Dieser Artikel ist Teil 7 von 7 der Serie

Franchisenehmer zu werden, ist für viele ein sicherer Weg in die Selbstständigkeit, der mit recht geringem Risiko verbunden ist. So ist zumindest die allgemeingültige Meinung und vielfach stimmt diese auch. Achten Sie allerdings auf die wichtigsten Probleme, die auf unseriöse Franchise-Unternehmen schließen lassen und werden Sie kein Franchisenehmer von solchen Firmen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Aspekte, die Sie in Betracht ziehen sollten.

1. Neue Franchise-Systeme

Am Anfang ist es immer schwierig, aber wenn ein Franchise-System noch sehr neu ist, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Aufgrund der geringen Erfahrungswerte sind keinerlei Möglichkeiten gegeben, sich vom Erfolg des Konzepts zu überzeugen. Sie laufen damit stets Gefahr, mit Ihrer Selbstständigkeit zu scheitern. Setzen Sie besser auf langjährig erprobte Franchise-Systeme.

2. Kein Einblick in Pilotprojekte

Verlangen Sie unbedingt Einblick in Pilotprojekte und deren Zahlen. Wenn Franchisegeber diese nicht offen legen wollen, meiden Sie dieses System. Denn die wichtigsten Zahlen und auch wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sollten Sie anhand eines Pilotprojektes in jedem Fall überprüfen können.

3. Fehlende Referenzen

Wenn Sie sich für ein Franchise-System interessieren, bei dem Sie keine Referenzen von anderen Franchisenehmern erhalten, lassen Sie die Finger davon. Sie sollten mehrere Franchisenehmer unabhängig befragen können. Nur so können Sie von deren Erfahrungen profitieren und überlegen, ob dieses Franchise-System wirklich das Richtige für Sie ist.

4. Fehlende Unterlagen

Ebenso wenig empfehlenswert ist der Abschluss eines Franchise-Vertrages, wenn kein Handbuch und keine Checkliste vorhanden ist. Mit recht einfachen Mitteln kann man diese wichtigen Unterlagen erstellen und sie gewähren wichtige Hinweise, wie in welchen Situationen zu verfahren ist. Seriöse Franchise-Systeme werden solche Unterlagen stets griffbereit haben.

5. Zu wenig Zeit

Last but not least: Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, sowohl die Zahlen des Franchise-Systems zu überprüfen, als auch die vertragliche Gestaltung. Holen Sie sich hierzu Hilfe von einem Fachanwalt.

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Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen Franchise-Vertrag als Franchisenehmer abzuschließen, sollten Sie in jedem Fall die wichtigsten Vertragsbestandteile kennen. Zu welchen Punkten der Franchise-Vertrag unbedingt eine Regelung enthalten sollte, zeigen wir Ihnen hier.

Schutzrechte und Leistungen des Franchisegebers

In jedem Fall muss das Vertragsgebiet bezeichnet sein und ein Gebietsschutz sollte ebenso vereinbart werden. So können Sie sich vor Konkurrenz aus den eigenen Reihen schützen. Lassen Sie im Vertrag auch unbedingt Regelungen zu Warenrechten und Schutzrechten aufnehmen, um selbst auf der sicheren Seite zu sein.

Der Franchisegeber bietet oftmals Schulungen an und sollte diese ebenfalls im Vertrag benennen. Bedenken Sie: Ihre Pflicht als Franchisenehmer ist es, an diesen Schulungen teilzunehmen. Neben anfänglichen Schulungen sollten auch laufend Weiterbildungen angeboten werden. Achten Sie auf entsprechende Vereinbarungen. Ebenso wichtig sind weitere Leistungen, die der Franchisegeber bietet, wie gemeinschaftliche Werbung, Buchhaltung oder den Einkauf.

Laufzeiten und Gebühren

Außerdem muss der Franchise-Vertrag in jedem Fall eine Laufzeit für die Verträge beinhalten und Angaben zur Kündigung des Vertrages. Dazu zählen insbesondere Angaben dazu, wann ein Kündigungsrecht besteht und welche Folgen die Kündigung mit sich bringt. Zusätzlich müssen Angaben zu einem eventuellen Wettbewerbsverbot enthalten sein.

Weiterhin werden vom Franchisegeber Gebühren verlangt. Diese untergliedern sich in eine höhere Startgebühr, die meist fix ist und eine laufende Gebühr, die umsatzabhängig ist. Sie wird in der Regel vom Bruttoumsatz errechnet und stellt einen prozentualen Wert dar. Die Höhe der Gebühren sollte im Vertrag unbedingt festgehalten werden.

Sofern es mit der EG-Gruppen-Freistellungsverordnung vereinbar ist, sollten auch Preisempfehlungen oder einheitliche Preise in allen Filialen vertraglich geregelt werden.

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Für die Franchise-Gründung wird fast immer ein Vertrag vonnöten sein. Dabei sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, diesen zu prüfen. Will Sie ein Franchisegeber zur schnellen Unterschrift drängen, lassen Sie lieber die Finger von dem Angebot, das bringt herzlich wenig. Wollen Sie die Franchise-Gründung als zweites Standbein zu einer bestehenden unselbstständigen Tätigkeit oder einer Selbstständigkeit vornehmen, prüfen Sie, ob dies in den Vertragsklauseln geregelt ist oder ob Sie vom Franchise-System in solchen Fällen ausgeschlossen werden.

Wichtige Punkte im Vertrag

Ebenfalls sollte der Franchisegeber Ihnen einen Gebietsschutz einräumen. Auch die KfW sollte den Franchise-Vertrag bereits anerkannt haben. Meist wird ein Franchise-Vertrag über zehn Jahre abgeschlossen, vorher kommen Sie kaum aus dem Vertrag heraus. Diese lange Bindung zeigt, wie wichtig es ist, sich umfassend über den Franchisegeber zu informieren, bevor man sich entschließt, mit diesem auf so lange Sicht zusammenzuarbeiten.

Ebenfalls wird im Franchise-Vertrag geregelt, ob Verlängerungen vorgesehen und möglich sind. Welche Vertragslaufzeiten dann in Frage kommen, sollten Sie genauso aus dem Vertrag ersehen können. Durch Unachtsamkeiten kann es immer einmal zu Verstößen gegen die Regularien aus dem Vertrag kommen. Prüfen Sie, ob der Franchisegeber in diesen Fällen das Recht zur fristlosen Kündigung hat oder erst einmal eine Abmahnung schreiben muss. Auch sollten Sie Vertragsstrafen sehr genau überprüfen, da diese schnell zu hoch ausfallen.

