Articles by Torsten Montag

Mein Name ist Torsten, ich bin Chefredakteur auf Gruenderlexikon.de. Als Dipl. Betriebswirt (FH) berate ich bereits seit April 2005 Existenzgründer. Darüber hinaus bin ich zugelassener KfW-Gründungsberater im Schwerpunkt Onlinemarketing.

Schon seit den 1980er Jahren ist es bekannt: Musik, die im Hintergrund gespielt wird, kann die Einzelhandelsumsätze um bis zu 33 Prozent steigern. Doch längst nicht jede Musik ist geeignet, um die Umsätze anzukurbeln. So gibt es auch einige Stilrichtungen, die zu sinkenden Umsätzen führen kann. Wie Sie Musik für Ihr Unternehmen sinnvoll einsetzen, zeigen wir Ihnen hier.

Langsame Musik als Erfolgsfaktor

Dass Musik Kunden in einem Ladengeschäft zu vermehrten Käufen verleiten kann, ist längst bewiesen. Dadurch gelingt es vielfach auch, dass Einzelhändler ganz bestimmte Warengruppen durch den gezielten Einsatz von Musik besser fördern können. Allerdings kommt es hier auf die richtige Musik an.

Bewährt haben sich langsame Musikstücke, die die Atemfrequenz und die Muskelspannung der Kunden absenken. Auch darf die Musik nie zu laut sein. Bei zu schneller oder zu lauter Musik verlassen Kunden schneller den Laden. Dadurch würden die Umsätze minimiert, statt gesteigert. Verzichten Sie deshalb darauf.

Restaurants bevorzugen langsame Musik

Gerade in Restaurants hat sich bewiesen, dass langsame Musik dazu führt, dass die Gäste mehr bestellen. Auch der erhöhte Genuss von Getränken zeigte sich, etwa durch die betont langsamen Tempi der so genannten Barmusik. In der Gastronomie sollte deshalb vor allem auf langsame Musik gesetzt werden, die die Gäste auch dazu verleitet, länger im Restaurant zu bleiben.

Klassische Musik für hochpreisige Produkte

Bei den hochpreisigen Produkten dagegen hat sich die klassische Musik bestens bewährt. Diese Stilrichtung der Musik sorgt dafür, dass sich der Geldbeutel der Kunden öffnet. Das konnte anhand einer Untersuchung sogar in einer Cafeteria einer Uni belegt werden.

Wurde klassische Musik gespielt, waren die Gesamteinnahmen besonders hoch. Bei Popmusik fielen die Umsätze schon etwas niedriger aus und auch die Easy Listening Musik sorgte für geringe Umsätze. Ganz stark brachen diese übrigens ein, wenn keine Musik gespielt wurde.

Mit der richtigen Musik bestimmte Produkte fördern

Durch den gezielten Einsatz von Musik können auch ganz bestimmte Produktgruppen gefördert werden. So zeigte eine Studie in den USA, dass Akkordeonmusik mit Frankreich in Verbindung gebracht wird. Wurde diese im Restaurant gespielt, so wurden vermehrt französische Weine bestellt. Wurde hingegen deutsche Musik gespielt, so stieg der Umsatz bei deutschen Weinen.

Im Weingeschäft konnte diese Wirkung allerdings nicht nachgewiesen werden. Hier wurden nur die unentschlossenen Kunden durch die Musik im Hintergrund beeinflusst. Wer von vornherein einen deutschen Wein kaufen wollte, ließ sich davon auch nicht durch französische Musik abbringen.

Musik nicht aus dem Radio

Vermeiden Sie es allerdings, die Musik einfach aus dem Radio oder von selbst zusammen gestellten CDs abzuspielen. Sinnvoller ist es, wenn Sie einen Dienstleister beauftragen, Sie mit lizenzfreier Musik zu versorgen. Dadurch sparen Sie sich hohe GEMA-Gebühren. Die Kosten belaufen sich etwa bei dem Anbieter Jamendo Pro auf 96 Euro jährlich für einen 100 Quadratmeter großen Laden. Die Musikstücke sind bereits auf eine bestimmte Branche und Zielgruppe abgestimmt. Die Lieferung der Musik erfolgt über das Internet.

in Anlehnung an: Newsletter Werbe & PR Profi 27.07.2010

Das Förderprogramm Gründercoaching Deutschland ist für Existenzgründer in den ersten 5 Jahren nach der Unternehmensgründung aufgelegt worden. Die jungen Unternehmer können mit dieser Förderung ihren Beratungsbedarf bspw. zur Unternehmensführung, zur Betriebswirtschaft oder zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems finanzieren. Um an dieses KfW-Fördergeld zu kommen, muss der Unternehmer ein Gespräch mit der IHK führen. Erst mit Empfehlung der zuständigen IHK wird der Antrag bei der KfW bearbeitet.

Knapp 2 Jahre nach der Einführung des Gründercoachings am 1.10.2008 wollen immer mehr IHK´s ein Stück vom Kuchen abhaben. Die einzelnen IHK´s berechnen den Gründern zusätzliche Gebühren für Ihre Beratungstätigkeit im Zusammenhang mit dem Antragsverfahren für das Gründercoaching. Unternehmer die glauben, mit Ihren jährlichen IHK-Beiträgen ist eine der Hauptaufgaben der IHK´s - nämlich die Beratung - bereits bezahlt, irren.

Welche zusätzlichen Gebühren kommen auf den Unternehmer zu?

Die IHK Berlin hat in Ihrer Mitteilung vom 23.08.2010 den gelisteten KfW-Beratern mitgeteilt:

Für die Bearbeitung von Anträgen von Angehörigen der freien Berufe, die ab dem 01. September 2010 bei der IHK Berlin eingehen, erheben wir ein Entgelt von 50,00 € zzgl. Mwst. Dieses ist nach Rechnungsstellung durch die IHK Berlin fällig. Den Ablauf entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Die Bearbeitung von Anträgen von IHK-Mitgliedern erfolgt nach wie vor entgeltfrei.

weiter heißt es:

... nach erfolgter Bezahlung erfolgt die Empfehlung und Weiterleitung des Antrags an die KfW durch die IHK Berlin.

... erfolgt keine Zahlung, wird die Forderung des Entgelts ausgebucht und die Antragstellerin/ der Antragsteller erhält ihren/seinen Antrag zurück.

Im Klartext, wer zahlt bekommt eine Empfehlung, Unternehmer die die Gebühren nicht zahlen, erhalten ihren Antrag zurück.

Dabei verhält sich die IHK Berlin noch human. Sie verlangt nur Gebühren von den Nichtmitgliedern. Die IHK Erfurt bspw. verlangt auch von ihren Mitgliedern eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 70,- Euro mit der Begründung, dass diese Beratungstätigkeit über das Übliche hinausgeht.

Die folgenden Unterlagen muss der Gründer zum Gespräch mit der IHK mitbringen:

   - Antragsunterlagen ausgedruckt
   - Gewerbeanmeldung in Kopie
   - ggf. Bescheinigung des Finanzamts über Nicht-Vorsteuerabzugsberechtigung
   - Original-Bewilligungsbescheid der Agentur für Arbeit, sofern Sie das Gründercoaching aus der Arbeitslosigkeit beantragen
    - Businessplan, sofern Sie innerhalb der ersten sechs Monate nach Existenzgründung den Antrag stellen, ansonsten BWA oder Jahresabschluss

Das Zusammenstellen dieser Unterlagen kostet den Unternehmer sicherlich weitere zwei bis drei Stunden. Bei einem kalkuliertem Stundenlohn von 30,- Euro schlagen für den Antrag weitere 90,- Euro zu Buche. 

Kosten für den Berater

Der Unternehmer kann sich einen zugelassenen KfW-Berater für seinen Beratungsbedarf aussuchen. Dieser Berater muss dann nach den Vorgaben der IHK einen Vertrag mit dem Unternehmer schließen. Zeitaufwand - mindestens eine Stunde.

Der detaillierte Abschlussbericht muss ebenfalls vom Berater formuliert werden. Der Zeitaufwand hierfür beträgt mindestens 3 Stunden. Bei einem Beraterhonorar von 100,- Euro die Stunde, muss der Unternehmer hier weitere 400,- Euro an Kosten einplanen.

Zusammenstellung der Kosten

70,- Euro IHK-Gebühr
90,- Euro Verdienstausfall des Unternehmers
400,- Euro Beratungsgebühren

Die Summe von 560,- Euro muss der Unternehmer als Nebenkosten für die Antragsbearbeitung berücksichtigen. Darüber hinaus muss er noch sämtliche Termine und Fristen überwachen, damit die Abwicklung der Zahlung schlussendliche reibungslos von statten geht.

Bürokratie vernichtet Geld

Die in Deutschland übliche Bürokratie vernichtet einen Teil der Beratungsförderung. Die KfW hat sich die IHK mit ins Boot geholt um die Unternehmer und ihr Konzept wirksam beurteilen zu können.

Die IHK hat es in nicht einmal 2 Jahren geschafft aus dem Antrags- und Bewilligungsverfahren zum Gründercoaching Deutschland ein mit Terminen und Fristen gespicktes Bürokratiemonster zu erschaffen, das Seinesgleichen sucht.

Aber, der Nachweis der eigenen Existenzberechtigung ist erbracht.

Weitere interessante Artikel zu diesem Thema:

Was kostet ein Existenzgründerseminar bei Ihnen?

Unterschiede bei den IHK Prüfungsgebühren

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

Laut der Preisangabenverordnung sollen Verbraucher auf einen Blick den Endpreis für ein bestimmtes Produkt erkennen. Das heißt, Sie müssen Grundpreise, Versandkosten und anfallende Umsatzsteuer eindeutig angeben, wie wir bereits in den letzten Teilen unserer Serie gesehen haben. Heute soll es nun um sonstige Preisbestandteile und andere Besonderheiten nach der PAngV gehen.

Sonstige Preisbestandteile

Sonstige Preisbestandteile sind alle jene Kosten, die zwingend erforderlich sind, um die Ware zu verkaufen und in die Berechnung des Endpreises mit einfließen. Hierzu zählen beispielsweise Flughafengebühren. Sie müssen entsprechend ausgewiesen werden. Müssen jedoch Kosten an Dritte gezahlt werden, wie Maklergebühren, so fallen diese nicht in den Bereich sonstiger Preisbestandteile.

Unverbindliche Preisempfehlungen und Verhandlungsbereitschaft

Unverbindliche Preisempfehlungen eines Herstellers unterliegen generell nicht der PAngV. Dies gilt jedoch nur solange, wie der Händler diese Preisempfehlungen nicht als seinen eigenen Preis annimmt. In diesem Fall muss er wieder alle Vorgaben der PAngV erfüllen.

Ein Zusatz, der besagt, dass der Preis Verhandlungssache ist, kann rechtens sein. Jedoch gilt auch dies nur dann, wenn keine gesetzlichen Vorgaben dem entgegenstehen und durch diese Angabe keine Irreführung ermöglicht wird. Die Floskeln „Preis Verhandlungsgrundlage“ oder „VB“ sind aber sogar nach aktuellen Gerichtsurteilen erlaubt.

Die PAngV und ihre Besonderheiten

Sie sehen also, dass die PAngV viele Tücken für Sie als Onlinehändler bereithält, die es zu umgehen gilt. Dabei sollten Sie sich stets an die Vorgaben halten, da Sie andernfalls eine Abmahnung oder sogar noch schwerwiegendere Sanktionen zu befürchten haben. Wenn Sie sich an die oben genannten Punkte jedoch halten, dann gehen Sie konform mit der PAngV und müssen nichts befürchten.

Die aktuellen Kennzahlen für Freie Berufe sind in der Statistik der Selbstständigen in den Freien Berufen zusammengefasst worden. Sie zeigen ein klares Bild: Der Trend zu mehr Selbstständigkeit in den Freien Berufen setzt sich fort und es werden auch immer mehr Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen. Ebenfalls gelten die Freien Berufe mittlerweile als wichtigster Sektor im Bereich Dienstleistungen.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

Aus der Statistik ergaben sich folgende Zahlen:

  • Anstieg der Freiberufler in geregelten Freien Berufen: 1,3 Prozent
  • Anstieg der Freiberufler bei nicht verkammerten Freien Berufen: 9,8 Prozent
  • Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter bei Freiberuflern: 1,2 Prozent
  • Anstieg der insgesamt im Freiberufler-Bereich beschäftigten Personen: 1,5 Prozent

Freie Berufe auf dem Vormarsch

Alleine diese deutlichen Anstiege, die trotz der Krise verwirklicht werden konnten, zeigen, wie wichtig die Freien Berufe für unsere Wirtschaft sind. Mittlerweile machen die Freien Berufe bereits mehr als zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus.

Dabei kommt es zu einem solchen Anstieg, weil aufgrund ständiger technischer Weiterentwicklungen immer mehr Freie Berufe nachgefragt werden. Aber auch die neuen Berufsbilder in den kreativen Bereichen tragen einen nicht unerheblichen Teil zu diesem doch recht deutlich ausfallenden Anstieg bei. Dabei gibt es bei den Freien Berufen vier wichtige Säulen, die deutlich gestiegen sind:

  • Freie Kulturberufe: + 7,8 Prozent
  • Freie technisch-naturwissenschaftliche Berufe: + 7,5 Prozent
  • Freie rechts-, steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe: + 4,8 Prozent
  • Freie Heilberufler: + 4,0 Prozent

Dabei relativiert sich der Anstieg der Freien Berufe im Bereich der Freien Kulturberufe allerdings durch zahlreiche Notgründungen aus der Arbeitslosigkeit.

in Anlehnung an: http://www.freie-berufe.de

Lieferverzug ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Nicht nur Sie selbst müssen sich dem Kunden gegenüber erklären, können Sie einen Liefertermin nicht einhalten. Auch Ihre Lieferanten können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht pünktlich liefern. Dann sollten Sie aber die wichtigsten rechtlichen Grundlagen kennen.

Nachfrist ist Pflicht

Sie müssen Ihrem Lieferanten grundsätzlich die Chance geben, die Ware noch nachzuliefern. Hierfür können Sie eine Nachfrist setzen. Diese muss laut BGB angemessen sein, was im § 281 geregelt wird. Was genau angemessen allerdings bedeutet, wird nirgends erwähnt.

Als Faustregel können Sie eine Nachfrist danach ausrichten, welches Ziel Sie mit den geschuldeten Lieferungen verfolgten. Üblich sind bei unverderblichen Waren bis zu zwei Wochen, sofern ein entsprechender dringender Auftrag vorliegt, können Sie die Nachfrist aber auch kürzer festlegen.

Sehr kurze Nachfristen

Natürlich kann es Ihnen auch einmal passieren, dass Sie die Waren sehr dringend benötigen. Haben Sie vielleicht schon ein Alternativangebot im Auge, können Sie eine kurze Nachfrist setzen. Jedoch muss der Lieferant in der Lage sein, binnen dieser Frist auch zu liefern. Sie müssen die Nachfrist somit rechtfertigen können.

Auch ist es sinnvoll, Ihren Lieferanten darauf hinzuweisen, dass Sie die Lieferung aus Kostengründen oder wegen bestehender Aufträge sehr dringend benötigen. Eine solche Angabe ist sogar zwingend erforderlich, soll eine Nachfrist von gerade einmal ein oder zwei Tagen gesetzt werden.

in Anlehnung an: Newsletter Verkauf & Vertrieb inside 28.06.2010

White Papers sind für Start-Ups eines der bedeutendsten Instrumente, um ihre Ideen erfolgreich zu verkaufen. Im Grunde genommen stellt ein White Paper dabei nichts anderes, als eine Art Businessplan für die Ideen des Unternehmens dar. Mit dem White Paper können Sie also auch potenzielle Investoren anziehen. Damit dies aber gelingt, sollten Sie folgende Punkte beachten.

White Paper sind keine Werbung

Formulieren Sie im White Paper Ihre Ideen, vermeiden Sie es dabei, in die Werbeschiene abzugleiten. White Papers sollen in erster Linie informieren, wofür es notwendig ist, dass sie sachlich und neutral formuliert werden. Analysen, technische Details, wissenschaftliche Erklärungen oder Erläuterungen am direkten Beispiel sind die beste Methode, um die Komplexität der Ideen in einfacher Form darzustellen.

Sie sollten dabei darauf achten, die Zielgruppe genau anzusprechen. Im Idealfall umfasst Ihr White Paper zwischen zehn und 30 Seiten. Formulieren Sie Ihre Ideen kurz und knapp, verwenden Sie keine Schachtelsätze, sondern gut lesbare Texte und hochwertige Bilder, die die Idee veranschaulichen können.

Bleiben Sie im White Paper stets objektiv und ehrlich. Legen Sie größten Wert auf eine optisch ansprechende Gestaltung. Der Magazin-Stil hat sich nicht nur optisch, sondern auch textlich als besonders geeignet erwiesen. Auch wenn Sie grundsätzlich ein sparsamer Gründer sind, sparen Sie nicht am falschen Ende. Lassen Sie wenigstens einen Lektor über Ihre White Papers sehen. Rechtschreibfehler und Co. würden das Vertrauen zerstören.

White Papers online vertreiben

Nutzen Sie ebenfalls das Internet, um Ihre Ideen publik zu machen. White Papers können Sie als PDF-Download auf Ihrer Webseite zur Verfügung stellen. Achten Sie hier besonders darauf, dass die Suchmaschinen die hochwertigen Inhalte auch finden können. Sie steigern damit Ihr Ranking und gleichzeitig die Besucherzahlen. Außerdem werden mehr Besucher Ihrem White Paper Beachtung schenken.

Überprüfen Sie aber auch, wie viele Besucher sich das White Paper tatsächlich angesehen haben und schätzen Sie so ein, wie viele User sich für Ihr Unternehmen interessieren. Nur mit diesen Daten erhalten Sie wertvolle Informationen zum allgemeinen Interesse an Ihren Ideen.

Private Equity, also die Suche nach externen Kapitalgebern für die eigene Geschäftsidee ist heute ein besonders wichtiges Feld für Existenzgründer. Aber natürlich sollten vor der Eingehung einer Partnerschaft auch einige Punkte beachtet werden.

Das will der Kapitalgeber wissen

So wollen Kapitalgeber natürlich einige Angaben von den potenziellen Unternehmern haben. Sie erwarten Aussagen zur Rechtsform, zur Struktur der Beteiligung, der Organisation und nach einzelnen Funktionen oder Geschäftsbereichen. Ebenfalls wollen sie natürlich detailliert über die zu verkaufenden Produkte oder Leistungen informiert werden. Wie werden sich die Umsätze gestalten oder welche Risiken birgt das Wettbewerbsumfeld sind nur zwei wichtige Fragen, die Kapitalgeber stellen werden.

Ebenso wichtig sind Angaben zur Entwicklung der Mitarbeiter, zu den Jahresabschlüssen und die Vorlage evtl. bereits bestehender Prüfberichte. Je Produktlinie wird außerdem eine Umsatz- und Deckungsbeitragsrechnung verlangt und eine Ergebnisanalyse. Außerdem sollten Investitions- und Personalpläne für die nächsten drei bis fünf Jahre vorgelegt werden.

Das sollten Sie hinterfragen

Doch auch Sie als Unternehmer sollten einige Fragen stellen, bevor Sie eine Private Equity Partnerschaft eingehen. Dabei sind folgende Fragen besonders wichtig:

  • Wie hoch ist die reguläre Beteiligung an Unternehmen?
  • Welche Kapitalgeber sind vorhanden, also private oder institutionelle Anleger?
  • Ist der Kapitalgeber von Banken abhängig oder kann er die Investition aus eigener Kraft erbringen?
  • Wie lange ist die Laufzeit der Fonds, aus denen die Beteiligung in der Regel finanziert wird?
  • Gibt es spezielles Know-How seitens des Managements der Beteiligungsgesellschaft, das Sie nutzen können?
  • Kennt sich Ihr Kapitalgeber in der Branche aus?
  • Bringt der Partner evtl. auch wichtige Kontakte mit, um neue Zielgruppen auszubauen?
  • Kann in einer Krise auch Geld nachgeschossen werden?
  • Wie ist es um die Erfolge bei bisherigen Beteiligungen bestellt?

Erst wenn Sie diese Fragen beantworten können, sollten Sie Ihre endgültige Entscheidung treffen.

in Anlehnung an: Pro Firma, Mai 2010, S. 50-54

Eine amerikanische Studie fand heraus, dass 93 Prozent der Unternehmen, die durch einen Datenverlust über zehn Tage keinen Zugriff mehr auf Ihre Kundendaten hatten, das nächste Geschäftsjahr nicht überlebt haben. Diese Tatsache zeigt, wie wichtig es ist, Daten korrekt abzusichern. Vorbeugung ist hier einfacher und günstiger als eine Datenrettung nach dem Festplatten-Crash.

Um sich viel Ärger zu Ersparen sollten sich Unternehmen rechtzeitig Gedanken über die Vorsorge machen. Ein effizientes und sicheres Back up schützt vor Datenverlust und damit möglicherweise einhergehendem Kundenverlust. Kunden könnten den Eindruck gewinnen, dass mit ihren Daten nicht sorgsam umgegangen wurde und verlieren eventuell das Vertrauen in das Unternehmen.

Welche äußeren Einflüsse schaden der Festplatte?

Festplatten sind sehr empfindlich und können durch Staub, Magnetismus, Spannungsspitzen durch Blitzeinschläge, ungeeignete Putzmittel oder auch Kälte Schaden nehmen. Bei zu niedrigen Temperaturen kann sich Kondenswasser bilden. Wurde der Rechner also bei sehr kalten Temperaturen draußen transportiert, sollte er Zeit bekommen sich an die Zimmertemperatur anzupassen.

Selbstverständlich tut auch ein Sturz keiner Festplatte gut. Es sollte also darauf geachtet werden, dass der Rechner sicher an seinem Platz steht, bei kleineren Modellen, die auf dem Schreibtisch stehen ist das selbstverständlich noch wichtiger. Denn bei einem Sturz oder Umwurf kann der Lesekopf beschädigt werden, dieser kratzt dann über die Festplatte und „radiert“ die Daten weg. Leider gehen etwa ein Drittel aller Datenverluste auch schlicht auf Bedienungsfehler zurück.

Datenrettung im Selbstversuch oder doch Profiarbeit?

Im Fall eines Datenverlustes sollte auf gar keinen Fall versucht werden an der Festplatte herumzuschrauben. Hier muss nun ein Profi ran, der die Festplatte mitnimmt und sich in steriler Atmosphäre an die Arbeit macht. In einem Reinraum sind Staubfreiheit und ideale Temperaturbedingungen garantiert, dies ist in keinem normalen Büro der Fall, weshalb es eben so wichtig ist, nicht selber Hand anzulegen. Nach einer ersten Diagnose kann der Fachmann abschätzen, welche Daten noch zu retten sind und wie viel seine Arbeit kosten wird.

Kann der Datenverlust eindeutig darauf zurückgeführt werden, dass zum Beispiel die Datei nicht richtig abgespeichert wurde, kann die Selbsthilfe mit einer entsprechenden Software erfolgen. Auch heiklere Fälle können durch bestimmte Software behoben werden, allerdings sollte trotzdem ein professionelles Datenrettungsunternehmen kontaktiert werden um mögliche Hardwarefehler von Vornherein auszuschließen.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von: http://www.gewerbeauskunft.com/datenrettung.php

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

Nach der PAngV sollen Verbraucher geschützt werden und Endpreise schnell und einfach erkennen können. Demzufolge müssen Angaben zu Umsatzsteuer und Versandkosten stets vorhanden sein. Auch die Grundpreisangaben sind unbedingt notwendig. Sie dienen dazu, dem Verbraucher einen besseren Überblick zu gewähren.

Wann und wie sind Grundpreisangaben zu machen?

Grundpreisangaben beziehen sich immer auf eine bestimmte Einheit, etwa 100 Gramm, 1 Liter oder ähnliches. Sie sind zusätzlich zum Endpreis anzugeben, wenn Sie mit Fertigverpackungen, offenen Verpackungen oder auch Verkaufseinheiten nach Gewichts- oder Volumen-, nach Längen- oder Flächenabrechnung arbeiten.

Dabei müssen die Grundpreise inklusive aller Preisbestandteile kenntlich gemacht werden. Sie haben in unmittelbarer Nähe des Endpreises zu stehen, so dass sie schnell und einfach erkannt werden können. Dabei gelten folgende Regelungen:

  • Fertigverpackungen sind Verpackungen, die in Abwesenheit des Kunden abgefüllt und ohne Veränderung an der Verpackung nicht voluminös verändert werden können.
  • Offene Verpackungen sind beispielsweise Obstkörbchen, die ebenfalls in Abwesenheit des Kunden abgewogen wurden.

Wann keine Grundpreise anzugeben sind

Werden Produkte nach Stückzahl verkauft, muss keine Grundpreisangabe erfolgen. Dies ist etwa dann der Fall, wenn ein Kochtopf zwar Angaben zu seinem Volumen enthält, diese aber lediglich der Information der Verbraucher dienen, aber nicht nach dem Volumen abgerechnet wird.

Besonderheiten bei Grundpreisen

Waschmittel oder Reinigungsmittel müssen ebenfalls mit einem Grundpreis versehen sein. Allerdings gilt hier kein Gewicht oder Volumen, sondern vielmehr muss der Grundpreis pro Reinigungsvorgang angegeben werden. Andernfalls wäre für den Verbraucher kein Vergleich möglich.

Ebenso wichtig ist, dass Grundpreise nicht hervorgehoben werden. Insbesondere wenn der Endpreis höher, als der Grundpreis ist, darf keine außerordentliche Hervorhebung des Grundpreises erfolgen, da in diesem Fall gegen den Grundsatz von Preiswahrheit und -klarheit verstoßen würde.

Grundpreise können außerdem dann nicht angegeben werden, wenn sie mit den Endpreisen identisch sind oder wenn es um Preisnachlässe geht, die über einen befristeten Zeitraum laufen. Gleiches gilt bei Waren mit einem Nenngewicht oder -volumen von weniger als zehn Milligramm bzw. Milliliter.

Lesen Sie im nächsten Teil, was „sonstige Preisbestandteile“ sind, wie Sie diese korrekt offenlegen und welche weiteren Vorgaben die PAngV macht.

Die Insolvenzsicherung von Ansprüchen der Arbeitnehmer an das Unternehmen im Alter wird in der Regel über den PSV, den Pensionssicherungsverein, erfolgen. Allerdings gilt dies nicht für Zeitwertkonten und Vorruhestandsregelungen, da diese nicht in den Bereich des Betriebsrentengesetzes fallen. In diesen Fällen stehen den Unternehmen drei Möglichkeiten zur Verfügung, um dennoch eine Insolvenzsicherung zu erreichen, die vom Betriebsrat oft verlangt wird.

Zum Einen gibt es die Verpfändung, die sich aber dahingehend schwierig gestaltet, dass sie für jeden Anspruch einzeln abgeschlossen werden muss und eine regelmäßige Aktualisierung notwendig ist. Auch die Bürgschaft birgt einige Nachteile, so muss sie ebenfalls regelmäßig aktualisiert werden. Hinzu kommt, dass sie die Kreditlinie eines Unternehmens schmälert und die Kosten bonitätsabhängig berechnet werden. Die dritte Variante sind die CTA. Das Kürzel steht dabei für Contractual Trust Arrangement. Es bedeutet so viel, wie die feste, unwiderrufliche und insolvenzsichere Übertragung von Vermögen an einen Treuhänder.

Arten der CTA

Die CTA sind sowohl als überbetriebliche Lösungen, bekannt auch als Gruppen-CTA, möglich, als auch in Form von unternehmenseigenen CTA. Erstere betreuen mehrere Gesellschaften und legen die Gelder insolvenzsicher an. Sie werden von der BaFin überprüft und zugelassen und legen Gelder vorrangig in handelbaren Fonds an. Am Markt treten sie meist als Kapitalgesellschaften auf. Die Kosten für die Einrichtung betragen etwa 1.000 bis 2.000 Euro für das Unternehmen, dabei kann das CTA so eingerichtet werden, dass eine Anpassung nur einmal jährlich nötig wird. Hier fallen noch einmal Kosten an, die sich zwischen 2.500 und 7.500 Euro bewegen.

Die unternehmenseigenen CTA werden meist von großen Unternehmen gegründet und treten häufig als Verein auf. Sie beschäftigen sich lediglich mit der Insolvenzsicherung der Ansprüche der eigenen Mitarbeiter. Die Einrichtung ist aufgrund der kompletten Neugründung sehr kostenintensiv, mit etwa 10.000 Euro kann man in jedem Fall rechnen. Auch die jährlichen Kosten, die ab 20.000 Euro betragen, sind entsprechend hoch.

Sinn und Zweck der CTA

Die CTA werden vielfach auch von Experten belächelt. Dort heißt es, die CTA würden lediglich Ansprüche absichern, die durch den PSV ohnehin schon abgesichert sind. Allerdings stimmt dies so nicht. Denn die CTA schließen Lücken, die durch den PSV offen bleiben, sie sichern auch Ansprüche ab, die vom CTA nicht gesichert werden und sind in der Höhe nicht unbedingt begrenzt. Hinzu kommt, dass der PSV die Kosten für eine Insolvenzsicherung auf alle Mitgliedsunternehmen umlegt. Fallen diese geringer aus, weil die CTA ebenfalls einspringen, sinken auch die Kosten für die anderen Mitgliedsunternehmen im PSV.

Des Weiteren ermöglichen die CTA eine nahtlose Zahlung der Betriebsrenten und Co. Denn sie müssen nicht so aufwändige Prüfungen und Berechnungen durchführen, wie es etwa beim PSV der Fall wäre, kommt es zu einer Insolvenz.

in Anlehnung an: Pro Firma, April 2010, baV Spezial 04/10, S. 12-14

 

Pressearbeit ist für deutsche Unternehmen ein wichtiger Baustein, um sich bekannter und attraktiver zu machen. Gerade Gründer können von sinnvoller PR profitieren, da sie wenig kostet und viel bewirkt. Wie Sie Ihre PR-Strategie richtig planen, zeigen wir Ihnen hier.

Mit diesen Tipps gelangen Sie zum Erfolg

Wer erfolgreich PR betreiben will, braucht zunächst einmal Kontakte. Diese gilt es mühselig aufzubauen und langfristig zu pflegen. Ohne Kontakte werden Sie jedoch kaum werbewirksame Pressemitteilungen veröffentlichen können. Beginnen Sie deshalb schon frühzeitig, ein großes Kontaktnetzwerk zu Journalisten und Redakteuren aufzubauen. Senden Sie dem Sportredakteur allerdings nur dann eine PR-Meldung, wenn sie auch in dessen Ressort passt, Sie also ein Fußballspiel organisieren und nicht, wenn Sie dem Kindergarten etwas spenden.

1. Ideen sammeln

Sammeln Sie zunächst Ideen, indem Sie die Zeitungen durchforsten und Ihre Mitarbeiter beauftragen, ebenfalls aktiv zu überlegen, welche Neuigkeiten tatsächlich eine PR-Meldung wert sind.

2. Jede gute Tat und jeder Erfolg kann der Aufhänger sein

Ob eine Spende beim örtlichen Tierheim, die Gewinnung eines Großkunden oder das neue Produkt, das nach langer Entwicklung auf den Markt kommt - nutzen Sie die ganz alltäglichen Situationen im Unternehmen als Aufhänger für eine Pressemitteilung.

3. Kurz und prägnant

Achten Sie bei der PR-Meldung auf kurze und prägnante Aussagen. Lange Schachtelsätze versteht niemand. Außerdem werden sie ungern gelesen. Die Folge: Ihre PR-Meldung wird nicht wahrgenommen.

4. Nur die Wahrheit zählt

Bauschen Sie Ihre PR-Meldung nicht mit Halbwahrheiten auf, sondern sagen Sie genau das, was gesagt werden muss. Werden Sie dabei nicht zu ausschweifend und beschränken Sie sich auf die Wahrheit.

5. PR-Bereich einsetzen

Auf der Firmenhomepage können Sie einen eigenen PR-Bereich veröffentlichen. Durch den Zugang für Redakteure und Journalisten zu Bildern und Texten haben diese es einfacher. Sie werden es Ihnen mit gratis Werbung danken.

6. Steter Tropfen höhlt den Stein

Nur wenn Sie langfristig Ihre PR-Strategie planen, werden Sie auch erfolgreich sein. Der einmalige Versand einer Pressemitteilung wird Sie nicht weiter bringen. Achten Sie auf Kontinuität.

Geduld ist eine Tugend

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie langfristig erfolgreiche Pressearbeit für Ihr Unternehmen betreiben. Sie sollten allerdings keine Wunder erwarten. Gut Ding will schließlich Weile haben und so kann es schon einige Zeit dauern, bis die PR-Strategie die ersten Erfolge zeigt. Einmal ins Rollen gebracht, sind die weiteren Entwicklungen aber kaum mehr aufzuhalten

Für den Geschäftserfolg sind Empfehlungen von Kunden sicher eines der bedeutendsten Mittel. Doch nicht nur Empfehlungen können Ihre Erfolge erhöhen. Wenn Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und die breite Öffentlichkeit über Sie spricht, kann das Ihren Bekanntheitsgrad und im besten Falle Ihre geschäftlichen Erfolge deutlich erhöhen. Doch wie bringen Sie die Menschen dazu, über Ihr Unternehmen zu sprechen? Am besten eignen sich hier Geschichten über das Unternehmen. Wie Sie diese effektiv nutzen, zeigen wir Ihnen hier.

Geschichten entwickeln

Zunächst einmal gilt es, Geschichten zu entwickeln. Sie können Geschichten über Ihre Entwicklung, Ihre Produkte, Ihre Leistungen verbreiten. Wichtig ist in jedem Fall, dass diese der Wahrheit entsprechen. Ausgeschmückte und halbwahre oder gar ganz gelogene Geschichten werden früher oder später aufgedeckt und lassen Ihr Unternehmen in einem schlechten Licht erscheinen. Seien Sie also ehrlich.

Die Geschichten können Sie ähnlich wie die Märchen aufbauen. Erklären Sie zunächst den Ausgangspunkt, zum Beispiel, wie Sie auf die Idee kamen, sich selbstständig zu machen. Anschließend stellen Sie die Hauptpersonen, die Helden, vor. Nun fehlen noch die Abenteuer, die Sie mit Ihrem Unternehmen durchlebt haben und zum Abschluss folgt das Happy End. In unternehmerischen Geschichten sollte dieses den Erfolg Ihres Unternehmens darstellen. Wichtig ist das Happy End, weil der Mensch nach diesem fragt, nach ihm sucht, es braucht.

Geschichten verbreiten

Schon zu Beginn Ihrer Tätigkeit sollten Sie einen kleinen Fundus an Geschichten aufbauen, mit dem Sie Presse, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter versorgen können. Denn nur wenn kontinuierlich über Sie gesprochen wird, zeigen sich auch Erfolge. Geschichten entwickeln sich dabei immer wieder neu. Befragen Sie Ihre Kunden und lassen Sie sie deren Geschichten in Verbindung mit Ihrem Unternehmen erzielen.

Geben Sie Geschichten an die Presse weiter, veröffentlichen Sie sie in der Kundenzeitschrift, in Newslettern und Stellenangeboten, auf der Webseite, am Messestand, bei Events und Präsentationen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Geschichten zu verbreiten. Je besser Ihr Unternehmen darin weg kommt, umso positiver wird die darauf folgende Mundpropaganda. Dabei müssen die Geschichten über Ihr Unternehmen allerdings anders sein, neugierig machen, Interesse wecken und sich von anderen Geschichten abheben.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, kurz DIHK, hat seinen Gründerreport 2010 vorgelegt und fordert darin zahlreiche Erleichterungen für Existenzgründer. Insbesondere der Bürokratieabbau steht dabei im Vordergrund.

Die 4 wichtigsten Forderungen des DIHK

Der DIHK hat in seinem Gründerreport 2010 vier besonders wichtige Forderungen herausgestellt:

1. Einnahme-Überschuss-Rechnung

Existenzgründer sollen künftig keine Einnahme-Überschuss-Rechnungs-Formular mehr bei der Steuererklärung ausfüllen müssen. Dieses Formular ist laut DIHK so kompliziert gestaltet, dass es kaum ohne die Hilfe eines Steuerberaters ausgefüllt werden kann.

2. Umsatzsteuervoranmeldung

Weiterhin fordert der DIHK, dass die Umsatzsteuervoranmeldung bei Gründern künftig generell quartalsweise erfolgen solle und nicht mehr monatlich. Auch nach einer Anlaufzeit sollten die Beträge für die Umsatzsteuer so angepasst werden, dass die quartalsweise Abgabe mehr Unternehmern zur Verfügung steht.

3. unverhältnismäßige Belastungen durch Kommunen

Ebenfalls verlangt man, dass Kosten und Belastungen für Gründer, die unverhältnismäßig hoch sind, aus kommunalen Satzungen gestrichen werden. Dies gilt etwa für die Parkplatzablöse in Großstädten, wo eine Abgabe verlangt wird, wenn nicht ausreichend Kundenparkplätze zur Verfügung stehen. Diese Abgabe erreicht schnell einen fünfstelligen Bereich.

4. Gewerbeanzeigen

Zusätzlich fordert der DIHK, dass die Industrie- und Handelskammern künftig ebenfalls Gewerbeanzeigen annehmen dürfen. Dadurch müssten Gründer nicht erst zum Gewerbeamt.

Weniger Aufwand durch arbeitslose Gründer

Ebenfalls fordert der DIHK, dass die Arbeitsagenturen weniger Gründer mit nicht tragfähigen Konzepten zu den Industrie- und Handelskammern schicken. Der Aufwand, diese Konzepte zu prüfen, sei eindeutig zu hoch. Vor allem, wenn es um die Verlängerung des Gründungszuschusses gehe, landeten zahlreiche Konzepte auf den Tischen der IHK-Mitarbeiter. Allerdings benötigen die Arbeitsagenturen gar kein Prüfsiegel einer sachkundigen Stelle für die Verlängerung des Zuschusses.

Ein Punkt jedoch wurde vom DIHK nicht angesprochen: Nämlich die Zwangsmitgliedschaft in einer der 80 Industrie- und Handelskammern, die mit Kosten verbunden ist. Diese soll auch nach dem neuen Gründerreport 2010 nicht abgeschafft werden.

in Anlehnung an: http://www.gruendungszuschuss.de

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Wie wir bereits im ersten Teil unserer kleinen Serie zur Preisangabenverordnung gelesen haben, ist es ihre Hauptaufgabe, den Verbraucher vor unklaren Preisangaben zu schützen. Dabei geht es vorrangig um die Preisbestandteile, wie Umsatzsteuer und Versandkosten.

Inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versand - so formulieren Sie richtig

Die Angabe inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versand ist eine der wichtigsten, gerade im Onlinehandel. Sie kann mittels dreier Varianten angezeigt werden. Ob die Floskel dabei ausgeschrieben oder verständlich abgekürzt wird, spielt keine Rolle.

  • Die Versandkosten und Mehrwertsteuerhinweise werden direkt hinter dem Preis des Produkts angegeben.
  • Die Versandkosten und Mehrwertsteuerhinweise werden in der Fußzeile angegeben, die Einzelpreise sind mit Sternchen zu kennzeichnen.
  • Die Versandkosten und Mehrwertsteuerhinweise werden auf einer gesonderten Seite, etwa der Produktdetailseite angegeben.

Bei der ersten Variante ist es wichtig, dass die Hinweise sich nicht übermäßig von den Preisangaben unterscheiden, sie dürfen etwas kleiner geschrieben sein, müssen aber gut lesbar bleiben. Bei der zweiten Variante muss die Sternchenkennzeichnung eindeutig erfolgen, so dass klar ist, dass die Fußzeile zu beachten ist. Der Begriff Versandkosten muss zur Versandkostentabelle des Onlineshops verlinkt werden. In der dritten Variante muss der Kunde die betreffende Seite vor Einleiten des Bestellvorgangs zwingend aufrufen, andernfalls sind die Vorgaben der PAngV nicht erfüllt.

Weitere Punkte zur Umsatzsteuer

Die Angabe „Nettopreis + MwSt" verstößt gegen die Vorgaben der PAngV und kann somit nicht als ausreichend bezeichnet werden, wie schon der BGH bestätigte. Wird der Bruttopreis angegeben mit dem Zusatz „inkl. MwSt." erfüllt dies die Vorgaben der PAngV, es muss kein zusätzlicher Hinweis auf den Prozentsatz der MwSt. erfolgen. Ebenfalls ist es nicht erlaubt, lediglich den Nettopreis anzugeben mit einem Hinweis, dass die Umsatzsteuer noch hinzukommt. In diesem Fall wäre für den Verbraucher ein zusätzlicher Rechenschritt notwendig, um den Endpreis herauszufinden.

Lesen Sie im nächsten Teil, wie Sie mit Grundpreisen umgehen müssen, um nicht gegen die PAngV zu verstoßen.

Wenn Sie einen Messebesuch als Aussteller planen, sollten Sie sich vorher ausreichend Zeit nehmen, die wichtigsten Punkte zu planen. Dabei sind beispielsweise der Messestand und dessen Gestaltung entscheidend. Sie sollten sich bereits vor der Messe die Frage stellen, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Messestand ansprechen wollen. Darauf sollte auch Ihr Messestand ausgerichtet werden. Bei einer jungen Zielgruppe sollten Sie also auffallende Farben und Aktionen wählen.

Diese Punkte sollten Sie beachten

Für den richtigen Messestand sind aber nicht nur farbliche Gestaltung und Co. von Bedeutung. Sie sollten dafür noch weitere Punkte beachten:

  • Aufbau des Standes: Beim Aufbau und dem Aussehen des Messestandes sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Lediglich die Größe des Ausstellungsplatzes begrenzt Sie in Ihrer Phantasie. Kaufen Sie passende Messemöbel für Besprechungen und setzen Sie Kaffeemaschine und Co. gezielt ein. Entscheiden Sie frühzeitig, ob Sie einen Messestand mieten oder kaufen wollen. Für beide Varianten gibt es heute die richtigen Anbieter.
  • Produkte und Leistungen: Klären Sie ebenfalls vor dem Messebesuch, welche Ihrer Produkte und Leistungen Sie ausstellen wollen. Erfahrungsgemäß ist der Platz auf dem Messestand begrenzt, deshalb müssen Sie eine kleine Auswahl zusammenstellen, die möglichst genau Ihr Produktportfolio abbilden kann.
  • Neuentwicklungen: Stellen Sie in jedem Fall auch neue Entwicklungen und Produkte auf der Messe vor. Sie können hierfür einen Teilbereich Ihres Messestandes reservieren. Gerade auf der Messe können Sie sehr viel Aufmerksamkeit für neue Produkte und Entwicklungen erhalten.
  • Aktivitäten planen: Ebenfalls setzen viele Unternehmen auf besondere Rahmenprogramme während der Messe. Setzen Sie zum Beispiel einen Unterhaltungskünstler ein, der die Besucher an Ihren Messestand lockt. Oder führen Sie Ihre Produkte im Praxistest vor.

Messestand bauen

Der Messestand sollte zudem stets von einem fachlich versierten Unternehmen gebaut werden. Dieses kann Ihnen auch bei der Gestaltung und der Form des Aufbaus entsprechende Hilfestellung geben. Zudem können Sie hier gezielt Regale einbauen lassen oder Aufsteller, je nachdem, wie Sie Ihre Produkte präsentieren wollen. Achten Sie nach Möglichkeit auf einen kompletten Messestand, den Sie auch bei anderen Ausstellungen wieder verwenden können.

Wenn Sie gerade erst Ihr eigenes Unternehmen gründen, müssen Sie noch viele wertvolle Kontakte zu Lieferanten und Co. aufbauen. Dabei kommt es vor allen Dingen darauf an, dass neue Lieferanten schnell und effizient gefunden werden können. Hier hat sich das Medium Internet in der Vergangenheit immer mehr durchgesetzt und herkömmliche Lieferantensuchmaßnahmen ersetzt. Aufgrund der Vielzahl von Webseiten, Anbietern und Co. ist die Lieferantensuche im Web nur mit passenden Suchmaschinen möglich. Hier lassen sich zwei Varianten unterscheiden: Die Allrounder und die Spezial-Suchmaschinen.

Allrounder-Suchmaschinen im Überblick

Bei den Allrounder-Suchmaschinen, zu denen Google, Windows Live und Yahoo gehören, stehen vor allem private Anwender im Vordergrund. Es werden sämtliche Internetseiten gescannt und auf eine Anfrage hin werden oft Tausende von Seiten angezeigt. Darunter sind aber auch unzählige Ergebnisse, die den Suchbegriff nur auf den Seiten enthalten, jedoch keinen Lieferanten dafür darstellen.

Grund dafür ist die automatische Durchsuchung der Webseiten mit kleinen Robotern und der Sortierung nach einem Ranking, das auf mathematischen Algorithmen basiert. Eine menschliche Bewertung findet nicht statt, so dass diese Suchmaschinen nur bedingt für die effektive Lieferantensuche eingesetzt werden können.

Spezial-Suchmaschinen im Überblick

Die zweite Variante der Suchmaschinen sind die spezialisierten Varianten, die sich vorrangig mit Business-to-Business befassen. Hier können Sie als Gründer erhebliche Zeitvorteile gewinnen, da nur wirklich relevante Ergebnisse angezeigt werden, die zudem von Menschen bewertet wurden. Dabei finden Sie die Suchmaschinen

  • Wer liefert was? (www.wlw.de), die als größte Lieferantensuchmaschine in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt. Mehr als 380.000 Unternehmen sind alleine in Deutschland registriert.
  • Hoppenstedt (www.hpi.de), die 210.000 Unternehmen aus Dienstleistung, Handel und Industrie listet.
  • Europages (www.europages.com), die mehr als 900.000 exportorientierte Unternehmen aus 35 europäischen Ländern beinhaltet.
  • Thomas Global Register (www.thomas-global.de), die einen weltweit agierenden Einkaufsführer mit mehr als 700.000 Unternehmen betreibt.
  • Die Deutsche Industrie (www.diedeutscheindustrie.de), die 36.000 Unternehmen aus der Investitionsgüterbranche listet.
  • Gelbe Seiten Business (www.businessdeutschland.de), die Produkte, Lieferanten und Kunden im B2B-Bereich auflistet.
  • Kompass (www.kompass.com), wo über 2,3 Millionen Unternehmen aus mehr als 70 Ländern gelistet sind.

Interim Management, also die vorübergehende Beauftragung eines externen Managers erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Allerdings müssen für den Ablauf auch klare Regeln befolgt werden, damit der Einsatz des Interim Managers erfolgreich sein kann.

Die Auswahl des Interim Managers

Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, einen Interim Manager zu finden. Einerseits kann eine Interim Management Gesellschaft beauftragt werden, die aus einem mehr oder weniger großen Pool einen geeigneten Kandidaten vorschlägt. Ebenfalls kann direkt ein Vertrag mit einem Interim Manager abgeschlossen werden.

Beide Varianten bedingen aber die Kenntnis um die Notwendigkeit des Interim Management Einsatzes. Hierbei gilt, dass die Aufgabe, die der Interim Manager übernehmen soll, so klar wie möglich definiert werden muss. Ist die Aufgabe unklar, werden die Interim Manager auch bei deren Formulierung hilfreich mit zur Seite stehen.

Die Analysephase

Nachdem die vertraglichen Gegebenheiten bezüglich Aufgabenstellung, Einsatzdauer und Honorar geklärt sind, kann der Interim Manager mit seiner eigentlichen Arbeit beginnen. Diese wird zunächst von einer Analysephase geprägt. In dieser Phase gilt es, die Abläufe im Unternehmen, die Kollegen und Mitarbeiter kennen zu lernen.

Allerdings sollte nie mehr als ein Drittel oder ein Viertel der geplanten Einsatzzeit für die Analyse aufgewendet werden. Denn die Hauptaufgabe des Interim Managers besteht in der Umsetzung von Veränderungen.

Nachhaltigkeit sicherstellen

Der Einsatz von Interim Management hat nur dann Erfolg, wenn Veränderungen nachhaltig sind. Geht das Unternehmen seinen gewohnten Gang, wenn der Interim Manager wieder weg ist, dann hat sich der Einsatz nicht gelohnt. Das muss allen Beteiligten klar sein, weshalb es auch wichtig ist, dass alle im Unternehmen beschäftigten Personen, die mit dem Interim Manager zu tun haben werden, rechtzeitig über dessen Einsatz und die Sinnhaftigkeit dieses Einsatzes informiert werden.

Kommunikation des Interim Managers

Ebenfalls ist es notwendig, dass der Interim Manager vom Auftraggeber umfassend über alle wichtigen Details die Aufgabe betreffend informiert wird. Außerdem gilt die Informationspflicht natürlich auch anders herum, also dass der Interim Manager regelmäßig Bericht erstattet. Dies erfolgt gegenüber dem Auftraggeber, der Interim Management Gesellschaft, den betroffenen Abteilungs- oder Teamleitern und teils muss der Interim Manager auch mit Banken oder Behörden kommunizieren.

Marktübersicht für kaufmännische Software auf www.Rechnungswesen-Portal.de

Die Auswahl einer geeigneten Software für ihr Rechnungswesen kann sehr zeitaufwendig und kostenintensiv sein. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass der Markt für kaufmännische Software kaum überschaubar ist und sich ständig weiterentwickelt.

Dies war der Ausgangspunkt für die Redaktion von Rechnungswesen-Portal.de, ein Verzeichnis mit möglichst allen Anbietern in diesem Softwaresegment zu schaffen. Um den Softwaresuchenden die Vorauswahl zu erleichtern, wird jedes Softwareprodukt mit einer umfangreichen Beschreibung, Produktbroschüren, Case-Studies und Screenshots vorgestellt. Ein einheitlicher vom Softwareanbieter ausgefüllter Fragebogen mit den für den Kauf relevanten Kriterien erlaubt einen direkten Vergleich der Anbieter. In Verzeichnissen untergliedert sind derzeit über 50 Anbieter von Buchhaltungssoftware oder anderen kaufmännischen Software-Lösungen. Über eine Datenbankabfrage kann mit den wichtigsten Kriterien eine grobe Vorauswahl erstellt werden.

Wer nicht selbst nach einer Software suchen möchte, kann seine Anforderungen an die von ihm gewünschte Software formulieren und eine Ausschreibung erstellen. Kaufinteressierte erreichen somit auf einen Schlag die gesamten im Softwareverzeichnis vertretenen Anbieter. Auf Wunsch kann dieser Service auch anonym erfolgen. D.h. die Redaktion von Rechnungswesen-Portal.de gibt die Kontaktdaten des Ausschreibenden nicht an die Softwareanbieter weiter, eingehende Angebote werden gesammelt an den Ausschreibenden weitergeleitet und Rückfragen gesammelt mit den Anbietern geklärt. Das dies viel Zeit sparen kann, liegt auf der Hand.

Mit diesem Service verfolgt das Team von reimus.NET das Ziel einen möglichst transparenten Marktplatz für Angebote aus dem Rechnungswesen und Controlling- Bereich zu schaffen, konsequent weiter. Für Interessenten an einer Controlling- Software steht mit gleicher Funktionalität wie beim Rechnungswesen-Portal auch das Controlling-Portal (www.Controlling-Portal.de) zur Verfügung.

Direktlink zum Softwareverzeichnis: http://www.rechnungswesen-portal.de/Marktplatz/Software/

Bei Unternehmensnachfolgen stellt sich auch immer die Frage, wer für welche Schulden haften muss. Deshalb sollten Sie die wichtigsten Haftungsfragen kennen.

Haftung für alte Schulden

An erster Stelle ist die Haftung für Schulden des bisherigen Unternehmens zu nennen. Sie kann auch auf den neuen Unternehmer übergehen, insbesondere bei Schulden gegenüber der Sozialversicherung und dem Finanzamt. Abhilfe sollen oftmals Garantien des Verkäufers schaffen, doch gelten diese nur, wenn auch die Gläubiger über die Haftungsfreistellung des Nachfolgers informiert werden.

Haftung für Steuern

Grundsätzlich haftet der Geschäftsführer für die Steuerschulden und die Schulden zur Sozialversicherung. Dies gilt auch dann, wenn es sich um eine Unternehmensnachfolge handelt. Der Nachfolge-Geschäftsführer ist ebenso haftbar für alle Schulden, die bei der Unternehmensübernahme bestanden haben. Sind die liquiden Mittel nicht ausreichend, um alle Löhne, Gehälter, Steuern und Sozialabgaben zu zahlen, müssen die Löhne gekürzt ausgezahlt und von dem übrigen Geld die Lohnsteuern gezahlt werden. Bei anderen Steuern, wie Umsatzsteuer, pauschalierte Lohnsteuer usw., müssen die Steuern anteilig getilgt werden, und zwar im gleichen Maße wie die Schulden bei Lieferanten und anderen Gläubigern.

Haftung für Gegenstände, die dem Unternehmen dienen

Gegenstände, die dem Unternehmen dauerhaft zur Verfügung stehen und den Unternehmenszweck nicht nur vorübergehend fördern, können auch dann zur Haftung herangezogen werden, wenn sie dem Unternehmen nicht gehören. Das betrifft gepachtete Gegenstände oder Grundstücke. Wichtig ist: Sie müssen zum Zeitpunkt der Steuerentstehung dem Unternehmen gedient haben und sich zum Zeitpunkt des Haftungserlasses noch im Eigentum des Haftenden befinden. Wurden sie veräußert, entfällt die Haftung. Zudem können die Gegenstände nur für betriebliche Steuern haften.

Haftung des Übernehmers

Wird ein Betrieb vollständig übernommen, so haftet der Übernehmer auch für alle Schulden des Unternehmens. Dies gilt insbesondere für Steuerschulden. Diese können nach Abgabenordnung auch nicht von der Haftung ausgeschlossen werden. Allerdings erstreckt sich die Haftung nur auf die Steuerschulden, die in dem Jahr entstanden sind, bevor die Übernahme erfolgte. Nach Handelsrecht kann eine Haftung des Übernehmers ausgeschlossen werden, wenn sie im Handelsregister eingetragen wurde.

Haftung der Gesellschafter

Gesellschafter von Personengesellschaften haften grundsätzlich mit dem vollen Privatvermögen, zumindest aber mit ihrer Einlage für Steuerfristen. Bei OHG oder KG haften ausgeschiedene Gesellschafter auch künftig für die Altschulden, neu entstehende Schulden müssen sie allerdings nicht mehr zahlen.

Die E-Mail ist heute das wichtigste Kommunikationsinstrument in Unternehmen. Denn sie gilt als schnellster Weg für den Informationsaustausch und gleichzeitig auch als sehr einfach. Dennoch stöhnen nicht nur Gründer, sondern auch professionelle, gestandene Unternehmen über den Arbeitsaufwand mit Mails. Deshalb wollen wir Ihnen die 10 wichtigsten Regeln zum Umgang mit E-Mails in diesem Beitrag vorstellen.

Die Regeln im Überblick

E-Mails sollen Ihnen die Arbeit erleichtern. Nutzen Sie deshalb die folgenden Regeln, um weniger Aufwand und mehr Effektivität in Ihren E-Mail-Verkehr zu bekommen:

  1. Nur bei einfachen Sachverhalten werden E-Mails alleine genutzt. Bei komplexeren Aufgaben sollten zusätzliche telefonische Erklärungen gegeben werden.
  2. Wählen Sie eine aussagekräftige und themenbezogene Betreffzeile.
  3. Schreiben Sie E-Mails immer kurz und bündig. Erläutern Sie, was Sie vom Empfänger erwarten und bis wann diese Erwartungen erfüllt sein sollen.
  4. Da viele Menschen ihre E-Mails nach Projekten oder Aufgaben im Posteingang sortieren, sollten Sie für jedes Thema eine eigene E-Mail schreiben. Das erleichtert später das Auffinden der Mails.
  5. Verzichten Sie auf einen saloppen Schreibstil. Auch E-Mails sind Geschäftsbriefe und sollten förmlich geschrieben werden. Ausnahmen gelten nur bei sehr persönlichem Kontakt.
  6. Vermeiden Sie lange CC-Listen. Das wirkt unprofessionell und überfüllt vielfach auch unnötig die Postfächer.
  7. Arbeiten Sie nach dem AHA-System – also Abfall, Handeln oder Ablage. So werden Sie schneller mehr Ordnung in Ihrem Posteingang erhalten und den Überblick bewahren.
  8. Nutzen Sie eine effiziente Ordnerstruktur, untergliedert nach Kunden oder Projekten. So finden Sie relevante Mails schneller wieder.
  9. Lassen Sie Ihre Mails automatisch vorsortieren, mithilfe von Regeln und Stichworten.
  10. Antworten Sie auf E-Mails binnen maximal 24 Stunden, wenn diese während der Geschäftszeit eingehen.

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 70-73
 

DieseFrage hätte ich noch vor gut 2 Monaten mit "Nein, auf keinen Fall." beantwortet. Doch nachdem ich den iRobot Roomba 581 ausführlich getestet habe, behaupte ich nun das Gegenteil. Wie kommt dieser Sinneswandel? Ich möchte im Folgenden Artikel alle gesammelten Daten, Vor- und Nachteile zum Staubsauger Roboter Roomba zur Verfügung stellen und auswerten, so dass wirklich jeder Chef erkennt, dass Roomba als Roboter und Staubsauger in der Tat nicht nur die Zeit der Reinigungskräfte verkürzt, sondern auch darüber hinaus noch Geld spart. Böse Zungen behaupten sogar, das Roomba wesentlich sauberer und gründlicher arbeitet als eine bisherige Putzkraft, das liegt dann wohl an der Reinigungsfrau oder besser dem, der sie ausgesucht und eingestellt hat.

Kann ein rundes Gerät eine Ecke reinigen?

Die Befürchtung der meisten Reinigungsexperten, so auch die meiner Frau. Die Antwort: Ja, nachdem ich Roomba sehr argwöhnisch beobachtet und skeptisch getestet habe, kann ich feststellen, dass Roomba keine runde Grundfläche besitzt.

Aufgrund einer kleinen rotierenden und ausgelagerten Bürste (im Video erkennbar), mit 5 flexible Bürstenarmen, ist der runde Staubsaugerroboter in der Lage, in jede Ecke mit einer Drehbewegung diese etwa 5 cm ausgelagerte Reinigungsbürste einzufahren, um dort zu reinigen. Perfekt, ich glaube so sauber und exakt bekommt das kein Lappen, Schrubber oder eine Klatsch hin.

Den Roomba 581 mit der HomeBase laden

Der komplette Ladevorgang von Roomba dauert in etwa 2 h 40 min. Wobei die Bedienungsanleitung auch von einer 16-stündigen Ladezeit berichtet, welche ab und an automatisch von Roomba in Anspruch genommen wird.

Staubsauger Roboter roomba 581 wird an homebase geladenRoomba kann auf zwei Varianten geladen werden. Einerseits durch das direkte Anschließen des Netzkabels, andererseits durch manuelles oder automatisches Andocken an der HomeBase.

Befindet sich nach dem Reinigungsvorgang im entsprechenden Zimmer keine HomeBase, so soll Roomba laut Hersteller automatisch abschalten und in den Ruhezustand versetzt werden. Ich konnte jedoch auch schon ein anderes Verhalten beobachten. Roomba schaltete nicht ab, sondern reinigte das Zimmer so lange, bis der Akku entladen war und der Staubsauger stehen blieb. Diese Beobachtung wurde jedoch von mir bisher nur unregelmäßig und sehr selten gemacht.

Wenn Roomba keinen Strom mehr hat

Irgendwann ist auch Roomba schlapp und müde, doch das wird unzureichend durch den zentral platzierten Knopf auf Roomba mittels der roten Farbe signalisiert. Hier fehlt einfach die an anderer Stelle beschriebene Statusanzeige. Sieht man diese rote Farbe und Roomba steht bereits, hat Roomba nicht mehr ausreichend Energie zur Verfügung, um sich selbstständig an der HomeBase anzudocken, so wie er es nach dem Druck auf den Dock gewöhnlich tut.

 

Der Hersteller hätte hier doch eine gewisse Reserveenergie vorhalten müssen, um dieses doch geniale Gerät hier nicht ohne Strom und Energie irgendwo in den weiten der Zimmer und Flure leblos stehen zulassen.

Reinigungszeiten und Geschwindigkeit des Saugerroboters

Laufzeit in Minuten abhängig von Quadratmetern
Raum Fläche in m² Zeit in Min. Bemerkungen
Büro 1 12 45  
Büro 2 20 65 sehr verwinkelt
Archiv 4 >10  
Seminarraum 36 70 keine Hindernisse
Empfang 16 55 viele Ecken und Kanten

 

Härtetest für Roomba

Ingesamt ca. 80 m² - dann war pumpe. Die Fläche kann variieren, je nach Gegebenheiten. Der LED-Knopf auf Roomba leuchtete dann rot und Roomba sagt mir, ich solle ihn laden.

Einen Namen für Roomba finden?

Eine meiner ersten Tätigkeiten, um Roomba in unsere Familie aufzunehmen war, ihm (es ist ein Junge ;-) - so können wir beweisen, dass Männer besser und sauberer sind als Mädchen) einen Namen zu geben, aber alles hörte sich igrnedwie altmodisch oder unpassend für unser Hightechkumpel an, daher bekam er den Namen Roomba, so wie es auch auf der Verpackung stand. Allerdings sprechen wir es nicht englisch / amerkikanisch aus, sondern deutsch. Willkommen Roomba (Rommba, sprich: komm [r anstelle k] + Bad [ohne d])

Welche Oberflächen kann Roomba reinigen?

Roomba erkennt aufgrund von Sensoren mit welcher Fußbodenart er es zu tun hat. Ob Teppich, Steinfußboden oder Parkett, Laminat oder Beton, Roomba sucht entsprechend das richtige Reinigungswerkzeug und reinigt den Fußboden.

Extrem verunreinigte Fußböden oder Oberflächen

Ein Sensor teilt Roomba mit, wenn eine Stelle im Raum eine besondere Reinigung benötigt. Auf dem Gerät ist dann eine blaue Lampe erkennbar, welche mitteilt, dass Dreck entdeckt (dert detected) wurde. Roomba nutzt an dieser Stelle ein Zusatzreinigungsprogramm, welches die betreffende Stelle gründlicher reinigen lässt. Diese Funktion kommt sehr häufig auf Türabtretern oder Teppichen zum Einsatz.

Kann Roomba auch andere Oberflächen reinigen?

Als Mann bin ich schnell auf den Gedanken gekommen, auch andere Oberflächen oder Gegenstände von Roomba reinigen zu lassen. So habe ich ihn versuchshalber auf die Couch gesetzt, um die auch dort notwendige Reinigung zu beschleunigen. Roomba sackt dort jedoch extrem ein, so dass die Software eine nicht akzeptabel Oberfläche erkennt. Ich werde wieder per Sprache durch Roomba gebeten, ihn an einen anderen Ort zu setzen. Schade, dummerweise hat Roomba den statisch aufgefangenen Staub an seiner Unterseite auf meinem Sofa hinterlassen. Ich verstehe das mal als kleinen Denkzettel und ziehe daraus meine Lehren. Roomba ist für den Fußboden da und zwar nicht für einen bestimmten, sondern alle Arten von Fußböden kann er reinigen. Roomba ist nicht für Sitzmöbel zu gebrauchen.

Und es geht doch...

Übrigens konnte ich erfolgreich meine kleine Arbeitsplatte in der Werkstatt reinigen, ist zwar so auch nicht im Handbuch vorgesehen, jedoch nichts anderes wie ein kleiner Fußboden, der vorne, links und rechts durch einen Abgrund begrenzt wird, womit Roomba übrigens kein Problem hat (Erläuterung in gesondertem Abschnitt).

Auch unproblematisch war das Treppenpodest zwischen zwei Etagen. Es ist zwar nicht besonders groß, dafür ist Roomba schneller fertig. Funktioniert also auch.

Auch die Terrasse mit sehr glatten Terassenfliesen hat er problemlos gereinigt, hier wird sicher das Problem bei der kleinen Reinigungsbürste liegen, die sich auf derartigen Oberflächen schneller abnutzt als im Haus auf Granit oder Laminat.

Roomba mags trocken

Mit Nässe oder Flüssigkeiten hat Roomba ein Problem, aber dafür hat iRobot einen Nassreiniger entwickelt. Den Scooba 385 - den durfte ich lieder noch nicht testen.

Hindernisse aus dem Weg räumen

Die erste Feststellung mit meinem neuen Staubsaugerroboter: Roomba kann schwarze Oberflächen nicht als Hindernis erkennen, er fährt also ohne vorher die Geschwindigkeit durch das eingebaute Programm zu drosseln gegen dunkle, dunkelbraune oder schwarze Möbel, Türen oder Fußleisten. Das könnte auf Dauer für die Möbel unvorteilhafte Folgen haben, aber auch bei unserem kleinen Staubsauger Roomba die eine oder andere Schramme oder Beule hinterlassen.

In der Bedienungsanleitung steht eindeutig geschrieben, dass Hindernisse wie Kabel, Münzen, Läufer oder kleinere Teppiche besser aus den Weg zu räumen sind. Genau das kann ich bestätigen, es lohnt sich einfach die Zeit, derartige Gegenstände aus der Bahn von Roomba zu entfernen, so dass Roomba schneller reinigen kann, sich darüber hinaus auch nicht in den Gegenständen verfängt oder verheddert. Mit einem blauen Auge bin ich bei unserer Lavalampe und den vom Tisch herunterhängenden Stecker davon gekommen. Roomba hatte diesen während seiner Arbeit gepackt und samt der Lampe vom Tisch gerissen. Gott sei Dank nix passiert.

Sicherheitssoftware verhindert verfangen und Kabelsalat

Roomba hat laut Hersteller eine Software integriert, welcher Kabelsalat oder einfach nur Kabel auf dem Fußboden erkennt, um Roomba in den Rückwärtsgang davor zu bewahren. Roomba fährt also kurzzeitig in das Malheur, erkennt es jedoch schnell und setzt zurück. Es ist jedoch nur eine Software, welche nicht jeder Konstellation und Kabelsorte erkennt, um richtig zu reagieren. Besser ist es Kabel von Computern, Babyspielzeug, kleinere Teppiche oder Brücken vor der Reinigung zu entfernen, dass würde man ja auch bei einem normalen Staubsauger tun. Wenn ich also richtig saubermache, spielt es keine Rolle, mit welchem Gerät ich es tue, wichtig ist, dass ich immer vorher alles hoch stelle und beiseite räume. So sollte es dann auch bei Roomba sein, nur mit dem Unterschied, dass ich bei der Reinigung selbst nicht dabei bin.

Roomba Praxistipp: Den zu reinigenden Raum vorher aufräumen, Stühle hoch stellen, auf dem Boden liegende lose Gegenstände beseitigen, Kabel hoch hängen oder entfernen und so die Reinigungsdauer von Roma senken. Denn er ist schneller, wenn er an einem Stück geradeausfahren kann, als wenn er ständig um Hindernisse herum oder rückwärts fahren muss.

Roomba kann tanzen

Dies meine ich selbstverständlich im übertragenen Sinne und zwar besitzt Roomba eine sehr gute Software zum Erkennen von Möbeln und entsprechenden Konturen der Möbel. So kann der Staubsauger automatisch um ein Tischbein oder Stuhlbein fahren, so dass das Hindernis maximal umreinigt wird. Darüber hinaus erkennt Roomba Kanten von Möbel, auch unebene oder elliptische Kanten und korrigiert beim Entlangfahren automatisch seine Richtung, so dass auch gebogene oder geschwungene Möbelkanten wie etwa ein Sideboard perfekt umfahren und entsprechend gereinigt werden kann.

Fällt Roomba in den Keller oder die Treppe runter?

Kurze Antwort: Nein, ein kleiner Sensor erkennt Abgründe sowie Höhenunterschiede und lässt Roomba sofort umkehren. Es ist jedoch immer wieder lustig anzusehen und mit Nervenkitzel verbunden, wenn offenbar auf die Treppe zu fährt. Wird er es diesmal auch erkennen oder fährt er weiter?

Roomba kann sich auch festfahren

Diese Erkenntnis musste ich leider auch machen, einige Haushaltsgegenstände oder Büroeinrichtungen bereiten da große Probleme. Bei uns sind es die Küchenstühle, welche als Füße ein gebogenes Metallgestell aus Edelstahl haben. Dies ist nahe dem Fußboden durch Verstrebungen verstärkt worden. Genau auf diesen Verstrebungen am Fußboden fährt Roomba auf und kann sich nach einigen Malen hin und her nicht selbst befreien. Dann blinkt seine Kontrollrechte rot und er sagt mir, ich solle ihn an einen anderen Ort bringen. Auch unser Wäscheständer hat eine Verstärkung im Fußbodenhöhe, welche Roomba regelmäßig Probleme bereitet.

Roomba PraxisTipp: Stühle hoch und Wäscheständer weg, dann geht's mit Roomba schneller. Denn nix ist ärgerlicher als ein gestrandeter Staubsauger, wenn man nach Hause kommt und glaubt der Kamerad sei fertig mit der Arbeit.

Roomba kann sprechen

Nicht erschrecken, aber der Staubsaugerroboter kann sogar sprechen und gibt wichtige Mitteilungen, Fehlermeldungen oder Anweisungen an sein Herrchen. Bisher hatte ich jedoch nur in englischer Sprache mit ihm zu tun, nach gut zwei Monaten Versuchszeit, habe ich in der Bedienungsanleitung zufällig gelesen, dass man Roomba auch Deutsch sprechen lassen kann.

Roomba PraxisTipp: Schon blöd, man sollte sich also die Bedienungsanleitung, sei sie noch so klein, vorher auf jeden Fall auch mit der Tabelle möglicher Fehlermeldungen durchlesen.

Lighthouse oder Wall ist hier die Frage

Zusatzgerät zum roomba virtuell wall zur Abgrenzung sensibler BereicheAbhängig vom gewählten Roombapaket werden unterschiedlich viele Zusatzgeräte und Zubehörteile mitgeliefert. So zum Beispiel die Lighthouses (Leuchttürme), welche eine Doppelfunktion für Roomba erfüllen können. Zum einen dienen sie Roomba zur Navigation von Raum zu Raum, so dass der Staubsaugerroboter am Stück bis zu vier Räume (in der Variante Roomba 581) reinigen kann. Zum anderen kann das Ligthouse auch als Abgrenzung oder Sperre (Wall) für Roomba verwendet werden. So können sensible Bereiche, Vitrinen oder Regale von der Reinigung komplett ausgespart werden.

Wie auf dem Bild ersichtlich, ist das Gerät zwei in einem Punkt durch einen Schieberegler kann der Benutzer entscheiden, welche Funktion er gerne haben möchte. Entweder die Funktion oder die Leuchtturmfunktion, um Roomba nach dem Reinigen des Raumes in den nächsten Raum zu führen.

Der kleine Staubsauger kann auch mehrere Räume nacheinander reinigen

Besonders interessant ist die Funktion als Lighthouse ( Leuchtturm), was ich auch sofort ausprobiert habe. Dabei musste ich jedoch feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, Roomba wirklich von einem Zimmer zum anderen navigieren zu lassen.

Wichtig dabei ist: Zunächst alle Gegenstände wie HomeBase und Lighthouses zu platzieren, bevor Roomba gestartet wird. Nachträglich aufgestellte Lighthouses werden von Roomba in der Regel nicht beachtet.

Roomba PraxisTipp: Während der Arbeit beziehungsweise dem Reinigungsprozess von Roomba dürfen die einst aufgestellten Lighthouses nicht versetzt oder entfernt werden. Dies verhindert die korrekte Navigation von Roomba zurück zu seiner HomeBase.

So beginnt Roomba zunächst den Raum zu reinigen, wo seine HomeBase und er selbst platziert sind. Anschließend navigiert er durch die Tür, welche mittels eines Lighthouse vom Nachbarraum abgegrenzt ist. Nun beginnt er den zweiten Raum zu reinigen. Befindet sich in diesem Raum eine weitere Lighthouse, so navigiert Roomba auch durch diese Tür und beginnt im nächsten Zimmer den Reinigungsprozess. Da im Lieferumfang insgesamt drei Lighthouses enthalten sind, kann man einen weiteren Raum in die Reinigungskette aufnehmen.

Roomba PraxisTipp: Doch vorsichtig, Roomba kann nicht unbeschränkt reinigen und kehrt zu seiner HomeBase zurück, wenn er Strom braucht und laden möchte. Das bisher gereinigte Programm ist allerdings dann gelöscht und Roomba weiß nicht mehr in welchem Raum der schon wie viel gereinigt hat. Wenn man ihn beim Reinigen nicht beobachtet, wird er irgendwann an der HomeBase stehen und niemand weiß wo und wie viel von den angedachten Räumen noch gereinigt werden muss. Schade eigentlich. Hier empfiehlt sich der Wischtest mit der Hand. Geht aber bei uns auch nicht mehr, da Roomba regelmäßig reinigt, so dass eben wenig Staub in den Räumen liegt, dann hilft der beste Wischtest nix mehr.

Lighthouses nicht immer nötig

Meine Erfahrung: Häufig geht´s schneller, wenn man Roomba anpackt und in einen Raum trägt. Wenn er dort seine Arbeit beendet hat, setzt man ihn manuell in den nächsten Raum. Das erspart das ständige Transportieren der Ladestation (HomeBase) sowie der Leuchttürme (Lighthouses) von Zimmer zu Zimmer oder von Etage zu Etage. Man bekommt nach einiger Zeit ein Gefühl für die Arbeitsdauer von Roomba in entsprechend großen oder kleinen Zimmern, so dass man nach ein bis zwei Monaten recht gut abschätzen kann, wie lange Roomba noch benötigt oder wie viele Räume ich in einer bestimmten Zeit in der beschriebenen Weise reinigen kann.

Machen sich die Lighthouses gegenseitig an?

Ich hatte einige Male das Gefühl, dass die Leuchttürme sich gegenseitig irritierten bzw. eingeschaltet haben. Wenn ich diese drei batteriebetriebenen Zusatzgeräte für Roomba zusammen abgestellt habe, stellte ich in unregelmäßigen Abständen fest, dass die grünen Kontrollleuchten der Lighthouses brannten, welches ein Zeichen für Aktivitäten oder Inbetriebnahme war. Vielleicht bekomme ich irgendwann vom Hersteller oder dem Vertrieb diesbezüglich eine Nachricht und kann diesen Artikel dahingehend erweitern.

Soweit die Theorie, mittlerweile habe ich festgestellt, dass die Lighthouses nur dann alle angehen, wenn sich Roomba in der Nähe befindet und eingeschalten ist. Das bemerken die kleinen schwarzen Leuchttürme scheinbar und gehen alle an. Auf Dauer hilft das nicht Batterien zu sparen, also immer schön weit weg von Roomba und seiner HomeBase lagern.

Schmutzbehälter leeren nicht vergessen

Bei aller Technik und Automatisierung der Reinigung sollte man das Säubern und Entfernen der aufgesaugten Schmutzpartikel nicht vergessen. Roomba hat dazu einen Behälter, der auch mit entsprechenden Filtern ausgestattet ist. Viele Anwender und Roombabegeisterte schreiben im Netz, das Roomba plötzlich zur HomeBase fährt und niemand weiß warum. Hinterher stellte sich sehr häufig heraus, dass schlicht und einfach der Behälter für den Schmutz voll war und entleert werden musste. Aus meiner Sicht ist der Behälter im Vergleich zu einem normalen Staubsauger sehr klein, jedoch wurde ich von der Zweckmäßigkeit und der ausreichenden Größe durch meinen Test überzeugt. Wenn ich die Räume und Zimmer regelmäßig auch nass reinige, sammelt sich verhältnismäßig gesehen wenig Schmutz an, so dass die Trockenreinigung von Roomba mit dem integrierten Behälter für Schmutz nicht zu einem ständigen Überlaufen des Schmutzbehälters führt. Anders sieht es dagegen aus, wenn sich Tiere im Haus befinden und Roomba regelmäßig Katzenhaare oder Hundehaare entfernen muss.

Integrierter Griff ist zweckmäßig

Wer mehrere Etagen von Roomba gereinigt haben möchte, wird nicht um den Transport des kleinen Helfers herumkommen. Dazu hat der Hersteller einen sehr zweckmäßig angebrachten Griff in das Gerät integriert, so dass man das kleine Haustier recht schnell am Schlafittchen schnappen und so die Navigation mittels Lighthouses etwas reduzieren kann.

Die Fernbedienung für Roomba kann den Fernseher nicht lauter machen

Fernbedienung für den Staubsaugerroboter iRobot Roomba 581

Ja, richtig gelesen. In der Version Roomba 581 gibt´s eine Fernbedienung dazu. Mit der kann man den Hund ärgern, indem man Roomba hinter ihm her fahren lässt. Auch Babies haben in der Regel Angst vor Roomba, so auch unser Kleiner, der flippt förmlich aus und wird sehr anhänglich wenn Roomba auf ihn zu kommt. Von weitem hat er allerdings einen großen Mund, mhhh, vom wem er das wohl hat ;-)

 

Aber wozu ist die Fernbedienung wirklich nützlich? Ich benutze Sie regelmäßig, wenn Roomba dort stehenbliebt, wo ich nicht hinkomme, z.B. unter Schränken oder anderen Hindernisse.

Unschöne Charaktereigenschaften von Roomba

  • Nicht richtig nachvollziehen konnte ich, ob Roomba einen Pollenfilter für Allergiker oder Heuschnupfenpatienten integriert hat.
  • Die Timerfunktion von Roomba nutze ich nicht wirklich, da er ohnehin zwischen mehreren Etage getragen werden muss, so dass eine geplante Reinigung so schon nicht funktionieren würde. Außerdem startet die geplante Reinigung immer von der HomeBase, so dass der Standortraum der HomeBase sowie die angrenzenden Räume ständig gesaugt werden würden, weit entfernte Räume werde so sicher vernachlässigt.
  • Roomba bricht den Reinigungsvorgang eines Raumes ab, wenn er laden will. Er kehrt dann zur HomeBase zurück (via Lighthouses) und lädt den Akku voll. Kehrt danach jedoch nicht zu dem zuletzt gereinigt Raum, um diesen fertig zu reinigen. Daher sollte man es vermeiden, zu viele Räume oder zu viele Quadratmeter an einem Stück zu reinigen. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, maximal zwei Räume (30 - 50 m²) nacheinander durch den Einsatz der Lighthouses reinigen zu lassen.
  • Roomba stellt sich nicht immer nach dem Reinigen automatisch ab, wenn keine HomeBase in der Nähe ist oder ein Lighthouse ihm einen neuen Weg weist. Für gewöhnlich geht der kleine lustige Staubsauger einfach aus und wartet darauf, dass ich ihn an einem neuen Ort transportieren. Manchmal aber läuft er so lange, bis er keine Energie mehr hat.
  • Es kam auch schon vor, dass Roomba sich nicht mit seinen Metallkontakten an seiner Ladestation andocken konnte, er wurde schlicht nicht erkannt, auch wenn ich ihn rauf gehoben haben. Hier half nur noch die direkte Verbindung mit dem Ladekabel über seine Ladebuchse. Das Rätsel wurde recht schnell durch das unten genannte Forum und etliche dort beschriebene Beiträge gelöst, es scheint einen kleinen Wackelkontakt in dieser Ladebuchse zu geben, der von mir durch eine schnelle Reinigung behoben werden konnte.
  • Nach mehrmaligem Beobachten der Reinigungsprozesse habe ich das Gefühl bekommen, Roomba reinigt einige Stellen intensiver als andere im Raum.
  • Bestimmte Möbelkonstellationen in Verbindung mit einem Lighthouse oder/und der HomeBase bereiten Schwierigkeiten. Roomba kommt aus diesen Ecken oder der Gefangenschaft durch seine Software nicht mehr selbst heraus. Man muss ihn dann am Griff packen und woanders positionieren. Das Problem habe ich bereits mit dem Hersteller beziehungsweise dem Vertrieb in Deutschland gesprochen, es wurde mir bestätigt. An dieser Stelle sollte man es vermeiden, Lighthouses und die HomeBase zu dicht zueinander aufzustellen, gerade in Zimmerecken oder in der Nähe von versperrenden Gegenständen, wo eben durch das Zubehör und die örtlichen Gegebenheiten mit Roomba Pingpong gespielt wird. Kam aber sehr selten vor (bei tgl. Gebrauch in 2 Monaten einmal)
  • Zur Lautstärke von Roomba: Er ist insgesamt leiser als ein üblicher, gewöhnlicher Staubsauger, jedoch ist das monotone Staubsaugergeräusch von Roomba, welches sich über den Reinigungsprozess hinaus nicht ändert, sehr störend und nervig, wenn man im selben Raum arbeitet oder im benachbarten Raum sich konzentrieren möchte. Im Ganzen ist jedoch die Lautstarke akzeptabel.

Verbesserungsvorschläge für Roomba

  • Eine Digitalanzeige auf Roomba zur Fertigstellung eines Raumes in % wäre sinnvoll.
  • Außerdem eine Digitalanzeige zum Ladezustand des Akkus ist sicher nicht verkehrt.

Mein Fazit zu Roomba, unserem kleinen Saugerobotnik

Ich verachte denjenigen, der mir Roomba wegnimmt. Ich trauere, wenn Roomba gewartet werden muss oder defekt ist. Ich warte und hoffe das Roomba möglichst schnell wieder aufgeladen wird. Ich freue mich, wenn Roomba saugt und ich ihm dabei zusehen kann. Ich bin begeistert, wenn Roomba seine Arbeit erledigt hat und ich immer wieder erneut feststellen muss, dass er mindestens genauso gut und sauber gereinigt hat, wie ein herkömmlicher Staubsauger oder ein Mensch. Ich bin jedes Mal überrascht, dass Roomba sich durch unser Büro wieder zurück zur HomeBase zum Aufladen findet. Ich bekomme Angstschweiß auf die Stirn, wenn Roomba auf die Treppe zufährt, werde jedoch stets von Roomba eines Besseren belehrt. Denn seine Software und Sensoren melden meinem kleinen Freund, dass es dort steil runter geht und schicken ihn zurück. Ich fieber nach getaner Arbeit bereits auf den nächsten Einsatz von Roomba.

So könnte man obige Liste endlos fortführen und mit Gefühlswörtern das beschreiben, was man mit Roomba erlebt. Auch wenn die Liste der Nachteile etwas länger geworden ist, kann man eigentlich nicht von Nachteilen reden, daher meine Bezeichnung "unschönen Charaktereigenschaften"

Es ist einfach ein Helfer, den bei uns niemand mehr missen möchte, denn aus betriebswirtschaftlicher Sicht sourced man ja unnötige Arbeiten aus und kann in derselben Zeit wichtigere und gewinnbringendere Dinge tun. Und genau das ist es doch, was wir Menschen immer wollen, diktieren, bevormunden und delegieren, also andere Menschen mit der Arbeit beschäftigen, die wir selbst nicht tun möchten. Deswegen machen wir uns ja auch selbstständig, oder?

Überzeugt? Roomba kaufen?

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Bin auf die Kommentare gespannt.

 

Guter Ratgeber über iRobots und Roomba

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Wenn Sie als Unternehmen überleben wollen, werden sie teils auch um harte Rabattgespräche mit den Kunden nicht umhin kommen. Die vergangenen Jahre haben immer wieder gezeigt, wie wichtig heute Rabatte den Kunden sind. Dabei können Sie mit Rabatten vielfältige Funktionen erfüllen.

Funktionen der Rabatte

Wenn Sie Rabatte gewähren, sollten Sie auch beachten, dass diese bestimmte Funktionen erfüllen müssen:

  • Rabatte dienen der Neukundengewinnung
  • Staffelpreise und Rabatte belohnen die Treue der Stammkunden
  • Sonderpreise holen abgewanderte Kunden zurück
  • zeitlich begrenzte Rabatte sorgen für kurzfristige Umsatzerhöhungen
  • günstige Markteinführungspreise erhöhen den Bekanntheitsgrad eines neuen Produkts
  • überhöhte Einstiegspreise verhelfen zu mehr Verhandlungsspielraum

Damit zeigt sich, dass Sie Rabatte vielfältig für sich einsetzen können. Dennoch sollten Sie diese nicht zu leicht vergeben. Auch könnten Sie wesentlich bessere Erfolge mit zusätzlichen Leistungen und Services, mit gratis Zugaben, Garantien oder Treuepunkten erzielen. Überlegen Sie also auch, ob diese Möglichkeiten für Sie von Interesse sein könnten.

So holen Sie das meiste aus Rabatten

Ebenfalls sollten Sie bei Rabattgesprächen mit Ihren Kunden darauf achten, nicht zu leicht alle möglichen Nachlässe einzuräumen. Beachten Sie die folgenden Regeln und bringen Sie Verkäufe zu einem für beide Seiten tragbaren Ergebnis zum Abschluss:

  1. Geben Sie Rabatte nicht sofort, sondern verteidigen Sie zunächst Ihre Preise. Wenn Sie Rabatte einräumen, lassen Sie sich immer noch Luft nach unten.
  2. Weisen Sie von selbst nur auf Sonderaktionen hin, aber nicht auf Rabatte.
  3. Stellen Sie Rabatte immer nachvollziehbar dar, etwa bei einer Hochrechnung aufs Jahr.
  4. Verlangen Sie eine Gegenleistung, wie Folgeaufträge oder feste Umsätze, wenn Sie Rabatte gewähren. Sonst wirken Sie unglaubwürdig.
  5. Bevor Sie den günstigsten Preis nennen, verlangen Sie vom Kunden, dass der Auftrag auch tatsächlich ausgelöst wird und das Angebot nicht nur dazu dient, die Konkurrenz im Preis zu drücken.
  6. Zeigen Sie auf, welche Rabattwünsche nicht erfüllbar sind und verzichten Sie notfalls auf den Auftrag.
Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Die Preisangabenverordnung, im Folgenden kurz als PAngV bezeichnet, ist ein Schutzinstrument für den Verbraucher. Sie muss von jedem Händler, der gewerbsmäßig oder auch nur regelmäßig an Endkunden Waren oder Dienstleistungen über Fernabsatzverträge verkauft, beachtet werden. Das heißt, es sind insbesondere Versandhäuser, Onlinehändler oder auch Unternehmen, die Bestellungen per Brief oder Telefon annehmen, verpflichtet, sich nach den Richtlinien der PAngV zu verhalten.

In dieser Serie wollen wir Ihnen die wichtigsten Punkte und Bedingungen zur PAngV näher erläutern und verdeutlichen, warum auch Sie unbedingt einige Richtlinien kennen und sich an diese halten sollten.

Die Grundlagen der PAngV

Als wichtigste Grundlagen bei der PAngV sind vor allem zwei Punkte zu nennen: Zum einen sind sämtliche Preise so auszuweisen, dass klar gekennzeichnet ist, ob die Umsatzsteuer bereits enthalten ist oder nicht. Zum anderen geht es um die Versandkosten. Sie müssen nicht nur hinsichtlich ihres Anfallens, sondern ebenso bezüglich ihrer Höhe klar deklariert werden.

Bei einigen Produkten ist es nicht möglich, die Höhe der Versandkosten im Vorfeld zu bestimmen. In diesem Fall müssen Sie als Händler darauf achten, dass Sie den Kunden zumindest eine Möglichkeit mit an die Hand geben, die Versandkosten selbst zu errechnen. Entsprechende Rechner sind in vielen Onlineshops bereits zu finden und folgen dem Anspruch der PAngV, dass der Verbraucher die voraussichtlichen Kosten selbst errechnen kann.

Die PAngV schützt den Verbraucher

Durch die konkreten Angaben zu allen Preisbestandteilen von der Umsatzsteuer bis hin zu den Versandkosten soll vor allem ein Ziel verfolgt werden: den Verbraucher zu schützen. Dabei geht es vorrangig darum, dass der Verbraucher klar und deutlich erkennen kann, welche Preise gültig sind und so eine zielsichere Entscheidung treffen kann.

Lesen Sie im nächsten Teil mehr zu den genauen Bestimmungen bezüglich Umsatzsteuer und Versandkosten.

Quelle für diese Serie: E-Book „Wie hat man Preise nach der PAngV im Einzelnen auszuweisen - eine FAQ"

Eine starke Fluktuation von Kunden gibt es in immer mehr Unternehmen. Leider verhalten sich viele Unternehmen nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn". Das ist jedoch genau der falsche Weg, denn die ehemaligen Kunden bergen ein enorm großes Ertrags- und Umsatzpotenzial, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Dabei gelten als Grundregeln: Kundenabwanderungen sind zu vermeiden und verlorene Kunden sollten schnell zurück geholt werden. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Kundenabwanderungen vermeiden - so geht's

Lassen Sie sich nicht von der Neukundenakquise überlasten. Ihre wichtigsten Kunden sind die Bestandskunden. Pflegen Sie sie immer gut, gewähren Sie ihnen besondere Angebote und zeigen Sie ihnen so Ihre Wertschätzung. Geben Sie ihnen auf keinen Fall das Gefühl, nur Kunden „zweiter Klasse" zu sein.

Ebenfalls sollten die emotionalen Punkte bei der Kundenbindung beachten. Respekt, Anerkennung und Wertschätzung sind wichtig. Bedanken Sie sich beispielsweise für jede Bestellung persönlich und ehrlich. Zwingen Sie Ihren Kunden nichts auf, lassen Sie sie frei entscheiden, welche Angebote sie nutzen oder wie oft sie kontaktiert werden wollen. Ebenso sollten Sie alle Infos, die Sie zu Ihren Kunden haben, regelmäßig notieren und ergänzen.

Sorgen Sie vor und lassen Sie Unzufriedenheiten gar nicht erst aufkommen. Fragen Sie regelmäßig nach, wo Ihre Kunden Verbesserungspotenzial sehen. Bearbeiten Sie auch Reklamationen zeitnah und professionell. Gewähren Sie Ihrem Kunden einen kleinen Bonus für den Ärger, den er hatte.

Kunden zurückgewinnen - so geht's

Ihre abgewanderten Kunden sollten Sie nicht einfach aus den Datenbänken löschen, sondern genau überlegen, wen Sie zurückhaben wollen und ob dieser Kunde sich zurück holen lässt. Anschließend suchen Sie nach den Ursachen für die Abwanderung.

Bei Kündigungen sollten Sie sofort reagieren, und zwar nicht mit einer Bestätigung der Kündigung, sondern mit einem Versuch, den Kunden zurück zu holen. Dafür können Sie verschiedene Anreize, wie günstigere Preise, besondere Zugaben oder mehr Service, setzen. Bedenken Sie auch, dass Sie Kunden schriftlich, telefonisch oder persönlich zurück holen können. Letzteres ist am erfolgversprechendsten, sofern Sie das Gespräch richtig führen.

Haben Sie den Kunden zurück geholt, achten Sie darauf, dass die ersten Transaktionen perfekt ablaufen. Sie sollten hier genau auf Perfektion achten und alle zuständigen Stellen und Mitarbeiter darüber informieren.
 

Kundenbindung ist gerade für Gründer besonders wichtig. Doch die wenigsten können bisher wirkliche Maßnahmen nennen, die die Kundenbindung verbessern helfen. Deshalb wollen wir Ihnen 10 Tipps für die richtige Kundenbindung geben.

Die besten Tipps für die Kundenbindung

Mit den folgenden Tipps finden Sie garantiert mehr Zufriedenheit bei Ihren Kunden. Wir verraten Ihnen, wie es geht:
 

  1. Nutzen Sie möglichst häufig persönlichen Kontakt zu Kunden, etwa auf Messen oder durch Besuche.
  2. Analysieren und hinterfragen Sie die genauen Bedürfnisse Ihrer Kunden und entwickeln Sie entsprechende Produkte oder Leistungen, die darauf abgestellt sind.
  3. Planen Sie außerdem Befragungen der Kunden zur Zufriedenheit und den Wünschen ein, und zwar in regelmäßigen Abständen.
  4. Tragen Sie Ihr Wissen um die Kunden zusammen und verwalten Sie es professionell, idealerweise mit entsprechender Software.
  5. Überprüfen Sie die branchenüblichen Serviceleistungen. Diese sollten mindestens in Ihrem Angebot enthalten sein, besser noch ist es, Sie bieten zusätzliche Services an.
  6. Achten Sie auf eine gute Erreichbarkeit für Fragen und Reklamationen Ihrer Kunden. Diese sollte per Internet, persönlich und telefonisch möglich sein. In den üblichen Geschäftszeiten sollten nie mehr als 24 Stunden vergehen, bis Sie antworten.
  7. Bei E-Mail-Versand und Co. sollten Sie immer die persönliche Ansprache nutzen, das steigert das Vertrauen.
  8. Sorgen Sie für eine bessere Information Ihrer Kunden, etwa durch regelmäßig erscheinende Newsletter und/oder Kundenzeitungen.
  9. Überprüfen Sie regelmäßig, welche Kunden wie viel Umsatz machen und bewerten Sie Ihre Kunden danach. Anschließend können Sie an die Wichtigkeit des Kunden angepasste Maßnahmen ergreifen.
  10. Motivieren Sie auch Ihre Mitarbeiter dazu, die Wünsche des Kunden in den Mittelpunkt der täglichen Arbeit zu stellen.


In Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 29

Das Vorschlagswesen ist in vielen Unternehmen bereits eingeführt, doch mangelt es oft an der Umsetzung der eingereichten Vorschläge und Ideen. Oft werden pauschale Aussagen, wie „das kostet zu viel", „dafür fehlt die Zeit" oder Ähnliches dem innovativen Mitarbeiter entgegengeschmettert. Dabei sind die Ideen der Mitarbeiter oft besser als auf dem ersten Blick ersichtlich. Mit einem Innovationsmanagement, das klare Handlungsweisen vorgibt, können Sie auch Ihre Mitarbeiter zu wertvollen Ideenentwicklern machen.

Schritt 1: Das Problem erkennen

Viele Ideen scheitern daran, dass man gar nicht erkennt, welchen Zweck sie verfolgen. Damit dies jedoch möglich wird, muss das Problem erst einmal bekannt sein. Die Ideengeber tun also gut daran, erst einmal den aktuellen Status zu erklären, um dann die Probleme aufzuzeigen, die bei diesem noch bestehen und mit welchen Ideen man die Probleme aus der Welt schaffen könnte. Ist der aktuelle Status aber nicht bekannt oder werden Probleme nicht erkannt, so verläuft die Idee im Sande.

Schritt 2: Die TFA-Ideenkarte

Die TFA-Ideenkarte wurde von IAI entwickelt. Sie stellt drei Kernfragen in den Mittelpunkt aller Innovationsvorhaben:

  • Welche Technologien will man einsetzen?
  • Welche Funktionen sollen durch die Technologien geschaffen werden?
  • Welche Anwendungsbereiche und Märkte gibt es für die Ideen?

Können diese drei Fragen konkret beantwortet werden, weiß man, wohin der Weg führt. Zudem ermöglicht es die Ideenkarte, frühzeitig zu erkennen, ob das Problem an sich bereits korrekt erfasst wurde.

Schritt 3: Der Umsetzungsplan

Auch beim Umsetzungsplan geht es um drei wichtige Kernfragen, die in diesem geklärt werden sollen:

  • Wie ist die aktuelle Situation?
  • Wie wird die Zukunft aufgrund der Idee aussehen?
  • Welche Zwischenziele und Meilensteine sind bei der Umsetzung zu berücksichtigen?

Auch hier kann man im späteren Verlauf der Ideen-Weiterentwicklung stets anhand der oben genannten Punkte erkennen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Einzelne Meilensteine werden recht zügig erreicht und motivieren, weiterzumachen. Sie geben aber auch die Möglichkeit, früh zu erkennen, ob etwas falsch gelaufen ist.

in Anlehnung an: Pro Firma, März 2010, S. 34-35

Auch heute wollen wir Ihnen wieder die besten neuen Geschäftsideen vorstellen. Dabei handelt es sich regelmäßig um Ideen, die völlig entfernt von der breiten Masse und meist auch mit wenig Kapital umzusetzen sind. Diese sieben Geschäftsideen werden Sie überzeugen.

Industriell gefertigte Cocktails

Wer einen Cocktail genießen will, geht in die Bar und schaut dem Barkeeper beim Mixen zu. Doch es geht auch anders. Zumindest kamen Lars Hense und Marc Pertzsch, beides Barkeeper, auf die Idee, Cocktails fertig gemixt an Gastronomen zu verkaufen. Gerade wenn kein eigener Barkeeper beschäftigt werden kann, ist diese Variante sinnvoll. Auch für den Heimgebrauch gibt es so Cocktails, die geschmacklich überzeugen. Mit zwei weiteren Experten gründeten die beiden 2008 die Shatler´s Getränke GmbH. Nach einigen Feldversuchen kamen viele Cocktails infrage, die heute für drei Euro das Stück angeboten werden. Der Vertrieb erfolgt über www.shatlers.de und aufgrund der besonderen Herstellung lassen sich die Cocktails über Monate auch ungekühlt lagern. Der Geschmack wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Hausbesetzer fernhalten

Camelot ist eine Gebäudeschutzfirma, die sich darauf spezialisiert hat, unbewohnte Gebäude zu sichern. Anstatt aber stündlich einen Wachdienst vorbeizuschicken, sucht man nach Mietern, die eine kostengünstige und außergewöhnliche Wohngelegenheit suchen. Vorrangig werden Studenten angesprochen. Sie können billig in Schlössern, Pubs, Botschaftshäusern, Hotels oder Altenheimen wohnen. Durch die Bewohner werden Hausbesetzer und Randalierer ferngehalten. Haustiere und Kinder sind allerdings verboten, ebenso müssen Partys mit mehr als zehn Leuten vorher angemeldet werden. Die Vermietung der leer stehenden Gebäude gegen ein geringes Entgelt spart Personalkosten. Auch dürfen die Ansprüche der Bewohner nicht zu hoch sein. Die Kündigungsfrist beträgt nur zwei Wochen. Interessierte können sich unter http://de.cameloteurope.com schlaumachen.

Werbung im Web

Die allwöchentlich in den Briefkasten flatternden Prospekte von Discountern und Supermärkten kennen wir alle. Allerdings haben sich die Gründer von kaufDA gefragt, ob diese Prospekte tatsächlich noch zeitgemäß sind. Sie ermöglichen es, solche Werbung im Internet zu veröffentlichen. Unter www.kaufda.de können die Kunden die aktuellen Sonderangebote ihrer Region einsehen und so den Einkauf der nächsten Woche planen. Mehr als 450.000 Angebotsseiten konnten schon im ersten Jahr des Unternehmens vorgestellt werden.

Gebetsteppich für die Gesundheit

Eine Milliarde Muslime gibt es weltweit und die Gläubigen von ihnen beten täglich bis zu 40 Mal auf dem Gebetsteppich. Dabei gehen sie auf die Knie und klagen immer häufiger über gesundheitliche Beschwerden. Das hat auch der Schleswig-Holsteiner Adnan Pirisan erkannt. Er meldete deshalb einen orthopädischen Gebetsteppich zum Patent an. Bei diesem ist die Unterseite mit einer wasserabweisenden Schutzfolie versehen und unter dieser befinden sich Polster aus Polyethylen, mit denen Kopf, Knie und Füße geschont werden sollen. Der Teppich ist unter www.pirisec.de zu bestaunen und ab 20 Euro erhältlich. Pirisan sucht derzeit noch weltweit Vertriebspartner, um die Gebetsteppiche zu verkaufen.

Ungewöhnlicher Kaffee für unterwegs

Schon seit Jahren lebt Hans Langenbahn in Kanada, von wo aus er die regionalen Kaffeespezialitäten an deutsche Kunden verkauft. Allerdings erkannte er, dass viele Kunden keinen löslichen Kaffee mögen. Deshalb entwickelte er Dip:coffee. Dieser frisch geröstete Gourmetkaffee wird in einer Art Teebeutel unter www.dipcoffee.com angeboten. Der Beutel wird für drei Minuten in heißes Wasser gedippt und fertig ist der Kaffee für unterwegs. Das Produkt will Langenbahn mithilfe eines Kaffeerösters sowie eines deutschen Onlineversenders vertreiben. Die Idee an sich überzeugt aber schon einmal.

Günstige Büros und Kontakttreffpunkte

Gerade kreative Freiberufler, wie Blogger, Architekten, Künstler, Designer, Grafiker, Fotografen und viele mehr, suchen nach dem kreativen Austausch mit Gleichgesinnten. Das Home Office ist ihnen zu abgeschieden. Deshalb wurde das Betahaus entwickelt, welches in Berlin Kreuzberg eröffnet wurde. Auf insgesamt 1.000 Quadratmetern Fläche werden feste und flexible Arbeitsplätze angeboten. Es gibt WLAN, ein Café, Schließfächer, Meetingräume und sogar ein Telefonzimmer. Das Tagesticket bekommen Freiberufler für 12, das Monatsticket für 99 Euro. Mehr als 100 Freiberufler arbeiten schon im ersten Betahaus, wer sich ebenfalls dafür interessiert, kann sich unter www.betahaus.de informieren.

Verlorenes wiederfinden

Unter www.code-no.com kann man sein Eigentum mit einer Codenummer versehen lassen. Sollte man es einmal verlieren und ist es bei dem Anbieter registriert, kann es diskret an die Adresse des Eigentümers zurück verbracht werden. Das Prinzip funktioniert somit ähnlich, wie die Chips, die Haustieren eingesetzt werden. Das Label-Set, das aus fünf Teilen besteht, gibt es bereits ab 7,99 Euro. Allerdings richtet sich das Angebot vorerst nur an Unternehmen, die ihren Kunden einen Mehrwert bieten wollen. Dabei konnten bereits Kunden, wie Porsche Design, TUI, Kreidler oder Lufthansa City Center, gewonnen werden. So verwundert es nicht, dass bereits mehr als eine Million Codes vom Unternehmen ausgestellt wurden.

in Anlehnung an: Starting Up, Mär/Apr/Mai 10, S. 70-74

Die Begriffe Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship sind einmal mehr aus dem Amerikanischen entnommen und befassen sich im Grunde genommen mit nichts anderem als dem sozialen Engagement von Unternehmen. Dass dieses wichtig ist, um das Ansehen bei Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und in der breiten Öffentlichkeit zu erhöhen, ist mittlerweile allgemein bekannt. Allerdings nutzen bisher die wenigsten Unternehmen das Potenzial, das sie durch Spenden und Co. nutzen könnten, vollständig aus. Spenden werden nach dem Motto verteilt, wer zuerst fragt, kommt zuerst. Das ist genau der falsche Weg.

Was Sie mit Corporate Citzenship erreichen können

Corporate Citzenship steigert nicht nur das allgemeine Ansehen des Unternehmens. Es kann ebenfalls für folgende Punkte verantwortlich sein:

  • Bekanntheit des Unternehmens und der Marke steigern
  • Image stärken
  • Differenzierung der Produktpalette
  • Kundenbindung und Vertrauen in das Unternehmen steigern
  • neue Kundengruppen erschließen
  • Attraktivität als Arbeitgeber steigern
  • Sozialkompetenz der Mitarbeiter erhöhen
  • gesteigertes Interesse der Öffentlichkeit
  • Steigerung des Unternehmenswertes

Wie Sie mit Corporate Citizenship agieren können

Wollen auch Sie eine Strategie für das unternehmenseigene Corporate Citzenship entwickeln, stehen Ihnen hierfür verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen:

  • Geldspenden
  • Sachspenden
  • Sponsoring
  • ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Verkauf von Produkten und Spenden von Teilen der Erlöse
  • Gründung von Stiftungen

Wie Sie die richtigen Partner finden

Welchen Vereinen und Institutionen Sie Ihre Unterstützung anbieten, bleibt natürlich ganz Ihnen selbst überlassen. Sie sollten aber darauf achten, dass die unterstützten Vereine auch zu Ihrem Tätigkeitsfeld passen. Das heißt, dass es unglaubwürdig ist, wenn ein Nerzmantelhersteller den örtlichen Tierschutzverein unterstützt. Ebenfalls müssen Sie als Management hinter den Vereinen und der gesamten Strategie für das Corporate Citizenship stehen, andernfalls werden Sie keine Glaubwürdigkeit erlangen.

Eine individuelle Strategie ist ebenfalls dahingehend notwendig, ob Sie regionale, nationale oder internationale Vereine unterstützen wollen und welche dieser Varianten auch zu Ihrem Unternehmen passt. Lassen Sie sich am besten von Experten beraten, die Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, und bringen Sie so Ihr Unternehmen nach vorne.

Bei der Unternehmensnachfolge ist der Kaufpreis ein entscheidendes Kriterium dafür, ob es zum Verkauf kommt oder eben nicht. Während Käufer grundsätzlich darauf bedacht sind, einen möglichst niedrigen Preis über einen möglichst langen Zeitraum zu zahlen, sodass sich die Kosten quasi aus dem Unternehmen erwirtschaften lassen, ist der Verkäufer darauf bedacht, einen hohen Preis sofort zu erhalten. Diese gegensätzlichen Ausgangspunkte in den Verhandlungen müssen nun zusammengeführt werden. Dafür werden Fingerspitzengefühl und Verhandlungsfreude notwendig sein. Doch zuvor sind weitere Punkte zu bedenken.

Ermittlung des Kaufpreises

Der Kaufpreis wird sich bei der Unternehmensnachfolge mit Sicherheit immer am Wert des Unternehmens orientieren. Dieser berechnet sich aufgrund der voraussichtlichen Unternehmensergebnisse in den kommenden Jahren. Dabei wird der Jahresumsatz mit der Treuedauer, dem sogenannten Goodwill der übertragenen Kunden multipliziert. Dieser Faktor sagt nichts anderes aus, als wie lange die Kunden dem Unternehmen voraussichtlich treu bleiben werden.

Dabei kommt es jedoch immer auf die Art des Unternehmens an. Während das Kapital bei Industrieunternehmen in den Maschinen liegt, wird es bei einem Berater in dessen Kopf vorhanden sein. Deshalb sollten auch mehrere Berechnungsmethoden zur Ermittlung des Unternehmenswerts angewendet werden. Dazu zählen unter anderem die Möglichkeiten, Anlagevermögen und Forderungsbestand in Relation zum Goodwill zu setzen.

Weitere Prüfungen

Käufer sollten für die Unternehmensnachfolge auch überprüfen, welche Forderungen aus dem Forderungsbestand uneinbringbar sind. Dies kann am einfachsten durch einen Wirtschaftsprüfer durchgeführt werden, der natürlich unabhängig sein sollte. Soll auf diesen verzichtet werden, empfiehlt es sich, eine nachvertragliche Kaufpreisanpassung zu vereinbaren. Denn generell hat der Verkäufer zunächst einen nicht unerheblichen Wissensvorsprung vor dem Käufer.

Erst wenn alle diese Punkte berücksichtigt wurden, kann auch ein entsprechender Spielraum für die Kaufpreisverhandlungen festgelegt werden, auf den sich Käufer und Verkäufer einigen können.

Mit folgendem Onlinerechner können Sie Ihre Bewirtungskosten korrekt absetzen und aufsplitten. Probieren Sie es aus. Der Rechner ist übrigens auch zum Einbinden auf Ihrer Homepage gedacht, gratis versteht sich.



Diesen kostenlosen Onlinerechner für Ihre Webseite gibt´s auf betriebsausgabe.de

Beschwerden von Kunden werden leider immer noch von vielen Unternehmern und Gründern als eine Kritik an ihrer Leistungsfähigkeit angesehen. Dabei sollten Sie froh sein, wenn Ihre Kunden sich ernsthaft bei Ihnen beschweren. Sie geben Ihnen nämlich damit die Möglichkeit, Ihren Service zu verbessern. Deshalb sollten Sie auch einige Punkte beachten, wenn Sie ein Beschwerdegespräch führen.

Persönliche Anrede und sachlicher Gesprächsverlauf

Nutzen Sie für ein Beschwerdegespräch immer die persönliche Anrede. Nur damit werden Sie dem Kunden die Wertschätzung zeigen können, die ihm zusteht. Verzichten Sie auf jeden Fall auf Standard-Texte und Floskeln, die leicht zu erkennen sind. Bei einem persönlichen Beschwerdegespräch vor Ort sollten Sie für eine ruhige Atmosphäre sorgen. Lassen Sie keine anderen Kunden oder Mitarbeiter anwesend sein.

Führen Sie das Reklamationsgespräch immer sachlich, lassen Sie den Kunden dabei ausreden und hören Sie ihm aufrichtig zu. Versuchen Sie, die Stimmung des Kunden abzufedern und auf eine sachliche Ebene zu gelangen. Machen Sie sich am besten auch Notizen, sodass Sie bei Unklarheiten noch einmal nachfragen können. Fragen Sie so lange nach, bis Sie alle notwendigen Informationen zusammen haben.

Entschuldigung und Schuldzuweisungen

Selbst wenn Sie keine Schuld an dem Vorfall haben: Drücken Sie Ihr Bedauern aus und vermeiden Sie in jedem Fall irgendwelche Schuldzuweisungen. Geben Sie Ihrem Kunden Feedback und sagen Sie ihm, bis wann Sie den Sachverhalt geklärt haben werden. Nennen Sie einen festen Termin und halten Sie sich bitte unbedingt an diesen. Suchen Sie nach dauerhaften Lösungen, damit das Problem nicht erneut auftritt.

Wenn Mitarbeiter beschuldigt werden, sollten Sie im ersten Gespräch neutral bleiben. Geben Sie dem Kunden ein Feedback erst, nachdem Sie mit dem Mitarbeiter gesprochen haben.

in Anlehnung an: Starting Up, Mär/Apr/Mai 10, S. 39

Ideen sind heute wichtiger denn je, denn die Wirtschaft und der Markt verlangen nach immer neuen Innovationen. Doch gerade große Unternehmen sind häufig in starren Strukturen gefangen, sodass neue Ideen schnell im Keim erstickt werden.

Das erkannte schon vor langer Zeit der weltweit bekannte Thomas Edison, der unter anderem die Glühbirne, die Filmkamera sowie den Akku erfand. Er legte den Grundstein für das Unternehmen General Electric und war in dessen Vorstand. Allerdings bemerkte er schnell, dass neue Ideen nicht mehr erwünscht waren und man lediglich am Status quo festhielt. Deshalb flüchtete er zurück in die Selbstständigkeit, wo er mehr als 1.000 Ideen umsetzen konnte.

6 Schritte zu Ideenreichtum

Dabei folgte Edison stets demselben Weg, den er auch anderen beibrachte: Diese sechs Schritte zur erfolgreichen Ideenfindung können auch Ihnen helfen:

Chancen erkennen

Zunächst einmal gilt es, alle Chancen zu erkennen, die sich in irgendeiner Hinsicht bieten. Insbesondere Chancen, die andere nicht sehen, führen oft zu erfolgreichen Ideen.

Denkweise verändern

Betrachten Sie Chancen oder Probleme immer von mehreren Seiten. Gehen Sie gedankliche Umwege, um so die Blickwinkel immer wieder anders zu setzen. So erkennen Sie das Potenzial Ihrer Idee.

Nutzen Sie Inspirationen

Der Alltag hält jede Menge Inspirationen bereit. Nutzen Sie bestehende Dinge, um sich darüber klar zu werden, welche künftigen Probleme daraus entstehen können und entwickeln Sie im Zusammenhang damit Ideen.

Ideenfindung

Für die Phase der Ideenfindung nutzte Thomas Edison stets die Technik des „kaleidoskopischen Denkens". Hiermit können die eigentlichen Ideen entstehen.

Auswahl und Weiterentwicklung

Aus all Ihren Ideen wählen Sie die besten aus und entwickeln sie weiter. Dabei werden Sie, wenn Sie wie Edison vorgehen, oft Hunderte von Ansätzen erarbeiten, bevor Sie mit dem Lösungsweg wirklich zufrieden sind.

Maximieren Sie die Chancen

Im sechsten Schritt müssen Sie das gesamte System entwickeln. Verwenden Sie Werbemaßnahmen, die zur Idee passen. Nur eine gut verkaufte Idee lässt sich auch gut an den Mann bringen.

Ideen finden leicht gemacht

Sie sehen also, wenn Sie sich an diesen Fahrplan halten, können Sie selbst viele Ideen sammeln und ausarbeiten. Allerdings benötigen Sie viel Geduld und Fingerspitzengefühl, vor allem aber Herzblut, das Sie in die Ideenentwicklung einbringen.

Als Unternehmer wollen Sie natürlich Kunden akquirieren und seit Jahr und Tag sind Messen hierfür entscheidend. Doch wenn Sie mit Ihrer Teilnahme an einer Messe erfolgreich sein wollen, müssen Sie sich auch für die richtige Messe entscheiden. Die Vielzahl der stattfindenden Ausstellungen und Messen macht diese Entscheidung nicht gerade leicht. Wir geben Ihnen deshalb einige wichtige Anhaltspunkte, wie Sie die für Sie passende Messe finden können.

Information ist alles

Damit Sie mit Ihrem Messestand erfolgreich sind, sollten Sie so viel wie möglich über die betreffenden Messen in Erfahrung bringen. Wie wäre es beispielsweise, wenn Sie die Messe einmal selbst als Besucher aufsuchen? So können Sie sich ein Bild davon machen, welche Besucher hier erscheinen und wie lange sie an den einzelnen Ständen verweilen. Alternativ bzw. ergänzend zu den eigenen Eindrücken erfahren Sie auch bei den Messerveranstaltern wichtige Zahlen, Daten und Fakten. Achten Sie dabei vor allem auf folgende Punkte:

  • Nationale, internationale oder regionale Messe - hier entscheidet Ihr Vertriebskonzept
  • Besucher der Messe: Man unterscheidet zwischen reinen Branchenmessen, bei denen B2B-Kontakte im Vordergrund stehen und Messen, auf denen auch Endverbraucher zu finden sind. Die Besucher sollten mit Ihrer Zielgruppe übereinstimmen.
  • Ausrichtung der Messe: Handelt es sich um eine Branchenmesse, sind meist nur Ihre Mitbewerber vertreten. Sinnvoll kann auch eine Messe sein, die ergänzende Branchen mit vorstellt. Hier können Sie neben Kunden auch Kooperationen finden.

Kosten für die Messe nicht außer Acht lassen

Jede Messeausstellung ist mit Kosten verbunden und das in einem nicht unerheblichen Maß. Deshalb sollten Sie sich bereits im Vorfeld informieren, mit welchen Kosten Sie für einen Messestand rechnen müssen. Achten Sie dabei auf die Größe des Messestandes und kalkulieren Sie, ob sich die Investition bei den gegebenen Besucherstrukturen für Sie rechnen kann.

Quellen: http://www.lexstart.de

http://www.maximpuls.de

Gründungswettbewerbe gibt es in fast allen Ländern und so ist es auch kein Wunder, dass viele Gründer daran teilnehmen. Es geht allerdings nicht nur um den ersten Platz und das häufig damit verbundene Preisgeld, sondern ebenso um die vielen Chancen auf Kontakte zu Kunden, Geldgebern und Co. Ebenfalls werden viele Coaching-Angebote bei den Gründungswettbewerben gewährt. Die wichtigsten Wettbewerbe wollen wir Ihnen hier vorstellen:

start2grow-Gründungswettbewerb Dortmund

Bei diesem Wettbewerb (www.start2grow.de) können alle Gründer aus Dortmund teilnehmen, deren Gründung maximal sechs Monate zurückliegt oder noch bevorsteht. Die besonderen Vorteile:

umfassendes Coaching-Angebot
Trainingsabende zur Erstellung des Business-Plans
Abgabefrist: 20.09.2010
Preisgeld für den Sieger: 15.000 Euro
Preisgeld für die Plätze zwei bis zehn: insgesamt 18.000 Euro

Lausitzer Existenzgründerwettbewerb

Der Lausitzer Existenzgründerwettbewerb (www.lausitzer-gruenderwettbewerb.de) wird von der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. mit 31 Mitgliedsunternehmen angeboten. Ziel ist es, tragfähige Geschäftsideen in die Region zu holen. Die besonderen Vorteile:

Abgabefrist: 31.08.2010
Gründung liegt maximal vier Jahre zurück
Entwicklung eines tragfähigen Geschäftskonzepts
Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro für die drei besten Ideen

ruhr@venture 2010

Bei diesem Wettbewerb geht es vor allem um Gründer von der Hochschule. Initiator ist die Ruhr-Universität Bochum. Der Wettbewerb wird im Internet unter www.hochschulgruenderverbund-ruhr.de vorgestellt. Die besonderen Vorteile:

Expertenteam unterstützt bei Geschäftsideen-Entwicklung
Preisgeld für den ersten Platz: 10.000 Euro
Preisgeld für die Plätze zwei und drei: insgesamt 7.500 Euro
Abgabefrist: 31.08.2010

ugb-Gründerpreis Leipzig

In Leipzig gibt es den ugb-Gründerpreis (www.ugb-leipzig.de/ugb-gruenderpreis). Die besonderen Vorteile bei diesem Wettbewerb:

Aufbauseminare zu Steuern, Finanzierung und Marketing
für die ersten drei Plätze gibt es insgesamt 7.000 Euro und Coaching-Leistungen
Abgabefrist: 31.12.2010

Open Source Business Award

Unter www.osbf.de gibt es Infos zu diesem Wettbewerb, der Gewerbetreibenden und Gründern, aber auch Privatpersonen offensteht. Alles dreht sich um Open Source. Die besonderen Vorteile:

Preisgelder in Höhe von 75.000 Euro
Abgabefrist: 31.07.2010
Bewertung der Ideen hinsichtlich Funktionalität und Umsetzbarkeit durch Experten

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 58-59

Der Unternehmerkredit der KfW ist eines der Finanzierungsinstrumente, die Sie sich als Gründer keinesfalls entgehen lassen sollten. Denn mit diesem Darlehen wird es problemlos möglich, auch größere Summen, die Sie für den Anschub Ihres Unternehmens benötigen, zu erhalten. Insgesamt bis zu zehn Millionen Euro können Sie über KfW Unternehmerkredit erhalten. Die besonderen Vorteile und worauf Sie beim Unternehmerkredit der KfW achten sollten, wollen wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

Die Vorteile beim Unternehmerkredit im Überblick

Zu den besonderen Vorteilen beim Unternehmerkredit der KfW zählen vor allem

  • die 100-prozentige Finanzierung,
  • die Laufzeiten von bis zu 20 Jahren,
  • die in einigen Fällen mögliche Haftungsfreistellung in Höhe von 50 Prozent,
  • die Möglichkeit, Zinsen bis zu zehn Jahren fest zu vereinbaren, in selteneren Fällen sogar bis zu 20 Jahren,
  • die Anlaufzeit, die bis zu drei Jahren tilgungsfrei vereinbart werden kann und
  • die gratis Tilgung auch außerhalb des vereinbarten Tilgungsplanes.

Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmer und Gründer, um ihren Betrieb voranzubringen. Gefördert werden Investitionen in Grundstücke und Gebäude, in Baumaßnahmen, Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenstände. Ebenfalls kann über den KfW Unternehmerkredit ein Ersatzteil-, Waren- oder Materiallager aufgebaut werden.

Beantragung des Unternehmerkredits der KfW

Für die Gewährung des Unternehmerkredits der KfW sind bankübliche Sicherheiten zu hinterlegen. Das kann die Sicherungsübereignung des angeschafften Gutes sein, aber auch eine Bürgschaft, die etwa von einer Bürgschaftsbank stammt.

Die Anträge für den Unternehmerkredit der KfW werden bei der Hausbank gestellt. Mit dieser werden auch die Konditionen abgesprochen und ausgehandelt. Ebenfalls werden hier die zu stellenden Sicherheiten vereinbart.

Überprüfung der Geschäftsidee

Obwohl der Unternehmerkredit der KfW sehr hoch ausfallen kann und für diesen lange Laufzeiten sowie günstige Konditionen vereinbart werden können, liegt die Tücke doch im Detail: Denn selbstverständlich sollen diese Gelder auch nur den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, deren Geschäftsideen Aussicht auf Erfolg haben.

Bereiten Sie sich deshalb besonders gründlich auf die Überprüfung Ihrer Geschäftsidee vor, zeigen Sie mögliche Risiken auf, aber auch, wie Sie diesen begegnen wollen. Ebenfalls sollten Sie daran denken, dass Sie einen soliden Finanzierungsplan aufstellen. Hierzu gehört ebenfalls eine realistische Umsatzplanung, die weder zu gering ausfallen darf, noch eine Überschätzung der Marktsituation darstellen sollte.

Legen Sie ebenfalls klar offen, wofür Sie den Unternehmerkredit der KfW benötigen und welche Ziele Sie mit der Investition erreichen wollen. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass Sie die realistischen Chancen und Risiken kennzeichnen und wie Sie darauf reagieren wollen.

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 56-57

Der Fachkräftemangel ist seit Jahr und Tag ein nicht zu unterschätzendes Problem in der deutschen Wirtschaft. Er zeigt sich in vielfältiger Weise und kann im Grunde genommen nicht mehr übersehen werden. Da bleibt als beste Alternative, sich die Fachkräfte selbst heranzuziehen. Doch allzu einfach ist auch dies nicht, denn die richtigen Auszubildenden zu finden, gestaltet sich in diesen Tagen immer schwieriger.

Probleme beim Finden der Azubis

Die Probleme liegen nicht nur darin, dass derzeit aufgrund der Wirtschaftskrise weniger Ausbildungsstellen angeboten werden, sondern auch in den künftigen Azubis selbst. In den Medien wurde schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht, obwohl der Sachverhalt hier dramatischer dargestellt wurde, als er tatsächlich ist. Gut 20 Prozent der potenziellen Azubis haben keine ausreichende Ausbildungsreife.

Es bestehen Schwächen in sozialer Kompetenz, aber auch in Bezug auf grundlegende Fertigkeiten, wie Mathematik, Rechtschreibung oder Lesen. Daher beklagen sich viele Unternehmen, dass sie keine geeigneten Azubis mehr finden können. Tatsache ist, dass die Ansprüche der Unternehmen gestiegen sind und einige Auszubildende tatsächlich nur eine geringe Ausbildungsreife mitbringen. Allerdings gibt es Mittel und Wege, dem entgegenzuwirken.

Ausbildungsreife erlangen

Um die Ausbildungsreife zu erlangen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die bekannteste Variante ist wohl das berufsvorbereitende Jahr. Hier lernen die Jugendlichen das tägliche Aufstehen, das pünktliche Erscheinen am jeweiligen Einsatzort und die Übernahme von Verantwortung. Doch auch Schwächen in grundlegenden Fähigkeiten, wie dem Lesen und Rechnen, werden aktiv angegangen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine duale Ausbildung in einer etwas anderen Variante zu wählen. Hierbei sind die Azubis im ersten Lehrjahr in der Berufsschule, erst ab dem zweiten Ausbildungsjahr steigen sie in den Betrieb ein. Für die Unternehmen ergibt das einen großen Vorteil: Einerseits sind die Azubis in ihren Kenntnissen schon deutlich weiter und können flexibler eingesetzt werden. Andererseits müssen sie die Berufsschule deutlich seltener besuchen, als es im ersten Jahr der Fall gewesen wäre.

Zusammenarbeit mit Schulen und Unis

Ebenfalls sinnvoll kann es sein, wenn Unternehmen mit Schulen oder Unis zusammenarbeiten. Viele Unternehmen sind bereits in einem Netzwerk Wirtschaft – Schule. Sie helfen den Schülern bei der Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch oder bieten Praktika an. Durch eine solche Zusammenarbeit lernen die Unternehmen die Azubis von morgen bereits heute kennen. Eine zielgerichtete Entscheidung für den künftigen Auszubildenden für das eigene Unternehmen ist damit kein Problem mehr.

Auch an den Unis kann man einige wertvolle Kontakte knüpfen, insbesondere die Master- und Bachelor-Studiengänge sind heute gefragt und viele Unternehmen lassen ihre Azubis auch in diese Richtung gehen.

Motivation der Azubis

Ebenfalls sollten Unternehmen auf eine möglichst hohe Motivation der Auszubildenden setzen. Denn je besser das Arbeitsklima ist, umso wohler fühlen sich die Lehrlinge. Sie werden auch dieses Arbeitsklima lobend bei Gleichaltrigen erwähnen, sodass künftige Lehrlinge über Mundpropaganda gefunden werden können.

Ebenso wichtig ist das Lob der eigenen Azubis im Web, wo sich künftige Azubis über das Unternehmen informieren. Sie suchen allerdings nicht bei den Eltern nach Rat, sondern im eigenen Freundeskreis und bei anderen Personen, die in ihrem Alter sind. Je besser der Ruf des Unternehmens, desto besser sind auch die Lehrlinge qualifiziert, die sich bewerben.

in Anlehnung an: Pro Firma, Mai 2010, S. 24-31
 

Die E-Mail ist heute das wichtigste Kommunikationsmittel im allgemeinen Geschäftsverkehr. Dabei werden aber viele Unternehmen den Ansprüchen an professionelle E-Mail-Kommunikation nicht gerecht. Denn oftmals werden E-Mails schlicht zu spät beantwortet oder es werden automatisch generierte Antworten verschickt. Das zumindest hat eine Studie des ECC Handel gezeigt.

Dort heißt es, dass bei 75 Prozent der E-Mail-Anfragen an Unternehmen eine Antwort am selben oder am nächsten Tag erfolgt. Ein Viertel der Mails wird allerdings mit automatisch generierten Antworten beantwortet und bei jeder achten E-Mail erfolgt nach der automatischen Antwort keine weitere Reaktion mehr. Insgesamt ergab sich daraus das Bild, dass jede fünfte Mail unzureichend beantwortet wird. Dabei können aber gerade kleine und mittelständische Unternehmen durch professionelles E-Mail-Management jede Menge Wettbewerbsvorteile erhalten. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Mit wenig Aufwand eine bleibende Wirkung erzielen

Als Grundregel gilt, dass eine E-Mail für die Kundenbindung und die Kundenzufriedenheit sorgen kann. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Absender persönlich angesprochen wird. Außerdem sollte die E-Mail mindestens genauso sorgfältig formuliert werden wie ein Geschäftsbrief oder ein Telefax. Nur dann merkt der Kunde, dass man sich um ihn bemüht, und wird zufrieden reagieren.

Generell sollten Sie sich vor Augen halten: Haben Sie nur wenige persönliche Kontakte zu Ihren Kunden, ist es umso wichtiger, die E-Mail-Kommunikation professionell und persönlich zu gestalten.

Antworten Sie schnell

Besonders wichtig: E-Mails sind ein schnelles Kommunikationsmittel. Sie erlauben den Austausch binnen weniger Sekunden. Viele Unternehmen antworten laut der ECC Studie aber erst nach fünf Tagen und später. Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen. Bestimmen Sie deshalb von Vornherein, wer welche Anfragen bearbeitet.

Verwenden Sie ein Kontaktformular auf der Webseite, stellen Sie verschiedene Kategorien zur Verfügung, die der Kunde auswählen kann. So wird die E-Mail gleich an den richtigen Mitarbeiter weitergeleitet. Weitere Mittel, um für eine professionelle E-Mail-Kommunikation zu sorgen, sind:

  • eine höfliche und freundliche Ansprache der Kunden
  • Schulungen der Mitarbeiter
  • interne Arbeitsanweisungen und Checklisten für die Beantwortung von E-Mails
  • Kundenservice und Kundenorientierung – achten Sie auf eine entsprechende Ausrichtung der Motivation Ihrer Mitarbeiter.

E-Mails gestalten

E-Mails können Sie natürlich nach Herzenslust gestalten. Verzichten Sie aber auf bunte Bilder und Co. Das wirkt unprofessionell. Verwenden Sie stattdessen lieber Ihr Firmenlogo, so erkennen die Kunden sofort, von wem die E-Mail stammt. Vergessen Sie auf gar keinen Fall das Impressum. Ihr Firmenname, Rechtsform, Anschrift, Geschäftsführer und Aufsichtsrat sowie Registernummer sind Pflicht. Vergessen Sie die Angaben, drohen Abmahnungen von der Konkurrenz und Ihre Kunden werden Sie für unseriös halten. Das Impressum können Sie als automatische Signatur jeder Mail anhängen.

in Anlehnung an: IKK Profil, Januar 2010, S. 10

 

Jede neue Version birgt immer wieder Neuigkeiten, an die sich so manche User erst sehr spät gewöhnen. An manche Sachen möchte man sich auch nicht wirklich gewöhnen. Gerade bei der Umstellung von Word 2003 auf Word 2007 sind einige dieser Neuerungen bei vielen Usern nicht auf positive Reaktionen gestoßen.

Leichteres Word 2007?

Laut Aussagen von Microsoft soll die neue Benutzeroberfläche von Word 2007 produktiver und effizienter sein, doch die meisten Nutzer empfinden diese Oberfläche als komplizierter und weniger übersichtlich. Die altbekannten Menüs und Symbolleisten werden durch die Multifunktionsleiste ersetzt. Hier fängt dann die Sucherei an. Wo man früher genau wusste, unter welchem Reiter sich was befindet, muss man hier suchen, um die alten Befehle zu finden.

Die Registerkarten sind zwar nach bestimmten Szenarios oder Objekten geordnet, doch manchmal stellt man sich die Frage, wer diese geordnet hat und was genau er sich dabei gedacht hat. Dadurch, dass die Multifunktionsleiste wesentlich mehr Inhalte beherbergen kann, erscheint das für einige User als undurchsichtiger Dschungel. Word 2007 sollte einfacher und leichter im Umgang sein, doch leider empfinden dies scheinbar nur die Macher.

Was ist neu bei 2007?

Word 2007 enthält eine Menge neuer Formatvorlagen, Tabellen- und Listenformate, die das Umwandeln einer Textdatei in einen eleganten Brief erleichtern soll. Auch die Echtzeitumwandlung ist eine positive Neuerung, die von vielen gerne angenommen wird. Eine wichtige Aufgabe übernimmt der Dokumenteninspektor, der dafür sorgt, das Metadateien, Kommentare und Überarbeitungen komplett entfernt werden und für andere nicht mehr nachvollziehbar sind.

Probleme beim Umstellen auf Word 2007

Viele haben das Problem, dass sich die Word Dokumente, die man in Word 2003 erstellt hat, sich in Word 2007 nicht mehr öffnen lassen, obwohl Microsoft von vorneherein diesen Fehler ausgeschlossen hat. Dies kann, aber muss nicht zwangsläufig, mit der Änderung der Dateiendung zusammenhängen. In Word 2003 wurde alles in .doc gespeichert, während in 2007 die Endung nun .docx heißt. Dies dürfte jedoch nicht zu einem solchen Fehler führen. Leider war dies aber doch bei vielen Usern der Fall, die dann Word 2007 nie wirklich eine Chance gegeben haben. Hinzu kommt dann noch, dass für viele die neue Einteilung nicht nachvollziehbar ist und sie viel zu lange mit dem Suchen nach den alten Feldbefehlen, die in der 2007er Version teilweise auch noch umbenannt worden sind, beschäftigt sind.

Bei vielen kam die Kritik auf, dass Word 2007 eigentlich nicht mehr kann, sondern nur „anders verpackt" worden ist. Dies rechtfertigt bei vielen Usern nicht die komplette Umbenennung in eine andere Version. Einige sind auch einfach nur enttäuscht, dass die neue Version kaum positive Veränderungen brachte.
 

Wieder einmal sollen die gesetzlich Versicherten geschröpft werden. Laut Beschluss der Bundesregierung steigt der Einheitsbeitrag der Krankenkassen von 14,9 auf 15,5 Prozent. Eine Beitragserhöhung ist immer der einfachste Weg. Warum sollen die Kassen auch sparsam mit den Geldern der Versicherten umgehen? Wenn das Geld knapp wird, kann ja der Beitragssatz angehoben werden. 

Beitragssätze GKV

Die Bundesregierung weiß bereits heute, das sich bis 2014 wieder ein ähnlich großes Loch in den Kassen der Krankenkassen auftut. Aber das ist dann nach der nächsten Wahl und der jetzigen Regierung nicht mehr anzulasten. 

Begrenzung des Zusatzbeitrages ist hinfällig

Die Kassen haben sich sogar noch eine zweite Möglichkeit ausgedacht, um die Versicherten um ihr sauer verdientes Geld zu bringen. Die Begrenzung des Zusatzbeitrags auf ein Prozent des Bruttogehaltes wird abgeschafft. Zukünftig kann jede Krankenkasse selbst die Höhe des Zusatzbeitrags entscheiden. Noch sagt die Bundesregierung, dass alles über durchschnittlich zwei Prozent über die Steuern bzw. den Sozialausgleich finanziert wird. Wir dürfen gespannt sein, wie lange dieses Versprechen hält – bei den momentan heißen Temperaturen ist der Vergleich mit Butter in der Sonne naheliegend.

Versprochener Bürokratieabbau wandelt sich ins Gegenteil

Gesundheitssystem Deutschland Die Kassen sollten durch Bürokratieabbau Gelder einsparen. Von einem Abbau kann aber keinesfalls die Rede sein. Im Gegenteil, mit der Eintreibung der geforderten Zusatzbeiträge, ist neuer bürokratischer Aufwand hinzugekommen. Die Versicherten müssen die Beträge selbst überweisen. Das heißt, es werden Zahlungsaufforderungen verschickt, die Zahlungen müssen gebucht, und säumige Versicherte angemahnt werden. Das dafür benötigte Personal verbessert wenigstens die Arbeitslosenstatistik, kostet aber wieder das Geld der Versicherten.

Beitragssätze sollen auf neuem Niveau bleiben

Die Bundesregierung verkündet vollmundig, dass die Beitragssätze auf dem neuen Niveau „eingefroren“ werden sollen. So übernimmt der Arbeitgeber 7,3 und der Arbeitnehmer 8,2 Prozent des neuen Beitrags. Was von solchen Aussagen zu halten ist, haben die Versicherten in der Vergangenheit schon öfter zu spüren bekommen.

Erhöhungen und zusätzlichen Zahlungen

Im Jahr 1995 kam für die Versicherten die Pflegeversicherung mit rund 2% hinzu. Ab 2002 müssen alle Versicherten einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent für Zahnersatz und den Arbeitgeberanteil am Krankengeld aufbringen. Seid 2004 müssen bei jedem Gang zum Arzt zusätzlich 10,- Euro pro Quartal gezahlt werden. Ab 2009 dürfen die Kassen bei zu geringen Einnahmen Zusatzbeiträge von Ihren Versicherten erheben. Die  erhöhten Zuzahlungen für Medikamente und Hilfsmittel wollen wir hier nur kurz erwähnen.

Ständig wird von den Versicherten mehr Geld gefordert. Das die Kassen selbst sparen, die Prunkbauten kleiner werden oder die Vorstände auf ein paar Prozent ihres Salärs verzichten - das scheint außerhalb der Vorstellung zu liegen.

Vorschläge, wo im Gesundheitssystem gespart werden kann, gibt es zu hauf. Nur werden diese Vorschläge nie umgesetzt, weil immer Interessenverbände und Lobbyisten dem entgegenstehen.

Beim meinen Streifzügen durch die Heimat bin ich an einem Schaufenster stehengeblieben und habe mich gefragt, ob das vom Inhaber des Landes wirklich ernst gemeint ist. Sollen so Kunden zum Kaufen animiert werden? 

Schaufensterwerbung professionell

Selbst wenn da 100% Rabatt stehen würden, so denke ich, merkt das nicht mal ein Kunde, denn so etwas schrecklich unprofessionelles liest sich bestimmt niemand freiwillig durch.

Handgeschrieben, auf weißem Untergrund, mit verschiedenen Farben werden die Rabattprozente dazwischen gekritzelt. Ein Schaufenster hat sicher was besseres als so etwas verdient. Auch der Kunde sollte mit anderer Schaufensterwerbung begrüßt oder empfangen werden. Der Chef oder die verantwortlichen Mitarbeiter müssten unbedingt ´ne Schulung in Richtung Marketing, Schaufensterwerbung oder Schaufensterdekoration besuchen.

Schaufensterdekoration mit Ideen und Beispielen

Aber es gibt auch bessere Werbeflächen in diesem Schaufenster, oder?

schaufensterdekoration beispiele

Sicher erkennen Sie das obige Werbeplakat in folgendem Schaufenster wieder. Darum hat man kreativerweise weitere Versuche gestartet, die Sicht in den Laden, auf die eigentlichen Produkte zu verhindern, warum? Ist der Laden so hässlich oder sind die Waren so unansehnlich?

Man schreibt dort "We love summer" bitte, dann lebt das auch, lebt den Sommer in eurem Schaufenster und nicht die Unordnung, das Durcheinander und den handgeschriebenen Brief an die Oma aus dem Ferienlager oder seid ihr Plakatierer? Ihr wollt Sommermode verkaufen, dann zeigt den Kunden, das ihr auch kreativ seid, den Sommer gebucht habt, die Farben des Sommers für euch gepachtet habt.

Ich hoffe ich konnte mit diesem Beispiel zeigen, wie man als Unternehmer nicht handeln sollte, denn wenn so, dann lieber gar nicht. Was nicht heißen soll, dass es die Mitarbeiter freiwillig gemacht haben, könnte ja auch ein Befehl von der Führungsebene von ganz oben sein. Dort sitzen sicher Leute, die in der Schule Kunsterziehung und Kreativaufgaben ungern gemacht haben, lieber Zahlenkolonnen zusammenaddiert. Und genau diese Menschen sitzen heute als Marketingmanager in Firmen. Wie auch immer Gründer und Unternehmer, macht sowas nicht, lasst das Schaufenster lieber gänzlich frei von Plakaten, bevor so was in den Aushang, den Glasschrank, das Schaufenster oder die Vitrine kommt.

Die Globalisierung ist mittlerweile selbst beim kleinen Mann angekommen, längst werden Autos aus fernen Ländern gekauft und auch die Kleidung wird nur selten noch in Deutschland produziert. Gerade Existenzgründer können von der Internationalisierung ebenfalls profitieren, da der Markt in Deutschland recht schnell gesättigt ist und für Wachstum neue Märkte erschlossen werden müssen.

Wie geht man richtig vor?

Ein richtiges oder falsches Vorgehen gibt es grundsätzlich nicht. Theoretisch heißt es zwar, es sei sinnvoll, konzentrische Kreise beim Wachstum in internationale Ebenen zu nutzen, doch kommt es hier immer auf den Einzelfall an. Sicher ist es einfach, zunächst in den Nachbarländern zu agieren, wo dieselbe Sprache gesprochen wird und auch die kulturellen Gepflogenheiten ähnlich denen in Deutschland sind. Doch auch eine Expansion in weiter entfernte Länder kann mitunter sinnvoll sein.

Wichtig ist es, sich über die Gegebenheiten im Land zu erkundigen, vor allem die Umsatzsteuer oder die notwendigen Größen eines Produktes sind landesspezifisch unterschiedlich.

Wie erobert man ausländische Märkte?

Für das Auslandsgeschäft gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Darunter finden sich

  • reine Warenlieferungen ins Ausland
  • Kauf von Teilen aus dem Ausland, oft für die eigene Fertigung
  • Warenlieferungen ins Ausland in Verbindung mit Serviceleistungen
  • Dienstleistungen direkt im Ausland
  • Lohnarbeit im Ausland
  • Kooperationen mit ausländischen Vertragspartnern bezüglich Fertigung oder Vertrieb
  • Gründung von Joint Ventures für Produktion oder Vertrieb im Ausland
  • Niederlassungen im Ausland für Produktion und/oder Vertrieb

Wo gibt es Hilfe?

Für die Internationalisierung eines Unternehmens gibt es natürlich auch Hilfe von verschiedenen Stellen:

  • IHKs bieten gratis Informationen und günstige Beratungen sowie Coachings. Eine finanzielle Förderung von Auslandsprogrammen ist ebenfalls möglich.
  • Deutsche Auslandshandelskammern sind in mehr als 80 Ländern vertreten. Sie können Marktstudien zur Verfügung stellen oder Handelspartner vermitteln.
  • Unter www.gtai.de findet sich der Auftritt der Germany Trade and Invest. Hier erhalten Gründer ausführliche Fakten, Marktstudien und Zahlen aus mehr als 120 Ländern.
  • Banken beraten bei der Außenhandelsfinanzierung.
  • Steuerberater und Rechtsanwälte sorgen für den richtigen Durchblick bei der Umsatzsteuer oder der internationalen Vertragsgestaltung.
  • Unter www.ixpos.de gibt es viele nützliche Praxistipps und
  • Ländervereine informieren Unternehmen über aktuelle Entwicklungen in bestimmten Ländern. Die Infos werden jedoch für Nichtmitglieder kostenpflichtig.
  • Der Verein AUMA (www.auma.de) gibt viele wichtige Tipps rund um internationale Messen und kann entsprechende Fördermöglichkeiten darstellen.

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 50-53

Als Alternative zum Bankkredit bieten sich private Darlehen geradezu ideal an. Dabei ist zu beachten, dass auch hier einige Stolpersteine warten. In aller Regel werden private Darlehen im Familien- und Freundeskreis in Anspruch genommen, aber auch Kunden können Sie ansprechen. Es gilt aber immer, dass Sie einige wichtige Punkte beachten, bevor Sie ein solches privates Darlehen in Anspruch nehmen.

Schriftliche Verträge nicht zwingend, aber sinnvoll

Gerade im Familien- und Freundeskreis vertraut man sich häufig blindlings. Auf schriftliche Vertragsfixierungen wird oftmals verzichtet. Die schriftliche Form für den Darlehensvertrag ist auch vom Gesetzgeber nicht zwingend vorgeschrieben, wenn dieser zwischen zwei Privatpersonen abgeschlossen wird, was regelmäßig dann der Fall ist, wenn der Gründer sein Geschäft noch nicht eröffnet hat.

Dennoch empfiehlt es sich, die wichtigsten Vertragsbestandteile schriftlich zu fixieren. Hierzu zählen insbesondere die Höhe des Darlehens, die Höhe der Verzinsung, die Rückzahlungsmodalitäten und der Tag der Auszahlung.

Steuerrechtliche Aspekte beachten

Auch bei privaten Darlehen werden in der Regel Zinsen vereinbart. Wichtig ist, dass diese Einkünfte Kapitalvermögen darstellen und dementsprechend in der Steuererklärung vermerkt werden müssen. Kommt es hingegen zu einer Schenkung innerhalb der Familie, so sollten Erbschafts- und Schenkungssteuer beachtet werden, die hierbei anfallen. Zwar gibt es Freigrenzen, doch sind die gesetzlichen Regelungen sehr kompliziert und umfangreich, sodass es sinnvoll ist, einen Steuerberater hinzuzuziehen.

