade diejenigen, die anfangs erfreut zur Gründung geraten hatten, wollen plötzlich schon von Anfang an gewusst haben, dass die Unternehmung zum Scheitern verurteilt ist.

Sollte man die Verwandtschaft als Kunden ansehen?

Die meisten Gründer sehen in der eigenen Verwandtschaft jedoch auch Potenzial und freuen sich so über die ersten Kunden. Allerdings kann sich gerade dieser Aspekt zu einem Disput entwickeln. Nicht alle Familienmitglieder möchten auch für die Leistung bezahlen und sehen die kostenlose Leistungserbringung in der eigenen Familie als eine Selbstverständlichkeit an.

Sicherlich sind Verwandte als Kunden eine Chance, doch bereits im Voraus sollte durch den Gründer die Zahlung klargestellt werden. Kein Jungunternehmer hat die Möglichkeit, eine Vielzahl von Leistungen ohne jegliche Bezahlung zu erbringen. Gerade in diesem Fall ist neben unternehmerischem Denken auch ein Stück weit Distanz gefragt. So sollte von Beginn an darauf wertgelegt werden, dass private und berufliche Aspekte voneinander getrennt werden.

Wie wichtig ist die Meinung der Verwandtschaft?

Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, sollte von Beginn an möglichst objektiv bleiben. Aus diesem Grund sollten auch die Meinungen der Verwandtschaft nicht zu stark gewichtet werden. Immerhin lassen sich so auch Konflikte vermeiden.

Hinweis:

Extrem schwierig wird es mit der Verwandschaft, wenn man mit seiner Existenzgründung in´s Fernsehen möchte.

Wir haben mit der gb consite GmbH einen Partner gefunden, der sich auf Onlinestandortanalysen mit Google Maps spezialisiert hat. Der Standort des Unternehmens spielt in der Planung zur Existenzgründung eine sehr entscheidende Rolle. Auch für den späteren Unternehmenserfolg ist es von größter Wichtigkeit, den richtigen Standort zu wählen. Nur so können Sie Ihre Kunden optimal erreichen und haben gleichzeitig einen lokalen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Daher kann man mit der Standortanalyse auch eine Konkurrenzanalyse betreiben. Und genau bei dieser Kundenpotenzialanalyse hilft Ihnen dieses Tool. Der OBI setzt es übrigens auch sehr erfolgreich ein. Mehr zur Standortanalyse und dem Onlinetool.

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Wir haben mit den Entwicklern von standortanalyse.biz verhandelt und können Ihnen als Ergebnis der Gespräche einen Gutschein zu einer kostenlosen Standortanalyse im Wert von 199 EUR präsentieren.

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janolaw – das ist ein Team aus Anwälten aller Fachbereiche, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihren Kunden online in Rechtsfragen beizustehen. Jetzt gibt es ein besonders interessantes Angebot: die Rechtsflatrate. Diese kann in zwei verschiedenen Varianten in Anspruch genommen werden.

Die Basic-Flatrate, die man für 15 Euro pro Monat abschließen kann, bietet dem Kunden von Anwälten erstellte Musterverträge und Vorlagen und einen kostenlosen Inkassoservice. Die Premium-Flatrate umfasst außerdem zehn kostenlose Anrufe bei der Anwaltshotline. Sie ist für 29,90 Euro pro Monat erhältlich.

Weitere Infos zur Rechtsflatrate unter rechtsflatrate.de

janoCash – Inkassoservice

Gerade für Existenzgründer sollte der Inkassoservice eine praktische Möglichkeit darstellen, offen gebliebene Forderungen einzutreiben. Schon mit der Basic-Flatrate kann man diesen in Anspruch nehmen. Soweit ein Mindestforderungsbetrag von 50 Euro erreicht ist, setzt sich janolaw für die Eintreibung der Forderungen ein. Hierfür werden bis zu zwei Mahnschreiben vom Anwalt an den Schuldner versandt. Wenn die Höhe der Forderung mindestens 500 Euro beträgt, wird sogar das gerichtliche Mahnverfahren betrieben.

Für Existenzgründer lohnt sich der Inkassoservice nur dann, wenn es häufiger vorkommt, dass Kunden überfällige Rechnungen nicht ausgleichen. Ansonsten kann es günstiger sein, im entsprechenden Fall das Mahnverfahren entweder selbst einzuleiten oder sich von Fall zu Fall anwaltlich beraten zu lassen.

Weitere Infos zum Inkasso unter janolaw.de/inkasso

janoText & janoContract – Mustervorlagen und -verträge

Weit über 1.000 Mustervorlagen und –verträge für alle Fälle sind in der Basic-Flatrate enthalten. Allerdings sollte man sich auch hier überlegen, ob man diese wirklich häufig benötigt. Sie können nämlich bei Bedarf auch einzeln und ohne Flatrate gekauft werden.

Weitere Infos zu den Vorlagen unter janolaw.de/vorlagen/

janoCall - Anwaltshotline

Auch Existenzgründer können einmal in die Situation kommen, dass sie Rechtsbeistand benötigen. In diesem Fall kann die Anwaltshotline weiterhelfen. Wenn man häufig mit derlei Problemen konfrontiert wird, dann ist die janolaw Premium-Flatrate genau das richtige.

Allerdings darf man eines nicht überlesen: bei den zehn Anrufen, die inklusive sind, handelt es sich um Erstberatungen. Alles was darüber hinaus geht, wird dann nach den üblichen Anwaltshonoraren abgerechnet. Eine telefonische Erstberatung erhält man bei einer Rechtsschutzversicherung häufig sogar kostenlos. Hier muss also abgewägt werden, ob dieses Angebot für Existenzgründer das Richtige ist.

Weitere Infos zur Anwaltshotline unter janolaw.de

ebay Shop Komplettpaket

Ja, auch speziell für Existenzgründer oder Unternehmer bei eBay hat janolaw ein Paket geschnürt.

Im Rechtsberatungspaket enthalten:

  • AGB für eBay
  • Datenschutzerklärung
  • Widerrufsbelehrung eBay
  • Impressum für´s Internet
  • 1 Jahr Updateservice
  • Neuerstellung der Dokumente kostenlos

Die 12 Schritte um eine eBay Shop zu gründen oder einen Internetshop auf die Beine zu stellen, bekommen Sie von uns gratis dazu.

Weitere Infos zum Rechtspaket für eBay unter janolaw.de/agb-service/update-service/ebay-shop.html

Quelle: http://www.janolaw.de/

Wer bei der Kundengewinnung überzeugen und neue Potenziale nutzen möchte, muss gerade am Telefon punkten können. Ein Gespräch im Rahmen der Neukundengewinnung muss nicht nur sitzen, sondern es muss den eigenen Gesprächspartner fesseln können, denn nur so hat man als Unternehmer die Möglichkeit, einen Kunden auf seine Seite zu ziehen. Was sich im ersten Moment jedoch einfach anhört, ist schwieriger als so mancher Jungunternehmer erwarten möchte.

Der Einstieg in ein vielversprechendes Gespräch

Wie auch bei einer persönlichen Begegnung die ersten Sekunden für den Erfolg eines Termins entscheidend sind, zählt beim Telefongespräch mit einem potenziellen Kunden der Einstieg. Nur wer hier mit seinen Worten und auch mit seinem Ausdrucksvermögen überzeugen kann, wird schließlich auch den Einstieg in eine weitere Stufe der Kundengewinnung bewältigen können.

Der erste Satz nach der eigentlichen Begrüßung am Telefon muss aus diesem Grund perfekt sein. Grundsätzlich sollte man auf die eigene Sprache achten. Wichtig ist eine deutliche Aussprache, die der Gesprächspartner problemlos verstehen kann. Zudem sollte der erste Satz nach der Begrüßung nicht zu lang sein. Als Richtwert kann man hierfür die Brenndauer eines Streichholzes zur Hand nehmen.

Die ersten Schritte

Ein Telefongespräch mit einem potenziellen Kunden wird grundsätzlich mit dem passenden Tagesgruß begonnen. Hierbei sollte man auf die Ausdrücke der alten Manier zurückgreifen und sich nicht als allzu locker präsentieren. Im Anschluss muss der Name des eigenen Unternehmens genannt werden. Hierbei ist es wichtig, dass man diesen so deutlich ausspricht, dass er problemlos verstanden werden kann.

Erst im Anschluss erfolgt die persönliche Vorstellung. Hierbei beginnt man grundsätzlich mit dem Nachnamen, diesem schließt sich der Vorname an. Erfolgsversprechend ist es zudem, wenn man den Nachnamen zweimal nennt, denn so kann ihn sich der Gesprächspartner besser merken. Danach darf nach dem individuellen Ansprechpartner gefragt werden. Wichtig ist es, sich bei allen auftretenden Gegenfragen kurz zu halten und diese präzise zu beantworten. Desweiteren sollte darauf geachtet werden, dass man dem Gegenüber noch nicht so viel von dem eigentlichen Vorhaben erzählt.

Der neue Termin

Kann der passende Gesprächspartner zum eigentlichen Zeitpunkt nicht erreicht werden, muss ein individueller Termin vereinbart werden. Hierbei ist es wichtig, auf die Wünsche des potenziellen Kunden einzugehen. Empfehlenswert ist es zudem, nach dem Gesprächsende den Termin abermals zu bestätigen. Dies kann durch das Versenden eines Faxes oder einer E-Mail erfolgen. Bei einem neuen Telefontermin ist es unerlässlich, diesen auch einzuhalten. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass man sich abermals so präzise und klar ausdrückt wie beim ersten Gespräch.

Quelle: Starting Up, Juni/Juli/Aug 09, S. 12 - 15

Nach der neuesten Gründungs- und Liquidationsstatistik des Jahres 2008 verzeichnete die Bundesrepublik Deutschland rund 399.000 Existenzgründungen. Diese Zahlen wurden von dem IfM Bonn nach neuesten Berechnungen veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr ging somit die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland um 6,2 % zurück. Sie entsprach demnach dem Stand des Jahres 1990.

Unterschiede bei den Entwicklungen lassen sich jedoch in Hinblick auf die wirtschaftliche Bedeutung erkennen. So konnte bei den Gründungen, die von größerer wirtschaftlicher Bedeutung waren, nur ein Rückgang von 2,9 Prozent erkannt werden. Diese beliefen sich im Jahr 2008 schließlich auf 97.000. Unter diesen Gründungen werden Betriebe verstanden, die entweder einen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten haben oder im Handelsregister eingetragen sind.

Kleinbetriebsgründungen mit dramatischem Rückgang

Wesentlich dramatischer gestaltete sich 2008 jedoch die Situation bei den Kleinbetrieben. In Bezug auf die Existenzgründungen musste hier ein Minus von 7,4 Prozent bekanntgegeben werden. Die Rückschläge bei den Gründungsgeschehen in Deutschland müssen nach Einschätzungen der Experten vor allem auf die positive wirtschaftliche Lage im Jahr 2008 zurückgeführt werden. Gerade in den ersten drei Quartalen ließ sich bei der konjunkturellen Situation eine deutliche Verbesserung erkennen, somit war auch die Arbeitslosigkeit in Deutschland vergleichsweise niedrig.

Frauen gründen gern

Positive Entwicklungen lassen sich jedoch bei den Gründungen erkennen, die durch Frauen vollzogen wurden. Bei ihnen stieg die Zahl immerhin im Vergleich zu den letzten fünf Jahren. So wurden 2008 insgesamt 33,2 Prozent aller Gründungen durch Frauen realisiert. Im Vergleich zum Jahr 2007 ließ sich auch bei den Liquidationen ein Minus erkennen. Diese sanken 2008 um 0,8 Prozent auf etwa 412.000.

Bereits im letzten Quartal des vergangenen Jahres hinterließ jedoch die Wirtschaftskrise auch bei den Gründungen ihre Spuren. So war der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 3,8 Prozent recht gering. Zudem konnte im vierten Quartal 2008 bei den Liquidationen ein Plus von 1,8 Prozent definiert werden.

Quelle: http://www.ifm-bonn.org

Das Burnout-Syndrom wurde erstmals 1974 als Begriff verwendet, heute ist es in aller Munde. Es wurde mittlerweile sogar als Berufskrankheit anerkannt. Burnout entsteht durch zu viel Stress, durch einen immer gehetzteren Alltag. Besonders Selbstständige und Freiberufler sind betroffen, aber auch andere Berufsgruppen, die hohem Stress ausgesetzt sind. Hierzu zählen insbesondere Lehrer und Pflegekräfte.

Wer über Jahre hinweg unter Hochdruck arbeitet, der wird früher oder später am Burnout-Syndrom erkranken. Dabei wirkt sich das Ganze nicht nur auf die Psyche, sondern in vielen Fällen auch auf die körperliche Gesundheit aus. Typische Indikatoren für das Burnout-Syndrom sind Schlaflosigkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit, ständige Müdigkeit, ein starker Leistungsabfall, die soziale Isolation und das Aufgeben von Hobbys. Diese Liste ließe sich sicher noch sehr viel weiter führen, da sich das Burnout-Syndrom bei jedem Menschen anders zeigt. Doch es muss nicht immer bis zum äußersten kommen.

Dem Burnout Syndrom entgegen wirken

Wer die Warnzeichen seines Körpers nicht ignoriert, sondern diese ernst nimmt, kann bereits frühzeitig gegen das Burnout-Syndrom vorgehen. So sollten insbesondere Unternehmer mindestens zwei Tage in der Woche pünktlich Feierabend machen und sich Hobbys widmen. Außerdem sollten sie sich von Stress befreien, etwa indem sie einen Mitarbeiter einstellen, der sie entlasten kann. Ebenfalls ist Delegieren angesagt. Nicht alle Aufgaben im Unternehmen müssen vom Inhaber persönlich erledigt werden, Mitarbeiter können mehr Verantwortung übernehmen und erhalten dadurch zusätzliche Motivation.

Perfektionismus kann auch schaden

Die bisher verfolgte perfektionistische Einstellung sollte einmal überdacht werden. Viele Dinge erlauben eine gewisse Lockerheit. Die Organisation will gelernt sein, doch das ist mittels spezieller Seminare kein Problem. Mit dem richtigen Timing und einer straffen Organisation wird mehr Arbeit in kürzerer Zeit geschafft. Sport zum Ausgleich, ausreichend Schlaf und Urlaub sind wichtig, um wieder eine bessere Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu erhalten. Sportlich gesehen eignen sich das Wandern und Radfahren besonders gut. Durch den Sport wird auch das Schlafproblem meist von selbst gelöst.

Quelle: Profil (IKK) 02/2009, S. 10

In Zeiten des demographischen Wandels rückt die Personengruppe der Generation 45+ / 50+ mehr und mehr in den Fokus von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Wegen ihrer überdurchschnittlichen Finanz- und Vermögenssituation haben Best Ager bereits heute eine zunehmend starke Bedeutung für die Konsum- und Marktforschung. Auch genießt die Generation 45+ / 50+ zunehmende Aufmerksamkeit, weil sie als Wählerpotenzial in den nächsten Jahren und Jahrzehnten allein schon rein quantitativ zunimmt und die entscheidende Wählergruppe überhaupt darstellt. Auch vor dem Hintergrund des aktuellen Facharbeitermangels in der Wirtschaft, setzt diese gemeinsam mit der Politik verstärkt auf diese Zielgruppe: Gezielte Qualifizierungen sollen auf zunehmende, vor allem technologische Herausforderungen im Beruf vorbereiten, um somit die negativen Auswirkungen des Facharbeitermangels abzumildern. Im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel rückt die Best Ager Thematik und damit die Frage nach den besonderen Motiven und Umständen von Best Ager Gründungen in den Mittelpunkt der Entrepreneurship-Forschung.

Motive der Existenzgründung

Das Motiv, bei der Gründung eine „Idee“ umzusetzen, unterscheidet sich bei Best Agern nicht von einem Unternehmensgründer aus einer anderen Altersklasse, jedoch zeigen sich große Unterschiede bei den „Umständen“ im Sinne spezifischer Rahmenbedingungen bei der Gründung: Hochqualifizierte Best Ager gründen vorrangig, weil sie mit der beruflichen Situation unzufrieden sind. Diese Entscheidung wächst und reift über einen längeren Zeitraum – oftmals direkt am eigenen Arbeitsplatz. Auch konnte die wissensintensive Branche „Unternehmensberatung“ als ein Schwerpunkt ausgemacht werden, in welchem Best Ager Gründungen stattfinden. Die Bedeutung und der Einfluss von Investitions- und Betriebsmittelförderprogrammen sowie die vielfach zitierte Hürde „Basel II“ sind vielfach geringer, als beispielsweise von gründenden Universitätsabgängern – die Eigenmittel der Gründer reichen vielfach aus. Hochqualifizierte Best Ager Gründungen basieren auf jahrelang erworbener Wissens- und Fachkompetenz sowie physischer und psychischer Fitness der Gründer.

Gründungen in der 50+ Generation eher selten

Aus Sicht der Wissenschaft ist die Thematik Best Ager Gründungen noch in der Anfangsphase und bereits erstellte Dokumentationen oder Studien rar bzw. nicht existent. Diese Forschungsthematik wird jedoch zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Wissenschaft ist aufgerufen, sich verstärkt um die Entwicklung von Lebensmodellen der Best Ager Generation zu kümmern – hierzu gehört insbesondere der Aspekt Best Ager Gründungen.

Sollten Sie sich für diese Thematik interessieren, empfehle ich Ihnen mein Fachbuch "Unternehmensgründungen von Best Agern - Existenzgründung als Jungunternehmer ab 45". Dieses Buch stellt schließlich vorstellbare Modelllösungen dar und zeigt Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Politik.

Untersucht werden hierbei soziologische und betriebswirtschaftliche Aspekte, die im Zusammenhang mit Existenzgründungen – speziell Best Ager Gründungen – stehen. Hierbei wird insbesondere auf den demographische Wandel und Lebensphasenmodelle und deren Auswirkungen auf Best Ager Gründungen eingegangen. Darüber hinaus werden Verhaltensmuster von (potentiellen) Unternehmensgründern und Ansätze der Motivforschung zur Unternehmerpersönlichkeit dargestellt. Auch werden Grundlagen der Finanzierung allgemein und Förderungshilfen für Existenzgründer untersucht – es existieren keine speziellen Förderprogramme für Best Ager Gründer.

Der Beitrag wurde von Matthias Puls zur Verfügung gestellt

Matthias Puls hat unter anderem das Buch

Unternehmensgründungen von Best Agern: Existenzgründung als Jungunternehmer ab 45

geschrieben. Matthias Puls, Mag.rer.soc.oec., Wirtschaftswissenschaften, Johannes Kepler Universität Linz (Österreich), Abschluss 2008 als Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Diplom), Derzeit tätig als Unternehmensberater im Bereich Financial Services.

Die Sage Software GmbH bietet den Kunden ein kostenloses Krisenantwortpaket an. Auf der beiligenden CD sind das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog), die Kundenbetreuung, die ERP Unternehmensplanung und die Unternehmensteuerreform erklärt.

Was kann der Gründer damit anfangen?

Mit der Erläuterung des BilMog nicht besonders viel - es handelt sich hier um den Regierungsentwurf vom 21.05.08. Das Gesetz ist am 28.05.09 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Kein Unternehmer kann einen Vergleich der beiden Versionen vornehmen.

Das CRM zur Kundenbetreung ist aus dem April 2007. Kundenbetreuung und Kundenbindung ist ein immer wieder aktuelles Thema, das hier sehr übersichtlicht aufgeschlüsselt ist. Das das White Paper schon 2,5 Jahre alt ist, nimmt nichts vom Informationsgehalt.

Die ERP Unternehmensplanung ist aus dem November 2007. Hier wird die Unternehmensplanung und der Einsatz betriebswirtschaftliche Software als Erfolgsfaktor im Mittelstand beschrieben. Software für den Betriebswirt bekommt man natürlich auch über andere Kanäle.

Die Unternehmenssteuerreform 2008 ist auch schon etwas in die Tage gekomen. Die beschriebenen Daten und Fakten sind lange überholt und zum Teil bereits wieder vollständig geändert worden. Schade, da hätte man wirklcih etwas neueres dem Kunden anbieten können.

Fazit

Unternehmer, die im Punkt Kundenbetreuung und Unternehmensplanung Veränderungen planen, sind mit diesem Krisenantwortpaket gut beraten. Aktuell wichtige Änderungen sucht der Unternehmer auf dieser CD vergebens, muss er ja auch nicht, dazu gibt es andere Möglichkeiten.

Das Krisenantwortpaket kann kostenlos unter http://www.sage.de/smb/microsites/loesungen/nwb.html bestellt werden.

Online-Reputation-Management ist jede Praxis der konsequenten Erforschung bzw. Gestaltung der persönlichen, beruflichen und geschäftlichen Reputation im weltweiten Kommunikationsnetz. Dieses betrifft die persönliche oder beruflichen Reputation von Personen, aber auch die geschäftliche Reputation von Firmen.

Der Begriff Online-Reputation-Management wird meist Englisch ausgesprochen. Die im Deutschen auch mögliche Form "Online-Reputationsmanagement" ist nicht sehr gebräuchlich. Das hängt auch damit zusammen, dass in den USA dieses Thema schon länger als relevant erkannt wurde und daher (wie bei anderen Begriffen auch) die englische Aussprache über viele englischsprachige Websites dominierend geworden ist.

Es geht also beim Online-Reputation-Management zunächst darum, herauszubekommen, welche Reputation bzw. welche Informationen über eine Person oder eine Firma im Internet vorliegen und parallel darum, mittels aktivem Handeln auf Online-Plattformen bzw. mit dem eigenen Webangebot auf den Prozess der Reputationsbildung gestaltend Einfluss zu nehmen. Von zentraler Bedeutung ist hier das parallele Handeln! Beginnt man erst mit dem Online-Reputation-Management, wenn man feststellt, dass der eigene Ruf durch negative News oder Meinungen in Gefahr gerät, kann es bereits zu spät sein.

Das Thema Online-Reputation-Management bündelt zwei neuere Tendenzen in der Web-Nutzung: Web 2.0 und Suchmaschinen-Optimierung.

Bei der Web 2.0-Entwicklung des Internets geht es darum, dass die Benutzer des Internets stärkere Möglichkeiten zur Einflussnahme auf den Kommunikationsprozess bekommen. Viele User werden mit eigenen Blogs aktiv oder nutzen andere Publikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke wie Wikipedia, MySpace oder XING.

Suchmaschinenoptimierung

Durch die Suchmaschinenoptimierung und der somit erzielten Verbesserung des Rankings bei den Suchmaschinen können Seiten oder Beiträge zur eigenen Person oder zur eigenen Firma gezielt in den Suchergebnissen nach oben katapultiert werden. Das hat mehr Besucher für die Webseite zur Folge, welche sich zur Firma oder zur Person erkundigen wollen. Ideal ist es, wenn man mit dem eigenen Namen oder dem Firmennamen unter den ersten 3 Suchergebnissen bei Google gelistet ist. Das bestätigt auch unser Suchmaschinentest.

Online Reputation Monitoring

Wichtiger Bestandteil des Online-Reputation-Managements ist das Online-Reputation-Monitoring, das genaue Erfassen aller Internetinformationen über die eigene Person oder das eigene Unternehmen - einschließlich der Bestimmung von Relevanz und Bedeutung bzw. Bewertung der jeweiligen Äußerung. Ein Blogbeitrag in einem wenig beachteten Nischenangebot ist anders zu bewerten und erfordert ein anderes Vorgehen als ein kurzer Kommentar in einem professionell journalistischen Angebot mit vielen Lesern.

Überwachen des Internets

Es gibt eine Vielzahl von Diensten und Möglichkeiten, das Online-Monitoring umzusetzen. Sehr nützlich sind beispielsweise Google Alerts, wo man automatisch eine Mitteilung bekommt, wenn ein bestimmter Begriff (z.B. der eigene Name oder die Firma) über Google im Internet gefunden wird.

Online Reputations Management durch eigenen Blog

Zur Gestaltung des Online-Reputation-Management kann man eine eigene Website (am besten mit Blogfunktion) relativ preiswert erstellen oder erstellen lassen. Im Beitrag zum Thema Geld verdienen im Nebengewerbe mit einer Interentseite haben wir bereits kostenlose WeBlogs vorgestellt.

Bei diesen Anbietern können Sie Ihren kostenlosen Blog anmelden:

http://www.blog.de/

https://www.blogger.com

http://de.wordpress.com/

Wenn man nun regelmäßig suchmaschinenoptimierte Beiträge zum eigenen Namen, zur eigenen Firma und zu den eigenen Angeboten erstellt, ist eine gute Basis dafür gelegt, dass die Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen relevante und positive Infos zur eigenen Person und Firma liefern. Das Online-Reputation-Management kann ergänzt werden durch gezielt erstellt Profile in sozialen Netzwerken wie XING.
 

Diese Frage ist oft gestellt worden und wird mit sich von jedem Berater anders antwortet. Zunächst einmal kommt es darauf an, in welcher Branche der Gründer tätig wird, was er selbst für Ansprüche an sich und seinen Leben stellt und welchen Lebensstandard er bisher hatte. Wir möchten an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die monatlich verpflichtenden Ausgaben des Existenzgründers sowie die sinnvollen zusätzlichen Belastungen geben.

Pflichtausgaben der Existenzgründung

Unter dem Stichwort Pflichtausgaben, fassen wir alle Aufwendungen, Kosten und Ausgaben zusammen, die der Existenzgründer und künftig monatlich aufbringen muss und welche sich gleichzeitig nicht vermeiden lassen. Dabei kann es sich um gesetzliche Vorschriften oder um existenziell wichtige Ausgaben handeln.

