Articles by Torsten Montag

Mein Name ist Torsten, ich bin Chefredakteur auf Gruenderlexikon.de. Als Dipl. Betriebswirt (FH) berate ich bereits seit April 2005 Existenzgründer. Darüber hinaus bin ich zugelassener KfW-Gründungsberater im Schwerpunkt Onlinemarketing.

Private Equity Gesellschaften sind in der heutigen Zeit wichtige Partner für Unternehmer, welche für eine Firmengründung über kein oder zu wenig Eigenkapital verfügen. Dies belegen Zahlen aus einer Studie, bei der über 80 Prozent der Private Equity Gesellschaften angegeben haben, im letzen Jahr mindestens einen Unternehmenszukauf getätigt zu haben. Bei der Auswahl der Unternehmen ist es für nur gerade die Hälfte der Private Equity Gesellschaften ein Entscheidungskriterium, dass die Unternehmensstrategie Potenzial hat. Dafür hat die Qualität des Managements eine größere Bedeutung.

Untersuchungsziel

In der Zeit der Wirtschaftskrise ist auch die Finanzierung der Transaktionen mit Fremdkapital ein großes Thema. Gerade bei den Geschäftsmodellen der Private Equity Gesellschaften. Das Thema der Fremdfinanzierung ist vor allem bei Buy-out-Fonds ein Thema. Private Equity Gesellschaften verwenden bei der Finanzierung von Firmen nur gerade 40 Prozent ihres Kapitals. Dies deutet darauf hin, dass dieses Geschäftsmodell auch in Zukunft nur mit wenig Fremdkapital finanziert wird. Transaktionen von Beteiligungen zwischen Private Equity Gesellschaften (secondary Deals) sind schon immer normale Geschäfte gewesen und werden es auch in Zukunft sein. Bei fehlenden Alternativen hat das Geschäft mit dem An- und Verkauf sogar noch eine höhere Bedeutung.

Strategien der Beteiligungsgesellschaften

Für Unternehmensgründer ist es wichtig, dass sie über ein qualifiziertes Management verfügen. Denn dies spielt bei den Private Equity Gesellschaften für die zukünftige Finanzierung der Unternehmen eine große Rolle. Stufenweise Finanzierungen kommen im Venture Capital Bereich sowohl bei erfolglosen wie auch bei erfolgreichen Unternehmen zur Anwendung. Neben der Strategie Buy and Build spielen auch Portfoliobereinigungsstrategien, Restrukturierung und Verkauf eine Rolle. Im Bezug auf die Existenzerwartung wird dem Trade Sale die wichtigste Rolle zugeschrieben.

In naher Zukunft wird sich das allgemeine Marktfeld signifikant bessern, obwohl man sich hier nicht völlig einig ist. Bei den Kaufpreiserwartungen sind sich die Private Equity Gesellschaften allerdings einig. Für das nächste Jahren werden fallende Preise erwartet. Hingegen werden für die nächsten 36 Monate steigende Kaufpreise erwartet. Die Bedeutung der Private Equity Gesellschaften wird in der Zukunft noch steigen. Zumindest erwarten über 64 Prozent eine steigende Bedeutung der Private Equity Gesellschaften.

Für Unternehmensgründer stehen die Chancen also gut, dass sie in der Zukunft weiterhin auf die Private Equity Gesellschaften zählen können. Voraussetzung dafür ist allerdings ein qualifiziertes Management, klare Unternehmensziele und eine Unternehmensstrategie, die hält, was sie verspricht.

Quelle: Venture Capital 06/2009, S. 40 - 42

In der Zeit des virtuellen Business werden Werbefilme für mittelständische Unternehmen als Marketingtool interessanter und immer wichtiger. Die Vorteile liegen auf der Hand. Kleine und mittlere Unternehmen können ihre Werbevideos im Internet kostenlos veröffentlichen. Hinzu kommt, dass sich Unternehmen mit solchen Online-Plattformen erstmals Werbevideos leisten können. Leider agieren KMU noch zögerlich mit der Nutzung der Plattformen. Es kursieren immer noch die Gerüchte, dass solche Videos sehr teuer sind. Dies bestätigen leider auch Produktionsfirmen, welche ihre Preise der digitalen Welt nicht anpassen. Das Vertrauen nimmt aber immer mehr zu.

Videos für KMU

Wo es Optimisten gibt, sind Pessimisten, welche behaupten, dass mit dem Aufkommen des Internets der Untergang der Unternehmervideos droht. Dank der großen Bandbreite und den schnellen Internetzugängen ist dem nicht so. Auch die Hardware ist nicht stehengeblieben und entwickelt sich in rasantem Tempo weiter, sodass die Videos in guter Qualität im Internet gezeigt werden können. Je mehr KMU die schnellen Internetleitungen nutzen, desto schneller verbreiten sich die Videos im Netz. Dadurch werden Werbevideos für KMU als Werbeinstrument zum ersten Mal interessant und revolutionieren zugleich die Industriefilme.

Aber wie sieht es mit den Kosten aus?

Als die ersten Werbefilme vor 20 Jahren gedreht wurden, waren die Kosten enorm. Ein Unternehmen benötigte ein ganzes Team mit Redakteur und Regisseur. Für den anschließenden Schnitt musste ein Studio mit einem Cutter gemietet werden. Heute ist das alles etwas anders, da viel an Personal gespart werden kann. Auf das Schneiden im Studio kann mit der Digitalisierung auch komplett verzichtet werden. Somit wurden die Kosten im Gegensatz zu früher um zwei Drittel gesenkt. Heute produziert man bereits ab 1.000 Euro einen professionellen Internetauftritt. Auch das Schneiden der Bilder ist einfacher geworden. Diese lassen sich bequem digital bearbeiten, sodass auch KMU die Videos selber schneiden können. Daher ist es absehbar, dass in einigen Jahren Firmenvideos so selbstverständlich sind, wie das heute bereits bei Fotos der Fall ist.

Mit dem Aufkommen der Firmenvideos im Netz spielen auch Bildagenturen und Stock Videoanbieter auf diesem Gebiet eine immer größere Rolle. Dies, weil die Videoinhalte sehr ähnlich sind. In den meisten Videos geht es darum, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens preiszugeben oder man sieht beschäftigte Menschen in Büros. Anstatt diese Videos selber zu drehen, kann man diese bei den Agenturen kaufen. Um weitere Produktionskosten zu sparen, empfiehlt sich auch Footage-Material einzusetzen. Bei Eigenproduktionen passieren oft gravierende Fehler. So sind zahlreiche zehnminütige Videos im Internet zu sehen, bei denen der Geschäftsführer während der ganzen Zeit einen Monolog führt. So ein Video wird sich kaum jemand bis zum Schluss ansehen. Viel effizienter sind inhaltlich gute und vor allem sachliche Videos, welche zwischen eineinhalb und zwei Minuten dauern. Denn die Internetuser suchen nach sachlichen Inhalten über die Unternehmen.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 32 - 33

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Viele Internetnutzer betreiben ihre eigene Internetseite. Sei es um Bekannten und Freunden die Bilder des letzten Urlaubs zu zeigen oder zum Führen eines Tagebuch-Blogs. Eine im Forum sehr häufig gestellte Frage lautet: „Muss ich für meine private Internetseite ein Gewerbe anmelden?“

Gewerbe muss angemeldet werden

Betreiben Sie den Blog mit Gewinnerzielungsabsicht, müssen Sie ein Gewerbe anmelden. Wann kann von einer Gewinnerzielungsabsicht ausgegangen werden? Im Moment der ersten Einblendung einer Werbung handeln Sie mit der Absicht Gewinn zu erzielen. Ab diesem Zeitpunkt wird aus Ihrem privaten Blog bzw. Ihrer privaten Internetseite eine gewerbliche. Es ist für die Gewerbepflicht nicht einmal notwendig, dass tatsächlich Einnahmen generiert werden.

Es entsteht kein Gewerbe

Solange Sie mit Ihrer privaten Seite keine Einnahmen erzielen wollen, werden Sie nicht zum Gewerbetreibenden. Die private Internetseite ist und bleibt dann privat.

Konsequenzen der unterlassenen Gewerbeanmeldung

Früher oder später erfährt Ihr zuständiges Finanzamt, bspw. über Kontrollmitteilungen, von Ihren Einnahmen. Habe Sie in Ihrer Steuererklärung keine Einnahmen erklärt, wird das als Steuerhinterziehung gewertet. Zur Steuernachzahlung erwartet Sie dann obendrein eine Geldstrafe.

Fazit

Wenn Sie die Absicht haben mit Ihrer privaten Seite Geld zu verdienen, melden Sie ein Gewerbe an. Sie müssen so die Einnahmen versteuern, können aber im Gegenzug auch die entstandenen Ausgaben ansetzen.

Quelle: Website Boosting 2.0

Nach einem verpassten Auktionsende entstand bei vier Telekom-Azubis die Idee, eine Online-Auktion zu erstellen, bei der die Preise sinken statt zu steigen. Dem theoretischen Teil folgte der praktische. Nach erfolgreichen Testläufen wurde aus der anfänglichen Projektarbeit ein eigenständiges Unternehmen, das am 12. November 2003 online ging. Nach mehr als einem Jahr, zählt Azubo aktuell zu den erfolgreichsten Verfolgern des Marktführers ebay. Diese Auktionsform wird auch Countdown- oder Reverseauktion genannt. Sie hat den Vorteil, dass ein Hochtreiben des Preises nicht mehr möglich ist, da der Preis in errechneten Abständen fällt.

Der Verkäufer hat darüber hinaus die Kontrolle über den möglichen Endpreis der Waren. Diesen kann er nämlich festlegen und muss auf diese Weise nicht zu einem Schnäppchenpreis verkaufen. Allerdings ist es auch nicht möglich eine absoluten Traumpreis zu erzielen, den man nie für möglich gehalten hätten, denn der Startpreis wird vom Verkäufer festgelegt. Ab diesem Preis geht’s nur noch Berg ab, so dass ein unverhoffter Gebotskampf á la eBay nie zustande kommen kann. Also eher ein Auktionshaus für risikoscheuere Verkäufer. Das spiegelt sich allerdings auch in den Gebühren von Azubo wieder.

Das Einstellen von Artikel ist komplett kostenfrei. Für den erfolgreichen Verkauf berechnet Azubo zwischen 2,5 und 5,0 % des Verkaufspreises. Für die meisten Hervorhebungsoptionen werden separat Gebühren berechnet. Der User bei Azubo erst als Verkäufer agieren, wenn er seine Bankdaten durch eine Testbuchung mit 0,01 € abgleichen lässt. Andernfalls können lediglich Käufe über Azubo getätigt werden. Personen unter 18 Jahren können auf azubo.de überhaupt nicht handeln, also weder kaufen noch verkaufen.

Azubo bietet neben dem gewöhnlichen Verkauf und der Abwicklung eine Postleitzahlsuche, ein Forum, eine gut sortierte Hilfe und viele weitere Funktionen. Im Ganzen erscheint die Benutzerfreundlichkeit bei Azubo sehr gut zu sein, logisch geordnet mit nützlichen Funktionen. Der Benutzer findet sich schnell zurecht. Azubo bietet leider kein Offlinetool zum Erstellen und Hochladen von Artikeln mehr an. Es wird an dieser Stelle auf die Auktionsabwicklungen durch afterbuy, auktionsmaster und Co. verwiesen. Azubo bietet ein Rund – um – Service an, welcher allerdings auf Partner verweist, die in Sachen Versand, Abwicklung, Design oder Treuhandservice behilflich sein können, so dass der „Rund – um – Service“ eigentlich einer Zusammenstellung von Werbepartner gleichkommt.

Besonders auffällig ist der „Deal der Woche“. In diesem Angebot werden auf der Startseite immer sehr lukrative und ausgefallen Artikel vorgestellt. So konnte der Auktionsinteressierte schon ganze Einfamilienhäuser zum Preis von 163.200 € ersteigern. Dabei viel der Preis stündlich um 23.304 € dem Endpreis von 1 € entgegen. Wer die schwächsten Nerven hatte erhielt schließlich den Zuschlag. Ein sehr nützliches Tool ist die Funktion „Future Watch“, welches bei einer erfolglosen Suche nach einem Produkt verwendet werden kann, um nach einer Auktion mit bestimmten Merkmalen oder Suchbegriffen zu suchen, auch wenn es diese noch gar nicht gibt. Der Benutzer wird per eMail informiert, wenn ein derartiger Artikel eingestellt und angeboten wird. Das Bewertungssystem bei Azubo ist sehr viel detaillierter als das bei einigen anderen Internetauktionshäusern. Es gliedert sich in die Bereiche „Bewertung als Käufer“ und „Bewertung als Verkäufer“. Der Bewertende bekommt jeweils drei Fragen gestellt, welche nach der Beantwortung zu einem Bewertungsergebnis führen. Darüber hinaus kann ein Kommentar abgebeben werden. Alles in allem ist Azubo ein durchaus gelungenes Internetauktionshaus, welches durch immer neue Ideen der jungen Geschäftsführung ein sehr großes Potential beherbergt.

Zur Website des Dienstleisters: www.azubo.de

Quelle: www.auktionsideen.de

In zwei Kurzfilmen berichten die erfolgreichen Unternehmerinnen Valerie Bönström und Stefanie Harig auf der Homepage der Deutschen Gründer- und Unternehmertage 2010 von Ihren eigenen Erfahrungen.

Berlin/Potsdam, 05.03.2010. Die Zahl der Unternehmensgründungen durch Frauen in Deutschland liegt laut einer Studie der KfW Bankengruppe immer noch weit unter der ihrer männlichen Kollegen (Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2009). So betrug 2008 der weibliche Anteil aller Gründungen nur 41,4 % - ein Wert, der angesichts der angestrebten Gleichberechtigung auf den ersten Blick relativ gering wirkt. Noch deutlicher zeigt sich das Ungleichgewicht bei Vollerwerbsgründern: Nur jeder dritte Vollerwerbsgründer ist eine Frau. Aber es gibt auch positive Tendenzen im Geschlechtervergleich: So ist der Anteil der Unternehmensgründungen durch Frauen in den letzten sechs Jahren um gut 7 % gestiegen, ein Trend, den auch Valerie Bönström, Gründerin der führenden deutschen Frauensportclub-Kette „Mrs. Sporty“ und Repräsentantin der Deutschen Gründer- und Unternehmertage 2010 (deGUT), nicht verwundert: „Gerade Frauen profitieren doch von der Selbstständigkeit! Für Frauen mit Kindern ist es ein großer Vorteil, sich seine Arbeitszeit flexibel einteilen zu können. Als Unternehmerin ist man finanziell unabhängig und kann sich vor allem seinen Traum erfüllen.“

Doch woran liegt es, dass sich Frauen nach wie vor seltener als Männer zur Selbstständigkeit entschließen? Die meisten Studien zu diesem Thema sind sich hier einig: Es liege hauptsächlich an der geringeren Risikobereitschaft der Frauen. Finanzielle Sicherheit habe bei Frauen anscheinend immer noch einen höheren Stellenwert als bei Männern. Zudem beurteilten Frauen ihre Aussichten auf Erfolg meist immer noch kritischer als Männer. Diese Entwicklung ist natürlich auch gesellschaftshistorisch bedingt: „Wenn man zurückblickt, haben Frauen einfach viel später angefangen, sich unternehmerisch selbst zu verwirklichen“, so Stefanie Harig, Gründerin der international erfolgreichen Editionsgalerien für Fotokunst „Lumas“ und ebenfalls Repräsentantin der deGUT 2010. Ihrer Ansicht nach liege es nicht wie meist angenommen an den äußeren Bedingungen, dass sich Frauen nicht so häufig selbstständig machen, sondern „vielleicht in vielen Fällen daran, dass Frauen einfach mutiger werden müssen. Frauen sollten Mut haben, authentisch zu sein, ihre Ideen zu leben und diese einfach mal auszuprobieren, ohne Angst zu haben oder sich zu viele Gedanken darüber zu machen.“

Neben Valerie Bönström und Stefanie Harig gibt es in Deutschland noch zahlreiche andere Unternehmerinnen, die den Weg in die Selbstständigkeit gewagt haben und damit sehr erfolgreich sind. Denn wenn das Unternehmen einmal läuft, gibt es laut einer Studie des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) keine Unterschiede mehr, Männer und Frauen sind dann gleich erfolgreich. Und auch für den unternehmerischen Start gelten für beide Geschlechter gleiche Regeln: Je besser man sich auf die Gründung vorbereitet und je gründlicher man sich informiert, desto besser sind auch die langfristigen Erfolgsaussichten eines Start-ups. Valerie Bönström empfiehlt daher, das Informationsangebot der deGUT, einer der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum, unbedingt zu nutzen: „Je mehr Informationen man bündelt und je mehr man mit Menschen sprechen kann, wie und mit was man sich selbstständig machen kann, desto besser.“ „Hier kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen, die sich ähnlichen Herausforderungen stellen müssen. Und man trifft erfolgreiche Unternehmer/innen, die sicher die ein oder andere Frage kompetent beantworten können“, ergänzt Stefanie Harig.

Beide Unternehmerinnen wollen in ihren Filmporträts und auf der deGUT selbst am 29./30.10.2010 in der STATION-Berlin Frauen aus Ihrer eigenen positiven Erfahrung heraus zur Existenzgründung ermutigen. Die Kurzfilme, in denen sie von ihren Herausforderungen als Unternehmerinnen erzählen und Jungunternehmen wichtige Tipps für einen guten Start geben, sind auf www.deGUT.de zu sehen.

Über die deGUT: Die 26. deGUT findet am 29. und 30.10.2010 in der STATION-Berlin statt.

Mit über 5.600 Teilnehmern (2009), etwa 100 erwarteten Ausstellern aus ganz Deutschland und einem umfangreichen, kostenlosen Seminar- und Workshopprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum. Experten und Berater von Banken, Wirtschaftsverbänden, Kammern und anderen Institutionen sowie erfolgreiche Unternehmer/innen informieren über alles, was man bei einem Start in die Selbstständigkeit wissen muss. Aber auch Unternehmen, die sich bereits etabliert haben, erfahren auf der deGUT viel Wissenswertes zu Themen wie Marketing, Verkauf, Recht oder Personal.

Seit 2008 wird die deGUT von der Investitionsbank Berlin (IBB) und der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) veranstaltet. Gefördert wird die Messe von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg aus Mitteln der Länder und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Schirmherr ist der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle. ­­­

Pressekontakt:

deGUT-Pressebüro, Kornelia Kostetzko
Friedrich-Ebert-Straße 91, 14467 Potsdam

Tel.: 0331 / 231 890 – 21
E-Mail: presse@deGUT.de
www.deGUT.de

Der kostenlose Turbolister von eBay hat nun Konkurrenz bekommen. Mit dem Freewaretool von etope.de (Freshworx Ltd. & Co. KG) steht den Auktionshungrigen eine neue Möglichkeit offen, Artikel zum weltgrößten Onlineauktionshaus zu befördern. Der Download auf www.etope.de unter „Freeware Tools“ im Kopfbereich der Startseite, geht verhältnissmaäßig fix, sofern man einen DSL oder schnelleren Anschluss zur Verfügung hat. Mit insgesamt ca. 9,2 MB Dateigröße ist die Installationsroutine auch etwas kleiner als die des Turbolisters mit ca. 16 MB.

Installation

Die Installation funktioniert ohne Probleme innerhalb von wenigen Sekunden. Direkt danach muss ein Token von eBay angefordert werden, welcher zur Sicherheit und zum Schutz von persönlichen Daten dient. Der Token ist also von eBay zur rechtlichen Absicherung vorgesehen, da eBay-Daten zur korrekten Arbeitsweise an den etope-Lister übergeben werden müssen.

Funktionen

Neben den Standartfunktionen, welche in jedem anderen kostenlosen Lister auch enthalten sind, besticht der etope Lister mit der Funktion „Artikel gebündelt bearbeiten“ – dadurch können viele Artikel gleichzeitig verändert werden. Sehr vorteilhaft und zeitsparend, wenn bspw. nur die Auktionsdauer oder die Kategorie für mehrere Artikel geändert werden muss.

FTP-Server

Etope Lister verwaltet mehrere Benutzer gleichzeitig und lässt einen eigenen FTP Server zum speichern von Bildern zu. So können mehrere Bilder kostenlos bei eBay angezeigt werden. Die CSV Schnittstelle lässt eine Reihe von Importmöglichkeiten aus bestehenden Systemen zu, so dass der etope Lister keine Schnittstellenprobleme erzeugt. Selbstverständlich existiert auch eine Schnittstelle zur eigenen etope Vollversion, mit welcher die Verkäufe vollständig automatisiert abgewickelt werden können.
Darüber hinaus kann der Benutzer für seine Artikel eine Standartvorlage entwerfen. Dazu wird ihm ein sehr einfacher aber effektiver HTML Editor zur Verfügung gestellt.

Fazit

Der HTML Editor überzeugt durch kostenlose Vorlagen und Designs, so dass der Anwender keine unprofessionellen und selbst gebastelte Artikel mehr bei eBay einstellen muss. Zur Erinnerung: Bei eBay kostet eine Angebotvorlage dagegen Geld.

Alles in allem ist der kostenlose etope-Lister sehr einfach zu bedienen, mit vielen zusätzlichen Features.

Zur Website des Dienstleisters: www.etope.de

Quelle: www.auktionsideen.de

„Dropshipping ist für Wiederverkäufer ein lukratives Geschäft mit wenig Aufwand. Ein eigens Lager muss nicht unterhalten werden, die Kunden werden automatisch beliefert - also man verdient sein Geld praktisch im Schlaf.“ Derartige Meinungen zum Dropshipping kursieren verstärkt im Internet.

Welche technischen und unternehmerischen Voraussetzungen müssen für die Installation eines Dropshippingsystems vorliegen? Dazu haben wir den erfolgreichen Dropshipping Händler Alexander Hupe nach seiner Unternehmensentwicklung und Markteinschätzung befragt.

Torsten Montag

Woher kam die Idee, diese Firma zu gründen? Hast du von Beginn an ein Dropshipping Unternehmen geplant? Wie unterscheiden sich deine Geschäftsräume von denen anderer Unternehmer?

Alexander Hupe

Die Idee stammte aus meiner früheren Tätigkeit als Webdesigner und -programmierer. Dabei hatte ich mehrere Onlineshops installiert, gestylt und auch später betreut. Dadurch konnte ich hautnah die Höhen und Tiefen einer Onlineshop-Gründung miterleben.

Irgendwann  überlegten wir uns dann als Freizeitprojekt einen eigenen Onlineshop zu eröffnen. Das Dropshipping war zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht geplant. Dieses entwickelte sich erst ca. 2 Jahre später, als sich herausstellte, dass unser Büro mit dem kleinen Lager für Verpackungsmaterial und Ware viel zu klein wurden. Daher war es notwendig, eine unternehmerische Entscheidung zu treffen, welche sich Outsourcing nannte und über das Dropshipping umgesetzt werden konnte.

Torsten Montag

Nach welchen Kriterien hast du dir dein Produkt ausgesucht?

Alexander Hupe

Die Produkte, natürlich auch die gesamte Produktpalette, sollte ein optisch herausstechendes Gesamtbild ergeben und so dem Kunden Spaß beim Shoppen vermitteln. Alltägliche Gebrauchsgegenstände, designtechnisch gut in Szene gesetzt zu günstigen Preisen, das war das Ziel.

Torsten Montag

Hattest du Schwierigkeiten und Probleme in der Gründungsphase und wenn ja, wie hast du diese Schwierigkeiten gelöst?

Alexander Hupe

Die größten Schwierigkeiten in der Gründungsphase lagen sowohl in saisonalen Schwankungen aufgrund von Feiertagen, wie Ostern oder Weihnachten und den damit verbundenen Kapazitätsengpässen.

Der Aufbau von Lagerräumen für Verpackungsmaterial und Ware hätte mittelfristig zusätzlichen Personalaufwand erfordert.

So war in der Vergangenheit allein ein Lager von 20m² nur für Kartonagen nötig. Das war bis unter die Decke mit zusammengefalteten Pappkartons gefüllt.  Dazu kamen selbstverständlich entsprechende Mengen an Ware, welche geliefert, verpackt und wieder ausgeliefert werden musste.

Zu dieser Zeit begann der Prozess des Outsourcings, unsere räumlichen Kapazitäten waren am Ende angelangt.

Torsten Montag

Wie hast du den heutigen Hersteller deiner Waren gefunden?

Alexander Hupe

Das war eher ein Zufall, denn der Großhändler hatte bis dato keine Möglichkeiten, Dropshipping seinen Händlern anzubieten. Erst durch unsere Anfrage von endlichzuhause.de wurde auch das System bei ihm eingeführt. Da es keinen großen Mehraufwand für ihn darstellte, ging das ohne größere Verhandlungen über die Bühne. Es war jedoch ein Prozess, der sich über unsere gesamte bisherige Zusammenarbeit hinzog.

Torsten Montag

Welchen Vorteil besitzt Drop Shipping für dich?

Alexander Hupe

Die Vorteile des Dropshipping liegen bei uns klar auf der Hand. Zunächst ist kein Lager vorzuhalten. Endlich zuhause.de kann also ohne zusätzliche Lagerkosten und damit zusammenhängende Personalkosten viel mehr Produkte aus einer großen Produktpalette anbieten und verkaufen. Außerdem ist der 24 h Versand für viele Produkte möglich.

Viele Kunden setzen heute im Onlinebereich bereits voraus, dass die Ware innerhalb der nächsten 48 h, ab Bestellung im Onlineshop, zu Hause auf dem Wohnzimmertisch liegt. Das ist für einen Onlineshop ohne ausgedehnte Lagerhaltung fast nicht möglich.

Torsten Montag

Beschreibe für einen Laien, wie Drop Shipping bei dir funktioniert.

Alexander Hupe

Das geht am besten mit einer kleinen Zeichnung:

Torsten Montag

Equipment: eigener Online-Shop, Warenmanagement, Support, Was muss ein Existenzgründer mindestens an Ausstattung besitzen?

Alexander Hupe

1. Geräuscharmer oder lautloser Computer

Der Unternehmer und online Shopbesitzer muss selbstverständlich einen Computer besitzen. Dieser sollte aus meiner Sicht möglichst leise laufen, da man in der Regel pro Tag mehr als 8 h vor diesem Gerät zubringt. Es gibt da einige Möglichkeiten, um den Computer sehr geräuscharm zu gestalten. Das war für mich auf Dauer wichtig, vielleicht ist das für den einen oder anderen nicht das ausschlaggebende Kriterium. Das muss jedoch jeder selbst für sich ausprobieren.

2. Technisches Verständnis

a. Hardware und Software

Nicht jeder der Erfahrungen mit einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Branche besitzt kann automatisch einen Onlineshop in Verbindung mit Dropshipping betreiben. Ich empfehle aus eigener Erfahrung ein erweitertes Verständnis von Hardware sowie Software. Mit erweiterten Verständnis meine ich keine theoretischen Grundlagen aus einem Computerkurs der Erwachsenenbildung, sondern zusätzliche praktische Erfahrungen über mehrere Jahre. Man muss also mit dem Computer, mit Software und Peripheriegeräten ohne nachlesen oder andere zeitaufwändige Recherchen arbeiten können. Ist das nicht der Fall, muss man für diese einfachen Arbeiten bereits einen externen Dienstleister beauftragen, der wiederum zusätzliche Kosten verursacht.

b. Programmierkenntnisse

Der Onlineunternehmer sollte ebenso ein erweitertes Verständnis mit gesammelten Erfahrungen in den Programmiersprachen HTML, CSS sowie PHP besitzen. Außerdem muss der Unternehmer unter dem Begriff FTP etwas verstehen können. Tipp: es handelt sich dabei nicht um die Abkürzung für Full Tilt Poker ;-)

Zusammenfassend kann man das technische Verständnis so umschreiben: der online Unternehmer muss mit korrekten Fachbegriffen externen Dienstleister wie Programmierer oder Agenturen beschreiben können, wo das Problem liegt oder was getan werden soll ohne dass der Experte sich aus der Beschreibung erst seinen Auftrag zurecht reimen muss. Es ist also notwendig, Prozesse und Tätigkeiten mit einer korrekten Fachsprache und den richtigen Begriffen zu umschreiben. Die notwendige Fachsprache setzt somit oben genannte Kenntnisse voraus, um ein effizientes und zielorientiertes Arbeiten zuzusichern.

3. Der Kundensupport

Die Fragen der Kunden werden per E-Mail und auch per Telefon beantwortet. Sehr häufig fragen die Kunden nach dem Lieferstatus, wenn dieser nicht innerhalb einer bestimmten Zeit per E-Mail vom System bekannt gegeben wird. Dann ist die Sendung noch beim Großhändler im Haus, also intern unterwegs und kann noch nicht über einen externen Versandhändler abgefragt werden. Der Kundensupport erfordert bei einem Onlineshop mit einer Hotline von 8 – 20 Uhr auch einen externen Telefonservice, der zu extremen Geschäftszeiten, zu Urlaubszeiten oder in Krankheitsfällen einspringt.

Auch hier kann man das Zusammenspiel von Kundensupport und kurzen Lieferzeiten beobachten. Kann der Onlineshop die Lieferzeiten verhältnismäßig kurz halten, ist der Support im Verhältnis gesehen gering. Verlängern sich die Lieferzeiten, so erhöht sich auch das Supportaufkommen durch den Kunden. Daher auch hier das Ziel, die Lieferzeiten möglichst kurz zu halten, um auch im Bereich des Supports Ressourcen, Zeit und somit Geld zu sparen.

4. Kaufmännisches Verständnis

Dieser Punkt ist eigentlich selbstverständlich, ich möchte ihn trotzdem aufführen, denn ohne ein gewisses kaufmännisches Grundverständnis geht kein Unternehmen, auch kein Onlineshop. Insbesondere Fakturierung, Rechnungswesen, Buchführung, Kalkulation und Verhandlungsgeschick sind wichtige Bausteine, um einen erfolgreichen Onlinehandel zu betreiben.

5. Das Warenwirtschaftssystem

Das Prinzip habe ich auch mit einer Grafik dargestellt. Diese Systeme gibt es in verschiedenen Ausführungen, zu unterschiedlichen Preisen und von unterschiedlichen Anbietern.

Der Preis reicht dabei von einer Gratis-Version, wenn der Hersteller oder Großhändler das System zur Verfügung stellt über ein System von circa 10.000 € (Oxidshop in Verbindung mit unserem Warenwirtschaftssystem) bis hin zu über 100.000 € bei einem Onlineshop der Firma Intershop in Verbindung mit einem Warenwirtschaftssystem von SAP.

Und so arbeitet das Warenwirtschaftssystem:

system warenwirtschaft

Torsten Montag

Beschreibe dein lustigstes Erlebnis im Zusammenhang mit Drop Shipping als Onlinehändler.

Alexander Hupe

Das lustigste Erlebnis? Tja, viele Kunden bedeutet auch viele Erlebnisse, aber an zwei außergewöhnliche Kunden erfreue ich mich regelmäßig, wenn sie wieder bestellen. Der eine ist ein Tellerjongleur im Zirkus und bestellt bei uns regelmäßig seine Teller zum jonglieren. Der andere Kunde ist ein deutsches Schauspielhaus. Dort wird regelmäßig eine Aufführung präsentiert, in welcher ein roter Teller an die Wand geworfen werden muss. Genau diese Teller werden für das Schauspielhaus und die Aufführung bei endlich zuhause.de bestellt, um dann in der Aufführung wieder zerschmissen zu werden.

Auch fragwürdige und dubiose Bestellungen sind keine Seltenheit. So bekommt man des Öfteren ganz dringende Bestellungen von angeblichen Firmen per Fax mit dem Firmenbriefpapier des Kunden gesendet. Es sollen in diesem Bestellungen immer ganz dringend eine große Anzahl von Produkten auf Rechnung versendet werden. Nach der Recherche zur Firma, fliegt der Schwindel meist schon auf, denn die Firmen gibt es in der Regel nicht, so dass wir dem Kunden die Lieferung per Nachnahme anbieten. Ab diesem Zeitpunkt wird die sehr dringende Bestellung plötzlich wieder unwichtig und storniert. Sowas passiert schon ab und zu mal und bestätigt unsere Menschenkenntnis bei derartigen Kunden.

Torsten Montag

Für welche Gründer, Branchen und Produkte ist Drop Shipping interessant?

Alexander Hupe

Eigentlich ist Droppshipping für jede Branche und jedes Produkt geeignet, jedoch nicht für jeden beliebigen Umsatz oder für jedes Auftragsvolumen notwendig. Aus meiner Erfahrung heraus sind pro Tag mindestens 10 Bestellungen notwendig, um ein Outsourcing in Form von Dropshipping zu betreiben. Vergessen sollte man nämlich nicht, dass das Outsourcing auch zusätzliche Kosten verursacht, welche auf das Produkt umgelegt werden müssen. Das geht selbstverständlich wesentlich besser bei einer großen Menge an verkauften Produkten.

Dropshipping ist außerdem abhängig vom Hersteller oder Großhändler. Meine Empfehlung, auf jeden Fall Angebote einholen, vergleichen und mit einem fachkundigen Berater eine Kalkulation hinsichtlich der Kosten und des Nutzens durchführen. Denn steigen die Preise durch zusätzliche Kosten des Dropshippings sehr stark an, würde man sich selbst aus dem Markt katapultieren, da man mit dem neuen und erhöhten Preisen nicht mehr konkurrenzfähig ist.

Torsten Montag

Wie bewirbst du deinen Shop und deine Produkte und was unterscheidet deinen Shop von der Konkurrenz?

Alexander Hupe

Es besteht im allgemeinen kein Unterschied im Marketing unseres Onlineshops gegenüber anderen konventionellen Onlineshops ohne Dropshipping. Wir haben ein Partnerprogramm bei affili.net, sind in Preis Suchmaschinen mit unseren Produkten vertreten und generieren hauptsächlich über eine shoporientierte Suchmaschinenoptimierung (SEO) unsere Besucher. Was wir nicht machen: Besucher per Google AdWords einkaufen (SEM). Auch das Einstellen unserer  Produkte bei Amazon und Ebay lehnen wir ab.

Torsten Montag

Wie sollte man vorgehen, um einen Drop Shipping Partner zu finden? Kann der Gründer bspw. Großhandelsadressen aus dem Internet nutzen oder ist die telefonische Kontaktaufnahme sinnvoller?

Alexander Hupe

Wenn die Voraussetzungen stimmen, ist ohnehin ein enger Kontakt zwischen Onlineshop und Hersteller beziehungsweise Großhändler gegeben. Auch bereits vor dem Dropshipping. Von daher ist eine zusätzliche Kontaktaufnahme überflüssig. Sollte der Kontakt aus anderen Gründen noch nicht bestehen, so rate ich sowohl zum telefonischen Kontakt, als auch diesen mit Zahlenmaterial in einer Art Businessplan zu untermauern. Somit zeigt man dem Hersteller oder den Großhändler nicht nur das Interesse am Dropshipping, sondern teilt ihm auch mit, dass es aufgrund der vergangenen Daten für beide Seiten lukrativ sein wird.

Torsten Montag

Welche 5 Fehler sollte der Gründer im Zusammenhang mit Drop Shipping vermeiden?

Alexander Hupe

Ich möchte die Fehler zunächst in zwei Zielgruppen unterteilen. Zum einen die Unternehmer, welche als Existenzgründer einen Onlineshop mit Dropshipping beginnen möchten. Zum anderen die Unternehmer, die bereits Erfahrungen mit einem eigenen Onlineshop haben und einen entsprechenden Umstieg auf das Dropshipping wagen möchten.

5 Fehler bei Existenzgründern

1. Der Warenbezug fehlt. Damit ist wenig Fachverständnis und eine geringe Qualität vorhanden.
2. Die Technik wird unterschätzt, insbesondere notwendige Schnittstellen.
3. Mangelnde Konkurrenzanalyse im Internet.
4. Unterschätzung der Investitionskosten
5. Der falsche Partner für das Dropshipping. Der Hersteller oder Großhändler sollte in Deutschland seinen Sitz haben.

Der häufigste Fehler bei erfahrenen Onlineshophändlern ist der Kalkulationsfehler. Der Kostenfaktor Dropshipping wird in der Preiskalkulation nicht berücksichtigt, obwohl beim Dropshipping nachweislich die Marge schrumpft. Selber packen ist also immer billiger, als packen lassen.

Außerdem sollte der Unternehmer immer die Optimierung von Prozessen im Auge behalten und so viel wie möglich automatisieren oder sich zumindest die Möglichkeiten dazu offen halten. Das Ganze nennt man fachmännisch skalierbar sein.

Eines der größten Probleme im Dropshipping ist die automatische Datensynchronisation zwischen Onlineshop und dem Herstellerlager. Wie aus obiger Grafik ersichtlich ist, müssen ständig die Bestände zwischen Onlineshop und Hersteller abgeglichen und synchronisiert werden. Dies wird durch ein Warenwirtschaftssystem mittels Schnittstellen gewährleistet. Ein weiteres Problem ist die Häufigkeit der Synchronisationsprozesse. Diese sollten mindestens einmal täglich durchgeführt werden, wünschenswert wäre hier eine Synchronisation in Echtzeit, was jedoch rein technisch sehr aufwändig und damit sehr teuer ist.

Danke Alexander, für diesen ausführlichen Überblick über einen erfolgreichen Aufbau eines Dropshipping im Onlineshop.

Dieses Interview zeigt auf, wie viel technisches und unternehmerisches Know-how für den Aufbau und den Betrieb eines Onlineshops mit Dropshipping unerlässlich sind. Dropshipping ist für Anfänger nicht unbedingt der richtige Einstieg, aber eine sehr gute Möglichkeit zur Expansion für einen bereits bestehenden und erfolgreichen Onlineshop.

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 2 der Serie

Gerade in der Krise sollte der Fiskus mehr auf die Unternehmer und Steuerzahler eingehen, wie selbst führende Politiker es verlangen. Dennoch zeigt sich im täglichen Leben, dass dem nicht so ist. Wie Sie sich dennoch erfolgreich wehren können, sollen Ihnen die folgenden, weiteren Fallbeispiele zeigen, die unsere kleine Serie fortsetzen.

Zugriffsbeschränkung bei Betriebsprüfungen

Wenn Ihnen eine Betriebsprüfung ins Haus steht, achten Sie darauf, welche Daten Sie dem Prüfer vorlegen. Grundsätzlich darf er nur die steuerlich relevanten Daten einsehen. Nach aktuellen Gerichtsurteilen zählen hierzu jedoch lediglich die Pflichtaufzeichnungen. Freiwillige Aufzeichnungen müssen Sie nicht vorlegen.

Um jedoch Streitigkeiten aus dem Wege zu gehen, sollten Sie nicht in jedem Fall auf Ihr Recht pochen. Können freiwillige Aufzeichnungen keine Nachteile bei der Steuer bedingen, zeigen Sie sie vor und somit auch Ihren guten Willen.

Probleme beim Fahrtenbuch

Das Fahrtenbuch ist einer der Knackpunkte überhaupt bei Betriebsprüfungen. Doch Vorsicht, kleine Fehler bedingen keine Unwirksamkeit des gesamten Fahrtenbuchs und damit keine ungünstigen Schätzungen seitens des Finanzamts. Sollte Ihr Prüfer dies dennoch so sehen, verlangen Sie von ihm eine schriftliche Stellungnahme. Schnell wird er dann aufgeben, um den Aufwand zu umgehen und zeitgleich wird er die Unwirksamkeit des Fahrtenbuchs nicht bestätigen können.

Achtung beim Smalltalk

Viele Betriebsprüfer bemühen sich zu Beginn der Prüfung um ein gutes Verhältnis zu Ihnen als Steuerzahler. Doch Vorsicht: Lassen Sie sich nicht in private Gespräche verwickeln. Allzu schnell kommt es dabei zu Äußerungen, die sich nachteilig für Sie auswirken können. Bitten Sie zudem Ihren Steuerberater, bei der Betriebsprüfung mit anwesend zu sein, um eventuelle Fallstricke bereits im Vorfeld auszuschließen.

Umgang mit dem Finanzamt

Bedenken Sie zuletzt: Auch im Finanzamt arbeiten nur Menschen. Wenn Sie ihnen höflich entgegentreten, dann werden sie Ihnen dieselbe Höflichkeit entgegenbringen. Fragen Sie Ihren Sachbearbeiter bei Unklarheiten zu Steuerfragen und unterstützen Sie so dessen Selbstbewusstsein. Dann hilft er Ihnen gerne.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 24 - 29

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

In unserer Serie zur Umsatzsteuerprüfung befassen wir uns mit den möglichen Auslösern für eine solche, zumeist unangemeldete Prüfung. Sie stellt nach wie vor für viele Unternehmer einen großen Schrecken dar, denn oftmals kommt es zu hohen Nachzahlungen aufgrund der Prüfungen. Nachdem wir bereits erfahren haben, dass Gründer sehr häufig von einer Umsatzsteuerprüfung betroffen sind, ebenso wie Unternehmen, die häufige Steuererstattungen erhalten, geht es heute um Abweichungen in den Unterlagen.

Abweichungen zwischen Vor- und Jahresanmeldungen

Bereits während des laufenden Jahres werden Umsatzsteuervoranmeldungen abgegeben. Diese sollten nach Möglichkeit natürlich korrekt sein. Somit müsste bei der abschließenden Jahresanmeldung ein Wert von +/- Null herauskommen. Häufig zeigt sich im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten jedoch, dass die eine oder andere Rechnung versehentlich falsch abgelegt und deshalb nicht berücksichtigt wurde.

Dabei kommt es dann mitunter zu höheren oder niedrigeren Umsätzen in der Jahresmeldung. Das ruft die eifrigen Prüfer schnell auf den Plan. Denn allzu oft kommt es dazu, dass hier Verdachtsmomente entstehen, die alles andere als günstig für den Unternehmer ausfallen.

Durch solche Abweichungen in den Voranmeldungen werden Fehler in der eigenen Buchführung aufgedeckt. Und diese sieht das Finanzamt nur äußerst ungern. Es hat den Anschein, als würde der Unternehmer keinen Wert auf eine peinlich genaue Buchführung legen. Ein Minuspunkt in der Akte des Fiskus ist dann sicher. Hinzu kommt nicht selten eine Umsatzsteuerprüfung.

Schutz vor der Prüfung

Wer sich schützen will, sollte bei seiner Buchhaltung größte Genauigkeit walten lassen. Nur wenn sämtliche Belege und Unterlagen korrekt abgelegt werden, kann auch die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erfolgen. Deshalb sollten Sie von Anfang an auf eine effektive und korrekte Ablage Ihrer Unterlagen achten.

Sollte es dennoch zu spät sein und es wurde eine Rechnung übersehen, stellen Sie sich der Situation. Fügen Sie der Jahresmeldung am besten ein Schreiben bei, in dem Sie den Sachverhalt darstellen.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 2 der Serie

Eine weitere Idee mitten aus dem Leben ist mir nach einem längeren Spaziergang bei Schneematsch im Tauwetter aufgegangen.

Die Straßen und Gehwege starren zur Zeit vor Dreck, Streusalz und Sand. Diesen bringt man sich nach einem Spaziergang unweigerlich mit dem Kinderwagen direkt nach Hause. Super, wenn es jetzt einen Reiniger für die Räder des Kinderwagens gäbe.

Der Reiniger für Kinderwagenräder

Das Baby hat während der Spazierfahrt gut geschlafen, doch nun ist es wach und hat Hunger. Bevor der Kinderwagen jedoch in den Hausflur fahren kann, müssen die Räder vom Matsch und Schnee befreit werden. Das kostet Mutter oder VKinderwagenräder Reinigerater viel Zeit, die sie mit einem vor Hunger quengelnden Baby eigentlich gerade nicht haben.

Die perfekte Lösung für dieses Problem ist unsere heutige Geschäftsidee, der Kinderwagenräder – Reiniger. In bspw. einer flachen Wanne sind im Abstand der Vorder- und Hinterräder eines Kinderwagens je zwei Walzen befestigt. Der Kinderwagen wird dann so in das Gerät gefahren, das die Vorder- und die Hinterräder auf den Walzen zum Stehen kommen. Mittels eine Fuß- oder Knopfdrucks drehen sich die Walzen gegeneinander und säubern so das Wagenrad. In Sekundenschnelle sind die Räder sauber und der Kinderwagen kann mit nach drinnen genommen werden. 

Wie genau die Konstruktion aussehen kann, ob die Walzen Wasserführend arbeiten oder mit speziellen Reinigungsmitteln, liegt in der Ermessensache der Entwickler. Wichtig für die Eltern ist nur eine einfache Handhabung und ein schneller, komplikationsloser Einsatz.

Ein praktischer und stilistisch ausgefeilter Kinderwagenräder-Reiniger hat sicherlich einen Zukunftsmarkt.

Freuen Sie sich auf weitere Geschäftsideen die das Leben rund um Kleinkinder und Babys erleichtern.

Seit dem 9.1.2006 hat auch das Onlineauktionshaus auxion.de die magische Grenze von einer Millionen Artikeln durchbrochen. Nach Aussagen des Internetservice asearch.de hält auxion.de bereits mehr Artikel bereit als das “zweitgrößte Auktionshaus“ hood.de und hat sich somit auf den zweiten Platz der Onlineauktionsrangliste geschoben. Das Auktionshaus Auxion.de entstand am 15.10.2005 aus der Domain echtwahr.de. Dieser im Dezember 1999 in Spanien gegründete Onlinedienst schwappte ab 2001 auch nach Deutschland über. Sogar ein eigener Weltrekord wurde im Dezember 2004 durch die längste moderierte Live-Auktion im Internet aufgestellt. Dabei wurden an insgesamt 8 Tagen hintereinander 192 Stunden lang moderierte Live-Auktionen durchgeführt.

Was macht auxion.de so erfolgreich?

Diese Frage kann mit einem Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Onlineauktionshauses schnell beantwortet werden. Die sehr moderaten Gebühren stellen für einen immer größer werdendes Publikum ein entscheidendes Argument für eine Partnerschaft von Verkäufern mit auxion.de dar. Aber auch eine einfache Bedienung, hohe Sicherheit sowie ein schneller Service gehört zum Standard des echtwahr.de-Ablegers.

Auch auxion.de bietet ein Offlinetool für Windows eine Lösung mit Excel, so dass das Einstellen von Artikeln ein Kinderspiel wird. Die Sicherheit bei auxion.de wird durch die Überprüfung des Personalausweises der angemeldeten Mitglieder gewährleistet. Eine beidseitige Kopie muss per E-Mail oder Fax zur Überprüfung übertragen werden. Erst dann kann sich der Benutzer „überprüftes Mitglied“ nennen. Auch das bewährte Mitgliederbewertungssystem findet sich bei auxion.de wieder. So kann ein Mitglied für andere transparent dargestellt werden. Durch regelmäßige Gewinnspiele oder Verlosungen kann jeder, der sich ordnungsgemäß angemeldet hat tolle Preise absahnen. Selbstverständlich gibt es bei auxion.de alle vergleichbaren Funktionen wie auch bei der großen Konkurrenz, so z. B. die "echt-ich-seite“, „Sofortkauf-Auktionen“ oder Shops. Darüber hinaus verfügt auxion.de auch über einen gebührenpflichtigen Treuhandservice, welcher ab einem Verkaufspreis von 100 EUR für eine korrekte und sichere Verkaufsabwicklung genutzt werden kann. Nahezu einzigartig, auxion.de bietet einen Startpreis für Produkte und Artikel ab 0,10 EUR. So können auch kleinste Waren wie Briefmarken problemlos gehandelt werden.

Live-Auktion starten?

Ein sehr ungewöhnliches aber für die Mitgliederbindung und –gewinnung sehr interessantes Instrument stellt die so genannte „Live-Auktion“ dar. Dabei handelt es sich um eine besondere Form von Auktionen, welche vom einstellenden Mitglied live moderiert werden. Dabei kann der Verkäufer bis zu 12 Artikel für eine Stunde in Echtzeit kommentieren. Das Ganze hat dann den typischen Auktionscharakter, wie man ihn von der klassischen Auktion mit einem Auktionator kennt. Das Einstellen der Produkte ist kostenlos. Für diese Form der Auktionen gibt es spezielle und strenge Regeln, so dass es nicht zu Irritationen, Verwechslungen oder Missbrauch führen kann.

Was kostet die Welt?

Allein eine Finanzierung ausschließlich über Werbung funktioniert bei den meisten Internetangeboten längst nichts mehr. So muss auch auxion.de Gebühren für die Benutzung der Onlineplattform Form erheben. Im Gegensatz zu Konkurrenzangeboten kann sich jedoch auxion.de einen zaghaften Umgang mit der Gebührenschraube auf die Fahnen schreiben. So ist das Einliefern von Auktionen komplett kostenfrei.

Flaterate

Auxion.de bietet eine ProfiFlat für nur 5,- EUR monatlich an. Der Shop ist in diesem Preis mit inbegriffen. Einstellgebühren und Verkaufsprovisionen werden nicht erhoben. Verkäufer können diese Flaterate mit bis zu 20 Artikeln kostenlos testen. Die Premiumflaterate für 100,- EUR im Jahr bietet den Vorteil, dass Auxion die Artikel aus dem Shop des Verkäufers hochlädt.

Fazit

Auch auxion.de hat aufgrund der weitgefächerten und starken Konkurrenz keine Möglichkeiten irgendeinen Service seinen Mitgliedern vorzuenthalten. Die Sicherheit im Handel und die Vielfalt des Angebotes bzw. des Service wird also auch bei auxion.de an die erste Stelle gesetzt. Und auch für die Zukunft sind einige zusätzliche Funktionen geplant, so z.B. auxion-Verkaufsagenten, welche Artikel einfach und bequem verkaufen.

Zur Website des Dienstleisters: www.auxion.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Die beiden Entwickler Mathias Gerlach und Jochen Milchsack, die Köpfe hinter aborange.de (sprich: a-b-'or-inj) haben sich die Programmierung einfach bedienbarer Software mit hoher Datensicherheit für eine breite Anwenderschicht zum Ziel gesetzt. Dabei soll der Nutzer einen maximalen Nutzen durch die Software erhalten. Sie sagen jedoch selbst, dass nicht alle Wünsche der Kunden berücksichtigt werden können, da dabei die Gefahr besteht, dass die Software zu unübersichtlich und groß wird. Daher beschränken Sie sich auf das Wesentliche und zwar das, was die Mehrzahl bzw. der Großteil der Nutzer verlangt und wünscht. So wird ein nicht ganz unwesentlicher Teil ihrer Arbeit für das eBay-Abwicklungsprogramm „Bayorganizer“ verwendet. Diese Software muss vom Nutzer zunächst geladen und auf dem lokalen Rechner installiert werden. Es steht dazu eine kostenlose Testversion zur Verfügung, welche nach Ablauf der Ausprobierphase von 28 Tagen an Privatpersonen mit 39,- EUR berechnet wird. Unternehmer, also gewerblich tätige eBayer, zahlen allerdings 95,- EUR. Vorteilig gegenüber Onlinetools, es entstehen keine laufenden Gebühren. Die Nutzungslizenz gilt für ein Jahr. Darin enthalten auch ein bevorzugter und kostenloser Support.

Was kann die Software?

Ähnlich wie die Konkurrenz nimmt dieses Tool dem eBay-Verkäufer einiges an Arbeit ab. Dabei muss der bei eBay verkaufte oder gekaufte Artikel zunächst in die Software eingelesen werden und dies kann auf zwei verschiedene Arten funktionieren. Zum Einen kann der BayOrganizer sich in ein eigens für Auktionen eingerichtetes Mailpostfach einloggen und die darin enthalten Mails über die Artikel einlesen. Zum Anderen ist auch die Copy & Paste Methode einsetzbar. Das heißt, der Text der Verkaufsmail wird kopiert, so dass dann in der Software durch ein Knopfdruck aus der Zwischenablage die für den Verkauf wesentlichen Daten herausgefiltert werden. Die genutzte Art hängt vom Umfang der Verkäufe ab, wobei wir die Copy & Paste –Methode bevorzugt haben, da auf diese Weise auch alle anderen Mails von eBay abrufbar und nutzbar waren.

Der BayOrganizer listet nach dem Einlesen die Artikel mit Käufer (auch Verkäufer, wenn es sich um Käufe handelt) auf. Der Verkäufer kann nun sämtliche Mails zur Verkaufsabwicklung mittels BayOrganizer versenden. Diese sind selbstverständlich individuell veränderbar. Auch Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen und Paketaufkleber können mit dem kleinen eBay-Wunder erstellt und gedruckt werden. Zur Information des Verkäufers können diverse Statistiken erstellt und ausgewertet werden.

Zu jeder Auktion können Bemerkungen erfasst und der Bearbeitungsstatus (z.B. Zahlungsaufforderung versendet, Zahlung erhalten, Bewertung abgegeben, ...) in Form einer Checkliste detailliert gepflegt werden. Leistungsfähige Sortier-, Filter- und Suchfunktionen gewährleisten auch bei großer Auktionsanzahl einen Überblick über den Status aller Auktionen.
Integriert in den BayOrganizer ist eine Verwaltung für Mailvorlagen mit Platzhaltern für Auktionsdaten. Einmal definierte Vorlagen werden auf Tastendruck mit den Daten aus der Auktion (z.B. Auktionsnummer, Auktionstitel, Kosten, Käufername, ...) gefüllt und wahlweise mit dem integrierten Mailprogramm oder dem Standard-Mailprogramm versendet.
Außerdem bietet die Software eine eingebaute Textverarbeitung, mit welcher auch Dokumentvorlagen mit Platzhalter erstellt werden können. Diese Dokumente können wie Mailvorlagen auf Knopfdruck mit Auktionsdaten ergänzt und anschließend ausgedruckt oder automatisch als PDF-Anhang per E-Mail versandt werden, so die Entwickler der Software.
Der BayOrganizer unterstützt alle eBay-Auktionstypen (Sofortkauf, Auktion und Powerauktion) sowie die Arbeit mit mehreren eBay-Konten. Der User muss mehrere Käufe eines Kunden zusammenfassen, um korrekte Rechnungen und Mails zu erstellen.

Folgekosten für Updates

Nach Ablauf der Einjahreslizenz sind Updategebühren in Höhe von 50,- EUR für Firmenkunden und 25,- EUR für Privatanwender fällig. Während dieser Zeit kommen allerdings einige Updates per Mail, so dass das Programm immer wieder neu zu installieren ist. Die gespeicherten Daten gehen dabei allerdings nicht verloren, eine Sicherung ist jedoch immer empfehlenswert.

Fazit

Der BayOrganizer ist gerade für Anfänger im gewerblichen eBay-Verkauf und kleinere Händler eine echte Alternative zu den großen Onlinetools, da die Kosten sehr flach und gut überschaubar kalkuliert wurden und keine laufenden Gebühren zu berechnen sind. Die Funktionalität lässt nichts zu Wünschen übrig und steht auch den „Großen“ in nichts nach. Einziger Wehmutstropfen aus unserer Sicht, die regelmäßigen Updates und der damit verbundenen Zeitaufwand, was bei Onlinetools nicht der Fall ist.

Alles in Allem eine gelungene Lösung für den kostenbewussten haupt- und nebenberuflichen eBayer.

Zur Website des Dienstleisters: www.aborange.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Neukunden zu gewinnen, ist für Unternehmen von besonderer Bedeutung. Statt nun aber auf oft sehr teure und nur mäßige Erfolge versprechende Werbekampagnen zu setzen, entwickelt sich der Trend immer mehr zur gratis Werbung: Durch die Weiterempfehlung bestehender Kunden können zahlreiche Neukunden entstehen. Beispiele dafür gibt es viele, doch zunächst einmal muss der Unternehmer selbst die Empfehlungswelle in Gang bringen.

Wie es zu Empfehlungen kommt

An erster Stelle steht hierbei die Analyse, warum Kunden überhaupt Empfehlungen aussprechen. In aller Regel sind sie besonders zufrieden mit dem Service, der Dienstleistung oder dem Produkt. Wenn einer der Faktoren für die absolute Begeisterung des Kunden nicht ausreicht, sollten weitere Faktoren entsprechend ausgebaut werden.

Um die Begeisterung bei den Kunden zu erwecken, die sich dann auch auf deren Kontakte auswirkt, müssen sich Unternehmer allerdings einiges einfallen lassen. Josef Zotter beispielsweise hat mit seinem Schokoladenvertrieb zahlreiche Weiterempfehlungen erhalten. Grund dafür: ständig wechselnde Verpackungsmotive, die von angesagten Künstlern entworfen wurden. Ebenfalls bot er immer wieder neue Geschmackserlebnisse an, wie etwa Ananas-Paprika, die neugierig machen.

Mundpropaganda ist gratis Werbung

Auch die Mundpropaganda ist eine Form, mit der man die Weiterempfehlungswelle starten kann. Hierfür sollte man einen einzigartigen Service bieten, etwa ein Hotel mit Schlafgarantie, wie in New York. Auch das soziale Engagement kann zu Weiterempfehlungen führen. Das Unternehmen Toms verkauft Sommerschuhe, die den argentinischen Schuhen ähneln. Sie sind zwar modisch nicht Jedermanns Geschmack, doch verschenkt der Gründer für jedes verkaufte Paar Schuhe ein Paar an die armen Kinder in Südamerika. Die soziale Geste stellt einen Kaufanreiz und einen Reiz für Empfehlungen dar.

Clubs und Proben

Ebenfalls erfreuen sich Shoppingclubs derzeit im Internet großer Beliebtheit. Ihnen kann man nur durch Empfehlung eines Mitglieds beitreten.

Wer einer Lieferung gratis Proben beilegt, die an Freunde verteilt werden können, spannt die Kunden sogar als exzellente Vertriebsmitarbeiter ein. Durch die Proben können sich Freunde der eigenen Kunden von der Qualität überzeugen und werden schnell selbst zu Kunden.

Ebenso können kleine Anreize, wie Beteiligungen, gratis Waren für die Empfehlung oder ähnliches angeboten werden. Ein finanzieller Anreiz kann, muss aber nicht, Wunder bewirken. Die Stadt Hamburg ehrt ihre Führungskräfte, die ins Ausland versetzt wurden und für den Wirtschaftsstandort Hamburg werben. Sie erhalten kein Geld, lediglich eine Ehrung.

Empfehlungen messen

Empfehlungen sind aber nur sinnvoll, wenn sie messbar sind. Hier helfen Gutscheine, Coupons, Affiliate Links oder das Nachfragen direkt beim Neukunden. Messbare Empfehlungen zeigen, welcher Kunde am häufigsten empfiehlt und deshalb besondere Aufmerksamkeit genießen sollte.

Quelle: Starting Up 12/09, 01+02/10, S. 6 - 8
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Im letzten Teil unserer Serie haben wir Ihnen gezeigt, warum Unternehmensgründer so häufig von einer Umsatzsteuerprüfung betroffen sind. Sie werden häufig verdächtigt, lediglich eine Scheinfirma zu gründen. Doch von der Umsatzsteuerprüfung sind nicht nur Gründer betroffen, sondern auch alle anderen Unternehmer. Gründe für die Anordnung der unangekündigten Prüfung gibt es viele. Sie sollen in dieser Serie kurz vorgestellt werden. Im heutigen zweiten Teil geht es um die Umsatzsteuerprüfung aufgrund mehrerer Erstattungen bei der Umsatzsteuer.

Umsatzsteuererstattungen machen misstrauisch

Monatlich oder quartalsweise müssen Sie die Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt einreichen. Kommt es hierbei zu Erstattungen, bedeutet dies, dass Sie mehr Ausgaben als Einnahmen hatten. Das kann und soll natürlich nicht das Ziel eines gewerblich ausgelegten Unternehmens sein. Deshalb wird das Finanzamt schnell hellhörig, wenn es zu hohen Erstattungsforderungen kommt. Auch bei wiederholten Erstattungen ist es möglich, dass eine Umsatzsteuerprüfung angeordnet wird, um das Unternehmen genauer überprüfen zu können.

Oftmals kommt es aber gerade in der Gründungsphase eines Unternehmens zu derartigen Umsatzsteuererstattungen. Denn während der Gründungsphase werden häufig Investitionen getätigt, die dann einfach auch mit entsprechend hoher Umsatzsteuer belegt sind. Zwar weiß das Finanzamt dies auch, dennoch wird es schnell misstrauisch und zahlt die Erstattung nicht so ohne Weiteres aus.

Schutz vor der Umsatzsteuerprüfung

Einen hundertprozentigen Schutz vor einer solchen Umsatzsteuerprüfung werden Sie mit Sicherheit nicht erreichen können. Wenn Sie allerdings Ihren Sachbearbeiter beim Finanzamt anrufen und ihm den Sachverhalt erklären, lässt sich die drohende Prüfung oftmals noch abwenden.

Bieten Sie am besten von sich aus an, die betreffenden Rechnungen der Umsatzsteuervoranmeldung beizufügen, aus denen klar hervorgeht, dass Sie eine größere Anschaffung getätigt haben, aufgrund derer es zur Umsatzsteuererstattung kommt. Damit nehmen Sie dem Fiskus den Wind aus den Segeln und zeigen gleichermaßen Verständnis für das Misstrauen seitens des Finanzamts. Ein Pluspunkt in Ihrer Akte ist damit sicher.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Alte Unterlagen und Verträge nehmen nicht nur viel Platz weg, sondern stauben unschönerweise schnell ein. Der eine oder andere kommt dann auf die Idee, die alten Rechnungen und andere Unterlagen einfach in den Reißwolf zu werfen. Das sollte aber keinesfalls zu früh geschehen, um unnötigen Ärger und Zusatzkosten zu vermeiden.

Was zwingend aufbewahrt werden muss

Zwingend müssen Unternehmer ihre Belege aufbewahren. Dazu zählen sämtliche Belege, die zur Buchführung genutzt wurden, sie müssen für mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Geregelt wird die Pflicht im § 257 HGB bzw. in der Abgabenordnung. Neben den Kontoauszügen zählen somit auch die Lohnabrechnungen als Buchungsbelege und müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Gleiches gilt für Jahresabschlüsse und Bilanzen.

Geschäftsbriefe mit steuerrelevanter Wirkung können bereits nach sechs Jahren vernichtet werden. Privatpersonen, die im Besitz von Immobilien sind und über Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielen, sind ebenfalls verpflichtet, ihren Steuerbescheid für zehn Jahre aufzubewahren.

Das sollte aufbewahrt werden

Arbeitsverträge sind gesetzlich nicht zu den Buchungsbelegen zu zählen. Dennoch empfiehlt es sich, sie für wenigstens zehn Jahre aufzubewahren. Denn erst nach Ablauf dieser Frist sind auch versteckte Schadenersatzanforderungen verjährt. Rechnungen sollten grundsätzlich, auch von Privatpersonen, für zwei Jahre aufbewahrt werden. Das erleichtert die Durchsetzung eines Garantieanspruchs. Bei Handwerkerleistungen, die fest mit Haus oder Büro verbunden sind, sollten Rechnungen fünf Jahre aufbewahrt werden.

Gewerbemietverträge und Betriebskostenabrechnungen sollten wenigstens vier Jahre lang aufbewahrt werden. Bei Versicherungen gibt es ebenfalls keine gesetzlichen Vorschriften, sie sollten zumindest während der gesamten Laufzeit aufbewahrt werden. Bei der Lebensversicherung muss sogar die Originalpolice vorgelegt werden, um den Betrag ausgezahlt zu bekommen. Nach der Kündigung von Versicherungen sollten die Unterlagen noch drei Jahre aufbewahrt werden, da erst dann die Verjährung eintritt.

Privates aufbewahren

Privatpersonen müssen grundsätzlich kaum Unterlagen aufheben. Sie müssen, sollte es dennoch der Fall sein, schriftlich darauf hingewiesen werden. Kontoauszüge könnten direkt nach dem Ablauf der Widerspruchsfrist vernichtet werden, jedoch empfiehlt es sich aus Beweisgründen, diese noch länger aufzuheben, um Zahlungen nachweisen zu können. Das erneute Ausstellen der Auszüge ist nur mit unnötigen Kosten verbunden. Alte Arbeitsverträge sollten zum Nachweis bestehender Rentenansprüche langfristig aufbewahrt werden.

Quelle: Starting Up 12/09, 01+02/10, S. 36 - 37

In der Zeit der aktuellen Krise sind Unternehmensinsolvenzen keine Seltenheit, sondern fast schon Alltag. Das merken auch die Unternehmen selbst und steigern ihre Nachfrage nach einem lange Zeit fast vergessenen Instrument, um sich gegen Zahlungsausfälle seitens der Kunden abzusichern - nämlich die Kreditversicherung.

Der deutsche Markt verteilt sich auf insgesamt fünf Unternehmen für die Kreditversicherung: Euler Hermes, mit Sitz in Hamburg, Coface Deutschland, Atradius in Köln, die Zurich-Gruppe in Bonn und die R+V in Wiesbaden. Letztere beiden sind jedoch nur in geringem Umfang in der Kreditversicherung tätig.

Deckungssummen sinken

Derzeit zeigt sich jedoch auch bei den Kreditversicherern, dass sie mit zahlreichen Pleiten rechnen. Gut 35.000 Insolvenzen werden befürchtet, was sich natürlich auch negativ auf die Deckungssummen auswirkt. Die Limite der einzelnen Unternehmen werden oft genug gekürzt. Neue Anträge werden deutlich kritischer überprüft, bevor sie angenommen werden. Auch kann es zu erhöhten Gebühren in bestimmten Branchen kommen, allerdings soll es keine Ausschlüsse einzelner Branchen geben.

Wichtig ist auch die genaue Überprüfung, die die Versicherer vermehrt vornehmen. So werden neben den Unternehmenskennzahlen des versicherten Betriebs auch die Kunden genauer unter die Lupe genommen. Ebenfalls gelten hohe Anforderungen an versicherte Firmen: Sie müssen den Zahlungsausfall bzw. das Überschreiten des Zahlungsziels unverzüglich an den Versicherer melden. Außerdem ist eine Meldepflicht gegeben, wenn das gewährte Kreditlimit überschritten wird. Andernfalls haben die Kreditversicherer das Recht, die Leistung im Schadensfall einzubehalten.

Zusätzlich werden oftmals Selbstbeteiligungen vereinbart, damit die Unternehmen gezwungen sind, sich weiterhin ausreichend um die Liquidität zu kümmern. Die Selbstbeteiligungen liegen üblicherweise zwischen zehn und 30 Prozent. Die Versicherungssumme kann außerdem gedeckelt werden und die Laufzeit begrenzt.

Kreditversicherung auch für KMU

Die Kreditversicherung kann mittlerweile auch für kleine und mittelständische Unternehmen sinnvoll sein. Spezielle Pakete wurden von den Kreditversicherern entwickelt, die den Einstieg in eine solche Versicherung vereinfachen sollen. Bis zu 2,5 Millionen Euro Umsatz können die Versicherten der Zurich-Gruppe haben, um das Paket in Anspruch zu nehmen, bei Euler Hermes sind es Unternehmen mit bis zu sieben Millionen Euro Umsatz. Die Prämien richten sich nach der Branche, sowie dem Risiko und liegen bei 0,1 bis 0,5 des ermittelten Schadenswerts.

Zusätzlich kann Vater Staat in die Bresche springen. Er übernimmt mit dem Top-up-Modell noch einmal die gleiche Summe, die auch der Kreditversicherer absichert. Wichtig ist jedoch, dass die Unternehmenszahlen offen gelegt werden, um den Vertrag auch zu erhalten. Wer mit den Zahlen hinter dem Berg hält, wird kein Glück haben, wie die Experten bestätigen.

Quelle: Pro Firma 11/2009, S. 46-48

Daniel Wall macht als Repräsentant der Deutschen Gründer- und Unternehmertage 2010

Mut zur Selbstständigkeit

Berlin/Potsdam, 25.02.2010. Im Vorfeld der 26. Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) am 29. und 30. Oktober 2010 vermitteln erfolgreiche und prominente Unternehmerpersönlichkeiten als deGUT-Repräsentanten die Leidenschaft am Gründen und geben Tipps zum Start in die Selbstständigkeit. Den Anfang für die diesjährige deGUT macht Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. In einem filmischen Porträt auf der Website der deGUT berichtet er von seinen positiven Erfahrungen, aber auch von seinen Herausforderungen und Schwierigkeiten als Unternehmer.

Der heute 43-Jährige hat das Unternehmen für Stadtmöblierung und Außenwerbung mit Hauptsitz in Berlin von seinem Vater, dem Firmengründer Hans Wall, übernommen und weiter ausgebaut. Das war nicht immer ganz einfach: „Unternehmerische Schwierigkeiten gibt es immer. Gerade wenn man als Sohn eines starken Unternehmers arbeitet, muss man doppelt so gut sein und sich den Respekt viel härter verdienen“, so Daniel Wall, „aber ich glaube, das habe ich ganz gut geschafft.“ Dabei war ihm nicht von Anfang an klar, dass er einmal das Unternehmen seines Vaters weiterführen wird. Wall war nach seinem Einstieg 1984 zunächst in mehreren Betriebsbereichen der Wall AG tätig und baute die gesamte Informationstechnologie der Firma auf. Mit der internationalen Expansion des Hauses legte er einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Hauses - inzwischen ist das Unternehmen in über 50 Großstädten und sechs Ländern weltweit vertreten. Der Aufbau von Tochtergesellschaften in den USA in den Jahren 2000 - 2003 stellte für ihn dabei im Rückblick neben der jüngsten Wirtschaftskrise die bisher größte Herausforderung dar.

Gefragt nach seinen Tipps für junge Unternehmen meint Wall, dass man vor allen Dingen gute Ideen haben sollte. „Und man muss auch ein gutes Marktgespür haben, um so die Chancen und Risiken gut einschätzen zu können.“ Sein wichtigster Rat für Gründerinnen und Gründer ist jedoch, mutig zu sein: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Wenn man an seine Ideen glaubt, sollte man auch einen langen Atem haben und sie durchsetzen können.“

Das Filmporträt von Daniel Wall und weitere spannende Erfolgsgeschichten von Unternehmern/innen finden Sie unter: www.deGUT.de

Über die deGUT: Die 26. deGUT findet am 29. und 30.10.2010 in der STATION-Berlin statt.

Mit über 5.600 Teilnehmern (2009), etwa 100 erwarteten Ausstellern aus ganz Deutschland und einem umfangreichen, kostenlosen Seminar- und Workshopprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum. Experten und Berater von Banken, Wirtschaftsverbänden, Kammern und anderen Institutionen sowie erfolgreiche Unternehmer/innen informieren über alles, was man bei einem Start in die Selbstständigkeit wissen muss. Aber auch Unternehmen, die sich bereits etabliert haben, erfahren auf der deGUT viel Wissenswertes zu Themen wie Marketing, Verkauf, Recht oder Personal.

Seit 2008 wird die deGUT von der Investitionsbank Berlin (IBB) und der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) veranstaltet. Gefördert wird die Messe von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg aus Mitteln der Länder und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Schirmherr ist der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle. ­­­

 

Pressekontakt:

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Friedrich-Ebert-Straße 91, 14467 Potsdam

Tel.: 0331 / 231 890 – 21
E-Mail: presse@deGUT.de
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Seit dem 01.09.2009 sind die ersten Änderungen des Datenschutzgesetzes in Kraft getreten, das zweite Maßnahmenpaket folgt jedoch erst im April 2010. Gerade diese beiden unterschiedlichen Neuregelungen mit verschiedenen Stichtagen führen zu Verwirrungen. Denn bereits in der Datenschutznovelle II, die sich mit dem Datenhandel beschäftigt und die als erstes in Kraft getreten ist, werden Verweise auf die Datenschutznovelle I, in der es sich um das Scoring dreht, geschaffen.

Dies sorgt für Unsicherheit, da diese Verweise logischerweise noch ins Leere laufen. Viele Regelungen sind zudem unklar und auch teilweise bereits im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb geregelt. Kritiker können den Neuerungen also nicht viel abgewinnen, sehen lediglich einen vermehrten Aufwand darin, das Gesetz zu verstehen.

Die wichtigsten Neuerungen

Die wichtigsten Neuerungen sind eigentlich gar nicht unbedingt als solche zu erkennen. So dürfen Verbraucher erst nach schriftlicher Einwilligung kontaktiert werden. Dabei gilt eine E-Mail nicht als ausreichender Beleg. Zwar sollen online Möglichkeiten zur Einwilligung der Datenverarbeitung geschaffen werden, doch müssen hier genaue Dokumentationspflichten seitens der Unternehmen beachtet werden. Ebenfalls dürfen keine Verbraucher mit unterdrückter Rufnummer angerufen werden.

Verwunderlich ist auch, dass die Einwilligung gegen die Gewährung von Vorteilen möglich ist. Andererseits darf jedoch keine Kopplung von Leistungsgewährung nur unter Einwilligung in die Datenverarbeitung vorliegen. Das wiederum gilt nur für marktbeherrschende Unternehmen. Die Datenschutznovellen geben folglich mehr Rätsel auf, als dass sie für Klarheit sorgen.

Klare Verbote

Dennoch gibt es einige klare Verbote: So dürfen weder Kaltakquise bei privaten Verbrauchern, Fax-, E-Mail- oder SMS-Werbung ohne vorherige Zustimmung betrieben werden. Wer dem zuwider handelt, muss mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen, vormals waren es nur 25.000 Euro. Bei materiellen Verstößen gegen das Datenschutzgesetz sind zudem nicht mehr nur 250.000 Euro Höchststrafen, sondern sogar 300.000 Euro Höchststrafen vorgesehen.

Datenverarbeitung und die Fristen

Weiterhin gilt: Daten, die vor dem 01.09.2009 erfasst und seither nicht mehr geändert wurden, können noch bis zum 31.08.2012 nach dem alten Datenschutzgesetz behandelt werden. Wird jedoch der Datensatz verändert, etwa durch die Änderung der Adresse, sind sofort die neuen Gesetze gültig.

Schwierig ist auch das Listenprivileg zu verstehen. Es sagt im Grunde genommen nichts anderes aus, als dass Daten von Unternehmen genutzt werden dürfen, sofern es sich um Werbung handelt, die mit dem Unternehmen in Verbindung steht. Nicht verwertet dürfen die privaten Daten der Ansprechpartner. Bei kleinen Unternehmen und Gründern ist die strikte Trennung privater und geschäftlicher Daten allerdings oft nicht möglich.

Quelle: Pro Firma 11/2009, S. 38-40

Als einer der ersten berichteten wir Mitte des Jahres 2006 über das damals brandneue Auktionshaus Auvito. Seit dem hat sich viel im Bereich Onlinehandel und Onlineauktionen getan. So ist der rasant gewachsene Marktplatz zur Nummer zwei aufgestiegen. Grund genug über Auvito erneut zu berichten.

Derzeit findet man auf auvito.de mehr als 600.000 Angebote. Allein in den letzten Monaten kamen mehr als 400.000 hinzu. Durch die klare Struktur der Seite, kommt der Benutzer recht schnell zurecht und findet das Wesentliche in übersichtlichen Kategorien – die Artikel und Angebote.

Anmeldung

Käufer und Verkäufer können sich bei Auvito kostenlos registrieren und erhalten sogar noch eine Startguthaben von 10,- EUR geschenkt. Damit können dann Waren mit Zusatzoptionen verkauft werden, um so die Produkte hervorzuheben und damit eine Verkaufsförderung zu erzielen.

Kaufen

Neu und gleichzeitig bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich der Käufer für den Kauf eines Artikels nicht registrieren muss. Dabei wird der Kauf über ein integriertes Treuhandsystem abgewickelt. Selbstverständlich kann sich der User auch offiziell anmelden und dann mit seinem Account öfter einkaufen.

Verkaufen

Als Verkäufer werden nur geprüfte Mitglieder zugelassen. Die Prüfung erfolgt entweder per Testüberweisung auf das angegebene Konto. Der Verkäufer erhält 0,01 EUR auf sein Bankkonto überwiesen und gleichzeitig einen Freischaltcode, den er in seinem Mitgliedsbereich eingeben muss. Somit ist zum Einen sein Bankkonto bestätigt, zum Anderen aber auch seine Identität nachgewiesen. Einen Schritt weiter geht die Eingabe der Personalausweisnummer des Benutzers. Damit ist der Benutzer gleichzeitig auf für den „ab 18“-Bereich registriert und zugelassen. Die Prüfung kann auch über die amtlich beglaubigten Personalausweiskopien durchgeführt werden, was allerdings für den User etwas umständlicher und teuer ist. Geprüfte Mitglieder erhalten neben Ihrem Benutzernamen ein kleines Symbol, was darauf hinweist. Auch der Verkauf über einen eigenen Shop ist möglich und wird per Symbol angezeigt.

Die Gebühren

Sowohl für Käufer als auch für Verkäufer ist der Handel auf Auvito kostenfrei. Die Plattform finanziert sich vorwiegend über Werbung, welche in Textform an einigen Stellen geschickt eingebunden werden. Da stellt sich selbstverständlich jetzt die Frage, wozu erhält dann das neu angemeldete Mitglied einen Gutschein von 10,- EUR?

Dieses Guthaben kann beispielsweise für den kostenpflichtigen Treuhandservice verwendet werden. Dieser Service kostet mindestens 1% des Warenwertes, mindestens jedoch 1,- EUR. Ebenso muss für die Benutzung von Sonderoptionen zur Gestaltung und Hervorhebung der Artikel eine Gebühr gezahlt werden. Zum Beispiel ist für die Top Auflistung auf der Startseite ein Betrag von 4,- EUR fällig, was im Vergleich zu eBay mit 79,95 EUR relativ preiswert ist. Eine Top Auflistung in der Kategorieseite kostet 1,00 EUR, den Artikeleintrag hervorheben wird mit 0,40 EUR berechnet und Artikelnamen in Fettschrift darzustellen kostet 0,20 EUR.

Sicherheit

Zum Einen dient das Treuhandkonto dem sicheren Handel, zum Anderen werden alle sensiblen Daten per SSL Verschlüsselungstechnik schiffriert und überragen. Auch die Auswahl des Passwortes wird von Auvito unterstützt und ein Indikator zeigt dem Benutzer an, ob das gewählte Passwort sicher ist. Darüber hinaus sind die Loginversuche des Benutzers begrenzt, so dass Hacker keine Möglichkeit haben das Passwort und somit die Benutzerdaten auszuspionieren.
Auch bei Auvito existiert ein Bewertungssystem, was dem Verkäufer oder Käufer das bisherige Konsumverhalten des Gegenüber transparent macht.

Kooperationen und Schnittstellen

Mit Auvito kann der Verkäufer auch die Dienste vieler anderer Anbieter nutzen. So zum Beispiel die Anbindung an das kürzlich vorgestellte Onlineverkaufssystem von plentymarkets. Außerdem ist eine Verkaufsabwicklung mit dem System von afterbuy.de möglich. Aber auch die Übertragung von Artikeln vom Shopsystem xt:Commerce zu Auvito wurde kürzlich realisiert. Auch Auvito hat einen eigenen Lister, mit dem Produkte einfach und schnell auf der Auktionsplattform veröffentlicht werden können. Aber auch der Turbolister von eBay kann zum Listen von Artikeln bei Auvito verwendet werden.

Fazit

Auvito ist ein sehr transparente Onlineauktionsplattform ohne viel Schnick-Schnack. Informationen sind schnell zu finden, die Gebühren sehr übersichtlich und das Angebot steigt exorbitant, so dass es für immer mehr Verkäufer interessant und eine echte Alternative wird. Verwirrend kann die Textwerbung auf den einzelnen Seiten für internetunsicherere Benutzer, da es durch derartige Textwerbebotschaften schnell zu Verwechselungen kommen kann.

Zur Website des Dienstleisters: www.auvito.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Stellen Sie sich folgende Situation bildlich vor: Freitag Nachmittag, Sie benötigen noch Dies und Das und finden auch prompt bei ebay sehr günstige Angebote. Die Auktion endet allerdings am Sonntag Abend um 20:00 Uhr. Was für ein Pech, denn zu diesem Zeitpunkt sind Sie bei Freunden eingeladen, denen Sie unmöglich absagen können. Wie können Sie dann kurz vor Auktionsende Ihr Gebot abgeben, wenn die Freunde keinen Computer mit Internetverbindung haben? Gar nicht? Falsch, mit Onlinediensten wie Auctionsniper.com können Sie online für Ihre Auktionen bieten lassen. Ihrer Computer muss dabei nicht eingeschaltet sein. So können Sie mit dem von Ihnen festgelegten Höchstgebot kurz vor Auktionsende bieten. Sie müssen dazu keine Software auf ihren Computer installieren, sondern lediglich eine kostenlose Anmeldung bei auctionsniper.com durchführen.

Welche Gebühren fallen an?

Leider ist dieser Service nicht gratis, sondern es wird eine geringe erfolgsorientierte Gebühr fällig, das heißt Sie zahlen nur, wenn Sie auch die Auktion gewonnen haben. Bei Auktionen werden 1% vom Endpreis, mindestens jedoch 0,25 EUR und maximal 9,95 EUR als Gebühr fällig. Neue Nutzer zahlen für die ersten drei gewonnenen Auktionen keine Gebühren.

Englische Benutzerführung

Nachteilig bei auctionsniper.com ist die teilweise englische Benutzerführung. Obwohl die Möglichkeit besteht durch Anklicken der deutschen Flagge die Seiten zu übersetzen, wird dies nur teilweise durchgeführt, so dass im Benutzerprofil „Meine Snipes“ eine Art Englisch-Deutsch-Mix zu Verwirrung führt. Sehr nachteilig ist, dass die Hilfe überhaupt nicht übersetzt wird und das Forum vorwiegend von englischsprachigen Benutzern lebt. Das erschwert teilweise die Navigation und Handhabung des Bietagenten. Zu kurze und stellenweise unpassende Beschreibungen von Textfeldern Eingabemasken stellt den Benutzer teilweise vor Rätsel, was er für Angaben machen soll. So zum Beispiel die zu knapp gewählte Bezeichnung "Spanne" - hier soll der User die Zeit in Sekunden eintragen, die den Bietagenten vor Auktionsende veranlasst das Gebot abzugeben.