Beteiligungen an Unternehmen

Neben dem privaten Darlehen kann auch eine Beteiligung am Unternehmen eine sinnvolle Alternative zu den Bankdarlehen darstellen. Hierbei sollten jedoch die Geldgeber umfassend über die Geschäftsidee informiert werden, um sich ein Bild machen zu können, ob die Idee wirtschaftlich tragfähig ist. Ebenso wichtig ist es zu entscheiden, ob die Beteiligung als stille Beteiligung erfolgt oder ob der Geldgeber an den Entscheidungen im Unternehmen beteiligt wird.

Beteiligungen können zudem oft als Eigenkapital in das Unternehmen eingebracht werden, ebenso wie vor der Gründung abgeschlossene Darlehen. In beiden Fällen steigt somit die Eigenkapitalquote an, sodass es Banken oft leichter möglich ist, zusätzlich einen Kredit zu gewähren.

Vorteile bei privaten Krediten und Beteiligungen

Private Darlehen und Beteiligungen aus dem näheren Umfeld des Gründers bieten zudem einige Vorteile. Sollte es einmal zu einem finanziellen Engpass kommen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die privaten Kreditgeber eine großzügige Lösung für den Darlehensnehmer vereinbaren. Eine Stundung der Raten oder eine Senkung selbiger sind keine Seltenheit.

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 44-47

Untersuchungen der KfW haben es ans Licht gebracht: Unternehmen erzielen in der Regel bereits ab dem Jahr zwei nach der Gründung Gewinne. Während im ersten Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis vorliegt, sollten im zweiten Jahr mindestens 4,5 Prozent Gewinn erwirtschaftet werden, nach vier Jahren sollten es bereits 8,7 Prozent sein. Damit liegen Unternehmen und Gründer im Durchschnitt, was schon einmal wichtig ist. Gewinne lassen sich jedoch nur mit entsprechenden Ideen umsetzen und mit Produkten, die auf dem Markt ankommen.

Erst einmal testen und Kapital aufbauen

Fast jeder Gründer verschätzt sich übrigens bei der Kostensituation, die er im Businessplan aufstellt. Deshalb gilt es, sich realistische Ziele zu setzen. Hier eignen sich besonders Vergleiche mit ähnlichen Unternehmen. Im Internet-Bereich wurden im Jahr 2009 60 Prozent aller Unternehmen als Klone gegründet. Sie waren also reine Nachahmungstäter. Der Vorteil, dass Branchenkennzahlen der Konkurrenten genutzt werden können, ist hierbei nicht zu unterschätzen.

Ebenfalls bietet es sich an, zunächst einmal testweise am Markt zu agieren. Dienstleister beispielsweise können meist vom ersten Tag an verdienen, da sie reinen Personaleinsatz anbieten. Wer Produkte vertreiben will, muss dagegen erst einmal einen Kundenstamm aufbauen und die Produkte entwickeln. Hierbei kann es sinnvoll sein, zunächst Beta-Versionen auf den Markt zu bringen und zu testen, inwieweit diese schon den Anforderungen der Kunden entsprechen bzw. sie anhand der weiteren Kundenwünsche entsprechend weiterzuentwickeln.

Kapitaleinsatz richtig nutzen

Ebenfalls kann letztere Maßnahme dazu führen, dass schnell klar wird, dass das vorhandene Kapital nicht ausreicht, um die Produktentwicklung zügig voranzutreiben. In diesen Fällen hat es sich bewährt, zunächst einmal Serviceleistungen anzubieten. Durch deren Bezahlung kann das notwendige Kapital erwirtschaftet und aufgebaut werden, um die Produktentwicklung voranzutreiben.

Außerdem sollten Fixkosten so gering wie möglich gehalten werden. Es gilt, Puffer einzuplanen, die für unvorhergesehene Ausgaben verwendet werden können. Zudem ist es notwendig, dass Personal nur begrenzt eingesetzt wird oder aber dass Alternativen zu den üblichen Entlohnungssystemen geschaffen werden. Feste Gehaltsanteile könnten zum Beispiel durch Beteiligungen oder Anteilsscheine ersetzt werden. Bürogemeinschaften bergen ein hohes Einsparpotenzial, ebenso wie der Kauf gebrauchter Büroausstattung.

Umsätze steigern

Um die Gewinnmargen von 4,5 Prozent im zweiten Jahr bereits erreichen zu können, müssen die Umsätze auch entsprechend hoch sein. Im ersten Jahr kann von 50.000 Euro Umsatz bei Gründungen mit einer Vollzeitstelle ausgegangen werden. Es gilt nun für den Gründer selbst, diese Umsätze deutlich zu erhöhen, um Verbesserungen der Produkte und Leistungen sowie den Aufbau qualifizierten Personals zu ermöglichen. Diese Verbesserungsstrategien können in der Werbung, in einem verbesserten Service und vielem mehr liegen.

Nur wenn gezielte Planung vorliegt, mit der später auch weitere Investitionen genutzt werden können, wird es möglich, die Unternehmen zum Erfolg zu führen und das ab einem frühestmöglichen Zeitpunkt.

in Anlehnung an: Starting Up, Juni/Juli/Aug 10, S. 40-42

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

Die ersten Tipps, wie Sie erfolgreiches E-Mail-Marketing betreiben, haben Sie bereits in den vorhergehenden Teilen unserer kleinen Serie zum Thema erhalten. Aber auch die Kontrollmöglichkeiten und Antworten sind wichtig, um wirklich erfolgreich zu sein. In diesem Teil der Serie soll es genau darum gehen.

Kontrollieren Sie den Erfolg

Natürlich können Sie auch bei Werbe-E-Mails die Erfolge messen. Dabei müssen Sie sich längst nicht mehr nur auf die Antwort-Rate verlassen, sondern können den Erfolg auch daran messen, ob bzw. wie oft Ihre E-Mail aufgerufen wurde. Dieser Zählvorgang kann heute bereits in zahlreiche E-Mails eingebunden werden. Oftmals werden diese ohnehin ähnlich einer Webseite aufgebaut, so dass Sie anhand eines entsprechenden Counters erfahren, wie viele Leser sich gerade Ihre Werbe-E-Mail angesehen haben. Dadurch erhalten Sie wichtige Rückschlüsse auf die Qualität der E-Mail und können Fehler beim nächsten Mal vermeiden.

Antworten Sie schnell

Eine Werbe-E-Mail enthält oft die Aufforderung, sich bei Fragen und ähnlichem ebenfalls per E-Mail zurückzumelden. Sorgen Sie dafür, dass die E-Mails mehrfach täglich abgerufen und möglichst zeitnah beantwortet werden. Gerade bei E-Mails, die Zeiteinsparungen versprechen, ist die zeitnahe Antwort von größter Bedeutung.

Merken Sie sich als Faustregel: Optimalerweise antworten Sie binnen 24 Stunden. Brauchen Sie 48 Stunden, erhalten Sie lediglich die Schulnote ausreichend. Und bei noch längeren Zeiten bis zur Antwort, verschenken Sie oftmals wertvolle Neukundenkontakte.

Nutzen Sie Newsletter im E-Mail-Marketing

Setzen Sie beim E-Mail-Marketing auch auf Newsletter. Der Vorteil: Die Kunden sind bereits an Ihrem Produkt oder Ihren Leistungen interessiert, deshalb haben sie den Newsletter bestellt. Achten Sie jedoch darauf, nicht nur Werbeangebote als Newsletter zu versenden, sondern wertvolle Informationen. Geben Sie Ihren Kunden ebenso die Chance, sich jederzeit mit möglichst nur einem Klick vom Newsletter abzumelden.

Bedenken Sie: Newsletter-Werbung bringt mehr Erfolge, als Werbe-Banner, und das bei geringeren Kosten. Allerdings gilt dies nur, wenn Sie mit dem Newsletter wertvolle Inhalte für Ihre Kunden zusammenstellen.

Quelle: e-facts Nr. 6, Februar 2006

Viele Existenzgründer stellen sich die Frage, wo und wie erfahre ich von öffentlichen Aufträgen und Ausschreibungen? Um an öffentliche Aufträge zu kommen ist für Unternehmer einiges an Recherchearbeit zu leisten, da die öffentlichen Verwaltungen ihre Ausschreibungen in der Regel in der regionalen Tageszeitung bekannt geben.

Die Plattform workXL hat den Informationsbedarf erkannt und sich als Informationsdienstleister auf die Beschaffung und Aufbereitung der Aufträge spezialisiert. Wir konnten die Leiterin für Vertrieb & Marketing der Firma workXL AG, Frau Alia Giersch, für ein Interview gewinnen. Die workXL AG wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt zur Zeit 40 Mitarbeiter in Berlin.

Herr Montag

Welche Produkte/Dienstleistung bietet Ihr Unternehmen und wie unterscheidet sich Ihr Angebot von dem der Konkurrenz?

Frau Giersch

Die workXL AG schafft Orientierung und Transparenz in unübersichtlichen Märkten. Seit dem Jahr 2000 sammeln und bereiten wir Informationen aus dem öffentlichen und privat/gewerblichen Beschaffungswesen auf. Von unserer Kompetenz und unseren Dienstleistungen profitieren Auftraggeber und Auftragnehmer aller Branchen und Größen gleichermaßen, durch:
•    Recherche von Auftrags- bzw. Beschaffungsinformationen
•    Optimierung von Beschaffungsvorgängen
•    Erschließung zusätzlicher Geschäftsfelder
•    Gewinnung neuer Kunden
Als führender Informationsdienstleister im Bereich öffentlicher und privat/gewerblicher Auftragsinformationen sind wir bestrebt, unser Angebot fortlaufend zu verbessern und auszubauen. Mit den Produkten Deutscher Auftragsdienst (DTAD) und European Tender Information System (ETIS) bieten wir unseren Kunden ein unübertroffenes Informationsangebot an.

Wir erreichen dies durch umfangreiche, europaweite Recherchen, den Einsatz innovativer Technologien, ausführliche Anreicherung unserer Daten und höchste Qualitätsstandards. Über eine Vielzahl von workXL betriebener Plattformen bieten wir unseren Kunden optimal aufbereitete Geschäftsinformationen.
Im Gegensatz zu unserer Konkurrenz bieten wir mit dem DTAD eine Plattform für Unternehmen, die sich aus einer Hand sowohl über öffentliche als auch über privat/gewerbliche Aufträge informieren lassen möchten.
Ausschreibungsportale von Bund, Ländern und Kommunen stellen für uns keine Konkurrenz dar, da sie nur das veröffentlichen, was sie aus ihrem Gebiet zur Verfügung gestellt bekommen. Und das ist häufig noch nicht mal die Hälfte der veröffentlichten Ausschreibungen.

Herr Montag

Stellen Sie den Nutzen Ihres Produkts/ Dienstleistung für unsere Leser heraus. Warum sollte gerade Ihr Produkt/Dienstleistung gekauft werden?

Frau Giersch

Für uns ist der langfristige Vorteil unserer Kunden durch die Gewinnung öffentlicher und gewerblicher Aufträge die Grundlage für unseren Erfolg. Wir bieten unseren Abonnenten die umfassendste Datenbank staatlicher Ausschreibungen und recherchierter Bauvorhaben, die einen enormen Markt eröffnet.
Alleine öffentliche Auftraggeber fragen in Deutschland jedes Jahr Waren und Dienstleistungen für etwa 400 Milliarden Euro nach. In der Europäischen Union sind es sogar um die 1.800 Milliarden. Bei dieser unüberschaubaren Menge ist es wichtig, von einem Anbieter mit nahezu 100% Abdeckung aller öffentlichen Bekanntmachungen beliefert zu werden. Das können staatliche Stellen nicht bieten.

Außerdem ist es gerade für junge Unternehmen auf dem öffentlichen Markt wichtig, einen persönlichen Ansprechpartner bei aufkommenden Fragen zu haben. Mit der kostenlosen 0800-Hotline bietet die workXL seinen Kunden einen unübertroffenen Service. Somit ist unser Service ein perfektes Akquiseinstrument für Unternehmen aller Branchen.

Herr Montag

Nennen Sie unseren Lesern jeweils 3 Risiken und 3 Chancen Ihrer Branche.

Frau Giersch

Eine große Chance bietet der Markt an sich. Branchenübergreifend können große und mittelständische Unternehmen mit relevanten Informationen bedient werden. Der kleine Handwerksbetrieb profitiert ebenso von unserer Vertriebsunterstützung wie die europaweit tätige Aktiengesellschaft.

Weitere Umsatzchancen für unsere Kunden ergeben sich aus der umfangreichen Nachbetreuung. Ob ein Kunde über uns Verdingungsunterlagen anfordern lassen möchte, unseren Premium-Dienst für eine Nachselektion der Ergebnisse wünscht oder Archivergebnisse für Marktübersichten erhalten möchte - unserer Betreuung sind kaum Grenzen gesetzt.

Im öffentlichen Sektor ergeben sich natürlich auch Risiken bei der Recherche. Über 30.000 vergebende Stellen bedienen sich unterschiedlichster Medien und Verfahren. Man kann teilweise von einem echten Ausschreibungschaos sprechen. Dadurch können nicht alle Informationen sauber recherchiert und weitergereicht werden.

Zudem sind wir abhängig von der staatlichen Wirtschaftslage. Zu Zeiten des Konjunkturpakets boomt die Menge der Ausschreibungen, beim Verhängen von  Haushaltssperren hingegen können entsprechend weniger Informationen weiterreicht werden. Allerdings ist gerade in schwierigen Wirtschaftslagen die  Information über Auftragsmöglichkeiten für den Vertrieb unabdingbar.

Herr Montag

Welche 3 Tipps kann Ihr Unternehmen Existenzgründern mit auf den Weg geben?

Frau Giersch

Neben dem richtigen Konzept, dem Quentchen Glück und natürlich sportlicher Ausdauer sind für Existenzgründer relevante Netzwerke und vor allem das Team ausschlaggebend. Oft müssen kreative Lösungen gefunden werden, die auch mal bestehende Konzepte umwerfen und komplett neue Wege einschlagen. Da muss man sich gegenseitig stützen und gemeinsam Entscheidungen treffen können.

Herr Montag

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen oder Ihre Branche in 5 Jahren?

Frau Giersch

In den nächsten fünf Jahren werden in unserem Markt nur Unternehmen bestehen können, die dazu in der Lage sind, neue Recherchetechniken zur Bereitstellung der grundlegenden Auftragsinformationen zu benutzen, um ihre Ressourcen dann konsequent auf die Weiterqualifizierung dieser Auftragsinformationen zu werthaltigen und vertriebsentlastenden Informationen für ihre Kunden zu konzentrieren. Eine Entwicklung, die bei der workXL AG bereits seit längerem begonnen hat.

Ergänzende Informationsdienste wie Auftraggeberprofile und Investitionspläne werden an Bedeutung gewinnen. Prozessoutsourcing und technische Prozessunterstützung für den Vertrieb der Bieterunternehmen und vergebende private wie öffentliche Stellen werden im Produktportfolio der workXL AG an Bedeutung gewinnen. Die zunehmende Professionalisierung des Einkaufs auch von mittelständischen Unternehmen wird die Informationsbasis von Lead-Unternehmen wie der workXL AG dabei ständig wachsen lassen. Unternehmen, die diese Entwicklung mitzugestalten in der Lage sind, werden durch steigenden Umsatz und steigende Profitabilität belohnt werden.

Wir danken Frau Giersch für das informative Interview.

Fazit

Existenzgründer und gestandene Unternehmer können durch die Nutzung der Informationsplattformen der workXL AG passende Aufträge finden und generieren. Die so ersparte, aufwändige Eigenrecherche rechtfertigt die monatlich zu zahlenden Gebühren.

Seit dem 01.01.2010 gibt es höhere Fördermittel für die Weiterbildung. Waren es bisher nur 154 Euro jährlich, die Sie in Anspruch nehmen konnten, sind es jetzt sogar schon bis zu 500 Euro der Kosten. Die Fördermittel stehen jedem Arbeitnehmer oder Selbstständigen zu, der innerhalb bestimmter Verdienstgrenzen liegt. Diese sind für 2010 auf 25.600 Euro für Einzelpersonen bzw. 51.200 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare festgelegt worden. Wie hoch Ihr Einkommen ist, können Sie aus den Einkommenssteuerbescheiden der vergangenen Jahre ablesen.

Die Fördermittel beantragen

Wollen Sie die Fördermittel beantragen, so sollten Sie zunächst die kostenlose Hotline unter 0800 – 26 23 000 anrufen. Dort erfahren Sie, welche Weiterbildungsberatungsstelle in Ihrer Nähe zuständig ist und können mit dieser einen Termin vereinbaren. Zum Termin benötigen Sie neben Ihrem Ausweis auch einen Einkommensnachweis. Haben Sie bereits die Entscheidung getroffen, welche Weiterbildung Sie wünschen, geben Sie dies beim Termin bekannt. Andernfalls lassen Sie sich beraten, welche Weiterbildung in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist.

Am Ende des Gesprächs erhalten Sie einen Gutschein, der die förderfähigen Weiterbildungsmaßnahmen auflistet. Mit diesem Gutschein können Sie sich bei Ihrem Weiterbildungsträger anmelden und erhalten einen 50-prozentigen Rabatt auf die Kosten. Der maximale Rabatt liegt dann bei 500 Euro.

in Anlehnung an: Der Steuerzahler Mai 2010, S. 137
 

Gerade Gründer benötigen in der Anlaufphase ihres Unternehmens viele Neukunden. Doch bei der Gewinnung der Neukunden treten immer wieder typische Fehler auf, die Sie in jedem Fall vermeiden sollten. Wir zeigen Ihnen, um welche Fehler es geht und wie Sie diese am besten vermeiden.

Erste Schritte in der Gründungsphase

Gerade die Einführung neuer Produkte und Marken am Markt kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Viele Jungunternehmer unterschätzen den Zeitaufwand und kalkulieren mit deutlich kürzeren Anlaufphasen. Dann fehlt langfristig das notwendige Kapital, um diese Durststrecken zu überleben.

Ebenfalls gründen viele Menschen mit besonderem technischen und fachlichen Know-How. Sie spezialisieren sich auf das Produkt oder die Dienstleistung selbst, vergessen dabei aber, sich um den aktiven Verkauf zu kümmern. Dadurch werden Neukunden gar nicht erst gefunden. Ebenfalls werden oft noch unfertige Produkte auf den Markt gebracht, die die Erwartungen der Kunden noch gar nicht erfüllen können. Dann ist es kaum möglich, Kunden zu gewinnen.

Probleme im Marketingkonzept

Das Marketingkonzept wird zwar im Businessplan verlangt und oftmals auch kurz angerissen, allerdings sind die hier vorgebrachten Lösungen häufig nicht ausgereift, so dass damit keine Kunden gewonnen werden können. Ebenso fehlt es bei Gründern häufig an dem nötigen Kapital für professionelles Marketing, wodurch ebenfalls wertvolle Kundenkontakte verloren gehen können.

Ebenso wird wertvolles Potenzial bei der Besetzung offener Stellen verschenkt. Während Gründer im Bereich der Produktion auf fachlich versierte, gut ausgebildete Mitarbeiter setzen, fehlt es im Bereich Verkauf und Marketing oft genau an diesen.

Die Kundengewinnung

Ein weiteres Problem: Neue Unternehmen konzentrieren sich oftmals auf regionale Kunden. Sie scheuen den Blick über den Tellerrand. Gerade in Nischen sollte aber auch überregional nach Kunden gesucht werden. Des Weiteren können gewonnene Kunden, die Aufträge auslösen, die Kapazitäten auslasten. Dadurch bleibt weniger Zeit für die Suche nach weiteren Kunden, wodurch es zu Auftragslöchern kommt, wenn die einmal erteilten Aufträge abgearbeitet sind.

Das Gegenteil ist aber genauso häufig anzutreffen: Gründer kümmern sich zu sehr um die Neukundengewinnung, so dass zu wenig Zeit bleibt, die bereits gewonnenen Kunden ausreichend zu pflegen. Dann können sie wieder verloren gehen.

Als zusätzlicher Stolperstein ist die Überlastung zu sehen. Durch Zeitmangel und eine große Belastung bei bestehenden Aufträgen, kommt es schnell zu Fehlern, die schlechtere Arbeitsergebnisse mit sich bringen. Dann können die mühevoll gefundenen Kunden wieder abwandern.

Quelle: GründerZeiten Nr. 37, August 2009

Um es kurz zu machen, das E-Book ist entstanden, um den Menschen zu helfen, die ständig behaupten, man könne mit Google nichts finden. Da ich täglich mehr als 8 Stunden mit der Suchmaschine verbringe, kann ich das nicht behaupten und noch weniger verstehen, wie man mit der wohl weltbesten Suchmaschine nichts finden kann. Daher mein Entschluss dieses E-Book zu schreiben. Hätte ich jedoch gewusst, dass es mehr als 70 Seiten werden, hätte ich wohl gar nicht erst begonnen. Aber nun ist es fertig und beschreibt nicht nur die Informationsfindung mit Google, sondern auch mit Preissuchmaschinen, Personensuchmaschinen uvm., aber sehen Sie selbst...

Das Inhaltsverzeichnis (Auszug)

Einleitende Hinweise zur Suche mit Google 5

Google´s hilfreiche Operatoren zur Suche nutzen 6

Webseiten speichern oder Bookmarken 9

Ratgeber-Communities 11

Ich will wissen wie etwas heißt oder bezeichnet wird? 12

Häufig genutzte Begriffe für nicht standardisierte Wörter oder Fachbegriffe 15

Eine früher besuchte Seite oder Internetadresse wiederfinden 19

Eine technische Anleitung finden oder ein Softwareproblem lösen 22

Versionskontrolle von Seiten 23

Google Shopergebnisse 29

Andere Preisvergleichsmaschinen 32

Wie findet man Testberichte zu bekannten Produkten? 37

Einzelne Onlineshops 43

Preise mittels amazon.de vergleichen 44

Nach Personennamen suchen 47

Problem: häufige Namen 47

Problem: Doppeldeutige Wörter 47

Haben Sie schon mal nach ihrem eigenen Namen gesucht? 48

Warum werden einige Seiten mit meinem Namen nicht angezeigt? 53

Personensuchmaschine 55

Songtexte, Sprüche oder Partylieder finden 57

Tipps zur richtigen Suche nach Versicherungen, Krediten und andere Finanzprodukten 70

Informationen zum E-Book: pdf, 71 Seiten, mehr als 50 erläuternde Bilder von Internetseiten (Screenshots)

E-Book kaufen

Sichern Sie sich bis zum 30.09.2010 das E-Book zum Vorzugspreis von 19,95 EUR (danach: 29,95 EUR). Die Bezahlung erfolgt sicher über paypal. Nach erfolgreicher Bestätigung des Zahlungseingangs wird das eBook an die hinterlegte paypal-Mail-Adresse versendet.


Ich wünsche Ihnen mit meinem E-Book viele erfolgreiche Sucherlebnisse bei Google & Co.
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

Wenn Sie eine Unternehmenskooperation anstreben, müssen Sie dafür natürlich auch den richtigen Partner finden. Welche Möglichkeiten sich Ihnen für Kooperationen bieten und wie Sie den Vertrag gestalten sollten, wissen Sie bereits aus den vorhergehenden Teilen dieser Serie. Nun soll es um die wichtigsten Punkte gehen, nach denen Sie einen passenden Kooperationspartner auswählen.

Die wichtigsten Kriterien für den Kooperationspartner

Nach den Angaben in einer Umfrage ergaben sich für einzelne Punkte besonders hohe Gewichtungen. So legen 65 Prozent der Unternehmen, die Kooperationen eingehen, großen Wert auf die fachliche Kompetenz ihres Kooperationspartners. Nur wenn diese gegeben ist, kann die Kooperation zum Erfolg geführt werden.

Immerhin noch für 60 Prozent ist die persönliche Chemie zwischen den Kooperationspartnern von Bedeutung. Man muss sich also nicht nur auf geschäftlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene miteinander verstehen, um erfolgreich miteinander arbeiten zu können. Für insgesamt 55 Prozent ist es bei der Wahl des Kooperationspartners von Bedeutung, dass dieser ergänzende Arbeitsbereiche zum eigenen Unternehmen abdeckt. Hier steht wiederum der Service-Gedanke im Vordergrund. Schließlich sollen bei Kooperationen mehr Leistungen aus einer Hand angeboten werden können.

Weitere Kriterien bei der Wahl des Kooperationspartners

Weiterhin ist es für 30 Prozent der Befragten entscheidend, dass sich der Kooperationspartner auch regional engagiert. Die regionale Bekanntheit wollen viele Unternehmen auch mit Hilfe von Kooperationen stärken. Die finanzielle Situation ist für ein Viertel der Unternehmen wichtig, denn eine Kooperation benötigt auch Kapitaleinlagen.

Die Betriebsgröße ist für 20 Prozent entscheidend und ein Zehntel der Befragten gibt an, dass gleiche Arbeitsgebiete wichtig sind, etwa um Auftragsspitzen gemeinsam bewältigen zu können. Die Unternehmensform dagegen spielt nur für fünf Prozent eine Rolle, ist also eher von untergeordneter Bedeutung. Auch organisatorische Fragen spielen keine Rolle beim Finden von Kooperationspartnern.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Die Überschrift sagt eigentlich bereits alles, was zu sagen ist. Doch noch ein paar Sätze zur Erläuterung. Mund zu Mund Propaganda war schon des öfteren Thema hier im Gründermagazin. Sowohl bei der Neukundengewinnung via Mundpropaganda, dem wirkungsvollen Einsatz der Mundpropaganda, wann ein Kunde positiv über ein Unternehmen spricht, als auch im Artikel zur Corporate Identity.

Ich habe jedoch immer öfter das Gefühl, das einige Unternehmer nicht wissen, was sie mit ihrem "blöden Gelaber" oder ihrem Erhabenen Getue dem Kunde gegenüber für Schaden im Unternehmen anrichten. Daher sollte jeder mal den folgenden Onlinerechner nutzen, um auszurechnen wie viele Leute wirklich von dem kleinen Missgeschick des Unternehmers erfahren. Eine blöde Antwort oder einmal Produkte nicht zurückgenommen, auf das Recht gepocht, denn Kulanz ist ja sehr oft ein Fremdwort in Deutschland, schon wissen es mehrere tausend Menschen. Am eigenen Leib hab ich es im Lidel Shop erfahren. Das es auch anders geht, zeigt der Tschibo Shop und der Shop von Amazon.

Mundpropaganda Onlinerechner

Die Rentabilitätsvorschau, oft auch als Ertragsvorschau bezeichnet, müssen Existenzgründer vor allem die Bundesagentur für Arbeit erstellen. Die Rentabilitätsvorschau muss bei der Beantragung des Gründungszuschusses vorliegen.

Der Gründer kann die Vorschau mit einem Programm, direkt auf einer Vorlage oder mit Hilfe eines Beraters erstellen.

Welche Daten werden in der Rentabilitätsvorschau erfasst?

Eine Rentabilitätsvorschau wird für den Zeitraum von drei Jahren erstellt. Der Gründer muss seine betrieblichen Einnahmen und Umsatzerlöse den Aufwendungen für das Unternehmen gegenüberstellen. Das so ermittelte Betriebsergebnis (Gewinn) soll ein stetiges Wachstum nachweisen.

Zahlen anpassen

Der Gründer hat sich im Vorfeld über die Höhe des möglichen Umsatzes informiert und damit einen gewissen monatlichen Umsatz prognostiziert. Rutscht das dadurch ermittelte Betriebsergebnis zu weit ins Minus, muss die Umsatzzahl korrigiert werden. Ohne Korrektur besteht die Möglichkeit, dass die Förderung nicht gewährt wird. Demzufolge kann der Gründer seine Umsätze so weit nach oben anpassen, dass das Betriebsergebnis vom negativen ins positive wechselt.

Kosten vermindern

Eine weitere Stellschraube sind die betrieblichen Kosten. Der geplante Aufwand für Werbung kann 500 oder 4000 Euro ausmachen. Gleiches gilt für die Kfz Kosten. Ein teurer Benziner schlägt sich mit anderen Zahlen in der Rentabilitätsvorschau nieder als ein kleiner Diesel. Gründer müssen die Kosten so weit reduzieren, dass bei einem machbaren Umsatz unterm Strich ein kleiner Gewinn übrigbleibt.

Übermäßig hoher Gewinn ist schädlich

Manch ein Gründer könnte jetzt auf den Gedanken kommen, den monatlichen Gewinn schön hoch anzusetzen. Das sieht für zukünftige Investoren, Banken und die Bundesagentur für Arbeit gut aus und der zukünftige Unternehmer ist auf der sicheren Seite.

Aus Sicht der Krankenkassenbeiträge ist dieser Gedanke falsch. Wird bspw. in der Rentabilitätsvorschau ein monatlicher Gewinn von 500,- Euro ausgewiesen, zahlt der Gründer mit Gründungszuschuss Beiträge auf die Bemessungsgrundlage für Existenzgründer (seit 1.07.2009 liegt die Bemessungsgrundlage bei 1.260,- Euro). Weist der Gründer hingegen einen Gewinn von 3.000,- Euro aus, muss er auf den vollen Gewinn Krankenkassenbeiträge zahlen. Die Krankenkasse nimmt den prognostizierten Gewinn aus der Rentabilitätsvorschau als Grundlage zur Berechnung.

Korrektur mit der Steuererklärung

Der Steuerbescheid des Gründungsjahres ist im nach hinein entscheidend für Ihre Einstufung bei der Krankenkasse. Hat der Gründer seine Einkünfte zu hoch geschätzt und daher zu hohe Krankenkassenbeiträge gezahlt, bekommt er die zu viel gezahlten Beiträge nicht erstattet. Umgekehrt müssen Existenzgründer jedoch nachzahlen, wenn Sie ihren Gewinn zu niedrig geschätzt haben. Die Krankenkasse bekommt die ihr zustehenden Beträge also in jedem Fall, Sie als Gründer haben bei einer Überzahlung das Nachsehen.

Was lernen wir daraus?

Gründer müssen in ihrer Rentabilitätsvorschau die Zahlen so anpassen, dass alle Ämter und Institutionen zufrieden gestellt sind. Für die Bundesagentur für Arbeit ist für die Gewährung des Gründungszuschusses ein wachsender Gewinn nötig. Der darf aber wegen der Krankenkassenbeiträge nicht zu üppig ausfallen. Mit den oben genannten Stellschrauben kann jeder Gründer seine Rentabilitätsvorschau entsprechend gestalten. Da alle Zahlen aus der Rentabilitätsvorschau eine Prognose sind, muss kein Existenzgründer im Nachhinein Repressalien fürchten.

Fazit

Alle Ämter und Behörden fordern vom Existenzgründer die Rentabilitätsvorschau. Ein Abgleich zwischen den Ämtern findet jedoch nach unserer Praxiserfahrung nicht statt,  zumindest nicht so lange der Gründer seine Unterlagen immer rechtzeitig bei der Krankenkasse abgibt. Sofern es hier zu Versäumnissen kommt, kann eine Krankenkasse schon mal beim zuständigenFinanzamt um Amtshilfe bitten, dann kommen selbstverständlich auch Zahlendifferenzen heraus. Amtshilfe ist aber wirklich nur die absolute Seltenheit im Notfall. Da muss der Gründer schon sehr faul und träge sein, was man ja von einem angehenden Existenzgründer nicht erwartet ;-)

Einfachste Lösung

Als Gründer sollten Sie drei verschiedene Rentabilitätsvorschauen erstellen. Die erste mit einem ganz geringen Gewinn für die Krankenkasse. Die zweite mit einer vorzeigbaren Gewinnsteigerung für die Bundesagentur für Arbeit und die dritte mit einem maximalen, realistischen Gewinn für Bankgespräche. Die "passenden" Zahlen finden Gründer selbstverständlich durch eine Umsatzanpassung nach oben. Falls die Umsatzanpassung nicht ausreicht, muss der Jungunternehmer seine Kosten in einem verträglichen Maß reduzieren.

Berater suchen

Existenzgründer sollten sich einen Berater suchen, der die Rentabilitätsvorschau für glaubhaft befindet und die Geschäftsidee mit seiner Stellungnahme befürwortet. Die Rentabilitätsvorschau und die fachkundigen Stellungnahme mit Stempel und einer Unterschrift des Beraters, räumen dem Gründer die meisten Hürden aus dem Weg.

Prognose ohne Gewähr

Da es sich bei der Rentabilitätsvorschau nur um eine Prognose handelt, kann niemand im Nachhinein für die Zahlen in die Verantwortung genommen werden. Verwenden Gründer ehrliche Zahlen und müssen dann durch eine überhöhte Gewinnprognose zu viel an die Krankenkasse zahlen oder erhalten auf Grund einer zu niedrigen Gewinnprognose keine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit, sind sie die Dummen.

Gerade Existenzgründer müssen oftmals mit Verlusten rechnen, weil sie einfach falsch kalkulieren. Die häufigsten Fehler, die bei der Gestaltung der eigenen Preise auftreten, wollen wir Ihnen an dieser Stelle aufzeigen.

Kosten und Kalkulation

Erarbeiten Sie stets eine umfassende Kalkulation für Ihre Preise. Diese erst macht es möglich, dass Sie Ihre Kosten erkennen und entsprechende Preise erarbeiten können. Nutzen Sie dabei genaue Kostenangaben und führen Sie keine Kalkulation nach dem Motto „über den Daumen gepeilt“ durch. Berücksichtigen Sie unbedingt den Faktor Zeit bei der Herstellung der Produkte oder Durchführung der Dienstleistungen. Insbesondere die Personalkosten sollten dabei nicht außen vor gelassen werden.

Bedenken Sie auch zusätzlich anfallende Kosten, die erst deutlich später fällig werden. Hierzu zählen Steuern und Rückzahlungen von Krediten. Auch sollten Sie Ihre Preise immer so gestalten, dass Sie evtl. zu vergebende Rabatte mit einberechnen oder einfach die möglichen Forderungsausfälle, die in jedem Unternehmen auftreten.

Überblicken Sie den Markt

Bedenken Sie: Nicht alleine Ihre anfallenden Kosten entscheiden über den Preis. Sie müssen ebenfalls herausfinden, welche Preise am Markt akzeptiert werden, um Ihre Produkte an den Mann zu bringen. Andernfalls werden Sie kaum Gelegenheit haben, längerfristig am Markt agieren zu können.

Setzen Sie sich realistische Ziele. Überhöhte Umsatz- und Gewinnerwartungen führen ebenso zu einer falschen Preiskalkulation, wie die Imitation von Preisen anderer Anbieter. Entwickeln Sie unbedingt eine eigene Preisstrategie und orientieren Sie sich nicht nur an Dritten.

Bedenken Sie außerdem: Wollen Sie hochpreisige Produkte verkaufen, müssen Sie glaubhafte Argumente finden, die den Preis rechtfertigen. Zusätzlich sollten Sie gerade aufgrund der Kundenbindung auf eine hohe Qualität Ihrer Produkte achten, auch wenn dies zu einem höheren Preis führt.

Quelle: GründerZeiten Nr. 28, Juni 2009, S. 4

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

Nachdem wir uns bereits mit allgemeinen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing, sowie die inhaltliche Gestaltung befasst haben, wollen wir Ihnen auch heute wieder einige wichtige Tipps rund um ein erfolgreiches E-Mail-Marketing mit auf den Weg geben. Achten Sie auf diese Tipps, können Sie mit Sicherheit bessere Erfolge erzielen, als bisher.

Aussagekräftiger Betreff

Beim E-Mail-Marketing kommt der Betreffzeile eine besondere Bedeutung zu. Sie ist das erste, was der Adressat von der E-Mail sieht. Und aufgrund der Vielzahl von Werbe-E-Mails, die ein Jeder heute erhält, wird oftmals schon anhand der Betreffzeile entschieden, ob die E-Mail gelesen wird oder eben nicht. Deshalb sollten Sie der Formulierung der Betreffzeile einer E-Mail besondere Aufmerksamkeit schenken. Sie sollte aussagekräftig sein, aber auch neugierig auf den Inhalt der E-Mail machen. Lassen Sie sich bei Bedarf von professionellen Marketing-Experten beraten.

E-Mails mit Anlagen

Nutzen Sie ebenfalls die Möglichkeit, Anlagen zu verschicken. E-Mails, die Anlagen enthalten, sollten jedoch einige Anforderungen erfüllen. Wollen Sie genauere Informationen in Anlagen offenbaren, wählen Sie immer ein gängiges Format, wie PDF oder JPG. Diese Formate kann jeder öffnen.

Bedenken Sie, dass Anhänge nicht zu groß sein dürfen. Vielfach werden E-Mails, die bestimmte Größen überschreiten, gar nicht erst angenommen, so dass die E-Mail beim Empfänger nicht ankommt. Außerdem sorgen zu große E-Mails für lange Ladezeiten beim Versenden und Empfangen der Mails. Dadurch steigen die Online-Gebühren. Versuchen Sie also, E-Mail-Anhänge möglichst klein zu halten.

Die Adressen richtig verwalten

Wollen Sie erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben, achten Sie außerdem auf eine effiziente Adress-Verwaltung. Führen Sie mehrere Adress-Listen, etwa in unterschiedlichen Abteilungen, kann es schnell passieren, dass einer Ihrer Kunden auch täglich Werbe-E-Mails von Ihnen erhält. Da er dann erfahrungsgemäß schnell zu viel von Ihrer Werbung erhält, können Sie auf diese Weise kein erfolgreiches E-Mail-Marketing betreiben.

Setzen Sie deshalb eher auf eine zentrale Datenbank mit allen Adressen und mit Angaben zu den bereits zugesendeten Werbe-E-Mails. Dadurch ersparen Sie sich viel Ärger mit unzufriedenen Kunden und verbessern zudem die Erfolgsquote.

Quelle: e-facts Nr. 6, Februar 2006

Wer im Job ständig unter Druck steht, ist oft der Meinung, er habe keine Chance, sich auf eine gesunde Ernährung zu besinnen. Doch dieser Denkfehler sollte tunlichst vermieden werden. Denn die falsche Ernährung, wie wir sie in den Betrieben noch allzu oft finden, ist nicht nur schädlich für die Gesundheit, indem sie den Bluthochdruck fördert, zu Verdauungsproblemen, Gicht und Diabetes führt. Nein, genauso schädlich ist sie für die Leistungsfähigkeit. Eine gesunde Ernährung hilft, die Fitness im Kopf zu steigern und damit die Konzentrationsfähigkeit. Zahllose Arbeitsunfälle könnten dadurch vermieden werden.

Die wichtigsten Grundregeln

Als wichtigste Grundregel für eine gesunde Ernährung im Job gilt zunächst einmal die richtige Planung. Überlegen Sie genau, wann Sie was essen möchten, wie viel Vorbereitung dafür nötig ist und wann Sie diese durchführen können. Ebenfalls sollten Sie rechtzeitig für Ihre Pausenmahlzeiten einkaufen.

Grundsätzlich sollten Sie außerdem nicht auf drei große, sondern auf fünf kleinere Mahlzeiten umsatteln. Für den Bürotag heißt das, Sie nehmen idealerweise vormittags und nachmittags je eine kleine Zwischenmahlzeit ein und zum Mittag eine Hauptmahlzeit. Dabei sollten Sie auf fettreiche Nahrungsmittel nach Möglichkeit verzichten. Sie sorgen nicht nur für mehr Speck auf den Hüften, sondern ebenso für einen Leistungsabfall. Sie machen müde und schlapp, was Sie ja gerade bei der Arbeit nicht sein wollen. Meiden Sie deshalb unbedingt

  • Currywurst
  • Hamburger
  • Pommes Frites
  • Wurst (Bspw. Thüringer Wurst)
  • panierten Fisch und
  • Pudding

Setzen Sie stattdessen lieber auf

  • Kartoffeln
  • Reis
  • Geflügel
  • Joghurt
  • Magerquark oder
  • fettreduzierten Käse.

Die richtige Zwischenmahlzeit

Für die Zwischenmahlzeiten sollten Sie ebenfalls auf den beliebten Kuchen verzichten. Er sättigt zwar, kann aber aufgrund der hohen Süße schnell zu Ermüdungserscheinungen führen. Setzen Sie stattdessen lieber auf Rohkost. Gurken, Tomaten, Karotten und Co. können Sie schon zuhause klein schneiden oder Sie bereiten einen Salat vor. Geben Sie das Dressing aber erst kurz vor dem Verzehr dazu. Gerade im Sommer ist so ein frischer Salat besonders lecker. Obst wie Äpfel, Birnen oder Weintrauben eignet sich ebenfalls als Zwischenmahlzeit.

Gleiches gilt für das altbekannte Pausenbrot. Es hat noch lange nicht ausgedient. Nutzen Sie aber am besten Vollkornbrot, das sättigt nämlich länger und versorgt Sie auch besser mit Nährstoffen.

Fertiggerichte sollten Sie dagegen meiden. Erkundigen Sie sich lieber, ob in der näheren Umgebung eine Kantine vorhanden ist, wo Sie sich gesund ernähren können. Noch dazu erhalten Sie einen kleinen Spaziergang und frische Luft macht bekanntlich den Kopf frei.

In Anlehnung an: IKK Profil, Januar 2010, S. 9

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

Sie wissen aus den vorhergehenden Teilen der kleinen Serie zu Unternehmenskooperationen bereits, wie und in welcher Form Sie mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten können. Damit die Kooperation aber auch erfolgreich wird, sollten Sie in einem Kooperationsvertrag einige Punkte regeln. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit und klären Sie insbesondere strittige Punkte im Vorfeld. Idealerweise ziehen Sie einen Berater hinzu und halten Sie den Kooperationsvertrag zur Sicherheit immer schriftlich fest. Die folgenden Punkte sollten Sie immer in einen solchen Vertrag aufnehmen:

Allgemeine Punkte für den Kooperationsvertrag

Zunächst einmal sollten Sie im Kooperationsvertrag allgemeine Punkte, wie Name, Anschrift und Vertreter der Kooperationspartner festhalten. Beschreiben Sie auch den Gegenstand der Kooperation, also welche Ziele Sie damit erreichen wollen.

Geben Sie unbedingt an, wer für welche Aufgaben innerhalb der Kooperation verantwortlich ist. Sollen Teilbereiche nach außen gegeben werden, legen Sie fest, wer diese Aufgaben übernimmt. Klären Sie ebenfalls, ob die Kooperationsaufträge bevorzugt behandelt werden sollen oder die Aufträge Ihres eigenen Unternehmens.

Achten Sie außerdem auf eine klare Definition des Auftretens der Kooperation nach außen. Tritt die Kooperation selbst oder einer der Kooperationspartner nach außen hin als Geschäftspartner der Kunden auf? Klären Sie ebenfalls, ob die Kooperation befristet sein soll und nehmen Sie ein entsprechendes Enddatum mit in den Vertrag auf.

Finanzielle Aspekte im Kooperationsvertrag

Wird eine Kapitalgesellschaft für die Kooperation gegründet, sind Einlagen gesetzlich vorgeschrieben, andernfalls können diese frei bestimmt werden. Die Höhe der Einlagen und wer diese bis wann zu zahlen hat, sollte im Kooperationsvertrag festgehalten werden. Ebenfalls sollten Angaben zur Geschäftsführung bzw. zum Ansprechpartner für Kunden gemacht werden.

Regeln Sie ebenfalls die Verteilung vereinnahmter Umsätze aus der Kooperation. Rechnet die Kooperation mit Kunden selbst ab, geben Sie einen Schlüssel zur Verteilung der Einnahmen an oder, dass jeder Kooperationspartner mit den Kunden selbst abrechnet. Für die Vermittlung von Aufträgen werden oft Provisionen gezahlt. Regeln Sie deren Höhe im Kooperationsvertrag. Ebenfalls sollten Sie Fragen zur Haftung im Kooperationsvertrag klären.

Weitere Punkte im Kooperationsvertrag

Weiterhin sollte ein Wettbewerbsverbot in den Vertrag aufgenommen werden, sowie Umstände, zu denen der Vertrag gekündigt werden kann. Außerdem sollte ein Berater bei Konflikten schriftlich benannt werden und die Salvatorische Klausel darf nicht fehlen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Oft genug waren die Minijobs in der Vergangenheit ein massiver Streitfall. Denn grundsätzlich sind nur pauschale Beträge zur Sozialversicherung seitens des Arbeitgebers abzuführen, da die Minijobs sozialversicherungsfrei sind. Das ändert sich aber, wenn das Arbeitsentgelt aus einem Minijob 400 Euro überschreitet. Dabei werden auch mehrere ausgeübte Minijobs sowie deren Arbeitsentgelte zusammengefasst. Für Arbeitgeber ergibt sich die Frage, wie sie agieren müssen, wenn die Mitarbeiter zusätzliche Minijobs annehmen, den Arbeitgeber aber nicht darüber unterrichten.

Bundessozialgericht fällte ein Urteil

Schließlich taten sich mehrere Kläger zusammen und zogen vors Bundessozialgericht. Es ging vor allem um die Frage, ob eine Versicherungspflicht ab dem Überschreiten des Betrages oder erst ab Erlass eines Bescheides entstehe. Das Bundessozialgericht entschied nun, dass nicht die Minijobzentrale, die die Arbeitgeber bisher bei Überschreiten der 400-Euro-Grenze unterrichtete, sondern die zuständige Krankenkasse einen Beitragsbescheid zu erlassen hat.

Weiterhin heißt es im Urteil, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, sich bei ihren Mitarbeitern nach weiteren Beschäftigungsverhältnissen zu erkundigen und zwar regelmäßig. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, entsteht die Beitragspflicht mit Überschreiten der 400-Euro-Grenze. Dies gilt für alle Fälle nach dem 01. Januar 2009. Für davor liegende Fälle beginnt die Beitragspflicht hingegen erst mit Erlass des Bescheids.

Fazit

Trotz aller wichtigen Punkte, die das Urteil regelt, bleiben einige Fragen offen:

  • Unklar bleibt, wie oft bei den Mitarbeitern nachgefragt werden muss, ob weitere Beschäftigungsverhältnisse ausgeübt werden.
  • Ebenfalls unklar ist die Frage danach, wann der Arbeitgeber schuldhaft seiner Pflicht zur Nachfrage nicht nachkommt.
  • Die Sozialversicherungsträger sehen ständige und schriftliche Fragen nach diesen Tatsachen vor, was darunter zu verstehen ist, lässt das Urteil offen.

In Anlehnung an: IKK Profil, Januar 2010, S. 4

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Im ersten Teil unserer kleinen Serie rund um erfolgreiches E-Mail-Marketing haben wir uns mit dem Finden passender Adressen befasst. Heute dagegen soll es um inhaltliche Faktoren gehen, die für mehr Erfolg beim E-Mail-Marketing stehen.

Sprache und Form der E-Mails

Geschäftspost ist und bleibt Geschäftspost – auch wenn sie auf elektronischem Wege versandt wird. Allerdings ist diese Botschaft bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen. Und so muss man noch einmal betonen, dass auch E-Mails in einer seriösen Sprache formuliert werden müssen. Ebenso wichtig ist die Form der E-Mails, sie sollten wie ein Brief aus Anrede, Text und Grußformel bestehen.

Wer diese Grundregeln nicht einhält, E-Mails eher salopp formuliert oder gar mit Rechtschreib-Fehlern verschickt, muss damit rechnen, dass das E-Mail-Marketing erfolglos bleiben wird.

Kurz und knapp gestalten

Wollen Sie mit einer E-Mail Werbung für Ihr Unternehmen oder ein bestimmtes Produkt machen, achten Sie darauf, dass Sie stets nur eine Information in die E-Mail packen. Gliedern Sie den Textinhalt übersichtlich, formulieren Sie kurz und knackig. Sprechen Sie den Empfänger immer persönlich an und nennen direkt im folgenden Satz den Grund für die E-Mail. Unnötige Angaben, die den Textinhalt nur aufblähen würden, lassen Sie lieber ganz weg. Haben die Adressaten Interesse, werden sie fehlende Angaben hinterfragen.

Schreiben Sie die E-Mail in einem lockeren Ton, wenn Sie junge Endverbraucher für ein Trendprodukt begeistern wollen, setzen Sie dagegen eher auf einen förmlichen Stil, wollen Sie öffentliche Auftraggeber ansprechen. Orientieren Sie sich bei den Formulierungen immer an der Zielgruppe.

Die Unterschrift

Der Absender einer E-Mail muss eindeutig erkennbar sein, um die Gefahr zu verringern, dass die E-Mail ungelesen im Papierkorb verschwindet. Eine Signatur muss in jedem Fall enthalten sein. Sie sollte neben dem Firmennamen auch die Anschrift, Kontaktmöglichkeiten und eine Internetadresse enthalten. Das schafft Vertrauen bei den Adressaten.

Sie können diese Signatur auch als Textbaustein anlegen, dann können Sie ebenfalls wichtige Daten, wie die Handelsregister-Nummer und ähnliches mit eintragen. Automatisch wird diese Signatur dann jeder neuen E-Mail angehängt.

Quelle: e-facts Nr. 6, Februar 2006

Gerichtlich titulierte Forderungen gibt es in Deutschland viele. Diese müssen bis dato von einem verbeamteten Gerichtsvollzieher eingetrieben werden. Das Problem dabei: Die Gerichtsvollzieher sind völlig überlastet, auf ihren Schreibtischen stapeln sich unzählige Fälle. Die Gläubiger müssen oft lange Zeit darauf warten, bis ihre Forderungen eingetrieben werden können.

Abhilfe soll nun ein neuer Gesetzentwurf schaffen, der am 12. Februar 2010 zur Vorlage beim Deutschen Bundestag eingereicht wurde. Genauer gesagt sind es zwei Gesetzentwürfe, da diese unter anderem das Grundgesetz berühren, welches dafür geändert werden müsste.

Ziele der Gesetzentwürfe

Ziel der Neuerungen soll es sein, dass Gerichtsvollzieher künftig nicht mehr zwingend den Beamtenstatus innehaben müssen. Vielmehr sollten auch Privatunternehmer diese Aufgaben übernehmen können, allerdings unter staatlicher Aufsicht. Dabei soll der Gläubiger aus mehreren privaten Gerichtsvollziehern, die miteinander im Wettbewerb stehen, auswählen können.

Durch diese Privatisierung von Gerichtsvollziehern würde es möglich werden, die Kosten für die Forderungseintreibung auf staatlicher Seite zu senken. Hier werden momentan noch hohe Subventionen geleistet. Außerdem soll die Bürokratie abgebaut werden und Gerichtsurteile bezüglich Forderungen sollen künftig schneller umgesetzt werden.

Entwürfe berühren zwei Gesetze

Zu zwei Gesetzentwürfen musste es kommen, weil zum einen das Gerichtsvollziehergesetz von den Änderungen betroffen wäre, zum anderen das Grundgesetz. Das Grundgesetz kann aber nicht mit einfacher, sondern nur mit 2/3-Mehrheit verändert werden. Obwohl die Entwürfe 2007 schon einmal eingereicht wurden, wurde bis heute noch nicht abschließend darüber entschieden.

Kritiker der Gesetzentwürfe fürchten um deren Umsetzbarkeit und die Unabhängigkeit bzw. Neutralität der Gerichtsvollzieher. Zudem würden die Kosten dadurch ansteigen, sodass kleinere Forderungen nicht mehr eingetrieben werden könnten.

In Anlehnung an: http://www.luebeckonline.com

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Im ersten Teil unserer kleinen Serie haben wir Ihnen gezeigt, in welchen Bereichen Sie Unternehmenskooperationen anstreben können. In diesem Teil soll es darum gehen, wie Sie Unternehmenskooperationen gestalten können.

Einzelne Aufträge gemeinsam erfüllen

Wenn ein Auftrag aufgrund eines Engpasses nicht vom Unternehmen selbst ausgeführt werden kann, kann dieser an ein ähnlich arbeitendes Unternehmen ausgelagert werden. Dieses wird den Auftrag ausführen, wird jedoch nicht Ansprechpartner für den Endkunden. Ein einzelner Auftrag, der erteilt wird, regelt alle Rechte und Pflichten der Vertragspartner.

Bei der Vermittlung von Aufträgen werden eigene Aufträge, die nicht bearbeitet werden können, sei es aus Kapazitätsgründen oder wegen fehlender Fertigungsmöglichkeiten, an dritte Unternehmen weiter gegeben. Sie zahlen dafür in der Regel eine Provision und werden direkter Vertragspartner des Kunden.

Bieter- und Interessengemeinschaften

Gerade bei öffentlichen Aufträgen tun sich oft mehrere Unternehmen zusammen, um ein Angebot abzugeben. Sie agieren damit als Bietergemeinschaften. Erhalten sie den Auftrag, werden sie zu einer Arbeitsgemeinschaft, die in der Regel als GbR, seltener als oHG auftritt.

Die Interessengemeinschaft hingegen verpflichtet sich zur Zusammenarbeit in einzelnen Teilbereichen. Das können der Einkauf, aber auch der Vertrieb und vieles mehr sein. Strategisch werden sinnvolle Maßnahmen in diesen Bereichen gemeinsam geplant und durchgeführt.

Langfristige Zusammenarbeit

Unternehmenskooperationen können ebenfalls in Form einer GbR auftreten, wenn sie ein gemeinsames Ziel verfolgen. Nach außen hin sollten sie dabei als eine Person auftreten. Aus dieser Zusammenarbeit heraus kann auch ein neues Unternehmen entstehen, meist ein Joint Venture. Dabei ist dieses Unternehmen rechtlich selbstständig und nicht mehr von den einstigen Kooperationspartnern abhängig.

Ebenso kann eine Genossenschaft aus Unternehmenskooperationen entstehen. Sie fördert die Zielerreichung ihrer Mitglieder, etwa durch Kauf gemeinschaftlich genutzter Maschinen auf gemeinsame Rechnung oder ähnliches. Wollen hingegen Angehörige freier Berufe zusammenarbeiten, kommt eine Partnerschaftsgesellschaft in Frage. Typisches Beispiel ist hier der Rechtsanwalt, der mit einem Wirtschaftsprüfer zusammenarbeitet.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Stimmen Sie für das Gruenderlexikon in der Blog-WM 2010 ab und helfen Sie uns. Worum geht´s? Ruhm und Ehre, Spaß am Bloggen in Verbindung mit der WM, also nichts Spektakuläres. Wo steht das Gruenderlexikon?

Mit einem Trick, finden Sie das Gruenderlexikon ganz schnell:

Drücken Sie auf Ihrer Tastatur Strg + F gleichzeitig, suchen Sie mit der so aktiviereten Suche nach gruenderlexikon (ohne Umlaut). Auf diese Weise kommen Sie ganz schnell zu meiner Abstimmung. Natürlich dann für´s Gruenderlexikon voten. Danke dafür.

Blog-WM 2010

Die Demographen werden in Deutschland nicht müde, die nachgebende Bevölkerungsentwicklung zu beklagen. Angesichts der Analysen und Prognosen der Bevölkerungswissenschaftler könnte man auf den Gedanken kommen, dass sich der Handel mit Produkten rund ums Baby in unseren Zeiten nicht mehr lohnen würde. Entgegen dieser Erwartung sieht die Realität im E-Commerce allerdings ganz anders aus. Immerhin werden alleine in Deutschland immer noch rund 1.800 kleine Erdenbürger täglich zur Welt gebracht und bei jährlich rund 650.000 Neugeborenen ist auch die Nachfrage nach Produkten für die Grundausstattung und die ersten paar Monate des Nachwuchses groß.

Hohe Nachfrage im Internet

Zeitknappheit und die eingeschränkte Beweglichkeit, vornehmlich in den letzten Wochen der Schwangerschaft, sorgen vor allem im Internet für eine starke Nachfrage in Bezug auf Babyartikel. Hier wandern sowohl Kleidungsstücke, Hygieneartikel, Windeln, Badewannen, Babythermometer, Einrichtungsgegenstände für das Kinderzimmer, Wickeltische, Wickelauflagen, Wiegen, Babymatratzen, Schlafsäcke, Flaschenwärmer, Sauger, Flaschen, Sterilisatoren als auch Kinderwagen, Kindersitze für das Auto oder Wickeltaschen und Rucksäcke über die virtuellen Ladentische. 

Erfolgreich verkaufen mit eigenem eBay-Shop

Alleine bei eBay, Deutschlands größtem Online-Auktionshaus, werden bereits 15 Unterkategorien benötigt, um die rund 500.000 Produkte der Kategorie Baby angemessen unterbringen zu können. Ein Blick auf die eBay-Verkaufsergebnisse der vergangenen 30 Tage zeigt deutlich, welche Trends den Markt rund um das Baby prägen. Mit rund 22 Verkäufen pro Stunde wird die Hitliste der erfolgreichsten Babyprodukte bei eBay vom Kinderwagen angeführt. Den entsprechend engagierten Händlern spült dieses Basic unter den Ausstattungsartikeln pro Monat alleine rund 1,2 Millionen Euro Umsatz in die Kassen. Aber auch die Verkaufszahlen für Auto-Kindersitze, Hochstühle, Laufgitter und Babyphone können sich durchaus sehen lassen. 

Sicherheit ist wichtigstes Verkaufsargument

Ein besonders wichtiges Kriterium für die Auswahl der passenden Produkte ist für verantwortliche junge Eltern die Sicherheit. Vor allem die Artikel, die unmittelbar mit dem Baby in Berührung kommen, müssen gesundheitlich vollkommen unbedenklich sein und dürfen keine Risiken mit sich bringen. Darüber hinaus zählt vor allem die Gestaltung. Bunt und fröhlich soll es in Deutschlands Kinderzimmern zugehen und Produkte, die diese Voraussetzungen erfüllen, verkaufen sich besonders gut. 

Produkt - Beschreibung muss der Zielgruppe entsprechen

Online-Händler, die ihre Umsätze ganz oder teilweise im Produktbereich Baby erzielen wollen, müssen mit Liebe und  Leidenschaft bei der Sache sein. Wer seine Angebote zu steril und sachlich präsentiert, hat es schwer damit, bei den stolzen und engagierten Eltern zu punkten. Wer das Herz der oft blutjungen Familien aber erst einmal erobert hat, der kann sich auf ein reges und lebendiges Stammkundenverhältnis freuen. Die Käufer im Bereich Baby bleiben ihren Lieblingsverkäufern gerne treu, lassen sich auf den Einkauf zusätzlich passender Produkte ein und kehren beim nächsten Nachwuchs gerne wieder zurück. 

Über Auktionsideen.de  

Unter der Leitung von Chefredakteur Mario Günther berichtet das Fachmagazin Auktionsideen seit sechs Jahren monatlich über den eBay-Handel und über erfolgreiche Geschäftsideen im Internet. Interviews mit Unternehmern, Praxistipps von Experten, Berichte über nützliche Software sowie aktuelle Studien und Berichterstattungen bilden den redaktionellen Bereich des Magazins und bieten eine umfassende Unterstützung für Existenzgründer und erfahrene Unternehmer. Die Internetseite von Auktionsideen.de enthält aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Online-Handel und berichtet über erfolgreiche Neugründungen. Ein wöchentlicher Newsletter kann kostenlos abonniert werden.  

Ansprechpartner:
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Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

E-Mail-Marketing gewinnt zunehmend an Bedeutung für Unternehmen jeder Größenordnung. Dabei gilt, dass nicht nur einige rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen, sondern ebenfalls weitere allgemeine und individuelle Punkte, um den Erfolg des E-Mail-Marketings zu gewährleisten. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Tipps für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing natürlich nicht vorenthalten.

Am besten eigene Adressen verwenden

Wollen Sie erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben, benötigen Sie natürlich erst einmal Adressmaterial, mit dem Sie arbeiten können. Hier haben Sie die Wahl zwischen selbst gesammelten Adressen und gekauften Adressen von so genannten Brokern. Entscheiden Sie sich für eigenes Adressmaterial, werden Sie vorrangig bereits bestehende Kunden ansprechen. Achten Sie darauf, alle Daten aktuell zu halten.

Wollen Sie Adressen kaufen, achten Sie darauf, ob es sich hierbei um „erlaubte“ Adressen handelt. Denn das unerlaubte Zusenden von E-Mails ist nicht gestattet. Bisher gibt es nur im B2B-Bereich Broker, die mit solchen erlaubten Adressen handeln, doch sind diese nach wie vor nur sehr rar gesät. Suchen Sie also möglichst genau.

Ansprechpartner sind entscheidend

Damit Ihre E-Mail in der täglichen Datenflut nicht einfach untergeht, sollten Sie vor dem Versand der Newsletter oder Mailings in jedem Fall den richtigen Ansprechpartner ausfindig machen. E-Mails, die Sie an allgemeine Adressen, wie die „Info@-Adressen“ senden, kommen meist gar nicht erst beim richtigen Ansprechpartner an. Fragen Sie lieber vorher im Unternehmen nach und lassen Sie sich die konkrete Adresse geben. So haben Sie mit Sicherheit mehr Erfolg. Personalisieren Sie die E-Mails zusätzlich, indem Sie den Ansprechpartner mit Namen ansprechen.

Achten Sie auch hier auf eine Erlaubnis seitens der Kunden. Neben dem Permission Marketing, bei dem der Adressat dem E-Mail-Versand zustimmt, können Sie auch das Empfehlungs-Marketing nutzen. Hier erhalten Sie die Adressen von Geschäftspartnern. Auch Verteilerlisten sind sinnvoll, da sich die Adressaten darin selbst ein- und austragen können, also an den E-Mails auch interessiert sind. So gehen Sie kein Risiko ein und die Erfolgschancen Ihres E-Mail-Marketings steigen deutlich.

Quelle: e-facts Nr. 6, Februar 2006

Private Bürgschaften sind oftmals notwendig, meist dann, wenn ein Darlehen aufgenommen werden soll, das mit den eigenen finanziellen Mitteln und Sachwerten jedoch nicht ausreichend besichert werden kann. Allerdings sind private Bürgschaften auch immer eine Belastungsprobe.

Freunde und Familie als Bürgen

Oft werden Freunde oder die Familie als Bürgen angegeben. Gerade sie sollten aber nur in seltenen Fällen eine Bürgschaft übernehmen. Denn zerbricht die Freundschaft, lässt sich die Bürgschaft nicht kündigen. Ebenfalls kann sie erst durch die Inanspruchnahme des Bürgen zerbrechen.

Bürgen sollten nur dann eine Bürgschaft eingehen, wenn sie diese aus den eigenen Mitteln problemlos bezahlen können. Andernfalls droht sogar eine Lohnpfändung. Die Bürgschaft selbst kann unbegrenzt sein und sogar für künftige Schulden eingegangen werden. Von solchen Bürgschaften sollten Sie die Finger lassen, denn sie sind unberechenbar.

Arten der Bürgschaften

Die Bürgschaft tritt in verschiedenen Arten auf. So gibt es eine Bürgschaft für einen unbesicherten Kreditanteil. In diesem Fall kommt der Bürge nur für den Teil des Darlehens auf, der durch den Darlehensnehmer nicht besichert werden kann.

Bei der Ausfallbürgschaft kann zwar der gesamte Kredit durch den Bürgen abgesichert werden, allerdings ist die Bank dazu verpflichtet, erst alle anderen Wege zu gehen, um evtl. ausbleibende Zahlungen des Darlehensnehmers einzutreiben, bevor sie an den Bürgen herantreten kann. Das hat für den Bürgen den Vorteil, dass er häufig nur noch für einen verbleibenden Restbetrag haften muss.

Ebenso ist es möglich, Teilbürgschaften zu nutzen. Dabei verbürgt sich jeder Bürge für einen Teilbetrag des Darlehens. Die Banken müssen dann zwar mehr Bürgen aufnehmen, doch lassen sich diese vom Kreditnehmer leichter finden. Zudem ist die finanzielle Belastung im Ernstfall für den Einzelnen geringer.

Kündigung der Bürgschaft

Eine Bürgschaft kann grundsätzlich nicht gekündigt werden. Selbst nach der Scheidung haftet der bürgende Ehepartner noch für die Schulden. Es besteht lediglich die Möglichkeit, die Bürgschaft für künftige Schulden zu kündigen. Dann muss der Bürge nur noch für die Schulden aufkommen, für die er einmal gebürgt hat. Sobald sie bezahlt sind, kann er nicht mehr belangt werden.

Quelle: GründerZeiten Nr. 27, April 2009, S. 8

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Unternehmenskooperationen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie sind insbesondere dahingehend sinnvoll, dass Kosten eingespart und von gemeinsamen Erfahrungen profitiert werden kann. Unternehmenskooperationen können dabei in verschiedenen Bereichen auftreten, welche das sind und wo die Vorteile liegen, bzw. was Sie für Unternehmenskooperationen beachten müssen, wollen wir Ihnen in dieser kleinen Serie zeigen.

Unternehmenskooperationen in Einkauf, Vertrieb und Service

Einkaufskooperationen sind schon seit längerem bekannt. Hierbei tun sich mehrere, meist mittelständische Unternehmen zusammen. Dadurch, dass sie größere Volumen abnehmen können, erhalten sie günstigere Preise von den Großhändlern und sichern so ihr Bestehen am Markt. Auch im Vertrieb werden häufig Kooperationen eingegangen, so dass ein Unternehmen in Süddeutschland die Produkte eines norddeutschen Unternehmens vertreibt und ähnliches.

Auch bei der Werbung spielen Unternehmenskooperationen eine große Rolle. Durch gemeinsame Messeauftritte oder Gemeinschaftswerbung, etwa für regionale Produkte, lassen sich die Kosten senken und mehr Kunden gewinnen. Bezüglich des Services sind meist viele Mitarbeiter und Fahrzeuge nötig. Durch Kooperationen können Service-Einsätze oft schneller durchgeführt werden, was wiederum das Unternehmen in der Gunst der Kunden steigen lässt.

Unternehmenskooperationen bei Fertigung, Komplettaufträgen und Informationsbeschaffung

Bei der Informationsbeschaffung lassen sich die Kosten für eine in Auftrag gegebene Marktstudie deutlich senken, wenn mehrere Unternehmen dafür kooperieren. Andernfalls könnten so spezifische Daten gar nicht beschafft werden.

Bei den Kunden wird es immer wichtiger, dass sie Service aus einer Hand erhalten. Gerade kleineren Unternehmen ist dies oft nicht möglich, da sie sehr spezialisiert sind. Durch Kooperationen können sie dennoch diesen Komplett-Service anbieten. Ebenfalls kann es sinnvoll sein, sich mit anderen Unternehmen spezielle Maschinen zu teilen. Die Kosten sinken und Aufträge können oft dennoch zeitnah abgewickelt werden.

Unternehmenskooperationen in der Verwaltung

Auch in der Verwaltung können durch Kooperationen einige Kosten eingespart werden. Ein gemeinsames Empfangsbüro oder eine gemeinsame Buchhaltungsabteilung hilft, Einsparungen zu erzielen. Gemeinsam können auch Lehrwerkstätten betrieben werden oder es kann Personal ausgetauscht werden, wenn Auftragsspitzen anstehen.

Ebenfalls kann es im Bereich der Forschung und Entwicklung zu Kooperationen kommen, die deutliche Kosteneinsparungen ermöglichen. Außerdem bieten sich Unternehmenskooperationen zum Informations- und Erfahrungsaustausch an, so dass andere Unternehmen von den eigenen Erfahrungen und umgekehrt profitieren können.

Quelle: GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

Es gibt immer Monate, die durch Geburtstage oder andere Feiertage zu vielen Besuchern führen. Manchmal hat man gar das Gefühl, die Besucher geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand. Der momentan hohen Besucherfrequenz und der Eigenart einiger unsere Gäste haben wir die folgende Geschäftsidee zu verdanken.

Getränke anbieten

Als guter Gastgeber fragt man seine Gäste nach dem Platznehmen, was möchtet ihr trinken. Eine von uns heißgeliebte Standardantwort ist dann oft „Nichts“. Auf wiederholte Nachfrage reagieren diese Gäste dann erst mit „Gar nichts“ und dann mit „Wirklich nichts“ oder „Überhaupt nichts“.

Eine Flasche „Nichts“

Damit war unsere neue Geschäftsidee geboren: Wenn wir jetzt eine Flasche mit dem Etikett „Nichts“ hätten und als Zugabe Flaschen auf denen „Gar nichts“ oder „Wirklich nichts“ vom Etikett prangt…;)

Geschäftsidee umsetzen

Etiketten kann sich der findige Unternehmer eigenhändig kreieren. Wer dabei nicht auf PhotoShop oder ähnliche Programme zurückgreifen will, findet im Netz die passende Firma.

Als besonders komfortabel bei der Erstellung von eigenen Labeln hat sich die Firma Beerstickr erwiesen. Aus sehr vielen Designvorlagen und für die verschiedensten Flaschentypen können Sie sich Ihre Wunschvorlage aussuchen und mit dem Text Ihrer Wahl beschriften. Die bedruckten Labels werden in der Regel innerhalb von einem Werktag verschickt. Die Etiketten sind auf einer Pappunterlage aufgelegt und eingeschweißt und damit auf dem Versandweg vor Knicken geschützt.

Ähnliche Geschäftsidee: Geschäftsidee mit Bieretiketten

Bundle zusammenstellen

Als Unternehmer bauen Sie sich ein gut bestücktes Sortiment an Labeln auf. Stellen Sie daraus für Ihre Kunden Bundle nach Themen sortiert zusammen. Neben den oben erwähnten „Nichts“ und „Gar nichts“ können Sie hier Ihrer Kreativität freien Raum lassen.

Testen bei Familienfeiern

Testen Sie den Erfolg der einzelnen Bundles bei Familienfeiern. Sie als Unternehmer bekommen eine direkte Rückmeldung. Das Sortiment kann in der Folge anpasst und verkauft werden. So generieren Sie die ersten Verkaufsaufträge. Die damit erzielten Erlöse sind in der Regel noch zu gering, um eine hauptberufliche Selbständigkeit zu begründen. Für eine Ausweitung des Geschäfts kommt bspw. ein Verkauf über das Internet in Betracht.

Online-Shop einrichten

Um mit dieser Geschäftsidee einen größeren Kundenkreis zu erreichen, bietet sich die Einrichtung eines eigenen Online-Shops oder eines Ebay-Shops an. Die Vorgehensweise, was beachtet werden muss und welche Hindernisse auf den Unternehmer zukommen ist in den folgenden Artikeln ausführlich beschrieben: Der eigene Onlineshop und Warenhandel über Auktionshäuser wie Ebay und Co.

Gewinnspanne erhöhen

Zur Erhöhung der Gewinnspanne sollte der Unternehmer spätestens jetzt nicht mehr allein auf Beerstickr zurückgreifen, sondern eigene Labels kreieren und drucken. Die passenden Etiketten können bspw. bei amazon bestellt werden. Der Aufbau einer hauptberuflichen Selbständigkeit kann als realistisch angesehen werden.

Zusammenfassung der Anbieterseiten

Beerstickr.com

amazon.de

Designvorschlag für die Partyflaschen

Etikett Flasche nichts Bieretiketten
Flaschenetiketten Flaschenlabels

 

Viel Spaß beim Verkaufen und Geld verdienen oder beim Feiern ;-)

Sicher kennt das Problem der Raubkopien und Plagiate jeder, der bereits eine wissenschaftliche Arbeit, Referat oder ein anderes gut recherchiertes und somit zeitaufwändiges Dokument verfasst hat. Faule oder unwissende Menschen, die sich mal eben bewusst oder unbewusst mit fremden Federn schmücken möchten, kopieren einfach veröffentlichte Texte, um sie als eigene Antwort in Foren oder auch auf der eigenen Webseiten zu veröffentlichen. Das verstößt selbstverständlich gegen das Urheberrechtsgesetz, doch das stört die Täter in der Regel nicht. Uns aber...

Warum sind wir so hinter den Plagiaten her?

Weil wir einfach nicht möchten, dass unsere Artikel und redaktionelle Beiträge von Fremden unter deren Namen veröffentlicht werden. Schließlich hat es sehr viel Arbeit gemacht, die Texte zu verfassen oder einiges an Geld gekostet, Fachbeiträge uä. schreiben zu lassen. Wenn jemand einen Text oder Artikel für andere Zwecke nutzen möchte, verlangt es einfach der Anstand, uns zumindest zu kontaktieren und zu fragen, ob unsere Texte verwendet werden dürfen. Sofern wir kein Geld für eine Kopie verlangen, ist es doch das Mindeste einen Link auf unserer Seite zu setzen, um so auf den Urheber hinzuweisen. Aber auch das ist einigen Leuten egal, so dass wir mit einem automatisierten System unsere Texte mit sämtlichen Seiten im Internet vergleichen, um so schnell auf Raubkopien unserer Artikel zu stoßen. Wenn die Täter nicht einsichtig sind, werden wir sogar den Schritt zum Rechtsanwalt nicht scheuen. Wir haben in der Tat schon die tollsten Dinge bei klärenden Anrufen erlebt, so dass es mittlerweile einfach nur noch nervt, sich mit derartigen Leuten und ihren Machenschaften auseinander zu setzen. Wer klaut wird bestraft, das war nicht nur im Mittelalter so.

Wir nutzen Plagaware...

Bei der regelmäßigen Suche im Internet nutzen wir einen genialen Service, den ich an dieser Stelle auch nennen möchte:

http://www.plagaware.de/

Plagiate dieser Website werden automatisiert erfasst und verfolgt.

Der Contentklau ist ein immer wichtigeres Thema, leider auch für uns. Zunehmend mehr andere Webseiten kopieren ohne Rücksicht unsere Inhalte und geben sie unter eigenem Namen auf ihren Webseiten als ihre Inhalte aus. Dass uns das stört, dürfte klar sein. Schließlich haben wir viel Zeit in die Erstellung unserer Texte gesteckt oder nicht unerhebliche finanzielle Mittel eingesetzt, um Fachbeiträge schreiben zu lassen.

Liebe Kopierer: Kopieren lohnt sich nicht. Wir überprüfen unsere Seiten und Inhalte regelmäßig auf Plagiate, die anderswo im Netz auftauchen. Dabei hilft uns die PlagAware Software. Sollten wir Plagiate finden, werden wir schnell handeln, notfalls auch mit rechtlichem Beistand. Wenn also jemand unsere Texte verwenden will, gebietet es eigentlich schon der Anstand, dass er uns fragt. Ein Link ist das Mindeste, was andere Webseitenbetreiber tun können, wenn sie schon nichts für den Content zahlen müssen. Wird aber auch diese Forderung nicht erfüllt, sehen wir uns gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten.

Warum sind wir so hinter dem Contentklau her?

Die Frage stellen uns die Kopierer immer wieder. Dabei ist die Sache ganz einfach erklärt. Es gibt in Deutschland ein Urheberrecht. Nur der Urheber, also der Autor eines Textes, kann entscheiden, was mit diesem geschieht. Wird Content einfach ungefragt kopiert, so wird das Urheberrecht verletzt und das ist längst kein Kavaliersdelikt mehr, sondern strafbar.

Doch damit nicht genug: Wir haben viel Zeit und Geld in wertvolle Inhalte gesteckt und möchten davon natürlich profitieren. Allerdings wird es schwierig, bei den Suchmaschinen Treffer zu erzielen, wenn andere Seiten genau denselben Inhalt aufweisen oder dieser nur sehr leicht abgewandelt wurde. Denn die Suchmaschinen entscheiden sich dann oft, nur eine der beiden Seiten im Index zu belassen, da doppelte Inhalte, im Fachjargon Duplicate Content, keinen Mehrwert für die Leser darstellen. Es werden nur unnötig viele Suchergebnisse produziert.

Verlorene Leser

Unsere Leser sind uns wichtig und genau sie wollen wir mit unseren Texten und Inhalten informieren, fachlich und sachlich korrekt. Wenn nun unsere Inhalte von Kopierern geklaut, leicht verändert werden, sodass ein völlig anderer Sinn entsteht, dann bedeutet das einen Nachteil für die Leser. Sie erhalten falsche Informationen aus dem Web.

Zudem müssen die Kopierer keine Zeit und kein Geld für die Erstellung von relevanten Inhalten aufwenden. Sie können dieses Geld in die Suchmaschinenoptimierung stecken, erhalten dadurch bessere Platzierungen in den Suchergebnissen und mehr Besucher. Unsere Besucher kommen uns abhanden und genau das wollen wir verhindern. Wir sind nicht bereit, es einfach hinzunehmen, dass andere sich mit unseren Lorbeeren schmücken.

PlagAware hilft

Mithilfe von PlagAware werden wir unsere Inhalte deshalb jetzt noch stärker überprüfen. Das Tool überprüft zufällig ausgewählte Phrasen unseres Contents und vergleicht diese mit allen anderen Seiten im Web. Durch ausgeklügelte Algorithmen, die über Jahre hinweg entwickelt wurden, werden Plagiate gefunden. Sie werden uns direkt angezeigt, und zwar zusammen mit der Webseite, die uns kopiert hat.

Danach können und werden wir weitere Schritte einleiten. Denn Contentklau ist etwas, worauf wir absolut allergisch reagieren. Für alle unsere Leser: Selbstverständlich steht es Ihnen frei, sich einzelne Teile unserer Inhalte für den privaten Bereich auszudrucken. Doch einer kommerziellen Veröffentlichung, insbesondere im Web, treten wir strikt und sehr bewusst entgegen.

Das PlagAware Konto

Falls auch Sie eine Webseite betreiben und PlagAware nutzen möchten, es ist ganz einfach. Ein Konto kann gratis angelegt werden. Danach müssen Sie nur noch mit einer Authentifikationsdatei beweisen, dass Sie die Webseite betreuen. Diese stellen Sie in Ihre Seite ein. Anschließend können Sie noch das PlagAware Banner auf Ihrer Webseite anzeigen lassen, um Raubkopierern von vornherein ein klares Zeichen zu geben, dass Sie ihnen auf die Schliche kommen werden.

Quelle: http://www.plagaware.de

Die Kosten, die in einem Unternehmen anfallen, sind keineswegs zu unterschätzen. Sie sollten deshalb alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Ihre Kosten zu senken und die Gewinne zu steigern. Wir zeigen Ihnen, welche Kosten Sie wie drosseln können.

Kooperationen und Personalwesen

Nutzen Sie Outsourcing, wenn Sie dadurch einzelne Aufgaben kostengünstiger erledigen lassen können. Arbeiten Sie mit Kooperationspartnern für Transport und Herstellung einzelner Güter, manchmal ist der Zukauf günstiger, als die eigene Produktion. Rechnen Sie es durch.

Bei den Personalkosten können Sie mit einer klaren Aufgabenverteilung agieren und doppelte Arbeiten so vermeiden. Viele Lieferanten bieten kostenfreie Schulungen an, nutzen Sie diese. Auch sollten Sie Mitarbeiter als Springer in mehreren Bereichen einsetzen, wenn sie mit den eigenen Aufgaben nicht ausgelastet werden können. Ebenfalls sollten Sie Ansprüche auf Fördermittel bei der Personalplanung mit berücksichtigen.

Bei Kunden und Lieferanten sollten Sie möglichst mit effizienten IT-Lösungen, die sehr kostengünstig sind, arbeiten. Außerdem können Sie durch günstigere Lieferanten Geld sparen. Eine günstigere Lieferung ist bei höheren Bestellmengen möglich, allerdings sollten Sie die Lagerkosten dabei nicht außer Acht lassen. Rabatte sind bei Großbestellungen fast immer möglich. Mit einer Einkaufskooperation können Sie die Kosten ebenfalls senken.

Versicherungen und Raumkosten

Durch regelmäßige Vergleiche der Versicherungsangebote können Sie zudem weitere Kosten einsparen. Überprüfen Sie in ebenso regelmäßigen Abständen außerdem, welche Risiken Sie tatsächlich versichern müssen und auf welche Versicherungen Sie verzichten können.

Bei den Raumkosten können Sie sparen, indem Sie Energiesparlampen verwenden oder auch die Heizung nach Feierabend abstellen. Ebenfalls kann ein Wechsel des Versorgers sinnvoll sein.

Büro, Organisation und Finanzen

In der Verwaltung werden regelmäßig Werbebriefe anfallen, nutzen Sie günstigeres Porto für Infobriefe. Ebenfalls können Sie standardisierte Schreiben an Kunden nutzen, um den Arbeitsaufwand und die Kosten zu senken. Bei Telefon- und Internet stehen Ihnen zahlreiche günstige Tarife zur Auswahl, die Sie nutzen können. Ebenfalls lohnt es sich, Büromaterial für das gesamte Unternehmen und nicht nur für einzelne Abteilungen zu kaufen, das macht Rabatte möglich. Gebrauchte Büroeinrichtungen und Maschinen können Kosten sparen.

Ebenfalls können Sie E-Business-Lösungen einsetzen oder Dienstleistungen, wie einen Sekretariatsservice nutzen. Im Bereich der Finanzen sollten Sie angebotene Skonti nutzen, bei Bedarf den Kontokorrentkredit erhöhen. Verfügbare, finanzielle Überschüsse sollten Sie gut verzinst kurzfristig anlegen und überzogene Girokonten schnellstmöglich ausgleichen. Mit einem effektiven Mahnwesen können Sie Außenstände minimieren und bei größeren Investitionen oftmals Fördermittel in Anspruch nehmen. Eine Nachkalkulation bereits erledigter Aufträge hilft Ihnen, Ihre tatsächlichen Kosten zu ermitteln und künftig anhand dieser Erfahrungswerte zu kalkulieren.

Quelle: GründerZeiten Nr. 25, September 2009

Mit diesem Beitrag nehme ich an meiner ersten Blogparade teil. Dabei handelt es sich um ein vorgegebenes Thema von Dr. Kerstin Hoffmann (PR Doktor), zu welchem ich hiermit Stellung nehmen möchte. Mehr zu dieser Blogparade findet man unter Blogparade: Diesseits der Trampelpfade – ungewöhnliche Werbe- und PR-Aktionen.

Bevor ich beginne zu schreiben, möchte ich mich etwas eingrenzen, so dass folgende Ausführungen vorwiegend für den Onlinebereich gültig sind, worauf auch meine Erfahrungen beruhen. Ich selbst betreibe mehrere Blogs vorwiegend für die Zielgruppe Unternehmer bzw. Existenzgründer. Häufig fragen mich auch Existenzgründer im Rahmen meiner Beratung, wie sie erfolgreich mit einem Blog oder einem Onlineshop werden können. Ich antworte an dieser Stelle fast regelmäßig:

"Wenn ich die Antwort zu dieser Frage definitiv geben könnte, würde ich mit Sicherheit nicht die Arbeit tun, die ich derzeit mache."

Zunächst ist festzustellen, dass man Aufmerksamkeit erregen muss, im Offlinebereich ist das aus meiner Sicht relativ einfach. Bei einem Handwerker oder Dienstleister könnte der Weg über eine sehr aufwändige Werbung in der Tagespresse gehen, wo wir wieder beim Thema Geld sind, denn das wollen die meisten Mittelständlern nicht in dieser Größenordnung ausgeben. Meiner Ansicht ist die wahre Kunst Aufmerksamkeit zu erregen, wenn man mit einem kleinen oder einem 0 EUR-Budget eine wahnsinnig große Wirkung erzielen und viele Menschen erreichen kann. Dieses Phänomen spiegelt sich sehr häufig im so genannten Guerillamarketing wieder. Auf den Handwerker bezogen könnte man ihm raten: Stell dich mit runtergelassener Hose und einem Schild vor dem Bauch haltend vor´s Rathaus. Auf dem Schild steht mit großem Buchstaben folgendes geschrieben: 

"Wir lassen für sie die Hosen runter.“ oder vielleicht "Wir machen uns für Sie nackig.“

Das ist wohl eine ziemlich einfache und plumpe Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen. Doch wie stellt man so etwas im Internet an?

Aufmerksamkeit im Internet erregen wie geht das?

Diese Frage habe ich mir als Seitenbetreibern schon sehr häufig gestellt. Bin jedoch immer wieder beim Punkt „Besucher erreichen“ hängen geblieben. Im Internet viele Besucher zu erreichen ist ebenso wie im offlinebereich über teure und großflächige Werbebuchungen auf anderen Seiten möglich, das soll jedoch nicht das Ziel sein und ist ebenso wie teure Zeitungswerbung immer eine Budgetfrage. Eine Alternative könnte das so genannte virale Marketing sein. Ich starte als Seitenbetreibern also eine Aktion, die so interessant oder auch lustig ist, dass sie jeder Leser sofort weiter erzählen oder versenden muss. Meine Aktion verbreitet sich daher wie ein Virus, automatisch von Seite zu Seite und somit von Mensch zu Mensch.

Beispiel zum viralen Marketing bei Wikipedia, Youtube (Dove) oder auf wiwo

Wie jedoch so eine Aktion aussehen könnte oder wie man eine solche Aktion generiert, also bewusst herbeiführt, habe ich nach unzähligen Versuchen bis heute noch nicht herausgefunden. Sicher bin ich dazu etwas zu unkreativ. Eine Lösung wäre, eine gute Marketingagentur für die Generierung einer solchen Idee zu bezahlen, doch da sind wir schon wieder am Thema Geld angekommen, was wir ja nicht ausgeben wollen. 

Daher bin ich zum Ergebnis gekommen:

Eine derartige virale Marketingaktion ist nicht vorhersehbar oder kalkulierbar. Hier trifft der Spruch: "Probieren geht über studieren." den Nagel auf den Kopf. Wahrscheinlich gibt es im Internet sehr viele Menschen, die so kreativ sind, dass solche Ideen quasi täglich aus ihrem Kopf sprudeln, leider zähle ich nicht dazu. Was ich jedoch festgestellt habe ist: Eine solche Aktion muss mit guten und reichweitestarken anderen Onlinepartnern eingeleitet und damit sozusagen angeschoben werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die „Anschieber“ auch etwas davon haben, denn nur so kann die Marketingaktion kostenlos gepusht werden. Ich binde derartige Partner gern als Mediapartner oder Werbepartner in die Aktion mit ein.

Für Geschenke machen die Leute sehr viel

Auch eine Erfahrung aus den letzten Aktionen: Die Leute wollen belohnt werden, nicht immer über Bargeld oder Gutscheine sondern eher über zielgruppenorientierte Geschenke. Ich denke darin liegt die Kunst, mit einer Aktion oder mit einem redaktionellen Beitrag die Zielgruppe zu erreichen, diese zu etwas zu bewegen und mit einem von der Zielgruppe sehnlichst gewünschten Geschenk zu entlohnen. Das Innovative an dieser Idee ist die im Internet zu veröffentlichende Aktion via Blogbeiträge oder zum Beispiel in sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. zu bewerben und darüber wiederum schreiben zu lassen. Der Blogge bloggt zur Aktion und bekommt dafür ein Geschenk. Das lesen andere der Zielgruppen, wollen auch das Geschenk haben und bloggen wiederum.

Ich fasse diese Möglichkeit mal als „Bloggen für Geschenke" zusammen.

Was nicht sehr gut läuft ist „Bloggen für Spenden“ - soll heißen: „Wir spenden 5 Euro für jeden über uns geschriebenen Artikel an die Deutschen Krebsstiftung.“ Es gibt sicher Leute, die da mitmachen würden, die allgemeine Haltung der Menschen ist jedoch heutzutage eher nicht sozial eingestellt, so dass derartige Aktionen recht schnell auslaufen und die virale Welle schneller verebbt als sie entstanden ist.  Jeder möchte für sich selbst etwas haben, sonst wird nichts gemacht, das scheint wohl immer häufiger das Motto im Internet zu sein.

Was ich besonders interessant fand: Wenn man von Firmen unaufgefordert per Post kleine Werbegeschenke, Aufmerksamkeiten oder andere lustige und innovative Giveaways bekommt. Dann schreibt man automatisch über diese Firma oder deren Internetangebot. Nehmen wir mal an, man versendet kleine Geschenke im Gesamtwert (inklusive Porto) von 10 € an 100 Blogger, dann kostet das glatt 1000 €. Die Wahrscheinlichkeit der Berichterstattung durch die Blogger ist sehr groß, denn sonst wären es ja keine Blogger.

Begeisterung der Massen ausnutzen?

Stichwort Fußball WM: Was sicher in der Bevölkerung zum größten Teil zu einer Lähmung oder sogar Ablehnung führt, sind die derzeit von vielen großen Unternehmen inszenierte Rabattaktionen und WM-Spielchen. Sicher kann man rund um die Fußballweltmeisterschaft die Begeisterung der Bevölkerung ausnutzen. Jeder Deutschland- oder Fußballbegeisterte ist in diesen Tagen mit guten und lustigen Aktionen relativ schnell zu begeistern, jedoch können Leute im heutigen Medienrummel Trittbrettfahrer sehr schnell herausfiltern und mit Ignoranz bestrafen. Ich finde zumindest die 5. WM- Rabattaktion oder das 32. WM-Tippspiel als zu simple für eine gute Werbekampagne. Man sollte also daher nicht etwas abgucken sondern was Neues gestalten. Und eben das ist schwierig, auch hier zu beschreiben. Würde ich es hier schrieben, wäre es nicht mehr neu ;-)

In diesem Sinne: Seid kreativer als ich es bin und testet, testet, testet.

Die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung, kurz als DL-InfoV bezeichnet, tritt am 18.05.2010 in Kraft und ist damit eine weitere Hürde für Dienstleister und Webseitenbetreiber. Alle Personen, die gewerbsmäßig handeln, was nicht gleichbedeutend mit gewerblich ist, sind zur Umsetzung dieser Regelungen verpflichtet. Experten befürchten, dass in diesem Zusammenhang eine erneute Abmahnwelle ausgelöst wird, wie es schon bei der Impressumspflicht einst der Fall war.

Regelung gilt für Dienstleister

Die Regelungen gelten für alle Dienstleister, deren Hauptsitz innerhalb Deutschlands liegt. Dabei gilt, dass es sich sowohl um Freiberufler, als auch um juristische Personen oder gemeinnützige Vereine handeln kann. Als Dienstleistung wird der Regelung zufolge jede selbstständige Tätigkeit bezeichnet, die gegen Entgelt erbracht wird. Damit ist der Begriff sehr weit gefasst und kaum verständlich.

Generelle und auf Anfrage bereitzustellende Informationen

Generell müssen Dienstleister künftig die AGB, die generellen Vertragsklauseln und einen Gerichtsstand angeben. Auch Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung, Merkmale der Dienstleistung und Garantie- bzw. Gewährleistungsregelungen sind anzugeben. Auf Anfrage müssen Informationen, etwa über genehmigungspflichtige Berufe, über Dritte, mit denen kooperiert wird, über Verhaltenscodes oder zu Verfahren bei Interessenskonflikten gemacht werden.

Am besten ist es, wenn diese Angaben künftig direkt in die allgemeinen Unterlagen bei Geschäftsverbindungen mit eingegliedert und per E-Mail oder Fax bzw. über die Webseite übermittelt werden. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geldstrafen bis zu 1.000 Euro, in selteneren Fällen der Entzug der Gewerbeerlaubnis, zivilrechtliche Abmahnverfahren und mehr.

Auch Preise müssen künftig offen dargelegt werden, was nicht immer ganz einfach ist. Ebenfalls wird vorgeschrieben, wenn Preise nicht im Voraus klar sind, dass diese dann entsprechend des Kostenvoranschlags aufgezeigt werden müssen. Dieser muss eine Berechnungsgrundlage offen legen.

Quelle: http://www.adversario.de

In Deutschland gelten für Handwerker recht hohe Anforderungen, die mittels entsprechender Ausbildung nachgewiesen werden müssen. Dies gilt für alle Handwerke, die in Anlage A zur Handwerksordnung vermerkt sind. Ausländische Staatsbürger aus der EU, dem EWR oder der Schweiz können in Deutschland nur dann als Betriebsleiter oder als Selbstständiger in einem solchen Handwerk tätig werden, wenn sie eine entsprechende Ausnahmebewilligung seitens der Handwerkskammer erhalten.

Voraussetzungen für die Ausnahmebewilligung

Als Voraussetzungen für diese Bewilligung gelten praktische Berufserfahrung oder gleichwertige Abschlüsse. Wer bereits sechs Jahre selbstständig oder als Betriebsverantwortlicher im betreffenden Handwerk gearbeitet hat, kann diese Bewilligung erhalten. Die Tätigkeit muss dabei ununterbrochen ausgeübt worden sein.

Eine dreijährige, ununterbrochene Tätigkeit als Betriebsverantwortlicher bzw. Selbstständiger im Ausland wird dann anerkannt, wenn dieser eine mindestens ebenso lange Ausbildung im betreffenden Handwerk vorausgegangen ist. Dauerte die Ausbildung nur zwei Jahre an, müssen mindestens vier Jahre als Selbstständiger bzw. Betriebsverantwortlicher nachgewiesen werden.

Ebenfalls kann die Bewilligung erteilt werden, wenn bereits drei Jahre als Selbstständiger bzw. Betriebsverantwortlicher im Handwerk gearbeitet wurde, sofern dieser Tätigkeit mindestens fünf Jahre als Arbeitnehmer im jeweiligen Handwerk vorausgegangen sind. Außerdem gibt es die Ausnahmebewilligung, wenn fünf Jahre eine leitende Tätigkeit ausgeübt wurde, innerhalb derer mindestens drei Jahre lang technische Aufgaben übernommen wurden. Dabei muss der Antragsteller wenigstens eine Abteilung des Unternehmens unter sich gehabt haben und eine mindestens dreijährige Ausbildung absolviert haben.

Weitere Regelungen für die Ausnahmebewilligung

Diese praktischen Berufserfahrungen müssen ausländische Handwerker mit einem Nachweis einer anerkannten Stelle ihres Herkunftslandes beweisen. Eine Ausnahmebewilligung kann aber auch dann erteilt werden, wenn lediglich die Ausbildung im jeweiligen Handwerk erfolgt ist und der in Deutschland ähnelt.

Mit Hilfe einer Eignungsprüfung oder eines Anpassungslehrgangs können evtl. bestehende Defizite aus der Ausbildung im Ausland ausgeglichen werden, so dass auch hier eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. Ausnahmen gelten jedoch in den Gesundheitshandwerken, bei denen ausschließlich Ausbildungsnachweise anerkannt werden können. In Frankreich und Österreich gibt es einige Meisterprüfungen, die denen in Deutschland entsprechen, sie können als Nachweis genutzt werden und erfordern keine weiteren Qualifikationen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 10, Dezember 2007

Die folgenden Regeln sind für diejenigen bestimmt, die sich den Erfolg im Web verdienen möchten, nicht etwa für die, die ihn geschenkt haben wollen. Ich hatte bereits mit dem Artikel zum Geld online verdienen via Onlineshop auf die Problematik hingewiesen. Die Regeln stellen einen Leitfaden für´s Web dar, nicht für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens an sich. Die Regeln sind zufällig sortiert, die Nummerierung stellt also kein Ranking oder eine Priorität dar. Der Erfolg stellt sich nur bei der gleichzeitigen Anwendung aller Regeln ein, wobei einige Grundregeln und Verhaltensweisen des eCommerce sowie eine grundsätzliche Affinität zum Web sowie zum Computer vorausgesetzt wird.

Los geht´s mit den 20 Regeln

  1. Stelle regelmäßig Inhalt (ca. 1x pro Woche oder mehr) bereit!
  2. Verwende einzigartige Inhalte (unique Content) keine Raubkopien (DC  + Verstoß Urheberrecht)!
  3. Vergiss die interne Verlinkung deines Projektes nicht!
  4. Vergiss erst recht die externe Verlinkung nicht, betreibe also themenrelevanten Linkaufbau! 
  5. Prüfe  regelmäßig dein Projekt auf kaputte interne und externe Links und repariere sie!
  6. Teste  und verbessere regelmäßig die Usability  deiner Website, um z.B. die Conversion  zu steigern!
  7. Bleib sauber! Beachte immer die Google Webmasterrichtlinien!
  8. Nichts übertreiben (SEO oder Linktausch) – die natürliche Mischung macht´s!
  9. Lerne von deiner Konkurrenz – analysieren nicht kopieren!
  10. Leite nicht unnötig Besucher über Werbung (AdSense oder Banner) von deinem Angebot weg! 
  11. Nicht jeder neue Trend bringt bei jedem Projekt auch mehr Besucher oder Geld.6
  12. Nutze die Aschenputtelmethode ! Erkundige dich vorher über Agenturen, Services und Produkte!
  13. Versuche stets die Ladezeiten  deiner Webangebote zu verbessern!
  14. Verlasse ab und zu die 10 Googleergebnisse! Teste andere Möglichkeiten (AdWords, Newsletter, Twitter, Foren ua. Communities), um alternative Besucherquellen zu erschließen! Google ist nicht alles.
  15. Was Andere besser können, sollen die auch machen - auch wenn´s Geld kostet.6
  16. Optimiere und arbeite nicht für die Suchmaschinen, sondern für Menschen! Tipp: Hausfrauentest 
  17. Prüfe und analysiere regelmäßig Logfiles und Webstatistiken!
  18. Recherchiere und analysiere wichtige Keywords vor der Optimierung des Projektes!
  19. Beiße dich nicht an schweren Keywords fest, sondern nutze den Long Tail  zur Besuchergewinnung!
  20. Auch im Web arbeitet man mit Menschen. Beantworte jede Anfrage freundlich, aber bestimmt!

Viel Erfolg beim Geld verdienen wünscht Torsten Montag. Folgender Tipp noch:

Weisheit, die schon in der Industrialisierung galt

Nix geht von allein im Netz, Geld verdienen ist auch dort harte Arbeit. Ohne Arbeit online Geld verdienen ist ebenso unwahrscheinlich wie offline den 6er im Lotto zu tippen – nicht unmöglich, aber selten.

e-book downloaden

[2 Seite, PDF, 92 kb]

20 Regeln um erfolgreich online Geld zu verdienen

Der Gründungstrend reist trotz der Wirtschaftskrise nicht ab, aber gespart wird dabei mehr denn je. Der Traum von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung darf nicht über die Höhe der entstehenden Kosten einer Unternehmensgründung hinwegtäuschen. Vor allem wenn man von Anfang an Vollzeit als Selbstständiger arbeitet, braucht man einige Rücklagen, denn nur weil man Umsatz macht, bedeutet das noch lange keinen Gewinn. Deswegen gilt es das fehlende Einkommen und die Kosten zu decken. Um die Kosten möglichst gering zu halten, kann man einige Faktoren selbst in die Hand nehmen.

Freunde

Die erste Anlaufstelle für Anregungen und Ideen können Freunde sein, wenn es den Namen, das Logo-Design, die Farben, die Homepage oder sonstige essentielle Grundlagen für Ihre Unternehmensgründung geht. Ihre Freunde unterstützen Sie sicher gerne in Ihrem Vorhaben und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Unter Umständen lässt sich auf diesem Weg ein Web-Designer oder Programmierer finden, für den der Gefallen mehr zählt als die Bezahlung. Im Gegenzug können Sie zu einem großen Festessen einladen oder eine Dankeschön-Party für alle Ihre Unterstützer geben.

Outsourcing

Oftmals möchte man auf das Know-How professioneller Dienstleister zurückgreifen. Zu diesem Zweck gibt es Vermittlungsplattformen, über die man gut und sicher Experten für seine Projekte findet. Dass nur ein Vertrag für eine bestimmte Dienstleistung besteht, hat den Vorteil dass man sich nicht für längere Zeit binden muss. Nur um sich eine Homepage erstellen zu lassen, braucht man keine feste Stelle zu vergeben.

Gehalt

Man sollte das eigene Gehalt so gering wie möglich ansetzen oder zeitweise sogar ganz darauf verzichten. Sie sollten Ihre Ausgaben genau kalkulieren, wenn Sie in Vollzeit arbeiten und eventuell schon Ihre ersten Angestellten bezahlen müssen. Selbstständige in Teilzeit haben es einerseits leichter, weil sie zusätzliches Gehalt aus Ihrer Anstellung beziehen, andererseits haben sie dadurch auch nur die Hälfte der Zeit, die man in eine Unternehmensgründung investieren könnte.

Standort

Durch eine wohlüberlegte Standortwahl kann man seine Kosten deutlich senken. Am Anfang kann man in vielen Fällen das erste Büro einfach und günstig in den eigenen vier Wänden unterbringen. Sobald aber die Grundsteine gelegt sind, sollten Sie sich nach Büroräumen umschauen. Man sollte sich überlegen, wo die Lebenshaltungskosten am günstigsten sind: In kleinen Städten ist der Quadratmeterpreis bei Mieten grundsätzlich niedriger, aber auch in Großstädten wie Berlin kann man günstiger mieten als in München oder Hamburg. Die Größe des Büros sollte so gewählt werden, dass auch noch die ersten Mitarbeiter Platz haben, allerdings auch nicht zu groß, denn man weiß nicht wie schnell das Unternehmen wachsen wird.

Einrichtung

Die ersten Büromöbel müssen keine Markenware sein. Es gibt gute und günstige Bürostühle, Schreibtische, Regale und andere nützliche Büro-Utensilien auch in günstigen Möbelhäusern.
Auch bei der Wahl der Rechner kann man günstige den teuren Anbietern vorziehen. Oft kann man bei Auktionen von Discountern gute Computer kaufen. Open Source Programmen können teure Lizenzen bei der Wahl von Software und Betriebssystemen ersetzen, denn fast alle Lizenzpflichtigen Programme gibt es auch als Freeware im Internet, z.B. Open Office, Linux und PhotoFiltre.

Telefonieren

Am Anfang einer Unternehmensgründung ist Telefonieren und E-Mail schreiben wahrscheinlich die Hauptaufgabe eines Gründers, um z.B. Kundengespräche, -akquise oder Organisation zu regeln. Auslandgespräche fallen dabei besonders ins Gewicht. Deswegen gibt es günstige Flatrates, Skype zum Beispiel bietet Länderflatrates an, mit denen man in einzelne Länder sehr günstig telefonieren kann. Bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man grundsätzlich viele verschiedene Angebote vergleichen, denn oft bindet man sich für 24 Monate an ein Unternehmen.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Lino Richter, www.twago.de

Bereits im Mai diesen Jahres berichteten wir über das Marktanalysewerkzeug der digital manufaktur GmbH mit Sitz in Göttingen. Mr. Research hilft bei der professionellen Marktanalyse des Onlinemarktplatzes eBay. Dabei führen die Analyseergebnisse zur besseren Auswertung der Kaufentscheidungen der Kunden. Das Erfolgsgeheimnis der Konkurrenz wird gelüftet, so dass das Wesentliche zum Vorschein kommt. Auch aktuelle oder durchschnittliche Marktpreise von Produkten können mit dem Tool ermittelt werden. Daneben verschafft es Ihnen die Möglichkeit Marktlücken und Überangebote zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Analysieren Sie Handelsabläufe und Markttrends und erstellen Sie komplexe Berichte zum Beispiel zu den Marktanteilen einzelner eBay-Verkäufer. Mit diesen Möglichkeiten sind Sie dem Wettbewerb um Längen voraus und sparen daneben auch noch eBay-Gebühren und natürlich Zeit.

Aber das war schon immer so

Mr. Research hat einige neue Funktionen entwickelt, welche in dieser Branche einzigartig sein dürften. Am meisten interessiert sich wohl jeder eBay-Verkäufer für die TOP-Produkte der Konkurrenz und genau das kann man mit Mr. Research gruppiert nach Artikelbezeichnungen anzeigen lassen. Endlich kann mit wenigen Mausklicks die Frage beantwortet werden: „Womit verdient mein Mitbewerber das meiste Geld?“

Das war noch nicht alles

Der Service listet auch die TOP Artikel einer Kategorie auf, so dass die Gesamtheit der einbezogenen Artikel noch größer gewählt wird. Damit steigt die Treffsicherheit der ausgegebenen TOP Artikel, was bei der Konzentrierung auf einen einzelnen eBay-Verkäufer nicht immer gegeben ist.

Der Titelgenerator

Auch diese Funktion ist neu sowie genial. Das Instrument findet in sekundenschnelle heraus, welche Wörter und Wortkombinationen zu mehr Erfolg führen. So können Sie automatisiert eine optimierte Artikelüberschrift für Ihre Auktionen generieren.

Wer dieser geballten Fülle an hilfreichen Funktionen als eBay-Verkäufer keine Beachtung schenkt, ist entweder krankhaft misstrauisch oder hat selbst vor dem 14-tägigen kostenlosen Testzeitraum Angst.

Zur Website des Dienstleisters: www.mr-research.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Wollen Sie einen Kredit aufnehmen, müssen Sie in aller Regel Sicherheiten vorweisen können. Dabei gibt es jedoch keinerlei gesetzliche Vorschriften, in welcher Höhe die Banken eine Sicherheit bewerten, lediglich Richtwerte sind vorhanden. Sie können also die Sicherheit mit etwas Verhandlungsgeschick höher bewerten lassen. Wie hoch die übliche Bewertung der Banken ausfällt, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Die banküblichen Sicherheiten und Wertpapiere

Als bankübliche Sicherheiten gelten Immobilien, wie Grundstücke und Häuser, aber auch Bankguthaben und Lebensversicherungen. Sie werden mit 60 bis 80 Prozent bei den Immobilien und mit 100 Prozent des Nennwertes bei den Guthaben bewertet. Lebensversicherungen werden zwar ebenfalls zu 100 Prozent des Rückkaufswertes bewertet, allerdings müssen die Kapitalertragssteuern hiervon noch abgezogen werden.

Bei den Wertpapieren sieht es schon anders aus. Mit 80 Prozent des Nennwertes werden Bundesschatzbriefe bewertet. Schuldverschreibungen öffentlicher Stellen und Zertifikate von offenen Immobilienfonds werden ebenfalls mit 80 Prozent des jeweiligen Kurswertes bewertet. Bei Schuldverschreibungen anderer Stellen variieren die Bewertungszahlen zwischen 60 und 80 Prozent, bei Aktienfonds werden 60 Prozent des Kurswertes, bei Aktien selbst nur 50 bis 60 Prozent des Kurswertes angerechnet. Mit 70 Prozent des Rücknahmepreises werden Rentenfonds und mit dem gleichen Prozentsatz des Metallwertes werden Edelmetalle bewertet.

Bewertung von Bürgschaften und Ausstattungen

Bürgschaften werden zu 100 Prozent angerechnet, sofern sie von einer Bürgschaftsbank stammen. Von fremden Dritten und dem Ehepartner wird eine Bürgschaft unterschiedlich angerechnet, hier kommt es auf die Bonität des Bürgen an. Die Maschinen, sowie die geschäftliche Ausstattung kann als Sicherheit dienen, wird jedoch meist nur mit 30 bis 50 Prozent des aktuellen Zeitwertes angerechnet, für Autos sind immerhin 60 Prozent des Zeitwertes die Grundlage.

Forderungen und die Bewertung

Auch Forderungen können als Sicherheit an die Bank abgetreten werden. Richten sich diese gegen die öffentliche Hand, werden 90 Prozent des geschuldeten Betrages angerechnet, bei sonstigen Kunden sind es nur 20 bis 80 Prozent. Bei Forderungen gegenüber dem Finanzamt werden sogar 100 Prozent angerechnet.

Hinzu kommen das Warenlager als Sicherheit, was jedoch nur zwischen 10 und 50 Prozent des Einstandspreises berücksichtigt wird, sowie die Ladeneinrichtung, die wiederum 10 bis 40 Prozent des Zeitwertes bringt.

Quelle: GründerZeiten Nr. 27, April 2009, S. 2

Rund um die Fußball Weltmeisterschaft stehen findigen Existenzgründern und gestandenen Unternehmern enorme Verdienstmöglichkeiten zur Verfügung. Echte Fußballfans wollen feiern und sich nicht oder nur in sehr geringem Maße, um die Organisation des Events kümmern. Hier wird die Initiative von außen gefordert und dankend angenommen.

Eine Idee, ist die Ausrichtung von Public Viewings insbesondere zu den Top-Spielen. Die Spielzeiten in Südafrika beginnen arbeitnehmerfreundlich. Die wichtigen Spiele starten hauptsächlich um 16:00 Uhr und um 20:30 Uhr. Hier kann mit guter Organisation und dem entsprechenden Drumherum viel Geld verdient werden.

Anmerkung: Die wenigen wichtigen Vorrundenspiele um 13:30 können in der Woche nur vom Arbeitgeber genehmigt und dann gesehen werden, was bei Deutschlandspielen i.d.R. kein Problem ist.

Zum Spielplan

Organisation eines Public Viewing

Fussball WM Was muss bei der Organisation eines Public Viewing beachtet werden, welche Genehmigungen müssen Sie als Veranstalter einholen und mit welchen Schwierigkeiten müssen Sie rechnen? Auf diese Fragen wollen wir im folgenden eingehen.

Lizenz der Fifa

Erstmals 2010 vermarktet die Fifa die Lizenzen für die WM in Südafrika selbst. Kostenpflichtig ist eine Lizenz für kommerzielle Veranstalter.

Wann gilt der Anbieter als kommerzieller Veranstalter?

Verlangt der Anbieter Eintrittsgeld für das Public Viewing, gilt er als kommerzieller Veranstalter. Als solcher müssen Sie eine Lizenz bei der Fifa beantragen. Die anfallenden Gebühren sind gestaffelt. Interessenten können die Gebühren in der folgenden Übersicht nachlesen.

Fifa Lizens Gebühren (PDF, 31 KB)

Nicht kommerzielle Veranstalter

Die Fifa verlangt auch von den nicht kommerziellen Veranstaltern die Beantragung einer Lizenz. Hier würden allerdings keine Kosten entstehen. Laut der HÄRTING Rechtsanwälte GbR ist der Zwang zur Beantragung einer Lizenz in diesem Fall nicht berechtigt.

Veranstalter, die ohne Erhebung eines Eintrittsgeldes WM-Spiele öffentlich zeigen möchten, brauchen hierfür keine FIFA-Lizenz. Für die Rechte der FIFA gelten die Beschränkungen des deutschen Rechts. § 87 Abs. 1 Nr. 3 UrhG enthält eine solche Beschränkung, die auch für die FIFA verbindlich ist.

Die gesamte Einschätzung ist nachzulesen in der folgenden Übersicht: RA Haerting PublicViewing WM 2010 (PDF, 79 KB)

Fazit: Unternehmer, die kein Eintrittsgeld verlangen, können ohne Lizenz ein Public Viewing veranstalten.

Ausnahmegenehmigung der Stadt

Fußball WM Public Viewing Der Anbieter muss bei seiner Stadtverwaltung oder Gemeindeverwaltung eine Ausnahmegenehmigung für das Public Viewing beantragen. In großen Städten wird die Ausnahmegenehmigung oft bereits pauschal für alle Public Viewings gewährt. Der Unternehmer kann die Regelungen seiner Stadt nur explizit erfragen und beachten.

Bundesregierung weicht Lärmschutzbestimmung auf

 Nach 22:00 Uhr muss normalerweise der Ton auf Zimmerlautstärke heruntergepegelt werden. Gott sei Dank hatte die Bundesregierung ein Einsehen und hat für die Zeit vom 1. Juni bis 31. Juli die Lärmschutzverordnung mit der folgenden Begründung aufgeweicht und die Verordnung für die Nachtstunden nach 22 Uhr gesenkt:

Spitzenereignisse wie die anstehende WM 2010 in Südafrika sind schließlich einmalig und fallen aus dem Alltag heraus. Millionen Deutsche dürften sich im Sommer die Spiele per Satellitenübertragung ansehen. Einige Spiele fangen jedoch erst nach 20 Uhr an und dauern so bis in den späteren Abend.

Das freut die Fußballfans und die Veranstalter.

Quelle: http://www.bundesregierung.de

Kosten und Gewinn

Mit dem Angebot von Getränken und Verzehr kann der Unternehmer Geld verdienen. Aber Achtung, legt er die nicht erhobenen Eintrittspreise auf die Speisen und Getränke um, wird aus dem nicht kommerziellen ganz schnell ein kommerzieller Anbieter. Die Preise sollten sich demzufolge im üblichen Rahmen bewegen.

Bier

Das Bier kostet in größeren Abnahmemengen je nach Sorte zwischen 40 Cent und 80 Cent je Liter.

Rechenbeispiel

Einkauf: Bier zu 0,40 Euro je Liter
Verkauf: 0,2 Liter Gläser für 1,- Euro (1 Liter ergeben 5 Gläser x 1,- Euro = 5,- Euro)
Gewinn 4,60 Euro pro Liter (Verkauf 5,- Euro abzgl. Einkauf  0,40 Euro)

Bei nur 1.000 verkauften Litern ergibt sich ein Gewinn von 4.600 Euro. Davon müssen allerdings noch die Bedienung und die eventuelle Miete für die Zapfanlage bezahlt werden.

Speisenangebot

Auch für Speisen finden sich ähnliche Beispiele.

Eine Bratwurst kostet im Einkauf ca. 40 Cent bis 60 Cent und kann ohne weiteres für 2,50 Euro verkauft werden.
Tortilla Chips lassen sich ähnlich gut verkaufen. Im Einkauf liegen die Chips bei 20 bis 40 Cent pro 100g. Verkaufen lassen Sie sich ohne weiteres für 2,50 Euro bis 3,50 Euro.

Gerade bei den Getränken und beim Verzehr kann der Unternehmer, ohne Mondpreise zu verlangen, gutes Geld verdienen.

Merchandising Produkte

Fahnen, Sticker, Aufkleber, Hupen, Schlüsselanhänger und vieles mehr ist als Merchandising-Produkt erhältlich und lässt sich verkaufen. Unternehmer können sich auf bestimmte Produktgruppen oder auf einzelne, spezielle Artikel festlegen. In der Faneuphorie wird so manches, auch unnützes Teil gekauft, einfach weil die Stimmung auf dem Höhepunkt ist.

Equipment für das Public Viewing - Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Ein großes Public Viewing verursacht erst einmal enorme Kosten. So müssen eine Videoleinwand, ein Beamer, die Lautsprecheranlage, eventuell Absperrgitter und Security und sanitäre Anlagen bereitgestellt werden. Ohne Eintrittsgelder sind diese Ausgaben kaum zu finanzieren.

Kosten über Sponsoren abdecken

Hier kann Sponsoring die ideale Lösung sein. Nehmen Sie ansässige Firmen mit ins Boot, Fußballfans sind Bandenwerbung gewöhnt und lassen sich davon nicht abschrecken.

Ohne Leinwand, Beamer und Lautsprecheranlage funktioniert ein Public Viewing nicht. Der Ausrichter kann sich die einzelnen Teile anschaffen oder leihen. Verschiedene Firmen bieten bereits Rund um Sorglospakete für ein gelungenes Public Viewing.

Eine Kinoleinwand von 3m x 4,50m können Sie für unter 100,- Euro pro Tag ausleihen. Ein Beamer kostet je nach Qualität zwischen 50,- Euro und 1.000,- Euro am Tag. Die Lautsprecheranlagen beginnen mit einer Miete von 50,- Euro pro Tag, wobei nach oben keine Grenzen gesetzt sind.

Wer das Equipment nicht selbst zusammenstellen mag, kann das Rund um Sorglospaket, bspw. für ca. 400 Gäste, ausleihen. Die Firma erento bietet dieses Paket für 2.999,- Euro pro Tag an.

Fazit

Ein Public Viewing muss gut durchdacht und organisiert werden. Ein Unternehmer kann mit der Ausrichtung nicht nur den Fans einen unvergesslichen Fußballtag schenken. Aber nur mit Sponsoren, die die entstehenden Fixkosten decken, ist ein guter Profit für den Veranstalter gegeben.

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E-Mail-Spam ist nicht erst seit gestern ein wachsendes Problem, sondern schon seit Jahren. Die E-Mail-Provider haben darauf reagiert und bieten mittlerweile leistungsstarke Spam-Filter an. Dabei geschieht es allerdings auch oftmals, dass versehentlich erwünschte Mails und Newsletter als Spam markiert werden und bei Ihren Kunden gar nicht erst ankommen. Um dies zu vermeiden, gibt es einige Tricks. Wir zeigen sie Ihnen in diesem Artikel.

Nur angeforderte E-Mails von einer seriösen Adresse versenden

Achten Sie darauf, dass Sie nur an E-Mail-Adressen versenden, die vorher ihre Zustimmung zum E-Mail-Versand gegeben haben. Insbesondere sollten Sie hierbei auf technische Punkte achten, das Opt-In-Verfahren, bei dem die E-Mail-Empfänger das Einverständnis zum Empfang der Mails nochmals bestätigen müssen, und zwar über einen Link in einer zugestellten Bestätigungs-E-Mail, hat sich dabei als besonders sinnvoll herausgestellt. Achten Sie nicht auf den erlaubten Versand, kann es passieren, dass der Provider Sie als Spammer einstuft.

Ebenfalls sollten Sie auf seriöse E-Mail-Adressen achten. Hier haben sich vor allem Wort- und Namenskombinationen bewährt, die zum Beispiel den Begriff Newsletter in der Mail-Adresse enthalten.

Inhalte sorgfältig formulieren

Achten Sie beim Verfassen von E-Mail-Werbung auch auf eine sorgfältige Formulierung. Insbesondere in den Betreffzeilen sollten Sie bereits einen seriösen Betreff wählen, der das Thema der E-Mail wiedergibt. E-Mails mit leeren Betreffzeilen und solche, in denen Worte, wie „Gewinnen“, „Super-Sonder-Angebot“ oder ähnliches vorkommen, werden meist sofort als Spam markiert. Ebenfalls durchleuchten die modernen Filter den Textinhalt Ihrer E-Mail, in dem Sie genauso auf solche Reizwörter verzichten sollten.

Anhänge und Darstellungen

Anhänge werden ebenfalls oft genutzt, um eine E-Mail als Spam zu identifizieren. Dabei kommt es darauf an, sich auf die richtigen Anhänge zu berufen. Insbesondere das PDF-File hat sich mittlerweile im E-Mail-Verkehr etabliert.

Außerdem sollten Sie Ihre E-Mails nicht im HTML-Format, sondern besser im Plain-Text-Format darstellen. Ersteres ist oftmals ein Erkennungszeichen für Spam-Mails.

Rechtliche Bedingungen

Weisen Sie darauf hin, dass jeder E-Mail-Empfänger den Erhalt der E-Mails kündigen kann und geben Sie am besten am Ende der E-Mail einen Link an, über den die Kündigung erfolgen kann. Sollten Sie regelmäßig an dieselben Adressen versenden und erhalten Rückläufer, die nicht zustellbar sind, streichen Sie diese Adressen aus Ihrem Bestand. Je mehr Rückläufer Sie erhalten, desto größer ist die Gefahr, dass Sie als Spammer eingestuft werden. Versenden Sie E-Mails außerdem nur über einen seriösen Mailserver, der auf einer Whitelist zu finden ist.

Quelle: e-facts Nr. 17, März 2007, S. 4 - 6

Auch als Freiberufler können Sie verschiedene Rechtsformen für die Gründung Ihres Unternehmens wählen. Welche Rechtsformen in Frage kommen und wie die Vor- und Nachteile aussehen, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Gemeinschaften bilden

Büro- und Praxisgemeinschaften stellen im eigentlichen Sinne keine Rechtsform dar, eignen sich aber besonders gut für alle Freiberufler, die mit anderen zusammenarbeiten wollen. Es werden lediglich die Büro- oder Praxisräume gemeinsam genutzt. Auch können Mitarbeiter gemeinsam beschäftigt werden. Da die Grenzen zur GbR fließend sind, sollten Sie sich beraten lassen.

Als Vorteile sind die geringeren Kosten, fehlende Formalitäten und Kapitaleinsatz anzusehen. Auch haften Sie nicht für fremde Angelegenheiten, müssen allerdings nach außen hin selbstständig auftreten. Das heißt, Sie benötigen eigene Praxisschilder und Geschäftspapiere. Als Nachteil ist zu sehen, dass Sie keine Anbindung an einen Partner erhalten.

Die GbR

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, kurz GbR, wird bei steuer- und rechtsberatenden Berufen auch als Sozietät bezeichnet. Sie bietet viele Vorteile, da die Haftung zwischen den Gesellschaftern geteilt wird. Allerdings haften alle Gesellschafter auch mit ihrem Privatvermögen.

Als Vorteile zählen niedrige Gründungshürden, sodass weder eine notarielle Beurkundung noch eine Eintragung im Handelsregister notwendig sind. Auch wird kein Mindestkapital benötigt und bei Banken sind GbRs gerne gesehen. Als Nachteil wird die volle Haftung aller Gesellschafter angesehen.

Die Partnerschaftsgesellschaften

Ebenfalls können Freiberufler Partnerschaftsgesellschaften gründen. Die Vorteile liegen im nicht erforderlichen Mindestkapital und in der Haftungsbeschränkung, der Nachteil liegt allerdings auch in der Haftung. Teilhaber müssen nämlich mit Geschäfts- und Privatvermögen haften.

Außerdem ist eine Eintragung im Partnerschaftsregister beim Amtsgericht notwendig. Werden Fehler in der beruflichen Tätigkeit begangen, haftet aber stets nur ein Partner.

Die Freiberufler-GmbH

Diese Rechtsform bietet den Vorteil der begrenzten Haftung auf die Einlage in die Gesellschaft. Das Mindestkapital beträgt 25.000 Euro. Entscheidungen können nur in einer Gesellschafterversammlung getroffen werden, hinzu kommt, dass einige Geschäftsvorgänge im Handelsregister eingetragen werden müssen.

Zusätzlich wird eine Bilanzerstellung gefordert und es besteht die Pflicht zur Zahlung von Gewerbesteuer. Auch müssen oftmals private Sicherheiten für die Kreditaufnahme eingeräumt werden. Änderungen im Gesellschaftsvertrag sind teuer, da sie notariell beurkundet werden müssen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 45, April 2008, S. 8

Versicherungen sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Aus Zeitmangel und Bequemlichkeit entscheiden sich viele Menschen heute aber für die falschen Versicherungen. Worauf Sie beim Abschluss achten sollten und wie Sie die richtigen Versicherungen finden, zeigen wir Ihnen hier.

Welche Versicherungen sind nötig?

Überlegen Sie zuerst, welche Versicherungen Sie wirklich benötigen und auf welche Sie vielleicht auch problemlos verzichten können. Dies ist besonders wichtig, um nicht zu viele Versicherungen abzuschließen. Führen Sie außerdem Vergleiche durch, da die Unterschiede im Preis und den Leistungen sehr groß sind.

Lassen Sie sich keinesfalls vom Versicherungsvertreter drängen, einen Vertrag abzuschließen. Das bringt oft eine falsche Entscheidung mit sich. Entscheiden Sie in aller Ruhe. Lassen Sie sich auch nicht zu Paketlösungen überreden, um Zeit und Mühe zu sparen. Oftmals sind hier Versicherungen mit enthalten, die Sie nicht benötigen.

Überlegen Sie auch, ob private oder gesetzliche Versicherungen besser geeignet sind und treffen Sie keine vorschnellen Entscheidungen. Bedenken Sie, dass derzeit eine Krankenversicherungspflicht für jeden Bundesbürger Deutschlands gilt. Einige Selbstständige müssen auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Anträge und Vertragslaufzeiten

Füllen Sie den Antrag für die Versicherung stets sorgfältig und vollständig aus, andernfalls können Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren. Lassen Sie sich sofort nach Unterzeichnung des Antrags einen Antragsdurchschlag aushändigen. Mit diesem können Sie vergleichen, ob die Bedingungen des Antrags auch in die Police übernommen wurden. Achten Sie außerdem auf möglichst kurze Vertragslaufzeiten von höchstens einem Jahr. Eine Laufzeit von fünf Jahren sollten Sie nur bei sehr günstigen Konditionen eingehen. Ausnahmen gelten bei Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Lassen Sie sich zudem schriftlich bestätigen, dass der Versicherungsschutz ab dem Tag der Antragstellung besteht. Die Ausstellung der Police dauert oft lange, nur mit der schriftlichen Deckungszusage erhalten Sie die notwendige Sicherheit.

Die erste Beitragszahlung ist unverzüglich nach Eingang der Police zu begleichen. Dabei geht man von maximal fünf Tagen aus. Die Versicherer nehmen die Frist sehr ernst und der Versicherungsschutz kann bei Nichteinhaltung erlöschen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 41, Februar 2009

Auch wenn Sie eine Selbstständigkeit in einem Pflegeberuf anstreben, müssen Sie zahlreiche Voraussetzungen erfüllen. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei in den ambulanten Pflegedienst, die stationäre Pflegeeinrichtung und die Tagespflegeeinrichtungen. Je nach Variante gelten unterschiedliche Voraussetzungen, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen möchten.

Die ambulanten Pflegedienste

Für einen ambulanten Pflegedienst benötigen Sie die Zulassung bei den Krankenkassen mit Vertrag, sowie einen Versorgungsvertrag und eine Vergütungsvereinbarung. Sie müssen dafür einen Strukturerhebungsbogen ausfüllen, dem verschiedene Anlagen beizufügen sind. Dazu zählen zum Einen ein Führungszeugnis für die Pflegekraft, eine Erlaubnis zur Berufsbezeichnung, sowie eine insgesamt 460 Stunden umfassende Weiterbildung. Dabei gilt diese für die verantwortliche Pflegefachkraft, die entweder angestellt oder der Inhaber selbst sein kann.

Die stellvertretende verantwortliche Pflegefachkraft muss ebenfalls eine ausreichende Berufserfahrung nachweisen. Wie bei der ersten Pflegefachkraft muss innerhalb der letzten fünf Jahre wenigstens zwei Jahre in dem entsprechenden Beruf gearbeitet haben. Für alle weiteren Pflegefachkräfte werden ebenfalls die Erlaubnisse zur Ausübung des Berufs benötigt, sowie eine Bestätigung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft. Eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung muss außerdem abgeschlossen werden. Bei den Behörden ist der ambulante Pflegedienst anzumelden und ein Institutionskennzeichen ist zu beantragen.

Diese Regelungen gelten im Übrigen auch für die Tagespflegeeinrichtungen.

Die stationären Pflegeeinrichtungen

Bei den stationären Pflegeeinrichtungen müssen etwa drei Monate vor Beginn der Tätigkeiten ein Versorgungsvertrag beantragt, eine Vergütungsvereinbarung, sowie eine Vereinbarung über die Leistungs- und Qualitätsmerkmale geschlossen werden. Ebenfalls ist eine Anzeige nach den heimrechtlichen Regelungen zu stellen.

Auch hier arbeiten die Pflegekassen wieder mit den Strukturerhebungsbögen. Diesen sind neben den Nachweisen der verantwortlichen und der stellvertretenden verantwortlichen Pflegefachkraft, wie oben beschrieben, auch eine Pflege- und Raumkonzeption beizufügen. Zusätzlich zu den Nachweisen über Versicherungen und Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft, ist in einigen Fällen eine Leistungs- und Preisübersicht über die Zusatzleistungen beizufügen.

Quelle: GründerZeiten Nr. 55, Juli 2008

Dieser Artikel ist Teil 11 von 11 der Serie

Zu den wichtigen Dingen, die aber leider oft vernachlässigt werden, gehören die Vorbereitung und Kontrolle der technischen Geräte. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie am besten einen Tag zuvor oder aber zumindest einige Stunden vor der Rede alles testen, quasi die Generalprobe durchlaufen.

Die Akustik

Wenn Sie vor vielen Leuten sprechen, ist es wichtig, dass selbst die Personen in der letzten Reihe Sie noch klar und deutlich hören können und die in der ersten Reihe nicht das Gefühl haben, angeschrien zu werden. Das Mikrofon muss abgestimmt und auch der Standort bzw. die Höhe sollte eingestellt sein. Die Lautsprecher müssen richtig platziert und ausgerichtet werden.

Die Optik

Auch die Beleuchtung ist wichtig. Vielleicht möchten Sie auch mit Lichteffekten arbeiten. Falls Sie mit Beamer oder Projektor arbeiten möchten, achten Sie darauf, dass Sie den Saal oder den Raum verdunkeln können. Stellen Sie sich an das Rednerpult und testen Sie, ob Sie bequem daran stehen können und ob die Höhe des Mikrofons optimal eingestellt ist.

Die Technik

Arbeiten Sie mit Präsentationen und Folien, testen Sie, ob Projektor oder Beamer funktionieren und ob die Schaubilder an der Leinwand gut zu erkennen sind. Ebenso ist es wichtig, dass sie in der richtigen Reihenfolge angeordnet sind. Überprüfen Sie, ob genügend Flipcharts bzw. Flipchartpapier zur Verfügung stehen, Haben Sie Ihre Rede dabei oder Ihre Stichwortkarten? Sind genügend Sitzmöglichkeiten da? Stimmt die Temperatur im Raum? Ist es zu kalt oder zu warm? Ist genügend Sauerstoff vorhanden?

Wenn Sie all diese Fragen positiv abhaken können, dann steht dem Gelingen Ihrer Rede nichts mehr im Wege.

Zu den Heilmittelberufen zählen Berufe der Ergotherapie, der Logopädie, der physikalischen Therapie und der podologischen Therapie, also der Fußpflege. Wenn Sie sich in einem dieser Bereiche selbstständig machen wollen, müssen Sie viele verschiedene Voraussetzungen erfüllen.

Diese Voraussetzungen müssen erfüllt werden

Um sich in der Heilmittelbranche selbstständig zu machen, benötigen Sie zunächst eine Zulassung durch die Landesverbände der Krankenkasse. Hierfür müssen Sie unterschiedliche Unterlagen einreichen. An erster Stelle steht dabei die Skizze Ihrer Praxisräume. Diese muss dahingehend überprüft werden, ob Sie die Anforderungen an die Mindestgröße und verschiedene Funktionen, wie Wartezimmer, Patiententoiletten und Co. erfüllen.

Ebenfalls benötigen Sie eine Bestätigung über die Anmeldung Ihrer Praxis beim Gesundheitsamt, sowie ein Gesundheitszeugnis des Therapeuten. Alternativ kann auch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Hausarztes eingereicht werden. Ihre Praxis müssen Sie zudem bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege anmelden.

Weitere Voraussetzungen

Für eine Selbstständigkeit im Bereich der Heilmittelbranche müssen Sie weiterhin ein polizeiliches Führungszeugnis nachweisen können. Ebenfalls benötigen Sie eine Berufshaftpflichtversicherung und eine beglaubigte Kopie über das jeweilige Berufszertifikat.

Sofern Sie kein Einzelunternehmen gründen, müssen auch die Gesellschaftsverträge mit bei den Landesverbänden der Krankenkassen eingereicht werden. Außerdem wird der Mietvertrag benötigt. Die Patientendokumentation müssen Sie in einem abschließbaren Schrank aufbewahren und der Nachweis für deren Vorlagen ist entweder mittels Karteikarten oder mit einer PC-Software zu führen. Zusätzlich müssen Sie eine Anerkenntniserklärung der Verträge zwischen Ihnen und den Krankenkassen vorlegen, sowie eine IK-Nummer.

Beachten Sie außerdem

Die Ausstattung Ihrer Praxisräume bleibt größtenteils Ihnen selbst überlassen. Hier haben die Spitzenverbände der Krankenkassen bewusst keine genauen Vorgaben gemacht, um Ihnen mehr Gestaltungsspielraum zu lassen.

In der Heilmittelbranche werden Sie als Heilmittelerbringer geführt. Damit sind Sie automatisch als Freiberufler einzustufen und unterliegen somit nicht der Gewerbesteuer. Umsatzsteuer weisen Sie auf Ihren Rechnungen ebenfalls nicht aus. Allerdings kann es zu einer gewerblichen Tätigkeit kommen, wenn Sie zusätzliche Praxen eröffnen oder Therapiematerialien verkaufen. Gleiches gilt für die Beschäftigung von mehr als drei Mitarbeitern oder die Beteiligung eines Gewerbetreibenden an Ihrer Praxis.

Quelle: GründerZeiten Nr. 55, Juli 2008

Dieser Artikel ist Teil 10 von 11 der Serie

Versuchen Sie nach Ihrer Rede, Raum für Fragen und Einwände zu schaffen. Bereiten Sie sich auch auf unangenehme Fragen vor. Überlegen Sie sich aber schon während sie die Rede schreiben, welche Fragen und Einwände gestellt werden könnten, damit Sie bei Bedarf kompetent antworten können.

Die Technik

Es gibt einige Techniken, um sich darauf vorzubereiten. Eine davon ist, erst einmal mit einer Gegenfrage zu antworten, wie zum Beispiel: „Was genau meinen Sie mit Ihrem Einwand?", oder „Stellen Sie sich einmal vor, diesen Punkt gäbe es gar nicht, könnten Sie sich dann mit meiner Ausführung anfreunden?" Weiter können Sie dem Zuhörer den Wind aus dem Segeln nehmen, in dem Sie die Einwände vorwegnehmen. Wie: „Hier an dieser Stelle kam schon häufiger der Einwand, dass ... Dazu habe ich folgende Erklärung." Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile. Erstens bringen Sie den Einwand dann, wenn es in Ihre Rede passt und zweitens hat das Publikum das Gefühl, dass Sie sich für sie interessieren.

Ein Angriff auf Ihre Person

Es kann natürlich leider auch einmal vorkommen, dass ein Einwand kommt, der Sie persönlich angreift. Sie haben hier die Wahl, sich darauf einzulassen oder konsequent mit Ihrer Rede fortzufahren. Das Letztere ist zu empfehlen. Derjenige, der Sie provozieren möchte, in dem er Sie persönlich angreift, möchte Sie aus dem Konzept bringen und Unsicherheit hervorrufen. Wenn Sie erst gar nicht darauf eingehen oder zumindest sachlich bleiben und sich nicht mit ihm auf eine Stufe begeben, haben sie das Gefecht schon im Vorfeld gewonnen. So werden das auch die übrigen Zuhörer empfinden.

Nicht nur Powerseller leben von ihrem eBay-Geschäft – die Zahl derer, die hauptberuflich ihre Brötchen mit dem weltweit größten Online-Marktplatz verdienen wächst und wächst. Allerdings steigt auch mit diesem rasanten Wachstum und den erfreulichen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt der Konkurrenzdruck zwischen den eBay-Händlern. Wo früher ein Angebot eingestellt wurde, findet der Käufer heute drei oder noch mehr Anbieter des gleichen Artikels. Mit dieser Situation sollte jeder Händler umgehen können und nicht zuletzt sollte er wissen, ob das eigene Geschäft gut oder schlecht läuft. Zu wissen, wie viele Artikel der Mitbewerber zu welchem Preis, wann und wie lange eingestellt hat, ist aus heutiger marktorientierter Sichtweise genauso erfolgsentscheidend wie das Wissen über die eigene Kalkulation. Verkäufer von Waren und Produkten im Internet genießen den großen Vorteil der transparenten Analysefähigkeit aufgrund der gespeicherten Marktdaten. Das erleichtert die Analyse der Konkurrenz enorm, im Gegensatz zum herkömmlichen Markt. Kalkulationen und Absatzdaten wird der Händler mit eigenem Ladengeschäft seiner Konkurrenz auf keinen Fall preisgeben. Der Wettbewerber erhält auch keine Möglichkeit diese Daten herauszubekommen.

Professionelle Analyse von eBay-Auktionen

Im Internet haben sich einige Firmen etabliert, welche eine professionelle Analyse von eBay-Auktionen, Verkaufszahlen oder Erfolgsquoten anbieten. Eine dieser Analysetools wird auf der Seite von www.terapeak.de betrieben. Die Firma B&L Marktdaten GmbH mit Sitz in Bonn und dem Hauptsitz in Kanada bietet den angemeldeten Benutzern ein Analysetool, welches auf Originaldaten des Onlineauktionshauses eBay zurückgreift, um daraus zielgerichtet Analyseergebnisse für 100%-ige Marktransparenz bei eBay zu liefern. So kann der eBay-Händler herausfinden, welche Zusatzauktionen die Konkurrenz nutzt oder an welchen Tagen Artikel und Produkte der Wettbewerber auslaufen. Wie lange laufen die Produkte durchschnittlich bei den Top-Verkäufern oder welche Mengen können maximal in einer bestimmten Kategorie abgesetzt werden? Wie hoch ist der optimale Preis für ihr Produkt oder an welchem Tag wird die Ware zum besten Preis verkauft? Welche Schlüsselwörter bilden die erfolgreichsten Artikelbezeichnungen und welche Zusatzoptionen können optimal zum Verkauf des eigenen Produktes eingesetzt werden? Dies sind einige Informationen, die das Auktionstool terapeak.de bietet.

Möglichkeiten der Onlineanalyse

Im Folgenden versuchen wir einige der unzähligen Möglichkeiten dieser Onlineanalyse darzustellen, um die aus unserer Sicht sehr hilfreiche Software für einen eBay-Verkäufer unter die Lupe zu nehmen.

Layout und grafische Gestaltung

Sehr auffällig erscheint die übersichtlich dargestellte Benutzeroberfläche, welche neben der Internetseite sehr schnell verrät, um was es geht und welche Möglichkeiten der Benutzer hat. Keine komplizierten Texte oder Menüs wie bei Vergleichsprodukten helfen dem Benutzer schnell die richtigen Informationen zu finden.

Analysemöglichkeiten

Welcher Verkäufer verkauft in einer bestimmten Kategorie die meisten Produkte mit der höchsten Erfolgsquote? Wie hoch ist der Monatsumsatz des erfolgreichsten Verkäufers eines bestimmten Produktes in einer bestimmten Kategorie? Diese und ähnliche Fragen können sehr einfach mit dem Analysetool terapeak.de beantwortet werden.

Schritt für Schritt zur Marktanalyse

Wir von auktionsideen.de beschreiben die Möglichkeiten des Analysetools am Beispiel des iPod, so, wie es auch der Betreiber dieser Auktionsanalyse auf der Internetseite demonstriert. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine Suchleiste, in welcher zum Einen der zu analysierende Begriff bzw. der eBay-Verkäufername eingegeben wird und zum anderen die Kategorie, in welcher gesucht werden soll. Alternativ dazu kann auch in „Allen Kategorien“ gesucht werden. Nicht zuletzt sollte der Suchzeitraum definiert werden. So kann zwischen einem, sieben und 30 Tagen gewählt werden. Optional kann auch ein selbst definierter Zeitraum auf einem Kalenderblatt eingestellt werden. Ein letzter Klick signalisiert terapeak, ob die Suche in bereits beendeten Angeboten durchgeführt werden soll oder ob Suchergebnisse eines bestimmten eBay-Verkäufers als Resultat angezeigt werden sollen.

Das Ergebnis

Nach dem Klick auf den Suchbutton erscheint das Ergebnis zu unserem Erstaunen nach bereits wenigen Sekunden, was als echter und klarer Vorteil im Gegensatz zu Vergleichstools aufgezeigt werden kann. Ob das Erhalten der Suchergebnisse allerdings ein Informationsgewinn für den Suchenden darstellt, hängt einzig und allein von der Handhabung der terapeak-Suche ab. Bei dem Beispiel iPod werden daher alle Artikel angezeigt, welche das Wort iPod im Titel tragen. Aus dieser Fülle der Datensätze muss letztlich noch sinnvoll ausgewählt und gefiltert werden, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Im Ergebnis zum Thema iPod sind auch alle Zubehörteile für dieses Gerät enthalten, so dass das Suchergebnisse eingehend verfälscht ist. Hier kann der Benutzer so genannte Suchfilter einbauen, um beispielsweise in einer bestimmten Preisspanne zu suchen oder um Schlagwörter von der Suche auszuschließen.

Das Suchergebnis stellt sich im Großen und Ganzen sehr übersichtlich dar und bietet als erstes eine Zusammenfassung, aus welcher der Anwender den durchschnittlichen Verkaufspreis, die Anzahl der Angebote, den Startpreis und die Erfolgsquote abgelesen werden können. Darüberhinaus kann der Benutzer auf Wunsch weitere Informationen einblenden, um bspw. eine grafische Auswertung über die Preisspanne in diesem Segment zu erhalten oder die am häufigsten verwendeten Schlagwörter zu analysieren. Sämtliche Daten werden sowohl absolut als auch relativ angegeben.

Ermittlung der erfolgreichsten Verkäufer

Mit Hilfe der Auktionsanalyse von Terapeak.de kann der Ebay-Verkäufer ermitteln, welcher Konkurrent den größten Umsatz oder die beste Erfolgsquote mit seinen Verkäufen erzielt. Dieses Wissen kann dazu genutzt werden, um den entsprechenden Verkäufer nebst seinen Produkten mit terapeak näher zu analysieren. So kann ein wertvoller Informationsbaustein zum Erfolg dieses Verkäufers bzw. seiner Produkte gegeben werden.

Am Beispiel des Suchwort „iPod“ können aus dem erhaltenen Suchergebnis mit einem Mausklick auf den Register „Top Verkäufer“ die 20 besten Verkäufer rausgefiltert werden. Nun wird sich der ein oder andere wundern, warum die angezeigte Tabelle keine eBay-Verkäufernamen enthält. Dies ist von terapeak bewusst unterbunden worden. Um den entsprechenden Verkäufer ausfindig zu machen, ist jedoch lediglich ein Klick auf die angezeigte ID nötig. Im darauf folgenden Suchergebnis bekommt der Benutzer sämtliche Artikel dieses E-mail-Verkäufers angezeigt. Er kann also nun gezielt diesen Top-Verkäufer analysieren. Sofern man den eBay-Verkäufernamen herausbekommen möchte, ist lediglich ein Klick auf eines der Angebote nötig. Daraufhin öffnet sich das entsprechende Ebay-Angebote in einem neuen Fenster, in welchem der Verkaufsname abgelesen werden kann.

Die Preise

Für Verkäufer werden eine monatliche Gebühr ab netto 22,50 EUR berechnet. Beim Abschluss eines Jahresvertrages können bei insgesamt 177,- EUR ca. 34% gespart werden. Der Service ist monatlich bzw. jährlich kündbar.

Fazit

Terapeak.de bietet für die o.g. Preise ein geniales Tool, welches sich sehr schnell auszahlt, da der Ebay-Marktplatz so zusagen kontrolliert und daher die Konkurrenz systematisch analysiert werden kann. Übersicht und Schnelligkeit ist eines der weiteren Top-Asse, welches terapeak jedem Benutzer auftrumpfen kann und somit der Konkurrenz mehrere Nasenlängen voraus ist.

Zur Seite des Anbieteres: www.terapeak.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Die Auktionsplattform des Bundesministeriums für Finanzen zählt derzeit mehr als 78.000 registrierte Bieter. Bei der Auktionsplattform zoll-auktion.de kann der Bieter durchschnittlich zwischen 900 Auktionen wählen, wobei der Aufbau der einzelnen Artikel etwas abgespeckter und klarer strukturiert erscheint, als der anderer Auktionsplattformen. Außerdem fällt sofort auf, dass die Seite des öffentlichen Rechts gänzlich ohne Werbung und bunte „Hingucker“ auskommt.