Krankenversicherung

Der Existenzgründer und Unternehmer ist seit dem 1.1.2009 verpflichtet eine Krankenversicherung im Rahmen seiner hauptberuflichen Selbständigkeit abzuschließen. Dies kann entweder eine gesetzliche Versicherungen oder eine private Krankenversicherung sein. Wir haben bereits den Unterschied von gesetzlicher und privater Krankenversicherung erläutert. Der Beitrag der privaten Krankenversicherung kann an dieser Stelle nicht eindeutig beziffert werden, da er vom persönlichen Gesundheitszustand, vom gewählten Tarif der Krankenversicherung und anderen Parametern abhängig ist. Bei der gesetzlichen Versicherung wird derzeit mit einem Beitragssatz von 14,9%* gerechnet, so dass ein monatlicher Krankenversicherungsbeitrag von ca. 199,08 EUR (14,9% zzgl. 0,9% Sonderbeitrag) zuzüglich Pflegeversicherung von 27,72 EUR (1,95% von 1.260 EUR, bei kinderlosem Existenzgründer), so dass insgesamt circa 230 € monatlich für die gesetzliche Krankenversicherung zu zahlen sind.

* Für Existenzgründer mit Gründungszuschuss wird auf die ermäßigte Beitragsbemessungsgrundlage von 1.260 EUR der Krankenversicherungsbeitrag berechnet. Diese Beitragsbemessungsgrenze und damit auch der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt nach Wegfall des Gründungszuschusses.

Für wen eine private Krankenversicherung günstiger sein kann, als einer gesetzliche Krankenversicherung haben wir in unserem Artikel zum Thema gesetzliche oder private Krankenversicherung tabellarisch dargestellt.

Zusatzausgaben der Existenzgründung

Unter den Zusatzausgaben bei einer Existenzgründung verstehen wir alle privaten oder betrieblichen Ausgaben, die nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben wurden, jedoch im Rahmen der Existenzgründung sinnvoll oder notwendig sind. Diese Ausgaben können von Gründer zu Gründer variieren und im Zweifel auch reduziert oder gänzlich weggelassen werden.

Rentenversicherung

Abhängig von der Branche müssen einige Existenzgründer auch Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Der Großteil der Gründer jedoch, es ist davon befreit und kann freiwillig der gesetzlichen Rentenversicherung beitreten oder eine private Rentenversicherung abschließen. Der Beitrag der gesetzlichen Rentenversicherung beläuft sich auf mindestens 79,60 EUR und kann variabel bis maximal 1.054,70 EUR monatlich gestaltet werden. Die meisten Existenzgründer jedoch verzichten in den ersten Monaten und Jahren auf eine freiwillige Rentenversicherung und kümmern sich erst bei einem gesicherten Einkommen um eine Altersvorsorge. Lesen Sie zum Thema Rentenversicherungspflicht bei Unternehmern dazu auch unseren umfassenden Artikel.

freiwillige Arbeitslosenversicherung

Dieser Versicherung zählt ebenso zu den Zusatzausgaben, da sie vom Gesetzgeber nicht für Existenzgründer verpflichtend abzuschließen ist. Obwohl sie eine äußerst sinnvolle und gute Absicherung für den Gründer darstellt, wird sie bei weitem nicht von jedem Existenzgründer genutzt. Die freiwillige Arbeitslosenversicherung schlägt derzeit mit monatlich 17,64 EUR (Ost 14,95 EUR) zu Buche und sichert den Existenzgründer im Falle der Geschäftsaufgabe in Sachen Arbeitslosengeld ab. Dieses bleibt durch die freiwillige Arbeitslosenversicherung bestehen und kann nach der Gewerbeabmeldung wieder genutzt werden. So wird eine Abhängigkeit vom Arbeitslosengeld II oder Hartz IV vermieden.

Betriebsausgaben

Betriebsausgaben sind bei jedem Unternehmer individuell und abhängig von der Branche sowie der Unternehmensgröße. Dienstleistungsunternehmen haben wenig Materialeinsatz, viel Bürobedarf und Telefonkosten und weniger Reisekosten oder Kfz Kosten. Handwerker dagegen haben höhere Reisekosten, Personalkosten oder Materialkosten, dagegen weniger Bürobedarf oder Verpackungsmaterial usw.  Was alles genau zu den Betriebsausgaben zählt, kann man im Lexikon der Betriebsausgaben nachlesen. Darüberhinaus sollte der Existenzgründer mit unserem kostenlosen Onlinerechner seinen Kapitalbedarf ermitteln. In diesem Kapitalbedarf wird sowohl der private (private Lebenshaltungskosten) als auch der betriebliche Kapitalbedarf (die Betriebsausgaben) zusammengefasst. Bei diesen Kosten kann der Existenzgründer in schwierigen Zeiten sparen, so zum Beispiel billiger und weniger  telefonieren, effizienter arbeiten oder die Fahrtkosten senken durch sinnvolle Routenplanung. Welche Versicherungen eine Existenzgründer benötigt ist ebenso relativ zu sehen wie die Frage nach dem besten Berater zur Existenzgründung.

private Lebenshaltungskosten

Die Kosten der privaten Lebensführung oder Lebenshaltungskosten sind zwar steuerlich gesehen nicht absetzbar, jedoch müssen sie vom erwirtschafteten Geld (Gewinn) bezahlt und getragen werden. Daher müssen diese Kosten auch bei den regelmäßigen Ausgaben des Existenzgründers berücksichtigt werden. Ebenso wie die Betriebsausgaben können auch die Kosten der privaten Lebenshaltung Kapitalbedarf zusammengefasst werden. Dazu dient wieder unser kostenloser Onlinerechner.

Weitere Kosten

Die von uns oben genannten Kosten sind nur die wichtigsten und zugleich die Kosten, die die meisten Existenzgründer haben. Selbstverständlich können individuell weitere Kosten wie Ratenkredite, Unterhaltszahlungen oder andere Verpflichtungen das Budget der Existenzgründung belasten. Gerne können Sie weitere Kosten oder anfallende finanzielle Belastungen hinsichtlich der Existenzgründung aufführen und kommentieren.

Das geht aus unserer Umfrage im Monat Juni diesen Jahres hervor. Von den mehr als 730 Befragten gaben 27% eine Existenzgründung im Handwerk, 11% im Internet und 14% im Handel an. Davon wollen 9% freiberuflich tätig sein und im Bereich Pflege, Medizin und Betreuung 6% arbeiten. Gerade mal 3% ziehen eine Existenzgründung im Bereich Erziehung und Kinder vor und satte 15% möchten im Sektor Gastronomie den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Wir befragen jeden Monat neu, Gründer zu einem brisanten Thema rund um Existenzgründung, Selbständigkeit und Unternehmertum.

Hier das bisherige Umfrageergebnis

In welcher Branchen wollen Sie sich selbständig machen?

Ergebnis

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Nehmen Sie doch einfach auch an folgender interessanten Umfrage teil!

Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt als Gründer pro Tag?

Ergebnis

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Alle unsere Umfragen auf einen Blick

Zum Umfragenarchiv

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

Der Suchmaschinengigant Google soll uns in diesem Suchmaschinentest interessieren. Vorwiegend die Suchergebnisse der oberen Plätzen der Suchmaschine. Was bekommt der Hilfesuchende auf den Ergebnisseiten geboten? Bekommt er eine Antwort auf seine Frage? Sind die Ergebnisse der Suchmaschine überhaupt für unsere Zwecke brauchbar?

Um die Wahrscheinlichkeit etwas zu erhöhen, brauchbare Ergebnisse zu finden, haben wir nicht nur die oberen drei Ergebnisse getestet, sondern gehen von einem Existenzgründer aus, der sehr geduldig und zielstrebig nach seinen Antworten sucht. Wir haben also zusätzlich drei Ergebnisse in die Betrachtung einbezogen sowie das erste bezahlte Suchergebnisse im rechten Fenster der Suchmaschine (ganz oben rechts). Insgesamt liegen nun pro Suchmaschine sieben Ergebnisse vor, welche von uns auf die gebotenen Inhalte zum eingegebenen Suchbegriffen untersucht werden.

Wir gehen nun jeweils Position eins bis Position sieben der Ergebnisse der Suchmaschine durch und schreiben dazu unsere fachmännischer Einschätzung zur Ergebnisseite. Ist sie für den Existenzgründer und sein Problem brauchbar oder wird hier nur Geld gemacht?

Suchmaschine Google

Zum Suchbegriff Krankenversicherung Beitrag selbständig wurden folgende Ergebnisse angezeigt:

google-suchergebnis-kv-beitrag-selbständig

Nr. 1 (bezahltes Suchergebnis):

Das erste Ergebnis führt zu einem Formular, welches Kontaktdaten erfassen soll. Es handelt sich beim Inhalt dieser Seite eindeutig um das Thema private Krankenversicherung, somit für uns als suchenden Existenzgründer nicht zu gebrauchen.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 2 (bezahltes Suchergebnis):

Schonen die Adresse des Anbieters verrät, dass hier das Thema ebenfalls private Krankenversicherungen sind. Der Blick auf die Seite bestätigt die Vermutung, der Vergleich von privaten Krankenversicherungen steht ihr Vordergrund.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 3 (bezahltes Suchergebnis):

Auch dieses Ergebnis hat einen monetären Hintergrund und bietet lediglich einen Beitragvergleich privater Krankenversicherer. Leider wieder kein Erfolg für uns als Existenzgründer.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 4:

Das erste Suchergebnis, welches nicht bezahlt und durch Google ausgegeben wird, liefert bereits nach zwei weiteren Klicks auf der Seite einen brauchbares Ergebnis. Die Beitragsbemessungsgrundlage wird hier für selbstständige mit einer gesetzlichen Krankenversicherung und Gründungszuschuss beschrieben. Allerdings enthält der Text Fehler, so schreibt man von Einnahmen in Höhe von 1.242,50 EUR führen zu einer geringeren Berechnungsgrundlage. Wie viele Krankenversicherung nun zu zahlen ist oder wie der Existenzgründer diesen Beitrag berechnet, erfährt man nicht. Letztlich wird wieder versucht Versicherungsvergleiche zu vermarkten.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 5:

Diese Suchergebnis ist ebenfalls ein organisches Suchergebnis, also nicht bezahlt. Lustiger Weise müssen wir ihr feststellen, dass die sich dahinter verbergende Seite identisch mit der Seite aus Nummer 4 ist. lediglich die Adresse der Seite variiert. Von selbstaendigen-kv.de zu selbstaendig-kv.de liegt kein großer Unterschied, für die Suchmaschinen allerdings. Der Inhaber ist jedoch derselbe und bietet nicht nur ein grafisches Prädikat, sondern auch eine inhaltlich gleiche Seite an.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 6:

Das vorletzte von uns untersuchte Suchergebnis liegt laut obiger Studie bereits außerhalb der regelmäßig und oft angesehenen und gepflegten Fläche, stellt aus unserer fachmännischen sich jedoch das erste brauchbare Ergebnis dar. Es handelt sich hierbei um ein Forum, wo sich der Existenzgründer anmelden könnte und seine Frage explizit stellen kann. Hierbei ist es nun noch fraglich, ob jemand qualifizierten oder überhaupt antwortet. Die Hürde zur Antwort liegt daher noch etwas höher, da immer die Möglichkeit besteht, dass niemand antwortet oder der Existenzgründer sich für diese Frage nicht extra anmelden oder seine Daten preisgeben möchte.

Fazit: Indirekte Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 7 (bezahltes Suchergebnis):

Das nunmehr letzte Suchergebnis liegt wiederum im gut sichtbaren und häufig geklickten Bereich der Suchmaschine, ganz oben rechts. Nach einem Klick auf dieses bezahlte Suchergebnis (Werbung) kommt man zum ersten Mal zu einer gesetzlichen Krankenkasse. In diesem Fall die AOK Plus. Da sich ja unsere Aufgabe ausschließlich um gesetzliche Krankenversicherungen dreht, wäre dies die beste Adresse. Doch leider findet man auch nach weiteren klickt auf der Zielseite der AOK keine Antwort auf die Frage, wie viel nun ein Existenzgründer mit Gründungszuschuss hinsichtlich seines Krankenversicherungsbeitrags zahlen muss. Und wiederum Formulare, Dokumente, welcher umfangreich ausgefüllt werden sollen sowie die Rede von Studenten, Angestellten und so weiter. Ein Trost, wenn nicht die AOK kenne, könnte ich direkt dort anrufen oder mich zurückrufen lassen, um so telefonisch meine Frage beantwortet zu bekommen. Dazu muss ich mich nur noch überwinden, die kostenpflichtige Servicenummer für 0,06 € pro Anruf zu wählen. Dieses Ergebnis könnte durchaus unser Problem lösen, wenn auch nicht direkt auf der Seite, sondern durch einen Anruf bei der AOK.

Fazit: Indirekte Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Gesamtfazit der Suchmaschine Google

Die oben gestellte Aufgabe oder auf einem Suchergebnis vollständig und sorgt Zufriedenheit des Existenzgründers gelöst. Von sieben Suchergebnissen, davon 4 bezahlten, welche pro Klick der Suchmaschine Google circa 3,00 EUR in die Tasche spülen, waren gerade mal zwei halbwegs brauchbarer und zwei weitere Suchergebnisse führte zu einer potentiellen Hilfe, jedoch nicht zu einer Lösung der Aufgabe.

Gesamt: 7 (100%)
Thema verfehlt: 3 (42%)
Teilweise gelöst: 2 (29%)
Indirekte HIlfe: 2 (29%)
Aufgabe gelöst: 0 (0 %)

Leider steht gruenderlexikon.de nicht in der ersten 10 Suchergebnisse, denn bei uns hätten Sie im Artikel Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in 2009 angehoben.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

In 3. und vorletzten Teil der Serie zum Suchmaschinentest für Existenzgründer soll es um die neue Suchmaschine von MSN (Microsoft) Bing gehen. Es ist der Nachfolger der bisherigen Live-Suche von MSN. Auch hier wieder die Fragen: Was bekommt der Hilfesuchende auf den Ergebnisseiten geboten? Bekommt er eine Antwort auf seine Frage? Sind die Ergebnisse der Suchmaschine überhaupt für unsere Zwecke brauchbar?

Und auch in diesem Test vergleichen wir wieder die obersten 7 Suchergebnisse auf ihre Brauchbarkeit für den Gründer hinsichtliche der gestellten Suchanfrage.

Wir gehen nun jeweils Position eins bis Position sieben der Ergebnisse der Suchmaschine durch und schreiben dazu unsere fachmännischer Einschätzung zur Ergebnisseite. Ist sie für den Existenzgründer und sein Problem brauchbar oder wird hier nur Geld gemacht?

Suchmaschine Bing

Zum Suchbegriff Krankenversicherung Beitrag selbständig wurden folgende Ergebnisse angezeigt:

bing suchergebnis kv beitrag selbständig

Nr. 1 (bezahltes Suchergebnis):

Hier haben wir wieder das fast 5 Minuten langer Video zur Verkaufspräsentationen einer privaten Krankenversicherung. Also wieder Fehlanzeige und keine Informationen für den Existenzgründer in Sachen Krankenversicherung und entsprechenden Grenzen bei der Existenzgründung.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 2 (bezahltes Suchergebnis):

Auch im zweiten bezahlten Suchergebnisse ganz prominent im oberen Bereich der Suchmaschine kein Erfolg. Wieder nur ein Formular, für Informationen zur privaten Krankenversicherung.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 3 (bezahltes Suchergebnis):

Ebenso bei diesem Ergebnis. Private Krankenversicherung, nichts weiter. Kein Gründungszuschuss, keine gesetzliche Krankenversicherung, keine Informationen zur Beitragsermäßigung.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 4:

Auf dieser Seite, wie auch bereits bei den vorherigen Tests, stehen Informationen des Anbieters selbstaendig-kv.de - hier erhält der Existenzgründer zumindest teilweiser Informationen zur Bemessungsgrundlage einer gesetzlichen Krankenversicherung. Auch die Ermäßigung der Bemessungsgrundlage wird hier dokumentiert. Der letzte Schritt zur Ermittlung des gesetzlichen Krankenversicherungsbeitrags fehlt jedoch. Schade.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 5:

Wieder Fehlanzeige, schon der Name der Internetseite lässt auf private Krankenversicherungen schließen. Auf der Seite selbst, wimmelt es von Informationen, jedoch nicht von solchen, mit denen ein Existenzgründer wirklich etwas anfangen kann. Im Grunde genommen eine Seite mit einer Verkaufssprache, die auf private Krankenversicherungen und deren Vergleich führen sollen.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 6:

Auch hier wieder eine Unterseite von  selbstaendig-kv.de - welche wie bereits in Nummer vier zu einer teilweisen Informationen für unseren Existenzgründer führt.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 7 (bezahltes Suchergebnis):

Auch der letzte Werberkunde im zweiten Bereich der Suchergebnisse auf bing.de bietet nur ein weiteres buntes Formular für den Vergleich einer privaten Krankenversicherung an. Somit bekommt unser Existenzgründer wiederum keine Antwort, obwohl diese Seite einen Ratgeber sowie ein Lexikon zum Themaversicherungen anbietet. Aber selbst diese informativen Seiten, wimmelt nur so von Werbung, so dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass der Existenzgründer über den Klick auf eine Werbung auf eine völlig neue Seite im Internet gerät und die eigentliche Information somit überhaupt nicht findet.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Gesamtfazit der Suchmaschine Bing

Die Suchmaschine bing ist rein optisch sehr gut aufgemacht und übersichtlich, die Suchergebnisse sind jedoch vorwiegend auf monetäre Inhalte ausgerichtet. Ein zufriedenstellendes Ergebnis konnten wir nicht erzielen oder finden, so dass unser Gesamteurteil wie folgt auswählt:

Gesamt: 7 (100%)
Thema verfehlt: 5 (71%)
Teilweise gelöst: 2 (29%)
Indirekte Hilfe: 0 (0%)
Aufgabe gelöst: 0 (0 %)

Hinweis:

Leider steht gruenderlexikon.de nicht unter den ersten 10 Suchergebnissen, denn bei uns hätten Sie im Artikel Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in 2009 angehoben die Lösung zum Problem gefunden.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Neben Google haben wir auch die Konkurrenz getestet. Die sehr viel ältere Suchmaschine Yahoo arbeitet ebenso wie Google mit bezahlten und unbezahlten Sucherergbenissen.

Das Sucherergebnis zu unserer Abfrage

Zum Suchbegriff Krankenversicherung Beitrag selbständig wurden folgende Ergebnisse bei yahoo angezeigt:

yahoo Suchergebnis Krankenversicherung beitrag selbständig

Nr. 1 (bezahltes Suchergebnis):

Das erste bezahlte Sucherergbenis bei YAhoo ist ebenso wie bei Google ein Privater Krankenversicherungsvergleich. Es geht also weder um Existenzgründung, noch um unsere Frage oder den BEitrag beim Gründungszuschuss. Daher ist das Ergebnis für unsere Zwecke leider unbrauchbar.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 2 (bezahltes Suchergebnis):

Auch das Ergebnis auf geld.de zielt auf die private Krankenversicherung ab und dient vornehmlich der Sammlung von Kontaktdaten mittels eines Formulars. Also wieder nichts mit unserer gesetzlichen Versicherung für Existenzgründer und der Beitragsminderung über den Gründungszuschuss.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 3:

Auch yahoo bringt an oberster Stelle in den nichtbezahlten Suchergebnisse die Seite selbstaendig-kv.de diesmal jedoch, im Gegensatz zu Google mit einer Unterseite, welche Daten enthält, die für unsere Zwecke überhaupt nicht brauchbar sind. Es geht schlichtweg am Thema vorbei, was bei diesem sehr schwierigen Problem für jeden Gründer die totale Verwirrung bedeuten würde. Trotzdem gelingt es uns mit einem Mausklick auf einer Seite zu gelangen, die zumindest den Einsatz der Lösung verrät, aber eben nicht die Frage vollständig beantwortet. Daher auch hier unser

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 4:

Auch das eingerückte Ergebnisnummer vier gehört zur Seite selbstaendig-kv.de - diesmal wurde nur auf die Startseite verwiesen, was wiederum zum gleichen Ergebnis führt wie im Test bei Google oder auch hier unter Nummer drei.

Fazit: Teilweise Hilfe, Aufgabe halb gelöst.

Nr. 5:

Dieses Ergebnis ist unserer Meinung nach die blanke Katastrophe für den Suchenden und das von ihm gewählte Thema. Allein die Adresse der Seite lässt einen Würgereiz beim Suchenden entstehen:

private.krankenversicherung.finanzberatung-versicherungsvergleiche.de (sehr übersichtlich und gut zu merken)

Auf der Zielseite wieder ausschließlich Kontaktformulare zum Thema private Krankenversicherung und andere Finanzprodukte, kein Wort von Selbständigkeit, Existenzgründung oder Beitragsermäßigung. Lustigerweise kommt der Begriff selbständig auf der Seite nicht vor. Wir haben ihn jedoch in der Suchmaschine eingegeben, für uns ein Zeichen, mangelnder Qualität der Suchergebnisse. Daher unser Urteil:

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr 6:

Auch dieses Ergebnis liefert keine Informationen und bezieht sich ausschließlich auf private Krankenversicherungen. Auch auf dieser Seite kommt der von uns eingegebene Begriff Beitrag überhaupt nicht vor. Der Begriff selbständig wird in einem anderen Zusammenhang verwendet. Daher auch hier unser niederschmetterndes Urteil:

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Nr. 7 (bezahltes Suchergebnis):

Das ist nun in unserem Vergleich die bisher absolute Krönung, nicht dass wir wiederum auf eine Seite mit privaten Krankenversicherungsangeboten geschickt wurden, nun werden wir auch noch durch einen Präsentationsvideo berieselt. Hier versucht man uns mit einem Video zu einer privaten Krankenversicherung zu überreden. Die Präsentationen läuft aber nicht nur ein oder 2 Minuten, sondern fast 5 Minuten babbelt das junge Mädel da wie am Fließband. Unterm Strich jedoch keine Infos für uns und unserer Aufgabe.

Fazit: Thema verfehlt, Aufgabe nicht gelöst.

Gesamtfazit der Suchmaschine Yahoo

Die oben gestellte Aufgabe oder auf einem Suchergebnis vollständig und sorgt Zufriedenheit des Existenzgründers gelöst. Von sieben Suchergebnissen, davon 4 bezahlten, welche pro Klick der Suchmaschine Google circa 3,00 EUR in die Tasche spülen, waren gerade mal zwei halbwegs brauchbarer und zwei weitere Suchergebnisse führte zu einer potentiellen Hilfe, jedoch nicht zu einer Lösung der Aufgabe.

Gesamt: 7 (100%)
Thema verfehlt: 5 (71%)
Teilweise gelöst: 2 (29%)
Indirekte HIlfe: 0 (0%)
Aufgabe gelöst: 0 (0 %)

Leider steht gruenderlexikon.de nicht unter den ersten 10 Suchergebnissen, denn bei uns hätten Sie im Artikel Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in 2009 angehoben die Lösung zum Problem gefunden.

Interessanterweise steht aber ein Artikel von Peer Wandiger zum Thema auf Platz 10 (nach unserer Zählweise lt. obiges Bild inkl. der bezahlten Ergebnisse). Auch mit diesem Text hätte man sehr viel mehr Infos zur Frage bekommen, als mit allen geprüften Suchergebnissen zusammen.

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Immer wieder müssen wir feststellen, dass Existenzgründer bei der Suche nach Informationen zur Vorbereitung ihrer Existenzgründung Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder bing (MSN, ehemals Live) nutzen. Nicht wenige von Ihnen verzweifeln bereits nach der ersten Eingabe an den Ergebnissen der Suche. Nach fünf bis 10 Minuten werden die meisten Recherchen abgebrochen, meist aus Mangel an brauchbaren Ergebnissen. Wer daran schuld ist? Da kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Sind es die Suchmaschinen, die die falschen Ergebnisse liefern oder sind es die Existenzgründer, die die falschen Suchbegriffe eingeben.

Wir haben die drei größten Suchmaschinen auf die Brauchbarkeit ihrer Ergebnisse zu einem ganz bestimmten Suchbegriffen getestet und sind so einen bemerkenswerten Ergebnis gekommen.

Die Aufgabe

Stellen Sie sich vor, ein Existenzgründer soll mit einer Suchmaschine folgende Aufgaben lösen:

"Wie hoch ist der Beitrag zur Krankenversicherung, den ein Existenzgründer
während seines Bezugs von Gründungszuschuss zahlen muss?"

Test mit unbefangenen Probanden

Wir haben 6 Personen, welche mit einer Häufigkeit von 2 bis 7 Internetsitzungen pro Woche im Internet arbeiten oder suchen, die obige Aufgabe gestellt. Die Personen sollten unabhängig voneinander die Suchbegriffe aufschreiben, welche sie für obige Aufgabe in die Suchmaschine eingetippt hätten. Keine der Testpersonen dürfte diese Suchbegriffe laut sagen oder bei seinem Nachbarn abschreiben. Dabei sind folgende Ergebnisse entstanden:

Personen
Suchbegriff zur Eingabe in die Suchmaschine
1 Krankenversicherung
2 Empfänger von Gründungszuschuss
3 Existenzgründer
4 Krankenversicherung Gründungszuschuss
5 Krankenversicherung Ermäßigung Gründungszuschuss
6 Krankenversicherung Zuschuss Gründungszuschuss

Dieser Test zeigt eine eindeutige Tendenz, wenn gleich die Größe der Stichprobe nicht repräsentativ war, dass viele Menschen zu einer Aufgabe die falschen Suchbegriffe eingeben. Um jedoch die Ergebnisse der oben genannten Suchmaschinen vergleichen zu können, haben wir den zu verwendenden Suchbegriffe etwas präzisiert und als Eingabe für die Suchmaschinen

Krankenversicherung Beitrag selbständig

verwendet.