Negativ aufgefallen ist auch das Format der Eingabe des Höchstgebotes. Nicht wie in Deutschland üblich mit einem Komma, sonder als Trennzeichen der Euros von den Cents muss ein Punkt eingegeben werden. Das kann irrtümlicher Weise zu einer sehr hohen Gebotsabgabe führen. So wird aus 45,00 plötzlich 4500.00 EUR. Trotz allen genannten Nachteilen, ist dieses Onlinetool eine nützliche Hilfe, um Gebote für Auktionen auch bei Abwesenheit abgeben zu können. Eine übersichtliche Ordnerstruktur bietet die Möglichkeit, die betreffenden Auktionen systematisch abzulegen.

Darüber hinaus ist es sehr erfreulich, dass nur eine erfolgsorientierte Bezahlung verlangt wird, sodass der Benutzer nur dann bezahlen muss, wenn er auch tatsächlich die Auktionen gewonnen hat. Der Benutzer kann über eine Importfunktion auch Auktionen importieren, auf die er gerade bietet, so dass er auch bei diesen Auktionen schon Geld sparen kann. Die Bezahlung kann per Kreditkarte oder auch mittels des Bezahlsystems Paypal erfolgen. Allerdings sollten notorische Vielbieter dieses Tool nicht unbedingt zum Standardwerkzeug machen, denn das kann auf die Dauer ins Geld gehen. Durch das automatische Bieten in letzter Sekunde spart der User auch noch Geld, da eine „Gebotsschlacht“ und somit hohe Auktionspreise vermieden wird.

Zur Seite des Dienstanbieters: www.Auctionsniper.com

Quelle: www.auktionsideen.de

MehrwertsteuerNetto, Brutto, Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer. Für viele Unternehmer oder Existenzgründer ein mathematischer Alptraum. Wir haben im Netz einen kleinen aber feinen Mehrwertsteuer Rechner gefunden, der aus einer eingegebenen Zahl alle anderen Faktoren zur Mehrwertsteuer berechnet. Funktioniert gut, nur blöd das er im täglichen Leben nicht ständig zur Verfügung steht. Wer hat schon immer seinen PC dabei, um den Rechner im Netz aufzurufen. Ein Smartphone, also ein Telefon mit ständiger Internetanbindung und berührungsempfindlichen Touchscreen, kann und will sich auch niemand leisten, wenn es nicht unbedingt geschäftlich notwendig ist. Zum Onlinerechner unter http://www.mehrwertsteuerrechner.de/

Dieser Artikel ist Teil 1 von 2 der Serie

Das Verhältnis zwischen Finanzbehörden und kleineren und mittleren Unternehmen als Steuerzahlern ist angespannter denn je zuvor. Erst kürzlich forderte Peer Steinbrück die Finanzbehörden auf, Milde walten zu lassen und den Ermessensspielraum großzügig auszukosten. Der Vorsitzende der Finanzamtskonferenz, Helmut Linssen, sieht dies als nicht nötig an. Er bezieht sich darauf, dass auch weiterhin der Einzelfall entscheiden solle, genau wie bisher auch. Probleme mit dem Finanzamt gibt es indes zuhauf, die wichtigsten sollen hier kurz vorgestellt werden.

Willkür und lange Bearbeitungszeiten

Zum einen ist die Willkür der Finanzbeamten zu nennen. Extrem lange Bearbeitungszeiten sind heute häufiger, als je zuvor. Dabei gilt, dass insbesondere Bescheide über den Gewerbesteuermessbetrag oder die Gewinnermittlung mit bis zu zwölf Monaten Bearbeitungszeit zu Buche schlagen. Speziell bei schwierigen Sachverhalten, wie Betriebssondervermögen und Betriebsspaltungen, lassen sich Finanzbeamte sehr lange Zeit.

Die Unternehmer müssen darunter leiden, dass sich ihre Betriebsstruktur nicht sofort für die Beamten ersichtlich zeigt. Auch willkürliche Ausschlüsse vom Lastschriftverfahren sind vermehrt zu beobachten. War das Konto des Unternehmers zu den Abbuchungsterminen nicht gedeckt, wird er generell vom Lastschriftverfahren ausgeschlossen. Er muss an jeden einzelnen Steuertermin selbst denken. Die Finanzbehörden bescheren sich dabei nur selbst mehr Arbeit, indem sie zusätzliche Mahnungen schreiben müssen.

Probleme mit Zinsschranken

Auch die Zinsschranke, die besagt, dass die Zinszahlungen abzüglich der Zinserträge einen Saldo ergeben müssen, der geringer als 30 Prozent des Unternehmensgewinns vor Steuern und Abgaben ist, stellt ein Problem dar. Denn wenn Unternehmen unverschuldet geringere Gewinne machen, müssen sie die Zinsen auf die kommenden Jahre vortragen. Dort mindern sie den Gewinn jedoch nicht, Zinszahlungen werden also steuerpflichtig. Die Unternehmer sind somit doppelt gestraft.

Probleme mit BilMog

Auch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ist ein Problem, da es die Handelsbilanz nicht mehr als Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung ansehen will. Demnach müssten Unternehmen mehrere Bilanzen aufstellen, um den Forderungen der Finanzbehörden gerecht zu werden. Das bedeutet mehr Zeit- und vor allem Kostenaufwand.

Quelle: Pro Firma 01+02/2010, S. 24 - 29

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Eine Umsatzsteuerprüfung wird vom Fiskus gerne einmal eingesetzt, um auf diese Art und Weise kräftige Nachzahlungen von Unternehmern zu verlangen. Die Häufigkeit der unangemeldeten Umsatzsteuerprüfungen ist dabei in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Auch spülen diese Prüfungen zusätzliche Gelder in die Staatskassen. Gut 16.000 Euro Nachzahlungen wurden von den Unternehmern im Schnitt verlangt.

Kein Wunder also, dass die Umsatzsteuerprüfung häufig wie ein Damoklesschwert über Unternehmern schwebt. Durch die unangekündigte Überprüfung wird nicht nur der Betriebsalltag gestört, sondern die Nachzahlungen können schnell ein großes Loch in die Budgetplanung reißen. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, sich vor der Umsatzsteuerprüfung zu schützen, indem man einfach die wichtigsten Gründe für deren Anordnung kennt. Damit wollen wir uns in dieser kleinen Serie befassen.

Existenzgründung führt zur Umsatzsteuerprüfung

Die Existenzgründung ist oftmals der Auslöser für eine Umsatzsteuerprüfung. Überdurchschnittlich viele frisch gegründete Firmen werden von dieser Prüfung betroffen sein, wie aktuelle Zahlen zeigen. Als Grund zeigt sich oftmals, dass viele Unternehmen nur zum Schein gegründet werden. Dies schafft die Möglichkeit, Vorsteuerbeträge aus größeren privaten Rechnungen zu ziehen, alles unter dem Deckmantel der Selbstständigkeit.

Der Fiskus wird deshalb besonders bei Betriebsgründungen schnell hellhörig und ordnet eine Umsatzsteuerprüfung an. Dabei soll festgestellt werden, ob unter dem angegebenen Firmensitz tatsächlich ein Unternehmen existiert. Ebenfalls erfolgt die Überprüfung dahingehend, ob hier so gearbeitet wird, wie angegeben.

Schutz vor der Umsatzsteuerprüfung nicht möglich

Ein Schutz vor dieser Form der Umsatzsteuerprüfung ist für Sie als Unternehmer leider nicht möglich. Das Finanzamt wählt hier willkürlich einen prozentualen Anteil der Gründungen aus und führt eine Prüfung durch. Wichtig ist aber, dass Sie wissen, dass eine solche Prüfung recht wahrscheinlich ist und Sie sich entsprechend darauf vorbereiten können.

Denn Vorbereitung ist für die Umsatzsteuerprüfung wichtig. Wenn Sie Ihre Buchführung aber ordnungsgemäß erledigen, haben Sie kaum etwas zu befürchten.

Quelle: http://www.bwr-media.de

Sonderposten und Restposten sind nicht nur für Händler eine lukrative Einnahmequelle. Auch Privatpersonen profitieren von Überproduktionen oder Konkurswaren. Sonderposten und Restposten werden bundesweit auf unterschiedlichen Plattformen und in Auktionen angeboten. Mit der folgenden Auflistung wollen wir Ihnen einen Überblick, über die verschiedenen Anbieter geben.

Liste für Gewerbetreibende

Für Gewerbetreibende, die Sonderposten und Restposten in großen Mengen für den Widerverkauf abnehmen, haben sich bspw. die folgenden Plattformen etabliert.

Restposten.de

Mehr als 30.000 Mitglieder bieten auf dieser Seite mehr als 160.000 Angebote an. Die sinnvolle Unterteilung in allgemeine Restposten und Textildeal mit Angeboten aus dem Textilbereich, trägt zur Übersichtlichkeit der Seite bei.

Zur Seite des Anbieters: www.restposten.de

b2b-zentrum.de

Der Großhandel-Marktplatz ist ein Handelsplatz für Großhändler, Wiederverkäufer, Restposten-Händler und Importeure.

Zur Seite des Anbieters: www.b2b-zentrum.de

Emptor.de

Emptor ist ein internationaler Online-Anzeigenmarkt für Restposten, Sonderposten, Konkursware und Insolvenzware.

Zur Seite des Anbieters: www.emptor.de

Restposten24.de

Restposten24.de betreibt weltweit über 80 B2B Handelsportale. Über 27.000 Händler handeln auf dem Portal mit weit über 300.000 Artikeln.

Zur Seite des Anbieters: www.restposten24.de

b2b-trade.de

Als b2b-trade Mitglieder haben Unternehmer die Möglichkeit, in Deutschland und im Ausland mit anderen Mitgliedern provisionsfreien Warenhandel zu betreiben.

Zur Seite des Anbieters: www.b2b-trade.de

PM Euro-Trading

PM Euro-Trading ist ein Großhandel für Werbeartikel, Restposten und Sonderposten. Weiterhin steht die PM Euro-Trading für Großhandelsimporte aus China.

Zur Seite des Anbieters: www.pmeurotrading.com

Liste für Privatpersonen

Für Privatpersonen sind besonders die Fabrikverkäufe und Outlet Center interessant. Hier kann Markenware zu absoluten Schnäppchenpreisen erstanden werden.

Wer-zu-wem.de

Super übersichtlich werden auf der Seite wer-zu-wem.de die Daten zu Fabrikverkäufen für den User bereitgestellt. Die Einteilung in verschiedene Kategorien, wie Spielzeug, Textilien oder Schokolade erleichtert dem Interessierten die Suche. Alle aufgeführten Firmen sind mit Adresse und Öffnungszeiten versehen.

Zur Seite des Anbieters: www.wer-zu-wem.de/fabrikverkauf

Fashion-base.de

Auf der Seite von Fashion-Base wird neben einer riesigen Sammlung von Daten über Gott und die Welt auch eine Liste über Fabrikverkäufe und Outlet Center angeboten. Nach Bundesländern sortiert kann sich der Nutzer einen guten Überblick über die Aktionen verschaffen.

Zur Seite des Anbieters: www.fashion-base.de/factory-outlet-center.htm

A-Z.de

Die Seite Marken a-z.de bietet ebenfalls eine Liste von Outlet Stores und Fabrikverkäufe in Deutschland und Nachbarländern an.

Zur Seite des Anbieters: www.marken-a-z.de

Weitere interessante Versteigerungen

Wendt-Auktion.de

Wendt-Auktionen gibt Termine für die Versteigerung von Fundsachen, wie Koffer und Taschen, der Flugverkehrsgesellschaften des Frankfurter Flughafens, der Lufthansa und von Fraport bekannt. Die Versteigerungen finden in den verschiedenen aufgelisteten Städten statt.

Zur Seite des Anbieters: www.wendt-auktion.de

Fundbüro24.de

Die Seite Fundbüro 24 listet Termine für die Versteigerungen von Fundsachen aus Fundbüros auf.

Zur Seite des Anbieters: www.fundbuero24.de

Immobilien und Grundstücke

Um eine Immobilie zu ersteigern, müssen Interessenten nicht immer direkt vor Ort sein. Auf verschiedenen Seiten kann der Nutzer vom heimischen PC aus direkt mitbieten.

IMVE.de

IMVE.de ist ein Auktionshaus für freie Immobilienversteigerungen. Die öffentliche Auktionen werden gleichzeitig online in Bild und Ton, als Webcast und als Web-TV gezeigt.

Zur Seite des Anbieters: www.imve.de

Immobilien-Auktionen.de

Als gewerbliches Grundstücks-Internet-Auktionshaus bündelt Immobilien-Auktionen.de die Grundstücksangebote und die Internet-Aktivität von fünf Live-Auktionshäusern.

Zur Seite des Anbieters: www.immobilien-auktionen.de

Zwangsversteigerungen durch die Finanzämter

ZVG-Portal.de

Auf dem Justizportal werden nach Bundesländern sortiert, die anstehenden Zwangsversteigerungen durch die Finanzämter aufgelistet. Die Angebote reichen von gewerblichen Immobilien über Hotelgebäude bis hin zu Wohnhäusern.

Zur Seite des Anbieters: www.zvg-portal.de

Zwangsversteigerungen.de

Eine weitere Seite bietet eine gute Übersicht über Zwangsversteigerungen.

Zur Seite des Anbieters: www.zwangsversteigerung.de.

Autos

Besonders interessant für gewerbliche Autoverkäufer sind Versteigerungen von Leasingrückläufern, Inzahlungnahmen und Firmenwagen. Auf den folgenden Seiten werden Sie fündig.

Autorola.de

Die professionelle Autoauktion überzeugt durch eine schnelle und proffessionelle Abwicklung.

Zur Seite des Anbieters: www.autorola.de

BCA-Europe.com

Neben reinen Onlineauktionen werden auch Vor-Ort Auktionen durchgeführt an denen der Autokäufer live oder per Video teilnehmen kann.

Zur Seite des Anbieters: de.bca-europe.com

VR LeasyCar

Die VR LeasyCar hat ständig über 300 erstklassige Geschäftswagen im Angebot. Die angebotenen Wagen sind in der Regel zwischen zwei und vier Jahren alt.

Zur Seite des Anbieters: vrleasing.re-fleet.com

CDC Auktionen

CDC Auktionen legt seinen geschäftlichen Schwerpunkt auf die gewerbliche Vermarktung von Kraftfahrzeugen.

Zur Seite des Anbieters: cms.car-direct-concept.de

Beschlagnahmte und gepfändete Waren

Zoll-Auktion.de

Die Staatsverwaltung verkauft Wertsachen, die beschlagnahmt oder gepfändet wurden. Die Versteigerung findet unter www.zoll-auktion.de statt.

Zur Seite des Anbieters: www.zoll-auktion.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 2 der Serie

Da ich seit einigen Monaten stolzer Vater eines kleinen Jungen bin, der Mutter und meinem kleinen Wurm des öfteren geholfen habe, sind mir sehr viele Gedanken durch den Kopf geschossen, wie man das Leben der neuen kleinen Familie, insbesondere natürlich die tägliche Arbeit der Mutter mit dem Baby vereinfachen und erleichtern könnte.

Sicher sind nicht alle Ideen sofort technisch umsetzbar. Darüber hinaus habe ich auch nicht geprüft, ob es derartige Gegenstände und Geräte bereits auf dem Markt gibt. Allerdings haben mir alle Mutter bestätigt, dass diese und auch die folgenden Geschäftsideen in dieser Serie wohl eine enorme Erleichterung für das tägliche Mutterleben sein würde.

Fangen wir also mit der ersten Idee an:

Der Schäfchenschneider

Nicht gleich zu Beginn oder direkt nach der Geburt des Babys, vielleicht im 6. oder 10. Monat, beginnen die Kleinen neben der Milch auch langsam feste Nahrung zu sich zu nehmen. Allerdings nicht wie wir Erwachsenen mit großen Bissen an einem Stück, sondern man muss das Brot zunächst von der Brotrinde befreien, um dann Butter und eine weiche, streichfähige Masse aufzutragen. Das ist in der Regel feine Leberwurst (kann auch Sahneleberwurst sein) oder Streichkäse bzw. Schmelzkäse.

Schäfchen SchneiderAnschließend muss das Brot in kleine mundgerechte Stücken geschnitten werden, diese werden auch liebevoll Schäfchen genannt. Nun meine Idee: Bei der Herstellung von Pommes Frites muss man ebenfalls eine sehr unhandlicher Kartoffel in feine Streifen schneiden. Da kam mir die Idee, einen derartigen Pommes Schneider als Schäfchenschneider umzufunktionieren.

Kurzerhand habe ich auch im Internet ein passendes Foto gefunden und hoffe nun, dass die Seitenbetreiber mir es nicht übel nehmen, wenn ich es für diese Zwecke hier verwende. Bei diesem alten Modell ist außerdem eine Art Stempelplatte vorhanden, die die ausgestanzten Stücken aus den Schneidemessern zurückpressen. Könnte auch bei den Schäfchen in Verbindung mit Schmelzkäse oder der Leberwurst funktionieren. Übrigens, Thüringer Pflaumenmus (Mühlhäuser Pflaumenmus) wird gerade zum nachmittagslichen Kaffee sehr gern gegessen, nicht nur von den Kleinen ;-)

Bildquelle: http://www.heimatfreunde-malsch.de/kuechen.htm

Nun liegt es an Ihnen diese Idee zu verfeinern und in die Tat umzusetzen. Abnehmer wird man sicher genügend finden. Für den Anfang biete ich das Gruenderlexikon als Absatzhilfe an. Einfach bei mir melden, wenn das Gerät fertig produziert ist und vermarktet werden kann.

Freuen Sie sich auf weitere Geschäftsideen rund um Kleinkinder, Babys und deren Mütter in weiteren Folgen unserer Serie Geschäftsideen rund um´s Baby.

Wir haben uns schon immer die Frage gestellt, warum die Seminare und Kurse bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) in verschiedenen Städten in Deutschland unterschiedliche Preise haben? Genau diese Frage stellte auch Harry Zingel (verstorben am 18.08.2009) den Prüfungsteilnehmern der Kurse  zum geprüften Betriebswirt sowie zum geprüften Betriebswirt der IHK in seinem Artikel IHK-Fortbildungen: Große Unterschiede bei den Prüfungsgebühren

Die vorangestellte Umfrage in seinem Forum (derzeit leider nicht online) förderte erstaunliche Preisunterschiede der Kammer in Deutschland zu Tage. Wir vom Gruenderlexikon wollen dieses Thema aufgreifen und für das von allen Ämtern geforderte Existenzgründerseminar eine ähnliche Umfrage starten.

Daher bitten wir alle Existenzgründer oder Unternehmer, welcher in der letzten Zeit an einem Existenzgründerseminar bei einer Industrie- und Handelskammer in ihrer Region teilgenommen haben, an dieser Umfrage teilzunehmen. Bitte kommentieren sie einfach diesen Beitrag kurz und knapp mit folgenden Daten: Ort des Seminars, Dauer des Existenzgründerseminars sowie die an die IHK gezahlte Teilnehmergebühr in Euro.

Wir werden in naher Zukunft eine Zusammenfassung der Ergebnisse präsentieren.

An dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön für Ihre Teilnahme und Hilfe.

PS.: Bei der IHK Erfurt kostet ein Existenzgründerseminar 65,- EUR. Es geht über 4 Seminartage. Komisch, bei der Handwerkskammer Erfurt kostet ein 3-tägiges Seminar nur 30 EUR.

Dieser Artikel ist Teil 14 von 14 der Serie

Der Import aus Fernost wäre gar zu schön, wenn nicht die bei der Einfuhr in die Europäische Union fälligen Importabgaben zu Buche schlagen würden. Schon so mancher Importeur hat sich durch die gar zu günstigen Einkaufspreise leiten lassen, musst aber dann ernüchternd die einfuhrbedingten Aufschläge in Kauf nehmen, so dass der eigentlich günstige Einkaufspreis plötzlich zu einer überteuerten Shoppingtour führte.

Welche Abgaben fallen denn effektiv beim Importgeschäft an?

Zunächst sind da die Zölle. Da es sich ja hier ausschließlich um Importe aus Asien dreht, ist der EU Binnenhandel ausgenommen, denn dort gelten andere Zollbestimmungen.

Warum Zölle?

Zölle sind eine Art Schutzmechanismus für die Wirtschaft. Durch die Erhebung des Zolls, wird das einzuführende Produkt künstlich verteuert und somit an den bestehenden Markt mit den dort existierenden Preisen angepasst. Durch den Zoll soll die Einführung von ausländischer Konkurrenzware vermieden werden.

Wie wird der Zoll ermittelt?

Da jede Zollstelle innerhalb der EG über einen elektronischen Zolltarif (EZT) verfügt, ist es auch für den deutschen Zoll möglich, danach die verschiedenen Waren aus den verschiedenen Ländern einzuordnen und dem Zolltarif zu unterwerfen. Über das System lässt sich neben der Warennummer eines Produktes, die entsprechende Maßeinheit der Ware, aber auch bestehende Verbote oder Beschränkungen, Antidumpingzölle, Ausgleichszölle, Ausfuhrgenehmigungen usw. ermitteln.
Die Höhe des Zolls richtet sich vorwiegend nach dem Transaktionswert, welcher mit dem Rechnungspreis gleichzusetzen ist. Zu diesem Rechnungspreis müssen allerdings einige Positionen hinzuaddiert werden. Dazu gehören zum Beispiel Verkaufsprovisionen oder Maklerlöhne, Verpackungskosten, Lizenzgebühren, Beförderungskosten außerhalb der EU sowie Versicherungskosten. Abzuziehen sind unter Umständen separat ausgewiesene Zölle und andere EG-Abgaben oder Beförderungskosten innerhalb der EU. Somit lässt sich der anzumeldende Zollwert ermitteln. Dazu ist es erforderlich eine Zollanmeldung und gegebenenfalls ein Zusatzblatt auszufüllen. Die so angemeldete Berechnungsgrundlage für den Einfuhrzoll führt mittels des Umrechnungskurses zur Zollabgabe.

Die Informationen zum elektronischen Zolltarif können online und kostenlos unter http://auskunft.ezt-online.de/ezto/ abgerufen werden.

Die Höhe der Drittlands- und Präferenzzollsätze, Warenbeschreibungen, etwaige Beschränkungen und andere Bestimmungen stehen über das TARIC System online unter http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/tarhome_de.htm zur Verfügung.

Abschöpfungen

Neben dem gewöhnlichen Einfuhrzoll kann auch einer besonderer Abgabe in Form eines Zolls auferlegt werden. Diese Abschöpfungen ist z.B. spezielle für landwirtschaftliche Produkte wie und Getreide, Milch oder Zucker bei der Einfuhr in die europäische Union verbindlich. Abschöpfungen dienen der Anpassung von ausländischen Produkten an das inländische hohe Preisniveau. Dadurch sollen inländische Produzenten und Hersteller geschützt werden, so dass die ausländischen Billigprodukte nicht den inländischen Absatz gefährden.

Nationale Abgaben – die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt)

Die Einfuhrumsatzsteuer als eine besondere Erhebungsform der inländischen Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird aufgrund des eingeführten Warenwertes berechnet. Der Steuersatz ist mit dem im Inland geltenden Umsatzsteuersatz identisch. Als Grundlage dient in jedem Fall der Zollwert der einzuführenden Waren, welcher nach dem Zollkodex ermittelt wurde. Zu diesem Zollwert müssen bereits gezahlte Zölle sowie Verbrauchsteuern und Beförderungskosten bis zum Bestimmungsland innerhalb der Europäischen Union hinzuaddiert werden. Der sich daraus ermittelnde Endwert bildet die Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer.

Die Einfuhrumsatzsteuer stellt keine steuerliche Belastung dar

Für umsatzsteuerpflichtige Unternehmer stellt die Einfuhrumsatzsteuer in der Tat keine steuerliche Belastung dar, da die zu zahlende Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt geltend gemacht werden kann. Sie verhält sich also ebenso wie die in Eingangsrechnungen des Unternehmers ausgewiesener Umsatzsteuer. Die Einfuhrumsatzsteuer ist daher als durchlaufender Posten betriebswirtschaftlich nicht relevant.

Vereinfachend kann festgestellt werden, dass eine Einfuhrumsatzsteuerbefreiter Import vorliegt, sofern die Ware nach der EG-Zollbefreiungsverordnung aus dem Drittland zollfrei eingeführt werden kann. Darüber hinaus existiert jedoch eine Einfuhrumsatzsteuer-Befreiungsverordnung und weitere Verordnungen, welche vom Importe nur hinsichtlich der Einfuhrumsatzsteuer beachtet werden sollten.

Beispiel zur Berechnung der EUSt

Ermittelter Zollwert 100.000,- EUR
zzgl. Zoll (5,0 %) 5.000,- EUR
= Einfuhrumsatzsteuerbemessungsgrundlage 105.000,- EUR
x 19% EUSt 19.950,- EUR

Verbrauchsteuern

Eine Verbrauchsteuer ist eine Steuer, welche auf den Verbrauch oder die Anwendung einer Sache erhoben wird. In der Regel handelt es sich dabei um Luxusgegenstände. Auch wenn Kaffeetrinken oder Autofahren heutzutage nicht mehr als Luxus zu verstehen ist, so ist doch die Kaffeesteuer und Mineralölsteuer eine Verbrauchsteuer. Weitere Verbrauchsteuern sind bspw.: die Alkoholsteuer, die Stromsteuer, die Tabaksteuer, aber auch die erst kürzlich eingeführte Alkopopsteuer, welche den Konsum von derartigen Getränken besteuert.

Durch die Einführung der entsprechenden Produkte oder Dienstleistungen wird eben eine derartige Verbrauchssteuer erhoben und führt zu einer künstlichen Verteuerung der entsprechenden Produkte. Dadurch unterscheidet sich der Import nicht von der inländischen Herstellung der Waren. Die Verbrauchssteuer wird also nicht nur bei der Einführung aus einem Drittland erhoben, sondern auch wenn das Produkt in Inland hergestellt werden würde. Die Verbrauchssteuer ist entsprechend bei der Einführung anzumelden und abzuführen.

Eines der wichtigsten Dinge zum Beginn der Selbständigkeit ist für Gründer die Erstellung Ihres Finanzplans. Der Finanzplan ist neben der verbalen Beschreibung ein unerlässlicher Bestandteil des Businessplans. Gründer erfassen hier nicht nur Ihre prognostizierten betrieblichen Ausgaben, sondern ermitteln auch die Höhe der privaten Ausgaben. Aus dem Finanzplan geht ebenfalls hervor, wie viel Geld in der Anlaufphase benötigt wird und ob Fremdkapital aufgenommen werden muss.

Wie ein solcher Finanzplan aussehen kann und welche Einzel-Pläne ein erforderlicher Bestandteil sind, haben wir in einem Muster – Finanzplan zusammengestellt.

Aufbau eines Finanzplans

Der Aufbau des gezeigten Finanzplans ist beispielhaft und nicht als abschließend anzusehen.

Deckblatt und Inhaltsverzeichnis

Erstellen Sie ein Deckblatt mit den notwendigen Unternehmensdaten, wie Name, Anschrift und Telefon. In das Inhaltsverzeichnis werden die einzelnen Pläne aufgenommen.

Kapitalbedarfsplan

Mit der Erstellung des Kapitalbedarfsplans bekommen Gründer einen Überblick über das benötigte Kapital für die Startphase Ihres Unternehmens und die laufenden Kosten. Nicht zu vernachlässigen sind die fixen privaten Ausgaben. Erstellen Sie sich die erforderlichen Anlagen zum Kapitalbedarfsplan.

Nutzen Sie zur Erstellung auch unsere kostenlose Vorlage und den Onlinerechner.

Anlage: Betriebs- und Geschäftsausstattung

In dieser Anlage haben wir beispielhaft den Bedarf an Einrichtungsgegenständen erfasst. Die Aufzählung ist nicht abschließend. So wurde bspw. der eventuelle Bedarf eines Fahrzeugs nicht berücksichtigt. Bei der Büroausstattung haben wir eine sparsame Auswahl getroffen, ein Schreibtisch kann auch gut das Zehnfache kosten.

Anlage: Jährlich widerkehrende Kosten

Die Höhe der Miete und der Nebenkosten sind übliche Preise in einer Thüringer Kleinstadt. Der von uns geschätzte Personalbedarf kann ohne weiteres noch höher liegen, so kann es sich bspw. als notwendig erweisen, einen Außendienstmitarbeiter einzustellen.

Rentabilitätsvorschau

Mit der Rentabilitätsvorschau ermittelt der Gründer, wie rentabel sein Unternehmensplan ist. Stellen Sie die erwarteten Umsätze den errechneten Kosten gegenüber. Einzelne betriebliche Kosten haben wir geschätzt. Die Abschreibung wurde mit einer durchschnittlichen Abschreibungsdauer von fünf Jahren auf die gesamte Betriebs- und Geschäftsausstattung ermittelt.

Nutzen Sie zur Erstellung auch unsere kostenlose Vorlage und den Onlinerechner.

Finanzierungsplan

Der Finanzierungsplan gibt zum Abschluss dem Gründer darüber Aufschluss, wo die benötigten Mittel zur Gründung herstammen. Reicht das vorhandene Kapital nicht aus, ist der Gründer gezwungen, Fremdkapitalgeber zu finden.

Nutzen Sie zur Erstellung auch unsere kostenlose Vorlage und den Onlinerechner.

Download Kostenloser Muster - Finanzplan

Deckblatt (PDF, 25 KB)
Umsatz- und Wareneingangsentwicklung (PDF, 23 KB)
Kapitalbedarfsplan (PDF, 36 KB)
Anlage: Betriebs- und Geschäftsausstattung (PDF, 29 KB)
Anlage: Jährliche widerkehrende Kosten (PDF, 29 KB)
Rentabilitätsvorschau (PDF, 23 KB)
Finanzierungsplan (PDF, 23 KB)

Bei der Erstellung des Businessplans müssen Gründer einen Finanzplan erstellen. Ein Bestandteil des Finanzplans ist der Kapitalbedarfsplan.

Welche Kosten werden im Kapitalbedarfsplan erfasst?

Der Existenzgründer muss eine zutreffende Prognose für die betrieblichen Kosten treffen. Zu den Kosten zählen bspw. die Miete für ein Büro oder Ladengeschäft, die Betriebs- und Geschäftsausstattung, der Wareneinsatz, Fahrzeuge und Personalkosten. Die Summe dieser Aufwendungen stellen die betrieblichen Ausgaben dar.

Private Kosten

Nicht vernachlässigen darf der Gründer die privaten Ausgaben. Auch hier werden die Miete, die Kosten für den Lebensunterhalt, Versicherungen und weitere Kosten erfasst.

Die Summe der betrieblichen und der privaten Ausgaben ergeben die Gesamtausgaben und damit den Kapitalbedarf.

Kostenlose Vorlage downloaden

Kostenlose Vorlage Kapitalbedarfsplan downloaden: Vorlage Kapitalbedarfsplan (PDF, 34 KB)

An der Börse stellen die Bullen die Gewinner des Handels dar. So spricht man von einer Aktie als den Bullen angehörig, wenn sie Kursgewinne verzeichnen konnte. Umgekehrt zählt eine Aktie zu den Bären, wenn Sie Kursverluste verbucht und daher auf der Verliererseite steht.

Was hat das mit dem Auktionshaus gimahhot zu tun?

Gimahhot ist die weltweit erste B2C-E-Commerce-Plattform, bei der Neuware nach dem Prinzip der Börse gehandelt wird. User können entweder sofort kaufen oder Gebote abgeben, auf die alle Verkäufer reagieren können - genau wie an der Börse, nur dass Markenartikel anstelle von Aktien gehandelt werden. Dabei fasst Gimahhot die Vorteile von Auktionshäusern und Preissuchmaschinen zusammen: Einerseits kann der Käufer Gebote abgeben, andererseits wird ihm der günstigste Preis offeriert.

Chartlesen mal anders

Das tolle an Gimahhot ist die oben beschriebene Preisbildung. Dieser kann immer übersichtlich an einem „Börsenchart“ abgelesen werden. Die Statistik zeigt den Preis des letzten Handels an, die Preisentwicklung der letzten 60 Tage sowie einen Preistrend. So kann jeder getreu dem Zitat des Börsengurus André Kostolany „Chartlesen ist eine Wissenschaft, die vergeblich sucht, was Wissen schafft", kaufen und verkaufen wie die Broker an der Börse.

Nur neue Ware

Das ist einer der Leitsätze von Gimahhot.de – vorteilhaft für den Käufer, denn somit bestehen bessere Gewährleistungsansprüche dem Verkäufer gegenüber. Außerdem entfallen die lästigen Fehlerbeschreibungen der Artikel. Gimahhot prüft außerdem jeden einzelnen Verkäufer. Zum Verkaufen ist eine Gewerbeanmeldung notwendig sowie ein in Deutschland gelegene Lieferadresse. Außerdem müssen die Artikel neu und originalverpackt sein.

Preise sind immer inklusive Versand

Das was die meisten bei eBay & Co. stört, zum Verkaufspreis muss immer noch der Versandpreis kalkuliert werden. Und da wird´s dann meist teuer. Bei Gimahhot.de ist das anders. Hier ist der Verkaufspreis immer inklusive Versandkosten angegeben. Somit entsteht ein transparenter Preis, der von den Käufern wesentlich besser bewertet werden kann. Dadurch sinkt die Hemmschwelle zum Kauf der Produkte und die Umsätze der Verkäufer steigen.

Kostenloser Treuhandservice

Ein weiteres Tool zur Steigerung der Sicherheit auf Gimahhot.de – der auf einem Treuhandkonto hinterlegte Verkaufspreis der erstandenen Ware wird erst nach erfolgreicher Bestätigung des Empfangs der Ware durch den Käufer an den Verkäufer weitergeleitet. So wird das Prinzip Ware gegen Geld besonders günstig gefördert.

Gewährleistung und Rückgabe

Da bei Gimahhot nur neue Produkte verkauft werden, besteht auch die gesetzliche Garantiezeit von 2 Jahren sowie das Widerrufsrecht aufgrund eines Onlinekaufs. Das unterscheidet Gimahhot signifikant von anderen großen Onlineauktionshäusern und bietet zusätzliche Sicherheit für Käufer.

Design und Handhabung des Portals

Sehr auffällig auf Gimahhot.de ist das einzigartige, übersichtliche und zweckmäßige Layout des Portals. So kommt der Besucher mit wenigen Mausklicks schnell und unkompliziert an sein Ziel. Ebenso hilfreich wie übersichtlich die Hilfe auf gimahhot. Was uns weniger gefallen hat ist die Suchfunktion. Hier wäre eine erweiterte Suche sehr angebracht, so dass man Suchbegriffe ausschließen kann, um die Anzahl der gefundenen Artikel zu minimieren.

Weitere nützliche Features auf Gimahhot

RSS – sämtliche Artikelpreise können per RSS im RSS-Reader beobachtet werden. Der Käufer muss also nicht ständig auf gimahhot surfen und seinen Artikel verfolgen, sondern erhält bei Preisänderungen eine neue Meldung in seinem RSS Reader. Was RSS ist und wie es jeder Internetnutzer für sich nutzen kann, haben wir im Beitrag RSS oder so können Unternehmer die Informationsflut des Internets kontrollieren und für sich nutzbar machen beschrieben.

Beobachten – ähnlich der RSS Funktionalität kann der Käufer ein Produkt beobachten, muss sich dazu allerdings auf Gimahhot befinden und eingeloggt sein.

Empfehlen – Berichten Sie Ihren Freunden von interessanten und günstigen Artikeln auf Gimahhot.de

Das Beste kommt zum Schluss

Für Käufer fallen bei Gimahhot keinerlei Gebühren an. Aber auch die Verkäufer können mit Gimahhot eine paradiesische Umgebung in Sachen Gebühren und Kosten nutzen. Für den Verkauf eines Produktes fallen Abschlussgebühren ab 0,90 EUR und eine Provision ab 2% an. Da kann jeder zum Verkäufer werden und seine Produkte anbieten.

Unser Fazit

Machen die drei Geschäftsführer in dem Standart weiter, so haben nicht nur sie was davon, sondern auch ihre Käufer und Verkäufer und es entsteht ein weiterer ernst zu nehmender Konkurrent zu eBay.

Zur Website des Dienstleisters: www.gimahhot.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Aktuell kommen wieder vermehrt Start-ups im Bereich des Onlinehandels auf den Markt. E-Commerce kann aber nicht pauschal als hoffnungsvoller neuer Wirtschaftszweig betrachtet werden. Denn auch hier gilt, dass sich neue Konzepte durchsetzen, wohingegen der klassische Online-Shop, der seine Waren lediglich anbietet, aber keine emotionalen Erlebnisse mit dem Einkauf verbinden kann, kaum noch Chancen hat.

Der neue E-Commerce-Markt richtet sich dabei vor allem an so genannte Internet-Natives, also Personen, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind. Insbesondere die frauenaffinen Bereiche im Onlinehandel haben noch einigen Nachholbedarf.

Viele ungenutzte Potenziale

Seitdem das Internet quasi Jedermann zur Verfügung steht, sollte auch der Handel darüber sehr erfolgreich verlaufen sein. Der Schein aber trügt, denn eine aktuelle Studie zeigt, dass nur ein Viertel der Deutschen bereits heute regelmäßig im Internet kauft. Ein weiteres Viertel kauft hin und wieder im Internet ein, also bis zu vier Mal im Jahr. Die restlichen 50 Prozent nutzen das Web bisher noch gar nicht zum Einkaufen.

Die typischen Frauenbereiche, wie Deko, Einrichten, Wohnen, Kleidung und Schuhe sowie Wellness und Beauty sind noch weniger entwickelt. Sie werden sich aber, so die Prognosen der Experten, in den kommenden Jahren deutlich ausweiten lassen.

Steigende Zahlen im E-Commerce

Ebenfalls zeigen aktuelle Zahlen, dass der Onlinehandel sich in den letzten Jahren deutlich schneller entwickelt hat, als der herkömmliche Versand- oder Einzelhandel. Während der gesamte Markt eher stagnierte, konnte E-Commerce seinen Anteil von 5,8 auf 7,2 Prozent des Marktgeschehens verbessern.

Derzeit gehen die Experten davon aus, dass auch die Verkaufszahlen im E-Commerce sich noch deutlich steigern lassen. Waren es im Jahr 2008 noch geschätzte elf Milliarden Euro Umsatz, so sollen bis zum Jahr 2017 doppelt so hohe Umsätze erzielt werden.

Neue Konzepte auf dem Vormarsch

Innerhalb dieser Entwicklungen wird ebenfalls beobachtet, dass sich neue Konzepte durchsetzen können. So werden Live-Shopping-Portale immer erfolgreicher, genauso wie das Club-Shopping. Wenn die Kunden in die Gestaltung des Sortiments mit einbezogen werden oder der Zweck des Social Commerce verfolgt wird, können ebenfalls positive Tendenzen beobachtet werden. Insbesondere das Club-Shopping, das es namhaften Herstellern ermöglicht, auch große Stückzahlen an Restposten schnell zu verkaufen, ist sehr stark nachgefragt.

Bisher sind diese Shopping-Clubs allerdings nur ein europäisches Phänomen, das langsam in die USA gelangt. Dadurch zeigt sich, dass die Zukunft im Internet liegt und sehr gute E-Commerce-Konzepte auch fernab der USA entwickelt werden können. Das soll auch in Zukunft so bleiben, wie Experten bestätigen. Für Gründer entstehen damit zahlreiche neue Möglichkeiten.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 66 - 67
 

Die Firma Anton Röckenwagner Auction Management Solutions mit Sitz in Burgkirchen hat sich mit ihrer Auktionsabwicklung hohe Ziele gesteckt. Mit dem Programm Auction Studio 2009 soll ebay Händlern ein gut durchdachtes Instrument an die Hand gegeben werden. Mit diesem Werkzeug wird der Händler in die Lage versetzt, komfortabel seine Waren zu erfassen und diese bei ebay einzustellen. In der kompletten Angebotsverwaltung lässt sich selbst die Kommunikation mit den Käufern über Auction Studio 2009 abwickeln. Als Systemvoraussetzung muss Windows 2000, XP oder Vista vorhanden sein. Wichtig für Erstbenutzer, ab dem Datum der ersten Anmeldung kann das Auction Studio 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Und im Testzeitraum steht der volle Funktionsumfang mit unbegrenzten Transaktionen zu Verfügung.

Wo liegen die Vorteile von Auction Studio 2009?

Zunächst lässt sich feststellen, es können beliebig viele ebay Konten mit diesem Tool verwaltet werden. Auf der Seite Auctionstudio.de kann der User die Video Tutorials aufgerufen. Hier wird in einer sehr guten, anschaulichen Präsentation z. B.: erklärt, wie Angebote mit Auction Studio 2009 erstellt oder Angebote automatisch erneut eingestellt werden können. Die Erklärungen innerhalb der Präsentation sind kurz und knapp gehalten, auf Überflüssiges wurde verzichtet. Nach dieser kurzen Einführung kann der User mit dem Erstellen seiner Angebote beginnen. Aus 27 Vorlagen kann der Händler auswählen und sich mit der integrierten Vorschau sein erstelltes Angebot ansehen. Auction Studio 2009 unterstützt internationale ebay-Auktionen in 14 Ländern und die Auktionstypen Auktion, Festpreis, Shop, Sofort & Neu und ebay Express. Mit dem Pdf-Tool können alle Dokumente, wie Lieferscheine oder Rechnungen, als Pdf Dukument automatisiert versendet werden.

Geld sparen mit Auction Studio 2009

Mit diesem Tool kann bestandsabhängig nach Einstellplan gelistet werden. Beim intelligenten Relisten prüft Auction Studio automatisch, ob der Artikel kostenlos wiedereingestellt werden kann. Die Startzeitplanung und Einstellplanung sind kostenlos. Außerdem werden die Bewertungen und der Zahlungsimport automatisiert. Darüber hinaus sind Externe Onlineshops mittels Schnittstellen angebunden, so dass z.B. Amazon oder Yatego Bestellungen importiert werden können. Weitere Schnittstellen zu Buchführungsprogrammen wie Lexware, oder zu Versendern wie DPD oder UPS sind selbstverständlich vorhanden.

Kosten von Auction Studio 2009

Die Prepaid Version für gewerbliche Anwender kostet 79,95 zzgl. MwSt für 300 Transaktionen. Mit der Prepaid Version können allerdings keine Zusatzmodule genutzt werden. Für Händler, die eine monatliche Grundgebühr vorziehen, gibt es 6 unterschiedliche Tarife. Diese gehen im Tarif XS zum Preis von 3,95 EUR für 25 Transaktionen im Monat bis zum Tarif Flat mit dem Preis von 69,95 pro Monat für unbegrenzt viele Transaktionen. Zusatzmodule wie z. B. die Mehrplatzversion für unbegrenzte Arbeitsplätze oder das Amazon Import Modul können erworben werden.

Schulungen und Support

Kostenlos und sehr einfach zu bedienen ist das Help Desk System mit integrierter Knowledgbase, welches einer Übersicht der eingereichten Supportfragen entspricht. Im Forum können Fragen ebenfalls kostenlos gestellt werden. Online Schulungen mittels Fernwartung sind im 3 Stunden Paket zum Preis von 249,- Euro zzgl. MwSt zu erhalten.
Gewerbliche Anwender mit mehr als 250 Transaktionen im Monat, erhalten als Neukunde eine kostenlose Einführung in die Software per Fernwartung und Telefon. Bei Problemen, die während der Nutzung auftreten können, kann der gewerbliche Händler den Premium Support für 25,- EUR pro angefangene 15 Minuten nutzen.

Fazit

Auction Studio 2009 ist eine Komplettlösung für ebay Händler, mit der ganz legal ebay Gebühren gespart werden können. Mit diesem Tool besitzt der Händler extrem viele Möglichkeiten, um sein Angebot zu verbessern, seine Transaktionen zu automatisieren und Zeit und damit letztendlich Geld zu sparen. Als besonders erwähnenswert empfand die Redaktion, dass durch die 6 verschiedenen Preismodelle sowohl Händler die am Anfang ihrer Selbständigkeit stehen, als auch professionelle Verkäufer mit extrem vielen Transaktionen den passenden Tarif für sich finden.

Zur Website des Dienstleisters: www.auctionstudio.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Gerade in den ersten Wochen nach einer Gründung verzetteln sich viele Unternehmer oft in Nichtigkeiten, anstatt sich um die wirklich wesentlichen Dinge zu kümmern. Wer jedoch die ersten Wochen und Monate bereits vor dem Schritt in die Selbstständigkeit richtig plant, der kann bessere Erfolge erzielen.

So ist es selbstverständlich, dass ein Businessplan noch vor dem Start in die Selbstständigkeit erstellt wird. Beim Außenauftritt sieht es schon anders aus. Da werden Visitenkarten selbst gestaltet, ein guter Freund erstellt auf die Schnelle eine Webseite oder der Firmenname wird nicht mit Bedacht gewählt. Das alles wirkt nicht nur unprofessionell, sondern kostet auch noch zusätzliches Geld. Ein professionelles Foto ist Pflicht, das kann nämlich potenziellen Kunden bereits einen ersten Eindruck von der Seriosität verschaffen. Gleiches gilt für eine ansprechende Webseite und seriöse Visitenkarten. All dies kann bereits vor dem Start des Unternehmens erledigt, zumindest aber intensiv vorbereitet werden.

Vertrieb, Vertrieb, Vertrieb

Gerade in den ersten Tagen einer Unternehmensgründung ist der Vertrieb besonders wichtig. Es müssen zunächst einmal Kunden gefunden werden, die das jeweilige Produkt auch kaufen wollen. Der Unternehmer sollte seine größte Aufmerksamkeit auf den Vertrieb, die Ansprache von Kunden und andere Marketingaktionen legen.

Pressemitteilungen und Onlinewerbung können bereits vorbereitet werden. Diese Marketinginstrumente können dann direkt zum Einsatz kommen. Auch potenzielle Kunden sollten bereits im Voraus recherchiert werden. Denn diese wollen ebenfalls genau jetzt angesprochen werden. Wer jetzt erst mit der Suche nach Adressen beginnt, verschwendet wertvolle Zeit.

Die Behördengänge

Natürlich sind die Behördengänge zu Beginn einer selbstständigen Tätigkeit unverzichtbar. Die Gewerbeanmeldung, die Beantragung einer Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit und das Anmelden der Mitarbeiter bei der Sozialversicherung sind nur einige Dinge, die erledigt werden müssen. Unternehmer sollten sich aber überlegen, ob sie diese Behördengänge selbst durchführen oder an einen Experten, wie den Steuerberater, vergeben wollen. Dieser kann kostbare Zeit sparen.

Klare Struktur von Anfang an

Eine klare Struktur sollten Unternehmer von Anfang an einführen. So sollten zwei bis drei Tage pro Woche für den aktiven Vertrieb draußen vor Ort eingeplant werden. Das dient nicht nur zur Gewinnung neuer Kunden, sondern auch dem Aufbau eines Kontaktnetzwerkes, etwa für Mitarbeiter oder Kooperationspartner.

Wenigstens einen Tag sollte der frisch gebackene Unternehmer der Büroarbeit widmen. Die wirtschaftlichen Erfolge in Zahlen zu messen, ist ein Bereich, der abgedeckt werden muss. Aber auch dem Bankkonto sollte Aufmerksamkeit zugute kommen, um die künftige Liquiditätsplanung sicherzustellen. Denn fehlende Liquidität ist noch immer der häufigste Grund, warum Gründer scheitern.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 36 - 37
 

Wagniskapital ist eine der beliebtesten Möglichkeiten, um an frisches Kapital zu kommen. Gerade Gründer und Start-Ups nutzen das Wagniskapital, um das eigene Unternehmen voranzubringen. Doch so schön die Idee auch klingen mag, um an dieses Kapital heran zu kommen, sind zunächst einige Hürden zu nehmen.

War es um die Jahrtausendwende, als der Internetmarkt boomte, noch ein Leichtes, einfach aufgrund einer vielversprechenden Idee an Wagniskapital zu gelangen, haben sich die Anforderungen mittlerweile deutlich verschärft. Es gilt, dass Kapitalgeber nicht nur eine Idee präsentiert bekommen wollen, sondern vielmehr ein bereits fertiges Produkt, zumindest aber einen Prototypen. Wichtig für ein erfolgreiches Gespräch, bzw. damit es erst einmal zu diesem kommt, ist eine intensive Vorbereitung auf die Investorensuche. Dabei sollten Start-ups keinesfalls überstürzt Wagniskapitalgeber ansprechen, denn nur, wenn diese im persönlichen Gespräch den Eindruck erhalten, dass man sich umfassend und intensiv mit dem eigenen Produkt beschäftigt hat, besteht die Chance auf einen weiteren Schritt.

Das Management-Team

Wagniskapitalgeber sind natürlich nicht nur daran interessiert, hohe Risiken einzugehen, sondern auch bestmögliche Renditen zu erwirtschaften. Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem Management-Team zu. Es muss fachlich äußerst versiert sein, stressresistent und einen extrem starken Willen aufweisen, etwas zu erreichen. Auch sollte es vollständig sein. Immer wieder kommt es vor, dass das Gründerteam zwar hervorragende technische Kenntnisse und Erfahrungen im erfolgreichen Marketing hat, aber einfach ein Partner für die Zahlenbegutachtung fehlt.

Das ist zwar noch nicht das Aus für eine Finanzierung durch den Investor, er muss allerdings erkennen können, dass das Team bereit ist, sich zu erweitern und zusätzliche Leute mit ins Boot zu holen. Erst dann kann das Management-Team vervollständigt werden und die Chancen auf eine Finanzierung steigen.

Voller Einsatz für den gemeinsamen Erfolg

Ebenfalls erwarten die Wagniskapitalgeber heute, dass sämtliche Zahlen im Rahmen der Due Diligence auf den Tisch gelegt werden. Sie wollen den vollen Einsatz der Unternehmer für das gemeinsame Ziel erkennen. Dazu gehört es nicht nur, Wagniskapitalgeber zu finden, sondern genauso, Kunden zu akquirieren und Mitarbeiter zu führen. Ein regelmäßiges Reporting an den Investor muss selbstverständlich sein.

Ebenso sollten Gründer und Start-ups stets kritisch mit sich selbst umgehen und ihre eigenen Stärken und Schwächen erkennen. Wenn sie bereit sind, zu einem späteren Zeitpunkt das Management-Team nochmals zu erweitern oder sich gar aus dem Management zurückzuziehen oder stattdessen in den Aufsichtsrat wechseln, kann dies durchaus sinnvoll sein. Bekannte Beispiele, wie Larry Page und Sergey Brin von Google haben den Sinn dieser Vorgehensweise gezeigt.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 40 - 41
 

Eine Existenzgründung in der heutigen Zeit ist sicherlich alles andere als einfach. Dennoch sind möglichst viele und innovative Gründungen möglich. In Zeiten, in denen die Großunternehmen auf sich aufmerksam machen, weil sie Tausende von Stellen streichen, können Gründungen dem entgegen wirken. Der Vorteil bei Gründungen ist es, dass die Gründerinnen und Gründer sich auf Ideen und Produkte spezialisieren, die deutlich weiter entwickelt sind, als diejenigen, die derzeit auf dem Markt sind.

Dadurch wird die Konkurrenz angespornt, ebenfalls in neue Ideen, Technologien und Produkte zu investieren, um so am Markt auch weiterhin bestehen zu können. Somit sorgen die Gründerinnen und Gründer dafür, dass eine stetige Weiterentwicklung in der Wirtschaft gewährleistet wird. Doch damit nicht genug.

Jobmotor Existenzgründung

Durch neue und innovative Unternehmensgründungen entstehen auch zahlreiche neue Arbeitsplätze. Den massiven Stellenabbau der Großunternehmen können viele kleine Gründungen zumindest zum Teil wieder auffangen. Die KfW hat alleine für 2007 insgesamt 450.000 neue Arbeitsplätze durch Gründungen errechnet.

Dabei gilt die Faustregel: Je innovativer das Unternehmen, je stärker technologiebasiert, desto höher die Anzahl der Mitarbeiter. Bei Gründungen in der Industrie gab es im Schnitt 2,3 bei Gründern der Dienstleistungsbranche 2,7 Mal so viele Arbeitsplätze, die zusätzlich entstanden sind, wie bei herkömmlichen Gründungen. Auch der Hightech-Fonds, der sich vor allem für Technologiegründer einsetzt, kann diesen Trend bestätigen. Insgesamt 115 Gründerinnen und Gründer wurden finanziell unterstützt und konnten mittlerweile 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wissenstransfer von Unis zur Wirtschaft

Ebenfalls sorgen Gründerinnen und Gründer oft für einen Wissenstransfer. Werden an den Universitäten zukunftsweisende Technologien entwickelt, bleiben diese oft in den Schubladen liegen und verstauben dort. Grund sind fehlende Partner in der Wirtschaft, die die Technologie weiter entwickeln würden. Oft passt die Technologie nicht in das eigene Konzept oder es wird aus Eitelkeit abgelehnt, weil es nicht aus dem eigenen Hause stammt. Hier ist die Rede vom „Not invented here"-Syndrom.

Vielfach bleibt den Forschern dann kaum eine andere Wahl, als selbst ein Unternehmen zu gründen, um die Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu übertragen. So gibt es in einigen Bereichen, wie der Biotechnologie oder im Multimedia-Sektor etwa nur dann Fortschritte, wenn gegründet wird. Die Gründer übernehmen ihre Kenntnisse aus Forschungen und können somit den gesamten Markt revolutionieren. Allerdings standen auch viele Gründer gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit oft kurz vor der Insolvenz. Langfristig konnten sie sich am Markt jedoch erfolgreich etablieren. Auch in Deutschland sind Gründungen wichtig, weshalb der Staat zahlreiche Fördermittel bietet, wie das „Gründercoaching Deutschland".

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 6 - 8
 

Gerade Start-ups brauchen jede Menge Geld. Oftmals ist der Weg in die Selbstständigkeit nur dann zu schaffen, wenn vorab finanzielle Mittel zusammengetragen wurden. Soll jedoch ein Investor gefunden werden, muss bereits an einem anderen Punkt angesetzt werden. Denn Investoren lassen sich kaum auf noch nicht einmal gegründete Unternehmungen ein. Wichtig ist es deshalb, aus den eigenen finanziellen Mitteln wenigstens eine GmbH oder eine AG zu gründen. In diese sollten Start-ups sämtliches Know-how, Domainnamen, Patente, Lizenzen und ähnliches bereits einbringen.

Auch bei der Auswahl des Gründerteams ist eine besondere Überprüfung der einzelnen Mitglieder durchzuführen. Sie müssen sich möglichst ergänzen, so dass sämtliche Aufgaben gut übernommen werden können. Bestehen Defizite, bemerken das Investoren in der Regel recht schnell. Deshalb sollten Start-ups evtl. Änderungen oder Ergänzungen im Gründerteam gegenüber stets offen reagieren.

Businessplan - auch bei der Investorensuche das A und O

Grundlegend wollen Investoren natürlich handfeste Belege erhalten, nach denen sie eine Entscheidung treffen. An erster Stelle ist hierbei der Businessplan zu nennen. Ihm geht eine meist zwei bis drei Seiten umfassende Executive Summary voraus. Hierin wird das geplante und angestrebte Projekt kurz beschrieben.

Der Investor soll eine übersichtliche Zusammenfassung der geplanten Tätigkeiten erhalten. Wichtig ist, dass die Zusammenfassung sachlich ist und die Inhalte einer Überprüfung standhalten. Eine zu werbliche Ausdrucksweise kann Investoren schnell abschrecken. Auch Berater in den Bereichen Finanzierung, Buchhaltung, Patente und Vertrieb sollten bereits vorhanden sein. Das macht auf Investoren einen professionelleren Eindruck.

Die richtige Auswahl und Ansprache der Investoren

Start-ups sollten zunächst eine so genannte „Longlist" erstellen. Auf dieser werden alle in Frage kommenden Investoren aufgelistet. Daraus ergibt sich im nächsten Schritt die „Shortlist", die nur noch die Investoren beinhaltet, bei denen eine Aussicht auf tatsächliche Finanzierung besteht. Am besten erarbeitet das Gründerteam die „Shortlist" gemeinsam mit seinen Beratern.

Sofern einer der Investoren über einen Dritten angesprochen werden kann, der das Gründerteam empfiehlt, sollte diese Möglichkeit genutzt werden. Im ersten Kontakt wird nur die Executive Summary übersandt, erst auf Nachfrage sollte der Businessplan vorgelegt werden.

Der Zeitfaktor und die Verträge

Wichtig ist auch, dass Start-ups ausreichend Zeit für die Investorensuche einplanen. Vom Erstkontakt bis zur endgültigen Finanzierung vergeht im Regelfall ein halbes Jahr. Der Vorgang kann beschleunigt werden, wenn die Due Diligence bereits vorhanden ist und jederzeit vorgelegt werden kann. Auch sollten Start-ups nach Möglichkeit auf selbst aufgesetzte Verträge setzen, die Verhandlungsvorteile bringen. Die Kosten werden somit schnell amortisiert.

Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 38 - 39
 

oder

Nur ein paar „Kleinigkeiten“ sind es oft, die zum „großen“ Erfolg führen (können).

„Kopieren“ ist out, „imitieren“ und dabei den eigenen Stil „integrieren“ ist stattdessen angesagt. Hand aufs Herz: nicht selten wünscht man sich beim Anblick innovativer Besonderheiten oder pfiffiger Ideen, selbst deren „Urheber“ gewesen zu sein.

„Die Idee hätte von mir sein können.“ In der Tat – das „hätte“ sie….

Andererseits: weil eben nicht (immer) alles Gold ist, was glänzt, muss sich auch nicht gleich hinter jeder Geschäftsidee stets eine attraktive „Goldgrube“ verbergen. Denn oftmals bleibt der erhoffte Erfolg mit dem ursprünglichen Entwurf tatsächlich aus, selbst wenn das „Grundgerüst“ zunächst noch so solide und viel versprechend erschien. Folglich heißt es, selbst erfinderisch zu werden, die „grauen Zellen anzustrengen“ und den einstigen Grundgedanken, sprich: die „fremde“ Idee weiter auszuschmücken, bis ein eigener, neuer Geschäftsentwurf daraus wird.

Frei nach dem Motto: „Kreativ ist, wenn man’s macht“, hat sich auf diese oder ähnliche Weise bereits der eine oder andere herausragende Geschäftserfolg eingestellt. Übrigens bieten in diesem Zusammenhang auch zahlreiche andere Länder dieser Erde ein schier unerschöpfliches (Ideen-)Volumen an Kreativität und Phantasie. Warum also sollte es nicht möglich sein, dieses vorhandene Potential den individuellen Anforderungen und Verhältnissen entsprechend anzupassen und damit hierzulande (oder vielleicht sogar auf internationaler Basis) erfolgreich zu werden?

Fakt ist ohnehin, dass die oft aufsehenerregenden Geschäftsideen motivierter Unternehmensgründer keineswegs immer völlig neu und einzigartig sind. Statistiken belegen, dass es sich tatsächlich nurmehr bei jeder 15. Idee um ein echtes „Novum“ handelt. Wie dem auch sei: es ist lediglich von entscheidender Bedeutung, auf dem Weg zum Erfolg Individualität und Flexibilität unter Beweis zu stellen, denn nur auf diese Weise ist es möglich, ein persönliches und vor allem innovatives Unternehmenskonzept „auf die Beine“ zu stellen.

Im Zuge der Ideenfindung für eine „zündende“ Geschäftsidee kann es durchaus ratsam sein, vorhandenes Know-how oder Branchenkenntnisse zu nutzen, um auf diese Weise ein Produkt oder eine Dienstleistung zu „erschaffen“, die sich erfolgreich vermarkten lässt. Übrigens bietet sich diesbezüglich auch der Aspekt der „Spezialisierung“ geradezu an. Denn auch dies kann eine außergewöhnliche Möglichkeit sein, mit dem eigenen, neuen Unternehmen „straight“ den Weg nach ganz oben zu gehen.

Für welchen Weg auch immer sich der motivierte (Jung-)Unternehmer entscheidet: Mut und Risikofreudigkeit dürfen ebenso wenig fehlen, wie Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Persönlichkeit!

Heute scheint mein Glückstag zu sein, schon wieder habe ich ein gutes und zudem noch kostenloses E-Book für Existenzgründer gefunden. Diesmal geht es um den Kundennutzen und die Antwort zu der Frage, wie man erfolgreich vermarktet und verkauft. Dazu werden in diesem kostenlosen Handbuch 39 Ratschläge mit Beispielen und Checklisten gegeben.

Fragen wie: "Warum kaufen Kunden?", "Kundennutzen: Bitte nicht mit der Brechstange", "5 Schritte, um überzeugende Kaufargumente zu entwickeln", "Kundennutzen oder warum Ihr Produkt die Welt verbessern sollte", "Kundennutzen heißt, dem Kunden nutzen" oder "Wie, wann und warum Menschen kaufen" werden auch 106 Seiten beantwortet. Auch wenn sich hier einiges wiederholt, so ist es doch eine sehr gute Zusammenfassung, um mit dem daraus gewonnenen Fachwissen als Existenzgründer und Folter starten zu können.

(PDF, 106 Seiten, 855 kb)

Dieser Artikel ist Teil 12 von 14 der Serie

Bevor einzuhaltende Einfuhrgenehmigungen, Lizenzen, Verbote und andere Beschränkungen im Mittelpunkt stehen, sollten zumindest einige Begriffe grundlegend definiert und erklärt werden. Dazu gehören insbesondere die Begriffe Import oder Einfuhr. Die Experten trennen bei den genannten Begrifflichkeiten in Länder oder Territorien, in welche entsprechende Produkte eingeführt, importiert oder verbracht werden sollen.

Warenverkehr innerhalb der EU-Länder

Solange Unternehmen innerhalb der Europäischen Union Handel betreiben und Waren über europäische Grenzen hinweg kaufen oder verkaufen, spricht der Fachmann von Handelsgeschäften im EU – Binnenmarkt. Dabei ist der Begriff Import eher nicht zu verwenden, sondern wird durch den "Eingang", "Bezug" oder "Erwerb" ersetzt. Der Binnenhandel zieht nicht zwangsläufig die Abwicklung von Zollformalitäten nach sich. Aufgrund der Regelungen innerhalb der EU-Länder sind also diese bürokratischen Hindernisse ausgeschaltet worden. Der Unternehmer muss allerdings die Vorschriften der Umsatzsteuer beim innergemeinschaftlichen Erwerb beachten. Darüber hinaus müssen auch statistische Angaben des Intrahandels abgegeben werden.

Warenverkehr außerhalb der EU-Länder

In diesem Fall werden Waren aus so genannten Drittländern in die europäische Union eingeführt. In diesem Fall wird dieser Warenverkehr auch Import bezeichnet. Im Außenhandel oder Extrahandel sind nach wie vor die Zollabfertigung und andere Vorschriften zu beachten.

Einfuhrgenehmigungen und Einfuhrlizenzen

Nicht alle Produkte können bedenkenlos und ohne Anmeldungen, Genehmigungen oder Lizenzen in die europäische Union oder speziell nach Deutschland eingeführt werden. Dies verbieten zum einen europäische Sicherheitsstandards, welche in Zeiten von Attentaten und Terrorismus überarbeitet wurden oder in naher Zukunft überarbeitet werden müssen. Diese Regelungen dienen nicht zuletzt der inländischen Bevölkerung, den Arbeitern und Angestellten an den Flughäfen oder anderen Verkehrsknotenpunkten. Zum Anderen sind derartige Einfuhrgenehmigungen oder Einfuhrlizenzen auch zum Schutz der inländischen Wirtschaft gedacht. Dieser Schutzmechanismus kommt vor allem in der Textilbranche oder dem Bekleidungssektor zum Tragen. Diese Wirtschaftszweige unterliegen einer besonderen Schutzwürdigkeit, so dass der europäische und insbesondere der deutsche Gesetzgeber Billigprodukte aus dem fernen Osten vom inländischen Markt fern halten muss, um inländische Verkaufspreise und somit das inländische Lohnniveau aufrecht erhalten zu können.

Zu den einfuhrbeschränkten Branchen zählt auch die Stahlindustrie sowie einige Produkte der chemischen Industrie, aber auch diverse Haushaltsprodukte und Gebrauchsgegenstände. Für oben genannte Erzeugnisse und Waren muss der Importeur zur Einfuhr eine Genehmigung vor der Einfuhr einholen. Alternativ kann auch ein Überwachungsdokument vorgelegt werden. Auch der Nachweis des Herstellungsortes bzw. des Ursprungs der Waren und Produkte kann erforderlich werden. Dazu ist ein so genanntes Ursprungszeugnis vorzulegen. Welche Waren und Produkte bei der Einfuhr beschränkt werden, wird regelmäßig im Bundesanzeiger bekannt gegeben. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist in Deutschland für entsprechende Genehmigungsverfahren und für Ausschreibungen für die Waren der gewerblichen Wirtschaft zuständig. Produkte aus dem land- und forstwirtschaftlichen Bereich und einige Waren der Nahrungsmittelindustrie unterliegen einer bestimmten Einfuhrlizenzpflicht. Für deren Genehmigung ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verantwortlich.

Eine Erleichterung für geringfügige Waren ohne oder nur mit geringwertiger wirtschaftlicher Bedeutung (z. B. Proben oder Muster) können Vereinfachungen oder Erlasse der Dokumentationspflicht erhoben werden, wenn derartige Artikel nicht für den Handelsverkehr importiert werden.

Wichtige Internetadressen:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung www.ble.de 
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle www.bafa.de

 Ob ein Import nun genehmigungsfrei oder genehmigungspflichtig ist, entscheidet im Wesentlichen das Außenwirtschaftsrecht. Danach sind Einfuhren aus Drittländern in die Europäische Union / Deutschland grundsätzlich genehmigungsfrei zulässig. Lediglich für einige Güter existieren Beschränkungen, welche direkt mit dem betreffenden Land ausgehandelt bzw. für dieses Land festgelegt wurden. Zu diesem Zweck existiert eine Einfuhrliste, welche entsprechende Waren und Güter enthält. Diese Informationen sind im elektronischen Zolltarif (EZT) enthalten und können online und kostenlos unter http://auskunft.ezt-online.de/ezto/ abgerufen werden.
   
Die Höhe der Drittlands- und Präferenzzollsätze, Warenbeschreibungen, etwaige Beschränkungen und andere Bestimmungen stehen über das TARIC System online unter http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/cgi-bin/tarchap?Lang=DE zur Verfügung.

Das Ursprungszeugnis

Einige Waren aus dem Nicht Europäischen Ausland verlangen den Nachweis ihrer Herkunft bzw. des Ursprungs. Wenn der Gesetzgeber ein derartiges Ursprungszeugnis verlangt, muss der Importeur eine Art Geburtsurkunde für die zu importieren Waren bereitstellen. Die Notwendigkeit des Ursprungszeugnis ist ebenfalls aus der Einfuhrliste zu entnehmen. Weitere Informationen zum Ursprungszeugnis kann jede Industrie- und Handelskammer erteilen. In den meisten Fällen hat das Zielland über die Notwendigkeit eines derartigen Zeugnisses zu entscheiden. Das Ursprungslandzeugnis wird in den meisten Ländern von der zuständigen IHK oder der Außenhandelskammer erstellt.

Verbote und Beschränkungen

Anders als wirtschaftliche Beschränkungen können auch nichtwirtschaftliche Beschränkungen die Einfuhr von asiatischen Waren und Produkten beeinflussen. Derartige Einschränkungen sind unter „Verbote und Beschränkungen (VuB)“ zusammengefasst. Unter diese Einfuhrbeschränkungen fallen Waren die besonders schutzbedürftig sind, so z.B. geschützte Tiere und Pflanzen oder Waren, welche die Gesundheit gefährden. Andere Kriterien sind bspw. der Umweltschutz oder der Urheberschutz. Auch sehr eingeschränkt sind Importe im Bereich Waffen oder Drogen und Betäubungsmittel. Weitere Hinweise zu den VuB findet man unter www.zoll-d.de

Die CE-Kennzeichnung bei technische Produkten

Die von der EU-Richtlinie festgelegte Kennzeichnung technischer Produkte zeigt dem Benutzer, Verkäufer oder Käufer, dass bei dem Produkt sämtliche Sicherheitsrichtlinien innerhalb der Europäischen Union eingehalten wurden. Diese Kennzeichnung ist selbstverständlich auch ein Qualitätsmaßstab im Ausland und sollte auf jeden Fall beachtet werden.

Habe den Titel etwas gekürtzt, vollständig lautet er "24 schmackhafte Ideen und Impulse, Experten-Tipps und Best-Practice-Beispiele für mehr Würze im Marketing!" - was das ist? Ein kostenloses E-Book zum Thema Marketing, von Experten für Existenzgründer geschrieben. Aufgebaut wie ein Gewürzregal, bestehend aus 24 Fachbeiträgen verschiedener Autoren rund um das Thema Marketing. Sollte man ruhig mal als Gründer probieren.

KommunikationBlog e-BookOptisch sehr gut aufgemacht, so wie man das aus dem Marketing kennt. Fachlich vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber gespickt mit sehr vielen Tipps und interaktiven Hinweisen. So wird aus dem e-Book zu bestimmten Präsentationen im Internet oder anderen Inhalten verwiesen, was dieses eBook zusätzlich interessant macht.

Themen wie "Die süße Verführung im Marketing", "Scharf, schärfer, am schärfsten", "Das feine Aroma des Besonderen", "Zart und mild oder hart und wild?", "Einmal süß-sauer, bitte! oder
Wie werde ich zu einem Klassiker für meine Kunden?" oder auch "Alter Wein in neuen Schläuchen –
Social Media Marketing" lassen einem eher das Wasser im Munde zusammenlaufen, als an Arbeiten, Selbständigkeit oder Marketing zu denken.

Aufgefallen ist mir dieser Ratgeber zuerst über Twitter (@pr_doktor) und dem Verbreiter dieser Nachricht. Anschließend habe ich die wirklich informative Seite von Dr. Kerstin Hoffmann und ihrem Kommunikationblog gefunden. Ich wünsche beim Lesen guten Appetit und viel Erfolg beim Unternehmen Marketing.

 

(PDF, 54 Seiten, 2,7 MB)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber auf jeden Fall ein Hitmeister. Hitmeister – das neuste Produkt aus der Hitflip-Schmiede. Als Spezialmarktplatz für Medienprodukte wie DVDs, Games, CDs, Bücher und Hörbücher möchte Hitmeister als Alternative zu Marktplätzen wie Amazon Marketplace oder eBay wachsen. Ein hochgestecktes Ziel, wir haben Hitmeister uns mal näher angeschaut und möchten Herausfinden, ob das Ziel wirklich unerreichbar ist oder in greifbarer Nähe.

Erfahrungen nutzen und richtig einsetzen

Als Schwesterprojekt von Hitflip, welche als Medientauschbörse in Europa erfolgreich ist, können in diesem Projekt unzählige Erfahrungen genutzt, ausgebaut und umgesetzt werden. Selbstverständlich zum Wohle der Käufer und der Verkäufer auf Hitmeister.de.

Kaufen und Verkaufen

Auf Hitmeister ist es wie auch auf anderen Marktplätzen möglich, ein Produkt zu kaufen als auch Anbieter eines Produktes zu sein. Zum Anbieten eines Artikels bedient man sich des EAN bzw. ISBN Codes auf der Ware. Dieser Code identifiziert die Ware eindeutig und erspart so das lästige Suchen in endlos langen Listen. Sehr benutzerfreundlich für Verkäufer.

Keine Einstellgebühren – geringe Verlaufsprovisionen

So lautet das Konzept von Hitmeister. Ebenso möchten die Betreiber das Projekt auch künftig als so genannte Social-Media-Plattform ausbauen. So hat der Benutzer nicht nur gute Produkte zu günstigen Preisen, sondern auch eine Art interaktiver Kommunikation im Umfeld von Mediaprodukten.

Hitmeister verlangt für das Einstellen keinerlei Gebühren und hebt sich so vom großen Konkurrenten eBay ab.
Der Verkauf wird mit einer Provision pro Artikel von mindestens 0,70 EUR zzgl. 3 bis 12,5% vom Umsatz des verkauften Artikel berechnet. Damit wird der Wettbewerbsvorteil durch die entfallenden Einstellgebühren sofort wieder zunichte gemacht. Eine Plattform, die Produkte unterhalb des Listenpreises anbieten möchte und seine Verkäufer mit bis zu 12,5% Provision belastet sind aus unserer Sicht nicht zu vereinbaren.

Klare Strukturen, einfache Bedienung

Sehr auffällig ist das Design, welches die Seite sowie die Funktionen sehr übersichtlich macht. Der User erhält schnell Antworten auf seine Fragen, wobei die meisten Funktionen selbsterklärend und schnell auffindbar, logisch geordnet sind. Dafür unser Lob.

Sicherheit das A und O

Verkäufer achten bei derartigen, neuen Plattformen immer erst auf die eigene Sicherheit, so z.B. muss die Frage beantwortet werden „Wie können die Kunden bezahlen?“ oder „Entstehen mir Zahlungsausfälle?“ und genau hier bietet Hitmeister.de sichere Bezahlmöglichkeiten sowohl für Kunden als auch für Verkäufer an. Zum Einen kann der Kunde per Aufladung über das Hitmeister-Konto bezahlen. Zum Anderen ist die Zahlung per Kreditkarte, Überweisung, Moneybookers und Paypal möglich. Der Verkäufer wickelt seine Transaktionen über eine sichere und verschlüsselte SSL Verbindung ab.

Rennen Sie noch hinter Ihrem Geld her?

Ja? Dann sollten Sie Kunde von hitmeister.de werden, denn hier trägt nicht der Verkäufer das Inkassorisiko sondern die Plattform, also Hitmeister. Die komplette Zahlungsabwicklung erfolgt durch Hitmeister, somit hat der Verkäufer keinen Aufwand und kein Risiko.

Versandkosten werden 100% an den Verkäufer weitergegeben

Der Kunde profitiert von fairen und transparenten Versandkosten, der Verkäufer profitiert von der 100%igen Weitergabe der eingenommenen Versandkosten, Hitmeister behält sich also keine Abzüge ein.

Schnittstellen und Einstellen leicht gemacht

Durch CSV Import, XML-API Schnittstellen können Verkäufer sehr schnell viele Artikel gleichzeitig einstellen. Das spart Zeit und damit Geld. Darüber hinaus können die Händler an einer gewöhnlichen Festnetznummer den Support nutzen. Es werden also keine zusätzlichen Telefonsupportgebühren von den Usern abkassiert. Dafür ein dickes Plus von uns.

Fazit

Mit der Zahlungsgarantie sind die Verkäufer immer auf der sicheren Seite, ähnlich einem Treuhandkonto. Aber auch der Käufer braucht durch die Produktgarantie keine Missbrauchsversuche durch einschlägige Verkäufer befürchten und kann zusätzlich bei Beanstandungen auf die Hilfe von Hitmeister bauen, etwa, wenn die Produktbeschreibung nicht der Realität entsprochen hat. Durch das freundliche und gut strukturierte Web 2.0 Design macht es einfach nur Spaß auf hitmeister.de zu surfen.

Zur Website des Dienstleisters: www.Hitmeister.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Für alle die Twitter noch nicht kennen oder wissen, warum man Twitter benutzen sollte, haben wir bereits einen Artikel dazu geschrieben. Auch wie man Twitter effizient bedient und was es für Helfer und Tools für dieses Medium im Netz gibt, wurde bereits in unserem Magazin aufgegriffen. Für alle Fachbegriffe haben wir sogar ein kleines Twitterlexikon geschrieben. Übrigens, Twitter kann man auch deutsch beibringen, so muss man sich wenigstens keine Gedanken um englische Wörter machen.

Wer braucht eigentlich Twitter?

Twitter für UnternehmerEigentlich niemand, merkwürdigerweise Nutzen es doch eine ganze Reihe Menschen und nicht nur Amerikaner oder Britten, sondern auch viele Deutsche nutzen Twitter. Zwar sind es gegenüber dem englischen Sprachraum mit ca. 1,3% sehr wenige. Die englisch sprechende Bevölkerung ist aber nicht nur in den USA oder Großbritanien zu finden, sondern auch in vielen südamerikanische Länder und als Verständigungssprache im asiatischen Geschäftsleben anzutreffen. Daher sind die englischen Twitterer mit 81,1% die absoluten Spitzenreiter. (Quelle: Sistrix GmbH)

Der versierte Twitterer nutzt Twitter nicht, um zu schreiben, dass er gerade auf der Toilette sitzt oder ein hart gekochtes Ei isst, sondern er verdient direkt oder indirekt Geld mit Twitter. Geld verdienen mit Twitter kann über mehrere Varianten geschehen. Zum Einen leitet man durch sein gezwitscher einfach gezielt Leute (seine Follower) auf einen bestimmten Beitrag im Internet. Das kann entweder ein eigener Beitrag oder eine fremde Seite sein. Wenn ich als Unternehmer beispielsweise einen Weblog betreibe, wurde ich über Twitter regelmäßig meine Anhänger (Follower) auf meine Artikel hinweisen, um so auf mich und meinen Blog aufmerksam zu machen. Wenn ich dann noch etwas clever bin, werde ich auch ab und zu meine Leistungen oder Waren als Unternehmer bewerben, um so den einen oder anderen Auftrag oder Bestellung zusätzlich zu bekommen. So weit die Theorie. Das funktioniert sicher nur, wenn man eine große Masse an Followern besitzt. Also bestimmt mehr als 1.000 oder gar 2.000 aktive Follower, keine Karteileichen, denn die gibt´s auch bei Twitter. Die bringen natürlich nichts.

Zum Anderen kann man auch Geld verdienen, indem man gezielt kleine Beiträge (Tweets) über Twitter veröffentlicht und in diesen  Partnerprogramme bewirbt. Über diese Links in den Twitterartikeln kann man beim Verkauf eines Produktes Provisionen bekommen. Der klickende Follower bemerkt das in der Regel nicht, da die Links, welche über Twitter veröffentlicht werden, mit so genannten Linkverkürzern (was Linkverkürzer sind, erfährt man im Artikel unter "Was brauche ich zum Twittern?") verändert wurden.

Aufgrund dieser beiden Ansätze mit Twitter Geld zu verdienen, denke ich, dass es für jeden Unternehmer, welcher auch im Internet eine Seite zu seinem Leistungsangebot, seiner Firma oder seinen Artikeln veröffentlicht, sinnvoll erscheint, auch gelegentlich aber regelmäßig zu seinem Thema oder Spezialgebieten zu twittern.

Auch das Gruenderlexikon twittert

Mein Businessplan vom Haufe VerlagAuch das Gründerlexikon Twitter, aktuell haben wir mehr als 400 Follower und möchten und natürlich weitere dazu bekommen. Aus diesem Grund haben wir uns eine kleine Aktion ausgedacht.

Der 500. Follower erhält von uns das Buch Mein Businessplan von Uwe Herzberg, erschienen im Rudolf Haufe Verlag in der 5. Auflage. In diesem Buch ist ein Gutschein zur Onlineberatung durch den Existenzgründungsexperten Reinhard Bleiber enthalten.

Der Gewinner wird natürlich von uns per Twitter informierten. Nachdem er uns seine Adresse per E-Mail gesendet hat, schicken wir das Buch gratis und unverbindlich an ihn raus.

Also, folgen Sie uns via Twitter und gewinnen Sie nicht nur Infos über dieses neue Medium, dessen Handhabung und seine Vorteile, sondern mit ein wenig Glück auch noch ein interessanten Ratgeber zum Businessplan.

Selbstständige, die gesetzlich krankenversichert sind, müssen sich in diesem Jahr auf einzelne Änderungen einstellen. So können sie ein gesunkenes Einkommen bei der jeweiligen Krankenkasse nur noch durch einen gültigen Einkommenssteuerbescheid nachweisen. Diese Entscheidung wurde in den vergangenen Monaten vom Bundessozialgericht geregelt. Lange Zeit war unklar, wie die Einkommenshöhe von Selbstständigen gegenüber den Krankenkassen nachgewiesen werden kann. Auch weiterhin dient jedoch der ermittelte Gewinn als Ausgangswert.

Krankenkassen müssen keine weiteren Vorlagen akzeptieren

Demnach liegt es im Ermessen der Krankenkassen, ob sie weitere Vorlagen vom Versicherten akzeptieren oder nicht. Ein sinkender Gewinn kann nach der Entscheidung der Richter jedoch nur durch den Steuerbescheid bestätigt werden. Grundsätzlich können die Versicherten jedoch auch dann nicht mit einem rückwirkend herabgesetzten Beitrag rechnen. Erst ab dem Zeitpunkt der Vorlage des Steuerbescheides ist dies durch die Krankenkassen möglich. Diese Regelung muss auf die Form des Krankenkassenbeitrages zurückgeführt werden. Demnach wird der Beitrag immer endgültig nach dem zuletzt ermittelten Gewinn gezahlt.

Tipps für Steuerzahler

Wenn Unternehmer und Selbstständige bemerken, dass die eigenen Gewinne drastisch sinken, sollten sie sich schnellstmöglich um einen Steuerbescheid beim Finanzamt bemühen, denn nur so können sie den Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse mindern. Hierfür lohnt es sich in der Regel auch, bei den Finanzbehörden auf eine schnelle Bearbeitung zu drängen, sodass bis zum Steuerbescheid nicht mehrere Monate verstreichen.

Unabhängig von der aktuellen Rechtslage bietet es sich an, dass Gespräch mit der eigenen Krankenkasse zu suchen und somit nach einer kulanten Handhabung zu fragen. Einige Krankenkassen werden ihren Versicherten sicherlich auch weiterhin entgegen kommen. Grundsätzlich benötigen Versicherte aber auch dann geeignete Unterlagen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um einen Vorauszahlungsbescheid oder auch eine Steuerberechnung handeln.

Quelle: http://www.selbststaendigentipps.de
 

Die meisten werden Andale von ihren eBay-Auktionen her kennen, denn unter jedem Angebot steht bei einem eingebauten Besucherzähler „kostenlose Zähler von Andale!“. Aber Andale ist mehr als nur ein Counter für Websites. Das weltweit operierende Unternehmen mit Niederlassungen im kalifornischen Mountain View (USA) bietet seinen Kunden Hilfsmittel für das Handelsmanagement an. Spezialisiert hat man sich auf Services für den Auktionshandel. Das heißt Analyse, Prognose, Angebotsgestaltung und Auktionsabwicklung.