Wichtige Punkte zur Auflösung der Zusammenarbeit

Früher oder später wollen Sie das Geschäft vielleicht wieder aufgeben oder verkaufen. In einem seriösen Franchise-Vertrag sind die Möglichkeiten zur Veräußerung des Geschäfts genau geregelt. Oftmals können Sie auch nicht einfach so aus dem Geschäft aussteigen, sondern müssen sich an ein Wettbewerbsverbot halten. Dabei gibt es teils erhebliche Unterschiede, so reichen manchmal schon kleine Veränderungen im Sortiment oder Erscheinungsbild, um weiterhin tätig bleiben zu dürfen.

Überprüfen Sie, ob eine Anfangsschulung im Vertrag vorgesehen ist oder eine Konkurrenzklausel besteht. Wenn das Firmenlogo und der Name des Franchisegebers verwendet werden sollen, bestehen Sie auf die vertragliche Zusicherung bestehender Schutzrechte, wie der Eintragung im Patentamt.

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Ebenfalls von Bedeutung ist ein umfassender Finanzplan, bevor Sie mit einem Franchisegeber gründen. Hierbei sollten Sie möglichst genaue Schätzungen vornehmen, um auf alle Eventualitäten gut vorbereitet zu sein. Bleiben Sie dabei aber stets realistisch, nutzen Sie hierfür bei Bedarf entsprechende Kennzahlen der Branche.

Die Finanzplanung durchführen

Erstellen Sie einen Finanzplan, mit dem Sie ersehen können, wie hoch Ihr monatlicher Verdienst in etwa ausfallen wird. Stellen Sie dem gegenüber den benötigten Kapitalbedarf, um langfristige Planungen vornehmen zu können. Überlegen Sie genau, ob Sie alle Kosten mit eingerechnet haben, die anfallen werden. Hierzu zählen auch kalkulatorische Kosten.

In der Regel verlangen Franchisegeber sowohl eine Einstiegsgebühr als auch laufende Gebühren. Letztere errechnen sich meist prozentual vom Bruttoumsatz. Hier ist wieder eine möglichst genaue Schätzung angebracht. Überprüfen Sie bei der Gelegenheit auch gleich, ob sich die Gründung trotz der Gebühren noch rechnet oder ob diese überteuert sein könnten. Fragen Sie gezielt nach, welche Leistungen in den Gebühren enthalten sind und welche zusätzlichen Kosten noch anfallen werden.

Erstellen Sie außerdem ein Konzept, wie Sie die Liquidität Ihres Unternehmens in den nächsten Jahren sichern wollen. Sinnvoll ist eine Vorschau über mindestens drei Jahre. Bei einem seriösen Franchisegeber erhalten Sie Unterstützung bei der Erstellung des Finanzplans, fragen Sie also nach.

Die Finanzierung absichern

Bevor Sie sich mit der Franchise-Idee selbstständig machen können, muss natürlich auch die Finanzierung stehen. In sehr vielen Fällen können Sie öffentliche Fördermittel in Anspruch nehmen. Hier kommt es auf den Standort und die Art der Gründung an. Die KfW fördert junge Gründer ebenfalls, der Franchisegeber kann Ihnen bei Bedarf eine Bescheinigung überreichen, aus der hervorgeht, dass die KfW Franchise-Gründer dieses Franchisegebers grundsätzlich unterstützen kann.

Aber auch um die Bankenfinanzierung werden Sie nicht herum kommen. Oftmals unterhält der Franchisegeber aber vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zu einer ganz bestimmten Hausbank. Hier gelten Sonderkonditionen, von denen Sie auch profitieren können.

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Wollen Sie mit Franchisegebern ein Unternehmen gründen, sollten Sie bereits in der Planungsphase einige Punkte beachten. Hierzu zählen etwa die Marktchancen, die Sie überprüfen sollten, die Informationen über den Franchisegeber sowie das Franchise-Angebot.

Die Marktchancen der Franchise-Gründung

Zunächst einmal sollten Sie überprüfen, welche Marktchancen die jeweilige Franchise-Idee bei Ihnen vor Ort hat. Dafür ist eine Konkurrenzanalyse notwendig, aber auch eine Preisanalyse. Wenn Sie Konkurrenz am Standort haben, sollten Sie prüfen, inwieweit sich die Leistungen und Produkte von denen der Konkurrenz abheben.

Beachten Sie auch die Kunden. Jedes große Franchise-Unternehmen dürfte bekannt sein, finden Sie heraus, wie das Image des Unternehmens aus Sicht des Kunden ist. So können Sie in Erfahrung bringen, ob Sie mit Ihrer Franchise-Gründung eine Chance auf Erfolg haben. Achten Sie außerdem auf geschützte Markennamen, eingetragene Patente und Warenzeichen.

Informieren Sie sich über den Franchisegeber

Bevor Sie eine Gründung mit einem Franchisegeber überhaupt in Erwägung ziehen, sollten Sie sich über diesen informieren. Finden Sie heraus, wie lange die Idee bereits existiert, wie lange der Franchisegeber bereits aktiv ist und wie es um die Qualitäten des Managements bestellt ist. Außerdem sollten Sie Referenzen anfordern und sich über die Kapitalausstattung des Franchisegebers informieren.

Ebenfalls von Bedeutung ist die Anzahl der Franchisenehmer und seit wann diese bestehen. Viele Franchisegeber führen auch einen Eignungstest mit neuen Franchisenehmern durch. Außerdem sollte der Franchisegeber in einem Fachverband organisiert sein. Eine Vorschrift der Preise ist dagegen nicht rechtens. Informieren Sie sich auch, ob Sie finanzielle Unterstützung beim Kauf von Waren und Betriebsmitteln erhalten.

Franchise-Angebot überprüfen

Ebenfalls sollten Sie sich vor der Gründung fragen, ob das Franchise-Angebot zu Ihnen passt. Wenn kaufmännische Kenntnisse erforderlich sind, hinterfragen Sie kritisch, ob Sie diese mitbringen. Achten Sie auf möglichst viele Schulungs-, Fortbildungs- und Betriebsvorbereitungskurse des Franchisegebers.

Für die Betriebsführung sollte ein Handbuch zur Verfügung gestellt werden, damit bekommen Sie wichtige Hilfestellungen an die Hand. Bei Problemen sollte der Franchisegeber immer beratend und hilfreich zur Seite stehen und es sollten Serviceleistungen angeboten werden. Hierzu zählen unter anderem Werbemaßnahmen, der Einkauf oder die Buchhaltung.

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Franchising ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit der Existenzgründung. Dennoch eignet sich das Franchise-System nicht für jeden angehenden Unternehmer. Deshalb sollten Sie sich einige grundlegende Fragen stellen, bevor Sie sich für oder gegen das Franchising entscheiden.

Sind Sie wirklich bereit?

Als wichtigste Frage, bevor Sie sich für oder gegen das Franchising entscheiden, ist die nach Ihrer persönlichen Eignung zu nennen. Im Franchising verzichten Sie auf viele Freiheiten, die für Selbstständige sonst normal sind. Sie haben meist keine Entscheidungsgewalt über anstehende Werbemaßnahmen oder das Sortiment. Sind Sie wirklich bereit, auf diese Entscheidungsfreiheit zu verzichten?