Zwei der Testpersonen stellten durch ein abschließendes Gespräch fest, dass man mehrere Wörter gleichzeitig in das Textfeld der Suchmaschine eingeben, um so eine Wortkombination oder Wortgruppe suchen lassen kann.

Welche Ergebnisse der Suchmaschine sind für Suchende am interessantesten?

Eine Analyse der Augenbewegungen von Menschen beim Betrachten der Sucherergebnisse einer Suchmaschine hat ergeben, dass die wichtigsten Suchergebnisse auf den Positionen 1-3 in der Suchmaschine angezeigt werden. Das ist das obere Drittel der Ergebnisse einer Seite von 10 Einzelergebnissen. Das folgende Bild veranschaulicht mit roter Farbe die Stellen im Suchergebnis, die besonders häufig angesehen und geklickt wurden. Grüne bis blaue Farbe signalisiert die Bereiche der Suchergebnisseite, wo weniger hingeschaut und auch geklickt wurde.

Augen Bewegung Klick Google Suche Ergebnis Suchergebnis

Das Ergebnis zeigt eindeutig, welche Bereiche oft angesehen und demzufolge auch geklickt werden. Dabei befinden sich nicht nur rein zufällig in diesen Bereichen bezahlte Suchergebnisse, was im übrigen bei allen drei getesteten Suchmaschinen gleich war. Wir haben diese bezahlten Suchergebnisse mit gelben Pfeilen im oberen und rechten Bildbereich markiert.

Bildquelle: http://marketingprojects.wordpress.com/

Wozu bezahlte Suchergebnisse?

bezahlte SuchergebnisseEine häufig gestellte Frage, von uns eine kurze und klare Antwort. Unternehmen können sich gegen Geld eine bessere Suchpositionen bei den Suchmaschinen erkaufen. Je besser der Anzeigentext, die Überschriften und je mehr pro Klick vom werbenden Unternehmen bezahlt wird, desto besser die Positionen dieser Anzeige. Wenn der werbende Unternehmer also Glück hat, rutscht seine bezahlte Anzeige in den häufig angesehenen und geklickten Bereich der Suchergebnisse. also der gelbe, orangefarbene und roter Bereich. Nicht nur der werbende Unternehmer bekommt dadurch gegen Geld viele Besucher, die sein Produkt oder seine Dienstleistung kaufen, sondern auch die Suchmaschinen verdienen darüber Geld, um die Suchmaschine und den Service für die Benutzer und Besucher kostenlos zu betreiben. Man kann dieses Werbeverhalten mit den Anzeigen und Werberschaltungen in Anzeigenblättern vergleichen. Diese Zeitungen sind für die Leser kostenlos, sie finanzieren sich ausschließlich über Werbung von Unternehmen.

Erfahren Sie in den nächsten Teilen, wie die Suchmaschinen im Vergleich abgeschnitten haben

Vergleich der Suchmaschinen - Google
Vergleich der Suchmaschinen - Bing (MSN)
Vergleich der Suchmaschinen - Yahoo

Über die betrieblichen Einnahmen und Ausgaben haben Jungunternehmer in der Gründungsphase im Allgemeinen einen sehr guten Überblick. Anders sieht es oft mit den privaten Ausgaben aus. Um auch im Privatbereich den Überblick zu behalten hat die Firma Lexware die Software Quicken 2010 entwickelt. Diese Software gibt dem Unternehmer nicht nur einen optimalen Überblick über seine Finanzen, sondern bezieht auch die Vorsorge, sicheres Banking und Geldanlagen mit ein.

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So werde Sie Autor

Wer kennt die Situation im Geschäftsleben nicht: Man ist beschäftigt mit wichtigen Arbeiten, das Telefon klingelt und anstelle eines Geschäftspartners oder Kunden ist ein Gesprächsteilnehmer in der Leitung, der entweder dringende Informationen über zu verändernde Versicherungsverträge besprechen muss und hierfür einen Termin vereinbaren will oder ein Unternehmen, das Meinungsforschung betreibt und jetzt eine mehr oder weniger kurze Umfrage durchführen möchte. Aber auch der Telefonverkauf nimmt stetig zu und die Anrufe, die monatlich zeitlich addiert hierfür eingehen, sind echte Zeiträuber. Was tun?

Die Lösung für unerwünschte Anrufe

Die unerwünschten Anrufe künftig nicht mehr entgegennehmen zu müssen, setzt voraus, dass ein Filter vorgeschaltet wird, der mehr oder weniger kostenintensiv ist. Wer sich vor unerwünschten Anrufen schützen möchte, hat die Möglichkeit, einen Dienstleister vorzuschalten, der aber gleichzeitig auch mit regelmäßigen Kosten für die Dienstleistung verknüpft ist - unabhängig von der Dauer oder Häufigkeit des Bedarfs, denn wann unerwünschte Anrufe eingehen, weiß schließlich niemand. Auch der Anrufbeantworter kann eine Lösung sein, allerdings werden hier grundsätzlich alle Anrufe zunächst einmal abgefangen - auch die wirklich erwünschten und erwarteten.

Die Alternative zu diesen eher zweitklassigen Lösungen ist Telefonpaul. Paul ist die Lösung, wenn unerwünschte Anrufe effektiv abgefangen werden sollen. Klar abgegrenzt wird hier zwischen erwünschten und unerwünschten Anrufen. Während also die Kunden und Geschäftspartner weiterhin problemlos durchkommen, werden unerwünschte Anrufer blockiert und direkt von Telefonpaul entgegen genommen.

Was kostet die Leistung von Telefonpaul?

Während Dienstleister, die unerwünschte Anrufe abwimmeln, viel Geld kosten, ist auch dies bei Telefonpaul völlig anders. Wer die Dienstleistung von Telefonpaul in Anspruch nimmt, zahlt für diese grundsätzlich erst einmal nichts. Lediglich die Telefonkosten für ein Orts- oder auch Ferngespräch fallen an - abhängig in diesem Fall vom Standort des jeweiligen unerwünschten Anrufers. Monatliche Gebühren oder andere Nutzungsentgelte muss man nicht befürchten, wenn die Leistungen von Telefonpaul in Anspruch genommen werden.

Für wen eignen sich die Leistungen von Telefonpaul?

Grundsätzlich sind die Leistungen von Telefonpaul für alle Kleinbetriebe sinnvoll, in denen hohe Kosten für Telefonpersonal nicht getragen werden können und in denen auch kein Sekretariat die unerwünschten Anrufe filtert, die aber dennoch auf lästige Anrufe verzichten wollen. Und wer sich auch im privaten Umfeld vor unerwünschter Telefonwerbung, Umfragen oder Versicherungsvertretern schützen möchte, kann Telefonpaul hier ebenso kostengünstig und effektiv nutzen.

Wie kann ich Telefonpaul schnell nutzen?

Telefonpaul ist unter www.telefonpaul.de zu finden. Hier sind Kontaktdaten hinterlegt und auch die Antwort, die Telefonpaul den lästigen Anrufern auf ihre Kontaktversuche gibt, kann hier gleich als Beispiel abgehört werden.

Telefonpaul ist die effektive und kostengünstige Lösung für unwillkommene Anrufe, die auch noch langfristig wirkt, weil Telefonnummern, unter denen ein gewünschter Teilnehmer langfristig nicht erreichbar ist, häufig aus den Datenbanken ausgefiltert werden.

www.telefonpaul.de

Der Begriff „Manipulation“ entstammt der Politik, der Psychologie und der Soziologie und meint dort die verdeckte, aber gezielte Einflussnahme auf das Verhalten einzelner Menschen oder Gruppen, die diesen verborgen bleiben soll.

Manipulation und Argumentation

Meistens erfordern geschäftliche Verhandlungen eine Gratwanderung zwischen Kompromissbereitschaft, der Fähigkeit seinem Gesprächspartner richtig und vor allem aufmerksam zuzuhören und gleichzeitig ein gutes Maß an Durchsetzungsvermögen. Dabei ist zu beachten und zu bedenken, dass jede erfolgreiche Verhandlung eine Kombination dieser drei Faktoren darstellt.

Um in Verhandlungen die eigenen Interessen richtig und vor allem erfolgreich durchzusetzen, sowie um in Streitgesprächen und Diskussionen die eigene Meinung erfolgreich vertreten zu können, benötigt man vor allem stichhaltige Argumente. Nicht zuletzt sind der Vortrag und die Wirkung dieser Argumente aber von einer überzeugenden Argumentation abhängig. Diese überzeugende Argumentation ist mit ihren wichtigen Begleitaspekten, sowie aber auch im theoretischen Aufbau und ihrer Methodik erlernbar.

Viele Menschen halten die Argumentation in erster Linie für eine reine Präsentation von (wissenschaftlichen) Fakten. Dies ist nicht richtig, denn in den meisten Fällen spielen bei einem gelungenen Gespräch immer auch subjektive Meinungen, Vorurteile und damit verbundene Emotionen, sowie aber weiterhin auch verschiedene Arten an Manipulationstechniken eine mehr oder weniger große Rolle in nahezu jeder Verhandlung.

Rhetorik und wissenschaftliche Argumentation

In der Rhetorik und in der Argumentation ist dabei zwischen einer Argumentation im Bereich der Rhetorik und einer so genannten wissenschaftlichen Argumentation zu unterscheiden, die aber in beiden Fällen meinungsbildend wirkt bzw. wirken sollte. In der wissenschaftlichen Argumentation geht es vor allem um den wahrheitlichen Beweis von Behauptungen, wohingegen die Argumentation der Rhetorik vorwiegend der Meinungsverbreitung dient.

In beiden Bereichen sind sowohl der Einsatz der notwendigen Mittel als auch ihre Bewertung und die angestrebte Zielsetzung verschieden. In der Wissenschaft ist es zum Beispiel unerwünscht, eine Aussage ständig oder mehrfach zu wiederholen, wogegen dieses Mittel der Gesprächsführung in der Rhetorik durchaus anerkannt und einsetzbar ist. In der Wissenschaft sollte diese Art der Gesprächsführung unterlassen werden, da die vorgetragene These dadurch nicht richtiger oder wahrer wird. In der Rhetorik verwendet man Wiederholungen von Aussagen, Sätzen oder Satzteilen vorwiegend in der Werbung und bei Aussagen, die eine Schuld oder Unschuld beweisen sollen. Hiermit hat der Sprecher also ein wirkungsvolles Mittel der Überredung an der Hand, wogegen es in der Wissenschaft vor allem um dauerhaft überzeugende Argumente geht, die zum einen einsichtig und zum anderen aber auch intersubjektiv nachvollziehbar sein sollen.

Die praktische Argumentation

In der europäischen Justiz sowie in der Wissenschaft wird also eine strenge, logische, auf stichhaltigen und beweisfähigen Argumenten aufbauende Argumentation gefordert, die im Sinne einer Beweisführung sprachlich umzusetzen und auszugestalten ist. Daneben gibt es aber viele Bereiche (sowohl in wirtschaftlichen Verhandlungen sowie in politischen Diskussionen aber auch in vielen juristischen Prozessen), in denen sprachliche und rhetorische Mittel gezielt eingesetzt werden, um die eigene Meinung durchzusetzen und den sprachlichen „Gegner“ zu beeinflussen. Derzeit gibt es mehr als dreißig solcher sprachlichen bzw. rhetorischen Mittel, die unter anderem als Manipulationstechniken und Scheinargumente bekannt geworden sind.

Dazu gehören unter anderem die Schwarzweißmalerei, der Fehlschluss der falschen Alternative, das falsche Dilemma, die Analogiefalle, die Schwarzfärberei, die Rutschbahntaktik, die Präzisionsfalle, die Autoritätstaktik, die Brunnenvergiftung, die Evidenztaktik, die Garantietaktik, die Traditionstaktik, die Tabuisierungstaktik, die Perfektionsfalle, die Irrelevanztaktik, der Angriff auf die Person des Gesprächspartners oder des vorherigen Redners, der Angriff auf die Unparteilichkeit des Gesprächspartners oder des vorherigen Redners bzw. Entscheiders oder Moderators, die Prinzipienfalle, der emotionale Appell, die Strohmanntaktik, der Trivialitätstrick, der Zirkelschluss, der Mengentrick, die Perspektivenfalle, der definitorische Rückzug sowie die Absicherungstaktik und die Sicherheitsleinen.

Sinn und Zweck dieser Manipulationstechniken und Scheinargumente ist, dass der Sprecher um jeden Preis Recht behalten will. Mit ihrer Hilfe kann man zum Beispiel eine entwürdigende und unsachliche Diskussion führen und sich dabei logischer Elemente und Argumente bedienen, die den anderen Gesprächsteilnehmer zurück weisen sollen. Viele dieser unsachlichen Argumente sind jedoch in geschäftlichen Gesprächen durchaus die Regel und werden häufig gebraucht, um den anderen Teilnehmer als unwissend und unfähig zu kennzeichnen. In vielen Fällen – sofern dies innerhalb von Mitarbeitern ein und desselben Unternehmens geschieht – kann man hier auch eine Spur des psychologischen Problems des Mobbing feststellen.

Typische Manipulationstechniken

Ein mögliches Mittel der Manipulation von Gesprächspartnern ist zum Beispiel auch die so genannte Blockade oder das Blockieren von Argumenten und Gesprächen. Hier besteht die Antwort im Fehlen der Antwort, im Nicht verstehen wollen des Gesagten, im absichtlichen Missverstehen des Gesagten oder im Ausweichen auf andere Themen oder Schwerpunkte.

Gesprächspartner und Redner, die sich mit allen Mitteln durchsetzen wollen, die ihnen zur Verfügung stehen, versuchen dies häufig mit Lügen, Drohungen, persönlichen Angriffen, dem Hochschaukeln und Aufwiegeln von Emotionen, der Erzeugung von zeitlichem Druck und oder dem Erzeugen eines schlechten Gewissens bei den anderen Gesprächsteilnehmern.

Eine weitere Möglichkeit der Manipulation eines Gesprächs ist dessen Sabotage. Hier lässt der Manipulator das Gespräch praktisch „platzen“, indem er einen Abbruch, den er meist im Vorfeld geplant hat, entweder provoziert oder selbst durchführt. Allerdings verweigert er hier die Übernahme von Verantwortung für das „geplatzte“ Gespräch und gibt zudem den anderen Gesprächsteilnehmern die Schuld. Dies kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass der Sprecher den Raum oder Saal verlässt, ohne vorher seine Botschaft oder Stellungnahme kund getan zu haben.

Hiermit soll ein schlechtes Gewissen bei den anderen Teilnehmer erzeugt werden (in etwa, weil jemand fehlt oder zu spät kommt etc.). Die Methode dafür ist unter anderem, dass der Sprecher entweder einen Gefühlsausbruch vortäuscht, Erklärungen verweigert, auf einem bestimmten Standpunkt verharrt und auf Fragen nicht eingeht, dafür aber seine eigene Sichtweise der Situation beharrlich weiter wiederholt.

Eine weitere Form der sprachlichen Manipulation ist auch die Experten-Taktik. Hierbei beruft sich der Sprecher auf Erkenntnisse von Wissenschaftlern, Autoritätspersonen und namhaften Experten um seinem Standpunkt ein höheres Ansehen zu verleihen. Letztlich werden die angeblich namhaften Wissenschaftler aber nur ansatzweise erwähnt und meist nicht namentlich angeführt, wie zum Beispiel: „Ich stehe schließlich nicht alleine mit dieser Meinung. Es ist hinreichend bekannt, dass eine Vielzahl bekannter Wissenschaftler diese These ebenfalls bestätigt.“

Als Gesprächspartner sollte man hier auf jeden Fall nachfragen, um welche Experten es sich bei dieser Theorie oder These handelt. Der Gesprächspartner möchte doch bitte die entsprechenden Namen bekannt geben. Somit bietet sich die Chance nachzuprüfen, ob diese angeblichen Fachleute wirklich Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet sind. Dabei gilt der Bezug auf Experten an sich noch nicht als Begründung oder Beweis einer Theorie oder sonstigen Behauptung.

Gegenmaßnahmen im Gespräch

Im Gespräch kann man sich jedoch erfolgreich gegen nahezu jedes Scheinargument wehren, sofern man erkennt, dass man manipuliert wird. Gleitet das Gespräch auf eine solche Ebene ab, sollte man rasch Gegenmaßnahmen ergreifen, um weder seine Zeit noch sein Gesicht zu verlieren. Professionelle Redner nutzen folgende Gegenmaßnahmen um Scheinargumente zu entkräften und das Gespräch zu beherrschen.

Eine gute Lösung ist es immer, die Taktik des Redners anzusprechen und die Schwachpunkte mit kritischen Fragen bewusst zu machen. Eine weitere Möglichkeit – die zum Teil von manchen Politikern praktiziert wird – ist es, das entsprechende Argument ganz bewusst zu überhören, speziell dann, wenn es beleidigend und als persönlicher Angriff vorgebracht wird. Des Weiteren kann versucht werden durch aktive Fragen zur Klärung eines Sachverhaltes beizutragen, in dem man ganz bewusst nachfragt. „Welcher Punkt Ihrer Argumentation ist denn nun der Richtige und der Wichtigste?“ „Was ist genau vorgefallen?“ Wo sehen Sie das Problem?“ „Wieso sagen Sie das?“ Diese Fragen sind dann vom Sprecher oder Manipulator zu beantworten und enttarnen ganz schnell gezielt eingesetzte Lügen oder Drohungen.

Hilfe kann ein eBay-Händler immer brauchen. Ob nun im Versand oder beim Einkauf der Waren. Aber daneben müssen auch Kundentelefonate, Anfragen oder telefonische Aufträge abgewickelt werden. Wer macht bei Ihnen die Terminplanung, wenn Sie als Chef unterwegs sind? Ihr Anrufbeantworter oder leiten Sie alle Telefonate auf Ihr Handy um und versuchen von unterwegs das Chaos im annehmbaren Rahmen zu halten? Bei einem einzigen Tag der Abwesenheit schaffen Sie das sicher noch, aber Messebesuche dauern in der Regel länger als 2 Tage, was machen Sie dann? Entweder Ihre Kunden sind mit dieser Behandlung zu frieden oder wechseln bei der nächsten Möglichkeit den Lieferanten. In Zeiten zusammenwachsender Märkte und des immer größer werdenden Angebotes können Unternehmen nicht mehr nur mit Ihren Qualitätsprodukten oder dem günstigen Preis die Vorherrschaft in einem Marktsegment halten bzw. ausbauen. Zusätzlicher Service neben dem Verkauf, Kundenorientierung und vor allem die Kundenzufriedenheit sind unumstößliche Säulen im Gebäude was sich Erfolg, Wachstum und Betriebsgewinn nennt. Daher ist auch die telefonische Betreuung der Kunden und die Abwicklung des Telefonsupports in einer Firma extrem wichtig, um die Kunden zu halten oder gar mit diesem Service ein positives Image für Ihr Unternehmen aufzubauen. Gehen Sie von Ihrer eigenen Erwartung, Meinung und Empfinden aus, sprechen Sie gern mit Anrufbeantwortern oder warten tagelang auf den Ihnen versprochenen Rückruf? Sicher nicht.

Zusätzliche Personalkosten?

Um das obige Problem zu lösen, müssten Sie ein zusätzliche Kraft einstellen und regelmäßig bezahlen. Das kann sich sicher nicht jeder Unternehmer und schon gar kein Existenzgründer leisten. Abhilfe schaffen da Telefon- und Büroserviceunternehmen. In Ihrer Abwesenheit werden eingehende Gespräche umgeleitet und von freundlichen Mitarbeiterinnen angenommen. Ihre Kunden bemerken diese Umleitung überhaupt nicht und denken, sie sprechen mit Ihrer Sekretärin, denn diese würde sich ja auch mit Ihrem korrekten Firmennamen melden. Nach dem Gespräch erhalten Sie eine SMS aufs Handy eine E-Mail zugestellt, in welcher Sie alle wichtigen Daten des Gesprächs zusammengefasst nachvollziehen können. Bestimmte Ihrer Kunden oder Anrufer können auch direkt an Ihre aktuelle Telefonnummer weitergeleitet werden. Unter einer flexiblen Anrufbearbeitung versteht sich die individuelle Behandlung von Anrufern, d.h. Sie geben dem Telefonservice die Vorgabe, wie einige Ihrer Kunden oder Anrufer am Telefon zu behandeln sind und welche Informationen weiter gegeben werden sollen. ebuero.de und regus.de nehmen Ihre Anrufe sogar in englischer Sprache entgegen. Das bietet Ihnen als eBay-Händler den Vorteil Ihre Geschäfte auch in den englischsprachigem Raum auszudehnen.

Eine preiswerte und kalkulierbare Lösung für Ihr Sekretärinnenproblem

Wir haben für Sie einige Sekretariatservices getestet und die Ergebnisse zusammengefasst. Auffallend dabei waren die in der Regel sehr gelungenen und übersichtlichen Internetpräsenzen der Anbieter. Vom Leistungsspektrum gab es kaum Abstriche zu machen, wobei der Service von ebuero.de durch seine sehr kundenorientierte Betreuung herausstach. Einige Anbieter konnten sogar mit exklusiven Postadressen für ihre Kunden aufwarten. So haben Sie als eBay-Händler die Möglichkeit, ein Konferenzraum oder ein Büro für wenige Stunden an einer sehr exquisiten Büroadresse in Berlin oder München zu mieten, um dort Ihre Kunden gebührend zu empfangen. Von den meisten Büroservices wurden Leistungen wie der Briefversand, Diktatservice oder die Postannahme angeboten. Auch der 24-Stunden Telefonservice an 365 Tagen im Jahr ist möglich, wurde allerdings nur von ebuero.de und fasttalk.de angeboten. Für diese Rundumbetreuung ist bei beiden Unternehmen ein Aufpreis zu zahlen.

In folgende Tabelle erhalten Sie einen Überblick zu den Leistungen und den Preisen einiger Telefon- und Bürodienstleister

Ihr virtuelles Büro
ebuero - Das Büro der Zukunft.
 
 
 
  ebuero.de topbuero.de my-mobile- office.com telias.de fasttalk.de
Telefonservices          
Telefonkernzeiten (Mo - Fr)
7 - 19 Uhr
7 - 19 Uhr
7 - 22 Uhr
8 - 19
7 - 20 Uhr
24 h Service
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(Aufpreis)
kreuz
haken grün
(Aufpreis)
kreuz
haken grün
(Aufpreis)
365 Tage Service
haken grün
kreuz
kreuz
kreuz
haken grün
(Aufpreis)
Mehrsprachige Rufannahme
dt. / eng.
kreuz
zweispr.
kreuz
kreuz
Servicenummer für Ihre Kunden
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kreuz
haken grün
(Aufpreis)
haken grün
kreuz
           
Büroservices          
Büro- o. Konferenzraum zur Miete
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kreuz
kreuz
kreuz
kreuz
Briefversand
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haken grün
haken grün
kreuz
kreuz
Diktatservice
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haken grün
haken grün
kreuz
kreuz
Postannahme
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haken grün
haken grün
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kreuz
           
Preise / Verträge in EUR          
Grundgebühr
39 - 179
69 - 79
24,90 - 149
0 - 49
0 - 49
Anrufentgegennahme
0,39 - 0,74
1,29
0,39 - 0,69
0,51 - 0,86
0,49 - 0,89
Anrufminute
0,39 - 0,74
entfällt
0,39 - 0,69
0,51 - 0,68
0,44 - 0,69
Minutenzuschlag außerh. d. Kernzeiten
0,25
entfällt
kreuz
0,25
k.A.
E-Mail-Benachrichtigung
0
0,1

0

0
0
SMS-Benachrichtigung
0,15 - 0,20
0,4
0,2
0,13
0,12
Einrichtungsgebühr
0
79
kreuz
10
18,-
Mindestlaufzeit
kreuz
kreuz
kreuz
kreuz
kreuz
           
Hilfe / Support          
Support
gratis
Hotline
Telefon oder
Mail
Hotline
17,50 - 22,- EUR
je 15 Minuten
9 Ct / Min.
gratis
Hotline
Onlineinterface
haken grün
haken grün
haken grün
haken grün
nein
Übersichtlichkeit des Onlineangebotes
2
3
1
1
1

Fazit und Zusammenfassung

Besonders vorteilhaft und verkaufsfördernd nahmen wir die Angebote von ebuero.de wahr. Hier können Sie als Kunde mit 25,- EUR Startguthaben Ihre eigene Sekretärin testen. Durch den Erlass der Grundgebühr für den ersten Monat, können Sie als Unternehmer herausfinden, wie viele Anrufe überhaupt monatlich eingehen. Das Startangebot hat keine Mindestlaufzeit. Darauf aufbauend können Sie den optimalen Dienst buchen. My-mobile-office.com bietet ebenfalls ein Startguthaben in Höhe von 15,- EUR an. TopBuero.de wirbt mit einem 14-tägigen Test, der TopBüro Garantie. Sollte der Kunde nicht zufrieden sein, enstehen ihm in diesem Zeitraum keine Kosten. Bei Telias.de fällt die übersichtliche Struktur des Internetauftritts sofort positiv auf. Ein Gratistest oder ein Startguthaben fehlt. Fasttalk.de unterbreitet die verschiedenen Angebote mittels einer total nervigen Flash-Werbung. Spezials wie Sommerspezial mit 10,- EUR Startguthaben werden angeboten.