Auktionsverwaltung

Andale stellt eine Reihe innovativer Hilfsmittel für die Auktionsverwaltung zur Verfügung, mit denen die Mitglieder den Großteil der Aspekte des Auktionshandels verwalten können. Die vollständig integrierten, jedoch eigenständigen Produkte von Andale ermöglichen es den Mitgliedern, Andale so flexibel einzusetzen, dass eine optimale Anpassung an die jeweiligen Handelsanforderungen gegeben ist. Mit dem umfassenden Satz an Hilfsmitteln für die Auktionsverwaltung von Andale lässt sich bei der Durchführung von Aufgaben, die problemlos automatisiert werden können, viel wertvolle Zeit sparen. Auf diese Weise können die Mitglieder ihre Online-Aktivitäten bei gleichzeitiger Erhöhung ihrer Erträge steigern.

Zum Kundenkreis von Andale zählen einzelne Auktionsverkäufer mit hohem Umsatzvolumen, kleine Online-Unternehmungen, kleine bis mittelständische Firmen und nicht zuletzt virtuelle Einzelhandelsorganisationen, die von neuen Kanälen für den Online-Handel profitieren möchten. Andale hat sich verpflichtet, seinen Kunden die besten Auktionsverwaltungsservices zur Verfügung zu stellen, sowohl durch Innovation als auch durch die exklusiven Strategiepartnerschaften mit Unternehmen wie eBay und PayPal.

Warum ist Andale so legendär?

Andale löst viele Probleme und schließt immer wieder die von Onlineauktionären bemängelten Servicelücken des Auktionshauses eBay und hilft so Produkte und Dienstleistungen lukrativer zu gestalten und zu verkaufen. Um einen ersten Überblick zu erhalten, sollte der Interessierte den Button „Produkte“ im Kopfbereich der Seite wählen. Auf der sich öffnenden Seite erfährt der Benutzer auf einen Blick, was Andale dem Auktionshändler für Vorteile verschafft und welche Dienstleistungen genutzt werden können. Im unteren Bereich werden die Andalekomponenten vorgestellt, indem ein Vorher-Nachher-Vergleich präsentiert wird. So kann der Leser selbst erfahren, wie er seine Verkäufe und Auktionen bisher durchgeführt hat und wie es zukünftig sein könnte. Andale zeigt in dieser Übersicht sehr anschaulich, wo die großen Probleme im Auktionshandel liegen. Da wäre zunächst die Analyse von lukrativen und gewinnbringenden Verkaufsideen zu nennen, aber auch die optische Gestaltung der Artikelbeschreibungen und die vorteilhafte Einbindung von Bildern beziehungsweise Bildergalerien. Aber auch die Verwendung von so genannten Countern, zum Zählen der Besucher eines Auktionsangebotes. Ebenso hilft Andale bei der Frage, welche Produkte in welchen Kategorien besonders begehrt und gut verkauft werden. Neben einem Analysetool zur statistischen Auswertung der Verkäufe, bietet Andale auch einen Lister, mit welchem der Benutzer seine Angebote schnell und unkompliziert veröffentlichen kann. Für eine schnelle und effiziente Abwicklung der Auktionen sorgt das Tool „Checkout“.

Was geschieht nach dem einloggen?

Nachdem sich der Benutzer auf Andale eingeloggt hat, wird ihm seine künftige Arbeitsplattform übersichtlich präsentiert. Im Kopfbereich befindet sich eine Leiste mit Registern, welche sämtliche Produkte von Andale zusammenfassen und für einen einfachen und schnellen Zugang der einzelnen Komponenten sorgt. Wahlweise können alle oder auch einzelne Dienstleistungen von Andale jeweils für einen Monat gebucht werden. So kann sich jeder das für ihn optimale Leistungsportfolio zusammenstellen und in Abhängigkeit von einem Volumentarif seine finanzielle Belastung wählen.

Welche Dienstleistungen stellt Andale zur Verfügung?

Andale Counters

Counter oder Zähler informieren, ob einzelne Artikel Besucher verzeichnen und verfolgen den Käufer-Traffic der eBay-Angebote. Sie können Entscheidungen treffen, durch welche die Ermittlung der optimalen Einstellzeiten der Artikel, Ihre Verkäufe und damit Ihre Umsätze steigern. Die Zähler zeigen Ihnen die Hits all Ihrer Auktionen und das in einer stündlichen und wöchentlichen Statistik. Die Nutzung von 100 verschiedenen Andale Countern ist gratis. Für die erweiterte Version Andale Counters Pro muss ein monatliches Entgelt von 2,95 EUR gezahlt werden. Dafür erhält der User dann unter anderem detailliertere Berichte und Auswertungen sowie eine Exportfunktion zu Excel.

Research

Dieses einzigartige Tool hilft dem Benutzer bestimmte Artikel nach eingegebenen Stichwörtern zu analysieren. Nachdem der User ein Stichwort (bspw. Notebook) eingegeben hat, wird ein übersichtlicher Bericht über alle wesentlichen Informationen zum Verkauf eines derartigen Artikels angezeigt. Dabei wird der durchschnittliche Verkaufspreis, eine Preisspanne, die derzeitig angebotene Artikelmenge, die verkaufte Menge dieser Artikel sowie der Durchverkauf übersichtlich angezeigt. Es wird die Frage geklärt, in welcher Kategorie, zu welchem Preis, an welchem Wochentag und mit welchen Zusatzoptionen ein derartiger Artikel eingestellt werden muss, um ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit zu verkaufen. Andale Research veranschaulicht alle Werte mit Tabellen und Diagramme und gibt zu den einzelnen Kriterien umfassende Übersichten mit Aussagen zu der Gesamtzahl der Auktionen, den durchschnittlichen Verkaufspreis sowie einen prozentualen Erfolgsfaktor. Dieses Werkzeug stellt eine wahre Bereicherung jedes Powersellers dar und hilft mit minimalem zeitlichen Einsatz eine maximale Effizienzsteigerung zu erwirtschaften, da der Verkäufer erst den Verkauf eines Produktes simulieren und analysieren kann, bevor er Einstellkosten u.ä. ausgibt.

What's Hot

Um herauszufinden, wie gut sie ein Produkt verkaufen können, nutzen Sie einfach dieses geniale Werkzeug. Entweder durch die Eingabe eines Suchbegriffs oder durch die gezielte Suche in bestimmten Kategorien ist es Ihnen möglich, besonders begehrte Artikel und Produkte mit einer hohen Umschlaghäufigkeit herauszufinden. Durch die Kombination mit Andale Research können Sie ohne größere Umstände eine Verkaufsstrategie entwickeln und bekommen dann für entsprechendes Produkt eine Übersicht aus dem Andale Research Bericht. Durch die Verknüpfung der einzelnen Werkzeuge, ist es für den Nutzer noch effizienter, nicht nur ein sondern mehrere verschiedene Analysetools von Andale zu verwenden. Die Ergebnisse des What’s Hot Service werden alle zwei Wochen aktualisiert, so dass auch schnelllebige Artikel und kurzzeitige Trends erfasst werden.

Sales Analyzer

Die Analyse des eigenen eBay-Accounts liefert umfangreiches Zahlenmaterial zu einer Verkaufsanalyse, Produktanalyse sowie einer Kategorieanalyse und der damit in Verbindung stehenden Steigerung der Umsätze. Übersichtlich werden alle Daten in einer Zusammenfassung dargestellt. Neben dem prozentualen Anteil erfolgreicher Verkäufe können auch durchschnittliche Verkaufspreise ermittelt werden. Detaillierte Analyse nach einzelnen Produkten, Kategorien oder einer allumfassenden Analyse verschaffen dem eBay-Verkäufer unumstrittene Wettbewerbsvorteile gegenüber seiner Konkurrenz. So erfährt er in dieser Auswertung, mit welchen Zusatzoptionen, an welchem Tag und zu welchem Preis sich seine Produkte am besten verkaufen lassen. Diese Auswertung funktioniert jedoch nur, wenn das Andale auf eine große Anzahl von Daten zugreifen kann. Je mehr Datenmaterial ausgewertet werden kann, um so genauer ist die Analyse und Prognose.

Lister / Lister Pro / Images / Gallery / Checkout

Ähnlich wie auch die Konkurrenz, stellt auch Andale die Möglichkeit zur Verfügung, Produkte professionell bei eBay einzustellen, Bilder zu verwalten oder Bildergalerien zu erstellen sowie beendete Auktionen abzuwickeln.

Fazit

Andale ist gerade für Powerseller ein sehr interessantes Werkzeug, um die Effizienz, die Umsätze und natürlich die Gewinne auf Dauer zu steigern. Die Kombination der einzelnen Bestandteile ermöglicht es dem Anwender einen weit verzweigten Überblick, nicht nur über seine Aktivitäten, sondern auch die der Konkurrenz zu erhalten und dabei aus den Fehlern der Konkurrenz zu lernen. Dabei muss jedes einzelne Tool pro Monat bezahlt werden, so dass selbst bei minimalem Volumenkontingent ein durchaus stattlicher Betrag zusammenkommt. Wünschenswert wäre auch eine kostenlose Testphase, so dass der Benutzer alle Möglichkeiten erst einmal ausprobieren kann.

Zur Website des Dienstleisters: http://de.andale.com

Quelle: www.auktionsideen.de

Die Geschäftsidee ist gereift, der Markt gründlich recherchiert; selbst ein Kompagnon, der ebenso überzeugt von dem Projekt ist, möchte sich in die Arbeit einbringen.

Die Mutter der Personengesellschaften

Doch vor dem Start in die gemeinsame Selbstständigkeit stehen nicht nur Behördengänge an. Die wohl wichtigste zu klärende Frage ist die der Gesellschaftsform. Aufgrund der oftmals geringen zur Verfügung stehenden Mittel zu Beginn einer Geschäftseröffnung und des minimalen Gründungsaufwandes entscheiden sich viele Gründer für die „Gesellschaft bürgerlichen Rechts" (auch BGB-Gesellschaft); laut Gesetz eine Vereinigung von Personen, die sich zur Förderung der Erreichung eines gemeinsamen Zieles verpflichtet.

Individuelle Registrierung für die Zusammenarbeit

Die GbR muss gemeinsam durch die Gesellschafter auf dem Gewerbeamt anmeldet werden. Diese Gewerbeanmeldung erfolgt für jeden Gesellschafter separat; neben dem Namen der Gesellschaft werden auch sämtliche Kontaktdaten, das Tätigkeitsfeld etc. vermerkt. Daraufhin vergibt das Finanzamt eine Steuernummer. Diese ist für die Rechnungslegung sowie die Kommunikation mit dem Finanzamt unabdingbar.

Eigenverantwortung trotz gemeinsamen Strebens

Die Rechte und Pflichten jedes Gesellschafters sind im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert, da die GbR vor dem Gesetz nicht als eigenständige Firma angesehen wird. Somit sind die Gesellschafter gezwungen, nach außen unter ihrem Namen zu agieren. Für die Abwicklung von Geschäften ist immer die Zustimmung aller Gesellschafter erforderlich. Die Vertretung der Gesellschaft durch einen Gesellschafter ist nur mit einer Vollmacht aller Gesellschafter möglich. Wurde ein Geschäftsführer benannt, so ist er meist allein vertretungsbefugt.

Zusammen wirtschaften - einzeln abrechnen

Die GbR ist vor dem Gesetz ein Zusammenschluss mehrerer Personen. Daher wird die Einkommenssteuer von jedem Gesellschafter und nicht von der Gesellschaft an sich verlangt. Die Gesellschafter ermitteln am Ende des Geschäftsjahres den Gewinn. Dieser wird den einzelnen Gesellschaftern angerechnet. Sie haben die Gewinnzurechnung bei ihrer eigenen Steuererklärung als „Einkünfte aus Gewerbebetrieb" anzugeben. Bei den Angaben zur Umsatzsteuer muss auch die Gewerbesteuer berücksichtigt werden - sofern für die GbR keine Gewerbesteuerbefreiung vorliegt.

Nur die Gemeinschaft zählt

Jeder Gesellschafter haftet unbeschränkt - auch mit seinem Privatvermögen. Im schlimmsten Fall heißt das, dass er für eingegangene Verpflichtungen als Gesamtschuldner haftet, also für entstandenen Schaden/Verlust bei einem Geschäftspartner durch die GbR allein aufkommen muss. Der erworbene GbR-Gewinn ist gemeinschaftliches Vermögen, der einzelne Gesellschafter kann nicht über seinen Anteil verfügen. Die Anteile an Gewinn und Verlust sind für alle Gesellschafter gleich.

Absicherung für den schlimmsten Fall

Über die Gründung einer GbR sollte intensiv nachgedacht werden; es empfiehlt sich sämtliche Möglichkeiten abzuwägen. Für die GbR sprechen der geringe Gründungs- und Kostenaufwand, doch die strengen Haftungsbedingungen sollten nicht unterschätzt werden. Obwohl es nicht vorgeschrieben ist, sollte ein Gesellschaftsvertrag zur eigenen Absicherung in Erwägung gezogen werden. Denn so gut sich die Gesellschafter zur Gründung verstehen - es kann schnell ins Gegenteil umschlagen und im schlimmsten Fall bedeutet dies noch mehr als den persönlichen finanziellen Ruin.

Quellen:
Betriebswirtschaftslehre der Unternehmung (Europa-Verlag, 18. Auflage),
www.gruenderleitfaden.de

Bewerbungsstart für bundesweiten KfW-Unternehmenspreis
Die KfW Bankengruppe zeichnet 16 erfolgreiche Firmengründungen aus – Bewerbungsschluss ist der 10. August 2010

Berlin/Potsdam, 01.02.2010. Im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) am 29. und 30.10.2010 vergibt die KfW Bankengruppe den Unternehmenspreis „GründerChampions 2010“. Aus jedem Bundesland wird das wirtschaftlich erfolgreichste Start-up gesucht, das anschließend die Chance hat, als Bundessieger ausgezeichnet zu werden. Bewerben können sich Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Geschäftsidee in den vergangenen fünf Jahren (Gründung nach dem 31.12.2004) erfolgreich in die Tat umgesetzt haben und ihren Firmensitz in Deutschland haben. Bewerbungsschluss ist der 10.08.2010.

Aus den 16 GründerChampions aus jedem Bundesland werden auf der feierlichen Eröffnungsveranstaltung zur deGUT am 28.10.2010 in Berlin in Anwesenheit des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle die drei Bundessieger gekürt. Mit dem Bundespreis wird das jeweils wirtschaftlich erfolgreichste Unternehmen im Hightech-Bereich, im Dienstleistungs-Sektor
sowie das wirtschaftlich erfolgreichste Kleinstunternehmen ausgezeichnet. Jedes dieser drei Unternehmen erhält ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro.

Eine hochkarätige Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Landesförderinstituten, Industrie- und Handelskammern, renommierten Unternehmer/innen sowie dem Wirtschaftsmagazin „brand eins“ und dem Gründermagazin „StartingUp“ beurteilt die Unternehmen zunächst nach ihrem wirtschaftlichen Erfolg und darüber hinaus nach folgenden Kriterien:

  • Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  • Zusammenspiel von wirtschaftlichem Erfolg und ethischer Verantwortung (z. B. Umgang mit den Mitarbeitern in der Krise)
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Bei dem Wettbewerb profitieren nicht nur die Bundessieger von ihrem gewonnnen Titel „GründerChampion 2010“: Alle Landessieger des KfW-Unternehmenspreises können ihre Unternehmen gemeinsam mit den drei Bundessieger auf der 26. deGUT präsentieren. Hinzu kommt ein exklusiver Berlin-Aufenthalt vom 28. bis 30.10.2010 inklusive Hotelübernachtung sowie
begleitende, kostenlose Pressearbeit für alle 16 Landessieger. Der Titel „GründerChampion“ unterstützt die unternehmerischen Aktivitäten aller Sieger als Qualitätsauszeichnung bundesweit.

Alle Informationen zum Wettbewerb und ein Online-Bewerbungsformular finden Sie unter: www.degut.de und www.kfw-mittelstandsbank.de

Über die deGUT: Die 26. deGUT findet am 29. und 30.10.2010 in der STATION-Berlin statt. Mit über 5.600 Teilnehmern (2009), etwa 100 erwarteten Ausstellern aus ganz Deutschland und einem umfangreichen, kostenlosen Seminar- und Workshopprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum. Experten und Berater von Banken, Wirtschaftsverbänden, Kammern und anderen Institutionen sowie erfolgreiche Unternehmer/innen informieren über alles, was man bei einem Start in die Selbstständigkeit wissen muss. Aber auch Unternehmen, die sich bereits etabliert haben, erfahren auf der deGUT viel Wissenswertes zu Themen wie Marketing, Verkauf, Recht oder Personal.

Pressekontakt:
deGUT Pressebüro, Kornelia Kostetzko
Friedrich-Ebert-Straße 91, 14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 231 890 – 21
E-Mail: presse@deGUT.de
www.deGUT.de

Sellerfox.de ist ein junges und innovatives Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Mit dem erfolgreichen Cross Selling-Tool, der Auktionsgalerie, will Sellerfox.de den ebay-Handel beträchtlich profitabler machen. Cross Selling ist eine Werbemethode, bei der bereits bestehende Kundenkontakte genutzt werden, um zusätzliche Produkte zu verkaufen.

Was soll mit der Auktionsgalerie erreicht werden?

Die Auktionsgalerie ist eine ebay kompatible Anwendung. Sie beruht auf der Idee, dass Kunden, die eine Auktion des Händlers aufgerufen haben, innerhalb des Angebots des Händlers verweilen. Das Tool soll das schnelle Zurückgehen auf die ebay-Suche vermeiden. Sellerfox hat dafür eine Lösung gefunden. Die Galerie sieht aus wie ein Online Shop und der Kunde kann darin wie in einem Shop navigieren. Ist das Interesse geweckt gestaltet sich die Suche dann sehr einfach. Der Kunde kann entweder über die Suchfunktion oder über die Auswahl der angebotenen Kategorien das Angebot durchstöbern und kaufen. Das bedeutet eine Erhöhung der Konvertierungsrate, also der Verkaufsrate. Weiterhin kann sich die Sellerfoxgalerie bei der ebay-Zusatzoption „Top-Angebot“ auszahlen. Der Vorteil des Top-Angebotes, immer auf der ersten Seite an der höchsten Stelle gelistet zu werden, kann nun noch besser genutzt werden. In diesem Top-Angebot kann mit dem Einsatz der Sellerfoxgalerie das gesamte Angebot beworben werden. Das bedeutet eine Besucheroptimierung für die weiteren Angebote. Besonders gelungen ist die Flexibilität der Gestaltung. Grundsätzlich kann zwischen 2 Galeriearten gewählt werden, zum einen die Shop-Galerie mit Kategorien. Zum anderen die Schaufenster-Galerie, die bestimmte Angebote anzeigt. Der Nutzer wählt sich hier eine Designvorlage aus oder gestaltet die Galerie ganz nach den eigenen Vorstellungen. Zum guten Schluss kann mit der Galeriestatistik ausgewertet werden, wie oft Besucher auf die Angebote in der Galerie klicken. Mit der Auktionsstatistik hat der Nutzer die Möglichkeit, auszuwerten, ob sich Interessenten mehr als ein Angebot angeschaut haben.

Wie hoch sind die anfallenden Kosten?

Die Basis-Version kostet im Monat 6,90 EUR und beinhaltet eine Galerie und einen eigenen ebay Namen. Die ebay Angebote und Galeriedaten werden 6-mal pro Tag aktualisiert. Im Advanced Tarif, der 24,90 EUR im Monat kostet, können 20 Galerien bei einem eigenen ebay Namen verwaltet werden. Ebay Angebote und Galeriedaten werden 12-mal pro Tag aktualisiert. Im Professional Tarif, der 69,90 EUR pro Monat kostet, können beliebig viele Galerien und ebay Namen verwaltet werden. Neben einem Telefon-Support wird auch die automatische Produktempfehlung angeboten. Die Galeriedaten werden 12-mal pro Tag aktualisiert. Für alle drei Tarife wird der E-Mail Support und die Designanpassung angeboten. Die Vertragslaufzeit von einem Monat ist Standard. Ein tolles Angebot von Sellerfox ist der 30-tägige kostenlose Test.

Fazit

Sellerfox.de ist es mit dem Tool Auktionsgalerie gelungen, den ebay Handel effizienter und lukrativer zu gestalten. Der professionelle ebay Händler bekommt anhand der Statistiken passende Marketinginstrumente in die Hand, um den eigenen Shop zu optimieren. Dazu gehört auch, dass die Verweildauer der Interessenten durch eine optimal gestaltete Galerie verlängert wird. Die Nutzung des Tools kann ein Umsatzplus von ca. 30% bewirken. Die Seite Sellerfox.de ist übersichtlich aufgebaut und sehr benutzerfreundlich.

Zur Website des Dienstleisters: www.sellerfox.com

Quelle: www.auktionsideen.de

Wie viel Zeit benötigen Sie für familiäre Angelegenheiten? Wie viel Zeit bleibt für Ihre Selbständigkeit? Als Gedankenstütze kann Ihnen das Führen eines Zeitprotokolls von großem Nutzen sein.

Notieren Sie sich zwei Wochen lang, wie viel Zeit Sie für Familie und Haushalt aufwenden. So finden Sie recht schnell Zeitreserven, die Sie für Ihren Start in die Selbständigkeit nutzen können.

Eine kostenlose Vorlage bieten wir nachfolgend zum Download an.

Vorlage Zeitprotokoll Familie und Haushalt (PDF, 47KB)


 

Dieser Artikel ist Teil 11 von 14 der Serie

Neben allen Vorkehrungen zur sicheren, zuverlässigen und unproblematischen Abwicklung des Importgeschäfts sollten Unternehmer, welche Waren aus dem asiatischen Ausland beziehen, immer die mit derartigen Geschäften zusammenhängenden Risiken bedenken und beachten. Jedes Land hat seine eigenen spezifischen kulturellen und politischen Eigenarten. Die Tatsache, dass in Deutschland der Frieden nahezu selbstverständlich geworden ist, heißt bei weitem nicht, dass dies in der ganzen Welt so sein muss. Der Importierende Unternehmer sollte sich stets der Gefahr durch kriegerische Auseinandersetzungen, Boykotten, Revolutionen sowie Bürgeraufständen bewusst sein und seine Aktivitäten mit asiatischen Geschäftspartnern entsprechend vorbereiten, durchführen und auch absichern. Nur auf diese Weise können größere finanzielle Verluste ausgeglichen oder vermieden werden. Neben diesen politischen Risiken sollten allerdings auch kaufmännische Risiken beachtet und gewertet werden.

Das Beschaffungsrisiko

Das Beschaffungsrisiko kann aus folgenden Einzelrisiken bestehen:

Wird die bestellte Anzahl auch geliefert?
Wird zum richtigen Zeitpunkt geliefert?
Wird die zugesicherte Qualität geliefert?
Kann der vereinbarte Preis zum Lieferzeitpunkt noch eingehalten werden?

Das Qualitätsrisiko, das Mengenrisiko und das Lieferzeitpunktrisiko kann durch eine sorgfältige Auswahl des ausländischen Vertragspartners verringert werden. Nicht selten ist für diese Sicherheit ein etwas höherer Preis zu zahlen, was es jedoch dem importierenden Unternehmen Wert sein sollte. Eine Unterstützung bei der Auswahl des ausländischen Geschäftspartners erhält der Importeur durch die Außenhandelskammern (AHK) oder durch die von uns bereits vorgestellten Verbände und Internetseiten.

Das Produkthaftungsrisiko

Derartige Risiken entstehen in der Regel durch fehlerhafte Produktion oder Bearbeitung der zu importierenden Waren im Herstellerland. In den meisten Fällen muss der Unternehmer also der Importeur nachweisen, dass die zu importierende Ware fehlerfrei war. Dieser Nachweis ist im allgemeinen sehr aufwändig und teuer und führt nicht selten zu einem Rechtsstreit zwischen Käufer und Verkäufer. Daher sollte der Importunternehmer vor Order seiner Produkte die Produkthaftung und das damit verbundene Risiko überprüfen, einschätzen und gegebenenfalls absichern. Die Absicherung kann beispielsweise durch eine Produkthaftpflichtversicherung herbeigeführt werden. Es sollte stets daran gedacht werden, dass eine Produkthaftung nicht durch allgemeine Geschäftsbedingungen oder andere mündliche oder schriftliche Nebenabreden ausgeschlossen werden kann.

Das Zahlungsrisiko

Dieses Risiko setzt sich zum Einen aus dem Vorauszahlungsrisiko und zum Anderen aus dem Anzahlungsrisiko zusammen. Dabei verliert der Importeur, also der zahlende Unternehmer, bereits geleistete Anzahlung oder Vorauszahlung ohne dafür die bestellten Waren und Produkte zu erhalten.

Senkung und Minimierung der Risiken durch Versicherungen

Versicherungen können in nahezu allen Fällen zur Risikominimierung abgeschlossen und eingesetzt werden. Importeure müssen allerdings die dadurch entstehenden Kosten in die Produktkalkulation einbeziehen, um beim Verkauf der importierten Produkte keine Verlustgeschäfte zu erleiden. Daher empfiehlt es sich bei der Auswahl der abzuschließenden Versicherungen auch den Kostenfaktor nicht zu vergessen.

Die Transportversicherung – eine der wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen

Gerade die extremen und daher riskoreichsten Situationen des Transportgeschäfts sind in der Regel nicht durch die Versicherungen des Spediteurs abgesichert, so dass der Importeur eine eigene, zusätzliche Warentransportversicherung abschließen sollte. Die über den Versicherungsschutz des Spediteurs hinausgehende Absicherung sollte Ereignisse wie Kriege, Streiks, Unruhen oder die Beschlagnahmung der Waren absichern. Die Höhe der zusätzlichen Warentransportversicherung hängt vielmehr von der Versicherungssumme der Transportversicherung des Spediteurs ab, was ein weiterer Grund für den Importeur ist, Speditionsunternehmen genau unter die Lupe zu nehmen und sich nicht von Billigangeboten blenden zu lassen. Dazu sind auch die vertraglichen Vereinbarungen genau zu lesen und danach die Lage hinsichtlich der Transportversicherung zu beurteilen.

Informationen und Einzelheiten zu den Transportversicherungen und den Modalitäten dieser äußerst wichtigen Schadensbegrenzungsvorkehrung kann der Unternehmer bei der Industrie- und Handelskammer (IHK), den Außenhandelskammern (AHK) sowie den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV, www.gdv.de) erhalten.

Die Höhe der Versicherung richtet sich insbesondere nach der Art der zu versichernden Waren und der bisherigen Versicherungsinanspruchnahme durch den Importeur. So müssen beispielsweise zerbrechliche Produkte weitaus teurer bezahlt werden als unzerbrechliche Waren.

Im Schadensfall oder auch bei einem Schadensverdacht sollte sich der Unternehmer sofort an seine Versicherung wenden. Sofern es sich um ein seriöses Versicherungsunternehmen handelt, werden die zu regulierenden Transportschäden unverzüglich und durch begleitende sowie beratende Unterstützung reguliert.

In der Gründungsphase muss der Existenzgründer vielfältige Termine wahrnehmen. Fördermittel dürfen erst ab oder müssen bis zu einem bestimmten Termin beantragt werden. Zeitgleich werden erste Kontakte zu Kunden und Lieferanten geknüpft. Darüber hinaus wird der Standort für das zukünftige Unternehmen gesucht und eingerichtet. Bei Gründungen im Nebengewerbe muss auch die Zeit für die Festanstellung mit berücksichtigt werden.

Sinnvoll ist es, sich für diese Aufgaben eine strukturierte Liste anzufertigen. Dann ist gewährleistet, dass Sie als der zukünftige Unternehmer diese zusätzlichen Termine in Ihren Zeitplan mit eintakten. An Hand der Liste sind Sie immer auf dem aktuellen Stand und erkennen auf einen Blick welche Aufgaben noch zu erledigen sind.

Eine kostenlose Checkliste bieten wir nachfolgend zum Download an.

Checkliste: Zeitplan für die Gründung eines Unternehmens (PDF, 34KB)

Das Zeitalter der Homeshoppingsendungen im Fernsehen hat sich seit Oktober 2004 rasant entwickelt. Vorbei sind die Zeiten, wo der Zuschauer im Fernsehen an einen Verkaufspreis gebunden ist. Seit dem Sendestart des Auktionssenders 1-2-3.tv existieren keine festen Verkaufspreise mehr. Der Zuschauer kann genau wie bei richtigen Auktionen im Internet seinen Preis per Telefontastatur oder live im Internet abgeben. Seit dem 7. Juli 2005 wird 1-2-3.tv auch in den analogen Kabelnetzen von Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Hessen und Bayern ausgestrahlt. Dadurch erreicht der Sender mehr als 9 Millionen Haushalte über Kabel und weitere 15 Millionen Haushalte über Satellit. Durch die sensationelle Beteiligung von drei namhaften Gesellschaften kann der Münchner Sender ein Finanzierungsvolumen von insgesamt bis zu 20 Millionen EUR erreichen und somit einen sehr hochwertigen Teleshoppingsender betreiben.

Die Sendezeit wurde mittlerweile um eine Stunde verlängert. Der Zuschauer kann nun von sechs bis zwei Uhr nachts seine Traumprodukte im Fernsehen ersteigern. Seit dem Sendestart konnte der Shoppingsender mehr als 160.000 registrierte Personen verzeichnen. Zu dieser Schar der Auktionshungrigen kommen jeden Monat ca. 20.000 weitere hinzu.

Nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Internet live mitbieten

Bereits 20% des Umsatzes kann 1-2-3.tv über das Internet verzeichnen. Der fernsehmufflige Interessent kann also ganz bequem in seinem Bürosessel sitzen bleiben und sich über das Internet live zuschalten. Aber Vorsicht, das Internet verzögert die Auktion, wenn auch nur geringfügig. Dennoch ist die Technik sehr fortschrittlich und funktioniert einwandfrei. Die Bedienung ist denkbar einfach und der Interntauftritt ist sehr übersichtlich gestaltet.

Insgesamt existieren 4 Verkaufsvarianten

Die 1-Euro-Auktion

Zum Einen kann der User in einer gewöhnlichen Auktion, wie sie auch bei der Konkurrenz erlebt werden kann, seine Artikel erwerben. Der Startpreis setzt bei 1 EUR an. Durch das Einloggen über Internet oder Telefon kann der Benutzer ganz bequem seinen Preis angeben. Wenn er Glück hat, gehört er nach einer vorgegebenen Zeit zu den Käufern, die zum Auktionspreis das Produkt erwerben können.

Der „Preissturz“

Neu im Angebot des Teleshoppingsenders ist die Einkaufssendung „Preissturz“. Wie der Name bereits erahnen lässt, fällt hier der Preis des Produktes um einen bestimmten Betrag innerhalb eines Zeitabschnittes. Der Zuschauer muss selbst einschätzen, wie stark seine Nerven belastbar sind. Dieses Modell ist auch im Internet unter dem Stichwort der „holländischen Auktion“ verbreitet und bekannt.

Schnäppchen

Unter dem Stichwort Schnäppchen würde das weltgrößte Auktionshaus eBay den Sofortkauf verstehen. 1-2-3.tv bietet jeden Tag ein anders Produkt als „Schnäppchen“ an. Der Zuschauer oder der Internetnutzer kann zu einem besonders günstigen Preis dieses Produkt ohne Auktionsstress zur Hauptauktion dazuerwerben.

Vorabgebot

Irgendwann muss aber jeder mal den Fernseher oder das Internet verlassen um entweder das Geld für die Auktionen zu verdienen oder andere Wege zu erledigen. Für diesen Fall hat 1-2-3.tv auch eine Lösung parat, so dass der Zuschauer kein Produkt verpasst. Mit dem Vorabgebot kann jeder im Internet bereits vor dem Start der Auktion sein Gebot abgeben. Sofern der Button „Jetzt bieten“ an der Auktion zu sehen ist, kann ein Vorabgebot abgegeben werden. Für das Vorabgebot gilt: Es kann jederzeit durch das Livebieten oder eine weitere Eingabe eines höheren Wertes angepasst werden.

Die Anmeldung

Das Anmelden via Telefon bei 1-2-3.tv kann entweder über einen Anruf oder im Internet erfolgen. Dabei muss das neue Mitglied mindestens 18 Jahre alt sein. Neben der Adresse für die Lieferungen müssen auch persönliche Daten angegeben und hinterlegt werden. Das Bieten über die Telefonleitung ist ebenso kinderleicht wie das Mitbieten im Internet. So kann der Kunde auch über das Internet live mitbieten und Produkte erwerben. Der dort eingeblendete Ausschnitt der Fernsehsendung (live Stream) ist jedoch zeitlich verzögert. Da jedoch immer die aktuellen Daten in Zahlen und Preisen ersichtlich sind, stellt der Sendeausschnitt eigentlich nur die perfekte Untermalung zur Auktion dar.

So können Sie Produkte über 1-2-3.tv verkaufen

Welche Produkte können über den Sender verkauft werden?

1-2-3.tv bietet gewerblichen Verkäufern die Möglichkeit, Rest- und Sonderposten erster Wahl über den Shoppingsender zu veräußern. Dabei darf es sich jedoch nur um Sortimentsware aus dem Konsumgüterbereich handeln. Bekleidungstextilien und Lebensmittel können nicht über 1-2-3.tv verkauft werden. Insbesondere bekannte Produkte können über die regelmäßig laufenden Auktionen an den Mann oder an die Frau gebracht werden, wobei es sich nicht unbedingt um Neuheiten handeln muss.

Was muss der Lieferant tun?

Der Lieferant muss ein Angebot per E-Mail oder Post inklusive der Bilder der Produkte senden. Dabei sollten folgende Informationen nicht fehlen: Abbildungen, Liefervorlaufzeiten der Produkte, unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers (sofern vorhanden) sowie den üblichen Marktpreis des Produktes. Auf Anfrage sollte auch ein Muster zur Verfügung gestellt werden.

Was passiert dann?

Bei positiver Resonanz erfolgt ein persönlicher Gesprächstermin, bei welchem weitere Grundlagen der Zusammenarbeit besprochen werden. Daraufhin folgt ein erster Verkaufstest.

Existieren Mindestabnahmemengen?

1-2-3.tv ist an derartige Festsetzungen nicht gebunden. Alle vertraglichen Vereinbarungen werden vorher mit dem Lieferanten abgestimmt, so dass auch der Bestellungsumfang der Produkte vorher festgelegt wird.

Existiert ein Mindestverkaufspreis bei 1-2-3.tv?

Da es sich um eine Auktion handelt, bestimmt der Kunde den Verkaufspreis, so dass kein Mindestpreis existiert.

Alles in Allem können sowohl interessierte Kunden in vielen Bereichen ein wahres Schnäppchen machen, aber auch Gewerbetreibende über diese neue Form der TV-Auktion ihre Produkte verkaufen.

Zur Website des Dienstleisters: 1-2-3.tv

Quelle: www.auktionsideen.de

So können Sie 300,- EUR pro Monat extra einnehmen ohne ein Produkt zu versenden.

Die wenigsten Verkäufer präsentieren sich selbst so, dass potentielle Käufer genau wissen mit wem sie es zu tun haben. Eine gute Präsentation kann außer in der Artikelbeschreibung auch über die eBay mich-Seite realisiert werden. Eine solche Seite erkennt der Benutzer an dem kleinen “mich“ – Symbol neben dem Benutzernamen. Ein Klick darauf öffnet die mich-Seite. Hier darf der Anbieter sich oder seine Firma nach eigenem Belieben vorstellen sowie Bilder und Links zu anderen Seiten im Internet einbinden. Diese Art der Werbung ist in der Angebotsvorlage eines eingestellten Produktes (Artikelbeschreibung) untersagt, auf der mich-Seite jedoch erlaubt.

Aber wie können Sie mit der mich-Seite Geld verdienen?

Durch die Tatsache der möglichen Verlinkung anderer Internetseiten über die mich-Seite können Sie selbstverständlich auch Werberbanner oder andere Werbemittel einsetzen und über so genannte Partnernetzwerke an dem Verkauf oder der Vermittlung von Produkte oder Dienstleistungen verdienen. Partnernetzwerke gibt es im deutschsprachigen Internet mittlerweile in einer sehr großen Zahl, Vielfalt und mit einem sehr unterschiedlichen Angebot an Partnerprogramme. Die Funktionsweise dieser Partnerprogramme ist relativ einfach erklärt. Zunächst besteht eine Anmeldepflicht bei den Partnernetzwerken wie beispielsweise zanox.de oder affili.net. Dazu muss ein Mitgliedsname, eine E-Mail-Adresse, eine Straßenadresse sowie eine Bankverbindung eingegeben werden. Nach erfolgreicher Anmeldung haben Sie dann Zugriff auf eine Vielzahl von angeschlossenen Partnerprogrammen. Diese verschiedenartigen Firmen wie Vodafone, OBI, Tchibo, DHL, Quelle usw. stellen dem Partnernetzwerk ihre Werbemittel zur Verfügung, welche dann von den Mitgliedern auf deren Internetseiten eingebunden werden können. Sie als Homepagebesitzer verdienen nun an der Vermittlung von Verkäufen über ihre eingebauten Werbemittel. So bekommt z.B. jeder der ein neues eBay Mitglied wirbt, eine Provision zwischen 5,- und 15,- EUR von eBay gutgeschrieben oder aber bei Conrad Electronic sind es beispielsweise 5 Prozent vom Umsatz des vermittelten Kunden. Mehrere hundert Firmen nutzen mittlerweile Partnerprogramme, um über fremde Seiten Neukunden zu werben. Die Vergütung kann dabei durch einzelne Klicks, eine Umsatzbeteiligung oder durch pauschale Beträge erfolgen. Die Werbemittel werden in Form eines HTML-Codes dem Homepagebesitzer zur Verfügung gestellt, welcher diese auf seinen Internetseiten (auch mich-Seite) mittels eines HTML-Programms einbauen muss.

Der Einsatz von Werbemitteln

So ist es beispielsweise über www.affili.net möglich, Werbemittel von Auktionsideen.de zu erhalten, durch die Sie bei jeder Vermittlung eines Neukunden 10,- EUR Provision gutgeschrieben bekommen. Zusätzlich werden noch zwischen 2 und 5 Cent für jeden Klick ausgezahlt. Die Werbemittel (Banner- oder Textwerbung) müssen Sie dabei nur auf Ihre mich-Seite eingebaut werden. Die Provisionen werden dann Ende des Monats ab einem Betrag von 25,- EUR auf Ihr Konto überwiesen. Für alle eBay-Verkäufer, welche eine Existenz mit dem Auktionshaus aufgebaut haben und viele Besucher und Käufer pro Monat verzeichnen können, ist dies somit eine zusätzliche Möglichkeit mit wenig Aufwand eine Menge Geld zu verdienen ohne dafür einen Einsatz in Form von Ware, Porto und Versand zu haben. Bspw. können so monatlich über 300,- EUR zusätzlich durch die mich-Seite verdienen, wenn täglich nur ein vermitteltes Abo über das eingebaute Werbebanner von Auktionsideen.de erzielt wird.
Damit auch genügend Besucher Ihrer Produkte auf die mich-Seite gelangen, können Sie in jeder Produktbeschreibung Links dorthin einbauen. Diese könnten mit „weitere Informationen“, „zur mich-Seite“ oder „Wer sind wir?“ bezeichnet werden. Somit haben Sie nicht nur bei Ihren Produkten viele Besucher, sondern auch auf Ihrer mich-Seite.

Je geschmackvoller und professioneller die mich-Seite gestaltet ist, desto größer ist der eigene Werbeeffekt und die Wahrscheinlichkeit, dass sich durch die mich-Seite zusätzliches Geld verdienen lässt. Einmal eingerichtet, können die Werbemittel somit dafür sorgen, dass Besucher sich nicht nur rentieren, wenn diese auch ein Produkt von Ihnen kaufen.

Unzulässig ist es jedoch auf der mich-Seite zu Artikeln zu verlinken, die außerhalb des eBay – Auktionshauses zu Verkäufen führen. So bspw. ein Schuhverkäufer verlinkt in seiner eBay-mich-Seite auf seinen eigenen Onlineshop.

Zur Website des Dienstleisters: www.ebay.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Stellen Sie sich vor Ihr Unternehmen wurde vor wenigen Tagen gegründet und Sie versuchen sich auf dem Markt zu etablieren. Da liegt der Gedanke nah, eine eigene Internetpräsenz (Website oder Homepage) zu erstellen, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, Kontakte zu knüpfen, Aufträge zu erhalten und eventuell sogar Produkte über einen eigenen Onlineshop zu verkaufen. Soweit so gut. Sie beauftragen einen Programmierer oder einen Bekannten, der Ihnen diese Seiten erstellt. Vielleicht versuchen Sie es auch selbst und haben so noch einige Euros gespart.

6 Monate später...

Ihre Internetpräsenz existiert immer noch. Sie haben in den vergangenen 6 Monaten einige Aufträge erhalten, viele Visitenkarten mit Ihrer Internetadresse verteilt und eine Reihe zufriedener Kunden erhalten. Ihre Firma expandiert, Ihre Name spricht sich rum, kurz um, Ihre kleine Firma wächst und beschert Ihnen als Existenzgründer jedoch noch keine zufrieden stellenden Einnahmen. Was war eigentlich mit Ihrer Internetseite? Auf die Frage hin, wie der Kunde auf das Unternehmen aufmerksam wurde, antwortete innerhalb des letzten halben Jahres niemand mit „Ich habe Ihre Website im Internet gefunden und Sie daher angerufen.“ Eine E-Mail haben Sie auch nicht erhalten, wenn man von den 35 Spam-Mails von unbekannten Absendern und Werbung für potenzsteigernde Mittel absieht. Sicher fragen sich an dieser Stelle nicht nur Existenzgründer...

...wieso kommt kein Besucher auf meine Internetseite?

Obwohl Sie eine Website betreiben, die, wie Ihre Verwandten und Bekannten sagen, sehr gut aussieht und sogar über eine eigene Internetadresse erreichbar ist, tummeln sich laut der Besucherstatistik Ihres Websiteproviders monatlich gerade mal 14 Besucher auf den Seiten, wovon Sie selbst 9 mal nachgeschaut haben, ob die Seite immer noch da ist. Die restlichen 5 Besucher setzen sich aus Ihren Verwandten zusammen, die unmittelbar nach der Geschäftseröffnung neugierig und anonym Ihre Internetseite begutachtet haben, um Ihnen auf Ihre Anfrage hin zu sagen, wie toll und schön sie geworden ist.

Des Rätsel Lösung...

Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder MSN finden Ihre Seite nicht oder haben Sie gefunden, schätzen Sie jedoch als unbedeutend ein und zeigen daher den Suchmaschinennutzern (Leute wie Sie und wir) auf eine Anfrage zu einem bestimmten Thema nicht Ihre Seite an. Es kann also kein Besucher über diese sehr weit verbreitete und bequeme Möglichkeit der Internetrecherche auf Ihre Seite kommen. Die einzigen Besucher kommen nur durch die direkte Eingabe Ihrer Internetadresse in Ihrem Browser auf Ihre Seite.

Beispiel für die Keywordsuche

Ein Unternehmer aus Erfurt produziert Holzspielzeug und verkauft es in einem eigenen Laden sowie seit neustem auch über einen Onlineshop. Hier sollte als Keyword auf jeden Fall „Holzspielzeug“ verwenden werden. Außerdem können noch weitere Kombinationen mit diesem Keyword erstellen werden, so zum Beispiel: „Holzspielzeug Erfurt“ oder „Holzspielzeug Thüringen“, „Holzspielzeug Eisenbahn“ oder „Traktor Holz“ usw.

Ziel ist es also mit Ihrer Seite in den „Index“ der Suchmaschinen aufgenommen zu werden, um nach Eingabe eines ganz bestimmten auf Ihre Internetpräsenz und damit auf Ihr Leistungsangebot oder Produkt zugeschnittenes Schlüsselwort (Keyword) oder einer geeigneten Kombination aus diesen Wörtern innerhalb der ersten 10 – 20 Suchergebnisse einer Suchmaschine aufzutauchen.

Eine Studie hat herausgefunden, dass 62 % aller Befragten Suchmaschinennutzer ein Suchergebnis innerhalb der ersten 10 Ergebnisse (in der Regel erscheinen 10 Ergebnisse nach einer Abfrage auf der ersten Seite der Suchmaschine) anklicken. Eine Gruppe von ca. 41 % wechselt sogar nach einer erfolglosen Suche auf der ersten Ergebnisseite der Suchmaschine die Suchmaschine selbst und sucht mit der „Konkurrenz“ weiter.

Wie kann der Internetseitenbetreiber (Webmaster) dieses Ziel erreichen?

Zunächst sollte der Webmaster versuchen die Welt des Internets mit den „Augen“ der Suchmaschinen bzw. der für die Suchmaschinen das Internet durchforstende Programm (Spider oder Robots) zu sehen. Nur dann können auch entsprechende Änderungen an den Seiten und Verhaltensänderungen des Webmasters zu einem Erfolg führen.

Wie sieht Google eine Webseite?

Unsere Internetseite
Start
Lokomotiven
Tracktoren
Puppen
Über uns
Kontakt    Unsere Firma ist super. Wir stellen aus Holz Spielzeug her. Der Wald ist uns egal. Kaufen Sie sofort, bevor es keinen Wald mehr gibt.

Google & Co. erkennt im Wesentlichen nur Text auf den Seiten. Folgende Inhalte können von Suchmaschinen wie Google nur schwer oder gar nicht erkannt werden.

Bilder, Skripte, Objekte und Frames

Texte, welche auf Bildern zu lesen sind, kann eine Suchmaschine bisher nicht erkennen. Ebenso bleiben animierte multimediale Inhalte in Form von „Kurzfilmen“ (so genannte Flashobjekte) den Suchmaschinen verborgen. Für den Betrachter der Internetseite eröffnet sich durch diese sehr werbewirksame Art der Präsentation eine sehr bunte und reale Welt, womit die Suchmaschinen allerdings nichts anfangen können. Der Spider „springt“ so zusagen über ein solches Objekt drüber. Es wird kein seitenbezogener Inhalt vermittelt. Das gleiche gilt für die objektbasierte Skriptsprache „JavaScript“, welche häufig verwendet wird, um die Seitennavigation einer Internetseite dem Besucher zu zeigen. Einige Webseiten bieten den Benutzern auch kleine Rechenprogramme oder andere integrierte Onlinetools. Diese werden nicht selten mit der Programmiersprache „Java“ erstellt und als „JavaApplet“ in die Seite eingebunden. Der Benutzer kann dann nach dem laden des Programms einige Werte eingeben und sich auf Knopfdruck ein entsprechendes Ergebnis ermitteln lassen. Sehr interessant und wertvoll für den User, doch für Suchmaschinen völlig unbrauchbar und undefinierbar.

Für den Seitenbenutzer kann die Seite also sehr wertvoll und voll gepackt mit Informationen sein, die Suchmaschine „versteht“ aber aufgrund der verwendeten Technologien und Programmiersprachen nicht, mit welchem Thema sich die Seite beschäftigt. Andere Webmaster erstellen der Einfachheit halber Seiten mit feststehenden Navigationsbalken. Die Seite wird dazu in mindestens 2 Bereiche eingeteilt, wobei sich der eine, meist kleinere linke, rechte oder obere Teil beim laden der Seite nicht verändert. Es ändert sich nur der Inhalt des anderen Hauptteils. So kann der Benutzer im kleineren Teil auf einen Navigationslink (bspw. „Start“ oder „Lokomotiven“) klicken und erhält im Hauptbereich entsprechende Information. Auch mit dieser „Frametechnik“ (engl. frame, von Rahmen) kommen Suchmaschinen bzw. deren Spider nur schwer klar.

HTML-Kenntnisse sehr hilfreich

Oft hat der Seitenbetreiber seine Seiten selbst erstellt und kennt sich daher zumindest in Ansätzen mit der einfachsten aller Internetprogrammiersprachen aus. Die „Hypertext Markup Language“ (kurz HTML) ist das Fundament aller Internetseiten. Sie beruht auf, wie im englischen Wort beschrieben, Textmarken, welche jeweils den Beginn <Begin> und das Ende </Begin> einer Anweisung darstellen. Diese Anweisungen (auch Tags genannt) zeigen dem Browser (das Programm, mit welchem der Internetnutzer die Seiten ansieht - in der Regel der Microsoft Internetexplorer oder Mozilla Firefox) wo Texte, Tabellen oder Bilder dem Betrachter angezeigt werden sollen.

In vielen Fällen schreibt jedoch ein Fremder die Seiten. Der Seitenbetreiber bezahlt nur und sieht das Resultat im Browser. Oder aber der Unternehmer verwendet einen HTML-Editor, welcher HTML- Kenntnisse überflüssig macht. Für eine optimale Seite und damit für eine suchmaschinenoptimierte Seite müssen mindestens folgende Tags vorhanden und an der richtigen Stelle eingebunden sein.

<html>        Beginn einer jeden Internetseite
<head>        Beginn des Kopfbereiches einer Internetseite
<title></title>        Seitentitel
</head>        Ende des Kopfbereiches
<body>        Beginn des Haupt- bzw. Informationsbereichs der Seite
<h1></h1>        Überschrift
</body>        Ende des Haupt- bzw. Informationsbereichs der Seite
</html>        Ende einer jeden Internetseite

Ausführliche Informationen zu HTML finden Sie unter http://de.selfhtml.org

Auf eine gute Nachbarschaft

Wie relevant Ihre Seite auf eine Suchmaschine wirkt, hat Google durch den entwickelten PageRankTM ausgedrückt. Der PR gibt auf einer Skala von 0 bis 10 die Wichtigkeit einer Internetseite unter Berücksichtigung von mehr als 500 Millionen Kriterien innerhalb der Gleichung zur Ermittlung des Pageranks an. Eine der wohl wichtigsten Parameter ist die Anzahl der eingehenden Weblinks (ein Verweis von einer zu einer anderen Seite im Internet. Möglich über Bilder, vorzugsweise über Text. In HTML in der Form <a href=’http://www.eineseite.de’>Das ist ein Link</a>) auf Ihrer Seite. Bannerwerbung wird von den Suchmaschinen in den meisten Fällen nicht als Verlinkung im o.g. Sinne gewertet. Je mehr Seitenbetreiber Ihre Seite als wichtig erachten, um so mehr wird auf Ihre Seite verlinkt. Das erkennt der Googlespider und Google ermittelt daraus einen adäquaten PR. Sie können ganz gezielt Webseitenbetreiber darum bitten mit einem Link auf Ihre Seite zu verweisen. Suchen Sie sich dabei thematisch passende Seiten raus und vermeiden Sie Verlinkungen über Bilder. Textphrasen mit Ihren Keywörtern sind dabei das optimalste für Ihre Website. Dazu noch ein kleiner beschreibender Text und fertig ist ein guter Link (Backlink) einer anderen Seite zu Ihrem Angebot. Je mehr Backlinks Sie erhalten, desto höher ist die Wichtigkeit (Linkpopularität) Ihrer Seite.

Die Hauptschlagader Ihrer Seite ist der Content

Versuchen Sie so viel als möglich verbal zu beschreiben, denn wie bereits an anderer Stelle angedeutet ist Text für Suchmaschinen wie Google das „beste Fressen“. Beschreiben Sie daher Werkstoffe, Verarbeitungsprozesse, Ihr Unternehmen, den Standort aber vorwiegend die mit Ihren vordefinierten Schlüsselbegriffen in Verbindung stehenden Themen so ausführlich und umfangreich es geht. Erstellen Sie zu den einzelnen Themengebieten unterschiedliche Seiten und versehen Sie diese mit keywordangelehnten Seitentiteln und Dateinamen. Diese Einzelseiten verlinken Sie untereinander. Darüber hinaus sollten Sie nicht vergessen die Seiten regelmäßig zu aktualisieren. Das bemerken Suchmaschinen wie Google recht schnell und werten es als echten Pluspunkt gegenüber den Seiten, welche jahrelang keiner Veränderung unterliegen. Das Zauberwort heißt daher Aktualisieren, Erweitern schlicht weg Ändern. Bewegung muss in die Seite. Dies kann bspw. auch schon durch die regelmäßige Veröffentlichung von Neuigkeiten Ihrer Firma oder durch News der Branche geschehen.

Zwei generelle Typen von Seiten

Programmierer und natürlich auch Suchmaschinen unterscheiden zwischen so genannten dynamischen und statischen Seiten, wobei die dynamischen Webseiten aus einer Datenbank generiert werden. Sie sind also nicht wirklich, so wie der Benutzer sie letztlich sieht, abgespeichert, sondern entstehen jedes Mal neu, sobald sie durch einen Klick aufgerufen werden. Diese Seiten werden von Suchmaschinen aufgrund der damit in Verbindung stehenden Technologie nur schwer erkannt und gescannt. Während dem statische Seite so wie sie sichtbar sind auch auf dem Webserver abgespeichert sind. Das bringt einen entscheidenden Vorteil beim Suchmaschinenranking.

Tools zum Prüfen und Analysieren

Der Webmaster kann mittels einiger kostenloser Tools und Services im Internet schnell überprüfen, ob und wie viele Backlinks auf seine Seite verweisen, welche Position seine Webseite mit bestimmten Schlüsselwörtern in Suchmaschinen belegt und welche Keywords von den Suchmaschinennutzern am häufigsten verwendet werden bzw. wie oft Ihre Keywords verwendet werden.
Das alles können Sie bspw. mit www.ranking-check.de ermitteln.

Außerdem können Sie den HTML-Code Ihrer Seite auf ordnungsgemäße Programmierung überprüfen.
http://www.meine-erste-homepage.com/check.php

Bei www.binc.de erhalten Sie ein umfassende Keywordanalyse. Der Service von www.metatags-check.com überprüft die so genannten Meta-Tags Ihrer Webseite. Diese enthalten unter anderem Informationen über den Autor der Seite, die Seitenbeschreibung, die Schlüsselwörter und die Sprache. Mit www.mylinkcheck.de können Sie nicht funktionierende Links auf Ihrer Website finden und auf www.nofronts.de finden Sie eine Zusammenfassung von Checks für Ihre Webseite.

10 Tipps

Die folgenden 10 Tipps sollen Ihnen nochmals eine Zusammenfassung für die notwendigen Maßnahmen geben, um mit einer Internetseite bei Google & Co. Erfolg zu haben.

  1. Suchen Sie Keywörter passend zum Thema der Seite!
  2. Bringen Sie Inhalt in Form von themenbezogenen Texten auf die Seite!
  3. Vermeiden Sie viele Bilder, Frames, Skripte oder andere für Google nicht lesbare Objekte!
  4. Setzen Sie Überschriften und Seitentitel keywordbezogen ein!
  5. Aktualisieren Sie regelmäßig und bringen Sie neue Informationen auf die Seite!
  6. Suchen Sie themenbezogene Linkpartner und sammeln Sie so Backlinks!
  7. Vermeiden Sie dynamische Seite mit Parameterübergabe (z. B.: ?id=567465&ses=we45t5)!
  8. Melden Sie Ihre vollständig erstellte Seite per Hand bei den Suchmaschinen an!
  9. Erstellen Sie vollständige Meta-Tags im Kopfbereich einer jeden Seite!
  10. Vermeiden Sie gar zu viele Werbebanner oder ausgehende Links auf Ihrer Website!

Fazit

Allein die Einhaltung der 10 Regeln garantiert nicht eine Top-Platzierung bei Google. Eine regelmäßige Pflege und eine immerwährende Suche nach geeigneten Linkpartnern sind ein ständiger Begleiter eines Seitenbetreibers. Nur so schaffen Sie es mehr Besucher und somit mehr Aufträge, Anfragen und somit Umsatz mit Ihrer Webseite zu erzielen.

Viel Erfolg dabei!

Quelle: www.auktionsideen.de

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Alle Welt spricht von Google & Co. – Aber kann man mit der weltbekannten Suchmaschine wirklich Geld verdienen? Ja, man kann und das sogar nicht schlecht, wenn man es geschickt anstellt.

Voraussetzungen, um mit Google Adsense Geld zu verdienen

Um am Google Adsense Programm teilnehmen zu können, muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Eine der wohl wichtigsten Dinge die man haben sollte, ist eine eigenen Homepage.

Inhaltliche Voraussetzungen der Website

Um mit Google Adsense zu verdienen, sollte die eigene Website einige Bedingungen erfüllen. So werden bspw. sogenannte Dailerseiten nicht aufgenommen. Dailerseiten sind Webseiten, wo eine Software vertrieben oder eingesetzt wird, mit welcher über die Onlineverbindung tarifmäßig abgerechnet wird und dadurch der Websitebesucher getäuscht werden kann.

Websites mit folgenden Inhalten werden nicht akzeptiert

Vermehrt vulgäre Sprache, Gewalt, Rassismus, Illegale Drogen
Pornografische und nicht jugendfreie Seiten
Seiten zum Thema Glücksspiele
Übermäßige Werbung auf der Seite
Waffen, Tabak und die Urheberrechte anderer Personen verletzende Seiten

Wie eine Website im Sinne von Google richtig erstellt wird, erfährt der Webmaster in den Webmasterrichtlinien von Google unter http://www.google.de/webmasters/guidelines.html, dort sind auch technische Richtlinien veröffentlicht.

Welche Schritte muss man gehen, um mit dem Geldverdienen zu beginnen?

Folgende Schritte müssen in jedem Fall eingehalten werden, um mit der eigenen Homepage Geld zu verdienen.

1. Anmeldung

Der Websitebetreiber muss sich zunächst ein Google Adsense Konto einrichten. Dies kann auf der Seite https://www.google.com/adsense erledigt werden. Bei der Anmeldung ist der Titel, die URL sowie die Adressdaten des Seitenbetreibers anzugeben. Außerdem muss zwischen Privat- und Unternehmerkonto gewählt werden. Der Unterschied ist lediglich in der Größe des eigenen Unternehmens zu sehen. Rein inhaltlich sowie von der zukünftigen Abwicklung der Zahlungen existieren laut Google kein Unterschied. Ab einer Mitarbeiterzahl von mehr als 20 sollte das Unternehmerkonto gewählt werden.

2. Anzeigencode erstellen

Nachdem das Adsensekonto freigeschalten wurde, kann der Webmaster mit der Erstellung und Gestaltung seiner eigenen Werbeanzeigen beginnen. Dazu stehen ihm eine ganze Reihe an Hilfsmitteln zur Verfügung. Unter dem Menüpunkt „Anzeigen-Einstellungen“ und „Anzeigen-Layout“ kann er alle notwendigen Schritte in seinem Benutzerkonto vornehmen. Zunächst muss er ein Anzeigenformat wählen. Dies wird in Pixel angegeben und beschreibt, welche Größe oder Form die Anzeige später auf der Website hat. Google stellt eine hervorragende Hilfe zu jedem Punkt bereit, so dass auch hier die fertigen Anzeigenformate vorab betrachtet werden können.

Die Anzeigen können auf jeder beliebigen Seite eingeblendet werden, so dass eine individuelle Einteilung für den Webmaster und eine spätere Auswertung der Einnahmen ein sehr nützlicher Dienst sein kann. Diese Einteilung wird bei Google Adsense als „Channel“ bezeichnet. Mit den einzurichtenden Channels kann der Benutzer bestimmte Themengruppen mit Lesezeichen vergleichbare Untergliederungen einrichten, die ihm später helfen, die Einnahmen einzelner Seiten oder Themengebiete zu unterscheiden. Dies kann auch websiteabhängig passieren.

Beispiel für Channels

Der Webmaster unterhält insgesamt 2 Seiten. Eine Seite hat das Thema Wanduhren die andere Seite beschäftigt sich mit Armbanduhren. Der Benutzer richtet nun zwei Channels ein und benennt diese entsprechend mit „Wanduhr“ und „Armbanduhr“ – so kann er später aus seinen Gesamteinnahmen die beiden Websites unterscheiden und ermitteln, wie viel er mit der einen oder anderen Seite verdient hat. Diese Einteilung kann auch innerhalb der einzelnen Seiten für bestimmte Unterthemen vorgenommen werden. So zum Beispiel einen Channel für „braune Armbanduhren“ oder „digitale Wanduhren“.

Letztlich kann der Websitebetreiber noch die farbliche Gestaltung der Anzeigen festlegen und zwar so, dass die eingeblendeten Anzeigen optimal zu seinem Seitendesign (Look and Feel) passen.

Zu den einzelnen Layouts können Vorlagen erstellt werden, so dass eine schnelle Wiederverwendung der Einstellungen gewährleistet ist.

3. HTML Code einbauen

Die bis dahin getätigten Einstellungen werden in einem HTML Code gespeichert. Dieser Code muss nun nur noch auf der bevorzugten Website integriert werden. Dazu sollte der Webmaster die von ihm verwendete Software zur Seitenerstellung und –gestaltung nutzen. Sobald der HTML Code eingebunden ist, muss die so veränderte Seite auf den Server gespeichert werden.

Fertig, die Google Anzeige ist im Internet veröffentlicht.

Welche Werbung wird angezeigt?

Der Inhalt der Google Adsense Anzeigen bestimmt sich nach dem Inhalt der Trägerseite. Beschreibt der Seitenbetreiber bspw. Wanduhren oder allgemein Uhren, so wird auch eine Google Anzeige zum Thema Uhren erscheinen. Anfangs werden jedoch immer erst Anzeigen für gemeinnützige Organisationen ausgeliefert, da die Werbefläche erst gescannt werden muss. Sobald der Inhalt erfasst wurde, werden themenrelevante Anzeigen ausgeliefert.

Was muss sonst noch beachtet werden?

Es ist untersagt mit Ausdrücken wie "Hier klicken", "Unterstützt uns", "Besucht folgende Links" oder ähnliches auf einen Klick hinzuweisen bzw. diesen zu erzwingen. Die Google Anzeigen dürfen nur mit den Hinweisen "Werbung" oder "Anzeigen" veröffentlicht werden. Der Seitenbetreiber sollte keinesfalls selbst auf ihre eigene Google Anzeigen klicken. Dies kann im schlimmsten Fall zum Ausschluss vom Google Adsense Programm führen.

Abgerechnet wird in US-Dollar. Der Seitenbetreiber erhält für jeden Klick auf seine Google Anzeigen seiner Seiten einen bestimmten Betrag in US-Dollar. Dieser richtet sich nach dem Inhalt und der Branche des werbenden Unternehmens. Je attraktiver und begehrter das umworbene Produkt ist, um so mehr wird für einen Klick bezahlt. Für den Seitenbetreiber heißt das, je mehr für eine Werbung geboten wird, um so mehr bekommt er pro Klick auf eine Werbung.

Wie viel pro Klick von den werbenden Unternehmen gezahlt wird, kann auf folgender Seite nachgelesen und innerhalb einer Zeitspanne verglichen werden.

http://www.explido-webmarketing.de/spixx_aktuell.htm

Ausgezahlt wird monatlich in Form eines Verrechnungsschecks oder per Banküberweisung ab einem Guthaben von 100 USD.

Viel Erfolg beim Geldverdienen mit Google-Adsense.

Zur Website des Dienstleisters: www.google.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Ein Blog (engl. von Weblog) ist eine Internetseite, auf welcher der Betreiber Texte ähnlich einem Tagebuch veröffentlicht. Dabei stehen die neusten und aktuellsten Einträge immer oben, so dass sich nach einiger Zeit eine lange Liste ergibt. Die einzelnen Artikel können später auch chronologisch archiviert und mittels einer Suchfunktion gesucht und immer wieder nachgelesen werden. Der Blogbetreiber kann den Blog allein schreiben oder aber auch anderen gestatten, Texte und Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen. In den allermeisten Fällen steht eine Kommentarfunktion zur Verfügung, so dass jeder Leser zu jedem Beitrag ein Statement abgeben kann. Diese zusätzlichen Beiträge können jedoch vom Seitenbetreiber eingesehen, gefiltert oder auch gelöscht werden. Die immer stärker wachsende Gemeinde von Bloggern (Blogger = Betreiber und Nutzer von Blogs) veranlasste uns einen kleinen Artikel darüber zu verfassen, wie Onlineshopbesitzer oder Webseitenbetreiber allgemein die große Macht der Blogs für sich nutzen können, um beispielsweise mehr Besucher für ihr Angebot zu finden oder einfach nur auf sich aufmerksam zu machen.

Doch wie funktioniert diese Promotion genau?

Prinzipiell reicht das regelmäßige Schreiben von Artikeln oder Beiträgen zu einem bestimmten Thema. Darüber hinaus sollte jedoch der Schreibende stets nicht nur seine eigenen Seiten oder Webpräsenzen im Auge behalten, sondern auch den eigentlichen Sinn und Zweck eines Forums oder eines Blogs beachten. Das Beantworten anderer Beiträge in Foren oder die Hilfestellung, welche ja Sinn und Zweck eines Forums sein sollen, müssen immer im Vordergrund stehen. Ist man beispielsweise Betreiber eines Onlineshops für Autoersatzteile, so liegt es auf der Hand, dass man auch in entsprechenden Foren oder Blogs zum Thema Auto, Kfz oder Ersatzteile aktiv ist. Je mehr man dort schreibt, desto höher steigt das Ansehen bei anderen Forenmitgliedern oder Besuchern. Aber Schreiben ist nicht gleich schreiben, der Blogger muss in jedem Fall auch die Netiquette (Kunstwort, bestehend aus Etikette und Netz) beachten. Eine sachliche Schreibweise, Ausdrucksweise und Umgang mit Forenmitgliedern sollte für jeden selbstverständlich sein. Beiträge können sowohl in einem Forum als auch in einem Blog erst nach einer gültigen Anmeldung als Benutzer geschrieben werden. Nach einer gewissen Zeit ist es durchaus auch legitim sein eigenes Angebot vorzustellen oder einen Link auf seinen Onlineshop zu präsentieren, um die fachliche Kompetenz auch durch die geschäftliche Tätigkeit zu unterstreichen.

Einige Vorsichtsmaßnahmen für Blogger

Nicht selten kommt es vor, dass sich Webseitenbetreiber oder Onlineshopbetreiber in zahlreichen Foren oder Blogs anmelden, um sehr schnell viele kurze Beiträge mit viel Eigenwerbung zu schreiben und viele Links auf die eigenen Webseiten zu setzen. Die Administratoren und Moderatoren von entsprechenden Foren reagieren darauf sehr häufig recht allergisch und verwarnen im mildesten Fall das Forenmitglied. In der Regel werden auch Benutzeraccounts sofort gelöscht, so dass der Schreiber keine Möglichkeit mehr hat seine Beiträge zu veröffentlichen.

Sehr viel eleganter ist die Möglichkeit die Adresse des eigenen Internetshops oder der Webseite in der Signatur seiner Beiträge wiederzugeben. Die Signatur ist ähnlich wie beim konventionellen Brief eine Art Unterschrift unter dem Beitrag, welche allerdings automatisch in einem Forum oder in einem Blog unter den Artikel gesetzt wird. Den Inhalt der Signatur kann der Benutzer selbst wählen und gestalten.

Beispiel für eine Signatur:

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann
www.shop-mustermann.de

Der Shopbetreiber sollte sich während des Registriervorganges die Regeln des Forums oder des Blocks genau durchlesen, so dass es nicht zu Verstößen kommen kann.

Wenn sich der Artikelschreiber nach einer gewissen Zeit einen Namen als Fachmann in dem entsprechenden Forum oder dem Blog verschafft hat, folgen die Leser oder die anderen Forenmitgliedern automatisch dem Link in der Signatur, um zu sehen was der Autor der sachlich und gutgeschriebenen Beiträge neben dieser kleinen Autorentätigkeit noch so treibt. Auf diese Weise kommen nicht selten zusätzliche Kunden auf die Webseite und somit auch zusätzlicher Umsatz für den Shopbetreiber. Einige Blogbetreiber werben sogar mit einer gewünschten Verlinkung, das heißt man darf ein oder zwei Links in seinem Text unterbringen, so zu sagen als Gegenleistung für den geschrieben Text.

Quelle: www.auktionsideen.de

Noch ein Tipp zum Schluss: Sehr häufig wird gefragt, ab wann man für seine Website ein Gewerbe anmelden muss. Ist gar nicht so schwer, einfach mal lesen.

Häufig gesucht und nachgefragt wird eine Vorlage zur Abtretungserklärung. Abtretungserklärungen sind in vielen Varianten vorstellbar. Es gibt nicht die „Eine“ Abtretungserklärung, die überall anzuwenden ist. So sind Varianten für den Automobilbereich für den Wohnungsbereich oder in Verbindung mit der Arge bzw. Bundesagentur für Arbeit möglich. Weitere Abtretungserklärungen sind aus dem Bereich der Verpfändung und Pfändung sowie über die Abtretung von Stammanteilen bekannt.

Abtretungserklärung für Zuschüsse

Mit Hilfe der hier vorgestellten Vorlage kann ein Existenzgründer bspw. eine Forderung aus dem Existenzgründerpass gegen die IHK oder HWK direkt an den Existenzgründerberater abtreten. Mit der Abtretung wird der geschuldete Betrag direkt an den Abtretungsempfänger ausgezahlt.

Wir werden zukünftig noch weitere Vorlagen und Muster zu Abtretungserklärungen einstellen.

Hier können Sie die kostenlose Vorlage zur Abtretungserklärung (PDF, 25KB) downloaden.

Der Name Amazon ist den meisten Menschen als großer Onlinehändler für Bücher, Software, Elektroartikel oder andere Produkte bekannt. Amazon.de startete sein Onlinegeschäft in Deutschland im Oktober 1998. Ziel war es, so Amazon, von jeher das kundenorientierteste Unternehmen der Welt zu sein, bei dem Kunden alles finden, was sie online kaufen wollen - zum günstigsten Preis. Aber das Geschäft mit dem Verkauf von Büchern und anderen Produkten stellt nicht allein die Einnahmequelle von Amazon dar. Das Weltunternehmen bietet seit geraumer Zeit Händlern oder Privatleuten die Möglichkeit, ihre Produkte über das Onlineportal von Amazon zu verkaufen. Dabei können sowohl neue als auch gebrauchte Artikel veräußert werden.

Wie kann jeder einzelne mit Amazon Geld verdienen?

Amazon.de bietet seinen Benutzern und Kunden insgesamt vier verschiedene Möglichkeiten, Geld mit bereits bei Amazon erworbenen Produkten oder mit eigenen Artikeln zu verdienen. Dabei lehnt man sich nur in einigen wenigen Teilen an die große Konkurrenz an.

Geld verdienen mit der eigenen Homepage

Ein Großteil aller Websitebetreiber nutzen bereits die Vorteile und Möglichkeiten des Partnerprogramms von Amazon. Mit diesem ist es möglich, Produkte von Amazon auf der eigenen Homepage zu präsentieren und bei einem vermittelten Verkauf über die Amazonwerbemittel eine Provision zu erhalten. Dem Webmaster stehen dabei sehr verschiedenartige Werbemittel zur Verfügung. So kann für ein einzelnes Produkt (ein Buch oder eine Software), eine ganze Produktpalette oder einem Stichwort zugeordnete Artikel geworben werden. Die Werbemittel können farblich der eigenen Webseite angepasst und so optimal in den Internetauftritt des Partners integriert werden. Das bereits seit 1996 existierende amerikanische Partnerprogramm wurde im Jahr 1999 auch in Deutschland über Amazon.de eingeführt. Der Webmaster benötigt zur Teilnahme am Amazon-Partnerprogramm lediglich ein Bankkonto und eine Internetseite. Nach der erfolgreichen Anmeldung beim Partnernet über die Amazon.de Startseite, kann der User sofort damit beginnen, geeignete Werbemittel für seine Internetseite zu generieren und diese dann einzubauen. Nun steht dem Geld verdienen mit Amazon und dem Partnernet nichts mehr im Weg.

Amazon zahlt die verdienten Provisionen in der Regel quartalsweise aus, das heißt alle drei Monate. Ausgezahlt wird laut Amazon.de ab einem Betrag von mindestens 50 € pro Quartal. Aus Kulanzgründen wurden jedoch in der letzten Zeit auch Auszahlungen an Partner getätigt, welche weniger als 50 EUR Provision verdient hatten. Dies ist jedoch nur ein Entgegenkommen von Amazon und kann bei zukünftigen Auszahlungen anders gehandhabt werden. Der Webmaster kann seine Provisionen wahlweise als Einkaufsgutschein oder in Form einer Banküberweisung erhalten.

Geld verdienen mit Amazon Marketplace

Eine weitere Möglichkeit für Unternehmer oder auch Privatpersonen, Umsätze mit Amazon zu generieren, stellt der Amazon Marketplace dar. Amazon Marketplace (englisch für Marktplatz) wurde im Jahr 2002 in Deutschland gestartet. Diese sehr erfolgreiche Verkaufsform kann sowohl von Händlern als auch Privatleuten genutzt werden, um als sogenannter Drittanbieter neben den von Amazon angebotenen Artikeln auch gebrauchte oder neue Produkte zu verkaufen. Das Einstellen dieser Artikel ist für den Laien sehr einfach gestaltet worden, wodurch wiederum der Erfolg des Amazon Marketplace begründet liegt. Nachdem der User bei Amazon das von ihm zu verkaufende Produkte gefunden hat, braucht er nur auf den Button "Diesen Artikel verkaufen" klicken und seine Benutzerdaten einzugeben. Die Artikeldaten sind aufgrund der vorherigen Suche bei Amazon bereits vorhanden, so dass durch diese Methode sehr viel Zeit gespart wird. Der Verkauf wird über das Zahlungssystem von Amazon abgewickelt, durch welches beim Käufer aufgrund seiner hinterlegten Bankverbindung der Kaufpreis automatisch vom Konto abgebucht wird und nach Abzug aller Gebühren dem Verkäufer gutgeschrieben wird. Einer der größten Vorteile dieses Systems ist die hervorragende Sicherheit aufgrund des Lastschriftverfahrens beim Käufer. Somit ist weder ein Datenaustausch zwischen Käufer und Verkäufer nötig, noch trägt der Verkäufer ein Risiko aufgrund des eventuellen Zahlungsausfalls. Für diesen Luxus ist lediglich das Eröffnen eines Paymentkontos Voraussetzung. Für Gelegenheitsverkäufer ist das Anbieten auf dem Amazon Marketplace kostenlos. Lediglich nach erfolgreichem Verkauf fällt eine Gebühr an, welche direkt von den Umsätzen abgezogen wird. Für professionelle Händler hat Amazon eine erweiterte Form des Marketplace eingeführt.

Amazon Poweranbieter

Durch den sogenannten Poweranbieter kann der Händler durch die Zahlung eines monatlichen Grundpreises viele weitere nützliche und interessante Hilfsmittel von Amazon Marketplace nutzen. Amazon berechnet bei einem erfolgreichen Verkauf für beide Angebotsformen 15% Provision. Der Poweranbieter spart gegenüber dem Gelegenheitsverkäufer eine Pauschalgebühr pro verkauften Artikel von mehr als einem Euro. Nachteilig bei dem Amazon Marketplace ist die von Amazon fest definierte Versandkostenpauschale. Der Verkäufer kann also die Versandkosten nicht frei wählen und muss vorher genau kalkulieren, ob die von Amazon pauschal berechneten Versandkosten ausreichend sind.

Geld verdienen mit dem Amazon zShop

Der Amazon zShop ist eine Erweiterung für Poweranbieter bei Amazon, welcher durch die monatliche Grundgebühr des Poweranbieteraccounts genutzt werden kann. Der zShop versteht sich als eigener Onlineshop für Händler bei Amazon. Amazon zShops existieren bereits seit 1999 und wurden somit vor dem Amazon Marketplace eingeführt.

Wo liegt der Unterschied zum Amazon Marketplace?

Der Privatanbieter oder Händler kann im Rahmen des Amazon Marketplace nur Produkte verkaufen, welche auch bei Amazon verkauft werden. In einem eigenen zShop kann der Poweranbieter auch andere Produkte (eigene Produkte) verkaufen. Das Zahlungsinstrument von Amazon (Amazonpayment) besteht in den zShops als Zahlungsalternative, muss also nicht vom Verkäufer gewählt werden. Der Händler kann ebenso Lieferungen auf Rechnung oder Kreditkarte durchführen. Darüber hinaus ist keine Bindung an die von Amazon kalkulierte Versandpauschale gegeben. Der zShop-Verkäufer darf seiner Versandgebühren selbst wählen. Der Amazon zShop ist also eine gute Alternative, um einen eigenen Internetshop mit zuverlässiger und risikoarmer Zahlungsfunktionen ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Des weiteren kann der Händler die ständig hohe Anzahl von Besuchern bei Amazon als äußerst verkaufsfördernd für seine eigenen Produkte ausnutzen.

Geld verdienen mit Auktionen

Die Möglichkeit des Verkaufs von Produkten über Auktionen, ist eine weitere Alternative um mit Amazon Geld zu verdienen. Artikel können mit einer bis zu 80 Zeichen langen Bezeichnung eingestellt werden. Der Preis kann aus einer Kombination von Mindestgebot, Mitnahmepreis, Mindestpreis und Versandgebühren kalkuliert werden. Der Käufer hat also die Möglichkeit, für das Produkt zu bieten oder es sofort zu kaufen. Die Abwicklung des Kaufs geschieht über die Zahlfunktionen von Amazonpayment, das heißt wiederum eine erhöhte Sicherheit gegenüber anderen Auktionshäusern. Der potentielle Kunde kann durch einen Erstbieterrabatt in Höhe von 10% geködert werden. Sollte die Auktionen kurz vor dem Ende stehen und innerhalb der letzten 10 Minuten Gebot eingehen, so wird die Auktionen automatisch um 10 Minuten verlängert. Somit bekommt auch der letzte Interessent noch eine Chance, sein Gebot rechtzeitig vor Auktionsschluss abzugeben. Der Verkäufer bezahlt für das Einstellen seines Artikels ab 0,10 EUR.

Fazit

Amazon hat über dieses Quartett von Instrumenten seinen Kunden eine sehr umfangreiche, sichere und verlässlicher Palette an Möglichkeiten an die Hand gegeben, um sowohl als Gelegenheitsverkäufer seine bereits gelesenen Bücher wieder zu verkaufen oder als professioneller Händler seine Existenz mit den Einnahmen über Amazon zu bestreiten. Etwas nachteilig ist die Benutzerführung, die Anmeldung zu den einzelnen Diensten und die teilweise verwirrende Hilfe aufgefallen. Nach einer Einarbeitungszeit von wenigen Stunden, kann der Benutzer jedoch alle Möglichkeiten begreifen und anwenden. Der Marketplace von Amazon wird hingegen dem Käufer eines Produktes bereits während dem Kauf einfach und anschaulich präsentiert und eröffnet dem Internetuser bereits an dieser Stelle die Möglichkeit seinen Artikel wieder zu verkaufen. Alles in allem eine sehr gute Möglichkeit, neben eBay & Co. Geld zu verdienen.

Zur Website des Dienstleisters: www.amazon.de

Quelle: www.auktionsideen.de

Dieser Artikel ist Teil 10 von 14 der Serie

Man stelle sich vor, eine Ware von einem deutschen Händler zu kaufen. Bei diesem rechtlichen Konstrukt wird ein Kaufvertrag zwischen den beiden deutschen Unternehmern geschlossen. Was passiert im Falle einer Gewährleistung oder eines Sachmangels? Wer muss für den Schaden und die Nachbesserung der mangelhaften Sache aufkommen? All dies ist in Deutschland mehr oder minder eindeutig in deutschen Gesetzten (in den meisten Fällen das Handelsgesetzbuch oder das Bürgerliche Gesetzbuch) geregelt. Die Unternehmer wissen also bereits vor Vertragsschluss was in einer solchen Situation zu tun oder zu lassen ist. Sowohl der Verkäufer kennt seine Rechte und Pflichten, als auch der Käufer der Waren.

Welches Recht gilt bei einem Auslandsgeschäft?

Diese Frage sollte unbedingt vor Vertragsschluss beantwortet sein. Nicht zuletzt sollte ein entsprechender Vertrag rechtssicher im Vorfeld geschlossen werden. Dabei ist stets auf die Form des Vertrags zu achten. Bei einem Auslandsgeschäft sollte daher immer die Schriftform gewählt werden. Bei Unklarheiten sollte gerade der Importneuling sachkundige Hilfe von einem Rechtsanwalt oder der entsprechenden Kammer nutzen.

Das jeweilig anzuwendende Landesrecht wird bei internationalen Verträgen durch das Internationale Privatrecht (IPR) bestimmt. Dieses ist in Deutschland teilweise im Einführungsgesetz des BGB (EGBGB) niedergeschrieben. Das IPR wird auch als Kollisionsrecht bezeichnet, da im Streitfall mehrere Rechtsnormen gleichzeitig den Sachverhalt regeln können. Darüber hinaus ist durch das IPR das zuständige Gericht zu bestimmen. Eine Grundregel des IPR besagt, dass das Landesrecht anzuwenden ist, zu welchem der Vertrag eine engere Bindung hat. Das ist bei Kaufverträgen für gewöhnlich das Landesrecht, in welchem der Verkäufer seinen Sitz hat.

Einfacher ist es, die Vertragsparteien entscheiden sich vor Vertragsschluss für das anzuwendende Landesrecht. Das ist meistens das Land des „stärkeren“ Handelspartners. Zudem besteht meistens eine Unkenntnis über das Recht des Partnerlandes. Deshalb ist es sinnvoll sich auf internationales Rechts (incoterms, etc.) zu einigen.