Doch was verbirgt sich hinter der „zoll-auktion“ wirklich?

Dieses Portal erlaubt es den Kommunen, Behörden und Städten Deutschlands Waren und Gegenstände zu versteigern. Die Auktionsartikel stammen meist aus Firmeninsolvenzen, Zwangsversteigerungen oder aus anderen Schuldverhältnissen gegenüber der öffentlichen Hand. So kann es passieren, dass der säumige Bürger durch das Nichtzahlen von Ordnungsgeldern, Knöllchen oder anderen Verwarngeldern plötzlich seinen Pkw in der Zollauktion wieder findet, weil das Amt zur Tilgung der Schulden diesen zwangsversteigert.

Wer darf etwas auf zoll-auktion.de versteigern?

Dieses Auktionsportal ist im Gegensatz zu den Portalen wie hood.de, eBay oder azubo.de nur Finanzämtern, Kommunalverwaltungen sowie anderen Behörden der Landes- oder Bundesverwaltung zugänglich. Es ist daher nicht möglich als Verkäufer seine eigenen Waren oder Produkte anzubieten. Zoll-auktion bietet lediglich die Möglichkeit günstige Artikel, Textilien oder Elektrogeräte zu erwerben, um sie zu einem höheren Preis weiter zu verkaufen. Die Idee der Zollauktionen stammt von der Zollverwaltung, welche als erste Behörde gepfändete Gegenstände dort veräußerte. Heute nehmen mehrere 100 Dienststellen unterschiedlichster Behörden an der Auktion teil.

Was werden für Produkte verkauft?

Zoll-auktion.de bietet eine nicht ganz so reichhaltige Palette an Artikeln bzw. Kategorien wie manch anderes Auktionshaus, was eher in der Zielgruppe der Anbieter begründet liegt. Neben Elektronik, wie Haushaltsgeräten, Computer und Zubehör, Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik können auch Kraftfahrzeuge, Jahreswagen, sonstige Pkws, Nutzfahrzeuge, Anhänger und Kfz-Zubehör von den Bürgerinnen und Bürgern ersteigert werden. Aber auch Teppiche oder Bekleidung wie Textilien, Schuhe und Stoffe oder Wertsachen wie Schmuck, Uhren, Münzen, Briefmarken sowie Spirituosen, Parfüm, Kaffee, Maschinen, Werkzeuge, Möbel, Sport- und Freizeitgeräte und optische Geräte können käuflich erworben werden. Zigaretten dürfen nicht zur Versteigerung angeboten werden, da diese in der Regel nicht den Bestimmungen des Tabaksteuergesetzes gerecht werden. Ebenso können keine vom Aussterben bedrohten und daher beschlagnahmten oder konfiszierten Pflanzen oder Tiere zum Verkauf angeboten werden, da dies aufgrund des Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) untersagt wurde. Außerdem werden auch keine Jagdwaffen angeboten.

Was wird für die Sicherheit getan?

Die Artikel werden von der anbietenden Dienststelle genau beschrieben, mit Fotos oder bei hochwertigen Gegenständen mit Gutachten von sachverständigen Dritten versehen. Die potentiellen Bieter müssen sich Online registrieren, wobei neben einem Bieternamen auch die vollständige Adresse anzugeben ist. Zoll-auktionen.de ist auch mit einem“Biet-Agenten“ ausgestaltet, welcher für den Bieter bis zu einer vorher festgelegten Höhe automatisch mit bietet. Nach erfolgreicher Auktionen kann der User zwischen einer Zahlungsart wählen und den Versand bestimmen. So kann er auch den Artikel bei der öffentlichen Dienststelle persönlich abholen oder per Post zugesandt bekommen.

Kosten und Gebühren

Da als Verkäufer nur Kommunen, Behörden oder Verwaltungen zugelassen sind, ist das Thema Einstellgebühren, Hervorhebungsgebühren oder Verkaufsprovisionen bei zoll-auktion.de kein Thema. Die Teilnahme als Bieter ist für jeden Teilnehmer kostenlos. Der Nutzer dieses Services sollte allerdings geschäftsfähig sein, was in der Regel dann der Fall ist, wenn das 18. Lebensjahr vollendet wurde.

Besonderheiten

Bei einigen Auktionen kann es auch vorkommen, dass diese nicht bis zum Ende durchgeführt werden oder während des Auktionsverlaufs nicht mehr auffindbar sind. Dies ist für gewöhnlich dann der Fall, wenn für den entsprechenden Artikel den Behörden neue Informationen bekannt geworden sind, welche eine Änderung der Artikelbeschreibung nach sich zieht. In diesem Fall wird die Beschreibung aktualisiert und der Artikel neu eingestellt. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass der Artikel aufgrund neuer Tatsachen gar nicht mehr versteigert werden darf, so dass er endgültig gelöscht wird. Alle bis dahin abgegebenen Gebote gelten als ungültig.

Fazit

Das Portal Zoll-Auktionen.de ist für die Behörden eine sehr gute Möglichkeit um gepfändete oder zu veräußernde Gegenstände zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen. Allerdings bietet es dem gewerblichen Verkäufer keine Möglichkeiten seine eigenen Gegenstände zu veräußern. Er kann dieses Portal lediglich dazu nutzen, um günstige Gegenstände oder Waren zu erwerben, um diese Gewinn bringend weiterzuverkaufen.

Zur Website des Dienstleisters: www.zoll-auktion.de

Quelle: www.auktionsideen.de

So vermeiden Sie die häufigsten Fehler

Eine Existenzgründung in der Gastronomie ist für viele Gründer ein sehnlicher Wunsch. Keine andere Branche ist in Sachen Existenzgründung stärker gefragt. Vom Café über ein Restaurant, einen Lieferservice oder eine Bar – die Bandbreite der gastronomischen Neugründungen ist weit. Einige Fehler bei der Existenzgründung wiederholen sich jedoch immer wieder. So führen zahlreiche Neugründen letztlich nicht zum gewünschten Erfolg und bleiben oft schon in der Vorgründungsphase auf der Strecke. Doch welche Fehler sind es, die Sie vermeiden sollten?

Gründen Sie nicht ohne die notwendigen Kenntnisse

So manche Gastronomiegründung wird von Menschen vorgenommen, die bisher nur in der heimischen Küche hinter dem Herd gestanden haben. Eine Ausbildung in Sachen Küche, Restaurantbetrieb oder wirtschaftliche Kenntnisse gehören aber nun einmal zur erfolgreichen Gründung. Bei Banken werden Sie ohne diese Grundlagen kaum eine Chance haben, denn nichts ist dort unbeliebter als Gründer, die nicht wissen, was eigentlich auf sie zukommt und worauf es ankommt.

Sparen Sie nicht am falschen Ende

Gute Standorte sind meist teuer in Sachen Miete. Deshalb versuchen viele Gründer, hieran zu sparen und setzen auf billige Mieten. Doch: Wer kaum Passanten zu verzeichnen hat, wird sich schwer tun, Gäste in die schöne neue Bar oder das neue Café zu bringen. Es muß nicht gleich ein Top-Standort sein, aber eine Gegend, in der einfach nichts los ist, bringt so manchen Gründer zu Fall. Wer glaubt, dass er einen gastronomischen Betrieb vollkommen alleine führen könnte und am Personal sparen will, gräbt sich übrigens auch eine Grube. Denn: Alleine ist es kaum zu schaffen und wer schließt den Laden auf, wenn Sie einmal krank sind?

Gründen Sie nicht ohne Alleinstellungsmerkmal

Sie wollen ein Café gründen und es soll Kaffeegetränke und Kuchen geben? Das ist ein einem Café nicht weiter erstaunlich und für Ihre Kunden nichts Besonderes. Genau darauf kommt es aber an: Können Sie etwas Besonderes bieten? Wenn das nicht der Fall ist, sollten Sie  Ihr Konzept unbedingt überdenken. Ein gastronomischer Betrieb, der im anvisierten Umfeld kein Alleinstellungsmerkmal vorweisen kann, wird es schwer haben.

Können Sie wirtschaften?

Eine „Wirtschaft“ im wahrsten Sinne des Wortes kommt vom Begriff „wirtschaften“. Viele Gastronomen nehmen die Sache mit dem wirtschaften allerdings nicht so genau und das kann Kopf und Kragen kosten. Eine Speisekarte muss auf Wirtschaftlichkeit überprüft werden, monatliche Verkaufszahlen sind notwendig, um das Angebot an Speisen, Getränken oder Veranstaltungen im Blick zu behalten. Auch die Kosten gehören in regelmäßige Auswertungen. Nur so kann sichergestellt werden, dass dass die Anfänge von Unternehmenskrisen auch frühzeitig genug erkannt werden.

Warten Sie nicht zu lange mit Hilfestellungen

Gründer sollten frühzeitig auf Hilfestellungen in Form von Beratungen zurückgreifen. Diese werden – etwa im Rahmen des Gründercoaching Deutschland – vom Staat stark bezuschusst. Im Alltag schleichen sich schnell fatale Fehler ein, die langfristig zum „Aus“ führen können und für eine Überprüfung der eigenen Aktivitäten bleibt in der Startphase ohnehin kaum genug Zeit übrig. Mit Hilfe geförderter Beratungen vermeiden Sie Fallstricke und können jemanden engagieren, der mit dem Blick von außen jede Menge Dinge erkennt, die Sie selbst womöglich gar nicht wahrnehmen. So lernen Sie, worauf Sie achten müssen und wie Sie Ihre Gastronomie langfristig zum Erfolg bringen.

Dieser Beitrag wurde von Andrea Claudia Delp, amaveo innovationsmanagement, www.amaveo.de zur Verfügung gestellt.

Die Autorin und Beraterin hilft bei einer Existenzgründung in der Gastronomie – in Sachen Businessplan, Geschäftskonzept, Marketing und andere Fragen der Wirtschaftlichkeit.

Die neuen Regelungen bezüglich der Übernachtungskosten sind seit dem 01.01.2010 in Kraft getreten. Demnach entfällt auf die Kosten einer Übernachtung nur noch ein Steuersatz von 7 Prozent. Dieser gilt jedoch nicht für Kosten, die nicht in direktem Zusammenhang mit den Übernachtungskosten stehen, wie etwa das Frühstück. Das gilt selbst dann, wenn das Frühstück im Übernachtungspreis enthalten ist.

Steuerliche Behandlung von Leistungen

Somit werden die Übernachtungen selbst mit 7 Prozent Umsatzsteuer belegt, das Frühstück, die Nutzung von Telefonen oder Fitnessgeräten weiterhin mit 19 Prozent. Ist das Frühstück im Preis für die Übernachtung enthalten, darf nach BMF-Schreiben vom 05.03.2010 auch weiterhin ein Pauschalbetrag von 4,80 EUR brutto abgezogen werden. Dabei sind jedoch 19 Prozent Umsatzsteuer anzusetzen.

Pauschale Beträge absetzen

Ebenfalls werden häufig bestimmte Nebenleistungen, die nicht in die Beherbergung fallen, als Sammelposten angegeben, was korrekt ist. Allerdings sollten Unternehmen auch hier auf die Steuersätze achten. Zulässig sind in der Regel nur pauschalierte Beträge, die dann auch den Arbeitnehmern ersetzt werden können.

Bei Unsicherheit sollten sich Unternehmen mit dem Steuerberater in Verbindung setzen. Das Finanzamt erkennt aber auch Buchungen nach dem bisherigen Verfahren an. Hierfür gilt eine Übergangsfrist von drei Monaten ab Bekanntgabe des Gesetzes.

Quelle: http://www.datev.de
 

Seit 2002 existiert das Gesetz zur Eindämmung illegaler Betätigung im Baugewerbe. Betroffen von diesem Gesetz sind Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes, die Bauaufträge in Auftrag geben. Sie sind verpflichtet, 15% von jedem Betrag, der an das ausführende Unternehmen gezahlt werden muss, einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Um den Abzug zu vermeiden, muss der Auftragnehmer eine gültige Freistellungsbescheinigung vorlegen.

Die Freistellungsbescheinigung muss beim zuständige Finanzamt beantragt werden. Die Bescheinigung gilt in der Regel für 3 Jahre.

Vorlage Antrag Freistellungsbescheinigung für Bauabzugssteuer (PDF, 29 KB)

Eine Folgebescheinigung muss der Unternehmer innerhalb von 6 Monaten vor Ablauf der Freistellungsbescheinigung beantragen.

Vorlage Folgeantrag Freistellungsbescheinigung Bauabzugssteuer (PDF, 28 KB)

Bauunternehmer und Handwerker sollten immer eine Freistellungsbescheinigung beantragen. Viele Auftraggeber vergeben ohne die Bescheinigung keine Aufträge mehr.

Twitterer sind kreative Menschen, ihnen fallen aus dem alltäglichen Leben heraus, viele gute Ideen für Existenzgründer ein. Wir haben ein paar weitere Geschäftsideen gesammelt, die Gründer zur richtigen Geschäftsidee führen können.

Twitter für Unternehmer Nutzen Sie den Wissensvorsprung und folgen Sie dem gruenderlexikon auf Twitter um bspw. zu den Themen Existenzgründung, Kleinunternehmer, nebenberufliche Selbständigkeit und Geschäftsideen schnell die wichtigsten Nachrichten zu bekommen.

Um dem gruenderlexikon folgen zu können, melden Sie sich auf http://twitter.com an. Dann klicken Sie unter http://twitter.com/gruenderlexikon/ auf folgen.

 

Neue Geschäftsideen von Twitteren

Manche der Vorschläge und Ideen sind mit einem kleinen Augenzwinkern zu verstehen.

@AnjaPepper: Selber machen macht Spass: Heute mit den Kindern Kuchen gebacken. Individualität als Geschäftsidee. Your personal cake

Unsere Meinung: Kinderbetreuung ist eine gute Geschäftsidee für Gründer mit starken Nerven.

@20min_digital: Gute Geschäftsidee von #AdCopy: Unternehmen sollen Werbung in #CAPTCHAs platzieren. http://bit.ly/aSe6Vu

Unsere Meinung: Hier tut sich an neues Geschäftsfeld auf. Mit dieser Geschäftsidee lässt sich Geld verdienen.

TomKamlah Geschäftsidee! Zähne mit Teflon beschichten. Erspart die Zahnbürste und verleiht einen schönen Glanz.

Unsere Meinung:;)

@Lahmizzar ich suche immer nach potentiellen opfern für meine theoretische Geschäftsidee über Abmahnungen Geld zu verdienen

Unsere Meinung: :(

taxiblog Hatten Geschäftsidee: 3D-Brillen im Kino mitnehmen und auf eBay verkloppen! #hammeridee #facepalm #verschiedeebenen

Unsere Meinung: :(

@geelinde Geschäftsidee! Mobiles Enthaarungs-Studio.Nutze die Zeit im Stau sinnvoll!

Unsere Meinung: In stauanfälligen Regionen ist der Gründer den ganzen Tag voll ausgelastet. Geklärt werden muss nur die logistische Frage, wie können die Kunden erreicht werden? Und wie werden das Material und die notwendigen Hilfsmittel transportiert?

LittleBuddha87 Ich habe eine geschäftsidee ich bau ein kaffee mit richtig geiler lounge und so nur für MAC USER! :D und verkaufe iKaffee und iDonut xD :D

Unsere Meinung: Gute Geschäftsidee, wann gehts los? Allerdings den Namen kein i vorsetzen - das klingt eher negativ (igitt Kaffee).

schlenzalot  Nach Twitteranalyse Geschäftsidee entwickelt: Singlesexclub mit Katzenaufbewahrung für depressive wortspielende Alkoholiker.

Unsere Meinung: Singleclub und Katzenaufbewahrung sind an sich schon gute Geschäftsideen. Mit einem guten Konzept wird die Kombination von beiden ein Knaller.

RZ_Burger Clevere Geschäftsidee: Zertifizierungs-Urkunden für den Handel inkl. PR-Paket. Händler fallen drauf rein - und damit auch die Verbraucher.

Unsere Meinung: :(

@MartinZeuschner: Geschäftsidee: Ein Twitter-Kugelschreiber. Nach 140 Zeichen ist die Tinte alle.

Unsere Meinung: Und den Kuli dann für viel Geld verkaufen. Das garantiert Neubestellungen ohne Ende. ;)

Senphgath Ich frag mich ernsthaft, wann es neben der Müllabfuhr auch endlich mal eine PFANDabfuhr gibt! Wär doch auch mal ne #Geschäftsidee.

Unsere Meinung: Gute Idee, soll sich doch jemand anderes mit den Pfandautomaten herumschlagen.

@beladinon Wenn ein Anbieter variabel bedruckbare Gardinen nach Wunsch anbieten würde, wäre er mein Held #geschäftsidee ;)

Unsere Meinung: Slogan - "Diese Gardinenpredigt hält bis zur nächsten Wäsche", eine ausbaufähige Geschäftsidee.

@Muermel: Neue Geschäftsidee: Haarverkürzung statt -verlängerung. Werde es "Friseur" nennen.

Unsere Meinung: Gibts zwar schon, aber Haarverkürzung ist super.

@HolgerDittmann: Geschäftsidee: Konsumenten als Religionsgemeinschaft anmelden, Einkaufen ist Gottesdienst, 1% der MwSt als Kirchensteuer

Unsere Meinung: Ärger mit dem Finanzamt vorprogrammiert.

@chapati: auch eine geschäftsidee leute vor dem straßenverkehrsamt zu fragen, ob sie ihr auto verkaufen wollen.

Unsere Meinung: ;(

@boerge30: geschäftsidee: wartezimmercatering. #hunger #Fingerfood

Unsere Meinung: Super Geschäftsidee, jeder kann auf Anhieb mindestens drei Ärzte mit übervollen Wartezimmern aufzählen. Die zukünftigen Kunden warten nur auf eine Abwechselung. Das Beste: nach zwei Stunden kann der Unternehmer das gleiche Wartezimmer wieder aufsuchen und die nächsten 20 Kunden bedienen. In einem Ärztehaus wird das ein Fulltime-Job.

@schwester_y : "Drive in Videothek" im HSS. Filme zum mitnehmen oder hiergucken?

Unsere Meinung: Autokino - das gibts viel zu selten. Geschäftsidee mit Potenzial.

lana74 Neue Geschäftsidee: Twister-Vorführungen im Altersheim. Unser Ü70-Fraktion ist begeistert.

Unsere Meinung: Gute Geschäftsidee mit Potenzial.

@uberpetrick: ich sollte meinen Berufswunsch überdenken. ich glaub, ich sollte Herzensbrecher werden & selbständig.

Unsere Meinung: ;)

OlramX Geschäftsidee: Aus gepressten Wollmäusen Flip-Flops machen und im Dritte-Welt-Laden verkaufen.

Unsere Meinung: :(

Dieser Artikel ist Teil 9 von 11 der Serie

Wer frei sprechen kann, kann mit seiner Gestik vieles noch unterstreichen. Beherrscht ein Redner beides, wirkt er auf sein Publikum offen, engagiert und interessant und lässt ihn oder sie sehr souverän und kompetent auftreten. Allerdings sollten Sie Gesten, die als Drohung empfunden werden könnten, genauso sparsam nutzen, wie solche, die sie ratlos erscheinen lassen, denn beides verunsichert die Zuhörer oder verärgert sie im schlimmsten Fall sogar. Üben Sie Ihre Rede und Gestik mehrmals vor dem Spiegel oder fragen Sie einen Freund oder Verwandten, ob er Ihnen einmal zuhören mag.

Die Erscheinung

Ein wichtiges Merkmal ist natürlich auch das Erscheinungsbild. Dazu gehört mehr als nur die Kleidung. Wichtig sind hierbei auch die Haare, der Duft der Person, Accessoires und die gesamte Körperhaltung. Läuft jemand schon gebückt oder schlurfend über den Boden, erzeugt das bei den Zuschauern kein sehr schönes Bild. Sehen Sie gepflegt und stilsicher aus, schaut man Ihnen im Vorfeld schon gerne zu. Allerdings ist es auch sehr wichtig, dass Sie sich in ihrer Kleidung wohlfühlen und sich nicht „ver"- kleidet vorkommen.

Die Beine und Arme

Achten Sie auf Ihre Beine. Egal, ob Sie sitzen oder stehen, nicht Fuß an Fuß, sondern etwas auseinander. Das lässt Sie sicherer auf das Publikum wirken. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: mit beiden Beinen auf dem Boden. Ein Redner sollte nicht mit den Armen rudern wie ein Ertrinkender, aber auch nicht die Arme starr hängen lassen wie ein Zinnsoldat. Der Bewegungsablauf sollte lebendig und natürlich wirken.

Die GbR, auch bekannt als Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder BGB-Gesellschaft, stellt einen Zusammenschluss mehrerer Personen zu einem gemeinsamen Zweck dar. Die GbR wird gerne als Rechtsform bei der Existenzgründung genutzt, wenn ein Einzelunternehmen nicht in Frage kommt. Wichtig ist, dass alle Gesellschafter die gleichen Rechte an der Geschäftsführung haben. Sinnvoll ist es, einen Gesellschaftervertrag anzufertigen, auch wenn dieser nicht zwingend erforderlich ist. Da aber alle Gesellschafter mit dem Geschäfts- und Privatvermögen haften, gebietet es die rechtliche Absicherung, einen Vertrag zu schließen.

Gründungszuschuss beantragen

Will ein Team aus zwei oder mehr Gründern eine GbR ins Leben rufen, ist es möglich, einen Gründungszuschuss zu beantragen. Dieser richtet sich schließlich nicht an das Unternehmen, sondern dient der Absicherung des Lebensunterhalts der einzelnen Gründer. Wer also anspruchsberechtigt ist, kann den Gründungszuschuss beantragen. Er muss allerdings die Voraussetzungen erfüllen.

Dazu zählt zunächst die Gründung eines Vollerwerbs. Das Unternehmen muss also von Anfang an darauf ausgerichtet sein, den Lebensunterhalt der Gründer langfristig gesehen vollständig bestreiten zu können. Die Gründung muss weiterhin aus der Arbeitslosigkeit heraus erfolgen, wobei ein Restanspruch von Arbeitslosengeld I vorgeschrieben ist. Von dem genannten Vollerwerb geht die Bundesagentur für Arbeit regelmäßig bei zwei Gründern aus, die jeweils mit 50 Prozent am Unternehmen beteiligt sind. Bei drei und mehr Gründern mit geringeren Anteilen, muss entsprechend argumentiert werden, um den Gründungszuschuss zu erhalten.

Gemeinsame Beratung ist sinnvoll

Da alle Gesellschafter mit der Gründung der GbR das gleiche Ziel verfolgen, wird auch der Businessplan für alle gleichartig aussehen. Sinnvoll ist es deshalb, sich gemeinsam beraten zu lassen. Auf diese Weise wird nur ein Businessplan erstellt, der lediglich in Bezug auf die Gründerpersönlichkeiten abweichend sein kann.

Bei dieser Beratung sollte auch abgeklärt werden, ob etwaige Gründe bestehen, die den Gründungszuschuss nicht erlauben. Dann kann es nämlich passieren, dass auch andere Fördermittel nach der Beantragung und Ablehnung des Gründungszuschusses nicht mehr gewährt werden.

Wenn ein Gründer bereits selbstständig ist

Ist einer der Gründer bereits selbstständig, wirkt sich dies nicht unbedingt auf den Gründungszuschuss für die anderen Gründer aus. Sie müssen nur die persönlichen Voraussetzungen für dessen Erhalt mitbringen. Schließlich soll der Zuschuss helfen, den eigenen Lebensunterhalt in den ersten Monaten zu bestreiten.

Quellen:
http://www.gruendungszuschuss.de
http://www.existenzgruender.de
 

Der Fernabsatz ist in Deutschland rechtlich sehr gut geregelt, möchte man meinen. So gibt es bei einem Vertrag, der im Fernabsatz abgeschlossen wurde, stets ein Widerrufsrecht. Mindestens sieben Tage lang muss der Verbraucher Zeit haben, vom Vertrag ohne die Angabe von Gründen zurückzutreten. Üblich sind mittlerweile sogar eher 14 Tage Widerrufsrecht.

Sollten die bestellten Waren zwischenzeitlich geliefert und bezahlt worden sein, ist der Verkäufer der Ware verpflichtet, diese zurückzunehmen und das gezahlte Geld zu erstatten. Lediglich die Kosten für die Rücksendung der Waren dürfen dem Verbraucher zur Last gelegt werden.

Verbraucherzentrale NRW gegen Heinrich Heine

Der Versandhändler Heinrich Heine verfuhr nach diesen Richtlinien, legte allerdings in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen fest, dass die Verbraucher einen Versandkostenanteil von 4,95 Euro pro Bestellung zu tragen hatten. Dieser wurde auch bei einem erfolgten Widerruf nicht erstattet.

Die Verbraucherzentrale sah eine ungerechtfertigte Belastung des Verbrauchers als gegeben. Denn laut diesen Richtlinien müssen die Verbraucher nicht nur die Kosten für die Rücksendung, sondern auch die Kosten für die Zusendung der Waren tragen. Sie sind also mit der gesamten Beförderung der Waren belastet.

Bundesgerichtshof leitete den Fall an den Europäischen Gerichtshof weiter

Dieser entschied schlussendlich mit Urteil vom 15.04.2010, dass die Verbraucher lediglich die Kosten für die Rücksendung einer Ware tragen müssten, jedoch nicht die Kosten für die Zusendung. Würden diese Kosten vom Verbraucher ebenfalls getragen werden müssen, wäre das Ziel dieser Regelung, ihn von seinem Widerrufsrecht abzuhalten. Genau dies ist aber keinesfalls Sinn und Zweck des Widerrufsrechts.

Verbraucher sollten sich also künftig zur Wehr setzen, wenn sie von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen und dann die Kosten der Zusendung der Waren zahlen sollen.

Quelle: http://www.datev.de
 

„Die Universität Karlsruhe bestätigt: Mehr als 60 % aller Internetnutzer haben bereits eine Online-Überweisung getätigt. Somit gehört die Online-Überweisung zu den beliebtesten Zahlungsmitteln im Internet - beliebter als Kreditkarte, Nachnahme, Vorkasse oder Lastschrift. Außerdem würden weitere 11,8 % Onlineüberweisungen nutzen, wenn dies die Shopbetreiber anbieten. Somit sprechen sich knapp 72 % für diese Zahlungsart aus. Online-Banking erfreut sich in Deutschland immer höherer Beliebtheit. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass die Zahl der online geführten Konten stetig steigt. Im Jahr 1997 wurden in Deutschland ungefähr 3,5 Millionen deutsche Konten online geführt. Inzwischen sind es über 35 Millionen Konten.“ So werden Shopbetreiber auf sofort-ueberweisung.de begrüßt und in der Tat können wir diese Tendenz nur bestätigen.

Der Anwender, also der Kunde eines Onlineshops, wird mit den Schlagwörtern „Schneller als Vorkasse“, „Sicher wie Online-Banking“ und „Bequem und einfach“ umworben. Sofort-ueberweisung.de bietet Shopbetreibern die Möglichkeit, direkt nach dem Bestellvorgang einen Überweisungsträger online auszufüllen und die bestellten Waren direkt zu bezahlen. Der Überweisungsträger wird an die betreffende Bank geleitet, so dass der Shopbetreiber eine Onlinemeldung zur Bezahlung und Freigabe der Waren erhält. Diese Prozedur spart die Wartezeit von ca. 3 Banktagen bei Vorauskasse. Der Shopbetreiber kann die Waren schneller versenden, so dass der Kunde mit der Ware einige Tage früher rechnen kann.

Keine Rücklastschriften oder zweifelhafte Forderungen mehr

Sofort-ueberweisung.de wirbt mit der Möglichkeit, gebührenpflichtige und teure Rücklastschriften zu vermeiden. Das System prüft unmittelbar nach der Inauftraggabe der Überweisung und vermeidet so zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen sowie gebührenpflichtige Rücklastschriften.

Das System von sofort-ueberweisung.de wird unmittelbar in das bestehende Shopsystem eingebundenen und gilt als ebenso sicher wie die normale Banküberweisung. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieses Onlinezahlungssystems wurde durch den TÜV Saarland zertifiziert. Dieses Zertifikat kann sogar online im PDF Format eingesehen werden, was die Zuverlässigkeit und Seriosität des Dienstes nochmals unterstreicht.

Kostenpunkt des Service

Sofort-ueberweisung.de bietet 5 branchenspezifische Tarife an und ist somit sehr einfach tarifiert, also keine komplizierten Gebührenstrukturen für den Shopbetreiber.

Tarif  für Warenhandel

Die Kosten für die Branche "Warenhandel" bspw. belaufen sich auf 1 % vom Umsatz – mindestens jedoch 10 Cent pro Sofortüberweisung. Beim Einrichten des ersten Projekts werden einmalig 39,90 EUR fällig. Darüber hinaus beträgt die monatliche Systembereitstellungsgebühr 4,90 EUR.

Weitere Vorteile gegenüber anderen Zahlungsmitteln

Es ist keine Registrierung der Kunden notwendig, da der Kunde direkt an den Shopbetreiber überweist. Somit werden auch keine Kundendaten bei sofort-ueberweisung.de gespeichert. Die Gebühren sind immer noch geringer als bei der Benutzung von Kreditkarten, so dass auch ein finanzieller Anreiz für Shopbetreiber gegeben ist.

Schnittstellen

Sehr begrüßenswert sind die zahlreichen Schnittstellen zu Shopsystemen, mit welchen sofort-ueberweisung.de zusammenarbeitet. Da wären zum Beispiel: die Shopsysteme von Oxid esales, Xanario, ecodoo, OS Commerce, XT Commerce, ZenCart, OMS Shop, Kompashop und weitere. Sehr gelungen ist die Bereitstellung der Schnittstelle als Download, so kann der Shopbetreiber ohne die entsprechenden Firmen kontaktieren zu müssen, die Schnittstelle direkt downloaden und installieren.

Fazit

Die allgemeine Tendenz der Europäer oder speziell der deutschen Internetuser, den in Amerika hoch gelobten Paymentdienst paypal.com nicht zu nutzen, kommt den Onlinezahlsystemen wie sofort-ueberweisung.de sehr entgegen. Die amerikanischen Onlinezahlungsgewohnheiten auf die Deutschen übertragen zu wollen fällt genau so schwer, wie die amerikanische Esskultur zu kopieren. Daher denken wir, dass derartige Dienste sehr stark im Kommen sind und von den deutschen Internetbenutzern sehr gern angenommen werden.

Zur Website des Dienstleisters: www.payment-network.com

Quelle: www.auktionsideen.de

Für die meisten Unternehmer und Existenzgründer sehr befremdlich und gewöhnungsbedürftig, Buchführung selber machen sowieso, aber dann noch im Internet? Die meisten kennen es wie folgt:

  1. Man sucht im Internet nach irgend einem Testbericht oder Vergleich.
  2. In den meisten Fällen findet man nicht aussagekräftige und fremd klingende Werbetexter. Hier entsteht schon mal der erste Frust.
  3. Nun sucht der Unternehmer direkt nach einer Buchführungssoftware.
  4. Da er ja nicht weiß, was gut oder schlecht ist, möchte er sein Geld nicht falsch investieren und sucht gleich nach irgend einem kostenlosen Buchhaltungsprogramm, welches man sofort downloaden und als so genannte Freeware auf dem eigenen Computer installieren kann.
  5. Dieses Programm ist selbstverständlich in den Funktionen sehr beschränkt, manchmal auch in der Nutzungsdauer, so dass nur 30 Tage getestet werden kann oder maximal 300 Buchungssätze angelegt und verarbeitet werden können. Das ist für einen Unternehmer selbstverständlich bei weitem zu wenig und für die künftige Arbeit nicht brauchbar.
  6. Frustration und Ärger über dieses deutsche Buchführungssystem und das Finanzamt macht sich breit.
  7. Der Unternehmer geht wieder auf die Suche, diesmal vielleicht über die Stiftung Warentest oder er fragt einen anderen Unternehmer, der natürlich auch nicht genau Bescheid weiß und selbst auch gar keine Ahnung von Buchführung hat. Er bekommt aber trotzdem eine Antwort mit irgend einem Programm, welches er aus fachmännischer Sicht überhaupt nicht einschätzen kann. Aber das Ziel liegt nun deutlich näher als ohne diesen eigentlich geistlosen und nicht aussagekräftigen Rat des befreundeten Unternehmers.
  8. Nun wird dieses Programm im Fachhandel gekauft und gleich zuhause installiert.
  9. Selbstverständlich kann man damit auch nicht das alles machen, was man von einem Buchführungsprogramm erwartet hat oder was die Tätigkeiten eines Unternehmers mit sich bringen. Zum Beispiel Rechnungen schreiben, Mahnungen versenden oder Angebote erstellen. Das Geld war eigentlich auch falsch investiert. Wieder macht sich schlechte Laune breit und der Hass auf den undurchsichtigen Markt, vielleicht auch auf den befreundeten Unternehmer (der hat das sicher mit Absicht gemacht) steigt.
  10. Letztlich bleibt der Gang zum Steuerberater, denn damit hat man mit Software, Buchführung, Sortieren von Belegen und vor allem der Einhaltung der deutschen Gesetze und der noch komplizierteren Bürokratie nichts mehr zu tun. Dafür bezahlt man eben einen etwas höheren Preis, als man ihn anteilig für eine entsprechende Software monatlich bezahlt hätte. Man kann aber nun endlich das machen, weswegen man sich selbstständig gemacht hat: Aufträge annehmen, Kunden zufrieden stellen, Rechnungen schreiben, sich einen guten Namen aufbauen, um noch mehr Aufträge annehmen zu können.

Läuft es nicht immer so? Selbst bei mir als gelernter Steuerfachangestellter, der jahrelang mit der Software der Datev gearbeitet hat und diesbezüglich sehr verwöhnt wurde, stellten sich zu Beginn meiner Selbständigkeit diese Probleme ein. Ich konnte die Datev Software nicht weiter nutzen, selbst wenn ich das Geld dazu gehabt hätte. Dies bleibt nur den der Datev angeschlossenen Steuerberatern offen. Ich war kein Steuerberater, konnte also nur eine sehr abgespeckte Lightversion der Datev (Rechnungswesen Compact) über meinen Steuerberater (bisherigen Arbeitgeber, der Steuerkanzlei) beziehen. Diese Software konnte vieles, jedoch nicht das was ich eigentlich als versierter Unternehmer und buchführungserfahrenen Gründer benötigte, meine Steuererklärungen (Umsatzsteuererklärung) sowie den Jahresabschluss zu erstellen.

Also wechselte ich das System und probierte innerhalb der letzten fünf Jahre circa drei verschiedene Produkte unterschiedlichen Herstellers aus. Darüber habe ich in der Serie mit dem Titel Vergleich von Buchführungsprogrammen berichtet. Dabei habe ich tabellarisch Buchhaltungsprogramme in unterschiedlichen Preisklassen vorgestellt, welche unterschiedliche Aufgaben erledigen oder eben auch nicht.

Buchführung online erstellen?

Ich habe in der oben genannten Serie nicht auf die immer bekannter werdende Form von Buchführung geachtet. Mit SaaS-Lösungen (Software as a Service) wird es in Zukunft immer populärer und interessanter, Software nicht zu kaufen und daheim zu installieren, sondern sie zu mieten und monatlich zu bezahlen. Hat den Vorteil, dass man sich nicht um Updates, rechtliche Aktualisierungen oder Programmfehler kümmern muss, sondern die Software einfach nach belieben nutzt, Daten eingibt und erfasst sowie abspeichert. Die Wartung, Sicherheit und Datenspeicherung übernimmt der Anbieter. Das spart sehr viel Zeit und kostet zu unserer Überraschung weitaus weniger, als wir erwartet hatten.

Einen Vergleich von Unternehmen, welche derzeit Buchhaltungssoftware online vermieten steuerberaten.de geführt und uns exklusiv zur Verfügung gestellt. Wir möchten es nicht versäumen, auch den Lesern unseres Angebots diesen sehr interessanten Testbericht für Buchhaltungssoftware vorzustellen.

Hier ein kleiner Auszug der getesteten Anbieter. Steuerberaten.de unterscheidet prinzipiell in Software für Kleinunternehmer und Software für große Unternehmen und den Mittelstand. SaaS-Lösungen für Kleinunternehmer werden teilweise sogar zum Nulltarif angeboten, die restlichen Produkte für größere Firmen für monatlich weniger als 50 €. Das ist aus unserer Sicht phänomenal. Steuerberaten.de bietet darüber hinaus auch Hilfestellung und Support für derartige SaaS-Lösungen an. Man nennt es dort sehr treffend betreutes Buchen, was bei mir sofort ein schmunzeln auf die Lippen zaubert, da ich bei diesem Wortspiel an betreutes Wohnen denken muss.

Aber nun genug geschrieben, lesen und testen sie einfach selbst:

online buchhaltung

Quelle: steuerberaten.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 1 der Serie

Gruß die Frage ist recht einfach beantwortet. Alle diese Wörter wurden falsch geschrieben. Besucher haben diese und andere Wörter über unsere Suchfunktion gesucht, manchmal nur mit Tippfehler oder Fehler in der Rechtschreibung, manchmal wurden aber auch einfach nur Wörter gesucht, die wir bisher noch nicht in unserer Datenbank gespeichert haben. In wiederum anderen Fällen wurden ganze Wortgruppen oder Fragesätze in den Suchschlitz eingegeben, was selbstverständlich auch nicht zu einem sinnvollem und informativen Ergebnis führt.

Los geht´s mit den lustigen Absurditäten im Gruenderlexikon

  1. Tatortreinigung
  2. Motorradscout
  3. Neckarmann zum Onlineshop von Neckarmann
  4. bonbrix zum OnlineShop von bonbrix
  5. finanzscout
  6. Motorscout
  7. tupperware thermowächter
  8. carlo colucci pullover
  9. beheizbare einlegesohlen
  10. dachdeckeraufzug
  11. rohrreinigungsschlauch
  12. blumenregal
  13. friseurumhang
  14. worldsbiggestchat
  15. leifheit bodenwischer
  16. feuerwehrjacke
  17. traxx kinderwagen
  18. bürokaffe
  19. Treugut - soll sicher Treuhand heißen
  20. irü - ?!?
  21. nekkermann auch Neckarman
  22. GmbH mietet Büroraum beim Geschäftsführer - Kann man durch die Eingabe dieser Wortgruppe eine Antwortet erwarten? Oder anders: Woher soll das Gründerlexikon wissen, was es hier tun, sagen oder anbieten soll?

Wir werden regelmäßig neue Teile zu dieser Serie veröffentlichen. Gern können Sie uns auch lustige Fehler und Verschreiber im Kommentar hinterlassen.

Dieser Artikel ist Teil 6 von 6 der Serie

Wie wird das Nettoerwerbseinkommen berechnet? Wie wirkt sich der Gewinn aus dem Nebengewerbe auf die Höhe des Elterngeldes aus? Diese und weitere Fragen wollen wir im fünften Teil unserer Serie an Hand von Praxisbeispielen näher erläutern und berechnen.

1.    Ermittlung des Netto - Erwerbseinkommens aus nichtselbständiger Arbeit

Das Netto - Erwerbseinkommen aus nichtselbständiger Arbeit wird in einer eigenen Berechnung wie folgt ermittelt:

Monatliches Bruttoeinkommen
abzgl. steuerfreie Bezüge
abzgl. Einmalzahlungen
abzgl. hierauf entfallende Steuern
abzgl. Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung
abzgl. Werbungskostenpauschale

ergibt das zu berücksichtigendes Nettoeinkommen (bspw. 1.200 Euro pro Monat)

2. Ermittlung des Nettoerwerbseinkommens aus selbständiger Tätigkeit

Bei der Ermittlung des netto Erwerbseinkommens aus selbständiger Tätigkeit ist der Gewinn aus dem Wirtschaftsjahr vor der Geburt des Kindes maßgeblich.

Gewinn (nach steuerrechtlichen Vorschriften ermittelt)
abzgl. hierauf entfallende Steuern
abzgl. eventueller Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung

ergibt das zu berücksichtigendes Netto - Einkommen (bspw. 300 Euro pro Monat)

3. Höhe des Elterngeldes

Für die Berechnung des Elterngeldes werden alle Einkünfte zusammengerechnet, das ergibt für unser Beispiel ein Netto-Erwerbseinkommen von 1.500 Euro (1.200 Euro + 300 Euro).

Erhält der Elterngeldberechtigte nach der Geburt des Kindes keine weiteren Einkünfte, beträgt die Höhe des Elterngeldes 1.005 Euro (67% von 1.500 Euro).

4. Höhe des Elterngeldes unter Fortführung der Nebentätigkeit

Werden weiterhin Einkünfte aus einem Nebengewerbe erzielt müssen die Einkünfte nach der oben beschriebenen Methode auf das Netto - Einkommen herunter gerechnet werden. Liegt das Nettoeinkommen bspw. bei monatlich 200,- Euro, wird die Differenz zwischen dem Netto-Erwerbseinkommen vor und nach der Geburt errechnet.

Netto-Erwerbseinkommen vor der Geburt 1.500,- Euro
Netto-Erwerbseinkommen nach der Geburt 200,- Euro
Differenz 1.300,- Euro
davon 67 %

ergibt ein Elterngeld von 871,- Euro.

5. Monatliches Erwerbseinkommen unter 1.000,- Euro

Liegt das errechnete monatliche Netto- Erwerbseinkommen vor der Geburt des Kindes unter 1.000,- Euro, wird der Prozentsatz von 67% bis zu möglichen 100% erhöht. Für je zwei Euro Differenz zwischen Nettoeinkommen und 1.000,- Euro erhöht sich der Prozentsatz um 0,1%.

Eine Berechnung zu diesem Beispiel

Nettoeinkommen 600,- Euro
die Differenz zu 1.000,- Euro beträgt 400,- Euro
400,- Euro geteilt durch 2,- Euro ergibt 200
200 x 0,1% ergibt 20%
Der Prozentsatz für die Höhe des Elterngeldes wird in diesem Fall von 67% auf 87% erhöht.
Das Elterngeld beträgt damit monatlich 522,- Euro (600,- Euro x 87%).

Quelle: Informationen zum Bundeselterngeld

Arbeitsverträge regeln die Rechte und Pflichten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Der Arbeitsvertrag kann unbefristet oder befristet abgeschlossen werden. Gerade bei Neueinstellungen werden Arbeitsverträge in der Regel mit einer Probezeit vereinbart.

Mit Abschluss des Arbeitsvertrags unterliegt der Arbeitnehmer dem Weisungsrecht des Arbeitgebers über den Inhalt, den Ort und die Zeit seiner Tätigkeit.

Als Orientierungshilfe stellen wir Ihnen einen kostenlosen Musterarbeitsvertrag zur Verfügung.

Vorlage Arbeitsvertrag (PDF, 50KB)

Die Regelungen des Arbeitsvertrags müssen den verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen standhalten. So muss u.a. das Kündigungsschutzgesetz, das Arbeitsschutzgesetz, das Arbeitszeitgesetz und das Betriebsverfassungsgesetz berücksichtigt werden.

Der hier gezeigte Mustervertrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit.

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Die Europäische Union, ein gemeinsamer Wirtschafts- und Lebensraum für Millionen von Menschen, ist in Gefahr. Der Grund hierfür ist die enorme Staatsverschuldung zahlreicher Länder, die im Fall Irland, Griechenland und Spanien sogar die 10%-Marke überschreitet.

Griechenland ist jetzt das erste Land, welches mit einer Neuverschuldung im Jahr 2009 von 13,6% die Zahlungsunfähigkeit eingestehen musste. Das Land kann aus eigener Kraft seine Schulden nicht mehr bedienen, auch die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens ist in Gefahr. Zu viele Jahre wurden notwendige Sparmaßnahmen verschoben und weiterhin zum Beispiel hohe Beamtengehälter und Pensionen gezahlt, obwohl Griechenland bereits seit Jahren Probleme mit der Finanzierung hatte. Aufgrund dieser Situation haben die Ratingagenturen die griechischen Staatsanleihen auf einen „Ramsch-Status“ gesetzt, der es Griechenland nahezu unmöglich macht, Kapital auf dem freien Markt zu angemessenen Konditionen zu erhalten.

Um Griechenland vor einem Staatsbankrott zu bewahren, sind laut Meinung vieler Experten in den kommenden drei Jahren mindestens 135 Milliarden Euro notwendig. Da Deutschland mit einer nur geringen Verschuldung von 3,3% und einem positiven Wirtschaftswachstum im Jahr 2010 glänzt, wird es wohl die Hauptbelastung tragen müssen. Mindestens 25 Milliarden Euro werden daher an Griechenland zu überweisen sein. Und die Hilfen müssen schnell überwiesen werden, denn bereits am 19. Mai wird eine griechische Anleihe fällig, deren Rückzahlung aktuell nicht gewährleistet ist.

Diese enormen Geldsummen kann Deutschland nur aufbringen, indem neue Staatsanleihen begeben werden. Die Kosten hierfür müssen dann die deutschen Steuerzahler tragen, die die Kosten wieder verdienen müssen. Vor allem der deutsche Mittelstand, der als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft angesehen wird, ist davon enorm betroffen. Viele gezahlte Steuern müssen nun in das Aufbringen der Geldmittel für Griechenland investiert werden, obwohl auch in Deutschland Investitionen, etwa in das Schul- oder das Straßensystem, notwendig wären. Nicht auszuschließen ist zudem, dass aufgrund der Griechenland-Hilfen Steuern angehoben werden müssen, sodass Deutschland nicht selbst mit Finanzierungsproblemen kämpfen muss. Genaue Prognosen hierüber können wohl aber erst nach der wichtigen Wahl in Nordrhein-Westfalen getroffen werden, denn vorher wird die Bundesregierung kaum Steuererhöhungen besprechen oder gar beschließen.

Die Europäische Union muss sich jedoch nicht nur Sorgen um Griechenland machen, denn auch vielen weiteren Ländern droht die Zahlungsunfähigkeit. Hierzu gehören neben Irland auch Spanien und Portugal, die mit hohen Arbeitslosenzahlen kämpfen und deren Neuverschuldung immens ist. Es ist heute nicht auszuschließen, dass auch diese Länder über kurz oder lang die Zahlungsunfähigkeit bekannt geben müssen. Auch in einem solchen Fall müsste Deutschland wohl die Hauptkosten der Rettungsaktion tragen, was auch den deutschen Steuerzahler wiederum enorm belasten würde.

Quelle: plusminus Artikel
zur Verfügung gestellt von: http://www.forwarddarlehen-vergleich.de

Zu Spitzenzeiten kann das Personal im Unternehmen knapp werden. Will der Unternehmer zur Abfederung dieser Saison-Spitzen keine festen Mitarbeiter einstellen, hat er die Möglichkeit auf freie Mitarbeiter zurückzugreifen.

Für die vertragliche Gestaltung zwischen Unternehmer und freien Mitarbeiter können Sie unsere Mustervorlage: Vertrag über freie Mitarbeit nutzen.

Vorlage Vertrag über freie Mitarbeit (PDF, 39 KB)

Dieser Vertrag ist kein Arbeitsvertrag sondern ein Dienst- oder Werkvertrag.

Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit. Wie jeder Vertrag muss auch diese Vorlage den unternehmerischen Gegebenheiten angepasst werden. Für einen 100%ig rechtssicheren Vertrag wenden Sie sich an einen Anwalt Ihres Vertrauens.

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Dieser Artikel ist Teil 8 von 11 der Serie

Jeder Redner, der einen gewissen Respekt seinem Publikum gegenüber hat, wird Lampenfieber haben. Am schlimmsten trifft es natürlich den- oder diejenigen, die keinerlei Übung darin haben, vor vielen Menschen frei zu sprechen. Also wie kann man dagegen wirken? Mit viel Reden. Schwimmen hat man auch nicht von jetzt auf gleich gelernt.

Ehrlichkeit währt am längsten

Machen Sie sich klar, dass niemand von Ihnen Vollkommenheit und eine tausendprozentige Rhetorik erwartet. Denken Sie einfach daran, dass es fast allen, die Ihnen jetzt zuhören, genauso gehen würde an Ihrer Stelle. Falls Sie ein Wort vergessen haben sollten, verfallen Sie nicht in lauter Stottern, sondern geben Sie offen, ehrlich und charmant zu: „Jetzt fällt mir doch das Wort nicht ein, vielleicht können Sie mir helfen?", oder „ Sie wissen doch auch so, was ich sagen wollte, oder? "

Das Glas Wasser

Bei Nervosität wird der Mund schnell trocken. Stellen Sie sich ein Glas Wasser an den Tisch. Am Besten ohne Kohlensäure, damit es nicht zu unschönen Lauten kommen kann. Trinken Sie kleine Schlucke und nicht gleich das ganze Glas. Haben Sie einen Frosch im Hals, husten Sie ihn nicht lautstark weg, sondern versuchen ihn, wegzuräuspern. Atmen Sie während des gesamten Vortrages ruhig und gleichmäßig.

Das sollten Sie auf keinen Fall gegen Lampenfieber tun

Trinken Sie keinen Alkohol vor Ihrem Vortrag,  nur damit Sie locker werden. Wenn möglich auch davor auf die Zigarette verzichten, denn sie kann einen „Frosch" im Hals verursachen. Nehmen Sie keine Beruhigungsmittel. Und lassen Sie sich kurz vor Ihrer Rede keine guten Ratschläge mehr geben, das verwirrt Sie nur und macht Sie unsicher.

Nicht nur Powerseller leben von ihrem eBay-Geschäft – die Zahl derer, die hauptberuflich ihre Brötchen mit dem weltweit größten Online-Marktplatz verdienen wächst und wächst. Allerdings steigt auch mit diesem rasanten Wachstum und den positiven Auswirkungen für den deutschen Arbeitsmarkt der Konkurrenz- und Preisdruck zwischen den eBay-Händlern. Wo früher ein Angebot eingestellt wurde, findet der Käufer heute drei oder noch mehr Anbieter des gleichen Artikels. Mit dieser neuen Situation muss jeder Händler umgehen können, um erfolgreich am Auktionsmarkt zu verkaufen. Diese Marktsituation kann nur derjenige beherrschen und kontrollieren, der für Transparenz sorgt. Zu wissen, wie viele Artikel der Mitbewerber zu welchem Preis, wann und wie lange eingestellt hat, ist aus heutiger marktorientierter Sichtweise genauso erfolgsentscheidend wie das Wissen über die eigene Kalkulation. Verkäufer von Waren und Produkten bei eBay genießen den großen Vorteil der transparenten Analysefähigkeit aufgrund der gespeicherten eBay-Marktdaten. Im Gegensatz zum Offlinemarkt, wo Kalkulationen und Absatzdaten auf keinen Fall preisgegeben werden und der Wettbewerber auch keine Möglichkeit erhält, diese Daten herauszubekommen, erleichtern die analysierbaren Marktdaten die Transparenzfähigkeit enorm.

Im Internet haben sich einige Firmen etabliert, welche eine professionelle Analyse von eBay-Auktionen, Verkaufszahlen oder Erfolgsquoten anbieten. Eine dieser Analysetools wird auf www.mr-research.de angeboten und von der digital manufaktur GmbH mit Sitz in Göttingen vermarktet.

Mr. Research verarbeitet die eBay-Marktdaten und stellt sie dem Benutzer mithilfe geeigneter Berichte, Filter und Auswertungstools zur Verfügung. Dabei können jeweils die vergangenen 90 eBay-Tage verarbeitet und analysiert werden.

Was bietet der Onlineservice?

Mit Mr. Research können Sie die Kaufentscheidungen der Kunden auswerten und aufgrund dieser gewonnenen Informationen Ihren eigenen Erfolgsmoment messen. Die digital manufaktur GmbH stellt mit Mr. Research ein Tool zur Verfügung, um Marktpreise von Produkten zu ermitteln, Übersichten zur Marktverteilung und zur Relevanz von Produktmarken zu erstellen. Aber hier hört das Leistungsspektrum von Mr. Research noch lange nicht auf, denn Mr. Research zeigt Ihnen auch Marktlücken oder Überangebote durch seine sekundenschnelle Analyse.

3-Ebenenanalyse

Mr. Research analysiert den eBay-Markt auf der Produkt-, Verkäufer- und Kategorieebene.

Die Verkäuferanalyse

Mr. Research bietet eine Auswertung über 90 eBay-Tage. Dabei können Verkäufer bezüglich ihres Umsatzes, der Preisstruktur, der TOP Kategorien, der Angebotstypen, der Verteilung nach Wochentagen bzw. der Tageszeit sämtlicher Listings analysiert werden. Aus diesem Datenmaterial lassen sich sehr gut Trends erkennen. So können Sie Ihre persönliche Produktpalette nach der Ihrer Mitbewerber ausrichten.

Die Produktanalyse

Mr. Research bietet in der Produktanalyse ein Auswertungstool, welches nach jedem bei eBay gehandelten Produkt sucht und dazu ausführliche Verkaufsdaten bereitstellt. Dazu gehören bspw. die Preisstruktur, die TOP Kategorien, häufige Titelwörter, Angebotstypen, die Verteilung nach Uhrzeit und Wochentagen sowie die Top Verkäufer dieses Produktes. Durch zusätzliche Filter ist es darüber hinaus möglich, eine Preisspanne festzulegen oder nur in bestimmten Kategorien zu suchen.

Die Kategorieanalyse

Ihr Verkaufsverhalten kann durch die Analyse in einzelnen Kategorien des eBay-Marktplatzes entscheidend positiv beeinflusst werden. So erkennen Sie durch die Auswertungsmöglichkeiten Entwicklungen und Trends zu bestimmten Jahreszeiten oder Anlässen wie Ostern und Weihnachten. Mr. Research zeigt Ihnen die TOP Verkäufer einer Kategorie, 2-Jahrestrends hinsichtlich des Absatzes, des Preises und des Umsatzes. Außerdem können Sie bis zu drei Kategorien miteinander vergleichen.

Weitere Features von Mr. Research

Zur besseren Veranschaulichung und Weiterverarbeitung werden sämtliche Ergebnisse und Zahlenmaterial im PDF, Excel und OpenOffice-Format zum Download zur Verfügung gestellt. Zeitsparend ist auch der integrierte automatische Mailversand der wiederkehrenden Berichte. Das spart Ihnen Zeit und somit Geld. Sehr lobenswert ist die Möglichkeit der Speicherung der Suchanfragen und Reports. So können Sie sehr oft benutzte Suchanfragen speichern und sparen somit ebenfalls Zeit.

Der Preis

Sehr lobenswert die Preisumstellung zu einer wirklichen Flatrate von 22,95 EUR pro Monat bei Nutzung des deutschen eBay-Marktplatzes. Für weitere zwei Marktplätze, z.B. Großbritannien, Frankreich, USA, Kanada, Australien oder USA Motors erhöht sich die Flatrate auf monatlich 29,95 EUR.

Fazit

Auf mr-research.de wird Ihnen zum monatlichen Festpreis ein geniales Tool geboten, welches sich sehr schnell auszahlt, da der eBay-Marktplatz so zusagen kontrolliert und daher die Konkurrenz systematisch analysiert werden kann. Übersicht und Schnelligkeit ist eines der weiteren Top-Asse, welches Mr. Research jedem Benutzer auftrumpfen kann und somit der Konkurrenz mehrere Nasenlängen voraus ist. Sehr hilfreich stellte sich die Auswertung mit dynamischen Charts und der Möglichkeit Daten im Chart zu kombinieren heraus. Auch die Auswertungstiefe ist gegenüber Konkurrenzprodukten umfangreicher, wodurch eine höhere Aussagekraft erreicht wird.

Etwas verwirrend stellte sich die Zusicherung der Auswertung aufgrund der 90 Tage Datenbasis dar. Dies ist jedoch durch eine maximale Suchbandbreite von 30 Tagen beschränkt. Mr. Research kann also faktisch auf 90 Tage Daten zugreifen, der Benutzer kann jedoch daraus lediglich eine maximale Bandbreite von 30 Tagen auswerten lassen oder muss drei unabhängige Auswertungsläufe starten. Die Auswertungsmöglichkeiten hätte man auf 90 Tage erweiten können, um eine statistisch größere Grundgesamtheit zu bekommen und somit realistischere Durchschnittswerte.

Etwas zu kurz kommt derzeit auch die Hilfe im Programm. Diese wird gerade überarbeitet, so dass lediglich das 27-seitige Handbuch zur Verfügung steht. Wünschenswert ist aus unserer Sicht auch die Erklärung von Begriffen, Filtern und Tabellenüberschriften wie Verkaufsrate, Listings usw. Dies könnte praktischerweise direkt in den Reports und Übersichten erfolgen, so dass der User durch einen Klick auf ein Fragezeichen unmittelbar am Objekt eine Antwort erhält ohne die Seite verlassen zu müssen.

Alles in Allem ist Mr. Research eine sehr gelungenes Programm zu einem übersichtlichen und kalkulierbarem Preis.

Zur Website des Dienstleisters: www.mr-research.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Twitter bietet die hervorragende Möglichkeit, Neuigkeiten unverzüglich zu erhalten und weiterzugeben. Das gruenderlexikon nutzt Twitter um bspw. zu den Themen Existenzgründung, Kleinunternehmer, nebenberufliche Selbständigkeit und Geschäftsideen wichtige Nachrichten zu bekommen und zu verbreiten. 

Geschäftsideen über Twitter

Twitter für Unternehmer

Bei Twitter ist es ähnlich wie in allen Medien, die Informationen sind nicht immer nur hilfreich. Schwarze Schafe tummeln sich auch bei Twitter und versuchen, Existenzgründern ihre windigen Ideen zu verkaufen.

Mit dem gruenderlexikon sind Existenzgründer auf der sicheren Seite. Das gruenderlexikon sucht und bewertet bspw. Geschäftsideen, die über Twitter verbreitet werden. Weitergeleitet werden nur die Ideen, die seriös sind und eine entsprechende Erfolgsaussicht besitzen.

Folgen Sie dem gruenderlexikon auf Twitter und überzeugen Sie sich selbst.

twitter.com/gruenderlexikon

Seriöse und erfolgversprechende Geschäftsideen

Die folgenden Geschäftsideen sind uns bei Twitter aufgefallen, manche sind auch ein Augenzwinkern wert.

@MyMiiHere: Neue-Schuhe-Einläufer

@_trotzchopf: habe eine geschäftsidee... ein dürüm-drive wäre sicher noch rentabel.

@foxeen: Himmelstürmendes Dröhnen hält an: Jemand Interesse an Geschäftsidee #Lufttaxiservice #interregional per #Propellerflugzeug?

@markusmerch: Ich fahr morgen an den Frankfurter Flughafen und vermiete mein Auto an die Gestrandeten

@IkerC86: Geschäftsidee: Asche-Filter für Flugzeugtriebwerke...dürfte lukrative sein.

@SariMieze: Geschäftsidee Nr 278-*Sari´s Coktail Service*Sie mögen Cocktails wollen aber nicht losgehen?kein Prob. wir bringen Ihnen Ihre Lieblinge:D

@Umweltnews: Weg frei für Solarstraßen: Clevere Geschäftsidee aus den USA: Solarzellen statt Asphalt.

gruenderlexikon: Meine Geschäftsidee: Was zieh ich an? Datenbank mit meinen Klamotten, Taste -> schicke Kombi

@weizenspreu: Ich hatte gerade DIE Geschäftsidee! Die Vergütungspille für Frauen in der Menopause!

@Nummer4: Geschäftsidee > Piepsende Kaffeetasse, wenn die Temperatur unter 30 Grad fällt.

gruenderlexikon: Führerschein für Eltern zum Kinder kriegen, Geschäftsidee? #Katja_Saalfrank

@theaceae: Neue Geschäftsidee? http://www.tagesschau.de/schlusslicht/radfahrer102.html

@Kater__Moss: Geschäftsidee gehabt: Motorrad-Duftbäume.

@Lagomorpha: Die ultimative Geschäftsidee für die Bekleidungsbranche: http://tumblr.com/x5b8tjpzq

@sternde Lustige Geschäftsidee: Eine Katze zum Kaffee http://www.stern.de/1560693.html

@VanWolfen: Frankreich: 97jährige stirbt nach Rauferei mit 91jähriger im Altenheim. neue RTL-Geschäftsidee "Greisenboxen"

@d135_1r43: Geschäftsidee: Neben einem Fitnessstudio ein All-You-Can-Eat-Megaschnitzel-Dingens aufmachen. Also ich wäre Stammgast…

@blogbuchstaben: super Geschäftsidee. Mit Pappschild durch den Airport: "Drive U where U want in Europe." War dann aber doch zu faul.

Jeden Morgen habe ich das gleich Ritual, Zeitung aufschlagen und mir die Karikatur von Nel zu Gemüte führen. Karikaturen von Nel geben dem Leser sofort einen Überblick über das aktuelle politische Geschehen, ohne das der umgebende Text gelesen werden muss. In der Ausgabe vom 22.04.2010 der TLZ ist wieder einmal eine sehr treffende Karikatur zu sehen.

Was wird dem deutschen Unternehmer und auch den normalen Steuerzahlern in Deutschland alles zugemutet? Großspurige Versprechungen zu Entlastungen und jeder Euro der auf der linken Seite dem Steuerzahler geschenkt wird, wird auf der rechten Seite verdoppelt wieder mit Steuern und Abgaben herausgezogen.

Reichen die vorhandenen Steuer- und Abgabenarten nicht mehr aus, werden einfach neue erfunden, bspw. Ökosteuer und demnächst wahrscheinlich die Klimasteuer.

Weitere Abgaben, Beiträge und Gebühren

Ähnliches gilt für die Zwangsbeiträge, bspw. die IHK und HWK Pflichtbeiträge. Was hat der Unternehmer von den Kammerbeiträgen? Kaum ein Unternehmer weiß, wofür er diesen Beitrag leistet und ob er dafür bspw. von der IHK eine Gegenleistung erwarten kann. Austreten kann er nicht, da eine Zwangsmitgliedschaft besteht.

Krankenversicherungsbeiträge sollen wieder mal erhöht werden. Nach den Vorstellungen unseres Gesundheitsministers ist sogar eine Kopfpauschale im Rennen. Was bei diesen Plänen übrig bleibt ist jetzt schon sicher, ein höherer Beitrag für die Bürger.

Mautgebühren für PKW´s ist ein weiteres Thema, das Deutschland aufregt. Über die Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuer gehen schon über 60% des Kraftstoffliterpreises von Kraftstoff ins Staatssäckel. Die Kfz-Steuer bringt dem Finanzminister auch ein paar Milliarden ein. Trotz allem fahren wir täglich über Schlaglochpisten und sollen nun noch 3 - 4 Euro pro 100 km an Mautgebühren zahlen. Die Kfz-Steuer soll zwar im Gegenzug gesenkt werden, teuer wird es für den Autofahrer trotz allem.

Hartz 4 Empfänger und Politiker profitieren

Wer profitiert von den ganzen gesammelten Steuergeldern? Zum einen subventionieren wir damit Hartz 4 Empfänger, aber auch Politiker halten sich mit ihren hohen Diäten und Ruhegehältern schadlos. Nach durchschnittlich 45 Arbeitsjahren erhält der Normalbürger Rente in bescheidener Höhe, Bundesminister haben bereits nach 2 Amtsjahren Anspruch auf großzügige Pensionen, die sie schon mit 60 Jahren ausgezahlt bekommen.

Kommentieren Sie Ihre Meinung, wir sind gespannt...

Der Onlinemarktplatz für Handwerksaufträge, welcher bisher unter dem Namen LetsWorkit bekannt war, heißt ab Mai 2006 Quotatis. Damit hat die Tochtergesellschaft der französischen Firma Quotatis S.A. auch den Markennamen und die Markteinführung in Deutschland hinter sich gebracht. „Unter dem Namen Quotatis werden wir ein Netzwerk für die Vermittlung von Dienstleistungs- und Handwerks Aufträgen in ganz Europa aufbauen und etablieren.“, so der LetsWorkit-Geschäftsführer Jens Oenicke.

Für die ca. 45.000 Mitglieder von LetsWorkit wird sich allerdings durch diese neue Unternehmensstrukturierung nichts ändern. Die Domain www.Letsworkit.de wird weiterhin erreichbar sein, jedoch auf die neue Adresse www.Quotatis.de verlinken.

Trotz Bauflaute und steigender Umsatzsteuer Vermittlungssteigerung erwartet

In Zeiten von steigender Arbeitslosigkeit, mangelnden Aufträgen für Handwerker, Subventionskürzungen für Bauherren und steigender Mehrwertsteuersätze boomt das Geschäft mit der Vermittlung von Aufträgen für Handwerker und Dienstleister. Während die eine Seite auf der Jagd nach hoher Qualität für einen günstigen Preis ist, bietet die Gegenpartei ihre Dienste gern ein, um somit klaffende Lücken in Auftragsbüchern schnell und unkompliziert füllen zu können. Die gewährleistete Transparenz für Auftraggeber und Auftragnehmer macht Quotatis zu einem Onlinemarktplatz, welcher seine Kapazitäten in Deutschland und Europa bei weitem noch nicht ausgeschöpft hat. Aus volkswirtschaftlicher Sicht könnte dieses Modell sogar als Lösungsansatz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Arbeitslosigkeit dienen und verdient daher eine Förderung im Rahmen der Weiterentwicklung in Deutschland und Europa.

Wer bietet weniger?

Das System von Quotatis ist denkbar einfach. Auftraggeber, das können Gewerbetreibende, Vereine, Verbände, Kommunen, Städte, andere Institutionen aber auch Privatleute sein, erstellen einen Auftrag, welcher kostenlos auf der Plattform von Quotatis veröffentlicht wird. Interessierte Handwerker können nun einen Gebot für diesen Auftrag abgeben. Der Auftraggeber kann sich aus den Angeboten das für ihn günstigste heraussuchen und annehmen.

Was kostet das System?

Für den Auftraggeber ist Quotatis vollständig kostenlos. Gebühren werden lediglich von Auftragnehmern, also den interessierten Handwerkern oder Gewerbetreibenden berechnet. Die Unternehmer zahlen für von Quotatis weitergeleitete Angebotsanfragen ab 14,- EUR je Anfrage. 

Welche Aufträge dürfen nicht eingestellt und vergeben werden?

Nicht alles was in einem Haushalt oder in einem Unternehmen zu erledigen ist, kann über Quotatis feilgeboten werden. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften dürfen einige Dienstleistungen nur von dazu berechtigten Unternehmen oder Beratern durchgeführt werden. Zu diesen zählen insbesondere Steuerberatungsleistungen nach dem Steuerberatergesetz oder Leistungen die der Gebührenordnung von Architekten und Ingenieuren (HOAI) unterliegen. Darüber hinaus sollte es für Auftraggeber selbstverständlich sein, nur Aufträge anzubieten, welche nicht gegen geltendes Recht, wie das Urheberrecht sowie gewerbliche Schutzrechte oder gegen die guten Sitten verstoßen.

Fazit

Quotatis ist sowohl für Auftraggeber als auch für Auftragnehmer eine äußerst bequeme und effiziente Möglichkeit Aufträge zu erhalten oder kostengünstig durchführen zu lassen.

Zur Website des Dienstleisters: www.Quotatis.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 der Serie

Im vierten Teil unserer Serie wollen wir näher auf den Umstand der nebenberuflichen Selbständigkeit und das Elterngeld eingehen. Welche Auswirkung hat die nebenberufliche Unternehmertätigkeit auf den Bezug von Elterngeld.

Fall 1: hauptberuflich Angestellt und nebenberuflich Selbständig

Die Höhe des Elterngeldes berechnet sich nach dem Netto - Erwerbseinkommen in den letzten 12 Monaten vor der Geburt des Kindes. Das Erwerbseinkommen setzt sich in diesem Fall aus den positiven Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und selbständiger Arbeit, bspw. aus Gewerbebetrieb zusammen.

Für die Konstellation hauptberuflich Angestellt und nebenberuflich Selbständig bedeutet das, zum Erwerbseinkommen zählt sowohl der Verdienst aus der Angestelltentätigkeit, als auch der Gewinn aus dem Nebengewerbe.

a) Nebentätigkeit wird fortgeführt

Die nebenberufliche Selbständigkeit darf für einen gleichzeitigen Elterngeldbezug max. einen Umfang von 30 Stunden pro Woche ausmachen. Während der Zeit des Elterngeldbezugs wird der Gewinn aus der Nebentätigkeit auf das Elterngeld angerechnet. Dafür wird die Differenz aus dem Netto - Erwerbseinkommen vor und nach der Geburt des Kindes ermittelt. Die Höhe des Elterngeldes beträgt 67% der ermittelten Differenz.

b) Nebentätigkeit wird aufgegeben bzw. stillgelegt

In diesem Fall erwirtschaften Sie keine Einkünfte aus der nebenberuflichen Selbständigkeit. Der entgangene Gewinn wird Ihnen über die Berechnung zum Netto - Erwerbseinkommen zu 67% als Elterngeld ersetzt.

Fall 2: Bezug von ALG und nebenberuflich Selbständig

Das ist eine Kombination, die Frauen tunlichst vermeiden sollten. Elterngeld und Leistungen, die nach ihrer Zweckbestimmung wegfallendes Erwerbseinkommen ersetzen sollen, heben sich gegenseitig auf. In diesem Fall wird nur der Mindestelterngeldbetrag von 300,- Euro gezahlt und der Anspruch auf ALG wird unnötiger Weise verbraucht. Der Gewinn aus der Nebentätigkeit mindert dann auch noch die Höhe des Arbeitslosengeldes.

Fall 3: Hausfrau und nebenberuflich Selbständig

Frauen, die in den 12 Monaten vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätig waren, erhalten nur den Mindestbetrag von 300,- Euro als Elterngeld. Bestand hingegen eine nebenberufliche Selbständigkeit, ist der Anspruch auf 67% des entgangenen Gewinns gegeben. Lag das Netto - Erwerbseinkommen unter 1.000 Euro wird der Prozentsatz sogar noch angehoben. Ein Berechnungsbeispiel zu dieser Tatsache finden Sie im Teil 5 unserer Serie.

Fall 4: Nebengewerbe wird erst im Zeitraum der Elternzeit angemeldet

Zum Ende des Elterngeldbezugs mit einer Nebentätigkeit zu beginnen, ist ein häufig anzutreffender Sachverhalt. Auch hier gilt, der Gewinn wird über das Netto - Erwerbseinkommen vor und nach der Geburt des Kindes, auf das Elterngeld angerechnet. Die Höhe des Elterngeldes beträgt 67% der ermittelten Differenz.

Nebentätigkeit und Krankenversicherung

In der Zeit des Elterngeldbezugs ist die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei. Das trifft nicht auf zusätzliche beitragspflichtige Einnahmen zu. Für die Krankenkasse gilt für eine Nebentätigkeit die Grenze von 18 Stunden pro Woche. Bauen Sie Ihre Nebentätigkeit auf die beim Elterngeldbezug möglichen 30 Stunden pro Woche aus, sind Sie für die Krankenkasse hauptberuflich selbständig. In diesem Fall müssen Sie Beiträge zur Krankenversicherung zahlen.

Wenn man über das Stichwort „rote Erdbeeren“ nachdenkt, stellt man sich Dinge wie Sommer, Erdbeereis, ein Feld voller Erdbeeren oder einen leckeren Fruchtcocktail vor. Die wenigsten denken bei diesem Begriff an ein Auktionshaus im Internet. Doch genau diese Gruppe behält recht, denn unter der Internetadresse www.roteerdbeere.de verbirgt sich ein Onlinemarktplatz, welcher eine sehr spezielle Zielgruppe mit den angebotenen Artikeln anspricht. Roteerdbeere.de wartet mit verschiedenen Kategorien auf, welche insbesondere Erwachsene, Technikbesessene oder Spielefreaks anziehen soll. Die Artikelbeschreibung kann in jedem Fall nur nach der Anmeldung eingesehen werden. Innerhalb der Kategorien DVDs, Erotik, Games, Video/VHS und TV, PC, Hi-Fi kann der registrierte Benutzer kaufen und verkaufen oder wie der Betreiber dieser Plattform metaphorisch formuliert „pflücken“ und „pflanzen“.

Die spanische EuroCapital-Software S.L. mit Sitz in Santa Úrsula Spanien, steckt hinter dem Auktionsportal Roteerdbeere.de, welches bei Verkäufern von FSK 18 Ware immer bekannter und beliebter wird. Während der weltweit größte Onlinemarktplatz eBay in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen den Verkauf von derartigen Waren untersagt, weichen potentielle Verkäufer immer öfter auf kleinere Auktionshäuser aus, welche sich auf Erotikprodukte oder ähnliche Artikel spezialisiert haben. Die kostenlose Anmeldung bei Roteerdbeere.de ist sehr einfach gehalten, wobei der Benutzer jedoch keinen Mitgliedsnamen verwenden darf, welcher ein Marken-, oder Namensrecht verletzt oder gegen die gute Sitten verstößt. Durch seine ordnungsgemäße Anmeldung bestätigt das neue Mitglied die Volljährigkeit, um dadurch alle Angebote von Roteerdbeere.de nutzen zu können.

Was kostet das Verkaufen auf Roteerdbeere.de

Artikel können als Inserat, Auktion oder als „SofortPflücken“ veröffentlicht werden. In Abhängigkeit vom Auktionspreis oder dem Sofort-Kaufpreis werden Gebühren berechnet. Selbstverständlich kann auch ein Shop-System auf Roteerdbeere.de genutzt werden, welches zur Freude der Benutzer bis auf weiteres kostenlos angeboten wird. Lediglich für das erstmalige Einstellen der Artikel wird eine Einstellgebühr verlangt. Nach erfolgreichem Verkauf von Artikeln berechnet Roteerdbeere.de eine umsatzabhängige Provision. Alle fälligen Gebühren werden von dem angegebenen Bankkonto des Benutzers abgebucht. Berechnete Gebühren werden zurückerstattet, sofern das Geschäft zwischen Käufer und Verkäufer nicht zu Stande kam. So zum Beispiel wenn der Käufer die Ware nicht bezahlt.

Die Auktionsplattform oder auch „Erdbeerfeld“ genannt, ist sehr übersichtlich gestaltet. Nur die wesentlichen Informationen werden dem Betrachter offenbart, so dass der Blick für das Hauptsächliche dieser Seite, die Artikel, Produkte und Preise nicht verloren geht. Insgesamt stellt das Auktionsportal für Erwachsene eine sehr gute Alternative für Händler von DVDs, Videospielen, Software oder technischem Gerät dar.

Übrigens

Erdbeeren sind äußerst sensibel und nehmen es übel, wenn sie gedrückt und gequetscht werden, denn dann faulen sie schnell, verlieren rasch an Aroma und schmecken dann wie ein fades Stück Elend. Frisch gekaufte Erdbeeren lagert man am besten nebeneinander liegend (nicht übereinander!) auf einem Zelltuch im Gemüsefach des Kühlschranks. Erst kurz vor dem Verzehr unter einem weichen Wasserstrahl abbrausen, dann trocknen lassen oder vorsichtig abtupfen, und erst zuletzt den Stiel herausdrehen. Dann noch die Beere kurz in Zucker stippen und ein Klecks Schlagsahne darauf - und genießen.“ – so heißt es im Impressum von Roteerdbeere.de.

Zur Website des Dienstleisters: www.roteerdbeere.de

Quelle: www.auktionsideen.de

plentyMarkets ist eine on-demand eCommerce Standardsoftware. Sie bietet alle erforderlichen Funktionalitäten für den erfolgreichen Onlinevertrieb. Das von der plentySystems GmbH entwickelte System können sowohl Starter im Onlineverkauf als auch Vollprofis nutzen. Die Entwicklung begann bereits im Jahr 2001. Die Software wurde dem ständig entwickelnden Onlinemarkt rund um eBay und anderen Onlineverkaufsmöglichkeiten angepasst und ausgebaut.

plentyMarkets wird in vier verschiedenen Varianten angeboten. In der Starter-, Standard-, Comfort oder Completevariante bietet sie den unterschiedlichen Anforderungen und Einsatzgebieten der Onlinehändler nahezu unendliche Möglichkeiten, um den Onlineverkauf sowohl für den Kunden als auch für den Onlinehändler so angenehm als möglich zu gestalten.

In plentyMarkets können Sie einen Artikelstamm verwalten, welcher nach Ihren Bedürfnissen angelegt und dargestellt wird. Anschließend entscheiden Sie, auf welchen Marktplätzen Sie verkaufen möchten. plentyMarkets kooperiert mit namhaften Firmen aus den Bereichen Zahlungsverkehr, Versand und Logistik, so können Sie mit Ihrem Account die Services von paypal, DHL, UPS oder eSeller´s Friend nutzen.

Was bietet plentyMarkets im Einzelnen

plentyMarkets wird in den Sprachen deutsch, englisch oder französisch angeboten. Sie können mit plentyMarkets zwischen 1 und 5 Webshops gleichzeitig verwalten. Die Webshops sind selbstverständlich mit einer Warenkorbfunktion ausgestattet und bieten dem Käufer die Auswahl zwischen mehreren Liefer- und Zahlungsmethoden. Der Onlinehändler kann im so genannten Backoffice bereich seine Artikel, Kategorien, Aufträge, Kunden, eBay Auktionen und selbst das Webshoplayout verwalten ohne dafür Programmierkenntnisse zu besitzen.

Versandpapiere

Es ist mit plentyMarkets möglich, Rechnungen, Lieferscheine, Packlisten, Versandetikette im PDF Format zu erstellen. Lobenswert ist der integrierte Datenaustausch mit den Paketdiensten, so dass es zu keinerlei Datenverlusten beim Übertragen von Adressdaten kommt.

Warenwirtschaft

Der Benutzer kann auch das integriertes Warenwirtschaftssystem nutzen. Dieses System erfasst Warenein- und ausgänge, ermittelt aktuelle Bestände und lässt Abverkäufe von Waren zu.

Design

Das Design von plentyShops wird mit plentyCMS gemanaged. Hier kann der Verkäufer das eigene Webshop Layout erstellen, anpassen und verwalten. Es werden eine Reihe von Layoutvorlagen zur Verfügung gestellt.

Statistik

Das Statistikmodul zeichnet während des Einsatzes von plentyMarkets relevante Betriebsparameter auf und wertet diese am Bildschirm, per CSV oder per Chart Diagramm aus. Inbegriffen sind Umsatzstatistiken, Artikelumsatzstatistiken. PlentyMarkets bietet eBay spezifische Umsatzauswertungen, Kundenumsatzstatistiken sowie eine Kostendeckungsanalyse in Bezug auf Einkaufs- und Verkaufspreise sowie bezüglich der eBay Gebühren an.

Marketing

Um den Absatz zu steigern und auszubauen, bietet plentyMarkets Marketinginstrumente an.Der Onlineverkäufer kann Kundenkonten und Kundengruppen anlegen. Äußerst verkaufsfördernd ist die Verwaltung und Gewährung von Rabatten in Verbindung mit Staffelpreisen. Nach dem Motto, wer viel Kauft erhält auch viel Rabatt, kauft der Kunde somit zu günstigeren Stückpreisen. Die Verwaltung von Gutscheinen mit dem Gutscheinmodul ist möglich. Sie können Ihren Neukunden einen Gutschein über einen bestimmten Betrag zukommen lassen, um den Kunden auf diese Weise für den nächsten Kauf in Ihren Shop zurückzuholen. Auch der Newsletter als Verkaufsförderung kann genutzt werden. Er bietet Ihnen die Möglichkeit Sonderaktionen, News, Mitteilungen und Rabattaktionen regelmäßig anzukündigen und so Ihre Stammkunden in den Shop zu leiten. Für alle Versionen steht die Funktion „Tell-a-Friend“ und Cross-Selling zur Verfügung. Durch “Tell-a-Friend” kann Ihr Kunde einen Freund über Ihren Shop per E-Mail benachrichtigen und hilft somit indirekt Ihren Shop und Ihre Produkte bekannter zu machen. Cross-Selling blendet dem Käufer während des Kaufprozesses die Produkte ein, die gut zu den bereits ausgewählten Waren passen würden oder die andere Kunden erworben haben.

Mehrkanalvertrieb

Mit plentyMarkets können Sie Ihre Produkte nicht nur bei eBay verkaufen. plentyMarkets hat jeweils Schnittstellen zu Yatego, den Preisvergleichsportalen Elmar, Kelkoo, Froogle, Pangora, guenstiger.de, idealo.de, geizkragen.de, billiger.de und dooyoo. plentyMarkets unterstützt sowohl den Verkauf in Ihrem plentyShop mit den Schnittstellen zu den Preisvergleichsportalen als auch über plentyAuction den Verkauf über eBay. Dabei haben Sie die Möglichkeit mit plentyAftersales die Auktionen bequem abzuwickeln und nachzubetreuen. plentyMarkets unterstütz die Zahlungsarten Vorauskasse, Nachnahme, Rechnung, Lastschrift, Paypal, Easydebit und UnitedOnlineServices. Nicht zuletzt wird der Service von Seller´s Friend als Logistikunternehmen integriert. Logistikintegration heißt: Wareneingangskontrolle, elektronische Erfassung, Kommissionierung, Verpackung, Versand, Benachrichtigung des Verkäufers und Reporterstellung.

Der Preis

Bei den oben beschrieben Funktionen ist es nur verständlich, dass man einen sehr hohen Preis dahinter vermutet. Die Starterversion beginnt bei 39,- EUR und die Standardversion bei 149,- EUR pro Monat. In jeden Fall können Sie einen Testaccount einrichten, um alle Funktionen auszuprobieren.

Unser Fazit

Ein Wahnsinnspreis für Wahnsinnsleistungen.

Zur Website des Dienstleisters: www.plentysystems.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Dieser Artikel ist Teil 7 von 11 der Serie

Diese Art von Hilfsmitteln können bestimmte Grundlagen veranschaulichen und dem Zuhörer bestimmte Problematiken verdeutlichen. Ihnen muss allerdings auch bewusst sein, dass Ihnen diese Hilfsmittel zwar helfen können, allerdings auch Mehrarbeit bedeuten.

Der Projektor

Wenn Sie einen Projektor einsetzen möchten, müssen Sie die Folien dazu anfertigen. Existieren schon Folien zu diesem Thema, sollten diese auf Aktualität, Richtigkeit und Reihenfolge überprüft werden.

Die Power Point Präsentation und Beamer

Tabellen oder Grafiken, die Sie zeigen wollen, sollten professionell angefertigt werden, zum Beispiel anhand einer Power Point Präsentation. Das ist eine der mächtigsten Hilfsmittel, die Sie zur Verfügung haben. Mit diesem Programm können Sie fast alles veranschaulichen. Ob Diagramme, Slogans, Bilder oder auch bewegliche Animationen. Nur falls Sie sich zu dieser Art Hilfsmittel entscheiden, übertreiben Sie es nicht mit der Anzahl der Seiten. Beschränken Sie es auf ein Minimum, um noch Spielraum für Spontanes zu haben.

Das Flipchart

Improvisierte Schaubilder, die dem Zuschauer spontan Fakten verdeutlichen sollen, erklärt man am besten mithilfe eines Flipcharts. Dieses Instrument sollte eigentlich bei keiner Veranstaltung fehlen. Hier hat man immer die Möglichkeit, etwas schnell und spontan visuell zu erklären.

Die Videotechnik

Zu vereinzelten Themen kann es Sinn machen, kurze Videomitschnitte zu zeigen, um beispielsweise auf ein soziales Problem aufmerksam zu machen. Dieser Ausschnitt sollte aber nicht länger als zwei bis drei Minuten sein, denn das Publikum möchte Ihre Aussage und Ihre Rede zu diesem Thema hören und sich keine Dokumentation ansehen.

Wählen Sie immer nur die Hilfsmittel aus, die Sie auch wirklich benötigen und die Sie auch sicher bedienen können.

Teilnahmerekord in Stufe 1 des 13. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

Köln, 23.02.2010 – Ende Januar rief Bundeswirtschaftsminister Brüderle das „Gründerland Deutschland“ aus. NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. begrüßt diese Initiative, engagiert sich der Verband doch bereits seit über zwölf Jahren für die Stärkung der Gründungskultur. Der aktuelle Beitrag: In Phase 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2010 reichten jetzt 199 Unternehmerteams ihr Konzept zur Begutachtung ein und sorgten so für eine neue Bestmarke in der NUK-Historie.

Im Vergleich zur ersten Wettbewerbsrunde 2008 bedeutet der aktuelle Einreichungsrekord von 199 Geschäftsskizzen eine Steigerung um 32 Prozent, gegenüber 2007 sogar um 40 Prozent. NUK-Projektleiter Stephan Bruns sieht hier zwar auch einen Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise: „Dennoch erklären wir diese Zahlen eher mit dem erneut erhöhten Bekanntheitsgrad von NUK als Wissenskapitalgeber für Gründer. Mehr Konzepte erreichten uns diesmal aus Köln und Umgebung, nämlich fast 49 Prozent – in der Domstadt bieten wir schließlich auch den Großteil unserer kostenlosen Coaching- und Weiterbildungsveranstaltungen an.“ Auf Vorjahresniveau bewegen sich somit die Einreichungen aus dem übrigen Rheinland, die bundesweite Resonanz liegt bei 15 Prozent.

Bekanntgabe der Preisträger am 02. März

Ein neues Testverfahren für die Früherkennung von Krebserkrankungen, das ultimative Öko-Waschmittel, Sportbekleidung speziell für Kickerinnen: nur drei der 14 Gründungskonzepte, die bei der Prämierungsfeier am 02. März im Kölner Wallraf-Richartz-Museum erstmals einem größeren Publikum vorgestellt werden. Die übrigen Top-Teams treten überwiegend mit Ideen aus den Branchen IT/Multimedia und Online/Web 2.0 an, zu denen insgesamt 36 Prozent der 199 Businesspläne gehören.

Nächste Chance auf Feedback

Wichtiger als die Preisgelder sind bei NUK traditionell die Gutachten, die man für die Teilnahme am Wettbewerb bekommt: Rund 400 Feedback-Dokumente erstellten die ehrenamtlich tätigen NUK-Experten in Stufe 1. Sie dienen den Gründern als Standortbestimmung und weisen auf Optimierungspotential des Unternehmensfahrplans hin. Die nächste Gelegenheit hierzu erhalten Gründer aller Branchen am 08. März, dem Einreichungsschluss der zweiten Stufe im NUK-Businessplan-Wettbewerb 2010. Das vollständige Geschäftskonzept kann man ab dem 03. Mai einschätzen lassen.

Weitere Infos auf neuesunternehmertum.de.

NUK-Businessplan-Wettbewerb 2010 – Daten & Fakten Stufe 1

- Anforderung: Skizze der Geschäftsidee und des Kundennutzen
- Umfang: ca. zehn Seiten
- Dauer: November 2009 bis Januar 2010
- Abgabe: 11. Januar 2010
- Teilnehmer: 327 Gründer in 199 Teams = 199 eingereichte Businesspläne
  = neuer NUK-Einreichungsrekord
- Vorjahresvergleichswerte Stufe 1 NUK-Businessplan-Wettbewerb (BPW):
  NUK-BPW 2007: 120 Einreichungen
  NUK-BPW 2008: 136 Einreichungen
  NUK-BPW 2009: 176 Einreichungen
- Prämierung: Di, 02. März 2010 im Kölner Wallraf-Richartz-Museum
- Preisgelder: Hauptpreis: je 500 Euro, Förderpreis: je 250 Euro

Eine Übersicht der Preisträger und Nominees mit Kurzbeschreibungen der jeweiligen Geschäftsidee und Fotos sowie alle Angaben zu Branchenzugehörigkeit und regionaler Herkunft der 199 Geschäftsskizzen finden Sie ab 03. März hier auf neuesunternehmertum.de unter "NUK-Businessplan-Wettbewerb" -> „Zahlen & Fakten Stufe 1“.

13. NUK-Businessplan-Wettbewerb: Coaching für Existenzgründer
In drei Stufen von der Idee zum optimalen Geschäftskonzept

Abgabetermin Stufe 1: 11. Januar 2010
Anforderung: zehnseitige Geschäftsskizze mit Angabe der Kundennutzens
Preisgeld: Die besten Businesspläne erhalten jeweils 500 Euro.

Abgabetermin Stufe 2: 08. März 2010
Anforderung: Teilkonzept mit Markt- und Branchenanalyse und Marketingkonzept (ca. 20 Seiten)
Preisgeld: Die überzeugendsten Einreichungen werden mit je 1.000 Euro prämiert.

NEU: Abgabetermin Stufe 3: 03. Mai 2010
Anforderung: Detail-Businessplan mit Finanzplanung (ca. 35 Seiten)
Preisgeld: 1. Platz 10.000 Euro, 2. Platz 5.000 Euro, 3. Platz 2.500 Euro

PRESSEINFORMATION zur freien Verwendung
Beleglink oder -exemplar an folgende Kontaktdaten erbeten:
 
NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V.   
Sandra Mennig
Pressereferentin
Schaafenstr. 7
50676 Köln

Fon: 0221. 226-22 22
Fax: 0221. 226-59 88

E-Mail: info@neuesunternehmertum.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können.
Internet: www.neuesunternehmertum.de, www.nukblog.de

Fälligkeit

Montag, 10.05.2010

    * Lohn- und Kirchenlohnsteuer
    * Umsatzsteuer

Ablauf der Schonfrist

Freitag, 14.05.2010

    * Lohn- und Kirchenlohnsteuer
    * Umsatzsteuer

Hinweis

Die Abgabe-Schonfrist ist abgeschafft. Die 3-Tages-Zahlungs-Schonfrist gilt nur noch bei Überweisungen, nicht bei Barzahlungen und Scheckzahlungen.
 

Quelle: DATEV eG

http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=98981

Dieser Artikel ist Teil 4 von 6 der Serie

Selbständige müssen sich weit aus mehr Gedanken bei der Familienplanung machen, als Angestellte. Bspw. steht die Frage offen, wie sich der Elterngeldbezug auf die Höhe der Krankenversicherung auswirkt? Oder wie wird bei einem gleichzeitigen Anspruch von Elterngeld und Fördermitteln verfahren. Auf diese Fragen wollen wir im dritten Teil unserer Serie eingehen.

Krankenversicherung und Elterngeld

Gesetzlich krankenversicherte Eltern (in der Regel Arbeitnehmer) bleiben während der gesamten Elternzeit beitragsfrei versichert. Sie müssen weder Beiträge aus dem Elterngeld leisten, noch wirkt sich der Bezug erhöhend aus.

Freiwillig gesetzlich versicherte Unternehmerinnen

Dieser Vorteil gilt nicht für Unternehmer, die sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert haben. Im Gegensatz zum Arbeitnehmer müssen sie grundsätzlich weiterhin Beiträge für ihre Krankenversicherung zahlen. Unter Umständen ist eine Absenkung auf den Mindestbeitrag möglich.

Unternehmerinnen sind im puncto Krankenversicherung während der Elternzeit im Nachteil. Unter den gleichen Voraussetzungen - das Baby wurde im gleichen Zeitraum geboren, das Gehalt und der Gewinn beider Frauen sind identisch und sie sind bei der gleichen Krankenkasse versichert. Trotz der gleichen Voraussetzungen hat die Unternehmerin unter dem Strich weniger Geld zur Verfügung, weil sie weiterhin Beiträge zur Krankenversicherung aus dem ihr zustehenden Elterngeld zahlen muss.

Privat Krankenversicherte Unternehmerinnen

Für privat versicherte Unternehmer gilt generell, dass der Vertrag mit dem Privaten Krankenversicherer während dem Bezug von Elterngeld uneingeschränkt weiter besteht und somit auch weiter zu bezahlen ist.

Einigen privaten Krankenversicherungen ist dieser Nachteil bereits aufgefallen und sie bieten ihren Versicherten Tarife an, die einen Ausgleich schaffen. So versichert bspw. die AXA mit ihrem Tarif Vital250 die Versicherten in den ersten sechs Monaten des Elterngeldbezugs beitragsfrei weiter. Ebenso wird es von der Württembergischen Versicherung bspw. im Tarif GN gehandhabt. Auch hier wird der Bezieher von Elterngeld für den Zeitraum der ersten sechs Monate beitragsfrei versichert. Unternehmer sollten sich vor der Geburt des Kindes bei ihrer Krankenkasse über ihren Tarif und einen eventuellen Wechsel informieren.

Fördermittel und Elterngeld

Manch frischgebackene Eltern überlegen sich während der Elternzeit eine eigene Existenz aufzubauen. Standen die Eltern vor der Geburt in einem Arbeitsverhältnis, kann unter Umständen eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit gewährt werden. Gründungszuschuss wird, wenn die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind, nur für eine hauptberufliche Selbständigkeit gewährt.

Hier fängt für die Existenzgründer der Spagat bereits an. Der Gründer muss für die Ansprüche die gültigen Wochenarbeitszeiten einhalten. Die Bundesagentur für Arbeit nimmt eine hauptberufliche Selbständigkeit ab 15 Stunden die Woche an. Bei der Krankenkasse sind es 18 Stunden die Woche. Elterngeld gibt es aber nur bis zu einer Wochenarbeitszeit von bis zu 30 Stunden die Woche. Hier ist eine genaue Planung unerlässlich.

Zur Anrechnung von weiteren Einkommen sagt der § 3 (2) BEEG: Erzielt der Elterngeltberechtigte nach der Geburt des Kindes andere Einnahmen, die nach ihrer Bestimmung das Einkommen aus Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise ersetzen, werden diese Einnahmen auf das zustehende Elterngeld angerechnet.

Konkret hat das Sozialgericht Dresden mit seinem Beschluss vom 18.02.2009, Aktenzeichen: S 30 EG 1/09 ER in einem solchen Fall entschieden. Im Urteil heißt es: „Der Gründungszuschuss wird auf das Elterngeld angerechnet, weil er dem Lebensunterhalt dient“.

Selbständige und der Anspruch auf den Mindestbetrag

Unternehmer können ihre Tätigkeit während der Elternzeit fortführen, wenn sie die durchschnittliche Stundenzahl von 30 Stunden pro Woche nicht überschreiten. Das daraus resultierende Einkommen wird entsprechend der bereits erläuterten Berechnungsmethode auf die Höhe des Elterngeldes angerechnet. Sinkt der Auszahlungsbetrag nach der Anrechnung unter 300,- Euro greift der sogenannte Mindestbetrag. Es kommen weiterhin 300,- Euro zur Auszahlung, weil auch Unternehmer Anspruch auf den Mindestbetrag an Elterngeld haben.

Im 4. Teil unserer Serie geht es um nebenberufliche Selbständigkeit und den Anspruch auf Elterngeld.
 

Dieser Artikel ist Teil 6 von 11 der Serie

Eine Rede soll nicht langweilig wirken. Hierzu gibt es einige Tricks, die man sich zunutze machen kann, allerdings auch Fehler, die man im Vorfeld vermeiden kann.

Das sollte man können

Am wichtigsten ist es, dass man die Rede fast auswendig kennt. Erst dann ist man in der Lage, an der passenden Stelle Wörter richtig zu betonen. Man sollte auch nicht „steif wie ein Brett" am Rednerpult stehen, sondern seinen Worten und Gefühlen durch Gestik Ausdruck verleihen. Vermeiden Sie komplizierte, ewig lange Sätze. Formulieren Sie das, was Sie zu sagen haben, kurz und treffend. Wenn Sie etwas besonders zum Ausdruck bringen möchten, wiederholen Sie dieses Wort und betonen Sie es.

Verstellen Sie nicht Ihre Persönlichkeit, wenn Sie eine Rede halten. Das merkt das Publikum. Seien Sie Sie selbst, dann wirkt das Gesagte authentisch und glaubwürdig. Wenn man rhetorisch gesehen kein Ass ist, sollte man nicht versuchen, es zu werden. Lieber Dinge sicher umschreiben, als falsch auszusprechen.

Beziehen Sie das Publikum in Ihre Rede mit ein, mit Sätzen wie zum Beispiel: „Was würden Sie davon halten, wenn ...? ". Die Zuhörer fühlen sich mit einbezogen und animiert nachzudenken. Üben Sie Ihre Rede laut vor dem Spiegel. Schauen Sie, wie Sie einige Wörter betonen und wie Sie dabei wirken. Machen Sie während des Vortrags immer wieder kleine Pausen, damit die Gäste über das bereits Gesagte nachdenken können.

Ticks entlarven

Es gibt Menschen, die benutzen ständig das gleiche Wort, um einen Satz zu beginnen oder zu beenden: „Ja, also ..." ist zum Beispiel eines. Haben Sie diese Angewohnheit auch, versuchen Sie das beim Reden abzustellen. Auch das typische und oft verwendete: „eh" oder „ehm" sollte vermieden werden. Das wirkt unsicher und unprofessionell. Ganz wichtig ist, den Blickkontakt mit dem Publikum zu halten. Alles andere wirkt distanziert und unpersönlich.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

Im zweiten Teil der Serie gehen wir näher auf den Anspruch von Selbständigen auf Elterngeld ein. Welche Anträge müssen gestellt und welche Voraussetzungen müssen für den Bezug von Leistungen erfüllt sein?

Elterngeld für Selbständige

In Deutschland lebende Mütter und Väter, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen, haben Anspruch auf Elterngeld. Die Erwerbstätigkeit darf beim Bezug von Elterngeld nicht mehr als 30 Stunden in der Woche betragen. Das bedeutet, das alle Eltern Anspruch auf Elterngeld besitzen, einerlei ob Unternehmer, Angestellter, von Arbeitslosigkeit betroffene oder Hausfrauen.

Antrag und Bezugsdauer

Den Antrag auf Elterngeld erhalten Sie bei den jeweiligen von der Landesregierung beauftragten Ämtern, bspw. die  Elterngeldstellen der Landratsämter. Sie sollten kurz nach der Geburt Ihres Kindes den Antrag auf Elterngeld stellen. Gezahlt wird das Elterngeld für maximal 14 Monate an die Mutter und den Vater. Dabei muss ein Elternteil mindestens zwei Monate und der andere Elternteil darf höchstens zwölf Monate Elterngeld beziehen. Mit dem Antrag legen Sie verbindlich fest welcher Elternteil zu welcher Zeit Elterngeld beziehen will. Unter bestimmten Voraussetzungen ist jedoch eine spätere Änderung noch möglich.

Für Alleinerziehende und bei kranken oder behinderten Partnern gelten Sonderregelungen.

Unterlagen für den Antrag auf Elterngeld

Sie benötigen für den Antrag auf Elterngeld die Geburtsbescheinigung des Kindes, den Personalausweis, Einkommensnachweise, und der Nachweis über die Höhe des Mutterschaftsgeldes.

Einkommen von Selbständigen

Wie wird das Einkommen berechnet?

Selbständige und Freiberufler haben wie bereits festgestellt, ebenso Anspruch auf Elterngeld wie Arbeitnehmer. Nur ist die Einkommensberechnung bei Selbständigen wesentlich komplizierter. Der durch die Kinderbetreuung wegfallende Gewinn wird nach Abzug der darauf entfallenden Steuern und der eventuell zu zahlenden Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung zu 67% ersetzt. Der maximale Elterngeldbetrag liegt bei 1.800,- EUR pro Monat.

Bei Selbständigen wird für die Berechnung des durchschnittlichen Monatseinkommens generell der Steuerbescheid des Jahres vor der Geburt des Kindes herangezogen. Ist der Geburtstermin bspw. im Dezember 2010, nutzt Ihnen der hohe Gewinn aus dem laufenden Jahr für das Elterngeld nichts. Die Berechungsgrundlage für das Elterngeld ist der Steuerbescheid aus dem Jahr 2009.

Sollte der Steuerbescheid des Vorjahres noch nicht vorliegen, muss der Unternehmer sein Einkommen bspw. mittels einer aktuellen BWA oder mit Hilfe eines Steuerberaters nachweisen. Das ausgezahlte Elterngeld ist in diesem Fall nur vorläufig. Sollten sich durch den nachzureichenden Steuerbescheid Abweichungen zum Antrag ergeben, wird das Elterngeld von der Elterngeldstelle neu berechnet. Zu wenig gezahltes Elterngeld wird nachgezahlt, wurde hingegen zuviel gezahlt, muss der Unternehmer die Differenz zurückerstatten.

Elterngeld unter Aufgabe der eigenen Tätigkeit

Das Gesetz denkt hier recht einfach, die Unternehmerin gibt ihre Tätigkeit voll auf und erhält dafür 67 % des weggefallenen Gewinns als Elterngeld. Da das Unternehmen aber weiter laufen soll und muss, stellt die Unternehmerin bspw. eine Vertretung ein. In der Folge erwirtschaftet sie weitere Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit oder Gewerbebetrieb, die auf die Höhe ihres Elterngeldes angerechnet werden.

Elterngeld unter Fortführung der eigenen Tätigkeit

Arbeitet die Unternehmerin maximal 30 Stunden die Woche, bleibt ihr Anspruch auf Elterngeld erhalten.

Nachweis

Selbständige müssen zum Einen eine Erklärung abgeben, dass sie die Grenze von 30 Wochenstunden nicht überschreiten. Zum Anderen müssen sie diese Erklärung glaubhaft begründen, indem sie nachvollziehbar erläutern durch welche Vorkehrungen die Reduzierung der eigenen Arbeitszeit aufgefangen wird. Das kann bspw. mit der Einstellung einer Vertretung oder die Reduzierung der durchgeführten Aufträge erreicht und begründet werden.

Wie wird das Einkommen bei Fortführung der Tätigkeit berechnet?

Führt die Unternehmerin ihre Tätigkeit fort, erhält sie nicht die vollen 67 % des vorherigen Einkommens, sondern nur 67% der Differenz aus dem Einkommen nach der Geburt und dem Einkommen vor der Geburt des Kindes.

Als laufendes Einkommen wird gem. § 2 (8) BEEG das Einkommen aus der Selbständigkeit herangezogen und um die auf dieses Einkommen entfallenden Steuern und die eventuell auf Grund dieser Erwerbstätigkeit geleisteten Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung einschließlich der Beiträge zur Arbeitsförderung vermindert. Das so ermittelte Nettoeinkommen wird berücksichtigt.

Die Unternehmerin muss also Monat für Monat ihr Einkommen nachweisen und die darauf entfallenden Beiträge und fiktiven Steuern abziehen.

Monatlicher Nachweis

Der Elterngeldbezug wird in Monatsbeträgen für Lebensmonate des Kindes gezahlt § 4 (2) BEEG. Das bedeutet, wurde das Kind am 18. eines Monats geboren, ist der Bezugszeitraum immer vom 18. bis zum 17. des Folgemonats. Und genau für diesen Zeitraum müsste die Unternehmerin ihren Gewinn nachweisen. Da auch Angestellten ihren Lohn für Kalendermonate erhalten, bestehen die Elterngeldstellen in der Regel nicht auf diese monatsübergreifende Gewinnermittlung und akzeptieren die aktuelle monatliche BWA.

Umrechnung auf Lebensmonate

Das ermittelte Nettoeinkommen wird nun auf die Lebensmonate des Kindes aufgeteilt. Das muss laut Punkt 2.3.2 der Richtlinien zum BEEG durch taggenaue Umrechnung geschehen.

BMFSFJ Richtlinie BEEG (PDF, 832 KB)

Vorläufige Festsetzung

Eine Unternehmerin ist nun mal keine Arbeitnehmerin, die jeden Monat zur gleichen Zeit ihren Gehaltszettel in der Hand hält. Die Abwicklung der Buchhaltung und die Erstellung der BWA kosten Zeit. Daher kann die Unternehmerin mittels einer nachvollziehbaren Schätzung die Höhe ihres Einkommens darlegen. Auf Grundlage dieser Schätzung wird das Elterngeld vorläufig berechnet und auch ausgezahlt.

Mit dem Nachreichen der BWAs für die Zeit nach der Geburt des Kindes erfolgt dann eine abschließende Berechnung. Bei Abweichungen zwischen der Schätzung und dem tatsächlichen Einkommen wird die Differenz nachgezahlt oder es kommt zu einer Rückzahlung.

Auswirkung von Eltern-geld-zeit für Selbständige

Selbständige müssen sich während der Elterngeldzeit auf nicht wenige Nachteile gegenüber Angestellten einstellen.

Folgende Nachteile haben wir festgestellt

Für einen vollen Anspruch auf Elterngeld, dürfen Selbständige in der Elterngeldzeit keinen Gewinn erwirtschaften. Das bedeutet für die Unternehmerin, dass sie ihre Tätigkeit auf Null zurückschraubt. Für das Überleben des Unternehmens stellt sie für diese Zeit eine Vertretung ein, die sie natürlich bezahlen muss. Ein gut gehendes Unternehmen wird auch weiterhin Gewinn erwirtschaften, und damit verfügt die Unternehmerin obwohl sie selbst nicht tätig ist, weiterhin über auf das Elterngeld anzurechnende Einkünfte.

Das gesamte Unternehmen für die Zeit des Elterngeldbezugs stillzulegen ist keine denkbare Alternative. Die Reaktivierung des Unternehmens nach einem Jahr Zwangspause wird vermutlich scheitern. Uns so droht dem Unternehmen durch abgesprungene Kunden und Lieferer der Weg in die Insolvenz.

Einnahmen, die aus Rechnungen vor der Elterngeldzeit stammen, werden in die Gewinnberechnung einbezogen und verringern damit den Elterngeldanspruch. Das trifft insbesondere auch die unternehmerisch tätigen Väter. Nimmt der Vater bspw. nur die zwei Partnermonate in Anspruch, kann er zumindest im ersten Monat mit laufenden Zahlungseingängen rechnen.

Die Berechnungsmethoden sind typisch deutsch und gründlich. Ehe der Unternehmer alle notwendigen BWAs und Steuerbescheide für den Zeitraum nachreichen kann, können ohne weiteres bis zu drei Jahre ins Land gehen. Wenn sich dann innerhalb der üblichen 2,5 Jahre das zweite oder gar das dritte Kind anmelden, entsteht ein horrender Papierkrieg. Und die Elterngeldstelle weiß genauso gut oder besser über die finanzielle Situation des Unternehmers Bescheid.

Vorteil für Selbständige

Die steuerliche Gewinnermittlung als Einnahmen Überschuss Rechner nach § 4 Abs. 3 EStG und damit auch das Zu- und Ablussprinzip gilt auch für die Elterngeldberechnung. Kann die Unternehmerin eine gewisse Zeit auf die Zahlung der Rechnungen verzichten, kann sie dies tun. Sie hat die Möglichkeit über die Nutzung eines langen Zahlungsziels den Zahlungseingang auf die Zeit nach dem Elterngeldbezug zu verschieben. Damit verringert sie ihr laufendes Einkommen aus der unternehmerischen Tätigkeit. Durch den geringeren Berücksichtigungsbetrag wird ein höheres Elterngeld ausgezahlt.

Die Luupo AG ist ein Online Marktplatz mit Sitz in Mainz. Gegründet wurde die AG im März 2007. Die Internetplattform mit dem Ziel hochwertige Markenartikel zu günstigen Preisen anzubieten, startete im August 2007. Bereits am 31. August 2007 gehörte die Luupo AG zu den Gewinnern des Gründerwettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft, der mit 25.000,- EUR dotiert war.

Wie funktioniert Luupo?

Die Startseite von Luupo ist ansprechend und übersichtlich gestaltet. Ein nett gemachter Werbefilm zeigt an einem kleinen Beispiel, wie der Kauf bzw. der Gewinn funktionieren kann. Wer jetzt neugierig geworden ist, meldet sich an. Nach der kostenlosen Registrierung müssen erst einmal Luupos, so nennt sich die Währung auf dieser Plattform, gekauft werden. Ein Luupo hat den Wert von 0,49 EUR. Bezahlt werden kann per Lastschrift, Überweisung und PayPal. Wichtig: einmal gekaufte Luupos können nicht wieder gegen Euro zurückgetauscht werden. Beim Kauf von größeren Luupopaketen oder bei verschiedenen auf der Plattform angezeigten Aktionen, erhält man als Bonus Freeviews. Im Unterschied zu den Luupos kann mit einem Freeview der Preis nur anschaut werden. Wird ein Luupo eingesetzt, sinkt der Preis des Produktes um 0,40 EUR.

Sofortkauf oder Gewinnkauf

Auf der Plattform gibt es zwei Möglichkeiten, ein Produkt zu erwerben.

Die erste Möglichkeit ist der Sofortkauf. Unter den jeweils 30 angebotenen Produkten sucht sich der Käufer seinen Artikel aus. Nach dem Aufruf gibt es eine Beschreibung und den „Eröffnungspreis“, der durchgestrichen dargestellt ist. Die Höhe des aktuellen Preises kann nur durch den Einsatz eines Luupos oder Freeviews in Erfahrung gebracht werden. Deckt sich der angezeigte Preis mit der eigenen Preisvorstellung, kann mit dem Sofortkauf das Produkt erworben werden. Dafür muss man natürlich als erster den Kaufbutton drücken. Der angezeigte Restpreis kann durch eine der o.g. Zahlungsmöglichkeiten beglichen werden.

Die zweite Möglichkeit, um einen Artikel zu erwerben ist der Gewinnkauf. Hier werden 10 Artikel angezeigt und der User kann den Preis durch den Einsatz von Luupos auf Null Euro drücken. Gewinner ist derjenige, der mit seinem Luupo Einsatz den Preis auf Null EUR gedrückt hat. Sofortkaufen kann man im Gewinnkauf nicht, so dass niemand diesen Artikel vorzeitig erwerben kann. Auch hier können Freeviews eingesetzt werden, um den aktuellen Preis zu erfahren.

Charts

Die angezeigten Charts sind ein super Hilfsmittel. In der dargestellten Kurve kann der Preisverlauf nach verfolgt werden. Das funktioniert, in dem bei jedem Einsatz der gerade gültige Preis dem Chart hinzugefügt und grafisch als Kurve dargestellt wird.

Wie bekommt der Händler sein Geld

Von jedem eingesetzten Luupo werden 0,40 EUR für die Bezahlung des Händlers zurückgelegt. Damit ist die Plattform auch für Händler sehr interessant. Auch wenn der endgültige Verkaufspreis des Artikels sehr niedrig ist, bekommt der Händler seinen geforderten Preis.

Kosten und Nutzen für die Interessenten

Im besten Fall kostet ein hochwertiges Technikprodukt den Käufer gerade einmal 0,49 EUR, auch weil die Lieferung in Deutschland generell versandkostenfrei erfolgt. Ist der gerade aktuelle Preis jedoch noch nah am Eröffnungspreis, kann die Aktion teuer werden. Für die Aktualisierung des Preises muss jedes Mal ein Luupo eingesetzt werden. Wenn der Käufer z. B. 10 Luupos für ein Produkt eingesetzt hat, kostet ihn das 4,90 EUR. Er hat damit den aktuellen Preis des Produktes um 4,- EUR gesenkt. Ob dieser Käufer das Produkt am Ende auch erhält, ist nicht sicher.

Fazit

Auf der Plattform von Luupo kann jeder, mit einer guten Portion Glück, ein Schnäppchen machen. Wer sich nicht allein auf´s Glück verlassen will, muss starke Nerven haben und u. U. viele Luupos einsetzen, um das gewünschte Produkt zu erhalten. Wird der Artikel von einem anderen Käufer erworben bzw. gewonnen, sollte man die nun verlorenen Luupos als Spieleinsatz abhaken. Geld einzusetzen zu müssen, um den Preis eines Artikels zu erfahren empfand unsere Redaktion als nicht besonders benutzerfreundlich. Wenn man die Plattform als eine Art Gewinnspiel mit geringem Einsatz aber hohen Suchtpotenzial betrachtet, sollte sich jeder Bieter von Anfang an darüber klar sein, wie hoch sein Einsatz werden darf.

Zur Website des Dienstleisters: http://www.luupo.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 11 der Serie

Das Schlusswort kann verschiedene Ziele haben. Eine Möglichkeit besteht darin, dass man über die Art des Vortrags und über das Gesagte, Beifall bekommt und somit eine gewisse Anerkennung genießt. Eine weitere Variante wäre es, die Rede mit einer Frage an das Publikum zu beenden, um diese zum Nachdenken anzuregen.

Zusammenfassung

Der Abschluss sollte noch einmal eine kleine Zusammenfassung  des Hauptteils beinhalten. Eventuell einen Schlussappell an die Zuhörer, um diese dazu zu bringen, einer Bitte Folge zu leisten oder einfach nur ein Problem tatkräftig anzupacken. Am Ende sollte sich der Redner für die Aufmerksamkeit des Publikums bedanken. Man kann ein passendes Zitat als Schlusswort nehmen oder aber auch einen Toast an den Jubilar aussprechen. Fällt einem kein Passendes ein, kann man dies jederzeit im Internet recherchieren. Der Abschluss sollte nicht sehr lang sein, sondern eher prägnant. Hat man zu Beginn eine Frage in den Raum geworfen und diese im Hauptteil erörtert, sollte man am Ende die Möglichkeit nutzen, sein Fazit zu ziehen oder eine Antwort zu geben, die man während der Rede erst erarbeitet hat.

Weiterbehandlung

Wurde am Anfang ein Problem angesprochen, haben Sie zum Abschluss die Chance, dem Zuhörer Ihre bisherigen Lösungen, Ansätze und Ziele vorzutragen, die Sie eventuell in der Zukunft mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeiten möchten. Allerdings kann ein Redeende auch in Form einer Wahl beendet werden. Das heißt, es wird ein Thema aufgegriffen, bei dem die Teilnehmer zu- und abstimmen müssen. Das Wahlergebnis fordert weitere Handlungsmaßnahmen. Oder man beendet die Rede mit der Eröffnung des Buffets.

Das Internet ist das Medium, mit dem die junge Generation heute aufwächst, und gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung. Besonders beliebt sind dabei Bewertungsportale, die mittlerweile in Hülle und Fülle im Internet anzutreffen sind. Es geht bei diesen Bewertungsportalen um eine Form des Marketings, die aber nicht vom Unternehmen selbst beeinflusst werden kann. Vielmehr äußern sich Kunden des Unternehmens dahingehend, inwieweit sie zufrieden waren.

Durch diese Kundenbewertungen sind Bewertungsportale oft glaubwürdiger, als herkömmliche Werbung, die von den Unternehmen auf den Weg gebracht wird. Sie als Existenzgründer sollten sich deshalb mit Bewertungsportalen auseinandersetzen, die Chancen, aber auch Risiken näher untersuchen, die damit einhergehen.

Chancen und Risiken der Bewertungsportale

Die Chancen der Bewertungsportale liegen eindeutig in den verbesserten Imagewerten. Diese ergeben sich durch positive Bewertungen, die sich auf ein Drittel der User so auswirken, dass sie ebenfalls bei dem betreffenden Handwerker oder Dienstleister kaufen würden. Gut die Hälfte der Kunden bleibt aber bei negativen Bewertungen auch einfach weg.

Als Risiko lässt sich insbesondere der Missbrauch von Bewertungsportalen anführen. Ein solcher Missbrauch kann in unterschiedlichen Varianten auftreten. Beleidigende Meinungsäußerungen, wie die Bezeichnung als Betrüger, sind dabei nicht selten anzutreffen. Dagegen können Unternehmer vorgehen. Sie können sowohl eine Gegendarstellung erreichen, als auch eine komplette Entfernung der Bewertung. Bei Aussagen á la „unfreundlicher Service" oder ähnlichem, hat der Dienstleister aber keine Handhabe.

Mit falschen Bewertungen richtig umgehen

Bei einem Verdacht auf falsche Bewertungen gilt es, diese zunächst einmal aufzuspüren. Die bekannten Suchmaschinen können dabei hilfreich sein. Im zweiten Schritt muss überprüft werden, ob die negative Bewertung nicht doch korrekt sein könnte. Gegen tatsächliche Fakten, wie eine unpünktliche Lieferung kann sich aber niemand wehren.

Im dritten Schritt können Sie als Gründer nach einer Einigung mit dem Kunden streben. Dabei sollten Sie den Sachverhalt klären, eventuell Lösungsvorschläge unterbreiten und so eine Einigung erzielen. Sie erreichen damit aber oft nur eine Gegendarstellung, die bei extremen Aussagen in der Bewertung die Kunden dennoch nicht überzeugen wird.
 
Als letzter Ausweg gilt es, sich mit dem Betreiber des Bewertungsportals in Verbindung zu setzen. Sind völlig unzutreffende Aussagen oder Beleidigungen vorhanden, so ist der Seitenbetreiber verpflichtet, diese Bewertungen zu entfernen. Aber Vorsicht: Selbst wenn der Betreiber die Bewertung entfernt, kann sie an anderer Stelle wieder auftauchen. Schadenersatz können Sie nur geltend machen, wenn der Seitenbetreiber sich weigert, Schmähkritik zu entfernen. Der Schadenersatz beläuft sich nur auf die Anwaltskosten, ein Verdienstausfall kann meist nicht nachgewiesen und erstattet werden.

Quelle: Handwerk Magazin 02/2010, S. 42 - 43

Dieser Artikel ist Teil 2 von 6 der Serie

Im ersten Teil der Serie wollen wir aufzeigen, inwieweit selbständige Unternehmerinnen Anspruch auf Mutterschaftsgeld anmelden können. Welche Anträge müssen gestellt und welche Voraussetzungen müssen für den Bezug von Leistungen erfüllt sein?

Mutterschaftsgeld für hauptberuflich Selbständige

Mit Beginn ihrer Selbständigkeit müssen sich auch Unternehmerinnen für eine Krankenversicherung entscheiden. Ob sie sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern, steht ihnen in der Regel frei. Dass diese einmal getroffene Wahl jedoch Auswirkung auf den Anspruch von Mutterschaftsgeld hat, ist den allermeisten Selbständigen nicht bekannt.

Mutterschaftsgeld für freiwillig gesetzlich Versicherte

Bleibt die Unternehmerin freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), hat sie unter Umständen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Das ist dann der Fall, wenn sie den "richtigen" Tarif  gewählt hat. In der GKV stehen Selbständigen drei Tarife zur Auswahl:

  1. Ermäßigter Beitragssatz
    Die Unternehmerin kann den ermäßigten Beitrag von zur Zeit 14,3% wählen. In diesem Tarif steht ihr kein Krankengeld und damit auch kein Mutterschaftsgeld zu.
     
  2. Allgemeiner Beitragssatz
    Wählt die Unternehmerin den allgemeinen Beitragssatz von zur Zeit 14,9% steht ihr ab dem 43. Tag Krankengeld und damit auch Mutterschaftsgeld zu.
     
  3. Wahltarif Krankengeld
    Mit dem Wahltarif Krankengeld hat die Unternehmerin ab dem 15. Tag Anspruch auf Krankengeld und damit auch Anspruch auf Zahlung von Mutterschaftsgeld.

Das bedeutet für die Unternehmerin in der Konsequenz, wählt sie einen Tarif mit Anspruch auf Krankengeld besteht auch ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld.

Höhe des Mutterschaftsgeldes

Für die Berechnung des Mutterschaftsgeldes wird das Einkommen des Vorjahres herangezogen. Bei Existenzgründerinnen erfolgt die Schätzung des Gewinns auf Grundlage der aktuellen BWA. Im Nachhinein findet an Hand des Steuerbescheids eine Korrektur des Mutterschaftsgeldes statt, was zu Erstattungen oder Nachzahlungen führen kann. Ein gewährter Existenzgründungszuschuss zählt bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldes nicht mit.

Das tatsächliche Einkommen wird je Kalendertag ermittelt, davon 70% stehen der Unternehmerin für 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt zu.

Quelle: IKK Classic

Mutterschaftsgeld für privat Versicherte

Entscheidet sich die Unternehmerin gegen die GKV und wählt eine private Versicherung (PKV) hat sie keinerlei Anspruch auf die staatliche Leistung Mutterschaftsgeld.

Gesetzliche Fundstelle: Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (MuSchG) § 13
Laut tel. Nachfrage bei der zuständigen Stelle: Bundesversicherungsamt, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn,
Telefon: 0228/619-188, gilt der §13 (2) MuSchG nicht für Selbständige.

Ein Ausweg für PKV-Versicherte?

PKV-Versicherte können in der Zeit vor und nach der Geburt höchstens bei Vorliegen einer Krankschreibung, die eventuell im Tarif enthaltene Krankentagegeldversicherung in Anspruch nehmen. Mutterschaftsgeld wird laut Auskunft der Central in keinem Tarif ihrer PKV angeboten.

Antrag auf Mutterschaftsgeld

Den Antrag auf Mutterschaftsgeld können Sie frühestens sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin des Babys (Bescheinigung des Arztes) bei Ihrer zuständigen Krankenkasse oder beim Bundesversicherungsamt stellen.

Anmerkung

Besteht kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld, kann die Unternehmerin ab dem Tag der Geburt des Kindes Elterngeld beantragen und beziehen. Mehr zum Thema Elterngeld bei Selbständigen erfahren Sie im 2. Teil unserer Serie.

Weitere interessante Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf den folgenden Seiten

http://www.dak.de/content/daktarife/wahltarif_krankengeld.html
http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/familie,did=76746.html

 

Wer es satt hat für Leistungen zu bezahlen, durch welche kein Umsatz generiert wurde, der dürfte bei hood.de an der richtigen Adresse sein. Hood.de wirbt mit dem Slogan ”Zweitgrößtes Auktionshaus Deutschlands” und scheint durchaus sehr zufrieden mit dem zweiten Platz zu sein. Die Nutzer danken dem Auktionshaus die kostenlose Kauf- und Verkaufsstrategie mit zunehmenden Artikelzahlen, so dass hood.de mittlerweile knapp unter der magischen 1 Millionengrenze operiert.

Benutzerfreundlichkeit

Das nunmehr seit dem Jahr 2000 bestehende Onlineauktionshaus hat kürzlich erst einen kompletten Relaunch hinter sich gebracht. Die Hoodies, wie die User der Plattform liebevoll vom Betreiber bezeichnet werden, können nun neue Funktionen, Features und Möglichkeiten nutzen, um ihre privaten oder gewerblichen Dinge an den Mann oder die Frau zu bringen. Es ist nun auch bei hood.de möglich, seine Auktionen optisch besser hervorzuheben. Dafür wird jedoch eine geringe Gebühr fällig, wobei das Einstellen ebenso wie die erfolgreiche Auktion weiterhin gebührenfrei bleiben. Das überzeugende und klare Design bereitet mit der Kombination aus einer übersichtlichen Navigation, sowohl im Benutzerbereich, als auch im nichtanmeldungspflichtigen Bereich, ein wahres Vergnügen nach Produkten zu suchen oder Waren zu verkaufen. Weitere Neuerungen sind in der erweiterten Suche, welche endlich auch in der Artikelbeschreibung forscht, zu sehen. Darüber hinaus kann der User zwischen insgesamt drei Auktionsformen wählen. Dadurch ist hood.de seinem größten Konkurrenten eine Nasenspitze voraus.

Auktionsformen

Neben der konventionellen Auktion und der Sofortkaufauktion bietet hood.de auch eine Powerauktion sowie eine Holländische Auktion, bei welcher die Preise fallen. In über 20.000 neuen Kategorien kann der User zwischen privaten und gewerblichen Auktionen sehr einfach entscheiden und auch mit diesem Kriterium Produkte filtern lassen. Angebotsvorlagen können ab sofort gespeichert werden. Auf einer speziellen Seite kann der Hoodie sich selbst vorstellen und dazu ein eigenes Bild hochladen, was sehr funktionell und mit einer äußerst einfachen Bedienbarkeit umgesetzt wurde. Der Benutzerbereich glänzt ebenfalls mit einigen neuen Funktionen, so dass mit verschiedenen Filterkriterien eine leichte Navigation zwischen eigenen, beendeten oder verkauften Artikeln möglich ist. Ein Bilderservice mit XXL-Bildern sowie neue Sicherheitsstandards für Verkäufer mit der Angabepflicht der Personalausweisnummer verstärken das Sicherheitsgefühl bei hood.de erheblich. Nicht zuletzt kann, ebenso wie beim großen Konkurrenten, ein Shop eingerichtet werden. Auktionsverstöße können direkt aus der Auktion dem Serviceteam gemeldet werden.

Verbotene Auktionen

Verboten sind Auktionen mit Fälschungen oder Repliken, FSK 18 Filme, Spiele oder CDs, Pornographie und Sexartikel, extreme Gewaltdarstellungen, indizierte oder beschlagnahmte Artikel, Artikel mit nationalsozialistischem oder rechtsradikalem Inhalt, lebende Tiere, Medikamente und sonstige verbotene Substanzen, Hack- und Cracksoftware sowie SIM – Lock Entsperrsoftware. Vorteilig gegenüber eBay ist die Möglichkeit der 14 Tage Auktion, der kostenlosen Auktionsabwicklung, der guten Handhabung und übersichtlichen Darstellung sowie der holländischen Auktion (auch Countdownauktion genannt). Es ist jedoch stets eine Affinität zum weltweit größten Onlinemarktplatz eBay vorhanden, so sind zahlreiche Funktionen oder Namen mit identischen Begriffen belegt, was für den eBayer keine Umstellung oder Umgewöhnung bei seiner Geburtsstunde als Hoodie nach sich zieht. Der kostenlose Service muss jedoch finanziert werden. Aus dem Grund sind einige Werbebanner oder Googletextwerbungen in die Internetpräsenz eingebunden. Das stört nicht übermäßig und ermöglicht ein günstigeren Handel als bei der Konkurrenz.

Partnerprogramm fehlt

Weniger gut schlägt die Tatsache zu buche, das bedeutend weniger User auf hood.de handeln und der Nachfrageandrang nicht so stark ist wie bei eBay. Trotz steigender Mitgliederzahlen fehlt ein Partnerprogramm für Webmaster und Internetseitenbesitzer. Diese könnten dann explizit Werbung für hood.de machen und den Erfolg noch schneller vorantreiben.

Zur Website des Dienstleisters: www.hood.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Sind Sie ein „semi-professioneller“ eBay Verkäufer? Dann ist ChannelAdvisor Pro genau das Richtige für Ihre eBay-Aktivitäten, denn die Firma mit Hauptsitz in North Carolina, USA und einer deutschen Niederlassung in Berlin richtet sich vor allem an eBay-Verkäufer, welche ihre Aktivitäten beim größten Onlineauktionshaus nicht professionell betreiben. Wie professionell der Nutzer der Dienstleistung sein sollte, kann jeder für sich selbst entscheiden. Aus unserer Ansicht ist es jedoch ratsam monatlich mindestens 20 Artikel zu verkaufen, um das Tool effizient und kostendeckend einzusetzen.

Was steckt sich hinter dem ChannelAdvisor Pro?

Das Onlinetool der ChannelAdvisor Corporation bietet eBay-Händlern, die regelmäßig und in größerem Umfang bei eBay verkaufen und ihre Transaktionen weitgehend automatisieren und so effizienter abwickeln möchten einen umfassenden und übersichtlichen Service.

Der ChannelAdvisor Pro und seine Features im Einzelnen

Da das Angebot der Onlineauktionsabwicklungen im Internet eine beachtliche Größe erreicht hat und der Konkurrenzdruck durch immer detailliertere und weitreichendere Funktionen ständig wächst, ist auch ChannelAdvisor im Zugzwang, um dem marktgerecht zu werden. ChannelAdvisor Pro bietet sowohl für Festpreisangebote als auch für Auktionen sowie für den Verkauf in eBay-Shops geeignete Lösungen an.

Automatisierter Mailverkehr

Da die Kommunikation einer verkauften Ware ausschließlich über E-Mails läuft, kann von einem guten Auktionsabwicklungstool verlangt werden, dass genau dieser E-Mail-Verkehr dem Verkäufer erleichtert oder gänzlich abgenommen wird. Genau das bietet ChannelAdvisor Pro seinen Kunden. Im Register „Einstellungen“ kann der Benutzer von ChannelAdvisor Pro eine E-Mails personalisieren, das heißt es können die vorhanden Vorlagen zur Bestellbestätigung, Kaufabwicklung, Rechnungslegung oder Mahnung den individuellen Wünschen angepasst und dabei der Kunde direkt mit Namen und dem erworbenen Produkten angeredet werden. Die so erstellten Mails werden bei einem Kauf automatisch an den Kunden gesendet. Dieser erfährt dann also, wann er wie viel auf welches Konto zu überweisen hat. Der Verkäufer muss sich um die wahre „eBay-E-Mail-Flut“ nicht mehr kümmern, was für ihn eine echte Erleichterung, Zeitersparnis und somit auch eine Kosteneinsparung bedeutet.

Stellen Sie Ihre Angebote ein, wann immer Sie es wollen

ChannelAdvisor Pro ermöglicht Ihnen das zeitgesteuerte Einstellen von Angeboten. Sie können also nach Ihren Bedürfnissen den Starttermin Ihrer Angebote bestimmen und müssen dafür keine Extrakosten entrichten. Nur zur Erinnerung: eBay verlangt für den gleichen Service 0,10 EUR.

Profi-Designvorlagen

Für alle, die sich mit der Gestaltung Ihres Angebotes bei eBay etwas schwer tun, finden auch in dieser Hinsicht eine einfache, schlichte aber doch ansprechende Lösung. ChannelAdvisor Pro stellt zu den Themen Bücher, Auto, CD, Weihnachten, Computer, Heimwerken / Garten, Briefmarken und Spielzeug Angebotsvorlagen bereit. Der User kann sich selbstverständlich weitere Vorlagen anlegen, allerdings sollte er dazu etwas HTML-Kenntnisse mitbringen.

Kaufabwicklung und Zahlungsabgleich

Eine ganz besondere Erleichterung für jeden eBayer ist die Kaufabwicklung und der automatische Zahlungsabgleich der Geldeingänge. So können Rechnungen, Lieferscheine, aber auch Mahnungen und Versandetiketten gedruckt werden. Auch der Lagerbestand wird durch die Software aktualisiert, so dass Sie neben der Verkaufsabwicklung auch ein Warenwirtschaftssystem erhalten.

Fazit

Sicher gibt es wesentlich funktionsreichere Auktionsabwicklungstools als ChannelAdvisor Pro, doch die für kleinere eBayer wesentlichen und notwendigen Funktionen besitzt der Service allemal. Darüber hinaus besticht ChannelAdvisor Pro mit dem günstigen Preis von 3,90 EUR pro Monat zzgl. Verkaufsprovision von 0,95 % des Verkaufspreises. Nicht zuletzt beeindruckte uns die sehr übersichtliche und klare Gestaltung des Menüs, der Navigation für den Benutzer sowie der eindeutige und unkomplizierte Seiten- und Formularaufbau. Das erleichtert den Umgang mit dem Onlinetool erheblich und führt Sie so noch schneller zum Ziel – in möglichst kurzer Zeit, mit möglichst geringem Aufwand, möglichst viel zu guten Preisen zu verkaufen. Wir wünschen dabei viel Erfolg.

Zur Website des Dienstleisters: www.pro.channeladvisor.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Dieser Artikel ist Teil 4 von 11 der Serie

Eine Einleitung zu einer Rede kann man auf verschiede Art und Weise beginnen. In welcher Form, hängt in der Regel von dem Anlass ab. Bei einer geschäftlichen Rede kann man mit einer Statistik beginnen oder mit dem aktuellen Thema, wie Personalabbau etc. Eine Trauerrede mit ein paar tröstenden Worten und eine Geburtstags- oder Jubiläumsrede mit einem Schwenk in die Vergangenheit. Eine politische Rede könnte durch einen provokanten Ausspruch beginnen, der die Zuhörer anstachelt oder zum Nachdenken bringt. Die Aufgabe für den Redner besteht allerdings darin, dem Zuhörer im Vorfeld begreiflich zu machen, welchen Sinn diese Rede haben wird. Auch die Länge kann variieren. Sie sollte aber nicht länger als der Hauptteil ausfallen.

Anders herum beginnen

Manchmal macht es Sinn, erst den Hauptteil vorzubereiten und zu schreiben und sich anschließend um die Einleitung zu bemühen. Wenn man den Hauptteil fertig hat und damit zufrieden ist, kann man den Beginn diesem anpassen. Das erleichtert dem Schreiber, die passenden Schlagworte zu finden, die auf den Hauptteil zutreffen und diesen einleiten.

Inhalt der Einleitung

Eine Einleitung kann die persönliche Stellungnahme des Redners zum Thema enthalten. Es ist aber auch möglich, dass der Sprecher zunächst die Abfolge oder die Problematik seines Vortrages erklärt. Auf alle Fälle soll die Einleitung Aufschluss darüber geben, über welchen Anlass, Entstehung, Sinn und Zweck die Rede haben soll. Hierbei entscheidet sich schon, ob es eine gute oder uninteressante Rede wird. Zu Beginn hat der Redner alle Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen und auf den Vortrag neugierig zu machen, sie zu fesseln.

Unliebsamen Zeitgenossen mal so richtig die Meinung zu sagen, fällt vielen Menschen nicht ganz leicht. Richtig unangenehme Leute wünscht man da gedanklich schon mal ins Pfefferland. Wie könnte eine gelungene „kleine Rache“ aussehen, ohne dass sich der Absender juristisch nicht korrekt verhält?

Mit unserer heutigen Geschäftsidee geben Sie den Menschen die Chance zu einer kleinen Genugtuung.

Geschenkpackung mit Mist als Inhalt

Als Landwirt oder Pferdehofbesitzer haben Sie für diese Geschäftsidee die richtigen Voraussetzungen. Mist und Pferdeäpfel fallen auf dem Bauernhof täglich an, so ist für laufenden Nachschub des wichtigsten Bestandteils dieser Idee gesorgt.

Die Idee

Als Unternehmer bieten Sie den Versand von Mistpäckchen an unangenehme Zeitgenossen an. Je nach Rachedurst des Auftraggebers sind verschiedene Paketgrößen vorstellbar. Von kleinen Päckchen mit einem Kilogramm Mist bis hin zu 10 kg Paketen ist hier alles vorstellbar. Ein Warnhinweis auf den Inhalt des Päckchens sollte nach unserem Erachten immer angebracht werden. Damit schützen Sie sich als Versender der stinkenden Fracht vor juristischen Unannehmlichkeiten.

Kundenkreis gewinnen und erweitern

Für die Umsetzung dieser Geschäftsidee können Sie regional starten. Mit gezielter Werbung in der örtlichen Tageszeitung und im Radio bauen Sie sich einen ersten Kundenstamm auf. Richtig lukrativ wird die Idee jedoch erst bei einer Deutschlandweiten Vermarktung. Dafür müssen Sie sich bspw. einen Internetshop einrichten und die Mistpäckchen über den Shop verkaufen.

Kapitalaufwand

Der Kapitalaufwand für die Umsetzung am regionalen Markt ist eher gering. Den Hauptbestandteil liefern die Tiere umsonst. Kosten fallen lediglich für die Versandverpackungen und die Werbung an.

Die Einrichtung eines eigenen Shops im Internet ist dagegen mit Kosten ab ca. 150,- Euro verbunden. Je mehr der Unternehmer jedoch vom Internet versteht, umso günstiger sind die Einrichtung und der Betrieb des Shops.

Rechtliche Seite

Der Anwalt für Internetrecht, Prof. Clemens Pustejovsky, sieht in dem Mistversand keine Beleidigung. „Jemanden auf diesem Weg mitzuteilen, da haben Sie Mist gemacht“, sei keine Ehrverletzung.

Um die rechtliche Seite „wasserdicht abzusichern“ kann sich der Unternehmer bei einem Anwalt seines Vertrauens beraten lassen.

Fazit

Die Idee, unliebsamen Menschen ein kleines Rachepaket zukommen zu lassen, wird sich schnell herumsprechen. Jeder Interessierte ist für den Unternehmer ein potenzieller Auftraggeber. Eklatant wichtig für den Auftraggeber ist dabei die absolute Anonymität. Die muss der Unternehmer absolut gewährleisten können

Quelle: Thüringische Landeszeitung (TLZ)
 

ifo Institut, Pressemitteilung vom 30.03.2010

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im März zum dritten Mal in Folge verringert. Aktuell bewerten 38,7 % der Unternehmen die Kreditvergabepolitik der Banken als restriktiv. Im Februar waren es noch 39,9 %. Kredite sind in Deutschland für Unternehmen wieder leichter zu haben.

Entgegen der allgemeinen Tendenz ist die Kredithürde im Bauhauptgewerbe gestiegen. Der Anteil der Klagen über einen schwierigen Zugang zu Bankkrediten hat in diesem Baubereich um 1,9 Prozentpunkte auf nun 44,6 % zugenommen. In den übrigen befragten Wirtschaftsbereichen ist die Kredithürde gesunken. Bei den großen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes hat sie um 2,4 Prozentpunkte auf 44,3 % abgenommen.

Damit wird die Kreditvergabe der Banken von den großen Industrieunternehmen zum vierten Mal in Folge als weniger restriktiv als im Vormonat eingestuft. Der Anteil der mittelgroßen Industrieunternehmen, die den Kreditzugang als schwierig bewerten, hat sich um 1,9 Prozentpunkte auf 37,8 % verringert. Bei den kleinen Industriefirmen steht die Kredithürde kaum verändert bei 39,6 %. Im Handel schätzen derzeit 35,0 % der Befragungsteilnehmer die Kreditvergabe der Banken als zurückhaltend ein. Das sind 1,8 Prozentpunkte weniger als im Februar.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Server des ifo Instituts.

Quelle: ifo Institut

Diese Werbung habe ich heute in der Zeitung gefunden und mich direkt zum Ausschneiden für einen Beitrag im Blog hinreißen lassen. Finde die Art zu werben genial, mit Wortspielen oder Wortverknüpfungen, auch Wortbildern oder Metaphern genannt Aufmerksamkeit zu erregen, denn jeder sieht erst mal auf das Bild und fragt sich, was das für ein seltsames Gerät sei. Erst das Nachdenken darüber schafft die Erklärung: Kamera = Foto und altes Mobilfunktelefon = Handy = Fotohandy, genial. Daher Daumen hoch an die Marketingabteilung von markt.de, die nicht nur PR in der Zeitung gemacht haben, sondern es darüber hinaus mit dieser Anzeige geschafft haben, dass Blogs und Magazine wie wir darüber gratis berichten und sogar einen Link setzen. Super Leistung und hier die passende Anzeige dazu:

Fotohandy

Mehr zum Thema Wortspiel bei http://de.wikipedia.org/wiki/Wortspiel

Dieser Artikel ist Teil 1 von 6 der Serie

Anfang 2007 wurde die Elternzeit und das damit verbundene Elterngeld von der Bundesregierung eingeführt. Mit dieser Leistung soll dem neuen Erdenbürger und den frisch gebackenen Eltern der notwendige Raum für einen guten Start ins gemeinsame Leben gegeben werden. Finanzielle Sorgen der Mütter und Väter gehören, so der Plan, damit der Vergangenheit an. Für Arbeitnehmerinnen ist dieser vorübergehende Verzicht auf eine Erwerbstätigkeit in der Regel ohne nachhaltige Konsequenzen zu bewerkstelligen. Wie jedoch wirkt sich der Verzicht auf Erwerbstätigkeit bei Selbständigen aus? Dürfen sie ihr Unternehmen weiterführen oder müssen Sie es für den Zeitraum der Elternzeit abmelden. Welche Auswirkungen müssen Unternehmerinnen einkalkulieren, wenn sie die Firma fortführen? Besteht für Selbständige überhaupt ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld bzw. Elterngeld?

Was Sie in puncto Elternzeit und Elterngeld bei der Existenzgründung oder Selbständigkeit beachten sollten

Selbständige Unternehmerinnen können sich nicht nur auf die Geburt Ihres Kindes freuen und alle anderen Gedanken von sich weg schieben. Sie müssen sich parallel um das Wohl und den Fortbestand ihrer Firma kümmern. Dass die Regelungen für Elternzeit und Elterngeld hauptsächlich für Arbeitnehmerinnen gedacht sind, erleichtert diesen Zwiespalt für die Unternehmerinnen nicht. Im Gegenteil, der Spagat zwischen dem Wohl der Firma und dem Wohl der eigenen Familie zehrt an der Substanz. Wie die Bundesregierung sich um das Rückgrad der deutschen Wirtschaft, die kleinen und mittleren Unternehmen in punkto Elternzeit und Elterngeld kümmert, wollen wir in dieser Serie beleuchten.

Inhaltlicher Überblick der Serie

Im ersten, zweiten und dritten Teil dieser Serie wollen wir das Mutterschaftsgeld, die Elternzeit und den Anspruch auf Elterngeld bei hauptberuflich Selbständigen näher in Augenschein nehmen. Den vierten Teil widmen wir den nebenberuflich Selbständigen und ihre Ansprüche auf Leistungen. Im abschließenden fünften Teil erläutern wir an Hand von Praxisbeispielen ob und mit welchen Beträgen Sie als Unternehmerin in Elternzeit rechnen können.

Gliederung

Teil 1 - Voraussetzungen für den Bezug von Mutterschaftsgeld für Selbständige
Teil 2 - Antrag, Einkommen und Auswirkungen des Elterngeldes
Teil 3 - Krankenversicherung und Fördermittel
Teil 4 - nebenberufliche Selbständigkeit und Elterngeld
Teil 5 - Praxisbeispiele zum Elterngeld

Das Ein-Mann Unternehmen Aurich Media machte am 24.12.2001 aus der Not eine Tugend und eröffnete das Auktionshaus handelssache.de. Mittlerweile werden täglich ca. 12.000 Artikel in einer Kategoriefülle, die von Antiquitäten und Kunst über Foto, Handy, Haushaltsgeräte bis zu Uhren und Schmuck reicht, angeboten. Die Anmeldung geht schnell und unkompliziert über ein Anmeldeformular, in welchem der Benutzername, das Passwort und alle Adressedaten hinterlegt werden. Zur Sicherheit muss der User einen Bestätigungscode aus einer Mail bei handelssache.de eintragen. Erst ab diesem Zeitpunkt ist die Anmeldung perfekt und es kann fleißig ge- und verkauft werden.

Das Auktionshaus ist und soll auch in der Zukunft für das Einstellen und den Verkauf kostenlos bleiben, sofern keine Zusatzoptionen ausgewählt wurden, so der Betreiber. Handelssache.de unterscheidet sich jedoch auch hier von der Konkurrenz, denn die Zusatzgebühren wurden in einer äußerst günstigen Preisrange angesetzt. Das Einstellen und Verkaufen von Artikel ist komplett kostenfrei ebenso wie einen Counter und das automatische Wiedereinstellung von Auktionen. Somit fallen für ein verkauftes Produkt keinerlei Gebühren an, wodurch sich Handelssache.de erheblich von seinen Mitbewerbern unterscheidet. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal kann auch bei den gebührenpflichtigen Optionen festgestellt werden.