Auch müssen Sie sich im Franchise-System an bestimmte Vorgaben des Franchisegebers halten. Hierzu zählen der Aufbau der Ladeneinrichtung, die Anordnung der Waren oder die Zubereitung der angebotenen Speisen. Für fast jede noch so kleine Aufgabe, die im Unternehmen entsteht, müssen Sie gewisse Vorgaben beachten. Halten Sie sich nicht an diese, kann es schnell zu Problemen mit dem Franchisegeber kommen. Deshalb fragen Sie sich: Sind Sie wirklich bereit, jede noch so kleine Aufgabe strikt nach Vorschrift durchzuführen?

Haben Sie ausreichende Kenntnisse und Lernwillen?

Auch wenn das Franchise-System oftmals dahingehend angepriesen wird, dass Sie von der Buchhaltung, dem Marketing und Co. der Zentrale profitieren können, sind Sie doch letztendlich selbst für Ihren Betrieb verantwortlich. Ein gewisses Grundverständnis der Zahlen und Fakten müssen Sie selbst mitbringen. Haben Sie die dafür notwendigen kaufmännischen Kenntnisse?

Ebenfalls stehen immer wieder einmal Änderungen im Franchise-System an. Dann werden Sie zu Schulungen eingeladen. Diese nehmen teilweise viel Zeit in Anspruch und Sie werden nie ganz von der Schulbank weg kommen. Sind Sie bereit, lebenslang zu lernen, sich weiterzubilden?

Seien Sie ehrlich zu sich selbst

Wenn Sie all diese Fragen mit einem klaren Ja beantworten können, dann sind Sie höchstwahrscheinlich als Franchisenehmer geeignet. Haben Sie Zweifel, sollten Sie Ihre Entscheidung noch einmal überdenken. Beachten Sie auch: Sie müssen sich selbst diese Fragen ehrlich beantworten. Wenn Sie sich bereits vor dem Start in die Selbstständigkeit selbst anflunkern, werden Sie langfristig nicht glücklich mit Ihrer Entscheidung.

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Franchising wird immer häufiger als attraktive Möglichkeit der Existenzgründung angesehen. Natürlich kann Franchising sinnvoll sein, wenn denn das dahinter stehende System stimmt. Die meisten Franchising-Systeme sind übrigens im Einzelhandel angesiedelt, seien es nun Restaurantketten oder ganze Ketten für Automobilbedarf. Aus diesem Grund zielen die wichtigsten Punkte, die ein gutes Franchising-System bieten sollten, auch immer ein wenig in Richtung Einzelhandel.

Werbung und Existenzgründung

Ein gutes Franchising-System unterstützt Sie in der Gründungsphase, hilft Ihnen bei der Planung der Finanzierung und gibt Ihnen Einrichtungshilfen mit an die Hand. Außerdem kann es Sie bei der Erstellung und Durchführung von Werbe- und PR-Maßnahmen unterstützen. Werbemittel und Artikel zur Verkaufsförderung sollten ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

Mithilfe von Vergleichsdaten, wie einem Betriebsvergleich, lässt sich Ihr Businessplan einfacher erstellen. Ein gutes Franchising-System gibt Ihnen solche Daten an die Hand. Gleiches gilt für ein Handbuch, aus dem Sie ersehen können, wie im Allgemeinen mit bestimmten Situationen im täglichen Geschäftsbetrieb umgegangen wird oder wie die Verwaltung und Organisation aussehen. Unterstützung gibt es oft auch in fachlicher Hinsicht, mittels Schulungen und Seminaren.

Zentrale Leistungen nutzen

Ein gutes Franchising-System bietet ebenfalls die Möglichkeit, zentrale Leistungen in Anspruch zu nehmen. Beginnend beim zentralen Einkauf über die zentrale Buchhaltung bis hin zur Datenverarbeitung sollten die Leistungen geboten werden. Die Fachleute aus dem Unternehmen sollten Ihnen in steuerlichen Fragen zur Seite stehen, Ihnen bei der Erstellung der Jahresabschlüsse behilflich sein und auch Versicherungen empfehlen können.

Ebenfalls wird häufig eine betriebswirtschaftliche Beratung angeboten, die hilft, die Planung korrekt durchzuführen. Zusätzlich sollten Sie auf demokratische Organe innerhalb des Systems achten, sodass Sie selbst auch ein Mitspracherecht etwa bei der Auswahl neuer Produkte oder Werbemaßnahmen bekommen. Sie können meist einen Beirat wählen, der sich in Ihrem Sinne stark machen sollte.

Quelle für diese Serie: GründerZeiten Nr. 4, April 2008

Wer sich mit einem Franchise-System selbstständig machen möchte hat die Qual der Wahl: In fast allen Branchen der deutschen Wirtschaft finden sich mittlerweile auch erfolgreiche Franchise-Systeme. Dabei kann man sich mit einem System nicht nur im Vollerwerb selbstständig machen, sondern oftmals auch im Nebenerwerb. Die Form der nebenberuflichen Selbstständigkeit wurde von überraschenden 80 % der Befragten einer Studie aus dem November 2009 als attraktivste Form gewählt. Warum ist das so?
 
Ein wichtiger Punkt ist sicherlich das minimierte finanzielle Risiko: Zum einen ist eine Gründung im Nebenerwerb oftmals von Natur aus kostenarm, da sich Unternehmen im Nebenerwerb meist auf Tätigkeiten im Home Office beschränken. Zum Anderen bleibt man als Arbeitnehmer finanziell abgesichert, auch wenn die Nebentätigkeit zunächst kein Einkommen generiert. Wer zum Beispiel eine Familie zu ernähren hat, legt darauf besonderen Wert.
 
Im Nebenerwerb gründen können aber nicht ausschließlich Angestellte, sondern zum Beispiel auch Hausfrauen, die beruflich noch einmal durchstarten wollen. Bleiben wir beim ersten Fall: Was sagt denn eigentlich mein Arbeitgeber zu meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit? Kann er mir das verbieten? Generell gilt: In Deutschland haben wir das Recht der freien Berufswahl.
 
Allerdings sollte der Arbeitnehmer seine Arbeit als Angestellter nicht wegen seiner Selbstständigkeit vernachlässigen. Dass man zudem seinem Arbeitgeber keine Konkurrenz machen darf, sollte sich von selbst verstehen. Die genauen Regelungen können Sie unter der Rubrik Zielgruppen „Nebenberufliche Existenzgründung im Franchising“ auf dem FranchisePORTAL nachlesen.
 