Diese Entscheidung sollte wiederum schriftlich festgehalten werden, um spätere Missverständnisse und Unklarheiten von vornherein aus dem Weg zu räumen. Auch ein unbeteiligtes Drittland kann als Landesrecht gewählt werden. In allen Fällen sollte sich der Importeur über die Folgen des gewählten Landesrechts im Klaren sein. Diese bestimmen mitunter bei einem Streitfall einen erheblichen Teil der Schadensregulierung. So muss Klarheit über das Vorgehen bei einer Gewährleistung, Wandlung, Minderung oder Schadensersatzpflichten sowie hinsichtlich einer Verjährung bestehen. Und genau in diesem Punkten gehen die Meinungen der Vertragsparteien mitunter weit auseinander, so dass es dahingehend bereits zu Unstimmigkeiten bei der Vertragsanbahnung kommen kann. Der Käufer möchte selbstverständlich die für ihn günstigste Regelung im Vertrag und durch das anzuwendende Landesrecht festhalten, was automatisch die gegenteilige Reaktion beim Verkäufer nach sich zieht, so dass bei diesem eine ungünstige Vertragssituation entsteht. Zudem muss abgewogen werden, ob ein Rechtsstreit über haupt durchführbar wäre oder finanziell zu rechtfertigen.

Automatischer Bestandteil eines Importgeschäftes – das UN-Kaufrecht

Sofern das UN-Kaufrecht nicht ausdrücklich im Vertrag ausgeschlossen wird, ist es Bestandteil eines jeden Importgeschäfts zwischen Deutschland und dem Vertragsstaat. Derzeit zählen mehr als 65 Staaten der Erde zu den Vertragsstaaten des UN-Kaufrechts, darunter auch China. Das UN-Kaufrecht ist nur anwendbar, sofern Waren für den öffentlichen Handel transferiert werden, also keinesfalls Wareneinkäufe für Privatzwecke. Durch die weitgehende Annährung des BGB an das UN-Kaufrecht mittels der Schuldrechtsmodernisierung, ist es für den Importeur unbedingt notwendig über die Regelungen des bürgerlichen Gesetzbuchs sowie des UN-Kaufrechts hinaus Regelungen hinsichtlich der Gewährleistung seitens des ausländischen Lieferanten und anderer Unternehmer in der Lieferkette festzulegen. So ist es beispielsweise erforderlich die Beweislastumkehr der sechsmonatigen Garantie oder der innerhalb von zwei Jahren möglichen Geltendmachung von Mängeln abzufedern. Anderenfalls könnte es passieren, dass der Importeur auf dem Schaden der geltend gemachten mangelhaften Ware sitzen bleibt, da sich ausländische Lieferanten aufgrund mangelnder Regelungen sich einer Schadensregulierung entziehen.
Um von vornherein einen Rechtsstreit für Gewährleistung zu vermeiden, ist eine in der Praxis häufig vorkommende „Überlieferung“ möglich (Sie bestellen 1.000 Einheiten, der Hersteller liefert aber 1.010. Die Ware ist damit von jedem weiteren Umtausch ausgeschlossen.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Importeurs

Neben den gesetzlichen Regelungen eines jeden Landes, des Internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts versucht jeder Unternehmer seine individuellen Vertrags- und Lieferbedingungen in Form der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geltend zu machen. Bei Verträgen in Deutschland ist dies gang und gebe und auch gesetzlich geregelt, wie die AGB zu gestalten sind und welche Inhalte nicht rechtskräftig werden. Allgemein ausgedrückt kann festgestellt werden, dass die AGB nicht gegen geltendes Recht verstoßen dürfen. Im internationalen Handel werden die Anforderungen an die allgemeinen Geschäftsbedingungen noch weiter verschärft. Hier müssen die Vertragsparteien einige Grundregeln und Voraussetzungen beachten. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen in der Landessprache des Vertragspartners oder in der Vertragssprache in vollständigem Wortlaut bei Vertragsschluss vorliegen.

Die zu verwendende Vertragssprache

Die Vertragsparteien müssen sich im Laufe der Verhandlung zu einer Vertragssprache bekennen, in welcher der schriftliche Vertrag verfasst wird. Diese wichtige Regelung dient der Rechtsdurchsetzung im Ausland, so dass bei Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten der Vertrag im Ausland anerkannt wird. In den meisten Fällen einigt man sich auf Englisch als Vertragssprache. Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich für den Geschäftspartner eine Vertragsversion zu erstellen, welche in der jeweiligen Landessprache verfasst ist. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, im Vertrag die jeweilige Vertragssprache festzulegen, so dass nur ein bestimmter der verschiedenen Verträge als amtlicher Vertrag fungiert. Neben der Vertragssprache können auch die entsprechenden AGBs der Vertragsparteien, detaillierte Warenbeschreibungen, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie Passagen zur Schadenshaftung und zu Gewährleistungsansprüchen in den Vertrag aufgenommen werden. Nicht zuletzt ist eine Beschreibung und Vorgehensweise zur Streitschlichtung empfehlenswert.

Streitschlichtung und Streitbeilegung

Um zusätzliche Unstimmigkeiten und Streitereien und damit zusätzliche Kosten und Mühen zu vermeiden, sollten die Vertragsparteien bereits bei Vertragsaufsetzung einen Passus zur Streitbeilegung im Streitfall integrieren. Dieser Absatz oder Paragraph dient zur vorsorglichen Festlegung des Gerichts oder der Schlichtungsstelle in einem Streitfall. Des Weiteren kann auch der Schlichtungsweg vertraglich festgelegt werden. Zur Streitbeilegung existieren staatliche Gerichte. Ein ausgewähltes ordentliches Gericht sollte als Gerichtsstand im Vertrag festgelegt werden. Dahingehend sollte unbedingt ein Rechtsbeistand bemüht werden, welcher Fragen wie die der Urteilsvollstreckung oder der gerichtlichen Zuständigkeit in den verschiedenen Ländern erläutern kann.

Das Schiedsgericht als Streitschlichter

Nicht immer ist die Anrufung eines ordentlichen (staatlichen) Gerichts sinnvoll, gerade wenn es um Streitigkeiten mit Geschäftspartnern aus Ländern mit teilweise rabiaten und juristisch ungeklärten Verhältnissen geht. Diese Verfahren sind häufig von Bestechung und Korruption gekennzeichnet und haben beim hiesigen Unternehmer in der Regel einen etwas faden Beigeschmack. Denn wer setzt sich schon gern in ein chinesisches Gericht ohne ein Wort zu verstehen und dazu noch mit dem Gedanken im Hinterkopf nach einem positiven Gerichtsentscheid vor der Tür „weggefangen“ zu werden. Um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, kann auch im Vertrag ein im Streitfall zuständiges Schiedsgericht zur Schlichtung bestimmt werden. Das Schiedsgericht führt in der Regel zur Verkürzung des Verfahrens, ist allerdings aus Kostengründen auch nur bei einem Streitwert von mehr als 50.000 EUR empfehlenswert. Die Streitparteien können im Vorfeld den Schiedsrichter wählen und genießen aufgrund des Ausschlusses der Öffentlichkeit die besonders vertrauliche Atmosphäre des Verfahrens. Nicht zuletzt liegt der Vorteil eines Schiedsverfahrens in der Einflussnahme der Parteien auf das Verfahren, was sich durchaus zu einer Win-Win-Situation ausprägen kann. So haben beide Vertragsparteien einen Vorteil aus dem Schiedsgerichtsverfahren.

Fazit

Um Streitfälle im Vorfeld zu vermeiden empfiehlt es sich, die Ware vor Ort beim Hersteller zu prüfen. Außerdem müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie besonders am Anfang Ihres Importgeschäftes „Spielgeld“ benötigen: Fehler sind unvermeidlich und Sie müssen finanziell in der Lage sein, kleine Verluste ertragen zu können ohne sich in lang hinziehende Rechtsstreite verwickeln zu lassen.

Sie können aber davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrzahl der Händler zuverlässig sind. Dazu gehört natürlich eine gesunde Menschenkenntnis. Prüfen Sie mehrmals, ob der Händler zu den Geschäftszeiten  telefonisch erreichbar ist oder nur eine „fake“-Adresse aufrecht erhält. Schauen Sie sich den Internetauftritt genau an. Prüfen Sie, ob der Hersteller oder Handelspartner eine Exportlizenz hat oder sich zumindest im Export auskennt. Dabei helfen auch offizielle Listing oder Punktebewertungen von Handelsplattformen wie z.B. Alibaba.

Berücksichtigen Sie aber auch, dass andere Länder auch andere Vorstellungen von einer Handelsbeziehung haben. Chinesische Handelspartner sagen Ihnen auf Nachfrage ehrlich, ob die Ware eine Kopie ist oder nicht. Verantwortlich sind aber letztendlich Sie selbst als Importeur, wenn die Ware vom Zoll beschlagnahmt wird oder sich beim Verkauf in Deutschland der Patentbesitzer meldet und den weiteren Verkauf unterbindet. Die Ware können Sie in den seltensten Fällen dem chinesischen Hersteller zurückgeben.

Handeln Sie zu Beginn über offizielle Marktplätze wie Alibaba.com. Schon anhand der Produktvielfalt und Professionalität können Sie „faule Eier“ von guten Partnern leicht unterscheiden.

Lassen Sie sich vor dem Handelsabschluss eine Proforma-Invoice (Vorrechnung) schicken. Dort sollten alle wichtigen Punkte kurz geregelt sein.

Berücksichtigen Sie, dass besonders in China vor Produktionsbeginn eine Anzahlung von 30% normal ist. Bei Produktionsende oder spätestens bei der Schiffsverladung sind die fehlenden 70% fällig. Der Chinesische Handelspartner traut der Deutschen Gesetzgebung ebenso wenig wie umgekehrt …

In jedem Fall sollte der Importeur im Streitfall die Kosten und den Gang zu einem spezialisierten Juristen / Rechtsanwalt nicht scheuen, da gerade in der Gestaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, des Importvertrages an sich sowie der Prüfung von Bedingungen und Verträgen des Geschäftspartners ein hohes Risiko liegt, welches durch fachkundige Hilfe minimiert werden kann. In jedem Fall bietet die AHK, DIHK sowie ausgewählte IHK-Geschäftsstellen Broschüren zu den Themen Schuldrechtsreform, Internationales Kaufrecht, UN-Kaufrecht und Vertragsgestaltung an. Darüber hinaus können die Kammern auch hilfreiche Hinweise zu spezialisierten Rechtsanwälten erteilen.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Im ersten und zweiten Teil unserer Serie über Steuerklassen sind wir bereits auf die einzelnen Steuerklassen und auf die Wahl der richtigen Steuerklasse eingegangen. Im folgenden Teil möchten wir Ihnen weitere wichtige Informationen rund um die Lohnsteuerklasse und die Lohnsteuerkarte näher bringen.

Wie wirken sich Kinderfreibeträge aus?

Die Anzahl der auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Kinderfreibeträge wirkt sich nicht auf die Höhe der abzuführenden Lohnsteuer aus, wohl aber auf die Höhe des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer. Die Wahl der Lohnsteuerklasse bei Ehepaaren beeinflusst die Eintragung der Kinderfreibeträge. Die Freibeträge werden nur bei den Steuerklassen 1 bis 4 bescheinigt. Ehepartner mit der Steuerklasse 5 können damit keine Freibeträge für Kinder auf ihrer Lohnsteuerkarte eintragen lassen.

Durch die Eintragung von Freibeträgen Steuern sparen?

Arbeitnehmer können bei ihrem zuständigen Finanzamt die Eintragung von Freibeträgen beantragen. Voraussetzung für die Eintragung sind steuerlich zu berücksichtigende Aufwendungen, bspw. erhöhte Werbungskosten oder Pauschbeträgen für bspw. pflegebedürftige Personen mit dem Merkzeichen „H“. Freibeträge für steuerlich zu berücksichtigende Aufwendungen werden nur eingetragen, wenn Sie den geltenden Werbungskostenpauschbetrag um 600,- EUR überschreiten. Eingetragene Freibeträge mindern die Höhe der monatlichen Lohnsteuer. Der Arbeitnehmer ist jedoch verpflichtet, für das entsprechende Jahr eine Einkommensteuererklärung abzugeben.

Religionsgemeinschaft

Für die Ermittlung der Kirchensteuer ist unter „Kirchensteuerabzug“ auf der Lohnsteuerkarte die Abkürzung der Religionsgemeinschaft eingetragen, der der Arbeitnehmer angehört. Nur wenn der Arbeitnehmer keiner Religionsgemeinschaft angehört sind zwei Striche„ - -„ eingetragen. Bei Ehepaaren mit verschiedener Konfession sind auf der Lohnsteuerkarte beide Konfessionen aufgeführt.

Müssen falsche Eintragungen korrigiert werden?

Falsche Eintragungen, bspw. eine zu hohe Kinderanzahl oder eine falsche Steuerklasse müssen Arbeitnehmer umgehend bei ihrer Gemeinde ändern lassen. Das gilt auch für Eintragungen bspw. von Freibeträgen, wenn sich die Verhältnisse verändert haben. Zieht der Arbeitnehmer um, muss er die Adressänderung nicht auf der Lohnsteuerkarte ändern lassen.

Muss bei Heirat oder Geburt die Lohnsteuerkarte geändert werden?

Arbeitnehmer können, müssen aber die Lohnsteuerkarte nicht ändern, wenn Sie geheiratet haben oder sich Nachwuchs eingestellt hat. Will das Ehepaar bzw. die Eltern eine Eintragung vornehmen, muss der Antrag auf Änderung bis zum 30. November des laufenden Jahres gestellt werden.

Fazit

Arbeitnehmer können durch die Wahl der Steuerklasse oder die Eintragung von Frei- und Pauschbeträgen ihre monatliche Lohnsteuerbelastung senken und so ihr Nettoeinkommen erhöhen. Sie sind im Gegenzug aber dazu verpflichtet, nach Ablauf des Jahres eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Diese Pflicht entfällt nur dann, wenn die Steuerklasse 1 oder bei Ehepaaren die Kombination 4 und 4 jeweils ohne weitere Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte vermerkt ist.

”Was machst du eigentlich beruflich?” lautet oft die Frage. Eine immer häufiger werdende Antwort lautet ”Ich bin selbständig.” - das klingt erst einmal sehr gut, wichtig und professionell. Doch meist machen sich Existenzgründer in der ersten Phase ihrer Existenzgründung selbst was vor. Sehr oft sieht es hinter den Kulissen ganz anders aus. Der tägliche Kampf gegen den inneren Schweinehund, vom Frühstückstisch aufzustehen und endlich mit dem täglichen Geschäft zu beginnen. Wenn das so einfach wäre, da gibt es aber noch die vielen tausend Dinge die vor den wichtigen Arbeiten erledigt werden. An einigen Tagen steht das Telefon kaum still und der Terminplaner platzt aus allen Nähten. An anderen Tagen in der Woche verbreitet sich das Gefühl, das die Telekom die Telefonleitung gesperrt hat. Kein einziger Anruf, kein Kunde, kein Auftrag. Nur ein Schreibtisch mit vergangenen, noch nicht erledigten alten Arbeiten. Der Antrieb diese liegen gebliebene Arbeiten zu erledigen fehlt meist gänzlich. Buchführung, Preiskalkulationen oder Werbemaßnahmen werden dann häufig auf andere Tage verschoben. Auch da war ja noch was, die Familie, Frau, Freund, Freundin, Mann oder Kinder. Das Wochenende ist bereits vor 14 Tagen verplant gewesen. Wie geht man mit Stress um, mit überfüllten oder leeren Terminkalendern, wie bringt man die Existenzgründung mit der Familie unter einen Hut und wie teilt man sich die Zeit am besten ein, so dass alles wichtige und dringende erledigt wird, aber die weniger dringenden und doch wichtigen Termine und Aufgaben nicht in Vergessenheit geraten.

Zunächst sollte man lernen sich selbst zu managen und sich die täglichen Aufgaben zu diktieren.  Das haben bisher immer der bisherige Arbeitgeber, der Abteilungsleiter oder die zwingenden Abläufe in der Firma übernommen. Man konnte nicht aus diesem Raster fallen und somit Zeit vertrödeln oder sich selbst mit anderen Dingen beschäftigen, denn der betriebliche Ablauf erforderte von jedem Mitarbeiter den vollen Leistungseinsatz. Nur so konnte ein Stillstand verhindert werden.  Als Existenzgründer ist man nun selbst für diesen betrieblichen Ablauf zuständig. Der Gründer muss gerade am Anfang entscheiden, was am wichtigsten ist, welche Aufgaben Priorität besitzen und genau diese Entscheidung muss geschult werden.

Die ALPEN - Technik hilft beim Selbstmanagement

An der Fachhochschule Heilbronn wurde diese leicht einzuprägende Technik entwickelt. Das A steht für Aufgaben notieren, die zu erledigen sind. Danach sollte man die Länge der Aufgabenerledigung auflisten bzw. den Zeitbedarf der Aufgaben realistisch schätzen. Anschließend  Pufferzeiten reservieren für unvorhergesehene, dringliche Aufgaben oder Probleme. E für  Entscheidungen treffen über die Reihenfolge der Aufgaben und Prioritäten setzen. Und schließlich die Nachkontrolle am Abend des Tages und Übertrag unerledigter Aufgaben auf den nächsten Tag.

Doch wie entscheidet der Jungunternehmer ob und welche Priorität eine Aufgabe besitzt. Zunächst sollte er die momentanen Tätigkeiten erfassen und aufschreiben, was er am Tag so alles tut. Das kostet etwas Zeit, ist jedoch für die weiteren Schritte nötig. Der Gründer wird dadurch sehen, was er alles an unwichtigen Dingen täglich tut. Als nächsten Schritt müssen diese Tätigkeiten in 4 Klassen (A bis D) eingeordnet werden. Die Klasse A umfasst alle die Aufgaben, welche wichtig und gleichzeitig dringend erledigt werden müssen. Das kann bspw. der Versand von bestellten Waren sein oder ein Kundengespräch, um diesen für die Zukunft zu halten. In der B – Klasse werden all die Aufgaben gebündelt, welche zwar wichtig, momentan jedoch nicht dringend sind. So zum Beispiel die Erledigung der monatlichen Buchführung. Die Klasse C beinhaltet dringende Tätigkeiten und Aufgaben, die allerdings auf Dauer nicht wichtig sind. So bspw. Putzen, Aufräumen etc. In der D – Klasse werden unwichtige und nicht dringende Aufgaben erfasst. Priorität haben selbstverständlich die A – Aufgaben, danach die B – Aufgaben. Aufgaben der Klasse C sollten, wenn möglich delegiert oder systematisch in das Alltagsgeschäft eingepflegt werden. Die D – Aufgaben entweder komplett streichen oder bewusst genießen. Es kostet natürlich etwas Zeit dieses System sich zu eigen zu machen, es hilft jedoch das Wesentlich vom Unwesentlichen zu trennen und spart somit Zeit und Geld. Nur durch eine regelmäßiges bewusstes Planen erlernt der Existenzgründer Pufferzeiten richtig einzuschätzen und eine tagesabschließende Planung nicht in einen hirnzermarternden Alptraum enden zu lassen. Bei der Vorgründungsphase helfen auch Coaches zur richtigen Prioritätensetzung oder erstellte Checklisten wie auf www.gruenderberatung24.de.
 

Afterbuy - was soviel heißt wie „nach dem Kauf“ entstand Anfang April 2003, nachdem einer der jetzigen Geschäftsführer bei eBay 5 Artikel gleichzeitig eingestellt hatte und es nun an die Arbeit nach den Auktionen ging. Mühselig, langwierig und mit zig Abgleichen die Adressedaten betreffend versucht sicher jeder Verkäufer seine Produkte an die richtigen Adressen bzw. Käufer zu senden. Lieber einmal mehr nachsehen, ob denn wirklich keine abweichende Lieferanschrift mitgeteilt wurde. Das stellt sich als größeres Problem heraus, wenn man als professioneller Verkäufer die Standartmails von eBay erhält. Diese meist recht unübersichtlichen und mit Informationen vollgestopften Mitteilungen, über die Beendigung einer Auktion muss gründlich studiert und in einem guten System abgelegt werden, so dass es später, bei der Versandabwicklung nicht zu Fehlern kommen kann. Viele User nutzen schon kleine Helfer, um derartige Fehler zu vermeiden, allerdings kann in den meisten Fällen das Problem der abweichenden Lieferanschriften auch nicht gelöst werden und so muss ein Powerseller immer damit leben, dass er ein Produkt an eine falsche Lieferadresse sendet und eine negative Bewertung erhält.

NEIN, muss er nicht

Afterbuy löst eben dieses Problem und darüber hinaus noch einige Weitere, welche das Verkaufen und die Abwicklung der Transaktionen zu einem Kinderspiel werden lassen. Der Service von „ab“ (Kurzform für afterbuy) erlaubt es Verkäufern sowohl bei eBay, Amazon oder Azubo Artikel unkompliziert zu erstellen, zu verwalten und zu den einzelnen Verkaufsplattformen zu übertragen. Außerdem kann der Verkäufer administrative Aufgaben wie E-Mails versenden, Mahnungen, Lieferscheine oder Rechnungen drucken schnell und übersichtlich abwickeln. Darüber hinaus kann der Kunde auch seinen Warenbestand verwalten lassen und ein Warenmanagementsystem mit seinen Aktivitäten koppeln. So kann gezielt ein Abverkauf von Produkten durchgeführt und rechtzeitig nachbestellt werden.

Die Anmeldung

Bei der Anmeldung sind neben dem eBay-Benutzernamen und der eBay-eMailadresse ein Passwort sowie die Adressdaten zu hinterlegen. Darüber hinaus muss auch eine Bankverbindung angegeben werden. Die Anmeldung ist unkompliziert und schnell zu erledigen. Der Internetservice afterbuy.de bietet jedem Neukunden eine kostenlose 14 Tage Probierphase an, in welcher der User alle Funktionen und Möglichkeiten ausprobieren kann. Allerdings ist zu sagen, dass ein Neuling diese 14 Tage auch dringend nötig hat, denn afterbuy.de stellt sich als ein sehr umfangreiches und einstellungsliebendes Tool dar.

Die Administrationsübersicht

Dieser Punkt ist das zentrale Portal von afterbuy.de von wo aus der Benutzer zu sämtlichen Funktions- und Einstellungsseiten kommt. Darunter befinden sich z.B. die Auftragsabwicklung, der Lister, welcher zum Hochladen der Artikel genutzt wird, die Stammdatenverwaltung sowie Zusatzdienste und Im/ und Exportfunktionen.

Die Auftragsabwicklung

Die Auftragsabwicklung gliedert sich im Wesentlichen in den Bewertungsabgleich und die Auktionsübersicht. Der Bewertungsabgleich hilft dem Benutzer automatisiert Bewertungen abzugeben. Die Bewertungsabgabe kann auch zufallsgesteuert geschehen, so dass aus einer Anzahl von vordefinierten Bewertungstexten einer ausgewählt und abgegeben wird. Die Auktionsübersicht verschafft dem Benutzer durch Filter- und Sucheinstellungsmöglichkeiten eine geordnete und strukturierte Liste aller bereits verkauften Artikel. Dabei kann nach bezahlten, unbezahlten, bewerteten, gemahnten, versandfertigen, erinnerten und vielen weiteren unterschiedlichen Kriterien die Artikelübersicht neu erstellt werden. Aus dieser Auktionsübersicht kann der afterbuy-Benutzer aber auch einzelne Käufer kontaktieren, erinnern oder mahnen, indem er einfach ein Häkchen an den entsprechenden Datensatz setzt und die gewünschte Maßnahme auswählt. Daraufhin können dann blitzschnell entsprechende Dokumente gedruckt werden. Das legendäre daran ist die Aktualität der Kundendaten, da diese nach jedem Verkauf vom Kunden eingegeben und somit bestätigt werden müssen. Außerdem können hier auch per Mausklick Rechnungen sowie Lieferscheine erstellt werden. Da die abweichenden Lieferadressen bei normalen Aktionsabwicklungen immer wieder zu Problemen führen, hat man sich bei afterbuy.de eine Methode einfallen lassen, welche dies verhindert. Jeder Käufer bekommt nach seinem Kauf eine E-Mail mit einem speziellen Link, welcher auf eine Formularseite führt. Dort kann der Käufer seine Rechnungsadresse sowie eine davon abweichende Lieferadresse eingeben, wodurch der afterbuy-Benutzer stets aktuelle und eindeutige Daten besitzt. Somit ist eine Fehlsendung aufgrund abweichender Adressen unmöglich.

Wie kommen aber die Auktionen zur afterbuy-Übersicht?

Aufgrund zwei verschiedener grundsätzlicher Methoden kann der Benutzer seine Auktionen bei afterbuy einlesen. Die kostenpflichtige Variante bedient sich einer API-Schnittstelle, welche den direkten Zugriff auf die eBay-Datenbank besitzt und somit alle verkauften Artikel automatisch bei afterbuy einliest. Abhängig von der Frequenz bzw. der tgl. Zahl der Prüfvorgänge bezahlt der Kunde zwischen 6,50 und 21,50 EUR zusätzlich im Monat. Die kostenlose Variante funktioniert aufgrund der manuellen Weiterleitung der von eBay versendeten E-Mails an eine extra eingerichtete afterbuy-E-Mail-Adresse.

Der Lister

Mit diesem Instrument kann der Benutzer seine einzelnen Artikel zu vordefinierten Zeiten veröffentlichen. Dabei kann eine bestimmte Artikelmenge abverkauft oder unendlich nach einer definierten Anzahl von Tagen neue eingestellt werden. Als arbeitserleichternd stellte sich das übersichtliche Formular zum Anlegen neuer Artikel heraus. Alle nötigen Informationen können auf einer Seite erfasst werden. Afterbuy stellt zudem einen Bilderservice bereit, durch welchen der Benutzer seine individuellen Grafiken speichern und in seinen Artikeln einbinden kann. Jedem Artikel kann eine Startzeitplanung zugewiesen werden, mit deren Hilfe festgelegt wird, wann und wie oft dieser Artikel veröffentlicht wird. Dieser Service muss nicht extra bezahlt werden.

Die Gebühren

Diese exzellente Hilfestellung kostet allerdings auch eine Kleinigkeit. Die Höhe der Gebühr ist von der Anzahl der monatlich einzustellenden Artikel abhängig. Im Basispaket beträgt der Festpreis für jeden Artikel 0,35 EUR, im Sellerpaket 0,15 EUR und im Powesellerpaket 0,10 EUR.

Was wird in Zukunft von afterbuy zu erwarten sein?

Nicht nur eine lapidare Abwicklung von Auktionen soll afterbuy auszeichnen, nein, ein komplettes Management und ein allumfassender Service rund um Onlineshops und E-Commerce. Bereits heute ist es dem Benutzer möglich eigene Shoplösungen von afterbuy zu nutzen. Künftig soll aber auch der Service rund um die eigentliche Auktion weiter ausgebaut werden. So zum Beispiel Fullfilment-Anbindung, Inkasso-Anbindung, Warenwirtschaftssystemanbindungen. Demnächst sollen auch Onlinekontenabgleiche möglich sein, so dass auch die erfolgte Bezahlung automatisiert angewickelt und erfasst werden kann.

Fazit

Im Allgemeinen stellte sich die Bedienung von afterbuy.de als sehr umfangreich aber logisch heraus. Eine große Hilfe kann der Benutzer im integrierten Forum finden. Afterbuy.de stellt dem Benutzer eine Testfunktion zur Verfügung, durch die er einen Testartikel anlegen kann. Somit werden teure Einstellgebühren für nicht funktionierende oder unfertige Artikel vermieden. Afterbuy ist also nicht nur für Powerseller ein notwendiges Tool, um Geld und Zeit zu sparen, sondern kann auch dem kleinen eBayer mit einem Umsatz von 100 bis 200 EUR monatlich nützliche Dienste erweisen. Und wer einmal mit afterbuy Auktionen abgewickelt hat, der möchte freiwillig diese Arbeiten nicht mehr von Hand erledigen. Unser Testurteil: Sehr empfehlenswertes Tool, bei dem das Preis – Leistungsverhältnis auf jeden Fall stimmt.

Zur Website des Dienstleisters: http://afterbuy.de/

Quelle: www.auktionsideen.de

Die Kostenrechnung ist ein Bestandteil des betrieblichen Rechnungswesens in einem Unternehmen. Mit dem Begriff wird im Allgemeinen jede Art von Aufwand oder Zahlung definiert. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob durch die verursachten Kosten oder Zahlungen der Gewinn des Unternehmens gemindert werden kann. Der Gesetzgeber hat dahingehend Regelungen, Gesetze und Verordnungen geschaffen, um eindeutig die gewinnmindernden Betriebsausgaben festzulegen. Diese sollten allerdings strikt von dem Kostenbegriff unterschieden werden. Das Ziel der Kostenrechnung besteht in der Informationsgewinnung und der daraus resultierenden Entscheidungsfindung, um beispielsweise Verkaufspreise zu ermitteln. Die Kostenrechnung kann in ihrem zeitlichen Ablauf in drei Bereiche geteilt werden.

Die Bereiche der Kostenrechnung

Der erste Bereich umfasst die Kostenartenrechnung, welche ermitteln soll, welche Kosten in einem Unternehmen überhaupt vorhanden sind. Der zweite Bereich umspannt die Kostenstellenrechnung, wodurch ermittelt werden soll, wo im Unternehmen die Kosten entstanden sind. Der letzte Bereich wird durch die Kostenträgerrechnung beschrieben. In diesem Teil der Kostenrechnung wird ermittelt wofür die Kosten entstanden sind. Die Kostenrechnung kann aber auch sachlich gegliedert werden, so dass daraus eine Zweiteilung abzuleiten ist. Zum einen die Vollkostenrechnung, welche die Kosten in Gemein- und Einzelkosten teilt. Daneben kann auch mit einer Teilekostenrechnung operiert werden. Hierbei werden Fix- und variable Kosten unterschieden, um in einem Unternehmen die Gewinnschwelle ermitteln zu können.

Die Kostenartenrechnung

Die Kostenartenrechnung beschäftigt sich mit der gerade für Existenzgründer notwendigen Aufgabe die unterschiedlichen Kostenarten des Unternehmens herauszufiltern. Eine Beobachtung der Kosten in ihrer zeitlichen Entwicklung deckt im Unternehmen häufig Kostentreiber oder überproportional ansteigende Kostenarten auf. Diese sollten vom Unternehmer erkannt und verändert oder ganz eliminiert werden, um eine unnötige Gewinnverzerrung zu vermeiden. Darüber hinaus sollte gerade der Existenzgründer in der Zeit vor der Gründung Branchenvergleichszahlen beschaffen, um Unternehmen der selben Branche in ihrer finanziellen Struktur zum unmittelbaren Vergleichsobjekt heranzuziehen. Dieses Zahlenmaterial kann in vielen Fällen bei dem zuständigen Kammern (zum Beispiel die IHK) angefordert werden.

Die Kostenstellenrechnung

Die Kostenstellenrechnung kann dem Unternehmer Informationen über die von einem bestimmten Teilbereich des Unternehmens verursachten Kosten beschaffen. Man spricht bei der Kostenstellenrechnung von dem Verursachungsprinzip und gliedert jeder Kostenstelle (Filiale, Abteilung oder Betriebsstätte) die dort angefallenen Kosten zu. Gemeinschaftlich verursachte Kosten werden nach einem betriebswirtschaftlichem Schema auf die vorhandenen Kostenstellen verteilt.

Die Kostenträgerrechnung

Die Kostenträgerrechnung kann wiederum in die Kostenträgerstück- und die Kostenträgerzeitrechnung unterteilt werden. Alle Berechnungsverfahren, welche die Kosten pro Einheit ermittelt, werden zur Kostenträgerstückrechnung gezählt, während dem alle Verfahren zur Ermittlung der Gesamtkosten pro Zeitabschnitt zur Kostenträgerzeitrechnung gerechnet werden.

Welche Informationen erhält der Gründer aus der Kostenrechnung?

Für Existenzgründer ist die Kostenrechnung in den meisten Fällen eine recht vage bzw. schwer nachvollziehbare betriebswirtschaftliche Methode, um brauchbare Informationen zur effizienten Gründung für das eigenen Unternehmen zu erhalten. Bereits vor dem eigentlichen Start fallen eine Vielzahl von Kosten an. So zum Beispiel Ausgaben für Beratungen, Anmeldungen bei Ämtern oder Registern. Zahlungen für nötige Investitionen wie beispielsweise Software, Fahrzeuge oder für die Betriebsausstattung werden nicht als einheitlicher Kostenblock sondern über die Jahre der Nutzung verteilt. Neben dem Materialeinkäufen vor der Aufnahme der Geschäftstätigkeit müssen bei der Unternehmensgründung auch häufig Kosten für Personal, Leasing oder Zinsen berücksichtigt werden.

Der Existenzgründer kann die im Unternehmen vorhandenen Kosten durch verschiedene betriebswirtschaftliche Maßnahmen senken. So zum Beispiel durch eine veränderte Lagerhaltung oder durch das just-in-time Verfahren. Hierbei wird nahezu simultan die notwendige Verkaufswaren geordert, so dass kein Lager mehr notwendig ist. Dieses Verfahren ist allerdings nicht in allen Branchen anwendbar. Weitere Kosten können durch die effiziente Organisation des betrieblichen Ablaufs und der damit entstehenden Einsparung an Personalaufwand gesenkt werden. Eine detaillierte und firmenorientierte Kostenrechnung sollte jedoch zwingend mit einem Berater oder einem Sachverständigen durchgeführt werden.

Seit dem 01.11.2008 gibt es die Möglichkeit eine Unternehmergesellschaft, auch Mini GmbH genannt zu gründen. Die Gründung einer Unternehmergesellschaft ist jetzt relativ einfach und es kann durch eine oder auch durch mehrere juristische Person erfolgen. Sie treten dann gemeinsam als Gesellschafter auf.

Gesellschaftervertrag

Zur Beginn einer Unternehmergesellschaft wird ein Gesellschaftsvertrag abgeschlossen. Diesen Vertrag wird von einem Notar beurkundet. Dabei sollten alle Gesellschafter bei dem Notar selbst erscheinen. Ist ein Gesellschafter verhindert, dann kann eine andere Person mit einer vom Notar beglaubigten Vollmacht den Gesellschaftervertrag unterzeichnen.

Mehrere Gesellschafter

Sind mehrere Gesellschafter in einer Mini GmbH stellen diese ein Stammkapital zur Verfügung, je nach Geschäftsanteil. Liegt dann ein Gewinn vor, so sind alle Gesellschafter an der Gewinnausschüttung zu beteiligen.

Geschäftsführer

Der gemeinsame Geschäftsführer einer Mini GmbH wird durch alle Gesellschafter bestellt. Die Anzahl der Gesellschafter soll bis auf drei Personen ausgerichtet sein. Dazu ist das Musterprotokoll zu verwenden.  Gesellschafter einer Unternehmensgesellschaft können auch ausländische Personen oder ausländische Gesellschaften sein.

Gründung

Zur Gründung dieses Unternehmens gibt zwei es verschiedene Möglichkeiten. Eine Variante ist, dass die Gesellschaft durch ein Musterprotokoll, mit einer Mustersatzung, gründet wird. Es ist ein einfaches notarielles Gründungsprotokoll, das dazu benötigt wird. Auch ein Notar erstellt so ein Gründungsprotokoll.

Möchten Gesellschafter nach Belieben weitere Regelungen treffen als bei einem Musterprotokoll, so wird ein individueller Gründungsvertrag abgeschlossen. Hier ist der Vorteil, dass hier individuelle Bedürfnisse der Mini GmbH besser zur Geltung kommen. Bei dieser Form der Gründung besteht die Möglichkeit, dass weitere Personen zum Geschäftsführer bestellt werden können. In- sich-Geschäfte sind aber ausgeschlossen.

Kosten der Gründung

Die kostengünstigere Variante einer Gründung ist das Musterprotokoll. Hier ist der gesetzlich vorgeschriebene Mindestinhalt eines Gesellschaftervertrages ausreichend.

Die Gründungskosten einer Mini GmbH sind im Vergleich zu anderen Gesellschaften wesentlich günstiger und viel geringer. Natürlich fallen Notar-Kosten an und bei einer Gründung nach einem Musterprotokoll sind das nur wenige Hundert Euros.

Vorteile Mini GmbH

Der entscheidende Vorteil der Gründung einer Mini GmbH ist die Stammeinlage. Mit einem Euro geht es in die Selbstständigkeit, aber dies ist mehr als Symbol anzusehen. Der Gesetzgeber gibt vor, dass mindestens 25 % vom jährlichen Gewinn der Mini GmbH als Stammkapital in der Gesellschaft verbleiben muss. Das muss so lange geschehen, bis die Summe von 25.000 € erreicht ist. Sachanlagen zählen nicht als Stammkapital. Anschließend wird die Mini GmbH in eine normale GmbH umgewandelt.

Die Gründung einer Mini GmbH ist für viele Menschen eine gute Alternative einer drohenden Arbeitslosigkeit zu entgehen.
Das Internet bietet dazu immer mehr Möglichkeiten, eine Mini GmbH zu gründen.

Dieser Artikel ist von http://www.ug-gesellschaft.de zur Verfügung gestellt worden.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 2 der Serie

Im ersten Teil des Vergleichs von Steuersoftware haben wir bereits festgestellt, das sich die einzelnen Programme zur Einkommensteuererklärung in der Ausstattung und im Preis kaum unterscheiden. Ein großer Unterschied zeigt sich jedoch in der Bedienerfreundlichkeit, den angebotenen Zusatzinfos und den Hilfen an der passenden Stelle. Unser Testsieger, die Steuer-Sparerklärung 2010 von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft konnte hier am Besten punkten. Die folgenden Vor- und Nachteile haben wir bei den einzelnen Programmen gesehen.

Akademische Arbeitsgemeinschaft

Die Steuer-Sparerklärung 2010 für Privatpersonen und Gewerbetreibende lässt sich spielend einfach installieren. Direkt nach dem Start sucht das Programm nach neuen Programmversionen und updatet diese. So kann der Nutzer sicher sein, immer mit den aktuellsten Daten zu arbeiten.

Vorteile der Steuer-Sparerklärung 2010

Der durchs Programm führende „Rote Faden“ und der „Prüfer“ geben beim Ausfüllen ihrer Steuererklärung nicht nur Neueinsteigern ein großes Maß an Sicherheit. Die Steuer-Sparerklärung 2010 zeichnet sich wie die Vorgängerversionen durch eine übersichtliche und verständliche Menüführung aus. Unter dem Punkt „Wichtige Hinweise“ werden dem Nutzer viele nützliche Tipps und Anregungen geliefert, bspw. wird beim Punkt Kinder erläutert, bis zu welchem Alter und unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf Kindergeld besteht. Versendet der Steuerpflichtige seine Einkommensteuererklärung direkt mit Elster, erhält er den Bescheid zusätzlich auch elektronisch. Das Programm prüft den Bescheid mit der Erklärung ab und zeigt die Differenzen sofort an. Mit den mitgelieferten Musterschreiben kann der Nutzer sofort das passende Schreiben an das Finanzamt fertig stellen.

Ein großes Plus für Selbständige

Die Steuer-Sparerklärung 2010 bietet als weiteres Modul die Gewinnermittlung für 2009 mit EÜR und der Umsatz- und Gewerbesteuererklärung an. Zudem kann der Unternehmer mit der Gewinnerfassung 2010 bereits seine Einnahmen und Ausgaben des laufenden Jahres erfassen. Die notwendige Umsatzsteuervoranmeldung kann direkt aus dem Programm versendet werden. Wie auch im Einkommenssteuerbereich steht dem Nutzer eine umfangreiche Hilfe zur Verfügung. Unter dem Punkt „Wichtige Hinweise“ werden dem Unternehmer viele nützliche Tipps und Anregungen zum jeweiligen Sachverhalt geliefert.

Nachteile der Steuer-Sparerklärung 2010

Steuerpflichtige mit vielen unterschiedlichen und auch ausländischen Kapitalerträgen müssen für die erste Erfassung viel Zeit investieren. Durch die Datenübernahme im Folgejahr rentiert sich die eingesetzte Zeit jedoch wieder.

QuickSteuer Deluxe 2010 von Lexware

Das Programm QuickSteuer Deluxe 2010 ist ebenfalls für die private und gewerbliche Steuererklärung konzipiert. Nach einer schnellen und reibungslosen Installation hilft ein Video-Assistent dem Nutzer beim Einstieg in das Programm. Ein Interview führt den Steuerpflichtigen durch die Erklärung und fragt alle notwendigen Angaben ab.

Vorteile des QuickSteuer Deluxe 2010

Nach Abschluss der Dateneingabe prüft das Programm, ob alle Angaben korrekt sind und weist auf eventuell vorhandene, weitere Sparmöglichkeiten hin. Aktuelle Informationen zum Thema Steuern kann der Nutzer im Steuerportal im Internet nachlesen. Die Deluxeversion zeichnet sich darüber hinaus durch ein sehr bekanntes Extra aus. Die Software wird inklusive einer CD-ROM „Der große Konz: 1000 ganz legale Steuertricks“ von Franz Konz geliefert. Neu bei Quicksteuer ist der Import von Rechenblättern mit Excel. Und der Nutzer kann seine Steuertermine über MS Outlook verwalten.

Nachteile des QuickSteuer Deluxe 2010

Viele hilfreiche Steuertipps sind nur als Video oder auf der separaten CD zu finden.

QuickSteuer 2010 von Lexware

Lexware bietet auch noch eine einfachere Version, die QuickSteuer 2010 an. Diese Version ist für ganz einfache Steuererklärungen gut geeignet- Sie hat nur den Nachteil, dass Sie Ihre Vorjahresdaten nicht übernehmen können. Die Neueingabe kostet Laien mit Sicherheit Zeit und viel Mühe.

Taxman von Lexware

Das Programm Taxman ist ebenfalls von Lexware und für private und gewerbliche Steuererklärungen ausgelegt. Taxman hat gegenüber QuickSteuer Deluxe 2010 eine höhere Ausstattung, von der vor allem User mit komplizierten Steuerfällen profitieren.

Vorteile von Taxman

Der Nachschlageteil fällt bei Taxman wesentlich umfangreicher aus und ist auch besser in die Programmoberfläche integriert. Zusätzlich erhält der Nutzer ein über 600 Seiten starkes Steuerhandbuch.

Nachteile von Taxman

Die Installation von Taxman kann auf Grund der Dateigröße gerade auf älteren Rechnern sehr lange dauern. Der kostenlose Einnahmen-Ausgaben-Rechner für die Gewinnermittlung muss separat angefordert werden.

Wiso Sparbuch 2010

Das Programm Wiso Sparbuch 2010 ist ebenfalls für die private und gewerbliche Steuererklärung gedacht. Die Installation geschieht schnell und reibungslos.

Vorteile von Wiso Sparbuch 2010

Das Programm kann die Daten sowohl für Profis nach steuerlichen Gesichtspunkten als auch für Laien nach Lebenssachverhalten abfragen. Wiso Sparbuch 2010 stellt zusätzlich noch die Abfrage per Interviewmodus zur Verfügung. Also ein rund um Sorglos Paket. Passend zur persönlichen Situation des Steuerpflichtigen gibt das WISO Sparbuch zusätzliche Tipps, wo noch Steuern gespart werden können.

Nachteile von Wiso Sparbuch 2010

Manchen Nutzern kann die Menüstruktur zu verschachtelt und dadurch unübersichtlich sein. Für eine einfache Steuererklärung bietet das Programm zu viele Extras.

Onlineprogramme für die Einkommensteuererklärung

Der Steuerpflichtige kann seine Einkommensteuer auch mit Onlineprogrammen erledigen. Damit spart er einen Teil der Anschaffungskosten für das Programm und die Installation auf dem heimischen Rechner.

Beispiele für Onlineprogramme

  1. Lohnsteuer kompakt für 9,99 Euro. Hier geht´s zur Online-Steuererklärung
  2. Steuerfuchs für 14,95 Euro unter www.steuerfuchs.de
  3. Elster Online, das kostenlose Programm des Bayerischen Landesamts für Steuern

Fazit

Die angebotene Software für die jährliche Einkommensteuererklärung wird immer benutzerfreundlicher und ausgereifter. Sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende können mit den Programmen ihre Steuererklärung komfortabel selbst erledigen. Vorteilhaft ist es für den Nutzer, wenn er über die Jahre die Software nicht wechselt. Mit der Datenübernahme aus dem Vorjahr entfällt ein großer Teil des Arbeitsaufwandes und die Erklärung ist in kurzer Zeit geschafft.

Können Sie sich folgende Situation vorstellen?
Sie haben sich gerade mit Ihrem Traumjob selbständig gemacht. Mit Ihrer Ausbildung haben Sie beste Voraussetzungen, sowohl kaufmännisch, als auch unternehmerisch. Familiär stimmt auch soweit alles, Ihre Lieben sind eingeweiht und freuen sich genau so auf den Schritt in Ihre Selbständigkeit wie Sie. Die Chance etwas neues auf die Beine zu stellen, Spaß bei der täglichen Arbeit und das Gefühl, etwas zu schaffen und zwar für die eigenen Tasche löst sowohl bei Ihrer Familie als auch bei Ihnen selber bei jedem Gedanken daran die pure Euphorie aus. Besser können die Voraussetzungen nicht sein. Doch irgendetwas beunruhigt Sie. Etwas fehlt noch, man schmeckt aus der Suppe der Selbständigkeit eine leicht bittere Note heraus.

Was trübt den leckeren Geschmack der Existenzsuppe?

Unsere oben beschriebene Familie hatte in der Vergangenheit nicht so sehr viel Glück. Hin und wieder Arbeitslosigkeit und eine Krankheit machten das Leben nicht gerade leicht. Dazu kamen dann noch unvorhergesehene Ausgaben für das Auto und das Haus. Da ergaben sich einfach keine Möglichkeiten ein paar Euros zur Seite zu legen. Und genau das ist der Bitterstoff der Suppe. Das Geld fehlt nun, um einen leistungsfähigen PC und Ware zu kaufen. Das Büro müsste auch eingerichtet werden, ein paar Aktenschränke, Drucker, Fax und Kopierer. Wenn das Lager dann noch fertig gestellt werden könnte, dann wären alle Voraussetzungen geschaffen. Handwerklich wäre das kein Problem, nur das Material muss angeschafft werden.

Gleich mit Schulden starten?

Die Bekannten und Verwandten möchten Sie diesbezüglich nicht einweihen, denn da sind eh zu viele dabei, die Ihnen diese berufliche Veränderung und den eventuell eintretenden Erfolg nicht gönnen. Die aber laut lachen werden, wenn Sie nach der Gründung plötzlich keinen Atmen mehr haben und dann noch mit Schulden da stehen. „Das hätte ich ihm gleich sagen können.“ oder „Hätte er mal mich gefragt.“ sind dann die Sprüche und darauf haben Sie keine Lust. Woher aber nehmen wenn nicht stehlen? Glücklicher Weise kann Existenzgründern mit dem neusten Produkt der KfW Bankengruppe, dem KfW-StartGeld geholfen und unter die Arme gegriffen werden. Insofern wird der obigen Frage das Gewicht genommen, denn bevor ein Kredit an den Gründer ausgereicht wird, werden stets die Voraussetzungen und die Tragfähigkeit des Vorhabens geprüft.

Wer kann das KfW-StartGeld nutzen?

Das KfW-Programm können alle natürlichen Personen nutzen, welche ein Unternehmen in Deutschland gründen möchten. Ausgenommen sind daher Kapitalgesellschaften wie die GmbH. Daneben können auch bestehende Unternehmer und Freiberufler mit weniger als 50 Mitarbeitern der gewerblichen Wirtschaft, also Handwerker, Händler, Dienstleister und das produzierende Gewerbe den Existenzgründerkredit nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass entsprechende Unternehmen weniger als 3 Jahre am Markt agieren.

Was finanziert die KfW Bank mit dem StartGeld?

Wenn der Erfolg der Existenzgründung dargelegt und bestätigt werden kann, finanziert die KfW Bank mit dem StartGeld sowohl die Übernahme eines Unternehmens, als auch die Neuerrichtung.
Der KfW Kredit kann so bspw. für folgende Investitionen eingesetzt und genutzt werden:

  • Erwerb von Grundstücken, Gebäuden sowie den Baunebenkosten
  • Anschaffung von Anlagen, Maschinen sowie Einrichtungsgegenständen
  • Kauf von Betriebs- und Geschäftsausstattung wie Computer, Möbel und Büroausstattung
  • Erstanschaffung eines Materiallagers, Warenlagers oder auch eines Ersatzteillagers
  • Anschaffung von Betriebsmitteln sowie der Wiederbefüllung des Warenlagers

Werden nebenberufliche Betätigungen auch finanziert?

Ja, sofern dieser nebenberufliche Erwerb, mit maximal 15 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit, auf absehbare Zeit in einen hauptberuflichen Erwerb mündet.

Wie hoch ist der maximale KfW Kreditbetrag beim StartGeld?

Die KfW Bank finanziert maximal 50.000,- EUR zu 100%. Dabei werden allerdings eigene Mittel in der Beurteilung der Bonität des Gründers berücksichtigt.

Wie lange läuft der KfW-Kredit?

Der Antragsteller hat die Wahl zwischen einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren, wobei maximal die ersten 2 tilgungsfreie Jahre sind. Die andere Alternative begrenzt die Laufzeit auf bis zu 5 Jahre mit dem ersten Jahr als tilgungsfreies Jahr.

Wie hoch sind die Zinsen und Gebühren für das KfW StartGeld?

Zinsen

Die Zusage zum KfW-StartGeld erfolgt mit dem Zinssatz, welcher an diesem Tag gilt und sich am Marktzinssatz orientiert. Der Zinssatz wird für die gesamte Laufzeit festgeschrieben, so dass der Gründer oder Unternehmer keine Abweichungen nach oben oder nach unten zu befürchten hat.

Disagio

Der Kredit wir zu 100% ausgezahlt, es entstehen daher keine Zusatzkosten für sonst übliche Disagios (Abgeld) durch die KfW Bank oder die Hausbank.

Bereitstellungszinsen

Zusätzliche Bereitstellungszinsen entstehen nur für den Fall, dass der Antragsteller den Kredit nicht rechtzeitig abruft, also in Anspruch nimmt. Dieser Fall schlägt mit 0,25% je Monat zu buche.

Sonstige Gebühren

Sowohl die Hausbank als auch die KfW Bank berechnen keine weiteren Bearbeitungsgebühren.

Tilgung und tilgungsfreie Anlaufjahre

Die Tilgung, d.h. die Rückzahlung des Darlehens erfolgt, im Gegensatz zu bisherigen KfW Modellen, monatsweise. Die Tilgungsrate besteht aus dem Betrag der Kredittilgung sowie dem Zinsanteil. Häufig halten Existenzgründer die tilgungsfreien Anfangsjahre für belastungsfreie Jahre, was allerdings falsch ist. In der Zeit der tilgungsfreien Jahre braucht der Gründer den KfW-Kredit nicht tilgen, muss jedoch die fälligen Zinsen zahlen. Eine komplett belastungsfreie Zeit wird es daher nicht geben, was meiner Erfahrung nach sehr viele Kreditnehmer verwechseln oder nicht beachten.

Sicherheiten beim KfW-StartGeld?

Da die KfW-Bank dahingehend keine Angaben macht, muss das Thema mit der Hausbank geklärt werden. Es liegt also im Ermessen Ihrer Hausbank zu entscheiden, ob die Sicherheiten ausreichend sind oder ob der Kredit auf dessen Grundlage verwehrt wird. Insofern ist es schon eine Willkür, die sich für den Existenzgründer aufbaut. Obwohl die KfW Bank der Hausbank das KfW-StartGeld zu 80% absichert, wird das erhöhte Risiko der Kreditvergabe bei Existenzgründern immer wieder von Hausbanken als Ablehnungsgrund vorgeschoben. Da Sparkassen oder Volksbanken nur noch ein Risiko in Höhe von 20% zu tragen haben, ist das m.E. eine belanglose Ausrede. Die Gründe für das Handeln der Hausbanken, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Wie muss das StartGeld beantragt werden?

Das StartGeld kann ausschließlich über die Hausbank des Antragstellers beantragt werden. So empfehle ich energisch auf den Kredit zu pochen, da aus meiner Sicht die Hausbanken an der Weiterreichung häufig nicht interessiert sind. Denn bei maximal 50.000,- EUR Kreditvolumen verdienen Hausbanken an eigenen Produkten weitaus mehr als durch die Aufwandsentschädigung der KfW Bank gezahlt wird.

Existenzgründer haben häufig in ihrer Gründungsphase das Problem, das zwar anfängliche Investitionen finanziert wurden, jedoch das Geld für das laufende Geschäft nicht vorhanden ist. So fällt es dem Gründer dann schwerer, Material, Waren oder Mieten pünktlich zu bezahlen. Die Folge sind Mahnungen, Mahngebühren und -zinsen. Diese Aufwendungen belasten die angeschlagene Liquidität des Unternehmens zusätzlich.

Aber was ist überhaupt Liquidität eines Unternehmens?

Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens Liquidität darstellt und somit die Fähigkeit künftig fällige Verbindlichkeiten zahlen zu können. Liquidität bekommt man nicht rein zufällig, sondern sie muss vorsätzlich geplant und kontrolliert werden. Zunächst ist dazu die möglichst exakte Ermittlung der künftigen Ein- und Auszahlungen nötig. Diese Daten müssen nach ihrer Fälligkeit sortiert werden. In einer so genannten Liquiditätsrechnung kann dann über einen Zeitraum von 12 Monaten eine Liquiditätsplanung vorgenommen werden. In dieser Planung werden unabhängig von handels- oder steuerrechtlichen Hintergründen die tatsächlichen Zu- und Abflüsse des Unternehmens aufgezeichnet. Zur optimalen Planung zählt auch die Analyse künftig anfallender Kosten. So zum Beispiel ist es notwendig Produktionsvorhaben hinsichtlich Material- oder Personalaufwand planen und somit für die Liquiditätsrechnung berücksichtigen zu können. Darüber hinaus sollte der Existenzgründer auch einmalige Zahlungen, wie beispielsweise jährlich fällige Versicherungsbeträge oder jahresendfällige Zinsbelastungen, bei der Planung nicht vergessen. Ein bedeutender Faktor der Liquiditätsrechnung und -planung stellt die Überwachung der Zahlungsziele dar. Der Unternehmer muss bei der Liquiditätsplanung die ihm eingeräumten Zahlungsziele, aber auch die von ihm gewährten Zahlungsziele berücksichtigen. Nur so ist eine korrekte, zeitlich richtig eingeordnete Erfassung der Zahlungsein- und ausgänge möglich. Bei umsatzsteuerpflichtigen Existenzgründern muss in der Liquiditätsplanung auch die Umsatz- bzw. Vorsteuer beachtet werden, da diese dem Unternehmen ebenfalls ab- bzw. zufließt und somit die Liquidität beeinflusst.

Was kann ein Unternehmer tun, um seine Liquidität zu verbessern?

Zunächst besteht die Möglichkeit, einen Kontokorrentkredit bei der Hausbank zu beantragen. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass dieser nur für eine kurzfristige Überbrückung der Zahlungsfähigkeit genutzt werden soll. Existenzgründer sollten nach der Finanzierungsregel handeln und langfristiges Vermögen nur durch langfristiges Kapital finanzieren. Das Anlagevermögen eines Unternehmens (PKW, Maschinen, Grundstücke oder Gebäude) sollte also durch Eigenkapital oder langfristiges Fremdkapital finanziert werden. Kontokorrentkredite sind für solche Finanzierungen ungeeignet, da sie nicht auf derartige Laufzeiten konzipiert wurden und dem Unternehmen somit teuer zu stehen kommen. Eine Liquiditätslücke kann auch durch dem Leasing geschlossen werden. Durch das Mieten von Betriebsmitteln ist eine Darlehensaufnahme nicht nötig. Darüber hinaus können auch steuerliche Vorteile das Leasing für Unternehmer attraktiver machen. Allein die Tatsache viele Forderungen gegenüber seinen Kunden zu haben macht ein Unternehmen nicht reich. Es ist notwendig diese Forderungen in Barvermögen umzuwandeln. Für diese Zwecke existiert das so genannte Factoring. Dabei werden Forderungen gegen eine Gebühr von anderen Firmen gekauft. Derartige Angebote sollten jedoch von einem Fachkundigen geprüft werden.

Vorkehrungen treffen, um nicht in eine Liquiditätsfalle zu geraten

Da seit einiger Zeit die Zahlungsmoral von deutschen Unternehmen stetig sinkt, ist das Vorhaben eines Existenzgründers, seine Liquidität zu verbessern nicht unbedingt leicht. Der Existenzgründer sollte vor dem Eingehen einer geschäftlichen Beziehungen die Liquidität des Geschäftspartners prüfen. Dies kann über die Hausbank oder so genannte Inkassounternehmen geschehen. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden kann über die Gewährung eines Skontos erhöht werden. Es sollte stets ein konkretes Zahlungsziel auf den Rechnungen vermerkt sein. Die regelmäßige Überwachung der Zahlungsein- und ausgänge gehört ebenso zu den Voraussetzungen einer ordentlichen Liquiditätsplanung wie die Einrichtung eines funktionierenden Mahnwesens.

Die eigene Liquidität überprüfen

Um die Liquidität eines Unternehmens zahlenmäßig überprüfen zu können, ist die Berechnung von Liquiditätsgraden nötig. Liquiditätsgrade können in drei Stufen gegliedert werden. Die Liquiditätsgrade ermittelt sich folgendermaßen, wobei die kurzfristigen Verbindlichkeiten alle Schulden eines Unternehmens mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr darstellen.

Liquidität 1. Grades

flüssige Mittel (Bank, Kasse)
---------------------------------------   x 100%   
kurzfristige Verbindlichkeiten

Die Liquidität 1. Grades sollte bei 30 bis 50 % liegen, sodass im besten Fall die Hälfte der kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens durch Kassen- und Bankbestände abgedeckt werden können.

Liquidität 2. Grades

flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen
--------------------------------------------------------   x 100% 
kurzfristige Verbindlichkeiten

Der zweite Grad der Liquidität sollte deutlich größer als 100 Prozent sein. In dieser Stufe werden neben den Barmitteln auch die eigenen Forderungen berücksichtigt.

Liquidität 3. Grades

gesamtes Umlaufvermögen
---------------------------------------   x 100%
kurzfristige Verbindlichkeiten

Der letzte Grad der Liquidität sollte über 200 % liegen, was jedoch nur bei Unternehmen sinnvoll erscheint, welche Vorratsvermögen besitzen. So zum Beispiel ein Großteil der eBay – Händler. Anhand der Liquiditätsgrade des Unternehmens, kann festgestellt werden, ob die Liquidität der Firma ausreichend ist oder verbesserungswürdig.

Dieser Artikel ist Teil 1 von 2 der Serie

Kaum sind Weihnachten und Sylvester ad acta gelegt, kommt die nächste große Aufgabe. Wie zu jedem Jahresbeginn muss die Einkommensteuererklärung erledigt werden. Und wie jedes Jahr tut sich die Frage auf, gibt es eine preiswerte Software, die mir bei dieser doch lästigen und oft auch undurchsichtigen Aufgabe helfen kann? Wir haben für Sie vier bekannte Softwarelösungen zur Erstellung der Einkommensteuererklärung getestet. Im folgenden Beitrag wollen wir Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Programme veranschaulichen.

Anforderungen an die Steuersoftware

Nach unserer Meinung muss eine gute Software für die Einkommensteuererklärung die folgenden Anforderungen erfüllen.

  1. Sowohl Profis, als auch Laien müssen mit dem Programm arbeiten können, ohne vorher eine Bedienungsanleitung in der Dicke des Berliner Telefonbuchs durchgearbeitet zu haben.
  2. Die Programme müssen die Zahllast bzw. die Erstattung korrekt ausrechnen.
  3. Die Software muss eine übersichtliche Menüführung aufweisen. Das hilft vor allem Anfängern, sich durch die einzelnen notwendigen Formulare zu finden.
  4. Die angebotene Hilfe muss kompetent und sachbezogen sein.
  5. Das Programm muss Musterschreiben enthalten, damit Sie schnell auf Anfragen Ihres Finanzamts reagieren oder einen Einspruch erstellen können.
  6. Die Steuerprognose für das Jahr 2010 sollte eine Software zur Einkommensteuerklärung erstellen können.

Tabellarischer Vergleich der Steuersoftware

Anbieter
Akademische Arbeitsge- meinschaft
Lexware 
Lexware 
Buhl Data
Software
Preis in EUR
ab 24,95
ab 29,99
ab 29,90
ab 29,95
Daten- import aus Vorjahr
x
x
x
x
Interview- eingabe
x
x
x
x
Direktein- gabe
x
x
x
x
Formular eingabe
nein
keine Angabe
x
x
Antrag Lohnsteuer- ermäßigung
x
x
x
x
Fahrten- buch/ Reise- kosten für Selb- ständige
x / x 
x / x 
x / x
nein / nein
Gewinn- ermittlung / EÜR
x / x
x / x
x / x
x / x
Umsatz- steuervor- anmeldung
x
x
x
Umsatz- steuer- erklärung
x
x
x
x
Gewerbe- steuer- erklärung
x
x
x
x
Einkommen- steuer- erklärung
x
x
x
x
Eigenheim- zulage
x
x
x
x
gesonderte einheitl. Fest- stellung
x
x
x
x
Musterbriefe
x
x
x
x


Die getesteten Programme erfüllen alle, die von uns gestellten Anforderungen. Die einzelnen Programme bewegen sich auch von den Kosten her in einem recht ähnlichem Bereich. Die Entscheidung für oder gegen ein Programm kann somit nur über bspw. eine übersichtliche Menüführung und die Extras getroffen werden. Dabei hat sich die Steuer-Sparerklärung 2010 von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft als Testsieger herauskristallisiert. Welche Vor- und Nachteile uns bei den einzelnen Programmen aufgefallen sind, erläutern wir im zweiten Teil.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 8 der Serie

Herzlich willkommen bei unserer neuen Serie zum Thema „Recht im Internet“. Als erstes möchten wir auf die so genannte Anbieterkennzeichnungspflicht im Internet (kurz: Impressumspflicht) eingehen, da diese alle Personen und Unternehmen betrifft, die eine Website betreiben. Diese Pflicht ist gesetzlich im Telemediengesetz (TMG) geregelt.

Verstöße werden mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet. Zudem können zivilrechtliche Ansprüche entstehen, da ein Unternehmer, der keine Anbieterkennzeichnung bereithält, grundsätzlich auch einen Wettbewerbsverstoß begeht, den Wettbewerber über einen Anwalt kostenpflichtig abmahnen lassen können.

Was ist ein Impressum?

Ein Impressum enthält gewöhnlich die Informationen, die Unternehmer bereits seit Jahren auf ihrem Geschäftspapier angeben müssen. Diese Angaben sind aus Gründen des Verbraucherschutzes notwendig. Ziel ist, dass der Verbraucher die Möglichkeit erhält, sich über das jeweilige Unternehmen zu informieren.

Wer braucht eine Anbieterkennzeichnung?

In § 5 TMG heißt es, dass eine Anbieterkennzeichnung erforderlich ist, wenn ein Diensteanbieter Telemedien bereithält. Im Prinzip gehören dazu nahezu alle Websites, egal ob sie privater oder geschäftlicher Natur sind. Sogar der Verkauf über Auktionsplattformen kann unter diese Definition fallen, sofern eine frei gestaltbare Verkaufsseite eingerichtet werden kann. Es ist zwar prinzipiell eine geschäftsmäßige Bereithaltung erforderlich, allerdings wird diese bereits vorausgesetzt, wenn man Angebote bereithält, die üblicherweise kostenpflichtig angeboten werden.

Welche Informationen gehören ins Impressum?

Die wichtigsten Informationen, die in jedem Impressum stehen müssen, sind diese:

  • Name und Anschrift
  • Kontaktdaten für die elektronische und unmittelbare Kontaktaufnahme
  • für juristische Personen: Rechtsform, Vertretungsberechtigter

Ist ein Unternehmen in ein Register eingetragen (z. B. Handelsregister) muss die entsprechende Registernummer angegeben werden. Sofern die angebotene Tätigkeit der Aufsicht einer Aufsichtsbehörde unterliegt, müssen auch hierzu Angaben gemacht werden. Liegt eine Umsatzsteueridentifikationsnummer oder eine Wirtschafts-Identifikationsnummer vor, gehört diese ebenfalls ins Impressum. Eine AG, KGaA oder GmbH, die liquidiert wird, muss dies angeben.

Wie hat die Anbieterkennzeichnung auszusehen?

Das Telemediengesetz schreibt vor, dass die Anbieterkennzeichnung „leicht erkennbar“, „unmittelbar erreichbar“ und „ständig verfügbar“ sein muss. Es darf kein langes Suchen erforderlich sein, um diese Informationen nachlesen zu können. Die Bezeichnung der Anbieterkennzeichnung als Kontakt oder Impressum ist laut BGH erlaubt. Die unmittelbare Erreichbarkeit ist gegeben, wenn keine Zwischenschritte erforderlich sind, um die Angaben aufzurufen. Die ständige Verfügbarkeit ist gegeben, wenn der Link dauerhaft erreichbar ist.

Mehr Informationen zum Impressum sind beim BMJ zu finden. Wer sich unsicher ist, welche Informationen in sein Impressum gehören, kann auch auf einen Impressumgenerator zurückgreifen, so zu finden beispielsweise bei E-Recht24 oder Net-and-Law.

Quelle: BMJ

Ich habe mal mit dem genialen Google Tool Insight for Search das Wort Existenzgründung etwas näher beleuchtet und unter die Lupe genommen. Dabei sind doch einige sehr interessante wie auch bedenkliche Tendenzen zum Vorschein gekommen. Das Tool ermittelt auf Basis eines eingegebenen Suchwortes aufgrund des bei Google anfallenden Suchvolumens den Verlauf des Wortes über mehrere Jahre. Sogar eine Prognose für die Zukunft wird grafisch dargestellt. Die Grafik zeigt daher, wie häufig das Wort in der Vergangenheit bei Google Deutschland gesucht wurde, also wie groß das Interesse zu diesem Wort in der Bevölkerung war. Ich schließe daraus, dass sich die Zahl der Existenzgründung äquivalent zu diesem Suchvolumen bei Google verhalten. Sehen wir uns das ganze etwas näher an.

Entwicklung Existenzgründung im Chart


Dieser Graf lässt deutlich erkennen, dass das Wort Existenzgründung seit dem Jahr 2004 von Jahr zu Jahr tendenziell weniger gesucht wurde. Einer Erklärung für die Abnahme des Interesses könnte in der Gestaltung der Fördermittel zur Existenzgründung durch die Bundesregierung, die Europäische Union sowie der einzelnen Bundesländer liegen. Wenn ich mich da recht erinnere, gab es mal das Überbrückungsgeld, später gab es ein Wahlrecht zwischen Ich-Ag oder dem Überbrückungsgeld und heute gibt es lediglich den Gründungszuschuss. Aus meiner Beratererfahrung und der Arbeit in den vergangenen Jahren mit diesen Fördermitteln behaupte ich, die finanzielle Unterstützung hat sich stetig verschlechtert. Mit Ausnahme der Ich AG, welche eine Verbesserung gerade für Existenzgründer darstellte, welche ein kleines Konzept, ohne große Investitionen und ohne Eigenkapital auf solider Basis durchführen wollten. Dies war, wie bereits einige Experten festgestellt haben, der Bundesregierung zu teuer geworden, so dass dieses gute Modell sehr schnell abgeschafft wurde.

Zuschüsse für Beratung zur Existenzgründung

Auch die Zuschüsse für Beratung durch Gründungsberater, Unternehmensberater oder Steuerberater, wurden seit 2004 in großen Schritten und stetig verringert, bis wir heute an dem Punkt angelangt sind, lediglich das Gründercoaching Deutschland über die KfW Bank in Berlin beantragen zu können. Es gibt (zumindest bei uns in Thüringen) keinerlei Zuschüsse über die Arbeitsagentur, die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer mehr. Der Existenzgründer muss sich mit seinem Berater auf die KfW Bank verlassen. Dieser Zuschuss steht jedoch erst nach der Gewerbeanmeldung und somit nach einem Großteil der Arbeit vor der Existenzgründung dem Gründer zur Verfügung, so dass es hier heißt: Aufs Ungewisse arbeiten und in Vorkasse treten. Hier liegt sicher auch eine Ursache des im obigen Chart erkennbaren Rückgangs der Existenzgründungen.

Entwicklung der Existenzgründung in den einzelnen Bundesländern

Dieser Abbildung zeigt, dass auch in den einzelnen Bundesländern das Suchvolumen nach dem Wort "Existenzgründung" unterschiedlich hoch ist. Sehr interessant ist der Hinweis unter der Deutschlandkarte "Veränderung in Zeitverlauf anzeigen". Nach einem Klick darauf, kommt man auf eine Art Player, mit welchem man den zeitlichen Verlauf der einzelnen Bundesländer visuell in einer Art Videofilm in der Deutschlandkarte darstellen kann.

Tendenziell kann man eine erhöhte Nachfrage in den neuen Bundesländern nach dem Wort Existenzgründung erkennen.

Die häufigsten Suchanfragen in Verbindung mit Existenzgründung


Aus dieser Tabelle sind die Begriffe und Kombinationen ersichtlich, welche am häufigsten im Zusammenhang mit dem Wort Existenzgründung in der Suchmaschine Google eingegeben werden. Dabei fällt auf, dass die Nachfrage nach der IHK sowie nach Fördermitteln und dem Arbeitsamt sehr eindeutig die Gewinner sind. Auch auffällig, dass immer noch das Wort Arbeitsamt verwendet wird, obwohl unser liebes Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Bundesagentur für Arbeit umgetauft hat.

Es zeigt auch, das die Leute Hilfe suchen und zwar bei den eigentlich zuständigen Ämtern, wie Arbeitsamt, IHK oder HWK. Doch leider kommen immer mehr Menschen zu uns (direkt und auch hier im Gruenderlexikonforum) und ärgern sich über die inkompetente Abwicklung auf den zuständigen Börden, was den fachlichen Zustand in Sachen Existenzgründung erahnen lässt. Oder ist es schlichtweg nur Faulheit der Mitarbeiter? Traurige Tatsache, wir werden´s wohl nie erfahren.

In Anlehnung an obige Erläuterung zum zeitlichen Verlauf, kann man sicher nun auch verstehen, warum immer das Wort Fördermittel oder Förderungen ein eindeutiger Bestandteil der Suchvorgänge der Menschen bei Google sind. Übrigens, diese Analyse kann man auch mit jedem anderen Wort, sogar mit mehreren Gleichzeitig durchführen und die Ergebnis vergleichen.

Sehr interessant ist der Vergleich der Wörter Existenzgründung und Insolvenz über Insight for Search, sollte die BA und andere Entscheidungsträger auch ruhig mal machen.

Soeben habe ich die Nachricht erhalten, dass der Vordruck zur Einnahmenüberschussrechnung EÜR 2009 für die Einkommensteuererklärung beim Bundesfinanzministerium online ist. Da diese Ämter die blöde Angewohnheit haben, ständig die Adressen zu den wichtigen Seiten im Internet zu ändern, stelle ich die PDF Dokumente auf dem Server des Gruenderlexikons selbst zur Verfügung, denn unsere Adressen ändern sich nicht und wenn, dann sorgen wir dafür, dass trotz alter Adresse, die neue automatisch erreichbar ist. Aber das hat wohl was mit der Arbeitseinstellung bei den Ämtern allgemein zu tun. Wir müssen damit leben, ob wir wollen oder nicht, in diesem Sinne viel Spaß mit der neuen EÜR und der Steuererklärung dazu ;-)

Vorlage EÜ 2009 (PDF, 178 kB)

Vorlage Anlagenverzeichnis zur EÜR 2009 (PDF, 86 kB)

Vorlage Schuldzinsen zur Anlage EÜR 2009 (PDF, 79 kB)

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Im ersten Teil unserer Serie über Steuerklassen haben wir Ihnen die Bedeutung der Lohnsteuerklassen 1 bis 6 näher gebracht. Im zweiten Teil der Serie möchten wir Ihnen aufzeigen, wie die Wahl der richtigen Steuerklasse Ihren Nettolohn und damit einhergehend auch die Höhe der Lohnersatzleistungen beeinflusst.

Alleinstehende mit Kind

Unverheiratete und nicht in einer eheähnlichen Partnerschaft lebende Arbeitnehmer werden automatisch der Steuerklasse 1 zugeordnet. Gehört zum Haushalt des Alleinstehenden mindestens ein Kind, für das der Arbeitnehmer Anspruch auf den Kinderfreibetrag oder Kindergeld hat, kann er bei seiner Gemeinde die Lohnsteuerklasse 2 beantragen. Die Änderung hat für den Alleinerziehenden den Vorteil, dass der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bei der Berechnung der monatlichen Lohnsteuer berücksichtigt wird. Die Höhe des Entlastungsbetrages gem. § 24b EStG beträgt zur Zeit 1.308,- EUR im Kalenderjahr. In der Folge erhält der Alleinerziehende monatlich ein höheres Nettoentgelt.

Ehegatten haben die Wahl

Ehegatten, die nicht dauernd getrennt und im Inland leben, können ihre Lohnsteuerklasse in Kombination selbst wählen. Dabei kommen die Kombinationsmöglichkeiten Steuerklasse 3 und 5, Steuerklasse 4 und 4 und Steuerklasse 4 und 4 mit Faktor in Frage. Je nach Höhe des Arbeitsentgelts der beiden Partner sollte die entsprechende Kombination gewählt werden.

Kombination der Steuerklassen 3 und 5

Die Steuerklassenkombination 3 und 5 sollten Ehepaare wählen, wenn der Großteil des gemeinsamen Arbeitseinkommens von einem Ehepartner erzielt wird. Als Faustformel gilt, erzielt ein Ehepartner ca. 60% des gemeinsamen Arbeitseinkommens, sollte dieser die Lohnsteuerklasse 3 wählen. Dem anderen Ehepartner wird dann automatisch die Lohnsteuerklasse 5 zugewiesen.

Auswirkungen der Wahl dieser Steuerklassenkombination

Der Ehepartner mit der Lohnsteuerklasse 3 hat nun eine deutlich geringere Lohnsteuerbelastung auf seine monatlichen Bezüge zu zahlen. Damit steigt sein Nettoentgelt. Der Ehepartner mit der Lohnsteuerklasse 5 dagegen, muss eine deutlich höhere Lohnsteuerbelastung seiner Bezüge hinnehmen. Sein monatliches Nettogehalt sinkt entsprechend.

Vorteil

  • Das monatliche Netto Gesamt-Arbeitseinkommen des Ehepaares steigt, was der Haushaltskasse zu Gute kommt.

Nachteile

  • Liegt der Anteil des Gutverdienenden Ehepartners über 60 % des gesamten Arbeitseinkommens, ist die Steuerbelastung im laufenden Jahr wahrscheinlich zu gering. Mit der Einkommensteuererklärung kommt dann eine Nachzahlung auf das Ehepaar zu.
  • Die Einkommensteuererklärung ist bei der Steuerklassenwahl in der Kombination 3 und 5 für das Ehepaar Pflicht.
  • Lohnersatzleistungen werden nach dem Nettoentgelt berechnet. Muss der Ehepartner mit der Steuerklasse 5 durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit Lohnersatzleistungen beziehen, fallen diese Leistungen entsprechend niedriger aus.

Kombination der Steuerklassen 4 und 4

Haben die beiden Ehepartner annähernd den gleichen Anteil am gesamten Arbeitseinkommen, bietet sich die Steuerklassenwahl in der Kombination 4 und 4 an. Die Steuerklassenkombination 4 und 4 wird auch als der gesetzliche Regelfall bezeichnet. Die Lohnsteuerbelastung der Steuerklasse 4 entspricht der Belastung der Steuerklasse 1.

Vorteil

  • Beide Ehepartner werden entsprechend ihres Entgelts mit Lohnsteuer belastet.
  • Die Zahlung von Lohnersatzleistungen, die durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit in Anspruch genommen werden müssen, erfolgt in reeller Höhe.
  • Es besteht keine Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung.

Nachteil

  • Die genannten Lohnersatzleistungen und das Elterngeld würden höher ausfallen, wenn der betroffene Ehepartner rechtzeitig die Steuerklasse 3 wählt.

Kombinationder Steuerklassen 4 und 4 mit Faktor

Erstmals ab 2010 können Ehepaare statt der Kombination 3 und 5, die Steuerklassenkombination 4 und 4 mit Faktor wählen. Diese neue Konstellation soll die Nachteile der Kombination 3 und 5 ausgleichen. Den formlosen Antrag zum Faktorverfahren muss das Paar gemeinsam beim zuständigen Finanzamt stellen. Dabei sind beide Lohnsteuerkarten vorzulegen und das voraussichtliche Arbeitseinkommen in 2010 der beiden Partner muss angegeben werden.

Wie wird der Faktor berechnet?

Das Finanzamt berechnet den Faktor für jedes Ehepaar individuell. Dabei werden die voraussichtlichen Arbeitslöhne des Paares zu Grunde gelegt und die Lohnsteuerbelastung der Klasse 4/4 mit der voraussichtlichen Jahressteuer nach dem Splittingtarif ins Verhältnis gesetzt. Der so ermittelte Faktor berücksichtigt bei den Ehepartnern jeweils die Entlastungsfaktoren, wie den Grund- und Kinderfreibetrag, den Sonderausgabenabzug und die Vorsorgepauschale. Der ermittelte Faktor von 0,… wird auf drei Nachkommastellen genau in die Lohnsteuerkarten eingetragen.

Wie berechnet der Arbeitgeber die Lohnsteuer im Faktorverfahren?

Für den Arbeitgeber ist die Berechnung der Lohnsteuer im Faktorverfahren nicht komplizierter als ohne. Er ermittelt die Lohnsteuer auf Grundlage der Steuerklasse 4 und multipliziert sie mit dem auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Faktor.

Vorteile

  • Der Faktor korrigiert die Steuerprogression, die durch die unterschiedliche Höhe der Einkommen entsteht.
  • Der Partner der vorher die Steuerklasse 5 auf seiner Lohnsteuerkarte eingetragen hatte, erhält durch den Faktor ein höheres Nettoentgelt.
  • Hohe Nachzahlungen im Zuge der Einkommenssteuererklärung werden vermieden.

Nachteile

  • Der besser verdienende Partner, der vorher die Steuerklasse 3 eingetragen hatte, muss nun mit einem geringeren Nettoentgelt rechnen.
  • Das Ehepaar muss für das betreffende Jahr eine Einkommenssteuererklärung abgeben.

Welche Steuerklasse sollen Ehepaare wählen?

Diese Frage kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Das Paar muss die Steuerklassenwahl je nach den persönlichen Obliegenheiten bewerten und anpassen.

Onlinerechner des Bundesministeriums der Finanzen

Das Bundesministerium der Finanzen hat einen Onlinerechner bereitgestellt. Mit diesem Onlinerechner können Paare die Differenzen, die sich aus ihrer Steuerklassenwahl ergeben, genau ermitteln. Damit wird den Ehepaaren eine wichtige Entscheidungshilfe an die Hand gegeben.

Hier gehts zum Onlinerechner: Abgabenrechner

Im dritten Teil unserer Serie über Steuerklassen gehen wir auf weitere Auswirkungen der Steuerklassenwahl und mögliche Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte ein.

Dieser Artikel ist Teil 9 von 14 der Serie

Die Zahlungsbedingung bei einem Importgeschäft ist, ähnlich wie im Inlandsgeschäft, ein für die Vertragsparteien äußerst wichtige Vereinbarung. Das „Wann“ der Zahlung bestimmt bei beiden Unternehmern die Liquidität und die Möglichkeit des weiteren geschäftlichen Agierens. Der internationale Handel wirft aber, im Gegensatz zum nationalen Warenhandel weitere Risiken für den Importeur auf. Der Importeur ist in der Regel an einer äußerst späten Begleichung der offenen Rechnungen interessiert ist. Aber nicht nur die Zahlungsbedingungen und -methoden stellen ein Risiko für den Importeur dar, sondern auch politische und wirtschaftliche Risiken müssen beachtet werden. Das politische Risiko durch Bürgerunruhen, Aufstände oder Putschversuche könnte dem Importeur bei einigen Zahlungsbedingen Kopf und Kragen kosten. Man denke nur an bezahlte, aber noch nicht gelieferte Waren. Wirtschaftliche Risiken wie die Lieferunfähigkeit des Exporteurs sind allerdings ebenso riskant und von größter Wichtigkeit einer Prüfung unterzogen zu werden. Ein noch weniger kalkulierbares Risiko tritt dem Importeur mit den Wechselkursänderungen entgegen. Was heute verhältnismäßig günstig erscheint, kann durch Währungsschwankungen morgen schon unbezahlbar teuer sein.

Rechtliche Vorschriften für die einzuhaltenden oder anzuwendenden Zahlungsbedingungen gibt es in den wenigsten Fällen, viel mehr kommt es dabei auf das Verhandlungsgeschick des importierenden Unternehmers an. Die vereinbarten Sicherungsmöglichkeiten des „Deals“ sollten im Rahmen der Verhandlungen über die Zahlungsbedingungen ebenso berücksichtigt werden, wie das Zahlungsziel und die bei der Zahlung entstehenden Gebühren durch Banken oder andere Geldtransferunternehmen. Welche Zahlungsmethoden für Importeure existieren, wo bei diesen die Vor- und Nachteile liegen wird im Folgenden dargestellt und zusammengefasst.

Aufteilung der Zahlungsabwicklung

Zunächst lässt sich eine Aufteilung der Zahlungsabwicklung hinsichtlich der Notwendigkeit des Verwendens genutzter Dokumente in die beleglose und belegbare Zahlungsabwicklung treffen:

Beleglose Zahlungsabwicklung

Der Importeur kann also eine Warenlieferung mit und ohne Rechnungen oder Verträge abwickeln. Das geschieht im Wesentlichen immer bei An- oder Vorauszahlungen bzw. der extremsten Form der Zahlungsabwicklung der Vorauskasse. All diese Möglichkeiten stellen für den Importeur ein sehr hohes Zahlungsrisiko dar, da er mit seinen finanziellen Mitteln das Geschäft selbst vorfinanzieren muss. Das in dieser Vorfinanzierung eingebrachte Geld ist gebunden und kann daher nicht für andere unternehmensinterne oder –externe Zwecke verwendet werden. Darüber hinaus ist die Kontrolle der zugesicherten Qualität erst nach Bezahlung möglich. Weitere Dokumente, für die eigentliche Einfuhr der Ware über den Zoll, könnten der Lieferung nicht hinzugefügt sein, so dass der Import unmöglich gemacht wird. Wenn es sich bei der Situation nicht um ein Versehen des Geschäftspartners handelt, scheint die Rückerstattung des bereits gezahlten Geldes schier unmöglich zu sein.