Forum und Cafes

Handelssache.de bietet außer diesen günstigen Preisen auch einen Mitgliedernewsletter, sowie ein Forum bzw. Cafes, wodurch einer Kommunikation zwischen den Benutzern möglich ist. Ein besonderes Augenmerk ist auf eine separate Internetseite zu richten, welche weitere Informationen zum Auktionshaus bietet. Handelssache.info präsentiert das Onlinehandelsportal von einer anderen Seite. So kann ein Internetseitenbesitzer an einem Partnerprogramm teilnehmen und Werbemittel auf seiner Internetseite einblenden. Bei erfolgreicher Vermittlung erhält der Benutzer so eine kleine Provision.

Treuhandservice

Außerdem kann ein Treuhandservice in Anspruch genommen werden, wodurch das Handeln noch sicherer gestaltet wird. Darüber hinaus bietet der Betreiber ein Offlinetool zur schnelleren Abwicklung der Auktionen an. Die Startseite von Handelssache.de besticht durch eine übersichtliche Anordnung der Kategorien und einem schnell zu findenden Servicebereich, wo u. a. die Gebühren von Handelssache.de übersichtlich einzusehen sind. Durch die im Kopfbereich der Seite angebotene Hilfe, kann der User schnell Antworten zu seinen Fragen bekommen. Handelssache.de unterstützt Angebote, welche mit einem Sofortkaufpreis beendet werden können sowie Auktionen, welche mit einem Bietagenten gesteuert werden. Dadurch bezahlt der Käufer nicht automatisch seinen Maximalpreis, sondern nur den zum Kauf notwendigen Preis.

Geprüfte Mitglieder

Bei Handelssache.de können sich Benutzer auch als geprüfte Mitglieder anmelden. Das bringt einen entscheidenden Vorteil im puncto Sicherheit, da ein Formular mit personenbezogenen Daten sowie eine Kopie des Personalausweises an den Betreiber zu senden ist. Eine Klassifizierung abhängig von der Anzahl der bereits getätigten Transaktionen wird ähnlich dem großen Konkurrenten vorgenommen. So erhält jeder Benutzer einen farbigen Stern, so dass andere Mitglieder des Auktionshauses die Seriosität des Gegenübererkennen können. Die Anzahl der Transaktionen hängt dabei von der Anzahl der positiven Bewertungen für ein Mitglied ab. Handelssache.de setzt ebenfalls auf diese altbewährte Art Mitglieder einzustufen. Somit wird ein hohes Maß an Transparenz geschaffen, was die Voraussetzung für ein Onlineauktionshaus darstellt.

Fazit

Der Entwickler des Auktionshauses selbst schätzt die zukünftige Entwicklung seiner Handelsblattform als positive mit einer steigenden Tendenz ein. eBay werde die Preise weiter anziehen und somit immer mehr User an die kleineren Auktionshäuser wie Handelssache.de abtreten.

Zur Website des Dienstleisters: www.handelssache.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Bei der Vielzahl von Tools, Hilfsmitteln, Programmen und Onlineunterstützung stehen eBay-Verkäufer immer wieder vor der Frage, welche Lösung denn die für sie Beste ist. Wo liegen Vor- und Nachteile einer Software, welches Programm bietet die preislich lukrativste Variante. Aber das Hauptaugenmerk der meisten Onlinehändler sollte auf die Effizienz eines Tools gelegt werden. Gerade Powerseller schrecken vor einem Systemwechsel zurück, da darin meist ein nicht kalkulierbares Risiko verborgen liegt. Ist die neues Software besser als das Bisherige? Genau diese Frage kann in der Regel niemand beantworten. Die Zeit und das Risiko ein neues System auszuprobieren und zu entscheiden möchte niemand aufwenden bzw. eingehen. Und schließlich muss ein Systemwechsel einen entscheidenden Effizienzvorteil und letztlich einen Kosten- und Zeitvorteil bringen.

Go-sell.info für Powerseller

GO!Sell richtet sind an Powerseller mit mindestens dem Silberstatus. Das heißt, Sie sollten im Monatsdurchschnitt mindestens 10.000,- EUR Umsatz oder 1.000 Artikel verkaufen. Es gibt unzählige Warenwirtschaftssysteme und ebenso viele Plug-Ins, die diesen Systemen eBay beibringen wollen. GO!Sell geht einen anderen Weg. Es integriert Warenwirtschaft und Profiverkäuferanwendung in einem System auf Basis einer mehrplatzfähigen Client-/Serveranwendung. Klares Resultat: GO!Sell spricht die Sprache von eBay, schnell und effizient!

Bündelung der Informationsflut

Alle Informationen, die Ihre eBay-Handelsaktivitäten betreffen, stehen Ihnen GO!Sell direkt zur Verfügung. Verwandte Daten werden übersichtlich und strukturiert zusammengefasst dargestellt. Eine hyperlinkartige Navigation ermöglich es Ihnen, in GO!Sell Zusammenhänge schnell zu erfassen und umgehend weitere Aktivitäten zu veranlassen.

Ihr Workflow im Onlinehandel

Einem durchgängigen Workflow, wie GO!Sell ihn bietet, sollten Sie folgen! Dieser wird Ihre Unternehmensabläufe auf ungeahnte Geschwindigkeiten beschleunigen. GO!Sell bietet Ihnen die optimalen Wege an. Von der Warenannahme bis zum Versand zieht sich ein durchgängiger, logisch aufgebauter Workflow durch die Anwendung, so dass jeder Mitarbeiter genau weiß, was er zu tun hat, ohne Ihnen die Freiräume zu nehmen, abzuweichen wenn es nötig ist.

Doch was kann GO!Sell

Warenwirtschaft

Die integrierte Warenwirtschaft von GO!Sell bietet Ihnen eine umfangreiche Artikelverwaltung auf mehreren Gruppierungsebenen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit ein komplexes Preismodell für Ihre Artikel anzulegen, welches auch eine Barcodeauszeichnung auf jedem Artikel und jedem Dokument zulässt. Somit wird Ihnen eine effiziente Arbeit und eine übersichtliche Warenflusskontrolle ermöglicht. Das Warenwirtschaftssystem von GO!Sell bietet außerdem eine Lagerplatzverwaltung, die phonetische Suche in den Stammdaten, beliebig viele Standardbilder pro Artikel, die Verwaltung der umfangreichen Kunden- und Lieferantenstammdaten, einen Verkaufsagenten-Wizard, ein Rechnungssystem mit Unterstützung von Barverkäufen, Gutschriften und Stornobuchungen sowie ein automatisches Bestandsmanagement zur Vermeidung von Überverkäufen.

PreSales

Als Unterstützung vor dem Verkauf bietet GO!Sell eine zeitgesteuerte Auktionseinstellung sowie ein Bilderhosting ohne Zusatzgebühren. Neben individuellen Templates für Auktionen wird ein Editor zur Erstellung von Auktionen und Auktionsvorlagen geliefert. PreSales heißt aber auch, Halb- und vollautomatischer Auktionsplanung, automatische Verwendung vorhandener Wiedereinstellmöglichkeiten, Einstellen in allen Angebotsformaten sowie in eBay-Shops sowie automatische Generierung von HTML-Seiten für Ihren eBay-Shop uvm.

Angebotsphase

Als Powerseller haben Sie wahrscheinlich nicht nur drei oder fünf Artikel gleichzeitig online, sondern mehrere 100 Waren im Angebot. In dieser Angebotsphase unterstützt sie GO!Sell durch aktuelle Informationen zu Höchstgeboten, der Anzahl der Gebote oder der Beobachter. Aber auch die laufende Beantwortung von Mitgliederfragen direkt in der Software ist möglich. Eine übersichtliche Auswertung mit Tabellen und Diagrammen ist ebenfalls Standard von GO!Sell.

Verkaufsabwicklung

Der automatische Mail Versand an ihre Kunden, Zahlungserinnerungen, eine Schnittstelle zu ihrem Bankkonto mit dem Abgleich von Zahlungseingängen sowie der Rechnungserstellung inkl. Paketscheine zum Versand sowie die Integration von Softwarelösungen von DPD und DHL runden das Serviceangebot von GO!Sell ab.

Aftersales

Das AfterSales-Spektrum umfasst im Wesentlichen die automatische Bewertung und ein Retourenmanagement. Auch eine Shopeinbindung einen Onlineshops wie xtCommerce oder osCommerce ist möglich.

Controlling

Das Controlling Ihrer Firma wird erheblich durch GO!Sell unterstützt, indem umfangreiche Auswertungen über Schlüsseldaten und Lagerbewegungen in Tabellen und Diagrammen zur Verfügung gestellt werden. Exportmöglichkeiten in XML dienen der Weiterbearbeitung zum Beispiel in Microsoft Excel.

Fazit

Bei einer monatlichen Grundgebühr von 90,- bis 490,- EUR, einer Gebühr pro eingestellter Auktion von 0,00 EUR bis 0,05 EUR und einer Verkaufsprovisionen von 0,00% bis 1,00% wird GO!Sell in drei verschiedenen Varianten angeboten. Diese Preise werden durch obige Leistungen in jedem Fall gerechtfertigt. Als Demoversion und Möglichkeit des Ausprobierens bietet GO!Sell nach vorheriger Kontaktaufnahme eine moderierte Remote-Desktopverbindung an. So kann man sich live und ohne weitere Verpflichtungen die Software ansehen.

Zur Website des Dienstleisters: www.go-sell.info

Quelle: www.auktionsideen.de

Der Businessplan wird auch als Geschäftsplan oder Unternehmenskonzept bezeichnet. Für Existenzgründer ist die Erstellung des Businessplans eine grundlegende Aufgabe. Durch die detaillierten Auseinandersetzung mit seinem Vorhaben erhält der Gründer einen Überblick über die Schwierigkeiten, Risiken und Problemfelder, welche während und nach Ihrer Existenzgründung auftauchen können. So stellt die Erarbeitung des Businessplans für jeden Existenzgründer oder auch gestandenen Unternehmer eine schlichte, kostengünstige und gleichzeitig effektive Art und Weise dar, das eigene Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen.

Mit dem E-Book "Der Business- oder Geschäftsplan zur Existenzgründung", geben wir den Existenzgründern einen Leitfaden zur Erstellung eines eigenen Businessplans an die Hand. Neben dem korrekten Aufbau werden ausführliche Hilfen zu den einzelnen Plänen angeboten. In der Anlage findet der Gründer einen Musterbusinessplan und Vorlagen zur Rentabilitätsvorschau, zum Kapitalbedarfsplan und zur Liquiditätsvorschau.

ebook

E-Book: Der Business- oder Geschäftsplan zur Existenzgründung

(PDF, 1.639 KB - 37 Seiten)

Dieser Artikel ist Teil 3 von 11 der Serie

Wie ein Theaterstück oder ein Film folgt auch eine Rede einer bestimmten Dramaturgie. Schließlich geht es darum, das Interesse des Publikums lange wach zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Redner versuchen, Spannung aufzubauen und eine Steigerung zu erreichen. Planen Sie den Spannungsverlauf Ihrer Rede bereits bei der Gliederung. Das erleichtert Ihnen, Höhen und Tiefen Ihres Vortrags zu gestalten.

Der Redner

Wichtig ist der Redner als Person. Es gibt Redner, die schaffen es durch ihre Art und Weise, durch ihre rhetorischen Möglichkeiten oder einfach nur mit ihrer Stimme, die Zuhörer zu fesseln. Sind Sie dann auch noch in der Lage, alles fachlich souverän wiederzugeben, eine bessere Waffe als Redner gibt es nicht. Ist einem die Gabe von Natur aus nicht geschenkt, ist es umso wichtiger, sich sehr genau vorzubereiten. Denn es gibt nichts Schlimmeres und nichts Langweiligeres als einen Redner, der erstens nur abliest – denn dann hört sich die Rede sehr mechanisch, unpersönlich und sehr unprofessionell an – und zweitens, wenn man als Zuhörer mit „eh", „ähem" und räuspern zu kämpfen hat.

Die Hilfsmittel

Oftmals macht es einem Redner die Sache einfacher, wenn er visuelle Aspekte mit einbeziehen kann. Bei einem Themenabend kann zum Beispiel ein Flipchart sehr gut angewendet werden. Den hierbei ist das Publikum meist dazu angehalten, dieses noch um einige Fakten zu ergänzen, also bedarf es der Aufmerksamkeit. Hält man beispielsweise eine Betriebsrede, in der viele statistische Zahlen aufgeführt werden müssen, ist es für die Zuhörer angenehmer, dies in Form von einem Diagramm vor Augen geführt zu bekommen. Zu viele faktische Zahlen gehen meist beim Publikum unter. Bei Reden über einen Jubilar oder eine Hochzeit kann man sich lustiger Anekdoten aus der Vergangenheit bedienen, über die mit Sicherheit die meisten Anwesenden schmunzeln oder lachen werden.

Filmundo ist eine spezialisierte Online-Auktion im Film- und Erotikbereich. Wie auf einer großen Filmbörse gibt es bei Filmundo Bereiche, die nur für Erwachsene zugänglich sind. Alles zum Thema Filme, DVD, Video, FSK-18 DVDs, Hardcore, Action, Horror etc. kann hier gehandelt werden. Jeder kann Artikel anbieten und zum Höchstpreis verkaufen und zugleich auch Artikel zu günstigen Preisen ersteigern. Für die Rubriken ab 18 Jahre benötigt Filmundo einen Altersnachweis. Wie dieser Altersnachweis zu erbringen ist, richtet sich nach den aktuellen Rechtsprechungen und gesetzlichen Regelungen. Aus Jugendschutzgründen sind diese Bereiche nicht frei zugänglich, so Filmundo.

Die Funktionsweise dieses Onlineauktionshauses ähnelt den Bisherigen. Nach der erfolgten Anmeldung können Artikel gekauft und verkauft werden. Nach einer Transaktion ist der Gegenüber entsprechend zu bewerten. So wird auch hier die Transparenz zwischen den seriösen  und unseriösen Benutzern geschaffen. Filmundo bietet ein Forum, in welchem sich die Moviecommunity „trifft“ und austauscht. Auch hier sind einige Bereiche geschützt und können nur nach entsprechender Anmeldung und dem Nachweis der Volljährigkeit betreten werden. Aber auch in den anderen Bereichen geht es manchmal relativ „versaut“ und obszön zu.

Zur Freude der Filmbesessenen, Videotheken und Mediatheken hat sich Filmundo als Spezialonlinemarktplatz im Filmbereich einen Namen gemacht. Der Betreiber, die ConWeSo GmbH aus Osnabrück, hat dadurch eine regelrechte Marktnische erobert.

Fazit

Filmundo ist unter den Onlineauktionen eher ein Exot, steht jedoch der Konkurrenz in Funktionalität, Übersichtlichkeit und Artikelvielfalt in oben genannten Bereichen nichts nach. Vorteilig sind die relativ günstigen Einstellgebühren und Hervorhebungsoptionen. Für Video- oder Mediatheken bietet Filmundo eine sehr gute Handelsplattform zum Kaufen und Verkaufen von günstigen Artikeln. Insgesamt ist Filmundo für alle Filmbegeisterten eine wahre Bereicherung der Onlineauktionsplattformen.

Zur Website des Dienstleisters: www.filmundo.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Ihr Angebot läuft 10 Tage, die meisten Klicks und Gebote bekommt es aber immer erst in den letzten Minuten. Warum kann man nicht immer in diesem Bereich der Suchergebnisse stehen, um so die größten Verkaufschancen zu haben? Oder könnte man nicht die fast ablaufende Auktion noch einmal verlängern?

Doch, all diese Möglichkeiten bietet Ihnen fixchange.de und sogar noch mehr. Der Dienst vom Internetportal onlinemarktplatz.de bewahrt Ihre Auktionen auch vor Snipergeboten.

Was sind Snipergebote?

Das Wort Sniper stammt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Scharfschütze“ oder „Heckenschütze“ – ein Snipergebot ist also ein Gebot, welches aus dem Verborgenen plötzlich abgegeben wird und sein Ziel hundertprozentig trifft. Snipergebote werden daher immer kurz vor Auktionsende abgegeben, um einen möglichst niedrigen Preis für die Artikel zu zahlen und darüber hinaus auch der Höchstbietende und somit der Gewinner der Auktion zu sein. Für derartige Snipergebote gibt es heutzutage schon Auktionstools, welche das automatisiert durchführen.

Snipergebote sind natürlich bei den Verkäufern ein großer Dorn im Auge, denn auf diese Weise werden Umsätze verringert bzw. es wird nicht der maximal mögliche Umsatz erzielt, denn eine Auktion lebt vom gegenseitigen Hochbieten. Und gerade das wird bei den Snipergeboten unterbunden.

Fixchange.de verhindert gerade diese Auktionsmanipulation, da die Auktionssniper die Auktionen scannen und im letzten Augeblick das Gebot abgeben. Da fixchange.de die Auktionen automatisch verlängern, ist das vom Sniper abgegebene Gebot nicht das in der letzten Sekunde gegebene. Der Sniper wurde somit ausgetrickst.

Was kostet Fixchange.de?

Zunächst können Sie fixchange.de 2 Wochen kostenlos testen. Nach dieser Testphase werden pro Tag und pro angelegtem eBay-Account pauschal 0,10 EUR berechnet. Die Gebühr pro Preisänderung beträgt 0,5 Cent, wobei die ersten 20 Preisänderungen pro Tag inklusive sind. Die maximalen Kosten pro Tag können sich auf 5,- EUR pro eBay-Account belaufen.

Welche Auktionen können von fixchange.de nicht verlängert werden?

Auktionen deren Laufzeit bereits 10 Tage beträgt oder Auktionen welche bereits Gebote erhalten haben sowie Powerauktionen mit Verkäufern und „Angebote an Unterlegene“ so genannte Second-Chance-Offers können durch fixchange.de nicht verlängert werden.

Fixchange.de kann natürlich auch für bestimmte Angebote deaktiviert werden. Im Logbuch können alle Angebote eingesehen werden, bei welchen eine Laufzeitveränderung erfolgreich durchgeführt wurde.

Was bedeutet nun die Angebotsverkürzung durch fixchange.de?

Diese Option verkürzt alle Angebote auf eine minimale Laufzeit, meist 1 Tag. Somit rutschen diese Angebote in der Suchergebnisliste ganz nach oben und werden daher von sehr vielen potentiellen Käufern gesehen. Sofern kein Gebot abgegeben wurde oder der Artikel gekauft wurde, verlängert fixchange.de kurz vor Ablauf der Auktion den Artikel wieder. Das Angebot steht dann für eine sehr lange Zeit in den Toppositionen der Suchliste. Es wird also sehr wahrscheinlich zu einem Verkauf kommen.

Fazit

Fixchange.de ist eine geniale und günstige Möglichkeit immer auf den besten Plätzen bei eBay seine Produkte und Angebote zu sehen und dadurch eine enorme Steigerung der Verkaufschancen zu erhalten. Weniger erfreulich ist allerdings die Tatsache, dass dieser Service nur dann funktioniert, wenn die Anzahl der Nutzer gering gehalten wird. Würden alle eBay-Nutzer fixchange.de vertrauen, so würden alle Angebote in den oberen Plätzen der eBay-Suche positioniert werden. Das würde zur Folge haben, dass die ursprüngliche Suchergebnisreihenfolge wieder hergestellt ist und somit kein Vorteil mehr für den Einzelnen fixchange.de-Nutzer besteht.

Zur Website des Dienstleisters: www.fixmod.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Existenzgründer beschäftigen sich fast ausschließlich mit der Gründung eines neuen Unternehmens. Nur wenige interessieren sich für die Übernahme eines bestehenden Unternehmens, was jedoch viele Vorteile mit sich bringt. Eine Studie des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) hat ergeben, dass gut ein Viertel der Selbstständigen im Mittelstand älter als 55 Jahre sind. Jährlich suchen etwa 71.000 Unternehmen nach einem Nachfolger für die Firma, doch die Quote derer, die einen findet, ist erschreckend gering.

So müssen gut 8,3 Prozent der Unternehmen in die Liquidation geführt werden, weil kein Nachfolger gefunden werden kann, das entspricht gut 5.900 Firmen, die trotz guter Geschäftslage aufgegeben werden. Deshalb sollten sich Existenzgründer über die Vorteile einer Unternehmensnachfolge durchaus einmal Gedanken machen.

Vorteile der Unternehmensnachfolge

Zunächst einmal handelt es sich bei der Übernahme eines bestehenden Betriebs um ein Unternehmen, welches bereits am Markt eingeführt ist. Die Mitarbeiter sind ein eingespieltes Team, das Hand in Hand arbeiten kann. Die Kunden sind bereits vorhanden und müssen nur auch weiterhin bestens bedient werden. Damit ergibt sich der große Vorteil, dass grundlegende Maßnahmen, wie die Kundengewinnung, die zu Beginn einer Neugründung stehen, entfallen.

Vielmehr kann der Nachfolger auf bestehende Strukturen zurückgreifen und diese weiter ausbauen. Lange Durststrecken, die bei Neugründungen gerade in der Anfangszeit üblich sind, entfallen somit fast vollständig. Zudem erhält der Nachfolger durch eine gewisse Einarbeitungszeit, in der der bisherige Unternehmer noch beratend zur Seite steht, tiefere Einblicke ins Unternehmen.

Nachteile der Unternehmensnachfolge

Allerdings gibt es auch eine zweite Seite der Medaille. Der Faktor Mensch nämlich ist bei Unternehmensnachfolgen entscheidend. Auf der einen Seite steht der ambitionierte Gründer, der unzählige neue Ideen hat, die er natürlich in die Tat umsetzen will. Auf der anderen Seite steht der Unternehmer, der sein Lebenswerk abgeben will. Wird dann zu sehr von Änderungen gesprochen, sieht er sein Unternehmen in Gefahr und der Deal platzt womöglich noch. Gründer sollten bei einem funktionierenden Unternehmen also nicht zu viel verändern wollen.

Auch die Mitarbeiter bangen mitunter um ihre Jobs, doch durch Übernahmeregelungen kann hierbei Abhilfe geschaffen werden. Wichtig ist vor allem die Finanzierung der Unternehmensnachfolge. Aufgrund der bestehenden Kreditklemme im Mittelstand fürchten sich viele Unternehmer davor. Dabei bestätigen Banken, dass ein gut eingeführtes Unternehmen, welches ihnen bereits bekannt ist, noch eher einen Kredit erhält, als Neugründungen.

Quelle: Praxis Aktuell, Das AOK München, 04/2009
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 11 der Serie

Worüber wollen Sie sprechen? Welcher Teilaspekt des Themas passt am Besten zum bevorstehenden Anlass? Verfügen Sie über genügend Hintergrundwissen, um einfach draufloszuschreiben oder müssen Sie sich noch Details aneignen? Ist es Ihnen schon bekannt, wo Sie die Rede halten sollen, ob in einem kleinen Kreis, in einem Raum oder vor vielen Menschen, in einem Saal? Brauchen Sie vielleicht noch Verstärkung aus anderen Abteilungen oder anderen Teilen der Familie, um genügend Know-how zu erhalten? Vielleicht empfinden Sie diese Fragen als zu übertrieben oder zu tiefgründig. Aber Sie werden sehen, wenn Sie dies alles bedacht haben, verfügen Sie über genügend Informationen, um die Rede sicher und souverän halten können zu können.

Das Redeziel

Die Fixierung eines Redeziels ist sehr wichtig, um nicht zu sagen - unerlässlich. Wenn Sie bei manchen Dingen oder Argumenten denken, diese sprächen für sich selbst, haben Sie weit gefehlt. Wenn Sie gerade solche Details in Ihrer Rede weglassen, nimmt Ihnen das die gesamte Wirkung. Recherchieren Sie gründlich, bevor Sie damit beginnen, Ihre Rede zu gestalten und aufzuschreiben. Nutzen Sie so viele Informationsquellen wie möglich. Gerade das Internet bietet sehr viele Möglichkeiten mithilfe der Suchmaschinen. Hier finden Sie eigentlich alles, was Sie suchen.

Gliederungsmöglichkeiten

Es gibt mehrere verschiedene Gliederungen, wie man eine Rede strukturieren kann. Im Prinzip verlaufen diese aber alle nach einem Schema: Einleitung, Hauptteil und Schlusswort. Oder Sie gliedern es nach Zeiten: gestern, damals und heute. In welcher Form Sie Ihre Rede gestalten, hängt entweder ganz von Ihnen ab oder von der Art der Rede, die Sie halten möchten. Würden Sie beispielsweise eine Rede auf ein Jubiläum halten, wäre es wahrscheinlich sinnvoller, die Variante nach Zeiten zu strukturieren. Bei dieser Gliederung haben Sie praktisch immer schon ein Thema dabei.

Unternehmen können nur dauerhaft gesellschaftliche Verantwortung beweisen, wenn sie selber auch davon profitieren. Erfolgreiche mittelständische Unternehmen zeigen, wie sich Corporate Citizenship bezahlt macht.

Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH

Der 44-jährige Georg Schneider ist diplomierter Braumeister und in sechster Generation Inhaber der Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH. Georg Schneider fühlt sich als Unternehmer seiner Heimat Kelheim, der Familientradition sowie den christlichen Grundwerten verbunden.

Schneider setzt sich in der Region sehr für das Wohl der Mitmenschen ein. So unterstützt er den örtlichen Sportverein mit Spenden und betreut ein Obdachlosen-Zeitungsprojekt. Auch seine Mitarbeiter finden bei Schneider Unterstützung. Benötigt ein Mitarbeiter für eine Weiterbildung oder für den Hausbau finanzielle Mittel, gewährt Schneider günstige Kredite. Geführt wird die rund 100-köpfige Belegschaft nach den modernen Regeln des Personalmanagements: mittels Zielvereinbarungen, Anforderungsprofilen und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Für die Herstellung des Bieres bezieht der Braumeister rund 70 Prozent der Gersten aus der Region. Auch die Heizung wurde kürzlich von Öl auf Holzschnitzel umgestellt. Für das soziale und ökologisch ausgerichtete Wirtschaften hat Schneider bereits zahlreiche Auszeichnungen bekommen, unter anderem den von der Dekra verliehenen Ethik-Award.

Moderne Begriffe wie „Corporate Citizenship" oder Corporate Social Responsibility, die das unternehmerische Handeln von Schneider beschreiben, verwendet er allerdings nicht. Er ist davon überzeugt, dass sich unternehmerische Verantwortung wirtschaftlich auszahlt. Dies belegt auch der Jahresumsatz von 27 Millionen Euro im Jahre 2008 der siebtgrößten Weißbierbrauerei Deutschlands.

Ausrichtung auf die Zukunft

Gesellschaftliches Engagement hat Tradition. Bereits im 19. Jahrhundert sorgten Unternehmer wie Werner von Siemens oder Robert Bosch mit freiwilligen Sozialleistungen für das Wohl der Mitarbeiter. Insbesondere Mittelständer engagieren sich seit Jahren für das Wohl ihrer Mitarbeiter. Der Nutzen, welcher daraus für das Unternehmen entsteht, wird allerdings nur selten erhoben. Hier setzt Corporate Citizenship ein. Das amerikanische Konzept verbindet intuitives unternehmerisches Engagement mit dem strategischen Fokus. Entstanden ist es aus dem Verhältnis zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, welches sich im Umbruch befindet. Wer sich heute als Unternehmen noch behaupten will, der muss die Geschäftsprozesse auf ökologische und soziale Auswirkungen prüfen und sich aktiv für das Gemeinwesen einsetzen. Somit führt Corporate Citizenship zu einer Investition in die eigene Wettbewerbsfähigkeit.

  • Corporate Citizenship (CC): Das bürgerschaftliche Engagement beschreibt die Bündelung aller Aktivitäten eines Unternehmens im Gemeinwesen und die dazugehörende strategische Ausrichtung auf übergeordnete Unternehmensziele.
  • Corporate Social Responsibility (CSR): Sie umfasst die soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen in allen Bereichen der Unternehmenstätigkeit. Corporate Citizenship ist ein Bestandteil von CSR.
  • Corporate Volunteering (CV): Hier spricht man von „Förderung des Mitarbeiterengagements". CV ist ein wichtiger Bestandteil von Corporate Citizenship und umfasst den Einsatz der Mitarbeiter in gemeinnützigen Projekten.

Wie Corporate Citizenship abläuft

Unternehmen sind natürlich keine Wohlfahrtseinrichtungen. Doch wer Corporate Citizenship richtig einsetzt, profitiert auch davon. Das zeigt der Augsburger Generika-Hersteller Betapharm: Das Unternehmen gründete eine Kooperation mit dem Bunten Kreis e.V., einer Nachsorgeeinrichtung für schwerkranke Kinder. Der Gewinn für das Unternehmen ist ein hohes Ansehen bei Ärzten und in der Öffentlichkeit, das zu einem klaren Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen führte. Damit aber Corporate Citizenship im Unternehmen erfolgreich ist, braucht es fünf Schritte, die eingehalten werden müssen.

1.    Grundsatzentscheidung für strategisches Corporate Citizenship

  • Kommunikation der Entscheidung über strategische Neuausrichtung
  • Berufung eines Projektteams für die Neuausrichtung

2.    Ist-Aufnahme

  • Infos zusammenstellen über das bisherige Engagement

3.    Konzeption, Zielsetzung und Rahmenbedingungen

  • Ausarbeiten eines Gesamtkonzepts
  • Organisationsstruktur festlegen
  • Budget festlegen

4.    Konzeption, strategischer CC-Projektmix

  • vorhandene Aktivitäten modifizieren
  • neue Projekte entwickeln
  • Projektziele definieren

5.    Durchführung, Steuerung, Controlling, Anpassung des Projekts

  • bei Nichterreichung der Zielsetzungen nach den Ursachen suchen
  • Anpassen des Projektmixes oder der Gesamtstrategie


Quelle: Pro Firma 12/2009, S. 23 - 29

Der durch die Finanzkrise ausgelöste Rückgang der westlichen Volkswirtschaften müsste eigentlich auch einen Rückgang in den fernöstlichen Ländern verursacht haben. Vor allem in China, das als „Werkbank der Welt" gilt und in Indien, welches als Hauptziel für die Auslagerung von IT-Dienstleistungen gilt. Warum aber die östlichen Länder besser durch die Krise kommen, zeigt der folgende Bericht.

Abhängigkeit vom Export

Die Nachfrageflaute in Europa und den USA wirkt sich auch auf die östlichen Länder aus. Denn Indien hat eine Exportquote von rund 15 Prozent. Vietnam hat sogar eine Exportquote von 70 Prozent. Besonders aber Taiwan und Südkorea spüren die Krise. Ihr Hauptgeschäft besteht darin, Bauteile für die Unterhaltungselektronik zu exportieren. China selbst ist von einem großen Teil der Exporte abhängig, welche zu rund 80 Prozent aus Konsumgütern bestehen, die hauptsächlich in die USA gehen. So ist auch der Export der Chinesen um mehr als 20 Prozent zum Vorjahr gesunken. Im Gegenzug hat sich der Staat von der Exportabhängigkeit gelöst und die Binnennachfrage gestärkt.

Damit die Krise bewältigt werden kann, macht sich die Regierung in Asien bemerkbar. Sie zeigt keine Scheu, dirigistisch einzugreifen. Der Staatsfonds stützt den Aktienmarkt durch massive Aufkäufe. Die Exportsubventionen erhöhen gleichzeitig die Importzölle. Außerdem greift China direkt in die Preismechanismen ein.

Wie die Wirtschaft wieder angekurbelt wird

Im Gegensatz zu den westlichen Staaten und den USA zeigt China eine sehr niedrige Staatsverschuldung von 18 Prozent auf. Gleichzeitig hat das Land große Konjunkturprogramme aufgelegt. Dank diesen Investitionen zeigt sich ein schneller Erfolg, weil der Staat direkten Zugriff auf die Wirtschaft und das Bankensystem hat. China möchte 15 Prozent des BIP ausgeben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Zudem beschleunigt das Bankensystem die Kreditvergabe. Daraus entstehen für Private Equity durchaus positive Wirkungen. Denn die Struktur der Private-Equity-Industrie unterscheidet sich von der Struktur der Gesamtwirtschaft. Die Investoren fokussieren die lokale Nachfrage in China und vernachlässigen die Exporte. Im Gegensatz zu den westlichen Ländern wachsen die Märkte in China und Indien.

Für Privat-Equity-Investitionen gibt es einige besonders interessante Industrien. So werden in diesem Zuge alternative Energien, Bildungswesen und der erweiterte Bereich der Infrastruktur. Zementhersteller sind unspektakulär, aber aufgrund der hohen Wachstumsraten sehr interessant. Für China und Indien gilt, dass durch die Zunahme des Mittelstandes die Nachfrage nach Gütern des täglichen Konsums weiterhin ansteigt.

Quelle: Venture Capital Magazin 07+08/2009, S. 18 - 20

Kostensparende Alternative im Onlinehandel
Die Betreiber der Handelsplattform BesteAuktion.de behaupten von sich selbst, dass diese Auktionsplattform anders ist als andere Modelle. Aufgrund ihrer eigenen negativen Erfahrungen bei anderen Onlineauktionshäusern haben Sie einen eigenen Marktplatz entwickelte, in welchem sie all diese offenen Wünsche verwirklicht haben. Um eine "... (fast) perfekte Auktionsplattform zu schaffen" wurden Umfragen bei den künftigen Benutzern durchgeführt und somit die Wünsche und Anregungen der Kunden berücksichtigt. Der Name "BesteAuktion“ sollte nicht Programm werden, sondern eher ein ständiger Antrieb sein diesen Handelsort im Internet immer wieder neu zu perfektionieren und zu verbessern.

Das Besondere an BesteAuktion.de

Die Macher der Plattform werben mit ihrem perfekten Service und der Berücksichtigung der Kundenwünsche, welche über einen Button im Kopfbereich der Seite an die Redaktion mitgeteilt werden können. Darüber hinaus werden auch alle Anregungen aus den “Service-Cafes“ versucht zu verwirklichen.

BesteAuktion belohnt das Weiterempfehlen des Auktionshauses durch registrierte Mitglieder. Außerdem verhilft BesteAuktion seinen Mitgliedern zu der Verbesserung der Angebotsvorlagen. So kann jeder Nutzer laufende Auktionen als “TOP“ oder „FLOP“ bewerten, so dass der Verkäufer ein Feedback zu seinen Angeboten bekommt. Selbstverständlich bleibt der Bewertende dabei anonym. Die Betreiber des Onlineservices arbeiten mit starken Partnern zusammen. „Ein Leben nach den Auktionen“ wird der Auktionsplattform durch verschiedene Cafes und dem dadurch möglichen Gedankenaustausch sowie durch die Kategorie Surftipps eingehaucht. Wie auch auf anderen Auktionsplattformen ist der Verkauf einiger Artikel nicht erlaubt, so bspw. ist es verboten, Artikel zum Verkauf anzubieten, deren Angebot oder Verkauf gegen die guten Sitten oder gesetzliche Vorschriften verstößt.

Die Anmeldung

Die Anmeldung als Mitglied geschieht schnell, übersichtlich und zügig. Allerdings wird von der Redaktion eine Prüfung der persönlichen Daten vorgenommen und bei einer Nichtbeanstandung eine PIN vergeben. Diese PIN führt bei Eingabe durch das Mitglied zu einem ersten Bewertungspunkt im Profil des Nutzers. Anderen Mitgliedern ist es möglich, dass Bieten demjenigen zu verwehren, welcher diesen ersten Bewertungspunkt und damit die dazu nötige Eingabe der PIN nicht vorweist. Dadurch wird ein erheblicher Schritt in punkto Sicherheit getan.

Der Wunschzettel

Mit dieser Funktion kann ein Mitglied Freunden oder Bekannten mitteilen, was es sich schon lange wünscht.
Weiterer Features von BesteAuktion.de sind das bekannte Bewertungssystemen, der Bietagent, die Blitzauktion sowie ein zur Verfügung stehendes Offlinetool. Die Navigation auf dem Auktionsportal fällt relativ leicht, wird jedoch immer wieder durch Bannerwerbung beeinflusst. Diese stellt nach Angaben der Betreiber eine fest eingeplante Finanzquelle dar. Mit fast 40.000 registrierten Mitgliedern und ca. 480.000 Artikeln rangiert BesteAuktion.de derzeit auf Platz 4 der Rangliste von Onlineauktionshäusern.

Zur Website des Dienstleisters: www.besteauktion.de

Quelle: www.auktionsideen.de

So wie für Immobilienmakler die Lage des Hauses der wichtigste Faktor ist, ist für Gründer der Standort ihres Unternehmens von zentraler Bedeutung. Die Wahl des Standorts kann über Erfolg und Misserfolg der Unternehmensgründung entscheiden. Wie wichtig eine Standortanalyse für Unternehmer ist, unterstreicht gb consite GmbH mit den folgenden Berichten.

10 Schritte die bei der Standortanalyse und Standortwahl zu beachten sind

Standortanalyse für Ihren Businessplan

Standortanalyse im Internet jetzt auch als Light-Paket

Kostenlose Zielgruppendaten für Ihre Stadt

Das die Standortanalyse für Gründer und Unternehmer richtungsweisend sein kann, erläutern die folgenden Artikel näher:

Was Sie zur Konkurrenzanalyse und Standortanalyse wissen sollten

Geschäftsart Branche und Sortiment

Das Einzugsgebiet bei der Standortanalyse festlegen

Wettbewerber und Konkurrenz zur Standortanalyse recherchieren

Worauf bei der Wahl des Standorts zu achten ist

Was sagt ein Fachmann zu diesen Zahlen

Erfolgsfaktor Standortanalyse

Auswertung zum Standortcheck

Mit der Erlaubnis von gb consite GmbH dürfen wir die Auswertung / das Ergebnis in Form des Abschlussberichtes zur Standortanalyse der von uns erfundenen Firma Kosmetikstudio Heiligenstadt veröffentlichen. Mit dieser fiktiven Firma haben wir das Tool zur Standortanalyse getestet und auf Herz und Nieren geprüft.

Konkurrenz Landkarte Kosmetikstudio Heiligenstadt Standortanalyse (PDF, 1.358 KB)

Für interessierte Unternehmer gibt es unter www.standortanalyse.biz eine Analyse zu einem fairen Preis.

Rumpelstilzchen hat es in Grimms Märchen geschafft, Stroh zu Gold zu spinnen. Landwirte und Pferdehöfe können diese Idee aufnehmen und so für eine zusätzliche Einnahmequelle für ihr Unternehmen sorgen.

Die Idee

In der Landwirtschaft und auf Pferdehöfen fällt naturbedingt eine große Menge an Mist an. Nicht immer kann der eigene Betrieb den gesamten Mist weiter verbrauchen und so wird die Lagerung zum Ärgernis. Kleingärtner und Hobbyblumenzüchter hingegen suchen Mist und Pferdeäpfel als Dünger für den Garten. Geschäftstüchtige Landwirte können diese Marktlücke für sich nutzen und einen weiteren Geschäftszweig aufbauen.

Kundenkreis gewinnen

Der Landwirt findet seinen Kundenkreis einmal in unmittelbarer Nachbarschaft. Das können je nach Umfeld bspw. Kleingärtner oder Weinbauern sein. Zum anderen suchen viele Hobbygärtner nach natur belassenen Dünger. Diese Zielgruppe kann der Landwirt bspw. über einen Internetauftritt erreichen.

Wie kommt der Dünger zum Kunden

Kleingartenanlage

Suchen Sie in Kleingartenanlagen organisierte Kleingärtner auf und bieten Sie diesen den Dung an. Damit haben Landwirte einen regelmäßigen Abnehmer für eine große Menge Stallmist gefunden. Die Lieferung an die Kleingärtner ist entsprechend einfach mit einem Hänger zu bewerkstelligen. Nach demselben Prinzip können die Landwirte auch die Weinbauern und die Hobbygärtner in der näheren Umgebung beliefern.

Hobbygärtner im gesamten Bundesgebiet

Mit einem Internetauftritt erreicht der Landwirt Hobbygärtner im gesamten Bundesgebiet. Diese haben dann die Möglichkeit, sich kleine Mengen an Stallmist zu bestellen. Der Landwirt verpackt diesen luftdicht und versendet den Mist per Paket.

Pferdeäpfel sind besonders beliebt

Seit die Pferde nicht mehr an jeder Ecke zu finden sind, gibt es immer weniger der für die Gärtner kostbaren Pferdeäpfel. Dabei schwören gerade Kleingärtner auf die Verwendung von Pferdedung, wenn im Herbst neue Obstbäume gesetzt werden sollen. Nach Meinung der Gärtner wächst der Baum schneller an und trägt frühzeitiger die ersten Früchte. Der Pferdemist besitzt einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Zellulose und eignet sich als Nährstoffzufuhr für Zierpflanzen wie Rosen aber auch für Erdbeerpflanzen ideal.

Ein einzelnes Pferd kann bis zu 50 kg Pferdeäpfel pro Tag abgeben. Bei einem Verkauf in Fünf Kilogramm Beuteln kommt da täglich eine stolze Summe zusammen.

Fazit

Der Stallmist ist in der Landwirtschaft ein täglich neu entstehendes Nebenprodukt. Mit dem Verkauf des Dungs kann der Unternehmer seine Einnahmen mit geringem Aufwand erheblich erhöhen. Und sowohl der Landwirt als auch die Gärtner profitieren von dieser Geschäftsidee.

Ein neues und interessantes Produkt aus dem Hause „die datenwerkstatt“ von Frank Weyermann. Neben dem onlinemarktplatz.de wurde nun ein weiteres eBay-Tool entwickelt und für den gewerblichen Händler zur Verfügung gestellt. Doch um was geht´s bei fixconnect genau?

Stellen Sie sich als Interessent eines Produktes folgende Situation vor

Sie möchte das Produkt zu einem guten Preis kaufen und zwar bei einem seriösen Anbieter, bei welchem Sie sich vorstellen können ach künftig weitere Artikel, Varianten oder Produkte zu erwerben. Sie bieten also bei einer der Auktionen mit und unmittelbar nach Gebotsabgabe erhalten Sie bereits eine Mail mit weiteren Infos zum Produkt, zu verwandten Produkten, zu Sparmöglichkeiten der Versandkosten beim Kauf weiterer Artikel, Informationen zu den Abläufen nach dem erfolgreichen Kauf oder ähnlichen Infos. Sie wären begeistert, weil sie sofort als potenzieller Kunde beachtet werden, weiterführende Infos kommen ohne das Sie lange betteln müssen, also eine direkte Kundenbindung aufgebaut wird. Das schmeichelt eigentlich jedem Kunden.
Genau das können Sie nun mit dem Tool FixConnect bewerkstelligen. Unter der Adresse fixconnect.de kann man sich anmelden und zunächst 2 Wochen das Ganze kostenlos testen. Danach wird eine Gebühr von 35 Cent (inkl. USt) je eBay-Account und Tag, an welchem fixConnect Mails in Ihrem Namen versendet fällig. Also auf keinen Fall ein unbezahlbarer Luxus bei eBay.

Was hat der FixConnect-Nutzer im Einzelnen von diesem Service?

Das wohl entscheidenste und wichtigste an dem Service ist die Kundenakquise durch zufriedene Bieter. Daneben ist auch eine Verkaufsförderung durch Crosseling, also das parallele unterbreiten von Angeboten, Artikeln Zugaben in den Mails. Der eBay-Verkäufer erreicht so wesentlich mehr potenzielle Kunden, welche unter umständen auch andere Artikel kaufen. Bisher wurden ja immer nur die tatsächlichen Käufer des Produktes angeschrieben. Da eBay die Mailadressen nicht mehr so einfach preisgibt, fällt auch ein E-Mailmarketing fast gänzlich ins Wasser.

Beispiel

Sie stellen monatlich 100 Artikel ein, auf welche durchschnittlich 800 Gebote abgeben werden. Gehen wir von einer Verkaufsrate von 100% aus, es werden also alle Artikel verkauft. Bisher: Sie haben 100 neue Kunden, also 100 Kontakte. Neu: Sie erhalten durch das System 800 Kontakte per Mail, Ihre Verkaufschancen steigen also um das 8-fache.

FixConnect schreibt selbst

„Dadurch wird jeder Bieter zu einem potentiellen Kunden und weiß schon vor dem Kauf, dass Sie ihn nicht im Stich lassen und sich um ihn kümmern! Zusätzlich erfahren Sie, ob eine E-Mail an einen Kunden als unzustellbar zurück geht und können so auf fehlerhafte Kunden-E-Mailadressen reagieren!

FixConnect ist zertifizierter Entwickler von eBay. Das bedeutet, dass der Service direkten Zugriff auf eBay-Daten hat. Dies schützt Sie unter anderem vor Missbrauch Ihrer Daten, da FixConnect Ihr eBay-Passwort nicht benötigt!“

Und so geht´s

Kostenlos anmelden, Eingabe des eBay-Namens und Festlegung von maximal 1.000 Zeichen für die Kontaktmails an die Bieter, fertig. FixConnect prüft dann alle 5 – 10 Minuten die laufenden Angebote auf neue Höchstbieter, welche dann automatisch angeschrieben werden.

Zum Schluss noch ein sinnvoller Nebeneffekt des Dienstes

Der eBay-Verkäufer kann schon während des Bietvorgangs die Bieter auf korrekte Mail-Adressen prüfen, denn die nicht zustellbaren Mails kommen zum Absender zurück.

Nun müssen Sie nur noch das richtige Produkt verkaufen, dann kann´s losgehen mit dem Connecten. Dabei viel Erfolg.

Zur Website des Dienstleisters: www.fixconnect.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 11 der Serie

Am Anfang der Vorbereitungen auf eine Rede stehen Fragen, die für Sie von entscheidender Bedeutung sind. Warum hat man gerade Sie gebeten zu sprechen? Was ist der Anlass und wer wird Ihr Publikum sein? Welche Form und welchen Inhalt könnte Ihre Rede haben, um der Person oder dem Anlass gerecht zu werden?

Gründlichkeit

Vertrauen Sie nicht auf die Eingebung in letzter Minute und verlassen Sie sich nicht darauf, dass es schon irgendwie laufen wird. Eine gründliche Vorbereitung ist eine Voraussetzung für Ihren Erfolg. Ohne genaue Informationen über Ihr Publikum zu besitzen, sollten Sie mit den Redevorbereitungen nicht beginnen. Starten Sie Ihre Vorbereitung nach der Bestandsaufnahme mit der strategischen Planung des Themas, des Redeziels und der organisatorischen Details.

Genügend Zeit einplanen

Planen Sie für die Erarbeitung Ihrer Rede unbedingt genügend Zeit ein und recherchieren Sie gründlich. Denken Sie über Ihr Redeziel intensiv nach. Je klarer Sie es definiert haben, desto leichter werden Ihnen die Formulierungen fallen. Je kürzer die Rede, desto länger kann die Vorbereitung sein. Ein bestimmtes Thema kurz zu fassen, ist oft schwierig. Visuelle Hilfsmittel können bestimmte Sachverhalte veranschaulichen und den Vortrag auflockern. Von der ersten Idee, die man sich notiert, bis zum Schlussapplaus nach einem erfolgreichen Vortrag kann es unter Umständen ein langer Weg sein.

Rednertyp

Fragen Sie Familie und Freunde, welcher Rednertyp Sie sind, denn nicht nur die äußeren Faktoren sind bei der Vorbereitung einer Rede zu berücksichtigen; auch Ihre persönlichen Eigenarten und Vorlieben, Ihr Charakter und Ihr Temperament spielen eine große Rolle. Denken Sie immer daran: Selbstsicherheit und überlegende Ausstrahlung können dem Publikum Kompetenz vermitteln.

Dank Fremdfinanzierung konnten Private Equity Investoren Firmen im Verhältnis von 4 : 1 (Fremdkapital : Eigenkapital) kaufen. Das heißt, man konnte für 1 Milliarde USD eine Firma im Wert von 5 Milliarden USD kaufen. Funktionieren kann das wie folgt: Die Banken gewähren niedrige Zinsen und großzügige Kreditvergaben mit immer komplexeren Finanzierungsstrukturen. Dies führt zu einem Missverhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital, welches zu Lasten der betroffenen Unternehmen geht, in dem sie für die Tilgung der Zinsen aufkommen müssen. Daraus ergibt sich, dass die Unternehmen den Cashflow nicht mehr nutzen konnten und daraus basiert das Prinzip des Zusammenbruchs des US-Häusermarktes.

Negatives Image belastet

In Zeiten der Finanzkrise haben die Banken die Zügel gespannt, wenn es um die Vergabe von Krediten geht. Wenn Banken überhaupt noch Kredite vergeben, dann zu ganz anderen Konditionen. Private Equity Gesellschaften sehen momentan keine Existenzmöglichkeiten auf dem Börsenmarkt. Auch Kunden mit Neuinvestierungen sind schwer zu finden. Diese ziehen eher bereits getätigte Investitionen wieder zurück. Für die Zukunft müssen die Private Equity Gesellschaften ihre Restriktionen schärfen und einen großen Teil der Geschäftsmodelle anpassen.

Umdenken ist notwendig

Private Equity Gesellschaften in Deutschland verfolgen nicht die großen börsennotierten Unternehmen, sondern sind vielmehr an mittelständischen Unternehmen interessiert. Dies kommt aber nicht von irgendwoher. Bei KMU finden Investoren hoch qualifizierte und engagierte Fachkräfte. Dies sind die besten Voraussetzungen, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Ob diese Unternehmen in Zukunft auf die Investoren zurückgreifen, ist noch nicht geklärt. Auch Unternehmen, welche Managementwechsel vorhaben oder expandieren wollen, werden wohl nur auf PEG zurückgreifen, wenn das nötige Vertrauensverhältnis vorhanden ist. Dass die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Private Equity Gesellschaften funktioniert, sind vernünftige Finanzierungsstrukturen und eine aktive Beteiligung der Private Equity Manager notwendig. Das primäre Ziel ist, dass das Unternehmen den Cashflow nicht zur Tilgung der Zinsen einsetzen muss, sondern für zukünftige Investitionen zur Verfügung hat.

Mehr Eigenmittel

Damit sich das Missverhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital nicht wiederholt, müssen Private Equity Gesellschaften vermehrt wieder eigene finanzielle Mittel einsetzen. Dies schlägt zwar auf die Rendite, wird aber später den Private Equity zugutekommen. Deswegen werden Private Equity für Investoren nicht weniger interessant. Auch wenn die Rendite nicht mehr so hoch ist, bleibt die niedrige Korrelation dieser Anlage ein Hauptvorteil. Damit in Deutschland der Private Equity Markt weiterhin funktionieren, respektive wachsen kann, sind die erwähnten Neuausrichtungen zwingend.

Damit Unternehmensgründer weiterhin Interesse an Private Equity Gesellschaften haben, müssen sich diese neu strukturieren und vermehrt auf eigene finanzielle Mittel zurückgreifen, damit das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital wieder ausgeglichener ist.

Quelle: Venture Capital Magazin 06/2009, S. 44 - 45
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie

In unserer kleinen Artikelserie zur Umsatzsteuerprüfung haben wir uns bisher mit den typischen Auslösern für eine Umsatzsteuerprüfung befasst, die Sie selbst beeinflussen können. Im vierten Teil geht es nun um einen schwierigeren Fall, nämlich die Umsatzsteuerprüfung, die Ihnen aufgrund von Geschäftspartnern droht.

Auffälligkeiten bei Ihren Geschäftspartnern

Auffälligkeiten bei Ihren Geschäftspartnern können auf unterschiedliche Art und Weise entstehen. Zum Beispiel dann, wenn Ihre Partner es mit der Buchführungspflicht nicht allzu genau nehmen. Doch selbst wenn in diesem Bereich alles in Ordnung ist, kann das Finanzamt hellhörig werden. Sollte Ihr Geschäftspartner eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben, die eine Erstattung der Umsatzsteuer vorsieht, kann das Finanzamt wieder misstrauisch werden. Wenn dann noch als Grund für die Erstattung Rechnungen von Ihnen angegeben werden, kommt es nicht selten zu einer Kontrollmeldung an das für Sie zuständige Finanzamt.

Dieses soll dann bestätigen, dass in Ihrem Unternehmen alles korrekt abläuft. Dafür setzt es dann häufig eine Umsatzsteuerprüfung an und Sie müssen Rede und Antwort stehen.

Schutz vor der Prüfung

Einen Schutz vor dieser Prüfung können Sie ebenfalls nur bedingt erreichen. Sie sollten Ihre Geschäftspartner gezielt auswählen. Überprüfen Sie deren Eintragungen im Handelsregister und den Firmensitz. Wenn laut Ihrer Überprüfung alles in Ordnung ist, sollte es nicht zu Problemen kommen.

Dennoch kann es durch solche Querprüfungen, bei denen die einzelnen Finanzämter gerne zusammenarbeiten, schnell zu einer Umsatzsteuerprüfung kommen. Das sollten Sie in jedem Fall wissen, um sich entsprechend vorbereiten zu können.

Garantierten Schutz gibt es nicht

Wie unsere kleine Serie zeigt, gibt es keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Umsatzsteuerprüfung. Sie können jedoch einige Dinge bereits im Vorfeld beachten, um die Wahrscheinlichkeit einer Prüfung zu verringern. Wenn Sie zudem Ihre Unterlagen stets sorgfältig aufbereiten, dürften auch bei einer Prüfung keine Probleme auftreten. Nicht zuletzt sollten Sie natürlich stets höflich mit Ihren Sachbearbeitern beim Finanzamt umgehen. Das wirkt manches Mal Wunder.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Private Equity Gesellschaften sind in der heutigen Zeit wichtige Partner für Unternehmer, welche für eine Firmengründung über kein oder zu wenig Eigenkapital verfügen. Dies belegen Zahlen aus einer Studie, bei der über 80 Prozent der Private Equity Gesellschaften angegeben haben, im letzen Jahr mindestens einen Unternehmenszukauf getätigt zu haben. Bei der Auswahl der Unternehmen ist es für nur gerade die Hälfte der Private Equity Gesellschaften ein Entscheidungskriterium, dass die Unternehmensstrategie Potenzial hat. Dafür hat die Qualität des Managements eine größere Bedeutung.

Untersuchungsziel

In der Zeit der Wirtschaftskrise ist auch die Finanzierung der Transaktionen mit Fremdkapital ein großes Thema. Gerade bei den Geschäftsmodellen der Private Equity Gesellschaften. Das Thema der Fremdfinanzierung ist vor allem bei Buy-out-Fonds ein Thema. Private Equity Gesellschaften verwenden bei der Finanzierung von Firmen nur gerade 40 Prozent ihres Kapitals. Dies deutet darauf hin, dass dieses Geschäftsmodell auch in Zukunft nur mit wenig Fremdkapital finanziert wird. Transaktionen von Beteiligungen zwischen Private Equity Gesellschaften (secondary Deals) sind schon immer normale Geschäfte gewesen und werden es auch in Zukunft sein. Bei fehlenden Alternativen hat das Geschäft mit dem An- und Verkauf sogar noch eine höhere Bedeutung.

Strategien der Beteiligungsgesellschaften

Für Unternehmensgründer ist es wichtig, dass sie über ein qualifiziertes Management verfügen. Denn dies spielt bei den Private Equity Gesellschaften für die zukünftige Finanzierung der Unternehmen eine große Rolle. Stufenweise Finanzierungen kommen im Venture Capital Bereich sowohl bei erfolglosen wie auch bei erfolgreichen Unternehmen zur Anwendung. Neben der Strategie Buy and Build spielen auch Portfoliobereinigungsstrategien, Restrukturierung und Verkauf eine Rolle. Im Bezug auf die Existenzerwartung wird dem Trade Sale die wichtigste Rolle zugeschrieben.

In naher Zukunft wird sich das allgemeine Marktfeld signifikant bessern, obwohl man sich hier nicht völlig einig ist. Bei den Kaufpreiserwartungen sind sich die Private Equity Gesellschaften allerdings einig. Für das nächste Jahren werden fallende Preise erwartet. Hingegen werden für die nächsten 36 Monate steigende Kaufpreise erwartet. Die Bedeutung der Private Equity Gesellschaften wird in der Zukunft noch steigen. Zumindest erwarten über 64 Prozent eine steigende Bedeutung der Private Equity Gesellschaften.

Für Unternehmensgründer stehen die Chancen also gut, dass sie in der Zukunft weiterhin auf die Private Equity Gesellschaften zählen können. Voraussetzung dafür ist allerdings ein qualifiziertes Management, klare Unternehmensziele und eine Unternehmensstrategie, die hält, was sie verspricht.

Quelle: Venture Capital 06/2009, S. 40 - 42

In der Zeit des virtuellen Business werden Werbefilme für mittelständische Unternehmen als Marketingtool interessanter und immer wichtiger. Die Vorteile liegen auf der Hand. Kleine und mittlere Unternehmen können ihre Werbevideos im Internet kostenlos veröffentlichen. Hinzu kommt, dass sich Unternehmen mit solchen Online-Plattformen erstmals Werbevideos leisten können. Leider agieren KMU noch zögerlich mit der Nutzung der Plattformen. Es kursieren immer noch die Gerüchte, dass solche Videos sehr teuer sind. Dies bestätigen leider auch Produktionsfirmen, welche ihre Preise der digitalen Welt nicht anpassen. Das Vertrauen nimmt aber immer mehr zu.

Videos für KMU

Wo es Optimisten gibt, sind Pessimisten, welche behaupten, dass mit dem Aufkommen des Internets der Untergang der Unternehmervideos droht. Dank der großen Bandbreite und den schnellen Internetzugängen ist dem nicht so. Auch die Hardware ist nicht stehengeblieben und entwickelt sich in rasantem Tempo weiter, sodass die Videos in guter Qualität im Internet gezeigt werden können. Je mehr KMU die schnellen Internetleitungen nutzen, desto schneller verbreiten sich die Videos im Netz. Dadurch werden Werbevideos für KMU als Werbeinstrument zum ersten Mal interessant und revolutionieren zugleich die Industriefilme.

Aber wie sieht es mit den Kosten aus?

Als die ersten Werbefilme vor 20 Jahren gedreht wurden, waren die Kosten enorm. Ein Unternehmen benötigte ein ganzes Team mit Redakteur und Regisseur. Für den anschließenden Schnitt musste ein Studio mit einem Cutter gemietet werden. Heute ist das alles etwas anders, da viel an Personal gespart werden kann. Auf das Schneiden im Studio kann mit der Digitalisierung auch komplett verzichtet werden. Somit wurden die Kosten im Gegensatz zu früher um zwei Drittel gesenkt. Heute produziert man bereits ab 1.000 Euro einen professionellen Internetauftritt. Auch das Schneiden der Bilder ist einfacher geworden. Diese lassen sich bequem digital bearbeiten, sodass auch KMU die Videos selber schneiden können. Daher ist es absehbar, dass in einigen Jahren Firmenvideos so selbstverständlich sind, wie das heute bereits bei Fotos der Fall ist.

Mit dem Aufkommen der Firmenvideos im Netz spielen auch Bildagenturen und Stock Videoanbieter auf diesem Gebiet eine immer größere Rolle. Dies, weil die Videoinhalte sehr ähnlich sind. In den meisten Videos geht es darum, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens preiszugeben oder man sieht beschäftigte Menschen in Büros. Anstatt diese Videos selber zu drehen, kann man diese bei den Agenturen kaufen. Um weitere Produktionskosten zu sparen, empfiehlt sich auch Footage-Material einzusetzen. Bei Eigenproduktionen passieren oft gravierende Fehler. So sind zahlreiche zehnminütige Videos im Internet zu sehen, bei denen der Geschäftsführer während der ganzen Zeit einen Monolog führt. So ein Video wird sich kaum jemand bis zum Schluss ansehen. Viel effizienter sind inhaltlich gute und vor allem sachliche Videos, welche zwischen eineinhalb und zwei Minuten dauern. Denn die Internetuser suchen nach sachlichen Inhalten über die Unternehmen.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 32 - 33

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Viele Internetnutzer betreiben ihre eigene Internetseite. Sei es um Bekannten und Freunden die Bilder des letzten Urlaubs zu zeigen oder zum Führen eines Tagebuch-Blogs. Eine im Forum sehr häufig gestellte Frage lautet: „Muss ich für meine private Internetseite ein Gewerbe anmelden?“

Gewerbe muss angemeldet werden

Betreiben Sie den Blog mit Gewinnerzielungsabsicht, müssen Sie ein Gewerbe anmelden. Wann kann von einer Gewinnerzielungsabsicht ausgegangen werden? Im Moment der ersten Einblendung einer Werbung handeln Sie mit der Absicht Gewinn zu erzielen. Ab diesem Zeitpunkt wird aus Ihrem privaten Blog bzw. Ihrer privaten Internetseite eine gewerbliche. Es ist für die Gewerbepflicht nicht einmal notwendig, dass tatsächlich Einnahmen generiert werden.

Es entsteht kein Gewerbe

Solange Sie mit Ihrer privaten Seite keine Einnahmen erzielen wollen, werden Sie nicht zum Gewerbetreibenden. Die private Internetseite ist und bleibt dann privat.

Konsequenzen der unterlassenen Gewerbeanmeldung

Früher oder später erfährt Ihr zuständiges Finanzamt, bspw. über Kontrollmitteilungen, von Ihren Einnahmen. Habe Sie in Ihrer Steuererklärung keine Einnahmen erklärt, wird das als Steuerhinterziehung gewertet. Zur Steuernachzahlung erwartet Sie dann obendrein eine Geldstrafe.

Fazit

Wenn Sie die Absicht haben mit Ihrer privaten Seite Geld zu verdienen, melden Sie ein Gewerbe an. Sie müssen so die Einnahmen versteuern, können aber im Gegenzug auch die entstandenen Ausgaben ansetzen.

Quelle: Website Boosting 2.0

Nach einem verpassten Auktionsende entstand bei vier Telekom-Azubis die Idee, eine Online-Auktion zu erstellen, bei der die Preise sinken statt zu steigen. Dem theoretischen Teil folgte der praktische. Nach erfolgreichen Testläufen wurde aus der anfänglichen Projektarbeit ein eigenständiges Unternehmen, das am 12. November 2003 online ging. Nach mehr als einem Jahr, zählt Azubo aktuell zu den erfolgreichsten Verfolgern des Marktführers ebay. Diese Auktionsform wird auch Countdown- oder Reverseauktion genannt. Sie hat den Vorteil, dass ein Hochtreiben des Preises nicht mehr möglich ist, da der Preis in errechneten Abständen fällt.

Der Verkäufer hat darüber hinaus die Kontrolle über den möglichen Endpreis der Waren. Diesen kann er nämlich festlegen und muss auf diese Weise nicht zu einem Schnäppchenpreis verkaufen. Allerdings ist es auch nicht möglich eine absoluten Traumpreis zu erzielen, den man nie für möglich gehalten hätten, denn der Startpreis wird vom Verkäufer festgelegt. Ab diesem Preis geht’s nur noch Berg ab, so dass ein unverhoffter Gebotskampf á la eBay nie zustande kommen kann. Also eher ein Auktionshaus für risikoscheuere Verkäufer. Das spiegelt sich allerdings auch in den Gebühren von Azubo wieder.

Das Einstellen von Artikel ist komplett kostenfrei. Für den erfolgreichen Verkauf berechnet Azubo zwischen 2,5 und 5,0 % des Verkaufspreises. Für die meisten Hervorhebungsoptionen werden separat Gebühren berechnet. Der User bei Azubo erst als Verkäufer agieren, wenn er seine Bankdaten durch eine Testbuchung mit 0,01 € abgleichen lässt. Andernfalls können lediglich Käufe über Azubo getätigt werden. Personen unter 18 Jahren können auf azubo.de überhaupt nicht handeln, also weder kaufen noch verkaufen.

Azubo bietet neben dem gewöhnlichen Verkauf und der Abwicklung eine Postleitzahlsuche, ein Forum, eine gut sortierte Hilfe und viele weitere Funktionen. Im Ganzen erscheint die Benutzerfreundlichkeit bei Azubo sehr gut zu sein, logisch geordnet mit nützlichen Funktionen. Der Benutzer findet sich schnell zurecht. Azubo bietet leider kein Offlinetool zum Erstellen und Hochladen von Artikeln mehr an. Es wird an dieser Stelle auf die Auktionsabwicklungen durch afterbuy, auktionsmaster und Co. verwiesen. Azubo bietet ein Rund – um – Service an, welcher allerdings auf Partner verweist, die in Sachen Versand, Abwicklung, Design oder Treuhandservice behilflich sein können, so dass der „Rund – um – Service“ eigentlich einer Zusammenstellung von Werbepartner gleichkommt.

Besonders auffällig ist der „Deal der Woche“. In diesem Angebot werden auf der Startseite immer sehr lukrative und ausgefallen Artikel vorgestellt. So konnte der Auktionsinteressierte schon ganze Einfamilienhäuser zum Preis von 163.200 € ersteigern. Dabei viel der Preis stündlich um 23.304 € dem Endpreis von 1 € entgegen. Wer die schwächsten Nerven hatte erhielt schließlich den Zuschlag. Ein sehr nützliches Tool ist die Funktion „Future Watch“, welches bei einer erfolglosen Suche nach einem Produkt verwendet werden kann, um nach einer Auktion mit bestimmten Merkmalen oder Suchbegriffen zu suchen, auch wenn es diese noch gar nicht gibt. Der Benutzer wird per eMail informiert, wenn ein derartiger Artikel eingestellt und angeboten wird. Das Bewertungssystem bei Azubo ist sehr viel detaillierter als das bei einigen anderen Internetauktionshäusern. Es gliedert sich in die Bereiche „Bewertung als Käufer“ und „Bewertung als Verkäufer“. Der Bewertende bekommt jeweils drei Fragen gestellt, welche nach der Beantwortung zu einem Bewertungsergebnis führen. Darüber hinaus kann ein Kommentar abgebeben werden. Alles in allem ist Azubo ein durchaus gelungenes Internetauktionshaus, welches durch immer neue Ideen der jungen Geschäftsführung ein sehr großes Potential beherbergt.

Zur Website des Dienstleisters: www.azubo.de

Quelle: www.auktionsideen.de

In zwei Kurzfilmen berichten die erfolgreichen Unternehmerinnen Valerie Bönström und Stefanie Harig auf der Homepage der Deutschen Gründer- und Unternehmertage 2010 von Ihren eigenen Erfahrungen.

Berlin/Potsdam, 05.03.2010. Die Zahl der Unternehmensgründungen durch Frauen in Deutschland liegt laut einer Studie der KfW Bankengruppe immer noch weit unter der ihrer männlichen Kollegen (Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2009). So betrug 2008 der weibliche Anteil aller Gründungen nur 41,4 % - ein Wert, der angesichts der angestrebten Gleichberechtigung auf den ersten Blick relativ gering wirkt. Noch deutlicher zeigt sich das Ungleichgewicht bei Vollerwerbsgründern: Nur jeder dritte Vollerwerbsgründer ist eine Frau. Aber es gibt auch positive Tendenzen im Geschlechtervergleich: So ist der Anteil der Unternehmensgründungen durch Frauen in den letzten sechs Jahren um gut 7 % gestiegen, ein Trend, den auch Valerie Bönström, Gründerin der führenden deutschen Frauensportclub-Kette „Mrs. Sporty“ und Repräsentantin der Deutschen Gründer- und Unternehmertage 2010 (deGUT), nicht verwundert: „Gerade Frauen profitieren doch von der Selbstständigkeit! Für Frauen mit Kindern ist es ein großer Vorteil, sich seine Arbeitszeit flexibel einteilen zu können. Als Unternehmerin ist man finanziell unabhängig und kann sich vor allem seinen Traum erfüllen.“

Doch woran liegt es, dass sich Frauen nach wie vor seltener als Männer zur Selbstständigkeit entschließen? Die meisten Studien zu diesem Thema sind sich hier einig: Es liege hauptsächlich an der geringeren Risikobereitschaft der Frauen. Finanzielle Sicherheit habe bei Frauen anscheinend immer noch einen höheren Stellenwert als bei Männern. Zudem beurteilten Frauen ihre Aussichten auf Erfolg meist immer noch kritischer als Männer. Diese Entwicklung ist natürlich auch gesellschaftshistorisch bedingt: „Wenn man zurückblickt, haben Frauen einfach viel später angefangen, sich unternehmerisch selbst zu verwirklichen“, so Stefanie Harig, Gründerin der international erfolgreichen Editionsgalerien für Fotokunst „Lumas“ und ebenfalls Repräsentantin der deGUT 2010. Ihrer Ansicht nach liege es nicht wie meist angenommen an den äußeren Bedingungen, dass sich Frauen nicht so häufig selbstständig machen, sondern „vielleicht in vielen Fällen daran, dass Frauen einfach mutiger werden müssen. Frauen sollten Mut haben, authentisch zu sein, ihre Ideen zu leben und diese einfach mal auszuprobieren, ohne Angst zu haben oder sich zu viele Gedanken darüber zu machen.“

Neben Valerie Bönström und Stefanie Harig gibt es in Deutschland noch zahlreiche andere Unternehmerinnen, die den Weg in die Selbstständigkeit gewagt haben und damit sehr erfolgreich sind. Denn wenn das Unternehmen einmal läuft, gibt es laut einer Studie des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) keine Unterschiede mehr, Männer und Frauen sind dann gleich erfolgreich. Und auch für den unternehmerischen Start gelten für beide Geschlechter gleiche Regeln: Je besser man sich auf die Gründung vorbereitet und je gründlicher man sich informiert, desto besser sind auch die langfristigen Erfolgsaussichten eines Start-ups. Valerie Bönström empfiehlt daher, das Informationsangebot der deGUT, einer der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum, unbedingt zu nutzen: „Je mehr Informationen man bündelt und je mehr man mit Menschen sprechen kann, wie und mit was man sich selbstständig machen kann, desto besser.“ „Hier kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen, die sich ähnlichen Herausforderungen stellen müssen. Und man trifft erfolgreiche Unternehmer/innen, die sicher die ein oder andere Frage kompetent beantworten können“, ergänzt Stefanie Harig.

Beide Unternehmerinnen wollen in ihren Filmporträts und auf der deGUT selbst am 29./30.10.2010 in der STATION-Berlin Frauen aus Ihrer eigenen positiven Erfahrung heraus zur Existenzgründung ermutigen. Die Kurzfilme, in denen sie von ihren Herausforderungen als Unternehmerinnen erzählen und Jungunternehmen wichtige Tipps für einen guten Start geben, sind auf www.deGUT.de zu sehen.

Über die deGUT: Die 26. deGUT findet am 29. und 30.10.2010 in der STATION-Berlin statt.

Mit über 5.600 Teilnehmern (2009), etwa 100 erwarteten Ausstellern aus ganz Deutschland und einem umfangreichen, kostenlosen Seminar- und Workshopprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum. Experten und Berater von Banken, Wirtschaftsverbänden, Kammern und anderen Institutionen sowie erfolgreiche Unternehmer/innen informieren über alles, was man bei einem Start in die Selbstständigkeit wissen muss. Aber auch Unternehmen, die sich bereits etabliert haben, erfahren auf der deGUT viel Wissenswertes zu Themen wie Marketing, Verkauf, Recht oder Personal.

Seit 2008 wird die deGUT von der Investitionsbank Berlin (IBB) und der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) veranstaltet. Gefördert wird die Messe von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg aus Mitteln der Länder und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Schirmherr ist der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle. ­­­

Pressekontakt:

deGUT-Pressebüro, Kornelia Kostetzko
Friedrich-Ebert-Straße 91, 14467 Potsdam

Tel.: 0331 / 231 890 – 21
E-Mail: presse@deGUT.de
www.deGUT.de

Der kostenlose Turbolister von eBay hat nun Konkurrenz bekommen. Mit dem Freewaretool von etope.de (Freshworx Ltd. & Co. KG) steht den Auktionshungrigen eine neue Möglichkeit offen, Artikel zum weltgrößten Onlineauktionshaus zu befördern. Der Download auf www.etope.de unter „Freeware Tools“ im Kopfbereich der Startseite, geht verhältnissmaäßig fix, sofern man einen DSL oder schnelleren Anschluss zur Verfügung hat. Mit insgesamt ca. 9,2 MB Dateigröße ist die Installationsroutine auch etwas kleiner als die des Turbolisters mit ca. 16 MB.

Installation

Die Installation funktioniert ohne Probleme innerhalb von wenigen Sekunden. Direkt danach muss ein Token von eBay angefordert werden, welcher zur Sicherheit und zum Schutz von persönlichen Daten dient. Der Token ist also von eBay zur rechtlichen Absicherung vorgesehen, da eBay-Daten zur korrekten Arbeitsweise an den etope-Lister übergeben werden müssen.

Funktionen

Neben den Standartfunktionen, welche in jedem anderen kostenlosen Lister auch enthalten sind, besticht der etope Lister mit der Funktion „Artikel gebündelt bearbeiten“ – dadurch können viele Artikel gleichzeitig verändert werden. Sehr vorteilhaft und zeitsparend, wenn bspw. nur die Auktionsdauer oder die Kategorie für mehrere Artikel geändert werden muss.

FTP-Server

Etope Lister verwaltet mehrere Benutzer gleichzeitig und lässt einen eigenen FTP Server zum speichern von Bildern zu. So können mehrere Bilder kostenlos bei eBay angezeigt werden. Die CSV Schnittstelle lässt eine Reihe von Importmöglichkeiten aus bestehenden Systemen zu, so dass der etope Lister keine Schnittstellenprobleme erzeugt. Selbstverständlich existiert auch eine Schnittstelle zur eigenen etope Vollversion, mit welcher die Verkäufe vollständig automatisiert abgewickelt werden können.
Darüber hinaus kann der Benutzer für seine Artikel eine Standartvorlage entwerfen. Dazu wird ihm ein sehr einfacher aber effektiver HTML Editor zur Verfügung gestellt.

Fazit

Der HTML Editor überzeugt durch kostenlose Vorlagen und Designs, so dass der Anwender keine unprofessionellen und selbst gebastelte Artikel mehr bei eBay einstellen muss. Zur Erinnerung: Bei eBay kostet eine Angebotvorlage dagegen Geld.

Alles in allem ist der kostenlose etope-Lister sehr einfach zu bedienen, mit vielen zusätzlichen Features.

Zur Website des Dienstleisters: www.etope.de

Quelle: www.auktionsideen.de

„Dropshipping ist für Wiederverkäufer ein lukratives Geschäft mit wenig Aufwand. Ein eigens Lager muss nicht unterhalten werden, die Kunden werden automatisch beliefert - also man verdient sein Geld praktisch im Schlaf.“ Derartige Meinungen zum Dropshipping kursieren verstärkt im Internet.

Welche technischen und unternehmerischen Voraussetzungen müssen für die Installation eines Dropshippingsystems vorliegen? Dazu haben wir den erfolgreichen Dropshipping Händler Alexander Hupe nach seiner Unternehmensentwicklung und Markteinschätzung befragt.

Torsten Montag

Woher kam die Idee, diese Firma zu gründen? Hast du von Beginn an ein Dropshipping Unternehmen geplant? Wie unterscheiden sich deine Geschäftsräume von denen anderer Unternehmer?

Alexander Hupe

Die Idee stammte aus meiner früheren Tätigkeit als Webdesigner und -programmierer. Dabei hatte ich mehrere Onlineshops installiert, gestylt und auch später betreut. Dadurch konnte ich hautnah die Höhen und Tiefen einer Onlineshop-Gründung miterleben.

Irgendwann  überlegten wir uns dann als Freizeitprojekt einen eigenen Onlineshop zu eröffnen. Das Dropshipping war zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht geplant. Dieses entwickelte sich erst ca. 2 Jahre später, als sich herausstellte, dass unser Büro mit dem kleinen Lager für Verpackungsmaterial und Ware viel zu klein wurden. Daher war es notwendig, eine unternehmerische Entscheidung zu treffen, welche sich Outsourcing nannte und über das Dropshipping umgesetzt werden konnte.

Torsten Montag

Nach welchen Kriterien hast du dir dein Produkt ausgesucht?

Alexander Hupe

Die Produkte, natürlich auch die gesamte Produktpalette, sollte ein optisch herausstechendes Gesamtbild ergeben und so dem Kunden Spaß beim Shoppen vermitteln. Alltägliche Gebrauchsgegenstände, designtechnisch gut in Szene gesetzt zu günstigen Preisen, das war das Ziel.

Torsten Montag

Hattest du Schwierigkeiten und Probleme in der Gründungsphase und wenn ja, wie hast du diese Schwierigkeiten gelöst?

Alexander Hupe

Die größten Schwierigkeiten in der Gründungsphase lagen sowohl in saisonalen Schwankungen aufgrund von Feiertagen, wie Ostern oder Weihnachten und den damit verbundenen Kapazitätsengpässen.

Der Aufbau von Lagerräumen für Verpackungsmaterial und Ware hätte mittelfristig zusätzlichen Personalaufwand erfordert.

So war in der Vergangenheit allein ein Lager von 20m² nur für Kartonagen nötig. Das war bis unter die Decke mit zusammengefalteten Pappkartons gefüllt.  Dazu kamen selbstverständlich entsprechende Mengen an Ware, welche geliefert, verpackt und wieder ausgeliefert werden musste.

Zu dieser Zeit begann der Prozess des Outsourcings, unsere räumlichen Kapazitäten waren am Ende angelangt.

Torsten Montag

Wie hast du den heutigen Hersteller deiner Waren gefunden?

Alexander Hupe

Das war eher ein Zufall, denn der Großhändler hatte bis dato keine Möglichkeiten, Dropshipping seinen Händlern anzubieten. Erst durch unsere Anfrage von endlichzuhause.de wurde auch das System bei ihm eingeführt. Da es keinen großen Mehraufwand für ihn darstellte, ging das ohne größere Verhandlungen über die Bühne. Es war jedoch ein Prozess, der sich über unsere gesamte bisherige Zusammenarbeit hinzog.

Torsten Montag

Welchen Vorteil besitzt Drop Shipping für dich?

Alexander Hupe

Die Vorteile des Dropshipping liegen bei uns klar auf der Hand. Zunächst ist kein Lager vorzuhalten. Endlich zuhause.de kann also ohne zusätzliche Lagerkosten und damit zusammenhängende Personalkosten viel mehr Produkte aus einer großen Produktpalette anbieten und verkaufen. Außerdem ist der 24 h Versand für viele Produkte möglich.

Viele Kunden setzen heute im Onlinebereich bereits voraus, dass die Ware innerhalb der nächsten 48 h, ab Bestellung im Onlineshop, zu Hause auf dem Wohnzimmertisch liegt. Das ist für einen Onlineshop ohne ausgedehnte Lagerhaltung fast nicht möglich.

Torsten Montag

Beschreibe für einen Laien, wie Drop Shipping bei dir funktioniert.

Alexander Hupe

Das geht am besten mit einer kleinen Zeichnung:

Torsten Montag

Equipment: eigener Online-Shop, Warenmanagement, Support, Was muss ein Existenzgründer mindestens an Ausstattung besitzen?

Alexander Hupe

1. Geräuscharmer oder lautloser Computer

Der Unternehmer und online Shopbesitzer muss selbstverständlich einen Computer besitzen. Dieser sollte aus meiner Sicht möglichst leise laufen, da man in der Regel pro Tag mehr als 8 h vor diesem Gerät zubringt. Es gibt da einige Möglichkeiten, um den Computer sehr geräuscharm zu gestalten. Das war für mich auf Dauer wichtig, vielleicht ist das für den einen oder anderen nicht das ausschlaggebende Kriterium. Das muss jedoch jeder selbst für sich ausprobieren.

2. Technisches Verständnis

a. Hardware und Software

Nicht jeder der Erfahrungen mit einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Branche besitzt kann automatisch einen Onlineshop in Verbindung mit Dropshipping betreiben. Ich empfehle aus eigener Erfahrung ein erweitertes Verständnis von Hardware sowie Software. Mit erweiterten Verständnis meine ich keine theoretischen Grundlagen aus einem Computerkurs der Erwachsenenbildung, sondern zusätzliche praktische Erfahrungen über mehrere Jahre. Man muss also mit dem Computer, mit Software und Peripheriegeräten ohne nachlesen oder andere zeitaufwändige Recherchen arbeiten können. Ist das nicht der Fall, muss man für diese einfachen Arbeiten bereits einen externen Dienstleister beauftragen, der wiederum zusätzliche Kosten verursacht.

b. Programmierkenntnisse

Der Onlineunternehmer sollte ebenso ein erweitertes Verständnis mit gesammelten Erfahrungen in den Programmiersprachen HTML, CSS sowie PHP besitzen. Außerdem muss der Unternehmer unter dem Begriff FTP etwas verstehen können. Tipp: es handelt sich dabei nicht um die Abkürzung für Full Tilt Poker ;-)

Zusammenfassend kann man das technische Verständnis so umschreiben: der online Unternehmer muss mit korrekten Fachbegriffen externen Dienstleister wie Programmierer oder Agenturen beschreiben können, wo das Problem liegt oder was getan werden soll ohne dass der Experte sich aus der Beschreibung erst seinen Auftrag zurecht reimen muss. Es ist also notwendig, Prozesse und Tätigkeiten mit einer korrekten Fachsprache und den richtigen Begriffen zu umschreiben. Die notwendige Fachsprache setzt somit oben genannte Kenntnisse voraus, um ein effizientes und zielorientiertes Arbeiten zuzusichern.

3. Der Kundensupport

Die Fragen der Kunden werden per E-Mail und auch per Telefon beantwortet. Sehr häufig fragen die Kunden nach dem Lieferstatus, wenn dieser nicht innerhalb einer bestimmten Zeit per E-Mail vom System bekannt gegeben wird. Dann ist die Sendung noch beim Großhändler im Haus, also intern unterwegs und kann noch nicht über einen externen Versandhändler abgefragt werden. Der Kundensupport erfordert bei einem Onlineshop mit einer Hotline von 8 – 20 Uhr auch einen externen Telefonservice, der zu extremen Geschäftszeiten, zu Urlaubszeiten oder in Krankheitsfällen einspringt.

Auch hier kann man das Zusammenspiel von Kundensupport und kurzen Lieferzeiten beobachten. Kann der Onlineshop die Lieferzeiten verhältnismäßig kurz halten, ist der Support im Verhältnis gesehen gering. Verlängern sich die Lieferzeiten, so erhöht sich auch das Supportaufkommen durch den Kunden. Daher auch hier das Ziel, die Lieferzeiten möglichst kurz zu halten, um auch im Bereich des Supports Ressourcen, Zeit und somit Geld zu sparen.

4. Kaufmännisches Verständnis

Dieser Punkt ist eigentlich selbstverständlich, ich möchte ihn trotzdem aufführen, denn ohne ein gewisses kaufmännisches Grundverständnis geht kein Unternehmen, auch kein Onlineshop. Insbesondere Fakturierung, Rechnungswesen, Buchführung, Kalkulation und Verhandlungsgeschick sind wichtige Bausteine, um einen erfolgreichen Onlinehandel zu betreiben.

5. Das Warenwirtschaftssystem

Das Prinzip habe ich auch mit einer Grafik dargestellt. Diese Systeme gibt es in verschiedenen Ausführungen, zu unterschiedlichen Preisen und von unterschiedlichen Anbietern.

Der Preis reicht dabei von einer Gratis-Version, wenn der Hersteller oder Großhändler das System zur Verfügung stellt über ein System von circa 10.000 € (Oxidshop in Verbindung mit unserem Warenwirtschaftssystem) bis hin zu über 100.000 € bei einem Onlineshop der Firma Intershop in Verbindung mit einem Warenwirtschaftssystem von SAP.

Und so arbeitet das Warenwirtschaftssystem:

system warenwirtschaft

Torsten Montag

Beschreibe dein lustigstes Erlebnis im Zusammenhang mit Drop Shipping als Onlinehändler.

Alexander Hupe

Das lustigste Erlebnis? Tja, viele Kunden bedeutet auch viele Erlebnisse, aber an zwei außergewöhnliche Kunden erfreue ich mich regelmäßig, wenn sie wieder bestellen. Der eine ist ein Tellerjongleur im Zirkus und bestellt bei uns regelmäßig seine Teller zum jonglieren. Der andere Kunde ist ein deutsches Schauspielhaus. Dort wird regelmäßig eine Aufführung präsentiert, in welcher ein roter Teller an die Wand geworfen werden muss. Genau diese Teller werden für das Schauspielhaus und die Aufführung bei endlich zuhause.de bestellt, um dann in der Aufführung wieder zerschmissen zu werden.

Auch fragwürdige und dubiose Bestellungen sind keine Seltenheit. So bekommt man des Öfteren ganz dringende Bestellungen von angeblichen Firmen per Fax mit dem Firmenbriefpapier des Kunden gesendet. Es sollen in diesem Bestellungen immer ganz dringend eine große Anzahl von Produkten auf Rechnung versendet werden. Nach der Recherche zur Firma, fliegt der Schwindel meist schon auf, denn die Firmen gibt es in der Regel nicht, so dass wir dem Kunden die Lieferung per Nachnahme anbieten. Ab diesem Zeitpunkt wird die sehr dringende Bestellung plötzlich wieder unwichtig und storniert. Sowas passiert schon ab und zu mal und bestätigt unsere Menschenkenntnis bei derartigen Kunden.

Torsten Montag

Für welche Gründer, Branchen und Produkte ist Drop Shipping interessant?

Alexander Hupe

Eigentlich ist Droppshipping für jede Branche und jedes Produkt geeignet, jedoch nicht für jeden beliebigen Umsatz oder für jedes Auftragsvolumen notwendig. Aus meiner Erfahrung heraus sind pro Tag mindestens 10 Bestellungen notwendig, um ein Outsourcing in Form von Dropshipping zu betreiben. Vergessen sollte man nämlich nicht, dass das Outsourcing auch zusätzliche Kosten verursacht, welche auf das Produkt umgelegt werden müssen. Das geht selbstverständlich wesentlich besser bei einer großen Menge an verkauften Produkten.

Dropshipping ist außerdem abhängig vom Hersteller oder Großhändler. Meine Empfehlung, auf jeden Fall Angebote einholen, vergleichen und mit einem fachkundigen Berater eine Kalkulation hinsichtlich der Kosten und des Nutzens durchführen. Denn steigen die Preise durch zusätzliche Kosten des Dropshippings sehr stark an, würde man sich selbst aus dem Markt katapultieren, da man mit dem neuen und erhöhten Preisen nicht mehr konkurrenzfähig ist.

Torsten Montag

Wie bewirbst du deinen Shop und deine Produkte und was unterscheidet deinen Shop von der Konkurrenz?

Alexander Hupe

Es besteht im allgemeinen kein Unterschied im Marketing unseres Onlineshops gegenüber anderen konventionellen Onlineshops ohne Dropshipping. Wir haben ein Partnerprogramm bei affili.net, sind in Preis Suchmaschinen mit unseren Produkten vertreten und generieren hauptsächlich über eine shoporientierte Suchmaschinenoptimierung (SEO) unsere Besucher. Was wir nicht machen: Besucher per Google AdWords einkaufen (SEM). Auch das Einstellen unserer  Produkte bei Amazon und Ebay lehnen wir ab.

Torsten Montag

Wie sollte man vorgehen, um einen Drop Shipping Partner zu finden? Kann der Gründer bspw. Großhandelsadressen aus dem Internet nutzen oder ist die telefonische Kontaktaufnahme sinnvoller?

Alexander Hupe

Wenn die Voraussetzungen stimmen, ist ohnehin ein enger Kontakt zwischen Onlineshop und Hersteller beziehungsweise Großhändler gegeben. Auch bereits vor dem Dropshipping. Von daher ist eine zusätzliche Kontaktaufnahme überflüssig. Sollte der Kontakt aus anderen Gründen noch nicht bestehen, so rate ich sowohl zum telefonischen Kontakt, als auch diesen mit Zahlenmaterial in einer Art Businessplan zu untermauern. Somit zeigt man dem Hersteller oder den Großhändler nicht nur das Interesse am Dropshipping, sondern teilt ihm auch mit, dass es aufgrund der vergangenen Daten für beide Seiten lukrativ sein wird.

Torsten Montag

Welche 5 Fehler sollte der Gründer im Zusammenhang mit Drop Shipping vermeiden?

Alexander Hupe

Ich möchte die Fehler zunächst in zwei Zielgruppen unterteilen. Zum einen die Unternehmer, welche als Existenzgründer einen Onlineshop mit Dropshipping beginnen möchten. Zum anderen die Unternehmer, die bereits Erfahrungen mit einem eigenen Onlineshop haben und einen entsprechenden Umstieg auf das Dropshipping wagen möchten.

5 Fehler bei Existenzgründern

1. Der Warenbezug fehlt. Damit ist wenig Fachverständnis und eine geringe Qualität vorhanden.
2. Die Technik wird unterschätzt, insbesondere notwendige Schnittstellen.
3. Mangelnde Konkurrenzanalyse im Internet.
4. Unterschätzung der Investitionskosten
5. Der falsche Partner für das Dropshipping. Der Hersteller oder Großhändler sollte in Deutschland seinen Sitz haben.

Der häufigste Fehler bei erfahrenen Onlineshophändlern ist der Kalkulationsfehler. Der Kostenfaktor Dropshipping wird in der Preiskalkulation nicht berücksichtigt, obwohl beim Dropshipping nachweislich die Marge schrumpft. Selber packen ist also immer billiger, als packen lassen.

Außerdem sollte der Unternehmer immer die Optimierung von Prozessen im Auge behalten und so viel wie möglich automatisieren oder sich zumindest die Möglichkeiten dazu offen halten. Das Ganze nennt man fachmännisch skalierbar sein.

Eines der größten Probleme im Dropshipping ist die automatische Datensynchronisation zwischen Onlineshop und dem Herstellerlager. Wie aus obiger Grafik ersichtlich ist, müssen ständig die Bestände zwischen Onlineshop und Hersteller abgeglichen und synchronisiert werden. Dies wird durch ein Warenwirtschaftssystem mittels Schnittstellen gewährleistet. Ein weiteres Problem ist die Häufigkeit der Synchronisationsprozesse. Diese sollten mindestens einmal täglich durchgeführt werden, wünschenswert wäre hier eine Synchronisation in Echtzeit, was jedoch rein technisch sehr aufwändig und damit sehr teuer ist.

Danke Alexander, für diesen ausführlichen Überblick über einen erfolgreichen Aufbau eines Dropshipping im Onlineshop.

Dieses Interview zeigt auf, wie viel technisches und unternehmerisches Know-how für den Aufbau und den Betrieb eines Onlineshops mit Dropshipping unerlässlich sind. Dropshipping ist für Anfänger nicht unbedingt der richtige Einstieg, aber eine sehr gute Möglichkeit zur Expansion für einen bereits bestehenden und erfolgreichen Onlineshop.

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 2 der Serie

Gerade in der Krise sollte der Fiskus mehr auf die Unternehmer und Steuerzahler eingehen, wie selbst führende Politiker es verlangen. Dennoch zeigt sich im täglichen Leben, dass dem nicht so ist. Wie Sie sich dennoch erfolgreich wehren können, sollen Ihnen die folgenden, weiteren Fallbeispiele zeigen, die unsere kleine Serie fortsetzen.

Zugriffsbeschränkung bei Betriebsprüfungen

Wenn Ihnen eine Betriebsprüfung ins Haus steht, achten Sie darauf, welche Daten Sie dem Prüfer vorlegen. Grundsätzlich darf er nur die steuerlich relevanten Daten einsehen. Nach aktuellen Gerichtsurteilen zählen hierzu jedoch lediglich die Pflichtaufzeichnungen. Freiwillige Aufzeichnungen müssen Sie nicht vorlegen.

Um jedoch Streitigkeiten aus dem Wege zu gehen, sollten Sie nicht in jedem Fall auf Ihr Recht pochen. Können freiwillige Aufzeichnungen keine Nachteile bei der Steuer bedingen, zeigen Sie sie vor und somit auch Ihren guten Willen.

Probleme beim Fahrtenbuch

Das Fahrtenbuch ist einer der Knackpunkte überhaupt bei Betriebsprüfungen. Doch Vorsicht, kleine Fehler bedingen keine Unwirksamkeit des gesamten Fahrtenbuchs und damit keine ungünstigen Schätzungen seitens des Finanzamts. Sollte Ihr Prüfer dies dennoch so sehen, verlangen Sie von ihm eine schriftliche Stellungnahme. Schnell wird er dann aufgeben, um den Aufwand zu umgehen und zeitgleich wird er die Unwirksamkeit des Fahrtenbuchs nicht bestätigen können.

Achtung beim Smalltalk

Viele Betriebsprüfer bemühen sich zu Beginn der Prüfung um ein gutes Verhältnis zu Ihnen als Steuerzahler. Doch Vorsicht: Lassen Sie sich nicht in private Gespräche verwickeln. Allzu schnell kommt es dabei zu Äußerungen, die sich nachteilig für Sie auswirken können. Bitten Sie zudem Ihren Steuerberater, bei der Betriebsprüfung mit anwesend zu sein, um eventuelle Fallstricke bereits im Vorfeld auszuschließen.

Umgang mit dem Finanzamt

Bedenken Sie zuletzt: Auch im Finanzamt arbeiten nur Menschen. Wenn Sie ihnen höflich entgegentreten, dann werden sie Ihnen dieselbe Höflichkeit entgegenbringen. Fragen Sie Ihren Sachbearbeiter bei Unklarheiten zu Steuerfragen und unterstützen Sie so dessen Selbstbewusstsein. Dann hilft er Ihnen gerne.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 24 - 29

Dieser Artikel ist Teil 3 von 4 der Serie

In unserer Serie zur Umsatzsteuerprüfung befassen wir uns mit den möglichen Auslösern für eine solche, zumeist unangemeldete Prüfung. Sie stellt nach wie vor für viele Unternehmer einen großen Schrecken dar, denn oftmals kommt es zu hohen Nachzahlungen aufgrund der Prüfungen. Nachdem wir bereits erfahren haben, dass Gründer sehr häufig von einer Umsatzsteuerprüfung betroffen sind, ebenso wie Unternehmen, die häufige Steuererstattungen erhalten, geht es heute um Abweichungen in den Unterlagen.

Abweichungen zwischen Vor- und Jahresanmeldungen

Bereits während des laufenden Jahres werden Umsatzsteuervoranmeldungen abgegeben. Diese sollten nach Möglichkeit natürlich korrekt sein. Somit müsste bei der abschließenden Jahresanmeldung ein Wert von +/- Null herauskommen. Häufig zeigt sich im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten jedoch, dass die eine oder andere Rechnung versehentlich falsch abgelegt und deshalb nicht berücksichtigt wurde.

Dabei kommt es dann mitunter zu höheren oder niedrigeren Umsätzen in der Jahresmeldung. Das ruft die eifrigen Prüfer schnell auf den Plan. Denn allzu oft kommt es dazu, dass hier Verdachtsmomente entstehen, die alles andere als günstig für den Unternehmer ausfallen.

Durch solche Abweichungen in den Voranmeldungen werden Fehler in der eigenen Buchführung aufgedeckt. Und diese sieht das Finanzamt nur äußerst ungern. Es hat den Anschein, als würde der Unternehmer keinen Wert auf eine peinlich genaue Buchführung legen. Ein Minuspunkt in der Akte des Fiskus ist dann sicher. Hinzu kommt nicht selten eine Umsatzsteuerprüfung.

Schutz vor der Prüfung

Wer sich schützen will, sollte bei seiner Buchhaltung größte Genauigkeit walten lassen. Nur wenn sämtliche Belege und Unterlagen korrekt abgelegt werden, kann auch die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erfolgen. Deshalb sollten Sie von Anfang an auf eine effektive und korrekte Ablage Ihrer Unterlagen achten.

Sollte es dennoch zu spät sein und es wurde eine Rechnung übersehen, stellen Sie sich der Situation. Fügen Sie der Jahresmeldung am besten ein Schreiben bei, in dem Sie den Sachverhalt darstellen.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 2 der Serie

Eine weitere Idee mitten aus dem Leben ist mir nach einem längeren Spaziergang bei Schneematsch im Tauwetter aufgegangen.

Die Straßen und Gehwege starren zur Zeit vor Dreck, Streusalz und Sand. Diesen bringt man sich nach einem Spaziergang unweigerlich mit dem Kinderwagen direkt nach Hause. Super, wenn es jetzt einen Reiniger für die Räder des Kinderwagens gäbe.

Der Reiniger für Kinderwagenräder

Das Baby hat während der Spazierfahrt gut geschlafen, doch nun ist es wach und hat Hunger. Bevor der Kinderwagen jedoch in den Hausflur fahren kann, müssen die Räder vom Matsch und Schnee befreit werden. Das kostet Mutter oder VKinderwagenräder Reinigerater viel Zeit, die sie mit einem vor Hunger quengelnden Baby eigentlich gerade nicht haben.

Die perfekte Lösung für dieses Problem ist unsere heutige Geschäftsidee, der Kinderwagenräder – Reiniger. In bspw. einer flachen Wanne sind im Abstand der Vorder- und Hinterräder eines Kinderwagens je zwei Walzen befestigt. Der Kinderwagen wird dann so in das Gerät gefahren, das die Vorder- und die Hinterräder auf den Walzen zum Stehen kommen. Mittels eine Fuß- oder Knopfdrucks drehen sich die Walzen gegeneinander und säubern so das Wagenrad. In Sekundenschnelle sind die Räder sauber und der Kinderwagen kann mit nach drinnen genommen werden. 

Wie genau die Konstruktion aussehen kann, ob die Walzen Wasserführend arbeiten oder mit speziellen Reinigungsmitteln, liegt in der Ermessensache der Entwickler. Wichtig für die Eltern ist nur eine einfache Handhabung und ein schneller, komplikationsloser Einsatz.

Ein praktischer und stilistisch ausgefeilter Kinderwagenräder-Reiniger hat sicherlich einen Zukunftsmarkt.

Freuen Sie sich auf weitere Geschäftsideen die das Leben rund um Kleinkinder und Babys erleichtern.

Seit dem 9.1.2006 hat auch das Onlineauktionshaus auxion.de die magische Grenze von einer Millionen Artikeln durchbrochen. Nach Aussagen des Internetservice asearch.de hält auxion.de bereits mehr Artikel bereit als das “zweitgrößte Auktionshaus“ hood.de und hat sich somit auf den zweiten Platz der Onlineauktionsrangliste geschoben. Das Auktionshaus Auxion.de entstand am 15.10.2005 aus der Domain echtwahr.de. Dieser im Dezember 1999 in Spanien gegründete Onlinedienst schwappte ab 2001 auch nach Deutschland über. Sogar ein eigener Weltrekord wurde im Dezember 2004 durch die längste moderierte Live-Auktion im Internet aufgestellt. Dabei wurden an insgesamt 8 Tagen hintereinander 192 Stunden lang moderierte Live-Auktionen durchgeführt.

Was macht auxion.de so erfolgreich?

Diese Frage kann mit einem Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Onlineauktionshauses schnell beantwortet werden. Die sehr moderaten Gebühren stellen für einen immer größer werdendes Publikum ein entscheidendes Argument für eine Partnerschaft von Verkäufern mit auxion.de dar. Aber auch eine einfache Bedienung, hohe Sicherheit sowie ein schneller Service gehört zum Standard des echtwahr.de-Ablegers.

Auch auxion.de bietet ein Offlinetool für Windows eine Lösung mit Excel, so dass das Einstellen von Artikeln ein Kinderspiel wird. Die Sicherheit bei auxion.de wird durch die Überprüfung des Personalausweises der angemeldeten Mitglieder gewährleistet. Eine beidseitige Kopie muss per E-Mail oder Fax zur Überprüfung übertragen werden. Erst dann kann sich der Benutzer „überprüftes Mitglied“ nennen. Auch das bewährte Mitgliederbewertungssystem findet sich bei auxion.de wieder. So kann ein Mitglied für andere transparent dargestellt werden. Durch regelmäßige Gewinnspiele oder Verlosungen kann jeder, der sich ordnungsgemäß angemeldet hat tolle Preise absahnen. Selbstverständlich gibt es bei auxion.de alle vergleichbaren Funktionen wie auch bei der großen Konkurrenz, so z. B. die "echt-ich-seite“, „Sofortkauf-Auktionen“ oder Shops. Darüber hinaus verfügt auxion.de auch über einen gebührenpflichtigen Treuhandservice, welcher ab einem Verkaufspreis von 100 EUR für eine korrekte und sichere Verkaufsabwicklung genutzt werden kann. Nahezu einzigartig, auxion.de bietet einen Startpreis für Produkte und Artikel ab 0,10 EUR. So können auch kleinste Waren wie Briefmarken problemlos gehandelt werden.

Live-Auktion starten?

Ein sehr ungewöhnliches aber für die Mitgliederbindung und –gewinnung sehr interessantes Instrument stellt die so genannte „Live-Auktion“ dar. Dabei handelt es sich um eine besondere Form von Auktionen, welche vom einstellenden Mitglied live moderiert werden. Dabei kann der Verkäufer bis zu 12 Artikel für eine Stunde in Echtzeit kommentieren. Das Ganze hat dann den typischen Auktionscharakter, wie man ihn von der klassischen Auktion mit einem Auktionator kennt. Das Einstellen der Produkte ist kostenlos. Für diese Form der Auktionen gibt es spezielle und strenge Regeln, so dass es nicht zu Irritationen, Verwechslungen oder Missbrauch führen kann.

Was kostet die Welt?

Allein eine Finanzierung ausschließlich über Werbung funktioniert bei den meisten Internetangeboten längst nichts mehr. So muss auch auxion.de Gebühren für die Benutzung der Onlineplattform Form erheben. Im Gegensatz zu Konkurrenzangeboten kann sich jedoch auxion.de einen zaghaften Umgang mit der Gebührenschraube auf die Fahnen schreiben. So ist das Einliefern von Auktionen komplett kostenfrei.

Flaterate

Auxion.de bietet eine ProfiFlat für nur 5,- EUR monatlich an. Der Shop ist in diesem Preis mit inbegriffen. Einstellgebühren und Verkaufsprovisionen werden nicht erhoben. Verkäufer können diese Flaterate mit bis zu 20 Artikeln kostenlos testen. Die Premiumflaterate für 100,- EUR im Jahr bietet den Vorteil, dass Auxion die Artikel aus dem Shop des Verkäufers hochlädt.

Fazit

Auch auxion.de hat aufgrund der weitgefächerten und starken Konkurrenz keine Möglichkeiten irgendeinen Service seinen Mitgliedern vorzuenthalten. Die Sicherheit im Handel und die Vielfalt des Angebotes bzw. des Service wird also auch bei auxion.de an die erste Stelle gesetzt. Und auch für die Zukunft sind einige zusätzliche Funktionen geplant, so z.B. auxion-Verkaufsagenten, welche Artikel einfach und bequem verkaufen.

Zur Website des Dienstleisters: www.auxion.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Die beiden Entwickler Mathias Gerlach und Jochen Milchsack, die Köpfe hinter aborange.de (sprich: a-b-'or-inj) haben sich die Programmierung einfach bedienbarer Software mit hoher Datensicherheit für eine breite Anwenderschicht zum Ziel gesetzt. Dabei soll der Nutzer einen maximalen Nutzen durch die Software erhalten. Sie sagen jedoch selbst, dass nicht alle Wünsche der Kunden berücksichtigt werden können, da dabei die Gefahr besteht, dass die Software zu unübersichtlich und groß wird. Daher beschränken Sie sich auf das Wesentliche und zwar das, was die Mehrzahl bzw. der Großteil der Nutzer verlangt und wünscht. So wird ein nicht ganz unwesentlicher Teil ihrer Arbeit für das eBay-Abwicklungsprogramm „Bayorganizer“ verwendet. Diese Software muss vom Nutzer zunächst geladen und auf dem lokalen Rechner installiert werden. Es steht dazu eine kostenlose Testversion zur Verfügung, welche nach Ablauf der Ausprobierphase von 28 Tagen an Privatpersonen mit 39,- EUR berechnet wird. Unternehmer, also gewerblich tätige eBayer, zahlen allerdings 95,- EUR. Vorteilig gegenüber Onlinetools, es entstehen keine laufenden Gebühren. Die Nutzungslizenz gilt für ein Jahr. Darin enthalten auch ein bevorzugter und kostenloser Support.

Was kann die Software?

Ähnlich wie die Konkurrenz nimmt dieses Tool dem eBay-Verkäufer einiges an Arbeit ab. Dabei muss der bei eBay verkaufte oder gekaufte Artikel zunächst in die Software eingelesen werden und dies kann auf zwei verschiedene Arten funktionieren. Zum Einen kann der BayOrganizer sich in ein eigens für Auktionen eingerichtetes Mailpostfach einloggen und die darin enthalten Mails über die Artikel einlesen. Zum Anderen ist auch die Copy & Paste Methode einsetzbar. Das heißt, der Text der Verkaufsmail wird kopiert, so dass dann in der Software durch ein Knopfdruck aus der Zwischenablage die für den Verkauf wesentlichen Daten herausgefiltert werden. Die genutzte Art hängt vom Umfang der Verkäufe ab, wobei wir die Copy & Paste –Methode bevorzugt haben, da auf diese Weise auch alle anderen Mails von eBay abrufbar und nutzbar waren.

Der BayOrganizer listet nach dem Einlesen die Artikel mit Käufer (auch Verkäufer, wenn es sich um Käufe handelt) auf. Der Verkäufer kann nun sämtliche Mails zur Verkaufsabwicklung mittels BayOrganizer versenden. Diese sind selbstverständlich individuell veränderbar. Auch Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen und Paketaufkleber können mit dem kleinen eBay-Wunder erstellt und gedruckt werden. Zur Information des Verkäufers können diverse Statistiken erstellt und ausgewertet werden.

Zu jeder Auktion können Bemerkungen erfasst und der Bearbeitungsstatus (z.B. Zahlungsaufforderung versendet, Zahlung erhalten, Bewertung abgegeben, ...) in Form einer Checkliste detailliert gepflegt werden. Leistungsfähige Sortier-, Filter- und Suchfunktionen gewährleisten auch bei großer Auktionsanzahl einen Überblick über den Status aller Auktionen.
Integriert in den BayOrganizer ist eine Verwaltung für Mailvorlagen mit Platzhaltern für Auktionsdaten. Einmal definierte Vorlagen werden auf Tastendruck mit den Daten aus der Auktion (z.B. Auktionsnummer, Auktionstitel, Kosten, Käufername, ...) gefüllt und wahlweise mit dem integrierten Mailprogramm oder dem Standard-Mailprogramm versendet.
Außerdem bietet die Software eine eingebaute Textverarbeitung, mit welcher auch Dokumentvorlagen mit Platzhalter erstellt werden können. Diese Dokumente können wie Mailvorlagen auf Knopfdruck mit Auktionsdaten ergänzt und anschließend ausgedruckt oder automatisch als PDF-Anhang per E-Mail versandt werden, so die Entwickler der Software.
Der BayOrganizer unterstützt alle eBay-Auktionstypen (Sofortkauf, Auktion und Powerauktion) sowie die Arbeit mit mehreren eBay-Konten. Der User muss mehrere Käufe eines Kunden zusammenfassen, um korrekte Rechnungen und Mails zu erstellen.

Folgekosten für Updates

Nach Ablauf der Einjahreslizenz sind Updategebühren in Höhe von 50,- EUR für Firmenkunden und 25,- EUR für Privatanwender fällig. Während dieser Zeit kommen allerdings einige Updates per Mail, so dass das Programm immer wieder neu zu installieren ist. Die gespeicherten Daten gehen dabei allerdings nicht verloren, eine Sicherung ist jedoch immer empfehlenswert.

Fazit

Der BayOrganizer ist gerade für Anfänger im gewerblichen eBay-Verkauf und kleinere Händler eine echte Alternative zu den großen Onlinetools, da die Kosten sehr flach und gut überschaubar kalkuliert wurden und keine laufenden Gebühren zu berechnen sind. Die Funktionalität lässt nichts zu Wünschen übrig und steht auch den „Großen“ in nichts nach. Einziger Wehmutstropfen aus unserer Sicht, die regelmäßigen Updates und der damit verbundenen Zeitaufwand, was bei Onlinetools nicht der Fall ist.

Alles in Allem eine gelungene Lösung für den kostenbewussten haupt- und nebenberuflichen eBayer.

Zur Website des Dienstleisters: www.aborange.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Neukunden zu gewinnen, ist für Unternehmen von besonderer Bedeutung. Statt nun aber auf oft sehr teure und nur mäßige Erfolge versprechende Werbekampagnen zu setzen, entwickelt sich der Trend immer mehr zur gratis Werbung: Durch die Weiterempfehlung bestehender Kunden können zahlreiche Neukunden entstehen. Beispiele dafür gibt es viele, doch zunächst einmal muss der Unternehmer selbst die Empfehlungswelle in Gang bringen.

Wie es zu Empfehlungen kommt

An erster Stelle steht hierbei die Analyse, warum Kunden überhaupt Empfehlungen aussprechen. In aller Regel sind sie besonders zufrieden mit dem Service, der Dienstleistung oder dem Produkt. Wenn einer der Faktoren für die absolute Begeisterung des Kunden nicht ausreicht, sollten weitere Faktoren entsprechend ausgebaut werden.

Um die Begeisterung bei den Kunden zu erwecken, die sich dann auch auf deren Kontakte auswirkt, müssen sich Unternehmer allerdings einiges einfallen lassen. Josef Zotter beispielsweise hat mit seinem Schokoladenvertrieb zahlreiche Weiterempfehlungen erhalten. Grund dafür: ständig wechselnde Verpackungsmotive, die von angesagten Künstlern entworfen wurden. Ebenfalls bot er immer wieder neue Geschmackserlebnisse an, wie etwa Ananas-Paprika, die neugierig machen.

Mundpropaganda ist gratis Werbung

Auch die Mundpropaganda ist eine Form, mit der man die Weiterempfehlungswelle starten kann. Hierfür sollte man einen einzigartigen Service bieten, etwa ein Hotel mit Schlafgarantie, wie in New York. Auch das soziale Engagement kann zu Weiterempfehlungen führen. Das Unternehmen Toms verkauft Sommerschuhe, die den argentinischen Schuhen ähneln. Sie sind zwar modisch nicht Jedermanns Geschmack, doch verschenkt der Gründer für jedes verkaufte Paar Schuhe ein Paar an die armen Kinder in Südamerika. Die soziale Geste stellt einen Kaufanreiz und einen Reiz für Empfehlungen dar.

Clubs und Proben

Ebenfalls erfreuen sich Shoppingclubs derzeit im Internet großer Beliebtheit. Ihnen kann man nur durch Empfehlung eines Mitglieds beitreten.

Wer einer Lieferung gratis Proben beilegt, die an Freunde verteilt werden können, spannt die Kunden sogar als exzellente Vertriebsmitarbeiter ein. Durch die Proben können sich Freunde der eigenen Kunden von der Qualität überzeugen und werden schnell selbst zu Kunden.

Ebenso können kleine Anreize, wie Beteiligungen, gratis Waren für die Empfehlung oder ähnliches angeboten werden. Ein finanzieller Anreiz kann, muss aber nicht, Wunder bewirken. Die Stadt Hamburg ehrt ihre Führungskräfte, die ins Ausland versetzt wurden und für den Wirtschaftsstandort Hamburg werben. Sie erhalten kein Geld, lediglich eine Ehrung.

Empfehlungen messen

Empfehlungen sind aber nur sinnvoll, wenn sie messbar sind. Hier helfen Gutscheine, Coupons, Affiliate Links oder das Nachfragen direkt beim Neukunden. Messbare Empfehlungen zeigen, welcher Kunde am häufigsten empfiehlt und deshalb besondere Aufmerksamkeit genießen sollte.

Quelle: Starting Up 12/09, 01+02/10, S. 6 - 8
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 der Serie

Im letzten Teil unserer Serie haben wir Ihnen gezeigt, warum Unternehmensgründer so häufig von einer Umsatzsteuerprüfung betroffen sind. Sie werden häufig verdächtigt, lediglich eine Scheinfirma zu gründen. Doch von der Umsatzsteuerprüfung sind nicht nur Gründer betroffen, sondern auch alle anderen Unternehmer. Gründe für die Anordnung der unangekündigten Prüfung gibt es viele. Sie sollen in dieser Serie kurz vorgestellt werden. Im heutigen zweiten Teil geht es um die Umsatzsteuerprüfung aufgrund mehrerer Erstattungen bei der Umsatzsteuer.

Umsatzsteuererstattungen machen misstrauisch

Monatlich oder quartalsweise müssen Sie die Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt einreichen. Kommt es hierbei zu Erstattungen, bedeutet dies, dass Sie mehr Ausgaben als Einnahmen hatten. Das kann und soll natürlich nicht das Ziel eines gewerblich ausgelegten Unternehmens sein. Deshalb wird das Finanzamt schnell hellhörig, wenn es zu hohen Erstattungsforderungen kommt. Auch bei wiederholten Erstattungen ist es möglich, dass eine Umsatzsteuerprüfung angeordnet wird, um das Unternehmen genauer überprüfen zu können.

Oftmals kommt es aber gerade in der Gründungsphase eines Unternehmens zu derartigen Umsatzsteuererstattungen. Denn während der Gründungsphase werden häufig Investitionen getätigt, die dann einfach auch mit entsprechend hoher Umsatzsteuer belegt sind. Zwar weiß das Finanzamt dies auch, dennoch wird es schnell misstrauisch und zahlt die Erstattung nicht so ohne Weiteres aus.

Schutz vor der Umsatzsteuerprüfung

Einen hundertprozentigen Schutz vor einer solchen Umsatzsteuerprüfung werden Sie mit Sicherheit nicht erreichen können. Wenn Sie allerdings Ihren Sachbearbeiter beim Finanzamt anrufen und ihm den Sachverhalt erklären, lässt sich die drohende Prüfung oftmals noch abwenden.

Bieten Sie am besten von sich aus an, die betreffenden Rechnungen der Umsatzsteuervoranmeldung beizufügen, aus denen klar hervorgeht, dass Sie eine größere Anschaffung getätigt haben, aufgrund derer es zur Umsatzsteuererstattung kommt. Damit nehmen Sie dem Fiskus den Wind aus den Segeln und zeigen gleichermaßen Verständnis für das Misstrauen seitens des Finanzamts. Ein Pluspunkt in Ihrer Akte ist damit sicher.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Alte Unterlagen und Verträge nehmen nicht nur viel Platz weg, sondern stauben unschönerweise schnell ein. Der eine oder andere kommt dann auf die Idee, die alten Rechnungen und andere Unterlagen einfach in den Reißwolf zu werfen. Das sollte aber keinesfalls zu früh geschehen, um unnötigen Ärger und Zusatzkosten zu vermeiden.

Was zwingend aufbewahrt werden muss

Zwingend müssen Unternehmer ihre Belege aufbewahren. Dazu zählen sämtliche Belege, die zur Buchführung genutzt wurden, sie müssen für mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Geregelt wird die Pflicht im § 257 HGB bzw. in der Abgabenordnung. Neben den Kontoauszügen zählen somit auch die Lohnabrechnungen als Buchungsbelege und müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Gleiches gilt für Jahresabschlüsse und Bilanzen.

Geschäftsbriefe mit steuerrelevanter Wirkung können bereits nach sechs Jahren vernichtet werden. Privatpersonen, die im Besitz von Immobilien sind und über Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielen, sind ebenfalls verpflichtet, ihren Steuerbescheid für zehn Jahre aufzubewahren.

Das sollte aufbewahrt werden

Arbeitsverträge sind gesetzlich nicht zu den Buchungsbelegen zu zählen. Dennoch empfiehlt es sich, sie für wenigstens zehn Jahre aufzubewahren. Denn erst nach Ablauf dieser Frist sind auch versteckte Schadenersatzanforderungen verjährt. Rechnungen sollten grundsätzlich, auch von Privatpersonen, für zwei Jahre aufbewahrt werden. Das erleichtert die Durchsetzung eines Garantieanspruchs. Bei Handwerkerleistungen, die fest mit Haus oder Büro verbunden sind, sollten Rechnungen fünf Jahre aufbewahrt werden.

Gewerbemietverträge und Betriebskostenabrechnungen sollten wenigstens vier Jahre lang aufbewahrt werden. Bei Versicherungen gibt es ebenfalls keine gesetzlichen Vorschriften, sie sollten zumindest während der gesamten Laufzeit aufbewahrt werden. Bei der Lebensversicherung muss sogar die Originalpolice vorgelegt werden, um den Betrag ausgezahlt zu bekommen. Nach der Kündigung von Versicherungen sollten die Unterlagen noch drei Jahre aufbewahrt werden, da erst dann die Verjährung eintritt.

Privates aufbewahren

Privatpersonen müssen grundsätzlich kaum Unterlagen aufheben. Sie müssen, sollte es dennoch der Fall sein, schriftlich darauf hingewiesen werden. Kontoauszüge könnten direkt nach dem Ablauf der Widerspruchsfrist vernichtet werden, jedoch empfiehlt es sich aus Beweisgründen, diese noch länger aufzuheben, um Zahlungen nachweisen zu können. Das erneute Ausstellen der Auszüge ist nur mit unnötigen Kosten verbunden. Alte Arbeitsverträge sollten zum Nachweis bestehender Rentenansprüche langfristig aufbewahrt werden.

Quelle: Starting Up 12/09, 01+02/10, S. 36 - 37

In der Zeit der aktuellen Krise sind Unternehmensinsolvenzen keine Seltenheit, sondern fast schon Alltag. Das merken auch die Unternehmen selbst und steigern ihre Nachfrage nach einem lange Zeit fast vergessenen Instrument, um sich gegen Zahlungsausfälle seitens der Kunden abzusichern - nämlich die Kreditversicherung.

Der deutsche Markt verteilt sich auf insgesamt fünf Unternehmen für die Kreditversicherung: Euler Hermes, mit Sitz in Hamburg, Coface Deutschland, Atradius in Köln, die Zurich-Gruppe in Bonn und die R+V in Wiesbaden. Letztere beiden sind jedoch nur in geringem Umfang in der Kreditversicherung tätig.

Deckungssummen sinken

Derzeit zeigt sich jedoch auch bei den Kreditversicherern, dass sie mit zahlreichen Pleiten rechnen. Gut 35.000 Insolvenzen werden befürchtet, was sich natürlich auch negativ auf die Deckungssummen auswirkt. Die Limite der einzelnen Unternehmen werden oft genug gekürzt. Neue Anträge werden deutlich kritischer überprüft, bevor sie angenommen werden. Auch kann es zu erhöhten Gebühren in bestimmten Branchen kommen, allerdings soll es keine Ausschlüsse einzelner Branchen geben.

Wichtig ist auch die genaue Überprüfung, die die Versicherer vermehrt vornehmen. So werden neben den Unternehmenskennzahlen des versicherten Betriebs auch die Kunden genauer unter die Lupe genommen. Ebenfalls gelten hohe Anforderungen an versicherte Firmen: Sie müssen den Zahlungsausfall bzw. das Überschreiten des Zahlungsziels unverzüglich an den Versicherer melden. Außerdem ist eine Meldepflicht gegeben, wenn das gewährte Kreditlimit überschritten wird. Andernfalls haben die Kreditversicherer das Recht, die Leistung im Schadensfall einzubehalten.

Zusätzlich werden oftmals Selbstbeteiligungen vereinbart, damit die Unternehmen gezwungen sind, sich weiterhin ausreichend um die Liquidität zu kümmern. Die Selbstbeteiligungen liegen üblicherweise zwischen zehn und 30 Prozent. Die Versicherungssumme kann außerdem gedeckelt werden und die Laufzeit begrenzt.

Kreditversicherung auch für KMU

Die Kreditversicherung kann mittlerweile auch für kleine und mittelständische Unternehmen sinnvoll sein. Spezielle Pakete wurden von den Kreditversicherern entwickelt, die den Einstieg in eine solche Versicherung vereinfachen sollen. Bis zu 2,5 Millionen Euro Umsatz können die Versicherten der Zurich-Gruppe haben, um das Paket in Anspruch zu nehmen, bei Euler Hermes sind es Unternehmen mit bis zu sieben Millionen Euro Umsatz. Die Prämien richten sich nach der Branche, sowie dem Risiko und liegen bei 0,1 bis 0,5 des ermittelten Schadenswerts.

Zusätzlich kann Vater Staat in die Bresche springen. Er übernimmt mit dem Top-up-Modell noch einmal die gleiche Summe, die auch der Kreditversicherer absichert. Wichtig ist jedoch, dass die Unternehmenszahlen offen gelegt werden, um den Vertrag auch zu erhalten. Wer mit den Zahlen hinter dem Berg hält, wird kein Glück haben, wie die Experten bestätigen.

Quelle: Pro Firma 11/2009, S. 46-48

Daniel Wall macht als Repräsentant der Deutschen Gründer- und Unternehmertage 2010

Mut zur Selbstständigkeit

Berlin/Potsdam, 25.02.2010. Im Vorfeld der 26. Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) am 29. und 30. Oktober 2010 vermitteln erfolgreiche und prominente Unternehmerpersönlichkeiten als deGUT-Repräsentanten die Leidenschaft am Gründen und geben Tipps zum Start in die Selbstständigkeit. Den Anfang für die diesjährige deGUT macht Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. In einem filmischen Porträt auf der Website der deGUT berichtet er von seinen positiven Erfahrungen, aber auch von seinen Herausforderungen und Schwierigkeiten als Unternehmer.

Der heute 43-Jährige hat das Unternehmen für Stadtmöblierung und Außenwerbung mit Hauptsitz in Berlin von seinem Vater, dem Firmengründer Hans Wall, übernommen und weiter ausgebaut. Das war nicht immer ganz einfach: „Unternehmerische Schwierigkeiten gibt es immer. Gerade wenn man als Sohn eines starken Unternehmers arbeitet, muss man doppelt so gut sein und sich den Respekt viel härter verdienen“, so Daniel Wall, „aber ich glaube, das habe ich ganz gut geschafft.“ Dabei war ihm nicht von Anfang an klar, dass er einmal das Unternehmen seines Vaters weiterführen wird. Wall war nach seinem Einstieg 1984 zunächst in mehreren Betriebsbereichen der Wall AG tätig und baute die gesamte Informationstechnologie der Firma auf. Mit der internationalen Expansion des Hauses legte er einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Hauses - inzwischen ist das Unternehmen in über 50 Großstädten und sechs Ländern weltweit vertreten. Der Aufbau von Tochtergesellschaften in den USA in den Jahren 2000 - 2003 stellte für ihn dabei im Rückblick neben der jüngsten Wirtschaftskrise die bisher größte Herausforderung dar.

Gefragt nach seinen Tipps für junge Unternehmen meint Wall, dass man vor allen Dingen gute Ideen haben sollte. „Und man muss auch ein gutes Marktgespür haben, um so die Chancen und Risiken gut einschätzen zu können.“ Sein wichtigster Rat für Gründerinnen und Gründer ist jedoch, mutig zu sein: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Wenn man an seine Ideen glaubt, sollte man auch einen langen Atem haben und sie durchsetzen können.“

Das Filmporträt von Daniel Wall und weitere spannende Erfolgsgeschichten von Unternehmern/innen finden Sie unter: www.deGUT.de

Über die deGUT: Die 26. deGUT findet am 29. und 30.10.2010 in der STATION-Berlin statt.

Mit über 5.600 Teilnehmern (2009), etwa 100 erwarteten Ausstellern aus ganz Deutschland und einem umfangreichen, kostenlosen Seminar- und Workshopprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum. Experten und Berater von Banken, Wirtschaftsverbänden, Kammern und anderen Institutionen sowie erfolgreiche Unternehmer/innen informieren über alles, was man bei einem Start in die Selbstständigkeit wissen muss. Aber auch Unternehmen, die sich bereits etabliert haben, erfahren auf der deGUT viel Wissenswertes zu Themen wie Marketing, Verkauf, Recht oder Personal.

Seit 2008 wird die deGUT von der Investitionsbank Berlin (IBB) und der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) veranstaltet. Gefördert wird die Messe von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg aus Mitteln der Länder und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Schirmherr ist der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle. ­­­

 

Pressekontakt:

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Tel.: 0331 / 231 890 – 21
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Seit dem 01.09.2009 sind die ersten Änderungen des Datenschutzgesetzes in Kraft getreten, das zweite Maßnahmenpaket folgt jedoch erst im April 2010. Gerade diese beiden unterschiedlichen Neuregelungen mit verschiedenen Stichtagen führen zu Verwirrungen. Denn bereits in der Datenschutznovelle II, die sich mit dem Datenhandel beschäftigt und die als erstes in Kraft getreten ist, werden Verweise auf die Datenschutznovelle I, in der es sich um das Scoring dreht, geschaffen.

Dies sorgt für Unsicherheit, da diese Verweise logischerweise noch ins Leere laufen. Viele Regelungen sind zudem unklar und auch teilweise bereits im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb geregelt. Kritiker können den Neuerungen also nicht viel abgewinnen, sehen lediglich einen vermehrten Aufwand darin, das Gesetz zu verstehen.

Die wichtigsten Neuerungen

Die wichtigsten Neuerungen sind eigentlich gar nicht unbedingt als solche zu erkennen. So dürfen Verbraucher erst nach schriftlicher Einwilligung kontaktiert werden. Dabei gilt eine E-Mail nicht als ausreichender Beleg. Zwar sollen online Möglichkeiten zur Einwilligung der Datenverarbeitung geschaffen werden, doch müssen hier genaue Dokumentationspflichten seitens der Unternehmen beachtet werden. Ebenfalls dürfen keine Verbraucher mit unterdrückter Rufnummer angerufen werden.

Verwunderlich ist auch, dass die Einwilligung gegen die Gewährung von Vorteilen möglich ist. Andererseits darf jedoch keine Kopplung von Leistungsgewährung nur unter Einwilligung in die Datenverarbeitung vorliegen. Das wiederum gilt nur für marktbeherrschende Unternehmen. Die Datenschutznovellen geben folglich mehr Rätsel auf, als dass sie für Klarheit sorgen.

Klare Verbote

Dennoch gibt es einige klare Verbote: So dürfen weder Kaltakquise bei privaten Verbrauchern, Fax-, E-Mail- oder SMS-Werbung ohne vorherige Zustimmung betrieben werden. Wer dem zuwider handelt, muss mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen, vormals waren es nur 25.000 Euro. Bei materiellen Verstößen gegen das Datenschutzgesetz sind zudem nicht mehr nur 250.000 Euro Höchststrafen, sondern sogar 300.000 Euro Höchststrafen vorgesehen.

Datenverarbeitung und die Fristen

Weiterhin gilt: Daten, die vor dem 01.09.2009 erfasst und seither nicht mehr geändert wurden, können noch bis zum 31.08.2012 nach dem alten Datenschutzgesetz behandelt werden. Wird jedoch der Datensatz verändert, etwa durch die Änderung der Adresse, sind sofort die neuen Gesetze gültig.

Schwierig ist auch das Listenprivileg zu verstehen. Es sagt im Grunde genommen nichts anderes aus, als dass Daten von Unternehmen genutzt werden dürfen, sofern es sich um Werbung handelt, die mit dem Unternehmen in Verbindung steht. Nicht verwertet dürfen die privaten Daten der Ansprechpartner. Bei kleinen Unternehmen und Gründern ist die strikte Trennung privater und geschäftlicher Daten allerdings oft nicht möglich.

Quelle: Pro Firma 11/2009, S. 38-40

Als einer der ersten berichteten wir Mitte des Jahres 2006 über das damals brandneue Auktionshaus Auvito. Seit dem hat sich viel im Bereich Onlinehandel und Onlineauktionen getan. So ist der rasant gewachsene Marktplatz zur Nummer zwei aufgestiegen. Grund genug über Auvito erneut zu berichten.

Derzeit findet man auf auvito.de mehr als 600.000 Angebote. Allein in den letzten Monaten kamen mehr als 400.000 hinzu. Durch die klare Struktur der Seite, kommt der Benutzer recht schnell zurecht und findet das Wesentliche in übersichtlichen Kategorien – die Artikel und Angebote.

Anmeldung

Käufer und Verkäufer können sich bei Auvito kostenlos registrieren und erhalten sogar noch eine Startguthaben von 10,- EUR geschenkt. Damit können dann Waren mit Zusatzoptionen verkauft werden, um so die Produkte hervorzuheben und damit eine Verkaufsförderung zu erzielen.

Kaufen

Neu und gleichzeitig bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich der Käufer für den Kauf eines Artikels nicht registrieren muss. Dabei wird der Kauf über ein integriertes Treuhandsystem abgewickelt. Selbstverständlich kann sich der User auch offiziell anmelden und dann mit seinem Account öfter einkaufen.

Verkaufen

Als Verkäufer werden nur geprüfte Mitglieder zugelassen. Die Prüfung erfolgt entweder per Testüberweisung auf das angegebene Konto. Der Verkäufer erhält 0,01 EUR auf sein Bankkonto überwiesen und gleichzeitig einen Freischaltcode, den er in seinem Mitgliedsbereich eingeben muss. Somit ist zum Einen sein Bankkonto bestätigt, zum Anderen aber auch seine Identität nachgewiesen. Einen Schritt weiter geht die Eingabe der Personalausweisnummer des Benutzers. Damit ist der Benutzer gleichzeitig auf für den „ab 18“-Bereich registriert und zugelassen. Die Prüfung kann auch über die amtlich beglaubigten Personalausweiskopien durchgeführt werden, was allerdings für den User etwas umständlicher und teuer ist. Geprüfte Mitglieder erhalten neben Ihrem Benutzernamen ein kleines Symbol, was darauf hinweist. Auch der Verkauf über einen eigenen Shop ist möglich und wird per Symbol angezeigt.

Die Gebühren

Sowohl für Käufer als auch für Verkäufer ist der Handel auf Auvito kostenfrei. Die Plattform finanziert sich vorwiegend über Werbung, welche in Textform an einigen Stellen geschickt eingebunden werden. Da stellt sich selbstverständlich jetzt die Frage, wozu erhält dann das neu angemeldete Mitglied einen Gutschein von 10,- EUR?

Dieses Guthaben kann beispielsweise für den kostenpflichtigen Treuhandservice verwendet werden. Dieser Service kostet mindestens 1% des Warenwertes, mindestens jedoch 1,- EUR. Ebenso muss für die Benutzung von Sonderoptionen zur Gestaltung und Hervorhebung der Artikel eine Gebühr gezahlt werden. Zum Beispiel ist für die Top Auflistung auf der Startseite ein Betrag von 4,- EUR fällig, was im Vergleich zu eBay mit 79,95 EUR relativ preiswert ist. Eine Top Auflistung in der Kategorieseite kostet 1,00 EUR, den Artikeleintrag hervorheben wird mit 0,40 EUR berechnet und Artikelnamen in Fettschrift darzustellen kostet 0,20 EUR.

Sicherheit

Zum Einen dient das Treuhandkonto dem sicheren Handel, zum Anderen werden alle sensiblen Daten per SSL Verschlüsselungstechnik schiffriert und überragen. Auch die Auswahl des Passwortes wird von Auvito unterstützt und ein Indikator zeigt dem Benutzer an, ob das gewählte Passwort sicher ist. Darüber hinaus sind die Loginversuche des Benutzers begrenzt, so dass Hacker keine Möglichkeit haben das Passwort und somit die Benutzerdaten auszuspionieren.
Auch bei Auvito existiert ein Bewertungssystem, was dem Verkäufer oder Käufer das bisherige Konsumverhalten des Gegenüber transparent macht.

Kooperationen und Schnittstellen

Mit Auvito kann der Verkäufer auch die Dienste vieler anderer Anbieter nutzen. So zum Beispiel die Anbindung an das kürzlich vorgestellte Onlineverkaufssystem von plentymarkets. Außerdem ist eine Verkaufsabwicklung mit dem System von afterbuy.de möglich. Aber auch die Übertragung von Artikeln vom Shopsystem xt:Commerce zu Auvito wurde kürzlich realisiert. Auch Auvito hat einen eigenen Lister, mit dem Produkte einfach und schnell auf der Auktionsplattform veröffentlicht werden können. Aber auch der Turbolister von eBay kann zum Listen von Artikeln bei Auvito verwendet werden.

Fazit

Auvito ist ein sehr transparente Onlineauktionsplattform ohne viel Schnick-Schnack. Informationen sind schnell zu finden, die Gebühren sehr übersichtlich und das Angebot steigt exorbitant, so dass es für immer mehr Verkäufer interessant und eine echte Alternative wird. Verwirrend kann die Textwerbung auf den einzelnen Seiten für internetunsicherere Benutzer, da es durch derartige Textwerbebotschaften schnell zu Verwechselungen kommen kann.

Zur Website des Dienstleisters: www.auvito.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Stellen Sie sich folgende Situation bildlich vor: Freitag Nachmittag, Sie benötigen noch Dies und Das und finden auch prompt bei ebay sehr günstige Angebote. Die Auktion endet allerdings am Sonntag Abend um 20:00 Uhr. Was für ein Pech, denn zu diesem Zeitpunkt sind Sie bei Freunden eingeladen, denen Sie unmöglich absagen können. Wie können Sie dann kurz vor Auktionsende Ihr Gebot abgeben, wenn die Freunde keinen Computer mit Internetverbindung haben? Gar nicht? Falsch, mit Onlinediensten wie Auctionsniper.com können Sie online für Ihre Auktionen bieten lassen. Ihrer Computer muss dabei nicht eingeschaltet sein. So können Sie mit dem von Ihnen festgelegten Höchstgebot kurz vor Auktionsende bieten. Sie müssen dazu keine Software auf ihren Computer installieren, sondern lediglich eine kostenlose Anmeldung bei auctionsniper.com durchführen.

Welche Gebühren fallen an?

Leider ist dieser Service nicht gratis, sondern es wird eine geringe erfolgsorientierte Gebühr fällig, das heißt Sie zahlen nur, wenn Sie auch die Auktion gewonnen haben. Bei Auktionen werden 1% vom Endpreis, mindestens jedoch 0,25 EUR und maximal 9,95 EUR als Gebühr fällig. Neue Nutzer zahlen für die ersten drei gewonnenen Auktionen keine Gebühren.

Englische Benutzerführung

Nachteilig bei auctionsniper.com ist die teilweise englische Benutzerführung. Obwohl die Möglichkeit besteht durch Anklicken der deutschen Flagge die Seiten zu übersetzen, wird dies nur teilweise durchgeführt, so dass im Benutzerprofil „Meine Snipes“ eine Art Englisch-Deutsch-Mix zu Verwirrung führt. Sehr nachteilig ist, dass die Hilfe überhaupt nicht übersetzt wird und das Forum vorwiegend von englischsprachigen Benutzern lebt. Das erschwert teilweise die Navigation und Handhabung des Bietagenten. Zu kurze und stellenweise unpassende Beschreibungen von Textfeldern Eingabemasken stellt den Benutzer teilweise vor Rätsel, was er für Angaben machen soll. So zum Beispiel die zu knapp gewählte Bezeichnung "Spanne" - hier soll der User die Zeit in Sekunden eintragen, die den Bietagenten vor Auktionsende veranlasst das Gebot abzugeben.

Negativ aufgefallen ist auch das Format der Eingabe des Höchstgebotes. Nicht wie in Deutschland üblich mit einem Komma, sonder als Trennzeichen der Euros von den Cents muss ein Punkt eingegeben werden. Das kann irrtümlicher Weise zu einer sehr hohen Gebotsabgabe führen. So wird aus 45,00 plötzlich 4500.00 EUR. Trotz allen genannten Nachteilen, ist dieses Onlinetool eine nützliche Hilfe, um Gebote für Auktionen auch bei Abwesenheit abgeben zu können. Eine übersichtliche Ordnerstruktur bietet die Möglichkeit, die betreffenden Auktionen systematisch abzulegen.

Darüber hinaus ist es sehr erfreulich, dass nur eine erfolgsorientierte Bezahlung verlangt wird, sodass der Benutzer nur dann bezahlen muss, wenn er auch tatsächlich die Auktionen gewonnen hat. Der Benutzer kann über eine Importfunktion auch Auktionen importieren, auf die er gerade bietet, so dass er auch bei diesen Auktionen schon Geld sparen kann. Die Bezahlung kann per Kreditkarte oder auch mittels des Bezahlsystems Paypal erfolgen. Allerdings sollten notorische Vielbieter dieses Tool nicht unbedingt zum Standardwerkzeug machen, denn das kann auf die Dauer ins Geld gehen. Durch das automatische Bieten in letzter Sekunde spart der User auch noch Geld, da eine „Gebotsschlacht“ und somit hohe Auktionspreise vermieden wird.

Zur Seite des Dienstanbieters: www.Auctionsniper.com

Quelle: www.auktionsideen.de

MehrwertsteuerNetto, Brutto, Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer. Für viele Unternehmer oder Existenzgründer ein mathematischer Alptraum. Wir haben im Netz einen kleinen aber feinen Mehrwertsteuer Rechner gefunden, der aus einer eingegebenen Zahl alle anderen Faktoren zur Mehrwertsteuer berechnet. Funktioniert gut, nur blöd das er im täglichen Leben nicht ständig zur Verfügung steht. Wer hat schon immer seinen PC dabei, um den Rechner im Netz aufzurufen. Ein Smartphone, also ein Telefon mit ständiger Internetanbindung und berührungsempfindlichen Touchscreen, kann und will sich auch niemand leisten, wenn es nicht unbedingt geschäftlich notwendig ist. Zum Onlinerechner unter http://www.mehrwertsteuerrechner.de/

Dieser Artikel ist Teil 1 von 2 der Serie

Das Verhältnis zwischen Finanzbehörden und kleineren und mittleren Unternehmen als Steuerzahlern ist angespannter denn je zuvor. Erst kürzlich forderte Peer Steinbrück die Finanzbehörden auf, Milde walten zu lassen und den Ermessensspielraum großzügig auszukosten. Der Vorsitzende der Finanzamtskonferenz, Helmut Linssen, sieht dies als nicht nötig an. Er bezieht sich darauf, dass auch weiterhin der Einzelfall entscheiden solle, genau wie bisher auch. Probleme mit dem Finanzamt gibt es indes zuhauf, die wichtigsten sollen hier kurz vorgestellt werden.

Willkür und lange Bearbeitungszeiten

Zum einen ist die Willkür der Finanzbeamten zu nennen. Extrem lange Bearbeitungszeiten sind heute häufiger, als je zuvor. Dabei gilt, dass insbesondere Bescheide über den Gewerbesteuermessbetrag oder die Gewinnermittlung mit bis zu zwölf Monaten Bearbeitungszeit zu Buche schlagen. Speziell bei schwierigen Sachverhalten, wie Betriebssondervermögen und Betriebsspaltungen, lassen sich Finanzbeamte sehr lange Zeit.

Die Unternehmer müssen darunter leiden, dass sich ihre Betriebsstruktur nicht sofort für die Beamten ersichtlich zeigt. Auch willkürliche Ausschlüsse vom Lastschriftverfahren sind vermehrt zu beobachten. War das Konto des Unternehmers zu den Abbuchungsterminen nicht gedeckt, wird er generell vom Lastschriftverfahren ausgeschlossen. Er muss an jeden einzelnen Steuertermin selbst denken. Die Finanzbehörden bescheren sich dabei nur selbst mehr Arbeit, indem sie zusätzliche Mahnungen schreiben müssen.

Probleme mit Zinsschranken

Auch die Zinsschranke, die besagt, dass die Zinszahlungen abzüglich der Zinserträge einen Saldo ergeben müssen, der geringer als 30 Prozent des Unternehmensgewinns vor Steuern und Abgaben ist, stellt ein Problem dar. Denn wenn Unternehmen unverschuldet geringere Gewinne machen, müssen sie die Zinsen auf die kommenden Jahre vortragen. Dort mindern sie den Gewinn jedoch nicht, Zinszahlungen werden also steuerpflichtig. Die Unternehmer sind somit doppelt gestraft.

Probleme mit BilMog

Auch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ist ein Problem, da es die Handelsbilanz nicht mehr als Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung ansehen will. Demnach müssten Unternehmen mehrere Bilanzen aufstellen, um den Forderungen der Finanzbehörden gerecht zu werden. Das bedeutet mehr Zeit- und vor allem Kostenaufwand.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 24 - 29

Dieser Artikel ist Teil 1 von 4 der Serie

Eine Umsatzsteuerprüfung wird vom Fiskus gerne einmal eingesetzt, um auf diese Art und Weise kräftige Nachzahlungen von Unternehmern zu verlangen. Die Häufigkeit der unangemeldeten Umsatzsteuerprüfungen ist dabei in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Auch spülen diese Prüfungen zusätzliche Gelder in die Staatskassen. Gut 16.000 Euro Nachzahlungen wurden von den Unternehmern im Schnitt verlangt.

Kein Wunder also, dass die Umsatzsteuerprüfung häufig wie ein Damoklesschwert über Unternehmern schwebt. Durch die unangekündigte Überprüfung wird nicht nur der Betriebsalltag gestört, sondern die Nachzahlungen können schnell ein großes Loch in die Budgetplanung reißen. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, sich vor der Umsatzsteuerprüfung zu schützen, indem man einfach die wichtigsten Gründe für deren Anordnung kennt. Damit wollen wir uns in dieser kleinen Serie befassen.

Existenzgründung führt zur Umsatzsteuerprüfung

Die Existenzgründung ist oftmals der Auslöser für eine Umsatzsteuerprüfung. Überdurchschnittlich viele frisch gegründete Firmen werden von dieser Prüfung betroffen sein, wie aktuelle Zahlen zeigen. Als Grund zeigt sich oftmals, dass viele Unternehmen nur zum Schein gegründet werden. Dies schafft die Möglichkeit, Vorsteuerbeträge aus größeren privaten Rechnungen zu ziehen, alles unter dem Deckmantel der Selbstständigkeit.

Der Fiskus wird deshalb besonders bei Betriebsgründungen schnell hellhörig und ordnet eine Umsatzsteuerprüfung an. Dabei soll festgestellt werden, ob unter dem angegebenen Firmensitz tatsächlich ein Unternehmen existiert. Ebenfalls erfolgt die Überprüfung dahingehend, ob hier so gearbeitet wird, wie angegeben.

Schutz vor der Umsatzsteuerprüfung nicht möglich

Ein Schutz vor dieser Form der Umsatzsteuerprüfung ist für Sie als Unternehmer leider nicht möglich. Das Finanzamt wählt hier willkürlich einen prozentualen Anteil der Gründungen aus und führt eine Prüfung durch. Wichtig ist aber, dass Sie wissen, dass eine solche Prüfung recht wahrscheinlich ist und Sie sich entsprechend darauf vorbereiten können.