Wer zudem im Franchising nebenberuflich gründet, ist quasi doppelt abgesichert. Vor allem wer in erster Linie an einem finanziellen Zubrot interessiert ist und dafür möglichst wenig Zeit investieren will, ist mit dieser Art der Gründung gut beraten. Die unterstützenden Merkmale des Franchisings zahlen sich nämlich bei einer solchen Gründung besonders aus: Die etablierte Marke, das nötige Know-how und die Unterstützung durch eine Systemzentrale in Marketing und Kundengewinnung ermöglichen dem Franchise-Partner im wirklichen Kerngeschäft tätig zu sein.

Handwerk hat goldenen Boden – in Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise hält auch diese Weisheit der Wirklichkeit nur noch bedingt Stand: Noch trotzen zwar viele der kleinen und mittleren Unternehmen dem Sog der Rezession, doch scheinen Stellenabbau und Insolvenzen kaum vermeidbar. Zeit, das schwierige Verhältnis von Handwerk und Franchising neu zu überdenken?

„Traditionelle Handwerker waren und sind dem Franchising gegenüber wenig aufgeschlossen. Die Dreierstruktur – Lehrling, Geselle, Meister – in Begleitung von Praxis und Berufs- und Meisterschulen bietet gute Voraussetzungen für ein Auskommen als Mitarbeiter oder für die Selbständigkeit“, weiß Unternehmensberater Günter Reimers. „Handwerks-Innungen und -Kammern sehen ihre Aufgabe im erfolgreichen Erhalt dieser Existenzen. Franchising wird eher als eine Konkurrenzform gesehen.“

Im Anblick der globalen Krise und der Bedeutung des Handwerks in der deutschen Wirtschaft scheint diese Sichtweise jedoch nicht mehr angemessen. In Deutschland arbeiten rund 5 Millionen Menschen in handwerklichen Betrieben, das sind mehr als 12 % aller Erwerbstätigen.

Der Anteil der Handwerksbetriebe in der Franchisewirtschaft stagniert schon seit Jahren bei etwa 8 %. Dennoch zeigt sich ein Bewusstseinswandel, insbesondere bei der jüngeren Generation. Reimers dazu: „Besonders die innovativen Kräfte halten wenig von Innungen und Kammern. Sie sind aber sehr anspruchsvoll und finden auf der Franchisegeber-Seite wenig attraktive Systeme.“

Doch auch im Handwerk wurden die Vorteile der Vertriebsmethode erkannt: Franchising bietet in den meisten Fällen stabilere Zukunftsaussichten als die „normale“ Selbständigkeit – insbesondere in Zeiten von Auftragseinbrüchen und Insolvenzen.

Somit könnte der Wandel im Verhältnis von Handwerk und Franchising durch die Krise beschleunigt werden: Gesucht werden vor allem Spezialisten, die ganz bestimmte Nischen besetzen. Dazu gehören beispielsweise Zukunftsmärkte wie Wärmedämmung, Türen- und Fenstermodernisierung oder Schimmelbeseitigung. Franchiseunternehmen aus der Handwerksbranche bieten in der Regel genau diese Spezialisierung. 

Nicht zuletzt die seit 2004 geltende Zulassungsbefreiung von 53 Handwerken hat die Existenzgründung in der Branche erleichtert, auch wenn die Handwerks-Verbände diesen Entwicklungen skeptisch gegenüber stehen.

„Die Zukunft gehört dem professionellen Problemlöser und Spezialisten“, erklärt auch Günter Reimers. „Und hier bietet das Franchising vielfach die optimale Form der Selbständigkeit. Franchising ist also zukunftsweisend auch für den deutschen Handwerker.“

Auch im Jahr 2009 liegen die Nahrungsanbieter beim Ranking der besten Franchisekonzepte an der Spitze. Hierbei scheint es kaum eine Rolle zu spielen, ob es sich um den Gaumenschmaus für den Zwei- oder den Vierbeiner handelt.

McDonald's

Wie im Jahr 2008 sichert sich McDonald's auch 2009 den Spitzenplatz bei den Franchisesystemen. Mit Abstand konnte sich McDonald's als der stärkste Franchiser in der Bundesrepublik Deutschland durchsetzen. Täglich werden in den 1333 Restaurants rund 2,58 Millionen Gäste mit den klassischen Speisen aus dem Hause McDonald's versorgt. Von den 1333 Restaurants werden insgesamt 1040 von Franchisenehmern geführt. Derzeit testet man zudem ein neues Shop-in-Shop-Konzept. Mit dem neuen Konzept soll für den Konzern eine weitere Expansion möglich sein.

http://www.mcdonalds.de

Burger King

Burger King reiht sich beim Ranking direkt hinter McDonald's ein und gewinnt gegenüber dem Vorjahr einen Platz. Im Jahr 2008 wurden allein 60 neue Burger King Restaurants in Deutschland eröffnet. Der größte Konkurrent von McDonald's scheint nicht zu halten zu sein und setzt demnach seinen eigenen Erfolgskurs fort. Auch im kommenden Jahr soll sich die Expansion für Burger King fortsetzen und zwar überwiegend mit Franchisepartnern.

http://www.burgerking.de

Fressnapf

Ende 2008 konnte durch den Fressnapf-Inhaber Torsten Toeller erstmals die Milliarden-Euro-Umsatzhürde geknackt werden. Zu diesem Zeitpunkt waren allein in Deutschland 723 Läden in Betrieb. In Europa waren es weitere 271 Läden. Nun möchte Fressnapf weiter durchstarten und zwar mit einem neuen Konzept. Mit XXL-Stores sollen weitere Erfolgshürden gesichert werden.

http://www.fressnapf.de

Town & Country Haus

Obwohl die Wirtschafts- und die Finanzkrise ihre Kreise zieht, konnten die beiden Franchisegeber Jürgen und Gabriele Dawo mit Town & Country Haus neue Erfolge verzeichnen. Der Umsatz von Town & Country Haus konnte auf 346 Millionen Euro gesteigert werden. Im Vorjahr belief sich die Summe auf 322 Milliarden Euro. Beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern kann sich Town & Country Haus auch weiterhin in Deutschland auf Platz eins behaupten.

http://www.hausausstellung.de

Backwerk

Platz 5 sichert sich im Jahr 2009 bei den TOP Franchisekonzepten das Unternehmen Backwerk. Die Erfinder der Selbstbedienungsbäckereien konnten in Deutschland einige Plätze gut machen und schafften im Vergleich zum Vorjahr einen beeindruckenden Sprung. Auch der stationäre Verzehr soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Der Fokus liegt hier natürlich auf Franchisenehmern.

http://www.back-werk.de

Joey's Pizza

Joey's Pizza muss beim Ranking 2009 im Vergleich zum Vorjahr einen Platz einbüßen und landet auf Rang 6. Trotzdem gelang dem Unternehmen ein Umsatzwachstum von immerhin zehn Prozent. Inhaber Carsten Gerlach verwies darauf, dass Joey's Pizza entscheidend von der Krise profitiert. Immer mehr Kunden verzichten auf den Restaurantbesuch und setzen dafür vermehrt auf Bestellungen bei dem Service.