Genau das Gegenteil der Anzahlung oder Vorkasse ist für den Importeur die Zahlung gegen Rechnung. Dabei geht er fast kein Zahlungsrisiko ein. Er kann die Ware in aller Ruhe auf Qualität und Quantität prüfen und nach seiner positiven Begutachtung bezahlen. Die Zahlung auf Rechnung wird dagegen von den Exporteuren weniger favorisiert.

Belegbare Zahlungsabwicklung

Diese auch dokumentäre Zahlungsabwicklung genannte Möglichkeit verbirgt eine Reihe von Alternativen sicherer oder weniger sicherer Zahlungsabwicklungen im grenzüberschreitenden Handel. Verschiedene Dokumente und Belege werden bei dem Importgeschäft eingesetzt, um eine Sicherheit in Punkto Bezahlung und Warenauslieferung zu erhalten. Einige der wichtigsten Papiere seien hier genannt:

Transportdokumente

Konnossement (Bill of Landing)
Dieses Transportdokument mit Wertpapierfunktion verbrieft einen Herausgabeanspruch. So kann im Seefrachtverkehr und bei Binnenschifftransporten die geschäftliche Beziehung zwischen dem Verfrachter, dem Verlader, dem Exporteur und dem Empfänger geregelt werden. Das Konnossement ist ein Inkasso- und Akkreditivpapier, was den Inhaber auch zur Sicherungsübereignung und Verpfändung der Ware berechtigt.

Ladeschein (Flusskonnossement)
Der Ladeschein beschränkt sich gegensätzlich zum Konnossement auf die Binnenschifffahrt, stellt aber grundsätzlich ein Konnossement dar.

Internationaler Frachtbrief
Diese Urkunde findet seine Anwendung im Eisenbahn-, Straßen-, und Luftverkehr. Der Frachtbrief stellt im obigen Sinne kein Wertpapier dar, welches die Auslieferung der Ware garantiert, sondern dient lediglich als Warenbegleitdokument. Als Sicherheit und Inkassoinstrument ist der Frachtbrief nur bedingt geeignet, da zu diesem Zweck einige weitere Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Internationale Spediteurübernahmebescheinigung
Im Englischen wird dieses Papier als Forwarders Certificate of Receipt (FCR) bezeichnet. Es dokumentiert die unwiderrufliche Anweisung an den Spediteur, die Ware einem festgelegten Empfänger zur Verfügung zu stellen.

Versicherungsdokumente
Die Vertragsparteien sollten sich über den Abschluss einer Transportversicherung einigen bzw. wer diese zu zahlen hat. Dabei können Einzel- oder Generalpolicen unterschieden werden. Derartige Abschlüsse werden durch diese Versicherungsscheine nachgewiesen und dokumentiert.

Lagerdokumente
Die ordnungsgemäße Übernahme der Waren in ein Lager wird durch den Lagerschein bestätigt. Dieses Dokument ermächtigt auch zur Herausgabe der Ware aus dem Lager. So eignen sich Lagerscheine auch zur Kreditsicherung.

Ursprungszeugnis (Certificate of origin)
Die ausländischen Industrie- und Handelskammern bescheinigen durch dieses Dokument die tatsächliche Herkunft bzw. den Ursprung einer Ware, so dass die Zollbehörden eine unrechtmäßige Zollvergünstigung vermeiden können.

Zahlungsformen im Auslandsgeschäft

Da für den Importeur eine Vorauszahlung oder eine Anzahlung in den wenigsten Fällen in Frage kommt, muss eine Art von Gegenleistung oder Pfand geschaffen werden. Da liegt die Idee nahe, die Frachtpapiere und Einfuhrdokumente zur rechtmäßigen Übernahme der Ware gegen Bezahlung dieser „Einzulösen“ – das Ganze nennt sich dann Dokumenteninkasso.

Der Importeur erhält also erst dann die Verfügungsgewalt über die Ware in Form der mitgelieferten Dokumente, wenn die Ware bezahlt wurde. Vorteil für den Importeur ist die Gewissheit, dass geliefert wurde. Allerdings kann der inländische Unternehmer auch nicht die Güte, Qualität und Beschaffenheit der Ware prüfen. Die Internationale Handelskammer (ICC) entwarf dabei eine einheitliche Richtlinie für Inkassi (ERI).

Dokumente gegen Kasse (documents against payment)

Bei dieser speziellen Bezahlform des Dokumenteninkassos erhält die Bank des Exporteurs sämtliche Urkunden, Zeugnisse und Versandpapiere der Ware. Die Ware selbst ist in einem Lager im Bestimmungsland deponiert. Die Bank des Importeurs erhält von der Exporteurbank die zu bezahlenden Unterlagen, welche diese dann nach erfolgreicher Zahlung an den Importeur heraus gibt. Der kann dann seine Ware aus dem Lager abholen und darüber verfügen.

Dokumente gegen Akzept (documents against acceptance)

Im Gegensatz zum Dokument gegen Kasse muss der Importeur bei Aushändigung der Transportdokumente einen Wechsel auf seinen Namen akzeptieren. Dieses eher „altertümliche“ Zahlungsmittel befähigt ihn allerdings zur Zahlung des Betrages zu einem späteren Termin, was wiederum ein Liquiditätsvorteil für den Importeur darstellt.

Dokumenten Akkreditiv

Was ist ein Akkreditiv?

Ein Akkreditiv (lat. credere, glauben) ist ein Zahlungsversprechen, welches losgelöst vom eigentlichen Kaufvertrag an Bedingungen geknüpft ist. Die Voraussetzung beim Auslandsgeschäft ist daher ein zustande gekommener Kaufvertrag über Waren. Die rechtlichen Grundlagen für das Dokumentenakkreditiv werden durch die Einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive (ERA) umspannt. Das abstrakte Zahlungsversprechen stellt also die Unabhängigkeit vom eigentlichen Kaufvertrag, unbeachtlich dem Zustand der Ware, dar.

Und so funktioniert das Akkreditiv

Der Importeur beauftragt seine Hausbank (Akkreditivbank) seinem Geschäftspartner dem Exporteur ein Akkreditiv zu eröffnen, was eine gewisse Kreditwürdigkeit des Importeurs bei seiner Hausbank voraussetzt. Das Akkreditiv umschreibt die betreffende Ware in Bezug auf Art, Menge und Verpackung sowie hinsichtlich der fristgerechten Versendung und der Vorlage von Versandpapieren wie Handelsrechnungen, Ursprungszeugnis, Ladepapiere und Versicherungsdokumente. Die Akkreditivbank zahlt bei dieser Zahlungsform nur, wenn die in den Dokumenten festgelegten Bedingungen vollständig erfüllt sind.

Online Kredite gibt es im Internet fast genauso wie es Sand am Meer gibt. Für Kreditinteressenten ist es zum Teil sehr schwierig hier noch den Überblick zu haben bzw. zu bekommen. Zahlreiche Anbieter werben mit günstigen Online Krediten und es werden die verschiedensten Kreditvarianten angeboten.

Folgende Kreditvarianten sind derzeit online wählbar

  • Sofortkredit
  • Privatkredit
  • Kredit für Selbstständige
  • Studentenkredit
  • Immobilienkredite
  • Autokredite
  • Kredite ohne Schufa

Die hier aufgeführten Kreditvarianten sind natürlich nicht alle, aber diese sind die für die meisten Interessenten die Interessantesten. Unter den online Krediten gibt es Kredite die Zweckgebunden sind wie zum Beispiel bei dem Autokredit, dieser kann nur für die Finanzierung eines Fahrzeugs verwendet werden. Beim Privat- oder auch Sofortkredit gibt es in der Regel keine Vorschriften für die Verwendung. Durch einen Privatkredit können Interessenten ihren Dispo ablösen oder eine lang ersehnte Urlaubsreise buchen und genießen.

Das sollten Sie beachten:

  • wie hoch sind die Zinsen (wichtig Effektivzins)
  • welche Laufzeiten werden angeboten
  • wie hoch ist die Bearbeitungsgebühr
  • gibt es eine Kreditabsicherung für zum Beispiel den Fall der Arbeitslosigkeit
  • ist eine vorzeitige Tilgung möglich
  • können Sonderzahlungen geleistet werden

Wird ein Kredit benötigt sollten immer verschiedene Kreditangebote eingeholt werden und miteinander verglichen werden. Bei dem Vergleich sollte der Effektivzins von den verschiedenen Anbietern verglichen werden. Der Effektivzins erhält alle anfallenden Kosten für einen Kredit und sagt somit aus wie teuer der Kredit wird. Der Nominalzins ist immer der günstigere Zins, denn hier sind noch nicht alle Kosten enthalten. Nicht nur die Zinsen spielen eine Rolle bei einem Online Kredit, sondern auch die Höhe der monatlichen Rate und auch die Laufzeit. Die monatliche Rate muss zum Haushaltsbudget passen, denn ansonsten könnte es zu Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Im Internet gibt es die Möglichkeit verschiedene Online Kredite in wenigen Minuten zu vergleichen. Spezielle Vergleichsseiten für Online Kredite listen die Online Anbieter auf und dies in der Regel wie folgt: Ganz oben steht der Anbieter der zurzeit der günstigste ist und meistens können die Interessenten  mit einem Klick auf die Anbieterseite gehen, um dort ein entsprechendes Angebot anzufordern. Es sollten allerdings auch von anderen Anbietern Angebote angefordert werden, zum Beispiel von den Anbietern die auf Rang 2 und 3 stehen.

Liegen die Angebote von den Online Krediten vor, so kann ganz einfach ein Vergleich durchgeführt werden, wichtig ist allerdings, dass es sich bei den Angeboten immer um dieselbe Kreditsumme handelt.

Dieser Artikel wurde von http://www.online-kredit-index.de/ zur Verfügung gestellt.

Ein Firmenwagen wird Angestellten unter Umständen statt einer Gehaltserhöhung angeboten. Wie bei einer Gehaltserhöhung wird auch bei der Nutzung eines Firmenwagens eine höhere Lohnsteuer bzw. ein höherer Betrag für die Sozialversicherung fällig. Beim Firmenwagen errechnen sich diese Beträge nach dem geldwerten Vorteil, den der Firmenwagen darstellt.

Wie der geldwerte Vorteil ermittelt?

Monatlich wird für die Privatnutzung des Pkw 1 Prozent des Brutto-Listenpreises des Pkw als geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer angesetzt. Zusätzlich werden für den Weg zur Arbeit 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises x der gefahrenen Kilometer x der Anzahl der monatlichen Arbeitstage als geldwerter Vorteil hinzugerechnet. Auf den so ermittelten Betrag muss der Arbeitnehmer Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.

Onlinerechner

Mit dem Firmenwagen-Rechner von steuernetz.de können Sie die monatliche Belastung durch einen Firmenwagen genau ermitteln.

Quelle: www.steuernetz.de

Die Finanzplanung bei einer Unternehmensfinanzierung sollte ausreichend durchdacht werden. Von der Art des Unternehmens hängt der Kapitalbedarf ab. Hypothekendarlehen sind meist recht günstig; jedoch sollten dafür einige Voraussetzungen erfüllt sein. Benötigt man eine Vollfinanzierung, so ist ein Hypothekendarlehen nicht die richtige Wahl.

Das Hypothekendarlehen

Muss ein Kreditinstitut mehr als sechzig Prozent eines Kaufpreises finanzieren, so lassen sich die Banken das erhöhte Risiko mit Zinsaufschlägen bezahlen. Ist hingegen genügend Eigenkapital vorhanden, so ist das Hypothekendarlehen die richtige Finanzierung. Damit eine Bank ein Hypothekendarlehen gewährt, muss ein sicheres und regelmäßiges Einkommen nachgewiesen werden.

Ein Hypothekendarlehen ist immer an das zu finanzierende Objekt gebunden. In das Grundbuch wird eine Grundschuld eingetragen, und diese Eintragung ist mit weiteren Kosten verbunden. Die Unternehmensfinanzierung und deren Planung bestehen aus zwei Aufgaben, zum einen der Kapitalbeschaffung und zum anderen der Liquiditätssicherung.

Für diese Bereiche muss das Unternehmen Zahlungsmittel beschaffen. Das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital sollte im Vorhinein überprüft werden. Gezahlte Zinsen können beim Finanzamt geltend gemacht werden. So ergibt sich ein zusätzlicher Steuervorteil. Durch die Zahlung von Zinsen mindert man seinen Gewinn und somit wird dann weniger Gewinn versteuert.

Der richtige Weg zum Fremdkapital

Die Beschaffung von Krediten für Unternehmer wird zurzeit in Deutschland durch viele bürokratische Regelungen erschwert. Unternehmensfinanzierungen werden in der Regel nicht durch ein Hypothekendarlehen geleistet. Es sei denn, der Geschäftsinhaber beleiht ein vorhandenes Grundstück oder Haus. Um Fremdkapital von Banken zu erhalten, muss sich ein Unternehmer gut darstellen. Er muss eine umfassende schriftliche Darstellung seines Unternehmenskonzeptes vornehmen und den Banken vorlegen.

Den Geldgebern fällt es umso leichter, je umfangreicher dieser Bericht ausfällt. Etablierte Unternehmen können meist anhand betriebswirtschaftlicher Auswertungen und positiver Bilanzen leichter Fremdkapital erhalten. Bei Unternehmensgründern muss ein nachhaltiger Businessplan vorgelegt werden, um Gelder zu erhalten.

Die Banken prüfen dann das Risiko-Chance-Verhältnis, bevor einem Kredit zugestimmt wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit, auf öffentliche Kapitalgeber zurückzugreifen. Spezielle Banken bieten zinsgünstige Förderkredite an, ohne dass ein Businessplan vorgelegt werden muss. Im Internet können Interessenten zahlreiche Tipps und Informationen zum Thema Finanzierungsdarlehen für Unternehmen erhalten.

Quelle: kredit-und-finanzen.de

Jeder, der ein Geschäft oder ein Unternehmen gründen will, sollte den Namen des Unternehmens oder des Produkts, das er verkaufen möchte, auch anmelden. Sonst kann er unter Umständen eine böse Überraschung erleben.

Was ist eine Markenanmeldung?

Jedes Produkt hat einen Namen und dieser Name ist in der Regel geschützt. Wer jetzt sein Produkt auf den Markt bringen möchte, der muss den Namen anmelden, und dies hat seine Gründe. Bevor das Produkt auf den Markt kommt, muss zunächst festgestellt werden, ob der Name, den man dem Produkt gegeben hat, nicht schon vergeben ist. Das heißt, man muss sicherstellen, dass es keine älteren Rechte auf diesen Namen gibt. Es sollte jedem klar sein, dass er zum Beispiel bei hausgemachten Pralinen nicht den Namen einer bekannten Firma nehmen kann, denn sonst kommt es unter Umständen zu Abmahnungen und Prozessen, und das kann sehr teuer werden. Der Name, unter dem man das Produkt auf den Markt bringen will, muss also einmalig sein und zudem auch noch frei.

Wie findet man heraus, ob ein Markenname noch frei ist?

Der Existenz- oder Firmengründer hat sich für sein Produkt einen schönen Namen einfallen lassen und möchte jetzt eine Markenanmeldung vornehmen, aber vorher muss ja noch festgestellt werden, ob der gewünschte Markenname noch frei verfügbar ist. Die wenigsten machen sich die Mühe und forschen selbst nach, ob der Markenname noch frei oder schon vergeben ist, sondern beauftragen andere mit der Nachforschung.

Das kann eine Agentur sein, die sich darauf spezialisiert hat, oder auch ein Rechtsanwalt. Der Anwalt ist in diesem Fall immer von Vorteil, da er sich bestens mit dem Urheberrecht auskennt und weiß, welche versteckten Fallen es in diesem Fall geben kann. Der Anwalt oder die Agentur führen eine so genannte Identitätsrecherche durch und forschen in Datenbanken nach, ob der gewünschte Markenname schon genau so existiert und ob es sich dabei um ein ähnliches Produkt handelt.

Was kostet eine Markenanmeldung?

Eine Markenanmeldung ist leider nicht kostenlos. Sie setzt sich zusammen aus den Amtsgebühren von 300 Euro, die in jedem Fall gezahlt werden müssen, den Recherchegebühren die je nach Aufwand zwischen 200 und 800 Euro liegen, und eventuell auch den Kosten für einen Anwalt, der ebenfalls – je nach Aufwand für seine Bemühungen – zwischen 100 und 500 Euro verlangt. Unter dem Strich kann man sagen, dass eine Markenanmeldung zwischen 300 und 1.600 Euro kosten kann.

Quellen: http://www.kanzlei-langlotz.de

Die Betriebsnummer spielt eine wesentliche Rolle in den verschiedensten Geschäftsprozessen. Sie wird in der Regel mit der Anmeldung eines Gewerbes vergeben, da der Gewerbeschein bzw. eine Information über die Anmeldung eines Gewerbebetriebs automatisch an verschiedene Stellen gesandt wird. So wird unter anderem das Finanzamt, die IHK, die Berufsgenossenschaft und eben die Bundesagentur für Arbeit informiert. Dies gilt jedoch nur, wenn bereits bei der Gründung des Unternehmens Mitarbeiter beschäftigt werden.

Die Betriebsnummer ist dabei also vorrangig für Arbeitgeber von Bedeutung. Wer keine Mitarbeiter beschäftigt, benötigt keine Betriebsnummer. Mit Hilfe dieser Betriebsnummer werden die Arbeitgeber bei den Krankenkassen, den Rentenversicherungsträgern und weiteren sozialen Leistungserbringern identifiziert und geleistete Zahlungen werden demzufolge dem betreffenden Arbeitgeber zugeordnet.

Vergabe der Betriebsnummer

Regelmäßig wird die Betriebsnummer von der Bundesagentur für Arbeit vergeben. Bis vor wenigen Jahren war die jeweilige Arbeitsagentur hierfür verantwortlich, in deren Zuständigkeit der Sitz des Unternehmens fiel. Mittlerweile, genauer seit Anfang 2008, wird die Betriebsnummer zentral vergeben.

Wird die Betriebsnummer nicht bereits bei der Gründung eines Unternehmens vergeben, kann sie auch später beantragt werden. Entsprechende Anträge können formlos bei der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken gestellt werden. Angaben zum Wirtschaftszweig, Name und Anschrift des Unternehmens, sowie Anzahl der Betriebsstätten sind hierfür unverzichtbar.

Die Betriebsnummer für private Haushalte und Unternehmen, die der Knappschaft Bahn-See angehören, wird von der Knappschaft vergeben. Diese Ausnahmeregelungen betreffen Existenzgründer in der Regel jedoch nur sehr selten, da sie meist einer anderen Krankenkasse zugeordnet werden, sofern sie Vollzeit-Mitarbeiter beschäftigen.

Sinn und Zweck der Betriebsnummer

Die Betriebsnummer wird also vorrangig genutzt, um die Kontenzuordnung bei den Sozialversicherungsträgern zu ermöglichen. Allerdings hat die Betriebsnummer noch viele weitere Funktionen, die nicht direkt dem Meldewesen in der SV angehören. So ist die Betriebsnummer auch für die Arbeitsmarktstatistik verantwortlich. Hierbei gilt: Mit Hilfe der Betriebsnummer werden die Mitarbeiter einer bestimmten Region erfasst. Dadurch wird unter anderem die Verteilung des Umsatzsteueraufkommens an einzelne Regionen errechnet.

Veränderungen bezüglich des Wirtschaftszweiges, der Bezeichnung und der Anschrift des Unternehmens müssen deshalb der Arbeitsagentur unverzüglich mitgeteilt werden. Nur so kann die weitere Statistik korrekt erfasst werden.

Quelle: http://www.bbz-gmbh.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 8 der Serie

Sehr viele Unternehmen und immer mehr Privatpersonen besitzen heutzutage einen Internetauftritt. Allerdings wird es auch immer schwieriger, das umfangreiche Geflecht an Rechtsvorschriften zu durchschauen. Auf den Inhaber einer Website kommen vielfältige Pflichten zu, von denen die meisten noch nicht einmal etwas wissen.

Bereits seit einigen Jahren gehört es nahezu zum Alltag von Geschäftstreibenden im Internet, mit Abmahnungen von Anwälten „belästigt“ zu werden. Das Wort „Belästigung“ wird hier absichtlich verwendet, da es sich häufig um Massenabmahnungen handelt, die an Tausende Menschen adressiert werden. Dabei trifft es immer wieder einige, die nicht einmal eine Rechtsverletzung begangen haben.

Die häufigsten Gründe für Abmahnungen

Im Internet gibt es einige Stolperfallen, über die viele Menschen stolpern. In den nächsten Wochen werden wir Sie mit unserer Serie „Rechtssicher im Internet“ über diese informieren.

Eine Pflicht, der wirklich jeder Webseiten-Inhaber nachkommen muss, ist die Impressumspflicht. Diese besagt, dass jede deutsche Website mit einem vollständigen Impressum ausgestattet sein muss. Besonders häufig von Abmahnungen betroffen sind Ebay-Händler und Onlineshops, weshalb auf diese Zielgruppen im Besonderen eingegangen wird.  Auch Urheberrechtsverletzungen, das Markenrecht und der Datenschutz werden thematisiert werden.

Eine Abmahnung bekommen – Was nun?

Für viele besonders wichtig ist, wie sie auf eine Abmahnung reagieren sollen, die sie erhalten haben. Die Reaktion hängt natürlich davon ab, ob sie zu Recht oder zu Unrecht ergangen ist. Welche Möglichkeiten Sie haben, werden wir im letzten Teil dieser Serie klären.
 

Eines der neueren Modelle zur Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Kunden seitens der Schufa ist der Schufa Score. Dieser dürfte insbesondere für Existenzgründer von Bedeutung sein, die nicht selten einen Kredit aufnehmen müssen, um die notwendigen finanziellen Mittel für die eigene Geschäftsgründung zu erhalten. Vor der Aufnahme sollte eine Eigenauskunft bei der Schufa gestellt werden. Diese beinhaltet regelmäßig den Basisscore. Dieser wird unabhängig von bestimmten Branchen berechnet, dagegen steht der jeweils branchenspezifische Schufa Score. Unterteilt werden kann er in die Bereiche Banken-, Kreditkarten- und Leasingunternehmen, Handelsunternehmen und Telekommunikationsunternehmen. Wer diesen branchenspezifischen Schufa Score einsehen will, kann ihn ebenfalls bei der Schufa anfordern, die Grundgebühren dafür betragen drei Euro, für jeden Score-Wert fallen nochmals ein Euro Gebühren an.

Doch wie aussagekräftig ist der Schufa Score tatsächlich? Diese Frage stellt sich immer wieder, betrachtet man die Angaben genauer. Die Schufa gibt nach wie vor nicht bekannt, wie der Schufa Score errechnet wird. Klar ist lediglich, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen und der Einzelne zu unterschiedlichen Gruppen zugeordnet wird. Mittels modernster statistischer und mathematischer Verfahren wird dann der Schufa Score errechnet. Dabei geht es vor allen Dingen darum, die Wahrscheinlichkeit einer Vertragsstörung zu berechnen.

Schufa Score genau prüfen

Da der Schufa Score ein nach wie vor umstrittenes Verfahren ist, sollten sich insbesondere Existenzgründer zunächst darüber informieren, wie der eigene Basisscore aussieht und welche branchenspezifischen Score-Werte man erhält. So sieht man bereits vor der Kreditbeantragung, was die Bank über einen selbst erfährt.

Zudem kann der Schufa Score noch beeinflusst werden, insbesondere wenn falsche Negativmerkmale gespeichert wurden, kann mit der Schufa über deren Löschung verhandelt werden.

Welche Werte in den Schufa Score einfließen

Auch wenn die Schufa die Berechnung des Schufa Score nicht offenlegt, kursieren doch einige Angaben über die Werte, die in diesen einfließen. So heißt es oft, dass das Alter eine entscheidende Rolle spielt. Wer gerade 18 Jahre alt ist, wird mit einem geringeren Schufa Score versehen, das statistisch gesehen beste Alter liegt dagegen bei 50 Jahren.

Zusätzlich werden Wohnortwechsel berücksichtigt. Je häufiger diese vorkommen, desto geringer der Schufa Score. Grund dafür ist eine fehlende Beständigkeit. Auch der Wohnort selbst wird laut vielen Informationen in den Schufa Score eingerechnet. Hierbei gilt vor allen Dingen, dass die neuen Bundesländer als Wohnort negativ angesehen werden. Diese können den Schufa Score deutlich verringern.

Somit sagt der Schufa Score vermeintlich aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es bei diesem Kreditnehmer zu Vertragsstörungen kommt. Doch die Aussagekraft selbst wird von vielen Experten stark angezweifelt.

Quelle: http://www.vergleich.de

Ferienarbeit für Studenten und Schüler ist in den Sommerferien heiß begehrt. Besonders in der Gastronomie, jedoch auch bei anderen Unternehmen werden einige Jobs angeboten. Um eine dieser heiß begehrten Ferienjobs zu ergattern, müssen sich Schüler und Studenten früh genug – noch vor den Ferien – auf die Suche machen.

Einen Ferienjob finden

Oft ist es hilfreich, einfach seinen Interessen entsprechend kleinere Betriebe persönlich aufzusuchen und sich vorzustellen. Persönlichkeit, gepflegtes Äußeres und gute Umgangsformen können so vom Personalverantwortlichen direkt in Augenschein genommen werden. Nachzufragen lohnt sich beispielsweise in Gaststätten, Bäckereien, Krankenhäuser, am Theater, in landwirtschaftlichen Betrieben, in Betrieben der gewerblichen Wirtschaft, als Einkaufshelfer, als Packhilfe im Supermarkt oder bei Veranstaltungen von Vereinen, Kirchen und Verbänden.

Schüler sollten laut Gesetz mindestens 15 Jahre alt sein. Unter diesem Alter gelten sie noch als Kinder, und Kinderarbeit ist gesetzlich verboten. Zu den das Alter der Schüler betreffenden bestehenden Ausnahmeregelungen kann die zuständige Industrie- und Handelskammer konkrete Auskünfte geben. Sind die Schüler noch nicht volljährig, müssen arbeitsrechtliche Aspekte beachtet werden. Hierbei greifen vor allen Dingen die Einschränkungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Infos zu interessanter Ferienarbeit gibt auch die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Agentur für Arbeit.

Die unproblematische Abrechnung der Tätigkeiten

Wenn Schüler und Studenten in einem Betrieb regelmäßig ein paar Stunden arbeiten und der Verdienst nicht mehr als 400 Euro beträgt, gilt die Sonderregelung 'Minijob'. Der Arbeitgeber hat dabei einen stark reduzierten Verwaltungsaufwand und muss an die 'Minijobzentrale' eine Abgabenpauschale von etwa 30 Prozent (15 Prozent Rentenversicherung, 13 Prozent Krankenversicherung, 2 Prozent Steuern) zahlen. Diese Zentralstelle leitet die Teilbeiträge an den Fiskus sowie an die Kranken- und Rentenversicherungsträger weiter.

Ferienarbeit lohnt sich

Wer nur in den Sommerferien eine Ferienarbeit sucht, um sein Taschengeld aufzubessern, wird ein so genannter „kurzfristig Beschäftigter“. Hier handelt es sich dann um eine echte Ferienarbeit mit einer maximalen Tätigkeit von 2 Monaten oder 50 Arbeitstagen im Kalenderjahr. Hierbei muss der Arbeitgeber für den Schüler oder Studenten keinerlei Sozialabgaben leisten. Eine Lohnsteuer muss von so niedrigen Entgelten meistens auch nicht entrichtet werden. Eine Eintragung auf der reicht Lohnsteuerkarte völlig aus und ist im Regelfall günstiger als der Pauschalabzug der Lohnsteuer in Höhe von 25 Prozent.

Gerade für Existenzgründer und Firmen, die noch nicht sehr lange bestehen, ist die Berechnung des ROI (Return on Investment) sehr wichtig. Um den ROI berechnen zu können, benötigt man den Kapitalumschlag und die Umsatzrendite. Jede Firma sollte einen Gewinn erzielen, um rentabel zu arbeiten. Dieser Gewinn wird durch den Nettoumsatz geteilt und man erhält die Umsatzrendite. Den Kapitalumsatz kann man aus Nettoumsatz und Gesamtkapital errechnen.

Bedeutung des ROI

Den ROI einer Firma zu kennen ist sehr wichtig, denn er ist eine Kenngröße des Wachstums und des finanziellen Erfolgs der Firma. Die Berechnung des ROI ist sehr interessant, besonders wenn sie zum Erfolg der Firma durch  Einzelinvestitionen betragen kann. So sollte sich die Investition in einer bestimmten Zeit auf die Firma positiv auswirken und zu deren Stärkung führen. Mit dieser Art Berechnung können vor allem kleine Firmen bei den Banken ihre Position offen legen und diese überzeugen, einen Kredit zu gewähren.

Einfluss des ROI auf Investitionen

Die Berechnung sollte eine Vorausschau auf den Gewinn der Firma nachweisen und das für einen Zeitraum von drei Jahren. Denn diese Zeitspanne wird einem Existenzgründer gewährt, um sein Geschäft anlaufen und gewinnbringend arbeiten zu lassen. Kann man den Banken nicht mit positiven Zahlen gegenübertreten, dann wird jede finanzielle Angelegenheit zur Hürde und die fehlenden Mittel zum Hindernis. So müssen die gesamten Investitionskosten zahlenmäßig erfasst werden.

Dazu gehören auch die Installation einer Maschine und deren Wartung. Aber auch Schulungskosten für die Mitarbeiter oder Transportkosten gehören in die Berechnung. Die aufgeführten Beträge sind erst einmal Kosten, die auf die Firma zukommen, dagegen werden dann die Produktionskosten im Verhältnis genommen und daraus der Gewinn errechnet. Bei manchen Anschaffungen sind die Kosten erst einmal höher als der voraussichtliche Gewinn in kurzer Zeit. Deshalb empfiehlt sich manchmal eine periodische Ermittlung. Hier werden die Gewinne in einem längeren Zeitraum ermittelt und so die Investition gerechtfertigt.

Quelle: http://www.foerderland.de

Minijobs wurden einst eingeführt, um die Schwarzarbeit zu bekämpfen und neuen Schwung in den Arbeitsmarkt zu bringen. Die Intention des Gesetzgebers war es, die Abrechnungsmodalitäten für geringfügig Beschäftigte zu erleichtern, sodass Arbeitgeber eher gewillt waren, einen Minijobber einzusetzen. Aus diesem Grund wurden bereits die Verdienstgrenzen von 325 auf 400 Euro angehoben. Ebenfalls sind die Einschränkungen bezüglich der maximalen Arbeitszeit von 15 Wochenstunden gefallen.

Für die Arbeitgeber ergibt sich beim Minijob der Vorteil, dass die Abrechnung recht einfach verläuft. Es werden die Arbeitslöhne an die Arbeitnehmer ausgezahlt; hinzu kommen 25 Prozent pauschale Sozialabgaben, die an die Bundesknappschaft abgeführt werden. Die Anmeldung ist via Internet sehr einfach möglich, sodass auch Haushaltshilfen von Privatpersonen schnell und einfach angemeldet werden können.

Zusammensetzung der Beiträge zur Bundesknappschaft

Die Beiträge an die Bundesknappschaft liegen pauschal bei 25 Prozent. Sie setzen sich aus 11 Prozent Beiträgen für die Krankenversicherung und 12 Prozent Beiträgen für die Rentenversicherung zusammen. Hinzu kommt die pauschale Lohnsteuer in Höhe von 2 Prozentpunkten. Der Gesamtbetrag wird an die Bundesknappschaft überwiesen.

Wichtig ist, dass diese Möglichkeit nur besteht, wenn der monatliche Arbeitslohn 400 Euro nicht überschreitet. Allerdings ist es mittlerweile auch möglich, dass der Arbeitslohn durchschnittlich errechnet wird. Ergibt sich in einem Monat eine Zahlung von 300 und im nächsten eine Zahlung von 500 Euro, wird der Minijob nicht sozialversicherungspflichtig. Jedoch sollten Abweichungen nur recht selten vorkommen.

Bundesknappschaft: Lohnsteuer nicht zwingend erforderlich

Die pauschale Lohnsteuer kann der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer abführen. Allerdings kann er diese auch vom Lohn einbehalten, wenn er auf Lohnsteuerkarte abrechnet. Jedoch sollten gerade kleine Arbeitgeber und Existenzgründer bedenken, dass die Abrechnung mittels Lohnsteuerkarte wieder komplizierter ausfällt.

Für die Arbeitnehmer ergibt sich der Vorteil, dass sie ihr Bruttoentgelt vollständig ausgezahlt bekommen, also keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen. Allerdings werden die Zeiten mit Minijobs auch bei der Rente nicht angerechnet, da die Beschäftigung nicht rentenversicherungspflichtig ist. Es kann jedoch freiwillig der Beitrag an die Rentenversicherung gezahlt werden, damit die Zeiten anerkannt werden.

Für die Arbeitgeber ist die vereinfachte Abwicklung der Minijobs der Hauptvorteil. Früher mussten sie mit mehr als 350 Krankenkassen und 700 Finanzämtern abrechnen; heute laufen sämtliche Beiträge nur noch über die Bundesknappschaft und dort die sogenannte Minijobzentrale.

Quellen: http://www.handelswissen.de

Bereits im November berichteten wir von der Geschäftsidee Lieferservice für McDonalds Produkte. Jetzt möchten wir noch einen Schritt weiter gehen und einen McDonalds auf Rädern genauer unter die Lupe nehmen.

Die Idee

McDonalds ist bei allen Altersgruppen beliebt, ganz besonders jedoch bei der jüngeren Generation. Häufig ist man auf einer Veranstaltung und bekommt plötzlich Gelüste auf einen leckeren, frischen Burger. Natürlich ist ausgerechnet dann keine McDonalds Filiale in der Nähe oder man kann die Veranstaltung nicht kurzfristig verlassen.

An diesem Punkt setzt die Geschäftsidee „McDonalds auf Rädern“ ein. Sie beinhaltet einen Verkaufswagen, ähnlich einer Imbissbude. Dieser Wagen müsste mit den entsprechenden Geräten ausgerüstet sein, mit denen die McDonalds Produkte hergestellt werden können, beispielsweise eine Friteuse oder ein Grill. Dieser Wagen kann dann von Veranstaltung zu Veranstaltung fahren und dort das Essen ständig frisch zubereiten. Eignen würden sich hierfür beispielsweise Volks- und Bürgerfeste, Weihnachtsmärkte, Konzerte oder Messeveranstaltungen. In der Mittagspause könnte sich der Verkaufsstand auch bei größeren Unternehmen lohnen. Bei all diesen Gelegenheiten hat der Verkäufer ein breites Publikum und genügend Interessenten für die Produkte.

Der finanzielle Plan

Der Finanzplan für diese Geschäftsidee könnte im Prinzip ähnlich aussehen wie der einer normalen Imbissbude. Ausgaben bestehen vor allem im Kosten für das Fahrzeug und die Kochgeräte, Materialkosten für die Lebensmittel und Standgebühren, je nach gewählter Veranstaltung.

Was diese Geschäftsidee finanziell von der Imbissbude abhebt, ist die Abhängigkeit von McDonalds. Der Existenzgründer wäre von der Erlaubnis von McDonalds abhängig, da nicht jeder nach Belieben mit diesem Namen werben und deren Produkte verkaufen darf. Es ist damit zu rechnen, dass im Falle einer Erlaubnis eine nicht gerade niedrig angesetzte Lizenzgebühr an das Unternehmen McDonalds zu entrichten ist. Unter Umständen kann dies auch unter dem Mantel des Franchisings organisiert werden.

Wir werden in Kürze eine Anfrage an McDonalds starten und uns informieren, ob es prinzipiell möglich ist, eine solche Geschäftsidee mit deren Unterstützung umzusetzen. Sobald wir von den Ansprechpartnern des Unternehmens etwas gehört haben, werden wir dies hier als Nachtrag posten.
 

Seit Januar 2002 (Rentenreform) haben alle Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Selbst kleine und mittlere Firmen müssen sich nun mit diesem Thema beschäftigen. Der Anspruch liegt bei einem Maximalbetrag von 4 Prozent der individuellen Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung, hat also nichts mit dem gezahlten Gehalt oder Lohn zu tun. Es gibt aber auch eine Mindestumwandlung, und zwar in Höhe von 1/60 des monatlichen Bezuges.

Die Sozialversicherungsfreiheit galt bis Dezember 2008. Ab 2009 wird die betriebliche Altersvorsorge als Entgeltumwandlung auf allen Durchführungswegen sozialversicherungsbeitragspflichtig. Nur für die vom Arbeitgeber finanzierte betriebliche Altersvorsorge bleibt die im Steuerrecht festgeschriebene Obergrenze zur Sozialversicherungsbeitragsfreiheit bestehen.

So lässt sich betriebliche Altersvorsorge in jedem Unternehmen realisieren

Ein Modell von insgesamt fünf ist die Pensionskasse. Hier zahlt der Arbeitgeber die Beiträge ein und die Beschäftigten haben die Möglichkeit, sich durch eigene Einzahlungen aus ihrem Gehalt oder Lohn daran zu beteiligen (Entgeltumwandlung).

Die Pensionskasse sammelt Beiträge und Erträge zu einem Kapitalblock, aus dem die spätere Betriebsrente gezahlt wird. Die Beiträge werden in diesem rechtlich selbstständigen Unternehmen angelegt, das in Zusammenarbeit mit einer Versicherung kaum Verwaltungsaufwand benötigt. Die Arbeitnehmer erhalten somit die fast vollständigen erwirtschafteten Gewinne. Dieser Durchführungsweg lässt sich in allen Unternehmen leicht realisieren.

Im Insolvenzfall ist keine Beleihung, Abtretung oder Verpfändung möglich, wenn die Einlagen im Pensions-Sicherungs-Verein gesichert sind.

Wenig Einschränkung beim Geldanlegen über den Pensionsfonds

Der Pensionsfonds wurde mit der Rentenreform neu zugelassen. Bei diesem Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge ist die Wahl der Geldanlage wenig eingeschränkt. Durch den Einsatz von Risikokapital werden hohe Erträge ermöglicht. Auch hier kann die Riester-Förderung beantragt werden, wenn Einzahlungen aus versteuertem Lohn oder Gehalt kommen.

Weil der Pensionsfonds einem hohen Anlagerisiko unterliegt, wird er von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beaufsichtigt. Zudem ist es erforderlich, dass der Arbeitgeber im Pensions-Sicherungs-Verein Mitglied ist, falls es zu einer Insolvenz kommt.

Es geht noch einfacher

Der einfachste Weg für eine betriebliche Altersvorsorge ist die Direktversicherung. Bei diesem Durchführungsweg spielt die Mitarbeiterzahl absolut keine Rolle. Der Arbeitgeber schließt auf das Leben des Mitarbeiters eine Lebens- oder Rentenversicherung ab und der Mitarbeiter hat das Bezugsrecht (eventuell seine Hinterbliebenen). Der Verwaltungsaufwand für diesen Durchführungsweg ist äußerst gering, daher in jedem Unternehmen anwendbar.

Zu erwähnen ist noch die Unterstützungskasse. Sie wird von einem oder einer Gruppe von Arbeitgebern getragen. Zuletzt gibt es noch die Direktzusage. Sie wird in Deutschland bisher am meisten für die betriebliche Altersvorsorge genutzt, aber oft nur in sehr großen Unternehmen.

Quelle: http://www.ihre-vorsorge.de

Ein heikles, aber dennoch sehr wichtiges Thema in Unternehmen ist der Umgang mit säumigen Zahlern. Der Zahlungsverzug ist heute fast schon an der Tagesordnung und gerade Gründer wissen oft nicht so recht, wie sie sich am besten verhalten. Die Gratwanderung zwischen dem Halten des wichtigen Kunden und der Gefahr, dessen Unmut auf sich zu ziehen, ist eine schwere Prüfung.

Allerdings muss sich jeder Existenzgründer darüber im Klaren sein, dass der Zahlungsverzug eines Kunden auch die eigene finanzielle Lage maßgeblich mitbestimmt und diese belastet. Deshalb sollten nicht nur die Samthandschuhe übergestreift werden, wenn es um einen Zahlungsverzug geht.

Zahlungsverzug muss nicht mit Mahnung festgestellt werden

Auch wenn es nach wie vor die Regel ist, dass Unternehmen ein Mahnwesen aufbauen, ist es nicht notwendig. Schon seit Jahren gilt, dass der Schuldner spätestens 30 Tage nach Zugang und Fälligkeit der Rechnung in Verzug ist. Das mehrstufige Mahnverfahren, bestehend aus Zahlungserinnerung, erster, zweiter, sowie dritter und letzter Mahnung ist also nicht mehr notwendig.

Dennoch lohnt sich zumindest der Versand einer Zahlungserinnerung, da die Geschäftsbeziehung durch einen sofortigen Mahnbescheid nur unnötig belastet würde. Um der finanziellen Notlage, die mit dem Zahlungsverzug der Kunden auch bei Jungunternehmern auftritt, zu entgehen, sollte eine Möglichkeit gefunden werden, freundlich aber konsequent zu mahnen.

Forderungen im Blick behalten

An erster Stelle steht hierbei eine gute und übersichtliche Aufstellung aller offenen Forderungen mit Angabe der Fälligkeit. Sobald sich die Fälligkeit nähert, aber noch keine Zahlung eingegangen ist, kann ein einfaches Telefongespräch Wunder bewirken. Mitunter ist auch die Rechnung gar nicht angekommen. Dieser Fall ist zwar unwahrscheinlich, kann aber vorkommen.

Ist der Schuldner bereits in Verzug geraten, kann eine Zahlungserinnerung helfen. Allerdings ist ein Schreiben beim Zahlungsverzug völlig ausreichend. Danach sollte der Mahnbescheid beantragt oder die Forderung an ein Inkassounternehmen übergeben werden.

Ratenzahlung bei Zahlungsverzug

Eine weitere Möglichkeit, die sich oft ergibt, wenn der Schuldner sich auf die Zahlungserinnerung hin meldet, ist die Vereinbarung einer Ratenzahlung. Befindet sich der Schuldner in einem kurzfristigen finanziellen Engpass und kann dies glaubhaft versichern, kann die Ratenzahlung für eine bessere Kundenbeziehung sorgen.

Allerdings sollte gerade beim bestehenden Zahlungsverzug darauf geachtet werden, dass der Kunde noch solvent ist. Andernfalls ist auch eine Ratenzahlung wenig wert. Zudem kann diese nur vereinbart werden, wenn dadurch die eigene wirtschaftliche Situation nicht gefährdet wird.

Quelle: http://www.akademie.de

Eine Genossenschaft dient dazu, die Kräfte mehrerer Beteiligter im wirtschaftlichen Handlungsverkehr in Form einer Kooperation zu bündeln und zu optimieren und damit höhere Gewinnchancen für alle Mitglieder zu erzielen. Um eine Genossenschaft zu gründen, werden daher mindestens drei Personen benötigt, wobei eine Gründung in jedem wirtschaftlichen Berufsfeld möglich ist.

Zunächst ist es sinnvoll, möglichst viele Informationen zu sammeln und die Ziele der Genossenschaft zu definieren. Hilfreich kann auch die Beauftragung eines speziellen Beraters oder eines Experten aus einem Genossenschaftsverband sein; das erste Gespräch ist in der Regel kostenlos.

Die schriftliche Genossenschaftssatzung

Für die Gründung müssen die beteiligten Parteien eine Genossenschaftssatzung ausarbeiten, die die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen enthält. So müssen unter anderem Sitz der Genossenschaft, Gegenstand der Firma, Kapitalausstattung und Finanzierung sowie Regelungen für den Fall einer Insolvenz und Haftungsumfang für die Mitglieder geregelt und schriftlich festgehalten sein.

Die Gründung selbst erfolgt dann in einer Gründungsversammlung, in der auch der Vorstand gewählt wird. Der Vorstand muss aus mindestens zwei Mitgliedern bestehen und übernimmt die Geschäftsführung und die Vertretung der Genossenschaft, und damit letztlich auch die Vertretung der Mitgliederinteressen. Wenn die Genossenschaft aus insgesamt mehr als 20 Mitgliedern besteht, benötigt sie zur Aufsicht des Vorstandes zusätzlich einen Aufsichtsrat.

Genehmigung der Zulassung der Genossenschaft

Sobald dies geregelt ist, kann die Genossenschaft einen Verband mit der Gründungsprüfung beauftragen. Diese Prüfung ist gebührenpflichtig. Der Prüfungsverband begutachtet die Satzung und den Wirtschaftsplan und prüft die Vorstandsmitglieder auf ihre Eignung. Zur Vorbereitung auf die Prüfung können wiederum spezielle Berater herangezogen werden, die bei der Einhaltung aller Voraussetzungen behilflich sind.

Der Verband lässt die Genossenschaft zur Eintragung zu, wenn alle Formalien korrekt sind. Ist die Prüfung positiv verlaufen, muss die Genossenschaft ins Genossenschaftsregister eingetragen werden. Dies geschieht beim zuständigen Amtsgericht und ist zwingende Voraussetzung, da die Eintragung die Rechtswirksamkeit der Genossenschaft feststellt. In der Folge können und müssen die Gründungsfirmen Geschäftshandlungen den Zusatz „eingetragene Genossenschaft“ oder „e.G“. tragen.

Quelle: http://www.rhein-neckar.ihk24.de

Mezzanine-Finanzierungen werden aufgrund ihres wirtschaftlichen und rechtlichen Charakters zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eingeordnet. Vor allem für Unternehmen, die große Wachstumsziele erreichen möchten und dafür Kapital brauchen, eignet sich die Mezzanine-Finanzierung. Das Unternehmen sollte eine gute Ausgangsposition haben.

Neben einer guten Ausgangsposition wären eine gute Marktposition, eine hohe Ertragskraft sowie eine gute Eigenkapitalrendite von Vorteil. Der Mezzanine-Kapitalgeber kann am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Von großer Bedeutung ist, dass das Unternehmen Zinsen und Tilgung begleichen kann. Der Zinssatz liegt in der Regel zwischen zehn und zwanzig Prozent. Allerdings müssen keine Bürgschaften oder Sicherheiten erbracht werden.

Die richtige Finanzierung für Ihr Unternehmen

Wird einem Unternehmen ein Kredit nicht mehr gewährt, weil Sicherheiten fehlen, kann das Mezzanine-Kapital dazu dienen, Finanzierungslücken im Unternehmen zu schließen. Um eine Verbesserung der Bilanzen zu erreichen, können Mezzanine-Finanzierungen in einem Unternehmen eingesetzt werden. Existenzgründer kommen meist nicht in den Genuss dieses Finanzierungskonzeptes.

Die Finanzierung per Mezzanine sind zeitlich begrenzte Finanzierungsalternativen. In der Regel beträgt die Laufzeit zwischen fünf und zehn Jahren. Da der Finanzgeber meist eine Gesellschafterstellung einnimmt, kommt es nicht zu Veränderungen der Stimmverteilungen im Unternehmen.

Individuelle Finanzierungen gestalten

Finanzierungsvarianten ermöglichen es, auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten eines Unternehmens einzugehen. Mezzanine-Finanzierungen werden unter anderem zur Vorbereitung eines Börsenganges eingesetzt, aber auch für Akquisitions- oder Wachstumsstrategien werden diese Finanzierungen vorgenommen. Des Weiteren können Mezzanine-Finanzierungen zur Erweiterung der Produktionskapazitäten oder zur Entwicklung neuer Produkte eingesetzt werden.

Üblicherweise werden Finanzierungen mit Mezzanine-Kapital in Unternehmen nicht für eine Frühphasenfinanzierung herangezogen. Das Mezzanine-Kapital zeichnet sich durch die langfristige Kapitalüberlassung aus. Im Gegenzug zur Bereitstellung des Kapitals werden oftmals Beteiligungen an der Wertsteigerung des Unternehmens angeboten. Mezzanine-Kapitalgeber können zwar eine höhere Rendite erwarten, jedoch tragen sie auch ein höheres Risiko.

Vereinbarungen sind wichtig

Kreditkonditionen können ganz individuell vereinbart werden. Je größer das Eigenkapital des Unternehmens, desto mehr Risiko besteht für den Kapitalgeber. Eine erfolgsunabhängige Basisverzinsung bildet die Grundlage für die Rendite des Kapitalgebers. Finanzlösungen mit Mezzanine-Finanzierungen eignen sich nur für Unternehmen mit hohen zu erwartenden Wertzuwächsen. Bei einem eventuellen Insolvenzfall erhalten erst alle anderen Gläubiger ihr Geld, bevor der Mezzanine-Kapitalgeber Geld erhält.

Allerdings besteht eine Vorrangigkeit gegenüber dem Eigenkapital, mit dem ein Unternehmen in die Haftung gezogen werden kann. Die große Flexibilität von Mezzanine-Finanzierungen ist eine weitere große Besonderheit. Nur wenige gesetzliche Vorgaben schränken die Ausgestaltung von Konditionen, Laufzeit, Kündigungs- und Tilgungsmöglichkeiten sowie Gewinn- und Verlustmöglichkeiten ein. Unabhängig davon, welche Rechtsform ein Unternehmen gewählt hat, kann eine Finanzierung mit Mezzanine-Kapital vorgenommen werden.

Quelle: http://www.foerderland.de

Kein Sportverein und keine Kulturveranstaltung kommen in der heutigen Zeit ohne einen Sponsor aus. Und auch in der Wirtschaft ist ein Überleben ohne einen Sponsor nicht mehr vorstellbar. Alle, die eine eigene Existenz gründen wollen, sind also immer gut beraten, sich ihre Geschäftsidee sponsern zu lassen.

Die Funktionsweise von Sponsoring

Sponsoring ist eine Angelegenheit, von der immer zwei Seiten profitieren: auf der einen Seite derjenige, der sein neues Geschäft bewerben möchte, und auf der anderen Seite der Sponsor, der durch den Geschäftsmann oder Unternehmer seinen eigenen Namen oder sein eigenes Geschäft bekannter und populärer machen möchte. Aber noch etwas anderes ist beim Sponsoring von Interesse, und zwar das das Geld, denn ein Sponsor ist auch immer ein potenzieller Geldgeber.

Am Beispiel eines Sportvereins lässt sich das Sponsoring einfach erklären. Der Verein ist vielleicht nicht besonders groß und hat dementsprechend wenig finanzielle Mittel zur Verfügung. Nun möchte der Verein gerne für seine Fußballmannschaft neue Trainingsanzüge kaufen. Um dies zu finanzieren, wird jetzt ein Sponsor gesucht. Das kann ein Geschäftsmann aus dem Ort sein, aber auch eine Zeitung oder ähnliches.

Ist der Sponsor gefunden, bezahlt er die neuen Trainingsanzüge, und im Gegenzug steht der Name des Geschäfts auf der Rückseite der Jacken. So profitieren beide Seiten: Der Sportverein hat neue Anzüge und der Geschäftsmann die Werbung.

Sponsoren finden

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einen geeigneten Sponsor zu finden, der dabei hilft, das neue Geschäft einem breiten Publikum bekannt zu machen. Zum einen kann man selbst losgehen und einen Sponsor suchen. Das ist zwar etwas zeitaufwendig, spart aber Geld. Zum anderen kann man aber auch eine sogenannte Sponsoringagentur engagieren, die im Auftrag einen passenden Sponsor sucht, was dann allerdings eine Provision für die Agentur kostet. Glück hat derjenige, der einen großen Bekanntenkreis hat und diesen bittet, sich einmal nach einem potenziellen Sponsor umzuhören.

Der passende Sponsor

Auf der Suche nach einem Sponsor ist es immer wichtig, jemanden zu finden, der auch zum Produkt passt. Wer also einen Friseursalon eröffnen will, der ist gut beraten, einen Sponsor zu finden, der etwas mit Frisieren und Haareschneiden zu tun hat. Alles andere würde auf die Kunden unglaubwürdig wirken, und das sollte nach Möglichkeit vermieden werden, denn jeder Kunde sollte sich mit dem Produkt oder auch mit einer Dienstleistung identifizieren können.

Quelle: http://www.step21.de

Die Frage nach der richtigen Lohnsteuerklasse auf der Lohnsteuerkarte - Sicher eine der häufigsten Fragen bei Selbständigen und / oder Angestellten und natürlich bei verheirateten Ehepaaren. Keiner will dem Finanzamt was schenken und jeder ist auf der Suche nach der für ihn günstigsten Kombination der Lohnsteuerklassen. Wir haben im Netz einen Onlinerechner gefunden, mit welchem man genau das ausrechnen kann. Achtung, der Rechner ging bei uns nur mit dem Internet Explorer. Mit dem Firefox hat er nicht funktioniert.

In der letzten Zeit sind die Wörter Insolvenz und Konkurs immer wieder in den Schlagzeilen zu lesen. Aber was genau ist der Unterschied zwischen einem Konkurs und einer Insolvenz? Im Grunde ist Insolvenz ein neuerer Name für Konkurs, und trotzdem gibt es Unterschiede. Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen: Bei einer Insolvenz verliert man alles, ist aber nach sechs Jahren wieder schuldenfrei; bei einem Konkurs verliert man ebenfalls alles, aber die Schulden bleiben.

Was genau ist ein Konkurs?

Es beginnt meist mit unbezahlten Rechnungen. Löhne und Gehälter können nicht mehr bezahlt werden, und so kommt es meist schnell zu einem finanziellen Desaster. Wenn das der Fall ist, dann steht eine Firma oder ein Unternehmen vor dem Konkurs. Als Konkurs bezeichnet man die Zahlungsunfähigkeit eines Betriebes oder Unternehmens. Jeder Konkurs zieht auch immer ein Verfahren vor dem Amtsgericht nach sich, bei dem alle Gläubiger der Firma einen Anteil des gesamten noch verbliebenen Vermögens des Schuldners bekommen, nämlich aus der so genannten Konkursmasse.

Wenn der Richter dann letztendlich den Konkurs ausspricht, erst dann wird die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Firma auch offiziell anerkannt. Die betroffene Firma hat aber dann immer noch die Möglichkeit, eine sogenannte Nachlassstundung zu beantragen oder auch einen Konkursaufschub einleiten zu lassen, denn nur auf diese Weise kann eventuell noch das Schlimmste abgewendet werden.

Was ist eine Insolvenz?

Auch eine Insolvenz ist im Grunde genommen ein Konkurs. Auch in diesem Fall liegt eine Zahlungsunfähigkeit einer Firma vor. Ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ein Unternehmen nicht mehr die ausstehenden Rechnungen oder Löhne der Angestellten bezahlen kann, dann wird ein Insolvenzverfahren beantragt und anschließend eingeleitet. Das Gericht stellt der betroffenen Firma einen Insolvenzverwalter zur Seite, der die Firma dann leitet und die noch offenen Geschäfte abwickelt. Im Unterschied zu einem Konkurs ist die Firma sechs Jahre nach einer Regelinsolvenz wieder schuldenfrei.

Insolvenz auch bei Privatpersonen

Nicht nur Firmen oder Unternehmen können vor dem Amtsgericht eine Insolvenz beantragen; auch Privatpersonen können eine sogenannte Einzelinsolvenz beantragen. Dieses Verfahren ist bei Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer völlig überschuldet haben, oft der einzige Weg. Ähnlich wie bei einer Regelinsolvenz ist auch der private Schuldner nach sieben Jahren von seinen Schulden befreit.

Dieser Artikel ist Teil 8 von 14 der Serie

Wer bspw. nach China reisen möchte benötigt ein gültiges Visum. Aber nicht nur das Visum ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Geschäfte in Asien. Hier ein kleiner Auszug von wichtigen Verhaltensweisen bei einem Besuch in Fernost.

1. Respektieren Sie asiatische Umgangsformen

Die Asiaten versuchen sich zwar an der westlichen Welt zu orientieren, besitzen aber ein sehr ausgeprägtes National- und Selbstbewusstsein. Daher ist es für einen Geschäftspartner das oberste Gebot die Traditionen und kulturellen Umgangsformen zu achten.

2. Landeskenntnisse vor dem Besuch erwerben

Man muss nicht perfekt chinesisch können, um seine Geschäftspartner zu beeindrucken. Aber kleine Gesten helfen sehr häufig den asiatischen Geschäftspartnern zu demonstrieren, dass man sich für sie interessiert und den Menschen sowie das Land und die Kultur achtet und schätzt. „Bitte“, „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ in der Landessprache bewirken da schon Wunder.

3. Restaurant und Gastfreundschaft

Da die Asiaten einen Geschäftspartner sehr selten mit in die privaten 4 Wände einladen, werden Geschäftsgespräche häufig im Rahmen eines Geschäftsessens in einem Restaurant durchgeführt. Darüber hinaus zeigt der Asiat seine Welt, die Sehenswürdigkeiten und die Öffentlichkeit sehr gern, was eine Art des Nationalstolzes zum Ausdruck bringt. Häufig klingen derartige Geschäftskontakte mit abendlichen Karaoke-Veranstaltungen in Bars aus. Diese Gelegenheit sollte der deutsche Handelspartner nutzen, um sein Selbstbewusstsein zu trainieren und zu zeigen. Es besteht aber keinerlei Verpflichtung zur Teilnahme.

Übrigens ist es in China bei Tisch nicht verpönt laut zu schlürfen, zu rülpsen, zu erzählen zu schmatzen oder offensichtlich in den Zähnen zu stochern.

4. Mann und Frau in China

Da der Mann in China einen anderen Nachnamen trägt als seine Ehefrau und aus dem Vornamen sehr schlecht erkennbar ist, ob es sich um einen Mann oder ein Frau handelt, sollte man zu den Telefon- oder E-Mail-Partnern einige Notizen anlegen. Dies kann der deutsche Unternehmer vorzugsweise auf den entsprechenden Visitenkarten der Kooperations- und Verhandlungspartnern fortführen.

5. Der Deutsche als reicher Freund

Wer als Asiat Kontakt mit Deutschen pflegt, steigert sein eigenes Ansehen enorm, da der deutsche Besuch mit Deutschland in Verbindung gebracht wird. Und mit Deutschland assoziiert jeder Asiat deutsche Wertarbeit, deutsche Autos, deutschen Maschinenbau, Fußball oder das Oktoberfest. Also alles großartige und weltberühmte Dinge.

6. Begrüßung

Aus der Stellung einer Person innerhalb der Firma und seinem Rang in der Gesellschaft ergibt sich die Begrüßung untereinander oder vielmehr wer wie weit den Kopf zu senken hat. Übrigens, Schulterklopfen ist in Asien eher untypisch. Während ein Handschütteln gebräuchlich ist. Die beeindruckendste Kontaktaufnahme in Asien ist ein einfaches Lächeln. Chinesen versuchen den Körperkontakt zu Fremden zu vermeiden.

7. Sitzordnung

Auch am Geschäftstisch hat alles seine Ordnung. So sitzen sich die Chefs, also die Ranghöchsten, in der Mitte des Tischs gegenüber. Die Rangniedrigsten müssen nahe der Tür Platz nehmen.

8. Übergabe der Visitenkarten

Visitenkarten werden nicht einfach dem Geschäftspartner in die Brusttasche gesteckt, nein, in Asien wird diesem Medium ein besonderer Augenmerk geschenkt. Nach der asiatischen Übergabe der Karte, welche bspw. in China mit beiden Händen zu erfolgen hat, folgt ein kleiner Austausch zur Visitenkarte. Dabei geht es den meisten Europäern um die korrekte Aussprache der Namen und Bezeichnungen.

9. Besser zwei Geschenke als eins

Da in China und Japan die Zahl „2“ als Glückszahl gilt, ist es für den Europäer sehr vorteilhaft, wenn er zwei kleinere Geschenke mitbringt. Aber bloß keine großen, teuren Präsente. Diese werden in Asien nicht selten abgelehnt. Angemessen sind Tee, kleine Kugelschreiberschreibsets, Früchte oder CDs. Bei den zu überreichenden Geschenken und Aufmerksamkeiten sollten möglichst keine dabei sein, die den Aufdruck „Made in China“ tragen. Das führt eher zu einer Abwertung.

10. Die richtige Kleidung

Der seriöse Anzug mit Krawatte ist ein absolutes Muss. Extravagante und ausgefallene, bunte Kleidung ruft nicht selten Unseriosität beim Asiaten hervor.

Die Entscheidung in eine private Krankenversicherung zu wechseln, ist eine Entscheidung, die für das ganze Leben getroffen wird. Nach einem Wechsel in eine private Krankenversicherung ist der Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung eher schwierig und man verliert dazu auch noch Geld, da Altersrückstellungen gebildet werden. Mit den Altersrückstellungen versuchen die privaten Krankenversicherungen, die Beiträge im Alter konstant zu halten. Allerdings steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung, genauso wie in der gesetzlichen Krankenversicherung an. Dies hat mit neuen technischen Standards, dem steigenden Alter in der Bevölkerung und auch mit den ständigen Reformen im Gesundheitssystem zu tun.

Die Versicherungsnehmer werden bei der privaten Krankenversicherung in Risikogruppe eingeteilt. Dabei werden ständig neue Tarife für die jüngere Zielgruppe aufgelegt. Mit fortschreitendem Alter steigt das Durchschnittsalter in der Gruppe und es werden mehr Leistungen in Anspruch genommen. Dies führt dazu, dass die Beiträge für diese Gruppe erhöht werden müssen, damit die Ausgaben finanziert werden können. Als Beispiel kann ein 35 jähriger Neukunden genommen werden. Nach 30 Jahren Mitgliedschaft in der PKV ist davon auszugehen, dass sich seine Beiträge in dieser Zeit verdreifachen werden. Ein Selbstständiger, der einen Tarif mit einem Beitrag von 274 Euro im Monat und einer Selbstbeteiligung von 550 Euro abschließt, kommt auf eine maximale Belastung von 320 Euro im Monat. Dies bedeutet, dass seine monatliche Belastung bis zum Rentenalter auf 960 Euro im Monat ansteigen wird. Nun hört sich dies natürlich wahnsinnig viel an, aber man muss dabei auch einen Vergleich mit den Beiträgen für die GKV anstellen, um zu sehen, ob sich dies für den Versicherungsnehmer am Ende rechnet oder nicht. Zusätzlich sollte man aber auch nicht vergessen, dass man von besseren Leistungen profitiert und diese über die komplette Zeit fest vereinbart werden.

Nun zurück zum Beispiel. Wenn ein Versicherungsnehmer von der GKV in die PKV wechselt, wird er in jungen Jahren einen geringeren Beitrag in der PKV zahlen, als in der GKV fällig werden würde. Diese Ersparnis ist für das Modell entscheidend. Ein Wechsel in eine PKV lohnt sich dann, wenn sie so hoch ist, dass man mit ihr im Rentenalter 2/3 der Beiträge bezahlen kann. 2/3 deswegen, weil der Versicherungsnehmer im Alter ja auch Beiträge für die GKV bezahlen müsste. Der Versicherungsnehmer muss sich also für das Alter einen Kapitalstock aufbauen. Das Kapital, welches notwendig ist, lässt sich berechnen, indem angenommen wird, dass wie bereits erwähnt 2/3 des Beitrags im Alter, also 640 Euro, finanziert werden müssen. Bei 25 Jahren bedeutet dies insgesamt 128.965 Euro. Dies Kapital muss über dreißig Jahre angespart werden. Wenn ein durchschnittlicher Zinssatz von 3,5 % über 30 Jahre angenommen wird, bedeutet dies eine monatliche Sparleistung von 204 Euro. Mit anderen Worten muss die Beitragsersparnis bei einem Wechsel von einer gesetzlichen Krankenversicherung in eine private Krankenversicherung bei 204 Euro im Monat liegen. Ist dies der Fall, wird sich ein Wechsel in eine private Krankenversicherung definitiv lohnen. Für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte darauf geachtet werden, dass mindestens die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse enthalten sind und darüber hinaus noch einige zusätzliche Leistungen geboten werden, die den individuellen Ansprüchen Rechnung tragen.

Quelle: preisvergleich-krankenversicherung.com

Gerade Existenzgründer wollen sich kaum mit dem Insolvenzverfahren beschäftigen. Schließlich sind sie von ihrer Idee überzeugt und erhoffen sich entsprechende Erfolge davon. Doch damit alleine ist es meist nicht getan.

Allzu oft kann es trotz genauer Wissensstände zu einer Insolvenz kommen, weshalb sich bereits Gründer damit auseinandersetzen sollten. Nur so können sie im Fall, dass ein Insolvenzverfahren eröffnet werden muss, schnell und sicher handeln. Dabei ist zunächst zu sagen, dass Insolvenzverfahren einen Großteil der Betriebe betreffen, die noch jünger als vier Jahre sind. Gerade in den ersten Jahren ist also das Risiko besonders hoch.

Frühzeitig handeln, um das Insolvenzverfahren zum Positiven zu wenden

Wichtig ist es in jedem Fall, frühzeitig zu handeln. Sobald sich Zahlungsprobleme bemerkbar machen, sollten Unternehmer reagieren. Je schneller ein Insolvenzantrag gestellt wird, desto höher sind die Chancen, das Unternehmen zu retten. Die größten Fehler dabei sind eine zu lange Wartezeit und die nicht mehr fristgemäße Bedienung von Gläubigern wie Krankenkasse oder Finanzamt.

Außerdem sollte der Bank die Situation des Unternehmens nicht verheimlicht werden. Dadurch käme es zum massiven Vertrauensverlust, der im Rahmen eines Insolvenzverfahrens so ausarten kann, dass eine zweite Chance zur Sanierung nicht mehr gegeben ist. Idealerweise stellen Sie als Unternehmer den Antrag auf Insolvenz selbst. Das wirkt nach außen hin besser und Sie haben noch die Chance, sich Ihren Gläubigern zu erklären.

Keine falschen Rettungsaktionen

Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass Sie das Unternehmen nicht retten, indem Sie eigene Mittel nachschießen oder sich selbst für Kredite des Unternehmens verbürgen. Im schlimmsten Fall kann dies als Insolvenzverschleppung angesehen und strafrechtlich verfolgt werden. Im besten Fall ernten Sie private Schulden, die Sie nur mit dem Verbraucher-Insolvenzverfahren wieder loswerden können.

Des Weiteren sollten Sie mit dem eingesetzten Insolvenzverwalter vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sieht er eine Chance, das Unternehmen fortzuführen, kann das Insolvenzverfahren als Chance für einen Neuanfang dienen. Gemeinsam können Sie ein Konzept erarbeiten, dem natürlich die Gläubiger zustimmen müssen. Sind die Erfolgsaussichten gut, kann dies jedoch einen echten Neuanfang bedeuten.

Gelingt die Unternehmensfortführung dagegen nicht, muss die Masse, also das Vermögen des Unternehmens, veräußert werden. Aus den Erlösen werden die Gläubiger dann anteilig bedient. Allerdings muss für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens so viel Masse vorhanden sein, dass die Verfahrenskosten getragen werden können. Andernfalls kommt es zur Ablehnung mangels Masse.

Quelle: http://www.existenzgruender.de
 

Die Nichtveranlagungsbescheinigung ist auch heute noch ein wichtiges Mittel, um Steuern zu sparen. Sie kann bei dem für einen Gründer zuständigen Finanzamt beantragt werden und wird in der Regel für maximal drei Jahre gewährt. Dabei kann das Finanzamt die Nichtveranlagungsbescheinigung allerdings auch widerrufen.

Der Antrag wird jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn die Einkünfte so gering sind, dass keine Steuerzahlungen anfallen werden. Regelmäßig ist dies bei Rentnern, Studenten und Personen mit kleineren Nebenjobs der Fall. Diese können eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen, die vorrangig die Befreiung von der Abgeltungssteuer bewirken soll.

Nichtveranlagungsbescheinigung nur selten möglich

Für Existenzgründer wird eine Nichtveranlagungsbescheinigung nur selten möglich sein, denn das Geschäft ist schließlich auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Werden Gewinne erwirtschaftet, sollten diese die Freibeträge aus steuerlicher Sicht überschreiten. Dann kann auch keine Nichtveranlagungsbescheinigung ausgestellt werden, die den Gründer von der Abgeltungssteuer befreien würde.

Sollte allerdings nachgewiesen werden können, dass in den ersten Monaten lediglich Verluste erzielt werden können, lohnt sich die Beantragung der Nichtveranlagungsbescheinigung. Denn so werden die Abgeltungssteuern nicht erst von der Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Die Nichtveranlagungsbescheinigung bietet also die gleichen Möglichkeiten wie ein Freistellungsauftrag, allerdings gilt sie in unbegrenzter Höhe. So werden auch dann keine Abgeltungssteuern fällig, wenn die Zinserträge aus Kapitalvermögen die Freibeträge von 801 bzw. 1.602 Euro bei Verheirateten überschreiten.

Nichtveranlagungsbescheinigung nur für natürliche Personen

Eine Nichtveranlagungsbescheinigung kann zudem nur natürlichen Personen ausgestellt werden. Wer also eine GmbH gründet, kann für diese eine solche Bescheinigung nicht beantragen. Zudem besteht die Gefahr, dass Nachzahlungen auf den Steuerzahler zukommen, falls zwar eine Nichtveranlagungsbescheinigung angefordert und ausgestellt wurde, die Einkünfte jedoch so stark gestiegen sind, dass Steuern gezahlt werden müssen.

Existenzgründer sollten anhand ihres erstellten Businessplans überprüfen, ob für sie die Möglichkeit zur Beantragung der Nichtveranlagungsbescheinigung existiert oder nicht. Am besten lassen sie sich zusätzlich von ihrem steuerlichen Berater über die Vor- und Nachteile aufklären. Die Alternative zur Nichtveranlagungsbescheinigung ist der Freistellungsauftrag, der sehr einfach bei der Bank gestellt werden kann und dafür sorgt, dass ebenfalls keine Abgeltungssteuer einbehalten und ans Finanzamt abgeführt wird. Mitunter ist diese Variante gerade für Gründer günstiger.

Quelle:
http://www.stb-leonberg.de
http://www.steuerlinks.de
http://www.unternehmenswelt.de

Im Jahr 2009 ist die Zahl der Unternehmenspleiten erstmals seit Langem wieder gestiegen; im Jahr 2010 soll es noch weitergehen. Vor diesem Hintergrund fällt es vielen Existenzgründern schwer, sich im Dschungel der Maßnahmen zurechtzufinden, die eine Insolvenz vermeiden sollen. Zumal gerade kleine und mittelständische Unternehmen von der Insolvenz betroffen sind, macht sich eine gewisse Angst in der Gründerszene breit.

Doch bevor diese zu sehr geschürt wird, sollten die wichtigsten Gründe für die Insolvenz eines Unternehmens analysiert werden. Unterschieden wird in externe und interne Gründe. Zu den externen Gründen zählen das Wegfallen von Aufträgen, Insolvenzen von Kunden und allgemeine wirtschaftliche Probleme, wie in der derzeitigen Krise. Dagegen kann auch kein Gründer etwas unternehmen. Ein weiterer besonders wichtiger Punkt für die Insolvenz ist in fehlendem Controlling zu sehen. Dieses Problem kann jeder Gründer problemlos selbst abschalten.

Vor der Insolvenz schützt ein gutes Controlling

Das Controlling beinhaltet zunächst einmal eine ordnungsgemäße und zeitnahe Buchführung. Diese ist die Grundlage, um die wichtigen Unternehmenskennzahlen zu ermitteln. Und genau diese Kennzahlen müssen für ein effektives und vor einer Insolvenz schützendes Controlling stets beobachtet werden. Bereits bei ersten Anzeichen von Verschlechterungen der Kennzahlen des Unternehmens ist zu handeln.

Dabei sollten die Preise neu kalkuliert werden. Die Bonität von Kunden, die sehr knapp kalkulierte Preise erhalten, sollte noch eingehender als bisher überprüft werden. Die eigenen finanziellen Mittel sind genau im Blick zu behalten. Zu geringes Eigenkapital ist ein häufiger Grund für eine Insolvenz, ebenso wie geringe, nicht ausreichende Rücklagen.

Effektives Debitorenmanagement schützt vor Insolvenz

Die Insolvenz geht oft mit schleppenden oder ausbleibenden Kundenzahlungen einher. Deshalb ist hier bereits ein wichtiger Ansatzpunkt, der vor der Insolvenz retten kann. Erbrachte Leistungen sollten unverzüglich berechnet werden. Die Rechnungen sind penibel auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen, denn falsch ausgestellte Rechnungen bringen Zahlungsverzüge mit sich.

Die Rechnungen sollten ein genau definiertes Zahlungsziel beinhalten. Zudem sollten Zahlungsziele nicht überdurchschnittlich lange gewährt werden. Besser ist die Einräumung von Anreizen zur schnelleren Zahlung, wie zum Beispiel Skonti. Das Mahnwesen muss schnell und konsequent erfolgen. Maximal zwei Mahnungen sollten vom Unternehmen geschrieben werden; danach folgen weitere Schritte, wie die Beauftragung eines Inkassounternehmens, die Beantragung eines Mahnbescheids oder die Einschaltung eines Anwalts. Bei Neukunden sollte eine Bonitätsauskunft zur Routine gehören.

Quellen:
http://www.insolvenz-ratgeber.de
http://www.gmbh-rechtssicher.de
http://www.it-business.de
http://www.business-wissen.de

Dieser Artikel ist Teil 12 von 12 der Serie

Führungskräfte werden heute nicht nur als Manager verstanden, sondern auch als Personen, die andere Menschen wirklich führen. Dafür müssen sie sich im Laufe der Zeit ein umfangreiches Repertoire an Fähigkeiten und Eigenschaften erarbeiten. Die heutige Führungskraft muss fähig sein, Probleme kreativ zu lösen und konzeptionelle Fähigkeiten zu entwickeln. Ebenso gehören die Kommunikation und die Interaktion zu den wichtigsten Fähigkeiten einer Führungskraft.

Die tägliche Herausforderung einer Führungskraft besteht aber vor allem darin, dass sie ein sehr vielfältiges und breit gefächertes Aufgabengebiet zu erledigen hat. Dabei steht sie stets unter größtem Zeitdruck und wird immer wieder unterbrochen. Um diese Schwierigkeiten im Alltag umgehen zu können gibt es einige Tipps, die befolgt werden sollten.

Aufgaben delegieren

Die meisten Führungskräfte belasten sich selbst enorm dadurch, dass sie zu viele Entscheidungen selbst treffen. Ein Großteil der Entscheidungen kann auch durch die Mitarbeiter erledigt werden, in manchen Fällen aus fachlichen Gründen sogar besser als von der Führungskraft. Es sollten daher grundsätzlich alle weniger wichtigen Entscheidungen an Mitarbeiter delegiert werden, so dass sich der Vorgesetzte mit den wirklich relevanten Entscheidungen beschäftigen kann.

Einzelfallprobleme können gewöhnlich sofort gelöst werden, indem improvisiert wird. Für Grundsatzentscheidungen dagegen sollte sich die Führungskraft immer auch etwas Zeit nehmen, da diese gewöhnlich weitreichendere Folgen haben.

Zeitfenster einrichten

Wenn man sich Zeitfenster schaffen möchte, sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Aufgaben perfekt und sofort erledigt werden müssen. Das Eisenhower-Prinzip besagt, dass diese A-Aufgaben von der Führungskraft selber und unverzüglich ausgeführt werden sollten. Als B-Aufgaben werden Aufgaben eingestuft, die zwar wichtig sind, aber auch noch später erledigt werden können. Diese können unter Umständen auch delegiert werden. Achten Sie beim Delegieren darauf, dass Sie dem Mitarbeiter genau sagen, was zu tun ist, und ihm erklären, worin der Sinn der Aufgabe besteht.

Aufgaben, die nicht perfekt erledigt werden müssen, aber dringend sind, sollten immer delegiert werden, denn dabei handelt es sich um Zeitfresser. Aufgaben, die weder dringend noch wichtig sind, sind ein Fall für den Papierkorb.

Selbstreflexion

Jede Führungskraft sollte sich regelmäßig darüber Gedanken machen, was sie mit ihrem Handeln bewirkt. Dazu sollte sie sich ihren Mitarbeitern öffnen und sich regelmäßig ein Feedback geben lassen. Sie sollte sich überlegen, wie sie Probleme gelöst hat und ob die eingeschlagenen Wege richtig waren oder eher andere Menschen vor den Kopf gestoßen haben. Jeder Mensch hat in seiner Persönlichkeit „blinde Flecken“, also Eigenschaften, die er selbst nicht registriert, die aber anderen Menschen (durchaus auch negativ) auffallen. Mit der Selbstreflexion kann man sich diesen blinden Flecken nach und nach nähern.

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 76 - 79
 

Welche Steuerklasse Selbständige mit Beginn ihrer Unternehmung wählen sollen, ist eine häufig gestellte Frage. Wir wollen im folgenden Beitrag mit einigen Irrtümern und falschen Meinungen aufräumen.

Irrtum Nr. 1 – Für Selbständige gilt eine eigene Steuerklasse

Es gibt im Einkommensteuergesetz sechs Lohnsteuerklassen. Keine davon ist für Selbständige als eigene Lohnsteuerklasse definiert.

Irrtum Nr. 2 – Selbständige müssen eine Lohnsteuerklasse wählen

Steuerklassen gelten für nur für Arbeitnehmer. An Hand der Steuerklasse wird die Höhe der abzuführenden monatlichen Lohnsteuer berechnet. Selbständige zahlen aber keine Lohnsteuer sondern Einkommensteuer.

Irrtum Nr. 3 – Als Selbständiger wählt man immer die Lohnsteuerklasse 3

Die Wahl der Lohnsteuerklasse 3 hat beim Selbständigen keine Auswirkung auf die Höhe seiner Einkommensteuer. Da er keine Lohnsteuer bezahlt, werden dem Unternehmer in der Regel Quartalsweise Einkommensteuervorauszahlungen abverlangt.

Irrtum Nr. 4 – Der angestellte Ehepartner darf niemals die Steuerklasse 3 bekommen

Ist der Ehepartner des Unternehmers in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt, sollte er die Steuerklasse 3 bekommen. In der Steuerklasse 3 ist die Lohnsteuer am geringsten. Das birgt nicht nur für den angestellten Ehepartner große Vorteile. So werden Arbeitslosengeld, Krankengeld und Elterngeld nach dem Nettoverdienst berechnet. Die richtige Wahl der Steuerklasse kann dann für das Familienbudget ein Plus von ca. 20% ausmachen. Der Unternehmer bekommt zuviel gezahlte Einkommensteuer Vorauszahlungen in jedem Fall im Zuge der Einkommensteuererklärung zurück. Die Differenz beim Arbeitslosengeld ist in jedem Fall verloren.

Irrtum Nr. 5 – Die Steuerklassenwahl 4/4 geht bei Selbständigen nicht

Unternehmer die einen angestellten Ehepartner haben, können auch die Steuerklassenwahl 4/4 treffen. Mit dieser Wahl hat der angestellte Ehepartner eine Lohnsteuerhöhe vergleichbar mit einem Unverheirateten. In der Folge wird die Vorauszahlung auf die Einkommensteuer des Unternehmers in der Regel gesenkt. Schluss endlich ist diese Wahl ein Null-Summen Spiel. Der angestellte Ehepartner zahlt eine höhere Lohnsteuer und der Unternehmer eine niedrigere Vorauszahlung auf die Einkommensteuer.

Irrtum Nr. 6 – Steuerklassenwahl 3/5 bringt bares Geld in die Haushaltskasse

Der angestellte Ehepartner und der Unternehmer haben in etwa gleich hohe Einnahmen. Das heißt bspw., dass das Bruttogehalt des angestellten Ehepartners 40.000,- EUR beträgt und der Gewinn des Unternehmers mit 41.000,- EUR festgestellt wird. Hat der angestellte Ehepartner die Steuerklasse 3 gewählt, fallen im laufenden Kalenderjahr geringere Steuern an. Prima, vom gesparten Geld kann das Paar eine tolle Kreuzfahrt buchen. Das stimmt im ersten Jahr der Wahl! Im Folgejahr wird das Finanzamt nicht nur die auf Grundlage der Gesamteinkünfte höhere Einkommensteuer des Vorjahres verlangen. Das Finanzamt setzt auch die Einkommensteuervorauszahlung für das laufende und die kommenden Kalenderjahre entsprechend höher an. Unternehmer, die diesen Aspekt vernachlässigen, können leicht Schwierigkeiten mit ihrer Liquidität bekommen. Die Finanzämter zeigen in solchen Fällen gern ihre harte Seite. In der Konsequenz muss der Unternehmer dann für die fälligen Vorauszahlungen zur Einkommensteuer einen Kredit aufnehmen, was den Urlaub des Vorjahres zu einem im Nachhinein teuren Vergnügen degradiert.

Irrtum Nr. 7 – Heiraten bringt keinen steuerlich finanziellen Vorteil für Selbständige

Die landläufige Meinung, weil Selbständige keine Lohnsteuer zahlen, bringt eine Heirat keinen finanziellen Vorteil, ist so nicht haltbar. Zum Einen ist eine Heirat aus steuerlichen Gründen eher unromantisch und oft von kurzer Dauer. Zum Anderen haben verheiratete Selbständige über die Einkommensteuererklärung die gleichen Vorteile wie Arbeitnehmer. Unternehmer sehen den Vorteil nur nicht monatlich auf dem Lohnzettel, sondern erst mit der Einkommensteuererklärung.

Fazit

Die Wahl der Steuerklasse ist immer von den persönlichen Verhältnissen des Ehepaares abhängig. Steht eine Arbeitslosigkeit oder Elternzeit im Raum muss anders entschieden werden als bei einer voraussichtlichen Trennung. Ein guter Rat ist immer vom Steuerberater Ihres Vertrauens zu bekommen.