Denn Vorbereitung ist für die Umsatzsteuerprüfung wichtig. Wenn Sie Ihre Buchführung aber ordnungsgemäß erledigen, haben Sie kaum etwas zu befürchten.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Sonderposten und Restposten sind nicht nur für Händler eine lukrative Einnahmequelle. Auch Privatpersonen profitieren von Überproduktionen oder Konkurswaren. Sonderposten und Restposten werden bundesweit auf unterschiedlichen Plattformen und in Auktionen angeboten. Mit der folgenden Auflistung wollen wir Ihnen einen Überblick, über die verschiedenen Anbieter geben.

Liste für Gewerbetreibende

Für Gewerbetreibende, die Sonderposten und Restposten in großen Mengen für den Widerverkauf abnehmen, haben sich bspw. die folgenden Plattformen etabliert.

Restposten.de

Mehr als 30.000 Mitglieder bieten auf dieser Seite mehr als 160.000 Angebote an. Die sinnvolle Unterteilung in allgemeine Restposten und Textildeal mit Angeboten aus dem Textilbereich, trägt zur Übersichtlichkeit der Seite bei.

Zur Seite des Anbieters: www.restposten.de

b2b-zentrum.de

Der Großhandel-Marktplatz ist ein Handelsplatz für Großhändler, Wiederverkäufer, Restposten-Händler und Importeure.

Zur Seite des Anbieters: www.b2b-zentrum.de

Emptor.de

Emptor ist ein internationaler Online-Anzeigenmarkt für Restposten, Sonderposten, Konkursware und Insolvenzware.

Zur Seite des Anbieters: www.emptor.de

Restposten24.de

Restposten24.de betreibt weltweit über 80 B2B Handelsportale. Über 27.000 Händler handeln auf dem Portal mit weit über 300.000 Artikeln.

Zur Seite des Anbieters: www.restposten24.de

b2b-trade.de

Als b2b-trade Mitglieder haben Unternehmer die Möglichkeit, in Deutschland und im Ausland mit anderen Mitgliedern provisionsfreien Warenhandel zu betreiben.

Zur Seite des Anbieters: www.b2b-trade.de

PM Euro-Trading

PM Euro-Trading ist ein Großhandel für Werbeartikel, Restposten und Sonderposten. Weiterhin steht die PM Euro-Trading für Großhandelsimporte aus China.

Zur Seite des Anbieters: www.pmeurotrading.com

Liste für Privatpersonen

Für Privatpersonen sind besonders die Fabrikverkäufe und Outlet Center interessant. Hier kann Markenware zu absoluten Schnäppchenpreisen erstanden werden.

Wer-zu-wem.de

Super übersichtlich werden auf der Seite wer-zu-wem.de die Daten zu Fabrikverkäufen für den User bereitgestellt. Die Einteilung in verschiedene Kategorien, wie Spielzeug, Textilien oder Schokolade erleichtert dem Interessierten die Suche. Alle aufgeführten Firmen sind mit Adresse und Öffnungszeiten versehen.

Zur Seite des Anbieters: www.wer-zu-wem.de/fabrikverkauf

Fashion-base.de

Auf der Seite von Fashion-Base wird neben einer riesigen Sammlung von Daten über Gott und die Welt auch eine Liste über Fabrikverkäufe und Outlet Center angeboten. Nach Bundesländern sortiert kann sich der Nutzer einen guten Überblick über die Aktionen verschaffen.

Zur Seite des Anbieters: www.fashion-base.de/factory-outlet-center.htm

A-Z.de

Die Seite Marken a-z.de bietet ebenfalls eine Liste von Outlet Stores und Fabrikverkäufe in Deutschland und Nachbarländern an.

Zur Seite des Anbieters: www.marken-a-z.de

Weitere interessante Versteigerungen

Wendt-Auktion.de

Wendt-Auktionen gibt Termine für die Versteigerung von Fundsachen, wie Koffer und Taschen, der Flugverkehrsgesellschaften des Frankfurter Flughafens, der Lufthansa und von Fraport bekannt. Die Versteigerungen finden in den verschiedenen aufgelisteten Städten statt.

Zur Seite des Anbieters: www.wendt-auktion.de

Fundbüro24.de

Die Seite Fundbüro 24 listet Termine für die Versteigerungen von Fundsachen aus Fundbüros auf.

Zur Seite des Anbieters: www.fundbuero24.de

Immobilien und Grundstücke

Um eine Immobilie zu ersteigern, müssen Interessenten nicht immer direkt vor Ort sein. Auf verschiedenen Seiten kann der Nutzer vom heimischen PC aus direkt mitbieten.

IMVE.de

IMVE.de ist ein Auktionshaus für freie Immobilienversteigerungen. Die öffentliche Auktionen werden gleichzeitig online in Bild und Ton, als Webcast und als Web-TV gezeigt.

Zur Seite des Anbieters: www.imve.de

Immobilien-Auktionen.de

Als gewerbliches Grundstücks-Internet-Auktionshaus bündelt Immobilien-Auktionen.de die Grundstücksangebote und die Internet-Aktivität von fünf Live-Auktionshäusern.

Zur Seite des Anbieters: www.immobilien-auktionen.de

Zwangsversteigerungen durch die Finanzämter

ZVG-Portal.de

Auf dem Justizportal werden nach Bundesländern sortiert, die anstehenden Zwangsversteigerungen durch die Finanzämter aufgelistet. Die Angebote reichen von gewerblichen Immobilien über Hotelgebäude bis hin zu Wohnhäusern.

Zur Seite des Anbieters: www.zvg-portal.de

Zwangsversteigerungen.de

Eine weitere Seite bietet eine gute Übersicht über Zwangsversteigerungen.

Zur Seite des Anbieters: www.zwangsversteigerung.de.

Autos

Besonders interessant für gewerbliche Autoverkäufer sind Versteigerungen von Leasingrückläufern, Inzahlungnahmen und Firmenwagen. Auf den folgenden Seiten werden Sie fündig.

Autorola.de

Die professionelle Autoauktion überzeugt durch eine schnelle und proffessionelle Abwicklung.

Zur Seite des Anbieters: www.autorola.de

BCA-Europe.com

Neben reinen Onlineauktionen werden auch Vor-Ort Auktionen durchgeführt an denen der Autokäufer live oder per Video teilnehmen kann.

Zur Seite des Anbieters: de.bca-europe.com

VR LeasyCar

Die VR LeasyCar hat ständig über 300 erstklassige Geschäftswagen im Angebot. Die angebotenen Wagen sind in der Regel zwischen zwei und vier Jahren alt.

Zur Seite des Anbieters: vrleasing.re-fleet.com

CDC Auktionen

CDC Auktionen legt seinen geschäftlichen Schwerpunkt auf die gewerbliche Vermarktung von Kraftfahrzeugen.

Zur Seite des Anbieters: cms.car-direct-concept.de

Beschlagnahmte und gepfändete Waren

Zoll-Auktion.de

Die Staatsverwaltung verkauft Wertsachen, die beschlagnahmt oder gepfändet wurden. Die Versteigerung findet unter www.zoll-auktion.de statt.

Zur Seite des Anbieters: www.zoll-auktion.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 2 der Serie

Da ich seit einigen Monaten stolzer Vater eines kleinen Jungen bin, der Mutter und meinem kleinen Wurm des öfteren geholfen habe, sind mir sehr viele Gedanken durch den Kopf geschossen, wie man das Leben der neuen kleinen Familie, insbesondere natürlich die tägliche Arbeit der Mutter mit dem Baby vereinfachen und erleichtern könnte.

Sicher sind nicht alle Ideen sofort technisch umsetzbar. Darüber hinaus habe ich auch nicht geprüft, ob es derartige Gegenstände und Geräte bereits auf dem Markt gibt. Allerdings haben mir alle Mutter bestätigt, dass diese und auch die folgenden Geschäftsideen in dieser Serie wohl eine enorme Erleichterung für das tägliche Mutterleben sein würde.

Fangen wir also mit der ersten Idee an:

Der Schäfchenschneider

Nicht gleich zu Beginn oder direkt nach der Geburt des Babys, vielleicht im 6. oder 10. Monat, beginnen die Kleinen neben der Milch auch langsam feste Nahrung zu sich zu nehmen. Allerdings nicht wie wir Erwachsenen mit großen Bissen an einem Stück, sondern man muss das Brot zunächst von der Brotrinde befreien, um dann Butter und eine weiche, streichfähige Masse aufzutragen. Das ist in der Regel feine Leberwurst (kann auch Sahneleberwurst sein) oder Streichkäse bzw. Schmelzkäse.

Schäfchen SchneiderAnschließend muss das Brot in kleine mundgerechte Stücken geschnitten werden, diese werden auch liebevoll Schäfchen genannt. Nun meine Idee: Bei der Herstellung von Pommes Frites muss man ebenfalls eine sehr unhandlicher Kartoffel in feine Streifen schneiden. Da kam mir die Idee, einen derartigen Pommes Schneider als Schäfchenschneider umzufunktionieren.

Kurzerhand habe ich auch im Internet ein passendes Foto gefunden und hoffe nun, dass die Seitenbetreiber mir es nicht übel nehmen, wenn ich es für diese Zwecke hier verwende. Bei diesem alten Modell ist außerdem eine Art Stempelplatte vorhanden, die die ausgestanzten Stücken aus den Schneidemessern zurückpressen. Könnte auch bei den Schäfchen in Verbindung mit Schmelzkäse oder der Leberwurst funktionieren. Übrigens, Thüringer Pflaumenmus (Mühlhäuser Pflaumenmus) wird gerade zum nachmittagslichen Kaffee sehr gern gegessen, nicht nur von den Kleinen ;-)

Bildquelle: http://www.heimatfreunde-malsch.de/kuechen.htm

Nun liegt es an Ihnen diese Idee zu verfeinern und in die Tat umzusetzen. Abnehmer wird man sicher genügend finden. Für den Anfang biete ich das Gruenderlexikon als Absatzhilfe an. Einfach bei mir melden, wenn das Gerät fertig produziert ist und vermarktet werden kann.

Freuen Sie sich auf weitere Geschäftsideen rund um Kleinkinder, Babys und deren Mütter in weiteren Folgen unserer Serie Geschäftsideen rund um´s Baby.

Wir haben uns schon immer die Frage gestellt, warum die Seminare und Kurse bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) in verschiedenen Städten in Deutschland unterschiedliche Preise haben? Genau diese Frage stellte auch Harry Zingel (verstorben am 18.08.2009) den Prüfungsteilnehmern der Kurse  zum geprüften Betriebswirt sowie zum geprüften Betriebswirt der IHK in seinem Artikel IHK-Fortbildungen: Große Unterschiede bei den Prüfungsgebühren

Die vorangestellte Umfrage in seinem Forum (derzeit leider nicht online) förderte erstaunliche Preisunterschiede der Kammer in Deutschland zu Tage. Wir vom Gruenderlexikon wollen dieses Thema aufgreifen und für das von allen Ämtern geforderte Existenzgründerseminar eine ähnliche Umfrage starten.

Daher bitten wir alle Existenzgründer oder Unternehmer, welcher in der letzten Zeit an einem Existenzgründerseminar bei einer Industrie- und Handelskammer in ihrer Region teilgenommen haben, an dieser Umfrage teilzunehmen. Bitte kommentieren sie einfach diesen Beitrag kurz und knapp mit folgenden Daten: Ort des Seminars, Dauer des Existenzgründerseminars sowie die an die IHK gezahlte Teilnehmergebühr in Euro.

Wir werden in naher Zukunft eine Zusammenfassung der Ergebnisse präsentieren.

An dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön für Ihre Teilnahme und Hilfe.

PS.: Bei der IHK Erfurt kostet ein Existenzgründerseminar 65,- EUR. Es geht über 4 Seminartage. Komisch, bei der Handwerkskammer Erfurt kostet ein 3-tägiges Seminar nur 30 EUR.

Dieser Artikel ist Teil 14 von 14 der Serie

Der Import aus Fernost wäre gar zu schön, wenn nicht die bei der Einfuhr in die Europäische Union fälligen Importabgaben zu Buche schlagen würden. Schon so mancher Importeur hat sich durch die gar zu günstigen Einkaufspreise leiten lassen, musst aber dann ernüchternd die einfuhrbedingten Aufschläge in Kauf nehmen, so dass der eigentlich günstige Einkaufspreis plötzlich zu einer überteuerten Shoppingtour führte.

Welche Abgaben fallen denn effektiv beim Importgeschäft an?

Zunächst sind da die Zölle. Da es sich ja hier ausschließlich um Importe aus Asien dreht, ist der EU Binnenhandel ausgenommen, denn dort gelten andere Zollbestimmungen.

Warum Zölle?

Zölle sind eine Art Schutzmechanismus für die Wirtschaft. Durch die Erhebung des Zolls, wird das einzuführende Produkt künstlich verteuert und somit an den bestehenden Markt mit den dort existierenden Preisen angepasst. Durch den Zoll soll die Einführung von ausländischer Konkurrenzware vermieden werden.

Wie wird der Zoll ermittelt?

Da jede Zollstelle innerhalb der EG über einen elektronischen Zolltarif (EZT) verfügt, ist es auch für den deutschen Zoll möglich, danach die verschiedenen Waren aus den verschiedenen Ländern einzuordnen und dem Zolltarif zu unterwerfen. Über das System lässt sich neben der Warennummer eines Produktes, die entsprechende Maßeinheit der Ware, aber auch bestehende Verbote oder Beschränkungen, Antidumpingzölle, Ausgleichszölle, Ausfuhrgenehmigungen usw. ermitteln.
Die Höhe des Zolls richtet sich vorwiegend nach dem Transaktionswert, welcher mit dem Rechnungspreis gleichzusetzen ist. Zu diesem Rechnungspreis müssen allerdings einige Positionen hinzuaddiert werden. Dazu gehören zum Beispiel Verkaufsprovisionen oder Maklerlöhne, Verpackungskosten, Lizenzgebühren, Beförderungskosten außerhalb der EU sowie Versicherungskosten. Abzuziehen sind unter Umständen separat ausgewiesene Zölle und andere EG-Abgaben oder Beförderungskosten innerhalb der EU. Somit lässt sich der anzumeldende Zollwert ermitteln. Dazu ist es erforderlich eine Zollanmeldung und gegebenenfalls ein Zusatzblatt auszufüllen. Die so angemeldete Berechnungsgrundlage für den Einfuhrzoll führt mittels des Umrechnungskurses zur Zollabgabe.

Die Informationen zum elektronischen Zolltarif können online und kostenlos unter http://auskunft.ezt-online.de/ezto/ abgerufen werden.

Die Höhe der Drittlands- und Präferenzzollsätze, Warenbeschreibungen, etwaige Beschränkungen und andere Bestimmungen stehen über das TARIC System online unter http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/tarhome_de.htm zur Verfügung.

Abschöpfungen

Neben dem gewöhnlichen Einfuhrzoll kann auch einer besonderer Abgabe in Form eines Zolls auferlegt werden. Diese Abschöpfungen ist z.B. spezielle für landwirtschaftliche Produkte wie und Getreide, Milch oder Zucker bei der Einfuhr in die europäische Union verbindlich. Abschöpfungen dienen der Anpassung von ausländischen Produkten an das inländische hohe Preisniveau. Dadurch sollen inländische Produzenten und Hersteller geschützt werden, so dass die ausländischen Billigprodukte nicht den inländischen Absatz gefährden.

Nationale Abgaben – die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt)

Die Einfuhrumsatzsteuer als eine besondere Erhebungsform der inländischen Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird aufgrund des eingeführten Warenwertes berechnet. Der Steuersatz ist mit dem im Inland geltenden Umsatzsteuersatz identisch. Als Grundlage dient in jedem Fall der Zollwert der einzuführenden Waren, welcher nach dem Zollkodex ermittelt wurde. Zu diesem Zollwert müssen bereits gezahlte Zölle sowie Verbrauchsteuern und Beförderungskosten bis zum Bestimmungsland innerhalb der Europäischen Union hinzuaddiert werden. Der sich daraus ermittelnde Endwert bildet die Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer.

Die Einfuhrumsatzsteuer stellt keine steuerliche Belastung dar

Für umsatzsteuerpflichtige Unternehmer stellt die Einfuhrumsatzsteuer in der Tat keine steuerliche Belastung dar, da die zu zahlende Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt geltend gemacht werden kann. Sie verhält sich also ebenso wie die in Eingangsrechnungen des Unternehmers ausgewiesener Umsatzsteuer. Die Einfuhrumsatzsteuer ist daher als durchlaufender Posten betriebswirtschaftlich nicht relevant.

Vereinfachend kann festgestellt werden, dass eine Einfuhrumsatzsteuerbefreiter Import vorliegt, sofern die Ware nach der EG-Zollbefreiungsverordnung aus dem Drittland zollfrei eingeführt werden kann. Darüber hinaus existiert jedoch eine Einfuhrumsatzsteuer-Befreiungsverordnung und weitere Verordnungen, welche vom Importe nur hinsichtlich der Einfuhrumsatzsteuer beachtet werden sollten.

Beispiel zur Berechnung der EUSt

Ermittelter Zollwert 100.000,- EUR
zzgl. Zoll (5,0 %) 5.000,- EUR
= Einfuhrumsatzsteuerbemessungsgrundlage 105.000,- EUR
x 19% EUSt 19.950,- EUR

Verbrauchsteuern

Eine Verbrauchsteuer ist eine Steuer, welche auf den Verbrauch oder die Anwendung einer Sache erhoben wird. In der Regel handelt es sich dabei um Luxusgegenstände. Auch wenn Kaffeetrinken oder Autofahren heutzutage nicht mehr als Luxus zu verstehen ist, so ist doch die Kaffeesteuer und Mineralölsteuer eine Verbrauchsteuer. Weitere Verbrauchsteuern sind bspw.: die Alkoholsteuer, die Stromsteuer, die Tabaksteuer, aber auch die erst kürzlich eingeführte Alkopopsteuer, welche den Konsum von derartigen Getränken besteuert.

Durch die Einführung der entsprechenden Produkte oder Dienstleistungen wird eben eine derartige Verbrauchssteuer erhoben und führt zu einer künstlichen Verteuerung der entsprechenden Produkte. Dadurch unterscheidet sich der Import nicht von der inländischen Herstellung der Waren. Die Verbrauchssteuer wird also nicht nur bei der Einführung aus einem Drittland erhoben, sondern auch wenn das Produkt in Inland hergestellt werden würde. Die Verbrauchssteuer ist entsprechend bei der Einführung anzumelden und abzuführen.

Eines der wichtigsten Dinge zum Beginn der Selbständigkeit ist für Gründer die Erstellung Ihres Finanzplans. Der Finanzplan ist neben der verbalen Beschreibung ein unerlässlicher Bestandteil des Businessplans. Gründer erfassen hier nicht nur Ihre prognostizierten betrieblichen Ausgaben, sondern ermitteln auch die Höhe der privaten Ausgaben. Aus dem Finanzplan geht ebenfalls hervor, wie viel Geld in der Anlaufphase benötigt wird und ob Fremdkapital aufgenommen werden muss.

Wie ein solcher Finanzplan aussehen kann und welche Einzel-Pläne ein erforderlicher Bestandteil sind, haben wir in einem Muster – Finanzplan zusammengestellt.

Aufbau eines Finanzplans

Der Aufbau des gezeigten Finanzplans ist beispielhaft und nicht als abschließend anzusehen.

Deckblatt und Inhaltsverzeichnis

Erstellen Sie ein Deckblatt mit den notwendigen Unternehmensdaten, wie Name, Anschrift und Telefon. In das Inhaltsverzeichnis werden die einzelnen Pläne aufgenommen.

Kapitalbedarfsplan

Mit der Erstellung des Kapitalbedarfsplans bekommen Gründer einen Überblick über das benötigte Kapital für die Startphase Ihres Unternehmens und die laufenden Kosten. Nicht zu vernachlässigen sind die fixen privaten Ausgaben. Erstellen Sie sich die erforderlichen Anlagen zum Kapitalbedarfsplan.

Nutzen Sie zur Erstellung auch unsere kostenlose Vorlage und den Onlinerechner.

Anlage: Betriebs- und Geschäftsausstattung

In dieser Anlage haben wir beispielhaft den Bedarf an Einrichtungsgegenständen erfasst. Die Aufzählung ist nicht abschließend. So wurde bspw. der eventuelle Bedarf eines Fahrzeugs nicht berücksichtigt. Bei der Büroausstattung haben wir eine sparsame Auswahl getroffen, ein Schreibtisch kann auch gut das Zehnfache kosten.

Anlage: Jährlich widerkehrende Kosten

Die Höhe der Miete und der Nebenkosten sind übliche Preise in einer Thüringer Kleinstadt. Der von uns geschätzte Personalbedarf kann ohne weiteres noch höher liegen, so kann es sich bspw. als notwendig erweisen, einen Außendienstmitarbeiter einzustellen.

Rentabilitätsvorschau

Mit der Rentabilitätsvorschau ermittelt der Gründer, wie rentabel sein Unternehmensplan ist. Stellen Sie die erwarteten Umsätze den errechneten Kosten gegenüber. Einzelne betriebliche Kosten haben wir geschätzt. Die Abschreibung wurde mit einer durchschnittlichen Abschreibungsdauer von fünf Jahren auf die gesamte Betriebs- und Geschäftsausstattung ermittelt.

Nutzen Sie zur Erstellung auch unsere kostenlose Vorlage und den Onlinerechner.

Finanzierungsplan

Der Finanzierungsplan gibt zum Abschluss dem Gründer darüber Aufschluss, wo die benötigten Mittel zur Gründung herstammen. Reicht das vorhandene Kapital nicht aus, ist der Gründer gezwungen, Fremdkapitalgeber zu finden.

Nutzen Sie zur Erstellung auch unsere kostenlose Vorlage und den Onlinerechner.

Download Kostenloser Muster - Finanzplan

Deckblatt (PDF, 25 KB)
Umsatz- und Wareneingangsentwicklung (PDF, 23 KB)
Kapitalbedarfsplan (PDF, 36 KB)
Anlage: Betriebs- und Geschäftsausstattung (PDF, 29 KB)
Anlage: Jährliche widerkehrende Kosten (PDF, 29 KB)
Rentabilitätsvorschau (PDF, 23 KB)
Finanzierungsplan (PDF, 23 KB)

Bei der Erstellung des Businessplans müssen Gründer einen Finanzplan erstellen. Ein Bestandteil des Finanzplans ist der Kapitalbedarfsplan.

Welche Kosten werden im Kapitalbedarfsplan erfasst?

Der Existenzgründer muss eine zutreffende Prognose für die betrieblichen Kosten treffen. Zu den Kosten zählen bspw. die Miete für ein Büro oder Ladengeschäft, die Betriebs- und Geschäftsausstattung, der Wareneinsatz, Fahrzeuge und Personalkosten. Die Summe dieser Aufwendungen stellen die betrieblichen Ausgaben dar.

Private Kosten

Nicht vernachlässigen darf der Gründer die privaten Ausgaben. Auch hier werden die Miete, die Kosten für den Lebensunterhalt, Versicherungen und weitere Kosten erfasst.

Die Summe der betrieblichen und der privaten Ausgaben ergeben die Gesamtausgaben und damit den Kapitalbedarf.

Kostenlose Vorlage downloaden

Kostenlose Vorlage Kapitalbedarfsplan downloaden: Vorlage Kapitalbedarfsplan (PDF, 34 KB)

An der Börse stellen die Bullen die Gewinner des Handels dar. So spricht man von einer Aktie als den Bullen angehörig, wenn sie Kursgewinne verzeichnen konnte. Umgekehrt zählt eine Aktie zu den Bären, wenn Sie Kursverluste verbucht und daher auf der Verliererseite steht.

Was hat das mit dem Auktionshaus gimahhot zu tun?

Gimahhot ist die weltweit erste B2C-E-Commerce-Plattform, bei der Neuware nach dem Prinzip der Börse gehandelt wird. User können entweder sofort kaufen oder Gebote abgeben, auf die alle Verkäufer reagieren können - genau wie an der Börse, nur dass Markenartikel anstelle von Aktien gehandelt werden. Dabei fasst Gimahhot die Vorteile von Auktionshäusern und Preissuchmaschinen zusammen: Einerseits kann der Käufer Gebote abgeben, andererseits wird ihm der günstigste Preis offeriert.

Chartlesen mal anders

Das tolle an Gimahhot ist die oben beschriebene Preisbildung. Dieser kann immer übersichtlich an einem „Börsenchart“ abgelesen werden. Die Statistik zeigt den Preis des letzten Handels an, die Preisentwicklung der letzten 60 Tage sowie einen Preistrend. So kann jeder getreu dem Zitat des Börsengurus André Kostolany „Chartlesen ist eine Wissenschaft, die vergeblich sucht, was Wissen schafft", kaufen und verkaufen wie die Broker an der Börse.

Nur neue Ware

Das ist einer der Leitsätze von Gimahhot.de – vorteilhaft für den Käufer, denn somit bestehen bessere Gewährleistungsansprüche dem Verkäufer gegenüber. Außerdem entfallen die lästigen Fehlerbeschreibungen der Artikel. Gimahhot prüft außerdem jeden einzelnen Verkäufer. Zum Verkaufen ist eine Gewerbeanmeldung notwendig sowie ein in Deutschland gelegene Lieferadresse. Außerdem müssen die Artikel neu und originalverpackt sein.

Preise sind immer inklusive Versand

Das was die meisten bei eBay & Co. stört, zum Verkaufspreis muss immer noch der Versandpreis kalkuliert werden. Und da wird´s dann meist teuer. Bei Gimahhot.de ist das anders. Hier ist der Verkaufspreis immer inklusive Versandkosten angegeben. Somit entsteht ein transparenter Preis, der von den Käufern wesentlich besser bewertet werden kann. Dadurch sinkt die Hemmschwelle zum Kauf der Produkte und die Umsätze der Verkäufer steigen.

Kostenloser Treuhandservice

Ein weiteres Tool zur Steigerung der Sicherheit auf Gimahhot.de – der auf einem Treuhandkonto hinterlegte Verkaufspreis der erstandenen Ware wird erst nach erfolgreicher Bestätigung des Empfangs der Ware durch den Käufer an den Verkäufer weitergeleitet. So wird das Prinzip Ware gegen Geld besonders günstig gefördert.

Gewährleistung und Rückgabe

Da bei Gimahhot nur neue Produkte verkauft werden, besteht auch die gesetzliche Garantiezeit von 2 Jahren sowie das Widerrufsrecht aufgrund eines Onlinekaufs. Das unterscheidet Gimahhot signifikant von anderen großen Onlineauktionshäusern und bietet zusätzliche Sicherheit für Käufer.

Design und Handhabung des Portals

Sehr auffällig auf Gimahhot.de ist das einzigartige, übersichtliche und zweckmäßige Layout des Portals. So kommt der Besucher mit wenigen Mausklicks schnell und unkompliziert an sein Ziel. Ebenso hilfreich wie übersichtlich die Hilfe auf gimahhot. Was uns weniger gefallen hat ist die Suchfunktion. Hier wäre eine erweiterte Suche sehr angebracht, so dass man Suchbegriffe ausschließen kann, um die Anzahl der gefundenen Artikel zu minimieren.

Weitere nützliche Features auf Gimahhot

RSS – sämtliche Artikelpreise können per RSS im RSS-Reader beobachtet werden. Der Käufer muss also nicht ständig auf gimahhot surfen und seinen Artikel verfolgen, sondern erhält bei Preisänderungen eine neue Meldung in seinem RSS Reader. Was RSS ist und wie es jeder Internetnutzer für sich nutzen kann, haben wir im Beitrag RSS oder so können Unternehmer die Informationsflut des Internets kontrollieren und für sich nutzbar machen beschrieben.

Beobachten – ähnlich der RSS Funktionalität kann der Käufer ein Produkt beobachten, muss sich dazu allerdings auf Gimahhot befinden und eingeloggt sein.

Empfehlen – Berichten Sie Ihren Freunden von interessanten und günstigen Artikeln auf Gimahhot.de

Das Beste kommt zum Schluss

Für Käufer fallen bei Gimahhot keinerlei Gebühren an. Aber auch die Verkäufer können mit Gimahhot eine paradiesische Umgebung in Sachen Gebühren und Kosten nutzen. Für den Verkauf eines Produktes fallen Abschlussgebühren ab 0,90 EUR und eine Provision ab 2% an. Da kann jeder zum Verkäufer werden und seine Produkte anbieten.

Unser Fazit

Machen die drei Geschäftsführer in dem Standart weiter, so haben nicht nur sie was davon, sondern auch ihre Käufer und Verkäufer und es entsteht ein weiterer ernst zu nehmender Konkurrent zu eBay.

Zur Website des Dienstleisters: www.gimahhot.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Aktuell kommen wieder vermehrt Start-ups im Bereich des Onlinehandels auf den Markt. E-Commerce kann aber nicht pauschal als hoffnungsvoller neuer Wirtschaftszweig betrachtet werden. Denn auch hier gilt, dass sich neue Konzepte durchsetzen, wohingegen der klassische Online-Shop, der seine Waren lediglich anbietet, aber keine emotionalen Erlebnisse mit dem Einkauf verbinden kann, kaum noch Chancen hat.

Der neue E-Commerce-Markt richtet sich dabei vor allem an so genannte Internet-Natives, also Personen, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind. Insbesondere die frauenaffinen Bereiche im Onlinehandel haben noch einigen Nachholbedarf.

Viele ungenutzte Potenziale

Seitdem das Internet quasi Jedermann zur Verfügung steht, sollte auch der Handel darüber sehr erfolgreich verlaufen sein. Der Schein aber trügt, denn eine aktuelle Studie zeigt, dass nur ein Viertel der Deutschen bereits heute regelmäßig im Internet kauft. Ein weiteres Viertel kauft hin und wieder im Internet ein, also bis zu vier Mal im Jahr. Die restlichen 50 Prozent nutzen das Web bisher noch gar nicht zum Einkaufen.

Die typischen Frauenbereiche, wie Deko, Einrichten, Wohnen, Kleidung und Schuhe sowie Wellness und Beauty sind noch weniger entwickelt. Sie werden sich aber, so die Prognosen der Experten, in den kommenden Jahren deutlich ausweiten lassen.

Steigende Zahlen im E-Commerce

Ebenfalls zeigen aktuelle Zahlen, dass der Onlinehandel sich in den letzten Jahren deutlich schneller entwickelt hat, als der herkömmliche Versand- oder Einzelhandel. Während der gesamte Markt eher stagnierte, konnte E-Commerce seinen Anteil von 5,8 auf 7,2 Prozent des Marktgeschehens verbessern.

Derzeit gehen die Experten davon aus, dass auch die Verkaufszahlen im E-Commerce sich noch deutlich steigern lassen. Waren es im Jahr 2008 noch geschätzte elf Milliarden Euro Umsatz, so sollen bis zum Jahr 2017 doppelt so hohe Umsätze erzielt werden.

Neue Konzepte auf dem Vormarsch

Innerhalb dieser Entwicklungen wird ebenfalls beobachtet, dass sich neue Konzepte durchsetzen können. So werden Live-Shopping-Portale immer erfolgreicher, genauso wie das Club-Shopping. Wenn die Kunden in die Gestaltung des Sortiments mit einbezogen werden oder der Zweck des Social Commerce verfolgt wird, können ebenfalls positive Tendenzen beobachtet werden. Insbesondere das Club-Shopping, das es namhaften Herstellern ermöglicht, auch große Stückzahlen an Restposten schnell zu verkaufen, ist sehr stark nachgefragt.

Bisher sind diese Shopping-Clubs allerdings nur ein europäisches Phänomen, das langsam in die USA gelangt. Dadurch zeigt sich, dass die Zukunft im Internet liegt und sehr gute E-Commerce-Konzepte auch fernab der USA entwickelt werden können. Das soll auch in Zukunft so bleiben, wie Experten bestätigen. Für Gründer entstehen damit zahlreiche neue Möglichkeiten.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 66 - 67
 

Die Firma Anton Röckenwagner Auction Management Solutions mit Sitz in Burgkirchen hat sich mit ihrer Auktionsabwicklung hohe Ziele gesteckt. Mit dem Programm Auction Studio 2009 soll ebay Händlern ein gut durchdachtes Instrument an die Hand gegeben werden. Mit diesem Werkzeug wird der Händler in die Lage versetzt, komfortabel seine Waren zu erfassen und diese bei ebay einzustellen. In der kompletten Angebotsverwaltung lässt sich selbst die Kommunikation mit den Käufern über Auction Studio 2009 abwickeln. Als Systemvoraussetzung muss Windows 2000, XP oder Vista vorhanden sein. Wichtig für Erstbenutzer, ab dem Datum der ersten Anmeldung kann das Auction Studio 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Und im Testzeitraum steht der volle Funktionsumfang mit unbegrenzten Transaktionen zu Verfügung.

Wo liegen die Vorteile von Auction Studio 2009?

Zunächst lässt sich feststellen, es können beliebig viele ebay Konten mit diesem Tool verwaltet werden. Auf der Seite Auctionstudio.de kann der User die Video Tutorials aufgerufen. Hier wird in einer sehr guten, anschaulichen Präsentation z. B.: erklärt, wie Angebote mit Auction Studio 2009 erstellt oder Angebote automatisch erneut eingestellt werden können. Die Erklärungen innerhalb der Präsentation sind kurz und knapp gehalten, auf Überflüssiges wurde verzichtet. Nach dieser kurzen Einführung kann der User mit dem Erstellen seiner Angebote beginnen. Aus 27 Vorlagen kann der Händler auswählen und sich mit der integrierten Vorschau sein erstelltes Angebot ansehen. Auction Studio 2009 unterstützt internationale ebay-Auktionen in 14 Ländern und die Auktionstypen Auktion, Festpreis, Shop, Sofort & Neu und ebay Express. Mit dem Pdf-Tool können alle Dokumente, wie Lieferscheine oder Rechnungen, als Pdf Dukument automatisiert versendet werden.

Geld sparen mit Auction Studio 2009

Mit diesem Tool kann bestandsabhängig nach Einstellplan gelistet werden. Beim intelligenten Relisten prüft Auction Studio automatisch, ob der Artikel kostenlos wiedereingestellt werden kann. Die Startzeitplanung und Einstellplanung sind kostenlos. Außerdem werden die Bewertungen und der Zahlungsimport automatisiert. Darüber hinaus sind Externe Onlineshops mittels Schnittstellen angebunden, so dass z.B. Amazon oder Yatego Bestellungen importiert werden können. Weitere Schnittstellen zu Buchführungsprogrammen wie Lexware, oder zu Versendern wie DPD oder UPS sind selbstverständlich vorhanden.

Kosten von Auction Studio 2009

Die Prepaid Version für gewerbliche Anwender kostet 79,95 zzgl. MwSt für 300 Transaktionen. Mit der Prepaid Version können allerdings keine Zusatzmodule genutzt werden. Für Händler, die eine monatliche Grundgebühr vorziehen, gibt es 6 unterschiedliche Tarife. Diese gehen im Tarif XS zum Preis von 3,95 EUR für 25 Transaktionen im Monat bis zum Tarif Flat mit dem Preis von 69,95 pro Monat für unbegrenzt viele Transaktionen. Zusatzmodule wie z. B. die Mehrplatzversion für unbegrenzte Arbeitsplätze oder das Amazon Import Modul können erworben werden.

Schulungen und Support

Kostenlos und sehr einfach zu bedienen ist das Help Desk System mit integrierter Knowledgbase, welches einer Übersicht der eingereichten Supportfragen entspricht. Im Forum können Fragen ebenfalls kostenlos gestellt werden. Online Schulungen mittels Fernwartung sind im 3 Stunden Paket zum Preis von 249,- Euro zzgl. MwSt zu erhalten.
Gewerbliche Anwender mit mehr als 250 Transaktionen im Monat, erhalten als Neukunde eine kostenlose Einführung in die Software per Fernwartung und Telefon. Bei Problemen, die während der Nutzung auftreten können, kann der gewerbliche Händler den Premium Support für 25,- EUR pro angefangene 15 Minuten nutzen.

Fazit

Auction Studio 2009 ist eine Komplettlösung für ebay Händler, mit der ganz legal ebay Gebühren gespart werden können. Mit diesem Tool besitzt der Händler extrem viele Möglichkeiten, um sein Angebot zu verbessern, seine Transaktionen zu automatisieren und Zeit und damit letztendlich Geld zu sparen. Als besonders erwähnenswert empfand die Redaktion, dass durch die 6 verschiedenen Preismodelle sowohl Händler die am Anfang ihrer Selbständigkeit stehen, als auch professionelle Verkäufer mit extrem vielen Transaktionen den passenden Tarif für sich finden.

Zur Website des Dienstleisters: www.auctionstudio.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Gerade in den ersten Wochen nach einer Gründung verzetteln sich viele Unternehmer oft in Nichtigkeiten, anstatt sich um die wirklich wesentlichen Dinge zu kümmern. Wer jedoch die ersten Wochen und Monate bereits vor dem Schritt in die Selbstständigkeit richtig plant, der kann bessere Erfolge erzielen.

So ist es selbstverständlich, dass ein Businessplan noch vor dem Start in die Selbstständigkeit erstellt wird. Beim Außenauftritt sieht es schon anders aus. Da werden Visitenkarten selbst gestaltet, ein guter Freund erstellt auf die Schnelle eine Webseite oder der Firmenname wird nicht mit Bedacht gewählt. Das alles wirkt nicht nur unprofessionell, sondern kostet auch noch zusätzliches Geld. Ein professionelles Foto ist Pflicht, das kann nämlich potenziellen Kunden bereits einen ersten Eindruck von der Seriosität verschaffen. Gleiches gilt für eine ansprechende Webseite und seriöse Visitenkarten. All dies kann bereits vor dem Start des Unternehmens erledigt, zumindest aber intensiv vorbereitet werden.

Vertrieb, Vertrieb, Vertrieb

Gerade in den ersten Tagen einer Unternehmensgründung ist der Vertrieb besonders wichtig. Es müssen zunächst einmal Kunden gefunden werden, die das jeweilige Produkt auch kaufen wollen. Der Unternehmer sollte seine größte Aufmerksamkeit auf den Vertrieb, die Ansprache von Kunden und andere Marketingaktionen legen.

Pressemitteilungen und Onlinewerbung können bereits vorbereitet werden. Diese Marketinginstrumente können dann direkt zum Einsatz kommen. Auch potenzielle Kunden sollten bereits im Voraus recherchiert werden. Denn diese wollen ebenfalls genau jetzt angesprochen werden. Wer jetzt erst mit der Suche nach Adressen beginnt, verschwendet wertvolle Zeit.

Die Behördengänge

Natürlich sind die Behördengänge zu Beginn einer selbstständigen Tätigkeit unverzichtbar. Die Gewerbeanmeldung, die Beantragung einer Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit und das Anmelden der Mitarbeiter bei der Sozialversicherung sind nur einige Dinge, die erledigt werden müssen. Unternehmer sollten sich aber überlegen, ob sie diese Behördengänge selbst durchführen oder an einen Experten, wie den Steuerberater, vergeben wollen. Dieser kann kostbare Zeit sparen.

Klare Struktur von Anfang an

Eine klare Struktur sollten Unternehmer von Anfang an einführen. So sollten zwei bis drei Tage pro Woche für den aktiven Vertrieb draußen vor Ort eingeplant werden. Das dient nicht nur zur Gewinnung neuer Kunden, sondern auch dem Aufbau eines Kontaktnetzwerkes, etwa für Mitarbeiter oder Kooperationspartner.

Wenigstens einen Tag sollte der frisch gebackene Unternehmer der Büroarbeit widmen. Die wirtschaftlichen Erfolge in Zahlen zu messen, ist ein Bereich, der abgedeckt werden muss. Aber auch dem Bankkonto sollte Aufmerksamkeit zugute kommen, um die künftige Liquiditätsplanung sicherzustellen. Denn fehlende Liquidität ist noch immer der häufigste Grund, warum Gründer scheitern.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 36 - 37
 

Wagniskapital ist eine der beliebtesten Möglichkeiten, um an frisches Kapital zu kommen. Gerade Gründer und Start-Ups nutzen das Wagniskapital, um das eigene Unternehmen voranzubringen. Doch so schön die Idee auch klingen mag, um an dieses Kapital heran zu kommen, sind zunächst einige Hürden zu nehmen.

War es um die Jahrtausendwende, als der Internetmarkt boomte, noch ein Leichtes, einfach aufgrund einer vielversprechenden Idee an Wagniskapital zu gelangen, haben sich die Anforderungen mittlerweile deutlich verschärft. Es gilt, dass Kapitalgeber nicht nur eine Idee präsentiert bekommen wollen, sondern vielmehr ein bereits fertiges Produkt, zumindest aber einen Prototypen. Wichtig für ein erfolgreiches Gespräch, bzw. damit es erst einmal zu diesem kommt, ist eine intensive Vorbereitung auf die Investorensuche. Dabei sollten Start-ups keinesfalls überstürzt Wagniskapitalgeber ansprechen, denn nur, wenn diese im persönlichen Gespräch den Eindruck erhalten, dass man sich umfassend und intensiv mit dem eigenen Produkt beschäftigt hat, besteht die Chance auf einen weiteren Schritt.

Das Management-Team

Wagniskapitalgeber sind natürlich nicht nur daran interessiert, hohe Risiken einzugehen, sondern auch bestmögliche Renditen zu erwirtschaften. Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem Management-Team zu. Es muss fachlich äußerst versiert sein, stressresistent und einen extrem starken Willen aufweisen, etwas zu erreichen. Auch sollte es vollständig sein. Immer wieder kommt es vor, dass das Gründerteam zwar hervorragende technische Kenntnisse und Erfahrungen im erfolgreichen Marketing hat, aber einfach ein Partner für die Zahlenbegutachtung fehlt.

Das ist zwar noch nicht das Aus für eine Finanzierung durch den Investor, er muss allerdings erkennen können, dass das Team bereit ist, sich zu erweitern und zusätzliche Leute mit ins Boot zu holen. Erst dann kann das Management-Team vervollständigt werden und die Chancen auf eine Finanzierung steigen.

Voller Einsatz für den gemeinsamen Erfolg

Ebenfalls erwarten die Wagniskapitalgeber heute, dass sämtliche Zahlen im Rahmen der Due Diligence auf den Tisch gelegt werden. Sie wollen den vollen Einsatz der Unternehmer für das gemeinsame Ziel erkennen. Dazu gehört es nicht nur, Wagniskapitalgeber zu finden, sondern genauso, Kunden zu akquirieren und Mitarbeiter zu führen. Ein regelmäßiges Reporting an den Investor muss selbstverständlich sein.

Ebenso sollten Gründer und Start-ups stets kritisch mit sich selbst umgehen und ihre eigenen Stärken und Schwächen erkennen. Wenn sie bereit sind, zu einem späteren Zeitpunkt das Management-Team nochmals zu erweitern oder sich gar aus dem Management zurückzuziehen oder stattdessen in den Aufsichtsrat wechseln, kann dies durchaus sinnvoll sein. Bekannte Beispiele, wie Larry Page und Sergey Brin von Google haben den Sinn dieser Vorgehensweise gezeigt.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 40 - 41
 

Eine Existenzgründung in der heutigen Zeit ist sicherlich alles andere als einfach. Dennoch sind möglichst viele und innovative Gründungen möglich. In Zeiten, in denen die Großunternehmen auf sich aufmerksam machen, weil sie Tausende von Stellen streichen, können Gründungen dem entgegen wirken. Der Vorteil bei Gründungen ist es, dass die Gründerinnen und Gründer sich auf Ideen und Produkte spezialisieren, die deutlich weiter entwickelt sind, als diejenigen, die derzeit auf dem Markt sind.

Dadurch wird die Konkurrenz angespornt, ebenfalls in neue Ideen, Technologien und Produkte zu investieren, um so am Markt auch weiterhin bestehen zu können. Somit sorgen die Gründerinnen und Gründer dafür, dass eine stetige Weiterentwicklung in der Wirtschaft gewährleistet wird. Doch damit nicht genug.

Jobmotor Existenzgründung

Durch neue und innovative Unternehmensgründungen entstehen auch zahlreiche neue Arbeitsplätze. Den massiven Stellenabbau der Großunternehmen können viele kleine Gründungen zumindest zum Teil wieder auffangen. Die KfW hat alleine für 2007 insgesamt 450.000 neue Arbeitsplätze durch Gründungen errechnet.

Dabei gilt die Faustregel: Je innovativer das Unternehmen, je stärker technologiebasiert, desto höher die Anzahl der Mitarbeiter. Bei Gründungen in der Industrie gab es im Schnitt 2,3 bei Gründern der Dienstleistungsbranche 2,7 Mal so viele Arbeitsplätze, die zusätzlich entstanden sind, wie bei herkömmlichen Gründungen. Auch der Hightech-Fonds, der sich vor allem für Technologiegründer einsetzt, kann diesen Trend bestätigen. Insgesamt 115 Gründerinnen und Gründer wurden finanziell unterstützt und konnten mittlerweile 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wissenstransfer von Unis zur Wirtschaft

Ebenfalls sorgen Gründerinnen und Gründer oft für einen Wissenstransfer. Werden an den Universitäten zukunftsweisende Technologien entwickelt, bleiben diese oft in den Schubladen liegen und verstauben dort. Grund sind fehlende Partner in der Wirtschaft, die die Technologie weiter entwickeln würden. Oft passt die Technologie nicht in das eigene Konzept oder es wird aus Eitelkeit abgelehnt, weil es nicht aus dem eigenen Hause stammt. Hier ist die Rede vom „Not invented here"-Syndrom.

Vielfach bleibt den Forschern dann kaum eine andere Wahl, als selbst ein Unternehmen zu gründen, um die Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu übertragen. So gibt es in einigen Bereichen, wie der Biotechnologie oder im Multimedia-Sektor etwa nur dann Fortschritte, wenn gegründet wird. Die Gründer übernehmen ihre Kenntnisse aus Forschungen und können somit den gesamten Markt revolutionieren. Allerdings standen auch viele Gründer gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit oft kurz vor der Insolvenz. Langfristig konnten sie sich am Markt jedoch erfolgreich etablieren. Auch in Deutschland sind Gründungen wichtig, weshalb der Staat zahlreiche Fördermittel bietet, wie das „Gründercoaching Deutschland".

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 6 - 8
 

Gerade Start-ups brauchen jede Menge Geld. Oftmals ist der Weg in die Selbstständigkeit nur dann zu schaffen, wenn vorab finanzielle Mittel zusammengetragen wurden. Soll jedoch ein Investor gefunden werden, muss bereits an einem anderen Punkt angesetzt werden. Denn Investoren lassen sich kaum auf noch nicht einmal gegründete Unternehmungen ein. Wichtig ist es deshalb, aus den eigenen finanziellen Mitteln wenigstens eine GmbH oder eine AG zu gründen. In diese sollten Start-ups sämtliches Know-how, Domainnamen, Patente, Lizenzen und ähnliches bereits einbringen.

Auch bei der Auswahl des Gründerteams ist eine besondere Überprüfung der einzelnen Mitglieder durchzuführen. Sie müssen sich möglichst ergänzen, so dass sämtliche Aufgaben gut übernommen werden können. Bestehen Defizite, bemerken das Investoren in der Regel recht schnell. Deshalb sollten Start-ups evtl. Änderungen oder Ergänzungen im Gründerteam gegenüber stets offen reagieren.

Businessplan - auch bei der Investorensuche das A und O

Grundlegend wollen Investoren natürlich handfeste Belege erhalten, nach denen sie eine Entscheidung treffen. An erster Stelle ist hierbei der Businessplan zu nennen. Ihm geht eine meist zwei bis drei Seiten umfassende Executive Summary voraus. Hierin wird das geplante und angestrebte Projekt kurz beschrieben.

Der Investor soll eine übersichtliche Zusammenfassung der geplanten Tätigkeiten erhalten. Wichtig ist, dass die Zusammenfassung sachlich ist und die Inhalte einer Überprüfung standhalten. Eine zu werbliche Ausdrucksweise kann Investoren schnell abschrecken. Auch Berater in den Bereichen Finanzierung, Buchhaltung, Patente und Vertrieb sollten bereits vorhanden sein. Das macht auf Investoren einen professionelleren Eindruck.

Die richtige Auswahl und Ansprache der Investoren

Start-ups sollten zunächst eine so genannte „Longlist" erstellen. Auf dieser werden alle in Frage kommenden Investoren aufgelistet. Daraus ergibt sich im nächsten Schritt die „Shortlist", die nur noch die Investoren beinhaltet, bei denen eine Aussicht auf tatsächliche Finanzierung besteht. Am besten erarbeitet das Gründerteam die „Shortlist" gemeinsam mit seinen Beratern.

Sofern einer der Investoren über einen Dritten angesprochen werden kann, der das Gründerteam empfiehlt, sollte diese Möglichkeit genutzt werden. Im ersten Kontakt wird nur die Executive Summary übersandt, erst auf Nachfrage sollte der Businessplan vorgelegt werden.

Der Zeitfaktor und die Verträge

Wichtig ist auch, dass Start-ups ausreichend Zeit für die Investorensuche einplanen. Vom Erstkontakt bis zur endgültigen Finanzierung vergeht im Regelfall ein halbes Jahr. Der Vorgang kann beschleunigt werden, wenn die Due Diligence bereits vorhanden ist und jederzeit vorgelegt werden kann. Auch sollten Start-ups nach Möglichkeit auf selbst aufgesetzte Verträge setzen, die Verhandlungsvorteile bringen. Die Kosten werden somit schnell amortisiert.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 38 - 39
 

oder

Nur ein paar „Kleinigkeiten“ sind es oft, die zum „großen“ Erfolg führen (können).

„Kopieren“ ist out, „imitieren“ und dabei den eigenen Stil „integrieren“ ist stattdessen angesagt. Hand aufs Herz: nicht selten wünscht man sich beim Anblick innovativer Besonderheiten oder pfiffiger Ideen, selbst deren „Urheber“ gewesen zu sein.

„Die Idee hätte von mir sein können.“ In der Tat – das „hätte“ sie….

Andererseits: weil eben nicht (immer) alles Gold ist, was glänzt, muss sich auch nicht gleich hinter jeder Geschäftsidee stets eine attraktive „Goldgrube“ verbergen. Denn oftmals bleibt der erhoffte Erfolg mit dem ursprünglichen Entwurf tatsächlich aus, selbst wenn das „Grundgerüst“ zunächst noch so solide und viel versprechend erschien. Folglich heißt es, selbst erfinderisch zu werden, die „grauen Zellen anzustrengen“ und den einstigen Grundgedanken, sprich: die „fremde“ Idee weiter auszuschmücken, bis ein eigener, neuer Geschäftsentwurf daraus wird.

Frei nach dem Motto: „Kreativ ist, wenn man’s macht“, hat sich auf diese oder ähnliche Weise bereits der eine oder andere herausragende Geschäftserfolg eingestellt. Übrigens bieten in diesem Zusammenhang auch zahlreiche andere Länder dieser Erde ein schier unerschöpfliches (Ideen-)Volumen an Kreativität und Phantasie. Warum also sollte es nicht möglich sein, dieses vorhandene Potential den individuellen Anforderungen und Verhältnissen entsprechend anzupassen und damit hierzulande (oder vielleicht sogar auf internationaler Basis) erfolgreich zu werden?

Fakt ist ohnehin, dass die oft aufsehenerregenden Geschäftsideen motivierter Unternehmensgründer keineswegs immer völlig neu und einzigartig sind. Statistiken belegen, dass es sich tatsächlich nurmehr bei jeder 15. Idee um ein echtes „Novum“ handelt. Wie dem auch sei: es ist lediglich von entscheidender Bedeutung, auf dem Weg zum Erfolg Individualität und Flexibilität unter Beweis zu stellen, denn nur auf diese Weise ist es möglich, ein persönliches und vor allem innovatives Unternehmenskonzept „auf die Beine“ zu stellen.

Im Zuge der Ideenfindung für eine „zündende“ Geschäftsidee kann es durchaus ratsam sein, vorhandenes Know-how oder Branchenkenntnisse zu nutzen, um auf diese Weise ein Produkt oder eine Dienstleistung zu „erschaffen“, die sich erfolgreich vermarkten lässt. Übrigens bietet sich diesbezüglich auch der Aspekt der „Spezialisierung“ geradezu an. Denn auch dies kann eine außergewöhnliche Möglichkeit sein, mit dem eigenen, neuen Unternehmen „straight“ den Weg nach ganz oben zu gehen.

Für welchen Weg auch immer sich der motivierte (Jung-)Unternehmer entscheidet: Mut und Risikofreudigkeit dürfen ebenso wenig fehlen, wie Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Persönlichkeit!

Heute scheint mein Glückstag zu sein, schon wieder habe ich ein gutes und zudem noch kostenloses E-Book für Existenzgründer gefunden. Diesmal geht es um den Kundennutzen und die Antwort zu der Frage, wie man erfolgreich vermarktet und verkauft. Dazu werden in diesem kostenlosen Handbuch 39 Ratschläge mit Beispielen und Checklisten gegeben.

Fragen wie: "Warum kaufen Kunden?", "Kundennutzen: Bitte nicht mit der Brechstange", "5 Schritte, um überzeugende Kaufargumente zu entwickeln", "Kundennutzen oder warum Ihr Produkt die Welt verbessern sollte", "Kundennutzen heißt, dem Kunden nutzen" oder "Wie, wann und warum Menschen kaufen" werden auch 106 Seiten beantwortet. Auch wenn sich hier einiges wiederholt, so ist es doch eine sehr gute Zusammenfassung, um mit dem daraus gewonnenen Fachwissen als Existenzgründer und Folter starten zu können.

(PDF, 106 Seiten, 855 kb)

Dieser Artikel ist Teil 12 von 14 der Serie

Bevor einzuhaltende Einfuhrgenehmigungen, Lizenzen, Verbote und andere Beschränkungen im Mittelpunkt stehen, sollten zumindest einige Begriffe grundlegend definiert und erklärt werden. Dazu gehören insbesondere die Begriffe Import oder Einfuhr. Die Experten trennen bei den genannten Begrifflichkeiten in Länder oder Territorien, in welche entsprechende Produkte eingeführt, importiert oder verbracht werden sollen.

Warenverkehr innerhalb der EU-Länder

Solange Unternehmen innerhalb der Europäischen Union Handel betreiben und Waren über europäische Grenzen hinweg kaufen oder verkaufen, spricht der Fachmann von Handelsgeschäften im EU – Binnenmarkt. Dabei ist der Begriff Import eher nicht zu verwenden, sondern wird durch den "Eingang", "Bezug" oder "Erwerb" ersetzt. Der Binnenhandel zieht nicht zwangsläufig die Abwicklung von Zollformalitäten nach sich. Aufgrund der Regelungen innerhalb der EU-Länder sind also diese bürokratischen Hindernisse ausgeschaltet worden. Der Unternehmer muss allerdings die Vorschriften der Umsatzsteuer beim innergemeinschaftlichen Erwerb beachten. Darüber hinaus müssen auch statistische Angaben des Intrahandels abgegeben werden.

Warenverkehr außerhalb der EU-Länder

In diesem Fall werden Waren aus so genannten Drittländern in die europäische Union eingeführt. In diesem Fall wird dieser Warenverkehr auch Import bezeichnet. Im Außenhandel oder Extrahandel sind nach wie vor die Zollabfertigung und andere Vorschriften zu beachten.

Einfuhrgenehmigungen und Einfuhrlizenzen

Nicht alle Produkte können bedenkenlos und ohne Anmeldungen, Genehmigungen oder Lizenzen in die europäische Union oder speziell nach Deutschland eingeführt werden. Dies verbieten zum einen europäische Sicherheitsstandards, welche in Zeiten von Attentaten und Terrorismus überarbeitet wurden oder in naher Zukunft überarbeitet werden müssen. Diese Regelungen dienen nicht zuletzt der inländischen Bevölkerung, den Arbeitern und Angestellten an den Flughäfen oder anderen Verkehrsknotenpunkten. Zum Anderen sind derartige Einfuhrgenehmigungen oder Einfuhrlizenzen auch zum Schutz der inländischen Wirtschaft gedacht. Dieser Schutzmechanismus kommt vor allem in der Textilbranche oder dem Bekleidungssektor zum Tragen. Diese Wirtschaftszweige unterliegen einer besonderen Schutzwürdigkeit, so dass der europäische und insbesondere der deutsche Gesetzgeber Billigprodukte aus dem fernen Osten vom inländischen Markt fern halten muss, um inländische Verkaufspreise und somit das inländische Lohnniveau aufrecht erhalten zu können.

Zu den einfuhrbeschränkten Branchen zählt auch die Stahlindustrie sowie einige Produkte der chemischen Industrie, aber auch diverse Haushaltsprodukte und Gebrauchsgegenstände. Für oben genannte Erzeugnisse und Waren muss der Importeur zur Einfuhr eine Genehmigung vor der Einfuhr einholen. Alternativ kann auch ein Überwachungsdokument vorgelegt werden. Auch der Nachweis des Herstellungsortes bzw. des Ursprungs der Waren und Produkte kann erforderlich werden. Dazu ist ein so genanntes Ursprungszeugnis vorzulegen. Welche Waren und Produkte bei der Einfuhr beschränkt werden, wird regelmäßig im Bundesanzeiger bekannt gegeben. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist in Deutschland für entsprechende Genehmigungsverfahren und für Ausschreibungen für die Waren der gewerblichen Wirtschaft zuständig. Produkte aus dem land- und forstwirtschaftlichen Bereich und einige Waren der Nahrungsmittelindustrie unterliegen einer bestimmten Einfuhrlizenzpflicht. Für deren Genehmigung ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verantwortlich.

Eine Erleichterung für geringfügige Waren ohne oder nur mit geringwertiger wirtschaftlicher Bedeutung (z. B. Proben oder Muster) können Vereinfachungen oder Erlasse der Dokumentationspflicht erhoben werden, wenn derartige Artikel nicht für den Handelsverkehr importiert werden.

Wichtige Internetadressen:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung www.ble.de 
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle www.bafa.de

 Ob ein Import nun genehmigungsfrei oder genehmigungspflichtig ist, entscheidet im Wesentlichen das Außenwirtschaftsrecht. Danach sind Einfuhren aus Drittländern in die Europäische Union / Deutschland grundsätzlich genehmigungsfrei zulässig. Lediglich für einige Güter existieren Beschränkungen, welche direkt mit dem betreffenden Land ausgehandelt bzw. für dieses Land festgelegt wurden. Zu diesem Zweck existiert eine Einfuhrliste, welche entsprechende Waren und Güter enthält. Diese Informationen sind im elektronischen Zolltarif (EZT) enthalten und können online und kostenlos unter http://auskunft.ezt-online.de/ezto/ abgerufen werden.
   
Die Höhe der Drittlands- und Präferenzzollsätze, Warenbeschreibungen, etwaige Beschränkungen und andere Bestimmungen stehen über das TARIC System online unter http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/cgi-bin/tarchap?Lang=DE zur Verfügung.

Das Ursprungszeugnis

Einige Waren aus dem Nicht Europäischen Ausland verlangen den Nachweis ihrer Herkunft bzw. des Ursprungs. Wenn der Gesetzgeber ein derartiges Ursprungszeugnis verlangt, muss der Importeur eine Art Geburtsurkunde für die zu importieren Waren bereitstellen. Die Notwendigkeit des Ursprungszeugnis ist ebenfalls aus der Einfuhrliste zu entnehmen. Weitere Informationen zum Ursprungszeugnis kann jede Industrie- und Handelskammer erteilen. In den meisten Fällen hat das Zielland über die Notwendigkeit eines derartigen Zeugnisses zu entscheiden. Das Ursprungslandzeugnis wird in den meisten Ländern von der zuständigen IHK oder der Außenhandelskammer erstellt.

Verbote und Beschränkungen

Anders als wirtschaftliche Beschränkungen können auch nichtwirtschaftliche Beschränkungen die Einfuhr von asiatischen Waren und Produkten beeinflussen. Derartige Einschränkungen sind unter „Verbote und Beschränkungen (VuB)“ zusammengefasst. Unter diese Einfuhrbeschränkungen fallen Waren die besonders schutzbedürftig sind, so z.B. geschützte Tiere und Pflanzen oder Waren, welche die Gesundheit gefährden. Andere Kriterien sind bspw. der Umweltschutz oder der Urheberschutz. Auch sehr eingeschränkt sind Importe im Bereich Waffen oder Drogen und Betäubungsmittel. Weitere Hinweise zu den VuB findet man unter www.zoll-d.de

Die CE-Kennzeichnung bei technische Produkten

Die von der EU-Richtlinie festgelegte Kennzeichnung technischer Produkte zeigt dem Benutzer, Verkäufer oder Käufer, dass bei dem Produkt sämtliche Sicherheitsrichtlinien innerhalb der Europäischen Union eingehalten wurden. Diese Kennzeichnung ist selbstverständlich auch ein Qualitätsmaßstab im Ausland und sollte auf jeden Fall beachtet werden.

Habe den Titel etwas gekürtzt, vollständig lautet er "24 schmackhafte Ideen und Impulse, Experten-Tipps und Best-Practice-Beispiele für mehr Würze im Marketing!" - was das ist? Ein kostenloses E-Book zum Thema Marketing, von Experten für Existenzgründer geschrieben. Aufgebaut wie ein Gewürzregal, bestehend aus 24 Fachbeiträgen verschiedener Autoren rund um das Thema Marketing. Sollte man ruhig mal als Gründer probieren.

KommunikationBlog e-BookOptisch sehr gut aufgemacht, so wie man das aus dem Marketing kennt. Fachlich vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber gespickt mit sehr vielen Tipps und interaktiven Hinweisen. So wird aus dem e-Book zu bestimmten Präsentationen im Internet oder anderen Inhalten verwiesen, was dieses eBook zusätzlich interessant macht.

Themen wie "Die süße Verführung im Marketing", "Scharf, schärfer, am schärfsten", "Das feine Aroma des Besonderen", "Zart und mild oder hart und wild?", "Einmal süß-sauer, bitte! oder
Wie werde ich zu einem Klassiker für meine Kunden?" oder auch "Alter Wein in neuen Schläuchen –
Social Media Marketing" lassen einem eher das Wasser im Munde zusammenlaufen, als an Arbeiten, Selbständigkeit oder Marketing zu denken.

Aufgefallen ist mir dieser Ratgeber zuerst über Twitter (@pr_doktor) und dem Verbreiter dieser Nachricht. Anschließend habe ich die wirklich informative Seite von Dr. Kerstin Hoffmann und ihrem Kommunikationblog gefunden. Ich wünsche beim Lesen guten Appetit und viel Erfolg beim Unternehmen Marketing.

 

(PDF, 54 Seiten, 2,7 MB)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber auf jeden Fall ein Hitmeister. Hitmeister – das neuste Produkt aus der Hitflip-Schmiede. Als Spezialmarktplatz für Medienprodukte wie DVDs, Games, CDs, Bücher und Hörbücher möchte Hitmeister als Alternative zu Marktplätzen wie Amazon Marketplace oder eBay wachsen. Ein hochgestecktes Ziel, wir haben Hitmeister uns mal näher angeschaut und möchten Herausfinden, ob das Ziel wirklich unerreichbar ist oder in greifbarer Nähe.

Erfahrungen nutzen und richtig einsetzen

Als Schwesterprojekt von Hitflip, welche als Medientauschbörse in Europa erfolgreich ist, können in diesem Projekt unzählige Erfahrungen genutzt, ausgebaut und umgesetzt werden. Selbstverständlich zum Wohle der Käufer und der Verkäufer auf Hitmeister.de.

Kaufen und Verkaufen

Auf Hitmeister ist es wie auch auf anderen Marktplätzen möglich, ein Produkt zu kaufen als auch Anbieter eines Produktes zu sein. Zum Anbieten eines Artikels bedient man sich des EAN bzw. ISBN Codes auf der Ware. Dieser Code identifiziert die Ware eindeutig und erspart so das lästige Suchen in endlos langen Listen. Sehr benutzerfreundlich für Verkäufer.

Keine Einstellgebühren – geringe Verlaufsprovisionen

So lautet das Konzept von Hitmeister. Ebenso möchten die Betreiber das Projekt auch künftig als so genannte Social-Media-Plattform ausbauen. So hat der Benutzer nicht nur gute Produkte zu günstigen Preisen, sondern auch eine Art interaktiver Kommunikation im Umfeld von Mediaprodukten.

Hitmeister verlangt für das Einstellen keinerlei Gebühren und hebt sich so vom großen Konkurrenten eBay ab.
Der Verkauf wird mit einer Provision pro Artikel von mindestens 0,70 EUR zzgl. 3 bis 12,5% vom Umsatz des verkauften Artikel berechnet. Damit wird der Wettbewerbsvorteil durch die entfallenden Einstellgebühren sofort wieder zunichte gemacht. Eine Plattform, die Produkte unterhalb des Listenpreises anbieten möchte und seine Verkäufer mit bis zu 12,5% Provision belastet sind aus unserer Sicht nicht zu vereinbaren.

Klare Strukturen, einfache Bedienung

Sehr auffällig ist das Design, welches die Seite sowie die Funktionen sehr übersichtlich macht. Der User erhält schnell Antworten auf seine Fragen, wobei die meisten Funktionen selbsterklärend und schnell auffindbar, logisch geordnet sind. Dafür unser Lob.

Sicherheit das A und O

Verkäufer achten bei derartigen, neuen Plattformen immer erst auf die eigene Sicherheit, so z.B. muss die Frage beantwortet werden „Wie können die Kunden bezahlen?“ oder „Entstehen mir Zahlungsausfälle?“ und genau hier bietet Hitmeister.de sichere Bezahlmöglichkeiten sowohl für Kunden als auch für Verkäufer an. Zum Einen kann der Kunde per Aufladung über das Hitmeister-Konto bezahlen. Zum Anderen ist die Zahlung per Kreditkarte, Überweisung, Moneybookers und Paypal möglich. Der Verkäufer wickelt seine Transaktionen über eine sichere und verschlüsselte SSL Verbindung ab.

Rennen Sie noch hinter Ihrem Geld her?

Ja? Dann sollten Sie Kunde von hitmeister.de werden, denn hier trägt nicht der Verkäufer das Inkassorisiko sondern die Plattform, also Hitmeister. Die komplette Zahlungsabwicklung erfolgt durch Hitmeister, somit hat der Verkäufer keinen Aufwand und kein Risiko.

Versandkosten werden 100% an den Verkäufer weitergegeben

Der Kunde profitiert von fairen und transparenten Versandkosten, der Verkäufer profitiert von der 100%igen Weitergabe der eingenommenen Versandkosten, Hitmeister behält sich also keine Abzüge ein.

Schnittstellen und Einstellen leicht gemacht

Durch CSV Import, XML-API Schnittstellen können Verkäufer sehr schnell viele Artikel gleichzeitig einstellen. Das spart Zeit und damit Geld. Darüber hinaus können die Händler an einer gewöhnlichen Festnetznummer den Support nutzen. Es werden also keine zusätzlichen Telefonsupportgebühren von den Usern abkassiert. Dafür ein dickes Plus von uns.

Fazit

Mit der Zahlungsgarantie sind die Verkäufer immer auf der sicheren Seite, ähnlich einem Treuhandkonto. Aber auch der Käufer braucht durch die Produktgarantie keine Missbrauchsversuche durch einschlägige Verkäufer befürchten und kann zusätzlich bei Beanstandungen auf die Hilfe von Hitmeister bauen, etwa, wenn die Produktbeschreibung nicht der Realität entsprochen hat. Durch das freundliche und gut strukturierte Web 2.0 Design macht es einfach nur Spaß auf hitmeister.de zu surfen.

Zur Website des Dienstleisters: www.Hitmeister.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Für alle die Twitter noch nicht kennen oder wissen, warum man Twitter benutzen sollte, haben wir bereits einen Artikel dazu geschrieben. Auch wie man Twitter effizient bedient und was es für Helfer und Tools für dieses Medium im Netz gibt, wurde bereits in unserem Magazin aufgegriffen. Für alle Fachbegriffe haben wir sogar ein kleines Twitterlexikon geschrieben. Übrigens, Twitter kann man auch deutsch beibringen, so muss man sich wenigstens keine Gedanken um englische Wörter machen.

Wer braucht eigentlich Twitter?

Twitter für UnternehmerEigentlich niemand, merkwürdigerweise Nutzen es doch eine ganze Reihe Menschen und nicht nur Amerikaner oder Britten, sondern auch viele Deutsche nutzen Twitter. Zwar sind es gegenüber dem englischen Sprachraum mit ca. 1,3% sehr wenige. Die englisch sprechende Bevölkerung ist aber nicht nur in den USA oder Großbritanien zu finden, sondern auch in vielen südamerikanische Länder und als Verständigungssprache im asiatischen Geschäftsleben anzutreffen. Daher sind die englischen Twitterer mit 81,1% die absoluten Spitzenreiter. (Quelle: Sistrix GmbH)

Der versierte Twitterer nutzt Twitter nicht, um zu schreiben, dass er gerade auf der Toilette sitzt oder ein hart gekochtes Ei isst, sondern er verdient direkt oder indirekt Geld mit Twitter. Geld verdienen mit Twitter kann über mehrere Varianten geschehen. Zum Einen leitet man durch sein gezwitscher einfach gezielt Leute (seine Follower) auf einen bestimmten Beitrag im Internet. Das kann entweder ein eigener Beitrag oder eine fremde Seite sein. Wenn ich als Unternehmer beispielsweise einen Weblog betreibe, wurde ich über Twitter regelmäßig meine Anhänger (Follower) auf meine Artikel hinweisen, um so auf mich und meinen Blog aufmerksam zu machen. Wenn ich dann noch etwas clever bin, werde ich auch ab und zu meine Leistungen oder Waren als Unternehmer bewerben, um so den einen oder anderen Auftrag oder Bestellung zusätzlich zu bekommen. So weit die Theorie. Das funktioniert sicher nur, wenn man eine große Masse an Followern besitzt. Also bestimmt mehr als 1.000 oder gar 2.000 aktive Follower, keine Karteileichen, denn die gibt´s auch bei Twitter. Die bringen natürlich nichts.

Zum Anderen kann man auch Geld verdienen, indem man gezielt kleine Beiträge (Tweets) über Twitter veröffentlicht und in diesen  Partnerprogramme bewirbt. Über diese Links in den Twitterartikeln kann man beim Verkauf eines Produktes Provisionen bekommen. Der klickende Follower bemerkt das in der Regel nicht, da die Links, welche über Twitter veröffentlicht werden, mit so genannten Linkverkürzern (was Linkverkürzer sind, erfährt man im Artikel unter "Was brauche ich zum Twittern?") verändert wurden.

Aufgrund dieser beiden Ansätze mit Twitter Geld zu verdienen, denke ich, dass es für jeden Unternehmer, welcher auch im Internet eine Seite zu seinem Leistungsangebot, seiner Firma oder seinen Artikeln veröffentlicht, sinnvoll erscheint, auch gelegentlich aber regelmäßig zu seinem Thema oder Spezialgebieten zu twittern.

Auch das Gruenderlexikon twittert

Mein Businessplan vom Haufe VerlagAuch das Gründerlexikon Twitter, aktuell haben wir mehr als 400 Follower und möchten und natürlich weitere dazu bekommen. Aus diesem Grund haben wir uns eine kleine Aktion ausgedacht.

Der 500. Follower erhält von uns das Buch Mein Businessplan von Uwe Herzberg, erschienen im Rudolf Haufe Verlag in der 5. Auflage. In diesem Buch ist ein Gutschein zur Onlineberatung durch den Existenzgründungsexperten Reinhard Bleiber enthalten.

Der Gewinner wird natürlich von uns per Twitter informierten. Nachdem er uns seine Adresse per E-Mail gesendet hat, schicken wir das Buch gratis und unverbindlich an ihn raus.

Also, folgen Sie uns via Twitter und gewinnen Sie nicht nur Infos über dieses neue Medium, dessen Handhabung und seine Vorteile, sondern mit ein wenig Glück auch noch ein interessanten Ratgeber zum Businessplan.

Selbstständige, die gesetzlich krankenversichert sind, müssen sich in diesem Jahr auf einzelne Änderungen einstellen. So können sie ein gesunkenes Einkommen bei der jeweiligen Krankenkasse nur noch durch einen gültigen Einkommenssteuerbescheid nachweisen. Diese Entscheidung wurde in den vergangenen Monaten vom Bundessozialgericht geregelt. Lange Zeit war unklar, wie die Einkommenshöhe von Selbstständigen gegenüber den Krankenkassen nachgewiesen werden kann. Auch weiterhin dient jedoch der ermittelte Gewinn als Ausgangswert.

Krankenkassen müssen keine weiteren Vorlagen akzeptieren

Demnach liegt es im Ermessen der Krankenkassen, ob sie weitere Vorlagen vom Versicherten akzeptieren oder nicht. Ein sinkender Gewinn kann nach der Entscheidung der Richter jedoch nur durch den Steuerbescheid bestätigt werden. Grundsätzlich können die Versicherten jedoch auch dann nicht mit einem rückwirkend herabgesetzten Beitrag rechnen. Erst ab dem Zeitpunkt der Vorlage des Steuerbescheides ist dies durch die Krankenkassen möglich. Diese Regelung muss auf die Form des Krankenkassenbeitrages zurückgeführt werden. Demnach wird der Beitrag immer endgültig nach dem zuletzt ermittelten Gewinn gezahlt.

Tipps für Steuerzahler

Wenn Unternehmer und Selbstständige bemerken, dass die eigenen Gewinne drastisch sinken, sollten sie sich schnellstmöglich um einen Steuerbescheid beim Finanzamt bemühen, denn nur so können sie den Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse mindern. Hierfür lohnt es sich in der Regel auch, bei den Finanzbehörden auf eine schnelle Bearbeitung zu drängen, sodass bis zum Steuerbescheid nicht mehrere Monate verstreichen.

Unabhängig von der aktuellen Rechtslage bietet es sich an, dass Gespräch mit der eigenen Krankenkasse zu suchen und somit nach einer kulanten Handhabung zu fragen. Einige Krankenkassen werden ihren Versicherten sicherlich auch weiterhin entgegen kommen. Grundsätzlich benötigen Versicherte aber auch dann geeignete Unterlagen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um einen Vorauszahlungsbescheid oder auch eine Steuerberechnung handeln.

Quelle: http://www.selbststaendigentipps.de
 

Die meisten werden Andale von ihren eBay-Auktionen her kennen, denn unter jedem Angebot steht bei einem eingebauten Besucherzähler „kostenlose Zähler von Andale!“. Aber Andale ist mehr als nur ein Counter für Websites. Das weltweit operierende Unternehmen mit Niederlassungen im kalifornischen Mountain View (USA) bietet seinen Kunden Hilfsmittel für das Handelsmanagement an. Spezialisiert hat man sich auf Services für den Auktionshandel. Das heißt Analyse, Prognose, Angebotsgestaltung und Auktionsabwicklung.

Auktionsverwaltung

Andale stellt eine Reihe innovativer Hilfsmittel für die Auktionsverwaltung zur Verfügung, mit denen die Mitglieder den Großteil der Aspekte des Auktionshandels verwalten können. Die vollständig integrierten, jedoch eigenständigen Produkte von Andale ermöglichen es den Mitgliedern, Andale so flexibel einzusetzen, dass eine optimale Anpassung an die jeweiligen Handelsanforderungen gegeben ist. Mit dem umfassenden Satz an Hilfsmitteln für die Auktionsverwaltung von Andale lässt sich bei der Durchführung von Aufgaben, die problemlos automatisiert werden können, viel wertvolle Zeit sparen. Auf diese Weise können die Mitglieder ihre Online-Aktivitäten bei gleichzeitiger Erhöhung ihrer Erträge steigern.

Zum Kundenkreis von Andale zählen einzelne Auktionsverkäufer mit hohem Umsatzvolumen, kleine Online-Unternehmungen, kleine bis mittelständische Firmen und nicht zuletzt virtuelle Einzelhandelsorganisationen, die von neuen Kanälen für den Online-Handel profitieren möchten. Andale hat sich verpflichtet, seinen Kunden die besten Auktionsverwaltungsservices zur Verfügung zu stellen, sowohl durch Innovation als auch durch die exklusiven Strategiepartnerschaften mit Unternehmen wie eBay und PayPal.

Warum ist Andale so legendär?

Andale löst viele Probleme und schließt immer wieder die von Onlineauktionären bemängelten Servicelücken des Auktionshauses eBay und hilft so Produkte und Dienstleistungen lukrativer zu gestalten und zu verkaufen. Um einen ersten Überblick zu erhalten, sollte der Interessierte den Button „Produkte“ im Kopfbereich der Seite wählen. Auf der sich öffnenden Seite erfährt der Benutzer auf einen Blick, was Andale dem Auktionshändler für Vorteile verschafft und welche Dienstleistungen genutzt werden können. Im unteren Bereich werden die Andalekomponenten vorgestellt, indem ein Vorher-Nachher-Vergleich präsentiert wird. So kann der Leser selbst erfahren, wie er seine Verkäufe und Auktionen bisher durchgeführt hat und wie es zukünftig sein könnte. Andale zeigt in dieser Übersicht sehr anschaulich, wo die großen Probleme im Auktionshandel liegen. Da wäre zunächst die Analyse von lukrativen und gewinnbringenden Verkaufsideen zu nennen, aber auch die optische Gestaltung der Artikelbeschreibungen und die vorteilhafte Einbindung von Bildern beziehungsweise Bildergalerien. Aber auch die Verwendung von so genannten Countern, zum Zählen der Besucher eines Auktionsangebotes. Ebenso hilft Andale bei der Frage, welche Produkte in welchen Kategorien besonders begehrt und gut verkauft werden. Neben einem Analysetool zur statistischen Auswertung der Verkäufe, bietet Andale auch einen Lister, mit welchem der Benutzer seine Angebote schnell und unkompliziert veröffentlichen kann. Für eine schnelle und effiziente Abwicklung der Auktionen sorgt das Tool „Checkout“.

Was geschieht nach dem einloggen?

Nachdem sich der Benutzer auf Andale eingeloggt hat, wird ihm seine künftige Arbeitsplattform übersichtlich präsentiert. Im Kopfbereich befindet sich eine Leiste mit Registern, welche sämtliche Produkte von Andale zusammenfassen und für einen einfachen und schnellen Zugang der einzelnen Komponenten sorgt. Wahlweise können alle oder auch einzelne Dienstleistungen von Andale jeweils für einen Monat gebucht werden. So kann sich jeder das für ihn optimale Leistungsportfolio zusammenstellen und in Abhängigkeit von einem Volumentarif seine finanzielle Belastung wählen.

Welche Dienstleistungen stellt Andale zur Verfügung?

Andale Counters

Counter oder Zähler informieren, ob einzelne Artikel Besucher verzeichnen und verfolgen den Käufer-Traffic der eBay-Angebote. Sie können Entscheidungen treffen, durch welche die Ermittlung der optimalen Einstellzeiten der Artikel, Ihre Verkäufe und damit Ihre Umsätze steigern. Die Zähler zeigen Ihnen die Hits all Ihrer Auktionen und das in einer stündlichen und wöchentlichen Statistik. Die Nutzung von 100 verschiedenen Andale Countern ist gratis. Für die erweiterte Version Andale Counters Pro muss ein monatliches Entgelt von 2,95 EUR gezahlt werden. Dafür erhält der User dann unter anderem detailliertere Berichte und Auswertungen sowie eine Exportfunktion zu Excel.

Research

Dieses einzigartige Tool hilft dem Benutzer bestimmte Artikel nach eingegebenen Stichwörtern zu analysieren. Nachdem der User ein Stichwort (bspw. Notebook) eingegeben hat, wird ein übersichtlicher Bericht über alle wesentlichen Informationen zum Verkauf eines derartigen Artikels angezeigt. Dabei wird der durchschnittliche Verkaufspreis, eine Preisspanne, die derzeitig angebotene Artikelmenge, die verkaufte Menge dieser Artikel sowie der Durchverkauf übersichtlich angezeigt. Es wird die Frage geklärt, in welcher Kategorie, zu welchem Preis, an welchem Wochentag und mit welchen Zusatzoptionen ein derartiger Artikel eingestellt werden muss, um ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit zu verkaufen. Andale Research veranschaulicht alle Werte mit Tabellen und Diagramme und gibt zu den einzelnen Kriterien umfassende Übersichten mit Aussagen zu der Gesamtzahl der Auktionen, den durchschnittlichen Verkaufspreis sowie einen prozentualen Erfolgsfaktor. Dieses Werkzeug stellt eine wahre Bereicherung jedes Powersellers dar und hilft mit minimalem zeitlichen Einsatz eine maximale Effizienzsteigerung zu erwirtschaften, da der Verkäufer erst den Verkauf eines Produktes simulieren und analysieren kann, bevor er Einstellkosten u.ä. ausgibt.

What's Hot

Um herauszufinden, wie gut sie ein Produkt verkaufen können, nutzen Sie einfach dieses geniale Werkzeug. Entweder durch die Eingabe eines Suchbegriffs oder durch die gezielte Suche in bestimmten Kategorien ist es Ihnen möglich, besonders begehrte Artikel und Produkte mit einer hohen Umschlaghäufigkeit herauszufinden. Durch die Kombination mit Andale Research können Sie ohne größere Umstände eine Verkaufsstrategie entwickeln und bekommen dann für entsprechendes Produkt eine Übersicht aus dem Andale Research Bericht. Durch die Verknüpfung der einzelnen Werkzeuge, ist es für den Nutzer noch effizienter, nicht nur ein sondern mehrere verschiedene Analysetools von Andale zu verwenden. Die Ergebnisse des What’s Hot Service werden alle zwei Wochen aktualisiert, so dass auch schnelllebige Artikel und kurzzeitige Trends erfasst werden.

Sales Analyzer

Die Analyse des eigenen eBay-Accounts liefert umfangreiches Zahlenmaterial zu einer Verkaufsanalyse, Produktanalyse sowie einer Kategorieanalyse und der damit in Verbindung stehenden Steigerung der Umsätze. Übersichtlich werden alle Daten in einer Zusammenfassung dargestellt. Neben dem prozentualen Anteil erfolgreicher Verkäufe können auch durchschnittliche Verkaufspreise ermittelt werden. Detaillierte Analyse nach einzelnen Produkten, Kategorien oder einer allumfassenden Analyse verschaffen dem eBay-Verkäufer unumstrittene Wettbewerbsvorteile gegenüber seiner Konkurrenz. So erfährt er in dieser Auswertung, mit welchen Zusatzoptionen, an welchem Tag und zu welchem Preis sich seine Produkte am besten verkaufen lassen. Diese Auswertung funktioniert jedoch nur, wenn das Andale auf eine große Anzahl von Daten zugreifen kann. Je mehr Datenmaterial ausgewertet werden kann, um so genauer ist die Analyse und Prognose.

Lister / Lister Pro / Images / Gallery / Checkout

Ähnlich wie auch die Konkurrenz, stellt auch Andale die Möglichkeit zur Verfügung, Produkte professionell bei eBay einzustellen, Bilder zu verwalten oder Bildergalerien zu erstellen sowie beendete Auktionen abzuwickeln.

Fazit

Andale ist gerade für Powerseller ein sehr interessantes Werkzeug, um die Effizienz, die Umsätze und natürlich die Gewinne auf Dauer zu steigern. Die Kombination der einzelnen Bestandteile ermöglicht es dem Anwender einen weit verzweigten Überblick, nicht nur über seine Aktivitäten, sondern auch die der Konkurrenz zu erhalten und dabei aus den Fehlern der Konkurrenz zu lernen. Dabei muss jedes einzelne Tool pro Monat bezahlt werden, so dass selbst bei minimalem Volumenkontingent ein durchaus stattlicher Betrag zusammenkommt. Wünschenswert wäre auch eine kostenlose Testphase, so dass der Benutzer alle Möglichkeiten erst einmal ausprobieren kann.

Zur Website des Dienstleisters: http://de.andale.com

Quelle: www.auktionsideen.de

Die Geschäftsidee ist gereift, der Markt gründlich recherchiert; selbst ein Kompagnon, der ebenso überzeugt von dem Projekt ist, möchte sich in die Arbeit einbringen.

Die Mutter der Personengesellschaften

Doch vor dem Start in die gemeinsame Selbstständigkeit stehen nicht nur Behördengänge an. Die wohl wichtigste zu klärende Frage ist die der Gesellschaftsform. Aufgrund der oftmals geringen zur Verfügung stehenden Mittel zu Beginn einer Geschäftseröffnung und des minimalen Gründungsaufwandes entscheiden sich viele Gründer für die „Gesellschaft bürgerlichen Rechts" (auch BGB-Gesellschaft); laut Gesetz eine Vereinigung von Personen, die sich zur Förderung der Erreichung eines gemeinsamen Zieles verpflichtet.

Individuelle Registrierung für die Zusammenarbeit

Die GbR muss gemeinsam durch die Gesellschafter auf dem Gewerbeamt anmeldet werden. Diese Gewerbeanmeldung erfolgt für jeden Gesellschafter separat; neben dem Namen der Gesellschaft werden auch sämtliche Kontaktdaten, das Tätigkeitsfeld etc. vermerkt. Daraufhin vergibt das Finanzamt eine Steuernummer. Diese ist für die Rechnungslegung sowie die Kommunikation mit dem Finanzamt unabdingbar.

Eigenverantwortung trotz gemeinsamen Strebens

Die Rechte und Pflichten jedes Gesellschafters sind im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert, da die GbR vor dem Gesetz nicht als eigenständige Firma angesehen wird. Somit sind die Gesellschafter gezwungen, nach außen unter ihrem Namen zu agieren. Für die Abwicklung von Geschäften ist immer die Zustimmung aller Gesellschafter erforderlich. Die Vertretung der Gesellschaft durch einen Gesellschafter ist nur mit einer Vollmacht aller Gesellschafter möglich. Wurde ein Geschäftsführer benannt, so ist er meist allein vertretungsbefugt.

Zusammen wirtschaften - einzeln abrechnen

Die GbR ist vor dem Gesetz ein Zusammenschluss mehrerer Personen. Daher wird die Einkommenssteuer von jedem Gesellschafter und nicht von der Gesellschaft an sich verlangt. Die Gesellschafter ermitteln am Ende des Geschäftsjahres den Gewinn. Dieser wird den einzelnen Gesellschaftern angerechnet. Sie haben die Gewinnzurechnung bei ihrer eigenen Steuererklärung als „Einkünfte aus Gewerbebetrieb" anzugeben. Bei den Angaben zur Umsatzsteuer muss auch die Gewerbesteuer berücksichtigt werden - sofern für die GbR keine Gewerbesteuerbefreiung vorliegt.

Nur die Gemeinschaft zählt

Jeder Gesellschafter haftet unbeschränkt - auch mit seinem Privatvermögen. Im schlimmsten Fall heißt das, dass er für eingegangene Verpflichtungen als Gesamtschuldner haftet, also für entstandenen Schaden/Verlust bei einem Geschäftspartner durch die GbR allein aufkommen muss. Der erworbene GbR-Gewinn ist gemeinschaftliches Vermögen, der einzelne Gesellschafter kann nicht über seinen Anteil verfügen. Die Anteile an Gewinn und Verlust sind für alle Gesellschafter gleich.

Absicherung für den schlimmsten Fall

Über die Gründung einer GbR sollte intensiv nachgedacht werden; es empfiehlt sich sämtliche Möglichkeiten abzuwägen. Für die GbR sprechen der geringe Gründungs- und Kostenaufwand, doch die strengen Haftungsbedingungen sollten nicht unterschätzt werden. Obwohl es nicht vorgeschrieben ist, sollte ein Gesellschaftsvertrag zur eigenen Absicherung in Erwägung gezogen werden. Denn so gut sich die Gesellschafter zur Gründung verstehen - es kann schnell ins Gegenteil umschlagen und im schlimmsten Fall bedeutet dies noch mehr als den persönlichen finanziellen Ruin.

Quellen:
Betriebswirtschaftslehre der Unternehmung (Europa-Verlag, 18. Auflage),
www.gruenderleitfaden.de

Bewerbungsstart für bundesweiten KfW-Unternehmenspreis
Die KfW Bankengruppe zeichnet 16 erfolgreiche Firmengründungen aus – Bewerbungsschluss ist der 10. August 2010

Berlin/Potsdam, 01.02.2010. Im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) am 29. und 30.10.2010 vergibt die KfW Bankengruppe den Unternehmenspreis „GründerChampions 2010“. Aus jedem Bundesland wird das wirtschaftlich erfolgreichste Start-up gesucht, das anschließend die Chance hat, als Bundessieger ausgezeichnet zu werden. Bewerben können sich Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Geschäftsidee in den vergangenen fünf Jahren (Gründung nach dem 31.12.2004) erfolgreich in die Tat umgesetzt haben und ihren Firmensitz in Deutschland haben. Bewerbungsschluss ist der 10.08.2010.

Aus den 16 GründerChampions aus jedem Bundesland werden auf der feierlichen Eröffnungsveranstaltung zur deGUT am 28.10.2010 in Berlin in Anwesenheit des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle die drei Bundessieger gekürt. Mit dem Bundespreis wird das jeweils wirtschaftlich erfolgreichste Unternehmen im Hightech-Bereich, im Dienstleistungs-Sektor
sowie das wirtschaftlich erfolgreichste Kleinstunternehmen ausgezeichnet. Jedes dieser drei Unternehmen erhält ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro.

Eine hochkarätige Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Landesförderinstituten, Industrie- und Handelskammern, renommierten Unternehmer/innen sowie dem Wirtschaftsmagazin „brand eins“ und dem Gründermagazin „StartingUp“ beurteilt die Unternehmen zunächst nach ihrem wirtschaftlichen Erfolg und darüber hinaus nach folgenden Kriterien:

  • Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  • Zusammenspiel von wirtschaftlichem Erfolg und ethischer Verantwortung (z. B. Umgang mit den Mitarbeitern in der Krise)
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Bei dem Wettbewerb profitieren nicht nur die Bundessieger von ihrem gewonnnen Titel „GründerChampion 2010“: Alle Landessieger des KfW-Unternehmenspreises können ihre Unternehmen gemeinsam mit den drei Bundessieger auf der 26. deGUT präsentieren. Hinzu kommt ein exklusiver Berlin-Aufenthalt vom 28. bis 30.10.2010 inklusive Hotelübernachtung sowie
begleitende, kostenlose Pressearbeit für alle 16 Landessieger. Der Titel „GründerChampion“ unterstützt die unternehmerischen Aktivitäten aller Sieger als Qualitätsauszeichnung bundesweit.

Alle Informationen zum Wettbewerb und ein Online-Bewerbungsformular finden Sie unter: www.degut.de und www.kfw-mittelstandsbank.de

Über die deGUT: Die 26. deGUT findet am 29. und 30.10.2010 in der STATION-Berlin statt. Mit über 5.600 Teilnehmern (2009), etwa 100 erwarteten Ausstellern aus ganz Deutschland und einem umfangreichen, kostenlosen Seminar- und Workshopprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum. Experten und Berater von Banken, Wirtschaftsverbänden, Kammern und anderen Institutionen sowie erfolgreiche Unternehmer/innen informieren über alles, was man bei einem Start in die Selbstständigkeit wissen muss. Aber auch Unternehmen, die sich bereits etabliert haben, erfahren auf der deGUT viel Wissenswertes zu Themen wie Marketing, Verkauf, Recht oder Personal.

Pressekontakt:
deGUT Pressebüro, Kornelia Kostetzko
Friedrich-Ebert-Straße 91, 14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 231 890 – 21
E-Mail: presse@deGUT.de
www.deGUT.de

Sellerfox.de ist ein junges und innovatives Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Mit dem erfolgreichen Cross Selling-Tool, der Auktionsgalerie, will Sellerfox.de den ebay-Handel beträchtlich profitabler machen. Cross Selling ist eine Werbemethode, bei der bereits bestehende Kundenkontakte genutzt werden, um zusätzliche Produkte zu verkaufen.

Was soll mit der Auktionsgalerie erreicht werden?

Die Auktionsgalerie ist eine ebay kompatible Anwendung. Sie beruht auf der Idee, dass Kunden, die eine Auktion des Händlers aufgerufen haben, innerhalb des Angebots des Händlers verweilen. Das Tool soll das schnelle Zurückgehen auf die ebay-Suche vermeiden. Sellerfox hat dafür eine Lösung gefunden. Die Galerie sieht aus wie ein Online Shop und der Kunde kann darin wie in einem Shop navigieren. Ist das Interesse geweckt gestaltet sich die Suche dann sehr einfach. Der Kunde kann entweder über die Suchfunktion oder über die Auswahl der angebotenen Kategorien das Angebot durchstöbern und kaufen. Das bedeutet eine Erhöhung der Konvertierungsrate, also der Verkaufsrate. Weiterhin kann sich die Sellerfoxgalerie bei der ebay-Zusatzoption „Top-Angebot“ auszahlen. Der Vorteil des Top-Angebotes, immer auf der ersten Seite an der höchsten Stelle gelistet zu werden, kann nun noch besser genutzt werden. In diesem Top-Angebot kann mit dem Einsatz der Sellerfoxgalerie das gesamte Angebot beworben werden. Das bedeutet eine Besucheroptimierung für die weiteren Angebote. Besonders gelungen ist die Flexibilität der Gestaltung. Grundsätzlich kann zwischen 2 Galeriearten gewählt werden, zum einen die Shop-Galerie mit Kategorien. Zum anderen die Schaufenster-Galerie, die bestimmte Angebote anzeigt. Der Nutzer wählt sich hier eine Designvorlage aus oder gestaltet die Galerie ganz nach den eigenen Vorstellungen. Zum guten Schluss kann mit der Galeriestatistik ausgewertet werden, wie oft Besucher auf die Angebote in der Galerie klicken. Mit der Auktionsstatistik hat der Nutzer die Möglichkeit, auszuwerten, ob sich Interessenten mehr als ein Angebot angeschaut haben.

Wie hoch sind die anfallenden Kosten?

Die Basis-Version kostet im Monat 6,90 EUR und beinhaltet eine Galerie und einen eigenen ebay Namen. Die ebay Angebote und Galeriedaten werden 6-mal pro Tag aktualisiert. Im Advanced Tarif, der 24,90 EUR im Monat kostet, können 20 Galerien bei einem eigenen ebay Namen verwaltet werden. Ebay Angebote und Galeriedaten werden 12-mal pro Tag aktualisiert. Im Professional Tarif, der 69,90 EUR pro Monat kostet, können beliebig viele Galerien und ebay Namen verwaltet werden. Neben einem Telefon-Support wird auch die automatische Produktempfehlung angeboten. Die Galeriedaten werden 12-mal pro Tag aktualisiert. Für alle drei Tarife wird der E-Mail Support und die Designanpassung angeboten. Die Vertragslaufzeit von einem Monat ist Standard. Ein tolles Angebot von Sellerfox ist der 30-tägige kostenlose Test.

Fazit

Sellerfox.de ist es mit dem Tool Auktionsgalerie gelungen, den ebay Handel effizienter und lukrativer zu gestalten. Der professionelle ebay Händler bekommt anhand der Statistiken passende Marketinginstrumente in die Hand, um den eigenen Shop zu optimieren. Dazu gehört auch, dass die Verweildauer der Interessenten durch eine optimal gestaltete Galerie verlängert wird. Die Nutzung des Tools kann ein Umsatzplus von ca. 30% bewirken. Die Seite Sellerfox.de ist übersichtlich aufgebaut und sehr benutzerfreundlich.

Zur Website des Dienstleisters: www.sellerfox.com

Quelle: www.auktionsideen.de

Wie viel Zeit benötigen Sie für familiäre Angelegenheiten? Wie viel Zeit bleibt für Ihre Selbständigkeit? Als Gedankenstütze kann Ihnen das Führen eines Zeitprotokolls von großem Nutzen sein.

Notieren Sie sich zwei Wochen lang, wie viel Zeit Sie für Familie und Haushalt aufwenden. So finden Sie recht schnell Zeitreserven, die Sie für Ihren Start in die Selbständigkeit nutzen können.

Eine kostenlose Vorlage bieten wir nachfolgend zum Download an.

Vorlage Zeitprotokoll Familie und Haushalt (PDF, 47KB)


 

Dieser Artikel ist Teil 11 von 14 der Serie

Neben allen Vorkehrungen zur sicheren, zuverlässigen und unproblematischen Abwicklung des Importgeschäfts sollten Unternehmer, welche Waren aus dem asiatischen Ausland beziehen, immer die mit derartigen Geschäften zusammenhängenden Risiken bedenken und beachten. Jedes Land hat seine eigenen spezifischen kulturellen und politischen Eigenarten. Die Tatsache, dass in Deutschland der Frieden nahezu selbstverständlich geworden ist, heißt bei weitem nicht, dass dies in der ganzen Welt so sein muss. Der Importierende Unternehmer sollte sich stets der Gefahr durch kriegerische Auseinandersetzungen, Boykotten, Revolutionen sowie Bürgeraufständen bewusst sein und seine Aktivitäten mit asiatischen Geschäftspartnern entsprechend vorbereiten, durchführen und auch absichern. Nur auf diese Weise können größere finanzielle Verluste ausgeglichen oder vermieden werden. Neben diesen politischen Risiken sollten allerdings auch kaufmännische Risiken beachtet und gewertet werden.

Das Beschaffungsrisiko

Das Beschaffungsrisiko kann aus folgenden Einzelrisiken bestehen:

Wird die bestellte Anzahl auch geliefert?
Wird zum richtigen Zeitpunkt geliefert?
Wird die zugesicherte Qualität geliefert?
Kann der vereinbarte Preis zum Lieferzeitpunkt noch eingehalten werden?

Das Qualitätsrisiko, das Mengenrisiko und das Lieferzeitpunktrisiko kann durch eine sorgfältige Auswahl des ausländischen Vertragspartners verringert werden. Nicht selten ist für diese Sicherheit ein etwas höherer Preis zu zahlen, was es jedoch dem importierenden Unternehmen Wert sein sollte. Eine Unterstützung bei der Auswahl des ausländischen Geschäftspartners erhält der Importeur durch die Außenhandelskammern (AHK) oder durch die von uns bereits vorgestellten Verbände und Internetseiten.

Das Produkthaftungsrisiko

Derartige Risiken entstehen in der Regel durch fehlerhafte Produktion oder Bearbeitung der zu importierenden Waren im Herstellerland. In den meisten Fällen muss der Unternehmer also der Importeur nachweisen, dass die zu importierende Ware fehlerfrei war. Dieser Nachweis ist im allgemeinen sehr aufwändig und teuer und führt nicht selten zu einem Rechtsstreit zwischen Käufer und Verkäufer. Daher sollte der Importunternehmer vor Order seiner Produkte die Produkthaftung und das damit verbundene Risiko überprüfen, einschätzen und gegebenenfalls absichern. Die Absicherung kann beispielsweise durch eine Produkthaftpflichtversicherung herbeigeführt werden. Es sollte stets daran gedacht werden, dass eine Produkthaftung nicht durch allgemeine Geschäftsbedingungen oder andere mündliche oder schriftliche Nebenabreden ausgeschlossen werden kann.

Das Zahlungsrisiko

Dieses Risiko setzt sich zum Einen aus dem Vorauszahlungsrisiko und zum Anderen aus dem Anzahlungsrisiko zusammen. Dabei verliert der Importeur, also der zahlende Unternehmer, bereits geleistete Anzahlung oder Vorauszahlung ohne dafür die bestellten Waren und Produkte zu erhalten.

Senkung und Minimierung der Risiken durch Versicherungen

Versicherungen können in nahezu allen Fällen zur Risikominimierung abgeschlossen und eingesetzt werden. Importeure müssen allerdings die dadurch entstehenden Kosten in die Produktkalkulation einbeziehen, um beim Verkauf der importierten Produkte keine Verlustgeschäfte zu erleiden. Daher empfiehlt es sich bei der Auswahl der abzuschließenden Versicherungen auch den Kostenfaktor nicht zu vergessen.

Die Transportversicherung – eine der wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen

Gerade die extremen und daher riskoreichsten Situationen des Transportgeschäfts sind in der Regel nicht durch die Versicherungen des Spediteurs abgesichert, so dass der Importeur eine eigene, zusätzliche Warentransportversicherung abschließen sollte. Die über den Versicherungsschutz des Spediteurs hinausgehende Absicherung sollte Ereignisse wie Kriege, Streiks, Unruhen oder die Beschlagnahmung der Waren absichern. Die Höhe der zusätzlichen Warentransportversicherung hängt vielmehr von der Versicherungssumme der Transportversicherung des Spediteurs ab, was ein weiterer Grund für den Importeur ist, Speditionsunternehmen genau unter die Lupe zu nehmen und sich nicht von Billigangeboten blenden zu lassen. Dazu sind auch die vertraglichen Vereinbarungen genau zu lesen und danach die Lage hinsichtlich der Transportversicherung zu beurteilen.

Informationen und Einzelheiten zu den Transportversicherungen und den Modalitäten dieser äußerst wichtigen Schadensbegrenzungsvorkehrung kann der Unternehmer bei der Industrie- und Handelskammer (IHK), den Außenhandelskammern (AHK) sowie den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV, www.gdv.de) erhalten.

Die Höhe der Versicherung richtet sich insbesondere nach der Art der zu versichernden Waren und der bisherigen Versicherungsinanspruchnahme durch den Importeur. So müssen beispielsweise zerbrechliche Produkte weitaus teurer bezahlt werden als unzerbrechliche Waren.

Im Schadensfall oder auch bei einem Schadensverdacht sollte sich der Unternehmer sofort an seine Versicherung wenden. Sofern es sich um ein seriöses Versicherungsunternehmen handelt, werden die zu regulierenden Transportschäden unverzüglich und durch begleitende sowie beratende Unterstützung reguliert.

In der Gründungsphase muss der Existenzgründer vielfältige Termine wahrnehmen. Fördermittel dürfen erst ab oder müssen bis zu einem bestimmten Termin beantragt werden. Zeitgleich werden erste Kontakte zu Kunden und Lieferanten geknüpft. Darüber hinaus wird der Standort für das zukünftige Unternehmen gesucht und eingerichtet. Bei Gründungen im Nebengewerbe muss auch die Zeit für die Festanstellung mit berücksichtigt werden.

Sinnvoll ist es, sich für diese Aufgaben eine strukturierte Liste anzufertigen. Dann ist gewährleistet, dass Sie als der zukünftige Unternehmer diese zusätzlichen Termine in Ihren Zeitplan mit eintakten. An Hand der Liste sind Sie immer auf dem aktuellen Stand und erkennen auf einen Blick welche Aufgaben noch zu erledigen sind.

Eine kostenlose Checkliste bieten wir nachfolgend zum Download an.

Checkliste: Zeitplan für die Gründung eines Unternehmens (PDF, 34KB)

Das Zeitalter der Homeshoppingsendungen im Fernsehen hat sich seit Oktober 2004 rasant entwickelt. Vorbei sind die Zeiten, wo der Zuschauer im Fernsehen an einen Verkaufspreis gebunden ist. Seit dem Sendestart des Auktionssenders 1-2-3.tv existieren keine festen Verkaufspreise mehr. Der Zuschauer kann genau wie bei richtigen Auktionen im Internet seinen Preis per Telefontastatur oder live im Internet abgeben. Seit dem 7. Juli 2005 wird 1-2-3.tv auch in den analogen Kabelnetzen von Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Hessen und Bayern ausgestrahlt. Dadurch erreicht der Sender mehr als 9 Millionen Haushalte über Kabel und weitere 15 Millionen Haushalte über Satellit. Durch die sensationelle Beteiligung von drei namhaften Gesellschaften kann der Münchner Sender ein Finanzierungsvolumen von insgesamt bis zu 20 Millionen EUR erreichen und somit einen sehr hochwertigen Teleshoppingsender betreiben.

Die Sendezeit wurde mittlerweile um eine Stunde verlängert. Der Zuschauer kann nun von sechs bis zwei Uhr nachts seine Traumprodukte im Fernsehen ersteigern. Seit dem Sendestart konnte der Shoppingsender mehr als 160.000 registrierte Personen verzeichnen. Zu dieser Schar der Auktionshungrigen kommen jeden Monat ca. 20.000 weitere hinzu.

Nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Internet live mitbieten

Bereits 20% des Umsatzes kann 1-2-3.tv über das Internet verzeichnen. Der fernsehmufflige Interessent kann also ganz bequem in seinem Bürosessel sitzen bleiben und sich über das Internet live zuschalten. Aber Vorsicht, das Internet verzögert die Auktion, wenn auch nur geringfügig. Dennoch ist die Technik sehr fortschrittlich und funktioniert einwandfrei. Die Bedienung ist denkbar einfach und der Interntauftritt ist sehr übersichtlich gestaltet.

Insgesamt existieren 4 Verkaufsvarianten

Die 1-Euro-Auktion

Zum Einen kann der User in einer gewöhnlichen Auktion, wie sie auch bei der Konkurrenz erlebt werden kann, seine Artikel erwerben. Der Startpreis setzt bei 1 EUR an. Durch das Einloggen über Internet oder Telefon kann der Benutzer ganz bequem seinen Preis angeben. Wenn er Glück hat, gehört er nach einer vorgegebenen Zeit zu den Käufern, die zum Auktionspreis das Produkt erwerben können.

Der „Preissturz“

Neu im Angebot des Teleshoppingsenders ist die Einkaufssendung „Preissturz“. Wie der Name bereits erahnen lässt, fällt hier der Preis des Produktes um einen bestimmten Betrag innerhalb eines Zeitabschnittes. Der Zuschauer muss selbst einschätzen, wie stark seine Nerven belastbar sind. Dieses Modell ist auch im Internet unter dem Stichwort der „holländischen Auktion“ verbreitet und bekannt.

Schnäppchen

Unter dem Stichwort Schnäppchen würde das weltgrößte Auktionshaus eBay den Sofortkauf verstehen. 1-2-3.tv bietet jeden Tag ein anders Produkt als „Schnäppchen“ an. Der Zuschauer oder der Internetnutzer kann zu einem besonders günstigen Preis dieses Produkt ohne Auktionsstress zur Hauptauktion dazuerwerben.

Vorabgebot

Irgendwann muss aber jeder mal den Fernseher oder das Internet verlassen um entweder das Geld für die Auktionen zu verdienen oder andere Wege zu erledigen. Für diesen Fall hat 1-2-3.tv auch eine Lösung parat, so dass der Zuschauer kein Produkt verpasst. Mit dem Vorabgebot kann jeder im Internet bereits vor dem Start der Auktion sein Gebot abgeben. Sofern der Button „Jetzt bieten“ an der Auktion zu sehen ist, kann ein Vorabgebot abgegeben werden. Für das Vorabgebot gilt: Es kann jederzeit durch das Livebieten oder eine weitere Eingabe eines höheren Wertes angepasst werden.

Die Anmeldung

Das Anmelden via Telefon bei 1-2-3.tv kann entweder über einen Anruf oder im Internet erfolgen. Dabei muss das neue Mitglied mindestens 18 Jahre alt sein. Neben der Adresse für die Lieferungen müssen auch persönliche Daten angegeben und hinterlegt werden. Das Bieten über die Telefonleitung ist ebenso kinderleicht wie das Mitbieten im Internet. So kann der Kunde auch über das Internet live mitbieten und Produkte erwerben. Der dort eingeblendete Ausschnitt der Fernsehsendung (live Stream) ist jedoch zeitlich verzögert. Da jedoch immer die aktuellen Daten in Zahlen und Preisen ersichtlich sind, stellt der Sendeausschnitt eigentlich nur die perfekte Untermalung zur Auktion dar.

So können Sie Produkte über 1-2-3.tv verkaufen

Welche Produkte können über den Sender verkauft werden?

1-2-3.tv bietet gewerblichen Verkäufern die Möglichkeit, Rest- und Sonderposten erster Wahl über den Shoppingsender zu veräußern. Dabei darf es sich jedoch nur um Sortimentsware aus dem Konsumgüterbereich handeln. Bekleidungstextilien und Lebensmittel können nicht über 1-2-3.tv verkauft werden. Insbesondere bekannte Produkte können über die regelmäßig laufenden Auktionen an den Mann oder an die Frau gebracht werden, wobei es sich nicht unbedingt um Neuheiten handeln muss.

Was muss der Lieferant tun?

Der Lieferant muss ein Angebot per E-Mail oder Post inklusive der Bilder der Produkte senden. Dabei sollten folgende Informationen nicht fehlen: Abbildungen, Liefervorlaufzeiten der Produkte, unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers (sofern vorhanden) sowie den üblichen Marktpreis des Produktes. Auf Anfrage sollte auch ein Muster zur Verfügung gestellt werden.

Was passiert dann?

Bei positiver Resonanz erfolgt ein persönlicher Gesprächstermin, bei welchem weitere Grundlagen der Zusammenarbeit besprochen werden. Daraufhin folgt ein erster Verkaufstest.

Existieren Mindestabnahmemengen?

1-2-3.tv ist an derartige Festsetzungen nicht gebunden. Alle vertraglichen Vereinbarungen werden vorher mit dem Lieferanten abgestimmt, so dass auch der Bestellungsumfang der Produkte vorher festgelegt wird.

Existiert ein Mindestverkaufspreis bei 1-2-3.tv?

Da es sich um eine Auktion handelt, bestimmt der Kunde den Verkaufspreis, so dass kein Mindestpreis existiert.

Alles in Allem können sowohl interessierte Kunden in vielen Bereichen ein wahres Schnäppchen machen, aber auch Gewerbetreibende über diese neue Form der TV-Auktion ihre Produkte verkaufen.

Zur Website des Dienstleisters: 1-2-3.tv

Quelle: www.auktionsideen.de

So können Sie 300,- EUR pro Monat extra einnehmen ohne ein Produkt zu versenden.

Die wenigsten Verkäufer präsentieren sich selbst so, dass potentielle Käufer genau wissen mit wem sie es zu tun haben. Eine gute Präsentation kann außer in der Artikelbeschreibung auch über die eBay mich-Seite realisiert werden. Eine solche Seite erkennt der Benutzer an dem kleinen “mich“ – Symbol neben dem Benutzernamen. Ein Klick darauf öffnet die mich-Seite. Hier darf der Anbieter sich oder seine Firma nach eigenem Belieben vorstellen sowie Bilder und Links zu anderen Seiten im Internet einbinden. Diese Art der Werbung ist in der Angebotsvorlage eines eingestellten Produktes (Artikelbeschreibung) untersagt, auf der mich-Seite jedoch erlaubt.

Aber wie können Sie mit der mich-Seite Geld verdienen?

Durch die Tatsache der möglichen Verlinkung anderer Internetseiten über die mich-Seite können Sie selbstverständlich auch Werberbanner oder andere Werbemittel einsetzen und über so genannte Partnernetzwerke an dem Verkauf oder der Vermittlung von Produkte oder Dienstleistungen verdienen. Partnernetzwerke gibt es im deutschsprachigen Internet mittlerweile in einer sehr großen Zahl, Vielfalt und mit einem sehr unterschiedlichen Angebot an Partnerprogramme. Die Funktionsweise dieser Partnerprogramme ist relativ einfach erklärt. Zunächst besteht eine Anmeldepflicht bei den Partnernetzwerken wie beispielsweise zanox.de oder affili.net. Dazu muss ein Mitgliedsname, eine E-Mail-Adresse, eine Straßenadresse sowie eine Bankverbindung eingegeben werden. Nach erfolgreicher Anmeldung haben Sie dann Zugriff auf eine Vielzahl von angeschlossenen Partnerprogrammen. Diese verschiedenartigen Firmen wie Vodafone, OBI, Tchibo, DHL, Quelle usw. stellen dem Partnernetzwerk ihre Werbemittel zur Verfügung, welche dann von den Mitgliedern auf deren Internetseiten eingebunden werden können. Sie als Homepagebesitzer verdienen nun an der Vermittlung von Verkäufen über ihre eingebauten Werbemittel. So bekommt z.B. jeder der ein neues eBay Mitglied wirbt, eine Provision zwischen 5,- und 15,- EUR von eBay gutgeschrieben oder aber bei Conrad Electronic sind es beispielsweise 5 Prozent vom Umsatz des vermittelten Kunden. Mehrere hundert Firmen nutzen mittlerweile Partnerprogramme, um über fremde Seiten Neukunden zu werben. Die Vergütung kann dabei durch einzelne Klicks, eine Umsatzbeteiligung oder durch pauschale Beträge erfolgen. Die Werbemittel werden in Form eines HTML-Codes dem Homepagebesitzer zur Verfügung gestellt, welcher diese auf seinen Internetseiten (auch mich-Seite) mittels eines HTML-Programms einbauen muss.

Der Einsatz von Werbemitteln

So ist es beispielsweise über www.affili.net möglich, Werbemittel von Auktionsideen.de zu erhalten, durch die Sie bei jeder Vermittlung eines Neukunden 10,- EUR Provision gutgeschrieben bekommen. Zusätzlich werden noch zwischen 2 und 5 Cent für jeden Klick ausgezahlt. Die Werbemittel (Banner- oder Textwerbung) müssen Sie dabei nur auf Ihre mich-Seite eingebaut werden. Die Provisionen werden dann Ende des Monats ab einem Betrag von 25,- EUR auf Ihr Konto überwiesen. Für alle eBay-Verkäufer, welche eine Existenz mit dem Auktionshaus aufgebaut haben und viele Besucher und Käufer pro Monat verzeichnen können, ist dies somit eine zusätzliche Möglichkeit mit wenig Aufwand eine Menge Geld zu verdienen ohne dafür einen Einsatz in Form von Ware, Porto und Versand zu haben. Bspw. können so monatlich über 300,- EUR zusätzlich durch die mich-Seite verdienen, wenn täglich nur ein vermitteltes Abo über das eingebaute Werbebanner von Auktionsideen.de erzielt wird.
Damit auch genügend Besucher Ihrer Produkte auf die mich-Seite gelangen, können Sie in jeder Produktbeschreibung Links dorthin einbauen. Diese könnten mit „weitere Informationen“, „zur mich-Seite“ oder „Wer sind wir?“ bezeichnet werden. Somit haben Sie nicht nur bei Ihren Produkten viele Besucher, sondern auch auf Ihrer mich-Seite.

Je geschmackvoller und professioneller die mich-Seite gestaltet ist, desto größer ist der eigene Werbeeffekt und die Wahrscheinlichkeit, dass sich durch die mich-Seite zusätzliches Geld verdienen lässt. Einmal eingerichtet, können die Werbemittel somit dafür sorgen, dass Besucher sich nicht nur rentieren, wenn diese auch ein Produkt von Ihnen kaufen.

Unzulässig ist es jedoch auf der mich-Seite zu Artikeln zu verlinken, die außerhalb des eBay – Auktionshauses zu Verkäufen führen. So bspw. ein Schuhverkäufer verlinkt in seiner eBay-mich-Seite auf seinen eigenen Onlineshop.

Zur Website des Dienstleisters: www.ebay.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Stellen Sie sich vor Ihr Unternehmen wurde vor wenigen Tagen gegründet und Sie versuchen sich auf dem Markt zu etablieren. Da liegt der Gedanke nah, eine eigene Internetpräsenz (Website oder Homepage) zu erstellen, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, Kontakte zu knüpfen, Aufträge zu erhalten und eventuell sogar Produkte über einen eigenen Onlineshop zu verkaufen. Soweit so gut. Sie beauftragen einen Programmierer oder einen Bekannten, der Ihnen diese Seiten erstellt. Vielleicht versuchen Sie es auch selbst und haben so noch einige Euros gespart.

6 Monate später...

Ihre Internetpräsenz existiert immer noch. Sie haben in den vergangenen 6 Monaten einige Aufträge erhalten, viele Visitenkarten mit Ihrer Internetadresse verteilt und eine Reihe zufriedener Kunden erhalten. Ihre Firma expandiert, Ihre Name spricht sich rum, kurz um, Ihre kleine Firma wächst und beschert Ihnen als Existenzgründer jedoch noch keine zufrieden stellenden Einnahmen. Was war eigentlich mit Ihrer Internetseite? Auf die Frage hin, wie der Kunde auf das Unternehmen aufmerksam wurde, antwortete innerhalb des letzten halben Jahres niemand mit „Ich habe Ihre Website im Internet gefunden und Sie daher angerufen.“ Eine E-Mail haben Sie auch nicht erhalten, wenn man von den 35 Spam-Mails von unbekannten Absendern und Werbung für potenzsteigernde Mittel absieht. Sicher fragen sich an dieser Stelle nicht nur Existenzgründer...

...wieso kommt kein Besucher auf meine Internetseite?

Obwohl Sie eine Website betreiben, die, wie Ihre Verwandten und Bekannten sagen, sehr gut aussieht und sogar über eine eigene Internetadresse erreichbar ist, tummeln sich laut der Besucherstatistik Ihres Websiteproviders monatlich gerade mal 14 Besucher auf den Seiten, wovon Sie selbst 9 mal nachgeschaut haben, ob die Seite immer noch da ist. Die restlichen 5 Besucher setzen sich aus Ihren Verwandten zusammen, die unmittelbar nach der Geschäftseröffnung neugierig und anonym Ihre Internetseite begutachtet haben, um Ihnen auf Ihre Anfrage hin zu sagen, wie toll und schön sie geworden ist.

Des Rätsel Lösung...

Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder MSN finden Ihre Seite nicht oder haben Sie gefunden, schätzen Sie jedoch als unbedeutend ein und zeigen daher den Suchmaschinennutzern (Leute wie Sie und wir) auf eine Anfrage zu einem bestimmten Thema nicht Ihre Seite an. Es kann also kein Besucher über diese sehr weit verbreitete und bequeme Möglichkeit der Internetrecherche auf Ihre Seite kommen. Die einzigen Besucher kommen nur durch die direkte Eingabe Ihrer Internetadresse in Ihrem Browser auf Ihre Seite.

Beispiel für die Keywordsuche

Ein Unternehmer aus Erfurt produziert Holzspielzeug und verkauft es in einem eigenen Laden sowie seit neustem auch über einen Onlineshop. Hier sollte als Keyword auf jeden Fall „Holzspielzeug“ verwenden werden. Außerdem können noch weitere Kombinationen mit diesem Keyword erstellen werden, so zum Beispiel: „Holzspielzeug Erfurt“ oder „Holzspielzeug Thüringen“, „Holzspielzeug Eisenbahn“ oder „Traktor Holz“ usw.

Ziel ist es also mit Ihrer Seite in den „Index“ der Suchmaschinen aufgenommen zu werden, um nach Eingabe eines ganz bestimmten auf Ihre Internetpräsenz und damit auf Ihr Leistungsangebot oder Produkt zugeschnittenes Schlüsselwort (Keyword) oder einer geeigneten Kombination aus diesen Wörtern innerhalb der ersten 10 – 20 Suchergebnisse einer Suchmaschine aufzutauchen.

Eine Studie hat herausgefunden, dass 62 % aller Befragten Suchmaschinennutzer ein Suchergebnis innerhalb der ersten 10 Ergebnisse (in der Regel erscheinen 10 Ergebnisse nach einer Abfrage auf der ersten Seite der Suchmaschine) anklicken. Eine Gruppe von ca. 41 % wechselt sogar nach einer erfolglosen Suche auf der ersten Ergebnisseite der Suchmaschine die Suchmaschine selbst und sucht mit der „Konkurrenz“ weiter.

Wie kann der Internetseitenbetreiber (Webmaster) dieses Ziel erreichen?

Zunächst sollte der Webmaster versuchen die Welt des Internets mit den „Augen“ der Suchmaschinen bzw. der für die Suchmaschinen das Internet durchforstende Programm (Spider oder Robots) zu sehen. Nur dann können auch entsprechende Änderungen an den Seiten und Verhaltensänderungen des Webmasters zu einem Erfolg führen.

Wie sieht Google eine Webseite?

Unsere Internetseite
Start
Lokomotiven
Tracktoren
Puppen
Über uns
Kontakt    Unsere Firma ist super. Wir stellen aus Holz Spielzeug her. Der Wald ist uns egal. Kaufen Sie sofort, bevor es keinen Wald mehr gibt.

Google & Co. erkennt im Wesentlichen nur Text auf den Seiten. Folgende Inhalte können von Suchmaschinen wie Google nur schwer oder gar nicht erkannt werden.

Bilder, Skripte, Objekte und Frames

Texte, welche auf Bildern zu lesen sind, kann eine Suchmaschine bisher nicht erkennen. Ebenso bleiben animierte multimediale Inhalte in Form von „Kurzfilmen“ (so genannte Flashobjekte) den Suchmaschinen verborgen. Für den Betrachter der Internetseite eröffnet sich durch diese sehr werbewirksame Art der Präsentation eine sehr bunte und reale Welt, womit die Suchmaschinen allerdings nichts anfangen können. Der Spider „springt“ so zusagen über ein solches Objekt drüber. Es wird kein seitenbezogener Inhalt vermittelt. Das gleiche gilt für die objektbasierte Skriptsprache „JavaScript“, welche häufig verwendet wird, um die Seitennavigation einer Internetseite dem Besucher zu zeigen. Einige Webseiten bieten den Benutzern auch kleine Rechenprogramme oder andere integrierte Onlinetools. Diese werden nicht selten mit der Programmiersprache „Java“ erstellt und als „JavaApplet“ in die Seite eingebunden. Der Benutzer kann dann nach dem laden des Programms einige Werte eingeben und sich auf Knopfdruck ein entsprechendes Ergebnis ermitteln lassen. Sehr interessant und wertvoll für den User, doch für Suchmaschinen völlig unbrauchbar und undefinierbar.

Für den Seitenbenutzer kann die Seite also sehr wertvoll und voll gepackt mit Informationen sein, die Suchmaschine „versteht“ aber aufgrund der verwendeten Technologien und Programmiersprachen nicht, mit welchem Thema sich die Seite beschäftigt. Andere Webmaster erstellen der Einfachheit halber Seiten mit feststehenden Navigationsbalken. Die Seite wird dazu in mindestens 2 Bereiche eingeteilt, wobei sich der eine, meist kleinere linke, rechte oder obere Teil beim laden der Seite nicht verändert. Es ändert sich nur der Inhalt des anderen Hauptteils. So kann der Benutzer im kleineren Teil auf einen Navigationslink (bspw. „Start“ oder „Lokomotiven“) klicken und erhält im Hauptbereich entsprechende Information. Auch mit dieser „Frametechnik“ (engl. frame, von Rahmen) kommen Suchmaschinen bzw. deren Spider nur schwer klar.

HTML-Kenntnisse sehr hilfreich

Oft hat der Seitenbetreiber seine Seiten selbst erstellt und kennt sich daher zumindest in Ansätzen mit der einfachsten aller Internetprogrammiersprachen aus. Die „Hypertext Markup Language“ (kurz HTML) ist das Fundament aller Internetseiten. Sie beruht auf, wie im englischen Wort beschrieben, Textmarken, welche jeweils den Beginn <Begin> und das Ende </Begin> einer Anweisung darstellen. Diese Anweisungen (auch Tags genannt) zeigen dem Browser (das Programm, mit welchem der Internetnutzer die Seiten ansieht - in der Regel der Microsoft Internetexplorer oder Mozilla Firefox) wo Texte, Tabellen oder Bilder dem Betrachter angezeigt werden sollen.

In vielen Fällen schreibt jedoch ein Fremder die Seiten. Der Seitenbetreiber bezahlt nur und sieht das Resultat im Browser. Oder aber der Unternehmer verwendet einen HTML-Editor, welcher HTML- Kenntnisse überflüssig macht. Für eine optimale Seite und damit für eine suchmaschinenoptimierte Seite müssen mindestens folgende Tags vorhanden und an der richtigen Stelle eingebunden sein.

<html>        Beginn einer jeden Internetseite
<head>        Beginn des Kopfbereiches einer Internetseite
<title></title>        Seitentitel
</head>        Ende des Kopfbereiches
<body>        Beginn des Haupt- bzw. Informationsbereichs der Seite
<h1></h1>        Überschrift
</body>        Ende des Haupt- bzw. Informationsbereichs der Seite
</html>        Ende einer jeden Internetseite

Ausführliche Informationen zu HTML finden Sie unter http://de.selfhtml.org

Auf eine gute Nachbarschaft

Wie relevant Ihre Seite auf eine Suchmaschine wirkt, hat Google durch den entwickelten PageRankTM ausgedrückt. Der PR gibt auf einer Skala von 0 bis 10 die Wichtigkeit einer Internetseite unter Berücksichtigung von mehr als 500 Millionen Kriterien innerhalb der Gleichung zur Ermittlung des Pageranks an. Eine der wohl wichtigsten Parameter ist die Anzahl der eingehenden Weblinks (ein Verweis von einer zu einer anderen Seite im Internet. Möglich über Bilder, vorzugsweise über Text. In HTML in der Form <a href=’http://www.eineseite.de’>Das ist ein Link</a>) auf Ihrer Seite. Bannerwerbung wird von den Suchmaschinen in den meisten Fällen nicht als Verlinkung im o.g. Sinne gewertet. Je mehr Seitenbetreiber Ihre Seite als wichtig erachten, um so mehr wird auf Ihre Seite verlinkt. Das erkennt der Googlespider und Google ermittelt daraus einen adäquaten PR. Sie können ganz gezielt Webseitenbetreiber darum bitten mit einem Link auf Ihre Seite zu verweisen. Suchen Sie sich dabei thematisch passende Seiten raus und vermeiden Sie Verlinkungen über Bilder. Textphrasen mit Ihren Keywörtern sind dabei das optimalste für Ihre Website. Dazu noch ein kleiner beschreibender Text und fertig ist ein guter Link (Backlink) einer anderen Seite zu Ihrem Angebot. Je mehr Backlinks Sie erhalten, desto höher ist die Wichtigkeit (Linkpopularität) Ihrer Seite.

Die Hauptschlagader Ihrer Seite ist der Content

Versuchen Sie so viel als möglich verbal zu beschreiben, denn wie bereits an anderer Stelle angedeutet ist Text für Suchmaschinen wie Google das „beste Fressen“. Beschreiben Sie daher Werkstoffe, Verarbeitungsprozesse, Ihr Unternehmen, den Standort aber vorwiegend die mit Ihren vordefinierten Schlüsselbegriffen in Verbindung stehenden Themen so ausführlich und umfangreich es geht. Erstellen Sie zu den einzelnen Themengebieten unterschiedliche Seiten und versehen Sie diese mit keywordangelehnten Seitentiteln und Dateinamen. Diese Einzelseiten verlinken Sie untereinander. Darüber hinaus sollten Sie nicht vergessen die Seiten regelmäßig zu aktualisieren. Das bemerken Suchmaschinen wie Google recht schnell und werten es als echten Pluspunkt gegenüber den Seiten, welche jahrelang keiner Veränderung unterliegen. Das Zauberwort heißt daher Aktualisieren, Erweitern schlicht weg Ändern. Bewegung muss in die Seite. Dies kann bspw. auch schon durch die regelmäßige Veröffentlichung von Neuigkeiten Ihrer Firma oder durch News der Branche geschehen.

Zwei generelle Typen von Seiten

Programmierer und natürlich auch Suchmaschinen unterscheiden zwischen so genannten dynamischen und statischen Seiten, wobei die dynamischen Webseiten aus einer Datenbank generiert werden. Sie sind also nicht wirklich, so wie der Benutzer sie letztlich sieht, abgespeichert, sondern entstehen jedes Mal neu, sobald sie durch einen Klick aufgerufen werden. Diese Seiten werden von Suchmaschinen aufgrund der damit in Verbindung stehenden Technologie nur schwer erkannt und gescannt. Während dem statische Seite so wie sie sichtbar sind auch auf dem Webserver abgespeichert sind. Das bringt einen entscheidenden Vorteil beim Suchmaschinenranking.

Tools zum Prüfen und Analysieren

Der Webmaster kann mittels einiger kostenloser Tools und Services im Internet schnell überprüfen, ob und wie viele Backlinks auf seine Seite verweisen, welche Position seine Webseite mit bestimmten Schlüsselwörtern in Suchmaschinen belegt und welche Keywords von den Suchmaschinennutzern am häufigsten verwendet werden bzw. wie oft Ihre Keywords verwendet werden.
Das alles können Sie bspw. mit www.ranking-check.de ermitteln.

Außerdem können Sie den HTML-Code Ihrer Seite auf ordnungsgemäße Programmierung überprüfen.
http://www.meine-erste-homepage.com/check.php

Bei www.binc.de erhalten Sie ein umfassende Keywordanalyse. Der Service von www.metatags-check.com überprüft die so genannten Meta-Tags Ihrer Webseite. Diese enthalten unter anderem Informationen über den Autor der Seite, die Seitenbeschreibung, die Schlüsselwörter und die Sprache. Mit www.mylinkcheck.de können Sie nicht funktionierende Links auf Ihrer Website finden und auf www.nofronts.de finden Sie eine Zusammenfassung von Checks für Ihre Webseite.

10 Tipps

Die folgenden 10 Tipps sollen Ihnen nochmals eine Zusammenfassung für die notwendigen Maßnahmen geben, um mit einer Internetseite bei Google & Co. Erfolg zu haben.

  1. Suchen Sie Keywörter passend zum Thema der Seite!
  2. Bringen Sie Inhalt in Form von themenbezogenen Texten auf die Seite!
  3. Vermeiden Sie viele Bilder, Frames, Skripte oder andere für Google nicht lesbare Objekte!
  4. Setzen Sie Überschriften und Seitentitel keywordbezogen ein!
  5. Aktualisieren Sie regelmäßig und bringen Sie neue Informationen auf die Seite!
  6. Suchen Sie themenbezogene Linkpartner und sammeln Sie so Backlinks!
  7. Vermeiden Sie dynamische Seite mit Parameterübergabe (z. B.: ?id=567465&ses=we45t5)!
  8. Melden Sie Ihre vollständig erstellte Seite per Hand bei den Suchmaschinen an!
  9. Erstellen Sie vollständige Meta-Tags im Kopfbereich einer jeden Seite!
  10. Vermeiden Sie gar zu viele Werbebanner oder ausgehende Links auf Ihrer Website!

Fazit

Allein die Einhaltung der 10 Regeln garantiert nicht eine Top-Platzierung bei Google. Eine regelmäßige Pflege und eine immerwährende Suche nach geeigneten Linkpartnern sind ein ständiger Begleiter eines Seitenbetreibers. Nur so schaffen Sie es mehr Besucher und somit mehr Aufträge, Anfragen und somit Umsatz mit Ihrer Webseite zu erzielen.

Viel Erfolg dabei!

Quelle: www.auktionsideen.de

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Alle Welt spricht von Google & Co. – Aber kann man mit der weltbekannten Suchmaschine wirklich Geld verdienen? Ja, man kann und das sogar nicht schlecht, wenn man es geschickt anstellt.

Voraussetzungen, um mit Google Adsense Geld zu verdienen

Um am Google Adsense Programm teilnehmen zu können, muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Eine der wohl wichtigsten Dinge die man haben sollte, ist eine eigenen Homepage.

Inhaltliche Voraussetzungen der Website

Um mit Google Adsense zu verdienen, sollte die eigene Website einige Bedingungen erfüllen. So werden bspw. sogenannte Dailerseiten nicht aufgenommen. Dailerseiten sind Webseiten, wo eine Software vertrieben oder eingesetzt wird, mit welcher über die Onlineverbindung tarifmäßig abgerechnet wird und dadurch der Websitebesucher getäuscht werden kann.

Websites mit folgenden Inhalten werden nicht akzeptiert

Vermehrt vulgäre Sprache, Gewalt, Rassismus, Illegale Drogen
Pornografische und nicht jugendfreie Seiten
Seiten zum Thema Glücksspiele
Übermäßige Werbung auf der Seite
Waffen, Tabak und die Urheberrechte anderer Personen verletzende Seiten

Wie eine Website im Sinne von Google richtig erstellt wird, erfährt der Webmaster in den Webmasterrichtlinien von Google unter http://www.google.de/webmasters/guidelines.html, dort sind auch technische Richtlinien veröffentlicht.

Welche Schritte muss man gehen, um mit dem Geldverdienen zu beginnen?

Folgende Schritte müssen in jedem Fall eingehalten werden, um mit der eigenen Homepage Geld zu verdienen.

1. Anmeldung

Der Websitebetreiber muss sich zunächst ein Google Adsense Konto einrichten. Dies kann auf der Seite https://www.google.com/adsense erledigt werden. Bei der Anmeldung ist der Titel, die URL sowie die Adressdaten des Seitenbetreibers anzugeben. Außerdem muss zwischen Privat- und Unternehmerkonto gewählt werden. Der Unterschied ist lediglich in der Größe des eigenen Unternehmens zu sehen. Rein inhaltlich sowie von der zukünftigen Abwicklung der Zahlungen existieren laut Google kein Unterschied. Ab einer Mitarbeiterzahl von mehr als 20 sollte das Unternehmerkonto gewählt werden.

2. Anzeigencode erstellen

Nachdem das Adsensekonto freigeschalten wurde, kann der Webmaster mit der Erstellung und Gestaltung seiner eigenen Werbeanzeigen beginnen. Dazu stehen ihm eine ganze Reihe an Hilfsmitteln zur Verfügung. Unter dem Menüpunkt „Anzeigen-Einstellungen“ und „Anzeigen-Layout“ kann er alle notwendigen Schritte in seinem Benutzerkonto vornehmen. Zunächst muss er ein Anzeigenformat wählen. Dies wird in Pixel angegeben und beschreibt, welche Größe oder Form die Anzeige später auf der Website hat. Google stellt eine hervorragende Hilfe zu jedem Punkt bereit, so dass auch hier die fertigen Anzeigenformate vorab betrachtet werden können.

Die Anzeigen können auf jeder beliebigen Seite eingeblendet werden, so dass eine individuelle Einteilung für den Webmaster und eine spätere Auswertung der Einnahmen ein sehr nützlicher Dienst sein kann. Diese Einteilung wird bei Google Adsense als „Channel“ bezeichnet. Mit den einzurichtenden Channels kann der Benutzer bestimmte Themengruppen mit Lesezeichen vergleichbare Untergliederungen einrichten, die ihm später helfen, die Einnahmen einzelner Seiten oder Themengebiete zu unterscheiden. Dies kann auch websiteabhängig passieren.

Beispiel für Channels

Der Webmaster unterhält insgesamt 2 Seiten. Eine Seite hat das Thema Wanduhren die andere Seite beschäftigt sich mit Armbanduhren. Der Benutzer richtet nun zwei Channels ein und benennt diese entsprechend mit „Wanduhr“ und „Armbanduhr“ – so kann er später aus seinen Gesamteinnahmen die beiden Websites unterscheiden und ermitteln, wie viel er mit der einen oder anderen Seite verdient hat. Diese Einteilung kann auch innerhalb der einzelnen Seiten für bestimmte Unterthemen vorgenommen werden. So zum Beispiel einen Channel für „braune Armbanduhren“ oder „digitale Wanduhren“.

Letztlich kann der Websitebetreiber noch die farbliche Gestaltung der Anzeigen festlegen und zwar so, dass die eingeblendeten Anzeigen optimal zu seinem Seitendesign (Look and Feel) passen.

Zu den einzelnen Layouts können Vorlagen erstellt werden, so dass eine schnelle Wiederverwendung der Einstellungen gewährleistet ist.

3. HTML Code einbauen

Die bis dahin getätigten Einstellungen werden in einem HTML Code gespeichert. Dieser Code muss nun nur noch auf der bevorzugten Website integriert werden. Dazu sollte der Webmaster die von ihm verwendete Software zur Seitenerstellung und –gestaltung nutzen. Sobald der HTML Code eingebunden ist, muss die so veränderte Seite auf den Server gespeichert werden.

Fertig, die Google Anzeige ist im Internet veröffentlicht.

Welche Werbung wird angezeigt?

Der Inhalt der Google Adsense Anzeigen bestimmt sich nach dem Inhalt der Trägerseite. Beschreibt der Seitenbetreiber bspw. Wanduhren oder allgemein Uhren, so wird auch eine Google Anzeige zum Thema Uhren erscheinen. Anfangs werden jedoch immer erst Anzeigen für gemeinnützige Organisationen ausgeliefert, da die Werbefläche erst gescannt werden muss. Sobald der Inhalt erfasst wurde, werden themenrelevante Anzeigen ausgeliefert.

Was muss sonst noch beachtet werden?

Es ist untersagt mit Ausdrücken wie "Hier klicken", "Unterstützt uns", "Besucht folgende Links" oder ähnliches auf einen Klick hinzuweisen bzw. diesen zu erzwingen. Die Google Anzeigen dürfen nur mit den Hinweisen "Werbung" oder "Anzeigen" veröffentlicht werden. Der Seitenbetreiber sollte keinesfalls selbst auf ihre eigene Google Anzeigen klicken. Dies kann im schlimmsten Fall zum Ausschluss vom Google Adsense Programm führen.

Abgerechnet wird in US-Dollar. Der Seitenbetreiber erhält für jeden Klick auf seine Google Anzeigen seiner Seiten einen bestimmten Betrag in US-Dollar. Dieser richtet sich nach dem Inhalt und der Branche des werbenden Unternehmens. Je attraktiver und begehrter das umworbene Produkt ist, um so mehr wird für einen Klick bezahlt. Für den Seitenbetreiber heißt das, je mehr für eine Werbung geboten wird, um so mehr bekommt er pro Klick auf eine Werbung.

Wie viel pro Klick von den werbenden Unternehmen gezahlt wird, kann auf folgender Seite nachgelesen und innerhalb einer Zeitspanne verglichen werden.

http://www.explido-webmarketing.de/spixx_aktuell.htm

Ausgezahlt wird monatlich in Form eines Verrechnungsschecks oder per Banküberweisung ab einem Guthaben von 100 USD.

Viel Erfolg beim Geldverdienen mit Google-Adsense.

Zur Website des Dienstleisters: www.google.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Ein Blog (engl. von Weblog) ist eine Internetseite, auf welcher der Betreiber Texte ähnlich einem Tagebuch veröffentlicht. Dabei stehen die neusten und aktuellsten Einträge immer oben, so dass sich nach einiger Zeit eine lange Liste ergibt. Die einzelnen Artikel können später auch chronologisch archiviert und mittels einer Suchfunktion gesucht und immer wieder nachgelesen werden. Der Blogbetreiber kann den Blog allein schreiben oder aber auch anderen gestatten, Texte und Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen. In den allermeisten Fällen steht eine Kommentarfunktion zur Verfügung, so dass jeder Leser zu jedem Beitrag ein Statement abgeben kann. Diese zusätzlichen Beiträge können jedoch vom Seitenbetreiber eingesehen, gefiltert oder auch gelöscht werden. Die immer stärker wachsende Gemeinde von Bloggern (Blogger = Betreiber und Nutzer von Blogs) veranlasste uns einen kleinen Artikel darüber zu verfassen, wie Onlineshopbesitzer oder Webseitenbetreiber allgemein die große Macht der Blogs für sich nutzen können, um beispielsweise mehr Besucher für ihr Angebot zu finden oder einfach nur auf sich aufmerksam zu machen.

Doch wie funktioniert diese Promotion genau?

Prinzipiell reicht das regelmäßige Schreiben von Artikeln oder Beiträgen zu einem bestimmten Thema. Darüber hinaus sollte jedoch der Schreibende stets nicht nur seine eigenen Seiten oder Webpräsenzen im Auge behalten, sondern auch den eigentlichen Sinn und Zweck eines Forums oder eines Blogs beachten. Das Beantworten anderer Beiträge in Foren oder die Hilfestellung, welche ja Sinn und Zweck eines Forums sein sollen, müssen immer im Vordergrund stehen. Ist man beispielsweise Betreiber eines Onlineshops für Autoersatzteile, so liegt es auf der Hand, dass man auch in entsprechenden Foren oder Blogs zum Thema Auto, Kfz oder Ersatzteile aktiv ist. Je mehr man dort schreibt, desto höher steigt das Ansehen bei anderen Forenmitgliedern oder Besuchern. Aber Schreiben ist nicht gleich schreiben, der Blogger muss in jedem Fall auch die Netiquette (Kunstwort, bestehend aus Etikette und Netz) beachten. Eine sachliche Schreibweise, Ausdrucksweise und Umgang mit Forenmitgliedern sollte für jeden selbstverständlich sein. Beiträge können sowohl in einem Forum als auch in einem Blog erst nach einer gültigen Anmeldung als Benutzer geschrieben werden. Nach einer gewissen Zeit ist es durchaus auch legitim sein eigenes Angebot vorzustellen oder einen Link auf seinen Onlineshop zu präsentieren, um die fachliche Kompetenz auch durch die geschäftliche Tätigkeit zu unterstreichen.

Einige Vorsichtsmaßnahmen für Blogger

Nicht selten kommt es vor, dass sich Webseitenbetreiber oder Onlineshopbetreiber in zahlreichen Foren oder Blogs anmelden, um sehr schnell viele kurze Beiträge mit viel Eigenwerbung zu schreiben und viele Links auf die eigenen Webseiten zu setzen. Die Administratoren und Moderatoren von entsprechenden Foren reagieren darauf sehr häufig recht allergisch und verwarnen im mildesten Fall das Forenmitglied. In der Regel werden auch Benutzeraccounts sofort gelöscht, so dass der Schreiber keine Möglichkeit mehr hat seine Beiträge zu veröffentlichen.

Sehr viel eleganter ist die Möglichkeit die Adresse des eigenen Internetshops oder der Webseite in der Signatur seiner Beiträge wiederzugeben. Die Signatur ist ähnlich wie beim konventionellen Brief eine Art Unterschrift unter dem Beitrag, welche allerdings automatisch in einem Forum oder in einem Blog unter den Artikel gesetzt wird. Den Inhalt der Signatur kann der Benutzer selbst wählen und gestalten.

Beispiel für eine Signatur:

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann
www.shop-mustermann.de

Der Shopbetreiber sollte sich während des Registriervorganges die Regeln des Forums oder des Blocks genau durchlesen, so dass es nicht zu Verstößen kommen kann.

Wenn sich der Artikelschreiber nach einer gewissen Zeit einen Namen als Fachmann in dem entsprechenden Forum oder dem Blog verschafft hat, folgen die Leser oder die anderen Forenmitgliedern automatisch dem Link in der Signatur, um zu sehen was der Autor der sachlich und gutgeschriebenen Beiträge neben dieser kleinen Autorentätigkeit noch so treibt. Auf diese Weise kommen nicht selten zusätzliche Kunden auf die Webseite und somit auch zusätzlicher Umsatz für den Shopbetreiber. Einige Blogbetreiber werben sogar mit einer gewünschten Verlinkung, das heißt man darf ein oder zwei Links in seinem Text unterbringen, so zu sagen als Gegenleistung für den geschrieben Text.