Prinzipiell sind alle Unternehmen verpflichtet, der IHK beizutreten, die der Gewerbesteuer unterliegen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob tatsächlich Gewerbesteuern entrichtet werden. Da es sich um eine Pflichtmitgliedschaft handelt, kann man sie auch nicht so einfach kündigen. Gerade Existenzgründern stellt sich daher häufig die Frage, wie hoch die Beiträge eigentlich sind, die man an die IHK abführen muss.

Berechnung des Beitrags

Die Höhe der Beiträge, die man entrichten muss, richtet sich primär danach, wie erfolgreich ein Unternehmen läuft. Die IHK erhält hierfür die Werte der Gewerbeerträge vom Finanzamt, an deren Höhe sie den jeweiligen Jahresbeitrag fest macht.

Der IHK-Beitrag setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Dazu gehören zum einen der Grundbetrag und zum anderen unter Umständen eine Umlage. Der Grundbetrag ergibt sich aus einer Staffelung nach dem Ertrag. Diese Staffelung bzw. die zugrundeliegenden Grundbeiträge werden in jedem Jahr neu von der Vollversammlung der IHK festgelegt.

Nicht beitragspflichtig sind Unternehmer, die keine Eintragung im Handelsregister besitzen und die einen geringeren Gewinn als 5.200 Euro erwirtschaften. Wenn eine Eintragung vorliegt, wird der Grundbeitrag in Höhe von 125 Euro fällig. Die Höhe der Umlage wird ebenfalls von der Vollversammlung festgelegt und liegt derzeit bei 0,45% vom Gewinn. Natürlichen Personen und Personengesellschaften wird hier ein Freibetrag in Höhe von 15.340 Euro zugestanden.

Sonderregelungen bei der Beitragspflicht

Wenn sich ein Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten befindet, kann man die Beiträge stunden lassen oder eine Ratenzahlung vereinbaren. Nur in besonderen Fällen kann es auf Antrag auch möglich sein, die IHK-Beiträge zu erlassen. Voraussetzung ist hierfür gewöhnlich, dass das zu versteuernde Einkommen im laufenden Geschäftsjahr unter 12.000 Euro (bzw. 24.000 Euro bei Verheirateten) bleiben wird. Die Beitragserhebung muss eine unzumutbare Belastung darstellen.

Existenzgründern wird es anfangs besonders leicht gemacht. Das IHK-Gesetz bestimmt, dass in den ersten zwei Jahren der Geschäftstätigkeit überhaupt keine Beiträge zu entrichten sind. In den nächsten zwei Jahren muss man zwar bereits den Grundbeitrag bezahlen. Man ist aber dennoch weiterhin von der Umlage befreit. Erst, wenn diese vier Jahre vorüber sind oder der Gewerbeertrag über 25.000 Euro pro Jahr hinausgeht, wird man voll beitragspflichtig in der IHK.

Die Leistungen der IHK

Die Leistungen, die die IHK für Ihre Mitglieder zu bieten hat, gliedern sich in sechs Bereiche:

  • Standortpolitik
  • Starthilfe und Unternehmensförderung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Innovation und Umwelt
  • Recht und Fair Play
  • International

Starthilfe und Unternehmensförderung

Für Existenzgründer sollte vor allem der Leistungsbereich „Starthilfe und Unternehmensförderung“ hilfreich sein. Wenn man sich noch in der Gründungsphase befindet, benötigt man eine Menge Informationen. Häufig wünscht man sich einen Wegweiser, der einen bei der Erledigung aller Formalitäten unterstützt. Man kann sich beispielsweise bei einem spezialisierten IHK-Berater darüber informieren lassen, welche Möglichkeiten der staatlichen Förderung und der Finanzierung verfügbar sind.

Recht und Fairplay

Auch die Leistungen der IHK im Bereich „Recht und Fairplay“ sind sowohl zu Beginn eines Unternehmens als auch später sehr hilfreich. Wenn sich Fragen zum Wirtschafts- oder Steuerrecht ergeben, kann man sich jederzeit an den jeweiligen Spezialisten der IHK wenden. Dieser unterstützt den Gewerbetreibenden auch bei der Eintragung der Firma ins Handelsregister oder bei der außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten, die sich im Verlauf eines Geschäftsbetriebes immer einmal ergeben können.

International

Jungunternehmer, die im internationalen Geschäft tätig sind, können auch von den IHK-Leistungen im Geschäftsfeld „International“ profitieren. Die IHK führt Marktstudien in den verschiedensten Ländern durch, von denen ihre Mitglieder profitieren können. Die Auslandsspezialisten der IHK unterstützen Sie bei Fragen zum Außenhandel und bei der Erstellung der erforderlichen Dokumente für den Export. Egal, ob es sich um Ursprungszeugnisse oder Beglaubigungen handelt, die IHK-Berater werden diese Dokumente rechtsgültig erstellen. Des Weiteren werden hier wichtige Geschäftskontakte geknüpft, die für den Erfolg der neuen Geschäftstätigkeit von großer Bedeutung sein können.

Weitere Leistungen

Mit Ihren regelmäßigen Publikationen informiert die IHK ihre Mitglieder über die aktuellsten Änderungen bei Rechtsvorschriften und über Studien, Berichte und Innovationen in den verschiedensten Bereichen.

Auch in den anderen Geschäftsbereichen gibt es viele Leistungen der IHK, von denen Unternehmen aller Branchen profitieren können. Es empfiehlt sich, auch bei speziellen Anliegen einfach mal anzufragen.

Quellen:
http://www.berlin.ihk24.de/servicemarken/ueber_uns/Beitrag/index.jsp
http://www.berlin.ihk24.de/servicemarken/ueber_uns/profil/leistungen/Die_Leistungen_der_IHK_in_den_Geschaeftsfeldern/Standortpolitik.jsp

Bereits im Oktober 2008 beschloss das Bundeskabinett eine Änderung bei der Anforderung von Auskünften aus dem Bundeszentralregister. Dieser Änderung zufolge, die zum 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, soll es zukünftig möglich sein, einen Auszug aus dem Bundeszentralregister online anzufordern.

Bisher war es so, dass man bei der zuständigen Meldebehörde einen Antrag auf die Erteilung eines aktuellen Führungszeugnisses stellen musste. Diese wiederum forderte dann das Führungszeugnis beim Bundeszentralregister per Vordruck auf dem Postwege an. Dabei verging natürlich eine ziemlich große Zeitspanne, bis der Antragsteller sein Führungszeugnis tatsächlich in den Händen hielt.

Der neue Ablauf der Anforderung

Durch die Gesetzänderung wird dieses Verfahren zukünftig allerdings um einiges vereinfacht ablaufen. Derjenige, der das Führungszeugnis benötigt, muss dieses nach wie vor bei der zuständigen Meldebehörde beantragen. Diese kann nun jedoch die Anfrage beim Bundeszentralregister auf dem elektronischen Weg durchführen. Diese Anfragen werden dann automatisch abgearbeitet. Dies bewirkt, dass ein Führungszeugnis häufig schon einen Arbeitstag nach der Anfrage bei der Meldebehörde auf den Postweg geht.

Zeitersparnis und Sicherheit für den Antragsteller

Somit kann man sagen, dass diese Gesetzänderung viele Vorteile für die am Verfahren beteiligten Personen bringt. Wenn man ein Führungszeugnis benötigt, muss man jetzt nicht mehr wochenlang darauf warten, sondern bekommt es bereits wenige Tage später in den Briefkasten. Gerade wenn ein potenzieller Arbeitgeber darauf wartet, ist man froh, wenn man dieses Schreiben schneller in Händen hält.

Natürlich wird bei diesem Verfahren das Thema Datenschutz ganz groß geschrieben. Es wird ausdrücklich betont, dass dabei keine neuen Daten erhoben werden müssen, sondern lediglich bereits vorhandene Datenbestände elektronisch verarbeitet werden. Sichere Datenübertragungssysteme sollen für die Sicherheit der übermittelten Daten sorgen.

Gleichzeitig wird der bürokratische Aufwand um ein Vielfaches verringert. Die Arbeit läuft rationalisierter ab, wodurch auch nur noch ein geringeres Maß an personellen und materiellen Ressourcen zum Einsatz kommen muss.

twitter_logoHä? Was will der denn jetzt? Das wird sich sicher jetzt der ein oder andere nach dem Lesen dieser Überschrift fragen. Aber ich hab mich nicht verschrieben. Das gruenderlexikon twittert (engl. für zwitschern). Was das genau ist und was man persönlcih davon hat, versuche ich im folgenden Blogpost zusammenzufassen.

Was ist Twitter?

Twitter ist ein Microbloggingsystem. Jeder kann sich also einen kleinen "Blog" anlegen, indem er kurze Textnachrichten schreibt, die andere lesen können. Die Nachrichten dürfen maximal 140 Zeichen lang sein, ähnlich einer SMS. Das besondere am Twitter: Meinem Microblog können sich unbegrentz viele andere User von Twitter anschließen. Sie bekommen ab sofort meine Nachrichten. Ich selbst kann natürlich auch andere Accounts abbonieren. Das nennt man dann jemandem folgen (follow). Ich kann also Nachrichten senden und fremde Nachrichten empfangen. Diese Textnachrichten, sie werden Tweets oder  Updates genannt,  können keine Bilder enthalten, aber Links  zu anderen Tweets oder Seiten im Internet, wo wiederum Bilder, Videos oder Texte zu lesen sind.

Mehr zu Twitter, seiner Geschichte, den Machern und der Technologie auf wikipedia

Wozu ist Twittern gut?

Durch Twitter kann man mit Freunden, Kollegen, Bekannten, Verwandten oder einfach nur mit denen, die gleiche Interessen oder Hobbys haben kommunizieren, ohne komplizierte Software oder Blogs zu installieren, Webspace oder Domains anzumelden oder umfangreiche Texte schreiben zu müssen. Aufgrund der kurzen und unscheinbaren Nachrichten, ist Twitter auch für PDAs, PocetPcs oder Smartphones wie Blackberry oder das iPhone geeignet. So zusagen von unterwegs, vom Labtop oder von zu Hause aus immer kleine Meldungen, interessante Seiten oder einfch nur einen derzeitigen Sttus absetzen, den entsprechend meine Follower sofort empfangen. Kein volles SMS Postfach mehr, keine E-Mails.

Warum sollten vorwiegend Blogger und Onlineunternehmer twittern?

Blogger schreiben eben in ihrem Blog umfangreichere Texte, mit Bildern und Videos. Diese Texte können nur gelesen werden, wenn jemand per Suchmaschine den Text findet oder direkt zum Blog kommt und den Artikel liest. Eventuell hat jemand noch den RSS Newsfeed abonniert hat und am PC die Meldung bekommt: "Da ist ein neuer Text zum Thema xyz." Er muss also auch am PC oder Notbook sitzen, um diese Meldung zu bekommen. Mit Twitter ist das anders, kurz und schmerzlos gibt´s da eine Nachricht von max. 140 Zeichen, daher auch schnell zu lesen und zu überblicken. Zum Beispiel zu diesem Artikel hier würde ich twittern: "Warum gerade Blogger twittern? Link auf den Artikel" Diese Nachricht kann cih sowohl am PC oder Notebook empfangen, als auch am Handy, da sie ja besonders kurz ist.

Das Ziel ist nun für den Blogger oder Onlineunternehmer klar: Bekomme durch diese Nachrichten möglichst viele zusätzliche Besucher auf deine Seite. Dies geschieht praktisch simultan zum Schreiben des Tweets. Zusätzlicher Traffic und damit zusätzliche Besucher, Kunden und Umsatzpotenzial. Das ist wohl das Geheimnis der Twittergemeinde und der Erfolg von Twitter.

Fazit: Es ist selbstverständlich ein zusätzlicher Zeitvertreib, der jedoch auch Nutzen in Form von zusätzlichen Besuchern und Umsatz haben kann.

Was bauch ich zum Twittern?

Linkverkürzer

Da die Adressen im Netz oft sehr lang sind, müssen sie für Twitter ggf. gekürzt werden, da dort eben nur 140 Zeichen zur Verfügung stehen. Für diesen Zweck werden. So wird aus

http://www.gruenderlexikon.de/blog/2009/05/07/schritt-9-finanzierung-aus-der-serie-existenzgruendung-mit-einem-onlinehandel/

dann plötzlich nur noch

http://redir.ec/M9Au

Das passt dann auch in die Twitternachricht. Diese Dienste nennt man Linkverkürzer oder Shortlinks. Ich nutze derzeit http://de.redir.ec/ Eine Liste dieser Dienste gibt es bei searchenginland. Man sollte darauf achten, dass man einen Dienst mit 301 Redirect nutzt, der die ursprüngliche Adresse wieder freigibt.

Firerfox Add-ons

Wer so wie ich, parallel zum Surfen im Browser ein Tool nutzen möchte, welches unten rechts im Browser (über der Uhr) seine Arbeit tut, der kann mit Twitterfox seinen Spaß haben.

Wie kann ich mich gruenderlexikon auf Twitter anschließen?

Einfach bei Twitter anmelden und dann unter http://twitter.com/gruenderlexikon/ auf follow klicken, schon folgt man mit seinem Account uneren Tweets.

Wie kann ich die Nachrichten lesen?

Entweder auf Twitter selbst oder so wie ich mit dem Firefox Ad ons Twitterfox. Einfach installieren und der Firefox zeigt unten rechts ein kleines "t" (für Twitter) an. Dieses Tool einrichten und ab sofort kann man seine Tweets bequem über den Browser empfangen und auch senden.

Wie kann ich selbst Twittern?

Wie bereits beschrieben, entweder über Twitter direkt oder über ein zusätzlcihes Plugin für deinen Browser. Aber auch über Servicesw wie http://de.redir.ec/ kann man ganz einfach seine Nachrichten absetzen und auch Statistiken verfolgen.

Was hat ein Existenzgründer vom Twittern?

Ganz einfach, er kann auf sich, seine Internetseite, seinen Service und seine Produkte aufmerksam machen und genau das ist es doch, was man als Gründer will. Und das auch noch kostenlos. Also bei Twitter anmelden, dem gruenderlexikon folgen (follow) und einfach mittwittern.

Interview zum Thema Twitter mit Carlo Blatz und Sarik Weber

Auf der diesjährigen Next hat Gründerszene das Klassentreffen der Szene genutzt, um zwei Gründer vor die Kamera zu holen. Carlo Blatz (Powerflasher) und Sarik Weber (Cellity) sind beide nicht nur erfolgreiche Geschäftsmänner und Gute-Laune-Verbreiter, sondern auch passionierte Twitterer. Sarik hat es im Gründerszene-Ranking von Deutschlands erfolgreichsten twitternden Gründern sogar wiederholt auf den ersten Platz gebracht.

Im Interview erzählen die beiden, wie sie es zu so vielen Followern gebracht haben und warum sie Twitter für ein attraktives neues Format halten. Da die beiden sehr erfolgreiche Netzwerker sind, geben sie auch einen Einblick, wie sie ihren Umgang mit anderen Menschen gestalten. Diskutiert wird auch über spannende Zweitanbieter, die auf Twitter aufbauen sowie über die Gründerszene ganz allgemein.

Film ab!

Link: Interview Carlo und Sarik

Der Artikel wurde von Joel Kaczmarek, Chefredakteur der gruenderszene.de, verfasst.

Gründerszene ist das Magazin für Gründer und Gründungsinteressierte. Hier werden regelmäßig branchenrelevante News und Informationen veröffentlicht. Erfahrungsberichte und Fachbeiträge aus erster Hand sollen Gründer inspirieren und bei der Umsetzung ihrer Visionen helfen. Gründerszene will ausdrücklich die Begeisterung und den Respekt für Unternehmertum und den Gemeinsinn unter jungen Gründern fördern.

Das Wort Körperschaftsteuer, wie auch andere Steuerarten, werden oft mit einem Fugen-s geschrieben: Körperschaftssteuer oder auch Einkommenssteuer. Das Einfügen eines Fugen-s wird zur Glättung der Sprache, also zur besseren Sprachmelodie verwendet.

Bei den deutschen Behörden hingegen wird versucht, uns die unaussprechliche Amt[s]sprache aufzudrücken. So wird aus Vermögenssteuer mal eben Vermögensteuer oder aus Abgeltungssteuer wird Abgeltungsteuer.

Verknotet sich die Zunge bei der Aussprache, kann und sollte das Fugen-s verwendet werden. Einkommenssteuer oder Körperschaftssteuer sind sprachlich eleganter und melodischer. Bei der Hundesteuer oder Gewerbesteuer lässt ein gutes Sprachgefühl ein Fugen-s nicht zu und wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch nicht verwendet.

Was sagt der Duden dazu?

Der Duden beschäftigt sich schon seit Jahren mit diesem Problem. So heißt es im Newsletter vom 20.04.2001:

Eine Besonderheit hat es allerdings mit der Einkommen(s)steuererklärung auf sich: Wörter, die auf „-steuer” enden („Einkommen-”, „Grunderwerb-”, „Körperschaftsteuer”), werden in der Behördensprache stets ohne Fugen-s geschrieben. Neben dem amtlichen Gebrauch ist allerdings auch die Form mit s üblich und berechtigt.

Lassen wir uns von den Behörden nicht unsere Sprache verunglimpfen! Das Fugen-s hat seine Berechtigung.

Weitere interessante Seiten zu diesem Thema:

Spiegel.de - Bratskartoffeln und Spiegesei
Transcom - Das Fugen-s: Einkommensteuer oder Einkommenssteuer?
Wiktionary, das freie Wörterbuch - Einkommensteuer

Aus gegebenem Anlass haben wir eine seperate Kategorie zu den Themen Elterngeld, Elternzeit, Mutterschaftsurlaub und Hinzuverdienst auf Basis einer Existenzgründung oder eines Kleingewerbes bzw. Nebengewerbes im Forum eingerichtet. Hier können alle Fragen die Selbständigkeit von Mutter oder Vater betreffend reingepostet werden. Zusätzlich können Sie auch unseren Elterngeldrechner nutzen, um sich vorab Ihren Anspruch zu ermiteln.

Viel Erfolg sowohl als Mutter als auch als Selbstständiger

Wer kennt das nicht: Da nimmt man sich fest vor, sich nicht mehr von den Worten des Kollegen beeinflussen zu lassen – und letztendlich hat er es doch wieder geschafft, dass man einen Teil seiner Arbeit mit erledigt! Im Nachhinein ärgert man sich darüber, es zu spät erkannt zu haben. Und man schwört sich, nicht mehr auf ein derartiges Verhalten hereinzufallen. Und trotzdem passiert es immer wieder.

Diese Beeinflussung des Handelns nennt man Manipulation. Sie begegnet einem fast in jeder Gesprächssituation. Aber was genau versteht man darunter? Bei der Manipulation werden bewusst oder unbewusst unlautere Verhaltensweisen eingesetzt, um den Gegenüber für die eigenen Zwecke zu missbrauchen.

Den anderen blockieren

Wie jedes Feld der Raffinesse, beinhaltet auch die Manipulation ganz unterschiedliche Arten, über die der Manipulator sein Ziel erreichen möchte. Bei der Blockadestrategie versucht er zum Beispiel durch Ausweichen, Ablenken und absichtliches Missverstehen zu verhindern, dass sein Gesprächspartner sein Ziel erreicht.

Sich durchsetzen

Im Gegensatz dazu möchte der Manipulator durch die Durchsetzungsstrategie sein Ziel erreichen. Die Realisierung versucht er konsequent voranzutreiben, indem er einen gewissen Druck auf sein Gegenüber ausübt. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Formen; er kann kleine Drohungen oder Erpressungen á la: „Das ist mein letztes Angebot …“, aussprechen. Oder er erzeugt bei seinem Gesprächspartner einen Zeitdruck, er kann ihn zuerst umgarnen und dann einzuschüchtern. Eine weitere Möglichkeit ist, die Emotionen hochschaukeln zu lassen, um dann im richtigen Moment die Durchsetzung des Ziels zu erreichen.

Den anderen sabotieren

Die dritte Form der Manipulation ist die Sabotage. Sie kann offensiv während eines Gespräches durchgeführt oder aber erst bei der Ausführung der besprochenen Punkte angewandt werden. Bei einer Sabotage im Gespräch möchte der Manipulator das Gespräch im Keim ersticken, ohne jedoch dafür Verantwortung zu übernehmen. Diese Form der Sabotage ist nicht angenehm, aber man kann seine Konsequenzen aus dem Verhalten des Manipulators ziehen. Schlimmer ist es, wenn sich der Manipulator auf ein Gespräch einlässt, sich kooperativ zeigt und erst danach beginnt, das Besprochene zu sabotieren. Zusammenfassend kann man sagen, dass man eine Sabotage unter anderem daran erkennt, dass der Manipulator den Abbruch des Gespräches provoziert oder er zeigt sich unkooperativ, hält Vereinbarungen nicht ein, baut Blockaden auf.

Mit Manipulationen umgehen

Wie aber kann man einer Manipulation – in welcher Form auch immer – gegenübertreten? Ist es ratsam, getreu dem Motto: „Gleiches mit Gleichem vergelten“ zu handeln? Natürlich könnte man sich selbst auf das Terrain der Unfairness begeben. Aber dies ist nicht der effizienteste Weg. Der Manipulator überlegt im Vorfeld, mit welcher Strategie er seine Ziele erreichen kann. Dies bedeutet, dass er auch das Verhalten seines Gegenübers vorab abschätzt. Er wird mehrere Möglichkeiten in Betracht ziehen und definitiv gehört eine ebenso unfaire Reaktion dazu. Mit fairen Gegenmaßnahmen kann man mehr erreichen und eventuell sogar noch das Ziel des Gespräches retten. Wichtig ist, dass man sachlich bleibt und in keinem Fall auf die emotionale Ebene abrutschen darf. Man muss die Kontrolle über das Gespräch behalten und sein Ziel strikt verfolgen. Das beinhaltet auch Ruhe und Gelassenheit; man muss die Nerven behalten, auch wenn es schwer fällt.

„Wissen Sie, Ihr Gehalt bekommen Sie nicht von mir oder von Boss, das bekommen Sie vom Kunden.“ (Konrad Jud, dt. Topmanager, stellv. Vorstandsmgl. Hugo Boss AG, gefunden auf zitate.de), lautet ein Sprichwort, wobei fraglich erscheint, ob es in alle Bereiche der Wirtschaft durchgedrungen ist. Glaubt man dem Kundenmonitor 2008, so scheint das nicht (mehr) der Fall zu sein.

Sympathisch, nicht anbiedernd

Schaut man sich einen Artikel des Business-Portals „Perspektive Mittelstand“ an, so scheint es erst einmal so, als ob Freundlichkeit kaum zum Kaufentscheid von Konsumenten beiträgt. Während Vertrauen und Respekt gegenüber dem Verkäufer als wichtigste Kriterien für eine Kaufentscheidung genannt wurden, rangierte die Freundlichkeit des Verkäufers auf Rang 12. Frage bleibt jedoch, wenn Freundlichkeit für den Kaufentscheid keine so große Rolle spielt, ob nicht dennoch Unfreundlichkeit eine bedeutendere Rolle bei der Entscheidung spielt, in einem Geschäft NICHT zu kaufen. Würden Sie einen unfreundlichen Verkäufer ein zweites Mal behelligen wollen? Verwechselt werden sollte Freundlichkeit aber nicht mit einem Anbiedern an den Kunden. Kunden spüren so etwas und werden davon eher abgestoßen als angezogen.

Kundenbarometer als Instrument zur Messung der Kundenorientierung

„ServiceBarometer AG“ nennt sich das Unternehmen, das bereits seit 1992 jährlich das so genannte Kundenbarometer herausbringt. Befragt werden im Rahmen der Studie pro Jahr etwa 20.000 Personen ab einem Alter von 16 Jahren. Themen der Befragung sind beispielsweise die Zufriedenheit mit Unternehmen, Kundenbindung, Beschwerden über Unternehmen, Kauffrequenz und Einkaufsbeträge. Wichtigstes Ziel der Befragung: eine Einschätzung der Kundenorientierung von Unternehmen in Deutschland zu bieten. Für das Jahr 2008 sehen die Werte, die durch die Studie ermittelt wurden, nicht besonders gut aus. „Freundlichkeit der Mitarbeiter lässt nach“ schreibt die ServiceBarometer AG in ihrer Pressemitteilung zum Kundenbarometer 2008 und belegt die Aussage auch gleich mit Zahlen.

Kundenbarometer 2008 — ein paar Ergebnisse

Bei der Frage „Sind Sie mit der Freundlichkeit der Mitarbeiter zufrieden, konnten die Befragten einen Wert zwischen EINS (vollkommen zufrieden) bis FÜNF (unzufrieden) wählen. Sämtliche Branchen verloren hier an Zufriedenheit gegenüber der Vorjahresbefragung aus dem Jahr 2007: Am stärksten verloren die Optiker, die allerdings von einem Spitzenplatz aus starteten und immer noch relativ gut abschnitten. 1,77 war der 2007 vergebene Wert, 1,91 der für 2008. Aber auch die Freundlichkeit der Mitarbeiter aus anderen Branchen wurde schlechter als bei der letzten Studie bewertet: sowohl bei Banken/Sparkassen als auch bei Drogeriemärkten, Gesetzlichen Krankenkassen, Lebensmittelmärkten, Postfilialen und Baumärkten. Wirft man einen Blick auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche, so wurden Apotheker und nach wie vor auch die Optiker als besonders freundlich eingestuft, am schlechtesten schnitten Internetanbieter, Fondsgesellschaften und Stromversorger ab. Branchenübergreifend waren es folgende Unternehmen, deren Mitarbeiter besonders viel Freundlichkeit für die befragten Personen ausstrahlten: Amazon (Wert: 1,81), Gmünder Ersatzkasse (Wert: 1,84), Siemens Betriebskrankenkasse (Wert: 1,88), HUK-Coburg Beamte (1,89) sowie Sparda-Banken (Wert: 1,90).