http://www.joeys.de

Hallo Pizza

Neben Joey's ist Hallo Pizza, ein Unternehmen mit Sitz im deutschen Langenfeld, einer der Marktführer der Branche. Hallo Pizza gelang ein deutliches Umsatzwachstum. Die Zahl stieg auf mehr als 70 Millionen Euro. Nach Angaben von Hallo Pizza sollen in den kommenden drei Jahren weitere 90 neue Standorte mit dem Angebot erschlossen werden.

http://www.hallopizza.de

Subway

Obwohl Subway im Vergleich zum Vorjahr einen Platz auf Rang 8 gut machen konnte, minimierte das Unternehmen die Zahl der Standorte. So sanken diese von 700 auf 450. Subway hatte in der Vergangenheit verstärkt mit schlechten Standorten zu kämpfen. Dazu kamen einige unzufriedene Partner.

http://www.subway-sandwiches.de

Mrs. Sporty

Mrs. Sporty bleibt der eigenen Erfolgslinie treu. Auch in diesem Jahr konnte die Fitnessstudiokette, die sich auf die weibliche Klientel spezialisiert hat, das eigene Wachstum fortsetzen. Im vergangenen Jahr konnte sich Mrs. Sporty immerhin über 90 neue Partner freuen. Somit wird deutlich, dass das moderne Sportkonzept von der beliebten Tennislegende Steffi Graf bei den Damen ankommt.

http://www.mrssporty.de

Go Dentis

Platz zehn unter den TOP Franchiseunternehmern geht in diesem Jahr an das Unternehmen Go Dentis. Go Dentis schafft es somit erstmals unter die Top 10. Mit Go Dentis können sich Zahnärzte für eine Partnerschaft entscheiden. Die Ziele sind hierbei klar definiert. Während zum einen eine Qualitätssteigerung erreicht werden soll, soll zum anderen das Umsatzwachstum realisiert werden. In den kommenden Jahren möchte Go Dentis die Zahl der Franchisenehmer erheblich steigern.

http://www.godentis.de

Neben der Nachhaltigkeit des Geschäftskonzeptes und der Geschäftsidee fließt in dieses Ranking auch die Dynamik der jeweiligen Geschäftsidee ein. Während einige Unternehmen Plätze gut machen konnten, haben andere wie Subway in der jungen Vergangenheit abermals dazulernen müssen. Überzeugend ist vor allem die Stellung von McDonald's, das sich auch weiterhin auf der Spitzenposition halten kann.

 

Consenzum

Consenzum ist eine bekannte Unternehmensberatung, die ihren Franchise-Partnern dabei hilft, professioneller, günstiger und schneller aufzutreten. Die Partner profitieren von einer langjährigen Expertise des Teams und einer hervorragenden Wettbewerbssituation. Gründer müssen eine relativ geringe Investitionssumme in Höhe von 3500 Euro mitbringen. Die laufenden Gebühren belaufen sich auf 8 Prozent des Netto-Umsatzes.
http://www.consenzum.de

DATAC

Das Unternehmen DATAC ist der Partner für selbständige Buchhalter. Zum Leistungsrepertoire des Unternehmens gehören alle relevanten Buchführungsdienstleistungen. Hierzu gehört auch die Abrechnung von Löhnen und Gehältern. Besonders ist die ebenfalls angebotene digitale Archivierung. Franchisenehmer müssen 5.000 bis 10.000 Euro Investitionskapital besitzen. Zusätzlich fällt eine monatliche Fixgebühr von 125 bis 150 Euro an.
http://www.datac.de

Quantec-Energy

Quantec-Energy bietet interessierten Franchisenehmern die Möglichkeit, mit einem innovativen Produkt in den Energiemarkt einzusteigen. Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach Alternativen zu den herkömmlichen Energieträgern, da diese immer teurer werden. Quantec-Energy bietet ein einfaches, aber effektives Geschäftskonzept. Wer einsteigen möchte, benötigt lediglich 75 Euro netto als Eintrittsgebühr.

Ultimo / Q2B

Bei Ultimo / Q2B handelt es sich um ein Betreuungsnetzwerk für kleine Unternehmer, Existenzgründer und mittelgroße Unternehmen. In diesem großen Netzwerk sind Spezialisten der verschiedensten Berufszweige tätig, vom Buchhalter über den Existenzgründungsberater bis hin zum Werbespezialisten. Als Investition sollte man bis zu 2.500 Euro einplanen. Monatlich fallen höchstens 380 Euro an Gebühren an.
http://www.ultimo.org

Town & Country

Bei Town & Country kann man gleich mit zwei verschiedenen Franchising-Konzepten einsteigen. Man kann sich entweder für den Vertrieb der Markenhäuser entscheiden, oder aber sich mit der Durchführung der Bauvorhaben vor Ort beschäftigen. Town & Country steht seinen Partnern mit Know-how und seinem guten Namen zur Seite. Investieren muss man anfangs 1.000 Euro. Laufende Kosten fallen in Höhe von 350 Euro pro Monat für die Werbung an.
www.franchisepartnerschaft.de

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 77 – 81
 


Forscher der Universitäten München und Rotterdam haben in einer jetzt veröffentlichten Studie untersucht, was Existenzgründer glücklich macht - und eins vorweg: Geld allein ist es eben nicht. 

Tatsächlich ist das Geflecht der Zufriedenheitsfaktoren deutlich komplexer. Zwar steht der monetäre Erfolg einer Existenzgründung tatsächlich an erster Stelle, doch gibt es Faktoren, die bei gleichem Einkommen ein größeres oder geringeres Gefühl der Zufriedenheit verursachen. So sind Gründer, die ein Unternehmen aus der Not heraus (z.B. als Arbeitssuchender) eröffnen, in der Regel unzufriedener als "freiwillige" Gründer.

Insgesamt präsentieren die Wissenschaftler neben der finanziellen Komponente und der angesprochenen Erwerbsbiographie vier weitere Faktoren für die Zufriedenheit von Existenzgründern. Im Folgenden seien einige ausgewählte Ergebnisse wiedergegeben:

  • Inhalte und Selbstbestimmtheit der Tätigkeit: Die unternehmerische Unabhängigkeit hat einen positiven Einfluss auf die Zufriedenheit.
  • Soziodemographische Merkmale: Weibliche Gründer sind zufriedener als männliche.
  • Persönlichkeitsmerkmale: Je besser Gründer mit Rückschlägen umgehen können, desto höher die Zufriedenheit.
  • Arbeitszeit: Gründer, die viel arbeiten, sind zufriedener als andere Gründer.

Die Forscher selbst räumen einige problematische Aspekte der Ergebnisse ein. Dennoch ergibt sich ein interessanter Blick auf wichtige Merkmale und Faktoren der Existenzgründung.