Quelle: www.auktionsideen.de

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Häufig gesucht und nachgefragt wird eine Vorlage zur Abtretungserklärung. Abtretungserklärungen sind in vielen Varianten vorstellbar. Es gibt nicht die „Eine“ Abtretungserklärung, die überall anzuwenden ist. So sind Varianten für den Automobilbereich für den Wohnungsbereich oder in Verbindung mit der Arge bzw. Bundesagentur für Arbeit möglich. Weitere Abtretungserklärungen sind aus dem Bereich der Verpfändung und Pfändung sowie über die Abtretung von Stammanteilen bekannt.

Abtretungserklärung für Zuschüsse

Mit Hilfe der hier vorgestellten Vorlage kann ein Existenzgründer bspw. eine Forderung aus dem Existenzgründerpass gegen die IHK oder HWK direkt an den Existenzgründerberater abtreten. Mit der Abtretung wird der geschuldete Betrag direkt an den Abtretungsempfänger ausgezahlt.

Wir werden zukünftig noch weitere Vorlagen und Muster zu Abtretungserklärungen einstellen.

Hier können Sie die kostenlose Vorlage zur Abtretungserklärung (PDF, 25KB) downloaden.

Weitere Vorlagen, Verträge und Muster bei folgenden Anbietern

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Der Name Amazon ist den meisten Menschen als großer Onlinehändler für Bücher, Software, Elektroartikel oder andere Produkte bekannt. Amazon.de startete sein Onlinegeschäft in Deutschland im Oktober 1998. Ziel war es, so Amazon, von jeher das kundenorientierteste Unternehmen der Welt zu sein, bei dem Kunden alles finden, was sie online kaufen wollen - zum günstigsten Preis. Aber das Geschäft mit dem Verkauf von Büchern und anderen Produkten stellt nicht allein die Einnahmequelle von Amazon dar. Das Weltunternehmen bietet seit geraumer Zeit Händlern oder Privatleuten die Möglichkeit, ihre Produkte über das Onlineportal von Amazon zu verkaufen. Dabei können sowohl neue als auch gebrauchte Artikel veräußert werden.

Wie kann jeder einzelne mit Amazon Geld verdienen?

Amazon.de bietet seinen Benutzern und Kunden insgesamt vier verschiedene Möglichkeiten, Geld mit bereits bei Amazon erworbenen Produkten oder mit eigenen Artikeln zu verdienen. Dabei lehnt man sich nur in einigen wenigen Teilen an die große Konkurrenz an.

Geld verdienen mit der eigenen Homepage

Ein Großteil aller Websitebetreiber nutzen bereits die Vorteile und Möglichkeiten des Partnerprogramms von Amazon. Mit diesem ist es möglich, Produkte von Amazon auf der eigenen Homepage zu präsentieren und bei einem vermittelten Verkauf über die Amazonwerbemittel eine Provision zu erhalten. Dem Webmaster stehen dabei sehr verschiedenartige Werbemittel zur Verfügung. So kann für ein einzelnes Produkt (ein Buch oder eine Software), eine ganze Produktpalette oder einem Stichwort zugeordnete Artikel geworben werden. Die Werbemittel können farblich der eigenen Webseite angepasst und so optimal in den Internetauftritt des Partners integriert werden. Das bereits seit 1996 existierende amerikanische Partnerprogramm wurde im Jahr 1999 auch in Deutschland über Amazon.de eingeführt. Der Webmaster benötigt zur Teilnahme am Amazon-Partnerprogramm lediglich ein Bankkonto und eine Internetseite. Nach der erfolgreichen Anmeldung beim Partnernet über die Amazon.de Startseite, kann der User sofort damit beginnen, geeignete Werbemittel für seine Internetseite zu generieren und diese dann einzubauen. Nun steht dem Geld verdienen mit Amazon und dem Partnernet nichts mehr im Weg.

Amazon zahlt die verdienten Provisionen in der Regel quartalsweise aus, das heißt alle drei Monate. Ausgezahlt wird laut Amazon.de ab einem Betrag von mindestens 50 € pro Quartal. Aus Kulanzgründen wurden jedoch in der letzten Zeit auch Auszahlungen an Partner getätigt, welche weniger als 50 EUR Provision verdient hatten. Dies ist jedoch nur ein Entgegenkommen von Amazon und kann bei zukünftigen Auszahlungen anders gehandhabt werden. Der Webmaster kann seine Provisionen wahlweise als Einkaufsgutschein oder in Form einer Banküberweisung erhalten.

Geld verdienen mit Amazon Marketplace

Eine weitere Möglichkeit für Unternehmer oder auch Privatpersonen, Umsätze mit Amazon zu generieren, stellt der Amazon Marketplace dar. Amazon Marketplace (englisch für Marktplatz) wurde im Jahr 2002 in Deutschland gestartet. Diese sehr erfolgreiche Verkaufsform kann sowohl von Händlern als auch Privatleuten genutzt werden, um als sogenannter Drittanbieter neben den von Amazon angebotenen Artikeln auch gebrauchte oder neue Produkte zu verkaufen. Das Einstellen dieser Artikel ist für den Laien sehr einfach gestaltet worden, wodurch wiederum der Erfolg des Amazon Marketplace begründet liegt. Nachdem der User bei Amazon das von ihm zu verkaufende Produkte gefunden hat, braucht er nur auf den Button "Diesen Artikel verkaufen" klicken und seine Benutzerdaten einzugeben. Die Artikeldaten sind aufgrund der vorherigen Suche bei Amazon bereits vorhanden, so dass durch diese Methode sehr viel Zeit gespart wird. Der Verkauf wird über das Zahlungssystem von Amazon abgewickelt, durch welches beim Käufer aufgrund seiner hinterlegten Bankverbindung der Kaufpreis automatisch vom Konto abgebucht wird und nach Abzug aller Gebühren dem Verkäufer gutgeschrieben wird. Einer der größten Vorteile dieses Systems ist die hervorragende Sicherheit aufgrund des Lastschriftverfahrens beim Käufer. Somit ist weder ein Datenaustausch zwischen Käufer und Verkäufer nötig, noch trägt der Verkäufer ein Risiko aufgrund des eventuellen Zahlungsausfalls. Für diesen Luxus ist lediglich das Eröffnen eines Paymentkontos Voraussetzung. Für Gelegenheitsverkäufer ist das Anbieten auf dem Amazon Marketplace kostenlos. Lediglich nach erfolgreichem Verkauf fällt eine Gebühr an, welche direkt von den Umsätzen abgezogen wird. Für professionelle Händler hat Amazon eine erweiterte Form des Marketplace eingeführt.

Amazon Poweranbieter

Durch den sogenannten Poweranbieter kann der Händler durch die Zahlung eines monatlichen Grundpreises viele weitere nützliche und interessante Hilfsmittel von Amazon Marketplace nutzen. Amazon berechnet bei einem erfolgreichen Verkauf für beide Angebotsformen 15% Provision. Der Poweranbieter spart gegenüber dem Gelegenheitsverkäufer eine Pauschalgebühr pro verkauften Artikel von mehr als einem Euro. Nachteilig bei dem Amazon Marketplace ist die von Amazon fest definierte Versandkostenpauschale. Der Verkäufer kann also die Versandkosten nicht frei wählen und muss vorher genau kalkulieren, ob die von Amazon pauschal berechneten Versandkosten ausreichend sind.

Geld verdienen mit dem Amazon zShop

Der Amazon zShop ist eine Erweiterung für Poweranbieter bei Amazon, welcher durch die monatliche Grundgebühr des Poweranbieteraccounts genutzt werden kann. Der zShop versteht sich als eigener Onlineshop für Händler bei Amazon. Amazon zShops existieren bereits seit 1999 und wurden somit vor dem Amazon Marketplace eingeführt.

Wo liegt der Unterschied zum Amazon Marketplace?

Der Privatanbieter oder Händler kann im Rahmen des Amazon Marketplace nur Produkte verkaufen, welche auch bei Amazon verkauft werden. In einem eigenen zShop kann der Poweranbieter auch andere Produkte (eigene Produkte) verkaufen. Das Zahlungsinstrument von Amazon (Amazonpayment) besteht in den zShops als Zahlungsalternative, muss also nicht vom Verkäufer gewählt werden. Der Händler kann ebenso Lieferungen auf Rechnung oder Kreditkarte durchführen. Darüber hinaus ist keine Bindung an die von Amazon kalkulierte Versandpauschale gegeben. Der zShop-Verkäufer darf seiner Versandgebühren selbst wählen. Der Amazon zShop ist also eine gute Alternative, um einen eigenen Internetshop mit zuverlässiger und risikoarmer Zahlungsfunktionen ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Des weiteren kann der Händler die ständig hohe Anzahl von Besuchern bei Amazon als äußerst verkaufsfördernd für seine eigenen Produkte ausnutzen.

Geld verdienen mit Auktionen

Die Möglichkeit des Verkaufs von Produkten über Auktionen, ist eine weitere Alternative um mit Amazon Geld zu verdienen. Artikel können mit einer bis zu 80 Zeichen langen Bezeichnung eingestellt werden. Der Preis kann aus einer Kombination von Mindestgebot, Mitnahmepreis, Mindestpreis und Versandgebühren kalkuliert werden. Der Käufer hat also die Möglichkeit, für das Produkt zu bieten oder es sofort zu kaufen. Die Abwicklung des Kaufs geschieht über die Zahlfunktionen von Amazonpayment, das heißt wiederum eine erhöhte Sicherheit gegenüber anderen Auktionshäusern. Der potentielle Kunde kann durch einen Erstbieterrabatt in Höhe von 10% geködert werden. Sollte die Auktionen kurz vor dem Ende stehen und innerhalb der letzten 10 Minuten Gebot eingehen, so wird die Auktionen automatisch um 10 Minuten verlängert. Somit bekommt auch der letzte Interessent noch eine Chance, sein Gebot rechtzeitig vor Auktionsschluss abzugeben. Der Verkäufer bezahlt für das Einstellen seines Artikels ab 0,10 EUR.

Fazit

Amazon hat über dieses Quartett von Instrumenten seinen Kunden eine sehr umfangreiche, sichere und verlässlicher Palette an Möglichkeiten an die Hand gegeben, um sowohl als Gelegenheitsverkäufer seine bereits gelesenen Bücher wieder zu verkaufen oder als professioneller Händler seine Existenz mit den Einnahmen über Amazon zu bestreiten. Etwas nachteilig ist die Benutzerführung, die Anmeldung zu den einzelnen Diensten und die teilweise verwirrende Hilfe aufgefallen. Nach einer Einarbeitungszeit von wenigen Stunden, kann der Benutzer jedoch alle Möglichkeiten begreifen und anwenden. Der Marketplace von Amazon wird hingegen dem Käufer eines Produktes bereits während dem Kauf einfach und anschaulich präsentiert und eröffnet dem Internetuser bereits an dieser Stelle die Möglichkeit seinen Artikel wieder zu verkaufen. Alles in allem eine sehr gute Möglichkeit, neben eBay & Co. Geld zu verdienen.

Zur Website des Dienstleisters: www.amazon.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Dieser Artikel ist Teil 10 von 14 der Serie

Man stelle sich vor, eine Ware von einem deutschen Händler zu kaufen. Bei diesem rechtlichen Konstrukt wird ein Kaufvertrag zwischen den beiden deutschen Unternehmern geschlossen. Was passiert im Falle einer Gewährleistung oder eines Sachmangels? Wer muss für den Schaden und die Nachbesserung der mangelhaften Sache aufkommen? All dies ist in Deutschland mehr oder minder eindeutig in deutschen Gesetzten (in den meisten Fällen das Handelsgesetzbuch oder das Bürgerliche Gesetzbuch) geregelt. Die Unternehmer wissen also bereits vor Vertragsschluss was in einer solchen Situation zu tun oder zu lassen ist. Sowohl der Verkäufer kennt seine Rechte und Pflichten, als auch der Käufer der Waren.

Welches Recht gilt bei einem Auslandsgeschäft?

Diese Frage sollte unbedingt vor Vertragsschluss beantwortet sein. Nicht zuletzt sollte ein entsprechender Vertrag rechtssicher im Vorfeld geschlossen werden. Dabei ist stets auf die Form des Vertrags zu achten. Bei einem Auslandsgeschäft sollte daher immer die Schriftform gewählt werden. Bei Unklarheiten sollte gerade der Importneuling sachkundige Hilfe von einem Rechtsanwalt oder der entsprechenden Kammer nutzen.

Das jeweilig anzuwendende Landesrecht wird bei internationalen Verträgen durch das Internationale Privatrecht (IPR) bestimmt. Dieses ist in Deutschland teilweise im Einführungsgesetz des BGB (EGBGB) niedergeschrieben. Das IPR wird auch als Kollisionsrecht bezeichnet, da im Streitfall mehrere Rechtsnormen gleichzeitig den Sachverhalt regeln können. Darüber hinaus ist durch das IPR das zuständige Gericht zu bestimmen. Eine Grundregel des IPR besagt, dass das Landesrecht anzuwenden ist, zu welchem der Vertrag eine engere Bindung hat. Das ist bei Kaufverträgen für gewöhnlich das Landesrecht, in welchem der Verkäufer seinen Sitz hat.

Einfacher ist es, die Vertragsparteien entscheiden sich vor Vertragsschluss für das anzuwendende Landesrecht. Das ist meistens das Land des „stärkeren“ Handelspartners. Zudem besteht meistens eine Unkenntnis über das Recht des Partnerlandes. Deshalb ist es sinnvoll sich auf internationales Rechts (incoterms, etc.) zu einigen.

Diese Entscheidung sollte wiederum schriftlich festgehalten werden, um spätere Missverständnisse und Unklarheiten von vornherein aus dem Weg zu räumen. Auch ein unbeteiligtes Drittland kann als Landesrecht gewählt werden. In allen Fällen sollte sich der Importeur über die Folgen des gewählten Landesrechts im Klaren sein. Diese bestimmen mitunter bei einem Streitfall einen erheblichen Teil der Schadensregulierung. So muss Klarheit über das Vorgehen bei einer Gewährleistung, Wandlung, Minderung oder Schadensersatzpflichten sowie hinsichtlich einer Verjährung bestehen. Und genau in diesem Punkten gehen die Meinungen der Vertragsparteien mitunter weit auseinander, so dass es dahingehend bereits zu Unstimmigkeiten bei der Vertragsanbahnung kommen kann. Der Käufer möchte selbstverständlich die für ihn günstigste Regelung im Vertrag und durch das anzuwendende Landesrecht festhalten, was automatisch die gegenteilige Reaktion beim Verkäufer nach sich zieht, so dass bei diesem eine ungünstige Vertragssituation entsteht. Zudem muss abgewogen werden, ob ein Rechtsstreit über haupt durchführbar wäre oder finanziell zu rechtfertigen.

Automatischer Bestandteil eines Importgeschäftes – das UN-Kaufrecht

Sofern das UN-Kaufrecht nicht ausdrücklich im Vertrag ausgeschlossen wird, ist es Bestandteil eines jeden Importgeschäfts zwischen Deutschland und dem Vertragsstaat. Derzeit zählen mehr als 65 Staaten der Erde zu den Vertragsstaaten des UN-Kaufrechts, darunter auch China. Das UN-Kaufrecht ist nur anwendbar, sofern Waren für den öffentlichen Handel transferiert werden, also keinesfalls Wareneinkäufe für Privatzwecke. Durch die weitgehende Annährung des BGB an das UN-Kaufrecht mittels der Schuldrechtsmodernisierung, ist es für den Importeur unbedingt notwendig über die Regelungen des bürgerlichen Gesetzbuchs sowie des UN-Kaufrechts hinaus Regelungen hinsichtlich der Gewährleistung seitens des ausländischen Lieferanten und anderer Unternehmer in der Lieferkette festzulegen. So ist es beispielsweise erforderlich die Beweislastumkehr der sechsmonatigen Garantie oder der innerhalb von zwei Jahren möglichen Geltendmachung von Mängeln abzufedern. Anderenfalls könnte es passieren, dass der Importeur auf dem Schaden der geltend gemachten mangelhaften Ware sitzen bleibt, da sich ausländische Lieferanten aufgrund mangelnder Regelungen sich einer Schadensregulierung entziehen.
Um von vornherein einen Rechtsstreit für Gewährleistung zu vermeiden, ist eine in der Praxis häufig vorkommende „Überlieferung“ möglich (Sie bestellen 1.000 Einheiten, der Hersteller liefert aber 1.010. Die Ware ist damit von jedem weiteren Umtausch ausgeschlossen.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Importeurs

Neben den gesetzlichen Regelungen eines jeden Landes, des Internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts versucht jeder Unternehmer seine individuellen Vertrags- und Lieferbedingungen in Form der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geltend zu machen. Bei Verträgen in Deutschland ist dies gang und gebe und auch gesetzlich geregelt, wie die AGB zu gestalten sind und welche Inhalte nicht rechtskräftig werden. Allgemein ausgedrückt kann festgestellt werden, dass die AGB nicht gegen geltendes Recht verstoßen dürfen. Im internationalen Handel werden die Anforderungen an die allgemeinen Geschäftsbedingungen noch weiter verschärft. Hier müssen die Vertragsparteien einige Grundregeln und Voraussetzungen beachten. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen in der Landessprache des Vertragspartners oder in der Vertragssprache in vollständigem Wortlaut bei Vertragsschluss vorliegen.

Die zu verwendende Vertragssprache

Die Vertragsparteien müssen sich im Laufe der Verhandlung zu einer Vertragssprache bekennen, in welcher der schriftliche Vertrag verfasst wird. Diese wichtige Regelung dient der Rechtsdurchsetzung im Ausland, so dass bei Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten der Vertrag im Ausland anerkannt wird. In den meisten Fällen einigt man sich auf Englisch als Vertragssprache. Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich für den Geschäftspartner eine Vertragsversion zu erstellen, welche in der jeweiligen Landessprache verfasst ist. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, im Vertrag die jeweilige Vertragssprache festzulegen, so dass nur ein bestimmter der verschiedenen Verträge als amtlicher Vertrag fungiert. Neben der Vertragssprache können auch die entsprechenden AGBs der Vertragsparteien, detaillierte Warenbeschreibungen, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie Passagen zur Schadenshaftung und zu Gewährleistungsansprüchen in den Vertrag aufgenommen werden. Nicht zuletzt ist eine Beschreibung und Vorgehensweise zur Streitschlichtung empfehlenswert.

Streitschlichtung und Streitbeilegung

Um zusätzliche Unstimmigkeiten und Streitereien und damit zusätzliche Kosten und Mühen zu vermeiden, sollten die Vertragsparteien bereits bei Vertragsaufsetzung einen Passus zur Streitbeilegung im Streitfall integrieren. Dieser Absatz oder Paragraph dient zur vorsorglichen Festlegung des Gerichts oder der Schlichtungsstelle in einem Streitfall. Des Weiteren kann auch der Schlichtungsweg vertraglich festgelegt werden. Zur Streitbeilegung existieren staatliche Gerichte. Ein ausgewähltes ordentliches Gericht sollte als Gerichtsstand im Vertrag festgelegt werden. Dahingehend sollte unbedingt ein Rechtsbeistand bemüht werden, welcher Fragen wie die der Urteilsvollstreckung oder der gerichtlichen Zuständigkeit in den verschiedenen Ländern erläutern kann.

Das Schiedsgericht als Streitschlichter

Nicht immer ist die Anrufung eines ordentlichen (staatlichen) Gerichts sinnvoll, gerade wenn es um Streitigkeiten mit Geschäftspartnern aus Ländern mit teilweise rabiaten und juristisch ungeklärten Verhältnissen geht. Diese Verfahren sind häufig von Bestechung und Korruption gekennzeichnet und haben beim hiesigen Unternehmer in der Regel einen etwas faden Beigeschmack. Denn wer setzt sich schon gern in ein chinesisches Gericht ohne ein Wort zu verstehen und dazu noch mit dem Gedanken im Hinterkopf nach einem positiven Gerichtsentscheid vor der Tür „weggefangen“ zu werden. Um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, kann auch im Vertrag ein im Streitfall zuständiges Schiedsgericht zur Schlichtung bestimmt werden. Das Schiedsgericht führt in der Regel zur Verkürzung des Verfahrens, ist allerdings aus Kostengründen auch nur bei einem Streitwert von mehr als 50.000 EUR empfehlenswert. Die Streitparteien können im Vorfeld den Schiedsrichter wählen und genießen aufgrund des Ausschlusses der Öffentlichkeit die besonders vertrauliche Atmosphäre des Verfahrens. Nicht zuletzt liegt der Vorteil eines Schiedsverfahrens in der Einflussnahme der Parteien auf das Verfahren, was sich durchaus zu einer Win-Win-Situation ausprägen kann. So haben beide Vertragsparteien einen Vorteil aus dem Schiedsgerichtsverfahren.

Fazit

Um Streitfälle im Vorfeld zu vermeiden empfiehlt es sich, die Ware vor Ort beim Hersteller zu prüfen. Außerdem müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie besonders am Anfang Ihres Importgeschäftes „Spielgeld“ benötigen: Fehler sind unvermeidlich und Sie müssen finanziell in der Lage sein, kleine Verluste ertragen zu können ohne sich in lang hinziehende Rechtsstreite verwickeln zu lassen.

Sie können aber davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrzahl der Händler zuverlässig sind. Dazu gehört natürlich eine gesunde Menschenkenntnis. Prüfen Sie mehrmals, ob der Händler zu den Geschäftszeiten  telefonisch erreichbar ist oder nur eine „fake“-Adresse aufrecht erhält. Schauen Sie sich den Internetauftritt genau an. Prüfen Sie, ob der Hersteller oder Handelspartner eine Exportlizenz hat oder sich zumindest im Export auskennt. Dabei helfen auch offizielle Listing oder Punktebewertungen von Handelsplattformen wie z.B. Alibaba.

Berücksichtigen Sie aber auch, dass andere Länder auch andere Vorstellungen von einer Handelsbeziehung haben. Chinesische Handelspartner sagen Ihnen auf Nachfrage ehrlich, ob die Ware eine Kopie ist oder nicht. Verantwortlich sind aber letztendlich Sie selbst als Importeur, wenn die Ware vom Zoll beschlagnahmt wird oder sich beim Verkauf in Deutschland der Patentbesitzer meldet und den weiteren Verkauf unterbindet. Die Ware können Sie in den seltensten Fällen dem chinesischen Hersteller zurückgeben.

Handeln Sie zu Beginn über offizielle Marktplätze wie Alibaba.com. Schon anhand der Produktvielfalt und Professionalität können Sie „faule Eier“ von guten Partnern leicht unterscheiden.

Lassen Sie sich vor dem Handelsabschluss eine Proforma-Invoice (Vorrechnung) schicken. Dort sollten alle wichtigen Punkte kurz geregelt sein.

Berücksichtigen Sie, dass besonders in China vor Produktionsbeginn eine Anzahlung von 30% normal ist. Bei Produktionsende oder spätestens bei der Schiffsverladung sind die fehlenden 70% fällig. Der Chinesische Handelspartner traut der Deutschen Gesetzgebung ebenso wenig wie umgekehrt …

In jedem Fall sollte der Importeur im Streitfall die Kosten und den Gang zu einem spezialisierten Juristen / Rechtsanwalt nicht scheuen, da gerade in der Gestaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, des Importvertrages an sich sowie der Prüfung von Bedingungen und Verträgen des Geschäftspartners ein hohes Risiko liegt, welches durch fachkundige Hilfe minimiert werden kann. In jedem Fall bietet die AHK, DIHK sowie ausgewählte IHK-Geschäftsstellen Broschüren zu den Themen Schuldrechtsreform, Internationales Kaufrecht, UN-Kaufrecht und Vertragsgestaltung an. Darüber hinaus können die Kammern auch hilfreiche Hinweise zu spezialisierten Rechtsanwälten erteilen.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Im ersten und zweiten Teil unserer Serie über Steuerklassen sind wir bereits auf die einzelnen Steuerklassen und auf die Wahl der richtigen Steuerklasse eingegangen. Im folgenden Teil möchten wir Ihnen weitere wichtige Informationen rund um die Lohnsteuerklasse und die Lohnsteuerkarte näher bringen.

Wie wirken sich Kinderfreibeträge aus?

Die Anzahl der auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Kinderfreibeträge wirkt sich nicht auf die Höhe der abzuführenden Lohnsteuer aus, wohl aber auf die Höhe des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer. Die Wahl der Lohnsteuerklasse bei Ehepaaren beeinflusst die Eintragung der Kinderfreibeträge. Die Freibeträge werden nur bei den Steuerklassen 1 bis 4 bescheinigt. Ehepartner mit der Steuerklasse 5 können damit keine Freibeträge für Kinder auf ihrer Lohnsteuerkarte eintragen lassen.

Durch die Eintragung von Freibeträgen Steuern sparen?

Arbeitnehmer können bei ihrem zuständigen Finanzamt die Eintragung von Freibeträgen beantragen. Voraussetzung für die Eintragung sind steuerlich zu berücksichtigende Aufwendungen, bspw. erhöhte Werbungskosten oder Pauschbeträgen für bspw. pflegebedürftige Personen mit dem Merkzeichen „H“. Freibeträge für steuerlich zu berücksichtigende Aufwendungen werden nur eingetragen, wenn Sie den geltenden Werbungskostenpauschbetrag um 600,- EUR überschreiten. Eingetragene Freibeträge mindern die Höhe der monatlichen Lohnsteuer. Der Arbeitnehmer ist jedoch verpflichtet, für das entsprechende Jahr eine Einkommensteuererklärung abzugeben.

Religionsgemeinschaft

Für die Ermittlung der Kirchensteuer ist unter „Kirchensteuerabzug“ auf der Lohnsteuerkarte die Abkürzung der Religionsgemeinschaft eingetragen, der der Arbeitnehmer angehört. Nur wenn der Arbeitnehmer keiner Religionsgemeinschaft angehört sind zwei Striche„ - -„ eingetragen. Bei Ehepaaren mit verschiedener Konfession sind auf der Lohnsteuerkarte beide Konfessionen aufgeführt.

Müssen falsche Eintragungen korrigiert werden?

Falsche Eintragungen, bspw. eine zu hohe Kinderanzahl oder eine falsche Steuerklasse müssen Arbeitnehmer umgehend bei ihrer Gemeinde ändern lassen. Das gilt auch für Eintragungen bspw. von Freibeträgen, wenn sich die Verhältnisse verändert haben. Zieht der Arbeitnehmer um, muss er die Adressänderung nicht auf der Lohnsteuerkarte ändern lassen.

Muss bei Heirat oder Geburt die Lohnsteuerkarte geändert werden?

Arbeitnehmer können, müssen aber die Lohnsteuerkarte nicht ändern, wenn Sie geheiratet haben oder sich Nachwuchs eingestellt hat. Will das Ehepaar bzw. die Eltern eine Eintragung vornehmen, muss der Antrag auf Änderung bis zum 30. November des laufenden Jahres gestellt werden.

Fazit

Arbeitnehmer können durch die Wahl der Steuerklasse oder die Eintragung von Frei- und Pauschbeträgen ihre monatliche Lohnsteuerbelastung senken und so ihr Nettoeinkommen erhöhen. Sie sind im Gegenzug aber dazu verpflichtet, nach Ablauf des Jahres eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Diese Pflicht entfällt nur dann, wenn die Steuerklasse 1 oder bei Ehepaaren die Kombination 4 und 4 jeweils ohne weitere Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte vermerkt ist.

”Was machst du eigentlich beruflich?” lautet oft die Frage. Eine immer häufiger werdende Antwort lautet ”Ich bin selbständig.” - das klingt erst einmal sehr gut, wichtig und professionell. Doch meist machen sich Existenzgründer in der ersten Phase ihrer Existenzgründung selbst was vor. Sehr oft sieht es hinter den Kulissen ganz anders aus. Der tägliche Kampf gegen den inneren Schweinehund, vom Frühstückstisch aufzustehen und endlich mit dem täglichen Geschäft zu beginnen. Wenn das so einfach wäre, da gibt es aber noch die vielen tausend Dinge die vor den wichtigen Arbeiten erledigt werden. An einigen Tagen steht das Telefon kaum still und der Terminplaner platzt aus allen Nähten. An anderen Tagen in der Woche verbreitet sich das Gefühl, das die Telekom die Telefonleitung gesperrt hat. Kein einziger Anruf, kein Kunde, kein Auftrag. Nur ein Schreibtisch mit vergangenen, noch nicht erledigten alten Arbeiten. Der Antrieb diese liegen gebliebene Arbeiten zu erledigen fehlt meist gänzlich. Buchführung, Preiskalkulationen oder Werbemaßnahmen werden dann häufig auf andere Tage verschoben. Auch da war ja noch was, die Familie, Frau, Freund, Freundin, Mann oder Kinder. Das Wochenende ist bereits vor 14 Tagen verplant gewesen. Wie geht man mit Stress um, mit überfüllten oder leeren Terminkalendern, wie bringt man die Existenzgründung mit der Familie unter einen Hut und wie teilt man sich die Zeit am besten ein, so dass alles wichtige und dringende erledigt wird, aber die weniger dringenden und doch wichtigen Termine und Aufgaben nicht in Vergessenheit geraten.

Zunächst sollte man lernen sich selbst zu managen und sich die täglichen Aufgaben zu diktieren.  Das haben bisher immer der bisherige Arbeitgeber, der Abteilungsleiter oder die zwingenden Abläufe in der Firma übernommen. Man konnte nicht aus diesem Raster fallen und somit Zeit vertrödeln oder sich selbst mit anderen Dingen beschäftigen, denn der betriebliche Ablauf erforderte von jedem Mitarbeiter den vollen Leistungseinsatz. Nur so konnte ein Stillstand verhindert werden.  Als Existenzgründer ist man nun selbst für diesen betrieblichen Ablauf zuständig. Der Gründer muss gerade am Anfang entscheiden, was am wichtigsten ist, welche Aufgaben Priorität besitzen und genau diese Entscheidung muss geschult werden.

Die ALPEN - Technik hilft beim Selbstmanagement

An der Fachhochschule Heilbronn wurde diese leicht einzuprägende Technik entwickelt. Das A steht für Aufgaben notieren, die zu erledigen sind. Danach sollte man die Länge der Aufgabenerledigung auflisten bzw. den Zeitbedarf der Aufgaben realistisch schätzen. Anschließend  Pufferzeiten reservieren für unvorhergesehene, dringliche Aufgaben oder Probleme. E für  Entscheidungen treffen über die Reihenfolge der Aufgaben und Prioritäten setzen. Und schließlich die Nachkontrolle am Abend des Tages und Übertrag unerledigter Aufgaben auf den nächsten Tag.

Doch wie entscheidet der Jungunternehmer ob und welche Priorität eine Aufgabe besitzt. Zunächst sollte er die momentanen Tätigkeiten erfassen und aufschreiben, was er am Tag so alles tut. Das kostet etwas Zeit, ist jedoch für die weiteren Schritte nötig. Der Gründer wird dadurch sehen, was er alles an unwichtigen Dingen täglich tut. Als nächsten Schritt müssen diese Tätigkeiten in 4 Klassen (A bis D) eingeordnet werden. Die Klasse A umfasst alle die Aufgaben, welche wichtig und gleichzeitig dringend erledigt werden müssen. Das kann bspw. der Versand von bestellten Waren sein oder ein Kundengespräch, um diesen für die Zukunft zu halten. In der B – Klasse werden all die Aufgaben gebündelt, welche zwar wichtig, momentan jedoch nicht dringend sind. So zum Beispiel die Erledigung der monatlichen Buchführung. Die Klasse C beinhaltet dringende Tätigkeiten und Aufgaben, die allerdings auf Dauer nicht wichtig sind. So bspw. Putzen, Aufräumen etc. In der D – Klasse werden unwichtige und nicht dringende Aufgaben erfasst. Priorität haben selbstverständlich die A – Aufgaben, danach die B – Aufgaben. Aufgaben der Klasse C sollten, wenn möglich delegiert oder systematisch in das Alltagsgeschäft eingepflegt werden. Die D – Aufgaben entweder komplett streichen oder bewusst genießen. Es kostet natürlich etwas Zeit dieses System sich zu eigen zu machen, es hilft jedoch das Wesentlich vom Unwesentlichen zu trennen und spart somit Zeit und Geld. Nur durch eine regelmäßiges bewusstes Planen erlernt der Existenzgründer Pufferzeiten richtig einzuschätzen und eine tagesabschließende Planung nicht in einen hirnzermarternden Alptraum enden zu lassen. Bei der Vorgründungsphase helfen auch Coaches zur richtigen Prioritätensetzung oder erstellte Checklisten wie auf www.gruenderberatung24.de.
 

Afterbuy - was soviel heißt wie „nach dem Kauf“ entstand Anfang April 2003, nachdem einer der jetzigen Geschäftsführer bei eBay 5 Artikel gleichzeitig eingestellt hatte und es nun an die Arbeit nach den Auktionen ging. Mühselig, langwierig und mit zig Abgleichen die Adressedaten betreffend versucht sicher jeder Verkäufer seine Produkte an die richtigen Adressen bzw. Käufer zu senden. Lieber einmal mehr nachsehen, ob denn wirklich keine abweichende Lieferanschrift mitgeteilt wurde. Das stellt sich als größeres Problem heraus, wenn man als professioneller Verkäufer die Standartmails von eBay erhält. Diese meist recht unübersichtlichen und mit Informationen vollgestopften Mitteilungen, über die Beendigung einer Auktion muss gründlich studiert und in einem guten System abgelegt werden, so dass es später, bei der Versandabwicklung nicht zu Fehlern kommen kann. Viele User nutzen schon kleine Helfer, um derartige Fehler zu vermeiden, allerdings kann in den meisten Fällen das Problem der abweichenden Lieferanschriften auch nicht gelöst werden und so muss ein Powerseller immer damit leben, dass er ein Produkt an eine falsche Lieferadresse sendet und eine negative Bewertung erhält.

NEIN, muss er nicht

Afterbuy löst eben dieses Problem und darüber hinaus noch einige Weitere, welche das Verkaufen und die Abwicklung der Transaktionen zu einem Kinderspiel werden lassen. Der Service von „ab“ (Kurzform für afterbuy) erlaubt es Verkäufern sowohl bei eBay, Amazon oder Azubo Artikel unkompliziert zu erstellen, zu verwalten und zu den einzelnen Verkaufsplattformen zu übertragen. Außerdem kann der Verkäufer administrative Aufgaben wie E-Mails versenden, Mahnungen, Lieferscheine oder Rechnungen drucken schnell und übersichtlich abwickeln. Darüber hinaus kann der Kunde auch seinen Warenbestand verwalten lassen und ein Warenmanagementsystem mit seinen Aktivitäten koppeln. So kann gezielt ein Abverkauf von Produkten durchgeführt und rechtzeitig nachbestellt werden.

Die Anmeldung

Bei der Anmeldung sind neben dem eBay-Benutzernamen und der eBay-eMailadresse ein Passwort sowie die Adressdaten zu hinterlegen. Darüber hinaus muss auch eine Bankverbindung angegeben werden. Die Anmeldung ist unkompliziert und schnell zu erledigen. Der Internetservice afterbuy.de bietet jedem Neukunden eine kostenlose 14 Tage Probierphase an, in welcher der User alle Funktionen und Möglichkeiten ausprobieren kann. Allerdings ist zu sagen, dass ein Neuling diese 14 Tage auch dringend nötig hat, denn afterbuy.de stellt sich als ein sehr umfangreiches und einstellungsliebendes Tool dar.

Die Administrationsübersicht

Dieser Punkt ist das zentrale Portal von afterbuy.de von wo aus der Benutzer zu sämtlichen Funktions- und Einstellungsseiten kommt. Darunter befinden sich z.B. die Auftragsabwicklung, der Lister, welcher zum Hochladen der Artikel genutzt wird, die Stammdatenverwaltung sowie Zusatzdienste und Im/ und Exportfunktionen.

Die Auftragsabwicklung

Die Auftragsabwicklung gliedert sich im Wesentlichen in den Bewertungsabgleich und die Auktionsübersicht. Der Bewertungsabgleich hilft dem Benutzer automatisiert Bewertungen abzugeben. Die Bewertungsabgabe kann auch zufallsgesteuert geschehen, so dass aus einer Anzahl von vordefinierten Bewertungstexten einer ausgewählt und abgegeben wird. Die Auktionsübersicht verschafft dem Benutzer durch Filter- und Sucheinstellungsmöglichkeiten eine geordnete und strukturierte Liste aller bereits verkauften Artikel. Dabei kann nach bezahlten, unbezahlten, bewerteten, gemahnten, versandfertigen, erinnerten und vielen weiteren unterschiedlichen Kriterien die Artikelübersicht neu erstellt werden. Aus dieser Auktionsübersicht kann der afterbuy-Benutzer aber auch einzelne Käufer kontaktieren, erinnern oder mahnen, indem er einfach ein Häkchen an den entsprechenden Datensatz setzt und die gewünschte Maßnahme auswählt. Daraufhin können dann blitzschnell entsprechende Dokumente gedruckt werden. Das legendäre daran ist die Aktualität der Kundendaten, da diese nach jedem Verkauf vom Kunden eingegeben und somit bestätigt werden müssen. Außerdem können hier auch per Mausklick Rechnungen sowie Lieferscheine erstellt werden. Da die abweichenden Lieferadressen bei normalen Aktionsabwicklungen immer wieder zu Problemen führen, hat man sich bei afterbuy.de eine Methode einfallen lassen, welche dies verhindert. Jeder Käufer bekommt nach seinem Kauf eine E-Mail mit einem speziellen Link, welcher auf eine Formularseite führt. Dort kann der Käufer seine Rechnungsadresse sowie eine davon abweichende Lieferadresse eingeben, wodurch der afterbuy-Benutzer stets aktuelle und eindeutige Daten besitzt. Somit ist eine Fehlsendung aufgrund abweichender Adressen unmöglich.

Wie kommen aber die Auktionen zur afterbuy-Übersicht?

Aufgrund zwei verschiedener grundsätzlicher Methoden kann der Benutzer seine Auktionen bei afterbuy einlesen. Die kostenpflichtige Variante bedient sich einer API-Schnittstelle, welche den direkten Zugriff auf die eBay-Datenbank besitzt und somit alle verkauften Artikel automatisch bei afterbuy einliest. Abhängig von der Frequenz bzw. der tgl. Zahl der Prüfvorgänge bezahlt der Kunde zwischen 6,50 und 21,50 EUR zusätzlich im Monat. Die kostenlose Variante funktioniert aufgrund der manuellen Weiterleitung der von eBay versendeten E-Mails an eine extra eingerichtete afterbuy-E-Mail-Adresse.

Der Lister

Mit diesem Instrument kann der Benutzer seine einzelnen Artikel zu vordefinierten Zeiten veröffentlichen. Dabei kann eine bestimmte Artikelmenge abverkauft oder unendlich nach einer definierten Anzahl von Tagen neue eingestellt werden. Als arbeitserleichternd stellte sich das übersichtliche Formular zum Anlegen neuer Artikel heraus. Alle nötigen Informationen können auf einer Seite erfasst werden. Afterbuy stellt zudem einen Bilderservice bereit, durch welchen der Benutzer seine individuellen Grafiken speichern und in seinen Artikeln einbinden kann. Jedem Artikel kann eine Startzeitplanung zugewiesen werden, mit deren Hilfe festgelegt wird, wann und wie oft dieser Artikel veröffentlicht wird. Dieser Service muss nicht extra bezahlt werden.

Die Gebühren

Diese exzellente Hilfestellung kostet allerdings auch eine Kleinigkeit. Die Höhe der Gebühr ist von der Anzahl der monatlich einzustellenden Artikel abhängig. Im Basispaket beträgt der Festpreis für jeden Artikel 0,35 EUR, im Sellerpaket 0,15 EUR und im Powesellerpaket 0,10 EUR.

Was wird in Zukunft von afterbuy zu erwarten sein?

Nicht nur eine lapidare Abwicklung von Auktionen soll afterbuy auszeichnen, nein, ein komplettes Management und ein allumfassender Service rund um Onlineshops und E-Commerce. Bereits heute ist es dem Benutzer möglich eigene Shoplösungen von afterbuy zu nutzen. Künftig soll aber auch der Service rund um die eigentliche Auktion weiter ausgebaut werden. So zum Beispiel Fullfilment-Anbindung, Inkasso-Anbindung, Warenwirtschaftssystemanbindungen. Demnächst sollen auch Onlinekontenabgleiche möglich sein, so dass auch die erfolgte Bezahlung automatisiert angewickelt und erfasst werden kann.

Fazit

Im Allgemeinen stellte sich die Bedienung von afterbuy.de als sehr umfangreich aber logisch heraus. Eine große Hilfe kann der Benutzer im integrierten Forum finden. Afterbuy.de stellt dem Benutzer eine Testfunktion zur Verfügung, durch die er einen Testartikel anlegen kann. Somit werden teure Einstellgebühren für nicht funktionierende oder unfertige Artikel vermieden. Afterbuy ist also nicht nur für Powerseller ein notwendiges Tool, um Geld und Zeit zu sparen, sondern kann auch dem kleinen eBayer mit einem Umsatz von 100 bis 200 EUR monatlich nützliche Dienste erweisen. Und wer einmal mit afterbuy Auktionen abgewickelt hat, der möchte freiwillig diese Arbeiten nicht mehr von Hand erledigen. Unser Testurteil: Sehr empfehlenswertes Tool, bei dem das Preis – Leistungsverhältnis auf jeden Fall stimmt.

Zur Website des Dienstleisters: http://afterbuy.de/

Quelle: www.auktionsideen.de

Die Kostenrechnung ist ein Bestandteil des betrieblichen Rechnungswesens in einem Unternehmen. Mit dem Begriff wird im Allgemeinen jede Art von Aufwand oder Zahlung definiert. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob durch die verursachten Kosten oder Zahlungen der Gewinn des Unternehmens gemindert werden kann. Der Gesetzgeber hat dahingehend Regelungen, Gesetze und Verordnungen geschaffen, um eindeutig die gewinnmindernden Betriebsausgaben festzulegen. Diese sollten allerdings strikt von dem Kostenbegriff unterschieden werden. Das Ziel der Kostenrechnung besteht in der Informationsgewinnung und der daraus resultierenden Entscheidungsfindung, um beispielsweise Verkaufspreise zu ermitteln. Die Kostenrechnung kann in ihrem zeitlichen Ablauf in drei Bereiche geteilt werden.

Die Bereiche der Kostenrechnung

Der erste Bereich umfasst die Kostenartenrechnung, welche ermitteln soll, welche Kosten in einem Unternehmen überhaupt vorhanden sind. Der zweite Bereich umspannt die Kostenstellenrechnung, wodurch ermittelt werden soll, wo im Unternehmen die Kosten entstanden sind. Der letzte Bereich wird durch die Kostenträgerrechnung beschrieben. In diesem Teil der Kostenrechnung wird ermittelt wofür die Kosten entstanden sind. Die Kostenrechnung kann aber auch sachlich gegliedert werden, so dass daraus eine Zweiteilung abzuleiten ist. Zum einen die Vollkostenrechnung, welche die Kosten in Gemein- und Einzelkosten teilt. Daneben kann auch mit einer Teilekostenrechnung operiert werden. Hierbei werden Fix- und variable Kosten unterschieden, um in einem Unternehmen die Gewinnschwelle ermitteln zu können.

Die Kostenartenrechnung

Die Kostenartenrechnung beschäftigt sich mit der gerade für Existenzgründer notwendigen Aufgabe die unterschiedlichen Kostenarten des Unternehmens herauszufiltern. Eine Beobachtung der Kosten in ihrer zeitlichen Entwicklung deckt im Unternehmen häufig Kostentreiber oder überproportional ansteigende Kostenarten auf. Diese sollten vom Unternehmer erkannt und verändert oder ganz eliminiert werden, um eine unnötige Gewinnverzerrung zu vermeiden. Darüber hinaus sollte gerade der Existenzgründer in der Zeit vor der Gründung Branchenvergleichszahlen beschaffen, um Unternehmen der selben Branche in ihrer finanziellen Struktur zum unmittelbaren Vergleichsobjekt heranzuziehen. Dieses Zahlenmaterial kann in vielen Fällen bei dem zuständigen Kammern (zum Beispiel die IHK) angefordert werden.

Die Kostenstellenrechnung

Die Kostenstellenrechnung kann dem Unternehmer Informationen über die von einem bestimmten Teilbereich des Unternehmens verursachten Kosten beschaffen. Man spricht bei der Kostenstellenrechnung von dem Verursachungsprinzip und gliedert jeder Kostenstelle (Filiale, Abteilung oder Betriebsstätte) die dort angefallenen Kosten zu. Gemeinschaftlich verursachte Kosten werden nach einem betriebswirtschaftlichem Schema auf die vorhandenen Kostenstellen verteilt.

Die Kostenträgerrechnung

Die Kostenträgerrechnung kann wiederum in die Kostenträgerstück- und die Kostenträgerzeitrechnung unterteilt werden. Alle Berechnungsverfahren, welche die Kosten pro Einheit ermittelt, werden zur Kostenträgerstückrechnung gezählt, während dem alle Verfahren zur Ermittlung der Gesamtkosten pro Zeitabschnitt zur Kostenträgerzeitrechnung gerechnet werden.

Welche Informationen erhält der Gründer aus der Kostenrechnung?

Für Existenzgründer ist die Kostenrechnung in den meisten Fällen eine recht vage bzw. schwer nachvollziehbare betriebswirtschaftliche Methode, um brauchbare Informationen zur effizienten Gründung für das eigenen Unternehmen zu erhalten. Bereits vor dem eigentlichen Start fallen eine Vielzahl von Kosten an. So zum Beispiel Ausgaben für Beratungen, Anmeldungen bei Ämtern oder Registern. Zahlungen für nötige Investitionen wie beispielsweise Software, Fahrzeuge oder für die Betriebsausstattung werden nicht als einheitlicher Kostenblock sondern über die Jahre der Nutzung verteilt. Neben dem Materialeinkäufen vor der Aufnahme der Geschäftstätigkeit müssen bei der Unternehmensgründung auch häufig Kosten für Personal, Leasing oder Zinsen berücksichtigt werden.

Der Existenzgründer kann die im Unternehmen vorhandenen Kosten durch verschiedene betriebswirtschaftliche Maßnahmen senken. So zum Beispiel durch eine veränderte Lagerhaltung oder durch das just-in-time Verfahren. Hierbei wird nahezu simultan die notwendige Verkaufswaren geordert, so dass kein Lager mehr notwendig ist. Dieses Verfahren ist allerdings nicht in allen Branchen anwendbar. Weitere Kosten können durch die effiziente Organisation des betrieblichen Ablaufs und der damit entstehenden Einsparung an Personalaufwand gesenkt werden. Eine detaillierte und firmenorientierte Kostenrechnung sollte jedoch zwingend mit einem Berater oder einem Sachverständigen durchgeführt werden.

Seit dem 01.11.2008 gibt es die Möglichkeit eine Unternehmergesellschaft, auch Mini GmbH genannt zu gründen. Die Gründung einer Unternehmergesellschaft ist jetzt relativ einfach und es kann durch eine oder auch durch mehrere juristische Person erfolgen. Sie treten dann gemeinsam als Gesellschafter auf.

Gesellschaftervertrag

Zur Beginn einer Unternehmergesellschaft wird ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen. Diesen Vertrag wird von einem Notar beurkundet. Dabei sollten alle Gesellschafter bei dem Notar selbst erscheinen. Ist ein Gesellschafter verhindert, dann kann eine andere Person mit einer vom Notar beglaubigten Vollmacht den Gesellschaftervertrag unterzeichnen.

Mehrere Gesellschafter

Sind mehrere Gesellschafter in einer Mini GmbH stellen diese ein Stammkapital zur Verfügung, je nach Geschäftsanteil. Liegt dann ein Gewinn vor, so sind alle Gesellschafter an der Gewinnausschüttung zu beteiligen.

Geschäftsführer

Der gemeinsame Geschäftsführer einer Mini GmbH wird durch alle Gesellschafter bestellt. Die Anzahl der Gesellschafter soll bis auf drei Personen ausgerichtet sein. Dazu ist das Musterprotokoll zu verwenden.  Gesellschafter einer Unternehmensgesellschaft können auch ausländische Personen oder ausländische Gesellschaften sein.

Gründung

Zur Gründung dieses Unternehmens gibt zwei es verschiedene Möglichkeiten. Eine Variante ist, dass die Gesellschaft durch ein Musterprotokoll, mit einer Mustersatzung, gründet wird. Es ist ein einfaches notarielles Gründungsprotokoll, das dazu benötigt wird. Auch ein Notar erstellt so ein Gründungsprotokoll.

Möchten Gesellschafter nach Belieben weitere Regelungen treffen als bei einem Musterprotokoll, so wird ein individueller Gründungsvertrag abgeschlossen. Hier ist der Vorteil, dass hier individuelle Bedürfnisse der Mini GmbH besser zur Geltung kommen. Bei dieser Form der Gründung besteht die Möglichkeit, dass weitere Personen zum Geschäftsführer bestellt werden können. In- sich-Geschäfte sind aber ausgeschlossen.

Kosten der Gründung

Die kostengünstigere Variante einer Gründung ist das Musterprotokoll. Hier ist der gesetzlich vorgeschriebene Mindestinhalt eines Gesellschaftervertrages ausreichend.

Die Gründungskosten einer Mini GmbH sind im Vergleich zu anderen Gesellschaften wesentlich günstiger und viel geringer. Natürlich fallen Notar-Kosten an und bei einer Gründung nach einem Musterprotokoll sind das nur wenige Hundert Euros.

Vorteile Mini GmbH

Der entscheidende Vorteil der Gründung einer Mini GmbH ist die Stammeinlage. Mit einem Euro geht es in die Selbstständigkeit, aber dies ist mehr als Symbol anzusehen. Der Gesetzgeber gibt vor, dass mindestens 25 % vom jährlichen Gewinn der Mini GmbH als Stammkapital in der Gesellschaft verbleiben muss. Das muss so lange geschehen, bis die Summe von 25.000 € erreicht ist. Sachanlagen zählen nicht als Stammkapital. Anschließend wird die Mini GmbH in eine normale GmbH umgewandelt.

Die Gründung einer Mini GmbH ist für viele Menschen eine gute Alternative einer drohenden Arbeitslosigkeit zu entgehen.
Das Internet bietet dazu immer mehr Möglichkeiten, eine Mini GmbH zu gründen.

Dieser Artikel ist von http://www.ug-gesellschaft.de zur Verfügung gestellt worden.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 2 der Serie

Im ersten Teil des Vergleichs von Steuersoftware haben wir bereits festgestellt, das sich die einzelnen Programme zur Einkommensteuererklärung in der Ausstattung und im Preis kaum unterscheiden. Ein großer Unterschied zeigt sich jedoch in der Bedienerfreundlichkeit, den angebotenen Zusatzinfos und den Hilfen an der passenden Stelle. Unser Testsieger, die Steuer-Sparerklärung 2010 von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft konnte hier am Besten punkten. Die folgenden Vor- und Nachteile haben wir bei den einzelnen Programmen gesehen.

Akademische Arbeitsgemeinschaft

Die Steuer-Sparerklärung 2010 für Privatpersonen und Gewerbetreibende lässt sich spielend einfach installieren. Direkt nach dem Start sucht das Programm nach neuen Programmversionen und updatet diese. So kann der Nutzer sicher sein, immer mit den aktuellsten Daten zu arbeiten.

Vorteile der Steuer-Sparerklärung 2010

Der durchs Programm führende „Rote Faden“ und der „Prüfer“ geben beim Ausfüllen ihrer Steuererklärung nicht nur Neueinsteigern ein großes Maß an Sicherheit. Die Steuer-Sparerklärung 2010 zeichnet sich wie die Vorgängerversionen durch eine übersichtliche und verständliche Menüführung aus. Unter dem Punkt „Wichtige Hinweise“ werden dem Nutzer viele nützliche Tipps und Anregungen geliefert, bspw. wird beim Punkt Kinder erläutert, bis zu welchem Alter und unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf Kindergeld besteht. Versendet der Steuerpflichtige seine Einkommensteuererklärung direkt mit Elster, erhält er den Bescheid zusätzlich auch elektronisch. Das Programm prüft den Bescheid mit der Erklärung ab und zeigt die Differenzen sofort an. Mit den mitgelieferten Musterschreiben kann der Nutzer sofort das passende Schreiben an das Finanzamt fertig stellen.

Ein großes Plus für Selbständige

Die Steuer-Sparerklärung 2010 bietet als weiteres Modul die Gewinnermittlung für 2009 mit EÜR und der Umsatz- und Gewerbesteuererklärung an. Zudem kann der Unternehmer mit der Gewinnerfassung 2010 bereits seine Einnahmen und Ausgaben des laufenden Jahres erfassen. Die notwendige Umsatzsteuervoranmeldung kann direkt aus dem Programm versendet werden. Wie auch im Einkommenssteuerbereich steht dem Nutzer eine umfangreiche Hilfe zur Verfügung. Unter dem Punkt „Wichtige Hinweise“ werden dem Unternehmer viele nützliche Tipps und Anregungen zum jeweiligen Sachverhalt geliefert.

Nachteile der Steuer-Sparerklärung 2010

Steuerpflichtige mit vielen unterschiedlichen und auch ausländischen Kapitalerträgen müssen für die erste Erfassung viel Zeit investieren. Durch die Datenübernahme im Folgejahr rentiert sich die eingesetzte Zeit jedoch wieder.

QuickSteuer Deluxe 2010 von Lexware

Das Programm QuickSteuer Deluxe 2010 ist ebenfalls für die private und gewerbliche Steuererklärung konzipiert. Nach einer schnellen und reibungslosen Installation hilft ein Video-Assistent dem Nutzer beim Einstieg in das Programm. Ein Interview führt den Steuerpflichtigen durch die Erklärung und fragt alle notwendigen Angaben ab.

Vorteile des QuickSteuer Deluxe 2010

Nach Abschluss der Dateneingabe prüft das Programm, ob alle Angaben korrekt sind und weist auf eventuell vorhandene, weitere Sparmöglichkeiten hin. Aktuelle Informationen zum Thema Steuern kann der Nutzer im Steuerportal im Internet nachlesen. Die Deluxeversion zeichnet sich darüber hinaus durch ein sehr bekanntes Extra aus. Die Software wird inklusive einer CD-ROM „Der große Konz: 1000 ganz legale Steuertricks“ von Franz Konz geliefert. Neu bei Quicksteuer ist der Import von Rechenblättern mit Excel. Und der Nutzer kann seine Steuertermine über MS Outlook verwalten.

Nachteile des QuickSteuer Deluxe 2010

Viele hilfreiche Steuertipps sind nur als Video oder auf der separaten CD zu finden.

QuickSteuer 2010 von Lexware

Lexware bietet auch noch eine einfachere Version, die QuickSteuer 2010 an. Diese Version ist für ganz einfache Steuererklärungen gut geeignet- Sie hat nur den Nachteil, dass Sie Ihre Vorjahresdaten nicht übernehmen können. Die Neueingabe kostet Laien mit Sicherheit Zeit und viel Mühe.

Taxman von Lexware

Das Programm Taxman ist ebenfalls von Lexware und für private und gewerbliche Steuererklärungen ausgelegt. Taxman hat gegenüber QuickSteuer Deluxe 2010 eine höhere Ausstattung, von der vor allem User mit komplizierten Steuerfällen profitieren.

Vorteile von Taxman

Der Nachschlageteil fällt bei Taxman wesentlich umfangreicher aus und ist auch besser in die Programmoberfläche integriert. Zusätzlich erhält der Nutzer ein über 600 Seiten starkes Steuerhandbuch.

Nachteile von Taxman

Die Installation von Taxman kann auf Grund der Dateigröße gerade auf älteren Rechnern sehr lange dauern. Der kostenlose Einnahmen-Ausgaben-Rechner für die Gewinnermittlung muss separat angefordert werden.

Wiso Sparbuch 2010

Das Programm Wiso Sparbuch 2010 ist ebenfalls für die private und gewerbliche Steuererklärung gedacht. Die Installation geschieht schnell und reibungslos.

Vorteile von Wiso Sparbuch 2010

Das Programm kann die Daten sowohl für Profis nach steuerlichen Gesichtspunkten als auch für Laien nach Lebenssachverhalten abfragen. Wiso Sparbuch 2010 stellt zusätzlich noch die Abfrage per Interviewmodus zur Verfügung. Also ein rund um Sorglos Paket. Passend zur persönlichen Situation des Steuerpflichtigen gibt das WISO Sparbuch zusätzliche Tipps, wo noch Steuern gespart werden können.

Nachteile von Wiso Sparbuch 2010

Manchen Nutzern kann die Menüstruktur zu verschachtelt und dadurch unübersichtlich sein. Für eine einfache Steuererklärung bietet das Programm zu viele Extras.

Onlineprogramme für die Einkommensteuererklärung

Der Steuerpflichtige kann seine Einkommensteuer auch mit Onlineprogrammen erledigen. Damit spart er einen Teil der Anschaffungskosten für das Programm und die Installation auf dem heimischen Rechner.

Beispiele für Onlineprogramme

  1. Lohnsteuer kompakt für 9,99 Euro. Hier geht´s zur Online-Steuererklärung
  2. Steuerfuchs für 14,95 Euro unter www.steuerfuchs.de
  3. Elster Online, das kostenlose Programm des Bayerischen Landesamts für Steuern

Fazit

Die angebotene Software für die jährliche Einkommensteuererklärung wird immer benutzerfreundlicher und ausgereifter. Sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende können mit den Programmen ihre Steuererklärung komfortabel selbst erledigen. Vorteilhaft ist es für den Nutzer, wenn er über die Jahre die Software nicht wechselt. Mit der Datenübernahme aus dem Vorjahr entfällt ein großer Teil des Arbeitsaufwandes und die Erklärung ist in kurzer Zeit geschafft.

Können Sie sich folgende Situation vorstellen?
Sie haben sich gerade mit Ihrem Traumjob selbständig gemacht. Mit Ihrer Ausbildung haben Sie beste Voraussetzungen, sowohl kaufmännisch, als auch unternehmerisch. Familiär stimmt auch soweit alles, Ihre Lieben sind eingeweiht und freuen sich genau so auf den Schritt in Ihre Selbständigkeit wie Sie. Die Chance etwas neues auf die Beine zu stellen, Spaß bei der täglichen Arbeit und das Gefühl, etwas zu schaffen und zwar für die eigenen Tasche löst sowohl bei Ihrer Familie als auch bei Ihnen selber bei jedem Gedanken daran die pure Euphorie aus. Besser können die Voraussetzungen nicht sein. Doch irgendetwas beunruhigt Sie. Etwas fehlt noch, man schmeckt aus der Suppe der Selbständigkeit eine leicht bittere Note heraus.

Was trübt den leckeren Geschmack der Existenzsuppe?

Unsere oben beschriebene Familie hatte in der Vergangenheit nicht so sehr viel Glück. Hin und wieder Arbeitslosigkeit und eine Krankheit machten das Leben nicht gerade leicht. Dazu kamen dann noch unvorhergesehene Ausgaben für das Auto und das Haus. Da ergaben sich einfach keine Möglichkeiten ein paar Euros zur Seite zu legen. Und genau das ist der Bitterstoff der Suppe. Das Geld fehlt nun, um einen leistungsfähigen PC und Ware zu kaufen. Das Büro müsste auch eingerichtet werden, ein paar Aktenschränke, Drucker, Fax und Kopierer. Wenn das Lager dann noch fertig gestellt werden könnte, dann wären alle Voraussetzungen geschaffen. Handwerklich wäre das kein Problem, nur das Material muss angeschafft werden.

Gleich mit Schulden starten?

Die Bekannten und Verwandten möchten Sie diesbezüglich nicht einweihen, denn da sind eh zu viele dabei, die Ihnen diese berufliche Veränderung und den eventuell eintretenden Erfolg nicht gönnen. Die aber laut lachen werden, wenn Sie nach der Gründung plötzlich keinen Atmen mehr haben und dann noch mit Schulden da stehen. „Das hätte ich ihm gleich sagen können.“ oder „Hätte er mal mich gefragt.“ sind dann die Sprüche und darauf haben Sie keine Lust. Woher aber nehmen wenn nicht stehlen? Glücklicher Weise kann Existenzgründern mit dem neusten Produkt der KfW Bankengruppe, dem KfW-StartGeld geholfen und unter die Arme gegriffen werden. Insofern wird der obigen Frage das Gewicht genommen, denn bevor ein Kredit an den Gründer ausgereicht wird, werden stets die Voraussetzungen und die Tragfähigkeit des Vorhabens geprüft.

Wer kann das KfW-StartGeld nutzen?

Das KfW-Programm können alle natürlichen Personen nutzen, welche ein Unternehmen in Deutschland gründen möchten. Ausgenommen sind daher Kapitalgesellschaften wie die GmbH. Daneben können auch bestehende Unternehmer und Freiberufler mit weniger als 50 Mitarbeitern der gewerblichen Wirtschaft, also Handwerker, Händler, Dienstleister und das produzierende Gewerbe den Existenzgründerkredit nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass entsprechende Unternehmen weniger als 3 Jahre am Markt agieren.

Was finanziert die KfW Bank mit dem StartGeld?

Wenn der Erfolg der Existenzgründung dargelegt und bestätigt werden kann, finanziert die KfW Bank mit dem StartGeld sowohl die Übernahme eines Unternehmens, als auch die Neuerrichtung.
Der KfW Kredit kann so bspw. für folgende Investitionen eingesetzt und genutzt werden:

  • Erwerb von Grundstücken, Gebäuden sowie den Baunebenkosten
  • Anschaffung von Anlagen, Maschinen sowie Einrichtungsgegenständen
  • Kauf von Betriebs- und Geschäftsausstattung wie Computer, Möbel und Büroausstattung
  • Erstanschaffung eines Materiallagers, Warenlagers oder auch eines Ersatzteillagers
  • Anschaffung von Betriebsmitteln sowie der Wiederbefüllung des Warenlagers

Werden nebenberufliche Betätigungen auch finanziert?

Ja, sofern dieser nebenberufliche Erwerb, mit maximal 15 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit, auf absehbare Zeit in einen hauptberuflichen Erwerb mündet.

Wie hoch ist der maximale KfW Kreditbetrag beim StartGeld?

Die KfW Bank finanziert maximal 50.000,- EUR zu 100%. Dabei werden allerdings eigene Mittel in der Beurteilung der Bonität des Gründers berücksichtigt.

Wie lange läuft der KfW-Kredit?

Der Antragsteller hat die Wahl zwischen einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren, wobei maximal die ersten 2 tilgungsfreie Jahre sind. Die andere Alternative begrenzt die Laufzeit auf bis zu 5 Jahre mit dem ersten Jahr als tilgungsfreies Jahr.

Wie hoch sind die Zinsen und Gebühren für das KfW StartGeld?

Zinsen

Die Zusage zum KfW-StartGeld erfolgt mit dem Zinssatz, welcher an diesem Tag gilt und sich am Marktzinssatz orientiert. Der Zinssatz wird für die gesamte Laufzeit festgeschrieben, so dass der Gründer oder Unternehmer keine Abweichungen nach oben oder nach unten zu befürchten hat.

Disagio

Der Kredit wir zu 100% ausgezahlt, es entstehen daher keine Zusatzkosten für sonst übliche Disagios (Abgeld) durch die KfW Bank oder die Hausbank.

Bereitstellungszinsen

Zusätzliche Bereitstellungszinsen entstehen nur für den Fall, dass der Antragsteller den Kredit nicht rechtzeitig abruft, also in Anspruch nimmt. Dieser Fall schlägt mit 0,25% je Monat zu buche.

Sonstige Gebühren

Sowohl die Hausbank als auch die KfW Bank berechnen keine weiteren Bearbeitungsgebühren.

Tilgung und tilgungsfreie Anlaufjahre

Die Tilgung, d.h. die Rückzahlung des Darlehens erfolgt, im Gegensatz zu bisherigen KfW Modellen, monatsweise. Die Tilgungsrate besteht aus dem Betrag der Kredittilgung sowie dem Zinsanteil. Häufig halten Existenzgründer die tilgungsfreien Anfangsjahre für belastungsfreie Jahre, was allerdings falsch ist. In der Zeit der tilgungsfreien Jahre braucht der Gründer den KfW-Kredit nicht tilgen, muss jedoch die fälligen Zinsen zahlen. Eine komplett belastungsfreie Zeit wird es daher nicht geben, was meiner Erfahrung nach sehr viele Kreditnehmer verwechseln oder nicht beachten.

Sicherheiten beim KfW-StartGeld?

Da die KfW-Bank dahingehend keine Angaben macht, muss das Thema mit der Hausbank geklärt werden. Es liegt also im Ermessen Ihrer Hausbank zu entscheiden, ob die Sicherheiten ausreichend sind oder ob der Kredit auf dessen Grundlage verwehrt wird. Insofern ist es schon eine Willkür, die sich für den Existenzgründer aufbaut. Obwohl die KfW Bank der Hausbank das KfW-StartGeld zu 80% absichert, wird das erhöhte Risiko der Kreditvergabe bei Existenzgründern immer wieder von Hausbanken als Ablehnungsgrund vorgeschoben. Da Sparkassen oder Volksbanken nur noch ein Risiko in Höhe von 20% zu tragen haben, ist das m.E. eine belanglose Ausrede. Die Gründe für das Handeln der Hausbanken, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Wie muss das StartGeld beantragt werden?

Das StartGeld kann ausschließlich über die Hausbank des Antragstellers beantragt werden. So empfehle ich energisch auf den Kredit zu pochen, da aus meiner Sicht die Hausbanken an der Weiterreichung häufig nicht interessiert sind. Denn bei maximal 50.000,- EUR Kreditvolumen verdienen Hausbanken an eigenen Produkten weitaus mehr als durch die Aufwandsentschädigung der KfW Bank gezahlt wird.

Existenzgründer haben häufig in ihrer Gründungsphase das Problem, das zwar anfängliche Investitionen finanziert wurden, jedoch das Geld für das laufende Geschäft nicht vorhanden ist. So fällt es dem Gründer dann schwerer, Material, Waren oder Mieten pünktlich zu bezahlen. Die Folge sind Mahnungen, Mahngebühren und -zinsen. Diese Aufwendungen belasten die angeschlagene Liquidität des Unternehmens zusätzlich.

Aber was ist überhaupt Liquidität eines Unternehmens?

Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens Liquidität darstellt und somit die Fähigkeit künftig fällige Verbindlichkeiten zahlen zu können. Liquidität bekommt man nicht rein zufällig, sondern sie muss vorsätzlich geplant und kontrolliert werden. Zunächst ist dazu die möglichst exakte Ermittlung der künftigen Ein- und Auszahlungen nötig. Diese Daten müssen nach ihrer Fälligkeit sortiert werden. In einer so genannten Liquiditätsrechnung kann dann über einen Zeitraum von 12 Monaten eine Liquiditätsplanung vorgenommen werden. In dieser Planung werden unabhängig von handels- oder steuerrechtlichen Hintergründen die tatsächlichen Zu- und Abflüsse des Unternehmens aufgezeichnet. Zur optimalen Planung zählt auch die Analyse künftig anfallender Kosten. So zum Beispiel ist es notwendig Produktionsvorhaben hinsichtlich Material- oder Personalaufwand planen und somit für die Liquiditätsrechnung berücksichtigen zu können. Darüber hinaus sollte der Existenzgründer auch einmalige Zahlungen, wie beispielsweise jährlich fällige Versicherungsbeträge oder jahresendfällige Zinsbelastungen, bei der Planung nicht vergessen. Ein bedeutender Faktor der Liquiditätsrechnung und -planung stellt die Überwachung der Zahlungsziele dar. Der Unternehmer muss bei der Liquiditätsplanung die ihm eingeräumten Zahlungsziele, aber auch die von ihm gewährten Zahlungsziele berücksichtigen. Nur so ist eine korrekte, zeitlich richtig eingeordnete Erfassung der Zahlungsein- und ausgänge möglich. Bei umsatzsteuerpflichtigen Existenzgründern muss in der Liquiditätsplanung auch die Umsatz- bzw. Vorsteuer beachtet werden, da diese dem Unternehmen ebenfalls ab- bzw. zufließt und somit die Liquidität beeinflusst.

Was kann ein Unternehmer tun, um seine Liquidität zu verbessern?

Zunächst besteht die Möglichkeit, einen Kontokorrentkredit bei der Hausbank zu beantragen. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass dieser nur für eine kurzfristige Überbrückung der Zahlungsfähigkeit genutzt werden soll. Existenzgründer sollten nach der Finanzierungsregel handeln und langfristiges Vermögen nur durch langfristiges Kapital finanzieren. Das Anlagevermögen eines Unternehmens (PKW, Maschinen, Grundstücke oder Gebäude) sollte also durch Eigenkapital oder langfristiges Fremdkapital finanziert werden. Kontokorrentkredite sind für solche Finanzierungen ungeeignet, da sie nicht auf derartige Laufzeiten konzipiert wurden und dem Unternehmen somit teuer zu stehen kommen. Eine Liquiditätslücke kann auch durch dem Leasing geschlossen werden. Durch das Mieten von Betriebsmitteln ist eine Darlehensaufnahme nicht nötig. Darüber hinaus können auch steuerliche Vorteile das Leasing für Unternehmer attraktiver machen. Allein die Tatsache viele Forderungen gegenüber seinen Kunden zu haben macht ein Unternehmen nicht reich. Es ist notwendig diese Forderungen in Barvermögen umzuwandeln. Für diese Zwecke existiert das so genannte Factoring. Dabei werden Forderungen gegen eine Gebühr von anderen Firmen gekauft. Derartige Angebote sollten jedoch von einem Fachkundigen geprüft werden.

Vorkehrungen treffen, um nicht in eine Liquiditätsfalle zu geraten

Da seit einiger Zeit die Zahlungsmoral von deutschen Unternehmen stetig sinkt, ist das Vorhaben eines Existenzgründers, seine Liquidität zu verbessern nicht unbedingt leicht. Der Existenzgründer sollte vor dem Eingehen einer geschäftlichen Beziehungen die Liquidität des Geschäftspartners prüfen. Dies kann über die Hausbank oder so genannte Inkassounternehmen geschehen. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden kann über die Gewährung eines Skontos erhöht werden. Es sollte stets ein konkretes Zahlungsziel auf den Rechnungen vermerkt sein. Die regelmäßige Überwachung der Zahlungsein- und ausgänge gehört ebenso zu den Voraussetzungen einer ordentlichen Liquiditätsplanung wie die Einrichtung eines funktionierenden Mahnwesens.

Die eigene Liquidität überprüfen

Um die Liquidität eines Unternehmens zahlenmäßig überprüfen zu können, ist die Berechnung von Liquiditätsgraden nötig. Liquiditätsgrade können in drei Stufen gegliedert werden. Die Liquiditätsgrade ermittelt sich folgendermaßen, wobei die kurzfristigen Verbindlichkeiten alle Schulden eines Unternehmens mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr darstellen.

Liquidität 1. Grades

flüssige Mittel (Bank, Kasse)
---------------------------------------   x 100%   
kurzfristige Verbindlichkeiten

Die Liquidität 1. Grades sollte bei 30 bis 50 % liegen, sodass im besten Fall die Hälfte der kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens durch Kassen- und Bankbestände abgedeckt werden können.

Liquidität 2. Grades

flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen
--------------------------------------------------------   x 100% 
kurzfristige Verbindlichkeiten

Der zweite Grad der Liquidität sollte deutlich größer als 100 Prozent sein. In dieser Stufe werden neben den Barmitteln auch die eigenen Forderungen berücksichtigt.

Liquidität 3. Grades

gesamtes Umlaufvermögen
---------------------------------------   x 100%
kurzfristige Verbindlichkeiten

Der letzte Grad der Liquidität sollte über 200 % liegen, was jedoch nur bei Unternehmen sinnvoll erscheint, welche Vorratsvermögen besitzen. So zum Beispiel ein Großteil der eBay – Händler. Anhand der Liquiditätsgrade des Unternehmens, kann festgestellt werden, ob die Liquidität der Firma ausreichend ist oder verbesserungswürdig.

Dieser Artikel ist Teil 1 von 2 der Serie

Kaum sind Weihnachten und Sylvester ad acta gelegt, kommt die nächste große Aufgabe. Wie zu jedem Jahresbeginn muss die Einkommensteuererklärung erledigt werden. Und wie jedes Jahr tut sich die Frage auf, gibt es eine preiswerte Software, die mir bei dieser doch lästigen und oft auch undurchsichtigen Aufgabe helfen kann? Wir haben für Sie vier bekannte Softwarelösungen zur Erstellung der Einkommensteuererklärung getestet. Im folgenden Beitrag wollen wir Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Programme veranschaulichen.

Anforderungen an die Steuersoftware

Nach unserer Meinung muss eine gute Software für die Einkommensteuererklärung die folgenden Anforderungen erfüllen.

  1. Sowohl Profis, als auch Laien müssen mit dem Programm arbeiten können, ohne vorher eine Bedienungsanleitung in der Dicke des Berliner Telefonbuchs durchgearbeitet zu haben.
  2. Die Programme müssen die Zahllast bzw. die Erstattung korrekt ausrechnen.
  3. Die Software muss eine übersichtliche Menüführung aufweisen. Das hilft vor allem Anfängern, sich durch die einzelnen notwendigen Formulare zu finden.
  4. Die angebotene Hilfe muss kompetent und sachbezogen sein.
  5. Das Programm muss Musterschreiben enthalten, damit Sie schnell auf Anfragen Ihres Finanzamts reagieren oder einen Einspruch erstellen können.
  6. Die Steuerprognose für das Jahr 2010 sollte eine Software zur Einkommensteuerklärung erstellen können.

Tabellarischer Vergleich der Steuersoftware

Anbieter
Akademische Arbeitsge- meinschaft
Lexware 
Lexware 
Buhl Data
Software
Preis in EUR
ab 24,95
ab 29,99
ab 29,90
ab 29,95
Daten- import aus Vorjahr
x
x
x
x
Interview- eingabe
x
x
x
x
Direktein- gabe
x
x
x
x
Formular eingabe
nein
keine Angabe
x
x
Antrag Lohnsteuer- ermäßigung
x
x
x
x
Fahrten- buch/ Reise- kosten für Selb- ständige
x / x 
x / x 
x / x
nein / nein
Gewinn- ermittlung / EÜR
x / x
x / x
x / x
x / x
Umsatz- steuervor- anmeldung
x
x
x
Umsatz- steuer- erklärung
x
x
x
x
Gewerbe- steuer- erklärung
x
x
x
x
Einkommen- steuer- erklärung
x
x
x
x
Eigenheim- zulage
x
x
x
x
gesonderte einheitl. Fest- stellung
x
x
x
x
Musterbriefe
x
x
x
x


Die getesteten Programme erfüllen alle, die von uns gestellten Anforderungen. Die einzelnen Programme bewegen sich auch von den Kosten her in einem recht ähnlichem Bereich. Die Entscheidung für oder gegen ein Programm kann somit nur über bspw. eine übersichtliche Menüführung und die Extras getroffen werden. Dabei hat sich die Steuer-Sparerklärung 2010 von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft als Testsieger herauskristallisiert. Welche Vor- und Nachteile uns bei den einzelnen Programmen aufgefallen sind, erläutern wir im zweiten Teil.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 9 der Serie

Herzlich willkommen bei unserer neuen Serie zum Thema „Recht im Internet“. Als erstes möchten wir auf die so genannte Anbieterkennzeichnungspflicht im Internet (kurz: Impressumspflicht) eingehen, da diese alle Personen und Unternehmen betrifft, die eine Website betreiben. Diese Pflicht ist gesetzlich im Telemediengesetz (TMG) geregelt.

Verstöße werden mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet. Zudem können zivilrechtliche Ansprüche entstehen, da ein Unternehmer, der keine Anbieterkennzeichnung bereithält, grundsätzlich auch einen Wettbewerbsverstoß begeht, den Wettbewerber über einen Anwalt kostenpflichtig abmahnen lassen können.

Was ist ein Impressum?

Ein Impressum enthält gewöhnlich die Informationen, die Unternehmer bereits seit Jahren auf ihrem Geschäftspapier angeben müssen. Diese Angaben sind aus Gründen des Verbraucherschutzes notwendig. Ziel ist, dass der Verbraucher die Möglichkeit erhält, sich über das jeweilige Unternehmen zu informieren.

Wer braucht eine Anbieterkennzeichnung?

In § 5 TMG heißt es, dass eine Anbieterkennzeichnung erforderlich ist, wenn ein Diensteanbieter Telemedien bereithält. Im Prinzip gehören dazu nahezu alle Websites, egal ob sie privater oder geschäftlicher Natur sind. Sogar der Verkauf über Auktionsplattformen kann unter diese Definition fallen, sofern eine frei gestaltbare Verkaufsseite eingerichtet werden kann. Es ist zwar prinzipiell eine geschäftsmäßige Bereithaltung erforderlich, allerdings wird diese bereits vorausgesetzt, wenn man Angebote bereithält, die üblicherweise kostenpflichtig angeboten werden.

Welche Informationen gehören ins Impressum?

Die wichtigsten Informationen, die in jedem Impressum stehen müssen, sind diese:

  • Name und Anschrift
  • Kontaktdaten für die elektronische und unmittelbare Kontaktaufnahme
  • für juristische Personen: Rechtsform, Vertretungsberechtigter

Ist ein Unternehmen in ein Register eingetragen (z. B. Handelsregister) muss die entsprechende Registernummer angegeben werden. Sofern die angebotene Tätigkeit der Aufsicht einer Aufsichtsbehörde unterliegt, müssen auch hierzu Angaben gemacht werden. Liegt eine Umsatzsteueridentifikationsnummer oder eine Wirtschafts-Identifikationsnummer vor, gehört diese ebenfalls ins Impressum. Eine AG, KGaA oder GmbH, die liquidiert wird, muss dies angeben.

Wie hat die Anbieterkennzeichnung auszusehen?

Das Telemediengesetz schreibt vor, dass die Anbieterkennzeichnung „leicht erkennbar“, „unmittelbar erreichbar“ und „ständig verfügbar“ sein muss. Es darf kein langes Suchen erforderlich sein, um diese Informationen nachlesen zu können. Die Bezeichnung der Anbieterkennzeichnung als Kontakt oder Impressum ist laut BGH erlaubt. Die unmittelbare Erreichbarkeit ist gegeben, wenn keine Zwischenschritte erforderlich sind, um die Angaben aufzurufen. Die ständige Verfügbarkeit ist gegeben, wenn der Link dauerhaft erreichbar ist.

Mehr Informationen zum Impressum sind beim BMJ zu finden. Wer sich unsicher ist, welche Informationen in sein Impressum gehören, kann auch auf einen Impressumgenerator zurückgreifen, so zu finden beispielsweise bei E-Recht24 oder Net-and-Law.

Quelle: BMJ

Ich habe mal mit dem genialen Google Tool Insight for Search das Wort Existenzgründung etwas näher beleuchtet und unter die Lupe genommen. Dabei sind doch einige sehr interessante wie auch bedenkliche Tendenzen zum Vorschein gekommen. Das Tool ermittelt auf Basis eines eingegebenen Suchwortes aufgrund des bei Google anfallenden Suchvolumens den Verlauf des Wortes über mehrere Jahre. Sogar eine Prognose für die Zukunft wird grafisch dargestellt. Die Grafik zeigt daher, wie häufig das Wort in der Vergangenheit bei Google Deutschland gesucht wurde, also wie groß das Interesse zu diesem Wort in der Bevölkerung war. Ich schließe daraus, dass sich die Zahl der Existenzgründung äquivalent zu diesem Suchvolumen bei Google verhalten. Sehen wir uns das ganze etwas näher an.

Entwicklung Existenzgründung im Chart


Dieser Graf lässt deutlich erkennen, dass das Wort Existenzgründung seit dem Jahr 2004 von Jahr zu Jahr tendenziell weniger gesucht wurde. Einer Erklärung für die Abnahme des Interesses könnte in der Gestaltung der Fördermittel zur Existenzgründung durch die Bundesregierung, die Europäische Union sowie der einzelnen Bundesländer liegen. Wenn ich mich da recht erinnere, gab es mal das Überbrückungsgeld, später gab es ein Wahlrecht zwischen Ich-Ag oder dem Überbrückungsgeld und heute gibt es lediglich den Gründungszuschuss. Aus meiner Beratererfahrung und der Arbeit in den vergangenen Jahren mit diesen Fördermitteln behaupte ich, die finanzielle Unterstützung hat sich stetig verschlechtert. Mit Ausnahme der Ich AG, welche eine Verbesserung gerade für Existenzgründer darstellte, welche ein kleines Konzept, ohne große Investitionen und ohne Eigenkapital auf solider Basis durchführen wollten. Dies war, wie bereits einige Experten festgestellt haben, der Bundesregierung zu teuer geworden, so dass dieses gute Modell sehr schnell abgeschafft wurde.

Zuschüsse für Beratung zur Existenzgründung

Auch die Zuschüsse für Beratung durch Gründungsberater, Unternehmensberater oder Steuerberater, wurden seit 2004 in großen Schritten und stetig verringert, bis wir heute an dem Punkt angelangt sind, lediglich das Gründercoaching Deutschland über die KfW Bank in Berlin beantragen zu können. Es gibt (zumindest bei uns in Thüringen) keinerlei Zuschüsse über die Arbeitsagentur, die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer mehr. Der Existenzgründer muss sich mit seinem Berater auf die KfW Bank verlassen. Dieser Zuschuss steht jedoch erst nach der Gewerbeanmeldung und somit nach einem Großteil der Arbeit vor der Existenzgründung dem Gründer zur Verfügung, so dass es hier heißt: Aufs Ungewisse arbeiten und in Vorkasse treten. Hier liegt sicher auch eine Ursache des im obigen Chart erkennbaren Rückgangs der Existenzgründungen.

Entwicklung der Existenzgründung in den einzelnen Bundesländern

Dieser Abbildung zeigt, dass auch in den einzelnen Bundesländern das Suchvolumen nach dem Wort "Existenzgründung" unterschiedlich hoch ist. Sehr interessant ist der Hinweis unter der Deutschlandkarte "Veränderung in Zeitverlauf anzeigen". Nach einem Klick darauf, kommt man auf eine Art Player, mit welchem man den zeitlichen Verlauf der einzelnen Bundesländer visuell in einer Art Videofilm in der Deutschlandkarte darstellen kann.

Tendenziell kann man eine erhöhte Nachfrage in den neuen Bundesländern nach dem Wort Existenzgründung erkennen.

Die häufigsten Suchanfragen in Verbindung mit Existenzgründung


Aus dieser Tabelle sind die Begriffe und Kombinationen ersichtlich, welche am häufigsten im Zusammenhang mit dem Wort Existenzgründung in der Suchmaschine Google eingegeben werden. Dabei fällt auf, dass die Nachfrage nach der IHK sowie nach Fördermitteln und dem Arbeitsamt sehr eindeutig die Gewinner sind. Auch auffällig, dass immer noch das Wort Arbeitsamt verwendet wird, obwohl unser liebes Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Bundesagentur für Arbeit umgetauft hat.

Es zeigt auch, das die Leute Hilfe suchen und zwar bei den eigentlich zuständigen Ämtern, wie Arbeitsamt, IHK oder HWK. Doch leider kommen immer mehr Menschen zu uns (direkt und auch hier im Gruenderlexikonforum) und ärgern sich über die inkompetente Abwicklung auf den zuständigen Börden, was den fachlichen Zustand in Sachen Existenzgründung erahnen lässt. Oder ist es schlichtweg nur Faulheit der Mitarbeiter? Traurige Tatsache, wir werden´s wohl nie erfahren.

In Anlehnung an obige Erläuterung zum zeitlichen Verlauf, kann man sicher nun auch verstehen, warum immer das Wort Fördermittel oder Förderungen ein eindeutiger Bestandteil der Suchvorgänge der Menschen bei Google sind. Übrigens, diese Analyse kann man auch mit jedem anderen Wort, sogar mit mehreren Gleichzeitig durchführen und die Ergebnis vergleichen.

Sehr interessant ist der Vergleich der Wörter Existenzgründung und Insolvenz über Insight for Search, sollte die BA und andere Entscheidungsträger auch ruhig mal machen.

Soeben habe ich die Nachricht erhalten, dass der Vordruck zur Einnahmenüberschussrechnung EÜR 2009 für die Einkommensteuererklärung beim Bundesfinanzministerium online ist. Da diese Ämter die blöde Angewohnheit haben, ständig die Adressen zu den wichtigen Seiten im Internet zu ändern, stelle ich die PDF Dokumente auf dem Server des Gruenderlexikons selbst zur Verfügung, denn unsere Adressen ändern sich nicht und wenn, dann sorgen wir dafür, dass trotz alter Adresse, die neue automatisch erreichbar ist. Aber das hat wohl was mit der Arbeitseinstellung bei den Ämtern allgemein zu tun. Wir müssen damit leben, ob wir wollen oder nicht, in diesem Sinne viel Spaß mit der neuen EÜR und der Steuererklärung dazu ;-)

Vorlage EÜ 2009 (PDF, 178 kB)

Vorlage Anlagenverzeichnis zur EÜR 2009 (PDF, 86 kB)

Vorlage Schuldzinsen zur Anlage EÜR 2009 (PDF, 79 kB)

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Im ersten Teil unserer Serie über Steuerklassen haben wir Ihnen die Bedeutung der Lohnsteuerklassen 1 bis 6 näher gebracht. Im zweiten Teil der Serie möchten wir Ihnen aufzeigen, wie die Wahl der richtigen Steuerklasse Ihren Nettolohn und damit einhergehend auch die Höhe der Lohnersatzleistungen beeinflusst.

Alleinstehende mit Kind

Unverheiratete und nicht in einer eheähnlichen Partnerschaft lebende Arbeitnehmer werden automatisch der Steuerklasse 1 zugeordnet. Gehört zum Haushalt des Alleinstehenden mindestens ein Kind, für das der Arbeitnehmer Anspruch auf den Kinderfreibetrag oder Kindergeld hat, kann er bei seiner Gemeinde die Lohnsteuerklasse 2 beantragen. Die Änderung hat für den Alleinerziehenden den Vorteil, dass der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bei der Berechnung der monatlichen Lohnsteuer berücksichtigt wird. Die Höhe des Entlastungsbetrages gem. § 24b EStG beträgt zur Zeit 1.308,- EUR im Kalenderjahr. In der Folge erhält der Alleinerziehende monatlich ein höheres Nettoentgelt.

Ehegatten haben die Wahl

Ehegatten, die nicht dauernd getrennt und im Inland leben, können ihre Lohnsteuerklasse in Kombination selbst wählen. Dabei kommen die Kombinationsmöglichkeiten Steuerklasse 3 und 5, Steuerklasse 4 und 4 und Steuerklasse 4 und 4 mit Faktor in Frage. Je nach Höhe des Arbeitsentgelts der beiden Partner sollte die entsprechende Kombination gewählt werden.

Kombination der Steuerklassen 3 und 5

Die Steuerklassenkombination 3 und 5 sollten Ehepaare wählen, wenn der Großteil des gemeinsamen Arbeitseinkommens von einem Ehepartner erzielt wird. Als Faustformel gilt, erzielt ein Ehepartner ca. 60% des gemeinsamen Arbeitseinkommens, sollte dieser die Lohnsteuerklasse 3 wählen. Dem anderen Ehepartner wird dann automatisch die Lohnsteuerklasse 5 zugewiesen.

Auswirkungen der Wahl dieser Steuerklassenkombination

Der Ehepartner mit der Lohnsteuerklasse 3 hat nun eine deutlich geringere Lohnsteuerbelastung auf seine monatlichen Bezüge zu zahlen. Damit steigt sein Nettoentgelt. Der Ehepartner mit der Lohnsteuerklasse 5 dagegen, muss eine deutlich höhere Lohnsteuerbelastung seiner Bezüge hinnehmen. Sein monatliches Nettogehalt sinkt entsprechend.

Vorteil

  • Das monatliche Netto Gesamt-Arbeitseinkommen des Ehepaares steigt, was der Haushaltskasse zu Gute kommt.

Nachteile

  • Liegt der Anteil des Gutverdienenden Ehepartners über 60 % des gesamten Arbeitseinkommens, ist die Steuerbelastung im laufenden Jahr wahrscheinlich zu gering. Mit der Einkommensteuererklärung kommt dann eine Nachzahlung auf das Ehepaar zu.
  • Die Einkommensteuererklärung ist bei der Steuerklassenwahl in der Kombination 3 und 5 für das Ehepaar Pflicht.
  • Lohnersatzleistungen werden nach dem Nettoentgelt berechnet. Muss der Ehepartner mit der Steuerklasse 5 durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit Lohnersatzleistungen beziehen, fallen diese Leistungen entsprechend niedriger aus.

Kombination der Steuerklassen 4 und 4

Haben die beiden Ehepartner annähernd den gleichen Anteil am gesamten Arbeitseinkommen, bietet sich die Steuerklassenwahl in der Kombination 4 und 4 an. Die Steuerklassenkombination 4 und 4 wird auch als der gesetzliche Regelfall bezeichnet. Die Lohnsteuerbelastung der Steuerklasse 4 entspricht der Belastung der Steuerklasse 1.

Vorteil

  • Beide Ehepartner werden entsprechend ihres Entgelts mit Lohnsteuer belastet.
  • Die Zahlung von Lohnersatzleistungen, die durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit in Anspruch genommen werden müssen, erfolgt in reeller Höhe.
  • Es besteht keine Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung.

Nachteil

  • Die genannten Lohnersatzleistungen und das Elterngeld würden höher ausfallen, wenn der betroffene Ehepartner rechtzeitig die Steuerklasse 3 wählt.

Kombinationder Steuerklassen 4 und 4 mit Faktor

Erstmals ab 2010 können Ehepaare statt der Kombination 3 und 5, die Steuerklassenkombination 4 und 4 mit Faktor wählen. Diese neue Konstellation soll die Nachteile der Kombination 3 und 5 ausgleichen. Den formlosen Antrag zum Faktorverfahren muss das Paar gemeinsam beim zuständigen Finanzamt stellen. Dabei sind beide Lohnsteuerkarten vorzulegen und das voraussichtliche Arbeitseinkommen in 2010 der beiden Partner muss angegeben werden.

Wie wird der Faktor berechnet?

Das Finanzamt berechnet den Faktor für jedes Ehepaar individuell. Dabei werden die voraussichtlichen Arbeitslöhne des Paares zu Grunde gelegt und die Lohnsteuerbelastung der Klasse 4/4 mit der voraussichtlichen Jahressteuer nach dem Splittingtarif ins Verhältnis gesetzt. Der so ermittelte Faktor berücksichtigt bei den Ehepartnern jeweils die Entlastungsfaktoren, wie den Grund- und Kinderfreibetrag, den Sonderausgabenabzug und die Vorsorgepauschale. Der ermittelte Faktor von 0,… wird auf drei Nachkommastellen genau in die Lohnsteuerkarten eingetragen.

Wie berechnet der Arbeitgeber die Lohnsteuer im Faktorverfahren?

Für den Arbeitgeber ist die Berechnung der Lohnsteuer im Faktorverfahren nicht komplizierter als ohne. Er ermittelt die Lohnsteuer auf Grundlage der Steuerklasse 4 und multipliziert sie mit dem auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Faktor.

Vorteile

  • Der Faktor korrigiert die Steuerprogression, die durch die unterschiedliche Höhe der Einkommen entsteht.
  • Der Partner der vorher die Steuerklasse 5 auf seiner Lohnsteuerkarte eingetragen hatte, erhält durch den Faktor ein höheres Nettoentgelt.
  • Hohe Nachzahlungen im Zuge der Einkommenssteuererklärung werden vermieden.

Nachteile

  • Der besser verdienende Partner, der vorher die Steuerklasse 3 eingetragen hatte, muss nun mit einem geringeren Nettoentgelt rechnen.
  • Das Ehepaar muss für das betreffende Jahr eine Einkommenssteuererklärung abgeben.

Welche Steuerklasse sollen Ehepaare wählen?

Diese Frage kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Das Paar muss die Steuerklassenwahl je nach den persönlichen Obliegenheiten bewerten und anpassen.

Onlinerechner des Bundesministeriums der Finanzen

Das Bundesministerium der Finanzen hat einen Onlinerechner bereitgestellt. Mit diesem Onlinerechner können Paare die Differenzen, die sich aus ihrer Steuerklassenwahl ergeben, genau ermitteln. Damit wird den Ehepaaren eine wichtige Entscheidungshilfe an die Hand gegeben.

Hier gehts zum Onlinerechner: Abgabenrechner

Im dritten Teil unserer Serie über Steuerklassen gehen wir auf weitere Auswirkungen der Steuerklassenwahl und mögliche Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte ein.

Dieser Artikel ist Teil 9 von 14 der Serie

Die Zahlungsbedingung bei einem Importgeschäft ist, ähnlich wie im Inlandsgeschäft, ein für die Vertragsparteien äußerst wichtige Vereinbarung. Das „Wann“ der Zahlung bestimmt bei beiden Unternehmern die Liquidität und die Möglichkeit des weiteren geschäftlichen Agierens. Der internationale Handel wirft aber, im Gegensatz zum nationalen Warenhandel weitere Risiken für den Importeur auf. Der Importeur ist in der Regel an einer äußerst späten Begleichung der offenen Rechnungen interessiert ist. Aber nicht nur die Zahlungsbedingungen und -methoden stellen ein Risiko für den Importeur dar, sondern auch politische und wirtschaftliche Risiken müssen beachtet werden. Das politische Risiko durch Bürgerunruhen, Aufstände oder Putschversuche könnte dem Importeur bei einigen Zahlungsbedingen Kopf und Kragen kosten. Man denke nur an bezahlte, aber noch nicht gelieferte Waren. Wirtschaftliche Risiken wie die Lieferunfähigkeit des Exporteurs sind allerdings ebenso riskant und von größter Wichtigkeit einer Prüfung unterzogen zu werden. Ein noch weniger kalkulierbares Risiko tritt dem Importeur mit den Wechselkursänderungen entgegen. Was heute verhältnismäßig günstig erscheint, kann durch Währungsschwankungen morgen schon unbezahlbar teuer sein.

Rechtliche Vorschriften für die einzuhaltenden oder anzuwendenden Zahlungsbedingungen gibt es in den wenigsten Fällen, viel mehr kommt es dabei auf das Verhandlungsgeschick des importierenden Unternehmers an. Die vereinbarten Sicherungsmöglichkeiten des „Deals“ sollten im Rahmen der Verhandlungen über die Zahlungsbedingungen ebenso berücksichtigt werden, wie das Zahlungsziel und die bei der Zahlung entstehenden Gebühren durch Banken oder andere Geldtransferunternehmen. Welche Zahlungsmethoden für Importeure existieren, wo bei diesen die Vor- und Nachteile liegen wird im Folgenden dargestellt und zusammengefasst.

Aufteilung der Zahlungsabwicklung

Zunächst lässt sich eine Aufteilung der Zahlungsabwicklung hinsichtlich der Notwendigkeit des Verwendens genutzter Dokumente in die beleglose und belegbare Zahlungsabwicklung treffen:

Beleglose Zahlungsabwicklung

Der Importeur kann also eine Warenlieferung mit und ohne Rechnungen oder Verträge abwickeln. Das geschieht im Wesentlichen immer bei An- oder Vorauszahlungen bzw. der extremsten Form der Zahlungsabwicklung der Vorauskasse. All diese Möglichkeiten stellen für den Importeur ein sehr hohes Zahlungsrisiko dar, da er mit seinen finanziellen Mitteln das Geschäft selbst vorfinanzieren muss. Das in dieser Vorfinanzierung eingebrachte Geld ist gebunden und kann daher nicht für andere unternehmensinterne oder –externe Zwecke verwendet werden. Darüber hinaus ist die Kontrolle der zugesicherten Qualität erst nach Bezahlung möglich. Weitere Dokumente, für die eigentliche Einfuhr der Ware über den Zoll, könnten der Lieferung nicht hinzugefügt sein, so dass der Import unmöglich gemacht wird. Wenn es sich bei der Situation nicht um ein Versehen des Geschäftspartners handelt, scheint die Rückerstattung des bereits gezahlten Geldes schier unmöglich zu sein.

Genau das Gegenteil der Anzahlung oder Vorkasse ist für den Importeur die Zahlung gegen Rechnung. Dabei geht er fast kein Zahlungsrisiko ein. Er kann die Ware in aller Ruhe auf Qualität und Quantität prüfen und nach seiner positiven Begutachtung bezahlen. Die Zahlung auf Rechnung wird dagegen von den Exporteuren weniger favorisiert.

Belegbare Zahlungsabwicklung

Diese auch dokumentäre Zahlungsabwicklung genannte Möglichkeit verbirgt eine Reihe von Alternativen sicherer oder weniger sicherer Zahlungsabwicklungen im grenzüberschreitenden Handel. Verschiedene Dokumente und Belege werden bei dem Importgeschäft eingesetzt, um eine Sicherheit in Punkto Bezahlung und Warenauslieferung zu erhalten. Einige der wichtigsten Papiere seien hier genannt:

Transportdokumente

Konnossement (Bill of Landing)
Dieses Transportdokument mit Wertpapierfunktion verbrieft einen Herausgabeanspruch. So kann im Seefrachtverkehr und bei Binnenschifftransporten die geschäftliche Beziehung zwischen dem Verfrachter, dem Verlader, dem Exporteur und dem Empfänger geregelt werden. Das Konnossement ist ein Inkasso- und Akkreditivpapier, was den Inhaber auch zur Sicherungsübereignung und Verpfändung der Ware berechtigt.

Ladeschein (Flusskonnossement)
Der Ladeschein beschränkt sich gegensätzlich zum Konnossement auf die Binnenschifffahrt, stellt aber grundsätzlich ein Konnossement dar.

Internationaler Frachtbrief
Diese Urkunde findet seine Anwendung im Eisenbahn-, Straßen-, und Luftverkehr. Der Frachtbrief stellt im obigen Sinne kein Wertpapier dar, welches die Auslieferung der Ware garantiert, sondern dient lediglich als Warenbegleitdokument. Als Sicherheit und Inkassoinstrument ist der Frachtbrief nur bedingt geeignet, da zu diesem Zweck einige weitere Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Internationale Spediteurübernahmebescheinigung
Im Englischen wird dieses Papier als Forwarders Certificate of Receipt (FCR) bezeichnet. Es dokumentiert die unwiderrufliche Anweisung an den Spediteur, die Ware einem festgelegten Empfänger zur Verfügung zu stellen.

Versicherungsdokumente
Die Vertragsparteien sollten sich über den Abschluss einer Transportversicherung einigen bzw. wer diese zu zahlen hat. Dabei können Einzel- oder Generalpolicen unterschieden werden. Derartige Abschlüsse werden durch diese Versicherungsscheine nachgewiesen und dokumentiert.

Lagerdokumente
Die ordnungsgemäße Übernahme der Waren in ein Lager wird durch den Lagerschein bestätigt. Dieses Dokument ermächtigt auch zur Herausgabe der Ware aus dem Lager. So eignen sich Lagerscheine auch zur Kreditsicherung.

Ursprungszeugnis (Certificate of origin)
Die ausländischen Industrie- und Handelskammern bescheinigen durch dieses Dokument die tatsächliche Herkunft bzw. den Ursprung einer Ware, so dass die Zollbehörden eine unrechtmäßige Zollvergünstigung vermeiden können.

Zahlungsformen im Auslandsgeschäft

Da für den Importeur eine Vorauszahlung oder eine Anzahlung in den wenigsten Fällen in Frage kommt, muss eine Art von Gegenleistung oder Pfand geschaffen werden. Da liegt die Idee nahe, die Frachtpapiere und Einfuhrdokumente zur rechtmäßigen Übernahme der Ware gegen Bezahlung dieser „Einzulösen“ – das Ganze nennt sich dann Dokumenteninkasso.

Der Importeur erhält also erst dann die Verfügungsgewalt über die Ware in Form der mitgelieferten Dokumente, wenn die Ware bezahlt wurde. Vorteil für den Importeur ist die Gewissheit, dass geliefert wurde. Allerdings kann der inländische Unternehmer auch nicht die Güte, Qualität und Beschaffenheit der Ware prüfen. Die Internationale Handelskammer (ICC) entwarf dabei eine einheitliche Richtlinie für Inkassi (ERI).

Dokumente gegen Kasse (documents against payment)

Bei dieser speziellen Bezahlform des Dokumenteninkassos erhält die Bank des Exporteurs sämtliche Urkunden, Zeugnisse und Versandpapiere der Ware. Die Ware selbst ist in einem Lager im Bestimmungsland deponiert. Die Bank des Importeurs erhält von der Exporteurbank die zu bezahlenden Unterlagen, welche diese dann nach erfolgreicher Zahlung an den Importeur heraus gibt. Der kann dann seine Ware aus dem Lager abholen und darüber verfügen.

Dokumente gegen Akzept (documents against acceptance)

Im Gegensatz zum Dokument gegen Kasse muss der Importeur bei Aushändigung der Transportdokumente einen Wechsel auf seinen Namen akzeptieren. Dieses eher „altertümliche“ Zahlungsmittel befähigt ihn allerdings zur Zahlung des Betrages zu einem späteren Termin, was wiederum ein Liquiditätsvorteil für den Importeur darstellt.

Dokumenten Akkreditiv

Was ist ein Akkreditiv?

Ein Akkreditiv (lat. credere, glauben) ist ein Zahlungsversprechen, welches losgelöst vom eigentlichen Kaufvertrag an Bedingungen geknüpft ist. Die Voraussetzung beim Auslandsgeschäft ist daher ein zustande gekommener Kaufvertrag über Waren. Die rechtlichen Grundlagen für das Dokumentenakkreditiv werden durch die Einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive (ERA) umspannt. Das abstrakte Zahlungsversprechen stellt also die Unabhängigkeit vom eigentlichen Kaufvertrag, unbeachtlich dem Zustand der Ware, dar.

Und so funktioniert das Akkreditiv

Der Importeur beauftragt seine Hausbank (Akkreditivbank) seinem Geschäftspartner dem Exporteur ein Akkreditiv zu eröffnen, was eine gewisse Kreditwürdigkeit des Importeurs bei seiner Hausbank voraussetzt. Das Akkreditiv umschreibt die betreffende Ware in Bezug auf Art, Menge und Verpackung sowie hinsichtlich der fristgerechten Versendung und der Vorlage von Versandpapieren wie Handelsrechnungen, Ursprungszeugnis, Ladepapiere und Versicherungsdokumente. Die Akkreditivbank zahlt bei dieser Zahlungsform nur, wenn die in den Dokumenten festgelegten Bedingungen vollständig erfüllt sind.

Online Kredite gibt es im Internet fast genauso wie es Sand am Meer gibt. Für Kreditinteressenten ist es zum Teil sehr schwierig hier noch den Überblick zu haben bzw. zu bekommen. Zahlreiche Anbieter werben mit günstigen Online Krediten und es werden die verschiedensten Kreditvarianten angeboten.

Folgende Kreditvarianten sind derzeit online wählbar

  • Sofortkredit
  • Privatkredit
  • Kredit für Selbstständige
  • Studentenkredit
  • Immobilienkredite
  • Autokredite
  • Kredite ohne Schufa

Die hier aufgeführten Kreditvarianten sind natürlich nicht alle, aber diese sind die für die meisten Interessenten die Interessantesten. Unter den online Krediten gibt es Kredite die Zweckgebunden sind wie zum Beispiel bei dem Autokredit, dieser kann nur für die Finanzierung eines Fahrzeugs verwendet werden. Beim Privat- oder auch Sofortkredit gibt es in der Regel keine Vorschriften für die Verwendung. Durch einen Privatkredit können Interessenten ihren Dispo ablösen oder eine lang ersehnte Urlaubsreise buchen und genießen.

Das sollten Sie beachten:

  • wie hoch sind die Zinsen (wichtig Effektivzins)
  • welche Laufzeiten werden angeboten
  • wie hoch ist die Bearbeitungsgebühr
  • gibt es eine Kreditabsicherung für zum Beispiel den Fall der Arbeitslosigkeit
  • ist eine vorzeitige Tilgung möglich
  • können Sonderzahlungen geleistet werden

Wird ein Kredit benötigt sollten immer verschiedene Kreditangebote eingeholt werden und miteinander verglichen werden. Bei dem Vergleich sollte der Effektivzins von den verschiedenen Anbietern verglichen werden. Der Effektivzins erhält alle anfallenden Kosten für einen Kredit und sagt somit aus wie teuer der Kredit wird. Der Nominalzins ist immer der günstigere Zins, denn hier sind noch nicht alle Kosten enthalten. Nicht nur die Zinsen spielen eine Rolle bei einem Online Kredit, sondern auch die Höhe der monatlichen Rate und auch die Laufzeit. Die monatliche Rate muss zum Haushaltsbudget passen, denn ansonsten könnte es zu Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Im Internet gibt es die Möglichkeit verschiedene Online Kredite in wenigen Minuten zu vergleichen. Spezielle Vergleichsseiten für Online Kredite listen die Online Anbieter auf und dies in der Regel wie folgt: Ganz oben steht der Anbieter der zurzeit der günstigste ist und meistens können die Interessenten  mit einem Klick auf die Anbieterseite gehen, um dort ein entsprechendes Angebot anzufordern. Es sollten allerdings auch von anderen Anbietern Angebote angefordert werden, zum Beispiel von den Anbietern die auf Rang 2 und 3 stehen.

Liegen die Angebote von den Online Krediten vor, so kann ganz einfach ein Vergleich durchgeführt werden, wichtig ist allerdings, dass es sich bei den Angeboten immer um dieselbe Kreditsumme handelt.

Dieser Artikel wurde von http://www.online-kredit-index.de/ zur Verfügung gestellt.

Ein Firmenwagen wird Angestellten unter Umständen statt einer Gehaltserhöhung angeboten. Wie bei einer Gehaltserhöhung wird auch bei der Nutzung eines Firmenwagens eine höhere Lohnsteuer bzw. ein höherer Betrag für die Sozialversicherung fällig. Beim Firmenwagen errechnen sich diese Beträge nach dem geldwerten Vorteil, den der Firmenwagen darstellt.

Wie der geldwerte Vorteil ermittelt?

Monatlich wird für die Privatnutzung des Pkw 1 Prozent des Brutto-Listenpreises des Pkw als geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer angesetzt. Zusätzlich werden für den Weg zur Arbeit 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises x der gefahrenen Kilometer x der Anzahl der monatlichen Arbeitstage als geldwerter Vorteil hinzugerechnet. Auf den so ermittelten Betrag muss der Arbeitnehmer Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.

Onlinerechner

Mit dem Firmenwagen-Rechner von steuertipps.de können Sie die monatliche Belastung durch einen Firmenwagen genau ermitteln.

Die Finanzplanung bei einer Unternehmensfinanzierung sollte ausreichend durchdacht werden. Von der Art des Unternehmens hängt der Kapitalbedarf ab. Hypothekendarlehen sind meist recht günstig; jedoch sollten dafür einige Voraussetzungen erfüllt sein. Benötigt man eine Vollfinanzierung, so ist ein Hypothekendarlehen nicht die richtige Wahl.

Das Hypothekendarlehen

Muss ein Kreditinstitut mehr als sechzig Prozent eines Kaufpreises finanzieren, so lassen sich die Banken das erhöhte Risiko mit Zinsaufschlägen bezahlen. Ist hingegen genügend Eigenkapital vorhanden, so ist das Hypothekendarlehen die richtige Finanzierung. Damit eine Bank ein Hypothekendarlehen gewährt, muss ein sicheres und regelmäßiges Einkommen nachgewiesen werden.

Ein Hypothekendarlehen ist immer an das zu finanzierende Objekt gebunden. In das Grundbuch wird eine Grundschuld eingetragen, und diese Eintragung ist mit weiteren Kosten verbunden. Die Unternehmensfinanzierung und deren Planung bestehen aus zwei Aufgaben, zum einen der Kapitalbeschaffung und zum anderen der Liquiditätssicherung.

Für diese Bereiche muss das Unternehmen Zahlungsmittel beschaffen. Das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital sollte im Vorhinein überprüft werden. Gezahlte Zinsen können beim Finanzamt geltend gemacht werden. So ergibt sich ein zusätzlicher Steuervorteil. Durch die Zahlung von Zinsen mindert man seinen Gewinn und somit wird dann weniger Gewinn versteuert.

Der richtige Weg zum Fremdkapital

Die Beschaffung von Krediten für Unternehmer wird zurzeit in Deutschland durch viele bürokratische Regelungen erschwert. Unternehmensfinanzierungen werden in der Regel nicht durch ein Hypothekendarlehen geleistet. Es sei denn, der Geschäftsinhaber beleiht ein vorhandenes Grundstück oder Haus. Um Fremdkapital von Banken zu erhalten, muss sich ein Unternehmer gut darstellen. Er muss eine umfassende schriftliche Darstellung seines Unternehmenskonzeptes vornehmen und den Banken vorlegen.

Den Geldgebern fällt es umso leichter, je umfangreicher dieser Bericht ausfällt. Etablierte Unternehmen können meist anhand betriebswirtschaftlicher Auswertungen und positiver Bilanzen leichter Fremdkapital erhalten. Bei Unternehmensgründern muss ein nachhaltiger Businessplan vorgelegt werden, um Gelder zu erhalten.

Die Banken prüfen dann das Risiko-Chance-Verhältnis, bevor einem Kredit zugestimmt wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit, auf öffentliche Kapitalgeber zurückzugreifen. Spezielle Banken bieten zinsgünstige Förderkredite an, ohne dass ein Businessplan vorgelegt werden muss. Im Internet können Interessenten zahlreiche Tipps und Informationen zum Thema Finanzierungsdarlehen für Unternehmen erhalten.

Quelle: kredit-und-finanzen.de

Jeder, der ein Geschäft oder ein Unternehmen gründen will, sollte den Namen des Unternehmens oder des Produkts, das er verkaufen möchte, auch anmelden. Sonst kann er unter Umständen eine böse Überraschung erleben.

Was ist eine Markenanmeldung?

Jedes Produkt hat einen Namen und dieser Name ist in der Regel geschützt. Wer jetzt sein Produkt auf den Markt bringen möchte, der muss den Namen anmelden, und dies hat seine Gründe. Bevor das Produkt auf den Markt kommt, muss zunächst festgestellt werden, ob der Name, den man dem Produkt gegeben hat, nicht schon vergeben ist. Das heißt, man muss sicherstellen, dass es keine älteren Rechte auf diesen Namen gibt. Es sollte jedem klar sein, dass er zum Beispiel bei hausgemachten Pralinen nicht den Namen einer bekannten Firma nehmen kann, denn sonst kommt es unter Umständen zu Abmahnungen und Prozessen, und das kann sehr teuer werden. Der Name, unter dem man das Produkt auf den Markt bringen will, muss also einmalig sein und zudem auch noch frei.

Wie findet man heraus, ob ein Markenname noch frei ist?

Der Existenz- oder Firmengründer hat sich für sein Produkt einen schönen Namen einfallen lassen und möchte jetzt eine Markenanmeldung vornehmen, aber vorher muss ja noch festgestellt werden, ob der gewünschte Markenname noch frei verfügbar ist. Die wenigsten machen sich die Mühe und forschen selbst nach, ob der Markenname noch frei oder schon vergeben ist, sondern beauftragen andere mit der Nachforschung.

Das kann eine Agentur sein, die sich darauf spezialisiert hat, oder auch ein Rechtsanwalt. Der Anwalt ist in diesem Fall immer von Vorteil, da er sich bestens mit dem Urheberrecht auskennt und weiß, welche versteckten Fallen es in diesem Fall geben kann. Der Anwalt oder die Agentur führen eine so genannte Identitätsrecherche durch und forschen in Datenbanken nach, ob der gewünschte Markenname schon genau so existiert und ob es sich dabei um ein ähnliches Produkt handelt.

Was kostet eine Markenanmeldung?

Eine Markenanmeldung ist leider nicht kostenlos. Sie setzt sich zusammen aus den Amtsgebühren von 300 Euro, die in jedem Fall gezahlt werden müssen, den Recherchegebühren die je nach Aufwand zwischen 200 und 800 Euro liegen, und eventuell auch den Kosten für einen Anwalt, der ebenfalls – je nach Aufwand für seine Bemühungen – zwischen 100 und 500 Euro verlangt. Unter dem Strich kann man sagen, dass eine Markenanmeldung zwischen 300 und 1.600 Euro kosten kann.

Quellen: http://www.kanzlei-langlotz.de

Die Betriebsnummer spielt eine wesentliche Rolle in den verschiedensten Geschäftsprozessen. Sie wird in der Regel mit der Anmeldung eines Gewerbes vergeben, da der Gewerbeschein bzw. eine Information über die Anmeldung eines Gewerbebetriebs automatisch an verschiedene Stellen gesandt wird. So wird unter anderem das Finanzamt, die IHK, die Berufsgenossenschaft und eben die Bundesagentur für Arbeit informiert. Dies gilt jedoch nur, wenn bereits bei der Gründung des Unternehmens Mitarbeiter beschäftigt werden.

Die Betriebsnummer ist dabei also vorrangig für Arbeitgeber von Bedeutung. Wer keine Mitarbeiter beschäftigt, benötigt keine Betriebsnummer. Mit Hilfe dieser Betriebsnummer werden die Arbeitgeber bei den Krankenkassen, den Rentenversicherungsträgern und weiteren sozialen Leistungserbringern identifiziert und geleistete Zahlungen werden demzufolge dem betreffenden Arbeitgeber zugeordnet.

Vergabe der Betriebsnummer

Regelmäßig wird die Betriebsnummer von der Bundesagentur für Arbeit vergeben. Bis vor wenigen Jahren war die jeweilige Arbeitsagentur hierfür verantwortlich, in deren Zuständigkeit der Sitz des Unternehmens fiel. Mittlerweile, genauer seit Anfang 2008, wird die Betriebsnummer zentral vergeben.

Wird die Betriebsnummer nicht bereits bei der Gründung eines Unternehmens vergeben, kann sie auch später beantragt werden. Entsprechende Anträge können formlos bei der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken gestellt werden. Angaben zum Wirtschaftszweig, Name und Anschrift des Unternehmens, sowie Anzahl der Betriebsstätten sind hierfür unverzichtbar.

Die Betriebsnummer für private Haushalte und Unternehmen, die der Knappschaft Bahn-See angehören, wird von der Knappschaft vergeben. Diese Ausnahmeregelungen betreffen Existenzgründer in der Regel jedoch nur sehr selten, da sie meist einer anderen Krankenkasse zugeordnet werden, sofern sie Vollzeit-Mitarbeiter beschäftigen.

Sinn und Zweck der Betriebsnummer

Die Betriebsnummer wird also vorrangig genutzt, um die Kontenzuordnung bei den Sozialversicherungsträgern zu ermöglichen. Allerdings hat die Betriebsnummer noch viele weitere Funktionen, die nicht direkt dem Meldewesen in der SV angehören. So ist die Betriebsnummer auch für die Arbeitsmarktstatistik verantwortlich. Hierbei gilt: Mit Hilfe der Betriebsnummer werden die Mitarbeiter einer bestimmten Region erfasst. Dadurch wird unter anderem die Verteilung des Umsatzsteueraufkommens an einzelne Regionen errechnet.

Veränderungen bezüglich des Wirtschaftszweiges, der Bezeichnung und der Anschrift des Unternehmens müssen deshalb der Arbeitsagentur unverzüglich mitgeteilt werden. Nur so kann die weitere Statistik korrekt erfasst werden.

Quelle: http://www.bbz-gmbh.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 9 der Serie

Sehr viele Unternehmen und immer mehr Privatpersonen besitzen heutzutage einen Internetauftritt. Allerdings wird es auch immer schwieriger, das umfangreiche Geflecht an Rechtsvorschriften zu durchschauen. Auf den Inhaber einer Website kommen vielfältige Pflichten zu, von denen die meisten noch nicht einmal etwas wissen.

Bereits seit einigen Jahren gehört es nahezu zum Alltag von Geschäftstreibenden im Internet, mit Abmahnungen von Anwälten „belästigt“ zu werden. Das Wort „Belästigung“ wird hier absichtlich verwendet, da es sich häufig um Massenabmahnungen handelt, die an Tausende Menschen adressiert werden. Dabei trifft es immer wieder einige, die nicht einmal eine Rechtsverletzung begangen haben.

Die häufigsten Gründe für Abmahnungen

Im Internet gibt es einige Stolperfallen, über die viele Menschen stolpern. In den nächsten Wochen werden wir Sie mit unserer Serie „Rechtssicher im Internet“ über diese informieren.

Eine Pflicht, der wirklich jeder Webseiten-Inhaber nachkommen muss, ist die Impressumspflicht. Diese besagt, dass jede deutsche Website mit einem vollständigen Impressum ausgestattet sein muss. Besonders häufig von Abmahnungen betroffen sind Ebay-Händler und Onlineshops, weshalb auf diese Zielgruppen im Besonderen eingegangen wird.  Auch Urheberrechtsverletzungen, das Markenrecht und der Datenschutz werden thematisiert werden.

Eine Abmahnung bekommen – Was nun?

Für viele besonders wichtig ist, wie sie auf eine Abmahnung reagieren sollen, die sie erhalten haben. Die Reaktion hängt natürlich davon ab, ob sie zu Recht oder zu Unrecht ergangen ist. Welche Möglichkeiten Sie haben, werden wir im letzten Teil dieser Serie klären.
 

Eines der neueren Modelle zur Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Kunden seitens der Schufa ist der Schufa Score. Dieser dürfte insbesondere für Existenzgründer von Bedeutung sein, die nicht selten einen Kredit aufnehmen müssen, um die notwendigen finanziellen Mittel für die eigene Geschäftsgründung zu erhalten. Vor der Aufnahme sollte eine Eigenauskunft bei der Schufa gestellt werden. Diese beinhaltet regelmäßig den Basisscore. Dieser wird unabhängig von bestimmten Branchen berechnet, dagegen steht der jeweils branchenspezifische Schufa Score. Unterteilt werden kann er in die Bereiche Banken-, Kreditkarten- und Leasingunternehmen, Handelsunternehmen und Telekommunikationsunternehmen. Wer diesen branchenspezifischen Schufa Score einsehen will, kann ihn ebenfalls bei der Schufa anfordern, die Grundgebühren dafür betragen drei Euro, für jeden Score-Wert fallen nochmals ein Euro Gebühren an.

Doch wie aussagekräftig ist der Schufa Score tatsächlich? Diese Frage stellt sich immer wieder, betrachtet man die Angaben genauer. Die Schufa gibt nach wie vor nicht bekannt, wie der Schufa Score errechnet wird. Klar ist lediglich, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen und der Einzelne zu unterschiedlichen Gruppen zugeordnet wird. Mittels modernster statistischer und mathematischer Verfahren wird dann der Schufa Score errechnet. Dabei geht es vor allen Dingen darum, die Wahrscheinlichkeit einer Vertragsstörung zu berechnen.

Schufa Score genau prüfen

Da der Schufa Score ein nach wie vor umstrittenes Verfahren ist, sollten sich insbesondere Existenzgründer zunächst darüber informieren, wie der eigene Basisscore aussieht und welche branchenspezifischen Score-Werte man erhält. So sieht man bereits vor der Kreditbeantragung, was die Bank über einen selbst erfährt.

Zudem kann der Schufa Score noch beeinflusst werden, insbesondere wenn falsche Negativmerkmale gespeichert wurden, kann mit der Schufa über deren Löschung verhandelt werden.

Welche Werte in den Schufa Score einfließen

Auch wenn die Schufa die Berechnung des Schufa Score nicht offenlegt, kursieren doch einige Angaben über die Werte, die in diesen einfließen. So heißt es oft, dass das Alter eine entscheidende Rolle spielt. Wer gerade 18 Jahre alt ist, wird mit einem geringeren Schufa Score versehen, das statistisch gesehen beste Alter liegt dagegen bei 50 Jahren.

Zusätzlich werden Wohnortwechsel berücksichtigt. Je häufiger diese vorkommen, desto geringer der Schufa Score. Grund dafür ist eine fehlende Beständigkeit. Auch der Wohnort selbst wird laut vielen Informationen in den Schufa Score eingerechnet. Hierbei gilt vor allen Dingen, dass die neuen Bundesländer als Wohnort negativ angesehen werden. Diese können den Schufa Score deutlich verringern.

Somit sagt der Schufa Score vermeintlich aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es bei diesem Kreditnehmer zu Vertragsstörungen kommt. Doch die Aussagekraft selbst wird von vielen Experten stark angezweifelt.

Quelle: http://www.vergleich.de

Ferienarbeit für Studenten und Schüler ist in den Sommerferien heiß begehrt. Besonders in der Gastronomie, jedoch auch bei anderen Unternehmen werden einige Jobs angeboten. Um eine dieser heiß begehrten Ferienjobs zu ergattern, müssen sich Schüler und Studenten früh genug – noch vor den Ferien – auf die Suche machen.

Einen Ferienjob finden

Oft ist es hilfreich, einfach seinen Interessen entsprechend kleinere Betriebe persönlich aufzusuchen und sich vorzustellen. Persönlichkeit, gepflegtes Äußeres und gute Umgangsformen können so vom Personalverantwortlichen direkt in Augenschein genommen werden. Nachzufragen lohnt sich beispielsweise in Gaststätten, Bäckereien, Krankenhäuser, am Theater, in landwirtschaftlichen Betrieben, in Betrieben der gewerblichen Wirtschaft, als Einkaufshelfer, als Packhilfe im Supermarkt oder bei Veranstaltungen von Vereinen, Kirchen und Verbänden.

Schüler sollten laut Gesetz mindestens 15 Jahre alt sein. Unter diesem Alter gelten sie noch als Kinder, und Kinderarbeit ist gesetzlich verboten. Zu den das Alter der Schüler betreffenden bestehenden Ausnahmeregelungen kann die zuständige Industrie- und Handelskammer konkrete Auskünfte geben. Sind die Schüler noch nicht volljährig, müssen arbeitsrechtliche Aspekte beachtet werden. Hierbei greifen vor allen Dingen die Einschränkungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Infos zu interessanter Ferienarbeit gibt auch die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Agentur für Arbeit.

Die unproblematische Abrechnung der Tätigkeiten

Wenn Schüler und Studenten in einem Betrieb regelmäßig ein paar Stunden arbeiten und der Verdienst nicht mehr als 400 Euro beträgt, gilt die Sonderregelung 'Minijob'. Der Arbeitgeber hat dabei einen stark reduzierten Verwaltungsaufwand und muss an die 'Minijobzentrale' eine Abgabenpauschale von etwa 30 Prozent (15 Prozent Rentenversicherung, 13 Prozent Krankenversicherung, 2 Prozent Steuern) zahlen. Diese Zentralstelle leitet die Teilbeiträge an den Fiskus sowie an die Kranken- und Rentenversicherungsträger weiter.

Ferienarbeit lohnt sich

Wer nur in den Sommerferien eine Ferienarbeit sucht, um sein Taschengeld aufzubessern, wird ein so genannter „kurzfristig Beschäftigter“. Hier handelt es sich dann um eine echte Ferienarbeit mit einer maximalen Tätigkeit von 2 Monaten oder 50 Arbeitstagen im Kalenderjahr. Hierbei muss der Arbeitgeber für den Schüler oder Studenten keinerlei Sozialabgaben leisten. Eine Lohnsteuer muss von so niedrigen Entgelten meistens auch nicht entrichtet werden. Eine Eintragung auf der reicht Lohnsteuerkarte völlig aus und ist im Regelfall günstiger als der Pauschalabzug der Lohnsteuer in Höhe von 25 Prozent.

Gerade für Existenzgründer und Firmen, die noch nicht sehr lange bestehen, ist die Berechnung des ROI (Return on Investment) sehr wichtig. Um den ROI berechnen zu können, benötigt man den Kapitalumschlag und die Umsatzrendite. Jede Firma sollte einen Gewinn erzielen, um rentabel zu arbeiten. Dieser Gewinn wird durch den Nettoumsatz geteilt und man erhält die Umsatzrendite. Den Kapitalumsatz kann man aus Nettoumsatz und Gesamtkapital errechnen.

Bedeutung des ROI

Den ROI einer Firma zu kennen ist sehr wichtig, denn er ist eine Kenngröße des Wachstums und des finanziellen Erfolgs der Firma. Die Berechnung des ROI ist sehr interessant, besonders wenn sie zum Erfolg der Firma durch  Einzelinvestitionen betragen kann. So sollte sich die Investition in einer bestimmten Zeit auf die Firma positiv auswirken und zu deren Stärkung führen. Mit dieser Art Berechnung können vor allem kleine Firmen bei den Banken ihre Position offen legen und diese überzeugen, einen Kredit zu gewähren.

Einfluss des ROI auf Investitionen

Die Berechnung sollte eine Vorausschau auf den Gewinn der Firma nachweisen und das für einen Zeitraum von drei Jahren. Denn diese Zeitspanne wird einem Existenzgründer gewährt, um sein Geschäft anlaufen und gewinnbringend arbeiten zu lassen. Kann man den Banken nicht mit positiven Zahlen gegenübertreten, dann wird jede finanzielle Angelegenheit zur Hürde und die fehlenden Mittel zum Hindernis. So müssen die gesamten Investitionskosten zahlenmäßig erfasst werden.

Dazu gehören auch die Installation einer Maschine und deren Wartung. Aber auch Schulungskosten für die Mitarbeiter oder Transportkosten gehören in die Berechnung. Die aufgeführten Beträge sind erst einmal Kosten, die auf die Firma zukommen, dagegen werden dann die Produktionskosten im Verhältnis genommen und daraus der Gewinn errechnet. Bei manchen Anschaffungen sind die Kosten erst einmal höher als der voraussichtliche Gewinn in kurzer Zeit. Deshalb empfiehlt sich manchmal eine periodische Ermittlung. Hier werden die Gewinne in einem längeren Zeitraum ermittelt und so die Investition gerechtfertigt.

Quelle: http://www.foerderland.de

Minijobs wurden einst eingeführt, um die Schwarzarbeit zu bekämpfen und neuen Schwung in den Arbeitsmarkt zu bringen. Die Intention des Gesetzgebers war es, die Abrechnungsmodalitäten für geringfügig Beschäftigte zu erleichtern, sodass Arbeitgeber eher gewillt waren, einen Minijobber einzusetzen. Aus diesem Grund wurden bereits die Verdienstgrenzen von 325 auf 400 Euro angehoben. Ebenfalls sind die Einschränkungen bezüglich der maximalen Arbeitszeit von 15 Wochenstunden gefallen.

Für die Arbeitgeber ergibt sich beim Minijob der Vorteil, dass die Abrechnung recht einfach verläuft. Es werden die Arbeitslöhne an die Arbeitnehmer ausgezahlt; hinzu kommen 25 Prozent pauschale Sozialabgaben, die an die Bundesknappschaft abgeführt werden. Die Anmeldung ist via Internet sehr einfach möglich, sodass auch Haushaltshilfen von Privatpersonen schnell und einfach angemeldet werden können.

Zusammensetzung der Beiträge zur Bundesknappschaft

Die Beiträge an die Bundesknappschaft liegen pauschal bei 25 Prozent. Sie setzen sich aus 11 Prozent Beiträgen für die Krankenversicherung und 12 Prozent Beiträgen für die Rentenversicherung zusammen. Hinzu kommt die pauschale Lohnsteuer in Höhe von 2 Prozentpunkten. Der Gesamtbetrag wird an die Bundesknappschaft überwiesen.

Wichtig ist, dass diese Möglichkeit nur besteht, wenn der monatliche Arbeitslohn 400 Euro nicht überschreitet. Allerdings ist es mittlerweile auch möglich, dass der Arbeitslohn durchschnittlich errechnet wird. Ergibt sich in einem Monat eine Zahlung von 300 und im nächsten eine Zahlung von 500 Euro, wird der Minijob nicht sozialversicherungspflichtig. Jedoch sollten Abweichungen nur recht selten vorkommen.

Bundesknappschaft: Lohnsteuer nicht zwingend erforderlich

Die pauschale Lohnsteuer kann der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer abführen. Allerdings kann er diese auch vom Lohn einbehalten, wenn er auf Lohnsteuerkarte abrechnet. Jedoch sollten gerade kleine Arbeitgeber und Existenzgründer bedenken, dass die Abrechnung mittels Lohnsteuerkarte wieder komplizierter ausfällt.

Für die Arbeitnehmer ergibt sich der Vorteil, dass sie ihr Bruttoentgelt vollständig ausgezahlt bekommen, also keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen. Allerdings werden die Zeiten mit Minijobs auch bei der Rente nicht angerechnet, da die Beschäftigung nicht rentenversicherungspflichtig ist. Es kann jedoch freiwillig der Beitrag an die Rentenversicherung gezahlt werden, damit die Zeiten anerkannt werden.

Für die Arbeitgeber ist die vereinfachte Abwicklung der Minijobs der Hauptvorteil. Früher mussten sie mit mehr als 350 Krankenkassen und 700 Finanzämtern abrechnen; heute laufen sämtliche Beiträge nur noch über die Bundesknappschaft und dort die sogenannte Minijobzentrale.

Quellen: http://www.handelswissen.de

Bereits im November berichteten wir von der Geschäftsidee Lieferservice für McDonalds Produkte. Jetzt möchten wir noch einen Schritt weiter gehen und einen McDonalds auf Rädern genauer unter die Lupe nehmen.

Die Idee

McDonalds ist bei allen Altersgruppen beliebt, ganz besonders jedoch bei der jüngeren Generation. Häufig ist man auf einer Veranstaltung und bekommt plötzlich Gelüste auf einen leckeren, frischen Burger. Natürlich ist ausgerechnet dann keine McDonalds Filiale in der Nähe oder man kann die Veranstaltung nicht kurzfristig verlassen.

An diesem Punkt setzt die Geschäftsidee „McDonalds auf Rädern“ ein. Sie beinhaltet einen Verkaufswagen, ähnlich einer Imbissbude. Dieser Wagen müsste mit den entsprechenden Geräten ausgerüstet sein, mit denen die McDonalds Produkte hergestellt werden können, beispielsweise eine Friteuse oder ein Grill. Dieser Wagen kann dann von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren und dort das Essen ständig frisch zubereiten. Eignen würden sich hierfür beispielsweise Volks- und Bürgerfeste, Weihnachtsmärkte, Konzerte oder Messeveranstaltungen. In der Mittagspause könnte sich der Verkaufsstand auch bei größeren Unternehmen lohnen. Bei all diesen Gelegenheiten hat der Verkäufer ein breites Publikum und genügend Interessenten für die Produkte.

Der finanzielle Plan

Der Finanzplan für diese Geschäftsidee könnte im Prinzip ähnlich aussehen wie der einer normalen Imbissbude. Ausgaben bestehen vor allem im Kosten für das Fahrzeug und die Kochgeräte, Materialkosten für die Lebensmittel und Standgebühren, je nach gewählter Veranstaltung.

Was diese Geschäftsidee finanziell von der Imbissbude abhebt, ist die Abhängigkeit von McDonalds. Der Existenzgründer wäre von der Erlaubnis von McDonalds abhängig, da nicht jeder nach Belieben mit diesem Namen werben und deren Produkte verkaufen darf. Es ist damit zu rechnen, dass im Falle einer Erlaubnis eine nicht gerade niedrig angesetzte Lizenzgebühr an das Unternehmen McDonalds zu entrichten ist. Unter Umständen kann dies auch unter dem Mantel des Franchisings organisiert werden.

Wir werden in Kürze eine Anfrage an McDonalds starten und uns informieren, ob es prinzipiell möglich ist, eine solche Geschäftsidee mit deren Unterstützung umzusetzen. Sobald wir von den Ansprechpartnern des Unternehmens etwas gehört haben, werden wir dies hier als Nachtrag posten.
 

Seit Januar 2002 (Rentenreform) haben alle Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Selbst kleine und mittlere Firmen müssen sich nun mit diesem Thema beschäftigen. Der Anspruch liegt bei einem Maximalbetrag von 4 Prozent der individuellen Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung, hat also nichts mit dem gezahlten Gehalt oder Lohn zu tun. Es gibt aber auch eine Mindestumwandlung, und zwar in Höhe von 1/60 des monatlichen Bezuges.

Die Sozialversicherungsfreiheit galt bis Dezember 2008. Ab 2009 wird die betriebliche Altersvorsorge als Entgeltumwandlung auf allen Durchführungswegen sozialversicherungsbeitragspflichtig. Nur für die vom Arbeitgeber finanzierte betriebliche Altersvorsorge bleibt die im Steuerrecht festgeschriebene Obergrenze zur Sozialversicherungsbeitragsfreiheit bestehen.

So lässt sich betriebliche Altersvorsorge in jedem Unternehmen realisieren

Ein Modell von insgesamt fünf ist die Pensionskasse. Hier zahlt der Arbeitgeber die Beiträge ein und die Beschäftigten haben die Möglichkeit, sich durch eigene Einzahlungen aus ihrem Gehalt oder Lohn daran zu beteiligen (Entgeltumwandlung).

Die Pensionskasse sammelt Beiträge und Erträge zu einem Kapitalblock, aus dem die spätere Betriebsrente gezahlt wird. Die Beiträge werden in diesem rechtlich selbstständigen Unternehmen angelegt, das in Zusammenarbeit mit einer Versicherung kaum Verwaltungsaufwand benötigt. Die Arbeitnehmer erhalten somit die fast vollständigen erwirtschafteten Gewinne. Dieser Durchführungsweg lässt sich in allen Unternehmen leicht realisieren.

Im Insolvenzfall ist keine Beleihung, Abtretung oder Verpfändung möglich, wenn die Einlagen im Pensions-Sicherungs-Verein gesichert sind.

Wenig Einschränkung beim Geldanlegen über den Pensionsfonds

Der Pensionsfonds wurde mit der Rentenreform neu zugelassen. Bei diesem Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge ist die Wahl der Geldanlage wenig eingeschränkt. Durch den Einsatz von Risikokapital werden hohe Erträge ermöglicht. Auch hier kann die Riester-Förderung beantragt werden, wenn Einzahlungen aus versteuertem Lohn oder Gehalt kommen.

Weil der Pensionsfonds einem hohen Anlagerisiko unterliegt, wird er von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beaufsichtigt. Zudem ist es erforderlich, dass der Arbeitgeber im Pensions-Sicherungs-Verein Mitglied ist, falls es zu einer Insolvenz kommt.

Es geht noch einfacher

Der einfachste Weg für eine betriebliche Altersvorsorge ist die Direktversicherung. Bei diesem Durchführungsweg spielt die Mitarbeiterzahl absolut keine Rolle. Der Arbeitgeber schließt auf das Leben des Mitarbeiters eine Lebens- oder Rentenversicherung ab und der Mitarbeiter hat das Bezugsrecht (eventuell seine Hinterbliebenen). Der Verwaltungsaufwand für diesen Durchführungsweg ist äußerst gering, daher in jedem Unternehmen anwendbar.

Zu erwähnen ist noch die Unterstützungskasse. Sie wird von einem oder einer Gruppe von Arbeitgebern getragen. Zuletzt gibt es noch die Direktzusage. Sie wird in Deutschland bisher am meisten für die betriebliche Altersvorsorge genutzt, aber oft nur in sehr großen Unternehmen.

Quelle: http://www.ihre-vorsorge.de

Ein heikles, aber dennoch sehr wichtiges Thema in Unternehmen ist der Umgang mit säumigen Zahlern. Der Zahlungsverzug ist heute fast schon an der Tagesordnung und gerade Gründer wissen oft nicht so recht, wie sie sich am besten verhalten. Die Gratwanderung zwischen dem Halten des wichtigen Kunden und der Gefahr, dessen Unmut auf sich zu ziehen, ist eine schwere Prüfung.

Allerdings muss sich jeder Existenzgründer darüber im Klaren sein, dass der Zahlungsverzug eines Kunden auch die eigene finanzielle Lage maßgeblich mitbestimmt und diese belastet. Deshalb sollten nicht nur die Samthandschuhe übergestreift werden, wenn es um einen Zahlungsverzug geht.

Zahlungsverzug muss nicht mit Mahnung festgestellt werden

Auch wenn es nach wie vor die Regel ist, dass Unternehmen ein Mahnwesen aufbauen, ist es nicht notwendig. Schon seit Jahren gilt, dass der Schuldner spätestens 30 Tage nach Zugang und Fälligkeit der Rechnung in Verzug ist. Das mehrstufige Mahnverfahren, bestehend aus Zahlungserinnerung, erster, zweiter, sowie dritter und letzter Mahnung ist also nicht mehr notwendig.

Dennoch lohnt sich zumindest der Versand einer Zahlungserinnerung, da die Geschäftsbeziehung durch einen sofortigen Mahnbescheid nur unnötig belastet würde. Um der finanziellen Notlage, die mit dem Zahlungsverzug der Kunden auch bei Jungunternehmern auftritt, zu entgehen, sollte eine Möglichkeit gefunden werden, freundlich aber konsequent zu mahnen.

Forderungen im Blick behalten

An erster Stelle steht hierbei eine gute und übersichtliche Aufstellung aller offenen Forderungen mit Angabe der Fälligkeit. Sobald sich die Fälligkeit nähert, aber noch keine Zahlung eingegangen ist, kann ein einfaches Telefongespräch Wunder bewirken. Mitunter ist auch die Rechnung gar nicht angekommen. Dieser Fall ist zwar unwahrscheinlich, kann aber vorkommen.

Ist der Schuldner bereits in Verzug geraten, kann eine Zahlungserinnerung helfen. Allerdings ist ein Schreiben beim Zahlungsverzug völlig ausreichend. Danach sollte der Mahnbescheid beantragt oder die Forderung an ein Inkassounternehmen übergeben werden.

Ratenzahlung bei Zahlungsverzug

Eine weitere Möglichkeit, die sich oft ergibt, wenn der Schuldner sich auf die Zahlungserinnerung hin meldet, ist die Vereinbarung einer Ratenzahlung. Befindet sich der Schuldner in einem kurzfristigen finanziellen Engpass und kann dies glaubhaft versichern, kann die Ratenzahlung für eine bessere Kundenbeziehung sorgen.

Allerdings sollte gerade beim bestehenden Zahlungsverzug darauf geachtet werden, dass der Kunde noch solvent ist. Andernfalls ist auch eine Ratenzahlung wenig wert. Zudem kann diese nur vereinbart werden, wenn dadurch die eigene wirtschaftliche Situation nicht gefährdet wird.

Quelle: http://www.akademie.de

Eine Genossenschaft dient dazu, die Kräfte mehrerer Beteiligter im wirtschaftlichen Handlungsverkehr in Form einer Kooperation zu bündeln und zu optimieren und damit höhere Gewinnchancen für alle Mitglieder zu erzielen. Um eine Genossenschaft zu gründen, werden daher mindestens drei Personen benötigt, wobei eine Gründung in jedem wirtschaftlichen Berufsfeld möglich ist.

Zunächst ist es sinnvoll, möglichst viele Informationen zu sammeln und die Ziele der Genossenschaft zu definieren. Hilfreich kann auch die Beauftragung eines speziellen Beraters oder eines Experten aus einem Genossenschaftsverband sein; das erste Gespräch ist in der Regel kostenlos.

Die schriftliche Genossenschaftssatzung

Für die Gründung müssen die beteiligten Parteien eine Genossenschaftssatzung ausarbeiten, die die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen enthält. So müssen unter anderem Sitz der Genossenschaft, Gegenstand der Firma, Kapitalausstattung und Finanzierung sowie Regelungen für den Fall einer Insolvenz und Haftungsumfang für die Mitglieder geregelt und schriftlich festgehalten sein.

Die Gründung selbst erfolgt dann in einer Gründungsversammlung, in der auch der Vorstand gewählt wird. Der Vorstand muss aus mindestens zwei Mitgliedern bestehen und übernimmt die Geschäftsführung und die Vertretung der Genossenschaft, und damit letztlich auch die Vertretung der Mitgliederinteressen. Wenn die Genossenschaft aus insgesamt mehr als 20 Mitgliedern besteht, benötigt sie zur Aufsicht des Vorstandes zusätzlich einen Aufsichtsrat.

Genehmigung der Zulassung der Genossenschaft

Sobald dies geregelt ist, kann die Genossenschaft einen Verband mit der Gründungsprüfung beauftragen. Diese Prüfung ist gebührenpflichtig. Der Prüfungsverband begutachtet die Satzung und den Wirtschaftsplan und prüft die Vorstandsmitglieder auf ihre Eignung. Zur Vorbereitung auf die Prüfung können wiederum spezielle Berater herangezogen werden, die bei der Einhaltung aller Voraussetzungen behilflich sind.

Der Verband lässt die Genossenschaft zur Eintragung zu, wenn alle Formalien korrekt sind. Ist die Prüfung positiv verlaufen, muss die Genossenschaft ins Genossenschaftsregister eingetragen werden. Dies geschieht beim zuständigen Amtsgericht und ist zwingende Voraussetzung, da die Eintragung die Rechtswirksamkeit der Genossenschaft feststellt. In der Folge können und müssen die Gründungsfirmen Geschäftshandlungen den Zusatz „eingetragene Genossenschaft“ oder „e.G“. tragen.

Quelle: http://www.rhein-neckar.ihk24.de

Mezzanine-Finanzierungen werden aufgrund ihres wirtschaftlichen und rechtlichen Charakters zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eingeordnet. Vor allem für Unternehmen, die große Wachstumsziele erreichen möchten und dafür Kapital brauchen, eignet sich die Mezzanine-Finanzierung. Das Unternehmen sollte eine gute Ausgangsposition haben.

Neben einer guten Ausgangsposition wären eine gute Marktposition, eine hohe Ertragskraft sowie eine gute Eigenkapitalrendite von Vorteil. Der Mezzanine-Kapitalgeber kann am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Von großer Bedeutung ist, dass das Unternehmen Zinsen und Tilgung begleichen kann. Der Zinssatz liegt in der Regel zwischen zehn und zwanzig Prozent. Allerdings müssen keine Bürgschaften oder Sicherheiten erbracht werden.

Die richtige Finanzierung für Ihr Unternehmen

Wird einem Unternehmen ein Kredit nicht mehr gewährt, weil Sicherheiten fehlen, kann das Mezzanine-Kapital dazu dienen, Finanzierungslücken im Unternehmen zu schließen. Um eine Verbesserung der Bilanzen zu erreichen, können Mezzanine-Finanzierungen in einem Unternehmen eingesetzt werden. Existenzgründer kommen meist nicht in den Genuss dieses Finanzierungskonzeptes.