Kleines Fazit

Es wäre wohl wünschenswert gewesen, das Kundenbarometer 2008 hätte bessere Ergebnisse gebracht. Da dies nicht der Fall war, kann man nur auf die Zukunft hoffen. Freundlichkeit gewinnt.
 

Wenn das Telefon klingelt, Sie abheben und Ihnen wieder jemand dieses oder jenes Produkt schmackhaft zu machen versucht, dann könnte es durchaus sein, dass Sie das als störend empfinden. Sie haben dann natürlich die Möglichkeit, dem Anrufer klipp und klar zu sagen, dass Sie keine weiteren Anrufe wünschen, und das Gespräch zu beenden. Bei Automatenstimmen, die Ihnen hervorragende Produkte verkünden, können Sie die Regeln der Höflichkeit auch außer Acht lassen und direkt auflegen. Falls das nicht hilft und bald darauf der nächste Anruf folgt, sollten Sie weitergehende Schritte einleiten.

Unerwünschte Telefonwerbung ist kein Randphänomen

Im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 2007 insgesamt 1001 Personen im Rahmen einer Studie. Die Frage lautete sinngemäß: Habe Sie in den letzten Monaten Werbeanrufe von Unternehmen erhalten, zu denen sie keine Einwilligung erteilt haben? 64% aller Befragten beantworteten die Frage mit „ja“.

Was tun bei Verstößen? Verbraucherzentralen können helfen…

Notieren Sie sich am besten die Rufnummer im Display Ihres Telefons, wenn Sie unerwünscht angerufen werden, sofern diese nicht unterdrückt wurde. Haben Sie es mit einem menschlichen Gesprächspartner zu tun, fragen Sie ihn, wie er heißt und für wen genau er arbeitet. Notieren Sie sich auch die Uhrzeit, zu der Sie den Anruf erhalten haben. Ansprechpartner bei unerlaubter Telefonwerbung können die Verbraucherzentralen der Bundesländer sein, die gegebenenfalls mit einer Abmahnung des werbenden Unternehmens reagieren können.

…die Bundesnetzagentur auch

Auch bei der Bundesnetzagentur können Sie unter Umständen Hilfe erwarten. Sie ist die deutsche Regulierungsbehörde in den Bereichen Elektrizität, Gas, Post, Eisenbahnen und Telekommunikation. Falls die telefonische Werbung, die Sie erreicht, automatisiert wurde und Sie eine Automatenstimme am Apparat hatten, kann die Bundesnetzagentur gegebenenfalls das Unternehmen ermitteln, das den Anruf initiiert hat, und gegen die unerwünschte Telefonwerbung vorgehen. Geschehen ist dies beispielsweise 2008, als die Bundesnetzagentur insgesamt 51 Rufnummern von Unternehmen aus Österreich abschaltete und sowohl ein Verbot der Rechnungslegung als auch des Inkassos für die betroffenen Unternehmen aussprach. Die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahmen wurde innerhalb von drei Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln bestätigt. Die Unternehmen aus Österreich hatten automatisierte Anrufe geschaltet, in denen den angerufenen Personen Gewinne versprochen wurden, sofern diese eine in der Bandansage genannte kostenpflichtige Mehrwertdienste-Nummer anrufen. Bei anderen Anrufen, so genannten Lock- oder Pinganrufen, erfolgt ein automatisierter Anruf, der bei Zustandekommen der Verbindung sofort abgebrochen wird. Falls der Angerufene die Rückruftaste nutzt, um mit dem Anrufer verbunden zu werden, wird er ebenfalls mit einer Mehrwertdienste-Nummer verbunden. Auch in diesem Fall kann die Bundesnetzagentur die Rufnummer des Anrufers abschalten und den jeweiligen Unternehmen gegebenenfalls die Rechnungsstellung sowie das Inkasso verbieten.

Meldung eines unerlaubten Anrufs durch eine Servicenummer 0900

Persönlich kann ich von einem Fall berichten, wo eine automatischer Anruf mit der Übermittlung der Servicenummer einging. Dieser Nummer habe ich schnell aufgeschrieben, so dass ich sie später bei der Bundesnetzagentur eingeben konnte. Auf diese Weise kann die Bundesnetzagentursehr schnell nachkommen, wer der Betreiber dieser 0900 Nummer ist und entsprechend die Nummer sperren und die Rechnungslegung dieser Firma blockieren.

Und so kann man eine neue 900 Nummer melden:

Zunächst muss eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief mit der betreffenden Nummer oder den zur Verfügung stehenden Daten des störenden Anrufs an die Bundesnetzagentur gesendet werden. Die einfachste und schnellste Methode ist die E-Mail. Diese könnte beispielsweise folgendermaßen formuliert sein:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 22.4.2009 um 15:32 Uhr einen unerwünschten Anrufen mit der übermittelten Nummer 0900/12345678 (Beispiel) bekommen. Eine automatische Stimme versuchte mir ein Gewinnspiel zu verkaufen, mit der Bitte um Rückruf auf der übermittelten Nummer. Ich habe zu keinem Zeitpunkt einer Firma meine Telefonnummer für derartige Zwecke zur Verfügung gestellt. Bitte prüfen Sie die angegebene Servicenummer auf Seriosität und schalten Sie diese gegebenenfalls ab.

Mit freundlichen Grüßen Max Mustermann

Anschließend werden sie eine Eingangsbestätigung der bundesnetzagentur per E-Mail erhalten. Diese sieht etwa folgendermaßen aus:

Sehr geehrter Herr Mustermann,

Ihre E-Mail ist bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen eingegangen und wird unter dem Zeichen »Dort21-M AB-787878/09« geführt. Bitte geben Sie bei Rückfragen stets dieses Zeichen an.
Bitte haben Sie Verständnis, dass eine weitergehende Beantwortung Ihres Schreibens wegen der gegebenenfalls erforderlichen Ermittlungsarbeit unter Umständen noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Für Rückfragen oder für weitere Fragen im Zusammenhang mit Rufnummernmissbrauch stehen Ihnen unsere Mitarbeiter unter der unten genannten Rufnummer gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bundesnetzagentur

Tel.: (02 91)99 55-2 06
mailto: rufnummernmissbrauch@bnetza.de

Nach nicht mal vor 10 Tagen Bearbeitungszeit wird dann eine Reaktion sowie das Ergebnis der Recherche der bundesnetzagentur per E-Mail bekannt gegeben. Das Ganze sieht in etwa wie folgt aus:

Ihre Nachricht vom: 

Unser Zeichen: EB139396

Missbrauch von Rufnummern

Sehr geehrter Herr Mustermann,

wir können Ihnen mitteilen, dass die Rufnummer 0900 78787878 (Beispiel), die im Netz der Firma Musterfirma  geschaltet war, abgeschaltet worden ist.

Dem Netzbetreiber wurde ebenfalls untersagt, für Verbindungen über die o.a. Rufnummer, vom Datum ab, eine Rechnungslegung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen sowie diesbezügliche Gelder zu inkassieren.

Bitte melden Sie sich, wenn nach dem o.a. Zeitpunkt diese Gespräche trotzdem auf Ihrer nächsten Telefonrechnung erscheinen sollten und schicken Sie uns eine Kopie der betreffenden Rechnung mit, aus der der Zeitpunkt des Anrufs und die Rufnummer erkennbar sind.

Rufnummerninhaber und Nutzer der Rufnummer ist die Firma "Inhaberfirma 5400 Sevlievo, Bulgarien".

Wir hoffen, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bundesnetzagentur

Maßnahmen gegen Rufnummernmissbrauch

Außerdem veröffentlicht die Bundesnetzagentur gerade gesperrte Nummern im Internet, dies wurde mir folgendermaßen per E-Mail mitgeteilt:

Für die konkreten Zeiträume des Verbotes der Rechnungslegung und Inkassierung erlauben wir uns den Hinweis auf die Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de. Unter dem Menüpunkt „Rufnummernmissbrauch-Spam-Dialer“ und dort „Aktuelle Maßnahmenliste“ können die Zeiträume eingesehen werden.

http://www.bundesnetzagentur.de/enid/375f90f4fb5b0d76ab7b79c8b0f4eb8d,0/Ma_nahmen_gegen_Rufnummernmissbrauch__Dialer_und_Sprachtelefonie/Liste_eingeleiteter_Ma_nahmen_1cl.html

Dialerdatenbank der Bundesnetzagentur

Auffolgender Seite kann eine Datenbank zur Ermittlung von Dialern kostenlos genutzt werden. Was genau ein Dialer ist, wie die Suche funktioniert bzw. was man damit erreichen kann oder ermitteln kann, ist ebenfalls auffolgender Seite erläutert.

http://app.bundesnetzagentur.de/Dialer2005/(S(zhrtsq4531nccmufzhypkwvp))/Default.aspx

Erfolgswahrscheinlichkeiten, Chancen und Effektivität der Meldung von Servicenummern bei der Bundesnetzagentur

Sicher ist es die berühmte Nadel im Heuhaufen, wenn man versucht, einzelne Nummern zu melden und gleichzeitig zu hoffen, dass man nicht mehr angerufen wird. Ein ähnliches Spiel wird bei den kriminellen im Bereich der Viren und Virenscanner betrieben. Die einen programmieren schädliche Programme und Viren, während die anderen versuchen mit nützlichen Programmen und Suchsoftware (Virenscanner) schädliche Viren oder andere Programme zu finden und zu eliminieren. Es wird immer ein Hickhack bleiben und nach der Abmeldung einer neuen 0900er-Nummer werden mit Sicherheit von der dunklen Seite zwei neue Nummern angemeldet. Ich finde trotzdem, man sollte wissen, wie man sich schnell und effizient wehren kann. Wenn in diese Regeln nicht nur 10 Leute anwenden, sondern 10.000, wird mit Sicherheit den dubiosen Firmen bald die Lust am Geld verdienen auf diese schändliche Art und Weise vorgehen. In diesem Sinne wünsche ich eine gewinnspielfreie und 0900er freier Zeit.

Weitere Internetseiten zum Thema Telefonwerbung:

Un­er­wünsch­te Te­le­fon­wer­bung (Bundesministerium der Justiz)

Telefonwerbung: Was ist erlaubt - was ist verboten? (Tagesschau.de)

Höhere Hürden für unerwünschte Telefonwerbung (Tagesschau.de)

Die Seite für genervte Opfer der Telefonwerbung (Spaß mit Telefon-Terror von nicht-anrufen.de)

Wenn Sie keine Lust mehr auf unerwünschte Anrufe haben (Telefonpaul.de)

Wir möchten jeden Monat eine interessante Umfrage im Blog veröffentlichen, um so brisante Fragen oder Themen statistisch zu erfassen und anschließend auswerten zu können. Im April stellen wir schlicht die Frage:

Wovor haben Sie die meiste Angst bei der Existenzgründung?

Die möglichen Antworten sind in der linken Navigationsspalte vorgegeben. Es ist keine Anmeldungen oder Registrierung in jeglicher Form notwendig, einfach nur maximal drei Antworten anklicken und mit Klick auf "Vote" abstimmen. Anschließend wird sofort das bisherige Ergebnis angezeigt.

Die Umfrage wird automatisch am Ende des Monats beendet und von uns ausgewertet. Zu Beginn des nächsten Monats erscheint an der selben Stelle die neue Umfrage. Außerdem wird ein Artikel veröffentlicht, welcher die Umfrage des Vormonats auswertet. Dazu laden wir Sie herzlich ein, ihre Kommentare unter dem Text zu veröffentlichen.

Stellen Sie fest, dass Sie manipuliert werden, dann können Sie natürlich schimpfen und selbst unfair werden. Mit fairen Gegenmaßnahmen erreichen Sie allerdings mehr und können das Ziel des Gespräches retten. Es gibt gegen Manipulationen bestimmte Strategien, die Sie anwenden sollten.

Grundregel: Bleiben Sie ruhig, fair und sachlich.

Aktives Fragen und Zuhören – Aufbau einer positiven Beziehung

Fragen und Zuhören gehören zum Gespräch. Dadurch wird ein positiver Verlauf des Gesprächs möglich, wenn Sie von sich aus Fragen stellen. Durch gezielte Fragen erhalten Sie die benötigten Informationen, Sie lassen Interesse an dem Ziel erkennen und erweisen Ihrem Gesprächspartner Wertschätzung. Durch aktives Zuhören erkennen Sie, was Ihrem Gegenüber wichtig ist. Auch ungeklärte Aspekte des Gesprächs können Sie besser klären. Geben Sie Rückinformationen durch Fragen oder fassen Sie mit eigenen Worten zusammen, was Ihr Gesprächspartner gesagt hat. Beispiel: Frau Klein möchte ein neues Handy kaufen. Der Verkäufer fragt nach Ihren Telefoniergewohnheiten. Frau Klein: „Ich weiß nicht recht, ich muss Emails abrufen und beantworten können sowie Anrufe tätigen. Und allzu groß ist mein Budget auch nicht. Ich weiß nicht so recht, ob ich nicht doch mein altes Handy behalte.“ Der Verkäufer merkt, dass Frau Klein das Gespräch abbrechen will, er fragt nach: „Verstehe ich Sie richtig? Sie möchten ein gutes Handy, welches auch Emails empfangen wie beantworten kann und es soll nicht teuer sein. Welchen Preisrahmen haben Sie sich vorgestellt?“ Frau Klein fühlt sich verstanden und bleibt im Geschäft.

Präzisionstrichter – klar und sachlich nachfragen

Aus der vorangegangen Technik leitet sich der Präzisionstrichter, die Versachlichung des Gesprächs ab. Die Grundidee ist, durch aktives Fragen das Gespräch zu präzisieren. So kann eine emotionsgeladene Situation sachlich werden und Sie können Wesentliches von Unwesentlichem trennen. Dabei hören Sie aktiv zu und stellen Präzisierungsfragen, um dadurch wichtige Informationen und Tatsachen zu erhalten.

Ignorieren und darüber hinweg gehen – die diskrete Warnung

Diese Technik eignet sich bei zynischen Äußerungen, bei betontem Desinteresse und gespielter Langeweile. Es ist eine zurückhaltende Strategie auf einen Manipulationsversuch, doch richtig angewandt, kann sie einen Manipulator überrumpeln und aus dem Konzept bringen. Sie gehen nicht auf den Manipulationsversuch ein und warnen den Gesprächspartner indirekt und kurz vor, dass Sie seinen Versuch sehr wohl bemerkt haben. Das können Sie tun, indem Sie eine kurze Pause (Nachdenken) einlegen oder durch die betont an den Gesprächspartner gerichtete Frage: „Sind Sie einverstanden, dass wir jetzt weitermachen?“

Dumm stellen und so tun, als wäre nichts gewesen – einfach weiter im Konzept

Mit dieser Strategie reagieren Sie zwar auf die Manipulation, doch Sie interpretieren diesen Versuch als Missverständnis. So geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, das Gesicht zu wahren und er hat eine Warnung von Ihnen erhalten. Begegnen kann Ihnen diese Situation, wenn der Manipulator plötzlich Nachverhandlungen an einem erreichten Ziel haben möchte. Dann sollten Sie so reagieren: „Verzeihen Sie, aber jetzt bin ich irritiert. Ich dachte, wir haben das Problem gelöst. Jetzt schlagen Sie etwas anderes vor. Ist das ein Vorgriff auf unser nächstes Projekt?“  Sie warnen einerseits Ihr Gegenüber vor, dass Sie seinen Manipulationsversuch erkannt haben, aber gleichzeitig geben Sie ihm die Möglichkeit zu einem gepflegten Rückzug.

Immer wieder wiederholen – die hartnäckige Strategie

Der Manipulator möchte Sie unbedingt von seinem Standpunkt überzeugen, dann lohnt es sich diese Methode anzuwenden. Dabei sagen Sie immer wieder, was Sie wollen oder worauf es Ihnen ankommt (was Ihnen wichtig ist). Natürlich variieren Sie mit den Worten, doch letztlich ist Ihre Grundaussage die gleiche. Beispiel: Die Sekretärin Meyer hat wiederholt Fehler in den Kundenanschreiben. Herrn Schmidt ärgert das und er stellt sie zur Rede. Frau Meyer versucht auszuweichen: „Wissen Sie eigentlich Herr Schmidt, dass die Arbeitsmoral allgemein am Boden ist? Also die Frau Klein, da könnte ich Ihnen was erzählen…“ „Frau Meyer, das mag interessant sein für die Dienstsitzung, wir reden aber jetzt von Ihren Fehlern in den Kundenschreiben. So etwas darf nicht vorkommen.“ Frau Meyer ist unsachlich: „Ich finde das ungerecht, immer geht es auf mich. Bei der Dienstplanung werde ich auch immer übergangen.“ „Die Dienstplanung ist eine andere Sache. Wir reden jetzt von Ihren Rechtschreibfehlern in den Schreiben.“ Spätestens an diesem Punkt hat Herr Schmidt gewonnen.

In die Lage des anderen versetzen – steige in meine Stiefel

Diese Technik ist einfach und wirkungsvoll. Sie laden den Manipulator ein, die Situation mit Ihren Augen oder denen eines Außenstehenden zu betrachten. Damit führen Sie bewusst einen Perspektivwechsel herbei und das kann sehr effektiv sein, besonders wenn Ihr Gegenüber sich stur stellt. („Versetzen Sie sich in meine Lage...“ oder „Was meinen Sie, wie wirkt der Vorschlag auf andere. Wie würden die das sehen?“)

Das Gespräch unterbrechen – die direkte Methode

Manchmal ist es besser, geradlinig zu sein und offen aus der Situation auszusteigen. Dabei sollten Sie direkt den Manipulationsversuch ansprechen und begründen, weshalb Sie das Gespräch abgebrochen haben. Trotzdem sollten Sie so fair bleiben und nachfragen, wie es weitergehen soll. Damit bauen Sie eine goldene Brücke und erweisen sich als klüger bzw. kooperativer.

Blockade abwehren – Abwehrstrategie 1

Erkennen Sie (1. Schritt), dass Sie es mit einer Blockade zu tun haben, dann unterstellen Sie Ihrem Gegenüber Kooperationsbereitschaft (2. Schritt). Im 3. Schritt signalisieren Sie Ihre Kooperationsbereitschaft. Kommen Sie so nicht weiter, dann folgt Schritt 4, die Blockade ansprechen. Versagt dieser Schritt, bleibt Ihnen Schritt 5: Üben Sie Ihre Macht aus, beenden Sie das Gespräch konsequent und fair.

Gespräch abbrechen – Abwehrstrategie 2

Behalten Sie die Initiative, indem Sie das Gespräch abbrechen und dies klar begründen. Klären Sie die Folgen. Dabei bleiben Sie bitte sachlich und fair. Mit Unsachlichkeit kommen Sie nicht weiter. Behalten Sie die Kontrolle und verfolgen Sie Ihr Ziel.

Telefonieren ist eine Kunst, aber telefonieren ist oft auch ungemein wichtig. Besonders im Beruf kommt es auf die richtigen Worte an, ganz gleich ob am Schreibtisch oder im Außendienst. Schon ein normales Gespräch fordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Das Gespräch mit einem Menschen, der wütend oder sogar aggressiv reagiert, ist dagegen eine ganz besondere Herausforderung. Aber wie telefoniert man im Ernstfall richtig? Hier ein kleiner Leitfaden.

Haltung bewahren

Die meisten Menschen sitzen beim Telefonieren. Aber sitzen sie auch richtig? Wenn Sie bei Ihren Telefonaten an Ihrem Schreibtisch sitzen, dann tun Sie das nach Möglichkeit mit gerader Wirbelsäule und in aufrechter Haltung. Das lässt Ihre Stimme voller klingen.

Wenn es um eine telefonische Auseinandersetzung geht, sollten Sie besser stehen. Vermeiden Sie es, den Hörer zwischen Schulter und Kopf einzuklemmen. So verspannen Sie sehr schnell und Ihre Stimme klingt undeutlich. Konzentrieren Sie sich auf das Gespräch und vermeiden Sie es währenddessen zu trinken, zu essen oder zu rauchen.

Lächeln Sie beim Telefonieren und bleiben Sie immer freundlich, ohne aufgesetzt zu wirken. Mimik und Gestik sind während eines Gesprächs nicht möglich, umso wichtiger wird Ihre Stimme. Ihr Gesprächspartner kann Ihr Lächeln zwar nicht sehen, aber er kann es erahnen oder vielmehr hören.

Der Gesprächspartner lässt Dampf ab

Reden Sie nie zu schnell und vermeiden Sie Fremdworte und Fachausdrücke. Sprechen Sie möglichst in kurzen und präzisen Sätzen. Aber ganz wichtig ist es, dass Sie Ihren Gesprächspartner ausreden lassen und ihm aufmerksam zuhören.
Wie aber sollten Sie sich verhalten, wenn Ihr Gesprächspartner am Telefon wütend oder sogar aggressiv wird? Vielleicht bei einer Reklamation oder Beschwerde?

Als Regel Nummer eins sollte immer gelten: Antworten Sie niemals im gleichen Tonfall. Es macht wenig Sinn auf einen aggressiven oder verschärften Tonfall einzugehen. Bleiben Sie ruhig und lassen Sie sich nicht provozieren. Sind Sie im Recht, bleiben Sie bestimmt und werden Sie nicht ausfallend, auch wenn es Ihnen vielleicht schwer fällt.

Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden. Ist die erste Wut verraucht, sollten Sie das Gesagte zusammenfassen und eventuell in ruhiger Form nachfragen, ob Sie auch alles richtig verstanden haben. So nehmen Sie die ersten emotionalen Elemente aus dem Gespräch und Ihrem Gesprächspartner, salopp gesagt, den Wind aus den Segeln. Wichtiger ist aber, dass er sich nicht weiter hochschaukeln kann. Zeigen Sie Verständnis für seine Sicht der Dinge und danken ihm für seine Offenheit. Machen Sie ihm klar, dass Sie seine Bedenken voll und ganz verstehen. Aber werden Sie nicht zu freundlich, dass wirkt oft zu devot oder noch schlimmer, es hört sich heuchlerisch an. Dann kann es Ihnen nämlich passieren, dass Ihr Gesprächspartner sich veralbert fühlt, was ihn unter Umständen nur noch wütender macht. Loben Sie ihn, denn das steigert sein Selbstwertgefühl. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner spüren, dass Sie Interesse an seinen Beschwerden haben.

Die Kunst, einen Vielredner zu stoppen

Ein anderes Problem am Telefon ist ein so genannter „Vielredner“. Es gibt Menschen, die gerne plaudern und nie ein Ende finden können. Besonders im stressigen Berufsleben ist es manchmal unmöglich, sich auf ein solches Endlostelefonat einzulassen. Aber wie machen Sie das Ihrem Gesprächspartner klar, ohne ihn zu beleidigen?

Wichtig ist es auch hier, immer die Ruhe zu bewahren. Aber im Gegensatz zu einem aufgebrachten Gesprächspartner sollten Sie in diesem Fall keine Fragen stellen. Zeigen Sie auch hier Interesse an den Argumenten des Anderen, aber animieren Sie ihn nicht, diese weitschweifend auszuführen. Wenn Ihre Zeit knapp wird, brechen Sie das Gespräch höflich aber bestimmt ab. Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, ob Sie ihn zurückrufen können und lassen Sie sich seine Telefonnummer geben. Wenn Sie das Gespräch beenden, machen Sie es nicht abrupt oder vielleicht unfreundlich. Sagen Sie offen, dass Ihnen im Moment leider die Zeit fehlt, aber Sie die Unterhaltung gerne fortsetzen würden.

Die modernen Medien bringen es so mit sich: Viele von uns haben das Gefühl, dass die Informationsflut immer mehr steigt. Gleichzeitig wächst das Gefühl, möglicherweise etwas Wichtiges zu verpassen. E-Mail-Newsletter scheinen eine leichte Abhilfe zu bieten, wenn man nicht regelmäßig alle interessierenden Websites nach Veränderungen durchforsten will. Nach Eintragung auf der entsprechenden Homepage, erfolgt eine mehr oder weniger regelmäßige Belieferung mit vermeintlich Neuem und Interessantem via e-Mail. Nicht selten bleibt das Gefühl, zugemüllt zu werden. Nicht zuletzt deshalb, weil man seine E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen muss und auch nach Abmeldung des Newsletters das Gefühl bleibt, die eigene E-Mailadresse würde im Netz kursieren.