Die Firma gb consite GmbH aus Oberschleißheim bietet professionelle Standortanalysen für Existenzgründer und bereits bestehende Unternehmen an. Mit der Standortanalyse können die Unternehmer einen grundsätzlichen Standortcheck zum Kundenpotenzial durchführen und so die Eignung des Standortes für die geplante Unternehmung verifizieren.

Eine professionelle Standortanalyse kann für den Gründer zukunftsweisend sein und damit einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellen. Wir haben mit den Geschäftsführern der Firma gb consite GmbH, Herrn Malte Geschwinder und Herrn Knut Büschner das folgende Interview geführt.

Torsten Montag:

"Wann wurde Ihr Unternehmen gegründet?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die gb consite GmbH besteht seit dem 04.06.2007. Herr Büscher war zuvor nicht selbständig, Herr Geschwinder war parallel zu Studium und seinen Festanstellungen seit 1990 mehrfach nebenberuflich selbständig, z.B. als Konzertveranstalter, in der Softwareentwicklung oder als PC-Dienstleister.

Torsten Montag:

"Mit welchen Zielen haben Sie den Schritt in die Selbständigkeit gewagt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die hauptsächlichen Beweggründe für eine Selbständigkeit waren in folgenden Punkten begründet:

  • Unzufriedenheit im vorhergehenden Anstellungsverhältnis durch fehlende Entwicklungsmöglichkeiten. Wir waren zwar beide Mitglied der Geschäftsleitung, eine wirkliche Übertragung der Verantwortung fand aber nicht statt, da die dafür erforderliche  Umstrukturierung des Unternehmens nicht mit den persönlichen Zielen des ehemaligen Arbeitgebers und Inhabers vereinbar waren.
  • Der bisherige Erfahrungshorizont in der Geomarketingbranche und speziell im Vertriebscontrolling sowie die gesammelten Erfahrungen in der Leitung eines Unternehmens mit nahezu vollständiger Budget- und Personalverantwortung legten den Schluss nahe, sich selbständig zu machen.
  • Die neuartige Geschäftsidee zu der nachfolgend beschriebenen Standortanalyse, insbesondere für eine breite Kundenbasis, entsprach nicht dem Geschäftsmodell des ehemaligen Unternehmens, das sich ausschließlich auf den Großkundenbereich konzentriert hat. Eine Realisierung dieser Geschäftsidee war also nur aus der Selbständigkeit heraus möglich.
  • Kundennutzen und Qualitätsaspekte stehen für uns im Vordergrund, im Geschäftsmodell des ehemaligen Arbeitgebers waren diese wichtigen Merkmale nur schwach ausgeprägt.

Torsten Montag:

"Herr Geschwinder, Herr Büscher: Wie kamen Sie auf die Geschäftsidee, eine professionelle Standortanalyse online anzubieten?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Wir beschäftigen uns beide seit vielen Jahren mit dem Thema Geomarketing, d.h. der geografisch unterstützten Analyse von Marktinformationen. In diesem Zusammenhang haben wir lange vertriebsunterstützende Online-Systeme für die Automobilindustrie weltweit entwickelt (Vertriebscontrolling). Diese Systeme analysieren hauptsächlich die Vergangenheit, da sie auf historischen Daten aufbauen. Einen Blick in die Zukunft ist nur bedingt möglich, das fanden wir unbefriedigend.
Weiterhin haben wir nach einer Analyse des Marktes für Geomarketinganwendungen festgestellt, dass die hier angewandten Daten und Methoden nur größeren Unternehmen mit entsprechendem Budget zur Verfügung stehen. Kleinere Unternehmen und erst recht Existenzgründer haben aufgrund der Preisstruktur dieses Marktes in der Regel keinen Zugang zu diesen wichtigen Daten und Informationen.

Aus diesen Mängeln heraus reifte in uns die Idee, eine daten- und methodengestützte Anwendung zu entwickeln, die es zulässt, in die Zukunft zu blicken, d.h. mit der man feststellen kann, ob ein Geschäft an einem bestimmten Standort den erhofften Umsatz erzielen kann, oder nicht. Außerdem sollte diese Anwendung die professionellen Daten und Methoden des modernen Geomarketing einer breiten Kundenbasis, also auch weniger zahlungskräftigen Kunden ermöglichen. Aus dieser Vision heraus haben wir dann gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeitern den „Online Standortcheck“ entwickelt.

Torsten Montag:

"Welche Branchen können besonders vom Standortcheck profitieren?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Im Grunde genommen können alle Unternehmen des Einzelhandels und der verschiedensten stationären Dienstleistungen (z.B. Frisöre) den „Online Standortcheck“ nutzen. Damit meinen wir sowohl Existenzgründer als auch bestehende Unternehmen.
Der Nutzen für Existenzgründer besteht darin, dass diese mit der Kundenpotenzial- und Umsatzprognose des „Online Standortcheck“ heraus bekommen, ob ein von ihnen geplanter Standort ihre Geschäftsidee überhaupt trägt. Somit erhält der Gründer wesentliche und verlässliche Zahlengrundlagen für den Businessplan auf sehr einfache Weise und zu einem geringen Preis. Die zusätzlich zu diesen absatzorientierten Standortfaktoren einfließenden Daten und Informationen runden das Bild ab, sodass der Gründer insgesamt eine Standortanalyse erhält, die durch die Objektivität und Transparenz auch dabei behilflich ist, Dritte (z.B. die Bank) von dem Gründungsvorhaben zu überzeugen.

Ein bestehendes Unternehmen kann all das natürlich auch machen, der Hauptnutzen besteht aber eher in der operativen Optimierung. Es kann herausfinden, wo im Einzugsgebiet die potenzialstärksten Bereiche sind und so z.B. Werbung gezielt und kosteneffizient verteilen, anstatt „mit der Gießkanne“ und teuer zu streuen.

Torsten Montag:

"Auf der Grundlage welcher Datenbasis wird die Standortanalyse erstellt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die Ermittlung aller Ergebnisse der Standortanalysen basiert auf den Angaben des Gründers oder Unternehmers, kombiniert mit der Anwendung eines ökonometrischen Prognosemodells auf der Basis von kleinräumigen Kaufkraftdaten der infas GEOdaten GmbH, des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, den aktuellen Karten aus Google Maps und zur Laufzeit berechneten Fahrzeiten. Statistische Daten der Gemeinde eines Standortes sowie Sortimentsdaten stammen vom statistischen Bundesamt (Destatis); Frequenzbringer und Wettbewerbervorschläge werden aus der Google Branchensuche extrahiert.

Torsten Montag

"Muss der Gründer oder Unternehmer im Vorfeld Daten für die Standortanalyse erheben?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Der Gründer oder Unternehmer muss nur drei Fragen beantworten können, um die fundierte Standortanalyse in Form eines umfassenden Ergebnisberichtes zu erhalten:
1. WAS macht das Unternehmen (Geschäftsart, Branche, Sortimente oder Dienstleistungen)?
2. WO ist der Standort des Unternehmens, bzw. könnte dieser sein?
3. WER sind die Wettbewerber?

Torsten Montag:

"Wie stellt sich das Ergebnis der Standortanalyse dar?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Der Unternehmer bekommt einen umfassenden, über 20-seitigen Standortanalyse-Bericht mit einer räumlich differenzierten Kundenpotenzial- und Umsatzprognose innerhalb eines nach Geh-oder Fahrzeit ermittelten Einzugsgebietes sowie mit weiteren Informationen, die für die Standortsuche, Standortbewertung und Standortentscheidung im Rahmen von Standortanalysen wichtig sind.

Sofern das Ergebnis der Analyse eine Tragfähigkeit des Vorhabens dokumentiert, kann er diesen Bericht dann als Zahlenbasis und Beilage für seinen Businessplan nutzen, bzw. damit auch im Gespräch mit der Bank oder dem Investor überzeugend darlegen, dass seine Idee am gewählten Standort Erfolg versprechend ist.

Torsten Montag:

"Können Sie uns ein Beispiel dafür geben?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Ja, neben den vielen wichtigen Zahlen zur Zielgruppencharakteristik oder zu Kaufkraft und Zentralität werden auch die Infrastruktur (Parkplätze, ÖPNV) und die wichtigsten Frequenzbringer (z.B. Supermärkte) der unmittelbaren Umgebung des geplanten oder bestehenden Standortes aufgezeigt.
Unbedingt erwähnen sollte man auch, dass alle Ergebnisse nicht nur als Karten und Tabellen ausgegeben werden, sondern jedes Ergebnis auch umfassend erläutert wird, sodass der Gründer eine Ahnung von der Bedeutung der Darstellungen bekommt und diese auch wirklich versteht.

Torsten Montag:

"Inwieweit entspricht diese Analyse der Realität?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Dadurch, dass wir mit den hochwertigen Daten eines der Marktführer des Geomarketing, der infas GEOdaten GmbH und des statistischen Bundesamtes arbeiten, haben wir zunächst einmal eine verlässliche Aussage über das gesamte Potenzial für Kaufkraft und Kaufkraftzufluss in jedem beliebigen Bereich Deutschlands. Kombiniert mit den Kenntnissen des Anwenders über die Wettbewerbssituation und unserer Umsetzung des Prognosemodells in der Anwendung wird daraus eine äußerst realistische Analyse. Wir haben die Ergebnisqualität im Rahmen der Entwicklung immer wieder anhand von Fallbeispielen überprüft. Hierbei haben wir unsere Prognosen mit den tatsächlich erreichten Umsätzen bestehender Unternehmen verglichen und stets realistische Ergebnisse erreicht.

Torsten Montag:

"Wo sind der Standortanalyse Grenzen gesetzt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Die Grenzen liegen in der Hauptsache bei Umsatzprognosen für Gründungsvorhaben von hohem Spezialisierungsgrad, wie z.B. einem Spezialgeschäft für Skateboardzubehör o.ä., da hierzu praktisch keine differenzierten Daten zu finden sind.
Hier empfehlen wir aber zumindest eine Kundenpotenzialanalyse durchzuführen, was mit unserem preiswerteren Basispaket auch möglich ist.

Torsten Montag:

"Wie kann der interessierter Gründer Ihr Angebot nutzen?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Der Gründer muss sich lediglich auf unserer Internetseite www.standortanalyse.biz registrieren und kann dann mit seinem Kundenzugang Standortanalysen erstellen. Ihn erwartet ein interaktiver Ablauf in sieben Schritten, der ihn in ca. 15 Minuten die vollständige Standortanalyse inkl. Bericht erstellen lässt.

Torsten Montag:

"Wie hoch sind die Kosten für eine Standortanalyse?

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Im „schlimmsten“ Fall muss der Gründer knapp 270,- € netto pro Standortanalyse einplanen. Das ist der Preis für unser Pluspaket, das die Wettbewerbs-, die Kundenpotenzial- und die Umsatzpotenzialanalyse enthält. Bereits ab der zweiten Analyse bieten wir Preisstaffelungen an, außerdem sind noch weniger umfassende und daher preiswertere Pakete erhältlich. Das Basispaket enthält keine Umsatzpotenzialanalyse und kostet knapp 170,- € netto, das Lightpaket ohne Wettbewerbsanalyse kostet genau 100,- € netto.

Das Anlegen von Standortanalysen mit der Auswahl von Sortimenten oder Dienstleistungen, die am besten das eigene Geschäftsmodell beschreiben, mit dem Festlegen des eigenen Standortes und mit der groben Ermittlung des eigenen Einzugsgebietes sind sogar völlig kostenlos!

Torsten Montag:

"Welche unternehmerischen Ziele haben Sie sich kurz- und mittelfristig gesteckt?"

Herr Geschwinder, Herr Büscher

Wir planen zum einen, den „Online Standortcheck“ um Branchenmodule zu erweitern, die die besonderen Anforderungen bestimmter Geschäftsarten berücksichtigen. So ist bereits jetzt das Branchenmodul „Apotheke“ in Arbeit. Dieses wird zusätzlich zum flächenbasierten Ansatz die datengestützte Umsatzprognose auf der Basis des Verschreibungsvolumens der umliegenden Ärzte ermöglichen.

Zum anderen wollen wir weitere Anwendungen veröffentlichen, die unserem Paradigma „Geomarketing für jedermann“ folgen und so in Zukunft eine ganze Suite von modularen Anwendungen bieten. Fast fertig gestellt ist der „Online Tourenplaner“, mit dessen Hilfe z.B. Außendienstmitarbeiter ihre Kundenbesuche koordinieren und optimiert planen können, sodass Zeit und Kraftstoff gespart werden kann. Weiterhin wird es das Modul „Online Marktinformation“ geben, mit dem beliebige Daten mit Raumbezug auf Karten visualisiert werden können. Künftig wird es von uns auch immer wieder kleine, kostenlose Google Maps Mash-Ups wie das „Fahrtenbuch Tool“ (auf unser Homepage) geben.

Wir danken Herrn Geschwinder und Herrn Büscher für das ausführliche Interview.

Das gerichtliche Mahnverfahren gilt als eines der einfachsten und kostengünstigsten Mittel, um einen säumigen Zahler zur Zahlung zu bewegen. Allerdings ist es nicht immer der beste Weg, weshalb Sie vor der Einleitung einige Punkte prüfen sollten.

Der Mahnbescheid ist zwar schnell erstellt und recht kostengünstig, doch sollten Sie diesen Weg nur dann gehen, wenn Sie sicher sind, dass Ihre Forderung berechtigt ist und dies auch entsprechend beweisen können. Widerspricht der Schuldner dem von Ihnen erteilten Mahnbescheid, dann müssen Sie in der Regel Klage erheben, um an Ihr Geld zu kommen. Sie sind zwar nicht zur Klageerhebung verpflichtet, allerdings werden Sie anderweitig Ihre Forderungen kaum eintreiben können. Gerade als Existenzgründer mit wenigen finanziellen Rücklagen sollten Sie diesen Schritt genau überlegen.

Der Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens mit Mahnbescheid

Zunächst stellen Sie für das gerichtliche Mahnverfahren einen Antrag auf Erteilung eines Mahnbescheids. Die entsprechenden Formulare gibt es in jedem Schreibwarenhandel oder direkt beim zuständigen Amtsgericht. Mittlerweile können Sie den Mahnbescheid sogar online unter https://www.online-mahnantrag.de beantragen, wodurch Sie viel Zeit sparen können. Den Antrag schicken Sie an Ihr Amtsgericht, welches daraufhin ohne Prüfung Ihrer Forderung den Mahnbescheid erstellt und dem Schuldner zustellt.

Dieser hat nun zwei Wochen Zeit, gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen. Wenn er dies tut, müssen Sie klagen, um an Ihr Geld zu gelangen. Bleibt der Widerspruch aus, beantragen Sie im nächsten Schritt einen Vollstreckungsbescheid. Auch hier erhält der Schuldner erneut eine zweiwöchige Frist, binnen derer er gegen den Vollstreckungsbescheid Widerspruch einlegen kann. Verstreicht auch diese Frist ohne Widerspruch, können Sie die Pfändung einleiten.

Vorteile beim Mahnbescheid

Wenn es so einfach wie im obigen Verlauf geschildert abläuft, erhalten Sie einen vollstreckbaren Titel, ohne dass es vorher zu einer Gerichtsverhandlung gekommen ist. Dieser bietet Ihnen als Existenzgründer, aber auch als gestandener Unternehmer einen klaren Vorteil: Sie erhalten eine Sicherung der Forderung über 30 Jahre. Sie kann also nicht, wie sonst üblich binnen drei Jahren verjähren.

Zudem können Sie Ihre Forderung direkt vom Gerichtsvollzieher eintreiben lassen. Möglich sind dabei die Sach-, die Konten- und die Lohnpfändung. Bei ersterer prüft der Gerichtsvollzieher, ob zu pfändende Gegenstände von Wert im Besitz des Schuldners sind. Diese können entsprechend verwertet werden. Bei der Kontopfändung beantragen Sie die Sperrung des Kontos. Sofern diese nicht aufgehoben wird, können Sie sich aus dem darauf befindlichen Guthaben bedienen. Die Lohnpfändung kommt dagegen nur bei Privatkunden in Betracht, die auch über ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit verfügen.

Quelle: http://www.vnr.de

Gerade Existenzgründer stellen sich diese Frage noch vor der Gründung recht häufig. Ganz eindeutig zugeordnet werden kann die Rechtslage hierzu ebenfalls nicht. Denn der Gesetzgeber sieht lediglich vor, dass sich alle Unternehmen, die einen in kaufmännischer Weise geführten Geschäftsbetrieb erfordern, in das Handelsregister eintragen lassen müssen. Konkrete Zahlen zu Umsätzen, Gewinnen und Unternehmensgröße gibt der Gesetzgeber jedoch nicht vor.

Deshalb gilt als Faustregel, dass sich Existenzgründer, die sich in Form eines Einzelunternehmens selbstständig machen wollen, nicht ins Handelsregister eintragen lassen müssen. Dies gilt ebenfalls für Personengesellschaften in Form der GbR. Alle anderen Unternehmensformen, wie die OHG, die KG, die GmbH und die AG müssen dagegen automatisch ins Handelsregister eingetragen werden und entstehen auch erst durch diesen Eintrag. Nichtsdestotrotz erhalten Einzelunternehmer und die GbR, die auch als BGB-Gesellschaft bekannt ist, die Möglichkeit, sich freiwillig ins Handelsregister eintragen zu lassen. Die Vor- und Nachteile sollten dabei jedoch genau abgewägt werden.

Vorteile einer Eintragung ins Handelsregister

Die Eintragung ins Handelsregister, auch auf freiwilliger Basis, bringt einige Vorteile mit sich. Da sich heute zwar jeder unternehmerisch Tätige eintragen lassen kann, lassen sich keine Rückschlüsse auf die Größe des Unternehmens ziehen. Allerdings wird im Handelsregister eingetragenen Unternehmen seitens Banken und anderen Firmen ein gewisser Vertrauensbonus entgegen gebracht. Es wirkt einfach seriöser, da sich die im Handelsregister eingetragenen Unternehmen den Pflichten unterwerfen, die sich aus dem HGB ergeben.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich die Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, einen Phantasienamen zulegen können. Bei nicht eingetragenen Unternehmen muss stets der vollständige Name des Inhabers angegeben werden. Ein Phantasiename darf als Firmenname nicht verwendet werden.

Nachteile einer Eintragung ins Handelsregister

Neben den Vorteilen ergeben sich auch einige Nachteile bei der Eintragung ins Handelsregister. Hier ist an erster Stelle die Bilanzierungspflicht zu nennen. Die Eintragung im Handelsregister weist das Unternehmen als kaufmännisch geführten Geschäftsbetrieb aus. Das bedeutet, eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht nicht mehr aus, vielmehr muss die doppelte Buchführung erfolgen. Es ist eine Bilanz und eine Inventur für jedes Geschäftsjahr zu erstellen. Die Bilanzen müssen mindestens zehn Jahre aufgehoben werden.

Des Weiteren sind die Eintragung in das Handelsregister, sowie sämtliche Änderungen der Daten mit Kosten verbunden. Denn jede Veränderung, Anpassung und Eintragung muss notariell erfolgen. Zudem müssen sich die im Handelsregister eingetragenen Unternehmen an das Handelsgesetzbuch halten. Dabei sind die Regelungen deutlich schärfer, als es bei nicht eingetragenen Unternehmen der Fall ist.

Quellen:

http://www.brennecke-partner.de
http://www.ihk-limburg.de
 

Gerade Existenzgründer, die den Start ihres Unternehmens planen, sind bei einigen Branchen von Anfang an auf Mitarbeiter angewiesen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass sie sich mit den wichtigsten Regelungen zum Urlaubsanspruch auskennen.

Zunächst sollte das Bundesurlaubsgesetz bekannt sein. Denn in diesem ist der Urlaubsanspruch für Arbeitnehmer, Zeitarbeiter und Auszubildende geregelt. Der Mindesturlaubsanspruch beträgt dabei 24 Werktage, was bei einer 5-Tage-Woche 20 Arbeitstagen entspricht. Eine Besserstellung des Arbeitnehmers ist durch Betriebsvereinbarung, Arbeitsverträge und Tarifverträge möglich. Soll der Urlaubsanspruch dagegen verringert werden, kann dies nur durch den Tarifvertrag geschehen.

Wann der Urlaubsanspruch entsteht

Urlaubsanspruch entsteht mit Beginn der Arbeit. Für jeden voll gearbeiteten Monat werden also mindestens zwei Werktage Urlaubsanspruch erworben. Dies gilt auch während der Probezeit, was viele Arbeitgeber und Existenzgründer nicht wissen. Zudem haben alle Mitarbeiter Anspruch auf ihren jährlichen Erholungsurlaub, sowie gegebenenfalls Sonderurlaub und Bildungsurlaub.

Während des Urlaubs der Mitarbeiter muss der Lohn weiter gezahlt werden. Deshalb ist auch die Rede von bezahltem Urlaub. Der Urlaubsanspruch darf jedoch nicht missbraucht werden. Arbeitet der Arbeitnehmer während seines Erholungsurlaubs gegen Entgelt, kann dies gegen den Arbeitsvertrag verstoßen.

Urlaubsanspruch: Termine rechtzeitig planen

Die Arbeitnehmer werden in der Regel einen bestimmten Terminwunsch für den Urlaubsanspruch aussprechen. Der Arbeitgeber muss diesem Wunsch nach Möglichkeit nachkommen. Ausnahmen gelten dann, wenn betriebliche Belange dem Urlaubswunsch entgegen stehen. Ebenfalls kann der gewünschte Jahresurlaub verwehrt werden, wenn andere Mitarbeiter während der gleichen Zeit in Urlaub wollen, sie jedoch aufgrund sozialer Gesichtspunkte zu bevorzugen sind. Als Beispiel: Der Familienvater von schulpflichtigen Kindern kann mit diesen seinen Urlaub nur während der Schulferien verleben. Ihm ist der Urlaub bevorzugt zu gewähren, dem Single ohne Kinder dagegen kann er verwehrt werden.

Urlaubsanspruch übertragen

In der Regel muss der Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch im laufenden Jahr nutzen. Ist dies aufgrund von Krankheit oder dringender betrieblicher Erfordernisse nicht möglich, kann der Urlaubsanspruch auf das Folgejahr übertragen werden. Regelmäßig muss der Urlaubsanspruch dann aber innerhalb der ersten drei Monate genutzt werden, da er andernfalls verfällt. Ausnahmen gelten bei den entgegenstehenden Vereinbarungen aus einem Tarifvertrag heraus. Ebenfalls kann der Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch nach Ablauf dieser drei Monate nutzen, wenn der Arbeitgeber während dieses Zeitraums den Urlaub verwehrt hat.

Quellen:
http://www.rechtsrat.ws
http://www.arbeitsratgeber.com
http://www.sueddeutsche.de

Dieser Artikel ist Teil 7 von 14 der Serie

Sobald es im Rahmen der Importbeziehung „ernst“ wird, ist der inländische Unternehmer immer gezwungen sich und sein Unternehmen vorzustellen bzw. zu präsentieren und per E-Mail, Fax oder telefonisch Kontakt aufzunehmen. Dabei kann einiges schief gehen, was der erste Schritt in den Misserfolg eines Importgeschäfts sein könnte. Wir wollen Ihnen durch diesen Teil unserer Importreihe die Sitten und Gebräuche der Asiaten ein wenig näher bringen, so dass Sie auf derartige Zwischenfälle vorbereitet sind. Aber auch die richtigen Umgangsformen in Fernost sowie die angepassten Verhandlungsweisen und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sollen das Importgeschäft ermöglichen und den Einstieg erleichtern.

Sitten und Gebräuche der Asiaten im Geschäftsleben

Im Allgemeinen ist es äußerst schwer eine allgemeingültige Anleitung für „richtiges“ Verhalten während eines Geschäftsgespräches oder innerhalb der Vertragsanbahnung zu beschreiben. Das große Volk der Asiaten mit wenigen Sätzen zu umreißen ist ebenso schwer wie dies beim europäischen versuchen zu wollen. Dort leben Engländer mit ihrem trockenem Humor, Spanier mit ihrem Feuer im Blut, wir bürokratischen Deutschen und viele andere Nationalitäten. Beim Versuch mit 5 Sätzen all diese Kulturen beschreiben zu wollen, würde selbst ein Schriftsteller Probleme bekommen. Daher kann es sich nur um grundlegende Gemeinsamkeiten handeln, welche auf den größten Teil der Asiaten zutreffend sind.

E-Mail, Telefon, Fax oder Brief?

Da Asiaten sehr stark in Hierarchien eingebunden sind und auch so denken, kann es für den Europäer nur gut sein, seinen Status so gut es geht zu präsentieren, um so eine gewisse Anerkennung in Asien zu erlangen. Das gilt vorzugsweise und besonders für die Chefetagen der Kooperationspartner. Dabei darf man auch im Anschreiben bzw. im Briefkopf eine etwas gewagtere Position angeben. So kann man aus dem Chef einen Geschäftsführer machen und seine Position dahingehend aufwerten. Auch den eigenen Titel (Dipl. Ing., Dipl. Betriebswirt) oder die eigene Berufsbezeichnung (Fliesenlegemeister, Supply Manager etc.) sollte man nicht vergessen. Für den Asiaten zeugt eine hohe Position und ein Titel innerhalb einer Firma von Zuverlässigkeit und Seriosität.

In Asien zählen Zahlen mehr als in Europa

Zunächst sollte man wissen, dass Zahlen in Asien eine wichtige Rolle spielen, wobei einigen Zahlen positive Eigenschaften andere wiederum negative nachgesagt werden. Im Allgemeinen sind ungerade Zahlen als böse Zahlen anzusehen, bis auf die Zahl „drei“. Diese repräsentiert wie auch die „acht“ Wohlstand, Glück und Erfolg. Japaner verehren die „zwei“ als Glückszahl, während dem die Chinesen mit der Zahl „acht“ Geld verdienen assoziieren, da die Wörter für „8“ und „Geld verdienen“ im Chinesischen wohl ähnlich klingen. Ein absolutes Tabu ist in Japan die Zahl „vier“, sie steht für den Tod und wird daher gemieden.

Diese Vorkenntnisse sind für ein Telefonat oder den Mailverkehr unter Umständen wichtig, da die Asiaten ja auch in Telefonnummern und Kontonummern oben beschriebene Verknüpfungen sehen. Sollte das Importgeschäft in Asien auf Dauer und ausgeweitet werden, so ist eine Telefonnummer oder Faxnummer nach dem Muster 888333 sehr hilfreich. Die Kontonummer 4444 sollte man versuchen zu ändern.

Proben und Muster

Der Importeur sollte zunächst auf diesen Wegen versuchen Muster oder Proben zu erhalten oder einfach nur einen ersten Kontakt herzustellen. Dabei schauen die asiatischen Geschäftspartner nicht selten auf den Firmenauftritt des anfragenden Unternehmers. Hat dieser einen eignen Onlineshop, in welchem die Produkte verkauft werden können? Meint er es ernst oder will er nur exklusive Souvenirs ergattern? Wie groß ist das Unternehmen? Dabei sollte nicht zu sehr übertrieben werden, wobei ein gewisser Grad der Übertreibung immer akzeptiert wird.

Was ist sonst noch in Asien wichtig?

Der Importeur sollte jedoch keine schauspielerischen Fähigkeiten demonstrieren. In Asien ist etwas weniger mehr. Zuhören statt selbst reden, beobachten an stelle selbst tun. So lernen Sie am schnellsten mit der fremden Kultur umzugehen. Höflichkeit gegenüber den Menschen, nicht nur in Gegenwart der Geschäftspartner oder diesen gegenüber.

Besserwisserei, Allwissenheit und Ausfälligkeiten sollten Sie nicht nur gegenüber den Asiaten abschalten. Ohne diese Tugenden kommt man auf dem ganzen Erdball weiter in der Geschäftswelt. Auch Schadenfreude sollten Sie in Asien oder gegenüber Asiaten verbergen.

Bei der schriftlichen Anfrage per Briefpost könnte man neben der angemessenen Korrespondenz auch deutsche Sonderbriefmarken verwenden. Da diese in Asien sehr begehrt sind, kann man auf jeden Fall auf eine schnelle Antwort des Geschäftspartners hoffen.

Nichts desto trotz sollte der Schriftverkehr auf jeden Fall von einer sachkundigen Person oder einem Dolmetscher, besser noch von einem der Muttersprache des Geschäftspartners mächtigen Person überprüft und begleitet werden.

Konfuzius sagt

Konfuzius sagt: „Geduld ist die Kraft, mit der wir das Beste erlangen.“ Daher sollte der Europäer nicht unentwegt erzählen sondern durch viel Geduld und Zurückhaltung versuchen eine Vorteil aus dem Gespräch zu erlangen. So sieht es zumindest die asiatische Strategie bei einem Verhandlungsgespräch vor. Asiaten warten sehr gern während des Gesprächs auf Widersprüche des Gesprächspartners. Je mehr dieser erzählt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesprächspartner was unverhofftes verspricht oder zusagt. Daher sollten die Aussagen vorher überlegt und formuliert sein. Der deutsche Geschäftspartner sollte während der Gespräche viel Geduld zeigen, so gelangen die Verhandlungen am ehesten zum gewünschten Ziel.

Dieser Artikel ist Teil 11 von 12 der Serie

Führungskräfte werden oftmals mit Managern verwechselt, wobei es deutliche Unterschiede zwischen den beiden Bereichen gibt. Manager umfassen das gesamte Unternehmen, Führungskräfte dagegen sind auch in den unteren Hierarchien zu finden. Das bedeutet, dass Führungskräfte beispielsweise auch Teamleiter sein können oder Abteilungsleiter.

Galt einst der Grundsatz, dass Führungskräfte nur anleiten müssten, dass sie anwesend und den eigenen Arbeitsbereich nach außen repräsentieren müssen, hat sich das Bild in der Praxis deutlich gewandelt. Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass die Aufgabenbereiche der Führungskräfte enorm vielfältig sind und dass sie in ihrer Arbeit mit ständigen Unterbrechungen leben müssen.

Problematik der Macher-Mentalität

Viele Führungskräfte beklagen sich über zu viele Entscheidungen, die sie treffen müssen. Dies wird auch als „Macher-Mentalität“ bezeichnet. Dabei geben die Führungskräfte keine Entscheidungen oder Aufgaben aus der Hand und kümmern sich um alle Fragen selbst. Genau diese Form der Arbeit wird jedoch auf Dauer zu erheblichen Leistungsverlusten führen, die selbst mit enormer Mehrarbeit nicht mehr ausgeglichen werden können.

Arten von Entscheidungen

Deshalb sollte grundsätzlich zwischen den Problemen und den dazu gehörigen Fragestellungen unterschieden werden. Dabei teilt sich das Ganze in Einzelfälle und Grundsatzprobleme. Einzelfälle treten nur einmalig auf, sie sind nicht komplex und lassen sich leicht lösen. Diese Fragestellungen werden im Unternehmen oft intuitiv entschieden, teils wird hierbei improvisiert.

Grundsatzprobleme dagegen sind sehr komplex, sie bedürfen einer genauen Analyse, um zu einer tragfähigen Entscheidung zu gelangen. Für die Grundsatzprobleme sollte sich die Führungskraft Zeit nehmen, sie beispielsweise mit der „Mind-Mapping-Methode“ analysieren. Erst wenn alle Teilbereiche erkannt sind, kann eine zufriedenstellende Entscheidung getroffen werden.

Einzelfälle dagegen können auch gut an Mitarbeiter delegiert werden, um sich selbst zu entlasten. Eine Führungskraft, die zu viele Entscheidungen selbst trifft, arbeitet ineffektiv. Die Kunst des Führens von Menschen besteht darin, Aufgabenbereiche auch zu delegieren.

Prioritäten setzen mithilfe der ABC-Analyse

Ebenfalls sollten sich Führungskräfte bei jedem auftretenden Problem die Frage stellen, ob es der A-, B- oder C-Sparte angehört. A-Probleme werden von der Führungskraft gelöst. B-Probleme sind wichtig, aber nicht dringend. Sie können oftmals ebenfalls delegiert oder auf später verschoben werden. C-Probleme sollten generell delegiert werden. Weniger wichtige und wenig dringende Aufgabenstellungen werden dagegen in die Ablage oder den Papierkorb verschoben. So schafft sich die Führungskraft Zeitfenster, um innerhalb einer bestimmten Zeit die wirklich wichtigen Probleme zu lösen.

Quelle: Pro Firma 10/2009, S. 76 - 79
 

Wenn Jungunternehmer und Existenzgründer einen Kredit aufnehmen wollen, dann müssen sie regelmäßig der Abfrage der eigenen Daten bei der Schufa zustimmen. Doch nicht nur Banken, Leasinggesellschaften, Mobilfunkunternehmen und Versandhandelsunternehmen haben das Recht auf eine Schufaauskunft ihrer Kunden. Genauso kann und sollte sich jeder Gründer von Zeit zu Zeit eine Eigenauskunft einholen.

Mit dieser wird es zum Beispiel möglich, die eigenen Positiv- und Negativmerkmale zu sehen, die in der Schufa gespeichert sind. Diese zu kennen, bedeutet schon einmal einen Vorteil. Doch gibt es oft genug auch Unstimmigkeiten in der Schufaauskunft. So sind längst erledigte Negativmerkmale, für die die Löschfristen bereits abgelaufen sind, noch immer enthalten. In einem solchen Fall sollten Existenzgründer auf die Löschung dieser Merkmale bestehen. Wird diese noch vor der Beantragung eines Darlehens durchgeführt, kann dieses deutlich günstiger ausfallen.

Was sind die Positiv- und Negativmerkmale in der Schufaauskunft?

Doch um zu erkennen, wie Banken die Schufaauskunft beurteilen, müssen sich Jungunternehmer und Existenzgründer zunächst mit der Frage danach beschäftigen, welche Daten überhaupt bei der Schufa gespeichert werden. Grundsätzlich sind Name und Anschrift wichtige Daten, die auf jeden Fall bei der Schufa eingetragen werden. Vorhergehende Anschriften werden für einen gewissen Zeitraum ebenfalls gespeichert. Alle weiteren gespeicherten Daten der Schufaauskunft lassen sich in die Positiv- und Negativmerkmale untergliedern.

Als Positivmerkmale werden beispielsweise Anträge für eine Kontoeröffnung, die Kontoeröffnung selbst oder Beendigungen von Kontoverbindungen gespeichert. Gleichermaßen zählt der Kreditantrag sowie der genehmigte Kredit zu den Positivmerkmalen in der Schufaauskunft. Wird der Kredit entsprechend der Vereinbarungen zurückgezahlt, wird dies ebenfalls als Positivmerkmal gespeichert.

Als Negativmerkmale in der Schufaauskunft gelten Kündigungen von Bankverbindungen seitens der Bank aufgrund missbräuchlicher Nutzung der Konten. Ebenfalls zählen hierzu Einträge wegen Scheckrückgaben, wegen Scheckkartenmissbrauchs oder Wechselprotesten. Ein beantragter Mahnbescheid über eine unstrittige Forderung wird zusätzlich als Negativmerkmal in der Schufaauskunft ersichtlich, ebenso wie sämtliche Maßnahmen der Zwangsvollstreckung. Zudem zählen dazu Kündigungen von Kreditverträgen aufgrund Zahlungsverzugs sowie die Inanspruchnahme von Lohnabtretungen, die im Kreditvertrag vereinbart wurden.

Positiv- und Negativmerkmale auch im Scoring

Die Schufaauskunft alleine entscheidet in der Regel nicht mehr über die Kreditvergabe und die zugehörigen Konditionen. Geldinstitute ziehen zunehmend häufiger auch die Scoring-Werte der Antragsteller zur Entscheidungsfindung hinzu. Dabei können Negativmerkmale auch durch häufige Umzüge entstehen, wie es immer wieder heißt. Ebenfalls kann der eigene Wohnort zum Negativmerkmal werden. Der Scoring-Wert ist zwar umstritten, da er eine Gruppe ähnlicher Personen zusammenfasst, doch gewinnt er bei Banken immer mehr an Bedeutung.

Quelle: http://www.bankazubi.de

Gerade in Krisenzeiten, wie sie derzeit herrschen, ist es nach Meinung vieler Unternehmen wichtig, neue Kunden zu gewinnen. Allerdings warnen Experten davor, die Neukundengewinnung als einzigen Weg aus der Krise zu sehen. Sicher ist es richtig, dass neue Kunden und deren Gewinne die Umsatzeinbrüche bei Bestandskunden ausgleichen sollten. Jedoch sollten die Bestandskunden nicht vergessen werden.

Je nach Art und Ziel des Unternehmens wird die Neukundengewinnung oder die Kundenbindung mehr in den Vordergrund gestellt. Für Gründer ist die Neukundengewinnung natürlich der wichtigere Punkt, da meist keine oder nur wenige Bestandskunden vorhanden sind. Experten weisen jedoch immer wieder darauf hin, dass die Neukundengewinnung Zeit braucht und gezielt sowie systematisch betrieben werden muss.

Kundencluster bei der Neukundengewinnung

Zunächst sollten potenzielle Neukunden in ein Cluster eingeteilt werden. Zur Verfügung stehen vier Cluster, im Cluster 1 finden alle sehr interessierten Kunden Platz, die auch einen Auftrag auslösen wollen. Im Cluster 2 sind interessierte Kunden zusammengefasst, die derzeit aber keine Aufträge vergeben können. Cluster 3 beinhaltet Kunden, die nur wenig Interesse haben und Cluster 4 Kunden, die kein Interesse haben.

Die wichtigste und gleichzeitig knappste Ressource in der Neukundengewinnung ist die Zeit. Deshalb sollte sie optimal genutzt werden. Kunden des Clusters 1 sind deshalb bevorzugt zu behandeln. Die persönliche Kundenbetreuung spielt hier eine wichtige Rolle, selbst wenn sie zeit- und kostenaufwändig ist. Die Cluster 2 und 3 werden mit verschiedenen Mailingaktionen, Einladungen zu Messen und telefonischer Akquise betreut. Allerdings dürfen die zeitlichen Abstände bei Cluster 3 etwas länger ausfallen. So können auch schnell Neukunden gewonnen werden.

Neukundengewinnung bedingt Bedürfniskenntnis

Wer Neukunden gewinnen will, muss zudem die Bedürfnisse seiner Kunden kennen. Ein einfaches Standard-Produkt wird zwar nicht zur Unzufriedenheit führen, aber auch keine übermäßige Zufriedenheit darstellen. Kann der Gründer jedoch mit einem besonderen, nicht erwarteten Nutzen überzeugen, so begeistert er seine Kunden. Mithilfe dieses Begeisterungsmerkmals kann die Neukundengewinnung vereinfacht werden.

Deshalb sollten nicht nur Neukunden hinsichtlich ihrer Erwartungen befragt werden, sondern regelmäßige Umfragen unter den Stammkunden sollten ebenso wenig fehlen. Denn dadurch lassen sich bereits Verbesserungsmöglichkeiten erkennen, die gezielt im Bereich der Neukundengewinnung eingesetzt werden können. Wer den Nutzen anbieten kann, der häufig nachgefragt wird, aber nur selten zu finden ist, hat bessere Chancen.

Quellen: http://www.lcu-partner.ch

Der elektronische Bundesanzeiger ist nicht als elektronische Kopie eines Papier Originals anzusehen, sondern als ein amtliches Verkündungsmedium. Der elektronische Bundesanzeiger gliedert sich in die Publikationsplattform und in das Unternehmensregister. Zum 31.12.2009 endet die Übergangsfrist zur Einreichung der Jahresabschlüsse in Papierform. Gesellschaften, insbesondere die GmbH, die AG, die GmbH & Co. KG ohne eine natürliche Person als voll haftenden Gesellschafter und sonstige eingetragene Kaufleute und Gesellschaften müssen ab dem 1.01.2010 ihre Jahresabschlüsse elektronisch beim Bundesanzeiger einreichen. Alle Jahresabschlüsse von offenlegungspflichtigen Unternehmern, die über den elektronischen Bundesanzeiger eingereicht wurden, können im verknüpften Unternehmensregister abgefragt werden.

Welche Jahresabschlussunterlagen sind offenlegungspflichtig?

Bspw. muss eine mittelgroße oder große GmbH u.a. die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), den Lagebericht, und den Ergebnisverwendungsvorschlag offenlegen. Die Unterlagen müssen bis spätestens 12 Monate nach dem Abschlussstichtag eingereicht sein. Verstöße ahndet das zuständige Bundesamt für Justiz mit einem Ordnungsgeld von bis zu 25.000,- EUR.

Muss sich der interessierte Unternehmer für eine Abfrage im Unternehmensregister anmelden?

Jeder Interessierte kann im Unternehmensregister ohne Anmeldung oder Registrierung die offengelegten Daten von anderen Unternehmen abfragen. Nach einer einfachen Eingabe des Firmennamens im Suchfeld listet das Programm alle Firmen mit diesem Namen und der Ortsangabe auf. Die einfache Abfrage im Unternehmensregister kommt vor allem den Unternehmern entgegen, die sich über einen neuen Geschäftskontakt informieren wollen.

Anleitung und Kosten

Auf der Publikations-Plattform wird den Unternehmern mit Merkblättern erläutert, wie einfach das Einstellen der Jahresabschlüsse funktioniert. Die Kosten für das Einstellen können Sie der Preisliste entnehmen.

Dieser Artikel ist Teil 10 von 12 der Serie

Die Mitarbeiter, die im Unternehmen beschäftigt sind, zählen heute zum Erfolgsfaktor Nummer eins. Gerade in Bezug auf die Arbeitszeit wird jedoch häufig Schindluder getrieben. Es finden sich dabei insbesondere zwei Extreme, die immer wieder auftreten. Einerseits sind das ständige Überstunden und Mehrarbeit. Diese führen langfristig gesehen zum Burn-Out-Syndrom. Außerdem ist bereits seit dem Zweiten Weltkrieg aus Studien klar, dass mehr als acht Stunden täglicher Arbeit zu erheblichen Leistungsdefiziten führen.

Das andere Extrem ist der Leerlauf. Wird die Arbeitszeit nicht effektiv organisiert, kommt es zu Leerlaufzeiten. Die Mitarbeiter langweilen sich und täuschen Beschäftigung vor, um den Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Dauerhaft führt dies zu Unzufriedenheit und Stress, was letztlich im „Bore-Out“ enden kann.

Die Arbeitszeitmodelle

Um beiden Varianten aus dem Wege zu gehen, steht Unternehmen eine ganze Reihe verschiedener Arbeitszeitmodelle zur Verfügung. Das bekannteste Modell ist die Teilzeit, wobei hierunter nicht nur die Halbtagsstelle, sondern jede Form von Arbeitszeitverkürzung verstanden wird. Eine andere Variante, die bereits seit den 1960er Jahren bekannt ist, ist die Gleitzeit. Es wird eine Kernzeit festgelegt, in der Anwesenheitspflicht besteht. Den Beginn und das Ende der Arbeit können die Mitarbeiter aber selbst bestimmen und schaffen sich so mehr zeitliche Flexibilität.

Des Weiteren gibt es die Funktionszeit. Bei diesem Modell muss eine bestimmte Abteilung innerhalb eines bestimmten Zeitraums funktionstüchtig sein. Hierbei muss jedoch auf eine korrekte Zeiterfassung geachtet werden. Das Jobsharing bietet weitere Möglichkeiten, die Arbeitszeit zu gestalten. Hierbei teilen sich mehrere Mitarbeiter eine Stelle und können private Angelegenheiten erledigen, da sie sich mit dem zweiten oder dritten Mitarbeiter absprechen können, wer wann arbeitet.

Die Wahl des richtigen Arbeitszeitmodells

Um sich für das richtige Arbeitszeitmodell im eigenen Unternehmen zu entscheiden, sollten die Mitarbeiter mit einbezogen werden. Eine Befragung lässt die Wünsche und Hoffnungen der Mitarbeiter erkennen und diese können mit in die Auswahl einfließen.

Auch die Unternehmensziele müssen bei der Wahl berücksichtigt werden. Nach einer entsprechenden Einführungsphase muss eine Kontrolle durchgeführt werden. Anhand der Zufriedenheit der Mitarbeiter, sowie der Leistungen selbiger kann erkannt werden, ob sich das Unternehmen für das richtige Arbeitszeitmodell entschieden hat.

Quelle: Pro Firma 09/2009, S. 68 - 71
 

Dieser Artikel ist Teil 6 von 14 der Serie

Neben den gesetzlichen Regelungen eines jeden Landes, des Internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts versucht jeder Unternehmer seine individuellen Vertrags- und Lieferbedingungen in Form der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geltend zu machen. Bei Verträgen in Deutschland ist dies gang und gebe und auch gesetzlich geregelt, wie die AGB zu gestalten sind und welche Inhalte nicht rechtskräftig werden. Allgemein ausgedrückt kann festgestellt werden, dass die AGB nicht gegen geltendes Recht verstoßen dürfen. Im internationalen Handel werden die Anforderungen an die allgemeinen Geschäftsbedingungen noch weiter verschärft. Hier müssen die Vertragsparteien einige Grundregeln und Voraussetzungen beachten. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen in der Landessprache des Vertragspartners oder in der Vertragssprache in vollständigem Wortlaut bei Vertragsschluss vorliegen.

Die zu verwendende Vertragssprache

Die Vertragsparteien müssen sich im Laufe der Verhandlung zu einer Vertragssprache bekennen, in welcher der schriftliche Vertrag verfasst wird. Diese wichtige Regelung dient der Rechtsdurchsetzung im Ausland, so dass bei Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten der Vertrag im Ausland anerkannt wird. In den meisten Fällen einigt man sich auf Englisch als Vertragssprache. Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich für den Geschäftspartner eine Vertragsversion zu erstellen, welche in der jeweiligen Landessprache verfasst ist. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, im Vertrag die jeweilige Vertragssprache festzulegen, so dass nur ein bestimmter der verschiedenen Verträge als amtlicher Vertrag fungiert. Neben der Vertragssprache können auch die entsprechenden AGBs der Vertragsparteien, detaillierte Warenbeschreibungen, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie Passagen zur Schadenshaftung und zu Gewährleistungsansprüchen in den Vertrag aufgenommen werden. Nicht zuletzt ist eine Beschreibung und Vorgehensweise zur Streitschlichtung empfehlenswert.

Streitschlichtung und Streitbeilegung

Um zusätzliche Unstimmigkeiten und Streitereien und damit zusätzliche Kosten und Mühen zu vermeiden, sollten die Vertragsparteien bereits bei Vertragsaufsetzung einen Passus zur Streitbeilegung im Streitfall integrieren. Dieser Absatz oder Paragraph dient zur vorsorglichen Festlegung des Gerichts oder der Schlichtungsstelle in einem Streitfall. Des weiteren kann auch der Schlichtungsweg vertraglich festgelegt werden. Zur Streitbeilegung existieren staatliche Gerichte. Ein ausgewähltes ordentliches Gericht sollte als Gerichtsstand im Vertrag festgelegt werden. Dahingehend sollte unbedingt ein Rechtsbeistand bemüht werden, welcher Fragen wie die der Urteilsvollstreckung oder der gerichtlichen Zuständigkeit in den verschiedenen Ländern erläutern kann.

Das Schiedsgericht als Streitschlichter

Nicht immer ist die Anrufung eines ordentlichen (staatlichen) Gerichts sinnvoll, gerade wenn es um Streitigkeiten mit Geschäftspartnern aus Ländern mit teilweise rabiaten und juristisch ungeklärten Verhältnissen geht. Diese Verfahren sind häufig von Bestechung und Korruption gekennzeichnet und haben beim hiesigen Unternehmer in der Regel einen etwas faden Beigeschmack. Denn wer setzt sich schon gern in ein chinesisches Gericht ohne ein Wort zu verstehen und dazu noch mit dem Gedanken im Hinterkopf nach einem positiven Gerichtsentscheid vor der Tür „weggefangen“ zu werden. Um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, kann auch im Vertrag ein im Streitfall zuständiges Schiedsgericht zur Schlichtung bestimmt werden. Das Schiedsgericht führt in der Regel zur Verkürzung des Verfahrens, ist allerdings aus Kostengründen auch nur bei einem Streitwert von mehr als 50.000 EUR empfehlenswert. Die Streitparteien können im Vorfeld den Schiedsrichter wählen und genießen aufgrund des Ausschlusses der Öffentlichkeit die besonders vertrauliche Atmosphäre des Verfahrens. Nicht zuletzt liegt der Vorteil eines Schiedsverfahrens in der Einflussnahme der Parteien auf das Verfahren, was sich durchaus zu einer Win-Win-Situation ausprägen kann. So haben beide Vertragsparteien einen Vorteil aus dem Schiedsgerichtsverfahren.

Fazit:

In jedem Fall sollte der Importeur die Kosten und den Gang zu einem spezialisierten Juristen / Rechtsanwalt nicht scheuen, da gerade in der Gestaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, des Importvertrages an sich sowie der Prüfung von Bedingungen und Verträgen des Geschäftspartners ein hohes Risiko liegt, welches durch fachkundige Hilfe minimiert werden kann. In jedem Fall bietet die AHK, DIHK sowie ausgewählte IHK-Geschäftsstellen Broschüren zu den Themen Schuldrechtsreform, Internationales Kaufrecht, UN-Kaufrecht und Vertragsgestaltung an. Darüber hinaus können die Kammern auch hilfreiche Hinweise zu spezialisierten Rechtsanwälten erteilen.

Weihnachten ist das Fest der Geschenke. Aber nicht nur die Familie, Freunde und Bekannte wollen beschenkt werden, auch Kunden und Geschäftsfreunde freuen sich zu Weihnachten über eine kleine persönliche Aufmerksamkeit.

Steuerlich von Weihnachtsgeschenken profitieren

Alle, die ein Geschäft oder ein Unternehmen haben, sind gut beraten zu Weihnachten auch ihre Kunden und Geschäftspartner zu beschenken, denn dies hat einige Vorteile. Zum einen macht man mit schönen Geschenken immer eine Freude, zum anderen muss man sich nicht groß um das Verpacken der Geschenke kümmern, denn die können auf Wunsch schon fix und fertig zum jeweiligen Adressaten geschickt werden. Aber noch ein anderer Grund ist für alle Geschäftsinhaber von großem Vorteil, denn Weihnachtsgeschenke für die Kunden können ohne Probleme von der Steuer abgesetzt werden und senken so auch noch die Steuerlast.

Ach herrje, was soll ich nur schenken?

www.endlichzuhause.de ... wir decken Ihren Tisch

Dekorative Kaffeetassen, elegante Gläser, ein Kaffeeservice mit stimmungsvollen weihnachtlichen Motiven oder auch formschöne Teegläser machen mit Sicherheit viel Freude und sind auch nach dem Fest noch eine schöne Erinnerung. Alle Kunden und auch Geschäftspartner freuen sich, wenn man ihnen etwas Persönliches schenkt und bedanken sich dafür im neuen Geschäftsjahr mit Aufträgen. Jeder, der ein Geschäft oder eine Firma hat, kann auf diese Weise nicht nur Steuern sparen, sondern sich auch gleichzeitig für die entgegengebrachte Treue seiner Kunden bedanken.

Bequem: Gleich als Geschenk versenden

Nichts selber verpacken und versenden, sondern einfach bestellen und bezahlen. Fertig, den Rest übernimmt Endlichzuhause.de für Sie. In folgender Übersicht können Sie zwischen fertig verpackten Geschenken wählen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten

Wenn man also eine Freude machen kann und dazu auch noch die Möglichkeit bekommt, auf ganz legalem Weg Steuern zu sparen, dann sollte man nicht lange zögern und sich nach schönen und erlesenen Geschenken für seine Kunden und Geschäftspartner umsehen, denn das nächste Geschäftsjahr soll schließlich auch wieder ein erfolgreiches Jahr werden.
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

In den beiden ersten Teilen haben wir sowohl Standartbuchführungssoftware als auch Profibuchführungssoftware verglichen. Nun sind die Internetseiten der Firmen an der Reihe. Findet man auf der Seite was man sucht? Übersichtlichkeit ist bei derartigen Programmen wichtig, man möchte ja nicht das falsche Programm kaufen, nur weil man es nicht richtig erklärt bekommen hat.

Lexware

Unter www.lexware.de findet der Nutzer mit wenigen Mausklicks die entsprechenden Programme. Alle Programme von Lexware sind untereinander abgestimmt, damit ist gewährleistet, dass die verschiedenen Module ohne Datenverlust miteinander arbeiten. Für die jeweiligen Produktlinien stehen Datenblätter im PDF Format zum Download bereit. Die einzelnen Produkte sind in den Datenblättern übersichtlich und informativ angeordnet. Damit ist ein Gesamtüberblick über die Funktionen der verschiedenen Produktlinien absolut gewährleistet. Der Unternehmer kann sehr schnell erkennen, welche Produktlinie seinen Anforderungen entspricht und der er sieht ebenfalls recht schnell, auf welches Produkt er nachrüsten kann.

Lexware Buchhalter
Lexware financial office (nicht mehrplatz- bzw. netzwerkfähig)

Nachteil
Fragen und Probleme könne nur über eine Servicenummer oder im Lexwareforum gelöst werden.

Sage

Sage bietet mit GS Buchhalter und dem PC Kaumann Komplettpaket pro zwei Produkte an, die dem Unternehmer bei seiner Buchführung helfen können.

GS Buchhalter
PC Kaumann Komplettpaket pro

Nachteil

Den Aufbau und die Struktur der Seite von www.sage.de verstehen wahrscheinlich nur deren Mitarbeiter. Selbst wenn der Interessent bereits von einem Programm gehört hat, kann er es auf der Seite nicht suchen. Während unserer gesamten Recherchezeit hat die Suchfunktion nicht einmal funktioniert. Hat der Nutzer das Programm, bspw. Sage GS Buchhalter über Google auf der Seite gefunden, werden im dazugehörigen Datenblatt die Funktionen von GS-Buchhalter Comfort 2010 erläutert. Irgendwo in den acht Seiten sind auch die Funktionen des ursprünglich gesuchten Programms versteckt. Ein informatives Datenblatt sieht definitiv anders aus. Mit sehr viel Aufwand ist es dem Interessenten möglich, das Programm für seine speziellen Anforderungen zu finden. Warum mutet Sage den Interessenten diesen Informationswust zu? Das geht besser!

Buhl Data GmbH

Die Seite www.wiso-kaufmann.de ist anfänglich übersichtlich gestaltet. Beispielhaft ist das Handbuch im PDF Format. Das Handbuch ist übersichtlich und mit einer Fülle von Informationen bestückt, so dass auch absolute Anfänger auf eine übersichtliche Hilfe zurückgreifen können.

Nachteil

Will der Nutzer jedoch nähere Informationen, fängt die Sucherei an. Das es verschiedene Programmversionen, bspw. Buchhaltung 2010 Standard und Buchhaltung 2010 Professional gibt, erfährt man erst in der Versandbestellung. Die Preise auf der Leistungsübersicht der einzelnen Programmen und der Bestellmaske weichen voneinander ab. Bestimmte Informationen sind nicht mal mit Hilfe der FAQ auffindbar, bspw. ob eine Umsatzsteuererklärung mit einem der Programme erstellt werden kann. Eine Testversion war während der gesamten Recherchezeit nicht verfügbar.

WISO Buchhaltung 2010
Kaufmann 2010 Professional: Die betriebswirtschaftliche Gesamtlösung

Agenda Informationssysteme GmbH

Die Agenda Informationssysteme GmbH hat eine absolut übersichtliche Seite aufgebaut. Unter www.agenda-software.de kann sich der Unternehmer mit wenigen Mausklicks das gewünschte Programm auswählen. Eine übersichtliche Produktbeschreibung steht als PDF zum Download bereit. Weiterhin kann der Unternehmer sich eine Video-Infotour zum jeweiligen Produkt anschauen. Erklärungsbedürftig ist die Preisstruktur bei Agenda. Auf Nachfrage bestätigte uns eine Mitarbeiterin von Agenda, dass es bei der Nutzung mehrerer Module ein internes Rabattsystem gibt. Eine weitere Bezahlmöglichkeit besteht in der Aufteilung von Grundpreis und einer Nutzungsgebühr pro Stunde mittels einer aufladbaren Prepaidkarte. Diese Variante ist besonders für kleinere Unternehmen lukrativ. Die Grundgebühr beträgt bei diesem Modell 26,50 EUR pro Monat, eine verbrauchte Stunde kostet 3,- EUR. In der Prepaidvariante ist die sonst kostenlose Anwenderberatung allerdings nicht enthalten.

Nacheil

Es fallen Kosten für notwendige Zusatzmodule an, die mittels Beratung durch ein internes Rabattsystem rabattiert werden können. Schade, diese Undurchsichtigkeit sollte der teuerste Anbieter im Vergleich nicht nötig haben.

Löschung der Daten des Testberichts für Agenda Software

Auf Wunsch der Agenda Informationssysteme GmbH wurde das Testergebnis für die Agenda Software aus unserem Testbericht entfernt. Was sicher mit dem schlechten Abschneiden zu tun hat. Leider ist man in der Agenda Informationssysteme GmbH nicht in der Lage aus derartigen Tests und kostenlosen Ergebnissen zu lernen und die sehr komplizierte Preisstruktur zu vereinfachen. Stattdessen sucht man den Fehler lieber bei der Konkurrenz, dem unqualifizierten Test von gruenderlexikon.de uvm. Trotzdem haben wir uns dazu entschlossen, die Ergebnisse aus unserer Tabelle zu entfernen. Vielleicht sollte die Firma mal wirklich über ihre Preisstruktur nachdenken und auch den Assistenten auf der Firmen Webseite überarbeiten. Dann würden solche Missverständnisse gar nicht erst entstehen und man hätte über einen derartigen kostenlosen Testbericht zusätzliche Werbung im Internet erzeugt und zudem noch kostenlose Besucher, welche später als Interessenten und Käufer der Software auftreten.

Auch ist wohl der Satz etwas vermessen: "Wir haben genug Links..." auf meine Anmerkung hin, dass wir die Daten und damit auch den Weblink auf die Internetseitelöschen. OK, wir wollen niemanden an seinem Glück hindern. Wer nciht will der hat.

Wir haben auch schon Ersatz gefunden. Konz Steuertipps wird demnächst sein neues Produkt hier vorstellen.

Datev

Die Programme von Datev sind untereinander hundertprozentig aufeinander abgestimmt. Der Wechsel von einer Einsteigerversion, bspw. von einer Version die speziell auf Existenzgründer zugeschnitten ist, auf eine höhere Version ist ohne Probleme und ohne Datenverlust möglich. Die Datevprogramme sind so ausgelegt, dass Sie aus vielen externen Programmen, bspw. aus Ihrem eigenen Fakturaprogramm oder aus Excel Daten importieren können. Die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater ist mit Datev jederzeit möglich. Die Seite www.datev.de bietet mit seinem Programmfinder eine geeignete Möglichkeit, das spezielle Programm für die eigenen Bedürfnisse zu finden. In einem Demovideo wird dem Unternehmer an Hand der realen Masken eine kurze Einführung und Erläuterung des gewählten Programms gegeben. Kritikpunkt: Die Leistungsbeschreibung und der Produktvergleich lassen keinen vollständigen Überblick über die Funktionsfähigkeit der einzelnen Programme zu. Ob und mit welchem der angebotenen Rechnungswesenprogramme eine Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung erstellt werden kann, war aus den Beschreibungen nicht erkennbar.

Rechnungswesen compact
Rechnungswesen

Nachteil
Datev Programme sind nur in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater erhältlich.

Akademische Arbeitsgemeinschaft

Die Seite www.steuertipps.de vermittelt einen übersichtlichen Eindruck. Das Programm Steuer-Spar-Erklärung 2010 ist besonders für Existenzgründer und kleine Unternehmen interessant. Mit diesem Programm kann der Gründer seine Gewinnermittlung mit sehr wenig Aufwand selbst erstellen. Die Eingabe der verschiedenen möglichen Einnahmen, bspw. Honorare oder Rechnungen sind zum auswählen vorgegeben. Ähnlich strukturiert sind die Ausgaben. Der Unternehmer kann seine Ausgaben sortiert nach Herkunft, wie bspw. Wareneinsatz, Telefonkosten oder Büromaterial eingeben. Aus den eingegebenen Daten werden automatisch die einzelnen Auswertungen erstellt. So kann sich der Unternehmer seine monatliche Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) oder zum Jahresende die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ausdrucken. Das gilt ebenso für die Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung. Ein interner Prüfer und eine umfangreiche Hilfe stehen dem Gründer bei der Eingabe seiner Daten zur Seite. Die Steuer-Spar-Erklärung 2010 bietet darüber hinaus noch die Erstellung der Einkommensteuererklärung. Damit hat der Unternehmer für wirklich kleines Geld ein Rund um Paket. Die Steuer-Spar-Erklärung 2010 bietet sich insbesondere für Gründer und für Nebengewerbler mit wenigen Einnahmen bzw. Ausgaben an.

Steuer-Spar-Erklärung 2010

Nachteil
Verkauft oder kauft der Unternehmer innerhalb der EU oder im Ausland, ist das Programm nicht mehr anwendbar. Der innergemeinschaftlichen Erwerb und daraus folgend die Zusammenfassende Meldung sind mit der Steuer-Spar-Erklärung 2010 nicht möglich.

Fazit

Das Buchführungsprogramm muss sich jeder Unternehmer speziell nach seinen Anforderungen und Vorkenntnissen auswählen. Unser Test hat gezeigt, dass einige Anbieter wie Lexware, Datev und die Akademische Arbeitsgemeinschaft sehr empfehlenswert sind. Andere Anbieter wollen ihren Kunden ungefragt die eigene Struktur schmackhaft machen oder haben Preise, die jenseits von Gut und Böse liegen. Der einzelne Unternehmer muss sehr genau zwischen den Kosten für das Buchführungsprogramm und der erforderlichen Zeit für die Buchführung und den Kosten für einen Steuerberater (inkl. der fachlichen Beratung) abwägen.

Vergleich weiterer Buchführungsprogramme

Weitere Buchführungsprogramme, dargestellt in einem übersichtlichen Test können Sie unter http://www.buchhaltungssoftware.in-research.info/index.php vergleichen.

Die allgemeine Zahlungsmoral in Deutschland sinkt seit einigen Jahren stetig. Dabei sind keine Unterschiede zwischen privaten Haushalten, öffentlichen Stellen und privaten Unternehmen zu finden. Die Überschreitung von Zahlungszielen liegt dabei mittlerweile regelmäßig über 90 Tagen. Gläubiger sollten jedoch gar nicht so lange warten, sondern bereits auf kurzfristige Überschreitungen reagieren. Insbesondere Existenzgründer müssen ein effizientes Forderungsmanagement betreiben, um die eigene Liquidität nicht zu gefährden.

Im Bereich des Inkassos gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten. Einerseits können eigene Mitarbeiter mit dem Inkasso beauftragt werden, andererseits Inkasso Unternehmen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Auch ein Anwalt kann mit dem Inkasso beauftragt werden. Welche Variante die beste ist, kann nicht zu 100 Prozent gesagt werden.

Inkasso durch Inkasso Unternehmen

Die Inkasso Unternehmen erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit bei Gewerbetreibenden, Existenzgründern und Freiberuflern. Sie bieten ihre Dienste mittlerweile auch schon ohne Mitgliedschaften zu günstigen Preisen an. Die Inkasso Unternehmen haben einen deutlichen Vorteil gegenüber dem firmeninternen Forderungseinzug: Sie wissen um die psychologische Wirkung, die ein Brief von ihnen beim Schuldner auslöst. Ebenfalls können sie oft auf umfangreiche Datenbanken zurückgreifen, die Erkenntnisse über die Schuldner beinhalten.

Natürlich fallen auch für die Dienste der Inkasso Unternehmen Kosten an. In der Regel werden diese automatisch der eingezogenen Forderung hinzugerechnet. Sie sind zunächst einmal vom Schuldner zu tragen. Es kann bei langwierigen Verfahren jedoch auch der Gläubiger verpflichtet sein, die Kosten für das Inkasso Unternehmen erst einmal selbst zu tragen. Das Inkasso Unternehmen wird jedoch bemüht sein, diese Kosten beim Schuldner einzutreiben.

Nachteile eines Inkasso Unternehmens

Ein großes Problem, das viele Gründer und auch erfahrene Unternehmer nicht kennen, ist die Erstattungsfähigkeit der Kosten. Wird ein Inkasso Unternehmen beauftragt, hat der Schuldner dessen Kosten grundsätzlich zu tragen. Bestreitet er jedoch die Forderung, muss ein gerichtliches Mahnverfahren über den Anwalt eingeleitet werden.

Ist dies der Fall, so ist der Schuldner nicht mehr verpflichtet, die Kosten für das Inkasso Unternehmen zu tragen, sondern muss lediglich, sofern die Forderung durchgesetzt werden kann, die Kosten für den Anwalt tragen. Ein entsprechendes Grundsatzurteil stammt bereits aus den 1990er Jahren. Wenn also Unternehmen befürchten, dass ein Inkasso Unternehmen die Forderungen nicht beitreiben kann, sollte sofort ein Anwalt eingeschaltet werden, um nicht auf den anfallenden Kosten sitzen zu bleiben.

Quellen:
http://www.vnr.de
http://www.inkasso-anwalt.com
http://www.rechtsanwaelte-beuther.de

Das Krankenhaustagegeld ist eine Möglichkeit, sich vor den Kosten eines Krankenhausaufenthalts zu schützen, die schnell sehr hoch werden können, wenn ein längerer stationärer Aufenthalt notwendig ist. Deshalb erscheint es vielen Existenzgründern als besonders wichtig, denn ein Aufenthalt im Krankenhaus wird in der Regel mit einem Tagessatz verrechnet.

Allerdings muss hierzu angemerkt werden, dass das Krankenhaustagegeld für Existenzgründer, die sich privat versichern, in der Regel nicht anfällt. Die meisten privaten Krankenversicherer bieten die vollständige Kostenübernahme bei stationären Behandlungen. Deshalb empfiehlt es sich zum Beispiel, einen großen Gesundheitscheck stationär ausführen zu lassen und nicht ambulant. Denn dann trägt die Kasse die Kosten. Anders sieht es bei den freiwillig gesetzlich versicherten Selbstständigen aus. Sie müssen weiterhin das Krankenhaustagegeld bezahlen.

Lohnt sich die Krankenhaustagegeld Absicherung dann noch?

Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Da privat Versicherte in der Regel die stationäre Behandlung nicht zahlen müssen, ist ein zusätzliches Krankenhaustagegeld nicht notwendig. Jedoch kann dieses Geld helfen, die weiter laufenden finanziellen Lasten zu tragen. Der Vorteil ist insbesondere dann zu bedenken, wenn Existenzgründer nicht über ein allzu großes finanzielles Polster verfügen, wie es üblicherweise der Fall ist. Zudem wird das Krankenhaustagegeld auch ab dem ersten Tag eines stationären Aufenthalts gezahlt.

Das häufiger abgeschlossene Krankentagegeld dagegen wird meist erst etwas später mit der Zahlung einsetzen. Es wird aber selbst dann gezahlt, wenn keine stationäre Behandlung notwendig ist. Das Krankenhaustagegeld kann also einen Vorteil bringen, jedoch ist ein Klinikaufenthalt nur selten nötig. Zudem müssen dennoch monatlich die Beiträge für diese Absicherung aufgebracht werden. Aus diesem Grund sollte genau kalkuliert werden, ob sich die Absicherung von Krankenhaustagegeld lohnt.

Krankenhaustagegeld für nebenberufliche Gründer

Sinnvoll ist das Krankenhaustagegeld aber in jedem Fall für nebenberufliche Existenzgründer, die noch einem Hauptjob nachgehen. Denn sie werden in der Regel über den Hauptjob gesetzlich versichert sein und müssen demnach ein Krankenhaustagegeld aufbringen.

Die Frage nach dem Für und Wider der Absicherung von Krankenhaustagegeld ist also stets eine sehr individuell zu entscheidende Frage, bei der die persönliche Lage genau analysiert werden sollte. Zudem ist es von Bedeutung zu prüfen, ob die Absicherung finanziell überhaupt möglich ist. Denn keine Versicherung leistet, ohne vorher Beiträge eingenommen zu haben.

Quelle: http://www.dewion.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 14 der Serie

Man stelle sich vor, eine Ware von einem deutschen Händler zu kaufen. Bei diesem rechtlichen Konstrukt wird ein Kaufvertrag zwischen den beiden deutschen Unternehmern geschlossen. Was passiert im Falle einer Gewährleistung oder eines Sachmangels? Wer muss für den Schaden und die Nachbesserung der mangelhaften Sache aufkommen? All dies ist in Deutschland mehr oder minder eindeutig in deutschen Gesetzten (in den meisten Fällen das Handelsgesetzbuch oder das Bürgerliche Gesetzbuch) geregelt. Die Unternehmer wissen also bereits vor Vertragsschluss was in einer solchen Situation zu tun oder zu lassen ist. Sowohl der Verkäufer kennt seine Rechte und Pflichten, als auch der Käufer der Waren.

Welches Recht gilt bei einem Auslandsgeschäft?

Diese Frage sollte unbedingt vor Vertragsschluss beantwortet sein. Nicht zuletzt sollte ein entsprechender Vertrag rechtssicher im Vorfeld geschlossen werden. Dabei ist stets auf die Form des Vertrags zu achten. Bei einem Auslandsgeschäft sollte daher immer die Schriftform gewählt werden. Bei Unklarheiten sollte gerade der Importneuling sachkundige Hilfe von einem Rechtsanwalt oder der entsprechenden Kammer nutzen.

Das jeweilig anzuwendende Landesrecht wird bei internationalen Verträgen durch das Internationale Privatrecht (IPR) bestimmt. Dieses ist in Deutschland teilweise im Einführungsgesetz des BGB (EGBGB) niedergeschrieben. Das IPR wird auch als Kollisionsrecht bezeichnet, da im Streitfall mehrere Rechtsnormen gleichzeitig den Sachverhalt regeln können. Darüber hinaus ist durch das IPR das zuständige Gericht zu bestimmen. Eine Grundregel des IPR besagt, dass das Landesrecht anzuwenden ist, zu welchem der Vertrag eine engere Bindung hat. Das ist bei Kaufverträgen für gewöhnlich das Landesrecht, in welchem der Verkäufer seinen Sitz hat.

Einfacher ist es, die Vertragsparteien entscheiden sich vor Vertragsschluss für das anzuwendende Landesrecht. Diese Entscheidung sollte wiederum schriftlich festgehalten werden, um spätere Missverständnisse und Unklarheiten von vornherein aus dem Weg zu räumen. Auch ein unbeteiligtes Drittland kann als Landesrecht gewählt werden. In allen Fällen sollte sich der Importeur über die Folgen des gewählten Landesrechts im Klaren sein. Diese bestimmen mitunter bei einem Streitfall einen erheblichen Teil der Schadensregulierung. So muss Klarheit über das Vorgehen bei einer Gewährleistung, Wandlung, Minderung oder Schadensersatzpflichten sowie hinsichtlich einer Verjährung bestehen. Und genau in diesem Punkten gehen die Meinungen der Vertragsparteien mitunter weit auseinander, so dass es dahingehend bereits zu Unstimmigkeiten bei der Vertragsanbahnung kommen kann. Der Käufer möchte selbstverständlich die für ihn günstigste Regelung im Vertrag und durch das anzuwendende Landesrecht festhalten, was automatisch die gegenteilige Reaktion beim Verkäufer nach sich zieht, so dass bei diesem eine ungünstige Vertragssituation entsteht.

Automatischer Bestandteil eines Importgeschäftes – das UN-Kaufrecht

Sofern das UN-Kaufrecht nicht ausdrücklich im Vertrag ausgeschlossen wird, ist es Bestandteil eines jeden Importgeschäfts zwischen Deutschland und dem Vertragsstaat. Derzeit zählen mehr als 65 Staaten der Erde zu den Vertragsstaaten des UN-Kaufrechts, darunter auch China. Das UN-Kaufrecht ist nur anwendbar, sofern Waren für den öffentlichen Handel transferiert werden, also keinesfalls Wareneinkäufe für Privatzwecke. Durch die weitgehende Annährung des BGB an das UN-Kaufrecht mittels der Schuldrechtsmodernisierung, ist es für den Importeur unbedingt notwendig über die Regelungen des bürgerlichen Gesetzbuchs sowie des UN-Kaufrechts hinaus Regelungen hinsichtlich der Gewährleistung seitens des ausländischen Lieferanten und anderer Unternehmer in der Lieferkette festzulegen. So ist es beispielsweise erforderlich die Beweislastumkehr der sechsmonatigen Garantie oder der innerhalb von zwei Jahren möglichen Geltendmachung von Mängeln abzufedern. Anderenfalls könnte es passieren, dass der Importeur auf dem Schaden der geltend gemachten mangelhaften Ware sitzen bleibt, da sich ausländische Lieferanten aufgrund mangelnder Regelungen sich einer Schadensregulierung entziehen.

Das Gesetz sieht vor, dass steuerlich relevante Daten oft über viele Jahre hinweg aufgehoben werden müssen. Da die meisten Daten heute nur noch digital vorliegen, ist eine Datensicherung unverzichtbar. Diese sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen und das selbst bei Klein- und Kleinstunternehmen. Existenzgründer sollten sich noch vor der Betriebsgründung mit dem Thema Datensicherung auseinander setzen. Denn sind erst einmal wichtige Daten aus der Buchführung und Co. verloren gegangen, ist der Schaden oft größer, als der eines vollständig vernichteten PCs.

Die Datensicherung sollte deshalb schon bei der Gründung genau betrachtet werden. Regelmäßige Backups von allen wichtigen Daten sind notwendig. Doch hier wird in verschiedene Möglichkeiten unterschieden.

Nutz- und Systemdaten bei der Datensicherung

Unterschieden wird zunächst in die Nutz- und Systemdaten. Als Nutzdaten werden sämtliche Daten bezeichnet, die immer wieder benötigt werden. Hierzu gehören insbesondere Rechnungen, Tabellenkalkulationen, Word-Dokumente und die Kontaktdaten aus dem verwendeten E-Mail-Programm. Da sich diese Daten regelmäßig verändern bzw. erweitert werden, sollte hier eine möglichst häufige Datensicherung erfolgen. Mindestens einmal wöchentlich ist diese durchzuführen.

In den Bereich der Systemdaten zählen vorrangig zusätzlich aufgespielte Daten, wie der Virenscanner, Office-Anwendungen oder das ELSTER-Programm für die elektronische Steuererklärung. Diese Daten müssen nur dann gesichert werden, wenn der Computer neu aufgesetzt wurde.

Speichermedien für die Datensicherung

Die einfachste Datensicherung ist die, die per Copy & Paste erfolgt. Als Speichermedium kommt eine externe Festplatte in Frage oder eine DVD. Werden mehrere Datensicherungen auf die jeweiligen Speicherträger gespielt, sollten stets neue Unterordner angelegt werden, um so den Überblick zu behalten.

Wer Systemdaten sichern will, muss dagegen ein spezielles Programm verwenden. Mit diesem wird ein Image der Festplatte angelegt. Im Falle eines Crashs kann eine 1:1 angefertigte Kopie der Festplatte aufgespielt werden, diese sorgt für ein neues Aufsetzen des Computers innerhalb weniger Minuten, statt innerhalb vieler Stunden. Allerdings kann die Wiederherstellung mit einem solchen Image nur dann erfolgreich vonstatten gehen, wenn es auf denselben Rechner gespielt wird.

Während viele Unternehmen auf externe Festplatten für die Datensicherung setzen, raten Experten nur bedingt dazu. Es sollten keine steuerrelevanten Daten auf Festplatten gesichert werden, da die Unveränderbarkeit, die gesetzlich gefordert wird, hierbei nicht gegeben ist. DVDs hingegen eignen sich für die gesetzlichen Vorgaben und sind zudem sehr günstig. Sie können allerdings keine übermäßig großen Datenmengen speichern, sind jedoch für kleine Unternehmen meist ausreichend.
 

Dieser Artikel ist Teil 8 von 12 der Serie

Mitarbeiter sind die wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens, was viele Unternehmen heute bereits erkannt haben. Um sie jedoch zu fördern und zu fordern, bedarf es mehr als nur Feedback- und Zielgesprächen. Denn insbesondere der Ort, an dem sich die Mitarbeiter den größten Teil des Tages aufhalten, also der Arbeitsplatz, spielt eine entscheidende Rolle.

Die richtige Arbeitsplatzgestaltung – Input von Führungskräften

An erster Stelle steht dabei die Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Der Vorgesetzte kann seine Mitarbeiter mittels Ressourcen positiv unterstützen. Das bedeutet, dass alle wichtigen Arbeitsmittel für die ausgeübte Tätigkeit zur Verfügung stehen und in einer hohen Qualität bereit gestellt werden. Auch Unterlagen und Informationen, die für den betreffenden Bereich von Bedeutung sind, sollten nicht außen vor gelassen werden.

Weiterhin sollten Führungskräfte ihre Unterstützung anbieten, also für alle betrieblichen Fragen jederzeit zur Verfügung stehen. Sie sind dafür verantwortlich, dass der erhoffte Termin des Mitarbeiters bei der Geschäftsleitung in Ordnung geht, aber genauso, dass die Mitarbeiter mit Problemen zu ihnen kommen können.

Das Design ist ebenfalls entscheidend für die Arbeitsplatzgestaltung. Hierbei kommt es darauf an, dass klare Anweisungen gegeben werden, dass der Arbeitsplatz in einem ergonomischen und ansprechenden Design eingerichtet ist, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen.

Anthropometrische und physiologische Arbeitsplatzgestaltung

Bei dieser Variante geht es darum, den Arbeitsplatz auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter auszurichten. Hierzu zählen etwa verstellbare Tischplatten, Fußstützen und ähnliches.

Ebenfalls spielt die physiologische Arbeitsplatzgestaltung eine wichtige Rolle. Insbesondere das Klima, die Schadstoffe und die Beleuchtung sind hierbei von Belang. Beleuchtungskörper müssen flimmerfrei sein und sollten wenigstens 500 Lux Leistung für einfache Büros bieten. Die klimatischen Bedingungen sind so zu gestalten, dass es weder zu kalt noch zu warm wird.

Psychologische und informationstechnische Arbeitsplatzgestaltung

Die psychologische Arbeitsplatzgestaltung zielt darauf ab, ein angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Dabei kann schon mit Pflanzen, mit einem Radio oder ansprechenden Wandfarben ein kleines Wunder erreicht werden. Beruhigende oder anregende Farbtöne sorgen für ein besseres Arbeitsklima. Bei monotonen Tätigkeiten kann ein Radio leise im Hintergrund laufen.

Bei der informationstechnischen Arbeitsplatzgestaltung geht es darum, den Mitarbeitern Hardware zur Verfügung stellen, die den Anforderungen gerecht wird. Es muss sicher gestellt werden, dass Messinstrumente mit einem Blendschutz ausgestattet sind, um sie besser ablesen zu können. Auch einfach zu bedienende Software fällt in diesen Bereich.

Quelle: Pro Firma 07/08/2009, S. 68 - 71
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Für Unternehmer, die ihre gesamte Buchführung und den dazugehörigen Jahresabschluss in Eigenregie erstellen, müssen noch weitere Anforderungen vom Buchführungsprogramm erfüllt sein. Was die getesteten Programme leisten, kann aus der folgenden Tabelle abgelesen werden.

 
Vergleich von Buchführungsprogrammen für Unternehmer
zur laufenden Buchführung mit Jahresabschluss
  Lexware Sage WISO Agenda
Software
DATEV Akade-mische AG
  financial
office 2010
PC
Kaufmann Komplett- paket pro 2010
Kaufmann Prof. Daten wurden auf Wunsch des Unternehmens gelöscht Rechnungs- wesen
Steuer- Spar- Erklärung 2010
 
 
Wahl des Konten-rahmens
x
x
x
 
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-
Wahl Soll-Ist Versteuerung
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-
abweichendes Wirtschafts- jahr
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k.A.
 
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Debitoren und Kosten- stellen
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Angebote und Rechnungen schreiben
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Mahnungen schreiben
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Offene- Posten-Verwaltung
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USt VA
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Antrag Dauer-fristver-längerung
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zusammen- fassende Meldung
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k.A.
 
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Verwaltung Anlage- vermögen
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x
 
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BWA
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EÜR
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Bilanz mit GuV
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integrierte Kassen-buchfunktion
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x
-
Verbuchung innergemein-schaftlicher Erwerb
x
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k.A.
 
x
-
Umsatz- steuer- erklärung
x
k.A.
k.A.
 
k.A.
x
Gewerbe- steuer-erklärung
x
k.A.
k.A.
 
k.A.
x
Betriebs- prüfer- Modus
x
x
k.A.
 
x
x
Banken- mappe
x
x
k.A
 
k.A.
-
Export- funktion
ASCII, Datev
Datev
Datev
 
x
x
SQL- Datenbank
x
x
k.A.
 
k.A.
-
Client/ Serverfähig
x
(bis zu 3 Nutzer in der pro Version)
x
(bis zu 3 Nutzer)
x
(bis zu 5 Nutzer)
 
x
-
Anzahl Buchungen begrenzt
<100.000
k.A.
k.A.
 
k.A.
-

Normalpreis
in EUR

inkl. MwSt

269,90

831,81
399,-  
ab 571,20
ab 24,95
Update Preis  in EUR
237,88
665,21
jährliche Neu-
auflage
 
mtl.
Überlas-
sungs-
gebühr
jährliche Neu-
auflage
 
 

x = ist vorhanden

- = ist nicht vorhanden

k.A. = keine Angaben vom Hersteller

Welcher selbstständige Handwerker kennt das nicht: Man erhält einen eiligen Auftrag, doch das nötige Material ist nicht vorrätig. Also schnell ab in den nächsten Baumarkt, in der Hoffnung, dass das Produkt vorrätig ist ... oder sofort den Artikel über hagebau.de bestellen. Einfacher geht es wirklich nicht!

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Ein großer Vorteil des Vertriebes bei Hagebau ist das Betreiben der Baumärkte im Franchisesystem. So können Angebot und Größe der einzelnen Märkte genau auf die örtlichen Kundenwünsche abgestimmt werden. Wer also eine Existenzgründung im Baumarktbereich anstrebt, ist hier optimal aufgehoben. Aufgrund des Verbundes ist eine professionelle Unterstützung von der Unternehmensberatung über Marketing bis hin zu Logistik und Schulungsmaßnahmen garantiert.