Was denken Sie zu diesem Thema? Entsprechen die aufgestellten Faktoren Ihren Erfahrungen? Gibt es weitere? Diskutieren Sie mit uns im Franchise-Treff und teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Mit Top-Referenten Antony Fedrigotti krönte Franchise-Unternehmen Scheiben-Doktor sein monatliches Partnertreffen. Gleichzeitig freut man sich in der Wolfsburger Zentrale auch über neue Franchise-Standorte in Stadthagen, Minden und Flensburg, die noch in diesem Jahr in Betrieb gehen werden.
 
"Jeder Mensch ist zum Erfolg geboren, wenn er seine persönlichen Stärken kennt und diese zielgerichtet einsetzt." Unter diesem Motto referiert Managementtrainer Antony Fedrigotti über den Zusammenhang von Optimismus und Erfolg am 23. September 2009 anlässlich des Scheiben-Doktor Franchise-Meetings in Wolfsburg.
 
Fedrigottis Mission ist es, Menschen mit einem ganzheitlichen Ansatz zu der Größe zu bringen, zu der sie fähig sind. Mit seinen Ideen und seiner Fähigkeit zu motivieren zählt er zu den am meisten geachteten Trainerpersönlichkeiten in den Bereichen Selbstmanagement, Persönlichkeitsentwicklung und Mentales Training. Er entwickelte sein Trainingsprogramm auf der Grundlage praxiserprobter Erfolgsphilosophien und Erfolgsstrategien. Das Konzept des mit zahlreichen Preisen (u.a. Trainer des Jahres 2003, Conga Award-Gewinner 2009) ausgezeichneten Motivationstrainers wollte man den Franchise-Partnern nicht vorenthalten. Nachdem Franchise-Geber Dirk Wiechel Fedrigotti bei einem Vortrag erlebt hatte, wurde dieser von der Franchise-Zentrale kurzentschlossen gebucht.
 
„Wir dürfen uns auf einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen und für alle Teilnehmer hilfreichen Nachmittag freuen“, davon ist Maike Schmidt, Franchise-Managerin bei Scheiben-Doktor überzeugt: Der Ansatz von Fedrigotti stimme mit dem Bild des Wolfsburger Franchise-Systems vom erfolgreichen Unternehmer überein. Die eigenen Stärken (er)kennen und zielgerichtet umsetzen – so lautet das Erfolgsrezept des Scheiben-Doktor.

Ein Partnerkonzept, das aufgeht: Viele der Scheiben-Doktoren führen nicht nur einen, sondern bis zu vier Standorte in Eigenregie. Doch auch Newcomer und Unternehmer, die sich bisher als Einzelkämpfer auf dem umkämpften Kfz-Markt versucht haben, kommen bei Scheiben-Doktor zum Zug: Einer davon ist Stefan Dyck, der noch in diesem Jahr seine Scheiben-Doktor Autoglaserei in Stadthagen eröffnen wird. Ebenfalls im letzten Quartal 2009 wird Uwe Kamp mit dem bis dato nördlichsten Scheiben-Doktor in Flensburg an den Start gehen. Und zu guter Letzt gibt in Minden der in diesem Jahr mit dem Gründer Award ausgezeichnete Franchise-Partner Thorsten Milhamke den Startschuss für seine dritte Filiale.

Der Scheiben-Doktor wurde 1988 von Dirk Wiechel in Wolfsburg gegründet und ist im Groß- und Einzelhandel sowie in der Montage von Autoglas tätig. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Autoglasereien ist das Geschäftskonzept nicht als Sub-Unternehmer für Autohäuser ausgelegt, sondern richtet sich im Schwerpunkt direkt an den Privatkunden mit einer Autoglaspolice. Das im Franchise geführte Unternehmen in der Autoglasbranche ist derzeit mit 54 Standorten bundesweit tätig. 2008 konnte der Scheiben-Doktor einen Gruppenumsatz von ca. 17 Millionen Euro erzielen.

"Ihre Chance: Das kostenlose Franchise-System - verdienen Sie schon im ersten Monat Ihrer Selbständigkeit mehr als 2.000 Euro!"

Solch scheinbar verlockende Angebote finden sich immer häufiger. Eine Franchisepartnerschaft ohne Einstiegsgebühr, ohne laufende Lizenzgebühr, dafür mit sofortigen und großartigen Verdienstmöglichkeiten. Da staunt der Laie (und greift womöglich direkt zu), doch der Fachmann wundert sich. Schließlich ist eines Fakt: Ein "kostenloses" Franchise-System kann es eigentlich nicht geben!

Schon die Erarbeitung, Erprobung und Etablierung einer Geschäftsidee verschlingt immense Summen. Auch der Aufbau des Unternehmens und des Franchise-Systems sowie die Suche geeigneter Lizenzpartner ist nicht umsonst. Alles in allem erscheint die Einstiegsgebühr somit mehr als gerechtfertigt, in der Realität wird sie sogar oft zu niedrig angesetzt, wie Franchise-Experte Jean Samper betont.

Auch die laufenden Gebühren entspringen nicht der Gier des Franchisegebers, sondern decken dessen Kosten für die Gegenleistungen ab, die er für den Franchisenehmer erbringt. Dazu zählen laufende Schulungen und Beratungen, Gebietsschutz, die Markennutzung als Instrument zur Kundenbindung, Hilfen bei Standortwahl und -ausstattung usw.

An all diesen Kosten kommt kaum ein Franchisegeber vorbei. Das heißt, er muss Gebühren erheben - alles andere wäre unseriöses Wirtschaften! Die Angemessenheit der Gebühren ist im Einzelfall zu überprüfen, doch bei Angeboten ohne Gebühren gilt in der Regel: Finger weg!

Diskutieren Sie mit uns über das Thema und berichten Sie über eigene Erfahrungen! Kommen Sie zum Franchise-Treff!

Frauen gründen...

Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor 23 % weniger, wenn man die Stundenlöhne vergleicht. Ein Skandal? Zweifellos! Doch gleichzeitig erwächst aus diesen Gehaltsunterschieden auch der Wunsch vieler Frauen, sich selbständig zu machen. Auch dazu zwei weitere Zahlen: Nach Angaben des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV) sind ca. 30 % aller Franchisenehmer mittlerweile Frauen. Ihr Anteil an der Zahl aller Selbständigen liegt nach Angaben des DIHK bei 29 %!

...anders!

Studien zu Folge haben Frauen, die sich selbständig machen wollen, bereits eine lange Bedenkzeit und Vorbereitungsphase hinter sich - für Franchisegeber ein Zeichen hoher Motivation, Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit. Offensichtlich gründen Frauen eben vorsichtiger und nehmen stärker Beratungs- und Unterstützungsangebote in Anspruch.

Frauen im Franchising - das passt!