RSS als Alternative

RSS (engl.: Really Simple Syndication; deutsch: wirklich einfache Verbreitung) bietet die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Informationen bezogen werden sollen. Eine „Anmeldung“ ist nicht notwendig, auch nicht die Angabe einer E-Mail-Adresse. Ebenfalls kann der Bezug der News jederzeit leicht beendet werden. Mit RSS wird dem Abonnenten jede textliche Veränderung einer Website oder auch neue Forenbeiträge als Überschrift mit einem kurzen Textausschnitt auf den PC übermittelt. Aber auch das Handy oder der PDA kann das Empfangsgerät sein. Damit lassen sich Informationen auch unterwegs beziehen, ohne das dafür ein PC zur Verfügung stehen muss. Ein Link ermöglicht den direkten Zugriff auf die abonnierten Informationen. Was natürlich auch RSS dem Nutzer nicht abnehmen kann, ist die Prüfung der Relevanz der Informationen. Erleichtert wird sie jedoch allemal.

Wie lässt sich RSS nutzen?

FeedreaderUm RSS nutzen zu können, ist ein spezieller Reader notwendig. Dieser ist in den gängigen Internetbrowsern bereits integriert. Es gibt aber auch eigene Programme dafür. Eines ist der Feedreader. Er kann kostenlos unter www.feedreader.com (Download) geladen werden.

Feedreader Download

Die Installation ist in deutscher Sprache möglich und selbsterklärend. Um nach der Installation RSS-News von Internetseiten empfangen zu können, ist eine RSS-Adresse notwendig. Diese finden Sie auf der newsanbietenden Homepage.

Beispiel

Sie wollen sich über Gründerthemen aktuell durch die Website www.gruenderlexikon.de/blog/ informieren lassen. Zunächst besuchen Sie die Homepage. Links unterhalb des Schriftzuges „News zur Existenzgründung“ können Sie die Zeile „Subscribe to feed“ mit dem Piktogramm sehen oder suchen Sie eins der folgende Logos / Zeichen, welche immer in dieser oder einer ähnlichen Form für eine RSS-fähige Seite stehen. Dabei wird immer die Farbe orange in Verbindung mit der Abkürzung RSS oder dem Symbol des erstens Logos genutzt:

RSS Logo 1:

 rss1

RSS Logo 2:

rss

RSS Logo 3:

rss

Diese Logos haben sich als eine Art Standard für RSS herausgebildet. Es gibt weitaus mehr Varinaten davon. Ebenfalls gebräuchlich sind „RSS“ oder „RSS 2.0“. Als Begriffe werden neben RSS auch Newsfeed oder abgekürzt Feed verwendet. Mit der rechten Maustaste und „Link-Adresse kopieren“ (Internet Explorer: Verknüpfung kopieren) zwischenspeichern Sie damit den Link. Öffnen Sie jetzt Ihren installierten Feedreader. Vereinfachend kann auch auf das Logo und damit die Adresse geklickt werden. Der gerade installierte Feadreader öffnet sich entweder automatisch oder nach Bestätigung.

feedreader-new-feed

Klicken auf die Schaltfläche „Neu“ unterhalb des Suchfeldes. Entscheiden Sie sich für „Neuer Feed“. Danach wird Ihnen eine URL-Zeile angezeigt, die bereits mit Ihrem Gründerlexikon-Link versehen ist. Wenn Sie direkt auf das RSS Logo geklickt haben, ist die Adresse ohne weitere Einstellungen an der richtigen Stelle bereits eingegeben. Sie brauchen nur noch die Adresse mit OK bestätigen.

feedadresse

Die Adresse weicht natürlich von Seite zu Seite, von Angebot zu Angebot ab. Der Feed ist nun abonniert. Sie bekommen nun die aktuellen Nachrichten angezeigt und können die Artikel, die interessant für Sie sind, direkt auswählen (rechte Maustaste: Artikel in neuem Fenster lesen) oder ändern Sie die Öffnungseigenschaften in den Optionen / Extras des Feadreaders nach Ihren Wünschen. Analog können Sie mit anderen Internetseiten verfahren, die einen RSS-Service anbieten.
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Wie können Sie für Ihre Unternehmenshomepage RSS nutzen?

Stellen Sie Ihren Kunden Ihre aktuellen Angebote per RSS vor. Ebenfalls eignen sich aktuelle und interessante Unternehmensnachrichten als „Erinnerung“ für Ihre Kunden, Ihre Webpräsenz zu besuchen. Informieren Sie über Ausstellungen und Messeteilnahmen oder fassen Sie öffentliche Vorträge zusammen, die Sie gehalten haben. Sie können natürlich auf Ihrer Homepage auch einen Blog einrichten, der es Ihren Kunden ermöglicht direkt auf Ihre Veröffentlichungen zu reagieren. Damit erhalten Sie ein Feedback, was Ihnen als Unternehmer weiterhilft und welches Sie auf einen E-Mail-Newsletter sicher nicht erhalten hätten.

RSS Schema

Unter den Fehlern nach der Existenzgründung verstehen wir sämtliche Fehler des Existenzgründers nach der Beantragung von Fördermitteln, der finanziellen Planungen des neuen Geschäfts, der Gewerbeanmeldung und der Meldung beim Finanzamt. Es ist also eher der Zeitraum der Geschäftstätigkeit, des operativen Geschäfts, des Kundenkontakts sowie des Alltags des Gründers mit seinen regelmäßigen Fallstricken, Klippen und Tücken zu betrachten. Bei der Mehrzahl der Fehler spielt der Kunde eine enorm wichtige Rolle. Der Gründer sollte sich bewusst sein, dass der Kunde das Geld ins Unternehmen bringt, man ihn also sehr sorgsam und zugleich bestimmt behandeln muss, ähnlich wie man auch ein rohes Ei behandelt.

Fehler Nr. 1: Der Terminfehler oder Lieferfehler

Nichts ist schlimmer als Unpünktlichkeit oder ganz und gar unvorhergesehene und nicht angekündigte Terminabsagen bzw. geplatzte Termine. Informieren Sie Ihre Kunden auch über Verspätungen im Bereich bis zu 10 Minuten. Ein Anruf genügt und ein Handy hat heutzutage jeder. Oft reicht schon ein kurzer Satz wie: „Es dauert etwas länger, in 10 Minuten bin ich da.“ Der Kunde ist beruhigt, kann weiter planen und fühlt sich umsorgt. Dieser Terminfehler kann im Onlinehandel mit dem Lieferfehler verglichen werden. Lieferzeiten von drei bis 10 Wochen sind einfach unnormal und im heutigen Zeitalter nicht mehr zu akzeptieren. Auch wenn Hersteller oder Zulieferer mit logistischen Problemen, Fertigungsverzögerungen aufgrund von fehlenden Rohstoffen oder Materialien oder anderen Problemen argumentieren, können Sie dies nicht auf ihre Kunden abwälzen. An dieser Stelle greift auch der Rechtfertigungsfehler. Just in Time, also die Fertigung aufgrund einer Bestellung, ist zwar betriebswirtschaftlich und logistisch sehr sinnvoll und spart Lagerkosten und Zeit, kann aber eben zu enormen Lieferschwierigkeiten führen, was aus unserer Sicht einem Kunden im Zeitalter von Onlinebestellung und Globalisierung nicht mehr zuzumuten ist. Klären Sie das mit Ihren Geschäftspartnern. Sein und liefern sie pünktlich, denn das Erwarten Sie von Ihren Geschäftspartnern doch auch, oder?

Fehler Nr. 2: Der Stück für Stück Fehler oder Lagerfehler

Im Zusammenhang mit dem Terminfehler oder Lieferfehler steht häufig dieser Fehler, der dazu führt, dass Lieferungen oder Leistungen nicht an einem Stück erbracht werden, sondern aufgrund von Problemen bei Lieferung von Material oder Personalmangel Stück für Stück, verzögert bis zur endgültigen Fertigung oder Leistung erfolgen. Der Kunde bekommt also mehrere Pakete, der Postbote klingelt daher auch wesentlich öfter, so dass immer die Wahrscheinlichkeit steigt, das nicht zustellbare Paket, bei der Post abholen zu müssen. Ärger, Stress und ein unzufriedenes Gefühl beim Kunden sind vorprogrammiert, was sich auf jeden Fall negativ auf Ihr Image und die bereits beschriebene Mund zu Mund Propaganda auswirkt. Auch nervig für den Kunden, der Handwerker, der 5x anrückt, bis das geschuldete Werk oder die Sache endgültig fertig ist. Organisieren und planen Sie im Vorfeld, um diesen Fehler zu vermeiden oder zumindest zu minimieren!

Fehler Nr. 3: Der Erreichbarkeitsfehler

Dieser Fehler wird von Gründern häufig durch die Mittagspause oder andere lieb gewonnene Gewohnheiten verursacht, in welcher Kundenanfragen oder potentielle Käufer nicht bedient oder beraten werden können. Der Gründer sollte sich dem bewusst sein, dass sich der Kunde nur einmal vor den Kopf stoßen lässt und beim zweiten Mal sein Geld der Konkurrenz bringt. Durchbrechen Sie einfach alte Gewohnheiten und zeigen Sie sich, ihren Kunden und auch der Konkurrenz, dass Sie für alle präsent am Markt sind und eben nicht gerade in der Mittagspause oder im Außendienst. Nur wer da ist, kann auch verkaufen.

Fehler Nr. 4: Der Rechtfertigungsfehler

Der Kunde ist nicht an ihren Problemen interessiert, möchte nicht wissen, warum etwas zu spät oder gar nicht geliefert werden kann und möchte im allgemeinen ausschließlich ein positives Kauferlebnis verspüren, also gute Ware zu günstigen Preisen mit bemerkenswerten Service. Langweilen Sie ihre Kunden nicht mit ihren Problemen, lösen sie diese einfach und präsentieren Sie sich ihren Kunden in einem ausgesprochenen makellosen und glänzenden Licht. Warum etwas nicht geklappt hat oder Dinge nicht so sind wie sie sein sollten, interessieren den Kunden nicht, das ist Ihr Problem, lösen sie es!

Fehler Nr. 5: Der Kunde denkt nicht Fehler

Diesen Fehler konnten wir nicht nur bei gewöhnlichen Handwerkern, Händlern in der Stadt oder Dienstleistern beobachten, sondern gerade auch im Internethandel, bei eBay oder anderen Onlineshops entdecken. Dem Kunden wird indirekt unterstellt, er denke nicht mit und nimmt alle Vorschläge, Informationen und Produkte so hin, wie sie ihm vorgesetzt werden. Fehler werden heimtückisch vertuscht, versteckt oder Nachteile des Produktes nicht mit den Vorteilen zusammen kommuniziert. Der Kunde merkt dies, weil er sich das Produkt selbstverständlich in Ruhe angeschaut hat oder auch später zu Hause untersucht. Dieser Fehler führt unweigerlich zu Reklamationen, welche im Zusammenhang mit dem Reklamationsfehler ohne Frage zu einem Kundenverlust und sogar zu einer negativen Reputation, also zu einem Imageverlust führen. Behandeln Sie Ihre Kunden so, wie sie auch selbst behandelt werden möchten! Oder möchten Sie vom Verkäufer verklappst und hinters Licht geführt werden? Umsatz ist nicht alles, Kundenbindung und Kundenzufriedenheit ist wichtiger, denn das führt zu Umsatz.

Fehler Nr. 6: Der Verhandlungsfehler

Jeder Händler muss in einem seiner ersten Schritte Waren einkaufen und in diesem Zusammenhang Preise vergleichen und auch Preisverhandlungen führen. Gerade hier reagieren Existenzgründer zu verhalten. Mangelndes Selbstbewusstsein, Angst vor dem Verhandlungspartner und fehlende Preisinformationen im Vorfeld führen häufig zu schlecht verhandelten Preisen beim späteren Wareneinkauf. Der Gründer sollte an sich selbst glauben und ruhig mit einer aggressiven Verhandlungsstrategien in den Preiskampf gehen. Unser Tipp: Besuchen Sie vor derartigen Verhandlungen ein Workshop oder ein Seminar zum Thema Verhandlungsgeschick trainieren. Die kosten zwar Geld, bringen in der Regel aber auch einen kräftigen Schub Selbstvertrauen und genau das ist der Schlüssel zum Verhandlungsglück im Preiskampf.

Fehler Nr. 7: Der Kommunikationsfehler

Unter dem Kommunikationsfehler verstehen wir das falsche oder fehlende Verhalten in Bezug auf die Kommunikation mit dem Kunden. Regelmäßige Kundenpflege per Telefon, direkt oder aber auch die Informationsmitteilung per E-Mail über den Versandzustand, die Auslieferung oder den Zahlungseingang vermitteln dem Kunden ein sicheres Gefühl, beim richtigen Händler das richtige Produkt gekauft zu haben. Hier gilt auch wieder der Spruch: „Klasse statt Masse.“ Also bitte nicht zehn verschiedene Statusmails senden, sondern wenige Mitteilungen und dafür bestimmt, so dass der Kunde sich nicht genervt fühlt.

Fehler Nr. 8: Der Reklamationsfehler

Gerade als Existenzgründer kann die Abwicklung einer Reklamation ein Hervorhebungsgrund von der Konkurrenz sein. Der Kunde erwartet eine schnelle und unbürokratische Abwicklung, ohne Fragen oder Erklärungen. Erst recht im Onlinehandel ist die Konkurrenz groß, so dass ein gutes und kundenorientiertes Reklamationsmanagement ein Muss für jeden Händler sein sollte. In diesem Fehler spielt die Mund zu Mund Propaganda hinein. Nur ein Kunde der durch eine außergewöhnliche Abwicklung positiv überrascht wurde, spricht auch positiv von dem bestimmten Händler und bringt so ohne weitere Werbekosten zusätzliche Kunden. Wird der Kunde hingegen entgegen seiner Erwartungen bei einer Reklamation enttäuscht, geht das Ganze nach hinten los. Enttäuschen Sie nicht, verwundern Sie!

Fehler Nr. 9: Der Buchführungsfehler

Dieser Fehler ist mit dem Beratungsfehler vergleichbar und eng verbunden, bezieht sich jedoch auf die regelmäßig monatliche Erstellung der Buchführung, der Erfassung der Einnahmen und Ausgaben und der daraus zu entwickelnden betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA), welche einigen Ämter gerade in der Existenzgründerphase vorzulegen ist. Existenzgründer glauben häufig die Buchführung mit einem gekauften Computerprogramm selbst erledigen zu können, mit der Begründung, das Programm mache ja die Arbeit, ich brauch nur die Zahlen eingeben. Und genau so ist es nicht. Ohne das Fachwissen eines Buchalters entstehen viele Fehler. Was sowohl im Beratungsfehler und im Buchführungsfehler gleich ist, der Gründer verbringt zu viel Zeit mit Dingen, von denen er keine Ahnung hat. Die Zeit fehlt selbstverständlich um das Hauptgeschäft zu führen, Kunden zu gewinnen sowie den Versand oder die Auslieferung der bestellten Ware durchzuführen.

Fehler Nr. 10: Der Werberfehler oder Visitenkartenfehler

Diesen Fehler beobachten wir sehr häufig, da er ein breites Spektrum an kleineren oder größeren Einzelfehlern beinhaltet. Ein guter Kaufmann oder Verkäufer ist in den seltensten Fällen auch ein guter Werbergrafiker oder Designer. Aber sehr viele Unternehmer versuchen sich in dieser Branche, um entweder Geld oder Zeit zu sparen. Häufig wird aus beiden Zielen nichts. Der Unternehmer sollte die Gestaltung seiner Werbemittel, Visitenkarten, Flyer, Zeitungsannoncen oder Plakate einem Fachmann überlassen. Bitte auf keinen Fall mit einem Textverarbeitungsprogramm, kostenlosen Cliparts und Bildern aus dem Internet und normalem Briefpapier die Werbekampagnen selber starten. Das wirkt in der Regel billig, komisch, unfachmännisch und verfehlt somit den eigentlichen Werbezweck.

In diesem Sinne: Werden Sie Fehlerfrei!

Für Existenzgründer ist die Zeitplanung und das Zeitmanagement ein wichtiger Bestandteil, um von Anfang an richtig wirtschaften zu können. Auf diese Weise werden gezielt Erfolge erreicht und Ärger (auch über sich selbst) vermieden. Die Selbstständigkeit ist eine massive Umstellung, die nicht unterschätzt werden darf. Das Arbeitspensum wird gerade in der ersten Zeit wachsen und nur mit dem richtigen Zeitmanagement kann der Gründer seine Aufgaben erledigen.

Durch die Anwendung bestimmter Richtlinien und Methoden erreicht der Existenzgründer eine gute Organisation der verschiedenen Aufgaben. Dabei sollte der zeitliche Rahmen nicht zu eng gesetzt werden. Plant der Jungunternehmer keine Pufferzeiten ein, setzt er sich zusätzlich unter Druck.

Zeitfresser finden

Ist der Tag zu Ende bevor der Jungunternehmer auch nur die Hälfte der eingeplanten Aufgaben erledigen konnte, muss er die Zeitfresser finden. Am einfachsten ist das mit einem Wochenprotokoll zu schaffen. Der Gründer schreibt täglich alle anfallenden Arbeiten und Tätigkeiten möglichst minutengenau auf. Dazu gehören u.a. Einkaufsfahrten, Post- oder Bankgänge, der Kaffee trinkende Nachbar oder ein zugemülltes eMail Postfach. Am Ende der Woche kann der Unternehmer genau errechnen, für welche Tätigkeit er wie viel Zeit benötigt hat. Zeitfresser kristallisieren sich bei der Berechnung schnell heraus und können vom Unternehmer eliminiert werden.

Danach kann jeder einzelne Tag neu geplant und die Zeit verteilt werden. Das Planen kostet täglich ein paar wertvolle Minuten, doch im Endeffekt wird Zeit gespart. Generell ist das Zeitmanagement schriftlich vorzunehmen. Der Unternehmer kann danach seine Arbeiten entspannter erledigen und damit sein Ergebnis deutlich verbessern.

Organisieren

Neben der Tagesplanung ist die effektive Planung des eigenen Arbeitsplatzes für den Gründer wichtig. Ein aufgeräumter Schreibtisch zum Ende des Tages, das Abheften fertiger Unterlagen im entsprechenden Ordner oder das Bereitstellen des benötigten Werkzeuges für den Folgetag, sollte jedem Gründer in Fleisch und Blut übergehen.

Aufgabenmanagement

Der Existenzgründer sollte die anstehenden Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit unterteilen. Dabei kann man grundsätzlich  4 Stufen unterscheiden.

  1. Aufgaben, die wichtig und dringend sind
    wichtig bedeutet, dass die Wertigkeit im Vordergrund steht
    bspw. ein Angebot wird rechtzeitig abgeben oder Rechnungen werden zeitnah geschrieben
    dringend bedeutet, dass Termine im Vordergrund stehen
    bspw. die Abgabe der Buchhaltung oder der TÜV Termin für das Firmenfahrzeug
  2. Aufgaben, die wichtig, aber im Moment nicht dringend sind
    hier sollte nicht allzu lange mit der Bearbeitung gewartet werden, sonst werden sie zu Aufgaben 1. Klasse
  3. Aufgaben, die dringend, aber längerfristig nicht wichtig sind
    hierzu zählen typischen Alltagsaufgaben, wie Einkaufen, Aufräumen, etc.
  4. Aufgaben, die weder wichtig noch dringend sind
    solche Aufgaben gehören in die Ablage P wie Papierkorb. Sie belasten den Unternehmer nur, haben aber keinen Wert.

Vielen jungen Unternehmern geht es so, dass immer nur das Dringende abgearbeitet wird. Dabei wird das Wichtige oft vernachlässigt.

Beispiel

Der Gründer will ein Angebot für einen lukrativen Auftrag erstellen, welcher für das junge Unternehmen wichtig ist. Weil die Angebotsfrist aber erst in 7 Wochen endet, ist die Erstellung nicht dringend. Hat der Gründer ein gutes Zeitmanagement erstellt er das Angebot, weil es wichtig ist, sofort. Passt das Zeitmanagement noch nicht, wartet der Unternehmer bis die Erstellung dringend wird und gibt das Angebot 7 Wochen später ab.

Reihenfolge der Bearbeitung

Die Aufgaben der 1. Klasse müssen zuerst und möglichst vollständig abgearbeitet werden. Danach folgen die Aufgaben der 2. Klasse. Für die restlichen zwei Klassen ist es günstig ein System zu entwickeln, wann und wie diese Aufgaben schnell erledigt werden können. Möglicherweise kann man sogar einige davon streichen.

Zeitmanagement ist im Grunde ein Management von sich selbst. Durch Konsequenz kann man sich auf des wesentliche konzentrieren und baut gleichzeitig Stress und Druck ab. Es ist günstig flexibel mit der Zeit umzugehen und den Plan als Orientierungshilfe zu nehmen. Man muss die anfallenden Aufgaben richtig einschätzen und bewerten können, sonst verliert man schnell den Überblick. Mit einem richtigen Management macht das Arbeiten Spaß und die Existenz des jungen Unternehmens ist nicht gefährdet.

Weitere interessante Seiten zum Thema Zeitmanagement im Netz:

Dringend oder wichtig das Eisenhower Prinzip
Unterschied wichtig dringend
Der Zeitplan Zeitmanagement Teil 6

 

Bei einer guten Wirtschaftslage, wie in den Jahren 2007 und 2008 nimmt die Anzahl der Existenzgründungen signifikant ab. Unsere Statistik zeigt, dass im Jahr 2005 34% und im Jahr 2006 35% Gründungsinteressierte sich eine eigene Existenz aufbauen wollten. Im Jahr 2007 sank der Wert auf 17%. Nur noch 15% waren im Jahr 2008 an einer Existenzgründung interessiert. Kommt 2009 wirklich der prognostizierte Einbruch der Wirtschaftslage, müsste sich die Zahl der Gründungsinteressierten wieder erhöhen. Darauf sollten sich die Regierung und die Bundesagentur für Arbeit mit verbesserten Förderprogrammen, analog der Ich-AG, einstellen. Bleibt es bei der jetzigen Förderung, dem Gründungszuschuss, ist mit einer Erhöhung der Anzahl von Neugründungen nicht zu rechnen.

Quelle: Eigene Erhebungen

Als KfW Gründungsberater erhält man ein gewisses Gespür für innovative und Erfolg versprechende Ideen. Aber auch zum Scheitern verdammte Geschäftsideen, die berühmten Schnapsideen oder Stammtischideen werden ebenso häufig entlarvt. Die Existenzgründer selber nehmen ihre Fehler in den meisten Fällen selbst gar nicht mehr wahr, da sie mit der bekannten rosaroten Brille durch die Welt laufen. Der Gründer versteift sich mitunter soweit in seine Geschäftsidee, in Visionen oder zukünftige Tätigkeiten, Kontakte und Aufgabenbereiche, dass er die Welt um sich herum, seine Familie, seine Gesundheit und auch den Blick für die betriebswirtschaftlichem Grundsätze verliert. Die Wahrheit hört er ungern und ist auch sonst bezüglich einer Richtungsänderung sehr schwerfällig.

Daher möchte wir im ersten Teil die 10 häufigsten Fehler vor der Existenzgründung dokumentieren. Was machen also die Gründer bis zur Gewerbeanmeldung am häufigsten falsch. Der Existenzgründer sollte zumindest diese 10 Fehler dazu benutzen, um sie nicht zu begehen. Sicher gibt es darüber hinaus noch weitere Fallstricke in Sachen Existenzgründung, so dass wir mit diesem Artikel bei weitem nicht alle Risiken und gefährlichen Situationen abdecken können. Der Gründer muss also immer selbst auf der Hut nach Risiken und Problemen sein.

Fehler Nr. 1: Der Beratungsfehler

Der Beratungsfehler zielt auf das Phänomen der Kernkompetenz. Diese besagt: Der Existenzgründer soll nur das machen, was er am Besten kann und das ist gerade sein Geschäft, seine Dienstleistung oder sein Handwerk. Damit selbstverständlich auch verbundenen der Wareneinkauf, die Fakturierung, das Mahnwesen, der Kontakt zu anderen Unternehmen oder Lieferanten und die Kundenakquise. Das Ziel lautet eindeutig: Der Unternehmer soll seinen Umsatz sowie die Rendite, also seinen Gewinn steigern. Alle anderen Ziele sind dagegen irrelevant oder zumindest nebensächlich. Die steuerliche oder juristische Beratung, zum Beispiel die Wahl der richtigen Rechtsform des Unternehmens oder das Aufsetzen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gehört nicht zu den Aufgaben, die der Selbständige besonders gut beherrscht. Daher sollte er sich einen Rechtsanwalt oder Steuerberater für obige Angelegenheiten nehmen, auch wenn dieser pro Stunde mehr Geld haben möchte, als der Existenzgründer derzeit selbst verdient. Zum Beratungsfehler zählt auch die fehlende oder falsche Auswahl von Online- , Suchmaschinen- oder Marketingberatern. Der Berater stellt also sein Fachwissen gegen eine Bezahlung dem Unternehmer zur Verfügung, so dass dieser in der selben Zeit seinem eigenen Geschäften nachgehen und die Ratschläge des Beraters adäquat umsetzen kann. Nur so kann ein maximaler Nutzen bei optimalen Kosten für das Unternehmen entstehen.

Fehler Nr. 2: Der Geschäftsideeanalysefehler

Dieser Fehler resultiert unter anderem aus dem Beratungsfehler. Wer als Selbstständiger von vornherein das falsche Produkt oder die falsche Dienstleistung wählt oder sein Unternehmen im falschen Markt und der falschen Zielgruppe präsentiert, wird weniger Erfolg mit der Existenzgründung haben. Die Idee und das Geschäftskonzept sollte von einem Fachmann vor der Existenzgründung geprüft werden, um eventuelle Fehler zu beseitigen oder das Konzept diesbezüglich zu ändern. Aber nicht nur die Prüfung des Geschäftskonzeptes oder des Businessplans sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, sondern auch die Bewertung der Geschäftsidee sowie ein Branchenvergleich des Gründerunternehmens mit gleichartigen und gleichwertigen Unternehmen der Branche im selben Einzugsgebiet.