Fazit: Nicht nur der Handwerker kann schnell und unkompliziert von zu Hause seine Ware bestellen, sondern Hagebau bietet auch für Gründungswillige per Franchisesystem eine geniale Geschäftsidee an.
 

Ein Geschäftsführer ist für den reibungslosen Ablauf aller betrieblichen Vorgänge verantwortlich. Er untersteht in großen Unternehmen stets dem Vorstand, ist also angehalten, das Tagesgeschäft nach den Vorgaben des Vorstands zu führen. In kleineren Unternehmen und bei einer Existenzgründung ist der Geschäftsführer meist auch gleichzeitig der Gründer. Ihm kommen dann noch mehr Aufgaben zu, als es bei gestandenen und großen Unternehmen der Fall ist.

Welche besonderen Anforderungen an ihn gestellt werden, ist je nach Branche und Art des Unternehmens unterschiedlich. Allerdings gibt es einige grundlegende Anforderungen, die jeder Geschäftsführer mitbringen muss.

Kommunikationsfähigkeit beim Geschäftsführer

Ein Geschäftsführer repräsentiert ein Unternehmen nach außen hin. Einerseits verbinden Geschäftskunden, die mit dem Geschäftsführer zu tun haben, diesen unweigerlich mit dem Unternehmen. Andererseits ist er verantwortlich für alle Rechtsansprüche Dritter gegenüber dem Unternehmen.

Deshalb ist eine gute Kommunikationsfähigkeit für einen Geschäftsführer unverzichtbar. Er muss einerseits Kunden überzeugen können, was insbesondere in der Gründungsphase von Bedeutung ist. Denn einen eigenen Außendienst oder Vertrieb werden Gründer noch nicht unterhalten wollen und können. Andererseits muss er auch in Verhandlungen mit Banken und anderen Behörden treten. Dabei muss er seine Wünsche und seine Ziele klar darlegen und das Gegenüber von seinem Konzept überzeugen können.

Entscheidungsfreudigkeit beim Geschäftsführer

Viele Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens sollten sorgfältig durchdacht werden. Im allgemeinen Tagesgeschäft gibt es aber immer wieder Entscheidungen, die kurzfristig getroffen werden müssen. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um junge, noch nicht am Markt etablierte Unternehmen handelt. Der Geschäftsführer muss diese Entscheidungen dann zügig treffen können, ohne dabei einfach aus dem Bauch heraus zu entscheiden.

Motivationsfähigkeit beim Geschäftsführer

Auch wenn viele Existenzgründer ihr Unternehmen zunächst als Einzelunternehmen oder Ein-Mann-Gesellschaft gründen – laufen die Geschäfte gut, wird es unumgänglich, Mitarbeiter einzustellen. Ein guter Geschäftsführer zeichnet sich dann dadurch aus, dass er seine Mitarbeiter motivieren kann. Er sollte sie informieren, damit sie wissen, warum ihre Aufgaben auf diese oder jene Weise erledigt werden müssen, aber auch motivieren. Nicht immer sind hierfür finanzielle Anreize notwendig.

Kenntnisse des Geschäftsführers

Ein Geschäftsführer der modernen Welt sollte sich in allen betrieblichen Belangen von A wie Abschreibung bis Z wie Zession bestens auskennen. Er muss prüfen können, ob die Mitarbeiter in der Buchhaltung ihre Arbeiten richtig verrichten und ob der Steuerberater gut arbeitet. Ein gutes Wissen in Steuerfragen und kaufmännischen Angelegenheiten ist ebenso wichtig, wie die Kenntnisse um den Ablauf der Produktionsprozesse.
 

Immer wieder kommt es vor, dass Dienstleistungen ordnungsgemäß erbracht oder Waren geliefert wurden, Kunden diese aber nicht zahlen können. Gründe dafür gibt es viele, wie ein vorübergehender finanzieller Engpass oder ähnliches.

Natürlich sind Sie als Unternehmer auf das Geld angewiesen, gerade in der Gründungsphase können Sie Zahlungsausfälle oft nicht einfach überbrücken. Sie stehen dann nicht selten vor der Frage, ob Sie eine Ratenzahlung mit dem Schuldner vereinbaren oder gleich rechtliche Schritte einleiten sollen. Die folgenden Grundregeln sollen Ihnen die Entscheidung erleichtern, damit Sie nicht Gefahr laufen, selbst in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

Zahlungswilligkeit für die Ratenzahlung prüfen

Bevor Sie eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie prüfen, ob der Schuldner zahlungswillig ist. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kunde bereit ist zu zahlen, aufgrund eines kurzfristigen finanziellen Engpasses jedoch nicht zahlen kann, so sollten Sie auf die Ratenzahlung eingehen. Gleiches gilt, wenn es sich um einen langjährigen Kunden handelt, mit dem es nie Probleme gab. Dies dürfte bei Existenzgründern aber noch nicht allzu häufig der Fall sein. Deshalb muss der Gründer hier auf sein Gefühl achten.

Zahlungsfähigkeit vor der Ratenzahlung überprüfen

Ebenfalls sollten Sie vom Kunden einen Nachweis über seine Zahlungsfähigkeit anfordern, bevor Sie sich auf eine Ratenzahlung einlassen. Denn steht der Schuldner kurz vor der Insolvenz oder gar der eidesstattlichen Versicherung, ist es nicht ratsam, auf eine Ratenzahlung einzugehen. Besser ist es in einem solchen Fall, die Forderung unverzüglich titulieren und pfänden zu lassen, um noch möglichst viel von dem Geld zu erhalten.

Zinsen und Zuschläge vereinbaren

Leider gibt es viele Kunden, die ihre Lieferanten als günstige, wenn nicht gar kostenfreie Kreditgeber sehen. Verlangen Sie keine Zuschläge auf die Ratenzahlung, dann machen Sie es solchen Kunden besonders einfach. Verlangen Sie diese Zuschläge und lassen Sie nicht unbedingt mit sich verhandeln, so erfahren Sie, ob der Kunde bereit ist, Ihnen für Ihr Entgegenkommen ebenfalls ein Stück weit entgegen zu kommen.

Eigene Liquidität beachten

Wollen Sie mit einem Kunden eine Ratenzahlung vereinbaren, sollten Sie auch auf Ihre eigene Liquidität achten. Sind Sie selbst bereits in einem finanziellen Engpass, sollten Sie rechtliche Schritte einleiten. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie eine Ratenzahlung vereinbaren. Bestehen Sie allerdings auf deren regelmäßiger Zahlung und lassen Sie sich nicht hinhalten.

Quelle: http://www.mein-geschaeftserfolg.de

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Buchführung oder auch Buchhaltung bezeichnet die zahlenmäßige Erfassung aller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens. Dabei definiert der Begriff Finanzbuchführung das externe Rechnungswesen, das den Jahresabschluss, die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und die Bilanz entwickelt. Der Begriff Betriebsbuchführung bezeichnet das interne Rechnungswesen zur Ermittlung der innerbetrieblichen Kosten als Voraussetzung bspw. der Kalkulation. In der Buchführung muss der Grundsatz: „Keine Buchung ohne Beleg“ immer eingehalten werden. Sowohl Existenzgründer als auch Unternehmer können ihre Buchhaltung selbst erledigen. Für die Erstellung der Buchhaltung in Eigenregie ist ein Mindestmaß an Vorwissen über die Buchhaltung natürlich eine Grundvoraussetzung. Unternehmer, die über kein Grundwissen verfügen oder ihre Zeit besser in ihr eigentliches Kerngeschäft investieren wollen, können jederzeit einen Steuerberater beauftragen. Die Vor- und Nachteile beider Varianten haben wir bereits im Beitrag Buchführungsprogramm oder Steuerberater erörtert und verglichen.

Anforderungen an die Buchführungsprogramme

Einzelne Unternehmer können an Buchführungsprogramme völlig unterschiedliche Anforderungen stellen. So nutzt ein Teil der Unternehmer sein Programm nur für die unterjährige Buchführung. Den Jahresabschluss erstellt hingegen ein beauftragter Steuerberater. Ein weiterer Teil von Unternehmern erledigt die komplette Buchführung eigenständig und ohne fremde Mithilfe, bspw. durch einen Steuerberater.

1. Unternehmer erledigt nur unterjährige Buchführung

Erledigt der Unternehmer seine Buchführung im Jahr über selbst, muss das verwendete Buchführungsprogramm die folgenden Voraussetzungen erfüllen. Der Unternehmer muss die Wahl zwischen Kontenrahmen, wie bspw. SKR 03 oder SKR 04 haben. Die Anlage von Debitoren, Kreditoren und Kostenstellen muss möglich sein. Das Programm sollte die Möglichkeit bieten, Rechnungen und Mahnungen zu schreiben. Die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung (USt VA) mittels Elster muss gewährleistet sein. Zur Erstellung des Jahresabschlusses beim Steuerberater müssen die Buchhaltungsdaten exportiert werden können. Damit ist die Exportfunktion, besser noch eine Datevexportfunktion der Daten hier eine unverzichtbare Anforderung. Ebenfalls wichtig ist eine monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) für den Unternehmer.

2. Unternehmer erledigt die Buchführung und den Jahresabschluss mit Steuererklärungen komplett eigenständig

Erledigt der Unternehmer seine Buchführung komplett eigenständig, muss das Buchführungsprogramm neben den obenstehenden, noch die folgenden weiteren Anforderungen erfüllen. Das Programm sollte Netzwerk- und Mehruserfähig sein, dadurch können mehrere Personen gleichzeitig mit dem Buchführungsprogramm arbeiten. Die Verwaltung des Anlagevermögens und eine Verbindung zum Warenwirtschaftssystem muss das Programm ermöglichen. Für den Jahresabschluss muss der Unternehmer mit seinem Buchführungsprogramm eine zusammenfassende Meldung (ZM), eine EÜR bzw. GuV und Bilanz, die Umsatzsteuererklärung, und die Gewerbesteuererklärung erstellen können.

Vergleich Preis- und Leistungsverhältnis der Programme für Einsteiger

Welche Kosten müssen Unternehmer für welche Funktionen einplanen? In den nachstehenden Tabellen haben wir die wichtigsten Programmfunktionen aufgelistet. Weiterhin können Sie vergleiche, welches der getesteten Buchführungsprogramme die einzelnen Funktionen anbietet und welche Kosten der Unternehmer für das jeweilige Programm einplanen muss.

 
Vergleich von Buchführungsprogrammen für Unternehmer
zur laufenden Buchführung ohne Jahresabschluss
Hersteller Lexware Sage WISO Datev Akad. Arbeits-gemein-
schaft
Produkt

Buch- halter

GS Buch- halter

Buch- haltung Standard 2010

Rechnungs- wesen compact

Steuer- Spar- Erklärung 2010

 
Wahl des Konten-rahmens
k.A.
x
 
x
-
Wahl Soll- Ist Versteu- erung
x
x
x
x
-
abw. Wirtschafts- jahr
x
k.A.
k.A.
x
-
Debitoren
und Kosten-stellen
x
x
-
x
-
-
x
x

-
-

Rechnungen schreiben
-
-
-
-
-
Mahnungen schreiben
x
x
-
x
-
Offene- Posten-Verwaltung
x
-
-
x
-
USt VA
x
x
x
x
x
Antrag Dauer-fristver- längerung
-
x
x
x
x
zusammen- fassende Meldung
-
x
-
x
-
BWA
x
x
x
x
x
EÜR
x
x
x
x
x
Bilanz mit GuV
x
x
x
-
-
Verbuchung inner-
gemein- schaftlicher Erwerb
x
k.A.
k.A.
x
-
integrierte Kassen-
buch-funktion
-
k.A.
x
x
-
Betriebs- prüfer- Modus
x
x
k.A.
x
x
Banken- mappe
x
x
k.A.
k.A.
-
Export- funktion
ASCII, Datev
Datev
Datev
x
x
Anzahl Buchungen begrenzt
<10.000
k.A.
k.A.
k.A.
-

Preis/Jahr
in EUR

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159,90
236,81
68,95
236,81
ab 24,95

Update
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k.A
mtl. Überlas-
sungs-
gebühr
k.A.
 

 

x = ist vorhanden

- = ist nicht vorhanden

k.A. = keine Angaben vom Hersteller

Im nächsten Teil der Serie vergleichen wir Programme zur Buchführung für Fortgeschrittene.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 12 der Serie

In Unternehmen kommt es mit Mitarbeitern von Zeit zu Zeit zu Problemen. Diese können sich unterschiedlich äußern, je nachdem, was passiert ist. Doch gerade, wenn Mitarbeiter wegen wiederholter Krankheit, Verspätungen oder einer Minderleistung stets auffallen, dann ist es an der Zeit, ein offenes Gespräch mit dem Mitarbeiter zu führen.

Dabei gilt, dass ein kritisches Mitarbeitergespräch gründlich vorbereitet werden sollte. Ein passender Termin und Ort sind zu finden. Ebenfalls sollte dem Mitarbeiter das Gespräch bereits mit Nennung des Grundes dafür bekannt gegeben werden. Denn so hat er auch eine Chance, sich darauf vorzubereiten.

Die Vorbereitung des Gespräches

Zunächst einmal muss die Führungskraft das Problem identifizieren und nach dessen Kern suchen. Danach folgt die klare Definition des Problems. Hier hilft es, Fragen zu stellen und sich daraus einen Gesprächsleitfaden zu entwickeln. Dabei sollten die Aufgaben des Mitarbeiters betrachtet werden sowie dessen Verhalten. Auch seit wann das Problem entsteht, ist entscheidend. Ebenfalls sollten mögliche Gründe für die Entstehung gefunden werden. Wichtig ist, die Kritik nicht auf den Menschen zu übertragen, sondern auf dessen Arbeit.

Danach können Ziele definiert werden, die vom Mitarbeiter erwartet werden. Eine Änderung des Verhaltens etwa bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sollte diese Veränderung nicht stattfinden, sind ebenfalls Konsequenzen festzulegen. Sie sollten zum einen nach dem Zeitpunkt und zum anderen nach der Art der Konsequenz festgelegt werden.

Das Gespräch

Im Gespräch selbst sollten Vorgesetzte darauf achten, das Wissen aus Feedback-Gesprächen zu nutzen. So wirken positive und wertschätzende Formulierungen anregend für das Gespräch. Sinnvoll ist es auch, dem Mitarbeiter Fragen zu stellen, etwa ob er ein Problem sieht, seit wann es besteht und worin die Gründe dafür liegen.

Nachdem man eine gemeinsame Basis gefunden und das Problem gemeinsam definiert hat, sollten nur die möglichen Lösungsansätze diskutiert werden. Wünsche können formuliert werden, mit einem klaren Zeitfenster. Und auch die Konsequenzen sollten dargestellt werden, sie sollen keine Bedrohung darstellen, aber klar machen, dass die Situation ernst ist.

Alle Ergebnisse des kritischen Mitarbeitergesprächs sollten zudem schriftlich festgehalten werden, um bei späteren Gesprächen oder etwaigen Konsequenzen darauf zurückgreifen zu können.

Quelle: Pro Firma 06/2009, S. 76 - 79
 

Wahrscheinlich so ziemlich jeder, der auf die leckeren Burger von McDonalds scharf ist, hat sich schon öfter gefragt, warum es wohl keinen Lieferservice gibt. Diese Nische kann als Geschäftsidee aufgegriffen werden und heute soll geklärt werden, welche Möglichkeiten hier bestehen.

Die Problemstellung

Ein reiner Lieferservice für McDonalds Produkte, der die fertigen Produkte in einer Filiale abholt und zu den Kunden bringt, ist praktisch nicht machbar. Schon wenn man die Gerichte nur wenige Kilometer weit transportieren muss, passieren zwei Dinge mit ihnen: Entweder Burger, Pommes & Co. werden lapprig und lasch, da das Essen in der Verpackung dampft, oder sie werden kalt, wenn sie geöffnet transportiert werden. Da die Kunden weder für das eine noch für das andere viel Geld bezahlen wollen, ist dieser Ansatz bereits von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Mögliche Lösungsansätze

Wenn es schon nicht klappt, fertige McDonalds Produkte zu transportieren, müssen sie also im Rohzustand transportiert werden. Es würde sich daher anbieten, den Vertrieb mit einem Verkaufswagen zu gestalten, so wie man sie von Imbissbuden oder Dönerständen kennt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, auf die man sich spezialisieren könnte.

Zum einen gäbe es die Möglichkeit, an einer Stelle, an der es in der Nähe kein McDonalds Restaurant gibt, einen festen Verkaufsstand einzurichten. Dieser müsste dann mit entsprechenden Gerätschaften ausgerüstet sein, so dass die Produkte frisch zubereitet werden können. Die Kunden könnten dann dort hin kommen und sich die frischen Leckerbissen holen. Zudem könnten mehrere Plätze eingerichtet werden, so dass der mobile McDonalds jeden Tag an einer anderen Stelle zu finden ist. Allerdings ist dies kein wirklicher Lieferservice.

Um einen Lieferservice auf die Beine stellen zu können, müssen einzelne Kunden nach Anruf angefahren werden. Die Produkte müssten dann direkt vor Ort zubereitet werden. Dies bedarf jedoch einer guten Planung, bei der einigen Widrigkeiten warten.

Voraussetzungen

Ein solcher Lieferservice ließe sich sicherlich nur mit dem Einverständnis des Unternehmens McDonalds auf die Beine stellen. Dabei geht es vor allem darum, dass man nicht einfach so ohne Weiteres mit den Namen „McDonalds“ werben darf, da dies eine Verletzung des Markenrechtes darstellen würde.

Der Lieferservice müsste also entweder als Franchisingnehmer mit McDonalds zusammenarbeiten oder anderweitig eine Lizenz für die Werbung mit dem Namen und den Produkten von McDonalds erwerben.
 

Sie fragen sich, was es mit Ideenmanagement auf sich hat? Dann fehlt in Ihrem Unternehmen offensichtlich noch eine wichtige Variable der Mitarbeitermotivation. Ihre Mitarbeiter strotzen nur so vor Ideen über Möglichkeiten, wie in Ihrem Unternehmen Prozesse gestrafft und damit Geld gespart werden kann. Und das ist ja nur logisch: Denn wer sollte einen Arbeitsprozess schon besser beurteilen können als der Mitarbeiter, der ihn tagtäglich durchlebt und danach arbeitet?

Leider haben viele Führungskräfte aufgehört, ihren Mitarbeitern wirklich zuzuhören. Wenn diese auf ihre Verbesserungsvorschläge keine Taten folgen sehen, hören sie irgendwann auf, welche zu machen.

Das Mitarbeiterpotential nutzen

Viele große Unternehmen haben den Trend hin zum Ideenmanagement erkannt und sind auf diesen Zug aufgesprungen. In vielen Unternehmensbereichen konnten bereits Ideen umgesetzt werden, durch die Millionen von Euro eingespart werden konnten.

Die Unfallversicherung VBG berichtet, dass eine einzige Idee eines Mitarbeiters eine Ersparnis von rund 300.000 Euro in die Kassen spülte. Die Ideencoaches des Unternehmens stellen zunehmend fest, dass den Mitarbeitern nicht primär an der ausgesetzten Prämie gelegen ist. Viele sind schon damit zufrieden, dass sie für ihre gute Idee Anerkennung erhalten. So lässt sich die Motivation der Mitarbeiter steigern und dabei kann das Unternehmen auch noch Geld sparen.

Was ist Ideenmanagement?

Das Ideenmanagement ging aus dem in den 90er Jahren bekannten betrieblichen Vorschlagswesen hervor. Es ist nicht nur in der Lage, Kosten einzusparen, sondern optimiert gleichzeitig Prozesse und verbessert die Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Im Zentrum stand früher der Gedanke, dass der Mitarbeiter für eine umsetzbare Idee eine finanzielle Prämie erhalten sollte.

Während man jedoch früher darauf wartete, dass Ideen eingingen, setzt man beim Ideenmanagement eher auf eine aktive Beteiligung des Unternehmens. So sprechen die Ideencoaches gezielt einzelne Mitarbeiter darauf an, ob sie Ideen für die Verbesserung ihrer Arbeitsbereiche haben. Ideenmanagement sollte heutzutage Teil einer modernen Arbeitsumgebung sein.

Quelle: Sicherheitsreport 4/2009 (Magazin der VBG), S. 45

 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 14 der Serie

Im letzten Teil zu den Fachbegriffen rund um das Thema Import, befasse ich mich auch schon mit der Frage, wie und wo man am besten zu Produkten und Herstellern recherchieren kann.

Viel Spaß dabei

Präferenz- und Freiverkehrsnachweis

Derartige Zeugnisse sind bei der Zollabfertigung vorzulegen, sofern die Anwendung einer Präferenz beantragt wird. Die Anwendung einer Präferenz ist nicht bei Einfuhren aus jedem Land erforderlich.

Einfuhrgenehmigung, Einfuhrerklärung, Einfuhrlizenz

Solche Genehmigungen können im Agrar- und Textilbereich erforderlich sein. Die betroffenen Waren sind im Einzelfall durch eine Einfuhrliste von der Genehmigungsbehörde zu ermitteln. Dies muss durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw. durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bei Agrarprodukten vor dem Import geschehen. Die Notwendigkeit einer Einfuhrgenehmigung ist aus dem Zolltarif (TARIC) ersichtlich.

Ursprungszeugnis

Einige Waren machen ein Zeugnis über den Ursprung erforderlich. Dieses Zeugnis oder diese Erklärung wird vom Zoll geprüft, daher ist der Exporteur für die Beschaffung des Ursprungszeugnisses im entsprechenden Exportland verantwortlich. Für welche Waren ein derartiges Zeugnis nötig ist, verrät wiederum der Zolltarif.

Warenverkehrsbescheinigung

Sofern der Internationale Handel mit Ländern vollzogen wird, welche durch die EU in Punkto Zoll befreit oder begünstigt sind, ist dies durch eine Warenverkehrsbescheinigung zu belegen.

Zollwertanmeldung

Unterliegt die einzuführende Ware dem Wertzoll, so ist eine Zollwertanmeldung bei der Einfuhrzollstelle vorzulegen, welche diese Ware in den freien Verkehr einbringen soll. Dahingehend existiert eine Bagatellgrenze, welche bis zu einem Zollwert von 5.000,- EUR die Zollwertanmeldung ausschließt.

Recherche nach Produkten und Herstellern

Für einen Großteil aller importinteressierten Unternehmer ist die Recherche, die Sprachbarrieren sowie die eigentliche Geschäftsanbahnung das größte Hindernis. Wie bekomme ich die Adressen von seriösen Geschäftspartnern? Wie finde ich geeignete Speditionen oder Importeure?

1. Möglichkeit: Die Auslandshandelskammern (AHK)

In mehr als 80 Ländern existieren Auslandshandelskammern, welche Unternehmen unterstützen und die jeweiligen Interessen in diesem Land vertreten. Dabei können spezifische Wirtschaftsinformationen recherchiert oder Wirtschaftskontakte vermittelt werden. Aber auch die Betreuung von Geschäftsreisenden aus Deutschland im jeweiligen Land sowie die Organisation von Unternehmertreffen, Kongressen und Seminaren sind Aufgaben der AHK. So helfen also diese Institutionen zur Knüpfung des ersten Kontaktes und auch zur Herstellung einer erfolgbringenden Geschäftsbeziehung. Eine Übersicht aller Auslandshandelskammern sind auf der Internetseite www.ahk.de zu finden. Zu den weiteren Leistungen der AHK zählen die Marktanalyse, Absatzberatung, die Rechtsauskunft und die Terminorganisation. Der Unternehmer sollte allerdings zunächst fragen, was derartige Auskünfte kosten, denn auch bei der AHK sind für solche Auslandsauskünfte Gebühren zu zahlen.

2. Möglichkeit: Industrie- und Handelskammern (DIHK)

Neben den Auslandshandelskammern können Unternehmer auch die ausländischen Industrie- und Handelskammern nutzen, um Geschäfte vorzubereiten oder Kontakte zu knüpfen. Der Dachverband der Industrie- und Handelskammern (DIHK) gibt ein Anschriftenverzeichnis heraus, welches direkt bei der DIHK oder auch über die IHK zu beziehen ist.

3. Möglichkeit: Auslandsbotschaften

Adressen und Kontaktdaten werden in vielen Fällen auch über die ausländischen Botschaften, Konsulate oder Handelsförderstellen zum Nulltarif herausgegeben. Das Auswärtige Amt hat dahingehend eine Broschüre veröffentlicht.

4. Möglichkeit: Adress- oder Mitgliederverzeichnisse

Die DIHK und der AHK können importwilligen Unternehmern bei der Recherche mit Adressdatenbanken oder Mitgliederverzeichnissen zur Seite stehen. Diese Datensammlungen werden in der Regel auf CD-Rom oder im Internet kostenpflichtig oder auch kostenfrei zur Verfügung gestellt.

5. Möglichkeit: Messen

Eine sehr zeit- und kostspielige Möglichkeit, aber gleichzeitig eine der effizientesten der hier aufgeführten ist der Besuch einer ausländischen Messe. Auf einer derartigen Veranstaltung kommen sehr viele potentielle Kunden und Anbieter zusammen, so dass innerhalb kürzester Zeit Kontakte geknüpft und Adressen getauscht werden können.

6. Möglichkeit: Internetportale

Einer der wichtigsten Möglichkeiten zur Kontaktfindung und des Austausches von Informationen bietet das Internet. Zahlreiche Träger und Institutionen haben Onlinemarktplätze und Suchportale zur „Verkupplung“ der in- und ausländischen Geschäftspartner entwickelt. Als Beispiel sei zum Thema Onlinekontaktbörsen die Seite www.e-trade-center.com aufgeführt.

Weitere interessante Internetseiten zum Thema Außenhandel:

www.ixpos.de - Das Außenwirtschaftsportal
www.bfai.de - Bundesagentur für Außenwirtschaft
www.auma.de - Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.

Dieser Artikel ist Teil 7 von 12 der Serie

Mitarbeiter sind heute der wichtigste Erfolgsfaktor für Unternehmen. Dass dies die Arbeitgeber mittlerweile erkannt haben, zeigt sich an der deutlich veränderten Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber. Doch nicht nur auf Seiten des Arbeitgebers hat sich das Bild gewandelt, auch Arbeitnehmer stellen heute andere Anforderungen an ihren Job, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Natürlich steht das Gehalt nach wie vor an erster Stelle, denn mit einer beruflichen Tätigkeit will sich ein Jeder seinen Lebensunterhalt verdienen. Doch immer wichtiger werden weitere Faktoren. Darunter ist ein sicherer Arbeitsplatz zu finden. Der Anreiz zeigt sich durch langfristige Arbeitsverträge und lange Kündigungsfristen. Auch wollen immer mehr Mitarbeiter durch ihre Arbeit den Kontakt zu anderen Menschen wahren und durch ihre Arbeit Anerkennung erhalten. Die Selbstverwirklichung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der bei der Arbeit erfüllt werden muss.

Die richtige Förderung

Um Mitarbeiter also richtig zu fördern, muss zunächst einmal geprüft werden, aus welchem Grund sie arbeiten gehen. Lassen sich die Mitarbeiter in einer der oben genannten Gruppen wiederfinden, dann kann mit einfachen Mitteln eine Förderung der Leistungsbereitschaft erzielt werden. Menschen, die vor allem den gesellschaftlichen und sozialen Status während der Arbeit genießen, also das Miteinander mit anderen Menschen, sollten mehr in Teamprojekte einbezogen werden. Kundenkontakte und Großraumbüros können diese Mitarbeiter fördern.

Wer in der Gesellschaft anerkannt werden will, wird Wert auf Macht und Statussymbole legen. Ein Firmenwagen, ein geschäftliches Handy, mehr Verantwortung – mit diesen Mitteln lassen sich Führungskräfte motivieren. Wer sich dagegen selbst verwirklichen will – meistens also Künstler und Forscher, die etwas bewegen wollen – dem sollte ein gewisser Freiraum zugestanden werden. Mit einem gut ausgestatteten Arbeitsplatz und den notwendigen Freiräumen steigt die Motivation dieser Mitarbeiter sehr.

Für Abwechslung sorgen

Viele Mitarbeiter leisten nach aktuellen Studien nur „Dienst nach Vorschrift“. Sie sind weder mit dem Unternehmen, noch mit ihrer beruflichen Tätigkeit besonders verbunden, die „innere Kündigung“ ist oft schon erfolgt. Befragt man diese Personen, warum sie unmotiviert sind, ist fast immer etwas von einer eintönigen Arbeit zu hören. Zu viele Routinetätigkeiten und zu wenige Herausforderungen werden als großes Problem angesehen.

Um dem entgegenzuwirken, gilt es, die Mitarbeiter nicht nur zu fördern, sondern auch, sie zu fordern. Hierbei kommen insbesondere das Job-Enrichment, das Job-Enlargement und die Job-Rotation in Frage. Beim Job-Enrichment werden zeitweise weitere Aufgaben übertragen. So kann der Mitarbeiter beispielsweise zusätzlich zu den normalen Tätigkeiten eine Kundenbefragung durchführen und erhält somit Abwechslung. Beim Job-Enlargement werden dem Mitarbeiter dauerhaft weitere Aufgaben übertragen. Er muss mehr Verantwortung übernehmen, fühlt sich dadurch aber auch besser gefordert. Bei der Job-Rotation dagegen werden verschiedene Prozesse durchlaufen, die ebenfalls wichtig sind, um mehr Abwechslung zu erhalten.

Quelle: Pro Firma 05/2009, S. 84 – 87
 

Dieser Artikel ist Teil 16 von 16 der Serie

Nachdem nun der Kapitalbedarfsplan und der Finanzierungsplan als Teil des Finanzplans vorgestellt wurde, verbleibt es nun noch die Umsatzentwicklung sowie die Rentabilitätsvorschau. Im folgenden soll grundlegend geklärt werden, wie Sie bei der Erstellung einer Umsatzprognose vorgeht und wie dieser ermittelt der Umsatz in die Rentabilitätsvorschau einfließt.

c.    Die Umsatzentwicklung oder Umsatzprognose

Die Umsatzentwicklung ist Teil der Rentabilitätsvorschau, welche im nächsten Punkt unter die Lupe genommen wird. Eine Umsatzentwicklung sollte über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren erstellt werden. Wobei das erste Jahr meist nicht aus 12 Monaten besteht, sondern je nach Geschäftseröffnung weniger als 12 Monate umfasst. Die Planung oder Vorschau des zu erwartenden Umsatzes ist nicht unbedingt eine einfache Angelegenheit. Im Zweifelsfall nutzen Sie die Hilfe eines Gründungsberaters. Einfacher wird die Angelegenheit, wenn Sie bereits im Vorfeld Aufträge erhalten haben oder Aufträge von künftigen Auftraggebern mit ziemlicher Sicherheit abschätzen können. Sollten Sie allerdings ohne jegliche Vorahnung an eine derartige Umsatzermittlung herantreten, so arbeiten Sie bitte realistisch und versuchen lieber zaghafter als zu forsch die Umsätze einzuschätzen. So vermeiden Sie eine risikoorientierte Einschätzung hinsichtlich Ihrer zukünftigen Liquidität und Ihres unternehmerischen Erfolges. Allerdings ist es notwendig die Umsätze weitestgehend realistisch zu ermitteln, da eine zu knapp bemessene Umsatzermittlung zu einer zu hohen Fremdkapitalaufnahme führen kann, was wiederum zu überhöhten Zinsbelastungen führt. Berücksichtigen Sie in Ihrer Umsatzberechnung auch die Gewährung von Skonti, Rabatten oder anderen Preisnachlässen. Erläutern Sie einzelne Positionen Ihrer Planung, so dass ein Fachfremder Ihre Berechnungen nachvollziehen kann. Eine einfache und sichere Vorgehensweise ist die der Rückwärtskalkulation. Tragen Sie zunächst in der Rentabilitätsvorschau alle Aufwendungen und Kosten zusammen und ermitteln darauf aufbauend die nötigen Umsätze, um diese Kosten decken zu können. Der so ermittelte Umsatz ist der Minimalumsatz, der also auf jeden Fall monatlich oder jährlich erreicht werden muss. Ist dieser Minimalumsatz bekannt, können Sie auf die notwendigen Stückpreise oder Verkaufsmengen schließen. Diese Verkaufsmengen geben Ihnen Auskunft über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Umsetzung der Geschäftsidee.

Beispiel:

Es wurden mtl. Gesamtkosten von 3.000 EUR ermittelt. Sie müssen also mindestens 3.000 EUR Umsatz pro Monat erzielen, um einen Gewinn von 0 EUR zu erwirtschaften. Gehen Sie von einem Gewinn von mindestens 1.000 EUR aus, da Sie ja auch Geld für die private Lebenshaltung benötigen. Somit müssen schon monatlich 4.000 EUR umgesetzt werden. Bei einem angenommenem Verkaufspreis von 10 EUR je Stück müssten Sie also 400 Stück monatlich verkaufen, was eine tägliche Verkaufsmengen von 16 Stück (400 St / 25 Tage je Monat) entspricht. An dieser Stelle können Sie als Fachmann in Ihrer Branche selbst entscheiden, ob es noch realistisch ist, das Produkt zu verkaufen. Ggf. müssen Sie nun das Konzept neu kalkulieren und überdenken.

d.    Rentabilitätsvorschau

Die Ermittlung Ihrer künftigen Rentabilität durch eine Rentabilitätsvorschau (auch Ertragsvorschau genannt) ist nicht nur für Sie als Unternehmer, sondern auch für Ihre künftigen Investoren, Gläubiger oder Geldgeber von entscheidender Bedeutung. Die Rentabilitätsvorschau können Sie entweder mit einer Software elektronisch, einer Vorlage schriftlich oder mit der Hilfe einer fachkundigen Gründungsberaters erstellen.

Die Ertragsvorschau wird, wie alle anderen finanztechnischen Berechnungen, über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren erstellt. In Ihr stellen Sie die Umsatzerlöse und andere Einnahmen Ihres Unternehmens den Aufwendungen gegenüber. Somit ermitteln Sie das Betriebsergebnis und können Ihren Gläubigern über die entsprechende Berichtsperiode einen solides oder stetiges Wachstum nachweisen. Die Umsatzerlöse resultieren aus obiger Berechnung zur Umsatzentwicklung. Zu den Betriebsausgaben zählen neben Personalkosten, Mieten- und Pachtaufwendungen, den Kreditzinsen auch die Betriebssteuern, Betriebskosten, die Abschreibungen und sonstige Kosten.

Die Betriebskosten werden aus KFZ Kosten, Versicherungen, Raumkosten und sonstige Aufwendungen gebildet. Sonstige Aufwendungen beinhalten Bürobedarf, Literatur, Buchhaltungskosten, Werbekosten, Verpackungskosten, Kosten für Werkzeuge und Kleingeräte, Telefon- und Faxaufwendungen, Internetkosten, Porto, Reinigungskosten und anderes mehr. Weitere Betriebsausgaben können Sie im Lexikon der Betriebsausgaben recherchieren. Nutzen Sie auch unsere Vorlage und unseren Onlinerechner zur Rentabilitätsvorschau!

All die beschriebenen Komponenten bilden in der Summe den Finanzplan Ihres Businessplans, welcher dem Leser einen Einblick über die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmers verschaffen sollen.

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Für alle Unterhaltungen, egal ob geschäftlich oder privat ist es wichtig, die Hände als Ausdrucksmittel zu nutzen. Sie unterstreichen Ihre Aussagen oder können Sie als Lügner entlarven, wenn Sie verkrampft und unsicher „verknotet“ werden.

Positive Handsignale

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Hände während eines Gesprächs zu halten und ein Wechsel zwischen diesen Positionen ist natürlich jederzeit möglich.

Das lockere Kreuz

Locker ineinander gelegt, sind Sie jederzeit bereit, aktiv in ein Gespräch einzusteigen und können dabei mit Ihren Händen Ihre Aussage unterstreichen. Falls Sie dazu neigen, die Hände in dieser Position fest zu verkrampfen, sollten Sie sich eine andere Handhaltung zulegen.

Die Schale

Bei der Position der Schale liegt eine Hand locker in die andere gelegt. So ist es jederzeit möglich, die Hände voneinander zu lösen und sie als Hilfsmittel zum Unterstreichen der gesagten Worte zu benützen. Diese Handhaltung ist vor allem gut geeignet, wenn Sie dazu neigen, die Hände im Kreuz zu fest zu verschränken.

Das lockere Halten

Eine Hand hält locker vor dem Körper die zweite indem sie das Handgelenk umgreift, so dass ein Lösen dieser Position jederzeit möglich ist. Diese Haltung hat den Vorteil, dass Sie entspannt stehen können und die Hände trotzdem nicht unbeteiligt neben dem Körper baumeln.

Ungünstige Handhaltungen

Unsicherheit, Nervosität und sogar Ablehnung transportieren die folgenden Handhaltungen während eines Gesprächs.

Steifer Finger

Bei dieser Haltung werden die beiden Zeigefinger der Hände ausgestreckt und berühren sich gegenseitig. So stehen die Hände ständig unter einer negativen Spannung und eine überzeugende Gestik während des Gesprächs wird unmöglich.

Die Gebetshände

Wie in der Kirche werden die einzelnen Finger beider Hände ineinander verschränkt und bilden eine feste Einheit, die bei Bedarf nicht schnell genug gelöst werden kann. So verhindern Sie jede Geste, die Ihre Worte positiv unterstreichen könnte.

Vor allem die Hände sprechen mehr als uns manchmal lieb ist, doch es ist leicht sie als positives Mittel zu nutzen, um jeden Gesprächspartner schnell von Ihrem Interesse und Ihrer fachlichen Kompetenz zu überzeugen. Die Hände und der gesamte Körper bilden das äußerliche Bild, das den ersten Eindruck erweckt, der schon entscheidend für den weiteren Gesprächsverlauf sein kann.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Aus aktuellem Anlass möchte ich auf einen neuen Online-Rechner von steuerberaten.de hinweisen. Dieser Rechner vergleicht das herkömmliche Steuersystem mit dem neuen Stufenmodell der FDP. Mit diesem Rechner kann jeder Bürger direkt die Auswirkungen auf die eigenen Finanzen berechnen.

(c) steuerberaten.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 5 der Serie

Asiaten sind oftmals ihr gesamtes Arbeitsleben hindurch bei ein und dem selben Unternehmen beschäftigt. Karriere macht man hier nicht durch einen stetigen Wechsel oder Job-Hopping, wie zum Beispiel in Europa oder in Amerika, sondern durch Loyalität und Unternehmenstreue. Auch gerichtliche Auseinandersetzungen führen in Asien – anders als in Europa oder Amerika – zu einem sofortigen Abbruch sämtlicher geschäftlichen Beziehungen.

Loyalität

Asiaten zeichnen sich durch eine sehr hohe Loyalität zu ihrem Arbeitgeber aus, so dass es keine Seltenheit ist, auf Führungskräfte zu stoßen, die seit ihrem Studium immer in demselben Unternehmen beschäftigt waren oder sind. Dies hat nichts mit einer mangelnden Flexibilität oder Kompetenz zu tun, sondern liegt in der dortigen Arbeitsmentalität begründet.

Im Gegensatz wird man sehr über die europäische Gewohnheit erstaunt sein, sich grundsätzlich „nach oben zu bewerben“ und Jobs anzunehmen, die immer höher vergütet und in der Hierarchieebene weiter oben angelegt sind, als der vorherige. So etwas gibt es in Asien so gut wie gar nicht, denn befördert oder mit Führungsaufgaben betraut, werden nur unternehmenserfahrene Mitarbeiter.

Wenn Ärger nicht ausbleibt?

Auch wenn es einmal nicht so läuft, wie es soll und Ärger gibt, ist hier ein Schlichten immer besser als ein Richten. Dabei können durchaus auch Botschaften, Konsulate, Diplomaten, Wirtschaftsverbände oder ähnliches (je nach Unternehmensgröße und Wichtigkeit) als Dritte herangezogen und vermittelnd tätig werden. Grundsätzlich gilt hier, dass asiatische Unternehmen eine Geschäftsbeziehung abbrechen, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt. Eine Rückkehr zur Tagesordnung nach dem Prozess ist so gut wie ausgeschlossen und eine erneute Aufnahme der Geschäftsbeziehung so aufwendig wie ein neuer Erstkontakt mit einem völlig fremden Unternehmen.

Hierbei ist für das deutsche oder europäische Unternehmen auch zu bedenken, dass Asiaten grundsätzlich wie der sprichwörtliche Pech und Schwefel zusammenhalten. Dies kann den Verlust weiterer Kontakte durchaus genau so bedeuten, wie eine eventuell nicht zustande kommende Erstanbahnung von Geschäften.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 4 von 14 der Serie

Im 2. Teil führen wir die die Fachbegriffe zum Direktimport aus China fort. Diesmal geht es vorwiegend um die Handelsklauseln. Innerhalb des Warenverkehrs werden international einheitliche Abkürzungen zur Vereinheitlichung des Frachtverkehrs verwendet. Die folgenden Begriffe sind nach dem Risiko und den damit verbundenen Kosten sortiert.

INCOTERMS – International Commercial Terms (Internationale Handelsklauseln)

Die INCOTERMS ermöglichen einen rechts- und handlungssicheren Handel zwischen zwei Ländern. Durch diesen Standart weiß jede Vertragspartei, auf was sie sich einlässt, was sie zu tun hat und was der Gegenüber entsprechend tun muss. So werden bspw. Beschaffungspflichten wie Transport und Genehmigungen, aber auch Gefahrenübergänge, wie Liefer- und Abnahmeverpflichtungen geregelt. Nicht zuletzt sind Kostenübergänge klar definiert, so dass Versicherungen, Zölle und Steuern eindeutig dem Zahlungsträger zugeordnet werden. Auf diese Weise kann es im Nachgang nicht zu Streitigkeiten kommen.
Die INCOTERMS regeln allerdings nicht die Zahlungsabwicklung, den Eigentumsübergang oder den Gerichtsstand bzw. das anwendbare Recht.

Die internationalen Handelsklauseln können zunächst in vier Klassen eingeteilt werden. Auch die Klassen sind nach einem bestimmten Muster sortiert, wobei die Klasse E die geringste Verantwortung für die zu liefernde Ware auf der Seite der Verkäufer darstellt.

Folgende Einteilung kann vorgenommen werden:

E-Klausel: Abholklausel, der Käufer hat das Transportrisiko sowie dessen Kosten zu tragen.

F-Klausel: Der Käufer hat die Haupttransportkosten sowie das Haupttransportrisiko zu verantworten.

C-Klausel: Die Risiken und Kosten werden geteilt, so dass der Verkäufer die Haupttransportkosten und der Käufer die Haupttransportrisiken übernimmt.

D-Klausel: Ankunftsklausel, sowohl die Risiken als auch die Kosten des Transportes fallen dem Verkäufer zur Last.

Zur näheren Erläuterung der einzelnen Klassen:

E-Klausel

EXW (engl., ex works; dt., ab Werk)

Diese Regel teilt dem Käufer mit, dass er die Ware beim Verkäufer und zwar auf dessen Grundstück in einer Lagerhalle, einem Werk oder in seiner Fabrik abholen muss. So hat der Käufer auch die damit verbundenen Kosten wie Versicherungen, Fahrt- und Transportkosten sowie die Kosten der Ausfuhr zu tragen. Das Risiko geht sofort nach der Übergabe der Waren auf den Käufer über. Diese Form des Imports stellt für den Importeur das höchste Risiko dar und ist daher auch nur erfahrenen Unternehmern zu empfehlen.

F-Klausel

FCA (engl. free carrier; dt. Frei Frachtführer)

Durch diese Klausel ist der Verkäufer verpflichtet, die zu importierende Ware an einem bestimmten Ort an einen Frachtführer zu übergeben, wobei allerdings die Transportrisiken und -kosten durch die Übergabe auf den Käufer übertragen werden.

FAS (engl. free alongside ship; dt. frei Längsseite Schiff)

Durch diese Klausel muss die Ware auch übergeben werden, allerdings nicht an einen Frachtführer an einem bestimmten Ort, sondern die Ware muss vom Verkäufer in einem bestimmten Hafen an der Längsseite eines vorher bestimmten Schiffs abgesetzt werden.

FOB (engl. free on board; dt. frei an Board)

Durch eine geringfügige Steigerung der Verantwortung, muss der Verkäufer in dieser Klausel die Ware zu der Lieferung in den vereinbarten Hafen, auch an Board des vorher bestimmten Schiffes schaffen. Die Risiken und Kosten des Transportes gehen ab der ordnungsgemäßen Ablieferung an Board auf den Käufer über.

C-Klausel

CFR (engl. cost and freight; dt. Kosten und Fracht)

Die beim Schifftransport Verwendung findende Klausel verpflichtet den Verkäufer die Ware an Board des vereinbarten Schiffs zu bringen und darüber hinaus die Kosten und die Fracht inkl. Ausfuhr bis zum Bestimmungshafen zu übernehmen. Das Transportrisiko bleibt allerdings beim Käufer. Dieser kann alternativ eine Versicherung für dieses Risiko abschließen, wodurch bereits eine neue Klausel angedeutet wird.

CIF (engl. cost, insurance, freight; dt. Kosten, Versicherung und Fracht)

Durch diese sehr oft verwendete Klausel muss der Verkäufer neben den Kosten und der Fracht auch die Transportversicherungen übernehmen. Damit verbunden ist dann auch die Zollabfertigung im Ausfuhrland. Das Risiko und die damit verbundenen Kosten durch Verlust oder Beschädigung der Waren trägt der Käufer, der ja extra dafür eine Versicherung abgeschlossen hat.

CPT (engl. carriage paid to; dt. Frachtfrei)

Der Verkäufer hat Kraft dieser Klausel die Kosten des Transports zu zahlen, wobei allerdings die Aufwendungen für Steuern, Zölle und Abgaben vom Käufer zu Lasten des Käufers fallen. Die Risiken durch Verlust und Beschädigung der Waren muss der Käufer tragen.

CIP (engl. carriage and insurance paid to; dt. frachtfrei versichert)

Durch eine Erweiterung auf die Kosten der Transportversicherung, wird dieses Risiko durch eine derartige Absicherung getragen. Alle anderen Verpflichtungen sind identisch mit der CPT-Klausel.

D-Klausel

DAF (engl. delivered at frontier; dt. geliefert bis zur Grenze)

Die Lieferung der Ware durch den Verkäufer bis zur Grenze ist Bestandteil dieser Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer. Bei diesem Transport muss der Verkäufer keine Transportversicherung abgeschlossen haben. Der Käufer muss die Ware entladen und trägt ab Ankunft an der Grenze bis zum Bestimmungsort das Transportrisiko sowie die damit verbundenen Kosten.

DES (engl. delivered ex ship; dt. geliefert ab Schiff)

DES verpflichtet den Verkäufer die Ware mit dem Schiff in den vom Käufer gewünschten Bestimmungshafen zu befördern. Entladen sowie die Risiken und damit verbundenen Kosten muss der Käufer.

DEQ (engl. delivered ex quay; dt. geliefert ab Kai)

Die Erweiterung der DES Klausel verpflichtet den Verkäufer die Ware entweder selbst oder durch einen beauftragten Dritten im Zielhafen entladen zu lassen, wobei die Kosten und Gefahren erst nach der Entladung auf den Käufer übergehen.

DDU (engl. delivered duty unpaid; dt. geliefert unverzollt)

Der Verkäufer wird mittels der DDU Klausel verpflichtet die Ware am Zielhafen bereitzustellen und für den Zoll freizumachen, dieser muss allerdings vom Käufer gezahlt werden.

DDP (engl. delivered duty paid; dt. geliefert und verzollt)

Da der Verkäufer alle Kosten des Versands und des Transportes (inkl. des Zolls) sowie die damit entstehen Risiken und Gefahren durch Verlust oder Beschädigung bis zum Zielort zahlen muss, stellt DDP die für den Käufer beste Alternative der internationalen Handelsbestimmungen dar.

Im nächsten Teil geht es weiter mit Fachbegriffen sowie der Frage wie und wo man nach Produkten und Herstellern recherchieren kann.

Dieser Artikel ist Teil 14 von 16 der Serie

Dieser Abschnitt ist durch das Zahlenmaterial des jungen Unternehmens gekennzeichnet. Zeigen Sie dem Gläubiger, dass Ihr Unternehmen auf Sicht von drei Jahren effizient und rentabel sein wird. Dazu müssen Sie den Kapitalbedarf, das Finanzierungskonzept, Ihr Eigenkapital, das nötige Fremdkapital, eine Umsatzplanung, eine Rentabilitätsvorschau sowie eine Liquiditätsplanung erstellen und so Ihr Unternehmen präsentieren. Zu dieser Thematik gibt es auf dem Markt eine Reihe von Instrumenten, welche Sie bei der Zusammenstellung der Unternehmenszahlen unterstützen. Das stellt Sie aber nicht davon frei die Unternehmenskennzahlen und das nötige Zahlenmaterial der Firma selbst nach zurechnen und im Überblick zu behalten. Diese Aufgabe kann im Zweifel zusammen mit einem Steuerberater oder einem Unternehmensberater durchgeführt werden. Die Kennzahlen im Einzelnen.

Fremd- und Eigenkapital

Die Höhe des Eigenkapitals beschreibt das Bargeld und die Sacheinlagen, welche Sie in das Unternehmen einbringen werden. Darüber hinaus können Sie das noch notwendige Kapital von einem Kreditinstitut für eine gewisse Laufzeit borgen. Auf diese Weise steht für die Investitionen ein Kapitalblock bereit, welcher sich aus Fremd- und Eigenkapital zusammensetzt. Der Kapitalbedarfsplan zeigt, wie hoch der Bedarf an Eigen- und Fremdkapital für die zu tätigenden Investitionen sein wird. Darüber hinaus sollten Sie ein gewisses Polster für unvorhergesehene Anschaffungen, Investitionen und für Ihre private Lebensführung vorhalten. Beachten Sie bei der Kalkulation Ihrer Finanzen, dass während der Zeit der Tilgungsjahre eine finanzielle Mehrbelastung auf Ihr Unternehmen zukommen wird. Diese finanzielle Belastung setzt eine entsprechende Liquiditätsstruktur Ihres Unternehmens voraus. Lesen Sie dazu die Ausführungen zum Liquiditätsplan. Im Zusammenhang mit der Frage der Fremdfinanzierung steht immer die Frage der geeigneten Rücklagen und Sicherheiten. Da die meisten Unternehmen aus einer privaten Situation heraus entstehen und somit meist als Personengesellschaften oder Einzelunternehmen gegründet werden, sind die Sicherheiten im Wesentlichen aus Ihrer Privatsphäre heranzuziehen. Dies bedeutet auch für Ihre persönliche Situation ein gewisses Risiko, was bei der Fremdkapitalplanung berücksichtigt werden sollte.

a.    Der Kapitalbedarfsplan

In der Kapitalbedarfsplanung (auch als Investitionsplanung bezeichnet) fassen Sie sämtliche zukünftige Investitionen im Unternehmen in einer Übersicht oder einer Tabelle zusammen. Für diese Tätigkeiten gibt es auf den Markt bzw. im Internet zahlreiche Vorlagen, welche die Erfassung und Strukturierung erleichtern. Der Kapitalbedarf wird häufig in langfristige Investitionen (Anlagevermögen), mittel- und kurzfristige Investitionen, Aufwendungen oder Betriebsmittel, Gründungskosten und privat veranlasste Investitionen gegliedert. Über die Zusammenstellung oder den Inhalt der Kapitalbedarfsplanung gibt es verschieden Methoden und Modelle, so dass Sie die erwähnten Vorlagen immer in verschiedenen Ausführungen finden werden. Übrigens: Ihren Kapitalbedarfsplan können Sie auch mit unserem kostenlosen Onlinerechner vorbereiten oder selbst erstellen. Der Kapitalbedarf wird grundsätzlich folgendermaßen unterteilt:

Privater Kapitalbedarf

Um den Kapitalbedarf Ihres Unternehmens ermitteln zu können, müssen Sie sämtliche Aktivitäten in Ihrem Unternehmen erfassen, welche zu finanziellen Auszahlungen führen. Somit sind auch Entnahmen von Geldern für Ihre private Lebensführung unter diesem Stichwort zu fassen. Da Sie von Ihrem Unternehmen leben und sämtliche privaten Ausgaben begleichen müssen, ist es notwendig, dass Sie regelmäßige Entnahme berücksichtigen. Unter der Entnahme ist z.B. die monatliche Umbuchung eines bestimmten Geldbetrages vom Geschäftskonto auf Ihr Privatkonto zur privaten Verwendung zu verstehen. Es ist vorteilhaft einen Plan zur Ermittlung der privaten Ausgaben erstellen, den privaten Kapitalbedarfsplan. Dieser Plan beinhaltet die Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer oder Kfz-Steuer, die Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung und andere private Versicherungen. Aber auch private Mieten und Betriebskosten sowie Kosten für die Lebensführung, so z. B. Lebensmittel.

Betrieblicher Kapitalbedarf

Neben dem privaten Kapitalbedarf ist der betriebliche Kapitalbedarf festzustellen und in Ihren Kapitalbedarfsplan aufzunehmen. Der betriebliche Kapitalbedarf stellt im Wesentlichen die Betriebsausgaben dar. Darüber hinaus dürfen in Ihrem Kapitalbedarfsplan Grundstücke, Gebäude, Renovierungsmaßnahmen oder Instandsetzungsmaßnahmen, Maschinen, Geräte, Betriebs- und Geschäftsbedarf, Fahrzeuge usw. nicht fehlen. Selbstverständlich müssen Sie auch Waren anschaffen, so dass diese Aufwendungen ebenfalls aufzunehmen sind. Personalkosten, Bürobedarf, Telefon, Mieten, Zinsaufwendungen, Fahrzeugkosten, Buchführungskosten, Steuerberatungskosten, Rechtsanwaltskosten, Gründungskosten und vieles andere mehr sind ebenfalls Positionen in Ihrem Kapitalbedarfsplan.

Darüber hinaus werden Sie in der ersten Zeit Ihres neuen Unternehmens einen gewissen Bedarf an Geld für Werbemaßnahmen, für fehlerhafte Planungen oder Organisation oder ähnliche Aufwendungen benötigen. Unter Umständen ist es auch wichtig die Investitionsplanung in Investitionen vor der Gründung und Investitionen nach der Gründung aufzuteilen. Nutzen Sie unsere Vorlage zum Kapitalbedarfsplan! Nicht vergessen: Der betriebliche Kapitalbedarfsplan kann und wird von der steuerlichen Gewinnermittlung für das Finanzamt abweichen.

b.    Der Finanzierungsplan

Nach dem Sie im Kapitalbedarfsplan festgestellt haben, wie hoch die notwendigen Investitionen für Ihr Unternehmen sein werden, beschreiben Sie nun, wie dieser festgestellte Kapitalbedarf gedeckt wird. Oder anders ausgedrückt: Von wem bekommen Sie das nötige Kapital? Auch hier haben Sie wieder verschiedene Möglichkeiten. Sie können Ihr eigenes Kapital oder Sacheinlagen (Finanzierung mit Eigenkapital) nutzen, um die notwendigen Investitionen zu realisieren. Erstellen Sie sich eine Checkliste, um den Umfang Ihres Eigenkapitals ermitteln zu können.

Folgende Fragestellungen sollten Sie berücksichtigen:

Habe ich Ersparnisse und kann ich diese in meinem Unternehmen einsetzen?
Wie werden sich diese Ersparnisse bis zur Geschäftseröffnung entwickeln?
Können Sie andere Kapitalanlagen wie Versicherungen, Aktien, Bausparverträge oder Investmentfonds für Ihre Gründung nutzen?

Bitte bedenken Sie, dass Sie auch für Ihre zukünftige Absicherung entsprechende Rücklagen vorhalten sollten.

Eine andere Möglichkeit, um an liquide Mittel für Ihre Unternehmensgründung zu gelangen, ist die Aufnahme eines Darlehens bei engen Verwandten oder Bekannten. Mit niedrigen Zinssätzen, können Sie so Ihre Liquidität entscheidend verbessern. Allerdings sollte auch hier nicht auf Darlehensverträge und die Festsetzung entsprechender Konditionen verzichtet werden. Beteiligungen Ihrer Geschäftspartner oder Gesellschafter, sind in diesem Sinne natürlich auch Eigenkapital, welches Ihrer Firma zur Verfügung steht. Nutzen Sie unsere Vorlage Finanzierungsplan und unseren Onlinerechner zum Finanzierungsplan!

Dieser Artikel ist Teil 6 von 12 der Serie

Die Mitarbeiter eines Unternehmens gelten immer häufiger als deren wichtigster Erfolgsfaktor. Die Ressource Mensch wird also auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Dies zeigt insbesondere der bereits heute bestehende Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt, der sich in den nächsten Jahren noch dramatisch verschlimmern wird. Um dem aus dem Wege zu gehen, ist die Personalentwicklung entscheidend. Denn diese sorgt nicht nur für mehr Effizienz und Produktivität, sondern genauso für eine bessere Motivation der Mitarbeiter.

Die Bedarfsanalyse

An erster Stelle für die erfolgreiche Personalentwicklung steht eine Bedarfsanalyse. Hierbei muss einerseits beachtet werden, dass ein Mitarbeiter nicht unbegrenzt Wissen aufnehmen kann, dass viel Wissen bereits in den Mitarbeitern schlummert und dieses nur noch heraus geholt werden muss. Nachdem festgestellt wurde, welche Mitarbeiter wie entwickelt und weiter gebildet werden sollen, folgt der zweite Schritt.

Die Planung der Ziele und Maßnahmen

Im zweiten Schritt geht es um die Planung der Ziele, die mit der Personalentwicklung erreicht werden sollen. Das kann eine Verbesserung der sozialen Kompetenzen bei Führungskräften sein, um einen besseren Führungsstil zu sichern oder eine Vertiefung von Fachwissen bestimmter Mitarbeiter in einem bestimmten Tätigkeitsfeld.

Als nächstes werden die Maßnahmen zur Personalentwicklung geplant. So müssen die Mitarbeiter benannt werden, die an einer Fortbildung teilnehmen sollen, die Dauer und der Ort dieser Fortbildung müssen festgelegt werden und auch Kostenaspekte sollten mit einfließen. Denn Mitarbeiter, die an der Personalentwicklung teilnehmen, fallen zunächst einmal für ihre eigentliche Tätigkeit aus.

Die Durchführung der Maßnahmen

Im nächsten Schritt werden die geplanten Maßnahmen durchgeführt. Hierbei sollte auf verschiedene Punkte geachtet werden. Wenn etwa die persönlichen Ziele der Mitarbeiter mit berücksichtigt werden, dann fördert dies in vielen Fällen die Bereitschaft, mehr und besser zu lernen. Auch Workshops, die sich über mehrere Tage erstrecken, sind sinnvoll.

Hierbei sollte auf effektive Lernmethoden zurückgegriffen werden. Wissen, welches man nur hört, wird nur zu 20 Prozent behalten. Wer das Wissen, das vermittelt werden soll, sehen kann, behält bis zu 30 Prozent davon im Gedächtnis. Beim Hören und Sehen werden es gar 40 Prozent. Wenn die Mitarbeiter selbst Wissen erarbeiten und es vorstellen, bleiben bis zu 70 Prozent haften und wenn das vermittelte Wissen direkt angewendet wird, bleiben bis zu 90 Prozent davon erhalten.

Die Erfolgskontrolle

An letzter Stelle steht die Erfolgskontrolle, denn diese ist ja das entscheidende Ziel der Personalentwicklung. Ermittelt werden kann die Erfolgskontrolle über einen Soll-Ist-Vergleich, über eine Messung der Produktivität, die gesteigert wurde, über Verhaltensänderungen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz oder auch über Befragungen. In diesen geben die Mitarbeiter selbst an, wie sinnvoll für sie die Fortbildung war oder nicht. Zusätzlich kommen bestimmte Kennzahlen wie Qualität oder Lernwert als Erfolgskontrolle in Frage.

Quelle: Pro Firma 04/2009, S. 76 - 79
 

Kalender stellen eigentlich eine sehr einfache und dennoch sehr effektive Methode der Werbung dar. Schließlich hängt dieser das ganze Jahr über direkt vor den Augen des Kunden – und hat damit ein enormes Werbepotential. Allerdings gibt es dabei eine Problemfrage: Wie bringe ich den Kunden dazu, meinen Kalender auch aufzuhängen? Es gibt einige Kalender-Konzepte, die sich in der Vergangenheit als sehr werbewirksam erwiesen haben.

Der Pirelli-Kalender

Den Pirelli-Kalender gibt es inzwischen seit 45 Jahren. Er ist einer der erfolgreichsten Kalender überhaupt. Nicht nur die Kunden des Unternehmens Pirelli, die den Kalender mit leicht bekleideten, sexy Damen als Weihnachtsgeschenk bekommen, sind scharf darauf, tausende Männer versuchen jedes Jahr auf’s Neue, einen der begehrten Kalender zu ergattern. Der Kalender wird aufwendig produziert, nur die besten Fotografen und bekanntesten Damen werden dafür engagiert. Das Unternehmen möchte seinen Kunden damit eine besondere Freude machen – und das zahlt sich auch aus.

Die beliebtesten Kalendermotive

Der DuMont Kalenderverlag hat ausgewertet, welche Kalendermotive bei den Kunden am beliebtesten sind. An der Spitze stehen unangefochten die Landschaften mit einem Marktanteil von 43 Prozent. Gleich dahinter rangieren die Tiere (33 Prozent) und Blumenmotive (31 Prozent).  Auch Städtemotive sind mit 20 Prozent noch relativ beliebt. Moderne Kunst hat einen Marktanteil von 12 Prozent.

Der Lavazza Kalender

Auch Kaffeehersteller Lavazza setzt unbekleidete Damen ins rechte Licht – und interpretiert sie ganz neu in toskanischen Motiven. Da räkelt sich eine Frau in einem Teller Spaghetti und die nächste badet im Brunnen Fontana die Trevi in Rom.

Toi Toi & Dixi Kalender

Auch der Umweltdienstleister Adco, der Toilettenhäuschen und Sanitärcontainer verleihen, lässt jedes Jahr einen sexy Kalender produzieren, über den sich vor allem die Kunden im Baugewerbe freuen. Der Kalender ist heiß begehert und ist immer innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Was Kalender leisten

Kalender kommen ohne Streuverluste aus – Sie wählen genau aus, welcher Kunde einen Kalender erhalten soll, und bringen diesen am besten persönlich vorbei. Der Nutzen ist für den Kunden groß, so dass er wahrscheinlich nicht direkt entsorgt wird. Kalender werden von den Menschen als Werbeartikel gut akzeptiert und kaum als lästig empfunden.

Wenn auch Sie mit Kalendern erfolgreich sein möchten, müssen Sie eigentlich nur eins können: erraten, welche Motive sich Ihre Kunden am liebsten in ihr Büro hängen würden. Personalisierung lautet hier das Zauberwort!

Quelle: ProFirma 10/2009, S. 38 - 40
 

Dieser Artikel ist Teil 6 von 6 der Serie

Nachdem Sie Ihren Kundenbesuch professionell hinter sich gebracht haben, gilt es am Ball zu bleiben. Der erste Schritt ist, zeitnah eine Email an Ihren Gesprächspartner zu versenden, in dem Sie das Besprochene noch einmal kurz zusammenfassen. Bedanken Sie sich für das nette Gespräch und halten Sie fest, wann der nächste Kontakt stattfinden soll. Wenn Sie während Ihres Termins kurz gefragt haben, ob Sie ihm bei Gelegenheit weitere Informationen zusenden dürfen, ist es rechtlich zulässig, ihm Emails, Briefe oder Broschüren zuzusenden. Unter welchen Umständen dies erlaubt ist, lesen Sie in unserem Artikel über Werbefaxe und Werbeemails.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Sie sollten nach Ihrem ersten Besuch immer noch einen zweiten Kontaktversuch starten. Sie können Ihren Kunden entweder anrufen oder erneut besuchen. Vermeiden Sie es allerdings, ohne wirklichen Grund oder immer wieder anzurufen. Interessant ist der Besuch oder das Telefonat dann, wenn sich in dem beim Besuch vorgestellten Produktbereich etwas getan hat. Eine technische Neuerung, eine neue Weiterentwicklung des Produkts oder weitere Leistungen können ein passender Anlass sein für ein nachgreifendes Telefonat. Auch die Änderung von rechtlichen Vorschriften, ein aktuell veranstaltetes Seminar oder eine geänderte Adresse bzw. Telefonnummer können geeignete Aufhänger sein.

Gehen Sie motiviert ans Werk

Auch wenn es unangenehm sein kann, so aufdringlich zu sein: Ohne Akquise geht es nicht! Führen Sie es sich jeden Tag vor Augen, dass ein nicht nachgefasster Kundenbesuch verlorene Zeit darstellt. Fallen Sie nicht auf Ihre eigenen Ausreden herein, sondern motivieren Sie sich selbst dazu. Lassen Sie sich nicht davon demotivieren, dass einige Kontakte keine weiteren Anrufe wünschen – nicht für jeden ist Ihr Angebot gleich interessant. Früher oder später wird Ihr Konzept jedoch aufgehen.

Die Grundlagen für das Nachfassen

Das Nachfassen erfolgt gewöhnlich telefonisch. Briefe dienen weniger dem Nachfassen, sondern mehr als Aufhänger für ein solches Telefonat. Verwenden Sie grundsätzlich Festnetznummern, es sei denn, Sie haben mit Ihrem Gesprächspartner vereinbart, dass Sie ihn auf dem Handy anrufen können. Telefonieren Sie grundsätzlich nur mit der Person, mit der Sie Ihren ersten Termin hatten. Assistenten nutzen Ihnen wenig, da diese sie lediglich weiter vertrösten.

Häufig kommt es vor, dass Ihr Kunde noch nicht entschieden hat, ob er eine Geschäftspartnerschaft mit Ihnen eingehen möchte. Befragen Sie ihn ruhig, ob Sie ihm dabei mit weiteren Informationen behilflich sein können. Es nützt wenig, einen Termin für einen weiteren Anruf zu vereinbaren, denn wenn sich der Gesprächspartner nur „herausreden“ möchte, ist der nächste Anruf nur weitere verschwendete Zeit. Prinzipiell sollten Sie nicht häufiger als drei Mal telefonisch nachfassen. Die einzige Ausnahme ist, wenn Ihr Neukunde sein Interesse daran bekundet hat.

Damit wissen Sie jetzt alles, was Sie benötigen, um Ihren Kundenbesuch nicht nur professionell abzuwickeln, sondern auch zum Ziel zu gelangen und den Interessenten zu einem Neukunden zu machen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 - 47
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Nun sind alle Weichen für ein aktives Präsentieren gestellt und Sie haben bei Ihrem Verhandlungspartner mit einer positiven Ausstrahlung alle Chancen um Ihr Vorhaben vorzustellen. Als Existenz- oder Firmengründer fällt Ihnen jetzt komplexe Aufgabe zu, Ihren Verhandlungspartner von Ihrem Konzept zu überzeugen. Ob Sie dabei nur ihm Ihre Vorstellungen unterbreiten müssen oder mehrere Zuschauer haben, ist nicht ausschlaggebend.

Die richtige Position bei der Präsentation

Eine Präsentation findet meist im Stehen statt. Stellen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie die Füße in Schulterbreite leicht auseinanderstehen. So haben Sie einen bequemen Stand, bei dem das Gewicht auf beide Beine verteilt wird. Nun werden die Hände locker vor dem Körper gehalten und Sie erreichen eine Körperhaltung mit Spannung, die nicht verkrampft wirkt.

Dadurch wird es Ihnen leicht fallen, die richtigen Worte zu finden und Ihre Präsentation mit den passenden Handbewegungen zu unterstreichen. Selbstverständlich werden Sie die Körperposition einige Male nachkorrigieren müssen. Versuchen Sie diese Korrekturen unauffällig in eine Bewegung zu integrieren und Ihre Zuhörer werden dies nicht als negativen Punkt in Erinnerung behalten.

Ungünstige Körperhaltungen während einer Präsentation

Eine ungünstige Körperhaltung während einer Präsentation kann alle noch so gut recherchierten und perfekt aufbereiteten Argumente vernichten, denn Ihr Verhandlungspartner wird anhand Ihrer Körperhaltung sein Maß an Aufmerksamkeit bestimmen.

Zu locker und gelöst

Auf einem Bein das Gewicht des Körpers, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, so kann auch ein Lächeln nicht mehr verbergen, dass Sie eigentlich nichts präsentieren möchten. Der lockere Stand signalisiert etwas Abwartendes und sogar Langeweile. Jeder Zuhörer wird dies gleich negativ empfinden und Ihrer Präsentation damit weniger Chancen einräumen.

Aufreizend mit Hüftschwung

In der sogenannten Model-Haltung werden Sie ebenso wenig auf Gegenliebe stoßen, denn der Hüftschwung und die damit präsentierten Reize lenken vom Thema ab und Ihr Zuhörer wird nach der Präsentation nicht zugeben wollen, dass er abgelenkt war und so ein schnelles Ende der Verhandlung suchen.

Die Kleinmädchen-Haltung

Mit beiden Beinen direkt nebeneinander und den Händen vor dem Körper verschränkt signalisieren Sie enorme Unsicherheit und Nervosität. Bildlich gesprochen wirkt es, als wollten Sie sich dünn und klein machen. So wird Ihr Verhandlungspartner sie als unsicher, verkrampft und wenig überzeugend empfinden und Ihre gut vorbereitete Präsentation wird kein gutes Ergebnis bringen.

Übungen vor dem Spiegel

Die Körperhaltungen für eine Präsentation lassen sich gut vor einem Spiegel üben. So sehen Sie selbst, wie Sie auf Ihren Verhandlungspartner wirken und auch ob das Lächeln auf Ihrem Gesicht vielleicht zu breit ist und Überheblichkeit signalisieren könnte.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Wer sich dazu entschließt, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und sein eigener Boss wird, beweist Zielstrebigkeit, Tatendrang und auch Mut. Doch der neue Lebensabschnitt gehört gründlich abgesichert, damit die wachsende Existenz auch den nötigen Rückhalt hat.

Der Weg in die Selbstständigkeit ist eine neue Herausforderung. Meist müssen sich die Existenzgründer mit den grundlegenden Fragen, die zur Unternehmensgründung gehören, das erste Mal auseinandersetzen. Dazu sollte unbedingt auch der richtige Versicherungsschutz gehören. Denn wer in luftige Höhen wachsen will, sollte das Netz und den doppelten Boden nicht außer Acht lassen. Falls das Schicksal zuschlägt, sollte der Fall möglichst schnell und unkompliziert abgefangen werden. Umso leichter ist es dann, das Geschäft wieder in den gewohnten Lauf zu versetzen.

Wird eine Existenz neu gegründet, so spielt das Risikomanagement eine große Rolle. Es gibt Aufschluss darüber, welchen Risiken die Unternehmung – egal ob groß oder klein – ausgesetzt sein wird. Dabei sind die Gefahren nach innen und nach außen relevant. Sobald die Risiken identifiziert und analysiert sind, Maßnahmen zu Schadensbeseitigung, -begrenzung und -streuung bekannt sind, setzt Versicherungsmanagement ein. Wer weiß, welche Versicherungen benötigt werden und in welchem Umfang Schutz vonnöten ist, kann sich nun daran machen, den Versicherungsbedarf zu decken.

Die bedarfsgerechte Versicherung ist von großer Wichtigkeit. Nur so ist man davor sicher, zu hohe Beiträge zu zahlen oder im Schadensfall auf hohen Restsummen sitzen zu bleiben (hier spricht man von Über- oder Unterversicherung). Welche Versicherungen bei Existenzgründung gebraucht werden, ist eine absolut individuelle Frage, die durch das Risikomanagement bereits zum Teil beantwortet wird. Gedanken sollte sich jedoch jeder über die Bereiche Krankenversicherung, Personenversicherung, Lebensversicherung, Gewerbeversicherung, Altersvorsorge und Arbeitslosigkeit machen.

Quelle: dieser Text wurde von http://www.finance-store.de/ zur Verfügung gestellt

Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Serie

Asiaten sind sehr höflich und erwarten dies auch immer von ihren Geschäftspartner. Wichtig ist dabei vor allem ein hohes Maß an Seriosität, was die Kleidung, die Mimik, die Gestik und auch die Körpersprache betrifft.

Kleidung

Grundsätzlich legt man in Asien Wert auf konservative Umgangsformen. Dies betrifft auch die Kleidung bzw. den Kleidungsstil. Im geschäftlichen Bereich ist für Herren also der dunkle Anzug grundsätzlich ein verpflichtender Bestandteil der Garderobe. Grundsätzlich sollte man dazu ein Hemd in einer konservativen Farbe (weiß oder hellblau) und eine passende Krawatte tragen.

Selbst in kreativen Berufen sollte man die Kreativität nicht am Kleidungsstil darstellen, da man sich sonst lächerlich macht. Dies würde eher das Gegenteil bewirken, da dann an der Kompetenz des deutschen Partners gezweifelt wird. Asiaten legen grundsätzlich Wert auf gediegene Kleidung in bester Qualität, so dass dies auch die Accessoires und Schuhe betrifft.

Mimik und Gestik

Da Asiaten in einer Schamkultur leben, sind sie mit direkten Gesten grundsätzlich sehr zurückhaltend und fühlen sich durch übertriebene Gefühlsäußerungen eher unangenehm berührt. Dies gilt auch für einen zu direkten Blickkontakt. Man schaut seinen Gesprächspartner zwar an, vermeidet aber das – in Deutschland oft übliche – permanente Fixieren des Gegenübers. Auch zu übertriebene Gestik wird eher als Bedrohung und Machtäußerung empfunden, so dass sich der Gesprächspartner unbehaglich fühlt.

Dies gilt auch bei Einladungen und geschäftlichen Essen. Man winkt das Personal grundsätzlich nicht mit einer ausladenden Geste an den Tisch. Am sichersten geht man, wenn man den Blickkontakt nicht permanent aufrecht hält, sondern lieber den Blick vom Kinn bis zum zweiten Hemdknopf schweifen lässt und nur hin und wieder nach oben sieht, um etwaige Signale „einzufangen“.

Quelle: http://www.tricon.de

Dieser Artikel ist Teil 6 von 6 der Serie

Als KfW Gründungsberater kann ich bei dem von mir gewählten Beispiel der Kosmetikerin nur an den Menschenverstand appellieren und von einem solchen Kosmetikstudio in Heilbad Heiligenstadt oder Umgebung abraten. Die ermittelten Zahlen zeigen eindeutig, dass die Konkurrenz in Heiligenstadt und Umgebung sehr groß ist, ja sogar noch größer als das Onlinetool sein wird, da das Branchenverzeichnis von Google und das Tool von standortanalyse.biz längst nicht alle Konkurrenten und auch nebengewerblich tätige Kosmetiker und Kosmetikerin oder auch Schwarzarbeiter kennen. Somit ist davon auszugehen, dass das ermittelte Umsatzpotenzial von nicht ganz 21.000 € pro Jahr tatsächlich noch etwas knapper ausfallen dürfte.

Umsatz ist nicht alles - der Gewinn zählt

Nun muss sich der Existenzgründer im Klaren darüber sein, dass der Umsatz lediglich seine Einnahmen sind, davon jedoch noch sämtliche Betriebsausgaben wie Materialkosten, Miete und Betriebskosten für den Laden sowie Fahrtkosten, Telefon und Bürobedarf abgezogen werden müssen. So kann man ohne eine Rentabilitätsvorschau zu erstellen im Vorfeld sagen, dass es sich bei diesem Existenzgründungsprojekt nur um ein kleines Nebengewerbe handeln kann. Der Existenzgründer kann also davon auf keinen Fall dauerhaft seine Existenz bestreiten, sowie seine privaten Ausgaben wie Krankenversicherung und andere Lebenshaltungskosten bezahlen. Es kann sich hierbei maximal um ein Hobby oder einen etwas teureren Zeitvertreib handeln.

In Heiligenstadt kann man bei einer gewerblichen Vermietung getrost von 10 EUR je Quadratmeter ausgehen, was bei unserem Kosmetikladen schon 300 EUR Kaltmiete sind.

Hier eine kleine Rentabilitätsvorschau

Der jährliche Umsatz von 20.535,25 EUR ergibt einen Umsatz pro Monat von ca. 1.711,27 EUR

Einnahmen   EUR
  Umsatz 1.711,25
Ausgaben    
  Materialkosten (ca. 30% vom Umsatz) 513,38
  Miete (kalt) 300,00
  Betriebskosten 100,00
  Telefon und Handy 75,00
  Reisekosten (pauschal 200km x 0,30 EUR) 60,00
  Werbekosten (Anzeigen, Flyer etc.) 100,00
  Beratungskosten (inkl. Buchführung) 100,00
  betriebliche Versicherungen 150,00
  Bürobedarf und sonstige Kosten 100,00
Summe   1.498,38
Betriebsergebnis   212,87

Mit einem monatlichen Gewinn von 212,87 EUR kann man gerademal seine Krankenversicherung bezahlen. Geld für Lebensmittel, Kleidung, private Miete oder Kinder ist schlichweg nciht mehr vorhanden. Das ist eine vereinfachte und pauschale Berechnung die lediglich die Tendenz eines Kosmetikstudios zeigen soll. Individuelle Änderungen oder Daten sind nicht erfasst und berücksichtigt.

Tipp: Diese Renatibilätsberechnung können Sie kostenlos mit unserem Onlinerechner Rentabilitäsvorschau machen.

Fazit

Aus meiner Sicht als KfW Gründungsberater hilft das Onlinetool Standortanalyse.biz auf jeden Fall, um bestimmte Geschäftsmodelle, Geschäftsideen, Branchen und Standorte im Vorfeld zur Gewerbeanmeldungen einzuschätzen und zu analysieren. Auch wenn der Preis ist für einen Existenzgründer zunächst einmal recht hoch erscheint, rechnet sich diese Investitionen spätestens bei der wie oben festgestellten Erkenntnis. Geplanter Investitionen oder Kredite können somit im Vorfeld verhindert werden. Das Risiko einer scheiternden Existenz und damit einer zerstörten Lebensgrundlage aufgrund von zurückzuzahlenden Darlehen wird mit diesem Tool auf jeden Fall minimiert. Häufig sehen Existenzgründer durch die so genannte rosarote Brille und erkennen nicht, dass wesentlich mehr Wettbewerber und Konkurrenten in ihrem Einzugsgebiet tätig sind. Doch dem Tool und dem Google Branchenverzeichnis kann man da eingehend nichts vormachen, so dass sehr häufig die Frage "Was, der ist wohl auch Selbständigkeit?" die Reaktionen auf die Ergebnisse der Standortanalyse ist.

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Im großen Finanzämter-Test, der vom Management-Magazin Impulse durchgeführt wurde, wurden 575 deutsche Finanzämter getestet. Vor allem das Maß der Strenge, mit der die Finanzbeamten agieren, wurde dabei beurteilt. In diesem letzten Teil der Serie möchten wir beleuchten, wie die Finanzämter auf ihre jeweilige Ranking-Position reagiert haben.

Die verkehrte Welt

Scheinbar sind sich die Finanzamtchefs selbst nicht wirklich klar, welche Werte nun am erstrebenswertesten sein sollten. Das Finanzamt Annaberg, das in der Studie den ersten Platz belegte und damit als strengste Finanzbehörde Deutschlands gilt, ist beispielsweise mit seiner Platzierung sehr zufrieden. Es interpretiert Strenge mit Gerechtigkeit und auch mit Unbestechlichkeit. Der Finanzminister Sachsens äußerte sich positiv darüber, dass Sachsen im Länder-Ranking den zweiten Platz belegt hatte. Er hätte es eher als schlimm empfunden, wenn „seinen“ Finanzbeamten eine zu geringe Schärfe bescheinigt worden wäre.

Interessant ist dabei, dass auch der Tabellenletzte, das Finanzamt Stuttgart III, mit diesem Ergebnis vollauf zufrieden ist. Der baden-württembergische Finanzminister freute sich darüber, dass seine Finanzämter so bürgernah seien. Baden-Württemberg landete auch im Gesamtranking der Bundesländer auf dem letzten Platz.

Fraglich ist jedoch, welche Position im Ranking denn nun am erstrebenswerten wäre? Am besten wäre wohl eine Position im guten Mittelfeld. Eine zu geringe Härte bei der Beurteilung von Steuererklärungen kann häufig Ungerechtigkeiten bedeuten, weil die Finanzbeamten versuchen, es allen recht zu machen. Ein zu strenges Vorgehen kann jedoch auch dazu führen, dass die Steuerpflichtigen unzufrieden werden, da mögliche Spielräume durch die Finanzbeamten nicht ausgenutzt werden.

Was das alles für Sie bedeutet

Seit der Durchführung der Studie scheint sich nicht allzu viel geändert zu haben. Die Finanzämter scheinen zu versuchen, ihrer ermittelten Position gerecht zu werden. Die strengen Finanzämter sind streng geblieben, die „laschen“ Finanzämter sind auch nicht strenger geblieben.

Vor allem die konstatierten Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Finanzämter geben Anlass zum Nachdenken. Experten sehen diese als nachteilige Standortfaktoren für die ostdeutschen Industrie- und Handelsstandorte. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass sich diese Standorte für potentielle Investoren noch unattraktiver präsentieren als es eh schon der Fall ist.

Unternehmen (und in den meisten Fällen auch Privathaushalten) können die Informationen des Rankings auch für ihre eigenen Zwecke nutzen. Wer seinen Sitz in Regionen hat, in denen eher strenge Finanzämter angesiedelt sind, sollte noch mehr Wert darauf legen, jedes Steuerschlupfloch auszunutzen. Vor allem Gründer sollten sich genau überlegen, wo sie ihr Unternehmen eröffnen möchten. Denn gerade wenn man sich die Unterschiede zwischen den Erst- und Letztplatzierten im Ranking ansieht, wird schnell klar, dass hier der Spielraum der Finanzbeamten bei der Beurteilung der Steuererklärungen sehr groß ist.