Nicht zuletzt wegen dieser geringer ausgeprägten Risikobereitschaft ist Franchising gerade für Frauen eine große Chance zur Existenzgründung - schließlich scheitern Franchisenehmer deutlich seltener als "normale" Unternehmensgründer.

Branchen und Chancen

Viele Franchiseangebote richten sich insbesondere an Frauen. Sie stammen hauptsächlich aus der Dienstleistungsbranche. Darunter befinden sich auch viele Teilzeit-Möglichkeiten - bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheint das Franchising schon einen Schritt weiter zu sein als viele Arbeitgeber...  

 

Franchising spielt eine immer wichtigere Rolle bei Existenzgründungen in Deutschland. Das Vetriebssystem dient der Vermarktung und Verbreitung einer Geschäftsidee: Ein großer Franchise-Geber lässt das von ihm entwickelte Konzept vor Ort von zahlreichen Franchise-Nehmern umsetzen. Diese bezahlen eine Gebühr dafür, erhalten im Gegenzug jedoch neben der Lizenz für den Vertrieb auch weitere Unterstützungsangebote bei Finanzierung, Standortwahl, Einkauf usw.

Die Suche nach dem richtigen Konzept

Klassische Beispiele für Franchiseunternehmen sind McDonald's oder die Schülerhilfe. Doch wer sich mit dem Thema beschäftigt, merkt schnell, dass die Auswahl hier viel größer ist! Allein die führende Internetplattform der Franchisewirtschaft im deutschsprachigen Raum, das FranchisePORTAL, verzeichnet mehr als 250 Angebote aus den verschiedensten Branchen. Insgesamt gibt es nur in Deutschland wohl um die 1.000 Franchisekonzepte. Da fällt die Auswahl für die eigene Existenzgründung oft schwer...

Was kann ich? Was will ich?

Das sind in der Regel die Fragen, die die Suche nach dem passenden Konzept bestimmen. Doch das Franchising bietet nicht nur Brancheninsidern gute Chancen, sondern auch Quereinsteigern! Viele Konzepte verlangen nach Teamfähigkeit, unternehmerischen Kenntnissen, Initiative - Fach- und Spezialistenwissen sind längst nicht bei allen Franchisegebern gefragt.

Entmündigung des Franchisenehmers?

Experten sehen die Suche der Unternehmen nach Branchenfremden auch kritisch. Ihr Argument: Wer sich ganz auf die Schulungen des Franchisegebers verlassen muss, leistet weniger Widerspruch und unterwirft sich dem Willen des Unternehmens leichter. So kommen die Firmen zu einem Heer gefügiger Franchisenehmer. Wer schon als Spezialist daher kommt, möchte womöglich mitreden und verlangt nach mehr Selbständigkeit!

In der Realität ist die Umsetzung wohl von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Wichtig ist und bleibt die ausgiebige Prüfung vor der Entscheidung für ein bestimmtes Konzept!

Quereinsteiger im Franchising - Chance oder Entmündigung? Weitere Informationen gibt's im Franchise-Treff - diskutieren Sie mit!

 

Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise gibt es sie noch: Branchen, die weiterhin Zuwächse verzeichnen und expandieren wollen. Ein Beispiel für einen solchen Geschäftszweig sind die zahlreichen Franchiseangebote aus dem Bereich Nachhilfe. Die Schülerhilfe, bekanntestes Institut und nach eigenen Angaben Marktführer der Branche, eröffnet weiterhin in schöner Regelmäßigkeit neue Niederlassungen. Aber auch andere Systeme wachsen und bieten Ihren Franchisenehmern großartige Zukunftsaussichten.

Stetig wachsende Nachfrage

Geschäftsidee SchülerhilfeIn Deutschland leben rund 14 Millionen Schülerinnen und Schüler, etwa ein Viertel davon erhält Nachhilfeunterricht - oft sogar in mehreren Fächern. Die Tendenz ist steigend, da die Anforderungen des Schulsystems wachsen und die Ansprüche vieler Eltern größer werden! Ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler, die Nachhilfe erhalten, entscheiden sich für die Förderung durch ein Institut. Der Markt ist also riesig!

"Genau dort liegen große Chancen für uns, durch immer höhere Qualität und professionellen Service als Dienstleister noch weiter zu wachsen. Da die Menschen immer mehr Wert auf Komfort legen, bietet es sich geradezu an, neue Schülerhilfen zu eröffnen, an Standorten, wo wir bisher nicht vertreten sind", erklärt Dr. Karl Heusch, neuer Leiter des Bereiches Expansion bei der Schülerhilfe.

Fähigkeiten potentieller Franchisenehmer

Wer sein eigenes Nachhilfeinstitut eröffnen will, dem stehen gleich mehrere bewährte Franchisekonzepte zur Verfügung. Die Anforderungen sind recht unterschiedlich, mal liegt ein Schwerpunkt auf betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, mal werden eher psychologische oder pädagogische Fähigkeiten gefordert. Einen Überblick über die Systeme erhalten Sie im FranchisePORTAL. Die Einstiegsinvestitionen halten sich bei den meisten Instituten in Grenzen.

Unabhängig von der bereits erreichten Verbreitung suchen viele Systeme nach wie vor nach Franchisenehmern für neue Standorte. Die Wachstumsaussichten sind gut, das Tätigkeitsfeld bietet Abwechslung und die Möglichkeit zu sozialem Engagement. Angehenden Existenzgründern werden so große Chancen auf eine erfolgreiche Unternehmensgründung eingeräumt!

 

Obwohl erste Zeichen einer Besserung auftauchen, ist ein wirkliches Ende der aktuellen Wirtschaftskrise nach wie vor nicht in Sicht. Im Gegenteil: Nach Immobilien-, Banken- und Finanzkrise schlägt sich der Absturz immer stärker in der Realwirtschaft nieder, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt. Schlechte Zeiten für Existenzgründer? Tatsächlich verzeichnet die Franchisingbranche weiterhin Zuwächse - doch woran liegt das?

Der Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt reagiert in der Regel mit einiger Verzögerung auf wirtschaftliche Krisen. Somit erscheint die aktuelle Zahl der Erwerbslosen harmlos Vergleich zu dem, was noch kommen könnte. Bundesregierung und Konjunkturexperten erwarten für das nächste Jahr einen Anstieg auf bis zu fünf Millionen Arbeitssuchende, nicht zuletzt, weil sich Massenentlassungen und Firmeninsolvenzen fortzusetzen drohen.

Vor dem Gang in die Selbständigkeit schrecken viele Menschen zurück, gerade weil die wirtschaftlichen Prognosen so düster sind. Dennoch steigt das Interesse an Franchisekonzepten - eine paradoxe Entwicklung?

Sicherheit durch Franchising

"Man hat inzwischen gelernt, dass gute Franchisekonzepte eine risikoärmere Möglichkeit einer Selbstständigkeit bedeuten, auch wenn man dafür vielleicht Einschränkungen seiner unternehmerischen Freiheit akzeptieren muss", weiß Franchiseanwalt Thomas Doeser.