Fehler Nr. 3: Der Marktforschungsfehler

Mindestens genauso wichtig, wie die Findung der richtigen Geschäftsidee, ist die Durchführung einer Marktstudie. Dazu gehören diverse Analysen, wie zum Beispiel die der Konkurrenz, der Konkurrenzprodukte und der dazugehörigen Angebotspreise. Auch wenn das Wort sehr betriebswirtschaftlich und abgehoben klingt, sollte jeder noch so kleine Existenzgründer in seinem Bereich eine Marktanalyse vor der Existenzgründung betreiben. Und auch dazu kann er die Hilfe eines Unternehmensberaters oder Existenzgründungsberaters in Anspruch nehmen. Selbstverständlich bieten auch öffentliche Einrichtungen wie Kammern oder Fachverbände zusätzliche Informationen. Nicht zuletzt kann der Marktforschung auch durch den bloßen Preisvergleich oder Angebotsvergleich genüge getan werden. Bei der Marktanalyse gilt immer das Motto: Wenig zu tun ist besser als gar nichts zu tun.
Die Marktforschung dient vorrangig der Bestätigung oder Widerlegung der Geschäftsidee aufgrund von ermittelten Daten und Zahlen. Dabei kann auch eine Umfrage innerhalb einer Gruppe von 10 bis 20 Leuten sehr aufschlussreich sein.

Fehler Nr. 4: Der Abstimmungsfehler

Nachdem die Geschäftsidee gefunden wurde und der Markt mit samt der Konkurrenz analysiert wurde, kann es vorkommen, dass aufgrund der Marktstudie die Geschäftsidee verworfen werden muss. Genau dieser Tätigkeit, also das abstimmen der Marktstudie auf die Geschäftsidee, wird von den meisten Existenzgründungen bewusst oder unterbewusst ignoriert, um den lang ersehnten Wunsch der Existenzgründung nicht zu gefährden. Und genau darin liegt der Fehler, aufgrund der erhobenen statistischen Daten gestehen sich die meisten Existenzgründer die untragfähige Geschäftsidee nicht ein. Analysieren und suchen Sie lieber ein oder zwei Monate länger nach einer geeigneten und mit Marktforschungsdaten unterlegten Geschäftsidee, bevor sie voreilig und unüberlegt anmelden.

Fehler Nr. 5: Der Fördermittelfehler

Häufig ist das Problem der Fördermittel bei Existenzgründern zu beobachten. Dabei gilt die Einhaltung der Fördervoraussetzungen, insbesondere die des Gründungszuschusses, als größte Hürde. Der Gründungszuschuss kann nur erfolgreich beantragt werden, wenn der Arbeitslosengeld I - Bezieher noch mindestens 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld vor der Beantragung des Zuschusses besitzt. Sehr häufig kommen Existenzgründer zur Beratung und die Gründungsformalitäten sollten am besten schon gestern erledigt sein. Wenn man als Gründungsberater sagen muss, Sie sind leider zu spät und verlieren somit mehrere tausend Euro, tut das schon weh und man kann die Enttäuschung des Existenzgründers förmlich aus seinem Gesicht lesen.

Fehler Nr. 6: Der Investitionsfehler

Anschaffungen zum falschen Zeitpunkt oder in der falschen Höhe führen zu unnötigem Kapitalbedarf. Gerade bei der Erstanschaffung des Warenbestandes wird ein unnötig hoher Lagerbestand aufgebaut, welcher bei falscher Kalkulation oder sogar bei dem falschen Produkt sehr schwer oder gar nicht mehr absetzbar sind. Auch so genannte Prestigeanschaffungen, etwa der große Geschäftswagen, das Luxusbüro in der Innenstadt mit Blick auf den Fluss oder übermäßig viele Angestellte, welche zum Zeitpunkt der Einstellung noch gar keine Arbeit in der Firma finden, sind ebenso unter dem Stichwort Investitionsfehler zu führen. Diese Investitionsfehler gilt es im Vorfeld der Existenzgründung zu vermeiden, was wiederum mit einem Gründungsberater in einem Investitionsbedarfsplan geschehen kann. Auch die Entscheidung ob neue Wirtschaftsgüter oder gebrauchte Gegenstände angeschafft werden, ist ein Entscheidungskriterium, welches die Höhe der Investitionen maßgeblich beeinflusst.

Fehler Nr. 7: Der Finanzierungsfehler

Existenzgründer schätzen häufig den Kapitalbedarf des zu gründenden Unternehmens falsch ein. Hier wird eher ein kleiner Kredit oder einen Gründungskredit mit hohen Zinsen bei der Hausbank beantragt, als den Investitionsbedarf vorher fachmännisch zu berechnen, um so eine Fremdfinanzierung zu verhindern und damit Kosten zu sparen. Gerade kleine Kredite, so genannte Mikrokredite sind aufgrund des großen Aufwands für einen geringes Volumen sehr teuer. Eine Alternative Finanzierungsmöglichkeit für den Fall, dass Fremdkapital unumgänglich ist, ist die Anfrage bei Bekannten oder Freunden, einen günstiges oder sogar zinsfreies Darlehen zu gewähren. Auch hier gilt wieder der Grundsatz: Ein klärendes Gespräch mit einem Berater über die Finanzierungssituation oder die Notwendigkeit der Finanzierung, hilft im Vorfeld Finanzierungsfehler zu begehen und somit unnötige Kosten zu erzeugen. Der Existenzgründer kann auch mit seiner Hausbank über die Finanzierung und die Kreditwürdigkeit als Selbstständiger sprechen, um so die Meinung des Kreditinstitutes zu erfahren. Bei einer Ablehnung oder eher negativen Meinung der Bank, könnte das Erstellen eines Finanzierungskonzept durch einen Unternehmensberater von vornherein eingespart werden. Alternativ kann eine Finanzierung auch über eine Direktbank oder ein Internetbankhaus durchgeführt werden, was jedoch sehr viel risikoreicher und damit auch teurer ist als eine konventionelle Finanzierung. Diesbezüglich sollte vorher auf jeden Fall einen Gründungsberater konsultiert werden.

Fehler Nr. 8: Der Controllingfehler

Ein fehlendes Controlling oder eine ungenügende Kalkulation aufgrund von Zeitmangel kann bei Existenzgründern sehr häufig beobachtet werden. Der Gründer ist der Meinung, die notwendigen Einkaufs- und Verkaufskalkulationen im Kopf durchführen zu können. Fehlende Zeit wegen der typischen Anlaufschwierigkeiten der Existenzgründung, führen häufig zur Vernachlässigung der notwendigen Kalkulationen. Aber gerade dieses Controlling ist die Voraussetzung für die Verbesserung des Absatzes sowie einer wettbewerbsfähigen Strategie im Handel.

Fehler Nr. 9: Der Nachbarschaftsfehler

Den Fehler kennt mit Sicherheit jeder, der bereits über eine Selbstständigkeit laut mit dem Nachbarn, Bekannten oder Verwandten nachgedacht und diskutiert hat. Alle sind hellauf begeistert und spornen den Jungunternehmer an, sich unbedingt in dieser Richtung selbständig zu machen. Der andere Extremfall ist die totale Ablehnung und Zerschlagung der Geschäftsidee durch die lieben Verwandten oder Bekannten. Der Existenzgründer sollte auf keinen Fall dem Nachbarschaftsfehler begehen und auf diese Art der Beratung bauen. Die Bekannten oder Verwandten kommen nicht als Berater infrage, da sie ja Ihr Vertrauen nicht verlieren wollen, wenn der Rat falsch war. Daher kann der Rat nicht richtig oder ernst gemeint sein. Suchen Sie sich also einen seriösen und fachlich versierten Berater.

Fehler Nr. 10: Der Zeitmanagementfehler

Einer der häufigsten, zugleich umfassendsten und tiefgreifendsten Fehler eines Existenzgründers wird nicht nur im Vorfeld der Existenzgründung begangen. Die richtige Einteilung des Tages, die Auswahl und Erledigung der wichtigsten Aufgaben zu koordinieren und zu planen, stellt scheinbar fast alle Existenzgründer vor ein Problem. Plötzlich werden kleine und unwichtige Aufgaben zu Weltproblemen, die auf jeden Fall sofort gelöst werden müssen.  Existenzsichernde Aufgaben jedoch, werden Tag um Tag, Woche um Woche verschoben. Eine Koordination der Abläufe, Aufgaben und Tätigkeiten des Gründers sollte im Vorfeld durch die Erstellung einer Checkliste zur Existenzgründung mit einem Gründungsberater durchgeführt werden.

Mittlerweile schallt es aus allen Fernsehsendern, Radioprogrammen und in sämtlichen Zeitungen wird nur noch von der bevorstehenden Wirtschaftskrise geschrieben. Ja sogar die Weltwirtschaftskrise soll kommen. Bei einigen Journalisten stecken wir sogar schon mittendrin. Wir wollen Ihnen mal die wichtigsten Punkte zusammentragen, wie wir vom gruenderlexikon darüber denken und wie Sie Ihre eigene Wirtschaftskrise erzeugen können. Dabei schrieb wohl Herr Ironie und Frau Satiere mit ;-)

Unsere 5 Regeln, mit denen Sie garantiert einen Staat in den Ruin bringen

  1. Nutzen Sie die Medien und lassen Sie nichts aus, also Fernsehen, Neujahrsansprache, Printmedien, Radio und Internet, wenn Sie gut sind, wird es sogar in der Kirche vermeldet.

  2. Ausgehend von einer betroffenen Branche (Banken und Versicherungen) gehen Sie

  3. auf weitere Branchen über, z.B. die Automobilbranche oder der Einzelhandel (verhindern Sie aber am Jahresende zufriedene Meldungen der Kaufleute, von wegen: "Das Weihnachtsgeschäft ist besser ausgefallen als erwartet."

  4. Am Schluss noch die Energiewirtschaft einfließen lassen "Gas wird knapp. Bald frieren wir bei -24 Grad. Machen Sie nur den Fehler nicht und senken Sie die Benzinpreise in dieser Situation.

  5. Dann schnüren Sie ein Rettungspaket, was die Wirtschaft und das ganze Land retten soll, aber niemand finanzieren kann und nur über eine dimensionslose Neuverschuldung zu finanzieren ist. Fertig. Ihre Wirtschaftskrise ist perfekt und Sie gewinnen die Wahl.

Jammern auf hohem Niveau

Banken und Versicherungen haben schon immer gejammert und nun sind von den über Jahre hinweg zusammengeramschten Milliarden ein paar etwas schneller abgeflossen, vielleicht in die falsche Richtung. Der kleine Bürger, der eh keinen Durchblick im Firmenverbund hat, wer mit wem und wer ist Mutterkonzern bei welchen Töchtern, genau der Bürger regt sich auf und versteht gar nicht, dass die Firmenbosse, die Manager nicht betroffen sind. Viele Mitarbeiter werden abgefangen, bekommen Abfindungen und finden mit ihrem Fähigkeiten in den Großstädten schnell neue Arbeit oder werden in anderen Bereichen weiterbeschäftigt. Nach außen wird gejammert und geankt. Wenn die Lebensmittelindustrie oder das Transportwesen so jammern würde, hätten wir bald einen Versorgungsenpass ind Deutschland. Hoffentlich kommt da mal keiner auf so einen Gedanken.

Fazit: Wenn Sie im Jahr 100 Mrd. Euro (100.000.000.000 EUR) verdienen und das über mehr als 10 Jahre und müssen in 2008 mal 50 oder 100 Mrd. EUR verschmerzen, sollte das doch kein Problem sein. Schlimmer ist doch wohl der Arbeitslose, der bisher vielleicht mtl. 1.300 EUR verdient hat und nun in 12 Monaten Arbeitslosigkeit eine neue Stelle mit ähnlichem Verdienst finden muss, da ansonsten sein kleines, mühevoll erspartes Häuschen unter den Hammer kommt und er mit Frau und Kindern auf der Straße sitzt.

Egal wie wir wirtschaften, der Staat hilft ja wenn´s brennt, oder?

Ehrlich gesagt widert es mich mittlerweile an, alle schreiben davon, wie schlecht es uns bald gehen wird. Amerika treibt uns in den Ruin, die Bankenkrise und nun auch noch die Automobilhersteller, die Kaufkraft geht zurück und der Staat unterstützt alle Firmen mit Rettungspaketen. Für 2009 ist sogar ein 50 Milliardenpaket geplant, welches die Wirtschaft wieder ankurbeln soll. Derzeit streitet noch die SPD mit der CDU wie das Ganze bezahlt und finanziert werden soll.

Das war´s schon mit dem Staatsprofit?

Durch die herbeigeredete Wirtschaftskrise und das Rettungspaket werden wieder neue Schulden gemacht, so dass Deutschland nun noch aufpassen muss, dass es nicht die Maastrichtkriterien (auch EU Konvergenzkriterien genannt) verpasst und sich überschuldet und mit einem blauen Brief nach Hause geht.

Die SPD will die Steuern erhöhen, um das Rettungspaket für die Wirtschaft zu finanzieren. Wie bitte? Steuern erhöhen um zu retten. Das ist so, als wolle man ein Kind vor dem Ertrinken retten und schmeißt ihm Steine ins Wasser, an denen es sich festhalten soll. Ganz prima, so wird´s was mit Deutschland.

Haben die Presse und die Journalisten keinen Stoff mehr?

Aber mal erhlich, müssen wir uns eine Krise herbeisehnen oder -reden? Bisher läuft alles gut und die Menschen sind froh, wenn mal keine schlechte Nachrichten auf sie einprasseln. Da hat man das Gefühl, die Presse weiß nicht mehr was sie schreiben soll, da schreibt man eben über die schlechte Wirtschaft.

Silvester sah nicht aus wie Wirtschaftskrise

Als ich die leuchtenden und schillernden Silvesterraketen am Himmel sah, stellte ich mir die Frage, wo ist hier bitte eine Wirtschaftskrise? Selbst die Hartz IV Empfänger hatten Raketen, die mit den gewöhnlichen nicht zu vergleichen waren. Im Allgemeinen sah ich nur die teuren Raketen, nicht die, die an DDR Zeiten erinnerten und ähnlich des Wahrsignals auf Schiffen waren. Nur ein rot- oder grünleuchtender Punkt am Himmel. Auch Knaller waren selten zu hören. Und das Erstaunliche daran, viele andere Menschen bestätigten mir diese Beobachtung. Also auch in anderen Dörfern und Städten sah Silvester dieses Jahr wesentlich farbenfroher und intensiver aus, als die Jahre davor und das lag nicht nur an den vielleicht neuen Raketen. Nein, es wurde bestätigt, dass ein deutlicher Zuwachs an Silvesteraktivität zu beobachten war. Also auch hier von Krise keine Spur.

Man kann auch alles schlecht reden, um hinterher als Retter (Politiker) gut dazustehen

Vielleicht ist es ja auch nur eine Taktik der Politik, um auf die bevorstehenden Wahlen vorzubereiten, frei nach dem Motto: Erst alles schlecht reden, um dann als Retter dazustehen. "Oh uns geht´s bald wieder schlecht. Aber die Partei xyz verspricht ja dies oder jenes zu tun, dann geht´s uns wieder gut. Also wählen wir die Partei."

Sicher geht es einigen schlecht

Aber das war schon immer so und wird auch künftig so bleiben. Als ungerecht wird von der breiten Masse der Bevölkerung die ungerechte Subventionierung, Rettung, Hilfe oder auch das Sponsoring einiger Firmen durch die Bundesregierung empfunden. Kleine und mittelständische Firmen kommen nicht in den Genuss, Bürgschaften für Ihre Kredite vom Staat zu bekommen. Da dreht die Bank einfach den Geldhahn ab, ohne Rücksicht auf Verluste. Das Risiko sei zu hoh, entweder holen Sie neue Sicherheiten ran oder der Kredit wird gekündigt.

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Artikel im Netz zur Bankenkrise

Merkevideo zur Bankenkrise

Die Bankenkrise verständlich erklärt

Die Chronologie der Krise

Hier alle WordPressbeiträge zum Thema Wirtschaftskrise

http://de.wordpress.com/tag/wirtschaftskrise/

Zum 01.01.2009 treten für gewerbliche Versandhändler die Änderungen der fünften Novelle der Verpackungsverordnung in Kraft. Die Versandhändler sind verpflichtet, die an den privaten Endverbraucher versendeten Verkaufsverpackungen inklusive des Füllmaterials entweder kostenfrei zurückzunehmen oder sich an einem Rücknahmesystem zu beteiligen.

Kann die Rücknahmeverpflichtung auf den Hersteller übertragen werden?

Der Versandhändler kann seine Rücknahmeverpflichtung nicht auf den Hersteller der Verpackung oder den Zwischenhändler übertragen. Nur der Versandhändler selbst kann eine Aussage darüber treffen, ob die Verpackung an einen privaten Endverbraucher oder einen Gewerbetreibenden versendet wird. Die Beteiligungspflicht an einem Rücknahmesystem verbleibt ausschließlich beim Versandhändler als Erstabfüller.

Bis wann muss sich der Händler einem Rücknahmesystem angeschlossen haben?

Der Versandhändler hat die Möglichkeit seine Verpackung kostenfrei zurückzunehmen. Aus logistischer und kostenorientierter Sicht dürfte das für die meisten Händler nicht in Frage kommen. Somit bleibt dem Versandhändler nur die Möglichkeit, sich einem Rücknahmesystem anzuschließen. Den Anschluss muss der Händler bis zum 01.01.2009 geregelt haben.

Gebrauchte Verpackungen als Wahlmöglichkeit?

Gerade kleine Versandhändler greifen oft auf günstigere, gebrauchte Verpackungen zurück. Wurde diese gebrauchte Verpackung bereits in einem Rücknahmesystem lizenziert, muss der Händler diese Verpackung nicht noch einmal lizenzieren. Bisher waren solche Verpackungen mit dem grünen Punkt gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung entfällt aber als Pflicht zum Januar 2009. Damit ist der Verkäufer in der Nachweispflicht, dass die von ihm verwendete Verpackung schon einmal lizenziert wurde.

Der grüne Punkt und die Alternativen

Neben dem allseits bekannten grünen Punkt gibt es auf dem Markt verschiedene Alternativen. Einige der anerkannten Entsorger befinden sich allerdings nur in bestimmten Gebieten Deutschlands. Hier eine kleine Auswahl:
•    BellandVision GmbH
•    Der Grüne Punkt
•    EKO-PUNKT GmbH
•    Landbell AG
•    Redual GmbH & Co. KG
•    Zentek GmbH & Co. KG

Neue Abmahnwelle?

Versandhändler sollten in ihrem Shop und in der Versandverpackung darauf hinweisen, dass die Verpackung über das System XYZ lizenziert wurde. Um der sicherlich folgenden Abmahnwelle zu entgehen sollte mit einem Anwalt eine rechtssichere Formulierung gefunden werden.

Bußgeld

Der Versandhändler muss entweder die kostenlose Rücknahme der Verpackungen anbieten oder sich einem Rücknahmesystem anschließen, sonst begeht er eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 50.000,- EUR Strafe geahndet werden kann.

Kosten der Beteiligung an einem Rücknahmesystem

Die Kosten für kleinere Versandhändler liegen im Durchschnitt bei 150,- EUR pro Jahr. Damit kann der Händler bis zu 400 kg Verpackungsmaterial in den Verkehr bringen.

Vollständigkeitserklärung

In diesem Artikel ist beschrieben, ob und ab wann ein Versandhändler eine Vollständigkeitserklärung abgeben muss.

Verpackung geschenkt?

Bietet ein Versandhändler die Verpackung als "tolles Extra" oder inklusive an, müsste er von der Rücknahmeverpflichtung entbunden sein. Mit diesem Sachverhalt wird sich die deutsche Rechtssprechung sicherlich bald zu beschäftigen haben, mal abwarten, in welche Richtung die Entscheidungen dann tendieren.

Kostenlose Rücknahme anbieten und dann?

Ebenfalls ein Fall für die deutschen Gerichte könnte folgendes Szenario werden: Der Versandhändler bietet dem Kunden die kostenlose Rücksendung der Verpackung an. Der private Kunde schickt die Verpackung aber nicht zurück, sondern entsorgt sie über das duale System. Dem dualen System entstehen damit Entsorgungskosten, die niemand bezahlt hat. Aus diesem Grund müssen sich Versandhändler zwingend einem Rücknahmesystem anschließen.

IHK im Allgemeinen und Besonderen

Ein Gründer, der seine Geschäfte hauptsächlich über ebay abwickelt, stellte uns Fragen nach dem Rücknahmesystem und was dabei beachtet werden muss. Auf Nachfrage bei der zuständigen IHK wurden wir nur auf die Vollständigkeiterklärung und deren Anwendung hingewiesen. Die interessieren aber einen Einzelkämpfer im Onlinebereich nicht. Wirklich wertvolles ist auch von den bundesweiten IHKs im Netz nicht zu finden. Vielleicht sind die Informationen für die IHK noch zu neu? Auch wenn die Novelle bereits im April 2008 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, kommt der Zeitpunkt des Inkraftretens (der 01.01.2009) völlig überraschend.

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Die Regelung zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung aus der 5. Novelle der Verpackungsverordnung tritt zum 01.01.2009 in Kraft. Unternehmer, die b2c Verkaufsverpackungen (d.h. gewerbliche Verkäufer versenden an private Endverbraucher) in Verkehr bringen, müssen jährlich zum 01.05. eine Vollständigkeitserklärung abgeben. Diese Meldung erhält die zuständige IHK auf elektronischem Weg.

Für den Mittelstand gelten besondere Bagatellgrenzen. So ist eine Vollständigkeitserklärung nicht nötig, bei einem Verpackungsvolumen von bis zu 80.000 kg Glas oder 50.000 kg Papier, Pappe bzw. Karton oder bis zu 30.000 kg sonstige Verpackungen, wie Kunststoffe, Verbunde, Weißblech oder Aluminium. Ab wann muss bspw. ein Händler diese Erklärung abgeben? Ein Karton mit den Maßen 37,5 cm x 22,5 cm x 19 cm hat ein Eigengewicht von ca. 0,3 kg. Damit könnte ein ebay-Händler 16.666 Pakete (50.000 kg / 0,3 kg) versenden, bevor er die Bagatellgrenze überschreitet.

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Nachdem das Bundesverfassungsgericht am 9. Dezember 2008 entschieden hat, dass die vom Bundestag beschlossene Abschaffung der Pendlerpauchale nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, gilt die Regelung aus 2006 wieder. Damit können Millionen deutscher Pendler ihren Arbeitsweg wieder ab dem 1. km als Werbungskosten geltend machen. Diese Regelung gilt für die Jahre 2007 - 2009.

Ein Geschenk für die Politiker

Damit wurde unseren Politikern ein nachträgliches Nikolausgeschenk gemacht. Endlich ein Wahlkampfthema für 2009 über das sich trefflich streiten lässt!
Und nach der Wahl 2009 schaftt die neue / alte Bundesregierung die Pendlerpauschale mit einer besseren Begründung (auch Politiker sind lernfähig) ganz ab. Na dann, frohe Weihnachten und ein ehrliches neues Jahr.

Gleich zum 2. Teil des Tests.

http://www.existxchange.de/

Auch dieses Forum ist ein Unterprojekt eines Existenzgründerportals. Es zeichnet sich unserer Ansicht nach durch eine umfangreiche und gut sortierte Kategoriewahl sowie durch eine mittel hohe Anzahl an Beiträgen aus. Die genaue Anzahl der Forenbeiträge konnte nur geschätzt (circa 380) werden. Derzeit sind mehr als 1.000 Mitglieder registriert. Die Qualität und Seriosität der Beiträge oder als gut überwunden, leider konnte nicht festgestellt werden, wie viele Moderatoren in diesem Forum tätig sind und auf welche Qualifikationen sie zurückblicken können. Allerdings haben wir auch einen Steuerberater im Forum gefunden, der allerdings nach weiterführender Recherche kein Steuerberater ist, sondern der Verwandte eines Steuerberaters, welcher nur für die Kanzlei des Steuerberaters die Webseite vermarktet, erstellt und betreut. Weiterhin viel uns bei der Überprüfung des Forums auf, dass der Seitenaufbau um das Forum sehr unübersichtlich gestaltet wurde. Daher rutscht das Forum sehr tiefen auf die anzuzeigende Seite und verliert damit sein Interesse. Zwei große Werbepartner bestimmen den Blick des Benutzers sowie viele kleine Informationboxen und auch ein im oberen Bereich platzierter Textlinksblock, der sehr ablenkend wirkt.