Quellen:
http://www.manager-magazin.de
http://www.innovations-report.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Die Bedienung von Twitter ist eigentlich insgesamt denkbar einfach. Im ersten Schritt muss natürlich zunächst einmal ein Account angelegt werden. Klicken Sie hierfür auf der Startseite auf „Sign up now“. Noch schnell der Name, ein Benutzername, die Emailadresse und ein Passwort eingegeben und schon ist der Twitter-Account angelegt. Im Anschluss daran kann man auch noch direkt seine Kontakte durchsuchen lassen, ob Bekannte oder Freunde bereits bei Twitter angemeldet sind. Diesen Schritt kann man aber auch überspringen. Und schon können Sie Ihren ersten Tweet absetzen.

Um Twitter richtig sinnvoll nutzen zu können, gibt es inzwischen einige praktische Tools, die die Arbeit mit diesem Kommunikationsmedium etwas vereinfachen.

Shorter (Linkverkürzer)

Da Sie bei Twitter nur 140 Zeichen für Ihre Message haben, sind die meisten Links zu lang. Deshalb benötigen Sie einen Linkverkürzer, der den Link in eine kürzere URL umsetzt. Besonders wichtig ist, dass der Dienst 301 Redirect einbezieht, damit nach dem Aufrufen des gekürzten Link im Browser wieder der ausführliche Link erscheint.

Hier eine Liste mit den wichtigsten Shorter-Diensten:

Weitere Shorter-Dienste im Überblick finden Sie bei Searchengineland.

Die nützlichsten Addons für Firefox

Firefox lässt sich mit einigen Addons „twitter-kompatibel“ machen. Hier eine Auswahl:

  • Tweetbar: Dieses Plugin ergänzt Firefox um eine Leiste an der Seite, die die Tweets der Freunde und auch die eigenen anzeigt. So bleibt man immer auf dem Laufenden.
  • PowerTwitter: Dieses Plugin erlaubt es, Flickr-Fotos und Videos von Youtube in Tweets einzubinden.
  • Twitzer: Dieses Plugin kann Nachrichten twittern, die die maximale Länge von 140 Zeichen überschreiten. Dazu wird die Nachricht in einen Link zu packen.
  • TwitterLine: Damit erscheint in Firefox eine Leiste, die verschiedene Twitterbefehle bereitstellt.
  • Firefox Search Plugin: Dieses Plugin verwendet das Suchfeld von Firefox, um direkt zu twittern.

Twitter-Online-Tools

Für Twitter gibt es inzwischen einige nützliche Tools, mit denen man seiner Followers organisieren und analysieren kann:

  • Mr. Tweet: Mithilfe von Mr. Tweet können Sie herausfinden, wie beliebt und damit einflussreich Ihre Follower sind.
  • Refollow: Dieses Tool hilft dabei, Freunde und Followers zu verwalten. Damit kann man sie nach verschiedenen Kriterien gruppieren und filtern.
  • Twimailer: Dieses Toll schickt jedesmal eine Email, wenn man einen neuen Follower hat, und informiert Sie über die wichtigsten Informationen über ihn.
  • Friend Or Follow: Dieses Tool zeigt an, welchen Twitter-Usern man selbst folgt, und wie viele davon auch zurückfolgen.

Viele hundert weitere nützliche Tools und Addons finden Sie bei der Karrierefibel oder beim Wortgefecht-Wiki.

Quelle: www.karrierebibel.de

Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 der Serie

Nachdem in den vorhergehenden Teilen der Serie zur Standortanalyse nun alle Daten erfasst und eingegeben wurden, kommen wir nun zum entscheidenden Abschnitt, den Ergebnissen der Analyse. Zur Erinnerung, es ging um ein Kosmetikstudio in Heilbad Heiligenstadt (Thüringen), welches im Stadtzentrum mit circa 30 m² Ladenfläche eröffnet werden soll.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Ergebniszusammenfassung

ErgebniszusammenfassungDiese Übersicht zeigt im Grund genommen die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick. In unserem Beispiel des Kosmetikstudios bilden 34.960 Einwohner die Datenbasis im Einzugsgebiet. Daten, welche man ohne dieses Tool wohl so leicht nicht bekommt. Der Existenzgründer müsste alle Einwohnermeldeämter der betreffenden Gemeinden und Städte aufsuchen und nach den Einwohnerzahlen befragen. Bei 10 bis 30 verschiedenen Ortschaften kann das allein schon ein sehr umfangreiches Unterfangen werden.

Die Wahrscheinlichkeit von 4,44% gibt im Beispiel ein, wie wahrscheinlich der Besuch eines Kunden in dem Kosmetikstudio in Heiligenstadt und zwar in der zentralen Geschäftsstraße sein wird. Von 100 Kunden im Einzugsgebiet kommen noch nicht mal fünf Kunden zu uns, was wiederum auch das Kundenpotenzial von 1.633 Kunden widerspiegelt.

In dem von uns gewählten Pluspaket wird zusätzlich das Umsatzpotenzial im Einzugsgebiet berechnet und dem Existenzgründer ausgegeben. Bei unseren Kosmetikstudio sind das 16.571,52 € pro Jahr direkt aus Heilbad Heiligenstadt. Der Kaufkraftzufluss ist mit 3.963,82 EUR berechnet worden und gibt an, dass weitere Kaufkraft aus den umliegenden Ortschaften in das Kosmetikstudio fließt, so dass letztlich ein Gesamtumsatzpotenzial von 20.535,34 EUR pro Jahr zu erwarten ist.

Mit 4,72% wird der Marktanteil im Einzugsgebiet berechnet. Mit Marktanteil wird der Anteil des Umsatzes am Gesamtumsatz einer Branche oder einem Gebiet bezeichnet. Der Laie wird sich sicher fragen, wo der Unterschied zwischen Wahrscheinlichkeit und Marktanteil liegt. Dies lässt sich an unserem Beispiel der Kosmetikerin sehr leicht erklären: Die Wahrscheinlichkeit gibt an, wie wahrscheinlich es ist, einen Kunden überhaupt in den Laden zu bekommen. Der Marktanteil gibt den Umsatzanteil des Kosmetiksalons an. Ein Kunde im Laden muss aber nicht zwangsläufig einen Umsatz verursachen, der kann beispielsweise auch nur nach den Preisen Fragen und dann auf nimmer wiedersehen verschwinden. Damit weicht der Prozentsatz der Wahrscheinlichkeit vom Marktanteil ab. Darüber hinaus verursacht nicht jeder Kunde gleich viel Umsatz, so dass manche Kunden mehr zum Gesamtumsatz beitragen als andere, so dass auch hier ein Unterschied dieser Indikatoren besteht.

Welche Informationen bekommt der Nutzer noch auf dieser Seite?

In einem Listenfeld kann der Benutzer die Kartendarstellung zwischen der Anzeige von Einwohnern, Kundenpotenzial und Wahrscheinlichkeit umstellen. Auch die Legende ist variabel und führt bei einer Veränderung zu einer individuellen Ergebniskarte des Einzugsgebietes. Des weiteren kann man das Einzugsgebiet als Karte mit entsprechenden Bereichen sowie eine Ergebnistabelle mit den einzelnen Teilflächen, Entfernungen, Einwohnern, Wahrscheinlichkeiten, Umsatzpotenzialen und Kundenpotenzialen betrachten.

Berichte der Standortanalyse als PDF ausdrucken

Sehr lobenswert: Der 29-seitige Bericht umfasst nicht nur alle eingegeben Daten sondern auch Zusatzdaten, welche bisher nicht ausgewertet oder angezeigt wurden.

Die Marktcharakteristik

Der Abschlussbericht gliedert sich in die Markcharakteristik, welche den Standort, das Einzugsgebiet und den Wettbewerb nochmals zusammenfasst.

Die Potenzialprognose

Die Abrufwahrscheinlichkeit, das Kundenpotenzial, das Umsatzpotenzial sowie die Prognose der Marktanteile der Wettbewerber im Einzugsgebiet sind Mittelpunkt der Potenzialprognose.

Kundenmagnete und Kooperationspartner

Diese Informationen wurden bisher nicht berücksichtigt oder kommuniziert, sind jedoch im obigen Ergebnis enthalten. Für den Existenzgründer sind gerade die Kooperationspartner und Multiplikatoren des Geschäftes von äußerster Wichtigkeit, da diese zu mehr Umsatz und somit zu hören Erträgen ohne größere Werbeaufwendungen führen. Als Frequenzbringer, also zusätzliche und regelmäßige Kunden, werden benachbarte Parkplätze oder die Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel aufgelistet. Auch Warenhäuser, Supermärkte, Apotheken, Bildungseinrichtungen, Behörden, Ärzte, Banken oder Geldautomaten sind gern gesehene Nachbarn von Existenzgründern und deren Standorte. Sehr vorteilhaft: Der Gründer erhält im Bericht gleich alle Adressen der potenziellen Kooperationspartner, so dass die vorherige Recherche im Branchenbuch oder Telefonbuch nahezu entfällt und somit die Kontaktaufnahme vereinfacht wird.

Zusammenfassende Bewertung der Standortfaktoren

Sehr informativ ist der abschließende zusammenfassende Teil der Zusammenfassung, welcher zum Beispiel die Bevölkerungsdichte, die Arbeitslosenquote, die Einkünfte je Steuerpflichtiger, die Zentrenerreichbarkeit, die Gewerbesteuer am Standort, die Erreichbarkeit der Parkplätze, die allgemeine Kaufkraft sowie Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln bewertet und somit dem Existenzgründer einen zusätzliche und abschließenden Bericht zu seiner Entscheidungsfindung an die Hand gibt. Dieser Abschlussbericht sollte selbstverständlich mit einem Fachmann zusammen ausgewertet und und analysiert werden.

Zur besseren Einschätzung der Qualität, biete ich den Bericht zur Standortanalyse (PDF, 1.358kb) zum Download an.

Was war ok und was hat mir nicht gefallen?

Einige Fachbegriffe werden im Ergebnisbereich nicht erklärt oder zumindest fehlt eine Verlinkung in den vorhandenen Glossarbereich der Seite. Ausführliche Erläuterungen sind im Tool selbst nicht notwendig, es sollten jedoch die wichtigsten Fachbegriffe mit einem Layer (Popup) erläutert werden. Sehr gut hat mir die Bedienerfreundlichkeit, die Schritt für Schritt Vorgehensweise und die bereits verbesserter Benachrichtigung und Warnung bei existenziellen Einstellungen im Programmverlauf gefallen. So wird der Benutzer gewarnt, wenn Informationen und Parameter nach dem nächsten Schritt nicht mehr änderbar sind, er also an dieser Stelle mit der Bestätigung aufpassen und sich sicher sein muss. Positiv überrascht war ich auch vom Abschlussbericht, welcher dem Existenzgründer viele weitere Informationen zum Standort, der Umgebung und der finanziellen Situation der Kunden am Standort vermittelt. Zusätzliche Kundenmagnete und Kooperationspartner werden tabellarisch sowie als Eintrag in einem Kartenausschnitt mit Adresse aufgezählt und beschrieben.

Im letzten Teil werde ich aus fachmännischer SIcht die Zahlen des Beispiels bewerten und einige weitere Berechnungen anstellen.

Dieser Artikel ist Teil 4 von 12 der Serie

Ursprünglich entstammt der Begriff Feedback, der heute aus nahezu keinem Unternehmensalltag mehr wegzudenken ist, aus der Kybernetik und bedeutet so viel wie Rückkoppelung. Im Allgemeinen wird Feedback heute eher als Rückmeldung über bestimmte Verhaltensweisen oder Leistungen angesehen. Es besteht immer aus dem Feedback geben und dem Feedback nehmen. Meist wird das Feedback vom Vorgesetzten an den Mitarbeiter gegeben und von diesem angenommen.

Insbesondere in Unternehmen sind regelmäßige Feedback-Gespräche von besonderer Bedeutung. Einerseits können diese Mitarbeiter motivieren, andererseits kann so frühzeitig Fehlentwicklungen im Unternehmen vorgebeugt werden. Feedback kann sowohl positiv als Lob, als auch negativ in Form von Kritik, geäußert werden. In jedem Fall kommt es bei einem Feedback-Gespräch auf verschiedene Faktoren an.

Feedback immer zeitnah geben

Feedback sollte nach Möglichkeit immer zeitnah gegeben werden. Es wird zwar angestrebt, feste Termine für Feedback-Gespräche mit den Mitarbeitern zu setzen, allerdings darf darunter die Spontanität nicht leiden. Denn oftmals lässt sich ein kleines Lob auch im Vorbeigehen aussprechen, wird es erst Wochen später ausgesprochen, so ist der Bezug zur zugrunde liegenden Handlung nicht mehr nachvollziehbar, das Feedback verfehlt seine Wirkung.

Internes und externes Feedback

Wenn Vorgesetzte ihren Mitarbeitern Feedback geben, dann wird dies als internes Feedback bezeichnet. Gleiches gilt, wenn Mitarbeiter ihren Vorgesetzten ein Feedback, beispielsweise über deren Führungsqualität, geben sollen. Letztere Variante ist jedoch nur selten möglich und sollte auch sehr vorsichtig behandelt werden.

Externes Feedback liegt dagegen vor, wenn Pressemeldungen oder Zeitungsartikel über ein Unternehmen erscheinen. Ebenfalls können Kundenbeschwerden oder ein Lob des Kunden als externes Feedback bezeichnet werden. In jedem Fall sollte externes Feedback ernst genommen werden, um notwendige Änderungen durchführen zu können.

Feedback-Gespräche

Die Feedback-Gespräche sollten sorgfältig vorbereitet werden. In größeren Unternehmen wird hierbei auch ein Beurteilungsbogen angefertigt. Dieser beinhaltet die einzelnen Aufgaben des betreffenden Mitarbeiters, die anhand eines Bewertungsschemas bewertet werden. Anhand des Bogens wird dann das Feedback-Gespräch geführt.

Wichtig ist es, den richtigen Ort und den passenden Zeitpunkt für das Feedback-Gespräch zu finden. Es muss ausreichend Zeit eingeplant werden, um auch die Sicht des Mitarbeiters und seine Stellungnahme zum Feedback zu hören. Ebenfalls sollte insbesondere bei kritischem Feedback ein Vier-Augen-Gespräch stattfinden. Denn alles andere würde den Mitarbeiter verletzen. Zu Beginn des Gesprächs sollte etwas Positives stehen, der Feedback-Geber sollte mit Ich-Botschaften arbeiten. Dabei muss sachlich argumentiert werden. Ebenfalls sollte nachgefragt werden, wie das Gegenüber den Sachverhalt sieht. Forderungen für Änderungen sollten nicht gestellt werden, diese sollten besser als Wünsche formuliert werden.

Quelle: Pro Firma 03/2009, S. 76 - 79
 

Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 der Serie

Nachdem Sie jetzt wissen, wie Sie mithilfe Ihrer Unterlagen sich und Ihr Unternehmen gekonnt präsentieren können, möchten wir uns jetzt mit Ihren Referenzen beschäftigen. Wenn einem Kunden eine neue Dienstleistung oder ein neues Produkt vorgestellt wird, ist er zunächst skeptisch. Woher weiß er, ob er diese Leistung überhaupt benötigt? Und woher soll er wissen, ob Sie überhaupt professionell und fachgerecht arbeiten? Ihnen wird er es kaum glauben. Aber anderen, bereits zufriedengestellten Kunden wird er es glauben, da diese ja keinen Grund hätten, für Sie zu werben, wenn es nicht der Wahrheit entspräche.

Wie Sie Referenzen nutzen können

Zunächst einmal ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Sie Ihren Kunden, der als Referenz herhalten soll, fragen, ob Sie dies dürfen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Referenzen nutzen können. Zum einen können Sie die Kontaktdaten des Kunden als Referenz verwenden, sodass der Neukunde diesen kontaktieren und zu Ihrer Zusammenarbeit befragen kann. Zum anderen kann Ihr Bestandskunde ein Empfehlungsschreiben ausstellen, das Ihren Neukunden ebenfalls von Ihrer guten Leistung überzeugen kann.

Ebenfalls einen guten Eindruck machen beim Neukunden so genannte Referenzlisten, auf denen Sie namhafte Unternehmen auflisten können, für die Sie bereits gearbeitet haben. Verwenden Sie jedoch nur aktuelle Empfehlungsschreiben. Eine Empfehlung aus dem Jahr 1985 dürfte heute kaum noch aussagekräftig sein. Man geht davon aus, dass Empfehlungen nach fünf Jahren veraltet sind. Suchen Sie sich zudem aus Ihren Referenzen drei oder vier Stück aus, die für den jeweiligen Neukunden am relevantesten sein dürften (z. B. Kunden aus derselben Branche). Listen mit zig Kundenadressen wirken eher abschreckend.

So sollten Referenzen aussehen

Bevor Sie eine Referenz nutzen, sollten Sie darüber nachdenken, ob sie wirklich Sinn macht. Kann der Neukunde daraus irgendeine Information ziehen oder wird eher mit dem Namen des Kunden geworben? In letzterem Falle wäre die Referenz nicht geeignet. Auch wenn der Kunde einer Referenz ein direkter Konkurrent des Neukunden ist, wirkt diese Referenz eher nachteilig für Sie. Interessant sind für den Neukunden stattdessen Unternehmen, die dem eigenen in der Struktur oder Größe und vor allem der Problemstellung ähneln.

Am wichtigsten bei der Nutzung von Referenzen ist jedoch, sich regelmäßig zu vergewissern, dass diese Kunden tatsächlich auch zufrieden sind. Nichts wäre schädlicher, als ein Neukunde, der von einem Bestandskunden erklärt bekommt, welche Probleme mit der realisierten Lösung bestehen.

Einordnen von Empfehlungen mithilfe der RADAR-Methode

Die RADAR-Methode zeigt Ihnen, welche Referenzarten am wirkungsvollsten sind:

  • Referenzliste: Auflistung der Adressen der vielen Stammkunden, die zufrieden sind
  • Auswertung: Befragen Sie ihre Stammkunden einmal pro Jahr über ihre Zufriedenheit – positive Ergebnisse können Neukunden überzeugen
  • Demonstration: Demonstrieren Sie den Einsatz Ihrer Produkte/Dienstleistungen anhand von Anschauungsmaterial
  • Alleinstellungsmerkmal: Werben Sie mit Ihren Alleinstellungsmerkmalen – sie sind belegbar durch Empfehlungsschreiben und Pressemitteilungen
  • Reaktionen: Sie wissen von Kunden, deren Einwände Sie ausräumen und die Sie überzeugen konnten? Verwenden Sie sie als Referenzen.

Wenn Sie die oben genannten Punkte beachten, können Sie Ihre Empfehlungen und Referenzen stark zu Ihrem Vorteil nutzen. Im nächsten und letzten Teil dieser Serie zeigen wir Ihnen noch, wie Sie Kundenbesuche effizient nachfassen können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 - 47

In vielen Situationen des Lebens kann es erforderlich werden, dass man weiß, wie viel das eigene Unternehmen wert ist. Dies kann beispielsweise notwendig werden, wenn man das Unternehmen an einen Nachfolger übergeben möchte. Um den Wert eines Unternehmens zu berechnen, gibt es drei verschiedene Verfahren.

Ertragswertverfahren

Das Finanzamt zieht zur Bewertung eines Unternehmens das so genannte vereinfachte Ertragswertverfahren heran. Grundlage der Berechnung ist das Betriebsergebnis der vergangenen drei Geschäftsjahre. Diese müssen jedoch noch abgeändert und beispielsweise um Sonder- oder Teilwertabschreibungen erhöht werden. Dieser ermittelte Wert muss schließlich mit dem Faktor 12,33 multipliziert werden (Kapitalisierungsfaktor). Das Finanzamt geht bei seiner Bewertung davon aus, dass der Inhaber bei einem Verkauf des Unternehmens am Markt mehr als zwölfmal den Gewinn erzielen würde. Leider sind diese Werte nicht einmal annähernd realistisch.

Berechnung nach dem AHW-Standard

Bei dieser Berechnungsmethode, die vor allem im Handwerk üblich ist, geht man vom Geschäftsergebnis der letzten vier Geschäftsjahre aus. Einbezogen werden müssen dabei auch außerordentliche Erträge und Aufwendungen. Es erfolgt dann eine Abzinsung mit einem so genannten Kapitalisierungszinssatz. Dieses Verfahren erbringt schließlich einen niedrigeren Unternehmenswert als das vereinfachte Ertragswertverfahren.

Die betriebswirtschaftliche Hochrechnung

Bei dieser Methode errechnen Experten, welche Gewinne das Unternehmen zukünftig erreichen kann. Bei dieser Berechnung werden natürlich auch Risiken entsprechend der Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts miteinbezogen. Dazu gehören beispielsweise auch zu erwartende Gesetzesänderungen oder technologische Veränderungen. Das errechnete Ergebnis wird mit einem Faktor zwischen sieben und zehn erhöht. Auch hier entsteht ein wesentlich niedrigerer Firmenwert als beim vereinfachten Ertragswertverfahren.

Quelle: Impulse 08/2009, S. 71

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Nun folgt der wichtigste Punkt der Unterhaltung. Mit der richtigen Sitzposition haben Sie bereits einen guten Eindruck hinterlassen und müssen ab jetzt mit Ihrer Kommunikationsfähigkeit punkten.

Die defensive Sitzhaltung

Mit dem Rücken an die Stuhllehne gepresst und beiden Armen vor dem Körper verschränkt bringen Sie sich in eine denkbar ungünstige Sitzhaltung. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und auf Ihren Verhandlungspartner wirken Sie rückzugsbereit. So vermitteln Sie den Eindruck, als wollten Sie dieses Gespräch gar nicht führen und Ihr Gegenüber wird gleich eine skeptische Haltung einnehmen.

Die angespannte Sitzhaltung

Wenn Sie nur vorne auf der Stuhlkante sitzen, wird Ihr Rücken in ein Hohlkreuz gezwungen und Ihr Oberkörper rückt zu nah an den Tisch heran. Wie in einem Gebet können Sie sich nicht mehr bewegen und mit zusätzlich gefalteten Händen sind Ihre Ausdrucksmöglichkeiten gänzlich eingeschränkt. In dieser Position wird es Ihnen schwerfallen, Ihren Geschäftspartner von Ihren Absichten und Vorhaben zu überzeugen.

Die lässige Sitzhaltung

Zu locker und fast lümmelmäßig auf dem Stuhl zu sitzen mag in einer privaten Unterhaltung angemessen sein. Aber für einen geschäftlichen Termin sollten Sie darauf verzichten, da ihr Gesprächspartner Ihre relaxte Haltung keinesfalls mit einem dynamischen Menschen verbindet, der zu den „Machern“ gehört. Er wird eher versuchen, Sie von seinen Argumenten zu überzeugen und Ihre eigene Position damit schwächen.

Die richtige Sitzhaltung

Benutzen Sie die Hälfte der Fläche zum Sitzen und beugen Sie sich leicht nach vorn. So signalisieren Sie Interesse und mit locker auf dem Tisch liegenden Händen vermitteln Sie Sicherheit und eine positive Ausstrahlung. Ihr Gesprächspartner wird ebenfalls eine solche Haltung einnehmen und einem positiv verlaufenden Gespräch steht nichts mehr im Wege.

Das Verschränken der Hände vermindert Ihre Möglichkeiten, das Gesagte zu unterstreichen. Gelöste Hände lassen eine Geste zu und Sie werden schnell feststellen, dass dies ganz automatisch geschieht. Natürlich sollten Sie nicht zu wild gestikulieren, da das Ihren Gesprächspartner erschrecken würde.

Die Beinstellung im Gespräch

Übereinander geschlagene Beine wirken ein wenig verkrampft. Die Sitzhaltung wird als geschlossen bezeichnet und häufig auch als solche gedeutet. Bringen Sie Ihre Beine unauffällig in eine lockere Position, in der beide Füße einen festen Halt auf dem Boden haben. So wird auch die unterstreichende Gestik mit den Händen lebendiger. Ihr Gesprächspartner wird Ihnen aufmerksam zuhören und Sie stärken damit ihre Verhandlungsposition.

Das Zuhören

In den Gesprächsphasen, in denen Ihr Gegenüber spricht, sollten Sie die Hände locker nebeneinander oder übereinander liegen lassen, da Ihnen so eine Erwiderung leichter fällt und Sie schnell wieder die Position des Gesprächsführers einnehmen können.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Nachdem ich im Beitrag Was ein Auftritt bei "Wer wird Millionär" bewirken kann die Erfahrungen von Lars Lüke mit WWM veröffentlicht habe, möchte ich Ihnen das Interview mit Herr Lüke nicht vorenthalten. Es war besonders für mich eine sehr interessante Erfahrung, zu sehen, das ein Internetunternehmer vor einem so großen Publikum Werbung für seine Internetseite machen durfte. Was daraus geworden ist und was Herr Lüke dafür tun musste werden wir nun den Geschäftsführer selber fragen:

Torsten Montag: „Herr Lüke, eine der häufigsten Fragen im Zusammenhang mit „Wer wird Millionär“ lautet immer: Wie oft haben Sie sich bei der Redaktion beworben?“

Lars Lüke:
„Ich habe mich vor ungefähr 4 Jahre das erste mal beworben. Seit dem habe ich ca. 100 mal angerufen, aber auch zwei schriftliche Bewerbungen habe ich geschrieben, bis ich endlich zu Günther Jauch durfte.“

Torsten Montag:
  „Was hat die kurze Nennung Ihrer Internetseite effektiv gebracht?“

Lars Lüke: „Die Besucherzahlen haben sich unmittelbar nach den beiden Sendungen ca. verzehnfacht. Nachdem sich nun alles wieder beruhigt hat, sind immer noch etwa mehr als doppelt so viele Besucher auf der Seite als vor meiner Karriere bei Günther Jauch und Wer wird Millionär.“

Torsten Montag: „Was gab es ansonsten für Reaktionen nach der Sendung?“

Lars Lüke: „Mein Postfach ist ziemlich voll gewesen. Ungefähr 1.000 Mails wollten beantwortet werden. Da hatte ich nicht mit gerechnet. Durch die Sendung selbst haben sich etwa 1.500 neue User auf expertia.de angemeldet. Nicht zu vergessen Beiträge, Berichte und Interview wie hier auf gruenderlexikon.de sind selbstverständlich auch ein Resultat der Sendung.“

Torsten Montag: „Nun mal direkt zur Sendung. Viele, ich eingeschlossen, möchten gern Infos über den Ablauf, den Umfang der Sendung, das Castings, dem Drumherum und natürlich zu Günther Jauch erfahren. Wie viel Zeit muss man überhaupt planen?“

Lars Lüke: „Das Casting zum Beispiel hat insgesamt circa einen Tag in Anspruch genommen, wobei hier jedoch nur telefoniert wurde. Im Studio selbst war ich von 13 bis 23 Uhr. Der Ablauf der Aufzeichnung ist relativ einfach. Nach der Anfahrt folgt das Briefing, anschließend die Probe. Wenn dann alles sitzt geht´s in die Garderobe und zum Schminken. Dann wird es ernst und die Sendung aufgezeichnet.“

Torsten Montag: „ Interessant, es wird immer wieder erzählt, dass die Kandidaten die entstandenen Reisekosten von RTL bezahlt bekommen. Stimmt das?“

Lars Lüke: „ Ja, man bekommt seine Reisekosten komplett erstattet.“

Torsten Montag: „ Mich persönlich interessiert die Verpflegung im Studio. Bekommen die Kandidaten dort etwas zu essen?“

Lars Lüke: „ Auch daran wurde bei „Wer wird Millionär“ gedacht. Es gab ein mittelmäßiges Kantinenessen, sprich Nudeln, Salat und Fleisch. Im Großen und Ganzen kann man da nicht meckern.“

Torsten Montag: „Und nun die wohl wichtigste Frage. Kann man vor oder nach der Sendung mit Günther Jauch austauschen oder sich unterhalten? Nimmt er sich Zeit für die Kandidaten? Und wie lange dauert die Party nach der Sendung?“

Lars Lüke: „Hier muss ich leider enttäuschen. Günther Jauch nimmt sich nahezu keine Zeit, weder vor der Sendung, noch danach. Man bekommt ihn als Kandidat quasi nur präsentiert, wenn man es, wie ich auf den Stuhl schafft. Ein Gespräch zur Vorbereitung oder auch einen gemütliches beisammen sein nach den Aufzeichnungen ist scheinbar aus zeitlichen oder finanziellen Gründen nicht drin. Also keine Party.“

Torsten Montag: „ Welche Daten und Informationen muss man im Vorfeld zu den Aufzeichnungen angeben?“

Lars Lüke: „ Eigentlich wollen die alles wissen. Angefangen von der eigenen Person, über Interessen, Hobbies, Familie, Beruf. Selbstverständlich auch, ob man schon mal bei einer anderen Show etwas gewonnen hat, so wie das bei mir der Fall war.“

Torsten Montag: „ Wie und wann bekommt man das gewonnene Geld?“

Lars Lüke: „ Der Gewinn wird etwa vier Wochen später per Überweisung ausgezahlt.“

Torsten Montag: „ Wie ist die Stimmung Backstage, also hinter den Kulissen? Spricht man mit anderen Kandidaten oder herrscht da eher eine gewisse Konkurrenzsituationen gehüllt in ein tiefes Schweigen?“

Lars Lüke: „ Die Stimmung ist selbstverständlich angespannt, eine Konkurrenzsituationen war aus meiner Sicht nicht zu erkennen. Wie es aber so im Leben ist, mit einigen Kandidaten unterhält man sich, mit anderen Mitstreitern eher nicht.“

Torsten Montag: „ Danke Lars für das interessante und informative Interview.“

Lars Lüke: „ Bitte, gern wieder.“

Dieser Artikel ist Teil 3 von 5 der Serie

Ganz wichtig ist, dass Geschenke an asiatische Geschäftspartner und auch an langjährige Geschäftsfreunde grundsätzlich – gemäß der dortigen Tradition – verpackt sein müssen. Allerdings gilt auch hier der Grundsatz, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, große dagegen eine Verpflichtung darstellen.

Präsente und Tradition in einer modernen Zeit

Wie so oft treffen auch hier Tradition und Moderne aufeinander. Wichtig ist es, die asiatische Tradition zu beachten, um den asiatischen Partner nicht vor den Kopf zu stoßen. Geschenke müssen immer ansprechend und dem Anlass entsprechend verpackt sein und werden mit einer leichten (bitte nicht übertreiben) Verbeugung überreicht. Dabei ist es wichtig, das Geschenk mit beiden Händen zu überreichen und nicht nur lapidar entgegenzuhalten.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Wert nicht übermäßig hoch ist und dies auch zum Ausdruck zu bringen, denn nach asiatischer Tradition muss hier immer ein Gegengeschenk erfolgen. Erhält man dagegen selbst ein Geschenk von einem asiatischen Geschäftspartner, so sollte man dieses mit beiden Händen entgegennehmen, sich bedanken und offene Freude zeigen. Wichtig ist es dabei, das Geschenk nicht unmittelbar auszupacken. Auch diese Reihenfolge zieht grundsätzlich ein Gegengeschenk nach sich.

Wie sieht das ideale Geschenk aus?

Das ideale Geschenk an Geschäftspartner und solche, die es werden wollen, zeichnet sich durch mehrere Eigenschaften aus. Es ist zum einen leicht (denn es muss auf der Rückreise getragen werden), es ist klein (denn es sollte keinen Gepäckaufpreis der Fluggesellschaft nach sich ziehen) und es bleibt finanziell in einem normalen Rahmen, denn ein Sprichwort besagt: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, große verpflichten“.

Dabei kann man beispielsweise ein Souvenir schenken, eine Flasche deutschen Wein (bei einer längeren geschäftlichen Beziehung, vorher die Vorlieben diskret heraus finden) oder eine CD mit klassischer Musik. Wichtig ist ein Geschenk auch nach erfolgreichen gemeinsamen Projekten, wobei es durchaus zu empfehlen ist, bei entsprechenden Besuchen, die Geschenke des asiatischen Unternehmens im Büro aufzustellen.

Quelle: http://www.tricon.de

Geplant war es schon lange zu Günther Jauch zu gehen. Geklappt hat es erst nach vielen Jahren des Anrufens, des Kartenschreibens und der Email-Bewerbungen.

Dann aber auch gleich richtig!

64.000 EUR sollten zu packen sein. Ich saß also auf Deutschlands bekanntesten Stuhl gegenüber Deutschland beliebtesten Moderator und war überrascht wie ruhig ich auf einmal war. Ich hatte mir immer gesagt, wenn ich mal hier bin, kann Dir nicht mehr viel passieren, denn mit 3 Jokern (ich habe gemäß meinem Charakter die sichere Variante gespielt) den unendlichen Büchern und Zeitungen, die Du gelesen hast und einem Abitur, wenn auch in NRW, schaffst du die 64.000 Euro immer.

Wen Günther Jauch nicht leiden kann…

Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Pläne schöner Urlaub mit der schönen Freundin, nette Uhr mit auffälligem Ziffernblatt und ein bisschen was auf die hohe Kante wurden schneller zerstört als die 30 Sekunden verstrichen, die der Telefonjoker zur Beantwortung benötigte. Die Antwort von ihm half mir jedoch auch nicht wirklich weiter. Ein bisschen Pech, ein bisschen Unvermögen und die nicht bekommene Gunst von Deutschlands liebstem Schwiegersohn und schon war es aus.

Was geschah nach der Show von Wer wird Millionär?

Die Tränen getrocknet, die Wunden geleckt, stellte sich aber auf einmal ein Gewinn ein mit dem ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hatte: Die expertia Server brachen fast eine ganze Woche komplett zusammen! Die Userzahlen explodierten. Mein Email Account kapitulierte. Wow. Das passiert wenn man vor 2,8 Millionen Menschen seriös von seiner Firma erzählt! Das ist schon Wahnsinn und die wohl beste und kostengünstigste Marketingaktion, da weitestgehend ungeplant, die ich hätte jemals für expertia machen können. Leider darf ich nie wieder zu Günther Jauch – für expertia hätte ich das Opfer noch mal gebracht.

Dieser Artikel wurde von Lars Lüke (Geschäftsführer der expertia.de GmbH) zur Verfügung gestellt. Freuen Sie sich auf ein Exclusivinterview mit Herr Lüke, in welchem er uns unter anderem die Frage beantwortet, was ein Auftritt bei "Wer wird Millionär" einem Unternehmer bringt.

Weitere Artikel von "Wer wird Millionär" - Kandidaten

Kandidat bei "Wer wird Millionär"

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Bereits im ersten Teil dieser Serie berichteten wir Ihnen über die Eckdaten einer Studie des Managermagazins Impulse, das einen umfangreichen Test über die Strenge der deutschen Finanzämter durchgeführt hat. Im nächsten Schritt möchten wir näher beleuchten, wie die Beurteilung überhaupt von statten ging.

Durchführung der Studie

Die Studie basiert auf einem einfachen Prinzip. Zu jedem Finanzamt wurden jeweils mindestens fünf örtliche Steuerberater befragt. Das hört sich zwar eigentlich nicht viel an – doch handelt es sich dabei insgesamt um weit über 2.000 Steuerberater. Diese vertreten in ihrer Gesamtheit etwa 400.000 deutsche Unternehmen.

Die Punktevergabe erfolgte nach folgendem Schema: Jeder Steuerberater erhielt 20 Aussagen zu ihrem Finanzamt. Sie hatten darüber zu entscheiden, ob sie auf ihr Finanzamt überhaupt nicht, mehr oder weniger oder absolut zutrafen. Jede Aussage war dabei bis zu 100 Punkte wert – je nach Einschätzung des jeweiligen Steuerberaters. Insgesamt konnte jede Behörde bis zu 10.000 Strenge-Punkte kassieren (100 Punkte pro Aussage = 2.000 Punkte x 5 befragte Steuerberater). Entsprechend dieser Strenge-Punkte wurde ein Ranking erstellt.

Die Ergebnisse

Dieses differenzierte Bewertungsschema hat dafür gesorgt, dass auch sehr eindeutige und aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden konnten. So wird das Ranking der strengsten Finanzämter Deutschlands von der Finanzbehörde in Annaberg (Sachsen) angeführt – es hatte stolze 7.507 Strenge-Punkte erhalten. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen die Finanzämter Schwerin und Mühlhausen in Thüringen.

Überraschend sind diese Ergebnisse eigentlich nur dann, wenn man sich die letzten Ränge ansieht. Auf dem drittletzten Platz liegt Backnang und auf dem vorletzten Rang logiert Hamburg. Das Schlusslicht bildet das Finanzamt Stuttgart III. Es hat gerade einmal 2.199 Strenge-Punkte kassiert und ist somit das nachgiebigste Finanzamt.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Finanzämter der neuen Bundesländer scheinbar wesentlich strenger beurteilen als die der alten Länder. In den Top 15 des Rankings befinden sich zehn ostdeutsche Behörden. Dies liegt vor allem daran, dass dort die Spielräume, die die Steuergesetze den Finanzbeamten lassen, nur selten zugunsten der Steuerpflichtigen ausgenutzt werden. Woran diese Häufung in den ostdeutschen Ländern liegt, ist unklar.

Das Ranking der Bundesländer

Aus den einzelnen Tests der 575 lokalen Finanzbehörden lässt sich auch ein Ranking der strengsten Bundesländer herausfiltern. Hier kommt die Auflistung (von streng nach nachgiebig):

  1. Mecklenburg-Vorpommern
  2. Sachsen
  3. Thüringen
  4. Hessen
  5. Sachsen-Anhalt
  6. Brandenburg
  7. Schleswig-Holstein
  8. Nordrhein-Westfalen
  9. Berlin
  10. Rheinland-Pfalz
  11. Saarland
  12. Niedersachsen
  13. Bremen
  14. Hamburg
  15. Bayern
  16. Baden-Württemberg


Erfahren Sie im nächsten Artikel dieser Serie, wie die Finanzämter auf diese Ergebnisse reagiert haben und was das alles für Sie bedeutet.

Quellen:
http://www.manager-magazin.de
http://www.innovations-report.de
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Auf den ersten Blick scheint Twitter nicht viel zu bieten zu haben: Sehr kurze Nachrichten mit gerade mal 140 Zeichen, die in den meisten Fällen nicht einmal wirklich etwas Interessantes berichten. Und doch hat Twitter für viele Menschen einen großen Nutzen, von dem auch Sie profitieren können.

Der Nutzen von Twitter

Sie können Twitter zunächst vor allem nutzen, um aktuellste Informationen über neue Webseiten, interessante Artikel, News und Nachrichten zu bekommen. Sie bekommen quasi für Sie relevante Informationen auf dem Präsentierteller serviert und müssen nicht einmal selbst danach suchen. Sie können dabei aber selbst entscheiden, welche Links für Sie interessant sind und welche Sie lieber ignorieren möchten.

Sie können der Twitter-Gemeinde aber auch Fragen stellen. Es tummeln sich hier so viele Spezialisten, dass sich sicherlich jemand finden wird, der sie beantworten kann. Experten für bestimmte Themen lassen sich am besten über die Twitter-Suche auffinden.

Wer twittern sollte – und wer besser nicht

Prinzipiell kann sich Twitter für jeden lohnen, wenn man einigermaßen auf Zack ist. Wer hier am Ball bleibt, kann man so viel zusätzlichen Traffic, also Besucher erzeugen. Gerade für Unternehmen kann es besonders praktisch sein, da sich mithilfe von Twitter der Bekanntheitsgrad der Firma steigern lässt. Es bleibt im Gespräch und kann Kunden kontaktieren. Das Unternehmen wird insgesamt präsenter und baut sich einen großen Stamm an geschäftlichen Kontakten auf.

Allerdings ist Twitter nicht für jedes Unternehmen das Richtige. Es gilt hier auf jeden Fall die Regel: „Entweder ganz oder gar nicht“. Die Idee, lediglich seine Unternehmensnews über dieses Medium zu verbreiten, funktioniert in den seltensten Fällen. Twitter ist ein Kommunikationsmedium und nicht wirklich für Monologe geeignet. Man kann nicht so nebenher twittern, da es – richtig gemacht – auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Geld verdienen mit Twitter

Inzwischen haben sich auch bereits sehr viele Möglichkeiten herauskristallisiert, wie man mit Twitter Geld verdienen kann. Die einfachste Form ist die Schaltung von Werbung in den Tweets eines Users. Viele Unternehmen nutzen Twitter auch, um ihre Produkte zu verkaufen. Sie vertreten Restposten oder stark reduzierte Sonderangebote und können so viele Leser auf ihre Seiten ziehen. Auch mit Coupons lassen sich auf diesem Weg Erfolge erzielen. Zukünftig werden sicherlich noch viele weitere Geschäftsideen mit Twitter aufkommen.

Quellen:
http://lermann-pr.com/
http://www.website-boosting.de
http://www.pr-agentur-blog.de
http://www.gruenderszene.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 12 der Serie

Häufig werden in Unternehmen Ziele vereinbart, die sich in zwei große Gruppen unterscheiden lassen: einerseits die Sachziele und andererseits die Entwicklungsziele. Erstere Ziele dienen vorrangig dazu, ein bestimmtes Arbeitsergebnis zu erreichen. Die Entwicklungsziele hingegen sollen den Mitarbeiter fördern und motivieren, indem eine Qualifikation oder ähnliches als Ziel festgelegt wird.

Die festgelegten Ziele setzen sich dabei aus der Orientierungs- und der Leistungsfunktion zusammen. Anhand der Orientierungsfunktion erhält der Mitarbeiter Vorgaben zu den finanziellen Mitteln, zeitlichen oder räumlichen Vorgaben. In der Leistungsfunktion dagegen geht es um motivierende Impulse.

Die SMART-Formel

Bei der Zielvereinbarung sollte die SMART-Formel angewendet werden. Sie steht für

  • S  pezifisch
  • M  essbar
  • A  nspruchsvoll
  • R  ealistisch
  • T  erminiert

Spezifisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Ziele klar definiert werden, so dass der Mitarbeiter möglichst keine Interpretationsspielräume erhält. Außerdem müssen die Ziele schriftlich festgehalten werden, um auch später nachvollziehen zu können, welche Ziele vereinbart wurden.

Ebenfalls sollten die Ziele messbar sein. Hier helfen quantitative Angaben oder Kennzahlen, die deutlich nachvollziehbar sein müssen. Größen, wie Umsatz, Gewinn oder Reklamationsraten sind hierbei gute Indikatoren, um das Erreichen des Ziels zu messen. Weiterhin müssen die Ziele anspruchsvoll sein. Dem Mitarbeiter muss klar werden, dass er sich für die Erreichung der Ziele anstrengen muss. Sein persönlicher Einsatz ist hier gefragt. Eine realistische Zielsetzung ist ebenfalls von besonderer Bedeutung. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitarbeiter weder unter-, noch überfordert werden. Auch Termine sollten stets vorgegeben werden. Sind keine klaren Zeitpunkte nennbar, eignen sich die Angaben bestimmter Ergebnisse oder Erfolge.

Das Problem der Messbarkeit

Obwohl die SMART-Formel in vielen Bereichen sinnvoll ist, gibt es auch Ziele, die kaum nach dieser vereinbart werden können. Dies gilt insbesondere für nicht messbare Ergebnisse, wie beispielsweise die Zielvorgabe „Ohne Kundenunzufriedenheit“. Hierbei sollten entsprechende Kennzahlen eingeführt werden, um solche Ziele dennoch korrekt vereinbaren zu können. Bei dem Ziel „erfolgreicher Projektabschluss“, kann vereinbart werden, dass Teilziele gesetzt oder das gesamte Projekt zu einem bestimmten Termin abgeschlossen wird.

Zwischengespräche und Abschlussgespräche

Das so genannte Statusgespräch ist eine Art Zwischenbilanz. Dabei wird kurz dargestellt, inwieweit die Ziele bereits erreicht wurden oder welche Fragen und Probleme bei der Zielerreichung auftreten. Wichtig ist ein solches Gespräch immer, um Fehler frühzeitig zu erkennen und beheben zu können.

Im Abschlussgespräch dann wird festgestellt, ob das Ziel erreicht wurde. Hier kommt es dann auch zur Zusage einer Sonderzahlung oder eines Gutscheines, je nachdem, welche Leistungen für das Erreichen der Ziele festgelegt wurden.

Quelle: Pro Firma 02/2009, S. 68 - 71
 

Dieser Artikel ist Teil 4 von 6 der Serie

Im letzten Teil vor dem Ergebnis der Analyse und der Zusammenfassung meines Testberichts, geht es um die Ermittlung der Konkurrenz unseres Kosmetikstudios. Dazu werden zwei verschiedene Methoden angeboten, welche für sich jeweils Vor- und Nachteile haben. Insgesamt ist es vor der Benutzung dieses Tools sehr ratsam, die Konkurrenten in der unmittelbaren Nähe des künftigen Geschäftes zu besuchen, um festzustellen, wie groß die Verkaufsfläche oder der Laden an sich ist. Genau diese Daten werden nämlich in diesem Schritt, der Erfassung der Konkurrenz und des Wettbewerbs, benötigt. Bei der Erhebung dieser Konkurrenzdaten sollte jeder Existenzgründer mit äußerster Vorsicht vorgehen, denn die Wettbewerber reagieren unter Umständen aggressiv, nicht verständnisvoll und versuchen sich und das Geschäft vor derartigen Aktionen zu schützen. Obwohl es aus meiner Sicht nicht verboten ist, die Verkaufsfläche des Konkurrenzladens zu schätzen oder auch die Preise des Wettbewerbers (zum Beispiel für den eigenen Businessplan) zu recherchieren.

Erfassen der Konkurrenten

KonkurrenzAus meiner Sicht wurde die Erfassung der Konkurrenten gut gelöst. Diese kann man als Existenzgründer entweder individuell nach eigenem Ermessen und Wissen erfassen oder auf das Branchenbuch von Google zurückgreifen.

Konkurrenten können groß sein, zählen trotzdem nicht doppelt

Das Branchebuch von Google liefert häufig doppelte Einträge, welche sich jedoch auf ein und dasselbe Unternehmen beziehen. Das führt selbstverständlich zu einer verfälschten Anzahl der Konkurrenten und somit zu einer falschen Umsatzaufteilung. Hier sollte anschließend nachbearbeitet, geprüft und gegebenenfalls doppelte Einträge gelöscht werden. Darüber hinaus sollte man auch darauf achten, dass es sich bei den vorgegebenen Konkurrenten wirklich um Kosmetiker oder Kosmetikerinnen handelt. Es tauchen aus dem Google Branchenverzeichnis auch Nagelstudios, Nageldesign, Fingernagelstudio, Friseure oder Fußpflege in der Liste auf. Diese kann man dann getrost ignorieren, es sei denn, man kennt den Wettbewerber und weiß, dass bei ihm auch die Kosmetik eine Rolle spielt. Dann könnte man die Verkaufsfläche in Kosmetik und die restlichen Tätigkeiten aufteilen, um letztlich nur den Flächenanteil der Kosmetik zuerfassen. Somit wäre auch diesem Konkurrenten genüge getan.

Namen sind wie Schall und Rauch

Häufig gibt das Google Branchenbuch nur den Vor- und Nachnamen der Wettbewerber aus, so dass eine Einordnung in die richtige Branche schwer fällt oder gar nicht möglich ist. Daher ist es diesbezüglich auch schwer, wirklich alle Konkurrenten zu erfassen, da man schlicht weg nicht genau weiß, ob A. Müller, C. Meier oder K. Schulz in der Kosmetikbranche arbeiten oder aber ein Nagelstudio betreiben.

Wie groß ist die Verkaufsfläche meines Wettbewerbers?

Eines meiner größten Probleme bei der Ermittlung und Erfassung der Konkurrenten war die verlangte Eingabe der Verkausffläche des Wettbewerbers. Da ich als Laie diese nicht im Kopf habe, müsste ich jede einzelne Adresse und jeden einzelnen Laden besuchen, um heimlich mit einem Maßband die Verkaufsfläche auszumessen. Dabei sollte man sich jedoch nicht erwischen lassen. Aber auch hier bietet standortanalyse.biz ein Werkzeug zur Hilfe an. Ein integriertes Messwerkzeug ermittelt die Dachfläche der Konkurrenzadresse in einer Landkarte. Dazu muss die Dachfläche vorher elektronisch abgesteckt werden, so dass das Messwerkzeug die Dienstleistungsfläche, Ladenflächen oder Verkaufsfläche des Wettbewerbers berechnen kann. Dies bereitet insbesondere bei kleinen Grundstücken und Häusern Probleme, da die Dachfläche in diesen Fällen sehr klein ausfällt und das Abstecken häufig gar nicht möglich ist oder sehr ungenau ausfällt. Das liegt jedoch nicht an der Programmierung von gb consite, sondern insbesondere am Kartenmaterial von Google Maps und dessen Auflösung deutscher Landkarten. In Amerika wäre dieses Messwerkzeug wohl sehr viel hilfreicher, da dort die Städte sehr viel detailgetreuer und hochauflösender aus dem Weltall für Google Maps fotografiert wurden.

Muss man alle vorgeschlagenen Konkurrenten berücksichtigen?

Sicher nicht, dies würde insbesondere bei sehr großen Einzugsgebieten zu einer wahnsinnig aufwändigen Arbeit heranwachsen. Ich habe insbesondere die unmittelbare Nachbarschaft sowie einige mir noch bekannte Wettbewerber, die im Google Branchenbuch nicht enthalten waren, hinzugefügt. Andere Wettbewerber wiederum habe ich bewusst ignoriert, so dass sich jeder Existenzgründer in diesem Punkt des Onlinetools seine eigene Zusammenstellung entwickeln kann.

Aus der Liste mit 65 Vorschlägen habe ich gerade mal 38 Wettbewerber ausgewählt und zur Analyse herangezogen. Alle anderen waren entweder nicht aus der Branche, doppelt oder für die Analyse aus anderen Gründen uninteressant.

Freuen Sie sich auf den vierten Teil der Serie zur Standortanalyse mit standortanalyse.biz, in welchem es insbesondere um das Ergebnis der Analyse und dessen Interpretationen geht. Wie kann der Existenzgründer die so gewonnenen Informationen für seinen Businessplan und letztlich auch zur Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Standort verwenden?

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

„Bitte nehmen Sie doch Platz!“ Eine einfache Aufforderung. Doch wie nimmt man richtig Platz? Nehmen Sie nur auf der vorderen Sitzhälfte Platz und stellen Sie ihre Beine locker nebeneinander in eine leichte Schrittstellung. So ist der Oberkörper aufrecht und Sie haben Bewegungsfreiheit nach vorne und hinten. In dieser Position werden die Knie nicht zusammengepresst und Sie wirken gelöst und interessiert. Auch die richtige Sitzposition werden Sie einige Male aktiv korrigieren müssen, bis sie zu Ihrem normalen Verhalten in einem Gespräch gehört und der Ablauf sich soweit automatisiert hat, dass Sie Ihrem Gesprächspartner immer Aufmerksamkeit und gleichzeitig Durchsetzungsvermögen signalisieren.

Die Sitz-Haltung für die Frau

Frauen spielen gerne mit ihren Reizen und schöne Beine werden gern durch kurze Röcke betont. Für eine private Veranstaltung ist dies sicherlich ein positiver Effekt, denn jeder männliche Gesprächspartner wird seinen Blick gern über die weiblichen Reize gleiten lassen.

Für einen Geschäftstermin ist das Sitzen mit kokett übereinander geschlagenen Beinen nicht angebracht, denn fachliche Kompetenz lässt sich in den Köpfen der meisten nicht mit Attraktivität vereinbaren und so würden Sie nur unnötig Ihre Position schwächen. Ein männlicher Verhandlungspartner wird zudem ständig abgelenkt und Sie müssen eventuell etliche Male Ihr Anliegen wiederholen, was unnötig Zeit kostet und meist kein positives Ergebnis liefert.

Die ungünstigste Sitzposition

Unsichere Menschen sitzen oft mit fest zusammen gepressten Beinen auf der gesamten Sitzfläche des Stuhls. Die verschränkten Hände und der gebeugte Rücken sehen nicht nach Durchsetzungsvermögen aus, sondern transportieren Unsicherheit und Ergebenheit. Für einen geschäftlichen Termin, in dem Sie Forderungen stellen wollen, kann das tödlich sein. So schwächen Sie auch den fachlich perfekten Inhalt Ihrer Aussagen und Ihr Gesprächspartner wird an Ihrem Vorhaben zweifeln.

Lange Beine auf niedrigen Stühlen lassen einen Menschen oft nachlässig und lasch wirken, da die Beine gern eine X-Stellung einnehmen. Auch wenn hier das Sitzmöbel die eigentliche Schuld trägt, sollten Sie versuchen, eine unverkrampfte Sitzhaltung einzunehmen. Die X-Beine und die gerade nebeneinander gestellten Füße wirken in jedem Fall unsicher und verkrampft und ein leichtes Ausstrecken der Beine kann diesen Eindruck verhindern. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Oberschenkel nicht zu weit auseinander stehen, denn diese vermeintliche Lässigkeit wird meistens als Schlampigkeit aufgefasst.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Sinn und Zweck einer Einladung zum Essen (vor allem zum abendlichen Geschäftsessen) ist es, den Partner oder künftigen Partner als Mensch kennen zu lernen. 

Andere Länder, andere Sitten

In asiatischen Unternehmen bzw. unter asiatischen Partnern ist es auch üblich, sich selbst gegenseitig nachzuschenken, dies ist kein Zeichen von schlechtem Service im betreffenden Hotel oder Restaurant, sondern ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und Höflichkeit. Hier sollte man besser nicht verwundert sein und auch keine Bemerkungen machen, sondern am besten abgeklärt und normal wirken.

Wie schon erwähnt, ist es in asiatischen Ländern und Unternehmen normal, sein gesamtes Leben in einem Unternehmen zu verbringen und sich durch Beförderungen von ganz unten nach ganz oben hochzuarbeiten. Arbeitsessen, egal zu welcher Tageszeit, dienen einem Kennen lernen der Führungsebenen untereinander. deshalb sollte man sich auch nicht wundern, wenn der Partner erstaunt auf einen regelmäßigen „Beförderungswechsel“ reagiert und es seltsam findet, wenn in deutschen oder europäischen Unternehmen grundsätzlich höhere Stellen mit unternehmensfremden Mitarbeitern und über entsprechende Ausschreibungen besetzt werden. Erstaunten Nachfragen ist deshalb gelassen und kompetent zu begegnen.

Die Gegeneinladung

Die Gegeneinladung des deutschen Unternehmens sollte am besten in dem betreffenden Hotel oder einem sehr guten Restaurant erfolgen. Wichtig zu beachten ist auch hier, dass die asiatischen Partner sehr viel Wert auf Umgangsformen und Hierarchien legen. Grundsätzlich sind deshalb lästernde Bemerkungen über den Chef tabu.

Auch gelten solche Einladungen bei asiatischen Partnern grundsätzlich dem Kennenlernen der jeweiligen Führungsebenen untereinander, so dass auch immer auf eine korrekte Kleidung und sehr korrekte Umgangsformen geachtet werden sollte. Hier bietet sich ein Widerspruch gegenüber dem eigentlich zwanglosen Anlass des persönlichen Kennenlernens. Pluspunkte sammeln kann man dagegen mit allem, was ein gewisses Nationalitätsbewusstsein ausdrückt. Eine Empfehlung ist es zum Beispiel, beim Essen deutschen Wein servieren zu lassen.

Quelle: http://www.tricon.de
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Das Magazin Impulse hat im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut forum! mit Sitz in Mainz wieder einmal einen Test der deutschen Finanzämter durchgeführt. In der aufwendigen Studie wurde die Strenge von 575 deutschen, örtlichen Finanzämtern überprüft und ein Ranking erstellt (vgl. Ausgabe 6/2005, S. 36 ff.). Diese brachte interessante Ergebnisse hervor. Veranlassung für diesen Test waren vermehrte Beschwerden der Unternehmer über falsche Steuerbescheide und die Tatsache, dass diese in bestimmten Regionen häufiger auftreten als in anderen.

Welche Finanzämter wurden getestet?

Insgesamt wurden für diesen Test Informationen über 575 deutsche Finanzämter vor Ort erhoben. So wurde nicht nur auf überregionaler Ebene getestet, sondern vor allem die Finanzbeamten vor Ort, mit denen sich Unternehmer und Steuerberater herumschlagen müssen, wurden unter die Lupe genommen.

Aus diesen Einzelwerten ließen sich jedoch viele weitere interessante Größen ablesen. So können dadurch beispielsweise die strengsten Bundesländer ermittelt werden oder Vergleiche zwischen den westdeutschen und den ostdeutschen Finanzämtern angestrengt werden.

Die Kriterien für den Test

Die Finanzämter wurden anhand von fünf verschiedenen Kriterien beurteilt, die die Durchführenden der Studie als maßgeblich für deren Qualität ansah. Hierbei wurde vor allem beurteilt, wie streng und objektiv die jeweilige Behörde in bestimmten Situationen urteilt. Hierzu gehörte unter anderem das Maß der Strenge bei der Prüfung von Steuererklärungen. Ebenso wurde beurteilt, wie streng die Betriebsprüfer bei einer allgemeinen Betriebsprüfung und bei einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung vorgehen. Auch die Überprüfung von Kapitalerträgen und die Steuerfahndung wurden auf den Prüfstand gestellt.

Die Strenge bemisst sich dabei vor allem dadurch, wie sehr sich die Beamten der Finanzbehörden an die gesetzlichen Vorgaben halten bzw. wie häufig sie die gesetzlich gegebenen Spielräume zugunsten der Unternehmer oder Privathaushalte ausnutzen.

Im Vergleich zu einer Studie der Stiftung Finanztest (Ausgabe 3/2000, ab S. 59) wurden die Kriterien ganz andres gewählt. Die Stiftung hatte damals die 16 großen Finanzämter getestet. Zum einen wurde die Bewertung anhand des Schwierigkeitsgrades der Steuererklärung gewichtet. Wenn eine einfache Steuererklärung falsch beurteilt wurde, erhielt das entsprechende Finanzamt weniger Punkte. Zudem wurde berücksichtigt, ob die Ergebnisse, zu denen die Finanzbeamten kamen, auch auf Dauer konstant waren und auch bei anderen Steuererklärungen genauso beurteilt wurden. Außerdem wurde auch mit einbezogen, wie lang die Bearbeitung der Bescheide gedauert hat.

Da von der Stiftung Finanztest insgesamt lediglich 95 Steuererklärungen getestet wurden, ist die impulse-Studie wesentlich repräsentativer. Im nächsten Teil dieser Serie werden wir darauf eingehen, wie die Tests durchgeführt wurden und zu welchen Ergebnissen die Studie kam.

Quelle: http://www.manager-magazin.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Serie

Im Dritten Teil der Serie zur Standortanalyse für Existenzgründer betrachten wir den Bereich des Einzugsgebietes.

Die Wahl des Einzugsgebietes

Mit dem Einzugsgebiet wird ein wesentlicher Faktor zur Standortanalyse und Konkurrenzanalyse gesetzt, denn je nach Größe und Ausdehnung des Einzugsbereiches, kann der Unternehmer auf eine unterschiedliche Anzahl von Einwohnern und damit auf ein verschiedengroßes Umsatzpotenzial zugreifen. Bei der Wahl des Einzugsgebietes sollte man auf den eigenen Verstand und das eigene empfinden, aber auch auf das anderer Menschen, Freunde oder potentieller Kunden achten. Würde ein Kunde freiwillig für eine Massage einer Fahrzeit von mindestens 15 Minuten auf sich nehmen? Wir haben nachgefragt und sind zum Entschluss gekommen, dass es bei derartigen Dienstleistungen durchaus Sinn macht, auch weitere Wege auf sich zu nehmen. Denn schließlich wird man eine Kosmetik nicht jeden Tag, so wie vielleicht das Brötchen vom Becker. Zum anderen ist eine Fahrzeit von 5 Minuten in einer Kleinstadt oder auch mit der großen Stadt so wie unser Beispielheilbad Heiligenstadt nicht ausreichen, um vom einen statt Ende zum anderen zu gelangen, so dass 15 Minuten durchaus plausible und realistischer sind.

Wie hängt der Umsatz vom Einzugsgebiet ab?

Einzugsgebiet

Dabei haben wir uns an die Vorgaben des Onlinerechners von Standortanalyse.biz gehalten und formulieren daher folgenden Absatz sinngemäß:

"Das Einzugsgebiet ist dreigeteilt, wobei ... in der inneren Zone der größte Teil Ihres Umsatzes (bis zu 70%)  generiert wird. Von Kunden der zweiten Zone sind ca. 20% Umsatzanteil zu erwarten. Die Kunden der dritten und äußeren Zone liefern unserem Kosmetikstudio nur noch ca. 10% Umsatzanteil."

Dies lässt auch auf die Art der Konkurrenz schließen. Befinden sich die Mehrzahl meiner Konkurrenten in der inneren Zone, wird mein Umsatzanteil als Kosmetikstudio auch sehr viel mehr in Mitleidenschaft gezogen, als es durch Konkurrenten der äußeren Zone geschieht. Daher sollte ich ihre schon die erste Überlegung in puncto Standort gesetzt werden.

Im Tool selbst sind an dieser Stelle die sehr langen und detaillierten Sätze verwirrend.das Regelwerk der Bedarfsfristigkeiten und der Raumstrukturtypen einer Stadt oder einer Gemeinde ist für den Existenzgründer eher weniger interessant. Wichtig an dieser Stelle wäre eine kurze Beschreibung, vielleicht sogar mit Beispiel, wie zu verfahren ist, um das Tool an dieser Stelle richtig und korrekt für seine Zwecke zu bedienen. Das kann sicher noch verbessert werden.

30 Minuten mit dem Auto zur Kosmetikerin?

Für unsere Kosmetikern in Heiligenstadt korrigieren wir das Einzugsgebiet auf maximal drei Zonen, so dass der Kunde innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto im Kosmetik Studio ist. Eine Fahrzeit von 30 Minuten erschien uns im Wellesnes- und Beautybereich als etwas zu weiten, zumal mit 30 Minuten auch die nächste größere Stadt (Göttingen) erreicht werden kann. Dort gibt es wiederum sehr viele Konkurrenten, so dass durch die Wahl eines Einzugsbereich von 30 Minuten die Standortanalyse mit den entsprechenden Wettbewerbern unrealistisch erscheint.

Wie weit sollte man mit dem Auto fahren, um Brötchen zu kaufen?

Das ist jedoch eine persönliche und individuelle Entscheidung, welche abhängig vom Standort, der Region und auch abhängig von der Branche unterschiedlich ausfallen kann. Beispielsweise wird bei einer Standortanalyse für einen Bäcker oder einen Fleischer der Bereich bis maximal 10 Minuten Fußweg interessant sein, da die meisten Menschen zu Fuß zu ihrem Bäcker oder Fleischer gehen und in den wenigsten Fällen einen Fußmarsch von 30 Minuten in Anspruch nehmen oder gar mit dem Auto soweit fahren würden, um ein paar Brötchen, Brot oder Aufschnitt, Wurst und Fleisch zu kaufen. Das die Autofahrt zum Bäcker mit einem alten Auto ineffizient ist, bei 2 km circa zwei Euro kostet, spielt in unserer Standortanalyse eher keine Rolle. Das ist ja die Entscheidung unseres Kunden, wie weit er fährt und womit er fährt.

Ich habe trotzdem im Internet interessante Berichte zum Thema: Was kosten kurze Strecken mit dem Auto zum Bäcker? gefunden:

Per Fahrrad zum Bäcker: sieben Brötchen mehr (vz-nrw.de)

So teuer kann Brötchen holen sein (Autobild.de)

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Das wohl schwierigste am eigentlich einfachen Einstieg in Twitter sind die vielen eingebürgerten Begriffe, die Twitterer verwenden. Damit Sie daran schon einmal nicht scheitern können, haben wir Ihnen hier ein kleines Glossar zusammengestellt.

follow: Follow heißt übersetzt soviel wie „folgen“ und bezieht sich auf die Nachrichten eines anderen Twitterers. Wenn Sie jemandem folgen möchten und damit alle Nachrichten, die er schreibt, auf Ihrer Übersichtsseite angezeigt bekommen möchten, müssen Sie sein Profil besuchen und unter seinem Bild/Namen den Button „Follow“ drücken.

unfollow: Wenn Sie einem anderen Twitterer nicht mehr folgen möchten, können Sie den Status „unfollow“ setzen. Dazu besuchen Sie entweder das Profil des Twitterers, öffnen neben dem Status „Following“ das Dropdownfeld und wählen „Unfollow“ aus. Das gleiche erreichen Sie, wenn Sie in Ihrem eigenen Profil auf die „Followers“ klicken. Neben dem Namen des betreffenden Twitterers finden Sie zwei Schaltflächen. In der rechten lässt sich wieder „Unfollow“ auswählen.

Follower: Ein Follower ist jemand, der einem folgt und der die eigenen Nachrichten liest.

Following: Diese Anzeige im Profil gibt an, wie vielen Twitterern Sie selbst folgen.

Followfriday: Unter einem Followfriday versteht man es, wenn ein Twitterer einen seiner Freunde empfiehlt und die anderen Twitterer dazu auffordert, diesem zu folgen. Auf diese Weise erhält eine einzelne Person auf einen Schlag sehr viele Followers. Dennoch sollte nicht unbedingt jedem Followfriday blind Folge geleistet werden, sondern erst einmal überprüft werden, ob der entsprechende Twitter-User überhaupt über Dinge schreibt, für die man sich interessiert.

Tweet: Jede Nachricht, die die Twitterer veröffentlichen, wird als Tweet bezeichnet (auch: Update).

Timeline: Die Timeline ist auf der persönlichen Übersichtsseite zu finden. Hier werden in chronologischer Reihenfolge (von neu nach alt) die Nachrichten der Twitterer angezeigt, denen Sie folgen.

Retweet (RT)
: Wenn Sie bei einem Ihrer abonnierten Twitterer etwas Interessantes lesen, können Sie diese Nachricht mit einem Retweet an Ihre eigenen Follower weiterleiten. Der Wortlaut des Tweets bleibt dabei gleich, aber davor wird der Ausdruck „RT @benutzername“ gesetzt. Wenn beim retweeten der Wortlaut verändert wird, geben Sie die Quelle an, indem Sie den Ausdruck „via @benutzername“ an den Tweet dran hängen.

@reply: Wenn Sie auf die Nachricht eines anderen Twitterers antworten möchten, beginnen Sie Ihren Tweet mit „@benutzername“, wobei „benutzername“ dem Namen des anderen Twitterers entspricht. Dahinter schreiben Sie Ihre Antwort.

Quellen:
http://blog.datenschmutz.net
http://www.volksfreund.de
http://conception-blog.com
 

Dieser Artikel ist Teil 3 von 14 der Serie

Der Import aus einem Drittland, also keinem EU-Mitgliedsstaat wie China, wird in der Regel durch das Überführen von Gütern in das Zollgebiet der Europäischen Union beschrieben. Bei Warenverkehr innerhalb der EU wird von so genannten „Eingängen“ gesprochen, was jedoch umgangssprachlich mit der Einfuhr gleichzusetzen ist. Der Gesetzgeber unterscheidet also zwischen Warenlieferungen zwischen einem Drittland und der EU sowie dem Binnenhandel, also den Lieferungen innerhalb der EU.
Da wir uns in dieser Reihe mit den Direktimporten aus Asien beschäftigen, stehen also für uns die Einfuhren von Waren im Rahmen des Außenhandelverkehrs zwischen Deutschland und dem Drittland im Vordergrund.

Unser kleines Glossar soll zunächst einige Begriffe klären sowie die Formen des Außenhandels und deren Voraussetzungen aufzeigen. Der inländische Geschäftspartner kann das Einführen der Waren entweder selbst in die Hand nehmen oder durch einen fremden Dritten organisieren lassen. Man spricht in diesen Fällen von dem direkten und dem indirekten Import. Die geeignete Form ist von mehreren Gesichtspunkten abhängig, so z.B. von den zu kalkulierenden Kosten durch den Importeur, die Kosten durch Speditionsunternehmen und anderen Zwischenhändlern. Aber auch von den individuellen Erfahrungen des inländischen Unternehmers sowie der Art der einzuführenden Waren und der Größe der beteiligten Unternehmen. Nicht zuletzt ist die persönliche Erfahrung des inländischen Unternehmers ein ganz entscheidendes Kriterium, so dass ein Anfänger oder noch sehr unerfahrener Unternehmer aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall den indirekten Import bevorzugen sollte.

Indirekter Import

In diesem Fall wird ein Vertrag zwischen in- und ausländischem Geschäftspartner über ein unabhängiges Importunternehmen geschlossen. Der Importeur kauft also die betreffende Ware vom ausländischen Hersteller und verkauft sie in eigenem Namen und auf eigene Rechnung an den inländischen Unternehmer weiter. Dabei wickelt er alle nötigen Formalitäten ab und zahlt auch alle gesetzlichen Zuschläge, Zölle u.a. Abgaben. Diese stellt er selbstverständlich dem inländischen Abnehmer in Rechnung.

Direkter Import

Beim direkten Import dagegen organisiert der importierende Unternehmer die Einfuhr seiner Waren selbst. Es existiert dabei also kein Zwischenhändler oder Makler. Daher ist diese Form der Einfuhr auch kostengünstiger, für Importanfänger allerdings auch risikoreicher.

Der Zoll

Egal ob direkter oder indirekter Import, am Zoll muss die Ware in jedem Fall vorbei. Die finanziellen Belastungen aufgrund der Zollbestimmungen müssen also unter allen Umständen in den Einkaufspreis mit kalkuliert werden.

Was ist der Zoll und was soll er bewirken?

Aus heutiger Sicht ist der Zoll weniger als Einnahmequelle des Staates zu sehen. Umso mehr hat diese gesetzliche Abgabe seine Aufgabe bei der Verbringung von Waren über eine Staatsgrenze gefunden. Der Zoll hat lenkende und wirtschaftsbeeinflussende Wirkung. Er ist mit einer Steuer im Sinne der Abgabenordnung gleichzusetzen, soll aber die Einfuhr von bestimmten Gütern steuern und damit Bürger und Wirtschaft schützen. Weitere Ausführungen zum Thema Zoll können Sie im Teil Abgaben, Zölle und Steuern nachlesen.

Die Verbrauchsteuer

Der Importeur hat auf bestimmte Güter diese Art von Steuern zu zahlen. Die Verbrauchsteuer besteuert den Verbrauch von Gütern und Waren, so z.B. die Mineralölsteuer, die Getränkesteuer, die Tabaksteuer, die Kaffeesteuer oder die Biersteuer. Bei den Verbrauchsteuern gilt das Bestimmungslandprinzip, was den Importeur verpflichtet die jeweiligen Verbrauchsteuern im Bestimmungsland (in unserem Fall in Deutschland) abzuführen. Die Verbrauchsteuer ist keine spezielle Steuer sondern verkörpert eine Gruppe von Steuern, daher kann sie von Fall zu Fall verschieden sein.

Die Einfuhrumsatzsteuer

Auch die Einfuhrumsatzsteuer ist eine Verbrauchsteuer, welche erhoben wird, wenn eine Ware von einem Drittland nach Deutschland eingeführt wird. Sie ist weitestgehend mit der inländischen Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) identisch, da sie eine besondere Erhebungsform von dieser ist. Aus Einfachheitsgründen wird die Einfuhrumsatzsteuer vom deutschen Zoll und nicht vom Finanzamt erhoben. Sofern der Unternehmer Waren für sein eigenes Unternehmen einführt, so kann er die Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer in Deutschland wieder geltend machen.

TARIC-Code

Darunter ist der gemeinsame Zolltarif der EU zu verstehen, was „Tarif intégré des Communautés européennes" also „Integrierter Zolltarif der Europäischen Gemeinschaften“ bedeutet. Die ersten 8 Stellen beschreiben einen Warencode, mit Hilfe dessen die Ware eindeutig identifiziert werden kann. Die neunte und zehnte Stelle verschlüsseln den Zollsatz der Ware.

Impulse, ein Unternehmermagazin, führt einmal jährlich in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Rating- und Finanzierungsberatung (FRF) einen Test der großen Leasing-Anbieter durch. Dabei wird vor allem geprüft, in welchem Verhältnis der Preis zur Leistung steht. Es werden also keine reinen Preisvergleiche durchgeführt, sondern auch nachgesehen, ob die zugehörigen Konditionen transparent und fair sind.

Gegenstand des Tests: Operate Leasing-Angebote

Im Test wurden vor allem Operate Leasing-Angebote getestet, da diese im Vergleich zum Restwert-Leasing für den Leasingnehmer mit deutlichen Vorteilen aufwarten können. Es ist vor allem für kürzere Laufzeiten geeignet. Der Leasingnehmer kann den Leasingvertrag jederzeit mit einer Kündigungsfrist kümmern. Das wirtschaftliche Risiko sowie die Instandhaltung obliegen dem Leasinggeber. Die Übernahme des geleasten Geräts nach dem Ende des Leasing-Vertrags ist nicht vorgesehen.

Interessant war jedoch, dass viele Leasing-Unternehmen gar nicht dazu bereit waren, ein Operate Leasing-Angebot abzugeben. Während sich einige Firmen gar nicht erst bei den Testern meldeten, gaben sehr viele Unternehmen entgegen der Anfrage ein Angebot für einen Restwert-Vertrag ab. An dieser Reaktion lässt sich schon sehr genau ablesen, dass immer noch viele Anbieter das Vermarktungsrisiko, das am Ende eines Leasingvertrages besteht, auf die Leasingnehmer abzuwälzen.

Die Sieger des Tests

Im Bereich des Autoleasings gewann 2008 Arval Deutschland den Test, allerdings nur mit geringem Abstand zum Tabellenzweiten. Die monatliche Leasing-Rate war die geringste und gleichzeitig konnte das Angebot auch in Bezug auf die Transparenz und die Geschäftsbedingungen überzeugen. Im Bereich des IT-Leasings konnte sich Columbus Leasing an die Spitze setzen, das die günstigste EDV-Anlage zur Verfügung stellen konnte.

Doch egal, in welche Branche man schaut, eins wird immer deutlich: Es gibt keine Leasing-Anbieter, die dauerhaft über Jahre hinweg an der Spitze stehen. Kein Anbieter kann die niedrigen Preise auf Dauer durchhalten. Deshalb empfehlen die Tester, die einzelnen Angebote jedes Jahr zu überprüfen. Die Leasing-Branche ist eine Branche, in der sich Angebotsvergleiche mehr als auszahlen können.

Worauf zu achten ist

Wer Leasing-Angebote nutzen möchte, sollte auf einige Dinge achten. Zum einen sollte man sich nicht immer nur auf einen Anbieter konzentrieren, da dieser unter Umständen schon wenige Monate später bezüglich der Konditionen das Schlusslicht der Branche sein kann. Vergleiche sind also das A und O.

Zudem sollte man die Verträge niemals mehr oder weniger ungelesen unterschreiben. Viele Verträge enthalten unsaubere Klauseln, die teilweise sogar gegen geltendes Recht verstoßen. Viele Leasing-Anbieter bauen in ihre Restwert-Verträge neuerdings Aufschläge für Mehr- oder Minderkilometer ein. Dies ist eigentlich falsch, da dies nur bei Operate Leasing-Angeboten zutreffend ist. Hier versuchen sich die Anbieter zu Lasten des Kunden zu bereichern. Das sollte man sich aber nicht gefallen lassen.

Quelle: http://www.impulse.de

Dieser Artikel ist Teil 2 von 6 der Serie

Im vorigen Teil dieser Serie haben wir uns damit beschäftigt, wie Sie am besten den Einstieg in ein solches Gespräch finden. Heute soll es vorrangig darum gehen, wie Sie sich und Ihr Unternehmen am vorteilhaftesten präsentieren.

Bleiben Sie locker!

Wenn Sie gestresst und nervös sind, wird Ihr Gesprächspartner dies mit absoluter Sicherheit merken. Wenn Sie angekommen sind, parken Sie möglichst nicht in Sichtweite Ihres Gesprächspartners. Bleiben Sie jetzt erst noch im Auto sitzen. Denken Sie darüber nach, wie Sie das Gespräch locker beginnen können, falls es sich nicht zufällig passend ergibt.

Sehen Sie nach, ob Sie alle Unterlagen dabei haben, die Sie für das Gespräch benötigen. Falls Sie etwas vergessen haben sollten, können Sie schon jetzt Ihre Strategie entsprechend umstellen, statt später im Gespräch peinlich dazustehen. Sammeln Sie sich jetzt noch eben, konzentrieren Sie sich und denken Sie an einen positiven Ausgang des Gesprächs.

Positiv denken!

Sie müssen für Ihren Kundenbesuch immer höchstmotiviert sein. Stellen Sie sich das Gefühl vor, wie es sein wird, wenn Sie einen Geschäftsabschluss erreichen. Am wichtigsten ist die Motivation beim Besuch eines Neukunden. Vertreten Sie Ihr Unternehmen überzeugend und ohne Wenn und Aber. Solange Ihr Gegenüber Sie noch nicht wirklich kennt, wird er Sie genau studieren. Zu Anfang des Gesprächs verkaufen Sie noch weniger Ihr Unternehmen, sondern noch mehr sich selbst. Treten Sie also professionell auf, lassen Sie durchblicken, dass Sie etwas von Ihrem Handwerk verstehen, und machen Sie Ihren Gesprächspartner neugierig. Das sichert Ihnen die Einladung zu einem zweiten Gespräch.

Das Unternehmen ins richtige Licht rücken

Der Kunde hat natürlich immer die Möglichkeit, alles über Ihr Unternehmen im Web nachzulesen oder in Ihrer Broschüre zu blättern. Doch wissen Sie, ob er es wirklich tut? Deshalb sollten Sie es schaffen, Ihr Unternehmen während Ihres Besuches kurz vorzustellen, ohne Ihren Kunden dabei zu langweilen. Sparen Sie sich dabei langweiliges Zahlenmaterial, sondern stellen Sie lieber die relevanten Produkte kurz mit den wichtigsten Vorteilen vor. Wie groß Ihr Unternehmen ist, spielt dabei keine große Rolle – sowohl kleine als auch große Unternehmen haben jeweils ihre ganz eigenen Vorzüge.

Den Zeitpunkt für Ihre Unternehmensvorstellung können Sie natürlich selbst wählen. Unter Umständen nimmt Ihnen jedoch auch Ihr Kunde diese Entscheidung aus der Hand, indem er danach fragt. Auch eine modern gestaltete Imagebroschüre kann Ihre Unternehmenspräsentation unterstützen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Gesprächspartner die Facts den Personen, die mitentscheiden, richtig übermittelt. Die Broschüre sollte auf jeden Fall modern gestaltet sein, damit sie ihre Wirkung nicht verfehlt.

Über die richtige Gestaltung Ihrer Unterlagen erfahren Sie in der nächste Folge der Serie „Der professionelle Kundenbesuch“ mehr.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 44 – 47
 

Der Small Talk

Dieser Artikel ist Teil 2 von 5 der Serie

Ob geschäftlicher Termin oder Party, der Small Talk gehört zu beiden Anlässen. Schon die Körperhaltung sagt viel über Ihre Stimmung aus. Wenn die Körper der Gesprächspartner ein Dreieck bilden, also sich schräg gegenüber stehen, signalisieren Sie Desinteresse. Ihre Blicke werden durch die Gegend wandern und so fühlt sich Ihr Gegenüber nicht ernsthaft wahrgenommen. Schon eine kleine Drehung zum Partner hin beweist Interesse und das Herstellen des Blickkontaktes lässt den Small Talk für beide positiv verlaufen, denn auch Ihr Partner wird sich Ihnen zuwenden.

Die Mimik

Mit den Gesichtsmuskeln lassen sich viele verschiedene Signale senden. Oft geschieht das unbewusst und wenn Ihr Gegenüber einen Vorschlag macht, der nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sollten Sie dies auf keinen Fall gleich mit einem Stirnrunzeln quittieren. Auch eine leichte Schräglage des Kopfes wird von Ihrem Gesprächspartner als Skepsis gedeutet und ein erhofftes Gesprächsergebnis kann so gleich zu Beginn ins Wanken geraten.

Der Augenkontakt

Die Augen verraten, was Sie gerade denken und wie Sie sich fühlen. Unruhig umherschweifende Blicke verraten zum einen Desinteresse und zum andern Unsicherheit. Der häufige Blick auf den Boden signalisiert Unterwürfigkeit und ein geringes Selbstbewusstsein.

Ein ruhiger Blick und das Suchen des Augenkontakts im direkten Gespräch werden meist als Offenheit und Charakterstärke gedeutet und tragen somit zu einem positiven Gesprächsverlauf bei. Ein stetiges Starren in die Augen des Gesprächspartners verunsichert diesen und so sollten Ihre Blicke zwischendrin auch zu den Unterlagen wandern, um dann erneut einen Augenkontakt zu Ihrem Gegenüber herstellen zu können.

Gleiche Körperhaltungen bei Gesprächspartnern

Wenn die eigene Körperhaltung Offenheit signalisiert, wird diese positive Haltung auch gern vom Gesprächspartner angenommen und so lassen sich leicht unterbewusste Sympathien bilden, die für ein sachliches Gespräch sorgen, bei dem beide Parteien ihre Meinung vertreten können. Der zuhörende Partner wird Ihnen vollkommen seine Aufmerksamkeit schenken und das Herstellen des Blickkontaktes vervollständigt die perfekte Grundlage für eine gute Verhandlung.

Im Laufe eines Gesprächs verändert sich die Körperhaltung immer wieder. Sie werden ein wenig nachkorrigieren müssen. Das erfordert zu Beginn mehr Aufmerksamkeit, aber Sie werden feststellen, dass Ihre Körpersprache sich nach einiger Zeit selbst zum Positiven hin entwickelt und je mehr Geschäftstermine oder Small Talks sie absolviert haben, desto unbewusster wird Ihr Körper eine positive Haltung einnehmen und für jedes Gespräch die beste Basis herstellen.

Quelle: Starting Up Sep/Okt/Nov 09, S. 69 – 74
 

Dieser Artikel ist Teil 1 von 5 der Serie

Grundsätzlich bleibt erst einmal festzuhalten, dass die