Die Finanzierung per Mezzanine sind zeitlich begrenzte Finanzierungsalternativen. In der Regel beträgt die Laufzeit zwischen fünf und zehn Jahren. Da der Finanzgeber meist eine Gesellschafterstellung einnimmt, kommt es nicht zu Veränderungen der Stimmverteilungen im Unternehmen.

Individuelle Finanzierungen gestalten

Finanzierungsvarianten ermöglichen es, auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten eines Unternehmens einzugehen. Mezzanine-Finanzierungen werden unter anderem zur Vorbereitung eines Börsenganges eingesetzt, aber auch für Akquisitions- oder Wachstumsstrategien werden diese Finanzierungen vorgenommen. Des Weiteren können Mezzanine-Finanzierungen zur Erweiterung der Produktionskapazitäten oder zur Entwicklung neuer Produkte eingesetzt werden.

Üblicherweise werden Finanzierungen mit Mezzanine-Kapital in Unternehmen nicht für eine Frühphasenfinanzierung herangezogen. Das Mezzanine-Kapital zeichnet sich durch die langfristige Kapitalüberlassung aus. Im Gegenzug zur Bereitstellung des Kapitals werden oftmals Beteiligungen an der Wertsteigerung des Unternehmens angeboten. Mezzanine-Kapitalgeber können zwar eine höhere Rendite erwarten, jedoch tragen sie auch ein höheres Risiko.

Vereinbarungen sind wichtig

Kreditkonditionen können ganz individuell vereinbart werden. Je größer das Eigenkapital des Unternehmens, desto mehr Risiko besteht für den Kapitalgeber. Eine erfolgsunabhängige Basisverzinsung bildet die Grundlage für die Rendite des Kapitalgebers. Finanzlösungen mit Mezzanine-Finanzierungen eignen sich nur für Unternehmen mit hohen zu erwartenden Wertzuwächsen. Bei einem eventuellen Insolvenzfall erhalten erst alle anderen Gläubiger ihr Geld, bevor der Mezzanine-Kapitalgeber Geld erhält.

Allerdings besteht eine Vorrangigkeit gegenüber dem Eigenkapital, mit dem ein Unternehmen in die Haftung gezogen werden kann. Die große Flexibilität von Mezzanine-Finanzierungen ist eine weitere große Besonderheit. Nur wenige gesetzliche Vorgaben schränken die Ausgestaltung von Konditionen, Laufzeit, Kündigungs- und Tilgungsmöglichkeiten sowie Gewinn- und Verlustmöglichkeiten ein. Unabhängig davon, welche Rechtsform ein Unternehmen gewählt hat, kann eine Finanzierung mit Mezzanine-Kapital vorgenommen werden.

Quelle: http://www.foerderland.de

Kein Sportverein und keine Kulturveranstaltung kommen in der heutigen Zeit ohne einen Sponsor aus. Und auch in der Wirtschaft ist ein Überleben ohne einen Sponsor nicht mehr vorstellbar. Alle, die eine eigene Existenz gründen wollen, sind also immer gut beraten, sich ihre Geschäftsidee sponsern zu lassen.

Die Funktionsweise von Sponsoring

Sponsoring ist eine Angelegenheit, von der immer zwei Seiten profitieren: auf der einen Seite derjenige, der sein neues Geschäft bewerben möchte, und auf der anderen Seite der Sponsor, der durch den Geschäftsmann oder Unternehmer seinen eigenen Namen oder sein eigenes Geschäft bekannter und populärer machen möchte. Aber noch etwas anderes ist beim Sponsoring von Interesse, und zwar das das Geld, denn ein Sponsor ist auch immer ein potenzieller Geldgeber.

Am Beispiel eines Sportvereins lässt sich das Sponsoring einfach erklären. Der Verein ist vielleicht nicht besonders groß und hat dementsprechend wenig finanzielle Mittel zur Verfügung. Nun möchte der Verein gerne für seine Fußballmannschaft neue Trainingsanzüge kaufen. Um dies zu finanzieren, wird jetzt ein Sponsor gesucht. Das kann ein Geschäftsmann aus dem Ort sein, aber auch eine Zeitung oder ähnliches.

Ist der Sponsor gefunden, bezahlt er die neuen Trainingsanzüge, und im Gegenzug steht der Name des Geschäfts auf der Rückseite der Jacken. So profitieren beide Seiten: Der Sportverein hat neue Anzüge und der Geschäftsmann die Werbung.

Sponsoren finden

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einen geeigneten Sponsor zu finden, der dabei hilft, das neue Geschäft einem breiten Publikum bekannt zu machen. Zum einen kann man selbst losgehen und einen Sponsor suchen. Das ist zwar etwas zeitaufwendig, spart aber Geld. Zum anderen kann man aber auch eine sogenannte Sponsoringagentur engagieren, die im Auftrag einen passenden Sponsor sucht, was dann allerdings eine Provision für die Agentur kostet. Glück hat derjenige, der einen großen Bekanntenkreis hat und diesen bittet, sich einmal nach einem potenziellen Sponsor umzuhören.

Der passende Sponsor

Auf der Suche nach einem Sponsor ist es immer wichtig, jemanden zu finden, der auch zum Produkt passt. Wer also einen Friseursalon eröffnen will, der ist gut beraten, einen Sponsor zu finden, der etwas mit Frisieren und Haareschneiden zu tun hat. Alles andere würde auf die Kunden unglaubwürdig wirken, und das sollte nach Möglichkeit vermieden werden, denn jeder Kunde sollte sich mit dem Produkt oder auch mit einer Dienstleistung identifizieren können.

Quelle: http://www.step21.de

Die Frage nach der richtigen Lohnsteuerklasse auf der Lohnsteuerkarte - Sicher eine der häufigsten Fragen bei Selbständigen und / oder Angestellten und natürlich bei verheirateten Ehepaaren. Keiner will dem Finanzamt was schenken und jeder ist auf der Suche nach der für ihn günstigsten Kombination der Lohnsteuerklassen. Wir haben im Netz einen Onlinerechner gefunden, mit welchem man genau das ausrechnen kann. Achtung, der Rechner ging bei uns nur mit dem Internet Explorer. Mit dem Firefox hat er nicht funktioniert.

In der letzten Zeit sind die Wörter Insolvenz und Konkurs immer wieder in den Schlagzeilen zu lesen. Aber was genau ist der Unterschied zwischen einem Konkurs und einer Insolvenz? Im Grunde ist Insolvenz ein neuerer Name für Konkurs, und trotzdem gibt es Unterschiede. Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen: Bei einer Insolvenz verliert man alles, ist aber nach sechs Jahren wieder schuldenfrei; bei einem Konkurs verliert man ebenfalls alles, aber die Schulden bleiben.

Was genau ist ein Konkurs?

Es beginnt meist mit unbezahlten Rechnungen. Löhne und Gehälter können nicht mehr bezahlt werden, und so kommt es meist schnell zu einem finanziellen Desaster. Wenn das der Fall ist, dann steht eine Firma oder ein Unternehmen vor dem Konkurs. Als Konkurs bezeichnet man die Zahlungsunfähigkeit eines Betriebes oder Unternehmens. Jeder Konkurs zieht auch immer ein Verfahren vor dem Amtsgericht nach sich, bei dem alle Gläubiger der Firma einen Anteil des gesamten noch verbliebenen Vermögens des Schuldners bekommen, nämlich aus der so genannten Konkursmasse.

Wenn der Richter dann letztendlich den Konkurs ausspricht, erst dann wird die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Firma auch offiziell anerkannt. Die betroffene Firma hat aber dann immer noch die Möglichkeit, eine sogenannte Nachlassstundung zu beantragen oder auch einen Konkursaufschub einleiten zu lassen, denn nur auf diese Weise kann eventuell noch das Schlimmste abgewendet werden.

Was ist eine Insolvenz?

Auch eine Insolvenz ist im Grunde genommen ein Konkurs. Auch in diesem Fall liegt eine Zahlungsunfähigkeit einer Firma vor. Ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ein Unternehmen nicht mehr die ausstehenden Rechnungen oder Löhne der Angestellten bezahlen kann, dann wird ein Insolvenzverfahren beantragt und anschließend eingeleitet. Das Gericht stellt der betroffenen Firma einen Insolvenzverwalter zur Seite, der die Firma dann leitet und die noch offenen Geschäfte abwickelt. Im Unterschied zu einem Konkurs ist die Firma sechs Jahre nach einer Regelinsolvenz wieder schuldenfrei.

Insolvenz auch bei Privatpersonen

Nicht nur Firmen oder Unternehmen können vor dem Amtsgericht eine Insolvenz beantragen; auch Privatpersonen können eine sogenannte Einzelinsolvenz beantragen. Dieses Verfahren ist bei Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer völlig überschuldet haben, oft der einzige Weg. Ähnlich wie bei einer Regelinsolvenz ist auch der private Schuldner nach sieben Jahren von seinen Schulden befreit.

Dieser Artikel ist Teil 8 von 14 der Serie

Wer bspw. nach China reisen möchte benötigt ein gültiges Visum. Aber nicht nur das Visum ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Geschäfte in Asien. Hier ein kleiner Auszug von wichtigen Verhaltensweisen bei einem Besuch in Fernost.

1. Respektieren Sie asiatische Umgangsformen

Die Asiaten versuchen sich zwar an der westlichen Welt zu orientieren, besitzen aber ein sehr ausgeprägtes National- und Selbstbewusstsein. Daher ist es für einen Geschäftspartner das oberste Gebot die Traditionen und kulturellen Umgangsformen zu achten.

2. Landeskenntnisse vor dem Besuch erwerben

Man muss nicht perfekt chinesisch können, um seine Geschäftspartner zu beeindrucken. Aber kleine Gesten helfen sehr häufig den asiatischen Geschäftspartnern zu demonstrieren, dass man sich für sie interessiert und den Menschen sowie das Land und die Kultur achtet und schätzt. „Bitte“, „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ in der Landessprache bewirken da schon Wunder.

3. Restaurant und Gastfreundschaft

Da die Asiaten einen Geschäftspartner sehr selten mit in die privaten 4 Wände einladen, werden Geschäftsgespräche häufig im Rahmen eines Geschäftsessens in einem Restaurant durchgeführt. Darüber hinaus zeigt der Asiat seine Welt, die Sehenswürdigkeiten und die Öffentlichkeit sehr gern, was eine Art des Nationalstolzes zum Ausdruck bringt. Häufig klingen derartige Geschäftskontakte mit abendlichen Karaoke-Veranstaltungen in Bars aus. Diese Gelegenheit sollte der deutsche Handelspartner nutzen, um sein Selbstbewusstsein zu trainieren und zu zeigen. Es besteht aber keinerlei Verpflichtung zur Teilnahme.

Übrigens ist es in China bei Tisch nicht verpönt laut zu schlürfen, zu rülpsen, zu erzählen zu schmatzen oder offensichtlich in den Zähnen zu stochern.

4. Mann und Frau in China

Da der Mann in China einen anderen Nachnamen trägt als seine Ehefrau und aus dem Vornamen sehr schlecht erkennbar ist, ob es sich um einen Mann oder ein Frau handelt, sollte man zu den Telefon- oder E-Mail-Partnern einige Notizen anlegen. Dies kann der deutsche Unternehmer vorzugsweise auf den entsprechenden Visitenkarten der Kooperations- und Verhandlungspartnern fortführen.

5. Der Deutsche als reicher Freund

Wer als Asiat Kontakt mit Deutschen pflegt, steigert sein eigenes Ansehen enorm, da der deutsche Besuch mit Deutschland in Verbindung gebracht wird. Und mit Deutschland assoziiert jeder Asiat deutsche Wertarbeit, deutsche Autos, deutschen Maschinenbau, Fußball oder das Oktoberfest. Also alles großartige und weltberühmte Dinge.

6. Begrüßung

Aus der Stellung einer Person innerhalb der Firma und seinem Rang in der Gesellschaft ergibt sich die Begrüßung untereinander oder vielmehr wer wie weit den Kopf zu senken hat. Übrigens, Schulterklopfen ist in Asien eher untypisch. Während ein Handschütteln gebräuchlich ist. Die beeindruckendste Kontaktaufnahme in Asien ist ein einfaches Lächeln. Chinesen versuchen den Körperkontakt zu Fremden zu vermeiden.

7. Sitzordnung

Auch am Geschäftstisch hat alles seine Ordnung. So sitzen sich die Chefs, also die Ranghöchsten, in der Mitte des Tischs gegenüber. Die Rangniedrigsten müssen nahe der Tür Platz nehmen.

8. Übergabe der Visitenkarten

Visitenkarten werden nicht einfach dem Geschäftspartner in die Brusttasche gesteckt, nein, in Asien wird diesem Medium ein besonderer Augenmerk geschenkt. Nach der asiatischen Übergabe der Karte, welche bspw. in China mit beiden Händen zu erfolgen hat, folgt ein kleiner Austausch zur Visitenkarte. Dabei geht es den meisten Europäern um die korrekte Aussprache der Namen und Bezeichnungen.

9. Besser zwei Geschenke als eins

Da in China und Japan die Zahl „2“ als Glückszahl gilt, ist es für den Europäer sehr vorteilhaft, wenn er zwei kleinere Geschenke mitbringt. Aber bloß keine großen, teuren Präsente. Diese werden in Asien nicht selten abgelehnt. Angemessen sind Tee, kleine Kugelschreiberschreibsets, Früchte oder CDs. Bei den zu überreichenden Geschenken und Aufmerksamkeiten sollten möglichst keine dabei sein, die den Aufdruck „Made in China“ tragen. Das führt eher zu einer Abwertung.

10. Die richtige Kleidung

Der seriöse Anzug mit Krawatte ist ein absolutes Muss. Extravagante und ausgefallene, bunte Kleidung ruft nicht selten Unseriosität beim Asiaten hervor.

Die Entscheidung in eine private Krankenversicherung zu wechseln, ist eine Entscheidung, die für das ganze Leben getroffen wird. Nach einem Wechsel in eine private Krankenversicherung ist der Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung eher schwierig und man verliert dazu auch noch Geld, da Altersrückstellungen gebildet werden. Mit den Altersrückstellungen versuchen die privaten Krankenversicherungen, die Beiträge im Alter konstant zu halten. Allerdings steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung, genauso wie in der gesetzlichen Krankenversicherung an. Dies hat mit neuen technischen Standards, dem steigenden Alter in der Bevölkerung und auch mit den ständigen Reformen im Gesundheitssystem zu tun.

Die Versicherungsnehmer werden bei der privaten Krankenversicherung in Risikogruppe eingeteilt. Dabei werden ständig neue Tarife für die jüngere Zielgruppe aufgelegt. Mit fortschreitendem Alter steigt das Durchschnittsalter in der Gruppe und es werden mehr Leistungen in Anspruch genommen. Dies führt dazu, dass die Beiträge für diese Gruppe erhöht werden müssen, damit die Ausgaben finanziert werden können. Als Beispiel kann ein 35 jähriger Neukunden genommen werden. Nach 30 Jahren Mitgliedschaft in der PKV ist davon auszugehen, dass sich seine Beiträge in dieser Zeit verdreifachen werden. Ein Selbstständiger, der einen Tarif mit einem Beitrag von 274 Euro im Monat und einer Selbstbeteiligung von 550 Euro abschließt, kommt auf eine maximale Belastung von 320 Euro im Monat. Dies bedeutet, dass seine monatliche Belastung bis zum Rentenalter auf 960 Euro im Monat ansteigen wird. Nun hört sich dies natürlich wahnsinnig viel an, aber man muss dabei auch einen Vergleich mit den Beiträgen für die GKV anstellen, um zu sehen, ob sich dies für den Versicherungsnehmer am Ende rechnet oder nicht. Zusätzlich sollte man aber auch nicht vergessen, dass man von besseren Leistungen profitiert und diese über die komplette Zeit fest vereinbart werden.

Nun zurück zum Beispiel. Wenn ein Versicherungsnehmer von der GKV in die PKV wechselt, wird er in jungen Jahren einen geringeren Beitrag in der PKV zahlen, als in der GKV fällig werden würde. Diese Ersparnis ist für das Modell entscheidend. Ein Wechsel in eine PKV lohnt sich dann, wenn sie so hoch ist, dass man mit ihr im Rentenalter 2/3 der Beiträge bezahlen kann. 2/3 deswegen, weil der Versicherungsnehmer im Alter ja auch Beiträge für die GKV bezahlen müsste. Der Versicherungsnehmer muss sich also für das Alter einen Kapitalstock aufbauen. Das Kapital, welches notwendig ist, lässt sich berechnen, indem angenommen wird, dass wie bereits erwähnt 2/3 des Beitrags im Alter, also 640 Euro, finanziert werden müssen. Bei 25 Jahren bedeutet dies insgesamt 128.965 Euro. Dies Kapital muss über dreißig Jahre angespart werden. Wenn ein durchschnittlicher Zinssatz von 3,5 % über 30 Jahre angenommen wird, bedeutet dies eine monatliche Sparleistung von 204 Euro. Mit anderen Worten muss die Beitragsersparnis bei einem Wechsel von einer gesetzlichen Krankenversicherung in eine private Krankenversicherung bei 204 Euro im Monat liegen. Ist dies der Fall, wird sich ein Wechsel in eine private Krankenversicherung definitiv lohnen. Für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte darauf geachtet werden, dass mindestens die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse enthalten sind und darüber hinaus noch einige zusätzliche Leistungen geboten werden, die den individuellen Ansprüchen Rechnung tragen.

Quelle: preisvergleich-krankenversicherung.com

Gerade Existenzgründer wollen sich kaum mit dem Insolvenzverfahren beschäftigen. Schließlich sind sie von ihrer Idee überzeugt und erhoffen sich entsprechende Erfolge davon. Doch damit alleine ist es meist nicht getan.

Allzu oft kann es trotz genauer Wissensstände zu einer Insolvenz kommen, weshalb sich bereits Gründer damit auseinandersetzen sollten. Nur so können sie im Fall, dass ein Insolvenzverfahren eröffnet werden muss, schnell und sicher handeln. Dabei ist zunächst zu sagen, dass Insolvenzverfahren einen Großteil der Betriebe betreffen, die noch jünger als vier Jahre sind. Gerade in den ersten Jahren ist also das Risiko besonders hoch.

Frühzeitig handeln, um das Insolvenzverfahren zum Positiven zu wenden

Wichtig ist es in jedem Fall, frühzeitig zu handeln. Sobald sich Zahlungsprobleme bemerkbar machen, sollten Unternehmer reagieren. Je schneller ein Insolvenzantrag gestellt wird, desto höher sind die Chancen, das Unternehmen zu retten. Die größten Fehler dabei sind eine zu lange Wartezeit und die nicht mehr fristgemäße Bedienung von Gläubigern wie Krankenkasse oder Finanzamt.

Außerdem sollte der Bank die Situation des Unternehmens nicht verheimlicht werden. Dadurch käme es zum massiven Vertrauensverlust, der im Rahmen eines Insolvenzverfahrens so ausarten kann, dass eine zweite Chance zur Sanierung nicht mehr gegeben ist. Idealerweise stellen Sie als Unternehmer den Antrag auf Insolvenz selbst. Das wirkt nach außen hin besser und Sie haben noch die Chance, sich Ihren Gläubigern zu erklären.

Keine falschen Rettungsaktionen

Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass Sie das Unternehmen nicht retten, indem Sie eigene Mittel nachschießen oder sich selbst für Kredite des Unternehmens verbürgen. Im schlimmsten Fall kann dies als Insolvenzverschleppung angesehen und strafrechtlich verfolgt werden. Im besten Fall ernten Sie private Schulden, die Sie nur mit dem Verbraucher-Insolvenzverfahren wieder loswerden können.

Des Weiteren sollten Sie mit dem eingesetzten Insolvenzverwalter vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sieht er eine Chance, das Unternehmen fortzuführen, kann das Insolvenzverfahren als Chance für einen Neuanfang dienen. Gemeinsam können Sie ein Konzept erarbeiten, dem natürlich die Gläubiger zustimmen müssen. Sind die Erfolgsaussichten gut, kann dies jedoch einen echten Neuanfang bedeuten.

Gelingt die Unternehmensfortführung dagegen nicht, muss die Masse, also das Vermögen des Unternehmens, veräußert werden. Aus den Erlösen werden die Gläubiger dann anteilig bedient. Allerdings muss für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens so viel Masse vorhanden sein, dass die Verfahrenskosten getragen werden können. Andernfalls kommt es zur Ablehnung mangels Masse.

Quelle: http://www.existenzgruender.de
 

Die Nichtveranlagungsbescheinigung ist auch heute noch ein wichtiges Mittel, um Steuern zu sparen. Sie kann bei dem für einen Gründer zuständigen Finanzamt beantragt werden und wird in der Regel für maximal drei Jahre gewährt. Dabei kann das Finanzamt die Nichtveranlagungsbescheinigung allerdings auch widerrufen.

Der Antrag wird jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn die Einkünfte so gering sind, dass keine Steuerzahlungen anfallen werden. Regelmäßig ist dies bei Rentnern, Studenten und Personen mit kleineren Nebenjobs der Fall. Diese können eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen, die vorrangig die Befreiung von der Abgeltungssteuer bewirken soll.

Nichtveranlagungsbescheinigung nur selten möglich

Für Existenzgründer wird eine Nichtveranlagungsbescheinigung nur selten möglich sein, denn das Geschäft ist schließlich auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Werden Gewinne erwirtschaftet, sollten diese die Freibeträge aus steuerlicher Sicht überschreiten. Dann kann auch keine Nichtveranlagungsbescheinigung ausgestellt werden, die den Gründer von der Abgeltungssteuer befreien würde.

Sollte allerdings nachgewiesen werden können, dass in den ersten Monaten lediglich Verluste erzielt werden können, lohnt sich die Beantragung der Nichtveranlagungsbescheinigung. Denn so werden die Abgeltungssteuern nicht erst von der Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Die Nichtveranlagungsbescheinigung bietet also die gleichen Möglichkeiten wie ein Freistellungsauftrag, allerdings gilt sie in unbegrenzter Höhe. So werden auch dann keine Abgeltungssteuern fällig, wenn die Zinserträge aus Kapitalvermögen die Freibeträge von 801 bzw. 1.602 Euro bei Verheirateten überschreiten.

Nichtveranlagungsbescheinigung nur für natürliche Personen

Eine Nichtveranlagungsbescheinigung kann zudem nur natürlichen Personen ausgestellt werden. Wer also eine GmbH gründet, kann für diese eine solche Bescheinigung nicht beantragen. Zudem besteht die Gefahr, dass Nachzahlungen auf den Steuerzahler zukommen, falls zwar eine Nichtveranlagungsbescheinigung angefordert und ausgestellt wurde, die Einkünfte jedoch so stark gestiegen sind, dass Steuern gezahlt werden müssen.

Existenzgründer sollten anhand ihres erstellten Businessplans überprüfen, ob für sie die Möglichkeit zur Beantragung der Nichtveranlagungsbescheinigung existiert oder nicht. Am besten lassen sie sich zusätzlich von ihrem steuerlichen Berater über die Vor- und Nachteile aufklären. Die Alternative zur Nichtveranlagungsbescheinigung ist der Freistellungsauftrag, der sehr einfach bei der Bank gestellt werden kann und dafür sorgt, dass ebenfalls keine Abgeltungssteuer einbehalten und ans Finanzamt abgeführt wird. Mitunter ist diese Variante gerade für Gründer günstiger.

Quelle:
http://www.stb-leonberg.de
http://www.steuerlinks.de
http://www.unternehmenswelt.de

Im Jahr 2009 ist die Zahl der Unternehmenspleiten erstmals seit Langem wieder gestiegen; im Jahr 2010 soll es noch weitergehen. Vor diesem Hintergrund fällt es vielen Existenzgründern schwer, sich im Dschungel der Maßnahmen zurechtzufinden, die eine Insolvenz vermeiden sollen. Zumal gerade kleine und mittelständische Unternehmen von der Insolvenz betroffen sind, macht sich eine gewisse Angst in der Gründerszene breit.

Doch bevor diese zu sehr geschürt wird, sollten die wichtigsten Gründe für die Insolvenz eines Unternehmens analysiert werden. Unterschieden wird in externe und interne Gründe. Zu den externen Gründen zählen das Wegfallen von Aufträgen, Insolvenzen von Kunden und allgemeine wirtschaftliche Probleme, wie in der derzeitigen Krise. Dagegen kann auch kein Gründer etwas unternehmen. Ein weiterer besonders wichtiger Punkt für die Insolvenz ist in fehlendem Controlling zu sehen. Dieses Problem kann jeder Gründer problemlos selbst abschalten.

Vor der Insolvenz schützt ein gutes Controlling

Das Controlling beinhaltet zunächst einmal eine ordnungsgemäße und zeitnahe Buchführung. Diese ist die Grundlage, um die wichtigen Unternehmenskennzahlen zu ermitteln. Und genau diese Kennzahlen müssen für ein effektives und vor einer Insolvenz schützendes Controlling stets beobachtet werden. Bereits bei ersten Anzeichen von Verschlechterungen der Kennzahlen des Unternehmens ist zu handeln.

Dabei sollten die Preise neu kalkuliert werden. Die Bonität von Kunden, die sehr knapp kalkulierte Preise erhalten, sollte noch eingehender als bisher überprüft werden. Die eigenen finanziellen Mittel sind genau im Blick zu behalten. Zu geringes Eigenkapital ist ein häufiger Grund für eine Insolvenz, ebenso wie geringe, nicht ausreichende Rücklagen.

Effektives Debitorenmanagement schützt vor Insolvenz

Die Insolvenz geht oft mit schleppenden oder ausbleibenden Kundenzahlungen einher. Deshalb ist hier bereits ein wichtiger Ansatzpunkt, der vor der Insolvenz retten kann. Erbrachte Leistungen sollten unverzüglich berechnet werden. Die Rechnungen sind penibel auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen, denn falsch ausgestellte Rechnungen bringen Zahlungsverzüge mit sich.

Die Rechnungen sollten ein genau definiertes Zahlungsziel beinhalten. Zudem sollten Zahlungsziele nicht überdurchschnittlich lange gewährt werden. Besser ist die Einräumung von Anreizen zur schnelleren Zahlung, wie zum Beispiel Skonti. Das Mahnwesen muss schnell und konsequent erfolgen. Maximal zwei Mahnungen sollten vom Unternehmen geschrieben werden; danach folgen weitere Schritte, wie die Beauftragung eines Inkassounternehmens, die Beantragung eines Mahnbescheids oder die Einschaltung eines Anwalts. Bei Neukunden sollte eine Bonitätsauskunft zur Routine gehören.

Quellen:
http://www.insolvenz-ratgeber.de
http://www.gmbh-rechtssicher.de
http://www.it-business.de
http://www.business-wissen.de

Dieser Artikel ist Teil 12 von 12 der Serie

Führungskräfte werden heute nicht nur als Manager verstanden, sondern auch als Personen, die andere Menschen wirklich führen. Dafür müssen sie sich im Laufe der Zeit ein umfangreiches Repertoire an Fähigkeiten und Eigenschaften erarbeiten. Die heutige Führungskraft muss fähig sein, Probleme kreativ zu lösen und konzeptionelle Fähigkeiten zu entwickeln. Ebenso gehören die Kommunikation und die Interaktion zu den wichtigsten Fähigkeiten einer Führungskraft.

Die tägliche Herausforderung einer Führungskraft besteht aber vor allem darin, dass sie ein sehr vielfältiges und breit gefächertes Aufgabengebiet zu erledigen hat. Dabei steht sie stets unter größtem Zeitdruck und wird immer wieder unterbrochen. Um diese Schwierigkeiten im Alltag umgehen zu können gibt es einige Tipps, die befolgt werden sollten.

Aufgaben delegieren

Die meisten Führungskräfte belasten sich selbst enorm dadurch, dass sie zu viele Entscheidungen selbst treffen. Ein Großteil der Entscheidungen kann auch durch die Mitarbeiter erledigt werden, in manchen Fällen aus fachlichen Gründen sogar besser als von der Führungskraft. Es sollten daher grundsätzlich alle weniger wichtigen Entscheidungen an Mitarbeiter delegiert werden, so dass sich der Vorgesetzte mit den wirklich relevanten Entscheidungen beschäftigen kann.

Einzelfallprobleme können gewöhnlich sofort gelöst werden, indem improvisiert wird. Für Grundsatzentscheidungen dagegen sollte sich die Führungskraft immer auch etwas Zeit nehmen, da diese gewöhnlich weitreichendere Folgen haben.

Zeitfenster einrichten

Wenn man sich Zeitfenster schaffen möchte, sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Aufgaben perfekt und sofort erledigt werden müssen. Das Eisenhower-Prinzip besagt, dass diese A-Aufgaben von der Führungskraft selber und unverzüglich ausgeführt werden sollten. Als B-Aufgaben werden Aufgaben eingestuft, die zwar wichtig sind, aber auch noch später erledigt werden können. Diese können unter Umständen auch delegiert werden. Achten Sie beim Delegieren darauf, dass Sie dem Mitarbeiter genau sagen, was zu tun ist, und ihm erklären, worin der Sinn der Aufgabe besteht.

Aufgaben, die nicht perfekt erledigt werden müssen, aber dringend sind, sollten immer delegiert werden, denn dabei handelt es sich um Zeitfresser. Aufgaben, die weder dringend noch wichtig sind, sind ein Fall für den Papierkorb.

Selbstreflexion

Jede Führungskraft sollte sich regelmäßig darüber Gedanken machen, was sie mit ihrem Handeln bewirkt. Dazu sollte sie sich ihren Mitarbeitern öffnen und sich regelmäßig ein Feedback geben lassen. Sie sollte sich überlegen, wie sie Probleme gelöst hat und ob die eingeschlagenen Wege richtig waren oder eher andere Menschen vor den Kopf gestoßen haben. Jeder Mensch hat in seiner Persönlichkeit „blinde Flecken“, also Eigenschaften, die er selbst nicht registriert, die aber anderen Menschen (durchaus auch negativ) auffallen. Mit der Selbstreflexion kann man sich diesen blinden Flecken nach und nach nähern.

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 76 - 79
 

Welche Steuerklasse Selbständige mit Beginn ihrer Unternehmung wählen sollen, ist eine häufig gestellte Frage. Wir wollen im folgenden Beitrag mit einigen Irrtümern und falschen Meinungen aufräumen.

Irrtum Nr. 1 – Für Selbständige gilt eine eigene Steuerklasse

Es gibt im Einkommensteuergesetz sechs Lohnsteuerklassen. Keine davon ist für Selbständige als eigene Lohnsteuerklasse definiert.

Irrtum Nr. 2 – Selbständige müssen eine Lohnsteuerklasse wählen

Steuerklassen gelten für nur für Arbeitnehmer. An Hand der Steuerklasse wird die Höhe der abzuführenden monatlichen Lohnsteuer berechnet. Selbständige zahlen aber keine Lohnsteuer sondern Einkommensteuer.

Irrtum Nr. 3 – Als Selbständiger wählt man immer die Lohnsteuerklasse 3

Die Wahl der Lohnsteuerklasse 3 hat beim Selbständigen keine Auswirkung auf die Höhe seiner Einkommensteuer. Da er keine Lohnsteuer bezahlt, werden dem Unternehmer in der Regel Quartalsweise Einkommensteuervorauszahlungen abverlangt.

Irrtum Nr. 4 – Der angestellte Ehepartner darf niemals die Steuerklasse 3 bekommen

Ist der Ehepartner des Unternehmers in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt, sollte er die Steuerklasse 3 bekommen. In der Steuerklasse 3 ist die Lohnsteuer am geringsten. Das birgt nicht nur für den angestellten Ehepartner große Vorteile. So werden Arbeitslosengeld, Krankengeld und Elterngeld nach dem Nettoverdienst berechnet. Die richtige Wahl der Steuerklasse kann dann für das Familienbudget ein Plus von ca. 20% ausmachen. Der Unternehmer bekommt zuviel gezahlte Einkommensteuer Vorauszahlungen in jedem Fall im Zuge der Einkommensteuererklärung zurück. Die Differenz beim Arbeitslosengeld ist in jedem Fall verloren.

Irrtum Nr. 5 – Die Steuerklassenwahl 4/4 geht bei Selbständigen nicht

Unternehmer die einen angestellten Ehepartner haben, können auch die Steuerklassenwahl 4/4 treffen. Mit dieser Wahl hat der angestellte Ehepartner eine Lohnsteuerhöhe vergleichbar mit einem Unverheirateten. In der Folge wird die Vorauszahlung auf die Einkommensteuer des Unternehmers in der Regel gesenkt. Schluss endlich ist diese Wahl ein Null-Summen Spiel. Der angestellte Ehepartner zahlt eine höhere Lohnsteuer und der Unternehmer eine niedrigere Vorauszahlung auf die Einkommensteuer.

Irrtum Nr. 6 – Steuerklassenwahl 3/5 bringt bares Geld in die Haushaltskasse

Der angestellte Ehepartner und der Unternehmer haben in etwa gleich hohe Einnahmen. Das heißt bspw., dass das Bruttogehalt des angestellten Ehepartners 40.000,- EUR beträgt und der Gewinn des Unternehmers mit 41.000,- EUR festgestellt wird. Hat der angestellte Ehepartner die Steuerklasse 3 gewählt, fallen im laufenden Kalenderjahr geringere Steuern an. Prima, vom gesparten Geld kann das Paar eine tolle Kreuzfahrt buchen. Das stimmt im ersten Jahr der Wahl! Im Folgejahr wird das Finanzamt nicht nur die auf Grundlage der Gesamteinkünfte höhere Einkommensteuer des Vorjahres verlangen. Das Finanzamt setzt auch die Einkommensteuervorauszahlung für das laufende und die kommenden Kalenderjahre entsprechend höher an. Unternehmer, die diesen Aspekt vernachlässigen, können leicht Schwierigkeiten mit ihrer Liquidität bekommen. Die Finanzämter zeigen in solchen Fällen gern ihre harte Seite. In der Konsequenz muss der Unternehmer dann für die fälligen Vorauszahlungen zur Einkommensteuer einen Kredit aufnehmen, was den Urlaub des Vorjahres zu einem im Nachhinein teuren Vergnügen degradiert.

Irrtum Nr. 7 – Heiraten bringt keinen steuerlich finanziellen Vorteil für Selbständige

Die landläufige Meinung, weil Selbständige keine Lohnsteuer zahlen, bringt eine Heirat keinen finanziellen Vorteil, ist so nicht haltbar. Zum Einen ist eine Heirat aus steuerlichen Gründen eher unromantisch und oft von kurzer Dauer. Zum Anderen haben verheiratete Selbständige über die Einkommensteuererklärung die gleichen Vorteile wie Arbeitnehmer. Unternehmer sehen den Vorteil nur nicht monatlich auf dem Lohnzettel, sondern erst mit der Einkommensteuererklärung.

Fazit

Die Wahl der Steuerklasse ist immer von den persönlichen Verhältnissen des Ehepaares abhängig. Steht eine Arbeitslosigkeit oder Elternzeit im Raum muss anders entschieden werden als bei einer voraussichtlichen Trennung. Ein guter Rat ist immer vom Steuerberater Ihres Vertrauens zu bekommen.

Die Firma gb consite GmbH aus Oberschleißheim bietet professionelle Standortanalysen für Existenzgründer und bereits bestehende Unternehmen an. Mit der Standortanalyse können die Unternehmer einen grundsätzlichen Standortcheck zum Kundenpotenzial durchführen und so die Eignung des Standortes für die geplante Unternehmung verifizieren.

Eine professionelle Standortanalyse kann für den Gründer zukunftsweisend sein und damit einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellen. Wir haben mit den Geschäftsführern der Firma gb consite GmbH, Herrn Malte Geschwinder und Herrn Knut Büschner das folgende Interview geführt.

Torsten Montag:

"Wann wurde Ihr Unternehmen gegründet?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die gb consite GmbH besteht seit dem 04.06.2007. Herr Büscher war zuvor nicht selbständig, Herr Geschwinder war parallel zu Studium und seinen Festanstellungen seit 1990 mehrfach nebenberuflich selbständig, z.B. als Konzertveranstalter, in der Softwareentwicklung oder als PC-Dienstleister.

Torsten Montag:

"Mit welchen Zielen haben Sie den Schritt in die Selbständigkeit gewagt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die hauptsächlichen Beweggründe für eine Selbständigkeit waren in folgenden Punkten begründet:

  • Unzufriedenheit im vorhergehenden Anstellungsverhältnis durch fehlende Entwicklungsmöglichkeiten. Wir waren zwar beide Mitglied der Geschäftsleitung, eine wirkliche Übertragung der Verantwortung fand aber nicht statt, da die dafür erforderliche  Umstrukturierung des Unternehmens nicht mit den persönlichen Zielen des ehemaligen Arbeitgebers und Inhabers vereinbar waren.
  • Der bisherige Erfahrungshorizont in der Geomarketingbranche und speziell im Vertriebscontrolling sowie die gesammelten Erfahrungen in der Leitung eines Unternehmens mit nahezu vollständiger Budget- und Personalverantwortung legten den Schluss nahe, sich selbständig zu machen.
  • Die neuartige Geschäftsidee zu der nachfolgend beschriebenen Standortanalyse, insbesondere für eine breite Kundenbasis, entsprach nicht dem Geschäftsmodell des ehemaligen Unternehmens, das sich ausschließlich auf den Großkundenbereich konzentriert hat. Eine Realisierung dieser Geschäftsidee war also nur aus der Selbständigkeit heraus möglich.
  • Kundennutzen und Qualitätsaspekte stehen für uns im Vordergrund, im Geschäftsmodell des ehemaligen Arbeitgebers waren diese wichtigen Merkmale nur schwach ausgeprägt.

Torsten Montag:

"Herr Geschwinder, Herr Büscher: Wie kamen Sie auf die Geschäftsidee, eine professionelle Standortanalyse online anzubieten?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Wir beschäftigen uns beide seit vielen Jahren mit dem Thema Geomarketing, d.h. der geografisch unterstützten Analyse von Marktinformationen. In diesem Zusammenhang haben wir lange vertriebsunterstützende Online-Systeme für die Automobilindustrie weltweit entwickelt (Vertriebscontrolling). Diese Systeme analysieren hauptsächlich die Vergangenheit, da sie auf historischen Daten aufbauen. Einen Blick in die Zukunft ist nur bedingt möglich, das fanden wir unbefriedigend.
Weiterhin haben wir nach einer Analyse des Marktes für Geomarketinganwendungen festgestellt, dass die hier angewandten Daten und Methoden nur größeren Unternehmen mit entsprechendem Budget zur Verfügung stehen. Kleinere Unternehmen und erst recht Existenzgründer haben aufgrund der Preisstruktur dieses Marktes in der Regel keinen Zugang zu diesen wichtigen Daten und Informationen.

Aus diesen Mängeln heraus reifte in uns die Idee, eine daten- und methodengestützte Anwendung zu entwickeln, die es zulässt, in die Zukunft zu blicken, d.h. mit der man feststellen kann, ob ein Geschäft an einem bestimmten Standort den erhofften Umsatz erzielen kann, oder nicht. Außerdem sollte diese Anwendung die professionellen Daten und Methoden des modernen Geomarketing einer breiten Kundenbasis, also auch weniger zahlungskräftigen Kunden ermöglichen. Aus dieser Vision heraus haben wir dann gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeitern den „Online Standortcheck“ entwickelt.

Torsten Montag:

"Welche Branchen können besonders vom Standortcheck profitieren?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Im Grunde genommen können alle Unternehmen des Einzelhandels und der verschiedensten stationären Dienstleistungen (z.B. Frisöre) den „Online Standortcheck“ nutzen. Damit meinen wir sowohl Existenzgründer als auch bestehende Unternehmen.
Der Nutzen für Existenzgründer besteht darin, dass diese mit der Kundenpotenzial- und Umsatzprognose des „Online Standortcheck“ heraus bekommen, ob ein von ihnen geplanter Standort ihre Geschäftsidee überhaupt trägt. Somit erhält der Gründer wesentliche und verlässliche Zahlengrundlagen für den Businessplan auf sehr einfache Weise und zu einem geringen Preis. Die zusätzlich zu diesen absatzorientierten Standortfaktoren einfließenden Daten und Informationen runden das Bild ab, sodass der Gründer insgesamt eine Standortanalyse erhält, die durch die Objektivität und Transparenz auch dabei behilflich ist, Dritte (z.B. die Bank) von dem Gründungsvorhaben zu überzeugen.

Ein bestehendes Unternehmen kann all das natürlich auch machen, der Hauptnutzen besteht aber eher in der operativen Optimierung. Es kann herausfinden, wo im Einzugsgebiet die potenzialstärksten Bereiche sind und so z.B. Werbung gezielt und kosteneffizient verteilen, anstatt „mit der Gießkanne“ und teuer zu streuen.

Torsten Montag:

"Auf der Grundlage welcher Datenbasis wird die Standortanalyse erstellt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die Ermittlung aller Ergebnisse der Standortanalysen basiert auf den Angaben des Gründers oder Unternehmers, kombiniert mit der Anwendung eines ökonometrischen Prognosemodells auf der Basis von kleinräumigen Kaufkraftdaten der infas GEOdaten GmbH, des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, den aktuellen Karten aus Google Maps und zur Laufzeit berechneten Fahrzeiten. Statistische Daten der Gemeinde eines Standortes sowie Sortimentsdaten stammen vom statistischen Bundesamt (Destatis); Frequenzbringer und Wettbewerbervorschläge werden aus der Google Branchensuche extrahiert.

Torsten Montag

"Muss der Gründer oder Unternehmer im Vorfeld Daten für die Standortanalyse erheben?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Der Gründer oder Unternehmer muss nur drei Fragen beantworten können, um die fundierte Standortanalyse in Form eines umfassenden Ergebnisberichtes zu erhalten:
1. WAS macht das Unternehmen (Geschäftsart, Branche, Sortimente oder Dienstleistungen)?
2. WO ist der Standort des Unternehmens, bzw. könnte dieser sein?
3. WER sind die Wettbewerber?

Torsten Montag:

"Wie stellt sich das Ergebnis der Standortanalyse dar?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Der Unternehmer bekommt einen umfassenden, über 20-seitigen Standortanalyse-Bericht mit einer räumlich differenzierten Kundenpotenzial- und Umsatzprognose innerhalb eines nach Geh-oder Fahrzeit ermittelten Einzugsgebietes sowie mit weiteren Informationen, die für die Standortsuche, Standortbewertung und Standortentscheidung im Rahmen von Standortanalysen wichtig sind.

Sofern das Ergebnis der Analyse eine Tragfähigkeit des Vorhabens dokumentiert, kann er diesen Bericht dann als Zahlenbasis und Beilage für seinen Businessplan nutzen, bzw. damit auch im Gespräch mit der Bank oder dem Investor überzeugend darlegen, dass seine Idee am gewählten Standort Erfolg versprechend ist.

Torsten Montag:

"Können Sie uns ein Beispiel dafür geben?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Ja, neben den vielen wichtigen Zahlen zur Zielgruppencharakteristik oder zu Kaufkraft und Zentralität werden auch die Infrastruktur (Parkplätze, ÖPNV) und die wichtigsten Frequenzbringer (z.B. Supermärkte) der unmittelbaren Umgebung des geplanten oder bestehenden Standortes aufgezeigt.
Unbedingt erwähnen sollte man auch, dass alle Ergebnisse nicht nur als Karten und Tabellen ausgegeben werden, sondern jedes Ergebnis auch umfassend erläutert wird, sodass der Gründer eine Ahnung von der Bedeutung der Darstellungen bekommt und diese auch wirklich versteht.

Torsten Montag:

"Inwieweit entspricht diese Analyse der Realität?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Dadurch, dass wir mit den hochwertigen Daten eines der Marktführer des Geomarketing, der infas GEOdaten GmbH und des statistischen Bundesamtes arbeiten, haben wir zunächst einmal eine verlässliche Aussage über das gesamte Potenzial für Kaufkraft und Kaufkraftzufluss in jedem beliebigen Bereich Deutschlands. Kombiniert mit den Kenntnissen des Anwenders über die Wettbewerbssituation und unserer Umsetzung des Prognosemodells in der Anwendung wird daraus eine äußerst realistische Analyse. Wir haben die Ergebnisqualität im Rahmen der Entwicklung immer wieder anhand von Fallbeispielen überprüft. Hierbei haben wir unsere Prognosen mit den tatsächlich erreichten Umsätzen bestehender Unternehmen verglichen und stets realistische Ergebnisse erreicht.

Torsten Montag:

"Wo sind der Standortanalyse Grenzen gesetzt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die Grenzen liegen in der Hauptsache bei Umsatzprognosen für Gründungsvorhaben von hohem Spezialisierungsgrad, wie z.B. einem Spezialgeschäft für Skateboardzubehör o.ä., da hierzu praktisch keine differenzierten Daten zu finden sind.
Hier empfehlen wir aber zumindest eine Kundenpotenzialanalyse durchzuführen, was mit unserem preiswerteren Basispaket auch möglich ist.

Torsten Montag:

"Wie kann der interessierter Gründer Ihr Angebot nutzen?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Der Gründer muss sich lediglich auf unserer Internetseite www.standortanalyse.biz registrieren und kann dann mit seinem Kundenzugang Standortanalysen erstellen. Ihn erwartet ein interaktiver Ablauf in sieben Schritten, der ihn in ca. 15 Minuten die vollständige Standortanalyse inkl. Bericht erstellen lässt.

Torsten Montag:

"Wie hoch sind die Kosten für eine Standortanalyse?

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Im „schlimmsten“ Fall muss der Gründer knapp 270,- € netto pro Standortanalyse einplanen. Das ist der Preis für unser Pluspaket, das die Wettbewerbs-, die Kundenpotenzial- und die Umsatzpotenzialanalyse enthält. Bereits ab der zweiten Analyse bieten wir Preisstaffelungen an, außerdem sind noch weniger umfassende und daher preiswertere Pakete erhältlich. Das Basispaket enthält keine Umsatzpotenzialanalyse und kostet knapp 170,- € netto, das Lightpaket ohne Wettbewerbsanalyse kostet genau 100,- € netto.

Das Anlegen von Standortanalysen mit der Auswahl von Sortimenten oder Dienstleistungen, die am besten das eigene Geschäftsmodell beschreiben, mit dem Festlegen des eigenen Standortes und mit der groben Ermittlung des eigenen Einzugsgebietes sind sogar völlig kostenlos!

Torsten Montag:

"Welche unternehmerischen Ziele haben Sie sich kurz- und mittelfristig gesteckt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Wir planen zum einen, den „Online Standortcheck“ um Branchenmodule zu erweitern, die die besonderen Anforderungen bestimmter Geschäftsarten berücksichtigen. So ist bereits jetzt das Branchenmodul „Apotheke“ in Arbeit. Dieses wird zusätzlich zum flächenbasierten Ansatz die datengestützte Umsatzprognose auf der Basis des Verschreibungsvolumens der umliegenden Ärzte ermöglichen.

Zum anderen wollen wir weitere Anwendungen veröffentlichen, die unserem Paradigma „Geomarketing für jedermann“ folgen und so in Zukunft eine ganze Suite von modularen Anwendungen bieten. Fast fertig gestellt ist der „Online Tourenplaner“, mit dessen Hilfe z.B. Außendienstmitarbeiter ihre Kundenbesuche koordinieren und optimiert planen können, sodass Zeit und Kraftstoff gespart werden kann. Weiterhin wird es das Modul „Online Marktinformation“ geben, mit dem beliebige Daten mit Raumbezug auf Karten visualisiert werden können. Künftig wird es von uns auch immer wieder kleine, kostenlose Google Maps Mash-Ups wie das „Fahrtenbuch Tool“ (auf unser Homepage) geben.

Wir danken Herrn Geschwinder und Herrn Büscher für das ausführliche Interview.

Das gerichtliche Mahnverfahren gilt als eines der einfachsten und kostengünstigsten Mittel, um einen säumigen Zahler zur Zahlung zu bewegen. Allerdings ist es nicht immer der beste Weg, weshalb Sie vor der Einleitung einige Punkte prüfen sollten.

Der Mahnbescheid ist zwar schnell erstellt und recht kostengünstig, doch sollten Sie diesen Weg nur dann gehen, wenn Sie sicher sind, dass Ihre Forderung berechtigt ist und dies auch entsprechend beweisen können. Widerspricht der Schuldner dem von Ihnen erteilten Mahnbescheid, dann müssen Sie in der Regel Klage erheben, um an Ihr Geld zu kommen. Sie sind zwar nicht zur Klageerhebung verpflichtet, allerdings werden Sie anderweitig Ihre Forderungen kaum eintreiben können. Gerade als Existenzgründer mit wenigen finanziellen Rücklagen sollten Sie diesen Schritt genau überlegen.

Der Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens mit Mahnbescheid

Zunächst stellen Sie für das gerichtliche Mahnverfahren einen Antrag auf Erteilung eines Mahnbescheids. Die entsprechenden Formulare gibt es in jedem Schreibwarenhandel oder direkt beim zuständigen Amtsgericht. Mittlerweile können Sie den Mahnbescheid sogar online unter https://www.online-mahnantrag.de beantragen, wodurch Sie viel Zeit sparen können. Den Antrag schicken Sie an Ihr Amtsgericht, welches daraufhin ohne Prüfung Ihrer Forderung den Mahnbescheid erstellt und dem Schuldner zustellt.

Dieser hat nun zwei Wochen Zeit, gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen. Wenn er dies tut, müssen Sie klagen, um an Ihr Geld zu gelangen. Bleibt der Widerspruch aus, beantragen Sie im nächsten Schritt einen Vollstreckungsbescheid. Auch hier erhält der Schuldner erneut eine zweiwöchige Frist, binnen derer er gegen den Vollstreckungsbescheid Widerspruch einlegen kann. Verstreicht auch diese Frist ohne Widerspruch, können Sie die Pfändung einleiten.

Vorteile beim Mahnbescheid

Wenn es so einfach wie im obigen Verlauf geschildert abläuft, erhalten Sie einen vollstreckbaren Titel, ohne dass es vorher zu einer Gerichtsverhandlung gekommen ist. Dieser bietet Ihnen als Existenzgründer, aber auch als gestandener Unternehmer einen klaren Vorteil: Sie erhalten eine Sicherung der Forderung über 30 Jahre. Sie kann also nicht, wie sonst üblich binnen drei Jahren verjähren.

Zudem können Sie Ihre Forderung direkt vom Gerichtsvollzieher eintreiben lassen. Möglich sind dabei die Sach-, die Konten- und die Lohnpfändung. Bei ersterer prüft der Gerichtsvollzieher, ob zu pfändende Gegenstände von Wert im Besitz des Schuldners sind. Diese können entsprechend verwertet werden. Bei der Kontopfändung beantragen Sie die Sperrung des Kontos. Sofern diese nicht aufgehoben wird, können Sie sich aus dem darauf befindlichen Guthaben bedienen. Die Lohnpfändung kommt dagegen nur bei Privatkunden in Betracht, die auch über ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit verfügen.

Quelle: http://www.vnr.de

Gerade Existenzgründer stellen sich diese Frage noch vor der Gründung recht häufig. Ganz eindeutig zugeordnet werden kann die Rechtslage hierzu ebenfalls nicht. Denn der Gesetzgeber sieht lediglich vor, dass sich alle Unternehmen, die einen in kaufmännischer Weise geführten Geschäftsbetrieb erfordern, in das Handelsregister eintragen lassen müssen. Konkrete Zahlen zu Umsätzen, Gewinnen und Unternehmensgröße gibt der Gesetzgeber jedoch nicht vor.

Deshalb gilt als Faustregel, dass sich Existenzgründer, die sich in Form eines Einzelunternehmens selbstständig machen wollen, nicht ins Handelsregister eintragen lassen müssen. Dies gilt ebenfalls für Personengesellschaften in Form der GbR. Alle anderen Unternehmensformen, wie die OHG, die KG, die GmbH und die AG müssen dagegen automatisch ins Handelsregister eingetragen werden und entstehen auch erst durch diesen Eintrag. Nichtsdestotrotz erhalten Einzelunternehmer und die GbR, die auch als BGB-Gesellschaft bekannt ist, die Möglichkeit, sich freiwillig ins Handelsregister eintragen zu lassen. Die Vor- und Nachteile sollten dabei jedoch genau abgewägt werden.

Vorteile einer Eintragung ins Handelsregister

Die Eintragung ins Handelsregister, auch auf freiwilliger Basis, bringt einige Vorteile mit sich. Da sich heute zwar jeder unternehmerisch Tätige eintragen lassen kann, lassen sich keine Rückschlüsse auf die Größe des Unternehmens ziehen. Allerdings wird im Handelsregister eingetragenen Unternehmen seitens Banken und anderen Firmen ein gewisser Vertrauensbonus entgegen gebracht. Es wirkt einfach seriöser, da sich die im Handelsregister eingetragenen Unternehmen den Pflichten unterwerfen, die sich aus dem HGB ergeben.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich die Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, einen Phantasienamen zulegen können. Bei nicht eingetragenen Unternehmen muss stets der vollständige Name des Inhabers angegeben werden. Ein Phantasiename darf als Firmenname nicht verwendet werden.

Nachteile einer Eintragung ins Handelsregister

Neben den Vorteilen ergeben sich auch einige Nachteile bei der Eintragung ins Handelsregister. Hier ist an erster Stelle die Bilanzierungspflicht zu nennen. Die Eintragung im Handelsregister weist das Unternehmen als kaufmännisch geführten Geschäftsbetrieb aus. Das bedeutet, eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht nicht mehr aus, vielmehr muss die doppelte Buchführung erfolgen. Es ist eine Bilanz und eine Inventur für jedes Geschäftsjahr zu erstellen. Die Bilanzen müssen mindestens zehn Jahre aufgehoben werden.

Des Weiteren sind die Eintragung in das Handelsregister, sowie sämtliche Änderungen der Daten mit Kosten verbunden. Denn jede Veränderung, Anpassung und Eintragung muss notariell erfolgen. Zudem müssen sich die im Handelsregister eingetragenen Unternehmen an das Handelsgesetzbuch halten. Dabei sind die Regelungen deutlich schärfer, als es bei nicht eingetragenen Unternehmen der Fall ist.

Quellen:

http://www.brennecke-partner.de
http://www.ihk-limburg.de
 

Gerade Existenzgründer, die den Start ihres Unternehmens planen, sind bei einigen Branchen von Anfang an auf Mitarbeiter angewiesen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass sie sich mit den wichtigsten Regelungen zum Urlaubsanspruch auskennen.

Zunächst sollte das Bundesurlaubsgesetz bekannt sein. Denn in diesem ist der Urlaubsanspruch für Arbeitnehmer, Zeitarbeiter und Auszubildende geregelt. Der Mindesturlaubsanspruch beträgt dabei 24 Werktage, was bei einer 5-Tage-Woche 20 Arbeitstagen entspricht. Eine Besserstellung des Arbeitnehmers ist durch Betriebsvereinbarung, Arbeitsverträge und Tarifverträge möglich. Soll der Urlaubsanspruch dagegen verringert werden, kann dies nur durch den Tarifvertrag geschehen.

Wann der Urlaubsanspruch entsteht

Urlaubsanspruch entsteht mit Beginn der Arbeit. Für jeden voll gearbeiteten Monat werden also mindestens zwei Werktage Urlaubsanspruch erworben. Dies gilt auch während der Probezeit, was viele Arbeitgeber und Existenzgründer nicht wissen. Zudem haben alle Mitarbeiter Anspruch auf ihren jährlichen Erholungsurlaub, sowie gegebenenfalls Sonderurlaub und Bildungsurlaub.

Während des Urlaubs der Mitarbeiter muss der Lohn weiter gezahlt werden. Deshalb ist auch die Rede von bezahltem Urlaub. Der Urlaubsanspruch darf jedoch nicht missbraucht werden. Arbeitet der Arbeitnehmer während seines Erholungsurlaubs gegen Entgelt, kann dies gegen den Arbeitsvertrag verstoßen.

Urlaubsanspruch: Termine rechtzeitig planen

Die Arbeitnehmer werden in der Regel einen bestimmten Terminwunsch für den Urlaubsanspruch aussprechen. Der Arbeitgeber muss diesem Wunsch nach Möglichkeit nachkommen. Ausnahmen gelten dann, wenn betriebliche Belange dem Urlaubswunsch entgegen stehen. Ebenfalls kann der gewünschte Jahresurlaub verwehrt werden, wenn andere Mitarbeiter während der gleichen Zeit in Urlaub wollen, sie jedoch aufgrund sozialer Gesichtspunkte zu bevorzugen sind. Als Beispiel: Der Familienvater von schulpflichtigen Kindern kann mit diesen seinen Urlaub nur während der Schulferien verleben. Ihm ist der Urlaub bevorzugt zu gewähren, dem Single ohne Kinder dagegen kann er verwehrt werden.

Urlaubsanspruch übertragen

In der Regel muss der Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch im laufenden Jahr nutzen. Ist dies aufgrund von Krankheit oder dringender betrieblicher Erfordernisse nicht möglich, kann der Urlaubsanspruch auf das Folgejahr übertragen werden. Regelmäßig muss der Urlaubsanspruch dann aber innerhalb der ersten drei Monate genutzt werden, da er andernfalls verfällt. Ausnahmen gelten bei den entgegenstehenden Vereinbarungen aus einem Tarifvertrag heraus. Ebenfalls kann der Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch nach Ablauf dieser drei Monate nutzen, wenn der Arbeitgeber während dieses Zeitraums den Urlaub verwehrt hat.

Quellen:
http://www.rechtsrat.ws
http://www.arbeitsratgeber.com
http://www.sueddeutsche.de

Dieser Artikel ist Teil 7 von 14 der Serie

Sobald es im Rahmen der Importbeziehung „ernst“ wird, ist der inländische Unternehmer immer gezwungen sich und sein Unternehmen vorzustellen bzw. zu präsentieren und per E-Mail, Fax oder telefonisch Kontakt aufzunehmen. Dabei kann einiges schief gehen, was der erste Schritt in den Misserfolg eines Importgeschäfts sein könnte. Wir wollen Ihnen durch diesen Teil unserer Importreihe die Sitten und Gebräuche der Asiaten ein wenig näher bringen, so dass Sie auf derartige Zwischenfälle vorbereitet sind. Aber auch die richtigen Umgangsformen in Fernost sowie die angepassten Verhandlungsweisen und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sollen das Importgeschäft ermöglichen und den Einstieg erleichtern.

Sitten und Gebräuche der Asiaten im Geschäftsleben

Im Allgemeinen ist es äußerst schwer eine allgemeingültige Anleitung für „richtiges“ Verhalten während eines Geschäftsgespräches oder innerhalb der Vertragsanbahnung zu beschreiben. Das große Volk der Asiaten mit wenigen Sätzen zu umreißen ist ebenso schwer wie dies beim europäischen versuchen zu wollen. Dort leben Engländer mit ihrem trockenem Humor, Spanier mit ihrem Feuer im Blut, wir bürokratischen Deutschen und viele andere Nationalitäten. Beim Versuch mit 5 Sätzen all diese Kulturen beschreiben zu wollen, würde selbst ein Schriftsteller Probleme bekommen. Daher kann es sich nur um grundlegende Gemeinsamkeiten handeln, welche auf den größten Teil der Asiaten zutreffend sind.

E-Mail, Telefon, Fax oder Brief?

Da Asiaten sehr stark in Hierarchien eingebunden sind und auch so denken, kann es für den Europäer nur gut sein, seinen Status so gut es geht zu präsentieren, um so eine gewisse Anerkennung in Asien zu erlangen. Das gilt vorzugsweise und besonders für die Chefetagen der Kooperationspartner. Dabei darf man auch im Anschreiben bzw. im Briefkopf eine etwas gewagtere Position angeben. So kann man aus dem Chef einen Geschäftsführer machen und seine Position dahingehend aufwerten. Auch den eigenen Titel (Dipl. Ing., Dipl. Betriebswirt) oder die eigene Berufsbezeichnung (Fliesenlegemeister, Supply Manager etc.) sollte man nicht vergessen. Für den Asiaten zeugt eine hohe Position und ein Titel innerhalb einer Firma von Zuverlässigkeit und Seriosität.

In Asien zählen Zahlen mehr als in Europa

Zunächst sollte man wissen, dass Zahlen in Asien eine wichtige Rolle spielen, wobei einigen Zahlen positive Eigenschaften andere wiederum negative nachgesagt werden. Im Allgemeinen sind ungerade Zahlen als böse Zahlen anzusehen, bis auf die Zahl „drei“. Diese repräsentiert wie auch die „acht“ Wohlstand, Glück und Erfolg. Japaner verehren die „zwei“ als Glückszahl, während dem die Chinesen mit der Zahl „acht“ Geld verdienen assoziieren, da die Wörter für „8“ und „Geld verdienen“ im Chinesischen wohl ähnlich klingen. Ein absolutes Tabu ist in Japan die Zahl „vier“, sie steht für den Tod und wird daher gemieden.

Diese Vorkenntnisse sind für ein Telefonat oder den Mailverkehr unter Umständen wichtig, da die Asiaten ja auch in Telefonnummern und Kontonummern oben beschriebene Verknüpfungen sehen. Sollte das Importgeschäft in Asien auf Dauer und ausgeweitet werden, so ist eine Telefonnummer oder Faxnummer nach dem Muster 888333 sehr hilfreich. Die Kontonummer 4444 sollte man versuchen zu ändern.

Proben und Muster

Der Importeur sollte zunächst auf diesen Wegen versuchen Muster oder Proben zu erhalten oder einfach nur einen ersten Kontakt herzustellen. Dabei schauen die asiatischen Geschäftspartner nicht selten auf den Firmenauftritt des anfragenden Unternehmers. Hat dieser einen eignen Onlineshop, in welchem die Produkte verkauft werden können? Meint er es ernst oder will er nur exklusive Souvenirs ergattern? Wie groß ist das Unternehmen? Dabei sollte nicht zu sehr übertrieben werden, wobei ein gewisser Grad der Übertreibung immer akzeptiert wird.

Was ist sonst noch in Asien wichtig?

Der Importeur sollte jedoch keine schauspielerischen Fähigkeiten demonstrieren. In Asien ist etwas weniger mehr. Zuhören statt selbst reden, beobachten an stelle selbst tun. So lernen Sie am schnellsten mit der fremden Kultur umzugehen. Höflichkeit gegenüber den Menschen, nicht nur in Gegenwart der Geschäftspartner oder diesen gegenüber.

Besserwisserei, Allwissenheit und Ausfälligkeiten sollten Sie nicht nur gegenüber den Asiaten abschalten. Ohne diese Tugenden kommt man auf dem ganzen Erdball weiter in der Geschäftswelt. Auch Schadenfreude sollten Sie in Asien oder gegenüber Asiaten verbergen.

Bei der schriftlichen Anfrage per Briefpost könnte man neben der angemessenen Korrespondenz auch deutsche Sonderbriefmarken verwenden. Da diese in Asien sehr begehrt sind, kann man auf jeden Fall auf eine schnelle Antwort des Geschäftspartners hoffen.

Nichts desto trotz sollte der Schriftverkehr auf jeden Fall von einer sachkundigen Person oder einem Dolmetscher, besser noch von einem der Muttersprache des Geschäftspartners mächtigen Person überprüft und begleitet werden.

Konfuzius sagt

Konfuzius sagt: „Geduld ist die Kraft, mit der wir das Beste erlangen.“ Daher sollte der Europäer nicht unentwegt erzählen sondern durch viel Geduld und Zurückhaltung versuchen eine Vorteil aus dem Gespräch zu erlangen. So sieht es zumindest die asiatische Strategie bei einem Verhandlungsgespräch vor. Asiaten warten sehr gern während des Gesprächs auf Widersprüche des Gesprächspartners. Je mehr dieser erzählt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesprächspartner was unverhofftes verspricht oder zusagt. Daher sollten die Aussagen vorher überlegt und formuliert sein. Der deutsche Geschäftspartner sollte während der Gespräche viel Geduld zeigen, so gelangen die Verhandlungen am ehesten zum gewünschten Ziel.

Dieser Artikel ist Teil 11 von 12 der Serie

Führungskräfte werden oftmals mit Managern verwechselt, wobei es deutliche Unterschiede zwischen den beiden Bereichen gibt. Manager umfassen das gesamte Unternehmen, Führungskräfte dagegen sind auch in den unteren Hierarchien zu finden. Das bedeutet, dass Führungskräfte beispielsweise auch Teamleiter sein können oder Abteilungsleiter.

Galt einst der Grundsatz, dass Führungskräfte nur anleiten müssten, dass sie anwesend und den eigenen Arbeitsbereich nach außen repräsentieren müssen, hat sich das Bild in der Praxis deutlich gewandelt. Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass die Aufgabenbereiche der Führungskräfte enorm vielfältig sind und dass sie in ihrer Arbeit mit ständigen Unterbrechungen leben müssen.

Problematik der Macher-Mentalität

Viele Führungskräfte beklagen sich über zu viele Entscheidungen, die sie treffen müssen. Dies wird auch als „Macher-Mentalität“ bezeichnet. Dabei geben die Führungskräfte keine Entscheidungen oder Aufgaben aus der Hand und kümmern sich um alle Fragen selbst. Genau diese Form der Arbeit wird jedoch auf Dauer zu erheblichen Leistungsverlusten führen, die selbst mit enormer Mehrarbeit nicht mehr ausgeglichen werden können.

Arten von Entscheidungen

Deshalb sollte grundsätzlich zwischen den Problemen und den dazu gehörigen Fragestellungen unterschieden werden. Dabei teilt sich das Ganze in Einzelfälle und Grundsatzprobleme. Einzelfälle treten nur einmalig auf, sie sind nicht komplex und lassen sich leicht lösen. Diese Fragestellungen werden im Unternehmen oft intuitiv entschieden, teils wird hierbei improvisiert.

Grundsatzprobleme dagegen sind sehr komplex, sie bedürfen einer genauen Analyse, um zu einer tragfähigen Entscheidung zu gelangen. Für die Grundsatzprobleme sollte sich die Führungskraft Zeit nehmen, sie beispielsweise mit der „Mind-Mapping-Methode“ analysieren. Erst wenn alle Teilbereiche erkannt sind, kann eine zufriedenstellende Entscheidung getroffen werden.

Einzelfälle dagegen können auch gut an Mitarbeiter delegiert werden, um sich selbst zu entlasten. Eine Führungskraft, die zu viele Entscheidungen selbst trifft, arbeitet ineffektiv. Die Kunst des Führens von Menschen besteht darin, Aufgabenbereiche auch zu delegieren.

Prioritäten setzen mithilfe der ABC-Analyse

Ebenfalls sollten sich Führungskräfte bei jedem auftretenden Problem die Frage stellen, ob es der A-, B- oder C-Sparte angehört. A-Probleme werden von der Führungskraft gelöst. B-Probleme sind wichtig, aber nicht dringend. Sie können oftmals ebenfalls delegiert oder auf später verschoben werden. C-Probleme sollten generell delegiert werden. Weniger wichtige und wenig dringende Aufgabenstellungen werden dagegen in die Ablage oder den Papierkorb verschoben. So schafft sich die Führungskraft Zeitfenster, um innerhalb einer bestimmten Zeit die wirklich wichtigen Probleme zu lösen.

Quelle: Pro Firma 10/2009, S. 76 - 79
 

Wenn Jungunternehmer und Existenzgründer einen Kredit aufnehmen wollen, dann müssen sie regelmäßig der Abfrage der eigenen Daten bei der Schufa zustimmen. Doch nicht nur Banken, Leasinggesellschaften, Mobilfunkunternehmen und Versandhandelsunternehmen haben das Recht auf eine Schufaauskunft ihrer Kunden. Genauso kann und sollte sich jeder Gründer von Zeit zu Zeit eine Eigenauskunft einholen.

Mit dieser wird es zum Beispiel möglich, die eigenen Positiv- und Negativmerkmale zu sehen, die in der Schufa gespeichert sind. Diese zu kennen, bedeutet schon einmal einen Vorteil. Doch gibt es oft genug auch Unstimmigkeiten in der Schufaauskunft. So sind längst erledigte Negativmerkmale, für die die Löschfristen bereits abgelaufen sind, noch immer enthalten. In einem solchen Fall sollten Existenzgründer auf die Löschung dieser Merkmale bestehen. Wird diese noch vor der Beantragung eines Darlehens durchgeführt, kann dieses deutlich günstiger ausfallen.

Was sind die Positiv- und Negativmerkmale in der Schufaauskunft?

Doch um zu erkennen, wie Banken die Schufaauskunft beurteilen, müssen sich Jungunternehmer und Existenzgründer zunächst mit der Frage danach beschäftigen, welche Daten überhaupt bei der Schufa gespeichert werden. Grundsätzlich sind Name und Anschrift wichtige Daten, die auf jeden Fall bei der Schufa eingetragen werden. Vorhergehende Anschriften werden für einen gewissen Zeitraum ebenfalls gespeichert. Alle weiteren gespeicherten Daten der Schufaauskunft lassen sich in die Positiv- und Negativmerkmale untergliedern.

Als Positivmerkmale werden beispielsweise Anträge für eine Kontoeröffnung, die Kontoeröffnung selbst oder Beendigungen von Kontoverbindungen gespeichert. Gleichermaßen zählt der Kreditantrag sowie der genehmigte Kredit zu den Positivmerkmalen in der Schufaauskunft. Wird der Kredit entsprechend der Vereinbarungen zurückgezahlt, wird dies ebenfalls als Positivmerkmal gespeichert.

Als Negativmerkmale in der Schufaauskunft gelten Kündigungen von Bankverbindungen seitens der Bank aufgrund missbräuchlicher Nutzung der Konten. Ebenfalls zählen hierzu Einträge wegen Scheckrückgaben, wegen Scheckkartenmissbrauchs oder Wechselprotesten. Ein beantragter Mahnbescheid über eine unstrittige Forderung wird zusätzlich als Negativmerkmal in der Schufaauskunft ersichtlich, ebenso wie sämtliche Maßnahmen der Zwangsvollstreckung. Zudem zählen dazu Kündigungen von Kreditverträgen aufgrund Zahlungsverzugs sowie die Inanspruchnahme von Lohnabtretungen, die im Kreditvertrag vereinbart wurden.

Positiv- und Negativmerkmale auch im Scoring

Die Schufaauskunft alleine entscheidet in der Regel nicht mehr über die Kreditvergabe und die zugehörigen Konditionen. Geldinstitute ziehen zunehmend häufiger auch die Scoring-Werte der Antragsteller zur Entscheidungsfindung hinzu. Dabei können Negativmerkmale auch durch häufige Umzüge entstehen, wie es immer wieder heißt. Ebenfalls kann der eigene Wohnort zum Negativmerkmal werden. Der Scoring-Wert ist zwar umstritten, da er eine Gruppe ähnlicher Personen zusammenfasst, doch gewinnt er bei Banken immer mehr an Bedeutung.

Quelle: http://www.bankazubi.de

Gerade in Krisenzeiten, wie sie derzeit herrschen, ist es nach Meinung vieler Unternehmen wichtig, neue Kunden zu gewinnen. Allerdings warnen Experten davor, die Neukundengewinnung als einzigen Weg aus der Krise zu sehen. Sicher ist es richtig, dass neue Kunden und deren Gewinne die Umsatzeinbrüche bei Bestandskunden ausgleichen sollten. Jedoch sollten die Bestandskunden nicht vergessen werden.

Je nach Art und Ziel des Unternehmens wird die Neukundengewinnung oder die Kundenbindung mehr in den Vordergrund gestellt. Für Gründer ist die Neukundengewinnung natürlich der wichtigere Punkt, da meist keine oder nur wenige Bestandskunden vorhanden sind. Experten weisen jedoch immer wieder darauf hin, dass die Neukundengewinnung Zeit braucht und gezielt sowie systematisch betrieben werden muss.

Kundencluster bei der Neukundengewinnung

Zunächst sollten potenzielle Neukunden in ein Cluster eingeteilt werden. Zur Verfügung stehen vier Cluster, im Cluster 1 finden alle sehr interessierten Kunden Platz, die auch einen Auftrag auslösen wollen. Im Cluster 2 sind interessierte Kunden zusammengefasst, die derzeit aber keine Aufträge vergeben können. Cluster 3 beinhaltet Kunden, die nur wenig Interesse haben und Cluster 4 Kunden, die kein Interesse haben.

Die wichtigste und gleichzeitig knappste Ressource in der Neukundengewinnung ist die Zeit. Deshalb sollte sie optimal genutzt werden. Kunden des Clusters 1 sind deshalb bevorzugt zu behandeln. Die persönliche Kundenbetreuung spielt hier eine wichtige Rolle, selbst wenn sie zeit- und kostenaufwändig ist. Die Cluster 2 und 3 werden mit verschiedenen Mailingaktionen, Einladungen zu Messen und telefonischer Akquise betreut. Allerdings dürfen die zeitlichen Abstände bei Cluster 3 etwas länger ausfallen. So können auch schnell Neukunden gewonnen werden.

Neukundengewinnung bedingt Bedürfniskenntnis

Wer Neukunden gewinnen will, muss zudem die Bedürfnisse seiner Kunden kennen. Ein einfaches Standard-Produkt wird zwar nicht zur Unzufriedenheit führen, aber auch keine übermäßige Zufriedenheit darstellen. Kann der Gründer jedoch mit einem besonderen, nicht erwarteten Nutzen überzeugen, so begeistert er seine Kunden. Mithilfe dieses Begeisterungsmerkmals kann die Neukundengewinnung vereinfacht werden.

Deshalb sollten nicht nur Neukunden hinsichtlich ihrer Erwartungen befragt werden, sondern regelmäßige Umfragen unter den Stammkunden sollten ebenso wenig fehlen. Denn dadurch lassen sich bereits Verbesserungsmöglichkeiten erkennen, die gezielt im Bereich der Neukundengewinnung eingesetzt werden können. Wer den Nutzen anbieten kann, der häufig nachgefragt wird, aber nur selten zu finden ist, hat bessere Chancen.

Quellen: http://www.lcu-partner.ch

Der elektronische Bundesanzeiger ist nicht als elektronische Kopie eines Papier Originals anzusehen, sondern als ein amtliches Verkündungsmedium. Der elektronische Bundesanzeiger gliedert sich in die Publikationsplattform und in das Unternehmensregister. Zum 31.12.2009 endet die Übergangsfrist zur Einreichung der Jahresabschlüsse in Papierform. Gesellschaften, insbesondere die GmbH, die AG, die GmbH & Co. KG ohne eine natürliche Person als voll haftenden Gesellschafter und sonstige eingetragene Kaufleute und Gesellschaften müssen ab dem 1.01.2010 ihre Jahresabschlüsse elektronisch beim Bundesanzeiger einreichen. Alle Jahresabschlüsse von offenlegungspflichtigen Unternehmern, die über den elektronischen Bundesanzeiger eingereicht wurden, können im verknüpften Unternehmensregister abgefragt werden.

Welche Jahresabschlussunterlagen sind offenlegungspflichtig?

Bspw. muss eine mittelgroße oder große GmbH u.a. die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), den Lagebericht, und den Ergebnisverwendungsvorschlag offenlegen. Die Unterlagen müssen bis spätestens 12 Monate nach dem Abschlussstichtag eingereicht sein. Verstöße ahndet das zuständige Bundesamt für Justiz mit einem Ordnungsgeld von bis zu 25.000,- EUR.

Muss sich der interessierte Unternehmer für eine Abfrage im Unternehmensregister anmelden?

Jeder Interessierte kann im Unternehmensregister ohne Anmeldung oder Registrierung die offengelegten Daten von anderen Unternehmen abfragen. Nach einer einfachen Eingabe des Firmennamens im Suchfeld listet das Programm alle Firmen mit diesem Namen und der Ortsangabe auf. Die einfache Abfrage im Unternehmensregister kommt vor allem den Unternehmern entgegen, die sich über einen neuen Geschäftskontakt informieren wollen.

Anleitung und Kosten

Auf der Publikations-Plattform wird den Unternehmern mit Merkblättern erläutert, wie einfach das Einstellen der Jahresabschlüsse funktioniert. Die Kosten für das Einstellen können Sie der Preisliste entnehmen.

Dieser Artikel ist Teil 10 von 12 der Serie

Die Mitarbeiter, die im Unternehmen beschäftigt sind, zählen heute zum Erfolgsfaktor Nummer eins. Gerade in Bezug auf die Arbeitszeit wird jedoch häufig Schindluder getrieben. Es finden sich dabei insbesondere zwei Extreme, die immer wieder auftreten. Einerseits sind das ständige Überstunden und Mehrarbeit. Diese führen langfristig gesehen zum Burn-Out-Syndrom. Außerdem ist bereits seit dem Zweiten Weltkrieg aus Studien klar, dass mehr als acht Stunden täglicher Arbeit zu erheblichen Leistungsdefiziten führen.

Das andere Extrem ist der Leerlauf. Wird die Arbeitszeit nicht effektiv organisiert, kommt es zu Leerlaufzeiten. Die Mitarbeiter langweilen sich und täuschen Beschäftigung vor, um den Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Dauerhaft führt dies zu Unzufriedenheit und Stress, was letztlich im „Bore-Out“ enden kann.

Die Arbeitszeitmodelle

Um beiden Varianten aus dem Wege zu gehen, steht Unternehmen eine ganze Reihe verschiedener Arbeitszeitmodelle zur Verfügung. Das bekannteste Modell ist die Teilzeit, wobei hierunter nicht nur die Halbtagsstelle, sondern jede Form von Arbeitszeitverkürzung verstanden wird. Eine andere Variante, die bereits seit den 1960er Jahren bekannt ist, ist die Gleitzeit. Es wird eine Kernzeit festgelegt, in der Anwesenheitspflicht besteht. Den Beginn und das Ende der Arbeit können die Mitarbeiter aber selbst bestimmen und schaffen sich so mehr zeitliche Flexibilität.

Des Weiteren gibt es die Funktionszeit. Bei diesem Modell muss eine bestimmte Abteilung innerhalb eines bestimmten Zeitraums funktionstüchtig sein. Hierbei muss jedoch auf eine korrekte Zeiterfassung geachtet werden. Das Jobsharing bietet weitere Möglichkeiten, die Arbeitszeit zu gestalten. Hierbei teilen sich mehrere Mitarbeiter eine Stelle und können private Angelegenheiten erledigen, da sie sich mit dem zweiten oder dritten Mitarbeiter absprechen können, wer wann arbeitet.

Die Wahl des richtigen Arbeitszeitmodells

Um sich für das richtige Arbeitszeitmodell im eigenen Unternehmen zu entscheiden, sollten die Mitarbeiter mit einbezogen werden. Eine Befragung lässt die Wünsche und Hoffnungen der Mitarbeiter erkennen und diese können mit in die Auswahl einfließen.

Auch die Unternehmensziele müssen bei der Wahl berücksichtigt werden. Nach einer entsprechenden Einführungsphase muss eine Kontrolle durchgeführt werden. Anhand der Zufriedenheit der Mitarbeiter, sowie der Leistungen selbiger kann erkannt werden, ob sich das Unternehmen für das richtige Arbeitszeitmodell entschieden hat.

Quelle: Pro Firma 09/2009, S. 68 - 71
 

Dieser Artikel ist Teil 6 von 14 der Serie

Neben den gesetzlichen Regelungen eines jeden Landes, des Internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts versucht jeder Unternehmer seine individuellen Vertrags- und Lieferbedingungen in Form der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geltend zu machen. Bei Verträgen in Deutschland ist dies gang und gebe und auch gesetzlich geregelt, wie die AGB zu gestalten sind und welche Inhalte nicht rechtskräftig werden. Allgemein ausgedrückt kann festgestellt werden, dass die AGB nicht gegen geltendes Recht verstoßen dürfen. Im internationalen Handel werden die Anforderungen an die allgemeinen Geschäftsbedingungen noch weiter verschärft. Hier müssen die Vertragsparteien einige Grundregeln und Voraussetzungen beachten. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen in der Landessprache des Vertragspartners oder in der Vertragssprache in vollständigem Wortlaut bei Vertragsschluss vorliegen.

Die zu verwendende Vertragssprache

Die Vertragsparteien müssen sich im Laufe der Verhandlung zu einer Vertragssprache bekennen, in welcher der schriftliche Vertrag verfasst wird. Diese wichtige Regelung dient der Rechtsdurchsetzung im Ausland, so dass bei Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten der Vertrag im Ausland anerkannt wird. In den meisten Fällen einigt man sich auf Englisch als Vertragssprache. Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich für den Geschäftspartner eine Vertragsversion zu erstellen, welche in der jeweiligen Landessprache verfasst ist. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, im Vertrag die jeweilige Vertragssprache festzulegen, so dass nur ein bestimmter der verschiedenen Verträge als amtlicher Vertrag fungiert. Neben der Vertragssprache können auch die entsprechenden AGBs der Vertragsparteien, detaillierte Warenbeschreibungen, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie Passagen zur Schadenshaftung und zu Gewährleistungsansprüchen in den Vertrag aufgenommen werden. Nicht zuletzt ist eine Beschreibung und Vorgehensweise zur Streitschlichtung empfehlenswert.

Streitschlichtung und Streitbeilegung

Um zusätzliche Unstimmigkeiten und Streitereien und damit zusätzliche Kosten und Mühen zu vermeiden, sollten die Vertragsparteien bereits bei Vertragsaufsetzung einen Passus zur Streitbeilegung im Streitfall integrieren. Dieser Absatz oder Paragraph dient zur vorsorglichen Festlegung des Gerichts oder der Schlichtungsstelle in einem Streitfall. Des weiteren kann auch der Schlichtungsweg vertraglich festgelegt werden. Zur Streitbeilegung existieren staatliche Gerichte. Ein ausgewähltes ordentliches Gericht sollte als Gerichtsstand im Vertrag festgelegt werden. Dahingehend sollte unbedingt ein Rechtsbeistand bemüht werden, welcher Fragen wie die der Urteilsvollstreckung oder der gerichtlichen Zuständigkeit in den verschiedenen Ländern erläutern kann.

Das Schiedsgericht als Streitschlichter

Nicht immer ist die Anrufung eines ordentlichen (staatlichen) Gerichts sinnvoll, gerade wenn es um Streitigkeiten mit Geschäftspartnern aus Ländern mit teilweise rabiaten und juristisch ungeklärten Verhältnissen geht. Diese Verfahren sind häufig von Bestechung und Korruption gekennzeichnet und haben beim hiesigen Unternehmer in der Regel einen etwas faden Beigeschmack. Denn wer setzt sich schon gern in ein chinesisches Gericht ohne ein Wort zu verstehen und dazu noch mit dem Gedanken im Hinterkopf nach einem positiven Gerichtsentscheid vor der Tür „weggefangen“ zu werden. Um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, kann auch im Vertrag ein im Streitfall zuständiges Schiedsgericht zur Schlichtung bestimmt werden. Das Schiedsgericht führt in der Regel zur Verkürzung des Verfahrens, ist allerdings aus Kostengründen auch nur bei einem Streitwert von mehr als 50.000 EUR empfehlenswert. Die Streitparteien können im Vorfeld den Schiedsrichter wählen und genießen aufgrund des Ausschlusses der Öffentlichkeit die besonders vertrauliche Atmosphäre des Verfahrens. Nicht zuletzt liegt der Vorteil eines Schiedsverfahrens in der Einflussnahme der Parteien auf das Verfahren, was sich durchaus zu einer Win-Win-Situation ausprägen kann. So haben beide Vertragsparteien einen Vorteil aus dem Schiedsgerichtsverfahren.

Fazit:

In jedem Fall sollte der Importeur die Kosten und den Gang zu einem spezialisierten Juristen / Rechtsanwalt nicht scheuen, da gerade in der Gestaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, des Importvertrages an sich sowie der Prüfung von Bedingungen und Verträgen des Geschäftspartners ein hohes Risiko liegt, welches durch fachkundige Hilfe minimiert werden kann. In jedem Fall bietet die AHK, DIHK sowie ausgewählte IHK-Geschäftsstellen Broschüren zu den Themen Schuldrechtsreform, Internationales Kaufrecht, UN-Kaufrecht und Vertragsgestaltung an. Darüber hinaus können die Kammern auch hilfreiche Hinweise zu spezialisierten Rechtsanwälten erteilen.

Weihnachten ist das Fest der Geschenke. Aber nicht nur die Familie, Freunde und Bekannte wollen beschenkt werden, auch Kunden und Geschäftsfreunde freuen sich zu Weihnachten über eine kleine persönliche Aufmerksamkeit.

Steuerlich von Weihnachtsgeschenken profitieren

Alle, die ein Geschäft oder ein Unternehmen haben, sind gut beraten zu Weihnachten auch ihre Kunden und Geschäftspartner zu beschenken, denn dies hat einige Vorteile. Zum einen macht man mit schönen Geschenken immer eine Freude, zum anderen muss man sich nicht groß um das Verpacken der Geschenke kümmern, denn die können auf Wunsch schon fix und fertig zum jeweiligen Adressaten geschickt werden. Aber noch ein anderer Grund ist für alle Geschäftsinhaber von großem Vorteil, denn Weihnachtsgeschenke für die Kunden können ohne Probleme von der Steuer abgesetzt werden und senken so auch noch die Steuerlast.

Ach herrje, was soll ich nur schenken?

www.endlichzuhause.de ... wir decken Ihren Tisch

Dekorative Kaffeetassen, elegante Gläser, ein Kaffeeservice mit stimmungsvollen weihnachtlichen Motiven oder auch formschöne Teegläser machen mit Sicherheit viel Freude und sind auch nach dem Fest noch eine schöne Erinnerung. Alle Kunden und auch Geschäftspartner freuen sich, wenn man ihnen etwas Persönliches schenkt und bedanken sich dafür im neuen Geschäftsjahr mit Aufträgen. Jeder, der ein Geschäft oder eine Firma hat, kann auf diese Weise nicht nur Steuern sparen, sondern sich auch gleichzeitig für die entgegengebrachte Treue seiner Kunden bedanken.

Bequem: Gleich als Geschenk versenden

Nichts selber verpacken und versenden, sondern einfach bestellen und bezahlen. Fertig, den Rest übernimmt Endlichzuhause.de für Sie. In folgender Übersicht können Sie zwischen fertig verpackten Geschenken wählen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten

Wenn man also eine Freude machen kann und dazu auch noch die Möglichkeit bekommt, auf ganz legalem Weg Steuern zu sparen, dann sollte man nicht lange zögern und sich nach schönen und erlesenen Geschenken für seine Kunden und Geschäftspartner umsehen, denn das nächste Geschäftsjahr soll schließlich auch wieder ein erfolgreiches Jahr werden.
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

In den beiden ersten Teilen haben wir sowohl Standartbuchführungssoftware als auch Profibuchführungssoftware verglichen. Nun sind die Internetseiten der Firmen an der Reihe. Findet man auf der Seite was man sucht? Übersichtlichkeit ist bei derartigen Programmen wichtig, man möchte ja nicht das falsche Programm kaufen, nur weil man es nicht richtig erklärt bekommen hat.

Lexware

Unter www.lexware.de findet der Nutzer mit wenigen Mausklicks die entsprechenden Programme. Alle Programme von Lexware sind untereinander abgestimmt, damit ist gewährleistet, dass die verschiedenen Module ohne Datenverlust miteinander arbeiten. Für die jeweiligen Produktlinien stehen Datenblätter im PDF Format zum Download bereit. Die einzelnen Produkte sind in den Datenblättern übersichtlich und informativ angeordnet. Damit ist ein Gesamtüberblick über die Funktionen der verschiedenen Produktlinien absolut gewährleistet. Der Unternehmer kann sehr schnell erkennen, welche Produktlinie seinen Anforderungen entspricht und der er sieht ebenfalls recht schnell, auf welches Produkt er nachrüsten kann.

Lexware Buchhalter
Lexware financial office (nicht mehrplatz- bzw. netzwerkfähig)

Nachteil
Fragen und Probleme könne nur über eine Servicenummer oder im Lexwareforum gelöst werden.

Sage

Sage bietet mit GS Buchhalter und dem PC Kaumann Komplettpaket pro zwei Produkte an, die dem Unternehmer bei seiner Buchführung helfen können.

GS Buchhalter
PC Kaumann Komplettpaket pro

Nachteil

Den Aufbau und die Struktur der Seite von www.sage.de verstehen wahrscheinlich nur deren Mitarbeiter. Selbst wenn der Interessent bereits von einem Programm gehört hat, kann er es auf der Seite nicht suchen. Während unserer gesamten Recherchezeit hat die Suchfunktion nicht einmal funktioniert. Hat der Nutzer das Programm, bspw. Sage GS Buchhalter über Google auf der Seite gefunden, werden im dazugehörigen Datenblatt die Funktionen von GS-Buchhalter Comfort 2010 erläutert. Irgendwo in den acht Seiten sind auch die Funktionen des ursprünglich gesuchten Programms versteckt. Ein informatives Datenblatt sieht definitiv anders aus. Mit sehr viel Aufwand ist es dem Interessenten möglich, das Programm für seine speziellen Anforderungen zu finden. Warum mutet Sage den Interessenten diesen Informationswust zu? Das geht besser!

Buhl Data GmbH

Die Seite www.wiso-kaufmann.de ist anfänglich übersichtlich gestaltet. Beispielhaft ist das Handbuch im PDF Format. Das Handbuch ist übersichtlich und mit einer Fülle von Informationen bestückt, so dass auch absolute Anfänger auf eine übersichtliche Hilfe zurückgreifen können.

Nachteil

Will der Nutzer jedoch nähere Informationen, fängt die Sucherei an. Das es verschiedene Programmversionen, bspw. Buchhaltung 2010 Standard und Buchhaltung 2010 Professional gibt, erfährt man erst in der Versandbestellung. Die Preise auf der Leistungsübersicht der einzelnen Programmen und der Bestellmaske weichen voneinander ab. Bestimmte Informationen sind nicht mal mit Hilfe der FAQ auffindbar, bspw. ob eine Umsatzsteuererklärung mit einem der Programme erstellt werden kann. Eine Testversion war während der gesamten Recherchezeit nicht verfügbar.

WISO Buchhaltung 2010
Kaufmann 2010 Professional: Die betriebswirtschaftliche Gesamtlösung

Agenda Informationssysteme GmbH

Die Agenda Informationssysteme GmbH hat eine absolut übersichtliche Seite aufgebaut. Unter www.agenda-software.de kann sich der Unternehmer mit wenigen Mausklicks das gewünschte Programm auswählen. Eine übersichtliche Produktbeschreibung steht als PDF zum Download bereit. Weiterhin kann der Unternehmer sich eine Video-Infotour zum jeweiligen Produkt anschauen. Erklärungsbedürftig ist die Preisstruktur bei Agenda. Auf Nachfrage bestätigte uns eine Mitarbeiterin von Agenda, dass es bei der Nutzung mehrerer Module ein internes Rabattsystem gibt. Eine weitere Bezahlmöglichkeit besteht in der Aufteilung von Grundpreis und einer Nutzungsgebühr pro Stunde mittels einer aufladbaren Prepaidkarte. Diese Variante ist besonders für kleinere Unternehmen lukrativ. Die Grundgebühr beträgt bei diesem Modell 26,50 EUR pro Monat, eine verbrauchte Stunde kostet 3,- EUR. In der Prepaidvariante ist die sonst kostenlose Anwenderberatung allerdings nicht enthalten.

Nacheil

Es fallen Kosten für notwendige Zusatzmodule an, die mittels Beratung durch ein internes Rabattsystem rabattiert werden können. Schade, diese Undurchsichtigkeit sollte der teuerste Anbieter im Vergleich nicht nötig haben.

Löschung der Daten des Testberichts für Agenda Software

Auf Wunsch der Agenda Informationssysteme GmbH wurde das Testergebnis für die Agenda Software aus unserem Testbericht entfernt. Was sicher mit dem schlechten Abschneiden zu tun hat. Leider ist man in der Agenda Informationssysteme GmbH nicht in der Lage aus derartigen Tests und kostenlosen Ergebnissen zu lernen und die sehr komplizierte Preisstruktur zu vereinfachen. Stattdessen sucht man den Fehler lieber bei der Konkurrenz, dem unqualifizierten Test von gruenderlexikon.de uvm. Trotzdem haben wir uns dazu entschlossen, die Ergebnisse aus unserer Tabelle zu entfernen. Vielleicht sollte die Firma mal wirklich über ihre Preisstruktur nachdenken und auch den Assistenten auf der Firmen Webseite überarbeiten. Dann würden solche Missverständnisse gar nicht erst entstehen und man hätte über einen derartigen kostenlosen Testbericht zusätzliche Werbung im Internet erzeugt und zudem noch kostenlose Besucher, welche später als Interessenten und Käufer der Software auftreten.

Auch ist wohl der Satz etwas vermessen: "Wir haben genug Links..." auf meine Anmerkung hin, dass wir die Daten und damit auch den Weblink auf die Internetseitelöschen. OK, wir wollen niemanden an seinem Glück hindern. Wer nciht will der hat.

Wir haben auch schon Ersatz gefunden. Konz Steuertipps wird demnächst sein neues Produkt hier vorstellen.

Datev

Die Programme von Datev sind untereinander hundertprozentig aufeinander abgestimmt. Der Wechsel von einer Einsteigerversion, bspw. von einer Version die speziell auf Existenzgründer zugeschnitten ist, auf eine höhere Version ist ohne Probleme und ohne Datenverlust möglich. Die Datevprogramme sind so ausgelegt, dass Sie aus vielen externen Programmen, bspw. aus Ihrem eigenen Fakturaprogramm oder aus Excel Daten importieren können. Die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater ist mit Datev jederzeit möglich. Die Seite www.datev.de bietet mit seinem Programmfinder eine geeignete Möglichkeit, das spezielle Programm für die eigenen Bedürfnisse zu finden. In einem Demovideo wird dem Unternehmer an Hand der realen Masken eine kurze Einführung und Erläuterung des gewählten Programms gegeben. Kritikpunkt: Die Leistungsbeschreibung und der Produktvergleich lassen keinen vollständigen Überblick über die Funktionsfähigkeit der einzelnen Programme zu. Ob und mit welchem der angebotenen Rechnungswesenprogramme eine Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung erstellt werden kann, war aus den Beschreibungen nicht erkennbar.

Rechnungswesen compact
Rechnungswesen

Nachteil
Datev Programme sind nur in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater erhältlich.

Akademische Arbeitsgemeinschaft

Die Seite www.steuertipps.de vermittelt einen übersichtlichen Eindruck. Das Programm Steuer-Spar-Erklärung 2010 ist besonders für Existenzgründer und kleine Unternehmen interessant. Mit diesem Programm kann der Gründer seine Gewinnermittlung mit sehr wenig Aufwand selbst erstellen. Die Eingabe der verschiedenen möglichen Einnahmen, bspw. Honorare oder Rechnungen sind zum auswählen vorgegeben. Ähnlich strukturiert sind die Ausgaben. Der Unternehmer kann seine Ausgaben sortiert nach Herkunft, wie bspw. Wareneinsatz, Telefonkosten oder Büromaterial eingeben. Aus den eingegebenen Daten werden automatisch die einzelnen Auswertungen erstellt. So kann sich der Unternehmer seine monatliche Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) oder zum Jahresende die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ausdrucken. Das gilt ebenso für die Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung. Ein interner Prüfer und eine umfangreiche Hilfe stehen dem Gründer bei der Eingabe seiner Daten zur Seite. Die Steuer-Spar-Erklärung 2010 bietet darüber hinaus noch die Erstellung der Einkommensteuererklärung. Damit hat der Unternehmer für wirklich kleines Geld ein Rund um Paket. Die Steuer-Spar-Erklärung 2010 bietet sich insbesondere für Gründer und für Nebengewerbler mit wenigen Einnahmen bzw. Ausgaben an.

Steuer-Spar-Erklärung 2010

Nachteil
Verkauft oder kauft der Unternehmer innerhalb der EU oder im Ausland, ist das Programm nicht mehr anwendbar. Der innergemeinschaftlichen Erwerb und daraus folgend die Zusammenfassende Meldung sind mit der Steuer-Spar-Erklärung 2010 nicht möglich.

Fazit

Das Buchführungsprogramm muss sich jeder Unternehmer speziell nach seinen Anforderungen und Vorkenntnissen auswählen. Unser Test hat gezeigt, dass einige Anbieter wie Lexware, Datev und die Akademische Arbeitsgemeinschaft sehr empfehlenswert sind. Andere Anbieter wollen ihren Kunden ungefragt die eigene Struktur schmackhaft machen oder haben Preise, die jenseits von Gut und Böse liegen. Der einzelne Unternehmer muss sehr genau zwischen den Kosten für das Buchführungsprogramm und der erforderlichen Zeit für die Buchführung und den Kosten für einen Steuerberater (inkl. der fachlichen Beratung) abwägen.

Vergleich weiterer Buchführungsprogramme

Weitere Buchführungsprogramme, dargestellt in einem übersichtlichen Test können Sie unter http://www.buchhaltungssoftware.in-research.info/index.php vergleichen.

Die allgemeine Zahlungsmoral in Deutschland sinkt seit einigen Jahren stetig. Dabei sind keine Unterschiede zwischen privaten Haushalten, öffentlichen Stellen und privaten Unternehmen zu finden. Die Überschreitung von Zahlungszielen liegt dabei mittlerweile regelmäßig über 90 Tagen. Gläubiger sollten jedoch gar nicht so lange warten, sondern bereits auf kurzfristige Überschreitungen reagieren. Insbesondere Existenzgründer müssen ein effizientes Forderungsmanagement betreiben, um die eigene Liquidität nicht zu gefährden.

Im Bereich des Inkassos gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten. Einerseits können eigene Mitarbeiter mit dem Inkasso beauftragt werden, andererseits Inkasso Unternehmen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Auch ein Anwalt kann mit dem Inkasso beauftragt werden. Welche Variante die beste ist, kann nicht zu 100 Prozent gesagt werden.

Inkasso durch Inkasso Unternehmen

Die Inkasso Unternehmen erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit bei Gewerbetreibenden, Existenzgründern und Freiberuflern. Sie bieten ihre Dienste mittlerweile auch schon ohne Mitgliedschaften zu günstigen Preisen an. Die Inkasso Unternehmen haben einen deutlichen Vorteil gegenüber dem firmeninternen Forderungseinzug: Sie wissen um die psychologische Wirkung, die ein Brief von ihnen beim Schuldner auslöst. Ebenfalls können sie oft auf umfangreiche Datenbanken zurückgreifen, die Erkenntnisse über die Schuldner beinhalten.

Natürlich fallen auch für die Dienste der Inkasso Unternehmen Kosten an. In der Regel werden diese automatisch der eingezogenen Forderung hinzugerechnet. Sie sind zunächst einmal vom Schuldner zu tragen. Es kann bei langwierigen Verfahren jedoch auch der Gläubiger verpflichtet sein, die Kosten für das Inkasso Unternehmen erst einmal selbst zu tragen. Das Inkasso Unternehmen wird jedoch bemüht sein, diese Kosten beim Schuldner einzutreiben.

Nachteile eines Inkasso Unternehmens

Ein großes Problem, das viele Gründer und auch erfahrene Unternehmer nicht kennen, ist die Erstattungsfähigkeit der Kosten. Wird ein Inkasso Unternehmen beauftragt, hat der Schuldner dessen Kosten grundsätzlich zu tragen. Bestreitet er jedoch die Forderung, muss ein gerichtliches Mahnverfahren über den Anwalt eingeleitet werden.

Ist dies der Fall, so ist der Schuldner nicht mehr verpflichtet, die Kosten für das Inkasso Unternehmen zu tragen, sondern muss lediglich, sofern die Forderung durchgesetzt werden kann, die Kosten für den Anwalt tragen. Ein entsprechendes Grundsatzurteil stammt bereits aus den 1990er Jahren. Wenn also Unternehmen befürchten, dass ein Inkasso Unternehmen die Forderungen nicht beitreiben kann, sollte sofort ein Anwalt eingeschaltet werden, um nicht auf den anfallenden Kosten sitzen zu bleiben.

Quellen:
http://www.vnr.de
http://www.inkasso-anwalt.com
http://www.rechtsanwaelte-beuther.de

Das Krankenhaustagegeld ist eine Möglichkeit, sich vor den Kosten eines Krankenhausaufenthalts zu schützen, die schnell sehr hoch werden können, wenn ein längerer stationärer Aufenthalt notwendig ist. Deshalb erscheint es vielen Existenzgründern als besonders wichtig, denn ein Aufenthalt im Krankenhaus wird in der Regel mit einem Tagessatz verrechnet.

Allerdings muss hierzu angemerkt werden, dass das Krankenhaustagegeld für Existenzgründer, die sich privat versichern, in der Regel nicht anfällt. Die meisten privaten Krankenversicherer bieten die vollständige Kostenübernahme bei stationären Behandlungen. Deshalb empfiehlt es sich zum Beispiel, einen großen Gesundheitscheck stationär ausführen zu lassen und nicht ambulant. Denn dann trägt die Kasse die Kosten. Anders sieht es bei den freiwillig gesetzlich versicherten Selbstständigen aus. Sie müssen weiterhin das Krankenhaustagegeld bezahlen.

Lohnt sich die Krankenhaustagegeld Absicherung dann noch?

Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Da privat Versicherte in der Regel die stationäre Behandlung nicht zahlen müssen, ist ein zusätzliches Krankenhaustagegeld nicht notwendig. Jedoch kann dieses Geld helfen, die weiter laufenden finanziellen Lasten zu tragen. Der Vorteil ist insbesondere dann zu bedenken, wenn Existenzgründer nicht über ein allzu großes finanzielles Polster verfügen, wie es üblicherweise der Fall ist. Zudem wird das Krankenhaustagegeld auch ab dem ersten Tag eines stationären Aufenthalts gezahlt.

Das häufiger abgeschlossene Krankentagegeld dagegen wird meist erst etwas später mit der Zahlung einsetzen. Es wird aber selbst dann gezahlt, wenn keine stationäre Behandlung notwendig ist. Das Krankenhaustagegeld kann also einen Vorteil bringen, jedoch ist ein Klinikaufenthalt nur selten nötig. Zudem müssen dennoch monatlich die Beiträge für diese Absicherung aufgebracht werden. Aus diesem Grund sollte genau kalkuliert werden, ob sich die Absicherung von Krankenhaustagegeld lohnt.

Krankenhaustagegeld für nebenberufliche Gründer

Sinnvoll ist das Krankenhaustagegeld aber in jedem Fall für nebenberufliche Existenzgründer, die noch einem Hauptjob nachgehen. Denn sie werden in der Regel über den Hauptjob gesetzlich versichert sein und müssen demnach ein Krankenhaustagegeld aufbringen.

Die Frage nach dem Für und Wider der Absicherung von Krankenhaustagegeld ist also stets eine sehr individuell zu entscheidende Frage, bei der die persönliche Lage genau analysiert werden sollte. Zudem ist es von Bedeutung zu prüfen, ob die Absicherung finanziell überhaupt möglich ist. Denn keine Versicherung leistet, ohne vorher Beiträge eingenommen zu haben.

Quelle: http://www.dewion.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 14 der Serie

Man stelle sich vor, eine Ware von einem deutschen Händler zu kaufen. Bei diesem rechtlichen Konstrukt wird ein Kaufvertrag zwischen den beiden deutschen Unternehmern geschlossen. Was passiert im Falle einer Gewährleistung oder eines Sachmangels? Wer muss für den Schaden und die Nachbesserung der mangelhaften Sache aufkommen? All dies ist in Deutschland mehr oder minder eindeutig in deutschen Gesetzten (in den meisten Fällen das Handelsgesetzbuch oder das Bürgerliche Gesetzbuch) geregelt. Die Unternehmer wissen also bereits vor Vertragsschluss was in einer solchen Situation zu tun oder zu lassen ist. Sowohl der Verkäufer kennt seine Rechte und Pflichten, als auch der Käufer der Waren.

Welches Recht gilt bei einem Auslandsgeschäft?

Diese Frage sollte unbedingt vor Vertragsschluss beantwortet sein. Nicht zuletzt sollte ein entsprechender Vertrag rechtssicher im Vorfeld geschlossen werden. Dabei ist stets auf die Form des Vertrags zu achten. Bei einem Auslandsgeschäft sollte daher immer die Schriftform gewählt werden. Bei Unklarheiten sollte gerade der Importneuling sachkundige Hilfe von einem Rechtsanwalt oder der entsprechenden Kammer nutzen.

Das jeweilig anzuwendende Landesrecht wird bei internationalen Verträgen durch das Internationale Privatrecht (IPR) bestimmt. Dieses ist in Deutschland teilweise im Einführungsgesetz des BGB (EGBGB) niedergeschrieben. Das IPR wird auch als Kollisionsrecht bezeichnet, da im Streitfall mehrere Rechtsnormen gleichzeitig den Sachverhalt regeln können. Darüber hinaus ist durch das IPR das zuständige Gericht zu bestimmen. Eine Grundregel des IPR besagt, dass das Landesrecht anzuwenden ist, zu welchem der Vertrag eine engere Bindung hat. Das ist bei Kaufverträgen für gewöhnlich das Landesrecht, in welchem der Verkäufer seinen Sitz hat.

Einfacher ist es, die Vertragsparteien entscheiden sich vor Vertragsschluss für das anzuwendende Landesrecht. Diese Entscheidung sollte wiederum schriftlich festgehalten werden, um spätere Missverständnisse und Unklarheiten von vornherein aus dem Weg zu räumen. Auch ein unbeteiligtes Drittland kann als Landesrecht gewählt werden. In allen Fällen sollte sich der Importeur über die Folgen des gewählten Landesrechts im Klaren sein. Diese bestimmen mitunter bei einem Streitfall einen erheblichen Teil der Schadensregulierung. So muss Klarheit über das Vorgehen bei einer Gewährleistung, Wandlung, Minderung oder Schadensersatzpflichten sowie hinsichtlich einer Verjährung bestehen. Und genau in diesem Punkten gehen die Meinungen der Vertragsparteien mitunter weit auseinander, so dass es dahingehend bereits zu Unstimmigkeiten bei der Vertragsanbahnung kommen kann. Der Käufer möchte selbstverständlich die für ihn günstigste Regelung im Vertrag und durch das anzuwendende Landesrecht festhalten, was automatisch die gegenteilige Reaktion beim Verkäufer nach sich zieht, so dass bei diesem eine ungünstige Vertragssituation entsteht.

Automatischer Bestandteil eines Importgeschäftes – das UN-Kaufrecht

Sofern das UN-Kaufrecht nicht ausdrücklich im Vertrag ausgeschlossen wird, ist es Bestandteil eines jeden Importgeschäfts zwischen Deutschland und dem Vertragsstaat. Derzeit zählen mehr als 65 Staaten der Erde zu den Vertragsstaaten des UN-Kaufrechts, darunter auch China. Das UN-Kaufrecht ist nur anwendbar, sofern Waren für den öffentlichen Handel transferiert werden, also keinesfalls Wareneinkäufe für Privatzwecke. Durch die weitgehende Annährung des BGB an das UN-Kaufrecht mittels der Schuldrechtsmodernisierung, ist es für den Importeur unbedingt notwendig über die Regelungen des bürgerlichen Gesetzbuchs sowie des UN-Kaufrechts hinaus Regelungen hinsichtlich der Gewährleistung seitens des ausländischen Lieferanten und anderer Unternehmer in der Lieferkette festzulegen. So ist es beispielsweise erforderlich die Beweislastumkehr der sechsmonatigen Garantie oder der innerhalb von zwei Jahren möglichen Geltendmachung von Mängeln abzufedern. Anderenfalls könnte es passieren, dass der Importeur auf dem Schaden der geltend gemachten mangelhaften Ware sitzen bleibt, da sich ausländische Lieferanten aufgrund mangelnder Regelungen sich einer Schadensregulierung entziehen.

Das Gesetz sieht vor, dass steuerlich relevante Daten oft über viele Jahre hinweg aufgehoben werden müssen. Da die meisten Daten heute nur noch digital vorliegen, ist eine Datensicherung unverzichtbar. Diese sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen und das selbst bei Klein- und Kleinstunternehmen. Existenzgründer sollten sich noch vor der Betriebsgründung mit dem Thema Datensicherung auseinander setzen. Denn sind erst einmal wichtige Daten aus der Buchführung und Co. verloren gegangen, ist der Schaden oft größer, als der eines vollständig vernichteten PCs.

Die Datensicherung sollte deshalb schon bei der Gründung genau betrachtet werden. Regelmäßige Backups von allen wichtigen Daten sind notwendig. Doch hier wird in verschiedene Möglichkeiten unterschieden.

Nutz- und Systemdaten bei der Datensicherung

Unterschieden wird zunächst in die Nutz- und Systemdaten. Als Nutzdaten werden sämtliche Daten bezeichnet, die immer wieder benötigt werden. Hierzu gehören insbesondere Rechnungen, Tabellenkalkulationen, Word-Dokumente und die Kontaktdaten aus dem verwendeten E-Mail-Programm. Da sich diese Daten regelmäßig verändern bzw. erweitert werden, sollte hier eine möglichst häufige Datensicherung erfolgen. Mindestens einmal wöchentlich ist diese durchzuführen.

In den Bereich der Systemdaten zählen vorrangig zusätzlich aufgespielte Daten, wie der Virenscanner, Office-Anwendungen oder das ELSTER-Programm für die elektronische Steuererklärung. Diese Daten müssen nur dann gesichert werden, wenn der Computer neu aufgesetzt wurde.

Speichermedien für die Datensicherung

Die einfachste Datensicherung ist die, die per Copy & Paste erfolgt. Als Speichermedium kommt eine externe Festplatte in Frage oder eine DVD. Werden mehrere Datensicherungen auf die jeweiligen Speicherträger gespielt, sollten stets neue Unterordner angelegt werden, um so den Überblick zu behalten.

Wer Systemdaten sichern will, muss dagegen ein spezielles Programm verwenden. Mit diesem wird ein Image der Festplatte angelegt. Im Falle eines Crashs kann eine 1:1 angefertigte Kopie der Festplatte aufgespielt werden, diese sorgt für ein neues Aufsetzen des Computers innerhalb weniger Minuten, statt innerhalb vieler Stunden. Allerdings kann die Wiederherstellung mit einem solchen Image nur dann erfolgreich vonstatten gehen, wenn es auf denselben Rechner gespielt wird.

Während viele Unternehmen auf externe Festplatten für die Datensicherung setzen, raten Experten nur bedingt dazu. Es sollten keine steuerrelevanten Daten auf Festplatten gesichert werden, da die Unveränderbarkeit, die gesetzlich gefordert wird, hierbei nicht gegeben ist. DVDs hingegen eignen sich für die gesetzlichen Vorgaben und sind zudem sehr günstig. Sie können allerdings keine übermäßig großen Datenmengen speichern, sind jedoch für kleine Unternehmen meist ausreichend.
 

Dieser Artikel ist Teil 8 von 12 der Serie

Mitarbeiter sind die wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens, was viele Unternehmen heute bereits erkannt haben. Um sie jedoch zu fördern und zu fordern, bedarf es mehr als nur Feedback- und Zielgesprächen. Denn insbesondere der Ort, an dem sich die Mitarbeiter den größten Teil des Tages aufhalten, also der Arbeitsplatz, spielt eine entscheidende Rolle.

Die richtige Arbeitsplatzgestaltung – Input von Führungskräften

An erster Stelle steht dabei die Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Der Vorgesetzte kann seine Mitarbeiter mittels Ressourcen positiv unterstützen. Das bedeutet, dass alle wichtigen Arbeitsmittel für die ausgeübte Tätigkeit zur Verfügung stehen und in einer hohen Qualität bereit gestellt werden. Auch Unterlagen und Informationen, die für den betreffenden Bereich von Bedeutung sind, sollten nicht außen vor gelassen werden.

Weiterhin sollten Führungskräfte ihre Unterstützung anbieten, also für alle betrieblichen Fragen jederzeit zur Verfügung stehen. Sie sind dafür verantwortlich, dass der erhoffte Termin des Mitarbeiters bei der Geschäftsleitung in Ordnung geht, aber genauso, dass die Mitarbeiter mit Problemen zu ihnen kommen können.

Das Design ist ebenfalls entscheidend für die Arbeitsplatzgestaltung. Hierbei kommt es darauf an, dass klare Anweisungen gegeben werden, dass der Arbeitsplatz in einem ergonomischen und ansprechenden Design eingerichtet ist, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen.

Anthropometrische und physiologische Arbeitsplatzgestaltung

Bei dieser Variante geht es darum, den Arbeitsplatz auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter auszurichten. Hierzu zählen etwa verstellbare Tischplatten, Fußstützen und ähnliches.

Ebenfalls spielt die physiologische Arbeitsplatzgestaltung eine wichtige Rolle. Insbesondere das Klima, die Schadstoffe und die Beleuchtung sind hierbei von Belang. Beleuchtungskörper müssen flimmerfrei sein und sollten wenigstens 500 Lux Leistung für einfache Büros bieten. Die klimatischen Bedingungen sind so zu gestalten, dass es weder zu kalt noch zu warm wird.

Psychologische und informationstechnische Arbeitsplatzgestaltung

Die psychologische Arbeitsplatzgestaltung zielt darauf ab, ein angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Dabei kann schon mit Pflanzen, mit einem Radio oder ansprechenden Wandfarben ein kleines Wunder erreicht werden. Beruhigende oder anregende Farbtöne sorgen für ein besseres Arbeitsklima. Bei monotonen Tätigkeiten kann ein Radio leise im Hintergrund laufen.

Bei der informationstechnischen Arbeitsplatzgestaltung geht es darum, den Mitarbeitern Hardware zur Verfügung stellen, die den Anforderungen gerecht wird. Es muss sicher gestellt werden, dass Messinstrumente mit einem Blendschutz ausgestattet sind, um sie besser ablesen zu können. Auch einfach zu bedienende Software fällt in diesen Bereich.

Quelle: Pro Firma 07/08/2009, S. 68 - 71
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Für Unternehmer, die ihre gesamte Buchführung und den dazugehörigen Jahresabschluss in Eigenregie erstellen, müssen noch weitere Anforderungen vom Buchführungsprogramm erfüllt sein. Was die getesteten Programme leisten, kann aus der folgenden Tabelle abgelesen werden.

 
Vergleich von Buchführungsprogrammen für Unternehmer
zur laufenden Buchführung mit Jahresabschluss
  Lexware Sage WISO Agenda
Software
DATEV Akade-mische AG
  financial
office 2010
PC
Kaufmann Komplett- paket pro 2010
Kaufmann Prof. Daten wurden auf Wunsch des Unternehmens gelöscht Rechnungs- wesen
Steuer- Spar- Erklärung 2010
 
 
Wahl des Konten-rahmens
x
x
x
 
x
-
Wahl Soll-Ist Versteuerung
x
x
x
 
x
-
abweichendes Wirtschafts- jahr
x
x
k.A.
 
x
-
Debitoren und Kosten- stellen
x
x
x
 
x
-
Angebote und Rechnungen schreiben
x
x
x
 
-
-
Mahnungen schreiben
x
x
x
 
x
-
Offene- Posten-Verwaltung
x
x
x
 
x
-
USt VA
x
x
x
 
x
x
Antrag Dauer-fristver-längerung
x
x
x
 
x
x
zusammen- fassende Meldung
x
x
k.A.
 
x
-
Verwaltung Anlage- vermögen
x
x
x
 
x
x
BWA
x
x
x
 
x
x
EÜR
x
x
x
 
x
x
Bilanz mit GuV
x
x
x
 
-
-
integrierte Kassen-buchfunktion
x
x
x
 
x
-
Verbuchung innergemein-schaftlicher Erwerb
x
x
k.A.
 
x
-
Umsatz- steuer- erklärung
x
k.A.
k.A.
 
k.A.
x
Gewerbe- steuer-erklärung
x
k.A.
k.A.
 
k.A.
x
Betriebs- prüfer- Modus
x
x
k.A.
 
x
x
Banken- mappe
x
x
k.A
 
k.A.
-
Export- funktion
ASCII, Datev
Datev
Datev
 
x
x
SQL- Datenbank
x
x
k.A.
 
k.A.
-
Client/ Serverfähig
x
(bis zu 3 Nutzer in der pro Version)
x
(bis zu 3 Nutzer)
x
(bis zu 5 Nutzer)
 
x
-
Anzahl Buchungen begrenzt
<100.000
k.A.
k.A.
 
k.A.
-

Normalpreis
in EUR

inkl. MwSt

269,90

831,81
399,-  
ab 571,20
ab 24,95
Update Preis  in EUR
237,88
665,21
jährliche Neu-
auflage
 
mtl.
Überlas-
sungs-
gebühr
jährliche Neu-
auflage
 
 

x = ist vorhanden

- = ist nicht vorhanden

k.A. = keine Angaben vom Hersteller

Welcher selbstständige Handwerker kennt das nicht: Man erhält einen eiligen Auftrag, doch das nötige Material ist nicht vorrätig. Also schnell ab in den nächsten Baumarkt, in der Hoffnung, dass das Produkt vorrätig ist ... oder sofort den Artikel über hagebau.de bestellen. Einfacher geht es wirklich nicht!

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Zudem ist die Internetseite sehr anwenderfreundlich aufgebaut. Man erhält sofort einen Überblick über aktuelle Angebote und Preise. Aufgrund der einfachen Navigation, der hervorragenden Suchfunktionen und der Online-Kundeneinbindung wurde hagebau.de im Jahr 2008 zum besten Onlineshop gekürt.

Speziell für Handwerker und Hausmeister

Doch die Hagebau, Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, ist nicht nur ein Baumarkt mit über 1.000 Filialen deutschlandweit! Hinter dieser Bezeichnung agiert ein Verbund von rund 260 mittelständischen Unternehmen. Diese Gemeinschaft stellt sicher, dass selbstständige Handwerker und Hausmeister hervorragende Qualität zu moderaten Preisen auf hagebau.de und bei Einkauf, Marktbearbeitung, Dienstleistungen und Zukunftssicherung ihres mittelständischen Unternehmens professionelle und kompetente Unterstützung erhalten. Dieser einzigartige Service ist aufgrund des Kerngeschäftes der Gesellschaft möglich: Großhandel für gewerbliche Kunden in den drei Fachhandelssparten Baustoff, Fliesen und Naturstein sowie Holz. Hier ist Hagebau deutschlandweit eines der führenden Unternehmen.

Ein großer Vorteil des Vertriebes bei Hagebau ist das Betreiben der Baumärkte im Franchisesystem. So können Angebot und Größe der einzelnen Märkte genau auf die örtlichen Kundenwünsche abgestimmt werden. Wer also eine Existenzgründung im Baumarktbereich anstrebt, ist hier optimal aufgehoben. Aufgrund des Verbundes ist eine professionelle Unterstützung von der Unternehmensberatung über Marketing bis hin zu Logistik und Schulungsmaßnahmen garantiert.

Fazit: Nicht nur der Handwerker kann schnell und unkompliziert von zu Hause seine Ware bestellen, sondern Hagebau bietet auch für Gründungswillige per Franchisesystem eine geniale Geschäftsidee an.
 

Ein Geschäftsführer ist für den reibungslosen Ablauf aller betrieblichen Vorgänge verantwortlich. Er untersteht in großen Unternehmen stets dem Vorstand, ist also angehalten, das Tagesgeschäft nach den Vorgaben des Vorstands zu führen. In kleineren Unternehmen und bei einer Existenzgründung ist der Geschäftsführer meist auch gleichzeitig der Gründer. Ihm kommen dann noch mehr Aufgaben zu, als es bei gestandenen und großen Unternehmen der Fall ist.

Welche besonderen Anforderungen an ihn gestellt werden, ist je nach Branche und Art des Unternehmens unterschiedlich. Allerdings gibt es einige grundlegende Anforderungen, die jeder Geschäftsführer mitbringen muss.

Kommunikationsfähigkeit beim Geschäftsführer

Ein Geschäftsführer repräsentiert ein Unternehmen nach außen hin. Einerseits verbinden Geschäftskunden, die mit dem Geschäftsführer zu tun haben, diesen unweigerlich mit dem Unternehmen. Andererseits ist er verantwortlich für alle Rechtsansprüche Dritter gegenüber dem Unternehmen.

Deshalb ist eine gute Kommunikationsfähigkeit für einen Geschäftsführer unverzichtbar. Er muss einerseits Kunden überzeugen können, was insbesondere in der Gründungsphase von Bedeutung ist. Denn einen eigenen Außendienst oder Vertrieb werden Gründer noch nicht unterhalten wollen und können. Andererseits muss er auch in Verhandlungen mit Banken und anderen Behörden treten. Dabei muss er seine Wünsche und seine Ziele klar darlegen und das Gegenüber von seinem Konzept überzeugen können.

Entscheidungsfreudigkeit beim Geschäftsführer

Viele Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens sollten sorgfältig durchdacht werden. Im allgemeinen Tagesgeschäft gibt es aber immer wieder Entscheidungen, die kurzfristig getroffen werden müssen. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um junge, noch nicht am Markt etablierte Unternehmen handelt. Der Geschäftsführer muss diese Entscheidungen dann zügig treffen können, ohne dabei einfach aus dem Bauch heraus zu entscheiden.

Motivationsfähigkeit beim Geschäftsführer

Auch wenn viele Existenzgründer ihr Unternehmen zunächst als Einzelunternehmen oder Ein-Mann-Gesellschaft gründen – laufen die Geschäfte gut, wird es unumgänglich, Mitarbeiter einzustellen. Ein guter Geschäftsführer zeichnet sich dann dadurch aus, dass er seine Mitarbeiter motivieren kann. Er sollte sie informieren, damit sie wissen, warum ihre Aufgaben auf diese oder jene Weise erledigt werden müssen, aber auch motivieren. Nicht immer sind hierfür finanzielle Anreize notwendig.

Kenntnisse des Geschäftsführers

Ein Geschäftsführer der modernen Welt sollte sich in allen betrieblichen Belangen von A wie Abschreibung bis Z wie Zession bestens auskennen. Er muss prüfen können, ob die Mitarbeiter in der Buchhaltung ihre Arbeiten richtig verrichten und ob der Steuerberater gut arbeitet. Ein gutes Wissen in Steuerfragen und kaufmännischen Angelegenheiten ist ebenso wichtig, wie die Kenntnisse um den Ablauf der Produktionsprozesse.
 

Immer wieder kommt es vor, dass Dienstleistungen ordnungsgemäß erbracht oder Waren geliefert wurden, Kunden diese aber nicht zahlen können. Gründe dafür gibt es viele, wie ein vorübergehender finanzieller Engpass oder ähnliches.

Natürlich sind Sie als Unternehmer auf das Geld angewiesen, gerade in der Gründungsphase können Sie Zahlungsausfälle oft nicht einfach überbrücken. Sie stehen dann nicht selten vor der Frage, ob Sie eine Ratenzahlung mit dem Schuldner vereinbaren oder gleich rechtliche Schritte einleiten sollen. Die folgenden Grundregeln sollen Ihnen die Entscheidung erleichtern, damit Sie nicht Gefahr laufen, selbst in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

Zahlungswilligkeit für die Ratenzahlung prüfen

Bevor Sie eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie prüfen, ob der Schuldner zahlungswillig ist. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kunde bereit ist zu zahlen, aufgrund eines kurzfristigen finanziellen Engpasses jedoch nicht zahlen kann, so sollten Sie auf die Ratenzahlung eingehen. Gleiches gilt, wenn es sich um einen langjährigen Kunden handelt, mit dem es nie Probleme gab. Dies dürfte bei Existenzgründern aber noch nicht allzu häufig der Fall sein. Deshalb muss der Gründer hier auf sein Gefühl achten.

Zahlungsfähigkeit vor der Ratenzahlung überprüfen

Ebenfalls sollten Sie vom Kunden einen Nachweis über seine Zahlungsfähigkeit anfordern, bevor Sie sich auf eine Ratenzahlung einlassen. Denn steht der Schuldner kurz vor der Insolvenz oder gar der eidesstattlichen Versicherung, ist es nicht ratsam, auf eine Ratenzahlung einzugehen. Besser ist es in einem solchen Fall, die Forderung unverzüglich titulieren und pfänden zu lassen, um noch möglichst viel von dem Geld zu erhalten.

Zinsen und Zuschläge vereinbaren

Leider gibt es viele Kunden, die ihre Lieferanten als günstige, wenn nicht gar kostenfreie Kreditgeber sehen. Verlangen Sie keine Zuschläge auf die Ratenzahlung, dann machen Sie es solchen Kunden besonders einfach. Verlangen Sie diese Zuschläge und lassen Sie nicht unbedingt mit sich verhandeln, so erfahren Sie, ob der Kunde bereit ist, Ihnen für Ihr Entgegenkommen ebenfalls ein Stück weit entgegen zu kommen.

Eigene Liquidität beachten

Wollen Sie mit einem Kunden eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie auch auf Ihre eigene Liquidität achten. Sind Sie selbst bereits in einem finanziellen Engpass, sollten Sie rechtliche Schritte einleiten. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie eine Ratenzahlung vereinbaren. Bestehen Sie allerdings auf deren regelmäßiger Zahlung und lassen Sie sich nicht hinhalten.

Quelle: http://www.mein-geschaeftserfolg.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Buchführung oder auch Buchhaltung bezeichnet die zahlenmäßige Erfassung aller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens. Dabei definiert der Begriff Finanzbuchführung das externe Rechnungswesen, das den Jahresabschluss, die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und die Bilanz entwickelt. Der Begriff Betriebsbuchführung bezeichnet das interne Rechnungswesen zur Ermittlung der innerbetrieblichen Kosten als Voraussetzung bspw. der Kalkulation. In der Buchführung muss der Grundsatz: „Keine Buchung ohne Beleg“ immer eingehalten werden. Sowohl Existenzgründer als auch Unternehmer können ihre Buchhaltung selbst erledigen. Für die Erstellung der Buchhaltung in Eigenregie ist ein Mindestmaß an Vorwissen über die Buchhaltung natürlich eine Grundvoraussetzung. Unternehmer, die über kein Grundwissen verfügen oder ihre Zeit besser in ihr eigentliches Kerngeschäft investieren wollen, können jederzeit einen Steuerberater beauftragen. Die Vor- und Nachteile beider Varianten haben wir bereits im Beitrag Buchführungsprogramm oder Steuerberater erörtert und verglichen.

Anforderungen an die Buchführungsprogramme

Einzelne Unternehmer können an Buchführungsprogramme völlig unterschiedliche Anforderungen stellen. So nutzt ein Teil der Unternehmer sein Programm nur für die unterjährige Buchführung. Den Jahresabschluss erstellt hingegen ein beauftragter Steuerberater. Ein weiterer Teil von Unternehmern erledigt die komplette Buchführung eigenständig und ohne fremde Mithilfe, bspw. durch einen Steuerberater.

1. Unternehmer erledigt nur unterjährige Buchführung

Erledigt der Unternehmer seine Buchführung im Jahr über selbst, muss das verwendete Buchführungsprogramm die folgenden Voraussetzungen erfüllen. Der Unternehmer muss die Wahl zwischen Kontenrahmen, wie bspw. SKR 03 oder SKR 04 haben. Die Anlage von Debitoren, Kreditoren und Kostenstellen muss möglich sein. Das Programm sollte die Möglichkeit bieten, Rechnungen und Mahnungen zu schreiben. Die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung (USt VA) mittels Elster muss gewährleistet sein. Zur Erstellung des Jahresabschlusses beim Steuerberater müssen die Buchhaltungsdaten exportiert werden können. Damit ist die Exportfunktion, besser noch eine Datevexportfunktion der Daten hier eine unverzichtbare Anforderung. Ebenfalls wichtig ist eine monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) für den Unternehmer.

2. Unternehmer erledigt die Buchführung und den Jahresabschluss mit Steuererklärungen komplett eigenständig

Erledigt der Unternehmer seine Buchführung komplett eigenständig, muss das Buchführungsprogramm neben den obenstehenden, noch die folgenden weiteren Anforderungen erfüllen. Das Programm sollte Netzwerk- und Mehruserfähig sein, dadurch können mehrere Personen gleichzeitig mit dem Buchführungsprogramm arbeiten. Die Verwaltung des Anlagevermögens und eine Verbindung zum Warenwirtschaftssystem muss das Programm ermöglichen. Für den Jahresabschluss muss der Unternehmer mit seinem Buchführungsprogramm eine zusammenfassende Meldung (ZM), eine EÜR bzw. GuV und Bilanz, die Umsatzsteuererklärung, und die Gewerbesteuererklärung erstellen können.

Vergleich Preis- und Leistungsverhältnis der Programme für Einsteiger

Welche Kosten müssen Unternehmer für welche Funktionen einplanen? In den nachstehenden Tabellen haben wir die wichtigsten Programmfunktionen aufgelistet. Weiterhin können Sie vergleiche, welches der getesteten Buchführungsprogramme die einzelnen Funktionen anbietet und welche Kosten der Unternehmer für das jeweilige Programm einplanen muss.

 
Vergleich von Buchführungsprogrammen für Unternehmer
zur laufenden Buchführung ohne Jahresabschlussfunktion
Hersteller Lexware Sage WISO e-conomic
Deutsch-
land
Datev Akad. Arbeits-gemein-
schaft
Produkt

Buch- halter

GS Buch- halter

Buch- haltung Standard 2010

e-conomic

Rechnungs- wesen compact

Steuer- Spar- Erklärung 2010

 
Wahl des Konten-rahmens
k.A.
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Wahl Soll- Ist Versteu- erung
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abw. Wirtschafts- jahr
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Debitoren
und Kosten-stellen
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Rechnungen schreiben
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Mahnungen schreiben
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Offene- Posten-Verwaltung
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USt VA
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Antrag Dauer-fristver- längerung
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zusammen- fassende Meldung
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in Pl.
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BWA
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EÜR
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Bilanz mit GuV
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Verbuchung inner-
gemein- schaftlicher Erwerb
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integrierte Kassen-
buch-funktion
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Betriebs- prüfer- Modus
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k.A.
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Banken- mappe
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k.A.
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Export- funktion
ASCII, Datev
Datev
Datev
Datev u.a.
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Anzahl Buchungen begrenzt
<10.000
k.A.
k.A.
<2.000
k.A.
nein

Preis/Jahr
in EUR

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k.A
inkl.
mtl. Überlas-
sungs-
gebühr
k.A.
 

 

x = ist vorhanden

- = ist nicht vorhanden

k.A. = keine Angaben vom Hersteller

in Pl. = in Planung, soll den Anwendern kurzfristig zur Verfügung gestellt werden.

Im nächsten Teil der Serie vergleichen wir Programme zur Buchführung für Fortgeschrittene.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 12 der Serie

In Unternehmen kommt es mit Mitarbeitern von Zeit zu Zeit zu Problemen. Diese können sich unterschiedlich äußern, je nachdem, was passiert ist. Doch gerade, wenn Mitarbeiter wegen wiederholter Krankheit, Verspätungen oder einer Minderleistung stets auffallen, dann ist es an der Zeit, ein offenes Gespräch mit dem Mitarbeiter zu führen.

Dabei gilt, dass ein kritisches Mitarbeitergespräch gründlich vorbereitet werden sollte. Ein passender Termin und Ort sind zu finden. Ebenfalls sollte dem Mitarbeiter das Gespräch bereits mit Nennung des Grundes dafür bekannt gegeben werden. Denn so hat er auch eine Chance, sich darauf vorzubereiten.

Die Vorbereitung des Gespräches

Zunächst einmal muss die Führungskraft das Problem identifizieren und nach dessen Kern suchen. Danach folgt die klare Definition des Problems. Hier hilft es, Fragen zu stellen und sich daraus einen Gesprächsleitfaden zu entwickeln. Dabei sollten die Aufgaben des Mitarbeiters betrachtet werden sowie dessen Verhalten. Auch seit wann das Problem entsteht, ist entscheidend. Ebenfalls sollten mögliche Gründe für die Entstehung gefunden werden. Wichtig ist, die Kritik nicht auf den Menschen zu übertragen, sondern auf dessen Arbeit.

Danach können Ziele definiert werden, die vom Mitarbeiter erwartet werden. Eine Änderung des Verhaltens etwa bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sollte diese Veränderung nicht stattfinden, sind ebenfalls Konsequenzen festzulegen. Sie sollten zum einen nach dem Zeitpunkt und zum anderen nach der Art der Konsequenz festgelegt werden.

Das Gespräch

Im Gespräch selbst sollten Vorgesetzte darauf achten, das Wissen aus Feedback-Gesprächen zu nutzen. So wirken positive und wertschätzende Formulierungen anregend für das Gespräch. Sinnvoll ist es auch, dem Mitarbeiter Fragen zu stellen, etwa ob er ein Problem sieht, seit wann es besteht und worin die Gründe dafür liegen.

Nachdem man eine gemeinsame Basis gefunden und das Problem gemeinsam definiert hat, sollten nur die möglichen Lösungsansätze diskutiert werden. Wünsche können formuliert werden, mit einem klaren Zeitfenster. Und auch die Konsequenzen sollten dargestellt werden, sie sollen keine Bedrohung darstellen, aber klar machen, dass die Situation ernst ist.

Alle Ergebnisse des kritischen Mitarbeitergesprächs sollten zudem schriftlich festgehalten werden, um bei späteren Gesprächen oder etwaigen Konsequenzen darauf zurückgreifen zu können.

Quelle: Pro Firma 06/2009, S. 76 - 79
 

Wahrscheinlich so ziemlich jeder, der auf die leckeren Burger von McDonalds scharf ist, hat sich schon öfter gefragt, warum es wohl keinen Lieferservice gibt. Diese Nische kann als Geschäftsidee aufgegriffen werden und heute soll geklärt werden, welche Möglichkeiten hier bestehen.

Die Problemstellung

Ein reiner Lieferservice für McDonalds Produkte, der die fertigen Produkte in einer Filiale abholt und zu den Kunden bringt, ist praktisch nicht machbar. Schon wenn man die Gerichte nur wenige Kilometer weit transportieren muss, passieren zwei Dinge mit ihnen: Entweder Burger, Pommes & Co. werden lapprig und lasch, da das Essen in der Verpackung dampft, oder sie werden kalt, wenn sie geöffnet transportiert werden. Da die Kunden weder für das eine noch für das andere viel Geld bezahlen wollen, ist dieser Ansatz bereits von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Mögliche Lösungsansätze

Wenn es schon nicht klappt, fertige McDonalds Produkte zu transportieren, müssen sie also im Rohzustand transportiert werden. Es würde sich daher anbieten, den Vertrieb mit einem Verkaufswagen zu gestalten, so wie man sie von Imbissbuden oder Dönerständen kennt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, auf die man sich spezialisieren könnte.

Zum einen gäbe es die Möglichkeit, an einer Stelle, an der es in der Nähe kein McDonalds Restaurant gibt, einen festen Verkaufsstand einzurichten. Dieser müsste dann mit entsprechenden Gerätschaften ausgerüstet sein, so dass die Produkte frisch zubereitet werden können. Die Kunden könnten dann dort hin kommen und sich die frischen Leckerbissen holen. Zudem könnten mehrere Plätze eingerichtet werden, so dass der mobile McDonalds jeden Tag an einer anderen Stelle zu finden ist. Allerdings ist dies kein wirklicher Lieferservice.

Um einen Lieferservice auf die Beine stellen zu können, müssen einzelne Kunden nach Anruf angefahren werden. Die Produkte müssten dann direkt vor Ort zubereitet werden. Dies bedarf jedoch einer guten Planung, bei der einigen Widrigkeiten warten.

Voraussetzungen

Ein solcher Lieferservice ließe sich sicherlich nur mit dem Einverständnis des Unternehmens McDonalds auf die Beine stellen. Dabei geht es vor allem darum, dass man nicht einfach so ohne Weiteres mit den Namen „McDonalds“ werben darf, da dies eine Verletzung des Markenrechtes darstellen würde.

Der Lieferservice müsste also entweder als Franchisingnehmer mit McDonalds zusammenarbeiten oder anderweitig eine Lizenz für die Werbung mit dem Namen und den Produkten von McDonalds erwerben.

Auf unsere Anfrage bei Mc Donalds haben wir die folgenden Antworten bekommen:

Zur Frage ob Mc Donalds selbst einen Lieferservice anbieten will:

Gerne informieren wir Sie: McDonald's führte mehrfach in verschiedenen Regionen Deutschlands Tests zum Thema Homedelivery durch. Aufgrund unserer hohen Qualitätsstandards und der zu geringen Akzeptanz wurden diese Tests eingestellt. Daher ist derzeit keine Einführung eines Lieferdienstes geplant.

Zur Frage ob ein Existenzgründer einen Lieferservice für Mc Donald ins Leben rufen kann:

Es tut uns leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass es aus werberechtlichen Gründen leider nicht möglich ist einen Lieferservice für McDonald's zu planen und durchzuführen.

Die Fragen wurden beantwortet von

McDonald's Deutschland Inc.
Drygalski-Allee 51
81477 München
Tel: 089-78594-413
info@mcdonalds.de

Sie fragen sich, was es mit Ideenmanagement auf sich hat? Dann fehlt in Ihrem Unternehmen offensichtlich noch eine wichtige Variable der Mitarbeitermotivation. Ihre Mitarbeiter strotzen nur so vor Ideen über Möglichkeiten, wie in Ihrem Unternehmen Prozesse gestrafft und damit Geld gespart werden kann. Und das ist ja nur logisch: Denn wer sollte einen Arbeitsprozess schon besser beurteilen können als der Mitarbeiter, der ihn tagtäglich durchlebt und danach arbeitet?

Leider haben viele Führungskräfte aufgehört, ihren Mitarbeitern wirklich zuzuhören. Wenn diese auf ihre Verbesserungsvorschläge keine Taten folgen sehen, hören sie irgendwann auf, welche zu machen.

Das Mitarbeiterpotential nutzen

Viele große Unternehmen haben den Trend hin zum Ideenmanagement erkannt und sind auf diesen Zug aufgesprungen. In vielen Unternehmensbereichen konnten bereits Ideen umgesetzt werden, durch die Millionen von Euro eingespart werden konnten.

Die Unfallversicherung VBG berichtet, dass eine einzige Idee eines Mitarbeiters eine Ersparnis von rund 300.000 Euro in die Kassen spülte. Die Ideencoaches des Unternehmens stellen zunehmend fest, dass den Mitarbeitern nicht primär an der ausgesetzten Prämie gelegen ist. Viele sind schon damit zufrieden, dass sie für ihre gute Idee Anerkennung erhalten. So lässt sich die Motivation der Mitarbeiter steigern und dabei kann das Unternehmen auch noch Geld sparen.

Was ist Ideenmanagement?

Das Ideenmanagement ging aus dem in den 90er Jahren bekannten betrieblichen Vorschlagswesen hervor. Es ist nicht nur in der Lage, Kosten einzusparen, sondern optimiert gleichzeitig Prozesse und verbessert die Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Im Zentrum stand früher der Gedanke, dass der Mitarbeiter für eine umsetzbare Idee eine finanzielle Prämie erhalten sollte.

Während man jedoch früher darauf wartete, dass Ideen eingingen, setzt man beim Ideenmanagement eher auf eine aktive Beteiligung des Unternehmens. So sprechen die Ideencoaches gezielt einzelne Mitarbeiter darauf an, ob sie Ideen für die Verbesserung ihrer Arbeitsbereiche haben. Ideenmanagement sollte heutzutage Teil einer modernen Arbeitsumgebung sein.

Quelle: Sicherheitsreport 4/2009 (Magazin der VBG), S. 45

 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 14 der Serie

Im letzten Teil zu den Fachbegriffen rund um das Thema Import, befasse ich mich auch schon mit der Frage, wie und wo man am besten zu Produkten und Herstellern recherchieren kann.

Viel Spaß dabei

Präferenz- und Freiverkehrsnachweis

Derartige Zeugnisse sind bei der Zollabfertigung vorzulegen, sofern die Anwendung einer Präferenz beantragt wird. Die Anwendung einer Präferenz ist nicht bei Einfuhren aus jedem Land erforderlich.

Einfuhrgenehmigung, Einfuhrerklärung, Einfuhrlizenz

Solche Genehmigungen können im Agrar- und Textilbereich erforderlich sein. Die betroffenen Waren sind im Einzelfall durch eine Einfuhrliste von der Genehmigungsbehörde zu ermitteln. Dies muss durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw. durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bei Agrarprodukten vor dem Import geschehen. Die Notwendigkeit einer Einfuhrgenehmigung ist aus dem Zolltarif (TARIC) ersichtlich.

Ursprungszeugnis

Einige Waren machen ein Zeugnis über den Ursprung erforderlich. Dieses Zeugnis oder diese Erklärung wird vom Zoll geprüft, daher ist der Exporteur für die Beschaffung des Ursprungszeugnisses im entsprechenden Exportland verantwortlich. Für welche Waren ein derartiges Zeugnis nötig ist, verrät wiederum der Zolltarif.

Warenverkehrsbescheinigung

Sofern der Internationale Handel mit Ländern vollzogen wird, welche durch die EU in Punkto Zoll befreit oder begünstigt sind, ist dies durch eine Warenverkehrsbescheinigung zu belegen.

Zollwertanmeldung

Unterliegt die einzuführende Ware dem Wertzoll, so ist eine Zollwertanmeldung bei der Einfuhrzollstelle vorzulegen, welche diese Ware in den freien Verkehr einbringen soll. Dahingehend existiert eine Bagatellgrenze, welche bis zu einem Zollwert von 5.000,- EUR die Zollwertanmeldung ausschließt.

Recherche nach Produkten und Herstellern

Für einen Großteil aller importinteressierten Unternehmer ist die Recherche, die Sprachbarrieren sowie die eigentliche Geschäftsanbahnung das größte Hindernis. Wie bekomme ich die Adressen von seriösen Geschäftspartnern? Wie finde ich geeignete Speditionen oder Importeure?

1. Möglichkeit: Die Auslandshandelskammern (AHK)

In mehr als 80 Ländern existieren Auslandshandelskammern, welche Unternehmen unterstützen und die jeweiligen Interessen in diesem Land vertreten. Dabei können spezifische Wirtschaftsinformationen recherchiert oder Wirtschaftskontakte vermittelt werden. Aber auch die Betreuung von Geschäftsreisenden aus Deutschland im jeweiligen Land sowie die Organisation von Unternehmertreffen, Kongressen und Seminaren sind Aufgaben der AHK. So helfen also diese Institutionen zur Knüpfung des ersten Kontaktes und auch zur Herstellung einer erfolgbringenden Geschäftsbeziehung. Eine Übersicht aller Auslandshandelskammern sind auf der Internetseite www.ahk.de zu finden. Zu den weiteren Leistungen der AHK zählen die Marktanalyse, Absatzberatung, die Rechtsauskunft und die Terminorganisation. Der Unternehmer sollte allerdings zunächst fragen, was derartige Auskünfte kosten, denn auch bei der AHK sind für solche Auslandsauskünfte Gebühren zu zahlen.