Testergebnis existxchange.de

Übersichtlichkeit: ausreichend

Seriosität und Qualität: befriedigend bis gut

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: ausreichend

Gesamtergebnis: noch befriedigend (Schulnote)

Adresse: http://www.existxchange.de/forum-existenzgruendung/

http://www.impulse-gruenderzeit.de/

Das Gründermagazin im Impuls betreibt unter obiger Adresse ein Forum für Existenzgründer, was wir selbstverständlich auch getestet haben. Sofort fiel auf, dass die Kategorien nicht unbedingt umfassend und vollständig für die Fragen von Existenzgründern eingerichtet worden. Außerdem stellt man auch schnell fest, dass nicht sehr viele Beiträge im Forum vorhanden sind und bedauerlicherweise auch kein Moderator wirklich auf irgendwelche Fragen antwortete. Sehr oft findet man dann im Forum einfach nur Werbetexter von irgendwelchen Firmen, mit irgendwelchen Internetadressen oder dubiose Angebote. Das ist natürlich sehr schade für die Redaktionen und das Magazin, welches gerade Existenzgründern helfen soll. Insgesamt sind sogar 42 Beiträgeforum enthalten sowie 53 Benutzer angemeldet. Sehr positiv fällt auf, dass keine Bannerwerbung oder Textwerbung und Forum untergebracht ist.die Qualität der Beiträge ist aufgrund der fehlenden Operationen meist sehr dünnen und der werbe lasst ich, so dass man eigentlich nicht von einer Beantwortung mit qualitativ hochwertigen Texten ausgehen kann. Die Betreiber sollten ihrer auf den Missbrauch des Forums achten und doch abend ein Mal und qualifizierte Beiträge löschen. Wir haben das einfach so gehandhabt, indem wir auf unseriöse Angebote oder vermeintliche Franchisekonzepte geantwortet haben und in dieser Antwort die einzelnen Punkte und Argumente des Autors widerlegt oder dementiert haben. So kann jeder Leser im Nachgang die unseriösen Angebote aufgrund dieser Kommentare erkennen.

Testergebnis impulse-gruenderzeit.de

Übersichtlichkeit: sehr gut

Seriosität und Qualität: ausreichend bis ungenügend

Anzahl der Beiträge: mangelhaft

Werbeaufkommen: befriedigend, da zwar keine Banner- oder Textwerbung, aber dafür viele Werbeposts bzw. Spamposts

Gesamtergebnis: befriedigend (Schulnote)

Adresse: http://www.impulse-gruenderzeit.de/forum/

http://www.gruenderblatt.de/

Dieses Portal zur Existenzgründung bietet im allgemeinen sehr viele Checklisten, Informationen und Angebote für Existenzgründer an. Natürlich darf da ein Forum nicht fehlen. Das Forum ist insgesamt in logische Kategorien und Unterforen gegliedert, so dass der Existenzgründer schnell seine passende Kategorie findet und einen Text oder seine Frage veröffentlichen kann. Übersichtlich werden aber die letzten drei Artikel unterhalb jeder Kategorie veröffentlicht, alle Artikel können durch einen Mausklick auf die Überschrift der Kategorie angezeigt werden. Die Moderatoren sind sehr schnell über eine Moderatorliste recherchierbar. Leider ist auch hier kein zugelassener Steuerberater, Rechtsanwalt oder zumindest ein Existenzgründungsberater beziehungsweise Unternehmensberater oder aber auch Kfw Gründungsberater vertreten. Werbung ist nur in Form von Textwerbung am Fuß jeder Seite vorhanden. Die Textwerbung kann allerdings vom Leser schneller identifiziert werden, da sie in denen Farben der Internetseite gehalten wurde. Mit mehr als 800 Beiträgen und über 400 zugelassenen Mitgliedern ist dieses Forum in der Mittelklasse der von uns getesteten Foren anzusiedeln.

Testergebnis gruenderblatt.de

Übersichtlichkeit: gut

Seriosität und Qualitäten: gut bis befriedigend

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: gut, da nur Textwerbung am Fuß der Seiten

Gesamtergebnis: gut (Schulnote)

Adresse: http://www.gruenderblatt.de/forum/

http://www.starternetzwerk.de/

Mit mehr als 750 Beiträgen wurden ungefähr 450 Mitgliedern ist dieses Forum wohl auch nicht unbedingt klein. Übersichtlich angeordnete Kategorien sowie eine einfache und schnelle Bedienung zeichnen das Forum aus. Nicht ganz so gut hat uns die Qualität der Beiträge, die umfangreicher Werbung auf der Internetseite sowie die teilweise irrelevante oder unpassende Auswahl der Kategorien gefallen. Darüber hinaus existiert zwar eine Liste der Mitglieder und auch der Anteil der von ihnen geschriebenen Beiträge, es ist jedoch nicht ersichtlich, welche Qualifikation die Mitglieder besitzen, so dass die Qualität und Seriosität des Forums dadurch abgewertet wird.

Testergebnis starternetzwerk.de

Übersichtlichkeit: gut

Seriosität und Qualitäten: befriedigend

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: befriedigend, da Textwerbung an mehreren Stellen im Forum

Gesamtergebnis: befriedigenden (Schulnote)

Adresse: http://www.starternetzwerk.de/component/option,com_smf/Itemid,26/

http://www.existenzgruenderforum.de/

Dieses Forum hat keine weiteren Angebote, so wie alle anderen getesteten Seiten. Die Internetseite stellt schlich und einfach das Forum dar. Im Gegensatz zu den anderen verglichenen Websites, stellt das Forum das auch Projekt da. bei dieser Seite handelt es sich noch um eine sehr junge Seite,  daher ist es für uns verwunderlich, dass bereits über 600 Beiträge von circa 200 Benutzern geschrieben wurden. Im Allgemeinen ist das Forum übersichtlich gegliedert, in manchen Stellen vielleicht so detailliert mit Kategorien versehen. Die Anzahl derer Moderatoren lässt nicht unbedingt auf die Qualität der Moderatoren schließen, was durch uns nicht feststellbar war. Wir haben zumindest keine zugelassenen Berater, Steuerberater oder Rechtsanwälte gefunden. Im allgemeinen strotzt dieses Forum vor Textwerbung. Auf einer Seite haben wir 4 Textlinkblöcke gezählt, was eindeutig auf das Ziel der Seite schließen lässt. Der Betreiber sollte dahingehend etwas mehr Qualität an den Tag legen.

Testergebnis existenzgruenderforum.de

Übersichtlichkeit: gut

Seriosität und Qualitäten: mangelhaft

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: mangelhaft, da Textwerbung an mehreren Stellen im Forum

Gesamtergebnis: ausreichend (Schulnote)

Adresse: http://www.existenzgruenderforum.de/

Nach einer Recherche im Internet und der Suche nach Informativen und hilfreichen Foren zum Thema Existenzgründung, Selbstständigkeit, Geschäftsidee oder Fördermittel haben wir einige Seiten mit angeschlossenen Diskussionsforen gefunden. Aber nicht jedes Forum ist gleichzeitig ein gutes Forum, so dass wir große Unterschiede feststellen mussten. In einigen war sehr viel Werbung enthalten, welche niemand kommentierten oder gelöscht hatten. Andere Foren waren einfach noch zu neuen, so dass die Leser bisher sehr wenige Beiträge und Antworten vorgefunden haben. Wiederum andere Foren sind schlichtweg unübersichtlich und schlecht geordnet und sortiert. Im Folgenden möchten wir einige Foren kurz vorstellen und die vor und Nachteile dieser Foren beschreiben. Selbstverständlich können Sie gern weitere Foren in unserem Kommentar hier veröffentlichen.

Was bewerten wir?

Wir bewerten in den unterschiedlichen Foren:

  • die Übersichtlichkeit des Forums,
  • die Seriosität der Beiträge,
  • das Werbeaufkommen im Forum,
  • die Anzahl der geschriebenen Beiträge sowie
  • die Qualität der Moderatoren.

Folgende Existenzgründerforen haben wir uns angesehen und im ersten Teil der Reihe bewertet

http://www.gruenderlexikon.de/

Eigentlich nennt sich der Esel zuletzt doch heute soll es einmal anders sein. Wir betreiben selbstverständlich auch ein Forum, welches von einem Steuerberater und Kfw Gründungsberater (Dipl. Betriebswirt) regelmäßig moderiert wird. Von Zeit zu Zeit kommen auch andere Experten vorbei und Antworten sporadisch auf ihre Beiträge. Derzeit schaffen wir es noch jeden Beitrag fachlich zu beantworten, so dass auch Werbeposts kein Problem in unserem Forum sind, denn derartige Beiträge werden von uns gelöscht oder entsprechend korrigiert und kommentiert. Das Beitragsaufkommen ist zur Zeit noch überschaubar, jedoch stetig steigenden. Mit derzeit (Stand: 19.11.2008) 751 Beiträge liegen wir eher im mittleren Drittel der Foren. Durch zugelassene Steuerberater und Betriebswirte kann das Forum auf eine seriöse Beitragserfassung zurückblicken.

Testergebnis gruenderlexikon.de

Übersichtlichkeit: sehr gut

Seriosität und Qualität: sehr gut, da qualitativ hochwertig, durch durchzugelassene Berater

Anzahl der Beiträge: befriedigend

Werbeaufkommen: gut, da nur Bannerwerbung, keine Werbebeiträge oder Spamposts

Gesamtergebnis: gut (Schulnote)

Adresse: http://www.gruenderlexikon.de/forum/

http://www.foerderland.de/

Das Forum von foerderland.de beschäftigt sich ebenfalls ausschließlich mit Existenzgründer und deren Probleme. Was uns jedoch aufgefallen ist, dass es sehr viele verschiedene Kategorien und Unterforen gibt, was das Forum auf den ersten Blick etwas unübersichtlich gestaltete. Insgesamt haben wir sieben Unterforen mit insgesamt 29 Kategorien gezählt. Das ist für den kleinen auf den ersten Blick sehr viel, so dass er nicht recht weiß wo er suchen oder wo er seinen Beitrag veröffentlichen soll. Die Seriosität und Qualität der einzelnen Beiträge konnte stichprobenartig geprüft werden und wurde von uns als befriedigend bis gut befunden. Sehr auffällig ist, dass ein derartig großes Forum mit mehr als 8000 Beiträgen und mehr als 2000 registrierten Benutzern nur auf zwei Moderatoren zugreift. Jeder dieser Moderatoren hat nicht mehr als 50 Beiträge bisher geschrieben, was bei insgesamt mehr als 8000 Beiträgen verschwindend gering ist und daher aus unserer Sicht nicht unbedingt zu einer hohen Qualität beiträgt. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass viele andere Leser, Firmen oder Berater Beiträge beantworten, dabei jedoch nicht auf die Seriosität oder Qualität geachtet werden kann. Dies hängt wahrscheinlich mit dem doch recht groß gewordenen Forum zusammen. Zum Werbeaufkommen ist festzustellen, dass jeder Beitrag Werbung enthält und auch unter jedem Forum und fast jeder Übersicht ein großer Werbeblock mit Textwerbung vorhanden ist. Das lenkt im allgemeinen die Besuche ab, denn es wird hierauf Werbung klickt und der eigentliche Sinn und Zweck, die eigentliche Absicht des Besuches wird etwas verschleiert auf andere Seiten umgelenkt. Textwerbung bietet sich daher in einem Forum nicht unbedingt für Antwort suchende Benutzer an.

Testergebnis foerderland.de

Übersichtlichkeit: befriedigend, da sehr viele Beiträge, in sehr vielen Kategorien

Seriosität und Qualität: befriedigend, da nur zwei Moderatoren, keine zugelassenen Steuerberater oder Rechtsanwälte

Anzahl der Beiträge: gut

Werbeaufkommen: befriedigend, da mehrere Textwerbeblöcke, keine Werbebeiträge oder Spampost

Gesamtergebnis: befriedigend (Schulnote)

Adresse: http://www.foerderland.de/forum/

http://forum.bmwi.de

Das Forum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie beschäftigt sich nur in einem kleinen unter Forum mit dem Thema Existenzgründung im Handwerk, sowie mit den Fördermitteln Gründungszuschuss und Ich-AG. Hier heißt das Forum unglücklicherweise immer noch Ich-AG, welche ja seit dem erstem August 2006 durch die Neugründung Zuschuss abgelöst wurde, so dass es für die Besucher nur irreführend ist. das Forum ist ansonsten übersichtlich sortiert und verzeichnet in den beiden genannten Kategorien mehr als 4000 Beiträge. Leider war es uns nicht möglich, den Status der Moderatoren herauszubekommen. Nach unserer Anmeldung und einem seriösen Post auf eine Frage eines Benutzers, mussten wir recht schnell feststellen, dass innerhalb von 5 Minuten unser Beitrag gelöscht wurde. Das ist von unserer Seite als nicht unbedingt sinnvoll einzuschätzen, da man scheinbar auf dieser öffentlich-rechtlichen Seite nur Fragende zulässt und die Antwortenden sehr eng stürmisch betrachtet. sicher ist hier das Problem der Werbung gegeben, da dies auf öffentlich-rechtlichen Seiten eben nicht sein darf. Aber an Forum lebt unseres Erachtens von den Fragen der Besucher, welche eben zu ihrem Thema eine Antwort wünschen und gleichzeitig von den Antworten der Experten, welche ja nun nicht über aus öffentlichrechtlicher Einstellung sein können. Somit sollte man auch damit rechnen, dass freie Berater, Steuerberater, Rechtsanwälte oder andere Gründungsberater hier einen Beitrag schreiben möchten und ihre Internetadresse in dem definierbaren Feldhomepage eintragen. Alles in allem ist das sehr engstirnig, wird allerdings auch nicht vom Bundesministerium überwacht, sondern von einer anderen Firma, welche wahrscheinlich keine Ahnung von der Materie der Existenzgründung hat.

Testergebnis bmwi.de

Übersichtlichkeit: befriedigend, da nur zwei relevante Unterforen

Seriosität und Qualität: befriedigen, da sehr enger und kritische Auswahl der Moderatoren, Moderatoren nicht prüfbar

Anzahl der Beiträge: gut

Werbeaufkommen: sehr gut, keine Werbung

Gesamtergebnis: gut (Schulnote)

Adresse: http://forum.bmwi.de

 

 

Existenzgründer im Online-Bereich können beim Erstellen ihres Impressums leicht Fehler begehen. Diese Fehler können zu einer berechtigten Abmahnung führen und kosten den Gründer dann viel Geld. Vermeiden kann der Jungunternehmer diese Fehler, wenn er sich den Leitfaden des Justizministeriums zur Hand nimmt. Mit dem am 7.10.2008 veröffentlichten Leitfaden zur Impressumspflicht auf Internetseiten, will das Justizministerium der Abmahnwelle entgegentreten. Mit diesem Leitfaden soll jeder Onlineunternehmer in die Lage versetzt werden, sein Impressum an die gesetzlichen Anforderungen des Telemediengesetztes (TMG) anzupassen. Der Händler kann mit der Anleitung die Schwachstellen in seinem Impressum aufdecken und eliminieren. Das Justizministerium weist aber daraufhin, dass der Leitfaden keine rechtliche Verbindlichkeit hat.

Er kann nur das Risiko einer berechtigten Abmahnung minimieren. Zu finden ist der Leitfaden unter: http://www.bmj.de/musterimpressum

Impressumsassistent

Natürlich bietet das Netz auch die Möglichkeit, sich kostenlos ein Impressum zu erstellen. Mit dem Impressumsassistenten werden die wichtigsten Fragen gestellt und abgeklärt. Heraus kommt ein fertiges Impressum, welches der Gründer übernehmen kann.

Franchise bietet für Existenzgründer große Vorteile. Das Konzept wurde schon zigfach erprobt und der Franchisegeber bietet im Allgemeinen sowohl eine Einarbeitungszeit als auch ein bereits bewährte Verfahren.

Mehr über Franchising und den richtigen Businessplan für Franchisingnehmer haben wir bei existxchange gefunden. Nutzer sollten sich von der Werbung nicht abschrecken lassen, sondern direkt zu dem informativen Artikel über Franchising gehen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.existxchange.de

Bankprobleme www.bafin.de
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit www.existenzgruender.de
Infos zum Businessplan
www.bizzplan.net | www.gruenderberatung24.de
Coaching und Beratung zur Existenzgründung
www.althilftjung.de | www.gruenderberatung24.de
Finanzamt Software www.elsterformular.de
Finanzierung www.business-angels.de
Fördermittel und Förderdatenbank www.foerderdatenbank.de
Geschäftsideen durch Franchise
www.franchise-net.de | www.franchisedirekt.com | www.franchise-world.de
Geschäftsideen mit eBay www.auktionsideen.de
Grenzüberschreitende Arbeit www.euro-sofac.com | www.innoregio.net
Günstige und gebrauchte Betriebsausstattung www.zoll-auktion.de
Gründung aus der Hochschule www.exist.de
Gebrauchte Maschinen und Anlagen www.netbid.de/auktionen/
Investitionsrechner www.investitionsmehrkosten.de
KfW Bank www.kfw-mittelstandsbank.de
Mietfahrzeuge www.easycar.de | www.budget.de | www.sixt.de
Online-Magazin www.impulse.de | www.gruenderstadt.de
Schufa www.schufa.de
Software zur Existenzgründung www.softwarepaket.de
Statistiken für Branchen, Deutschland und Bundesländer www.destatis.de
Unternehmensnachfolge oder Unternehmenskauf www.nexxt.org
Verband der Bürgschaftsbanken www.vdb-info.de
Vorwahlen, Bank- und Postleitzahlen http://w3logistics.com/infopool
Weiterbildung www.akademie.de

Weitere interessante Adresse zur Existenzgründung finden Sie unter http://www.gruendungskatalog.de/

Das Bundesverfassungsgericht bestätigt in seinem aktuellen Beschluss unter dem Aktenzeichen 1 BvL 2/04 eine bereits seit 70 Jahren gültige Rechtstradition. Demgemäß unterliegen Freiberufler und Landwirte auch weiterhin nicht der Gewerbesteuer. Das Verfassungsgericht hat in seine Entscheidung mit einbezogen, dass Freiberufler im Regelfall eine akademische oder vergleichbare besondere berufliche Qualifikation besitzen. Weiterhin wurde angemerkt, dass die freien Berufe im Allgemeinen weniger Produktionsmittelintensiv sind und weniger Infrastrukturbelastungen für die Gemeinde darstellen. Freiberufler sind im Gegensatz zu Gewerbetreibenden vielfach berufsautonomen Reglementierungen hinsichtlich ihrer beruflichen Pflichten und Honorarbedingungen unterworfen. Bei den Land- und Forstwirten wurde die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers bestätigt, diese Berufsgruppe nicht der Gewerbesteuer zu unterwerfen. Gerade Land- und Forstwirte sind von dem Produktionsfaktor Boden, der durch die Grundsteuer schon eine Sonderbelastung erfährt, besonders abhängig.

Welche Berufsgruppen zählen laut Gesetz zu den Freiberuflern?

Im Einkommensteuergesetz sind die freien Berufe in einer Art Katalog aufgezählt. Der § 18 EStG bezeichnet dabei die Einkünfte aus selbständiger Arbeit, was den Einkünften der Freiberufler entspricht. Dem Gesetz nach sind folgende Berufe unter die selbständigen Einkünfte (=Freiberufler) zu zählen:

  • ständig ausgeübte wissenschaftliche, erzieherische, künstlerische, unterrichtende und schriftstellerische Tätigkeit
  • Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte
  • Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte
  • Vermessungsingenieure, Ingenieure und Architekten
  • Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten
  • Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten
  • Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen

Begriffsbestimmung

Freie Berufe, Freiberufler, selbständig Arbeitende sind Synonyme und bezeichnen immer die im og. § 18 bezeichneten Berufe. Diese sind alle samt nicht Gewerbesteuerpflichtig und unterschieden sich daher von den Gewerbetreibenden, gewerblich Tätigen, Handwerkern, Handelsvertretern, Händler etc.

Was sind Freelancer?

Der Freiberufler sollte nicht mit dem so genannten Freelancer verwechselt werden. Der Freelancer ist auch ein Selbständiger, der in der Regel abgeschlossene Projekte für verschiedene Auftraggeber erledigt. Er kann dabei sowohl Gewerbetreibender als auch Freiberufler sein. In den meisten Fällen ist ein Freelancer auch ein Freiberufler. Gerade im Bereich der Buchführung, Steuerberatung und Wirtschaftspürfung werden sehr häufig Freelancer eingesetzt, welche nur zu bestimmten abschließbaren Projekten ins UNternehmen geholt werden.

Auf Seiten wie

http://www.freelancer.de/
http://www.freelancermap.de/
http://www.interlance.de/ werden Angebote und Nachfrage für Freelancer zusammengefasst.

Wenn ein neues Unternehmen aufgebaut wird, muss der Existenzgründer seine Einkaufsquellen finden. Den günstigsten Einkaufspreis für sein Produkt ausfindig zu machen, trägt zu einem guten Teil zum Erfolg des neuen Unternehmens bei. Eine gute Quelle gerade für frische Produkte sind Großmärkte, bspw. der Fischmarkt in Hamburg oder der Blumengroßmarkt in Berlin. Gründer, die nicht mit schnell verderblichen Produkten handeln, können nach Alternativen Ausschau halten. Eine gute Übersicht über den Großhandel verschiedensten Branchen bietet die Seite http://www.grosshaendler.org/. Auf dieser Seite können sich interessierte Großhändler kostenlos eintragen, was einen guten Anhaltspunkt über Anzahl der Marktteilnehmer garantiert.

Datenbank mit Großhandelsadressen

Das Fachmagazin Auktionsideen.de hat eine Datenbank mit derzeit mehr als 3.500 nationalen und internationalen Lieferantenadressen aufgebaut. Neben einer Anleitung zum Start für Online-Händler, geht die Redaktion dabei auch auf kritische Potentiale ein und erklärt, auf was bei der Auswahl geeigneter Lieferanten unbedingt geachtet werden muß.14 Tage gratis testen unter Auktionsideen.de

Ein Unternehmer hat zu Beginn seines Unternehmens ein aussagekräftiges, in sich schlüssiges betriebswirtschaftliches Konzept erarbeitet. Trotz einer eindeutigen Gewinnerzielungsabsicht erwirtschaftet der Unternehmer in den ersten fünf Jahren einen Verlust. Nach einem BFH Urteil ist eine Geschäftsanlaufphase von fünf Jahren unschädlich. Selbst diese Spanne von 5 Jahren kann überschritten werden, wenn der prognostizierte Totalgewinn des Betriebes positiv ausfällt. Das Unternehmen wird nicht als Liebhaberei eingestuft.

Die Verluste können mit anderen Einkünften verrechnet werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat mit der Seite www.softwarepaket.de ein weiteres kostenloses Highlight für Existenzgründer und Unternehmer geschaffen. So können zum Beispiel die unter dem Punkt „Quiz“ platzierten Fragen zu den Themen wie Schutzrechte, Rechnungswesen; Marketing, Controlling, Grundwissen VWL, Kosten- und Leistungsrechnung, Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanzierung sowie Liquidität ergänzend eingesetzt werden. Darüber hinaus können verschiedene Softwareprodukte direkt geladen oder auch auf CD kostenlos bestellt werden. Zu den Titeln für Existenzgründer zählen z.B. „Der Gründungsplaner“, „Der Unternehmensplaner“ oder „Früherkennung von Chancen und Risiken“
Darüber hinaus können auch Onlinehilfen wie ein interaktiver Skontorechner oder ein Onlinekassenbuch sehr sinnvoll eingesetzt werden. Sehr hilfreich ist die Onlinekalkulation für die Preise von Dienstleistern, Händler und Handwerkern. Durch den Gastzugang kann jeder ohne Anmeldung sofort loslegen. Die Daten werden dabei allerdings nicht gespeichert und müssen daher beim nächsten Besuch neu eingegeben werden.

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie herausgegebene Software für Existenzgründer wurde aktualisiert.
Was ist neu?
Neben einem neuen Design können auch aktualisierte Inhalte und Funktionen genutzt werden. Die für sogenannte Kleingründer entwickelte Software „Kleingründungen 2.1“ wurde integriert, so dass dahingehend keine Unterschiede mehr bestehen. Die Software sowie die Inhalte können individuell auf die Bedürfnisse und Gewerbe angepasst werden. Ebenfalls wurden die Bedürfnisse der Behinderten berücksichtigt.
Was leistet die Software?
Zum Einen können Existenzgründer ihren eigenen Businessplan erstellen. Alle wesentlichen Kapitel zu den Themen Gründungsvorhaben, Chancen und Risiken, Werbung, Unternehmensziele usw. sind darin enthalten. Aber auch Berechnungen zum Kapitalbedarf, zur Finanzierung und zur Rentabilitätsvorschau leisten hilfreiche Dienste. Zum Anderen können bereits bestehende Unternehmen nützliche Informationen zur Unternehmensführung abrufen. Die Software kann unter www.softwarepaket.de bestellt werden.

Laut Aussagen des Spiegels soll die IHK – Zwangsmitgliedschaft für Unternehmer ab dem Jahr 2006 fallen. Diese Aussage ist jedoch noch unbestätigt. Existenzgründer sind, wenn Sie nicht Mitglied der Handwerkskammer sind, Mitglieder der Industrie- und Handelskammer. Dazu ist ein jährlicher Beitrag zu entrichten. Nur bei Nachweis eines geringen Einkommens kann der Unternehmer von den Beiträgen befreit werden. Gegenleistungen erhält das Unternehmen wenige. In der neuen Form der Industrie- und Handelskammer erhebt die Kammer keine Mitgliedergebühren mehr, sondern nur noch Gebühren für erbrachte Leistungen. Gegen die Zwangsmitgliedschaft wurde schon des öfteren erfolglos geklagt. Neben Klagen vor den Verwaltungsgerichten, dem Bundesverfassungsgericht möchte nun der Verein der „IHK-Verweigerer“ vor dem EuGH (Europäischen Gerichtshof) klagen. In anderen europäischen Ländern existieren auch derartige Kammern, allerdings werden dort die Unternehmer nicht verpflichtet eine Mitgliedschaft einzugehen, sondern können die Dienste der öffentlichen Stellen nach Bedarf nutzen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation rund um die IHK entwickelt.