Das Vertriebsmodell des Franchising, bei dem ein Franchisegeber sein bewährtes Geschäftskonzept vor Ort von selbständigen Franchisenehmern umsetzen lässt, bietet dem Unternehmer zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen bei Finanzierung, Standortwahl, Einkauf und vielem mehr.

Dennoch gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht...

Die Existenzgründung an der Seite einer starken Marke als Franchisegeber erscheint so sehr attraktiv. Doch auch hier ist sorgfältige Planung nötig, denn die Zahl an Franchiseunternehmen ist groß: Die führende Internetplattform im deutschsprachigen Raum, das FranchisePORTAL, verzeichnet Franchiseangebote von über 250 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen!

Eine ausgiebige Prüfung der eigenen Eignung wie auch der Erfolgsaussichten mit dem ausgewählten Franchisegeber ist also zwingend nötig! Das FranchisePORTAL bietet auch hier gute Möglichkeiten: Die Präsentationen der Franchisegeber geben gute Einblicke in das zukünftige Tätigkeitsfeld, verschiedene ausführliche Checklisten ermöglichen eine realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten.

Mit der nötigen Sorgfalt bietet Franchising die große Chance auf beruflichen Erfolg als selbstständiger Unternehmer - auch und gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen!

Franchise ist ein seit Jahren bewährtes Erfolgssystem, um mit Hilfe starker Kooperationspartner schnell und mit vergleichsweise wenig Risiko sein eigener Chef zu werden. Aber wie finde ich den geeigneten Franchise-Geber und was muss ich beachten?

Realistische Selbsteinschätzung

In Deutschland existieren rund 900 verschiedene Franchise-Konzepte, mit denen Sie sich selbstständig machen können. Diverse Faktoren spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Sind Sie überhaupt als Unternehmer geeignet und können Sie sich selbst realistisch einschätzen? Wenn Sie diese Fragen mit "Ja" beantworten, können Sie sich auf die Suche nach dem richtigen Franchise-Geber machen. Sie finden bei Franchise Direkt eine Vielzahl von Geschäftskonzepten, die für Sie geeignet sein könnten.

Informationen über Franchise-Geber

Wenn Sie eine passende Geschäftsidee gefunden haben, sollten Sie den Franchisegeber genau unter die Lupe nehmen. Jeder seriöse und erfolgsorientierte Franchise-Geber wird Ihnen gerne nähere Informationen und Einblicke in sein Unternehmen geben. Diese Transparenz ist unabdingbar, da die zukünftige Zusammenarbeit auf einer partnerschaftlichen Gemeinschaft basiert. Unterhalten Sie sich außerdem mit bereits bestehenden Franchisenehmern. Dies wird Ihnen ein Gefühl vermitteln, wie zufrieden andere Existenzgründer mit Ihrem zukünftigen Franchise-Konzept sind.

Identifikation mit dem Unternehmen

Achten Sie bei der Prüfung des für Sie in Frage kommenden Systems darauf, dass Ihre Vorstellungen mit den gebotenen Möglichkeiten des Geschäftskonzeptes übereinstimmen. Sie müssen sich mit dem Unternehmen identifizieren können, denn nur so können Sie es später auch vertreten. Die Erfolgsaussichten eines Franchise-Konzeptes sollten ebenfalls ausschlaggebender Faktor für Ihre Entscheidung sein.

Finanzielle Voraussetzung

Können Sie den Start in die Selbständigkeit finanzieren? In der Regel fallen beim Einstieg in ein bestehendes Franchise-System Startkosten und eine Einstiegsgebühr an. Prüfen Sie, ob mögliche Fördergelder für Existenzgründer zur Verfügung stehen. Der Franchise-Geber unterstützt Sie bei allen Fragen der Finanzierung. Es ist sehr hilfreich, einen gewissen finanziellen Rüchhalt zu haben, um speziell in der Anfangsphase auch Durststrecken überwinden zu können. Bei Franchise Direkt finden Sie weitere Informationen zur Existenzgründung mittels Franchising.

Franchising gehört zu einer der erfolgreichsten Vertriebsformen der Gegenwart. Dieses System basiert auf einer Partnerschaft zwischen dem Franchise-Geber und dem Franchise-Nehmer. Der Franchise-Geber stellt sein erprobtes und erfolgreiches Geschäftskonzept zur Verfügung und der Franchise-Nehmer setzt dieses Konzept vor Ort um. Beide Parteien fungieren dabei als rechtlich selbständige Unternehmen.

Wie funktioniert Franchising?

franschising direkt

Der Franchise-Nehmer zahlt dem Franchise-Geber eine Gebühr und erhält dafür das Recht zur Nutzung der Marke und des Know-hows des Franchise-Gebers und die volle Unterstützung. Der Franchise-Nehmer ist verpflichtet sein Geschäft im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes nach den Vorgaben das Franchise-Gebers zu betreiben. Der Erfolg ergibt sich aus der intensiven Partnerschaft beider Unternehmen. Die Stärken und Kompetenzen des Franchise-Gebers bündeln sich mit dem Einsatz und dem Erfolgsstreben des selbständigen Franchise-Nehmers. Sie finden auf Franchise Direkt eine vielzahl von erpropten Geschäftskonzepten.

Minimales Risiko bei maximaler Markenbekanntheit

Franchising bietet aufgrund des minimierten Risikos große Erfolgschancen für Existenzgründer. Der Gründer kann sofort in ein populäres System einsteigen und profitiert von Marktposition und der Umsetzbarkeit des Konzeptes. Dies erspart dem Existenzgründer anfängliche Mühen und hohe Kosten, um einen gewissen Bekanntheitsgrad seiner Marke zu erreichen. Aufgrund der Erfahrungen des Franchise-Gebers können auch viele Anfängerfehler des Gründers vermieden werden, die andere bereits vor Ihm gemacht haben. Der Franchise-Nehmer hat durch seine Systemzugehörigkeit zwar keine uneingeschränkte, unternehmerische Entscheidungsfreiheit, er ist jedoch verantworlicher Inhaber seines Betriebes und rechtlich selbstständig

Geschäftsidee nach Maß

Franchising kann für den Existenzgründer die beste Lösung sein, wenn die eigene Geschäftsidee fehlt und man in ein risikominiertes und bekanntes Konzept einsteigen möchte. Es bietet jedoch trotz der vollen Unterstützung des Franchise-Gebers keine Garantie auf sofortigen Erfolg und Wohlstand. Die Selbstständigkeit im Franchising bietet viele Vorteile, verlangt aber auch viel Engagement.

Wenn Sie auf der Suche nach einer passenden Geschäftsidee sind und mehr über das Thema Franchise erfahren möchten, dann besuchen Sie die Webseite Franchise Direkt und lassen Sie sich inspirieren.