2. Möglichkeit: Industrie- und Handelskammern (DIHK)

Neben den Auslandshandelskammern können Unternehmer auch die ausländischen Industrie- und Handelskammern nutzen, um Geschäfte vorzubereiten oder Kontakte zu knüpfen. Der Dachverband der Industrie- und Handelskammern (DIHK) gibt ein Anschriftenverzeichnis heraus, welches direkt bei der DIHK oder auch über die IHK zu beziehen ist.

3. Möglichkeit: Auslandsbotschaften

Adressen und Kontaktdaten werden in vielen Fällen auch über die ausländischen Botschaften, Konsulate oder Handelsförderstellen zum Nulltarif herausgegeben. Das Auswärtige Amt hat dahingehend eine Broschüre veröffentlicht.

4. Möglichkeit: Adress- oder Mitgliederverzeichnisse

Die DIHK und der AHK können importwilligen Unternehmern bei der Recherche mit Adressdatenbanken oder Mitgliederverzeichnissen zur Seite stehen. Diese Datensammlungen werden in der Regel auf CD-Rom oder im Internet kostenpflichtig oder auch kostenfrei zur Verfügung gestellt.

5. Möglichkeit: Messen

Eine sehr zeit- und kostspielige Möglichkeit, aber gleichzeitig eine der effizientesten der hier aufgeführten ist der Besuch einer ausländischen Messe. Auf einer derartigen Veranstaltung kommen sehr viele potentielle Kunden und Anbieter zusammen, so dass innerhalb kürzester Zeit Kontakte geknüpft und Adressen getauscht werden können.

6. Möglichkeit: Internetportale

Einer der wichtigsten Möglichkeiten zur Kontaktfindung und des Austausches von Informationen bietet das Internet. Zahlreiche Träger und Institutionen haben Onlinemarktplätze und Suchportale zur „Verkupplung“ der in- und ausländischen Geschäftspartner entwickelt. Als Beispiel sei zum Thema Onlinekontaktbörsen die Seite www.e-trade-center.com aufgeführt.

Weitere interessante Internetseiten zum Thema Außenhandel:

www.ixpos.de - Das Außenwirtschaftsportal
www.bfai.de - Bundesagentur für Außenwirtschaft
www.auma.de - Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.

Dieser Artikel ist Teil 7 von 12 der Serie

Mitarbeiter sind heute der wichtigste Erfolgsfaktor für Unternehmen. Dass dies die Arbeitgeber mittlerweile erkannt haben, zeigt sich an der deutlich veränderten Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber. Doch nicht nur auf Seiten des Arbeitgebers hat sich das Bild gewandelt, auch Arbeitnehmer stellen heute andere Anforderungen an ihren Job, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Natürlich steht das Gehalt nach wie vor an erster Stelle, denn mit einer beruflichen Tätigkeit will sich ein Jeder seinen Lebensunterhalt verdienen. Doch immer wichtiger werden weitere Faktoren. Darunter ist ein sicherer Arbeitsplatz zu finden. Der Anreiz zeigt sich durch langfristige Arbeitsverträge und lange Kündigungsfristen. Auch wollen immer mehr Mitarbeiter durch ihre Arbeit den Kontakt zu anderen Menschen wahren und durch ihre Arbeit Anerkennung erhalten. Die Selbstverwirklichung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der bei der Arbeit erfüllt werden muss.

Die richtige Förderung

Um Mitarbeiter also richtig zu fördern, muss zunächst einmal geprüft werden, aus welchem Grund sie arbeiten gehen. Lassen sich die Mitarbeiter in einer der oben genannten Gruppen wiederfinden, dann kann mit einfachen Mitteln eine Förderung der Leistungsbereitschaft erzielt werden. Menschen, die vor allem den gesellschaftlichen und sozialen Status während der Arbeit genießen, also das Miteinander mit anderen Menschen, sollten mehr in Teamprojekte einbezogen werden. Kundenkontakte und Großraumbüros können diese Mitarbeiter fördern.

Wer in der Gesellschaft anerkannt werden will, wird Wert auf Macht und Statussymbole legen. Ein Firmenwagen, ein geschäftliches Handy, mehr Verantwortung – mit diesen Mitteln lassen sich Führungskräfte motivieren. Wer sich dagegen selbst verwirklichen will – meistens also Künstler und Forscher, die etwas bewegen wollen – dem sollte ein gewisser Freiraum zugestanden werden. Mit einem gut ausgestatteten Arbeitsplatz und den notwendigen Freiräumen steigt die Motivation dieser Mitarbeiter sehr.

Für Abwechslung sorgen

Viele Mitarbeiter leisten nach aktuellen Studien nur „Dienst nach Vorschrift“. Sie sind weder mit dem Unternehmen, noch mit ihrer beruflichen Tätigkeit besonders verbunden, die „innere Kündigung“ ist oft schon erfolgt. Befragt man diese Personen, warum sie unmotiviert sind, ist fast immer etwas von einer eintönigen Arbeit zu hören. Zu viele Routinetätigkeiten und zu wenige Herausforderungen werden als großes Problem angesehen.

Um dem entgegenzuwirken, gilt es, die Mitarbeiter nicht nur zu fördern, sondern auch, sie zu fordern. Hierbei kommen insbesondere das Job-Enrichment, das Job-Enlargement und die Job-Rotation in Frage. Beim Job-Enrichment werden zeitweise weitere Aufgaben übertragen. So kann der Mitarbeiter beispielsweise zusätzlich zu den normalen Tätigkeiten eine Kundenbefragung durchführen und erhält somit Abwechslung. Beim Job-Enlargement werden dem Mitarbeiter dauerhaft weitere Aufgaben übertragen. Er muss mehr Verantwortung übernehmen, fühlt sich dadurch aber auch besser gefordert. Bei der Job-Rotation dagegen werden verschiedene Prozesse durchlaufen, die ebenfalls wichtig sind, um mehr Abwechslung zu erhalten.

Quelle: Pro Firma 05/2009, S. 84 – 87
 

Dieser Artikel ist Teil 16 von 16 der Serie

Nachdem nun der Kapitalbedarfsplan und der Finanzierungsplan als Teil des Finanzplans vorgestellt wurde, verbleibt es nun noch die Umsatzentwicklung sowie die Rentabilitätsvorschau. Im folgenden soll grundlegend geklärt werden, wie Sie bei der Erstellung einer Umsatzprognose vorgeht und wie dieser ermittelt der Umsatz in die Rentabilitätsvorschau einfließt.

c.    Die Umsatzentwicklung oder Umsatzprognose

Die Umsatzentwicklung ist Teil der Rentabilitätsvorschau, welche im nächsten Punkt unter die Lupe genommen wird. Eine Umsatzentwicklung sollte über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren erstellt werden. Wobei das erste Jahr meist nicht aus 12 Monaten besteht, sondern je nach Geschäftseröffnung weniger als 12 Monate umfasst. Die Planung oder Vorschau des zu erwartenden Umsatzes ist nicht unbedingt eine einfache Angelegenheit. Im Zweifelsfall nutzen Sie die Hilfe eines Gründungsberaters. Einfacher wird die Angelegenheit, wenn Sie bereits im Vorfeld Aufträge erhalten haben oder Aufträge von künftigen Auftraggebern mit ziemlicher Sicherheit abschätzen können. Sollten Sie allerdings ohne jegliche Vorahnung an eine derartige Umsatzermittlung herantreten, so arbeiten Sie bitte realistisch und versuchen lieber zaghafter als zu forsch die Umsätze einzuschätzen. So vermeiden Sie eine risikoorientierte Einschätzung hinsichtlich Ihrer zukünftigen Liquidität und Ihres unternehmerischen Erfolges. Allerdings ist es notwendig die Umsätze weitestgehend realistisch zu ermitteln, da eine zu knapp bemessene Umsatzermittlung zu einer zu hohen Fremdkapitalaufnahme führen kann, was wiederum zu überhöhten Zinsbelastungen führt. Berücksichtigen Sie in Ihrer Umsatzberechnung auch die Gewährung von Skonti, Rabatten oder anderen Preisnachlässen. Erläutern Sie einzelne Positionen Ihrer Planung, so dass ein Fachfremder Ihre Berechnungen nachvollziehen kann. Eine einfache und sichere Vorgehensweise ist die der Rückwärtskalkulation. Tragen Sie zunächst in der Rentabilitätsvorschau alle Aufwendungen und Kosten zusammen und ermitteln darauf aufbauend die nötigen Umsätze, um diese Kosten decken zu können. Der so ermittelte Umsatz ist der Minimalumsatz, der also auf jeden Fall monatlich oder jährlich erreicht werden muss. Ist dieser Minimalumsatz bekannt, können Sie auf die notwendigen Stückpreise oder Verkaufsmengen schließen. Diese Verkaufsmengen geben Ihnen Auskunft über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Umsetzung der Geschäftsidee.

Beispiel:

Es wurden mtl. Gesamtkosten von 3.000 EUR ermittelt. Sie müssen also mindestens 3.000 EUR Umsatz pro Monat erzielen, um einen Gewinn von 0 EUR zu erwirtschaften. Gehen Sie von einem Gewinn von mindestens 1.000 EUR aus, da Sie ja auch Geld für die private Lebenshaltung benötigen. Somit müssen schon monatlich 4.000 EUR umgesetzt werden. Bei einem angenommenem Verkaufspreis von 10 EUR je Stück müssten Sie also 400 Stück monatlich verkaufen, was eine tägliche Verkaufsmengen von 16 Stück (400 St / 25 Tage je Monat) entspricht. An dieser Stelle können Sie als Fachmann in Ihrer Branche selbst entscheiden, ob es noch realistisch ist, das Produkt zu verkaufen. Ggf. müssen Sie nun das Konzept neu kalkulieren und überdenken.

d.    Rentabilitätsvorschau

Die Ermittlung Ihrer künftigen Rentabilität durch eine Rentabilitätsvorschau (auch Ertragsvorschau genannt) ist nicht nur für Sie als Unternehmer, sondern auch für Ihre künftigen Investoren, Gläubiger oder Geldgeber von entscheidender Bedeutung. Die Rentabilitätsvorschau können Sie entweder mit einer Software elektronisch, einer Vorlage schriftlich oder mit der Hilfe einer fachkundigen Gründungsberaters erstellen.

Die Ertragsvorschau wird, wie alle anderen finanztechnischen Berechnungen, über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren erstellt. In Ihr stellen Sie die Umsatzerlöse und andere Einnahmen Ihres Unternehmens den Aufwendungen gegenüber. Somit ermitteln Sie das Betriebsergebnis und können Ihren Gläubigern über die entsprechende Berichtsperiode einen solides oder stetiges Wachstum nachweisen. Die Umsatzerlöse resultieren aus obiger Berechnung zur Umsatzentwicklung. Zu den Betriebsausgaben zählen neben Personalkosten, Mieten- und Pachtaufwendungen, den Kreditzinsen auch die Betriebssteuern, Betriebskosten, die Abschreibungen und sonstige Kosten.

Die Betriebskosten werden aus KFZ Kosten, Versicherungen, Raumkosten und sonstige Aufwendungen gebildet. Sonstige Aufwendungen beinhalten Bürobedarf, Literatur, Buchhaltungskosten, Werbekosten, Verpackungskosten, Kosten für Werkzeuge und Kleingeräte, Telefon- und Faxaufwendungen, Internetkosten, Porto, Reinigungskosten und anderes mehr. Weitere Betriebsausgaben können Sie im Lexikon der Betriebsausgaben recherchieren. Nutzen Sie auch unsere Vorlage und unseren Onlinerechner zur Rentabilitätsvorschau!

All die beschriebenen Komponenten bilden in der Summe den Finanzplan Ihres Businessplans, welcher dem Leser einen Einblick über die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmers verschaffen sollen.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Für alle Unterhaltungen, egal ob geschäftlich oder privat ist es wichtig, die Hände als Ausdrucksmittel zu nutzen. Sie unterstreichen Ihre Aussagen oder können Sie als Lügner entlarven, wenn Sie verkrampft und unsicher „verknotet“ werden.

Positive Handsignale

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Hände während eines Gesprächs zu halten und ein Wechsel zwischen diesen Positionen ist natürlich jederzeit möglich.

Das lockere Kreuz

Locker ineinander gelegt, sind Sie jederzeit bereit, aktiv in ein Gespräch einzusteigen und können dabei mit Ihren Händen Ihre Aussage unterstreichen. Falls Sie dazu neigen, die Hände in dieser Position fest zu verkrampfen, sollten Sie sich eine andere Handhaltung zulegen.

Die Schale

Bei der Position der Schale liegt eine Hand locker in die andere gelegt. So ist es jederzeit möglich, die Hände voneinander zu lösen und sie als Hilfsmittel zum Unterstreichen der gesagten Worte zu benützen. Diese Handhaltung ist vor allem gut geeignet, wenn Sie dazu neigen, die Hände im Kreuz zu fest zu verschränken.

Das lockere Halten

Eine Hand hält locker vor dem Körper die zweite indem sie das Handgelenk umgreift, so dass ein Lösen dieser Position jederzeit möglich ist. Diese Haltung hat den Vorteil, dass Sie entspannt stehen können und die Hände trotzdem nicht unbeteiligt neben dem Körper baumeln.

Ungünstige Handhaltungen

Unsicherheit, Nervosität und sogar Ablehnung transportieren die folgenden Handhaltungen während eines Gesprächs.

Steifer Finger

Bei dieser Haltung werden die beiden Zeigefinger der Hände ausgestreckt und berühren sich gegenseitig. So stehen die Hände ständig unter einer negativen Spannung und eine überzeugende Gestik während des Gesprächs wird unmöglich.

Die Gebetshände

Wie in der Kirche werden die einzelnen Finger beider Hände ineinander verschränkt und bilden eine feste Einheit, die bei Bedarf nicht schnell genug gelöst werden kann. So verhindern Sie jede Geste, die Ihre Worte positiv unterstreichen könnte.

Vor allem die Hände sprechen mehr als uns manchmal lieb ist, doch es ist leicht sie als positives Mittel zu nutzen, um jeden Gesprächspartner schnell von Ihrem Interesse und Ihrer fachlichen Kompetenz zu überzeugen. Die Hände und der gesamte Körper bilden das äußerliche Bild, das den ersten Eindruck erweckt, der schon entscheidend für den weiteren Gesprächsverlauf sein kann.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, muss sich auch mit der Thematik der Eröffnung und Führung eines Geschäftskontos beschäftigen. Das Geschäftskonto bietet die Möglichkeit, private Gelder strikt von Firmengeldern zu trennen, was die Buchführung erleichtert und übersichtlicher ist.

Wie es privat üblich ist, sollte der Gründer sich im Vorfeld über die Arten der angebotenen Geschäftskonten und den damit verbundenen Kosten informieren. Gute Möglichkeiten bietet ein Geschäftskonto Vergleich im Internet. Vorab sollte die grundsätzliche Frage geklärt werden, ob im Zusammenhang mit der Führung des Geschäftskontos auch Beratungsbedarf besteht und das Geschäftskonto aus diesem Grund bei einer Filialbank in der näheren Umgebung geführt werden sollte. Wer auf Beratung durch die Bank verzichten kann, der kann sein Geschäftskonto durchaus online führen. Inzwischen gibt es Anbieter, die für die Führung des Geschäftskontos keine Gebühren verlangen und auf ein guthabengeführtes Konto sogar Zinsen zahlen.

Fragestellungen, die zu klären sind

• Online-Kontoführung oder Filialbank
• Kontovergleich im Internet
• Möglichkeit der Nutzung eines Kontokorrentkredites
• Besteht Beratungs- und Kreditbedarf

Regionalbanken richten auf Anfrage jedem Gründer ein Geschäftskonto ein. Nicht immer ist es sinnvoll bei der Kontoführung im gewerblichen Bereich oberste Priorität der Gebührenfreiheit zu geben. Wer sein Geschäftskonto bei seiner bisherigen Hausbank eröffnet, hat den Vorteil, dass er den Mitarbeitern der Bank aus der Vergangenheit als zuverlässiger Kunde bekannt ist, und bekommt unter Umständen deswegen einen größeren Kontokorrentkredit eingeräumt, als wenn er woanders Neukunde und Existenzgründer ist.

Quelle: Dieser Artikel wurde von http://www.finanzr.net zur Verfügung gestellt.

Aus aktuellem Anlass möchte ich auf einen neuen Online-Rechner von steuerberaten.de hinweisen. Dieser Rechner vergleicht das herkömmliche Steuersystem mit dem neuen Stufenmodell der FDP. Mit diesem Rechner kann jeder Bürger direkt die Auswirkungen auf die eigenen Finanzen berechnen.

(c) steuerberaten.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Asiaten sind oftmals ihr gesamtes Arbeitsleben hindurch bei ein und dem selben Unternehmen beschäftigt. Karriere macht man hier nicht durch einen stetigen Wechsel oder Job-Hopping, wie zum Beispiel in Europa oder in Amerika, sondern durch Loyalität und Unternehmenstreue. Auch gerichtliche Auseinandersetzungen führen in Asien – anders als in Europa oder Amerika – zu einem sofortigen Abbruch sämtlicher geschäftlichen Beziehungen.

Loyalität

Asiaten zeichnen sich durch eine sehr hohe Loyalität zu ihrem Arbeitgeber aus, so dass es keine Seltenheit ist, auf Führungskräfte zu stoßen, die seit ihrem Studium immer in demselben Unternehmen beschäftigt waren oder sind. Dies hat nichts mit einer mangelnden Flexibilität oder Kompetenz zu tun, sondern liegt in der dortigen Arbeitsmentalität begründet.

Im Gegensatz wird man sehr über die europäische Gewohnheit erstaunt sein, sich grundsätzlich „nach oben zu bewerben“ und Jobs anzunehmen, die immer höher vergütet und in der Hierarchieebene weiter oben angelegt sind, als der vorherige. So etwas gibt es in Asien so gut wie gar nicht, denn befördert oder mit Führungsaufgaben betraut, werden nur unternehmenserfahrene Mitarbeiter.

Wenn Ärger nicht ausbleibt?

Auch wenn es einmal nicht so läuft, wie es soll und Ärger gibt, ist hier ein Schlichten immer besser als ein Richten. Dabei können durchaus auch Botschaften, Konsulate, Diplomaten, Wirtschaftsverbände oder ähnliches (je nach Unternehmensgröße und Wichtigkeit) als Dritte herangezogen und vermittelnd tätig werden. Grundsätzlich gilt hier, dass asiatische Unternehmen eine Geschäftsbeziehung abbrechen, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt. Eine Rückkehr zur Tagesordnung nach dem Prozess ist so gut wie ausgeschlossen und eine erneute Aufnahme der Geschäftsbeziehung so aufwendig wie ein neuer Erstkontakt mit einem völlig fremden Unternehmen.

Hierbei ist für das deutsche oder europäische Unternehmen auch zu bedenken, dass Asiaten grundsätzlich wie der sprichwörtliche Pech und Schwefel zusammenhalten. Dies kann den Verlust weiterer Kontakte durchaus genau so bedeuten, wie eine eventuell nicht zustande kommende Erstanbahnung von Geschäften.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 4 von 14 der Serie

Im 2. Teil führen wir die die Fachbegriffe zum Direktimport aus China fort. Diesmal geht es vorwiegend um die Handelsklauseln. Innerhalb des Warenverkehrs werden international einheitliche Abkürzungen zur Vereinheitlichung des Frachtverkehrs verwendet. Die folgenden Begriffe sind nach dem Risiko und den damit verbundenen Kosten sortiert.

INCOTERMS – International Commercial Terms (Internationale Handelsklauseln)

Die INCOTERMS ermöglichen einen rechts- und handlungssicheren Handel zwischen zwei Ländern. Durch diesen Standart weiß jede Vertragspartei, auf was sie sich einlässt, was sie zu tun hat und was der Gegenüber entsprechend tun muss. So werden bspw. Beschaffungspflichten wie Transport und Genehmigungen, aber auch Gefahrenübergänge, wie Liefer- und Abnahmeverpflichtungen geregelt. Nicht zuletzt sind Kostenübergänge klar definiert, so dass Versicherungen, Zölle und Steuern eindeutig dem Zahlungsträger zugeordnet werden. Auf diese Weise kann es im Nachgang nicht zu Streitigkeiten kommen.
Die INCOTERMS regeln allerdings nicht die Zahlungsabwicklung, den Eigentumsübergang oder den Gerichtsstand bzw. das anwendbare Recht.

Die internationalen Handelsklauseln können zunächst in vier Klassen eingeteilt werden. Auch die Klassen sind nach einem bestimmten Muster sortiert, wobei die Klasse E die geringste Verantwortung für die zu liefernde Ware auf der Seite der Verkäufer darstellt.

Folgende Einteilung kann vorgenommen werden:

E-Klausel: Abholklausel, der Käufer hat das Transportrisiko sowie dessen Kosten zu tragen.

F-Klausel: Der Käufer hat die Haupttransportkosten sowie das Haupttransportrisiko zu verantworten.

C-Klausel: Die Risiken und Kosten werden geteilt, so dass der Verkäufer die Haupttransportkosten und der Käufer die Haupttransportrisiken übernimmt.

D-Klausel: Ankunftsklausel, sowohl die Risiken als auch die Kosten des Transportes fallen dem Verkäufer zur Last.

Zur näheren Erläuterung der einzelnen Klassen:

E-Klausel

EXW (engl., ex works; dt., ab Werk)

Diese Regel teilt dem Käufer mit, dass er die Ware beim Verkäufer und zwar auf dessen Grundstück in einer Lagerhalle, einem Werk oder in seiner Fabrik abholen muss. So hat der Käufer auch die damit verbundenen Kosten wie Versicherungen, Fahrt- und Transportkosten sowie die Kosten der Ausfuhr zu tragen. Das Risiko geht sofort nach der Übergabe der Waren auf den Käufer über. Diese Form des Imports stellt für den Importeur das höchste Risiko dar und ist daher auch nur erfahrenen Unternehmern zu empfehlen.

F-Klausel

FCA (engl. free carrier; dt. Frei Frachtführer)

Durch diese Klausel ist der Verkäufer verpflichtet, die zu importierende Ware an einem bestimmten Ort an einen Frachtführer zu übergeben, wobei allerdings die Transportrisiken und -kosten durch die Übergabe auf den Käufer übertragen werden.

FAS (engl. free alongside ship; dt. frei Längsseite Schiff)

Durch diese Klausel muss die Ware auch übergeben werden, allerdings nicht an einen Frachtführer an einem bestimmten Ort, sondern die Ware muss vom Verkäufer in einem bestimmten Hafen an der Längsseite eines vorher bestimmten Schiffs abgesetzt werden.

FOB (engl. free on board; dt. frei an Board)

Durch eine geringfügige Steigerung der Verantwortung, muss der Verkäufer in dieser Klausel die Ware zu der Lieferung in den vereinbarten Hafen, auch an Board des vorher bestimmten Schiffes schaffen. Die Risiken und Kosten des Transportes gehen ab der ordnungsgemäßen Ablieferung an Board auf den Käufer über.

C-Klausel

CFR (engl. cost and freight; dt. Kosten und Fracht)

Die beim Schifftransport Verwendung findende Klausel verpflichtet den Verkäufer die Ware an Board des vereinbarten Schiffs zu bringen und darüber hinaus die Kosten und die Fracht inkl. Ausfuhr bis zum Bestimmungshafen zu übernehmen. Das Transportrisiko bleibt allerdings beim Käufer. Dieser kann alternativ eine Versicherung für dieses Risiko abschließen, wodurch bereits eine neue Klausel angedeutet wird.

CIF (engl. cost, insurance, freight; dt. Kosten, Versicherung und Fracht)

Durch diese sehr oft verwendete Klausel muss der Verkäufer neben den Kosten und der Fracht auch die Transportversicherungen übernehmen. Damit verbunden ist dann auch die Zollabfertigung im Ausfuhrland. Das Risiko und die damit verbundenen Kosten durch Verlust oder Beschädigung der Waren trägt der Käufer, der ja extra dafür eine Versicherung abgeschlossen hat.

CPT (engl. carriage paid to; dt. Frachtfrei)

Der Verkäufer hat Kraft dieser Klausel die Kosten des Transports zu zahlen, wobei allerdings die Aufwendungen für Steuern, Zölle und Abgaben vom Käufer zu Lasten des Käufers fallen. Die Risiken durch Verlust und Beschädigung der Waren muss der Käufer tragen.

CIP (engl. carriage and insurance paid to; dt. frachtfrei versichert)

Durch eine Erweiterung auf die Kosten der Transportversicherung, wird dieses Risiko durch eine derartige Absicherung getragen. Alle anderen Verpflichtungen sind identisch mit der CPT-Klausel.

D-Klausel

DAF (engl. delivered at frontier; dt. geliefert bis zur Grenze)

Die Lieferung der Ware durch den Verkäufer bis zur Grenze ist Bestandteil dieser Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer. Bei diesem Transport muss der Verkäufer keine Transportversicherung abgeschlossen haben. Der Käufer muss die Ware entladen und trägt ab Ankunft an der Grenze bis zum Bestimmungsort das Transportrisiko sowie die damit verbundenen Kosten.

DES (engl. delivered ex ship; dt. geliefert ab Schiff)

DES verpflichtet den Verkäufer die Ware mit dem Schiff in den vom Käufer gewünschten Bestimmungshafen zu befördern. Entladen sowie die Risiken und damit verbundenen Kosten muss der Käufer.

DEQ (engl. delivered ex quay; dt. geliefert ab Kai)

Die Erweiterung der DES Klausel verpflichtet den Verkäufer die Ware entweder selbst oder durch einen beauftragten Dritten im Zielhafen entladen zu lassen, wobei die Kosten und Gefahren erst nach der Entladung auf den Käufer übergehen.

DDU (engl. delivered duty unpaid; dt. geliefert unverzollt)

Der Verkäufer wird mittels der DDU Klausel verpflichtet die Ware am Zielhafen bereitzustellen und für den Zoll freizumachen, dieser muss allerdings vom Käufer gezahlt werden.

DDP (engl. delivered duty paid; dt. geliefert und verzollt)

Da der Verkäufer alle Kosten des Versands und des Transportes (inkl. des Zolls) sowie die damit entstehen Risiken und Gefahren durch Verlust oder Beschädigung bis zum Zielort zahlen muss, stellt DDP die für den Käufer beste Alternative der internationalen Handelsbestimmungen dar.

Im nächsten Teil geht es weiter mit Fachbegriffen sowie der Frage wie und wo man nach Produkten und Herstellern recherchieren kann.

Dieser Artikel ist Teil 15 von 16 der Serie

Dieser Abschnitt ist durch das Zahlenmaterial des jungen Unternehmens gekennzeichnet. Zeigen Sie dem Gläubiger, dass Ihr Unternehmen auf Sicht von drei Jahren effizient und rentabel sein wird. Dazu müssen Sie den Kapitalbedarf, das Finanzierungskonzept, Ihr Eigenkapital, das nötige Fremdkapital, eine Umsatzplanung, eine Rentabilitätsvorschau sowie eine Liquiditätsplanung erstellen und so Ihr Unternehmen präsentieren. Zu dieser Thematik gibt es auf dem Markt eine Reihe von Instrumenten, welche Sie bei der Zusammenstellung der Unternehmenszahlen unterstützen. Das stellt Sie aber nicht davon frei die Unternehmenskennzahlen und das nötige Zahlenmaterial der Firma selbst nach zurechnen und im Überblick zu behalten. Diese Aufgabe kann im Zweifel zusammen mit einem Steuerberater oder einem Unternehmensberater durchgeführt werden. Die Kennzahlen im Einzelnen.

Fremd- und Eigenkapital

Die Höhe des Eigenkapitals beschreibt das Bargeld und die Sacheinlagen, welche Sie in das Unternehmen einbringen werden. Darüber hinaus können Sie das noch notwendige Kapital von einem Kreditinstitut für eine gewisse Laufzeit borgen. Auf diese Weise steht für die Investitionen ein Kapitalblock bereit, welcher sich aus Fremd- und Eigenkapital zusammensetzt. Der Kapitalbedarfsplan zeigt, wie hoch der Bedarf an Eigen- und Fremdkapital für die zu tätigenden Investitionen sein wird. Darüber hinaus sollten Sie ein gewisses Polster für unvorhergesehene Anschaffungen, Investitionen und für Ihre private Lebensführung vorhalten. Beachten Sie bei der Kalkulation Ihrer Finanzen, dass während der Zeit der Tilgungsjahre eine finanzielle Mehrbelastung auf Ihr Unternehmen zukommen wird. Diese finanzielle Belastung setzt eine entsprechende Liquiditätsstruktur Ihres Unternehmens voraus. Lesen Sie dazu die Ausführungen zum Liquiditätsplan. Im Zusammenhang mit der Frage der Fremdfinanzierung steht immer die Frage der geeigneten Rücklagen und Sicherheiten. Da die meisten Unternehmen aus einer privaten Situation heraus entstehen und somit meist als Personengesellschaften oder Einzelunternehmen gegründet werden, sind die Sicherheiten im Wesentlichen aus Ihrer Privatsphäre heranzuziehen. Dies bedeutet auch für Ihre persönliche Situation ein gewisses Risiko, was bei der Fremdkapitalplanung berücksichtigt werden sollte.

a.    Der Kapitalbedarfsplan

In der Kapitalbedarfsplanung (auch als Investitionsplanung bezeichnet) fassen Sie sämtliche zukünftige Investitionen im Unternehmen in einer Übersicht oder einer Tabelle zusammen. Für diese Tätigkeiten gibt es auf den Markt bzw. im Internet zahlreiche Vorlagen, welche die Erfassung und Strukturierung erleichtern. Der Kapitalbedarf wird häufig in langfristige Investitionen (Anlagevermögen), mittel- und kurzfristige Investitionen, Aufwendungen oder Betriebsmittel, Gründungskosten und privat veranlasste Investitionen gegliedert. Über die Zusammenstellung oder den Inhalt der Kapitalbedarfsplanung gibt es verschieden Methoden und Modelle, so dass Sie die erwähnten Vorlagen immer in verschiedenen Ausführungen finden werden. Übrigens: Ihren Kapitalbedarfsplan können Sie auch mit unserem kostenlosen Onlinerechner vorbereiten oder selbst erstellen. Der Kapitalbedarf wird grundsätzlich folgendermaßen unterteilt:

Privater Kapitalbedarf

Um den Kapitalbedarf Ihres Unternehmens ermitteln zu können, müssen Sie sämtliche Aktivitäten in Ihrem Unternehmen erfassen, welche zu finanziellen Auszahlungen führen. Somit sind auch Entnahmen von Geldern für Ihre private Lebensführung unter diesem Stichwort zu fassen. Da Sie von Ihrem Unternehmen leben und sämtliche privaten Ausgaben begleichen müssen, ist es notwendig, dass Sie regelmäßige Entnahme berücksichtigen. Unter der Entnahme ist z.B. die monatliche Umbuchung eines bestimmten Geldbetrages vom Geschäftskonto auf Ihr Privatkonto zur privaten Verwendung zu verstehen. Es ist vorteilhaft einen Plan zur Ermittlung der privaten Ausgaben erstellen, den privaten Kapitalbedarfsplan. Dieser Plan beinhaltet die Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer oder Kfz-Steuer, die Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung und andere private Versicherungen. Aber auch private Mieten und Betriebskosten sowie Kosten für die Lebensführung, so z. B. Lebensmittel.

Betrieblicher Kapitalbedarf

Neben dem privaten Kapitalbedarf ist der betriebliche Kapitalbedarf festzustellen und in Ihren Kapitalbedarfsplan aufzunehmen. Der betriebliche Kapitalbedarf stellt im Wesentlichen die Betriebsausgaben dar. Darüber hinaus dürfen in Ihrem Kapitalbedarfsplan Grundstücke, Gebäude, Renovierungsmaßnahmen oder Instandsetzungsmaßnahmen, Maschinen, Geräte, Betriebs- und Geschäftsbedarf, Fahrzeuge usw. nicht fehlen. Selbstverständlich müssen Sie auch Waren anschaffen, so dass diese Aufwendungen ebenfalls aufzunehmen sind. Personalkosten, Bürobedarf, Telefon, Mieten, Zinsaufwendungen, Fahrzeugkosten, Buchführungskosten, Steuerberatungskosten, Rechtsanwaltskosten, Gründungskosten und vieles andere mehr sind ebenfalls Positionen in Ihrem Kapitalbedarfsplan.

Darüber hinaus werden Sie in der ersten Zeit Ihres neuen Unternehmens einen gewissen Bedarf an Geld für Werbemaßnahmen, für fehlerhafte Planungen oder Organisation oder ähnliche Aufwendungen benötigen. Unter Umständen ist es auch wichtig die Investitionsplanung in Investitionen vor der Gründung und Investitionen nach der Gründung aufzuteilen. Nutzen Sie unsere Vorlage zum Kapitalbedarfsplan! Nicht vergessen: Der betriebliche Kapitalbedarfsplan kann und wird von der steuerlichen Gewinnermittlung für das Finanzamt abweichen.

b.    Der Finanzierungsplan

Nach dem Sie im Kapitalbedarfsplan festgestellt haben, wie hoch die notwendigen Investitionen für Ihr Unternehmen sein werden, beschreiben Sie nun, wie dieser festgestellte Kapitalbedarf gedeckt wird. Oder anders ausgedrückt: Von wem bekommen Sie das nötige Kapital? Auch hier haben Sie wieder verschiedene Möglichkeiten. Sie können Ihr eigenes Kapital oder Sacheinlagen (Finanzierung mit Eigenkapital) nutzen, um die notwendigen Investitionen zu realisieren. Erstellen Sie sich eine Checkliste, um den Umfang Ihres Eigenkapitals ermitteln zu können.

Folgende Fragestellungen sollten Sie berücksichtigen:

Habe ich Ersparnisse und kann ich diese in meinem Unternehmen einsetzen?
Wie werden sich diese Ersparnisse bis zur Geschäftseröffnung entwickeln?
Können Sie andere Kapitalanlagen wie Versicherungen, Aktien, Bausparverträge oder Investmentfonds für Ihre Gründung nutzen?

Bitte bedenken Sie, dass Sie auch für Ihre zukünftige Absicherung entsprechende Rücklagen vorhalten sollten.

Eine andere Möglichkeit, um an liquide Mittel für Ihre Unternehmensgründung zu gelangen, ist die Aufnahme eines Darlehens bei engen Verwandten oder Bekannten. Mit niedrigen Zinssätzen, können Sie so Ihre Liquidität entscheidend verbessern. Allerdings sollte auch hier nicht auf Darlehensverträge und die Festsetzung entsprechender Konditionen verzichtet werden. Beteiligungen Ihrer Geschäftspartner oder Gesellschafter, sind in diesem Sinne natürlich auch Eigenkapital, welches Ihrer Firma zur Verfügung steht. Nutzen Sie unsere Vorlage Finanzierungsplan und unseren Onlinerechner zum Finanzierungsplan!

Dieser Artikel ist Teil 6 von 12 der Serie

Die Mitarbeiter eines Unternehmens gelten immer häufiger als deren wichtigster Erfolgsfaktor. Die Ressource Mensch wird also auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Dies zeigt insbesondere der bereits heute bestehende Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt, der sich in den nächsten Jahren noch dramatisch verschlimmern wird. Um dem aus dem Wege zu gehen, ist die Personalentwicklung entscheidend. Denn diese sorgt nicht nur für mehr Effizienz und Produktivität, sondern genauso für eine bessere Motivation der Mitarbeiter.

Die Bedarfsanalyse

An erster Stelle für die erfolgreiche Personalentwicklung steht eine Bedarfsanalyse. Hierbei muss einerseits beachtet werden, dass ein Mitarbeiter nicht unbegrenzt Wissen aufnehmen kann, dass viel Wissen bereits in den Mitarbeitern schlummert und dieses nur noch heraus geholt werden muss. Nachdem festgestellt wurde, welche Mitarbeiter wie entwickelt und weiter gebildet werden sollen, folgt der zweite Schritt.

Die Planung der Ziele und Maßnahmen

Im zweiten Schritt geht es um die Planung der Ziele, die mit der Personalentwicklung erreicht werden sollen. Das kann eine Verbesserung der sozialen Kompetenzen bei Führungskräften sein, um einen besseren Führungsstil zu sichern oder eine Vertiefung von Fachwissen bestimmter Mitarbeiter in einem bestimmten Tätigkeitsfeld.

Als nächstes werden die Maßnahmen zur Personalentwicklung geplant. So müssen die Mitarbeiter benannt werden, die an einer Fortbildung teilnehmen sollen, die Dauer und der Ort dieser Fortbildung müssen festgelegt werden und auch Kostenaspekte sollten mit einfließen. Denn Mitarbeiter, die an der Personalentwicklung teilnehmen, fallen zunächst einmal für ihre eigentliche Tätigkeit aus.

Die Durchführung der Maßnahmen

Im nächsten Schritt werden die geplanten Maßnahmen durchgeführt. Hierbei sollte auf verschiedene Punkte geachtet werden. Wenn etwa die persönlichen Ziele der Mitarbeiter mit berücksichtigt werden, dann fördert dies in vielen Fällen die Bereitschaft, mehr und besser zu lernen. Auch Workshops, die sich über mehrere Tage erstrecken, sind sinnvoll.

Hierbei sollte auf effektive Lernmethoden zurückgegriffen werden. Wissen, welches man nur hört, wird nur zu 20 Prozent behalten. Wer das Wissen, das vermittelt werden soll, sehen kann, behält bis zu 30 Prozent davon im Gedächtnis. Beim Hören und Sehen werden es gar 40 Prozent. Wenn die Mitarbeiter selbst Wissen erarbeiten und es vorstellen, bleiben bis zu 70 Prozent haften und wenn das vermittelte Wissen direkt angewendet wird, bleiben bis zu 90 Prozent davon erhalten.

Die Erfolgskontrolle

An letzter Stelle steht die Erfolgskontrolle, denn diese ist ja das entscheidende Ziel der Personalentwicklung. Ermittelt werden kann die Erfolgskontrolle über einen Soll-Ist-Vergleich, über eine Messung der Produktivität, die gesteigert wurde, über Verhaltensänderungen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz oder auch über Befragungen. In diesen geben die Mitarbeiter selbst an, wie sinnvoll für sie die Fortbildung war oder nicht. Zusätzlich kommen bestimmte Kennzahlen wie Qualität oder Lernwert als Erfolgskontrolle in Frage.

Quelle: Pro Firma 04/2009, S. 76 - 79
 

Kalender stellen eigentlich eine sehr einfache und dennoch sehr effektive Methode der Werbung dar. Schließlich hängt dieser das ganze Jahr über direkt vor den Augen des Kunden – und hat damit ein enormes Werbepotential. Allerdings gibt es dabei eine Problemfrage: Wie bringe ich den Kunden dazu, meinen Kalender auch aufzuhängen? Es gibt einige Kalender-Konzepte, die sich in der Vergangenheit als sehr werbewirksam erwiesen haben.

Der Pirelli-Kalender

Den Pirelli-Kalender gibt es inzwischen seit 45 Jahren. Er ist einer der erfolgreichsten Kalender überhaupt. Nicht nur die Kunden des Unternehmens Pirelli, die den Kalender mit leicht bekleideten, sexy Damen als Weihnachtsgeschenk bekommen, sind scharf darauf, tausende Männer versuchen jedes Jahr auf’s Neue, einen der begehrten Kalender zu ergattern. Der Kalender wird aufwendig produziert, nur die besten Fotografen und bekanntesten Damen werden dafür engagiert. Das Unternehmen möchte seinen Kunden damit eine besondere Freude machen – und das zahlt sich auch aus.

Die beliebtesten Kalendermotive

Der DuMont Kalenderverlag hat ausgewertet, welche Kalendermotive bei den Kunden am beliebtesten sind. An der Spitze stehen unangefochten die Landschaften mit einem Marktanteil von 43 Prozent. Gleich dahinter rangieren die Tiere (33 Prozent) und Blumenmotive (31 Prozent).  Auch Städtemotive sind mit 20 Prozent noch relativ beliebt. Moderne Kunst hat einen Marktanteil von 12 Prozent.

Der Lavazza Kalender

Auch Kaffeehersteller Lavazza setzt unbekleidete Damen ins rechte Licht – und interpretiert sie ganz neu in toskanischen Motiven. Da räkelt sich eine Frau in einem Teller Spaghetti und die nächste badet im Brunnen Fontana die Trevi in Rom.

Toi Toi & Dixi Kalender

Auch der Umweltdienstleister Adco, der Toilettenhäuschen und Sanitärcontainer verleihen, lässt jedes Jahr einen sexy Kalender produzieren, über den sich vor allem die Kunden im Baugewerbe freuen. Der Kalender ist heiß begehert und ist immer innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Was Kalender leisten

Kalender kommen ohne Streuverluste aus – Sie wählen genau aus, welcher Kunde einen Kalender erhalten soll, und bringen diesen am besten persönlich vorbei. Der Nutzen ist für den Kunden groß, so dass er wahrscheinlich nicht direkt entsorgt wird. Kalender werden von den Menschen als Werbeartikel gut akzeptiert und kaum als lästig empfunden.

Wenn auch Sie mit Kalendern erfolgreich sein möchten, müssen Sie eigentlich nur eins können: erraten, welche Motive sich Ihre Kunden am liebsten in ihr Büro hängen würden. Personalisierung lautet hier das Zauberwort!

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 38 - 40
 

Dieser Artikel ist Teil 6 von 6 der Serie

Nachdem Sie Ihren Kundenbesuch professionell hinter sich gebracht haben, gilt es am Ball zu bleiben. Der erste Schritt ist, zeitnah eine Email an Ihren Gesprächspartner zu versenden, in dem Sie das Besprochene noch einmal kurz zusammenfassen. Bedanken Sie sich für das nette Gespräch und halten Sie fest, wann der nächste Kontakt stattfinden soll. Wenn Sie während Ihres Termins kurz gefragt haben, ob Sie ihm bei Gelegenheit weitere Informationen zusenden dürfen, ist es rechtlich zulässig, ihm Emails, Briefe oder Broschüren zuzusenden. Unter welchen Umständen dies erlaubt ist, lesen Sie in unserem Artikel über Werbefaxe und Werbeemails.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Sie sollten nach Ihrem ersten Besuch immer noch einen zweiten Kontaktversuch starten. Sie können Ihren Kunden entweder anrufen oder erneut besuchen. Vermeiden Sie es allerdings, ohne wirklichen Grund oder immer wieder anzurufen. Interessant ist der Besuch oder das Telefonat dann, wenn sich in dem beim Besuch vorgestellten Produktbereich etwas getan hat. Eine technische Neuerung, eine neue Weiterentwicklung des Produkts oder weitere Leistungen können ein passender Anlass sein für ein nachgreifendes Telefonat. Auch die Änderung von rechtlichen Vorschriften, ein aktuell veranstaltetes Seminar oder eine geänderte Adresse bzw. Telefonnummer können geeignete Aufhänger sein.

Gehen Sie motiviert ans Werk

Auch wenn es unangenehm sein kann, so aufdringlich zu sein: Ohne Akquise geht es nicht! Führen Sie es sich jeden Tag vor Augen, dass ein nicht nachgefasster Kundenbesuch verlorene Zeit darstellt. Fallen Sie nicht auf Ihre eigenen Ausreden herein, sondern motivieren Sie sich selbst dazu. Lassen Sie sich nicht davon demotivieren, dass einige Kontakte keine weiteren Anrufe wünschen – nicht für jeden ist Ihr Angebot gleich interessant. Früher oder später wird Ihr Konzept jedoch aufgehen.

Die Grundlagen für das Nachfassen

Das Nachfassen erfolgt gewöhnlich telefonisch. Briefe dienen weniger dem Nachfassen, sondern mehr als Aufhänger für ein solches Telefonat. Verwenden Sie grundsätzlich Festnetznummern, es sei denn, Sie haben mit Ihrem Gesprächspartner vereinbart, dass Sie ihn auf dem Handy anrufen können. Telefonieren Sie grundsätzlich nur mit der Person, mit der Sie Ihren ersten Termin hatten. Assistenten nutzen Ihnen wenig, da diese sie lediglich weiter vertrösten.

Häufig kommt es vor, dass Ihr Kunde noch nicht entschieden hat, ob er eine Geschäftspartnerschaft mit Ihnen eingehen möchte. Befragen Sie ihn ruhig, ob Sie ihm dabei mit weiteren Informationen behilflich sein können. Es nützt wenig, einen Termin für einen weiteren Anruf zu vereinbaren, denn wenn sich der Gesprächspartner nur „herausreden“ möchte, ist der nächste Anruf nur weitere verschwendete Zeit. Prinzipiell sollten Sie nicht häufiger als drei Mal telefonisch nachfassen. Die einzige Ausnahme ist, wenn Ihr Neukunde sein Interesse daran bekundet hat.

Damit wissen Sie jetzt alles, was Sie benötigen, um Ihren Kundenbesuch nicht nur professionell abzuwickeln, sondern auch zum Ziel zu gelangen und den Interessenten zu einem Neukunden zu machen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 - 47
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Nun sind alle Weichen für ein aktives Präsentieren gestellt und Sie haben bei Ihrem Verhandlungspartner mit einer positiven Ausstrahlung alle Chancen um Ihr Vorhaben vorzustellen. Als Existenz- oder Firmengründer fällt Ihnen jetzt komplexe Aufgabe zu, Ihren Verhandlungspartner von Ihrem Konzept zu überzeugen. Ob Sie dabei nur ihm Ihre Vorstellungen unterbreiten müssen oder mehrere Zuschauer haben, ist nicht ausschlaggebend.

Die richtige Position bei der Präsentation

Eine Präsentation findet meist im Stehen statt. Stellen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie die Füße in Schulterbreite leicht auseinanderstehen. So haben Sie einen bequemen Stand, bei dem das Gewicht auf beide Beine verteilt wird. Nun werden die Hände locker vor dem Körper gehalten und Sie erreichen eine Körperhaltung mit Spannung, die nicht verkrampft wirkt.

Dadurch wird es Ihnen leicht fallen, die richtigen Worte zu finden und Ihre Präsentation mit den passenden Handbewegungen zu unterstreichen. Selbstverständlich werden Sie die Körperposition einige Male nachkorrigieren müssen. Versuchen Sie diese Korrekturen unauffällig in eine Bewegung zu integrieren und Ihre Zuhörer werden dies nicht als negativen Punkt in Erinnerung behalten.

Ungünstige Körperhaltungen während einer Präsentation

Eine ungünstige Körperhaltung während einer Präsentation kann alle noch so gut recherchierten und perfekt aufbereiteten Argumente vernichten, denn Ihr Verhandlungspartner wird anhand Ihrer Körperhaltung sein Maß an Aufmerksamkeit bestimmen.

Zu locker und gelöst

Auf einem Bein das Gewicht des Körpers, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, so kann auch ein Lächeln nicht mehr verbergen, dass Sie eigentlich nichts präsentieren möchten. Der lockere Stand signalisiert etwas Abwartendes und sogar Langeweile. Jeder Zuhörer wird dies gleich negativ empfinden und Ihrer Präsentation damit weniger Chancen einräumen.

Aufreizend mit Hüftschwung

In der sogenannten Model-Haltung werden Sie ebenso wenig auf Gegenliebe stoßen, denn der Hüftschwung und die damit präsentierten Reize lenken vom Thema ab und Ihr Zuhörer wird nach der Präsentation nicht zugeben wollen, dass er abgelenkt war und so ein schnelles Ende der Verhandlung suchen.

Die Kleinmädchen-Haltung

Mit beiden Beinen direkt nebeneinander und den Händen vor dem Körper verschränkt signalisieren Sie enorme Unsicherheit und Nervosität. Bildlich gesprochen wirkt es, als wollten Sie sich dünn und klein machen. So wird Ihr Verhandlungspartner sie als unsicher, verkrampft und wenig überzeugend empfinden und Ihre gut vorbereitete Präsentation wird kein gutes Ergebnis bringen.

Übungen vor dem Spiegel

Die Körperhaltungen für eine Präsentation lassen sich gut vor einem Spiegel üben. So sehen Sie selbst, wie Sie auf Ihren Verhandlungspartner wirken und auch ob das Lächeln auf Ihrem Gesicht vielleicht zu breit ist und Überheblichkeit signalisieren könnte.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Wer sich dazu entschließt, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und sein eigener Boss wird, beweist Zielstrebigkeit, Tatendrang und auch Mut. Doch der neue Lebensabschnitt gehört gründlich abgesichert, damit die wachsende Existenz auch den nötigen Rückhalt hat.

Der Weg in die Selbstständigkeit ist eine neue Herausforderung. Meist müssen sich die Existenzgründer mit den grundlegenden Fragen, die zur Unternehmensgründung gehören, das erste Mal auseinandersetzen. Dazu sollte unbedingt auch der richtige Versicherungsschutz gehören. Denn wer in luftige Höhen wachsen will, sollte das Netz und den doppelten Boden nicht außer Acht lassen. Falls das Schicksal zuschlägt, sollte der Fall möglichst schnell und unkompliziert abgefangen werden. Umso leichter ist es dann, das Geschäft wieder in den gewohnten Lauf zu versetzen.

Wird eine Existenz neu gegründet, so spielt das Risikomanagement eine große Rolle. Es gibt Aufschluss darüber, welchen Risiken die Unternehmung – egal ob groß oder klein – ausgesetzt sein wird. Dabei sind die Gefahren nach innen und nach außen relevant. Sobald die Risiken identifiziert und analysiert sind, Maßnahmen zu Schadensbeseitigung, -begrenzung und -streuung bekannt sind, setzt Versicherungsmanagement ein. Wer weiß, welche Versicherungen benötigt werden und in welchem Umfang Schutz vonnöten ist, kann sich nun daran machen, den Versicherungsbedarf zu decken.

Die bedarfsgerechte Versicherung ist von großer Wichtigkeit. Nur so ist man davor sicher, zu hohe Beiträge zu zahlen oder im Schadensfall auf hohen Restsummen sitzen zu bleiben (hier spricht man von Über- oder Unterversicherung). Welche Versicherungen bei Existenzgründung gebraucht werden, ist eine absolut individuelle Frage, die durch das Risikomanagement bereits zum Teil beantwortet wird. Gedanken sollte sich jedoch jeder über die Bereiche Krankenversicherung, Personenversicherung, Lebensversicherung, Gewerbeversicherung, Altersvorsorge und Arbeitslosigkeit machen.

Quelle: dieser Text wurde von http://www.finance-store.de/ zur Verfügung gestellt

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Asiaten sind sehr höflich und erwarten dies auch immer von ihren Geschäftspartner. Wichtig ist dabei vor allem ein hohes Maß an Seriosität, was die Kleidung, die Mimik, die Gestik und auch die Körpersprache betrifft.

Kleidung

Grundsätzlich legt man in Asien Wert auf konservative Umgangsformen. Dies betrifft auch die Kleidung bzw. den Kleidungsstil. Im geschäftlichen Bereich ist für Herren also der dunkle Anzug grundsätzlich ein verpflichtender Bestandteil der Garderobe. Grundsätzlich sollte man dazu ein Hemd in einer konservativen Farbe (weiß oder hellblau) und eine passende Krawatte tragen.

Selbst in kreativen Berufen sollte man die Kreativität nicht am Kleidungsstil darstellen, da man sich sonst lächerlich macht. Dies würde eher das Gegenteil bewirken, da dann an der Kompetenz des deutschen Partners gezweifelt wird. Asiaten legen grundsätzlich Wert auf gediegene Kleidung in bester Qualität, so dass dies auch die Accessoires und Schuhe betrifft.

Mimik und Gestik

Da Asiaten in einer Schamkultur leben, sind sie mit direkten Gesten grundsätzlich sehr zurückhaltend und fühlen sich durch übertriebene Gefühlsäußerungen eher unangenehm berührt. Dies gilt auch für einen zu direkten Blickkontakt. Man schaut seinen Gesprächspartner zwar an, vermeidet aber das – in Deutschland oft übliche – permanente Fixieren des Gegenübers. Auch zu übertriebene Gestik wird eher als Bedrohung und Machtäußerung empfunden, so dass sich der Gesprächspartner unbehaglich fühlt.

Dies gilt auch bei Einladungen und geschäftlichen Essen. Man winkt das Personal grundsätzlich nicht mit einer ausladenden Geste an den Tisch. Am sichersten geht man, wenn man den Blickkontakt nicht permanent aufrecht hält, sondern lieber den Blick vom Kinn bis zum zweiten Hemdknopf schweifen lässt und nur hin und wieder nach oben sieht, um etwaige Signale „einzufangen“.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 6 von 6 der Serie

Als KfW Gründungsberater kann ich bei dem von mir gewählten Beispiel der Kosmetikerin nur an den Menschenverstand appellieren und von einem solchen Kosmetikstudio in Heilbad Heiligenstadt oder Umgebung abraten. Die ermittelten Zahlen zeigen eindeutig, dass die Konkurrenz in Heiligenstadt und Umgebung sehr groß ist, ja sogar noch größer als das Onlinetool sein wird, da das Branchenverzeichnis von Google und das Tool von standortanalyse.biz längst nicht alle Konkurrenten und auch nebengewerblich tätige Kosmetiker und Kosmetikerin oder auch Schwarzarbeiter kennen. Somit ist davon auszugehen, dass das ermittelte Umsatzpotenzial von nicht ganz 21.000 € pro Jahr tatsächlich noch etwas knapper ausfallen dürfte.

Umsatz ist nicht alles - der Gewinn zählt

Nun muss sich der Existenzgründer im Klaren darüber sein, dass der Umsatz lediglich seine Einnahmen sind, davon jedoch noch sämtliche Betriebsausgaben wie Materialkosten, Miete und Betriebskosten für den Laden sowie Fahrtkosten, Telefon und Bürobedarf abgezogen werden müssen. So kann man ohne eine Rentabilitätsvorschau zu erstellen im Vorfeld sagen, dass es sich bei diesem Existenzgründungsprojekt nur um ein kleines Nebengewerbe handeln kann. Der Existenzgründer kann also davon auf keinen Fall dauerhaft seine Existenz bestreiten, sowie seine privaten Ausgaben wie Krankenversicherung und andere Lebenshaltungskosten bezahlen. Es kann sich hierbei maximal um ein Hobby oder einen etwas teureren Zeitvertreib handeln.

In Heiligenstadt kann man bei einer gewerblichen Vermietung getrost von 10 EUR je Quadratmeter ausgehen, was bei unserem Kosmetikladen schon 300 EUR Kaltmiete sind.

Hier eine kleine Rentabilitätsvorschau

Der jährliche Umsatz von 20.535,25 EUR ergibt einen Umsatz pro Monat von ca. 1.711,27 EUR

Einnahmen   EUR
  Umsatz 1.711,25
Ausgaben    
  Materialkosten (ca. 30% vom Umsatz) 513,38
  Miete (kalt) 300,00
  Betriebskosten 100,00
  Telefon und Handy 75,00
  Reisekosten (pauschal 200km x 0,30 EUR) 60,00
  Werbekosten (Anzeigen, Flyer etc.) 100,00
  Beratungskosten (inkl. Buchführung) 100,00
  betriebliche Versicherungen 150,00
  Bürobedarf und sonstige Kosten 100,00
Summe   1.498,38
Betriebsergebnis   212,87

Mit einem monatlichen Gewinn von 212,87 EUR kann man gerademal seine Krankenversicherung bezahlen. Geld für Lebensmittel, Kleidung, private Miete oder Kinder ist schlichweg nciht mehr vorhanden. Das ist eine vereinfachte und pauschale Berechnung die lediglich die Tendenz eines Kosmetikstudios zeigen soll. Individuelle Änderungen oder Daten sind nicht erfasst und berücksichtigt.

Tipp: Diese Renatibilätsberechnung können Sie kostenlos mit unserem Onlinerechner Rentabilitäsvorschau machen.

Fazit

Aus meiner Sicht als KfW Gründungsberater hilft das Onlinetool Standortanalyse.biz auf jeden Fall, um bestimmte Geschäftsmodelle, Geschäftsideen, Branchen und Standorte im Vorfeld zur Gewerbeanmeldungen einzuschätzen und zu analysieren. Auch wenn der Preis ist für einen Existenzgründer zunächst einmal recht hoch erscheint, rechnet sich diese Investitionen spätestens bei der wie oben festgestellten Erkenntnis. Geplanter Investitionen oder Kredite können somit im Vorfeld verhindert werden. Das Risiko einer scheiternden Existenz und damit einer zerstörten Lebensgrundlage aufgrund von zurückzuzahlenden Darlehen wird mit diesem Tool auf jeden Fall minimiert. Häufig sehen Existenzgründer durch die so genannte rosarote Brille und erkennen nicht, dass wesentlich mehr Wettbewerber und Konkurrenten in ihrem Einzugsgebiet tätig sind. Doch dem Tool und dem Google Branchenverzeichnis kann man da eingehend nichts vormachen, so dass sehr häufig die Frage "Was, der ist wohl auch Selbständigkeit?" die Reaktionen auf die Ergebnisse der Standortanalyse ist.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Im großen Finanzämter-Test, der vom Management-Magazin Impulse durchgeführt wurde, wurden 575 deutsche Finanzämter getestet. Vor allem das Maß der Strenge, mit der die Finanzbeamten agieren, wurde dabei beurteilt. In diesem letzten Teil der Serie möchten wir beleuchten, wie die Finanzämter auf ihre jeweilige Ranking-Position reagiert haben.

Die verkehrte Welt

Scheinbar sind sich die Finanzamtchefs selbst nicht wirklich klar, welche Werte nun am erstrebenswertesten sein sollten. Das Finanzamt Annaberg, das in der Studie den ersten Platz belegte und damit als strengste Finanzbehörde Deutschlands gilt, ist beispielsweise mit seiner Platzierung sehr zufrieden. Es interpretiert Strenge mit Gerechtigkeit und auch mit Unbestechlichkeit. Der Finanzminister Sachsens äußerte sich positiv darüber, dass Sachsen im Länder-Ranking den zweiten Platz belegt hatte. Er hätte es eher als schlimm empfunden, wenn „seinen“ Finanzbeamten eine zu geringe Schärfe bescheinigt worden wäre.

Interessant ist dabei, dass auch der Tabellenletzte, das Finanzamt Stuttgart III, mit diesem Ergebnis vollauf zufrieden ist. Der baden-württembergische Finanzminister freute sich darüber, dass seine Finanzämter so bürgernah seien. Baden-Württemberg landete auch im Gesamtranking der Bundesländer auf dem letzten Platz.

Fraglich ist jedoch, welche Position im Ranking denn nun am erstrebenswerten wäre? Am besten wäre wohl eine Position im guten Mittelfeld. Eine zu geringe Härte bei der Beurteilung von Steuererklärungen kann häufig Ungerechtigkeiten bedeuten, weil die Finanzbeamten versuchen, es allen recht zu machen. Ein zu strenges Vorgehen kann jedoch auch dazu führen, dass die Steuerpflichtigen unzufrieden werden, da mögliche Spielräume durch die Finanzbeamten nicht ausgenutzt werden.

Was das alles für Sie bedeutet

Seit der Durchführung der Studie scheint sich nicht allzu viel geändert zu haben. Die Finanzämter scheinen zu versuchen, ihrer ermittelten Position gerecht zu werden. Die strengen Finanzämter sind streng geblieben, die „laschen“ Finanzämter sind auch nicht strenger geblieben.

Vor allem die konstatierten Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Finanzämter geben Anlass zum Nachdenken. Experten sehen diese als nachteilige Standortfaktoren für die ostdeutschen Industrie- und Handelsstandorte. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass sich diese Standorte für potentielle Investoren noch unattraktiver präsentieren als es eh schon der Fall ist.

Unternehmen (und in den meisten Fällen auch Privathaushalten) können die Informationen des Rankings auch für ihre eigenen Zwecke nutzen. Wer seinen Sitz in Regionen hat, in denen eher strenge Finanzämter angesiedelt sind, sollte noch mehr Wert darauf legen, jedes Steuerschlupfloch auszunutzen. Vor allem Gründer sollten sich genau überlegen, wo sie ihr Unternehmen eröffnen möchten. Denn gerade wenn man sich die Unterschiede zwischen den Erst- und Letztplatzierten im Ranking ansieht, wird schnell klar, dass hier der Spielraum der Finanzbeamten bei der Beurteilung der Steuererklärungen sehr groß ist.

Quellen:
http://www.manager-magazin.de
http://www.innovations-report.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Die Bedienung von Twitter ist eigentlich insgesamt denkbar einfach. Im ersten Schritt muss natürlich zunächst einmal ein Account angelegt werden. Klicken Sie hierfür auf der Startseite auf „Sign up now“. Noch schnell der Name, ein Benutzername, die Emailadresse und ein Passwort eingegeben und schon ist der Twitter-Account angelegt. Im Anschluss daran kann man auch noch direkt seine Kontakte durchsuchen lassen, ob Bekannte oder Freunde bereits bei Twitter angemeldet sind. Diesen Schritt kann man aber auch überspringen. Und schon können Sie Ihren ersten Tweet absetzen.

Um Twitter richtig sinnvoll nutzen zu können, gibt es inzwischen einige praktische Tools, die die Arbeit mit diesem Kommunikationsmedium etwas vereinfachen.

Shorter (Linkverkürzer)

Da Sie bei Twitter nur 140 Zeichen für Ihre Message haben, sind die meisten Links zu lang. Deshalb benötigen Sie einen Linkverkürzer, der den Link in eine kürzere URL umsetzt. Besonders wichtig ist, dass der Dienst 301 Redirect einbezieht, damit nach dem Aufrufen des gekürzten Link im Browser wieder der ausführliche Link erscheint.

Hier eine Liste mit den wichtigsten Shorter-Diensten:

Weitere Shorter-Dienste im Überblick finden Sie bei Searchengineland.

Die nützlichsten Addons für Firefox

Firefox lässt sich mit einigen Addons „twitter-kompatibel“ machen. Hier eine Auswahl:

  • Tweetbar: Dieses Plugin ergänzt Firefox um eine Leiste an der Seite, die die Tweets der Freunde und auch die eigenen anzeigt. So bleibt man immer auf dem Laufenden.
  • PowerTwitter: Dieses Plugin erlaubt es, Flickr-Fotos und Videos von Youtube in Tweets einzubinden.
  • Twitzer: Dieses Plugin kann Nachrichten twittern, die die maximale Länge von 140 Zeichen überschreiten. Dazu wird die Nachricht in einen Link zu packen.
  • TwitterLine: Damit erscheint in Firefox eine Leiste, die verschiedene Twitterbefehle bereitstellt.
  • Firefox Search Plugin: Dieses Plugin verwendet das Suchfeld von Firefox, um direkt zu twittern.

Twitter-Online-Tools

Für Twitter gibt es inzwischen einige nützliche Tools, mit denen man seiner Followers organisieren und analysieren kann:

  • Mr. Tweet: Mithilfe von Mr. Tweet können Sie herausfinden, wie beliebt und damit einflussreich Ihre Follower sind.
  • Refollow: Dieses Tool hilft dabei, Freunde und Followers zu verwalten. Damit kann man sie nach verschiedenen Kriterien gruppieren und filtern.
  • Twimailer: Dieses Toll schickt jedesmal eine Email, wenn man einen neuen Follower hat, und informiert Sie über die wichtigsten Informationen über ihn.
  • Friend Or Follow: Dieses Tool zeigt an, welchen Twitter-Usern man selbst folgt, und wie viele davon auch zurückfolgen.

Viele hundert weitere nützliche Tools und Addons finden Sie bei der Karrierefibel oder beim Wortgefecht-Wiki.

Quelle: www.karrierebibel.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 der Serie

Nachdem in den vorhergehenden Teilen der Serie zur Standortanalyse nun alle Daten erfasst und eingegeben wurden, kommen wir nun zum entscheidenden Abschnitt, den Ergebnissen der Analyse. Zur Erinnerung, es ging um ein Kosmetikstudio in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen), welches im Stadtzentrum mit circa 30 m² Ladenfläche eröffnet werden soll.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Ergebniszusammenfassung

ErgebniszusammenfassungDiese Übersicht zeigt im Grund genommen die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick. In unserem Beispiel des Kosmetikstudios bilden 34.960 Einwohner die Datenbasis im Einzugsgebiet. Daten, welche man ohne dieses Tool wohl so leicht nicht bekommt. Der Existenzgründer müsste alle Einwohnermeldeämter der betreffenden Gemeinden und Städte aufsuchen und nach den Einwohnerzahlen befragen. Bei 10 bis 30 verschiedenen Ortschaften kann das allein schon ein sehr umfangreiches Unterfangen werden.

Die Wahrscheinlichkeit von 4,44% gibt im Beispiel ein, wie wahrscheinlich der Besuch eines Kunden in dem Kosmetikstudio in Heiligenstadt und zwar in der zentralen Geschäftsstraße sein wird. Von 100 Kunden im Einzugsgebiet kommen noch nicht mal fünf Kunden zu uns, was wiederum auch das Kundenpotenzial von 1.633 Kunden widerspiegelt.

In dem von uns gewählten Pluspaket wird zusätzlich das Umsatzpotenzial im Einzugsgebiet berechnet und dem Existenzgründer ausgegeben. Bei unseren Kosmetikstudio sind das 16.571,52 € pro Jahr direkt aus Heilbad Heiligenstadt. Der Kaufkraftzufluss ist mit 3.963,82 EUR berechnet worden und gibt an, dass weitere Kaufkraft aus den umliegenden Ortschaften in das Kosmetikstudio fließt, so dass letztlich ein Gesamtumsatzpotenzial von 20.535,34 EUR pro Jahr zu erwarten ist.

Mit 4,72% wird der Marktanteil im Einzugsgebiet berechnet. Mit Marktanteil wird der Anteil des Umsatzes am Gesamtumsatz einer Branche oder einem Gebiet bezeichnet. Der Laie wird sich sicher fragen, wo der Unterschied zwischen Wahrscheinlichkeit und Marktanteil liegt. Dies lässt sich an unserem Beispiel der Kosmetikerin sehr leicht erklären: Die Wahrscheinlichkeit gibt an, wie wahrscheinlich es ist, einen Kunden überhaupt in den Laden zu bekommen. Der Marktanteil gibt den Umsatzanteil des Kosmetiksalons an. Ein Kunde im Laden muss aber nicht zwangsläufig einen Umsatz verursachen, der kann beispielsweise auch nur nach den Preisen Fragen und dann auf nimmer wiedersehen verschwinden. Damit weicht der Prozentsatz der Wahrscheinlichkeit vom Marktanteil ab. Darüber hinaus verursacht nicht jeder Kunde gleich viel Umsatz, so dass manche Kunden mehr zum Gesamtumsatz beitragen als andere, so dass auch hier ein Unterschied dieser Indikatoren besteht.

Welche Informationen bekommt der Nutzer noch auf dieser Seite?

In einem Listenfeld kann der Benutzer die Kartendarstellung zwischen der Anzeige von Einwohnern, Kundenpotenzial und Wahrscheinlichkeit umstellen. Auch die Legende ist variabel und führt bei einer Veränderung zu einer individuellen Ergebniskarte des Einzugsgebietes. Des weiteren kann man das Einzugsgebiet als Karte mit entsprechenden Bereichen sowie eine Ergebnistabelle mit den einzelnen Teilflächen, Entfernungen, Einwohnern, Wahrscheinlichkeiten, Umsatzpotenzialen und Kundenpotenzialen betrachten.

Berichte der Standortanalyse als PDF ausdrucken

Sehr lobenswert: Der 29-seitige Bericht umfasst nicht nur alle eingegeben Daten sondern auch Zusatzdaten, welche bisher nicht ausgewertet oder angezeigt wurden.

Die Marktcharakteristik

Der Abschlussbericht gliedert sich in die Markcharakteristik, welche den Standort, das Einzugsgebiet und den Wettbewerb nochmals zusammenfasst.

Die Potenzialprognose

Die Abrufwahrscheinlichkeit, das Kundenpotenzial, das Umsatzpotenzial sowie die Prognose der Marktanteile der Wettbewerber im Einzugsgebiet sind Mittelpunkt der Potenzialprognose.

Kundenmagnete und Kooperationspartner

Diese Informationen wurden bisher nicht berücksichtigt oder kommuniziert, sind jedoch im obigen Ergebnis enthalten. Für den Existenzgründer sind gerade die Kooperationspartner und Multiplikatoren des Geschäftes von äußerster Wichtigkeit, da diese zu mehr Umsatz und somit zu hören Erträgen ohne größere Werbeaufwendungen führen. Als Frequenzbringer, also zusätzliche und regelmäßige Kunden, werden benachbarte Parkplätze oder die Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel aufgelistet. Auch Warenhäuser, Supermärkte, Apotheken, Bildungseinrichtungen, Behörden, Ärzte, Banken oder Geldautomaten sind gern gesehene Nachbarn von Existenzgründern und deren Standorte. Sehr vorteilhaft: Der Gründer erhält im Bericht gleich alle Adressen der potenziellen Kooperationspartner, so dass die vorherige Recherche im Branchenbuch oder Telefonbuch nahezu entfällt und somit die Kontaktaufnahme vereinfacht wird.

Zusammenfassende Bewertung der Standortfaktoren

Sehr informativ ist der abschließende zusammenfassende Teil der Zusammenfassung, welcher zum Beispiel die Bevölkerungsdichte, die Arbeitslosenquote, die Einkünfte je Steuerpflichtiger, die Zentrenerreichbarkeit, die Gewerbesteuer am Standort, die Erreichbarkeit der Parkplätze, die allgemeine Kaufkraft sowie Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln bewertet und somit dem Existenzgründer einen zusätzliche und abschließenden Bericht zu seiner Entscheidungsfindung an die Hand gibt. Dieser Abschlussbericht sollte selbstverständlich mit einem Fachmann zusammen ausgewertet und und analysiert werden.

Zur besseren Einschätzung der Qualität, biete ich den Bericht zur Standortanalyse (PDF, 1.358kb) zum Download an.

Was war ok und was hat mir nicht gefallen?

Einige Fachbegriffe werden im Ergebnisbereich nicht erklärt oder zumindest fehlt eine Verlinkung in den vorhandenen Glossarbereich der Seite. Ausführliche Erläuterungen sind im Tool selbst nicht notwendig, es sollten jedoch die wichtigsten Fachbegriffe mit einem Layer (Popup) erläutert werden. Sehr gut hat mir die Bedienerfreundlichkeit, die Schritt für Schritt Vorgehensweise und die bereits verbesserter Benachrichtigung und Warnung bei existenziellen Einstellungen im Programmverlauf gefallen. So wird der Benutzer gewarnt, wenn Informationen und Parameter nach dem nächsten Schritt nicht mehr änderbar sind, er also an dieser Stelle mit der Bestätigung aufpassen und sich sicher sein muss. Positiv überrascht war ich auch vom Abschlussbericht, welcher dem Existenzgründer viele weitere Informationen zum Standort, der Umgebung und der finanziellen Situation der Kunden am Standort vermittelt. Zusätzliche Kundenmagnete und Kooperationspartner werden tabellarisch sowie als Eintrag in einem Kartenausschnitt mit Adresse aufgezählt und beschrieben.

Im letzten Teil werde ich aus fachmännischer SIcht die Zahlen des Beispiels bewerten und einige weitere Berechnungen anstellen.

Dieser Artikel ist Teil 4 von 12 der Serie

Ursprünglich entstammt der Begriff Feedback, der heute aus nahezu keinem Unternehmensalltag mehr wegzudenken ist, aus der Kybernetik und bedeutet so viel wie Rückkoppelung. Im Allgemeinen wird Feedback heute eher als Rückmeldung über bestimmte Verhaltensweisen oder Leistungen angesehen. Es besteht immer aus dem Feedback geben und dem Feedback nehmen. Meist wird das Feedback vom Vorgesetzten an den Mitarbeiter gegeben und von diesem angenommen.

Insbesondere in Unternehmen sind regelmäßige Feedback-Gespräche von besonderer Bedeutung. Einerseits können diese Mitarbeiter motivieren, andererseits kann so frühzeitig Fehlentwicklungen im Unternehmen vorgebeugt werden. Feedback kann sowohl positiv als Lob, als auch negativ in Form von Kritik, geäußert werden. In jedem Fall kommt es bei einem Feedback-Gespräch auf verschiedene Faktoren an.

Feedback immer zeitnah geben

Feedback sollte nach Möglichkeit immer zeitnah gegeben werden. Es wird zwar angestrebt, feste Termine für Feedback-Gespräche mit den Mitarbeitern zu setzen, allerdings darf darunter die Spontanität nicht leiden. Denn oftmals lässt sich ein kleines Lob auch im Vorbeigehen aussprechen, wird es erst Wochen später ausgesprochen, so ist der Bezug zur zugrunde liegenden Handlung nicht mehr nachvollziehbar, das Feedback verfehlt seine Wirkung.

Internes und externes Feedback

Wenn Vorgesetzte ihren Mitarbeitern Feedback geben, dann wird dies als internes Feedback bezeichnet. Gleiches gilt, wenn Mitarbeiter ihren Vorgesetzten ein Feedback, beispielsweise über deren Führungsqualität, geben sollen. Letztere Variante ist jedoch nur selten möglich und sollte auch sehr vorsichtig behandelt werden.

Externes Feedback liegt dagegen vor, wenn Pressemeldungen oder Zeitungsartikel über ein Unternehmen erscheinen. Ebenfalls können Kundenbeschwerden oder ein Lob des Kunden als externes Feedback bezeichnet werden. In jedem Fall sollte externes Feedback ernst genommen werden, um notwendige Änderungen durchführen zu können.

Feedback-Gespräche

Die Feedback-Gespräche sollten sorgfältig vorbereitet werden. In größeren Unternehmen wird hierbei auch ein Beurteilungsbogen angefertigt. Dieser beinhaltet die einzelnen Aufgaben des betreffenden Mitarbeiters, die anhand eines Bewertungsschemas bewertet werden. Anhand des Bogens wird dann das Feedback-Gespräch geführt.

Wichtig ist es, den richtigen Ort und den passenden Zeitpunkt für das Feedback-Gespräch zu finden. Es muss ausreichend Zeit eingeplant werden, um auch die Sicht des Mitarbeiters und seine Stellungnahme zum Feedback zu hören. Ebenfalls sollte insbesondere bei kritischem Feedback ein Vier-Augen-Gespräch stattfinden. Denn alles andere würde den Mitarbeiter verletzen. Zu Beginn des Gesprächs sollte etwas Positives stehen, der Feedback-Geber sollte mit Ich-Botschaften arbeiten. Dabei muss sachlich argumentiert werden. Ebenfalls sollte nachgefragt werden, wie das Gegenüber den Sachverhalt sieht. Forderungen für Änderungen sollten nicht gestellt werden, diese sollten besser als Wünsche formuliert werden.

Quelle: Pro Firma 03/2009, S. 76 - 79
 

Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 der Serie

Nachdem Sie jetzt wissen, wie Sie mithilfe Ihrer Unterlagen sich und Ihr Unternehmen gekonnt präsentieren können, möchten wir uns jetzt mit Ihren Referenzen beschäftigen. Wenn einem Kunden eine neue Dienstleistung oder ein neues Produkt vorgestellt wird, ist er zunächst skeptisch. Woher weiß er, ob er diese Leistung überhaupt benötigt? Und woher soll er wissen, ob Sie überhaupt professionell und fachgerecht arbeiten? Ihnen wird er es kaum glauben. Aber anderen, bereits zufriedengestellten Kunden wird er es glauben, da diese ja keinen Grund hätten, für Sie zu werben, wenn es nicht der Wahrheit entspräche.

Wie Sie Referenzen nutzen können

Zunächst einmal ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Sie Ihren Kunden, der als Referenz herhalten soll, fragen, ob Sie dies dürfen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Referenzen nutzen können. Zum einen können Sie die Kontaktdaten des Kunden als Referenz verwenden, sodass der Neukunde diesen kontaktieren und zu Ihrer Zusammenarbeit befragen kann. Zum anderen kann Ihr Bestandskunde ein Empfehlungsschreiben ausstellen, das Ihren Neukunden ebenfalls von Ihrer guten Leistung überzeugen kann.

Ebenfalls einen guten Eindruck machen beim Neukunden so genannte Referenzlisten, auf denen Sie namhafte Unternehmen auflisten können, für die Sie bereits gearbeitet haben. Verwenden Sie jedoch nur aktuelle Empfehlungsschreiben. Eine Empfehlung aus dem Jahr 1985 dürfte heute kaum noch aussagekräftig sein. Man geht davon aus, dass Empfehlungen nach fünf Jahren veraltet sind. Suchen Sie sich zudem aus Ihren Referenzen drei oder vier Stück aus, die für den jeweiligen Neukunden am relevantesten sein dürften (z. B. Kunden aus derselben Branche). Listen mit zig Kundenadressen wirken eher abschreckend.

So sollten Referenzen aussehen

Bevor Sie eine Referenz nutzen, sollten Sie darüber nachdenken, ob sie wirklich Sinn macht. Kann der Neukunde daraus irgendeine Information ziehen oder wird eher mit dem Namen des Kunden geworben? In letzterem Falle wäre die Referenz nicht geeignet. Auch wenn der Kunde einer Referenz ein direkter Konkurrent des Neukunden ist, wirkt diese Referenz eher nachteilig für Sie. Interessant sind für den Neukunden stattdessen Unternehmen, die dem eigenen in der Struktur oder Größe und vor allem der Problemstellung ähneln.

Am wichtigsten bei der Nutzung von Referenzen ist jedoch, sich regelmäßig zu vergewissern, dass diese Kunden tatsächlich auch zufrieden sind. Nichts wäre schädlicher, als ein Neukunde, der von einem Bestandskunden erklärt bekommt, welche Probleme mit der realisierten Lösung bestehen.

Einordnen von Empfehlungen mithilfe der RADAR-Methode

Die RADAR-Methode zeigt Ihnen, welche Referenzarten am wirkungsvollsten sind:

  • Referenzliste: Auflistung der Adressen der vielen Stammkunden, die zufrieden sind
  • Auswertung: Befragen Sie ihre Stammkunden einmal pro Jahr über ihre Zufriedenheit – positive Ergebnisse können Neukunden überzeugen
  • Demonstration: Demonstrieren Sie den Einsatz Ihrer Produkte/Dienstleistungen anhand von Anschauungsmaterial
  • Alleinstellungsmerkmal: Werben Sie mit Ihren Alleinstellungsmerkmalen – sie sind belegbar durch Empfehlungsschreiben und Pressemitteilungen
  • Reaktionen: Sie wissen von Kunden, deren Einwände Sie ausräumen und die Sie überzeugen konnten? Verwenden Sie sie als Referenzen.

Wenn Sie die oben genannten Punkte beachten, können Sie Ihre Empfehlungen und Referenzen stark zu Ihrem Vorteil nutzen. Im nächsten und letzten Teil dieser Serie zeigen wir Ihnen noch, wie Sie Kundenbesuche effizient nachfassen können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 - 47

In vielen Situationen des Lebens kann es erforderlich werden, dass man weiß, wie viel das eigene Unternehmen wert ist. Dies kann beispielsweise notwendig werden, wenn man das Unternehmen an einen Nachfolger übergeben möchte. Um den Wert eines Unternehmens zu berechnen, gibt es drei verschiedene Verfahren.

Ertragswertverfahren

Das Finanzamt zieht zur Bewertung eines Unternehmens das so genannte vereinfachte Ertragswertverfahren heran. Grundlage der Berechnung ist das Betriebsergebnis der vergangenen drei Geschäftsjahre. Diese müssen jedoch noch abgeändert und beispielsweise um Sonder- oder Teilwertabschreibungen erhöht werden. Dieser ermittelte Wert muss schließlich mit dem Faktor 12,33 multipliziert werden (Kapitalisierungsfaktor). Das Finanzamt geht bei seiner Bewertung davon aus, dass der Inhaber bei einem Verkauf des Unternehmens am Markt mehr als zwölfmal den Gewinn erzielen würde. Leider sind diese Werte nicht einmal annähernd realistisch.

Berechnung nach dem AHW-Standard

Bei dieser Berechnungsmethode, die vor allem im Handwerk üblich ist, geht man vom Geschäftsergebnis der letzten vier Geschäftsjahre aus. Einbezogen werden müssen dabei auch außerordentliche Erträge und Aufwendungen. Es erfolgt dann eine Abzinsung mit einem so genannten Kapitalisierungszinssatz. Dieses Verfahren erbringt schließlich einen niedrigeren Unternehmenswert als das vereinfachte Ertragswertverfahren.

Die betriebswirtschaftliche Hochrechnung

Bei dieser Methode errechnen Experten, welche Gewinne das Unternehmen zukünftig erreichen kann. Bei dieser Berechnung werden natürlich auch Risiken entsprechend der Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts miteinbezogen. Dazu gehören beispielsweise auch zu erwartende Gesetzesänderungen oder technologische Veränderungen. Das errechnete Ergebnis wird mit einem Faktor zwischen sieben und zehn erhöht. Auch hier entsteht ein wesentlich niedrigerer Firmenwert als beim vereinfachten Ertragswertverfahren.

Quelle: Impulse 08/2009, S. 71

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Nun folgt der wichtigste Punkt der Unterhaltung. Mit der richtigen Sitzposition haben Sie bereits einen guten Eindruck hinterlassen und müssen ab jetzt mit Ihrer Kommunikationsfähigkeit punkten.

Die defensive Sitzhaltung

Mit dem Rücken an die Stuhllehne gepresst und beiden Armen vor dem Körper verschränkt bringen Sie sich in eine denkbar ungünstige Sitzhaltung. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und auf Ihren Verhandlungspartner wirken Sie rückzugsbereit. So vermitteln Sie den Eindruck, als wollten Sie dieses Gespräch gar nicht führen und Ihr Gegenüber wird gleich eine skeptische Haltung einnehmen.

Die angespannte Sitzhaltung

Wenn Sie nur vorne auf der Stuhlkante sitzen, wird Ihr Rücken in ein Hohlkreuz gezwungen und Ihr Oberkörper rückt zu nah an den Tisch heran. Wie in einem Gebet können Sie sich nicht mehr bewegen und mit zusätzlich gefalteten Händen sind Ihre Ausdrucksmöglichkeiten gänzlich eingeschränkt. In dieser Position wird es Ihnen schwerfallen, Ihren Geschäftspartner von Ihren Absichten und Vorhaben zu überzeugen.

Die lässige Sitzhaltung

Zu locker und fast lümmelmäßig auf dem Stuhl zu sitzen mag in einer privaten Unterhaltung angemessen sein. Aber für einen geschäftlichen Termin sollten Sie darauf verzichten, da ihr Gesprächspartner Ihre relaxte Haltung keinesfalls mit einem dynamischen Menschen verbindet, der zu den „Machern“ gehört. Er wird eher versuchen, Sie von seinen Argumenten zu überzeugen und Ihre eigene Position damit schwächen.

Die richtige Sitzhaltung

Benutzen Sie die Hälfte der Fläche zum Sitzen und beugen Sie sich leicht nach vorn. So signalisieren Sie Interesse und mit locker auf dem Tisch liegenden Händen vermitteln Sie Sicherheit und eine positive Ausstrahlung. Ihr Gesprächspartner wird ebenfalls eine solche Haltung einnehmen und einem positiv verlaufenden Gespräch steht nichts mehr im Wege.

Das Verschränken der Hände vermindert Ihre Möglichkeiten, das Gesagte zu unterstreichen. Gelöste Hände lassen eine Geste zu und Sie werden schnell feststellen, dass dies ganz automatisch geschieht. Natürlich sollten Sie nicht zu wild gestikulieren, da das Ihren Gesprächspartner erschrecken würde.

Die Beinstellung im Gespräch

Übereinander geschlagene Beine wirken ein wenig verkrampft. Die Sitzhaltung wird als geschlossen bezeichnet und häufig auch als solche gedeutet. Bringen Sie Ihre Beine unauffällig in eine lockere Position, in der beide Füße einen festen Halt auf dem Boden haben. So wird auch die unterstreichende Gestik mit den Händen lebendiger. Ihr Gesprächspartner wird Ihnen aufmerksam zuhören und Sie stärken damit ihre Verhandlungsposition.

Das Zuhören

In den Gesprächsphasen, in denen Ihr Gegenüber spricht, sollten Sie die Hände locker nebeneinander oder übereinander liegen lassen, da Ihnen so eine Erwiderung leichter fällt und Sie schnell wieder die Position des Gesprächsführers einnehmen können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Nachdem ich im Beitrag Was ein Auftritt bei "Wer wird Millionär" bewirken kann die Erfahrungen von Lars Lüke mit WWM veröffentlicht habe, möchte ich Ihnen das Interview mit Herr Lüke nicht vorenthalten. Es war besonders für mich eine sehr interessante Erfahrung, zu sehen, das ein Internetunternehmer vor einem so großen Publikum Werbung für seine Internetseite machen durfte. Was daraus geworden ist und was Herr Lüke dafür tun musste werden wir nun den Geschäftsführer selber fragen:

Torsten Montag: „Herr Lüke, eine der häufigsten Fragen im Zusammenhang mit „Wer wird Millionär“ lautet immer: Wie oft haben Sie sich bei der Redaktion beworben?“

Lars Lüke:
„Ich habe mich vor ungefähr 4 Jahre das erste mal beworben. Seit dem habe ich ca. 100 mal angerufen, aber auch zwei schriftliche Bewerbungen habe ich geschrieben, bis ich endlich zu Günther Jauch durfte.“

Torsten Montag:
  „Was hat die kurze Nennung Ihrer Internetseite effektiv gebracht?“

Lars Lüke: „Die Besucherzahlen haben sich unmittelbar nach den beiden Sendungen ca. verzehnfacht. Nachdem sich nun alles wieder beruhigt hat, sind immer noch etwa mehr als doppelt so viele Besucher auf der Seite als vor meiner Karriere bei Günther Jauch und Wer wird Millionär.“

Torsten Montag: „Was gab es ansonsten für Reaktionen nach der Sendung?“

Lars Lüke: „Mein Postfach ist ziemlich voll gewesen. Ungefähr 1.000 Mails wollten beantwortet werden. Da hatte ich nicht mit gerechnet. Durch die Sendung selbst haben sich etwa 1.500 neue User auf expertia.de angemeldet. Nicht zu vergessen Beiträge, Berichte und Interview wie hier auf gruenderlexikon.de sind selbstverständlich auch ein Resultat der Sendung.“

Torsten Montag: „Nun mal direkt zur Sendung. Viele, ich eingeschlossen, möchten gern Infos über den Ablauf, den Umfang der Sendung, das Castings, dem Drumherum und natürlich zu Günther Jauch erfahren. Wie viel Zeit muss man überhaupt planen?“

Lars Lüke: „Das Casting zum Beispiel hat insgesamt circa einen Tag in Anspruch genommen, wobei hier jedoch nur telefoniert wurde. Im Studio selbst war ich von 13 bis 23 Uhr. Der Ablauf der Aufzeichnung ist relativ einfach. Nach der Anfahrt folgt das Briefing, anschließend die Probe. Wenn dann alles sitzt geht´s in die Garderobe und zum Schminken. Dann wird es ernst und die Sendung aufgezeichnet.“

Torsten Montag: „ Interessant, es wird immer wieder erzählt, dass die Kandidaten die entstandenen Reisekosten von RTL bezahlt bekommen. Stimmt das?“

Lars Lüke: „ Ja, man bekommt seine Reisekosten komplett erstattet.“

Torsten Montag: „ Mich persönlich interessiert die Verpflegung im Studio. Bekommen die Kandidaten dort etwas zu essen?“

Lars Lüke: „ Auch daran wurde bei „Wer wird Millionär“ gedacht. Es gab ein mittelmäßiges Kantinenessen, sprich Nudeln, Salat und Fleisch. Im Großen und Ganzen kann man da nicht meckern.“

Torsten Montag: „Und nun die wohl wichtigste Frage. Kann man vor oder nach der Sendung mit Günther Jauch austauschen oder sich unterhalten? Nimmt er sich Zeit für die Kandidaten? Und wie lange dauert die Party nach der Sendung?“

Lars Lüke: „Hier muss ich leider enttäuschen. Günther Jauch nimmt sich nahezu keine Zeit, weder vor der Sendung, noch danach. Man bekommt ihn als Kandidat quasi nur präsentiert, wenn man es, wie ich auf den Stuhl schafft. Ein Gespräch zur Vorbereitung oder auch einen gemütliches beisammen sein nach den Aufzeichnungen ist scheinbar aus zeitlichen oder finanziellen Gründen nicht drin. Also keine Party.“

Torsten Montag: „ Welche Daten und Informationen muss man im Vorfeld zu den Aufzeichnungen angeben?“

Lars Lüke: „ Eigentlich wollen die alles wissen. Angefangen von der eigenen Person, über Interessen, Hobbies, Familie, Beruf. Selbstverständlich auch, ob man schon mal bei einer anderen Show etwas gewonnen hat, so wie das bei mir der Fall war.“

Torsten Montag: „ Wie und wann bekommt man das gewonnene Geld?“

Lars Lüke: „ Der Gewinn wird etwa vier Wochen später per Überweisung ausgezahlt.“

Torsten Montag: „ Wie ist die Stimmung Backstage, also hinter den Kulissen? Spricht man mit anderen Kandidaten oder herrscht da eher eine gewisse Konkurrenzsituationen gehüllt in ein tiefes Schweigen?“

Lars Lüke: „ Die Stimmung ist selbstverständlich angespannt, eine Konkurrenzsituationen war aus meiner Sicht nicht zu erkennen. Wie es aber so im Leben ist, mit einigen Kandidaten unterhält man sich, mit anderen Mitstreitern eher nicht.“

Torsten Montag: „ Danke Lars für das interessante und informative Interview.“

Lars Lüke: „ Bitte, gern wieder.“

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Ganz wichtig ist, dass Geschenke an asiatische Geschäftspartner und auch an langjährige Geschäftsfreunde grundsätzlich – gemäß der dortigen Tradition – verpackt sein müssen. Allerdings gilt auch hier der Grundsatz, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, große dagegen eine Verpflichtung darstellen.

Präsente und Tradition in einer modernen Zeit

Wie so oft treffen auch hier Tradition und Moderne aufeinander. Wichtig ist es, die asiatische Tradition zu beachten, um den asiatischen Partner nicht vor den Kopf zu stoßen. Geschenke müssen immer ansprechend und dem Anlass entsprechend verpackt sein und werden mit einer leichten (bitte nicht übertreiben) Verbeugung überreicht. Dabei ist es wichtig, das Geschenk mit beiden Händen zu überreichen und nicht nur lapidar entgegenzuhalten.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Wert nicht übermäßig hoch ist und dies auch zum Ausdruck zu bringen, denn nach asiatischer Tradition muss hier immer ein Gegengeschenk erfolgen. Erhält man dagegen selbst ein Geschenk von einem asiatischen Geschäftspartner, so sollte man dieses mit beiden Händen entgegennehmen, sich bedanken und offene Freude zeigen. Wichtig ist es dabei, das Geschenk nicht unmittelbar auszupacken. Auch diese Reihenfolge zieht grundsätzlich ein Gegengeschenk nach sich.

Wie sieht das ideale Geschenk aus?

Das ideale Geschenk an Geschäftspartner und solche, die es werden wollen, zeichnet sich durch mehrere Eigenschaften aus. Es ist zum einen leicht (denn es muss auf der Rückreise getragen werden), es ist klein (denn es sollte keinen Gepäckaufpreis der Fluggesellschaft nach sich ziehen) und es bleibt finanziell in einem normalen Rahmen, denn ein Sprichwort besagt: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, große verpflichten“.

Dabei kann man beispielsweise ein Souvenir schenken, eine Flasche deutschen Wein (bei einer längeren geschäftlichen Beziehung, vorher die Vorlieben diskret heraus finden) oder eine CD mit klassischer Musik. Wichtig ist ein Geschenk auch nach erfolgreichen gemeinsamen Projekten, wobei es durchaus zu empfehlen ist, bei entsprechenden Besuchen, die Geschenke des asiatischen Unternehmens im Büro aufzustellen.

Quelle: http://www.tricon.de

Geplant war es schon lange zu Günther Jauch zu gehen. Geklappt hat es erst nach vielen Jahren des Anrufens, des Kartenschreibens und der Email-Bewerbungen.

Dann aber auch gleich richtig!

64.000 EUR sollten zu packen sein. Ich saß also auf Deutschlands bekanntesten Stuhl gegenüber Deutschland beliebtesten Moderator und war überrascht wie ruhig ich auf einmal war. Ich hatte mir immer gesagt, wenn ich mal hier bin, kann Dir nicht mehr viel passieren, denn mit 3 Jokern (ich habe gemäß meinem Charakter die sichere Variante gespielt) den unendlichen Büchern und Zeitungen, die Du gelesen hast und einem Abitur, wenn auch in NRW, schaffst du die 64.000 Euro immer.

Wen Günther Jauch nicht leiden kann…

Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Pläne schöner Urlaub mit der schönen Freundin, nette Uhr mit auffälligem Ziffernblatt und ein bisschen was auf die hohe Kante wurden schneller zerstört als die 30 Sekunden verstrichen, die der Telefonjoker zur Beantwortung benötigte. Die Antwort von ihm half mir jedoch auch nicht wirklich weiter. Ein bisschen Pech, ein bisschen Unvermögen und die nicht bekommene Gunst von Deutschlands liebstem Schwiegersohn und schon war es aus.

Was geschah nach der Show von Wer wird Millionär?

Die Tränen getrocknet, die Wunden geleckt, stellte sich aber auf einmal ein Gewinn ein mit dem ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hatte: Die expertia Server brachen fast eine ganze Woche komplett zusammen! Die Userzahlen explodierten. Mein Email Account kapitulierte. Wow. Das passiert wenn man vor 2,8 Millionen Menschen seriös von seiner Firma erzählt! Das ist schon Wahnsinn und die wohl beste und kostengünstigste Marketingaktion, da weitestgehend ungeplant, die ich hätte jemals für expertia machen können. Leider darf ich nie wieder zu Günther Jauch – für expertia hätte ich das Opfer noch mal gebracht.

Dieser Artikel wurde von Lars Lüke (Geschäftsführer der expertia.de GmbH) zur Verfügung gestellt. Freuen Sie sich auf ein Exclusivinterview mit Herr Lüke, in welchem er uns unter anderem die Frage beantwortet, was ein Auftritt bei "Wer wird Millionär" einem Unternehmer bringt.

Weitere Artikel von "Wer wird Millionär" - Kandidaten

Kandidat bei "Wer wird Millionär"

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Bereits im ersten Teil dieser Serie berichteten wir Ihnen über die Eckdaten einer Studie des Managermagazins Impulse, das einen umfangreichen Test über die Strenge der deutschen Finanzämter durchgeführt hat. Im nächsten Schritt möchten wir näher beleuchten, wie die Beurteilung überhaupt von statten ging.

Durchführung der Studie

Die Studie basiert auf einem einfachen Prinzip. Zu jedem Finanzamt wurden jeweils mindestens fünf örtliche Steuerberater befragt. Das hört sich zwar eigentlich nicht viel an – doch handelt es sich dabei insgesamt um weit über 2.000 Steuerberater. Diese vertreten in ihrer Gesamtheit etwa 400.000 deutsche Unternehmen.

Die Punktevergabe erfolgte nach folgendem Schema: Jeder Steuerberater erhielt 20 Aussagen zu ihrem Finanzamt. Sie hatten darüber zu entscheiden, ob sie auf ihr Finanzamt überhaupt nicht, mehr oder weniger oder absolut zutrafen. Jede Aussage war dabei bis zu 100 Punkte wert – je nach Einschätzung des jeweiligen Steuerberaters. Insgesamt konnte jede Behörde bis zu 10.000 Strenge-Punkte kassieren (100 Punkte pro Aussage = 2.000 Punkte x 5 befragte Steuerberater). Entsprechend dieser Strenge-Punkte wurde ein Ranking erstellt.

Die Ergebnisse

Dieses differenzierte Bewertungsschema hat dafür gesorgt, dass auch sehr eindeutige und aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden konnten. So wird das Ranking der strengsten Finanzämter Deutschlands von der Finanzbehörde in Annaberg (Sachsen) angeführt – es hatte stolze 7.507 Strenge-Punkte erhalten. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen die Finanzämter Schwerin und Mühlhausen in Thüringen.

Überraschend sind diese Ergebnisse eigentlich nur dann, wenn man sich die letzten Ränge ansieht. Auf dem drittletzten Platz liegt Backnang und auf dem vorletzten Rang logiert Hamburg. Das Schlusslicht bildet das Finanzamt Stuttgart III. Es hat gerade einmal 2.199 Strenge-Punkte kassiert und ist somit das nachgiebigste Finanzamt.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Finanzämter der neuen Bundesländer scheinbar wesentlich strenger beurteilen als die der alten Länder. In den Top 15 des Rankings befinden sich zehn ostdeutsche Behörden. Dies liegt vor allem daran, dass dort die Spielräume, die die Steuergesetze den Finanzbeamten lassen, nur selten zugunsten der Steuerpflichtigen ausgenutzt werden. Woran diese Häufung in den ostdeutschen Ländern liegt, ist unklar.

Das Ranking der Bundesländer

Aus den einzelnen Tests der 575 lokalen Finanzbehörden lässt sich auch ein Ranking der strengsten Bundesländer herausfiltern. Hier kommt die Auflistung (von streng nach nachgiebig):

  1. Mecklenburg-Vorpommern
  2. Sachsen
  3. Thüringen
  4. Hessen
  5. Sachsen-Anhalt
  6. Brandenburg
  7. Schleswig-Holstein
  8. Nordrhein-Westfalen
  9. Berlin
  10. Rheinland-Pfalz
  11. Saarland
  12. Niedersachsen
  13. Bremen
  14. Hamburg
  15. Bayern
  16. Baden-Württemberg


Erfahren Sie im nächsten Artikel dieser Serie, wie die Finanzämter auf diese Ergebnisse reagiert haben und was das alles für Sie bedeutet.

Quellen:
http://www.manager-magazin.de
http://www.innovations-report.de
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Auf den ersten Blick scheint Twitter nicht viel zu bieten zu haben: Sehr kurze Nachrichten mit gerade mal 140 Zeichen, die in den meisten Fällen nicht einmal wirklich etwas Interessantes berichten. Und doch hat Twitter für viele Menschen einen großen Nutzen, von dem auch Sie profitieren können.

Der Nutzen von Twitter

Sie können Twitter zunächst vor allem nutzen, um aktuellste Informationen über neue Webseiten, interessante Artikel, News und Nachrichten zu bekommen. Sie bekommen quasi für Sie relevante Informationen auf dem Präsentierteller serviert und müssen nicht einmal selbst danach suchen. Sie können dabei aber selbst entscheiden, welche Links für Sie interessant sind und welche Sie lieber ignorieren möchten.

Sie können der Twitter-Gemeinde aber auch Fragen stellen. Es tummeln sich hier so viele Spezialisten, dass sich sicherlich jemand finden wird, der sie beantworten kann. Experten für bestimmte Themen lassen sich am besten über die Twitter-Suche auffinden.

Wer twittern sollte – und wer besser nicht

Prinzipiell kann sich Twitter für jeden lohnen, wenn man einigermaßen auf Zack ist. Wer hier am Ball bleibt, kann man so viel zusätzlichen Traffic, also Besucher erzeugen. Gerade für Unternehmen kann es besonders praktisch sein, da sich mithilfe von Twitter der Bekanntheitsgrad der Firma steigern lässt. Es bleibt im Gespräch und kann Kunden kontaktieren. Das Unternehmen wird insgesamt präsenter und baut sich einen großen Stamm an geschäftlichen Kontakten auf.

Allerdings ist Twitter nicht für jedes Unternehmen das Richtige. Es gilt hier auf jeden Fall die Regel: „Entweder ganz oder gar nicht“. Die Idee, lediglich seine Unternehmensnews über dieses Medium zu verbreiten, funktioniert in den seltensten Fällen. Twitter ist ein Kommunikationsmedium und nicht wirklich für Monologe geeignet. Man kann nicht so nebenher twittern, da es – richtig gemacht – auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Geld verdienen mit Twitter

Inzwischen haben sich auch bereits sehr viele Möglichkeiten herauskristallisiert, wie man mit Twitter Geld verdienen kann. Die einfachste Form ist die Schaltung von Werbung in den Tweets eines Users. Viele Unternehmen nutzen Twitter auch, um ihre Produkte zu verkaufen. Sie vertreten Restposten oder stark reduzierte Sonderangebote und können so viele Leser auf ihre Seiten ziehen. Auch mit Coupons lassen sich auf diesem Weg Erfolge erzielen. Zukünftig werden sicherlich noch viele weitere Geschäftsideen mit Twitter aufkommen.

Quellen:
http://lermann-pr.com/
http://www.website-boosting.de
http://www.pr-agentur-blog.de
http://www.gruenderszene.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 12 der Serie

Häufig werden in Unternehmen Ziele vereinbart, die sich in zwei große Gruppen unterscheiden lassen: einerseits die Sachziele und andererseits die Entwicklungsziele. Erstere Ziele dienen vorrangig dazu, ein bestimmtes Arbeitsergebnis zu erreichen. Die Entwicklungsziele hingegen sollen den Mitarbeiter fördern und motivieren, indem eine Qualifikation oder ähnliches als Ziel festgelegt wird.

Die festgelegten Ziele setzen sich dabei aus der Orientierungs- und der Leistungsfunktion zusammen. Anhand der Orientierungsfunktion erhält der Mitarbeiter Vorgaben zu den finanziellen Mitteln, zeitlichen oder räumlichen Vorgaben. In der Leistungsfunktion dagegen geht es um motivierende Impulse.

Die SMART-Formel

Bei der Zielvereinbarung sollte die SMART-Formel angewendet werden. Sie steht für

  • S  pezifisch
  • M  essbar
  • A  nspruchsvoll
  • R  ealistisch
  • T  erminiert

Spezifisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Ziele klar definiert werden, so dass der Mitarbeiter möglichst keine Interpretationsspielräume erhält. Außerdem müssen die Ziele schriftlich festgehalten werden, um auch später nachvollziehen zu können, welche Ziele vereinbart wurden.

Ebenfalls sollten die Ziele messbar sein. Hier helfen quantitative Angaben oder Kennzahlen, die deutlich nachvollziehbar sein müssen. Größen, wie Umsatz, Gewinn oder Reklamationsraten sind hierbei gute Indikatoren, um das Erreichen des Ziels zu messen. Weiterhin müssen die Ziele anspruchsvoll sein. Dem Mitarbeiter muss klar werden, dass er sich für die Erreichung der Ziele anstrengen muss. Sein persönlicher Einsatz ist hier gefragt. Eine realistische Zielsetzung ist ebenfalls von besonderer Bedeutung. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitarbeiter weder unter-, noch überfordert werden. Auch Termine sollten stets vorgegeben werden. Sind keine klaren Zeitpunkte nennbar, eignen sich die Angaben bestimmter Ergebnisse oder Erfolge.

Das Problem der Messbarkeit

Obwohl die SMART-Formel in vielen Bereichen sinnvoll ist, gibt es auch Ziele, die kaum nach dieser vereinbart werden können. Dies gilt insbesondere für nicht messbare Ergebnisse, wie beispielsweise die Zielvorgabe „Ohne Kundenunzufriedenheit“. Hierbei sollten entsprechende Kennzahlen eingeführt werden, um solche Ziele dennoch korrekt vereinbaren zu können. Bei dem Ziel „erfolgreicher Projektabschluss“, kann vereinbart werden, dass Teilziele gesetzt oder das gesamte Projekt zu einem bestimmten Termin abgeschlossen wird.

Zwischengespräche und Abschlussgespräche

Das so genannte Statusgespräch ist eine Art Zwischenbilanz. Dabei wird kurz dargestellt, inwieweit die Ziele bereits erreicht wurden oder welche Fragen und Probleme bei der Zielerreichung auftreten. Wichtig ist ein solches Gespräch immer, um Fehler frühzeitig zu erkennen und beheben zu können.

Im Abschlussgespräch dann wird festgestellt, ob das Ziel erreicht wurde. Hier kommt es dann auch zur Zusage einer Sonderzahlung oder eines Gutscheines, je nachdem, welche Leistungen für das Erreichen der Ziele festgelegt wurden.

Quelle: Pro Firma 02/2009, S. 68 - 71
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 6 der Serie

Im letzten Teil vor dem Ergebnis der Analyse und der Zusammenfassung meines Testberichts, geht es um die Ermittlung der Konkurrenz unseres Kosmetikstudios. Dazu werden zwei verschiedene Methoden angeboten, welche für sich jeweils Vor- und Nachteile haben. Insgesamt ist es vor der Benutzung dieses Tools sehr ratsam, die Konkurrenten in der unmittelbaren Nähe des künftigen Geschäftes zu besuchen, um festzustellen, wie groß die Verkaufsfläche oder der Laden an sich ist. Genau diese Daten werden nämlich in diesem Schritt, der Erfassung der Konkurrenz und des Wettbewerbs, benötigt. Bei der Erhebung dieser Konkurrenzdaten sollte jeder Existenzgründer mit äußerster Vorsicht vorgehen, denn die Wettbewerber reagieren unter Umständen aggressiv, nicht verständnisvoll und versuchen sich und das Geschäft vor derartigen Aktionen zu schützen. Obwohl es aus meiner Sicht nicht verboten ist, die Verkaufsfläche des Konkurrenzladens zu schätzen oder auch die Preise des Wettbewerbers (zum Beispiel für den eigenen Businessplan) zu recherchieren.

Erfassen der Konkurrenten

KonkurrenzAus meiner Sicht wurde die Erfassung der Konkurrenten gut gelöst. Diese kann man als Existenzgründer entweder individuell nach eigenem Ermessen und Wissen erfassen oder auf das Branchenbuch von Google zurückgreifen.

Konkurrenten können groß sein, zählen trotzdem nicht doppelt

Das Branchebuch von Google liefert häufig doppelte Einträge, welche sich jedoch auf ein und dasselbe Unternehmen beziehen. Das führt selbstverständlich zu einer verfälschten Anzahl der Konkurrenten und somit zu einer falschen Umsatzaufteilung. Hier sollte anschließend nachbearbeitet, geprüft und gegebenenfalls doppelte Einträge gelöscht werden. Darüber hinaus sollte man auch darauf achten, dass es sich bei den vorgegebenen Konkurrenten wirklich um Kosmetiker oder Kosmetikerinnen handelt. Es tauchen aus dem Google Branchenverzeichnis auch Nagelstudios, Nageldesign, Fingernagelstudio, Friseure oder Fußpflege in der Liste auf. Diese kann man dann getrost ignorieren, es sei denn, man kennt den Wettbewerber und weiß, dass bei ihm auch die Kosmetik eine Rolle spielt. Dann könnte man die Verkaufsfläche in Kosmetik und die restlichen Tätigkeiten aufteilen, um letztlich nur den Flächenanteil der Kosmetik zuerfassen. Somit wäre auch diesem Konkurrenten genüge getan.

Namen sind wie Schall und Rauch

Häufig gibt das Google Branchenbuch nur den Vor- und Nachnamen der Wettbewerber aus, so dass eine Einordnung in die richtige Branche schwer fällt oder gar nicht möglich ist. Daher ist es diesbezüglich auch schwer, wirklich alle Konkurrenten zu erfassen, da man schlicht weg nicht genau weiß, ob A. Müller, C. Meier oder K. Schulz in der Kosmetikbranche arbeiten oder aber ein Nagelstudio betreiben.

Wie groß ist die Verkaufsfläche meines Wettbewerbers?

Eines meiner größten Probleme bei der Ermittlung und Erfassung der Konkurrenten war die verlangte Eingabe der Verkausffläche des Wettbewerbers. Da ich als Laie diese nicht im Kopf habe, müsste ich jede einzelne Adresse und jeden einzelnen Laden besuchen, um heimlich mit einem Maßband die Verkaufsfläche auszumessen. Dabei sollte man sich jedoch nicht erwischen lassen. Aber auch hier bietet standortanalyse.biz ein Werkzeug zur Hilfe an. Ein integriertes Messwerkzeug ermittelt die Dachfläche der Konkurrenzadresse in einer Landkarte. Dazu muss die Dachfläche vorher elektronisch abgesteckt werden, so dass das Messwerkzeug die Dienstleistungsfläche, Ladenflächen oder Verkaufsfläche des Wettbewerbers berechnen kann. Dies bereitet insbesondere bei kleinen Grundstücken und Häusern Probleme, da die Dachfläche in diesen Fällen sehr klein ausfällt und das Abstecken häufig gar nicht möglich ist oder sehr ungenau ausfällt. Das liegt jedoch nicht an der Programmierung von gb consite, sondern insbesondere am Kartenmaterial von Google Maps und dessen Auflösung deutscher Landkarten. In Amerika wäre dieses Messwerkzeug wohl sehr viel hilfreicher, da dort die Städte sehr viel detailgetreuer und hochauflösender aus dem Weltall für Google Maps fotografiert wurden.

Muss man alle vorgeschlagenen Konkurrenten berücksichtigen?

Sicher nicht, dies würde insbesondere bei sehr großen Einzugsgebieten zu einer wahnsinnig aufwändigen Arbeit heranwachsen. Ich habe insbesondere die unmittelbare Nachbarschaft sowie einige mir noch bekannte Wettbewerber, die im Google Branchenbuch nicht enthalten waren, hinzugefügt. Andere Wettbewerber wiederum habe ich bewusst ignoriert, so dass sich jeder Existenzgründer in diesem Punkt des Onlinetools seine eigene Zusammenstellung entwickeln kann.

Aus der Liste mit 65 Vorschlägen habe ich gerade mal 38 Wettbewerber ausgewählt und zur Analyse herangezogen. Alle anderen waren entweder nicht aus der Branche, doppelt oder für die Analyse aus anderen Gründen uninteressant.

Freuen Sie sich auf den vierten Teil der Serie zur Standortanalyse mit standortanalyse.biz, in welchem es insbesondere um das Ergebnis der Analyse und dessen Interpretationen geht. Wie kann der Existenzgründer die so gewonnenen Informationen für seinen Businessplan und letztlich auch zur Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Standort verwenden?

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

„Bitte nehmen Sie doch Platz!“ Eine einfache Aufforderung. Doch wie nimmt man richtig Platz? Nehmen Sie nur auf der vorderen Sitzhälfte Platz und stellen Sie ihre Beine locker nebeneinander in eine leichte Schrittstellung. So ist der Oberkörper aufrecht und Sie haben Bewegungsfreiheit nach vorne und hinten. In dieser Position werden die Knie nicht zusammengepresst und Sie wirken gelöst und interessiert. Auch die richtige Sitzposition werden Sie einige Male aktiv korrigieren müssen, bis sie zu Ihrem normalen Verhalten in einem Gespräch gehört und der Ablauf sich soweit automatisiert hat, dass Sie Ihrem Gesprächspartner immer Aufmerksamkeit und gleichzeitig Durchsetzungsvermögen signalisieren.

Die Sitz-Haltung für die Frau

Frauen spielen gerne mit ihren Reizen und schöne Beine werden gern durch kurze Röcke betont. Für eine private Veranstaltung ist dies sicherlich ein positiver Effekt, denn jeder männliche Gesprächspartner wird seinen Blick gern über die weiblichen Reize gleiten lassen.

Für einen Geschäftstermin ist das Sitzen mit kokett übereinander geschlagenen Beinen nicht angebracht, denn fachliche Kompetenz lässt sich in den Köpfen der meisten nicht mit Attraktivität vereinbaren und so würden Sie nur unnötig Ihre Position schwächen. Ein männlicher Verhandlungspartner wird zudem ständig abgelenkt und Sie müssen eventuell etliche Male Ihr Anliegen wiederholen, was unnötig Zeit kostet und meist kein positives Ergebnis liefert.

Die ungünstigste Sitzposition

Unsichere Menschen sitzen oft mit fest zusammen gepressten Beinen auf der gesamten Sitzfläche des Stuhls. Die verschränkten Hände und der gebeugte Rücken sehen nicht nach Durchsetzungsvermögen aus, sondern transportieren Unsicherheit und Ergebenheit. Für einen geschäftlichen Termin, in dem Sie Forderungen stellen wollen, kann das tödlich sein. So schwächen Sie auch den fachlich perfekten Inhalt Ihrer Aussagen und Ihr Gesprächspartner wird an Ihrem Vorhaben zweifeln.

Lange Beine auf niedrigen Stühlen lassen einen Menschen oft nachlässig und lasch wirken, da die Beine gern eine X-Stellung einnehmen. Auch wenn hier das Sitzmöbel die eigentliche Schuld trägt, sollten Sie versuchen, eine unverkrampfte Sitzhaltung einzunehmen. Die X-Beine und die gerade nebeneinander gestellten Füße wirken in jedem Fall unsicher und verkrampft und ein leichtes Ausstrecken der Beine kann diesen Eindruck verhindern. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Oberschenkel nicht zu weit auseinander stehen, denn diese vermeintliche Lässigkeit wird meistens als Schlampigkeit aufgefasst.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Sinn und Zweck einer Einladung zum Essen (vor allem zum abendlichen Geschäftsessen) ist es, den Partner oder künftigen Partner als Mensch kennen zu lernen. 

Andere Länder, andere Sitten

In asiatischen Unternehmen bzw. unter asiatischen Partnern ist es auch üblich, sich selbst gegenseitig nachzuschenken, dies ist kein Zeichen von schlechtem Service im betreffenden Hotel oder Restaurant, sondern ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und Höflichkeit. Hier sollte man besser nicht verwundert sein und auch keine Bemerkungen machen, sondern am besten abgeklärt und normal wirken.

Wie schon erwähnt, ist es in asiatischen Ländern und Unternehmen normal, sein gesamtes Leben in einem Unternehmen zu verbringen und sich durch Beförderungen von ganz unten nach ganz oben hochzuarbeiten. Arbeitsessen, egal zu welcher Tageszeit, dienen einem Kennen lernen der Führungsebenen untereinander. deshalb sollte man sich auch nicht wundern, wenn der Partner erstaunt auf einen regelmäßigen „Beförderungswechsel“ reagiert und es seltsam findet, wenn in deutschen oder europäischen Unternehmen grundsätzlich höhere Stellen mit unternehmensfremden Mitarbeitern und über entsprechende Ausschreibungen besetzt werden. Erstaunten Nachfragen ist deshalb gelassen und kompetent zu begegnen.

Die Gegeneinladung

Die Gegeneinladung des deutschen Unternehmens sollte am besten in dem betreffenden Hotel oder einem sehr guten Restaurant erfolgen. Wichtig zu beachten ist auch hier, dass die asiatischen Partner sehr viel Wert auf Umgangsformen und Hierarchien legen. Grundsätzlich sind deshalb lästernde Bemerkungen über den Chef tabu.

Auch gelten solche Einladungen bei asiatischen Partnern grundsätzlich dem Kennenlernen der jeweiligen Führungsebenen untereinander, so dass auch immer auf eine korrekte Kleidung und sehr korrekte Umgangsformen geachtet werden sollte. Hier bietet sich ein Widerspruch gegenüber dem eigentlich zwanglosen Anlass des persönlichen Kennenlernens. Pluspunkte sammeln kann man dagegen mit allem, was ein gewisses Nationalitätsbewusstsein ausdrückt. Eine Empfehlung ist es zum Beispiel, beim Essen deutschen Wein servieren zu lassen.

Quelle: http://www.tricon.de
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Das Magazin Impulse hat im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut forum! mit Sitz in Mainz wieder einmal einen Test der deutschen Finanzämter durchgeführt. In der aufwendigen Studie wurde die Strenge von 575 deutschen, örtlichen Finanzämtern überprüft und ein Ranking erstellt (vgl. Ausgabe 6/2005, S. 36 ff.). Diese brachte interessante Ergebnisse hervor. Veranlassung für diesen Test waren vermehrte Beschwerden der Unternehmer über falsche Steuerbescheide und die Tatsache, dass diese in bestimmten Regionen häufiger auftreten als in anderen.

Welche Finanzämter wurden getestet?

Insgesamt wurden für diesen Test Informationen über 575 deutsche Finanzämter vor Ort erhoben. So wurde nicht nur auf überregionaler Ebene getestet, sondern vor allem die Finanzbeamten vor Ort, mit denen sich Unternehmer und Steuerberater herumschlagen müssen, wurden unter die Lupe genommen.

Aus diesen Einzelwerten ließen sich jedoch viele weitere interessante Größen ablesen. So können dadurch beispielsweise die strengsten Bundesländer ermittelt werden oder Vergleiche zwischen den westdeutschen und den ostdeutschen Finanzämtern angestrengt werden.

Die Kriterien für den Test

Die Finanzämter wurden anhand von fünf verschiedenen Kriterien beurteilt, die die Durchführenden der Studie als maßgeblich für deren Qualität ansah. Hierbei wurde vor allem beurteilt, wie streng und objektiv die jeweilige Behörde in bestimmten Situationen urteilt. Hierzu gehörte unter anderem das Maß der Strenge bei der Prüfung von Steuererklärungen. Ebenso wurde beurteilt, wie streng die Betriebsprüfer bei einer allgemeinen Betriebsprüfung und bei einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung vorgehen. Auch die Überprüfung von Kapitalerträgen und die Steuerfahndung wurden auf den Prüfstand gestellt.

Die Strenge bemisst sich dabei vor allem dadurch, wie sehr sich die Beamten der Finanzbehörden an die gesetzlichen Vorgaben halten bzw. wie häufig sie die gesetzlich gegebenen Spielräume zugunsten der Unternehmer oder Privathaushalte ausnutzen.

Im Vergleich zu einer Studie der Stiftung Finanztest (Ausgabe 3/2000, ab S. 59) wurden die Kriterien ganz andres gewählt. Die Stiftung hatte damals die 16 großen Finanzämter getestet. Zum einen wurde die Bewertung anhand des Schwierigkeitsgrades der Steuererklärung gewichtet. Wenn eine einfache Steuererklärung falsch beurteilt wurde, erhielt das entsprechende Finanzamt weniger Punkte. Zudem wurde berücksichtigt, ob die Ergebnisse, zu denen die Finanzbeamten kamen, auch auf Dauer konstant waren und auch bei anderen Steuererklärungen genauso beurteilt wurden. Außerdem wurde auch mit einbezogen, wie lang die Bearbeitung der Bescheide gedauert hat.

Da von der Stiftung Finanztest insgesamt lediglich 95 Steuererklärungen getestet wurden, ist die impulse-Studie wesentlich repräsentativer. Im nächsten Teil dieser Serie werden wir darauf eingehen, wie die Tests durchgeführt wurden und zu welchen Ergebnissen die Studie kam.

Quelle: http://www.manager-magazin.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

Im Dritten Teil der Serie zur Standortanalyse für Existenzgründer betrachten wir den Bereich des Einzugsgebietes.

Die Wahl des Einzugsgebietes

Mit dem Einzugsgebiet wird ein wesentlicher Faktor zur Standortanalyse und Konkurrenzanalyse gesetzt, denn je nach Größe und Ausdehnung des Einzugsbereiches, kann der Unternehmer auf eine unterschiedliche Anzahl von Einwohnern und damit auf ein verschiedengroßes Umsatzpotenzial zugreifen. Bei der Wahl des Einzugsgebietes sollte man auf den eigenen Verstand und das eigene empfinden, aber auch auf das anderer Menschen, Freunde oder potentieller Kunden achten. Würde ein Kunde freiwillig für eine Massage einer Fahrzeit von mindestens 15 Minuten auf sich nehmen? Wir haben nachgefragt und sind zum Entschluss gekommen, dass es bei derartigen Dienstleistungen durchaus Sinn macht, auch weitere Wege auf sich zu nehmen. Denn schließlich wird man eine Kosmetik nicht jeden Tag, so wie vielleicht das Brötchen vom Becker. Zum anderen ist eine Fahrzeit von 5 Minuten in einer Kleinstadt oder auch mit der großen Stadt so wie unser Beispielheilbad Heiligenstadt nicht ausreichen, um vom einen statt Ende zum anderen zu gelangen, so dass 15 Minuten durchaus plausible und realistischer sind.

Wie hängt der Umsatz vom Einzugsgebiet ab?

Einzugsgebiet

Dabei haben wir uns an die Vorgaben des Onlinerechners von Standortanalyse.biz gehalten und formulieren daher folgenden Absatz sinngemäß:

"Das Einzugsgebiet ist dreigeteilt, wobei ... in der inneren Zone der größte Teil Ihres Umsatzes (bis zu 70%)  generiert wird. Von Kunden der zweiten Zone sind ca. 20% Umsatzanteil zu erwarten. Die Kunden der dritten und äußeren Zone liefern unserem Kosmetikstudio nur noch ca. 10% Umsatzanteil."

Dies lässt auch auf die Art der Konkurrenz schließen. Befinden sich die Mehrzahl meiner Konkurrenten in der inneren Zone, wird mein Umsatzanteil als Kosmetikstudio auch sehr viel mehr in Mitleidenschaft gezogen, als es durch Konkurrenten der äußeren Zone geschieht. Daher sollte ich ihre schon die erste Überlegung in puncto Standort gesetzt werden.

Im Tool selbst sind an dieser Stelle die sehr langen und detaillierten Sätze verwirrend.das Regelwerk der Bedarfsfristigkeiten und der Raumstrukturtypen einer Stadt oder einer Gemeinde ist für den Existenzgründer eher weniger interessant. Wichtig an dieser Stelle wäre eine kurze Beschreibung, vielleicht sogar mit Beispiel, wie zu verfahren ist, um das Tool an dieser Stelle richtig und korrekt für seine Zwecke zu bedienen. Das kann sicher noch verbessert werden.

30 Minuten mit dem Auto zur Kosmetikerin?

Für unsere Kosmetikern in Heiligenstadt korrigieren wir das Einzugsgebiet auf maximal drei Zonen, so dass der Kunde innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto im Kosmetik Studio ist. Eine Fahrzeit von 30 Minuten erschien uns im Wellesnes- und Beautybereich als etwas zu weiten, zumal mit 30 Minuten auch die nächste größere Stadt (Göttingen) erreicht werden kann. Dort gibt es wiederum sehr viele Konkurrenten, so dass durch die Wahl eines Einzugsbereich von 30 Minuten die Standortanalyse mit den entsprechenden Wettbewerbern unrealistisch erscheint.

Wie weit sollte man mit dem Auto fahren, um Brötchen zu kaufen?

Das ist jedoch eine persönliche und individuelle Entscheidung, welche abhängig vom Standort, der Region und auch abhängig von der Branche unterschiedlich ausfallen kann. Beispielsweise wird bei einer Standortanalyse für einen Bäcker oder einen Fleischer der Bereich bis maximal 10 Minuten Fußweg interessant sein, da die meisten Menschen zu Fuß zu ihrem Bäcker oder Fleischer gehen und in den wenigsten Fällen einen Fußmarsch von 30 Minuten in Anspruch nehmen oder gar mit dem Auto soweit fahren würden, um ein paar Brötchen, Brot oder Aufschnitt, Wurst und Fleisch zu kaufen. Das die Autofahrt zum Bäcker mit einem alten Auto ineffizient ist, bei 2 km circa zwei Euro kostet, spielt in unserer Standortanalyse eher keine Rolle. Das ist ja die Entscheidung unseres Kunden, wie weit er fährt und womit er fährt.

Ich habe trotzdem im Internet interessante Berichte zum Thema: Was kosten kurze Strecken mit dem Auto zum Bäcker? gefunden:

Per Fahrrad zum Bäcker: sieben Brötchen mehr (vz-nrw.de)

So teuer kann Brötchen holen sein (Autobild.de)

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Das wohl schwierigste am eigentlich einfachen Einstieg in Twitter sind die vielen eingebürgerten Begriffe, die Twitterer verwenden. Damit Sie daran schon einmal nicht scheitern können, haben wir Ihnen hier ein kleines Glossar zusammengestellt.

follow: Follow heißt übersetzt soviel wie „folgen“ und bezieht sich auf die Nachrichten eines anderen Twitterers. Wenn Sie jemandem folgen möchten und damit alle Nachrichten, die er schreibt, auf Ihrer Übersichtsseite angezeigt bekommen möchten, müssen Sie sein Profil besuchen und unter seinem Bild/Namen den Button „Follow“ drücken.

unfollow: Wenn Sie einem anderen Twitterer nicht mehr folgen möchten, können Sie den Status „unfollow“ setzen. Dazu besuchen Sie entweder das Profil des Twitterers, öffnen neben dem Status „Following“ das Dropdownfeld und wählen „Unfollow“ aus. Das gleiche erreichen Sie, wenn Sie in Ihrem eigenen Profil auf die „Followers“ klicken. Neben dem Namen des betreffenden Twitterers finden Sie zwei Schaltflächen. In der rechten lässt sich wieder „Unfollow“ auswählen.

Follower: Ein Follower ist jemand, der einem folgt und der die eigenen Nachrichten liest.

Following: Diese Anzeige im Profil gibt an, wie vielen Twitterern Sie selbst folgen.

Followfriday: Unter einem Followfriday versteht man es, wenn ein Twitterer einen seiner Freunde empfiehlt und die anderen Twitterer dazu auffordert, diesem zu folgen. Auf diese Weise erhält eine einzelne Person auf einen Schlag sehr viele Followers. Dennoch sollte nicht unbedingt jedem Followfriday blind Folge geleistet werden, sondern erst einmal überprüft werden, ob der entsprechende Twitter-User überhaupt über Dinge schreibt, für die man sich interessiert.

Tweet: Jede Nachricht, die die Twitterer veröffentlichen, wird als Tweet bezeichnet (auch: Update).

Timeline: Die Timeline ist auf der persönlichen Übersichtsseite zu finden. Hier werden in chronologischer Reihenfolge (von neu nach alt) die Nachrichten der Twitterer angezeigt, denen Sie folgen.

Retweet (RT)
: Wenn Sie bei einem Ihrer abonnierten Twitterer etwas Interessantes lesen, können Sie diese Nachricht mit einem Retweet an Ihre eigenen Follower weiterleiten. Der Wortlaut des Tweets bleibt dabei gleich, aber davor wird der Ausdruck „RT @benutzername“ gesetzt. Wenn beim retweeten der Wortlaut verändert wird, geben Sie die Quelle an, indem Sie den Ausdruck „via @benutzername“ an den Tweet dran hängen.

@reply: Wenn Sie auf die Nachricht eines anderen Twitterers antworten möchten, beginnen Sie Ihren Tweet mit „@benutzername“, wobei „benutzername“ dem Namen des anderen Twitterers entspricht. Dahinter schreiben Sie Ihre Antwort.

Quellen:
http://blog.datenschmutz.net
http://www.volksfreund.de
http://conception-blog.com
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 14 der Serie

Der Import aus einem Drittland, also keinem EU-Mitgliedsstaat wie China, wird in der Regel durch das Überführen von Gütern in das Zollgebiet der Europäischen Union beschrieben. Bei Warenverkehr innerhalb der EU wird von so genannten „Eingängen“ gesprochen, was jedoch umgangssprachlich mit der Einfuhr gleichzusetzen ist. Der Gesetzgeber unterscheidet also zwischen Warenlieferungen zwischen einem Drittland und der EU sowie dem Binnenhandel, also den Lieferungen innerhalb der EU.
Da wir uns in dieser Reihe mit den Direktimporten aus Asien beschäftigen, stehen also für uns die Einfuhren von Waren im Rahmen des Außenhandelverkehrs zwischen Deutschland und dem Drittland im Vordergrund.

Unser kleines Glossar soll zunächst einige Begriffe klären sowie die Formen des Außenhandels und deren Voraussetzungen aufzeigen. Der inländische Geschäftspartner kann das Einführen der Waren entweder selbst in die Hand nehmen oder durch einen fremden Dritten organisieren lassen. Man spricht in diesen Fällen von dem direkten und dem indirekten Import. Die geeignete Form ist von mehreren Gesichtspunkten abhängig, so z.B. von den zu kalkulierenden Kosten durch den Importeur, die Kosten durch Speditionsunternehmen und anderen Zwischenhändlern. Aber auch von den individuellen Erfahrungen des inländischen Unternehmers sowie der Art der einzuführenden Waren und der Größe der beteiligten Unternehmen. Nicht zuletzt ist die persönliche Erfahrung des inländischen Unternehmers ein ganz entscheidendes Kriterium, so dass ein Anfänger oder noch sehr unerfahrener Unternehmer aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall den indirekten Import bevorzugen sollte.

Indirekter Import

In diesem Fall wird ein Vertrag zwischen in- und ausländischem Geschäftspartner über ein unabhängiges Importunternehmen geschlossen. Der Importeur kauft also die betreffende Ware vom ausländischen Hersteller und verkauft sie in eigenem Namen und auf eigene Rechnung an den inländischen Unternehmer weiter. Dabei wickelt er alle nötigen Formalitäten ab und zahlt auch alle gesetzlichen Zuschläge, Zölle u.a. Abgaben. Diese stellt er selbstverständlich dem inländischen Abnehmer in Rechnung.

Direkter Import

Beim direkten Import dagegen organisiert der importierende Unternehmer die Einfuhr seiner Waren selbst. Es existiert dabei also kein Zwischenhändler oder Makler. Daher ist diese Form der Einfuhr auch kostengünstiger, für Importanfänger allerdings auch risikoreicher.

Der Zoll

Egal ob direkter oder indirekter Import, am Zoll muss die Ware in jedem Fall vorbei. Die finanziellen Belastungen aufgrund der Zollbestimmungen müssen also unter allen Umständen in den Einkaufspreis mit kalkuliert werden.

Was ist der Zoll und was soll er bewirken?

Aus heutiger Sicht ist der Zoll weniger als Einnahmequelle des Staates zu sehen. Umso mehr hat diese gesetzliche Abgabe seine Aufgabe bei der Verbringung von Waren über eine Staatsgrenze gefunden. Der Zoll hat lenkende und wirtschaftsbeeinflussende Wirkung. Er ist mit einer Steuer im Sinne der Abgabenordnung gleichzusetzen, soll aber die Einfuhr von bestimmten Gütern steuern und damit Bürger und Wirtschaft schützen. Weitere Ausführungen zum Thema Zoll können Sie im Teil Abgaben, Zölle und Steuern nachlesen.

Die Verbrauchsteuer

Der Importeur hat auf bestimmte Güter diese Art von Steuern zu zahlen. Die Verbrauchsteuer besteuert den Verbrauch von Gütern und Waren, so z.B. die Mineralölsteuer, die Getränkesteuer, die Tabaksteuer, die Kaffeesteuer oder die Biersteuer. Bei den Verbrauchsteuern gilt das Bestimmungslandprinzip, was den Importeur verpflichtet die jeweiligen Verbrauchsteuern im Bestimmungsland (in unserem Fall in Deutschland) abzuführen. Die Verbrauchsteuer ist keine spezielle Steuer sondern verkörpert eine Gruppe von Steuern, daher kann sie von Fall zu Fall verschieden sein.

Die Einfuhrumsatzsteuer

Auch die Einfuhrumsatzsteuer ist eine Verbrauchsteuer, welche erhoben wird, wenn eine Ware von einem Drittland nach Deutschland eingeführt wird. Sie ist weitestgehend mit der inländischen Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) identisch, da sie eine besondere Erhebungsform von dieser ist. Aus Einfachheitsgründen wird die Einfuhrumsatzsteuer vom deutschen Zoll und nicht vom Finanzamt erhoben. Sofern der Unternehmer Waren für sein eigenes Unternehmen einführt, so kann er die Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer in Deutschland wieder geltend machen.

TARIC-Code

Darunter ist der gemeinsame Zolltarif der EU zu verstehen, was „Tarif intégré des Communautés européennes" also „Integrierter Zolltarif der Europäischen Gemeinschaften“ bedeutet. Die ersten 8 Stellen beschreiben einen Warencode, mit Hilfe dessen die Ware eindeutig identifiziert werden kann. Die neunte und zehnte Stelle verschlüsseln den Zollsatz der Ware.

Impulse, ein Unternehmermagazin, führt einmal jährlich in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Rating- und Finanzierungsberatung (FRF) einen Test der großen Leasing-Anbieter durch. Dabei wird vor allem geprüft, in welchem Verhältnis der Preis zur Leistung steht. Es werden also keine reinen Preisvergleiche durchgeführt, sondern auch nachgesehen, ob die zugehörigen Konditionen transparent und fair sind.

Gegenstand des Tests: Operate Leasing-Angebote

Im Test wurden vor allem Operate Leasing-Angebote getestet, da diese im Vergleich zum Restwert-Leasing für den Leasingnehmer mit deutlichen Vorteilen aufwarten können. Es ist vor allem für kürzere Laufzeiten geeignet. Der Leasingnehmer kann den Leasingvertrag jederzeit mit einer Kündigungsfrist kümmern. Das wirtschaftliche Risiko sowie die Instandhaltung obliegen dem Leasinggeber. Die Übernahme des geleasten Geräts nach dem Ende des Leasing-Vertrags ist nicht vorgesehen.

Interessant war jedoch, dass viele Leasing-Unternehmen gar nicht dazu bereit waren, ein Operate Leasing-Angebot abzugeben. Während sich einige Firmen gar nicht erst bei den Testern meldeten, gaben sehr viele Unternehmen entgegen der Anfrage ein Angebot für einen Restwert-Vertrag ab. An dieser Reaktion lässt sich schon sehr genau ablesen, dass immer noch viele Anbieter das Vermarktungsrisiko, das am Ende eines Leasingvertrages besteht, auf die Leasingnehmer abzuwälzen.

Die Sieger des Tests

Im Bereich des Autoleasings gewann 2008 Arval Deutschland den Test, allerdings nur mit geringem Abstand zum Tabellenzweiten. Die monatliche Leasing-Rate war die geringste und gleichzeitig konnte das Angebot auch in Bezug auf die Transparenz und die Geschäftsbedingungen überzeugen. Im Bereich des IT-Leasings konnte sich Columbus Leasing an die Spitze setzen, das die günstigste EDV-Anlage zur Verfügung stellen konnte.

Doch egal, in welche Branche man schaut, eins wird immer deutlich: Es gibt keine Leasing-Anbieter, die dauerhaft über Jahre hinweg an der Spitze stehen. Kein Anbieter kann die niedrigen Preise auf Dauer durchhalten. Deshalb empfehlen die Tester, die einzelnen Angebote jedes Jahr zu überprüfen. Die Leasing-Branche ist eine Branche, in der sich Angebotsvergleiche mehr als auszahlen können.

Worauf zu achten ist

Wer Leasing-Angebote nutzen möchte, sollte auf einige Dinge achten. Zum einen sollte man sich nicht immer nur auf einen Anbieter konzentrieren, da dieser unter Umständen schon wenige Monate später bezüglich der Konditionen das Schlusslicht der Branche sein kann. Vergleiche sind also das A und O.

Zudem sollte man die Verträge niemals mehr oder weniger ungelesen unterschreiben. Viele Verträge enthalten unsaubere Klauseln, die teilweise sogar gegen geltendes Recht verstoßen. Viele Leasing-Anbieter bauen in ihre Restwert-Verträge neuerdings Aufschläge für Mehr- oder Minderkilometer ein. Dies ist eigentlich falsch, da dies nur bei Operate Leasing-Angeboten zutreffend ist. Hier versuchen sich die Anbieter zu Lasten des Kunden zu bereichern. Das sollte man sich aber nicht gefallen lassen.

Quelle: http://www.impulse.de

Dieser Artikel ist Teil 2 von 6 der Serie

Im vorigen Teil dieser Serie haben wir uns damit beschäftigt, wie Sie am besten den Einstieg in ein solches Gespräch finden. Heute soll es vorrangig darum gehen, wie Sie sich und Ihr Unternehmen am vorteilhaftesten präsentieren.

Bleiben Sie locker!

Wenn Sie gestresst und nervös sind, wird Ihr Gesprächspartner dies mit absoluter Sicherheit merken. Wenn Sie angekommen sind, parken Sie möglichst nicht in Sichtweite Ihres Gesprächspartners. Bleiben Sie jetzt erst noch im Auto sitzen. Denken Sie darüber nach, wie Sie das Gespräch locker beginnen können, falls es sich nicht zufällig passend ergibt.

Sehen Sie nach, ob Sie alle Unterlagen dabei haben, die Sie für das Gespräch benötigen. Falls Sie etwas vergessen haben sollten, können Sie schon jetzt Ihre Strategie entsprechend umstellen, statt später im Gespräch peinlich dazustehen. Sammeln Sie sich jetzt noch eben, konzentrieren Sie sich und denken Sie an einen positiven Ausgang des Gesprächs.

Positiv denken!

Sie müssen für Ihren Kundenbesuch immer höchstmotiviert sein. Stellen Sie sich das Gefühl vor, wie es sein wird, wenn Sie einen Geschäftsabschluss erreichen. Am wichtigsten ist die Motivation beim Besuch eines Neukunden. Vertreten Sie Ihr Unternehmen überzeugend und ohne Wenn und Aber. Solange Ihr Gegenüber Sie noch nicht wirklich kennt, wird er Sie genau studieren. Zu Anfang des Gesprächs verkaufen Sie noch weniger Ihr Unternehmen, sondern noch mehr sich selbst. Treten Sie also professionell auf, lassen Sie durchblicken, dass Sie etwas von Ihrem Handwerk verstehen, und machen Sie Ihren Gesprächspartner neugierig. Das sichert Ihnen die Einladung zu einem zweiten Gespräch.

Das Unternehmen ins richtige Licht rücken

Der Kunde hat natürlich immer die Möglichkeit, alles über Ihr Unternehmen im Web nachzulesen oder in Ihrer Broschüre zu blättern. Doch wissen Sie, ob er es wirklich tut? Deshalb sollten Sie es schaffen, Ihr Unternehmen während Ihres Besuches kurz vorzustellen, ohne Ihren Kunden dabei zu langweilen. Sparen Sie sich dabei langweiliges Zahlenmaterial, sondern stellen Sie lieber die relevanten Produkte kurz mit den wichtigsten Vorteilen vor. Wie groß Ihr Unternehmen ist, spielt dabei keine große Rolle – sowohl kleine als auch große Unternehmen haben jeweils ihre ganz eigenen Vorzüge.

Den Zeitpunkt für Ihre Unternehmensvorstellung können Sie natürlich selbst wählen. Unter Umständen nimmt Ihnen jedoch auch Ihr Kunde diese Entscheidung aus der Hand, indem er danach fragt. Auch eine modern gestaltete Imagebroschüre kann Ihre Unternehmenspräsentation unterstützen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Gesprächspartner die Facts den Personen, die mitentscheiden, richtig übermittelt. Die Broschüre sollte auf jeden Fall modern gestaltet sein, damit sie ihre Wirkung nicht verfehlt.

Über die richtige Gestaltung Ihrer Unterlagen erfahren Sie in der nächste Folge der Serie „Der professionelle Kundenbesuch“ mehr.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 – 47
 

Der Small Talk

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Ob geschäftlicher Termin oder Party, der Small Talk gehört zu beiden Anlässen. Schon die Körperhaltung sagt viel über Ihre Stimmung aus. Wenn die Körper der Gesprächspartner ein Dreieck bilden, also sich schräg gegenüber stehen, signalisieren Sie Desinteresse. Ihre Blicke werden durch die Gegend wandern und so fühlt sich Ihr Gegenüber nicht ernsthaft wahrgenommen. Schon eine kleine Drehung zum Partner hin beweist Interesse und das Herstellen des Blickkontaktes lässt den Small Talk für beide positiv verlaufen, denn auch Ihr Partner wird sich Ihnen zuwenden.

Die Mimik

Mit den Gesichtsmuskeln lassen sich viele verschiedene Signale senden. Oft geschieht das unbewusst und wenn Ihr Gegenüber einen Vorschlag macht, der nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sollten Sie dies auf keinen Fall gleich mit einem Stirnrunzeln quittieren. Auch eine leichte Schräglage des Kopfes wird von Ihrem Gesprächspartner als Skepsis gedeutet und ein erhofftes Gesprächsergebnis kann so gleich zu Beginn ins Wanken geraten.

Der Augenkontakt

Die Augen verraten, was Sie gerade denken und wie Sie sich fühlen. Unruhig umherschweifende Blicke verraten zum einen Desinteresse und zum andern Unsicherheit. Der häufige Blick auf den Boden signalisiert Unterwürfigkeit und ein geringes Selbstbewusstsein.

Ein ruhiger Blick und das Suchen des Augenkontakts im direkten Gespräch werden meist als Offenheit und Charakterstärke gedeutet und tragen somit zu einem positiven Gesprächsverlauf bei. Ein stetiges Starren in die Augen des Gesprächspartners verunsichert diesen und so sollten Ihre Blicke zwischendrin auch zu den Unterlagen wandern, um dann erneut einen Augenkontakt zu Ihrem Gegenüber herstellen zu können.

Gleiche Körperhaltungen bei Gesprächspartnern

Wenn die eigene Körperhaltung Offenheit signalisiert, wird diese positive Haltung auch gern vom Gesprächspartner angenommen und so lassen sich leicht unterbewusste Sympathien bilden, die für ein sachliches Gespräch sorgen, bei dem beide Parteien ihre Meinung vertreten können. Der zuhörende Partner wird Ihnen vollkommen seine Aufmerksamkeit schenken und das Herstellen des Blickkontaktes vervollständigt die perfekte Grundlage für eine gute Verhandlung.

Im Laufe eines Gesprächs verändert sich die Körperhaltung immer wieder. Sie werden ein wenig nachkorrigieren müssen. Das erfordert zu Beginn mehr Aufmerksamkeit, aber Sie werden feststellen, dass Ihre Körpersprache sich nach einiger Zeit selbst zum Positiven hin entwickelt und je mehr Geschäftstermine oder Small Talks sie absolviert haben, desto unbewusster wird Ihr Körper eine positive Haltung einnehmen und für jedes Gespräch die beste Basis herstellen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 5 der Serie

Grundsätzlich bleibt erst einmal festzuhalten, dass die Deutschen und Deutschland sowie die deutschen Produkte und Dienstleistungen in Asien im Großen und Ganzen einen guten Ruf besitzen. Eine gute Ausgangsbasis für Geschäfte und geschäftliche Kontakte sollte man meinen. Wirklich? Hier lauern unter Umständen zahlreiche „Fettnäpfchen“, in die man als Deutscher oder als Europäer bei den Asiaten problemlos treten kann. Deutsche gelten bei Asiaten als pünktlich und spar